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(PSA) in der Binnenschifffahrt - DGUV Publikationen

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Binnenschifffahrt
Persönliche Schutzausrüstungen
(PSA) in der Binnenschifffahrt
Hinweise, Informationen und Anregungen zum
Einsatz, Gebrauch und zur Eignung von PSA
BG-Information 765
Aktualisierte Fassung 2010
Herausgeber
Berufsgenossenschaft für
Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr)
Geschäftsbereich Prävention
Ottenser Hauptstraße 54
22765 Hamburg
Tel.: +49 40 3980-0
Fax: +49 40 3980-1999
E-Mail: praevention@bg-verkehr.de
Internet: www.bg-verkehr.de
© Copyright
Das Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung, die nicht ausdrücklich vom Urhebergesetz zugelassen ist, bedarf der Einwilligung der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und wird nur gegen Quellenangabe und Belegexemplar gestattet. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbei­tungen,
Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elek­
tronischen Systemen.
Ausgenommen sind Vervielfältigungen, die zur internen Nutzung in den Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr verwendet werden.
Ausgabe
Ausgabe 2005, Aktualisierte Fassung 2010
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Seite
Einleitung................................................................................................................... 5
Das CE-Zeichen.......................................................................................................... 6
Rettungswesten......................................................................................................... 7
Fußschutz.................................................................................................................12
Schutzhandschuhe.................................................................................................... 15
Hautschutz................................................................................................................18
Augen- und Gesichtsschutz...................................................................................... 20
Kopfschutz............................................................................................................... 22
Atemschutzgeräte.....................................................................................................25
Gehörschutz............................................................................................................. 29
Schutzkleidung........................................................................................................ 33
3
Berufsgenossenschaftliche Informationen (BG-Informationen) enthalten­Hinweise und
Empfehlungen, die die praktische Anwendung von Regelungen zu einem bestimmten
Sachgebiet oder Sachverhalt erleichtern sollen.
BG-Informationen richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften
oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle,
Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.
Der Unternehmer kann bei Beachtung der in BG-Informationen enthaltenen Empfehlungen, insbesondere den beispielhaften Lösungsmöglichkeiten, davon ausgehen,
dass er damit geeignete Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren getroffen hat. Sind zur Konkretisierung staatlicher Arbeitsschutzvorschriften von den dafür eingerichteten Ausschüssen
technische Regeln ermittelt worden, sind diese vorrangig zu beachten.
Hinweis
Diese BG-Information wurde von der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss „Verkehr“ in der Abteilung Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGe) bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erarbeitet und wird von der Berufsgenossenschaft für Transport und
Verkehrswirtschaft herausgegeben.
Die BGI 765 wurde in das Sammelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
aufgenommen und kann bei der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft bezogen werden.
Einleitung
Einleitung
Informationen zum Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung
in der Binnenschifffahrt
Die Binnenschifffahrt ist der sicherste Verkehrsträger. Leisten Sie Ihren Beitrag
dazu. Diese Broschüre soll Ihnen helfen, sich vor Gefahren und Gefährdungen
zu schützen.
Lassen Sie sich vom Festmacher sicher führen, der die folgenden Info-Blätter
wie ein roter Faden begleiten wird.
Im täglichen Leben hält er Ihr Schiff beim Schleusen oder am Liegeplatz sicher
fest.
Benutzen Sie also diese BG-Information, wenn Sie Fragen zur Anwendung der
PERSÖNLICHEN SCHUTZAUSRÜSTUNG haben.
Oder rufen Sie uns an, der Technische Aufsichtsdienst der
Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft –
Referat Binnenschifffahrt – hilft Ihnen gern (Tel. 0203 2952-112).
5
BGI 765
Das CE-Zeichen
für PSA Kategorie I
Persönliche Schutzausrüstungen müssen nach den Bestimmungen der Europäischen
Richtlinie über das Inverkehrbringen von Persönlicher Schutzausrüstung gefertigt sein.
Die Übereinstimmung mit der Richtlinie ist dadurch zu erkennen, dass die Persönliche
Schutzausrüstung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet ist und eine Konformitätserklärung vorliegt.
für PSA Kategorie II
Dieses CE-Zeichen kann wie folgt aussehen:
0299
fürKategorie
PSAI IKategorie III
für PSA
PSA
Kategorie
für PSA
II II
PSAKategorie
Kategorie
0299
PSAKategorie
Kategorie
0299 für
für PSA
III III
Persönliche Schutzausrüstungen, die vor schweren und tödlichen Unfällen schützen –
wie Atemschutzgeräte – dürfen zum Verkauf nur angeboten werden, wenn sie von einer
Prüfstelle einer Baumusterprüfung und zusätzlich einer Produktionsüberwachung unterzogen werden. Deutlich wird das für den Anwender durch die Kennnummer der mit
der Qualitätssicherung beauftragten zugelassenen Stelle (vierstellige Zahl).
PSA der Kategorie I und II können auch mit dem GS-Zeichen versehen sein. Die Prüfung erfolgt auf Antrag des Herstellers zusätzlich.
Der Arbeitgeber muss nach dem Arbeitsschutzgesetz in Eigenverantwortung
nicht nur die Sicherheit der Beschäftigten garantieren, sondern auch die für
deren Gesundheitsschutz erforderlichen Maßnahmen treffen.
Dafür muss er die Arbeitsbedingungen in seinem Betrieb unter Arbeitsschutzgesichtspunkten beurteilen.
Daraus resultierend ist die Festlegung der Schutzmaßnahmen und der erforderlichen Schutzausrüstungen erforderlich.
Persönliche Schutzausrüstung heißt auch, dass diese Ausrüstung auch nur
persönlich verwendet wird! Sie wird nur einem Versicherten zu dessen persönlicher Benutzung übergeben.
Bei der Kaufentscheidung sollten die Versicherten beteiligt werden:
durch deren Miteinbeziehung wird die Trageakzeptanz erhöht!
6
Rettungswesten
Rettungswesten
Die häufigsten Unfälle in der Binnenschifffahrt sind Sturzunfälle. Jeder Sturz auf dem
freien Deck oder im Gangbord birgt auch die Gefahr des Überbordgehens mit dem Risiko
des Ertrinkens oder des Unterkühlungstodes.
Die automatisch aufblasbare Rettungsweste gibt ein angemessenes Maß an Sicherheit,
besonders wenn die Person erschöpft, verletzt oder in ihrer Bewegungsfreiheit behindert ist. Ohne jegliches Zutun des Trägers wird eine stabile Schwimmlage im Wasser
­sichergestellt.
Machen Sie sich mit Ihrer Rettungsweste vertraut, sodass Sie auch die Betriebsbereitschaft als Sachkundiger prüfen können.
Entsprechende Prüflisten erhalten Sie von der BG Verkehr – Referat Binnenschifffahrt.
Wie sollen die Rettungswesten getragen werden?
– Über der Kleidung, auch bei Winterkleidung
–Beckengurt nicht zu fest am Körper
Hinweis: Zwischen Gurt und Körper muss eine flache Hand
passen
–natürlich stets einsatzbereit als „automatisch aufblasbare
Weste“
Wann sollen Sie eine Rettungsweste benutzen?
ASR A 1.3 M15
Rettungswesten
benutzen
–bei allen Außenbordarbeiten
–beim Benutzen des Beibootes
–bei Arbeit und Aufenthalt an Deck, wenn die Gefahr des Überbordgehens besteht
–beim Benutzen des Schwenkbaums oder des Landstegs
–beim Schleusen
–beim Begehen der Hafenanlagen
–immer dann, wenn eine Restgefahr des Überbordgehens bleibt
7
BGI 765
Piktogramme auf den Rettungswesten
(die Zahl gibt den Auftrieb in N an)
Leistungsstufen der Rettungswesten
Stufe 275
Stufe 150
Stufe 100
Diese Stufe ist vorrangig
für den Hochsee-Bereich
bei extremen Bedingungen und Personen mit zusätzlichen Gewichten bestimmt, die zusätzlichen
Auftrieb benötigen. Diese
Rettungswesten sind ebenfalls sinnvoll für Personen
mit Bekleidung, in der
sich Luft ansammeln kann
und die die Fähigkeit der
Rettungsweste zur Selbstaufrichtung beeinträchtigt. Diese Stufe stellt sicher, dass der Benutzer in
sicherer Schwimmlage mit
Mund und Nase aus dem
Wasser herausragt.
Diese Stufe ist für die allgemeine Anwendung oder
für Benutzer mit wetterfestem Ölzeug bestimmt.
Eine Rettungsweste dieser
Stufe dreht eine bewusstlose Person in eine sichere Schwimmlage, und es
sind keine weiteren Tätigkeiten des Benutzers erforderlich, diese Schwimm-­
lage beizuhalten.
Diese Stufe ist für Personen bestimmt, die in geschützten Gewässern auf
Rettung warten müssen.
Diese Auftriebsmittel sollten nicht unter schweren
Bedingungen verwendet
werden.
Normenübersicht für Rettungswesten
8
Auftrieb in N
frühere Norm
heutige Norm
275
150
100
DIN EN 399
DIN EN 396
DIN EN 395
DIN EN ISO 12402 – 2
DIN EN ISO 12402 – 3
DIN EN ISO 12402 – 4
Rettungswesten
Warum sollen Sie eine Rettungsweste tragen?
pDie Rettungsweste gibt dem Träger ein angemessenes Maß an Sicherheit im Wasser, insbesondere wenn die Person nicht schwimmen kann, erschöpft, verletzt oder
auf andere Weise behindert ist. Eine automatische Rettungsweste erfüllt diese
Funktionen, mit Ausnahme des Anlegens der Rettungsweste, selbsttätig, ohne jegliches Zutun des Trägers.
pSie ermöglicht dem Träger, sich im Wasser fortzubewegen, ohne ihn zu behindern.
pSie unterstützt den Träger, dass er aktiv zu seiner Rettung beitragen kann und dass
seine Anstrengungen nicht lediglich darauf konzentriert sein müssen, über Wasser
zu bleiben.
pSie ermöglicht die Rettung des Trägers.
9
BGI 765
Sachkundigenprüfung
Um Ihnen die einzelnen Prüfpunkte zu erleichtern, hat die BG Verkehr für alle gängigen
Rettungswestentypen Prüflisten erarbeitet (www.bg-verkehr.de).
Als Nachweis der Prüfung (erforderlich nach § 43 UVV „Wasserfahrzeuge mit Betriebserlaubnis auf Binnengewässern“ (BGV D19)) ist diese Liste auszufüllen und den Borddokumenten beizufügen.
Unabhängig hiervon ist die Wartung Ihrer Rettungsweste durch den Hersteller oder
durch eine autorisierte Fachwerkstatt.
Beachten Sie die Wartungstermine der Plakette.
Prüfen Sie gleich jetzt, ob die nächste Wartung fällig ist.
Vergessen Sie aber nicht:
Die Lebensdauer der Rettungswesten ist begrenzt. Je nach Pflege können maximal zehn Jahre erreicht werden.
Der Hersteller wird Sie bei der Wartung entsprechend beraten.
Die in der Binnenschifffahrt vorwiegend verwendeten Rettungswesten für Standard­
einsätze haben einen Auftrieb von 150 Newton (DIN EN ISO 12402-3). Sie sind regelmäßig, jedoch mindestens einmal jährlich auf ihren betriebssicheren Zustand von einem
Sachkundigen prüfen zu lassen!
Wer ist sachkundig?
Das könnten Sie sein, wenn Sie mit der Rettungsweste vertraut sind!
Hinweis:
§ 43 Absatz 1 BGV D19 beachten!
10
Rettungswesten
Aufblasautomatik
Bestandteile der
Rettungsweste
sind:
Ergänzende Hinweise:UVV „Wasserfahrzeuge mit Betriebserlaubnis auf Binnengewässern“ (BGV D19)
BG-Regel „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Ertrinken“ (BGR 201)
11
BGI 765
Fußschutz
Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle bilden bei allen meldepflichtigen Arbeitsunfällen in
der Binnenschifffahrt den größten Unfallschwerpunkt.
Die geeigneten Schuhe verhindern in jedem Fall schwerwiegende Folgen; Ursachen für
„Ausrutscher“ können bewusst verhindert werden.
In der Binnenschifffahrt ist der Schutzschuh nach DIN EN ISO 20346 „Persönliche
Schutzausrüstungen – Schutzschuhe“ zu empfehlen! Schuhe dieser Art haben Zehenkappen für mittlere Belastungen, sie schützen vor mechanischen Einwirkungen und
thermischen Belastungen.
Aber auch Sicherheitsschuhe nach DIN EN ISO 20345 „Persönliche Schutzausrüstungen – Sicherheitsschuhe“ – also mit einer stärkeren Zehenkappe – sind im Tragekomfort ausgezeichnet und im Gewicht kaum spürbar.
Für den Benutzer von Schutzschuhen sind die drei folgenden Symbole wichtig:
SICHERHEITSSCHUHE
SCHUTZSCHUHE
BERUFSSCHUHE
nach DIN EN ISO 20345
nach DIN EN ISO 20346
nach DIN EN ISO 20347
Kurzzeichen S
Kurzzeichen P
Kurzzeichen O
Berufsschuhe nach DIN EN ISO 20347 „Persönliche Schutzausrüstungen – Berufsschuhe“ sind für den „normalen Bordbetrieb“ ungeeignet, da sie keinen Zehenschutz haben. Für die Mitarbeiter der Bordwirtschaften (Service) können aber die Schuhe beim
Servieren getragen werden!
Schutzschuhe in der Binnenschifffahrt sollen folgende Eigenschaften haben:
12
–Zehenschutz
– Geschlossener Fersenbereich
– Kraftstoffbeständigkeit der Sohlen
– Energieaufnahme im Fersenbereich
– Verminderter Wasserdurchtritt
– Durchtrittsicherheit der Sohle
– Profilierte Laufsohlen
–Antistatik
Fußschutz
Der Tragekomfort ist ausschlaggebend für die Akzeptanz zur Benutzung der
Schutzschuhe. Nehmen Sie nicht irgendeinen Schuh; suchen Sie sich Ihren Sicherheitsschuh aus.
Gerade in der Binnenschifffahrt ist das häufige Wechseln der Schuhe normal.
Hierbei hilfreich sind die besonderen Verschlüsse; es muss nicht der Schnürsenkel sein.
Der schnelle Klettverschluss und die Patentschnallen lassen sich mit
einer Hand optimal lösen.
Kennzeichnung
Für den gewerblichen Gebrauch sind Schuhe mit folgenden Angaben nach DIN EN ISO
20345, 20346 und 20347 gekennzeichnet:
pSchuhgröße
p Name oder Zeichen des Herstellers
pTypenbezeichnung
pHerstellungsdatum
pNorm, z.B. DIN EN ISO 20346
pKennzeichnungssymbole für zusätzliche sicherheitstechnische Ausrüstungen
pEG-Konformitätszeichen CE
Beispiele:
Als ausreichend in der Binnenschifffahrt sind Schutzschuhe mit der Kennzeichnung P 3
(100 Joule Zehenkappe). Auf schwimmenden Geräten sollten Sicherheitsschuhe (Kennzeichnung S3 bis > 200 Joule Zehenkappe) zur Anwendung kommen.
Schutzschuh P 3 – Lederschuh
-------------------------------------------------Firmenname: Muster; CE
Germany;
Prüfstellennummer
--------------------------------------------------
P 3, 43, CL, Typ C
--------------------------------------------------
DIN EN ISO 20346
-------------------------------------------------Herstellungsdatum 1/2010
P 3 = Durchtrittsicherheit
43 = Größe
CL = Kälteisolation
13
BGI 765
Bezüglich der Kurzzeichen für die Kennzeichnung und der Zusatzanforderungen für besondere Anwendungen siehe Tabellen 6 und 9 aus der BGR 191 „Benutzung von Fußund Knieschutz“.
Schutzschuhe
Sonderschuhe
Schuhe für lose Einlagen sind für Personen gedacht, die orthopädische Einlagen tragen.
Dieser Personenkreis kann jedoch häufig keine üblichen Sicherheits-, Schutz- oder Berufsschuhe tragen. Wenn Sie also Schuhe mit orthopädischen, individuell angepassten
Einlagen tragen, dann fragen Sie gezielt nach einem Produzenten.
Niemals die Schuhe eigenmächtig ändern!
Ergänzende § 29 ff UVV „Grundsätze der Prävention“
Hinweise:
(BGV A1)
BG-Regel „Benutzung von Fuß- und
­Knieschutz“ (BGR 191)
14
ASR A 1.3 M05
Fußschutz
­benutzen
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Bei allen Arbeiten an Bord sind es gerade die Hände, die alles anfassen müssen, ob kalt
oder warm, scharfkantig oder glatt, die Hände sind immer gefährdet. Auch der Umgang
mit Trossen und Drähten birgt Gefahren, gebrochene Drähte verursachen nicht selten
erhebliche Verletzungen.
Aber auch die zahlreichen chemischen Stoffe, wie Farben, Lacke und Schmierstoffe verlangen, dass unsere Hände geschützt werden – mit Schutzhandschuhen.
Ihre Handschuhe suchen Sie sich bitte tätigkeitsbezogen aus, denn für jede Arbeitsverrichtung gibt es die richtigen Handschuhe.
Handschuhe bieten Schutz vor mechanischer, thermischer und chemischer Schädigung.
Leder
Schutzhandschuhe werden
Textilien
aus verschiedenen
Kunststoff
Materialien gefertigt
Gummi
Metall
(geflochten)
Schutzhandschuhformen
Für den Umgang mit Festmacheseilen geeignet
Fausthandschuh DreifingerhandschuhFünffingerhandschuh
Transport- und Zangen- Breit- und Grobgriff
Spitz- und Feingriff
griff
geeignet für gröbere
geeignet, wenn die Beweggeeignet für grobe
Arbeiten
lichkeit der Finger erforderArbeiten
lich ist
15
BGI 765
Persönliche Schutzausrüstung
passend für
Handschuhgröße Handgröße Mindestlänge
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Schutzhandschuhe
6
6
220 mm
passend
für
7
7
230 mm
Handschuhgröße
Handgröße
Mindestlänge
8
8
240 mm
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
9 6
250 mm 220 mm
69
10 7
260 mm 230 mm
710
811
11 8
270 mm 240 mm
9
9
250 mm
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
10
10
260 mm
11
11
270 mm
Wichtig!
Bei bestimmten Arbeiten ist die Verwendung von Schutzhandschuhen verbo---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ten, da sie dasBei
Verletzungsrisiko
erhöhen,
so z.B. wenn
rotierende MaschiWichtig!
bestimmten Arbeiten
ist die Verwendung
von Schutzhandschuhen
nenteile (Bohrmaschinen)
Handschuh
erfassen.
verboten, da den
sie das
Verletzungsrisiko
erhöhen, so z.B. wenn rotierende
Maschinenteile (Bohrmaschinen) den Handschuh erfassen.
Kennzeichnung
Angaben für den Benutzer:
Kennzeichnung
Name oder Kennzeichnung des Herstellers/Lieferers
-
Typenangabe/Modellnummer
- für den
Größenangabe
Angaben
Benutzer:
– Name oder Kennzeichnung des Herstellers/Lieferers
–Typenangabe/Modellnummer
–Größenangabe
Achten Sie bei der Auswahl von Schutzhandschuhen auf das EG-Konformitätszeichen.
!
ASR A 1.3 M06
(BGV A 8) M 06
Handschutz
Schutzhandschuhe
­benutzen
benutzen
Bei Handschuhen, die zum Schutz gegen Chemikalien verwendet werden,
muss der Anwender die Herstellerangaben bezüglich der zeitlich begrenzten
die zum Schutz gegen Chemikalien verwendet werden, muss der Anwender
Bei–Handschuhen,
Verwendungsdauer
die Herstellerangaben bezüglich der zeitlich begrenzten
– Permeation
(Durchdringung), (Klassen 1 bis 6 beachten)
Verwendungsdauer
– Stoffaufzählung
der chemischen
z.B. Benzol,
Permeation(Analyse
(Durchdringung),
(Klassen 1 bisEinwirkungen,
6 beachten)
Peroxid)
Stoffaufzählung (Analyse der chemischen Einwirkungen, z.B. Benzol, Peroxid)
überprüfen.
überprüfen.
Chemikalienschutzhandschuhe, insbesondere gas- und flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe,
bedürfen erhöhter Aufmerksamkeit wegen eventuell eingedrungener Chemikalien, die das
Chemikalienschutzhandschuhe, insbesondere gas- und flüssigkeitsdichte
Schutzhandschuhmaterial zerstören und die Schutzwirkung aufheben können. Erkennbar z.B. an
Schutzhandschuhe,
bedürfenAuflösung,
erhöhter Versprödung
Aufmerksamkeit
Schuppenbildung, Aufquellung,
usw. wegen eventuell eingedrungener Chemikalien, die das Schutzhandschuhmaterial zerstören und
die Schutzwirkung aufheben können. Erkennbar z.B. an
Schuppenbildung, Aufquellung, Auflösung, Versprödung usw.
15
16
Persönliche
Persönliche
PersönlicheSchutzausrüstung
Schutzausrüstung
Schutzausrüstung
Persönliche
PersönlicheSchutzausrüstung
Schutzausrüstung
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
An Schutzhandschuhen muss durch Piktogramme
eine deutliche Kennzeichnung angeAn
An
Schutzhandschuhen
Schutzhandschuhen
muss
muss
durch
durch
Piktogramme
Piktogramme
eine
eine
deutliche
deutliche
Kennzeichnung
Kennzeichnung
angebracht
angebracht
sein,
sein
An
Schutzhandschuhen
muss
durch
Piktogramme
eine
deutliche
Kennzeichnung
angebracht
sein,
bracht
sein, um dem Anwender
zu zeigen,
vor welcher
Einwirkung
der Schutzhandschuh
An
An
Schutzhandschuhen
Schutzhandschuhen
muss
mussdurch
durch
Piktogramme
Piktogramme
eine
eineder
deutliche
deutliche
Kennzeichnung
Kennzeichnung
angebracht
angebracht
sein
um
um
dem
dem
Anwender
Anwender
zu
zu
zeigen,
zeigen,
vor
vor
welcher
welcher
Einwirkung
Einwirkung
der
Schutzhandschuh
Schutzhandschuh
schützen
schützen
soll.
soll. sein,
um
dem
Anwender
zu
zeigen,
vor
welcher
Einwirkung
der
Schutzhandschuh
schützen
soll.
schützen
soll.
um
umdem
demAnwender
Anwenderzu
zuzeigen,
zeigen,vor
vorwelcher
welcherEinwirkung
Einwirkungder
derSchutzhandschuh
Schutzhandschuhschützen
schützensoll.
soll.
Beispiele:
Beispiele:
Beispiele:
Beispiele:
Beispiele:
Beispiele:
EN
EN
388
388
EN
388
DIN
EN
388
EN
EN388
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EN
EN
374
374
EN
374
DIN
EN
374
EN
EN374
374
EN
EN
374
374
EN
374
DIN
EN
374
EN
EN374
374
Statische
ChemischeBakteriologische
Statische
Statische
Chemische
Chemische
Bakteriologische
Bakteriologische
Statische
Chemische
Bakteriologische
Statische
Statische
Chemische
Chemische
Bakteriologische
Bakteriologische
Elektrizität
Risiken Kontamination
Kontamination
Elektrizität
Elektrizität
Gefahren
Gefahren
Kontamination
Elektrizität
Gefahren
Kontamination
Elektrizität
Elektrizität
EN
EN
EN
511
511
511
Gefahren
Gefahren
EN
EN
EN
407
407
407
Kontamination
Kontamination
EN
EN
EN
388
388
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DIN
EN
511
EN
EN
511
511
DIN
EN407
407
EN
EN
407
DIN
EN
388
EN
EN
388
388
Gefahren
Gefahren
Risiken
Gefahren
Gefahren
durch
durch
durch
Kälte
Kälte
Kälte
durch
Kälte
durch
durch
Kälte
Kälte
Gefahren
Gefahren
Gefahren
Wärme
Wärme
Wärme
Wärme
Wärme
Wärme
und
und
und
Feuer
Feuer
Feuer
und
und
undFeuer
Feuer
Feuer
FallschnittFallschnittFallschnittFallschnittFallschnittFallschnittfestigkeit
festigkeit
festigkeit
festigkeit
festigkeit
festigkeit
DIN
EN
421
EN
EN
421
421
EN
421
DIN
EN
388
EN
EN
388
388
EN
388
DIN
EN
659
pr
EN
EN
659
659
prpr
EN
659
prprEN
EN659
659
EN
EN421
421
EN
EN388
388
Feuerwehr-
Ionisierende
Mechanische
FeuerwehrFeuerwehrFeuerwehrIonisierende
Ionisierende
Ionisierende
Mechanische
Mechanische
Mechanische
FeuerwehrFeuerwehrIonisierende
Ionisierende
Mechanische
Mechanische
Schutzhandschuhe
Strahlung
Risiken
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Strahlung
Strahlung
Gefahren
Gefahren
Schutzhandschuhe
Strahlung
Gefahren
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe
Strahlung
Strahlung
Gefahren
Gefahren
Ergänzende Hinweise: BG-Regel „Einsatz von Schutzhandschuhen“ (BGR 195)
DIN EN 420 „Schutzhandschuhe – Allgemeine Anforderungen
und Prüfverfahren“
16
16
16
16
16
17
BGI 765
Hautschutz
Hautschutz kann durch den gezielten Einsatz von Hautschutz-, Hautreinigungs- und
Hautpflegemitteln erreicht werden
Es gibt drei Säulen des Hautschutzes:
– gezielter Einsatz von Hautschutzmitteln vor der hautschädigenden Tätigkeit
– Hautreinigung gründlich und möglichst schonend
– wirksame Pflege durch Hautpflegemittel nach der Arbeit
Alle drei Säulen sind von gleicher Wichtigkeit für die Verhütung von Hauterkrankungen.
Dennoch ist der Hautschutz nur eine ergänzende Schutzmaßnahme. Beim Auftragen ist
darauf zu achten, dass auch der Handrücken, die Fingerzwischenräume und die Finger­
endglieder richtig eingerieben werden. Die richtige Anwendung ist Bestandteil der Unterweisung.
Wichtig!Sind Hautgefährdungen nicht zu vermeiden, so kann der geeignete Hautschutz helfen. Lassen Sie sich deshalb vom Arzt beraten,
inwieweit besondere Hautschutzmaßnamen bei Tätigkeiten an
Bord sinnvoll sind.
Ein Hautschutzplan ist nach den unternehmensspezifischen Schadstoffvarianten zu erstellen!
Haut-
gefährdung
Hautschutz- Hautreinigungs- Hautpflege- Schutzhandmittel
mittel
mittel
schuhe
nach
vor
vor
nach der
– Betriebs-
– Arbeits-
– Pausen
– Arbeit bereich
beginn,
und nach
auf die
– Arbeits-
– der Arbeit
saubere
verfahren
auch nach
Haut
– Stoffen
Pausen
18
soweit nicht
generell
vorgesehen,
Hinweise auf
speziellen
Einsatzbereich
Hautschutz
Die drei Säulen des Hautschutzes
1. Spezieller Hautschutz
2. Hautreinigung
3. Hautpflege
spezielle Einwirkungen
verlangen speziellen Schutz
so gründlich wie nötig,
so schonend wie möglich
gibt der Haut zurück, was
Arbeit und Reinigung
genommen haben;
verzögert frühzeitige
Hautalterung.
Auswahl
Auswahl
Auswahl
bei wasserlöslichen Schadstoffen schützen Wasser-inOel (W/O)-Emulsionen
bei wasserunlöslichen
Schadstoffen schützen Oelin-Wasser (O/W)-Emulsionen
bei wechselnden Einwirkungen schützen Präparate mit
breitem Wirkungsspektrum
bei scharfkantigen harten
Oberflächen und bei Feuchtigkeit schützen filmbildende
oder gerbstoffhaltige Präparate
bei leichter
Ver­schmutzung:
waschaktive Substanzen
bei normal belasteter
oder fettiger Haut:
O/W-Emulsion
bei starker
­Verschmutzung:
z.B. Handwaschpaste
bei stark belasteter
­trockener Haut:
W/O-Emulsion
Lösungsmittel
Diesel
Niemals
verwenden!
Waschbenzin
Kaltreiniger
Ergänzende Hinweise:§ 29 ff UVV „Grundsätze der Prävention“ (BGV A 1)
19
Persönliche
Schutzausrüstung
Persönliche
Schutzausrüstung
Persönliche
Schutzausrüstung
Persönliche
Schutzausrüstung
BGI 765
Augenund
Augenund Gesichtsschutz
Gesichtsschutz
Augenund
Gesichtsschutz
Augenund
Gesichtsschutz
Augen- und Gesichtsschutz
Augen- und Gesichtsschutz
Unsere
Augen
sind
im
vor
Gefahren
zu
Unsere
Augen
sind
im Berufsleben
Berufsleben
vor vielerlei
vielerlei
Gefahren
zu schützen,
schützen,
Unsere
Augen
sind
im
Berufsleben
vor
vielerlei
Gefahren
zu
schützen,
Unsere
Augen
sind
im
Berufsleben
vor
vielerlei
Gefahren
zu
schützen,
UnsereUnsere
AugenAugen
sind imsind
Berufsleben
vor
vielerlei
Gefahren
zu
schützen,
vor
allem
in
der
Binnenschifffahrt.
im
Berufsleben
vor
vielerlei
Gefahren
zu
schützen,
vor in
allem
in
der Binnenschifffahrt.
vor
allem
der
Binnenschifffahrt.
vor
allem
in
der
Binnenschifffahrt.
vorBerufsleben
allem
in
der
Binnenschifffahrt.
Unsere Augen sind im
vor
vielerlei
Gefahren
zu
schützen,
vor allem in der Binnenschifffahrt.
vor allem in der
Binnenschifffahrt.
Gefährdungen
sind
nach
Art
in
aufgeteilt:
Gefährdungen
sind
nach
Art der
der Schädigung
Schädigung
in vier
vier Gruppen
Gruppen
aufgeteilt:
Gefährdungen
sind
nach
Art
der
Schädigung
in
vier
Gruppen
aufgeteilt:
Gefährdungen
sind
nach
Art
der
Schädigung
in
vier
Gruppen
aufgeteilt:
Gefährdungen
sind
nach
Art
der
Schädigung
in
vier
Gruppen
aufgeteilt:
Gefährdungen sind nach Art der Schädigung in vier Gruppen aufgeteilt:
Gefährdungen
sindGefährdung
nach Art der Schädigung in vier Gruppen aufgeteilt:
a
mechanische
a
mechanische
Gefährdung
a
mechanische
Gefährdung
a
mechanische
Gefährdung
a
mechanische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
a
mechanische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
a
mechanische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
Gefährdung
cc b optische
chemische
und
biologische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
chemische
und
biologische
Gefährdung
b
optische
Gefährdung
chemische
und biologische
biologische
Gefährdung
ccc
chemische
und
Gefährdung
c
chemische
und
biologische
Gefährdung
d
thermische
Gefährdung
chemische
und
biologische
Gefährdung
thermische
Gefährdung
cd
chemische
und
biologische Gefährdung
d
thermische
Gefährdung
d thermische
Gefährdung
d
thermische
Gefährdung
d
thermische
Gefährdung
d
thermische
Gefährdung
In vielen
Fällen
treten
dieser
gleichzeitig
auf. So
z.B.
vielen treten
Fällenmehrere
treten mehrere
mehrere
dieser Gefährdungen
Gefährdungen
gleichzeitig
So
z.B. beim
beim Schweißen
Schweißen
In vielen
vielenInIn
Fällen
dieser
Gefährdungen
gleichzeitig
auf. So
So auf.
z.B.
beim
vielen
Fällen
treten dieser
mehrere
dieser Gefährdungen
gleichzeitig
auf.
So Schweißen
z.B. beim
In
Fällen
treten
mehrere
Gefährdungen
gleichzeitig
auf.
z.B.
beim
Schweißen
und
thermische
und
mechanische
Gefährdung.
In vielenoptische
Fällen
treten
mehrere
dieser
Gefährdungen
gleichzeitig
auf.
So
z.B.
beim
Schweißen
optische
und
thermische
und
mechanische
Gefährdung.
In
vielen
Fällen
treten
mehrere
dieser
Gefährdungen
gleichzeitig
auf.
So
z.B.
beim
Schweißen
optische und
und
thermische
und mechanische
mechanische
Gefährdung.
Schweißen
optische
und thermische
und mechanische Gefährdung.
optische
thermische
und
Gefährdung.
optischeoptische
und
thermische
und mechanische
Gefährdung.
und thermische
und mechanische
Gefährdung.
Staub
Staub
Staub
Staub
Staub
+
Staub Staub+
+
+
Tränenflüssigkeit
+Tränenflüssigkeit
Tränenflüssigkeit
+
Tränenflüssigkeit =
Tränenflüssigkeit
= =
Tränenflüssigkeit
+
Tränenflüssigkeit =
=
ätzende Eigenschaft
=ätzende
Eigenschaft
ätzendeätzende
Eigenschaft
Eigenschaft
ätzende
Eigenschaft
ätzende
Eigenschaft
=
ätzende
Eigenschaft
Wenn
Sie
Kaskobesichtigung
mit dem
dem Winkelschleifer
Winkelschleifer
die
Außenhaut
für
Wenn
Siebei
beider
der nächsten
nächsten
Kaskobesichtigung
mit
die
Wenn
Sie
bei
der
nächsten
Kaskobesichtigung
Winkelschleifer
dieAußenhaut
Außenhaut
für die
die
Wenn
Sie
bei
der
nächsten
Kaskobesichtigung
mit
dem
Winkelschleifer
die
Außenhaut
für
die
Wenn
Sie
bei
der
nächsten
Kaskobesichtigung
mit
dem
Winkelschleifer
die
Außenhaut
für
die
Prüfung
vorbereiten,
achten
Sie
auf
die
geeignete
Schutzbrille!
Wenn Sie
bei
der
nächsten
Kaskobesichtigung
mitdie
dem
Winkelschleifer
die Außenhaut
für die für die
für
dieSie
Prüfung
vorbereiten,
achten
Siegeeignete
auf
geeignete
Schutzbrille!
Prüfung
vorbereiten,
achten
Sie
auf
die
Schutzbrille!
Wenn
bei
der
nächsten
Kaskobesichtigung
mit
dem
Winkelschleifer
die
Außenhaut
Prüfung
vorbereiten,
achten
Sie
auf
die geeignete
Schutzbrille!
Prüfung
vorbereiten,
achten
Sie
auf
geeignete
Schutzbrille!
von
haben
die
eines
Wagens,
die
PrüfungSchleifscheiben
vorbereiten,
achten
Sie
auf die
die
geeignete
Schutzbrille!
Schleifscheiben
von Winkelschleifern
Winkelschleifern
haben
die Geschwindigkeit
Geschwindigkeit
eines Formel-1
Formel-1
Wagens,
die in
in
Prüfung
vorbereiten,
achten
Sie
auf die
geeignete
Schutzbrille!
Schleifscheiben
von
Winkelschleifern
haben
die
Geschwindigkeit
eines
Formel-1
Wagens,
die
in
Schleifscheiben
von
Winkelschleifern
haben
die
Geschwindigkeit
eines
Formel-1
Wagens,
die
in
ihnen
steckende
Energie
ist
doppelt
bis
dreifach
so
groß
wie
die
einer
Pistolenkugel.
Schleifscheiben
von
Winkelschleifern
haben
die
Geschwindigkeit
eines
Formel-1
Wagens,
die
in
Schleifscheiben
von
Winkelschleifern
haben
die
Geschwindigkeit
eines
Formel-1
Waihnen
steckende
Energie
ist
doppelt
bis
dreifach
so
groß
wie
die
einer
Pistolenkugel.
Schleifscheiben
von
Winkelschleifern
haben
die Geschwindigkeit
eines Formel-1 Wagens, die in
ihnen
steckende
Energie
ist
doppelt
bis
dreifach
so
groß
wie
die
einer
Pistolenkugel.
ihnen
Energie
ist
doppelt
bis
dreifach
so
groß
wie
die
einer
Pistolenkugel.
ihnen steckende
steckende
Energie
ist steckende
doppelt
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dreifach
so
großso
wie
die wie
einerdie
Pistolenkugel.
gens,steckende
die
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doppelt
bis
dreifach
so
groß
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Energie
ist doppelt
bisistdreifach
groß
einerwie
Pistolenkugel.
lenkugel.
Bei
allen
Arbeiten
ist
Schutzbrille
zu
Beigefährlichen
allen gefährlichen
gefährlichen
Arbeiten
ist die
die geeignete
geeignete
Schutzbrille
zu tragen,
tragen,
Bei
allen
Arbeiten
ist
die
geeignete
Schutzbrille
zu
tragen,
Bei
gefährlichen
Arbeiten
ist
die
geeignete
Schutzbrille
zu
tragen,
denn
das
Augenlicht
ist
unersetzlich.
Bei allen
allen
gefährlichen
Arbeiten
ist
die
geeignete
Schutzbrille
zu
tragen,
denn
das
Augenlicht
ist
unersetzlich.
Bei allen gefährlichen
Arbeiten
ist
die
geeignete
Schutzbrille
zu
tragen,
denn
das
Augenlicht
ist
unersetzlich.
denn
Augenlicht
unersetzlich.
Bei allen gefährlichen
Arbeiten istist
die
geeignete Schutzbrille zu tragen, denn
denn das
das
Augenlicht
ist
unersetzlich.
denn
das Augenlicht
ist unersetzlich.
das Augenlicht ist unersetzlich.
Geschlossene
Schutzbrillen
Geschlossene
Schutzbrillen
Geschlossene
Schutzbrillen
Geschlossene
Schutzbrillen
(Korbbrillen
anliegend)
Geschlossene
Schutzbrillen
(Korbbrillen
anliegend)
Geschlossene
Schutzbrillen
anliegend)
(Korbbrillen
Geschlossene
Schutzbrillen
(Korbbrillen
anliegend)
(Korbbrillen
anliegend)
(Korbbrillen
anliegend)
(Korbbrillen anliegend)
Gestellbrillen
Gestellbrillen
Gestellbrillen
Gestellbrillen
(Gestellbrillen
mit
Gestellbrillen
(Gestellbrillen
mit Seitenschutz)
Seitenschutz)
Gestellbrillen
(Gestellbrillen
mit Seitenschutz)
Gestellbrillen
(Gestellbrillen
mit
(Gestellbrillen
mit Seitenschutz)
Seitenschutz)
(Gestellbrillen
mit Seitenschutz)
(Gestellbrillen mit Seitenschutz)
Schutz beim
Schleifen
Schutz bei leichten
Schutz bei leichten
Schutz
bei
leichten
Montagearbeiten
Schutz
leichten
Schutz bei
bei
leichten
Montagearbeiten
Schutz
bei leichten
Schutz
bei
leichten
Montagearbeiten
Montagearbeiten
Montagearbeiten
Montagearbeiten
Montagearbeiten
Dreh-,
Schutz beiSchutz
Dreh-,bei
Schutz
bei Dreh-,
Schutz
bei
Dreh-,
Schutz
bei
Dreh-,
Fräsund
Fräsund
Schutz bei
Dreh-,
Fräsund
Schutz
bei Dreh-,
Fräs- und
und
Schleifarbeiten
FräsSchleifarbeiten
Fräs- und
Schleifarbeiten
Fräsund
Schutz gegen
Grobstaub,
Splitter, Späne
Schutz gegen
tropfende und
spritzende
Flüssigkeiten
20
Schleifarbeiten
Schleifarbeiten
Schleifarbeiten
Schleifarbeiten
Schutz beim
Schutz beim
Schutz beim
Gasschweißen,
Schutz
beim
Schutz
Gasschweißen,
Schutz beim
beim
Gasschweißen,
Schutz
beim
Brennschneiden,
Gasschweißen,
Gasschweißen,
Brennschneiden,
Gasschweißen,
Brennschneiden,
Gasschweißen,
Löten
Brennschneiden,
Löten
Brennschneiden,
Brennschneiden,
Löten
Brennschneiden,
Löten
Löten
Löten Löten
19
19
19
19
19
19
Persönliche Schutzausrüstung
Augen- und Gesichtsschutz
Persönliche
Schutzausrüstung
Augen- und
Gesichtsschutz
In Abhängigkeit von der Schutzwirkung werden Sichtscheiben unterteilt in:
In Abhängigkeit von der Schutzwirkung
Sichtscheiben unterteilt in:
Augen- undwerden
Gesichtsschutz
Sichtscheiben
Sichtscheiben
In Abhängigkeit
von der Schutzwirkung werden Sichtscheiben
unterteilt in:
ohne
Filterwirkung
mit Filterwirkung
SichtscheibenSichtscheiben
aus
aus
ohne Filterwirkung
mit Filterwirkung
Sicherheitsscheiben
Sichtscheiben
ohne Filterwirkung
mit Filterwirkung
aus
aus
Verbundglas
- aus Einscheiben-Glas
aus
– Verbundglas–
Einscheiben-Glas
gehärtetem Glas
Kunststoff
– gehärtetem
Glas– Kunststoff
Verbundglas
Einscheiben-Glas
- - Kunststoff
– -Kunststoff
gehärtetem Glas
Kunststoff
-
Kunststoff
Welche Schutzwirkung eine Brille hat, erkennen Sie an der Kennzeichnung.
Welche
Schutzwirkung
eine Brille hat, erkennen
Sie anSie
der
Kennzeichnung.
Beachten
Sie die Gebrauchsanweisung
oder wenden
sich
an den Hersteller.
Welche Schutzwirkung eine Brille hat, erkennen Sie an der Kennzeichnung.
Beachten
Sie
die
Gebrauchsanweisung
oder
wenden
Sie
sich
an den Hersteller.
Beachten Sie die Gebrauchsanweisung oder wenden Sie sich an den Hersteller.
Achten Sie bei der Auswahl von Augen- und
!!
Bei bestimmten
Arbeiten
ist
unerlässlich,
das gesamte
Achten
Sie beiauf
deresdas
Auswahl
von Augenund Gesicht zu schützen, so z.B.
Gesichtsschutz
EG-Konformitätszeichen.
beim Umgang
mit
Batterien.
Dann
ist
ein
Schutzschild
zu tragen
Gesichtsschutz auf das EG-Konformitätszeichen.
ASR A 1.3 M01
(BGV
(BGV AA8)8)MM0101
Augenschutz
Augenschutz
benutzen
Augenschutz benutzen
benutzen
Beachten Sie bei Augenverletzungen die Hinweise zur ERSTEN HILFE, wie z.B.
Beachten
Sie
dieHinweise
Hinweise
ERSTEN
HILFE,
wie z.B.
Beachten
Siebei
beiAugenverletzungen
Augenverletzungen die
zurzur
ERSTEN
HILFE,
wie z.B.
- bei Augenverätzungen
sofort Augenspülung vornehmen

nicht reiben, beide Augen verbinden
sofort
– bei
Augenverätzungen
- bei
Augenverätzungen
sofort
- Fremdkörper im Auge
nicht

Augenspülung vornehmen
Augenspülung vornehmen
reiben, beide Augen verbinden
– Fremdkörper
im Augenicht
- Fremdkörper
im Auge
reiben, beide Augen verbinden
In jedem Fall einen Facharzt aufsuchen!
In jedem Fall einen Facharzt aufsuchen!
In jedem Fall einen Facharzt aufsuchen!
Ergänzende Hinweise:
ASR A 1.3 E 06
Augenspüleinrichtung
BG-Regel „Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz” (BGR21
192)
20 Ergänzende Hinweise: BG-Regel „Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz“ (BGR 192)
21
BGI 765
Kopfschutz
Industrieschutzhelme sollen als Kopfbedeckung den Kopf vor herabfallenden Gegenständen, pendelnden Lasten und Anstoßen an feststehende Gegenstände schützen.
Besteht nur das Risiko des Anstoßens an harten, feststehenden Gegenständen, können
auch die leichteren und kleineren Industrie-Anstoßkappen nach DIN EN 812 „IndustrieAnstoßkappen“ benutzt werden.
Der Schutzhelm nach DIN EN 397 „Industrieschutzhelme“ besteht aus:
Kopfband
Kinnriemenbefestigung
Kopfband
ASR A 1.3 M02
Schutzhelm ­benutzen
Kopfband
Kinnriemenbefestigung
Kinnriemenbefestigung
Helmschalenformen
Es stehen drei Helmgrößen zur Auswahl,
die u.a. durch die Traghöhen von 80, 85
und 90 mm zu unterscheiden sind. Aus
diesen Größen ergeben sich die Kopfbandlängen, die Ihrem Kopfumfang entsprechen.
Bei richtiger Einstellung der Tragebänder
und des Kopfbandes sitzt der Schutzhelm
auch bei geneigter Kopfhaltung sicher
und fest.
22
Kopfschutz
Beachten: Der Prellraum ist für die Sicherheit des Trägers von entscheidender Bedeutung; hier wird die Aufprallenergie abgefangen.
STELLEN SIE IHREN HELM AUF IHREN KOPF EIN –
NUR DANN IST DER SCHUTZ GARANTIERT
1.Wenn die Helmschale einem schweren Aufprall ausgesetzt war, muss der
Schutzhelm ersetzt werden.
2.Zubehörteile dürfen nur mit Empfehlung des Herstellers verwendet bzw.
angebracht werden.
3.Es dürfen keine Anstrichstoffe, Lösemittel, Klebemittel oder
selbsthaftende Etiketten angebracht werden.
Kennzeichnung
Der Hersteller hat am Helm durch Prägung oder eingegossene Information die Angaben
– Norm (DIN EN 397),
– Name/Zeichen des Herstellers,
– Jahr und Quartal der Herstellung
– Typbezeichnung des Herstellers
– Größe/Größenbereich (Kopfumfang in cm)
– EG-Konformitätszeichen
anzubringen.
23
BGI 765
Schutzhelm-Werkstoffe
Schutzhelme aus Thermoplaste sind vor übermäßiger Hitzeeinwirkung oder UV-Strahlung zu schützen. Helme aus diesem Werkstoff sind am weitesten verbreitet.
Die normale Lebensdauer beträgt vier Jahre!
Aus Duroplaste (Phenol-Textil) sind Helme mit dünnwandiger Helmschale, die eine
hohe Abriebfestigkeit besitzen.
Duroplasthelme können nur durch mechanische Beschädigungen zerstört werden.
Die normale Lebensdauer beträgt acht Jahre!
Polyester-Glasfaser-Helmschalen sind hitze- und wärmestrahlungsempfindlich und haben bei unbeschädigter Helmschale eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Sie können
für den Träger aufgrund des Eigengewichts unangenehm sein.
Benutzungsdauer
!
Bei Schutzhelmen aus thermoplastischen Kunststoffen ist die Alterung nicht eindeutig erkennbar. Die Alterung ist vom Einsatz, den klimatischen Bedingungen
und der Lagerung abhängig. Prüfen kann man den Helm durch einen „Knacktest“!
Die Helmschale wird seitlich zusammengedrückt oder der Schirm gebogen. Wenn
Knackgeräusche wahrnehmbar sind, ist der Helm gegen einen neuen Helm auszutauschen.
Schutzhelme für Kopfverletzte
Ergänzende Hinweise: BG-Regel „Benutzung von Kopfschutz“ (BGR 193)
24
Atemschutzgeräte
Atemschutzgeräte
Immer dann, wenn Beschäftigte durch Einatmen von Schadstoffen oder durch Sauerstoffmangel gefährdet sind, ist Atemschutz erforderlich.
Atemschutzgeräte werden unterteilt nach ihrer Wirkungsweise in:
FILTERGERÄTE
Abhängig von der Umgebungs­
atmosphäre wirkend
ATEMSCHUTZGERÄTE
ISOLIERGERÄTE
Unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirkend
Denken Sie daran!
Das Einsteigen in Tanks und Wallgänge mit Filtergeräten ist grundsätzlich immer verboten!
Die BG-Regel „Benutzung von Atemschutzgeräten“ (BGR 190) verweist auf die Ausbildung der Geräteträger sowie auf Auswahl, Einsatz, Instandhaltung und Prüfung
der Atemschutzgeräte.
Vor dem Benutzen der Atemschutzgeräte ist zu beachten, dass die Geräteträger eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“ erhalten.
Einteilung der Atemschutzgeräte:
DIN EN 133 „Atemschutzgeräte – Einteilung“
hier werden die Geräte eingeteilt und benannt
DIN EN 134 „Atemschutzgeräte – Benennung von Einzelteilen“
hier werden Einzelteile benannt
25
BGI 765
Einteilung der von der Umgebungsatmosphäre abhängigen Atemschutzgeräte
(Filtergeräte)
Filtergeräte
Gegen Partikel
Gegen Gase
und Dämpfe
Gegen Partikel,
Gase und Dämpfe
Partikel-
Partikel-
Gasfilter
Filtrie-
Kombina-
Filtriefilter
filtrie-
und
rende
tionsfilter
rende
und Atem-
rende
Atem-
Halbmas-
und
Halbmas anschluss
Halb-
anschluss
ke gegen
Atem-
ke gegen
maske
Gase und
anschluss
Partikel,
DämpfeGase und
Dämpfe
Einteilung der von der Umgebungsatmosphäre unabhängigen Atemschutzgeräte
(Isoliergeräte)
26
Atemschutzgeräte
Die Auswahl der Atemschutzgeräte richtet sich nach der Eignung des Trägers und nach
folgenden Einsatzbedingungen:
–
Umgebungsatmosphäre
z.B. Sauerstoffgehalt, Schadstoffart und -konzentration, Zündgefahr
(das Arbeiten in explosibler Atmosphäre ist verboten)
–
Örtlichkeit
z.B. Bewegungsfreiheit, Raumgröße, Länge des Fluchtweges
–
Verwendungszweck
z.B. Schwere der Arbeit, Zeitdauer, Flucht
ACHTUNG!Wenn Gefahren nicht hinreichend bekannt sind, dann ist ein
ISOLIERGERÄT einzusetzen!
Gasfiltertypen und -klassen
Filtergeräte werden nach ihrem Hauptanwendungsbereich in Gasfiltertypen und nach
der Größe ihres Aufnahmevermögens in Gasfilterklassen nach DIN EN 14387 „Atemschutzgeräte – Gasfilter und Kombinationsfilter – Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung“ unterteilt.
Typ
Kennfarbe
Hauptanwendungsbereich
A
braun
Organische Gase und Dämpfe (Siedepunkt > 65°C)
AX
braun
Niedrigsiedende organische Verbindungen
(Siedepunkt ≤ 65°C)
B
grau
Anorganische Gase und Dämpfe, z.B. Chlor,
Hydrogensulfid (Schwefelwasserstoff) – nicht gegen CO
E
gelb
Schwefeldioxid, Hydrogenchlorid (Chlorwasserstoff) und andere saure Gase
K
grün
Ammoniak und organische Ammoniak-Derivate
CO
schwarz
Kohlenmonoxid
Hg
rot-weiß
Quecksilber
NO-P3
blau-weiß
Nitrose Gase, z.B. NO, NO2, NOX
Reaktor
orange
orange-weiß
Radioaktives Jod
einschließlich radioaktivem Jodmethan
27
BGI 765
Persönliche Schutzausrüstung
Atemschutzgeräte
Atemschutzgeräte sollen dem Träger „atembare“ Luft zuführen, sodass damit der Schutz
gegen Sauerstoffmangel
und/oder schadstoffhaltige
Atmosphäre
garantiert
ist.der Schutz gegen
Atemschutzgeräte
sollen dem Träger „atembare”
Luft zuführen,
so dass damit
Sauerstoffmangel und/oder schadstoffhaltige Atmosphäre garantiert ist.
Welche Gerätearten zum
Einsatz
kommen,
ist von
denist Einsatzbedingungen
natür- vom
Welche
Gerätearten
zum Einsatz
kommen,
von den Einsatzbedingungenund
und natürlich
Verwendungszweck
abhängig.
lich vom Verwendungszweck
abhängig.
Filtergeräte dürfen nur dann benutzt werden, wenn die
Filtergeräte
dürfen nur17
dann
benutzt werden,entwenn
Umgebungsatmosphäre
mindestens
% Sauerstoff
die Umgebungsatmosphäre mindestens 17% Sauerstoff
hält. Kann das nicht nachgewiesen
werden,
müssen
Isoenthält.
liergeräte eingesetzt werden.
Kann das nicht nachgewiesen werden, müssenKan
Isoliergeräte eingesetzt werden.
Der Hersteller von Atemschutzgeräten ist verpflichtet, die
EG-Baumusterprüfbescheinigung für Geräte und Filter
beizubringen.
ASR A1.3 M04
(BGV A 8) M 04
für
Atemschutz
benutzen
Atemschutz benutzen
PSA Kate
für PSA Kate
Der Hersteller von Atemschutzgeräten ist verpflichtet, die EG-Baumusterprüfbescheinigung für
Geräte
und Filter
beizubringen.
Alle Geräte müssen mit
dem
CE-Zeichen
und
der Prüfstellennummer versehen sein, z.B.
Alle Geräte müssen mit dem CE -Zeichen
0299 für PSA Kateg
0121
0121
und der Prüfstellennummer versehen sein, z.B.
Ergänzende Hinweise:
UVV „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1)
BG-Regel „Benutzung von Atemschutzgeräten“ (BGR 190)
„Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz;
Achten TRGS
Sie bei900
der Auswahl von AtemschutzLuftgrenzwerte“
geräten auf das EG-Konformitätszeichen
„Explosionsschutz-Regeln (EX-RL)“ (BGR 104)
!
Ergänzende Hinweise:
UVV „Grundsätze der Prävention” (BGV A 1)
BG-Regel „Benutzung von Atemschutzgeräten“ (BGR 190)
Verzeichnis „Zertifizierte Atemschutzgeräte“ (BGI 693)
„Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz; Luftgrenzwerte“ TRGS 900
„Explosionsschutz-Regeln (EX-RL)“ (BGR 104)
27
28
Gehörschutz
Gehörschutz
An Bord von Wasserfahrzeugen sind die vielfältigsten Lärmquellen; nicht immer lassen
sich aufgrund der Besonderheiten im Schiff optimale Bedingungen schaffen.
So wirkt der Schall (in dB(A)):
180
150
140 130 Tödlicher Geräuschpegel
SCHMERZBEREICH
Überschall-Verkehrsflugzeug beim Start (7 m Entfernung)
Raketenstart
Düsenflugzeug (100 m)
--------------------------------Schmerzschwelle / Akuter Hörschaden------------------------------------120 Propellerflugzeug (50 m), Signalhorn
SCHÄDIGUNGSBEREICH
115Nadelentroster
110 Maschinenraum im Schiff, Sägewerk, Presslufthammer, Diskothek
100 Metallwerkhalle, ungedämpftes Motorrad
90 schwerer LKW (80 km/h, 5 m), frisiertes Moped
80 PKW (100 km/h, 5 m), Staubsauger,
BELÄSTIGUNGSBEREICH
Rasenmäher, starker Straßenverkehr
70 PKW (50 km/h), Rufen, WC-Druckspüler, Küchenmixgerät
60 normale Radiomusik, Unterhaltung
------------------------------------Grenze für geistige Konzentration----------------------------------------50 laufender Wasserhahn, Schreibmaschine
SICHERER BEREICH
40 leise Radiomusik, starkes Blätterrauschen, ruhige Wohnstraße
30 Weckerticken (1 m), Flüstern
---------------------------------------------------Erholung, Schlaf--------------------------------------------------20 Taschenuhr, feiner Regen, Atemgeräusche
10 raschelndes Blatt
0 ----------------------------------------------Hörschwelle-----------------------------------------------------
29
BGI 765
Wie entstehen Maschinengeräusche?
1. Direkt:Erzeugung von Luftschall z.B. durch Gebläse
oder Ausblasöffnungen
2. Indirekt:Schwingungen in Maschinenbauteilen werden
als Körperschall zu Außenflächen übertragen
und dort als Luftschall abgestrahlt
Gehörschutzarten
Kapselgehörschützer
Alle Gehörschützer mit Kapseln, die die beiden
Ohrmuscheln umschließen, sind Kapselgehörschützer. Es sind folgende Arten zu unterscheiden:
• Konventionelle Kapselgehörschützer
Als Bügelkonstruktionen mit Kopfbügel, Nackenbügel oder Universalbügel als Verbindungselement der Kapseln gefertigt.
• Spezielle Kapselgehörschützer
Kapselgehörschützer mit pegelabhängiger Schalldämmung haben eine elektroakus­
tische Ausrüstung. Dadurch werden schwache Signale am Ohr verstärkt. Mit zunehmender Stärke der Signale und Geräusche nimmt dabei die Verstärkung ab. Die Wahrnehmung von Sprache, von informationshaltigen Arbeitsgeräuschen und akustischen
Signalen ist insbesondere bei Arbeitsabschnitten mit niedrigen Schalldruckpegeln
bis etwa 82 dB(A) in der Regel besser als beim Tragen anderer Gehörschutzarten.
Kapselgehörschützer mit Kommunikationseinrichtung ermöglichen es, drahtlos oder
über Kabelverbindungen Informationen zu übertragen. Dieses ist insbesondere bei
der Ausbildung und Unterweisung sinnvoll oder z.B. zur Verständigung zwischen Rudergänger und Besatzungsmitglied beim Ankersetzen.
• Kapselgehörschützer in Kombination mit anderen persönlichen Schutzausrüstungen
Kapselgehörschützer können mit Hilfe von Verbindungselementen an dafür vorgesehenen Industrieschutzhelmen befestigt werden. Dabei sollten nur geprüfte und zulässige Kombinationen verwendet werden.
Wegen der Möglichkeit des schnellen Auf- und Absetzens haben sich in der Binnenschifffahrt insbesondere die Kapselgehörschützer bewährt! Weitere Detailbeschreibungen siehe BG-Regel „Benutzung von Gehörschützern“ (BGR 194).
30
Gehörschutz
Gehörschutzstöpsel
Alle Gehörschützer, die im Gehörgang oder in der Ohrmulde getragen werden, sind Gehörschutzstöpsel. Es sind folgende Arten zu unterscheiden:
• fertig geformte Gehörschutzstöpsel
Merkmal ist, dass sie sofort ohne vorherige Formgebung in den Gehörgang eingesetzt
werden können.
• vor Gebrauch zu formende
Gehörschutzstöpsel
Diese sind aus polymerem Schaumstoff gefertigt. Sie werden vor dem Einsetzen in den
Gehörgang zu einer dünnen Rolle zusammengedrückt und dehnen sich dann im Laufe einiger Sekunden wieder aus.
• Bügelstöpsel
Diese bestehen aus fertig geformten Gehörschutzstöpseln, die an Bügeln befestigt sind.
• Otoplastik
Sie werden individuell nach dem Ohr und insbesondere dem Gehörgang des Trägers
geformt und verschließen den Gehörgang.
Der Tragekomfort ist entscheidend für die Bereitschaft, Gehörschutz regelmäßig in Lärmbereichen anzuwenden. Versuchen Sie einfach mehrere Varianten
von Gehörschützern; finden Sie „Ihren“ geeignet erscheinenden
Gehörschutz.
Hygiene und Pflege
Durch Stäube und Flüssigkeiten können Hautreizungen auftreten, deshalb Gehörschützer oder Gehörschutzstöpsel mit sauberen Händen anfassen. Dichtungskissen sind regelmäßig zu reinigen (Herstellerangaben beachten). Bei Beschädigungen jeglicher Art
sind die Teile auszutauschen.
Hören Sie auf uns, dann hören Sie länger!
31
BGI 765
Persönliche Schut
Grundsätzlich ist dem aktiven oder passiven technischen Lärmschutz der Vorrang zu geben, um eine ausreichende Lärmminderung zu erreichen.
Gehörs
Das Tragen von Gehörschutz ist als gleichwertige ergänzende Maßnahme entscheiGrundsätzlich ist dem aktiven oder passiven tech
dend.
um eine ausreichende Lärmminderung zu erreichen.
Das Tragen
ist als gleichwertige er
Die Auswahl kann entsprechend der notwendigen Schalldämmung
nachvon
derGehörschutz
Positivliste
Die Auswahl kann entsprechend der notwendigen S
auf der Internetseite des IFA http://www.dguv.de/ifa/de/pra/softwa/psasw/index.jsp
(BGR 194) erfolgen.
– Webcode d4785. Siehe auch Anhang 3 der BG-Regel „Benutzung von Gehörschutz“
Als Anhalt gilt:
durchschnittlich
(BGR 193).
Schalldämmung
In Abhängigkeit des herrschenden Lärmpegels sollte die Schutzwirkung von Gehörschutz so stark sein, dass der am Ohr wirksame Restschallpegel zwischen 70 und 80
dB(A) liegt.
Lärm in gewissen Größen tut erst einmal nicht weh, aber im fortschreitenden Alter tut es
weh, wenn die Verständigung zu Mitmenschen und zur Umwelt immer schwieriger wird.
Die Gehörgefährdung nach Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung liegt dann
vor, wenn ein Beurteilungspegel von 80 dB(A) erreicht oder überschritten wird.
Achten
schutz a
Das Gebot zum Tragen des Gehörschutzes
ist immer zu beachten und einzuhalten.
ASR A 1.3 M03
Gehörschutz benutzen
Die arbeitsmedizinische Gehörvorsorgeuntersuchung
Grundsatz
zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersu
Die arbeitsmedizinische Gehörvorsorgeuntersuchung nach
dem berufsgenosBeratung zur Anwendung der Gehörschützer.
senschaftlichen Grundsatz zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung
G 20 „Lärm“ beinhaltet auch die Beratung zur Anwendung der
Gehörschützer.
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Ergänzende Hinweise:Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
Bundes-Immissionsschutzgesetz
BG-Regel „Benutzung von Gehörschützern“ (BGR 194)
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Schutzkleidung
Schutzkleidung
Unsere Kleidung stimmen wir mit der uns umgebenden Atmosphäre, dem Wetter und
den Gefahren im Berufsleben ab; wir schützen uns mit der genormten Schutzkleidung:
Allgemein: DIN EN 340
„Schutzkleidung – Allgemeine Anforderungen“
Wetterschutzkleidung DIN EN 343
„Schutzkleidung – Schutz gegen Regen“ – schützt
vor Kälte, Wind und Niederschlag
Kälteschutzkleidung DIN EN 342
„Schutzkleidung – Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte“ – schützt gegen kaltes
Wetter bei Temperaturen unter - 5° C
Chemikalienschutzkleidung DIN EN 464
„Schutzkleidung – Schutz gegen flüssige und gasförmige Chemikalien einschließlich Flüssigkeitsaerosole und feste Partikel“
Beispiele von
Schutzanzügen
gegen das Risiko,
von beweglichen
Teilen erfasst zu
werden.
Bundjacke
und Latzhose
Kombination
1 = Umlegekragen
2 =Brusttaschen,
innen/aufgesetzt
3 =Knopfleiste, verdeckt
4 =Ärmelende,
einengbar/verschließbar
5 =Bundabschluss
6 =Hosenträger, verstellbar
7 = Teilverschließung
durch Druckknöpfe
8 =Beutel-Innentasche,
verschließbar
9 =Hosenbeinende,
einengbar/verschließbar
10 =Maßstabtasche,
aufgesetzt
11 = Tailleneinengung durch
Bandzug
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BGI 765
Wetterschutzkleidung ist in der Regel ein mehrschichtiges Laminat mit spezieller Membranwirkung. Der Wasserdampf vom Körper (Schweiß) kann nach außen dringen; aber
das Wasser von außen wird abgehalten.
Die Kennzeichnung jedes Schutzkleidungsteiles durch ein Piktogramm ist
hilfreich bei der gezielten Auswahl.
z.B.
Beispiel für einen Maschinenschutzanzug für Arbeiten an Bord
Bei Nutzung der Schutzanzüge kann die Wirkung der automatisch aufblasbaren Rettungsweste aufgehoben werden! Entsprechende Rettungswesten sind nach DIN EN ISO
12402-2 (275 N Auftrieb) auszuwählen.
Rettungsweste stets über der Keidung tragen!
Ergänzende Hinweise:BG-Regel „Einsatz von Schutzkleidungen“ (BGR 189)
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BG Verkehr
Geschäftsbereich Prävention
Ottenser Hauptstraße 54
22765 Hamburg
Tel.: +49 40 3980-0
Fax: +49 40 3980-1999
E-Mail: praevention@bg-verkehr.de
Internet: www.bg-verkehr.de
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Seele and Geist
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