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INTERCONTINENTAL
RALLYE
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USA WESTEN
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REISEBERICHT OST
EUROPA ASIEN
In dieser
Ausgabe:
Vorwort
SSRT Zeitung
1
Ausgabe Oktober 2014
Vortragsthema
Das SSRT Weohnachtsessen 2014
2
3
Intercontinental Rallye 2014 von Rasmus
reuter
4
5
6
Danksagung der IG
Motorrad
Starke Impulse für
den Motorradmarkt
7
USA Westen von Rolf
und Karin Kapeller
8
Reisebericht von Renate Rosenberger
2014
9
10
11
12
13
Offroadtermine
14
Eindrücke für die
TUAREGr RALLYE
2015
SSRT,3400 Burgdorf
SSRT Zeitung, .10.2014
Themen in dieser
Ausgabe:
Firmenname
Vorwort SSRT Zeitung Oktober 2014
Bei uns fällt schon bald der erste
Schnee, doch in Tunesien wird noch
intensiv Rallye gefahren. Zur Zeit ist
die El Chott noch im vollen Gange.
Auch die Dakar, welche im Januar startet, hat das Starterfeld zusammen.
Hoffentlich können wir auch ein Paar
interessante Beiträge am TV sehen.
Nicht vergessen die Anmeldung fürs
SSRT Weihnachtsessen ausfüllen und
einsenden. Ich bin sicher, dass es wie-
22.10.2014
SSRT Höck im Oktober 2014
ORT: Restaurant Rössli in Oensingen
Datum: 29. OKTOBER 2014
ZEIT: 20.00 Uhr
THEMA: Vortrag von
Hans-Ueli Flückiger
Hans-Ueli Flückiger erzählt von
seinen Erlebnissen in Kolumbien/
Zentralamerika.
der ein spannender Abend wird.
Am nächsten Höck erzählt Hans-Ueli
Flückiger von seiner Reise in Zentralamerika. Ein kleiner Vorgeschmack
unter http://www.hans-ueli.ch/ (Blog)
ich freue mich darauf.
Viele Grüsse Chäbu
Der Eintri it wie immer frei und
Gäste sind herzlich willkommen!
Seite
SSRT Weihnachtsessen
2014
Der SSRT Vorstand möchte Euch am 29. November 2014 recht herzlich zum
SSRT Weihnachtsessen 2014
auf den Söhrenhof in Bözen einladen
Im gemütlichen Saal der Familie Amsler wollen wir gemeinsam das SSRT Jahr 2014 ausklingen
lassen.
Bözen liegt gut erreichbar auf der Nordseite des Bözbergs. Für die Mttelländer stellt sich nur die
Frage, ob er wieder einmal die nostalgische Route über den Pass fahren soll …
Ab 18:00h offeriert das SSRT einen Apéro und wird Euch dort persönlich begrüssen. Dabei
können im Hofladen regionale Produkte eingekauft werden.
Um 19:00h wollen wir mit dem Essen anfangen. Wir haben euch ein Menü ausgesucht.
Zum Schluss könnt ihr am Dessertbuffet eure süssen Gelüste zu stillen.
Hotels zum übernachten findet ihr in Frick, Brugg und auf dem Bözeberg. Ein paar wenige
Übernachtungsplätze für Camper sind vorhanden. Bitte beim Aktuar@SSRT.ch melden.
Söhrenhof
Söhrenhof 2
5076 Bözen
http://www.soehrenhof.ch
GPS: N 47°30’24.89’’
E 8°05’15.47’’
Anmeldung auf der SSRT Homepage
http://www.ssrt.ch/
oder per Post an:
Swiss Safari Rallye Team
CH-3400 Burgdorf
Anmeldeschluss: 15. November 2014
2
Band 1, Ausgabe 1
Seite
3
Anmeldung zum SSRT Weihnachtsessen 2014
Aus organisatorischen Gründen müssen wir von Euch noch einige Angaben haben:
Name: ……………………………… Vorname: ………………………………………
Anzahl Personen:
Davon Anzahl Gäste:
Ich / wir kommen schon zum Apéro:
Ich / wir wollen folgendes Essen, bitte Anzahl einsetzen:
Vorspeise
• kleiner gemischter Salat CHF 8.___
• Kürbissuppe CHF 8.-____
Hauptspeise
• Aargauer Braten mit Kartoffelgratin und Gemüse CHF 28.-_____
• Vegetarisch: Kartoffelgratin und noch mehr Gemüse CHF 25.-____
Desserts
• Schwarzwälder- oder Kirschtorte und Kaffe CHF 12.-_____
• Dessertbuffet mit versch. hausgemachten Spezialitäten und Kaffe CHF 16.-_____
Die Getränke nach dem Apéro gehen zu Euren lasten.
Preisliste Getränke:
• Mineral pro 1.5 Liter CHF 8.00
• Süssmost 1 Liter CHF 6.00
• Bier Flasche CHF 5.00
• Diverse Weine (eigene Produktion, Chardonnay, Müller Thurgau, Pinot Noir,)
5 dl CHF 15.00
7.5 dl CHF 24.00
7.5 dl Pinot Noir Barrique CHF 32.00
• Kaffee/
Bitte Seite ausfüllen, kopieren und via Post an die angebene Adresse senden oder via SSRT Homepage anmelden.
Seite
SSRT Zeitung
4
Intercontinental Rallye 2014
Ein kurzer Erfahrungsbericht über Grenzen auf
dem Weg nach Dakar
Um es kurz zu machen, wir sind alle Drei am Lac
Rose in Dakar angekommen. Einige mit weniger
Schäden an
Leib und Maschine, andere
mit etwas
mehr... Aber
der Weg war
land und steinig…
Das Gefühl,
dann diesen
tatsächlich
pink schimmernden See zu sehen, ist irre. Ja, genau so wie damals bei den DAKAR Fahrern und in
der Berichterstattung, die wir von 30 Jahren schon
gesehen haben als Jugendliche... Es hat noch ein
paar Jahre gedauert, bis wir soweit waren, um den
Traum in die Tat umzusetzen.
Wir, das sind Sven Schrader, Björn „Fürchtegott“
Ziegler und der Autor Rasmus Reuter, alle vom
SSRT. Wir haben dieses Jahr unsere Vereinsfahne
bei einer der letzten langen Afrikarallyes hochgehalten. Die Intercontinental wird von einem Mixed
Team veranstaltet, hauptsächlich Verantwortlicher
ist Jiri V.... Er hat eine Truppe von 25 motivierten
Rallyehelfern zusammengestellt, um die Rallye von
Almeria nach Dakar zu bringen. Und das haben
Sie prima gemacht, jederzeit war volle Kontrolle
über Gesundheit und Sicherheit gewährt. Alles in
Allem eine Low-Budget Rallye. Zwar die Teuerste
meines Lebens, aber für die Strecke immer noch
bezahlbar.
Die gesamte Rallye konnte von allen Interessierten
und Daheimgebliebenen auf der Webseite verfolgt
werden und auch heute noch gibt’s die Tagesetappenfilme zu sehen. Also, schaut schon mal rein
und lest dann parallel unsere Zeilen…
www.intercontinentalrally.com
Es ging schon beeindruckend in Spanien am 19. Januar los, auf einen Campingplatz hat sicher der gesamte Rallyetross getroffen und dort gab’s dann
auch die technische Abnahme und die Aufkleber für
die noch schönen und sauberen und teilweise neuen
Mopeds. Der Start war dann noch im Dunkeln am
Strand und führte uns ganz kurz als Einstimmung
nach Almeria in den Hafen und auf die Fähre nach
Nador. Aber anstatt eine bequeme ÜbernachtPassage zu buchen, mussten dann alle Teilnehmer
in die kalte Nacht nach Taourirt fahren. Null Grad,
kein Campingplatz, einfach mal so neben der Strasse campen.
Willkommen bei der Rallye, hatte ich zu lange vermisst. Super Gefühl, kein Laptop, Telefon, Handystress etc. Nur frieren, fahren, hungern, dursten
und das alles wieder mal freiwillig im Kreis von
Freunden.
Morgens wieder bei Minusgraden raus und über den
gefrorenen Atlas zum Start fahren. Erst mit der Morgensonne gabs etwas Wärme... Und dann die ersten
gezeiteten Strecken, für uns als alte Tuareg-RallyeFahrer kein Problem und auch teilweise schon bekannt. In unserem Team fahren ja auch mit Hopsing (Robert Haug) und Karl Heinz die erfahrensten
Tuareg-Guides mit. Ich glaube, Hopsing hat noch
nicht mal das GPS angemacht und sich die Abkürzungen herausgesucht.
Damit kommen wir zu einem Thema, was mir nicht
so sehr an der Intercontinental gefallen hat, das Navigieren. Hier geht’s nur, NUR um GPS Punkte und
die schon vorher bekannten Controlpoints. Keine
versteckten CPs oder mal eine Überraschung. Wer
am schnellsten den GPS Punkt anfährt (auch mal gerne von der falschen Richtung), ist der Sieger. Musste ich erst mal lernen, aber wir hatten auch ein paar
AKKs dabei.
Die Abkürzkönige Alex
und Gottfried
haben uns
dann das
richtige
„Lesen“ der
Streckenführung beigebracht...
So, wieder
zur Strecke. Björn, Sven, Rene und ich fahren zusammen und finden so langsam wieder den Rhythmus. Leider wie immer leidet dann wieder die Kon-
Seite
SSRT Zeitung
5
Intercontinental Rallye 2014
zentration, ich hau mir die Rippen und die Hand an
und Björn steigt bei Volldampf unfreiwillig ab. Erst
nach einem Schluck Rum kann er sich langsam an
alles erinnern. Die BMW ist erstmal nicht fahrbar,
seine Reise geht in den nächsten Tagen im Truck
weiter gen Dakar.
Und ich freue mich schon auf einen Urlaub mit
5000er Ibuprofen Tagesdosis...
fressen.
Macht überhaupt keinen Spass und die KTM tut mir
leid. Dafür gibt’s danach frisches Öl und einen Satz
neue Reifen. Jetzt wird angegriffen...
Die Grenzübergänge funktionieren reibungslos dank
guter Vorbereitung mit den Visas und auch der Interconti-Truppe, die so Ihre Kontakte haben.
So, jetzt sind wir in Mauretanien und es geht endlich
ins sagenumwobene Atar. Irre Etappe mit 550km
eine der Langen und Schweren. Wir sind fertig und
müssen am Abend mächtig schrauben und die Karren wieder fit machen. Der feine Sand ist überall
und macht so mancher Maschine und den Autos zu
schaffen . Zum Glück hat Björn über die letzten Tage seine Gehirnerschütterung (bei welchem Hirn?)
auskuriert und auch die BMW wieder ans Laufen gebracht.
Die Landschaft ist faszinierend einfach und karg, ja
feindlich, dann wieder grün und es gibt Brunnen
und etwas Wasser in den Tälern. Echte Sahara halt.
Malerisch schönes Marokko mit Steinen in Norden,
nach dem Erg Chebi dann am Tag 3 und 4 auch
lange Täler, kleine Steine, spitze Steine, schwarze
Steine. Marokko halt. Leider gibt es auch den einen oder anderen schweren Unfall, insgesamt 5
Schwerverletzte müssen in den ersten Tagen versorgt werden. Das mahnt zu weiterer Vorsicht,
denn der Weg ist noch weit nach Dakar, erst
2000km sind gefahren...
Von Atar führt uns die Rallye über 2 grandiose Etappen über Nuankachout in den Süden, das sind Landschaften zum Geniessen. So langsam können wir
Dakar schon riechen, der Km Zähler ist bei 4000 angekommen.
Der Grenzübergang in den Senegal ist ok, allerdings
sind die Beamten mit dem neuen biometrischen Visum überfordert
Dann mit der Fahrt in die Westsahara nimmt der
und es dauert bis
Sand zu und so langsam werden die Täler flacher.
tief in die Nacht, bis
Wir fahren über einen riesigen Salzsee, total Klasse.
die letzten in der
Allerdings bleibt so richtig viel Zeit nicht für die
legendären ZebraLandschaft, ich bin viel zu sehr mit dem Fahren bebar in St Louis anschäftigt und will mich nicht mehr hinlegen.
kommen. Da hatte
ich schon leckeres
kühles Bier, WildDafür entschwein und einen
Dusche hinter mir.
schädigen
Eigentlich
wollte
ich
hier
gar
nicht
mehr weg, zu toll
die Bivouac
war
dieser
Campground.
Aber
da
war doch noch
Plätze. Die
das Beenden der Rallye. Der Zwang, in Dakar anzusind Spitze,
kommen.
liegen entAlso rauf auf die letzten 2 Etappen im Senegal, alles
weder am
grünt, es gibt Felder, Flamingos und jede Menge
Meer oder
Leben in den Dörfern.
aber auf einem Berg, mal im Niemandsland in den
Die Etappen 12 und 13 führen uns über 150km diDünen oder aber auf wirklich guten Campgrounds
rekt am Strand entlang. Vollgas am Strand, Wahnmit einem echten Klo..
sinn, weil dort Netzreste liegen, Treibholz, Eisen,
Die Überführung von Westsahara nach Mauretanien dann wieder die Fischer ausladen usw. Ein Potpori
an Farben und Eindrücken, eine ganz andere Landam Tag 8 ist langweilig, wir müssen 500km Teer
Seite
Ausgabe Oktober 2014
6
Intercontinental Rallye 2014
schaft und Farbenvielfalt, unglaublich erfrischend
für die Augen und den Geist. Und immer wieder
das Schlingern des Hinterrads. Geil...
Besten Gruss von Sven, Björn, Rasmus, die jetzt
auch Dakarfahrer sind....
.
Und dann sehen wir auf einmal den Lac Rose und
wissen, das wir es geschafft haben...
Danksagung der IG Motorrad
Vor einigen Wochen haben wir zur Beteiligung am
europäischen Mobilitätstest der Federation of European Motorcyclists (FEMA) aufgerufen.
Dank vieler einsatzfreudiger Mitglieder sind wir
nun in der glücklichen Lage, im Raum Basel und
Lausanne jeweils einen aussagekräftigen
Testdurchgang ausführen zu können. Sobald die
Testergebnisse vorliegen, werden wir diese unseren Mitstreitern in Brüssel und den Mitgliedern der
IG Motorrad bekannt geben.
erforderliche Mindestzahl von Teilnehmern zusammen,
so dass viele KandidatenInnen nicht berücksichtigt
werden konnten. Gleichwohl Umso mehr danken
wir allen Beteiligten und Bereitwilligen,
die zum guten Gelingen beigetragen haben, herzlich für ihre Einsatzbereitschaft.
Eine mobile Restsaison auch im Namen der Vorstandsmitglieder wünscht
IG Motorad
Nicht in jeder Region kam die für einen Testlauf
Anouscha Keller
Sekretariat
Seite
Ausgabe Oktober 2014
7
Starke Impulse für den E-Motorradmarkt
Burgkirchen, 27. August 2014 (vz). Der USamerikanische Elektro-Motorrad-Hersteller Brammo
(Talent/Oregon) geht in die Offensive und subventioniert ab dem 1. September sein Top-Modell
„Empulse“ mit zusätzlich 5.600,- Euro. Mit der Subventionierung stößt Brammo in eine Preisregion vor,
die bislang für ein High-End-Elektromotorrad undenkbar war. Die Bezuschussungs-Aktion ist bis Ende Oktober beschränkt. Laut Brammo werden somit
die nötigen Impulse gesetzt, um den europäischen
Markt nachhaltig für High-End-Elektromotorräder
zu ebnen und gleichzeitig eine neue Ära des Motorradfahrens eingeläutet.
Zu teuer. Der Preis ist noch immer die Hürde, die
die meisten Endverbraucher vom Kauf eines hochwertigen Elektrofahrzeuges abhält. Oftmals nicht zu
Unrecht. Gerade neue Produkte in neuen Märkten
haben es ohne spürbare Subventionen unendlich
schwer, alte Techniken abzulösen. Zwar hat sich die
Bundesregierung die Förderung elektrisch betriebener Fahrzeuge auf die Fahnen geschrieben und im
Juli einen „Gesetzentwurf zur Bevorrechtigung von
elektrisch betriebenen Fahrzeugen“, kurz „EmoG“
genannt, vorgelegt, das eben dieser innovativen
und umweltfreundlichen Form der Alltagsmobilität
Vorschub leisten soll. Nach Überzeugung des Bundesverbands eMobilität (BEM) geht dieser Entwurf
jedoch an den eigentlichen Bedürfnissen weitgehend vorbei und kann auch einem internationalen
Vergleich nicht standhalten. Zum Vergleich: Durchschnittlich 5.000 Euro Prämie erhalten Käufer von
Elektro-Fahrzeugen europaweit, andere Länder subventionieren Elektromobilität mit massiven Steuervorteilen – in Dänemark mit bis zu 30.000 Euro. In
Deutschland: Fehlanzeige. Nicht nur, dass die oftmals die falschen Maßnahmen ergriffen werden,
vielmehr wird bei dem Gesetzentwurf auch das
elektrisch betriebene Motorrad nahezu komplett
vernachlässigt. Was die Politik versäumt, wird jetzt
vom Hersteller selbst in die Hand genommen.
„Gerade das elektrisch betriebene Motorrad ist prädestiniert, die Mobilitätsprobleme der Gegenwart
und Zukunft zu lösen. Und das nicht nur in den Ballungsgebieten“, so Hans Eder, Europa-Chef des USamerikanischen Branchen-Primus Brammo. Durch
die zeitlich beschränkte Subventionierung ist die
„Empulse“ jetzt in Deutschland für deutlich unter
10.000 Euro im Handel zu haben. Exakt 9.513,- Euro anstatt bisher 15.113,- Euro gehen für die Empulse über die Ladentheke. Für das Top-Modell
„Empulse R“ müssen jetzt 11.893,- Euro statt der
bisherigen 17.493,- Euro gezahlt werden.
Über die Empulse R: Die Empulse R ist derzeit das
schnellste, in Serie gefertigte Elektro-Motorrad. Die
technischen Daten: 40 kW Leistung (54 PS), 90 Nm
Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h,
von null auf 100 in ca. vier Sekunden. Das sind technische Daten, die das derzeit Machbare darstellen. Dafür
sorgt auch das 6-Gang-Schaltgetriebe, das bei nahezu
jeder Geschwindigkeit einen optimalen Wirkungsgrad
ermöglicht. Auch das ist eine Weltneuheit im Segment
der Elektromobilität. Ab sofort sind Brammo Empulse R
bei ausgewählten Motorradhändlern in ganz Europa
erhältlich. Mehr unter www.brammo.com
Brammo startet durch und subven oniert ab dem 1. September die Modelle Empulse und Empulse R. VK-Preis Brammo
Empulse (63 Nm): 9.513,- Euro, Brammo Empulse R: 11.893,Euro (alle Preise inkl. 19 % MwSt, zuzügl. Überführungskosten).
Über BRAMMO: Der Elektro-Motorrad-Hersteller aus Talent
im US-Bundesstaat Oregon ist eines der weltweit führenden
Unternehmen auf dem Segment elektrisch betriebener HighEnd-Motorräder. BRAMMO-Motorräder sind die ersten
elektrisch betriebenen Serien-Bikes weltweit, die über einen
wassergekühltem Motor und 6-Gang-Schaltgetriebe verfügen.
Sowohl bei den Reichweiten wie auch bei den anderen Leistungsparametern rangieren die mehrfach ausgezeichneten
BRAMMO-Motorräder derzeit an der Weltspitze. BRAMMO ist
eine krea ve Ideenschmiede, die weltweit führende Ingenieure, Designer und Motorsportler unter einem Dach bündelt.
BRAMMO ist der am erende US-FIM eRR World Cup Champion.
VK-Preis Brammo Empulse (63 Nm): 9.513,- Euro, Brammo
Empulse R: 11.893,- Euro (alle Preise zuzügl. Überführungskosten).
Seite
SSRT Zeitung
8
USA – Westen – JULi 2014USA – Westen – JULi 2014
von Rolf und Karin Kappeller
Den 1. Juli 2014, es ist der Nationalfeiertag von
Kanada, verbringen wir in Hinton (CAN). An etwa 30
Ständen gibt es Essen, Handwerksarbeiten, Spiele
und Informationen aus aller Welt. Auf einer Bühne
spielen verschiedene Musiker und eine russische
Tanzgruppe bietet farbenfrohe und akrobatische
Unterhaltung. Das abendliche Feuerwerk haben wir
leider, ebenso wie den morgendlichen Umzug, verpasst Einige Tag später sind wir bereits in Calgary an der
Calgary Stampede. Mit circa 1,5 Millionen Besuchern ist es „The Greatest Outdoor Show on Earth“.
Jährlich werden mehr als 2 Millionen Dollar Preisgeld vergeben. Auf dem super organisierten Gelände werden verschiedene Sparten der Landwirtschaft, Handwerke (z.B. PferdewagenräderHerstellung) und Kunst vorgestellt. Wiederum gibt
es Essen aus aller Welt und eine riesige Kilbi mit
Gondelbahn über das ganze Gelände.
Nachmittags wird das Rodeo (Reiten wilder Pferde
und Bullen, Kälber fangen
mit dem Lasso, Rinder
„fällen“ vom Pferd aus, Rinder aus der Herde trennen,
Fassrennen, „Kinder-Ponyfangen und reiten“) durchgeführt. Parallel sind verschiedene Disziplinen wie
das Minipferde-Fahrturnier zu sehen. Und abends
startet das spektakuläre Chuckwagon-Race, gefolgt
von der grossen Show.
Auf der Weiterfahrt und
bis zum Ende des Monats im Yellow Stone
National Park, haben wir
endgültig begriffen dass
unsere Mountainbikes
fehl am Platz sind. Velofahren ist beinahe ausschliesslich auf der asphaltierten Autostrasse
erlaubt. Wir sind dennoch meist legal in den
grandiosen Gegenden
einige stundenlange Singletrails gefahren
(mitBärenglocke !) um
schlussendlich wieder
auf der Strasse zu landen.
Demzufolge erfolgen unsere Erkundungen seither
per RV und zu Fuss.
Kurzer Anriss von dem grossen Bericht von Karin
und Rolf Kappeller. Mehr vielleicht bei einem SSRT
Höck Vortrag, we will see, eure SSRT Redaktion :-D
IMPRESSUM Herausgeber: SSRT Swiss Safari Rallye Team, 3400 Burgdorf
Redaktion und Gestaltung: Annette Zierau (azi)
Autoren: Rasmus Reuter (rre) Fotos: Rasmus Reuter, Karin und Rolf Kappeller,
Claudia Rosgenberger (cro)
Sporttermine: Kaspar (Chäbu) Erni (ker)
Redaktionsschluss: jeweils der 8. eines jeden Monats
Email: zeitung@ssrt.ch
Seite
SSRT Zeitung
9
Reisebericht Renate Rosenberger Teil 1 und 2
24.06.2014, Bern
Alles liegt in der Wohnung bereit. Motorrad laden,
Wohnung noch kurz aufräumen. Abfahrt! Bloss weit
kommen wir nicht… Schon nach wenigen Kilometern habe ich beim Tanken den Eindruck, dass mein
Tank nicht fixiert ist. Ein kurzer Blick unter den
Tank zeigt, dass mein Tank nur noch auf einer Seite in der Halterung verankert ist. Zum Glück war
sowieso noch ein Stopp beim Mech vorgesehen, so
dass wir das schnell in Ordnung hatten. Nach einer
gemütlichen Fahrt quer durch die Schweiz nach
Weinfelden zu Schmuckis, folgte am Abend die
eingepackt? Ach so, du auch… Welches nehmen
wir jetzt mit? ….“ Wir waren noch lange beschäftigt
an jenem Abend.
01.07.2014, Herceg Novi, Montenegro
grosse Packaktion. „Hat jemand schon Klebeband
Wir sitzen in einem Obsthain in Montenegro, auf
einem sogenannten Campingplatz. Montenegro!
Bis vor kurzem hätte ich nicht gewusst, wo genau
Titel des Magazins
Seite
10
Reisebericht Renate Rosenberger Teil 1 und 2
03.07.2014, Durrës, Albanien
auf der Karte ich dieses Land suchen müsste. Ca.
1600km haben wir bis anhin hinter uns gebracht,
um die 300 Haarnadeln gerockt und gefühlte
2000 Kurven gefahren. Über Östereich via Brennerpass nach Norditalien und von da weiter über
6 Pässe ins landschaftlich wunderschöne Slovenien. Von da nach Kroatien, entlang der kurvigen
Küste, wo wir bei Zadar einen ersten Pausentag
mit Baden einlegten. Weiter der Küste nach sind
wir via Bosnien nach Montenegro gefahren. Zu
diesem Zeitpunkt haben wir bereits die zweite
Töffreparatur hinter uns. In Zadar sagte Renate
plötzlich, ihr Lenker sei plötzlich so unruhig.
Glücklicherweise hatten wir nur wenige Meter zuvor einen Töffmech gesehen, so dass wir ihm einen Besuch abstatteten. Seiner Reaktion nach,
dachte er wohl, er habe ein paar durchgeknallte
Touristen vor sich. Mit Hilfe verschiedener Übersetzter konnten wir ihm klar machen, dass nicht
die Endurobereifung das Problem ist, und dass
das Motorrad auch nicht überladen ist, da wir nur
mit einer Person pro Töff fahren. Jedenfalls ging
er ca. 1,5 Stunden später und nachdem wir alles
Gepäck abgeladen hatten, auf Probefahrt. Wie
sich zeigte, war das Problem zum Glück relativ
einfacher Natur. Ein 8i im Vorderrad war der Bösewicht. Nachdem das Vorderrad in der Werkstadt des Kollegen repariert worden war, gings
dann zügig weiter. Oder dachten wir zumindest…
Jetzt streikte plötzlich mein Motor in regelmässigen Abständen und verweigerte den Dienst. Erst
am nächsten Tag sollten wir auf die Idee kommen, dass sich bei meinem Tank die Luftzufuhr
wegen Unterdruck im Ventil zeitweise selber unterbindet und daher der Motor kein Benzin mehr
nachziehen konnte. Nachdem auch dieses Problem von unserem Tüftler Stefan behoben war,
konnten wir mit einem kleinen Zwischenstopp in
Dubrovnik nach Montenegro fahren.
Wir beginnen aufzufallen auf unserer Reise. Bis anhin waren wir nur 5 Motorräder unter vielen, wenn
auch etwas schwerer bepackt als die meisten. Seit
wir in Montenegro sind, nimmt die Anzahl der Töfffahrer ab, und wir beginnen auch dadurch aufzufallen, dass wir Frauen unseren eigenen Töff fahren.
Auch die Kultur beginnt sich zu verändern. Die Häuser werden einfacher, sind immer häufiger bewohnt
und doch nicht fertig gebaut, der Verkehrt wird hektischer, Verkehrsregeln weniger wichtig. Wir passen
uns im Verkehr nach Möglichkeit der Fahrweise der
Einheimischen an, um nicht zum Verkehrshindernis
zu werden und uns dadurch zu gefährden. So kam
es auch, dass wir gestern im 50er mit 80km/h an 2
Polizisten vorbei fuhren. Interessiert hat es niemand…
Hier in Durrës wohnen wir bei ehemaligen Nachbaren von Sara, die seit Jahren ein Projekt unter Roma
leiten. Dadurch erhalten wir nicht nur einfach Zugang zu Werkzeug für einige Modifikationen an unseren Motorrädern, sondern wir lernen auch viel
über Albanien, die hiesige Geschichte und Kultur.
Dabei kriegen wir Einblick in ein Albanien, welches
ganz anders ist, als man von der Schweiz aus den
Eindruck hat. Wir alle fühlen uns sofort wohl bei diesen freundlichen, zuvorkommenden und eher zurückhaltenden Menschen. Gerne verlängern wir daher auch unseren Aufenthalt hier, da wir noch auf
ein Packet aus der Schweiz werten, welches dringend benötigtes Material enthält, welches uns wegen eines Missgeschicks abhandengekommen ist
. 05. & 06. Juli 2014, Albanien/Mazedonien
Seite
Band 1, Ausgabe 1
11
Reisebericht Renate Rosenberger Teil 1 und 2
Fürs Erste reisen wir zu dritt weiter, da Sara und
Gerhard noch auf unser Paket warten. Durch
landschaftlich wunderschöne Gegenden fahren
wir ins Landesinnere von Albanien und weiter
über die Grenze nach Mazedonien. Am Rande
eines Nationalparks dürfen wir am Strand vor
einem Hotel unsere Zelte aufbauen. Mit vielen
Mücken, aber Aussicht auf Pelikane und Kormorane verbringen wir unsere Nacht.
Weiter geht es nun entlang der Schnellstrasse.
Im Schatten eines Baumes machen wir eine kleine Pause. Daneben steht ein Wagen mit Wassermelonen, welche uns immer mehr „gluste“.
Wir packen unsere Reste mazedonische Denar
aus und suchen uns eine handliche Wassermelone aus. Der alte Mann am Wagen schnappt sich
unsere 10 Denar Note und bedeutet uns, dass er
2 davon will (entspricht etwa 20 Rappen). Leider
haben wir nur noch 1x 10er und 1x 100er und
er kein Wechselgeld, wie sich bald zeigt. Erst als
wir eine 5 Euro Note zücken, versteht er, dass
wir nicht mehr mazedonisches Geld haben. Für
diese 5 Euro will er uns gleich den ganzen Wagen verkaufen. Renate gibt ihm sehr theatralisch
die Antwort, dass sie vom ganzen Wagen Bauchschmerzen kriegt… Kein Problem, dann können
wir ja noch Aprikosen kaufen. Am Ende haben
wir 2 Wassermelonen und ca. 2kg Aprikosen in
unseren Boxen. Der alte Mann hat Mühe zu verstehen, dass wir für unsere 100 Denar wirklich
nicht noch mehr wollen, respektive ihm sogar
noch die leere 5 Liter Petflasche (hat Depot) vermachen, welche wir auspacken mussten, um
Patz für unsere Wassermelonen zu bekommen…J
(Fotos dazu auf TrackMyTour)
08. Juli 2014 Canakkale, Türkei
Abgesehen von einer Fahrt durch ein kräftiges
Gewitter im Nordosten Griechenlands, haben wir
3 Tage eher öde Fahrt auf Schnellstrassen durch
Griechenland und den europäischen Teil der Türkei hinter uns. Daher gönnen wir uns ein schönes Hotel etwas ausserhalb am Strand mit für
uns ungewohntem Luxus: Pool, Strand, riesiges
Buffet, Internet, weiches Bett, private Dusche…
Am nächsten Tag geht es weiter, zunächst zur
Besichtigung der eindrücklichen Ruinen Trojas
(oder was man dafür hält), dann weiter nach
Assos. Oben auf dem Hügel thront über einem
historischen Städtchen die alte Tempelbefestigungsanlage der Griechen. Wir entschliessen
uns aber, den ausgeschilderten Campingplatz
zu suchen… Entlang der teilweise gut erhaltenen alten Stadtmauer fahren wir auf einer gepflasterten Strasse, die jeder Schweizer Passstrasse Konkurrenz macht, die gut 100 Höhenmeter ans Meer runter. Bloss, wo ist hier der
Camping? Vor mir die Hafenanlage, links Restaurants, rechts geht’s auch zum Hafen. Einfach
weiter durch die Restaurants, bedeutet uns ein
Einheimischer. Wird gemacht. Entlang der kurzen Hafenpromenade, zwischen den alten Hafengebäuden durch, auf eine Strasse, die diesen
Namen eigentlich nicht mehr verdient, und als
wir schon aufgeben wollen… der Campingplatz!!! Auf 3 Terrassen unter Oliven- und Feigenbäumen hat es unmittelbar am Meer Platz
für einige Zelte. Auf unsere Frage, wo wir den
unsere Zelte aufstellen können, erhalten wir die
Antwort: „Wo immer ihr wollt, aber in der Kurve
würde ich euch nicht empfehlen. Manchmal erwischt ein Auto die Kurve nicht…“
Wir befolgen den Rat. Und später wissen wir
auch, wie das mit der Kurve geht. Ein Auto
kommt rückwärts mit ausgeschaltetem Motor
die „Strasse“ runter gerauscht. Offensichtlich
versucht er, seinen Motor so anzuschieben…
09. Juli 2014, Assos und Pergamon
Eigentlich wollten wir ja nur einen Kaffee im alten Teil der Stadt trinken gehen. Aber wir konnten der Versuchung nicht wiederstehen und haben einen Spaziergang durch die Ruinen der
griechischen Stadt gemacht. Die Aussicht auf
den Hafen und auch ins Landesinnere vom alten
Titel des Magazins
Seite
12
Reisebericht Renate Rosenberger Teil 1 und 2
12. Juli 2014, Ephesus
Tempelbezirk aus ist unglaublich!!! Leider fast
unmöglich auf einem Foto festzuhalten.
Nach einem Spaziergang durch die Altstadt, welche aussieht, als sei sie zu einem guten Teil aus
antiken Steinen gebaut worden, setzen wir uns in
ein Café. Es dauert nicht lange, da setzt sich ein
alter Mann zu uns, und beginnt, ein wenig zu erzählen. Wie wir schon bald herausfinden, hat er
sein Deutsch bei Ausgrabungen in der Region
gelernt. Er war 10 Jahre in Troja mit Ausgrabungen beschäftigt, anschliessend bis zu seiner Pensionierung 25 Jahre in Assos, wo er auch Kulturminister war. Er bestätigte unseren Eindruck,
dass die Stadt aus antiker Bausubstanz besteht.
Wie wir erst jetzt bemerkten, sassen wir nicht an
einem Steintisch, sondern an einem Kapitel einer
römischen Säule! Weil die Altstadt heute unter
strengem Schutz steht, verkommt sie aber leider
nach und nach zur Geisterstadt (Ferienhäuser der
Reichen).
Vor der Abfahrt in Izmir musste ich mir noch eine
Schraube für mein Motorrad besorgen, da an meinem Gepäckträger eine Schraube verloren ging.
Während die anderen fertig packten, nahm ich also
meinen Töff und machte mich in ein tags zuvor gesehenes Geschäft auf. Ich stellte mein Motorrad vor
das Geschäft und spazierte hinein. Die Gesichter
der Männer im Geschäft waren echt sehenswert, als
da eine Frau alleine mit einem grossen Motorrad
daher kam. Das Problem konnte ich relativ schnell
verständlich machen, die passende Schraube zu finden, gestaltete sich etwas schwieriger. In der Zwischenzeit musste ich natürlich so gut als möglich
Auskunft geben, woher ich den komme, wie es mir
in der Türkei gefällt und wieso ich denn sooo einen
grossen Tank habe. Die passende Schraube wurde
gefunden, aber als ich bezahlen wollte, winkte der
Ladenbesitzer ab. Nicht einmal ein Trinkgeld wollte
er, obwohl ich sogar noch 2 weitere Ersatzschrauben in der Tasche hatte.
Zu diesem Zeitpunkt hat meine Töffhupe Verwendung gefunden. Dieses Teil ist unverzichtbar in
der Türkei. Und eine gute Portion Frechheit beim
Fahren ist unabdingbarJ
Meine Hupe ist kaputt!!! Kaum hat sie Verwendung
gefunden, schon ist sie hin. Und so soll man aus
Izmir heraus fahren! Ist ein wenig gefährlich…
11. Juli 2014, Izmir
Pausentag! Oder auch ShoppingtagJ Nach einem
guten Frühstück im Hotel machten wir uns auf
zum Basar. Als Erstes stand eine neue Töffbatterie auf der Einkaufsliste. Wir hatten die letzten
Tage mehrfach die schwerste unserer Maschinen
(Stefan) angeschoben und fanden es langsam
aber sicher nicht mehr witzig. Was wir als endloses Unterfangen fürchteten, gestaltete sich einfach. Schon im ersten Geschäft für Motorradbedarf wurden wir ohne gross erklärende Worte
fündig. Auf dem Weg zurück ins Hotel, die Batterie abladen, sieht Stefan noch ein Uhrengeschäft.
Nach 6 Stunden haben wir alles, was wir suchten.
Stoff für einen Rock und eine Hose, 3 Kopftücher,
einige Geschenke und noch ein paar Kleinigkeiten.
Aber wir erreichten trotzdem ohne Unfälle den
Haupteingang der Ausgrabungen von Ephesos, wo
wir endlich wieder mit Affolters vereint wurden.
Diese Ruinen sind einfach unglaublich! Die gut erhaltene Hauptgasse vom Hafen, zum Theater, entlang der Agora, durch Wohnhäuser der Reichen bis
ins Regierungsviertel. 200 000 Menschen sollen zu
römischer Zeit hier gelebt haben. Und das kann
man sich gut vorstellen, wenn man die Ruinen sieht.
Hält man sich noch die Geschichte von Paulus vor
Augen, dann erhält man plötzlich ein ganz anderes
Bild der Apostelgeschichte. Und dies ist lange nicht
der einzige Ort hier in der Gegend, welcher aus der
Apostelgeschichte bekannt ist; Assos, Antiochia,
Laodizea,…
13. Juli 2014, Pamukkale
Tanken, einmal mehr auf dieser Reise. Bloss dauerte
es dieses Mal etwas länger. Keiner der Tankwarte
Seite
Band 1, Ausgabe 1
13
Reisebericht Renate Rosenberger Teil 1 und 2
konnte mehr als ein paar Worte Englisch. Dennoch liessen sie es sich nicht nehmen, uns zum
Tee einzuladen. Der jüngste der Männer verschwand relativ bald hinter dem Computer, nur
um uns einige Minuten später zu sich zu winken. Er hatte ein türkisches Übersetzungsprogramm im Internet gefunden mit Hilfe dessen er
uns nach dem woher und wohin ausfragte. Uns
wurde relativ schnell klar, dass wir diesen Tee
nicht mit Geld bezahlten, sondern mit InformationenJ
Durch diesen Tee gestärkt erreichen wir am
Nachmittag Pamukkale. Die Sinterterrassen sind
unbeschreiblich! Das muss man gesehen haben!
Barfuss kann man die ganze Höhe der Wand beschreiten und dabei abwechselnd über kühlen
Kalk, gemächlich mit Quellwasser überströmte
Abschnitte, Wasser- und Schlammpools gehen.
Oben auf den Terrassen stehen die Ruinen der
antiken Stadt Hierapolis. Aus einem „Wir wollen
nur kurz einen Blick in die Ruinen werfen“ wurde
ein 3-stündiger Spaziergang durch die Ruinen.
Der Abstieg durch die Terrassen noch nicht eingerechnet…
nichts zu sagen. Zu fünft montieren sie mir nun
eine Hupe nach türkischen Vorstellungen. Meine
neue Hupe ist in der Schweiz wohl illegal, in der
Türkei für eine sichere Weiterfahrt sehr dienlich;
-)
An diesem Abend campen wir auf einer kleinen
Grasfläche unmittelbar am See, welches zu einer Backpacker-Unterkunft gehört. Die Lage ist
wunderschön, aber sicher nicht offiziell. Aber
wen stört das, wenn die Besitzer des Grundstückes einverstanden sind? Offizielle Campingplätze gibt es sowiso fast keine mehr.
15. Juli 2014, weiter ostwärts
Über wunderschöne Pässe, durch Fahrverbote,
die niemand interessieren (wir kreuzen PWs,
Lastwagen, Sammeltaxis,…), entlang wildromantischer Seeufer führt unser Weg weiter
ostwärts. Leider zwingt uns schon bald die erste
Magen-Darm-Verstimmung dieser Reise zu einer
ausserplanmässigen Übernachtung an ebenjenem See in schönster, aber auch einsamster Lage.
14. Juli 2014, Egirdir
16. Juli 2014 anatolische Hochebene
Eigentlich suchen wir ja einen neuen Pneu für
Renates Hinterrad, da er schneller abgefahren
ist, als erwartet. Bei einer Werkstadt am Strassenrand legen wir daher einen Stopp hin. Er
macht nur Autos, aber wir sollen ihm nur nachfahren, er führt uns zum Töffmech. Keine Minute
später stehen wir vor einer Töffwerkstadt. Einer
spricht ein wenig Deutsch, ein anderer lebt eigentlich in Frankreich und ist nur da in den Ferien. Renate und Stefan schnappen sich den
Deutsch sprechenden, Geru den Franzosen,
bleibt für mich noch einmal mehr die Kommunikation mit Händen und Füssen. Aber eine kaputte Töffhupe kann man mit tüüt-tüüüt, verdrehten
Augen und ein paar Handbewegungen schnell
verständlich machen. Ich habe mein „Theater“
kaum zu Ende gespielt, da stehen sie schon zu
dritt um meinen Töff und suchen das Problem.
Wenige Handgriffe später zeigt der eine auf meine Hupe und meint: „Scheisse.“ Dagegen ist
Zum ersten Mal in der Türkei ist die Landschaft
öd, die Strasse schnurgerade. Mit stürmischem
Seitenwind kämpfen wir uns 150km über die
Hochebene, bis meine Nackenmuskulatur den
Dienst versagt. Einziger Lichtblick an diesem
Tag ist das erste Zeugnis der Seidenstrasse; die
grösste Karawanserei Anatoliens in Sultanhani.
Und am Abend natürlich die Ankunft in Kappadokien!
Fortsetzung in der nächsten SSRT Zeitung 2014
Seite
14
Offroadtermine
Stand 15.10.2014, alle Angaben ohne Gewähr, Aenderungen vorbehalten
Eindrücke
der TUAREG RALLYE
SSRT Veranstaltungen
www.ssrt.ch
29.10.2014
Monatshoeck Vortrag von Hans-Ueli Flückiger über Kolumbien
www.ssrt.ch
29.11.2014
SSRT Weihnachtsessen
28.01.2015
Monats Höck Thema: Abenteuer Sahara mit Andrea Nuss www.andrea-nuss.de
Ausstellungen, Treffen, Kurse
06.11.2014 - 09.11.2014 EICMA Motorradausstellung Mailand,I
Rallye,Raid und Baja
31.10.2014 - 02.11.2014
06.12.2014 - 12.12.2014
04.01.2015 - 17.01.2015
Sardinien Legend Rally
www.bikevillage.it
Rainforest-Challenge Malaysia
www.rainforest-challenge.com
Rallye Dakar Argentinien-Bolivien-Chile www.dakar.com
1/3/4/6 Stunden Enduro und div. Motorradveranstaltungen
05.12.2014 - 06.12.2014
Supercross Genf CH
Dany Wirz Termine
30.10.2014 - 02.11.2014
www.eicma.it
www.supercross-geneve.com
Herbstkurs in der Ardéche, www.offroad-training.ch/subpage/daten.html
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Seele and Geist
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