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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2014/2015

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Institut für
Kunstwissenschaft
und Ästhetik
Kommentiertes
Vorlesungsverzeichnis
Wintersemester
2014/2015
Universität der Künste Berlin
Fakultät Bildende Kunst
1 Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik
Universität der Künste Berlin
Fakultät für Bildende Kunst
Hardenbergstr. 33, D-10623 Berlin
Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Karlheinz Lüdeking
Verwaltung
Frau Maja Radke
Hardenbergstr. 33, Raum 122b, Tel.: 3158-2698
Fax 3185-2681
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 9-12.30 Uhr
Do auch 14-16 Uhr
Mittwoch und freitagnachmittags geschlossen
Bibliothek
Universitätsbibliothek der UdK Berlin im Volkswagen-Haus
Fasanenstr. 88
10623 Berlin-Charlottenburg
Tel. (030) 314-76473
Fax (030) 314-76463
E-Mail ub-info@udk-berlin.de
Standorte und Abkürzungen:
Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin = Ha
Lehrende am Institut
ProfessorInnen
Prof. Dr. Martina Dobbe
- Kunstgeschichte dobbe@udk-berlin.de
Prof. Dr. Alexander Düttmann
- Ästhetik und Theorie der Kunst a.garciaduettmann@udk-berlin.de
Sprechstunde: Mittwoch 15-16 Uhr und nach Vereinbarung
Prof. Dr. Karlheinz Lüdeking
- Kunstgeschichte k-luedeking@udk-berlin.de
Sprechstunde: Dienstag 13-14 Uhr
2 Prof. Dr. Tanja Michalsky
- Kunstgeschichte tami@udk-berlin.de
Sprechstunde: Mittwoch 16-18 Uhr
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen
Dr. Julian Blunk
blunk@udk-berlin.de
Sprechstunde: Ha 107, Mittwoch 15-17 Uhr
Dr. Kassandra Nakas
nakas@udk-berlin.de
Sprechstunde: Ha 104d, Dienstag 14-15 Uhr nur nach Voranmeldung
Dr. Ursula Ströbele
u.stroebele@udk-berlin.de
Sprechstunde: Ha 109, Donnerstag 11-12 Uhr nach Vereinbarung
Dr. Jan Völker
Sprechstunde: Ha 104b, Mittwoch 15-16 Uhr
j.voelker@udk-berlin.de
Lehrkraft für besondere Aufgaben
Dr. Ljudmila Bruchholz
mila_b@gmx.net
Sprechstunde: Ha 104c, Dienstag 14-15 Uhr
Individuelle Prüfungsberatung: Dienstag 12-14 Uhr; Donnerstag 12-14 Uhr
Lehrbeauftragte WS 2014/2015
Dr. des. Anna Ahrens
Nico Anklam
Akiko Bernhöft
Natascha Bohnert M.A.
Sven Jakstat
Dr. Matthias Weiß
3 Allgemeine Informationen für die Studierenden der Bildenden Kunst
Das Studium der Bildenden Kunst wird geregelt durch die Studienordnung für den Studiengang
Bildende Kunst vom Dezember 2013. Der wissenschaftliche Teil des Studiums umfasst die
„Fachwissenschaft: Pflicht – Kunstgeschichte / Kunstwissenschaft / Ästhetik / Philosophie“. Die
Lehrveranstaltungen der Fachwissenschaft werden als K-Veranstaltungen (Schwerpunkt
Kunstgeschichte) oder als T-Veranstaltungen (Schwerpunkt Kunsttheorie) ausgewiesen. Die
Studierenden müssen im gesamten Studium fünf Leistungsnachweise aus dem Bereich der
Fachwissenschaft erwerben: einen Leistungsnachweis während der Grundlehre (1. und 2.
Semester), zwei weitere Leistungsnachweise im Grundstudium (3. und 4. Semester) sowie zwei
Leistungsnachweise im Hauptstudium (5. – 10. Semester). Im Grundstudium und im
Hauptstudium muss jeweils mindestens einer der Leistungsnachweise als K-Schein gekennzeichnet
sein. Die Leistungsnachweise können in den Lehrveranstaltungen des Instituts für
Kunstwissenschaft und Ästhetik der Universität der Künste erworben werden oder – nach Vorlage
der entsprechenden Arbeiten – aus Seminaren an anderen Hochschulen anerkannt werden.
Allgemeine Informationen für die Studierenden der Bildenden Kunst für die Lehrämter
Seit dem WS 2004/2005 werden Studierende des Lehramts in Berlin nur noch in aufeinander
aufbauenden Bachelor- und Masterstudiengängen ausgebildet. Einem 6-semestrigen
lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang schließt sich ein 4-semestriger Masterstudiengang für die
Sekundarstufe 1 und die Sekundarstufe 2 (= MA-Studiengang 1) bzw. ein 2-semestriger
Masterstudiengang für die Primarstufe und die Sekundarstufe 1 (= MA-Studiengang 2) an. Die
bestandene Masterprüfung (Hochschulprüfung) wird dann von staatlicher Seite einem
Staatsexamen gleichgesetzt. Die Studiengänge sind modularisiert und die zu erbringende
Arbeitsleistung wird mit Leistungspunkten (credit points) bewertet. Bis auf die Abschlussarbeiten
(Bachelorarbeit, Masterthesis) werden alle Prüfungsleistungen studienbegleitend erbracht. Es gibt
nur noch Modulprüfungen und keine Zwischenprüfung mehr. Das Bachelor-Studium besteht aus
den drei Bereichen Kernfach (Bildende Kunst), Zweitfach und Berufswissenschaften einschließlich
Praktika, die sich im Verhältnis der Leistungspunkte von 90:60:30 aufteilen.
Die 90 Leistungspunkte im Kernfach Bildende Kunst verteilen sich folgendermaßen:
Modul 1: Grundlehre Künstlerische Praxis: 28 LP
Modul 2: Künstlerische Praxis in Fachklasse u. Werkstätten: 25 LP
Modul 3: Kunstwissenschaft Pflicht: Einführung 9 LP
Modul 4: Kunstwissenschaft: Vertiefung 9 LP
Modul 5: Wahlpflichtfach: 9 LP
Bachelor-Abschlussarbeit (Kunstwissenschaft oder Wahlpflichtfach): 10 LP
Im Anteil Berufswissenschaften:
Modul 6: Ästhetische Erziehung/Fachdidaktik Bildende Kunst 8 LP
In den folgenden Beschreibungen der kunstwissenschaftlichen Module 3 und 4 wird versucht, die
Vorgaben der Studienordnung so zu erläutern, dass sich ein realistischer Studienablauf ergibt.
4 Modul 3: Kunstwissenschaft Pflicht: Einführung
1. Inhalte und Qualifikationsziele:
Dieses Modul führt in die Arbeitsweisen des Fachs Kunstwissenschaft ein. Die Studierenden
beschäftigen sich mit kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Fragestellungen sowie mit
Fragen der philosophischen Ästhetik und werden in Methoden und Techniken wissenschaftlicher
Arbeit eingeführt. Sie üben die Fähigkeit zu eigenständiger kritischer Nutzung wissenschaftlicher
Informationen und zu textlicher Darstellung eigener fachlicher Aussagen. Sie orientieren sich durch
einen ersten Überblick über die Geschichte der europäischen Kunst einschließlich ihrer globalen
Zusammenhänge. In Übungen vor Originalen, bei der Anfertigung von Bildmonographien und
durch die Interpretation von Schlüsseltexten eignen sie sich Kenntnisse vielfältiger künstlerischer
Phänomene der Vergangenheit und Gegenwart an und lernen ausgewählte Analyse- und
Interpretationsmethoden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft kennen und anwenden. Sie
erarbeiten kritische Einsichten in Funktionszusammenhänge von Kunst und Kunstgeschichte.
2. Lehrformen:
Die Lehrveranstaltung „Einführung in die Kunstgeschichte“ (3.1) ist ein Propädeutikum und sollte
im ersten Semester belegt werden. Die beiden anderen Lehrveranstaltungen (3.2. und 3.3) sind in
der Regel Seminare, Übungen vor Originalen (auch auf Exkursionen) oder Vorlesungen.
3. Voraussetzungen für die Teilnahme:
Aufnahmeprüfung (für den gewählten Studiengang, hier: besondere künstlerische Begabung)
4. Verwendbarkeit des Moduls:
Verwendbar und obligatorisch für die BA-Studiengänge 1 und 2 mit dem Kernfach Bildende Kunst
5. Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (LP):
Regelmäßige aktive Teilnahme an den drei Lehrveranstaltungen des Moduls; ein benoteter
Leistungsnachweis durch Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder durch eine schriftliche
Hausarbeit; wahlweise in der Lehrveranstaltung 3.2. oder 3.3..
6. Leistungspunkte und Noten:
Das Modul ist mit einer benoteten Klausur oder einer ca. 15 minütigen benoteten mündlichen
Prüfung abzuschließen. Die Modulabschlussprüfung bezieht sich auf diejenige Lehrveranstaltung
(3.2. oder 3.3), in der kein Leistungsnachweis erworben wurde. Es sind insgesamt 9
Leistungspunkte zu erwerben.
7. Umfang und Dauer des Moduls:
Das Modul umfasst 6 SWS und kann in zwei oder drei aufeinander folgenden
Semestern studiert werden.
8. Häufigkeit des Moduls:
Das Modul wird in jedem Semester angeboten.
9. Arbeitsaufwand in Stunden:
ca. 270 Arbeitsstunden
10. Wiederholung des Moduls:
Die Modulabschlussprüfung kann einmal wiederholt werden.
5 Modul 4: Kunstwissenschaft Pflicht: Vertiefung
1. Inhalte und Qualifikationsziele:
Dieses Modul erweitert und vertieft die in Modul 3 erworbenen kunsthistorischen,
kunstwissenschaftlichen und philosophisch-ästhetischen Einsichten, Kenntnisse und Fähigkeiten,
auch in transdisziplinärer Perspektive. Die Studierenden üben sich im selbständigen
wissenschaftlichen Arbeiten und werden mit historischen und zeitgenössischen Konzeptionen des
Fachs und mit Kunsttheorien vertraut.
2. Lehrformen:
Vorlesung, Seminare, Übungen vor Originalen, auch auf Exkursionen
3. Voraussetzungen für die Teilnahme:
Das Modul kann frühestens im dritten Fachsemester studiert werden.
4. Verwendbarkeit des Moduls:
Verwendbar und obligatorisch für die BA-Studiengänge 1 und 2 mit dem Kernfach Bildende Kunst
5. Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (LP):
Regelmäßige aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls; ein benoteter
Leistungsnachweis durch Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder durch eine schriftliche
Hausarbeit, wahlweise in den Lehrveranstaltungen 4.1., 4.2. oder 4.3.
6. Leistungspunkte und Noten:
Das Modul ist mit einer benoteten Klausur oder einer ca. 30minütigen benoteten mündlichen
Prüfung abzuschließen. Die Modulabschlussprüfung bezieht sich auf zwei Themengebiete, die zwei
Gattungen sowie zwei Epochen abdecken sollten. In der mündlichen Prüfung werden beide
Themengebiete berücksichtigt, in der Klausur wählt der Studierende ein Themengebiet aus. Es sind
insgesamt 9 Leistungspunkte zu erwerben.
7. Umfang und Dauer des Moduls:
Das Modul umfasst 6 SWS und kann in zwei bis drei aufeinander folgenden Semestern studiert
werden.
8. Häufigkeit des Moduls:
Das Modul wird in jedem Semester angeboten.
9. Arbeitsaufwand in Stunden:
ca. 270 Arbeitsstunden
10. Wiederholung des Moduls:
Die Modulabschlussprüfung kann einmal wiederholt werden.
6 Zum Studium der Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte in der Fakultät Bildende Kunst
Am Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik können sowohl im Lehramts- wie auch im
Studium der Freien Kunst innerhalb unterschiedlicher Vermittlungsformate (Propädeutika,
Seminare, Vorlesungen, Kolloquien, Exkursionen und Praktische Übungen) grundlegende
Einblicke in die europäische und (nord-)amerikanische Kunst- und Architekturgeschichte sowie in
die philosophische Ästhetik gewonnen werden. Zudem werden Methoden und Techniken
wissenschaftlicher Recherche, wissenschaftlichen Schreibens und ausgewählte Analyse- und
Interpretationsmethoden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft erlernt. Der inhaltliche
Schwerpunkt liegt dabei auf der vormodernen, der modernen und der zeitgenössischen Kunst und
Ästhetik, unter Berücksichtigung aller klassischen künstlerischen Medien und Gattungen sowie von
Theorie und Geschichte der Fotografie, des Films und anderer Neuer Medien. Die kreative
Atmosphäre der Universität der Künste Berlin gewährleistet die produktive, räumliche wie
intellektuelle Nähe zur künstlerischen Praxis. Die reiche Kunst-, Architektur-, Ausstellungs- und
Museumslandschaft Berlins bietet darüber hinaus immer wieder Anlass und Gelegenheit, Werke
der Bildenden Kunst auch vor Ort im Original zu studieren.
7 Veranstaltungen im Wintersemester 2014/2015
Dr. des. Anna Ahrens
Proseminar: Das Selbstbild der Moderne. Selbstdarstellungen von KünstlerInnen in der
Malerei um 1900
Veranstaltungsnummer: 1100293
Sa, 14-16 Uhr, Einzel, 25.10.2014, Ha33 – 004
SWS: 2
Beginn: 25.10.2014
Nach der 19. markiert die 20. Jahrhundertwende erneut eine Epoche tiefgreifender Umwälzungen.
Viele Künstler reagierten mit Werken, in denen sie sich selbst, ihren Beruf, ihre gesellschaftliche
Stellung und ihre künstlerische Auffassung zum Gegenstand bildnerischer Erkundungen machten.
Das Seminar wird dem Selbstbild der Moderne über Selbstdarstellungen von Künstlerinnen und
Künstlern in der Malerei des auslaufenden 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg nachgehen.
Das weite bildsemantische Feld, das sich hier eröffnet, soll anhand ausgesuchter Werke
exemplarisch analysiert und diskutiert werden. Die thematische Bandbreite und die multiplen
Ausdrucksformen werden in ihrem kunsthistorischen Kontext betrachtet und aus heutiger Sicht
reflektiert werden.
Das Seminar versteht sich als Anschluss-Veranstaltung zu dem im WS 13/14 abgehaltenen Seminar
„Selbstdarstellungen von Künstlerinnen und Künstlern um 1800“. Die Teilnahme ist jedoch auch
ohne diese Voraussetzung möglich.
Das Seminar wird als Blockveranstaltung durchgeführt werden. An einem festgesetzten
Einführungstermin wird der Ablauf der Veranstaltung besprochen und die Referate vergeben
werden. Die Bitte geht an alle Interessenten, sich bis dahin mit dem Gegenstand annäherungsweise
vertraut zu machen.
Für die einzelnen Sitzungen sind Referate zu folgenden Themen vorgesehen (Änderungen
möglich):
1 Der Künstler und das moderne Leben. Einige (portraittheoretische) Überlegungen nach Balzac
und Baudelaire
2 Das Atelier als „allégorie réelle“. Courbet´s Jahrhundertbild
3 Das Künstler-Gruppenportrait als autoreflexive Bildgattung
(Beispiele: Gigoux, Bazille, Valloton, Fantin-Latour, Maurice Denis, Max Ernst, Kirchner)
4 Die symbolhafte Entsprechung von Maler, Atelier und Werk. Der Künstler bei der Arbeit
(Beispiele: von Stuck, Monet, Henri Rousseau, Matisse, Chagall)
5 Die Vergegenwärtigung des Ich I. Der Künstler während er (sich) malt
(Beispiele: Hayez, Corot, Liebermann, Manet, Cezanne, Gaugin, Matisse)
6 Die Vergegenwärtigung des Ich II. Selbstbeobachtung als Psychogramm
(Beispiele: van Gogh und Munch)
7 Spiegel-Bilder, gespiegelte Bilder
(Beispiele: Daumier, Liebermann, Toulouse-Lautrec, Bonnard, Dali,.. (Aussicht: Freud))
8 Der Künstler und der Tod
(Beispiele: Böcklin, Thoma, Klinger, Corinth, Ensor, .. )
9 Leidenschaft, Narzissmus, Obsession
(Beispiele: von Courbet bis Schiele)
10 Dandys, Clowns und Drachentöter. Die inszenierte Sonderrolle des Künstlers
(Beispiele: Makart, Marées, Kandinsky, Corinth, Ensor, (Beckmann und Dix))
8 11 Starke Frauen. „Malweiber“ im Selbstportrait
(Beispiele: Berthe Morisot, Sabine Lepsius, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter)
12 Expressionen. Die Selbstbildnisse der Künstlergruppe „Die Brücke“
13 Wahn – Weltgewitter – Wendemarke: Selbstbildnisse vor, im und nach dem Ersten Weltkrieg
(Beispiele: Meidner, Kirchner, Dix, Beckmann)
14 Abschlussdiskussion
Literatur (Auswahl):
Bauer, Ingeborg: Das Atelierbild in der französischen Malerei 1855-1900, Köln 1999
Becket, Wendy: Max beckmann. Die Suche nach dem Ich, München 1997
Billetter, Erika (Hg.): Das Selbstportrait im Zeitalter der Fotografie, Ausst.Kat. Musée Cantonal
des Beaux-Arts Lausanne, Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Lausanne 1985
Bond, Anthony und Woodall, Joanna: Self portrait. Renaissance to contemporary, Ausst. Kat.
National Portrait Gallery London, London 2005
Bonnet, Allain (Hg.): L´artiste en représentation. Images des artistes dans l´art du XIXième siècle,
Ausst.Kat. Musée de la Roche-Sur-Yon und Musée de Laval, Lyon 2012
Borgmann, Verena und Laukötter, Frank (Hg.): Sie. Selbst. Nackt. Paula Modersohn-Becker und
andere Künstlerinnen im Selbstakt, Ausst. Kat. Paula-Modersohn-Becker-Museum, Bremen,
Bremen 2013.
Calabrese, Omar: Die Geschichte des Selbstporträts, München 2006
Dewitz, Bodo von (Hg.): Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20.
Jahrhunderts, Ausst. Kat. Museum Ludwig Köln, Göttingen 2010
Döring, Thomas und Lenz, Christian (Hg.): Max Beckmann. Selbstbildnisse. Zeichnung und
Druckgrafik, Ausst. Kat. Bayrische Staatsgemäldesammlungen Neue Pinakothek München und
Herzog Anton Ulrich Museum Braunschweig, Heidelberg 2000
Girolami Cheney, Liana de u.a. (Hg.): Self-portraits by woman painters, Adlershot 2000
Götte, Gisela (Hg.): MenschenBilder. Portraits und Selbstbildnisse aus dem besitz des ClemensSels-Museums Neuss. Von den Präraffaeliten zum Jugendstil, Ausst.Kat. Clemens-Sels-Museum
Neuss, Neuss 2007
Hall, James: The self-portrait. A cultural history, London 2014
Haiting Fund, Manfred und Hanna: Painters and cameras. Exploring new ways of looking around
1900, Amsterdam 2011
Hofmann, Werner. Das Atelier. Courbets Jahrhundertbild, München 2010
Husslein-Arco, Agnes (Hg.): Egon Schiele. Selbstportraits und Portraits, Ausst. Kat. Belvedere
Wien, München 2011
Hülsewig-Johnen, Jutta (Hg.): Ernst Ludwig Kirchner und die „Brücke“. Künstlerbildnisse,
Ausst.Kat. Kunsthalle Bielefeld, Bielefeld 2005
Jaenisch, Nina: Rätselhaftigkeit und innere Konflikte. „Weibliche Melancholie“ in der Malerei und
Grafik um 1900, Marburg 2008
Kavalevski, Bärbel und Baumgärtel, Bettina (Hg.): Zwischen Ideal und Wirklichkeit. Künstlerinnen
der Goethezeit zwischen 1750 und 1850, Ausst. Kat. Schlossmuseum Gotha, Ostfildern-Ruit 1999
Lange, Marit Ingeborg: The provenance of Vincent van Gogh´s Self Portrait in Oslo, in: The
Burlington Magazine, Bd. 148, 1235, 2006, S. 113-116
Luckhardt, Ulrich und Schneede, Uwe (Hg.): Ich, Lovis Corinth. Die Selbstbildnisse, Ausst. Kat.
Hamburger Kunsthalle, Ostfildern-Ruit 2004
Marchal, Stephanie: Gustave Courbet in seinen Selbstdarstellungen, Paderborn 2012
Müller-Westermann, Iris (Hg.): Munch by himself, Ausst.Kat. Moderna Musset Stockholm und
Royal Academy of Arts London, London 2005
Pfisterer, Ulrich und Rosen, Valeska von (Hg.): Der Künstler als Kunstwerk. Selbstporträts vom
Mittelalter bis zur Gegenwart, Stuttgart 2005
9 Platzmann, Steven: Cézanne. The self-portraits, London 2001
Reese, Beate (Bearb.): Blicke. Selbstbildnisse und Künstlerportraits des 19. Und 20. Jahrhunderts
aus der Sammlung der Städtischen Galerie Würzburg, Ausst. Kat. Würzburg 2000
Scheede, Uwe: Otto Dix frühe Selbstbildnisse, ausgehend von seinem Dresdener Werk. Beitrag im
Rahmen der Winckelmann-Vorslesung, in: Dresdener Kunstblätter, Bd. 55, 3, Dresden 2011, S.
202-210
Soussloff, Catherine M.: The subject in art. Portraiture and the birth of the modern, Durnham 2006
Staab, Katrin: Hans von Marèes. Bilder des Künstlers von sich selbst. Marées Selbstverständnis
und seine Kunstauffassung, Saarbrücken 2005
Sturgis, Alexander und Christiansen, Rupert (Hg.): Rebels and martyrs. The image of the artist in
the nineteenth century, Ausst. Kat. National Gallery London, London 2006
Teplitzky, Thesy: Rembrandt Selbstbildnis – Picasso Selbstbildnis. Masken, Mythem,
Metamorphosen, in: Kölner Museums Bulletin, Köln 2006, 2, S. 23-35
Versluis-Van Dongen, Stella: A portrait of the artist as a young man. Edgar Degas inspired by
Rembrandt, in: The Rijksmuseum bulletin, Bd. 59, 2, Amsterdam 2011, S. 102-133
Wesenberg, Angelika (Hg.): Max Liebermann. Jahrhundertwende, Ausst. Kat. Alte Nationalgalerie
Berlin, Berlin 1997
Wesenberg, Angelika: „Memento Vivere“. Böcklins Selbstbildnis mit fiedelndem Tod, Berlin 2002
Bemerkungen:
fkü.
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Nico Anklam
Proseminar: Kunst und Theorie. Eine Einführung
Veranstaltungsnummer: 1100294
Do, 12-16 Uhr, wöchentlich, 23.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 – 158
SWS: 4
Beginn: 23.10.2014
Bemerkungen:
Pflichtveranstaltung für Erstsemester im Studiengang „Bildende Kunst“.
Die Studierenden des Studienganges Bildende Kunst in der Grundlehre wählen einen der beiden
angebotenen Termine "Kunst und Theorie" verpflichtend aus.
Akiko Bernhöft
Proseminar: Kunst und Theorie
Veranstaltungsnummer: 1100295
Mi, 10-14 Uhr, wöchentlich, 29.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 – 004
SWS: 4
Beginn: 29.10.2014
Bemerkungen:
Pflichtveranstaltung für Erstsemester im Studiengang „Bildende Kunst“.
Die Studierenden des Studienganges Bildende Kunst in der Grundlehre wählen einen der beiden
angebotenen Termine "Kunst und Theorie" verpflichtend aus.
10 Natascha Bohnert M.A.
Proseminar: Identität und Differenz in der britischen Bildnismalerei des 18. Jahrhunderts
Veranstaltungsnummer: 1100298
Di, 14-16 Uhr, wöchentlich, 21.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 – 151
SWS: 2
Beginn: 21.10.2014
In einer Zeit weitreichender gesellschaftlicher Transformationsprozesse (darunter die Gründung
Großbritanniens als Nation, zahlreiche militärische Auseinandersetzungen innerhalb und
außerhalb Europas und die notwendige Konsolidierung eines wachsenden Empire) etablierte sich
das Portrait in Großbritannien im 18. Jh. zunehmend als ‚typisch englische’ Gattung. Im Seminar
wird anhand von Einzel- und Gruppenportraits untersucht, wie bis heute wirkmächtige
Identitätskategorien – etwa nationale und kulturelle Zugehörigkeit sowie Geschlecht – in Bildern
konstruiert, visuell umgesetzt und gesellschaftlich wirksam gemacht werden. Auf welche Art und
Weise visuelle Medien dazu beitragen, Differenz (zum nationalen, geschlechtlichen oder kolonialen
‚Anderen’) zu erzeugen und gleichzeitig eine ‚eigene’ – individuelle oder kollektive – Identität zu
kreieren und zu bestätigen, soll dabei insbesondere mit Hilfe von postkolonialen und
gendertheoretischen Fragestellungen herausgearbeitet werden. Teilnahmebedingung ist die
Bereitschaft zur Übernahme eines etwa 30-minütigen Referats.
Einführende Literatur:
Linda Colley, Britons. Forging the Nation 1707-1837, New Haven und London 1992
Beth Fowkes-Tobin, Picturing Imperial Power. Colonial Subjects in Eighteenth Century British
Painting, Durham und London 1999
Martin Myrone, Bodybuilding. Reforming Masculinities in British Art 1750-1810, New Haven und
London 2005
Marcia Pointon, Hanging the Head. Portraiture and Social Formation in Eighteenth Century
England, New Haven u. a. 1993
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Dr. Julian Blunk
Proseminar: Ernst Gombrich: Kunst und Illusion (Art and Illusion, 1959)
Veranstaltungsnummer: 1100275
Mi, 12-14 Uhr, wöchentlich, 15.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 – 150
SWS: 2
Beginn: 15.10.2014
1959 stellte sich Ernst Gombrich mit seinem bis heute vieldiskutierten Buch „Kunst und Illusion“
(Art and Illusion) der Frage, weshalb „verschiedene Zeiten und Völker die sichtbare Welt in so
verschiedener Weise dargestellt haben“. Gombrichs Antwort versteht sich gleichermaßen als
Einführung in die Psychologie der Kunst, als Entwurf einer Geschichte des Sehens und als eine
Theorie des Stils. Im Seminar soll Kunst und Illusion gemeinsam gelesen und diskutiert werden.
Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur Übernahme eines etwa 30-minütigen Referats.
11 Einführende Literatur:
Gombrich, Ernst: Kunst und Illusion, Köln 1967.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Dr. Julian Blunk
Proseminar: Das „Gothic Revival“ in England
Veranstaltungsnummer: 1100276
Fr, 14-16 Uhr, wöchentlich, 17.10.2014 bis 13.02.2014, Ha33 – 150 (am 24.10., 21.11. und
12.12.2014 findet das Seminar in Raum Ha33 – 004 statt)
SWS: 2
Beginn: 17.10.2014
Im England des 18. und 19. Jahrhunderts verhalfen zunächst Aristokraten oder Literatenbauherren
wie Horace Walpole, William Beckford und Walter Scott, später Architekten und Sozialreformer
wie Augustus Welby Northmore Pugin, William Morris oder John Ruskin dem gotischen Stil zu
neuem Leben. Die historische Referenzstil und die Epoche des späten Mittelalters wurden dabei
vielgestaltigen Sinngebungsprozessen ausgesetzt: Die Gotik galt als nationales Erbe, als Ausdruck
(katholischer) Spiritualität und verloren geglaubter Moralität, wurde aufgrund ihrer Schönheit, ihrer
konstruktiven „Aufrichtigkeit“, aber auch aufgrund ihres Potenzials zur individuellen
Ausgestaltung durch die Handschriften verschiedenster Künstlerpersönlichkeiten geschätzt. Das
Gothic Revival war nicht zuletzt Reaktion auf die Herausforderungen der Industrialisierung, deren
Produktionsbedingungen es sich schließlich, begleitet von vielerlei theoretischen
Analogiebildungen, zu eigen machte.
Im Seminar soll der facettenreichen Geschichte der Mittelalterrezeption im England des 18. und
19. Jahrhunderts anhand von maßgebenden kunsttheoretischen und literarischen Texten sowie
anhand von Hauptwerken der Architektur und bildenden Kunst nachgespürt werden.
Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur Übernahme eines etwa 30-minütigen Referats.
Einführende Literatur:
- Aldrich, Megan: Gothic Revival, London 1994.
- Blakesley, Rosalind P.: The Arts and Crafts Movement, London 2006.
Clark, Kenneth: The Gothic Revival: An Essay in the History of Taste, London 1950 (1928).
- Hans-Christian Kirsch: William Morris – ein Mann gegen die Zeit. Dichter, Buchkünstler,
Designer, Sozialreformer, Köln 1983.
- Hill, Rosemary: God’s Architect. Pugin and the building of romantic Britain, London 2007.
- Hönnighausen, Gisela (Hg.): Die Präraffaeliten. Dichtung, Malerei, Ästhetik, Rezeption, Stuttgart
1992.
- Jackson, Kevin: The Worlds of John Ruskin, London 2010.
- Miller, Norbert: Fonthill Abbey. Die dunkle Welt des William Beckford, München 2012.
- Miller, Norbert: Strawberry Hill. Horace Walpole und die Ästhetik der schönen Unregelmäßigkeit,
München 1986.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
12 Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Dr. Ljudmila Bruchholz
Seminar: Zur Geschichte der Portraitfotografie
Veranstaltungsnummer: 1100283
Mo, 12-14 Uhr, wöchentlich, 13.10.2014 bis 09.02.2015, Ha33 – 150
SWS: 2
Beginn: 13.10.2014
Das menschliche Antlitz gehört zu den ersten Motiven der Fotografie. Talbots Portrait seiner Frau
Constanze von 1840 sowie sein Bildnis von 1844 von Antoine Claudet im Daguerreotypieverfahren
ausgeführt, sind Beispiele dafür. Bereits um 1840 war die Portraitfotografie ein lukratives Geschäft.
Daneben gab es jedoch immer ambitionierte Fotografen, die das Erstellen eines Bildnisses als
kreative Herausforderung verstanden. J.M. Camerons (1815-1879) Bildnisse berühmter Männer
ihrer Zeit sowie ihre besten Frauenportraits repräsentieren religiöse sowie moralische
Tugendhaftigkeit. Der Kunst-fotografie um 1900 (Piktorialismus) verdanken wir oft schon
obsessesive Selbstportraits. 1928 argumentierte Alexander Rodtschenko „Gegen das synthetische
Porträt“, plädierte „ für den Schnappschuß“. August Sanders Mappenwerk "Menschen des 20.
Jahrhunderts" war von soziologischen Erwägungen inspiriert. George Hurrels Hollywood
Glamourportraits verkörperten vor allem das Image eines bestimmten Filmstars. Gisèle Freund
nennt das Portrait ein Gespräch ohne Worte.
Portraits halten Augenblicke der Vergänglichkeit fest. Auch darin, dass sie Menschen „unsterblich“
machen, liegt das Faszinosum bis in die Gegenwart.
Belegpflicht: 45 minütiger Vortrag
Literatur:
- Bhatty, Michael, Geschichte und Vermarktung der Hollywood-Glamour-Photographie,
Europäische Hochschulschriften: Reihe 28,
Kunstgeschichte. Bd. 297, Frankfurt/M, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1997.
- Billeter, Erika (Hrsg.), Das Selbstporträt im Zeitalter der Photographie. Maler und Photographen
im Dialog mit sich selbst (Aust.Kat.), Benteli Verlag, Lausanne 1985.
- Gosling, Nigel, Nadar - Photograph berühmter Zeitgenossen, Verlag Schirmer und Mosel,
München 1977.
- Honnef, Klaus (Hrsg.), Lichtbildnisse. Das Porträt in der Fotografie (Aust.Kat. Rheinisches
Landesmuseum Bonn), Köln 1982 (744 S. mit zahlr. Abb. und Tafeln).
- Hurrel, George, Hollywood Glamour Portrais. Fotografien aus der Kobal Collection, Verlag
Schirmer/Mosel, München 1993.
- Nadar, Als ich Fotograf war, Verlag Huber&Co. Ag 1992.
Bemerkungen:
fkü.
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
13 ECTS.
Dr. Ljudmila Bruchholz
Hauptseminar: Stationen experimenteller Fotografie
Veranstaltungsnummer: 1100284
Di, 10-12 Uhr, wöchentlich, 14.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 – 151
Maximale Teilnehmer: 15
SWS: 2
Beginn: 14.10.2014
Die Zeit um 1900 war gekennzeichnet durch eine Vielzahl medien- spezifischer Übergänge. So
führte die Sezessionsbewegung zur Gründung von elitären Vereinen, die sich der Anerkennung der
Foto- grafie als Kunst verschrieben hatten. Das Ringen um die Bildmäßigkeit der Fotografie, die
Erkundung der ihr innewohnenden Potentiale sowie die Entwicklung einer eigenen „Handschrift“
durch das „Biegsam- machen der Technik“ (Alfred Stieglitz) waren Programmpunkte der
Piktorialisten. Insofern schufen die Kunstfotografen um 1900 wichtige Voraussetzungen für neue
Entwicklungen. Das Seminar konzentriert sich auf die radikalen Experimente v.a. der Zeit
zwischen den beiden Weltkriegen: die futuristischen Experimente der Gebrüder Bragaglia mit
Bewegungsunschärfen, die kameralosen Bilder von Lászlo Moholy-Nagy und Man Ray sowie
Bespiele des Neuen Sehens.
Literatur:
- Jäger, Gottfried, Bildgegebende Fotografie: Fotografik-Lichtgrafik- Lichtmalerei. Ursprünge,
Konzepte und Spezifika einer Kunstform DuMont Buchverlag, Köln 1990
- Neusüss, Floris M., Das Fotogramm in der Kunst des 20. Jahrhunderts: die andere Seite der Bilder
- Fotografie ohne Kamera, DuMont Buchverlag Köln 1990.
- Kaufhold, Enno, Bilder des Übergangs. Zur Mediengeschichte der Fotografie und Malerei in
Deutschland um 1900, Marburg 1986.
- Kellein, Thomas und Lampe, Angelika (Hrsg.), Abstrakte Fotografie, Hatje Cantz Verlag,
Ostfildern 2000.
- Krauss, Rosalind, Das Photographische: Eine Theorie der Abstände, 2. Aufl., Wilhelm Fink
Verlag, München 2009 (228 S.).
- Schneede, Uwe M. (Hrsg.), Begierde im Blick. Surrealistische Photographie /Aust. Kat.
Hamburger Kunsthalle), Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2005.
- Sprung in die Zeit. Bewegung und Zeit als Gestaltungsprinzipien in der Photographie von den
Anfängen bis zur Gegenwart, Ars Nicolai, Berlin 1992.
Bemerkungen:
Belegpflicht: 45 minütiger Vortrag sowie Abgabe einer schriftlichen Arbeit zum Thema des
Vortrages
fkü.
Für Gast- und Nebenhörerinnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
ECTS.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
Dr. Ljudmila Bruchholz
Seminar: Die Großstadt im fotografischen Blick
Veranstaltungsnummer: 1100286
Do, 10-12 Uhr, wöchentlich, 16.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 – 151
SWS: 2
Beginn: 16.10.2014
14 Die Themen der Stadt standen schon immer im Zentrum des fotografischen Interesses. Die ersten
Fotografien zeigen Boulevards bzw. die Dächer von Paris, aufgenommen aus den oberen Etagen
eines Gebäudes. Neu an dieser Sicht der Stadt ist das Bruchstückhafte: in Fernsicht erscheinen
einzelne Gebäude als Elemente der urbanen Ausdehnung. 80 Jahre später zeigt Alfred Stieglitz´
Fotografie „Blick auf dem Fenster“ eine kubistisch anmutende Ansicht der Hochhäuser New
Yorks. Sowohl der urbane Raum als auch die fotografische Gestaltung haben sich entschieden
verändert. Lebte um 1800 etwa jeder Fünfzigste in Städten, so lebt im Jahr 2000 fast jeder Zweite
in einer Stadt. Im Seminar geht es um die Vielfalt der fotografischen Praxis und den intentionalen
Gebrauch von „Stadtfotografie“. Historische Bei-spiele wie Atgets Fotodokumentation des alten
Paris, Berenice Abbots langjähriges Projekt „Changing New York“ aus den 30iger Jahren des 20.
Jahrhunderts oder zeitgenössische Arbeiten wie Peter Bialobrzeskis überwältigende Bildfindungen
von Megacities Asiens oder Jonas Bendiksen's Fotoinstallationen von Menschen am Rande von
Megacities werden vorgestellt und befragt.
Literatur:
- Benevolo, Leonardo, Die Geschichte der Stadt, Campus Verlag, 8. Aufl., Frankfurt/New York
2000 (bes. 13. Die „post-liberale“ Stadt, vgl.S. 813 ff. und 14. Die moderne Stadt, vgl. S. 889 ff.)
- Bendiksen, Jonas, So leben wir - Menschen am Rande der Mega-Citys, Knesebeck Verlag 2008.
- Paris. Eugène Atget 1857-1927, hrsg. v. Adam, Hans Christian, Text von Krase, Andreas, Taschen
Verlag, Köln 2000.
- Über die großen Städte, Ausstellungskatalog (Hrsg. v. der NGBK), Berlin 1993. (darin u.a. Starl,
Timm, Kapitale Ansichten. Beispiele fotografischer Betrachtungsweisen)
- Weege´s New York. Reportagen eines legendären Photographen 1935-1960, Mit einem
autobiographischen Text, Neuaufl., Schirmer/Mosel, München 2000.
- Yochelsen, Bonnie, Berenice Abbot-Changing New York. Fotografien aus den 30er Jahren, das
vollständige Werk, hrsg. vom Museum of the City of New York, Verlag Schirmer/Mosel, München
1993.
Bemerkungen:
fkü.
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Martina Dobbe
Vorlesung: Geschichte(n) im Bild. Konzepte und Perspektiven des Historienbildes
Veranstaltungsnummer: 1100258
Di, 10-12 Uhr, wöchentlich, 21.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 - 110
SWS: 2
Beginn: 21.10.2014
Als Leone Battista Alberti im 15. Jahrhundert dem Geschichtsbild („istoria“) in der Rangfolge der
Bildgattungen die höchste Position zusprach, verstand man darunter nicht nur Darstellungen von
Geschichte bzw. geschichtlicher Ereignisse, sondern ganz allgemein Ereignisdarstellungen in der
Malerei, seien diese profangeschichtlicher (politischer), heilsgeschichtlicher (religiöser/christlicher)
oder mythologischer Natur. Im engeren Sinne aber meint der Terminus ‚Geschichtsbild‘ allein die
Darstellung von ‚Geschichte im Bild‘. Heute, nach dem Ende der klassischen Bildgattung
‚Historienbild‘, werden die Aufgaben und Ansprüche der Darstellung von Geschichte oft nahezu
15 ausschließlich den vermeintlich dokumentarischen Medien (Fotografie, Film) zugesprochen. Mit
den Bildstrategien der zeitgenössischen Kunst stellt sich aber zugleich immer die Frage nicht nur
nach den Konzepten der Darstellung von Geschichte, sondern nach deren Darstellbarkeit.
Die Vorlesung möchte einen Überblick geben über die Formen und Konzepte des historischen
Ereignisbildes in der Geschichte der Bildkunst. Sie geht vom Ende des Historienbildes in der
Moderne (etwa bei Géricault, Goya, Manet und Picasso) aus, um einerseits die künstlerischen und
kunsttheoretischen Grundlagendebatten um das ‚klassische‘ Historienbild (etwa in den
Schlachtendarstellungen von Uccello, Raffael, Leonardo und Rubens) vorzustellen, und um
andererseits die Frage der Darstellbarkeit von (Zeit)Geschichte in der zeitgenössischen Kunst (etwa
bei Twombly, Richter, Schmidt, Rosler, Wall, Farocki u.a.) zu diskutieren.
Literatur:
Mai, Ekkehard (Hrsg.): Historienmalerei in Europa. Paradigmen in Form, Funktion und Ideologie,
Mainz 1990.
Mai, Ekkehard / Anke Repp-Eckert (Hrsg.): Triumph und Tod des Helden. Europäische
Historienmalerei von Rubens bis Manet, Ausst. Kat. Köln 1987-88.
Schneider, Norbert: Historienmalerei / Vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert,
Köln/Weimar, 2010.
Gaethgens, Thomas W. / Uwe Fleckner (Hrsg): Historienmalerei, = Geschichte der klassischen
Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren, Bd. 1, Berlin 1996.
Germer, Stefan / Michael F. Zimmermann: Bilder der Macht - Macht der Bilder. Zeitgeschichte in
Darstellungen des 19. Jahrhunderts, München 1997.
Haskell, Francis: Die Geschichte und ihre Bilder. Die Kunst und die Deutung der Vergangenheit,
München 1995.
Fath, Manfred / Stefan Germer (Hrsg.): Edouard Manet. Augenblicke der Geschichte, München
1992.
Gratzer, Wolfgang (Hrsg.): Guernica. Über Gewalt und politische Kunst, München 2010.
Storr, Robert (Hrsg.): Gerhard Richter. October 18, 1977, New York 2000.
Werckmeister, Otto Karl: Der Medusa Effekt. Politische Bildstrategien seit dem 11. September,
Berlin 2001.
Gerhard Paul: Bilder des Krieges – Krieg der Bilder. Die Visualisierung des modernen Krieges.
Fink, München u.a. 2004.
Petra Maria Meyer (Hg.): Gegenbilder. Zu abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung,
München 2009.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Martina Dobbe
Proseminar: Einführung in die Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft: Malerei
Veranstaltungsnummer: 1100259
Di, 16-18 Uhr, wöchentlich, 21.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 - 150
SWS: 2
Beginn: 21.10.2014
Das Proseminar will mit Fragestellungen und methodischen Vorgehensweisen der
Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft im Bereich der Malerei bekannt machen. Ausgehend von der
16 Diskussion medienspezifischer Besonderheiten der Malerei – Fläche und Form, Linie und Farbe –
sollen Techniken zur Beschreibung, Analyse und Interpretation erarbeitet und erprobt werden. Zu
Grunde gelegt werden Erwin Panofskys Aufsatz „Ikonographie und Ikonologie“ sowie Max
Imdahls Studien zur „Ikonik“. Von hier aus werden dann die verschiedenen Ansätze
kunstgeschichtlicher Praxis in ihrer jeweiligen Ausrichtung untersucht und in ihrer Reichweite
diskutiert.
Neben dieser propädeutischen Zielsetzung möchte das Seminar einen notgedrungen knappen,
exemplarischen Überblick über die Malereigeschichte von der Renaissance bis zur klassischen
Moderne und der Gegenwart thematisieren.
Zielsetzung und Aufbau des Seminars sind mit der Parallelveranstaltung von Ursula Ströbele
(Seminar: Einführung in die Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft: Skulptur) abgestimmt. Die
Erstsemester-BA-Studierenden können sich daher – je nach Interessenlage (Malerei / Skulptur)
bzw. Zeitplan (dienstags 16-18 Uhr / donnerstags 12-14 Uhr) – aussuchen, welche dieser beiden
Einführungsveranstaltungen sie belegen. Wir hoffen, daß in etwa gleichgroße Seminargruppen
entstehen.
Literatur:
Brassat, Wolfgang / Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Text zur Methodik und
Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Panofsky, Erwin: „Ikonographie und Ikonologie“ (1939), Verkürzter Wiederabdruck in Brassat /
Kohle, a.a.O., S. 65-76.
Imdahl, Max: „Ikonographie – Ikonologie – Ikonik“, in ders.: Giotto. Arenafresken. Ikonographie,
Ikonologie, Ikonik, München 2. Aufl. 1980, S. 84-98.
Gombrich, Ernst H.: Die Geschichte der Kunst, Zürich 1977.
Walter, Ingo F. (Hrsg): Malerei der Welt. Eine Kunstgeschichte in 900 Bildanalysen, 2 Bde., mit
Beiträgen von Robert Suckale, Manfred Wundram, Andreas Prater, Köln 1998.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
ECTS.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
Pflichtveranstaltung für das Erstsemester im Studiengang "Bildende Kunst für die Lehrämter (BAStudiengänge)".
Die Studierenden des Studienganges "Bildende Kunst für die Lehrämter (BA-Studiengänge)" in
der
Grundlehre
wählen
einen
der
beiden
angebotenen
Termine
"Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft" verpflichtend aus.
Prof. Dr. Martina Dobbe
Kolloquium: Kolloquium für Doktorand/innen
Veranstaltungsnummer: 1100260
Nach Vereinbarung, Ha33 - 110
SWS: 2
Im Kolloquium für Doktorand/innen steht die gemeinsame Diskussion ausgewählter
Fragestellungen aus den individuellen Forschungsprojekten im Mittelpunkt. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, grundsätzliche methodische Fragestellungen und aktuelle
kunstwissenschaftliche Veröffentlichungen zu diskutieren. Anregungen für gemeinsame
Textlektüren und Ausstellungsbesuche sind erwünscht.
17 Interessenten, die neu zu der Doktorand/innen-Gruppe dazukommen möchten, melden sich bitte
vorab unter dobbe@udk-berlin.de bei mir an.
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Martina Dobbe
Hauptseminar: Skulptur und Film
Veranstaltungsnummer: 1100261
Mi, 14-16 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 - 150
SWS: 2
Beginn: 22.10.2014
Seit der Auflösung der klassischen Gattungsgrenzen in der Kunst der 1960er Jahre gibt es
zahlreiche Mischformen zwischen Skulptur und Film. Ihnen allen liegt das Interesse zugrunde, die
scheinbare Widersprüchlichkeit zwischen der Skulptur als Raum- und Objektkunst und dem Film
als Zeit- und Projektionskunst als produktive Herausforderung zu verstehen. Das Spektrum der
dabei entstandenen Werkformen reicht vom „skulpturalen Film“ Richard Serras, Robert Smithsons
und Gordon Matta-Clarks über Video-Installationen und „kinematographische Installationen“, die
dezidiert skulpturale Fragestellungen aufgreifen (Bruce Nauman, Dan Graham, Anthony McCall,
Tacita Dean), bis hin zur plastischen Hybridität, die sie Matthew Barney in seinen VaselineSkulpturen und Cremaster-Filmen inszeniert.
Das Seminar wird exemplarische Künstlerpositionen bzw. Werke im Spannungsfeld von Skulptur
und Film diskutieren. Ein Ausgangspunkt könnte die – nicht unwidersprochen gebliebene These
– Benjamin H.D. Buchlohs sein, „daß die Reflektion des Skulpturalen ihren avanciertesten Punkt
erreicht hat in jenem Moment, in dem sich Skulptur als konkretes Phänomen aufhebt und in
skulpturalen Film verwandelt.“
Literatur:
Krauss, Rosalind: „Skulptur im erweiterten Feld“, in: dies.: Die Originalität der Avantgarde und
andere Mythen der Moderne, hrsg. von Herta Wolf, Amsterdam/Dresden 2000, S. 331-346.
Potts, Alex: The Sculptural Imagination. Figurative, Modernist, Minimalist, New Haven/London
2000.
Wood, Jon / David Hulks / Alex Potts: Modern Sculpture Reader, Leeds 2007 bzw. 2. Aufl. 2012.
Buchloh, Benjamin H.D.: „Prozessuale Skulptur und Film im Werk Richard Serras“, in: Richard
Serra. Arbeiten/Works 66-77, Tübingen 1978, S. 175-188.
Bering, Kunibert: Richard Serra. Skulptur – Zeichnung – Film, Berlin 1998.
Rübel, Dietmar: Plastizität. Eine Kunstgeschichte des Veränderlichen, München 2012.
Jäger, Joachim / Gabriele Knapstein / Anette Hüsch (Hrsg.): Jenseits des Kinos. Die Kunst der
Projektion. Filme, Videos und Installationen von 1963 bis 2005, Ostfildern 2006.
Haberer, Lilian / Ursula Frohne (Hrsg.): Kinematographische Räume. Installationsästhetik in Film
und Kunst, München 2012.
Rebentisch, Juliane: Ästhetik der Installation, Frankfurt am Main 2003.
Michalka, Matthias / Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (Hrsg,): X-Screen: Filmische
Installationen und Aktionen der Sechziger- und Siebzigerjahre, Köln 2003.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
18 Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Alexander Düttmann
Kolloquium: Besprechung wissenschaftlicher Arbeiten
Veranstaltungsnummer: 1100262
Do, 10-12 Uhr, wöchentlich, 23.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 - 152
SWS: 1
Beginn: 23.10.2014
Bemerkungen:
Information für ERASMUS- und Austauschstudierende: maximal 3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Alexander Düttmann
Vorlesung und Kolloquium: Verloren im Kanon
Veranstaltungsnummer: 1100263
Mi, 10-12 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, FU – Grunewaldstraße 35 - Hörsaal
(Filmsichtung)
Mi, 12-14 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, FU – Grunewaldstraße 35 - Hörsaal
(Vorlesung)
SWS: 2
Beginn: 22.10.2014
Die Vorlesung wird durch Frau Prof. Dr. Gertrud Koch (FU) und Herrn Prof. Dr. Alexander
Düttmann (UdK)gehalten.
Im Zentrum der Vorlesung stehen Filme, die quer zum Kanon stehen, quer zur Genrezuweisung,
quer im Feld der Filmgeschichte. Das sind vereinzelte Filme eines Regisseurs, isolierbare Solitäre
in einer Werkgruppe, einem Genre, einer Epoche. Die Vorlesung möchte diese Filme zeigen und
diskutieren. Auf die obligatorische Filmvorführung folgt eine Präsentation des Films durch einen
der beiden Dozenten, anschließend wird in einem Gespräch der Versuch unternommen, sich dem
Film aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Im Hintergrund steht nicht nur die Frage nach
der Eigenart, der ästhetischen und poetologischen Figuration des einzelnen Werks, sondern auch
die allgemeinere Frage danach, wie sich ästhetische Urteile begründen lassen und eine mögliche
Praxis ästhetischer Urteilskraft sich üben lässt.
Filmliste
Napoli che canta, Roberto Roberti, Italien 1926 Sandra – Vaghe stelle dell’Orsa, Luchino Visconti,
Italien, Frankreich 1965 The Night of the Hunter, Charles Laughton, USA 1955 Supervixens, Russ
Meyer, USA 1975 Detour, Edgar Ulmer, USA 1945 Violent Saturday, Richard Fleisher, USA 1955
Wild Rovers, Blake Edwards, USA 1971 L'événement le plus important depuis que l'homme a marché
sur la lune, Jacques Démy, Frankreich 1973 Serge Korber, L’Homme orchestre, (Alles tanzt nach
seiner Pfeife – mit Louis de Funès) Frankreich, Italien 1970 On A Clear Day You Can See Forever,
Vincente Minelli, USA/GB 1970 La Prima Angélica, Carlos Saura, Spanien 1974 Eika Katappa,
Werner Schoeter, BRD 1969 Cuadecuc/Vampyr, Pere Portabella, Spanien 1970
Bemerkungen:
Für Fortgeschrittene.
19 Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Alexander Düttmann
Hauptseminar: Adorno: Meditationen zur Metaphysik
Veranstaltungsnummer: 1100264
Mi, 16-18 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 – 150
SWS: 2
Beginn: 22.10.2014
In diesem Seminar wird der letzte Teil von Adornos Negativer Dialektik (1966) besprochen, die
'Meditationen zur Metaphysik'. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Lektüre des Textes.
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Alexander Düttmann
Kolloquium: Philosophie und Theorie der Gegenwart
Veranstaltungsnummer: 1100265
Mi, 18-20 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 – 150
SWS: 2
Beginn: 22.10.2014
Dieses Colloquium, an dem Jan Völker teilnehmen wird, widmet sich jede Woche einem Aufsatz
oder einem Buch aus der Gegenwart, in dem es um Fragen der Philosophie oder Theorie geht, und
das gerade allgemein diskutiert wird. Autoren u.a.: Alain Badiou, Jacques Derrida, Quentin
Meillassoux, Jean-Luc Nancy, Alenka Zupancic, Giorgio Agamben. Nur für Fortgeschrittene.
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Alexander Düttmann
Hauptseminar: Gilles Deleuze und Félix Guattari, Was ist Philosophie?
Veranstaltungsnummer: 1100266
Do, 12-14 Uhr, wöchentlich, 23.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 – 150
SWS: 2
Beginn: 23.10.2014
Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem letzten Buch von Deleuze und Guattari, mit dem Begriff
der Philosophie, den sie in diesem Buch einführen und entfalten, mit dem Verhältnis zwischen
Philosophie, Kunst und Wissenschaft.
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
20 ECTS.
Sven Jakstat
Proseminar: Rubens, Caravaggio und Tizian und die Kunst des 17. Jahrhunderts in
Spanien (vor Originalen der Staatlichen Museen zu Berlin)
Veranstaltungsnummer: 1100296
Mi, 16-18 Uhr, wöchentlich, 22.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 – 158
SWS: 2
Beginn: 22.10.2014
Das 17. Jahrhundert gilt als das goldene Zeitalter („Siglo de Oro“) der spanischen Kunst. Gerade
in jener Zeit in der das spanische Weltreich zusehends an Macht einbüßte, erlebten die bildenden
Künste eine außerordentliche Blühte. Maler wie Velázquez, Murillo und Zurbarán zählen zu den
unbestrittenen Meistern der abendländischen Kunstgeschichte. Vor Originalen in der
Gemäldegalerie, aber auch dem Bode-Museum und dem Kupferstichkabinett, soll die ästhetische
Wirkweise der damals entstandenen Kunstwerke untersucht und nach deren ursprünglichen
Funktionszusammenhängen gefragt werden. Der Fokus soll dabei aber nicht ausschließlich auf die
Kunstwerke „spanischer“ Künstler beschränkt bleiben. Vielmehr sollen auch jene Künstler
miteinbezogen werden, an deren Werken sich die in Spanien tätigen Künstler orientierten. Das
Seminar richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene aller Studiengänge der Bildenden Kunst.
Literatur:
Karge, Henrik (Hg.): Vision oder Wirklichkeit. Die spanische Malerei der Neuzeit, München: 1991;
Stoichita, Victor I.: Das Mystische Auge. Vision und Malerei im Spanien des Goldenen Zeitalters.
Aus dem Franz. von Andreas Knop, München: 1997;
Hänsel, Sylvaine u. Henrik Karge (Hg.): Spanische Kunstgeschichte. Eine Einführung (Bd. 2, Von
der Renaissance bis Heute), Berlin: 1991.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
Prof. Dr. Karlheinz Lüdeking
Herr Prof. Dr. Karlheinz Lüdeking befindet sich im WS 2014/2015 im Forschungssemester und
wird deshalb keine Lehrveranstaltungen anbieten.
Prof. Dr. Tanja Michalsky
Seminar: Mittelalter – Renaissance – Gegenwart
Veranstaltungsnummer: 1100272
Do, 16-18 Uhr, wöchentlich, 23.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 – 151
SWS: 2
Beginn: 23.10.2014
Mit dem schillernden Begriff Renaissance – Wiedergeburt – wird eine kulturelle Wende
beschrieben, in der sich die Philosophie und die Kunst unter neuen Vorzeichen ihrer Wurzeln in
der Antike besonnen haben. Mit diesem Konzept untrennbar verbunden ist die Vorstellung von
einem Mittelalter, das zwischen der Antike und der Renaissance liegt und das somit nicht positiv
definiert sondern gleichsam als eine (dunkle) Leerstelle verstanden wird.
21 Das Seminar macht es sich zur Aufgabe, die Konzepte von Renaissance und Mittelalter kritisch zu
hinterfragen, indem es die historischen Modelle untersucht, die diese Epocheneinteilung bis in die
Gegenwart fest- und fortgeschrieben haben. Ziel ist es, die Konzeptualisierung von
kunsthistorischen Epochenschwellen zu beleuchten und zugleich, an herausragenden Werken
beider Epochen (die insgesamt mehr als 1000 Jahre umfassen) jene Merkmale herauszuarbeiten,
die das Epochenmodell stärken oder auch schwächen. Geplant sind daher: Lektüre einschlägiger
historischer und aktueller Texte zur Renaissance, Analyse so genannter Meisterwerke aus Antike,
Mittelalter und Renaissance, ein Ausblick auf die Rezeption etwa bei den Nazarenern oder im
Expressionismus, und nicht zuletzt die Betrachtung von Originalen in Berliner Museen.
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende aller Studiengänge der Fakultät Bildende
Kunst. Gäste sind willkommen.
Für einen Leistungsnachweis wird neben der regelmäßigen Teilnahme die Übernahme eines
Referats mit schriftlicher Ausfertigung erwartet.
Lit. zur Einführung:
- Erwin Panofsky, Die Renaissancen der europäischen Kunst, Frankfurt am Main 1979
- Alexander Nagel, Christopher S. Wood, Anachronic Renaissance, New York, NY 2010.
- Helmut Koopmann, Die Wiederkehr der Renaissance im 19. und 20. Jahrhundert, Münster 2013.
- Beat Wyss, Renaissance als Kulturtechnik, Fundus-Bücher 204, Hamburg 2013
- Alessandro Nova, Matteo Burioni (Hrsg.), Bild/Sprachen. Kunst und visuelle Kultur in der
italienischen Renaissance, Wagenbachs Taschenbuch 727, Berlin 2014
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Prof. Dr. Tanja Michalsky
Kolloquium: Kolloquium
Veranstaltungsnummer: 1100273
Do, 18-20 Uhr, wöchentlich, 23.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 – 153
SWS: 2
Beginn: 23.10.2014
Hauptsächliches Ziel des Kolloquiums ist es, zur Vorbereitung auf die Abschlussarbeiten das
eigenständige wissenschaftliche Arbeiten konkret zu üben, die individuellen Arbeiten durch
Vorstellung und Diskussion der Themen zu begleiten und grundsätzliche methodische Fragen der
Kunstgeschichte zu erörtern. Darüber hinaus sind einzelne Sitzungen auch Überblicksthemen
gewidmet.
Die spezifischen Themen des Semesters werden sich dabei aus den Interessen und
Arbeitsbereichen der TeilnehmerInnen ergeben und in der ersten Sitzung festgelegt.
Das Kolloquium steht neben den PrüfungskandidatInnen auch Studierenden offen, die ihre
wissenschaftlichen Fragestellungen oder Projekte und ihre schriftlichen Arbeiten diskutieren
wollen. Der konkrete Semesterplan (samt externer Termine) wird in der ersten Sitzung gemeinsam
entwickelt.
22 Dr. Kassandra Nakas
Seminar: Arbeitsgemeinschaft Gegenwartskunst
Veranstaltungsnummer: 1100277
Fr, 15-18 Uhr, 14-täglich, 17.10.2014 bis 13.02.2015, Ha33 - 110
SWS: 2
Max. Teilnehmer: 20
Beginn: 17.10.2014
Dozent/in: Frau Dr. Kassandra Nakas (UdK Berlin) und Herr Dr. Tobias Vogt (FU Berlin)
Das Seminar widmet sich Werken der Gegenwartskunst und den sie begleitenden Diskursen, wie
sie sich in Berlin in einer Vielfalt von Orten und Szenen darbieten – von der Off-Galerie bis zum
Museum, von der Atelierausstellung bis zum Buchladen mit angeschlossenem Showroom. Vor Ort
wollen wir die entsprechenden Akteure und ihre Arbeit diskutieren und dabei den praktischen und
theoretischen Bedingungen zeitgenössischen Kunstschaffens auf den Grund gehen.
Vor dem Hintergrund jüngster Versuche der Theoretisierung und Kanonisierung von
Gegenwartskunst soll auch danach gefragt werden, mit welcher Begrifflichkeit das Sprechen über
das ‚Neue’ – für das Gegenwartskunst häufig synonym steht – operiert und in welchem
Referenzrahmen es sich jeweils bewegt, welche Kriterien bei der kunstwissenschaftlichen und kritischen Beurteilung von Gegenwartskunst zum Tragen kommen und ob sich spezifische
‚Physiognomien’ des Zeitgenössischen definieren lassen.
Das Seminar findet vor Ort in verschiedenen Berliner Institutionen statt. Genauere Informationen
werden bei der Vorbesprechung zu Semesterbeginn bekanntgegeben, deren Termin und Ort noch
am Schwarzen Brett des Instituts für Kunstwissenschaft und Ästhetik kommuniziert werden.
Bemerkungen:
Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut der FU Berlin und richtet
sich an fortgeschrittene Studierende (Bachelor- und Masterstudierende im Lehramt bzw.
Absolvent/innen in der BK). Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf insgesamt
20 begrenzt.
Interessierte Studentinnen und Studenten werden gebeten, sich unter Angabe von Namen,
Studiengang und Semesterzahl bis zum 15. September 2014 anzumelden unter:
nakas@udk-berlin.de.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
ECTS.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
Dr. Ursula Ströbele
Seminar: Einführung in die Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft: Skulptur
Veranstaltungsnummer: 1100279
Do, 12-14 Uhr, wöchentlich, 16.10.2014 bis 12.02.2015, Ha33 - 151
SWS: 2
Beginn: 16.10.2014
Mit der wachsenden Zunahme ephemerer, transluzenter, flüssiger, insgesamt wenig taktiler Stoffe
bzw. der Integration akustischer, pyrotechnischer (Feuerwerkskörper, Sprengstoffe), lebendorganischer Elemente befreit sich die Skulptur vom Topos der fixierten statua und damit von der
traditionellen Praxis der Dauerhaftigkeit (durata). Rauch, Nebel, Wasser, Klang, hautartig dehnbare
PVC-Folien oder in Handlung gesetzte Körper (im Sinne einer Skulptur als Aufführung) tragen zu
einem erweiterten Spektrum bildhauerischer Praktiken bei. Ausgehend von einzelnen
Werkanalysen steht im Zentrum des Seminars eine kritische Reflexion plastischen Denkens unter
23 besonderer Berücksichtigung installativer bzw. performativer Merkmale. Beispielhaft betrachtet
werden dafür u.a. Arbeiten der Künstler Trisha Brown, Janet Cardiff/George Bures Miller, Olafur
Eliasson, Hans Haacke, Jeppe Hein, Michael Heizer, Anish Kapoor, Alicja Kwade, Robert Morris,
Robert Rauschenberg, Tino Segal, Roman Signer, James Turrell, Franz Erhard Walther. Welche
veränderten Wahrnehmungsmodalitäten sind mit einer teils deutlichen Abkehr von der
skulpturtypischen Semantik des Ewigen verknüpft? In dieser Lesweise fungiert Skulptur nicht
primär als haptisch greifbares, in seiner Kontur klar umrissenes Objekt. Vielmehr rücken
rezeptionsästhetische Formen von Zeitlichkeit, die sich erst im Dialog zwischen Artefakt und
Rezipient entfalten sowie Prozessualität, Momente des Zufalls und Flüchtigkeit in den
Vordergrund. Auf einer polysensuellen – auch das Gehör und den Geruchssinn ansprechenden –
Ebene richtet sich das Werk an seinen Betrachter.
Der Titel der Lehrveranstaltung ist einem für die Theorie der Skulptur entscheidenden, 1979 von
der amerikanischen Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss in der Zeitschrift October publizierten
Text „Sculpture in the expanded field“ entlehnt. Er beschreibt die Vielfalt plastischer Kunstformen
in der Nachfolge der Minimal Art (Postminimalismus, Land Art), die sich vermehrt aus dem White
Cube entfernten und neue Kategorien des Plastischen entwarfen. Neben diesen historischen
Beispielen sollen im Seminar besonders zeitgenössische Positionen beleuchtet werden.
Einführende Literatur:
Martina Dobbe, „Dispositive des Sehens. Anmerkungen zur Skulptur“, in: Gundolf Winter / Jens
Schröter / Christian Spies (Hrsg.), Skulptur - zwischen Realität und Virtualität, München 2006, S. 103124.
Dorothea von Hantelmann, How to do things with art. Zur Bedeutsamkeit der Performativität von Kunst,
Zürich [u.a.] 2007
Rosalind Krauss, „Skulptur im erweiterten Feld“, in: dies., Die Originalität der Avantgarde und
andere Mythen der Moderne, hrsg. von Herta Wolf, Amsterdam & Dresden 2000, S. 331-346.
Lucy Lippard, Lucy / John Chandler, „The Dematerialization of Art“, in: Art International,
1/1968, S. 31-36.
Robert Morris, Bemerkungen zur Skulptur. Zwölf Texte, hrsg. von Susanne Titz und Clemens
Krümmel, Zürich / Dijon 2010.
Juliane Rebentisch, Ästhetik der Installation. Theatralik, Intermedialität, Ortsspezifik, Frankfurt a.M.
2003.
Dietmar Rübel, Plastizität. Eine Kunstgeschichte des Veränderlichen, München 2012.
Manfred Schneckenburger, „Plastik als Handlungsform“, in: Kunstforum International, Bd. 34, 4, 1979,
S. 20-115.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
ECTS.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
Pflichtveranstaltung für das Erstsemester im Studiengang "Bildende Kunst für die Lehrämter (BAStudiengänge)".
Die Studierenden des Studienganges "Bildende Kunst für die Lehrämter (BA-Studiengänge)" in
der
Grundlehre
wählen
einen
der
beiden
angebotenen
Termine
"Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft" verpflichtend aus.
24 Dr. Jan Völker
Seminar: Was ist Ideologie?
Veranstaltungsnummer: 1100281
Mi, 14-16 Uhr, wöchentlich, 15.10.2014 bis 11.02.2015, Ha33 - 151
SWS: 2
Beginn: 15.10.2014
Was ist Ideologie?
Gern wird gesagt, die Ideologien seien am Ende, wir lebten in einer Zeit nach den Ideologien, in
der nur noch die Freiheit und das Wissen zählen. Aber ist unsere Gegenwart frei von ideologischen
Prozessen? Was ist überhaupt gemeint, wenn etwas als ‚ideologisch’ bezeichnet wird? Ein falsches
Bewußtsein, das es aufzuklären gilt? Der subjektive Bezug zu den realen Bedingungen? Die
Rechtfertigung bestehender Verhältnisse? Nicht nur erscheint es unsicher, ob der Begriff der
Ideologie heute noch Verwendung finden kann, sondern es stellt sich auch die Frage, was in
vermeintlich postideologischen Zeiten aus jener Kritik wird, die sich vorrangig als Ideologiekritik
versteht. An der Frage nach der Ideologie hängt zumindest ein spezifisches Verständnis der Kritik
gesellschaftlicher Verhältnisse. Aber hat Kritik nicht das Problem, dass sie selbst ideologisch zu
sein scheint, weil sie sich über das erhebt, was sie kritisiert?
Im Seminar werden wir die zentralen Texte verschiedener Ideologietheorien durchgehen – von
Marx über Althusser und Adorno bis hin zu Jameson, Badiou und Zizek. Im Vordergrund stehen
zwei Fragen: Zum Einen, wie kann ein Begriff von Ideologie verstanden werden, der etwas über
unsere demokratisch verfasste Gegenwart auszusagen vermag? Zum Anderen aber: Kann es einen
anderen als negativen Begriff von Ideologie geben, ist so etwas wie ein emanzipatorisches
Verständnis von Ideologie denkbar?
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Dr. Jan Völker
Seminar: Subjekt I. Kant - Freud
Veranstaltungsnummer: 1100282
Di, 18-20 Uhr, wöchentlich, 14.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 - 151
SWS: 2
Beginn: 14.10.2014
Die Frage nach der Subjektivität gehört zu den zentralen Fragen der Gegenwart, wenn unter
Subjekt zunächst eine Unterscheidung vom einkaufenden, wählenden, kommunizierenden
Individuum verstanden wird. Die Rede vom Subjekt zielt dann auf eine Konstellation menschlicher
Handlungen, die sich nicht auf objektive Merkmale reduzieren lässt, sondern sich gerade in
Abgrenzung zu diesen entfaltet. Die Liebe, die Wissenschaft, die Kunst und die Politik sind
vielleicht die entscheidenden Formen von Subjektivität, die wir kennen. Um den Begriff der
Subjektivität philosophisch zu klären, werden gewöhnlicherweise einzelne Autoren auf ihr
Verständnis des Subjekts untersucht, um diesen Begriff dann zu erweitern, zu kritisieren, zu
verwerfen oder zu modifizieren. Ist es aber nicht auch denkbar, dass ein Begriff von Subjektivität
durch verschiedene Autoren hindurch zu entwickeln ist, der uns gleichzeitig eine Verbindung dieser
Autoren anzeigt, die von diesen selbst nicht gewußt werden konnte?
Kant, der sein Werk auf dem transzendentalen Ich als dem Grund der Rationalität aufbaut – das
uns so weit aus der Welt und ihren konkreten Bedingungen geworfen scheint –, ist auf den ersten
25 Blick von einer Theorie des Unbewußten so weit entfernt wie kaum ein anderer. Freud wiederum
hat sich zwar des Öfteren auf Kant bezogen, andererseits jedoch würde man kaum die Theorie des
Unbewußten als Fortschreibung Kantscher Philosophie betrachten wollen. Und dennoch lässt sich
Freuds Entdeckung als eine Entdeckung auf Kantschem Boden beschreiben, die diesen aber
zugleich völlig neu bestellt. Vielleicht ist Kant durch Freud hindurch neu zu lesen und anders zu
verstehen, weil Freud aus Kant eine ungeahnte Konsequenz zieht, die auch Kants Werk
rückwirkend verändert. Im Seminar werden wir versuchen, diese Entwicklung zu konstruieren und
nachzuvollziehen.
Bemerkungen:
Information
für
ERASMUSund
Austauschstudierende:
maximal
3
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
ECTS.
Dr. Matthias Weiß
Proseminar: Geschichte und Ästhetik des Videoclips
Veranstaltungsnummer: 1100297
Di, 16-18 Uhr, wöchentlich, 14.10.2014 bis 10.02.2015, Ha33 - 004
SWS: 2
Max. Teilnehmer: 20
Beginn: 14.10.2014
In einem Spannungsfeld zwischen werbestrategischem Kalkül, Synästhesieexperiment und
televisuell vermitteltem Musiktheater angesiedelt, ist der Videoclip mehr als dreißig Jahre nach
seinem Aufkommen beinahe schon eine historische Ausdrucksform. Im Rahmen des Proseminars
werden Vorläufer des Musikvideos untersucht. Vor allem aber werden exemplarisch ausgewählte
Fallbeispiele von Interpreten wie Madonna und Björk oder Regisseuren wie Michel Gondry und
Chris Cunningham sowohl mit kunst- als auch mit theaterwissenschaftlichen Methoden analysiert.
Ein Augenmerk soll dabei auf Videoclips liegen, die Bezüge zu etablierten Themenbereichen der
Kunstgeschichte - von den Fruchtstillleben Arcimboldos über die Bibelszenen Caravaggios und
die Videoarbeiten von Ed Emshwiller bis zu den "One Minute Sculptures" von Erwin Wurm aufweisen. Ein weiterer Themenschwerpunkt wird die Aufführung von Geschlecht sein.
Die Bereitschaft zur Lektüre englischer und in geringem Umfang auch französischer Primär- und
Sekundärtexte wird vorausgesetzt.
Einführende Literatur:
- Monika Bernold: "Let`s talk about Clips". Feministische Analysen von MTV. Ein Blick auf die
anglo-amerikanische Diskussion, in: Medien Journal 16/3 (1992), S. 133-139.
- Joe Gow: Making Sense of Music Video: Research During the Inaugural Decade, in: Journal of
Amercan Culture 15/3 (1992), S. 35-43.
- Henry Deazor und Thorsten Wübbena: Video Thrills The Radio Star. Musikvideos: Geschichte,
Themen, Analysen, Bielefeld 2005.
- Klaus Neumann-Braun (Hg.): Viva MTV! Popmusik im Fernsehen, Frankfurt/Main 1999. - Klaus
Neumann-Braun: Videoclips und Musikfernsehen. Eine problemorientierte Kommentierung der
aktuellen Forschungsliteratur, Berlin 2006.
- Matthias Weiß: Madonna revidiert. Rekursivität im Videoclip, Berlin 2007.
Bemerkungen:
Für Gast- und NebenhörerInnen geeignet.
Information for ERASMUS and other exchange students: maximum 3 ECTS credits.
26 ERLÄUTERUNGEN ZUM STUDIUM AM INSTITUT FÜR
KUNSTWISSENSCHAFT UND ÄSTHETIK
DER UDK BERLIN
Wer braucht welche Scheine?
Studierende der Bildenden Kunst
Der wissenschaftliche Teil des Studiums der Bildenden Kunst umfasst das Lehrangebot des
Instituts für Kunstwissenschaft und Ästhetik.
Benötigt werden 1 Testat (Kunst und Theorie) und 5 Scheine (Leistungsnachweise) im gesamten
Studium:
1 Schein während Grundlehre (1. und 2. Semester).
2 unbenotete Scheine (Proseminar-Scheine) im Grundstudium (3. und 4. Semester), 2 unbenotete
Scheine (Hauptseminar-Scheine) im Hauptstudium (5. bis 10. Semester).
Studierende der Bildenden Kunst müssen für einen (unbenoteten) Schein i.d.R. ein Referat mit
schriftlicher Ausarbeitung erbringen (ca. 10 Seiten im Proseminar, ca. 15 Seiten im Hauptseminar).
Die Scheine sollten in den Lehrveranstaltungen des Instituts für Kunstwissenschaft und Ästhetik
erworben werden. Bei Vorlage der entsprechenden Arbeiten und in Rücksprache mit den
ProfessorInnen des Instituts können auch Scheine aus Seminaren an anderen Hochschulen
anerkannt werden.
Studierende Bachelor / Master
Analog für BA1 und BA2: Während des Studiums müssen 6 Seminare belegt werden, davon jeweils
3 im Modul 3 bzw. im Modul 4.
Studium im Modul 3: Kunstwissenschaft Pflicht: Einführung
- Eines der Seminare in Modul 3 muss die im Wintersemester angebotene LV „Einführung in die
Kunstgeschichte“ (Modul 3.1) sein, sie sollte im ersten Studiensemester belegt werden.
- In einem der beiden anderen Seminare in Modul 3 muss ein benoteter Schein (Referat mit ca. 10seitiger schriftlicher Ausarbeitung) erbracht werden.
27 Studium im Modul 4: Kunstwissenschaft Pflicht: Vertiefung
- Das Modul kann frühestens im 3. Fachsemester studiert werden.
- In einem der 3 Seminare in Modul 4 muss ein benoteter Schein (Referat mit ca. 15-seitiger
schriftlicher Ausarbeitung) erbracht werden.
Modulabschlussprüfungen:
Modul 3:
Die Modulabschlussprüfung wird in der Regel am Ende des dritten Semesters abgelegt. Sie besteht
aus einer 15minütigen mündlichen Prüfung und wird benotet. Die Prüfungsinhalte entstammen
der Lehrveranstaltung, (3.2 oder 3.3), in der der/die Studierende keinen benoteten Schein erbracht
hat.
Voraussetzung zur Prüfungsanmeldung ist die erfolgreiche Teilnahme an den drei Seminaren des
Moduls 3; nur in Ausnahmefällen kann der benotete Schein nachgereicht werden.
Zur Prüfungsanmeldung legen Sie dem/r PrüferIn das Modulblatt vor und klären mit ihm/r den
konkreten Prüfungstermin ab. In der Regel finden die Modulabschlussprüfungen von Modul 3 in
der letzten Vorlesungswoche statt, und zwar in dem ‚Zeitfenster’, das für die jeweilige
Veranstaltung, zu der die Prüfung abgelegt wird, vorgesehen ist. Wer jeweils als BeisitzerIn fungiert,
wird unter den DozentInnen des Instituts abgestimmt. Wird die Prüfung bei einem/r
Lehrbeauftragten abgelegt, sollte der/die BeisitzerIn ein/e ProfessorIn des Instituts sein.
Die Modulabschlussprüfung kann einmal wiederholt werden.
Nach Abschluss der Prüfung leitet der/die PrüferIn die Prüfungsunterlagen (Modulblatt und
Protokoll) über die Fakultätsverwaltung (Frau Kotala) an den Prüfungsausschuss weiter, von dort
gehen die Unterlagen an das Prüfungsamt (IPA). Dort wird die Bescheinigung über die abgelegte
Modulabschlussprüfung erstellt und an Sie versendet.
Modul 4:
Das Modul wird mit einer benoteten mündlichen Prüfung oder einer benoteten Klausur
abgeschlossen. Die Prüfungsinhalte sollen ein breites kunstwissenschaftliches Spektrum abdecken
und werden nach Absprache mit den PrüferInnen festgelegt. Für die Prüfung werden 2
Themengebiete vereinbart. In der mündlichen Prüfung werden beide Themengebiete
berücksichtigt (je 15 Minuten pro Teilgebiet), in der Klausur erhält der/die Studierende aus jedem
28 Teilgebiet eine konkrete Aufgabe zur Wahl gestellt und bearbeitet dann eine der beiden Aufgaben
innerhalb von 4 Stunden.
Die mündliche Prüfung wird in der Regel durch 2 PrüferInnen abgenommen, die Klausur
dementsprechend in der Regel von 2 PrüferInnen beurteilt. In beiden Fällen muss eine/r der
PrüferInnen eine/r der kunstwissenschaftlichen ProfessorInnen sein.
Voraussetzung zur Prüfungsanmeldung ist die erfolgreiche Teilnahme an den drei Seminaren des
Moduls 4; der benotete Schein muss zur Anmeldung vorliegen.
Zur Prüfungsanmeldung legen Sie zuerst Ihren PrüferInnen die Modulblätter vor, stimmen mit
den PrüferInnen die beiden Themengebiete ab und vereinbaren den Prüfungstermin.
Grundsätzlich ist es innerhalb der Vorlesungszeit jederzeit möglich, die Abschlussprüfung von
Modul 4 abzulegen. Die Notwendigkeit der Terminkoordination verlangt jedoch einen Vorlauf von
mindestens 14 Tagen vor dem gewünschten Prüfungstermin. Eine Anmeldung ist folglich
letztmalig jeweils 14 Tage vor Ende der Vorlesungszeit möglich.
Die Modulabschlussprüfung kann einmal wiederholt werden.
Nach Abschluss der Prüfung leiten die PrüferInnen die Prüfungsunterlagen (Modulblatt und
Protokoll) über die Fakultätsverwaltung (Frau Kotala) an den Prüfungsausschuss weiter, von dort
gehen die Unterlagen an das Prüfungsamt (IPA). Dort wird die Bescheinigung über die abgelegte
Modulabschlussprüfung erstellt und an Sie versendet.
Bachelorarbeit
Die Bachelorarbeit schließt das Bachelor-Studium ab. Eine kunstwissenschaftliche Bachelor-Arbeit
soll zeigen, dass der/die Studierende in der Lage ist, ein Thema aus dem Bereich Kunstwissenschaft
und Ästhetik nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit wird betreut
vom/von der ErstgutachterIn; in Absprache mit diesem/dieser erfolgt die Themenstellung.
Der/Die Studierende ist berechtigt, eine/n ZweitgutacherIn vorzuschlagen. Eine/r der beiden
GutachterInnen der Bachelorarbeit muss ein/e kunstwissenschaftliche/r ProfessorIn des Instituts
sein.
Master-Studium
Der Masterstudiengang baut auf dem Bachelor-Studium auf. Für die Sekundarstufe 1 und 2 (=
MA-Studiengang 1) umfasst er 4 Semester, für die Primarstufe und Sekundarstufe 1 (= MAStudiengang 2) umfasst er zurzeit 2 Semester.
Die Master-Thesis schließt das Master-Studium ab.
Weitere Informationen zu Studium und Prüfungen finden Sie in der Studien- und
Prüfungsordnung.
29 Studierende Staatsexamen
Die LPO (Lehrerprüfungsordnung) legt den Umfang der Studien im Pflichtbereich
Kunstwissenschaft (und im Wahlpflichtbereich) nicht genau fest, sondern überlässt den Fakultäten
gewisse Gestaltungsspielräume. Nachfolgend ist aufgeführt, wie der Pflichtbereich
Kunstwissenschaft in den verschiedenen Lehramtsstudiengängen in der Fakultät 1 studiert werden
sollte.
Im Grundstudium nachzuweisen sind 6 SWS im Pflichtbereich Kunstgeschichte/
Kunstwissenschaft. Eine Lehrveranstaltung muss ein Proseminar sein, nachgewiesen durch einen
Proseminar-Schein.
Im Hauptstudium nachzuweisen sind
- L1-L3: 12 SWS im Pflichtbereich Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft sowie ein HauptseminarSchein im Pflichtbereich Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft,
- Studienrat/-rätin Kunst: insgesamt
30 SWS im Pflichtbereich Kunstgeschichte/
Kunstwissenschaft und in den Wahlpflichtbereichen der Fachwissenschaft, sowie ein
Hauptseminar-Schein im Pflichtbereich Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft,
- Großfach Kunst: 26 SWS im Pflichtbereich Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft sowie zwei
Hauptseminar-Scheine im Pflichtbereich Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft.
Die Prüfung zum Staatsexamen für Studierende der Lehrämter L1-L3 besteht aus einer mündlichen
Prüfung (30 min., 2 Themen) und einer Aufsichtsarbeit (4-5 Stunden), die optional auch im
Wahlpflichtbereich abgelegt werden kann.
Die Staatsexamens-Prüfung für Studierende Studienrat/-rätin Kunst besteht aus einer mündlichen
Prüfung (60 min., 2 Themen) sowie einer wissenschaftlichen Hausarbeit oder einer Aufsichtsarbeit
(4-5 Stunden), in Abhängigkeit von der Prüfungsleistung im Wahlpflichtbereich.
Die Staatsexamens-Prüfung für Studierende des Großfachs Kunst besteht aus einer mündlichen
Prüfung (60 min., 2 Themen) einer Aufsichtsarbeit (4-5 Stunden) sowie einer wissenschaftlichen
Hausarbeit, die optional auch im Wahlpflichtbereich abgelegt werden kann.
Weitere Informationen zu den Prüfungen zum Ersten Staatsexamen (Formulare, Termine u.a.)
finden Sie unter www.senbjs.berlin.de.
30 Weitere Informationen
Einführungsveranstaltung für alle Studierenden:
In jedem Wintersemester findet in der ersten Vorlesungswoche eine einmalige
Informationsveranstaltung zum Studium der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft in der Fakultät
1 statt. Der Termin wird über das Vorlesungsverzeichnis angekündigt.
Einführungsveranstaltung für BA-Studierende:
Wie oben erwähnt, findet in jedem Wintersemester die LV „Einführung in die Kunstgeschichte“
(Modul 3.1.) statt. Sie sollte im ersten Studiensemester belegt werden. Dort erhalten Sie auch eine
„Leseliste“, die studienrelevante kunstwissenschaftliche Literatur enthält. Die entsprechenden Titel
finden Sie in der Universitätsbibliothek (UB) in einem Handapparat.
Sprechstunden:
Bei Fragen zu Seminaren, Referaten, Prüfungsinhalten u.ä. besuchen Sie bitte die Sprechstunden
der DozentInnen des Instituts; bitte melden Sie sich hierfür rechtzeitig an (per Email oder Eintrag
in die Anmeldeliste an der Tür des/der jeweiligen DozentIn).
Kolloquien:
Bitte beachten Sie die Möglichkeit zur Prüfungsvorbereitung in den von den ProfessorInnen des
Instituts angebotenen Kolloquien für PrüfungskandidatInnen.
Die Diathek:
Für Lehre und Forschung gehören Abbildungen – sowohl in digitaler als auch in analoger Form –
zu den wichtigsten Hilfsmitteln und Studienobjekten. Am Institut für Kunstwissenschaft und
Ästhetik kommen sowohl der Diaprojektor als auch der Beamer zur Präsentation eines Referats
oder während einer Vorlesung zum Einsatz. Es ist ratsam, den Einsatz rechtzeitig vorher mit dem
Dozenten abzusprechen, da die Ausstattung in den unterschiedlichen Räumen variieren kann.
Hier soll kurz über die Benutzung und Ausstattung der Diathek informiert werden. Wenn eine
Ihrer Fragen in dieser Beschreibung unbeantwortet geblieben ist, besuchen Sie bitte die Website
des Instituts – dort sind ausführlichere und aktuelle Informationen zu finden, wie zum Beispiel die
Öffnungszeiten. Sie können sich auch persönlich, telefonisch oder per E-Mail an die Mitarbeiter
der Diathek wenden.
Die Kontaktdaten sind:
Diathek UdK, Fakultät Bildende Kunst
Hardenbergstr. 33 ▪ Raum 155
10595 Berlin-Charlottenburg
E-Mail diathek@udk-berlin.de ▪ Telefon 030 3185 2244
Die Diathek des Instituts für Kunstwissenschaft und Ästhetik steht allen Lehrenden und
Studierenden der Universität der Künste Berlin für Unterricht und Forschung zu Verfügung. Zu
den Leistungen und Aufgaben der Diathek gehören:
31 


Anfertigung und Archivierung von digitalen und analogen Reproduktionen
Ausleihe von Kleinbilddias:
Für Referate oder Vorträge können maximal 30 Dias ausgeliehen werden. Die
Ausleihdauer beträgt maximal 4 Wochen.
Annahme von Aufträgen für neue Reproduktionen: Pro Auftrag können bis zu 15 Scans
oder Dias bestellt werden. Die Anfertigungsdauer liegt bei ca. 14 Tagen. Vergessen Sie
nicht, einen USB-Stick zur Abholung der Scans mitzubringen!
prometheus – www.prometheus-bildarchiv.de
Die Verbunddatenbank prometheus ermöglicht es, über eine gemeinsame Suchmaske die digitalen
Bestände zahlreicher kunsthistorischer Institute, Museen und Archive zu recherchieren. Insgesamt
sind dort ca. 550.000 Abbildungen vertreten. Die Universitätsbibliothek der UdK hat eine
prometheus-Campuslizenz, über die Sie sich ohne persönliche Registrierung einloggen können,
wenn Sie im Netz der UdK online sind (z. B. im PC-Pool, über das WLAN oder in der Bibliothek).
Daneben gibt es auch die Möglichkeit einen personalisierten Zugang zu prometheus zu erhalten,
der Ihnen eine Recherche von jedem internetfähigen Rechner erlaubt. Für die erstmalige
Registrierung klicken Sie auf der Startseite auf „Neu anmelden“ und geben Ihre Daten ein. Zur
Verifizierung Ihres Accounts legen Sie bitte eine gültige Studienbescheinigung in der Diathek vor.
Alternativ können Sie auch persönlich in die Diathek kommen und einen schriftlichen Antrag
ausfüllen.
32 
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Kunst und Fotos
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