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Anleitung Kontaktierung - CoTexx GmbH

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CoTexx® Heizgestrick – elektrische Kontaktierung
Damit jede Gestrickbahn von Strom durchflossen wird und somit heizt, muss jeweils an den
Bahnenden der elektrische Kontakt hergestellt werden. Hierzu wird bei Löttemperaturen über
390°C der hauchdünne Schutzlack auf den Kupferlitzen verdampft. Wie die Kontaktierung
durchgeführt wird, zeigt diese Anleitung.
Ablängen
Copyright CoTexx GmbH *2014* Technische Änderungen vorbehalten
CoTexx® Heizgestrick mit einer Schere auf
die benötigte Bahnlänge schneiden.
Variante 1: Litzen gezielt verlöten
Litzen herauslösen und verdrillen
Die beiden Litzen herauslösen und einzeln
verdrillen. Optional können die Litzen mit
dem CoTexx® Heizgestrick verknotet
werden.
CoTexx GmbH – Johannesstr. 27 – D-86565 Gachenbach – Germany
Tel. +49 8259 828781 – Fax +49 8259 828783 – info@cotexx.com – www.cotexx.com
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Litzen parallel schalten
Die beiden Litzen miteinander verdrillen. Mit
Temperaturen >390°C löten, bis das Lötzinn
sichtbar in die Kupferlitze eingedrungen ist.
Vorteile:
 das gesamte CoTexx® Heizgestrick
wird beheizt
 wenn der gemessene
Bahnwiderstand höher als der
Berechnete liegt, können die beiden
Litzen etwas weiter herausgelöst
und erneut verlötet werden
Variante 2: Lötpunkt direkt auf dem Gestrick
Litzen parallel schalten
Den Lötpunkt ca. 15 mm vom Rand setzen.
Dadurch ist sichergestellt, dass zwischen
den beiden Lötpunkten an den Bahnenden
keine der Litzen durchtrennt wurde.
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Vorteile:
 geringerer Aufwand
 schnellere Verarbeitung
Widerstand der Bahn messen
Der Vergleich mit dem theoretischen Wert
(abhängig von Länge und Breite der Bahn)
zeigt, ob durch die Lötstellen der Isolierlack
komplett entfernt wurde oder bei der
Verarbeitung einzelne Drähte durchtrennt
wurden.
Zu diesem Zeitpunkt sind noch Korrekturen
möglich.
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Anlöten der Brücken / Zuleitungen
Dadurch werden die Reihen- oder
Parallelschaltungen realisiert, wie sie für die
jeweilige Stromquelle benötigt werden.
(Siehe Kapitel Auslegung)
Anschlusshülsen anlöten
Sollen das CoTexx® Heizgestrick und die
restlichen Verstärkungslagen mithilfe eines
Vakuuminfusionsverfahrens verarbeitet
werden, empfiehlt es sich, die
Anschlusskabel nicht durch den
Vakuumsack nach außen zu führen.
Stattdessen sollten Hülsen verwendet
werden, in die nach der Aushärtung die
Anschlusskabel geschraubt werden. Somit
ist sichergestellt, dass keine Luft durch die
Anschlusskabel in den Vakuumaufbau fließt
und die Kabel im späteren Betrieb der
Heizung nicht abbrechen können.
Copyright CoTexx GmbH *2014* Technische Änderungen vorbehalten
Sensor installieren
Gleiches gilt für die Sensoren. Es ist darauf
zu achten, dass kein elektrischer Kontakt
zwischen den beiden Hülsen besteht. Die
Hülsen sind auf eine Kupferfolie aufgelötet.
Hülsen bzw. der Sensor werden mithilfe
eines schnellhärtenden Klebers oder
thermoplastischen Binders angeheftet, um
die Position vor der Infiltration zu fixieren.
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Mit dem Aufbau fortfahren
Sinnvollerweise durchstößt die Hülse alle
bedeckenden Verstärkungslagen, das
Abreißgewebe und die Fließhilfe. Dadurch
wird sichergestellt, dass auch im Bereich
der Hülsen alle Lagen direkt auf dem
CoTexx® Heizgestrick liegen.
Hülse mit Dichtband verschließen
Dieses wird nach dem Aushärten wieder
entfernt. Das Harz kann somit nicht in die
Gewindegänge eindringen.
Hülse mit Lochfolie bedecken
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Durch die Folie wird verhindert, dass sich
das Harz mit der verzahnten Außenfläche
der Hülse verbindet. Die Entformung
vereinfacht sich entscheidend.
Ein weiteres Stück Fließhilfe ablegen
Fließhilfe schützt die Membran und die
Vakuumfolie vor zu hoher Dehnung und
scharfen Kanten.
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