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ABU-TV-Tipps, November 2014 - Pädagogische Hochschule Zürich

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ABU-TV-Tipps, November 2014
Eine Dienstleistung der PH Zürich, zusammengestellt von Manfred Pfiffner (Angaben ohne Gewähr)
Vatikan
3sat
Die verborgene Welt
Samstag, 01.11.2014
06.10–07.40 Uhr
(Erstsendung 06.01.2011)
Film von Richard Ladkani
Der Vatikan ist seit fast 2.000 Jahren das Zentrum der
katholischen Kirche. An der Spitze dieser «absoluten
Monarchie» stand bis Februar 2014 Papst Benedikt XVI., seit
März desselben Jahres Papst Franziskus – als spirituelles
Oberhaupt von über einer Milliarde Katholiken und als
weltlicher Souverän eines der ältesten Staaten der Welt. Und
doch ist der Vatikan ein eigenes Universum, das von der
Öffentlichkeit weitgehend abgeschottet ist.
Die Dokumentation «Vatikan» gewährt einen Einblick in eine
Welt, die normalerweise nicht zugänglich ist. Im Zentrum
stehen acht Menschen, die diesen Apparat tragen und die ihre
Arbeit nicht nur als Beruf, sondern als Mission begreifen –
vom Bodyguard bis zum Kardinal. Mit ihren individuellen
Geschichten geben sie einen sehr persönlichen Einblick in das
«Universum Vatikan». Gleichzeitig wird auch die weibliche
Sicht auf den «Priesterstaat» beleuchtet. Denn, was kaum
jemand weiß: Der Vatikan beschäftigt heute 15 Prozent
weibliche Mitarbeiter.
Mit der Dokumentation «Vatikan – Die verborgene Welt»
startet 3sat den Thementag «Mythos Vatikan», der in
Dokumentationen und Spielfilmen das Leben und Wirken
katholischer Oberhäupter beleuchtet.
Imperium der Päpste (1/3)
3sat
Duell zwischen Kreuz und Krone
Samstag, 01.11.2014
11.20–12.05 Uhr
(Erstsendung 27.04.2008)
Film von Jens-Peter Behrend
König oder Papst – wer ist Herrscher über die Welt? Mit dem
berühmten «Gang nach Canossa» kommt es zum Showdown
im Kampf über die lang schwelende Frage. Auf der
Bergfestung Canossa unterwirft sich der deutsche König dem
Papst. So entsteht ein Reizmythos, der die Deutschen seit
1.000 Jahren beschäftigt. Man denkt an Schmach und
Erniedrigung. Aber stimmt diese Geschichte? Hat nicht
vielleicht der deutsche König Heinrich IV. ein egoistisches
Spiel vor den Mächtigen der Welt gespielt, um Kaiser werden
ABU-TV-Tipps, November 2014
zu können?
Die dreiteilige Dokumentationsreihe «Imperium der Päpste»
dokumentiert Aufstieg und Fall des Papsttums von der größten
weltlichen Macht bis zum drohenden Untergang. Der
Schauspieler Maximilian Schell führt als Erzähler durch die
Handlung. Die erste Folge untersucht den «Fall Canossa» und
rekonstruiert mithilfe von Wissenschaftlern die wahren
Begebenheiten.
Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe «Imperium
der Päpste» zeigt 3sat im Anschluss ab 12.05 Uhr.
Imperium der Päpste (2/3)
3sat
Verschwörung im Vatikan
Samstag, 01.11.2014
12.05–12.50 Uhr
(Erstsendung 04.05.2008)
Film von Luise Wagner-Roos und Jan Peter
Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der
Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der
Welt machen und lässt die Sixtinische Kapelle bauen, eines
der größten Heiligtümer der Christenheit, in dem bis heute das
Konklave abgehalten wird. Doch der fromme Franziskaner
stürzt den Vatikan in eine erbitterte Fehde gegen den
mächtigen und schillernden Clan der Medici: Die
Familienoberhäupter sollten durch Francesco de' Pazzi und
Girolamo Riario, einem Neffen von Papst Sixtus IV., ersetzt
werden. Am 26. April 1478 wird Giuliano de' Medici Opfer der
Pazzi-Verschwörung.
Die zweite Folge der dreiteiligen Dokumentationsreihe
«Imperium der Päpste» rekonstruiert die jahrelangen
Recherchen des italienischen Historikers Marcello Simonetta,
der anhand eines verschlüsselten Briefs enthüllte, welche
Rolle der Papst bei der Pazzi-Verschwörung spielte.
Imperium der Päpste (3/3)
3sat
Flammen über Rom
Samstag, 01.11.2014
12.50–13.30 Uhr
(Erstsendung 11.05.2008)
Film von Michael Gregor
Martin Luther erhebt sich zum furchtlosen Gegenspieler der
Heiligen Väter. Der gelehrte Theologe kritisiert den
Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende
Leben der Päpste beschafft werden soll – und für den Neubau
des Petersdoms. Papst Leo X. hält prunkvoll Hof wie ein
Renaissancefürst und beschäftigt die berühmtesten Künstler
seiner Zeit wie zum Beispiel Raffael. Das Erbe seiner
verschwendungssüchtigen Vorgänger wird Clemens VII. zum
Verhängnis. Er verwickelt sich in eine Folge politischer
Fehlentscheidungen – bis er am Ende aus Rom fliehen muss.
Doch das Papsttum überlebt die «Schreckensjahre» des 16.
Jahrhunderts, weil im Vatikan eine erfolgreiche
Fehlerkorrektur betrieben wird, die in der Petersdomkuppel
Michelangelos ihr strahlendes Symbol findet.
In der letzten Folge der dreiteiligen Dokumentationsreihe
«Imperium der Päpste» begibt sich Maximilian Schell auf eine
Zeitreise zu den «letzten Tagen von Rom». Der Leiter der
päpstlichen Historiker-Kommission, Walter Brandmüller,
analysiert das persönliche Fehlverhalten der
Renaissancepäpste, das entscheidend zur Spaltung der
Kirche beitrug.
ABU-TV-Tipps, November 2014
Mythos Konklave
3sat
Machtkampf im Vatikan
Samstag, 01.11.2014
13.30–14.15 Uhr
(Erstsendung 24.04.2011)
Film von Andrea Oster und Volker Schmidt-Sondermann
Das Konklave, die Papstwahl, zählt zu den am strengsten
geheim gehaltenen Ereignissen der Welt. Streng abgeschottet
wählen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan die Kardinäle
nach dem Tod eines Papstes dessen Nachfolger. Die
Öffentlichkeit wird über die Wahlergebnisse mit schwarzem
und weißem Rauch aus dem Kamin der Kapelle informiert.
Wer Details der Wahl preisgibt, muss mit hohen
Kirchenstrafen rechnen. Trotzdem wurde nach dem letzten
Konklave, in dem im April 2005 Papst Benedikt XVI. gewählt
wurde, das geheime Tagebuch eines Kardinals veröffentlicht.
Anhand dieses Tagebuchs rekonstruiert die Dokumentation
«Mythos Konklave» den Verlauf der Papstwahl 2005. Dabei
wird deutlich, dass Joseph Ratzinger zwar ein aussichtsreicher
Kandidat der Konservativen war, dass es aber auch einen
progressiven Gegenkandidaten gab: den Argentinier Jorge
Mario Bergoglio, der seit 2013 als Papst Franziskus die
katholische Kirche leitet. Er hatte schon damals so viele
Anhänger, dass sie mit einer Sperrminorität die Wahl
Ratzingers hätten verhindern können.
Papst Franziskus (1/2)
3sat
Ein Jesuit regiert die Kirche
Samstag, 01.11.2014
15.00–15.45 Uhr
(Erstsendung 22.12.2013)
Film von Wilfried Köpke und Martin Papirowski
Papst Franziskus ist Jesuit, ein Mitglied einer katholischen
Ordensgemeinschaft, deren Glaubensregel sich streng nach
dem Papst richtet. Als Papst und Jesuit denkt und entscheidet
er anders als seine Vorgänger. Ein Begriff wie
«Barmherzigkeit» scheint ihm wichtiger zu sein als die
Durchsetzung der reinen Lehren. Es gibt viel Reformbedarf in
der katholischen Kirche. Die Kardinäle haben am 13. März
2013 im Konklave den Argentinier Jorge Mario Bergoglio
gewählt, weil sie ihm zutrauten, diese Aufgabe anzupacken.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation «Papst
Franziskus» stellt den geistlichen Führer des katholischen
Christentums vor. Der Film verknüpft Denken und Handeln des
Papstes mit den Prinzipien und geschichtlichen Erfahrungen
der Jesuiten und geht gleichzeitig auf eine faszinierende
Bilderreise durch 500 Jahre europäische Geschichte.
Den zweiten Teil der Dokumentation «Papst Franziskus» zeigt
3sat im Anschluss, um 15.45 Uhr.
Papst Franziskus (2/2)
3sat
Neue Macht für Jesuiten
Samstag, 01.11.2014
15.45–16.30 Uhr
(Erstsendung 21.04.2014)
Film von Wilfried Köpke und Martin Papirowski
Auch wenn Papst Franziskus rechtlich nicht mehr dem
Jesuitenorden angehört, so ist er durch ihn geprägt: Er
kommuniziert, entscheidet, predigt und denkt wie ein Jesuit.
Der Orden wurde vor etwa 500 Jahren vom baskischen
Adeligen Ignatius von Loyola gegründet und enorm von ihm
beeinflusst. Statt im großen Klosterbetrieb zu leben, wurden
zwei Ordensmitglieder auf Mission geschickt, um andere
Kulturen kennen zu lernen. Jedes Handeln, das der Kirche
und dem Orden dient, ist erlaubt. Bis heute haben sich diese
ABU-TV-Tipps, November 2014
Grundsätze nicht verändert. Als im Jahr 2010 der
Missbrauchsskandal den Ruf der Kirche erschüttert hat,
leisteten die Jesuiten Aufklärungsarbeit und
Schadensbegrenzung. Papst Franziskus könnte als Jesuit ein
neues Kapitel in der Geschichte des Vatikans schreiben.
Der zweite Teil der Dokumentation «Papst Franziskus»
verweist auf die Bedeutung des Ordens der Jesuiten für die
katholische Kirche.
Die Päpstin
3sat
Film von Sönke Wortmann
Im Jahr 814 ist Johanna zu einem Leben als Frau verdammt:
arbeiten, gebären, früh sterben. Doch Johanna weiß, sie hat
eine Bestimmung. Daher lehnt sie sich gegen ihren Vater und
alle Konventionen auf und besucht die Domschule. Dort lernt
sie Graf Gerold kennen und verliebt sich in ihn. Als Gerold in
den Krieg zieht, erinnert sich Johanna ihrer Bestimmung. Sie
trifft eine gefährliche folgenreiche Entscheidung: Unter dem
Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins
Benediktinerkloster Fulda ein. Als ihre Tarnung gefährdet ist,
flieht sie nach Rom. Immer weiter steigt sie in der kirchlichen
Hierarchie auf, immer größer wird die Gefahr der Entdeckung.
Als Papst Sergius stirbt, wird Johanna zum Nachfolger
gewählt.
Sönke Wortmanns Historiendrama «Die Päpstin» zeigt den
Lebensweg der willensstarken Johanna. In den Hauptrollen
brillieren Johanna Wokalek («Barfuss»), David Wenhem («Van
Helsing») und John Goodman («Monuments Men»).
Samstag, 01.11.2014
23.10–01.30 Uhr
(Erstsendung 2009)
Das Geheimnis der Päpstin
3sat
Ein Skandal und seine Geschichte
Sonntag, 02.11.2014
01.30–02.15 Uhr
(Erstsendung 09.04.2012)
Film von Daniel Sich und Christel Fomm
«Als Papst Leo im August 855 starb, folgte ihm Johanna, das
Weib, das zwei Jahre, fünf Monate und vier Tage auf dem
Stuhl Petri saß.» In über 500 Chroniken finden sich Berichte
über die Päpstin Johanna, die in der offiziellen
Kirchengeschichte heute mit keinem einzigen Wort erwähnt
wird. Ist dem Vatikan vor über 1.000 Jahren tatsächlich eine
Frau durchgeschlüpft? Oder ist die Frau, die das höchste aller
Männerämter erobern konnte, nur eine schöne Legende und
Stoff für Millionenbestseller?
Die Dokumentation «Das Geheimnis der Päpstin» begibt sich
auf Spurensuche im «Fall Johanna» und lässt
Sachverständige die Tatumstände rekonstruieren, die der
Dominikaner Martin von Troppau in seiner spätmittelalterlichen
«Chronik der Päpste und Kaiser» aufgeschrieben hat.
Tele-Akademie
3sat
Dr. Frank-M.Staemmler: Von visuellen Klippen und
«okkulten» Ereignissen: Die ganz normale Empathie
Empathie findet in zwischenmenschlichen Beziehungen im
Alltag in ganz verschiedenen Formen statt. Manche von ihnen
sind so selbstverständlich, dass man sie kaum noch beachtet
oder erkennt und manche sind auf den ersten Blick so schwer
erklärlich, dass sie wie paranormale Vorgänge erscheinen.
Dr. Frank-M Staemmler, Mitbegründer des «Zentrums für
Gestalttherapie» in Würzburg, geht in dem Vortrag aus der
Sonntag, 02.11.2014
06.45–07.30 Uhr
(Erstsendung 26.10.2014)
ABU-TV-Tipps, November 2014
Reihe «Tele-Akademie» auf alltägliche Beispiele für
empathisches Verhalten ein. Er leitet Anregungen dafür ab,
wie Menschen ihre Einfühlungsfähigkeiten entwickeln und
ausbauen können. Frank Staemmler ist international in der
Weiterbildung von Psychotherapeuten tätig und Autor
mehrerer Bücher.
Zuckerrohr, der Powerstängel
3sat
Film von Kurt Widmer
Mit dem Saft des Zuckerrohrs fährt und feiert Brasilien:
Ethanol für den Tank und Cachaça, der Schnaps, für die
Stimmung. Über dreißig Sorten Zuckerrohr verarbeitet das
Unternehmen Usina Batatais jährlich zu Tausenden von
Tonnen Kristallzucker und Millionen von Litern Ethanol.
Die Dokumentation «Zuckerrohr, der Powerstengel» porträtiert
die Hafenstadt Paraty, den einstigen Umschlagplatz für
Zucker, Cachaça und Sklaven.
Sonntag, 02.11.2014
19.10–19.40 Uhr
(Erstsendung 19.12.2013)
Der Weg in den Untergang
3sat
Film von Robert Gokl und Leo Bauer
Der Mord an Thronfolger Franz Ferdinand am 28. Juni 1914
wird zum Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Eine fatale
Mischung aus Fehleinschätzungen, politischem Leichtsinn und
konstruierten Fakten und Täuschungen sind der Beginn der
ersten großen Katastrophe des 20. Jahrhunderts.
Die Dokumentation porträtiert das Mordopfer, Thronfolger
Franz Ferdinand, einen Choleriker, Nimrod und «aufgeklärten
Absolutisten», einen in seinen politischen Ansichten und
Handlungen recht widersprüchlichen, politischen Draufgänger
und Dilettanten. Neben Attentat und Hintergründen werden
auch die vier Wochen zwischen dem politischen Mord und der
Kriegserklärung an Serbien am 28. Juli 1914 rekonstruiert und
der diplomatische Wettlauf zwischen Kriegstreibern und
Friedensrettern, angesiedelt zwischen Wien, Berlin, Paris,
London, Belgrad und Moskau, gezeigt.
Montag, 03.11.2014
20.15–21.05 Uhr
(Erstsendung 24.04.2014)
Rousseaus Kinder
3sat
Ein Reality-Check in Alaskas Wildnis
Dienstag, 04.11.2014
23.15–00.10 Uhr
(Erstsendung 03.06.2012)
Film von Monika Schärer
Der Genfer Aufklärer Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)
war ein Abenteurer, Querdenker, Naturforscher und
Kulturmensch. In diesem Sinne lebten auch die Schweizer
Auswanderer Ruth und Yule Kilcher. Anfang der 1940er Jahre
verwirklichte das Paar an der Südküste Alaskas seinen Traum
vom einfachen Leben im Einklang mit der Natur – 200 Jahre
nach Rousseau und ohne sich explizit auf den berühmten
Vordenker zu berufen, suchten Ruth und Yule Kilcher nach
neuen Lebensformen fern vom Hitler-infizierten Europa und
weitab von zivilisatorischen Einflüssen. Am Rande der
Kachemak Bay errichteten sie ein Holzhaus, zogen acht
Kinder groß und pflegten einen autarken Lebensstil.
Die Dokumentation «Rousseaus Kinder» untersucht
gemeinsam mit den Kilcher-Kindern, die heute alle um die 60
Jahre alt sind, wie das «einfache Leben» der Eltern ihre
Biografien prägte, ob die Abwesenheit der Gesellschaft sie zu
«besseren» Menschen machte und wie sich ihr Freiheitsbegriff
ABU-TV-Tipps, November 2014
definiert. Im Film kontrastieren oder ergänzen Zitate von JeanJacques Rousseau die Erinnerungen und Erfahrungen der
«Naturkinder».
Wüsten im Vormarsch (1/2)
3sat
Chinas Kampf gegen den Sand
Mittwoch, 05.11.2014
13.20–14.05 Uhr
(Erstsendung 09.07.2007)
Film von Klaus Feichtenberger
Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden
Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem
Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China.
Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar
geworden. Um die fortschreitende Versteppung und
Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die
Regierung entschlossen, mit tatkräftiger Unterstützung aus der
Bevölkerung Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite
Grünflächen anzulegen.
Im ersten Teil der zweiteiligen Reihe «Wüsten im Vormarsch»
geht es um Chinas Kampf gegen den Sand.
3sat zeigt den zweiten Teil von «Wüsten im Vormarsch» im
Anschluss um 14.05 Uhr.
Wüsten im Vormarsch (2/2)
3sat
Europas Süden trocknet aus
Mittwoch, 05.11.2014
14.05–14.50 Uhr
(Erstsendung 10.07.2007)
Film von Ingo Herbst
Nicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete
immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht
auszutrocknen. Spanien dient als akutes Beispiel für ein
Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden
Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits
irreparabel geschädigt wurde. Das Gegenbeispiel bildet Island.
Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder
in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich,
und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem. Aber Island
hat gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt dort
ausreichend Wasser.
Der zweite Teil der Reihe «Wüsten im Vormarsch» zeigt die
Folgen menschlichen Fehlverhaltens in Europas Süden.
Wie wir sterben
3sat
Film von Daniela Hoyer und Judith Schneider
Der menschliche Organismus ist so beschaffen, dass die
Körperzellen nach einer bestimmten Anzahl von Lebensjahren
einem eingebauten «Selbstmordprogramm» folgen – und
sterben. Biologen und Evolutionsforscher fragen nun, warum
das geschieht, denn es gibt Lebewesen, denen potentiell das
ewige Leben beschieden ist. So können Einzeller wie das
Pantoffeltierchen unendlich lange leben, weil sie sich immer
wieder teilen und Schwämme werden immerhin mehr als
10.000 Jahre alt. Die moderne medizinisch-technische
Definition vom Tod eines Menschen ist vergleichsweise banal:
In der Regel beendet Sauerstoffmangel im Gehirn das Leben.
Wenn die Nervenzellen nicht mehr ausreichend versorgt
werden, ist kurz darauf keine elektrische Aktivität mehr
messbar. Es gibt auch so etwas wie ein biologisches
Programm für den Sterbeprozess: das Bedürfnis nach Ruhe
und Rückzug, kalte Hände und Füße, Nahrungsverweigerung.
Donnerstag, 06.11.2014
20.15–21.00 Uhr
(Erstausstrahlung)
ABU-TV-Tipps, November 2014
Ein rasselnder Atem und das sogenannte «Todesdreieck»
treten in den letzten Stunden vor dem Tod auf. Dann wird vor
allem im Dreieck um Lippen und Nase die Haut blass und fahl.
Wenn das Herz schließlich nicht mehr schlägt und das Blut
nicht mehr durch Venen und Arterien pumpt, sinken durch die
Schwerkraft alle Körperflüssigkeiten nach unten. Das Ergebnis
sind Kirchhofrosen, hellrötliche Verfärbungen der Haut, vor
allem hinter den Ohren und an den unteren Wangenteilen.
Zudem sammelt sich das Blut an der Unterseite des
Leichnams und bildet dort die Totenflecken.
Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation «Wie wir sterben»
beschäftigt sich mit einem Thema, das vielfach tabuisiert wird:
dem Sterbeprozess des menschlichen Organismus. Was
passiert in jeder einzelnen Zelle? Wie fühlt sich Sterben an?
Und ist es überhaupt möglich, den Vorgang als
Außenstehender mit einiger Gewissheit zu beschreiben?
Radioaktive Wölfe
3sat
Film von Klaus Feichtenberger
Mehr als 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl am
26. April 1986 regieren Wölfe das radioaktiv verseuchte
Niemandsland, die Sperrzone um Tschernobyl in der
Dreiländerecke zwischen der Ukraine, Russland und
Weißrussland. Es gibt abenteuerliche Gerüchte über diese
Tiere, aber Fakten sind immer noch rar. Die Wolf-Experten
Christoph und Barbara Promberger besuchten das Gebiet
2009, um sich ein Bild zu machen – und staunten über die
große Anzahl an Wölfen, die dort offenbar ideale
Lebensbedingungen haben. Ebenso erstaunt waren sie
darüber, dass bislang niemand die vielen Fragen gestellt hat,
die sich ihnen sofort aufdrängten: Wie viele Wölfe gibt es in
dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität
zurecht? Sind es Zuwanderer, die früher oder später in der
Zone sterben, oder gibt es mittlerweile eine bodenständige
Population? Wenn ja: Ist sie gesund und stabil? Wandern die
Wölfe aus Tschernobyl in andere Gebiete aus? Wiegt die
Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch
vorhandene radioaktive Verseuchung? Die Prombergers
erhielten von den weißrussischen und ukrainischen Behörden
die Erlaubnis, ein Forschungsprojekt in Gang zu setzen, das
diese Fragen beantworten soll.
Die «Universum»-Dokumentation «Radioaktive Wölfe»
begleitet die Expedition der Wolf-Experten Christoph und
Barbara Promberger nach Tschernobyl.
Freitag, 07.11.2014
17.40–18.30 Uhr
(Erstsendung 12.04.2011)
Tele-Akademie
3sat
Prof. Dr. Dieter Thomä: Sympathie und der «pursuit of
happiness»
Die «Declaration of Independence», die
Unabhängigkeitserklärung, ist für die amerikanische
Bevölkerung eines der wichtigsten Kulturgüter. Auf ihr hielten
die Gründungsväter fest, was sie für notwendig erachteten, um
aus Amerikas Bürgern mündige, freie und glückliche
Menschen zu machen. Ein zentraler und berühmter Passus
und Teil des amerikanischen Gründungsmythos ist der
sogenannte «pursuit of happiness», das verbriefte Recht jedes
Einzelnen, nach persönlichem Glück zu streben.
Professor Dr. Dieter Thomä zeigt in seinem Vortrag aus der
Reihe «Tele-Akademie», dass neben dem individuellen
Sonntag, 09.11.2014
06.45–07.30 Uhr
ABU-TV-Tipps, November 2014
(Erstsendung 02.11.2014)
Streben nach Glück und Erfolg auch die Idee der Empathie in
der Unabhängigkeitserklärung begründet liegt. Dieter Thomä
war als Redakteur beim Sender Freies Berlin tätig, bevor er im
Fach Philosophie promovierte und habilitierte. Nach
verschiedenen Gastprofessuren lehrt er seit Herbst 2000
Philosophie an der Universität St. Gallen.
Menschliches Versagen
3sat
Film von Michael Verhoeven und Luise Lindermaier
Das Ende des Holocausts, die systematische Auslöschung
Unschuldiger und der Genozid an Millionen von Menschen in
all seinen furchtbaren Facetten ist ein fast lückenlos
dokumentiertes Weltereignis. Weniger bekannt dagegen ist,
wie es überhaupt zum schlimmsten Verbrechen der
Menschheitsgeschichte kommen konnte.
In seiner Dokumentation zeichnet der vielfach prämierte
Regisseur Michael Verhoeven ( Die weiße Rose ) daher nicht
nur den Weg der Juden in den drohenden Untergang nach, er
stellt auch die Frage, wie und in welchem Ausmaß die
Bevölkerung im Nationalsozialismus zum Profiteur der
Arisierung werden konnte. Und er zeigt, dass diese Ereignisse
noch heute vertuscht werden.
Sonntag, 09.11.2014
10.15–11.45 Uhr
(Erstsendung 3.11.2008)
3sat zeigt die Dokumentation «Menschliches Versagen»
anlässlich der Reichspogromnacht im Jahr 1938, die sich 2014
zum 76. Mal jährt.
Synagogen – Monumente
gegen das Vergessen
Film von Martin Papirowski
Die Synagogen prägten noch vor 100 Jahren das Bild von
vielen deutschen Städten. Sie waren Ausdruck des
wachsenden Selbstbewusstseins der jüdischen Gemeinden,
aber auch des toleranten Miteinanders zwischen Juden und
Christen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im
Jahr 1933 änderte sich alles: Hitler hetzte mit Hasspredigten
gegen die jüdische Bevölkerung. Am 9. November 1938, in nur
einer einzigen Nacht, wurden mehr als 1.700 Synagogen und
fast die gesamte jüdische Kultur in Deutschland zerstört.
Forscher und Studenten der TU Darmstadt bauen inzwischen
zerstörte Groß-Synagogen am Computer wieder auf.
Die Dokumentation «Synagogen – Monumente gegen das
Vergessen» erzählt die Geschichte der Synagogen, aber auch
der jüdischen Gemeinden in Deutschland.
Augenzeugenberichte erinnern an den Tag, der zu den
dunkelsten in der Geschichte Deutschlands gehört.
Duisburger Filmwoche
Carte Blanche
Ermittler des Internationalen Strafgerichtshofes in Den
Haag in gefährlicher Mission
Film von Heidi Specogna
Die Ermittler des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag
untersuchen in der Zentralafrikanischen Republik die
Kriegsverbrechen des kongolesischen Befehlshabers JeanPierre Bemba. Er hatte seinen Truppen in den Jahren 2002
und 2003 eine «Carte Blanche», einen Freibrief zum Plündern,
ABU-TV-Tipps, November 2014
3sat
Sonntag, 09.11.2014
11.45–12.30 Uhr
(Erstsendung 07.11.2013)
3sat
Sonntag, 09.11.2014
21.45–23.20 Uhr
(Erstsendung 15.11.2012)
Töten und Vergewaltigen, gegeben. Acht Jahre nach den
Ereignissen soll es Gerechtigkeit geben. Jean-Pierre Bemba
ist einer der ersten Kommandeure, den die internationale
Justiz wegen seines Befehls zur systematischen
Vergewaltigung anklagt.
Der Dokumentarfilm «Carte Blanche» begleitet Ermittler des
Internationalen Gerichtshofs in das Land im Herzen Afrikas.
Das Team um die Filmemacherin Heidi Specogna ist bisher
das einzige, dem ein Zugang zu den Ermittlungen genehmigt
wurde. «Carte Blanche» ist ein Zeugnis über filmisches
Arbeiten im Grenzbereich des Dokumentarischen. Er wurde
2011 mit dem 3sat-Dokumentarfilmpreis auf der Duisburger
Filmwoche ausgezeichnet.
Der Dönerkönig
3sat
Film von Yusuf Yesilöz
Zeynel Demir ist heute Millionär. Vor 26 Jahren kam er als
Flüchtling völlig mittellos in die Schweiz. Der Kurde hat in
Winterthur Karriere gemacht. Er hat den türkischen Döner in
der Schweiz etabliert und erzielt mit seiner Firma Royal Döner
in Winterthur heute 40 Millionen Franken Umsatz im Jahr.
Zeynel Demir könnte sich heute alles leisten, aber am liebsten
verbringt er seine Freizeit immer noch im Alevitischen Verein.
Dort ist er zu Hause, dort spricht man seine Sprache. Zeynel
ist ein schweigsamer Mann geworden. Seine
Lebensgeschichte hat ihn extrem geprägt. Zurück in sein Dorf
in der Türkei darf er immer noch nicht. Seine Familie wurde
wegen seiner Flucht jahrelang schikaniert.
Der Dokumentarfilmer Yusuf Yesilöz, ebenfalls Kurde und im
gleichen Jahr wie Zeynel als Flüchtling in die Schweiz
gekommen, zeichnet in seinem Film «Der Dönerkönig»
feinfühlig nach, weshalb Zeynel Demir solchen Erfolg hat und
wie es sich mit zwei Seelen und Kulturen in der Brust in der
Schweiz lebt.
Montag, 10.11.2014
13.15–14.05 Uhr
(Erstsendung 16.10.2013)
ZDF-History
3sat
Der Mauerfall live
Montag, 10.11.2014
17.45–18.30 Uhr
(Erstsendung 02.11.2014)
Überraschend fällt am Abend des 9. November 1989 die
Berliner Mauer: Viele Bücher wurden bereits darüber
geschrieben, unzählige Filme und Dokumentationen haben
versucht, das «Wunder von Berlin» zu erklären.
Mithilfe von aufgezeichneten Telefonaten der DDRStaatssicherheit und Radiomitschnitten sowie umfangreichem
Amateurfilmmaterial rekonstruiert dieser Beitrag der Reihe
«ZDF-History» jene packenden Stunden zwischen der
Pressekonferenz von Günter Schabowski und der
ausgelassenen Jubelfeier am Brandenburger Tor in Echtzeit:
Unkommentiert, nur mit Originalfilm- und Tonmaterial, das
zum Großteil noch nie gezeigt wurde. So entsteht ein
faszinierendes Bild dieses schicksalhaften Novemberabends,
der wie unzählige andere begann und dann zur turbulentesten
und glücklichsten Nacht der deutschen Geschichte wurde.
ABU-TV-Tipps, November 2014
Komet in Sicht! – Ein
Thementag in 3sat
«Philae», der Lander der Raumsonde «Rosetta», wird am
Mittwoch, 12. November, auf dem Kometen 67P/TschurjumowGerassimenko aufsetzen. Der 3sat-Thementag «Komet in
Sicht!», mit dem 3sat das Jahrhundertereignis live begleitet,
sendet von 06.00–00.00 Uhr. Um 19.30 Uhr sendet «nano
spezial: Mission Rosetta – Der Tag» live aus dem
Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation in
Darmstadt eine Zusammenfassung der Ereignisse.
3sat
Mittwoch, 12.11.2014
06.00–00.00 Uhr
Die Schweizer (1/4)
3sat
Die Schlacht am Morgarten – Werner Stauffacher
Donnerstag, 13.11.2014
01.50–02.45 Uhr
(Erstsendung 07.11.2013)
Der Ursprung der Schweiz ist das Bündnis der Innerschweizer
Eidgenossen – so will es eine Überlieferung. Diese
Waldstätter haben sich gegen fremde Vögte gewehrt und die
Habsburger in heroischen Schlachten besiegt. Einer der
Helden dieser Geschichte ist der Schwyzer Landammann
Werner Stauffacher, der die Eidgenossen 1315 in die Schlacht
am Morgarten geführt haben soll. An der Spitze von
bewaffneten Bauern hat er das überlegene Ritterheer des
Habsburger Königs in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend
geschlagen. So hat es der Chronist Hans von Winterthur
beschrieben – allerdings erst Jahre nach dem großen Ereignis
und ohne selbst dabei gewesen zu sein. «Die Schlacht am
Morgarten» erzählt eine später berühmt gewordene Episode
aus der Entstehungszeit der Eidgenossenschaft. Was sich
damals genau abgespielt hat, ist nicht abschließend zu
belegen und im Urteil heutiger Historiker umstritten.
Die vierteilige Dokumentation «Die Schweizer» arbeitet die
Geschichte der Schweiz am Beispiel von sechs historischen
Persönlichkeiten auf. Die erste Folge erzählt vom Ursprung
des Landes.
Die Schweizer (2/4)
3sat
Haudegen und Heiliger – Hans Waldmann und Niklaus von
Flüe
Donnerstag, 13.11.2014
02.45–03.35 Uhr
(Erstsendung 14.11.2013)
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehören die
Eidgenossen zu den europäischen Großmächten. Eine
tonangebende Figur dieser Zeit ist der Feldherr und Politiker
Hans Waldmann in Zürich. Als Vertreter der Zünfte gelingt es
ihm, die Macht der Stadtzürcher Aristokratie zurückzudrängen,
als eidgenössischer Gesandter verhandelt er mit dem
französischen König und wird schließlich zum Bürgermeister
der Stadt gewählt. Auch der Nidwalder Bauer Niklaus von Flüe
kämpft als junger Mann im eidgenössischen Heer, doch mit 50
Jahren verlässt er Frau und Familie, um bis zu seinem Tod als
Eremit zu leben. Er wird bald im ganzen Land bekannt, Pilger
und Politiker reisen zu ihm, um seinen Rat zu holen. Obwohl
sich Bruder Klaus und Hans Waldmann persönlich nie
begegnet sind, verkörpern sie den Gegensatz ihrer Zeit wie
keine anderen.
Zweiter Teil der vierteiligen Dokumentation über «Die
Schweizer».
ABU-TV-Tipps, November 2014
Die Schweizer (3/4)
3sat
Der General, der die Schweiz rettete – Guillaume-Henri
Dufour
Donnerstag, 13.11.2014
03.35–04.30 Uhr
(Erstsendung 21.11.2013)
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts droht die Schweiz
auseinanderzubrechen. Radikale Demokraten fordern mehr
Rechte für das Volk. Konservative Kantone wollen sich nicht
dem Diktat der liberalen Mehrheit beugen. Radikale
Heißsporne ziehen bewaffnet gegen die Innerschweiz – und
werden blutig zurückgeschlagen. Die Konservativen holen
Jesuiten aus dem Ausland und nehmen heimlich Kontakt auf
mit monarchistischen Mächten. Das ist der Funke, der zum
offenen Krieg führt. Die Truppen der Tagsatzung stehen unter
dem Kommando von General Dufour. Der Genfer GuillaumeHenri Dufour ist bei seiner Wahl bereits 60-jährig und hat eine
beeindruckende Karriere hinter sich. Offizier unter Napoleon,
Leiter einer Militärschule in Thun, Kantonsingenieur in Genf,
Kartograf und Begründer der ersten topographischen
Landeskarte der Schweiz. Als General ist er auch in den
eigenen Reihen keineswegs unumstritten.
Die vierteilige Dokumentation «Die Schweizer» arbeitet die
Geschichte der Schweiz am Beispiel von sechs historischen
Persönlichkeiten auf. In der dritten Folge geht es um den
Sonderbundskrieg, bei dem 1847 zum letzten Mal bewaffnete
Schweizer gegeneinander kämpften. Der letzte
eidgenössische Bürgerkrieg wird von einem General
gewonnen, dessen oberstes Ziel die Vermeidung von Opfern
ist: Guillaume-Henri Dufour.
Die Schweizer (4/4)
3sat
Kampf um den Gotthard – Alfred Escher und Stefano
Franscini
Donnerstag, 13.11.2014
04.30–05.20 Uhr
(Erstsendung 28.11.2013)
Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 gehört die
Schweiz zu den ersten Demokratien Europas. Doch ihre
Wirtschaft ist im Vergleich mit dem Ausland rückständig, die
industrielle Entwicklung erst in den Anfängen und vor allem:
Es fehlt ein effizientes Transportsystem. Die europäischen
Eisenbahnen drohen die Schweiz zu umfahren. Zwei
Hindernisse stehen einer raschen Lösung des Problems im
Weg: das Alpenmassiv und der Föderalismus. Der Zürcher
Unternehmer und Politiker Alfred Escher nimmt die
Herausforderung an. Er gründet eine private
Eisenbahngesellschaft, die erste Großbank der Schweiz,
Versicherungen und er ist maßgeblich an der Errichtung der
Eidgenössisch Technischen Hochschule beteiligt. Sein
zeitweiliger politischer Weggefährte, der erste Tessiner
Bundesrat Stefano Franscini, fördert als Regierungsrat in
seinem Heimatkanton die Volksschule, setzt sich mit Escher
für die Gründung der Eidgenössische Technischen
Hochschule ein und führt die erste Volkszählung in der
Schweiz durch. Escher hingegen setzt seine ganze Energie für
die Verwirklichung seines Lebenswerks ein – am Ende steht
die Vollendung des längsten Tunnels der Welt, dem
Gotthardtunnel.
Die vierteilige Dokumentation «Die Schweizer» arbeitet die
Geschichte der Schweiz am Beispiel von sechs historischen
Persönlichkeiten auf. In der letzten Folge geht es um die
Politiker und Unternehmer, die mit Pioniergeist im 19.
Jahrhundert die Schweiz in die Moderne geführt haben – allen
voran Alfred Escher.
ABU-TV-Tipps, November 2014
scobel – Orientierung im
Leben
«Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung»
sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Die «Segel», mit
denen wir auf den Ozeanen des Lebens unterwegs sind, sind
heute so unterschiedlich wie nie zuvor. Die Notwendigkeit,
Orientierung und Richtung im Leben zu finden, ist und bleibt
des Menschen größte Herausforderung – und Chance. Die
traditionellen «Lotsen» wie Kirchen und weltanschauliche
Heilsbringer verlieren zunehmend an Bedeutung. Der Mensch
ist heute immer mehr auf sich selbst angewiesen, wenn es
darum geht, die Leitlinien seines Denkens und Handelns zu
bestimmen. Dabei spielen Lebenswelt, Erfahrung, Sprache
und Werte eine wesentliche Rolle. Je breiter und fundierter
unser Grundwissen über Welt und Menschen ist, desto größer
sind unsere Chancen, eigenständige Standpunkte zu
beziehen, diese zu beeinflussen und zu verändern. Je solider
unser Wissen, desto besser können wir uns auf einem immer
größer werdenden Markt von scheinbaren Sinnangeboten
zurechtfinden.
Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen mögliche Eckpunkte
für eine Orientierung und die Suche nach dem Lebenssinn.
Welche Kriterien können helfen, Orientierung für ein gutes
Leben zu finden?
3sat
Donnerstag, 13.11.2014
21.00–22.00 Uhr
(Erstausstrahlung)
Tele-Akademie
3sat
Prof. Dr. Georg Franck: Moralische Eleganz
Sonntag, 16.11.2014
06.45–07.30 Uhr
(Erstsendung 09.11.2014)
Professor Dr. Georg Franck entwickelte das Konzept der
Aufmerksamkeitsökonomie. Demnach ist Aufmerksamkeit in
unserer postmodernen Welt ein knappes Gut. Während der
Zugang zu Informationen stetig wächst, muss der moderne
Mensch immer stärker selektieren, was er aufnimmt und was
nicht. Durch diese Entwicklung besteht die Gefahr, dass der
Mensch Selektion rein nach den eigenen Werturteilen
vornimmt und die Abhängigkeit vom Fühlen der Anderen dabei
völlig ausblendet. Das Konzept der moralischen Eleganz strebt
hier eine gesunde Balance an.
Professor Dr. Georg Franck gibt in seinem Vortrag aus der
Reihe «Tele-Akademie» einen Überblick über die
Wissensselektion des Menschen und stellt sein selbst
konzipiertes Modell der Aufmerksamkeitsökonomie vor. Er war
als freier Architekt und Entwickler von Software für die
räumliche Planung tätig. Seit 1994 ist er der Inhaber des
Lehrstuhls für «digitale Methoden in Architektur und
Raumplanung» an der Technischen Universität Wien.
Nicoletta – Die Heilerin
3sat
Film von Andrea Canetta
Schon als junges Mädchen realisierte Nicole Gay, genannt
Nicoletta, dass ihre Hände eine ungewöhnliche «Hitze»
abgeben und sie damit heilen kann. Auf ihren zahlreichen
Reisen spürt die Psychotherapeutin und Seelsorgerin an
gewissen Orten starke Energien. Teilweise erinnern sie ihre
Stationen in nahen und fernen Ländern an frühere Leben. Eine
besondere Heimat hat sie in Neuseeland bei den Maori
gefunden, den Hütern der Ahnen. Diese Wahrnehmungen
Montag, 17.11.2014
13.15–14.05 Uhr
(Erstsendung 08.10.2014)
ABU-TV-Tipps, November 2014
bewegen Nicoletta dazu, ihre Fähigkeiten zu verfeinern und
die Gegensätze zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu
überwinden.
Die Dokumentation «Nicoletta – Die Heilerin» handelt von
Nicole Gay, einer Psychotherapeutin und Seelsorgerin. Sie
begleitet Krebspatienten im Endstadium bis zu ihrem Tod und
betreut Para- und Tetraplegiker im Schweizer
Paraplegikerzentrum von Nottwil. Dabei bedient sie sich aus
einem reichen Fundus unterschiedlichster Methoden von
klassischen medizinischen bis hin zu spirituellen
Heilmethoden.
Bornholmer Straße – Die
unglaubliche, aber wahre
Geschichte von
Oberstleutnant Harald Schäfer
3sat
Montag, 17.11.2014
21.45–23.15 Uhr
9. November 1989: Günther Schabowski verkündet, dass alle
Bürger der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) ab
sofort die Reisefreiheit erhalten. Harald Schäfer, Leiter des
Grenzübergangs Bornholmer Straße, erfährt dies durch eine
Fernsehübertragung in der Kantine. Schäfer ist befremdet,
denn er ist überzeugt von der DDR. Und er fragt sich, was auf
Schabowskis Mitteilung folgt. Als diensthabender Oberleutnant
braucht Schäfer Anweisungen für die weiteren
Grenzkontrollen. Doch während sich immer mehr
Ausreisewillige vor dem Schlagbaum sammeln, tauchen
sämtliche Vorgesetzte Schäfers und sogar die zuständigen
Ministerien ab. Schäfer erhält keine Antworten. Die immer
merkwürdigeren Situationen bringen seine Überzeugungen ins
Wanken. Als die Stimmung am Schlagbaum in einen
Gewaltausbruch zu eskalieren droht, fällt Schäfer auf eigene
Faust die mutige Entscheidung, den Grenzübergang zu öffnen.
Der Fernsehfilm «Bornholmer Straße – Die unglaubliche, aber
wahre Geschichte von Oberstleutnant Harald Schäfer», der
zum 25. Jahrestag des Mauerfalls Fernsehpremiere hatte,
betrachtet das historische Ereignis aus der Sicht eines
Grenzoffiziers.
Das Attentat – Sarajevo 1914
3sat
Sarajevo, 28. Juni 1914: Viele Schaulustige – elegante
Bürger, Arbeiter, Studenten – stehen auf der Straße in
Erwartung des Konvois des österreichischen Thronfolgers,
doch plötzlich fallen Schüsse: Erzherzog Franz Ferdinand und
seine Frau Sophie werden Opfer eines Attentats – mit
schweren politischen Folgen. Untersuchungsrichter Leo
Pfeffer soll die verdächtigen serbischen Revolutionäre
vernehmen und die Anklage vorbereiten. Entschlossenes
Handeln ist gefordert, denn Kaiser Franz Joseph will einen
raschen Bericht. Doch Leo Pfeffer stößt auf Widersprüche.
Irgendetwas stimmt nicht an der offiziellen Polizei-Version des
Attentats. Das rasche Geständnis eines Täters wurde unter
Folter erzwungen, Beweise verschwinden und Zeugen
verstummen. Mitten in den bereits anlaufenden
Kriegsvorbereitungen kämpft der junge, engagierte Ermittler
gegen zunehmende Widerstände und versucht, Hintergründe
herauszufinden. Dabei nimmt er Warnungen seines Freundes
Dr. Sattler nicht ernst und bringt damit sich sowie seine
Donnerstag, 20.11.2014
21.45–23.25 Uhr
ABU-TV-Tipps, November 2014
Geliebte, die Serbin Marija Jeftanovic, in große Gefahr.
Ohne Kitsch oder k.-u.-k.-Nostalgie erzählt der Fernsehfilm
«Das Attentat – Sarajevo 1914» die historischen Ereignisse.
Modern und dennoch authentisch werden die Schicksale der
Mächtigen und Handlanger, der Bürger und Beamten
vorgestellt, die durch dieses Ereignis mit einem Schlag ins
Rampenlicht der Weltpolitik gezerrt wurden.
Fett, faul, dumm
3sat
Vorurteilsfalle Übergewicht
Freitag, 21.11.2014
20.15–21.00 Uhr
(Erstsendung 24.03.2014)
Film von Karsten Böhne und Steffi Illinger
Moderation: Rainer Maria Jilg
Dicke Menschen werden diskriminiert. «Fett, faul, dumm» –
das sind gängige Klischees, mit denen sie täglich konfrontiert
werden – auf der Straße, beim Arzt oder im Job. Natalie
Rosenke von der «Gesellschaft gegen
Gewichtsdiskriminierung» kann ein Lied davon singen, denn
sie hat mir ihren über 100 Kilo selber diese Erfahrung
gemacht. Deswegen engagiert sie sich auch in der
Vereinigung, die Mobbing-Opfer berät und vor Gericht vertritt.
Gleichzeitig will sie das Bild von dicken Menschen in der
Gesellschaft richtig stellen. Aber wer entscheidet überhaupt,
was zu dick ist und was nicht? Grenzwerte wie der Body Maß
Index sind willkürlich, darauf haben Ernährungsexperten
längst hingewiesen. Sie pathologisieren oft vollkommen
gesunde Menschen und befeuern so immer weiter den
allgemeinen Schlankheitswahn, der oft genug erst zu kranken
Verhaltensmustern wie Essstörungen führt. Das zumindest
sagt der Diplom-Psychologe Andreas Schnebel von ANAD,
einer Einrichtung für Menschen mit Essstörungen in München.
Warum aber bestehen dann diese Vorurteile gegenüber dicken
Menschen immer weiter fort?
In der Dokumentation «Fett, faul, dumm» trifft Moderator
Rainer Maria Jilg Betroffene in Bayern, die Diätkarrieren und
Mobbingerfahrung hinter sich haben. Er besucht das
Fraunhoferinstitut für Verfahrenstechnik und Verpackung in
Freising, das neue fettfreie Lebensmittel entwickelt. Und er
trifft ein Over-Size-Model, das sagt: Ich will so bleiben, wie ich
bin.
makro: Kubas Geldträume
3sat
Wirtschaft in 3sat
Freitag, 21.11.2014
21.00–21.30 Uhr
(Erstausstrahlung)
Magazin mit Eva Schmidt
Das kommunistische Kuba macht einen großen Schritt hin zur
Marktwirtschaft: Erstmals erlaubt das Gesetz, dass
kubanische Firmen in ausländischer Hand sein dürfen. Außer
im Gesundheitswesen, Bildungsbereich und Militärsektor sind
ausländische Investitionen jetzt überall in der Wirtschaft
willkommen. Die größten Containerschiffe der Welt können
Kuba anlaufen, denn gerade wurde der modernste
Tiefseehafen der Karibik in der Nähe von Havanna in Betrieb
genommen. Die wirtschaftliche Öffnung, die Staatschef Raúl
Castro seit 2008 in Angriff nimmt, ist aus der Not geboren,
denn der Karibikstaat braucht dringend Geld. Der Umbau von
der Plan- zur Marktwirtschaft steckt zwar noch in den
Kinderschuhen, aber allerorten entstehen privatwirtschaftliche
Unternehmen, vor allem im Tourismus, Kubas wichtigstem
Wirtschaftsfaktor mit mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz im
Jahr. Diese Zahl dürfte in Zukunft noch stark steigen, wenn
ABU-TV-Tipps, November 2014
vermehrt US-Amerikaner nach Kuba reisen dürfen. Dann
könnte sich die Zahl der jährlichen Touristen von drei Millionen
schnell verdoppeln. In der Urlaubshochburg Varadero baut
Kuba deshalb den größten Yachthafen der Karibik.
Das 3sat-Wirtschaftsmagazin «makro» gewährt einen Einblick
in «Kubas Geldträume» – private Initiativen sollen die
Mangelwirtschaft im Karibikstaat lindern.
Tele-Akademie
3sat
Prof. Dr. Alois Wierlacher: Was ist Toleranz?
Sonntag, 23.11.2014
06.45–07.30 Uhr
(Erstsendung 16.11.2014)
Der Begriff der «Toleranz» ist wie der Begriff des «Fremden»
ein Relationsbegriff, ein Verhaltensmuster und ein
Beziehungsmodus. Er verdankt seine Geschichte und seine
Wirkung dem Bemühen, Beziehungen unter Menschen zu
gestalten – und zwar auch unter solchen, die keine
gemeinsamen Wertsysteme und keine gemeinsame
Geschichte verbindet, und die insofern einander «fremd» sind.
Globalisierungs- und Migrationsprozesse erfordern Toleranz,
weil sich Menschen und differente Kulturen im Interesse ihrer
Identitätswahrung immer nachdrücklicher auf ihre Eigenarten
besinnen. Darum kommt es heute darauf an, den
Toleranzbegriff neu zu festigen.
Professor Dr. Alois Wierlacher gibt in seinem Vortrag aus der
Reihe «Tele-Akademie» einen Überblick über grundlegende
Zusammenhänge rund um den Begriff «Toleranz». Wierlacher
lehrte bis 2001 Interkulturelle Germanistik an der Universität
Bayreuth. Seit 2008 ist er Vorsitzender des interdisziplinären
Netzwerks «Kulinaristik Forum».
Ora et labora und die Kloten
Flyers
Ein ungewöhnlicher Klosterbesuch
Reportage von Stefan Dobler
Gebet, Meditation, Ruhe – all dies gehört zu einem Kloster,
jedoch nicht unbedingt Eishockey. Ganz anders im Kloster St.
Johann in Müstair, wo Priorin Domenica und ihre elf
Mitschwestern seit Jahren mit Freude und Gespanntheit die
Meisterschaftsspiele der Kloten Flyers verfolgen. Vor über
zehn Jahren erhielten die Benediktinerinnen den Anruf eines
Fans der Kloten Flyers. Da es um den Zürcher Club finanziell
und auch spielerisch nicht besonders gut stand, bat der
Eishockeybegeisterte die Klosterfrauen, für die Kloten Flyers
zu beten. Aus den Gebeten um göttlichen Beistand entwickelte
sich bei den Nonnen von Müstair eine große Leidenschaft für
diesen Eishockeyclub. Ein Spiel live vor Ort zu besuchen, ist
ihnen unmöglich, da die Benediktinerinnen in einem
geschlossenen Kloster leben. Marco Schena, dem Neffen von
Schwester Domenica, ist es zu verdanken, dass das
Unmögliche möglich wurde.
Die Reportage «Ora et labora und die Kloten Flyers» zeigt das
Zusammentreffen von zwei völlig unterschiedlichen Welten.
ABU-TV-Tipps, November 2014
3sat
Sonntag, 23.11.2014
12.30–13.00 Uhr
(Erstsendung 15.06.2014)
10% Helden
3sat
Dokumentarfilm von Yoav Shamir, Israel/USA
Was macht einen Helden aus? Regisseur Yoav Shamir
(«Defamation», «Checkpoint») begab sich auf eine
unterhaltsame und aufschlussreiche Erkundungsreise, um den
Begriff «Heldentum» zu ergründen. Fünf Jahre lang war
Shamir mit der Kamera unterwegs: Er ist von San Francisco
nach New York, in den Kongo, über Deutschland nach
Südafrika und zurück nach Israel und Palästina gereist, um die
unterschiedlichsten Charaktere zu treffen: Menschen, deren
Arbeit sich ganz um Helden dreht, die die Helden und ihre
Geschichten quasi «verwalten». Er sprach mit Primatologen,
Biologen, Neurologen und Genetikern. Er lernte Egoisten
kennen, aufrechte Kämpfer, Alltagshelden, Freiheitskämpfer
und zu guter Letzt auch einen gewandelten Helden. Und er
bekam exklusiven Zugang zu einer revolutionären
Verhaltensstudie, durchgeführt von zwei führenden
Psychologen: Professor Philip G. Zimbardo von der Stanford
University und Dr. Rony Berger von der Tel Aviv University.
Der Dokumentarfilm «10% Helden» von Yoav Shamir
untersucht, was Helden ausmacht.
Sonntag, 23.11.2014
22.00–23.30 Uhr
(Erstsendung 2013)
Der Gedankenleser
3sat
Film von Patrick Soergel
Gedanken lesen, die Zukunft voraussagen, Objekte nur mit der
Kraft des Geistes verschieben – das sind nur einige der
außergewöhnlichen Fähigkeiten des jungen 24-jährigen
Tessiner Mentalisten Federico Soldati. Wer ist er wirklich, wer
steckt hinter dem Mentalisten? Eine Person mit paranormalen
Fähigkeiten? Ein Zauberer mit dem sechsten Sinn oder ein
Gelehrter, der ausgefeilte Techniken der Illusionisten
beherrscht?
Die Dokumentation «Der Gedankenleser» stellt den
Mentalisten Federico Soldati vor.
Montag, 24.11.2014
13.25–14.20 Uhr
(Erstsendung 08.10.2014)
ZDF-History
3sat
Mythos Söldner
Montag, 24.11.2014
17.45–18.30 Uhr
(Erstsendung 16.11.2014)
Sie sind Getriebene ihrer eigenen Geschichte: Abenteurer,
Arbeitslose, Armeeveteranen. Gegen Bezahlung lassen sie
sich anwerben, um in den Krisengebieten der Welt als Söldner
zu kämpfen. Oft sind es dubiose Dienstherren, die diese
Männer für viel Geld anheuern, doch auch internationale
Organisationen wie die Vereinten Nationen und der
Internationale Währungsfond beauftragen sie mit heiklen
Missionen. Dass unter den Angeworbenen auch viele
Deutsche sind, hat in dem umstrittenen Gewerbe Tradition.
«ZDF-History» zeigt, wie sich das Söldnertum über die
Jahrhunderte entwickelt hat: von den Rekruten Wallensteins
über die deutschen Kämpfer in der Fremdenlegion bis hin zu
den modernen sogenannten «Sicherheitsdienstleistern» im
Schattenreich privater Unternehmen.
ABU-TV-Tipps, November 2014
Winter 42/43 – Kriegswende
3sat
Film von Mathias Haentjes
Es ist der Winter 1942/43: Für die Einen bedeutet er einen
fürchterlichen Frieden, für die Anderen bedeutet er Hoffnung
und Befreiung vom Nationalsozialismus.
Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse zwischen
November 1942 und Februar 1943 taucht die Dokumentation
«Winter 42/43 – Kriegswende» in die sehr persönlichen
Erinnerungen von Zeitzeugen aus acht verschiedenen
Ländern Europas ein. Sie erzählt, woran die Protagonisten in
diesem Winter glaubten, was sie wussten, ahnten, hofften.
Unter anderen liefern die ungarische Philosophin Agnes
Heller, der algerisch-französische Journalist Jean Daniel,
Italiens Krimikönig Andrea Camilleri und die kurz nach dem
Interview verstorbene Psychoanalytikerin Margarete
Mitscherlich ein differenziertes und überraschendes Bild der
Atmosphäre in diesen Monaten. In die filmische Erzählung
sind Tagebuch- und Briefauszüge eingewoben, die einen
tiefen Eindruck der Gefühlslage der Menschen in dieser Zeit
vermitteln, beispielsweise die Aufzeichnungen des 14-jährigen
jüdischen Mädchens Rutka Laskier in Polen oder der
Briefwechsel zwischen der jungen Widerstandskämpferin
Sophie Scholl und ihrem Freund Fritz Hartnagel.
Montag, 24.11.2014
20.15–21.45 Uhr
(Erstsendung 11.12.2012)
Meine Geschichte – Frauen im
Widerstand
3sat
Susanne Hirzel
Montag, 24.11.2014
21.45–22.00 Uhr
(Erstsendung 25.07.2004)
Film von Gabriele Trost
Susanne Hirzel wurde 1921 in Ulm geboren. 1935 trat sie dem
Jungmädelbund bei, einer Unterorganisation des
nationalsozialistischen Bundes Deutscher Mädel (BDM). Dort
lernte sie Sophie Scholl kennen, die 1943 zusammen mit
ihrem Bruder Hans Scholl und weiteren Angehörigen der
studentischen Widerstandsgruppe «Weiße Rose» hingerichtet
wurde. Obwohl Susanne die zunehmende Radikalität ihrer
Freundin Sophie zunächst nicht mittragen konnte, wurde sie
schließlich selbst zur Widerständlerin. Ihrem jüngeren Bruder
Hans zuliebe, der sich der Gruppe um die Geschwister Scholl
angeschlossen hatte, ließ sie sich auf das gefährliche
Abenteuer ein und verteilte in Stuttgart Flugblätter der
«Weißen Rose». Im Alter von 21 Jahren kam sie für ein halbes
Jahr ins Gefängnis.
In der Dokumentation «Meine Geschichte – Frauen im
Widerstand» blickt Susanne Hirzel auf ihr Leben zurück.
Obwohl sie den Lauf der Geschichte nicht ändern konnten, ist
sie stolz darauf, ihren Teil dazu beigetragen zu haben, der
Welt zu zeigen, dass es auch während des Dritten Reiches
Menschen gab, die bereit zum Widerstand waren.
Gegen das Fremde
3sat
Der lange Schatten des James Schwarzenbach
Montag, 24.11.2014
22.25–23.15 Uhr
(Erstsendung 16.10.2014)
Film von Beat Bieri
Ende der 1960er Jahre formte der Schweizer James
Schwarzenbach (1911–1994) die erste ausländerfeindliche
Partei im Nachkriegs-Europa. Er, der Sohn einer reichen
Industriellenfamilie und Bewunderer faschistischer Diktatoren,
ABU-TV-Tipps, November 2014
focht mit seiner «Schwarzenbach-Initiative» gegen «die
Überfremdung der Schweiz»: Die Initiative verlangte die
Ausweisung von rund 350.000 Fremdarbeitern, die meisten
davon Italiener. Nur knapp wurde das Volksbegehren im Jahr
1970 abgelehnt. Groß waren in der Bevölkerung die
Vorbehalte gegenüber den fremden Arbeitern aus dem Süden.
«Wir waren konfrontiert mit hasserfüllten Blicken, mit
Ablehnung und Verachtung», erinnert sich der italienische
Immigrant Sergio Giovannelli. Woher rührte damals diese
aggressive, fremdenfeindliche Stimmung? Und wer war James
Schwarzenbach, der diese Stimmung mit seiner Politik
aufnahm und verstärkte? 44 Jahre später, im Februar 2014,
fand erstmals eine ausländerkritische Initiative der
Schweizerischen Volkspartei SVP gegen die
Masseneinwanderung, Zustimmung an der Schweizer Urne.
Damals Schwarzenbach, heute SVP-Vizepräsident Christoph
Blocher: beides herausragende Einzelkämpfer, begnadete
Rhetoriker mit demagogischer Kraft, Medienstars ihrer Zeit,
zwei rechtspopulistische Missionare: Die Dokumentation
«Gegen das Fremde» geht der Frage nach, was die beiden
eint und was sie trennt. «Schwarzenbach hatte wirklich die
Schweiz im Kopf gehabt. Und insofern habe ich eine gewisse
Verwandtschaft mit ihm, als ich mich auch für die Schweiz
einsetze», meint Blocher in diesem Film.
Mexiko: Justiz am Pranger
3sat
Film von Leo Gabriel und Michael Vetter
Nach mehr als 80.000 Toten, die der sogenannte
«Drogenkrieg» in Mexiko in den letzten sieben Jahren
gefordert hat, ist es offensichtlich geworden, dass weder die
Polizei noch die Armee in der Lage sind, dem Wildwuchs des
organisierten Verbrechens Einhalt zu gebieten. Angesichts der
auf 40 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzten Gewinne der
mafiösen Drogen- und Erpresserkartelle kann aufgrund der
damit verbundenen Korruption auch von einer Unabhängigkeit
der Gerichte nicht mehr die Rede sein. Deshalb zählt Mexiko
heute zu den weltweit größten «failed States», die nicht mehr
in der Lage sind, ihrer Bevölkerung ein Mindestmaß an
Rechtssicherheit zu garantieren.
Auf der Suche nach einer Lösung haben die beiden
Filmemacher Leo Gabriel und Michael Vetter im Hochland des
mexikanischen Bundesstaats Guerrero indigene Gemeinden
entdeckt, die zur Selbsthilfe gegriffen und ein auf
Jahrhunderte alten Traditionen beruhendes, unabhängiges
Justizwesen aufgebaut haben. Mithilfe einer von den
Gemeinden gewählten Polizei ist es ihnen gelungen, die
korrupten Strukturen aufzubrechen und ihr Territorium von den
Verbrecherbanden zu befreien. Die Dokumentation «Mexiko:
Justiz am Pranger» zeigt die Grundprinzipien der indigenen
Gerichtsbarkeit auf, bei der die Strafe durch einen
Integrationsprozess in die Dorfgemeinschaften ersetzt wird,
und setzt sich auch mit der Argumentation der Regierung
auseinander, die auf dem Gewaltmonopol des Staates beharrt
und der Gemeindejustiz und -polizei mit militärischer
Repression und langjährigen Haftstrafen droht.
Dienstag, 25.11.2014
22.25–23.05 Uhr
(Erstausstrahlung)
ABU-TV-Tipps, November 2014
Kinder auf der Flucht
3sat
Dokumentarfilm von Rebecca Cammisa, USA 2009
Während die USA seit Jahren an der Schließung der Grenze
zu Mexiko arbeiten, versuchen Millionen Flüchtlinge aus
Lateinamerika, den Grenzzaun zu überwinden – darunter
jedes Jahr auch etwa 100.000 Kinder.
Aus der Sicht seiner jungen Protagonisten erzählt der
erschütternde, für den Oscar nominierte Dokumentarfilm
«Kinder auf der Flucht» vom Schicksal Minderjähriger, die
tausende Kilometer auf maroden Güterzügen reisen, um illegal
ins «gelobte Land» USA zu gelangen, um dort ihre Familie zu
finden oder einen Job zu ergattern. Einige von den Kindern
sind gerade mal neun Jahre alt. Einerseits haben sie den Mut
und die Entschlossenheit von Erwachsenen, um ihre
gefährliche Reise durchzustehen, andererseits werden sie von
Heimweh geplagt und weinen, sobald sie an ihre Familien zu
Hause denken.
Dienstag, 25.11.2014
23.05–00.30 Uhr
(Erstausstrahlung)
Exclusiv – Die Reportage: Im
Zweifel gegen den Patienten?
3sat
Der Kampf um die Pflegestufe
Mittwoch, 26.11.2014
23.55–00.25 Uhr
(Erstsendung 11.08.2014)
Film von Thomas Schneider und Gottlob Schober
Für viele alte Menschen ist es eine Schicksalsfrage: Wird mir
eine Pflegestufe bewilligt, oder bleibt mir die Hilfe verwehrt?
Darüber entscheiden die Gutachter des Medizinischen
Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Doch viele der
Gutachten sind fragwürdig: Menschen werden entweder gar
nicht oder in eine falsche Pflegestufe eingruppiert. Kranke
Menschen werden zu früh wieder arbeitsfähig geschrieben.
Laut Gesetz sind die MDK-Gutachter in ihren Entscheidungen
unabhängig, jedoch berichten Experten und Insider über
Druck, Gutachten zugunsten der Krankenkasse auszustellen.
Mit jeder Ablehnung sparen sie Geld.
Die Reportage «Im Zweifel gegen den Patienten?» zeigt den
Kampf Betroffener um Gerechtigkeit.
scobel –
Psychoneuroimmunologie:
Heile dich selbst
Mit den Gästen Prof. Christian Schubert (Arzt, Psychologe,
Innsbruck), Wolfgang Maly (Heilpraktiker, München) und
Dr. Samia Little-Elk (Fachärztin für psychosomatische Medizin,
Berlin)
«Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper», hieß es
bereits im alten Rom. Und die Römer hatten recht: Mit Hilfe
der relativ jungen Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie
konnte erstmals nachgewiesen werden, dass akute psychische
Belastungen die Immunfunktion im Körper beeinträchtigen, im
Extremfall sogar zu schweren Erkrankungen führen können.
Unter Stress versteht man in der Neuropsychoimmunologie
eine Entzündung, die auch ein beschleunigtes Altern induziert.
Psychisches Wohlbefinden ist gleichzusetzen mit einer
Entzündungsreduktion und vitalem Altern. Die Entdeckung,
dass körperliche, psychische und geistige Prozesse
ABU-TV-Tipps, November 2014
3sat
Donnerstag, 27.11.2014
21.00–22.00 Uhr
(Erstsendung 30.01.2014)
untereinander stark vernetzt sind, eröffnet neue Möglichkeiten
der Behandlung. Daher verwendet die
Psychoneuroimmunologie unterschiedliche therapeutische
Ansätze, die den Wechselwirkungen zwischen den Systemen
Rechnung tragen und auch auf das Individuum eingehen.
Zunehmend wichtig werden dabei auch soziale Beziehungen,
die zur Stressreduktion beitragen können. Professor Dr.
Christian Schubert beschreibt es so: «Bringt man den
psychoneuroimmunologischen Forschungsstand auf einen
Nenner, heißt das: Soziale Beziehungen sind das
Lebenselixier».
In der Gesprächssendung «scobel –
Psychoneuroimmunologie: Heile dich selbst» versucht sich
Gert Scobel zusammen mit Professor Schubert, Dr. Samia
Little-Elk, Fachärztin für psychosomatische Medizin, und dem
Heilpraktiker Wolfgang Maly dem Phänomen der Selbstheilung
zu nähern.
makro: Kranke
Gesundheitsbranche
Wirtschaft in 3sat
Magazin mit Eva Schmidt
Kliniksterben, Ärztemangel, Zwei-Klassen-Medizin: Dass es im
deutschen Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden
hapert, ist kein Geheimnis. Mit Ökonomisierungstendenzen im
großen Stil soll auf stetig steigende Kosten und auf
mangelnde öffentliche Mittel reagiert werden. Die Folge:
Gesundheit wird zum Kostenfaktor und der Mensch zum
Konsumenten medizinischer Versorgung. Spätestens seit
Einführung von prospektiver Finanzierung und Fallpauschalen
in Krankenhäusern steigt der Kostendruck ins Unermessliche
– auf Krankenhäuser und Patienten. Wer mehr als die
grundlegenden Pauschalleistungen haben möchte, der zahlt.
So ist eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für
einen Großteil der Bevölkerung schlichtweg nicht mehr
zugänglich. Privatisierungstendenzen und ökonomische
Gewinninteressen verstärken die ungerechten
Zugangschancen noch weiter. Denn die einflussreiche
Pharmalobby treibt die Preise für Medikamente in Deutschland
in die Höhe. Was bei Einsparungsdruck und Profitmaximierung
auf der Strecke bleibt: professionelle Versorgungsqualität und
eine menschenwürdige Behandlung.
Das 3sat-Wirtschaftsmagazin «makro» wirft einen Blick hinter
die Kulissen und beleuchtet das Geschäft mit der Gesundheit.
ABU-TV-Tipps, November 2014
3sat
Freitag, 28.11.2014
21.00–21.30 Uhr
(Erstausstrahlung)
Werktags von 09.00–10.00 Uhr auf SRF 1
27.10.2014
09.45
Internetgeschichte
Medienkompetenz
Medienbildung/ICT und Medien, Individuum & Gemeinschaft Sek I, Sek II
28.10.2014
09.45
Computergeschichte
Medienkompetenz
Medienbildung/ICT und Medien, Individuum & Gemeinschaft für MS, Sek I, Sek II
30.10.2014
09.00
Facebook Sünden
Medienbildung/ICT und Medien, Individuum & Gemeinschaft, Ethik für Sek I, Sek
II
09.50
Wie lange lebt ein soziales Netzwerk?
Medienbildung/ICT und Medien für Sek I, Sek II
31.10.2014
09.15
Games
Medienkompetenz
Medienbildung/ICT und Medien Individuum & Gemeinschaft, Gestalten/Kunst für
Sek I, Sek II
09.30
Er liked mich, sie liked mich nicht
Medienkompetenz
Medienbildung/ICT und Medien, Individuum & Gemeinschaft, Ethik für Sek I, Sek
II
09.45
Friends
Medienkompetenz
Medienbildung/ICT und Medien, Individuum & Gemeinschaft, Ethik für Sek I, Sek
II
03.11.2014
09.00
Der Angriff
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 1
Geschichte für PS, Sek I
09.25
Die Flucht
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 2
Geschichte für PS, Sek I
04.11.2014
09.00
Der Schmerz
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 3
Geschichte für PS, Sek I
09.25
Die Lüge
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 4
Geschichte für Sek I, Sek II
ABU-TV-Tipps, November 2014
05.11.2014
09.00
Der Verrat
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 5
Geschichte für Sek I, Sek II
09.25
Die Odyssee
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 6
Geschichte für Sek I, Sek II
06.11.2014
09.00
Die Revolution
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 7
Geschichte für Sek I, Sek II
09.25
Die Strafe
Kleine Hände im Grossen Krieg, Folge 8
Geschichte für Sek I, Sek II
07.11.2014
09.00
Wie die Mauer fiel
Geschichte für Sek I, Sek II
09.25
Carrosseriespengler EFZ
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 93
Bildungswege, Berufs- und Arbeitswelt für Sek I, Sek II
10.11.2014
09.00
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 1
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
09.55
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 6
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
11.11.2014
09.00
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 2
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
09.05
Der digitale Schüler
Thesen zur Zukunft der Schule
Gesellschaft, Lebenskunde für Sek I, Sek II
12.11.2014
09.00
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 3
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
09.55
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 8
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
13.11.2014
09.00
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 4
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
09.55
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 9
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
14.11.2014
09.00
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 5
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
09.55
Auf der Schulbank vor 50 Jahren, Folge 10
Gesellschaft, Lebenskunde für PS, Sek I, Sek II
ABU-TV-Tipps, November 2014
17.11.2014
09.00
Der Sündenfall
Weltenbrand, Folge 1
Geschichte für Sek I, Sek II
09:45
Coiffeuse EFZ
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 92
Bildungswege, Berufs- und Arbeitswelt für Sek I, Sek II
18.11.2014
09:00
Fegefeuer
Weltenbrand, Folge 2
Geschichte für Sek I, Sek II
09:45
Das will ich werden: Säger Holzindustrie EFZ
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 90
Berufskunde für Sek I, Sek II
19.11.2014
09:00
Völkerschlacht
Weltenbrand, Folge 3
Geschichte für Sek I, Sek II
09:45
Das will ich werden: Agrarpraktiker EBA
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 89
Berufskunde für Sek I, Sek II
20.11.2014
09:00
Geheimsache Gotthardfestung
Geschichte, Gesellschaft Sek I, Sek II
25.11.2014
09:50
Forschung für den guten Geschmack
Convenience Food, Folge 2
Wirtschaft, Lebenskunde, Chemie für Sek I, Sek II
26.11.2014
09:50
Leben ohne Zusatzstoffe – der Selbstversuch
Convenience Food, Folge 5
Wirtschaft, Lebenskunde, Chemie für Sek I, Sek II
27.11.2014
09:50
Länger haltbar durch Pasteurisieren
Convenience Food, Folge 4
Wirtschaft, Lebenskunde, Chemie für Sek I, Sek II
28.11.2014
09:00
Die Schweiz wird zugebaut
Geografie, Wirtschaft, Gesellschaft für Sek I, Sek II
09:55
Industrie auf dem Teller
Convenience Food, Folge 3
Wirtschaft, Lebenskunde, Chemie für Sek I, Sek II
01.12.2014
09:25
Marken
Sind sie's wert?
Wirtschaft, Gesellschaft, Lebenskunde für Sek I ,Sek II
02.12.2014
09:25
Jung und überschuldet
Wirtschaft, Gesellschaft, Lebenskunde für Sek I, Sek II
ABU-TV-Tipps, November 2014
03.12.2014
09:30
Mein Lohn, dein Lohn
Wieviel ist gerecht?
Wirtschaft, Gesellschaft, Lebenskunde für Sek I, Sek II
04.12.2014
09:30
Seilbahn-Mechatroniker EFZ
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 95
Bildungswege, Berufs- und Arbeitswelt für Sek I, Sek II
05.12.2014
09:35
Das will ich werden: Gärtnerin EFZ
Berufsbilder aus der Schweiz, Folge 91
Berufskunde für OS, BM
08.12.2014
09:00
Die Schlacht am Morgarten – Werner Stauffacher
Die Schweizer, Folge 1
Geschichte, Geografie für Sek I, Sek II
09.12.2014
09:00
Haudegen und Heiliger – Hans Waldmann und Niklaus von Flüe
Die Schweizer, Folge 2
Geschichte, Geografie für Sek I, Sek II
10.12.2014
09:00
Der General, der die Schweiz rettete – Guillaume Henri Dufour
Die Schweizer, Folge 3
Geschichte, Geografie für Sek I, Sek II
11.12.2014
09:00
Kampf um den Gotthard – Alfred Escher und Stefano Franscini
Die Schweizer, Folge 4
Geschichte, Geografie für Sek I, Sek II
15.12.2014
09:00
Der Fluch der Meere – Plastik
Geografie, Biologie, Gesellschaft für Sek I, Sek II
02.01.2015
09:00
Faktor Mensch
Erde in Not – Was sagt der Weltklimareport?, Folge 2
Geografie, Gesellschaft, Physik für Sek I, Sek II
09:30
Zwischen Drill und neuer Freiheit
Schulalltag in China
Gesellschaft, Geografie, Lebenskunde für Sek I, Sek II
ABU-TV-Tipps, November 2014
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Seele and Geist
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