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Auf Du mit der Crew - UNICUM.de

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November 2014 · www.unicum-abi.de
INFORMATIKAUSGABE
Taylor
Swift im
Interview
Tag ebuch
en-Tester
Der Knallerbs
sik
Zuk unf tsmu
Vordenker
Vier digitale
Die Ge winne
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Seite 16
Auf Du mit der Crew
Anz eige
Ausbildung bei IKEA
Kimberly Chow m
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Neue
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ken!
Jetzt bewerben für ein Freiwilliges Soziales Jahr im
Ausland ab Herbst 2015
»kulturweit« ist der internationale Freiwilligendienst in der
Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Ein Projekt der Deutschen
UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt.
Online bewerben vom 31. Oktober bis 2. Dezember
2014 auf www.kulturweit.de
Unbenannt-1 1
21.10.2014 11:28:51
Inhalt & Editorial
Hallo,
lange haben wir
mitgef ieber t und
-gebibbert, jetzt ist
es endlich so weit:
Die Gewinner von
„Schule des Jahres
2014“ stehen fest
(S. 8)! Dabei haben
wir ein lachendes
und ein weinendes
Auge: Sieger zu verkünden, ist immer schön, aber alle nominierten Projekte hätten es verdient, zu
gewinnen! Sowieso ist dies die „GewinnerAusgabe“. Ihr findet nämlich auch vier spannende Personen, die für ihre Vordenkerrolle
in Sachen Medien und Gesellschaft den Titel
„Digitale Köpfe“ erhalten haben (S. 20), sowie
einen jungen Produkttester, der sich dem
Thema „Knallerbsen“ gewidmet hat und sich
damit ganz oben auf dem Siegertreppchen
im Wettbewerb „Jugend testet“ platzieren
konnte (S. 6).
Wichtige Erkenntnisse
dieser Ausgabe:
• Dass man den Undercut auch „OlaSeku“
nennt (S. 4).
• Dass große Knallerbsen häufig besser sind
als kleinere (S. 6).
• Dass IKEA Sessel schwedische Männernamen
tragen (S. 17).
• Dass der teuerste Sneaker 12 Millionen Euro
bei eBay eingebracht hat (S. 25)
• Dass Taylor Swift besonders gut Heilbutt
zubereiten kann (S. 29).
Viel Spaß beim Lesen,
eure
Fotos: Moritz Hagedorn, Wikimedia: Knallerbsen 20050913 696 (Creative Commons AttributionShare Alike 3.0), PR, Universal Music/Sarah Barlow, Chrissie Salz
Inhalt
06
19
28
30
Tagebuch
Zukunftsmusik
Freistunde
Rubriken
06 Der Knaller
Felix Bichelmeier testete
Knallerbsen und gewann
bei „Jugend testet“
18 Sind alle Hochschul-Abschlüsse gleich viel wert?
UNICUM ABI ist dieser Frage
für euch nachgegangen
24 Zeigt her eure Sneakers!
UNICUM ABI besuchte die
Sneakerness
04 News & Co.
08 Schule des Jahres
Tadaaaaaaa: die Gewinner!
19 Bühnenerprobter
Informatiker
Nick Howard ist nicht nur
„Voice of Germany“
26 Games-Tipps
Drei Highlights der Gamescom
14 Karrierenews
10 Apps programmieren
Eine Einführung
20 Digitale Köpfe
Vier digitale Vordenker beantworten unsere Fragen
28 Taylor Swift
Sprach mit uns über ihr neues
Album
11 Entertainment-Tipps
30 Comic & Verlosung:
Kuschel-Sets und „pimp your
locker“-Sets
22 U-Multirank
Das neue europäische Hochschulvergleichssystem
Impressum
UNICUM ABI (ISSN 1435-5167) | Herausgeber: Manfred Baldschus | Redaktion: Merel Neuheuser (V.i.S.d.P.), Ann-Christin von Kieter, Christina Scholten, Barbara
Kotzulla, Heike Kruse | Verlag: UNICUM GmbH & Co. KG, Ferdinandstraße 13, 44789 Bochum, Tel.: 02 34/9 61 51-0, Fax: 02 34/9 61 51-11, E-Mail: redaktion@unicum.com
Ständige redaktionelle Mitarbeit: Moritz Hagedorn (Foto), Chrissie Salz (Comic) | Mitarbeit an dieser Ausgabe: Sascha Gull, Martina Fromme, Alexander Lemonakis, Christopher Lymer, Christina Scholten, Simone Zettier | Grafik: Nikolai Goletz (verantw.), Marisa Rodrigues, Christian Geppert | Fotos/Illustrationen: Getty Images, Thomas Koziel, Thomas Lohr, Thinkstock, Universal Music/Sarah Barlow,
Jens Wiesner, Thomas Zuege | Titelbilder: Universal Music/Sarah Barlow, Moritz Hagedorn | Korrektorat: Manfred Kolkmann | Gesamtanzeigenleitung: Joachim Senk | Stellv. Anzeigenleitung/
Personalanzeigen: Anetta Markowski | Distribution: Ulrike Röbbert | Druck: Sattler Media Press.
Für alle Gewinnspiele im Heft und bei UNICUM.de gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Namentlich
Weitere Titel von UNICUM:
UNICUM ABI im Netz:
gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte, Zeichnungen und Fotos wird keine Haftung übernommen.
3
Tagebuch
Rubrik
Der Und
Für viele ersetzt das Smartphone
schon lange die Kamera. Die Anzahl
der Megapixel hat längst einen
brauchbaren Bereich erlangt, jetzt
kommt es nur noch aufs richtige
Fotografieren an. 5 Tipps:
1. Nehmt eure Beine als Zoom. Zoomt ihr mit dem
Handy, sinkt die Bildqualität dabei massiv.
2. Ein Motiv muss nicht immer MITTEN im Foto
sein. Versucht mal, den Bildausschnitt etwas größer
zu wählen und zu einer Seite mehr Platz zu lassen.
Fotografiert ihr einen Menschen, ist es schöner, wenn
ihr zu der Seite mehr Raum gebt, zu der die Person
schaut.
3. Sorgt dafür, dass das Licht gut ist. Linse und
Bildsensoren von Smartphones können meist nicht mit
normalen Kameras mithalten, daher müsst ihr – wenn
möglich – etwas nachhelfen. Wechselt die Position,
holt Lampen oder sorgt für mehr Tageslicht. Filter
können vieles, aber nicht schlechte Lichtverhältnisse
wettmachen.
4. Apropos Filter. Viele Smartphones haben vorinstallierte Filter. Trotzdem könnt ihr mithilfe spezieller
Apps noch mal gründlich nachhelfen. Zum Beispiel:
Snapseed, Cymera oder Pixlr Express.
5. Wenn ihr die Smartphone-Fotografie intensiv
erlernen wollt, hilft euch dieses Buch sehr. Es ist zwar
nicht ganz günstig (ca. 37 Euro), aber ein toller Lehrer
in Sachen professionelle Fotografie mit dem iPhone.
ercut
Marco Reus trägt ihn, Miley Cyrus schon
lange und auch Rihanna mag es „OlaSeku“
(kurz für Oben lang, Seiten kurz). Wie es
der Name schon sagt, wird nur das Haar
oben auf dem Kopf lang getragen, die
untere Kopfhälfte wird kurz geschnitten
oder rasiert. Manch einer mag den Undercut für die Erfindung eines Berliner
Hipsters halten, dabei wurde er schon von
Frisören geformt, als eben jene Hipster
noch nicht mal auf der Welt waren. Die
Frisur stammt aus den 80er Jahren und
war damals besonders beliebt in der Gothic-, Metal- oder Punk-Szene. Damals
noch ein Aufreger, kann man mit ihm heute
nicht mehr wirklich schockieren, geschweige denn einer Szene zuordnen. Der
„Sidecut“, eine Variante des Undercuts,
ist da vielleicht noch minimal rebellischer.
Beim Sidecut werden die Haare nur auf
einer Kopfseite kurz geschoren, der Rest
wieder rübergekämmt und lang getragen.
>> Bitte was?!
Es gibt Menschen, die mögen keine Tattoos, es gibt aber auch viele, die sie
mögen. So verhält es sich auch bei Piercings und – auch wenn es gegen die
beiden Dauerlösungen fast etwas albern
wirkt – bei Make-up. Da der türkische
Staatspräsident Erdogan offensichtlich
zu ersterer Gruppe Menschen gehört,
sind Tattoos, Piercings und sogar Makeup ab jetzt an türkischen Schulen verboten. Ach so, und Bart tragen hat er bei
der Gelegenheit gleich mit untersagt,
wie auch Haare färben, Schals oder
Taschen mit politischen Symbolen tragen.
Verbieten ist ja ohnehin eine von
Erdogans leichtesten Übungen.
Für junge Journalisten
UNICUM ABI geht unter die Lehrer. Vom
16. bis 18. Januar 2015 habt ihr die
Chance, bei einem Wochenend-Workshop
in Gummersbach (65 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung)eure SchreibSkills aufzubessern. Dabei wird es vor
allem um die Themen „suchmaschinenoptimiertes Schreiben“ und „Der neue
Journalismus: Innovatives Storytelling
und Leser-Partizipation“ gehen. Voraussetzung: Ihr müsst schon ein wenig Erfahrung vorweisen können (zum Beispiel
ein eigener Blog). Haben wir euer Interesse geweckt? Schickt uns eine Mail an
redaktion@unicum.com und wir versorgen euch mit weiteren Infos.
>> Nice to have
Wenn ihr vorher oben
rechts auf dieser Seite den
Text gelesen habt, müsste
euch dieser Kauftipp fast
etwas rebellisch vorkommen. Klebetattoos
waren, sind und bleiben
eine verdammt lustige
Angelegenheit. Besonders
auf Mottopar tys. Oder
einfach nur, um kurz zu
testen, wie krisenfest eure Eltern sind. Dieses Exemplar
finden wir besonders schön.
Tattoo for a Week, ca. 2,50 Euro.
Fotos: Getty Images, dpunkt.verlag, tattooforaweek.com
>> Ein Trend und die
Geschichte dahinter …
Texte: Merel Neuheuser, Christina Scholten
4
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16.10.14 16:49
Tagebuch
6
Der Knaller
F e l i x B i c h e l m e i e r i s t e i n N a c h w u c h s - P r o d u k t t e s t e r. S o g a r d e r B e s t e
i m d i e s j ä h r i g e n We t t b e w e r b „ J u g e n d t e s t e t “! S e i n F a c h g e b i e t :
Knallerbsen.
Wie schön, wenn man es mal richtig krachen
lassen kann und dafür auch noch Anerkennung
und einen Preis bekommt. So geschehen bei
Felix Bichelmeier. Der 15-jährige Schüler aus
Wolfenbüttel (Niedersachen) machte für den
Wettbewerb „Jugend testet“ der Stiftung
Warentest sein Faible für Feuerwerk zum
Forschungsgegenstand. Die richtig großen
Böller kamen nicht infrage, da er für so einen
Test hätte volljährig sein müssen, aber gegen
Knallerbsen sprach nichts.
„Bereits als Kind ist mir ein Unterschied bezüglich der Lautstärke zwischen verschiedenen
Knallerbsensorten aufgefallen“, sagt Felix.
In über tausend explodierten Knallerbsen
über einen Zeitraum von vier Monaten ermittelte der Jungforscher schließlich das Geheimnis hinter dem Wumms. Drei Versuche
dienten dabei. Versuch eins bestimmte die
minimal notwendige Fallhöhe, damit eine
Knallerbse auch tatsächlich explodiert. Der
komplizierte zweite Versuch widmete sich der
Abhängigkeit von Luftfeuchtigkeit und Versuch
drei ermittelte den Schallpegel (übrigens etwa
70 dB). Die anspruchsvollen Tests konnte Felix
in einer speziellen AG seiner Schule, dem
Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel, durchführen. Über diesen Weg erfuhr er auch von
dem Wettbewerb: „Meine Schule ist sehr aktiv
in der Förderung von Wettbewerbsteilnahmen“,
sagt er und fügt hinzu, dass er mit „Jugend
forscht“ bereits zweimal im Team den Landessieg in Niedersachsen erreicht hat. Wenn da
Fotos: Stiftung Warentest, Wikimedia: Knallerbsen 20050913 696 (Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0)
?
Tagebuch
7
Und welche Knallerbse kracht
nun am schönsten? Leider ist das
Ergebnis nicht für die Öffentlichkeit
bestimmt, aber Felix gibt einen
Tipp: „Die großen Knallerbsen
haben meist besser abgeschnitten
als die kleinen.“
Rolls-Royce Power Systems AG
?!
mal nicht eine große Forscherkarriere seinen
Anfang nimmt, denkt man sich sofort. Und
natürlich soll es für Felix auch in diesen Bereich
gehen. „Meine Studien- und Berufsvorstellungen liegen im naturwissenschaftlichen
Bereich, allerdings kann und will ich mich noch
nicht zwischen diesen entscheiden.“ Erst
einmal plant der Jugend-testet-Sieger ein
Berufspraktikum in der Infektionsforschung.
Als die Benachrichtigung der Stiftung kam,
wusste Felix erst einmal nur, dass er unter den
ersten drei des Produkttests sein würde. Dann
ging es für ein Wochenende nach Berlin.
Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel, Musicalbesuch, Stadtrallye und schließlich die Siegesverkündung – für Felix hätte es nicht besser
kommen können. Obendrauf gab es für seinen
ersten Platz eine Prämie, mit der er seinen
Führerschein finanzieren möchte. Ganz bescheiden betont er aber: „Ich habe nicht wegen
der Aussicht auf den Sieg teilgenommen,
sondern wegen meines Interesses am Testen
und Entwickeln von eigenen Experimenten.
Mitmachen lohnt sich!“ Felix’ Eltern dürften
sogar doppelt froh sein – zum einen, weil ihr
Sohn so erfolgreich ist, zum anderen, weil die
Knallerei ein Ende hat. „Meine Eltern haben
sich nicht gerade über die ganzen Steinchen
auf der Veranda gefreut“, sagt Felix mit einem
Lachen. An Silvester können sie sich allerdings
sicher auf ein ordentliches Feuerwerk gefasst
machen!
Alexander Lemonakis
„Theorie oder
Praxis? Mach
einfach beides!“
Duales Studium bei
Rolls-Royce Power Systems
Ob Informatik, Maschinenbau oder Elektrotechnik –
Lass dich doppelt gut ausbilden!
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Gleichzeitig im Berufsleben und im Studium durchstarten? Mit einem dualen Studium
bei Rolls-Royce Power Systems musst du dich nicht zwischen Studium oder Ausbildung
entscheiden. Du bekommst direkt den perfekten Mix aus Theorie und Praxis!
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Studium bei Rolls-Royce Power Systems!
Ausführliche Informationen zu Studium und Bewerbung findest du unter
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Wollt ihr ebenfalls Produkttester werden?
Der Wettbewerb „Jugend testet“ der
Stiftung Warentest geht in eine neue
Runde. Ihr könnt euch noch bis zum
30. November 2014 online unter
www.jugend-testet.de anmelden.
Dort findet ihr auch weitere Infos.
Das duale Studium bei Rolls-Royce Power Systems:
• Verschiedene Studienfächer: zum
Beispiel Informatik, Maschinenbau
oder Elektrotechnik
• Besuch der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg
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komplette Dauer der Ausbildung –
auch während der theoretischen
Phasen
25.09.14 17:21
8
Tagebuch
&
SCHULE DES JAHRES
2014
Die Gewinner stehen fest!
Wow! Knapp 4 200 Teilnehmer haben auf www.schuledesjahres.de bei der Abstimmung teilgenommen und damit auch die
Schulen des Jahres 2014 gewählt. Wir präsentieren euch hier die Sieger in den vier Kategorien:
1. Platz
1. Platz
1. Platz
1. Platz
in der Kategorie:
Das beste soziale oder
karitative Projekt
in der Kategorie:
Die beste
Schülerfirma
in der Kategorie:
Pimp
your school
in der Kategorie:
Gesundheit
weitergedacht
Paul-PfinzingGymnasium,
Hersbruck
Sophie-SchollGymnasium Itzehoe
Salza-Gymnasium,
Bad Langensalza
ComeniusGymnasium
in Düsseldorf
„Für Euch”
„Yes, we paint”
„Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage”
„Special Olympics”
UNICUM ABI und unser
Wettbewerbspartner, die BARMER GEK, sagen:
Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen Glückwunsch auch an Alexandra B. aus Düsseldorf, die Gewinnerin des iPads.
Der Wettbewerb
UNSER PARTNER
Seit mehr als zehn Jahren vergibt UNICUM ABI
nun schon den Titel „Schule des Jahres“. Wir
wollen damit über das herausragende Engagement berichten, das Schulen und Projekte
leisten, und diesen kreativen Pool der Öffentlichkeit vorstellen. Damit diese Projekte
weitergeführt und verbessert werden können,
vergeben wir neben dem Titel auch eine Siegerprämie über jeweils 2.000 Euro.
Freizeit und Job, Pläne und Meinungen – alles
verändert sich. Versicherte der BARMER GEK
profitieren von gutem Service, starken Leistungen und innovativen Angeboten. Daher
schätzen 8,6 Millionen Menschen die BARMER
GEK als ihre Krankenkasse. Allen, die gerade
kürzlich ihre Ausbildung angefangen oder ihr
Studium bald beginnen, bieten wir Tipps und
Anregungen zu Fitness und Gesundheit unter:
www.barmer-gek.de/107116. Unsere Jugendberater beantworten außerdem Fragen
rund um Gesundheit, Berufsstart und Ausbildung: www.barmer-gek.de/107099. Sie
können uns auch auf Facebook besuchen:
www.facebook.com/barmer.gek.
Tagebuch
1. Platz
„Schule ohne Rassismus - Schule
mit Courage“ ist ein europaweites
Projekt, das Jugendlichen die
in der Kategorie:
Möglichkeit bietet, das Klima an
Das beste soziale oder
ihrer Schule aktiv mitzugestalten,
karitative Projekt
indem sie sich bewusst gegen jede
Form von Diskriminierung, MobPaul-Pfinzingbing und Gewalt wenden. In
Gymnasium,
diesem Rahmen haben sich
Hersbruck
Schüler eine besondere Foto„Schule ohne Rassismus –
Aktion ausgedacht. Auf den Fotos
Schule mit Courage”
wurden einige Lehrer als einer
Randgruppe zugehörig dargestellt, als deren Mitglieder sie im
Lehrerberuf möglicherweise mit
Anfeindungen zu rechnen hätten.
Die Fotos wurden großformatig
und zunächst völlig unkommentiert in einer Nacht-und-NebelAktion im Schulhaus aufgehängt.
Einen Tag später wurde an jedem
Bild die Bildunterschrift „Und
wenn‘s so wär?“ angebracht. An den nachfolgenden Tagen gingen die
Schüler des Projektes durch die verschiedenen Klassen, um über die
Aktion aufzuklären und um einen Austausch über das Thema zu fördern.
Mit Hilfe des Preisgeldes möchten die Schüler auch in Zukunft nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen entwickeln,
um Diskriminierungen zu überwinden.
1. Platz
Das Salza-Gymnasium besteht aus
zwei Schulteilen, dem 1867 erbauten Teil „Schulplatz“ und dem
in der Kategorie:
1981 erbauten Teil „Hannoversche
Pimp
Straße“. Aufgrund der angeyour school
spannten Haushaltslage des
Schulträgers, Unstrut-HainichSalza-Gymnasium,
Kreis in 99974 Mühlhausen, ist ein
Bad Langensalza
Investitionsstau von ca. 1,7 Mio.
„Yes, we paint”
Euro aufgelaufen. Dabei ist die
Schule stark renovierungsbedür f tig - manche Räume am
Schulteil Hannoversche Straße
befinden sich zum Beispiel noch
im Zustand des Jahres 1984, so
haben die Räume dort seit 30
Jahren keine neue Farbe mehr
gesehen. Am Schulteil Schulplatz
wurden zwar dringende Investitionen in eine neue Elektroanlage
vorgenommen, eine anschließende Renovierung der Räume ist aus o.
g. Gründen jedoch unterblieben. Mit dem Projekt „Yes, we paint!“ haben
die Schüler des Salza-Gymnasiums es sich zum Ziel gesetzt, die Schulen
im Innenbereich neu zu gestalten, um eine freundliche und förderliche
Lernatmosphäre im Schulalltag zu fördern.
1. Platz
„Für Euch“ besteht aus zehn
Mädchen im Alter von 14 bis 16
Jahren, die sich ein gemeinsames
in der Kategorie:
Ziel und UmsetzungsmöglichDie beste
Schülerfirma
keiten überlegt haben. Bei Kinderveranstaltungen – damit sind
Geburtstage, Abschlussfeste,
Sophie-SchollGymnasium Itzehoe Mottopartys und so weiter gemeint – können sie dieses Haupt„Für Euch”
ziel perfekt umsetzen. Bevor mit
den Planungen begonnen wird,
hören sie sich die Wünsche und
Vorstellungen der Kinder an, um
ihnen ihre ganz persönliche Feier
zu ermöglichen. Ganz „nebenbei“
ist während der Ausarbeitung der
Geschäftsidee ein weiteres Ziel
entstanden: Eltern, die durch die
Geburtstage ihrer Kinder gestresst sind, etwas zu entlasten und
ihnen die Arbeit der Planung und Durchführung abzunehmen. Gleichzeitig können die Schülerinnen dadurch einen Einblick in die Welt
der Erzieher und Erzieherinnen bekommen. Mit dem verdienten Geld
möchte die Schülerfirma am Ende des Projektes einerseits einen Teil
für einen wohltätigen Zweck spenden und andererseits sich selber
eine kleine Feier ermöglichen.
1. Platz
Vom 19.–23.Mai fanden die Special Olympics, die nationalen
Spiele für Menschen mit geistiger
in der Kategorie:
Behinderung, in Düsseldorf statt.
Gesundheit
Mehrere tausend Athleten und
weitergedacht
Betreuer wurden hierzu in der
Stadt begrüßt. Die große SportComeniushalle des Comenius-Gymnasiums
Gymnasium
war der Austragungsort für die
in Düsseldorf
Basketball-Wettkämpfe. Bis zu 70
„Special Olympics”
Oberstufenschüler innen und
Oberstufenschüler engagierten
sich als freiwillige Helfer in verschiedenen Bereichen und Sportarten bei diesem Event. Dabei
haben sich die Schüler bei der
Betreuung von Sportlern, dem
Entwurf von Logos und Designs
für das Event sowie einer Luftballonaktion eingebracht. Das Thema Inklusion und Behinderung wurde
zum Unterrichtsthema gemacht. Aktuell arbeiten zwei Schüler an der
Gründung einer Basketballmannschaft für Menschen mit geistiger
Behinderung. Mit der Siegerprämie soll das Projekt weiter geführt und
ein neues Sportteam gegründet werden.
9
Tagebuch
Wie erstelle ich
eine App?
In eurem Kopf spukt eine geniale Idee
für eine Smartphone-App, doch ihr
wisst nicht recht, wie ihr sie verwirklichen sollt? Dann solltet ihr einen Blick
auf die folgenden Angebote werfen.
UNICUM ABI zeigt, wie ihr eure eigene
App erstellen könnt.
Aus dem Kopf auf den Screen
Ausprobieren, dran bleiben, durchbeißen
Ihr habt eine ähnlich gute App-Idee, aber keine Programmierer in der
Rückhand? Kein Problem, mittlerweile gibt es Baukästen für die AppEntwicklung - leicht zu bedienende WYSIWYG-Editoren („What You See
Is What You Get“), die einem die aufwändige Programmierarbeit in
vielen Bereichen abnehmen. Die gewünschten Funktionen und Verhaltensweisen der App lassen sich einfach per Mausklick hinzufügen und
ändern. Werden die individuellen Vorstellungen nicht von den Möglichkeiten der vorgefertigten Module abgedeckt, sind Programmierkenntnisse jedoch nötig.
Die Entwicklung einer App erfordert viel Zeit, Motivation und Durchhaltevermögen. Auch wenn Baukasten-Editoren die Arbeit an der eigenen App deutlich erleichtert haben: Die (gedankliche) Planung der
App sollte schon abgeschlossen sein, bevor man sich an die Schritte
der Umsetzung macht. Und wenn ihr euch ernsthaft mit der AppEntwicklung auseinandersetzen wollt und eigene Vorstellungen habt,
die sich nicht mit den vorgefertigten Bausteinen realisieren lassen,
müsst ihr Programmieren lernen!
Sascha Gull
Ein Softwareentwicklerteam des „Massachusetts Institute of Technology“ gibt euch mit Google den kostenfreien „App Inventor“ mit sattem
Funktionsumfang an die Hand. Mit grafischen Bausteinen lässt sich im
Browserfenster die eigene Android-App Stück für Stück zusammensetzen
und nach den eigenen Vorstellungen mit zahlreichen Funktionen
versehen. Vom Aufbau der Benutzeroberfläche bis zum Layout können
alle Bereiche der App selbst bearbeitet und editiert werden. Hilfreich:
Das Tool bietet eine ausführliche Dokumentation mit zahlreichen Tutorials, um Anfängern ohne Vorkenntnisse den Einstieg zu erleichtern.
Das eigene Mobile Game entwickeln
Ihr habt ein spannendes Spielkonzept vor Augen und wollt eure Ideen
lebendig werden lassen? Auch für Mobile Games gibt es mittlerweile
Lösungen, um den Traum vom eigenen Spiel fürs Smartphone wahr
werden zu lassen. Das „App Game Kit“ bietet eine Umgebung zum
Entwickeln eigener Spielideen für alle gängigen Plattformen, richtet
sich aber in erster Linie an erfahrene Nutzer mit entsprechenden
Vorkenntnissen: Ohne ein grundlegendes Verständnis der Programmiersprache BASIC geht hier nichts!
Bevor ihr euch an die Arbeit macht, beantwortet
euch folgende Fragen:
Was soll meine App können? Wie soll sie aussehen?
Macht euch Gedanken über das Konzept eurer App. Beschränkt
euch bei der Planung auf die wesentlichen Funktionen und schaut,
ob es bereits vergleichbare Apps gibt – was könnt ihr besser machen?
Habe ich genug Zeit für mein App-Projekt?
Egal, ob nach dem Baukasten-Prinzip oder komplett in Eigenregie: Zeitaufwändig ist der Weg von der Planung bis zur Umsetzung
einer App immer. Deshalb im Voraus abschätzen, wie viel Zeit man
investieren will.
Habe ich die nötigen Programmierkenntnisse?
Android wird größtenteils in Java geschrieben - entsprechende
Kenntnisse sind für ambitionierte App-Entwickler daher unumgänglich. Für die Entwicklung eines Spiels im „App Game Kit“ werden zudem Kenntnisse in der Programmiersprache BASIC benötigt.
Foto: Hersteller, ZDF/Fabian Preuschoff, Thinkstock
Android-App erstellen mit dem App Inventor
Foto: Thinkstock
10
Tagebuch
11
Ein-SatzUnterhaltung
Musik – Album (bereits erschienen)
Alt-J –
This Is All Yours
Betörende Melodien plus charismatische
Stimme mal fragile Songkunst gleich DER
Indie-Soundtrack für düstere Herbsttage.
Hörspiel (bereits erschienen)
Förderschulklassenfahrt 2
– Klaas Heufer-Umlauf und
Jan Böhmermann
Wenn ihr nicht blöderweise selber Sonderschüler oder komplett spaßbefreit seid, dann besorgt
euch doch bitte dieses überragende Meisterstück rund um
den Ausflug von fünf „Feinden und einem Proletenhund“
in einen abgehalfterten Vergnügungspark.
Studienwahlmessen für
Abiturienten und
Oberstufenschüler
STUTTGART | 22.11.
Liederhalle |
9-16 Uhr
MÜNSTER | 30.11.
Mensa am Ring |
9-16 Uhr
1.500
ÜBER
Musik – Album (ab 7. November)
Antilopen Gang –
Aversion
ELOR E
H
C
A
M
B
RAM
PROG
Unwissende mögen die vier Gangmitglieder als „Hipster-Hip-Hop“ bezeichnen,
aber sie wissen’s halt nicht besser, denn
das Debütalbum des Rap-Duos überzeugt komplett in
Sachen Beats, Texte, Flow, Einstellung und Humor, bäm.
Foto: Hersteller, ZDF/Fabian Preuschoff, Thinkstock
Foto: Thinkstock
TV-Show – Donnerstagabends auf
ZDF NEO (und in der Mediathek)
NEO MAGAZIN mit
Jan Böhmermann
Findigen Lesern wird auffallen, dass Jan Böhmermann
wieder Teil eines Tipps ist, aber seine satirische Spartenkanal-Sendung hat es einfach verdient, massiv eingeschaltet und abgefeiert zu werden, und obendrauf könnt
ihr eure Eltern milde stimmen, weil ihr euch mal nicht auf
Pro 7, RTL und Co. rumtreibt.
Barbara Kotzulla, Merel Neuheuser
FINDE DEIN WUNSCH-STUDIUM!
Infos & Anmeldung:
www.bachelor-and-more.de
Wege ins
Ausland: das
ISAP-Programm
Eine spannende Möglichkeit, im Studium
einen Auslandsaufenthalt einzulegen, ist
„go out! studieren weltweit“ ist eine gemeinsame Kampagne des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des
Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Über verschiedene Kanäle – online, im Printbereich und über Messeauftritte – informiert sie Schüler und Studierende über studienbezogene Auslandsaufenthalte. Mehr Info unter www.go-out.de.
das ISAP-Programm, abgekürzt für „Integrierte Studien- und Ausbildungspartnerschaften“.
Was sich hinter diesem langen Titel versteckt? Hier kommt´s.
Tradition kann auch was Tolles sein. So etwa
bei der Förderung von Auslandsaufenthalten
deutscher Studenten. Die nämlich schickte
der DAAD bereits vor 35 Jahren mit dem
IAS-Programm in die Ferne. 2001 wurde
das Programm dann zu ISAP umgetauft und
umgestellt, um den gegenseitigen Austausch
in Schwung zu bringen – also auch ausländische Studenten zu einem Studienaufenthalt
in Deutschland zu bewegen. Seitdem ist das
Programm immer weiter gewachsen, mittlerweile werden jährlich um die 160 Projekte
gefördert. Im Fokus von „ISAP“ stehen
Zielländer, die nicht unter die Mobilitätsprogramme der Europäischen Union fallen.
Das heißt: ISAP umfasst viele spannende
Länder, das Angebot reicht von Argentinien
über Indien bis zu den Vereinigten Staaten.
Insgesamt 24 verschiedene Zielländer sind
bei den diesjährigen Projekten vertreten,
teilweise mit nur einer einzigen Hochschulkooperation, teilweise aber auch mit über 50
Universitäten.
Tolle und sichere finanzielle Förderung
Die Teilnehmer an dem Programm beginnen zunächst ihr reguläres Studium an der
Heimatuniversität, bevor sie sich für die Teilnahme an ISAP bewerben. Voraussetzungen
sind gute Leistungen im bisherigen Studium
sowie Kenntnisse über das Gastland und die
dortige Unterrichtssprache. Außerdem müssen beim Antritt des Auslandsaufenthaltes
bereits mindestens zwei Semester absolviert
worden sein. Wird man für die Teilnahme
ausgewählt, geht man nicht alleine, in den
meisten Fällen sind es Gruppen von drei
bis fünf Studenten, die gemeinsam an dem
Programm teilnehmen. Je nach Hochschule
und Studienfach verbringen sie dann ein
oder zwei Semester im Ausland. In einigen
Fällen kann neben dem Studium auch ein
Praxissemester vor Ort gemacht werden, Vo-
raussetzung ist jedoch immer die Anerkennung der Leistung an der Heimatuniversität.
Dadurch ergibt sich ein großer Vorteil für
die ISAP-Studenten, denn diese Anrechnung
bedeutet, dass sie das Studium genau wie
ihre daheim gebliebenen Kommilitonen in
der vorgesehenen Zeit beenden können. Ein
weiterer Vorteil ist die Förderung, die man
vom DAAD erhält: Wer am ISAP-Programm
teilnimmt, der bekommt ein Vollstipendium
und zusätzlich eine Reisekostenpauschale sowie eine Krankenversicherung. Da außerdem
ein Großteil der Studiengebühren erlassen
wird, sind die finanziellen Hürden eines
ISAP-Auslandsaufenthalts niedrig. Auch die
ausländischen Studierenden, die im Zuge
des Programms nach Deutschland kommen,
können abhängig von ihrem Heimatland eine
Förderung vom DAAD erhalten.
Botswana? USA? Beides geht – und noch
viel mehr!
Genau wie beim in der letzten UNICUM
ABI-Ausgabe vorgestellten Bachelor PlusProgramm sind auch beim ISAP-Programm
viele exotische Studiengänge vertreten.
Die TU Clausthal beispielsweise bietet die
Teilnahme an dem Programm für das Fach
Bergbau an, die TU Braunschweig sogar für
Luft- und Raumfahrttechnik. Kein Fachgebiet ist ausgeschlossen und auch was die
Zielländer angeht, ist das Angebot weit gefächert. Viele Kooperationen bestehen mit
Universitäten in den Vereinigten Staaten,
gleichzeitig gibt es Standorte in Botswana,
Südkorea und Peru. Durch die Verbindungen zwischen den deutschen und den
ausländischen Universitäten werden immer
neue Möglichkeiten für Partnerschaften ge-
Die USA sind ein besonders beliebtes
Ziel für ISAP-Austauschstudierende
Foto: Thinkstock
funden, wodurch es immer mehr Studenten
ermöglicht wird, während des Studiums ins
Ausland zu gehen.
Einer von ihnen ist Benjamin Rowles. Er
studiert Theater- und Medienwissenschaft
an der FAU Erlangen-Nürnberg und verbrachte 2013 ein Semester an der Concordia
University in Montréal am Department of
Theater. Ihn interessierte besonders der
„Clash“ der akademischen Kulturen: „Die
Besonderheit unseres ISAP-Austauschs ist,
dass ein Institut mit wissenschaftlich-theoretischem Schwerpunkt einen Austausch
mit einem praktisch-künstlerisch ausgerichteten Institut eingeht, diese unterschiedliche
Ausrichtung war für mich sehr interessant.“
Gemeinsam mit sechs kanadischen Studenten, die im Sommersemester zunächst
in Deutschland waren, begann die Gruppe
der ISAP-Teilnehmer die Projektarbeit für
eine Aufführung, welche dann in Kanada
auf einem Theaterfestival der Uni gezeigt
wurde. Aus seiner Erfahrung sind die wichtigsten Vorteile des Programms „die enge
Bindung der internationalen Gruppe, das
gemeinsame Projekt, die gute Betreuung
sowie der Austausch zwischen deutscher
studieren
weltweit
Theaterwissenschaft und kanadischer Praxisausbildung.“
Kleine Entscheidungshilfe
Auf den Seiten des DAAD (siehe unten)
findet sich eine Liste mit Studiengängen
und Standorten, die durch das ISAP-Programm gefördert werden. Für alle, die noch
unsicher sind, wann das ISAP-Programm
das richtige ist, gibt es hier eine kurze Entscheidungshilfe:
Wer sich noch nicht sicher ist, ob oder für
wie lange er bzw. sie während des Studiums
ins Ausland gehen möchte, sollte sich für
ISAP interessieren. Das Programm bietet im
Gegensatz zu festen Auslands-Studienphasen, wie sie für das in der vergangenen Ausgabe vorgestellte Bachelor-Plus Programm
kennzeichnend sind, die Möglichkeit, für
entweder ein oder auch zwei Semester im
Ausland zu studieren. ISAP eignet sich auch
dann, wenn man sein Studium möglichst in
der Regelstudienzeit abschließen möchte.
Der ISAP-Austausch beruht nämlich darauf,
dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Heimatuni anerkannt werden.
So droht kein Zeitverzug nach der Rückkehr.
Das Wichtigste in Kürze:
Name des Programms: ISAP (Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften)
Auslandsaufenthalt: 1–2 Semester, je
nach Hochschule sind Studien- oder Praxissemester vorgesehen.
Vorteil: Man erhält eine umfangreiche
finanzielle Unterstützung und die Anerkennung der Leistungen an der Heimatuni
ist garantiert.
Nützliche Links
Informationen über das Studium im Ausland:
www.daad.de/ausland
www.go-out.de
Informationen über das ISAP-Programm:
www.daad.de/isap
… oder ihr fragt direkt beim Akademischen
Auslandsamt eurer Wunschhochschule.
Zukunftsmusik
>> News
Virtuelle MINT-Messe
Auszeichnung
Karrierezentrum
Wie funktioniert denn bitte eine virtuelle
Messe? So: Auf einem virtuellen Messegelände treffen Interessentinnen für MINTBerufsfelder auf relevante Hochschulen,
Institutionen und Arbeitgeber der Zukunft.
Die MINT me öffnet am 29./30. Januar 2015
ihre virtuellen Pforten extra für Mädels –
dass diese in Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik heiß
begehrt sind, ist ja kein Geheimnis. Ergänzt
wird das Online-Meeting übrigens durch
ein Rahmenprogramm, in dem Experten
auf den Gebieten MINT, Frauen in MINTBerufen, Karriere und Familie ihr Wissen
teilen.
Jugend creativ – Immer mobil, immer online
Worum es geht: chatten, surfen, spielen: Dank digitaler Medien geht das heutzutage fast
immer und überall. Welchen Stellenwert das Internet für euch hat und welche Gedanken ihr
mit dem Thema Mobilität verbindet, könnt ihr beim 45. Internationalen Jugendwettbewerb
„jugend creativ“ in Bildern und Kurzfilmen zeigen.
Was ihr gewinnen könnt: attraktive Sach- und Geldpreise. Deutschlands beste Nachwuchskünstler
verbringen im Sommer 2015 einen einwöchigen Kreativworkshop in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an der Ostsee. Im Bereich Bildgestaltung haben die
erstplatzierten Bundessieger sogar die Chance auf eine internationale Auszeichnung.
Wer dahintersteckt: die Volksbanken und Raiffeisenbanken.
So teilnehmen: Die Wettbewerbsunterlagen sind in den teilnehmenden Volksbanken und
Raiffeisenbanken erhältlich. Dort könnt ihr eure Beiträge auch bis zum 20. Februar 2015
(in Bayern bis zum 3. Februar 2015) einreichen.
Weitere Infos unter www.jugendcreativ.de.
>> Bilderrätsel
Welchen Beruf suchen wir hier?
Die Lösung findet ihr auf Seite 30.
Kennt ihr schon unser
UNICUM Karrierezentrum? Nein? Dann
solltet ihr unser Jobpor tal dr ingend auf
eure to-surf-Liste packen! Das sagen nicht
nur wir (natürlich!), sondern auch der
Qualitätstest „Deutschlands beste Jobportale“. Dort erhielt das UNICUM Karrierezentrum nämlich jüngst ein Gütesiegel und
belegte Platz 3 in der Kategorie „SAY-Recruiting“ (Studenten, Absolventen, Young
Professionals). Lasst euch nicht verwirren:
Auch für Schüler bieten wir dort praktische
Karrieretipps, Hilfestellungen zu Entscheidungsfindungen und eine umfangreiche
Jobbörse. Seht selbst: karriere.unicum.de
>> Ungewöhnliche
Studiengänge
FORENSIC ENGINEERING
(B. ENG – BERUFSBEGLEITEND)
Hochschule: ein Kooperationsprojekt der
PAN AMP AG Hamburg und der Hochschule
Wismar (darunter auch WINGS, das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar).
Darum geht es: Ausbildung von Spezialisten für den Kampf gegen Internetkriminalität.
Zugangsvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung plus eine berufspraktische Tätigkeit (Vorpraxis) von mindestens
sechs Monaten.
Das steht (u. a.) auf dem Stundenplan:
Einführung in die Informatik, Kriminalistik,
Polizei- und Ordnungsrecht, Programmierung oder Data Mining.
Was man damit beruflich werden kann:
Spezialisten, um Datenspuren nachzugehen und Täter und Tatbeteiligte zu ermitteln.
Wermutstropfen: Der Semesterbeitrag
liegt bei 3.820 Euro.
Foto: Jens Wiesner, UNICUM Karrierezentrum
>> Wettbewerb
des Monats
>> News
Texte: Merel Neuheuser
14
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Auf Du mit der Crew
I m s c hw e d is c he n E inr ic h t ungsh au s k ann m an n ic h t nur w un de r b ar s t ö b e r n, I nsp ir a t ione n a b s t au b e n o de r K ö t t b ul l ar e s s e n, m an k ann dor t
au c h s e ine K ar r ie r e s t ar t e n. IK E A b il de t s e ine n N ac hw u c hs n äml ic h in
v e r s c h ie de ne n A u sb il dungsb e r u f e n au s . W ie e s is t , dor t s e ine n Han de l s f ac hw ir t z u m ac he n, b e r ic h t e t e uns K imb e r l y C ho w (22) im I n t e r v ie w.
In deinem Lebenslauf finden sich viele Nebenjobs, darunter auch ein Job bei IKEA.
Bist du so zu deiner Ausbildung gekommen?
Durch meine zahlreichen Nebenjobs habe
ich gemerkt, dass ich gerne im Service arbeite
und gerne mit Menschen zu tun habe. Den
Nebenjob bei IKEA habe ich gezielt angefangen, weil ich schauen wollte, ob IKEA ein
guter Ausbilder für mich wäre. Ein Studium
kam für mich nicht infrage, ich wollte etwas
Praktisches machen. Bei Recherchen bin ich
auf den Handelsfachwirt gestoßen und habe
dann geschaut, welche Unternehmen diesen
anbieten. Bei IKEA haben mich dann vor allem
die Internationalität und die tollen Sozialleistungen überzeugt.
Konntest du dir deine Einsatzorte selber
aussuchen?
Nein, das organisiert IKEA. Das ist eine
Sache, über die man sich vorher im Klaren sein
muss: Man sollte bereit sein, deutschlandweit
zu arbeiten. Insgesamt durchlaufen wir drei
Häuser. Mein erstes Haus war bei Kamen,
danach kamen – durch Zufall – zwei verschiedene Häuser bei Köln. Das ist eher ungewöhnlich. Der erste Standort ist das Stammhaus.
Da verbringt man die ersten 18 Monate und
durchläuft alle Abteilungen. Dazu gehören
Fotos: Moritz Hagedorn, IKEA
Welche Vorzüge hast du denn durch diese
Sozialleistungen?
Wenn ich meinen Freundinnen erzähle, was
ich bekomme, dann sind die immer ganz fassungslos. Unser Gehalt ist überdurchschnittlich. Wir bekommen eine Firmenrente, vermögenswirksame Leistungen und eine Unfallversicherung. Schön ist auch, dass mir pro
Monat zwei Heimfahrten bezahlt werden.
Obendrauf gibt es auch noch eine Bahncard
50, Komplettversorgung während unserer
Unterrichts-Phasen und eine Wohnung nahe
des Hauses, in dem wir aktuell arbeiten. Prozente auf das Sortiment sind außerdem auch
eine nettes Plus.
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unter anderem die Verkaufsabteilungen, der
Kundenservice, die Logistik, das lokale Marketing oder auch der Food-Bereich.
Dann lernst du dabei ja Berufe aus total
verschiedenen Bereichen kennen …
Ja, absolut. Man muss sich jedes Mal auf
einen komplett neuen Bereich einstellen und
lernt neue Berufsfelder kennen, aber auf diese
Weise kann man gut ausprobieren, was einem
tatsächlich Spaß macht. Das ist auch wichtig,
um zu verstehen, wie die Abteilungen zusammenhängen und wieso welche Abläufe wie
laufen müssen. Am Ende wählen wir den
Fachbereich, der uns am besten gefiel. Bei mir
ist das der Kundenservice und die Küchenabteilung in der Möbelausstellung als zweite
Facheinarbeitung.
Du bist jetzt im letzten Teil der Ausbildung
zur Handelsfachwirtin. Insgesamt wirst du
am Ende drei Abschlüsse in der Tasche haben.
Erzähl mal, was das bedeutet …
Den Part der „Kauffrau im Einzelhandel“
habe ich bereits abgeschlossen. Am Ende gab
es eine mündliche und eine schriftliche Prüfung. Jetzt ist die Ausbildung in einer anderen
Phase, die einem dualen Studium ähnelt. Zum
Lernen bekommen wir wöchentlich drei Lernstunden zur Verfügung gestellt. Jetzt gibt es
keine Zwischenprüfungen mehr, sondern eine
mündliche und eine schriftliche Prüfung am
Ende. Das ist anstrengend, aber machbar.
Schlussendlich haben wir dann auch noch
einen Ausbilderschein.
Fotos: Moritz Hagedorn, IKEA
Du hast zu Beginn des Gesprächs gesagt,
dass dir die Internationalität von IKEA sehr
wichtig war. Warst du bereits im Ausland?
Ja, obwohl es zu Beginn eigentlich gar nicht
angekündigt war. Das Angebot war eine Riesenüberraschung. Unterstützt vom Programm
„Leonardo da Vinci“ durfte ich für drei Wochen
in einem britischen Haus arbeiten. Ich bin
gemeinsam mit meiner besten Freundin Laura
dorthin gegangen und wir haben unsere Erfahrungen auch in einem Blog festgehalten
(siehe Box). Ich durfte dort in meinem Fachbereich Kundenservice arbeiten, was aufgrund
der englischen Fachbegriffe gar nicht so leicht,
aber total spannend war.
Dieses Foto entstand bei einem Fotoshooting für die neue IKEA Azubikampagne.
Natürlich war Kimberly auch dort als Botschafterin für IKEA dabei.
Funktioniert IKEA im Ausland genauso wie
in Deutschland?
Im Großen und Ganzen ja. Dort macht man
zwar dieselbe Arbeit, aber auf etwas anderen
Wegen. Ich habe daran gemerkt, dass Deutschland sehr durchgeregelt ist. Einen kleinen
Unterschied merkt man auch in den Restaurants: Es gab tatsächlich zu jeder Mahlzeit
Baked Beans! Das Angebot ist jeweils leicht
aufs Land abgestimmt.
IKEA duzt die Kunden prinzipiell, ist das
Unternehmen als Arbeitgeber ähnlich
herzlich?
Auf jeden Fall! Würde hier jemand von oben
herab reden, würde das sehr negativ auffallen.
Wir haben sehr flache Hierarchien, kurze
Dienstwege und duzen sogar die Einrichtungshauschefs. Und niemand nimmt einem Fehler
krumm. Besonders während der Ausbildung
werden diese eher als Lernmöglichkeit gesehen.
Findet man während der Ausbildung schnell
Anbindung an junge Leute?
Bei IKEA arbeiten sehr viele junge Leute und
man bekommt superschnell Kontakt. Nach der
ersten Woche im neuen Haus hat man meist
schon ein paar Nummern im Handy. Außerdem
sind wir auch in den Firmenwohnungen meist
mit mehreren Personen untergebracht, haben
aber immer unseren eigenen Bereich. Momentan wohne ich mit einem schwedischen
Praktikanten zusammen. Der lacht übrigens
immer über unsere Aussprache der Produktnamen.
Lernt man auch ein bisschen Schwedisch?
Das könnte man theoretisch tatsächlich.
Aber die Aussprache ist schwierig. Man bekommt allerdings viel von der schwedischen
Kultur mit.
Kurzfragen
Mein persönlich liebstes Produkt:
Meine Matratze „Hamarvik“. Eine Taschenfederkernmatratze mit einer Latex-Schicht
und einer Memory-Schicht – darauf schlafe
ich wie auf Wolke sieben!
So viele Hot Dogs esse ich im Monat:
Da ich Vegetarierin bin: gar keine. Ich esse
dafür gerne die Mozzarella-Tasche und
stopfe dort die Röstzwiebeln und Gurken
hinein.
Eine witzige Info über IKEA, die kaum
einer weiß:
Dass den Produktgruppen bestimmte Namensgruppen zugeordnet sind. Die Sessel
tragen beispielsweise schwedische Männernamen. Die Betten sind nach Flüssen
und Gewässern benannt.
Kimberly, die Bloggerin
Wollt ihr noch mehr Einblicke in Kimberlys Ausbildung? Auf www.ausbildung.ikea.de findet ihr unter dem Reiter
„Azubis berichten“ ihre gesammelten Erfahrungen. „Etwa alle zwei Monate blogge ich darüber, was hier passiert,
was los ist, wenn es mal stressig ist oder welche Neuigkeiten es gibt“, fasst Kimberley zusammen, was ihr in ihrem
Blog findet. Außerdem findet ihr dort auch weitere Infos zum Handelsfachwirt und weiteren Ausbildungsberufen.
Zukunftsmusik
… w e n n i h r e u c h f ü r e u r e n e r s t e n J o b b e w e r b t? O d e r
gibt es doch einen heiml ichen Spitzenreiter der
B a c h e l o r- u n d M a s t e r k l a s s e n? W i r h a b e n f ü r e u c h
nachgef ragt.
Nach dem Abi stehen eine Menge Entscheidungen an. Dabei geht
es nicht nur um die Frage, welche Stadt oder welches Fach, sondern
auch um die Hochschulform – auch hinsichtlich auf spätere Berufschancen. Ist eine Privat-Uni besser als eine staatliche Universität?
Oder doch lieber zur FH? Und welcher Abschluss ist der beste? Denn
obwohl mit dem Bologna-Abkommen alle Bachelor-Abschlüsse
gleichwertig anerkannt werden sollen, ergeben sich doch einige
Unterschiede zwischen den Hochschulen.
Bachelor oder Master heißen, meint die Expertin, die selbst lange
als Personalerin tätig war und Unternehmen berät. Dabei unterscheide sich gerade die Ausbildung an Universitäten und an Fachhochschulen inhaltlich sowie bezogen auf die Wertigkeit, sagt sie.
„Die FH ist viel verschulter und impliziert eine viel intensivere
Betreuung. An der Universität hingegen gibt es noch viel stärker
das akademische Lernen, das eigenverantwortliche Lernen, das
selbstbestimmte Lernen. Ferner unterrichten an der FH meist
Dozenten aus der Praxis, an der Uni sind es Wissenschaftler mit
mehr oder weniger starkem Praxisbezug.“
Da gibt es zum Beispiel eine immer größer werdende Anzahl an
privaten Hochschulen, die mit ihren Abschlüssen große Karrierechancen versprechen. Doch gerade dort sollte man genau hinschauen, Ob Unternehmen letztendlich Absolventen wegen einer bestimmten
erklärt Karriereberaterin Dr. Julia Funke: „Bei den privaten Hoch- Hochschulform bevorzugen, ist schwer zu sagen. Viele Personaler
schulen gibt es verschiedene Ligen. Zweitrangige Hochschulen haben argumentieren so wie die Unternehmensberatung McKinsey, die
auf eine Anfrage zu dem Thema sich wie folgt
oftmals ähnliche Curricula für all ihre Fächer.“
Viele ihrer Kunden, die eine solche HochschulBewerber sollten vor allem äußert: „Wir suchen generell Persönlichkeiten.
form besucht haben, hätten nur schwer eine durch besondere Qualitäten Menschen, die gezeigt haben, dass sie sich
engagieren und hohe Einsatzbereitschaft erAnstellung bekommen, erzählt sie. Einen Wegüberzeugen
bringen können. Außerdem achten wir auf einen
weiser hin zu einer seriösen Hochschule bietet
die Seite www.wissenschaftsrat.de. Dort werden alle Hochschulen hervorragenden Universitäts-abschluss, sehr gute analytische und
kommunikative Fähigkeiten, Englischkenntnisse sowie außeruniaufgeführt, die einen anerkannten Abschluss aufweisen.
versitäres Engagement.“ Davon ist auch Katja Loose überzeugt,
Namenhafte Privatuniversitäten versprechen ein berufsorientiertes die meint, dass Bewerber nicht nur mit guten Noten oder ihrem
Lernen und ein großes Netzwerk in die Unternehmenswelt. Bringt Abschluss, sondern vor allem durch ihre besonderen Qualitäten
dieses Extra-Vitamin-B tatsächliche Vorteile bei der Jobsuche? und Praxiseinsätze überzeugen sollten. Die Karriereberaterin Dr.
„Einige Universitäten haben Kooperationen mit Unternehmen, bei Julia Funke sieht hingegen immer noch die Tendenz dazu, dass
denen deshalb mehr darauf geachtet wird, von welcher Uni der gerade für Top-Positionen der Abschluss an einer Universität beBewerber kommt. Aber es ist nicht per se der Fall, dass Bewerber vorzugt wird. Doch auch sie sagt resümierend: „Der Arbeitsmarkt
von der Privatuni besser sind oder bervorzugt eingestellt werden“, ändert sich so rasend, dass sich auch hier die Ansprüche und Beweiß die Management- und Karriereberaterin Katja Loose. Über- gehrlichkeiten ändern.“
haupt sei es für Personaler heute schwer, einen Unterschied zwischen
Christina Scholten
den Abschlüssen und ihrer Wertigkeit zu machen, die allesamt
Foto: PR
Sind alle
Abschlüsse
gleich viel
wert?
Foto: Thinkstock
18
Rubrik
Zukunftsmusik
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Foto: PR
Vor deiner Karriere als Musiker hast du
Informatik studiert und auch in diesem
Beruf gearbeitet. Wie kam es dazu?
Ich habe mich seit meiner Kindheit für
Computer interessiert und bin damit aufgewachsen. Aber als Informatiker habe ich nur
gearbeitet, um meine Rechnungen und die
Miete zu bezahlen. Nach der Schule gab es für
mich keine andere Wahl. Meine Eltern waren
nicht reich, ich konnte mich nicht mit 16
Jahren hinstellen und verkünden: „Ich werde
jetzt Musiker!“. Ich habe mein Studium jedoch
sehr genossen – und die Fähigkeiten, die ich
erlernt habe, helfen mir jetzt weiter. Als Independent-Musiker kann ich meine eigene
Homepage erstellen. Ich designe jede Grafik
und meine Album-Cover selbst.
Zu Beginn deiner Karriere sollst du tagsüber
in deinem alten Job gearbeitet haben, warst
am Abend als Kellner angestellt und hast
Auf UNICUM.de/nickhoward erfahrt ihr noch mehr über den
smarten Briten und sein aktuelles Album „Living in Stereo“
nachts dann Musik gemacht ...
Oh, da habe ich für vier Jahre in New York
gelebt. Ich weiß, das klingt schon sehr verrückt, aber zu diesem Zeitpunkt war ich 22 und
es war einfach nur cool. Es war einfach dieses
Gefühl: „Wow, ich bin in New York! Jetzt werde
ich Musiker!“. Es hat sich alles einfach richtig
angefühlt – aber ich bin froh, dass ich nicht
mehr in einem Restaurant arbeiten muss.
Würdest du denn jemals wieder zurück in
deinen alten Job als Informatiker gehen?
Nein, das ist wirklich nicht etwas, was ich
jeden Tag bis zum Ende meines Lebens machen
will. Musik wird immer ein großer Teil sein. Ich
kann mir vorstellen, später, mit 40 oder 50, in
anderen Bereichen des Musikbusiness zu
arbeiten oder etwas komplett anderes zu
machen. Und auch dabei werden meine Computer Skills sicherlich hilfreich sein. Schließlich ist die Musikproduktion mittlerweile
komplett digital, ich benutze Computer jeden
Tag. Ich werde immer ein Nerd bleiben.
Fragen dich deine Freunde und Familie öfter
nach Hilfe mit dem PC oder nach einem Song?
Meine Mutter braucht ständig Hilfe mit
ihrem Computer, das ist schon lustig. Aber
ansonsten hält es sich die Waage, ich würde
50/50 sagen! (lacht)
Interview: Barbara Kotzulla
Verändere die Welt.
Foto:
Duale InformatIkstuDIengänge an Der norDakaDemIe
MIT IT IST ALLES MÖGLICH.
19
Zukunftsmusik
Digitale
Köpfe
So sehen digitale Köpfe aus. Diese vier Personen tragen diese Bezeichnung nun ganz offiziell, denn jüngst zeichnete sie die
Gesellschaft für Informatik e.V. mit weiteren 35 herausragenden Vordenkern im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014 als
„Deutschlands digitale Köpfe“ aus. Sie alle haben eine herausragende Arbeit für die digitale Entwicklung in Deutschland geleistet. Dazu ein paar Fragen …
Philipp Riederle
Katharina Anna Zweig
Jens Begemann
Mercedes Bunz
Philipp Riederle
Drei Adjektive zum Umgang meiner Generation mit Informationstechnik:
Für alle: selbstverständlich; fast schon: davon abhängig; manchmal:
zu viel.
So fühlt es sich an, als deutlich jüngere Person vor älteren Personen
zu stehen und ihnen etwas erzählen zu können:
Noch immer: total verrückt. Das Tolle ist ja: Es kann jeder! Jeder, egal
welchen Alters, hat mit dem Netz Zugang zu jeder nur theoretisch
existierenden Information. Jeder kann sich über alles schlau machen.
Es ist fast wie eine Gezeitenwende: Nicht mehr nur Jung kann von Alt
lernen, sondern inzwischen auch umgekehrt.
Darüber schüttle ich bei Personen in meinem Alter immer mal wieder
den Kopf:
Wenn man miteinander Zeit verbringt und einer (oder mehrere)
unentwegt oder immer wieder in ihren Bildschirm schauen.
Mein persönlich liebstes soziales Netzwerk:
Das echte Leben! Meine Stammkneipe, mein (Sport-)Verein, mein
Freundeskreis. Digitale Medien können uns helfen, uns schneller,
einfacher und besser zu verabreden. Um letztlich mehr Zeit im echten
Leben miteinander zu verbringen. Dazu dienen uns soziale Netzwerke,
dort findet nicht das Leben statt, dort wird es geplant. Das dürfen wir
nicht vergessen! Zum Verabreden nutze ich hauptsächlich Facebook
(da finde und habe ich jeden) und WhatsApp (zwar kein soziales Netzwerk, aber damit erreiche ich jeden am schnellsten).
Philipp Riederle ist ein Digitaldolmetscher und Erklärer des informationstechnischen Wandels. Der 20-Jährige ist ein beliebter Redner und
Gast bei öffentlichen Veranstaltungen und hält regelmäßig Vorträge vor
Unternehmern. Sein Podcast ist einer der erfolgreichsten Podcasts
Deutschlands.
Fotos: Thomas Lohr, Thomas Koziel/TU Kaiserslautern, Wooga GmbH, Thomas Zuege
20
Zukunftsmusik
Jens Begemann
Mein persönlich liebstes Computerspiel:
The Secret of Monkey Island von 1990.
Eine sehr gute Spiel-Inspiration kam mir einmal bei:
1987 (da war ich 10) habe ich das Spielzeug „Senso“ entdeckt, mir
Programmieren beigebracht und etwas Ähnliches am Computer umgesetzt: Es leuchtete eine Zahlenreihe auf, die man sich merken und dann
eintippen musste, dann kam eine weitere Ziffer hinzu. Fast jedes
erfolgreiche Spiel ist von einem anderen Spiel inspiriert.
Ein Satz, den ich immer wieder von unseren
Praktikanten zu hören bekomme:
Viele empfinden ihre Uniausbildung als recht
theoretisch und waren sich vor dem Praktikum
nicht bewusst, wie wichtig ihr extracurriculäres
Interesse an Games auch im Job ist, also beispielsweise die Teilnahme an Game Jams, volle GitHub
Accounts und aktives Engagement in Netzwerken
und Usergroups. Und viele sind überrascht, dass
es nicht nur darum geht, die entsprechenden „hard
skills“ mitzubringen, sondern dass „soft skills“
wenigstens genauso wichtig, wenn nicht sogar
wichtiger sind.
Das Wissenschaftsjahr 2014 –
Die digitale Gesellschaft
Die Wissenschaftsjahre sind eine
Initiative des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF)
gemeinsam mit Wissenschaft im
Dialog (WiD). Zahlreiche Partner
aus Wissenschaft, Wirtschaft und
Gesellschaft unterstützen das Jahr
mit eigenen Aktivitäten.
Spannende Texte, Infos oder Veranstaltungshinweise zum Wissenschaftsjahr 2014 findet ihr unter
www.digital-ist.de.
Diesen Tipp gebe ich Schülern, die später einmal
beruflich Computerspiele entwerfen wollen:
Spielt viele Spiele und tretet immer wieder einen
Schritt zurück und fragt euch: „Wie fühle ich mich
gerade? Und warum macht mir das Spaß?“ Und
dann setzt eigene Ideen selbst um und lasst eure
Freunde die Spiele spielen. Programme wie „Game Maker Studio“ oder
„Unity 3D“ bieten einen kostenlosen Einstieg in die Spieleprogrammierung.
Jens Begemann hat Wooga 2009 gegründet. Mit rund 50 Millionen Spielern im Monat ist Wooga einer der beliebtesten Hersteller von Mobile
Games. Jens ist großer Fan von Menschen, Spielen und Technologie.
Fotos: Thomas Lohr, Thomas Koziel/TU Kaiserslautern, Wooga GmbH, Thomas Zuege
Das Thema der Vorlesung, die bislang für die kontroversesten
Diskussionen im Hörsaal gesorgt haben:
In unserem neuen Studiengang „Sozioinformatik“, der die Auswirkung
von IT auf die Gesellschaft beleuchtet, habe ich die oben erwähnten
datenschutzrechtlich bedenklichen Ergebnisse vorgestellt. Manche
meinten, dass es heute eh keine Privatsphäre mehr gibt, während
andere vehement für mehr Datenschutz eintraten. Wenn wir die Bürger
bei diesen Fragen nicht besser ausbilden, machen wir uns als Gesellschaft
von den Ansichten weniger Personen abhängig. Zusammen mit den
anderen Junior Fellows der Gesellschaft für Informatik und digitalen
Köpfen ist es daher mein Anliegen, dass das Thema in den Schulen und
Universitäten mehr Beachtung findet.
Katharina Anna Zweig
In diesem Bereich fasziniert mich besonders, zu welchen Erfolgen
der Einsatz von Informatik beigetragen hat:
„Data Mining“, die Suche nach Mustern in großen Datenmengen, ist
faszinierend. Wir haben damit beispielsweise gezeigt, wie viel große
soziale Netzwerkplattformen über Verbindungen zwischen NichtMitgliedern (!) herausfinden können.
Diese Rolle hat Informatik meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft:
Die Informatik ist unverzichtbar, um neue Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden.
Wenn ich einen Monat lang auf sämtliche Informationsmedien
verzichten müsste – bis auf eins. Welches wäre das?
Ganz klassisch: eine ordentliche Zeitung.
Katharina Anna Zweig ist Professorin für Graphentheorie und Analyse komplexer Netzwerke an der
TU Kaiserslautern und hat dort den deutschlandweit einmaligen Studiengang „Sozioinformatik“
federführend entwickelt. Sie ist Junior Fellow der
Gesellschaft für Informatik.
Mercedes Bunz
Das wünsche ich mir von der Digitalisierung:
Eine Alternative zur Firma Apple.
Ein digitaler Bereich, bei dem andere in Sachen
Datenschutz vorsichtiger sind als ich:
Prinzipiell war mir schon immer klar: Alles, was
online ist, ist auch offen für alle sichtbar. Aber
vorsichtiger oder besser gesagt vorbereiteter
könnte ich bei der E-Mail sein. Als Journalistin sollte ich eigentlich
zumindest über eine sichere E-Mail verfügen, über die ich verschlüsselt
kommunizieren kann. Ich habe schon einen Anlauf gestartet, konnte
mich aber dann für keinen Anbieter entscheiden. Im Moment unterrichte
ich Journalismus an der Westminster University, aber wenn ich als
Reporterin aktiv wäre, würde ich das definitiv tun.
Wer später einmal als Online-Journalist arbeiten möchte, muss sich
darauf einstellen …
... früh aufzustehen. Nicht anders als das Radio oder das Frühstücksfernsehen will das Internet im journalistischen Bereich gegen 6 Uhr
für die ersten Leser herausgeputzt werden, um dann gegen 7 mit den
ersten neuen Stories aufzuwarten.
Ein Ratschlag aus eigener Erfahrung für junge Leute, die im OnlineJournalismus Fuß fassen wollen:
Viel schreiben oder filmen. Und sich ein paar Leute ausgucken, von
denen man lernen will. Und danach: nicht aufgeben oder sich abschrecken lassen. Höfliche Hartnäckigkeit hilft im Journalismus ungemein.
Mercedes Bunz ist Kulturwissenschaftlerin und Onlinejournalistin. Die
Digitalisierung der Lebenswelt und die Entwicklung der Medienbranche
sind ihre Schwerpunkte. Bunz leitete die Online-Redaktion des „Tagesspiegel“ und arbeitete unter anderem für „The Guardian“ oder „Telepolis“.
Auch in der Hochschullehre ist sie sehr aktiv.
Interviews: Merel Neuheuser
21
22
Zukunftsmusik
Das Ranking zum
Selbermachen
D a s n e u e e u r o p ä i s c h e H o c h s c h u l v e r g l e i c h s s y s t e m „ U - M u l t i r a n k “ w i l l n i c h t e i n R a n k i n g s e i n, s o n d e r n v i e l e .
E i n R a n k i n g - G e n e r a t o r, b e i d e m j e d e r s e l b s t e n t s c h e i d e t , w e l c h e U n i s e r m i t e i n a n d e r v e r g l e i c h e n w i l l u n d
w e l c h e K r i t e r i e n i h m b e i d e r W a h l d e s S t u d i e n o r t s w i c h t i g s i n d . U N I C UM A B I h a t s i c h p r o b e w e i s e f ü r e u c h
durchgeklick t und beant wor tet hier die w icht igsten Fragen.
werden also gar nicht abgebildet“, erklärt Gero Federkeil, DiplomSoziologe und Projektmanager am Centrum für Hochschulentwicklung
(CHE).
Wozu noch ein Hochschulranking?
„Die existierenden globalen Rankings beziehen in der Regel nur international ausgerichtete, stark forschungsorientierte Volluniversitäten
in ihre Wertung ein und damit letztlich nur etwa drei Prozent aller
Hochschulen. Viele anders aufgestellte, leistungsstarke Unis und FHs
Mehr als 850 Hochschulen aus der ganzen Welt haben sich zur Teilnahme
im Jahr 2014 registriert beziehungsweise wurden als Top-Universitäten
mit ihren öffentlich zugänglichen Daten in die Wertung einbezogen.
Zudem wurde das Feedback von 60 000 Studierenden der registrierten
Hochschulen berücksichtigt. Seit Mai sind die Ergebnisse unter www.
u-multirank.eu für alle Interessierten ohne Anmeldung oder Gebühren
online verfügbar. Nutzer können sich dabei mit wenigen Klicks die
Profile einzelner Hochschulen ansehen oder verschiedene Hochschulen
anhand selbst festgelegter Kriterien miteinander vergleichen.
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karriere.unic
m.de
Screenshot: www.u-multirank.eu
Wie funktioniert U-Multirank?
Zukunftsmusik
23
Gab es überraschende Ergebnisse?
Gero Federkeil: „Neben den üblichen Verdächtigen, die auch bei UMultirank gut abgeschnitten haben, lässt sich durchaus erkennen, dass
viele kleinere, spezialisierte Hochschulen ihre Chance genutzt haben
und mit vorderen Platzierungen auf sich aufmerksam machen.“ Erwähnenswert ist sicher auch das überzeugende Abschneiden der deutschen
Privathochschulen beim internationalen Vergleich im Bereich BWL
sowie die Top-Platzierung der TU München in Physik. Grundsätzlich
macht es die Mehrdimensionalität des Rankings jedoch schwer, etwaige
„Siegerhochschulen“ zu benennen, da diese je nach Art der vom User
festgelegten Vergleichskriterien variieren.
Für wen lohnt sich ein Klick?
Wer steckt dahinter?
Umgesetzt wurde U-Multirank unter Federführung des deutschen
Centrums für Hochschulentwicklung CHE und des niederländischen
Center for Higher Education Policy Studies CHEPS mit Mitteln aus dem
EU-Programm für lebenslanges Lernen.
Pluspunkte
• realistischeres Bild der Hochschullandschaft durch
breiteres Spektrum an Wertungskriterien
• Möglichkeit, Rankings nach individuellem Bedarf und
persönlichen Kriterien zu erstellen
• angesichts der Komplexität des Tools und der vielfältigen
Vergleichsmöglichkeiten relativ übersichtliche und nach
kurzer Zeit gut zu händelnde Benutzeroberfläche
• anschauliche und verständliche Ergebnisdarstellung in
Form großer bis kleiner Kreise (für starke bis schwache
Leistungen)
Minuspunkte
• ausschließlich in englischer Sprache, d. h. Nutzer müssen
recht fit in Englisch sein, um das Tool mit all seinen
Möglichkeiten zu nutzen
• fachspezifische Hochschulvergleiche sind aktuell nur in
den Bereichen BWL, Maschinenbau, Elektrotechnik und
Physik möglich
• keine Unterscheidung zwischen gebührenpflichtigen und
frei zugänglichen Studienangeboten
Martina Fromme
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HOCHSCHULE FRESENIUS
Du willst später mit Menschen arbeiten, ein Medienmacher oder Finanzgenie sein, oder doch eher forschen
im Labor? Die Hochschule Fresenius bietet derzeit rund 10.000 Studierenden und Berufsfachschülern
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Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangeboten.
Die Fachbereiche Chemie & Biologie, Gesundheit & Soziales, Wirtschaft & Medien sowie Design
haben neben Bachelor- und Masterprogrammen in Vollzeit auch berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge im Angebot. Finde auch du die passende Ausbildung oder Studium und
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Die Hochschule ist MINT-Partner und engagiert sich aktiv für Mädchen in MINT-Berufen (Mathematik,
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Berlin | Düsseldorf | Frankfurt am Main | Hamburg | Idstein | Köln | München | New York | Zwickau
© Coloures-pic/Fotolia.com
Screenshot: www.u-multirank.eu
Mit seinem internationalen Fokus richtet sich U-Multirank in erster
Linie an mobile Studienanfänger sowie alle, die sich für ein Studium
in den bislang gerankten Disziplinen BWL, Physik, Maschinenbau oder
Elektrotechnik interessieren. Im kommenden Jahr soll das Fächerspektrum um Medizin, Informatik und Psychologie, 2016 dann auch um
Fächer aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften erweitert werden.
Auf den ersten Klick: Stärken und
Schwächen von U-Multirank
Freistunde
Zeigt her eure Sneakers!
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Die Sneakerness
Die „Sneakerness“ ist Europas größte Sneakerconvention und findet regelmäßig in verschiedenen europäischen Ländern statt. Auch Deutschland ist dabei – hierzulande macht der Event in Köln (Oktober) Stopp. In
diesem Jahr habt ihr noch die Gelegenheit, die Sneakerness in Amsterdam (16.–17.11.) zu besuchen. Sämtliche bekannten, internationalen Marken reisen an, um ihre neuesten Modelle zu präsentieren, Händler und
private Verkäufer bieten Turnschuhe in einer Preisspanne von absolut erschwinglich (ab etwa 60 Euro) bis
sündhaft teuer an. Auch das Rahmenprogramm kommt direkt aus der Sneaker-Welt: Hip-Hop-DJs beschallen die riesige Fläche mit Beats, Burger
und Szenegetränke gibt’s zur Stärkung. Begebt ihr euch selber zur Sneakerness, zieht eure schmucksten Turnschuhe an – sie werden hier so viel
Beachtung finden wie noch nie zuvor und möglicherweise sogar von einem der zahlreichen Blogger vor die Kamera gezogen.
Bei den Sneaker-Fans nachgefragt:
Patrick, 19, Azubi
Schuhpaare insgesamt: etwa 45
Das teuerste Paar: 250 Euro
Größte Rarität: Asics Gel Lyte III in Gold
Lieblingsmarke: Asics
So viel Geld gebe ich pro Monat für
Sneakers aus: 300 bis 400 Euro
Susa, 28, arbeitet in der
Schuhbranche
Liv, 22, Studentin
Schuhpaare insgesamt: 85
Das teuerste Paar: 250 Euro
Größte Rarität: Nike SB Stefan Janoski
„Digital Floral“
Lieblingsmarke: Nike
So viel Geld gebe ich pro Monat für
Sneakers aus: Etwa 200 Euro
Sven, 28, Verkäufer
Schuhpaare insgesamt: ungefähr 50
Das teuerste Paar: 150 Euro
Größte Rarität: Meine Modelle sind
eher mainstream
Lieblingsmarke: Adidas
So viel Geld gebe ich pro Monat für
Sneakers aus: etwa 200 Euro
Schuhpaare insgesamt: 80 (mit eine
m
eigenen Raum)
Das teuerste Paar: 200 Euro
Größte Rarität: Nike SB Dunk Iron Man
Lieblingsmarke: Nike
So viel Geld gebe ich pro Monat für Snea
kers aus:
ungefähr 150 Euro
Adrian, 23, Student
Michelle, 19, Studentin
Schuhpaare insgesamt: 16
Das teuerste Paar: 150 Euro
Größte Rarität: Nike Footscape woven
Lieblingsmarke: New Balance und Nike
So viel Geld gebe ich pro Monat für
Sneakers aus: etwa 100 bis 120 Euro
Schuhpaare insgesamt: ungefähr 200
Das teuerste Paar: 180 Euro
Größte Rarität: Nike Air Max One
Metallic Sonderedition
Lieblingsmarke: Asics
So viel Geld gebe ich pro Monat für
Sneakers aus: ungefähr 380 Euro
Fotos: Alexander Lemonakis, Sneakerness, GettyImages
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Freistunde
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Wissenswertes
über Sneakers
New Balance und der Ruf
Immer wieder hört man den Spruch „Wer New-Balance-Schuhe trägt
ist doch rechts“. Tatsächlich trugen Skinheads in den 90er Jahren
gerne die Turnschuhe mit dem auffälligen N. Das Label distanzierte
sich allerdings stets von dem schädlichen Image und heute könnt ihr
eure NBs auch gänzlich ohne Vorurteile tragen.
Puma und Adidas
In Herzogenaurach bei Nürnberg sitzen sich die beiden Unternehmen
Adidas und Puma quasi gegenüber und konkurrieren. Gegründet wurden
die Firmen von zwei verfeindeten Brüdern: Rudolf und Adolf Dassler.
Rudolf Dassler trug den Spitznamen „Puma“, Adolf „Adi“. „Adidas“ ist
ein Akronym aus dem Spitznamen und den ersten drei Buchstaben des
Nachnamens.
Den teuersten Sneaker der Welt …
hat der US-Rapper Kanye West für Nike designt. Der limitierte „Air
Yeezy 2 Red October“ kostete ursprünglich „nur“ umgerechnet 180
Euro, allerdings ergatterte ihn ein leer ausgegangener Käufer wenig
später auf eBay für umgerechnet etwa zwölf Millionen Euro.
Fotos: Alexander Lemonakis, Sneakerness, GettyImages
Sneakers im Meer
Die Messe für Studium
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1990 geriet das Containerschiff „Hansa
Carrier“ in Seenot und verlor dabei
mehrere Container, randvoll mit neuen
Nike-Sneakers. An den nordamerikanischen Stränden entbrannte daraufhin eine leidenschaftliche Suche.
Viele der Modelle landeten in glücklichen Finderhänden, andere suchten
über eine extra eingerichtete Tauschbörse den passenden zweiten Schuh.
Auch die Wissenschaftler profitierten
von den schwimmenden Turnschuhen:
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Alien: Isolation
Mittelerde: Mordors Schatten
Destiny
Wer Ridley Scotts Extended Cut des HorrorKlassikers „Aliens: Die Rückkehr“ kennt,
weiß, dass Lieutenant Ellen Ripley bei
Dienstantritt auf der Nostromo eine kleine
Tochter zurückließ. Im Survival-Horror-Trip
Alien: Isolation macht ebendiese – der Apfel
fällt halt nicht weit vom Stamm – ebenfalls
Bekanntschaf t mit dem feindseligen
Monster aus dem All.
Noch bevor sich Frodo auf den Weg zum
Schicksalsberg macht, fällt am anderen
Ende Mittelerdes der Waldläufer Talion
samt Familie den grausamen Heermeistern Saurons zum Opfer. Dem Tod entkommt Talion allerdings, da ein alter
Rachegeist in dessen Körper fährt und
ihm neues Leben einhaucht. Ab jetzt hat
er nur noch ein Ziel: Vergeltung – und
zwar in den obersten Rängen der Orkarmee Mordors. Der Weg dahin ist vielseitig. Ob im offenen Kampf, durch gezielte Attentate oder das Anzetteln von
Revolten im Feindeslager – uns stehen
unzählige Möglichkeiten offen. Umso
mehr, da unsere Besessenheit uns mit
hilfreichen Fähigkeiten ausstatten.
Die Welt ist am Ende! In ferner Zukunft ist
die Erde von einer invadierenden AlienSpezies besetzt. Nur noch eine Stadt ist
letztes Bollwerk und zugleich der letzte
Zufluchtsort für die Menschheit. In Destiny
werden wir als Hüter dieser Stadt rekrutiert
und auf eine epische Reise durch die Galaxie
geschickt. Vorher dürfen wir aus drei Spezies
sowie eine von drei Basisklassen wählen,
welche die Fähigkeiten unseres Helden
bestimmen. Dann heißt es, ran ans Gewehr
und auf zur Erkundungstour.
In der Rolle von Ripley Jr. suchen wir aber
nicht etwa den Kampf, sondern setzen
vielmehr alles daran, eine Begegnung mit
der blutrünstigen Giger-Kreatur zu vermeiden. Ziel ist nämlich die Flucht von dem
Raumschiff, in dessen Eingeweiden sich das
Alien auf die Jagd nach Beute begibt. So
tasten wir uns ängstlich durch die bedrohlich kalten Gänge des Raumgefährts, lassen
uns von jedem Geräusch, jedem Schatten
den Adrenalinpegel in die Höhe treiben.
Wo sich die Bestie gerade befindet, wissen
wir nicht, dass es uns bereits auf der Spur
ist, fürchten wir allerdings bei jedem Schritt.
Auf den ersten Blick macht die zum
Schneiden dicke Atmosphäre sowie das
original Scott‘sche Alien-Setting einen
vielversprechenden Eindruck.
Viele Herangehensweisen, eine offene
Spielwelt, ein flüssiges Bewegungssystem
à la Assassins Creed, ein dynamisches
Kampfsystem à la Batman: Arkham
Asylum und die extrem starke Lizenz der
„Herr der Ringe“-Trilogie – Mittelerde:
Mordors Schatten scheint das Spiel auf
Basis des Tolkien-Universums zu werden,
auf welches wir immer gewartet haben.
Ersteindruck: Science-Fiction-Horror at
it‘s best!
Ersteindruck: Der Herr der Ringe ist euer
Ding? Mit Ezzio und Co. kommt ihr auch
gut klar? Dann ist Mittelerde: Mordors
Schatten genau das Richtige für euch!
Für PC, Xbox One, Xbox 360, PS4 und PS3,
ab 16 Jahre
Für PC, Xbox One, Xbox 360, PS4 und PS3,
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Der Sci-Fi-Mix aus Ego-Shooter und Rollenspiel entpuppt sich als innovativer
Hybrid aus konventioneller SingleplayerKampagne und MMORPG-Erfahrung. Heißt:
Wer will, kann sich Destiny komplett auf
eigene Faust erschließen oder aber andere
zu Hilfe rufen und bei Multiplayer-Events
oder Instanzen in der Gruppe seinen Spaß
haben. Im Fokus steht bei beiden Herangehensweisen selbstverständlich: Erfahrung sammeln, aufleveln und neue Ausrüstung ergattern.
Ersteindruck: Destiny sieht nicht nur
super aus, sondern bietet eine frische
und fesselnde Spielerfahrung.
Für PC, Xbox One, Xbox 360, PS4 und PS3,
ab 16 Jahre
Christopher Lymer
Screenshots: Sega, Warner Bros., Activision
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Taylor Swift
Ein fansotrmales
Leben
H o l l y w o o d s t ar s u n d M u s i k g r ö ße n s i n d a u c h n u r
g a n z n o r m a l e M e n s c h e n . D a s h a t d i e 24 - j ä h r i g e
Sw if t, deren neues und erstes reines Popal bum
„19 8 9 “ b e i u n s a m 2 8 . O k t o b e r e r s c h i e n e n i s t ,
m e h r f a c h i n u n s e r e m I n t e r v i e w b e w i e s e n: S i e k o c h t
u n d l i e s t g e r n e, s t e h t a u f P o l ar o i d s u n d V i n y l P l a t t e n, i s t t o l l p a t s c h i g u n d k r a c h t s c h l a f w a n d e l n d
gegen eine Wand …
Du hast vor allem als Country- Star Karriere gemacht, „Red“ tendierte
schon stark Richtung Pop, warum machst du jetzt nur noch Pop?
Als Songschreiberin ist es immer eines meiner größten Ziele, mich
selbst und meine Fans zu überraschen. Es fühlte sich einfach natürlich
an, mit einer ganzen Palette an Instrumenten sowie Stimmenverzerrung
zu experimentieren, anstatt nur auf Gitarren und akustische Instrumente
zu setzen. Das habe ich jetzt sechs oder sieben Jahre lang gemacht.
Aber es ist nicht gesagt, dass du nun nie mehr ein Country-Album
machst?
Ich habe gelernt, dass man niemals nie sagen kann. Früher habe ich
beispielsweise mir nie vorstellen können, einmal in New York zu leben
oder mir meine Haare kurz schneiden zu lassen, aber genau diese beiden
Dinge sind dieses Jahr passiert.
Das neue Album ist nach deinem Geburtsjahr 1989 benannt. Insbesondere für Deutschland ist das in der jüngsten Geschichte das
bedeutendste Jahr. Bist du dir dessen bewusst? Interessierst du
dich für Geschichte?
Oh, natürlich! Ich habe ein wirklich leidenschaftliches Interesse für
Geschichte! Ein Grund, warum ich das Album „1989“ genannt habe,
war neben der Tatsache, dass es mein Geburtsjahr ist, dass es aus
historischer Sicht ein Jahr war, das von sozialen Umbrüchen, Widerstand
gegen die Normen und Befreiung geprägt war: Die Menschen trauten
sich fortan das zu fühlen und tragen, was sie wollten. Sie konnten sein,
wer sie wollten, und lieben, wen sie wollten. Auch in der Pop-Musik
gab es einen großen Sprung: Die Künstler trauten sich etwas und
veröffentlichten gewagte Songs. Die Mode war ebenfalls in dieser Zeit
sehr gewagt mit grellen Farben und Neonmustern. Alles in allem haben
die Leute in dem Jahr das gemacht, wozu sie Lust hatten. Und das Leben
nach seinen Vorstellungen zu leben, hat etwas Inspirierendes. Dieses
Gefühl wollte ich auf dieses Album übertragen.
Dein Album heißt „1989“, viele Polaroid-Bilder schmücken das
Cover und letztens hast du dich beschwert, dass die Leute gar keine
Autogramme mehr von dir wollen und stattdessen lieber ein Selfie
mit dir machen. Bist du nostalgisch?
Ich würde eigentlich nicht sagen, dass ich die Dinge in unserer
modernen Welt kritisiere, aber ich gehe sehr bewusst damit um. Wir
leben in einer Zeit, die sich rasend schnell, schneller als jemals zuvor,
verändert. Die Erfindung und Verbreitung des Internets hat unser
Denken, unsere Kommunikation, unser Selbstbild und die Wahrnehmung
anderer verändert. Es ist verblüffend, darüber nachzudenken, wie
schnell sich die Dinge verändern. Ich kann mich noch daran erinnern,
wie ein Mädchen meiner Klasse als Erste prahlte, dass ihr Vater ein
Mobiltelefon besitze. Damals konnte ich das kaum glauben. Heute
kaufen Eltern schon den Neunjährigen ein Handy. Es wäre also nachlässig, wenn ich den Leuten nicht zeigen würde, dass ich mir des
Fotos: Universal Music/Sarah Barlow, privat
28
Freistunde
sozialen Wandels durchaus bewusst bin und ihn auch kommentiere.
Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es noch Menschen da draußen
gibt, die gerne Vinyl-Platten und komplette Alben kaufen und PolaroidBilder aufnehmen, was nicht bedeutet, dass das jeder machen muss.
Aber ich bin zufällig ein Mensch, der das irgendwie cool findet, Dinge
von früher wieder aufzugreifen.
Einer bekannter US-Journalist betitelte dich just als „größter Popstar der Welt“, das „New York Magazine“ stellte dich auf eine Stufe
mit Bruce Springsteen. Wie gehst du mit solchen Vergleichen um?
Das ist ein interessantes Thema. Ich denke, viele Prominente lassen
sich vom Prominentsein einnehmen. Irgendwann verschmelzen dann
Persönlichkeit und Berühmtheit und lassen sich nicht mehr trennen.
Ich versuche ein ganz normales Leben zu führen – allerdings unter
ziemlich unkonventionellen, hektischen, chaotischen und verrückten
Umständen. In einem Moment ist es
also so, dass ein hoch angesehenes,
etabliertes Magazin ein paar sehr
nette Dinge über mich sagt, im anderen Moment krache ich schlafwandelnd gegen eine Glastür in meinem
Hotelzimmer. Es gibt genügend
Momente, in denen ich tollpatschig
und faul bin, nicht geradeaus denken
kann, Fehler mache oder der falschen
Person vertraue. Natürlich ist es
schön, Komplimente zu bekommen,
ich genieße das auch, bin aber
stets auch sehr selbstkritisch. Mit
meinen Erfahrungen aus den
vergangenen Jahren denke ich,
dass man weder auf die Komplimente noch auf Kritik zu viel geben
sollte. Viel wichtiger ist, dass man
weiß, wer man ist. Aktuelle Komplimente oder Kritik dürfen nichts
daran ändern.
Taylors Album „1989“ ist Ende
Oktober erschienen
Interview: Simone Zettier
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Auf die Schnelle
Essen gehen oder daheim kochen?
Ich koche lieber zuhause. Meine Freundinnen und ich lieben es,
zu kochen. Ich mache sehr guten Heilbutt mit einer WeißweinSenf-Kruste. Da viele meiner Freunde Vegetarier sind, habe ich
auch noch viele gute vegetarische Gerichte drauf.
Sport oder Sofa?
Working Out!
Kaffee oder Smoothie?
Kaffee. Am liebsten mag ich einen Latte.
Trafen sich schon zum zweiten Mal: UNICUM ABI Mitarbeiterin
Simone Zettier und US-Sängerin Taylor Swift
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Fotos: Universal Music/Sarah Barlow, privat
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