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Biberacher Kirchenbote 99 - Evangelische Gesamtkirchengemeinde

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99
September | Oktober | November 2014
2 Inhalt | Impressum
Aktuelles 3
Biberacher Kirchenbote
Ausgabe 99
Aktuelles
Wir feiern zusammen
Familienfreizeit
Keine neue Steuer Diktatur und Demokratie Herausgeber
Evangelische Gesamtkirchengemeinde
Biberach an der Riss
Redaktion
Pfarrer Edzard Albers, Robert Xeller
Verantwortung
Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit
Für den Inhalt der Beiträge zeichnen
die einzelnen Kirchengemeinden bzw.
die Autoren selbst verant­wort­lich.
Sinn­wahrende Kürzungen von Bei­
trägen behält sich die Redaktion vor.
Layout
Robert Xeller, KGR Bonhoefferkirche,
1. Vorsitzender Öffentlichkeitsausschuß
Auflage
6.900 Exemplare
Druck
Gemeindebriefdruckerei
Martin-Luther-Weg 1
29393 Groß Oesingen
Die nächste Ausgabe erscheint
am 24. November 2014
Redaktionsschluss: 04.11.2014
Besinnung
Unter Gottes Schutz
Kinder
Unser Hölzle 2014
Weihnachtsmusical 2014
Sternenfunkeln 2014
Jugendliche
Angebote für Jugendliche 3
4-5
6
6
7
10
11
12-13
13
Erwachsene
Vor hundert Jahren …
Spurensuche in Biberach
16-18
Ökumene
ACK-FriedensDekade 2014
22-23
Brot für die Welt
5000 Brote
24
Senioren
Seniorenausflug im Herbst
30
Kirchenmusik
Konzerte
26-28
Kasualien
Taufen und Bestattungen
32-33
Gemeindebauen
Kontaktdaten Teilgemeinden 34-35
Was gibt‘s zu feiern
34
Stadtpfarrkirche / Heilig-Geist-Kirche
Filmcafé I
Wir feiern zusammen!
In einer besseren Welt
Gemeinsames Gemeindefest am Sonntag
den 28. September 2014 in und um das Ge­­
mein­dehaus Heilig-Geist. Dem Zusammen­
wachsen von zwei Ge­­meinden wollen wir
ein festliches Gesicht geben.
Wir beginnen mit einem Familiengottesdienst
um 10.30 Uhr unter freiem Himmel, der von
der Kinder­­­­­kirche mit gestaltet wird. Der Po­­
sau­­­nenchor wird uns mit seinen Klängen im
Gottesdienst erfreuen. Das Thema Brot und
Dank stehen im Mittel­punkt. Die Konfir­man­
den backen eigens Brote für diesen Tag. Die
Bäckerei Eisinger wird dafür ihre Back­stube
zur Verfügung stellen.
Zu dieser Aktion hat Brot für die Welt alle Kirchengemeinden mit ihren Konfirmanden
aufgerufen. Dabei wird der Blick auf arme
Länder gerichtet, bei denen die Versorgung
mit den nötigsten Lebensmittel schwierig
ist. Die Brote werden für Hilfsprojekte von
Brot für die Welt gegen Spende abgegeben.
In diesem Gottesdienst werden die Konfir­
man­­dinnen und Konfirmanden der beiden
Kirchengemeinden vorgestellt und sie er­­­
halten ihre Bibeln. Nach dem Gottesdienst
gibt es Leckeres vom Grill. Daneben er­­war­
tet die Kinder ein Spiel­an­gebot, das sich die
Kindergärten ausgedacht haben. Auch ein
Trampolin mit professio­­nellen Helfern wird
zur Verfügung stehen. Für die Schlecker­
mäuler bereitet das Jugend­­werk frische ge­­
backene Crêpes zu; Kaffee und selbst ge­­mach­­­
ter Kuchen runden das Essensangebot ab.
Der Erlös kommt der Sanierung des Dach­
stuhls der Heilig-Geist-Kirche zugute. Kurze
Musikeinlagen von dem Chor Incogniton
und einer Trommelgruppe sorgen für ein
abwechslungsreiches Programm. Wir freuen
uns, wenn sie kommen.
Freitag 10. Oktober 2014 um 19.30 Uhr in
der Versöhnungskirche. Anton lebt den
Spagat zwischen zwei Welten: Als idealis­
tischer Arzt rettet er in einem afrikanischen
Flüchtlingscamp Menschenleben. Zuhause,
in der dänischen Provinz, muss er sich als
Vater und Ehemann dem Familienalltag stel­
len. Die Freundschaft seines Sohnes Elias zu
seinem Schulkameraden Christian wird
lebens­­­­gefährlich. Ein packender fragender
Film: Wie stark ist der Glaube an Gerechtig­
keit und der Wunsch, seine Haltung zu be­­
wahren?
Pfarrerin Daniela Bleher
Filmcafé II
Das Ende ist mein Anfang
Freitag 14. November um 19.30 Uhr in der
Versöhnungskirche. Journalist und Buchautor
Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York
zu sich, um mit ihm über sein Leben und
seine Krebserkrankung zu sprechen. Auch
Tabuthemen wie das Thema Tod werden
benannt. Keine Action. Nur die suggestive
Kraft der Bilder und der Worte. Ein ein­­fühl­
sames, fast dokumentarisches Kammerspiel
über die Kunst, loszulassen. Der Sterbende
wird brillant gespielt von Bruno Ganz.
Versöhnungskirche Ummendorf
4 Aktuelles
Aktuelles
Kinder, Jugendliche, junge oder auch ältere
Erwachsene, allein, zu zweit, zu dritt …
Ein buntes Programm wird’s auf alle Fälle
sein: Gespräche für Erwachsene zusammen
mit der Familientherapeutin Marlies Hinder­­
hofer sowie Pfarrer Birgit und Peter Schmogro,
Basteln und Spiele für Kinder, Sport in der
Turnhalle, kreative Bibel-Work­­shops mit
Mensch Nachbar I
Malen, Theater, Musik oder modernen
Erholung
Medien, Filme, Gute-Nachtgeschichten und
Sonntag 28. September 2014 um 18.00 Uhr natürlich auch einer Nachtwanderung.
in der Evangelischen Spital Kirche Biberach.
Diesmal sind wir gespannt auf den Ge­­
dankenaustausch zum Thema Er­­ho­lung mit
Andreas Gottschalk, Redakteur beim SWR.
Für entspannte Musik sorgen Katharina
Soukup mit Gesang und Martin Remke am
Klavier. Im Anschluss Gespräche bei Gebäck,
Wein und anderem.
Mensch Nachbar II
Heimat Deutschland
Immer lecker und schmackhaft ist die gute
Klosterküche, die mit ihren Mahl­zeiten für
die nötige Grundzufriedenheit sorgt.
Die Freizeitteilnehmer sind im ehemaligen
Schulgebäude des Klosters Bonlanden unter­
gebracht. Man schläft – in der Regel fami­
lienweise – in einfachen Zwei- bis Vier­­bettZimmern. Einige Doppelzimmer und Ein­­
bettzimmer stehen ebenfalls zur Ver­fügung.
Sonntag 16. November 2014 um 18.00 Uhr
in der Evangelischen Spital Kirche Biberach.
Maryam Esmailzadeh ist eine Biberacherin,
die aus dem Iran stammt. Im Gespräch wird
sie erzählen, wie sie nach Biberach geflohen
ist und Deutsch­land als Zufluchtsort erlebt.
Im Anschluss Gespräche bei Gebäck, Wein
und anderem.
Abfahrt Freitag 24. Oktober um 16.00 Uhr
Treffen an der Friedenskirche zur gemein­samen
Fahrt ins Kloster (Fahrgemeinschaften bilden).
Rückkehr Sonntag 26. Oktober um 13.00 Uhr
Familienfreizeit
Abfahrt am Kloster zurück nach Biberach.
Unterhaltung garantiert
Übers Wochenende vom 24. bis 26. Oktober
wird wieder zur Familienfreizeit ins Kloster
Bonlanden eingeladen. „Lass mich …! –
Wendepunkte im Familienleben“ lautet der
Titel der Freizeit, an der prak­tisch alle teil­
nehmen dürfen: Familien mit und ohne
Kosten für Unterkunft,
Vollpension und Nebenkosten
Erwachsene 99 Euro
Kinder von 3 bis 12 Jahre 59 Euro
Kinder von 9 bis 18 Jahre 79 Euro
Erwachsene im Einzelzimmer 120 Euro
Erwachsene im Doppelzimmer 110 Euro
Bei Familien mit mehreren Kindern ist ab
dem dritten Kind jedes weitere kostenlos.
Anmeldung bis spätestens 8. Oktober im
Pfarramt Friedens­k irche, Tel. 07351-9403,
pfarramt.biberach.friedenskirche@elkw.de
Das genaue Programm ab Ende September
auf www.evangelisch-in-biberach.de.
Versöhnungskirche
Diktatur und Demokratie
„Diktatur und Demokratie im Zeitalter der
Extreme. Streiflichter auf die Geschichte
Europas im 20. Jahrhundert“. Die Ausstellung
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED Diktatur in Zusammenarbeit mit dem
Deutschlandfunk zeigt die Geschichte vom
2. Weltkrieg bis zur europäischen Inte­gra­tion.
Die Besonderheit: Es gibt etwas zu sehen in
Text und Bild auf 16 Bildtafeln. Und etwas
zu hören: mit einem Smartphone kann man
zusätzlich Originaltondokumente anhören.
Eine gute Möglichkeit, zusammen mit Jugend­­
lichen die Ausstellung anzusehen und ins
Gespräch zu kommen. Herzliche Einladung
zum Gespräch der Generationen mit den
Konfirmanden am Mittwoch 24.09. um 15.00
Uhr in der Ver­s öhnungskirche zur Frage
„Warum gibt es Krieg?“
Öffnungszeiten sonntags 9.30 bis 12.30 Uhr
(ausgenommen Gottesdienstzeit 10.30 bis
11.30 Uhr) und auf Anfrage im Pfarramt, Tel
07351-21617. Schulkassen und Gruppen sind
besonders eingeladen.
Foto: Mariocopa / PIXELIO
Unser BücherCafé wird fünf.
Bereits zum 5. Mal findet am 14. und 15. No­­­
vem­­­­­ber das BücherCafé im Martin-LutherGemeindehaus statt. Zwei Tage des Suchens,
Stöberns und Findens in einer riesigen Aus­­
wahl an gebrauchten Büchern.
Dazwischen das eine oder andere Gespräch
bei Kaffee und Kuchen oder einem kleinen
Snack in unserem gemütlichen Café bei musi­­
ka­­­­lischer Unterhaltung. Am Samstag bieten
wir ein kleines Mittag­essen an. Der Erlös des
BücherCafés kommt in diesem Jahr dem
Hölzle-Verein zugute.
Bücher, Bücher, Bücher …
Falls auch Sie Bücher besitzen, die Sie nicht
mehr brauchen, freuen wir uns über Ihre
Bücher­­­­spende. Diese können Sie ab dem
27.10.2014, Montag bis Freitag von 9.00 bis
18.00 Uhr im Martin-Luther-Gemeinde­haus,
Waldseer Straße 20, abgeben.
Kontakttelefon
Barbara und Hans Martin Tel. 07351-8583
Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
6 Aktuelles
Kirchensteuer
Keine neue Steuer
„Es gibt keine neue Kirchensteuer“, betonen
die Verantwortlichen der Evangelischen
Landes­­kirchen unisono. Dekan Hellger Koepff,
der als Mitglied der Landessynode in Würt­
temberg Informationen aus erster Hand
erhält, versichert: „Lediglich das Ver­fahren,
wie die Steuer eingezogen wird, hat sich
verändert. Eine neue Steuer ist das nicht.“
Der Dekan weiß: Einige Kirchenmitglieder
sind verunsichert. Sie erhalten Schreiben
von ihren Banken über den Einzug der Kir­
chensteuer auf die Kapitalerträge. Diese
wird künftig automatisch an die Finanzämter
weitergeleitet. Wer einen entsprechenden
Brief von der Bank erhalte, wisse erst mal
nicht, woran er ist. „Manche Gemeinde­glieder
treten wegen dieser Verunsicherung aus der
Kirche aus, das bedauere ich“, so Koepff. Er
dankt ausdrücklich allen, die mit ihrer Kir­­
chen­­­­steuer und den Spenden die Arbeit der
Kirchengemeinde möglich machen.
In der Tat sind die Austrittszahlen in Biberach
in den letzten Monaten deutlich ange­stie­
gen. In Württemberg lag die Steigerung im
ersten Quartal bei 57,1 Prozent, von 3.500
auf 5.500. In der Gesamtkirchengemeinde
Biberach traten in der ersten Jahreshälfte 46
Personen aus der Kirche aus gegenüber 19
im Vorjahr.
Ein Sprecher der Landeskirche: „Die Evange­
lische Landeskirche in Württemberg be­­
dauert, dass die diesbezügliche Kunden­in­
for­mation der Banken offensichtlich zu Miss­­
verständnissen geführt hat, und legt des­
halb Wert auf die erneute Feststellung: Es
geht hier nicht um eine neue Steuer.“
Nach Informationen des epd-Südwest greift
das neue Verfahren erst, wenn die Zins­ge­
winne des angelegten Kapitals bei Ledigen
Besinnung 7
801 Euro und bei Verheirateten 1.602 Euro
insgesamt überschreiten. Erst dann erhebt
der Staat eine Kapitalertragssteuer von 25
Prozent. Auf diese 25 Prozent fallen in den
meisten Bundesländern neun Prozent
Kirchensteuer an, in Württemberg sind es
acht Prozent. Diese Steuerpflicht besteht
seit vielen Jahren. Wer weniger Zinsgewinne
erwirtschaftet, zahlt darauf auch keine
Steuern. Zuviel bezahlte Kirchensteuern
werden über die Einkommensteuer zu­­rück­
erstattet.
Mit dem neuen Verfahren wird den Banken
vom Bundeszentralamt für Steuern ver­
schlüsselt mitgeteilt, ob der Kontoinhaber
Mitglied einer steuererhebenden Kirche oder
Religionsgemeinschaft ist. Daraufhin leiten
diese die fälligen Kirchensteuern über die
Finanzämter an die entsprechende Reli­
gions­­gemeinschaft weiter. Dafür war bisher
eine gesonderte Zustimmung nötig, die nun
entfällt. Kirchenmitglieder, die das auto­ma­ti­
sierte Verfahren ablehnen, können ihm
schrift­lich widersprechen. In diesem Fall
werden die Zinsgewinne über die Steuer­
klärung von den Finanzämtern nach­v er­
steuert.
Wer Fragen zur Kirchensteuer hat, kann sich
an seine Pfarrerin oder seinen Pfarrer oder
an das Dekanatamt wenden. Informationen
zur Kirchensteuer erhalten Sie auch bei den
Fachleuten der Evangelischen Landeskirche
in Württemberg – entweder über das ge­­
bührenfreie Service-Telefon 0800-713 713 7
oder über kirchensteuer@elk-wue.de.
Dekan Hellger Koepff
Unter Gottes Schutz
Ich stehe unter Gottes Schutz,
er lässt mich nicht in die Leere laufen
und macht aus mir keinen Kriegsknecht.
Ich suche den Frieden und will mich ausruhen,
ihn mit allen zu finden, die noch unter Waffen stehen.
Ich stehe unter Gottes Schutz,
ich bin sein Fleisch und Blut,
und meine Tage sind von ihm gezählt.
ER lehrt mich, den zu umarmen,
dessen Tage ebenfalls gezählt sind,
und alle in die Arme zu nehmen,
weil wir die Trauer und die Freude teilen wollen.
Ich stehe unter Gottes Schutz,
ich weiß das seit geraumer Zeit.
ER nahm den Gram und das Bittere aus meinem Wesen
und machte mich fröhlich.
Und ich will hingehen,
alle anzustecken mit Freude und Freundlichkeit,
auf dass die Erde Heimat wird
für alle Welt:
Durch SEINEN Frieden
und unseren Glauben.
Shalom in Dorf und Stadt.
Hanns-Dieter Hüsch
nach Psalm 62
8 Aktuelles
Versöhnungskirche
Sponsorenlauf
Aktuelles
MdB Martin Gerster, Bürger­meister Klaus B.
Reichert, Dekan Hellger Koepff, die evange­
lischen Pfarrer der Ge­­samt­­kirchengemeinde
Biberach, Um­­lach­talschule Ummendorf, Grund­­
schule Rißegg, Ummendorfer Kindergarten
und Krippen, TSV Ummendorf. Wir freuen uns
auf Ihre Teil­nahmezusage.
Sponsorenlauf am Samstag 11. Oktober auf
dem Sportplatz Ummendorf zwischen 10.00
Uhr bis 15.00 Uhr. Der Erlös ist für die Sanie­
rung des Daches und des Turms der evange­
lischen Ver­s öh­n ungs­­kirche in Ummendorf
und zu einem kleinen Teil für die Schneller- Anmeldung
Schulen im Nahen Osten bestimmt.
Evangelisches Pfarramt Versöhnungskirche
Lindenstraße 9, 88444 Ummendorf
pfarramt.ummendorf@elkw.de
Kindergarten Braithweg
Abschiedsfest
Im Rahmen des Sommerfestes wurde vor den
Sommerferien die langjährige Leiterin des
Kindergarten Braithweg, Jutta Schlüter, ver­
ab­schiedet. In einer phantasievoll ge­­stal­te­
ten Feier wurde Jutta Schlüter von den
Kindern, Eltern, Kolleginnen und Vertretern
der Evangelischen Kirchengemeinde mit
guten Wünschen und Geschenken geradezu
überhäuft.
Hintergrundinformation: Das Dach der Ver­
söhnungskirche und der Kirchturm müssen
dringend saniert werden. Die Gesamtkosten
betragen mindestens 240.000 Euro, von
denen die Kirchen­g e­m einde selber 60%
aufbringen muss. 10% des Er­­lö­­ses (der
biblische Zehnte) sind für syrische Flücht­­
lingskinder an der Johann-Ludwig-Schneller
Schule im Libanon be­­stimmt.
Wie funktioniert ein Sponsorenlauf? Die
Teilnehmer suchen sich Sponsoren (Familie,
Freunde, Kollegen etc.), die für die ge­­gan­
genen/gelaufenen Sportplatz-Runden einen
selbst bestimmten Geldbetrag spenden.
Natürlich kann man auch sich selbst moti­vie­
ren und einen Betrag pro Runde be­­zah­len.
Eine Runde ist 400 m lang. Auf dem Sport­­
platz gibt es Bewirtung und Getränke – alle
Sponsoren sind eingeladen dabei zu sein und
ihre Läufer anzufeuern.
Wer kann teilnehmen? Jede Frau und jeder
Mann, jedes Kind, alle sind herzlichst ein­ Jutta Schlüter war seit 1973 bei der Kirchen­
geladen! Folgende Gruppen haben eine Teil­ gemeinde beschäftigt. Zuerst leitete sie eine
nahme bzw. Unterstützung schon zugesagt: der beiden Gruppen, ab 1994 übernahm sie
die gesamte Leitung des ältesten evange­li­
schen Kindergartens der Gesamtkirchen­ge­
meinde im Braithweg.
Jutta Schlüter hat den Kindergarten durch
ihre Persönlichkeit stark geprägt. Pfarrer
Ulrich Heinzelmann sprach davon, dass mit
ihrem Weggang eine Ära zu Ende gehe. Das
Wort Jesu „Lasset die Kinder zu mir kommen“
war eines der Leitmotive ihrer engagierten
Arbeit: Alle Kinder und ihre Eltern sollten
sich im Kindergarten willkommen wissen,
egal welche Nationalität oder Religion sie
mitbrachten. Über den Kindergarten einen
aktiven Beitrag zur Integration in Biberach
zu leisten, war über viele Jahre hinweg das
Charakteristikum des Kindergartens, dem
sich die Erzieherinnen verpflichtet wissen. In
diesem Sinne bedankte sich auch Dekan
Hellger Koepff bei Jutta Schlüter mit einem
Blumenstrauß der Gesamtkirchengemeinde.
Nicht verschwiegen werden konnte, dass die
letzten Jahre von den äußeren Bedingungen
her oft schwierig waren. Durch die wech­seln­­­
den Zuständigkeiten bei der Stadt Biberach
und die damit zusammenhängende mang­
eln­d e mittelfristige Planung geriet der
Kindergarten Braithweg in eine unsichere
Situation. Verschiedene Überlegungen über
die Zukunft des Kindergartens, die seitens
der Stadt geäußert wurden (vom Ausbau
über einen Umzug bis hin zur Schließung),
verunsicherten Erzieherinnen und Eltern­
schaft. Auch der Zustand des Gebäudes
zeigt inzwischen zahlreiche Mängel. Die
Gesamtkirchengemeinde hofft nun, dass im
Herbst die Bedarfsplanung der Stadt vor­­
liegt und dann eine zukunftsfähige Lösung
zusammen mit der Stadt gefunden werden
kann.
Evangelischer
Krankenpflege
Verein e.V.
Biberach
an der Riß
Einladung Mitgliederversammlung
Sonntag, 19. Oktober 2014, 14.30 Uhr
Martin-Luther-Gemeindehaus
Waldseer Straße 18, 88400 Biberach
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Jahresbericht des Vorsitzenden
3. Wahl einer neuen Kassenprüferin
4. Bericht aus der Arbeit der
Diakonie-Sozialstation
5. Berichte des Kassiers über die Jahresrechnung 2013 und den
Haushaltsplan 2015
6. Bericht über die Kassenprüfung
7. Aussprache über die Berichte
mit Beschlussfassung über die
Jahresrechnung 2013
8. Entlastung des Vorstandes und Kassiers
9. Hilfe, die ankommt – Geistliche Gedanken und Informationen aus der Vereinsarbeit
10. Abschluss und Dank
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird
die Arbeit des Krankenpflegevereins dar­ge­
stellt. Alle Hilfe, die der Verein von seinen
Mit­­­glieder und Spendern erhält, kommt an.
Davon wird berichtet.
Wer Mühe hat, das Martin-Luther-Gemeinde­
haus zu erreichen, kann von der DiakonieSozial­­station abgeholt werden. Melden Sie
sich dazu bitte bei Frau Ege unter 073511502-30.
Einigen Ausgaben dieses Kirchenboten lie­gen
Flyer des Vereins bei, bitte infor­mieren Sie
sich und werden Sie Mitglied.
Für den Vorstand:
Dekan Hellger Koepff, Vorsitzender
Dr. Christian Appel, stellv. Vorsitzender
10 Kinder
Angebote für Kinder
Kindern. Ein runder Abschluss für einen ge­­
lungenen Abschnitt. Auch der zweite und
Manege frei für das Hölzle
dritte Abschnitt, sowie das Camp waren
Der erste Abschnitt des Ferienwaldheims dieses Jahr wieder ein voller Erfolg: Die Saison
Hölzle in Bergerhausen ist schon wieder zu 2014 gehört zu einer der kinder­s tärk­­sten
Ende. Die wunderbaren zwei Wochen waren überhaupt. Über 1050 Kinder konn­ten dieses
immer für eine Überraschung gut.
Jahr ihre Ferien im Hölzle ver­­bringen. Die
strahlenden Kinderaugen waren Moti­va­tion
und Dank für weit über 150 Mitarbei­tende,
die mit ihrer ehren­amt­lichen Tätigkeit den
Hölzlebetrieb erst möglich machen
Unser Hölzle 2014
Die über 400 Kinder und 70 Mitarbeiter im
Hölzle staunten nicht schlecht, als plötzlich
ein Zirkus seine Zelte auf der Wiese in un­­
mit­telbarer Nähe zum Hölzle aufschlug. Die
Tiere waren auch gleich eine Attraktion und
wurden regelmäßig von Kindern und Mit­ar­
bei­­tern besucht, gefüttert und gestreichelt.
Als das Ende des Abschnitts näher kam und
das Abschlussfest am letzten Samstag be­­
ginnen sollte, war die Überraschung groß,
als die riesige Polonaise aller Kinder und Mit­­
arbeiter auf das Zirkuszelt zu mar­schierte.
Kinderaugen leuchteten, selbst Mitarbeitern
standen die Münder offen: Die Über­rasch­ung
war geglückt! Kaum jemand wusste oder
hätte geahnt, dass dieses Jahr „Zirkus“ auf
dem Programm steht. Die Stimmung war groß­­­­
artig. Kinder klatschten und jubelten. Der Vor­­
hang öffnete sich. Tiere füllten die Manege,
Artisten zeigten unglaubliche Tricks und
Körper­­beherrschung. Clowns zeigten ihre
herzerwärmende und urkomische Show, teil­
weise auch unter gefeierter Mitwirkung der
Hölzle-Mitarbeiter. So wurde es ein Ab­­schluss­­­
fest, das sicher noch Jahre in Erinnerung
bleiben wird, bei Mit­­arbeitern wie auch
Ein herzliches Dankeschön an alle Mit­­arbei­
ten­de, Spender und Helfer, die das Hölzle 2014
zum unver­gess­lichen Ferienerlebnis machen.
Versöhnungskirche
Erntedank für Gr0ß und Klein
Am Sonntag, 28. September um 10.30 Uhr
feiern wir das Erntedankfest in der Ver­söh­
nungs­­kirche. Der Kindergarten Villa Regen­
bogen gestaltet gemeinsam mit Pfarrerin
Luiking den Gottesdienst. Wir laden herzlich
ein beim Kirchenkaffee nach dem Gottes­
dienst bei Zopf und Getränken noch mit­ein­
ander zu reden. Über Ihre Erntegaben für den
Altar freuen wir uns. Diese können Sie wegen
einer Hochzeit am Samstag bereits am Frei­
tag, 26. September von 14.00 bis 15.00 Uhr
in der Versöhnungskirche ab­­geben. Bitte
beachten Sie die örtlichen Mitteilungsblätter.
Weihnachtsmusical 2014
Micha und
das Chaos im Stall
Mit dem beginnenden Herbst steigt bei den
Kindern der Friedenskirche wieder die
„Musi­cal-Fieberkurve“. Alle sind schon ganz
heiß auf unser neues Stück, das am Wochen­­
ende vom 3. Advent (Samstag 13. und Sonn­­­­
tag 14.12.) jeweils um 17.00 Uhr in den
Nach­­­mit­tags­­­gottesdiensten in der Friedens­
kirche zu sehen sein wird.
Unser diesjähriges Musical “Micha und das
Chaos im Stall“ wird wie immer von den
Kindern der Kinder- und Krabbel­kirche, vom
Spatzenchor und der Krippen­­­spiel-AG der
Gaisentalschule unter der Leitung des er­­fah­
renen Teams vorbereitet.
Wollen auch Ihre Kinder beim Musical mit­
singen - dann sind sie bei unserem MitmachAngebot für Kinder herzlich will­kommen!
Wer mitmachen möchte,
kann aus folgenden Angeboten aussuchen:
ab 5 Jahren Spatzenchor,
dienstags, 16.15 - 17.00 Uhr
in der Friedenskirche
ab 8 Jahren Musical-AG,
mittwochs, 16.00 bis 17.00 Uhr
im Musik­raum der Gaisentalgrundschule,
Werbasweg (Beginn 15.10.2014)
Kinderkirche der Friedenskirche,
sonntags 9.30 Uhr (parallel zum
Gottesdienst)
Anmeldung und Infos
Kantorin Mechthild Lange, Tel. 07351-12205
E-Mail: m.lange-bc@t-online.de
oder direkt in den Gruppen.
Nähere Auskünfte erteilt auch gern das
Pfarramt der Friedenskirche, Tel. 07351-9403
pfarramt.biberach.friedenskirche@elkw.de
Kantorin Mechthild Lange
Mini-Clubs (1-3 Jahre)
• Mini-Clubs Friedenskirche
mittwochs, 09.30 bis 11.00 Uhr
donnerstags, 09.30 bis 11.00 Uhr
• Mini-Club Versöhnungskirche Ummendorf
mittwochs 9.00 Uhr und donnerstags 9.15 Uhr
• Mini-Club Gebhard-Müller-Haus Füramoos
dienstags 9.00 Uhr
Anmeldung über die fbs, Tel. 75688
Krabbelgottesdienst
• Evangelische Spitalkirche
samstags um 17.00 Uhr
27.09. / 18.10. und 29.11.2014
• Friedenskirche
jeweils Sonntag, 14-tägig um 9.30 Uhr
21.09. / 12.10. / 09.11. und 16.11.2014
Kinderkirche
• Stadtpfarrkirche
jeweils 9.30 Uhr im Nonnenschopf
der Stadtpfarrkirche
21.09. / 16.11.2014
12.10. Ökumenischer Familien­gottes­dienst
zur Sichelhenke in Mettenberg
• Friedenskirche
jeweils Sonntag um 9.30 Uhr
während der Schulzeit
• Versöhnungskirche
14-tägig, parallel zum Gottesdienst
• Ökumenische Kleine-Leute-Gottesdienste
Lieder, Geschichten und Aktionen für
Kinder und Erwachsene. Eingeladen sind
alle Kinder von 0 bis 6 Jahre und ihre
Eltern, Großeltern, Patinnen und Paten.
11.10. Versöhnungskirche Ummendorf
06.12. Katholische Kirche Ummendorf
• Spatzenchor Friedenskirche
wöchentlich, dienstags 16.15 Uhr
Leitung: Mechthild Lange
11
12 Kinder
Sternenfunkeln 2014
Scheckübergabe
Der evangelische Kindergarten Sandberg
überreicht der Diakonie einen Scheck über
500 Euro für die Aktion „Sternenfunkeln“
Im Oktober 2013 entstand die Idee, die Eltern
zu Bastelabenden und -nachmittagen ein­zu­
laden und die fertigen Basteleien vor Ostern
auf dem Wochenmarkt zu verkaufen. Sinn
und Zweck dieser Basteltreffen war es, dass
die Eltern die Möglichkeit haben, sich in
den Räumen des Kindergartens zu treffen
um sich besser kennen zu lernen. Da das
Erzielen der Verkaufserlöse nicht im Vorder­
grund stand, wollten wir den Gewinn aus
der Eltern-Bastel-Aktion gerne einem
gemein­nützigen Zweck spenden.
Der Elternbeirat war schnell überzeugt und
sagte seine Mithilfe zu. Den Eltern war es
wichtig, dass das Geld in der Region bleibt
und dass der Verwendungszweck des ge­­
spendeten Geldes für die Kinder nach­voll­
ziehbar ist. So stießen wir auf das Projekt
„Sternenfunkeln“ von der Diakonie, bei dem
Kindern aus bedürftigen Familien ein Weih­
nachtswunsch erfüllt wird.
Am Mittwoch, den 30.07.2014 war es dann
soweit. Der Scheck wurde übergeben. Mit
Herrn Pfarrer Schmogro von der Friedens­
kirche lernten unsere Kinder ihr erstes
Kinder | Jugendliche 13
griechisches Wort- nämlich „Diakonie“. Herr
Schmogro erklärte die Bedeutung des Wortes
und die Aufgaben einer Diakonie.
Frau Martin und Frau Kührt, beides ehren­
amtliche Mitarbeiterinnen bei der Diakonie,
brachten den Kindern das Projekt „Sternen­
funkeln“ sehr anschaulich nahe. Sie hatten
dafür extra ein kleines Tannenbäumchen in
Miniaturform mitgebracht, wie es in groß für
diese Aktion verwendet wird. Zum Abschluss
bekam unser Kindergarten einen großen
funkelnden Stern als Erinnerung.
Dieser Stern wird uns in der kommenden
Weihnachtszeit begleiten um den Auftrag
der Diakonie, das Dienen, nicht zu ver­ges­sen.
Er soll uns aber auch daran erinnern, dass
die Kinder und ihre Eltern zusammen auch
ein Stück zum Gelingen dieses Pro­jek­tes bei­
­getragen haben. Wir werden sicher gespannt
die Aktion und ihren Erfolg in der kom­men­
den Adventszeit verfolgen.
D. Triebe Kindergarten Sandberg
Sternenfunkeln 2014
notierte Geschenk besorgen und dieses bis
zum 12.12.2014 bei der Bürgerinformation
im Foyer des Biberacher Rathauses ab­­
geben. Die Wünsche haben alle einen Wert
zwischen 15 und 20 Euro. Zudem ist auf den
Sternen zu erkennen, wie alt das Kind ist und
ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Aus
Datenschutzgründen werden die Namen der
Kinder, die Sie be­­schenken, nicht be­­kannt
gegeben, dennoch stehen wir dafür ein,
dass Ihr Geschenk bei Ihrem Kind ankommt.
Für alle Sterne, die in den Geschäften übrig
bleiben, übernimmt der Diakonieausschuss
die Patenschaft, so dass jedes Kind seinen
Wunsch erfüllt bekommt. Die Kinder werden
an zwei Terminen im Advent eingeladen,
ihre Geschenke im Martin-Luther-Gemeinde­
haus abzuholen. Wer nicht selbst ein Ge­­
schenk kaufen aber trotzdem die Geschenk­
aktion unterstützen möchte, kann dies mit
einer Spende tun. Damit helfen Sie uns, dass
auch diejenigen Kinder ihr Geschenk er­­hal­­
ten, deren „Stern“ bislang keinen Spender
ge­­funden hat.
Bankverbindung Kreissparkasse Biberach
Einen Stern schenken
IBAN DE11 6545 0070 0000 0030 21
BIC SBCRDE66
Kein Kind soll an Weihnachten leer aus­gehen!
Dafür will der Diakonieausschuss mit seiner
Spendenaktion „Sternenfunkeln“ in der
Advents­zeit sorgen, die vor allem be­­dürf­
tigen Kindern zugute kommen soll.
An unterschiedlichen Orten in Geschäften in
Biberach werden ab dem 01.12.2014 Weih­
nachtswunschbäume stehen. An diesen sind
Sterne befestigt mit Weihnachts­w ün­s chen
von Kindern aus bedürftigen Fami­lien, die
über die Caritas und die Diakonie vermittelt
worden sind.
Um einem Kind eine Freude zu machen,
können Sie sich von den ausgestellten
Bäumen einen Stern nehmen, das darauf
Kennwort Aktion Sternenfunkeln
Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und
Ihre Anschrift auf der Überweisung zu ver­
merken. Als Spendenbeleg gilt der Bank­ein­
zahlungsbeleg. Bei Spenden ab 100 Euro
sendet Ihnen unsere Kirchenpflege eine
Spendenbescheinigung zu.
Ökumene auf dem Mittelberg
Sterne Basteln
Möchten Sie Ihre Wohnung im Advent
schmücken? Machen Sie beim ökumenischen
Adventskalender mit? Brauchen Sie dazu
noch Sterne? Haben Sie Lust, in Gemein­schaft
Sterne zu basteln, alte Techniken wieder zu
entdecken und neue auszu­pro­bieren?
Dann kommen Sie am Freitag, den 21. No­­vem­­
ber 2014 um 18.00 Uhr in die Bon­hoef­­fer­­kirche
auf dem Mittelberg, Köhlesrain 10.
Material und Bastelanleitungen für Trans­pa­
rent­­sterne, Fröbelsterne und verschiedene
Papiersterne sind vorhanden. (Vorbereitetes
Papier für Bascetta-Sterne ist gegen einen
Un­­kostenbeitrag erhältlich.)
Haben Sie noch neue Stern-Ideen? Bringen
Sie diese einfach mit!
Benötigt werden ein scharfes Messer, Schere,
Klebstoff, Schreibzeug, Lineal und ggf. eine
Bastelunterlage.
Wir freuen uns auf einen fröhlichen und
kreativen Abend, der uns auf die Adventsund Weihnachtszeit einstimmen will.
Angebote für Jugendliche
• Jugendkreis Friedenskirche
wöchentlich, montags 19.00 Uhr
• Freitagstreff für Jugendliche
Friedenskirche
monatlich, freitags 19.00 Uhr
• J-Club Ummendorf
14-tägig donnerstags 18.00 Uhr
• Action-Gruppe Bonhoefferkirche
Für Kinder zwischen 8 und 11 Jahren.
freitags 15.00-16.30 Uhr
Start nach den Sommerferien:
Freitag, 10. Oktober 2014
Leitung: Sophia Kloos und
Franziska Münst
Tel. 01578-5676910
14 Erwachsene
Pflegebegleiter-Initiative Biberach
Erwachsene 15
Seelsorge Versöhnungskirche
Vorbereitungskurs
Seelsorgebezirk Vikar Müller
Die Pflegebegleiter-Initiative ergänzt die
Unterstützung für Fami­lien in der häuslichen
Pflege. Seit 2011 wer­d en pflegende Ange­
hörige be­­gleitet und ihre Anliegen in der
Öffent­lichkeit vertreten. Zum weiteren Aus­
bau dieser Aktivitäten bieten die Fach­dienste
Hilfen im Alter von Caritas und Diakonie
Biberach ab Herbst einen weiteren Vor­be­rei­
tungskurs für Frauen und Männer an.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Dank
finanzieller Unterstützung durch das Mini­
sterium für Arbeit und Sozialordnung, Familie,
Frauen und Senioren, den Landkreis und die
Pflegekassen ist der Kurs kostenlos.
Nach Abschluss des Kurses wird die Aufgabe
der ausgebildeten Personen die Unter­­stütz­
ung und Begleitung von pflegenden Fami­lien,
nicht aber die Pflege oder Betreuung der
pflegebedürftigen Menschen sein. Pflege­­
begleiter suchen mit den pflegenden An­­ge­
hörigen gemeinsam einen guten Weg für die
häusliche Pflege, stehen ihnen zur Seite und
fördern ihre Anliegen. Dieses unentgeltliche
freiwillige Engagement bildet eine Brücke
zwischen der pflegenden Familie und den
professionellen Anbietern im Pflegebereich.
Nach der ersten Einarbeitungszeit über­
nimmt jetzt Vikar Matthias Müller seinen
Seel­­sorgebezirk innerhalb unseres Ge­­­mein­de­­­­
gebietes. In diesem Bereich ist er An­­sprech­­­
partner für alle Sorgen und Probleme der
Gemeindeglieder, z.B. Seelsorgegespräche,
Taufen und Taufgespräche, Geburtstags­be­
suche, Beerdigungen u.a. Vikar Müller ist für
folgende Ortschaften und Straßen „zu­­stän­dig“:
Gesamtgemeinde Hochdorf mit den Orts­
teilen Schweinhausen und Unteressendorf,
und in Ummendorf für die Straßen links der
Häuserner Straße (Am Käpfle, Am Sonnen­
rain, Beethovenstraße, Bergstraße, Bruckner­­
straße, Franz-Liszt-Straße, Gustav-MahlerStraße, Hugo-Wolf-Straße, Mozartweg, Mühl­­
bergle, Reichenbacher Weg, Richard-WagnerStraße, Schubertstraße, Silcherweg, Steig­
straße und Weidenweg). Wenn Sie in die­
sem Gebiet wohnen, wenden Sie sich bei
Anliegen und Fragen bitte an Vikar Matthias
Müller.
Termine mittwochs von 9.00 bis 12.00 Uhr
08.10. / 22.10. / 05.11. / 19.11. / 03.12. / 17.12. /
14.01. / 28.01. / 11.02. / 25.02. / 11.03. und
25.03.2015 (Zertifikats­über­gabe)
Ort Katholisches Ge­­mein­de­­­haus
Jahnstraße 6, 88416 Ochsenhausen
Gebühr Kostenlos
Infos und Anmeldung
Ursula Schulz, Tel. 07351-1502-51
e-mail: schulz@diakonie-biberach.de
Annette Brade, Tel. 07351-29667
e-mail: brade.annette@t-online.de
Vikar Matthias Müller
Reichenbacher Weg 24, 88444 Ummendorf
Tel. 07351-28950
matthias.mueller@elkw.de
Versöhnungskirche
Unter dem Schirm
des Höchsten
Mit diesem Bibelwort feierten wir am 13. Juli
Gemeindefest in der Versöhnungskirche. Zu­­
ver­­sichtlich bestückten samstags fleißige
Hände das Außengelände mit Tischen und
Bänken, um am Sonntagmorgen angesichts
der regenschweren Wolkendecke zu fragen:
Wäre es nicht besser, zumindest den Gottes­
dienst in der Kirche zu feiern? Auch die Fest­
besucher waren irritiert, dass das Vorberei­
tungs­team am Open-Air–Charakter festhielt.
Doch der Mut des hervorragend organi­sier­
ten Festteams, mit Herrn Best an der Spitze,
wurde belohnt. So konnten alle das Bibel­
wort „Unter dem Schirm des Höchsten“
nicht nur hören, sondern wortwörtlich er­­
leben.
Getragen von den Klängen des Posaunen­
chores feierten wir Gottesdienst. Begleitet
vom Kindergartenteam und bunt durch die
Kinder, die mutig vortraten, um die Vielfalt
der Beschirmung zu beschreiben. In die
Tiefe führte Herr Sorge mit seinem wunder­
baren Märchen und Frau Pfarrerin Luiking
sagte im Hinblick auf die große Heraus­for­
derung für die Versöhnungskirche: „sich
unter dem Schirm des Höchsten zu wissen,
heißt auch, vertrauensvoll große Aufgaben
anzugehen“.
Im Anschluss an den Gottesdienst ver­sam­
mel­te sich eine Großzahl der Festbesucher
mit offenen Schirmen in der Kirche, um sich
einzufühlen, wie die Situation wäre, wenn
das Kirchendach undicht bliebe.
Gut beDacht heißt deshalb das Motto unter
dem zukünftig Spendengelder für die Sanie­
rung des Daches gesammelt werden.
Die Feststimmung litt allerdings nicht, dafür
sorgte schon der Musikverein Ummendorf
mit schwungvoller Musik und das leckere
Kuchenbuffet, das über die konfessionellen
Grenzen hinaus auch mit wunderbaren Kuchen
aus der katholischen Nachbarschaft bestückt
war. Mit dem Reisesegen wurde dieser Fest­
tag gut beDacht beendet.
Gemeindediakonin Hanne Winter
Diakonie in Biberach
Herbst-Kleidersammlung
Im Oktober und November veranstaltet die
Gesamtkirchengemeinde wieder eine Kleider­­
spendenaktion zugunsten der Biberacher
Diakonie-Sozialläden. Gebraucht und gesucht
werden gut bis sehr gut erhaltene, saubere
Kleidung und Wäsche sowie Schuhe (jeweils
paarweise zusammengeknüpft). Die Kleider­
spenden können in Plastiksäcken oder
stabilen Kartons verpackt werden. Die ab­­
gegebenen Kleider werden in der Diakonie
sortiert und zu günstigen Preisen im Dia­
konie-Sozialladen (DISOLA) in der Rollin­
straße 25 und im Diakonie-Lädele in der
Wielandstraße 22 insbesondere an be­­dürf­
tige Kunden abgegeben. Mit dem Erlös
werden wiederum soziale Projekte der
Diakonie, vor allem ein Beschäftigungs­
projekt für langzeitarbeitslose Menschen,
unterstützt.
Abgabeorte und Abgabezeiten
Martin-Luther-Gemeindehaus
Mittwoch 15.10. bis Samstag 18.10.2014
Bonhoefferkirche
Mittwoch 15.10. bis Samstag 18.10.2014 Friedenskirche (Kirchturm)
Mittwoch 05.11. bis Samstag 08.11.2014
Versöhnungskirche Ummendorf
Mittwoch 12.11. bis Sonntag, 15.11.2014
Auch unterjährig können Kleiderspenden
jeder­­zeit in der Diakonischen Bezirksstelle,
Wielandstraße 24 (Tel. 15 02 10) abgegeben
werden.
Diakoniepfarrer Peter Schmogro
16 Erwachsene
beln­­den, singenden Soldaten. Die Wagen
waren mit „Laubgewinde und Tannengrün“
Spurensuche in Biberach
verziert, darauf standen mit Kreide kurze
Als vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg begann, Sprüche geschrieben wie: „Nach Paris!“,
blieb auch Biberach von den Ereignissen „Nach Petersburg!“, „Zar, mit dir ist’s gar!“.
nicht verschont. In der diesjährigen Heimat­ Dazu erklangen Spottgesänge:
stunde war davon zu hören und zu sehen.
„Jeder Tritt ein Britt,
Edeltraud Garlin hat eindrucksvoll ins­z e­
Jeder Schuß ein Ruß,
niert, wie die Kriegsereignisse dramatisch in
jeder Stoß ein Franzoß,
Biberacher Familiengeschichten hinein­g e­
Serbien muß sterbien.“
wirkt haben.
Im Archiv des alten Dekanats steht eine
„Kriegs-Chronik der Stadtgemeinde Biberach“. Doch bald schon machte sich Ernüchterung
Sie wurde vom damaligen Ober­lehrer Adam breit. Der Alltag in Biberach gestaltete sich
Kuhn nach dem Krieg zusam­m en gestellt, immer mühsamer. Zwar ließ das ländliche
eine genaue Schilderung der Ereignisse in Umfeld keine Hungersnot aufkommen, aber
Biberach, nach Jahren geord­net. Die Chronik doch gab es mehr und mehr Ein­schrän­kun­
gibt Einblick in die Ereig­n is­s e vor Ort, es gen und Lebensmittelrationierungen. Es gibt
tauchen bekannte Namen und Orte auf, die in der Chronik den Bericht einer Hausfrau,
die Erinnerung an den 1. Weltkrieg konkret die die Mühen des täglichen Einkaufens und
werden lassen. Daraus im Folgenden einige endlosen Schlangestehens detailliert be­­
schreibt. Das Schützenfest wurde gestrichen,
zusammenfassenden Auszüge:
der Schützenbatzen wurde dem Roten Kreuz
Adam Kuhn schildert, wie auch in Biberach gespendet, nach und nach kamen Kriegs­ge­
die Bevölkerung von der nationalen Be­­geis­ fangene nach Biberach, zuerst Russen, dann
te­r ung ergriffen wurde. Vor allem für die andere Fremde, die im Sonder­kranken­haus
Jugend war es ein Spektakel mit zu erleben, des Spitals untergebracht werden mussten.
wie Biberach nach und nach „den Charakter Während zur Erntezeit im 1. Kriegsjahr die
einer Garnisonsstadt“ annahm. Pferde, Fuhr­ Soldaten noch Urlaub bekamen, um zu Hause
werke, Uniformen, Kriegsfahrzeuge ... alles bei der Ernte mithelfen zu können, mussten
wurde bestaunt. „Die Kinder begleiteten später nach und nach die Kriegsgefangenen
‚ihre Soldaten’ zum Appell, zum Exerzieren, herhalten. Nach und nach kamen auch Ver­­
zum Scharfschießen bei den Fünf Linden, letzte nach Biberach, die damalige Gigel­
zum Fassen der Waffen, der feldgrauen Uni­ berg­­­turnhalle wurde zum Lazarett umge­
form, kurz, wohin der Dienst sie führte.“ In baut.
den Schulhäusern war die militärische Or­­ga­ Auch die Kirchengemeinden waren mit den
ni­­sation untergebracht: „In den Räumen, in Ereig­nissen beschäftigt. Der damalige Dekan
denen vor wenigen Tagen noch friedliche Christian Werner fasst in seinem Bericht
Arbeit der Erziehung und des Unterrichtes rückblickend zusammen, wie während der
waltete, hallte es wider von Kommandoruf, Kriegsjahre besondere Abendgebete ein­
Sporenklirren und Säbelrasseln.“
gerichtet wurden, „im Gedanken an die Not
Besonders beliebt war der Bahnhof mit den der im Feld stehenden Krieger, aber auch an
durchfahrenden Truppenzügen und den ju­­ die Nöte und Sorgen der Heimat ...“. Für die
Vor hundert Jahren …
Erwachsene 17
Gefallenen wurden Trauerfeiern gestaltet, für
diejenigen, die im Lazarett verstarben, Be­­
gräb­­nis­feiern, streng nach Konfession ge­­
trennt. Der damalige Kirchenpfleger Springer
war Koordinator der verschiedensten Hilfs­
dienste, in denen Frauen und Männer aus
der Kirchengemeinde freiwillig mithalfen:
Eine Volksküche, mit deren Hilfe auch
durch­­ziehende Truppen gespeist wurden; er
über­n ahm die Bezirksvertretung für das
Rote Kreuz sowie die Kriegsinvaliden­für­
sorge und eine „Verwundetenschule“. Samm­­­
lungen wurden regelmäßig durch­g eführt,
Gold, Kleider, Alteisen – all diese Hilfs­dienste
übrigens schon damals Hand in Hand mit
der katholischen Kirchengemeinde. Ein
wichtiger Beitrag waren die „Liebes­gaben­
sendungen“: Die Soldaten bekamen vor
allem an den Festtagen Päckchen aus der
Heimat, darin Zigarren, Schokolade, Kirsch­­
wasser, Wurst, Butter und Pfeffer­m inz
(Bonbons). Adam Kuhn hat Mengen und
Kosten minutiös aufgelistet. Den Versand
organisierte der Vorsitzende des Kirchen­ge­
mein­d erats, das waren damals die Stadt­
pfarrer I und II, die auch geistliche Schriften
und Briefe an die Soldaten beilegten.
Allgemein hält Dekan Christian Werner zum
kirchlichen Leben in den Kriegsjahren fest:
„Es darf mit Freuden festgestellt werden,
dass die regelmäßigen Gottesdienste vom
Kriegsbeginn an erheblich zahlreicher be­­
sucht wurden. Wenn diese Steigerung des
Kirchenbesuchs auch später wieder abnahm,
so kann doch gesagt werden, dass die er­­höhte
Kirchlichkeit in gewissem Maß auch über
die Kriegsdauer hinaus anhielt und noch
nach Jahren fortbesteht. Im Herbst 1914
waren mannigfache Anzeichen davon vor­
han­den, dass auch innerlich bei vielen ein
kräftigeres religiöses Leben sich eingestellt
hatte, wie auch im Verkehr der Konfessionen
sich erfreulichere Züge offenbarten. Bereit­
willigkeit zum Geben ... war von Anfang an
in erfreulicher Weise wahrzunehmen, und
die religiösen Quellen dieser Regsamkeit
waren vielfach nicht zu verkennen.“
Der Ton der Chronik ist nüchtern, auf den
ersten 105 Seiten werden alle Kriegs­t eil­
nehmer aufgelistet, in einer Tabelle, in der
festgehalten ist: „Zivilberuf, Truppenteil,
Dienstgrad, Kampforte, Verwundungen,
Gefallen, Gefangenschaft, Aus­zeich­nungen“...
Dann 8 Seiten mit den 315 Gefallenen,
alphabetisch geordnet, 18 Jahre alt die
jüngsten, 46 Jahre die ältesten ... Nüchterne
Zahlen, die den Wahnsinn des Krieges ver­
decken und doch an Leid und Schmerz der
betroffenen Familien erinnern.
„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“
lautet der Grundsatz der EKD in friedens­
ethischen Fragen. In einem aktuellen Wort
des Rates der EKD zum 100. Jahrestag des
Beginns des Ersten Weltkrieges ist zu lesen:
„... Dieser Weltkrieg wurde der erste totale
Krieg der Geschichte. Millionen von Opfern
und verwüstete Länder waren sein schreck­
liches Ergebnis. Es gab in Europa und in
Deutsch­­land auch die Stimmen des Friedens
und der Versöhnung, aber sie waren zu
schwach. Die Saat von Hass und Gewalt
wirkte weiter ...
Der tiefliegende Schaden von Kirche und
Theologie in Deutschland wurden durch
diesen Krieg deutlich sichtbar. Sie versagten
im Hinblick auf die im Wort Gottes ge­­grün­
dete Aufgabe, zu Frieden und Versöhnung
oder auch nur zur Gewaltbegrenzung beizu­
tragen und sich zu Anwälten der Mensch­lich­
­keit und des Lebens zu machen. Ihr Glaube
an den lieben­den und versöhnenden Gott,
18 Erwachsene
ihre Ver­­bundenheit im einen Leib Christi mit
anderen Kirchen und die Universalität ihres
Glaubens hat sie 1914 nicht vor Kriegs­b e­­
geisterung und -propaganda bewahrt, noch
vor der Rechtfertigung nationaler Kriegsziele
bis zum Ende. So konnten sie nach Kriegs­
ende auch nicht zur Versöhnungskraft werden
und sich 1933 nicht dem Gift des wieder
auf­kommenden Nationalismus entziehen ...
mach­­ung und stimmt das Lied „Nun danket
alle Gott“ an.
16.00 Uhr Mobilmachung in Frankreich
17.00 Uhr Mobilmachung in Deutschland
2. Krieg und die Mitwirkung der Kirche
Hof- und Domprediger Bruno Doehring, Berlin
in einem Gottesdienst am Reichstag in Berlin:
„Wenn wir nicht […] die Nähe Gottes em­­pfän­­­
den, der unsere Fahnen entrollt und unserem
... Darum bitten wir Gott heute, 100 Jahre Kaiser das Schwert zum Kreuzzug, zum heili­­
nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges: gen Krieg in die Hand drückt, dann müssten
»Richte unsere Füße auf den Weg des wir zittern und zagen. Nun aber geben wir
Friedens.«“
die trutzig kühne Antwort, die deutscheste
von allen deut­schen: Wir Deutsche fürchten
Gott und sonst nichts auf der Welt!“
Den ganzen EKDtext finden Sie unter:
Aus Biberach berichtet Oberlehrer Kuhn von
www.ekd.de/EKD-Texte/
wort_des_rates_zum_ersten_weltkrieg.html
den ersten Kriegstagen: „Junge Frauen, deren
Männer schon am ersten oder zweiten Mobil­­
machungstag einrücken mussten, standen
Pfarrer Ulrich Heinzelmann
weinend in Gruppen zusammen, zum Teil
laut klagend und jammernd, die Kinder da­­
neben schauten verängstigt drein. „
Vor hundert Jahren …
Quellen und Zahlen
1. Krieg fällt nicht vom Himmel – Zeugnisse
der Kriegsvorbereitung zu Friedenszeiten:
Aus einem Manifest des JungdeutschlandBundes, dem Dachverband zur Wehr­er­zieh­ung
im Deutschen Reich von 1911:
„Jungdeutschland soll wehrhaft und wahr­haft
sein. Es fürchtet Gott und sonst nichts auf
der Welt. … Auch uns wird einmal die frohe,
große Stunde schlagen […]
Still und tief im deutschen Herzen muss die
Freude am Krieg und ein Sehnen nach ihm
leben, weil wir der Feinde genug haben und
der Sieg nur einem Volke wird, das mit Sang und
Klang zum Krieg wie zu einem Feste geht.“
19
Angebote für Erwachsene
Aus einer evangelischen Kriegspredigt:
„Welch ein wunderbarer Meister ist doch der
Krieg! Was Menschen nicht vermocht mit all
ihrem Bedacht und Fleiß, das hat der Krieg
wie durch einen Zauberschlag erreicht: die
innere Einigung Deutschlands.“
3. Der Erste Weltkrieg in Zahlen:
Von den 1914-18 weltweit 60 Millionen Sol­
daten verloren 9 Millionen ihr Leben. Pro Tag
waren dies 6000. Alle 15 Sekunden starb ein
Soldat. 13,2 Millionen Männer in Deut­sch­land
wurden Soldaten. 2 Millionen deut­sche Sol­
daten kamen um. Über 4 Millionen wurden
verwundet. 700 000 Zivilisten star­ben, vor
allem durch Hunger im Steck­r üben­w inter
1916/17. Etwa 100 000 Deserteure gab es in
Samstag den 1. August 1914
den deut­schen Streitkräften und 50 Kriegs­
8.00 Uhr: Vor dem Berliner Schloss
Die wartende Menge erfährt von der Mobil­ dienst­­verweigerer.
Offener Abend für Frauen
Friedenskirche, monatlich, Montag 20.00 Uhr
22.09., 19.00 Uhr „Essen ist ein Bedürfnis,
Genießen eine Kunst!“ Naturbelassene
Lebens­mittel in Oberschwaben – Erzeugen
und Nutzen. Besuch bei Familie Zinnecker in
der Mösmühle, Stafflangen mit Mühlen- und
Brennereiführung. Abfahrt Friedenskirche:
18.40 Uhr in Fahrgemeinschaften
10.11., 19.00 Uhr „Von der Kunst als Frauen
und Männer unterwegs zu sein“ MA(H)Landers /Feierabend-Mahl – ansprechende
Atmosphäre mit Snacks und Getränken,
Musik und inspirierenden Tischreden von
Frauen und Männern – Begegnung und
Gespräche. Unkostenbeitrag: 6 Euro
Sonntag, 23.11., 17.00 Uhr
Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, Biberach
„Gotteskünderinnen“ - Frauenpredigt zum
Thema: „Frauenfeindliche Kultur- FrauSein in
der Bibel“, Predigerin: Dr. Irme Stetter-Karp,
Ordinariatsrätin, Mitglied des Bischöflichen
Ordinariats und des Diözesanverwaltungs­
rats, Vorsitzende des Caritasrats des Caritas­
verbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Christlich-Muslimischer Frauentreff
Friedenskirche
27.09., 17.00 Uhr, 4. Interreligiöse Feier in der
Friedenskirche „Hinter dem Horizont geht’s
weiter …“ – An was glauben Men­schen, wenn
sie an den Tod denken? Christen und Mus­­li­me
im Ge­­spräch über Texte der Bibel und des
Koran – Musik und Gesang – Be­­sin­n en und
Feiern – Begegnung bei fest­lichem Buffet
20.10., 18.00 Uhr, Türkischer Kochabend
Anmeldung: MGH Biberach / Stadtteilhaus
Gaisental e.V Tel. 07351-301128; Pfarramt
Friedenskirche Tel. 07351-9403, Kosten: 5 Euro
03.11., 18.00 Uhr, Russischer Kochabend
Anmeldung: MGH Biberach / Stadtteilhaus
Gaisental e.V., Tel. 07351-301128,
Pfarramt Friedenskirche Tel. 07351-9403
Kosten: 5 Euro
17.11., 09.00 Uhr, DITIB, Zeppelinring 43,
Christlich-Muslimisches Frauenfrühstück
Salam / Frieden zwischen den Religionensuchen und finden. In einer globalisierten Welt
ist es geboten, sich der Gemein­sam­kei­ten in
den Religionen bewusst zu werden. „Das
Weltethos“, um das sich Prof. Hans Küng mit
seinem Team seit den 1980er Jahren in
Tübingen bemüht, wird immer Be­­deutung
für das Miteinander der Menschen in ihren
Religionen und Kulturen haben. „Die Gold­
ene Regel“ ist dabei der Leitfaden, an den
es zu erinnern gilt und der eine über­­zeu­gen­de
Hilfestellung für das Streben nach Frieden
und Sinn ist. Diese Veran­s tal­t ung ist ein
Beitrag zur diesjährigen Frie­dens­­dekade in
Biberach unter dem Titel „Befreit zum Wider­­
stehen“ mit Dr. Andrea El-Danasouri, Kunst­
historikerin, Religions­wissenschaftlerin, freie
Dozentin, Ulm
Bibelgesprächskreis
Friedenskirche, Mittwoch 20.30 Uhr
Familie Scheel, Winkelstraße 36, Mittelbiberach
Gebetstreffen in der Bonhoefferkirche
Jeweils Montagabend um 19.30 Uhr in der 2.
und 4. Woche in jedem Monat.
Alle, die für die Gemeinde Jesu Christi
mitbeten wollen, sind herzlich eingeladen.
22.09. / 27.10. / 10.11. / 24.11. / 08.12. / 22.12.
Patientenclub des ZfP
Friedenskirche
monatlich, Samstag nachmittags
Selbsthilfegruppe für Eltern von
Kindern mit Autismus / Asperger-Syndrom.
Regelmäßige Treffen in der Bonhoefferkirche.
Leitung: Agathe Engert, Tel. 07351-371195.
AGUS. Selbsthilfegruppe für Angehörige
um Suizid.
Immer am ersten Donnerstag im Monat
19.00 Uhr in der Bonhoefferkirche.
Leitung: Monika Fritschle, Tel. 07351-181951
und Martha Wahl, Tel. 07583-770.
20 Erwachsene
Seelsorge
Männer trauern anders …
Ein Trauerfall in der Familie wird für viele Par­t­
­nerschaften zur Zerreißprobe. Aus mangeln­
dem gegenseitigem Verständnis für die
Unterschiedlichkeit der Trauer fühlen sich
häufig die Frauen von ihrem Partner ent­
fremdet. Männer trauern anders, aber wie?
Der Versuch einer Antwort erfordert eine
doppelte Betrachtung: Männer müssen
zuerst selbst verstehen, dass beispielweise
ihr „sich in die Arbeit stürzen“ schon ein
Versuch ist, einen Weg zur eigenen Trauer
zu finden. Dann können sie sich eher für
eine Form der Trauer öffnen, die auch mit
der Partnerin geteilt werden kann. Für
Frauen ist es wichtig zu akzeptieren, dass
Männer oft nicht direkt ihre Gefühle zeigen.
Wenn es möglich ist, dass beide, Männer
wie Frauen annehmen können, dass sie
unter­schiedlich trauern, dann wird ein ge­­
mein­­samer Trauerweg möglich, auf dem sich
beide gegenseitig begleiten, stützen und
ergänzen können.
Ökumene 21
Seelsorge
Gottesdienst
für trauernde Eltern
Den Tod eines Kindes, ob im Alter von 8 Tagen,
18 Monaten oder 40 Jahren erleben die Groß­­
eltern, Eltern und Geschwister als unfass­
bares Ereignis, das das Leben schlagartig
verändert: Nichts mehr ist wie vorher …
Am 14. Dezember zünden Betroffene welt­weit
zum Gedenken an ihre verstorbenen Kinder
eine Kerze an. Auch Kinder und Großeltern
können zum Gottesdienst mitkommen.
Termin Sonntag, 14.12. um 18.30 Uhr
Ort Evangelische Bonhoefferkirche
Köhlesrain 10, 88400 Biberach
Seelsorge-Seminar
Seminar für trauernde Eltern
Selbst wenn der Trauerfall länger zurück­
liegt, können sich Gleichbetroffene auf dem
Weg durch die Trauer unterstützen. Dieses
Pfarrer Dr. Ulrich Mack war viele Jahre Seel­ Seminar über 5 Abende bietet dazu Impulse.
sorger in der Universitäts-Kinderklinik in Es wird von Betroffenen und Sozial­päda­gogen
Tübingen und arbeitet jetzt als Klinik­seel­ geleitet.
sorger in Bad Schussenried. Er möchte an
diesem Abend zu einem Grundverständnis Termine mittwochs von 19.30 bis 21.00 Uhr
für beide Seiten beitragen, sowie Impulse 12.11.2014 / 28.01. / 25.02. / 25.03. und
ver­­mitteln, für den persönlichen Weg durch 15.04.2015
die Trauer und zum vertraulichen Gespräch Ort Diakonische Bezirksstelle Biberach
an­­regen, wie Man(n) gute Wege in der Trauer Wielandstraße 24, 88400 Biberach
Gebühr Kostenlos, Spenden erwünscht
finden kann.
Ökumene in Biberach
Interreligiöse Feier
Klappt das Miteinander der Religionen?
Während aus dem arabischen Raum immer
wieder Besorgnis erregende Meldungen
kommen, setzt man hier in Biberach jetzt
schon seit mehreren Jahren ganz bewusst
andere Zeichen: Zeichen des gegenseitigen
Verstehenwollens und Aufeinanderzulebens.
So laden nun der türkisch-islamische Kultur­
verein D.I.T.I.B., die katholische Gesamt­
kirchengemeinde und die Evangelische
Gesamtkirchengemeinde auch in diesem
Jahr zur Interreligiösen Feier am Samstag,
den 27. September um 17.00 Uhr in die
Biberacher Friedenskirche ein. „Hinter dem
Horizont geht’s weiter“ heißt das Motto der
diesjährigen Feier, die ein Licht auf die Kultur
von Sterben und Tod im Christentum und
Islam werfen möchte. Zu hören sein werden
Texte aus Koran und Bibel sowie persön­­liche
Kommentare, aber auch Musik und Gesang
werden ihren Platz haben.
An der Feier wirken mit: Hamide Kabasakal,
Bülent Kasap, der neue Imam Yaylale, Pfarrer
Kaspar Baumgärtner, Martin Gratz, Ingrid
Hüttl, Diakon Damian Walosczyk, Kantorin
Mechthild Lange und der Neue Chor,
PfarrerIn Birgit und Peter Schmogro.
Im Anschluss an die Feier wird zum Büffet
eingeladen, um bei türkisch-deutschen
Spezialitäten mit anderen Besuchern noch
ins Gespräch zu kommen.
Versöhnungskirche Ummendorf
Termin Donnerstag, 06.11. um 19.30 Uhr
Ort Bankkolleg in der Volksbank Biberach
Bismarckring 59-61, 88400 Biberach
Gebühr Kostenlos, Spenden erwünscht
Infos Karl-Heinrich Gils, Diakonie,
Tel. 07351-150250
gils@diakonie-biberach.de
Kanzeltausch
Am 05.10. findet um 9.30 Uhr ein gemein­
samer ökumenischer Gottesdient in der
katholischen Kirche St. Johannes Evangelist
in Ummendorf statt. Diesmal wird Pfarrerin
Luiking die Predigt halten und Pfarrer
Sauter die Liturgie ge­­stal­­ten. Wir freuen uns
über diese Zeichen von ökumenischer Gast­
freundschaft und hoffen auf regen Besuch
von katholischen und evangelischen Ge­­
mein­degliedern. In der Versöhnungskirche
findet kein Gottesdienst am 5.10 statt. Der
Kanzeltausch im Juni in der Versöhnungs­
kirche hat gezeigt: Es gib viele Menschen,
die schon lange darauf gewartet haben.
Denn: Ökumene wächst von unten.
Ökumene in Biberach
Ökumenische Gebetszeiten
Christen verschiedener Konfessionen tref­fen
sich regelmäßig zur gemeinsamen Gebets­
zeit. Beim gemeinsamen Beten, Singen und
Hören von Gebetstexten und Lesungen werden
die Chancen und Mög­lich­keiten der Ökumene
besonders spürbar. Dieser Brauch besteht in
Biberach seit mehr als 40 Jahren und fördert
durch diese Art der Begegnung gegen­sei­ti­
ges Kennenlernen, Verständnis für die Ver­
schie­­­denheit und die Entdeckung vieler Ge­­
mein­samkeiten der Konfessionen in be­­son­
de­rer Weise. Sie sind zu diesen Gebets­­zeiten
herzlich eingeladen.
Katholische Spitalkirche
16.09. und 07.10.2014
Martin-Luther-Gemeindehaus (Bachsaal)
14.10.2014
Abendmahlsfeier mit anschließendem Herbstfest
Evangelische Spitalkirche
04.11. / 18.11. / 02.12. und 16.12.2014
Beginn jeweils um 17.00 Uhr
Ansprechpartner
Barbara und Hans Martin,
Waldseer Str. 9, 88400 Biberach
Tel. 07351-8583
22 Ökumene
ACK-FriedensDekade 2014
Befreit zum Widerstehen
„Befreit zum Widerstehen“, so lautet das
neue Motto der 35. Ökumenischen Friedens­
Dekade, die vom 9. bis 19. November 2014
bundesweit durchgeführt wird. Getragen
wird die Ökumenischen FriedensDekade von
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
(ACK) und der Aktionsgemeinschaft Dienst
für den Frieden (AGDF). Der Eröffnungs­got­
tes­­­dienst für die FriedensDekade findet in
diesem Jahr in Biberach statt.
Ökumene 23
Mauer und die Wiedervereinigung Deutsch­
lands gefeiert. Ebenfalls Anlass dafür, die
Frage zu stellen, wo heute unser gewalt­freier
Widerstand gefordert ist und aus welchen
Kraftquellen wir schöpfen können, um Unge­
rechtigkeit und Gewalt zu wider­stehen.
Für die Christen ist die Kraftquelle die Bot­
schaft Jesu, die uns „Befreit zum Wider­stehen“,
wie es im gewählten Motto heißt. „Denn
Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagt­heit
gegeben, sondern den Geist der Kraft, der
Liebe und der Besonnenheit“, heißt es im 2.
Timotheus-Brief, Kap.1, Vers 6 und 7. Dieser
Text ist neben der alt­t esta­m en­­tarischen
Stelle aus Exodus 1, 8-20 die biblische Be­­
zugs­stelle zum Jahresmotto 2014.
Seit Anfang der 80er Jahre findet die Öku­­
me­n ische FriedensDekade regelmäßig im
November während der zehn Tage vor dem
Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchen­
gemeinden, Schulklassen, Jugend­g ruppen
und Friedensinitiativen Gelegen­heit, aktuelle
Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der
Bewahrung der Schöpfung zu bedenken und
zur Diskussion zu stellen.
Das Programm
Samstag 8. November um 18.00 Uhr
Ökumenischer Eröffnungs-Gottesdienst
Wenn in diesem Jahr zum 100. Mal an den in der Stadtpfarrkirche St. Martin
Beginn des 1. Weltkriegs erinnert wird und Musik: BCU und die Martinschorknaben
sich zum 75. Mal der Beginn des 2. Welt­
kriegs jährt, will die Ökumenische Friedens­ Sonntag 9. November
Dekade nicht nur den mahnenden Blick Gottesdienste in den einzelnen Gemeinden
zurück in die Geschichte richten, sondern in Erinnerung an die Reichspogromnacht
ganz bewusst die Frage stellen, was uns und / oder den 1. Weltkrieg.
heute den Mut und die Kraft geben kann,
laufenden Kriegsvorbereitungen und Kriegs­ Sonntag 9. November um 19.00 Uhr
einsätzen ebenso wie Rüstungsexporten Gottesdienst und Aktion zum Gedenken
und der technologischen Weiterentwicklung an den Mauerfall in der Bonhoefferkirche
von Tötungsmaschinerie zu widerstehen.
Montag 10. November um 19.00 Uhr
Zudem wird der 25. Jahrestag des Falls der Frieden zwischen Frauen und Männern
Mahl anders - essen - reden - reformieren
in der Friedenskirche
Gänge-Menu, dazwischen Tischreden zu
aktuellen Themen
Mittwoch 19. Novmeber um 8.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und
Bettag als Abschluss der FriedensDekade
in der Stadtpfarrkirche St. Martin
Donnerstag 13. November um 19.30 Uhr
“Zukunft statt Zocken”
Gelebte Modelle einer nachhaltigen
und friedensfördernden Wirtschaft
im Gemeindehaus St. Martin
Vortrag Dr. Wolfgang Kessler,
Chefredakteur Publik Forum
Die ganze Woche vom 10. bis 16. November
Ökumenische Vesperkirche,
Täglich von 11.45 bis 13.30 Uhr Mittagessen
in ökumenischer Gemeinschaft. Orgelmusik
und geistliche Impulse jeweils zu Beginn.
Freitag 14. November um 20.00 Uhr
„Im Traum ist mir heller“ – ein jüdisches
Schicksal vor der Wende zum 20. Jahrhundert
in der Friedenskirche
(siehe Artikel Seite 27 und 28)
Samstag 15. November um 16.30 Uhr
Montagsgebete als Vorbild und
Initialzündung friedlichen Widerstandes
In der Evangelisch-Freikirchliche-Gemeinde
Film „Nikolaikirche“ daran anschließend:
Lichterprozession zur Stadtpfarrkirche:
Eine Million Sterne Aktion –
Solidaritätsaktion für ehemalige
Kindersoldaten im Kongo.
Sonntag 16. November
Gottesdienste in den einzelnen Gemeinden
Impulse zur FriedensDekade 2014
Sonntag 16. November um 18 Uhr
Mensch Nachbar
„Fremde Heimat Deutschland?“
Montag 17. November um 9.00 Uhr
Christlich-Muslimisches Frauenfrühstück
„Salam / Frieden zwischen den Religionen“
im D.I.T.I.B.
Dr. Andrea El-Danasouri,
Religionswissenschaftlerin
Ökumenische Angebote
• Ökumenische Kleine-Leute-Gottesdienste
11.10. Versöhnungskirche Ummendorf
06.12. Katholische Kirche Ummendorf
• Ökumenische Gebetszeit
um 17.00 Uhr
16.09. / 07.10. Katholische Spitalkirche
14.10. Martin-Luther-Gemeindehaus
04.11. / 18.11. Evangelische Spitalkirche
02.12. / 16.12. Evangelische Spitalkirche
• Ökumenischer Bibelgesprächskreis
mittwochs um 20.00 Uhr
Heilig-Geist-Gemeindehaus,
Sandgrabenstraße 37
17.09. / 15.10. und 26.11.2014
• Taizé-Abendgebete
um 19.00 Uhr in der
Evangelischen Spitalkirche
jeden Sonntag in der Fastenzeit und am
05.10. / 02.11. / 30.11. und 07.12.2014
• Ökumenischer Gebetskreis
Versöhnungskirche Ummendorf
dienstags 19.30 Uhr
• Meditatives Tanzen
montags um 19.00 Uhr
22.09. Alfons-Auer-Haus
20.10. / 17.11. Evangelische Spitalkirche
24 Brot für die Welt
Situation verbessern können und welche
Bedeutung Bildung für die Überwindung
„5000 Brote”
von Armut und Hunger in der Welt hat. Sie
Eine Aktion der Evangelischen Kirche in denken nach über die Bedeutung von Brot
Deut­schland (EKD) und des Zentral­ver­bandes als Grundnahrungsmittel und als sym­b o­­
des Deutschen Bäckerhandwerks von Ernte­­ lisches Element des letzten Abendmahls
Jesu. Natürlich wird dabei auch die biblische
dank bis 1. Advent 2014.
Geschichte von der Speisung der 5000, die der
Aktion ihren Namen gab, eine Rolle spielen.
Brot für die Welt
Die Aktion in Biberach
Nachdem im vergangenen Jahr schon er­­
freulich viele Bäckereibetriebe an der Aktion
„Brot zum Teilen“ beteiligt waren, gibt es
bei den Biberacher Bäckern auch dieses Jahr
wieder eine große Bereitschaft zum Mit­
machen. Damit die von den Konfis ge­­back­
enen Brote auch möglichst viele Abnehmer
finden, werden sie bei den folgenden Ge­­­
meindefesten bzw. Brot für die Welt-Gottes­
diensten gegen eine Spende angeboten.
Die Termine
28. September
Gemeinsames Gemeindefest von
Stadtpfarrkirche und Heilig-Geist-Kirche
Konfis und Bäcker Eisinger
12. Oktober
Erntedankfest in der Bonhoeffer-Kirche
Konfis und Bäcker Brecht
07. Dezember
Brot für die Welt-Gottesdienst
Die Umsetzung
Bäckereibetriebe öffnen ihre Backstuben für in der Friedenskirche
die Konfis, die durch das Brotebacken einen Konfis und Bäcker Keim
Ein­blick in einen handwerklichen Beruf be­­
kommen. Durch den Verkauf der Brote und Der Erlös
die Gestaltung eines Gottesdienstes enga­ Im Dezember wird das Ergebnis dieser bun­
gie­­ren sich die Konfis für Kinder und Jugend­­ des­­weiten Aktion zugunsten von Brot für die
Welt bekannt gegeben. Mehr Infor­­ma­­tio­nen
liche in den armen Ländern dieser Welt.
unter www.5000-brote.de
Das Thema im Konfirmanden-Unterricht
Die Konfis beschäftigen sich mit der Lebens­
wirklichkeit dieser Kinder und Jugendlichen, Margarete Kührt
überlegen wie Schule und Ausbildung deren „Brotbotschafterin“ der Gesamtkirchengemeinde
Die Idee
Bei dieser Aktion sind die Konfirmanden aller
Landeskirchen der EKD eingeladen, Brote zu
backen zugunsten von Kinder- und Jugend­bil­­
dungsprojekten in Kolumbien, Bangla­desh
und Ghana, die von BROT FÜR DIE WELT ge­­
fördert werden.
25
Gottesdienstüberischt
Regelgottesdienste
• Stadtpfarrkirche St. Martin
sonntags um 9.30 Uhr
• Bonhoefferkirche
sonntags um 10.30 Uhr
• Friedenskirche
sonntags um 9.30 Uhr
• Versöhnungskirche Ummendorf
sonntags um 10.30 Uhr
Weitere Gottesdienstorte
• Marktandacht (außer Schulferien)
in der Evangelischen Spitalkirche
jeweils mittwochs um 8.30 Uhr
• Gemeindehaus Bergerhausen
in Biberach-Bergerhausen
jeweils um 8.30 Uhr
26.10. und 09.11.2014
• Katholische Kirche St. Alban
in Biberach-Mettenberg
jeweils um 11.00 Uhr
12.10. 9.30 Uhr Ökumenischer
Gottesdienst zur Sichelhenke
16.11.2014
• Katholische Kirche St. Remigius
in Biberach-Stafflangen
sonntags einmal monatlich 11.00 Uhr
12.10. und 09.11.
• Katholische Kirche St. Cornelius und Cyprian
in Mittelbiberach
sonntags einmal monatlich 11.00 Uhr
05.10. / 16.11. Volkstrauertag
Ökumenische Andacht zum Volkstrauertag am Mahnmal in Mittelbiberach
• Krankenhaus Biberach
sonntags um 8.15 Uhr
• Bürgerheim Biberach
freitags um 15.30 Uhr
• Senovum Biberach
freitags um 16.30 Uhr
Evangelisch-Lutherische
Brüdergemeinde aus Russland
• Nachmittagsgottes­dienst
in der Bonhoefferkirche
sonntags um 13.00 Uhr
• Abendandacht
in der Bonhoefferkirche
mittwochs um 18.00 Uhr
Kontakt: Frieda Kleer, Tel. 07351-371420
Familiengottesdienste
• Bonhoefferkirche
14.09.2014, 10.30 Uhr
Predigtreihe Vater-Sohn-Heiliger Geist
Daran anschließend: Ein frisch
zubereitetes Mittagessen für die ganze
Gemeinde.
• Friedenskirche
05.10.2014. 9.30 Uhr
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
• Heilig-Geist-Kirche
28.09.2014 um 10.30 Uhr
Open-Air-Familiengottesdienst
Heilig-Geist-Gemeindehaus
Besondere Gottesdienste
• Interreligiöse Feier in der Friedenskirche
Samstag, 27.09. um 17.00 Uhr
(gemeinsame Feier der Katholischen
und der Evangelischen Gesamtkirchen­
gemeinden und des türkisch-islamischen
Kulturvereins D.I.T.I.B.)
• Frühstücksgottesdienst
in der Festhalle in Reute
28.09. um 10.00 Uhr
• Weltmissionsgottesdienst
in der Friedenskirche
mit anschließendem Wohltätigkeitsessen
19.10. um 10.30 Uhr
26 Kirchenmusik
Kirchenmusik 27
Orgelkonzert
Evangelisches
Kantorat Biberach
Kantor Ralf Klotz
Stecherweg 13
Tel. 07351-74984
Fax 07351-4214446
E-Mail: ralf-klotz@versanet.de
Musik in der Adventszeit
Konzertgottesdienst
Magnificat und Gloria
Feierabendkonzerte
Pour le Moment
Sonntag, 12. Oktober um 16.00 Uhr
in der Stadtpfarrkirche St. Martin
Evangelische Kantorei Biberach
Vokalensemble Belcanto
Gertrud Hiemer-Haslach, Sopran
Symphonisches Orchester “Capella Novanta”
Gesamtleitung: Ralf Klotz
Evangelisches Kantorat
Kartenvorverkauf ab 15.09. bei reserviXStellen z.B. Kulturamt, Theaterstraße 6 und
Marktapotheke
John Rutter´s (geboren 1945) “Magnificat”
zählt zu den meist aufgeführten Werken noch
lebender Komponisten. Innerhalb der Kir­­chen­­­
musik kann seine Stellung durchaus mit der
Popularität Andrew Lloyd Webbers im säku­­
la­­ren Bereich verglichen werden. Als Konzert­­
besucher erwartet Sie Rutter´s „Magnificat“
und „Gloria“ in sinfonischer Besetzung, auf­
geführt von 100 Mitwirkenden (Kantorei und
Capella Novanta).
Rutters populärer Stil besticht durch groß­ar­
tige Melodien und mitreißende Rhythmik.
Meisterhaft schafft er die Stilsynthese von
klassi­scher Form und Polyphonie mit latein­
amerikanischen Rhythmen, Jazz- und Musical­­
elementen. Seine Musik ist dabei aber immer
tiefgehend und ganz der Textaussage des
„Lob­gesangs der Maria“ und des „Ehre sei
Gott in der Höhe“ verpflichtet.
Gesangssolistin ist Gertrud Hiemer-Haslach
(Sopran). Die Leitung hat Ralf Klotz. Karten­
vorverkauf ab 15. September.
Freitag 28. November um 18.00 Uhr
Freitag 05. Dezember um 18.00 Uhr
Freitag 12. Dezember um 18.00 Uhr
Freitag 19. Dezember um 18.00 Uhr
in der Evangelischen Spitalkirche
Eine gemeinsame Veranstaltung der Evang.
Kantorei und der Bruno-Frey-Musikschule.
Sonntag, 21. September 2014 um 18.00 Uhr
in der Heilig-Geist-Kirche
Musik aus Frankreich, Balkan und dem Allgäu
mit Katja Duffek, Geige und Hansi Zeller,
Akkordeon. Das kleinste Sinfonie­­orchester
der Welt erfreut mit Musik aus eigener Feder,
munter arrangiert.
Musik in der Adventszeit
Orgelmusik zur Marktzeit
Samstag, 29. November um 11.00 Uhr
Orgel: Norbert Borhauer
Samstag, 06. Dezember um 11.00 Uhr
Orgel: Ralf Klotz, Trompete: Kuno Högerle
Samstag, 13. Dezember um 11.00 Uhr
Orgel: Junge Organisten
in der Stadtpfarrkirche St. Martin
Eine gemeinsame Veranstaltung der
Evangelischen und Katholischen Kantorate.
Konzertgottesdienst
Church meets Synagogue
Sonntag, 19. Oktober 2014 um 18.00 Uhr
in der Heilig-Geist-Kirche
Musik in der Adventszeit
Weihnachtsliedersingen
Sonntag, 21. Dezember, 17.00 Uhr
in der Stadtpfarrkirche St. Martin
Evangelische Kantorei, Evangelisches
Kantorat, Leitung: Ralf Klotz
Musik an Weihnachten
Irith Gabriely (Klarinette) und Hans Joachim
Dumeier (Kirchenorgel) bieten eine inter­reli­
giöse Begegnung auf einem höchsten musi­
ka­­lischen Niveau. Sie geben einen Einblick
in einen Musikstil, der alle Lebenslagen ver­
tont. Von schwermutiger Melancholie und
Trauer bis hin zu euphorischer Freude ist alles
hörbar, was Menschen bewegt.
Christmette
Mittwoch, 24. Dezember, 21.30 Uhr
Stadtpfarrkirche St. Martin Biberach
Ralf Klotz, Orgel, Solist: N.N.
Evangelisches Kantorat
Konzert
Jontef spielt Klezmer-Musik
Am Freitag, den 14. November kommen die
Freunde von Klezmer-Musik voll auf ihre
28 Kirchenmusik
Kosten. Dann gastiert die Gruppe „Jontef“ –
eine der profiliertesten Musikgruppen der zu­­
gleich mitreißenden, lebendig pul­sie­renden
wie auch melancholischen jiddischen Musik
– um 20.00 Uhr in der Friedenskirche. Das
Konzert findet im Rahmen der Friedens­­dekade
der Arbeits­gemeinschaft Christlicher Kirchen
Biberach (ACK) statt.
Weltmission 29
Er will seine Eltern besuchen ...
Wie die Presse urteilt: „Ohne großen tech­
nischen Aufwand, nur durch Wort und Musik
und die virtuose Beherrschung der Instru­
mente erweckt Jontef die überschäumende
Lebensfreude, den augenzwinkernden Humor
und die Melancholie der Welt des Stedls
wieder zum Leben.“ Oder, wie es in einer
anderen Pressestimme heißt: „Jontefs Musik
trifft die Zuhörer mitten ins Herz“.
Unsere Chorangebote
Jontef heißt auf jiddisch soviel wie Festtag.
Gegründet wurde das Trio 1988 am Landes­­
theater Tübingen durch den aus Israel ge­­
bürtigen Schauspieler Michael Chaim Langer
(Gesang, Schauspiel), den Kom­p o­­ni­­sten
Joachim Günther (Klarinette, Akkor­deon) und
den Musiker Wolfram Ströle (Violine, Gitarre).
1999 erweiterte das Trio sich zum Quartett
mit dem Musiker Peter Falk (Bass).
Im Traum ist mir heller, heißt das Pro­gramm,
das zu hören sein wird. Es erzählt mit Musik,
Liedern und Texten von Stationen aus dem
Leben des Samuel Singer, von einem Schick­
sal, das stellvertretend für viele andere steht.
Samuel aus Lentczyn in Polen heiratet, das
ganze Leben scheint vor ihm und seiner
jungen Frau zu liegen. Doch dann suchen
Pogrome das Land heim. Samuel und seine
Frau müssen auswandern. Sie fahren nach
Amerika.
Jahre vergehen. Aus Samuel wird Sam, seine
Kinder heiraten in Amerika und werden zu
Amerikanern. Doch Samuel kann die alte
Heimat nicht vergessen. Auf der Suche nach
seinen Wurzeln kehrt er vierzig Jahre später
zum ersten Mal in sein Heimatdorf zurück.
• Evangelische Kantorei
Proben donnerstags,
20.00 bis 22.00 Uhr
Evangelische Spitalkirche
Leitung: Ralf Klotz
• Belcanto
Proben 14-tägig, 20.00 Uhr
Evangelische Spitalkirche
Leitung: Ralf Klotz
• Neuer Chor
14-tägig, dienstags 19.00 Uhr
Evangelische Spitalkirche
Leitung: Mechthild Lange
• Spatzenchor Friedenskirche
wöchentlich, dienstags 16.15 Uhr
Leitung: Mechthild Lange
• Kirchenchor Friedenskirche
monatlich, dienstags 20.00 Uhr
30.9. / 14.10. / 18.11. und 16.12.2014
Leitung: Mechthild Lange
• Kirchenchor Ummendorf
mittwochs, 20.00 Uhr
Leitung: Brigitte Eichhorn-Friedrich
• Posaunenchor (außer Schulferien)
Martin-Luther-Gemeindehaus
mittwochs, 18.30 Uhr Jungbläser und
mittwochs, 19.30 Uhr, Posaunenchor
Kontakt: Ralf Grunwald, Tel. 31237
Neben dem Unterricht erhalten sie auch
psycho­­logische Betreuung. Der Diakonie­
Frieden Leben Lernen
ausschuss der Evangelischen Gesamt­k ir­
Die Biberacher Gesamt­kirchen­ge­­meinde bittet chen­­gemeinde bittet: Unterstützen Sie diese
in diesem Herbst um Spen­den zur Unter­­­­stütz­ wertvolle Friedensarbeit der Schnellerung des diesjährigen „Welt­­­­­­­­­mis­­sions­pro­jekts“ Schulen mit Ihrer Spende!
der Gemeinde, das mitten in der Krisen­re­gion
des Nahen Ostens seit Jahr­­­zehnten eine se­­ Bankverbindung
gens­­reiche Friedens­­arbeit leistet: die Johann- Evangelische Kirchenpflege Biberach
Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) in der Bekaa- Kreissparkasse Biberach
IBAN DE11 6545 0070 0000 0030 21
Ebene im Libanon.
BIC SBCRDE66
Stichwort: „Weltmission“
Opfer für die Weltmission 2014
Die Arbeit der Johann-Ludwig-SchnellerSchule im Libanon wird am Sonntag, den
19. Oktober in den Gottesdiensten der Ge­­­
samt­­­­kirchengemeinde näher vorgestellt.
Auch das Gottesdienstopfer an diesem Tag
wird für dieses diesjährige Welt­­missions­­
Hier leben christliche und muslimische Kinder projekt erbeten.
zusammen. Die Schule mit Internat bietet
den Kindern und Jugendlichen – viele aus P.S. Im letzten Jahr hat unsere Gesamt­k ir­
sozial schwachen oder Problemfamilien – chen­g emeinde ein Projekt auf der Insel
Geborgenheit und ein familiäres Umfeld, in Borneo mit rund 7.200 Euro unterstützt, das
dem sie die eigene Persönlichkeit festi­gen Frauen in den ländlichen Gebieten die
und sich orientieren können. Die kultur­elle Möglichkeit bietet, mit ihrem traditionellen
und religiöse Vielfalt und Toleranz bietet Handwerk ihre Lebenssituation und die ihrer
dafür die besten Voraussetzungen. Nach Familien zu verbessern. Die Basler Mission
dem Schulabschluss der Mittleren Reife Deutscher Zweig e.V., die dieses Hilfsprojekt
kann ein Teil der Jugendlichen eine hand­ mitorganisiert, hat unserer Kirchengemeinde
werk­liche Ausbildung in den Werk­s tätten kürzlich einen Brief geschickt und sich darin
der Schulen machen, zum Beispiel in den für die Unterstützung herzlich bedankt.
Bereichen Kfz-Mechanik, Industrie­mec­ha­nik,
Schlosserei, Elektrik und Schreinerei.
Der Schulbetrieb wird weitgehend durch
Spenden finanziert, da viele Eltern kein Schul­­­
geld aufbringen können.
Angesichts der großen Not syrischer Flücht­
lingskinder im Libanon hat das Internat seine
Tore weit geöffnet, um schnell und un­­büro­
kra­­­­tisch Kinder aufzunehmen. Momentan
lernen auch 30 syrische Kinder an der JLSS.
30 Senioren
Seniorenausflug im Herbst
Versöhnungskirche
Bad Urach
Nachmittag für Ältere
Zum Ausflug in die „heimliche Haupt­­stadt
Württembergs“ Bad Urach lädt die Gesamt­
kirchengemeinde am Donnerstag, den 25.
September ein. Den Titel hat die Stadt nicht
ganz von ungefähr, denn Bad Urach war - zu­­
mindest zeitweise - württem­ber­­gische Haupt­
­stadt unter Graf Eberhard im Barte, der dort
auch sein Residenz­schloss erbauen ließ. Auf
seine Veranlassung geht auch der Bau des
Uracher Stifts zurück, das in den letzten beiden
Jahrhunderten als evangelisch-theologisches
Seminar auf eine große Tradition zurück­
schauen konnte. Eduard Mörike, Christoph
Friedrich Blumhardt oder auch Albrecht Goes
haben hier die Schulbank gedrückt.
Die Teilnehmer wandeln unter der fach­
kundigen Leitung von Kristel Buttschardt
auf historischen Spuren: Auf dem Programm
steht die Führung durch das Residenz­
schloss und das evangelische Stift. Danach
gibt‘s Mittag­e ssen im Gewölbekeller des
Stifts. An­­schlie­ß end wird eingeladen zum
Bummel vorbei an prachtvollen Fach­werk­
häusern des Markt­platzes und bleibt Zeit zum
Kaffeetrinken. Zuletzt geht’s raus in die Natur
und der Bus fährt zum Uracher Wasserfall.
Die Senioren der Versöhnungskirche treffen
sich einmal monatlich beim Nachmittag für
Ältere. Pfarrerin Luiking, Frau Mauritz und
Herr Horstmann haben ein anspruchsvolles
Jahresprogramm zusammengestellt. Natür­
lich kommt auch das gemütliche Bei­­sam­­
men­­sein bei Kaffee und Gesprächen nicht zu
kurz. Schauen Sie einfach vorbei. Die nächsten
Themen:
30.09. Führung über den Kreuzberg,
Treffpunkt am Fuß des Kreuzbergs um 14.30
Uhr
28.10. Das einbruchsichere Haus
18.11. Kirchengemeinderätin Schäffer zu
aktuellen Fragen.
4.12. Ökumenischer Seniorenadvent im
katholischen Gemeindehaus.
Abfahrtszeiten
7.50 Uhr Mozartstraße / Talfeld
7.55 Uhr Hotel Reith / Evang. Friedhof
8.00 Uhr Waldseer Straße / Arbeitsamt
8.05 Uhr Bonhoefferkirche
8.15 Uhr Krankenhaus / Riedlingerstraße
8.20 Uhr Friedenskirche
Kosten
38 Euro (Fahrt, Führungen, Eintritt, Essen)
Der Betrag wird im Bus ­einge­sammelt.
Anmeldung
Pfarramt Friedens­kirche, Tel. 07351-9403,
pfarramt.biberach.friedenskirche@elkw.de
31
Angebote für Senioren
Stadtteilhaus Gaisental
Mittagessen im Stadtteilhaus
wöchentlich, dienstags 12.00 bis 13.30 Uhr
Anmeldung über das Pfarramt Friedens­
kirche Tel. 07351-9403.
Gemeindehaus Sandgrabenstraße
Birkendorfer Mittagstisch
Gemeinsam essen beim Birkendorfer Mit­
tags­tisch können Sie jeden 2. und 4. Diens­­
tag im Monat (außer im Monat August),
jeweils zwischen 12.00 und 14.00 Uhr. Bitte
melden Sie sich im Pfarramt, Tel 073519404 bis jeweils Sonntag­a bend an. Wir
freuen uns auf Sie!
• Treffpunkt „Aktive Senioren“
Martin-Luther-Gemeindehaus
mittwochs zweimal im Monat um 9.00 Uhr
24.09. „Singen und Tanzen im Sitzen“,
Heide Hasenzahl
08.10. „Plagegeister“, Dieter Mattes
22.10. „Vom NS-Opfer zur Botschafterin
für Frieden und Verständigung“, Reinhold
Adler
05.11. „Heiteres Gedächtnistraining“,
Elisabeth Doerry
26.11. „Biberach – Nordkap und zurück“,
Kristel Buttschardt
17.12. „Wir feiern Advent“, Pfarrer Ulrich
Heinzelmann
Kontakt: Brunhilde Schlotter,
Tel. 07351-24378
• Seniorenclub Bergerhausen
jeden letzten Donnerstag im Monat
um 14.30 Uhr
25.09. „Bericht über die Arbeit als Ärztin
in Nairobi“, Frau Dr. Adelheid Olischläger
30.10. „Gefahren an der Haustür“,
Herr Wini Gayer, Polizei Biberach
27.11. „Bericht zum Russischen Friedhof“,
Herr Adler
19.12. Weihnachtsfeier
Kontakt: Erwin Gering Tel. 07351-24341
Gustav Keim Tel. 07351-505775
• Seniorennachmittag Friedenskirche
2. Donnerstag im Monat, 14.45 Uhr
18.09. „Humor reinigt die Seele – oder:
die besten Witze schreibt das Leben“
mit Friedrich Lechner, Krankenhausund Polizeiseelsorger i.R.
09.10. Ausflug am Nachmittag ins Bauernund Handwerkermuseum Kürnbach.
Kaffeetrinken, Führung und Besichtigung
des Bauerngartens, Vespermöglichkeit mit
Kristel Buttschardt. Abfahrt: 14.00 Uhr mit
dem Bus an der Friedenskirche, Kosten:
15 Euro€, Anmeldung wird erbeten im
Pfarramt Friedenskirche, Tel. 07351-9403
13.11. Aus Wenigem viel machen –
Landmühlen in Oberschwaben mit Dr. Lutz
Dietrich Herbst, Ummendorf
• Seniorennachmittag Bonhoefferkirche
in der Regel jeden zweiten Donnerstags
im Monat 14.30 bis 16.30 Uhr
18.09. Es kommt der Herbst. Märchen und
Drehorgel. Barbara Schmidt
09.10. Konstanz. Ein Stadtrundgang in
Bildern. Prof. Gerhard Künstner.
13.11. Fit mit Frau Witt
11.12. Seht, die gute Zeit ist nah!
Ein Nachmittag mit Liedern zu Advent
und Weihnachten.
08.01.15 Nehmt einander an, wie Christus
euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Röm 15,7. Gedanken zur Jahreslosung 2015.
Pfarrer Edzard Albers
Kontakt: Annette Ege & Hildegard
Pilgram, Tel. 07351-150237
• Nachmittag für Ältere Ummendorf
Versöhnungskirche jeweils um 14.30 Uhr
Eine muntere Runde, die offen ist für
viele Themen und neue Gesichter. Beginn
mit einer Andacht und Kaffee und Kuchen.
30.09. / 28.10. und 18.11.2014
• Seniorengymnastik - Sitzgymnastik
Friedenskirche
wöchentlich, dienstags 10.00 Uhr
• Seniorengymnastik Bergerhausen
Gemeindehaus Bergerhausen
montags 16.45 Uhr
Kontakt: Mathilde Gering Tel. 07351-24341
• Besuchsdienstkreis Friedenskirche
30.09. um 14.30 Uhr
• Besuchsdienstkreis Bonhoefferkirche
Kontakt: Pfarrer Edzard Albers
• Besuchsdienst Heilig-Geist-Kirche
jeweils donnerstags 19.00 Uhr
19.09. „Fachtag für Demenz“
um 13.30 Uhr im Landratsamt Biberach
27.11. Gemeindesaal Bergerhausen
Kontakt: Rita Hasenmaile Tel. 07351-17067
32 Kasualien
Kasualien 33
Auf Jesus kann ich zählen.
Wer mit ihm rechnet, verrechnet sich nie.
Peter Hahne
34
Stadtpfarrkirche
Dekan Hellger Koepff
Maliweg 9
Tel. 07351-9401 / Fax 9406
Pfarrer Ulrich Heinzelmann
Pfluggasse 21
Tel. 07351-31893 / Fax 373890
KGR-Vorsitz: Dr. Adelheid Olischläger
Tel. 07351- 8800 oder 74960
Gemeindebüro: Karin Claus
Montag bis Mittwoch / Freitag 8.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr
Tel. 07351-159420
Mesnerin: Maria Keil
Tel. 07351-9407
Pfarramt.Biberach.stadtpfarrkirche-1@elkw.de
Dekanatbüro: Birgit Grünelt
Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr
Montag bis Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr
Tel. 07351-9401
Fax 07351-9406
evang.dekanat@kirche-biberach.de
Gemeindediakonin Hanne Winter
Seelsorge im Altenheim
(Bürgerheim und Kreispflegeheim)
Tel. 07351-501704
hanne.winter@evkirche-bc.de
Pfarrer Albrecht Schmieg
Seelsorge Sana Klinik / Hochschule Biberach
Braithweg 14, 88400 Biberach
Tel. 07351-5779400 / Fax 3020475
albrecht.schmieg@elkw.de
Reformationsjubiläum 2017
Was gibt‘s zu feiern?
Heilig-Geist-Kirche
Gemeindebüro: Karin Claus
Mittwoch 14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr
Mesner: Christian Kramer
Tel. 07351-305213
pfarramt.biberach.heilig-geist-kirche@elkw.de
Pfarrerin Daniela Bleher
Sandgrabenstraße 35
Tel. 07351-9404
Fax 07351-9446
KGR-Vorsitz: Gisela Wagner
Tel. 07351-72073
Bonhoefferkirche
Seite wird bemängelt, diese Dar­­stellung der
Gedanken der Reformation blende die Öku­
mene völlig aus. Professor Volker Leppin
lehrt in Tübingen Kirchengeschichte und ist
Spezialist für das Spätmittelalter und die
Refor­ma­tions­zeit. Er hat an der Schrift der
EKD mit­ge­wirkt. Er fragt, was es 2017 eigent­­
lich zu feiern gibt. Soll „allein evange­lisch“
ge­­­­­feiert werden oder machen wir uns öku­
me­n isch auf den Weg? Für Biberach mit
seinem Simultaneum eine spannende Frage.
Wer sich einen Kirchengeschichtsprofessor
trocken und verstaubt vorstellt, hat Volker
Leppin noch nicht gehört. Spannend ver­
steht er es, geschichtliche und theo­lo­gi­sche
Zusammenhänge vor das innere Auge zu
malen. Es macht Freude, mit ihm zu dis­­ku­
tieren.
Vortrag am Refor­m a­tionstag,
31. Oktober 2014 um 19.30 Uhr
in der Evangelischen Spital­­kir­
che. Die Kirchen bereiten sich
auf 2017 vor. Die Kirchen? Und
was gibt es 500 Jahre nach dem angeb­lichen
Thesenanschlag in Witten­­­berg durch Martin
Luther eigentlich zu feiern? Darüber ist in
der Ökumene eine Diskussion entbrannt.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat
dieses Jahr den Grundlagentext „Recht­­­fer­­ti­
gung und Freiheit“ veröffentlicht. Darin wer­
den „wesentliche theologische Ein­s ichten
der Reformationszeit im aktuellen Kontext“
erläutert, wie Nikolaus Schneider, Rats­vor­
sitzender der EKD, schreibt. Von katho­li­scher Dekan Hellger Koepff
Gemeindebüro: Marion Lachmair
Dienstag und Freitag 9.00-12.00 Uhr
Tel. 07351-22622
pfarramt.biberach.bonhoefferkirche@elkw.de
Mesner- und Hausdienste:
Christa Brose und Erika Schönweitz
Pfarrer Edzard Albers
Köhlesrain 10
Tel. 07351-22613
Fax 07351-16333
KGR-Vorsitz: Angelika Schuck
Tel. 07351-31890
Friedenskirche
Pfarrer/in Birgit und Peter Schmogro
Krummer Weg 1
Tel. 07351-9403 / Fax 9558
KGR-Vorsitz: Dr. Rudi Metzger
Tel. 07351-17069
Kantorin: Mechthild Lange
Tel. 07351-12205 / Fax 4749545
Gemeindebüro: Christel Strohm
Dienstag 8.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 8.00 - 12.00 Uhr
Mesner: Bernd Rohde
Tel. 07351-9559
pfarramt.biberach.friedenskirche@elkw.de
Versöhnungskirche
Pfarrerin Andrea Luiking
Lindenstraße 9, 88444 Ummendorf
Tel. 07351-21617
andrea.luiking@elkw.de
Vikar Matthias Müller
Reichenbacher Weg 24, 88444 Ummendorf
Tel. 07351-28950
matthias.mueller@elkw.de
KGR-Vorsitz: Dr. Elisabeth Schepers
Tel. 07351-181899
Gemeindebüro: Susanne Koch
Dienstag und Donnerstag 8.00 - 11.00 Uhr
Tel. 07351-21617
Pfarramt.Ummendorf@elkw.de
Mesnerin: Susanne Koch
Tel. 07355-7564
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Seele and Geist
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