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Basar
1. Advent, dem 30. November 2014
in der Philipp-Melanchthon-Kirche mit einem Regionalgottesdienst
und dem sich traditionell anschließenden Basar:
12 Uhr Gottesdienst
13 Uhr Basar-Eröffnung
16 Uhr Abschluß
Wir erwarten Sie mit einem vielseitigen Angebot *. Nach dem adventlichen Gottesdienst stehen
unterschiedliche Imbissstände, ein Café und Getränke für Sie bereit. Dann lohnt sich das Stöbern
an den Ständen: Kleidung, Bücher, Hausrat, Edel-Trödel, Kinderspielzeug, Gebasteltes, Gebackenes,
Karins große Pfefferkuchenhäuser (auch als beliebtes Geschenk geeignet) und vieles mehr. Auch
die Tombola soll es wieder geben. In der Kirche und im Hof bereichern Musik und Kinderbetreuung das Programm. Für die Kinder sind Angelika und Marianne und die guten Geister mit Bastelangeboten und Märchenecke da. Und wenn wir noch mehr Glück haben, verzaubert sogar noch
ein romantisches Schneeflöckchen den Nachmittag.
Der Basar-Erlös dient der Arbeit in unserem Pfarrsprengel, vor allem zwei Schüler- bzw. Jugendprojekten. Bitte unterstützen Sie den Basar mit ihren Spenden und vor allem durch Ihr Kommen.
Spenden für die genannten Stände und Zwecke nehmen wir gern zu den Öffnungszeiten der
Küsterei entgegen.
* Einiges ist schon in Sack, Tüten und Geschenkkartons. Sie können aber die Tombola, die Trödel-, Bücher- und andern Stände noch erheblich bereichern.
Je mehr sich beteiligen, desto interessanter wird es für alle. Vielleicht finden Sie noch Überraschendes, von dem Sie sich trennen und womit Sie anderen
Freude machen können? Geldspenden gehen direkt in den Basar-Erlös. Vielen Dank!
Evangelische Kirchengemeinde Fürbitt-Melanchthon · Kranoldstraße 16 · 12051 Berlin · Telefon 030 / 625 30 02
Vorwort
Inhalt
Liebe Leserin und lieber Leser!
das Titelbild weist darauf hin, dass
der Herbst die Zeit der Reife und
Ernte und des Dankes dafür ist.
Es kündigt sich mit der Ernte aber
auch schon der Abschied an: von
der Blütezeit, von langen Sommerabenden. Der November schließt das
Kirchenjahr ab; er ist verbunden mit
der Erinnerung an unsere Verstorbenen und regt zum Nachdenken an,
aber mit seinem letzten Tag stimmt
er bereits auf die Vorweihnachtszeit
ein, denn am 30. November feiern
wir den 1. Advent.
Die Arbeit für den Adventsbasar hat
schon begonnen. Diese Ausgabe enthält daher auch ein breites Angebot
vom Rückblick auf den Abschied
von Pfarrer Hansen über die Vorstellung der Pfarrerin, die ihn zumindest
teilweise vertreten wird, bis hin zu
den zahlreichen Angeboten für die
(Vor-)Weihnachtszeit.
Zahlreiche Veranstaltungen (an einigen können Sie auch aktiv teilnehmen, siehe Seite 26) werden ebenfalls angeboten.
Basar
2
Vorwort, Inhalt, Impressum
3
Schatten und Licht
4
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Redaktionsteam
Oktober | November 2014
Erntedank / Tee- und Wärmestube
7
Abschied und Dank
9
Benefiz-Skatturnier
11
Vorstellung Pfarrerin Freudenberg
12
Martinstag
13
Amtshandlungen
14
Gottesdienste
15
Angebote
16
Kinder in israelischer Militärhaft
19
Martin Buber in Genezareth
20
Busausflüge
20
Andere Länder – andere Sitten
21
Musikalische Termine
22
Adressen
24
Weihnachtschöre
26
Kostenlose Rechtsberatung
27
Redaktionsschluss für die Ausgabe
Dezember 2014 | Januar 2015:
6. November 2014
Impressum
Herausgeber:
Die Gemeindekirchenräte der Gemeinden Genezareth und
Fürbitt-Melanchthon im Sprengel Nordwest-Neukölln
Redaktion:
Dr. Jutta Aumüller, Peter Cassiers, Dr. Uwe Feigel,
Bernd Müller, Kurt Niedtner
Fotos:
Cassiers, Niedtner, Freudenberg, Performance-Chor
Satz und Druck:
Druckerei Gläser, Blücherstraße 22, 10961 Berlin
Telefon: 030 / 330 29 25 52
3
Schatten und Licht in dieser Zeit
In diesem Jahr wird das Leben für
manche Menschen schön im November. Das überrascht zunächst, denn
normalerweise sind wir in diesem
Monat eher auf Moll gestimmt. Das
Wetter ist dann wohl entsprechend,
die Feiertage passen in die Jahreszeit: Am Volkstrauertag gedenken
wir der Opfer aus den vergangenen
und
aktuellen
Kriegen.
Der
Buß- und Bettag
soll mich anregen,
über mich selbst,
meine
Sünden
und Fehler nachzudenken, Gott
um Vergebung zu
bitten. Am Totensonntag denken
wir an unsere
eigenen Verstorbenen, ehren sie
und wollen diesen Tag als Ewigkeitssonntag verstehen, weil dem
Tod die Macht genommen ist, wir
in Ewigkeit bei Gott sind und Trauer
sich in Hoffnung verwandeln möge.
Dennoch kann dieser November
schön werden: für diejenigen, die
jetzt wieder Geburtstag feiern dürfen, und für unser Volk, weil Ost und
4
West seit 25 Jahren ein Paar sind,
die Ehe hält und eine Scheidung undenkbar ist.
Ein Vierteljahrhundert ist vergangen,
seit am Donnerstag, dem 9. November 1989 die Mauer fiel – damals wider Erwarten der meisten Deutschen,
die damit überhaupt nicht mehr gerechnet hatten. Wider Erwarten auch
ohne jedes Getöse. Wie meistens
im Leben waren
Worte ausschlaggebend. Wer jene
Stunden bewusst
miterlebte,
sei
es in Berlin, sei
es anderswo in
Grenznähe oder
vor dem Fernsehapparat, wird
sie nie vergessen,
und die folgenden
Tage auch nicht.
Begreiflicherweise ist die Erinnerung für die Ostdeutschen prägender als für die Westdeutschen. Ihr Leben veränderte sich
umfassend, während viele im Westen weiterlebten wie bisher und sich
nur über neue Reiseziele, die bis dahin unweit aber unerreichbar waren,
freuten.
Oktober | November 2014
So wird der Jahrestag des Mauerfalls
im Osten intensiver begangen werden als im Westen. Aber gleichermaßen gilt: Wir erinnern uns an damals,
als wäre es gestern gewesen, und
wollen gar nicht fassen, dass junge, inzwischen auch erwachsen gewordene Leute mit dem Phänomen
DDR und der Mauer oft gar nichts
mehr anfangen können.
Ihnen sollte in Erinnerung gerufen
werden, dass die Kirchen damals
in der DDR eine bedeutende gesellschaftliche Kraft waren, die mithalf,
die Mauer zum Einsturz zu bringen.
Und ebenso mögen unsere Nostalgiker gesagt bekommen, dass nicht
nur „nicht alles schlecht“, sondern
das Meiste alles andere als gut war
dort und auch heute die wenigsten
Mitbürger hüben wie drüben die
Mauer am liebsten wieder aufbauen
würden.
Der November 2014 hat, als deutsche Erinnerung, einen sehr guten
runden Gedenktag. Weil sich dieses
Jahr aber doch schon neigt, sind bereits Rückblicke erlaubt. Diese stimmen ernst. Dieses ist ein Jahr der
Katastrophen, aber nicht der Naturkatastrophen. Dann wäre die Spendenbereitschaft der Mitwelt groß.
Sie hält sich aber sehr in Grenzen,
Oktober | November 2014
weil überwiegend Menschen Katastrophen verursachten, Verbrechen
an anderen begingen aus Hass und
Machtgier und weil sie sich moderne, meist im Westen gefertigte
Waffen verschaffen konnten. Es ist
auch ein Jahr der Flüchtlingsströme,
überfüllter Notaufnahmelager und
verödeter Heimaten, die von ihren
Bewohnern entleert wurden.
Ein Jahr neigt sich, das auch den
Religionen nicht gut getan hat. Der
Glaube wurde missbraucht für üble
Interessen. Gläubige, die anders
glauben, mussten unter Fanatikern
leiden, die sie verfolgten. Es mehren sich – wieder einmal – Stimmen,
die die Religionen insgesamt für das
Unglück der Menschen halten.
Gott schaut sich diese Welt an. Darüber haben wir uns klar zu werden.
So wünscht er sich das Miteinander
der Menschen, die von überall her
zu ihm beten, nicht. Dass er sich
nicht abwendet und alles stumm und
still geschehen lässt, sondern schon
längst auf seine Weise handelt, sollten wir, gegen allen Augenschein
und fern unserer Wünsche, einräumen. Das beunruhigt. Kann es aber
vielleicht auch trösten?
Der Volkstrauertag, der Buß- und
Bettag und der Toten-/Ewigkeits5
sonntag stehen in unserem Kalender,
der ja lange vor Beginn dieses Jahres
gedruckt wurde. Wie brennend nun
ihre Aktualität sein würde, war so
nicht vorauszusehen.
Gleichzeitig ist vor langer Zeit der
Monatsspruch für diesen November
ausgewählt worden. Er stammt aus
Jesaja und enthält einige konkrete
Forderungen.
Wir sollten in Zeiten wie diesen besonders aufmerksam in den Büchern
der Propheten lesen. Sie lassen uns
die Lage erkennen, wie sie ist, auch
wenn sie fremd und fern zu sein
scheint. Sie mahnen zur Selbstkritik,
drohen, fordern zum Umdenken und
Handeln auf, öffnen aber auch Perspektiven der Hoffnung und verlieren
bei allem nie den Willen des allmächtigen Gottes aus dem Blick.
Ereignisse, wie im November 1989
geschehen, sind am Ende des Jahres
2014 weltweit leider nicht absehbar.
Sie waren es aber damals auch nicht.
Bitten wir unseren Herrn und Heiland
um Brot für die Welt, um Freundlichkeit und Heimat für Millionen trauriger Menschen.
Pfarrer Dr. Uwe Feigel
6
Oktober | November 2014
Erntedank in der Fürbittkirche:
Terminänderung
Am 5. Oktober ist Erntedanktag.
Auch wenn wir Großstädter nur
noch rudimentäre Vorstellungen von
einem bäuerlichen Leben und dem
Säen und Ernten haben, möchten wir
Sie doch ganz herzlich zu unserem
schon traditionellen Erntedank-Gottesdienst an diesem Tag in die Fürbittkirche einladen.
Vor dem mit Erntegaben geschmückten Altar wollen wir mit Ihnen zusammen Gott Dank sagen für all die
Gaben, mit denen er uns gesegnet
hat. Nach dem Gottesdienst werden
wir gemeinsam essen. Es gibt vegetarische Kartoffelsuppe, die mit oder
ohne Wiener Würstchen genossen
werden kann. Danach wird uns der
Gemeindechor noch mit ein paar
Beiträgen erfreuen. Zum Schluss
können die Erntegaben gegen Spende von Ihnen mit nach Hause genommen werden.
Hier noch ein wichtiger Hinweis:
Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr!
Wir freuen uns auf Sie!
Bernd Müller
Hilfe, Hilfe!
Wir benötigen dringend wieder Bekleidung für unsere Männer
und zwar: Schuhe, Hosen, Strümpfe, Pullover, Unterwäsche und
Jacken.
Seit 6 Monaten haben wir von diesen Artikeln nichts als Spende
bekommen, sodass wir jetzt Dringlichkeitsstufe 1 haben!
Bitte helfen Sie, wir bedanken uns jetzt schon.
Tee- und Wärmestube
Weisestraße 34, 12059 Berlin
Telefon: 622 28 80
Öffnungszeiten:
Sonntag, Montag und Mittwoch von 16 bis 20 Uhr
Donnerstag von 9 bis 14 Uhr
Kleiderkammer immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr
Oktober | November 2014
7
E. DAMERAU
Christian
Bestattungen GmbH
SEIT ÜBER 40 JAHREN
FACHGEPRÜFTER BESTATTER
Erd- Feuer- und Seebestattungen
für alle Berliner Bezirke
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Tel.: 625 40 94
Tag und Nacht
– Auf Wunsch Hausbesuche –
8
Oktober | November 2014
Abschied
Und es ist doch ein bewegender Moment, wenn ein Kollege, mit dem
man über viele Jahre vertrauensvoll
zusammen gearbeitet hat, von der
Superintendentin im Gottesdienst
feierlich „entpflichtet“ wird und sich
anschickt, weiterzuziehen. So ist es
mir jedenfalls ergangen, als Pfarrer
Olaf Hansen am 24. August verabschiedet wurde.
Das Rund der Philipp-MelanchthonKirche war gut gefüllt, als unter
Orgelklang Vertreter*innen aus Gemeindekirchenrat und Mitarbeiterschaft, die Amtsgeschwister und Superintendentin Viola Kennert mit dem
scheidenden Bruder einzogen, um
miteinander Gottesdienst zu feiern.
„Wohl dem Volk, dessen Gott der
Herr ist, das Volk, das er zum Erbe
erwählt hat“ (Ps. 33, 12). Der Wochenspruch für den 10. Sonntag nach
Trinitatis war nicht nur Grundlage
Oktober | November 2014
der wohltuenden Predigt von Olaf
Hansen, er gab auch den Ton für diesen Tag an.
Auf den Segen folgten Gruß- und
Dankesworte, Erinnerungen und
Wünsche für die Zukunft, Geschenke
und geschenkte Begegnungen bei
Kaffee und Kuchen. Die Bilder vermitteln einen Eindruck davon.
Für die Philipp Melanchthon-Gemeinde (jetzt Fürbitt-Melanchthon)
ist es eine neue Erfahrung, dass ein
Pfarrer weiterzieht, um seine Gaben
in einer anderen Gemeinde einzusetzen. Für beide, die Bleibenden und
den Scheidenden, gilt, dass Trennung Wachstum ermöglichen kann.
Und so möge das Hauptwort dieses
Abschiedstages, „Wohl“, für alle Beteiligten weiterwirken und es ihnen
wohl ergehen im Neubeginn.
Pfarrerin Elisabeth Kruse
9
Dank
Für die vielen guten, freundlichen
und auch originellen Grüße, Worte,
Wünsche zu meinem Abschied danke ich allen von Herzen. Es war ein
schönes Fest, das Sie mir bereitet
haben. Eine Pfarrstelle wechselt man
meist mit einem lachenden und einem
weinenden Auge. Lachend, weil man
sich freut, gewählt worden zu sein
und weil viel Neues verheißungsvoll
auf einen wartet. Weinend, weil eine
schöne Zeit, viele Erinnerungen und
gute Begegnungen nun zurücktreten
und Geschichte werden. Bei der Verabschiedung steht das Wehmütige
im Vordergrund. Bei der Einführung
dann (am 19. Oktober) das Zuversichtliche, das lachende Auge. Am
24. August haben wir einander unser
Bedauern und unseren Dank ausgesprochen. Ich habe aber auch viel
10
Zuspruch, Ermunterung und Bestärkung gehört. Für alle gesprochenen
und geschriebenen Glückwünsche
und zahlreiche schöne Erinnerungsgeschenke bedanke ich mich. Und
bei allen, die diesen Tag vorbereitet
und durchgeführt haben – und das an
einem Wochenende mit zwei festlichen Höhepunkten! – bedanke ich
mich ebenfalls: beim Kreis der Helferinnen und Helfer um Martin Dudda, der die Initiative ergriffen hat. Ich
wünsche uns viele Gelegenheiten,
einander zu besuchen und wiederzusehen. Unsere Vorfahren hätten es
vielleicht so gesagt: „Wer im Glauben an Jesus Christus verbunden
ist, bleibt das auch im Wechsel der
Zeiten.“ Ihnen allen Gottes Segen.
Pfarrer Olaf Hansen
Oktober | November 2014
Benefiz-Skatturnier
Liebe Skatspielerinnen und
Skatspieler,
ich lade Sie heute ganz herzlich zu
unserem traditionellen Benefiz-Skatturnier am 8. November 2014 um
15.00 Uhr ein. In diesem Jahr feiern wir Jubiläum: zum zwanzigsten
Mal (!) wollen wir in der Fürbittkirche „Spielend Gutes tun“. Mit den
erspielten Geldern unterstützen wir
die Obdachlosen- und Armenhilfe in
unserer Gemeinde.
Herr Krüger übernimmt dabei wieder
die Rolle des großzügigen Sponsors
und spendiert zahlreiches Geflügel
und diverse andere Preise. Wir haben es bisher immer geschafft, dass
jeder Teilnehmer/ jede Teilnehmerin
mit einem Preis nach Hause gehen
konnte.
Das Startgeld beträgt diesmal zehn
Euro. Außerdem kostet jedes verlorene Spiel zusätzlich 0,30 Euro. Dafür wird neben den Preisen Spiel und
Spaß über mehrere Stunden geboten. Die Gemeinde spendiert Buletten und Schmalzbrötchen, Getränke
kann man zu zivilen Preisen käuflich
Oktober | November 2014
erwerben. Da wir im Gemeindesaal
spielen, ist das Rauchen dort nicht
gestattet! Wer dennoch nicht ohne
„Glimmstengel“ auskommen kann,
muss in den Spielpausen vor das
Kirchengebäude gehen. Ich hoffe,
allen Freunden des Skatspiels genug
Informationen geliefert zu haben.
Wegen der notwendigen organisatorischen Vorbereitungen wäre es
außerdem hilfreich, wenn Sie sich
telefonisch in der Regionalküsterei
anmelden und auch das Startgeld
entrichten würden.
Aus organisatorischen und räumlichen Gründen weise ich darauf
hin, dass Menschen, die sich nicht
bis zum 30. Oktober 2014 in der
Regionalküsterei anmelden, keinen
Anspruch auf Teilnahme haben. Geben Sie sich einen Ruck und melden
Sie sich an, auch wenn Sie nicht regelmäßig spielen sollten. Der olympische Gedanke zählt!
Als Organisator freut sich auf Sie
und einen fröhlichen und gemütlichen Skattag
Ihr Bernd Müller.
11
Vorstellung Pfarrerin Freudenberg
Liebe Gemeindeglieder im Sprengel
Nordwest-Neukölln!
Für einige Monate bis zur Neubesetzung Ihrer Pfarrstelle und zur pfarramtlichen Unterstützung werden wir
uns ab Anfang Oktober in Ihrem gemeindlichen Dreierbund begegnen.
Ich komme zu Ihnen nach langjährigem Dienst als Gemeindepfarrerin in der Charlottenburger GustavAdolf-Gemeinde und bin seit gut
zwei Jahren beauftragt mit der
neu entwickelten „Pfarrstelle
zur besonderen
Verfügung für
den
Sprengel
Berlin“.
Nach
einer
sehr schönen
und intensiven
Zeit an einer
Gemeinde in
einem Kirchenkreis war das Profil
dieser neuen (Pilot-)Stelle für mich
sehr verlockend und hat gewissermaßen „pastorale Wanderlust“ in mir
ausgelöst, eine große Neugier auf die
vielfältigen
Gemeindesituationen
und -traditionen in unserer Stadt und
im Umland, eben im Sprengel Berlin. Nach bisherigen Einsätzen in den
Kirchenkreisen Stadtmitte, in Nord12
Ost, Reinickendorf, Neukölln, Zehlendorf und zuletzt in Schöneberg
möchte ich nun für Sie da sein: im
Gottesdienst, für Kasualien und weitere gemeindliche Aufgaben, in enger
Zusammenarbeit mit den PfarrkollegInnen Elisabeth Kruse und Uwe
Feigel, mit Ihren Gemeindekirchenräten und Ihren weiteren haupt- und
ehrenamtlich Mitarbeitenden. Eine
Menge Erfahrung und viel Freude an
der Gemeindearbeit und in der Seelsorge bringe ich Ihnen mit, Tatkraft,
biblisch-theologisches Nachdenken,
Einfallsreichtum und Humor – wie
Ihnen mein Name schon sagt – und
nicht zuletzt Liebe und Sprachlust
zu Liturgie und Verkündigung, zum
Gottesdienst-Feiern mit Ihnen. Auch
auf dem wichtigen und weiten Feld
der Gebäude- und Bausachen können Sie auf mich zählen.
Ich freue mich, Sie und Ihre Gemeinden kennenzulernen und Sie ein
Stück auf Ihrem Wege zu begleiten.
Ich bitte Sie: Sprechen Sie mich an!
Sagen Sie mir, wo Sie mich brauchen.
Sie erreichen mich unter: 030-345 14
51 oder caterina.freudenberg@t-online.de
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen.
Pfarrerin Caterina Freudenberg
Oktober | November 2014
Wir feiern Martinstag
Am Dienstag, dem 11. November,
feiern wir das ökumenische Martinsfest. Wir treffen uns um 17:00 Uhr
in der Philipp-Melanchthon-Kirche.
Dort beginnen wir mit einer kleinen Andacht. Mit Musik und sehr
anschaulich lernen wir Martin und
seine Geschichte kennen. Wer ihn
schon kennt, trifft ihn wie einen guten alten Bekannten und Freund wieder. Für die Andacht hat Frau Kröger
sicher wieder gute Ideen und schöne
Lieder. Vor der Kirche leuchten dann
die Laternen auf. Das leuchtende Beispiel des Heiligen
Martin geht uns voran
und jedes Kind und
jeder Erwachsene
kann auch wie ein
Licht für andere
sein. Ein richtiges,
lebendiges Pferd
wartet vor der Kirche auf uns. Darauf
sitzt der heilige Ritter
Martin und führt uns
mit unsern Laternen durch
die Straßen zum Kranoldplatz.
Im großen Kreis wollen wir zusammen noch mal Lieder von St. Martin anstimmen. Dann singen wir das
Lied von der Laterne: „Dort oben
leuchten die Sterne, aber hier unten
leuchten wir!“ Wir stärken uns mit
Oktober | November 2014
Tee und Martinshorn, ach nein: mit
Martinshörnchen. Wir freuen uns auf
diesen schönen Laternenumzug. Und
auf das Pferd. Und auf die Geschichte von Martin. Kommt und bringt
Eure Freundinnen und Freunde mit!
Und natürlich Eure Lampions!
P.S.: Vielleicht gibt es ein Feuer!
Angelika Reichardt
Liebe Kinder, diesmal habe ich
keine eigene Seite vorbereitet, ich hoffe,
dass Ihr zahlreich an diesem Umzug
teilnehmt.
Eure Simone
13
Amtshandlungen
Im Pfarrsprengel NordwestNeukölln wurden getauft:
Gustave Johan Lasse
Johann Ogrowsky
Helene Kinga Worschech
Selma Krippner
Fritiof Rainer Lars Winnerstam
Robin Körber
GOTTESDIENST
Es sind verstorben:
Käte Schreiber
87 Jahre
Margarethe Bahr
93 Jahre
Helga Oberstein
83 Jahre
Else Bischof
95 Jahre
Vera Jacobi
87 Jahre
Siegfried Händschke
76 Jahre
Sabine von Grumbkow 48 Jahre
Hans Kuttner
78 Jahre
Sylvia Schumann
59 Jahre
Bärbel Greiner
70 Jahre
Gertrud Bünger
105 Jahre
Vera Jacobi
87 Jahre
Gisela Freymark
75 Jahre
14
für Menschen mit Demenz
Am 24. Oktober 2014 findet um 14:30 Uhr
in der Martin Luther King Kirche findet
wieder ein Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und deren Angehörige statt.
Anschließend gibt es die Gelegenheit
zum gemütlichen Ausklang bei Kaffee
und Kuchen. Diese Gottesdienste berühren im besonderen Maße die Sinne. Sie
schenken den erkrankten Menschen und
deren Familien ein spirituelles Erlebnis
und bringen sie zurück in unsere Mitte.
12351 Berlin · Martin-Luther-King-Weg 6
Telefon: 030-666 892 21
Oktober | November 2014
Gottesdienste
5. Oktober
Erntedank
12. Oktober
19. Oktober
26. Oktober
31. Oktober
2. November
9. November
16. November
19. November
Bußtag
23. November
Ewigkeitssonntag
30. November
9:30
9:30
10:00
11:00
9:30
9:30
11:00
9:30
9:30
11:00
18:00
9:30
9:30
11:00
9:30
9:30
11:00
9:30
9:30
11:00
18:00
16:00
9:30
9:30
12:00
1. Advent
7. Dezember
❖
9:30
9:30
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Familiengottesdienst
Familiengottesdienst zum
Erntedank
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Reformationsfest
Abendmahlsgottesdienst ❖
Gottesdienst
Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Friedensgebet
Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
BASAR
Gottesdienst ❖
Gottesdienst /
Waffeln backen
Freudenberg
Feigel
Kruse
Stierle
GK
FK
PM
GK
Kruse
Feigel
Freudenberg
Steller-Gül
Freudenberg
Feigel
Kruse
Kruse
Feigel
Kruse
Stierle
Freudenberg
Kruse
Kruse
Feigel
Freudenberg
Kruse
Feigel
Kruse
Feigel
Feigel
GK
FK
PM
GK
FK
PM
GK
GK
FK
PM
GK
FK
PM
GK
FK
PM
GK
FK
GK
FK
PM
Stierle
Feigel
GK
FK
einschließlich Kindergottesdienst
Oktober | November 2014
15
Angebote der Gemeinden
Kinder
Mo
Di
Do
Di
11 00 - 13 00
16 00
16 00
20 30
Eltern-Kind-Gruppe (0 bis 2 Jahre)
Spatzenchor (ab 3 Jahre)
Kinderchor (ab 6 Jahre)
Elternstammtisch in „Schiller’s“
Jugend
Mo, Mi 16 00 - 20 00 Jugendclub
Di
18 30 - 2000 Jugendchor (ab 14 Jahren)
Senioren
Mo
16 45 - 18 45 Dienstagstreff am Montag
Mi
Do
Lingott
Korthus
Korthus
GK
GK
GK
Hübner
Korthus
PM
GK
Stierle,
GK
Winkelmann
Köhren
FG
Hube
PM
15 00 - 17 00 Seniorenkreis
14 00 - 16 00 Seniorentanz
.
Kirchenmusik
Mi
19 00 - 21 00 Kantorei Fürbitt
Pampuch
00
Spatzenchor (ab 3 Jahre)
Korthus
Di
16
00
Kinderchor (ab 6 Jahre)
Korthus
Do
16
30
00
Korthus
Di
18 - 20 Jugendchor (ab 14 Jahren)
30
30
Korthus
Mi
19 - 21 Kantorei Genezareth-Melanchthon
Do/Sa Kammerchor Capella Nova Colonia
Korthus
Mo
Posaunenchor in Philipp-Melanchthon:
16 30 - 1800 Anfänger
E. Korthus
00
30
E. Korthus
19 - 20 Fortgeschrittene
FK
GK
GK
GK
PM
PM
PM
PM
Oktober | November 2014
Angebote der Gemeinden
Theatergruppe
Do 19 30 - 22 00
Licht & Schatten
Döpke-Szymanski
GG
Theologische Kreise
Ökumen. Friedensgebet
jeden 3. Donnerstag Sa
Do 19 30
00
Bibelbrunch
GK
Sa 11
(Termin erfragen bei Pastorin Stierle)
Weitere Angebote
Greeb
Mi 11 00 - 14 00 Café Inter-Nett
00
00
Café Inter-Nett
Greeb
Fr 16 - 19
00
Mi 9
Busausflug
29.10. + 03.12. Brigitte Lange
00
00
Tanz rund um den Globus*
Meier-Nieraad
Mi 16 - 18
Kiefer
Mi 19 30 - 20 30 Line Dance*
00
00
Mi 21 - 22
Standard-/Lateintanz*
Kiefer
45
Meditation www.achtsam.org
Ulrich
Do 19
Meditativer Tanz 21.11. + 12.12.
Schalow
Fr 19 30
00
00
Rechtsberatung
RAin Brandenburg
Fr 16 - 19
10.10. + 07.11. + 05.12. (bitte anmelden)
PM
PM
GK
GG
GG
PM
PM
PM
„Tanz rund um den Globus“ ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ev. Familienbildungsstätte und
kostenpflichtig. Anmeldung bei Frau Steinhäuser, Telefon: 030/68 90 42 02.
Die mit einem * gekennzeichneten Angebote sind kostenpflichtig. Die Kurse von Herrn Kiefer kosten pro
Stunde 5,00 Euro, der Erlös ist für das Interkulturelle Zentrum Genezareth bestimmt.
GG | Genezareth-Gemeindehaus, Schillerpromenade 16
FK | Fürbitt-Kirche / Gemeindehaus, Andreasberger Str. 13
GK | Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14
Sa | Salemkirche, Delbrückstraße 15
PM | Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16
Oktober | November 2014
17
Anwaltliche Hilfe?
Wilfried Klingelhöller
Rechtsanwalt und Notar
Tätigkeitsschwerpunkte:
Familien-, Miet und Erbrecht
Karl-Marx-Straße 12, 12043 Berlin
Neukölln, Nähe Hermannplatz
Telefon: 030 / 627 19 92
Fax:
030 / 627 07 426
mail@kanzlei-klingelhoeller.de
www.kanzlei-klingelhoeller.de
Erstklassige Beratung und Leistung zu einem vernünftigen Preis
Bestattungen seit über 75 Jahren
Mitglied der Bestatter-Innung von Berlin und Brandenburg
www.bestattungen-kusserow-berlin.de
Beratung bei Ihnen zu Hause
Bestattung jeder Art und in allen Preislagen
jederzeit zu erreichen 6 26 13 36
Silbersteinstr. 73, 12051 Berlin-Neukölln, Mo.-Fr. 8.30 bis 17.30 Uhr
Moldt Bestattungen, ehem. Reuterplatz
Urban Bestattungen, ehem. Hermannstr.
Suhr Bestattungen, ehem. Graefestr.
18
623 26 38
622 10 82
691 76 74
Oktober | November 2014
Kinder in israelischer Militärhaft
Im März 2013 veröffentlichte UNICEF einen umfassenden Bericht unter dem Titel „Kinder in israelischer
Militärhaft“.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten
Nationen hatte analysiert, in wie
weit die Rechte palästinensischer
Kinder bei einer Inhaftnahme durch
die israelischen Militärbehörden gewahrt werden. UNICEF kam dabei
zu folgendem Schluss: „Die unwürdige Behandlung von Kindern, die
in Kontakt mit dem Militärhaftsystem kommen, scheint im gesamten
Prozess weit verbreitet, systematisch und institutionalisiert zu sein,
vom Moment der Festnahme bis zur
Anklage des Kindes und schließlich
dem Schuldspruch und der Festsetzung des Strafmaßes.“
Israelische Militärgerichte verhandeln Jahr für Jahr die Fälle von
500 bis 700 palästinensischen Minderjährigen. Freiwillige des Ökumenischen Begleitprogramms in
Palästina und Israel (EAPPI, ein
Programm des Ökumenischen Rats
der Kirchen) haben vor diesem Hintergrund die Ausstellung „Kinder in
israelischer Militärhaft“ konzipiert.
Die in der Ausstellung gezeigten Bilder und Texte stammen sowohl von
EAPPI-Freiwilligen als auch von
israelischen, palästinensischen und
Oktober | November 2014
internationalen Gruppen und NGOs.
Die Ausstellung wird im Rahmen
der Ökumenischen Friedensdekade
2014 in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Genezareth in der Kirche am Herrfurthplatz in Neukölln gezeigt.
Die Eröffnungsvorträge halten am
10. November um 20 Uhr Gerard
Horton und Salwa Duaibis von Military Court Watch (Englisch mit deutscher Übersetzung). Vom 11. bis 19.
November ist die Ausstellung täglich von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet,
mittwochs 13 Uhr bis 16 Uhr. Am
Donnerstag den 13. November wird
um 20 Uhr die australische Reportage „Stone Cold Justice“ über Kinder
in israelischer Militärhaft gezeigt
(Englisch mit deutschem Untertitel),
die Ausstellung ist an diesem Tag
von 13 Uhr bis 16 Uhr und 17 Uhr
bis 20 Uhr geöffnet.
Den Abschluss bildet am 19. November ein Friedensgebet zum Abschluss der Ökumenischen Friedensdekade und im Anschluss ein Vortrag
von Dr. Andreas Grüneisen zur
Arbeit des Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel.
Gottfried Kraatz,
Sprecher des EAPPI Netzwerk
Deutschland, September 2014
19
Martin Buber in Genezareth I
In der Veranstaltungsreihe „Kirche
eine Stimme geben“ findet am Mittwoch, 12. November 2014 um 19
Uhr ein Abend zu Martin Buber (jüdischer Theologe und Philosoph) in
der Genezarethkirche statt. Es geht
um den Weg des Menschen und die
Umkehr, die dabei ein wichtiges Element ist. Wir hören Martin Bubers
Gedanken, einen biblischen Text,
eine Rabbi-Geschichte und meditative Stille.
und II: Erfolg – Maß aller Dinge?
„Erfolg ist keiner der Namen Gottes.“ sagt Martin Buber. Was bedeutet dieser Satz für unser Verhältnis zu
„Erfolg“, und was bedeutet uns der
Erfolg selbst? Ist er das Maß aller
Dinge? Welche Gefahren birgt das in
sich, besonders für die weniger Erfolgreichen? Was tritt an seine Stelle
als Maß aller Dinge, und können wir
uns auf ein gemeinsames Maß verständigen? Erstmals beteiligt sich der
interreligiöse Verein Treffpunkt Religion und Gesellschaft e.V. an den
Berliner Tagen des Interkulturellen
Dialogs mit einem Dialogtisch zum
Thema „Erfolg – Maß aller Dinge?“.
Er findet am Mittwoch, 15. Oktober
2014 um 19 Uhr im Interkulturellen
Zentrum Genezareth statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb
wird um Anmeldung bei Pfarrerin
Elisabeth Kruse gebeten.
20
Busausflüge
Am 29. Oktober fahren wir nach
Kloster Neuzelle. Nach dem Mittagessen haben wir eine Führung in
der Kloster-Kirche.
Im Anschluss erkunden wir mit dem
Oder-Neiße-Express die Landschaft
um Neuzelle. In einer Mühle gibt es
Kaffee und Kuchen. Die Kosten betragen 40 Euro.
Am 3. Dezember findet die letzte
Fahrt in diesem Jahr statt. In der
Schlemmerstube Kolkwitz lassen
wir uns den Gänsebraten munden.
Nach dem Essen fahren wir zur Alpaka-Farm und im Anschluss daran
gibt es in der Schlemmerstube Kaffee und Kuchen und eine Überraschung.
Eine kleine Rundfahrt durch das festlich beleuchtete Berlin rundet den
Tag ab. Die Kosten für die JahresAbschlussfahrt betragen 40 Euro.
Die Anmeldung für beide Fahrten ist
am Mittwoch, dem 8. Oktober im
Büro der Genezareth-Gemeinde und
unter der Telefonnummer 627318111, anschließend in der Regionalküsterei.
Abfahrt für beide Fahrten
9.00 Uhr Flughafenstraße
9.10 Uhr Herrfurthplatz
9.20 Uhr Kranoldstraße
Brigitte Lange
Oktober | November 2014
Andere Länder – andere Sitten
Nein, eine Idylle ist das Land nicht.
Die sozialen Probleme sind nicht zu
übersehen und das Haus der Heilsarmee ist groß und gut besucht. Auch
diese Gesellschaft hat Verlierer. Aber
es gibt Unterschiede zu unserer Stadt:
so gut wie keine beschmierten Wände, Bierflaschen mögen in Einkaufstüten verstaut sein, werden aber nicht
offen herumgetragen. Keine lauten
Handy-Gespräche
in der U-Bahn. Die
Gesichter der Menschen sind freundlich-entspannt (im
Durchschnitt).
Steht jemand einfach da und blickt
auf einen Stadtplan, so dauert es
keine halbe Minute, bis jemand
fragt, ob sie/er helfen könne.
Eine
Straßenkreuzung
mit einem „Stop“-Schild an jeder
Ecke: aus allen 4 Richtungen nähern
sich Autos und – halten. Dann fahren
sie in der Reihenfolge, in der sie gehalten haben, weiter. Wer sich nicht
sicher ist, ob er „dran ist“, bekommt
einen freundlichen Wink. Das funktioniert reibungslos. In der U-Bahn
sind auf den Bahnsteigen Pfeile aufOktober | November 2014
gemalt; dort sind nach Halt des Zuges die Türen. Der dicke Pfeil zeigt,
wo die Leute aussteigen und die
beiden schmäleren weisen den Weg
zum Einsteigen. Auch das klappt.
Berührt jemand versehentlich einen
anderen, sagt er „Verzeihung“. Mitgehörtes Gespräch in der Berliner
U-Bahn: eine freundlich und entspannt wirkende junge Dame berich-
tet einer anderen: „Gestern bin ich
zurückgekommen. In der U-Bahn
hab’ ich jemand auf den Fuß getreten und ’Entschuldigung‘ gesagt.
Er hat geantwortet: ’Diesmal noch,
beim nächstenmal gibt’s eins in die
Fresse.‘ Da hab’ ich gewusst, ich bin
wieder in Berlin.“ Ich will raus hier.
Kurt Niedtner
21
Donnerstag, 9. Oktober, 18 Uhr, Genezareth-Kirche
Orgel-Zeit
45 Minuten Orgelmusik mit Gesa Korthus
Eintritt frei
Samstag/Sonntag, 25./26. Oktober 2014, Genezareth-Kirche
10 Jahre Performancechor für Experimentellen Gesang Berlin
Jubiläumskonzert, Workshop und Ausstellung
Information und Anmeldung: www.performancechor.de
Samstag, 8. November, 17 Uhr, Philipp-Melanchthon-Kirche
„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ – Kammerchorkonzert
mit Bachkantate
Die Kantate „Gottes Zeit“, auch genannt „Actus Tragicus“, für Chor,
Solisten, zwei Flöten, zwei Gamben und Continuo wurde schon im 19.
Jahrhundert zu einer der beliebtesten Bach-Kantaten. Sie setzt sich mit
dem Thema Tod und Sterben auseinander. Die besondere Verbindung
von Bibelworten mit Chorälen nannte Mendelssohn „etwas sehr Erhabenes und Tiefsinniges“.
Weiterhin erklingen einige der Symphoniae Sacrae und Kleinen Geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz sowie „Sure on this shining night“
von Morten Lauridsen.
22
Oktober | November 2014
Das Konzert wird am Sonntag um 17 Uhr in der Kirche Schönow-Buschgraben in Zehlendorf wiederholt. Herzliche Einladung!
Kammerchor Capella Nova Colonia; Solisten aus dem Chor.
Simon Borutzki, Katharina Glös (Blockflöte),
Rahel Bader, Friederike Däublin (Gambe), Leitung Gesa Korthus
Eintritt frei
Mittwoch, 12. November, 19.30 Uhr
Beginn Weihnachts-Projektchor Kantorei
siehe Seite 26
Donnerstag, 13. November, 18 Uhr, Genezareth-Kirche
Orgel-Zeit
45 Minuten Orgelmusik mit Gesa Korthus
Eintritt frei
Donnerstag, 20. November, 19.30
Beginn Weihnachts-Projektchor Capella Nova Colonia
siehe Seite 26
Sonntag, 23. November, 18 Uhr, Genezareth-Kirche
„Remember“ – Benefizkonzert für das Flüchtlingsprojekt
„Asyl in der Kirche“
Cantamus-Chor Berlin
Der Kammerchor cantamus berlin widmet sich in seinem Konzertprogramm „Remember“ a-cappella-Musik aus Renaissance und Barock.
Die Werke englischer und deutscher Komponisten – darunter Thomas
Tallis, Henry Purcell, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach – beschreiben einen thematischen Bogen von Trauer und Hoffnung. Vom
schlichten Choral bis zu doppelchörigen Motetten geben sie in eindringlichen Vertonungen die musikalische Vielfalt dieser Epochen wieder.
Die Leitung hat Jens Bauditz.
Mehr Informationen unter www.cantamus-berlin.de
Eintritt frei, Spenden erwünscht für Benefizzweck
Oktober | November 2014
23
Pfarrsprengel Nordwest-Neukölln
Küsterei
Kranoldstraße 16, 12051 Berlin
Anne Waetzmann
e-Mail: regionalkuesterei@gmx.de
Öffnungszeiten:
625 30 02
Fax 625 43 11
Mo, Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 16-18 Uhr
Pfarrerin Elisabeth Kruse
Sprechstunde Fr 11-13 Uhr
während der Sprechstunde
e-Mail: kruse@genezareth-gemeinde.de
648 27 543, 0172 / 801 76 41
627 318 150
Pfarrer Dr. Uwe Feigel
0175 / 527 60 14
Pastorin Sabine Stierle (Genezareth-Gemeinde)
Kirchenmusik
Gesa Korthus
kirchenmusik.sprengel@yahoo.de
Christoph Pampuch (Fürbitt-Kirche)
Jugendclub
Thomas Hübner, Kranoldstraße 16
Öffnungszeiten: Mo, Mi 16-20 Uhr
Haus- und Kirchwart
Martin Dudda
e-Mail: phil-mel@gmx.de
622 74 00
628 425 71
863 983 55 oder 03378 / 20 66 45
626 11 28
0152 / 538 212 95
Projekt „Kirche eine Stimme geben“
Birgit Kück
e-Mail: kueck@genezareth-gemeinde.de
60 03 46 98-1
Projekt „Eltern stärken“
Evi Lingott
e-Mail: lingott@genezareth-gemeinde.de
620 08 58-120
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Oktober | November 2014
Fürbitt-Melanchthon-Gemeinde
Fürbitt-Kirche, Andreasberger Straße 13, 12347 Berlin
Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16, 12051 Berlin
www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de
Kindertagesstätte
685 10 07
Petra Reh
Sprechstunde: Do, 15-17 Uhr
Bruno-Bauer-Straße 14, 12051 Berlin
e-Mail: ev-kita.philippmelanchthon@kk-neukoelln.de
Schularbeitskreis
Susanne Waldhubel-Dudda, Hertastraße 11
Café Inter-Nett
Heidi Greeb
e-Mail: cafe.inter-nett@freenet.de
626 85 94
täglich 12.30-16 Uhr
628 424 92
Mi 11-14, Fr 16-19 Uhr
Bankverbindung IBAN: DE 15 2106 0237 0202 0531 80, BIC: GENODEF1EDG
Genezareth-Gemeinde
Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin
www.genezareth-gemeinde.de
Kindertagesstätte
Dorothee Meyer
Allerstraße 33, 12049 Berlin
Ehrenamt-Koordination
Ulrike Eberle
620 08 58-160
Sprechstunde: Do, 15-17 Uhr
e-Mail: ev-kita.genezareth@kk-neukoelln.de
62 73 18-125
e-Mail: ehrenamt@genezareth-gemeinde.de
Sprechzeit nach Vereinbarung
Raum- und Veranstaltungsmanagement
62 73 18-133
Birgit Kück
e-Mail: raum@genezareth-gemeinde.de
Bankverbindung IBAN: DE 65 2106 0237 0201 0531 80, BIC: GENODEF1EDG
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Zu Weihnachten im Chor mitsingen!
In der Kantorei Genezareth-Melanchthon mit Benjamin BriƩens
„Ceremony of Carols“ für Chor und Harfe (1942)
Proben jeden MiƩwoch, beginnend am 12. Nov. 2014, jeweils um 19.30 Uhr.
Dieses spannende Werk besingt das Weihnachtsereignis in einer Tradi on aus dem alten England. Es
wechseln ruhige Mariengesänge, Prozessionslieder und ein wirklich aufregender Kanon, in
dem die Kra des kleinen, unbewaffneten
Babys besungen wird, das die Mächte des
Teufels besiegt.
Keine Angst vor englischen Texten! Wir
üben sie gemeinsam und lassen uns von
der Musik inspirieren.
Es besteht die Möglichkeit, Heiligabend
um 23 Uhr einige Sätze im Go esdienst zu
singen.
oder im Kammerchor „Capella Nova Colonia“ mit AbschniƩen
aus „Magnum Mysterium“ für Chor und Harfe (2011)
von Gašper Jereb
Proben: 20. November, 6. Dezember, 18. Dezember 2014
Donnerstags 19.30 bis 21.30 Uhr und Samstag 16 bis 18 Uhr.
Dieses klangvolle, einfallsreiche Werk eines jungen slowenischen Komponisten wird in
Berlin zum ersten Mal aufgeführt.
Aufnahmekriterien: Notenkenntnisse, eine gute Sings mme, Chorerfahrung, die Bereitscha , an allen Proben teilzunehmen und zu Hause zu üben.
Wenige Proben müssen ausreichen, um eine konzertreife Aufführung zu erarbeiten.
Interessierte Sänger und Sängerinnen melden sich biƩe bei
Gesa Korthus (Kirchenmusikerin): Tel. 62842571, kirchenmusik.sprengel@yahoo.de
Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16, 12051 Berlin
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Oktober | November 2014
Kostenlose Rechtsberatung
Nach Anmeldung in der Küsterei kann an den folgenden
Terminen in den Räumen der Philipp-Melanchthon-Kirche
(in der Brautkapelle) kostenlose Rechtsberatung in
Anspruch genommen werden.
Termine
10. Oktober 2014
07. November 2014
05. Dezember 2014
jeweils in der Zeit
von 16 bis 19 Uhr
☎ 625 10 12 (Tag und Nacht) · www.bestattungshauspeter.de27
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Seele and Geist
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