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2014 Rückblick Sommersemester - Ostbayerische Technische

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Zentrum für
Gender und Diversity
Newsletter
November 2014
● Umbenennung in Zentrum für
Gender und Diversity
● Mentoring-Programme
- „amelie“
- „first steps…“
● Projekt ProMINT
- Schulbesuche „girls4tech“
- Netzwerktreffen „NetworkING“
● Workshop für Studentinnen
● audit fgh
● Personalveränderung im ZGD
● Terminvorschau
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• Zentrum für Gender und Diversity
Umbenennung
Um den erweiterten Inhalten auch im Namen
Rechnung zu tragen, wurde das Gender- und
Familienbüro der OTH in Zentrum für Gender
und Diversity umbenannt.
Dies macht die inhaltliche Ausrichtung in den
Themenbereichen „Gleichstellung und
Frauenförderung“, „Vereinbarkeit von Familie
und Beruf/Studium“ und neu
„Themenfelder der Inklusion“ deutlich.
Die Förderung von Frauen an der OTH Amberg-Weiden folgt der allgemein angewandten
Logik des Kaskadenmodells. Den strukturellen Rahmen für die sehr vielfältigen Förderprogramme im MINT-Bereich für Schülerinnen und Studentinnen bildet zunächst das
BayernMentoring, das durch die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten (LaKoF) der
bayerischen Hochschulen gefördert wird. Ergänzt werden diese Programme durch die
im WS 2013/2014 gemeinsam mit der OTH Regensburg aufgesetzte Initiative
„PRO MINT!“ und weitere Angebote wie „Forscherinnen-Camp“ oder „Girls` Day“.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet die OTH Amberg-Weiden die
Möglichkeit, qualifizierte Frauen im Rahmen des von der LaKoF koordinierten Lehrauftragsprogramms „rein in die Hörsäle“ zu beschäftigen.
Mit dem Ziel familienfreundliche Arbeits- und Studienbedingungen für alle Hochschulangehörigen zu schaffen, wurden im WS 2010/2011 im Rahmen des Audits „familiengerechte Hochschule“ Strukturen, Ziele und Maßnahmen festgelegt und ein entsprechender Prozess in Gang gesetzt. Die praktische Umsetzung der gemeinsam festgelegten Ziele
und Maßnahmen wird jährlich von der berufundfamilie gGmbH überprüft. Im April 2014
erfolgte die Re-Auditierung.
Zunehmend wird die Arbeit des Zentrums für Gender und Diversity um die Vielfaltsförderung ergänzt, sodass beispielsweise Themenfelder der Inklusion einbezogen werden.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• Mentoring-Programm „amelie“
Rückblick Sommersemester 2014
Im Sommersemester 2014 konnten die 14
Tandems (bestehend aus einer berufserfahrenen Ingenieurin und einer Studentin
eines technischen Studiengangs) des
Mentoring-Programms „amelie“ 2013/2014 an
weiteren interessanten Workshops und Veranstaltungen teilnehmen.
Bei den Terminen zum Themenkomplex „Stil & Etikette“ am 17. März und 28. April
2014 war Birgit Barth als Dozentin für die professionelle Führung der teilnehmenden
Mentorinnen und Mentees durch die Workshops zuständig. Aufbauend zur
vorangegangenen Veranstaltung „Stil und Etikette – der erste Eindruck zählt“
behandelten die beiden Abende die „Umgangsformen im Geschäftsleben“ und die
richtigen „Tischmanieren“ zu geschäftlichen Anlässen. Die Teilnehmerinnen konnten
die entsprechenden Verhaltensweisen anhand von anschaulichen Beispielen
nachvollziehen und selbst einüben.
“Energievampire” - so hieß der Workshop, zu dem am 22. März 2014 eingeladen
wurde. Die Referentin Kerstin Eicker erörterte auf sehr humorvolle und anschauliche Art
und Weise die verschiedenen Personen und Situationen, die uns in Stress bringen und
dadurch Kraft und Nerven kosten. Die Mentorinnen und Mentees erfuhren, wie sie sich
effektiv und nachhaltig aus der Ziellinie dieser Energieräuber bringen können.
Die Abschlussveranstaltung am 06. Juni 2014 führte die Teilnehmerinnen des
Durchgangs 2013/2014 zu einer Exkursion auf den Maria-Hilf-Berg in Amberg. Bei
einem Rundgang durch den Wald waren die Frauen aufgefordert, sich über das
Rollenbild der Ingenieurin sowie die eigenen Lebensziele Gedanken zu machen.
In der Bergwirtschaft dann wurde über das Mentoring-Programm „amelie“ mit seinen
drei Themenabenden, den Workshops und die Tandembeziehungen reflektiert.
Mit einem „Letter to myself“ endete der „amelie“-Durchgang 2013/2014 in geselliger
Runde.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• Mentoring-Programm „first steps…“
Rückblick Sommersemester 2014
Bereits zum sechsten Mal organisierte das
Zentrum für Gender und Diversity das
Mentoring-Programm „first steps…“, das unter
dem Motto steht „Studentinnen fördern
Studentinnen“.
Den acht teilnehmenden JuniorMentees,
Studentinnen im ersten und zweiten Semester,
wurde es im Rahmen des Programms
ermöglicht, sich unterein-
ander und mit erfahrenen Studentinnen höherer Semester (JuniorMentorinnen)
zu Fragen des Studiums und des Studienablaufs auszutauschen.
Die angebotenen Workshops „Energievampire“ am 22. März 2014, Referentin
Kerstin Eicker, und „Stimme & Wirkung“ am 16. April 2014, Trainerin Kia Böck,
fanden regen Anklang.
Am 14. Juni 2014 fanden sich die Teilnehmerinnen zur Abschlussveranstaltung
zusammen, einer erlebnispädagogisch geführten Kanutour auf der Vils unter Leitung von
Wihelm Mühlbauer. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein ließen die Frauen
den Durchgang 2013/2014 des Mentoring-Programms „first steps…“ Revue passieren
lassen.
Fazit für das Mentoring-Programm:
•
•
•
•
Tipps und Unterstützung von Anfang an
Austausch von Informationen und Erfahrungen zum Studiengang
Aufbau von Beziehungen und Netzwerken
Stärkung der Zusammengehörigkeit
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• ProMINT - Schulbesuche
„GIRLS4TECH“
Mit den interaktiven Schulbesuchen unter dem
Motto “girls4tech“ sollen gezielt Schülerinnen
über die Möglichkeit eines technischen
Studiums informiert und zur Aufnahme
ermutigt werden.
Das Angebot ergänzt damit die bisherigen
Programme zur Förderung und Gewinnung von
Schülerinnen für technische Studiengänge wie
dem Girls’ Day, das jährlich stattfindende
„Forscherinnen-Camp“ oder das MentoringProgramm „marie“.
Bei den Schulbesuchen „girls4tech“ werden die Schülerinnen aktiv eingebunden.
Sie erarbeiten anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen selbst, um was es in
einem bestimmten technischen Studiengang geht und was man mit diesem Studium
später beruflich anfangen kann und stellen dies anhand eines Plakats dar.
Die Veranstaltung wird von Studentinnen geleitet, so dass auch gleich sog. „rolemodels“ den Schülerinnen als Vorbild dienen. Anhand der erarbeiteten Plakate stellen die
Mädchen und jungen Frauen dann den Studiengang ihren Mitschülerinnen vor. Im
Sommersemester 2014 wurden acht solcher Schulbesuche an drei verschiedenen
Schulen durchgeführt.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• ProMINT - Netzwerktreffen
NetworkING
NetworkING – so heißt das regionale NetzWerk für Ingenieurinnen und Studentinnen
ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge,
das vom Zentrum für Gender und Diversity
Im Berichtszeitraum erfolgreich weitergeführt und im Rahmen das Projekts „ProMINT“
sogar erweitert werden konnte.
Das Netzwerk wird nun in Kooperation mit der OTH Regensburg organisiert, wodurch
der Kreis der teilnehmenden Ingenieurinnen und Studentinnen stark vergrößert
werden konnte.
Netzwerke zu knüpfen und aufzubauen, ist auch ein zentrales Anliegen der MentoringProgramme. NetworkING bietet nun den jungen Frauen nach der Teilnahme
an diesen Projekten die geeignete Plattform, ihre Kontakte weiterhin zu pflegen und
auszubauen. Bei den verschiedenen Treffen nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit,
ihre Arbeitsgebiete konkret vorzustellen und sich zum Arbeitsalltag auszutauschen.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• Workshop für Studentinnen
Neben den Mentoring-Programmen und den
Projekten im Rahmen ProMINT, die für die
Studentinnen der technischen Studiengänge
angeboten werden, bietet das Zentrum für
Gender und Diversity immer wieder
verschiedene Workshops für Studentinnen
aller Studiengänge an.
Beim Bewerbungstraining für Studentinnen am 23. Mai14 ging es dabei um die
Fragestellung „Wie bewerbe ich mich richtig?“,
„Was soll ich als Frau dabei besonders beachten?“.
Die Referentin Birgit Barth ging dabei nicht nur auf die Erstellung ordentlicher
Bewerbungsunterlagen ein. Um sich möglichst erfolgreich zu bewerben sind verschiedene
Schritte notwendig. Nach der persönlichen Bestandsaufnahme
(Was kann ich? Wo stehe ich?) erfolgt die Zielfindung – „Wo will ich hin?“.
Hierbei gilt es, sein berufliches Ziel im Hinblick auf die genauen Arbeitsumstände klar zu
definieren.
Die verschiedenen Varianten der Stellensuche erarbeiteten die Teilnehmerinnen
dann unter Anleitung von Birgit Barth genauso wie die Auswertung von Stellenanzeigen.
Anschließend gab es konkrete Anregungen zum Erstellen der Bewerbungsunterlagen,
eines aussagekräftigen Lebenslaufs samt Bewerbungsfoto und Anschreiben.
Nicht zuletzt ging die Referentin auch gezielt auf die Situation und die verschiedenen
Etappen des Vorstellungsgesprächs ein.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• audit fgh
Mit der Re-Auditierung „Optimierung“ startete
die Ostbayerische Technische Hochschule im
Frühjahr 2014 in die nächste Phase des
Zertifizierungsprozesses „audit
familiengerechte hochschule“ - einem
strategischen Managementinstrument, welches
in Unternehmen und öffentlichen Institutionen
möglichst punktgenaue Lösungen zur besseren
Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und
Familie implementiert.
Mit dem Ziel einer nachhaltigen familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik und
der Gestaltung familiengerechter Forschungs- und Studienbedingungen wurden hierzu
zunächst in verschiedenen Workshops strategische und operationale Ziele und Maßnahmen
erarbeitet, welche dann sukzessive im Laufe der kommenden drei Jahre umgesetzt werden
sollen.
Mit erfolgreich durchgeführtem Prozess, zu welchem unter anderem jeweils auch die
Ermittlung von Kennzahlen, eine kontinuierliche Dokumentation sowie die jährliche
Berichterstattung hinsichtlich durchgeführter familienfreundlicher Maßnahmen gehört, wird
jeweils wieder mit einer Gültigkeitsdauer von drei Jahren das europaweit geschützte
Zertifikat der gemeinnützigen Hertie-Stiftung verliehen.
Die im März und April abgehaltenen Workshops waren jeweils mit Teilnehmenden aus
verschiedensten Bereichen und Ebenen der Hochschule besetzt: Hochschulleitung,
Studierendenverwaltung, Studien- und Career Service, Gleichstellungsbeauftragter,
Personalrat, Dekane, Hochschulfrauenbeauftragte, Inklusionsbeauftragte,
Hochschulentwicklung, Professorenschaft, Studierendenvertretung und natürlich der
Auditorin. Gemeinsam wurden nicht nur die Strukturdaten und Umsetzungsergebnisse der
vergangenen drei Jahre reflektiert, bewertet und resümiert, sondern auch Optimierungsund Ausbaumöglichkeiten für die kommenden drei Jahre abgefragt und diskutiert. Die
Ergebnisse wurden in Absprache mit der Auditorin in verbindlichen Zielvereinbarungen
festgelegt, welche der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Erich Bauer, nun am 7.5.2014
unterzeichnet hat.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• audit fgh
„Für wie familienfreundlich halten Sie die
Ostbayerische Technische Hochschule auf einer
Skala von 0 bis 10, wenn 10 die höchste
Wertung ist?“ – war sogleich die Eingangsfrage
der Auditorin Dr. Heike Maria Linhart an die
Teilnehmenden der Workshops. Hierzu sollten
sich alle Anwesenden entsprechend in einen
Standbild aufstellen. Der Wert konnte – wie das
Foto zeigt – mit einem durchschnittlichen Wert
von 6,8 beziffert werden.
November 2014
Zentrum für
Gender und Diversity
• Personalveränderung im ZGD
Christina Renner
Seit dem 01.07.2014 unterstütze ich neben
meiner Tätigkeit als Dekanatssekretärin in der
Fakultät Elektrotechnik, Medien und
Informatik das Zentrum für Gender und
Diversity an drei Vormittagen in der Woche.
Ich erledige die Verwaltungsarbeiten im ZGB
und bin u. a. für die Homepagebearbeitung
zuständig. Zudem arbeite ich in
verschiedenen Projekten, hauptsächlich
„amelie“ und „first steps…“ mit.
Werdegang:
Im Jahr 1992 kam ich von Thüringen nach Kümmersbruck, wo ich längere Zeit in der
Automobilbranche gearbeitet habe, bevor ich in den Erziehungsurlaub ging. Ab 2000
war ich in einer Rechtsanwaltskanzlei in Schwandorf beschäftigt.
Seit Februar 2012 bin ich nun an der OTH Amberg-Weiden angestellt. Es bereitet mir
große Freude mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten und ihnen bei
organisatorischen Dingen rund um das Studium behilflich sein zu können.
Diese Aufgabe ergänze ich seit Sommer diesen Jahres mit meiner Arbeit im Zentrum
für Gender und Diversity. Es ist mir ein besonderes Anliegen, StudentInnen und
angestellte Frauen dieser Hochschule mit meiner Arbeit zu unterstützen und ihnen so
manchen Weg ebnen oder erleichtern zu können.
November 2014
Die nächsten
Veranstaltungen
Zentrum für
Gender und Diversity
November 2014
Netzwerktreffen
Mittwoch, 12.11.2014
energy4kids
Mittwoch, 19.11.2014
Workshop „Führungskompetenz von Frauen“
im Rahmen „amelie“ und „first steps…“
Samstag, 22.11.2014
Dezember 2014
Workshop „Prüfungsvorbereitung“
im Rahmen first steps…
Mittwoch, 03.12.2014
Mentoringtreffen „amelie“
Mittwoch, 10.12.2014
Januar 2015
Netzwerktreffen
Mittwoch, 14.01.2015
Kontakt:
Zentrum für Gender und Diversity
Ostbayerische Technische Hochschule
Amberg-Weiden
Kaiser-Wilhelm-Ring 23
92224 Amberg
genderbuero@oth-aw.de
familienbuero@oth-aw.de
http://www.oth-aw.de/hochschule/
zentrum_fuer_gender_und_diversity/
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