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6051664-10-1
Aue · Schw
Kalenderwoche 42
18. Oktober 2014
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Freuen Sie sich
auf unsere
ANGEBOTE
in dieser Ausgabe!
AM WOCHENENDE
TV AUDIO ELEKTRO ENTERTAINMENT MULTIMEDIA MOBILFUNK
6042652-10-1
Aue · Schwarzenberg
Kalenderwoche 42
18. Oktober 2014
Kleinanzeigen & Vertriebsservice
Tel. 0371 656-22100
55.541 verbreitete Exemplare · www.blick.de · aue@blick.de
Ortsumgehung für
Neustädtel gestrichen
Angemerkt
Heute leben
Prüfung Freistaat Sachsen erteilt Projekt Absage
Foto: Leischel
Der Dichter Oscar Wilde,
dank seines Zynismus oft ein
sehr guter Kenner seiner Gegenwart, hat einmal formuliert: Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir
uns in zehn Jahren zurücksehnen werden.
Offenbar ging es den Menschen vor über 100 Jahren
nicht anders als denen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Früher war alles besser. Der
Witz daran ist, dass dies in
bestimmten Bereichen sogar
zutrifft. Früher schmeckte die
Milch besser, Butter verdiente
ihren Namen, Menschen lasen
Bücher, unterhielten sich,
kannten einander tatsächlich… Die Liste ließe sich noch
eine Weile fortführen.
Dabei wird gern weggelassen, was alles nicht besser
war, und auch davon gab es
nicht wenig. Setzen wir voraus, dass auch das heutige
Jetzt, obwohl irgendwie
schwer vorstellbar, in einigen
Jahren besser erscheinen wird
als die dann vorhandene Gegenwart, warum erhalten wir
dann so wenig, werfen bei jeder klitzekleinen Neuerung
bis dahin Brauchbares über
Bord?
Dass uns Vergangenes schöner erscheint hat auch damit
zu tun, dass wir in der jeweiligen Gegenwart so fahrlässig
sind, sie manchmal nicht genug genießen. Erst später
merken wir, was wir verpasst
haben.
Wieland Josch
MINIATUREN VON HARRY SCHMIDT
Bermsgrün. Einige Besucher ließen es sich nicht nehmen,
um in diesem Jahr die „Erzgebirgische Schnitzausstellung
Harry Schmidt“ in Bermsgrün zu besichtigen. Darunter Sebastian Scherf aus Breitenbrunn, den besonders die Miniatur-Schnitzereien wie der Fürstenzug und die Bergparaden
faszinierten. „Am Samstag und Sonntag wollen wir letztmalig aus Anlass des Tages des traditionellen Handwerks von
10 bis 17 Uhr den Gästen noch einmal Gelegenheit geben,
diese Schau zu erleben, bevor ein Großteil der Exponate ins
Schloss Schwarzenberg umzieht“, informiert sein Sohn Andreas Schmidt. Außerdem verwandelt sich die Schnitzstube
in ein Domizil von Handwerkern, darunter Musikinstrumentenbauer, die sich bei ihrer Arbeit über die Schulter
schauen lassen. „In die Stube, wo einst mein Vater, der 2003
verstarb, mit seiner Schnitzkunst ein Vermächtnis schuf,
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soll auch künftig wieder Leben einziehen.“
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ie Stadt Schwarzenberg
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lobte im Rahmen der
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28. August 2015 die drei Preisträger auswählen. Der Publikumspreis wird bis zum 23. Oktober 2015 ermittelt. Orte der
Ausstellung sind Innen- und Außenbereich im Stadtgebiet.
Der 6. Schwarzenberger
Kunstpreis art-figura wird gefördert und unterstützt von der
Erzgebirgssparkasse, dem Wirtschafts- und Gewerbeverein
Schwarzenberg, dem Verein
Kunstfreunde Schwarzenberg,
dem Kulturraum ErzgebirgeMittelsachsen sowie von den
Stadtwerken Schwarzenberg.
Kontakt:
perla.castrum@schwarzenberg.de
al
Bad Schlemaer Herbstwanderung startet
Rundtour Gebiet um Wildbach wird durchwandert
Bad Schlema. Die Wanderschuhe sind geschnürt für die
13. Bad Schlemaer Herbstwanderung. Dazu laden der
Kneipp-Verein Bad Schlema
und das Team des Museums
Uranbergbau für morgen ein.
Markiert sind zwei Routen –
Start ist zwischen 8 und 9.30
Uhr am Kulturhaus „Aktivist“
in Bad Schlema. Interessierte
können auf eigene Faust wandern oder sich einer geführten
Tour anschließen. Durchwandert wird Wildbach und das
Gebiet rund um den Schacht
371 in Hartenstein. Eine Fami-
Foto: R. Wendland
6045463-10-1
figura aus. Mit der Vergabe der
drei Kunstpreise sowie dem Publikumspreis möchte die Stadt
Schwarzenberg Künstler fördern,
integrieren und motivieren. „Der
Kunstpreis soll den Blick auf Traditionen der großen Bildhauerkunst des sächsischen Raumes
lenken und deren Erhalt in neuen
Ausdrucksformen widerspiegeln“,
nannte
Oberbürgermeisterin
Heidrun Hiemer das Hauptanliegen des Wettbewerbes.
Als Titel wurde der Vorschlag der Künstler, die dazu bis zum
des Jurymitglieds Prof. Michael 31. März 2015 Gelegenheit dazu
Schoenholtz,
freischaffender bekommen und natürlich wieder
Bildhauer
aus
auf tolle Ideen
Berlin, „Aktion – „Der Kunstpreis soll für den Wettbewerb. Eine sieReaktion“ aufgeBildhauerkunst in
benköpfige Jury
griffen.
Während der neuen Ausdrucksfor- wird aus den einKunstausstellung men widerspiegeln.“ gereichten Wettbewerbsbeiträvom 28. August
gen die Kunstbis 23. Oktober
Heidrun Hiemer,
2015 wird es ein
werke für die
Oberbürgermeisterin
kulturelles RahKunstausstelmenprogramm mit verschiede- lung, die von der Kuratorin Annen Veranstaltungen geben, wel- na Franziska Schwarzbach geches derzeit erstellt wird.
staltet wird, anonym vorausDie Stadt Schwarzenberg wählen. Aus den ausgestellten
hofft auf eine rege Beteiligung Kunstwerken wird die Jury am
Wanderleiterin Silke Herschel führt die Familientour an.
lientour über rund 10 Kilometer führt auf den Bad Schlemaer Planetenwanderweg - die geführte Tour mit der Wanderleiterin Silke Herschel startet 9
Uhr.
Die Sportwanderung über
rund 18 Kilometer führt als
Rundwanderung über den
Hammer- und Schafberg, den
Poppenwald und die Ruine der
Isenburg bis nach Hartenstein
und weiter über die Eisenbrücke in Niederschlema. Die geführte Tour mit Gabi Hauße
und Erhard Kühnel startet
rw
8:30 Uhr.
Grundlage einer Zählung hochgerechnet hat. Was Sablotny sagt, sei
Schall und Rauch. „Sablotny hat
derzeit noch nichts Konkretes vorliegen und erteilt ohne etwas gesehen zu haben von vorn herein eine
Absage“, ärgert sich Seifert. Man
wolle definitiv weiter dran bleiben
und jetzt erst einmal die Entscheidung des Stadtrates am Donnerstag abwarten. In Neustädtel hat
man die Befürchtung, dass sich die
Zahl der Fahrzeuge weiter erhöhen
wird und zwar mit Fertigstellung
der S 282 n, der Ortsumgehung
Kirchberg. Man ist fast überzeugt,
dass Schneeberg zur Transitstadt
wird. Auch darauf hat Sablotny eine Antwort: „Diese Befürchtung
tragen wir so nicht mit. Es wird
Verkehrsverlagerungen geben, das
ist das Ziel. Das wird aber im Wesentlichen auf der B93 stattfinden.
Es wird keine Auswirkungen auf
die B169 Neustädtel haben.“ rw
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Motivation für „Reaktionen“
Wettbewerb 6. Kunstpreis „art-figura 2015“ von Schwarzenberg ausgelobt
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Schneeberg. Eine Ortsumgehung für Neustädtel wird es nicht
geben: So glasklar ist der Tenor einer Bürgerversammlung, die jetzt
im Kulturzentrum „Goldne Sonne“ in Schneeberg lief. Zu dieser
Aussage kam Bernd Sablotny, Abteilungsleiter Verkehr im sächsischen
Wirtschaftsministerium.
Um überhaupt eine Chance zu haben, müsste das Projekt in den
Bundesverkehrswegeplan 2015
aufgenommen werden. Doch an
der Stelle stellt sich der Freistaat
auf die Hinterbeine. Damit lösen
sich alle Hoffnungen, die man in
Neustädtel hatte, Lärm, Verkehr
und Feinstaubbelastung zu reduzieren, in Wohlgefallen auf. Die
von den Akteuren um Ingo Seifert
initiierte 24-Stunden-Verkehrszählung hat im Ergebnis 15.169
Fahrzeuge gezeigt. Der Freistaat
geht aktuell von 7700 Fahrzeugen
pro Tag aus, die man 2010 auf
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Einem Teil der Auflage
liegen diese Prospekte bei:
BLICK LOKAL
18. Oktober 2014 · Seite 2
Freunden noch
einmal begegnen
Innenausbau von Haus F kann starten
Projekt Ersatz-Neubau im Helios Klinikum Aue soll bis zum Frühjahr fertig sein
D
as Bauvorhaben am
Helios Klinikum Aue
kommt voran - der Ersatz-Neubau des Haus F wächst
in die Höhe. Nachdem man dem
Rohbau die Richtkrone aufgesetzt hat, beginnt jetzt der Innenausbau. Helios-Geschäftsführer
Andre Trumpp ist guter Dinge:
„Wir liegen voll im Plan. Wichtig
war, das wir vor dem Winter das
Dach drauf bekommen und das
haben wir geschafft.“ Für den
Bau werden insgesamt 16 Millionen Euro investiert. Fördermittel
fließen keine - Helios stemmt das
Projekt aus Eigenmitteln. Was
die Fertigstellung des neuen
Haus F angeht, hat man sich ein
sportliches
Ziel
gesteckt.
Geschäftsführer André Trumpp hat den letzten Nagel selbst eingeschlagen.
Trumpp sagt, man wolle im
Frühjahr komplett fertig sein
und mit hoher Wahrscheinlich- zwei Pflegeebenen mit jeweils 40 zin, die Geriatrie und eine geriat- Der Bunker für den dafür notwekeit Ende März die ersten Pati- Betten. Untergebracht werden rische Tagesklinik. Etabliert wird nigen Linearbeschleuniger ist
enten behandeln. Geplant sind die Onkologie und Palliativmedi- zudem eine Strahlentherapie. angelegt. Eingesetzt werden soll
Vortrag Plätze im Wandel der Zeit
Interessante Einblicke
Schneeberg in alten Bildern: einen Lichtbildervortrag zu diesem
Thema können Interessierte am
23. Oktober im Kulturzentrum
„Goldne Sonne“ in Schneeberg
verfolgen. Beginn dieser Veranstaltung ist 19 Uhr. Einlass ist ab
18.30 Uhr – die Teilnahme ist
kostenfrei. Gestaltet wird die etwa einstündige Veranstaltung
Kunstguss Schaugießen erlaubt
vom Freundeskreis Schneeberger Stadtarchiv. In diesem Kreis
hat man die Bilder-Serie zusammengestellt.
Gezeigt werden im Laufe des
Abends historische Aufnahmen
des Schneeberger Fürstenplatzes
und des Marktes. Die Bilder, die
zu sehen sein werden, sind stelrsw
lenweise 100 Jahre alt.
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Blauenthal. Große Augen be-
kommen an diesem Tag nicht
nur die Jüngsten. Auch für Erwachsene gibt es beim Tag des
traditionellen Handwerks, der
heute und morgen im Erzgebirge
läuft, einiges zu entdecken und
Neues zu erfahren. Zahlreiche
Handwerker öffnen die Türen zu
ihren Werkstätten und erlauben
Neugierigen interessante Einblicke und lassen sich bei der Arbeit
über die Schulter schauen. In der
Region Aue-Schwarzenberg ist
die Teilnehmerzahl beachtlich.
Auf der Liste steht unter anderem auch Kunstguss Döhler im
Eibenstocker Ortsteil Blauenthal. Dort können Besucher sich
einer Besichtigungstour durch
die Gießerei anschließen. Inhaber Claus Döhler sagt: „Was wir
den Leuten zeigen, ist unter anderem das Einformen der Modelle und das Colorieren des Gussreliefs.“ Beim Schaugießen bekommen Leihen einen Eindruck
davon, wie viele Schritte doch
nötig sind, bis ein Gussstück fertigt gegossen ist. In der Werkstatt von Claus Döhler gibt es
immer wieder Highlights, die ge-
Doreen Unger gehört zum Team bei Kunstguss Döhler.
Sie bemalt die Kunstguss-Werke.
setzt werden. Erst kürzlich hat
die bekannte Sängerin Monika
Martin ein Konzert in Blauenthal
gegeben. „An diesem Tag haben
wir eine Glocke gegossen“, erzählt Döhler. Monika Martin sei
so begeistert gewesen, dass sie
die Glocke ihr eigen nennen
möchte. Claus Döhler schmunzelt: „So werden wir in den
nächsten Wochen die MonikaMartin-Glocke
übergeben.“
Kunstguss-Objekte aus der
Werkstatt von Claus Döhler findet man in der Region einige: ob
das Tafeln, Beschilderungen, Reliefs oder Stelen sind. Eine davon
steht unweit seiner Werkstatt am
Raddrehkreuz in Blauenthal,
dort wo sich Mulderadweg und
Karlsroute kreuzen. Auch der
Planetenweg in Bad Schlema
trägt seine Handschrift so wie
viele andere Objekte auch. Die
Spuren von Claus Döhler sind
unverkennbar.
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Schnitzen im Schlossturm
Freizeittipps Herbstferien-Erlebnisse mit dem Kul(T)our-Betrieb
Schwarzenberg.
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dieses Gerät Ende des Jahres.
Dazu Jörn Siefke, Projektsteuerer von der zentralen Helios Bauund Projektsteuerung: „Nach
dem Einsetzen braucht man eine
relativ lange Zeit, um das Gerät
hochzufahren. Der Bereich ist
aufgrund der Strahlen hochsensibel. Eine baurechtliche und behördliche Abnahme ist notwendig, bevor das Gerät in Betrieb
gehen kann.“ Im Bereich des
Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Helios Klinikum
Aue gibt es eine Erweiterung: eröffnet hat man dort eine Praxis für
Allgemeinmedizin. Mit Dr. med.
Angelika Matthes steht eine
Fachärztin für Allgemeinmedizin
zur Verfügung. Sprechstunde ist
Montag, Dienstag und Donnerstag - jeweils 8:30 bis 12:30 Uhr
sowie montags 13-17 Uhr und an
den beiden anderen Tagen 13-16
rw
Uhr.
Foto: R. Wendland/ Archiv
mich das alte Adressbuch erinnert. Sie stehen für unzählige andere Menschen, denen ich im
Lauf meines Lebens begegnet
bin, und von denen mir jeder Einzelne etwas Unvergessliches mitgegeben hat.
Mir ist es in diesen Oktobertagen wichtig, zu danken für alles,
was die Wende im November
1989 an positiven Dingen für
mich eingeläutet hat. Aber eben
auch der Dank für unzählige
Menschen, die mein Leben bereichert haben. Und deren Leben
mit meinem durch den einen
oder anderen bunten Faden verknüpft ist. So bleibt mir noch ein
wichtiger Wunsch: Ich möchte
den einen oder anderen noch einmal begegnen.
Der
Kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises hat für alle Ferienkinder
spannende Angebote vorbereitet.
In den restlichen Herbstferien darf
im Schloss in Schwarzenberg wieder in die alten Künste des Schnitzens und des Klöppelns „reingeschnuppert“ werden. In den Räumen der Klöppelschule sowie in
der Schnitzerstube im Schlossturm werden in mehreren Schnupperkursen erste Kenntnisse vermittelt.
Zum Tag des traditionellen
Handwerks am 19. Oktober in der
Zeit von 10 bis 17 Uhr sorgen in
den Räumen der Volkskunstschule
Schauvorführungen, Schnupperklöppeln und ein kleinem Klöppel-Basar für Abwechslung. Ein
weiteres Schnupperklöppeln findet
vom 27. bis 30. Oktober jeweils 10
bis 12 Uhr statt, Schnupperschnitzen steht am 29. und 30. Oktober
von 10 bis 12 Uhr in der Schnitzstube im Schloss auf dem Programm.
Eine Anmeldung ist unter Telefon 03774/178673 möglich. Das
Entgelt beträgt 1,50 € pro Kind
und 5,00 € für Erwachsene (Mate-
rial inklusive).
Oelsnitz. Das Bergbaumuseum in Oelsnitz lädt unter dem
Motto „Flieg, Drachen, flieg!“ am
22. Oktober um 10 Uhr zum Drachenbauen ein. Das geheime Labor ist Thema am 29. Oktober um
10 Uhr. In Justus Buch der Explosion stehen Kracher-Rezepte und
Mixturen für Knallfrösche. Das
Chemietheater der Umweltbühne
lässt die Puppen tanzen, und die
Kinder erfahren, ob Justus etwas
herstellen kann, was zugleich wertvoll und nützlich ist.
Infos unter 037298/93940. al
Foto. Leischel (Archiv)
Beim Durchstöbern meines alten
Adressbuches wurde ich an Freunde und Bekannte erinnert, die ich
schon glaubte aus den Augen verloren zu haben. Da waren meine
Schulkameraden aus der Oberschule, dem Studium und von Urlaubsbekanntschaften an der Ostsee. Darunter auch von einer Brieffreundin aus Ungarn. Ich habe sie
und ihre Familie seit 20 Jahren
nicht mehr gesehen. Zu DDR-Zeiten reisten wir oft nach Tiszakecske und sie waren uns sehr gute
Gastgeber, um Land und Leute
kennenzulernen. Ich wurde an Orte und Geschichten erinnert, wo sie
sich zugetragen haben.
Menschen und Gesichter, die
ich inzwischen längst aus den Augen verloren habe. Und an die
Foto: R. Wendland
Das Wort zum Sonntag von Dirk Keller
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Schnitzen im Turm des Schwarzenberger Schlosses gehört zu den Schnuppperkursen in
den Herbstferien.
6051960-10-1
KLS
Intemann
BLICK LOKAL
Restaurierung frühestens ab 2015
Historie Straßenbahnwagen diente als Gartenlaube
A
Foto: Leischel
m 9. September ist in
Görlitz ein Beiwagen
der einstigen Überlandbahn Hohenstein-Ernstthal
– Oelsnitz/ Erzgebirge geborgen worden. Zwischen 1913 und
1960 führte sie vom heutigen
Landkreis Zwickau vom Bahnhof Hohenstein-Ernstthal über
Gersdorf und Lugau nach Oelsnitz. Bis zum Ende des Zweiten
Weltkrieges wurde die Straßenbahn von der Sächsischen Überlandbahn GmbH mit Sitz in
Frankfurt am Main betrieben.
„In einer aufsehenerregenden
Aktion mi Unterstützung des
MDR-Teams der Sendung
`Mach dich ran` wurde dieser
rund 4,5 Tonnen schwere Koloss
aus einer Gartenanlage gehoben
und nach Oelsnitz ins BergbauDagmar Borchert vom Bergbaumuseum Oelsnitz war dabei, als der Straßenbahnwagen in
museum gebracht“, sagt DagGörlitz geborgen wurde.
mar Borchert vom Bergbaumuseum.
Dieser Straßenbahnbeiwa- von ursprünglich dreien, die, zur Arbeit transportierte. Er 1962 in Betrieb war. Nach seigen (Wagen-Nr. 33, Bj. 1928) von einem Triebwagen gezogen war 1960 nach Görlitz gelangt, ner Außerbetriebsetzung erist der einzige noch vorhandene vor allem Bergleute von und wo er als „Nr 42“ noch bis warb ihn ein Görlitzer, der ihn
mit einer vorgebauten Putzmauer und einem Dach so verkleidete, dass auf den ersten
Blick niemand auf die Idee gekommen wäre, darunter ein
solch wertvolles Kleinod zu vermuten, das fortan als Gartenlaube diente.
Durch diese ungewöhnliche
„Konservierung“ ist der 9,76
Meter lange Wagen nahezu unbeschädigt. Viele Teile sind zudem im Original vorhanden,
darunter Griffe und Führungen; sogar die gelb gestrichene
Ablage für die Schaffnermappe
ist noch da. Dagegen fehlen unter anderem Scheiben einer
Fensterfront, fast alle Sitze, der
Ofen und das Fahrwerk.
Dieser Beiwagen ist vorerst
„provisorisch“ auf dem Museumsgelände unter einem Zelt
aufgestellt. Am 25 Oktober soll
er um 10 Uhr der Öffentlichkeit
vorgestellt werden. Die Restaurierung kann allerdings frühesal
tens ab 2015 erfolgen.
Fisch im Kescher
Tipp Besuch im Natur- und Wildpark
Waschleithe. Einen festen Platz
im städtischen Veranstaltungskalender hat das Herbstfest im
Natur- und Wildpark Waschleithe. Es geht wieder rund um das
Thema Fisch. So können Kinder
am 18. Oktober ab 10 Uhr am
großen Schaubecken ihr Fangglück mit einem Kescher oder
bloßen Händen unter Beweis
stellen. Nur wenige Meter weiter
verspricht ein Kinderangelwettbewerb jede Menge Spaß für die
Jüngsten. Für ein leckeres Sonntagsmenü werden frische Forellen und Karpfen zum Kauf angeboten. Brot gibt es aus dem
Holzbackofen.
Die Bäckerei Stenker aus
Schwarzenberg hält knuspriges
Brot, leckeren Zwiebelkuchen und
Käseschnecken aus dem Holzbackofen bereit. Darüber hinaus
werden zum Herbstfest Händler
mit verschiedensten Produkte aus
der Region erwartet.
Am Infostand des Staatsbetriebes Sachsenforst erfahren Besucher Wissenswertes zum Wald
und zur Forstwirtschaft. Für alle
Foto: Leischel (Archiv)
Seite 3 · 18. Oktober 2014
Fisch im Schaubecken.
Kinder sind spannende waldpädagogische Angebote vorbereitet.
Die Jüngsten dürfen sich außerdem auf tierische Erlebnisse im
kleinen Streichelzoo freuen.
Das Team des Natur- und
Wildparks hält natürlich bei einem Rundgang entlang der Gehege viele wissenswerte Informationen zum Tierbestand parat
und gibt Auskunft über Neuzual
gänge.
Arbeit und Behinderung
Thema Wanderausstellung öffnet
Erzgebirge. Eine Einstellung, die
sich lohnt: in der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz geht es
vom 27. bis 30. Oktober um das
Thema Arbeit und Behinderung.
Zum Thema öffnet eine Wander-
ausstellung. Es wird über Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen informiert und auf Probleme aufmerksam gemacht. Die aktuellen Zahlen zeigen: im Erzgebirgskreis sind
rund 900 Menschen mit Behinderungen auf der Suche nach einem
Job. Ein Großteil ist gut qualifiziert
und dennoch werden Menschen
mit Behinderung oftmals nicht als
Fachkräfte anerkannt.
rsw
Soziales Engagement hat eine
Plattform im Erzgebirge
Projekt Marktplatz ERZ soll mehr in den Fokus der Unternehmen rücken
Leute kennenlernen, Erfahrungen austauschen und eine eventuelle Zusammenarbeit besprechen: das alles sind Faktoren,
die beim Marktplatz Erzgebirge
zum Tragen kommen. Es geht
darum, Angebot und Nachfrage hinsichtlich sozialen Engagements zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen und Vereinen zusammenzubringen. Bei der 3.
Auflage, die jetzt im Landratsamt in Aue lief, wurden einige
Vereinbarungen von gegenseitigem Nutzen getroffen. Peter
Glienke ist Vorsitzender des
Help-Vereins, der den Initiativkreis Marktplatz ERZ initiiert
hat: die Entwicklung sieht er
positiv und dennoch gibt es offene Wünsche: „Ein ganz großes Anliegen ist es, ein Unternehmen in der Region zu finden was hilft, das Projekt
Marktplatz ERZ zu befeuern.“
Foto: R. Wendland
Aue. Kontakte knüpfen, neue
Peter Glienke will den
Marktplatz ERZ weiter
stärken.
Ziel sei es, eine anständige Akquise aufzubauen. Das liege
momentan noch brach. Derzeit
laufe viel über Mund-Propaganda. Was Peter Glienke bedauert, ist die geringe Anzahl
an Unternehmen, die beim
Marktplatz ERZ dabei sind.
Glienke sagt: „Aktuell ist es so,
dass die Vereine untereinander
Vereinbarungen treffen. Zukünftig muss es uns gelingen,
mehr Unternehmen ins Boot zu
holen.“ Verschiedene Ansätze
habe man bereits gewagt, leider
mit mäßigem Erfolg. Dennoch:
zurückblickend auf die letzten
zwei Jahre sieht Peter Glienke Erfolge: „Wir haben eins erreicht,
dass das Netzwerk unter den Vereinen gut geknüpft ist. Man
kennt sich untereinander besser,
was vorher nicht der Fall war und
es werden gerne auch untereinander Ressourcen in Anspruch
genommen. Ob das beim Fuhrpark ist oder bei technischen
Dingen, wie einer Videoleinwand
und Ähnlichem.“ Speziell dafür
habe man einen Ressourcen-Pool
eingerichtet. Aus Vereinssicht
habe sich der Marktplatz bewährt
und komme immer wieder gut
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BLICK SPORT
Seite 5 · 18. Oktober 2014
Erzgebirge gegen Vogtland
Ungeliebte Löwen kommen
Ringen FCE empfängt Pausa/Plauen
Fußball Aue empfängt am Sonntag 1860 – Veilchen bangen um Paulus und Müller
Foto: Alexander Gerber
Am 15. März hieß es im Erzgebirge 2 : 2 gegen 1860 München. Hier jubelte man über das
2:1 durch Benatelli.
den darf, steht bereits fest,
dass Solomon Okoronkwo und
Nils Miatke gegen die Löwen
nicht zum Aufgebot gehören
werden. Miatke absolviert nach
einer Leistenoperation eine
Reha, Okoronkwo muss wegen
einer
Muskelsehnenentzün-
dung eine Zwangspause einlegen. 1860 München ist für die
Auer ein ungeliebter Gegner.
In den letzten sechs Spielen
gegen die Löwen konnte Aue
nie gewinnen. Drei Spiele endeten mit einer Niederlage,
drei weitere mit einem Unentschieden.
Hoffnung
aber
macht die Tatsache, dass Aue
unter Trainer Tommy Stipic
seine beiden Heimspiele gewonnen hat. St. Pauli fegten
die Lila-Weißen mit 3:0 vom
Platz, gegen Aalen siegte man
im Sparkassen-Erzgebirgsstadion knapp mit 1:0.
Die Mannschaft kann sich
jedenfalls sicher sein, dass die
Anhänger das Stadion im Lößnitztal wieder in einen Hexenkessel verwandeln werden.
Nach der Niederlage bei
Greuther Fürth zeigte sich Kapitän René Klingbeil von der
Stimmung im 2.000 Mann
starken Veilchenblock euphorisiert: „Das war etwas ganz besonderes, so sollten wir zusammen unseren Weg weitergeklw
hen“, so Klingbeil.
EHV Aue will auch mal auswärts gewinnen
Handball Gegen Eintracht Baunatal sollen weitere Punkte kommen
Lößnitz. Der EHV Aue steht
gen den TSV Bayer Dormagen
gezeigt, das man erst in der
zweiten Halbzeit drehen und
schlussendlich mit 24:20 gewinnen konnte. Runar Sigtryggsson: „Es war klar, dass
es kein Spiel der großen Angriffe wird. Wille und Abwehrleistung waren gefragt und das
haben wir hinbekommen. Mich
hat es etwas überrascht, wie
schwach wir vorn waren.“ Man
habe erwartet, dass Dormagen
abwehrmäßig mit vielen Varianten spielt. Lobende Worte
hatte der Coach für Keeper Radek Musil: „Er hat jetzt das
Foto: R. Wendland
heute beim GSV Eintracht
Baunatal auf dem Parkett. Anwurf für diese Partie ist 18.30
Uhr. EHV-Trainer Runar Sigtryggsson spricht von einem
ganz wichtigen Spiel: „Es wird
mal Zeit, dass wir auswärts gewinnen.“ Mit der aktuellen
Ausfall-Situation muss das
Team zurechtkommen. Sigtryggsson sagt: „Wir müssen
von Spiel zu Spiel schauen und
versuchen, so viele Punkte wie
möglich zu holen. Es ist keine
ganz einfache Phase.“ Das hat
auch das letzte Heimspiel ge-
Der EHV Aue will nach dem Heimsieg gegen Dormagen heute auch auswärts beim GSV Eintracht Baunatal punkten.
sechste Spiel in Folge, überragend gehalten.“ Trotz Kampfgeist liegt derzeit einiges im
Argen. „Viele Dinge werden
jetzt einfach abgehakt und es
geht weiter. Wichtig waren die
zwei Punkte gegen Dormagen
und die nimmt uns jetzt keiner
mehr weg“, so Sigtryggsson.
Sein Team hat es in der Tabelle
der 2. Bundesliga unter die
Top 10 geschafft – steht derzeit auf Rang 9. Mit diesem
Mittelfeldplatz habe man etwas
mehr Abstand nach unten gewonnen. Jetzt heißt es weiter
nach vorn schauen.
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treffen die Ringer des FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga am
heutigen Samstag 19.30 Uhr auf
die Wettkampfgemeinschaft Pausa/Plauen. An der Stelle ist Spannung garantiert. Die Auer als Tabellenführer nehmen die Gäste aus
dem Vogtland, die aktuell Platz 6
belegen, sehr ernst. FCE-Trainer
Björn Schöniger hat die Pausaer
im Vorfeld analysiert: „Pausa hat
zu Beginn einen schlechten Start
erwischt, aber jetzt sind sie voll
da.“ Das zeige der 20:11-Erfolg
gegen Greiz. Schöniger weiß, dass
sein Team eine harte Nuss zu knacken hat: „Pausa/Plauen ist für
uns der unbequemste Gegner der
gesamten Liga. In den Gewichtsklassen, wo wir stark aufgestellt
sind und viele Punkte holen, steht
diese Mannschaft genauso stark.“
Schöniger rechnet mit einem
knallharten Kampfabend. Schlüssel sieht der Coach im 130-Kilo-Limit Klassisch, wo Nico Schmidt
auf der Matte steht. Der Auer Kapitän tritt gegen Plamen Tashev
an, der eine gute Technik mitbringt. An der Stelle könnte es eng
werden. Auch Michael Dengler
(98kg/F) bekommt mit dem Polen
Adam Filipczak keinen leichten
Foto: R. Wendland
D
ie Länderspielpause
ist vorbei: Am Sonntag greift der sächsische Zweitligist FC Erzgebirge
Aue wieder ins Bundesliga-Geschehen ein. Die Veilchen
empfangen dann ab 13.30 Uhr
die Löwen des TSV 1860 München. Allerdings plagen die
Erzgebirger Verletzungssorgen. Nach dem 1:1 im Testspiel gegen Hertha BSC steht
ein Fragezeichen hinter dem
Einsatz von Fabian Müller. Er
hatte sich am vergangenen
Freitag eine Rippenprellung
zugezogen. Müller fehlte deshalb in dieser Woche im
Mannschaftstraining. Fraglich
ist am Sonntag auch ein Einsatz von Thomas Paulus. Er
konnte aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel in
den vergangenen Tagen nur
ein Teiltraining absolvieren.
Während im Fall von Paulus
und Müller noch gehofft wer-
Aue. In der Auer Neustadthalle
Kapitän Nico Schmidt
(rot) tritt heute gegen Plamen Tashev an.
Gegner. Dengler habe gegen den
angriffsstarken Tashev eine Chance, mit Cleverness zu punkten. Ein
wesentlicher Schlüssel könnte der
letzte Kampf des Abends werden.
Da steht im 75-Kilo-Limit klassisch Markus Thätner gegen Maximilian Schwabe, den Dritten der
Deutschen Meisterschaft. Ein Zuckerschlecken wird das für den erfahrenen und erfolgreichen Kämpfer Markus Thätner nicht. Er wird
sich strecken müssen, um gegen
den Pausaer bestehen zu können.
Fakt sei: der Kampfabend bleibt bis
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zum Schluss spannend.
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1U Foto: Neidhardt
STELLENANGEBOTE
SEIDEL AUF ANGRIFFSKURS
„Die Saison ist gelaufen“, strahlte der Drebacher Matti Seidel
(Foto) in diesen Tagen, wenn er etwas zu den vergangenen
Monaten als Superbike-Rennfahrer erzählt. Unterwegs war
der 29-Jährige aus dem Erzgebirge mit einer BMW S 1000 RR
vom Team MSA Racing by penz13.com, das vom ehemaligen
Piloten Rico Penzkofer unterstützt wird. Nach sieben Jahren in
der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft wechselte der gelernte Feinwerkmechaniker 2013 in die International Road Racing Championship (IRRC) und belegte zum Abschluss in
Frohburg mit zwei dritten Plätzen sein bestes Ergebnis. „Platz
sechs insgesamt, das geht schon in Ordnung“, meinte Matti,
dessen Saisonbeginn mit einem Sturz und gebrochenem Fuß
in Most holprig begann, anschließend aber eine gute Entwicklung nahm. Auch heute noch erinnert er sich gern an seine Anfänge: „1996 fuhr ich als Mini-Biker auf dem Sachsenring
mein erstes Rennen, dann hat mich der Rennvirus bis heute
voll in den Griff bekommen“, so der sympathische Junge, der
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auch 2015 als Superbiker voll angreifen will.
Wölfe mit Fehlstart
Eishockey Schönheide steht im Tabellenkeller
Schönheide.
Die EishockeyWölfe des EHV Schönheide haben
ein unfreiwilliges spielfreies Wochenende. Das Auswärtsspiel bei
den Jonsdorfer Falken ist abgesagt.
Wie Markus Gläß, Leiter Spielbetrieb des EHV, erklärt, habe man
das Spiel seitens der Ligenleitung
und vom Sächsischen Eissportverband verlegt. Jetzt stelle man sich
die Frage, ob diese Partie nachgeholt wird? Das stehe in den Sternen, sagt Gläß. Hintergrund: die
Situation in Jonsdorf sei unverändert. Ob Jonsdorf überhaupt in
den Spielbetrieb einsteigt, sei fraglich. Eine Aussage dazu gibt es
derzeit nicht. Dieser Umstand
stellt mehr und mehr auch andere
Vereine in der Oberliga Ost vor
Probleme. Ein geregelter Spielrhythmus sei aktuell nicht möglich. Den Verantwortlichen des
EHV Schönheide bereitet das Ganze mehr Kopfzerbrechen als der
Saisonstart, den man sich aus
sportlicher Sicht etwas anders vorgestellt hatte. In der Tabelle stehen
die Schönheider derzeit mit 0:6
Punkten als Schlusslicht der Tabelle da. Im Verein spricht man von
einem Fehlstart. Nach zwei knappen Auswärtsniederlagen in Berlin
und Halle gab es für die Wölfe
auch auf heimischem Eis in der
Eissporthalle in Schönheide
nichts zu holen. Der EHV hat gegen Tornado Niesky eine 1:4 (0:2,
1:1, 0:1)-Niederlage kassiert. Das
Ergebnis täusche jedoch über den
Spielverlauf hinweg, sagt Markus
Gläß. Die Schönheider hatten aus
seiner Sicht ein klares Plus an
Torchancen. Jedoch waren die
Gäste in der Chancenverwertung
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effektiver.
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1−1 1/2 ZIMMER
Foto: R. Wendland
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ANKAUF
18. Oktober 2014 · Seite 6
Der EHV Schönheide - im Bild Sven Rothemund - muss
eine unfreiwillige Zwangspause einlegen.
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Seite 7 · 18. Oktober 2014
BLICK REISEMARKT
KURZURLAUB
Schnell neue Kraft für den Alltag tanken
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Kurzurlaub Herbst macht Verwöhnprogramme attraktiv
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n der Sauna relaxen, eine
Hot-Stone-Massage genießen und bei einem Bad in
der „Schokoladenwanne“ entspannen, bevor es dann zum
Candle-Light-Dinner geht: Gerade in der grauen Jahreszeit sollte
man Körper und Seele etwas Gutes gönnen. Zum Beispiel einen
kleinen Tapetenwechsel mit Verwöhnprogramm. Bei einem
Kurzurlaub in einem gepflegten
Hotel mit Massagen, Wohlfühlbädern, etwas Fitness und leckerem Essen lässt sich schnell neue
Kraft für den Alltag tanken. Dabei muss die Reise gar nicht weit
gehen, denn schöne Hotels mit
besonderen
Wohlfühlpaketen
gibt es in allen Regionen
Deutschlands. Vielseitige Arrangements für Kurzreisen von zwei
bis fünf Tagen findet man beispielsweise unter dem Onlineportal www.Kurzurlaub.de.
hohe Qualität der Unterkünfte
wichtig. „Viele Hotels ab drei
Sterne aufwärts bieten gepflegte
Spa-Bereiche und spezielle Arrangements an. Am besten informiert man sich vorab über die
Ausstattung des Hotels und die
Anwendungen in den Entspannungsbereichen“, so Leitmann.
Foto: djd/www.kurzurlaub.de
Kurze Anfahrtswege für
schnellere Erholung
Gerade in der grauen Jahreszeit sollte man Körper und Seele etwas Gutes gönnen. Zum
Beispiel einen Kurzurlaub mit Verwöhnprogramm.
sehen soll. Möchte man vor allem Sauna und Wellnessbereich
Bevor man eine Reise bucht, im Hotel nutzen, Spaziergänge
sollte man jedoch überlegen, wie und Wanderungen in der Natur
der perfekte Wellnessurlaub aus- unternehmen oder sind einem
Wellness mit Kultur
kombinieren
FERIENWOHNUNGEN
ry Leitmann, Geschäftsführer
des Onlineportals. Für einen gelungenen Wellnessurlaub sei neben dem guten Erholungspotenzial vor Ort vor allem auch eine
zusätzliche Kultur- und Shoppingangebote wichtig? „Ideal ist
es, wenn man ganz nach Lust
und Laune alles miteinander
kombinieren kann“, meint Hen-
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Schwarzwald oder Thüringer
Wald, Nordsee oder Ostsee, Hamburg oder München? Wo man seinen Kurzurlaub verbringen möchte, sollte gut gewählt sein - auch
territorial. „Viele Wellnesshotels
liegen in attraktiven Ferienregionen, die einem viele weitere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
bieten“, betont Henry Leitmann.
Doch auch relativ kurze Anfahrtswege können für die Erholung
wichtig sein. Für einen Aufenthalt
von zwei bis drei Tagen empfehle
sich eine Distanz von rund 200 Kilometern. „So bleibt genügend
Zeit zum Entspannen“, meint der
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Reiseexperte.
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