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Heilbronner Stadtzeitung Nr. 22 30.10.2014 - Stadt Heilbronn

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Heilbronner STADTZEITUNG
mit Heilbronner STADTANZEIGER
Nr. 22 · 30. Oktober 2014
Amtsblatt der
Stadt Heilbronn
auf GELESEN
Per Knopfdruck
ist kürzlich der neue AudiStandort in Heilbronn in den
Böllinger Höfen offiziell eingeweiht worden. Das Startsignal
für das neue Logistikzentrum
sowie das neue Fertigungswerk
für den Sportwagen Audi R8 gaben (v.l.) Betriebsrat Norbert
Rank, der Heilbronner Werklogistik- und Produktionssteuerungsleiter Dieter Braun, Werkleiter Fred Schulze, Oberbürgermeister Harry Mergel, Audi
quattro-Produktionsleiter Jochen Wagner sowie Heinz Hollerweger, Geschäftsführer Audi
quattro GmbH. (bra/Foto: Audi)
Neu, aber integriert
Stadt verwaltet 27 Stiftungen
Knapp 33 Millionen Euro Vermögen - Zinserträge für kulturelle, soziale und wissenschaftliche Zwecke
Von Anton Philipp Knittel
Ende 2013 lag das Vermögen
der von der Stadt verwalteten
27 Stiftungen und der beiden
Nachlässe bei knapp 33 Millionen Euro. Das sind etwa sieben
Millionen weniger als in 2012.
Insgesamt konnten Projekte
mit rund 11,5 Millionen Euro
gefördert werden - dem Stiftungszweck entsprechend aus
dem kulturellen, sozialen und
wissenschaftlichen Bereich. Allein sieben Millionen Euro kamen aus der Spitalstiftung für
den Neubau des SLK Klinikums
„Am Gesundbrunnen“.
„Es ist ein nicht hoch genug
zu würdigendes Kennzeichen
www.heilbronn.de
Heilbronns, dass seit jeher Stifter und Mäzene unsere Stadt
tatkräftig unterstützen. So
konnten wir Vieles umsetzen
oder auf den Weg bringen, wofür keine städtischen Mittel zur
Verfügung standen oder verwendet werden dürfen“, unterstreicht Erster Bürgermeister
Martin Diepgen die Bedeutung
der Stiftungen.
Allerdings müssen aufgrund
des derzeit niedrigen Zinsniveaus auch die von der Stadt
verwalteten Stiftungen mit zurückgehenden Erträgen auskommen. Gerade die kleinen
Stiftungen haben Mühe, mit
den Erträgen ihren Stiftungszweck zu erfüllen.
Mittlerweile die größte Stiftung ist die Becker-FranckStiftung mit zwölf Millionen
Euro Barvermögen. Sie hat den
Bau der Kindergärten in der Ellwanger Straße, der Staufenbergstraße und im Badener Hof
finanziert.
Auf das Jahr 1306 geht die
Spitalstiftung zurück. Sie ist die
älteste Stiftung und verfügt
über ein Kapital von rund 11,4
Millionen Euro. Stiftungszweck
ist die Unterstützung armer und
kranker Menschen.
Über gut vier Millionen Euro
verfügt die Paul und Anna Göbel-Stiftung zur Förderung von
Kultur- und Kunstwerken oder
der Volksbildung.
Ursula Niethammer, Ehefrau
des 1996 verstorbenen Ehrenbürgers Friedrich Niethammer,
hat 1996 zur Verbesserung der
Lebenssituation von Heilbronner Kindern die Friedrich Niethammer-Stiftung eingerichtet.
Das Stiftungskapital beträgt
mittlerweile 266 000 Euro.
Die Dr. Annette Fuchs-Stiftung wurde von Emilie Fuchs,
der Witwe des früheren Bürgermeisters Erwin Fuchs, zum Gedenken an die Tochter ins Leben
gerufen. Das Kapital beträgt
jetzt 220 000 Euro.
735 000 Euro kamen aus dem
Nachlass von Irmingard Wild
für den Bau und den Betrieb des
Familienzentrums Olgakrippe.
Seit März dieses Jahres bin ich
neuer Bürger der Stadt Heilbronn. Aufgrund einer neuen
beruflichen Herausforderung
bin ich von Wiesbaden nach
Heilbronn umgezogen. Ich arbeite in der Technologie-Abteilung eines amerikanischen
Konzerns mit Sitz im Industriepark Böllinger Höfe.
Ich freue mich sehr auf die Begrüßung durch Oberbürgermeister Harry Mergel am morgigen Freitag. Der Neubürgerempfang mit Bus- und Schiffsrundfahrt wird mir eine gute
Gelegenheit geben, mehr über
Heilbronn zu erfahren und die
Stadt weiter kennen zu lernen.
Als neuer Bürger mit Zuwanderungsgeschichte fühle ich mich
hier sehr gut integriert in der
multikulturellen, vibrierenden
und lebhaften Gemeinschaft.
Ich habe in kurzer Zeit vielfältige Facetten der Stadt kennengelernt - ganz besonders faszinieren mich die Kultur und die
Sehenswürdigkeiten.
Und was ich nicht mehr missen
möchte: meinen Morgenspaziergang am Neckar, der mir
Energie und Motivation gibt.
Muhammad
Asghar
Shahzad
Der gebürtige
Pakistaner hat
an der TU Kaiserslautern über
Werkstoff- und
Fertigungstechnik promoviert.
Wider das Vergessen
Vision zur Stadtmobilität
aus DEM INHALT
Gedenkveranstaltung am Sonntag, 9. November
Bürgerforum am Montag, 10. November, 17 Uhr
Forum Gemeinderat
2
Fraktionen nehmen Stellung
Am Sonntag, 9. November,
19.15 Uhr, veranstaltet das
Friedensbüro Heilbronn am 76.
Jahrestag der Reichspogromnacht die Gedenkfeier „Wider
das Vergessen“ am Synagogengedenkstein in der Allee.
Geplant sind eine Ansprache
von Prälat Harald Stumpf und
ein Schlusswort von Oberbürgermeister Harry Mergel. Die
Moderation hat Diakon Jürgen
Veyhl, für den musikalischen
Rahmen sorgt der Böckinger
Gospelchor On The Way.
Unterstützt wird die Gedenkfeier von der Friedensbewegung, dem Evangelischen Jugendwerk, dem DGB, dem Bund
der Antifaschisten, dem Freundeskreis Synagoge Heilbronn
und der Stadt Heilbronn. (red)
Am Montag, 11. November, 17
Uhr, lädt das Bürgerforum für
ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Heilbronn zum dritten
Teil der Veranstaltungsreihe
„Mobilität der Zukunft in Heilbronn“ in die VHS im Deutschhof ein.
Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt: Bilanz, Denkanstöße
und Vision für Heilbronn“ kön-
nen die Teilnehmer mit externer Unterstützung durch eine
Moderatorin und eine Mobilitätsplanerin ihre Vision der
Mobilität in Heilbronn entwickeln.
Geplant ist, die Ergebnisse
der bisherigen Veranstaltungen
auszuwerten und so einen Beitrag zur Stadtkonzeption Heilbronn 2030 zu entwickeln. (red)
Tierheim eröffnet
Standort Böllinger Höfe
4
Zukunftspark Wohlgelegen 5
EU lobt Science-Park
Bekanntmachungen
Ausschreibungen
10-12
Seite 2 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
CDU
Gisela
Käfer
Stadträtin
SPD
Sibylle
Mösse-Hagen
Fraktionsvorsitzende
Der
Lärmaktionsplan
Was Lärm auszurichten vermag, wussten die alten Chinesen, als sie Verbrecher mit Lärm
- bis zum „Musiktod“ - folterten. Erleben wir heute eine ähnliche Foltermethode? Zum einen ist es der laute Musikterror,
der zu bleibenden Gehörschäden führt, zum anderen ist es
der Umweltlärm: Fluglärm, Fabriklärm und Verkehrslärm.
Stadtkonzeption
2030
2011 haben Gemeinderat und
Verwaltung einmütig beschlossen, die Fortschreibung des
Stadtentwicklungsplan 2020
erst im Jahr 2014 aufzurufen,
um dem neuen Oberbürgermeister und dem neuen Gemeinderat die Gelegenheit zu
geben, sich einzubringen.
Wenn die neue Verwaltungs-
Bündnis 90/Grüne Ein neuer Stadtteil
entsteht
Eva Luderer
Stadträtin
FDP
Sylvia Dörr
Stadträtin
FWV
Malte Höch
Stadtrat
Am 14.10.14 überreichte Alexander Bonde, Minister für
ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Heilbronner
Oberbürgermeister einen Förderbescheid über 21 Mio. Euro
für die Bundesgartenschau
2019. Zwei Jahre vorher, am
2.10.12, besichtigte Edith Sitzmann, Vorsitzende der grünen
Containerterminal
Heilbronn
Am 29. August berichtete die
HST, dass der Betrieb im Containerterminal eingestellt wurde.
Dabei wurde der Eindruck erweckt, das am 27. Juli 2012 in
Betrieb genommene Terminal
würde für immer aufgegeben.
Weitere Recherchen haben gezeigt, dass die Betreiberfirma
DUSS aufgrund der konjunk-
„OB Mergel ist beim
Wort zu nehmen“
„Das Bauprojekt wird auf 0 gestellt und neu geprüft“, so BM
Harry Mergel am 15.3.2014 an
der künftigen Baustelle der
Stadtsiedlung am Badener Hof
während des OB-Wahlkampfes.
Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger waren beim damals von den
Freien Wähler initiierten Baustellentermin, dem 2013 ein ers-
FORUM GEMEINDERAT
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Um die schädlichen Auswirkungen zu minimieren, hat die
EU Richtlinien erlassen, die im
BImSchG deutsches Recht wurden. Im entsprechenden Lärmaktionsplan liest man, dass im
Ballungsraum Heilbronn über
22 000 Menschen tags und
nachts hohen Lärmbelastungen
ausgesetzt sind.
Eine Maßnahme zur Lärmminderung sind Lärmschutzfenster. Für 80 000 Euro hat
man 150 Personen durch ent-
sprechende Fenster entlastet.
Geplant sind ein Lärm mindernder Straßenbelag und die
Nordumfahrung Neckargartach für geschätzte 35 Millionen Euro.
Die Bürger glauben, dass
durch Tempo-30-Zonen eine
Lärmminderung erfolgt. In
Frankenbach und Böckingen
wurden solche Zonen auch eingerichtet. Der Touring Club
Schweiz hat die Zonen unter die
Lupe genommen. Es wurde fest-
gestellt, dass reine 30iger Zonen weder zur Verbesserung
der Luftqualität noch zur Verringerung des Autolärms führten. Diese Zonen sind kein Allheilmittel. Dazu gehören noch
weitere Verkehrsmaßnahmen.
Bremsen, Beschleunigen, Fahren in tieferen Gängen erhöhen
nachweislich den Geräuschpegel. Und eine Großstadt wie unser Heilbronn nur noch mit
Tempo 30 zu durchfahren, wäre
ein riesiges Stauerlebnis.
spitze mit OB Harry Mergel nun
vorschlägt, den Stadtentwicklungsplan klassischer Prägung
zu einer Stadtkonzeption Heilbronn 2030 weiter zu entwickeln, dann ist das nicht nur
eine Frage der Semantik, sondern tatsächlich auch ein neuer
methodischer Ansatz, den wir
gerne unterstützen. Wir befürworten ausdrücklich den ganzheitlichen Ansatz aus Stadtentwicklungsplan, Stadtmarke-
ting und Citymanagement. Dieser Plan soll weniger Planwerk,
sondern mehr Aktionsplan
sein. Vor allem unterstützen wir
den trialogischen Diskussionsprozess zwischen Verwaltung,
Gemeinderat und der Bürgerschaft. Nach dem Vorbild der
Zukunftswerkstätten zu den
Leitlinien der Bürgerbeteiligung soll jetzt verfahren werden. Offen, transparent und mit
einer wissenschaftlichen Mo-
deration. Allerdings wünschen
wir uns, dass die Beteiligung
der Bürgerschaft breiter wird
als beim ersten Versuch. Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger
auf, sich einzubringen. Jede, jeder Einzelne zählt. Je vielfältiger die Beteiligung, desto höher
ist die Akzeptanz in der Bevölkerung. Die SPD-Fraktion wird
sich engagiert einbringen und
freut sich auf eine lebendige
Diskussion.
Landtagsfraktion, auf Initiative
der grünen Fraktion des Gemeinderats das Gelände der geplanten Buga. Edith Sitzmann
war von dem sozialen und ökologischen Konzept begeistert.
Bis 2030 wird es immer mehr
alleinstehende und ältere Menschen geben. Auch die Altersarmut wird zunehmen. Unser
Wunsch ist es, dass dies bei der
Planung des neuen Stadtteils
berücksichtigt wird. Neben
Barrierefreiheit möchten wir einen ausgewogenen Anteil an
sozialem Wohnungsbau.
Selbstverständlich wird der
Energiebedarf der Häuser extrem gering sein. Auch die
Energienutzung wird sich ökologisch verändern. Im Verlauf
der nächsten Jahrzehnte ändert
sich der Stellenwert des Autos.
Mobilität wird durch ÖPNV,
Carsharing, zurückgelegte Fußstrecken und Radverkehr ver-
netzt werden. Dafür liegt der
neue Stadtteil ideal mitten in
der Stadt. Parkplätze direkt vor
der Haustüre werden nicht
mehr benötigt. Das Auto kann
noch vor der Haustüre be- und
entladen werden, abgestellt
wird es im Stadtteil-Parkhaus.
Heilbronn und der Neckarbogen werden zu einer Stadt
werden, in der es sich weiterhin
lohnt zu leben. Fangen wir an,
die Zukunft beginnt. Jetzt!
turbedingten Umschlagrückgänge das Terminal von Kornwestheim auslastet. Das Heilbronner Terminal stehe aber jederzeit interessierten Logistikern zur Verfügung und sei betriebsbereit. Nach den vorliegenden Zahlen sind im Heilbronner Terminal von Mai bis
September mehr als 1000 Container umgeschlagen worden.
Für das Jahr 2013 war als Umschlagsziel 2500 vorgegeben.
Dies wurde trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation mit
ca. 5.000 erheblich überschritten. Trotz der derzeitigen Probleme war es richtig, ein Containerterminal zu bauen. Das Containerterminal stärkt die Region
als logistischen Standort und
verbessert die Wettbewerbssituation der hier ansässigen Firmen sowie des Hafens. Vor allem durch die Kombination aus
Logistik sowie logistikrelevan-
ten Wirtschafts- und Industrieansiedlungen will sich Heilbronn zunehmend als Hinterland-Drehscheibe der Seehäfen
und Kompetenzführer in der
Wirtschaftsregion Heilbronn
Neckar-Franken etablieren. Der
Hafen Heilbronn ist der größte
Hafen am Neckar und der achtgrößte in Deutschland. Über die
Hälfte aller auf dem Neckar
transportierten Güter werden in
Heilbronn umgeschlagen.
ter Baustellentermin mit Vertretern der SPD und GRÜNEN voraus gegangen war.
Als OB ist Harry Mergel seinem Wort treu geblieben, wie
man u.a. in der aktuellen Nachbarinformation der Stadtsiedlung entnehmen kann. Er bestätigt das in ihn gesetzte Vertrauen
und den Weg einer aktiven Bürgerbeteiligung mit direkter
Kommunikation und Einbindung.
Die im BPlan vorgegebene
Gesamthöhe wird eingehalten.
Das geplante Bauprojekt ist modifiziert worden. Statt zwei Gebäuden sind nun drei vorgesehen,um der Massivität der Gebäude gegenüber den übrigen
Gebäuden Rechnung zu tragen.
Zudem werden die Gebäudekörper versetzt und gliedern sich so
in die Baulücke ein.
Die Schaffung von sozialem
Wohnraum darf die verträgliche
Eingliederung in ein gewachsenes Wohngebiet nicht vernachlässigen. Mit der neuen Planung
bestätigt unsere städtische Wohnungsbau-Tochter ihre Verantwortung unter Beachtung ihrer
Ziele zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum.
Im Bestand der Stadtsiedlung
wünschen wir der Anlage, dass
sie ein weiteres Vorzeigeobjekt
unserer
Tochtergesellschaft
wird.
Für die Beiträge in der Rubrik „Forum Gemeinderat“ zeichnen die Autoren verantwortlich.
Donnerstag, 30. Oktober 2014
FOKUS GEMEINDERAT
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 3
Heilbronn soll zu einer Marke werden
Gemeinderat für Erstellung einer Stadtkonzeption - Bürger werden beteiligt - Verzahnung von Stadtentwicklung, Marketing und Citymanagement
Von Michael Brand
Wofür steht Heilbronn im Jahr
2030? Was sind die Ziele und die
Inhalte, für die Heilbronn stehen
will und kann?
Diese und weitere Fragen soll
bis Ende des Jahres 2016 die
neue Stadtkonzeption Heilbronn 2030 beantworten. Den
Startschuss zur Aufstellung des
ambitionierten Werks hat kürzlich der Gemeinderat gegeben.
Nun ist der Weg dorthin zunächst das erste Etappenziel:
Zwei Jahre soll der Gesamtprozess dauern, an dem neben Verwaltung und externen Experten
auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden sollen.
Profilierung mit
„Marke Heilbronn“
„Die Stadtkonzeption soll die
klassische Stadtentwicklungsplanung mit dem Stadtmarketing und dem Citymanagement
verzahnen“, betont Oberbürgermeister Harry Mergel. Ganz bewusst soll dieser Aktionsplan der
gesamten Bürgerschaft Stärken
und Potenziale der Stadt vermitteln und so ein Profil als „Marke
Heilbronn“ schaffen. Durch die-
sen methodischen Ansatz soll
insbesondere der Aspekt der
Realisierung gestärkt werden.
Beteiligung
der Bürger
Um der Stadtkonzeption eine
breite Basis in der Bevölkerung
zu verschaffen, plant die Stadt
Heilbronn im Rahmen der „Leitlinien für eine mitgestaltende
Bürgerbeteiligung“ auch thematische Zukunftswerkstätten für
die Einwohnerinnen und Einwohner. Das Vorgehen hat die
Stadt gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21 Heilbronn und
der Volkshochschule entwickelt.
Auf der Agenda stehen derzeit
sieben inhaltliche Handlungsfelder, zu denen jeweils Zukunftswerkstätten angeboten
werden sollen:
• Wirtschaft/Wissenschaft/
Innovation
(u. a.
Wirtschaftsstruktur,
Hochschulen)
• Leben in der Stadt
(u. a. schulische und außerschulische Angebote,
Integration, Ehrenamt,
Gesundheit, Sicherheit)
• Heilbronn erleben
(u. a. Freizeit, Erholung,
Einkaufen)
• Mobil in Heilbronn
(u. a. Wegenetze,
Mobilitätskonzepte)
• Infrastruktur/Netze
(u. a. Energie,
Kommunikation)
• Umwelt- und Natur
(u. a. Klima-, Arten-, Gewässerschutz, Luftreinhaltung)
• Wohnen in Heilbronn
(u. a. Vielfalt der Wohn-
formen und -angebote,
Vitale Stadtteile, Nahversorgung, Stadtplanung)
Im nächsten Schritt wird eine
professionelle Begleitung für
den Gesamtprozess gesucht,
mit der das Beteiligungskonzept abschließend festgezurrt
wird. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung wird der Gemeinderat in einer Klausur beraten, zudem will das Gremium
eigene inhaltliche Vorstellungen entwickeln.
Fortschreibung des
Stadtentwicklungsplans
Die Stadtkonzeption ist eine
Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans Heilbronn 2020,
dessen Leitprojekte umgesetzt
bzw. in Umsetzung sind. Für das
Aufstellungsverfahren
fallen
rund 250 000 Euro Kosten an.
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FORUM GEMEINDERAT
Was lange währt ...
PRO
Alfred
Dagenbach
Stadtrat
Linke
Bettina
Michaelis
Stadträtin
... wird endlich wahr: Seit 25
Jahren sind wir bei jeder Haushaltsrede stets für mehr Bürgerbeteiligung auch durch Einführung von Bezirksbeiräten in
den alten Stadtteilen eingetreten, was jetzt endlich zur Einsicht auch bei der üblichen Gemeinderatsmehrheit
geführt
hat.
Wir gratulieren deshalb allen
Förderung der
Ausbildungen
Wie jedes Jahr im Herbst freuen
sich bundesweit Jugendliche,
dass sie einen Ausbildungsplatz
erhielten. Auch in Heilbronn.
Für viele wird aus dem Traumberuf ein Alptraum: Sie erfüllen, auch aus Gründen, die im
Schulsystem zu finden sind,
nicht die Voraussetzungen, v.a.
in den Fächern Mathematik,
gewählten Bezirksbeiräten und
wünschen ihnen eine stets
glückliche Hand bei ihren Beratungen.
Leider wurden die Zahlen der
Mitglieder nicht den Stadtteilgrößen angepaßt, sondern hatten mit der nivellierenden 10erBesetzung in Wahrheit das Ziel,
möglichst viele Vertreter der
kleinen Gruppierungen außen
vor zu halten. Prompt kam deshalb auch wieder der bekannte
Proporz bei der Sprecher-Besetzung nebst anderen „von
oben“ gewünschten Vorgaben
zum Zuge.
Es ist deshalb den Bezirksbeiräten mehr Selbstbewußtsein zu
wünschen, damit sie ihre Aufgaben wie bisher auch im Sinne
einer echten Bürgervertretung
wahrnehmen, statt nur Erfüllungsgehilfe von Verwaltung
und Ratsfraktionen zu sein.
Unser Team mit den Stadt-
und Bezirksbeiräten Alfred Dagenbach, Heiko Auchter und
Heinz Schulz steht Ihnen, liebe
Mitbürger, auch weiterhin wie
gewohnt nach dem Motto „Bürger helfen Bürgern“ unter Telefon 07131/920 500 oder info@pro-heilbronn.de zur Verfügung.
Neues und Interessantes darüber lesen Sie wie immer im Internet unter www.pro-heilbronn.de.
Deutsch und Wirtschaftskunde.
Doch es gibt zum Ausbildungsabbruch eine Alternative: Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) - auch in Heilbronn. Diese Maßnahme muss
bei der Agentur für Arbeit beantragt werden und wird in
Heilbronn von freien Trägern
für Sozialarbeit durchgeführt.
Eine gute Einrichtung, die
schon viele in den erstrebten
Beruf gebracht hat.
Aber die Hürden, einen abHPlatz zu erhalten, sind hoch.
Zwar kostet so eine Maßnahme
das Geld der Steuerzahler, ist jedoch eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft:
Eine fundierte Ausbildung ist
die beste Basis für das künftige
Leben und eine Möglichkeit,
den allseits beschworenen
Fachkräftemangel in den Griff
zu bekommen.
Für viele abH-Lehrer und In-
stitute sind die Mittel seitens
der Agentur so knapp bemessen, dass die Gefahr besteht,
dass die Maßnahme nur unzureichend von Erfolg gekrönt ist.
Daher beantrage ich als Vertreterin der LINKEN im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen eine städtische Förderung dieser Maßnahmen. Bei
allgemeinbildenden Schulen
sollte man im Rahmen einer
Ganztagesschule ansetzen.
In der nächsten Ausgabe der Stadtzeitung erscheinen unter dieser Rubrik die Beiträge von CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP, FWV, AfD und Bunte Liste.
Seite 4 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
AUS DEM STADTKREIS
Donnerstag, 30. Oktober 2014
junge RÄTE
kurzNOTIERT
Spalier für Ehrenamtliche
Argumentieren
will gelernt sein
Alle ehrenamtlich aktiven Bürger können sich am Dienstag, 4.
November, 18 bis 19 Uhr, auf
dem Marktplatz versammeln. In
Beisein von OB Harry Mergel und
Eckart von Hirschhausen bilden
30 Klinikclowns ein Spalier, eine
„Allee der Anerkennung“. (red)
Rhetorikseminar
Regionalsymposium
Das Umweltministerium lädt am
Dienstag, 4. November, ab 17.30
Uhr, zum Regionalsymposium
„Energiewende vor Ort“ auf dem
Bildungscampus ein. Zu Gast ist
Umweltminister Franz Untersteller.
Online-Anmeldung:
www.energiewende.baden-wuerttemberg.de. (red)
Programm fürs Ehrenamt
Das Sozialministerium stellt am
Dienstag, 4. November, 16.30
bis 19.30 Uhr, in der Carl-Julius-Weber-Halle in Kupferzell
das neue Ehrenamt-Förderprogramm „Gemeinsam sind wir
bunt“ vor. Anmeldung unter EMail: vz-1@sm.bwl.de. (red)
Lotsen für Alleinerziehende
Am Donnerstag, 6. November, 9
bis 12 Uhr, lädt der Arbeitskreis
Alleinerziehende zu einer InfoVeranstaltung ins Berufs-Informations-Zentrum, Rosenbergstraße 50, ein. Dort stellen
die Lotsenstellen ihr Angebot
für Alleinerziehende vor. (red)
Planungs- und Baurechtsamt
Am Donnerstag, 6. November,
steht der Servicebereich beim
Planungs- und Baurechtsamt
wegen einer Fortbildung nur
für allgemeine Auskünfte zur
Verfügung. (red)
Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer, Oberbürgermeister Harry Mergel, Cornelie Jäger und Bürgermeister
Achim Heck (v.l.) gratulierten Silke Anders (M.) zur Eröffnung des neuen Tierheims.
Foto: Eyermann
Mehr Platz für herrenlose Tiere
Tierheim in den Böllinger Höfen ist eröffnet - Zahlreiche Tiere suchen Zuhause
Lange musste Silke Anders,
Vorsitzende des Heilbronner
Tierschutzvereins, auf das neue
Tierheim in den Böllinger Höfen warten. Kürzlich war es
dann endlich soweit: Die Projektverantworlichen und tausende Bürgerinnen und Bürger
feierten die Einweihung des
Neubaus.
Große Freigehege, helle und
geräumige Hunde- und Katzenhäuser und ein schönes Domizil
für Kleintiere - über das Ergebnis
des gut vier Millionen Euro teuren Projekts freut sich auch Oberbürgermeister Harry Mergel:
„Ohne die Leidenschaft und das
beharrliche Tun von Silke Anders
wäre der Bau nicht zustande gekommen“, lobt er den Einsatz der
Tierschützerin. Die Stadt Heilbronn hat 1,38 Millionen Euro
für den Bau zugesteuert.
Voll des Lobes für Anders und
die vielen Helferinnen und Helfer sind auch Landestierschutzbeauftragte Cornelie Jäger und
der Ittlinger Bürgermeister
Achim Heck. Heck koordinierte
die 46 Gemeinden, die sich mit
einer Summe von insgesamt
1,45 Millionen Euro beteiligten;
das Land Baden-Württemberg
zahlte 100 000 Euro.
Aber auch von jeder Menge
Bürgerengagement und Gemeinschaftsgeist für die Tiere
zeugt das Heim. Bei einer Aktion der Heilbronner Stimme kamen bislang 600 000 Euro zusammen. Viele weitere Hilfsbereite gaben Sach- und Geldspenden. Ein Spendenbaum erinnert an die Großzügigkeit der
Bürgerinnen und Bürger.
Im Tierheim warten rund 50
Hunde und 240 Katzen sowie
einige Nagetiere auf neue Besitzer. Auch wenn es den Tieren in
den neuen Räumlichkeiten besser geht als im alten Heim - in
einem liebevollen Zuhause fühlen sie sich immer noch am
wohlsten. (le)
INFO:
www.heilbronnertierschutz.de
Heilbronner Strom und Gas für Flein
Rhetorik ist die Redekunst und
spielt in der Meinungsbildung
daher eine wichtige Rolle. Nur
wer sein Anliegen gut vermittelt, kann andere davon auch
überzeugen. Daher war es für
uns Jugendgemeinderäte auch
so interessant, an einem kürzlich angebotenen dreitägigen
Rhetorikseminar in Ludwigsburg teilzunehmen.
Um uns unter anderem besser
für die Jugendlichen einsetzen
zu können, haben wir gelernt,
wie wir unsere Argumentation
verbessern können. Mit Theorie, Spielen und Gruppenarbeit
hat unser Referent Michael
Kimmelmann das Programm
abwechslungsreich und spannend gestaltet.
Von Freitagabend bis Sonntagmittag haben wir gelernt,
wie wir die „Rhetorik“ gekonnt
bei Diskussionen einsetzen
können. Anhand unserer gefilmten Präsentationen und anschließender Videoanalyse haben wir erkannt, woran wir bei
uns selbst noch arbeiten müssen. Unser letzter Tag endete
mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Auch als Gruppe haben wir
uns näher kennengelernt und
sind zusammengewachsen.
Mit durchweg positivem
Feedback traten wir am Sonntagnachmittag, leider viel zu
früh, wieder
die Heimreise
nach
Heilbronn an.
Konzessionsverträge mit ZEAG Energie AG und HVG sind unterzeichnet
„Südseezauber“ im Soleo
Am Samstag, 8. November, 20
bis 1 Uhr, findet die lange Saunanacht im Soleo unter dem
Motto „Südseezauber“ statt.
Der Eintritt kostet 16 Euro. (red)
Infos zur Bürgerbeteiligung
Die Gemeinde Flein, die ZEAG
Energie AG und die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG)
haben ihre Partnerschaft im
Strom- und Gasnetzbereich besiegelt: Bürgermeister Alexander Krüger, ZEAG-Vorstand
Eckard Veil und HVG-Geschäftsführer Ataman Turanli
haben den Strom- und Gaskonzessionsvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren rückwirkend
ab 1. Januar 2014 unterzeichnet.
Eine „möglichst sichere und ver-
Am Dienstag, 11. November, 19
Uhr, veranstaltet die Lokale
Agenda 21 in Kooperation mit
der Stadt Heilbronn in der VHS
im Deutschhof, Raum 126, eine
Infoveranstaltung zum Thema
Bürgerbeteiligung in Heilbronn. Der Eintritt ist frei. (red)
Kalistraße nur zweispurig
Für etwa zwei Monate steht in
der Kalistraße zwischen den
Einmündungen Kranenstraße
und Karl-Nägele-Brücke in beiden Fahrtrichtungen nur je eine
Fahrspur zur Verfügung. Grund
sind Leitungsverlegungen. (red)
Vertragsunterzeichnung (v.l.): HVG-Geschäftsführer Ataman Turanli,
Fleins Bürgermeister Alexander Krüger, ZEAG- Vorstand Eckard Veil und
Abteilungsleiter Frank Schupp.
Foto: ZEAG
braucherfreundliche Energieversorgung mit regionalen Partnern war ausschlaggebend für
die Entscheidung der Gemeinde“, sagte Bürgermeister Krüger.
Im November 2013 hatte sich
der Gemeinderat für die ZEAG
Energie AG und die HVG als
Partner entschieden.
ZEAG-Vorstand Veil freut
sich auf die Zusammenarbeit:
„Durch diesen Vertragsabschluss können wir gemeinsam
langfristig das Stromnetz für die
Energieversorgung der Zukunft
angehen. Die Energiewende erfordert effiziente Investitionen
in den Netzausbau.“ HVG-Geschäftsführer Turanli ergänzt,
„neben den ökologischen und
wirtschaftlichen Aspekten sind
uns auch die Nähe zur Kommune und gute Dienstleistungen
wichtig“. (red)
Christos
Liotiris
Jugendgemeinderat
imPRESSUM
Heilbronner Stadtzeitung
Amtsblatt der Stadt Heilbronn,
16. Jahrgang, Auflage 53000
Herausgegeben von der Stadt Heilbronn
Leiter der Pressestelle: Christian Britzke (itz)
Stv. Leiter: Dr. Anton Philipp Knittel (kn)
Redaktion: Michael Brand (bra)
Stadt Heilbronn Pressestelle
Postfach 3440
74074 Heilbronn
Tel.: 07131/56-2288, Fax: 07131/56-3169
E-Mail: pressestelle@stadt-heilbronn.de
Internet: www.heilbronn.de
Der „Heilbronner Stadtanzeiger“ ist ein
Produkt des Verlags Delta Medien Service
GmbH und wird ausschließlich in der
redaktionellen Verantwortung der
„Delta Medien Service GmbH“ erstellt.
Vertrieb: 07131/615-615
AUS DEM STADTKREIS
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Ehrung der
Ehrenamtlichen
Vorschläge jetzt abgeben
Um ihren Beitrag zu einem guten Miteinander in der Gemeinschaft zu würdigen, wird OB
Harry Mergel langjährig tätige
und junge Ehrenamtliche auszeichnen. Aus diesem Anlass
erging kürzlich an die Heilbronner Vereine, Einrichtungen und Organisationen ein
Aufruf, ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder vorzuschlagen.
Die Auszeichnung wird im
Rahmen eines Bürgerempfangs
erfolgen, der erstmalig im Januar im Theater stattfindet.
Geehrt werden können zum
Beispiel Erste Vorsitzende, die
seit mehr als zehn Jahren ihr
Amt ausüben, oder junge Vereinsmitarbeiter, die nicht älter
als 25 Jahre alt und mindestens
fünf Jahre lang ehrenamtlich
tätig sind. (red)
INFO: Alle Vorschläge müssen bis spätestens Freitag, 7.
November, bei Hannegret Halter vom Büro des Oberbürgermeisters eingehen: Stadt Heilbronn, Marktplatz 7, 74072
Heilbronn, Telefon 07131/562201, Fax 07131/56-2399, EMail hannegret.halter@stadtheilbronn.de.
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 5
Lob aus Europa
Hochrangige Delegation im Zukunftspark Wohlgelegen
Von Christian Britzke
Eines war Michel-Eric Dufeil
besonders wichtig: „Wir kommen nicht zum Prüfen, sondern
wir wollen uns informieren.“
Und die Information schien zu
stimmen, denn er fasste zusammen: „Ein lehrreicher Besuch.
Wir sehen, dass es funktioniert.“
Dufeil ist Referatsleiter bei
der Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission, zusammen mit seiner für BadenWürttemberg zuständigen Programm-Managerin Eva Lieber
besuchte er jetzt den Zukunftspark Wohlgelegen.
Drei Gebäude des Zukunfts-
parks, das Wissenschafts- und
Technologiezentrum
(WTZ),
werden von der EU und BadenWürttemberg mitfinanziert 9,2 Millionen Euro sogenannter
EFRE- und Landesmittel sind
ein wichtiger Beitrag bei Investitionskosten von rund 40 Millionen Euro allein für das WTZ.
„Science-Park statt industrieller Brache“ brachte der Geschäftsführer der Stadtsiedlung
und ihrer Tochter WTZ GmbH,
Robert an der Brügge, auf einen
Nenner, was sich im Wohlgelegen tut: Seit 2009 entsteht hier
auf dem Gelände der Kali-Chemie einer der führenden Technologieparks Süddeutschlands.
Für Heilbronn ist dieser An-
satz besonders wichtig, sind
doch die hier vertretenen Zukunftsbranchen wie Medizintechnik oder IT im traditionellen Automotive-Standort Heilbronn weniger vertreten.
Ausgelöst hat die Entwicklung im Wohlgelegen der Zukunftsfonds Heilbronn, eine regionale
Beteiligungsgesellschaft, die überregional in vielversprechende technologieorientierte Firmen investiert und
sie in den Raum Heilbronn holt.
Der Zukunftspark, so Referatsleiter Dufeil, stehe für ein
starkes Stück Baden-Württemberg: „Wir brauchen BadenWürttemberg, weil ihr gut seid.
Bleibt gut!“
Wie gefällt Ihnen
die neue „Hesse“Ausstellung?
Vor kurzem hat in der Kunsthalle Vogelmann die Ausstellung „Hermann Hesse | Mit Feder und Farbe“ ihre Pforten geöffnet. Gezeigt werden vom
Schriftsteller gemalte Bilder.
Die Stadtzeitung hat Besucher
nach ihren Eindrücken befragt.
Lothar Heinle (48), Musikwissenschaftler, Heilbronn
Ich bin eigentlich kein Anhänger der gegenständlichen
Malerei, aber
Hesses Bilder
haben mich
überzeugt. Insbesondere die Farbgebung ist
gut gelungen und wirkt sehr
harmonisch. Hesse war auch als
Maler begabt.
Fred Dausel (72), Rentner,
Heilbronn
An der Ausstellung haben
mich besonders
die Briefe zwischen Hesse
und seinem
Sohn Heiner interessiert. In
diesem schriftlichen Dialog
wird deutlich die väterliche
Fürsorge und Liebe Hesses
sichtbar.
Kanalsanierung
ohne Aufgrabung
Untere Neckarstraße
Die Heilbronner Versorgungs
GmbH (HVG) saniert bis Ende
November Abwasserleitungen
entlang der Unteren Neckarstraße. Die Arbeiten erfolgen in
geschlossener Bauweise, so
dass die Uferpromenade nicht
aufgegraben werden muss. Das
Abwasser wird für den Zeitraum der Arbeiten in oberirdisch verlaufenden Rohrleitungen transportiert, die aus hochfestem Kunststoff sind und einen Durchmesser von zirka 50
Zentimetern haben.
Saniert werden muss auf
rund 400 Meter Strecke zwischen Bollwerksturm und
Theaterschiff ein rund 120 Jahre alter Kanal aus Mauerwerk.
Dessen Fugen sind undicht und
teilweise wachsen sogar Baumwurzeln in den Kanal hinein.
Die Kanalsanierung erfolgt
auf die Weise, dass über vorhandene Schächte ein in Epoxidharz getränkter Glasfaserkunststoffschlauch eingezogen
und mittels einem Verdichter
an das Altrohr gepresst und anschließend mit UV-Licht ausgehärtet wird. (red)
umFRAGE
Erich Schmidt (74), Rentner,
Bad-Friedrichshall
Bei der traditionellen Ehrung der Otto-Rombach-Stipendiaten
gratulierte
Bürgermeisterin
Agnes Christner (3.v.r.) dieses
Mal den Preisträgern (v.l.) Marina Röhrich (Literatur), Louisa
Perry (Musik), Adriana Schubert (Musik), Amelie Mayer
(Bildende Kunst) und Jannes
Wichelhaus (Musik). Das Preis-
geld stammt aus dem Nachlass
des Schriftstellers Otto Rombach, der in Böckingen geboren
wurde. (red/Foto: Ruof)
Ich finde die
Ausstellung toll
und war vor allem von den
Farben beeindruckt. Bei Bildern sind die
Farben das
Wichtigste. Die große Menge
an Ausstellungsstücken hat
mich überrascht.
Fahrgastforum kann Arbeit aufnehmen
Irene Kurowski (59),
Sachbearbeiterin, Heilbronn
Mitglieder des neuen Gremiums stehen fest - Erste Sitzung im Januar 2015
An Hesse mag
ich vor allem
seine Gedichte.
Die gezeigten
Bilder kannte
ich bisher nicht.
Überrascht haben mich die
strahlenden Farben. Man sieht
überhaupt nicht, dass sich Hesse bei der Entstehung vieler
Werke in einer persönlichen
Krise befunden hat.
Über 80 Fahrgäste haben sich
bis Ende September für eine
Mitgliedschaft im Fahrgastforum beworben. Jetzt wurden 20
Mitglieder sowie eventuelle
Nachrücker aus dem Pool der
geeigneten Bewerber per Losverfahren bestimmt.
Das neue Forum soll zukünftig die Fahrgastinteressen gegenüber den Anbietern des öffentlichen Bus- und Stadtbahn-
verkehrs in Heilbronn und dem
Gebiet des Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehrs (HNV)
vertreten. Die Geschäftsordnung wurde im Sommer von
Vertretern des Arbeitskreises
Mobilität der Lokalen Agenda
21 Heilbronn zusammen mit
den Verkehrsbetrieben der
Stadtwerke Heilbronn und dem
HNV verabschiedet.
Bei der Zusammensetzung
des Fahrgastforums wurden sowohl die verschiedenen Nutzergruppen, das Geschlecht als
auch die Gebietszugehörigkeit
Stadt/Umland berücksichtigt.
In der zweiten Januarhälfte
wird das so gebildete Fahrgastforum erstmals tagen und die
Arbeit aufnehmen. Nach einer
Testphase von zwei Jahren soll
über eine dauerhafte Fortführung entschieden werden. (red)
Text und Fotos: Steffen Weber
Seite 6 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
AUS DEM STADTKREIS
interVIEW
Sicher in die City radeln
Theorie und Praxis
eng verzahnt
Erster Abschnitt der Radroute Süd fertiggestellt
Seit Oktober ist die Heilbronner
Duale Hochschule BadenWürttemberg
(DHBW) eigenständig. Die
Stadtzeitung
hat sich mit
Rektorin Professor Nicole
Graf unterhalten.
� Was ist der Erfolg der DHBW?
Graf: Das duale Konzept - die
enge Verzahnung von Theorie
und Praxis - hat auch nach 40
Jahren nichts von seiner Innovationskraft verloren. Im Gegenteil: Die DHBW ist mit mittlerweile 34 000 Studierenden
größte Hochschule im Land, ein
Erfolgsmodell schlechthin.
� Was sind Heilbronner Stärken im Hochschulbereich?
Graf: Heilbronn hat sich - dank
engagierter Förderung - zu einem der modernsten Hochschulstandorte in Deutschland
entwickelt. Studierende profitieren aber nicht nur von der Infrastruktur, sondern auch von
den Karrieremöglichkeiten bei
innovativen Firmen direkt vor
unserer Haustür.
� Welche Synergien gibt es?
Graf: Das räumliche Zusammenrücken am Bildungscampus ist ein Zeichen für das Zusammenwachsen aller Bildungseinrichtungen. Zur Mittagszeit ist die Mensa von allen
Studierenden gut besucht, die
Studierendenvertretungen der
Hochschulen haben erste Kooperationen initiiert.
� Wo steht die DHBW HN in
fünf Jahren?
Graf: Wir werden die eingeschlagene Richtung fortsetzen
und die DHBW Heilbronn zur
ersten Adresse für die Lebensmittelbranche
ausbauen.
Enorm nachgefragt sind Food
Management und Textilmanagement. Perspektivisch ist eine
Zahl von heute 1000 auf 2500
DHBW-Studierende realistisch.
� Wofür steht Heilbronn für Sie?
Graf: Heilbronn ist eine der dynamischsten Städte im Land. Es
ist aufregend, Motor und Teil
dieser Entwicklung zu sein. Ich
sehe es als Lebensaufgabe, mit
meiner Arbeit Heilbronn etwas
zurückzugeben.
Interview: Anton Philipp Knittel
Das Radverkehrsnetz in Heilbronn nimmt weiter Gestalt an.
Zwischen der Kreuzung Wilhelmstraße/Cäcilienstraße und
dem Rathenauplatz ist mittlerweile der erste Abschnitt der
Radroute Süd fertiggestellt.
Nach Abschluss der Arbeiten
soll die Route eine komfortable
und sichere Radverkehrsverbindung zwischen der Innenstadt und Sontheim-Ost sein.
In der ersten fünfmonatigen
Bauphase hat das Amt für Straßenwesen seit April einen neuen Radfahrstreifen markiert.
„Hierfür mussten teilweise die
Fahrbahn erweitert und angrenzende Grünflächen verkleinert werden“, so Projektlei-
ter Christian Kühn. Für den
Radverkehr freigegeben ist nun
im Bereich bis zur Südstraße
auch eine neue Busspur.
Die Arbeiten am zweiten
Bauabschnitt sind für nächstes
Jahr angesetzt. Dann wird auch
der verbleibende Streckenteil
bis zur Max-Planck-Straße in
Angriff genommen. Die Ausschreibung der Baumaßnahmen läuft demnächst an.
Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Ende dieses Jahres
komplett abgeschlossen sein.
Aufgrund der Vorbereitung
aufwendiger Kleinarbeiten wie
dem Versetzen von Bordsteinen
verschiebt sich die Fertigstellung nun auf nächstes Jahr. (sw)
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Der erste Bauabschnitt der Radroute Süd ist mittlerweile fertiggestellt
und wird bereits von Radfahrern genutzt.
Foto: Weber
Ökostrom vor Ort anbieten Einbrecher aussperren!
Serie: Klimaschutz in Heilbronn - Teil II
Herkömmlicher Strom wird in
Kernkraftwerken oder durch die
Verbrennung fossiler Energieträger bereitgestellt. Ökostrom
wird dagegen aus erneuerbaren
Energieträgern wie Wind, Biomasse, Sonne oder Wasserkraft
produziert, wobei in der Regel
viel geringere Treibhausgasemissionen anfallen.
Entscheidend ist hierbei
auch, wo die Energie produziert
wird. „Oftmals wird der ange-
tiger: „Heilbronn ist dabei
schon auf einem guten Weg“,
freut sich Klimaschutzmanagerin Martina Berner-vom Feld.
Ein Beispiel ist die 2013 gegründete BürgerEnergiegenossenschaft, die rund 150 Mitglieder zählt. Ziel ist die Initiierung
von und die Beteiligung an Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf lokaler und
regionaler Ebene.
Eine weitere Stellschraube ist
Neue Beratungsstelle zum Einbruchschutz eröffnet
Das Polizeipräsidium Heilbronn hat in der Bahnhofstraße
35 seine neue Beratungsstelle
zum Einbruchschutz eröffnet.
„Wir freuen uns sehr, dass
wir künftig in einer der modernsten Beratungsstellen des
Landes unseren Bürgerinnen
und Bürgern kostenlos, produktneutral und professionell
unsere Unterstützung zum Einbruchschutz anbieten können“,
sagt Polizeioberrat Joachim
Schneider, Leiter des Referats
Prävention.
Die neue Beratungsstelle befindet sich in zentraler Lage direkt gegenüber dem Heilbronner Hauptbahnhof und ist daher
bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die Beratungsstelle hat montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr
geöffnet. (red)
INFO: Da die Berater des Polizeipräsidiums
interessierten
Bürgerinnen und Bürgern auch
den Service einer kostenlosen
Vor-Ort-Beratung im eigenen
Heim - auch außerhalb der üblichen Bürozeiten - anbieten
und deshalb nicht durchgängig
in der Beratungsstelle anwesend sind, wird um telefonische
Terminvereinbarung unter Telefon 07131/104-1065 oder per
E-Mail: klaus.zeberer@polizei.bwl.de gebeten.
Winterdienst schon aktiv
Überprüfung der Routen beugt Verzögerungen vor
Kohlekraftwerke nutzen fossile Energieträger, in Heilbronn rücken erneuerbare Ressourcen stärker in den Fokus. Foto: Stadtarchiv/Brechter
botene Ökostrom in Wasserkraftwerken im Ausland produziert, zum Beispiel in Norwegen
oder Österreich. Das Problem
ist, dass diese Kraftwerke teilweise schon seit langem bestehen und dass bei deren Nutzung
der regionale Ausbau von regenerativen Energien nicht gefördert wird“, so Klimaschutzmanager André Gützloe weiter.
Regionale Bemühungen für
eine regenerative Energieerzeugung sind daher umso wich-
die Solardachbörse, die im April
2013 als Projekt der Klimaschutzleitstelle ins Leben gerufen wurde. Online unter solardachboerse-heilbronn.de können Hausbesitzer ihre Dachfläche für Solaranlagen anbieten,
Investoren finden hier geeignete Objekte und Flächen. (red)
INFO: Die Klimaschutzleitstelle ist unter Telefon 07131/
56-3063 (Martina Berner-vom
Feld) oder 07131/56-4182 (André Gützloe) erreichbar.
Schneepflüge im Herbst, Streufahrzeuge und Räummaschinen bereits jetzt im Einsatz?
Wer solche Szenen in den
nächsten Wochen in Heilbronn
erlebt, der hat es nicht mit einer
Fata Morgana zu tun. Tatsächlich rücken die Winterdienstfahrzeuge des städtischen Betriebsamts demnächst aus.
Hintergrund ist allerdings
kein befürchteter Kälteeinbruch mit Frost und Blitzeis,
sondern die Notwendigkeit, die
Winterdienstrouten zu optimieren. „Wir haben das System
bislang alljährlich fortgeschrieben, jetzt nehmen wir
eine grundsätzliche Überprü-
fung vor“, erläutert Amtsleiter
Dieter Klenk. Wo hat sich die
Verkehrsführung
geändert?
Welche Straßen und Wege sind
umgestaltet worden? Was gilt
es aufgrund geänderter Parkmöglichkeiten zu beachten?
Die Männer des Betriebsamts
sind vor allem Fahrbahnverengungen auf der Spur, denn diese
können im Ernstfall zu Verzögerungen führen und einen zügigen Einsatz behindern. Mit
der Befahrung der Routen für
„Großstreuer“ will das Betriebsamt rechtzeitig Schwachstellen
aufspüren, damit im Winter der
Einsatz möglichst reibungslos
funktioniert. (red)
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Geburten
30. August
Nico Brauch
Evelyn Brauch und Michael
Halbhuber, Will-SchaberStraße 63
5. September
Conner Elias Jakubczyk
Tatjana Jakubczyk,
Weipertstraße 31 und
Maik Christopher Sautter,
Richard-Wagner-Straße 64
6. September
Sam Rastegaran
Mozhdeh Madanian
Mohammadi und Mohammad
Javad Rastegaran, Heckenstr. 29
Nicolas Marcel Kutsch
Tatjana Kutsch geb. Fominow
und Maxim Kutsch,
Max-Planck-Straße 23/2
11. September
Eva Sophie Horlacher
Andrea Horlacher geb. Esch und
Sven Hermann Horlacher,
Nordstraße 24
Emily Philipp
Eugenie Philipp geb. Michel und
Richard Daniel Philipp,
Aiblinger Straße 3
13. September
Jennifer Bella Merz
Juliane Jenny Merz geb.
Jantosch und Stefan Olaf Merz,
Heidelberger Straße 173
14. September
Eric Trautmann
Ina Trautmann geb. Freling und
Johann Trautmann, FriedrichAckermann-Straße 19
Omer Ramabaja
Misrete Ramabaja geb. Ismajil
und Remzi Ramabaja,
Sachsenäckerstraße 5
AUS DEM STANDESAMT
15. September
Thomas Steinke
Anna Steinke geb. Wall
und Viktor Steinke,
Jakob-Haspel-Straße 50
Birkan Oktay
Gülüstan Oktay geb. Ortaç und
Hasan Oktay, Sontheimer Str. 54
16. September
Benjamin Rapp
Katja Anne Rapp geb. Jens
und Andreas Joachim Rapp,
Hermann-Hesse-Straße 34
Tobias Georg Oliver Plha
Stefanie Plha geb. Gekeler
und Dirk Thomas Plha,
Achtungstraße 35/1
17. September
Erkan S¸ims¸ek
Hatice S¸ims¸ek geb. Metiner und
Yavuz S¸ims¸ek, Leinbachstr. 52
Frida Anna Käfer
Lotte Käfer und Daniel Urs
Glauser, Raffeltersteige 25
Fatih Muhammed Yıldırım
Gülay Yıldırım geb. Özcelik und
Yakup Yıldırım, Pfühlstraße 7
Lya Erath
Ines Pamela Melinda Cornelia
Erath, Rauchstr. 32 und Martin
Halil Dallmann, Hauptstraße 8
18. September
Aaliyah Hofmann
Johanna Magdalena Hofmann
und Bug˘ra Faruk Hofmann
geb. Elci, Raabeweg 19
20. September
Alisa Hamm
Eugenia Hamm geb. Geibel und
Paul Hamm, Großgartacher
Straße 208/3
24. September
Jonah Benedikt Zeiser
Agnes-Maria Elisabeth Zeiser
geb. Schilling und Christian
Alexander Zeiser, Pfühlstr. 76
Mit Unterstützung von zwei Eisbären vor den Standesbeamten
traten am 24. Oktober die beiden Heilbronner Klaus Kulikow
(49) und seine Braut Gitti Kulikow geb. Schumacher (48). Die
Begleiterinnen Regina Ivenz (l.)
und Nadine Gatscher gehören
wie das Brautpaar zu einer Faschingsgruppe, die den Eisbä-
ren-Look favorisiert. Ebenfalls
zur Gruppe gehört der Besitzer
des ehemaligen Feuerwehrwagens. (bra/Foto Brand)
26. September
Ben Luca Mugele
Linda Mugele geb. Nägele
und Sebastian Mugele,
Heidelberger Straße 44
Manuel Blümke
Kathrin Blümke geb. Metzger
und Michael Robert Blümke,
Gellertstraße 118
Sabrina Jones und Matthias
Klein, Frundsbergstraße 219
Lena Sofia Sabine Burtz
Bianca Monika Burtz geb. Röhm
und Holger Burtz, Kreuzaeckerstraße 10
8. Oktober
Ecrin Eda Kahriman
Menduha Bayir-Kahriman geb.
Bayir und Selçuk Kahriman,
Wartbergstraße 8
28. September
Mila Christina Pruski
Christina Sandra Pruski geb.
Heck und Tobias Gabriel Pruski,
Felsenstraße 62
Rayen Hamdia
Imen Brayek und Atef Hamdia,
Christophstraße 59
29. September
Maurice-Aurelius Simon
Heyle Simon geb. Motor
und Markus Simon,
Solothurner Straße 7
Alina Günden
´lpek Günden,
Innsbruckerstraße 31/1
1. Oktober
Vanessa Katharina Löfflath
Alexandra Sonja Jutta Löfflath,
Hofwiesenstraße 49
„Angela ist die Liebe meines Lebens“,
sagte Bräutigam Sven Moritzen
(33) am 23. Oktober über seine
frisch angetraute Ehefrau Angela Moritzen geb. Lenz (29).
Gefeiert wurde im engen Kreise
der Familie in einem Heilbron-
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 7
ner Lokal. Für die große kirchliche Trauung mit Familie,
Freunden und Bekannten
möchte sich das Brautpaar aber
noch ein wenig Zeit lassen. (sip/
Foto: Ipseiz)
3. Oktober
Liara Wach
Julia Wach geb. Resch und
Daniel Wach, Leintalstraße 6
6. Oktober
Nick Wendt
Denise Heimrath geb. Dürr
und Thomas Gerhard Wendt,
Im Haselter 237
9. Oktober
Üveys Mahmud Said Kaya
Fatma Kaya geb. Dursun
und Thmet Kaya,
Ludwigsburger Straße 70
Julius Ay
Angelika Ay geb.
Aschenbrenner und Özhan Ay,
Badener Straße 10
10. Oktober
Muhammed Emin Has¸imi
Zemrete Has¸imi geb. S¸engül
und Nizamettin Has¸imi,
Klingenberger Straße 17
Nadine Sabrina Böhm geb.
Niethammer und Tobias
Zwickl, Wormser Straße 10
20. September
Lisa Kaiser und Michael
Barnikel, Speyerer Straße 31/2
Mona Bernhardt und Christoph
Hoffmann, Große Bahngasse 8
25. September
Anna Wilk und Wolf-Dieter
Lutz, Schillerstr. 42
26. September
Kornelia Haferkorn und Andrè
Weiß, Anna-Collmer-Str. 6
Cosima Katharina Friz,
Alexanderstr. 22 und Remi
André Kern, Hauptstr. 62,
Neubrunn
Bianca Böhlen und Steffen
Schulz, Hans-Sachs-Str. 12
Eheschließungen
10. Oktober
Karolina Elz˙bieta Kuhn und
Alexander Hagen Sebastian
Rieger, Heuchelbergstr. 44/1
5. September
Daniela Friedmann und
Thomas Jakob Finken,
Jörg-Ratgeb-Platz 12
Elena Carmen Bruma˘ und
Róbert Mihály Gáll, Platz am
Bollwerksturm 1
Jennifer Marina Schneider
und Marcus Mitterer,
Andersenstraße 17/1
11. Oktober
Telli Yıldırım, Gartenstr. 130
und Kemal Tuygun, Uhlandstraße 53
12. September
Petra Lilly Tolks und
Matthias Walter Unmuth,
Königsberger Straße 11
17. Oktober
Fabian Morina, Am Bachgarten
5, Gernsbach und Shkembin
Reich, Bruchsaler Straße 22
AUS DEN STADTTEILEN
Seite 8 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
Donnerstag, 30. Oktober 2014
vor ORT
Ein gutes
Team
Sprecher der Bezirksbeiräte
Bürgeramt Biberach
Böckingen Erstmals hat Heilbronns größter Stadtteil einen
Bezirksbeirat. Zum neuen Sprecher hat das zehnköpfige Gremium bei seiner konstituierenden Sitzung Matthias Suleder
gewählt, der von der SPD als
Bezirksbeirat bestellt wurde.
Sein Stellvertreter ist das CDUMitglied Andreas Schnepf. (red)
Klingenberg Im Bezirksbeirat
Klingenberg sind die bisherigen
Sprecher auch die neuen: Wiedergewählt wurde Stefan Traub
(CDU), seine Stellvertreterin ist
erneut
Dorothea Wittgen
(SPD). (red)
Neckargartach Neuer Sprecher
des erstmals konstituierten Bezirksbeirats Neckargartach ist
Thomas Schumacher (SPD),
Stellvertreter ist Uwe Mettendorf (CDU). (red)
Frankenbach Einen Sprecherwechsel gab es in der Sitzung
des Frankenbacher Bezirksbeirats. Dem auf zehn Mitglieder
verkleinerten Gremium steht
nun Birgitt Klenk (SPD) vor. Sie
folgt auf Peter Blessing (CDU).
Klenks Stellvertreter ist künftig
Ulrich Braun (CDU). (red)
Horkheim Mit Anna-Sophie
Kübler-Müller (CDU) hat der
Horkheimer Bezirksbeirat eine
neue Sprecherin gewählt. Sie
übernimmt diese Aufgabe von
Karl Kühner (SPD), der seit dem
Tod von Gerhard Happold im
Oktober 2013 diese Funktion
kommissarisch übernommen
hatte. Kühner bleibt stellvertretender Sprecher. (red)
Erhaltungssatzung
Böckingen In der Hans-Multscher-Straße 2 und 4 sowie der
Hans-Baldung-Straße 1 ist die
Erhaltungssatzung in diesem
Teilbereich aufgehoben. Dieser
Gemeinderatsbeschluss schafft
die baurechtliche Möglichkeit,
die Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen und im Rahmen
der neuen Verkehrsführung am
Sonnenbrunnen mehr Platz für
Gehwege und Baumpflanzungen zu schaffen. (red)
Heide-Marie Wonner, Bürgeramtsleiter Martin Neubauer, Jutta Ritter, Gesamtleiterin für Kindertageseinrichtungen Cornelia Bär-Stoll, Annette Schmidt und Hariet Sutoris (v.l.) forschen mit den Kindern. Foto: Eyermann
Kinder erklären sich die Welt
Städtischer Kindergarten erhält Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“
Was passiert, wenn man Farben
mischt? Wie viel Luft passt in
eine Seifenblase? Im städtischen
Kindergarten in Kirchhausen
gehen die derzeit 33 Kinder solchen Fragen täglich auf den
Grund. Als erster städtischer
Kindergarten in Heilbronn ist
die Einrichtung als „Haus der
kleinen Forscher“ zertifiziert.
Annette Schmidt, Netzwerkkoordinatorin der Stiftung
„Haus der kleinen Forscher“,
überreichte Urkunde und Zertifikat in einer Feierstunde an
Leiterin Jutta Ritter. „Kinder
sind von sich aus neugierig. Sie
stellen Fragen und können sie
durch Experimente beantwor-
ten“, sagt Schmidt. Dabei ist jedoch nicht die wissenschaftliche Erklärung das Ziel: „Kinder
beobachten und stellen Vermutungen an. Allein dadurch lernen sie sehr viel“, weiß Ritter.
Bereits seit 2009 erforschen
die Mädchen und Jungen vor
allem naturwissenschaftliche
Phänomene, die sie in ihrem
Alltag wahrnehmen, wie zum
Beispiel, dass manche Dinge
schwimmen und andere nicht.
Platz dafür haben sie in ihrem
Experimentierzimmer, in dem
es alles gibt, was ein kleines
Forscherherz begehrt: Von
klassischen weißen Laborkitteln über Pipetten bis hin zu al-
Neue Mensa feierlich eingeweiht
70 Prozent der Horkheimer Grundschüler nutzen die Ganztagesschule
Leuchtende Farben, ein flexibles Raumkonzept und großflächige Glasfronten, die den Blick
auf den Pausenhof mit den großen Kastanien freigeben: So
präsentierte sich am Montag
voriger Woche der neu errichtete Mensa-Anbau der Grund-
schule Horkheim bei der Einweihungsfeier.
Anstelle eines Schlüssels
brachte Hochbauamtsleiter Johannes Straub einen riesigen
Kochlöffel mit, den er zusammen mit Oberbürgermeister
Harry Mergel und Bürgermeis-
Straßenbenennungen
Neckargartach Für die Straßen
im Neckargartacher Baugebiet
Bernhäusle hat der Gemeinderat
jetzt vier neue Namen benannt:
Die Leonhard-Frank-Straße und
Hermann-Löns-Straße verbindet nun die „Jakob-Saame-Straße“. Nördlich verläuft parallel
die
„Friedrich-von-SchaalStraße“, von der die bis dorthin
verlängerte „Länderlesstraße“
abgeht, die wiederum die Straße
„Bernhäusle“ erschließt. (red)
lerlei Forschungsmaterial.
Mit dem Projekt „Luft“ bewarb sich der Kindergarten für
die Zertifizierung - und hatte Erfolg. „Wir haben in allen Kriterien überdurchschnittlich gut
abgeschnitten“, freut sich Erzieherin Hariet Sutoris. Sie war die
erste, die eine Fortbildung der
Stiftung besuchte. Mittlerweile
sind sowohl die Kinder als auch
das Team mit viel Spaß beim Experimentieren, schließlich lernen die jungen Forscher mit allen Sinnen dazu - und die staunenden Kinderaugen sprechen
sowieso Bände. (le)
INFO: www.haus-der-kleinen-forscher.de
Die neue Mensa sorgt für gute Laune (v.l.): OB Harry Mergel, Bürgermeisterin Agnes Christner, Rektor Johannes Janositz und Hochbauamtsleiter
Johannes Straub bei der Übergabe eines Kochlöffels.
Foto: Brand
terin Agnes Christner an Schulleiter Johannes Janositz und die
Kinder vom Schulchor „Schozachfrösche“ übergab.
Dass die neue Mensa ein weiterer großer Schritt in der Weiterentwicklung der Ganztagesschule in Heilbronn sei, betonte
OB Mergel: „Insgesamt nutzt
die Hälfte aller Heilbronner
Schüler ein Ganztagesangebot.“ Die rund 2,3 Millionen
Euro Baukosten seien in Horkheim gut angelegt: „Die hohen
Anmeldezahlen von heute 90
Schülerinnen und Schüler - das
sind 70 Prozent - zeigen, wie erfolgreich das Modell ist.“
Schulleiter Janositz dankte allen Beteiligten für die vielfältig
nutzbare Mensa: „Damit erhalten wir ein bisher fehlendes Puzzleteil zur Optimierung der Horkheimer Ganztagesschule.“ (bra)
Eine gute Zusammenarbeit ist
das A und O für Barbara Ritter.
Schließlich sieht die Bürgeramtsleiterin in Biberach täglich, dass es nur dann reibungslos läuft, wenn jeder seinen Teil
dazu beiträgt.
1979 begann sie ihre Laufbahn bei der Stadt Heilbronn.
Nach ihrer Ausbildung zur Beamtin im mittleren Dienst war
sie in verschiedenen Bereichen
tätig. Besonders in Erinnerung
ist ihr die Zeit im städtischen
Theater geblieben. „Das Schauspiel, die Musik und die Künstler haben mich sehr fasziniert“,
erzählt die 51-Jährige.
Seit 2006 leitet sie das Bürgeramt am Ratsplatz 3. Mit ihren Kolleginnen Claudia Koch
und Rita Romag hat Ritter auch
schon im Zentralen Bürgeramt
zusammengearbeitet:
„Ich
schätze mein jetziges Team
sehr. Die Zusammenarbeit
funktioniert
hervorragend“,
sagt die Leiterin. Auch der Hallenhausmeister Hubert Piontek
gehört zum Team.
Zuständig ist Ritter für alle
Aufgaben, die in der Geschäftsstelle des Bezirksbeirats anfallen. Darüber hinaus kümmert
sie sich um Rentenangelegenheiten, um die Vermietung der
Böllingertalhalle und übernimmt die Redaktion der Biberacher Nachrichten. Außerdem
vertritt sie den Bezirksbeiratssprecher bei Jubilarsbesuchen.
Seit 2007 ist sie auch Standesbeamtin und verheiratet nicht
nur Paare in Biberach: „Im
Wechsel mit meinen Kirchhausener und Frankenbacher Kollegen traue ich samstags auch
in Kirchhausen.“
Die gebürtige Klingenbergerin wohnt seit fünf Jahren im
Stadtteil Biberach. In ihrer Freizeit liest sie gerne Literatur von
Antoine de Saint-Exupéry und
Erich Fried. (le)
Barbara Ritter leitet das Bürgeramt in Biberach. Foto: Eyermann
KULTUR & FREIZEIT
Donnerstag, 30. Oktober 2014
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 9
terminPLANER
Theater Heilbronn
DER GEIZIGE
Komödie von Molière.
30. Oktober, 2. und 12. November, 19.30 Uhr, Großes Haus.
AUSSER KONTROLLE
Komödie von Ray Cooney.
Freitag, 31. Oktober, 20 Uhr,
Komödienhaus.
DIE KUH ROSMARIE
Kinderstück von Andri Beyeler.
3. und 4. November, 11 Uhr,
Boxx.
Essig oder Schokolade? Die „Essigbar“ bietet den jungen Besuchern der Mitmach-Ausstellung „Iss was?!“ im
Museum im Deutschhof neue Duft- und Geschmackserlebnisse.
Foto: Klaus Seibold, Heilbronn
Zum Entdecken und Schmecken
Die Mitmach-Ausstellung „Iss was?!“ entführt Besucher in die Welt der Ernährung
Mit der Mitmach-Ausstellung
„Iss was?!“ im Museum im
Deutschhof können sich Kinder
ab fünf Jahren noch bis 1. Februar 2015 mit allen Sinnen
dem Thema Ernährung nähern.
Ergänzt ist die Schau des
Kinder- und Jugendmuseums
München um einen eigens entwickelten Heilbronner Ausstellungsteil. „Hier steht die lokale
Ernährungsgeschichte mit originalen Schaustücken im Mittelpunkt“, erklärt Projektleiterin Birgit Hummler. So bieten
ein riesiger Zuckerwürfel oder
die „Essigbar“ Duft- und Geschmackserlebnisse, eine historische Küchen-Ecke lädt zu einer Zeitreise ein. Zudem können in der Ausstellungsküche
unter dem Motto „mitmachen
und (aus)probieren“ kleine Gerichte zubereitet werden.
Hierzu passt die nächste Mitmach-Aktion für Groß und
Klein am Sonntag, 2. November, 14 bis 16.30 Uhr: Die Experten Christoph Schulz und
Sabine Schönfeld zeigen, wie
Apfelsaft aus Äpfeln von städtischen Streuobstwiesen selbst
gemacht wird. Anmeldung unter Telefon 07131/56-4542. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Erwachsene sollten sich
Dienstag, 11. November, 18 bis
21.45 Uhr, im Kalender vormerken. In Kooperation mit der
VHS stehen ein Workshop und
ein Museumsbesuch zum Thema „Leckere Vorräte selbst herstellen“ an. Anmeldung unter
Telefon 07131/9965-0, Gebühr
29,50 Euro. (bra)
INFO: Weitere Infos zum Begleitprogramm gibt es unter
www.museen-heilbronn.de.
mitGERÄTSELT
Chorfest zum Mitsingen
„Peterchens
Mondfahrt“
Samstag, 8. November - 15 Stunden Gesang
Zweimal zwei Karten
Ein Märchen für junge Theaterfans feiert am Sonntag, 9.
November, 15 Uhr, im Großen Haus Premiere: Peterchens Mondfahrt.
Wie heißt der Maikäfer,
der im Stück sein verlorenes
sechstes Beinchen sucht?
Wer die richtige Antwort
kennt, kann zwei von vier
Karten für die Premierevorstellung gewinnen.
Einsendeschluss ist Dienstag, 4. November: Pressestelle, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, E-Mail: pressestelle@stadt-heilbronn.de, Fax
07131/56-3169.
Jeweils zwei Karten für das
Kommunale Kino gewannen
Oliver Wolff und Gisela Körner beim letzten Rätsel. Der
Schauspieler Tom Hardy verkörpert die Hauptfigur im
Film „No Turning Back. (le)
Gemeinsames Singen tut der
Seele gut - und wirkt sich sogar
positiv auf die Gesundheit aus.
Wer sich von den (Neben-)Wirkungen des Singens überzeugen möchte, kann dies am
Samstag, 8. November, 9 bis 24
Uhr, in der Aula auf dem Bildungscampus Heilbronn tun.
Der Schwäbische
Chorverband veranstaltet in Kooperation mit dem Chorverband Heilbronn und weiteren Partnern ein Stimmfest,
zu dem Groß und Klein zum Zuhören und Singen
eingeladen sind.
Das gesamte Liederbuch „stimmband“ mit 245
Stücken wird durchgesungen.
Dabei steht das Publikum im
Mittelpunkt, denn es wird nicht
auf der Bühne musiziert, sondern im Saal. Moderatoren animieren das Publikum zum Mitsingen. Ziel ist es, möglichst
viele Singfreudige zu begeis-
tern und Variationen zu singen:
einstimmig, mehrstimmig, a
capella oder mit Begleitung.
In dem Lieder- und Songbuch „stimmband“ findet sich
jede Generation wieder. Popund Rocksongs, Schlager,
Volkslieder, Evergreens, deutsche und internationale Interpreten von ABBA bis zu Village
People.
Chöre, die mitwirken - ob als Karaokeoder Ansingchor erhalten die Liederbücher kostenlos.
Singen können
Interessierte wann
und solange sie
wollen. Die Eintrittskarten gelten den ganzen Tag. (red/ Logo:
Stefanie Clemen)
INFO: Karten für Einzelpersonen kosten sieben Euro, Familienkarten zehn Euro / 15
Euro (inkl. Liederbuch), Kinder
drei Euro (ohne Liederbuch);
www.singen-und-stimme.de.
DER KLEINE HORRORLADEN
Musical von Alan Menken und
Howard Ashman.
4. und 7. November, 19.30 Uhr,
Großes Haus.
DAS HERZ EINES BOXERS
Schauspiel von Lutz Hübner.
5. und 6. November, 11 Uhr,
Boxx.
AUTOR IM GESPRÄCH
Koproduktion mit der Stadtbibliothek und dem SWR-Studio.
Donnerstag, 6. November,
20 Uhr, Boxx.
MADAME BOVARY
Schauspiel
nach Gustave Flaubert.
Samstag, 8. November,
19.30 Uhr, Großes Haus.
LISA FRITZ
Mut - vom Hasen zum Löwen.
Samstag, 8. November, 20 Uhr,
Komödienhaus
KLINK & BEBELAAR
Gegen den Zeitgeist.
Sonntag, 9. November, 20 Uhr,
Komödienhaus.
TORTUGA
Piratengeschichten
von Paul Steinmann.
Mittwoch, 10. November,
19.30 Uhr, Boxx.
THEATERFÜHRUNG
Blick hinter die Kulissen.
Montag, 3. November, 18 Uhr,
Großes Haus. Anmeldung unter
07131/56-3001.
Städtische Museen
ISS WAS?!
Mitmach-Ausstellung für Kinder
ab fünf Jahren.
Bis 1. Februar 2015,
Museum im Deutschhof.
HERMANN HESSE
„Mit Feder und Farbe“,
Ausstellung.
Bis 11. Januar 2015,
Kunsthalle Vogelmann.
TRAFFICLIGHTS
Lichtwelt am Willy-Brandt-Platz
von Sebastian Hempel.
Bis 17. November,
Willy-Brandt-Platz.
HALLOWEEN-PARTY
Für Groß und Klein.
Mit vielen Mitmach-Aktionen.
Freitag, 31. Oktober, 18 bis
21 Uhr, Museum im Deutschhof.
Stadtarchiv
ERINNERUNGEN AUS...
...großer Zeit.
Heilbronner im Ersten Weltkrieg.
Vortrag von Peter Wanner.
Donnerstag, 13. November,
19 Uhr, Otto Rettenmaier Haus /
Haus der Stadtgeschichte.
Stadtbibliothek
AUTORIN IM GESPRÄCH
Sibylle Lewitscharoff. Koproduktion mit dem Theater und
dem SWR-Studio.
Donnerstag, 6. November,
20 Uhr, Theater Boxx.
experimenta
POWER PLAY
„Mit Energie voran.“ Was ist
Energie? Wo kommt sie her?
Sonderausstellung zum
Robert-Mayer-Jubiläumsjahr.
Bis 6. Januar, experimenta.
Dies & Das
STADTFÜHRUNG...
... zur Marktzeit. Offene Führung.
Jeden Samstag, 11.30 Uhr,
Tourist-Info.
WINTERCAFÉ - WINTERBLUMEN
Einstimmung auf die Adventszeit durch winterliche Floristik.
15. und 16. November,
13 bis 16.30 Uhr, Botanischer
Obstgarten Heilbronn.
MICHEL PETRUCCIANI - ...
... Leben gegen die Zeit.
Kommunales Kino.
Dienstag, 4. November,
20.15 Uhr, ebene 3 im K3.
Am Freitag, 31. Oktober, 20.30 Uhr, ist das Kabarett GAUwahnen als
Bundesgartenzwerge im K3 ebene 3 zu sehen.
Foto: GAUwahnen
Seite 10 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
SERVICE & TIPPS
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Reizvolle Impressionen
Verkaufsstart für den Heilbronn Kalender 2015
Das Juli-Bild des neuen Heilbronn Kalenders 2015 zeigt Käthchen Theresa Drauz im Erker des Käthchenhauses,
im Hintergrund ist das blumengeschmückte Rathaus gut zu erkennen.
Foto: Roland Schweizer
Der Heilbronn Kalender 2015,
herausgegeben vom Verkehrsverein Heilbronn e.V., ist ab sofort im Handel erhältlich.
„Die limitierte Auflage des
Heilbronn Kalenders eignet
sich wieder ideal als Weihnachtsgeschenk, sei es für Geschäftspartner, Freunde, Bekannte oder Verwandte“, unterstreicht Bernhard Winkler,
Geschäftsführer des Verkehrsvereins.
Der Fotokalender zeigt wieder 13 reizvolle Impressionen
von Heilbronn. Der erfahrene
Fotograf Roland Schweizer hat
erneut sehenswerte Stadtan-
sichten porträtiert.
Gezeigt werden beispielsweise eine Detailansicht eines
Wasserspeiers am Kiliansturm,
die Lichtinstallation an der Rathausfassade im Robert-MayerJahr 2014, oder das Käthchen
im Käthchenhauserker. Der Bilderbogen mit erstmals veröffentlichten Aufnahmen zeigt
einen repräsentativen Querschnitt von Heilbronner Stadtansichten und Festen. (red)
INFO: Der Fotokalender ist
für 9,50 Euro im Buch- und
Schreibwarenhandel und in der
Tourist-Info, Kaiserstraße 17,
erhältlich.
Besondere Regeln für Allerheiligen
Licht-Check am Fahrrad
Ordnungsamt weist auf Schutz der „stillen Feiertage“ hin - Blumenverkauf
Mit mehr Sicherheit durch die dunkle Jahreszeit
Zum Schutz der so genannten
„stillen Feiertage“ im November und Dezember weist das
Ordnungsamt auf die besonderen gesetzlichen Regelungen
hin, die zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften zum
Schutz der Sonn- und Feiertage
sowie auf Grundlage des Landesglücksspielgesetzes gelten.
So sind an Allerheiligen am
Samstag, 1. November, öffentliche Tanzunterhaltungen von
3 bis 24 Uhr sowie Tanzunterhaltungen von Vereinen und
geschlossenen Gesellschaften
in Wirtschaftsräumen von 3 bis
24 Uhr verboten. Nicht erlaubt
ist zudem der Betrieb von Spielhallen und Geldspielgeräten in
Gaststätten.
Generell verboten sind an
Sonn-und Feiertagen öffentlich bemerkbare Arbeiten, die
die Ruhe des Tages beeinträchtigen könnten, Treibjagden,
Handlungen in der Nähe von
Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden,
die geeignet sind, den Gottesdienst zu stören. Ein besonderer
Schutz kommt darüber hinaus
den Hauptgottesdienstzeiten
zu. Verboten sind außerdem öf-
fentliche Tanzunterhaltungen
von 3 bis 11 Uhr.
Sechs Stunden
Blumenverkauf
Jedoch dürfen Verkaufsstellen,
in denen in erheblichem Umfang Blumen angeboten werden, an Allerheiligen sechs
Stunden geöffnet haben.
Bei den Öffnungszeiten müssen die Inhaber die Zeit des
Hauptgottesdienstes beachten
und einen Hinweis auf die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen gut sichtbar an der Verkaufsstelle anbringen. (red)
abfallAKTUELL
„Gib ACHT in der Nacht!“ mit diesem Reim wirbt die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen für
eine ausreichende Fahrradbeleuchtung.
Denn genau an acht Stellen
des Fahrrades sollten sich
Leuchtstellen befinden. Dazu
gehören zunächst der Frontscheinwerfer (1), für den sowohl ein Dynamo als auch
batteriebetriebene Leuchten
zulässig sind. Hinzu sollte ein
weißer Frontreflektor (2)
kommen, wichtig sind weiterhin je ein Reflektor (3 und 4)
am Vorder- und Hinterrad.
Reflektoren sollten auch an
jedem Pedal (5 und 6) angebracht sein und nach vorne
und hinten wirken. Hinzu
kommt ein rotes Rücklicht (7)
mit eingebautem Reflektor,
sinnvoll ist zudem ein roter
Rückstrahler (8) mit Standlichtfunktion. (red)
INFO: Bei einem Unfall ohne
ausreichende Beleuchtung im
Dunkeln droht ein Bußgeld in
Höhe von 20 bis 35 Euro. Blinkendes Licht ist unzulässig
und kann ebenfalls mit einem
Bußgeld geahndet werden.
Amtliche Bekanntmachungen – Amtsblatt Heilbronn Nr. 22
Grund- und Gewerbesteuer werden fällig
Baum- und Strauchschnitt
Am Montag, 3. November, beginnt in der Stadt Heilbronn die
Herbst-Sammlung von gebündeltem Baum- und Strauchschnitt. Bei diesen Bündelsammlungen können auch spezielle städtische Grünabfallsäcke zur Abholung bereitgestellt
werden. Diese Grünabfallsäcke,
die vor allem zur Laub-Entsorgung gedacht sind, können für
einen Euro pro Stück in jedem
Bürgeramt erworben werden.
Bei den Sammlungen werden
nur gebündelter Baum- und
Strauchschnitt mit bis zu zwei
Kubikmetern pro Anfallstelle
sowie städtische Grünabfallsäcke mitgenommen. Nicht gebündelte Grünabfälle und
Grünabfälle in anderen Säcken
oder Verpackungen werden bei
den Sammlungen nicht mitgenommen. Beim Bündeln des
Baum- und Strauchschnitts ist
zu beachten, dass weder Kunststoffschnur noch Metalldraht
verwendet wird, sondern kompostierbare Schnüre. Die einzelnen Äste dürfen einen
Durchmesser von 15 Zentimeter und eine Länge von 1,50 Meter nicht überschreiten. Der gebündelte Baum- und Strauchschnitt bzw. die städtischen
Grünabfallsäcke müssen am
Abholtag ab 7 Uhr gut sichtbar
am Straßenrand bereitliegen.
Bündelsammlungen:
• 74074 Heilbronn:
Montag, 3. November
• 74072 Heilbronn:
Dienstag, 4. November
• 74076 Heilbronn:
Mittwoch, 5. November
• Sontheim:
Donnerstag, 6. November
• Biberach:
Freitag, 7. November
• Kirchhausen:
Freitag, 7. November
• Böckingen:
Montag, 10. November
• Horkheim:
Dienstag, 11. November
• Klingenberg:
Dienstag, 11. November
• Frankenbach:
Mittwoch, 12. November
• Neckargartach:
Donnerstag, 13. November
Altpapiersammlung
Die Stadtkasse teilt mit, dass bei der
Grund- und Gewerbesteuer auf
15.11.2014 die Vorauszahlungsraten
für das IV.VIERTELJAHR 2014 fällig
werden.
Die Vorauszahlungsraten ergeben
sich jeweils aus dem letzten Steuerbescheid. Es wird um termingerechte Bezahlung gebeten, da im Verzugsfalle
Säumniszuschläge angesetzt und bei
der Mahnung Mahngebühren erhoben werden müssen.
Die Stadtkasse nimmt keine Barzahlungen entgegen. Einzahlungen für
die Stadtkasse können bei allen Banken und Sparkassen auf unser Konto
859, BLZ 620 500 00 (IBAN: DE51
Am Samstag, 8. November, findet in Böckingen eine Bündelsammlung für Altpapier statt.
Sammler ist der Posaunenchor
Böckingen. Gesammelt werden
Kartonage, Zeitungen und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine
Kunststofftüten
verwenden.
Die Bündel müssen ab 8 Uhr am
Straßenrand bereitliegen. (red)
Für Herrn Pawel Sowa,
zuletzt wohnhaft: Franz-RennerStraße 2-4, 74072 Heilbronn
wurde eine Entscheidung des Amtes
für Familie, Jugend und Senioren der
Stadt Heilbronn getroffen.
Da der derzeitige Aufenthaltsort des
Obengenannten nicht bekannt ist, erfolgt hiermit die öffentliche Zustellung gemäß § 11 Landesverwaltungszustellungsgesetz.
6205 0000 0000 0008 59; BIC: HEISDE66XXX) geleistet werden, dabei ist
unbedingt das Buchungszeichen anzugeben.
Bei denjenigen Steuerpflichtigen, die
sich am Lastschriftverfahren beteiligen, werden die fälligen Beträge unter
Angabe
der
Gläubiger-ID
DE15SHN00000055571, sowie der jeweiligen Mandatsreferenz, zum
15.11.2014 von ihrem Bankkonto
eingezogen. Bitte beachten Sie, dass
Änderungsmitteilungen für das Lastschriftverfahren den 15.11.2014 betreffend nur noch bis zum 07.11.2014
entgegengenommen werden können.
Stadt Heilbronn, Stadtkasse
Öffentliche Zustellung
Der Bescheid kann innerhalb von zwei
Wochen, vom Tage der Bekanntmachung an, beim Amt für Familie, Jugend und Senioren, Gymnasiumstr.
44, 74072 Heilbronn, Frau Burger,
Zimmer 313 während der Dienstzeiten eingesehen werden.
Stadt Heilbronn
Amt für Familie,
Jugend und Senioren
Donnerstag, 30. Oktober 2014
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung
nach § 58c des Soldatengesetzes für den Jahrgang 1998
Durch das Gesetz zur Änderung
wehrrechtlicher Vorschriften 2011
(Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 WehrÄndG 2011) wurde die allgemeine Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ausgesetzt und stattdessen der freiwillige
Wehrdienst für Männer und Frauen
fortentwickelt. Auf der Grundlage
von § 58c des Soldatengesetzes übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement
der Bundeswehr zum Zwecke der
Übersendung von Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften jährlich bis zum 31. März Familienname, Vornamen und die gegenwärtige Anschrift von deutschen
Staatsangehörigen, die im nächsten
Jahr volljährig werden.
Die nächste Datenübermittlung zum
31.03.2015 betrifft den Geburtsjahrgang 1998. Die Betroffenen können
der Datenübermittlung nach § 18 Abs.
7 des Melderechtsrahmengesetzes widersprechen. Der Widerspruch ist möglichst schriftlich - bei der Stadtverwaltung Heilbronn, Marktplatz 7,
74072 Heilbronn, einzulegen. Er kann
aber auch persönlich zu den üblichen
Sprechzeiten bei allen Bürgerämtern
vorgebracht werden:
Bürgeramt Biberach,
Am Ratsplatz 3, 74078 Heilbronn,
Fax-Nr. 07066/911 9929
Bürgeramt Böckingen,
Grünewaldstr. 15, 74080 Heilbronn,
Fax-Nr. 56-3666
Bürgeramt Frankenbach,
Speyerer Str. 13, 74078 Heilbronn,
Fax-Nr. 6 45 46 -29
Bürgeramt Horkheim,
Schleusenstr. 18, 74081 Heilbronn,
Fax-Nr. 25 34 47
Bürgeramt Kirchhausen,
Schlossplatz 2, 74078 Heilbronn,
Fax-Nr. 07066/1448
Verwaltungssprechstunde in Klingenberg, Theodor-Heuss-Str. 113,
74081 Heilbronn: mittwochs von 9.00
- 12.00 Uhr
Bürgeramt Neckargartach,
Mittelstr. 3, 74078 Heilbronn,
Fax-Nr. 28 511-20
Bürgeramt Sontheim,
Hauptstr. 7, 74081 Heilbronn,
Fax-Nr. 58 915-20
Zentrales Bürgeramt, Rathaus, Eingang Lohtorstraße, 74072 Heilbronn,
Fax-Nr. 56-3678.
Stadt Heilbronn, Bürgeramt
Öffentliche Bekanntmachung
Unterrichtung über durchgeführte Abmarkungsarbeiten
Das Vermessungs- u. Katasteramt der
Stadt Heilbronn hat die Abmarkung
der ausgesetzten Grenzpunkte im
Umlegungsgebiet „ Wittumäcker“ Gemarkung Kirchhausen nachgeholt.
Die Arbeiten wurden zwischen dem 6.
August und dem 9. Oktober 2014
durchgeführt.
Rechtsgrundlage für die Abmar-
kungsarbeiten ist das Vermessungsgesetz von Baden - Württemberg.
Betroffen sind folgende Flurstücke
der Gemarkung Kirchhausen:
3130/6,3214/1,3215,3215/1
11105 bis 11164
11166,11168,11169,
11171 bis 11178
Das Vermessungs- u. Katasteramt der
Stadt Heilbronn erteilt unter Telefon
07131/56-2702, Herr Heinrich,
gerne weitere Auskünfte.
Heilbronn, den 13.10.2014
Stadt Heilbronn
Vermessungs- u. Katasteramt
gez. Schmitt
Amtsleiter
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
STADTKÄMMEREI
Vergnügungssteuer
Seit 01.01.2012 ist die Satzung über die
Erhebung einer Vergnügungssteuer in
Heilbronn vom 15.12.2009 in der Fassung der Änderungssatzung vom
22.12.2011 in Kraft.
Der Vergnügungssteuer unterliegt
- die Aufstellung von Spiel-, Geschicklichkeits-, Unterhaltungsund ähnlichen dem Vergnügen dienende Geräte mit und ohne Gewinnmöglichkeit an allen der Öffentlichkeit zugänglichen Orten,
- die Aufstellung von Geräten und
Kabinen zur Vorführung von Sexund Porno-Filmen/-Videos an allen
der Öffentlichkeit zugänglichen Orten,
- das Veranstalten von Sexdarbietungen (Live-Auftritte) in Nachtlokalen, Bars und ähnlichen Betrieben
sowie die Unterhaltung der Gäste
mit Tanz- und Tischdamen.
Die Stadt Heilbronn erhebt ab
01.01.2010 die Vergnügungssteuer für
die im Stadtgebiet aufgestellten Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit nach
dem Einspielergebnis. Als Einspielergebnis gilt die elektronisch gezählte
Nettokasse (elektronisch gezählte Kasse zuzüglich Röhrenentnahmen, abzüglich Röhrenauffüllungen, Falschgeld, Fehlgeld und gesetzlicher Umsatzsteuer).
Die Vergnügungssteuer beträgt seit
01.01.2012 je Kalendermonat, unabhängig von der Dauer der Aufstellung,
des Betriebes oder der Veranstaltung:
- bei einem Gerät mit Gewinnmöglichkeit außerhalb von Spielhallen
17 % des Einspielergebnisses, jedoch mindestens 45,00 EUR,
- bei einer Aufstellung eines Gerätes
mit Gewinnmöglichkeit in Spielhallen 17 % des Einspielergebnisses, jedoch mindestens 100,00 EUR,
- je Gerät ohne Gewinnmöglichkeit
45,00 EUR, bei einer Aufstellung in
Spielhallen 100,00 EUR,
- je Gewaltspielgerät 400,00 EUR,
- je Gerät oder Kabine zur Vorführung von Sex- und Porno-Filmen/Videos 100,00 EUR,
- je m² Wirtschaftsfläche 4,00 EUR
bei Veranstaltungen von Sexdarbietungen
(Live-Auftritte)
in
Nachtlokalen, Bars und ähnlichen
Betrieben sowie bei Unterhaltung
der Gäste mit Tanz- und Tischdamen.
Anzeigepflicht des Aufstellers, Eigentümers bzw. Pächters der Räume, Steuerschuldner, Haftender
Jede Aufstellung und jede Außerbetriebnahme eines der v. g. Geräte und
Kabinen ist vom Aufsteller innerhalb
einer Woche der Stadt Heilbronn
schriftlich anzuzeigen. Das Veranstalten von Sexdarbietungen und die Unterhaltung der Gäste durch Tanz- und
Tischdamen sowie die Einstellung dieser Darbietungen und Unterhaltungen
ist vom Unternehmer der Veranstaltung bzw. vom Lokalbetreiber ebenfalls innerhalb einer Woche anzuzeigen.
Neben dem Aufsteller der Geräte und
Kabinen, neben dem Unternehmer der
Veranstaltung und neben dem Betreiber des Lokals ist der Eigentümer der
Aufstellungsräume bzw. der Eigentümer der für den steuerpflichtigen Vorgang benutzten Räume anzeigepflichtig, bei Verpachtung jedoch der Pächter. Dieser Personenkreis ist verpflichtet sich zu vergewissern, dass der Aufsteller, der Unternehmer bzw. der Lokalbetreiber seiner Anzeigepflicht
nachkommt. Im Zweifelsfalle hat er die
erforderlichen Angaben zu machen.
Steuerschuldner ist der Aufsteller, der
Unternehmer bzw. der Lokalbetreiber.
Gegebenenfalls wird die Frage der
Steuerpflicht durch eine Nachschau an
Ort und Stelle geklärt. Neben dem Steuerschuldner haftet, wer seiner Anzeigepflicht nicht nachgekommen ist.
Steuererklärung für Spielgeräte mit
Gewinnmöglichkeit
Für die Besteuerung der Spielgeräte mit
Gewinnmöglichkeit ist der Stadt Heilbronn bis zum 15. Tag nach Ablauf des
Kalendermonats das Einspielergebnis
anhand eines amtlich vorgeschriebe-
nen Vordrucks, getrennt nach Spielgeräten, schriftlich mitzuteilen (Steuererklärung). Als Auslesetag ist der Tag der
letzten Leerung im Kalendermonat zugrunde zu legen. Für den Folgemonat
ist lückenlos (Tag und Uhrzeit des Ausdrucks) an den Auslesetag des Vormonats anzuschließen. Sofern bei einem
Gerät in dem betreffenden Monat nicht
nur eine Auslesung/Abrechnung erfolgt ist, müssen für alle erfolgten Auslesungen die entsprechenden Angaben
gemacht werden. Die Ergebnisse dieser
verschiedenen Auslesungen werden
dann zusammengefasst. Endet die
Steuerpflicht im Laufe des Kalendermonats, ist der letzte Tag des Betriebes
des Gerätes als Auslesetag der elektronisch gezählten Kasse zugrunde zu legen. Die Eintragungen sind getrennt
nach Aufstellungsorten und anschließend aufsteigend nach Zulassungsnummern der Geräte vorzunehmen.
Der Steuererklärung sind auf Anforderung entsprechend sortiert alle Zählwerksausdrucke für den Abrechnungszeitraum beizufügen. Bei nicht oder
nicht vollständig abgegebenen Erklärungen bzw. wenn keine Auslesung/
Abrechnung durchgeführt wurde, wird
die Höhe der Einspielergebnisse geschätzt. Wer seiner Anzeige- oder Erklärungspflicht nicht nachkommt oder
unrichtige oder unvollständige Angaben macht, handelt ordnungswidrig.
Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer
Geldbuße bis zu 10.000,-- EUR geahndet werden.
In Zweifelsfällen bzw. bei Fragen bitten
wir, sich mit der Stadtkämmerei Tel.:
56 2743, Rathaus, Zimmer 374 in Verbindung zu setzen.
Die Aufstellungsräume von Geräten
und Kabinen, sowie die Nachtlokale,
Bars und die ähnlichen Betriebe bzw.
die Veranstaltungs- und Unterhaltungsräume können während den Öffnungszeiten zur Feststellung und
Überprüfung von Steuertatbeständen
betreten und Geschäftsunterlagen eingesehen werden.
Stadt Heilbronn, Stadtkämmerei
Amtsblatt Heilbronn Nr. 22 | Seite 11
1. NACHTRAGSHAUSHALTSSATZUNG 2014
des Zweckverbandes „Hochwasserschutz Leintal“
Aufgrund von § 7 Abs. 2 Ziff. 5 der Verbandssatzung des Zweckverbandes Hochwasserschutz Leintal in Verbindung mit dem Gesetz über die Kommunale Zusammenarbeit mit §§ 79 ff. der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg i.d.F. vom
24. Juli 2000 (Ges.Bl. S. 582, ber. S. 698) hat die Verbandsversammlung am
24.09.2014 folgende 1. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2014 beschlossen.
§1
Der Haushaltsplan wird wie folgt geändert:
1. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes
erhöhen sich je um 24.200 Euro auf
149.500 Euro
die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes
vermindern sich je um 2.269.000 Euro auf
1.623.000 Euro
2. der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen
(Kreditermächtigung) ändert sich nicht:
0 Euro
3. der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen
vermindert sich um 3.200.000 Euro auf
2.750.000 Euro
§2
Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird auf
800.000 Euro
(wie bisher) festgesetzt.
§3
1. Die festgesetzte Betriebskostenumlage in Höhe von
123.200 Euro
erhöht sich um 24.200 Euro auf
147.400 Euro
2. Die Aufwendungen des Vermögenshaushalts werden über eine Investitionsumlage gem. § 14 Abs. 3 der Verbandssatzung finanziert. Diese beläuft sich auf insgesamt 567.610 Euro, wovon der Landkreis anteilig 73.335 Euro übernimmt. Somit haben die einzelnen Verbandsmitglieder folgende Umlagebeträge zu entrichten:
Stadt Heilbronn 35,4 v.H.
200.933,94 Euro
Stadt Eppingen 2,3 v.H.
(Zuschuss LK: 2.611,01 Euro) 13.055,03 Euro
Gemeinde Leingarten 24,8 v.H.
(Zuschuss LK: 28.153,46 Euro) 140.767,28 Euro
Gemeinde Massenbachhausen 2,8 v.H. (Zuschuss LK: 3.178,62 Euro) 15.893,08 Euro
Stadt Schwaigern 34,7 v.H.
(Zuschuss LK: 39.392,13 Euro) 196.960,67 Euro
73.335,00 Euro 567.610,00 Euro
Nach § 14 Abs. 3 der Verbandssatzung (Neue Fassung) fordert der Verband bei Bedarf jeweils Abschlagszahlungen an.
3. Die nicht durch die Landesförderung gedeckten Aufwendungen der örtlich wirkenden Maßnahmen sind nach § 14 Abs. 4 von den Belegenheitsgemeinden zu
übernehmen. Es sind dies im Haushaltsjahr 2014:
231.840 Euro
Lokale Maßnahme Leingarten LG 3 Planung und Bau
Lokale Maßnahme Schwaigern Sc 1-7 Planung und Bau
Lokale Maßnahme Leingarten LG 2/5/7 Planung und Bau
Lokale Maßnahme Leingarten LG 1/4 Planung
Lokale Maßnahmen Neckargartach Planung und Bau
Lokale Maßnahme Niederhofen Planung und Bau
27.990 Euro
30.000 Euro
99.600 Euro
4.800 Euro
9.450 Euro
60.000 Euro
74193 Schwaigern, den 14.10.2014
Hauser
Verbandsvorsitzender
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mit Erlass vom 10. Oktober 2014 Az.:142207.-511 / 05 HWS Leintal die Gesetzmäßigkeit der 1. Nachtragshaushaltssatzung
2014 bestätigt.
Der Nachtragshaushaltsplan 2014 enthielt keine genehmigungspflichtigen Bestandteile.
Der Nachtragshaushaltsplan liegt in der Zeit von Montag, 3. November 2014 bis
Dienstag, 11. November 2014 -je einschließlich- während der üblichen Dienststunden im Rathaus Schwaigern, Weststraße 1, Zimmer 8, öffentlich aus.
Hinweis:
Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) oder aufgrund der GemO beim Zustandekommen dieser Satzung wird nach § 4 Abs.4 GemO unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich
innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung dieser Satzung gegenüber dem Zweckverband geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen
soll, ist zu bezeichnen. Dies gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Öffentlichkeit der
Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind.
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
STADTKÄMMEREI
Vergnügungssteuer
Der Eigentümer oder Pächter von
Gaststätten, Spielhallen, Vereins- oder
ähnlichen Räumen sowie von anderen
der Öffentlichkeit zugänglichen Orten,
in deren Räumen Spiel-, Geschicklichkeits-, Unterhaltungs- und ähnliche
dem Vergnügen dienende Geräte aufgestellt sind, werden auf folgende Vorschriften der Satzung über die Erhebung einer Vergnügungssteuer in
Heilbronn vom 15.12.2009 in der Fassung der Änderungssatzung vom
22.12.2011 hingewiesen:
1. Jede Aufstellung und jede Außerbetriebnahme eines Gerätes ist innerhalb einer Woche der Stadt Heilbronn schriftlich anzuzeigen. Dabei sind das genaue Datum, der Ort
der Aufstellung mit Anschrift, die
Art und Anzahl der Geräte, sowie
Name und Anschrift des Aufstellers
zu melden. Bei Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit sind zusätzlich
der Gerätename und die Zulassungsnummer des Gerätes anzugeben.
2. Anzeigepflichtiger für die Geräte ist
der Aufsteller und daneben der Eigentümer bzw. Pächter des für die
Aufstellung benutzten Raums (z. B.
Gaststättenpächter).
3. Steuerschuldner der Vergnügungssteuer ist der Aufsteller (Betreiber)
des Gerätes. Der Eigentümer bzw.
Pächter des für die Aufstellung benutzten Raumes haftet bei Verletzung seiner Anzeigepflicht für die
Entrichtung der Steuer.
Auskünfte erteilt die Stadtkämmerei
Tel.: 56-2743, Rathaus, Zimmer 374.
Dort können auch Vordrucke zur Anund Abmeldung von Geräten angefordert werden.
Seite 12 | Amtsblatt Heilbronn Nr. 22
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Öffentliche Zustellungen
Für Herrn Szesztai Csaba Karoly
zuletzt wohnhaft: Charlottenstr. 33,
74074 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 2584 vom
30.09.2014 und 14.10.2014 sowie
Az.: 33.Z/ HN-B 4972 vom
30.09.2014 und 14.10.2014
Für Herrn Mehmet Emrah Aydin
zuletzt wohnhaft: Weinsberger Str.
22, 74072 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 4899 vom
06.10.2014
Für Herrn Daniel-Cosmin Smarandachescu
zuletzt wohnhaft: Oststr. 28, 74072
Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-T 5287 vom 09.10.2014
und 17.10.2014
Für Herrn Nicolae Popescu
zuletzt wohnhaft: Ellwanger Str. 32,
74076 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 5072 vom
09.10.2014 und 20.10.2014
Für Herrn Petru-Ciprian Padure
zuletzt wohnhaft: Leinbachstr. 52,
74078 Heilbronn
Az. 33 Z/ HN-T 5429 und HN-T 5619
vom 13.10.2014 und 15.10.2014 sowie Az.: 33.Z/ HN-T 5648 vom
17.10.2014 und 21.10.2014
Für Herrn Marian Stoica
zuletzt wohnhaft: Allee 23, 74072
Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-EM 9091 vom
13.10.2014 und 15.10.2014
Für Frau Kirsten Kübler
zuletzt wohnhaft: Werderstr. 154,
74074 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-D 9686 vom
14.10.2014 und 28.10.2014
Für Herrn Elvis Paraschiv
zuletzt wohnhaft: Großgartacher Str.
46, 74080 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-T 5417 vom 14.10.2014
Für Herrn Mariyan Tsvetanov
zuletzt wohnhaft: Weinsberger Str.
22, 74072 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 5074 vom
14.10.2014
Für Herrn Dinca Florin-Iulian
zuletzt wohnhaft: Theodor-HeussStr. 170, 74081 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 2213 vom
14.10.2014 und 15.10.2014
Für Herrn George-Florin Didin
zuletzt wohnhaft: Sichererstraße 55,
74076 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 5782 vom
17.10.2014 und 24.10.2014 sowie
HN-H 5783 vom 24.10.2014
Für Herrn Romulus Ciurar
zuletzt wohnhaft: Biberacher Str. 6,
74078 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-T 5644 vom 17.10.2014
Für Herrn Ciprian Nae
zuletzt wohnhaft: Großgartacher Str.
46, 74080 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-W 5686 vom
21.10.2014
wurden Entscheidungen durch das
Bürgeramt (Kfz-Zulassungsbehörde)
getroffen.
Da der derzeitige Aufenthaltsort der
Obengenannten nicht bekannt ist, erfolgt hiermit die öffentliche Zustellung nach § 11 Landesverwaltungszustellungsgesetz.
Der Bescheid kann innerhalb von zwei
Wochen, vom Tage der Bekanntmachung an, beim Bürgeramt - Kfz-Zulassungsbehörde der Stadt Heilbronn
-, Lerchenstraße 40, 74072 Heilbronn
während der Dienstzeiten eingesehen
werden. Mit der Zustellung werden
Fristen in Gang gesetzt, nach deren
Ablauf Rechtsverluste drohen können.
Stadt Heilbronn, Bürgeramt
-Kfz-Zulassungsbehörde-
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens und öffentliche Auslegung eines Bebauungsplan-Entwurfs im Rahmen eines
beschleunigten Verfahrens gemäß § 13a Baugesetzbuch (BauGB)
Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn
hat am 14.10.2014 die Aufstellung
des folgenden Bebauungsplans beschlossen und gleichzeitig dem Bebauungsplan-Entwurf zugestimmt:
Bebauungsplan 41B/4 Heilbronn-Neckargartach
zur Änderung des Bebauungsplanes
41A/3 im beschleunigten Verfahren
nach § 13a BauGB
Parkierungsanlage
Am Gesundbrunnen II
für das Flurstück 4349/1 teilw..
Maßgebend ist der Lageplan des Planungs- und Baurechtsamts vom
16.09.2014 mit seinen planungsrechtlichen Festsetzungen, örtlichen
Bauvorschriften und Hinweisen. Der
räumliche Geltungsbereich ist im Lageplan umgrenzt. Für den Bebauungsplan gelten die Begründung vom
16.09.2014 und die schalltechnische
Untersuchung des Ingenieurbüros
Heine + Jud vom 12.09.2014.
Da der Bebauungsplan der Innenent-
wicklung dient, wird er im beschleunigten Verfahren nach
§ 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4
BauGB aufgestellt.
Mit diesem Bebauungsplan sollen die
planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Parkhauses mit
maximal 500 Stellplätzen für das Klinikum am Gesundbrunnen geschaffen werden.
Der Bebauungsplan-Entwurf, die Begründung und die schalltechnische
Untersuchung liegen gemäß § 3 Absatz 2 BauGB in der Zeit
vom 17. November 2014
bis 17. Dezember 2014
bei der Stadt Heilbronn, Planungsund Baurechtsamt, Cäcilienstraße 45,
im Erdgeschoss während der Dienststunden öffentlich aus.
Während der öffentlichen Auslegungsfrist können die Planunterlagen
eingesehen, mit Vertretern des Planungs- und Baurechtsamts erörtert
und Stellungnahmen schriftlich oder
zur Niederschrift abgegeben werden.
Dabei sollen die Anschriften (Name,
Vorname und Adresse) deutlich angegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können
bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.
Die Unterlagen können während des
genannten Zeitraums auch im Internet unter www.heilbronn.de Bauen &
Wohnen, Öffentlichkeitsbeteiligung
bei Bauleitplanverfahren, abgerufen
werden.
Darüber hinaus können die Unterlagen während des genannten Zeitraums auch in den Bürgerämtern
Heilbronn-Neckargartach,
Mittelstraße 3 und Heilbronn-Böckingen,
Grünewaldstraße 15 eingesehen werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die förmliche Auslegung
i.S.d. § 3 Abs. 2 BauGB nur im Planungs- und Baurechtsamt vorgenom-
men wird.
Hinweis:
Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrollantrag) ist unzulässig, wenn mit
ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller
im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs nicht oder
verspätet geltend
gemacht wurden,
aber hätten geltend
gemacht werden
können (§ 3 Absatz
2 Satz 2 BauGB in
der Fassung der Bekanntmachung
vom 23.09.2004,
BGBl. I S. 2414, zuletzt
geändert
durch Gesetz vom
11.06.2013, BGBl. I „Kartengrundlage
S. 1548).
Heilbronn, 20.10.2014
Stadt Heilbronn
Bürgermeisteramt
In Vertretung
Hajek
Bürgermeister
Vermessungs- und Katasteramt“
vergaben DER STADT
� Der vollständige Wortlaut der Bekanntmachung ist einsehbar unter:
www.heilbronn.de/bue_rat/ausschreibungen_auftragsvergaben/oeffentliche_ausschreibungen/
� Die Vergabeunterlagen können dort kostenfrei eingesehen und digital heruntergeladen werden.
Direktzugriff ist möglich über www.subreport.de/E........ (hier die ELVIS-ID einsetzen)
� Submissions- bzw. Einreichungsstelle ist, sofern nachstehend nichts anderes vermerkt,
das Bauverwaltungsamt, Cäcilienstr. 49, Zimmer A 0.12, 74072 Heilbronn.
� Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen, bei Ausschreibungen nach VOB können
zur Submission die Bieter oder ihre Bevollmächtigten anwesend sein.
� An die Rechtsform der Bieter werden keine besonderen Anforderungen gestellt.
Eine im Auftragsfall zu bildende Arbeitsgemeinschaft hat ein bevollmächtigtes geschäftsführendes
Mitglied zu bestellen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
� Evtl. geforderte Sicherheitsleistungen und Nachweise für die Eignung der Bieter ergeben sich
aus den Ausschreibungsunterlagen.
� Die Rechts- und Fachaufsicht wird vom Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstr. 21,
70565 Stuttgart ausgeübt.
Ausschreibende Stelle/
Auskünfte erteilt:
Art und Umfang sowie Ort der Leistung
Ausführungszeitraum
Eröffnungstermin
ggf. abweichende
Submissionsstelle
Ablauf der Zuschlagsund Bindefrist/Entgelt/
Art der Ausschreibung/
Teilnahmewettbewerb
Stadt Heilbronn, Betriebsamt
Austr. 65, 74076 Heilbronn
Telefon 07131/56-3420, Fax
07131/56-2888
Subreport ELVIS Nr.: E38434511
Gewerk 1: Lieferung von Düngemitteln in 8 Losen
Gewerk 2: Entsorgung von Grüngut und Laub, Lieferung von Substraten in 4 Losen
01.01.2015 - 31.12.2015
11.11.2014, Gewerk 1: 09:30 /
Gewerk 2: 09:45 Uhr
Bauverwaltungsamt
19.12.2014
Lieferleistung nach
VOL
Stadt Heilbronn, Hochbauamt
Cäcilienstr. 49,
74072 Heilbronn
Telefon 07131/56-2320,
Fax 07131/56-2998
Subreport ELVIS Nr.: E16638957
Restaurant im Bürgerhaus Böckingen
9 Stck. Holztüren mit Holzzarge, 17 Stck Holztüren mit Stahlzarge, 3 Stck. Stahltüren mit Stahlzarge, 1 Stck. Glastür mit Stahlzarge, Einbaumöbel: Sitzbank, Garderoben, Kassenmöbel
KW 3 - KW 15/2015
25.11.2014, 09:30Uhr
Bauverwaltungsamt
16.12.2014
Schreinerarbeiten nach
VOB
Stadt Heilbronn, Feuerwehr
Beethovenstr. 29,
74074 Heilbronn
Telefon 07131/56-2955,
Fax 07131/56-2107
Subreport ELVIS Nr.: E79961863
Fahrgestell GW-Licht nach DIN 14502-2/3 sowie EN 1846-2/3
November - Dezember 2014
05.11.2014, 10:00 Uhr
Feuerwehr, Beethovenstr. 29,
Heilbronn, Zimmer 316
31.12.2014
Lieferleistung nach
VOL
Stadt Heilbronn, Schul-,
Kultur- und Sportamt
Marktplatz 11,
74072 Heilbronn
Telefon 07131/56-3104,
Fax 07131/56-3196
Subreport ELVIS Nr.: E31133342
Jährliche Sicherheitsüberprüfung und Wartung von ca. 2.200 Schultafelanlagen in 35 Schulen
April 2015 - April 2017
20.11.2014, 10:00 Uhr
Schul-, Kultur- und Sportamt,
Marktplatz 11, Zimmer 8
31.12.2014
Dienstleistungsauftrag
nach VOL
Stadt Heilbronn,
Grünflächenamt
Cäcilienstr. 49,
74072 Heilbronn
Telefon 07131/56-2234,
Fax 07131/56-3193
Subreport ELVIS Nr.: E93361486
TG Böckingen - Umwandlung eines Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz
Kunststoffrasen, Sand-/Granulatverfüllt ca. 7.850 m², Elastische Tragschicht 7.850 m², Neuanlage Drainagesystem ca. 1.200
m², Erdabfuhr ca. 2.500 m³, Vegetationsarbeiten, Rasenflächen ca. 1.300 m², Pflasterarbeiten ca. 550 m², Austausch Flutlichtmasten 1 Stück, Blitzschutz.
April 2015 - Juli 2015
18.11.2014, 09:30Uhr
Bauverwaltungsamt
18.12.2014
Sportplatzbauarbeiten
nach VOB
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