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Konzept / Nachmittagsbetreuung an der
Volksschule Kufstein Zell 2014/15
Inhalte:
1. Einleitung
2. Organisation
3. Ruhephase
4. Konzept zur individuellen Lernförderung
5. Konzept zur Freizeitbetreuung
6. Zusätzliches
7. Zusammenfassung
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15
1.Einleitung:
Unsere Schule zählt zu den Pionieren der schulischen Nachmittagsbetreuung und
bietet heuer das 11. Jahr diesen zusätzlichen Service an. Noch immer sind die
Rahmenbedingungen verbesserungswürdig, auch wenn das Land Tirol viel Geld
in die Hand nimmt, um eine tragbare Lösung zu finanzieren.
Heuer wird die NMB von fünfjungen Kolleginnen durchgeführt: Stefanie Rauscher,
Mailin Zettl, Stefanie Grießer, Maria Scharnagl und Katrin Astl.
Will man als Lehrperson den Anforderungen des Ministeriums gerecht werden,
handelt es sich um einen Full-time-Job, der einerseits ein hohes Maß an Kenntnis
der schulischen Anforderungen in allen vier Schulstufen als auch eine hohe
Kommunikationsbereitschaft zu den Eltern als auch zu den Klassenlehrpersonen
der einzelnen SchülerInnen voraussetzt. Umgekehrt sind auch diese LehrerInnen
zum Informationsaustausch aufgefordert, soll der Betrieb als Ganzes wie aus
einem Guss erscheinen und dementsprechend funktionieren.
Im vorliegenden Konzept nehmen wir Bezug auf die Empfehlungen des
Ministeriums und übertragen sie auf eine für unsere Schule passende Form. Die
einzelnen Konzeptbeiträge wurden von den Lehrerinnen der Nachmittagsbetreuung verfasst.
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Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15
2. Organisation:
Im heurigen Jahr werden mit Stand vom 20.10.2014 65 Kinder aus der
Volksschule Kufstein Zell die NMB bei uns besuchen.
Die Tagesbetreuung reicht von 31 Kindern am Freitag, 43 am Montag, 42 am
Dienstag, 42 am Donnerstag bis zu 45 am Mittwoch. Von allen NMB Kindern
besuchen 3 die Vorschule, 20 die erste Klasse, 13 die zweite, 17 die dritte und 12
die vierte Klasse.
Damit ergeben sich an allen Tagen drei Gruppen, nur am Freitag gibt es zwei
Gruppen, die auch räumlich getrennt werden können.
Wir haben also in der Nachmittagsbetreuung eigentlich eine eigene
Kleinschule mit enormem organisatorischem Aufwand, der praktisch nicht
entschädigt wird - Wertschätzung schaut anders aus!!
Bei dieser Vielzahl aus unterschiedlichen Klassen und Schulen
zusammengewürfelten Kindern ergeben sich ein paar basale Forderungen, die
zusammengefasst werden können unter dem Motto:
„Jedes Kind soll bestmöglich gefördert werden“.
1. Die NMB soll ein Service und eine Entlastung für die Eltern darstellen (im
Rahmen der etwas engen gesetzlichenMöglichkeiten)
2. Jedes Kind soll seine Hausübungen machen.
3. Jedes Kind soll mit Freude zur NMB kommen.
4. Dem Spiel- und Bewegungsbedürfnis von Kindern muss
entgegengekommen werden.
5. Das soziale Lernen für alle ist ein Eckpfeiler des guten Zusammenlebens.
6. Zudem hat jedes Kind das Anrecht auf individuelle Förderung und die
Möglichkeit, neue Lehrinhalte speziell auch im Bereich des sozialen
Lernens angeboten zu bekommen.
Dazu haben wir auch in der NMB eine Vielzahl von Übungsmaterialien, die je nach
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2014/15
Bedarf eingesetzt werden.
Heuer
stehen
uns
für
die
Nachmittagsbetreuung
5
ausgebildete
Pädagoginnen(Stefanie Rauscher BEd, Mailin Zettl BEd, Stefanie Grießer BEd,
Dipl. Päd. Katrin Astl, Maria Scharnagl BEd) zur Verfügung, welche auf Grund ihrer
Ausbildung und ihres jugendlichen Alters neuen Schwung und zusätzliche
Professionalisierung auch in diesem Bereich garantieren sollen.
Beispielhafter Tagesplan:
11.45 Uhr – 12.40 Uhr:
Um diese Zeit kommen die ersten Kinder in die Nachmittagsbetreuung. Sie
beginnen mit ihrer Hausübung. Sollte ein Kind keine Hausübung haben, gibt es
verschiedene Freiarbeitsmaterialien mit denen es arbeiten kann.
12.40 Uhr – 13.30 Uhr:
Wenn alle Kinder sich angezogen und vor den Nachmittagsbetreuungsräumen
versammelt haben, gehen wir gemeinsam zum Altersheim um dort Mittag zu essen.
Das Essen wird von den Lehrpersonen ausgeteilt. Nach dem Mittagessen kehren
wir zur Schule zurück.
13.30 Uhr – 14.00 Uhr:
Ruhephase:
In dieser halben Stunde können sich die Kinder im NMB Raum 2 entspannen,
ausruhen und vielleicht ein wenig schlafen. Manchmal hören wir uns eine
Entspannungs-CD an, eine Lehrperson liest eine Phantasiegeschichte vor oder wir
genießen nur die Ruhe. Diese Phase ist für viele Kinder sehr entspannend, da sie
abschalten können und eine kurze Pause vom Schulalltag bekommen.
14.00 Uhr – 14.50 Uhr:
Lernzeit:
Die Kinder fangen mit ihrer Hausübung an oder machen damit weiter. Den Kindern,
die schon fertig sind, steht Freiarbeitsmaterial zur individuellen Lernförderung zur
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Verfügung. Sie können auch basteln, malen, bauen und lesen. Es werden ebenso
regelmäßig gebundene Lerneinheiten vor allem in den Bereichen Motopädagogik
und Ernährung angeboten.
Ab ca. 14.35 Uhr bereit die Lehrperson mit ein bis zwei Kindern die Jause vor.
Bevor gemeinsam gegessen wird, räumen alle Kinder auf.
14.50 Uhr – 15.10 Uhr:
Jausenzeit:
Alle Kinder setzen sich an einen Tisch und essen gemeinsam die Jause. Zur Jause
gibt es abwechselnd Obst, Joghurt, Müsli, selbstgebackenes Brot mit Aufstrich,
Gemüse, usw.
15.10 Uhr – 15.40 Uhr:
Bewegungseinheit:
Wenn es das Wetter zulässt gehen wir nach draußen in den Schulhof. Dort wird
gemeinsam oder frei gespielt. Manchmal besuchen wir den Zeller Spielplatz, den
Zeller Berg oder spazieren nach Morsbach. Am Dienstag und am Freitag besteht
auch die Möglichkeit in die Turnhalle zu gehen. Sollten wir an den restlichen Tagen
nicht nach draußen gehen können, bewegen wir uns im NMB Raum 2.
15.40 Uhr – 16.15 Uhr:
Spielzeit:
Entweder bleiben wir mit den Kindern, die nicht mit dem Bus fahren draußen, oder
wir halten uns in den NMB Räumen auf und die Kinder können drinnen spielen.
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Verantwortlichkeiten:
Wir haben einen Ordnungsplan für die Räume und Gegenstände der
Nachmittagsbetreuung erstellt, damit alle Bereiche ordentlich sind und jedeweiß,
um welche Bereiche sie sich kümmern muss.
Ordnungsplan
Raum/ Objekt
Verantwortliche Lehrperson/en
Lernraum
Stefanie Rauscher
NMB – Raum 2/ Bücher/ Spiele
Mailin Zettl, Maria Scharnagl
Küche/Geschirr
Stefanie Rauscher, Mailin Zettl
Schulgarten/ Turnsaal
Kathrin Astl
Garderobe
Stefanie Grießer
Elternarbeit:
Elternabend, Telefonate und persönliche Gespräche, Mithilfe bei Schulausgängen
Arbeit mit Kolleginnen:
Austausch der E-mail Adressen und Telefonnummern mit den Klassenlehrerinnen,
Rücksicht auf Schularbeitentermine, Absprache bei den Hausübungen, Absprache
bei sonstigen Schwierigkeiten.
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3. Ruhephase
Die Ruhephase wurde eingeführt, damit sich die Schülerinnen und Schüler einmal
in entspannter und ruhiger Athmosphäre ausruhen können. Viele Schülerinnen
und Schüler brauchen nach fünf Stunden Unterricht eine Pause um den
Nachmittag mit neuer Energie angehen und konzentriert ihre Hausübung machen
zu können. In diesen 20-30 Minuten wird der NMB – Raum 2 abgedunkelt und die
Kinder können es sich auf Polstern und Sitzsäcken bequem machen. Jedes Kind
kann von zu Hause einen Polster mitbringen oder sich mit den vorhandenen
Decken zudecken, um es sich gemütlich zu machen und zu entspannen. Während
der Ruhephase wird nicht gesprochen. Manchmal liest eine Lehrperson eine
Entspannungsgeschichte vor oder wir hören uns eine Fantasie- oder
Berührgeschichte zur Körperwahrnehmung an. Bei Berührspielen ist es wichtig,
dass wir den unterschiedlichen Gefühlen und Bedürfnissen der Kinder mit Achtung
und Respekt begegnen, da wir nicht davon ausgehen können, dass eine
Streichelgeschichte für alle Kinder gleich entspannend oder wohltuend ist. Daher
sollte man die Kinder dazu ermutigen, ihre Bedürfnisse zu äußern und die
Massierenden dazu auffordern, immer wieder nachzufragen, ob die Massage
angenehm ist oder ob sie etwas anderes machen sollen (z. B. den Druck
verändern oder nur am Rücken massieren). Wir wählen daher meistens
Geschichten aus, die Wahlmöglichkeiten beinhalten.
Einige dieser Geschichten sind beigefügt:
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Waldspaziergang
Fantasiereise
Entspannung:
Lege den Kopf auf deine Arme.
Schließe die Augen.
Du atmest ruhig ein und aus. Du spürst deinen Atem. Er strömt ein und aus.
Dein Körper wird ruhig und schwer.
Du gibst alle Spannung ab – weg von dir.
Du bist ganz ruhig und entspannt.
Fantasiereise:
Du gehst aus dem Klassenzimmer, aus der Schule, aus Kufstein hinaus.
Du kannst jetzt schon Vogelstimmen hören.
Gleich bist du im Wald.
Du stehst auf einem weichen, moosigen Waldboden.
Du hast Zeit und Ruhe dich umzuschauen.
Du siehst Bäume, Sträucher, Pflanzen und vielleicht auch einzelne Pilze.
Was riechst du?
Welche Geräusche kannst du hören?
Du gehst weiter durch den Wald auf dem weichen Waldboden.
Am Wegrand steht ein alter Baum.
Wie sieht er aus?
Wie riecht er?
Du gehst weiter. Von weitem siehst du eine Lichtung.
Langsam schlenderst du darauf zu.
Du trittst heraus in die Sonne und lässt dich von den Strahlen wieder aufwärmen.
Du gehst nun einen anderen Weg zurück. Der Boden ist bedeckt von Laub. Es
raschelt, wenn du läufst.
Dort am Wegrand bewegt sich etwas.
Du schaust genau hin.
Was ist das?
Du verlässt den Wald, blickst aber noch mal zurück und erinnerst dich, was du auf
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deinem Spaziergang erlebt und gesehen hast.
Wandere jetzt den Weg zurück in die Schule, ins Zimmer, auf deinen Platz.
Zurücknahme:
Ich werde gleich bis 3 zählen. Bei 1 ballst du bitte die Hände zur Faust, bei 2
streckst und reckst du deine Arme, bei 3 öffnest du deine Augen.
1: Du ballst bitte deine Hände zur Faust.
2: Du streckst bitte deine Arme.
3. Du öffnest bitte deine Augen.
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Die folgenden Berührspiele sind aus dem Buch „Streichelwiese 2“ von Sonja
Quante.
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4. Konzept für die individuelle Lernförderung
Ca. eine Stunde am Nachmittag arbeiten die Kinder mit dem Freiarbeits- und
Montessori-Material je nach Notwendigkeit, um der individuellen Lernförderung
gerecht zu werden. Die Kinder haben in dieser Zeit die Möglichkeit an den eigenen
Schwerpunkten weiterzuarbeiten und auch Verantwortung für das eigene Lernen
zu übernehmen, da sie sich meistens selbst aussuchen können, woran sie
arbeiten und womit.
Anbei eine Liste mit dem vorhandenen Material, das ständig erweitert bzw.
verändert wird.
Material zu Erstlesen und Lautschulung:

Budenberg-Programm

Phonofit

Spiel: Was gehört zusammen?

Spiel: Wir lernen Vokale

Spiel: Wir lernen das ABC

Spiel: ABC-Karusell

Sprachlernkommode

Lesemalblätter
Material zum Bereich Lesen:

Budenberg-Programm

Antolin-Programm

Arbeitsblätter zum Thema: Lesen – verstehen – ausführen

Denksportaufgaben

Lesemalkartei

regelmäßig wechselnde Bücher aus der Schulbibliothek
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Material zum Bereich Rechtschreiben:

GUT 1

Arbeitsblätter

Rechtschreibkartei „ie“

Rechtschreibkartei „tz“

Rechtschreibkartei „ck“
Material zum Zahlenraum 20:

Lernmaterial: Rubbelmathematik

Lernmaterial fit

Rechenpuzzle

LÜK

Arbeitsblätter

Spiel: ZAHLEN
Material zum Zahlenraum 100:

EDU-Trimino

Rechendomino

Material vom Finken Verlag

Arbeitsblätter
Material zu den Malreihen:

Rubbelmathematik

Budenberg

diverses Legematerial

Übungsblätter

LÜK
Material Mathematik ab der 3. Klasse:
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
Budenberg

Lernmax

Umfangkartei

Pyramidendomino

LÜK

Waage mit Gewichten

Arbeitsblätter
Material Geometrie

Geometrische Holzkörper

Geometrische Formen
Material zur Wahrnehmungs- und Konzentrationsförderung:

Spiel: Lonpos

Labyrinthkartei

Fehlersuchbildkartei

Umbra Memo

Legeset Denktraining
Material zum Bereich Sachunterricht:

Europapuzzle

Spiel: Wo ist eigentlich?

Gemüsekiste

Obstkorb

Spiel: Airbus

Spiel: Damals Berufe
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5. Konzept für die Freizeitbetreuung
In der Freizeit ist es uns vor allem wichtig, dass sich die Kinder viel bewegen und
dies
nach
Möglichkeit
vorwiegend
im
Freien.
Damit
wollen
wir
dem
Bewegungsmangel der Kinder entgegenwirken und auch die physische
Gesundheit der Kinder stärken. Dazu gehen wir in den Schulhof, auf den Zeller
Spielplatz, besuchen den Zeller Berg oder spazieren nach Morsbach. An einigen
Tagen besteht auch die Möglichkeit in die Turnhalle zu gehen.
Des Weiteren wollen wir den Kindern durch Lerneinheiten zum Thema gesunde
Ernährung bzw. durch das gemeinsame Zubereiten der Jause, zu mehr
Wohlbefinden und einem besseren Körperbewusstsein verhelfen.
Einige Konzepte zur Freizeitgestaltung sind anschließend beigefügt:
Wir
gehen
„Insektenjagd“
VS Kufstein/Zell
auf
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 Ernährung in der NMB der VS Kufstein Zell:
Natürlich legen wir in der NMB der VS Zell auch großen Wert auf eine
ausgewogene Nachmittagsjause. Wir versuchen den Kindern abwechslungsreiche
und gesunde Brotzeiten anzubieten. Dabei ist es uns ein großes Anliegen, dass
die Kinder auch selbst einfache Speisen zubereiten, denn besonders dieses Alter
ist ideal um ein gesundes Ernährungsverhalten zu prägen. Wir backen z.B. frische
Brötchen, bereiten Aufstriche zu, schneiden Gemüsesticks und mischen Dips,….
Die Kinder sollen dabei …

… ein Gespür für gesunde und naturbelassene Lebensmittel bekommen.

… sehen, dass man gesunde Snacks ganz einfach und schnell selbst
herstellen kann.

… selbst arbeiten dürfen und damit ihre Feinmotorik schulen.

… manchmal auch Dinge kosten, die sie von zu Hause nicht kennen.
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Hier einige Rezepte aus unserem täglichen Gebrauch:
Schnelle Haferbrötchen (12 Stück)
250g Vollkornmehl
2 EL Weinsteinbackpulver
1 Msp Salz
3 EL Haferflocken
200g Topfen
1 Ei
2 EL Rapsöl
8 EL Milch
zum Bestreuen: Sonnenblumenkerne o.ä.
Alle Zutaten zu einem Teig vermischen, Brötchen formen und bei 180° 15-20 min
backen.
Aufstriche:
 Paprikaaufstrich
Essiggurken, Zwiebel, Paprika und
150g Topfen
Schnittlauch klein schneiden. Topfen
3EL Sauerrahm
in eine Schüssel geben und mit Sau-
Salz,Pfeffer
errahm und den Gewürzen verrüh-
3 Msp. Paprikapulver
ren. Geschnittenes Gemüse dazu
½ Paprika, rot
geben und vermischen.
2 Essiggurken
½ Zwiebel
½ Bd. Schnittlauch
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 Mandelaufstrich (süß)
Butter flaumig rühren. Alle anderen
50g Butter, weich
Zutaten zur Butter geben und verrüh-
½ Zitrone
ren.
2 EL Honig
2 EL Vanillezucker
100g geriebene Mandeln
2 EL Kakao
 Karottenaufstrich
Karotten und Äpfel raspeln und mit
100g Karotten
Zitronensaft vermischen. Topfen,
50g säuerliche Äpfel
Walnüsse und Kürbiskerne dazuge-
1 TL Zitronensaft
ben und mit Salz und Pfeffer ab-
100g Topfen
schmecken.
1 EL Walnüsse
1 TL Kürbiskerne
Salz, Pfeffer
 Kräuterfrischkäse
Alle Zutaten miteinander vermischen.
250g Topfen
3 EL Sauerrahm
2 Hände voll Kräuter der Saison
Salz, Pfeffer
Gemüsegesichter
Brotscheiben mit Frischkäse bestrei-
Vollkornbrotscheiben
chen und evtl. mit Käse belegen.
Kräuterfrischkäse
Von der Gurke Scheiben herunter-
Gurke
schneiden und als Augen auflegen.
Paprika
Paprika in Streifen schneiden und ei-
Krauspetersilie
nen Mund auflegen. Petersilie als
Haare dekorieren.
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Obst mit Schokoladendip
Obst je nach Jahreszeit
3 EL lösliches Kakaopulver
Obst schneiden und auf einem Teller
6 EL Milch
anrichten.
150g Mascarino
150g Topfen
Alle Zutaten vermischen und das
3TL Honig
Obst darin eintauchen. 
3EL Schokoraspel
Smoothies:
Da wir von unserem Mittagstisch oft Obst als Nachspeise mitbekommen, dies aber
für die Kinder als „ganzes“ nicht immer so fein zu essen ist, machen wir oft
Smoothies.
Einfach das Obst, das man zur Verfügung hat in einen Standmixer geben und mit
Milch, Buttermilch oder Joghurt verfeinern.Mmmmhhh, den Kinder schmeckt es!
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Volksschule Kufstein/Zell
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 Kreativitätsförderung
Künstlerisches und kreatives Gestalten nimmt in der Nachmittagsbetreuung einen
großen Teil ein. In der Forschung ist Kreativität als eine allgemeine menschliche
Befähigung anerkannt, die zu ihrer Ausprägung Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und die Wechselbeziehung zur Umwelt benötigt.
Ein großer Vorteil beim kreativen Gestalten ist auch, dass wir in jedem Menschen
ein kreatives Potenzial finden können, egal um welche Altersgruppe es sich handelt. Alle Kinder können somit im Unterricht miteinbezogen werden.
Kreativität wird in sehr vielen Bereichen menschlicher Aktivitäten, sowohl in persönlicher wie auch in sozialer und fachlicher Hinsicht gefordert. Kreativität ist ein
wichtiges Element für Autonomie und Selbststeuerung und fördert den Aufbau eines positiven Selbstbildes.
Kreativität soll an Schulen gefördert werden, da mit Kreativität vor allem die Attribute schöpferisch, phantasievoll, ideenreich, originell, innovativ, neu oder spielerisch entdeckend verbunden werden.
Welche Vorteile bietet die Kreativitätsförderung für unsere Kinder:

Die Sprache spielt eine zunächst untergeordnete Rolle. Dies ist
insbesondere in der Arbeit mit Kindern von unterschiedlichen Altersgruppen
und Entwicklungsstufen von großer Bedeutung.

Unbewusstes-Unsichtbares wird sichtbar gemacht

Die Sinne werden auf besondere Art und Weise angesprochen

Bildnerisches Probehandeln bringt neue Erkenntnisse

Man kann sich ohne Zwang und Rechtfertigungsdruck der persönlichen
Intuition und Sensitivität widmen

Die in der kreativen Auseinandersetzung entstandenen künstlerischen
Ergebnisse dokumentieren und die persönlichen Entwicklungsprozesse sind
nachhaltig wirksam
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
Für viele ist die künstlerische Tätigkeit, das Wahrnehmen und Umsetzen der
eigenen Kreativität, ein freudvolles Erlebnis, das insbesondere zu
Konzentration und eigener Wertschätzung führt
Welche Chancen bieten sich dadurch unseren Kindern
Sie können dabei:

Die eigenen Energiequellen so anzapfen, dass sie zur Ressource für
Wohlbefinden und Lebenslust werden

Dem Bedürfnis nach Selbstachtung und Selbstwert nachgehen

Mit sich selbst in Kontakt kommen

Durch das schöpferische Tun Selbstentfaltung ermöglichen

Durch angeleitete Bildbetrachtung und gemeinsame Reflexion Orientierung
und Klarheit schaffen
Was wir gemacht haben bzw. machen werden:

Filzen

Falten

Arbeiten mit Pappmaschee

Basteln mit verschiedenem Papier

Arbeiten mit Holz

Arbeiten mit Alltagsmaterialien

Malen mit verschiedensten Farben

Basteln mit Naturmaterialien

Herstellen von Collagen

Plastisches Arbeiten

Dekorieren

Ostereier färben

Tanzen

Singen

Und vieles mehr
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6330 Kufstein
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Materialien an der Schule:

Scheren

Verschiedene Kleber

Tonpapier

Seidenpapier

Wellpappe

Packpapier

Karton in allen Farben

Wasserfarben

Acrylfarben

Bastelfarbe

Fingerfarben

Buntstifte

Filzstifte

Heißkleber

Perlen

Schnüre

Und vieles mehr
Im Anhang finden sich einige Anleitungen zum Thema Falten.
Ostereier färben
Kugeln filzen
Falten einer Schildkröte (einfach)
VS Kufstein/Zell
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
Lege das Papier vor dich.

Falte die senkrechte und die waagerechte Mittellinie.

Ziehe die Faltlinien (auch die weiteren) kräftig mit dem Finger nach.

Wende das Blatt Papier (ganz wichtig!)

Falte beide Diagonalen.

Nun fasse das Papier mit beiden
Händen an 2 sich gegenüberliegenden Ecken.
VS Kufstein/Zell
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6330 Kufstein
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Volksschule Kufstein/Zell
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
Schiebe das Papier wie es die Faltlinien vorgeben zu einem Quadrat zusammen.

Streiche das Quadrat glatt.

Falte die beiden unteren (aufliegenden) Ränder zur Mittellinie.

Falte sie wieder zurück.

Falte die obere Ecke an der Stelle,
an der die seitlichen Faltlinien beginnen, um.
VS Kufstein/Zell
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Jetzt ziehe die aufliegende untere
Ecke mit der einen Hand nach oben.

Mit der anderen Hand fixiere die darunterliegende Schicht.

Streiche erst die eine Seite zu einem
Dreieck glatt...

...dann die andere Seite.

Schneide die Spitze von oben bis zur
Mitte ein.
VS Kufstein/Zell
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Falte die beiden Spitzen dann wie
auf dem Bild zur Seite.

Falte die mittlere obere Ecke um.

Falte einen Teil der Ecke wieder zurück.

VS Kufstein/Zell
Falte die linke Spitze nach rechts um.
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Falte sie wieder zurück und schlage
sie an den Faltlinien nach innen ein.

Mach das Gleiche auf der anderen
Seite.

Falte die innere linke Spitze wie auf
dem Bild nach links.

Mach das Gleiche auf der anderen
Seite.
VS Kufstein/Zell
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Falte die linke Ecke um.

Falte auch die rechte Ecke um.

Falte dann die untere Ecke um.

Falte einen Teil der Ecke wieder zurück.

So sieht die Schildkröte dann von
oben aus
VS Kufstein/Zell
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15
Falten eines Fisches (einfach)

Lege das Papierquadrat vor dich.

Falte die senkrechte und die waagerechte Mittellinie.

Ziehe die Faltlinien, wie auch alle
weiteren, kräftig mit dem Finger
nach.
VS Kufstein/Zell

Öffne das Papier dann wieder.

Falte beide Diagonalen.

Öffne das Papier wieder.
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Falte den oberen und den unteren
Rand zur waagerechten Mittellinie.

Öffne das Papier wieder.

Falte den linken und den rechten
Rand zur senkrechten Mittellinie.

Öffne das Papier wieder.

Falte alle 4 Ecken zum Mittelpunkt.

Falte alle Ecken bis auf die untere
linke Ecke wieder zurück.
VS Kufstein/Zell
Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Falte den unteren Rand zur waagerechten Mittellinie.

Falte den rechten Rand so zur Mittellinie, dass die rechte untere Ecke
oben herausragt.

Falte auch den oberen Rand so zur
waagerechten Mittellinie, dass die
obere rechte Ecke nach oben zeigt.

Falte auf dieselbe Weise den linken
Rand zur senkrechten Mittellinie.
VS Kufstein/Zell
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6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15

Streiche die obere linke und die untere rechte Ecke seitlich nach rechts
glatt.

Streiche die letzte nach oben stehende Ecke nach oben hin glatt.

Falte die Spitze nach rechts.

Drehe den Fisch um und klebe ihm
zum Schluss noch ein Auge auf.
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Konzept – Nachmittagsbetreuung
Volksschule Kufstein/Zell
2014/15
Falten einer Maus (schwierig)
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Langkampfnerstraße 23
6330 Kufstein
Konzept – Nachmittagsbetreuung
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 Spiele im Freien:
Es ist uns sehr wichtig, dass die Kinder sich viel im Freien aufhalten und bewegen.
Deshalb gehen wir nach Möglichkeit jeden Tag hinaus. Neben dem freien Spiel,
spielen wir auch immer wieder gemeinsam. Wenn wir in den Wald gehen, bauen
wir Spiele zur Naturerfahrung ein.
Bei gemeinsamen Spielen im Freien sollen die Kinder …

… ihre sozialen Kompetenzen (zusammen arbeiten, aufeinander achten,
einander vertrauen,…) verbessern.

… ihre Geschicklichkeit und Beweglichkeit trainieren bzw. verbessern.

… ihr Reaktionsvermögen trainieren.

… ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern.

… ihre Koordination (z. B. links-rechts) trainieren.

… ihre Kondition verbessern.

… mit allen Sinnen wahrnehmen können.

… zuhören und mitmachen.
Hier einige Beispiele für Spiele im Freien:
Laufspiel: Versteinern
Die Kinder laufen im Kreis, wobei ein Kind „Versteinerer“ ist. Durch Berühren und
den Ausspruch „versteinert!“ darf sich ein berührtes Kind nicht mehr bewegen und
erstarrt. Jedes noch nicht versteinerte Kind kann durch Handschlag „versteinerte“ Kinder mit dem Spruch „Ich erlöse dich!“ wieder befreien.
Reaktionsspiel: Ochs am Berg
Alle Kinder stehen auf einer Linie. Ein Kind steht 10m weiter vorne und dreht sich
um. Dieses besagte Kind schreit: „Ochs am Berg“. Die anderen Kinder laufen währenddessen nach vorne zu dem Kind und versuchen schnellstmöglich dort zu sein.
Dreht sich das Kind aber um, müssen alle „einfrieren“ und dürfen sich nicht
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mehr bewegen, ansonsten müssen sie zurück zur Linie. Das Kind, das als erstes
vorne ist hat gewonnen.
Platzwechselspiel: Mein rechter Platz ist leer
Ein Platz im Stehkreis ist leer. Das Kind links davon wünscht sich jemand her.
Dieses Kind geht dann zu dem „rechten Platz“.
Geschicklichkeitsspiel: Kegeln
Aus leeren Plastikflaschen kann man mit Kindern ganz einfach eine eigene Kegelbahn bauen. Dafür braucht man 9 Plastikflaschen, einen Gymnastikball und zwei
Seile. Die Seile werden links und rechts als Bahn aufgelegt. Nun versuchen die
Kinder die Plastikflaschen abzuschießen (bzw. rollen). Wer am meisten schafft hat
gewonnen.
Konditionsspiel: Staffellauf
Die Kinder bilden zwei Mannschaften und stellen sich hinter einer Linie auf. Die
Kinder laufen einzeln zum Baum und wieder zurück (aus jeder Mannschaft ein
Kind). Wenn alle Mitglieder einer Mannschaft gelaufen sind ist das Spiel beendet.
Die Gruppe, die als erstes fertig ist hat gewonnen.
Soziales Spiel: Gordischer Knoten
Alle Kinder stellen sich im Kreis auf und schließen die Augen. Anschließend strecken alle Kinder die Hände in die Mitte und greifen nach zwei anderen Händen.
So entsteht ein „wilder“ Knoten. Dieser soll durch Zusammenhalt und Hilfe gelöst
werden. Ziel ist es, dass der Kreis wieder entknotet wird.
Soziales Spiel: Baumstammwandern
Die Spieler stellen sich alle gemeinsam auf eine Langbank. Als erstes tauscht jeder
mit seinem Nachbarn den Platz. Dabei darf der Boden nicht berührt werden. Man
kann verschieden Techniken anwenden. Nun gibt der Spielleiter an, wie sich das
Team aufzustellen hat. Zum Beispiel der Größe nach, Geburtstag,
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Schuhgröße, Länge der Haare. Beherrscht die Mannschaft den Platzwechsel bereits gut, dann kann der Spielleiter eine weitere Schwierigkeit einbauen. Er gibt vor,
welche Technik beim Platzwechsel anzuwenden ist: Untendurchkriechen, Drübersteigen, usw.
Kreisspiel: Katz und Maus
Für dieses Spiel wird eine gerade Mitspielerzahl benötigt. Es werden zwei gleich
starke Gruppen gebildet: Fänger (Katzen) und Läufer (Mäuse). Die Fänger stellen
sich im Kreis auf, die Gesichter zueinander. Die Läufer bilden einen zweiten Kreis
außen um die Fänger herum, so dass immer ein Läufer genau hinter einem Fänger
steht.
Ein Läufer rennt plötzlich los und sobald der Fänger dies bemerkt rennt er hinterher.
Das Ziel des Fängers ist es natürlich, den Läufer abzuklatschen. Der Läufer darf
sich aber in den Kreis retten.
Ballspiel: Jägerball
Alle Spieler sind Hasen, zwei sind die Jäger. Die Hasen befinden sich innerhalb
des Spielfelds, die Jäger außerhalb. Die Jäger versuchen die Hasen zu erlegen,
indem sie sie mit dem Ball abwerfen. Wer abgeworfen wird, ist selbst Jäger und
darf abschießen. Wer als Letztes übrig bleibt hat gewonnen.
Suchspiel: Schnitzeljagd
Die Lehrerin/der Lehrer hat einen Startzettel, auf dem ein Hinweis auf das Versteck
des nächsten Zettels steht. Die Kinder suchen den Weg zum nächsten Versteck und erhalten dort den Zettel mit einem weiteren Hinweis. Der letzte Zettel verweist
auf das Versteck des Schatzes. Ziel ist es diesen zu finden.
Konzentrationsspiel: Koffer packen mit Bewegungen
Die Spieler stehen im Kreis. Ein Kind beginnt und sagt: "Ich heiße … und mache
so." Dazu macht sie/er eine Bewegung, als wenn sie/er sich am Kopf kratzen
würde. Der nächste Spieler sagt nun: "Du heißt ... und machst so und ich
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heiße ... und mache so." Beim ersten Satzteil wird die Bewegung des Vorgängers
nachgemacht und beim zweiten Teil eine neue Bewegung, wie zum Beispiel "ein
Bein heben" ergänzt. Der nächste Spieler wiederholt also immer den Namen und
die Bewegung seines Vorgängers.
Naturerfahrung: Barfußtastpfad
Ein Fußerlebnispfad soll ungefähr 10 bis 20 Meter lang sein. Auf dieser Strecke
werden vorhandene Bodenbeschaffenheiten eingebaut und andere extra hinzugegeben. So soll vorkommen: Gras, Steine, eventuell Sand, eventuell Schlamm,
Erde, … Die Kinder werden einer nach dem anderen mit verbundenen Augen barfuß über die Wegstrecke geführt. Es dürfen keine Gegenstände dabei sein, die die
Kinder verletzen könnten.
Weitere Spiele zur Naturerfahrung sind in der Arbeitsmappe „Natur als Abenteuer“ zu finden. Diese befindet sich im NMB – Raum 1.
Merkball spielen im Freien
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 Motopädagogik
Die Motopädagogik ist ein Erziehungskonzept: Erziehung durch Bewegung. Die
Motopädagogik ist eine spielerische Bewegungserziehung, die das Ziel verfolgt,
die Motorik lustbetont zu vermitteln und Fehlentwicklungen motorischer und sozialemotionaler Art gegenzusteuern. "Die Motopädagogik versteht sich als ein
Fachgebiet der Pädagogik, das sich wissenschaftlich mit den speziellen Aspekten
der Erziehung durch Bewegung beschäftigt" (vgl. Deutschem Berufsverband der
Motopädinnen/Motopädagogen,
DBM
e.V.).
Die
Motopädagogik
bezieht
psychische und motorische Aspekte gleichermaßen in die Arbeit mit ein. In
Kindertagesstätten wird die Motopädagogik häufig eingesetzt und ist aus dem
pädagogischen Alltag nicht mehr wegzudenken.
Notwendig dafür ist es einen entsprechenden Rahmen zu schaffen, in dem das
Kind lernt seine Ressourcen kreativ zu nutzen und auszubauen. Dabei steht die
Eigentätigkeit des Kindes im Vordergrund, so dass es die Wirkung durch
selbsttätiges Handeln erfährt.
Es werden Situationsangebote geschaffen zur:

Förderung des Gleichgewichts, der Koordination, Geschicklichkeit und
Kraft

Körpererfahrungen in Ruhe und in Bewegung

Entspannung

Förderung der Feinmotorik

Förderung grafomotorischer Fertigkeiten

Entwicklung aller Wahrnehmungsbereiche: Selbst- und
Fremdwahrnehmung, Raum- und Zeitorientierung

Stärkung des Selbstvertrauens

Förderung der sozialen Kompetenz
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Durchgeführt werden motopädagogische Übungen in verschiedenen Spiel- und
Interaktionsformen. Sie finden überwiegend in der Gruppe statt.
Die Ziele motopädagogischer Übungen sind Fertigkeiten und Fähigkeiten zu
entwickeln und fördern, die die Handlungs- und Sozialkompetenz des Kindes
erweitern:

Im alltäglichen Umgang mit sich selbst
→ Entfaltung der Ich-Kompetenz

Im Umgang mit der personalen Umwelt
→ Entfaltung der Sozial-Kompetenz

Im Umgang mit der dinglichen Umwelt
→ Entfaltung der Sach- Kompetenz
Einige Beispiele für motopädagogische Übungen sind beigefügt.
Erste Fahrten mit unseren neuen „Racern“
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 Spielen in der Nachmittagsbetreuung
In der Nachmittagsbetreuung befinden sich im „Hausübungsraum“ Lernspiele und
im „Spieleraum“ Brett- und Gesellschaftsspiele für die Kinder. Diese sind alle in
offenen Schränken für die Kinder gut ersichtlich und in angemessener Höhe
eingeräumt.
Uns ist es wichtig, dass die Kinder lernen sich selbst zu organisieren. Das bedeutet,
dass sie sich mit Anderen auf eine Aktivität oder ein Spiel einigen müssen. Die
Aufgabe der Lehrerinnen sollte dabei sein, Anregungen zu geben, wenn die
Schülerinnen und Schüler absolut keine Ideen haben bzw. wie sie sich miteinander
absprechen und einigen könnten. Sich selbst seine Freizeit zu organisieren und
mit anderen zu kooperieren ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung
sozialer Lernprozesse und der Kreativität.
Im Spiel übt das Kind Ausdauer, Konzentration, Aufmerksamkeit aber auch die
Frustrationstoleranz.
Ebenso wichtig ist für unsere Kinder das Rollenspiel. Dafür stehen uns unter
anderem Handpuppen zur Verfügung. Das Rollenspiel bietet den Kindern die
Möglichkeit, Erlebnisse und Eindrücke aus dem Alltag nachzuahmen und zu
verarbeiten. Im Rollenspiel können Enttäuschungen, Frustrationen sowie Gefühle
wie Stolz, Wut, Hilflosigkeit etc. abgebaut werden.
Die Kinder lernen, sich in andere Rollen zu versetzen und sich in andere Menschen
hineinzufühlen, was ihre soziale Kompetenz stärkt. Dies machen die Kinder
besonders gerne in dem abgetrennten Bereich des „Spieleraums“ der nicht direkt
ersichtlich ist.
Spieleforscher sind sich einig, dass das Spielen die Voraussetzung allen Lernens
und damit auch Grundlage unserer Bildung ist.
Im Spiel kann das Kind seine Misserfolge verarbeiten und wieder Energie tanken
– in kindgerechter und effizienter Form.
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Speziell in unserer sehr schnelllebigen Zeit, in der die Kinder auch vielen Reizen
ausgesetzt sind, die die kindliche Psyche oft überfordern, sollten wir dafür Sorge
tragen, dass zwischen dem schulischen Arbeiten, Üben und Fördern und dem
freien und ungestörten Spiel ein gutes Gleichgewicht herrscht.
Wetterunabhängig steht unseren Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von
Bewegungsspielen zur Verfügung. Unter anderem „Racer“, ein Tischfußballtisch,
Bälle, usw. Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir mit den Kindern nach draußen.
Besonders vielfältige Bewegungs- und Spielmöglichkeiten bieten der Schulhof, der
Spielplatz in der Lindenallee und der Fußballplatz in der Lindenallee.
Rutschblatt rutschen, rodeln und Eis laufen machen im Winter viel Spaß.
Bei Schlechtwetter steht der Turnsaal an manchen Tagen zum Spielen zur
Verfügung. Hier können die Kinder sich austoben, neue Bewegungs-möglichkeiten
ausprobieren und kreativ sein.
Rollenspiel „Ich gehe mit meinen Hunden spazieren“
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Konzept – Nachmittagsbetreuung
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6. Zusätzliches:
Nach dem Ausbau der Schule und speziell der neuen Räumlichkeiten für die NMB,
bieten sich nunmehr sehr gute Voraussetzungen für einen Kind gerechten
Nachmittagsunterricht.
Mit den € 50.000 Fördergeld vom Land Tirol wurden unsere Räumlichkeiten den
besonderen Anforderungen des Nachmittagsunterrichts mit Rückzugsecken,
Staumöglichkeiten, Spielecken etc. angepasst. Wir profitieren zusätzlich vom
Umbau der Duschen und der Umkleideräume beim Turnsaal. So können wir auch
mal richtig sportlich unterwegs sein und trotzdem „sauber“ nach Hause kommen.
Zudem kann der Turnsaal durch die unmittelbare Nachbarschaft einfacher genutzt
werden. Auch den Spielplatz des benachbarten Kindergartens haben wir im Visier.
Last but not least kann der Freizeitbereich vom Rest der Schule getrennt werden
und somit speziell in den Ferien auch für den „Kufsteiner Ferienexpress“
freigegeben werden. Bisher wäre immer die ganze Schule für alle und alles offen
gestanden – ein gravierendes Hindernis für die ganzjährige Nutzung, das mit
diesem Schuljahr beseitigt wurde.
Nicht zu unterschätzen ist auch die mögliche Mitnutzung der Umkleideräume für
Kleingruppen und Unterhaltung (Fußballtisch etc.).
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Konzept – Nachmittagsbetreuung
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7. Zusammenfassung:
Bevor alle diese Pläne umgesetzt werden können, müssen einfachste Regeln des
Zusammenlebens, Verhaltensregeln, Umgang miteinander, Umgang mit Essen,
Respekt vor älteren Menschen, Rücksichtnahme, Vorsicht u.v.m. in basaler Form
antrainiert werden, wobei bei den
65 Kindern die unterschiedlichsten
Grundvoraussetzungen anzufinden sind. Das sinnvolle Zusammenspiel all dieser
und der vorher genannten Maßnahmen möge aus der Nachmittagsbetreuung eine
gelungene Ganztagesbetreuung machen, aus der die Kinder gestärkt, seelisch,
körperlich und geistig gefördert, gestützt und betreut sowie froh nach Hause gehen,
und Eltern das Gefühl haben, ihrem Kind etwas Gutes zu tun statt es womöglich
nur „abzuschieben“.
Das Team in der NMB der VS Kufstein/Zell im Schuljahr 2014/15:
Rauscher Stefanie BEd, Jahrgang 1991, wohnhaft in 6361 Hopfgarten
Tel.: 0660/6276106
Mail:s.rauscher@tsn.at
Zettl Mailin BEd, Jahrgang 1991, wohnhaft in 6322 Kirchbichl
Tel.: 0660/6276106
Mail: ma.zettl@tsn.at
Grießer Stefanie BEd, Jahrgang 1982, wohnhaft in 6330 Kufstein
Mail: stefanie.griesser@tsn.at
Dipl. Päd. Astl Katrin, Jahrgang 1978, wohnhaft in 6250 Kundl
Mail: katrin.astl@tsn.at
Scharnagl Maria BEd, Jahrgang 1990, wohnhaft in 6300 Wörgl
Mail: ma.scharnagl@tsn.at
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