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Die Jugend gibt der Stadt gute Noten - Linksfraktion Düsseldorf

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http://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/politik/forderungen...
Forderungen des Initiativkreis Armut
nicht umsetzbar. Notwendig seien kurzfristig rund 200 Notwohnungen. Zudem
müsse die medizinische Versorgung Nicht-Versicherter eingerichtet werden, „um
Verelendung kurzfristig zu stoppen", so von Lindern, denn die „Medizinische Hilfe
von Wohnungslosen" könne den Bedarf nicht mehr decken.
OB Geisel: Themen auf dem Schirm
OB Thomas Geisel, der den Forderungen vor dem Rathaus zugehört hatte,
versicherte in seiner Antwort, er wolle eine Stadt, in der alle vernünftig leben
könnten, auch jene, „die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen." Er verwies
auf die Fachtagung zur Lösung der Langzeitarbeitslosigkeit und den Runden Tisch
zu Flüchtlinge und Asyl. Das Thema Wohnraum sei ein Thema, das ja schon ganz
vorne auf der Agenda stehe. In den Forderungen stünden „sehr viele Dinge, die
ich als Bitte aufnehme, und ich kann ihnen versprechen, wir werden uns darum
kümmern."
Der Initiaiivkreis Armut beschäftigt sich bereits seit Herbst '96 mit den Themen
Armut, Obdachlosigkeit, Vertreibung und Mobilitätsarmut (sog. „Sozialticket"), das
Bündnis für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf gründete sich im Frühjahr
2012, um die Missstände in der Wohnungspolitik in Düsseldorf durch
verschiedene Aktionen zu kritisieren und Verbesserungen einzufordern. Nun
haben beide Zusammenschlüsse die neue Zusammensetzung des Rates zum
Anlass genommen, um ihre Ideen und Forderungen für eine bessere Sozialpolitik
umzusetzen.
Redaktion:
Verlag:
JoAchim Geschke
Pionierstraße 39
40215 Düsseldorf
Zeliwerk GmbH & Co KG
Pinienstr.2
40233 Düsseldorf
Mobil: +4917624240588
E-Mail: jogeschkeemailde
Tel.: 0211-58687870
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POLITIK /
5
89iahriger muss seine
Wohnung räumen
Døssefdwf Ein schwerbej
derter 89jähliger muss in Düss eldorf seine Wohnung nach
50 Jahren wegen MietrÜcltands
räumen Das hat das Düs
seldorfer
Landgericht am Donnerstag
ents
chieden und keine Revision
zugelassen.Der Rentner hatte
bereits in erster Instanz verloren
Er habe im Lauf der Jahre die
Miete so sehr gemindert,dass
der Rüc
kstand weit mehr als
zwei MonatsMietenausmache
erklärte der Richter (
AZ.: 21 S
48/14). Das
rechtfertige
die fristlose Kün
digung. Der Rentner
hatte vergeblich argumentiert
dass die Mietminderung ber
echtigt gewesen sei.
(dpaJjw)
-
;WMI.i;
ni;^t
In
Erster
Von J. AUGUSTIN
und J. PHILIPPI-GERLE
Düsseldorf - Ein riesiger Stau,
unerträglicher Lärm und dazu
noch rücksichfiose Raser - seit
Jahren haben die Anwohner an
der Glashüttenstraße im südlichen Genesheim mit dem Verkehrsaufkomnlefl direkt vor ihrer
Haustüre zu kämpfen. Dem sollte
eigentlich mit einer Umgehungsstraße Abhilfe geschaffen werden. Die Straße war schon langst
geplant, doch die Ampel-Koalition von OB Geisel (SPD) kippte die
Planungen!
as zeigt mal wieder, dass man
D sich nicht aufdieVerspreChUngen der Politik verlassen kann. Wir
fühlen uns im Stich gelassen", sagt
Heiko Legner (37), der seit seiner
Geburt an der Glashüttenstraile
wohnt. „Als ich klein war, konnte
man hier noch auf der Straße spielen. Heute muss man Angst haben,
wenn man die Kinder alleine losziehen lässt."
Die Umgehungsstraße, die die
GlashüttenStraße entlasten würde,
sollte direkt über die Düsaelaue zur
Rampe entlang der Bahntrassen
gebaut werden. Doch weil dort eine
wichtige Kaltluftsclmeise entlang
läuft, will das neue Ampelbündnis
aus SPD, FDP und Grünen die Planungen nicht mehr weiterverfolgen. Der Verkehr aus Unterbach,
Vennhausen, von der A46 soll weiter über die Glashüttenstraße.
„Zunächst war eine vierspunge
Umgehungsstraße geplant', sagt
Wilfried Legner (65). ‚Eine solche
Stadtautobahn wollen wir natürlich auch nicht. Aber die Glashüt-
tenstralle niuss entlastet werden.
Erst recht, wenn bald das Glasmacherviertel gebaut wird.' Nach EXPRESS-Informationen würde sich
das Bauunternehmen „Patrizia",
das dir den Bau des Glasmacherviertels verantwortlich ist, sogar an
den Kosten für eine solche Umgehungsstraße beteiligen. Die Stadt
hat auch schon investiert, die Brüche über die Bahnlinie verbreitert für die Umgehung.
Heiko Savic (41) kann nicht verstehen, warum man die
Straße
durch die Düsselaue nicht bauen
will: ‚Die Kaltluftachneise ist wichtig, klar. Aberes gibt doch Möglichkeiten, eine zweispurige S traße zu
bauen, ohne der Umwelt zu schaden." Für die Anwohner ist klar: Es
muss was passieren. Legner: Wir
kämpfen schließlich schon seit
Jahren!"
dem: „Finger weg von der Glashüttenstraße.' Seit
Jahren kämpfen sie für eine Umgehungsstraße
und fühlen sich im Stich gelassen. Fotos FtcoIeGehrng
Vorsitzende Martin
DVolkenrath
(SPD): „Ich
er Verkehrsausschuss-
kann die Sorgen der Anwohner verstehen. Aus gesamtstädtischer Sicht ist
der Erhalt der Düsselauen
für den Luftkreislauf notwendig. Die Ampel wird
den betroffenen Bereich
besser an das Schienennetz
anbinden, hier auch Fahrradschnellwege bauen, um
für weniger Autoverkehr
zu sorgen.'
VizeVerkehrsaU5schUssVorsitzender Andreas Hartnigk (CDU): „Der neue Oberbürgermeister hat mehr
Transparenz versprochen.
Die Ampel zeigt hier aber,
dass sie es genau so nicht
marht. Hinter verschlossener
Tür wird eine Planung, auf
die sich die Anwohner seit
Jahren verlassen haben, einfachgekippt. Die GlashüttenStraße ist schonjetzt überlastet, die Umgehungsstraße
dringend nötig."
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(91-i7,V
Mehr Spaß auf dem Spielplatz
Die Umbaukosten ihn Höhe von 120 000 Euro übernimmt die Bezirksvertretung 4
Lörick. Die Fachverwaltung stellte
jetzt den linksrheinischen Bezirksvertretern die Umbaupläne für den
Spielplatz Wickrather Straße/Fritz
Muster Weg vor. Sie wurden einstimmig akzeptiert. Der stark frequentierte Spielplatz am Rand der ehemaligen Radrennbahn zwischen Wickrather- und Waither-Hensel-Straße soll vollständig erneuert werden.
Die Umbaukosten ihn Höhe von
120 000 Euro übernimmt die Bezirksvertretung, die dafür Geld im
Etat des Haushaltsjahres 2014 bereitgestellt hat. Denn der Umbau des
Spielplatzes ist ihnen wichtig, „weil
er mittlerweile von sehr vielen Kindern besucht wird und nur über wenige attraktive Spielgeräte verfügt".
Der Orkan „Ela" hat zwar eine
große Platane beschädigt, die aber
erhalten werden kann. Die vorhandenen Wipp-Elemente und das
Spielhaus sind noch nutzbar und
werden nach Angaben der Verwaltung auf einem anderen Spielplatz
wieder verwendet. Im kommenden
Frühjahr soll der Umbau des für
Klein- und Schulkinder gedachten
Spielareals beginnen. Nach Plänen
des Düsseldorfer Gartenamtes, die
gemeinsam mit Anwohnern und
auch Vertretern des Löricker Bürgervereins erstellt worden sind, wird
die heutige Fläche in drei Quadrate
gegliedert, die miteinander verbunden werden. Die vorhandenen Pflanzen, die den Rahmen des Spielplatzes vorgeben, werden weitgehend erhalten und teils ergänzt. Zwei neue
Bäume wird's ebenfalls geben. Die
große Sandspielfläche bekommt
eine Spielgerätekombination aus
Holz. Sie ist für Kleinkinder mit
einpr. niedrigen Breitrutsche einem
Spielhaus sowie mit Kletterelementen und einer höheren Rutsche für
Schulkinder ausgestattet. Die drei
vorhandenen Bänke werden durch
zwei weitere ergänzt. Die beiden anderen Quadrate werden mit einer
Dreifachschaukel und einem Spiralkreisel bestückt, der für jüngere und
ältere Kinder Anreize bietet. Holzpodeste und eine Jugendbank ergänzen das Angebot. Im kommenden
Jahr soll der Umbau des Spielplatzes
starten, ebenso auch der des Spielplatzes Neersener Straße in Oberhiw
kassel.
Dül
Gelände an UlmerHöh'ist verkauft
Neubebauung des Awista-Areals rund ums leerstehende Gefängnis rückt näher
V on A rne Lieb
Eine Neubebauung des Areals
rund um das leerstehende Gefängnis Ulmer Höh' in Deren dorf rückt
näher. Eine in Düsseldorf ansässige
Tochter der Zech-Gruppe, die
Wohnkompanie, hat dem Vernehmen nach den Grundstücksteil der
Stadtwerke-Tochter Awista südlich
der Strafvollzugsanstalt erworben
und soll auch in letzten Gesprächen um das Nachbargrundstück
sein, das dem Sozialverband
SKFM gehört.
Zech wollte keinen Kommentar
abgeben, dementierte den Kauf
aber auch nicht. Der Konzern hat
zuletzt viele große Immobilienprojekte in Düsseldorf entwickelt,
unter anderem den Kö-Bogen und
Planungsdezernent Gregor Bonin: Bislang sei noch kein Käufer vorstellig geFOTO: STEFAN •\RrNr)
worden.
den Vodafone-Campus.
Planungsdezernent Gregor Bonin sagt, bislang sei kein Käufer bei
der Stadt vorstellig geworden. Er
begrüße aber einen Verkauf.
„Dann haben wir die Partner, die
wir brauchen", sagt Bonin. Es sei
immer klar gewesen, dass Awista
und SKFM nicht in die weitere Entwicklung des Areals einsteigen
wollen. Noch unklar ist allerdings,
wann der größte Teil des Grundstücks zur Verfügung steht: Rund
3,5 des 4,5 Hektar großen Geländes gehören dem Land. Für Ende
des Monats ist ein Gespräch zwischen OB Thomas Geisel und Spitzen des Landesbaubetriebs (BLB)
angesetzt, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Geisel hatte im
Wahlkampf gefordert, die Stadt solle das Areal erwerben.
Handlungskonzept Wohnen
Dezernent Bonin zufolge spielt der
Verkauf des Awista-Anteils für die
Pläne auf dem Gelände keine Rol-
le. Jeder Käufer sei an die Ergebnisse des Architekten-Wettbewerbs
von 2012 gebunden.
Zudem komme das „Handlungskonzept Wohnen", das einen festen Anteil an preiswertem Wohnraum vorschreibt, zur Anwendung.
Auch die an Teilen des Landes-Geländes interessierten Baugruppen
sollen zum Zug kommen. „Baugruppen haben unsere volle Unterstützung", sagt Bonin.
Die Grünen fordern indes, dass
Stadt und Land in den Gesprächen
mit dem Investor die Zusagen einhalten. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs und die Förderung der
Baugruppen müssen trotz des Verkaufs gelten", sagt der wohnungspolitische Sprecher Marcus Voelker.
http://cpaper.rp-online.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?PagC...
Artikel textausgahe
LX
Düsseldorfer Stadtpost
Spielplatz wird für 120 000 Euro verschönert
Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten auf dem Löricker Spielplatz Wickrather Straße beginnen.
VON HEIDE-INES WILLNER
Lörick Wie angekündigt stellte die Fachverwaltung den linksrheinischen Bezirksvertretern die Umbaupläne für den Spielplatz
Wickrather Straße/Fritz Milster Weg in Lörick vor. Sie wurden einstimmig akzeptiert.
Der stark frequentierte Spielplatz am Rand der ehemaligen Radrennbahn zwischen Wickrather- und Walther-Hensel-Straße soll
vollständig erneuert werden. Die Umbaukosten in Höhe von 120 000 Euro übernimmt die Bezirksvertretung, die dafür Geld im Etat
des Haushaltsjahres bereitgestellt hat. Denn der Umbau des Spielplatzes ist ihnen wichtig, weil er mittlerweile von sehr vielen
Kindern besucht wird und nur über wenige attraktive Spielgeräte verfügt.
Der Orkan „Ela" hat zwar eine große Platane beschädigt, die aber erhalten werden kann Die vorhandenen Wipp-Elemente und das
Spielhaus sind noch nutzbar und werden nach Angaben der Verwaltung auf einem anderen Spielplatz wieder verwendet.
Im kommenden Frühjahr soll der Umbau des für Klein- und Schulkinder gedachten Spielareals beginnen. Nach Plänen des
Düsseldorfer Gartenamtes, die gemeinsam mit Anwohnern und auch Vertretern des Löricker Bürgervereins erstellt worden sind, wird
die heutige Fläche in drei Quadrate gegliedert, die miteinander verbunden werden. Die vorhandenen Pflanzen, die den Rahmen des
Spielplatzes vorgeben, werden weitgehend erhalten und teils ergänzt. Zwei neue Bäume wird?s ebenfalls geben. Die große
Sandspielfläche bekommt eine Spielgerätekombination aus Holz. Sie ist für Kleinkinder mit einer niedrigen Breitrutsche, einem
Spielhaus sowie mit Kletterelementen und einer höheren Rutsche für Schulkinder ausgestattet. Die drei vorhandenen Bänke werden
durch zwei weitere ergänzt. Die beiden anderen Quadrate werden mit einer Dreifachschaukel und einem Spiralkreisel bestückt, der
für jüngere und ältere Kinder Anreize bietet. Holzpodeste und eine Jugendbank ergänzen das Angebot.
Im kommenden Jahr soll der Umbau des Spielplatzes starten, ebenso auch der des Spielplatzes Neersener Straße in Oberkassel.
Auf Wunsch der Bezirksvertreter bekommt dort eine der beiden Schaukeln einen Babysitz.
Im kommenden Frühjahr soll der Spielplatz in Lörick umgebaut werden. Rund 120 000 Euro sind dafür vorgesehen. RP-Foto: Andreas
Bretz
Spielplatz wird für 120 000 Euro verschönert
Im kommenden Frühjahrsollen die Arbeiten auf dem Ldricker Spielplatz \Vickratlier Su'aße beginnen.
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Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
10.11.2014 11:21
http://epaper.rp-onlinc.dc/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page...
Artikeliextausgabe
Düsseldorfer Stadtpost
«J
Ampel-Koalition steht unter Spardruck
Die Steuereinnahmen sind geringer als erwartet, die großen Bauprojekte müssen weiter abbezahlt werden. Trotzdem erhöht die Ampel für 2015 viele
Ausgaben der Stadt. Die Politiker behalten noch für sich, wie sie das finanzieren wollen.
VON ARNE LIEB
Die neue Ampel-Koalition im Rathaus hat begonnen, ihre Vorhaben umzusetzen und dafür zusätzliches Geld in den Haushalt eingestellt. Allein in dieser Woche wurden
die Ausgaben für 2015 in den Fachausschüssen um mehr als drei Millionen Euro erhöht, unter anderem für den barrierefreien Ausbau von Bahnsteigen, die Einrichtung
einer Verrnttlungsstelle für Hebammen und die Ausrichtung eines „Genossenschaftswettbewerbs". In der kommenden Woche sollen deutliche Erhöhungen im Kulturetat
dazukommen. Darüber hinaus plant die Ampel schon für das kommende Jahr erste große Investitionen, zum Beispiel irr die Sanierung von Schulgebäuden und Museen.
Wie SPD, Grüne und FDP diese Ausgaben finanzieren und zugleich einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen wollen, ist noch unklar. Bislang haben sie keinen
Sparvorschlag eingebracht. Die Opposition erhielt auf Rückfragen zur Finanzierung keine Antwort, die Politiker verwiesen lediglich auf die Ratssitzung am 4. Dezember,
in der der Haushalt beschlossen werden soll. Zugleich betonte insbesondere die FDP immer wieder, man werde keine Schulden aufnehmen
Die Ampel-Politiker und OB Thomas Geisel müssen in ihrer Planung mit weniger Einnahmen kalkulieren als lange erwartet. Kämmerer Manfred Abrahams hat die
Schätzungen für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Die Gewerbesteuer, die wichtigste Einnahmequelle der Stadt, bringt demnach 36 Millionen Euro weniger in die
Kasse deshalb muss vermutlich auch die Erwartung für das kommende Jahr gesenkt werden. Damit der Haushalt ausgeglichen ist, muss die Stadt schon für das
laufende Jahr tief in ihre Rücklage greifen. Die Kämmerei geht von einer erforderlichen Liquiditätsaufnahme in Höhe von 159 Millionen Euro aus.
Die Ampel-Politiker suchen deshalb derzeit nach Möglichkeiten zu sparen. Den Entwurf für den Haushalt haften die Spitzenbeamten im Rathaus noch vordem
Regierungswechsel erarbeitet - nun wollen SPD, Grüne und FDP unter hohem Zeitdruck ihre Korrekturen anbringen. Hinter geschlossenen Türen arbeitet eine
Finanz-AG" alle Posten durch. Am Freitag treffen sich die Ampel-Politiker mit OB Thomas Geisel, um Vorschläge zu erortern.
Wie sich bereits andeutet, werden viele größere Vorhaben im kommenden Jahr nur geplant und erst ab 2016 umgesetzt werden können. Denn der Spielraum wird auch
durch die noch laufenden Großprojekte in der Innenstadt verkleinert. 2015 werden für Wehrhahn-Linie und Kö-Bogen noch einmal große Summen fällig, erst für das
Jahr danach stehen größere Summen zur Verfügung. „2015 müssen wir überstehen, dann wird es besser", sagt ein führender Ampel-Politiker.
Die CDU kritisiert, dass die neue Mehrheit sich noch nicht zur Finanzierung äußern will „Die versprochene Transparenz ist schon Jetzt hintenübergefallen', sagt
Fraktionsvize Andreas Hartnigk. Er glaubt nicht daran, dass die Ampel ohne neue Schulden auskommt. Sie ist auf dem besten Weg, das Sparschwein der Stadt zu
leeren."
Ampel-Koalition steht unter Spardruck
Die Steuereinnahtiien sind geringer als erwartet, die grolen Raupnilekte müssen weiter ahhc'ahlt verden. 1'I'()tzdefli
erhöht die Ampel für 2015 viele Ausgaben der Stadt. 1)te Politiker behalten noch für sich, wie sie das finanzieren wollen.
505 ARNE LIEB
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Die erste
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Düsseldorfer Stadtpost
Düsseldorfer Bürger brauchen viel Geduld: Personelle Engpässe in der Bauaufsicht, in der Kfz-Zulassungsstelle, im Gesundheits- oder Standesamt
nerven. Wiederbesetzungs-Sperren und harte Sparziele erschweren bürgernahe Lösungen.
Personalnot - Stadt muss umdenken
VON JÖRG JANSSEN
Manchmal denken die Düsseldorfer, sie lebten eigentlich doch ganz woanders Nicht in der viel gelobten, oft bespöttelten und mindestens so beneideten RheinMetropole. Sondern in einer Kommune, in der die Schulden hoch, die Einnahmen dagegen gering sind In einem jener bedauernswerten Gemeinwesen, in denen zu
bestimmten Nachtstunden das Licht ausbleibt, Schwimmbäder und Büchereien mangels Moneten geschlossen werden. Das denkt der Düsseldorfer meist dann, wenn er
auf bestimmte, stark nachgefragte Bereiche der Stadtverwaltung trifft.
Mal sind es Schlangen vor der Kfz-Zulassungsstelle, mal frustrierte Eltern, die auf eine Geburtsurkunde und die daran anschließende Elterngeld-Bewilligung satte drei
Monate warten müssen. Noch ernster wird es, wenn - wie dieses Jahr geschehen - 800 I-Dötzchen die vorgeschriebene Schuleingangsuntersuchung erst Wochen
nach Schulbeginn erhalten, Oder Investitionswillige eine gefühlte Ewigkeit auf Baugenehmigungen warten müssen Alles nur bedauerliche Einzelfälle, weil Frauen ein
Kind bekommen, gerade eine Grippewelle grassiert oder Mitarbeiter unerwartet kündigen, weil sie woanders besser bezahlt werden?
Wohl kaum. Offenbar hat die boomende Stadt, die über eine im Vergleich gute finanzielle Ausstattung verfügt, in einigen Bereichen ihrer Verwaltung ein strukturelles
Problem. Bis zu 1000 nicht besetzte Stellen beklagt Katharina Lang, Vorsitzende des Gesamt-Personalrats. (Die Rechnung der Stadt geht etwas anders - siehe Grafik).
Hinzu kommt, dass manche Stellen bis zu zwölf Monate nicht wiederbesetzt werden. Und dass 30 Millionen Euro beim Personal-Etat jährlich eingespart werden sollen.
Politiker, wie der Personalexperte und jetzige Bürgermeister Günter Karen-Jungen (Grüne) fordern deshalb eine „rasche Aufgabenkritik". Politik und Verwaltung müssten
zügig entscheiden, wo in publikumsnahen Bereichen Kräfte konzentriert, zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und wo diese woanders eingespart werden sollen. Auch die
30 Millionen Euro gehören nach Einschätzung des Mannes, der die neue rot-gelb-grüne Mehrheit mit repräsentiert, auf den Prüfstand. In dieser Höhe sei das Sparziel
‚nicht in Ordnung".
Geisel hat die Dringlichkeit des Themas erkannt und es auf die Tagesordnung der Verwaltungskonferenz am Dienstag gesetzt. Sein
Sprecher Dieter Schneider-Bichel räumt ein, „dass es unbestritten Engpässe gibt, die ärgerlich sind". Bislang sei die Politik allein an den Vorgaben des
Personalbudgets ausgerichtet worden. Das soll sich ändern. „Hinzu kommen muss eine Organisationsreform hin zu mehr Effizienz und zu schlankeren Strukturen", sagt
Schneider-Bichel und kündigt für Anfang 2015 ein Konzept an.
Oberbürgermeister Thomas
Eine Wortwahl, die aufhorchen lässt. Gespannt sein darf man darauf, wie es dem neuen Rathausboss gelingen wird,
untersuchte Schulkinder und unverhältnismäßige Wartezeiten vor und in Ämtern zu vermeiden.
mit
„schlankeren Strukturen" Bürgerfrust, nicht
Düsseldorf ist eine attraktive Stadt und will es bleiben. Dazu passt der ärgerliche Ämter-Frust der vergangenen Monate nicht. Zugegeben: Dort, wo es brannte, wie zum
Beispiel im Straßenverkehrsamt, wurde bereits nachgebessert. Doch das rasche Wundpflaster reicht nicht. Konzepte, die diesen Namen tatsächlich verdienen,
müssen her,
ANALYSE Düsseldorfer Bürger brauchen viel Geduld: PersoneUe Jtgpässe in der Bauaufsjcht.
in der KI;,.-Zuassungssle!Le. im
Gesundheit . oder Standesamt nerven Wiederbesct-zungs-Sperrcn und harte Sparziele erschweren bürgernahe Lösungen
Personalnot — Stadt muss umdenken
VON tOtih JAISSSEN
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Publikation
Lokalausgabe
Erscheinungstag
Seite
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Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbrt
Ph y sische Post Düsseldorf
Samstag den OB November 2014
36
Impressum Kontakt
1 von 1
10.11.2014 11:21
http://epaper.rp-onlinc.dc/digiPaper/servlet/articlepagescrvlet?page...
Artikeltextausgahc
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Düsseldorfer Stadtpost
Awusta-Gelände an der Ulmer Höh? ist verkauft
Der Käufer ist eine Tochter der Zech-Gruppe. Der Baudezernent sagt, man habe nun die Partnerfür die Neubebauung.
(an) Eine Neubebauung des Areals rund um das leerstehende Gefängnis Ulmer Höh? in Derendorf rückt näher. Eine in Düsseldorf ansässige Tochter der Zech-Gruppe,
die Wohnkompanie, hat nach Informationen der Rheinischen Post den Grundstücksteil der Stadtwerke-Tochter Awista südlich der Strafvollzugsanstalt erworben und soll
auch in letzten Gesprächen um das Nachbargrundstück sein, das dem Sozialverband SKFM gehört. Zech wollte auf RP-Anfrage keinen Kommentar abgeben,
dementierte den Kauf aber auch nicht. Der Konzern hat zuletzt viele große Immobilienprojekte in Düsseldorf entwickelt, unter anderem den Kö-Bogen und den
Vodatone-Campus.
Planungsdezernent Gregor Bonin sagt, bislang sei kein Käufer bei der Stadt vorstellig geworden. Er begrüßt aber einen Verkauf. „Dann haben wir die Partner, die wir
brauchen", sagt Bonin. Es sei immer klar gewesen, dass Awista und SKFM nicht in die weitere Entwicklung des Areals einsteigen wollen. Noch unklar ist allerdings,
wann der größte Teil des Grundstücks zur Verfügung steht: Rund 3,5 des 4,5 Hektar großen Geländes gehören dem Land. Für Ende des Monats ist ein Gespräch
zwischen OB Thomas Geisel und Spitzen des Landesbaubetriebs BLB angesetzt, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Geisel hatte im Wahlkampf gefordert, die
Stadt solle das Areal erwerben.
Dezernent Bonin zufolge spielt der Verkauf des Awista-Anteils für die Pläne auf dem Gelände keine Rolle. Jeder Käufer sei an die Ergebnisse des ArchitektenWettbewerbs von 2012 gebunden Zudem komme das „Handlungskonzept Wohnen", das einen festen Anteil an preiswertem Wohnraum vorschreibt, zur Anwendung.
Auch die an Teilen des Landes-Geländes interessierten Baugruppen sollen zum Zug kommen „Baugruppen haben unsere volle Unterstützung", sagt Bonin.
Die Grünen fordern, dass Stadt und Land in den Gesprächen mit dem Investor die Zusagen einhalten. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs und die Förderung der
Baugruppen müssen trotz des Verkaufs gelten', sagt der wohnungspolitische Sprecher Marcus Voelker.
Awista-Gelände an der Ulmer Höh' ist verkauft
Der Käufer ist eine Tochter der Zech-Gruppe Der Haudezernent sagt. man habe nun die Partner für die Neubebauung,
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Lokalausgabe
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Ssneiug der 08. November 2014
33
Impnessaw Kontakt
1 von 1
10.11.2014 11:20
Tempo 30 fast überall - ein
Modell auch für Dusseldorf?
1 ',' ;,
IDEE Vorschlag der
Polizeigewerkschaft
löst Diskussionen
aus. Die Politik ist
aber vorsichtig.
1
i
1»-
Von Anne Wolf und Volker Eckert -
Tempo 30 als Normalfall in
der Stadt - der aktuelle Vorschlag der Polizeigewerkschaft GdP löst Diskussionen
aus. Wie die WZ berichtete,
lII4
- ‚
schlägt sie vor, dass in allen
Innenstädten generell Tempo 30 gelten soll - nur auf
p1"
Durchgangsstraßen sollen
höhere Geschwindigkeiten
erlaubt sein. Experten versprechen sich davon weniger
Verkehrsunfälle.
Iko Tönjes vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) tritt
schon lange für mehr Tem- Ein Beispiel für gelungene Verkehrsberuhigung: In der Lorettostraße gilt seit einigen Jahren Tempo 30, die Einpolimits in Düsseldorf ein, Er bahnstraße wurde zudem für Radfahrer in Gegenrichtung geöffnet. Ein Schritt Richtung „Shared space".
meint: „Das Land müsste die
Helsinki
+
Gesetzesgrundlage schaffen
für Tempo 30 als Normalfall.
STIMMEN SIE AB!
- -‚
r 1973
Die Stadt könnte dann Krite1987
rien festlegen, wo sie Tempo Was haien Se von
50 erlauben will." Das könne
dem Vorschlag: Sollte
im Extremfall sogar bedeuin der City generell
ten, dass alles bleibt, wie es
ist. Die Gemengelage illus- Tempo 30 gelten?
triert Tönes am Beispiel der
1992 ,2004
Luegallee: Viele Geschäfte, SAGEN Sie Ihre Meinung und
schreiben uns Ihre Kommentare
Fußgänger, wichtige Radrouunter:
3Okmih
te - das spreche für Tempo
40 km? h
30: „Auf schnurgeraden
WZ-DUESSELDORF.DE
50krh
'-r•
11
/
zweispurigen Strecken ist
— "COkm.h 1 /1 •/
FAX Sie können uns auch ein Fax
- . das. aber nicht leicht zu versenden an 8382-2238.
Vorreiterbei der Temporeduzierung ist die finnische Stadt Helsinki. Dort
mitteln."
gilt nur auf Ein- und Ausfallstraßen noch Tempo 50 oder 60.
„Schwer zu kommunzieren":
Politiker tun sich schwer
In der Düsseldorfer Politik
sind die Reaktionen auf den
GdP-Vorstoß eher zurückhaltend. Andreas Hartnigk,
verkehrspolitischer Sprecher der CDU, glaubt nicht,
dass Tempo 30 die Straßen
sicherer machen kann. „Und
Stau zu produzieren, das ist
ja auch keine Lösung", sagt
er. Ein Punkt, bei dem der
VCD widerspricht. „Durch
Tempo 30 fließt der Verkehr
nicht schlechter. Darüber
entscheidet die Ampelschaltung, nicht das Tempo."
Ungewohnt zurückhaltend geben sich mit Verweis
auf den Koalitionsvertrag
auch SPD und Grüne. Immerhin: Für SPD-Experte Martin
Volkenrath, der zugleich
Landessekretär der GdP ist,
lässt sich die Sinnhaftigkeit
von Tempo 30 nicht wegdiskutieren. Mit Blick auf den
frisch unterzeichneten Kooperationsvertrag bezeichnet er das Unterfangen aber
als „Vision für die Zukunft".
Norbert Czerwinski (Grüne) verweist auf die Initiative
seiner Partei, Temporeduzierungen vor Schulen, Kitas,
Krankenhäusern zu prüfen.
„Einen Vorstoß wie den der
GdP umzusetzen, das ist
schwer zu kommunizieren."
Die FDP sieht das ähnlich.
Der ADAC begrüßt diese
Zaghaftigkeit in Sachen Tempo 30. „Der Aufwand ist groß
und der Effekt gering", sagt
ADAC-Verkehrsexperte Roman Sudholt. Das Problem
seien eher unübersichtliche
Kreuzungen, an denen Fußgänger und Radfahrer leicht
übersehen werden könnten.
Dass Unfälle bei geringerer Geschwindigkeit glimpflicher ablaufen, bezweifelt
niemand. Verkehrspsychologe Kai Lenßen gibt aber dies
zu bedenken: „Es führt nicht
zu Unfällen, wenn man konzentriert zügig fährt, sondern wenn man abgelenkt
ist. Ich fürchte, dass Tempo
30 die Bereitschaft, sich etwa
durch ein Handy ablenken zu
lassen, noch zunimmt."
PRO
Von Ren6 Schleucher
CONTRA
.
Von Andreas Krüger
Tempo 30 ist der:Tempo 30 ist
richtige Weg
der falsche Weg
Experten formulieren es
Ein flächendeckendes Temdrastisch: Gestorben wird
polimit bringt bestenfalls ein
vor dem Auto. Soll heißen:
Verkehrschaos. Selbst wenn
Dank innovativer Sicherauf Durchgangsstraßen wie
heitstechnik ist der Autofah- Cornelius-, Karl-Geusenrer auch bei vergleichsweise oder Heinrich-Ehrhardtschlimmen Unfällen immer
Straße weiter Tempo 50 gelnoch gut geschützt. Doch
ten würde - der ganze VerRadler oder Fußgänger, die
kehr würde künstlich verangefahren werden, sind
langsamt. Man stelle sich die
meist schutzlos. Wer
Blechlawinen vor, die sich im
schlimme Verletzungen im
Schneckentempo durch die
Straßenverkehr vermeiden
Stadt quälen. In Wohnbereiwill, muss auch über mehr
chen, Schulen und an Kitas
Tempolimits nachdenken,
mag Tempo 30 sinnvoll sein,
Wem dazu die Phantasieandernorts wird es Autofahfehlt, der sollte sich vorstel- rer eher aggressiv machen.
len, die eigenen Kinder
Besser sollte man vorhanmüssten sich zu Fuß durch
dene Limits stärker kontroldie Innenstadt bewegen. Die- lieren. Ansonsten gilt: Wer
ser Gedanke relativiert
diszipliniert fährt, ist auch
einige Bedenken,
flott sicher unterwegs,
rene.schleucher@wz.de
redaktion.duesseldorf@wz.de
1
er lange Weg' zur Wehrhahn-Linie
:Bei
Baubeginn hieß es,
dass die Linie 2ol4
in Betrieb geht.
jetzt w es wohl
doch 2016 werdn
nJurenueimann
--
1
-
.
1S1
s klang ein bisscher wie
‚
/
eine Flucht nach vorne, eine
Art vorbeugende Entschuldi
gung als Verkehrsdezernent
Stephan Keller kürzlich bei
-.
der Vorstellung der Baufot
schritte in den neuen
‚
U-Bahnhöfen über den Eroff
•
.
nungstermin der Wehrhahn
h: Damit die darni
Umstellung des
- ins‚
Liniennetzes nicht
mitten
Weihnachtsgeschäft
falli
könne er sich auch vorstellen, das Band zur Freigabe
erst im Jahr 2ol6zudurch-
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schneiden. Dabei sollte die 3,4 Kilometer lang ist die unterirdische Strecke der Wehrhahn-Linie zwischen S-Bahnhof Wehrhahn (links) und Bahnhof Bilk lhinteni. Grafik: Archiv
Wehrhahnlinie
eigentlich
Allerdings wäre es nicht che Verzögerungen bei den ginn der Wehrhahn-Linie im
Ende 2015 in Betrieb gehen.
Die Erklärung von Keller das erste Mal, dass die Eröff- Ausschreibungen. So wurde August 2007 - auf satte 650 KOMMENTAR
passt zu einer öffentlichen nung der U-Bahnlinie ver- es schließlich sogar Ende Millionen Euro. Das bedeuteeucher
Ausschreibung, die jüngst im schoben wird: Nach ersten 2015. Und jetzt können die te auch einen ordentlichen VonRene chI
Anzeigenteil der Westdeut- Planungen müssten die Bah- Fahrgäste vermutlich erst im zusätzlichen Batzen für die
schen Zeitung und im Amts- nen eigentlich längst durch Januar 2016 unterirdisch Stadt, da Bund und Land von
1 1
(.41
TQrkftbr
blatt der Stadt zu finden war. den Tunnel von Ost nach vom Wehrhahn Richtung den 110 Millionen Euro V
Gesucht wird darin nach ei- West und umgekehrt rollen. Bilk fahren. Oder natürlich Mehrkosten nur 40 Millionen aber
r
nem Fachbetrieb, der die So galt bis kurz vor Baube- umgekehrt.
übernahmen. Ursache für die
Handläufe aus Edelstahl für ginn das Jahr 2013 als StartKostenexplosion: der Anstieg Die Argumentation riecht
der Rohstoff- und Energie- nach Mouelackuncr Um das
die U-Bahnen anliefert. Und termin, beim ersten Spaten- Kosten: Bei Baustart war von
zwar in einem möglichen stich war von 2014 die Rede 650 Mio. die Rede, es werden 830 preise und Mehrkosten Liniennetz nicht mitten in
Zeitraum zwischen Dezem- (lange davor, im Zusammen- Ähnlich sprunghaft sind im durch den Bauboom.
der Weihnachtszeit umstelber 2014 und Januar 2016,
hang mit den ersten Kosten- Laufe der Jahre auch die KosVerkehrsdezernent Keller len zu müssen, werde man
schätzungen, sollte sogar ten für das ursprünglich 327 erklärte am 22. Juni 2011 an- wohl in den Januar ausweiZeitplan: Bei Baustart hieß es,
schon alles 2007 fertig sein). Millionen
Euro
teure lässlich einer erneuten Kos- chen sagt die Verwaltung.
dass bis 2014 alles fertig ist August 2011 wurde erst- U-Bahn-Projekt gestiegen. tensteigerung auf 748 Millio- Doch die Adventszeit kommt
Setzt man bei der Verwal- mais ein Eröffnungstermin Wenn auch die ersten Schät- nen Euro, dass die Stadt die selten überraschend. Tatsatung schon bewusst einen er- im Jahr 2015 genannt. Ähn- zungen im Jahr 1999 mit Hälfte der von den Baufir- che ist: Der U-Bahnbau hat
neut verspäteten Start an? lich wie vor wenigen Tagen 1,3 Milliarden Mark deutlich men eingereichten Mehrkos- sich seit dem Start um mehr
Andrea 3lome, Leiterin des war damals die Rede davon, näher an der aktuellen Bilanz ten habe abwehren können, als einJahr verzögert und um
Verkehrsamtes, verneint das dass die Bauarbeiten zwar von 830 Millionen waren. Al- Nur ein Jahr später kamen 180 Millionen Euro verteuund erklärt, dass dieser Auf- 2014 beendet werden wür- lerdings sollte damals noch noch mal 30 Millionen Euro ert. Mit Blick auf andere (völtrag nur noch eine Ergän- den, aber ein anschließender eine viel längere Röhre - von drauf, wieder zehn Monate lig aus dem Ruder gelaufene)
zung des gesamten Baus sei. mehrwöchiger Probebetrieb der Mecum- bis zur Schlüter- später waren es dann 830 Großprojekte in Deutsch„Da sollte man nicht zu viel es notwendig mache, dass die straße - gebaut werden.
Millionen.
land ist das zwar verkraftbar
ineininterpretieren. Tech- U-Bahnen erst im Jahr 2015
Den größten Kosten- Umfrage: Begrüßen Sie den Bau der
- es bleibt aber trotzdem
isch wird die Wehrhahn-Li- rollen könnten. Schuld an sprung gab es übrigens be- Wehrhahn-Linie?
ärgerlich.
ie Ende 2015 fertig sein.”
dem neuen Zeitplan: zeitli- reits pünktlich zum Baubewz-duesseldorf.de
rene.schleucher@wr.de
i.'
Bäume: Antrag
beim Land
ist eingereicht
Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht und fristgerecht den Antrag
auf die Verdoppelung der Privatspenden Düsseldorfer Bürger beim
Land NRW eingereicht. Insgesamt
579 779,68 Euro gingen bislang auf
das Konto für das Projekt „Neue
Bäume für Düsseldorf" ein. Insgesamt liegt das Spendenaufkom men Privat- und Firmenspenden zusammengerechnet - nun bei über einer
ige Million Euro. Die Schülerinnen und
Schüler der Klasse 3b der Volker RoTZ
sin Schule hatten mit ihrer Spende
die Millionengrenze geknackt. 200
Euro brachte eine „Ice Bucket Challenge" der Schüler ein. Den Betrag
spendeten sie für das Projekt „Neue
Bäume für Düsseldorf" und hoben
so das Spendenaufkommen auf über
eine Million Euro an. Der Antrag auf
Verdoppelung der Privatspenden
geht einher mit den Start in die erste
PflanzsaiSOn nach dem Sturm „Ela".
Bis zum April 2015 werden über
1000 neue Bäume in der Landeshauptstadt gepflanzt - darunter 860
Straßenbäume, 160 so genannte
„Meilensteine" an symbolträchtigen
Orten im Stadtgebiet sowie die ersten 15 neuen Bäume auf Friedhöfen.
Insgesamt werden bis zum Frühjahr
2015 rund 3,2 Millionen Euro in diese Pflanzungen investiert.
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4,5 Millionen
Euro für Kitas
in Düsseldorf
Bund
entlastet Städte beim
Kita-Ausbau.
BETREUUNG
Düsseldorf soll von einem dritten Investitionsprogramm von
2015 bis 2018 für den Kita-AUSbau aus Bundesmitteln mit
4,5 Millionen Euro profitieren.
Dies teilte jetzt die Düsseldorfer
Landtagsabgeordnete Walburga
BenninghaUS (SPD) mit: Damit
erhielten weitere Kinder einen
Zugang zu öffentlich finanzierter frühkindlicher Bildung.
Gleichzeitig verbessere sich für
Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Insgesamt erhalte NRW
118,6 Millionen Euro vom Bund.
Auf den Jugendamtsbezirk Düsseldorf entfielen davon rund
4,5 Millionen Euro. Die Verteilung berechne sich aus der Anzahl der ein- und zweijährigen
Kinder sowie aus der Betreuungsquote der Dreijährigen. Diese Aufteilung habe sich bei den
Mittelvergaben der vergangenen Jahre bewährt. Für Düsseldorf heißt das laut BenninghauS
11 200 ein- und zweijährige Kinder und eine Betreuungsquote
für Dreijährige von 86,6 Prozent.
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Artikeltextausgabe
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DüsseldorferStadtpost
Stadt erwartet zum Jahresende detaillierte Werte zum Bahnlärm
VON DENISA RICHTERS
Die CDU hat im Stadtrat nachgefragt, welche Schritte seit der Ratssitzung im April unternommen
wurden, als sich der Stadtrat für mehr Lärmschutz an den Bahnstrecken in Düsseldorf, vor allem an der
Güterzugstrecke zwischen Rath und Eller, ausgesprochen hatte.
Verkehrsdezernent Stephan Keller zählte mehrere Aktivitäten und Vorstöße für besseren Lärmschutz
auf. So werde im Verkehrsausschuss des Deutschen Städtetags eine Arbeitsgruppe der vom Bahnlärm
betroffenen Städte gebildet. Sie soll sich intensiv mit möglichen Lösungen befassen. In einem
gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) habe man Anfang
August auf die steigende Belastung für die Anlieger der Strecken durch den Aufbau des der
transeuropäischen Netze hingewiesen und um ein Gespräch gebeten. Eine Antwort stehe noch aus.
Auch die im April vom Rat beauftragten Lärmmessungen an der Strecke Rath-EUer wurden laut Keller
noch nicht durchgeführt. Nach Ansicht der Verwaltung können „stichprobenartige Messungen keine
belastbare Beurteilungsgrundlage liefern, um daraus verwertbare Aussagen zu Lärmschutzmaßnahmen
abzuleiten'. Konkrete Aussagen zu der Strecke könnten gemacht werden, sobald Ergebnisse zur
Lärmkartierung des bundesweiten Schienennetzes vorliegen. Das Eisenbahnbundesamt habe das für
Ende des Jahres angekündigt.
Die CDU fragte auch, mit welchen Methoden das von der Deutschen Bahn AG zugesagte
Lärmgutachten für die Güterzugstrecke zwischen Rath und Ratingen erstellt werde. Keller zufolge wird
die schalltechnische Untersuchung zur Lärmsanierung derzeit von der DB Projektbau bearbeitet. Zum
Einsatz komme dabei die gerade vom Bund verabschiedete Methode „Schall 03 neu". Lärmspitzen
gehen demnach bei dieser Methode anteilig in die Berechnung ein. „Nach Aussage der DB ist
vorgesehen, der Stadt einen vollständigen Entwurf dieser schalltechnischen Untersuchung Ende 2014
vorzulegen", sagt Keller.
Anwohner der Güterzugstrecke zwischen Rath und Eller sollen besser vor Lärm geschützt werden.
RP-Foto: Endermann
1 von
11.11.2014 11:43
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Kultur
21 neue Kommunen im Projekt „Kulturrucksack"
Düsseldorf (epd) Ab dem nächsten Jahr werden 21 weitere Kommunen an dem NRW-Landesprogramm
„Kulturrucksack" teilnehmen. Damit wollen insgesamt 196 Städte und Gemeinden etwas für die kulturelle
Bildung von Kindern und Jugendlichen tun, wie Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) in Düsseldorf
mitteilte. Das 2012 gestartete Landesprogramm ermöglicht Kindern kostenlose oder deutlich
kostenreduzierte kulturelle Angebote und soll ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stärken. Das
Kulturministerium stellt dafür jährlich rund drei Millionen Euro zur Verfügung.
21 neue Kommunen im
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drei Millionen Euro zur Verfügung
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Rheinische Post Düsseldorf
Dienstag, den 11. November 2014
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Düsseldorfer Stadtpost
Kö-Bogen: Straßenreinigung wird teurer
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Die Gebühren für die Dienste der Awista steigen 2015 im Durchschnitt um 1,5 Prozent. Manche Straßen werden höher eingestuft - zum Beispiel das
Umfeld des Kö-Bogens. Auch die Beiträge zur Abfallentsorgung erhöhen sich.
VON ARNE LIEB
Für das kommende Jahr müssen die Düsseldorfer mit steigenden Gebühren für Abfallentsorgung und Straßenreinigung rechnen. Auch die Gebühren für Friedhöfe und
das städtische Krematorium sollen steigen Die neuen Tante wurden gestern im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen vorgestellt. Die Politik verschob zunächst den
Beschluss, weil die SPD noch Beratungsbedarf in ihrer Fraktion anmeldete. Eine größere Korrektur der Vorlage deutet sich aber höchstens für die Abfallgebühren an,
weil die Grünen die Bio Tonne stärker fördern wollen. Die Entscheidung fällt der Stadtrat in seiner Sitzung am 4. Dezember. Dies sind die Veränderungen in der
Ubersicht:
Straßenreinigung Das Umweltamt macht gestiegene Kosten für die Straßenreinigung geltend Die Gebühren steigen verhältnismäßig moderat um 1.5 Prozent. Grund für
die Erhöhung sei neben der allgemeinen Kostensteigerung auch der höhere Aufwand durch neue Plätze und Straßen, heißt es in der Begründung des Amts. Wieviel die
Anlieger zahlen müssen, errechnet sich nach der Einstufung der jeweiligen Straße. Für einige Straßen wird diese Kategorie geändert. Dabei handelt es sich in den
meisten Fällen um eine Senkung. In eine höhere Kategorie fällt aber künftig zum Beispiel das Umfeld des Kö-Bogens. Dort gilt wegen der starken Frequentierung und
auch wegen der Verschmutzung durch Tiere ein erhöhter Aufwand - zwölf Mal pro Woche wird saubergemacht. Für die Anlieger bedeutet das steigende Gebühren. Im
Städtevergleich der Slraßenreinigungsgebühren nimmt Düsseldorf einen mittleren Platz ein.
2015 nur
Abfallentsorgung Die neue Rathausmehrheit aus SPD, Grünen und FDP hat sich vorgenommen, die Gebühren für die Bio-Tonne abzuschaffen. Das spielt
indirekt eine Rolle: Die Grünen wollen der geplanten Erhöhung von im Durchschnitt 3,4 Prozent nicht zustimmen, weil sie dem mittelfristigen Ziel entgegenlaufe. Sie
haben die Verwaltung aufgefordert, eine alternative Berechnung zu erstellen. Die Entscheidung fällt im Rat.
Die Gebühren für Restmüll steigen im Durchschnitt um rund 2,7 Prozent. Dass die Steigerung nicht höher ist, liegt daran, dass Stadt und Awista trotz
Bevölkerungswachstums eine geringere Restmüllmenge ausmachen - über die Gründe gibt es nur Spekulationen. Für eine Restmültonne mit einem Volumen von 120
Litern und wöchentlicher Leerung werden demnach im kommenden Jahr 46596 Euro fällig. Das sind 12,12 Euro mehr als 2014. Grundsatzfür diese wie auch alle
anderen Gebühren ist, dass sie kostendeckend erhoben werden.
Friedhöfe und Krematorium Dass die Gebühren für die Friedhöfe um durchschnittlich 3,74 Prozent steigen, hat der Stadtverwaltung zufolge nicht nur mit gestiegenen
Kosten zu tun, sondern in erheblichem Maße damit, dass 2014 weniger Menschen bestattet wurden. Da die Friedhöfe kostendeckend arbeiten müssen, erhöht sich
auch auf diese Weise die Gebühr.
Deutlich höhere Kosten verursacht 2015 eine Einäscherung im städtischen Krematorium: Statt bislang 247,47 Euro werden 295,42 Euro Gebühr fällig eine
Steigerung um 19,38 Prozent. Ein Grund ist die sinkende Zahl an Einäscherungen wegen der Konkurrenz durch private Krematorien. Die finanzielle Reserve aus
Überschüssen der vergangenen Jahre ist aufgezehrt.
Kö-Bogen: Straßenreinigung wird teurer
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Düsseldorfer Stadtpost
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Die wichtigsten Anliegen der Behinderten
Barrierefreier Wohnraum, Inklusion an Schulen, Flüchtlinge mit Handicap - das sind Themen, mit denen sich der Beirat für Behinderte in den kommenden
Jahren befassen möchte. Gestern konstituierte sich die Interessenvertretung.
VON JÖRG JANSSEN
Die Lebenssituation von Bürgern mit Handicap soll sich weiter verbessern. Das hat sich der Beirat für Menschen mit Behinderung auf die Fahnen geschrieben.
Erstmals seit der Kommunalwahl trafen sich Interessenvertreter und Politiker gestern im Rathaus in neuer Zusammensetzung. Beiträge in sowie am Rande der Sitzung
machten die Schwerpunkte für die kommende Legislaturperiode deutlich:
Wohnen Das entscheidende Stichwort lautet: Wie gewährleistet die Stadt, dass sich der Anteil barrierefreier Wohnungen weiter erhöht? Ausschussmitglied Gerd
Kozyk verwies auf die Landesbauordnung. Sie ermöglicht, bei Baugenehmigungen zu prüfen, ob ein hinreichender Teil neu gebauter Wohnungen barrierefrei sein wird.
Die Stadt müsse ihre Genehmigungspraxis daran ausrichten Die Experten aus der Verwaltung machten den Behinderten wenig Hoffnung. Im von der Bauaufsicht häufig
genutzten „vereinfachten Genehmigungsverfahren" sei eine Prüfung der Barrierefreiheit nicht vorgesehen Die Verantwortung liege bei Bauherrn und Planern Wie viele
barrierefreie Wohnungen es in Düsseldorf gibt, ist unklar. Schätzungen gehen von rund 1,5 Prozent aus. Ratsfrau Susanne Off (Grüne) verwies auf Schätzungen,
wonach in einer Großstadt gut zehn Prozent der Wohnungen barrierefrei sein sollten „Wir müssen prüfen, wie groß die Lücke im aktuellen Bestand tatsächlich ist."
Inklusion Dieses Thema beschäftigt Lehrer und Eltern von Kindern mit Handicap. Sabine Humpert-Kalb, Vorsitzende des Runden Tisches für Kinder, Jugend und
Familie, machte deutlich, wo der Schuh drückt: ‚Einige Förderschulen müssen demnächst wegen zu geringer Schülerzahl schließen oder gehen in anderen Standorten
auf. Die Anmeldungen lauten bereits Aber ein Konzept, welche Standorte am Ende bleiben, wird erst noch erarbeitet. Das irritiert viele Eltern. " Gefragt nach den
Erfahrungen mit der verstärkten Aufnahme von Kindern mit Handicap an Regelschulen ließ Schulverwaltungsamtschefin Dagmar Wandt die Beiratsmitglieder wissen:
„Die Ärzte des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes stellen eine erheblich gesteigerte Verunsicherung und einen größeren Beratungsbedarf der Eltern fest."
Flüchtlinge Ihr Schicksal liegt Elisabeth Kroker-Christmann besonders am Herzen. Das Problem: Belastbare Informationen zu den Behinderungen und Handicaps der
vor Krieg und Verfolgung Geflohenen liegen laut Sozialamtsleiter Roland Buschhausen nicht vor. Ihre medizinische Versorgung sei jedoch durch den Anspruch auf
Krarikenhitfe sichergestellt. Für mobilitätseingeschränkte Flüchtlinge würden im Bedarfsfall behindertengerechte Hotelzimmer angemietet.
Begleitservice Hier besteht der Wunsch, Feiertage in das Angebot von städtischer Zukunftswerkstatt und Rheinbahn stärker einzubeziehen. Beim Begleitservice
werden Behinderte von einem ZWD-Mitarbeiter abgeholt und kostenlos an ihr Wunschziel begleitet.
Nahverkehr Eine Bürgerin machte deutlich, dass es an den Haltestellen im Stadtgebiet noch zahlreiche Baustellen gibt. Mal fehlten Sitzbänke und Anzeigetafeln, an
einigen Bahnsteigen sei der Einsteig immer noch problematisch. Ebenfalls ein Ärgernis: defekte Aufzüge an den S-Bahnhöfen.
Die wichtigsten Anliegen der Behinderten
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Barrierefreier Wohnraum, 1nk1udon an Schulen, Flüchtlinge
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Düsseldorfer Stadtpost
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1,4 Millionen für Kunstrasenplätze
Die größten Projekte sind für Unterrath und Benrath geplant.
VON CHRISTIAN HERRENDORF
Kunstrasen ist zwar der jüngste unter Düsseldorfs Sportplatz-Belägen, an mancher Stelle aber schon in
die Jahre gekommen. Der Sportausschuss wird am Mittwoch über ein Sanierungsprogramm für 2015
entscheiden. Die Verwaltung plant, insgesamt 1,4 Millionen Euro zu investieren. Die Pläne im Überblick:
SG Unterrath Die Liste der Schäden am Großspielfeld am Franz-Rennefeld-Weg ist lang: Der Belag in
den Strafräumen ist stark verschlissen, am Rand haben sich durch Verrutschen Falten gebildet, es gibt
viele Nahtstellen und Unebenheiten, Wasser bleibt nach Regen lange stehen - kurz: Die nächste
Sperrung des Platzes steht kurz bevor. Die Sanierung kostet nach aktueller Schätzung 480 000 Euro.
VfL Benrath In den vergangenen Jahren hat es auf dem Großspielfeld an der Karl-Hohmann-Straße
viele kleine Reparaturen gegeben. Noch ist der Platz daher bespielbar, aber das Ende der Nutzungszeit
rückt näher. In den Strafräumen ist der Belag stark verschlissen, die Fasern spleißen, das Ganze muss
ausgetauscht werden. Die Kosten betragen voraussichtlich 330 000 Euro.
Arena-Sportpark Neben Fußball- und Hockeyplätzen sind auch Kunststoff-Flächen der LeichtathletikAnlagen verschlissen. Eine entsprechende Sanierung ist bei der „Kleinen Kampfbahn" der Anlage im
Arena-Sportpark erforderlich. Kosten: 225 000 Euro.
Fünf-Meter-Räume Eine Reihe von Plätzen ist vor allem vor den Toren stark abgenutzt, im Schnitt
müssen dort 440 Quadratmeter gewechselt werden. Die Gesamtkosten liegen bei 185 000 Euro. Dies
betrifft die Anlagen des SC West, des TV Kalkum-Wittlaer, des TV Angermund, des FC Tannenhof, des
SV Wersten 04, des SFD 75, des TSV Urdenbach, der SG Benrath-Hassels, des Garather SV sowie
die Anlage an der Deutzer Straße.
„Die Plätze befinden sich weitgehend in gutem Zustand"
Burkhard Hintzsche
Sportdezernent
1 von
11.11.2014 11:42
Bei der Ampel gewinnt die freie SzenE
Ein Plus
von 1,6 Millionen Euro
wollen SPD, Grüne und
FDP für Zakk und freie
Festivals beantragen.
KULTURETAT
Von Helga Meister
Noch nie waren sich SPD, Grüne
und FDP so einig wie bei den aktuellen Etatberatungen für die
Kultur. Manfred Neuenhaus, Geschäftsführer der FDP, ist nun
Feuer und Flamme für die freie
Szene. „Keine Primel soll eingehen, bevor sie nicht gefördert
worden ist", erklärt er im WZGespräch. Junge Bands müsse
man stärken, so dass sie Experimente wagen können. Neuenhaus; „Wir wollen mehr als
Hochglanz. Wir wollen der freien Szene ein Zeichen geben, dass
wir ihr helfen." Neuenhaus
spricht damit der Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen, Miriam Koch, aus der Seele. Sie hatte ihren Kulturwahlkampf mit
diesem Thema geführt. SPD-Kultursprecherin Cornelia Mohrs
betont gar die „große Schnittmenge", die ihre Partei mit den
Grünen in der Kultur habe.
jedes Pflänzchen in der freien Szene
soll gehegt und gepflegt werden
Wer-in man die von der Verwaltungsvorlage abweichenden Anträge der Ampel betrachtet, erkennt man das rührende Bemühen, Pflanzen und Pflänzchen zu
hegen und zu pflegen. Alle Festivals werden besser gefördert.
Das Plus reicht von 50 000 statt
20 000 Euro für das Asphalt-Festivalüber 200 000 statt
80 000 Euro für das DüsseldorfFestival bis zu 420 000 statt
160 000 Euro für Tanz und Theater der freien Szene, Unabhängig
davon sind für das FFT knapp
eine Million Euro vorgesehen.
Beim New Fall Festival wird
nicht nur der Etat aufgesattelt,
sondern es gibt zugleich Mietfreiheit, Das Zakk nähert sich einem Millionenetat, hier liegt die
Erhöhung bei über 20 Prozent.
Rechnet man 100 000 Euro für
den Malkastenpark oder einen
Internet-Auftritt für die Freie
Szene von knapp 8000 Euro hinzu, so werden die Sachkonten
Die freie Szene wie hier auf einer Busfahrt beim Asphalt-Festival soll auf Wunsch der Ampel besser als bisher gefördert werden.
um rund 1,6 Millionen Euro erhöht. Unabhängig davon wird
die freie Szene sowieso schon
von der Stadt gefördert. So erhält das Marionettentheater allein für eine neue Produktion
eine Viertel Million Euro.
Vereinbarungen über mehr
Dienstleistungen für die Freien
In der Kultur-Kooperationsvereinbarung geht es zugleich um
prinzipielle Forderungen, die
Geld kosten, So ist an eine „Servicestelle" für die freie Szene gedacht. Gewünscht werden
„Dienstleistungen rund um die
Musik, vor allem rund um die
Populärmusikszene.
Noch nicht beziffert ist der
Ankaufsetat für die Museen sowie ein „Skulpturenfestival mit
temporären Werken", Letzteres
ist ein Lieblingskind der FDP, die
schon zur Quadriennale mehr
Kunst im öffentlichen Raum
durchgesetzt hat.
Ein t-Jerzensanliegen der FDP
ist eine neue Rechtsform für die
Tonhalle sowie ein juriertes
Kunst-Festival von allen Bürgern
für alle Bürger.
Nicht nur bei den Schulen,
sondern auch bei den Kulturbautun will die Ampel den Sanierungsstau beheben. Geplant ist
ein Kulturentwicklungsplan als
Kulturbauplan. Neuenhaus erklärt; Wir brauchen Sanierungspläne, um bei frei werdenden
Etats zuzuschlagen."
Selbst anerkannte Künstler
dürfen sich freuen. In der neuen
Kunstkommission nach Mün-'
chener Modell sind zwei Prozent
der Baukosten bei öffentlichen
Straßen und Gebäuden für
Kunstwerke vorgesehen. » S.14
Archivfoto, Melanie
Zan
KOMMENTAR von Helga Meister
Die Kümmerer der Kultur
Es gibt viele Leuchttürme in der
Kulturmetropole Düsseldorf. Das
Ballett und die Sammlungen der
Landesgalerie gehören ebenso
dazu wie die breite Palette der
Kunst- und Literaturmuseen. Für
eine Stadt mit 600 000 Einwohnern ist das viel. Düsseldorfmuss
sich vor der Konkurrenz wie
Essen oder Köln, auch wenn die
mehr in die Kultur investiert,
nicht verstecken. Aber die
Ampel will mehr. Sie möchte die
freie Szene an die Hand nehmen
und ihr Dienstleistungen anbieten,
Sie sollte jedoch wissen; Wer
in Düsseldorf ein großer Künstler wurde, hat nie eine Kultur-
förderung in Anspruch genommen. Im Gegenteil, Thomas
Schütte bastelte so lange mit se
nem Männchen im Matsch, bis
aus seinen Fehlern große Kunsl
wurde. Katharina Fritsch, Tony
Cragg oder Andreas Gursky ver
danken ihr Fortkommen der
Offenheit dieser Stadt, aber
nicht deren praktischen Hilfen.
Die Kulturpolitiker benehmen
sich neuerdings jedoch wie
Kümmerer. Bei Hausmeistern
kannte man früher diesenJob.
Aber ob Künstler eine Servicestelle brauchen, ist fraglich. Sie
kennen das Internet jedenfalls
besser als Politiker.
helga.meister@wz.de
tz'7 Y
Politik streitet um Gebühr für die Bio-Tonne
j
ABFALL Stadt
-7
ist für Erhöhung, die „Ampel" aber will alles auf die graue Tonne umlegen.
Von Alexander Schulte
Die Erhöhung der Müllgebühren für das nächste Jahr
fällt insgesamt relativ mode
rat aus. Wie berichtet,
schlägt die Verwaltung zur
Deckung der gestiegenen
Entsorgungskosten vor, die
Gebühr für die (graue) Restmülltonne, im Schnitt um
2,7 Prozent zu erhöhen, die
(braune) Bio-Tonne soll
durchschnittlich (je nach
Größe und Abholrhythmus)
3,4 Prozent teurer werden.
Doch die Entscheidung
darüber wurde gestern im
Fachausschuss vertagt - auf
die Etatsitzung des Stadtrates am 4. Dezember, Der
Grund: Die Ampel-Koalition
verlangt von der Stadtverwaltung bis dahin gravierende Änderungen, nämlich
eine neue Berechnungsgrundlage. „Wir wollen, dass
die Bio-Tonne mittelfristig
ganz kostenfrei für die Bürger wird. Jetzt erst einmal
darf es zumindest keine Gebührenerhöhung für sie ge-
ben", sagte Grünen-Bürgermeister Günter Karen-Jungen. Damit es keine Unterdeckung in der MüllgebührenKalkulation gibt, wird vorgeschlagen, die Nicht-Erhöhung bei der Bio-Tonne mit
einer stärkeren Verteuerung
der Restmülltonne zu kompensieren. Während SPD und
FDP dem als Partner der Grünen offenkundig mit Bauchschmerzen zustimmen, hält
die CDU dagegen: „Das ist
kein guter Vorschlag", sagte
Fraktionschef Rüdiger Gutt,
KOMMENTAR
Von Alexander
Schulte
Ungerecht
denn: „Es ist fraglich, ob so
etwas überhaupt gerichtsfest Gut, dass es eine Bio-Tonne
ist. Außerdem ist die Lösung
nicht gerecht. Gebühren sol- gibt. Die aber kostenlos zu
len da anfallen, wo auch die machen, wie die Grünen es
Kosten entstehen." Umwelt- wollen, ist ebenso falsch wie
amtsleiterin Inge Bantz geht ungerecht. Denn die Zeche
ebenfalls davon aus, dass sollen alle via graue Tonne
rechtlich eine Kalkulation mitbezahlen. Leicht zugenach den tatsächlichen Kos- spitzt hieße das: Die Familie
ten geboten sei,
in Garath ohne Garten
Eine Erhöhung um bezahlt der mit Anwesen in
3,4 Prozent würde für Haus- Niederkassel oder Wittlaer
halte mit Bio-Tonne übrigens die Beseitigung des GrünMehrausgaben von 4,50 Euro schnitts. Geht's noch?
im Jahr bedeuten.
'f. alesander.schulte@wz.de
iceA
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Dezernenten wie Burkhard Hintzsche (Soziales) und Helga Stulgies (Umwelt) melden Mehrausgaben an. Kämmerer Manfred
Abrahams (r.) muss sehen, wo das Geld im Haushalt herkommen soll.
Fotos: Archiv
Finanzen: Der Stadt-Etat
gerät in Schi'efl;ivre
Weniger
Einnahmen, mehr
Ausgaben: In vielen
Bereichen werden die
Vorgaben verfehlt, vor
allem beim Personal.
ANALYSE
Von Alexander Schulte
Dem Haushalt der Stadt für 2015
droht eine starke Schieflage.
Denn Einnahmen und Ausgaben
befinden sich wohl nicht im
Gleichgewicht - wie es OB Thomas Geisel und Kämmerer Manfred Abrahams im September bei
der Einbringung des Etats angekündigt hatten. Stattdessen
sieht es so aus: Die Einnahmen
sinken, die Ausgaben wachsen.
Auf der Habenseite schwächelt vor allem die Gewerbesteuer als wichtigster Posten. Die
Kämmerei schätzt, dass am Ende
dieses Jahres etwa 36 Millionen
Euro weniger in der Kasse sind,
als man ursprünglich eingeplant
hatte. Außerdem werden die Folgen der jüngsten Steuerschätzung von Bundesfinanzminister
Schäuble für Düsseldorf derzeit
noch im Detail heruntergerechnet. Klar ist aber bereits, dass die
Zahlen nicht rosig aussehen.
Das steht in scharfem Kontrast zu den jetzt bei den Etatberatungen in den Fachausschüs-
sen publik werdenden Mehrausgaben. Diese betreffen Zwänge,
Anträge und Wünsche - und
kommen aus der Verwaltung
wie aus der Politik.
Im Sozial- und Baubereich wachsen
die Ausgaben am stärksten
So werden die Dezernate selbst
ihre Ansätze um insgesamt mindestens 30 Millionen Euro überschreiten. Die größten Verzerrungen betreffen den Personaletat. Seit Jahren gibt es hier
Sparvorgaben, zuletzt lagen sie
bei fast 32 Millionen Euro per
anno. Doch am Jahresende erwiesen sie sich jedes Mal als Makulatur, meist konnte nicht einmal die Hälfte eingespart werden. Die „Ampel" hat jetzt OB
und Personaldezernenten gebeten, realistische Vorgaben bis
4. Dezember zu machen. Angesichts des aufgetretenen Personalmangels (Kfz-Zulassungsstelle, Gesundheits- oder Standesamt) und unvermeidlichen Neueinstellungen (Erzieherinnen)
ist es jetzt aber fraglich, ob überhaupt gespart werden kann. Die
Personalverwaltung selbst meldete bereits einen Mehrbedarf
von 1,75 Millionen Euro an.
Ähnlich sieht es in den anderen Dezernaten aus. Im Sozialbereich muss die Verwaltung fast
zwölf Millionen Euro zum ursprünglichen Entwurf draufle-
STADTETAT 2015
RAT Das letzte Wort zum Haushalt
hat der Stadtrat in der letzten Sitzung des Jahres am 4. Dezember.
POLITIK Die „Ampel" hat eine
Finanz-AG gebildet, die bis dahin
tragfähige Lösungen liefern soll.
gen, Politik und Verbände setzten eine weitere Million extra
durch. Mindestens genauso hoch
dürfte 2015 der Zusatzbedarf für
neue Unterkünfte für die wachsende Zahl von Flüchtlingen aus
fallen. Im Sport- und Bä der be
reich korrigiert die Verwaltun
die Ausgaben um rund 3,4 Millio
nen nach oben. Im Grünbereich
segnete der Rat gerade erst
3,5 Millionen Euro zusätzlich für
die Ersatzpflanzung von Bäumen
nach dem Orkan Ela ab. Gestern
legte Umweltdezernentin Helga
Stulgies für 2015 weitere Pläne
zu Aufräumarbeiteri nach dem
Sturm mit neuen Kosten von fast
4,5 Millionen vor.
SPD, Grüne und FDP stehen
vor der diffizilen Aufgabe, in den
nächsten drei Wochen Deckungsvorschläge für all diese
Mehrausgaben zu erarbeiten.
Klar ist schon jetzt, dass hier und
da abgespeckt oder auf das Folgejahr verschoben wird.
» Mehr dazu auf Seite 21
Personalmangel Haushalt 2015
•0 z
http ://www.neue-duesse1dorfer-online-zeitung.de/po1itiI'persona1ma...
Neue Düsseldorfer Online Zeitung
Meinungsfreudig, dialogstark, urnhkängfg, lokal,
II
12.112014
HAUSHALT 2015- PERSONALETAT
Personalmangel als politisches Erbe
In der Stadtverwaltung fehlt Personal, rund 900 Stellen sind nicht besetzt,
klagt die Linke, die CDU-Opposition fordert Bürgerservice ein. Aber dazu
müssen wohl eher die Hintergründe beleuchtet werden, denn
Personalmangel hat seine Ursache in der Vergangenheit: Die bis Mai 2014
dominierende CDU/ FDP-Mehrheit im Stadtrat hatte eben darauf
gedrungen. Stellen abzubauen, um Kosten zu sparen. Und damit dem
jetzigen OB Thomas Geisel als Verwaltungschef ein dickes Erbe
hinterlassen bei der Personalplanung.
Da hilft es auch nicht, wenn darüber gemeckert wird, dass OB Geisel trotz
Personalknappheit Leute seines Vertrauens in sein Büro geholt hat. Das war bei
OB Joachim Erwin () im Jahr 1999 / 2000 auch nicht anders.
Man kann als Verwaltungschef nicht einen Konzern von mehr als 9500 Menschen
führen, wenn manche Mitarbeiter in den Büros noch einen anderen Weg zu
gehen gewohnt sind, und braucht einige Menschen seines Vetrauens in der
Führungsetage.
Die CDU-Mehrheit mit Dirk Elbers wollte in den vergangenen Jahren Personal
abbauen, um durch die eingesparten Kosten den Haushalt vordergründig
„schuldenfrei" zu halten. Wenn jetzt bei der Kfz -Zulassung, beim Standesamt,
oder im Gesundheitsamt Mitarbeiter fehlen, ist das ein Erbe aus der
Vergangenheit. Und OB Geisel muss da dringend gegensteuern. Denn diese zu
schwach besetzen Ämter leisten Service für den Bürger. Das muss angesichts der
Schuldenbremse nicht unbedingt mit Neueinstellungen verbessert werden,
eventuell sind ja auch Umbesetzungen in den Ämtern möglich.
Die Parteien haben in der Ampelvereinbarung klar formuliert, dass der Service in
Ämtern wie etwa der Kfz-Zulassung oder dem Standesamt durch mehr Personal
verbessert werden soll. Ganz klar haben zudem OB Geisel ebenso wie die
Sprecher der Parteien formuliert: Das Programm der Ampel ist kein Programm
2015- etliches kann schon allein wegen der Kosten des Kö-Bogen-Projekts erst in
den folgenden Jahren realisiert werden.
Die Fakten zu Haushalt und Personal:
Der Gesamtetat 2015 umfasst rund 2,5 Milliarden Euro (2500 Millionen €). Der
Personaletat für 2015 beträgt nach dem bisherigen Entwurf rund 545 Millionen
Euro und musste allein wegen der Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst um
rund 16 Millionen Euro aufgestockt werden. Dazu kommt, dass nach einem Urteil
des NRW-Verfassungsgerichts im Juli diesenJahres auch die Beamtenbesoldung in
1 von2
13.11.2014 13:23
Hartz IV
zu Recht
veirwei'gert
EUAuslände r , die hierzulande
nicht auf Arbeitssuche sind, haben
keinen Anspruch sozialleistungen.
URTEIL
Deutschland r in HARTZ-1,V.BEZIEHER
keine
EU-Ausländern
muss
bezahHILFE Im Oktober 2014 bekalen, wenn sie hier nicht nach
men 4,314 Millionen ErwerbsArbeit suchen. Das entschied
fähige Hartz IV. Dazu zählen
der Europäische Gerichtshof
neben Arbeitslosen auch
(EuGH) gestern in Luxemberufstätige Aufstocker und
burg. Danach können die
Menschen, die Kinder bis zum
Mitgliedsstaate beitragsundritten LebenSlahr versorgen
abhängige Sozialleistungen
oder Angehörige pflegen.
eigenständig regeln.
REGELUNG Ausländer, die nach
Im Streitfall hatten eine
Deutschland einreisen In den
Frau aus Rumänien und ihr
ersten drei Monaten erhalten
minderjähriger Sohn in Leipanschließend
sie kein Hartz iv'
zig Hartz iv beantragt, obwird geprüft ob sie zum Zweck
wohl die Mutter keine Beder Arbeitssuche ins Land
schäftigung sucht. Das Jobgekommen sind. Hat der Eincenter weigerte sich, zu zahreisende eine Arbeit Ifl
len. Nach dem Luxernburger
Deutschland gefunden und
Urteil haben jedenfalls in ihverliert sie wieder, kann er
remund vergleichbaren FälHartz iv beziehen.
len die deutschen Regelungen Bestand. Das Urteil sei
aber nicht automatisch auf Arbeitsministerium begrüßEU-Bürger übertragbar, die te die rechtliche Klarstellung. Das Freizügigkeitsrecht
zur Arbeitssuche nach
Deutschland kommen. Hier sei ein hohes Gut und symboseien weitere Vorschriften lisiere geradezu die Idee der
anwendbar, die der EuGH in EU. jedoch sei festgelegt,
seinem aktuellen Urteil noch dass zuwandernde Unionsnicht geprüft habe, sagte eir bürger zunächst grundsätzlich selbst für ihre ExistenzGerichtssprecher.
mittel aufkommen müssten.
Auch der Deutsche LandWeiterhin soll jeder
kreistag sieht sich mit dem
Einzelfallfl geprüft werden
Die kommunalen
Bundesregierung UrteilSpitzenver
in seiner Haltung bestätigt. Wer ohne ausreibände, die
und die Union haben das Urteil begrüßt. Wer allein mit chende Existenzmittel nur
dem Ziel nach Deutschland wegen
derZweck
0ziallejstUnge
oder zum
der jobsuSokomme,
Nutzen
aus
dem
aIhilfesy5tem zu ziehen, che eingereist sei, dem könnj könnten zu Recht Leis- ten Sozialmittel versagt werdem
tungen der Grundsicherung den, sagte Präsident Reinfür Arbeitsuchende verwei- hard Sager (CDU). „Sozialtou
Diese geVOfl
gert werden, sagte der Präsi- wisse Form
dent des Deutschen Städteta- rismus" müsse unterbunden
ges, Ulrich Maly (SPD). Es werden. dpa/HP
Kommentar Dialog & Analyse
bleibe aber dabei, dass der » Tagesthemen
Einzelfall geprüft werde. Das »
erlin/LuXembg.
AnAifl
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jedes vierte
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issen -
(
18 Düsseldorfer
72
Eine Million
Euro für das
NRW-Forum
KONZEPT Stadt
ihren Anteil
verdoppeln.
will
Von Helga Meister
Kulturdezernent Hans-Georg
Lohe wird morgen im Kulturausschuss das Konzept für das NRwForum vorstellen. Dabei greift
die Stadt tief in die Tasche und
verdoppelt ihren Anteil auf eine
Million Euro, nachdem sich das
Land aus der Finanzierung verabschiedet hat. Das Institut im
Ehrenhof behält den Namen
NRW-Forum Düsseldorf. Es soll
wie bisher ein lebendiges Ausstellungs- und Diskussionsforum
sein, um Tendenzen der angewandten Künste, der Kreativwirtschaft und des Lifestyles aufzugreifen. Die Szene in Düsseldorf und NRW wird einbezogen.
Gedacht ist an drei große und
an mehrere kleinere Ausstellungen im Jahr. Die Stiftung imai,
die seit Jahren im Haus ansässig
ist, darf sich mit ihrem international hochrangigen Archiv besserprofilieren und erhält im
Nordflügel einen Showroom. Das
gleichfalls im Ehrenhof beheimatete Institut für Kunstdokumentation und Szenographie
(IKS), das größte filmische
Künstlerarchiv Deutschlands,
wird ebenfalls stärker einbezogen. Die Auswahlgespräche für
den zukünftigen Leiter sind allerdings noch immer nicht abgeschlossen.
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Die städtische Hilmeisten Hartz IV- fen für VerhüEmpfänger haben tungsmittel für
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die Antibaby-Pille länger
nicht genug Geld.
Davon ist Angeli1P110
ka kraft-Dlangamandla (Die Imke) überzeugt. Die
Politikerin will deshalb in der nächsDetail bejun
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st (noch) kritisch.
jro. Und Kondo- Frank-Ulrich Wese kosteten auch sei (SPD): „Hartz IV
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P.S. Aktuell gibt
schuss für Verhüei dn üblichen Rat, nachdem er es in Düsseldorf 62
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rechts dos durch zahlungen bleibe im Sozialausschuss fänger.
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Dresden sorgte er ffir Publikums-Rekorde
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-intendant für kriselndes Schauspielhaus
in Dresden ist, gilt tendant des Schau- fang 2015 mit den konnte, wurde das
als sehr erfahre- spiels in Hannover. Vorbereitungen. Bis Düsseldorfer Haus
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iter ist ei ne Ar- dahin wird die kri- immer leerer: zuletzt
ner Theatermann:
Düsseldorf - Die er war jahrelang beit undein....Per- . sengeschiittelte Büh- lag die Auslastung
. lenkette von blank ne weiterhin von Al- bei 39 Prozent. Wie
Suche hat ein En- Chefdramaturg
tintendant Günther er die Krise meisde: Wilfried Schult am Theater in Batern will? Schulz
wird neuer Inten- sei, am Deutschen rungn", so Schulz Beelitz (75) geleitet. will das Haus 0ffAnders
als
das
dant des Dissel- Schauspielhaus in gestern.
Ah der Spielzeit Schauspielhaus in nen, lebendiger
Hamburg und IndorlerSchauspiel
2016/17 wird er die Dresden, das mit : machen und
Von ANJA
hauses!
Der 62-Jährige
der seit 2L09
Schauspielch:f
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Leitung überneh- einem Publikums- gute Regisn-c'n, beginnt rekord von 250000 seure ge'- ' 'r nqlanzen winnen.
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4
1
spült 52 Millionen in die Kassen
ierTage Medica. Messechef
V Werner Dornscheidt spült
52 Millionen Euro in Düsseldorfs Kassen! Denn bei der weltgrößten Medizinmesse werden
pro Kopf und Tag rund 400 Euro
ausgegeben. Macht bei 130 000
Besuchern eben 52 Millionen
Umsatz. Rund die Hälfte des
Budgets geben die Messegäste
übrigens für ihre Hotelzimmer
aus.
Dickste Profite machen demnach Hoteliers und Gastronomen. Rainer Spenke von der Dehoga: „Die Medica ist eine Super-Saison. Die Hotels sind gut
ausgebucht, es kommen viele
Stammgäste. Auch die Restaurants sind teilweise auf Jahre
zur Medica-Zeit ausgebucht."
Denis Klusmeier, Geschäftsführer der Taxi-Innung. „Tage
wie die jetzigen sind für unsere
Branche wirklich gute Tage. Die
Medica ist ein echtes Highlight." Roman von der Wiesche
•77
R/
von „Düsseldorf Marketing und
Tourismus": „Gerade weil die
Medica jedes Jahr stattfindet,
ist diese Messe für die ganze
Stadt ein tolles Geschäft. Die
Messebesucher kommen immer
wieder, entdecken immer wieder Neues und sie sind sehr konsumfreudig."
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Düsseldorf Neuer, nach lan- an der Auslastung, die zuletzt
nicht regulär prohen und
iltried Schulz (62) spricht, gern lntendantenstadl gestern mal auf 38 Prozent abgesunkcn
len können, wäre das wirklich
W OB Thomas Geisel (51, vom Aufsichtsrat um OB Tho- war (aktuell angeblich 60
Düsseldorf -Wenn er kommt, ein Drama sondergleichen.
Dann könnte ich nicht anfan- SPD) schaut ernst. Sommer mas Geisel und NRW-Kulturmi- will er sich nicht messen lasse
droht erstmal Ungemach.
„Wenn wir im Sommer 2016 gen." 2016? Da war doch noch was. nisterin Ute Schäferberufen, hat Ob er schon gesellschafflicl
Richtig: In der ersten Jahres- sich viel vorgenommen. Das Themen entdeckt hat? Schul,
hälfte des übernächsten Jahres Haus „so weit wie möglich öff- „Wenn ich schon drei Top-Th
soll u.a. die Technik im ehrwür- nen", zum „lebendigen Biotop" men wüsste, wäre ich ja unb
digen Düsseldorfer Schauspiel- machen, „gesellschaftliche The- zahlbar. Ich bin aber bezahlbai
Nach EXPRESS-Informath
haus renoviert werden. Ge- men der Stadt finden".
Konkrete Pläne, wie das ge- nen soll's rund 180 000 Euro im
schätzte Kosten: 14 Millionen
liuro.DasHausmussdafürkom- hen soll, gibt es noch nicht. Nur Jahr geben...
«
plert schließen und umziehen!
Und dann, am 1. August 2016,
',all Schulz hier als Generalin) Die schwierige Intendantensuche
tendant anfangen. Der neue
Der so genannte „Intendan- cke von 5,4 Mio schließen
Chef des Theaters, ein gelernter
mussten. In der Nachfolge
tenstadl" von Düsseldorf
Dramaturg. Leise Stimme, rund
gerietfastjederName,der
begann im November
70 Meter klein, runde Brille.
zwischenzeitlich in einer
als Intendant Staffan Valin Mann fürs Drama. Er weiß,
„Findungskommission" als
demar Holm wegen eines
lass selbst wenn drinnen alles
Burnouts hinwarf. Fast zeit- Nachfolger gehandelt wurf ertig ist, draußen Baustelle ist.
gleich kam heraus, dass das de, an die Öffentlichkeit.
Das 300-Mio-ProjektKö-Bogen
Als Interimslösung wurde
Haus finanziell so ange1 wird begonnen, wenn seine
dann
Günther Beelitz (76)
schlagen
war,
dass
Stadt
lntendanz startet. Schulz gibt
und
Land
mal
eben
eine
Lureaktiviert.
sich
kämpferisch:
„Es
wird
Neu-Intendant Wilfried Schulz mit Kuitunrdaistcrr' Ute SchäFotos: dpa, Schaifmeister schwierig, aber ich hin zäh."
fer und OB Thomas Geisel
Von JÖRG PHILIPPI uERLL
Spic-
L
2012,
http://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/kuliuretat-20l5/
Kulturetat 2015
IN
Neue Düsseldorfer Online Zeitung
w
M!nungs freudig, dialogstark, unahhärFgg, lokal,
13.11.2014
KULTURFÖRDERUNG 2015
w
Fast eine Million für die freie Szene
Schaupiehaus Foto jo Geschke
Das Schauspielhaus muss wegen dringendst nötiger Sanierungsarbeiten
ab 2016 für rund 6 Monate geschlossen werden. Auch für die anderen
Kulturinstitute gibt es bekannter Weise erheblichen Sanierungsstau,
machten am Donnerstag vor dem Kulturausschuss die Sprecher der
Ampel klar. Die will aber neben den großen Häusern auch die freie und
junge Szene der Stadt im nächsten Jahr erheblich fördern. Rund 950.000
Euro legt die Ampel für die junge Szene aus Tanz und Musik und Kunst und
andere Kulturinstitute wie etwa das Zakk für das nächste Jahr insgesamt
drauf.
Die Anträge der Ampel für den Kulturbereich, erläutert Manfred Neuenhaus (FDP),
„beziehen sich vor allem auf die freie Szene, die nach dem Stillstand in den
vergangenen jahren nicht länger hingehalten werden kann." Die Stadt sei
gewachsen, wenn die Kultur nicht mitwachse, sei das fatal für eine Stadt.
Schwerpunkt der Förderung ist Tanz- und Theater: Allein 145.000 Euro sollen in
die Spitzenförderung von freien Gruppen aus Tanz und Theater fließen, und so die
Landeszuschüsse ergänzen. Im Etat für das Forum Freies Theater (FFT) werden die
von der Verwaltung angesetzten 109.000 Euro um 70.000 auf 179.000€ erhöht.
Damit können etwa Proberäume für die freien Gruppen angemietet werden.
Das Puppentheater Helmholtzsstraße (plus 8500 €)‚ Theater Flin (von 2500 auf
20.000 €)‚ das „Half past selber Schuld" (6616€) erhalten mehr Geld. Das
Opensource Festival bekommt 110.000€, das „new fall" 75.000€. Und nicht
zuletzt das Zakk bekommt statt vorgesehener 754.000 im nächsten Jahr 954.000
E. Und auch der Traditionsverein Malkasten erhält mit 72.000€ mehr als zuvor.
Das Tanzhaus soll seinen Anbau verwirklichen können, betonen Neuenhaus und
Clara Deilmann (Grüne), schließlich sei Düsseldorf zur „Tanzhauptstadt"
geworden, der excellente Ruf gehe über Deutschland hinaus.
1 von
14.11.2014 11:41
http://www.neue-duesseldorfer-online-zeitung.de/kultur/kulturetat-20 15/
Kulturetat 2015
Der Etat der Mahn- und Gedenkstätte wird, so Cornelia Mohrs (SPD), um 23.000
auf 145.000€ erhöht, damit dort mehr Honorarkräfte für die Arbeit mit Schulen
und Besuchergruppen bezahlt werden können. Für die Kunsthalle wird die
Kürzung von 32.000€ zurück genommen. Und der Verein „kom'ma erhält endlich
Planungssicherheit und bekommt eine Förderungvon 60.000€.
Die bisherigen Beiräte für Kunst, Theater, Musik und Literatur, bei denen die
Gruppen beispielsweise ihre Anträge jährlich einreichten, sollen umstrukturiert
werden, kündigte die Grüne Kultursprecherin Deilmann an. So soll es eine festE
Stelle geben, damit die Gruppen der freien Szene einen Ansprechpartner
bekommen. Außerdem wird ein Beirat für Neue Medien, wie Film, Video und
Digitales, eingerichtet.
Die Grafitti- und Street-Art-Gruppen erhalten in Volmerswerth eine feste Wand für
ihre Kunst, die sie schon lange gefordert haben, freut sich Deilmann.
Instandhaltung forcieren, Schauspielhaus sanieren
„Die Institute arbeiten bereits am Limit, wir werden daher die Ankaufsetats auf
die alte Höhe setzen", kündigte Deilmann für die Ampel weiter an. Zudem soll
eine Bestandsaufnahme gemacht werden, denn nach den aufgeschobenen
Maßnahmen müsse jetzt der Sanierungsstau abgebaut werden. Allein die
Sanierung des Schauspielhauses, das aus den 60erJahren stammt, werde rund 14
Millionen € kosten. Aber auch Kunsthalle und FFT müssen aufgearbeitet werden.
Alles in allem werde das um die 10 Millionen Euro in den nächsten fünfjahren
kosten.
Kulturentwicklungsplan
Es soll eine Agentur gefunden werden, die eine Bestandsaufnahme von allen
Kulturinstituten realisiert und mit Kulturamt und im Bürgerdialog eine Vernetzung
schafft. Das werde zu einem Kulturentwicklungsplan fuhren, den andere Städte
wie Köln bereits nutzen, so Deilmann.
Finanzierung - Kritik der CDU
Die CDU-Opposition kritisiert mit harschen Worten die Vorschläge derAmpelKooperation. Friedrich Conzen (CDU), wie zuvor Vorsitzender im Kulturausschuss:
„Alles in allem hat die Ampel den Haushalt um mehr als zwei Millionen Euro
gesprengt. Das halten wir wegen der wirtschaftlichen Entwicklung für
unverantwortlich." Die CDU-Ratsfraktion habe von der Ampel konsequent
Deckungsvorschläge eingefordert. Die Ampel „kann die Katze nicht erst in der
Dezember-Ratssitzung aus dem Geldsack lassen", so Conzen.
Neuenhaus (FDP) und die Vertreterinnen der Ampel verweisen allerdings darauf,
dass die Ampel nach ihrer Gründung erst seit wenigen Wochen an den
Haushaltsanträgen habe arbeiten können. „Wir werden in der Ratssitzung am 4.
Dezember die Finanzierung klar darlegen", versichert Neuenhaus (FDP).
Schließlich habe gerade die FDP immer darauf gedrungen, das keine neuen
Schulden gemacht würden. Die Ampel hat festgeschrieben, dass keine neuen
Schulden gemacht werden. Am 4. Dezember in der Etatsitzung wird es also schon
wegen des Kulturetats spannend werden.
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Redaktion:
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ja Achim Geschke
Pionierstraße 39
40215 Düsseldorf
Zeliwerk GmbH & Co KG
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E-Mail: jogeschkeemail.de
Tel.: 0211-58687870
14.11.2014 11:41
Forderungen des Initiativkreis Armut
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Neue Düsseldorfer Online Zeitung
Mc! nunfreud!g, dialogstark, unabhängig, kkat
04.11 .2014
FORDERUNGEN DES INITIATIVKREIS ARMUT
Armut in der „reichen" Stadt
Dass sich in der Stadt etwas verändert hat, konnte jeder beim Protest des
Initiativkreis gegen Armut vor dem Rathaus sehen: Vor Beginn der
Ratssitzung kam OB Thomas Geisel (SPD) zu den Vertretern der Initiative
und hörte sich deren Forderungen für eine andere Sozialpolitik an. Und
antwortete auch Pater Sieffert (Altstadt Armenküche), Julia von Lindern
Stay! Flüchtlingshilfe).Julia von Lindern listete die Forderungen der
Sozialinitiative auf.
Öffentliche Wohnungen müssten in öffentlicher Hand bleiben, fordern die
Initiativen. Immobilien der Stadt dürften nicht mehr an private Investoren
verlauft werden. Baugrundstücke dürften nicht mehr Spekulationsobjekte sein.
Vorhandene (städtische) Grundstücke müssten von der Stadt bebaut oder an
Zweckentfremdungsverordnung erlassen werden, die es in Köln oder Dortmund
schon gebe. Die könne Leerstand oder Umwandlung in Büros verhindern.
Wohlfahrtsverband, vor einer zunehmenden Altersarmut. „Die vorhandenen
Angebote wie etwa Zentren plus erreichen Betroffene oft nicht mehr", so von
Lindern. Menschen, die nicht mehr mobil sein könnten, brauchten aufsuchende
Hilfsangebote. Eine Koordinationsstelle müsse ein Netzwerk der Hilfe zwischen
Ärzten, Ämtern und anderen Helfern aufbauen. Zudem seien viele Arme nicht
mehr in der Lage, ihren Strom zu bezahlen, es gebe Stromsperrungen. Die
Stadtwerke gewährten aber nur Ratenzahlungen von sechs Monaten.
Die Initiativen klagen zudem über zu lange Bearbeitungszeiten bei den
Jobcentern, deren Personal offensichtlich überfordert sei, weil es zu wenig
Mitarbeiter gebe.
Die Stadt erwarte bisJahresende rund 1900 Flüchtlinge. Die müssten zügig in
vernünftigen Wohnungen untergebracht werden, zudem brauche es mehr
Betreuung. Außerdem müssten schnell Deutschkurse für alle angeboten werden,
„das Erlernen der Sprache ist der wichtigste Zugang zu unsrer Gesellschaft", so
von Lindern für den Initiativkreis Armut.
Die städtischen Notunterkünfte für Wohnungslose werden laut Initiativen
kontinuierlich abgebaut, 2006 gab es noch 1150 Plätze, inzwischen seien es nicht
mal 800. Eine Unterbringung auf dem freien Wohnungsmarkt sei gescheitert und
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Personalmangel Haushalt 2015
den höheren Besoldungsgruppen angepasst werden muss. Wie hoch dabei der
Mehrbedarf von der Kämmerei berechnet werden muss, steht noch nicht
endgültig fest. Hinzu kommt, dass etliche Erzieherinnen in Kitas und der
Kinderbetreuung mit ihrem Gehalt höher eingestuft werden, das allein macht
nach dem Entwurf für den Personal-Etat mehr als 1,5 Millionen Euro aus.
In der Stadt arbeiteten laut Personaldezernat rund 9240 Mensch, umgerechnet
auf Vollzeitstellen, das sind 45 weniger als 2013. In Planstellen sind 8763
Menschen beschäftigt. Das sind bereits 28 weniger als 2013. Dazu kommen
knapp 400 Überplanmäßig Beschäftigte.
Kämmerer Manfred Abrahams muss zudem nach den letzten Steuerschätzungen
mit weniger Steuereinnahmen rechnen, bisher sind mehr als 30 Millionen Euro
im Gespräch. Also muss der Kämmerer tiefer in die Ausgleichsrücklage, das
„Sparschwein" der Stadt greifen und mehr als 150 Millionen entnehmen.
Die Ampel hat bisher Anträge zum Personalhaushalt auf die Ratssitzung im
Dezember verschoben. Bis dahin muss in den Fraktionen noch einiges
durchgerechnet werden. Am Donnerstag, 4. Dezember (ab 9Uhr), fallen die
endgültigen Entscheidungen in der Ratssitzung zum Etat 2015.
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13.11.2014 13:23
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Kein Tunnel für die U 81
Pp.
Neue Düsseldorfer Online Zeitung
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02.11.2014
AMPEL STIMMTE FÜR BRÜCKE AM NORDSTERN
Kein Tunnel für die U 81
Mit den neuen Mehrheiten im Rat durch die Ampel (SPD, Grüne, FDP)
kommt es wieder zu heftigen und lebendigen Debatten im Rat. So auch
am Donnerstag beispielsweise bei der Diskussion Über die 081 und die
Trassenführung am Nordstern (vom Freiligrathplatz zum Flughafen). Die
Mehrheit der Ampel-Kooperation stimmte für eine Brückentrasse über
den Nordstern - nach einer von der CDU beantragten geheimen
Abstimmung im Rat.
Die U 81 soll den Flughafen m lt der Innenstadt verbinden, und so als attraktives
ÖPNV-Angebot die Verbindung zum Flughafen verbessern und den Autoverkehr
vermindern.
Paul Stieber (CDU) zeigte sein polemisches Talent, sprach von der geplanten
Brücke als einem „Monster", das „eher nach Dubai gehört als abschreckendes
Beispiel" als in den Stadtnorden, und der „Regentschaft" von OB Geisel.
-untergrund: Die CDU hatte kurz vor der Kommunalwahl im Mai diesenJahres
einen Tunnel als Bahntrasse versprochen und war damit den Bürgern in Lohausen
sehr entgegen gekommen.
Knackpunkt bei dieser Planung ist allerdings, ob diese Tunnellösung Fördergeld
von Land und Bund erhält. Stieber(CDU) konstatierte, „der Tunnel ist förderfähig,
sollte er etwas teurer werden, ist er doch die beste Lösung." Dezernent Stephan
Keller verwies darauf, dass nach einem Gespräch mit dem
NRW-Verkehrsministerium eine Förderung unsicher sei.
Die Ampel-Parteien hatten also auch darauf hingewiesen, dass eine Förderung
des Bahntunnels fragwürdig ist, die Mehrkosten beliefen sich auf etwa 30
Millionen Euro für die Stadt. „Wenn es nicht 85 Prozent Förderung gibt, wie wir
noch im Mai angenommen haben, geht das gar nicht", entgegnete Manfred
Neuenhaus (FDP) der CDU. „Wer 30 bis 40 Millionen Euro in einem Tunnel
vergräbt, ist unverantwortlich, wir wollen schließlich auch Schulen bauen", wies
er auf die Finanzen der Stadt hin. Die Gesamtkosten liegen laut bisheriger Planung
bei insgesamt 128 Millionen Euro für eine Brücke, für die Tunnellösung bei rund
153 Millionen €‚
Ratsherr Stieber (CDU) hatte darauf hingewiesen, dass es gegen eine TunnelPlanung ganz sicher Klagen von Anwohnern geben werde. Die hatten vor dem
Rathaus gegen einen Tunnel am Nordstern protestiert, OB Geisel hatte kurz vor
der Sitzung mit ihnen diskutiert. Martin Volkenrath (SPD) sah denn auch eine
Strategie bei der CDU: „Sie haben, Herr Stiebel, ja schon angekündigt, wir klagen
Euch alles kaputt."
Für die Tunnellösung über den Nordstern Richtung Flughafen muss zunächst eine
Planfeststellungsverfahren in Gang gesetzt werden, was eventuell zwei Jahre
dauern kann.
Norbert Czerwinski (Grüne) lehnte ebenso wie Volkenrath und Neuenhaus
mögliche Mehrkosten ab, man müsse an alle Düsseldorfer und nicht nur die im
Norden denken, meinte er, und relativierte ästhetische Bedenken der CDU: „Da
liegen schon drei Straßenebenen übereinander - das ist nun wirklich nicht der
Hofgarten."
Die Linke lehnte die gesamte Trassenführung als zu teuer und unnötig ab.
Die geheime Abstimmung: 48 ja-Stimmen (also mehr als die Ampel zusammen
bringt), 34 Nein-Stimmen und eine Enthaltung.
jetzt muss die Verwaltung das Planfeststellungsverfahren in Gang bringen.
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Arti keltextausgabe
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Bahn will im Volksgarten bauen
Für den neuen Regionalzug RRX muss die Bahn zusätzliche Gleise legen. Dafür sollen 2000 Quadratmeter des Volksgartens wegfallen. Die Anwohner in
der Innenstadt können auf deutlich mehr Lärmschutz hoffen.
VON ARNE LIEB
Für den neuen Regional-Schnellzug Rhein-Ruhr-Express (RRX) will die Bahn die Nord-Süd-Strecke durch die Innenstadt auf durchgehend sechs Gleise verbreitern und dafür auch in den Volksgarten bauen. Auf dem Stück zwischen Auf?m Hennekamp und Emmastratte soll die Strecke um sechs Meter in den Park verbreitert
werden. Insgesamt will das Unternehmen 2000 Quadratmeter der städtischen Parkanlage nutzen. Für die Arbeiten will die Bahn vorübergehend einen weiteren sechs
Meter breiten Streifen im Park nutzen. Damit würde die Baustelle - mit der erst in einigen Jahren zu rechnen ist - ungefähr bis zum Weg auf der Nordseite ragen.
Proj'ektleiter Michael Kolle zufolge ist das Vorhaben bereits mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Der Bahn ist es laut Kolle gelungen, den Eingriff in den Park durch
verbesserte Planung im Vergleich zu ersten Entwürfen zu rrNnirrueren. Eine weitere Verkleinerung sei nicht möglich. ‚Wenn man den RRX haben will, kann man darauf
nicht verzichten", sagt Kolle.
Der neue Regional-Schnellzug soll die Großstädte an Rhein und Ruhr besser verbinden. Zum Beispiel soll er vier Mal in der Stunde ein RRX zwischen Düsseldorf und
Köln verkehren - bislang gibt es nur zwei Fahrten. Dadurch soll der RRX das überlastete Netz vor allem im Berufsverkehr entlasten. In der Düsseldorfer
Kommunalpolitik wird der Bau deshalb begrüßt.
Für das Großprojekt sind allerdings zahlreiche Umbauten nötig. Düsseldorf trifft es dabei besonders, weil die Strecke an vielen Stellen verbreitert werden muss. Die
Bahn will die Öffentlichkeit in einem frühen Stadium einbinden und stellt die Planungen in verschiedenen Teilstücken vor. Morgen gibt es eine Info-Veranstaltung für den
Teil zwischen den S-Bahn-Haltestellen Am Wehrhahn und Eller-Süd.
Die Anwohner in diesem Bereich sollen vom RRX-Bau deutlich profitieren. Denn weil die Bahn die Strecke erweitert, muss sie auf dem gesamten Teilstuck Lärmschutz
nach aktuellen Grenzwerten schaffen - bislang gibt es den auf dem acht Kilometer langen Abschnitt durch die Innenstadt nicht, obwohl die Strecke intensiv befahren
wird.
Die Bahn geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass 18 000 Haushalte an der Strecke mit zu viel Lärm belastet werden Sie will deshalb bis zu vier Meter hohe
Lärmachutzwände an beiden Seiten der Gleise errichten Außerdem sollen auf Teilen der Strecke die Gleise zur Lärmminderung speziell geschliffen werden (,‚Besonders
überwachtes Gleis") Für rund 6000 Haushalte reicht dieser Schutz nicht aus - sie sollen dichtere Fenster auf Kosten des Bundes erhalten.
Die Bahn wird die Details morgen im Gerhart-Hauptmann-Haus vorstellen. Dabei soll es zwischen 14 und 18 Uhr stündlich einen Vortrag und darüber hinaus
„Marktstände" zu Themen wie Lärmschutz geben.
Bahn will im- Volksgarten bauen
Für den neuen Regionalzug RRX muss die Bahn zusätzliche Gleise legen. Dafür sollen 2000 Quadratmeter des
Volksgartens wegfallen. Die Anwohner in der Innenstadt können auf deutlich mehr Lärmschutz hoffen.
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Bahn Informiert Bürger
über die RRX-Planung
Bereich Wehrhahn bis CHN.
Süd Freitag, 14 November 2014,
1 419 Uhr, ilrimmhart-F-lattptnirtrtnrn'
Hans, f,rrrrr,nrdrsrratte
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13.11.2014 13:12
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Artikeltextausgabe
Di
Düsseldorfer Stadtpost
MELDUNGEN
Vorbereitende Planung für Bergische Kaserne
(stz) Die Mitglieder des Planungsausschusses haben sich gestern mehrheitlich dafür ausgesprochen,
die Überplanung der Bergischen Kaserne in Gerresheim vorzubereiten. Dabei sollen die Bürger
frühzeitig miteinbezogen werden. Nach derzeitigem Stand soll die Kaserne 2018 geräumt werden. Falls
dort wie gewünscht dann Wohnungen entstehen, sei eine gute Verkehrsanbindung wichtig. Die CDU
lehnte den Antrag von SPD, Grünen und FDP als voreilig ab.
MELDUNGEN
Vorbereitende Planung
für Bergische Kaserne
(sti) Die Miiglieder des Planungsausschusses haben sich gestern
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Kaserne in (erreshe.im vorzubereiten, Dabei sollen die Bürger frtlhiei
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dung wichtig. Die CDU lehnte den
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Publikation
Lokalausgabe
Erscheinungstag
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Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Rheinische Post Düsseldorf
Donnerstag, den 13. November 2014
30
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13.11.2014 13:14
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Artikeltextausgabe
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Düsseldorfer Stadtpost
Gesundheitsstudie: 10 000 Bürger werden untersucht
Mit den gesammelten Daten sollen Ursachen und Risikofaktoren der wichtigsten Volkskrankheiten entschlüsselt werden.
VON SEMIHA ÜNLÜ
Tausende Düsseldorfer bekommen demnächst Post und werden gebeten, an der bundesweit größten Studie zum Thema Gesundheit teilzunehmen, Deutschlandweit
werden 200 000 Bürger im Alter zwischen 20 und 69 Jahren befragt und such medizinisch untersucht. Ziel der Studie mit dem Namen „Nationale Kohorte" (NAKO) ist
es, Ursachen und Risikofaktoren von Volkskrankheiten wie Krebs und Diabetes genauer zu erforschen und anhand der Ergebnisse Präventions- und Aufklärungsarbeit
zu leisten.
In Düsseldorf bilden das Deutsche-Diabetes-Zentrum (DDZ) und das Leibniz-Institut für Umwehmedizinische Forschung (IUF) einen der landesweit 18 Studienstandorte.
Unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel werden innerhalb der nächsten vier Jahre insgesamt 10 000 Personen in der Landeshauptstadt
medizinisch untersucht, diö zuvor per Zufallsstichprobe von den Einwohnermeldeämtern ermittelt wurden. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig.
Die Probanden werden verschiedenen Untersuchungen unterzogen, unter anderen werden Herz-Kreislauf-Funktionen getestet sowie die Handgreifstärke gemessen.
Auch Blut- und DNA-Proben werden genommen. Jeder fünfte Teilnehmer wird zudem einen oralen Glukosetoleranztest zum frühzeitigen Nachweis von Diabetes erhalten
und in einem Kernspin-Tonssgraphen durchgecheckt. „Bereits die Teilnehmer werden von den Forschungsergebnissen profitieren, sagt Jean Krutmann, Direktor des
mit den gespeicherten Proben abgeglichen werden.
IUF. Nach vier Jahren sollen die Untersuchungen dann wiederholt
Beim Diabetes-Zentrum und Leibniz-Institut bittet man um Unterstützung der Düsseldorfer. „Der Erfolg der Studie steht und fällt mit dem Engagement der Bevölkerung.
Jeder einzelne Teilnehmer trägt mit dazu bei, die Erforschung der Volkskrankheiten für eine bessere Gesundheitssituation in Deutschland voran zu bringen, sagt Jean
Krutmann.
Mit Hilfe der über die Jahre gesammelten Daten sollen konkrete Faktoren identifiziert werden, die neue Ansätze für Prävention, Früherkennung und Therapie der
typischen Volkskrankheiten bieten. „Die Nationale Kohorte wird uns neue Ansätze und Möglichkeiten zur Bekämpfung der großen Volkskrankheiten wie Diabetes
liefern", sagt Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Direktor des DDZ.
Mit der NAKO kommt nach langer Vorbereitung ein nationales Projekt mit großem Ausmaß ins Rollen: 25 Forschungseinrichtungen sind beteiligt, 18 Studienzentren
wurden geschaffen. Bund, Länder und Helmhoftz-Gemeinschaft fördern die Studie mit 210 Millionen Euro. Rund 60 Millionen bringen die Forschungseinrichtungen selber
auf.
Gesundheitsstudie: 10 000 Bürger werden untersucht
Mit den gesammelten Daten sollen Ursachen und Risikofaktoren der wichtigsten Volkskrankheiten entschlüsselt werden,
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hinsende Düsseldorfer bekommen
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Düsseldorfer Stadtpost
Müllgebühren: Haus & Grund prüft Klage
Die Ampel plant eine kostenlose Bio-Mülltonne. Gleichzeitig sollen die Abfallgebühren für alle Düsseldorfer um 3,4 Prozent steigen. Auch Haushalte, die
kompostieren oder keinen Platz für die Biotonne haben, müssten mehr zahlen.
VON THORSTEN BREITKOPF
Das städtische Bündnis aus SPD, FDP und Grünen hat sich im Kooperationsvertrag dafür ausgesprochen, in Düsseldorf eine kostenlose Biotonne einzuführen.
Gleichzeitig sollen die allgemeinen Müllgebühren im kommenden Jahr um 3,4 Prozent steigen. Dagegen regt sich nun Widerstand aus den Reihen des
Verrrueterverbandes Haus & Grund. „Diese gewünschte Kostenfreiheit wirft erhebliche rechtliche Probleme auf, die bereits in der Vergangenheit Gegenstand eines von
Haus & Grund Düsseldorf gewonnenen Gebührenrechtsstreits gegen die Stadt Düsseldorf waren', sagt Ingo Apel, Vorstand des Vereins
Problematisch an der geplanten Gebührenerhöhung sei, dass alle Bürger für die Bioabfallentsorgung über die Restmüllgebührenerhöhung zahlen müssen, während aber
nicht alle Bürger in Düsseldorf eine Biotonne haben können oder wollen. „Es verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz wenn zum Beispiel der Einwohner in Düsseldorf
die erhöhten Restmüllgebühren tragen muss, der seinen Biomüll im Garten selbst kompostiert oder in der Innenstadt aus Platzgründen keine Biotonne im oder am
Wohnhaus unterbringen kann", so Apel.
Auch die Begründung zur Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren sei rechtlich zweifelhaft: „Weil große Plätze in Düsseldorf zukünftig intensiv gereinigt werden
im Gebührenrecht das Äquivalenzprinzip. Don wo die Leistung
müssen, soll die Straßenreinigungsgebühr um 1,5 Prozent angehoben werden. Es gilt
erbracht wird, die Kosten entstehen, muss die Gebühr auch bezahlt werden." Im vorliegenden Fall seien das die Anrainer der zusätzlichen großen Plätze die einer
intensiven Pflege bedürfen, und nicht die übrigen Bürger. „Solte sich aus der Gebührenkalkulation für die Strsßenreinigungs- und Müllgebühren des Jahres 2015 ein
Ansatzpunkt für eine Klage ergeben, so wird Haus &Grund die Gebührenkalkulationen gerichtlich überprüfen lassen", warnt Apel.
Zurzeit fallen für die optionale Biotonne in der Landeshauptstadt noch Gebühren an. Die 80-Liter-Tonne kostet bei Teilservice 73 Eure, bei Vollservice 106 Eure pro
Jahr, die 120-Liter-Tonne kostet zwischen 114 und 144 Euro, die 240-Liter-Variante schlägt mit 229 beziehungsweise 258 Eure zu Buche.
Die ‚Ampelparteien wollen die Verbreitung der Biotonne durch den Entfall der Gebühren stärken. Die CDU lehnt den Plan einer kostenlosen braunen Mülltonne dagegen
ab. „Das jetzige Gebührenmodell ist das gerechtere. Nur wer eine Biotonne hat, muss auch für die Kosten aufkommen", sagt Rüdiger Gut! (CDU), Vorsitzender des
‚Ausschusses für öffentliche Einrichtungen.
In anderen Städten, etwa in Mettmann, sind Biotonnen schon lange kostenlos oder in den allgemeinen Müllgebühren enthalten. Kritiker sehen dabei aber eine
Umverteilung von ärmeren zu wohlhabenden Bürgern. Denn die kostenlose Biotonne nutzen eher Menschen mit eigenem Haus und Garten. Würden die Gebühren auf
alle Bürger umgelegt, müsste indirekt auch der Student im Ein-Zimmer-Appartement ohne Rasenschnitt dafür bezahlen.
Die Biotonne ist optional. Noch fallen dafür je nach Umfang des Services und der Größe der Behälter zwischen 73 und 258 Euro pro Jahr an. In anderen Kommunen,
wie Mettmann, fallen bereits heute keine Extragebühren an RP-Foto: Bretz
Müflgebühren: Haus & Grund prüft Klage
Die Ampel plant eine kostenlose Bio-Mülltonne. Gleichzeitig sollen die Abtillgehuhren für alle [)üsseldorfer um
:3,4 Prozent steigen Auch Haushalte, die k011lpOStterC!I oder keinen Platz für die Biotonne haben, müssten nicht- zahlen.
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13,11,2014 13:15
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Artikeltextausgabe
Düsseldorfer Kultur
„Schläpfer ist ein Juwel in dieser Stadt"
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Egon Schawe ist der neue Vorsitzende der Ballettfreunde der Rheinoper und begeistert vom engen Kontakt des Vereins zur Compagnie von Martin
Schläpfer. Düsseldorf sollte aber noch selbstbewusster als Tanzstadt in Erscheinung treten.
VON DOROTI-IEE KRINGS
Es geschah in Moskau. Nur seiner Frau zu Liebe reiste Egon Schawe 2008 mit den Ballettfreunden der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg zum Gastspiel
in die russische Hauptstadt. Am Nachmittag sah sich die Kulturreisegruppe begleitet von der Compagnie auf dem Roten Platz um. Schawe lernte einige Tänzer kennen,
„nette, junge Leute, ungeschminkt, in Jeans", sagt er. Doch welcher Unterschied, als er dieselben ‚Jungen Leute" am Abend auf der Bühne sah - nil dieser absoluten
Präsenz und Hingabe! „Ich hab fast vergessen, weiterzuatmen", sagt Schawe. Und das ist bemerkenswert, denn eigentlich ist er Rationalist, Steuerexperte, ein
Zahlenmensch „Der Abend in Moskau hat bei mir einen Schalter umgelegt Bis dahin war ich immer gern in die Oper gegangen - Ballett hatte mich nicht interessiert,
aber seit dieser Erfahrung habe ich keine Prerriere des Balletts am Rhein mehr verpasst."
Für Egon Schawe (65) ist die Tanzbegeisterung inzwischen nicht mehr nur Privatsache. Er hat den Vorsitz im Verein der Ballettfreunde der Rheinoper übernommen, ist
nun zusammen mit seinem Vorstandsteam verantwortlich für das umfangreiche Programm eines Vereins, der sich 1997 in Duisburg und Düsseldorf gegründet hat, um
das Ballett zu fördern, es besser verstehen zu lernen und den Kontakt zum Ensemble zu pflegen. „Das Zwischenmenschliche war schon dem früheren Ballettdirektor
Youri Vämos ein wichtiges Anliegen", sagt Egon Schawe, „mein Vorgänger, Duisburgs Alt-OB Josef Krings, hat den Verein entsprechend geleitet, und auch ich möchte
diese Arbeit fortsetzen."
Die Ballettfreunde sind also nicht nur ein illustrer Liebhaberzirkel, die Mitglieder sind auch zur Stelle, wenn in der Compagnie Schwierigkeiten auftauchen. Der Verein
zahlt etwa zusätzliche Physiotherapien für die Tänzer oder Sprachunterricht, wenn neue Mitglieder nach Düsseldorf kommen. 20 Nationalitäten sind im Ensemble
vertreten, auch das fasziniert Schawe. „Für einen Neuankömrrting haben wir auch schon mal an nur einem Wochenende die Grundausstattung für die Wohnung
beschafft", sagt er und lächelt. Oliver Königsfeld ist der Geschäftsführer des Vereins - und zugleich Betriebsdirektor des Ensembles, hört also sofort, wenn Bedarf ist
„Dieser direkte Kontakt ist uns sehr wichtig", sagt Schawe, „wir möchten unsere Förderung ja möglichst sinnvoll einsetzen."
Der Freundeskreis ist also ein Unterstützerkreis und ein Kennerkreis, regelmäßig bietet der Verein Reisen zu anderen Compagnien an, damit die Ballettfreunde ihr
Sehrepertoire erweitern können. Der Verein besucht in Düsseldorf und Duisburg auch Werkeinführungen, Gespräche mit Ballettmeistern, Bühnenbildnern oder
Choreografen und organisiert Vorträge zur Ballettgeschichte.
Der typische Ballettfreund sei gebildet, sehr kunstinteressiert, keineswegs nur auf Tanz festgelegt, sagt Schawe. Ihn selbst beeindruckt an Tänzern vor allem die
„unbedingte Disziplin". Tänzer gingen ihrer Leidenschaft unter hohem Körpereinsatz nach - unter nicht gerade üppigen finanziellen Bedingungen. „Geld steht für sie nicht
im Vordergrund, sonst müssten sie etwas anderes machen', sagt Schawe.
Er selbst interessiert sich als Wirtschaftsingenieur durchaus für die finanziellen Bedingungen der Compagnie und möchte Tänzer etwa stärker beim Übergang von der
künstlerischen Karriere zu einem neuen Brotberuf begleiten. „Da engagiert sich der Verein auch bisher schon", sagt Schawe, „ein Mitglied hat einem Tänzer durch
Mathe-Nachhilfe durchs Abitur geholfen, ich selbst habe schon bei der Existenzgründung beraten dürfen" Solche Hilfen soll es in Zukunft verstärkt geben.„Tänzer
haben nach ihrer Profikarriere anders als etwa Fußballer nun mal leider nicht ausgesorgt", so Schawe.
Eine weitere Zahl ist ihm Ansporn: die Auslastung der Schläpfer-Abende. In Düsseldorf liegt sie bei 80,1 Prozent, in Duisburg bei 87 Prozent - beachtliche Ergebnisse
im nationalen Vergleich, doch Schawe will mehr. „Wieso steht da keine 100 Prozent, bei dieser Leistung der Compagnie", sagt er und träumt von Schlangen an der
Theaterkasse. Um dies zu erreichen, müsse das Stadtmarketing stärker auf die Compagnie hinweisen. „Warum steht auf unseren Straßenbahnen nicht „Ballettstadt
Düsseldorf" oder „Schläpfer- Ballettdirektor des Jahres", fragt er.
Dass inzwischen der erste Spatenstich für das neue Balletthaus getan ist, wertet er allerdings als Zeichen für das langfristige Engagement der Stadt für den Tanz. „Wir
Ballettfreunde sind natürlich begeistert und bedanken uns bei allen Entscheidungsträgern", sagt Schawe. „Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Tanz auf höchstem
Niveau, das sollten Unternehmen und die Verwaltungen von Düsseldorf und Duisburg aber auch für ihr Image nutzen." Auch möchte Schawe mithelfen, dass die
Compagnie künftig mehr Gastspiele unternehmen kann. „Wir haben mit Schläpfer und seiner Compagnie ein Juwel, dessen Glanz noch weiter über die Stadtgrenzen
hinausgetragen werden müsste. So sollte der Compagnie ermöglicht werden, ihr Können auch verstärkt auf internationalen Bühnen zu zeigen", so Schawe.
Er könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass Unternehmen und die Marketingabteilungen der beiden Städte bei spannenden Gastspielen im Tross mitreisen, die Reise
mitfinanzieren und sich im Gegenzug vor Ort präsentieren. Leipzig und das Gewandhaus Orchester praktizierten das bereits höchst erfolgreich „Martin Schläpfer ist in
meinen Augen derzeit der größte Künstler in Düsseldorf", sagt Schawe, „darüber sollte die Stadt nicht schweigen."
1 von
13.11.2014 13:12
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Artikel textausgabe
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Düsseldorfer Stadtpost
Schauspielhaus schließt für Sanierung
Das Gebäude ist in so katastrophalem Zustand, dass es 2016 umfassend saniert werden muss. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 14 Millionen
Euro. Das Haus muss dann für die Arbeiten schließen - bis zum Start des neuen Intendanten.
VON ARNE LIEB
Endlich ist mit Wilfried Schulz ein neuer Intendant gefunden - zugleich gibt es schlechte Nachrichten aus dem Schauspielhaus. Das Theatergebäude am GustafGründgens-Platz ist in so katastrophalem Zustand, dass es umfassend saniert werden muss. Es soll für diese Arbeiten zu Beginn des Jahres 2016 für ein halbes Jahr
geschlossen werden. Das Theater muss dann ins Central ausweichen. Die Kosten werden mindestens 14 Millionen Euro betragen. Ein genauer Betrag steht aber noch
nicht fest.
Die Hoffnung von Politik und Schauspielführung ist, dass die Sanierung bis zum Antritt des neuen Intendanten zur Spielzeit 2016/17 abgeschlossen ist. „Wir müssen
das schaffen", sagt Geschäftsführer Alexander von Maravic. Schulzwurde zugesichert, dass Stadt und Land den Termin unbedingt einhalten wollen „Wenn wir nicht im
Sommer 2016 im Großen Haus anfangen können, ist das ein Drama sondersgleicher/', sagt SchulzGrößter Posten der Arbeiten - denen die Politik noch zustimmen muss . wird die Sanierung der Fassade. Die geschwungene Außenwand des Baus besteht aus Blech,
an dem es schwere Korrosionsschäden gibt. Sie stammt noch aus der Bauzeit Ende der 1 960e Jahre. Die Kosten für Austausch oder Instandsetzung der
denkmalgeschützten Konstruktion werden auf sechs bis sieben Millionen Euro geschätzt.
Insgesamt soll die Sanierung mindestens mit 14 Millionen Euro zu Buche schlagen. Denn die Fassade ist nicht das einzige drängende Problem. Schon im Sommer hatte
sich angedeutet, dass es Schwierigkeiten mit der Haustechnik gibt. Damals wurde bekannt, dass es mehrere Rohrbrüche gegeben hatte. Wie Maravic und InterimsIntendant Günther Beelitz dem Aufsichtsrat berichteten, waren sie Folge überalterter Haustechnik, die teilweise noch aus den 1 960e Jahren stammt.
So sind die Gussrohre teilweise so marode, dass sie sich mit der Hand eindrücken lassen. Es gibt Sorgen, dass sie zum Beispiel den Hochdruck eines Löscheinsatzes
nicht mehr aushalten würden. Auch Stromleitungen, Heizung und Lüftungstechnik sind überaltert. An einigen Stellen dringt Regenwasser ins Gebäude ein. Damit die
Arbeiten 2016 starten können, muss die Politik bereits im Frühjahr zustimmen.
Warum die gravierenden Probleme nicht schon im Zuge der Asbest-Sanierung vor einigen Jahren angegangen wurde, ist unklar. Möglicherweise wollte die
Schauspiel-GmbH damals keinen weiteren Schock bei den politisch Verantwortlichen verursachen. Das hat nun die neue Doppelspitze übernommen. Beelitz und
Maravic sind ohnehin nur für zwei Jahre des Übergangs angetreten - und sehen es als ihre wichtigste Aufgabe, dem neuen Leiter ein funktionierendes Haus zu
hinterlassen.
Dafür nimmt Beelitz in Kauf, dass seine zweite Spielzeit schwierig werden wird. Ihm steht dann als Spielstätte möglicherweise nur das Central zur Verfügung. Für den
Sanierungstermin spricht allerdings nicht nur der Blick auf den neuen Intendanten: Zu dieser Zeit soll die Tiefgarage unter dem Gründgens-Platz ausgebaut werden das Schauspielhaus hat also eine Riesenbaustelle vor dem Eingang.
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Düsseldorfer Stadtpost
Zuschüsse für den Hockey- und Tanzsport
(jj) Der Düsseldorfer Hockey Club 1905 und der Boston-Club Düsseldorf dürfen sich über ExtraZuschüsse freuen. Gestern entschied der Sportausschuss, die Aktivitäten beider Vereine mit jeweils
3000 Euro zu unterstützen. Der Hockey Club hatte Bedarf angemeldet, weil er nach Erfolgen der
A-Jugend (Frauen) Teile der Deutschen Meisterschaft ausrichten wird. Ähnlich ist es beim Boston-Club.
Bei ihm findet in wenigen Tagen der Wettbewerb um einen Deutschlandpokal statt.
Zuschüsse für den
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Masterpian Sportstätten: Ampel vorerst dagegen
(jj) Die Entwicklung der Sportstätten mit klarer Festlegung der Prioritäten führte gestern im
Sportausschuss zu einem Schlagabtausch zwischen Christdemokraten und Ampel-Koalition. Anlass war
der abgelehnte CDU-Antrag, einen solchen Masterpian Sportstätten analog zum Masterpian Schulen zu
beschließen. Ratsherr Stefan Wiedon (CDU) erinnerte daran, dass die SPD dies vor einiger Zeit selbst
gefordert habe. Ralf Thomas Krüger (SPD) entgegnete, grundsätzlich spreche nichts gegen einen
Masterplan. Die Ausarbeitung brauche aber Zeit.
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Düsseldorfer Stadtpost
Mehr als fünf Millionen Euro für das Deutsche Tischtennis-Zentrum
VON JÖRG JANSSEN
Das Deutsche Tischtennis-Zentrum (DTTZ) am Staufenpiatz soll ausgebaut werden. Wie
Spitzenbeamter Burkhard Hintzsche gestern im Sportausschuss mitteilte, hat das NRW-Sportministerium
in einem „Letter of intent" seine Bereitschaft signalisiert, sich an der Finanzierung einer zusätzlichen
barrierefreien Sporthalle (geschätzte Kosten: rund 5,4 Millionen Euro) zu beteiligen. Die Mittel sollen
bereits im kommenden Jahr fließen Neben dem Bund (1,36 Mio. Euro) und dem Land (1,5 Mb. Euro)
wird sich auch die Stadt mit 1,68 Millionen Euro an dem Projekt beteiligen.
Das 2006 in Betrieb genommene DTTZ ist das nationale Leistungszentrum im deutschen Tischtennis.
Es ist die Heimat der Damen- und Herrennationalmannschaft und bietet seit 2013 als paralympischer
Schwerpunkt behinderten Leistungssportlern moderne Trainings- und Wettkampfbedingungen.
Die altersbedingte Schließung der baufälligen Staufenhalle vor fünf Jahren und die stets wachsende
Bedeutung des DTTZ für den Tischtennis- und den Behindertensport hatten die Trainingssituation zuletzt
deutlich verschlechtert. Hinzu komme, so Dezernent Hintzsche, dass für die Zukunft mehrtägige
nationale und internationale Turniere im paralympischen Bereich geplant sind. Um das DTTZ weiter
effizient nutzen so können, sei mindestens die Wiederherstellung der früheren Trainingskapazitäten
geboten.
Ausschuss-Vorsitzender Burkhard Albes (SPD) hob „die große Bedeutung des Projekts für die
Sportstadt Düsseldorf' hervor. Ratsherr Wolfgang Scheffler (Grüne) wollte wissen, ob bei einer
Kostensteigerung (die Vorlage nennt bis zu 40 Prozent) die prozentualen Anteile von Stadt, Land und
Bund gleich bleiben. Hintzsche gab sich zuversichtlich, den Kostenrahmen halten zu können. „Das ist
ehrgeizig, aber machbar." Nach der Fertigstellung der Halle könnte die Stärkung des DTTZ weitergehen.
Zumindest in der Planung wird der Bau eines Internats für NRW-Sportschüler vorausgedacht. Dieser
Bauabschnitt würde noch einmal 5,6 Millionen Euro kosten. Der Ausschuss ließ die Vorlage einstimmig
passieren.
„Für die Sportstadt Düsseldorf ist dies ein bedeutendes Projekt"
Burkhard Albes
Ausschussvorsitzender
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Titelseite
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Schwarz-Rot entlastet Hausbesitzer
Energetische Sanierungen von Wohnhäusern sollen sich stärker lohnen.
VON JAN DREBES UND BIRGIT MARSCHALL
BERLIN Eigentümer von Wohnungen und Häusern sollen bereits ab dem kommenden Jahr bei
energetischen Sanierungen Steuern sparen können. Von 2015 bis mindestens 2019 will die
Bundesregierung für die Steuererleichterungen jährlich eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Das
geht aus dem Entwurf des „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz" des
Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der unserer Zeitung vorliegt.
Das Strategiepapier soll am 3. Dezember im Kabinett beschlossen werden, wird jetzt aber noch von den
einzelnen Ressorts geprüft. Ziel ist, private Haushalte zu mehr Energieeinsparungen zu bewegen. Denn
bis 2020 will die Regierung einen um 40 Prozent geringeren Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid
(CO2) als 1990 in Deutschland vorweisen können, wie das Bundesumweltministerium stets betont.
Damit Wohneigentümer das Angebot wahrnehmen, soll der Steuerbonus möglichst flexibel gehandhabt
werden und nicht etwa nur für die Fassadendämmung gelten. So würden generell Maßnahmen „zur
Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Wärme in Wohngebäuden" gefördert, wie
es in dem Entwurf heißt.
Die steuerliche Abschreibung soll über zehn Jahre gelten und auch für vermietetes Wohneigentum
möglich sein - allerdings mit der Vorgabe, dass die Vorteile auch den Mietern etwa „durch einen Abzug
von der Modernisierungsumlage" zugute kommen. Neben der Steuerentlastung sieht der Aktionsplan
auch vor, bereits laufende Sanierungsprogramme für Privathaushalte über zinsverbilligte Kredite der
staatseigenen KfW-Bank um 200 Millionen auf dann zwei Milliarden Euro pro Jahr aufzustocken. Zudem
ist eine Steuererleichterung beim Kauf von Elektrofahrzeugen geplant.
Insgesamt sollen die Vorgaben des Aktionsplans 25 bis 30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
Das ist annähernd die Hälfte der noch nötigen Anstrengungen, um das ehrgeizige Ziel der
Bundesregierung bis 2020 zu erreichen.
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Düsseldorfer Stadtpost
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Quotenmodell auf Wohnungsmarkt gilt als Vorbild für München
von sonja schmitz
Ein Jahr nachdem die Stadt das Düsseldorfer Modell eingeführt hat, um günstiges Wohnen zu fördern,
hat Planungsdezernent Gregor Bonin gestern ein positives Fazit gezogen. Außerdem hat er für Februar
die Ergebnisse eines Gutachtens in Aussicht gestellt, das die Wirtschaftlichkeit des Modells berechnen
soll.
Die Quotenregelungen würden verbindlich angewendet, sagte Bonin. Eine Verringerung der Bautätigkeit
oder eine deutliche Verlängerung der Bebauungs-Planverfahren sei nicht erkennbar. So seien in den
Vorplanungen von insgesamt 3710 Wohnungen jeweils 740 für den öffentlich geförderten und
preisgedämpften Wohnraum vorgesehen.
Die Politik hatte sich 2013 entschieden, bei Bauprojekten über 100 Wohneinheiten zu regeln, dass
jeweils 20 Prozent für öffentlich geförderten Wohnraum sowie für preisgedämpften Wohnraum
eingeplant werden sollen. Beim preisgedämpften Wohnraum lag die Grenze zunächst bei maximal zehn
Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete. In einem Ergänzungsantrag war diese Grenze auf 8,50 Euro pro
Quadratmeter gesenkt worden. Gleichzeitig wurde vermerkt, dass die Regelung auch unter 100
Wohneinheiten gelten solle. Mit diesen Änderungen und ihren Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit
befasst sich zurzeit das Bonner Büro Quaestio. Genauer geklärt werden soll auch die Schwelle, ab
welcher Größe des Bauprojekts das Modell gilt.
Dessen Umsetzung sieht Bonin als einen Prozess, für den ein kontinuierlicher Austausch mit Beteiligten
und Fachexperten wichtig ist. Dabei sei man auch mit anderen Städten im Gespräch. München
beispielsweise wolle die Komponente des preisgedämpften Wohnens übernehmen. Mit Köln und Aachen
sei die Stadt im Gespräch, wie der Bau von Studentenwohnungen und Stellplatzreglungen gehandhabt
werden könnte. Entscheide man sich, von der Regelung abzuweichen, dass pro Wohnung ein Stellplatz
eingeplant werden müsse, sei eine wichtige Frage, wem der dabei entstehende Mehrwert zufällt.
Bei der Planung von Studentenwohnungen gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit dem
Studentenwerk. Es soll das Belegungsmanagement übernehmen und ist somit zuständig für die Frage,
was studentischen Wohnen ist und was nicht.
1 von 2
73r
Flinger Broich soll neue Sportmeile werden
£2
SPORT „Ampel" will Planung für Allwetterbad,
Fortuna-Leistungszentrum und Fun-Sport. Die
Entscheidung fällt aber erst im Rat.
Von Alexander Schulte
Ideen für eine neue Sportmeile
am Flinger Broich gibt es schon
länger, jetzt soll zumindest die
Planung konkret werden. SPD,
Grüne und FDP beantragten im
Sportausschuss 150 000 Euro,
um für die Gestaltung einen Ideenwettbewerb samt Bürgerbeteiligung durchzuführen. In der
Sache ist auch die CDU da nicht
abgeneigt, sie setzte jedoch nach
einigem Hin und Her durch, die
Abstimmung auf die Ratssitzung
am 4. Dezember zu verschieben,
weil man den Antrag erst am
Morgen erhalten habe. Die Ampel lenkte schließlich ein.
Die Ziele sind dennoch klar
und tauchten ja - vor allem bei
den Grünen - bereits im Wahl-
kampf auf: So soll vor allem das
marode Allwetterbad nicht nur
erhalten, sondern auch teilweise
neu gebaut werden; die Fortuna
soll ihr Nachwuchs-Leistungszentrum auf dem verwaisten
Areal des verschwundenen SC
Flingern 08 bauen dürfen; aber
auch Freizeitsport- und Trendsportangebote (z.B. Skaten) sind
am Flinger Broich vorgesehen.
Streit um neue Prioritätenliste bei
der Sportplatz-Sanierung
Ebenfalls erst im Rat abgestimmt
wird über das Thema Bädersanierung. Die ist unbestritten
überfällig. Die Ampel will jetzt
zumindest 200 000 Euro an Planungsmitteln bereitstellen, damit das seit Jahren versproche-
ne, aber immer noch nicht vorliegende Bäderkonzept wenigstens ab 2016 angegangen wird.
Im normalerweise sehr harmonisch arbeitenden Sportausschuss kam es dann zum Streit.
CDU-Sportexperte Stefan Wiedon beantragte die Erstellung einer Sportstätten-Entwicklungsplanung mit transparenten, objektiven Kriterien, wo und wann
Sportplätze zuerst zu sanieren
oder zu erneuern sind. „Es geht
nicht an, dass der, der am lautesten schreit oder eine Lobby hat,
bedient wird." Das sehen im
Prinzip die anderen Fraktionen
auch so - trotzdem lehnten sie
ab. „RT" Krüger (SPD) begründete das so: „So ein Konzept kann
niemand kurzfristig erstellen."
Und wenn es bis jetzt nicht objektiv zugegangen sei, müsse
sich ja wohl besonders die CDU
hinterfragen - „denn die hatte
15 Jahre lang das Sagen im Rat".
7-7-7
anierung und Neubau in der Sijdlung Lic!itenbroic
BROICH Dübs
saniert Altbauten zu 60 Prozent
Meister
Die Proteste der Anlieger aus
Lichtenbroich am WZ-Mobil
zeigen ihre Wirkung. Die
Düsseldorfer Bau- und Spargenossenschaft (Dübs) rückt
davon ab, die Siedlung in
Lichtenbroich zu verkaufen,
abzureißen und neu bauen
zu lassen. Die jetzigen Pläne
laufen auf einen Kompromiss
heraus. Die Siedlung zwischen Krahnenburgstraße
und Volkardeyer Weg wird
halbiert. Der nördliche Teil
wird saniert, der südliche
neu gebaut.
Die Siedlung stammt aus
den 1950er Jahren. Die Häuser der 361 Mitglieder sind
praktisch allesamt sanierungsbedürftig, 54 Wohnungen stehen leer. Keller und
Außenwände sind vielfach
feucht, Dachrinnen defekt
und Fenster undicht. Sechs
Häuser sind einsturzgefähret. Viele Siedler sind betagt,
möchten aber bis zum Ende
ihrer Tage im Quartier bleiben. Barrierefreie Wohnungen gibt es nicht. Ein neues
Energiekonzept sucht man
vergebens.
60 Prozent der Häuser werden
in den nächsten Jahren saniert
Fest steht seit gestern Folgendes: Der Siedlungscharakter mit der Straßenführung und dem vielen Grün
bleibt bestehen. Saniert werden 60 Prözent des Bestands,
der Rest wird abgerissen und
neu gebaut. Da viele Senioren dort allein leben, weil der
Lebenspartner verstorben
ist, werden ihnen im Neu
baugebiet kleinere, barrierefreie Wohneinheiten angeboten.
Das Neubaugebiet liegt
südlich des Einbrunger Weges. Geplant sind 15 Einfamilienreihenhäuser mit
100 Quadratmeter Wohnfläche und Garten, 34 Zweifami-
und
baut 40 Prozent neu. Seniorenkomplex geplant.
lienhäuser mit Einliegerwohnung (100 plus 60 qm),
drei Mehrfamilienhäuser mit
je 18 Wohnungen (40 bis
80 Quadratmeter) am Volkardeyerweg und eine Seniorenwohnanlage mit 81 Wohnungen zu 40 Quadratmeter
an der Krahnenburgstraße.
Hinzu kommen drei Gewerbeeinheiten.
Eine Bauvoranfrage gibt
es noch nicht. Vor 2018 wird
es keine Neubauten im größeren Stil geben. Das Projekt
wird sich aller Voraussicht
nach über 15 Jahre erstrecken. Eine Ausnahme bilden
die sechs einsturzgefährdeten Häuser am Einbrunger
Weg 8 bis 12 und 20 bis 24. Sie
werden schon 2016 abgerissen und durch Musterhäuser
ersetzt.
Zum zeitlichen Ablauf:
Zwischen 2018 und 2021 entsteht der Seniorenkomplex.
Mit den letzten Bauten am
Volkardeyer Weg wird 2022
rgstra
Krahnenbur
lii
t'ce il
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EinbrungerWeg
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• EinbrungerWel
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4
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begonnen. Insgesamt wird
sich die Siedlung von 361 auf
448 Wohneinheiten vergrößern. Parallel dazu will man
den Bestand im Norden sanieren. Die Miete bleibt niedrig. Sie liegt derzeit bei
durchschnittlich 5,79 Euro.
'g
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nWe»
Die Sanierungskosten '
den mit elf Prozent au
schlagen. Die Seniorenwc
anlage wird zu 100 Pro2
öffentlich gefön
(6,25 Euro/qm). Der frei
nanzierte Neubau-Wo
raum liegt bei 9,90 Euro.
1
Mit dem RM kommt auch
mehr Schallschutz
BAHN Die
Planer des Rhein-Ruhr-Express'
versprechen, in der Innenstadt 12 000
Wohnungen vor dem Lärm zu schützen.
Von J ürg en Hei man
Die Ausbaupläne für den
Rhein-Ruhr-Express (RRX)
nehmen immer konkretere
Formen an. Gestern stellte
Projektleiter Michael Kolle
das Vorhaben der Bahn für
den Bereich zwischen EherSüd (hinter der A 46) bis zum
Wehrhahn vor. „Unsere Vermesser laufen draußen bereits herum, und die Bürger
fragen sich, was läuft da",
sagte er vor Pressevertretern. Tatsächlich sei man
sehr weit in den Planungen.
„Es werden sich aber immer
noch Details ändern."
Die Bürger werden morgen in einer öffentlichen
Veranstaltung in die Ausbaustufe eingeweiht (von 14 bis
19 Uhr, Gerhard-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90). Erstmals wählen die
Verantwortlichen hier den
Ablauf von sich stündlich
wiederholenden Vorträgen
und ergänzenden Ständen,
an denen es spezielle Informationen gibt - beispielsweise über Schallschutz.
Pläne für den Schallschutz in
der Innenstadt schon „sehr fix'
Der unabhängige Lärmgutachter Heinz-Peter Aymans
sprach gestern davon, dass
die Pläne für den Schallschutz in der Innenstadt
schon „sehr fix" seien. „Da
sind wir schon sehr detailliert in den Planungen." Die
Rede ist von Schallschutzwänden mit einer Höhe von
vier Metern ab Schienenoberkante. Und da es keine
Baulücke auf dem Teilstück
gebe, hätten alle Anwohner
einen Anspruch auf Schallschutz.
„Wir
können
12 000 Wohneinheiten
schützen", versprach er.
Konkret räumte er eine
Lärmreduzierung um teilweise mehr als zehn Dezibel
ein. „Die Bürger werden besser gestellt." Hinzu kämen
für 6000 Wohneinheiten
neue Fenster. Die Betroffenen würden angeschrieben.
Auf dem acht Kilometer
langen Stück zwischen Auto-
NÄCHSTE SCHRITTE
BAURECHT Noch in diesem
Monat soll das Planfeststellungsverfahren für den Teilabschnitt eingereicht werden.
Eine erneute Bürgerinformation und Offenlage der Pläne
sind für das zweite Halbjahr im
Jahr 2016 vorgesehen.
.1
Uber diesen Strang führt der RRX links auf zwei Gleisen nach Düsseldorf.
INFOS Eine weitere Info-Veranstaltung gibt es für Angermund am Donnerstag,
20. November. Für Reisholz ist
eine Info im Frühjahr geplant.
STIMMEN SIE AB!
Glauben Sie, dass Sie
von dem Bauprojekt
für den RRX
profitieren werden?
Der gelbe Streifen im Volksgarten muss den RRX-Gieisen weichen.
KLICKEN Sie mit
WZ-DUESSELDORF.DE
bahn und Wehrhahn müsse
dank vorhandener Gleise zumeist nur ein zusätzliches
Gleis für den insgesamt später zweispurigen RRX-Verkehr gelegt werden. Ausnahmen sind zwischen Seeheimer Weg und Siegburger
Straße sowie am VolksgarMichael Kolle von der Bahn und der unabhängige Lärmgutachter Heinzten. Dort müsse sich die Bahn
Peter Aymans (r.) stellen das Projekt vor.
Foto: Melanie Zanin
verbreitern - und zwar um
etwa sechs Meter.
Für den Volksgarten beKOMMENTAR von Jürgen Heimann
deutet das, dass er zwischen
Auf'm Hennekamp und Emmastraße auf einer Länge
von 800 Metern einen StreiEinen Tag vor der Infoveran- wundern: Seit Jahren donfen verliert. Angeblich könne
nern die Züge an ihren Häu
staltung für die Bürger zwiaber sogar der Weg an dem schen Eher und Wehrhahn
sern vorbei, ohne dass sie
Bahndamm erhalten bleiben geben sich die Planer enteine gesetzliche Handhabe
und müsse nur an bestimm- spannt. Gegenwind haben sie hatten. Jetzt bringt der RRX
ten Stellen begradigt wer- nicht zu befürchten, da das
den Schallschutz mit, weil
den. Insgesamt gehe es um RRX-Projekt hier fast ohne
für einen Neubau keine
eine Fläche von 2000 Qua- Flurschaden durchgeführt
schädlichen Umwelteinwirdratmetern.
werden kann. Und natürlich, kungen durch VerkehrsgeIm Hauptbahnhof selbst weil es Lärmschutzwände
räusche hervorgerufen werwird ein neuer Bahnsteig di- geben soll für alle von dem
den dürfen. Als hätte es die
rekt am Empfangsgebäude Bauprojekt betroffenen
vorher nie gegeben...
Anwohner. Die dürften sich
gebaut.
juergen.heimann@wz.de
Seltsame Paragrafen
^I
1 Schauspielhaus schließt für erneute Sanierung -.72 -,-1
z 1„
fliSJER 14 Millionen Euro kosten die Arbeiten. Neuer Intendant nennt pünktliche Eröffnung als Bedingung
1
1 Von Marion
ted" lautet sein Wort für geschätzt. Noch liegen keine
Gelungen saniert, glanzvoll genauen Pläne vor. Es handeeröffnet - so hieß es im No- le sich um Lüftung, Rohrleivember 2011 von Stadt und
tungen und Fassade. „Dinge,
Land. 12,8 Millionen Euro
an denen der Zahn der Zeit
hatte die Baumaßnahme
genagt
hat", sagt Geisel. GeSchauspielhaus damals gekostet. Gestern nun wurde plant seien die Arbeiten für
der neue Intendant Wilfried die erste Hälfte 2016, zeitSchulz der Öffentlichkeit gleich zu den Umbauarbeivorgestellt und dabei kam ten an der Tiefgarage unter
auch heraus, dass das Thea- dem Gründgens-Platz. „Dann
ter am Gründgens-Platz noch wäre der Spielbetrieb ohneeinmal saniert und noch ein- hin beeinträchtigt."
Schulz gibt sich zuvermal geschlossen werden
muss.
sichtlich, dass der Zeitplan
Mit nun sogar 14 Millio- dieses Mal eingehalten wird.
nen Euro nennt Oberbürger- „Hier sind alle in Habachtmeister Thomas Geisel eine stellung." Gleichzeitig macht
erste Summe „Guesstima- er unmissverständlich klar,
9
dass er im August 2016 nicht
in einer Ausweichstätte proben oder spielen werde. Das
ist seine Bedingung.
Schon bald will er mindestens einmal in der Woche in
Düsseldorf sein, seine Intendanz beginnt offiziell erst
mit der Spielzeit 2016/2017.
„Die Geschichte darf sich
nicht wiederholen", sagt er
mit Nachdruck.
Mit Staffan Holm, dem Intendanten, der 2011 wegen
Bauverzögerungen erst verspätet starten konnte, habe
er lange gesprochen. Schulz:
„Er hat mir viele kluge Dinge
über Düsseldorf gesagt." Und
ja, er habe vor zwei Monaten
1
;
t
Kulturministerin Ute Schäfer und Oberbürgermeister Thomas Geisel (r.)
stellten den neuen Theaterintendanten Wilfried Schulz vor.
Foto: SL
ernsthaft überlegt, das Angebot nicht anzunehmen.
Geisel und Kulturministerin Ute Schäfer stehen bei
Schulz als Träger des Theaters von Stadt und Land im
Wort. Geisel gibt sich optimistisch. Die Schwierigkeiten mit dem Schauspielhaus
würde keine „unendliche Geschichte".
» Kultur S. 7
1
WZ DONNERSTAG, 13. NOVEMBER 2014
A
Schulz wird Intendant in Düsseldorf
SCHAUSPIEL Der
erfahrene Theatermann (62)
wechselt 2016 an den Rhein. Bis dahin muss
das Schauspielhaus erneut saniert werden.
Von Marion
Düsseldorf. „Ich weiß alles, was
man wissen sollte." Wenn Wil-
fried Schulz über seinen neuen Job als Generalintendant am
Düsseldorfer Schauspielhaus
spricht, dann klingt das sorgenvoll und nicht gerade euphorisch. Gestern hat sich der Aufsichtsrat des Hauses darauf verständigt, dass Schulz ab 2016 die
Leitung an dem von Stadt und
Land jeweils zur Hälfte getragenen Theater übernimmt. Sein
Vertrag in Düsseldorf läuft fünf
Jahre.
Schon in wenigen Wochen will
Schulz seine Arbeit am krisengebeutelten Haus aufnehmen, und
er macht sich keine Illusionen.
Leicht sei ihm das nicht gefallen, sagt Schulz, der es auch am
Wiener Burgtheater bis in die
letzte Runde der Bewerbungen
um die Intendanz gebracht hat.
„Aber in Wien haben sie doppelt
so viele Schulden wie in Düsseldorf", bemerkt er lakonisch. Es
sei eine persönliche Herausforderung, das Düsseldorfer Schauspielhaus wieder zum zentralen
Ort zu machen, an dem sich Gesellschaft trifft, die Menschen
mit ihren Themen.
Allerdings erwarten ihn am
Rhein erst einmal miese Besucherzahlen und zudem - wie
gestern bekannt wurde - eine
erneute Sanierung. Für rund 14
Millionen Euro soll das Schauspielhaus der Landeshauptstadt erneuert werden und muss
dafür noch einmal die Türen
schließen.
Zuvor erfolgreicher Intendant
in Hannover und Dresden
Geplant sind die Bauarbeiten
in der ersten Hälfte 2016, also
während des laufenden Spielbetriebs. Das kündigte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel an. Einen Zeitpunkt,
den Schulz sich ausbedungen
hat: „Wenn ich hier im Sommer
2016 nicht proben und spielen
kann, dann kann ich hier auch
nicht arbeiten. Bereits vor Beginn der Intendanz von Staffan
Holm 2011 war für 12,8 Millionen umgebaut worden. Die Sanierung hatte sich verzögert, so
dass die Spielzeit erst Wochen
später beginnen konnte. „Wenn
'J.
KOMMENTAR
Von Marion Troja
Ein guter Mann in
schweren Zeiten
unendain am Düsseldorfer Schauspielhaus: Der gestern vorgestellte
Wilfried Schulz stellt sich auf viel Arbeit ein.
Foto: Sergej Lepke
sich diese Geschichte wiederholt, dann ist das ein Drama
sondergleichen", sagt Wilfried
Schulz. Erfahrungen bringt er
als langjähriger Chefdramaturg
Kultur 7
in Hamburg sowie als erfolgreicher Intendant in Hannover und
seit 2009 in Dresden mit an den
Rhein.
duesseldorfer.schauspielhaus.de
Dass Wilfried Schulz neuer Intendant am Düsseldorfer Schauspielhaus wird, war gestern keine Sensation mehr. Schon lange galt er als heißer Favorit, seine Erfahrungen und Erfolge
sprechen für ihn. Die Sensation ist eher, dass Stadt und Land
es geschafft haben, diesen renommierten Theatermann an
ein Haus zu holen, an dem langejahre viel zu viel schief gelaufen ist. Und ein Ende der schweren Zeiten scheint nicht in Sicht
zu sein. Wieder muss saniert
werden, wieder kann nicht gespielt werden. In dem mit Schulz
verhandelten Zeitplan darf sich
nichts verzögern, sonst ist dieser gute Mann weg. Das wäre ein
Drama.
marion.troja@wz.plus.de
(tr2
f31fy
roßsponsor rür Skaterpark gefunde
LLER DasJugendamt
at erste Sponsoren
n der Hand. Wenn
lies gut geht, wird
is 2016 eine Anlag€
ürProfis uni L nc
errichtet
1
ii 47
l yon Helga Meist
Jugendamtsleiter Johannc
Horn arbeitet an allen Fron
ten, um ein „Kreativkon
zept" für die Skateranlage a
der Heidelberger Straße au
die Beine zu stellen. Einbezo
gen ist die Skaterszene, sind
der Jugendhilfe- und der
Sportausschuss, das Sportund das Jugendamt, der Jugendrat und der Architekt.
Auch erste Sponsoren gibt es.
Nur die Bezirksvertretung 8
fühlte sich übergangen, jedenfalls tauchte bei einer
Controlling-Runde der Bezirksvorsteher Gerwald van
Leyen (CDU) nicht auf.
Im Rathaus Eher erklärte
er, er habe die Teilnehmer
nicht gekannt und sei daher
ferngeblieben. Er ließ sich
von seinem Stellvertreter
Herbert Prickler (SPD) belehren, es sei eine „sehr interessante Veranstaltung" gewesen, im Beisein von Profiskatern. Auch einen Großsponsor nannte er.
Zunächst die Fakten: Die
Skateranlage ist auf einer
Fläche von 3300 Quadratmetern vorgesehen. Weil sie
über zwei Millionen Euro
kosten soll, plante die Verwaltung zunächst einen Bau
in verschiedenen Modulen,
um die Anlage abzustottern.
Anlage soll internationalen
Ansprüchen genügen
Das scheint nach Auskunft
von Johannes Horn nicht
mehr nötig zu sein. Einen
ersten Großsponsor gibt es
jetzt. Die Firma sei jedoch
nur bereit zu finanzieren,
wenn die Skaterbahn auch
groß genug für Wettkämpfe
ist. Nur dann könnten auch
Profis eingeladen werden.
Entsprechende nlagen in
-t
An der Heidelberger Straße soll es eine Skateranlage für Profis und Laien, für Kinder und Erwachsene geben.
Berlin und New York seien
den Diskussionsteilnehmern
vorgestellt worden.
Johannes Horn erläutert
im WZ-Gespräch: „Früher
haben wir an eine regionale,
also an eine Düsseldorfer Lösung gedacht. Jetzt soll es
eine Anlage nach internationalen Kriterien werden. Eine
Internationalität macht Sinn.
Denn dann ist auch eine Kette von Veranstaltungen
möglich."
Grünen-Sprecher HolgerMichael Arndt reagierte
skeptisch und sagt: „Große
Firmen werden keine Jugndarbeit betreiben. Denen
geht es doch eher ums
schnelle Geld. Wir sehen bei
einer internationalen Anlage
die Gefahr, dass die Jugend
vor Ort zu kurz kommt. In El1er werden wir als Bürger
vielfach außen vor gelassen.
Mit dem Hallenbad am Kikweg können wir nichts mehr
anfangen. Das Schloss ist
auch für uns kaum noch vorhanden. Werden wir nun
selbst bei der Skateranlage
außen vorgelassen? Das geht
•doch nicht."
Johannes Horn sieht das
anders. „Wir planen eine Anlage für Anfänger wie für
Profis, für Kinder und Erwachsene. Wir wollen auf der
neuen Anlage alle Möglichkeiten bieten."
Nach der Sitzung im Rathaus Eher beeilte sich Ratsherr Dieter Reinold (CDU),
den Eindruck des Desinteresses seiner Partei wegzuwischen. Er gab bekannt, er begrüße den Fortschritt der
Verhandlungen und sehe
den Skaterpark als Beitrag,
um das städtische Angebot
für junge Menschen zu verbessern.
Im kommenden Jahr soll mit
dem Bau begonnen werden
Johannes Horn gegenüber
der WZ: „Wir sind gerade mit
einer Agentur beschäftigt,
das Projekt zu verfeinern,
um es auf verschiedene Zielgruppen, aber auch auf verschiede ne Räder anzupassen.
Hier soll man genauso mit
dem BMX-Rad oder den Roller Blades fahren können."
Sogar der Baubeginn erals konkret.
schei
4
KOMMENTAR
STIMMEN SIE AB!
Was haften Sie von einer Skateranlage für
Laien und Profis?
SAGEN Sie
Ihre Meinung unter:
wz-duesseldorf.de
SKATERANL.AGE
PLÄNE Die Skateranlage wird
seit 2006 an der Heidelberger
Straße auf dem Grundstück
des ehemaligen Schulpavillons
geplant, Sie liegt im Landschaftsschutzgebiet.
NEUES Mittlerweile sind für
Wettkämpfe auch Aufenthaltsräume vorgesehen.
Horn: „Wir überlegen, die
Anlage in einem Guss herzustellen. Voraussichtlich können wir mit den Bauarbeiten
im kommenden Jahr beginnen und wären dann im ersten Quartal 2016 fertig."
von Helga Meister
umsichtiges
Skaterkonzept
Die Kritik der Grünen im Rathaus Eher gegen eine große
Skateranlage kommt überraschend. Was soll denn daran
schlimm sein, auch Profis an
der Heidelberger Straße ihre
Saltos und Sprünge machen
zu lassen? Es kommt doch
auf die Politik an, welche
Richtlinien sie ausgibt. Amtsleiter Johannes Horn hat die
etwaige Kritik vor Ort längst
berücksichtigt. Er arbeitet
Pläne für alle Teilnehmer
aus. Vielleicht sollte man den
Bezirksvertretern empfehlen, sich zu informieren,
bevor sie lospoltern. Das gilt
auch für den Bezirksvorsteher, der Termine nicht wahr
nimmt, weil er die Leute
nicht kennt. Das Skaterkonzept sollte man im Rathaus
Eher schnellstens vorstelle
helga.meister@wz.de
Seitell
60 Mio Euro mehr
für KulturMüssen saniert
werden: Das Düsseldorfer Schauspielhaus
ä-anierungsmStau
bei Theatern
zu
und Schlössern
Düsseldorf - Die neue Am- es bei Schloss Jägerhof
pel-Koalition (SPD/FDP/ aus, beim Goethe-MuseGrüne) in Düsseldorf will um, beim Kulturbahnhof
ab jetzt 60 Millionen Eu- Eher oder dem Museum
ro mehr für Kultur locker Kunstpalast aus.
machen, müsse so Ver- Cornelia Mohrs: „Wir ersäumnisse der Vorgän- arbeiten jetzt die Prioritäger-Stadtregierung unter ten-Liste, stellen dann fortEx-OB Dirk Elbers (CDU) laufend 10 Millionen Euro
im Jahr zur Verfügung."
ausgleichen.
Außerdem stockt die
Der dickste
0'e
Batzen sei der Ampel die Zuschüsse für
ften.
Sanierung-Stau die freie Kunst-Szene um
anbei städtischen knapp eine Million auf 5
rug
Schlössern, Mu- Mililionen Euro auf. Wo
er
seen und The- des Geld herkommen soll,
eh
werde nächste Woche eraterhäusern!
gea
Cornelia Mohrs läutert.
(SPD): „Katastrophal!" Das ... und Schloss
Benrath
Schauspielhaus muss für
14 Millionen so- - - niert werden,
das Benratherh
..
chloss für 21
Wionen.
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„Die Kultur muss zukunftsfest werden"
Ampel-Kooperation: Jährlich stehen rund 10 Millionen Euro allein für Sanierunsarbeiten an
V on Stephan W appner
Bei der Düsseldorfer Kultur gibt's
viele Baustellen, die Ampel-Kooperation aus SPD, Grüne und FDP geht
sie jetzt an - muss dafür aber in den
kommenden Jahren viel Geld in die
Hand nehmen. „Es brennt", sagt
Cornelia Mohrs, kulturpolitische
Sprecherin der SPD und meint damit den Bedarf an Erneuerungen bei
den städtischen Kulturbauten. „Es
gibt einen wahnsinnigen Sanierungsstau", so Mohrs, „das müssen
wir nun nach und nach abarbeiten."
Der lange geforderte Anbau für
das Tanzhaus NRW, der allein rund
2,2 Millionen Euro veranschlagen
wird, dann das Museum Kunstpalast, Schloss Jägerhof oder auch der
Kulturbahnhof Eher - Die Experten
der Ampel gehen davon aus, dass
jährlich, rund 10 Millionen Euro für
Sanierunsarbeiten bereit gestellt
werden müssen. Geplant ist, dafür
eine Prioritätenliste zu erstellen. „Al-
lerdings ist uns ja jetzt das Schauspielhaus dazwischen gekommen",
meinte gestern Manfred Neuenhaus
(FDP), stellvertretender Vorsitzender im Kulturausschuss.
Schauspielhaus wird dicht gemacht
Wie berichtet soll das Schauspielhaus Anfang 2016 umfassend saniert werden. Schon wieder nach
2010. Die Haustechnik soll erneuert
werden und die Fassade einen neuen
Anstrich bekommen. Kostenpunkt:
rund 14 Millionen Euro. Dafür soll
das Theater über Monate geschlossen werden. Man käme nicht drumherum, das 1-laus für die Zeit der
Arbeiten dicht zu machen, bestätigte
gestern ein Sprecher der Stadt. Es
werde, wie schon vor ein paar Jahren, ein Ausweichquartier geben
müssen: das „Central" amWorringer
Platz, das allerdings deutlich weniger Zuschauern Platz bietet. Der
neue Intendant Wilfried Schulz wird
sein Amt im August 2016 antreten
Manfred Neuenhaus: „Das Schauspielhaus kam dazwischen." FOTO STEFAN AREND
und setzte die Stadt schon unter
Druck: „Ich beginne meine erste
Spielzeit auf keinen Fall in einer
Außen-Spielstätte!" Das Thema kam
bei der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses erstmals auf den Tisch.
Zudem stellten SPD, Grüne und
FDP gestern die Anträge, mit knapp
einer Million Euro zusätzlich vor allem die so genannte Freie Szene in
Düsseldorf zu fördern. Auf den Jahresetat von bisher 3,9 Millionen
Euro sollen nochmal 710 000 'Euro
für abweichende Anträge sowie
241 000 Euro für neue Anträge gepackt werden. Profitieren von dem
Plus sollen unter anderen das Theater Flin, das nun 17 500 Euro Zuschuss erhält statt wie bisher 2500
Euro. Die finanzielle Unterstützung
von Musikfestivals wie das New Fall
im Herbst (75 000 €) oder das Open
Source im Sommer (110 000 €) soll
indes verdoppelt werden. „Die Kultur in unserer Stadt muss wieder ankommen und vor allem zukunftsfest
werden", sagt Ciara Deilmann, kulturpolitische Sprecherin der Grünen. Die Kultur dürfe ihre „Anziehungskraft nicht verlieren".
Der politische Gegner hält dagegen. Für Bürgermeister Friedrich
G. Conzen (CDU), Vorsitzender im
Kulturausschuss, war die gestrige
Sitzung ein Schlag: „Alles in allem
hat die Ampel den Haushalt um
mehr als zwei Millionen Euro ge
sprengt. Das halten wir wegen der
wirtschaftlichen Entwicklung für
unverantwortlich."
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1 In Düsseldorf gibt
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Heimat gefunden haben, eine gute
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Bros chüre
1 enthält nicht nur wichtige
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sondern beispiel
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/ auch Informationen über Integrationskurse, Wer bei der Wahl einer
geeignetenSchule hilft
oder in wel/ chen Stad tteilen es
Angebote für Se1 niori
en und Senioren gibt. „Mit
dieser Broschüre setzen wir ein
Zeichen für eine Willkommenskl in
unserer
St adt", so
Burkhard Hin tzsche Die
Bros chüre
erleichtere die ersten
Sc hritte in der
n euen Umgebung
Die kostenlose Broschüre kann
bei der Kommun aj
ste1j für Integra
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ldung des Amtes für
soziale Sicherung und Integration
Unter
der Rufüummer
oder per E-Mail an
dorf.de
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http://epaper.rp-online.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page...
Artikeltextausgabe
rcI
Nordrhein-Westfalen
Gericht lehnt Asyl-Unterkunft in Gewerbegebiet ab
Köln (RP) In Gewerbegebieten sind Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber nach zwei Urteilen des
Verwaltungsgerichts Köln nicht zulässig. Die Richter gaben damit dem Antrag von zwei Unternehmern
gegen eine Baugenehmigung für Flüchtlings-Wohncontainer in einem Gewerbegebiet in Köln-Lövenich
statt, wie das Gericht gestern mitteilte. Eine Flüchtlingsunterkunft entspreche nicht dem generellen
Charakter eines Gewerbegebietes, hieß es zur Begründung. Deshalb reiche zur Errichtung der
Wohncontainer eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans nicht aus. Vielmehr bedürfe
es einer Änderung des Bebauungsplans durch den Stadtrat. Vergangene Woche hatte der Bundestag
eine Änderung des Baurechts beschlossen, die den Bau neuer Asylbewerberheime auch in abgelegenen
Gewerbegebieten ermöglicht. Das Parlament billigte eine Gesetzesinitiative aus dem Bundesrat.
Gericht lehnt
Asyl-Unterkunft in
Gewerbegebiet ab
KÖLN (101) In Gewerbegebieten sind
Unterkünfte für Flüchtlinge und
Asyihewerlwr noch ei tlrmilen
des Verwah ungsgerichs Köln nicht
uldssig. Die Richter gaben damit
dem Antrag von tst Jrnernhmern gegen eine Baugenehmigung
ftir Hüchtlings Wohnc uainer in
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mitteilte. Eine Flüchtlingsunterkunft entspreche nicht dem generellen Charakter eücs Gwerhegehietes, hieg eszur I3egrtindung.
Deshalb reiche zur Errichtung der
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einer Änderung des Iehauungstlan durch den Stadtrat. Vergangene Woche haue der Bundestag eine
Änderung des flauwchts beschlossen die den Bau neuer Asylbewerherheime auch in abgelegenen Ge
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Düsseldorfer Stadtpost
Ampel verteidigt kostenlose Biotonne
Die Kritik von Haus & Grund an ungerechter Verteilung der Gebühren weisen die Politiker zurück.
VON THORSTEN BREITKOPF
Trotz der Kritik von Haus & Grund hält die Ampel-Kooperation an den Plänen zur Einführung einer kostenlosen Biotonne fest. „Wir
wollen langfristig auf jeden Fall eine kostenlose Biotonne einführen, sagt Miriam Koch, Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen. Haus
& Grund hatte angekündigt, dagegen gerichtlich vorgehen zu wollen. Hintergrund ist, dass gleichzeitig mit der kostenlosen Biotonne
die Abfallgebühren um 3,4 Prozent steigen sollen. Problematisch an der Gebührenerhöhung sei, dass alle Bürger für die
Bioabfallentsorgung über die Restmüllgebührenerhöhung zahlen müssen, obwohl nicht alle Bürger in Düsseldorf eine Biotonne haben
können oder wollen. „Es verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz, wenn zum Beispiel der Einwohner in Düsseldorf die erhöhten
Restmüllgebühren tragen muss, der seinen Biomüll im Garten selbst kompostiert oder in der Innenstadt aus Platzgründen keine
Biotonne unterbringen kann", sagte Haus & Grund-Vorstand Ingo Apel.
Laut Koch gibt es aber keine rechtlichen Probleme. „Das Landesabfallgesetz ermöglicht eine kostenfreie Biotonne. Diese wird sicher
noch nicht 2015 kommen. Für das kommende Jahr sehen wir aber eine Senkung der Biotonnen-Gebühr um sechs bis acht Prozent",
sagt Koch. Auch der Kooperationspartner FDP möchte die kostenlose Tonne, aber nicht um jeden Preis. „Wenn es gelingt, die
Müllentsorgung effizienter zu machen, könnte man mit den Einsparungen die Biotonne finanzieren", sagt FDP-Politikerin Monika
Lehmhaus. Die rechtlichen Möglichkeiten müssten aber zunächst geprüft werden.
Bei der Biotonne geht es nicht nur um Umweltschutz. Seit zehn Jahren ist die Zahl der Biotonnen rückläufig. Daher erfüllt die Stadt
nicht die vertraglich vereinbarte Liefermenge von Biomüll an eine Kompostieranlage im Kreis Mettmann.
Das ist ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz
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Haus & Grund Düsseldorf
Ampel verteidigt kostenlose Biotonne
Die Kritik von Haus & Grund an ungerechter Verteilung der Gebühren weisen die Politiker zurück.
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W2E1
2C1 11
Düsseldorfer Stadtpost
Shopping-Kampagne kostete 120 000 Euro
(tb) OB Thomas Geisel hat im Wirtschaftsförderungsausschuss die Shopping-Kampagne für Düsseldorf
und die Ironie, mit der darauf reagiert worden war, gelobt. Mit der Kampagne wollte Düsseldorf mehr
Kunden aus dem Umland in einem Radius von etwa 60 Kilometer anwerben. Auf den Plakaten war
lesen „Das Leben ist zu kurz, um langweilig shoppen zu gehen", was zu Kritik führte. Dafür sind Kosten
von rund 120 000 Euro angefallen, wie DMT-Geschäftsführerin Eva-Maria Illigen-Günther berichtete.
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Mit der neuen Ratsmehrheit kommt viel Bewegung in die Kulturpolitik. Die Ampel-Koalition will die freie Szene stärken und den Sanierungsstau beheben.
Und dann will sie noch einen „Kulturentwicklungsplan'. Dass Düsseldorf den braucht, ist kein gutes Zeichen.
Die Koalition sucht den Plan für die Kultur
VON ARNE LIEB
In der freien Kulturszene gab es gestern viel Grund, die Korken knallen zu lassen. Die neue Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP erhöhte im Kulturausschuss die
Mittel um fast eine Million Euro. Deutlich mehr Anträge auf Förderung wurden bewilligt, bei weiteren wurde der Zuschuss erhöht, Tanz- und Theatergruppen, Festivals
und auch das Veranstaltungszentrum Zakk können sich über erheblich mehr Geld freuen als in den Vorjahren.
Die Förderung der freien Szene ist nur ein kleiner Posten, verglichen mit dem, was die Stadt für ihre eigenen Bühnen und Museen ausgibt. Aber die Ampel setzte damit
ein erstes Signal, dem weitere folgen sollen. Es gibt wenig andere Politikfelder, in denen sich die drei Parteien auf so ehrgeizige Ziele verständigt haben wie die Kultur.
Sie wollen den Sparkurs bei den städtischen Häusern beenden und die Ankaufsetats nicht mehr kürzen. Auch der Sanierungsstau an den Kulturbauten soll angegangen
werden Zudem wollen die Ampelpolitiker in einem erweiterten Kulturbegriff denken: Auch Graffiti-Künstler etwa sollen besser gefördert werden. „Das wäre vorher nicht
möglich gewesen", sagt Clara Deilmann (Grüne).
Die bemerkenswerteste Neuerung ist wohl, dass Düsseldorf einen „Kulturentwicklungsplan" erhalten soll. Ein solches Papier, das es schon in vielen Großstädten gibt,
befasst sich mit Marketing, Vernetzung und Standortentwicklung der Kunsthäuser. Die Bürger sollen in die Erstellung eingebunden werden. Ziel ist es, strukturiert
aufzuzeigen, wo die Kulturstadt steht und wie man sie verbessern kann.
Die Ampel-Politiker haben offenbar erhebliche Zweifel, dass sich schon vorher jemand in der Stadtspitze strukturierte Gedanken über die weitere Entwicklung der Kultur
gemacht hat Auch unter den Museums- und Bühnenchefs gab es in letzter Zeit Kritik daran, dass ein Gesamtkonzept über die einzelnen Häuser hinaus fehle. Der
„Kulturentwicklungsplan" ist deshalb vor allem eine Ohrfeige für das Kulturdezernat. Den Politikern ist in guter Erinnerung geblieben, wie die Verwaltung kürztich das
„Stadtentwicklungskonzept 2025" vorgestellt hat, in dem es um eben solche Leitlinien für die Zukunft ging. Für die Kultur gab es kein eigenes Kapitel. Um den
„Entwicklungsplan" soll sich nun eine externe Agentur kümmern - und Dezernent Hans-Georg Lohe muss sich bei der neuen Mehrheit bewahren
Ob die Ampel ihre ehrgeizigen Ziele erreicht, hängt vor allem an zwei Fragen. Die eine ist, wer den Plan umsetzt. Für ein besseres Marketing zum Beispiel braucht es
Spezialisten. Eine erste Überlegung ist, die Düsseldorf Marketing und Tourismus (DMT) mit der Aufgabe zu betrauen. Auch weitere personelle Entscheidungen sind
offen.
Die andere, noch brisantere Frage ist, wie weit das Geld reichen wird. Die Ampel will nicht nur die Unterstützung für die Kultur erhöhen, sondern auch für mindestens
zehn Millionen Euro im Jahr Kulturbauten sanieren Selbst diese Summe ist nicht hoch: 2016 wird sie nahezu komplett fürs Schauspielhaus gebraucht. Wenn zusätzlich
noch der Anbau ans Tanzhaus kommen soll, der nächstes Jahr vorbereitet wird, muss die Politik aufsatteln.
Es ist ungewiss, ob sich die Kulturpolitiker damit in ihren Fraktionen durchsetzen - denn die Ampel hat auch noch viele andere ehrgeizige Vorhaben.
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14.11.2014 11:47
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Düsseldorfer Stadtpost
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Neuer Leiter des NRW-Forums soll im Dezember vorgestellt werden
(an) Noch drei Kandidaten für die Leitung des NRW-Forums sind im Rennen. Sie werden zu Gesprächen
mit OB Thomas Geisel und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe eingeladen. Im Dezember will die Stadt
die mit Spannung erwartete Personale verkünden. Der neue Leiter soll das Haus zu Mitte des
kommenden Jahres übernehmen.
Dezernent Lohe stellte gestern im Kulturausschuss die Planungen für das NRW-Forum im kommenden
Jahr vor. Die Stadt wird den Zuschuss auf eine Million Euro ungefähr verdoppeln und übernimmt damit
den Anteil, den das Land NRW bis zum Ausstieg aus dem gemeinsamen Museumsprojekt zu Ende 2013
gezahlt hatte. Trotz der Enttäuschung über die Landesregierung soll das NRW-Forum seinen etablierten
Namen behalten, er wird lediglich um das Wort „Düsseldorf ergänzt. Das NRW-Forum sei eine
„Erfolgsgeschichte", die man fortsetzen wolle, sagte Lohe.
Zur künstlerischen Ausrichtung machte der Dezernent nur generelle Angaben - Genaueres wird sich erst
zeigen, wenn der neue Leiter feststeht. Lohe betonte, dass sich das Ausstellungshaus stark um das
Thema Fotografie kümmern werde. Er erhofft sich von der Wiederbelebung des Museums eine Stärkung
des gesamten Ehrenhofs als kulturellem Zentrum der Stadt. Außerdem sei das Museum wichtig, weil es
vor allem eine Zielgruppe zwischen 30 und 50 Jahre anspreche, also jüngere Besucher als in anderen
Museen.
Auch bis der neue Leiter gefunden ist, soll das Museum bespielt werden. Derzeit läuft dort die erste
Retrospektive des Fotografen Joel Meyerowitz. Lohe zeigte sich erfreut über die enorme internationale
Resonanz auf die Werkschau des US-Amerikaners, der als einer der Pioniere der künstlerischen
Farbfotografie gilt. Im kommenden Jahr wird erneut das Düsseldorf Photo Weekend im NRW-Forum
stattfinden, dann wird es einer der Orte für die Ausstellung „China 8'.
Das NRW-Forum im Ehrenhof wartet auf einen neuen Leiter. Derzeit wird dort eine Ausstellung des
Fotografen Joel Meyerowitz gezeigt. RP-Foto: Endermann
1 von
14.11.2014 11:48
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II . . .
Düsseldorfer Stadtpost
Lc
Serie Central Business District
Wo die Geschäfte gemacht werden
Vor zwei Jahren führten Immobilienmakler und Geschäftsleute den Begriff des „Central Business District" ein, um das zentrale Geschäftsviertel der Stadt
international besser vermarkten zu können. Mit den Ergebnissen sind sie bislang hochzufrieden.
VON NICOLE LANGE
Er ist das wirtschaftliche Herz einer Stadt, der Top-Standort für internationale Unternehmen und der Platz, wo die Geschäfte gemacht werden: der CentraI Business
District (CBD). International ist dieser Begriff etabliert, in New York oder London genau sowie in Stockholm, Paris oder Hamburg In Düsseldorf wird er erst seit 2012
genutzt: Immobilienmakler und Unternehmen führten die Bezeichnung ein, um den City-Kern im Wettbewerb um Mieter und Investoren besser vermarkten zu können.
Zwei Jahre später sind sie überzeugt, dass diese Entscheidung sich bewährt hat. ‚Aus den täglichen Gesprächen ist der CBD nicht mehr wegzudenken", sagt Christoph
Meszelinsky, Geschäftsführer bei BNP Paribas Real Estste. Der Begriff habe im internationalen Sprachgebrauch ein starkes, positives Image. Viele Kunden, fügt
Experte Sven Bliso von Colliers International Düsseldorf hinzu, fragten explizit nach Büromarkt- und Investmentdaten zum CBD Düsseldorf.
Die Makler nutzen die Bekanntheit des Begriffes, um auch Firmen, die Düsseldorf nicht kennen, die Qualität des Standorts deutlichzumachen. „Für viele internationale
Unternehmen ist es wichtig, in der Top-Lage einer Stadt zu sitzen", sagt Marcel Abel, Geschäftsführer beim Immobilienunternehmen JLL. Die Ausweisung des CBD
habe in dieser Frage für bessere Transparenz und für Vergleichbarkeit gesorgt. Ebenso sieht es Hubert Breuer, Head of Agency bei CBRE in Düsseldorf. „Wir können
mit unseren Kunden über ein Produkt sprechen, von dem sie eine Vorstellung haben."
Jenes Produkt reicht in der Landeshauptstadt vom Schauspielhaus und Dreischeibenhaus im Norden bis zur Graf-Adolf-Straße im Süden und umfasst damit natürlich
auch die Königsallee. Im Westen wird der CBD von der Kasernenstraße begrenzt, im Osten von der Berliner Allee. Innerhalb dieser Fläche (rund ein halber
Quadratkilometer) gibt es gut 200 einzelne Objekte mit zusammen knapp 700 000 Quadratmetern Bürofläche. Und zwar von der begehrtesten Sorte: Der Leerstand ist
hier mit rund sechs Prozent im Vergleich zur restlichen Stadt (etwa elf Prozent) sehr gering - und für die gefragtesten Büros werden die höchster, Mieten der ganzen
Stadt erzielt. So lag die Spitzenmiete im CBD im dritten Quartal bei rund 26,50 Euro je Quadratmeter - deutlich über anderen Gebieten der Stadt, allerdings etwas unter
dem Vorjahreswert. Dieser war such beeinflusst von großen Neu-Vermietungen in den begehrtesten Gebäuden des CBD, dem Kö-Bogen und dem gerade aufwendig
modernisierten Dreischeibenhaus. Im Vergleich zu den Top-Lagen anderer Städte sind aber auch die Mieten mitten in Düsseldorfs Business-Zentrum noch moderat: In
Frankfurt zahlen Unternehmen eine Spitzenmiete von 38 Euro je Quadratmeter, in München 33,80 Euro.
Kritiker hatten bei der Einführung des Begriffes „Central Business District" 2012 bemängelt, dass damit andere hochwertige Büroquartiere in der Stadt ausgegrenzt
würden. CBRE-Experte Breuer argumentiert jedoch, es handele sich nur um eine klarere Definition verschiedener Gebiete „Manche Firmen suchen ja beispielsweise
explizit auch etwas in der Nähe des Flughafens."
Der Central Business District beginnt im Norden am Schauspiel- und Dreischeibenhaus (im linken Bereich der Animation) und zieht sich dann auf beiden Seiten der
Königsallee bis zum GAP 15 (rechte obere Bildecke). Der markierte Gebäudezug am rechten Bildrand ist die Kasernenstraße. Animation: Cadman
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Düsseldorfer Stadtpost
MELDUNGEN
Russland-Embargo trifft Düsseldorfs Firmen
(tb) Die Wirtschaft der NRW-Landeshauptstadt leidet stärker als andere Regionen unter den
Sanktionen, die die EU gegenüber Russland im Zuge der Ukraine-Krise verhängt hat. Während
deutschlandweit 16 Prozent der Firmen von Umsatzeinbrüchen im Russlandgeschäft berichten, sind es
in Düsseldorf und der Region 21 Prozent, sagte Andrea Gebauer vom Russlandkompetenzzentrum der
IHK gestern vor dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung. Auch die Zahl russischer Touristen in der
Stadt sei rückläufig.
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So teuer ist das Wohnen in der Region
Der Makler-Verband !VD hat seine Statistik für Eigenheime und Mietwohnungen vorgelegt. Eazit: Die Kaufpreise steigen
weniger stark. und auch bei den Mieten sehen die Makler einen langsameren Anstieg anders als die Grünen.
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14.11,2014 11:44
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Debatte um Neubau in dr'
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1 PLANUNG Haus
an der Hafenstraße soll verkauft werden - Thema vertagt.
DasHaus Hafenstraße 4 - also
der rote Klinkerbau direkt gegenüber vom Schiffchen, der
rückwärtig an den Alten Hafen
angrenzt - soll verkauft werden.
Die Stadt braucht diese Immobilie aus den 70er Jahren nicht
mehr (früher Sitz für verschiedene Ämter). Doch auch mehr
als ein Jahr nach einem entsprechenden Verkaufsverfahren ist
noch unklar, was dort passieren
soll: Gestern hätten die Politiker
im Fachausschuss einen Verkauf
an das Immobilienunternehmen
Corpus Sireo zustimmen sollen.
Das jedenfalls war in nicht-öffentlicher Sitzung der Vorschlag
von Planungsdezernent Gregor
Bonin. Er zeigte Simulationen
von drei Anbietern, die Verwaltung favorisiere allerdings Corpus Sireo, das dort den Neubau
eines Wohnhauses plant.
Auf Nachfragen seitens der
: •
rr
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Grünen, nach welchen Kriterien
-•
ausgewählt wurde und ob potenzielle Nutzungskonflikte mit der
benachbarten Gastro-Terrasse
hinreichend bedacht wurden,
;-_
gab es offenbar keine zufriedenstellende Erklärung. Letztlich
wurde das Thema vertagt.
Das Haus war mit einem Mindestverkaufspreis von 2,4 Mio. Der rote Klinkerbau am Alten Hafen (im Bild
Euro angeboten worden.
RS Quadratmeter) soll verkauft werden.
Düsse'dorfer Nachrichten 17
en steht
W2-
Zoff um neue Leitlinie
fürIe Kulturpolitik
AUSSCHUSS Einigkeit
herrschte im Rathaus nur
beim NRW-Forum. Der Etat wird .aufgestockt.
Die Zeiten, in denen es eine Kulturfraktion Düsseldorf gab, gehören der Vergangenheit an. Im
Fachausschuss droschen gestern
CDU und Ampel-Koalition aufeinander los. Die einen pochten
auf Deckungsvorschläge, die anderen betonten den neuen Stellenwert der Kultur, insbesondre der freien Szene, und schrauben die Etats hoch. „Wir bemühen uns, für die Kultur das Beste
herauszuholen", sagte Manfred
NeueflhUs (FDP).
immerhin zeigte die CDU
Sympathien für die Etaterhöhungen von Kunsthalle und Kit,
Heine-Institut, Theatermuseum
und Filmmuseum. Den Antrag
der Ampel, einen Topf für die
Kunst im öffentlichen Raum einzurichten, damit die Institute bei
Sanierungen wie der Treppe
Burgplatz nicht ihre Etats herausrücken müssen, fand die
CDU immerhin gut und enthielt
sich der Stimme.
Einstimmigkeit herrschte nur
beim NRW-Forum. Der Etat wird
wie berichtet auf eine Million
Euro aufgestockt. Ende Dezember soll das Auswahlverfahrer
für den neuen Leiter beendel
sein. Dann will KulturdeZerflenl
Hans-Georg Lohe den „Neuen'
H.M
vorstellen.
Exhibitionist
festgenommen
seit mehreren Monaten ist die
Polizei einem Exhibitionisten
auf der Spur, der in Düsseltal
mehrere Frauen belästigt hatte.
Polizisten haben einen 27-Jährigen jetzt auf frischer Tat festgenommen. Seit Ende Mai lauerte
der Mann meist morgens Frauen
auf, sprach sie an und nahm
dann sexuelle Handlungen an
sich vor. In einem Fall hielt er ein
Opfer fest. Aufgrund der heftigen Gegenwehr der Frau ließ der
Täter schließlich von ihr ab. Fünf
Frauen haben bislang Anzeige
erstattet. Der 27-jährige ist teilgeständig und hat zugegeben,
exhibitionistische Handlungen
begangen zu haben. Weitere
Frauen, die der Mann belästigt
hat, werden gebeten, sich an die
Polizei unter 8700 zu wenden.
Anzeige -
ltrekord im Bau des
tenhauses, übertraf
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)ch. Foto: Sergej Lepke
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DER PREIS IST HEISS!
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Lichtenbroich. Die Düsseldorfer Bau
und Spargenossenschaft (DiJBS)
besitzt rund 2000 Wohneinheiten
mit knapp 110000 m2 in Dtissel
dorf. Eine ihrer größten Liegenschaften ist die Siedlung in Lichten
broich mit 212 Ein- und Zweitain:
lienreihenhäusern sowie einiger
Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 361 Wohneinheiten, die nur
wiegend in den 50er Jahren erbaut
wurden. Dort plant die DüBS jetzt
umfangreiche Baumaßnahmen.
Der nördliche Teil soll saniert und
modernisiert werden, im südlichen
Teil der Liegenschaft will die DUBS
neu bauen. Dort sollen 52 Häuser
und Wohnungen sowie eine Seniorenanlage entstehen. Das Wohnungsangebot in Lichtenbroich
steigt damit von aktuell 361 auf
dann 448 Wohneinheitcn:Ein Start
der Neubau-Maßnahmen ist nicht
vor 2018 geplant Die Mitglieder in
Lichtenbroich wurden bereits üheu
die Pläne informiert
Erhebliche Mängel
Das Areal besteht aus dem Brelu
mer Weg, dem Einbruirger Weg, der
Krahnenburgstraße und dem Witt
laerer Weg und wird zum Süden hin
durch den Volkardeyer Weg begrenzt, zum Norden hin durch die
Wanheimer Straße. Erbaut wurde
die Siedlung in den 1950er Jahren von vielen fleißigen Händen und jeder Menge Baumaterial, das man
aus den Kriegstrümmern geborgen
hatte. Die Häuser waren ursprünglich für Flüchtlinge und Umsiedler
nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht. Auf insgesamt 21 000M2 entstanden so über 200 Häuser verschiedener 'lypen. Heute entsprechen sie in vielen Teilen nicht mehr
den Anforderungen an zeitgemäßes, modernes Wohnen. Sie weisen
teils erhebliche Mängel auf. ‚Wir
müssen uns dieser Tatsache stellen
und haben uns darum intensiv Gedanken über die Zukunft von Lichtenbroich gemacht", so Manien
Rein-Werth, Sprecherin des Vorstanda. „Dort muss darum etwas geschehen!"
Vorgesehen ist, den nördlichen
Teil der Lichtenbroicher Siedlung
zu erhalten und die Häuser dort umfassend zu sanieren und zu modernisieren: von der Fsssadendärnmung über den Fensteraustausch
bis zu zahlreichen Innenarbeiten.
Im Süden des Quartiers will die
DÜBS dagegen neu bauen. Dort sollen 52 Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 137
Wohneinheiten entstehen, ebenso
eine Seniorenanlage mit circa 80
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Wohnungen - allesamt barrieretre'
Die Größe der Wohnungen lfg, je
nach 7\jp zwischen 40 und 100 qm
Der grüne Charakter der Siedlung
bleibe dabei erhalten. ‚Wir erhaln,n
einen Teil von Lichtenbroich und
schaffen gleichzeitig zusätzlichen
Wohnraum, der in Düsseldorf ne
dringend gebraucht nird, Das sind
Angebote für Senioren, Familien
mit Kindern, Mehrgc-nerationcr
oder Alleinstehende. Und das zu
nach wie vor bezahlbaren Mieten
so Werth.
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Das Plattangebot ist größer
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Dass ausgerechnet in Süd-Lichten
broich neu gebaut wird, hat verschiedene Gründe. Maßgeblich war
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zum einen, dass das Platzangebot
dort größer ist, Eine wichtige Vo
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rsussetzung vor allein für den Bau
der Seniorenanlage. Aber auch die
Straßenführung und die Anbindung
re
an den öffentlichen Verkehr spiel- Der Norden des Lictitenbroicher Quartiers wird saniert und modernisiert. Im Süden wird neu gebaut.
ten eine Rolle
Die Spatgenossenschaft beteuert: gung zustellen (statt 20 Prozent), 27 sierungen sollen ab 2017 starten, samnte Maßnahineapaket vers
„Die Mieten bleiben preiswert und Prozent preisgedämpften Wohn- Der Abriss der Häuser im Lichten- schlagt die DüBS einen Zeitrahm
bezahlbar." Die Planung richtet sich raunt zu 8,50 €/qm (statt 20 Pro- broicher Süden ist für 2018 geplant. von 10 bis 15 Jahren. Investiert wi
nach dem vom Stadtrat beschlosse- zent) und nur 36 Prozent frei finan- Sechs Musterhäuser, alles Einfami- eine zweistellige Millionensurnn
nen Konzept, Die DÜBS will diese zierten Wohnraum (statt 60 Prolienreihenhäuser, will die DÜBS al- Die DüBS will ihre Mitglieder in d
Richtlinien voll erfüllen und sogar zent), Die Seniorenanlage soll dabei lerdings schon ab 2016 bauen - auf Bauphase unterstützen. So stellt
übertreffen. So plant sie aktuell 37 zu 100 Prozent öffentlich gefördert Grundstücken von aktuell leer ste- beispielsweise Ausweichquartie
Prozent öffentlich geförderten sein,
henden Häusern, die sich nicht zur Verfügung und iibeminanit
Wohnraum zu 6,25 €/qm zur VerfüErste Sanierungen und Moderni- mehr vermieten lassen. Für das ge- Umzugskosten.
Ein Sinto mit Haus und Wohnwagen
BIOGRAFIE Rigoletto
41-4/.
Mettbachs
Familiengeschichte und die Sinti-Siedlung
sind Teil einer Fernseh-Dokumentation.
Von Marten Neuenhaus
Wenn man Rigoletto Mettbach
in seinem Haus in Lierenfe!d besucht und mit ihm spricht,
merkt man schnell, dass es dem
Rentner gut geht. Er ist in seinem Leben viel herumgekommen, hat eine große Familie,
seine Kinder konnten alle eine
Ausbildung machen und er ist
mittlerweile doch sesshaft geworden. Das alles ist nicht
selbstverständlich, denn Mettbach gehört zu den Sinti - einer
Volksgruppe, die schon seit
Jahrhunderten in Deutschland
lebt und lange für„ inderw7tig" erachtet und alsrn„Zigeuner"
beschimpft wurde.
Thema des Tages
Sinti rn Düsseldorf
In Nazi-Deutschland wurden
viele in Konzentrationslager
deportiert. Auch Mettbachs Eltern verbrachten fünf beziehungsweise sieben Jahre in
Konzentrationslagern und werden erst zum Kriegsende befreit, Noch heute verdunkelt
sich das sonst so freundliche
und helle Gesicht von Rigoletto
Mettbach, wenn er darüber
spricht. „Meine Mutter hat immer geweint, wenn sie über diese Zeit geredet hat", sagt der
64-Jährige. Trotzdem blieb die
Familie nach dem Krieg in
Deutschland, lebte zunächst in
Duisburg, zog 1960 nach Düsseldorf, Vorurteilen und Schikane
mussten sich Sinti noch jahrzehntelang zur Wehr setzen,
„Als ich alsjunger Mann einmal
zum Amt musste, habe ich gesehen, dass in meiner Akte groß
das Wort Zigeuner eingetragen
war."
Mittlerweile sind solche
Vermerke nicht mehr erlaubt,
bis in die 1970er Jahren waren
sie aber noch üblich. Auch die
• DOKUMENTATION
TERMIN Die 45-minütige Dokumentation ‚Fremd im eigenen
Land - Sinti in Deutschland" von
Ulla Lachauer läuft ass Freitag um
23.15 Uhr im WDR-Fernsehen.
SINTUNI0N In Düsseldorf werden die rund 4000 Sinti durch die
SintiUniun vertreten. Mehr Informationen im Internet unter
sinti-union.de
Verfolgung durch die Nazis
wurde lange gar nicht und später nur eingeschränkt eingestanden. „2000 Mark haben
meine Eltern an Entschädigung
für ihre Zeit im Konzentrationslager bekommen."
Seine Kindheit verbrachte
Mettbach vor allem unterwegs.
Zur Schule ging er nur drei Jahre, dann nahmen ihn seine Eltern mit auf Tour. Seine Mutter,
Helene Winterstein, war Sängerin und Tänzerin und spielte
Konzerte in der ganzen Welt.
So zog die Familie im Wohnwagen durch die Länder.
Alle neun Kinder sind zur Schule
gegangen und ausgebildet
Die Vorliebe seiner Mutter für
Musik und speziell Operetten
hat Mettbach auch seinen ungewöhnlichen Vornamen zu
verdanken. Als Mettbach seine
eigene Familie gründete, wollte
er es etwas anders machen.
Auch er spielte als Gitarrist
„Rigo Winterstein" in einem
Quintett Konzerte, war immer
auf Achse. Seine Musiker-Karriere führte ihn nach Japan, in
die Türkei, nach Israel und in
viele weitere Länder.
Seine Familie aber blieb in
Düsseldorf. „Mir war immer
wichtig, dass meine Kinder zur
Schule gehen und eine Ausbildung machen. Das hat auch ge-
Rigoletto Mettbach und seine Gitarre - Knnzerte gibt er nur noch gelegentlich.
Die Sinti-Siedlungan der Otto-Panknk-Straße wurde 1983 fertiggestellt
klappt - bei allen neun." Seine Zeit spielt Metibach nur noch
neun Kinder, 25 Enkel und vier gelegentlich Konzerte. Das SinUrenkel haben neben Deutsch ti-Jazz-Festival im Zakk ist aber
auch alle Romanis gelernt, eine jedes Jahr für sein Quintett ein
eigene Sprache der Sinti.
Pflichttermin.
1983 wurde die Sinti-SiedMettbach ist Erster Vorsitlung an der Otto-Pankok-Stra- zender der Düsseldorfer Sintiße fertiggestellt. Sie ersetzte Union, die sich für die Belange
die frühere Wohnwagensied- der rund 4000 Sinti in der Stadt
lsmg. Neben dem Haus von einsetzt. Derzeit beschäftigt sie
Mettbach steht trotzdem im- vor allem, dass Sinti häufig in
mer noch ein alter Wohnwa- einem negativen Zusammengen, der von den alten Zeiten hang mit Roma erwähnt werauf Tour kündet. Seit einiger den, wenn es um die angebliche
Fotos:judft. Michaela
Armutseinwanderung geht.
„Dabei sind Sinti und Roma völlig verschiedene Völker. Sinti
sind schon seit Jahrhunderten
vor allem in Westeuropa ansässig. In Deutschland wurde der
erste Sinto 1407 in Hildesheim
urkundlich erwähnt."
Mittlerweile wurde sogar
eine Petition gestartet, um den
Begriff „Sinti und Roma" als Ersatz für „Zigeuner" abzuschaffen und stärker zu differenzieren.
Belsenpark soll Mitte 2015 angelegt werden
OBERKASSEL Die
in Hochglanzprospekteri versprochene Wasserachse kommt aber nicht. Das löst Kritik aus.
Von Alexander Schulte
Mit großer Eile wird das Projekt „Grünfläche Belsenpark" nicht gerade verfolgt.
Jetzt aber legte das Gartenamt zumindest einen Bedarfsbeschluss vor, den der
Ausschuss für öffentliche
Einrichtungen einstimmig
absegnete. Mitte nächsten
Jahres könne mit dem Bau
der Parkanlage auf dem zwei
Hektar großen Areal zwischen Hansaallee, Belsenplatz und Greifweg begonnen werden, teilte Amtsleiterin Doris Törkel mit. 2016
wäre der Park dann fertig.
Die grobe Kostenschätzung
für den Vorentwurf liegt bei
1,2 Millionen Euro.
Allerdings hat die Stadt
noch nicht das gesamte Flurstück gekauft, ein gutes Fünftel am westlichen Rand ist
noch in privatem Eigentum.
Dort soll auf knapp 4000 Quadratmetern ein öffentlicher
Kinderspielplatz entstehen.
Generell soll der Park als
Erholungsraum für das große
Neubaugebiet aber auch den
sehr urbanen Stadtteil Oberkassel dienen.
Doris Törkel: „Solche Gewässer
kippen schnell um"
Die in der ursprünglichen
Planung vorgesehene und in
den Hochglanzprospekten
für die Häuser auch stets dargestellte Wasserachse allerdings wird nicht realisiert -
aus Kosten- und Unterhaltungsgründen. Dafür kommt
nur ein kleineres Wasserbecken in den östlichen Teil.
Törkel erklärte den Verzicht
auf die Wasserachse vor allem mit dem enormen Pflegebedarf: „Solche Gewässer
sind sehr problematisch, sie
kippen schnell um." Man
könne das beispielhaft beobachten im 1HZ-Park hinter
dem Hauptbahnhof.
Politiker wie Rüdiger Gurt
(CDU) oder Monika Lehmhaus (FDP) kritisierten trotz- Am Greifweg ist ein nobler Wohnkomplex entstanden. Auf die
dem die Investoren rund um geplante Wasserachse hat man aber verzichtet.
Simulation;
den Belsenplatz. Es sei fragwürdig, den Kunden vorab zu realisieren. Eine „Pro- vor dem Verkaufs
tolle Wasserflächen in Ver- spekthaftung" aber gebe es künstlich aufgehübscht'
kaufsprospekten zu verspre- nicht, klärte die Verwaltung den, ist ja wahrlich keine
chen, sie dann aber gar nicht auf. Und dass Bauprojekte tenheit.
rBeelitz: „Man hat das alles gewusst, aber nichts gesa
SCHAUSPIEL
Erneute Schließung und Sanierung des Theaters verhagelt das Konzept des Interims-Intend
Von Marion
„Damit wird unser Aufschwung wieder abgewürgt",
sagt Günther Beelitz. Der
derzeitige Intendant am
Schauspielhaus ist sauer,
denn jetzt ist klar: Dem Theater am Gründgens-Platz
steht nochmals eine große
Sanierung bevor. 14 Millionen Euro soll sie kosten, und
dafür muss das Haus erneut
geschlossen werden.
Ärgerlich auch, weil die
aktuellen Auslastungszahlen
vielversprechend klingen:
Die Rede ist von einer Steigerung von 39 auf 60 Prozent.
Doch wie es aussieht, kann ab
Januar 2016 nur im Central
am Hauptbahnhof gespielt
werden. Und das hat geringere Zuschauerzahlen und
Einnahmen zur Folge, weil an
1
der Ausweichspielstätte weniger Plätze zur Verfügung
stehen. „Das hagelt uns total
in das, was wir vorhatten",
schimpft Beelitz, der bis zum
Neustart des am vergangenen Mittwoch vorgestellten
Intendanten Wilfried Schulz
das Schauspielhaus aus der
Krise bringen sollte.
Schließung konnte sich Lohe im
Sommer noch nicht vorstellen
Dass etwas geschehen muss,
liege allerdings auf der Hand.
Die Rohrleitungen stammen
noch von 1965 und erst im
Sommer war es zu massiven
Brüchen und Wasserschäden
gekommen. Damals hatte
Kulturdezernent Hans-Georg
Lohe gegenüber der WZ erklärt, eine erneute Schließung des Theaters könne er
sich
nicht
vorstellen.
1
Schließlich war das Haus
2011 für 12,8 Millionen Euro
umgebaut worden. Was Beelitz dabei besonders ärgert:
„Man hat das alles gewusst,
aber nichts gesagt, um den
Umbau des Großen Hauses
nicht zu gefährden." Jetzt sei
das Ganze unaufhaltsam und
er verstehe gut, dass sein
Nachfolger Schulz die Sanierung zur Bedingung mache
und nicht auf einer Baustelle
starten wolle.
Allerdings sei bei den Verantwortlichen von Stadt und
Land bislang noch unklar,
wer in welcher Höhe für die
Kosten aufkomme, und wie
der Zeitplan genau aussehe. Günther Beelitz ist sauer. Wie es aussieht, muss das Schauspielhaus ab
Eile sei geboten, mahnt Bee- Januar 2016 für Umbauten geschlossen werden.
Archiv-Foto: Young
litz.
Ein übler Schildbürger- dem Bau der Tiefgarage lau- Dreck, dass wir ohnehin
streich wäre es, wenn die Ar- fen würden. „Dann ist hier so nicht arbeiten können."
beiten nicht zeitgleich mit ein Wahnsinnslärm und
» Interview Seite 25
ii
rtit
1
1
1
1
FREITAG, 14. NOVEMBER 2014
IStreit um Preis für Wohnraum
Laut Immobilienverband ist
der Höhenflug vorbei, die Mietpreisbremse
unnötig. Der Mieterbund widerspricht.
PREISSPIEGEL
VonHarald Schmidt
Frankfurt. Sind all die Klagen
über zunehmend unbezahlbaren Wohnraum unbegründet? Das jedenfalls folgt aus
dem Wohn-Preisspiegel, den
der Immobilienverband IVD
gestern in Frankfurt vorgelegt hat. Der Mietanstieg auf
breiter Front sei gestoppt, betont der Spitzenverband der
Immobilienberater, -makler
und -vermittler.
Im Bundesdurchschnitt
kostet eine Wohnung mit
mittlerem Wohnwert demnach aktuell 5,78 Euro Miete kalt pro Quadratmeter
und damit nur 2,1 Prozent
mehr als vor einem Jahr.
In Großstädten wie Düsseldorf, Frankfurt oder Dresden
müssten Mieter sogar keinen
Cent mehr bezahlen.
„Regulierungen
des Markts durch
den Staat sind
nicht notwendig."
Jürgen Michael Schick,
IVD-Vizepräsident
Demnach sind die Nettokaltmieten in den vergangenen
zwölf Monaten bundesweit
um 1,6 Prozent gestiegen. Allerdings beziehen sich diese Zahlen auch auf laufende
Mietverträge. Die mitunter
nennenswerte Erhöhung der
Neumieten macht sich daher
nicht so stark bemerkbar.
Der Deutsche Mieterbund
kann die Angaben des IVI)
jedenfalls nicht nachvollziehen. „Die Schere zwischen
Mieten im Bestand und bei
Neuverträgen klafft immer
weiter auseinander", klagt
Geschäftsführer Ulrich Ropertz. Gerade in den begehrten Citylagen müssten Mieter bei Umzug immer tiefer
in die Tasche greifen.
Die Bundesregierung will
den Trend stoppen und hat
dafür die Mietpreisbremse
auf den Weg gebracht. Allerdings zieht sich die Gesetzgebung hin - das habe den
Druck auf die Erhöhung der
Mietpreise zusätzlich angefacht, so das Fazit einer gestern vorgestellten Studie von
RegioKontext im Auftrag der
Bundestags-Grünen. Demnach müssen Haushalte im
Jahr rein rechnerisch bis zu
1671 Euro mehr für die Kaltmiete ausgeben als mit wirksamer Mietpreisbremse.
Selbst in München, dem teuersten Wohnungsmarkt der
Republik, seien Wohnungen
mittleren Wohnwerts für im
Schnitt zwölf Euro pro Quadratmeter zu haben und da- Noch schnell Kasse machen,
mit nur 0,8 Prozent teurer bevor die Bremse greift
als im Vorjahr: „Die Ergeb- Die Autoren der Studie benisse zeigen, dass der Woh- gründen dies damit, dass
nungsmarkt auch ohne Ein- die Eigentümer noch schnell
griffe des Gesetzgebers wie Kasse machen wollten, soim Lehrbuch funktioniert", lange das Gesetz nicht greift.
sagt IVD-Vizepräsident Jür- „Die große Koalition verschleppt die Mietpreisbremgen Michael Schick.
Die gestern veröffentlich- se. Das kommt Mieterinnen
ten Zahlen des Statistischen und Mieter in vielen deutBundesamtes scheinen die- schen Städten teuer zu stesen Eindruck zu bestätigen. hen", schimpfen die Grünen
Die Mietpreise für Wohnungen mit mittlerem Wohnwert haben s;cn im Vergleich zum Vorjahr iaui ImmobiFoto: dpa
lienverband stabilisiert.
MIETEN IN DEUTSCHLAND
KOMMENTAR
Nettokaltmieten 2013/14 pro Quadratmeter für Wohnungen mit
mittlerem Wohnwert (Bestand ab 1949) und Preisentwicklung
im Vergleich zu 2012/13
Miete pro
Städte mit ...
Einwohnern
Preisentwicklung in %
Quadratmeter in €
über 500 000
7,96
250000-500000
6,61
100000-250000
6,56
50000-100000
5,92
30000-50000
5,64
unter 30000
5,07
Grafik: WZ/dpa, Quelle: Immobilienverband IVD
bei der Debatte im Bundestag.
Mit dem Gesetz dürfen die
Mieten in bestimmten Lagen
bei Neuvermietungen nur
maximal zehn Prozent über
der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Der IVD lehnt
das ab: „Regulierungen des
Markts durch den Staat sind
nicht notwendig, da der An-
stieg der Mieten bereits vor
Einführung der Mietpreisbremse zurückgeht", sagt
Schick. Er warnt, das Gesetz
könne Investoren abschrecken und so die Wohnungsknappheit zementieren: „Ich
warne davor, dass aus der
Mietpreisbremse schnell eine
Baubremse wird. Der Leidtragende wäre der Mieter."
Von Stefan Vetter
-
Ins Gegenteil
verkehrt
Noch ist unklar, wann die
Mietpreisbremse Wirklichkeit wird. Für viele Wohnungssuchende und Mieter in Ballungsgebieten ist
das eine denkbar schlechte
Nachricht. Denn die Mieten
ziehen in attraktiven Städten wie Hamburg oder Jena
seit kurzem noch stärker an,
als es sowieso schon der Fall
gewesen war. Das mag einerseits für das Gesetz sprechen. Manche Vermieter
fürchtenganz offenkundig
seine Wirkung und langen
jetzt noch einmal „vorsichtshalber" kräftig zu. So verkehrt sich die gute Absicht
des Gesetzes aber schon ins
Gegenteil, bevor es überhaupt in Kraft tritt,
potitik@wz-plus.de
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Seele and Geist
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