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AHKM 0299 - IHK Südlicher Oberrhein

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Außen
Handels
Kurz
Mitteilungen
10.2014
AHKM-AKTUELL
VISION 2015: GESCHÄFTSTREFFEN AUF DER I+E 2015
ERFOLGREICH DURCH INTERNATIONALE UNTERNEHMENSKOOPERATIONEN
Unternehmenskooperationen können ganz unterschiedlicher Art sein: vom Informationsaustausch zwischen zwei Geschäftsführern bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens
für einen bestimmten Kooperationszweck, vom klassischen marktorientierten Geschäftskontakt bis hin zur technologieorientierten Kooperation. Doch wie findet man die passenden Geschäftspartner?
Das Enterprise Europe Network (EEN) der IHK Südlicher Oberrhein bietet Unternehmen
kompetente Unterstützung beim Aufbau und der Ausweitung von geschäftlichen Kooperationen ins Ausland, zum Beispiel durch internationale Kooperationsbörsen. So organisiert das
EEN der IHK Südlicher Oberrhein gemeinsam mit der Chambre de Commerce et d’Industrie
de Région ALSACE erstmals auf der i+e 2015 eine deutsch-französische Kooperationsbörse. Sie richtet sich an die Aussteller der i+e und Unternehmen aus Baden-Württemberg,
dem Elsass und der Schweiz, die in den Bereichen Elektrotechnik und Elektronik, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Informationstechnik, Kunststoff und industrielle Dienstleistung
tätig sind. Die Geschäftstreffen finden am Donnerstag, 15. Januar 2015 von 12:30 bis
17:30 Uhr in Räumlichkeiten der Messe Freiburg statt. Im Rahmen der Geschäftstreffen wird
es auch für die Teilnehmer die Möglichkeit geben, sich von Juristen zu deutschfranzösischen Rechtsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro, für die
Aussteller der i+e ist sie kostenlos. Die Registrierung erfolgt ab sofort online unter:
www.b2match.eu/vision2015
Kontakt: Enterprise Europe Network, IHK Südlicher Oberrhein, Frau Stefanie Blum,
Lotzbeckstr. 31, 77933 Lahr, Tel.: 07821/2703691, Mail: stefanie.blum@freibug.ihk.de
Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein
Sitz und Hauptstelle: Schnewlinstr. 11–13 | 79098 Freiburg | Postfach 860 | 79008 Freiburg
Tel. (07 61) 38 58-0 | Fax (07 61) 38 58-2 22 | E-Mail: info@freiburg.ihk.de | www.suedlicher-oberrhein.ihk.de
Hauptgeschäftsstelle: Lotzbeckstr. 31 | 77933 Lahr | Postfach 1547 | 77905 Lahr
Tel. (0 78 21) 27 03-0 | Fax (0 78 21) 27 03-7 77 | E-Mail: info@freiburg.ihk.de | www.suedlicher-oberrhein.ihk.de e
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AHKM
INHALTSVERZEICHNIS
AKTUELLE HINWEISE
Europäische Union – Umfrage zum Freihandelsabkommen mit Mexiko
Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) - Text des Verhandlungsmandats veröffentlicht
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RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN
Singapur verlängert Frist für Carnet ATA
USA: Wiederausfuhr von Carnet ATA-Ware
Schweiz: Neue Melde- und Bewilligungspflicht im Garten- und Landschaftsbau
EU: Umsatzsteuer bei grenzüberschreitend erbrachten elektronischen Dienstleistungen
Zahl der CISG-Vertragsstaaten wächst auf 83 an
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LÄNDERINFORMATIONEN
China: neue Zulassungspflichten / CCC
China: Neue Gerichte für den Gewerblichen Rechtsschutz
Indonesien: Verträge sind in Landessprache abzufassen
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M BLICKPUNKT
AHK-Umfrage: Unternehmen sehen weiter viel Potenzial in Russland
Termine & Fristen
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VERANSTALTUNGEN
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TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT DER IHK SÜDLICHER OBERRHEIN
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TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT ANDERER ORGANISATIONEN
Kanada: Wirtschaftsförderer laden nach Stuttgart ein
Indien: Wirtschaftsdelegation nach Pune und Mumbai vom 18. - 26.1.2015
AHK-Geschäftsreise Energieeffizienz in Gebäuden in China, 8. bis 10.12.2014
Taiwan: IHK-Unternehmerreise „Werkzeugmaschinen-Industrie“ vom 2. bis 5. März 2015
Polen: IHK-Unternehmerreise vom 24. bis 26. März 2015 nach Warschau
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AHKM
AKTUELLE HINWEISE
AKTUELLE HINWEISE
Europäische Union – Umfrage zum Freihandelsabkommen mit Mexiko
Vor einer eventuellen Überarbeitung des Abkommens möchte die Europäische Union die Meinung der Wirtschaftsbeteiligten zu seiner Funktionsweise einholen, um Schwachstellen zu ermitteln. Unternehmen, die stark in
Mexiko engagiert sind und über Erfahrung in der Handhabung des Abkommens verfügen, können sich direkt an
der Umfrage beteiligen:
https://s.chkmkt.com/?e=31906&d=e&h=5373634D6F27DC1
Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) - Text des Verhandlungsmandats veröffentlicht
(EU Komm) Anfang Oktober endete die 7. Verhandlungsrunde in Washington, in deren Anschluss der EU-ChefVerhandler Ignacio Garcia Bercero erneut ein Statement über den Verlauf der Verhandlungen abgab. Wenige
Tage später wurde vom Rat der Europäischen Union der Text des Verhandlungsmandates aus dem Juni 2013
veröffentlicht. Der Text liegt auch auf Deutsch vor und kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-11103-2013-DCL-1/de/pdf
EU Kommissar Karel de Gucht äußerte sich erfreut über die Veröffentlichung: “I'm delighted EU governments
have chosen today to make the TTIP negotiating mandate public – something I've been encouraging them to do
for a long time. It further underlines our commitment to transparency as we pursue the negotiations.”
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AHKM
RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN
RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN
Singapur verlängert Frist für Carnet ATA
(IHK Region Stuttgart) Seit 1. Oktober 2014 gilt in Singapur eine neue Frist für die Einfuhr von Ware per Carnet
ATA. Diese Waren müssen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten (bisher: drei Monate) nach dem Einfuhrdatum wieder ausgeführt werden. Eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer der Ware ist bis zur Gültigkeitsdauer des Carnets möglich.
USA: Wiederausfuhr von Carnet ATA-Ware
(IHK Region Stuttgart) Entwarnung: Die zunächst geplante Regelung, nach der Waren, die per Carnet ATA in die
USA eingeführt wurden, elektronisch zur Wiederausfuhr angemeldet werden müssen, tritt nun doch nicht in Kraft.
Die Zollbehörden der Vereinigten Staaten haben beschlossen, das Carnet ATA von der Pflicht zur elektronischen
Wiederausfuhranmeldung zu befreien.
Nicht befreit sind ausfuhrgenehmigungspflichtige Waren und Waren, die eine Genehmigung für die Einfuhr in die
USA benötigen (z.B. ITAR, CITES). Bei der Wiederausfuhr dieser Waren ist zusätzlich zum Carnet ATA eine
elektronische Wiederausfuhranmeldung durch einen Zollbroker vorzunehmen.
Schweiz: Neue Melde- und Bewilligungspflicht im Garten- und Landschaftsbau
Bern, 19.09.2014 - Ausländische Dienstleistungserbringer, die im Garten- und Landschaftsbau tätig sind, müssen
ihren Einsatz in der Schweiz künftig unabhängig von der Dauer des Einsatzes melden bzw. bewilligen lassen.
Die Lohn- und Arbeitsbedingungen ausländischer Dienstleistungserbringer im Garten- und Landschaftsbau können heute nur mit Schwierigkeiten kontrolliert werden. Die Dauer der Arbeiten unterschreitet in dieser Branche
häufig acht Tage. Die Dienstleistungen finden oft nicht im öffentlichen Raum, sondern auf privatem Grund statt.
Diese Faktoren erschweren die Kontrolltätigkeit. Aus diesem Grund hat der Bundesrat heute eine Änderung der
Verordnung über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (EntsV) sowie der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) beschlossen und im Garten - Landschaftsbau eine
Melde- bzw. Bewilligungspflicht ab dem ersten Einsatztag eingeführt.
Das Freizügigkeitsabkommen Schweiz - EU bzw. das EFTA-Übereinkommen (Anhang K) liberalisieren die vorübergehende, grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr. Betriebe mit Sitz
im EU/EFTA-Raum, die bis zu maximal 90 Tagen eine Dienstleistung erbringen, sind melde-, aber nicht bewilligungspflichtig. Für Dienstleistungserbringer, die nicht aus dem EU/EFTA-Raum kommen, besteht eine Bewilligungspflicht. In Branchen mit einem spezifischen Schutzbedürfnis gilt die Melde- bzw. Bewilligungspflicht unabhängig von der Dauer des Einsatzes ab dem ersten Einsatztag. Es handelt es sich um das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, das Gastgewerbe, das Reinigungsgewerbe in Betrieben und Haushalten, den Überwachungsund Sicherheitsdienst, das Reisendengewerbe und das Erotikgewerbe. In den übrigen Branchen besteht eine
Melde- bzw. Bewilligungspflicht erst ab dem neunten Einsatztag.
Die Änderungen treten per 1. November 2014 in Kraft.
EU: Umsatzsteuer bei grenzüberschreitend erbrachten elektronischen Dienstleistungen
Bonn (gtai) - Ab 1.1.2015 richtet sich die Besteuerung einer auf elektronischem Wege erbrachten Dienstleistung
grundsätzlich nach dem Ort, an dem der Dienstleistungsempfänger ansässig ist. Hierbei wird es keine Bedeutung
mehr haben, ob der Dienstleistungsempfänger steuerpflichtig ist oder nicht und ob der Dienstleistungserbringer in
der EU oder in einem Drittland seinen Sitz hat. Für die Bestimmung, wo der Dienstleistungsempfänger ansässig
ist, werden widerlegbare Vermutungen eingeführt.
www.gtai.de/recht
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AHKM
RECHTS-, ZOLL- UND VERFAHRENSVORSCHRIFTEN
Zahl der CISG-Vertragsstaaten wächst auf 83 an
(gtai) Zwei weitere Staaten sind dem UN-Kaufrechtsübereinkommen (United Nations Convention on Contracts for
the International Sale of Goods, CISG) von 1980 beigetreten. Mit Wirkung zum 1.10.2015 werden Guyana und
Madagaskar zu CISG-Mitgliedstaaten.
Die letzten Änderungen hinsichtlich der Beitritte und Anwendung waren:
Brasilien: seit 1.4.201 in Kraft
Bahrain: seit 1.10.2014 in Kraft
Dem. Republik Kongo: ab 1.7.2015 in Kraft
Das UN-Kaufrecht stellt ein einheitliches Regelwerk für das Zustandekommen von grenzüberschreitenden Warenkaufverträgen dar und enthält Regelungen hinsichtlich Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Dem CISG
gehören Länder aus unterschiedlichen Rechtskreisen und mit einem unterschiedlichen Stand der wirtschaftlichen
Entwicklung an. Das UN-Kaufrecht findet Anwendung für Warenlieferungen zwischen Mitgliedsstaaten, sofern es
nicht von den Vertragsparteien explizit ausgeschlossen wird.
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AHKM
LÄNDERINFORMATIONEN
LÄNDERINFORMATIONEN
Wir liefern Ihnen nachfolgend eine Auswahl von Kurzberichten. Zu den gekennzeichneten Berichten der gtai können Sie kostenlos bei der Redaktion ein umfangreicheres Dokument mit Hintergrundinformationen und Kontaktadressen beziehen.
China: neue Zulassungspflichten / CCC
(TÜV Rheinland) Seit 1. September wurde die Liste der zertifizierungspflichtigen Produkte erweitert, damit ist die
CCC-Zertifizierung für folgende Produkte erforderlich:
Kinderrückhaltesysteme
In Anbetracht des mehrmonatigen Zulassungsverfahren und des zu vermutenden hohen Zulassungsaufkommens
empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Beantragung zu beginnen.
Parallel zur Einführung der Zulassungspflicht wird die Verwendung von Rückhaltesystemen in PKWs schrittweise
vorgeschrieben. In Shanghai startete die Übergangsfrist im Dezember 2013, und seit dem 01. März 2014 dürfen
in der Stadt Kinder unter 12 Jahren nicht mehr auf dem Beifahrersitz und Kinder unter vier Jahren nicht mehr ohne geeignete Kindersitze transportiert werden. Die Umsetzung in weiteren Städten und später landesweit ist geplant – was die Nachfrage nach Kinderrückhaltesystemen deutlich steigen lassen dürfte.
Brandschutz- und Brandbekämpfungsequipment.
Im Pflichtkatalog der CCC-Zulassung befinden sich bereits seit 2003 Produkte zur Brandbekämpfung (Melde- und
Alarmeinrichtungen, Feuerwehrschläuche und Sprinkleranlagen). Gemäß ‘Announcement 12/2014’ der zuständigen Behörde CNCA kommen folgende Produkte hinzu:
Brandschutztüren
feuerfeste Fenster
brandgeschützte Kabelkanäle
persönliche Schutzausrüstung für Feuerwehrleute
Rettungsmittel
Feuerlöscher und Löschmittel
Entrauchungs- und Notbeleuchtungsanlagen
Announcement (in Chinesisch): www.cnca.gov.cn/cnca/zwxx/ggxx/759933.shtml
Vom 01.09.2015 an dürfen diese Produkte nicht mehr ohne CCC-Zertifizierung und Anbringung des CCC(F)Zeichens nach China geliefert und in China verkauft werden.
Anträge auf Zertifizierung für die neuen Produkte können seit 01.09.2014 gestellt werden.
Für eine Zulassung inklusive Inspektion der Fertigung muss mit mindestens 5-6 Monaten Bearbeitungsdauer gerechnet werden. Deshalb ist eine frühzeitige Antragstellung angebracht, wenn Hersteller nach dem Stichtag im
chinesischen Markt präsent bleiben möchten.
Das Zulassungsverfahren:
1. Antragstellung beim China Certification Centre for Fire Products, Ministry of
(http://116.55.229.93:8080/) - alle Antragsdokumente müssen in Chinesisch erstellt werden!
Public
Security
2. Erstinspektion der Fertigungsstätte durch Auditoren der Zertifizierungsstelle
3. Typprüfung gemäß chinesischer Norm in einem akkreditierten Labor in China
4. Ausstellung des Zertifikats (5 Jahre gültig)
5. Genehmigung für die Nutzung des CCC-Zeichens (muss jährlich verlängert werden)
6. Jährliche Folgeinspektionen
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AHKM
LÄNDERINFORMATIONEN
China: Neue Gerichte für den Gewerblichen Rechtsschutz
(gtai) Der Nationale Volkskongress hat beschlossen, Sondergerichte in Sachen des Gewerblichen Rechtsschutzes (Intellectual Property Courts (IP-Gerichte)) in Shanghai, Beijing und Guangzhou zu installieren. Die geplanten
IP-Gerichte werden sich ausschließlich mit Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes, d.h. insbesondere Marken, Patent- und Urheberrechtsstreitigkeiten befassen. Die Spezialisierung soll dazu beitragen, in Zukunft Fragen des
gewerblichen Rechtsschutzes zügig und durch fachlich besonders geschultes Personal zu lösen.
Die neuen IP-Gerichte werden grundsätzlich über eine regional übergreifende örtliche Zuständigkeit verfügen. Um
eine größtmögliche Konzentration von Kompetenzen zu ermöglichen, sollen diese Gerichte also gerade nicht den
örtlichen Zuständigkeitsbegrenzungen der allgemeinen Intermediate People's Courts unterliegen.
Dass bei der Implementierung der IP-Gerichte die Wahl auf Shanghai, Beijing und Guangzhou fiel, ist für Beobachter nicht weiter überraschend. So verfügen die Gerichte aller drei Städte bereits über eigene Kammern zum
gewerblichen Rechtsschutz, deren Personal in die neuen Gerichte gegebenenfalls transferiert werden kann. Zudem entfällt bereits heute auf die Gerichte der drei Standorte beinahe die Hälfte aller in China anhängigen Verfahren im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes.
Indonesien: Verträge sind in Landessprache abzufassen
(R&F Legal) Der indonesische High Court hat eine Entscheidung aus dem Jahr 2009 nunmehr bestätigt, wonach
Verträge zwingend auch in der Landessprache Bahasa Indonesia abzufassen sind, um Gültigkeit zu haben. Es
bestehen nach wie vor offenen Fragen, etwas, welche Sprache die verbindliche Fassung ist, oder wie mit Verträgen zu verfahren ist, die nach 2009 geschlossen wurde. Investoren ist geraten, ihre Verträge zu überprüfen und
ggf. neu zu verfassen. Gleiches gilt z.B. auch für AGBs ausländischer Unternehmen, die auf den Webseiten in
Indonesien oftmals nur auf Englisch vorliegen.
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AHKM
IM BLICKPUNKT
M BLICKPUNKT
AHK-Umfrage: Unternehmen sehen weiter viel Potenzial in Russland
(AHK/DIHK) AHK-Präsident Rainer Seele und Volker Treier, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), stellten im September gemeinsam
die Ergebnisse im Haus der Deutschen Wirtschaft vor.
Der Erhebung zufolge erwarten zwei Drittel der in Russland aktiven Unternehmen bis zum Jahresende 2014
gleichbleibende oder – zum Teil stark – steigende Erlöse. Das verbleibende Drittel rechnet dagegen mit Einbrüchen um bis zu 50 Prozent und mehr.
Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau betroffen, einerseits direkt durch die verhängten EU-Sanktionen oder die Unklarheit ihrer Anwendung, andererseits
durch die für russische Auftraggeber aufgrund der Kreditverknappung und der Rubel-Abwertung deutlich verteuerte Finanzierung.
Am stärksten betroffen sind 24 Prozent der Unternehmen von den Regelungen für Dual-Use-Güter. Firmenbezogene und Finanzmarkt-Sanktionen bereiten 23 beziehungsweise 14 Prozent der Betriebe die größten Probleme.
Für 58 Prozent der Befragten hat der Konflikt in der Ukraine direkte Auswirkungen auf ihre Geschäfte. Allerdings
sind bisher nur insgesamt 38 Prozent der Unternehmen von den beiderseitigen Sanktionen betroffen. Auch sind
die Unternehmen in der Mehrheit der Ansicht, dass die politischen Ziele mit den Sanktionen nicht erreicht werden
dürften.
So erwarten 71 Prozent der befragten Unternehmen bis zum Jahresende 2014 eine rezessive oder schlechte
wirtschaftliche Entwicklung – das sind 16 Prozent mehr als noch im Dezember 2013. Sollte sich die Situation weiter verschlechtern oder die Sanktionen lange Bestand haben, sähen sich die Unternehmen gezwungen, Projekte
zu stornieren, Kurzarbeit einzuführen, Mitarbeiter zu entlassen oder sich ganz aus Russland zurückzuziehen.
Trotz aller politischen Begleitumstände und der anhaltenden militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine
schätzen nach wie vor etwa drei Viertel der befragten deutschen Firmen das Marktpotenzial Russlands langfristig
als hoch oder sehr hoch ein.
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AHKM
IM BLICKPUNKT
Termine & Fristen
01.01.2013: Einfuhr- und Ausfuhranmeldungen für die Schweiz sind verpflichtend elektronisch abzugeben
01.01.2013: An der Grenze Weil/Rhein Autobahn hat das „Transito-Verfahren“ begonnen, eine Eröffnung von
Versandscheinen an der Grenze ist nun endgültig nicht mehr möglich.
28.04.2013 haben die Sicherheitserklärungen der „Bekannten Versender“ keine Gültigkeit mehr. „Bekannter Versender“ sind nur noch vom Luftfahrtbundesamt zertifizierte Unternehmen.
01.09.2013: Das reformierte deutsche Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und Außenwirtschaftsverordnung (AWV)
sind in Kraft
30.10.2013: Der Unionszollkodex (UZK) ist in Kraft getreten und ersetzt den Modernisierten Zollkodex (MZK); Er
findet 30 Monate nach Inkrafttreten Anwendung, zum 1. Mai 2016
01.01.2014: Verbindliche Anwendung der neuen Nachweispflichten bei umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen
01.01.2014: Es gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien
01.01.2014: Durch Anwendung der EU Verordnung zum Allgemeinen Präferenzsystem (APS) entfallen Zollvergünstigungen für eine Reihe von Ländern
01.01.2014 Neues Reisekostenrecht ab 2014 - Bereits seit 2012 stehen verschiedene Änderungen im Reisekostenrecht an, die erstmals ab 2014 zur Anwendung kommen werden.
31.10.2015: Ende der Übergangsregelung für die Verwendung von Empfängerlisten in Papierform bei der Einfuhr
01.05.2016: Der UZK wird angewendet, Delegierte Rechtsakte sowie Durchführungsrechtsakte müssen fertig sein
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VERANSTALTUNGEN
TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT DER IHK SÜDLICHER OBERRHEIN
3. November 2014
09:00 – 17:00 Uhr, Freiburg
Das aktuelle Reisekosten- und Bewirtungsrecht für Dienstreisen
im In- und Ausland
Einführung in die Grundlagen der Reisekostenabrechnung unter spezieller Berücksichtigung aktueller Rechtsgrund-lagen, BFH-Urteile und BMF-Schreiben. Die Teilnehmer lernen anhand von praktischen Fallbeispielen die
Systematik der Reisekosten kennen, um die bestehenden und neuen Regelungen vorteilhaft für das Unternehmen umzusetzen.
Teilnahmegebühr: 210,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
4. November 2014
09:00 – 17:00 Uhr, Lahr
Das aktuelle Reisekosten- und Bewirtungsrecht für Dienstreisen
im In- und Ausland
Einführung in die Grundlagen der Reisekostenabrechnung unter spezieller Berücksichtigung aktueller Rechtsgrund-lagen, BFH-Urteile und BMF-Schreiben. Die Teilnehmer lernen anhand von praktischen Fallbeispielen die
Systematik der Reisekosten kennen, um die bestehenden und neuen Regelungen vorteilhaft für das Unternehmen umzusetzen.
Teilnahmegebühr: 210,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
4. + 5. November 2014
Messe Stuttgart
Global Connect
Die GlobalConnect bietet als Forum für Export und Internationalisierung Unternehmen Antworten auf alle Fragen
rund um Außenwirtschaft. Die Bandbreite der Informationen reicht von der Planung erster Schritte in internationale Märkte bis hin zur Optimierung bestehender grenzüberschreitender Wirtschaftsaktivitäten. Hier finden sowohl der Global Player, als auch kleinere Unternehmen, die erstmals im Ausland aktiv werden möchten, Antworten auf ihre Fragen zum Auslandsgeschäft.
Nähere Informationen unter: http://www.global-connect.de
Ansprechpartnerin: Melanie Schwarzer, Tel.: 0761 3858-131, E-Mail: melanie.schwarzer@freiburg.ihk.de
6. November 2014
10:00 – 13:00 Uhr,
Kurhaus Titisee
Horizont 2020 – Förderchancen für IKT-Projekte
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Teilnahmemöglichkeiten im Rahmen der kommenden Ausschreibungen von Horizont 2020 für IKT-Projekte. Sie gibt nützliche Hinweise zur Beantragung von Fördergeldern entsprechend der jeweiligen Interessen der Teilnehmer.
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
6. November 2014
16:30 Uhr – ca. 18:30 Uhr,
Kunsthalle Riegel
Round Table China
Nicht jede Erfahrung muss man selber machen – Der Stammtisch bietet Ihnen Gelegenheit, sich in kurzen Referaten über die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie zu Fragen der praktischen Geschäftsabwicklung zu informieren. Im Anschluss besteht Möglichkeit zu Diskussion, Fragen und Erfahrungsaustausch. Zu
Gast ist der Leiter der Rechtsabteilung der Deutsch-Chinesischen Industrie- und Handelskammer aus Beijing.
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Melanie Schwarzer, Tel.: 0761 3858-131, E-Mail: melanie.schwarzer@freiburg.ihk.de
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6. + 7. November 2014
09:00 – 16:30 Uhr, Freiburg
Export kompakt
Anhand praktischer Beispiele und unter Benutzung von Originalpapieren werden die Seminarteilnehmer in die
Lage versetzt, selbstständig die im Tagesgeschäft bei der Abwicklung von Auslandsgeschäften auftretenden
Probleme zu lösen.
Teilnahmegebühr: 420,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
10. November 2014
09:00 – 17:00 Uhr, Freiburg
Lieferantenerklärungen – Bedeutung, Regeln, Konsequenzen
Als Nachweis des Präferenzursprungs wird von Kunden innerhalb der EG oft die Ausstellung von Lieferantenerklärungen – seit 2006 auch mit „Kumulierungsvermerk“ – verlangt. Lieferantenerklärungen gehören zu den am
häufigsten ausgestellten Dokumenten im Außenhandel und werden ohne behördliche Mitwirkung abgegeben.
Teilnahmegebühr: 210,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
17. November 2014
09:00 – 16:30 Uhr, Lahr
Exportkontrolle – Teil des Risikomanagements im Unternehmen
Dieses Seminar vermittelt Ihnen einen „roten Faden“ durch das komplexe System des Exportkontrollrechts. Sie
erhalten praktische Tipps zur Optimierung Ihrer innerbetrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation, um illegale
Beschaffungsaktivitäten rechtzeitig zu erkennen und Ihr persönliches Risiko zu minimieren. Das Seminar leistet
somit einen wertvollen Beitrag zum operativen Risikomanagement in Ihrem Unternehmen.
Teilnahmegebühr: 210,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
18. November 2014
10:00 – 14:00 Uhr, Freiburg
Ein Auftrag aus der Schweiz! Was muss ich beachten?
Werden in der Schweiz Arbeiten ausgeführt, so gelten für die Mitarbeiter die Lohn- und Arbeitsbestimmungen der
Schweiz. Neben der Meldepflicht sind vor allem in zahlreichen Branchen verbindliche Mindestlöhne zu beachten.
Zusätzlich kann in der Schweiz eine Mehrwertsteuerpflicht ausgelöst werden.
Teilnahmegebühr: 105,– Euro
Ansprechpartnerin: Melanie Schwarzer, Tel.: 0761 3858-131, E-Mail: melanie.schwarzer@freiburg.ihk.de
20. November 2014
09:00 – 16:00 Uhr, Lahr
Frankreich à la carte
Jedes angemeldete Mitgliedsunternehmen bekommt ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem FrankreichExperten. Pro Beratungsgespräch werden ca. 45 Minuten veranschlagt.
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
24. November 2014
09:00 – 17:00 Uhr, Lahr
Zollabfertigung beim Warenexport –
Ausfuhrabwicklung in der zolltechnischen Praxis
Sie wollen Waren in Länder außerhalb der EG verkaufen? Dann sollten Sie wissen, dass alle Drittlandsexporte
sowohl der fiskalischen, ordnungspolitischen als auch statistischen Überwachung durch die Zollbehörden unterliegen. Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses an bis hin zum umsatzsteuerrechtlichen Nachweis die richtigen Entscheidungen treffen.
Ein zweiter Schwerpunkt bilden Hinweise über mögliche zollrechtliche Verfahrenserleichterungen einschließlich
des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO), die gezielt den innerbetrieblichen Verwaltungsaufwand mindern
und zu erheblichen zeitlichen Einsparungen führen. So können Sie Ärger mit dem Zoll, kostenträchtige Verzögerungen oder gar strafrechtliche Konsequenzen bei der Ausfuhr bereits im Vorfeld vermeiden.
Teilnahmegebühr: 210,– Euro
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
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3. Dezember 2014
Lahr
Arbeitskreis Mittel- und Osteuropa
In Planung
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
5. Dezember 2014
Lahr
Messeveranstaltung
In Planung
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
8. Dezember 2014
13:00 – 17:00 Uhr, Freiburg
Exportkontrolle und vorbeugende Vertragsgestaltung
Die Organisation der Exportkontrolle wird immer wichtiger. Da der Exporteur nicht alle Parameter einer Lieferung
oder Leistung kontrollieren kann, muss er seine Lieferanten und Kunden in die Exportkontrolle einbeziehen. Von
den Lieferanten benötigt er in erster Linie konkrete Informationen zur Ware: Ist diese gelistet? Falls ja, welcher
AL-Position ist sie zuzuordnen? Ist sie von einer ECCN erfasst oder als EAR99-Gut einzustufen?
Nähere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier:
http://www.ihk-exportakademie.de/Kurse/Seminare/Exportkontrolle+//+Luftfrachtsicherheit/3050/
Teilnahmegebühr: 190,– Euro
Ansprechpartnerin: Melanie Schwarzer, Tel.: 0761 3858-131, E-Mail: melanie.schwarzer@freiburg.ihk.de
9. Dezember 2014
stricke
09:00 – 13:00 Uhr, Lahr
Entsendung von Arbeitnehmern nach Frankreich – Formalitäten & Fall-
Der französische Gesetzgeber hat durch Gesetz vom 26. Juni 2014 die Pflichten für Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Frankreich entsenden möchten, verschärft.
Folgende und weitere Fragen werden in unserer Veranstaltung beantwortet:




Welche Formalitäten sind bei einer Entsendung zu beachten?
In welchem Land sind die Arbeitnehmer bei einer Entsendung sozialversichert?
Welche Formalitäten muss ich vorab beachten, damit ich nicht gegen geltendes Recht verstoße?
Welches Arbeitsrecht gilt für die Zeit der Entsendung? Bestehen in Frankreich Mindestlöhne, die zwingend
einzuhalten sind?
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
18. Dezember 2014
09:00 – 16:00 Uhr, Lahr
Frankreich à la carte
Jedes angemeldete Mitgliedsunternehmen bekommt ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem FrankreichExperten. Pro Beratungsgespräch werden ca. 45 Minuten veranschlagt.
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Ansprechpartnerin: Christine Richmann, Tel.: 07821 2703-692, E-Mail: christine.richmann@freiburg.ihk.de
Änderungen vorbehalten Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen erhalten Sie unter www.freiburg.ihk.de
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TERMINE ZUR AUßENWIRTSCHAFT ANDERER ORGANISATIONEN
Hinweise auf bundesweite und internationale Veranstaltungen im Bereich Außenwirtschaft finden Sie im Internet
über das Außenwirtschaftsportal iXPOS: www.ixpos.de (-> iXPOS-Kalender)
Messetermine können Sie auch beim Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
(www.auma.de) recherchieren. (siehe Rubrik „Messe“)
Kanada: Wirtschaftsförderer laden nach Stuttgart ein
Am 6. November laden Wirtschaftsförderer der 10 größten Städte Kanadas deutsche Unternehmen, die Interesse
am Wirtschaftsstandort Kanada haben, zu Gesprächen nach Stuttgart ein. Im Rahmen der Veranstaltung finden
vertrauliche Einzelgespräche statt, in denen Standortvorteile, Fördermittel und Arbeitsmarktlage besprochen werden können. Informationen zu den kanadischen Städten und Regionen sind unter www.considercanada.com zu
finden. Ein Erfahrungsbericht eines deutschen Unternehmens über den Aufbau der kanadischen Niederlassung
rundet das Programm ab.
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mit geringem Aufwand einen Gesamteindruck über die wirtschaftliche
Situation in Kanada zu erhalten – auch als idealer Standort für das USA-Geschäft. Die Veranstaltung ist für die
Teilnehmer kostenlos.
Anmeldungen zu den 30minütigen Sitzungen werden entgegengenommen von:
Kempf+Partner, Dr. Klaus Kempf, Liebknechtstr. 33, 70565 Stuttgart, Tel: 0711 7811 552, E-Mail: canada@kempfpartner.com
Indien: Wirtschaftsdelegation nach Pune und Mumbai vom 18. - 26.1.2015
Die Entwicklungen in Indien in den ersten Monaten nach den Wahlen stimmen optimistisch. Indiens neuer Premierminister Narendra Modi präsentiert sich als Mann der Tat. Erklärtes oberstes Ziel der neuen Regierung ist, Indien auf den Wachstumspfad zurückzuführen und den Investitionsstau der vergangenen beiden Jahre zu lösen.
Mit der absoluten Parlamentsmehrheit besitzt die Regierung auch die nötige Durchsetzungsstärke für Wirtschaftsreformen. Nach Ansicht von Wirtschaftsanalysten wird sich der "Modi-Faktor" ab Anfang 2015 in einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums niederschlagen. Karlsruhe setzt seit Jahren auf eine enge Zusammenarbeit mit der indischen Stadt Pune. 2013 wurde ein Kooperationsabkommen zwischen MCCIA (der Handelskammer Pune), Wirtschaftsförderung Karlsruhe und KarlsruherMesse- und Kongressgesellschaft unterzeichnet. Im März 2014 wurde ein eigenes Marketing- und Kooperationsbüro in Pune eröffnet. Die Zusammenarbeit
der beiden Städte bietet sich an, da beide herausragende Hochschulen und Technologiekompetenzen in den Bereichen ICT, Automotive, Mobility, Energie sowie über funktionierende Netzwerke & Cluster verfügen.
Vor diesem Hintergrund organisiert die Stadt Karlsruhe vom 18.1. - 26.1.2015 eine Wirtschaftsdelegation nach
Pune und Mumbai unter voraussichtlicher Leitung des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup sowie Vertretern
der Stadt Karlsruhe. An dem Haupt Event am 20.1.2015 in Pune wird zudem Minister für Europa, Bundesrat und
internationale Angelegenheiten Peter Friedrich teilnehmen. Karlsruhe lädt Unternehmen aus Baden Württemberg
herzlich zur Teilnahme ein.
In einem attraktiven, kompakten Programm profitieren Sie in wenigen Tagen von deutsch-indischen Kontakten
sowie den Veranstaltungen „Karlsruhe meets Pune“ ebenso wie auch „Stuttgart meets Mumbai“ 2015.
Das vollständige Programm sowie weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:
http://www.india-karlsruhe.com/
oder bei: Simone Pflieger, Wirtschaftsförderung Karlsruhe, Tel 0721 1337341, email:
ne.pflieger@wifoe.karlsruhe.de und bei Iris Becker, Tel. 0761/4539839, email: ibecker@lets-bridge-it.com
Simo-
AHK-Geschäftsreise Energieeffizienz in Gebäuden in China, 8. bis 10.12.2014
Im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert der OAV – German Asia-Pacific Business Association in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg In-
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ternational sowie der AHK Shanghai eine AHK-Geschäftsreise zu Energieeffizienz in Gebäuden in der Volksrepublik China.
Die Geschäftsreise findet statt vom 8. bis 10. Dezember 2014 und hat einen Fokus auf den Neubau- und Sanierungsmarkt in Shanghai und der Umgebung.
Ein vorläufiges Programm finden Sie unter: www.oav.de/uploads/tx_ttnews/Draft_Programm_GR_EEI_2014.pdf
Das Anmeldeformular finden Sie unter:
www.oav.de/uploads/tx_ttnews/EE_Chinareise_2014_Anmeldeformular.doc
Eine ausführliche Zielmarktanalyse finden Sie unter:
www.oav.de/uploads/tx_ttnews/cn_140926_ZMA_EnEff_01.pdf
Chinas Immobilienmarkt hat sich in den letzten 10 Jahren rasant entwickelt. Die gesamte Wohnfläche in China
beträgt aktuell rund 50 Milliarden Quadratmeter. Jährlich werden rund zwei Milliarden Quadratmeter Wohnfläche
neu gebaut. Neben den Bemühungen der Regierung, steigende Immobilienpreise zu verhindern, wurden ehrgeizige Ziele zur Energieeinsparung im Gebäudesektor gesetzt. Neubauten und Sanierungen von öffentlichen und
privaten Gebäuden profitieren von umfangreichen Förder- und Energieeffizienzmaßnahmen.
Kontakt und weitere Informationen: OAV - German Asia-Pacific Business Association, Bleichenbruecke 9, 20354
Hamburg, Tel: 040 357559-14, Fax: 040 357559-25, E-Mail: camli@oav.de
Die IHK-Exportakademie erweitert als landesweite Bildungsinstitution das Weiterbildungs- und Seminarprogramm der Industrie- und Handelskammer. Das Angebot richtet sich mit seinen Seminaren und Zertifikatslehrgänge an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen im Südwesten. Ziel ist, Themen vertiefend und mit hoher
fachlicher Spezialisierung anzubieten.
Aktuelle Angebote sind nachstehend aufgeführt, das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.ihk-exportakademie.de -> Seminare
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IHK Unternehmerreisen
Die Erschließung neuer und der Ausbau bestehender Auslandsmärkte sind für die stark exportabhängige badenwürttembergische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Gerade in schwierigen Zeiten bedarf es besonderen
Einsatzes und verlässlicher Partner, um das Auslandsgeschäft auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre zu
halten. Je besser und intensiver die Marktkenntnisse sind, desto erfolgreicher verläuft das Auslandsgeschäft.
Aus diesem Grund bietet das Land Baden-Württemberg seinen Unternehmen zahlreiche Maßnahmen zur Außenwirtschaftsförderung an. Die Vermarktung Baden-Württembergs als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort
wird von Baden-Württemberg International (bw-i), der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, betreut.
Zur Komplementierung des Landesangebots initiieren und fördern die Industrie- und Handelskammern in BadenWürttemberg eigene Projekte zur Markterschließung im Ausland. Die IHKs fördern verschiedene Projekte, um
baden-württembergische Unternehmen beim Aufbau oder der Intensivierung ihres Auslandsengagements zu unterstützen. Das Gesamtprogramm finden Sie im Internet unter:
http://www.ihk-exportakademie.de/Unternehmerreisen/
Taiwan: IHK-Unternehmerreise „Werkzeugmaschinen-Industrie“ vom 2. bis 5. März 2015 nach Taipei und
Taichung
Bei der IHK-Unternehmerreise vom 2. bis 5. März 2015 nach Taipei und Taichung wird Ihnen die Chance geboten, sich vor Ort über die Marktbedingungen in der Maschinenbau- und insbesondere WerkzeugmaschinenIndustrie zu informieren.
Sie nehmen an der Eröffnung der Messe Taipei International Machine Tool Show (TIMTOS) teil und erhalten in
diesem Rahmen die Gelegenheit, Ihr Unternehmen auf einer Fachkonferenz zu präsentieren und mit relevanten
Akteuren ins Gespräch zu kommen. Für einen offenen Erfahrungsaustausch besuchen Sie außerdem lokale und
deutsche Unternehmen in Taichung, wo 70% der Werkzeugmaschinenhersteller angesiedelt sind. Über ein individuelles Matchmaking besteht zudem die Möglichkeit, Gespräche mit potentiellen taiwanischen Geschäftspartnern
zu führen, die speziell nach Ihren individuellen Vorstellungen gesucht werden.
Für viele deutsche Firmen ist Taiwan ein höchst interessanter Zielmarkt, da sie hier im Vergleich zur Volksrepublik China die hohe Rechtssicherheit und den transparenten Umgang mit Behörden schätzen. Zudem profitieren
zahlreiche Unternehmen bereits heute durch die allmähliche Annäherung zu China und dem Economic
Cooperation Framework Agreement (ECFA).
Diese Reise findet auf Initiative und mit Förderung aller baden-württembergischer Industrie- und Handelskammern statt.
Anmeldeschluss: 19. Dezember 2014
Weitere Informationen und Unterlagen: www.ihk-exportakademie.de/Taiwan
Ihre Ansprechpartner:
IHK Region Stuttgart, Sonja Bachofer, Tel. 0711 2005-1236, sonja.bachofer@stuttgart.ihk.de, IHKExportakademie GmbH, Stuttgart, Matthias Gaugler, Tel. 0711 2005-1313, matthias.gaugler@ihkexportakademie.de
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Polen: IHK-Unternehmerreise vom 24. bis 26. März 2015 nach Warschau
Auf dieser IHK-Kurzreise werden Sie in nur drei Tagen wichtige Fortschritte in der Erschließung des polnischen
Markts für Ihre Produkte erzielen.
Auf einer sorgfältig vorbereiteten Kooperationsbörse, die das Kernstück der Reise bildet, treten Sie in Kontakt mit
potentiellen Kunden und Geschäftspartnern. Unser Partner vor Ort ist die deutsche Auslandshandelskammer, die
für Sie in der Vorbereitungsphase Treffen mit passenden Firmen vereinbart. Dolmetscher sind im Preis enthalten.
Polen ist sowohl als Absatzmarkt als auch als Investitionsstandort sehr interessant für deutsche Firmen. In keinem Land der EU hat sich die Volkswirtschaft so schnell entwickelt wie in Polen, das mit 38,5 Mio. Einwohnern
das größte Land in Mittelosteuropa darstellt.
Die IHK-Unternehmerreise findet auf Initiative und mit Förderung aller baden-württembergischen Industrie- und
Handelskammern statt und ist daher ein attraktives Angebot für baden-württembergische Firmen.
Gerne können Sie auch im Vorfeld mit den Organisatoren Rücksprache halten, ob Ihre Produkte auf dem polnischen Markt Potential haben und gegebenenfalls weitere Fragen zu dieser Reise klären.
Anmeldeschluss: 23. Januar 2015
Weitere Informationen und Unterlagen: www.ihk-exportakademie.de/Polen
Ihre Ansprechpartner:
IHK Region Stuttgart, Barbara Effenberger, Tel. 0711 2005-1407, barbara.effenberger@stuttgart.ihk.de
IHK-Exportakademie GmbH, Stuttgart, Matthias Gaugler, Tel. 0711 2005-1313, matthias.gaugler@ihkexportakademie.de
Die AHKM, in Zusammenarbeit mit der Germany Trade and Invest (gtai) verfasst, mit Sorgfalt zusammengestellt. Eine
Gewähr für die Richtigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Die Bonität der erwähnten Firmen und Personen
wurde nicht überprüft. Angebotene Unterlagen werden drei Monate ab Erscheinungsdatum reserviert.
Impressum:
Herausgeber:
Redaktion:
Industrie- und Handelskammer
Martina Weinhold
Südlicher Oberrhein
Susi Tölzel
Schnewlinstr. 11-13
Frédéric Carrière
79098 Freiburg
Tel. 0761 / 3858-0
Fax 0761 / 3858-222
E-Mail: info@freiburg.ihk.de
www.freiburg.ihk.de
Redaktionsschluss:
20.10.2014
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