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Einrichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge

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Vergabeunterlagen des
Bundesministeriums der Finanzen (BMF)
für den wettbewerblichen Dialog
„Einrichtung und Betrieb der
Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)“
Geschäftszeichen: V B 5 - O 1080/13/10055
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangssituation ........................................................................................................................... 4
2.
3.
Ziel und Gegenstand der Ausschreibung ......................................................................................... 4
2.1
Aufgaben der PiA ..................................................................................................................... 5
2.2
Rechtliche Anforderungen an die PiA ..................................................................................... 5
2.3
Finanzierung ............................................................................................................................ 5
2.4
Zeitplan .................................................................................................................................... 6
Allgemeine Ausschreibungsbestimmungen und Erläuterungen für den Bewerber........................ 6
3.1
4.
Allgemeines ............................................................................................................................. 6
3.1.1
Wettbewerblicher Dialog gemäß § 3 EG Absatz 7 VOL/A ............................................... 6
3.1.2
Vertragsgrundlagen ......................................................................................................... 7
3.2
Vergabestelle ........................................................................................................................... 8
3.3
Fristen ...................................................................................................................................... 8
3.4
Kommunikation mit dem Auftraggeber, Bewerberfragen ...................................................... 8
3.5
Form der Teilnahmeanträge, der Konzepte sowie der Angebote und deren Einreichung ..... 9
3.6
Korrekturen und Änderungen der Teilnahmeanträge ............................................................ 9
3.7
Verwendung der Vergabeunterlagen/Verschwiegenheitsverpflichtung ................................ 9
3.8
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer ......................................... 9
3.9
Abgabe unzutreffender Erklärungen ..................................................................................... 10
3.10
Formale Ausschlusskriterien ................................................................................................. 11
Eignungskriterien und einzureichende Unterlagen....................................................................... 11
4.1
Zuverlässigkeit ....................................................................................................................... 12
4.2
Leistungsfähigkeit .................................................................................................................. 12
4.3
Fachkunde ............................................................................................................................. 13
4.4
Unabhängigkeit ..................................................................................................................... 14
4.5
Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen............................................... 14
5.
Anforderungen an das Konzept ..................................................................................................... 14
5.1
Allgemeines ........................................................................................................................... 14
5.2
Nutzung des Konzeptes im Rahmen der Dialogphase........................................................... 15
5.3
Art und Weise der Aufgabenerledigung ................................................................................ 15
5.3.1
Simulationsverfahren .................................................................................................... 15
5.3.2
Effektivkosten ................................................................................................................ 15
5.4
Praktischer Betrieb ................................................................................................................ 15
5.5
Rechtliche Ausgestaltung der PiA.......................................................................................... 16
5.6
Finanzierungskonzept............................................................................................................ 16
5.7
Datenschutz ........................................................................................................................... 16
6.
Kriterien für die Auswahl der Bewerber, die zur Dialogphase zugelassen werden ...................... 16
7.
Zuschlagskriterien und Angebotswertung .................................................................................... 17
7.1
Ausschluss von Angeboten von der Wertung ....................................................................... 17
7.2
Wertungskriterien: Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots.......................................... 17
7.3
Reduzierung der Zahl der zu erörternden Lösungsvorschläge bzw. Angebote..................... 20
8.
Abschließende Liste aller einzureichenden Unterlagen/Nachweise ............................................. 20
9.
Anlagen .......................................................................................................................................... 21
1. Ausgangssituation
Zur Erhöhung der Transparenz und der Vergleichbarkeit von geförderten Altersvorsorgeprodukten
wurde mit dem Gesetz zur Verbesserung der steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge
(Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz - AltvVerbG) vom 24. Juni 2013 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1667) ein verpflichtendes Produktinformationsblatt (PIB) für alle Produktgruppen zertifizierter
Altersvorsorge- und Basisrentenverträge eingeführt (§ 7 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz
- AltZertG). Dieses PIB soll dem Verbraucher in gebündelter, leicht verständlicher und standardisierter Form einen Produktvergleich ermöglichen. Es enthält alle für die Verbraucher relevanten Informationen bezogen auf den von ihm abgeschlossenen Vertrag. Neben dem individuellen PIB hat der
Anbieter für jeden auf der Basis eines zertifizierten Altersvorsorge- oder Basisrentenvertragsmusters
vertriebenen Tarifs vier Muster-PIB zu erstellen (§ 7 Absatz 4 AltZertG). Die Einzelheiten zur konkreten Ausgestaltung der PIBs werden in einer gesonderten Rechtsverordnung geregelt. 1 Die PIB sind
von den Anbietern erstmals am ersten Tag des 18. auf die Verkündung der Verordnung folgenden
Kalendermonats zu erstellen.
Auf Basis der Ergebnisse eines Simulationsverfahrens werden Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen einer Chancen-Risiko-Klasse zugeordnet (§ 3 Absatz 2 AltZertG). 2 Von dieser Zuordnung sind verschiedene Aussagen im PIB abhängig. Das Bundesministerium der Finanzen ist nach § 3a Absatz 1
AltZertG ermächtigt, eine juristische Person des Privatrechts mit der Aufgabe zu beleihen, das Simulationsverfahren und die Kriterien für die Einordnung von Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen
in Chancen-Risiko-Klassen festzulegen. Diese zu beleihende Stelle wird vom Gesetzgeber als „Produktinformationsstelle Altersvorsorge“ bezeichnet.
2. Ziel und Gegenstand der Ausschreibung
Ziel der Ausschreibung ist die Einrichtung und der Betrieb einer Stelle, die mit den Aufgaben der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA) für mindestens fünf Jahre beliehen wird und die die damit zusammenhängenden Aufgaben wahrnimmt. Hierzu sollen von den Bewerbern im Rahmen eines
wettbewerblichen Dialogs Konzepte eingereicht werden. Sofern eine den Bedürfnissen des Bundesministeriums der Finanzen entsprechende Lösung gefunden und das zur Umsetzung dieser Lösung
wirtschaftlichste Angebot ermittelt worden ist, soll diese Lösung von dem erfolgreichen Bieter anschließend umgesetzt werden.
1
Der Entwurf der Verordnung zum Produktinformationsblatt und zu weiteren Informationspflichten bei zertifizierten Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen nach dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltvPIBV) wurde den Verbänden zur Stellungnahme zugesandt. Die eingegangenen Stellungsnahmen werden zurzeit vom Bundesministerium der Finanzen ausgewertet. Auf Anfrage kann der Verordnungsentwurf den Ausschreibungsbewerbern zur Verfügung gestellt werden.
2
Dies gilt nicht für Altersvorsorgeverträge in Form eines Darlehens oder für Altersvorsorgeverträge im Sinne
des § 1 Absatz 1a Nummer 3 AltZertG. Für diese Vertragsgestaltungen ist der Effektivzins oder der Gesamteffektivzins anzugeben. Ebensowenig ist die Einordnung für Basisrenten-Erwerbsminderung im Sinne des § 10
Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b Doppelbuchstabe bb EStG vorzunehmen, da es sich hierbei um reine Risikoverträge handelt.
In den vorgeschlagenen Konzepten ist insbesondere
• auf die Art und Weise der Aufgabenrealisierung,
• den praktischen Betrieb,
• die rechtliche Ausgestaltung der PiA selbst sowie
• die Finanzierung der Aufgabenerledigung
einzugehen (vgl. hierzu auch 5. dieser Vergabeunterlagen).
2.1 Aufgaben der PiA
Zu den Aufgaben der PiA gehören:
•
Einordnung in Chancen-Risiko-Klassen (CRK)
Für jeden auf der Basis eines zertifizierten Altersvorsorge- oder Basisrentenvertragsmusters vertriebenen Tarif hat eine Einordnung in CRK auf Basis der Ergebnisse eines Simulationsverfahrens
zu erfolgen. Die PiA legt das Simulationsverfahren unter Verwendung anerkannter, finanzmathematischer Modellierungsansätze, sowie die Kriterien für die entsprechende Einordnung fest.
Auf Antrag eines Anbieters führt sie die Simulationsberechnungen bezogen auf die Tarife eines
Altersvorsorge- oder Basisrentenvertrags durch.
•
Vorgaben zu den Effektivkosten
Im PIB muss der Anbieter auch die Minderung der Wertentwicklung des jeweiligen Produkts
durch Kosten in Prozentpunkten, die sog. Effektivkosten, ausweisen. Wie die Effektivkosten zu
berechnen sind und damit auch welche Kostenarten in die Effektivkostenberechnung einbezogen
werden müssen, soll von der PiA festgelegt und veröffentlicht werden.
•
Weiterentwicklung der Verfahren
Ergibt sich aufgrund neuer Erkenntnisse oder neuer Marktentwicklungen Änderungsbedarf zu
dem Simulationsverfahren, der Einordnung in die CRK oder der Effektivkostenberechnung hat die
PiA die Vorgaben hierzu weiterzuentwickeln.
2.2 Rechtliche Anforderungen an die PiA
Die Aufgaben der PiA sollen im Wege einer Beleihung auf eine geeignete juristische Person des Privatrechts übertragen werden. Die Beleihung wird zunächst für 5 Jahre erfolgen. Der Auftraggeber
kann die Laufzeit um bis zu weitere 5 Jahre verlängern.
Die Aufgabe der PiA kann auf eine bestehende juristische Person übertragen werden. Alternativ kann
der die Aufgaben übernehmende Rechtsträger neu gegründet werden. Die PiA bedarf einer Satzung,
die der Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen bedarf. Für die Erstellung eines Konzeptes
ist die Vorlage einer ausformulierten Satzung nicht erforderlich.
Die PiA darf nicht mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden. Der die Aufgaben übernehmende
Rechtsträger muss die Gewähr für die Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben bieten. Er muss seine Tätigkeit unabhängig und unparteiisch ausüben.
2.3 Finanzierung
Die PiA darf Gebühren auf Grundlage einer Gebührensatzung erheben, um die ihr entstehenden
Verwaltungskosten zu decken. Die Gebührensatzung bedarf der Genehmigung des Bundesministeri-
ums der Finanzen. Auf die jeweiligen Komponenten der Finanzierung sowie die geplante Gebührenhöhe ist im Lösungskonzept einzugehen.
Die PiA ist je nach konkreter Ausgestaltung von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit.
2.4 Zeitplan
Die Satzung der PiA soll 3 Monate nach der Zuschlagserteilung vorgelegt werden. Die Beleihung soll
4 Monate nach der Zuschlagserteilung erfolgen. Die Arbeitsfähigkeit der PiA - dies betrifft insbesondere die Durchführung von Chancen-Risiko-Klassen-Einteilungen und die Vorgaben für die Berechnung der Effektivkosten - soll 7 - 8 Monate nach der Zuschlagserteilung hergestellt sein.
3. Allgemeine Ausschreibungsbestimmungen und Erläuterungen für den Bewerber
3.1 Allgemeines
Zur Auftragsvergabe wird ein wettbewerblicher Dialog gemäß § 3 EG Absatz 7 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen – Teil A (VOL/A) durchgeführt.
3.1.1 Wettbewerblicher Dialog gemäß § 3 EG Absatz 7 VOL/A
Der wettbewerbliche Dialog wird in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abgewickelt, um so
die Zahl der Angebote, die verhandelt werden soll, oder die zu erörternden Lösungen anhand der
vorgegebenen Zuschlagskriterien zu reduzieren.
Der wettbewerbliche Dialog wird in drei Phasen ablaufen:
• Phase des Teilnahmewettbewerbs
• Dialogphase
• Phase zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots
In der ersten Phase des Verfahrens (Teilnahmewettbewerb) wird die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Unabhängigkeit) des Bewerbers geprüft. Dazu wird eine Eignungsprüfung durchgeführt (siehe Pkt. 4 dieser Vergabeunterlagen).
Die Zahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Dialog aufgefordert werden sollen, wird gem. § 3 EG
Abs. 7 Satz 2 lit. a) VOL/A nach der unter Punkt 6 beschriebenen Verfahrensweise sowie der dort
aufgeführten Kriterien auf sieben beschränkt. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb wird mit
den max. sieben ausgewählten Bewerbern ein Dialog zur Ermittlung und Präzisierung der Anforderungen durchgeführt (Dialogphase). Ziel ist es, über die Erarbeitung von Lösungskonzepten zu einem
Lösungsvorschlag zu kommen. Dieser Lösungsvorschlag wird dann Grundlage für die Erstellung eines
Fachkonzeptes zur Angebotsabgabe.
Während der Dialogphase werden mit den verbliebenen Teilnehmern alle notwendigen Fragen und
Anforderungen für die Erstellung der endgültigen Angebote erörtert. Die Dialogphase ist in drei Abschnitte aufgeteilt:
• Eröffnung des Dialogs
• Durchführung des Dialogs
• Abschluss des Dialogs
Im ersten Abschnitt (Eröffnung des Dialogs) werden die zur Dialogphase zugelassenen Teilnehmer
erstmalig von dem Auftraggeber aufgefordert, schriftlich zu den Vorstellungen des Auftraggebers
Stellung zu nehmen. Im Rahmen dieser Stellungnahme werden seitens des Auftraggebers Konzept-/
Lösungsvorschläge angefordert, in denen insbesondere auf die Art und Weise der Errichtung und
Durchführung der PiA, die rechtliche Ausgestaltung der PiA selbst sowie die Finanzierung der Aufgabenerledigung einzugehen ist.
Im zweiten Abschnitt (Durchführung des Dialogs) ist vorgesehen, mit den Teilnehmern parallel Gespräche im Hinblick auf die Lösungsvorschläge des betreffenden Teilnehmers zu führen. Es ist beabsichtigt, den Dialog in verschiedenen, aufeinander folgenden Phasen durchzuführen. Dies dient dazu,
durch Verringerung der zu erörternden Lösungsvorschläge an Hand der in Ziff. 7.2 aufgeführten Zuschlagskriterien, eine geeignete Lösung für die Bedarfserfüllung zu finden.
Der Auftraggeber wird keine Lösungsvorschläge oder vertrauliche Informationen von am Verfahren
beteiligten Bewerbern ohne deren Zustimmung weitergeben. Die Teilnehmer haben jedoch als Teilnahmevoraussetzung eine generelle Einverständniserklärung zur Informationsnutzung im erforderlichen Umfang bei der Durchführung des wettbewerblichen Dialogs abzugeben. Hierfür ist die anliegende Erklärung zu unterschreiben und zusammen mit dem Teilnahmeantrag der Vergabestelle einzureichen (vgl. Anlage 7).
Im dritten Abschnitt (Abschluss des Dialogs) wird der Auftraggeber die Dialogpartner über den Erfolg
oder Misserfolg des Dialogs informieren und den Dialog förmlich für abgeschlossen erklären.
Sofern nach Abschluss des Dialogs eine oder mehrere geeignete Lösungen für die Bedarfserfüllung in
Frage kommen, werden in der dritten Phase (Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots) die verbliebenen Teilnehmer der Dialogphase letztendlich um die Abgabe eines endgültigen Angebots gebeten. Hierbei werden konkrete Anforderungen an die Ausgestaltung des Simulationsverfahrens unter
Berücksichtigung der im Dialogverfahren vorliegenden Lösungsvorschläge formuliert. Die Angebote
müssen alle zur Auftragserbringung notwendigen Einzelheiten enthalten. In dieser Phase wird der
Auftraggeber ggf. nur noch Präzisierungen, Klarstellungen und Ergänzungen (Klärung von Zweifelsfragen) der Angebote fordern.
Zum Ende dieses Verfahrensabschnitts werden auf Grundlage der in der Bekanntmachung festgelegten Zuschlagskriterien die vorliegenden Angebote bewertet und das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
3.1.2 Vertragsgrundlagen
Vertragsgrundlage ist die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen - Teil B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B). Allgemeine Geschäfts-, Zahlungs- oder
Lieferbedingungen des Bewerbers sind ausdrücklich ausgeschlossen und führen im Vergabeverfahren
zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Gerichtsstand ist Berlin.
3.2 Vergabestelle
Bundesministerium der Finanzen
Referat V B 5
Wilhelmstraße 97
10117 Berlin
Tel.: 030 18682-0
E-Mail: VB5@bmf.bund.de
3.3 Fristen
Der Teilnahmeantrag muss elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes
(www.evergabe-online.de) spätestens am 18. November 2014, 23:58 Uhr bei der Vergabestelle eingegangen sein. Teilnahmeanträge, die aus Gründen, die der Bewerber zu vertreten hat, verspätet
eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Entscheidung über die Teilnahme der Bewerber am weiteren Verfahren (Zulassung zur Dialogphase) wird voraussichtlich bis zum 5. Dezember 2014 getroffen. Mit der Zulassung zur Dialogphase werden die Bewerber aufgefordert, sich am wettbewerblichen Dialog zu beteiligen. Diese
Aufforderung wird voraussichtlich innerhalb dieser Frist elektronisch übermittelt.
Die Konzeptabgabefrist wird voraussichtlich am 16. Januar 2015 enden. Das Ende der Dialogphase
wird - unter der Voraussetzung, dass eine oder mehrere Lösungen gefunden wurden, die den Bedürfnissen des Bundesministeriums der Finanzen entsprechen - voraussichtlich am 16. Februar 2015
erklärt werden. Die sich hieran anschließende Frist zur Einreichung von Angeboten wird voraussichtlich am 16. März 2015 enden.
Die Zuschlagserteilung wird voraussichtlich bis zum 16. April 2015 erfolgen.
Über die konkreten Termine werden die zur Dialogphase zugelassenen Bewerber im Zulassungsschreiben nach Eingang und Prüfung der Teilnahmeanträge informiert. Die hiermit „voraussichtlich“
genannten Termine dienen lediglich zur ersten Orientierung der Teilnehmer.
3.4 Kommunikation mit dem Auftraggeber, Bewerberfragen
Sämtliche Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern, Bietern sowie Auftragnehmern
erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. Bewerberfragen, einzureichende Unterlagen, Konzepte
und Angebote etc. sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Das Vergabeverfahren wird vollelektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes
(www.evergabe-online.de) abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit Bewerbern und Bietern wird
daher elektronisch über die e-Vergabeplattform geführt. Daher sind auch Fragen zum Teilnahmewettbewerb ausschließlich elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes in Textform an die
Vergabestelle zu richten. Unter Berücksichtigung des Prinzips der Gleichbehandlung werden die von
den Bewerbern gestellten Fragen und Antworten des Auftraggebers allen Bewerbern in anonymisierter Form über die e-Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
Die Antworten auf die Bewerberfragen sind von allen Bewerbern bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten, auch wenn die Fragen nicht durch den Bewerber selbst gestellt wurden. Fragen
zum Teilnahmewettbewerb, die nach dem 7. November 2014 bei der Vergabestelle eingehen, können nicht mehr beantwortet werden.
3.5 Form der Teilnahmeanträge, der Konzepte sowie der Angebote und deren Einreichung
Die Teilnahmeanträge, Konzepte sowie die Angebote sind elektronisch signiert über die eVergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de) bei der Vergabestelle einzureichen.
Eine abschließende Darstellung aller erforderlichen Nachweise, Erklärungen sowie einzureichenden
Unterlagen ist der als Anlage 10 aufgeführten Liste zu entnehmen.
3.6 Korrekturen und Änderungen der Teilnahmeanträge
Korrekturen oder Änderungen der Teilnahmeanträge sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist möglich. Die oben unter Punkt 3.3 bis 3.5 genannten Anforderungen gelten entsprechend. Aus der Kennzeichnung der Teilnahmeanträge muss hervorgehen, dass es sich um eine Korrektur handelt.
3.7 Verwendung der Vergabeunterlagen/Verschwiegenheitsverpflichtung
Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb dürfen nur zur Erstellung des Teilnahmeantrags und
zur Erfüllung des evtl. folgenden Auftrags benutzt werden. Jede Nutzung für andere Zwecke ist untersagt.
Der Bewerber hat über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten des Bundesministeriums der Finanzen Verschwiegenheit zu bewahren. Er hat hierzu auch alle
Mitarbeiter/innen zu verpflichten.
§ 5 Bundesdatenschutzgesetz ist zu beachten.
Es ist das als Anlage 2 beigefügte Formblatt zu verwenden.
3.8 Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer
Bewerber- und Bietergemeinschaften sowie der Einsatz von Unterauftragnehmern sind zugelassen,
soweit die Vereinbarung hierzu nicht im Einzelfall eine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede darstellt. § 4 Nummer 4 VOL/B bleibt unberührt.
Bewerber- und Bietergemeinschaften
Bei Teilnahmeanträgen einer Bewerbergemeinschaft, die beabsichtigt, als Bietergemeinschaft ein
Angebot abzugeben, muss diese alle ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten
Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen, der in Vertretung und
auf Rechnung aller Mitglieder handeln kann.
In diesem Fall haften alle Mitglieder gesamtschuldnerisch, d. h., jedes Mitglied der Bewerber- bzw.
Bietergemeinschaft haftet im Vergabeverfahren und für die vertragsgemäße Errichtung der PiA gegenüber dem Auftraggeber für die Erbringung der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Leistungen
unabhängig davon, welche Teilleistungen der Gesamtleistung er im Innenverhältnis der Bewerberbzw. Bietergemeinschaft zu erbringen hat. Vom Bewerber/Bieter ist anzugeben, welche Teilaufgaben
von den einzelnen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft federführend erbracht werden. Punkt 4.5 dieser Vergabeunterlage ist zu beachten.
Es ist das als Anlage 8 beigefügte Formblatt zu verwenden.
Hinweise zu Bietergemeinschaften in der Angebotsphase:
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass nur eine juristische Person des Privatrechts
mit den Aufgaben der PiA beliehen werden kann. Eine ARGE in der Rechtsform einer GbR ist für die
Auftragsdurchführung nicht ausreichend. Im Fall einer Auftragserteilung muss die Bietergemeinschaft
gewährleisten, dass eine juristische Person des Privatrechts besteht oder errichtet wird, um die Aufgaben der Produktinformationsstelle Altersvorsorge als Beliehene ausführen zu können. Eine entsprechende Erklärung ist durch Unterzeichnung des als Anlage 8 beigefügten Formblatts abzugeben.
Die Bietergemeinschaften dürfen ihre Mitgliederzusammensetzung nur vor Ablauf der Angebotsfrist
im Wege der Rücknahme des Angebots und der Einreichung eines neuen Angebots der neu zusammengesetzten Bietergemeinschaft ändern.
Unterauftragnehmer
Der Auftragnehmer hat die Leistung grundsätzlich unter eigener Verantwortung auszuführen. Soweit
ein Bewerber/Bieter beabsichtigt, die Ausführung von Teilen der Leistung an Unterauftragnehmer zu
übertragen, ohne diese zur Herstellung seiner Eignung zu benötigen, sind dazu im Teilnahmeantrag
noch keine Angaben oder Nachweise erforderlich. Im Auftragsfall sind jedoch folgende Bestimmungen zu beachten:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet,
a) bei der Übertragung von Teilen der Leistung (Unterauftrag) nach wettbewerblichen Gesichtspunkten zu verfahren,
b) dem Unterauftragnehmer auf Verlangen den Auftraggeber zu benennen,
c) dem Unterauftragnehmer insgesamt keine ungünstigeren Bedingungen - insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise und Sicherheitsleistungen - zu stellen, als zwischen ihm und dem Auftraggeber vereinbart sind sowie
d) bei Einholung von Angeboten für Unteraufträge nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verfahren und regelmäßig kleine und mittlere Unternehmen angemessen zu beteiligen.
Bei der Einschaltung von Unterauftragnehmern haftet der Auftragnehmer für die ordnungsgemäße
Abwicklung des Auftrags.
Beabsichtigt ein Bewerber, sich zum Nachweis der Eignung eines Unterauftragnehmers zu bedienen,
so sind die Vorgaben in Punkt 4.5 dieser Vergabeunterlage zu beachten.
Es ist das als Anlage 9 beigefügte Formblatt zu verwenden.
3.9 Abgabe unzutreffender Erklärungen
Die Abgabe unzutreffender Erklärungen kann strafrechtliche, zivilrechtliche und weitere Folgen bei
der künftigen Vergabe öffentlicher Aufträge haben und kann zum Ausschluss vom Vergabeverfahren
führen.
3.10 Formale Ausschlusskriterien
Unzulässig (mit der Folge eines Ausschlusses des Teilnahmeantrags) sind:
- nicht elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes abgegebene oder verspätet eingehende Teilnahmeanträge,
- nicht zweifelsfrei erkennbare Änderungen an den eigenen Eintragungen,
- Änderungen oder Ergänzungen an den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb,
- Bildung/Änderung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder Austausch von Unterauftragnehmern zwischen Ablauf der Teilnahme-/Angebotsfrist und Erteilung des Zuschlags,
- Verweis auf AGB des Bewerbers und/oder Subunternehmens,
- wettbewerbsbeschränkendes Verhalten,
- Nichtgebrauch der vorgegebenen Formblätter,
- fehlende nachgeforderte Erklärungen/Nachweise und Unterlagen sowie fehlende Unterschriften
bzw. ohne gültige elektronische Signatur eingereichte Dokumente.
Darüber hinaus ist diese Vergabeunterlage mit den darin enthaltenen Bewerbungsbedingungen zu
beachten. Ein Verstoß gegen deren Vorgaben führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
4. Eignungskriterien und einzureichende Unterlagen
Dem Teilnahmeantrag ist ein formloses Anschreiben beizufügen, das insbesondere Angaben zum
Ansprechpartner für die Ausschreibung sowie Kontaktdaten (E-Mail, Telefon, Fax) enthalten muss.
Zur Dialogphase und damit zur Vorlage eines Konzeptes zur Errichtung und Ausgestaltung der PiA
werden nur zuverlässige, leistungsfähige, fachkundige und unabhängige Bewerber aufgefordert. Zum
Nachweis der Eignung sind die nachstehend genannten Unterlagen einzureichen. Geeignet ist, wer
anhand der Unterlagen seine Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit, Fachkunde und Unabhängigkeit
nachweisen kann.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, diese Angaben zu überprüfen.
Die Eignungsprüfung der Bieter erfolgt an Hand der im „Fragebogen zur Eignungsprüfung“ sowie der
unter Punkt 6. dieser Bewerbungsbedingungen angegebenen Kriterien.
Die Eignungskriterien sind in Ausschlusskriterien und Bewertungskriterien unterteilt.
Kriterien, die im „Fragebogen zur Eignungsprüfung“ mit dem Buchstaben „A“ beginnen, sind Ausschlusskriterien. Die Nichterfüllung einer als Ausschlusskriterium gekennzeichneten Anforderung
(z. B. Nichtvorlage von Eigenerklärungen oder anderer Nachweise) führt zum Ausschluss am weiteren
Verfahren.
Kriterien, die im „Fragebogen zur Eignungsprüfung“ mit dem Buchstaben „B“ beginnen, sind Bewertungskriterien. Bewertungskriterien werden jeweils mit einer Punktzahl von 0 - 10 Punkten bewertet.
Die auf Grund dieser Kriterien eingereichten Unterlagen und abgegebenen Erklärungen werden nach
folgendem Schema bewertet: Der Bewertungsmaßstab reicht von 0 Punkten (ungenügend) bis 10
Punkten (ausgezeichnet). Die bei den jeweiligen Kriterien erreichten Punkte werden mit der für jedes
Kriterium angegebenen Gewichtung multipliziert. Hieraus ergeben sich die Wertungspunkte je Kriterium. Die Addition sämtlicher Wertungspunkte ergibt die Gesamtwertung.
Bei dem im Rahmen des wettbewerblichen Dialogs durchgeführten Teilnahmewettbewerb ist eine
Reduzierung der zu erörternden Lösungen und der Angebote gemäß § 10 EG Absatz 2 lit. d) VOL/A
vorgesehen. Anhand der Eignungsprüfung wird die Zahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Dialog
und damit zur Abgabe von Lösungsvorschlägen aufgefordert werden sollen, gem. § 3 EG Abs. 7 Satz 2
lit. a) VOL/A auf sieben beschränkt. Sofern genügend geeignete Bewerber vorhanden sind, werden
daher die max. sieben Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Dialogphase zugelassen.
4.1 Zuverlässigkeit
Der Bewerber legt zum Nachweis seiner Zuverlässigkeit eine Eigenerklärung gemäß Anlage 1 vor, mit
der er (bei Bewerber bzw. Bietergemeinschaften ist diese Erklärung von jedem Mitglied abzugeben)
u. a. erklärt, dass
• über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet noch die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden
ist;
• er sich nicht in Liquidation befindet;
• keine Person, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Absatz 4 Buchstabe a)
bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter „Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist“, ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und
Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
• er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
4.2 Leistungsfähigkeit
Der Bewerber legt ein aussagekräftiges Profil zu seiner Tätigkeit vor. Es müssen Aussagen zu folgenden Punkten enthalten sein:
• Allgemeine Angaben (Name des Bewerbers, Rechtsform, Geschäftsführung, Ansprechpartner,
Anschrift des Hauptsitzes, ggf. weitere Standorte/Niederlassungen, Gründungsdatum, eine Auflistung des Leistungsspektrums des Bewerbers),
• Mitarbeiterstruktur (Angabe der aktuellen Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen des Bewerbers,
Angabe der Anzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich Finanz- oder Versicherungsmathematik und
stochastische Modellierung, im Bereich Wirtschaftswissenschaften sowie im Bereich Informatik),
• Softwareausstattung bzw. die Eigenerklärung des Bewerbers, im Hinblick auf das geplante Simulationsverfahren geeignete Software zu erwerben.
Es ist das als Anlage 3 und ggf. das als Anlage 3.1 beigefügte Formblatt zu verwenden.
Außerdem sind die Mitarbeiter/innen, die mit dem Leistungsgegenstand verantwortlich befasst sein
werden und im Fall einer Auftragserteilung nach gegenwärtigem Stand eingesetzt werden sollen zu
benennen und Ausbildung und beruflicher Werdegang sowie die geplante Funktion in der PiA kurz
darzustellen. Sämtliche Mitarbeiter müssen die deutsche Sprache fließend in Wort und Schrift beherrschen.
Die Leitung des Projektes muss über ein für die Projektführung geeignetes abgeschlossenes Studium
oder eine dem Studienabschluss entsprechende Qualifikation verfügen.
Die Nachweise sind durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls müssen auf Verlangen
entsprechende Bescheinigungen vorgelegt werden (z. B. Kopien von Studiennachweisen und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung).
Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeiter/innen die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Mitarbeiter/innen dürfen nur mit Zustimmung des Auftraggebers ausgewechselt werden.
Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt zu verwenden.
Gegenstand der Bewertung sind die Qualifikation des beim Betrieb der PiA voraussichtlich eingesetzten verantwortlichen Personals (vgl. Anlage 4) und die Sicherheit, mit der es beim Betrieb der PiA
tatsächlich zur Verfügung stehen wird. Kann das einzusetzende Personal noch nicht benannt werden,
weil z. B. eine neue juristische Person des Privatrechts gegründet und das zur Aufgabenerledigung
benötigte Personal noch nicht bekannt ist, ist im Teilnahmeantrag zu erläutern, wie das einzusetzende Personals beschafft und wie dessen Qualifikation (im Sinne der Anlage 4) sichergestellt wird. Soweit Personal noch nicht benannt werden kann, ist Anlage 4 insoweit nicht auszufüllen.
4.3 Fachkunde
 Nachweis der Kompetenz und Erfahrung bezogen auf die letzten 3 Jahre bei der
• Entwicklung von Simulationsmodellen
• Durchführung von Simulationsrechnungen zu Kapitalmarktentwicklungen
• Anwendung von Simulationsverfahren auf die Tarife von Altersvorsorgeprodukten (oder
ähnlicher Produkte)
• Analyse von Kostenstrukturen bei unterschiedlichen Altersvorsorgeprodukten (oder ähnlicher Produkte).
Der Nachweis ist über eine Eigenerklärung und soweit möglich über Referenzen zu erbringen. Für die
Referenz ist das als Anlage 5.1 beigefügte Formblatt zu verwenden.
 Nachweis zu Kenntnissen über die im Rahmen der deutschen geförderten Altersvorsorge angebotenen Produkte (bezogen auf die letzten 3 Jahre).
Der Nachweis ist über eine Eigenerklärung und soweit möglich über Referenzen zu erbringen. Für die
Referenz ist das als Anlage 5.2 beigefügte Formblatt zu verwenden.
 Liste der in den letzten drei Jahren durchgeführten Projekte und erstellten Publikationen zu den
Themengebieten:
• Altersvorsorge
• Kostenstruktur bei Finanz- und Vorsorgeprodukte
• Simulationsrechnungen (insbesondere zu Kapitalmarktrechnungen und stochastischer Modellierung von Vorsorgeprodukten)
• Verbraucherschutz im Bereich von Finanzdienstleistungen
Der Nachweis ist über eine Eigenerklärung zu erbringen.
 Kenntnisse und Erfahrungen mit Projekten der öffentlichen Verwaltung (bezogen auf die letzten
3 Jahre).
Der Nachweis ist über eine Eigenerklärung und soweit möglich über Referenzen zu erbringen. Für die
Referenz ist das als Anlage 5.3 beigefügte Formblatt zu verwenden.
 Darstellung der fachlichen Eignung
Vorlage einer kurzen Ausarbeitung (max. 2 DIN-A4-Seiten) zu den Herausforderungen bei der Einordnung der verschiedenen geförderten Altersvorsorgeprodukte in die einzelnen Chancen-RisikoKlassen.
4.4 Unabhängigkeit
Aufgrund der besonderen Stellung der PiA als eine mit staatlichen Aufgaben beliehene Einrichtung ist
die Unabhängigkeit der PiA im Hinblick auf die ihr übertragenen Aufgaben von großer Bedeutung.
Der Bewerber hat daher zu bestätigen, dass weder er noch Organmitglieder oder für das Verfahren
der Errichtung der PiA eingesetzte Mitarbeiter sowie, im Fall seiner Beauftragung mit der Durchführung der Aufgaben der PiA, keine Organmitglieder oder Mitarbeiter der künftigen PiA
• Produkte der geförderten Altersvorsorge anbieten oder vermitteln,
• die Interessen einer Gruppe von Anbietern vertreten, die Produkte der geförderten Altersvorsorge anbietet,
• bei der Durchführung der ausgeschriebenen Arbeiten Weisungen eines Dritten unterliegen, die
der Unabhängigkeit der PiA entgegenstehen.
Der Nachweis ist über eine Eigenerklärung zu erbringen. Dafür ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt zu verwenden.
4.5 Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen
Der Bewerber, der sich beim Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder außerhalb davon als Unterauftragnehmer) beruft, hat den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen zur Verfügung stehen.
Generell gilt auch für Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass jeder beteiligte Bewerber alle
Eignungsnachweise zu erbringen hat, die unter 4.1 und 4.4 aufgeführt wurden, wohingegen die unter
4.2 und 4.3 aufgeführten Eigennachweise jeweils nur für die betroffene Teilleistung vorzulegen sind.
Dabei können die materiellen Anforderungen gemeinsam von den beteiligten Bewerbern erbracht
werden. Die Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen der beteiligten Bewerber werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Die Nachweise zur
Zuverlässigkeit werden einzeln bewertet.
5. Anforderungen an das Konzept
5.1 Allgemeines
Ein zum wettbewerblichen Dialog zugelassener Bewerber wird zur Erstellung eines Konzeptes zur
Einrichtung der PiA aufgefordert. Dies beinhaltet neben der rechtlichen, personellen und finanziellen
Konzeption der PiA die inhaltliche Ausgestaltung der Aufgaben der PiA. Der Bewerber erhält für die
Konzepterstellung keine Kostenerstattung.
5.2 Nutzung des Konzeptes im Rahmen der Dialogphase
Der Bewerber erklärt sich damit einverstanden, dass sein Konzept oder Teile desselben zur Erarbeitung eines Lösungsvorschlages im Rahmen der Dialogphase verwendet werden können. Für diese
Verwendung erhält der Bewerber keine Kostenerstattung.
5.3 Art und Weise der Aufgabenerledigung
5.3.1 Simulationsverfahren
Der Bewerber legt mit dem Konzept eine Beschreibung des von ihm geplanten Simulationsverfahrens
vor. Es sollte die PiA in die Lage versetzen, die ihr obliegenden Aufgaben adäquat zu erledigen. Das
Simulationsverfahren muss eine Einteilung aller vertriebenen Tarife auf Basis zertifizierter Altersvorsorge- und Basisrentenprodukte in Chancen-Risiko-Klassen ermöglichen. Die Zuordnungsalternativen
zu Chancen-Risiko-Klassen auf Basis der Ergebnisse des Simulationsverfahrens und möglicher weiterer Kriterien sind vom Bewerber darzustellen.
Die Beschreibung enthält eine Erläuterung der verschiedenen Komponenten des Simulationsverfahrens. Außerdem ist eine Darstellung der Abbildung von zertifizierten Altersvorsorge- und Basisrentenprodukten sowie eine Begründung der dabei gewählten Vorgehensweise beizufügen. Insbesondere ist auf die Wahl der zugrunde gelegten Risikofaktoren, die Kalibrierung der Szenarien, auf getroffene und aus Sicht des Bewerbers vertretbare Vereinfachungen und deren Auswirkungen, sowie
die Granularität der Abbildungen einzugehen.
Im Konzept soll separat dargestellt werden, welche Eingangsgrößen in das Simulationsverfahren fließen und somit das Ergebnis des Simulationsverfahrens beeinflussen. Diese Eingangsgrößen sind zu
differenzieren, beispielsweise nach anbieterindividuellen, produktspezifischen und externen Einflussgrößen.
Benötigt die PiA für die Durchführung des Simulationsverfahrens Angaben der Anbieter, sind diese
anzugeben. Der Bewerber muss bei der Konzeption des Simulationsverfahrens berücksichtigen, dass
die Zuordnung zu den Chancen-Risiko-Klassen Auswirkungen auf die Berechnung der Effektivkosten
und des Preis-Leistungs-Verhältnisses des Produkts hat. Den Zusammenhang hat der Bewerber im
Konzept darzustellen.
Der Bewerber muss in sein Konzept einen ersten Entwurf der Beschreibung der Chancen-RisikoKlassen zur Verwendung für das Produktinformationsblatt aufnehmen. Es können auch mehrere Versionen vorgeschlagen werden. Zu beachten ist, dass die Beschreibung der Chancen-Risiko-Klassen die
Chancen und Risiken des Produkts für den Verbraucher transparent machen sollen.
5.3.2 Effektivkosten
Das Konzept sollte das Vorgehen zur Vorgabe der Effektivkostenberechnung darlegen.
5.4 Praktischer Betrieb
Der verfahrenstechnische Ablauf für die Zuordnung der Chancen-Risiko-Klassen ist darzustellen. Dabei ist auch darauf einzugehen, inwieweit Berechnungen von den Anbietern oder zugelassenen Dritten durchgeführt werden können.
Außerdem sollte das Konzept eine Darstellung beinhalten wie Verbraucherschutzverbände, Anbieterverbände, Bundesministerien sowie die Aufsichtsbehörden bei der Weiterentwicklung des Simula-
tionsverfahrens, der Einordnung in die Chancen-Risiko-Klassen und der Effektivkostenvorgaben einbezogen werden.
5.5 Rechtliche Ausgestaltung der PiA
Im Konzept sollte zumindest angegeben werden, welche Rechtsform die PiA hat.
5.6 Finanzierungskonzept
Der Bewerber legt einen Entwurf zur Finanzierung der PiA über den anvisierten Beleihungszeitraum
von fünf Jahren vor, unter Berücksichtigung der voraussichtlich anfallenden Aufwendungen und Gebühren. Insbesondere ist zu beachten, dass die PiA keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen darf.
Der Bewerber sollte in diesem Zusammenhang erläutern, welche Tatbestände Gebühren in welcher
voraussichtlichen Höhe auslösen. Dabei kann unterschieden werden zwischen Tatbeständen, die von
Rechts wegen ausgelöst werden und Tatbeständen, die einen freiwilligen Charakter haben. Ebenso
kann hinsichtlich des anfallenden Aufwandes differenziert werden.
5.7 Datenschutz
Der Bewerber hat konzeptionell sicherzustellen, dass die Daten, die vom Anbieter übermittelt und
von der PiA empfangen, verarbeitet und unter Beachtung näher zu spezifizierender datenschutzrechtlicher Bestimmungen verwahrt werden können.
6. Kriterien für die Auswahl der Bewerber, die zur Dialogphase zugelassen
werden
Teilnahmeanträge, bei denen Anforderungen nicht erfüllt werden, die als Ausschlusskriterium gekennzeichnet sind, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Bepunktung der von den Bewerbern eingereichten Eignungsnachweise für die Leistungsfähigkeit
und Fachkunde des Bewerbers erfolgt je nach Erfüllung der Voraussetzungen mittels folgender Punkteskala:
10 Punkte
ausgezeichnet
8 - 9 Punkte
sehr gut
6 - 7 Punkte
gut
3 - 5 Punkte
1 - 2 Punkte
durchschnittlich mangelhaft
0 Punkte
ungenügend
Die erreichten Punktzahlen werden mit den jeweiligen Gewichtungen multipliziert. Aus den gewichteten Bewertungspunkten wird eine Gesamtpunktzahl gebildet. Die Gewichtungen der unterschiedlichen Kriteriengruppen und Kriterien sind der nachfolgenden Bewertungstabelle zu entnehmen.
Kriteriengruppe
(KGr)
Leistungsfähigkeit
Fachkunde
Kriterium (K)
Gewichtung Max.gew.Punktzahl
K
KGr
K
KGr
20
200
15
150
25
250
Leistungsspektrum des Bewerbers
Mitarbeiterstruktur
Anzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich
Finanz-/Versicherungsmathematik und
stochastische Modellierung
Softwareausstattung
25
Wahrscheinlichkeit, mit der der Bewerber
15
in der Lage ist qualifizierte Mitarbeiter in
der PiA einzusetzen
Insgesamt 100
250
150
30%
Entwicklung von Simulationsmodellen
13
Durchführung von Simulationsrechnungen
13
Anwendung von Simulationsverfahren
15
Analyse von Kostenstrukturen
19
Kenntnisse zur deutschen geförderte Al10
tersvorsorge
Durchgeführte Projekte
15
Projekte öffentliche Verwaltung
5
Ausarbeitung zu den Herausforderungen
10
bei der Einordnung der verschiedenen geförderten Altersvorsorgeprodukte in die
einzelnen Chancen-Risiko-Klassen
Insgesamt 100
1000
300
130
130
130
190
100
150
50
100
1000
70 %
Insgesamt 100 %
Zwingend erforderliche Mindestpunktzahl (20%)
700
1000
200
Bewerber, die in mehr als drei Kriterien mit weniger als zwei Punkten bewertet werden, werden vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Bewerber, die bei der Ermittlung der Gesamtnote nicht wenigstens ein Fünftel der maximal zu erreichenden gewichteten Punktzahl von 1000
Punkten erreichen. Das bedeutet, Bewerber mit einer Gesamtpunktzahl von weniger als 200 Punkten
werden ausgeschlossen. Bis zu sieben Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Dialogphase zugelassen und zur Abgabe eines Konzeptes aufgefordert.
7. Zuschlagskriterien und Angebotswertung
7.1 Ausschluss von Angeboten von der Wertung
Von der Wertung ausgeschlossen werden Angebote i. S. v. § 19 EG Absatz 3 VOL/A.
7.2 Wertungskriterien: Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots
Nach § 21 EG Absatz 1 VOL/A wird der Zuschlag auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand der nachfolgend aufgeführten Kriterien ermittelt. Die Bewertung der Kriterien erfolgt nach folgendem Schema:
Der Bewertungsmaßstab reicht von 0 Punkten (nicht erfüllt) bis 100 Punkten (überragend).
Der bei den jeweiligen Kriterien erreichte Zielerfüllungsfaktor (Punkte von 0 - 100) wird mit der Gewichtung multipliziert. Anschließend werden die errechneten Ergebnisse sämtlicher Kriterien addiert.
Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl ist das wirtschaftlichste Angebot und erhält den
Zuschlag.
Bewertungsmatrix für die Zuschlagsentscheidung
Gewichtung (%)
Kriterium
Erläuterung
Qualität
des Angebots
Hier wird u. a. bewertet,
• wie hoch die Praxistauglichkeit,
Zweckmäßigkeit und Transparenz
einzustufen sind,
• wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist,
dass die Effektivkostenvorgaben und
die einzusetzenden Simulationsverfahren fachlich unangreifbar und validiert sind,
• wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist,
dass die zeitlichen Anforderungen
eingehalten werden,
• ob durch das vorgesehene Verfahren
mit einer hohen Akzeptanz der Vorgaben für die Einstufung in die Chancen-Risiko-Klassen und der Ermittlung
der Effektivkosten sowie deren Weiterentwicklung bei allen Beteiligten
zu rechnen ist,
• welche Leistungen den Anbietern
angeboten werden,
• inwieweit ein hoher Standard beim
Datenschutz und der Datensicherung
eingehalten wird,
• bei Gründung einer neuen juristischen Person: Vorgehen bei Errichtung, Ausstattung und Geschäftsaufnahme und -betrieb der juristischen
Person.
50
Preis
•
30
Es wird der Gesamtaufwand der PiA
betrachtet (u. a. Personal- und Sachkosten), der vom Bieter über die
Laufzeit der Beleihung von 5 Jahren
zu berechnen und im Angebot auszuweisen ist. Dieser Gesamtaufwand
Zielerfüllungsfaktor
(Zf)
Summe
(Zf x Gewichtung
Finanzierungskonzept
wird als „Angebotspreis“ der Wertung zu Grunde gelegt. Hierfür spielt
es keine Rolle, wie der Aufwand refinanziert wird.
• Das Angebot mit dem niedrigsten
Gesamtaufwand erhält den Zf 100.
Die übrigen Angebote werden im
Wege des umgekehrten Dreisatzes
mit dem Zf versehen. D. h. ein Angebot mit beispielsweise doppelt so hohen Gesamtaufwand erhält Zf 50.
Es wird bewertet, ob die Finanzierungskonzepte der Angebote schlüssig, tragfähig und wirtschaftlich erscheinen. Außerdem sollte gewährleistet sein, dass die
Gebühren keine relevante Kostenbelastung bei Altersvorsorgeverträgen zur
Folge haben. Finanzierungskonzepte erhalten einen höheren Zf, wenn niedrige
Gebühren auch bei einer ausschließlichen
Gebührenfinanzierung realisierbar erscheinen.
20
100 Gesamtsumme:
Summe
Erfüllung des Kriteriums
Zielerfüllungsfaktor (Zf)
nicht erfüllt
0
gerade noch ausreichend
10
ausreichend
20
ausreichend - befriedigend 30
befriedigend
40
befriedigend - gut
50
gut
60
gut - sehr gut
70
sehr gut
80
sehr gut - überragend
90
überragend
100
7.3 Reduzierung der Zahl der zu erörternden Lösungsvorschläge bzw. Angebote
Die Reduzierung der Zahl der während der Dialogphase zu erörternden Lösungsvorschläge sowie der
Angebote erfolgt anhand der unter Punkt 7.2 aufgeführten Zuschlagskriterien.
Die von den Bewerbern vorzulegenden Lösungsvorschläge und Angebote müssen daher zwingend
Aussagen zu den bei den einzelnen Zuschlagskriterien angegebenen Erläuterungen enthalten. Dies
bedeutet, dass bereits die Lösungsvorschläge, die zu Beginn der Dialogphase erarbeitet werden müssen, u. a. Aussagen zum Gesamtaufwand über die Laufzeit der Beleihung von 5 Jahren enthalten
müssen.
8. Abschließende Liste aller einzureichenden Unterlagen/Nachweise

Formloses Anschreiben des Bewerbers (siehe Punkt 4)

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, Anlage 1 (siehe Punkt 4.1)

Erklärung zum Datenschutz, Anlage 2 (siehe Punkt 3.7)

Profil des Bewerbers, Anlage 3 (siehe Punkt 4.2)
ggf. Eigenerklärung zum Erwerb von geeigneter Software zwecks Durchführung des
Simulationsverfahrens, Anlage 3.1

Mitarbeiterqualifikation, Anlage 4 (siehe Punkt 4.2)

Referenzliste, Anlagen 5.1 - 5.3 (siehe Punkt 4.3)

Eigenerklärung zur Unabhängigkeit, Anlage 6 (siehe Punkt 4.4)

Einverständniserklärung der Bewerber, Anlage 7 (siehe Punkt 3.1.1)

Fragebogen zur Eignungsprüfung, Anlage 11 (siehe Punkt 4)
Der Fragebogen als solcher muss nicht ausgefüllt und zurückgesandt werden, sondern nur die zu den jeweils genannten Kriterien vorzulegenden Eignungsnachweise;
der Fragebogen dient der Vollständigkeitskontrolle sowie zur Unterscheidung von
Ausschluss- und Bewertungskriterien.
Zusätzlich bei Anträgen von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften bzw. Inanspruchnahme
anderer Unternehmen 3 einzureichende Unterlagen

Erklärung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Anlage 8 (siehe Punkt 3.8)

Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Anlage 9 (siehe Punkt 3.8)
3
z.B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder außerhalb davon als Unterauftragnehmer

Einverständniserklärung der Bewerber, Anlage 7 (siehe Punkt 3.1.1)

Eignungsnachweise der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. anderer Unternehmen, Anlage 1 bis 5 (siehe Punkt 4.5 i. V. m. 3.7, 4.1, 4.2, 4.3, 4.4)
Der Auftraggeber behält sich unter strikter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, in den
Teilnahmeunterlagen fehlende Erklärungen und Nachweise unter Setzung einer Frist von den Bewerbern nachzufordern. Sollten die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb dieser Frist
nachgereicht werden, wird der entsprechende Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Diese Aufzählung dient der Kontrolle der Vollständigkeit des Teilnahmeantrags durch den Bewerber
und ist zur Verwendung als Checkliste nochmals als Anlage 10 beigefügt.
9. Anlagen
Anlage 1 - Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit
Anlage 2 - Erklärung zum Datenschutz
Anlage 3 - Profil des Bewerbers
Anlage 3.1 - Eigenerklärung zum Erwerb von geeigneter Software zwecks Durchführung des Simulationsverfahrens
Anlage 4 - Mitarbeiterqualifikation
Anlage 5.1 - Referenzen Fachkompetenz Simulationsverfahren
Anlage 5.2 - Referenzen Fachkompetenz Altersvorsorge
Anlage 5.3 - Referenzen Fachkompetenz Projekte der öffentlichen Verwaltung
Anlage 6 - Eigenerklärung zur Unabhängigkeit
Anlage 7 – Einverständniserklärung der Bewerber
Anlage 8 - Erklärung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
Anlage 9 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen
Anlage 10 – Abschließende Liste aller einzureichenden Unterlagen/Nachweise
Anlage 11 – Fragebogen zur Eignungsprüfung
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
EIGENERKLÄRUNG
Zuverlässigkeit:
Aufgrund der „Gemeinsamen Regelung“ Oberster Bundesbehörden vom 22. März 1994 für den
Ausschluss von Unternehmen von der Vergabe öffentlicher Aufträge bei illegaler Beschäftigung
von Arbeitskräften (temporäre Auftragssperre) wird vermutet, dass die erforderliche Zuverlässigkeit i. S. von § 6 Absatz 5 Buchstabe c) VOL/A (= § 6 EG Absatz 6 c) VOL/A) nicht besitzt, wer wegen illegaler Beschäftigung (§ 404 Absatz 1, Absatz 2 Nummer 3 des Dritten Buchs Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15 a, 16 Absatz 1 Nummer 1, 1 b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 1
des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und Illegalen Beschäftigung) zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt
oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 € belegt worden ist.
Des Weiteren gilt nach § 6 EG Absatz 6 d) VOL/A im Vergabeverfahren grundsätzlich als nicht
zuverlässig, wer seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt hat.
Als unzuverlässig gilt ein Unternehmen auch, wenn eine Person, deren Verhalten diesem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Beteiligung an einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung, Bestechung, Betruges, Subventionsbetruges, Geldwäsche oder anderer Strafnormen im
Sinne von § 6 EG Absatz 4 VOL/A sowie wegen Verstoßes gegen entsprechende Strafnormen
anderer Staaten rechtskräftig verurteilt worden ist.
Darüber hinaus können Bieter/Bewerber vom Vergabeverfahren gem. § 6 EG Absatz 6 a) VOL/A
ausgeschlossen werden, wenn über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels
Masse abgelehnt worden ist. Gleiches gilt gem. § 6 EG Absatz 6 b) VOL/A für den Fall, dass sich
der Bieter/Bewerber in Liquidation befindet.
Zum Nachweis der Zuverlässigkeit hat jeder Bewerber um einen öffentlichen Auftrag die nachfolgende Eigenerklärung abzugeben. Falls die Bewerber ihren Sitz außerhalb der Bundesrepublik
Deutschland haben, bezieht sich deren Erklärung auf die Rechtsvorschriften des Landes, in dem
sie niedergelassen sind.
Von der Teilnahme am Wettbewerb können Unternehmen nach § 6 EG Absatz 6 e) VOL/A) ausgeschlossen werden, die vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Zuverlässigkeit,
Leistungsfähigkeit oder Fachkunde abgeben, soweit nicht bereits ein zwingender Ausschlussgrund vorliegt. Wird die Erklärung nicht oder nicht rechtzeitig abgegeben, wird der Teilnahmeantrag auch nach § 19 EG Absatz 3 Buchstabe a) VOL/A von der Wertung ausgeschlossen.
Eigenerklärung:
Hiermit wird versichert, dass Strafen oder Bußen für die oben erwähnten Tatbestände oder für
vergleichbare Tatbestände nach den am Firmensitz geltenden Rechtsvorschriften während der
letzten 2 Jahre gegen mich/uns nicht verhängt worden sind.
Darüber hinaus wird versichert, dass der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben
sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung gemäß den am Firmensitz geltenden
Rechtsvorschriften von meiner/unserer Seite ordnungsgemäß nachgekommen worden ist.
Des Weiteren erkläre ich, dass über mein/unser Vermögen weder das Konkurs-/Gesamtvollstreckungs-/Vergleichsverfahren noch das Insolvenzverfahren eröffnet bzw. eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Auch befindet sich mein/unser
Unternehmen nicht in Liquidation.
Name des ausstellenden Unternehmens 1
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
sowie Firmenstempel bzw. Signatur
Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der Bewerber sich beruft.
1
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
ERKLÄRUNG ZUM DATENSCHUTZ
Wir verpflichten uns, das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in der Fassung der Bekanntmachung
vom 14. Januar 2003 (BGBl. I S. 66), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung
daten-schutzrechtlicher Vorschriften vom 14. August 2009 (BGBl. I S. 2814) sowie alle sonstigen
gesetzlichen und behördlichen Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland und die einschlägige Rechtsprechung zum Datenschutz, zur Geheimhaltung und zum Fernmeldegeheimnis zu
beachten.
Wir verpflichten uns, über alle während der Zusammenarbeit bekannt werdenden Geschäftsund Betriebsgeheimnisse sowie sonstige geschäftlichen bzw. betrieblichen Tatsachen, sofern sie
nicht offenkundig sind, während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses Stillschweigen
zu bewahren.
Wir verpflichten uns weiter, alle bei uns beschäftigten Personen sowie alle von uns sonst zur
Leistungserbringung eingesetzten dritten Personen, seien es natürliche oder juristische Personen,
schriftlich zur Verschwiegenheit sowie auf das Datengeheimnis nach § 5 BDSG und - soweit sie
im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Erbringung geschäftsmäßiger Telekommunikationsdienste
mitwirken - nach § 88 Telekommunikationsgesetz (TKG) zu verpflichten und dafür Sorge zu tragen, dass den entsprechenden Verpflichtungen nachgekommen wird.
Name des ausstellenden Unternehmens 1
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
bzw. Signatur
Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der Bewerber sich beruft.
1
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
PROFIL DES BEWERBERS
Allgemeines
Name des Bewerbers
Rechtsform
Geschäftsführung
Ständiger Ansprechpartner
Name:
E-Mail-Adresse:
Telefon- und Fax-Nummer:
Anschrift des Hauptsitzes
und ggf. Unternehmensstandorte/Niederlassungen
Gründungsdatum
Allgemeines
Beginn der Geschäftstätigkeit auf
dem Gebiet des Ausschreibungsgegenstandes
Datum:
Leistungsspektrum
des Bewerbers/ Tätigkeitsschwerpunkte:
Mitarbeiterstruktur
Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen:
Mitarbeiter/innen (MA)
Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich
Finanzmathematik und stochastische Modellierung
Mitarbeiter/innen (MA)
Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich
der Wirtschaftswissenschaften
Mitarbeiter/innen (MA)
Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen im Bereich
der Informatik
Mitarbeiter/innen (MA)
Software
Softwareausstattung bzgl. Durchführung des
Simulationsverfahrens
Eigenerklärung, ggf. Software bzgl. Durchführung des Simulationsverfahrens zu er-
Vgl. Anlage 3.1
werben
Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorstehenden Angaben.
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
bzw. Signatur
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
EIGENERKLÄRUNG ZUM ERWERB VON GEEIGNETER
SOFTWARE ZWECKS DURCHFÜHRUNG DES
SIMULATIONSVERFAHRENS
Hiermit erkläre ich/wir, dass ich/wir in der Lage bin/sind, geeignete Software zwecks Durchführung des Simulationsverfahrens zeitgerecht zu erwerben.
…………………………………………………..
Ort, Datum
……………………………………………..
Unterschrift bzw. Signatur
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
MITARBEITERQUALIFIKATION
Name des Bewerbers
Projektleiter/in – ggf. künftiger Leiter der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (wenn
möglich nicht mehr als drei DIN-A4-Seiten)
Name
stichwortartige Angaben zur
Berufsausbildung/Abschluss
stichwortartige Beschreibung
des beruflichen Werdegangs,
ggf. inkl. Fortbildungen usw.
Erfahrungen (Projekt 1):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 2):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 3):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Mitarbeiter/in 1 (wenn möglich nicht mehr als drei DIN-A4-Seiten)
Name
stichwortartige Angaben zur
Berufsausbildung/Abschluss
stichwortartige Beschreibung
des beruflichen Werdegangs,
ggf. inkl. Fortbildungen usw.
Erfahrungen (Projekt 1):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 2):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 3):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Mitarbeiter/in 2 (wenn möglich nicht mehr als drei DIN-A4-Seiten)
Name
stichwortartige Angaben zur
Berufsausbildung/Abschluss
stichwortartige Beschreibung
des beruflichen Werdegangs,
ggf. inkl. Fortbildungen usw.
Erfahrungen (Projekt 1):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 2):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Erfahrungen (Projekt 3):
Beschreibung des Projekts
Projektzeitraum
Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten (Telefon, E-MailAdresse)
Funktion, Aufgaben/Tätigkeiten innerhalb
des Projekts
Anzahl der selbst geleisteten
Personentage
Für weitere Mitarbeiter sind entsprechend weitere Tabellen anzufügen.
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
FACHKOMPETENZ SIMULATIONSVERFAHREN
Nachweis der Kompetenz und Erfahrung bei der
•
Entwicklung von Simulationsmodellen
•
Durchführung von Simulationsrechnungen zu Kapitalmarktentwicklungen
•
Anwendung von Simulationsverfahren auf die Tarife von Altersvorsorgeprodukten
•
Analyse von Kostenstrukturen bei unterschiedlichen Altersvorsorgeprodukten.
Referenzen
Name des ausstellenden
Unternehmens 1
Name des ausstellenden
Unternehmens 2
Name des ausstellenden
Unternehmens 3
Referenz 1 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
1 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
2 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
3 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
Name des ausstellenden Unternehmens 4
Referenz 2 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
4 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Name des ausstellenden Unternehmens 5
Referenz 3 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
Für ggf. weitere Referenzen sind zusätzliche Tabellen anzufügen.
Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorstehenden Angaben.
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten bzw. Signatur
5 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
FACHKOMPETENZ ALTERSVORSORGE
Referenzen
Name des ausstellenden
Unternehmens 1
Referenz 1 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
1 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Name des ausstellenden Unternehmens 2
Referenz 2 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
2 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Name des ausstellenden Unternehmens 3
Referenz 3 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
Für ggf. weitere Referenzen sind zusätzliche Tabellen anzufügen.
Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorstehenden Angaben.
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
bzw. Signatur
3 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
FACHKOMPETENZ PROJEKTE DER
ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
Referenzen
Name des ausstellenden Unternehmens 1
Referenz 1 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des Auftraggebers
Ansprechpartner für das Projekt
mit Kontaktdaten (Tel./EMailadresse)
Zeitraum/Dauer der Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt und
dessen Umsetzung, ggf. inkl.
Aussagen über die Verwendung
von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
1 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Name des ausstellenden Unternehmens 2
Referenz 2 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
2 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Name des ausstellenden Unternehmens 3
Referenz 3 (möglichst nicht mehr als fünf DIN-A4-Seiten)
Art der Maßnahme, Titel
Name und Anschrift des
Auftraggebers
Ansprechpartner für das
Projekt mit Kontaktdaten
(Tel./E-Mailadresse)
Zeitraum/Dauer der
Maßnahme, Arbeitsaufwand (Personentage)
Projektbeschreibung:
Darstellung des Projekt
und dessen Umsetzung,
ggf. inkl. Aussagen über
die Verwendung von Verschlusssachen
Kompetenzbereiche
Für ggf. weitere Referenzen sind zusätzliche Tabellen anzufügen.
Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorstehenden Angaben.
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
bzw. Signatur
3 Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der
Bewerber sich beruft.
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
EIGENERKLÄRUNG ZUR UNABHÄNGIGKEIT
Hiermit bestätige ich/wir, dass weder ich/wir, noch Organmitglieder oder für das Verfahren der
Errichtung der Produktinformationsstelle Altersvorsorge eingesetzte Mitarbeiter, sowie im Fall
meiner/unserer Beauftragung mit der Durchführung der Aufgaben der Produktinformationsstelle Altersvorsorge, keine Organmitglieder oder Mitarbeiter der künftigen Produktinformationsstelle Altersvorsorge
• Produkte der geförderten Altersvorsorge anbiete/n oder vermittele/n,
• die Interessen einer Gruppe von Anbietern vertrete/n, die Produkte der geförderten Altersvorsorge anbietet,
• bei der Durchführung der ausgeschriebenen Arbeiten Weisungen eines Dritten unterliege/n,
die der Unabhängigkeit der Produktinformationsstelle Altersvorsorge entgegenstehen.
Ich/Wir versichern ausdrücklich, dass im Fall der Beleihung mit den Tätigkeiten der Produktinformationsstelle Altersvorsorge keine Interessenkollisionen vorliegen und die Aufgaben der Produktinformationsstelle Altersvorsorge allein im Interesse des Auftrags und des Auftraggebers
ausgeführt werden.
…………………………………………………..
Ort, Datum
……………………………………………..
Unterschrift bzw. Signatur
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
ERKLÄRUNG ZUR TEILNAHME AM WETTBEWERBLICHEN DIALOG
DER AUSSCHREIBUNG DES BUNDESMINISTERIUMS DER FINANZEN
„ERRICHTUNG UND BETRIEB DER PRODUKTINFORMATIONSSTELLE
ALTERSVORSORGE“
Hiermit erkläre ich/wir, dass ich/wir mit der Nutzung meiner/unserer im obigen Vergabeverfahren entwickelter Ideen bzw. Lösungsvorschläge durch das Bundesministerium der Finanzen einverstanden bin/sind. Das Bundesministerium der Finanzen ist berechtigt, die Ideen und Lösungsvorschläge in die im Rahmen des wettbewerblichen Dialogs zu entwickelnde Gesamtlösung
einzubringen.
Name des ausstellenden Unternehmens 1
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten
Ort, Datum und Unterschrift des Zeichnungsbefugten bzw. Signatur
Bewerber, Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Fähigkeiten und Ressourcen der Bewerber sich beruft.
1
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
ERKLÄRUNG EINER BEWERBER-/BIETERGEMEINSCHAFT
Name der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft:
Wir, die unten näher bezeichneten Bewerber, bilden für die Ausschreibung
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
eine Bewerbergemeinschaft im Sinne von § 6 EG Absatz 2 und § 16 Absatz 6 VOL/A. Im Fall einer
Auftragserteilung werden wir eine juristische Person des Privatrechts benennen oder errichten,
die die Aufgaben der Produktinformationsstelle Altersvorsorge als Beliehener ausführt.
Der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft gehören folgende Bewerber/Bieter an:
Name des Unternehmens,
Rechtsform
Anschrift, Telefon, Telefax, E-MailAdresse
vertreten durch
Herr/Frau
wird von uns bevollmächtigt, die Bewerber- bzw. Bietergemein-
schaft gegenüber dem Auftraggeber für Teilnahmeantrag, Angebot, Abschluss und Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich zu vertreten. Er/Sie ist berechtigt, im Namen der Bewerberbzw. Bietergemeinschaft den Schriftverkehr für die Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zu regeln
(zentrale Adresse der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft). Darüber hinaus ist er/sie berechtigt,
mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft Zahlungen anzunehmen.
Die o. a. Mitglieder der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft erklären, dass sie im Vergabeverfahren unabhängig von dem Zusammenschluss zu einer juristischen Person für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften. Diese gesamtschuldnerische Haftung gilt auch für die vertragsgemäße Errichtung der Produktinformationsstelle Altersvorsorge.
Die einzelnen Aufgaben werden bei Auftragserfüllung wie folgt erbracht:
Mitglieder
Unternehmen
Federführung in folgenden Teilbereichen
Name und Funktion des/der Unterzeichnenden
Ort, Datum, Unterschrift
Unternehmen
Name und Funktion des/der Unterzeichnenden
Ort, Datum, Unterschrift
Unternehmen
Name und Funktion des/der Unterzeichnenden
Ort, Datum, Unterschrift
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG ANDERER UNTERNEHMEN1
Name/Firmenbezeichnung
des anderen Unternehmens:
Anschrift:
Hiermit verpflichte ich mich, dass ich im Fall der Auftragserteilung der
Name/Firmenbezeichnung
des Auftragnehmers im Fall
der Zuschlagserteilung:
Anschrift:
für folgende Teilleistungen entsprechend der Leistungsbeschreibung die erforderlichen Ressourcen bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stelle:
1
z.B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder außerhalb davon als Unterauftragnehmer
Name und Funktion des/der Zeichnungsbefugten des anderen Unternehmens
Ort, Datum
Unterschrift des/der Zeichnungsbefugten
des anderen Unternehmens
Wettbewerblicher Dialog
„Errichtung und Betrieb der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PiA)
als Beliehener“
Geschäftszeichen: V B 5 – O 1080/13/10055
Anlage zum Teilnahmeantrag des Unternehmens:
ABSCHLIESSENDE LISTE ALLER EINZUREICHENDEN
UNTERLAGEN/NACHWEISE
Diese Liste dient der Kontrolle der Vollständigkeit des Teilnahmeantrags durch den Bewerber.

Formloses Anschreiben des Bewerbers (siehe Punkt 4)

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, Anlage 1 (siehe Punkt 4.1)

Erklärung zum Datenschutz, Anlage 2 (siehe Punkt 3.7)

Profil des Bewerbers, Anlage 3 (siehe Punkt 4.2)

ggf. Eigenerklärung zum Erwerb von geeigneter Software zwecks Durchführung
des Simulationsverfahrens, Anlage 3.1

Mitarbeiterqualifikation, Anlage 4 (siehe Punkt 4.2)

Referenzliste, Anlage 5.1 - 5.3 (siehe Punkt 4.3)

Eigenerklärung zur Unabhängigkeit, Anlage 6 (siehe Punkt 4.4)

Einverständniserklärung der Bewerber, Anlage 7 (siehe Punkt 3.1.1)

Fragebogen zur Eignungsprüfung, Anlage 11 (siehe Punkt 4)
Der Fragebogen als solcher muss nicht ausgefüllt und zurückgesandt werden,
sondern nur die zu den jeweils genannten Kriterien vorzulegenden Eignungsnachweise; der Fragebogen dient der Vollständigkeitskontrolle sowie zur Unterscheidung von Ausschluss- und Bewertungskriterien.
Zusätzlich bei Anträgen von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften bzw. Inanspruchnahme anderer Unternehmen 1 einzureichende Unterlagen

Erklärung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, Anlage 8 (siehe Punkt 3.8)

Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Anlage 9 (siehe Punkt 3.8)

Einverständniserklärung der Bewerber, Anlage 7 (siehe Punkt 3.1.1)

Eignungsnachweise der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. anderer Unternehmen, Anlage 1 bis 5 (siehe Punkt 4.5 i. V. m. 3.7, 4.1, 4.2, 4.3, 4.4)
Der Auftraggeber behält sich unter strikter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor,
in den Teilnahmeunterlagen fehlende Erklärungen und Nachweise unter Setzung einer Frist
von den Bewerbern nachzufordern. Sollten die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nicht
innerhalb dieser Frist nachgereicht werden, wird der entsprechende Teilnahmeantrag vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen.
1
z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder außerhalb davon als Unterauftragnehmer
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