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Ausgabe November 2014 - der-vorstaedter.de

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DER VORSTÄDTER
DAS MAGAZIN FÜR DIE ERWEITERTE BAHNHOFSVORSTADT
Ausgabe 11/14
8. Jahrgang
Auflage: 2500 Stück
kostenlose Abgabe
Zwölf Jahre Stadtteilentwicklung
Einladung zum Stadtteilforum Bahnhofsvorstadt am 17. November
Als die Stadt Freiberg im Jahr 2002 mit dem
Gebiet „Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ in
das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen wurde, war der
„Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf“ für Viele unattraktiv: Es mangelte an
öffentlichen Spiel- und Freizeitflächen, dafür gab es jedoch jede Menge unsanierte
Gebäude, ungenutzte Brachflächen und
desolate Straßen. Das Ziel für das Quartier
war daher die Verbesserung des Wohnumfeldes. Dies galt es in den Folgejahren
durch Schaffung eines Angebotes an Freiräumen und Treffpunkten zur Interaktion,
Kommunikation und Erholung sowie Reduzierung der Verkehrsbelastung im Stadtteil
zu erreichen.
Nach nunmehr zwölf Jahren gezielten
Stadtentwicklungsmaßnahmen hat sich
das Gebiet zum Positiven gewandelt. Zeit
für eine Zwischenbilanz. Zum Stadtteilforum wird Gebietsmanager Sebastian Hamann, der seit 2004 das Gebiet betreut,
Themen dieser Ausgabe
?
Aktuelles: Zwölf Jahre Stadtteilentwicklung –
Stadtteilforum Bahnhofsvorstadt; S. 1
?
Vermischtes: Rückblick Gedenken an Bombenangriff und Vorstädterverteilung; S. 2
?
Historie: Die Straßen in der Erweiterten
Bahnhofsvorstadt; S. 3-9
?
Veranstaltungen; S. 10-13
?
Rätselnuss; S. 14
?
Kontaktdaten der Veranstalter; S. 15
?
Vermischtes; S. 16
einen Rückblick auf den zurückliegenden
Förderzeitraum und die Veränderungen im
Quartier geben. Danach folgt der Ausblick
auf die zukünftig noch geplanten Maßnahmen und Projekte durch Freibergs Baubürgermeister Holger Reuter.
„Zum Stadtteilforum möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern darüber hinaus die
Gelegenheit geben, mit den Verantwortlichen und Beteiligten des Gebietsentwicklungsprozesses ins Gespräch zu kommen“,
erläutert Sebastian Hamann. Dazu bieten
kompetente Gesprächspartner an drei Infopunkten die Möglichkeit zur Information und
Interaktion zu den Themen „Stadtteilentwicklung Bahnhofsvorstadt“, „Fördermöglichkeiten für private Sanierung im Gebiet“
sowie „Bürgerbeteiligung im Quartier“ an.
Das Stadtteilforum Bahnhofsvorstadt findet
am 17. November 2014 um 18.00 Uhr im
Festsaal des Freiberger Brauhofes
(Körnerstraße 2, 09599 Freiberg) statt. Die
Veranstaltung ist kostenfrei. Alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner sind
herzlich eingeladen.
Vermischtes
Freiberg gedenkt der Opfer des Bombenangriffes
Der 7. Oktober 1944 ging in die Geschichte ein
Speziell der Freiberger Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt war vor 70 Jahren das
Ausweichziel alliierter Bomber. Damit erlebte die Stadt einen der schicksalsschwersten Tage ihrer Geschichte. „Denn dieses
Ziel wurde um mehrere hundert Meter verfehlt, dafür gingen die Bomben insbesondere über Wohnhäusern in der Bahnhofsvorstadt nieder. 172 Freibergerinnen und Freiberger wurden Opfer dieses Angriffes und
es entstand enormer Sachschaden“ sagt
Steve Johannes Ittershagen, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Freiberg.
Am Mittag des 7. Oktober fand aus diesem
Anlass ein ökumenisches Friedensgebet in
der Petrikirche statt. Punkt 12.40 Uhr, der
Zeitpunkt der Bombardierung, läuteten alle
Freiberger Kirchenglocken. „Eine lebendige
Demokratie braucht Geschichtsverständnis
und Erinnerungskultur. Nur durch aktives
Mahnen und Erinnern ist es möglich, das
hohe Gut einer freiheitlich-demokratischen
Grundordnung zu bewahren. Zwei grauenvolle Diktaturen in Deutschland haben
gezeigt, dass Demokratie und Freiheit
keine Selbstverständlichkeit sind, sondern
Liebe Leserinnen und Leser,
2
immer aufs Neue bewahrt und geschützt
werden müssen“ so Ittershagen weiter.
Am Nachmittag hielt der CDU-Stadtverband Freiberg eine kleine Gedenkveranstaltung am Gebäude der Berufsschule an
der Bahnhofstraße ab. Freibergs Alt-Oberbürgermeister Konrad Heinze gab einen
kurzen historischen Überblick über die
Ereignisse, danach folgten das Vorlesen
der Namen aller Opfer sowie eine Schweigeminute. Zehn Mitglieder des Stadtverbandes nahmen an der Veranstaltung teil,
welche mit dem Niederlegen eines Blumengesteckes an der Gedenktafel ihren würdigen Abschluss fand.
ab Januar 2015 kann das Stadtteilmagazin „Der Vorstädter“ aus organisatorischen Gründen nicht mehr frei in die
Haushalte des Fördergebietes verteilt
werden. Sie finden ihn aber weiterhin in
einer der 120 Auslagestellen im Gebiet
(z.B. in vielen Läden, Arztpraxen,
öffentlichen Einrichtungen) sowie in der
Innenstadt (z.B. Rathäuser). Eine
Übersicht aller Auslagestellen können Sie
auf www.der-vorstaedter.de einsehen.
Sie Ihr persönliches Exemplar jeden
Monat direkt in den Briefkasten geliefert
bekommen, wenn Sie sich in unsere AboListe eintragen lassen. Dieser Service ist
kostenfrei, sofern Sie innerhalb des
Fördergebietes wohnen. Eine Karte mit
der Gebietsabgrenzung finden Sie auf
www.bahnhofsvorstadt.de/gebiet. Bei
Interesse senden Sie uns einfach eine EMail mit Ihrer Adresse an abo@dervorstaedter.de oder melden sich telefonisch unter 03731 164495 (mit Anrufbeantworter).
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass
Ihr Redaktionsteam
Historie
Dreißig Jahre für ein „t“
Straßen in der Erweiterten Bahnhofsvorstadt
Es gibt unterschiedliche Gründe für die Vergabe von Straßennamen, u.a. nach ihrer
Lage (Mittelgasse), Berufsgruppen (Bäckergasse), Gebäuden oder Einrichtungen
(Bahnhofstraße, Poststraße), ihrer Weiterführung außerhalb der Stadt (Berthelsdorfer
Straße, Frauensteiner Straße), historischen
Verknüpfungen (Bergstiftsgasse, Schmiedestraße), auch mit dem Bergbau (Roter
Weg, Am Maßschacht), berühmten gesellschaftlichen Personen (Schillerstraße, Körnerstraße) und mit Freiberg verbundenen
bedeutenden Persönlichkeiten (Wernerplatz). Oftmals führten die politischen Verhältnisse zu Namensänderungen. Ein Beispiel ist der heutige Bebelplatz, dessen
Bezeichnung mehrfach aus diesem Grund
wechselte. Hier sollen einige Straßen aus
diesen Kategorien vorgestellt werden:
Schacht“. Hier entstand 1928 das erste
Hochhaus der Stadt (beide Straßen wurden
ausführlich in den Vorstädtern 8/2013 und
5/2014 vorgestellt). Auch die Straße Am
Bahnhof (Foto 3) gehört in diese Kategorie,
das Teilstück zwischen Bahnhofstraße und
Annaberger Straße hieß bis in die 1900er
Jahre „An der Bahn“.
Die Weiterführung der Straßen außerhalb
der Stadt
Bau von Gebäuden oder Einrichtungen
Mit der bevorstehenden Anbindung Freibergs an die Eisenbahn 1862 wurden die
„Innere“ und die „Äußere Bahnhofstraße“
angelegt. Die „Innere Bahnhofstraße“ hieß
seit 1653 Bäckergasse und wurde zwischenzeitlich im 18. Jahrhundert auch als
Oberer Hohlweg bezeichnet. Mit der Eröffnung der Post 1889 erhielt sie den Namen
Poststraße (Foto 1). Damit fiel auch bei der
heutigen Bahnhofstraße (Foto 2) der Zusatz „Äußere“ weg. Diese Straße trug bis
1861 die Bezeichnungen Viehgasse (auch
Viehweg) und um 1716 „Beym Kuh
Für die Berthelsdorfer Straße, zunächst als
„Straße nach der Münzbacher Hütten und
Bärholsdorf“ (1678) bzw. „Fahr- und Landstraße aus der Stadt nach denen Müntzebacher Hütten und Berthelsdorf“ (1749)
bezeichnet, ist auch der Name „Muldener
Geleits Straße“ (1786) überliefert. Ein Weg
nach Weißenborn existierte schon lange.
Eine Karte von 1678 zeigt neben der „Straße nach der Langen Rinne und Weißenborn“ einen zweiten Weg, der dem Lauf des
Münzbaches folgt, „Alte Frauensteiner
Straße“ genannt. Beide Wege trafen sich,
waren aber im Laufe der Zeit nicht mehr
befahrbar und führten 1849 dazu, dass die
ursprüngliche Straße nach Weißenborn
ausgebaut wurde. Zunächst „Teplitzer Straße“ genannt, erhielt sie später ihren heutigen Name Frauensteiner Straße. Die „Alte
Frauensteiner Straße“ wurde in Silberhofstraße umbenannt. Einen Weg nach Chemnitz gibt es bereits seit dem 13. Jahrhundert,
3
Historie
anfangs einen Nordweg (heute Hospitalweg) und einen südlichen Hauptweg, der
der heutigen Bebauung entsprechend entlang der Johannisstraße zum Schützenhaus bis Kleinschirma führte. Folgende Bezeichnungen sind überliefert: „Straße nach
Chemnitz und Leipzig“ (1678) und „PostStraße von Chemnitz“ (1786). Ein Ausbau
erfolgte 1912/13, einschließlich der Bahnüberführung. Bis 1990 hatte sie den Namen
„Straße des Friedens“, danach wieder
Chemnitzer Straße.
Mit dem Ausbau der Oberstadt führte die
1867 noch als Ratshofgasse bezeichnete
Annaberger Straße zum Peterstor. Hier
stand gegenüber der Einmündung der
Beuststraße 1523 der Rabenstein, eine
kreisrunde Aufmauerung, auf der der
Scharfrichter waltete (1880 abgebrochen).
Aus einem Teil des Feldschlösschenweges
entstand 1875 die Neue Brander Straße,
1888 umbenannt in Olbernhauer Straße.
Historische regionale Beziehungen
Die Bergstiftsgasse hat ihren Namen vom
Bergstift, dem Bergarbeiterkrankenhaus,
das zwischen 1796 und 1913 an verschiedenen Standorten betrieben wurde. Vorherige Bezeichnungen waren Neue Sorge
(1716) und Leitergässchen (um 1863) wobei der Teil ab der Buchstraße als Neuplatz
bezeichnet wurde. Der Bereich der Stollnhausgasse hieß Seilerstempel. Dem
Damm des von 1674 bis 1682 angelegten
Neuen oder Kühschachter Teiches ver-
4
dankt die Dammstraße ihren Namen. Am
Weg von Sohrs Gässchen (Körnerstraße)
nach der Ratshofgasse (ab 1867 Annaberger Straße) ließ der Freiberger Rat einen
als Schutz dienenden Dornenzaun anlegen. Daraufhin erhielt der Weg den Namen
„Dörnerzaunweg“, nach 1945 Dörnerzaunstraße. Ein 1678 als „Viehgasse nach dem
Gericht“ und als „kurfürstlicher Beiweg“ bezeichneter Weg hatte später auch die Namen Schlacken- und Galgenweg. Er führte
zum Freiberger Galgen am höchsten Punkt
der Stadt und hieß um 1820 und bis mindestens 1875 Fürstenweg, woraus wahrscheinlich die Bezeichnung Forstweg abgeleitet wurde.
Eine ungewöhnliche Herkunft hat der Name der Marienstraße (Marienweg). Der
Weg ist bereits auf Karten von 1786 vorhanden und heißt angeblich nach dem
verstorbenen Kind der Fleischerwitwe Goldbach. Der von der Straße überquerte Goldbach soll allerdings nicht nach der Familie
Goldbach benannt sein. Das nächste Foto
(4) zeigt den Roßplatz, im 17. Jahrhundert
als Töpferplatz bezeichnet. Auf einem Plan
aus dem Jahr 1716 wird nur ein Teil als
Töpferplatz, der andere „Bei der Stockmühle“ genannt. Der heutige „Platz der Oktoberopfer“ trug früher ebenfalls zeitweilig den
Namen „Roßplatz“ (1835). Das Wort Roß
ist wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen Rozze hergeleitet, welches Wasserund Dunglachen bedeutet. Um 1680 wurde
der Weg Hinter der Stockmühle angelegt
und später zur Straße ausgebaut. Die
Historie
Stockmühle ist auch für die Mühlgasse
verantwortlich, die die Bergstiftsgasse mit
dem Roßplatz verbindet.
Nach einem ehemaligen Vorwerk ist die
Sachsenhofstraße benannt. Das frühere
Vorwerk ABC wurde 1822 vom damaligen
Besitzer wohl aus Liebe zu seiner Heimat in
Sachsenhof umbenannt und wurde 1905
abgebrochen. Der Name Sachsenhofstraße wurde 1908 vergeben. Ebenfalls von
einem Vorwerk leitet sich ein weiterer Straßenname ab, die Silberhofstraße. Dieses
trug mehrere Namen, so 1684 Hennigsund 1880 Henkersches Vorwerk. Den Namen Silberhof verlieh ihm laut Quellen ein
Güterhändler, der es mit diesem originellen
Namen besser verkaufen wollte. Die „Alte
Frauensteiner Straße“ erhielt den Namen
„Silberhofstraße“ schließlich 1899, nachdem die Stadt das Gut erworben hatte. In
diese Kategorie gehört auch die Turmhofstraße, die seit 1899 die Verbindung
zwischen Berthelsdorfer und Silberhofstraße ist. Der Hirtenplatz ist der Rest der
ehemaligen Communbürgerfelder. Diese
entstanden aus der Viehweide, die Heinrich
der Erlauchte der Stadt 1259 zur Verfügung
stellte und ab 1720 an die Bürger der
Innenstadt verteilt wurde. 1883 erhielt der
vom Hirtenplatz zur Olbernhauer Straße
führende Weg den Namen Hirtengasse.
Die Abzweigung von der Beethovenstraße
zur Kirche St. Johannis trägt seit 1883 den
Namen Hospitalweg. Der Weg führte zum
Hospital St. Johannis, das schon 1224 erwähnt wird. Bis ins 18. Jahrhundert als
„Nördlicher Weg nach Chemnitz“ oder
Nordweg bezeichnet, ist 1876 noch der Name „Am Hospital St. Johannis“ überliefert.
Die Eherne Schlange Fundgrube, die von
1543 bis 1749 Erz lieferte, war Namensgeber eines Fußweges, der von der Stockmühle zur späteren Gasanstalt führte, in
deren Gelände das Huthaus und die Bergschmiede standen. Foto 5 zeigt die Einmündung der Ehernen Schlange in die
Schmiedestraße. Eine lange Geschichte
hat auch der heutige Rote Weg (Name seit
1867). Eine frühere Bezeichnung war „Weg
zum Saubach“, im 17. Jahrhundert war der
Weg die Verlängerung der Straße nach
Brand. Die alte Straße „Bei der Methusalemer Bergschmiede“ hieß zwischenzeitlich
Schmiedegasse und inzwischen Schmiedestraße. Ebenfalls in diese Kategorie gehört die Stollnhausgasse (vorher „Straße
nach Müdisdorf“). Der Name bezieht sich
auf einen Weg, der früher bis zum Roten-
Verbindungen zum Bergbau
Ein Beispiel ist die Straße „Am Maßschacht“. Ihren seit 1936 bestehenden
Namen verdankt sie dem 6. unteren Maßschacht des Turmhof Stehenden, dessen
ehemaliges Treibehaus heute als Gaststätte der sich dort befindenden Kleingartenanlage genutzt wird.
5
Historie
stollnhaus des Tiefen Fürstenstollns in Zug
verlief (gegenüber des Stollnhauses). Der
Weg ist bereits 1529 erwähnt. (Foto 6)
Berühmte Personen als Namensgeber
Ein Fehler unterlief bei der Umbenennung
der Sedanstraße in Friedrich-Olbricht-Straße im Jahr 1945. Bei der Beurkundung des
Na-mens wurde das „t“ weggelassen, was
30 Jahre zum Namen „Fritz-Olbrich-Straße“
führte. Erst dann wurde der Fehler korrigiert.
Olbricht (1888-1944) war ein deutscher Offizier, der mit Oberst von Stauffenberg das
missglückte Attentat auf Hitler am 20. Juli
1944 vorbereitete und mit den anderen Offizieren standrechtlich erschossen wurde.
Namensgeber der Gabelsbergerstraße war
1921 der Erfinder einer Kurzschrift, Franz
Xaver Gabelsberger (1780-1849). Der sich
zwischen Gabelsberger- und Dammstraße
befindliche Heinrich-Zille-Weg hieß bis 1945
Kameradenweg. Zille war ein deutscher
Grafiker, Maler und Zeichner, der Themen
aus dem Berliner Volksleben darstellte. Der
deutsche Naturforscher Friedrich Heinrich
Alexander Freiherr von Humboldt (17691859) ist Namensgeber der Humboldtstraße. Die Körnerstraße hieß früher Sohrgäßchen bzw. Sohrs Gässchen und Schönescher Weg und war bis zum Beginn der
Bebauung die kürzeste Verbindung zwischen der Stadt und dem Bahnhof. Sie
konnte nur von Fußgängern benutzt werden. Die Bezeichnung des Weges bezog
sich auf das ehemalige Schönsche Gut
(Schön´s Gut), das sich an der Kreuzung
zum Roten Weg befand. Karl Theodor Körner (1791-1813) war ein Dichter und Dramatiker. Er wurde bekannt durch seine patriotischen Lieder (ausführlich vorgestellt im
Vorstädter 2/2013). Der frühere Schöneweg
trägt heute den Namen Schöne Gasse. Die
Johann-Sebastian-Bach-Straße hieß früher
Jägerstraße (angelegt 1885). Bach (16851750) war ein deutscher Komponist, wie
auch Ludwig van Beethoven (1770-1827).
Die Beethovenstraße war im 17. Jahrhundert als „Fahrweg an der Saubach“ noch
6
nicht durchgängig und verhinderte deshalb
die Umgehung der Stadt. Die Verbreiterung
zur Fahrstraße erfolgte 1771 und wurde
zum Teilstück des Ringes um die Stadt, der
Name war seit 1867 Gartenstraße. Zwischen 1920 und 1945 trug sie den Namen
Hindenburgstraße. Friedrich von Schiller
(1759-1805), der deutschsprachige Dichter,
gab einer der verkehrsreichsten Straßen
der Stadt seinen Namen. Die alte Bezeichnung „Am neuen Kirchhof“ wurde 1538 in
Anlehnung an den dort befindlichen Friedhof „Neuer Gottesacker“ (auch „Neuer
Kirchhof“ genannt) bis zum Ende des 19.
Jahrhunderts benutzt. Dann erhielt sie den
jetzigen Namen Schillerstraße (vorgestellt in
den Vorstädtern 11 und 12/2013).
Bedeutende Personen der Geschichte
Freibergs und der Region
Die Anton-Günther-Straße erhielt 1938 ihren Namen von dem erzgebirgischen Dichter und Sänger Anton Günther (1876- 1937).
Die frühere Bezeichnung Mittelgasse wurde
verwendet, da sich der Weg zwischen Ziegel- und Obergasse befand. Der Berghauptmann, Oberberghauptmann und Oberbergrat Friedrich Constantin Freiherr von Beust
ist ab 1891 Namensgeber der Beuststraße.
Ebenfalls mit der Bergakademie verbindet
sich Leopold von Buch (1774-1853), der als
bedeutendster Geologe seiner Zeit galt. Ihm
zu Ehren gibt es in der Nähe des Bahnhofes
die Buchstraße. Zwei ehemalige Bürgermeister sind ebenfalls für Straßennamen
der Erweiterten Bahnhofsvorstadt verantwortlich. Christian Sigismund Horn (1660-
Historie
1736) und Jonas Schönlebe (1582-1658).
Ein Teil der Hornstraße hieß früher „Bei dem
Stadtstolln“, so bezeichnet nach dem von
1635 bis 1876 existierenden Stadtstollnhaus. 1590 wurde die Bezeichnung „Steig
vom Erbischen Thore bis zum Donatsfriedhof“ verwendet. Hier wurde der zwischen
1856/61 von Eduard Heuchler errichtete
Hornbrunnen aufgestellt. Die Schönlebestraße wurde 1890-92 im Zuge der Bebauung der Bahnhofsvorstadt angelegt.
Wernerstraße und Wernerplatz haben ihren
Namen von Abraham Gottlob Werner
(1749-1817), der als Schöpfer des mineralischen Systems und Begründer der Geologie als selbständiger Wissenschaft gilt. Die
alte Bezeichnung „Beim Roten Weg“ wurde
1883 in Wernerstraße geändert. Der seit
1870 seinen Namen tragende Wernerplatz
wurde 1845 aus Straßenteilen der Viehgasse als Kuhschachtplatz angelegt (Foto 7).
Namensänderungen durch politische
Wandlungen
Ein Beispiel für die wechselnden politischen
Verhältnisse und den damit verbundenen
Namensänderungen ist der 1990 eingeführte Name Bebelplatz. In den Jahren
1838/39 entstand nach dem Abriss des
Peterstores ein freier Platz, der lange Zeit
ohne Namen war. Sein ältester Name „Am
Revierhaus“ wurde zwischen 1933 und
1945 in „Platz der SA“ geändert. Nach dem
Zweiten Weltkrieg hieß er „Karl-LiebknechtPlatz“. August Bebel war Mitbegründer der
deutschen Sozialdemokratie und wurde
1885 vom Landgericht Freiberg in einem
Geheimbundprozess gegen die SPD zu
einer Gefängnisstrafe verurteilt. Auch einer
der größten Plätze Freibergs erhielt verschiedene Namen. Der heutige Platz der
Oktoberopfer (Name seit 1945) wurde um
1835 zeitweise als Roßplatz bezeichnet
(nicht zu verwechseln mit dem heutigen
Roßplatz). Mit der Eröffnung der Post 1889
erfolgte die Umbenennung in Postplatz und
zwischen 1926 und 1945 wurde er als Bismarckplatz bezeichnet. Der Platz ist heute
nach den Ereignissen in Freiberg am 27.
Oktober 1923 benannt. Nach dem Zweiten
Weltkrieg erhielt die Turnerstraße ihren alten Namen wieder. Der Name stammt von
der 1868 erbauten Turnhalle der freiwilligen
Turnerfeuerwehr. Während der NS-Zeit
hatte sie den Namen Horst-Wessel-Straße.
Wessel war ein führender Sturmführer der
SA (Sturmabteilung).
Sonstige Straßennamen
Die Lange Straße hieß vorher Judenberggasse (Judengasse), Zweckengasse, Lange Gasse (1750) und nach 1802 Obere und
Untere Langestraße. Der um 1900 ausgebaute Bertholdsweg entstand aus der Gasse Bertholdstadt. Hier befand sich der Bettel- oder Bertholdsborn (alte Bezeichnung
für Brunnen).
Quellen:
• Mitteilungen des Freiberger Altertumsvereins:
Hefte 73 (1993), 76 (1995), 77 (1996),
80 (1998), 82 (1999), 86 (2000), 91 (2002),
93 (2003)
• „Denkmale in Sachsen“, Stadt Freiberg, Beiträge
- Band 1; Yves Hoffmann, Uwe Richter
Fotos:
• 1: Freiberg in alten Ansichtskarten, Rüdiger
Wirth 1999; Postkarte gelaufen 1912
• Stadt- und Bergbaumuseum:
• 2: Inv.-Nr. F2164 Urheber und Datierung
unbekannt (vor 1928)
• 4: Inv.-Nr. 1927 Urheber und Datierung
unbekannt
• 5: Inv.-Nr. 8869 Urheber: Hertel, Datierung
1905-1936
• 7: Inv.-Nr. F3036 Urheber unbekannt,
Datierung um 1908
• 3: Frau Walli Stenker (um 1920)
• 6: Urheber: Gunther Galinski 691.jpg,
Datierung 1989
Unser besonderer Dank gilt der im Februar 2014
verstorbenen Walli Stenker. Sie stellte uns neben
vielen Informationen auch Fotos zur Verfügung.
Der auf Seite 8 und 9 abgebildete Ausschnitt des
Stadtplanes ist im Maßstab von 1:10000 gezeichnet.
Er lässt sich auf etwa 1910 datieren, da die Straßenbahnlinie bereits eingezeichnet ist (fuhr zwischen
1902 und 1919). Der Plan stammt von der „Pharus
Verlags GmbH Berlin“ und wurde uns von Gunther
Galinsky zur Verfügung gestellt.
7
Historie
8
Historie
9
Veranstaltungen
Einzelangebote
2.11.14
9.00 12.00 Uhr
Bademantelfrühstück
Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH; Johannisbad
Johann-Sebastian-Bach-Str. 1a
Familientag im Johannisbad
Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH; Johannisbad
Johann-Sebastian-Bach-Str. 1a
10.11.14
15.30 17.30 Uhr
Freiberg-Experten
Sehenswürdigkeiten erkunden,
Unbekanntes entdecken, Details
sichtbar machen ...
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
11.11.14
14.00 Uhr
Café mit Vorträgen und
Gesprächen
Esther-von-Kirchbach e.V.;
Fischerstraße 28
3.11.14
10.00 12.00 Uhr
Büchertausch in der Schiller 3
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
3.11.14
13.30 15.00 Uhr
Treffen des Blinden- und
Sehbehindertenverbandes
Blinden- und Sehbehindertenverband Freiberg;
Begegnungsstätte des VdK,
Schillerstraße 3
3.11.14
19.30 Uhr
Wo finde ich dich – Spiritualität
in der Trauer
Vortrag mit Freya von Stülpnagel,
Trauerbegleiterin, München
Freiberger Hospizgruppe;
Gemeindehaus St. Johannis,
Anton-Günther-Straße 16
13.11.14
13.00 Uhr
Spielnachmittag der
Skatfreunde
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
14.11.14
12.00 Uhr
5.11.14
9.00 11.00 Uhr
Singen für Junggebliebene
(Volkslieder a cappella)
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
Schlachtfest
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
14.4.14
17.00 21.00 Uhr
5.11.14
16.00 17.30 Uhr
Seniorentanz
mit Birgit Gratz;
im Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
Magischer Zirkel – Treffen der
Freiberger Zauberer aller
Altersgruppen
Gäste sind stets willkommen
im Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
15.11.14
8.00 15.00 Uhr
„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ Lehrgangsangebot für
Führerscheinbewerber der Klassen A, A1, B, BE, L, M oder T
DRK Kreisverband Freiberg e.V.;
Annaberger Straße 5
15.11.14
bis
00.00 Uhr
Lange Saunanacht
Besondere Duftkreationen und
Aufgüsse in entspannter Atmosphäre. FKK-Baden ab 22 Uhr
Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH; Johannisbad
Johann-Sebastian-Bach-Str. 1a
17.11.14
10.00 12.00 Uhr
Büchertausch in der Schiller 3
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
6.11.14
14.00 Uhr
Treffen der SHG
„Hüftgeschädigter“
Begegnungsstätte des VdK,
Schillerstraße 3
6.11.14
20.00 Uhr
Gemeinsinn – der andere Treff
siehe Seite 16
Andreas Arnold
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
8.11.14
8.00 15.00 Uhr
„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ Lehrgangsangebot für
Führerscheinbewerber der Klassen A, A1, B, BE, L, M oder T
DRK Kreisverband Freiberg e.V.;
Annaberger Straße 5
www.der-vorstaedter.de
10
8.11.14
9.00 Uhr
Nächster Redaktionsschluss: 5. November
Veranstaltungen
17.11.14
14.00 Uhr
Treffen der SHG „Parkinson“
Begegnungsstätte des VdK,
Schillerstraße 3
17.11.14
17.00 Uhr
Frauenkreis
Evangelisch-kirchliche
Gemeinschaft Freiberg;
Hinter der Stockmühle 5
17.11.14
18.30 Uhr
Stadtteilforum
Bahnhofsvorstadt
siehe Seite 1
Quontum Projektmanagement
GbR und Stadtverwaltung
Freiberg;
Brauhof Freiberg, Körnerstraße 2
Gemeinschaft Freiberg;
Hinter der Stockmühle 5
26.11.14
15.30 16.30 Uhr
Bilderbuchstunde mit Booksy
für Kinder von 3 bis 6 Jahren
Kinder- und Jugendbibliothek;
Beethovenstraße 5
27.11.14
13.00 Uhr
Spielnachmittag der
Skatfreunde
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
28.11.14
ab
18.00 Uhr
Spieleabend in der Schiller 3
Gemeinsam spielen: Brett-, Karten- und andere Spiele, eigene
können mitgebracht werden
Anmeldung notwendig: 765987
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
18.11.14
14.30 Uhr
Forum mit dem Oberbürgermeister der Stadt Freiberg
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
19.11.14
9.00 11.00 Uhr
Singen für Junggebliebene
(Volkslieder a cappella)
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff,
Schillerstraße 3
Dauerangebote
10.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
WG; Beuststraße 1
19.11.14
16.00 17.30 Uhr
Seniorentanz
mit Birgit Gratz;
im Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
14.00 15.00 Uhr
„Sport für Junge Alte“
ATSV Freiberg, über Bettina
Günter; Turnhalle,
Anton-Günther-Straße 7c
20.11.14
20.00 Uhr
Gemeinsinn – der andere Treff
siehe Seite 16
Andreas Arnold
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
14.00 19.00 Uhr
Offener Treff
spielen, basteln, lesen, uvm.
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
24.11.14
14.00 Uhr
Treffen der Jahresringe
Begegnungsstätte des VdK,
Schillerstraße 3
15.00 16.00 Uhr
24.11.14
15.30 17.30 Uhr
Freiberg-Experten
Sehenswürdigkeiten erkunden,
Unbekanntes entdecken, Details
sichtbar machen ...
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
Turnen, Spielen und Tanzen
Kükentag, für Kinder 3-4 Jahre
ATSV Freiberg, über Bettina
Günter; Turnhalle,
Anton-Günther-Straße 7c
17.00 19.00 Uhr
Probe der Freiberger
Märchenbühne
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
19.30 Uhr
Probe des gemischten Chores
Freiberger Agenda 21 e.V.;
Kirchgemeindesaal St. Johannis,
Anton-Günther-Straße 16
26.11.14
15.00 17.00 Uhr
Seniorenkreis
für Senioren ab ca. 60 Jahren
mit Kaffee und Kuchen
Evangelisch-kirchliche
bb
montags
11
Veranstaltungen
dienstags
16.00 18.00 Uhr
Schach
der Kindergruppe des TV 1844;
Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche sind jederzeit willkommen.
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
Spiele-Café
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
17.00 18.00 Uhr
9.00 11.45 Uhr
und 13.00 15.45 Uhr
Kleiderkammer geöffnet
Deutsches Rotes Kreuz,
Kreisverband Freiberg e.V.;
Annaberger Straße 4
Kinderyoga
mit Katrin Böhm;
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
17.00 18.30 Uhr
ab
9.30 Uhr
Spiele-Runde
Rommé und Skat in
geselliger Runde spielen,
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
Freizeitsport mit dem
KiBu-Treff
DKSB RV Freiberg e.V.;
Sporthalle Dürer, Kreuzgasse 2
17.30 18.30 Uhr
Sprechzeit zu Freizeit- und
ehrenamtlichen Angeboten
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
10.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
SWG; Beuststraße 1
17.30 18.30 Uhr
14.00 Uhr
Klöppeln
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
Büchertausch für
Lesehungrige
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
14.00 15.30 Uhr
Tanzend bewegen – zu sich
selbst finden!
Meditatives Tanzen / Bachblütentanz mit Mirella Lohse
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
18.00 19.00 Uhr
Nachwuchs-Orchesterprobe
Kinder, Jugendliche und
Erwachsene proben gemeinsam
Bergmusikkorps Saxonia e.V.;
„Knappenstube“,
Chemnitzer Straße 8, Eingang
Hospitalweg
14.00 19.00 Uhr
Offener Treff
spielen, basteln, lesen, uvm.
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
19.00 Uhr
Chorprobe
Historische Freiberger Bergund Hüttenknappschaft e.V.;
„Knappenstube“,
Chemnitzer Straße 8, Eingang
Hospitalweg
14.30 17.00 Uhr
Streetdance mit Julia Kirsten;
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
15.30 16.30 Uhr
Internationaler Volkstanz
Tanzen mit Mirella Lohse
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
8.00 12.00 Uhr
Gemeinsam einkaufen, kochen
und verkosten
Esther-von-Kirchbach e.V.;
Fischerstraße 28
9.00 Uhr
Suchen Sie stadtnah Räume für Ihre Kurse,
Seminare oder andere Veranstaltungen?
Fragen Sie nach unter: freiboerse@web.de
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mittwochs
9.30 10.30 Uhr
Gymnastik (Rückenschule)
Esther-von-Kirchbach e.V.;
Fischerstraße 28
10.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
SWG; Beuststraße 1
11.30 13.30 Uhr
Büchertausch für
Lesehungrige
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
Veranstaltungen
14.00 Uhr
Klöppeln
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
17.00 18.00 Uhr
15.00 17.00 Uhr
Mädchentreff
Styling, Mode und Jungs
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
„Sport für Junge Alte“
ATSV Freiberg, über Bettina
Günter; Turnhalle,
Anton-Günther-Straße 7c
18.00 19.30 Uhr
Streetdance
mit Julia Kirsten;
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
15.00 17.00 Uhr
Keramikwerkstatt
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
18.00 20.00 Uhr
17.00 18.30 Uhr
Bastelspaß am Abend –
Kreatives Gestalten
mit Brunhilde Töppner
Lichtpunkt e.V.;
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
Orchesterprobe
Bergmusikkorps Saxonia e.V.;
„Knappenstube“ der SaxoniaFreiberg-Stiftung,
Chemnitzer Straße 8, Eingang
Hospitalweg
18.00 20.00 Uhr
Treff Trommelgruppe
über Andreas Arnold;
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
freitags
10.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
SWG; Beuststraße 1
14.00 21.00 Uhr
After-School-Day
spielen, basteln, lesen, Konsole
oder je nach Planung U16-Party,
Kino, Konzerte usw.
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
17.00 19.00 Uhr
Breakdance für Kinder
Kinder- und Jugendzentrum,
Beethovenstraße 5
17.30 19.00 Uhr
Teenkreis
für Teens von 13 - 15 Jahren
Evangelisch-kirchliche
Gemeinschaft Freiberg;
Hinter der Stockmühle 5
ab
19.16 Uhr
Jugendkreis
für Jugendliche ab 16 Jahren
Evangelisch-kirchliche
Gemeinschaft Freiberg;
Hinter der Stockmühle 5
donnerstags
9.00 Uhr
Frühstückstreffen
Esther-von-Kirchbach e.V.;
Fischerstraße 28
9.00 11.45 Uhr
und 13.00 15.45 Uhr
Kleiderkammer geöffnet
Deutsches Rotes Kreuz,
Kreisverband Freiberg e.V.;
Annaberger Straße 4
ab
9.30 Uhr
Seniorentanzgruppe
VdK; Begegnungsstätte,
Schillerstraße 3
10.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
SWG; Beuststraße 1
14.00 19.00 Uhr
Offener Treff
spielen, basteln, lesen, uvm.
DKSB RV Freiberg e.V.;
KiBu-Freizeittreff,
Beethovenstraße 5
16.00 17.00 Uhr
Turnen, Spielen und Tanzen
Zwergentag für Kinder 5-6 Jahre
ATSV Freiberg, über Bettina
Günter; Turnhalle,
Anton-Günther-Straße 7c
samstags/sonntags
15.00 20.00 Uhr
SWG-Freizeittreff
SWG; Beuststraße 1
Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt
mit Rauch und endet mit Asche;
doch wie groß die Flamme ist entscheidest du.
Arabisches Sprichwort
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Rätselnuss
Seit April 2010 erfreut sich die Rubrik „Rätselnuss“ großer Beliebtheit. Bewohner der Bahnhofsvorstadt und natürlich darüber hinaus für die
Schönheiten des Gebietes zu sensibilisieren, diese Idee liegt der monatlichen „Rätselnuss“
zugrunde. Monat für Monat präsentieren wir Ihnen
einen Bildausschnitt mit einem interessanten
Detail aus dem Stadtteil. Diesen müssen Sie
erraten.
Ihre Lösung senden Sie bitte an:
Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt
Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg
Oder per E-Mail an:
info@bahnhofsvorstadt.de oder
freiboerse@web.de
Auflösung der SeptemberRätselnuss:
Aus den richtigen Einsendungen wurde
Herr Uwe Wolf aus Freiberg als Gewinner des Buchpreises gezogen.
Herzlichen Glückwunsch.
Und hier unsere NovemberRätselnuss:
Zu welchem Gebäude gehört dieser Bildausschnitt?
Gesucht war das villenartige Wohnhaus
in der Annaberger Straße 15. Das Haus,
hinter hohen Bäumen gelegen, wurde um
1910 erbaut. Es gilt als bemerkenswertes
Beispiel der Wohnhausarchitektur nach
1900 und besitzt ein unverwechselbar
gestalteten Erker. Im Freiberger Anzeiger
vom 11.5.1990 wird unter einer Abbildung
darauf hingewiesen, dass der lesende
Pfeifenraucher im Mittelteil des Frieses
den Freiberger Anzeiger liest. Deutlicher
zu sehen ist dies auf dem Bildausschnitt
in der nächsten Spalte.
Kennt jemand von Ihnen, liebe Leser, die
Entstehungsgeschichte dieses Frieses
genauer?
14
Die Auflösung erscheint immer in der übernächsten Ausgabe, damit bis zum Monatsende noch fleißig gerätselt werden kann.
Neue Ausstellung in der „Schiller 3“
Tunesien – Land und Leute
Bilder der tunesischen Malerin Salouha
Sassi-Patzelt sind von November bis
Weihnachten in der Schillerstraße 3 zu
sehen. Die Autodidaktin malt in unterschiedlichsten Techniken. Ihre Motive
sind aus der Historie und Gegenwart des
nordafrikanischen Landes.
Kontakte
An dieser Stelle finden Sie Kontaktdaten zu den Anbietern der
Veranstaltungen für weitere Informationen:
Arnold, Andreas: (
697437, 8
andreas-arnold@t-online.de
ATSV, über Bettina Günter: (
356155 oder 0176 82041900
Bergmusikkorps Saxonia Freiberg e.V.: (
456469; :
www.bergmusikkorps-freiberg.de
Betten- und Schlafmuseum Freiberg: (
355290; :
www.schlafmuseum.info
DRK Kreisverband Freiberg e.V.: (
263211; :
www.drk-freiberg.de
Esther-von-Kirchbach e.V.: (
22010; 8
fh-freiberg@gmx.net
Evangelisch-kirchliche Gemeinschaft Freiberg: (
202855; 8
kemper@ekg-freiberg.de
Gerdes, Matthias: (
037323 50183; 8
matze.gerdes@web.de
Gratz, Birgit: (
696852; 8
gratz.intakt@gmx.de
Kinder- und Jugendzentrum: (
4193810; 8
kinder-und_jugendkontaktbuero@freiberg.de
Kinderschutzbund Freiberg, Pi.Haus.Treff: (
1698022;
8
Freizeit.Treff@kinderschutzbund-freiberg.de
Kinderschutzbund Freiberg, Schulclub „Clara Zetkin“: (
7987886
Magischer Zirkel; über Karl-Heinz Kleinhempel: (
355728; :
www.freiberger-zauberfreunde.de
Lichtpunkt e.V.: (
765987, 8
freiboerse@web.de
Pfingstgemeinde Freiberg: (
774539; :
www.PfingstGemeindeFreiberg.de
SWG: (
368-0; 8
freiberg@wohnungsgesellschaft.de
TV 1844, Peter Vedder: (
31358; 8
p.vedder@t-online.de
VdK-Begegnungsstätte: (
211039; 8
kv-mittelsachsen@vdk.de
Impressum
Quontum Projektmanagement GbR, Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt;
Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg; (
03731 164495; 6
03731 164496;
8
info@bahnhofsvorstadt.de; :
www.bahnhofsvorstadt.de
Öffnungszeiten: Dienstag 11.30 bis 18.00 Uhr sowie Donnerstag 8.30 bis 15.00 Uhr
Lichtpunkt e.V.; Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg;
(
03731 765987; 6
03731 699548; 8
freiboerse@web.de; :
www.lichtpunkt-freiberg.de
Redaktion:
Kirsten Hutte, Sebastian Hamann
Gast-Fotos:
Thomas Kruse, Eike Kühne, Uwe Altmann
Gast-Texte:
Andreas Oppelt, Andreas Arnold
Satz:
Kirsten Hutte
Redaktionsschluss: für Dezember ist der 5. November
Erscheinungsweise: monatlich, 2500 Stück
Herausgeber:
„Der Vorstädter – Das Magazin für die Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ wird gemeinsam durch die Quontum
Projektmanagement GbR und den Lichtpunkt e.V. herausgegeben und aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt Investitionen im Quartier“ (SSP), teilweise aus der städtischen Förderung des Stadtteiltreffs Schillerstraße 3 sowie
Drittmitteln finanziert. Inhalte der Gastbeiträge sowie der Anzeigen geben nicht unbedingt die Meinung der
Herausgeber wieder. Die Weiterverwendung von Inhalten dieser Ausgabe, auch auszugsweise, bedarf der
Zustimmung der Herausgeber.
Hinweis: Aus Gründen des Leseflusses und der Übersichtlichkeit wird im Text meist auf die weibliche Form verzichtet.
Die Verwendung der männlichen Bezeichnungen schließt somit auch die weiblichen mit ein.
Entstehung und Verteilung dieses Magazins erfolgen in großem Maße ehrenamtlich. Wenn Sie unsere Arbeit
unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende auf das Konto des Lichtpunkt e.V. bei der Sparkasse
Mittelsachsen, IBAN: DE35 8705 2000 3140 0011 17, BIC: WELADED1FGX, Kennwort: Vorstädter. Eine
Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.
Herausgeber:
gefördert durch:
FWB
15
Vermischtes
Gemeinsinn – der andere Treff
„Wir möchten einen Treff ins Leben rufen
für Menschen, die in ihrem Leben etwas
bewirken wollen. Grundgedanke ist, dass
Jede(r) alles in sich trägt. Stück für Stück
möchten wir uns in diesem Vertrauen gegenseitig unterstützen, von unserer Vielfalt profitieren und unsere Visionen gemeinsam in die Welt tragen“, so Andreas
Arnold von den Organisatoren. Fest
vorgegebene Inhalte wird es dabei nicht
geben, da sich Jede(r) einbringen soll.
„Dazu wollen wir uns regelmäßig alle zwei
Wochen treffen und uns austauschen.
Mögliche Inhalte könnten dabei sein:
• Wie kann ich Veränderung bewirken?
• Alternative Lebensmodelle
• Wie bleibe ich gesund?
• Gemeinsame Energiearbeit und
Meditation.
• Gemeinsames Trommeln und Singen
und vieles mehr.“
Wer sich davon angesprochen fühlt und
bereit ist, in der Selbstverantwortung von
Geben und Nehmen zu handeln, ist herzlich eingeladen, ein Teil dieser Gemeinschaft zu werden.
Wann: 1. und 3. Donnerstag im Monat
Zeit:
20.00 Uhr
Wo:
Stadtteiltreff, Schillerstraße 3
Anmeldung und Informationen über:
Andreas Arnold, (
03731 697437
Kosten: 1 € für Miete
Ergänzt: Das Restaurant „Zur Windmühle“
Im Vorstädter 10/14 (Gaststättenbeitrag) vermisste ein Zuger Leser die „Windmühle“.
Hier einige Informationen dazu: Am Johannisgäßchen 4 befand sich seit 1787 das
Restaurant „Zur Windmühle“. Die offizielle Konzession wurde 1838 erteilt. 1847 erschien im Dresdner Anzeiger folgende Anzeige: „Wegen Ableben meines Ehemannes
bin ich gesonnen, meine hier vor dem Petersthore in der Nähe des Monuments und des
schönsten Teils der Promenaden, sowie zweier Chausseen sehr angenehm gelegene
Schankwirtschaft, welche seit länger als 60 Jahren höchst schwunghaft betrieben
worden ist, möglichst bald zu verkaufen. Dieselbe enthält außer den nöthigen Localitäten im Parterre, einen ganz neu eingerichteten Tanzsaal und Gesellschaftszimmer,
eine ganz neu eingebaute vorzügliche Kegelbahn, schöne Küchen, Kellerei und andere
Behältnisse, es befindet sich dabei Garten, fließendes Röhrwasser, auch etwas Stallung, ganzer Complex fast erst vor 8 Jahren neu erbaut.“ Der Name existierte seit 1894,
wurde im Volksmund aber schon früher genutzt. Nach dem Krieg wurden hier kurzzeitig
sowjetische Truppen untergebracht, doch bereits im August 1945 wurde das Lokal
wiedereröffnet. Die Gaststätte schloss 1977, danach wurde das Gebäude abgebrochen. (Quelle: MFA, Heft 89/2001: Einstige und heutige Gaststätten Freibergs)
Vorausgeschaut:
Wir bereiten eine Broschüre über die Geschichte der Erweiterten
Bahnhofsvorstadt vor. Dafür suchen wir noch weitere Informationen,
Erlebnisse, kleine Geschichten oder Fotos. Gern nehmen wir Ihre
Ideen und Hinweise entgegen. In der nächsten Ausgabe des Vorstädters werden wir das Projekt näher vorstellen.
Wer etwas beitragen möchte, kann sich beim Lichtpunkt e.V., Andreas
Oppelt unter (
03731 765987 oder 8
freiboerse@web.de melden.
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Die Erweiterte
Bahnhofsvorstadt
Geschichte und Geschichten
aus einem Freiberger Stadtgebiet
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Kunst und Fotos
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