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fnm-austria Newsletter - Forum Neue Medien in der Lehre Austria

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Forum neue Medien in der Lehre Austria <fnm-austria>
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Ma
03/2014
Vorwort des Präsidiums
Der Herbst 2014...
...steht ganz im Zeichen der bevorstehenden Generalversammlung, wo wir
die Ergebnisse der letzten 1,5 Jahre nochmals zusammenfassen werden.
Ein Zeitraum, der schnell vorübergegangen ist, wahrscheinlich auch, weil
es viel zu tun gab und jede Sitzung auf alle Fälle immer eins war: viel zu
kurz. Viel zu kurz, um alle Themen abzuarbeiten, aber ich glaub‘, das Präsidium darf trotzdem stolz sein, einiges auf den Weg gebracht zu haben.
Vor allem können wir heute behaupten, dass der Verein den Wegfall der
direkten Geldflüsse aus dem Ministerium aus dem Jahr 2010 nun endgültig kompensiert hat. Wir stehen auf gesunden Beinen und können heuer
erste Projekte und Kooperationen vorweisen, die einerseits das Profil des
Vereins in der österreichischen Hochschullandschaft stärken und andererseits auch die Interessen unserer Mitglieder vertreten. Insbesondere freut Martin Ebner
es uns, dass es gelungen ist, im Anschluss an die Generalversammlung
eine Veranstaltung mit dem Senat der Wirtschaft durchzuführen. Eine Veranstaltung,
die für die neu angestoßenen Kooperationen mit der Wirtschaft steht. Genauso wie
die im Mai 2015 geplante Tagung des Vereins zum Thema „E-Learning-Strategien an
Hochschulen“ in Zusammenarbeit mit Blackboard/Moodle Rooms.
Darüber hinaus gab es 2014 ein erstes Projekt mit dem BMBF, große Bemühungen am
Urheberrechtssektor, neue Ausgaben der Zeitschrift für Hochschulentwicklung, Projektvergaben und eine erste Modernisierung des Newsletters.
Wir hoffen, als Präsidium die Vereinsinteressen gut vertreten zu haben, und stehen nun
wieder vor Neuwahlen. Wir dürfen an dieser Stelle allen Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen danken und gleichzeitig zu einer Kandidatur einladen, um eine
verantwortungsvolle Position bei einem zukunftsorientierten Verein zu übernehmen.
Be part of it :-)
Martin Ebner
Präsidium von fnm-austria, martin.ebner@fnm-austria.at
2
NEWSLETTER 03/2014
Inhaltsverzeichnis . Community
Inhalt 03/2014
VORWORT DES PRÄSIDIUMS ........................................................................................ 2
COMMUNITY
Arbeitsbericht des Präsidiums....................................................................... 3
13. November 2014: Terminaviso Generalversammlung............................... 4
Save the Date! Eigenveranstaltungen des fnm-austria................................. 5
Science meets Business – Von der Entwicklung innovativer Forschung
bis zur erfolgreichen Umsetzung in Leistungen und Produkte...................... 6
App reviews in higher education – ARIHE..................................................... 7
KOOPERATIONSPARTNER
Studierende an der National University Ireland Galway
entwickeln mobile App................................................................................... 8
SCHWERPUNKT
Was MOOCs und OER verbindet................................................................ 10
Entwicklung eines MOOC-Geschäftsmodells...............................................11
How to MOOC? Ein didaktischer Handlungsleitfaden................................. 13
Evaluierungsergebnis iMoox: Eine erfolgreiche Absolvierung
von Online-Kursen erfordert spezielle Kompetenzen.................................. 15
Inhalte und Impulse von MOOCs nutzen..................................................... 17
Ankündigung Sonderthema für den Winter-Newsletter............................... 19
ZFHE
Aktuelles zur Zeitschrift für Hochschulentwicklung...................................... 20
Call zum Themenheft 10/2 der ZFHE.......................................................... 21
Call zum Sonderheft 10/3 der ZFHE............................................................ 24
NACHLESE
Anregender 13. E-Learning Tag rund um offene Lernszenarien.................. 26
KOMMENTAR: To google or not to google?..................................................................... 28
PUBLIKATIONEN............................................................................................................. 30
VERANSTALTUNGEN UND TERMINE: Oktober – Dezember 2014............................... 31
Arbeitsbericht des Präsidiums
Auch über den Sommer hat sich das fnm-austria-Präsidium mit vielen Themen beschäftigt. Nachfolgend daher ein kurzer Überblick.
3
NEWSLETTER 03/2014
Community
Urheberrechtsnovelle
Nachdem hier auf Seiten der Gesetzgebung ein wenig Stillstand zu beobachten war, hat sich das Präsidium mit möglichen Reaktionen auf die
nun bald zu erwartende Novelle des Urheberrechtsgesetzes befasst. Noch
besteht Hoffnung, dass die von den Mitgliedern des fnm-austria zusammengetragenen Vorschläge in der Novelle aufscheinen. Sollte dies nicht
der Fall sein, wird das Präsidium dieses für Bildungseinrichtungen wichtige
Thema wieder auf die Agenda setzen und wieder auf die breite Unterstützung der Delegierten setzen. Es bleibt also spannend.
OER-Strategie
Das Präsidium beobachtet gespannt die Vorgänge rund um das Thema
„Open Educational Ressources“ (OER). Der Umgang mit diesem Thema
wird derzeit verstärkt diskutiert. Das Präsidium wird sich im Herbst mit der
Frage auseinandersetzen, ob OER auch ein Schwerpunkt des fnm-austria
werden könnten.
Projektförderungen
Das fnm-austria fördert bekanntlich innovative Ideen mit einer bestimmten Summe. Das Präsidium hat sich darauf verständigt, dass Einreichungen ständig möglich und nicht an ein bestimmtes Datum gebunden sein
müssen. Es wird erwartet, dass in einer Bewerbung nachvollziehbar beschrieben wird, welche Projektziele verfolgt und wofür die Fördermittel
eingesetzt werden. Das Präsidium wird den Fortschritt der Projekte mit
Spannung beobachten und freut sich auf die nächsten Einreichungen. Genauere Information über diese Projektförderungen wird es auch auf der
nächsten Generalversammlung geben, was uns zum nächsten und letzten
Thema bringt.
Generalversammlung
Alle Delegierten sollten demnächst die Einladung zur Generalversammlung erhalten, die am 13. November 2014 in Wien stattfinden wird. Die
Planung nimmt viele Ressourcen des Präsidiums in Anspruch, der Ablauf
scheint aber so weit festgelegt. Das Präsidium hofft nicht nur auf rege Teilnahme, sondern auch auf viele Bewerbungen für die Neuwahl des Präsidiums. Das fnm-austria-Präsidium würde sich sehr freuen, wenn auch bald
wieder weibliche Präsidiumsmitglieder das fnm-austria lenken würden.
Kai Erenli
Präsidium von fnm-austria, kai.erenli@fnm-austria.at
13. November 2014: Terminaviso Generalversammlung
Die nächste Generalversammlung des Vereins findet am 13. November
2014 an der Technischen Universität Wien in der Zeit von 11.00 bis 14.00
4
NEWSLETTER 03/2014
Community
Uhr statt. Die Tagesordnung mit genauen Ortsangaben geht allen teilnahmeberechtigten Mitgliedern bzw. ihren Delegierten statutengemäß mindestens zwei Wochen vor der Generalversammlung zu.
Im Rahmen der Generalversammlung wird auch ein neues Vereinspräsidium gewählt. Wahlberechtigte Personen werden gemäß der Geschäftsordnung mindestens sechs Wochen im Voraus über den Wahltermin informiert und eingeladen, für das Präsidium zu kandidieren.
Save the Date! Eigenveranstaltungen des fnm-austria
Die Durchführung eigener Veranstaltungen ist ein lang gehegter Wunsch
unserer Community. Wir freuen uns daher, Ihnen gleich zwei Veranstaltungen des Vereins ankündigen zu können:
E-Learning-Symposium
„Was tun mit E-Learning?
Impulse für die Praxis“
13. November 2014, Wien
Das Symposium setzt aktuelle Trends im E-Learning mit den Anforderungen an zeitgemäße unternehmerische Weiterbildung in Beziehung. Im Fokus stehen die Strategie, die Umsetzung und die Kosten, die mit dem Einsatz von Bildungstechnologien im Bereich der betrieblichen Weiterbildung
verbunden sind. Top Entscheidungsträger/innen der Wirtschaft formulieren
dabei ihre Bedarfe an E-Learning. Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft geben Anregungen für eine praxisorientierte Umsetzung. Das
anschließende Buffet bietet ausreichend Raum für einen informellen Erfahrungsaustausch.
Das Symposium wird in Kooperation mit dem Senat der Wirtschaft durchgeführt und von der Technischen Universität Wien sowie von dem Unternehmen „Die Berater“ unterstützt. Die Teilnahme ist sowohl für fnm-austria-Mitglieder als auch für Mitglieder des Senats der Wirtschaft kostenlos.
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Tagung „E-LearningStrategien an Hochschulen“
5. Mai 2015, Salzburg
13. November 2014
16.00 bis 19.00 Uhr
im Prechtlsaal der Technischen Universität Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien
Die Entwicklung und Implementierung einer eigenen E-Learning-Strategie
gewinnt für Hochschulen zunehmend an Bedeutung. Die Nutzung neuer
Technologien wird immer selbstverständlicher und die ständige Adaption
sowohl der didaktischen Konzepte als auch der notwendigen Infrastruktur
wird finanziell wie organisatorisch zur Herausforderung. Die Tagung be-
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NEWSLETTER 03/2014
Community
schäftigt sich daher mit der Entwicklung und Umsetzung von E-LearningStrategien am tertiären Bildungssektor und den damit einhergehenden
Erfahrungen hinsichtlich der damit verbundenen Veränderungs- und Innovationsprozesse.
Zur Tagung erscheint auch eine Sonderausgabe der Zeitschrift für Hochschuldidaktik. Nähere Informationen zum Call finden Sie in diesem Newsletter auf Seite 24.
Die Tagung wird in Kooperation mit Blackboard International durchgeführt
und von der Universität Salzburg unterstützt. Für fnm-austria-Mitglieder
beträgt die Teilnahmegebühr 70 Euro (Regulärpreis: 90 Euro), Studierende
bezahlen 30 Euro. Die Teilnahmegebühren beinhalten den Tagungsband
sowie das Mittagessen und die Kaffeepausen.
● 5. Mai 2015
● 10.00 bis 17.00 Uhr
● an der Universität Salzburg
Science meets Business – Von der Entwicklung innovativer Forschung
bis zur erfolgreichen Umsetzung in Leistungen und Produkte
E-iED Summit 2014
24.-26. November 2014
Wien / Fachhochschule
des bfi Wien
Ziel des 4. Europäischen Immersive Education Summit (#EiED2014) ist es,
im November 2014 Forscher/innen, Entwickler/innen und Vortragende aus
der ganzen Welt zusammen nach Wien zu bringen. Die Teilnehmer/innen
decken dabei breite Themenbereiche (wie z. B. Lernen und Motivation,
Simulationen, erweiterte Realität, aktuelle Technologien und Standards)
rund um den Einsatz von neuen Trends in der Lehre ab. Firmen stellen ihre
Best-Practice-Fälle vor.
Der E-iED Summit 2014 besteht aus wissenschaftlichen Fachvorträgen,
Poster-Sessions, Podiumsdiskussionen und Break-out-Sessions. Ein neu
eingeführter „Hands-on-Demo-Stream“ kombiniert kurze Paper-Präsentationen mit erweiterten Hands-on für die Teilnehmer/innen. Der Summit
wird auch eine Plattform bieten, um Forschungskooperationen zu besprechen oder deren Ergebnisse mitzuteilen.
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NEWSLETTER 03/2014
Community
Für die Hauptkonferenz sind vorrangig Themen von Interesse, die im Zusammenhang mit immersiven (Lern-)Umgebungen stehen:
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Immersive Techniken, Systeme und Geräte
Verhaltens- und Pädagogische Analyse
Spiele und Unterhaltung („Gamification“ und „Serious Games“)
Ein Blick in die Zukunft: Innovationen, Herausforderungen und Anwendungen
● Kunst und Kreativität
Der E-iED Summit 2014 findet vom 24. bis zum 26. November 2014 in
Wien an der Fachhochschule des bfi Wien statt. Er wird in Kooperation
mit der Technischen Universität Graz und dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen durchgeführt. Das
fnm-austria vergibt als Kooperationspartner an die ersten zehn Interessentinnen/Interessenten einen Rabattcode von 40 % für die Konferenz.
App reviews in higher education – ARIHE
Seit Februar 2014 arbeitet das Team des ZML – Innovative Lernszenarien
der FH Joanneum im Auftrag des fnm-austria an dem Projekt „App reviews
in higher education”, kurz „ARIHE“.
Startseite von „ARIHE“ (http://www.arihe.at)
Auf einer Webplattform werden Apps besprochen, die im Bildungsbereich
zum Einsatz kommen und den Lehr-/Lernalltag bunter, effizienter und interessanter gestalten können. Dabei liegt das Augenmerk auf Apps für Androidgeräte sowie für Android- und IOS-Geräte.
Die Kategorien „Students' life“, „Technik“ und „Unterricht“ unterscheiden
die vorgestellten Apps nach ihren primären Einsatzmöglichkeiten. Das
Projektteam untersucht die Apps auf ihre didaktische Nützlichkeit. Um nä-
7
NEWSLETTER 03/2014
Community . Kooperationspartner
her an die Bedürfnisse der Nutzer/innen heranzurücken, sind sie daher auf
der Suche nach weiteren Apps, die von Mitgliedern der E-Learning-affinen
fnm-austria-Community vorgeschlagen werden.
Wenn Sie eine App kennen, die für www.arihe.at passt, zögern Sie nicht,
auf der Website unter „App to Web“ einen Kommentar zu verfassen, oder
wenden Sie sich direkt an das Projektteam.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht – erika.pernold@fh-joanneum.at,
martin.gutzelnig@fh-joanneum.at; oder besuchen Sie uns auf www.
arihe.at und diskutieren und arbeiten Sie mit!
Erika Pernold
FH JOANNEUM / ZML - Innovative Lernszenarien, erika.pernold@fh-joanneum.at
Studierende an der National University Ireland Galway
entwickeln mobile App
Die Entwicklung einer Campus-App kann herausfordernd sein. Jemand
muss die Initiative ergreifen, organisationelle Befindlichkeiten berücksichtigen, die Bedarfe verschiedener Zielgruppen wie Studierender, Mitarbeiter/innen, Besucher/innen, Absolventinnen/Absolventen usw. ermitteln
und alle Akteurinnen/Akteure ins Boot holen, um die Unterstützung durch
verschiedene Bereiche wie z. B. Marketing oder das Rechenzentrum zu
gewährleisten. An der National University Galway (NUI) geht man einen
innovativen Weg und hat Studierenden diese Aufgaben übertragen.
„Students as Producers“
Im September 2013 sprach der Studienanfänger Fionn Delahunty mit Dr.
Sharon Flynn, Vizerektorin Lehre, über seine Absicht, zusammen mit seinem Kommilitonen Darren Kelly eine Campus-App für Studentinnen/Studenten zu entwickeln. Fionn und Darren interessierten sich für das EXPLORE-Programm der Universität, einen Wettbewerb, bei dem in Kooperation
zwischen Fachstellen eine innovative Idee umzusetzen ist. Die Gewinner/
innen erhalten 1.000 Euro und werden im Lauf des akademischen Jahres praktisch und finanziell unterstützt. Sharon Flynn war begeistert und
griff die Idee sofort auf. Sie hatte bereits eine Blackboard Mosaic-Lizenz
erworben und arrangierte ein Treffen mit verschiedenen Beauftragten für
Marketing und Kommunikation, um das Projekt zu starten.
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NEWSLETTER 03/2014
Kooperationspartner
Von Studierenden
für Studierende
Fionn und Darren führten zuerst eine Online-Umfrage durch, um die Wünsche und Erwartungen der Studierenden zu ermitteln sowie um Informationen zur Ausstattung mit mobilen Endgeräten und Lern-Apps zu sammeln.
Von 2.000 Teilnehmenden an der Studie waren 91 % der Befragten im Besitz eines Smartphones, 700 benutzten Tablets und mehr als 1.000 arbeiteten mit Blackboard Mobile
Learn. Nach Auswertung der
Die NUI Galway (National University of Ireland) zählt
Umfrageergebnisse formumit mehr als 17.000 Studierenden zu den beliebtesten
lierten Fionn und Darren die
irischen Hochschulen. Sie genießt hohes Ansehen für
Anforderungen und stellten
ihre herausragenden Lehr- und Forschungsleistungen
und war 2011 die Universität mit den geringsten Studie App mit technischer Undienabbrüchen in Irland.
terstützung durch das BlackDie NUI Galway / Mosaic App wurde von den Studboard-Team zusammen.
ierenden Fionn Delahunty (Psychologie) und Darren Kelly (Biomedizin) entwickelt, mit Unterstützung
von Dr. Sharon Flynn, Vizerektorin des Exzellenzzentrums für Lehre, die als Schnittstelle zwischen zahlreichen universitären Dienststellen, Studentengremien und Blackboard fungierte. Hier stellt das Team
sein Projekt selbst vor: https://www.youtube.com/
watch?v=uMQHuMobU7Y.
Blackboard Mosaic ist ein LMS-unabhängiges AppManagement-Tool, das die rasche Umsetzung einer
mobilen Campus-Strategie ermöglicht . Weitere Informationen finden Sie unter: https://mymosaic.com.
Die Funktionen der NUI Galway App erleichtern den Alltag von Studierenden inzwischen in vielerlei Hinsicht.
Die App enthält z. B. eine
speziell angefertigte Karte
mit Suchfunktion für fast 300
Räume und es können freie
Arbeitsplätze in Computerräumen des gesamten Campus gefunden werden. Da
Mosaic Weblinks zulässt, wird zudem die Campus-Mailfunktion unterstützt
und über News-Feeds können aktuelle Nachrichten, Mitteilungen vom Studentenwerk oder der universitätseigenen Newsletter bezogen werden.
Bettina Schlass
Blackboard Client Manager, bettina.schlass@blackboard.com
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
Was MOOCs und OER verbindet
Der letzte Schwerpunkt dieses Newsletters war den Open
Educational Resources (OER) gewidmet, diesmal geht es um
Massive Open Online Courses (MOOCs). Es liegt also nahe
darüber nachzudenken, ob es hier Gemeinsamkeiten gibt.
Augenscheinlich ist zunächst, dass das „O“, also „open“, in
beiden Akronymen vorkommt. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dieses „O“ aber als trügerisch. Während „open“ im
Zusammenhang mit MOOCs nämlich „nur“ den freien Zugang
– also das unentgeltliche Teilnehmen an Kursen ohne den
Nachweis von Vorkenntnissen – meint, geht das „open“ bei Michael Kopp
OER einen entscheidenden Schritt weiter. Hier geht es darum, dass Materialien unter eine Creative-Commons-Lizenz
gestellt und so ohne Urheberrechtsverletzung von Dritten weiterverwendet
und im besten Fall sogar modifiziert werden können.
Mittlerweile steht außer Frage, dass die Herstellung von MOOCs, insbesondere von sogenannten extended MOOCs (xMOOCs), sehr ressourcenaufwändig ist. Vor allem die Produktion von Videos ist mit erheblichen
Kosten verbunden, beginnend bei der Konzeption des Kurses über das
Schreiben von Drehbüchern und die Erstellung der Videos bis hin zu deren Nachbearbeitung und deren Zurverfügungstellung auf einer MOOCPlattform. Es wäre also grundsätzlich vorteilhaft, bereits vorhandenes Videomaterial (mit) zu verwenden oder Videoproduktionen, die für andere
Zwecke entstehen, für MOOCs mit zu nutzen.
So könnten beispielsweise Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen
(unter der Voraussetzung einer entsprechenden mediendidaktischen
Aufbereitung) auch in MOOCs Verwendung finden. Dass – zumindest in
Österreich – gefühlte 95 Prozent aller Präsentationen im Rahmen von Vorlesungen Urheberrechtsverletzungen beinhalten, macht die Sache jedoch
kompliziert. Was in Hörsälen (noch) geduldet wird, macht die Verwendung
in einem MOOC, die einer Veröffentlichung gleich kommt, unmöglich. Das
„Recyclen“ von audiovisuellen Lehrmaterialien ist also eine gute Idee, die
aber in der Praxis kaum umsetzbar ist.
Gleichzeitig gibt es – abgesehen von Venture Capital und Förderungen seitens der öffentlichen Hand – derzeit keine wirklich effizienten Geschäftsmodelle für MOOCs. Das bedeutet, dass sich Hochschulen sehr genau
überlegen (müssen), ob für sie die MOOC-Produktion tatsächlich Sinn
macht und ihnen dadurch ein entsprechender Mehrwert entsteht. Dazu
zählen etwa die Vermarktung besonders attraktiver Studienangebote und/
oder Professorinnen bzw. Professoren oder das (überwiegend intrinsisch
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
motivierte) Bereitstellen von akademischem Wissen für eine möglichst
breite Öffentlichkeit. Unmittelbar lässt sich mit MOOCs zum gegenwärtigen Zeitpunkt von Hochschulen jedenfalls kein Geld verdienen.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass das eingangs hervorgehobene Attribut der Offenheit zukünftig für MOOCs vielleicht bald gar nicht mehr
gilt. So sagt etwa Thomas Mitchell, Koordinator des MOOC-Programms
der Stanford University, voraus, dass die Teilnahme an MOOCs zukünftig
kostenpflichtig sein wird. Nachzulesen in der online-Ausgabe von Times
Higher Education vom 21. August 2014.
Was also verbindet MOOCs mit OER? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Um MOOCs in Zukunft kosteneffizient produzieren zu können, bedarf
es offener Bildungsressourcen. Diese können rechtlich unbedenklich verwendet und in Hinblick auf mediendidaktische, technische und zielgruppenorientierte Überlegungen modifiziert werden. Dass das funktioniert,
beweist die MOOC-Plattform www.imoox.at. Hier kommen ausschließlich Lehrmaterialien zum Einsatz, die unter einer Creative-CommonsLizenz stehen. Die Betreiber der Plattform hoffen, dass dieses Beispiel
Schule macht. Die Chancen dafür stehen gut, immerhin war der deutschen
UNESCO-Vizepräsidentin Verena Metze-Mangold die iMooX-Plattform bei
der Eröffnung der diesjährigen OER-Konferenz in Berlin eine explizite Erwähnung als best practice wert.
Michael Kopp
Michael Kopp ist Leiter der Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer an der Universität Graz und Generalsekretär des Vereins Forum neue Medien in der Lehre Austria.
Entwicklung eines MOOC-Geschäftsmodells
Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts gewann Lernen über
neue Medien eine zunehmende Bedeutung. Neue Medien
ermöglichen es, Bildungsressourcen für eine große Zahl an
Menschen über das Internet zugänglich zu machen. Hierbei
stehen jedoch nicht ausschließlich ökonomische Interessen
im Vordergrund. Mit Open Educational Ressources (OER)
entwickelte sich eine Bewegung, kostenlose Bildungsressourcen frei im Internet anzubieten. In diesem Zusammenhang entstanden Massive Open Online Courses (MOOCs). Stefan Dreisiebner
Derartige Online-Angebote verursachen jedoch auch Kosten, die ein überlegtes Geschäftsmodell erfordern, um eine
längerfristige Finanzierung sicherzustellen. Dieser Thematik widmet sich
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
meine Diplomarbeit „Entwicklung eines MOOC-Geschäftsmodells zum
Einsatz an der iMooX-Plattform der Karl-Franzens-Universität Graz
und der Technischen Universität Graz“ mit den Forschungsfragen, wie
bereits existierende MOOC-Geschäftsmodelle aussehen, wie ein MOOCGeschäftsmodell unter den europäischen Rahmenbedingungen aussehen
kann und wie die Marketingmaßnahmen im Rahmen des Geschäftsmodells gemessen werden können.
Hierzu werden zuerst die prominentesten internationalen MOOC-Plattformen betrachtet, wobei der Fokus hierbei auf den jeweiligen Strategien
zur Generierung von Umsätzen liegt. In diesem Zusammenhang werden
auch offene Fragestellungen bezüglich des MOOC-Einsatzes diskutiert.
Darauf folgt eine Diskussion des Geschäftsmodellbegriffs im Allgemeinen und verschiedener bestehender Geschäftsmodellansätze, die sich
vorwiegend auf den angloamerikanischen Raum beziehen. Ebenso wird
die Entwicklung der Geschäftsmodelle von bereits länger bestehenden
Learning Management Systems (LMS) betrachtet, um daraus mögliche
Entwicklungsszenarien für MOOC-Geschäftsmodelle abzuleiten. Darauf
aufbauend wird ein Geschäftsmodell für den Einsatz in Österreich entwickelt. Hierfür werden zuerst die Problemfelder für den Einsatz angloamerikanischer Geschäftsmodelle in Österreich und Europa definiert, wodurch
bestimmte Geschäftsmodellansätze ausgeschlossen werden können. Das
aus den verbliebenen Ansätzen entwickelte Geschäftsmodell wird anhand
von Business Model Canvas nach Osterwalder/Pigneur illustriert. Daraus
folgend wird der praktische Einsatz des entwickelten Geschäftsmodells im
Rahmen der MOOC-Plattform iMooX der Karl-Franzens-Universität Graz
und Technischen Universität Graz erläutert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Konzepten und Kalkulationen zur Finanzierung, Preismodellen verschiedener Dienstleistungen, Vermarktungskonzepten und einer Analyse
des Erfolgs der gesetzten Marketingmaßnahmen in den ersten Betriebsmonaten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Finanzierung einer MOOC-Plattform unter den europäischen Rahmenbedingungen ohne öffentliche Unterstützung
eine Herausforderung darstellt. Nachdem die meisten MOOC-Plattformen
im angloamerikanischen Raum angesiedelt sind, liegen deren Geschäftsmodellen auch die dortigen kulturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Hochschulsystems zu Grunde. Nicht alle dieser Ansätze lassen
sich daher auf einen Einsatz in Europa und im Speziellen in Österreich
übertragen. So bestehen etwa datenschutzrechtliche und ethische Fragen
beim Verkauf von Daten erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen an
Unternehmen oder rechtliche Fragen bezüglich der Anrechenbarkeit beim
Verkauf mit ECTS bewerteter Zertifikate. Dennoch bestehen auch in Europa zahlreiche mögliche Einnahmemöglichkeiten, die in das im Rahmen
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
der Diplomarbeit entwickelte Geschäftsmodell einfließen. Ein Bestandteil
dabei sind auch öffentliche Förderungen. Positiv erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass die Österreichische Universitätenkonferenz in
ihrem Positionspapier im Juni 2014 den Einsatz von MOOCs in Österreich
befürwortet, sofern diese den festgelegten Leitsätzen entsprechen.
Die Diplomarbeit ist online über die Universitätsbibliothek Graz abrufbar:
http://search.obvsg.at/UGR:UGR_aleph_acc002718567
Stefan Dreisiebner
Mag. Stefan Dreisiebner studierte Wirtschaftspädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz und verfasste
seine Diplomarbeit im Rahmen des iMooX-Projekts an der Akademie für Neue Medien für Wissenstransfer der
Karl-Franzens-Universität Graz und an der Abteilung Vernetztes Lernen des Zentralen Informatikdienstes der
TU Graz. Aktuell ist er am Zentrum für Digitale Kommunikation der Karl-Franzens-Universität Graz beschäftigt.
How to MOOC? Ein didaktischer Handlungsleitfaden
Beim Planen von Lehrveranstaltungen sind bestimmte Rahmenbedingungen zu befolgen und gerade, wenn man eine
Lehrveranstaltung das erste Mal plant, ist man froh, wenn
man Hilfe bekommt. Handlungsanleitungen oder spezifische
Fortbildungen aus dem Bereich der Didaktik und Methodik
können hier erste Anhaltspunkte liefern, Modelle aus dem Bereich des Instructional Design können die Phase der Konzeption und Erstellung begleiten.
Gerade aber wenn man sich an die Planung und Umset- Elke Lackner
zung eines MOOC wagt, fühlt man sich nicht selten alleine
gelassen. Nicht nur, dass es nur wenig Handlungsanleitungen oder Planungsvorschläge gibt und viele sich auf den US-amerikanischen Kontext
beziehen, sondern es gibt auch eine interessante Diskussion rund um das
Thema MOOCs und Didaktik.* Schließlich gilt es hier Kurse zu entwickeln,
die sich nicht nur an ein heterogenes Publikum richten, sondern deren
Publikum auch nicht bekannt ist. Männer wie Frauen aller Altersklassen
und Bildungsniveaus sowie unterschiedlicher geographischer Herkunft
können an diesen Kursen aus ebenso unterschiedlichen Beweggründen
teilnehmen. Die Planung eines MOOCs unterscheidet sich somit durchaus
insofern von der Planung einer traditionellen Lehrveranstaltung oder eines
Blended-Learning-Settings, als zahlreiche Unbekannte mit gedacht werden sollten, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
13
NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
Um Lehrenden, die planen, einen MOOC durchzuführen, zu unterstützen,
wurde im Zuge des iMooX-Projektes ein Handlungsleitfaden unter dem
Titel How to MOOC? verfasst.** Basis dieses Handlungsleitfadens stellen
zwei Elemente dar: Zum einen wurde im Vorfeld eine Literaturrecherche
durchgeführt, deren Ergebnisse in den Handlungsleitfaden eingeflossen
sind, zum anderen wurden einzelne MOOCs unterschiedlicher Anbieter
(u.a. Coursera, edX, iVersity, FutureLearn, OpenHPI) absolviert. Die in der
Praxis aus Studierendensicht gemachten Erfahrungen wurden ebenfalls
in den Handlungsleifaden integriert, der sich mit der didaktischen Konzeption ebenso wie mit dem Kursdesign beschäftigt. Dabei werden sieben
Teilgebiete näher betrachtet und den Leserinnen und Lesern zum einen
als Checkliste und zum anderen als ausformulierter Text zur Verfügung
gestellt:
● Im Bereich Grundlegendes werden allgemeine Fragen wie beispielsweise die Kurssprache und das Kursthema behandelt und inwiefern mit Entscheidungen in Zusammenhang mit diesen beiden
Fragen eine Fokussierung auf unterschiedliche Zielgruppen gelegt
werden kann.
● Der Abschnitt Struktur setzt sich mit dem Aufbau und Ablauf des
Kurses auseinander.
● In Anforderungen an die Teilnehmer/innen werden die Leistungen
berücksichtigt, die die Teilnehmer/innen für den Abschluss eines Kurses erbringen müssen.
● Was beim Formulieren von Arbeitsaufträgen u. a. für unterschiedliche Lerntypen und Bildungsklassen zu beachten ist, wird im gleichnamigen Abschnitt beschrieben.
● Mediengestaltung umreißt das Konzipieren und Erstellen digitaler
Lehr- und Lernressourcen.
● Im Abschnitt Kommunikation wird auf die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrperson und Lernenden eingegangen und der
Bereich der sozialen Netzwerke berücksichtigt.
● Der letzte Bereich, Ressourcen, beschäftigt sich mit personellen
und zeitlichen Ressourcen beim Erstellen von MOOCs.
Dieser didaktische Leitfaden zur Konzeption und Erstellung eines MOOCs
ist dabei kein fertiges Produkt, sondern als Work in Progress zu sehen und
profitiert von den Erfahrungen, die aus Lehrendenperspektive in den Kursen auf www.iMooX.at und aus Lernendenperspektive auf internationalen
Plattformen gemacht werden.
14
NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
* Vgl. Bremer (http://mooc13.wordpress.com/2013/01/27/braucht-einmooc-didaktik-ja-klar/), Stragies (http://www.bildungsdialoge.de/
mmc13-how-to-mooc-nichts-leichter-als-das/), Brücken (http://www.
hauteculture.eu/2-braucht-es-didaktik-in-einem-mooc/), Loviscach
(http://www.heise.de/tp/artikel/40/40855/1.html).
** Eine ausführliche Beschreibung des Leitfadens findet sich in einem Konferenzbeitrag, der auf http://elearningblog.tugraz.at/archives/7225 downloadbar ist.
Elke Lackner
Elke Lackner ist Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Mediendidaktik an der Akademie für Neue Medien und
Wissenstransfer an der Universität Graz. Sie ist Mediendidaktikerin und Sprachlehrende (Italienisch, Französisch) und führt Lehraufträge an der FH Kärnten sowie Fortbildungen an der Pädagogischen Hochschule
Steiermark im Bereich Einsatz neuer Medien im Unterricht durch.
Evaluierungsergebnis iMoox: Eine erfolgreiche Absolvierung
von Online-Kursen erfordert spezielle Kompetenzen
Welche speziellen Fähigkeiten benötigen Mooc-Teilnehmende für einen erfolgreichen Kursabschluss? Faktum ist: Nicht
jede/r Mooc-Teilnehmende ist auch eine Mooc-Absolventin/
ein Mooc-Absolvent! Den positiven Abschluss eines OnlineKurses bewältigen weniger als 10 % der angemeldeten Personen. Welche Gründe lassen sich dafür finden? Diese und
weitere Fragen stellten sich die Verantwortlichen der steirischen Mooc-Plattform iMoox.
Die ersten Evaluierungsergebnisse von iMoox belegen, dass
neben dem Kursthema auch der Wunsch, Erfahrungen mit
Online-Ausbildungen zu sammeln, ein wichtiges Motiv für
eine Mooc-Teilnahme darstellt. Daraus kann man ableiten, Kristina Neuböck
dass nicht alle angemeldeten Kursteilnehmenden eine aktive
Beteiligung am besuchten Online-Kurs wünschen. Umso bedeutender ist die Frage, welche Kompetenzen für einen positiven Kursabschluss benötigt werden.
Im Zeitraum von April bis Juli 2014 hat iMoox 115 Mooc-Absolventinnen
und ­-Absolventen die Frage gestellt, welche Kompetenzen im Rahmen
des abgelegten Online-Kurses stark gefordert wurden. Wie man erwarten
konnte, wurde die Fähigkeit des eigenständigen Lernens am häufigsten
von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genannt. Immerhin fast drei
Viertel aller Befragten gaben an, dass diese Kompetenz stark oder eher
stark im Rahmen des besuchten Kurses gefordert wurde. Daneben wur-
15
NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
den von 69 % Lernbereitschaft sowie von zwei Drittel der Befragten Wissens- und Bildungshunger als stark bzw. eher stark geforderte Kompetenzen eingestuft.
Neben dem eigenständigen
Lernen
und der Lernbereitschaft sind auch
Selbsto rganis at i onsfähigkeit,
der
Umgang mit neuen
Medien sowie Zeitmanagement
und
Disziplin
zentrale
Faktoren, um zeitund ortsunabhängig „Sehr stark“ oder „eher stark“ gefordertes Kompetenzspektrum
individuelle Weiterbildung vorantreiben zu können. Dies sind Fähigkeiten, die auch an Hochschulen gefordert und gefördert werden. Wenig überraschend also, dass
von 115 Mooc-Absolventinnen und Absolventen mehr als die Hälfte, genauer gesagt 56 %, bereits ein Hochschulstudium absolviert haben. Nur
6 % aller Befragten gaben an, über keinen Schulabschluss oder lediglich
über einen Abschluss an einer Volks-, Haupt- oder Neuen Mittelschule zu
verfügen.
Erfahrungen mit Online-Kursen sind übrigens nicht zwingend notwendig,
um einen Mooc abschließen zu können. Schließlich haben 57 % der MoocAbsolventinnen und Absolventen zuvor noch keinen einzigen Online-Kurs
absolviert und lediglich 14 % mehr als drei Moocs oder ähnliche OnlineFormate besucht. Die Evaluierung zeigte übrigens auch, dass die meisten
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits nach der ersten Lehreinheit den
Kurs verlassen. Hat man mehr als die Hälfte des Kurses absolviert, ist
die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man das Online-Format bis zum Ende
besucht.
Kristina Neuböck
Kristina Neuböck ist Fachbereichsleiterin für eKompetenzportfolios an der Akademie für Neue Medien und
Wissenstransfer der Universität Graz. Im Rahmen des iMoox-Projektes (www.imoox.at) führte Neuböck die
Evaluierung der angebotenen Kurse im Sommersemester 2014 durch.
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
Inhalte und Impulse von MOOCs nutzen
Dieser Beitrag ist Stück des vernetzten Lern-Wegs
● zum Tag der Lehre der FH St. Pölten am 16. 10., an
dem es auch ein von David Röthler mit Impulsen ergänztes und moderiertes MOOC-Panel geben wird;
● zu #eDidaktik14, wo ich am 24. 10. mit den MOOC-/
Blended-Learning-Spezialistinnen / dem -Spezialisten
Claudia Bremer, Monika E. König und David Röthler
eine Session gestalten werde.
Hannes Klöpper, Managing Director von MOOC-Anbieter
iversity, sagte beim heurigen Forum Alpbach, es sei nicht das
Ziel, Unis mit vollwertigen Abschlüssen online abzubilden. Christian F.
Es würde in „digitale[n] Universitäten“ möglich sein, „aus ei- Freisleben-Teutscher
nem umfassenden Angebot à la carte das Passende
auswählen und damit Präsenzstudium oder berufliche Tätigkeit ergänzen [zu] können.“ MOOCs würden
zudem an klassischen Universitäten verstärkt zum
Einsatz kommen – Teilnehmende würden dort eine
hohe Qualität und Vielfältigkeit an Lehre erleben und
diese immer stärker auch an den eigenen „Stammuniversitäten“ einfordern, so ergebe sich ein Effekt der
Qualitätssteigerung. Dazu kämen eine Vielzahl von Monika E. König und
Ergänzungsmöglichkeiten für Curricula und: Auch
David Röthler
über Vorlesungen hinaus kann Klöpper sich den Einsatz von MOOCs an Unis vorstellen: „Hier gibt es Möglichkeiten, die noch
gar nicht so genutzt werden in Hinblick auf Citizen Science und Nutzerpartizipation als Verbindung von Lehre und Forschung.“ Dazu weiter in einem Artikel in den Salzburger Nachrichten: Mit 10.000 Leuten in einem
Kurs, die alle ein Smartphone haben, könne man riesige Mengen an Information zusammentragen. Und weiter wird dort auf die Chancen verwiesen,
die sich durch die Vielfalt der Teilnehmer/innen ergeben, aus verschiedenen Altersgruppen, Kulturkreisen, mit verschiedenen Bildungsniveaus und
beruflichen Vorerfahrungen. In der wissenschaftlichen Diskussion könne
dieser unterschiedliche Kontext der Teilnehmer/innen interessante neue
Aspekte beleuchten und die Grenzen verschiedener Theorien aufzeigen.
Alle Formate von Lehrveranstaltungen könnten durch die internationale
Vernetzung profitieren. Auch in einem Positionspapier der Österreichischen Universitätskonferenz wird auf die Chancen von MOOCs für heimische Universitäten verwiesen. So könnte die Teilnahme – auch wenn
diese nur partiell geschieht – einen Zugang zu ergänzenden Lehrmitteln
ergeben. Sehr inspirierend ist auch eine Stellungnahme der Deutschen
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
Hochschulkonferenz zu MOOCs. Dort heißt es u. a.: „Diversität ist [...]
eine Chance für Bildung und insbesondere Wissenschaft. Zu den üblichen
Dimensionen Kultur, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion und Weltanschauung sind im Hinblick auf MOOCs unterschiedliche Bildungsabschlüsse und Berufserfahrungen von besonderer
Relevanz.“
Fundgrube MOOCs
MOOCs sind oft lange nach ihrem Ende zugänglich. Das heißt, zu einer
großen, weiter wachsenden Vielfalt an Themen finden sich in diesen Lernräumen – und zwar erstellt (bzw. kommentiert/ergänzt) von Impulsgebenden, Teilnehmenden oder von diesen gemeinsam –
● Hintergrundtexte
● Links
● Inhalte als PowerPoint oder Prezi aufbereitet
● Lernvideos
● Podcasts
● Hinweise/Links zu Expertinnen/Experten
Netzwerk-Lernen
im Fokus
1. Analyse von Begegnung
Eine mögliche Betrachtungsweise eines laufenden/abgeschlossenen
MOOCs könnte sein, wie sich in einem solchen Lernraum Menschen –
teilweise erstmals – begegnen und wie sie mit dem Thema, den gestellten
Aufgaben, miteinander umgehen.
2. Analyse von Diskursen
Ebenfalls gemeinsam analysiert werden kann, wie sich ein Thema sowie
eine Diskussion dazu im Laufe eines MOOC entwickelt hat, wobei sicher
spannend ist, dazu verschiedene soziale Netzwerke zu nehmen, auf denen diese Diskussionen nicht nur bei cMOOCs oft parallel laufen sowie
ganz andere Richtungen einschlagen.
3. Analyse von subjektiven Learnings
Davon ausgehend/ergänzend kann es zudem darum gehen, wie Lernende
ihre Wahrnehmungen, Fundstücke, lessons learnend für andere in- und
außerhalb des MOOCs sichtbar machen.
4. Analyse von (Nicht-)Thematisierungen
Eine weitere mögliche Betrachtungsweise ist, welche Sichtweise eines
Themenfelds stärker betont und welche Aspekte bewusst oder unbewusst
nicht thematisiert werden. Dies zeigt sich auch in der zur Verfügung gestellten Literatur (im weitesten Sinn, also auch Videos & Co.) bzw. den
gewählten Expertinnen und Experten. Welche andere Herangehensweise und Sichtweisen werden von Teilnehmenden in- oder außerhalb des
MOOC eingebracht bzw. lassen sich sonst in Off- und Onlinequellen finden?
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NEWSLETTER 03/2014
< Schwerpunkt >
Aus all diesen Aspekten ergeben sich auch Erkenntnisse, was Konnektivismus, was Lernen im Netzwerk bedeutet sowie welche Aspekte für selbstorganisiertes und auch selbstbewusstes gemeinsames Lernen wichtig
sind.
Christian F. Freisleben-Teutscher, Monika E. König & David Röthler
Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, langjährige Erfahrung als Referent, Berater und Journalist sowie als
Lehrender z. B. an der FH Linz, FH St. Pölten, FHG Linz, FHG Innsbruck, PH Feldkirch, KPH Wien, KPH Linz,
Universität Wien, VHS Linz sowie im Netzwerk Basisbildung; halbtags an der FH St. Pölten für das Projekt inverted classroom zuständig; Web: www.cfreisleben.net
Monika E. König brennt leidenschaftlich für Social Media & E-Learning, die Konzeption und Einführung
von Online-Seminaren und Blended-Learning-Szenarios und betreibt alles dies extensiv. Momentan ist sie
federführend an den MOOCS „Lernen durch lernen“ (ldldmooc) und dem Web-2.0-Kurs der Goethe-Universität
Frankfurt/Main (#web20k); Web: http://lernspielwiese.com
David Röthler, Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekte. Referent und Lehrbeauftragter u.a.
Universität Salzburg, Klagenfurt, Pädagogische Hochschulen in Wien und Ludwigsburg. Geschäftsführer des
Beratungsunternehmens PROJEKTkompetenz.eu und Mitglied von ikosom.de - Institut für Kommunikation in
Sozialen Medien, Berlin. Web: http://politik.netzkompetenz.at
Ankündigung Sonderthema für den Winter-Newsletter
„E-Learning und Weiterbildung“ ist das Schwerpunktthema unseres
nächsten Newsletters, der am 17. Dezember erscheint. Wir laden alle Leserinnen und Leser herzlich ein, sich mit einem Beitrag zu beteiligen und
aus ihrer Sicht darüber zu berichten, wie sich das Lehren und Lernen mit
Technologien in der (beruflichen) Weiterbildung gestaltet. Bitte beachten
Sie dabei folgende Rahmenbedingungen:
Ihr Beitrag sollte zwischen 2.700 und 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
umfassen und kann gerne auch Bilder und/oder Grafiken beinhalten. Zusätzlich ersuchen wir Sie um ein bis zwei Sätze zu Ihrer Person (Tätigkeitsbereich, Institution etc.) sowie um ein Portraitfoto. Bitte übermitteln
Sie alle Texte in einem offenen Textformat (kein PDF) und alle Bilder als
JPG-Dateien per E-Mail direkt an michael.kopp@fnm-austria.at.
Bitte berücksichtigen Sie folgenden zeitlichen Ablauf:
● 1. Dezember: Bekanntgabe, dass Sie einen Beitrag einreichen werden
● 10. Dezember: Deadline für Ihre Einreichung
● 17. Dezember: Erscheinen des Newsletters
Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen für Ihren Beitrag kein Honorar zahlen
können. Nach der Veröffentlichung im Newsletter verfügen Sie aber selbstverständlich auch weiterhin über alle Verwertungsrechte für Ihren Text.
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NEWSLETTER 03/2014
ZFHE
Aktuelles zur Zeitschrift für Hochschulentwicklung
Fortschritte der
kommenden Ausgaben
(ZFHE 9/4, 9/5 und 10/1)
Nach den erfolgreichen Reviews der Einreichungen zum Sonderheft 9/4
zum Thema „Transfer von Studienreformprojekten für die Mathematik
in der Ingenieurausbildung“ (November 2014, herausgegeben von Herold Dehling, Katherine Roegner und Marco Winzker) wurden 14 Beiträge
mit (inzwischen ebenfalls erfolgter) Überarbeitung angenommen. Die Ausgabe befindet sich nun in der Redaktionsphase und wird Anfang November online am Portal sowie als Book on Demand veröffentlicht werden.
Ausgabe 9/5 mit dem Themenschwerpunkt „Übergang Schule – Hochschule“ (Gastherausgeber/innen: Andrea Frank, Universität Bielefeld;
Dennis Mocigemba, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Charlotte Zwiauer, Universität Wien) verzeichnete mit ca. 50 Einreichungen einen neuen
Rekord. Als Erscheinungstermin ist der 19. Dezember 2014 vorgesehen,
das weitere Vorgehen angesichts der Fülle an interessanten Beiträgen
wird sich Anfang November – nach dem Reviewverfahren – entscheiden.
Für das erste Themenheft im neuen Jahr (ZFHE 10/1 zu „Künstlerische
Forschung an Hochschulen und Universitäten – zwischen Idee, Skizze und Realisierung“) sind ebenfalls bereits erste Beiträge eingelangt.
Inzwischen wurde hier zusätzlich eine englischsprachige Version des Calls
angefertigt (verfügbar am ZFHE-Portal) und die Deadline verschoben:
Vollständige Beiträge (auf Deutsch oder Englisch) können noch bis zum
22. Oktober 2014 eingereicht werden.
Neue Calls: ZFHE 10/2 und
Sonderheft „E-LearningStrategien für Hochschulen“
Die Vorarbeiten für den neuen Jahrgang sind traditionell sehr früh angesetzt, und so wurden in der Zwischenzeit zwei weitere Calls veröffentlicht:
Das zweite reguläre Themenheft 2015 befasst sich mit „Entrepreneurship
Education in der Hochschule“, als Gastherausgeber/in sind Jens Klusmeyer, Tobias Schlömer (beide Universität Kassel) und Michaela Stock
(Universität Graz) tätig. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe ist im
Juni 2015, Beiträge können bis 20. Februar 2015 eingereicht werden.
Zudem werden sich eine Tagung im Mai 2015 sowie ein zeitgleich erscheinendes Sonderheft der ZFHE mit dem Thema „E-Learning-Strategien
für Hochschulen“ auseinandersetzen. Betreut wird die Ausgabe von Sabine Seufert (Universität St. Gallen), Martin Ebner (Technische Universität
Graz), Michael Kopp (Universität Graz) und Bettina Schlass (Blackboard &
Moodlerooms), die Deadline für Beiträge ist der 12. Januar 2015.
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NEWSLETTER 03/2014
ZFHE
Beide Calls finden Sie wie gewohnt im Anschluss vor; die einzelnen Beiträge der aktuellen Themenhefte, das Archiv der ZFHE und aktuelle Meldungen sowie die Möglichkeit zur Beitragseinreichung sind am ZFHE-Portal
(http://www.zfhe.at) versammelt.
Michael Raunig
Redaktionsbüro der ZFHE, office@zfhe.at
Call zum Themenheft 10/2 der ZFHE
Entrepreneurship Education in der Hochschule
Gastherausgeber/in: Jens Klusmeyer, Tobias Schlömer (Universität
Kassel), Michaela Stock (Universität Graz)
Erscheinungstermin: 19. Juni 2015
Zum Themenschwerpunkt
Entrepreneurship Education hat sich als ein zukunftsträchtiges Themenfeld
im interdisziplinär ausgerichteten Wissenschaftssystem entwickelt. Programmatisch werden in multidisziplinärer Perspektive Themen zur Gründungskultur, zur Entwicklung der unternehmerischen Persönlichkeit, zur
Eigeninitiative und zur Innovationsfähigkeit von Individuen im Kontext von
unternehmerischen Organisationen und Projekten bearbeitet. In der Hochschule hat sich Entrepreneurship Education in den vergangenen Jahren
zu einem integralen und zentralen Bestandteil hochschulischer Strategien
entwickelt, um Gründungskultur und Unternehmergeist an Hochschulen zu
fördern und aufzubauen.
Quantitativer Beleg hierfür sind die seit Ende der 1990er-Jahre im deutschsprachigen Raum etablierten 138 Professuren mit einer einschlägigen
Denomination im Entrepreneurship (Stand Mai 2014, Quelle: Förderkreis
Gründungs-Forschung e. V.). Darüber hinaus weisen eine Vielzahl von
Professuren (eine belegbare Zahl liegt hierzu nicht vor) inhaltliche Schwerpunkte in der Forschung und Lehre zur Entrepreneurship (Education) auf,
ohne dass dies der Denomination direkt zu entnehmen ist.
In qualitativer Betrachtung zeigt sich die hochschulweite Bedeutung von
Entrepreneurship Education in ihrer interdisziplinären Reichweite und einem ganzheitlichen Ansatz: Die Entrepreneurship Education adressiert
Studierende und Mitarbeiter/innen unterschiedlicher Disziplinen im Hinblick auf eine unternehmerische Selbständigkeit in der Berufsbiografie und
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NEWSLETTER 03/2014
ZFHE
setzt auf deren Fachexpertise mit einer Schlüsselkompetenzentwicklung
des unternehmerischen Denkens und Handelns auf. Sie befördert gestalterische Grundhaltung, Chancen-Risiko-Reflexion, unternehmerische
Mündigkeit, berufliche Autonomie und Selbstverwirklichung von Individuen
in vielfältigen Kontexten selbständigen Handelns.
Die interdisziplinäre, vielseitige und gestaltungsorientierte Ausrichtung
eines hochschulischen Bildungsprogramms zum Entrepreneurship erfordert gleichermaßen gründungsspezifische Strukturen und Prozesse in
der Hochschulentwicklung wie auch in der Hochschuldidaktik. Beleg dafür ist die entstandene Vielfalt an Bachelor- und Masterstudienangeboten
zur Entrepreneurship. Diese heben sich in ihren Paradigmen, ihren konkreten Lernzielen und Lerninhalten sowie ihrer methodisch-didaktischen
Umsetzung regelmäßig von einer konventionellen Hochschuldidaktik ab.
Beispielhaft sind hier zu nennen der Erklärungsansatz „Effectuation“, der
eine völlig neue Sichtweise auf unternehmerisches Denken und Handeln
entfaltet, das Business-Modellierungskonzept CANVAS, mit dem eine
zieloffene, kooperative und zugleich dynamische Projektplanung möglich
erscheint, sowie die Ideenlabore, mit denen Kreativitäts- und Innovationstechniken methodisch-didaktisch zugänglich werden.
An vielen Standorten werden diese hochschuldidaktischen Programme
in eine systematisch-strategische Hochschulentwicklung integriert. Das
Spektrum der infrastrukturellen, finanziellen und personellen Maßnahmen
zur Etablierung von Gründungskultur an den Hochschulstandorten reicht
von Gründungs- und Innovationszentren, die sowohl Beratung als auch
Büroräume für Gründer/innen anbieten, über Gründungswettbewerbe,
Crowdfunding-Plattformen und Finanzierungsprogramme bis hin zur Patentberatung.
Festzuhalten ist, dass sich Entrepreneurship Education und Gründungsforschung an Hochschulen in den vergangenen Jahren zu zentralen Gestaltungsfeldern einer innovativen und zukunftsfähigen Gesellschaft, Wirtschaft und Bildung entwickelt haben. Im Themenheft der ZFHE soll die
Vielfalt der Modelle, Ansätze und Konzepte der hochschulischen Entrepreneurship Education aufgenommen werden. Dabei geht es insbesondere
darum, Zielsetzungen, Fragestellungen und Herausforderungen zu thematisieren, die die künftige Etablierung und Weiterentwicklung der Entrepreneurship Education und Gründungsforschung abdecken. Diese ergeben
sich in folgenden Themenfeldern:
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ZFHE
● Studienprogrammentwicklung zur Entrepreneurship Education:
Für diese Ebene ist zu fragen, welche Disziplinen mit welchen Funktionen in die Entwicklung von Studienangeboten zur Entrepreneurship
Education eingebunden werden, von welchen Leitbildern unternehmerischer Persönlichkeit in den Lehrangeboten der Entrepreneurship
Education ausgegangen wird, für welche Rollen unternehmerischen
Denkens und Handelns Studienangebote qualifizieren und ausbilden
sollten, mit welchen (forschungsgeleiteten) Lehrangeboten auch Studierende solcher Disziplinen erreicht werden, die weniger Affinität zur
Existenzgründung bzw. zum selbstständigen Berufshandeln haben,
und wie sich entrepreneurshipbezogene Lehrangebote in hochschulischen Modul- und Disziplinstrukturen curricular verorten lassen.
● Didaktik der Entrepreneurship Education: In diesem Bereich
stellen sich Fragen hinsichtlich der methodisch-didaktischen Anforderungen und Umsetzungen der Entrepreneurship Education: Welche Lernkonzepte, -methoden und -techniken eignen sich zur Beförderung unternehmerischer Kompetenzen und Eigeninitiative im
Besonderen, welche spezifischen Rollen nehmen Lehrende in den
hochschulischen Lehr-Lern-Prozessen ein und inwiefern bedarf es
einer besonderen hochschuldidaktischen Professionalisierung, wie
werden Unternehmerpersönlichkeiten und die Praxis der Unternehmen und Start-ups konzeptuell in die Lehre eingebunden, welche
besonderen Anforderungen stellt die Interdisziplinarität der Entrepreneurship Education an die Gestaltung der Lehre und wie kann es
gelingen, eine theoriebasierte und -reflektierte, normativ legitimierte
sowie zugleich praxisorientierte Entrepreneurship Education anzubieten?
● Hochschulentwicklung zur Entrepreneurship Education: In diesem Feld interessiert vor allem, mit welchen hochschulischen Strukturen und Prozessen sich unternehmerisches Handeln, innovative
Projekte und Gründungen am effektivsten fördern lassen, wie sich
der Wissens- und Technologietransfer aus der Hochschule in die
Praxis und umgekehrt am besten organisieren lässt, welche Beiträge
die Entrepreneurship Education zur strategischen Entwicklung von
Hochschulen leisten kann und wie sich innerhalb der Organisationen
von Hochschulen ein Commitment in Bezug auf die Bedeutung, die
Ziele und die Kultur von Entrepreneurship Education herstellen lässt.
Einreichmodalitäten
Submissions
Deadline zur Einreichung vollständiger Beiträge ist der 20. Februar 2015.
Ihren Beitrag laden Sie im ZFHE-Journalsystem unter der entsprechenden
Rubrik (Wissenschaftlicher Beitrag, Werkstattbericht) der Ausgabe 10/2 in
anonymisierter Form hoch; hierzu müssen Sie sich zuvor am Portal (wo
Sie auch den Call und weiterführende Informationen und Rahmenbedingungen finden) als „Autor/in“ registrieren: http://www.zfhe.at.
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NEWSLETTER 03/2014
ZFHE
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Jens Klusmeyer (klusmeyer@uni-kassel.de), Tobias Schlömer (schloemer@uni-kassel.de)
oder Michaela Stock (michaela.stock@uni-graz.at). Bei technischen und
organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Michael Raunig (office@zfhe.at). Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!
Jens Klusmeyer, Tobias Schlömer, Michaela Stock
Universität Kassel und Universität Graz
Call zum Sonderheft 10/3 der ZFHE
E-Learning-Strategien für Hochschulen
Gastherausgeber/innen: Sabine Seufert (Universität St. Gallen),
Martin Ebner (Technische Universität Graz), Michael Kopp (Universität Graz), Bettina Schlass (Blackboard & Moodlerooms)
Erscheinungstermin: Mai 2015
Hinweis zum Sonderheft
Das Sonderheft steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Tagung
an der Universität Salzburg am 5. Mai 2015. Die Autorinnen und Autoren der akzeptierten Einreichungen bekommen dort die Möglichkeit, ihre
Forschungsarbeiten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu präsentieren. Hierzu ist eine Anmeldung zur Tagung bzw. eine Teilnahme an dieser
zwingend notwendig und zugleich Voraussetzung für das Erscheinen des
Artikels im Rahmen des Sonderheftes.
Entnehmen Sie alle Details zur Tagung der Tagungshomepage http://fnma-austria.at (online ab Mitte November 2015).
Zum Themenschwerpunkt
Neue Technologien sind aus dem Lehr- und vor allem Lernalltag an Hochschulen nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung der Hochschullehre wird immer vielfältiger: Traditioneller Frontalunterricht wird zunehmend
ergänzt durch unterschiedlichste Formate: Videobasiertes Lernen, „Flipped Classroom“-Konzepte, selbstorganisierte, vernetzte Lernformen wie
MOOCs oder mobile Lernumgebungen. Die Nutzung neuer Technologien
ist vielmehr als selbstverständlich anzusehen und die ständige Adaption
der Infrastruktur stellt eine immer größere Herausforderung für Hochschulen dar, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Dabei ist die Einführung
und Bereitstellung von Technologien alleine – zumindest in formalisierten
Bildungskontexten – kaum mit einer nachhaltigen Veränderung der Lehrund Lernpraxis verbunden. Die didaktische Innovationskraft neuer Techno-
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NEWSLETTER 03/2014
ZFHE
logien wird häufig überschätzt und zugleich das Beharrungsvermögen der
„alten Didaktik“ unterschätzt. Die Potenziale und der didaktische Mehrwert
von E-Learning scheinen sich nicht ohne weiteres in der „normalen Unterrichtspraxis“ entfalten zu können. Hierzu bedarf es parallel laufender Innovations- und Veränderungsprozesse in der Bildungsinstitution, die neben
einer Zielstrategie auch eine Implementierungsstrategie benötigen.
Darüber hinaus stehen viele Hochschulen nach einer erfolgreichen Einführung von innovativen Technologien heute vor dem Problem, dass die
Innovationszyklen dieser auch immer kürzer werden. Daran geknüpft sind
hohe Investitionskosten, deren Rechtfertigung zunehmend schwieriger
wird, wenn die entsprechende Strategie fehlt oder nicht angepasst wird.
Wir möchten in diesem Call aufrufen, Beiträge rund um die strategische
Implementierung von technologiegestütztem Lehren und Lernen in der
Hochschule einzureichen.
Aufruf für Einreichungen
zum Themenschwerpunkt
Die Beiträge sollen sowohl praxisorientiert als auch wissenschaftsorientiert Einblick geben, wie Strategien für die technologiegestützte Lehre an
Hochschulen entwickelt und umgesetzt wurden/werden. Mögliche Fragen
könnten sein (aber sind nicht darauf begrenzt):
● Entwicklung oder Umsetzung der E-Learning-Strategie
● Erfahrungen bzgl. der Veränderungs- oder Innovationsprozesse
● Wesentliche Eckpunkte und Vorgehensweise bzgl. der Strategie
Kurzum suchen wir Beiträge, die sich gezielt mit der strategischen Entwicklung und Implementierung im E-Learning-Bereich an Hochschulen
auseinandersetzen.
Einreichmodalitäten
Submissions
Deadline zur Einreichung vollständiger Beiträge ist der 12. Januar 2015.
Ihren Beitrag laden Sie im ZFHE-Journalsystem unter der entsprechenden
Rubrik (Wissenschaftlicher Beitrag, Werkstattbericht) der Ausgabe 10/3 in
anonymisierter Form hoch. Hierzu müssen Sie sich zuvor als „Autor/in“ im
System der ZFHE registrieren (http://www.zfhe.at).
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Sabine Seufert (sabine.
seufert@unisg.ch) oder Martin Ebner (martin.ebner@tugraz.at). Bei
technischen und organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Michael Raunig (office@zfhe.at). Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!
Sabine Seufert, Martin Ebner, Michael Kopp, Bettina Schlass
Universität St. Gallen, Technische Universität Graz, Universität Graz, Blackboard & Moodlerooms
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NEWSLETTER 03/2014
Nachlese
Anregender 13. E-Learning Tag rund um offene Lernszenarien
Am 17. September 2014 ging der 13.
E-Learning Tag der FH JOANNEUM,
organisiert vom Team des ZML – Innovative Lernszenarien–, unter dem
Motto „Evaluierung offener Lernszenarien” mit über 100 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern, 50 % aus Fachhochschulen, 50 % von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Schulen,
Firmen und Ministerien, erfolgreich
über die Bühne.
19 Referentinnen und Referenten und
vier Workshop-Moderatorinnen bzw.
Moderatoren stellten ihre Ansätze,
offene(re) didaktische Konzepte zu
evaluieren und zu reflektieren, vor.
Keynote Speaker Jenny Mackness und
Roy Williams
Keynote
Surfacing, Sharing and
Valuing Tacit Knowledge
Die Keynote von Jenny Mackness (Independent Education Consultant) und Roy Williams (University of Portsmouth) gibt einen Einblick in Emergent Learning und die von ihnen entwickelte Evaluations- und Reflexionsmethode der Footprints of Emergence.
Track
„Footprints und Reflexion“
Alle Vortragenden in diesem Track
wenden Footprints an. Für Gudrun Reimerth (FHJ, Journalismus und Public
Relations) liegt die größte Herausforderung in der Balance zwischen Struktur und Chaos in der Lehre. Barbara
Ormsby (FHJ, Bank- und Versicherungswirtschaft) beschreibt den Weg
zwischen Euphorie, Ernüchterung und
weiterem Einsatz der Footprints in ihren Lehrveranstaltungen.
Denny Seiger (FHJ, Management internationaler Geschäftsprozesse) und
Rainer Loidl (FHK, Soziale Arbeit) setzen Reisen und Lernen in Beziehung
und erforschen das Spannungsfeld
zwischen einer genau geplanten Reise
und einer offenen Herangehensweise,
die viel dem Zufall überlässt.
Rainer Loidl und Denny Seiger
erzählen vom Reisen
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Nachlese
Track
„Schulische Lernszenarien“
Wolfgang Scharl (Bundesministerium für Bildung
und Frauen) eröffnet mit dem Konzept „Best Evidence Synthesis Teacher Professional Learning and
Development“ als Weg zum evaluationsorientierten
Lernen in der Lehrer/innen-Ausbildung.
Vera Kadlec (GRG5 – Rainergymnasium Wien) beschreibt ihren Weg von sicheren „alten“ Lernmethoden hin zu offenen „unsicheren“ Methoden und
Thomas Strasser (Pädagogische Hochschule Wien)
schildert den Kampf des Don Quixote gegen die
Windmühlen im Bildungssektor.
Track
„Evaluierung von
Lernexperimenten und
MOOCs“
Maja Pivec (FH JOANNEUM, Informationsdesign)
und Erika Pernold (FH JOANNEUM, ZML) präsentieren ihre Erfahrungen mit dem cope14-MOOC,
einem von der FH JOANNEUM angebotenen offenen Online-Kurs aus Sicht einer Expertin und einer Anastasia Sfiri (ZML) und
Moderatorin, während Andrea Landauf (Universität Wolfgang Scharl im Gespräch
Graz, FH JOANNEUM) und Stefan Jodl (Studierender des Studienbefähigungslehrgangs der FH JOANNEUM) aus der Teilnehmer/innen-Perspektive berichten. Felix Mödritscher (FH Technikum
Wien) stößt seine Studierenden erfolgreich an, E-Portfolios zu erstellen.
Kurt Hoffmann (FH Kufstein) beschreibt ein offenes Lernexperiment, das
freiwillig und außerhalb des Studiums absolviert werden kann.
Track
„Weitere Evaluierungsszenarien“
Heribert Popp (TH Deggendorf) unterstützt mit Learning Analytics „gefährdete“ Studierende durch Früherkennung von Problemfällen.
Johannes Feiner und Elmar Krajnc
(FH JOANNEUM, Intertechnik) bieten live einen Einblick in eine OnlineVorlesung. In der Fernweiterbildung
„Bibliotheksmanagement“ haben sich
persönliche Evaluationsgespräche als
qualitative Methode bewährt, schildert
Sabine Wolf (Fachhochschule Potsdam). Wolfgang Gruber (FH St. Pölten)
stellt dar, wie die Rolle der Lehrenden
während eines Planspiels in den Hintergrund tritt.
Kurt Hoffmann spielt Mundharmonika
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NEWSLETTER 03/2014
Nachlese . Kommentar
Der E-Learning Tag endet mit zwei
Workshops, Jenny Mackness und Jutta Pauschenwein (FH JOANNEUM,
ZML) begleiten die Workshop-Teilnehmer/innen bei der Erstellung von Footprints of Emergence, während Birgit
Wolf (Donau-Universität Krems) und
Klaus Himpsl-Gutermann (Pädagogische Hochschule) aktuelle Entwicklungen des Europortfolio-Netzwerks
vorstellen.
Hier geht es zur Dokumentation: https://sites.google.com/site/elearningtag2014/ – mit Links zu den
Michael Ulm (FH JOANNEUM, InternetFolien sowie zum Tagungsband. Da- technik) moderiert die Diskussion zum
rüber hinaus freuen wir uns, bereits Vortrag von Heribert Popp
den 14. E-Learning Tag am Mittwoch,
16.9.2015 rund um das Motto „Lernen
abseits festgelegter Formen“ ankündigen zu können.
Wer Interesse hat, sich tiefer mit den Footprints of Emergence zu beschäftigen, könnte das in einem Online-Kurs von 03. – 21. November 2014
tun, nähere Informationen finden sich unter http://zml.fh-joanneum.at
Jutta Pauschenwein
FH JOANNEUM GmbH / ZML - Innovative Lernszenarien, jutta.pauschenwein@fh-joanneum.at
To google or not to google?
Ist Google Freund oder Feind? Sind die zahlreichen kostenlos verfügbaren
Anwendungen ein Segen oder ist das damit verbundene Datensammeln
ein Fluch? Im Endeffekt ist es wohl beides und jede/r muss selbst entscheiden, ob und in welchem Ausmaß sie oder er von den unterschiedlichen Angeboten Gebrauch macht. Dass man als Internetnutzer/in an Google kaum
noch vorbeikommt, ist wohl unbestritten. Seit 1997 am Markt, hat sich das
Unternehmen zu einem Konzern mit einem Umsatz von über 46 Milliarden
US$ (2012) entwickelt, dessen Name zu den wertvollsten Marken der Welt
zählt.
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NEWSLETTER 03/2014
Kommentar
Soviel Geld will investiert werden und die daraus resultierenden Ergebnisse sind beeindruckend. Zum einen kauft Google gerne ein, zum Beispiel
Android (2005), YouTube (2006), Boston Dynamics (2013) oder Nest (2014).
Das damit erworbene Knowhow wird zum anderen in durchaus innovative
Projekte und Produkte gesteckt. Man denke nur an Google Glass, Google
Driverless Car, Kontaktlinsen zur Messung des Blutzuckerspiegels oder
das Projekt Loon, das Internetverbindungen über Ballone in der Stratosphäre ermöglichen soll.
Besonders spannend ist Googles intensive Beschäftigung mit Robotertechnologien und künstlicher Intelligenz. So hat der Internetriese 2014 für
450 Millionen das britische Labor für künstliche Intelligenz, Deep Mind,
gekauft und versucht nun, Neuronenverbindungen des menschlichen Gehirns nachzuahmen. Damit ist viel Komfort verbunden, etwa im Bereich
intelligenter Heizungssysteme (Stichwort Nest). Solche Entwicklungen
bergen aber auch Gefahren, wie Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der
Teramark Technologies GmbH, im „Zeit“-Interview vom 11.09.2014 erklärt:
„Derartige Systeme sind ein Angriff auf die Autonomie des Menschen. Sie
funktionieren nur auf der Basis unterbrechungsfreier Totalüberwachung.
Der intelligente Hightech-Herd der Firma AGA trägt deshalb auch den prophetischen Namen ,Total Control‘.“
Der Autor dieses Kommentars
maßt sich ebensowenig wie
die Produzenten des hier empfohlenen YouTube-Videos an,
über Google zu urteilen. Da
möge sich jede/r selbst ein Bild
machen, etwa mittels Lektüre.
Im Roman „Der Circle“ zeichnet Dave Eggers ein düsteres
Zukunftsszenario, in dem ein https://www.youtube.com/watch?v=-79uIRQiAFM
Internetkonzern mit dem Einverständnis seiner Kundinnen
und Kunden die vollständige Transparenz aller menschlichen Aktivitäten
erreicht. Lesenswert, weil wir wohl gerade ziemlich direkt auf diese Zukunft zusteuern. Der Gegenpol dazu ist „Die Vernetzung der Welt“, geschrieben von Google-Verwaltungsratchef Eric Schmidt und dem GoogleThink-Tank-Leiter Jared Cohen. Die beiden beschreiben eine Utopie, in der
Politik durch Technik ersetzt wird und sich Staaten und Parlamente in den
Vereinigten Staaten von Google auflösen. Genug Lesestoff also, um sich
eine eigene Meinung zu bilden.
Michael Kopp
Universität Graz, michael.kopp@uni-graz.at
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NEWSLETTER 03/2014
Publikationen
Aktuelle Publikationen von fnm-austria
Bernhardt-Melischnig, J.; Dragosits, C.; Trinko, S.:
Hochschulübergreifender Leitfaden für den
kreativen Teil bei der Erstellung
anwendungsorientierter Prüfungsfragen
Books on Demand, 2013
ISBN: 9783732281329
Buch bei Amazon: http://amzn.to/1uRQSxc
Dieser Leitfaden zur Erstellung hochwertiger und anwendungsorientierter Multiple-Choice-Fragen ist für Fragenersteller/innen
unterschiedlicher Fachrichtungen an tertiären Bildungseinrichtungen gedacht. Der Fokus liegt anders als bei anderer Literatur
zu diesem Thema auf dem kreativ-inhaltlichen Erstellungsprozess. Fragenersteller/innen sollen beim kreativen Schreiben
von Multiple-Choice-Fragen unterstützt werden, wobei formelle
Kriterien vorausgesetzt oder nur kurz umrissen werden.
Tremetzberger, A. et al.:
Live-Streaming: Technologien, Systeme und Lösungen zur Übertragung von Lehrveranstaltungen
Books on Demand, 2013
ISBN: 9783732283866
Buch bei Amazon: http://amzn.to/1ocKSsV
Aufgrund steigender Studierendenzahlen und der damit verbundenen Auslastung der Hörsaalkapazitäten wie auch durch
den Wunsch nach zeit- und ortsunabhängiger Rezeption von
Vorlesungen ist die Übertragung von Lehrveranstaltungen
(Live-Streaming) in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem
Erfordernis an Hochschulen geworden. Der vorliegende Werkstattbericht dokumentiert den aktuellen Stand der StreamingLösungen an den teilnehmenden Universitäten und gibt Vorschläge zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Systeme.
Thomas Antretter T. et al. (Hrsg.):
Videos in der (Hochschul-)Lehre
ZFHE 9/3 (April 2014)
ISBN: 9783732293889
Buch bei Amazon: http://amzn.to/QENnK5
Das Sonderheft befasst sich mit „Videos in der (Hochschul-)
Lehre“ und steht im Zusammenhang mit einer Tagung an der
Kunstuniversität Graz (24.-25. April 2014), die von der „interuniversitären Initiative für Neue Medien Graz“ (iUNIg) organisiert
wurde.
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NEWSLETTER 03/2014
Veranstaltungen und Termine
Oktober – Dezember 2014
Konferenzen / Tagungen / Veranstaltungen
GeNeMe‘14
1.-2.10.2014
Die GeNeMe‘14 Tagung stellt innovative Technologien und Prozesse zur Organisation, Kooperation und Kommunikation in virtuellen Gemeinschaften vor und bildet ein Forum zum fachlichen
Austausch. Diskutiert werden nicht nur technologische oder ökonomische Gesichtspunkte der
Benutzung neuer Medien, vielmehr rücken auch
soziologische, psychologische, personalwirtschaftliche, didaktische und rechtliche Aspekte
in den Mittelpunkt des Interesses. Es richtet sich
an Fachleute aus Forschung und Industrie und
sucht den Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmenden verschiedenster Fachrichtungen,
Organisationen und Institutionen aus Wirtschaft
und Verwaltung.
►► Dresden/DE
http://geneme.de/
EduCamp Hattingen
3.-5.10.2014
Das EduCamp in Hattingen #echat14 wird EduCamp #14 sein – und doch eine Premiere: Zum
ersten Mal findet das BarCamp in einem Tagungszentrum statt, wo wir unter einem Dach
BarCamp, Essen, Feiern und Übernachten können. Damit ergeben sich erweiterte und ganz
neue Möglichkeiten, z. B. Sessions über drei,
vier oder mehr Stunden, Sessions im Wald oder
an der Kletterwand, im Schwimmbad oder in der
Sauna, Sessions morgens um 7 Uhr oder um
Mitternacht, Sessions von, mit oder für Kinder
und vieles mehr. Familien können ihre Kinder
mitbringen, die abends im selben Haus schlafen, in dem wir arbeiten und feiern. Wir können
nicht nur zusammen arbeiten und lernen, sondern auch essen und feiern, joggen oder geocachen – 48 Stunden lang.
►► Hattingen/DE
http://educamp.mixxt.de/
Workshop und Präsentation zum cope14MOOC
6.10.2014
Am 6. Oktober 2014, von 15-19h, geht es um
die Diskussion der Erfahrungen mit dem MOOC
„Competences for Global Collaboration - cope
14“ der FH JOANNEUM, der von 22. April bis
2. Juni 2014 durchgeführt wurde. Dieses offene
Angebot wurde in einer Kooperation des ZML
und des Instituts „International Management“ mit
den Studiengängen „Journalismus und Public
Relations“ und „Informationsdesign“ entwickelt
und KollegInnen aus dem Team übernahmen
die Rolle der ExpertInnen und ModeratorInnen
im MOOC.
►► Graz
http://www.fh-joanneum.at/go/id/cujv/
2. Moodle-Admin-Workshop
7.10.2014
Der diesjährigen Workshop für Moodle-Admins
findet an der FHWien der WKW statt und steht
allen Interessierten offen. Viele Universitäten
und Hochschulen in Österreich verwenden
Moodle und stoßen dabei immer wieder auf ähnlich gelagerte Probleme und Herausforderungen. Wir möchten die Zusammenarbeit fördern
und dazu alle Moodle-AdministratorInnen zu
einem gemeinsamen Moodle-Admin Workshop
einladen. Auf informeller Ebene und in lockerer
Atmosphäre sollen unterschiedliche Themen
besprochen und behandelt werden. Das genaue
Programm wird von den TeilnehmerInnen gemeinsam festgelegt.
►► Wien
http://bit.ly/1C3ntm5
ICDLE 2014
8.-9.10.2014
The aim objective of the 5th International Conference on Distance Learning and Education
(ICDLE 2014) is to present the latest research
and results of scientists (preferred students,
PhD Students, and post-doc scientist) related
to Distance Learning and Education topics. This
conference provides opportunities for the different areas delegates to exchange new ideas and
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Veranstaltungen und Termine
Oktober – Dezember 2014
application experiences face to face, to establish business or research relations and to find
global partners for future collaboration. ICDLE
2014 is supposed to be the largest technical
event on Distance Learning and Education in
Geneva in 2014.
►► Genf/CH
http://www.icdle.org/
ECGBL 2014
9.-10.10.2014
What keeps us from using (more) games for
education and training? Its not a new thought –
Take research on the indian chess ancestor or
on game-based learning in the enlightenment.
– but today still an enticing one. Theoretical and
practical work in the area of Edutainment, Serious Games & Play as well as Game-Based
Learning have advanced the field with both best
as well as worst practices. Applied learning theories differ – behaviorism and skill&drill, cognitivism, constructivism, constructionism – all having their merits and pitfalls. New technologies,
concepts and usage patterns arise (e.g. cheap
motion-tracking, Gamification, mobile gaming)
while other hypes subside (see social/Facebook
games). All of this and more makes GameBased Learning such an intriguing field, but also
one that needs input from all areas of art, science, business and education/training. ECGBL
2014 will be your opportunity for the presentation of research, theory, application, practice and
validation in the field of Game-Based Learning.
►► Berlin/DE
http://bit.ly/1hvuMWX
didaktischer und technologischer Trends in der
Hochschullehre im Hinblick auf digitale Medien.
►► Oldenburg/DE
http://bit.ly/1Dsa9sQ
Tag der Lehre 2014 an der FH St. Pölten
16.10.2014
Der am 16.10.2014 an der FH St. Pölten zum dritten Mal stattfindende Tag der Lehre setzt sich
unter dem Titel „Lernraum der Zukunft: Neue
Technologien – Kollaboration – Personalisierung“ diesmal mit Konzepten von Student Centered Learning im Kontext der Digitalisierung
der Hochschullehre auseinander. Die Veranstaltung wartet mit spannenden Vorträgen, Panels,
Workshops, Aktionen und Experimenten zu
innovativen Lehrideen im Kontext von Student
Centered Learning und Digitalen Medien auf.
►► St. Pölten
http://bit.ly/1nZxRF1
MAC-ETeL 2014 - Education, Teaching
and E-learning
16.-17.10.2014
Multidisciplinary Academic Conferences MACETeL and MAC-EMM in Prague 2014 are an
important international gathering of scholars,
educators and PhD students. The Conference
Topics of MAC-ETeL 2014 include Education
and Teaching, E-learning, and other Areas of
Education. Education and Teaching The Conferences will take place in conference facilities
located in Prague, the touristic, business and
historic center of Czech Republic.
►► Prag/CZ
Teaching Trends 2014
15.-16.10.2014
Das Thema des Teaching Trends-Kongresses
lautet „Offen für neue Wege – Digitale Medien
in der Hochschule“. Themenschwerpunkte sind:
Forschendes Lernen mit digitalen Medien, Digitale Medien für heterogene Zielgruppen sowie
Bildungstechnologien und Medienkompetenz.
Im Mittelpunkt stehen empirische Ergebnisse,
theoriegeleitete Ansätze, Beispiele und Erfahrungsberichte zur Umsetzung und Integration
15. DINI-Jahrestagung
21.-22.10.2014
Thema der DINI-Jahrestagung sind Datenschutz, Datensicherheit und Datenhoheit – vor
dem Hintergrund, dass Bibliotheken, Hochschulverwaltungen, Medien- und Rechenzentren
mehr und mehr in die Situation kommen, sich
mit der Vielschichtigkeit dieser Thematik auseinanderzusetzen und befassen zu müssen. Die
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Oktober – Dezember 2014
Vorträge einschlägiger Expertinnen und Experten, die sich für die Jahrestagung gewinnen ließen, werden zur Klärung von Fragen und zur Lösung von Problemen „best practice“ diskutieren
und präsentieren. Herausforderungen, die sich
aktuell im Kontext von Datenschutz und Datenhoheit für Bibliotheken, Rechenzentren und Verwaltungen stellen, stehen dabei im Mittelpunkt.
Mit einer Podiumsdiskussion soll das Tagungsthema abschließend nochmals eingehend und
kontrovers erörtert werden.
►► Bonn/DE
http://bit.ly/1rrq4mx
The Open and Flexible Higher Education
Conference 2014
23.-24.10.2014
EADTU’s annual Conference 2014 is hosted by
AGH University of Science and Technology an
deals with “New Technologies and the future of
Teaching and Learning”. In the plenary sessions,
main input comes from inspired invited speakers
about innovative pedagogical models for course
and curriculum design, the organisational and
cost aspects of new modes of teaching and learning in the curriculum and about new role of higher education institutions to open up to various
new target groups in degree education, professional updating and university-business cooperation and society at large (i.e. OER, MOOCs).
len Workshops um verbindliche Anmeldung. Die
eLearning Didaktik Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung des Bundesministeriums
für Bildung und Frauen und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz.
►► Linz
http://edidaktik.at/
OER Köln
25.10.2014
OER Köln - Camp für freie Bildungsmaterialien
geht mit Volldampf in die zweite Runde! Unser
Camp #OERkoeln14 wird am 25. Oktober im
Rahmen der Internetwoche Cologne stattfinden.
Wie im letzten Jahr wird die Veranstaltung wieder in Form eines BarCamps durchgeführt. Das
ermöglicht Ihnen, die Inhalte selbst zu gestalten
und Sessionvorschläge und Wunschthemen
hier im Forum im Vorfeld zu diskutieren. Die Veranstaltung findet von 9.30 bis ca. 17.15 Uhr mit
anschließendem „Get-2gether“ statt.
►► http://oerkoeln.mixxt.de/
CELDA 2014
25.-27.10.2014
The CELDA 2014 conference (11th International
Conference on Cognition and Exploratory Learning in Digital Age) aims to address the main
issues concerned with evolving learning processes and supporting pedagogies and applications
►► Krakow/PL
in the digital age. There have been advances in
http://conference.eadtu.eu/
both cognitive psychology and computing that
have affected the educational arena. The convergence of these two disciplines is increasing at
9. eLearning Didaktik Fachtagung
a fast pace and affecting academia and profes23.-24.10.2014
sional practice in many ways. Paradigms such
Die eLearning Didaktik Fachtagung ist das Fo- as just-in-time learning, constructivism, studentrum für eLearning und IT-Expertinnen und -Ex- centered learning and collaborative approaches
perten aus allen Bildungsbereichen und für Leh- have emerged and are being supported by techrende, die sich dem Unterricht mit den „Digitalen nological advancements such as simulations,
Medien“ verschrieben haben. Aus den zahlrei- virtual reality and multi-agents systems.
chen Einreichungen können wir Ihnen an unse►► Porto/PO
rem neuen Veranstaltungsort in Linz spannende
http://www.celda-conf.org/
Beiträge in vier Tracks sowie sieben Workshops
präsentieren. Da die Plätze in den Workshops
begrenzt sind, ersuchen wir Sie für die optiona-
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Veranstaltungen und Termine
Oktober – Dezember 2014
Mobile Learning Day X(tended)
6.11.2014
Der Mobile Learning Day ist eine jährlich stattfindende Fachkonferenz rund um das Thema
Mobile Learning. Auch in diesem Jahr lädt die
Forschungsgruppe Mobile Learning unter Leitung von Frau Prof. Dr. Claudia de Witt zu dem
Mobile Learning Day X(tended) ein. Das Programm bietet dieses Mal verschiedene Blicke
über den Tellerrand von mobilem Lernen hinaus. Einige der Themen sind Open Badges für
mobiles Lernen, Mobile Learning im Kontext von
Crowd Funding in Wissenschaft und Bildung,
Wearable Computing, Mobile Learning in Unternehmen und Cloud Computing.
►► Hagen/DE
http://mlearning.fernuni-hagen.de/
Professional Learning
6.-7.11.2014
Professional Learning Austria – 6. Fachmesse
für Personal- und Führungskräfteentwicklung,
Training und E-Learning: Die Professional Learning Austria ist der Treffpunkt für Anbieter von
Lösungen und Produkten aus dem Bereich Personalentwicklung, Training und E-Learning. Die
Professional Learning Austria bietet Ihnen als
FachbesucherIn ein breit gefächertes Spektrum
an Möglichkeiten, welches kaum umfangreicher
sein könnte.
►► Wien
http://www.professional-learning.at/
fnm-austria-Generalversammlung
und E-Learning Symposium
13.11.2014
Die nächste Generalversammlung des Vereins
findet am 13. November 2014 an der Technischen Universität Wien in der Zeit von 11.00 bis
14.00 Uhr statt. Das Symposium „Was tun mit ELearning? Impulse für die Praxis“ setzt aktuelle
Trends im E-Learning mit den Anforderungen an
zeitgemäße unternehmerische Weiterbildung in
Beziehung. Im Fokus stehen die Strategie, die
Umsetzung und die Kosten, die mit dem Einsatz
von Bildungstechnologien im Bereich der betrieblichen Weiterbildung verbunden sind. Top
Entscheidungsträger/innen der Wirtschaft for-
mulieren dabei ihre Bedarfe an E-Learning. Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft
geben Anregungen für eine praxisorientierte
Umsetzung. Das anschließende Buffet bietet
ausreichend Raum für einen informellen Erfahrungsaustausch.
►► Wien
http://www.fnm-austria.at/
IMCL2014
13.-14.11.2014
The 8 International Conference on Interactive Mobile Communication Technologies and
Learning, IMCL2014, is part of an international
initiative to promote technology-enhanced learning and online engineering world-wide. The
IMCL2014 conference will cover all aspects
of mobile learning, mobile business, mobile
government, mobile society as well as the emergence of mobile communication technologies,
services, implementation and implications for
education, business, governments and society. The IMCL2014 actually aims to promote the
development of Mobile Learning, to provide a
forum for education and knowledge transfer, to
expose students to latest ICT technologies and
encourage the study and implementation of mobile applications in teaching and learning. The
conference will also present an opportunity for
educators to develop new skills and to stimulate
critical debate on theories, approaches, principles and applications of mlearning, hence facilitate dialogue, sharing and networking between
diverse cultures with regard to the optimal use of
emerging technologies.
th
►► Thessaloniki/GR
http://www.imcl-conference.org/imcl2014/
ICT for Language Learning
13.-14.11.2014
The 7 edition of the International Conference
ICT for Language Learning brings together
teachers, researchers, practitioners and project managers from all over the world to share
findings, expertise and experience about integrating innovative technologies and solutions
into language teaching and learning. The confeth
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Oktober – Dezember 2014
rence is also an excellent opportunity for sharing
results achieved in language learning projects
funded by the European Commission and by
other sources.
►► Florenz/IT
http://bit.ly/1up3o6N
E-Learning Symposium 2014
der Universität Potsdam
14.11.2014
Die Hochschulen sind im digitalen Zeitalter angekommen – was bedeutet das für die technologische und didaktische Gestaltung in der
Praxis? Die Universität Potsdam bietet Hochschulen, Schulen, Forschungseinrichtungen und
Verbänden mit dem E-Learning-Symposium ein
Forum zur Diskussion dieses Themas an. Das
E-Learning Symposium 2014 wird sich unter
dem Motto „Mobil und Vernetzt – Studieren im
Digitalen Zeitalter“ mit der Praxis IT-gestützter
Lehr- und Lernprozesse im universitären Kontext auseinandersetzen und aktuelle technische
und didaktische Entwicklungen der digitalen
Lehr-/Lernkultur reflektieren. Eine Mischung aus
Forschungs- und Praxisbeiträgen aus verschiedenen Fachdisziplinen soll dazu beitragen, die
vielfältigen Perspektiven auf das Thema aufzuzeigen und einen interdisziplinären Diskurs
anzuregen. Sowohl die Vielfalt der Einsatzszenarien als auch der Potentiale von Werkzeugen
und Methoden werden damit für die Teilnehmer
beleuchtet und Möglichkeiten einer transdisziplinären Entwicklungsperspektive diskutiert.
►► Potsdam/DE
http://bit.ly/1tSLiu7
Herbsttagung der Sektion
Medienpädagogik der DGfE 13.-14.11.2014
Unter dem Motto „Digital und vernetzt: Lernen
heute – Gestaltung von Lernumgebungen mit
digitalen Medien unter entgrenzten Bedingungen” findet die diesjährige Tagung der Sektion
Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft
für Erziehungswissenschaft (DGfE) vom 13. bis
14. November 2014 in der Neuen Stadtbücherei
Augsburg statt. Sie wird von der Professur für
Mediendidaktik am Institut für Medien, Wissen
und Kommunikation an der Universität Augsburg ausgerichtet. Im Zentrum der Tagung steht
vor allem die zeitliche, räumliche und soziale
Expansion des Lernens unter Einbezug digitaler Medien. Von großer Bedeutung wird die Frage sein, welche Konsequenzen daraus für Bildungseinrichtungen wie Schule, Universität oder
betriebliche Weiterbildung entstehen. Ebenso
interessiert, wie Lernumgebungen mit digitalen
Medien in Zeiten zu gestalten sind, in denen die
Grenze zwischen formalen und informellen Bildungskontexten zunehmend verschwimmt. Die
Tagung beschäftigt sich mit diesen Aspekten
aus theoretischer und empirischer Sicht.
►► Augsburg/DE
http://bit.ly/1oOwXuH
ICERI2014
17.-19.11.2014
ICERI2014 provides the ideal opportunity to present your projects and experiences in the fields
of learning and teaching methodologies, educational innovations, e-learning and new technologies applied to Education and Research. Every
year, ICERI brings together over 700 delegates
from 80 different countries. After 7 years, ICERI
has become an annual meeting point for lecturers, researchers, professors, educational scientists and technologists.
►► Sevilla/ES
http://iated.org/iceri/
EYA-Festival
19.-21.11.2014
European Youth Award Festival - a Hotspot for
Innovation and Future Visions! Europe’s ICT elite meets at this unique networking event held
in Graz, City of Design & Human Rights, this
November. The festival comprises a three-day
conference and a gala ceremony. EYA Winners
present their inspiring projects and receive feedback from Europe’s most vibrant and lively digital community. IT pioneers and expert speakers
share their experience and know-how in keynotes and interactive workshops. Smart people exchange and discuss innovative ideas and future
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Oktober – Dezember 2014
cooperation at networking events in a creative
environment. The festival reaches its climax
in an evening of excellence when the winning
teams are honoured and celebrated on an international stage (EYA Gala Ceremony).
►► Graz
http://eu-youthaward.org/
Campus Innovation und Konferenztag
Studium und Lehre / Jahrestagung
Universitätskolleg 2014
20.-21.11.2014
Die gemeinsame Veranstaltung von Campus
Innovation, Konferenztag Studium und Lehre
und Jahrestagung des Universitätskollegs findet
am 20. und 21. November 2014 im Curio-Haus
Hamburg statt. Unser diesjähriges Konferenzmotto lautet „Change: Digital Readiness – Die
Rolle der Hochschulen im zukünftigen Bildungsund Gesellschaftssystem“. Die Campus Innovation des Multimedia Kontor Hamburg tagt bereits
zum 7. Mail in Kooperation mit der Universität
Hamburg. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen den
wichtigen Dialog rund um unsere gemeinsamen
Themen fortzuführen! Die Anmeldung zur gemeinsamen Veranstaltung ist jetzt online.
►► Hamburg/DE
http://www.campus-innovation.de/
Media & Learning Conference 2014
20.-21.11.2014
Media & Learning 2014 is the place to be if you
are interested in the latest developments, services and uses of media in education and training.
Aimed at both policy makers and practitioners,
the purpose of this annual event is to identify
policies and initiatives that promote digital and
media competence at all levels of education and
training as well as to promote best-practice in
the take-up and application of media in education and training.
►► Brüssel/BE
http://www.media-and-learning.eu/
E-iED 2014 Summit
24.-26.11.2014
Ziel des 4. Europäischen Immersive Education
Summit (#EiED2014) ist es, im November 2014
Forscher/innen, Entwickler/innen und Vortragende aus der ganzen Welt zusammen nach
Wien zu bringen. Die Teilnehmer/innen decken
dabei breite Themenbereiche (wie z. B. Lernen
und Motivation, Simulationen, erweiterte Realität, aktuelle Technologien und Standards) rund
um den Einsatz von neuen Trends in der Lehre
ab. Firmen stellen ihre Best-Practice-Fälle vor.
►► Wien
http://immersiveeducation.org/events
ONLINE EDUCA BERLIN
3.-5.12.2014
In an environment which promotes international
networking for all sectors ONLINE EDUCA BERLIN is the event for learning professionals to discover innovative solutions, absorb new thinking
and take action by implementing changes in the
field of learning and technology. Whether you
are developing an educational app, upskilling
your workforce, drafting local, national or international policy, determining the effect of serious
games or networked learning, using data to predict learning trends, co-creating the education
ecosystem, researching the impact of portfolios
or learning from a successful MOOC, ONLINE
EDUCA BERLIN’s well-connected, international
audience wants to hear about it!
►► Berlin/DE
http://www.online-educa.com/
e-Prüfungs-Symposium ePS
8.12.2014
Setzen Sie als Lehrende(r) bereits elektronische
Prüfungen in Ihrer Lehre ein und wollen Ihre Erfahrungen teilen? Haben Sie über e-Prüfungen
bereits euphorische Darstellungen bzw. Katastrophenberichte gehört, so dass Sie nicht wissen,
was Sie jetzt davon halten sollen? Sehen Sie in
e-Prüfungen tolle Möglichkeiten der Kompetenzerhebung, fragen sich aber, ob die aufwändige
Umsetzung lohnt?
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NEWSLETTER 03/2014
Veranstaltungen und Termine
Oktober – Dezember 2014
Wollen Sie wissen, ob schon jemand den Spagat zwischen juristischen, finanziellen und organisatorischen Randbedingungen schaffen konnte? Möchten Sie Verantwortliche aus Lehre,
Didaktik, Verwaltung und Recht treffen, um mit
ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen
zu finden? Dann reservieren Sie sich Montag,
den 8. Dezember 2014, um an der RWTH Aachen Gleichgesinnte kennenzulernen und sich
mit ihnen auszutauschen.
►► Aachen/DE
http://e-pruefungs-symposium.de/
Call for Abstracts / Papers / Presentations
Hamburger eLearning-Magazin #13
Deadline: 10.10.2014
Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt
„Barrierefreies eLearning – Zwischen Anspruch
und Wirklichkeit“ wird im Dezember 2014 erscheinen. Der Themenschwerpunkt stellt dieses
Mal eine große Herausforderung dar. Die Umsetzung von barrierefreiem eLearning steckt an
den Hochschulen noch weitestgehend in den
Kinderschuhen. Sowohl in der Forschung als
auch in der gelebten Praxis existieren jedoch
schon vielfältige Ansätze und Projekte zur Unterstützung von Barrierefreiheit, die wir sehr
gern in unserem Magazin vorstellen möchten.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
►► http://bit.ly/1geFQvp
Call zur Ausgabe 10/1 der ZFHE
Deadline: 22.10.2014
Die Ausgabe 10/1 der ZFHE widmet sich dem
Thema „Künstlerische Forschung an Hochschulen und Universitäten – zwischen Idee, Skizze
und Realisierung“. Als Gastherausgeber/innen
fungieren Ulf Bästlein (Kunstuniversität Graz),
Karen van den Berg (Zeppelin Universität Friedrichshafen), Doris Carstensen (hochschulberatung.at Wien), Alexander Damianisch (Universität für Angewandte Kunst Wien), Julie Harboe
(Hochschule Luzern), Bettina Henkel (Akademie
der bildenden Künste Wien) und Andre Zogholy
(Kunstuniversität Linz).
►► http://www.zfhe.at/
eLearning Papers #40
Deadline: 19.10.2014
Call for papers on „assessment, certification,
and quality assurance in open learning“: An increasing number of open learning providers are
adopting new methods of certification, including
badges, e-portfolios, peer-evaluation, self-evaluation, and prior learning assessment – although their credibility in the wider world remains
open for debate. No matter how achievements
are certified, sceptics continue to question how a
lack of transparency can hinder the assessment
process in open learning - arguing that teachers
often have no way of knowing whether assignments that students submit are their own work
or a product of assisted collaboration. This issue
of eLearning Papers seeks to generate debate
and bring together critical voices to discuss this
fluid and interdisciplinary research area. Submissions are invited for both the In-depth and
From the field sections in the form of theoretical
or empirical research.
►► http://bit.ly/1gvq9AQ
DHd-Tagung 2015
Deadline: 2.11.2014
Vom 23.-27.2.2015 findet die zweite Jahrestagung des Verbandes der „Digital Humanities im
deutsprachigen Raum“ an der Universität Graz
statt. In Workshops, Vorträgen, Panels und Diskussionen soll dabei den zentralen Fragen nachgegangen werden, (a) welcher Mehrwert sich für
Erkenntnisprozesse in den Geisteswissenschaften durch den Einsatz von digitalen Methoden
in der Forschung ergibt, (b) welche Bedeutung
Daten in der Generierung von Wissen in den
Geisteswissenschaften in der Zukunft spielen
werden und (c) welche disziplinübergreifenden
Synergien für die Theoriebildung aus den in den
Digitalen Geisteswissenschaften entwickelten
Methoden, Techniken und Infrastrukturen zu erwarten sind.
►► Graz, 23.-27.2.2015
http://bit.ly/1rrqh9x
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NEWSLETTER 03/2014
Veranstaltungen und Termine
Oktober – Dezember 2014
Greifswalder Beiträge zur
Hochschullehre #4 Deadline: 10.11.2014
Medien – Wissen – Bildung:
Medienbildung wozu? Deadline: 1.12.2014
Gesucht werden Ihre Beiträge (theoretische
Konzepte, wissenschaftliche (Meta-)Studien, Literaturarbeiten, Beiträge zu Bester oder Guter
Praxis etc.) für die Rubriken „Grundlegende Beiträge“, „Beste und Gute Praxis“ und „Über den
Ryck geschaut“ zu Elektronische Prüfungsformen und E-Learning-Unterstützung für polyvalente Lehre.
Die internationale Tagung „Medien – Wissen –
Bildung: Medienbildung wozu?“ findet am 27.
und 28. Februar 2015 an der Leopold-FranzensUniversität Innsbruck statt. Wir laden WissenschaftlerInnen, BildungsanbieterInnen, PädagogInnen, AktivistInnen und Medienschaffende
zur Einreichung von Beiträgen ein. Die Einreichungen mögen einem der folgenden drei Themenbereiche zugeordnet werden: I) Nahtstellen
von disziplinären Ansätzen und Zugängen, II)
Zielbilder und normative Begründungen und III)
Konkrete Konzepte und Anwendungsbeispiele.
Innsbruck, 27.-28.2.2015
►► http://bit.ly/1uw4zQ4
medienimpulse 4/2014
Deadline: 15.11.2014
Es stellte und stellt sich auch anhand der konkreten Unterrichtspraxis im Schul- und Klassenraum das medienpädagogische Problem
der Medienpädagogik als Steuerung, Kontrolle
und Disziplin. Aus diesen Gründen hat sich die
Redaktion der MEDIENIMPULSE entschlossen,
der Trias von Steuerung, Kontrolle und Disziplin
eine eigene Schwerpunktausgabe zu widmen.
►► http://medienimpulse.at/calls
Schwerpunkt fnm-austriaNewsletter 04/2014
Deadline: 1.12.2014
„E-Learning und Weiterbildung“ ist das Schwerpunktthema unseres nächsten Newsletters, der
am 17. Dezember erscheint. Wir laden alle Leserinnen und Leser herzlich ein, sich mit einem
Beitrag zu beteiligen und aus ihrer Sicht darüber
zu berichten, wie sich das Lehren und Lernen
mit Technologien in der (beruflichen) Weiterbildung gestaltet. Beiträge (zwischen 2.700 und
4.000 Zeichen) können bis 1. Dezember angekündigt werden bei
►► http://www.uibk.ac.at/medien/mwb2015/
INTED 2015
Deadline: 4.12.2014
INTED2015, the 9 International Technology,
Education and Development Conference, will
be held in Madrid (Spain), on the 2nd, 3rd and 4th
of March, 2015. INTED2015 provides the ideal
opportunity to present your projects and experiences. It is the perfect platform to discuss the
latest developments in the field of Teaching and
learning methodologies, educational projects
and innovations and new technologies applied
to Education and Research.
th
►► Madrid/ES, 2.-4.3.2015
http://iated.org/inted/
►► michael.kopp@fnm-austria.at
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NEWSLETTER 03/2014
Mediadaten & Inseratpreise 2014
Inserat 1/1 Seite
färbig, abfallend
210 x 297 mm
zum Preis von 390,– Euro
zzgl. 5 % Werbeabgabe
Mengenrabatt
4 x schalten, 3 x zahlen
zum Preis von 1.170,– Euro
zzgl. 5 % Werbeabgabe
Inserat 1/2 Seite
färbig, abfallend
210 x 150 mm
zum Preis von 240,– Euro
zzgl. 5 % Werbeabgabe
Mengenrabatt
4 x schalten, 3 x zahlen
zum Preis von 720,– Euro
Anzeigenschluss &
Erscheinungstermine
● 04/2014
A: 12. Dezember / E: 17. Dezember
● 01/2015
A: 20. März / E: 31. März
● 02/2015
A: 19. Juni / E: 30. Juni
● 03/2015
A: 18. September / E: 30. September
Kontakt
Für alle Informationen im Zusammenhang
mit Insertionen steht Ihnen Dr. Michael
Kopp telefonisch unter +43 (0)699 / 100
911 69 bzw. per E-Mail unter michael.
kopp@fnm-austria.at zur Verfügung.
zzgl. 5 % Werbeabgabe
IMPRESSUM
Verein Forum neue Medien in der Lehre Austria <fnm-austria>
Liebiggasse 9/II
A-8010 Graz
Tel. +43 (0)650 613 9998
Fax +43 316 380 9109
Mail: office@fnm-austria.at
Web: www.fnm-austria.at
Gestaltung: kollektivkreativ.at
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