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C :\Dokumente und Einstellungen\ - Gesellschaft für Christlich

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GESELLSCHAFT
FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE
ZUSAMMENARBEIT IN BERLIN e.V.
65 Jahre
Gegründet am 24. November 1949
„BRENNPUNKT RELIGION“
GEDENKVERANSTALTUNG
Ein Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania
in Zusammenarbeit mit Berliner Missionswerk (Ökumenisches Zentrum) und GCJZ Berlin
»… abgeholt!«
Was ist Christlicher Zionismus?
Eine kritische Darstellung
von Andreas Götze
Landespfarrer für interreligiösen Dialog,
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz (EKBO)
www.gcjz-berlin.de
gcjz.berlin@t-online.de
INFORMATIONEN UND
VERANSTALTUNGEN
Oktober 2014
Vorstand:
Jael Botsch-Fitterling
Ulrich Schürmann
Bernd Streich
Sara Nachama
Barbara Faccani
Michael Brinkhoff
Gabriele Thöne
Jüdische Vorsitzende
Evangelischer Vorsitzender
Katholischer Vorsitzender
Stellvertr. Jüd. Vorsitzende
Stellvertr. Ev. Vorsitzende
Stellvertr. Kath.Vorsitzender
Schatzmeisterin
Geschäftsführer:
Ulrich Werner Grimm
Adresse:
Telefon:
Fax:
E-Mail:
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin
030 - 821 66 83
030 - 82 70 19 61
gcjz.berlin@t-online.de
IBAN: DE40 10010010 0000 838106 - BIC: PBNKDEFF
Postbank Berlin - BLZ: 100 100 10 - Kontonummer: 838 106
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Ort: Urania, An der Urania 17, BerlinSchöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)
Der Zionismus wird in der Regel als politische Bewegung
aus dem Judentum betrachtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch einen christlichen Zionismus gibt. Viele der etwa 100 Mio. Evangelikalen in den USA sehen sich
selbst als sog. „Christliche Zionisten“. Diese Bewegung hat
auch in Deutschland in verschiedener Ausprägung Zulauf.
Ihre Anhänger unterstützen in der Regel uneingeschränkt
den Staat Israel als Erfüllung der biblischen Verheißung
Gottes auf Land für das jüdische Volk. Nicht selten verbinden sich diese Vorstellungen mit radikaler Ablehnung palästinensischer Interessen sowie jeglicher Kritik an konkreter
israelischer Politik. Kritiker sehen in der Bewegung eine religiöse Ideologie, die letztendlich die Bekehrung der Juden
am Ende der Zeiten zum Ziel hat und den Staat Israel nur als
notwendigen Schritt sieht, um die Wiederkehr Jesu zu forcieren. Wie ist dieses Phänomen entstanden und wie einzuschätzen?
Eintritt:
7 Euro, für Studierende 3 Euro, Mitglieder der Urania und
der GCJZ 3,50 Euro.
Weitere Informationen: Dr. Andreas Goetze Tel.: 030/ 243 44 167 / E-Mail: a.goetze@bmw.ekbo.de
Gedenken an den Beginn der
nationalsozialistischen Deportation von Juden
aus Berlin vor 73 Jahren
am Denkmal »Gleis 17«
S-Bahnhof Grunewald, 14193 Berlin
Mittwoch, 15. Oktober 2014, 12 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Nachama,
Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2014)
Grußworte
Prof. Monika Grütters,
Staatsministerin für Kultur und Medien
Rabbiner Daniel Alter,
Jüdische Gemeinde zu Berlin, Beauftragter gegen Antisemitismus und für interreligiösen Dialog
Gedenkrede
Margot Friedländer
(*1921) lebte bis zu ihrer Verschleppung nach Theresienstadt 1944 im Untergrund in Berlin.
Beiträge von Berliner Schülern
des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner zu recherchierten Biografien von Deportierten
Musikalische Umrahmung
Trompeter Felix Mehlinger
Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit!
Vom S-Bahnhof Grunewald aus fuhren von Herbst 1941 bis
vermutlich Frühjahr 1942 Deportationszüge mit Berliner Jüdinnen und Juden in den Osten. Seit 1998 erinnert das Denkmal »Gleis 17« an die Transporte der Deutschen Reichsbahn.
Kontakt: Stiftung Topographie des Terrors,
Tel: +49(0)30-25 4509-24 - Fax: +49(0)30-25 4509-99
E-Mail: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de
SZENISCHE LESUNG
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit Stiftung Jüdisches Museum Berlin,
den Botschaften des Staates Israel, des Königreichs der Niederlande, dem Österreichischen Kulturforum Berlin, der Axel
Springer Stiftung, dem Moses-Mendelssohn-Gymnasium
Berlin, dem Crowne Plaza Hotel Berlin sowie dem Verlag
Jacoby & Stuart Berlin
LIENEKE
Szenische Lesung (UA)
von und mit Chris Pichler
(Wien/Berlin)
Montag, 20. Oktober 2014, 19 Uhr
Ort: Jüdisches Museum Berlin,
Großer Saal, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
Geboren wurde sie 1933 im niederländischen Utrecht als
Jacqueline van der Hoeden. Seit Ende der 1940er Jahre
lebt die Jüdin in Israel und heißt Nili Goren. Bekannter ist sie
heute unter dem Namen, den ihr der Vater im Oktober 1942
gab: Lieneke. - Um die Familie vor der Deportation zu bewahren, versteckte der Vater die vier Kinder und die schwer
kranke Mutter (sie starb in ihrem Versteck) an verschiedenen Orten bei nichtjüdischen Familien: »Sagt niemandem,
wer ihr wirklich seid!« Zuletzt – aber wer wusste damals
schon, wann »zuletzt« war! – lebte Lieneke bei Dr. Hein Kohly
im Dorf Den Ham. Er war im Widerstand und hatte illegale
Verbindungen. So konnte der Vater Lieneke Brieflein zukom-
men lassen, die das sich nach ihrer Familie sehnende kleine
Mädchen aufmuntern sollten. Die Briefe waren bunt bemalt
und zu kleinen Heften gebunden. Nach dem Lesen sollten
die verräterischen Brief-Heftchen verbrannt werden. Hein
Kohly aber brachte das nicht übers Herz. So überlebten nicht
nur Nili, ihre Geschwister und der Vater, sondern auch die
Wir freuen uns, dass
Nili Goren bei der
Szenischen Lesung
anwesend sein wird.
Brief-Heftchen – versteckt in einer Blechdose unter einem
Apfelbaum. Nach der Befreiung überreichte Hein Kohly
Lieneke zu deren Überraschung die Heftchen. Nili Goren
gab sie in das israelische Kindermuseum Yad LaYeled zur
Aufbewahrung. Dort entdeckte die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe die Briefe und veröffentlichte sie 2007.
Edmund Jacoby übertrug die Briefe 2009 ins Deutsche und
gab sie in seinem Verlag Jacoby&Stuart als wundervoll gestaltete Ausgabe im Schuber heraus. Diese Ausgabe hatte
die bekannte österreichische Schauspielerin, Regisseurin
und Autorin Chris Pichler so gerührt, dass sie sich entschlossen hat, die Briefe und die Geschichte der Lieneke und ihrer
selbstlosen Helfer als Szenische Lesung mit Musik zu gestalten. Sie bat die Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit um Unterstützung. Ebenso gern halfen mit außergewöhnlichem Engagement zahlreiche
internationasler Kooperationspartner (s.w.o.). Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin ist von dem Projekt ebenfalls so überzeugt, dass sie ihre Räume für diese Uraufführung uneigennützig zur Verfügung stellt.
Chris Pichler hat sich einen Namen gemacht
in Theaterengagements und TV-Produktionen
sowie selbst entwickelten Soloprogrammen
starker Frauen der Zeitgeschichte, u.a. Romy
Schneider, Marilyn Monroe, Jacky Kennedy. Sie
ist eine unverwechselbare Stimme in deutschsprachigen Sendern und Hörbüchern sowie eine vielseitige
Interpretin literarischer Texte und Musikprogramme.
Eintritt frei.
Anmeldung erwünscht:GCJZ-Geschäftstelle siehe Seite 1
Vorschau November
65 Jahre GCJZ Berlin
Festveranstaltung
„Aufstörung tut not!“ (c)
Montag, 24. November 2014, 18 Uhr
Ort: Rotes Rathaus Berlin
Louise-Schroeder-Saal
Festredner:
Prof. Dr. Martin Stöhr
Der Titel unserer Veranstaltung ist zugleich als Bilanz vergangenen und als Motto künftigen Bemühens gemeint. Die
Anführungszeichen verweisen darauf, dass es sich um ein
Zitat handelt – aus einer Rede unseres ehemaligen Stellvertretenden Evangelischen Vorsitzenden Heinrich Albertz
zum 9. November. Diese beeindruckende Rede und weitere unveröffentlichte Fundstücke aus dem Archiv der GCJZ
Berlin, von denen wir meinen, dass sie auch heute noch
aufstörend sind, enthält ein gleichnamiger Sammelband
der an diesem Jubiläumstag präsentiert werden wird – mit
Lesungen, Gesprächen und Musik.
Eintritt frei.- Anmeldung erwünscht.
WIR ÜBER
UNS
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
(GCJZ) besteht seit 65 Jahren. In dieser Zeit hat sie sich darum bemüht,
das Verständnis, die Zusammenarbeit und den religiösen Dialog zwischen Juden und Christen zu fördern. Neben der religiösen Basis sieht
die GCJZ ihre Aufgabe aber auch darin, aktuelle gesellschaftliche Probleme anzusprechen und gegebenenfalls gegenzusteuern. Auch heute noch gibt es viele Gründe und Möglichkeiten, sich zu engagieren:
• Wir kennzeichnen Ursachen und Folgen von Antisemitismus und
Fremdenfeindlichkeit in unserem Land.
• Wir widersprechen in der Öffentlichkeit menschenverachtenden Äußerungen.
• Wir leisten ständig Aufklärungsarbeit um unsere Ziele zu erreichen:
Vorurteile zu beseitigen, das Verständnis der Menschen untereinander
zu fördern und die Zusammenarbeit mit Institutionen und anderen Religionsgemeinschaften, insbesondere zwischen christlichen und jüdischen, zu vertiefen.
Redaktion/Layout: U.W.Grimm - Redaktionsschluss: 1. Oktober 2014
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Seele and Geist
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