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KW 42/2014 - Sulzfeld

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Mitteilungsblatt
der Gemeinde Sulzfeld
-Amtlicher TeilKW 42/2014
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Gemeinde Sulzfeld
Rathausplatz 1, Telefon: 07269/78-0
Internet: www.sulzfeld.de
E-Mail: info@sulzfeld.de
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung:
Montag bis Freitag
8.00 – 12.00 Uhr
Montag
14.00 – 18.00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag
13.30 – 16.00 Uhr
Müllabfuhr
Woche 43
Montag, 20.10.2014
Woche 44
Montag, 27.10.2014
Kinderärztlicher Notdienst
Kinderärztlicher Notfalldienst an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 8.00 – 22.00 Uhr in der Kinderklinik Heilbronn, Am
Gesundbrunnen. Nach 22.00 Uhr ist die Kinderärztliche Bereit
schaft über die Telefon-Nr.: 19222 zu erfragen.
Augenärztlicher Notdienst
zu erfragen über Leitstelle Bruchsal, Telefon: 07251/19292
graue Tonne + 1,1 cbm
Zahnärztlicher Notdienst
Öffnungszeiten
Neuhöfer
Mi. 13.00 - 18.00 Uhr
Straße
(während der Winterzeit bis 17.00 Uhr)
57
Sa. 8.00 - 15.00 Uhr
Wertstoffhof Annahme von Papier, Pappe, Kartonagen, Metallen, Altholz (nicht aus dem Außenbereich), Styropor (nur
Verpackungsmaterial), verwertbarem Bauschutt
(max. 20 Liter je Anlieferung), Elektrokleingeräten,
Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Batterien, Kork
Grünabfallsammelplatz Annahme von holzigen, krautigen,
und grasigen Grünabfällen.
Hinweis: Eine Trennung der krautigen von den grasigen
Abfällen ist nicht notwendig!
Abfallberatung Gemeinde (vormittags)
Containerdienst-Hotline
Privatkunden-Hotline
Sperrmüll-Hotline
07269/78-30
0800 2 9820 10*
0800 2 9820 20*
0800 2 9820 30*
*12 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz Mobilfunk ggf. abweichend
Reklamations-Hotline
oder: www.awb-landkreis-karlsruhe.de
0800 2 160 150
Öffnungszeiten der Erdaushub- und Bauschuttdeponie
Oberderdingen-Flehingen „Hasengarten“
Donnerstag von 9.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 – 17.00 Uhr,
Freitag von 9.00 – 13.00 Uhr, Samstag von 9.00 – 16.00 Uhr
Altglasentsorgung
- Festplatz Neuhöfer Straße
- Zufahrt von Ochsenburger Straße zur Ravensburghalle
Notdienste
Wasserversorgung
0711-9732100
Polizeiposten Sulzfeld, tagsüber
911300
Sulzfeld Krankentransport (sitzend)
911091
Stromversorgung:
EnBW Regionalzentrum Nordbaden
Zentrale Ettlingen
07243/180-0
kostenfreie EnBW Störungsnummer Strom
0800 3629477
PrimaCom: Störungsstelle
0341/42372000
PrimaCom
E-Mail: kundendienst@primacom.de
Informationen zum Kabelanschluss
0341/42371999
Erdgasstützpunkt Eppingen
07262/618331
Erdgas Südwest GmbH Störmeldenummer
01802 056229
Verbraucherzentrale, InfoTelefon
0180 5 50 59 99
Mo. bis Do. 10 bis 18 Uhr und Fr. 10 bis 14 Uhr
Notrufnummern
Tel. 116 116 (Mo. - So. 0 - 24 Uhr)
3,9 ct./Min. aus dem dt. Festnetz, auch aus dem Ausland
erreichbar, maximal 42 ct./Min, aus dem Mobilfunknetz
oder direkt bei ihrem Passamt.
grüne Tonne + 1,1 cbm
Wertstoffhof und Grünabfallsammelplatz
Tel. 960 058 (während der Öffnungszeiten)
Adresse
Sperrhotline für den neuen Personalausweis
Euro-Notruf (Feuerwehr/Notarzt)
DRK Rettungsdienst / Krankentransport
(bei Anruf über Handy mit Ortsvorwahl
Feuerwehr
Polizei
112
19222
07269/19222)
112
110
Am 18./19.10.2014
Dr. G. Mohr, Brückstr. 23,76327 Pfinztal,Tel: 0721/468007
Der Zahnarzt ist samstags, sonntags und feiertags in der
Zeit von 11:00 Uhr - 12:00 Uhr in der Praxis anwesend - in
dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechstunde telefonisch erreichbar.
Tierärztlicher Notdienst
Am 18./19.10.2014
Dr. Emrich, Friedenstr. 12, Oberderdingen-Flehingen, Telefon
07258/275 oder mobil 0170/6986021
Kleintiere bitte telefonisch anmelden
Der Notdienst beginnt an den Wochenenden samstags, 13.00
Uhr und endet montags, 7.00 Uhr. Notfälle bitte vorher telefonisch anmelden.
Notdienst der Apotheken
Am 16.10.2014
Stadt-Apotheke Gochsheim, Hauptstr. 99,
Telefon: 07258/265
Am 17.10.2014
Leintal-Apotheke Leingarten, Eppinger Str. 20/1,
Telefon: 07131/902090
Markgrafen-Apotheke Münzesheim, Untere Hofstadt 1,
Telefon: 07250/8811
Am 18.10.2014
Hubertus Apotheke Kürnbach, Kronenstr. 7,
Telefon: 07258/92376
Am 19.10.2014
Stadt-Apotheke Eppingen, Bahnhofstr. 12,
Telefon: 07262/91310
Am 20.10.2014
Schloß-Apotheke „ Am Rathaus“ Schwaigern, Schloßstr. 2
Telefon: 07138/810620
Am 21.10.2014
Rosen-Apotheke Eppingen, Brettener Str. 36,
Telefon: 07262/1858
Am 22.10.2014
Schloß-Apotheke „Am Marktplatz“ Schwaigern, Am Marktplatz 7
Telefon: 07138/810620
Öffnungszeiten
Mo. - Sa. 8.30 Uhr – 12.00 Uhr
Di.-Fr. 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
Ärztlicher Notdienst
Der Ärztliche Notfalldienst ist in der neuen Praxis in der
Rechbergklinik Bretten, Virchowstraße 15, untergebracht. Die
Praxis ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Der diensthabende Arzt ist unter der Telefonnummer
07252/19292 zu erreichen.
Öffnungszeiten:
Werktage:
Montag, Dienstag,
Donnerstag, Freitag
19.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Mittwoch
13.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 8.00 bis 23.00 Uhr
In dringenden lebensbedrohenden Notfällen bitte den
Notarzt unter 112 anrufen!
www.diakoniestation-suedlicher-kraichgau.de
Kronenstr. 1, 75056 Sulzfeld
Telefon: 07269-91 96-0 /
In Notfällen: 0162/255 89 90
Pflegedienstleiterin: Heike Schwarz
(Beratung nach Vereinbarung, auch zuhause)
Bürozeiten: Mo.-Fr. 7.30 – 12.00 Uhr
Folgende Leistungen bieten wir Ihnen an:
 Häusliche Krankenpflege (auch am Wochenende)
 Rund um die Uhr Rufbereitschaft
 Hausnotruf
 Betreutes Wohnen
 Nutzung des Pflegebads auch für Gäste
 Tagespflege (kostenloser Schnuppertag möglich)
 Hauswirtschaftliche Versorgung
 Demenzbetreuung durch geschulte Helferinnen
zuhause
 Anerkannte Stelle für den Bundesfreiwilligendienst
Als weiteres Angebot im Rahmen des Familienzentrums bieten
die Frühen Hilfen des Landratsamtes Karlsruhe kostenfreie
Beratung und Begleitung für Schwangere und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern.
Das Angebot soll bei Fragen, Unsicherheiten und Problemen in
der Schwangerschaft und den ersten drei Lebensjahren des
Kindes weiterhelfen (ersetzt nicht den Kinderarzt!)
Wir beraten Sie…
 …bei allen Fragen und Unsicherheiten zur Entwicklung
und Erziehung Ihres Kindes.
 …wenn Ihr Baby/ Kleinkind z.B. unruhig ist, viel weint,
schreit, wenig schläft, trotzt….
 …geben Ideen und praktische Tipps für den Alltag
(Schlafen, Ernährung, Rituale...).
 …bezüglich zu beantragender Gelder
(z.B. Kindergeld,
Elterngeld, Unterhaltszahlungen, Arbeitslosengeld II,…)
 welche Spielangebote und Gruppen
zum
Alter
Ihres
Kindes passen, Betreuungsmöglichkeiten….
Des Weiteren bieten wir…
 Individuelle Beratung und Begleitung zu Hause
 Mutter- Vater- Kind- Gruppen
 Hilfestellung, wenn Sie selbst nicht mehr zur Ruhe kommen und sich erschöpft fühlen.
Wir nehmen uns Zeit, auf Ihre individuellen Probleme und Fragen
einzugehen
und
gemeinsam
Lösungen
und
Entlastungsmöglichkeiten zu finden.
Frau Karoline Martin ,Telefon: 0721 / 936-7612
E-Mail: karoline.martin@landratsamt-karlsruhe.de
Wochenenddienst vom 18./19.10.2014
Frau Nicole Hilpp-Schwarz, Frau Elke Henning,
Frau Rebecca Zauner, Frau Miriam Guggolz
Nachbarschaftshilfe
Einsatzleiterin: Anette Gablenz, Tel. 6000 oder 0151/50539247
Vormittags: Tel. 919653
Familienpflege der Diakoniestation Eppingen
Wenn Mama krank wird, kommt die Familienpflegerin und hilft.
Weitere Informationen unter Tel. 07262/ 2069990
Revierförster Bregler, Sulzfeld
Rufnummer: 07269/960 440, Fax: 07269/960 441
E-Mail: Juergen.Bregler@landratsamt-karlsruhe.de
Familien- und Betriebshilfe
Pro Care e.V. Partner für Haushalt,
Familie und Betrieb
Tel: 07261/925411
vermittelt in Notsituationen Familien- oder Dorfhelferinnen und
Idw. Betriebshelfer
Landkreis Karlsruhe Nord e.V.
Haus der Begegnung, Tunnelstr. 27, 76646 Bruchsal, Tel. 0
72 51 / 98 19 87 - 0 Fax 0 72 51 / 98 19 87 - 9
E-Mail: info@tageselternverein-bruchsal.de
Sprechstunde beim Tageselternverein – Wir beraten Sie
gerne!
Kindertagespflege mit dem Tageselternverein
Kindertagespflege ist eine individuelle Kinderbetreuung in familiärer Atmosphäre für Kinder zwischen 0-14 Jahren,
durchgeführt von qualifizierten Tagespflegepersonen.
Der Tageselternverein vermittelt Ihnen gerne geeignete Tagespflegepersonen und informiert Sie über die verschiedenen
Modelle und Zuschussmöglichkeiten der Kindertagespflege.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!
Ihr Ansprechpartner für Fragen bzgl. Kindertagespflege und
Tageseltern in der Gemeinde ist Frau Peschel, Telefon-Nr.:
07251 981 987-1 Email: i.peschel@tev-bruchsal.de
Sprechstunden finden in Bretten, Gondelsheim, Oberderdingen
und Sulzfeld im wöchentlichen Wechsel statt.
Terminvereinbarung bitte unter 07252/9819871. Weitere Gesprächstermine können nach Vereinbarung gerne auch zu
anderen Zeiten angeboten werden.
Tag
Di.
Datum
21.10.
Verein
Gemeinde
Fr./Sa.
Sa./So.
24./25.10.
25./26.10.
Gemeinde
Schützenverein
Veranstaltung
Ort
Sitzung der Vereinsvorstände und des FVS-Vereinsheim
Partnerschaftsausschusses
Klausurtagung des Gemeinderates
Herbstpreis- und Königsschießen
Schützenhaus
Di.
28.10.
Mi.
Fr.
29.10.
31.10.
Landratsamt
Karlsruhe
DRK-Ortsverein
Kulturkreis
Workshop „Selbstständig – ich werde Bürgerbahnhof
meine eigene Chefin“
Blutspendenaktion
Sparkassen-Sportpark
Konzert mit „We are Rinah“
Bürgerhauskeller
Uhrzeit
19.00 Uhr
Sa. 14.00-17.00
Uhr So. 9.3017.00 Uhr
19.00 Uhr 21.00 Uhr
14.00 Uhr
20.30 Uhr
Ihre Bürgermeisterin
informiert:
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sprechstunde der Psychologischen Beratungsstelle
Wann ? Jeden Montag von 14.00-16:30 Uhr
Wo ? Strombergschule in Oberderdingen
Die Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Diakonischen Werks Bretten bietet jeden
Montagnachmittag von 14.00-16.30 Uhr Beratungsgespräche in
der Strombergschule Oberderdingen (Aschingerstr. 25) an. Bitte melden Sie sich vorher unter der Telefonnummer
07252/9513-0 an. Dieses Angebot gilt im Besonderen für Einwohner aus Oberderdingen-Flehingen, Kürnbach, Sulzfeld und
Zaisenhausen.
Wir beraten Familien in allen Fragen zur Erziehung von Kindern
und Jugendlichen sowie zu Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, Schulproblemen und in Fragen der
Trennung und Scheidung. Auch Jugendliche können sich mit ihren Sorgen und Nöten direkt an uns wenden.
Das Angebot ist kostenfrei.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle stehen
unter Schweigepflicht.
Am 16.10.2014
Herrn Wolfgang Eigenmann, An der Schanze 7
Am 18.10.2014
Herrn Werner Klebsattel, Friedrichstraße 44
Frau Elvira Kammerer, geb. Müller,
Kürnbacher Straße 2
71 Jahre
81 Jahre
77 Jahre
Den Jubilaren gratulieren wir ganz herzlich und wünschen
Gesundheit und Wohlergehen. Glückwünsche auch an all
diejenigen, die im Mitteilungsblatt nicht genannt werden
möchten.
Standesamtliche Mitteilungen
Geburt:
Am 05.09.2014 Maho Džanović
Eltern: Denijal und Belmira Džanović, geb.
Šuntić, Gartenstraße 5
ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns: Mit über 80
Gästen aus Avize und Nowosolna feierten wir am Freitag die
Neugründung der deutsch-polnischen Städtepartnerschaft. Bei
einem Gemeindespaziergang durch Sulzfeld, der Besichtigung
der Ravensburg, einer Weinführung oder beim kommunalpolitischen Austausch der Gemeinderäte und Bürger konnten
partnerschaftlichen Beziehungen gegründet und gestärkt werden. Einer der Höhepunkte war auch der gemeinsame Besuch
des Oktoberfestes, bei dem auch unsere europäischen Freunde
kräftig mitfeierten.
Drei Tage lang sorgte unsere Feuerwehr im Festzelt für eine
ausgelassene Stimmung. Mit der 25. Auflage konnten wir dieses Jahr bereits ein kleines Jubiläum feiern. Ehrenkommandant
Wolfgang Kern als Ideengeber hatte sehr früh den Trend erkannt. Heute sprießen überall Oktoberfeste aus dem Boden.
Das Sulzfelder Fest besticht aber sowohl durch Größe, als auch
seine Qualität: Mitreißende Klänge und Melodien begeisterten
das Publikum, das schnell auf den Bänken tanzte. Höhepunkt
war wie immer der Auftritt der Sulzfelder Feuerwehrkapelle.
Sobald die Musiker unter Leitung von Martin Tagscherer anstimmten, gab es kein Halten mehr. Hinter dem Festbetrieb
steht eine organisatorische Meisterleistung. Seit Wochen liefen
die Vorbereitungen. 300 Helfer waren im Einsatz. Hierfür herzlichen Dank an das Team rund um Kommandant Torsten Kern!
In Flehingen trafen sich am Mittwoch die Mitglieder unseres
Abwasserzweckverbands. Für Sulzfeld nahmen die Gemeinderäte Ulrich Fischer und Dietmar Finck teil. Festgestellt wurde
der Jahresabschluss 2013 und die Verwaltung gab einen Zwischenbericht über besondere Vorkommnisse im ersten Halbjahr
2014. Der Abwasserzweckverband "Oberer Kraichbach" wurde
1967 von den Gemeinden Bauerbach, Flehingen, Kürnbach,
Sternenfels und Zaisenhausen gegründet. 1972 kam
Oberderdingen, 1980 schließlich auch Sulzfeld hinzu. Der Verband hat in den letzten 35 Jahren rund 28,5 Mio. Euro
investiert. In den nächsten Jahren geht es nach der Optimierung der Regenwasserkonzeption für das Verbandsgebiet
darum, den Fremdwasseranteil zu vermindern, die Abwassermengen auf die Kläranlage und die Nachklärung neu zu
definieren sowie die Schlammmengen zu verringern. Aktuell
wird eine Hochlastfaulung mit Kraft-Wärme-Kopplung gebaut.
Am Dienstag haben wir die Vereinsvorstände und den Partnerschaftsausschuss zum Austausch ins FVS-Vereinsheim
eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Sarina Pfründer
Bürgermeisterin
Wir gratulieren herzlich!
Sprechstunde der
Bürgermeisterin
Fundamt
- 1 Ring
Der Fundgegenstand kann von dem rechtmäßigen Eigentümer
im Rathaus, Zimmer 26 (Tel.: 78-26), abgeholt werden.
Hallo Jahrgang 1945/46
Wir treffen uns am Freitag, den 24.10.2014 im Restaurant
„Ratsstüble“ um 20 Uhr wegen wichtiger Terminbesprechung.
Das Organisationsteam
Die Anliegen der Bürger sind uns sehr
wichtig. Deshalb möchte ich Sie zur
Bürgermeistersprechstunde am Montag, 20. Oktober 2014 von 17 bis 18
Uhr im Rathaus herzlich einladen. Fragen und Anliegen können bei der
offenen Sprechstunde persönlich vorgetragen werden.
Um Wartezeiten für Sie möglichst zu vermeiden, sollten Sie sich
bei Frau Hecker, Zimmer 25, Tel: 7825, anmelden.
Darüber hinaus gilt, dass wir unser Rathaus als Dienstleistungszentrum verstehen. Wer ein Anliegen hat, kann jederzeit
einen Termin vereinbaren und seine Vorstellungen und Wünsche vortragen.
Einladung zur Herbstsitzung der Vereinsvorstände und des Partnerschaftsausschusses am
21.10.2014 im FVS-Vereinsheim
Die traditionelle Herbstsitzung der Vereinsvorstände und des
Partnerschaftsausschusses findet am Dienstag, 21. Oktober
2014 um 19.00 Uhr im FVS-Vereinsheim statt.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Tagesordnung
1. Rückblick auf das Partnerschaftswochenende vom 09. –
12.10.2014
2. Bericht des Partnerschaftsauschussvorsitzenden Ernst Reitermayer
3. Weihnachtsbasar 2014
4. Ravensburghalle
4.1. Information zur Fertigstellung der Sanierung
4.2. Gebührenordnung
5. Veranstaltungskalender 2015
6. Sportler-Ehrentafel im Mitteilungsblatt
7. Verschiedenes
7.1. Elektrobus
Es wäre schön, wenn alle Vereine und Mitglieder des Partnerschaftsausschusses bei dieser Sitzung vertreten wären.
Sulzfeld, den 08.10.2014
Pfründer
Bürgermeisterin
Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED
Im Jahr 2013 hat die Gemeinde Sulzfeld über den Projektträger Jülich www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen beim
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit www.klimaschutz.de einen Förderantrag auf
Zuschuss zur energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung mit der Umstellung auf LED-Leuchtmittel gestellt. Die
Sanierungsmaßnahme umfasst die Straßenbeleuchtung in der
Mühlbacher Straße und im Schul- und Sportzentrum, sowie
sämtliche Straßenbeleuchtungseinrichtungen in den Bebauungsplangebieten „Kißlich-Ballreich“ und „Haagfeld III“.
Insgesamt handelt es sich um 101 Leuchtenstandorte, die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 68.000 EUR. Die Maßnahme
wird mit 13.600 EUR vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages gefördert, was 20% des förderfähigen Betrages entspricht. Die Maßnahme wird unter dem
Förderkennzeichen 03KS7905 und dem Titel „KSI: Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Gemeinde
Sulzfeld für den Bereich Straßenbeleuchtung“ beim Projektträger Jülich geführt. Der Bewilligungszeitraum des Vorhabens ist
vom 01.10.2013 bis 30.09.2014. Der Gemeinderat der Gemeinde Sulzfeld hat sich für Leuchten der Firma Siteco, 83301
Traunreut entschieden, für die Lieferung der Leuchten hat die
Fa. Fischer – J.W. Zander GmbH & Co.KG, 74235 Erlenbach
den Zuschlag erhalten. Die Montage der Straßenbeleuchtung
wird von der Fa. Elektro Stupp, 75056 Sulzfeld ausgeführt.
Durch diese Umrüstung auf LED-Beleuchtung wird eine berechnete Stromeinsparung von 33.700 kWh pro Jahr erzielt.
Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Ersparnis
von 81%. Hochgerechnet auf die Lebensdauer der neuen LEDLeuchten werden hierdurch 398 Tonnen des klimaschädlichen
CO² vermieden. Die Amortisationszeit für die Investition liegt bei
unter 10 Jahren.
Engagement gegen Krebs
KinderKrebshilfe Bonn
„Mit aller Kraft gegen den Krebs"
Wir setzen ein Symbol der Hoffnung und Zuversicht
Maria Mundloch Avizer Straße 6 75056 Sulzfeld
In Zusammenarbeit mit der Deutsche KinderKrebshilfe Bonn
Liebe Gemeinde,
das Leben braucht keine Kostbarkeiten, das Leben allein ist
wertvoll - es sind die Erfahrungen, welche mich während der
Aktion KinderKrebshilfe Bonn immer begleiten. Das offene Verständnis der Menschen für die Krankheit ist eine gute Sache.
Das Wort Krebs ist heute nicht mehr ein verstecktes Wort, das
man nicht mehr ausspricht. Und viele Menschen wollen bewusst helfen. Das ist gut so. Dem Betroffenen und seinen
Angehörigen zu helfen ist von Anfang an das wichtigste Anliegen der Organisation. Danke für die wundervolle Unterstützung.
Dr. Mildred Scheel gründete am 25.09.1974 die Deutsche
Krebshilfe als Bürgerbewegung also genau vor 40 Jahren. Es
sind so viele positive Sachen entstanden. Ich werde nur einige
von 37.000 Projekten jetzt erwähnen. -Finanzierung der Therapiestudien, Auf- und Ausbau von Elternhäusern an
Kinderkrebszentren, Einrichtung des Max-Eder Programms
(Förderung von Nachwuchsforschern) und viele andere.
Die Krebshilfe hatte das Ziel durch Informationen, Aufklärung,
Vorsorge, Früherkennung und Therapie und vieles mehr Krebs
zu bekämpfen. Und gerade ist das die größte Hoffnung im
Kampf gegen den Krebs. Und schon 2 Jahre später 1976 wurde
die Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung gegründet.
Die Deutsche Krebshilfe zusammen mit der Deutschen Stiftung
für Krebsforschung sind die wichtigsten Förderer der Krebsforschung in Deutschland. Und das alles ist nur mit unserem
gemeinsamen Einsatz möglich. Und Euch allen gilt nochmals
ein großer Dank. Bitte spendet weiter, denn niemand kann allein stark sein. Darum helfen wir und setzen ein Zeichen der
Solidarität für die Betroffenen zugunsten der Krebskranken allgemein, vor allem den Kindern.
Ich erwähne hier nochmals das Spendenkonto:
Kreditinstitut
Volksbank Bretten-Bruchsal eG
Kontoinhaber
Deutsche KinderKrebshilfe Bonn
IBAN
DE17 6639 1200 0083 7331 01
Mit freundlichen Grüßen & herzlichen Dank
Maria Mundloch
„Selbstständig– ich werde meine eigene
Chefin!“ am 28.10.2014
Unter diesem Motto sind interessierte Frauen am 28. Oktober
von 19 bis 21 Uhr im Sulzfelder Bürgerbahnhof zu einem Workshop eingeladen. Über die Selbstständigkeit als Option einer
beruflichen Entwicklung referiert Irma Boss. Der Workshop soll
Begeisterung für eine Selbstständigkeit wecken, Mut machen
und aufzeigen, wie man zu Ideen kommen kann und vielleicht
sogar Mitstreiterinnen für ein gemeinsames Projekt findet. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bei
Petra
Hecker,
Rathaus
Sulzfeld
per
E-Mail:
p.hecker@sulzfeld.de oder bei Astrid Stolz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Karlsruhe, unter Tel: 0721/936-6029
oder per E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@landratsamtkarlsruhe.de
Der Polizeiposten
Sulzfeld informiert:
Pkw auf dem Friedhofparkplatz beschädigt
Am Samstag Mittag, zwischen 15:30-16:30 Uhr, wurde ein auf
dem Friedhofparkplatz abgestellter Pkw mutwillig mit einem
spitzen Gegenstand an der Kofferraumklappe zerkratzt. An
dem weißen Renault Megane entstand ein Sachschaden von
ca. 200 Euro.
Sachbeschädigung durch Graffiti an der Blanc-undFischer-Schule
Im Zeitraum von Sonntag auf Montag 12./13.10.14 14:00-7:00
Uhr wurde ein großflächiges Graffiti an die Steinmauer des
Fahrradcarports gesprüht. Wer hat in diesem Zusammenhang
verdächtige Personen gesehen?
Sachdienliche Hinweise unter Tel.: 07269 911300 oder per EMail an: sulzfeld.pw@polizei.bwl.de
Ihr Polizeiposten Sulzfeld
Herzliche Einladung
Zum Frauenfrühstück am
Dienstag, 21.10.2014 von 9.30 – 11.00 Uhr
laden wir Frauen aller Nationalitäten herzlich in den Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Sulzfeld ein. Unsere
türkischen Mitbürgerinnen bereiten für uns ein leckeres Frühstück zu. Projektvorstellerin Frau Yesim Karadag; 37 Jahre;
Krankenschwester, Familien- und Sozialberaterin und Kindertherapeutin stellt uns ihr Projekt
vor.
An alle Hundebesitzer
Die Meldepflicht für einen oder mehrere Hunde beginnt mit Ablauf des Kalendermonats in dem der Hund drei Monate alt wird.
Die Hundesteuer beträgt für den 1. Hund 72,00 € im Jahr,
für den 2. Hund 144,00 € .
Bitte melden Sie Ihren Hund bzw. Ihre Hunde an.
Bürgermeisteramt Sulzfeld
„Hand in Hand für unsere Kinder“
Projekt für Eltern:
Unser Anliegen ist, dass wir, Eltern und Erzieherinnen, zusammen arbeiten, unsere Kinder rechtzeitig fördern, damit die
Kinder einen besseren Einstieg für die erste Klasse haben.
„Wie kann ich mein Kind spielerisch fördern?“
• Welche Spiele, ab welchem Alter?
• „Buch lesen“ als Spiel + Spaß
• Wie lange darf mein Kind fernsehen?
• Soziales (Sportverein/Musikschule…)
• Mit den Kindern Natur entdecken
• Basteln für Förderung der Feinmotorik
• Vorbildfunktion der Eltern (Selbstkontrolle;
wie verhalte ich mich?)
Für die Teilnahme ist ein Unkostenbeitrag von 2,- € zu entrichten. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Montag,
20.10.2014 unter Tel.: 07269/7810.
Wir freuen uns auf Sie.
Zaisenhausen und Sulzfeld präsentieren interkommunales Projekt im Ministerium
Am 8. Oktober 2014 machten sich die Bürgermeisterinnen Rübenacker und Pfründer mit dem Elektroauto auf den Weg nach
Stuttgart, um im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das interkommunale Projekt zur Elektromobilität der
beiden Kommunen in einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen.
Aufgrund einer kurzfristigen Terminüberschneidung konnte Ministers Bonde nicht an der Veranstaltung teilnehmen, Herr
Ministerialdirigent Alker begrüßte in seinem Namen. Nach der
Begrüßung berichteten die Bürgermeisterinnen über die Umsetzung des Ideenwettbewerbs „Elektromobilität im Ländlichen
Raum“ in den beiden Kraichgaugemeinden. Unter dem Titel „Intermodale Angebote im ländlichen Raum“ starteten die beiden
Kommunen in den Wettbewerb und setzten sich damit gegen
eine Vielzahl von Konkurrenten durch. Die Besonderheit der
Umsetzung des Ideenwettbewerbs in Zaisenhausen und Sulzfeld liegt in der Verknüpfung verschiedener zukunftsweisender
Komponenten. Es wurden insgesamt drei Ladesäulen installiert,
die sowohl für die eigenen Elektroautos der Gemeinden als
auch für alle anderen Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen.
Dadurch soll eine bessere Infrastruktur an Lademöglichkeiten
geschaffen werden. Insgesamt drei Elektroautos (Standorte:
Rathaus Zaisenhausen, Rathaus Sulzfeld, Bürgerbahnhof Sulzfeld) werden über das Car-Sharing-Unternehmen Stadtmobil
vermietet. Die Buchung erfolgt für Stadtmobilkunden über das
Internet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben darüber
hinaus die Möglichkeit die E-Autos für eine Probefahrt im jeweiligen Rathaus zu reservieren. Auch von ersten Erfolgen des
Projektes konnten die Bürgermeisterinnen berichten. Sowohl in
Zaisenhausen als auch in Sulzfeld haben sich nach Testfahrten
mit den E-Autos bereits Personen für den Kauf eines eigenen
entschieden. Darüber hinaus dient das hiesige E-CarsharingModell als Pilotprojekt für Maßnahmen in den umliegenden
Gemeinden. 13 Kommunen stellten unter Federführung der
Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal einen Gemeinschaftsantrag im Förderprogramm "Klimaschutz mit System" in
dem europäische Fördermittel ausgeschrieben sind. So kann
der "Funke" aus Sulzfeld und Zaisenhausen auf das Umland im
nördlichen Landkreis Karlsruhe überspringen.
Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit Elektroautos zu testen. Auch das
mitgebrachte Fahrzeug kam dabei rege zum Einsatz. Interessierte hatten zur selben Zeit die Möglichkeit Fragen zum Projekt
zu stellen.
Nach dem öffentlichen Teil der Veranstaltung fand ein Workshop der Modellkommunen statt, an dem auch die
Bürgermeisterinnen teilnahmen. Die Verantwortlichen der insgesamt 20 Modellkommunen tauschten sich hier über
Erfahrungen und weitere Ideen zur Elektromobilität aus.
Neugründung der Städtepartnerschaft
mit Nowosolna
Empfang der Delegationen im Rathaus
Über 80 Gäste aus den Partnerstädten Avize und Nowosolna
waren am Wochenende zu Gast in Sulzfeld. Anlass war die
Neugründung der Städtepartnerschaft mit der polnischen Gemeinde Nowosolna. Nach einer langen Fahrt wurden die
europäischen Freunde am Donnerstag im Rathaus von Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Vertretern des Gemeinderats
sowie des Partnerschaftsausschusses empfangen. Im Anschluss ging es zum Abendessen und gemütlichen
Beisammensein zum Weingut Pfefferle.
Europatag an der Blanc-und-Fischer-Schule
Neben der Geschichte, welche die Gemeinden Sulzfeld und
Nowosolna verbindet, sind weitere Gemeinsamkeiten die Gemeindegröße und die Schulstruktur. Mehr als passend war es
daher, dass Lehrer Stefan Glaser einen Europatag an der
Blanc-und-Fischer-Gemeinschaftsschule organisierte. Im Mittelpunkt stand eine Diskussionsrunde mit dem EUAbgeordneten Daniel Caspary. Bestens vorbereitete Schüler
haben ihn mit ihren Fragen gelöchert. Die Jugendlichen markierten damit den Auftakt zum Wochenende, das ganz im
Zeichen Europas stand.
Der EU-Parlamentarier Caspary begrüßte die neue Partner-
schaft. Mit den westlichen Staaten seien die Beziehungen gefestigt. „In Osteuropa waren die wenigsten hier schon mal“,
vermutete der Politiker und erntete zustimmendes Nicken. Ansonsten waren die Schüler selbst die Stichwortgeber und
hakten beharrlich nach. „Warum denn der Osten so wichtig ist
oder sind alle wichtigen EU-Institutionen im Westen?“, wurde
gefragt. Es war spannend zu hören, welches Interesse die jungen Mitbürger an Europa haben. Caspary, der den Wahlkreis
Karlsruhe in Straßburg und in Brüssel vertritt, verwies auf historische Gründe und darauf, dass wichtige Einrichtungen der
Gemeinschaft durchaus in einer großen Zahl von Mitgliedsstaaten angesiedelt würden. Auch der Ukraine-Konflikt brannte den
Jugendlichen auf den Nägeln. Warum, so eine Frage, kann sich
Deutschland nicht einfach raushalten, gerade angesichts der
verheerenden Erfahrungen zweier Weltkriege. Deutsche Alleingänge lehnt Caspary strikt ab. Die EU als Ganzes sei aber
gefordert, wenn Völkerrecht verletzt werde.
Daniel Caspary (3. v.l.) im Gespräch mit Schülern
Am Abend tauschten sich dann die Lehrer aus Nowosolna mit
Sulzfelder Lehrkräften über die Schulsysteme aus. Vereinbart
wurde ein regelmäßiger Kontakt der Schulen. Auch ein Schüleraustausch wurde angesprochen, zumal die polnischen
Schüler in der Schule Deutsch als zweite Fremdsprache lernen.
Touristische Erkundung der Region – Besuch in Heidelberg
Am Freitag, 10.10.2014 sah das Programm der Gäste den Besuch der Universitätsstadt Heidelberg vor. Um 9.30 Uhr startete
der Bus unter Führung von Carina Petri am SparkassenSportpark. Das Schloss war die erste Station in Heidelberg. Bei
einer Führung wurde den Besuchern die Geschichte des
Schlosses näher gebracht und historische Begebenheiten erzählt. Besonders eindrucksvoll war der Blick über Heidelberg
von der Schlossterrasse aus. Anschließend ging es mit der
Bergbahn hinunter zur Altstadt und nach einem gemütlichen
Spaziergang zur Schiffsanlegestelle der „Weißen Flotte Heidelberg“. Von dort aus fuhr die Delegation mit dem Schiff nach
Neckargemünd. Während der Schifffahrt hatte man die Gelegenheit zum Mittagessen und konnte die Stadt und die
Uferregionen vom Fluss aus bewundern. In Neckargemünd
wartete schon der Bus auf die Reisegruppe und brachte sie
wohlbehalten und pünktlich nach Sulzfeld zurück.
Vertragsunterzeichnung beim Partnerschaftsabend
In feierlicher, würdiger Form und in einer besonderen Atmosphäre wurde am vergangenen Wochenende zwischen den
Gemeinden Sulzfeld und Nowosolna mit der Vertragsunterzeichnung das nächste Kapitel der Partnerschaftsgeschichte
unserer Gemeinde geschrieben. Das Partnerschaftsfest wird
als besonderes Ereignis in die Partnerschaftschronik eingehen.
Über 200 Mitbürger kamen zum Festakt in den europäisch geschmückten Sparkassen-Sportpark. Bürgermeisterin Sarina
Pfründer konnte dabei auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Städtepartnerschaften zählen auch im Jahr 2014, 57 Jahre
nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge, zu den tragenden Säulen von Europa. Ohne die direkte Beziehung der
Europäer untereinander wäre die europäische Einigung ein
langwieriger, abstrakter Prozess, bei dem die unmittelbare Begegnung der Menschen aus verschiedenen Ländern nur auf
Verwaltungsebenen erfolgen würde. „Dies ist in Sulzfeld nicht
der Fall. So haben sich bei uns private Freundschaften gebildet,
die über viele Jahre hinweg enger wurden und oft ein Leben
lang halten“, berichtete Pfründer.
Wie mit Avize soll auch mit Nowosolna eine lebendige Partnerschaft entstehen, die von vielen Bürgern mitgetragen wird und
bei der die Bürger beider Gemeinden aktiv eingebunden werden. „Durch regelmäßige Bürgerbegegnungen leisten wir
unseren Beitrag zum gegenseitigen Kennen- und Schätzenlernen und letztendlich auch zum friedlichen Zusammenleben in
Europa“, sagte die Bürgermeisterin.
Dank seiner intensiven Bemühungen und Aktivitäten auf europäischer Ebene wurde Sulzfeld bereits mit dem Europadiplom
sowie der Europafahne ausgezeichnet.
Bürgermeister Tomasz Bystronski bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages, stehend von links: Bürgermeister Gilles Dulion, MdL
Joachim Kößler, Landtagspräsident Guido Wolf, MdB Axel Fischer,
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und der polnische Konsul
Przemysław Gembiak
Landtagspräsident Guido Wolf würdigte die neue Partnerschaft
und überbrachte seine Glückwünsche: „Die „Jumelage“ zwischen Nowosolna und Sulzfeld steht nicht allein! Nowosolna
und Sulzfeld vollenden heute einen wundervoll harmonischen
Dreiklang in unserer an schrecklichen Misstönen leider so
übervollen Zeit! Denn die Woiwodschaft Lodz und das Land
Baden-Württemberg; deren Hauptstädte Lodz und Stuttgart;
und eben nun Nowosolna und Sulzfeld – das ist eine faszinierende Komposition an Partnerschaften! Mehr noch: Es ist
geradezu eine kleine „Europa-Hymne“! Vor allem, wenn man
bedenkt, dass diese Partnerschaften praktisch überall in Verbindungen nach Frankreich widerhallen, ja sich fortsetzen. Und
ich freue mich sehr, dass ich diesen Aspekt namens des Landes Baden-Württemberg gleichsam als politischer „Verstärker“
unterstützen und würdigen kann.“ Normalerweise müsse eine
Gemeindepartnerschaft begründet werden – Nowosolna und
Sulzfeld hingegen brauchten „nur“ die bestehende Verbindung,
sozusagen ihre Familienbande, freizulegen.
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel blickte auf die geschichtlichen Hintergründe zurück. „Wer heute auf die wohlhabende
Bundesrepublik schaut, glaubt kaum, dass Deutschland einmal
Auswanderungsland war. Gerade aus dem heute so prosperierenden Südwesten flohen im 19. Jahrhundert wegen
Hungersnöten und Wirtschaftskrisen massenhaft Menschen: In
die Vereinigten Staaten oder nach Brasilien – vor allem auch in
die Region Brusque, mit der der Landkreis Karlsruhe heute
partnerschaftliche Kontakte pflegt, aber auch nach Polen, wo
Siedler 1802 bei Lodz „Neu-Sulzfeld“ - Nowosolna - gründeten.“
Der Generalkonsul der Republik Polen in München,
Przemysław Gembiak, betonte: „Die Neugründung der Städtepartnerschaft Sulzfeld-Nowosolna erschließt weitere Dimension
des zwischenmenschlichen Dialogs und wird sicherlich eine
dementsprechende Bereicherung für die Gesellschaften der
beiden Städte wie auch im städtepartnerschaftlichen Dreieck
mit Avize.“ Gerade jetzt, 25 Jahre nach der Wende werde auf
diese Art und Weise ein zukunftsorientierter Weg eingeschlagen, der mit den Werten wie Freiheit und Frieden
zusammenhänge. So entstehe eine Dimension des europäischen Hauses, das stets unseres Engagements bedürfe.
Am 11. Juli 1967 wurde mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen Sulzfeld und der französischen
Gemeinde Avize der Grundstein für eine inzwischen tief verwurzelte Freundschaft gelegt. Über 60 Freunde aus Avize
waren am Wochenende zu Gast in Sulzfeld: Vertreter der Feuerwehr, des Fußballs, des Handballs und vor allem des dort
ebenfalls neu gewählten Gemeinderates. Stellvertretend für die
Avizer Delegation überbrachte Bürgermeister Gilles Dulion die
Glückwünsche zur neuen Partnerschaft: „Mit dem Namen
Nowosolna, der übersetzt „Neusulzfeld“ bedeutet, wird uns aufgezeigt, dass wir nicht nur Franzosen, Deutsche und Polen,
sondern in erster Linie Europäer sind. Noch mehr als gestern ist
es heute notwendig, dieses europäische Wissen weiterzuentwickeln. Die Wirtschaftskrise hat dem Nationalismus zu neuer
Stärke verholfen. Europa spielt weiterhin die Rolle des Sündenbocks hinsichtlich des Mangels an politischer Courage unserer
Staatsoberhäupter. Nur der europäische Gedanke kann hierbei
abhelfen. Die Städtepartnerschaft kann einen Beitrag leisten,
aber Europa muss sich weiterentwickeln, die Demokratisierung
muss voranschreiten, die europäischen Betriebsabläufe müssen vereinfacht werden und es müssen pädagogische
Anstrengungen unternommen werden, damit diese Ziele auch
von allen europäischen Bürgern verinnerlicht, verfolgt und bei
Erreichen auch wahrgenommen werden. Aber genug gesprochen von den schrecklichen Themen: Die Städtepartnerschaft
ist vor allem ein Grund zum Feiern.“
Ziel der Partnerschaft mit Avize war es, nach den vergangenen
Kriegen, Freunde in Frankreich zu finden, Vorurteile abzubauen
und das eigene Blickfeld zu erweitern.
1976 ging Sulzfeld noch einen Schritt weiter und besiegelte die
internationale Freundschaft mit der Stadt El Cajon in Kalifornien. Erst an Kirchweih Mitte September war der frühere CityManager von El Cajon, Bill Garrett, in Sulzfeld.
„Durch die Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde
Nowosolna wollen wir die EU-Osterweiterung auf kommunaler
Ebene vollziehen“, sagte Bürgermeisterin Sarina Pfründer.
Ebenso wie bei der Partnerschaft mit Frankreich sieht sie die
geschichtliche Bedeutung der Zusammenarbeit von Deutschland und Polen. Dass die Partnerschaft mit Nowosolna nun
gründet werden könne, sei zum einem dem Historiker Heinrich
Schöler zu verdanken, der über „Neusulzfeld“ ein eindrucksvolles Werk geschrieben hat und Grüße übermitteln ließ. Zum
anderem den einstimmigen Beschlüssen in den kommunalen
Gremien. Zahlreiche Gemeinderäte aus Sulzfeld und
Nowosolna waren am Partnerschaftsabend vertreten.
Über 20 Personen zählte die polnische Delegation aus
Nowosolna. Wunsch des dortigen Bürgermeisters Tomasz
Bystronski war es, die Partnerschaftsgründung auf das Oktoberfestwochenende zu legen. Er hatte das zünftige Fest bereits
2012 kennen gelernt. „Auch wir haben uns im letzten Jahr bei
Ihnen sehr wohl gefühlt. Beeindruckt waren wir von der Gastfreundschaft und dem Interesse der polnischen Freunde an
ihrer deutschen Geschichte“, so Pfründer. 1802 wanderten 60
Familien aus dem Kraichgau unter Führung der Familie Zimmermann aus Sulzfeld nach Polen in die heutige Region Łód
aus. Sie bekamen dort kostenfreies Land versprochen und
gründeten die Landgemeinde Nowosolna (deutsch Neusulzfeld). Die Siedlung der deutschen Kolonisten liegt östlich von
Łód und hat heute etwa 4400 Einwohner.
Bürgermeister Tomasz Bystronski drückte seine Wünsche für
die neue Partnerschaft wie folgt aus: „Ich bin hoffnungsvoll,
dass unsere Gemeinden im Sinne der EU in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Sicherheit zusammen arbeiten.“ Er
dankte für die Möglichkeit, die Region zu besichtigen, die Geschichte und die Traditionen von Sulzfeld kennen zu lernen.
„Ich bin davon überzeugt, dass ich den Bürgerinnen und Bür-
gern in Nowosolna Ihren Enthusiasmus und Ihr Engagement
näher bringen und deutlich machen kann.“
Als weitere Ehrengäste wohnten die Bundestagsabgeordneten
Axel Fischer sowie Landtagsabgeordneter Joachim Kößler dem
Festabend bei. Eine besondere Ehre war, dass auch die beiden
Ehrenbürger Willi May und Eberhard Roth anwesend sein konnten. Willi May war Mitbegründer der Partnerschaft mit Avize. Er
hat den damaligen Avizer Bürgermeister Pierre Callot in der
Gefangenschaft kennen gelernt. Von Callot, der gerne selbst
nach Sulzfeld gekommen wäre, überbrachte Bürgermeisterin
Sarina Pfründer die herzlichsten Grüße an alle. 40 Jahre lang
hat Ehrenbürger Eberhard Roth als Bürgermeister die Partnerschaft mit Avize engagiert begleitet.
Gemeindespaziergang durch Sulzfeld
Am Samstagvormittag stand ein Spaziergang auf dem Partnerschaftsprogramm. In zwei Gruppen erkundeten die
französischen und polnischen Gäste Sulzfeld. Start war am
Sparkassen-Sportpark, bei dem die Gäste über den Bau und
die Finanzierung dieser vereinseigenen Sporthalle und auch
über den aktuellen Stand der Bauarbeiten in der
Ravensburghalle informiert wurden.
Anschließend ging es zum Feuerwehrhaus, wo Ehrenkommandant Wolfgang Kern und der stellvertretende Kommandant
Thomas Geiß über den Aufbau und die Einsätze berichteten
und die Fahrzeuge unserer Wehr mit ihrer Ausstattung zeigten.
Dabei wurden auch die Unterschiede der Feuerwehre beider
Ländern deutlich. Der polnischen Delegation gehörten zwei
Feuerwehrmänner an, die von dem Aufbau der Feuerwehr in
Polen erzählten. In Nowosolna beziehungsweise den umliegenden Gemeinden gibt es zwei schlagkräftige Wehren mit
jeweils 60 Einsatzkräften sowie eine ähnlichen Struktur der
Schüler- und Jugendfeuerwehr.
Am Gesundheitszentrum und dem Pflegeheim vorbei ging es
zur evangelischen Kirche. Dort gab der stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende Rolf Krüger Informationen zum
Kirchengebäude und den jüngst erfolgten Außen- und Innenrenovierungen. Die polnischen Gäste interessierten sich die
Aufteilung der Konfessionen in Sulzfeld, die Finanzierung der
Kirchengemeinden und die Kirchensteuer in Deutschland.
Beim Besuch der Heimatfreunde gaben Franz Kowarsch und
Hans Lill Erläuterungen zum Heimatmuseum. Die Gäste aus
Frankreich und Polen legten dabei ein besonderes Augenmerk
auf die Informationen und Karten beziehungsweise Ausstellungsgegenstände aus Avize und Nowosolna. Darunter auch
Informationen zu Nowosolna, die Hobby-Historiker Schöler zusammengestellt hat. Längere Zeit verweilten die Besucher in
dem alten Klassenzimmer, aber auch die historischen Gegenstände in den anderen Räumen stießen auf großes Interesse
und so manche Nachfrage der Gäste bei Franz Kowarsch stellen dies unter Beweis.
In der Krippe im Bürgerhaus wurden Informationen zur Kinderbetreuung ausgetauscht.
Bei dem Spaziergang durfte natürlich auch der Bürgerbahnhof
nicht fehlen. Dort wurde das von Gerold Krauss und seinem
Team zubereitete Mittagessen eingenommen.
Betriebsbesichtigung der Firma Blanco
Am Samstagmittag wurden die ausländischen Gäste und die
Sulzfelder Gastgeber von Herrn Käs und Herrn Edinger durch
die Blanco geführt. Mit Hilfe von Transpondern, durch die die
Gäste Informationen in ihrer jeweiligen Landessprache bekommen haben, bedurfte es keiner zusätzlichen Übersetzung bei
der Besichtigung.
Zunächst wurden mit einer Präsentation die Produktlinie und
der Produktionsablauf gezeigt. Anschließend wurde das Rohmateriallager besichtigt. Die Gäste waren vor allem erstaunt
darüber, dass das Rohmaterial zu 100 Prozent von der Firma
ThyssenKrupp stammt. Als nächstes wurde die Pressenlinie
besichtigt, wo die einzelnen Ziehvorgänge vorgestellt wurden.
Im Werk Sulzfeld der Firma Blanco arbeiten ca. 350 Personen.
Pro Tag werden rund 4000 Spülen produziert. Viele der Sulzfelder, die das Innenleben der Firma noch nicht gesehen
hatten, waren überrascht über die Vielfalt der einzelnen Arbeitsgänge, vor allem aber über die Sauberkeit in den Hallen
und die Umweltverträglichkeit der einzelnen Produktionsschritte.
Gemeinsamer Besuch des Oktoberfestes
Am Samstagabend besuchten polnische und französische Gäste zusammen mit den Sulzfeldern das Oktoberfest. Auf
ausdrücklichen Wunsch von Tomasz Bystronski, dem Bürgermeister von Nowosolna, wurde das Partnerschaftstreffen auf
das Wochenende des Oktoberfestes gelegt.
Schon vor dem Zelt zeigten sich die ausländischen Besucher
beeindruckt von den langen Warteschlangen vor den Einlässen.
Vertreter der Feuerwehren aus Avize und Nowosolna übergaben dem Sulzfelder Kommandanten Torsten Kern Gastgeschenke auf der Bühne.
Sehr schnell war nach dem Fassanstich erkennbar, dass die
europäischen Freunde den Einheimischen in puncto Temperament und Ausgelassenheit in nichts nachstanden, im Gegenteil:
Sie waren bei den ersten, die auf den Bänken standen.
Die Sprachprobleme hinderten die Gäste nicht daran, mitzusingen und mitzufeiern. Viele ausländische Besucher, darunter
auch stattliche Abordnungen der Avizer Handballer und Fußballer, feierten bis weit nach Mitternacht feuchtfröhlich bei
hervorragender Stimmung.
Gottesdienst in drei Sprachen
Bewegend war der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes in
der katholischen Kirche am Sonntagmorgen. Pfarrer Greulich
begrüßte besonders die europäischen Freunde. Er ließ es sich
nicht nehmen, Predigttext und Fürbitten in allen Sprachen vorlesen zu lassen. Für Avize wirkten Isabelle Lemaire, für
Nowosolna Marek Motylewski mit. Die Predigt selbst übersetzte
der Pfarrer kurzerhand noch selbst ins Französische.
Kommunalpolitischer Austausch der Gemeinderäte und
Bürger
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst fand am Sonntagmorgen
der kommunalpolitische Austausch zwischen den Gemeinderäten von Sulzfeld, Nowosolna und Avize im katholischen
Gemeindehaus statt. Die Bürgermeister Tomasz Bystronski aus
Nowosolna, Gilles Dulion aus Avize und Sarina Pfründer
tauschten sich mit Hilfe der Übersetzer Marek Motylewski und
Daniel Hagmann zu Themen wie demographische Entwicklung,
Infrastruktur, insbesondere auch das Bildungswesen und die
medizinische Versorgung aus. Außerdem wurden die wohnbauliche Entwicklung und die Größe der Baugrundstücke diskutiert.
Beim Austausch wurde deutlich, dass die Problemfelder der
drei Kommunen häufig die gleichen sind.
Bei dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus wurde der Gedankenaustausch weiter geführt.
Besichtigung der Burg Ravensburg und Weinführung
Am Sonntagnachmittag wurde unseren Gästen aus Avize und
Nowosolna die Burg Ravensburg gezeigt. Die Einteilung in zwei
Gruppen war durch die Sprache vorgegeben. Bei den Führungen wurde die Geschichte der Burg mit ihrer baulichen
Entwicklung in den verschiedenen Epochen erläutert. Besondere Aufmerksamkeit fanden der Wehrgang und der Burgturm, die
begangen beziehungsweise bestiegen worden sind. Begeistert
waren die Gäste vom herrlichen Blick bei guter Sicht vom
Burgturm. Auch über die Trauungen und die Gastronomie auf
der Burg wurde informiert.
Danach lud das Weingut Reiner Pfefferle zu einer Weinverkostung mit Kaffee und Kuchen in die Weinberge ein. Nach einem
kurzen Spaziergang mit Informationen von Gemeinderat und
Winzer Reiner Pfefferle zum Weinbau in Sulzfeld erreichte man
den Rastplatz. Dort konnte man sich über die Erlebnisse des
Wochenendes austauschen und bei herrlichem Wetter den
Ausblick genießen. Nach einem abschließenden Foto führte die
Route zurück zum Sparkassen-Sportpark, wo die Busse zur
Rückfahrt der Gäste schon warteten. Nach den traditionell langen Abschiedsszenen, verließen die Busse erst nach 17.00 Uhr
Sulzfeld.
 bei den Mitarbeitern der Verwaltung, insbesondere bei
Herrn Hettler, Frau Hecker und Frau Petri, die das Wochenende vorbereitet und organisiert haben
 bei den Mitarbeitern des Bauhofes und Hausmeister
Strehl für den Aufbau im Sparkassen-Sportpark
 beim AGV, MGV und dem Posaunenchor für die musikalische Umrahmung, insbesondere für den beeindruckenden Vortrag der Europahymne
 bei der Tanzgruppe von Frau Kotthoff für die polnischen
Tänze
 bei Frau Elke Hofmann-Kellmereit von Europe Direct, die
einen Infostand zu Europa präsentierten
 bei den Übersetzern Familie Bolg, Frau Nowak und Daniel Hagmann sowie Brigitte Mehl
 bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Möglichkeit der
Teilnahme am Oktoberfest
 bei allen Familien, die Quartiere für unsere Gäste bereitgestellt haben
 bei Pfarrer Greulich von der katholischen Kirchengemeinde für die gelungene Gestaltung des Gottesdienstes
Bei allen, die bei der Gestaltung des Partnerschaftsfestes vor
oder hinter den Kulissen oder durch die Anwesenheit beim
Abend der Begegnung mitgewirkt haben, bedanken wir uns
recht herzlich.
Unsere Gäste aus Avize und Nowosolna haben mit vielen positiven Eindrücken von ihrer Partnergemeinde, von den
Festivitäten und der Sulzfelder Gastfreundschaft die Heimreise
angetreten.
Die Neugründung der Städtepartnerschaft Sulzfeld –
Nowosolna wurde mit Mitteln der Europäischen Union gefördert.
Bericht von der Sitzung des Gemeinderates am
07.10.2014
1. Bürgerfragestunde
Die Bürgerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen.
2. Bekanntgabe der in der nichtöffentlichen Sitzung am
19.09.2014 gefassten Beschlüsse
Bürgermeisterin Pfründer gab bekannt, dass der neue Bauhofleiter Norbert Höge aus Eppingen wird. Er wird seinen Dienst
am 01.12.2014 antreten.
3. „Kürnbacher Weg II“
Die Planungen für das Neubaugebiet „Kürnbacher Weg II“ gehen voran.
Bürgermeisterin Pfründer machte deutlich, dass die Gemeinde
weiterhin die Innenentwicklung vor der Außenentwicklung vornehmen möchte,
aber auf die Erschließung von
Neubaugebieten nicht gänzlich verzichten könne. Spätestens in
zwei Jahren sollen in dem neuen Baugebiet „Kürnbacher Weg“,
das in drei Erschließungsabschnitte unterteilt wird, Wohngebäude errichtet werden können. Klar ist, dass eine
bedarfsgerechte Erschließung der einzelnen Abschnitte erfolgen soll.
Dank an alle Mitwirkende
Wie bei der Entwicklung der Partnerschaft im Allgemeinen war
auch bei der Organisation, Abwicklung und Gestaltung des
Partnerschaftswochenendes viel Arbeit, Unterstützung und Einsatz notwendig.
Wir freuen uns sehr dass die Gründungsfeierlichkeiten in einem
besonderen Rahmen abgewickelt werden konnten und bedanken uns deshalb sehr herzlich für die uns zu Teil gewordene
Unterstützung und Begleitung.
Im Besonderen bedanken wir uns
 bei den Mitglieder des Partnerschaftsausschusses, stellvertretend beim Vorsitzenden Ernst Reitermayer sowie
dem Verantwortlichen für Nowosolna Simon Bolg
3.1 Lärmschutz
Eine schallschutztechnische Untersuchung hat ergeben, dass
im Geltungsbereich des Bebauungsplanes entlang der
Kürnbacher Straße ein Konfliktpotential aufgrund von Verkehrslärmimmissionen im allgemeinen Wohngebiet besteht. Das
Gutachten kommt zu der Auffassung, dass aktive Schallschutzmaßnahmen mit einer Höhe von drei Metern über der
Oberkante der Landesstraße errichtet werden sollen. Es ist an
eine Wall-Wand-Kombination vorgesehen.
Zudem sind an den Gebäuden entlang der Straße passive
Schallschutzmaßnahmen notwendig, weil die zulässigen
Dezibelwerte von 55 bzw. 45 dB(A) bei Tag bzw. Nacht dennoch geringfügig überschritten werden. Im Bereich des Kreisel,
wo der Lärmschutz gegenüber der Landesstraße unterbrochen
wird, sind die Überschreitungen etwas größer. Bei dem Gutachten wurden 3.850 Fahrzeuge in 24 Stunden zugrundegelegt.
Diese Zahl wird auf die nächsten 15 Jahre auf 4.200 Fahrzeuge
hochgerechnet zuzüglich zu dem größeren Verkehrsaufkommen aus der Carl-Orff-Straße wurden letztendlich 4.700
Fahrzeuge berücksichtigt. Neben dem aktiven Schallschutz
müssen auch passive Schallschutzmaßnahmen durchgeführt
werden. Durch die Planzeichnung im Bebauungsplan sind in
den Häusern für Räume, die dem nicht nur vorübergehenden
Aufenthalt von Personen dienen (u.a. Schlafräume), bauliche
Vorkehrungen zum Lärmschutz zu treffen. Zum Schutz der Aufenthaltsräume gegen Außenlärm ist nachzuweisen, dass die
Anforderungen an die Luftschalldämmung der Außenfassade
erfüllt werden.
Hiervon kann abgewichen werden, wenn im Zuge der Baugenehmigung nachgewiesen wird, dass aufgrund tatsächlicher
Baustrukturen vor den Fenstern von schutzbedürftigen Aufenthaltsräumen geringere Lärmpegelbereiche als in der
Planzeichnung angegeben wurden, festzustellen sind.
Ferner wird für in der Nacht zum Schlafen genutzten Räume im
Lärmpegelbereich III der Einbau von schallgedämmten Lüftungseinrichtungen empfohlen.
Das Gutachten kommt zu der Auffassung, dass durch die vorgeschlagenen
Festsetzungen
im
Bebauungsplan
zur
Umsetzung von aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen
gewährleitstet wird, dass gesunde Wohnverhältnisse auch entlang der Kürnbacher Straße geschaffen werden können.
3.2 Grünordnungsplan
Der Grünordnungsplan und die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung sowie die artenschutzrechtliche Untersuchung für das
Baugebiet sind weitgehend abgeschlossen. Der Grünordnungsplan sieht die Eingrünung des Baugebietes zur freien
Landschaft auf den dortigen Privatgrundstücken vor. Ein Grünstreifen soll auch entlang der Wall-Wand-Konstruktion an der
Kürnbacher Straße auf der Seite der Wohnbebauung erfolgen.
Dieser Grünstreifen soll den Grundstücken zugeschlagen werden.
Ferner werden auch Pflanzgebote auf den privaten Grundstücken festgesetzt. Straßenbäume sollen im Bereich des
Parkstreifens entlang der Carl-Orff-Straße gepflanzt werden.
Ansonsten soll die Zahl der Straßenbäume begrenzt bleiben.
Die Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung sieht neben diesen internen auch Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Gebietes vor.
Insgesamt müssen drei Hektar Ackerrandstreifen angelegt
werden. Diese sind der Gemeinde im Rahmen der Flurbereinigung bereits zugewiesen worden.
Die artenschutzrechtliche Untersuchung hat ergeben, dass von
dem Baugebiet auch Jagdreviere von Fledermäusen betroffen
sind. Für sie müssen ersatzweise Nistkästen aufgehängt werden. Auch für die dort angetroffenen Feldlerchen müssen
entsprechende Flächen auf den Ackerrandstreifen ausgewiesen
werden. Darüber hinaus sind zusätzliche Nistkästen für weitere
Vogelarten aufzuhängen
3.3 Festsetzung der zulässigen Gebäudehöhen
Aufgrund der topographischen Gegebenheiten mit teilweise
doch hängigem Gelände kommt der Festsetzung der Gebäudehöhen besondere Bedeutung zu. Bezugspunkt für die
Höhenfestsetzungen ist das Straßenniveau in der Gebäudemitte.
Das Problem dabei ist, dass bei einer niedrigen Traufhöhe von
rund 4,50 m die Gebäude ohne Abgrabungen bei einer zweigeschossigen Bauweise das Erdgeschoss auf der Bergseite
teilweise im Erdreich stehen. Auf der Talseite wäre das Erscheinungsbild des Gebäudes zweigeschossig.
Bei einer größeren Traufhöhe wiederum tritt das Gebäude
talseits teilweise dreigeschossig in Erscheinung während die
zwei Geschosse bergseits sichtbar sind.
Der Gemeinderat sprach sich nach längerer Diskussion, auch
im Hinblick auf eine gute Ausnutzung der Baugrundstücke, dafür aus, dass die maximale Traufhöhe auf 6,70 Meter
festgesetzt werden soll. Die Firsthöhe soll bei einem Satteldach
von der festgesetzten Traufhöhe nochmals fünf Meter betragen.
Einig war man sich im Gremium, dass alle Dachformen zulässig
sein sollen.
Entlang der Kürnbacher Straße sollen vier Grundstücke ausgewiesen werden, auf denen bis zu sechs Wohneinheiten zulässig
sind.
Der Gemeinderat sprach sich ferner dafür aus, pro Wohneinheit
zwei Stellplätze festzusetzen.
Für den Hochwasserschutz soll auf der Westgrenze des Baugebietes ein kleiner Damm errichtet werden, dessen Überlauf
an die Kanalisation angeschlossen wird. Auch an der nordwestlichen Ecke soll für das Oberflächenwasser aus der Feldlage
ein Anschluss an die öffentliche Entwässerung erfolgen und ein
kleiner Erdwall geschüttet werden. Diese Maßnahmen sollen im
Rahmen der Erschließung des Baugebietes erfolgen.
Der Bebauungsplanentwurf soll nun auf der Basis des Diskussionsergebnisses ausgearbeitet, dieser dann noch in diesem
Jahr festgestellt und anschließend einen Monat lang öffentlich
ausgelegt werden.
4. Baugesuche
Dem Gemeinderat lagen vier Baugesuche zur Beurteilung vor.
Darunter waren zwei Neubauten von Einfamilienwohnhäusern
mit Garagen im Baugebiet „An der Murr“, die Errichtung eines
Carports in der Bussardstraße sowie die Sanierung und Balkonerweiterung eines Einfamilienwohnhauses in der GottholdLessing-Straße.
5. Verlängerung von 2 Darlehen bei der Landesbank BadenWürttemberg zur Finanzierung der Grunderwerbs- und Erschließungsmaßnahme Gewerbegebiet „Riegel“
Die Gemeinde hatte die Erschließung und den Grunderwerb für
das Gewerbegebiet „Riegel“ 2003 bzw. 2005 über die Landesbank Baden-Württemberg finanziert. Die Darlehen laufen im
Frühjahr 2015 ab. Die Restschuld für die Grunderwerbsmaßnahme beträgt 244.417,08 €, das Darlehen für die
Erschließungsmaßnahme einen Stand von 414.479,26 €.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Verträge für die
beiden Darlehen zur Finanzierung der Grunderwerbs- und der
Erschließungsmaßnahme hat im Gewerbegebiet „Riegel“ bis
zum 29.03.2019 zu verlängern.
6. Mitteilungen der Verwaltung
6.1 Innerörtliches Baugebiet „Murr“; Bauplatzpreise
Die Bauplatzpreise im Baugebiet „An der Murr“ wurden mit 155
€/m² für Einzelhausbebauung und auf 175 €/m² für Mehrfamilienhäuser festgelegt. Familien erhalten pro Kind einen
Kinderbonus von 5 €/m².
6.2 Sitzungsplan 2015
Den Gemeinderäten wurde der Sitzungsplan für das Jahr 2015
zur Verfügung gestellt.
Bürgermeisterin
Pfründer
gab
bekannt,
dass
die
Ravensburghalle nach der Sanierung am Freitag, 06. März
2015 im Rahmen der Gesundheitstage offiziell eingeweiht werden soll. Am Sonntag, 08.03.2015 wird ein ökumenischer
Gottesdienst stattfinden. Die Arbeiten an der Ravensburghalle
kommen voran. Am Sitzungstag wurde der Gussasphalt eingebaut.
6.3 Partnerschaftswochenende
Bürgermeisterin Pfründer unterrichtete den Gemeinderat von
den geplanten Veranstaltungen anlässlich des Partnerschaftswochenendes.
Bauunternehmen Horst Klingel GmbH mit
neuem Standort im Interkommunalen Industriegebiet Oberderdingen
Ende September trafen sich Bürgermeister Thomas Nowitzki
und Peter Klingel, Geschäftsführer der Horst Klingel GmbH, zur
Vertragsunterzeichnung für ein rund 4.500 Quadratmeter
großes Grundstück an der Emil-von-Keßler Straße in
Oberderdingen. Das Baugeschäft ist in diesem Jahr somit der
dritte Betrieb der ein Grundstück im Interkommunalen
Industriegebiet der Gemeinde Oberderdingen, Sulzfeld,
Kürnbach und Zaisenhausen im Oberderdinger Ortsteil
Flehingen erworben hat.
Das bisher bereits in Oberderdingen ansässige Baugeschäft
plant auf dem Areal im ersten Schritt eine neue Lagerhalle,
sowie in weiteren Schritten Büro- und Sozialräume zu errichten.
Das
Land
Baden-Württemberg
unterstützt
die
Unternehmensansiedlung im Industriegebiet mit Fördermitteln
aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. Die Horst
Klingel GmbH wurde bereits 1939 in Oberderdingen gegründet
und ist seit 75 Jahren ein zuverlässiger Partner für
Bauausführung
und
Bauleitung,
Nutzungsund
Sanierungskonzepte, Bauwerksdiagnostik, Schadensaufnahme
und –sanierung und Bewehrungsdetektion.
Geschäftsführer Peter Klingel lobte in Anwesenheit von
Bürgermeister Thomas Nowitzki die günstige Lage des
Industriegebietes zwischen der Stadtbahnlinie KarlsruheHeilbronn sowie an der B 293 und die engagierte sowie
zielgerichtete Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im
Oberderdinger Rathaus hervor. So sei letztlich die
Entscheidung für einen weiteren Betriebsstandort in
Oberderdingen gefallen.
Links: Peter Klingel, Geschäftsführer Horst Klingel GmbH, rechts:
Bürgermeister Thomas Nowitzki
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