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25.10.2014 - BLICK am Wochenende

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IHR LOKAL
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Pla
·
Kalenderwoche 43
25. Oktober 2014
65.046 verbreitete Exemplare
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Plauen
Kalenderwoche 43
25. Oktober 2014
Kleinanzeigen & Vertriebsservice
Tel. 0371 656-22100
65.046 verbreitete Exemplare · www.blick.de · plauen@blick.de
WOCHENSPIEGEL
Historischer Streifzug
in zwölf Motiven
Weinfest Spektakel in
der Festhalle
Mühltroff. Einen Streifzug durch
die Historie von Mühltroff ermöglicht der neue Kalender für 2015,
den der Schlossförderverein herausgegeben hat. Viele Bürger,
Bauten und ein buntes Treiben stehen im Mittelpunkt. „Gerade die
Verbindung von Gebäuden mit
den Menschen ihrer Zeit und deren Aktivitäten gibt uns heute interessante Einblicke“, sagt Mario
Taubner-Wude vom Förderverein.
Der Mühltroffer hat die Fotografien aus längst vergangenen Zeiten
aus seiner privaten Sammlung für
den Kalender zur Verfügung gestellt. Der Jahresweiser des Vereins
ist nicht nur Tradition, sondern soll
auch immer etwas Besonderes bieten. Und: „Der gesamte Erlös
kommt dem Schloss zugute“, so
Taubner-Wude. Eine seltene Ansicht findet man im Kalenderblatt
vom April. Ein amerikanischer
Soldat fotografierte bei der Vorbeifahrt im April 1945, wie Mühltroffer Bürger vor einem Laden
nach Nahrungsmitteln anstanden.
„Das Foto habe ich gekauft“, so
Taubner-Wude. Der Juli zeigt das
Warten auf die Ankunft des sächsischen Königs Friedrich August
III. zum Stadtbesuch. Im Oktober
kann man das Schützenhaus im
Jahr 1915 sehen, als es im Ersten
Hoffest Hufeisen und
Herbstschmankerl
„Naschen erwünscht“ hieß es
kürzlich beim Hoffest in der
Staudtenmühle Thossen. Die zahlreichen Besucher machten sich
über selbst gebackenen Kartoffelkuchen her. Immer von Neugierigen umringt war auch Hufschmied
Oliver Frank aus Hirschberg. Mit
einem Feldschmiedefeuer brachte
er das Eisen zum Glühen. Seite 2
Führung Rundgang
mit dem Nachtwächter
Schöneck.
Ralf Edler, der
Nachtwächter zu Schöneck,
lädt am morgigen Sonntag wieder zu einer Führung durch die
Stadt ein. Pünktlich startet der
Rundgang um 19.30 Uhr vom
Eingang des IFA-Ferienparkes
Schöneck (Rezeption) aus
durch die Stadt. Dabei erfahren
die Teilnehmer vom Nachtwächter lustige, aber auch
grausige und mörderische Geschichten über das Vogtland
und über die Stadt. Der Rundgang dauert mindestens zwei
Stunden.
btl
DIE BESTE IHRES FACHS
Rebesgrün. Klassische Muster und Motive sind ihre Leidenschaft. Anika Reiher ist Deutschlands beste Auszubildende der Fachrichtung Textil-Produktgestaltung. Kürzlich
unterschrieb die junge Frau aus Netzschkau einen Arbeitsvertrag in der Rebesgrüner Stickerei Gerber. Dort absolvierte sie auch ihre Ausbildung. Neben der gestalterischen
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Einem Teil der Auflage
liegen diese Prospekte bei:
Den neuen Schlosskalender 2015 zeigt Mario
Taubner-Wude.
Weltkrieg als Lazarett und Genesungsheim für verwundete Soldaten genutzt wurde. Im November zeigt sich die Mühltroffer
Sportmannschaft von 1934, aufgenommen damals auf dem neu
hergerichteten Sportplatz. Erwerben kann man den Kalender
zu 7,50 Euro, der in einer Stückzahl von 500 aufgelegt wurde, in
den Mühltroffer Geschäften Geschenke Kleemeyer und im Blumenfachgeschäft Lässig sowie
per Mail auf der Homepage des
Fördervereines (www. schlosssz
muehltroff.de).
Knollenring sucht
Kochtalente
Der Zeitdruck ist riesig
Citybahnhof Es droht eine Strafe von 20.000 Euro pro Stunde Bauverzug
Wettbewerb Schüler kochen Drei-Gänge-Menü
N
achtlärm! Auf der
Plauener Großbaustelle wächst der Zeitdruck. Denn es droht eine gewaltige Strafe, wenn in neun Tagen
nicht der erste Zug rollt. Deshalb
wird am neuen City-Bahnhof ab
jetzt rund um die Uhr gearbeitet.
„Bei Bauverzug werden pro
Stunde 12.000 Euro fällig“, stellt
Steffen Ullmann. Der Fachgebietsleiter für Tiefbau, Straßenbau und Vermessung weiß:
„Kann am 3. November um 5.15
Uhr kein Zug auf der so genannten unteren Bahn in Plauen fahren, dann wird es für unsere
Stadt so richtig teuer.“ Denn die
Deutsche Bahn fordert ab jenem
Montag uneingeschränkt freie
Fahrt. Ungeachtet der Bauarbeiten am neuen Bahnhof Mitte.
Die Stadtverwaltung bittet nun
alle Anwohner um Verständnis:
„Zur Sicherung des vorgegebenen Zeitplanes an der Verknüpfungsstelle Reichenbacher Straße werden weitere Nachtarbeiten
erforderlich.“ Demnach dauern
bis zum 27. Oktober die Gleisbauarbeiten auf 600 Meter Länge an. In der Baustellenzentrale
heißt es: „Der Einbau des Gleisschotters sowie die Schwellen-
und Schienenverlegung sind von
höchster Priorität.“ Und was passiert, wenn die Bauarbeiter nicht
pünktlich fertig werden? Steffen
Ullmann möchte an dieses Szenario keinen Gedanken verlieren.
„Dann tickt die Uhr. Eine Minute
Bauverzug kostet 200 Euro. Für
zehn Minuten wären 2.000 Euro
fällig. Eine Stunde würde uns
12.000 Euro kosten. Und so weiter“, rechnet der Fachgebietsleiter
vor. Baustart war Anfang März.
Ende 2015 soll die elf Millionen
Euro teure Komplexmaßnahme
abgeschlossen sein. Internetinfo:
kare
www.plauen.de/hpm
Oelsnitz. „Ran an die Kartoffeln“
Jetzt werden die Gleise
verlegt.
- so heißt es auch in diesem Jahr
im Wettbewerb um die Kartoffelkrone, zu dem der „Vogtländische
Knollenring“ e.V. alle Oberschulen
des Vogtlandkreises aufruft. Jede
teilnehmende Schule soll bei diesem Wettbewerb innerhalb von
zwei Stunden ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen kochen, in
dem die Kartoffel die Hauptrolle
spielt. Der Wareneinsatz ist auf 20
Euro begrenzt. Der Wettbewerb
findet am 5. Dezember 2014 in der
Zeit von 14 bis 16 Uhr statt. Anschließend erfolgt die Auswertung
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des Unternehmens eingearbeitet. Anfang Dezember folgt
die 23-Jährige einer Einladung zur Auszeichnungs-Veranstaltung nach Berlin. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
wird persönlich vor Ort sein und den besten ehemaligen
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Auszubildenden des Landes gratulieren.
Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert
Das Kinder- und Musical-Theater Gießen, kurz Kimugi genannt, ist am 28. und 29. Oktober, jeweils 16 Uhr, mit einer
Vorstellung im Möbelhaus Biller
in Plauen zu Gast. Diesmal führt
das Ensemble den KinderbuchKlassiker „Die Abenteuer von Pinocchio“ auf. Der BLICK verlost
heute 5 mal 1 Freikarte für Erwachsene sowie 5 mal 1 Freikarte
für Kinder für die Vorstellungen
Seite 2
in Plauen.
Foto: Thomas Voigt
Gewinnspiel
Kinder-Musical
Foto: Simone Zeh
Projekt Kalender vom Schlossförderverein
Musical, Ballett, Showeffekte am 15. November startet wieder
das Weinfest mit einem bunten
Programm in der Plauener Festhalle. Seit 1947 veranstaltet der
TVF-Verein dieses Spektakel.
Freuen darf sich das Publikum
unter anderem auf einige Brandherde, die ausgerechnet von der
Feuerwehrkapelle gelegt werden. Die Ausgabe der Karten erfolgt ab 3. November. Seite 2
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durch eine fachkundige Jury. Austragungsort ist die Oberschule
Oelsnitz, Karl-Marx-Platz 12. Eingeladen sind alle Eltern, Großeltern und Genießer von Kartoffelgerichten. Anmeldung per E-Mail
unter info@vogtlaendischer-knollenring.de Als Preis für die Siegermannschaft hat der Vogtländische
Knollenring e.V. eine Zweitagesfahrt nach Berlin auf die Internationale Grüne Woche 2015 ausgelobt. Dort dürfen die Schüler zum
„Tag der Vogtländer“, am 25. Januar 2015, in der Sachsenhalle ihr
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Menü vorstellen.
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WOCHENSPIEGEL
IM BLICK
25. Oktober 2014 · Seite 2
WAS – WANN – WO Uralt, aufgemotzt und hochmodern
Malzhauskino Plauen. Gezeigt wird ab 20 Uhr der Streifen „Hectors Reise
oder die Suche nach dem Glück“. Zur Story: So sehr sich der Londoner
Psychiater Hector auch bemüht, seine Patienten werden einfach nicht glücklich.
Kurz entschlossen lässt er seinen Alltag zurück und begibt sich auf eine Weltreise,
um das Glück zu erkunden.
kare
DIENSTAG, 28. OKTOBER
Wunschzettel-Aktion Grünbach. Im Kinderspielhaus (Kispi) an der
Siedichfürer Straße wird Vogtlands erster Weihnachtsbaum geschmückt.
Knirpse aus der Treuener Kita „Villa Kunterbunt“ hängen ab 10 Uhr
Wunschzettel an die Zweige. Sie wurden von den Bewohnern aus den
Kinderheimen der Region gestaltet. Um die insgesamt 40 Wünsche erfüllen zu
können, sind Firmen und Privatpersonen zu Spenden aufgerufen.
tv
MITTWOCH, 29. OKTOBER
Kleinkunstabend Auerbach. „Du bist min, ich bin din.“ Unter diesem Motto
lädt Ekkehard der Barde 19.30 Uhr in die Stadtbibliothek ein. Besucher erleben
eine amüsante Zeitreise rund um das Thema Liebe mit Liedern und Gedichten
vom Mittelalter bis in die Moderne.
tv
DONNERSTAG, 30. OKTOBER
Artrock Reichenbach. Im Bergkeller Reichenbach rockt es ab 20 Uhr gewaltig.
Angesagt hat sich die Band Sylvan aus Hamburg. Die vier Musiker haben Artrock
im Gepäck, eine Musik, deren Stil mit Progressive Metal verwandt ist. Tickets gibt
es unter uwetrei@hotmail.com.
sz
FREITAG, 31. OKTOBER
Halloween-Abend Neuensalz. Ein Abend im Sinne von Edgar Allan Poe
entführt die geneigten Besucher in der Kappelle Neuensalz in dunkle Welten. Die
Band Shadowbound zelebriert epischen Düsterrock und Eigenkompositionen
vom Urvater der schwarzen Romantik. Das beste Kostüm wird prämiert.
sz
SAMSTAG, 1. NOVEMBER
Eschenbach. „Schrankenlos & Alois Nebel“. Unter diesem Titel treffen sich 19
Uhr im Ballsaal Vogtländer, die sich für den friedlichen Umbruch im Herbst 1989
engagierten, und Protagonisten der Charta77 aus Cheb. Ab 20 Uhr ist der mit
Europäischen Filmpreis ausgezeichnete Film „Alois Nebel“ zu sehen.
btl
SONNTAG, 2. NOVEMBER
Schloss Voitsberg Oelsnitz. Struwelpetergeschichten neu erzählt, hinterfragt
und beliedert. Auf Schloss Voitsberg erwartet die Besucher um 15 Uhr ein
Nachmittagsvergnügen für die ganze Familie.
btl
NOTDIENST AM WOCHENENDE
Polizei
110
Feuerwehr und Rettungsdienst 112
Giftnotruf
0361 730730
22 Uhr, Dr. Rainer Gebhardt,
Gartenstraße 1, 03741 301201,
0172 1043285, 03741 457222
ALLGEMEINMEDIZIN
ZAHNARZT
Plauen Stadt und Landkreis
Vogtland: 7 - 7 Uhr, Bereitschaft,
116117, 03741 457222,
Sprechstunde: 8 - 19 Uhr,
Bereitschaftspraxis über 116117,
03741 457222
Außerhalb der regulären
Sprechzeiten Telefon 116117.
Samstag
9 - 12, 18 - 19 Uhr, ZÄ Susanne
Schraps, Reusaer Straße 83, 03741
441065
Sonntag
9 - 12, 18 - 19 Uhr, DM Christel
Ruddigkeit, Siegener Straße 32,
03741 131523
KINDERARZT
APOTHEKEN
Shootingstars des TVF-Weinfests. „Das ist auch ganz gut so.
Sonst vergessen die Leute womöglich noch, dass wir eigentlich ein Faschingsverein sind“,
lacht Karsten Hellgoth. So ganz
normal ist der TVF aber nicht.
Darauf deutet schon der Vereinsname. Denn der Trogisten Vaschings Fergnügen e.V. füllt als
einziger Verein des Vogtlandes
die größte Veranstaltungshalle
der Region gleich zweimal pro
Jahr. Wegen der großen Kartennachfrage hat der Verein ein Service-Telefon
(Rufnummer
03741-432395) eingerichtet. Die
Ausgabe der Karten erfolgt ab 3.
November. Freuen darf sich das
Publikum am 15. November auf
einige Brandherde, die ausgerechnet von der Feuerwehrkapelle gelegt werden. Internet-Info:
kare
www.tvf-plauen.de
Kinder-Musical wird Heimatliebe in Bildern
Ausstellung Ehre für zwei vogtländische Maler
großer Ferienspaß
Gewinnspiel BLICK verlost heute Karten
Plauen. Das Kinder- und Musical-Theater Gießen – kurz Kimugi-Theater – ist am 28./29. Oktober im Möbelhaus Biller zu Gast.
Dort tritt das Ensemble jeweils
16 Uhr auf. Die Ticket-Hotline
ist unter der Rufnummer
0152/07795445 zu erreichen.
Die Kimugi-Direktion hat dem
BLICK geschrieben: „In den vergangenen Jahren waren wir mit
Stücken wie ‚Der Räuber Hotzenplotz’ und ‚Pippi Langstrumpf’ in Plauen zu Gast.
Diesmal führt das Kimugi-Theater den Kinderbuch-Klassiker
‚Die Abenteuer von Pinocchio’
auf.“ Die Handlung ist wohl fast
jedem bekannt: Die kleine Holzpuppe Pinocchio hat nur einen
Wunsch. Ein richtiger Junge zu
werden. Doch Pinocchio hat nur
Unfug im Kopf. Und der blauäugige Abenteurer stolpert ständig
über seine lange Nase. Zehn
Schauspieler, tolle Kostüme und
prächtige Kulissen werden auch
bei dieser Produktion das Publikum in der Biller-Festhalle begeistern. Der BLICK verlost heute 5x1 Freikarte für Erwachsene
und 5x1 Freikarte für Kinder für
die Vorstellungen in Plauen. Beantworten Sie diese Frage: Wie
heißt das Möbelhaus, in dem die
beiden Aufführungen stattfinden? Unsere Hotline 01379222311 (MIT, 50 Cent / Anruf
aus dem Festnetz, Mobilfunk
kann abweichen) ist geschalten
ab heute bis Sonntag, 26. Oktober, 22 Uhr. Die Gewinner werden durch die Geschäftsstelle
kare
Plauen informiert.
Samstag
8 - 8 Uhr, Apotheke am Hradschin,
Hradschin 1, 03741 27453
Sonntag
8 - 8 Uhr, Schwan-Apotheke,
Neundorfer Straße 68, 03741
226775
Samstag
9 - 22 Uhr, Sprechstunde 9 - 12, 16 22 Uhr, FÄ Ramune
Kaiser-Mykolaitiene, Klosterstraße
7, 03741 3836555, 03741 457222
Sonntag
9 - 22 Uhr, Sprechstunde 9 - 12, 16 -
M
usical, Ballett, Showeffekte. Das Weinfest
hat sich nach seiner
Premiere irgendwie verselbstständigt. Seit 1947 veranstaltet
der TVF-Verein diese Party. Conferencier Karsten Hellgoth: „Obwohl unser Weinfest die älteste
Großveranstaltung der Stadt
Plauen ist, ist ausgerechnet bei
uns die Jugend auf dem Vormarsch. Und jedes Mal müssen
wir weitere, hochmoderne Neuheiten auf unserer Bühne einbauen.“ Derzeit arbeiten die 60
Showakteure um Vereins-Chef
Lutz Reinhardt akribisch. Denn
am 15. November soll wieder alles perfekt klappen. „Wir stellen
diesmal sogar farbige Rauchsäulen auf“, verspricht Lutz ReinDie Feuerwehrkapelle Althaselbrunn gehört zu den Shootingstars des TVF-Weinfests.
hardt, der selbst wieder als „Rathaus-Elektriker“ und als „Albert
Einstein“ das Publikum unter- halten wird. In den vergangenen Jahren avancierte die Feuerwehr- kapelle Althaselbrunn zu den
Greiz. Heimatliebe offenbaren
die Bilder von Erhard Dietzsch
und Friedrich Degenkolb. „Sie
zeigen die weichen, sanften Hügel des Vogtlandes, die ganze
Schönheit der Region“, sagt der
Greizer Museumsdirektor Rainer
Koch. Anlass für die Jubiläumsausstellung „Blick ins Vogtland“
im Unteren Schloss Greiz ist der
90. Geburtstag von Erhard
Dietzsch, der in Elsterberg geboren wurde und heute in Gera
lebt, sowie der 100. Geburtstag
des verstorbenen Friedrich Degenkolb. Veranschaulicht wird
die tiefe Verbindung der Maler
und Kunstpädagogen mit der
Region. „Die Ausstellung steht
auch für Menschlichkeit. Sie
vermittelt ein humanistisches
Bild“, so Rainer Koch. Die Bilder offenbaren, wie wichtig dies
nach dem Krieg für die Menschen war. Sowohl Erhard
Dietzsch als auch Friedrich De-
genkolb waren selbst durch den
Krieg stark geprägt worden.
Durch die Sinnlosigkeit und die
Unerbittlichkeit dieser Jahre, die
einen Menschen sein ganzes Leben lang verfolgen. Erhard
Dietzsch körperlich, denn er
verlor ein Bein im Krieg. Seine
Erlebnisse hat er beschrieben
und bildlich festgehalten. Vor einigen Jahren schenkte der
Kunsterzieher 48 seiner Werke
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seiner Geburtsstadt.
Kartoffelkuchen und
Hufeisen zum Hoffest
Thossen Besucher lassen es sich in der Staudtenmühle gut gehen
Thossen. Schmankerl bot das
Hoffest in der Staudtenmühle
den Besuchern. Wer sich hausgebackenen Kuchen schmecken
lassen wollte, musste aber
schnell sein. Am Nachmittag war
nicht nur der Kartoffelkuchen alle, sondern auch der Schokoladen- und Quark-Beerenkuchen.
Hausherrin Petra Spranger hatte
mit ihren Helferinnen alle Hände
voll zu tun. Edith Porst wusch
das benutzte Kaffeegeschirr
gleich per Hand ab. Die Geschirrspülmaschine wäre zu
langsam gewesen. Immer wieder
wurde Kaffee ausgeschenkt.
„Dieses Jahr hatten wir mehr
vorbereitet“, sagte Petra Sprangerin in Erinnerung an den Ansturm im vorigen Jahr zum Hoffest. Ehemann Theo Spranger
hatte im Steinbackofen Kartoffelkuchen gebacken. „Vier große
Bleche waren es“, sagte er. Die
nahezu letzten Stücke ließen sich
Monika Oppel aus Unterkoskau
sowie Regina Rösch und Monika
Korn aus Rodau schmecken.
Bei schönstem Herbstwetter
ließ es sich auch gut draußen sitzen. Hier war Hans-Jürgen Mül-
Foto: Simone Zeh
MONTAG, 27. OKTOBER
Weinfest Am 15. November lädt der TVF-Verein wieder in die Plauener Festhalle ein
Foto: Karsten Repert
V E R A N S T A L T U N G E N
Kartoffelkuchen reicht Theo Spranger an Monika Oppel,
Regina Rösch und Monika Korn.
ler aus Kürbitz als Leierkastenmann zu Gange. Immer von
Neugierigen umringt war Hufschmied Oliver Frank aus
Hirschberg. Mit einem Feldschmiedefeuer, wie es in den
1940er und 1950er Jahren üblich
war, brachte er das Eisen zum
Glühen. Per manuellem Fußantrieb sorgte er für die nötige
Luftzufuhr. Dann bearbeitete er
das glühende Hufeisen mit dem
Hammer. „Ich freue mich über alle
Gäste“, meinte Petra Spranger gut
gelaunt. Sie hatte das Gehöft mit
vielen Details herbstlich geschmückt. Den Gartenzaun zierten
Maiskolben, an der Leine flatterte
weiße Wäsche anno dazumal im
Wind. Im Hof lud ein mit Äpfeln
und Weintrauben gefüllter offener
Koffer mit den geschriebenen
Worten „Naschen erwünscht“
zum Probieren der Früchte ein. sz
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BLICK LOKAL
Seite 3 · 25. Oktober 2014
Die Vorfreude ist riesengroß
Dampfmaschinentreffen Im Vogtlandmuseum macht es am 2. November bumm, peng und puff
Foto: Karsten Repert
Spendenmarathon Stefan Kiefer läuft in New York für Kinderherzen-Aktion
läuft Marathon für die Kinderherzen. Am 2. November wird
Stefan Kiefer gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Eric
Nalbach den legendären New
York-Marathon angehen. Die
42,195 Kilometer durch New
York will Stefan Kiefer packen.
Profitieren soll davon auch eine
Schwarzenberger Hilfseinrichtung. Was zuerst als „fixe Idee“
in geselliger Runde entstand, hat
jetzt einen karitativen Hintergrund bekommen. „Wir laufen
zu Gunsten der Aktion ‚Kinderherzen’ in Schwarzenberg. Seit
Juni trainiere ich vier- bis fünfmal die Woche“, erzählt der Besitzer zweier Hotels in Bad
Brambach und Warmbad Wol-
te und im Central Park ein Lauf
zu Gunsten autistischer Kinder
stattfand.“ Die Schwarzenberger
Aktion „Kinderherzen“ setzt sich
für benachteiligte Mädchen und
Jungen ein. „Das ist natürlich eine tolle Überraschung für uns.
Wir freuen uns sehr“, sagt Christine Matko, die Schirmherrin der
Aktion Kinderherzen. Die Aktion
Kinderherzen, die sich speziell
für in Not geratene Kinder und
Familien stark macht, steckt derzeit wieder voll in den Vorbereitungen für die alljährliche Weihnachtsaktion. Wer als Person, als
Firma oder als Verein spenden
Stefan Kiefer läuft für „Kinderherzen“ den New York-Marathon.
möchte, bekommt per Mail unter
kenstein. Ehrgeiz, eine bestimm- men“, lautet sein Motto. Stefan info.wolkenstein@sante-royale.de
te Zeit zu erreichen, habe er Kiefer erzählt: „Die Idee kam oder telefonisch 037369-87990 alnicht. „Hauptsache durchkom- mir, als ich in New York trainier- le Informationen.
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Foto: Repro Mediengestaltung Lewrenz / kare
Bad Brambach. Ein Hotelchef
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Hotel-Chef bittet Vogtländer um Hilfe
satz zu provozieren werden die
Veranstalter auf Flüssigbrennstoff verzichten. „Denn diese
Dampfmaschinen erwiesen sich
im 19. Jahrhundert als hochbrennbare Angelegenheit“, berichtet Michael Rannacher. Der
historisch bewanderte Unternehmer kennt die Plauener Geschichte genau: „So um das Jahr
1890 kam der Strom in unsere
Stadt. Den gab es aber nur an
bestimmten Stellen und in wenigen Straßen. Überall ringsum
feierte die Dampfmaschine ihren
Siegeszug, als die Industriestadt
boomte.“ Ungebrochen ist das
Interesse von Jung und Alt am
dampfenden Spielzeug. Fachdirektorin Dr. Silke Kral bestätigt
das: „Das Interesse im Vorfeld
ist groß. Wir freuen uns auf den
Andrang.“ Die Museumsleiterin
hat an jenem Sonntag 15 Aussteller zu Gast. Drehen wird sich
unter anderem ein Riesenrad.
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enn es rattert,
zischt und riecht,
dann wird das
Vogtlandmuseum zum Erlebnis-Spielplatz. Michael Rannacher weiß das genau. Der Elektromeister war schon immer fasziniert von den Dampfmaschinen, die vor mehr als 100 Jahren
das Vogtland eroberten. „Ich gehöre zu einem Freundeskreis,
der sich regelmäßig in der Gaststätte Morgensonne trifft. Der
Kreis wird nun immer aktiver“,
lacht der stadtbekannte „Weltverbesserer“, der in Plauen in
vielen Bereichen aktiv ist. Im
Vogtlandmuseum – wo sonst –
hat man den „Freundeskreis der
Dampfmaschinen“ mit offenen
Armen empfangen und nun die
erste gemeinsame Veranstaltung
Katrin Färber und Michael Rannacher bereiten das Dampfmaschinentreffen vor.
organisiert. Zum ersten großen
Dampfmaschinentreffen erwartet Plauen nun am 2. November die in der Männerdomäne fach- Museums zählt auf: „Ausgestellt Piff-Paff-Kerzenboote und natürhunderte Besucher. Kathrin Fär- kundig mitreden kann. Die wis- und vorgeführt werden Stirling- lich klassische Dampfmaschiber ist eine der wenigen Frauen, senschaftliche Mitarbeiterin des maschinen, Vakuummotoren, nen.“ Um keinen Feuerwehrein-
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Kirchenkonzert
Händels Oratorium
Plauen. Susanne Häußler, die
Kantorin der Lutherkirche in
Plauen, lädt herzlich ein. Am
Sonntag, dem 2. November, 17
Uhr findet in ihrem Gotteshaus
die Aufführung des Oratoriums
„Der Messias“ von Georg Friedrich Händel statt. Ausführende
sind Solisten aus Dresden, Leipzig und Chemnitz, der Evangelische Singkreis Plauen und das
Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung von
Kantorin Susanne Häußler. Eintrittskarten gibt es im Pfarramt der
Lutherkirche.
kare
Detektiv und
Spiele der
Königskinder
Ferienspaß Schloss
Voitsberg lädt ein
Oelsnitz. Ferienspaß für Kinder
gibt’s am morgigen Sonntag und
am kommenden Dienstag auf
Schloss Voitsberg. Morgen heißt
es ab 15 Uhr: „Spiele der Königskinder - Kinderspiele aus
vergangenen Zeiten“ - für Kinder ab 6 Jahren. Dabei besteht
die Möglichkeit, Spiele aus dem
Mittelalter, dem Biedermeier,
dem Barock und den folgenden
Jahrhunderten selbst auszuprobieren; typische Spiele der Kinder bei Hofe mit Pfeil und Bogen
oder Steckenpferd. Am Dienstag
heißt es um 15 Uhr: „Geheimcode: Teppich - Spiel und Spaß
zur Symbolik in Teppichen“ - für
Kinder ab sechs Jahren. Wer im
Anschluss die kleine Prüfung besteht, wird Teppich-Detektiv und
kann selbst einen kleinen Teppich mit individuellem Geheimcode weben, ihn behalten oder
verschenken.
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6053470-10-1
OSTVORSTADT
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
50 JAHRE WACKERBUD
Standort
Ostvorstadt
sehr beliebt
50 Jahre Zusammenhalt
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Unsere Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
Samstag
9.00 - 19.00 Uhr
9.00 - 16.00 Uhr
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Jubiläum Plauener Gaststätte zur Geburtstags-Party restlos ausverkauft
D
ieses Lokal steht sinnbildlich für Tradition
und Zusammenhalt.
Denn in der Wacker-Sportgaststätte wurde in den vergangenen
fünf Jahrzehnten ganz oft gefeiert, aber eben auch geweint. An
die Momente der Glückseligkeit
erinnert man sich selbstverständlich in der Mehrzahl. „Und
deshalb feiern wir das große Jubiläum mit einem zünftigen Oktoberfest“, freuen sich die Wirtsleute Thea und Wolfgang Dörschel. Zum 50sten Geburtstag
der „Wackerbud“ gibt es am
kommenden Donnerstag eine
„Wiesngaudi zum Jubiläum“. Ab
19 Uhr pilgern 110 lebensfrohe
Gäste ins Lokal in der Plauener
Ostvorstadt. „Kartennachfrage
zwecklos. Es ist ausverkauft“,
muss Lokalbetreiber Wolfgang
Dörschel alle enttäuschen, die
nicht rechtzeitig an eine Platzreservierung gedacht haben. Zum
Oktoberfest dürfen sich die Besucher auf typisch bayrische
Spezialitäten und eine besondere
Musikauswahl von Kult-DJ
„Mick“ alias Michael Betz freuen. Natürlich werden die Gäste
an jenem 30. Oktober auch in
Erinnerungen schwelgen. Dann
wird selbstredend zurückgedacht
an die Zeit, in der hier Karin und
Siegfried Lerch das Sagen hat-
Gewerbe Gute Lage
wird gelobt
Foto: Karsten Repert
Ein historischer Moment von unzähligen Höhepunkten: In der „Wackerbud“ feierten die
Fans der Olympics-Rockband das große Comeback der Altstars.
ten. Das Ehepaar hatte die Lokalität nach 23 Jahren an die Dörschels übergeben. „Wir betreiben die Wackerbud hier mittlerweile fast 15 Jahre“, blickt Wolfgang Dörschel zurück. Das Jahr
2012 geht dabei als ein ganz besonderes Kalenderjahr in die Geschichte ein. „Wir hatten die Toten Hosen zu Gast. Und auch das
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hier statt“, erzählen die Wirtsleute. Die Sportgaststätte ist übrigens keineswegs nur das
Stammlokal der Fußballer und
Kegler des 1. FC Wacker. Hier
feiern zum Beispiel auch die
Lok-Fußballer oder die EinheitHandballer gern. Hochzeiten
und Jubiläen, runde Geburtsta-
ge, Klassentreffen: In der Wackerbud finden immer häufiger
große Feierlichkeiten statt. Einen Grund dafür nennt der Plauener Promi-Arzt Dr. Normann
Haßler: „Ein überragendes Büffet, nette Bedienung, große
Tanzfläche und eine Bühne. Ich
kann dieses Haus nur empfehkare
len!“
Plauen. Als neuen Standort entdecken immer mehr Gewerbetreibende die Ostvorstadt. Neu
im Viertel ist zum Beispiel das
Unternehmen Korsingcommunication. Geschäftsführerin Korinna Korsing ist im sanierten
Flachbau auf der Gebrüder-LayStraße 28 im Mammengebiet
rundum zufrieden. „Hier gibt es
ausreichend kostenlose Parkplätze und erreichbar ist das Mammengebiet auch gut“, betont die
Inhaberin. Wem Korinna Korsing helfen kann? Ganz einfach.
Wer Fragen hat zum Tarif oder
einem Handykauf, wer auf der
Suche nach der passenden Lösung für seine Firma ist oder wer
ganz einfach eine Frage rund um
die Themen Telefon, Internet
und Energie hat, der ist hier richtig. „Und wir bieten ab jetzt auch
ganz neu Solaranlagen zum Vermieten an. Da gibt es ein tolles
Alles-Inklusive-Angebot für 49
Euro im Monat“, teilt Korinna
Korsing auf Nachfrage mit. Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 13 bis 18 Uhr, Dienstag
und Donnerstag 9 bis 13 Uhr,
Freitag 13 bis 17 Uhr oder nach
Vereinbarung.
Telefon:
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03741/25180309.
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Aktiv Behinderte Menschen in der Reuther Backstube tätig
Kooperation Schule
und Firmen
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oldgelb sehen die frisch
gebackenen Plätzchen
aus. Das Brot, welches
gerade noch im Backofen war, duftet verführerisch. Dem Bäckerhandwerk auf der Spur waren diese Woche sieben behinderte Menschen aus der Diakonie-Wohnstätte in Stelzen. Sie wurden im Reuther Familienbetrieb Baumann
selbst zu Bäckern. Angela Meißner, Christoph Seemann, Brigitte
Fischer und die anderen Frauen
und Männer gehen sonst regelmäßig in den Bäckereiladen. Der ist
von ihrer Wohnstätte aus leicht per
Fuß zu erreichen. „Sie laufen
selbst den Weg und gehen auch
selbst einkaufen, suchen sich aus,
was sie möchten“, sagt Carmen
Jahn, Mitarbeiterin der DiakonieWohnstätten. „Das gehört zum
Alltag.“ Dieses Stück Selbstständigkeit sei den behinderten Menschen, aber auch den Mitarbeitern der Einrichtung wichtig. Als
die Erntezeit begonnen hatte,
kam die Idee auf, den Weg des
Korns zum Brot nachzuvollziehen. Jeder der Frauen und Männer - alle trugen stolz eine Bä-
ckermütze - durfte einen Brotlaib
formen. Den Natursauerteig hatte Bäckermeister Eberhard Baumann, dessen Arbeitstag früh um
zwei Uhr beginnt, am Tag zuvor
angesetzt. Dazu kommen Roggen- und Weizenmehl, Wasser,
Salz. „Ein paar Körner auch
noch“, so Bäckermeister Hardy
Baumann, der Juniorchef. Mit
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Aus der Form hat Brigitte Fischer den Brotlaib gestürzt. Links Bäckermeister Eberhard Baumann.
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Jugend in
der Region
halten
dem Holzschieber konnten die
behinderten Menschen dann
„ihr“ Brot in den Ofen schieben.
„Sonst verwenden wir dafür das
Abrollgerät“, erklärte Eberhard
Baumann. Den Holzschieber, der
früher üblich war, habe man zur
besseren
Veranschaulichung
rausgeholt. Nachdem jeder ein
Brot per Schieber selbst aus dem
Ofen holen durfte, zeigte Diana
Baumann, die zum fünfköpfigen
Familienbetrieb gehört, den
Laienbäckern, wie man ein Brot
ruckzuck fachmännisch in der
Papiertüte verpackt. Den Kniff,
die Tüte zum Verschließen einmal zu drehen und dann leicht zu
falten, hatten sie dabei schnell
sz
raus.
Reichenbach. Immer weniger
Jugendliche stehen für den regionalen
Ausbildungsmarkt
zur Verfügung. Die Betriebe
suchen vermehrt geeigneten
Nachwuchs. Hier setzt der Arbeitskreis Schule/Wirtschaft
an. Seine Mitglieder wollen die
Kooperationen und die Kontakte zwischen Schulen und
ansässigen Firmen weiter fördern.
Im Rahmen des Arbeitskreises arbeitet das Projekt „Jugendclubs, Vereine und Wirtschaft“, welches offen für weitere Mitstreiter ist. Erreicht
werden sollen Jugendliche
durch verschiedene Initiativen,
um sie für eine Ausbildung
oder ein Studium für die regionale Industrie zu gewinnen.
Angesprochen werden zum
Beispiel auch junge Erwachsene, die bereits eine Ausbildung
abgeschlossen bzw. ihre Ausbildung oder ein Studium absz
gebrochen haben.
Azubis in Mittelpunkt gerückt
Ausbildung SBW Vogtlandkreis mit tollen Angeboten
Plauen. Zur Azubi-Börse ka-
men 2.000 Jugendliche in die
Festhalle nach Plauen. Die SBW
Vogtlandkreis
gemeinnützige
GmbH war mit tollem Angeboten vor Ort. Die Einrichtung
kümmert sich um Senioren und
Menschen mit Behinderung. „81
junge Leute ließen sich von den
Angeboten unseres Hauses begeistern“, freute sich Geschäftsführerin Karla McCabe. Die
Messe-Besucher konnten den Alterssimulationsanzug GERT testen, an einem Altenpflege-Quiz
teilnehmen und sich von der
Auszubildenden
Josephine
Lehnert sowie Heimleiterin Sarah Müller und Pflegedienstleiterin Anja Kummer rund um die
Altenpflegeausbildung beraten
lassen. Karla McCabe: „Jedes
Jahr beginnen zwei, drei junge
Leute ihre Ausbildung in unseren Häusern.“ Jetzt steht für einige Messegäste erst einmal ein
Schnupperpraktikum auf dem
Plan, um sich den Beruf des Altenpflegers genauer anzuschau-
Foto: Karsten Repert
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Bäckerhandwerk auf der Spur
Fsoto: Simone Zeh
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Im Bild von links: Heimleiterin Sarah Müller, Gewinnerin
Sarah Scheffel, Geschäftsführerin Karla McCabe und Pflegedienstleiterin Anja Kummer.
en. Auf der Messe führte SBW
auch ein Quiz durch. Unter anderem sollten die jungen Vogtländer raten, wie viele Pflegestufen es gibt (3), wo man keinen
Puls fühlen kann (an der Fußsohle) und wie viele Mitarbeiter
bei SBW arbeiten (120). Gestern
freute sich Sarah Scheffel aus
Reimersgrün über je einen Amazon-Gutschein im Wert von 50
Euro. Den gleichen Preis gewonnen hat zudem Sarah Riedl aus
Plauen. Internetinfo zum Unternehmen:
www.sbw-vogtlandkare
kreis.de
Berufsunfähigkeit Die Risikolebensversicherung ergänzen
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Das Glück, sein Kind das erste
Mal im Arm zu halten, ist für alle
Eltern unvergleichlich. Doch die
Freude über die eigene Familie
wird immer auch von der Sorge
begleitet, seine Lieben nicht angemessen versorgen zu können.
Solange man arbeiten kann, ist
ja meist alles in Ordnung. Aber
was geschieht, wenn man seinen
Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann? Für
diesen Fall ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar.
Eine wirtschaftliche Möglichkeit,
sich gegen Berufsunfähigkeit ab-
zusichern, ist die Erweiterung einer
Risikolebensversicherung.
Man schließt einfach eine Zusatzversicherung gegen Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsausfall oder Berufsunfähigkeit ein. Auf www.nuernberger.de finden sich umfassende Informationen.
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BLICK MOSAIK
Seite 7 · 25. Oktober 2014
Mauergeschichte im
geteilten Deutschland
Verrücktes Schlammbad am Yukon
Abenteuer Vogtländer fahren mit dem Floß 3200 Kilometer Richtung Beringsee
Vortrag Ein Blick zurück in Bad Elster
Foto: Goldstein-Foto/ PB Voigt
A
ls Mario Goldstein mit
seinen Begleitern an der
Yukon-Mündung von einer kleinen Insel tanzende Polarlichter sieht, wird er von Glücksgefühlen übermannt. Vor ihm breitet
sich die Beringsee aus. Gemeinsam mit seiner Frau Ramona, Kameramann Patrick Schilbach und
Schäferhündin „Sunny“ war der in
Plauen lebende Abenteurer 3200
Kilometer mit einem Floß auf dem
Yukon River in Kanada unterwegs.
Auf der Suche nach wahrhaftigen
Glücksmomenten lebte er fast fünf
Monate zusammen mit seiner
Floßbesatzung den kanadischen
Traum. In Kanadas dünn besiedelter Wildnis ticken die Uhren anders als hierzulande. Die Vogtländer trafen Typen, die das Leben weit ab vom westlich geprägten
Lebensstil - auf ihre Art meistern.
Entlang des Flusses begegneten
sie Indianern, Eskimos und Aussteigern. “Sie waren alle sehr
freundlich und hilfsbereit.“ Nor-
Mario Goldstein und seine Frau Ramona nehmen am Yukon ein ausgiebiges Schlammbad. Schäferhündin „Sunny“ bleibt lieber auf Beobachtungs-Station.
malerweise ernährt sich das Ehepaar vegan. Während der langen
Reise war alles ein wenig anders.
Bei knurrenden Magen schmeckte
den beiden auch Elch– und Bärenfleisch. Indianer tischten dem unverhofften Besuch aus Deutschland ein gutes Stück Bisamratte
auf. Was sie gegessen hatten, erfuhren die Gäste allerdings erst
nach dem Mahl. Die Floßfahrer
mussten mit wenig auskommen.
„In einer Schüssel habe ich Brot
gebacken und auch Wäsche gewaschen“, blickte die Frau an Bord
auf das Leben auf und am Fluss
zurück. „Man glaubt, dass man
nichts hat, hat aber alles.“ Pflanzenöl-Seife, Sand oder Erde diente
zur Körperpflege. Ein Schlammbad am Yukon-Ufer ebenso. In den
nächsten Wochen hält der aus
Oelsnitz stammende Yukon-Bezwinger zahlreiche Vorträge. Am
1. November können AbenteuerFans in der Treuener Sporthalle
gleich zwei Multivisions-Reiseberichte hintereinander erleben.
Goldstein nimmt sein Publikum
zunächst (17 Uhr) auf fünf Weltmeere und anschließend (19.30
Uhr) zum Dalai Lama mit. Ende
nächsten Jahres will er den Film
„Yukon – Im Fluss der Zeit“ der
Öffentlichkeit präsentieren. Bereits Ende März 2015 veranstaltet
Godlstein erstmals das Freiträumer-Festival in der Plauener Festtv
halle.
Gruselnacht unterm Schlossturm
veranstaltet die Auerbacher Lebenshilfe eine Halloween-Party
unterm Schlossturm. VereinsSprecher Bernd Schädlich läuft
bei dem Gedanken jetzt schon
ein eiskalter Schauer über den
Rücken. „Wir sind bei Museums-Leiterin Simona Jungmann
auf offene Ohren gestoßen.“
Zur Veranstaltung kündigt er einige Überraschungen an. Das
Schlossgewölbe darf mit der Taschenlampe erkundet werden.
„Unsere Bewohner freuen sich
schon sehr auf das Spektakel.“
Er ist sich sicher, dass einige
Spuk-Geister im schaurigen
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Outfit erscheinen.
Hier wird’s gruselig.
Jahreswechsel Bei einer Silvesterreise kann man dem stressigen Alltag entfliehen
Foto: djd/www.studienreisen.de/zuzazuz-Fotolia.com
BRANDENBURG
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BAYER. WALD
bietet etwa der Online-Marktplatz
www.silvesterreisen.de.
Dort finden sich neben zahlreichen Städte-, Rund- und Schiffsreisen auch spezielle Angebote
für Singles. Zusammen mit anderen Alleinreisenden geht es
beispielsweise in die quirligsten
Metropolen Europas - darunter
Berlin, Dublin und Paris. Ganz
andere Akzente setzt dagegen eine sechstägige Silvesterreise mit
orientalischem Flair: Sie führt
nach Marrakesch, wo man den
Jahreswechsel mit dem Blick auf
Palmen und die schneebedeckten
Atlasberge feiern kann.
Die Winterzeit gehört in vielen
Ländern Südeuropas zur Nebensaison. Deshalb kann man etwa
in Andalusien, wo auch in der
kalten Jahreszeit vergleichsweise
milde Temperaturen herrschen,
nicht nur günstiger Urlaub machen. „Die Einkaufsstraßen sind
nun festlich geschmückt und belebt - aber die weltberühmten
Kirchen und Paläste in Sevilla,
Córdoba und Granada gehören
nun den vergleichsweise wenigen
Besuchern ganz allein“, macht
Udo Hell Lust auf einen Spanienurlaub zum Jahresende. Den Jahreswechsel selbst kann man dann
etwa in einem guten Restaurant
in Córdoba verbringen - spanische Lebensfreude inklusive.
Rhythmen von Salsa, Mambo
und Cha-Cha-Cha begleiten Silvesterreisende auch auf einem
zwölftägigen Trip nach Kuba.
Zwischen weißen Stränden, Zuckerrohrfeldern und dem kolonialen Charme von Havanna beginnt das neue Jahr garantiert
stressfrei.
djd/pt
POLEN
USEDOM
ERZGEBIRGE
Tipp Einstige Gefängnisluft schnuppern
Greiz. Wie wäre es mit einem Brunnenwasser“ zu verkosten,
Spaziergang, um den Zauber des
Herbstes zu genießen? Wandeln
auf den Spuren der einstmals
fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses in Greiz kann man
dabei am Samstag, 25. Oktober,
und Sonntag, 26. Oktober, jeweils um 14 Uhr. Am Schlossbrunnen ist das reine „Greizer
der Fürstliche Marstall und das
Gefängnis sind zu besichtigen.
Als Höhepunkt eines jeden
Rundganges kann man den
Schlossturm besteigen und den
herbstlichen Ausblick auf die
Stadt Greiz genießen. Treffpunkt
ist am Oberen Schloss (im Torhaus).
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Guten Rutsch - aber nicht zuhause
Die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage sind - ganz entgegen ihrem Ruf - für die meisten Menschen stressige Wochen.
Wer das neue Jahr ganz entspannt und fern von jeglicher
Routine beginnen möchte, tut
gut daran, zumindest über Silvester ein paar Tage wegzufahren. Wohin die Reise geht, entscheidet der individuelle Geschmack:
Kulturinteressierte
können den Alltag am leichtesten bei einem Städtetrip oder einer Rundreise durch eine interessante Region hinter sich lassen. Aber auch auf einer Kreuzfahrt oder bei einem Badeurlaub
In einer Metropole oder unter Palmen - besondere Einkann man seinen Horizont erdrücke sind bei einer Silvesterreise immer inklusive.
weitern. „Der Jahreswechsel
lässt sich mit dem Besuch eines Venedig genauso festlich bege- erklärt Udo Hell vom City Reiseberühmten Opernhauses wie et- hen wie bei einer viertägigen büro. Solche und viele weitere
wa dem Gran Teatro La Fenice in Gourmetreise nach Barcelona“, Reiseideen für jeden Geschmack
personen und Familien zerstört.
Zu beklagen sind nicht nur jene,
die einen Fluchtversuch mit ihrem
Leben bezahlten, sondern auch die
zahllosen Menschen, die als Andersdenkende in der DDR Repressalien erleiden mussten - sei
es in der Haft, durch fortwährende Bedrohung oder durch Behinderung ihres beruflichen und persönlichen Lebensweges. Der Einbtl
tritt ist frei.
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Foto: Thomas Voigt
Geschichten. Hinter der Grusel-Figur verbirgt sich die
Künstlerin Birgit Kraneiß. Karten können im Museum unter
der
Telefonnummer
03744.835513 reserviert werden. Schon einen Tag vorher (17
Uhr) werden die Geister der alten Mauern geweckt. Erstmals
Mittwoch wird im Kurhaus um
19.30 Uhr der Blick auf den Bau
der Mauer gerichtet. Die Referatsleiterin der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden, Dr. Eva-Maria
Zehrer, beschreibt anhand ihres
Vortrags „Die Angst setzt Grenzen - Die Mauer als Symbol der
deutschen Teilung“ wichtige Aspekte der leidvollen Mauergeschichte im geteilten Deutsch-
Halloween Künstlerin weckt im Kellergewölbe des Museums die Geister
Auerbach. Im Kellergewölbe
unterm Museum geht die Angst
um. Halloween breitet seine
dunklen Schatten aus. Am 31.
Oktober treibt ab 18 Uhr ein
Nachtwächter sein Unwesen.
Der unheimliche Gesell erzählt
den Besuchern im dekorierten
Gewölbe schauerlich-amüsante
Bad Elster. Am kommenden land. Die Mauer hat viele Einzel-
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25. Oktober 2014 · Seite 8
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BLICK SPORT
25. Oktober 2014 · Seite 12
Handball Gegner Werratal hat Trainer gewechselt
Für VfB zählt nur ein Sieg
Plauen. Ein noch unbekannter lang der Mannschaft ein 35:35-
Fußball Auerbach empfängt am Sonntag Vorjahresmeister Neustrelitz
Unentschieden gegen den HC
Burgenland. Deshalb reagierte der
Verein. Es gab eine Veränderung
auf dem Trainerstuhl. Aufstiegstrainer Nils Kühr ging, Coach
Gerd Stefanowsky hat übernommen. Der HCE ist also gewarnt vor
dem angeschlagenen Gegner.
Fan-Info: Linksaußen Hiroyuki
Mimura laboriert an einer Bänderdehnung im linken Knöchel. Er
fällt etwa drei Wochen aus. kare
Saisonstart für SVV
Wasserball Plauener wollen in Berlin punkten
Berlin. In der Deutschen Wasser-
ballliga steht an diesem Wochenende der erste Spieltag an. Der
SVV Plauen gastiert dabei am
Samstag ab 18 Uhr in Berlin beim
SC Wedding. SVV-Trainer Jörg
Neubauer sagt vor dem Ligaauftakt: „Auch in der kommenden
DWL-Saison sieht der Spielmodus
wieder A- und B- Gruppe vor. Wir
wollen als Vertreter der B-Gruppe
oben anklopfen.“ In der vergangenen Saison konnte sich der SVV in
Berlin knapp mit 8:7 durchsetzen.
Ein Erfolg wird auch beim bevorstehenden Ligaauftakt angestrebt.
Die Plauener liebäugeln mit der
A-Gruppe, weil sie sich verstärken
konnten und zudem enorm dazugelernt haben. Allerdings betont
Wasserballwart Steven Fischer:
„Wir heben natürlich nicht ab,
sondern wir haben lediglich ehrgeizige Ziele.“ Trainer Jörg Neubauer: „Nach dem Nichtabstieg
sind unsere Ansprüche gewachsen. Wir wollen in Berlin gewinkare
nen.“
Skispringen Günstige Weltcup-Karten im Angebot
zum Weltcup-Opening 2014 in
Klingenthal läuft. Die Plakate hängen, die Schneehaltenetze werden
befestigt. Genau vier Wochen vor
dem großen Event der Skispringer
in der Vogtland-Arena machen
auch die gesunkenen Temperaturen den Wintersportfreunden
Hoffnung. Pressesprecher Sascha
Handball Oberlosa
empfängt Görlitz
Der Impuls muss von innen kommen: Dort steht Kapitän Kevin Hampf (im Kreis) in der Pflicht.
0:12 Tore stehen zu Buche. Zu
Hause aber sieht das ganz anders aus. Im VfB-Stadion wurden die Spitzenteams Wacker
Nordhausen (4:2) und 1. FC
Magdeburg (2:1) besiegt. Doch
vom Tabellenletzten ZFC Meuselwitz trennte sich Auerbach
dagegen nur 3:3-Unentschieden. Auf die Ursachen für die
bisherigen
Leistungsschwankungen abgesprochen sagt Andreas Richter: „Die Spieler sind
selbst etwas ratlos. Wir sprechen Woche für Woche dieselben Punkte an. Der Impuls
muss aus der Mannschaft heraus kommen.“ Die Führungsrolle sollen gegen Neustrelitz Mirco Wemme, Jiri Jedinak, Kevin
Hampf und Torwart Marcus
Dölz übernehmen. Auerbach benötigt dringend den dritten Saikare
sonsieg.
Auswärts ist der Rucksack etwas leichter
Noch gibt es Rabatt
Klingenthal. Der Countdown
H
eimspiel! In der Fußball-Regionalliga empfängt der VfB Auerbach am Sonntag, 13.30 Uhr,
die TSG Neustrelitz. Der aktuelle Tabellenvorletzte spielt gegen
den Vorjahresmeister. „Alles ändert sich ständig. Neustrelitz
wird kein Meister und wir bleiben nicht da unten drin“, sagt
VfB-Trainer Andreas Richter.
Seinen Optimismus schöpft der
Coach ausgerechnet aus dem
Spiel in Halberstadt, wo die
Drei-Türmer-Städter zuletzt 0:2
verloren hatten. „Das Spiel hat
keinen schlechten Eindruck auf
uns hinterlassen. Wir haben nur
in den entscheidenden Szenen
stets die falschen Entscheidungen gefällt – und auch zu einfach die Gegentore gefangen“,
moniert Richter. Ärgerlich findet der Trainer: „Dass wir uns
nach dem 2:1-Sieg gegen Magdeburg so leicht die Butter vom
Brot nehmen ließen.“ Unglaublich: In den bisherigen fünf
Auswärtsspielen erzielte Auerbach keinen einzigen Treffer.
Foto: Karsten Repert
Gegner wartet am Samstagabend
auf den HC Einheit. Die HSG
Werratal empfängt heute in der
Mitteldeutschen Oberliga die Plauener Handballer. Um 19:30 Uhr
erfolgt der Anpfiff im thüringischen Breitungen. Die HSG ist in
dieser Saison einer der drei Neuaufsteiger. Mit nur einem Punkt
aus fünf Spielen steht der Thüringenmeister derzeit auf dem elften
Rang. Nur am ersten Spieltag ge-
„Sind kein
Favorit in
Sachsenliga“
Brand: „Noch genau eine Woche
bleibt Zeit, sich die attraktiven
Frühbucherrabatte beim Ticketkauf für das Wintersporthighlight
zu sichern.“ Karten gibt es in den
Geschäftsstellen der „Freien Presse“. Der Weltcup findet vom 21.
bis 23. November im Vogtland
statt. Weitere Infos im Internet:
www.weltcup-klingenthal.de kare
Plauen. In der Handball-Sachsenliga kann der SV 04 Oberlosa
mit einem Sieg an die Tabellenspitze stürmen. Am Samstagabend, 18.30 Uhr, kommt es in
der Kurt-Helbig-Sporthalle zum
absoluten Top-Spiel. Die Plauener (2. Platz / 8:0 Punkte) und
der SV Koweg Görlitz (3. / 7:1)
treffen in diesem Nachholespiel
aufeinander.
Bemerkenswert:
Als Unparteiische fungieren Felix Henker und Stefan Schirmacher vom NHV Concordia Delitzsch. Deren Verein ist aktuell
Fünfter in der Sachsenliga. Auf
die Unparteiischen kommt also
ein sehr schwere Aufgabe zu.
Denn im gut gefüllten Fan-Bus
sitzen
zahlreiche
Görlitzer
Schlachtenbummler. Und der
Oberlosaer Manager Rico Michel weiß: „Oft schon waren unsere Fans der achte Mann. Darauf bauen wir auch am Samstag. Die Unterstützung ist für die
junge Mannschaft enorm wichtig.“ . Trainer Jörg Grüner indes
tritt auf die Euphorie-Bremse:
„Wir sind kein Meisterschaftsfakare
vorit!“
Fußball VFC Plauen gastiert am Sonntag beim 1. FC Union Berlin II
Plauen. Zu Hause hat der VFC
Plauen in dieser Saison noch keinen Sieg gefeiert. „Wir spielen
aber diesmal auswärts“, grinst
Kapitän Felix Lietz, obwohl dem
Rechtsverteidiger dabei nicht
zum lachen ist. Felix weiß: „Wir
müssen auswärts jedes Mal die
Punkte zurückerobern, die wir zu
Hause verschenkt haben.“ Das
wird am Sonntag für die
schwächste Heimmannschaft der
Fußball-Regionalliga
richtig
schwer. Beim 1. FC Union Berlin II
geht es ab 13.30 Uhr für Plauen
um Zählbares. Nach der jüngsten
0:2-Heimspielpleite gegen Viktoria
Berlin ist der Druck für die Vogtländer richtig groß. Innenverteidiger Sascha Thönelt: „Wir tun uns
aber in der Fremde aber trotzdem
leichter, weil dort der Rucksack
nicht so groß ist, den wir herumschleppen.“ Dass sein Verein
nun endlich alle August-Gehälter
überweisen konnte, sollte zusätzlich beflügeln. Trainer Michael
Hiemisch: „Natürlich haben wir
über die Leistungsschwankungen im Team gesprochen. Aber
die Ursachenforschung bleibt intern.“ Ausschließen konnte Hiemisch jedoch nicht, dass manch
einer der jungen Spieler wegen
der aktuellen Finanzsorgen die
eigene Leistungsgrenze nicht erreicht. „Gegen Viktoria Berlin
waren wir in keiner Phase des
Spiels als Kollektiv zu erkennen.
Das muss sich ändern, fordert
der Coach. Vorschau: Im nächsten Heimspiel empfängt der VFC
am 31. Oktober, 15 Uhr, Germania Halberstadt.
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Foto: Karsten Repert
Einheit muss aufpassen
Trainer Jörg Grüner.
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