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Die VDG-Akademie
Veranstaltungsübersicht
2014
www.vdg-akademie.de
2 | VDG-Akademie
Inhaltsübersicht
5VDG-Akademie – Bildungspartner
für die Gießereibranche
7 Unsere Veranstaltungen im Überblick
13 In-house Schulungen
14 Programmübersicht
18 Jahresprogramm der VDG-Akademie
50 Anmeldungen, Teilnahmegebühren
Ihre Ansprechpartner
VDG-Akademie | 3
4 | VDG-Akademie
VDG-Akademie – Bildungspartner für die Gießereibranche
Die VDG-Akademie ist innerhalb der Gießerei­branche Ansprechpartner für die fachliche Qualifizierung.
Die technologischen Ansprüche und Inhalte haben sich innerhalb der vergangenen Jahrzehnte rapide verändert bzw. erweitert, die Prozesse wurden komplexer und die Technologien weiterentwickelt. Die modernen
Anforderungen spiegeln sich auch in Art und Umfang der entsprechenden Weiterbildungsveranstaltung wider.
„VON PRAKTIKERN FÜR PRAKTIKER“ IST UNSERE DEVISE
Das Profil der VDG-Akademie
Die VDG-Akademie ist als Geschäftsbereich der IfG gGmbH fest in die
Strukturen des VDG und BDG ein­
gebettet. So ist gewährleistet, dass
­Impulse aus der Branche, angefangen
von technologischen Innovationen bis
hin zu themenbezogenen Qualifizierungsthematiken direkt in die Veranstaltungen der VDG-Akademie ein­
fließen können. Der Erfolg unserer Veranstaltungen basiert auf der von uns
angestrebten Kombination der akade-
mischen Lehre und der praktischen
­Erfahrung unserer Dozenten.
Der Begriff „Akademie“ soll ebenfalls
verdeutlichen, dass unsere Teilnehmer
eine Qualifikation auf hohem ­Niveau
erhalten. Die von uns ausgegebenen
Teilnahmezertifikate sind innerhalb der
Gießereibranche anerkannt, auch
längst über die deutschen Grenzen
­hinaus.
die Teilnehmer unserer Veranstaltungen das Erlernte unmittelbar nach ­ihrer
Rückkehr in den Betrieben anwenden
können.
Die Veranstaltungen der VDG-Akademie finden in den eigenen Räumlichkeiten in Düsseldorf, in ­externen Tagungsstätten oder als In-house Schulung statt.
Bei unserer Referentenauswahl achten
wir auch auf die vorhandene praktische Erfahrung. Gemäß dem Motto
„von Praktikern für Praktiker“ sollen
VDG-Akademie | 5
6 | VDG-Akademie
Unsere Veranstaltungen im Überblick
Die VDG-Akademie deckt den Qualifizierungsbedarf auf allen Ebenen innerhalb der Betriebe ab.
Das Angebot reicht von Veranstaltungen für Ingenieure bis hin zu Lehrgängen für Techniker, Meister
und Facharbeiter.
Seminare
Die Veranstaltungen bewegen sich auf
Ingenieurniveau und vermitteln nach
einem kurzen Einstieg in die wichtigsten Grundlagen neueste Entwicklungen
und Trends. Die Seminare zeichnen
sich aus durch klar definierte und
strukturierte Lehrgangsinhalte und
kompetente Referenten aus der Praxis
bzw. aus Forschungsinstituten.
Qualifizierungslehrgänge
Auf der Produktionsmitarbeiterebene
bietet die VDG-Akademie Qualifizierungslehrgänge z. B. als Unterstützung
zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter
oder zur grundlegenden Auffrischung
von Gießereikenntnissen an.
Hier werden fachliche Inhalte einzelner
Produktionsprozesse vermittelt, lediglich die Veranstaltung „Grundlagen der
Gießereitechnik“ bietet einen gesamten Überblick über mehrere Werkstoffe
und Prozesse und bietet sich daher
insbesondere für neue Mitarbeiter an,
die ­bisher keine Erfahrung in der Gießereibranche sammeln konnten. Auch
Gussabnehmer können sich hier einen
Überblick über Werkstoffe und Verfahren verschaffen.
Zertifizierung nach AZWV
Die VDG-Akademie besitzt die Träger­
zertifizierung nach der Anerkennungsund Zulassungsverordnung für die Weiterbildung (AZWV). Auf Grundlage dieser Zerti­fizierungen werden die
Weiterbildungskosten von der Bundesagentur für Arbeit über Bildungsgutscheine gefördert. Auskunft über die
Voraussetzungen und den Förderumfang erteilt die am Unternehmens­
standort zuständige Agentur für Arbeit.
VDG-Akademie | 7
8 | VDG-Akademie
VDG-Zusatzstudium Gießereitechnik
Zunehmend finden neben den Gießereiingenieuren auch Ingenieure anderer Studiengänge, wie z. B. Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Interesse
an einer Tätigkeit in der Gießerei. Insbesondere auf diese Zielgruppe ist das
VDG-Zusatzstudium ausgerichtet. Neben den klassischen Vorlesungen der
beteiligten Hochschulen und Forschungsinstitute finden auch Praktika
statt, um den Teilnehmern das benötigte gießereitechnische Zusatzwissen
auf einem hohen Niveau zu vermitteln.
Das VDG-Zusatzstudium wird berufsbegleitend in 5 Blöcken von je einer
Woche durchgeführt und ist über ein
Jahr verteilt. Es wird mit zwei schriftlichen Prüfungen, einer schriftlichen
Ausarbeitung und einem Kolloquium,
das den Wissenstransfer feststellen
und die erfolgreiche Teilnahme bestätigen soll, abgeschlossen.
14. VDG-ZUSATZSTUDIUM
GIESSEREITECHNIK 2014/2015
Für die Teilnahme am VDG-Zusatzstudium Gießereitechnik gelten folgende
Voraussetzungen:
abgeschlossenes Fachhochschuloder Universitätsstudium der Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften oder vergleichbare Qualifikationen
ohne Abschluss in einem der o. g.
Studiengänge (z.B. Absolventen eines
Wirtschafts-Studienganges) ist zusätzlich ein vorgeschaltetes Grundlagenmodul erfolgreich zu absolvieren, um
die Zugangsberechtigung zu erhalten
Grundmodul
21. – 25.07.2014 RWTH Aachen
1. Modul
08. – 12.09.2014 RWTH Aachen
2. Modul
09. – 13.02.2015 TU BA Freiberg
3. Modul
23. – 27.03.2015 RWTH Aachen
4. Modul
14. – 18.09.2015 TU BA Freiberg
5. Modul
23. – 27.11.2015 Haus der Gießereiindustrie, Düsseldorf
Teilnahmegebühr
Grundmodul: 1.540 € (für Teilnehmer
aus BDG-Mitgliedsfirmen 1.190 €)
Modul 1 bis 5: 1.390 € je Modul (für
Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
1.090 €)
VDG-Akademie | 9
10 | VDG-Akademie
Lehrgang zum Industriemeister
Gießerei (IHK)
Der Meister an der Spitze einer Mannschaft ist heute nicht mehr der „Meister aller Klassen“, der alles besser
kann als seine Mitarbeiter, sondern er
ist eine Art Team-Coach wie im modernen Fußball. Der moderne Industriemeister muss seine Rolle vor allem im
Zusammenhang der „Gruppenarbeit“
finden, die mit immer höherer Selbstverantwortung und steigender Produktivität der Werker rechnet. Dieses
„neue Denken“ bedeutet gerade in den
traditionellen Gießereibetrieben oft
eine gewaltige Umstellung – sowohl für
den Meister, der früher anwies, was zu
tun war, als auch für die Mitarbeiter,
die sich jetzt eigenständig bewähren
sollen. Die Themenfelder Zusammenarbeit im Betrieb, Personalführung und
–entwicklung nehmen so auch in den
Vorbereitungslehrgängen zum Industriemeister Gießerei einen deutlich
breiteren Raum als bisher ein.
Der heutige Anspruch an die Industriemeister Gießerei wird anhand des Umfangs der Inhalte besonders deutlich:
Genügten vor Jahrzehnten, zu Zeiten
der ersten VDG-Meisterlehrgänge, lediglich 480 Stunden, um den Lehrgang
zum Formermeister zu absolvieren,
vermitteln wir heute in mehr als 1100
Stunden die erforderlichen Kenntnisse
zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung
Industriemeister Gießerei.
Lehrgangsbeginn 2014
Lehrgang K
AEVO-Kurs und Meisterlehrgang
voraussichtlich Herbst 2014
Der Meisterlehrgang umfasst zehn
zweiwöchige Kurse mit Ganztagsunterricht, die über einen Zeitraum von ca.
zwei Jahren durchgeführt werden. An
unserem Veranstaltungsort in Essen
bestehen Übernachtungsmöglichkeiten.
LEHRGANG ZUM INDUSTRIEMEISTER GIESSEREI (IHK)
Lehrgangskosten
Die Kursgebühr für den AEVO-Kurs beträgt 485 € zzgl. ca. 230 € für Prüfungsgebühren und Lernmaterialien.
Die Lehrgangsgebühr für den Meisterlehrgang mit 11 zweiwöchigen Teilkursen beträgt je Teilkurs 430 € zzgl. ca.
600 € für Prüfungsgebühren und Lernmaterialien.
Förderung
Teilnehmer an der Industriemeisterausbildung können Meister-BAföG beantragen. Informationen und Antragsformulare sind unter
www.meister-bafoeg.info erhältlich.
VDG-Akademie | 11
12 | VDG-Akademie
In-house Schulungen – Synergien nutzen
Unser Angebot an In-house Schulungen richtet sich an Unternehmen, die ihre Fach- und Führungskräfte bedarfsbezogen und unternehmensspezifisch aus- und weiterbilden möchten. Bei uns stehen
Ihre ­Trainingsbedürfnisse im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein sinnvolles
Schulungs­konzept, wir beraten Sie bei den Inhalten und schlagen Ihnen passende Dozenten vor.
Effiziente Lernmethode
Bei einer größeren Anzahl zu qualifizierender ­Mitarbeiter aus einem Betrieb
bietet sich die Durchführung einer Inhouse Schulung an. Neben dem Wegfall
des Reiseaufwandes hat das In-houseKonzept auch den Vorteil der in­di­vidu­
ellen Betrachtung von betrieblichen
Fragestellungen. Wir bieten Ihnen die
Möglichkeit eines Vorgesprächs mit
den entsprechenden Experten der
VDG-Akademie, somit erfahren wir im
Vorfeld Ihre Fragen, ­Schwerpunkte und
Bedürfnisse und können die In-house
Schulung zielgerichtet und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt durchführen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
er Reiseaufwand Ihrer Mitarbeiter
D
entfällt.
ie bestimmen individuell Inhalte,
S
Schwerpunkte und Lerngeschwindigkeit der Schulung.
uf Wunsch führen wir für Sie eine
A
abschließende schriftliche Wissenskontrolle inklusive einer Auswertung
durch.
ktuelle Fragestellungen können
A
auch kurzfristig in den Lerninhalt
einbezogen werden und garantieren
so eine praxisnahe Schulung
BEREITS IM VORFELD KLÄREN
UNSERE SCHULUNGSEXPERTEN
IHRE BEDÜRFNISSE
VDG-Akademie | 13
Programmübersicht
Grundlagenlehrgänge
5.-7. März: Grundlagen der
Gießereitechnik
1604, Düsseldorf
10.-12. April: Grundlagen
der Gießereitechnik für
Leichtmetallguss
1612, Stuttgart
21.-23. Mai: Grundlagen
der Gießereitechnik
1613, Düsseldorf
26./27. Juni: Grund­lagen
der Druckgießtechnik
1623, Münster
9.-11. Juli: Grund­lagen der
Gießereitechnik
1627, Pegnitz
29.-31. Oktober: Grundlagen der Gießereitechnik für
Eisen- und Stahlguss
1641, Düsseldorf
14 | VDG-Akademie
13.-15. November: Grund­
lagen der Gießereitechnik
1646, Stuttgart
29. September: Metallographie der Stahlgusswerkstoffe
1636, Düsseldorf
19.-21. November: Grundlagen der Gießereitechnik für
Aluminium-Gusslegierungen
1648, Düsseldorf
5./6. November: Formfüllung, Erstarrung, Anschnittund Speisertechnik bei
Stahlguss
1644, Goslar
10.-12. Dezember: Grund­
lagen der Gießereitechnik
1655, Düsseldorf
Eisen- und Stahlguss
6./7. November: Werkstoffkunde der Gusseisenwerkstoffe
1645, Düsseldorf
7./8. März: Schmelzen von
Gusseisenwerkstoffen
1606, Stuttgart
11./13. September: Einsatz feuerfester Baustoffe
in Eisengießereien
1631, Duisburg
22./23. September:
Metallurgie und Schmelztechnik der Eisengusswerkstoffe im Kupolofen
1633, Duisburg
NE-Metallguss
25. Februar: Eigenschaften
und Schmelztechnik der
Aluminium-Gusslegierungen
1603, Düsseldorf
26. August: Eigenschaften
und Schmelztechnik der
Aluminium-Gusslegierungen
1628, Düsseldorf
30. Sept./1 Okt.:
Schmelzen von KupferGusswerkstoffen
1637, Düsseldorf
3./4. April: Herstellung und
Anwendung von Stahlguss
1608, Duisburg
26./27. Juni: Schmelzbetrieb in Eisengießereien
1624, Düsseldorf
10./11. Dezember:
Metallographie der Gusseisenwerkstoffe
1654, Düsseldorf
3.-5. Dezember: Formfüllung, Erstarrung, Anschnittund Speisertechnik bei
Gusseisenwerkstoffen
1651, Goslar
9. Dezember: Qualitätsüberwachung von Eisenschmelzen durch thermische Analyse
1653, Düsseldorf
4. November:
Gefügebildung und Gefügeanalyse der AluminiumGusswerkstoffe
1642, Düsseldorf
Druckguss, Kokillenguss, Feinguss
3. Juni: Anwendung der
Konstruktion in der Gussherstellung - Kokillenguss
1617, Münster
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden
Sie auch auf unserer Internetseite: www.vdg-akademie.de
26./27. Juni: Grundlagen
der Druckgießtechnik
1623, Münster
Gießtechnik, Erstarrung,
Simulation
11./12. September:
Optimieren mit Simulation
1630, Bad Wildungen
5./6. November: Formfüllung, Erstarrung, Anschnittund Speisertechnik bei
Stahlguss
1644, Goslar
Schmelzeinrichtungen,
Schmelztechnik
25. Februar: Eigenschaften
und Schmelztechnik der
Aluminium-Gusslegierungen
1603, Düsseldorf
7./8. März: Schmelzen von
Gusseisenwerkstoffen
1606, Stuttgart
26./27. Mai: Metallurgie
und Schmelztechnik der
Eisengusswerkstoffe im
Induktionstiegelofen
1615, Duisburg
26./27. Juni: Schmelzbetrieb in Eisengießereien
1624, Düsseldorf
26. August: Eigenschaften
und Schmelztechnik der
Aluminium-Gusslegierungen
1628, Düsseldorf
3.-5. Dezember: Formfüllung, Erstarrung, Anschnittund Speisertechnik bei
Gusseisenwerkstoffen
1651, Goslar
11./13. September:
Einsatz feuerfester Baustoffe in Eisengießereien
1631, Duisburg
22./23. September:
Metallurgie und Schmelztechnik der Eisengusswerkstoffe im Kupolofen
1633, Duisburg
30. Sept./1 Okt.:
Schmelzen von KupferGusswerkstoffen
1637, Düsseldorf
9. Dezember: Qualitätsüberwachung von Eisenschmelzen durch thermische Analyse
1653, Düsseldorf
Formstoffe und Formstoffprüfung
16./17. Juni: Kernherstellung mit chemisch gebundenen Formstoffen und ihre
Prüfverfahren
1621, Düsseldorf
30. Juni/1. Juli: Maschinelle
Kernfertigung
1626, Düsseldorf
16./17. September: Formherstellung: Hand- und Maschinenformverfahren
1632, Duisburg
1./2. April: Grundlagen und
Praxis der Sandaufbereitung
und -steuerung von tongebundenen Formstoffen
1607, Düsseldorf
16./17. Juni: Kernherstellung mit chemisch gebundenen Formstoffen und ihre
Prüfverfahren
1621, Düsseldorf
26./27. November: Formstoffbedingte Gussfehler
1650, Düsseldorf
Form- und
Kernherstellung
29./30. Oktober:
Kernmacherei
1640, Düsseldorf
26./27. November: Formstoffbedingte Gussfehler
1650, Düsseldorf
12./13. Februar: Form­
herstellung mit Kaltharzsystemen
1602, Düsseldorf
VDG-Akademie | 15
Konstruktion, Modellbau
3. Juni: Anwendung der
Konstruktion in der Gussherstellung - Kokillenguss
1617, Münster
Qualitätsmanagement,
Werkstoffprüfung,
Normung
26./27. November: Formstoffbedingte Gussfehler
1650, Düsseldorf
13./14. Februar: Qualitätssicherungsfachkraft - Teil 1
1600, Düsseldorf
9. Dezember: Qualitätsüberwachung von Eisenschmelzen durch thermische Analyse
1653, Düsseldorf
23.-25. Juni:
Führungskompetenz für die
betriebliche Praxis
1622, Münster
Betriebstechnik,
Arbeitsorganisation,
Personalmanagement
26./27. Juni: 1. Meister-Forum Gießerei 2014
1625, Goslar
11. März: Europäische Normen für Gusswerkstoffe und
Gussstücke
1605, Münster
4./5. April: Qualitätssicherungsfachkraft - Teil 2
1600, Düsseldorf
4./5. Juni: Konstruieren
mit Gusswerkstoffen im
Maschinenbau
1619, Esslingen
22./23. August: Qualitätssicherungsfachkraft - Teil 3
1600, Düsseldorf
25./26. September:
C-Techniken im Modellbau
1634, Bad Wildungen
25./26. September: Fertigungskontrolle und
Qualitäts­sicherung
1635, Duisburg
18./19. November:
Konstruieren mit Gusswerkstoffen im Fahrzeugbau
1647, Düsseldorf
27./28. Oktober: Maß-,
Form- und Lagetolerierung
von Gussstücken
1638, Düsseldorf
25. November:
FMEA in Gießereien
1649, Düsseldorf
16 | VDG-Akademie
4.-6. Juni:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 2
1611, Kassel
7./8. April: Prozessoptimierung in Gießereien
1609, Münster
7./8. April: Teamarbeit und
Konfliktmanagement
1610, Kassel
9.-11. April:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 1
1611, Kassel
22. Mai: Produktivitätssteigerung in Gießereien
1614, Düsseldorf
3./4. Juni: Betriebswirtschaftliches Know-how für
Gießereien
1618, Düsseldorf
3.-5. September:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 3
1611, Kassel
10.-12. September: Führungstraining für Meister
1629, Münster
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden
Sie auch auf unserer Internetseite: www.vdg-akademie.de
17. Oktober: Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
- Modul 4 (Projekttreffen)
1611, Kassel
3.-5. September:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 3
1611, Kassel
4./5. November: Softwarelösungen für Gießereien
1643, Kassel
17. Oktober: Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
- Modul 4 (Projekttreffen)
1611, Kassel
3.-5. Dezember:
Führungskompetenz für die
betriebliche Praxis
1652, Düsseldorf
Neu im Veranstaltungsangebot 2014
SE 1609 Prozessoptimierung in Gießereien
WS 1610Teamarbeit und Konfliktmanagement
WS 1611Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
FT 1625 1. Meister-Forum Gießerei 2014
SE 1630 Optimieren mit Simulation
SE 1634 C-Techniken im Modellbau
FT 1643 Softwarelösungen für Gießereien
FT 1647 Konstruieren mit Gusswerkstoffen im
Fahrzeugbau
4./5. Dezember:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 4
1611, Kassel
Umwelt, Arbeits­
sicherheit
9.-11. April:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 1
1611, Kassel
3. Juni: Arbeitsschutz in
Gießereien
1616, Duisburg
4.-6. Juni:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 2
1611, Kassel
29./29. Oktober: Fortbildungslehrgang für Immissionsschutzbeauftragte in
Gießereien
1639, Bad Dürkheim
4./5. Dezember:
Gesundheitsmanager/-in in
Gießereien - Modul 4
1611, Kassel
Seminarversicherung
Bei kurzfristiger Stornierung Ihrer Teilnahme an unseren
Veranstaltungen wird die volle Teilnahmegebühr fällig. Wir
empfehlen deshalb den Abschluss einer Seminarversicherung bei unserem Partner, der EUROPÄISCHEN Reiseversicherung. Sollten Sie gezwungen sein, eine gebuchte Veranstaltung kurzfristig zu stornieren, tritt die Seminarversicherung für die vertraglich vereinbarten Stornokosten ein.
Die Versicherung können Sie im Internet unter
www.vdg-akademie.de abschließen.
VDG-Akademie | 17
Das Jahresprogramm
der VDG-Akademie
Formherstellung mit Kaltharzsystemen
1602 Seminar
12./13.02.2014, Duisburg
Die Veranstaltung gibt einen umfassenden Überblick über
alle Aspekte des Kaltharzverfahrens zur Formherstellung.
Neben der Beschreibung des Verfahrens und der Vorstellung von eingesetzten Hilfsstoffen werden sowohl die
Formstoffverarbeitung und die technologischen Eigenschaften der Formen als auch die Maschinen und Einrichtungen ausführlich vorgestellt.
Außer den Fachvorträgen bietet das zweitägige Seminar
durch die zeitliche Gliederung gute Voraussetzungen für
den direkten Meinungsaustausch mit den Referenten und
den anderen Veranstaltungsteilnehmern.
Themenschwerpunkte:
Vergleichende Darstellung von
kalthärtenden Verfahren
Einflüsse aus dem Modellbau und dem
Modellzustand auf den Putzaufwand
Formstoffqualität und Prüfungen
Maschinen und Einrichtungen zur Fertigung
mit Kaltharzformstoffen
Aktuelle Trends bei der Kaltharzregenerierung
Ursachen formstoffbedingter Gussfehler
Aktive Kühlung von kaltharzgebundenen Formen
Umweltschutzgesichtspunkte bei der
Kaltharzregenerierung
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Ingenieure, Produktionsplaner, Führungskräfte aus Formerei und Modellbau
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
740 Euro
990 Euro
Qualitätssicherungsfachkraft
für Gießereien - 1. Teilkurs
1600 Qualifizierungslehrgang13./14.02.2014, Düsseldorf
Die meisten Probleme in der Qualitätssicherung von Gießereien sind lösbar. Die Lösung wird jedoch häufig dadurch erschwert, dass die Mitarbeiter der QS sich mühsam die erforderliche Methodenkompetenz - meistens autodidaktisch - aneignen müssen.
Der Lehrgang „QS-Fachkraft“ der VDG-Akademie hilft Unternehmen, eigenes Personal an die Aufgaben der Qualitätssicherung heranzuführen. Mit der Zusatzqualifikation
erhalten Mitarbeiter berufsbegleitend in drei jeweils 2-tägigen Teilkursen die erforderlichen Kompetenzen, um die
vielfältigen Aufgaben in der Qualitätssicherung eigenverantwortlich zu übernehmen und damit die relevanten
Werkzeuge, um die Qualitätssicherung in den Unternehmen effizient und effektiv voran zu treiben.
2. Teilkurs: 4./5. April 2014
3. Teilkurs: 22./23. August 2014
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der Qualitätssicherung und deren Zusammenhänge mit dem Qualitätsmanagement
Verfahren der Qualitätssicherung
Statistische Grundlagen
Festlegung angemessener Stichprobenumfänge
Freigabeverfahren
Methoden zur Fehlersuche
KVP
Partnerschaftliche Lieferantenentwicklung
Reklamationsbearbeitung
Qualifikation zur Sensibilisierung anderer für die Quali-
tätssicherung
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus der Produktion, aus produktionsnahen Bereichen und aus dem Qualitätsmanagement
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.390 Euro
1.990 Euro
VDG-Akademie
VDG Akademie | 19
Eigenschaften und Schmelztechnik
der Aluminium-Gusslegierungen
1603 Qualifizierungslehrgang
Grundlagen der Gießereitechnik
1604 Qualifizierungslehrgang 05.-07.03.2014, Düsseldorf
25.02.2014, Düsseldorf
Der Absatz von Gussprodukten aus Aluminiumlegierungen
hat über die Jahre stetig zugenommen, gleichzeitig steigen
auch die Anforderungen an die Produktivität.
Die erreichbaren Werkstoff- und Gussteileigenschaften
sind eng mit der schmelztechnischen Prozesstechnik
­verbunden. Die Kenntnis schmelztechnischer Grundlagen
und qualitätsrelevanter Einflussgrößen bildet die Basis für
eine werkstoffgerechte Produktionsqualität, um die hohen
Anforderungen der Gussabnehmer zu erfüllen.
Das Seminar umfasst die metallkundlichen Grundlagen,
Festigkeits- und Gießeigenschaften sowie Schmelze­
behandlung der Aluminium-Gusslegierungen ebenso wie
Erläuterungen zu verschiedenen Schmelzaggregaten und
Grundlagen der Wärmebehandlung.
Themenschwerpunkte:
Allgemeine werkstofftechnische Grundlagen
Grundlagen der Metallurgie von Aluminiumlegierungen
Schmelztechnik und Schmelzebehandlung
Qualitätssicherung im Schmelzbetrieb
Schmelzaggregate
Fehler durch unsachgemäßes Schmelzen
Grundlagen der Wärmebehandlung
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus Aluminiumgießereien sowie aus der
­Abnehmerindustrie, die sowohl ihre bisherigen Erfahrungen mit gezieltem Grundlagenwissen ergänzen als auch ihr
bereits erworbenes Wissen wieder auffrischen möchten
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
540 Euro
790 Euro
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer
Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
­Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen.
Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs­
abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen
Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor­
gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration
des Form- und Gießvorganges enthalten.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen und Herstellen von Kernen
Gussteilentwicklung
Rohgussnachbehandlung
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
20 | VDG
VDG-Akademie
740 Euro
990 Euro
Europäische Normen für Gusswerkstoffe
und Gussstücke
1605 Seminar
11.03.2014, Münster
Nach der großen Überarbeitung des Normenwerkes für
metallische Gusswerkstoffe und Gussstücke vor 20 Jahren
ist eine weitere zum Teil beträchtliche Revision der europäischen Normen nahezu abgeschlossen.
Unabhängig von den aktuellen Änderungen bietet das Seminar einen umfassenden Überblick über die gesamte
Werkstoffpalette für Gussstücke sowie über die für die
technischen Lieferbedingungen für Gussstücke.maßgeblichen Normen für Bezeichnungsweise, Allgemeintoleranzen, Bearbeitungszugaben, Schweißen, zerstörungsfreie
Prüfverfahren sowie über Prüfbescheinigungen und andere
Konformitätsdokumente. Außerdem wird ein Überblick zu
den EU-Richtlinien und der CE-Kennzeichnung gegeben.
Erstmals auf dem Markt ist in dem Begleitbuch zum Seminar der Gesamtumfang der Normen für das Gießereiwesen
über alle Werkstoffgruppen erläutert und ein umfassendes
Normenverzeichnis enthalten.
Themenschwerpunkte:
Bezeichnungssysteme
Technische Lieferbedingungen für Gussstücke
Werkstoff-Normen für Gusswerkstoffe
EG-Richtlinien/EG-Verordnungen und Auswirkungen auf Gussstücke
Geometrische Produktspezifikation (GPS) und techni-
sche Produktdokumentation (TPD)
Prüfbescheinigungen und Konformitätsdokumente
Vergleiche alt-neu (Bezeichnungen, Werkstoff-Num-
mern, Normen)
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus Konstruktion, Normung, Einkauf, Produktionsplanung, Disposition, Produktion und Qualitätssicherung
der Kunden sowie Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen von Gießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
540 Euro
790 Euro
Schmelzen von Gusseisenwerkstoffen
1606 Qualifizierungslehrgang 07./08.03.2014, Stuttgart
Moderne Schmelzanlagen, neue Verfahren und kundenseitige Erwartungen an die Produktqualität stellen auch an jeden Werker vor Ort höhere Ansprüche. Dieser Lehrgang
richtet sich deshalb an alle Produktionsmitarbeiter im
Schmelzbetrieb von Eisengießereien, die sowohl ihre bisherigen praktischen Erfahrungen mit gezieltem Grundlagenwissen ergänzen als auch ihr einmal erworbenes Wissen wieder auffrischen und dem Stand der Technik angleichen wollen.
Der Lehrstoff umfasst sämtliche Gebiete wie Aufbau und
Eigenschaften der Eisengusswerkstoffe, Metallurgie und
Schmelzöfen sowie die Arbeitstechnik beim Schmelzen
einschließlich Qualitätsüberwachung. Einrichtungen für
den Umweltschutz und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit
gehören ebenfalls hierzu. Die Lehrgangsmappe enthält Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nützliche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit.
Pädagogisch erfahrene Fachlehrer werden den Stoff übersichtlich und verständlich vermitteln. Fragen und betriebliche Gegebenheiten können die Teilnehmer in kleinen
Gruppen im Dialog mit den Referenten besprechen.
Themenschwerpunkte:
Gießereiindustrie und Gussanwendung
Eisengusswerkstoffe: Aufbau und Eigenschaften
Metallurgische Grundlagen, Schmelzeinrichtungen
Qualitätsüberwachung und Arbeitstechnik beim Schmelzen
Unfallverhütung und Gesundheitsschutz
Umweltschutz
Teilnehmerkreis:
Schichtführer, Vorarbeiter, Produktionsmitarbeiter - berufsfremd ausgebildet oder angelernt - tätig im Schmelzbetrieb
von Eisengießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
VDG-Akademie
VDG Akademie | 21
Grundlagen und Praxis der Sandaufbereitung und -steuerung von
tongebundenen Formstoffen
Herstellung und Anwendung von Stahlguss
1608 Seminar
1607 Qualifizierungslehrgang 01./02.04.2014, Düsseldorf
Dieser Qualifizierungslehrgang bietet angelernten und/
oder berufsfremd ausgebildeten Beschäftigten aus Formerei und Sandaufbereitung die Möglichkeit, vorhandene Praxiserfahrung mit dem notwendigen Grundlagenwissen zu
koppeln. Schwerpunkte liegen bei Fragen zur Sandqualität
und Sandsteuerung. Im Praxisteil werden an einem Betriebsformstoff die gängigen Sandprüfungen durchgeführt
und ein Programm zur präventiven Sandsteuerung vorgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt gibt Informationen zur
Vermeidung und Verwertung von Gießerei-Restsanden.
Pädagogisch erfahrene Praktiker werden die Lerninhalte
verständlich vermitteln. Dazu gehören anschauliche Darstellungen unter Zuhilfenahme von Skizzen und Bildern. Die
integrierten praktischen Übungen stärken den Praxisbezug
dieses Qualifizierungslehrgangs. Die Lehrgangsmappe enthält Übersichten, Erläuterungen durch Text und Bild sowie
wichtige Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit.
Themenschwerpunkte:
Aufbau und Eigenschaften der Formstoffe
Formstoffaufbereitung/Formstoffkreislauf
Anlagen und Einzelaggregate
Formstoffprüfung und Qualitätssicherung
Formstoffregenerierung
Präventive Sandsteuerung
Fehler am Gussstück und Ursachen
Arbeitsschutz
Praxisvorführungen
22 | VDG-Akademie
Mit Stahlguss lassen sich viele Eigenschaften in einem
Gusswerkstoff wirtschaftlich kombinieren, zum Beispiel
ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit mit hoher Zugfestigkeit und Kerbschlagarbeit.
Dank der großen Vielfalt an Legierungen findet sich für
fast jede Anwendung der richtige Stahlguss. Hochlegierter
Stahlguss eignet sich zum Beispiel besonders für hochbeanspruchte Maschinenteile, sei dies in der Energietechnik,
im Pumpenbau, in der Antriebstechnik oder im Fahrzeugbau. Die aktuellen technischen Entwicklungen geben dem
Stahlguss neue Impulse. Dieses Seminar informiert deshalb sowohl über den aktuellen Stand der Fertigungstechnologie als auch über interessante Innovationen und Anwendungen von Stahlguss. Im Einzelnen wird auf das Erschmelzen, die sekundärmetallurgische Verfahren, die
Form- und Kernherstellung, Europäischen Normung, über
Schmelzen von Stahlguss in Lichtbogen- und Induktionsöfen, Sekundärmetallurgie, feuerfeste Werkstoffe, Wärmebehandlung, Erstarrungssimulation, rechnergestützte Arbeitsvorbereitung und das Rapid-Prototyping durch Lasersintern von Maskenformstoff eingegangen.
Themenschwerpunkte:
Teilnehmerkreis:
Vorarbeiter, Gruppenleiter, Maschinenführer, Produktionsmitarbeiter – berufsfremd ausgebildet oder angelernt –
aus Eisengießereien oder aus NE-Metallgießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
03./04.04.2014, Duisburg
690 Euro
890 Euro
Metallurgische Grundlagen des Schmelzens von Stahlguss
Schmelzen von Stahlguss im Lichtbogen-/Induktionsofen
Der feuerfeste Baustoff in der Stahlgießerei
Filtration von Stahlguss
Wärmebehandlung von Stahlguss
Stahlguss - Eigenschaftspotenziale und Normen
Schweißen von Stahlguss
Sekundärmetallurgie für Stahlguss — Betriebsergebnisse
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Techniker, Meister, Mitarbeiter der Arbeits­
vorbereitung, die in Stahlgießereien tätig sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Qualitätssicherungsfachkraft
für Gießereien - 2. Teilkurs
Prozessoptimierung in Gießereien
1609 Seminar
1600 Qualifizierungslehrgang 04./05.04.2014, Düsseldorf
Die meisten Probleme in der Qualitätssicherung von Gießereien sind lösbar. Die Lösung wird jedoch häufig dadurch erschwert, dass die Mitarbeiter der QS sich mühsam die erforderliche Methodenkompetenz - meistens autodidaktisch - aneignen müssen.
Der Lehrgang „QS-Fachkraft“ der VDG-Akademie hilft Unternehmen, eigenes Personal an die Aufgaben der Qualitätssicherung heranzuführen. Mit der Zusatzqualifikation
erhalten Mitarbeiter berufsbegleitend in drei jeweils 2-tägigen Teilkursen die erforderlichen Kompetenzen, um die
vielfältigen Aufgaben in der Qualitätssicherung eigenverantwortlich zu übernehmen und damit die relevanten
Werkzeuge, um die Qualitätssicherung in den Unternehmen effizient und effektiv voran zu treiben.
3. Teilkurs: 22./23. August 2014
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der Qualitätssicherung und deren Zusammenhänge mit dem Qualitätsmanagement
Verfahren der Qualitätssicherung
Statistische Grundlagen
Festlegung angemessener Stichprobenumfänge
Freigabeverfahren
Methoden zur Fehlersuche
KVP
Partnerschaftliche Lieferantenentwicklung
Reklamationsbearbeitung
Qualifikation zur Sensibilisierung anderer für die Quali-
tätssicherung
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus der Produktion, aus produktionsnahen Bereichen und aus dem Qualitätsmanagement
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
07./08.04.2014, Münster
Die kontinuierliche Optimierung der eigenen Prozesse ist
Grundlage einer wirkungsvollen betriebswirtschaftlichen
Ausrichtung und unverzichtbar, um im internationalen
Wettbewerb bestehen zu können. Es gibt eine Vielzahl von
Instrumenten zur Prozessoptimierung in Gießereien, die
von unterschiedlichen Ansätzen ausgehen und jeweils eigene Schwerpunkte setzen. Six Sigma, Kaizen oder LeanManagement bilden dabei nur einen Teil der Methoden,
die zur Prozessoptimierung eingesetzt werden können.
In diesem Seminar werden verschiedene Prozessmanagement-Systeme vorgestellt und es wird aufgezeigt, wie ein
System zur Prozessoptimierung im eigenen Gießereibetrieb entwickelt und integriert werden kann. Die Erhöhung
der Effizienz, die Optimierung der Gestaltung von Arbeitsplätzen oder die Qualitätsverbesserung sind dabei nur einige der Zielsetzungen, die ein Prozessmanagement-System beinhalten kann.
Im zweiten Teil des Seminares besteht die Möglichkeit, eigene Fragestellung in der Gruppe zu bearbeiten und verschiedene Prozessmanagement-Ansätze zu diskutieren.
Themenschwerpunkte:
Analyse der Ist-Situation
Instrumente und Ansätze der Prozessoptimierung
Integration der Prozessoptimierung in die Unterneh-
mensphilosophie
Mögliche Zielsetzungen und Praxisbeispiele
Teilnehmerkreis:
Geschäftsführer und Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
1.390 Euro
1.990 Euro
VDG-Akademie | 23
Teamarbeit und Konfliktmanagement
1610 Workshop
07./08.04.2014, Kassel
Komplexe Aufgabenstellungen fordern Meister, Schichtführer und Vorarbeiter in ihrer fachlichen Kompetenz und
Führungsfunktion. Die Individualität der Teammitglieder zu
erfassen, das Zusammenspiel der Kollegen zu unterstützen und zu begleiten und angemessene Rahmenbedingungen für Leistung zu schaffen, beschreibt den Aufgabenbereich von Führungskräften im Produktionsbereich.
Neben der konstruktiven Gestaltung der Zusammenarbeit
treffen Führungskräfte im beruflichen Alltag auf Konflikte
verschiedenster Art. Sie entstehen tagtäglich und kosten
Zeit, Energie und Geld. Macht, Ärger und Wut, persönliche
Verletzungen und Enttäuschungen spielen dabei eine Rolle. Gelingt es, die Konflikte als solche zu akzeptieren und
ihnen Paroli zu bieten, kommen ihre konstruktiven Kräfte
zum Tragen.
Im Workshop gibt es die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zur Gestaltung von Teamarbeit und Bewältigung von
Konfliktsituationen einzubringen. Die Teilnehmer erhalten
konkrete Anregungen und Ideen für die Umsetzung im Arbeitsalltag.
Themenschwerpunkte:
Kriterien effektiver Zusammenarbeit
Teamdynamik
Techniken der Teamführung
Von der Arbeitsgruppe zum Team
Eskalationsstufen von Konflikten
Gesprächstechniken zur Konfliktbewältigung
Konfliktlösung durch Vermittlung
Verhaltenskorrektur durch Kritik
Entscheidungstechniken zur Konfliktvermeidung
Machteingriff als Konfliktbeendigung
Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
Modul 1 - Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
1611 Zertifikatslehrgang
09.-11.04.2014, Kassel
Gesundheitsmanagement will betriebliche Einzelmaßnahmen (Verhalten und Verhältnisse) zu einer abgestimmten
Praxis des betrieblichen Gesundheitsgeschehens weiterentwickeln. Ein wesentlicher Baustein und Impulsgeber
ist dabei die integrierte Bewertung körperlicher und
psychischer Anforderungen im Unternehmen. Nicht ohne
Grund hat der Gesetzgeber 2013 im Arbeitsschutzgesetz
nochmals präzisiert, dass sich der Arbeits- und Gesundheitsschutz auf beide Seiten – körperliche und psychische
Faktoren – erstreckt.
Modul 1 vermittelt einen Überblick zu den konzeptionellen
Grundlagen des BGM und zu seinen institutionell-rechtlichen Rahmenbedingungen. Darauf aufbauend lernen Sie
das zentrale betriebliche Analyse- und Gestaltungsinstrument kennen und anwenden: die integrierte psychische
und physikalisch-technische Gefährdungsbeurteilung.
Zertifikat und Abschlussprüfung:
Die Ausbildung zum Gesundheitsmanager/-in ist erfolgreich
absolviert, wenn:
• die Module 1 bis 3 besucht wurden
• ein betriebliches Praxisprojekt erfolgreich umgesetzt
und dieses in Modul 4 präsentiert wurde
Themenschwerpunkte:
BGM und Rahmenbedingungen
Gefährdungsbeurteilung unter Einschluss psychischer
und physikalisch-technischer Gefährungen
Vorbereitung Praxisprojekt „Beurteilung psychischer
und physikalisch-technischer Gefährdungen“
Teilnehmerkreis:
Technische Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen der
Gießerei
Teilnehmerkreis:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertreter/-innen, Betriebsräte, Fachkräfte und
Personalmanager/-innen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
24 | VDG-Akademie
990 Euro
1.290 Euro
1.090 Euro
1.240 Euro
Grundlagen der Gießereitechnik für
Leichtmetallguss
Grundlagen der Gießereitechnik
1613 Qualifizierungslehrgang 21.-23.05.2014, Düsseldorf
1612 Qualifizierungslehrgang 10.-12.04.2014, Stuttgart
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
Urformverfahrens für alle nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Leichtmetall-Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Auf diese Weise ist auch die möglichst frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten auf einer gemeinsamen Verständigungsbasis möglich.
Die praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs
rundet die Veranstaltung ab.
Themenschwerpunkte:
Gießereiindustrie und Ihre Abnehmer
Grundlagen der Gussteilherstellung
Gusswerkstoffe als Eigenschaftsträger
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen
Das Herstellen von Kernen
Rohgussnachbehandlung
Gussteilentwicklung
Qualitätssicherung
Praxisvorführungen
Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen.
Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs­
abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen
Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor­
gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration
des Form- und Gießvorganges enthalten.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen und Herstellen von Kernen
Gussteilentwicklung
Rohgussnachbehandlung
Teilnehmerkreis:
Neue Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung, Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter aus der
Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer
Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
­Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
790 Euro
990 Euro
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
VDG-Akademie | 25
Produktivitätssteigerung in Gießereien In vier Schritten zum effizienten Betrieb
1614 Workshop
22.05.2014, Düsseldorf
Die kontinuierliche Verbesserung von Effizienz und Effektivität ist gerade in Zeiten des Wandels eine Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Hohe Flexibilität und
Qualität spielen dabei neben kurzen Durchlaufzeiten und
reduzierten Kosten die tragende Rolle.
Im Mittelpunkt von Verbesserungsmaßnahmen stehen immer auch die eigenen Mitarbeiter. Erst durch ihren Einsatz
lassen sich Potenziale voll ausschöpfen und erreichte Verbesserungen im betrieblichen Umfeld systematisch verankern. Neben Impulsen und der Unterstützung duch die
Führungskräfte benötigen die Mitarbeiter dazu auch das
notwendige Methodenwissen.
Führungskräfte erhalten in einem eintägigen Workshop
den notwendigen Überblick über die verfügbaren Instrumente zur Effizienzsteigerung. Das begleitende Planspiel
„Labcheck“ schafft praktische Erfahrungen im Umgang
mit den Werkzeugen und ein klares Verständnis für deren
Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb.
Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit eines mehrtägigen In-house Workshops, um Mitarbeitern einen Überblick
über die Anwendung der vorgestellten Instrumente im Betrieb zu verschaffen.
Themenschwerpunkte:
Effiziente Arbeitsplätze schaffen
Informations- und Materialfluss sicherstellen
Effizienten Gesamtprozess etablieren
Zuverlässige Steuerung aufbauen
Teilnehmerkreis:
Geschäftsführer und Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
26 | VDG-Akademie
590 Euro
790 Euro
Metallurgie und Schmelztechnik der Gusseisenwerkstoffe im Induktionstiegelofen
1615 Seminar
26./27.05.2014, Duisburg
Schmelzen von Gusseisen im Induktionstiegelofen ist sowohl wirtschaftlich als auch im Blick auf die erzeugte metallurgische Qualität eine bewährte Technologie. Dieses
Schmelzaggregat bietet die Möglichkeit durch das chargenweise Schmelzen zu legieren und Behandlungs- bzw.
Gießtemperaturen passgenau einzustellen. Die Mittelfrequenztechnik gepaart mit der entsprechenden Anschlussleistung ermöglicht Schmelzleistungen die früher nur über
den Kupolofen realisiert werden konnten.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen des induktiven
Schmelzens, zeigt den Aufbau moderner Ofenanlagen und
erklärt die Aufgaben der feuerfesten Zustellung. Um die
geforderte metallurgische Qualität zu produzieren, nimmt
die wirtschaftliche und qualitätsbewusste Ofenfahrweise
einen breiten Raum ein. Wie diese überwacht wird ist
ebenso Thema wie die Betriebssicherheit und der Arbeitsschutz. Abschließend wird auch noch speziell auf das Thema Energieeffiziens eingegangen. Neben der Vermittlung
des Fachwissens bietet das Seminar die Möglichkeit des
Erfahrungsaustausches.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen des induktiven Schmelzens im Induktionstiegelofen
Aufbau und Auslegung von Induktionsschmelzanlagen
Feuerfeste Zustellung von Induktionstiegelöfen
Betrieb von Induktionsschmelzanlagen
Metallurgie und Schmelztechnik der Gusseisenwerk stoffe im Induktionstiegelofen
Betriebssicherheit im Schmelzbetrieb
Energieeffizienz
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Leiter der Schmelzbetriebe, Techniker,
Meister, sowie Mitarbeiter der Instandhaltung
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Arbeitsschutz in Gießereien
1616 Seminar
03.06.2014, Duisburg
In Deutschland sind Gießereibetriebe gesetzlich zur Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzvorschriften verpflichtet.
Aufgabe des Unternehmens ist es, Unfälle zu vermeiden
und die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu schützen.
Dies gilt auch für Fach- und Führungskräfte in Gießereien,
die im Rahmen ihrer Tätigkeit dafür verantwortlich sind, die
erforderlichen Maßnahmen nach den geltenden Arbeitsschutzvorschriften zu treffen.
Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse der wesentlichen gesetzlichen Regelungen und den damit verbundenen Verpflichtungen für Fach- und Führungskräfte. Des
Weiteren werden Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung
der Arbeitsschutzvorschriften durch organisatorische und
technische Maßnahmen in den Gießereibetrieben vorgestellt. Die Themenschwerpunkte werden ausführlich besprochen und diskutiert, um Anregungen für die Praxis zu
liefern und das grundsätzliche Bewusstsein für die Themen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu schärfen.
Themenschwerpunkte:
Verantwortung und Haftung
Gesundheitsschutz – PSA, oftmals lästig, aber immens wichtig!
Arbeitsschutz im betrieblichen Alltag
Unterweisungen – sinnlos oder sinnvoll?
Unfälle – Ursachenermittlung und Vorsorgemaßnahmen
Gefährdungsbeurteilung – Nutzen und Durchführung
Gefahrstoffkataster
Teilnehmerkreis:
Technische Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen
der Gießerei
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
Anwendung der Konstruktion in der
Gussherstellung - Kokillenguss
1617 Seminar
03.06.2014, Münster
Die Basis zur Fertigung eines guten Gussteils ist die prozessorientierte Bauteilkonstruktion, die Konstruktion eines
guten Gießwerkzeuges. Bereits in der Vorentwicklung der
neuen Gussteile und natürlich über die gesamte Entwicklungsphase hinweg, können die Kosten für die spätere
Herstellung der Teile entscheidend beeinflusst werden.
Hier werden die Grundlagen für eine kostengünstige und
optimale Fertigung gelegt.
Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse in der
gussgerechten Gestaltung von Bauteilen, dem Aufbau
normgerechter und übersichtlicher Zeichnungen und der
fertigungsgerechten Auslegung der Gießwerkzeuge, hier
insbesondere der Kokillengießwerkzeuge.
Dabei werden Details wie Gussteilgestaltung, Zeichnungserstellung, Kokillenaufbau, Auswerfsysteme, Schieber, Kerne, Sandkerne und Werkstoffe der Kokille besprochen. Zusätzliche Informationen zur Gießzeitberechnung runden
das gesamte Thema ab.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der 3D-Gussteilkonstruktion
Erstellung von Gussteilzeichnungen
Lagerung von Sandkernen in der Kokille
Aufbau und Material der Kokille
Gießsysteme und Entlüftung
Temperierung der Kokille
Teilnehmerkreis:
Projektleiter und Konstrukteure aus der Gussabnehmerindustrie, den Gießereien, der Bearbeitungsunternehmen sowie Mitarbeiter von Ingenieurbüros, die sich mit Gussteilkonstruktion und Gießwerkzeugkonstruktion beschäftigen
590 Euro
790 Euro
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
590 Euro
790 Euro
VDG-Akademie | 27
Betriebswirtschaftliches Know-how
für Gießereien
1618 Seminar
Konstruieren mit Gusswerkstoffen
im Maschinenbau
03./04.06.2014, Düsseldorf
Ständig wechselnde Marktlagen und sich verändernde Absatzstrukturen verlangen eine kontinuierliche Optimierung
der betrieblichen Produktionsabläufe. Die Herstellung von
wettbewerbsfähigen Gusserzeugnissen wird nur den Gießereien gelingen, die neben dem vorhandenen technischen Fachwissen auch über die erforderlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse verfügen, um eine effiziente
und kostenbewusste Unternehmenssteuerung zu garantieren.
Das Seminar vermittelt den Teilnehmern das wesentliche
betriebswirtschaftliche Know-how. Die Inhalte der Schulung
sind auf die Belange der Branche zugeschnitten und praxisorientiert. Durch praktische Übungen wird das erworbene
theoretische Fachwissen angewandt und vertieft, so dass
eine direkte Umsetzung des erworbenen Wissens im Unternehmen gewährleistet ist.
Themenschwerpunkte:
Kosten-, Vollkosten- und Plankostenrechnung,
Deckungsbeitrags- und Prozesskostenrechnung
Kalkulation
Investitionsrechnung, Verfahren zur Beurteilung von Investitionen
Produkt- und Ressourcenplanung
Finanz- und Liquiditätsplanung
Bilanzanalyse
Risikomanagement
Praxisbeispiele
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Ingenieure, Techniker sowie Meister und Mitarbeiter aus dem Bereich der Arbeitsvorbereitung, die in ihrem Aufgabenbereich erfolgreich sind, aber in ihrem Berufsalltag Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft benötigen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
28 | VDG-Akademie
690 Euro
890 Euro
1619 Fachtagung
04./05.06.2014, Esslingen
Im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren existieren
beim Gießen praktisch keine Einschränkungen der Designfreiheit. Die große Vielfalt der Werkstoffe bietet in Kombination mit einer funktionsgerechten Auslegung von Geometrien maßgeschneiderte Bauteile für nahezu jeden Einsatzzweck. Sowohl Gusskonstruktionen als auch
Gießverfahren sind innovativ, energiesparend, umweltschonend und wirtschaftlich. In der jüngsten Zeit sorgten vor allem Innovationen bei den Werkstoffen und die Simulation
der Gießprozesse und des Bauteilverhaltens für neue Impulse, duch die weitere Einsatzbereiche für Gussprodukte
erschlossen werden können. Die fundierte Partnerschaft
zwischen Konstrukteur und Gießer bietet in diesem Umfeld
ein Innovationspotenzial, das für unsere Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.
Themenschwerpunkte:
Vielfalt der Gusswerkstoffe und Gießverfahren
Gestaltungsfreiheit und Funktionsintegration
Topologische Gestaltung
Technologische Eigenschaften von Gusswerkstoffen
Anwendung von Konstruktionsrichtlinien
Entstehung und rechnerische Ermittlung von Bauteil- eigenschaften
Empfehlungen für Gussteilkonstruktion und Design
Entstehung, Berechnung und Minimierung von Eigenspannungen
Leichtbau
Technische Lieferbedingungen, Toleranzen
Repräsentative Werkstoffkennwerte
Bauteilprüfung
Teilnehmerkreis:
Konstrukteure, Mitarbeiter aus den Bereichen Berechnung
und Auslegung, Qualitätssicherung und Einkauf
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
880 Euro
980 Euro
Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
Modul 2 - Gesundheitskompetenz und Gesundheitskultur entwickeln
1611 Workshop
04.-06.06.2014, Kassel
Führungskräfte im unteren und mittleren Management
haben eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung des
betrieblichen Gesundheitsgeschehens. Die Art und Weise,
wie sie ihre Führungsaufgabe wahrnehmen, hat erheblichen Einfluss auf ressourcenschaffende und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter/-innen.
Andererseits sehen sie sich nicht selten mit wachsenden und zum Teil widersprüchlichen Anforderungen der
Beschäftigten und des Unternehmens konfrontiert.
Führungskräfte benötigen daher spezifische Kompetenzen,
um ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit ihrer
Mitarbeiter/-innen zu erhalten und zu fördern. Die Mitwirkung und Mitgestaltung der Beschäftigten bei der Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsgeschehens ist
dabei eine wichtige Stellgröße.
Themenschwerpunkte:
Gesundheitskompetenz, Gesundheitskultur und Wertschätzung
Doppelrolle von Führungskräften im BGM
Gesundheitsgerechtes Führen
Mitarbeiterbeteiligung
Vorbereitung Praxisprojekt „Mitarbeiterbeteiligung als Ressource für eine gesundheitsförderliche Praxis
Teilnehmerkreis:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertreter/-innen, Betriebsräte, Fachkräfte und
Personalmanager/-innen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.090 Euro
1.240 Euro
Putzerei und
Rohgussnachbehandlung
1620 Qualifizierungslehrgang
06.06.2014, Düsseldorf
Wettbewerb und Konjunktur fordern von den einzelnen
Gießereien vermehrt Anstrengungen im Bereich der Produktivitätserhöhung, der Rationalisierung und des kundenorientierten Handels. In den oft noch ungenügend genutzten Fähigkeiten der Produktionsmitarbeiter liegt ein Potenzial, das hierfür nutzbar gemacht werden muss.
Dieser Qualifizierungslehrgang ist ein weiterer Schritt zur
Werkerschulung. Er bietet ungelernten oder berufsfremd
ausgebildeten Beschäftigten aus der Putzerei die Möglichkeit, vorhandene Praxiserfahrung mit dem notwendigen
Grundlagenwissen zu koppeln. Dies ist das Fundament,
um im Betriebsalltag zielorientiert zu handeln.
Praktiker sowie gießereikundige und auch pädagogisch
­erfahrene Berufsschullehrer werden den Stoff einfach und
verständlich vermitteln. Dazu gehören anschauliche Darstellungen unter Zuhilfenahme von Skizzen, Bildern und
praktischen Demonstrationen. Fragen und betriebliche
­Gegebenheiten können die Teilnehmer in kleinen Gruppen
im Dialog mit dem Referenten besprechen.
Themenschwerpunkte:
Herstellung von Gussteilen
Nachgelagerte Prozesse beim Gießen
Verschiedene Oberflächenstrahlverfahren
Geeignete Kreislauftrennverfahren
(sägen, stanzen, brechen)
Fertigungsgerechte Putzverfahren und
vermeidbarer Aufwand
Wärmebehandlung von Gussstücken
Oberflächenschutz und Oberflächenveredelung
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter, berufsfremd ausgebildet oder
angelernt, die in Putzereien tätig sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
590 Euro
790 Euro
VDG-Akademie | 29
Kernherstellung mit chemisch gebundenen
Formstoffen und ihre Prüfverfahren
1621 Seminar
16./17.06.2014, Düsseldorf
Kerne sind Bestandteil einer Gießform und dienen der Ausbildung von Innen- und Außenkonturen. Um eine einwandfreie Gussbauqualität zu gewährleisten werden an Kerne
höchste Anforderungen gestellt.
Das Seminar vermittelt Kenntnisse über die verschiedenen
Kernstoffsysteme und ihre Prüfverfahren und weist auf
mögliche Ursachen für Gussfehler hin. Neben der Relevanz
der Kernherstellung wird auch der anschließende Stoffkreislauf von Form- und Kernsanden nach dem Abguss betrachtet. Aspekte des Arbeitsschutzes runden das Seminar
ab.
Themenschwerpunkte:
Formgrundstoffe, organische/anorganische Binder
Neue emissionsarme Binder auf anorganischer Basis
Hot-Box, Cold-Box, Begasung
Verhalten der Kerne beim Gießen
Prüfverfahren für Kernsande sowie abgeleitete Eigen- schaften der Kerne
Anlagen zur Kernherstellung und Kernbearbeitung
Kernstoffbedingte Gussfehler
Additive bei der Kernherstellung
Geruchsemission aus Kernbindern
Umwelt- und Arbeitsschutz
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Ingenieure, Führungskräfte und Qualitätsverantwortliche aus dem Umfeld der Kernmacherei
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Führungskompetenz für die betriebliche Praxis
1622 Workshop
23.-25.06.2014, Münster
Komplexe Aufgabenstellungen und permanente Veränderungsprozesse fordern Führungskräfte in ihrer fachlichen
Kompetenz und in ihrer Management- und Führungsfunktion. Führungsmittel unterschiedlichster Art müssen beherrscht werden und sicher eingesetzt werden können.
Die Anforderungen an Führungskräfte, insbesondere auf
der Meisterebene, verändern sich mit wachsender Komplexität der Aufgabenstellungen.
Die Teilnehmer lernen im Workshop, Kommunikation als
Führungsinstrument bewusst einzusetzen. Die Möglichkeiten und Grenzen von Motivation als Grundlage der Leistungserbringung werden erörtert und auf ihre eigenen Mitarbeiter übertragen. Das Modell „situativer Führung“ wird
im Workshop vorgestellt und diskutiert. Unterschiedliche
Strategien von Konfliktmanagement werden gemeinsam
erarbeitet und trainiert. Im Workshop gibt es die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und Konfliktsituationen einzubringen.
Themenschwerpunkte:
Grundhaltungen als Führungskraft
Den richtigen Führungsstil einsetzen
Motivation als Führungsaufgabe
Delegation und Kontrolle
Ziele setzen und vereinbaren
Mitarbeiter beurteilen
Besprechungen leiten
Gruppendynamik verstehen und Zusammenarbeit
gestalten
Eskalationsstufen von Konflikten
Unterschiedliche Strategien des Konfliktmanagements
Teilnehmerkreis:
Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen der Gießerei
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
30 | VDG-Akademie
1.090 Euro
1.390 Euro
Grundlagen der Druckgießtechnik
1623 Seminar
Schmelzbetrieb in Eisengießereien
26./27.06.2014, Münster
Das Druckgießen stellt nach wie vor ein kostengünstiges
Gießverfahren zur Herstellung von Aluminium-Gussteilen
mit hoher Oberflächenqualität und einem hohen Maß an
Reproduzierbarkeit dar.
Um alle Vorteile dieses Verfahrens technisch und wirtschaftlich zu nutzen, müssen – neben Kenntnissen über
die verwendeten Gusslegierungen – auch Kenntnisse über
die Maschinen- und Prozesstechnik sowie Werkzeuge vorliegen.
Themenschwerpunkte:
Gießereiindustrie
Fertigungsablauf Druckgießen
Aufbau einer Druckgießmaschine
Qualitätsrelevante Prozessparameter
Druckgießwerkzeug
Sprühtechnik
Druckgussspezifische Gussfehler
Teilnehmerkreis:
Maschineneinrichter, Gießer, Meister, Techniker
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
1624 Qualifizierungslehrgang26./27.06.2014, Düsseldorf
Moderne Schmelzanlagen, neue Verfahren und kundenseitige
Erwartungen an die Produktqualität stellen auch an jeden
Werker vor Ort höhere Ansprüche. Dieser Lehrgang richtet
sich deshalb an alle Produktionsmitarbeiter im Schmelz­
betrieb von Eisengießereien, die sowohl ihre bisherigen praktischen Erfahrungen mit gezieltem Grundlagenwissen ergänzen als auch ihr einmal erworbenens Wissen wieder auf­
frischen und dem Stand der Technik angleichen wollen.
Der Lehrstoff umfasst sämtliche Gebiete wie Aufbau und
Eigenschaften der Eisengusswerkstoffe, Metallurgie und
Schmelzöfen sowie die Arbeitstechnik beim Schmelzen
einschließlich Qualitätsüberwachung. Einrichtungen für
den Umweltschutz und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit
gehören ebenfalls hierzu. Die Lehrgangsmappe enthält
­Informationen mit anschaulichen Bilddarstellungen, nütz­
liche Zahlen und Hinweise für die praktische Tätigkeit.
Pädagogisch erfahrene Fachlehrer werden den Stoff einfach und verständlich vermitteln. dazu gehören anschau­
liche Darstellungen unter Zuhilfenahme von Skizzen und
Bildern. Fragen und betriebliche Gegebenheiten können
die Teilnehmer in kleinen Gruppen im Dialog mit den Referenten besprechen.
Themenschwerpunkte:
Gießereiindustrie und Gussanwendung
Eisengusswerkstoffe, Aufbau und Eigenschaften
Metallurgische Grundlagen, Schmelzeinrichtungen
Qualitätsüberwachung und Arbeitstechnik beim
Schmelzen
Unfallverhütung und Gesundheitsschutz
Umweltschutz
Teilnehmerkreis:
Schichtführer, Vorarbeiter, Produktionsmitarbeiter –
­berufsfremd ausgebildet oder angelernt – tätig im
Schmelzbetrieb von Eisengießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
VDG-Akademie | 31
1. Meister-Forum Gießerei 2014
1625 Fachtagung
Maschinelle Kernfertigung
26./27.06.2014, Goslar
Die stark veränderten Anforderungen in den Betrieben haben in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer Anpassung der Lehrgangs- und Prüfungsinhalte für die Industriemeister Gießerei geführt. Hieraus resultiert auch der
gestiegene Bedarf nach regelmäßiger und kontinuierlicher
Aktualisierung des Wissensstandes bei den Gießereimeistern.
Im Rahmen des 1. Meister-Forums Gießerei werden neue
Kenntnisse aus Technik und Management in einer Vortragsveranstaltung vermittelt und gleichzeitig eine Plattform für den Erfahrungsaustausch geboten. Abgerundet
wird das Forum durch ein Gießertreffen für persönliche
Kontakte und Gespräche.
Themenschwerpunkte:
Schmelzbetrieb
Prozessoptimierung
Formerei
Energieeffizienz
Qualitätssicherung
Arbeitssicherheit
Mitarbeitermotivation
Teammanagement
Teilnehmerkreis:
Industriemeister in Gießerei- und Zulieferunternehmen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
390 Euro
440 Euro
1626 Seminar
30.06./01.07.2014, Düsseldorf
Der Hauptteil der in Deutschland verarbeiteten Formmenge
für Sandkerne kann dem gashärtenden Verfahren zugerechnet werden. Dominierend ist dabei das Urethan-ColdBox-Verfahren, aber auch dem Resol-CO2-Verfahren werden
zukünftig Chancen für eine größere Verbreitung gegeben.
Neben den gashärtenden Kernherstellverfahren werden in
dieser Veranstaltung auch andere, teilweise noch junge Serienkernverfahren, behandelt, z. B. die mit Wärme aushärtbaren teilweise anorganischen Systeme. Praxisnah werden
Verfahren und Anlagen zur Formstoffaufbereitung, zum
Schießen der Kerne sowie zur Vermeidung und Verwertung
anfallender Reststoffe dargestellt. Ausführlich behandelt
werden in diesem Seminar die technologischen und umweltrelevanten Eigenschaften der Formstoffe und Kerne.
Themenschwerpunkte:
Beschreibung der Stoffe und Verfahren zur Kernherstellung
Vergleichende Darstellung und Bewertung der Kernher stellverfahren
Ursache für Ausschuss bei der Kernherstellung und Abhilfemaßnahmen
Maschinen und Einrichtungen zur Aufbereitung des
Formstoffes zur Kernherstellung
Kernschießen
Begasungstechnik für gashärtende Kernherstell
verfahren
Automatische Inspektion von Kernen, Formen und
Gussteilen
Einfluss diverser Quarzsandqualitäten auf die Fertigungsparameter von Formen und Kernen
Vermeidung und Verwertung von Reststoffen
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Techniker, Meister, Planungsfachleute, Mitarbeiter im Bereich Kernmacherei und Formerei
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
32 | VDG-Akademie
790 Euro
990 Euro
Grundlagen der Gießereitechnik
1627 Qualifizierungslehrgang
09.-11.07.2014, Pegnitz
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer
Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
­Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen.
Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs­
abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen
Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor­
gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration
des Form- und Gießvorganges enthalten.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen und Herstellen von Kernen
Gussteilentwicklung
Rohgussnachbehandlung
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Qualitätssicherungsfachkraft
für Gießereien - 3. Teilkurs
1600 Qualifizierungslehrgang22./23.08.2014, Düsseldorf
Die meisten Probleme in der Qualitätssicherung von Gießereien sind lösbar. Die Lösung wird jedoch häufig dadurch erschwert, dass die Mitarbeiter der QS sich mühsam die erforderliche Methodenkompetenz - meistens autodidaktisch - aneignen müssen.
Der Lehrgang „QS-Fachkraft“ der VDG-Akademie hilft Unternehmen, eigenes Personal an die Aufgaben der Qualitätssicherung heranzuführen. Mit der Zusatzqualifikation
erhalten Mitarbeiter berufsbegleitend in drei jeweils 2-tägigen Teilkursen die erforderlichen Kompetenzen, um die
vielfältigen Aufgaben in der Qualitätssicherung eigenverantwortlich zu übernehmen und damit die relevanten
Werkzeuge, um die Qualitätssicherung in den Unternehmen effizient und effektiv voran zu treiben.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der Qualitätssicherung und deren Zusammenhänge mit dem Qualitätsmanagement
Verfahren der Qualitätssicherung
Statistische Grundlagen
Festlegung angemessener Stichprobenumfänge
Freigabeverfarhen
Methoden zur Fehlersuche
KVP
Partnerschaftliche Lieferantenentwicklung
Reklamationsbearbeitung
Qualifikation zur Sensibilisierung anderer für die Quali-
tätssicherung
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus der Produktion, aus produktionsnahen Bereichen und aus dem Qualitätsmanagement
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.390 Euro
1.990 Euro
VDG-Akademie | 33
Eigenschaften und Schmelztechnik
der Aluminium-Gusslegierungen
1628 Qualifizierungslehrgang
26.08.2014, Düsseldorf
Der Absatz von Gussprodukten aus Aluminiumlegierungen
hat über die Jahre stetig zugenommen, gleichzeitig steigen
auch die Anforderungen an die Produktivität.
Die erreichbaren Werkstoff- und Gussteileigenschaften
sind eng mit der schmelztechnischen Prozesstechnik
­verbunden. Die Kenntnis schmelztechnischer Grundlagen
und qualitätsrelevanter Einflussgrößen bildet die Basis für
eine werkstoffgerechte Produktionsqualität, um die hohen
Anforderungen der Gussabnehmer zu erfüllen.
Das Seminar umfasst die metallkundlichen Grundlagen,
Festigkeits- und Gießeigenschaften sowie Schmelze­
behandlung der Aluminium-Gusslegierungen ebenso wie
Erläuterungen zu verschiedenen Schmelzaggregaten und
Grundlagen der Wärmebehandlung.
Themenschwerpunkte:
Allgemeine werkstofftechnische Grundlagen
Grundlagen der Metallurgie von Aluminiumlegierungen
Schmelztechnik und Schmelzebehandlung
Qualitätssicherung im Schmelzbetrieb
Schmelzaggregate
Fehler durch unsachgemäßes Schmelzen
Grundlagen der Wärmebehandlung
Teilnehmerkreis:
Mitarbeiter aus Aluminiumgießereien sowie aus der
­Abnehmerindustrie, die sowohl ihre bisherigen Erfahrungen mit gezieltem Grundlagenwissen ergänzen als auch ihr
bereits erworbenes Wissen wieder auffrischen möchten
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
34 | VDG-Akademie
590 Euro
790 Euro
Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
Modul 3 - Gesundheitsmanagement nachhaltig gestalten
1611 Workshop
03.-05.09.2014, Kassel
Erfahrungen zeigen, dass viele Veränderungsmaßnahmen
in Unternehmen kraftvoll starten und mit zunehmender
Dauer versanden. Dieses Phänomen trifft auch auf viele
Projekte im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu.
Deshalb stellt sich vor allem die Frage, wie ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess des betrieblichen Gesundheitsgeschehens systematisch und nachhaltig wirksam
umgesetzt werden kann. Zwei Fragen sind dabei zentral:
Tun wir die richtigen Dinge? Tun wir die Dinge richtig?
Sie lernen in diesem Modul eine Vorgehensweise kennen,
den Reifegrad Ihres BGM zu bestimmen, Stärken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren und darauf aufbauend geeignete Veränderungsmaßnahmen zu identifizieren.
Die regelmäßige Anwendung ermöglicht kontinuierliche
Verbesserungen in strategischen und operativen Fragen
des Gesundheitsmanagements.
Themenschwerpunkte:
Kennzahlen und Modell des BGM
RADAR-Bewertungsmethode, Selbstbewertung
Veränderungsmaßnahmen identifizieren, konzipieren, kommunizieren und initiieren
Vorbereitung Praxisprojekt „Selbstbewertung des BGM“
Teilnehmerkreis:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertreter/-innen, Betriebsräte, Fachkräfte und
Personalmanager/-innen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.090 Euro
1.240 Euro
Optimieren mit Simulation
Führungstraining für Meister
1629 Workshop
10.-12.09.2014, Münster
Die Fähigkeit zu zeitgemäßer Mitarbeiterführung ist unverzichtbarer Bestandteil des Anforderungsprofils für Meister.
Mitarbeiter haben einen wachen Blick auf die Führungsmethoden ihrer Meister und machen Einsatzbereitschaft
und Motivation von anerkannten Führungsstilen abhängig.
Und davon hängt wiederum ganz entscheidend der Erfolg
des Meisters in seinem Unternehmen ab.
Weil in diesen Schlüsselpositionen selten durchgängig ideal geführt wird, sind Updates mit der Chance zum Üben
für die Meister ein äußerst hilfreicher Check ihres im Betrieb ausgelebten Führungsstils. Erfolgreiches Führen bedeutet dabei nicht, dass immer gleiches Verhalten erfolgreich ist. Führen ist ein lebenslanger Lern- und Entwicklungsprozess und setzt die ständige Anpassung an sich
verändernde Bedingungen und unterschiedliche Menschen
voraus.
Themenschwerpunkte:
Grundhaltungen als Führungskraft
Führungsstile - welche werden von Mitarbeitern akzep-
tiert, welche werden abgelehnt?
Motivation von Mitarbeitern
Aufgaben richtig delegieren
Führen nach Zielvereinbarung
Das Beurteilungsgespräch
Besprechungen leiten
Der Meister als Teamleiter
Gruppendynamik verstehen und Zusammenarbeit ge-
stalten
Eskalationsstufen von Konflikten
Unterschiedliche Strategien des Konfliktmanagements
1630 Seminar
11./12.09.2014, Bad Wildungen
In der Gießereiindustrie wird mehr und mehr auf Simulationen der Gießprozesse gesetzt.
Mit Simulationsprogrammen wird Ihnen ein Werkzeug zur
Verfügung gestellt, mit dem Sie Gießprozesse schon im
Angebots- und Planungsstadium besser abschätzen können. Ständige Weiterentwicklungen und einfache Bedienung durch strukturierten Aufbau ermöglicht es den Anwendern, sich ganz auf die Simulationsergebnisse zu konzentrieren. Varianten von Prozessen können ohne viel
Aufwand kontrolliert und verglichen werden.
Anhand einiger Beispiele soll auf einfache Weise gezeigt
werden, wie Ideen schnell umgesetzt und kostengünstig
auf Effektivität überprüft werden können.
Themenschwerpunkte:
Geschichte der Simulation
Was bedeutet Simulation?
Grundlagen der Simulationen - Physikalische Gesetz-
mäßigkeiten
Einführung - Aufbau der Software
Beispielprojekte - Speiserpositionen bestimmen, Aus-
wirkungen von Änderungen
Darstellung von Simulationsergebnissen
Teilnehmerkreis:
Das Seminar soll alle ansprechen, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Simulationsprogrammen
verschaffen und an keinen Projekten die Bedienbarkeit
testen wollen.
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
Teilnehmerkreis:
Industriemeister, Schichtleiter, Teamleiter und Vorarbeiter in
Gießerei- und Zulieferunternehmen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.090 Euro
1.390 Euro
VDG-Akademie | 35
Einsatz feuerfester Baustoffe in Eisengießereien
1631 Seminar
11.-13.09.2014, Duisburg
Feuerfeste Baustoffe finden in allen Schmelzöfen und
Pfannen der Gießereibranche ihren Einsatz. Das Gieß­
metall, die Schmelztemperatur, die Betriebsweise und
­viele weitere Faktoren bestimmen die Wahl des einge­
setzten Feuerfestbaustoffes.
Der Praktiker im Betrieb steht dabei oft vor der Frage,
­welche Ofenzustellungsvariante welche Vorteile besitzt
und welche künftig eingesetzt werden sollten. Die Möglichkeiten gehen hier von der Zustellung mit Gießbetonen
über zu den Möglichkeiten, bei denen Stampfmassen
­eingesetzt werden können.
Der praxisorientierte Teil der Veranstaltung wird durch die
Besichtigung der Georg Fischer GmbH in Mettmann abgerundet.
Themenschwerpunkte:
Einsatz feuerfester Baustoffe
Einteilung der feuerfesten Baustoffe
Zustellung von Öfen und Pfannen
Prüfung feuerfester Baustoffe
Verschleiß und Trocknung feuerfester Baustoffe
Instandhaltung und Reparatur
Feuerfestfragen am futterlosen Kupolofen
Verschleißkontrolle mit entsprechenden
Überwachungsgeräten
Ökonomische und ökologische Aspekte
Praktische Demonstrationen am ersten Tag
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Ingenieure und Facharbeiter, die über
Kenntnisse im Umgang mit feuerfesten Baustoffen in
der Gießerei verfügen müssen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Formherstellung: Hand- und
Maschinenformverfahren
1632 Qualifizierungslehrgang 16./17.09.2014, Duisburg
Nach wie vor vollziehen sich tief greifende Wandlungsprozesse in den Gießereien. Viele Prozesse sind zwar durch
die neue wirtschaftliche Situation ausgelöst worden, die
­eigentlichen Ursachen liegen oft jedoch tiefer. Eine dieser
Ursachen zeigt sich in der bisher nur ansatzweisen Einbindung von Produktionsmitarbeitern in fachlich anspruchsvollere Tätigkeitselemente, die mit Fachwissen, Entscheidungskompetenz und verantwortungsvollem Handeln
­gekoppelt sind. Dieser Qualifizierungslehrgang bietet angelernten oder berufsfremd ausgebildeten Beschäftigten aus
der Formerei und dem Bereich der Sandaufbereitung die
Möglichkeit, vorhandene Praxiserfahrung mit dem notwendigen Grundlagenwissen zu koppeln. Dies ist das Fundament, um im Betriebsalltag zielorientiert zu handeln.
Gießereikundige Fachleute werden den Stoff einfach und
verständlich vermitteln. Dazu gehören anschauliche Darstellungen u­ nter Zuhilfenahme von Skizzen, Bildern und
praktischen Demonstrationen.
Themenschwerpunkte:
Die Gießereiindustrie und die moderne
Gussanwendung
Formverfahren und Formstoffe
Handformerei/Maschinenformerei
Formstoffaufbereitung und -prüfung
Der Formstoffkreislauf
Bedeutung und Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Unfallverhütung und Gesundheitsschutz
Umweltschutz
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter, berufsfremd ausgebildet oder
­angelernt, die in der Formerei oder dem Bereich der
Sandaufbereitung beschäftigt sind.
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
36 | VDG-Akademie
690 Euro
890 Euro
Metallurgie und Schmelztechnik der
Eisengusswerkstoffe im Kupolofen
1633 Seminar
C--Techniken im Modellbau
1634 Seminar
22./23.09.2014, Duisburg
Der Kupolofen ist eines der ältesten Schmelzaggregate zur
Erzeugung von Gusseisen. Dieser Schachtofen, der mit
Koks, Roheisen, Stahlschrott, Kreislaufmaterial und Kalk
beschichtet wird, erfordert ebenfalls eine aufwendige Abgasreinigungsanlage. Wegen seiner erreichbaren Schmelztemperatur und der damit verbundenen Aufkohlung des
Einsatzmaterials ist der Kupolofen für das Schmelzen verschiedener Gusswerkstoffe gut geeignet.
Nach einer Einführung in das grundsätzliche Prinzip und
den Aufbau des Kupolofens werden metallurgische und
technische Aspekte thematisiert. Entsprechende Fragestellungen werden im Bereich Metallurgie und Ofenfahrweise behandelt. In Zeiten steigender Energie- und Rohstoffpreise spielen auch Kostenaspekte eine immer bedeutendere Rolle. Auch hierzu werden den Teilnehmern
mögliche Vorgehensweisen und Potenziale aufgezeigt.
Themenschwerpunkte:
Kupolofen, Einführung und Grundlagen
Ofenauslegung, Gesamtanlage
Verwertung von Reststoffen
Schrotte und alternative Einsatzstoffe
Brennstoffe
Entschwefelung
Feuerfeste Zustellung von Kupolöfen
Metallurgie und Ofenfahrweise
Schmelzekontrolle
Arbeitsschutz und Sicherheitseinrichtungen
25./26.09.2014, Bad Wildungen
Der Modellbau - ein fester Bestandteil in der Wertschöpfungskette jeder Gießerei - hat sich in den letzten Jahren zu
einer modernen Branche entwickelt und setzt fast flächendeckend Computertechnologie zur Fertigung von Modelleinrichtungen ein. Von der Konstruktion zur Fertigung und
weiter über Qualitätskontrolle und -überwachung zur Simulation werden verschiedenste Softwares und Systeme genutzt.
Das Seminar soll einen Überblick über die verschiedenen
Konstruktionssysteme sowie deren Verknüpfung über
Schnittstellen, den Postprozessoren und die Datenverarbeitung auf NC-Maschinen bieten. Weiterhin werden die
Möglichkeiten der Vermessung mit taktilen und optischen
Messmaschinen zur Qualitätskontrolle dargestellt.
Themenschwerpunkte:
Konstruktionsprogramme
CAM
Werkzeugvermessung
NC-Bearbeitung
Qualitätskontrolle
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Meister, Techniker und andere Mitarbeiter, die
mit der Fragestellung bezüglich des Einsatzes von C-Techniken befasst sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Ingenieure, Führungskräfte aus Gießerei
und Schmelzbetrieb
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
VDG-Akademie | 37
Fertigungskontrolle und Qualitätssicherung
1635 Qualifizierungslehrgang 25./26.09.2014, Duisburg
Die Qualität ist eine der zentralen Schlüsselgrößen für das
erfolgreiche Bestehen im härter werdenden Wettbewerb.
Produktivitätssteigerung bei gleichzeitiger Erhöhung der
Anforderungen an die Produktqualität erfordern vom einzelnen Mitarbeiter sowohl mehr spezifische Fachkenntnisse als auch ein größeres Überblickswissen. Die Erhöhung
der Fertigungstiefe (z. B. mechanische Bearbeitung) oder
der Wechsel auf höherwertige Werkstoffe bringen auf allen
Stufen im Unternehmen eine Fülle von neuen Herausforderungen mit sich. Nur durch die ständige Qualifizierung
der Mitarbeiter können diese Ziele erreicht werden.
Gießereikundige wie auch pädagogisch erfahrene Fach­
leute werden den Stoff einfach und verständlich vermitteln. Dazu gehören anschauliche Darstellungen unter
­Zuhilfenahme von Skizzen und Bildern und praktischen
Demonstrationen. Fragen und betriebliche Gegebenheiten
können die Teilnehmer in kleinen Gruppen im Dialog mit
den Referenten besprechen.
Themenschwerpunkte:
Die Gießereiindustrie und Gussanwendung
Gusswerkstoffe und ihre Eigenschaften
Qualität und Qualitätssicherung
Werkstoffprüfung
Maßprüfungen
Gussteilprüfungen
Prüfdatenauswertung und Prozesskontrolle
Wirtschaftliche Fertigung und Organisationsstrukturen
Teilnehmerkreis:
Vorarbeiter, Labor- und Gruppenleiter, Mitarbeiter aus
dem Bereich der Qualitätssicherung (z. B. Maßkontrolle,
Werkstoffprüfung, Endkontrolle)
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
38 | VDG-Akademie
690 Euro
890 Euro
Metallographie der Stahlgusswerkstoffe
1636 Seminar
29.09.2014, Düsseldorf
Steigende Anforderungen an die Produktqualität und an
die Prozesssicherheit erfordern den effizienten Einsatz
der vorhandenen Methoden zur Qualitätsprüfung. Die
­Bedeutung der Metallographie im Rahmen des Nachweises von bestimmten Werkstoff- bzw. Bauteileigenschaften
bei Stahl-Gusswerkstoffen wird immer wichtiger. Neben
der sachgerechten Herstellung metallographischer Schliffe,
stehen die richtige Beurteilung des Gefüges von StahlGusslegierungen sowie die Bewertung von Gussfehlern
und Gefügefehlern im Mittelpunkt dieses Seminars. Die
Einrichtungen der VDG-Akademie und der IfG Service
GmbH bieten gerade für ein praxisbezogenes Seminar
ideale Voraussetzungen.
Themenschwerpunkte:
Einführung in metallurgische Grundlagen
Präparation von Schliffen – Grundlagen
Gefüge von Stahlgusslegierungen
Untersuchung und Merkmale von Guss- und
Gefügefehlern
Praxisteil
Teilnehmerkreis:
Laboranten, Werkstoffprüfer, Mitarbeiter der Qualitäts­
sicherung, Vorarbeiter und Meister
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
Schmelzen von Kupfer-Gusswerkstoffen
1637 Qualifizierungslehrgang30.09./01.10.2014, Düsseldorf
Solide Prozesskenntnisse bei allen Mitarbeitern sind unverzichtbar, um im Wettbewerb zu bestehen. Das prozesssichere Schmelzen von Kupfer-Gusswerkstoffen erfordert
Kenntnisse über den Aufbau der Legierungen, die Besonderheiten der Schmelztechnik und Schmelzbehandlung sowie über die Vermeidung von Fehlern durch unsachgemäßes Schmelzen. Im Schmelzbetrieb wird der Grundstein
für ein hochwertiges Endprodukt gelegt.
Die Teilnehmer am Qualifizierungslehrgang erhalten einen
umfassenden Überblick über alle wichtigen Themen. Die
Lehrgangsmappe beinhaltet Übersichten, Erläuterungen
durch Text und Bild sowie wichtige Zahlen und Hinweise
für die praktische Tätigkeit.
Gießereikundige wie auch pädagogisch erfahrene Fachleute werden das Grundlagenwissen verständlich vermitteln.
Dazu gehören anschauliche Darstellungen unter Zuhilfenahme von Skizzen, Bildern und praktischen Demonstrationen. Fragen und Sachzusammenhänge können die Teilnehmer in kleinen Gruppen im Dialog mit den Referenten
besprechen.
Themenschwerpunkte:
Aufbau der Kupfer-Gusslegierungen
Normung
Gießeigenschaften
Schmelztechnik und -einrichtungen
Qualitätssicherung
Vor- und nachgeschaltete Bereiche
1611 Workshop
17.10.2014, Kassel
Dieser Baustein ermöglicht die Anwendung des Erlernten
im Rahmen eines betrieblichen Praxisprojektes. Jede(r)
Teilnehmer/in wählt ein Praxisprojekt aus. Das Projekt
sollte innerhalb von drei Monaten im Unternehmen umgesetzt werden können. Die Teilnehmer/innen werden in den
jeweiligen Modulen auf die Praxisprojekte vorbereitet. Je
nach Bedarf werden sie bei der Umsetzung des Praxisprojektes durch Berater/innen mit einschlägigen Erfahrungen
unterstützt (telefonisches Coaching). Nach sechs Wochen
findet ein Projekttreffen statt (eintägiger Workshop), an dem
die Teilnehmer/innen ihren Projektplan vorstellen und das
weitere Vorgehen erläutern. Nach Abschluss der Praxisprojekte werden die Projekte im Kreis aller Teilnehmer/innen
der Ausbildungsmaßnahme vorgestellt und reflektiert (zwei
Tage). Das Praxisprojekt kann aus folgenden Themenfeldern
gewählt und spezifiziert werden:
Themenschwerpunkte:
Beurteilung psychischer und physikalisch-technischer
Gefährdungen
Mitarbeiterbeteiligung als Ressource für eine gesund
heitsförderliche Praxis
Selbstbewertung des BGM
Teilnehmerkreis:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertreter/-innen, Betriebsräte, Fachkräfte und
Personalmanager/-innen
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
Modul 4 - Projekttreffen
Der Preis für dieses Projekttreffen ist in der Teilnehmergebühr für das Modul 4 enthalten.
690 Euro
890 Euro
VDG-Akademie | 39
Maß-, Form- und Lagetolerierung
von Gussstücken
1638 Seminar
Fortbildungslehrgang für Immissionsschutzbeauftragte in Gießereien
27./28.10.2014, Düsseldorf
1639 Fortbildungslehrgang 28./29.10.2014, Bad Dürkheim
Die steigenden Qualitätsanforderungen, gekoppelt mit der
zunehmenden Arbeitsteilung in der Wertschöpfungskette,
erfordern die vollständige, eindeutige und funktionsgerechte Tolerierung von Bauteilen. Dazu gibt es neue Normen.
Für die Tolerierung der Maß-, Form- und Lagetoleranzen von
Formteilen ist nun die neue DIN EN ISO 8062 verfügbar.
Im Seminar wird über die aktuellen Entwicklungen des
­Immissionschutzes in den Gießereien informiert und praktische Fragen werden diskutiert.
Diese Norm legt allgemeine Maß-, Form- und Lagetoleranzen sowie Grade für Bearbeitungszugaben für Gussstücke
im Lieferzustand fest. Sie ist anwendbar für die Maß-,
Form- und Lagetolerierung von nach verschiedenen Fertigungsverfahren hergestellten Gusstücken aus allen metallischen Werkstoffen und deren Legierungen.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Grundlagen der
geometrischen Produktspezifikationen sowie über die
­Weiterentwicklung der Norm DIN ISO 8062 zur DIN EN
ISO 8062. Die neue Norm umfasst drei Teile. Diese Teile
werden im Rahmen des Seminars vorgestellt und an Beispielen erläutert.
Themenschwerpunkte:
GPS Geometrische Produktspezifikationen
Allgemeintoleranzen
Längenmaße und Toleranzen
Form und Lagetoleranzen
Toleranzgrade
Bearbeitungszugaben und Formschrägen
Zeichnungsangaben
Beispiele
Teilnehmerkreis:
Führungskräfte und Mitarbeiter aus den Bereichen Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Modell- und Formenbau und Verkauf sowie Mitarbeiter von Gussabnehmern
aus dem Bereich Konstruktion und Design
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
40 | VDG-Akademie
790 Euro
990 Euro
Den Teilnehmern werden rechtliche und technische Neuerungen in praxisrelevanten Bereichen des Immissionsschutzes vorgestellt und künftige Entwicklungen aufgezeigt. Für einen Erfahrungsaustausch mit den Referenten
und zwischen den Teilnehmern untereinander ist ausreichend Zeit vorgesehen.
Über die Teilnahme wird ein bundesweit anerkanntes
Zertifikat ausgestellt.
Wir möchten auch an dieser Stelle darauf aufmerksam
­machen, dass in der 5. BlmSchV vom 30. Juli 1993, geändert
durch Verordnung vom 26. April 2000, von Immissionsschutzbeauftragten der Besuch eines anerkannten Fortbildungslehrganges spätestens alle zwei Jahre verlangt wird.
Themenschwerpunkte:
Aktueller Stand NePSi und Bereichterstattung 2014
Richtlinie 2010/75/EU - Umsetzung ins deutsche Recht
Energiemanagementsysteme
Potenzialanalyse zum Einsatz erneuerbarer Energien
Moderne Luftreinhaltung in Gießereien
Arbeitsschutz - Ziel: Null-Unfälle/Prävention
Forschungsprojekt Sandregenerierung
Kapselversuch - Fehler bei Einhausung lauter Aggregate
Minderung von Geruchs- und Schadstoffen
Erstellung Bodenzustandsbericht, Altlastensanierung
Herausforderungen der Ersatzbaustoffverordnung
Teilnehmerkreis:
Immissionsschutzbeauftragte und andere Fachleute,
die sich mit Immissionsschutz in Gießereien befassen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Kernmacherei
1640 Qualifizierungslehrgang 29./30.10.2014, Düsseldorf
Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter werden in Zukunft
mehr denn je die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Gießereilandschaft prägen. Gut ausgebildete, hoch
motivierte Fachkräfte erhöhen die Qualität und steigern die
Produktivität.
Qualifikation ist der Schlüssel zum Erfolg - Motivation ist
das Schloss! Fortbildungsmaßnahmen fördern die Motivation und unterstreichen eine innerbetriebliche Entwicklung
der Mitarbeiter.
Dieser Qualifizierungslehrgang bietet daher angelernten
oder berufsfremd ausgebildeten Beschäftigten aus der
Kernmacherei die Möglichkeit, vorhandene Praxiserfahrung
mit dem notwendigen Grundlagenwissen zu untermauern
und im Gespräch mit Kollegen Erfahrungen auszustauschen. Fragen und betriebliche Gegebenheiten können
die Teilnehmer in kleinen Gruppen im Dialog mit den Referenten besprechen.
Themenschwerpunkte:
Die Gießereiindustrie und ihre Abnehmer
Formstoffe im Überblick
Kernherstellungsverfahren
Grundlagen der Kernherstellung
Darstellung kalthärtender und gashärtender Verfahren
Formstoffregenerierung
Maschinen und Einrichtungen zur Kernherstellung
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Arbeits- und Umweltschutz
Teilnehmerkreis:
Vorarbeiter, Maschinenführer, Produktionsmitarbeiter –
­berufsfremd ausgebildet oder angelernt – aus dem Bereich
Kernmacherei in Eisengießereien oder NE-Metallgießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
Grundlagen der Gießereitechnik
für Eisen- und Stahlguss
1641 Qualifizierungslehrgang29.-31.10.2014, Düsseldorf
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung für die Herstellung metallischer Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
Urformverfahrens für alle nutzbar werden zu lassen, sollen
Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe und Hilfsmittel
in einer großen Breite vorhanden sein.
Der Lehrgang behandelt zunächst die vielfältigen Leistungen der Gießereiindustrie. Im weiteren Verlauf liegt der
­Fokus der Veranstaltung auf dem Eisen- und Stahlguss.
Eine anschauliche praktische Vorführung eines Formund Gießvorgangs soll dann ein Grundverständnis für alle
darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen. Neben der
Darstellung aller betriebsinternen Fertigungsabschnitte
zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen Aktivi­
täten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vorgestellt.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen
Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm und die
Gusswerkstoffe
Formen und Herstellen von Kernen/Gussteilentwicklung
Praxisvorführungen
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießerei­erfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
VDG-Akademie | 41
Softwarelösungen für Gießereien
Gefügebildung und Gefügeanalyse
der Aluminium-Gusswerkstoffe
1642 Seminar
1643 Fachtagung
04.11.2014, Düsseldorf
Steigende Anforderungen an die Produktivität und an die
Prozesssicherheit erfordern den effizienten Einsatz vorhandener Methoden zur Qualitätsprüfung. Die erreich­
baren mechanischen Werkstoff- und Bauteileigenschaften
sind eng miteinander verbunden. Zur Prozess- und Bauteiloptimierung sowie zur Schadensanalyse stellt daher die
metallographische Gefügeanalyse ein wichtiges Beurteilungswerkzeug dar. Neben den wichtigsten Einflüssen auf
die Gefügebildung werden die häufigsten Gefügedefekte
sowie die quantitative Gefügeanalyse zur Porenbestimmung erläutert.
Themenschwerpunkte:
Metallkundliche Grundlagen und Gefügebildung
Eigenschaften der Aluminium-Gusslegierungen
Gefügemodifizierung durch Schmelzebehandlung
Quantitative Gefügeanalyse zur Porenbestimmung
Phasenidentifizierung im Gussgefüge
Beispiele von Gefügefehlern
Praktische metallographische Vorführung
Teilnehmerkreis:
Laboranten, Werkstoffprüfer, Mitarbeiter der Qualitäts­
sicherung, Meister und Gießereimechaniker
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
590 Euro
790 Euro
04./05.11.2014, Kassel
EDV-Anwendungen sind ein nicht mehr wegzudenkender
Bestandteil des heutigen Arbeitslebens. Zahlreiche Gießereien haben in den vergangenen Jahren Planungs- und
Steuerungssoftwaresysteme eingeführt, um ihre Fertigungsprozesse und die vorhandenen Produktionsressourcen optimal nutzen zu können. Da sich die Einsatzbereiche
von Softwarelösungen zwischenzeitlich erheblich erweitert
haben und sich der Markt der Softwarelösungen sich weiter
entwickelt hat ist es oftmals schwierig, hier den Überblick
über folgende Fragestellungen zu behalten:
Welche Anbieter bieten gießereispezifische Software an?
Wie haben sich die Einsatzgebiete von Softwaresystemen
verändert?
Welche aktuellen Trends und Entwicklungen gibt es in der
EDV?
Themenschwerpunkte:
ERP- und PPS-Systeme
Wissensmanagement
Dokumentenmanagementsysteme
Energiemanagementsysteme
Data-Mining-Lösungen für Gießereien
Simulation von Gieß- und Produktionsprozessen
Mobile Anwendungen/Endgeräte
Teilnehmerkreis:
Inhaber, Geschäftsführer oder ITK-Verantwortliche aus Eisengießereien oder aus NE-Metallgießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
42 | VDG-Akademie
690 Euro
890 Euro
Formfüllung, Erstarrung, Anschnitt- und
Speisertechnik bei Stahlguss
1644 Seminar
05./06.11.2014, Goslar
Die Grundlagen für die erfolgreiche Gussteilproduktion
wird vielfach schon bei der Auslegung des Anschnitt- und
Speisersystems gelegt. Die Vermeidung von Gussfehlern
und Nacharbeit gelingt dann, wenn die spezifischen Erfordernisse aus der Gussteil- bzw. Formhohlraumgeometrie
und den spezifischen Gießeigenschaften des Stahlgusses
in ein Gießsystem mit möglichst hohem Ausbringen umgesetzt werden. Dies verlangt vom Planer des Gießsystems
solide Grundkenntnisse, die in diesem Seminar vermittelt
werden. Dabei bietet das Verständnis für die Strömungsmechanik fließender Schmelzen mit der Unterscheidung
laminarer und turbulenter Strömungen das Rüstzeug für
die Gestaltung und Kalkulation von Einguss, Lauf und
­Anschnitten. Weitere Einflussgrößen wie Druckverhältnisse und die Gießzeit werden berücksichtigt.
Die Auslegung von Speisern wird ebenfalls intensiv
­behandelt. Das Filtern von Stahlschmelzen gewinnt weiter
an Bedeutung und wird im Seminar ebenfalls ausführlich
diskutiert.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der Speiserberechnung
Wirtschaftliche Speisertechniken im Handformguss
Wirtschaftliche Speisertechniken im Maschinenformguss
Kühlen, Isolieren zur Erstarrungslenkung
Strömungsmechanische Grundlagen der Gießtechnik
Gestaltung von Einguss
Filtration von Stahlschmelzen
Simulation von Formfüllung und Erstarrungsvorgängen
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Techniker, Meister, Mitarbeiter der Arbeits­
vorbereitung die in Stahlgießereien oder in deren Umfeld
tätig sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Werkstoffkunde der Gusseisenwerkstoffe
1645 Seminar
06./07.11.2014, Düsseldorf
Das Seminar soll metallkundliche Grundlagen für die Werkstoffe der Gusseisengruppe auffrischen und vertiefen. Behandelt werden die Systeme Fe-C und Fe-C-Si, der Einfluss
von Legierungselementen, die Schmelzebehandlung (Magnesiumbehandlung, Impfen), Erstarrung, Gefügebildung,
Wärmebehandlung, mechanische Eigenschaften unter
­besonderer Berücksichtigung von Aspekten der Festigkeitslehre, der Schwingfestigkeit und betriebsfester Auslegung
von Bauteilen. Die metallkundlichen Grundlagen werden
durch Praxisbeispiele unterstützt.
Das Seminar bietet allen Gießereifachleuten, Werkstofffachleuten und auch Konstrukteuren eine aktuelle Darstellung des Gebietes der Gusseisenwerkstoffe von den Grundlagen bis zur Anwendung.
Themenschwerpunkte:
Metallische Werkstoffe – Grundlagen
Das Zustandssystem Eisen-Kohlenstoff-Silizium
Erstarrung und Gefügebildung
Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
Keimbildung und deren Beeinflussung
Ermittlung von Werkstoff- und Gefügeeigenschaften
Einführung in die Festigkeitsbewertung
Einteilung der Normung der Gusseisenwerkstoffe
Ermittlung und Anwendung bruchmechanischer
Kennwerte
Zyklische Eigenschaften von Gusseisenwerkstoffen
Beeinflussung der Eigenschaften durch eine
Wärmebehandlung
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Meister, Techniker, Konstrukteure und andere
Mitarbeiter, die mit Fragestellungen der Werkstoffkunde
im weitesten Sinn befasst sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
VDG-Akademie | 43
Grundlagen der Gießereitechnik
1646 Qualifizierungslehrgang
13.-15.11.2014, Stuttgart
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer
Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
­Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen.
Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs­
abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen
Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor­
gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration
des Form- und Gießvorganges enthalten.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen und Herstellen von Kernen
Gussteilentwicklung
Rohgussnachbehandlung
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Konstruieren mit Gusswerkstoffen im
Fahrzeugbau
1647 Fachtagung
18./19.11.2014, Düsseldorf
Gegossene Bauteile sind vielfach die wirtschaftlichste
Lösung zur Umsetzung von Konstruktionsideen und Erfüllung von Anforderungsprofilen. Die Vielfalt der Gießverfahren und Gusswerksstoffe ermöglicht es, ein passgenaues
Fertigungsverfahren einzusetzen, unabhängig davon, ob es
sich um ein einzelnes Bauteil oder um die Großserienfertigung von z. B. Fahrzeugteilen handelt. Kein anderes Fertigungsverfahren bietet den Konstrukteuren dieses Spektrum
an Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung ihrer Ideen.
Wenn Leichtbau gefordert ist oder die Funktionsintegration
im Mittelpunkt steht, dann ist Gießen der Königsweg. Durch
das gegossene Bauteil werden Ressourcen geschont und
über die Bauteillebensdauer zeigt sich, dass das gegossene
Bauteil durch seine unbegrenzte Recyclebarkeit auch energieeffizient ist.
Diese zweitägige Fachtagung ermöglicht es, sich einen
umfassenden Überblick zu verschaffen. Im Dialog mit den
Referenten aus der Praxis lassen sich einzelne spezifische
Fragen vertiefen und im Kollegenkreis austauschen. Der
praxisorientierte Teil der Veranstaltung wird durch eine
Betriebsbesichtigung abgerundet.
Themenschwerpunkte:
Vielfalt der Gusswerkstoffe und Gießverfahren
Neue Werkstoffentwicklungen
Gestaltungs- und Topologieoptimierung
Bionische Gestaltgebung durch Gießen
Nutzung von Simulationstechniken
Rapid-Technologien zur Realisierung gegossener Proto-
typen
Bearbeitung und Oberflächenbehandlung von Guss-
werkstoffen
Fügetechniken fürGuss(verbund)konstruktionen
Beispiele für Anwendungen aus dem Fahrzeugbau
Teilnehmerkreis:
Konstrukteure und Berechner sowie technische Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Entwicklung und Konstruktion
44 | VDG-Akademie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
880 Euro
980 Euro
Grundlagen der Gießereitechnik für
Aluminium-Gusslegierungen
FMEA in Gießereien
1649 Workshop
1648 Qualifizierungslehrgang 19.-21.11.2014, Düsseldorf
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
zur Herstellung metallischer Werkstücke von grundlegender Bedeutung. Um das volle Leistungspotenzial dieses
Urformverfahrens für alle nutzbar werden zu lassen, sollen
Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Leichtmetall-Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Dieses Seminar richtet sich aber auch an Produktionsmitarbeiter aus Gießereien sowie Mitarbeiter aus Verwaltung,
Vertrieb und anderen Abteilungen der Gießereibetriebe,
die sich einen Gesamtüberblick über die Gießereitechnik
verschaffen wollen.
Eine anschauliche praktische Vorführung eines Formund Gießvorgangs rundet diese Veranstaltung ab.
Themenschwerpunkte:
Metallkundliche Grundlagen und Eigenschaften
der Gusswerkstoffe
Schmelzbetrieb in Leichtmetallgießereien
Kernherstellverfahren
Grundprinzipien des Formens
Die Herstellung von Gussstücken
Anschnitt- und Speisertechnik
Grundprinzipien Dauerformguss
Rohgussnachbehandlung
Qualitätsmanagement
Gussteilentwicklung
Praxisvorführungen
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
25.11.2014, Düsseldorf
Die FMEA als vorbeugendes Qualitätsmanagementwerkzeug hat das Ziel, Folgen potenzieller Fehler zu erkennen
und zu bewerten sowie durch geeignete Abstellmaßnahmen zu minimieren.
Im Seminar werden fachliches Wissen zur FMEA und praktische Erfahrungen zur inhaltlichen, organisatorischen und
methodischen Vorbereitung und Durchführung einer FMEA
vermittelt. Die Teilnehmer sollen unter Nutzung eigener Erfahrungen trainiert werden, FMEA-Sitzungen vorzubereiten
und durchzuführen. Dazu zählt auch das Verfolgen der Umsetzung festgelegter Verbesserungsmaßnahmen.
Die Grundlagen der Qualitätstechnik FMEA aus Sicht des
Qualitäts-/Risikomanagements und der Produkthaftung
werden behandelt. Ebenso wird auf die mit der FMEADurchführung erreichbaren wirtschaftlichen Effekte im Unternehmen eingegangen.
Themenschwerpunkte:
FMEA aus Sicht der Produkthaftung
Produkt-FMEA und Prozess-FMEA
Vorbereitung und Durchführung einer FMEA
Das FMEA-Formblatt und die Bewertungskriterien
Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlern und Wirkungszusammenhänge
Gruppenarbeit: Arbeitsbeispiele für FMEA-Produkt und /oder FMEA-Prozess
Fehler- und Fehlerursachenanalyse mit Hilfe des Ursachen-Wirkungs-Diagramms
Bewertungstabellen auf Basis von Referenzhandbü-
chern
Diskussion und Einsatz der Bewertungskriterien
Teilnehmerkreis:
Projektleiter, Konstrukteure und Ingenieure aus Gießereien sowie Mitarbeiter von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
590 Euro
790 Euro
VDG-Akademie | 45
Formstoffbedingte Gussfehler
1650 Seminar
26./27.11.2014, Düsseldorf
Hohe Qualitätsanforderungen und der steigende Kostendruck im internationalen Wettbewerb erfordern die ständige Optimierung der eigenen Prozesse. Eine wichtige Komponente ist dabei die Reduzierung von Nacharbeit und
Ausschuss zur Minimierung von Kosten und Durchlaufzeiten. Die Ursachen für die Entstehung von Gussfehlern sind
vielfältig, was eine systematische Vorgehensweise bei der
Analyse der Fehlerursache unabdingbar macht. Das Formstoffsystem hat bedeutenden Einfluss auf die Qualität der
Gussteile und kann Ursache verschiedenster Fehlerarten
sein.
Das Seminar gibt einen Überblick über die formstoffbedingten Gussfehler bei selbsthärtenden Formverfahren
und bei Nassgussformverfahren und erläutert die unterschiedlichen Fehlerursachen.
Themenschwerpunkte:
Formstoffbedingte Gussfehler
Systematische Gussfehleranalyse
Formstoffüberwachung
Einflussfaktoren: Mensch – Material – Maschine
Maßnahmen zur Fehlervermeidung
Teilnehmerkreis:
Abteilungsleiter, Ingenieure, Techniker, Meister, Vorarbeiter
und Schichtführer, die im Bereich der Formerei oder Qualitätssicherung tätig sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
Formfüllung, Erstarrung, Anschnitt- und
Speisertechnik bei Gusseisenwerkstoffen
1651 Seminar
03.-05.12.2014, Goslar
Die Grundlage für die erfolgreiche Gussteilproduktion wird
vielfach schon bei der Auslegung des Anschnitt-, Lauf- und
Speisersystems gelegt. Die Vermeidung von Gussfehlern
und die Optimierung des Ausbringens gelingen dann, wenn
die spezifischen Erfordernisse aus der Gussteil- bzw. Formhohlraumgeometrie schon bei der Planung berücksichtigt
werden. Die Nutzung der physikalischen Möglichkeiten des
Gusseisens verlangt vom Planer des Gießsystems solide
Grundkenntnisse, die in diesem Seminar vermittelt werden.
Das Verständnis für die Strömungsmechanik fließender
Schmelzen mit der Unterscheidung laminarer und turbulenter Strömungen ist das Rüstzeug für die Gestaltung und
Kalkulation von Einguss, Lauf und Anschnitten.
In ausgewählten Praxisbeispielen wird die Vorgehensweise
bei der Anschnitt- und Speiserberechnung erarbeitet.
Die Werkzeuge, die dem Gießer die Simulation von Formfüllung und Erstarrung ermöglichen, werden vorgestellt.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der Speiserberechnung
Knotenpunkte und Punktspeisung
Speiserloses Gießen
Wirtschaftliche Speisertechniken im Maschinenformguss
Wirtschaftliche Speisertechniken im Handformguss
Kühlen, Isolieren zur Erstarrungslenkung
Strömungsmechanische Grundlagen der Gießtechnik
Gestaltung von Einguss, Lauf- und Anschnittsystem,
inkl. Filtration
Grundlagen der Gusseisenmetallurgie
Simulation von Formfüllung und Erstarrung
Teilnehmerkreis:
Ingenieure, Techniker, Meister und Mitarbeiter der
­Arbeitsvorbereitung, die in Eisengießereien oder in deren
Umfeld tätig sind
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
46 | VDG-Akademie
790 Euro
990 Euro
Führungskompetenz für die betriebliche Praxis
1652 Workshop
03.-05.12.2014, Düsseldorf
Komplexe Aufgabenstellungen und permanente Veränderungsprozesse fordern Führungskräfte in ihrer fachlichen
Kompetenz und in ihrer Management- und Führungsfunktion. Führungsmittel unterschiedlichster Art müssen beherrscht werden und sicher eingesetzt werden können.
Die Anforderungen an Führungskräfte, insbesondere auf
der Meisterebene, verändern sich mit wachsender Komplexität der Aufgabenstellungen.
Die Teilnehmer lernen im Workshop, Kommunikation als
Führungsinstrument bewusst einzusetzen. Die Möglichkeiten und Grenzen von Motivation als Grundlage der Leistungserbringung werden erörtert und auf ihre eigenen Mitarbeiter übertragen. Das Modell „situativer Führung“ wird
im Workshop vorgestellt und diskutiert. Unterschiedliche
Strategien von Konfliktmanagement werden gemeinsam
erarbeitet und trainiert. Im Workshop gibt es die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und Konfliktsituationen einzubringen.
Themenschwerpunkte:
Grundhaltungen als Führungskraft
Den richtigen Führungsstil einsetzen
Motivation als Führungsaufgabe
Delegation und Kontrolle
Ziele setzen und vereinbaren
Mitarbeiter beurteilen
Besprechungen leiten
Gruppendynamik verstehen und Zusammenarbeit
gestalten
Eskalationsstufen von Konflikten
Unterschiedliche Strategien des Konfliktmanagements
Gesundheitsmanager/-in in Gießereien
Modul 4 - Betriebliches Praxisprojekt umsetzen und präsentieren
1611 Zertifikatslehrgang
04./05.12.2014, Kassel
Dieser Baustein ermöglicht die Anwendung des Erlernten
im Rahmen eines betrieblichen Praxisprojektes. Jede(r)
Teilnehmer/in wählt ein Praxisprojekt aus. Das Projekt
sollte innerhalb von drei Monaten im Unternehmen umgesetzt werden können. Die Teilnehmer/innen werden in den
jeweiligen Modulen auf die Praxisprojekte vorbereitet. Je
nach Bedarf werden sie bei der Umsetzung des Praxisprojektes durch Berater/innen mit einschlägigen Erfahrungen
unterstützt (telefonisches Coaching). Nach sechs Wochen
findet ein Projekttreffen statt (eintägiger Workshop), an dem
die Teilnehmer/innen ihren Projektplan vorstellen und das
weitere Vorgehen erläutern. Nach Abschluss der Praxisprojekte werden die Projekte im Kreis aller Teilnehmer/innen
der Ausbildungsmaßnahme vorgestellt und reflektiert (zwei
Tage). Das Praxisprojekt kann aus folgenden Themenfeldern
gewählt und spezifiziert werden.
Themenschwerpunkte:
Beurteilung psychischer und physikalisch-technischer
Gefährdungen
Mitarbeiterbeteiligung als Ressource für eine gesund
heitsförderliche Praxis
Selbstbewertung des BGM
Teilnehmerkreis:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertreter/-innen, Betriebsräte, Fachkräfte und
Personalmanager/-innen
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.090 Euro
1.240 Euro
Teilnehmerkreis:
Führungskräfte aus allen Hierarchieebenen der Gießerei
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
1.090 Euro
1.390 Euro
VDG-Akademie | 47
Qualitätsüberwachung von Eisenschmelzen
durch thermische Analyse
1653 Praxisseminar
09.12.2014, Düsseldorf
Die thermische Analyse ist ein bewährtes physikalisches
Werkzeug, um in wenigen Minuten zuverlässig und preisgünstig Auskunft über das metallurgische Verhalten der
Schmelze beim Erstarren zu bekommen. Eventuell notwendige Korrekturen lassen sich frühzeitig erkennen und einleiten, so dass Ausschuss vermieden werden kann. Die
thermische Analyse bietet mehr als nur die Bestimmung
der C- und Si-Gehalte des Eisens und der CE- und SC-Werte: das Verfahren eignet sich zur Prozesssteuerung.
Neben einigen Praxiserfahrungen zur thermischen Analyse
bei Gusseisenwerkstoffen werden Einsatzmöglichkeiten
gezeigt. Praxisvorführungen runden die Veranstaltung ab.
Themenschwerpunkte:
Grundlagen der thermischen Analyse — Metallurgie
Grundlagen der Messung von Abkühlkurven mit
Thermoelementen
Die thermische Analyse zur Prozesssteuerung im
Gießbetrieb
Tiegel zur thermischen Analyse
Die thermische Analyse in der Praxis der Gießerei
— GJL, GJM und GJS
Thermische Analyse von GJS-Schmelzen
Praktische Versuche im IfG-Technikum
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Betriebsingenieure, Techniker, verantwortliche Mitarbeiter für den Schmelzbetrieb und die Qualitätssicherung in Eisengießereien
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
48 | VDG-Akademie
690 Euro
890 Euro
Metallographie der Gusseisenwerkstoffe
1654 Praxisseminar
10./11.12.2014, Düsseldorf
Steigende Anforderungen an die Produktqualität und an
Prozesssicherheit erfordern den effizienten Einsatz der
vorhandenen Methoden zur Qualitätsprüfung. Die Bedeutung der Metallographie im Rahmen des Nachweises von
bestimmten Werkstoffeigenschaften bei Gusseisenwerkstoffen wird immer wichtiger. Neben der sachgerechten
Herstellung von metallographischen Schliffen stehen die
richtigen Beurteilungen der metallischen Grundmasse
sowie der Graphitausbildung und die Bewertung von Gussfehlern im Mittelpunkt dieses Seminars.
Das Seminar umfasst neben dem Vortragsteil auch einen
Praxisteil, in welchem Probenpräparationen und Auswertungen durchgeführt werden. Im Praxisteil besteht ebenfalls
die Möglichkeit zur Erörterung von beispielhaften Problemen der Kursteilnehmer anhand von eigenen, bereits fertig
präparierten Schliffen.
Themenschwerpunkte:
Metallurgische Grundlagen der Gefügeentstehung
Herstellung metallographischer Schliffe
Gefüge von Gusseisen mit Lamellengraphit
Praktische Vorführungen in kleinen Gruppen
Teilnehmerkreis:
Laboranten, Werkstoffprüfer, Mitarbeiter der Qualitätssicherung, Gießereimechaniker und Meister
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
690 Euro
890 Euro
Grundlagen der Gießereitechnik
Werkstoffprüfung der Gusswerkstoffe
1655 Qualifizierungslehrgang 10.-12.12.2014, Düsseldorf
1656 Seminar
15./16.12.2014, Düsseldorf
Gießen ist ein modernes und leistungsfähiges Fertigungsverfahren und für viele industrielle Produktionsbereiche
von grundlegender Bedeutung zur Herstellung metallischer
Werkstücke. Um das volle Leistungspotenzial dieses
­Urformverfahrens für Kunden und Lieferanten nutzbar werden zu lassen, sollten Grundkenntnisse über die Verfahrensprinzipien, Fertigungsabläufe, einsetzbare Gusswerkstoffe
und Hilfsmittel in einer großen Breite vorhanden sein.
Das Prüfen von Gusswerkstoffen sowie daraus gefertigter
Produkte hat große Bedeutung für das Qualitätsmanagement, die technische Sicherheit, den rationellen Werkstoffeinsatz sowie die Werkstoffentwicklung und Eigenschaftsoptimierung. Die Werkstoffprüfung dient der Ermittlung von Eigenschaften und Kennwerten von Proben und
Bauteilen unter mechanischer, thermischer oder chemischer Beanspruchung.
Nach der Einleitung wird eine anschauliche praktische Vorführung eines Form- und Gießvorgangs das Grundverständnis für alle darzustellenden Verfahrensvarianten schaffen.
Neben der Darstellung aller betriebsinternen Fertigungs­
abschnitte zur Gussproduktion werden auch die vielfältigen
Aktivitäten zur Qualitätssicherung in der Gießerei vor­
gestellt. In dem Seminar ist eine praktische Demonstration
des Form- und Gießvorganges enthalten.
Das Seminar Werkstoffprüfung vermittelt die Grundlagen
und die Anwendung verschiedener Werkstoffprüfverfahren
zur Untersuchung von Eisen-, Stahl- und NE-Gusswerkstoffen, z. B. Zugversuch, Härteprüfung, Lichtmikroskopie usw.
Neben dem theoretischen Unterricht erfolgen praktische
Demonstrationen an den Werkstoffprüfeinrichtungen des
IfG Institut für Gießereitechnik.
Themenschwerpunkte:
Historische Aspekte und heutige Strukturdaten
Grundlagen der Gussteilherstellung: Prozesse,
Werk- und Hilfsstoffe
Eigenschaften der Gusswerkstoffe
Schmelzen von Metallen
Dauerformverfahren
Das Formen und Herstellen von Kernen
Gussteilentwicklung
Rohgussnachbehandlung
Teilnehmerkreis:
Produktionsmitarbeiter ohne bisherige Gießereierfahrung,
Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, neue Mitarbeiter
in Entwicklungsabteilungen und im Einkauf, Mitarbeiter
aus der Zulieferindustrie
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
Themenschwerpunkte:
Gusswerkstoffe und ihre Eigenschaften
Aufgaben und Bedeutung der Werkstoffprüfung
Eigenspannungsmessung
Prüfung mechanisch-technologischer Eigenschaften
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
Lichtmikroskopische Verfahren
Normen
Chemische Analyse/Elektronenmikroskopie
Messung thermo-physikalischer Eigenschaften,
Korrosionstest
Teilnehmerkreis:
Gießereileiter, Führungskräfte und Ingenieure aus dem Bereich der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung
Für Teilnehmer aus BDG-Mitgliedsfirmen
Für Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen
790 Euro
990 Euro
790 Euro
990 Euro
VDG-Akademie | 49
Anmeldungen und Teilnahmegebühren
Anmeldungen
Sie können sich schriftlich z. B. per Anmeldeabschnitt
­unserer Programme, per Fax, über das Internet oder per
E-Mail bei der VDG-Akademie für unsere Veranstaltungen
anmelden. Mit der Anmeldung werden die allgemeinen
­Geschäftsbedingungen der VDG-Akademie verbindlich
anerkannt. Sie erhalten daraufhin von uns eine Anmelde­
bestätigung. Da die Teilnehmerzahl für unsere Veranstaltungen begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Ihre Anmeldung
wird mit Eingang bei der VDG-Akademie verbindlich.
Stornierungen durch den Veranstalter
Wir behalten uns vor, Veranstaltungen aus organisa­
torischen Gründen (z. B. Nichterreichen der erforderlichen
Mindestteilnehmerzahl oder kurzfristiger Ausfall von Referenten) abzusagen. Auch bei kurzfristiger Stornierung
durch die VDG-Akademie bestehen ausschließlich Ansprüche auf Rückerstattung der bereits gezahlten Teilnahme­
gebühren; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
Stornierungen bzw. Umbuchungen durch den Teilnehmer
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Bei Stornierung
bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 100 € erhoben. Danach ist der volle Rechnungsbetrag zu zahlen. Maßgeblich ist der Posteingangsstempel bzw. das Datum des Fax- oder E-Mail-Eingangs.
Ihre Ansprechpartner bei der
VDG-Akademie
VDG-Zusatzstudium – Industriemeisterlehrgang
Fachrichtung Gießerei
Mechthild Eichelmann
Telefon:02 11/68 71-2 56
E-Mail:mechthild.eichelmann@vdg-akademie.de
Seminare – Qualifizierungslehrgänge – Fachtagungen
Andrea Kirsch
Telefon:02 11/68 71-3 62
E-Mail:andrea.kirsch@vdg-akademie.de
Seminare – Qualifizierungslehrgänge – Fachtagungen
Corinna Knöpken
Telefon:02 11/68 71-3 35
E-Mail:corinna.knoepken@vdg-akademie.de
In-house Schulungen – Workshops – Fachtagungen
Martin Größchen
Telefon:02 11/68 71-3 57
E-Mail:martin.groesschen@vdg-akademie.de
Leiter der VDG-Akademie
Dieter Mewes
Telefon:02 11/68 71-3 63
E-Mail:dieter.mewes@vdg-akademie.de
Teilnahmegebühren
In der Teilnahmegebühr enthalten sind die Seminarunter­
lagen, die am Veranstaltungsort ausgehändigt werden.
Die Teilnahmegebühren sind gemäß § 4 Ziffer 22 UStG
mehrwertsteuerfrei und verstehen sich exklusive Tagungspauschalen.
Für persönliche Mitglieder des VDG Verein Deutscher
­Gießereifachleute e. V. reduziert sich der Rechnungs­
betrag um 50 €.
Unsere vollständigen allgemeinen Geschäftsbedingungen
finden Sie unter: www.vdg-akademie.de.
50 | VDG-Akademie
Anschrift:
VDG-Akademie
IfG Institut für Gießereitechnik gGmbH
Sohnstraße 70
40237 Düsseldorf
Telefax: 0211/68 71-3 64
E-Mail:info@vdg-akademie.de
Internet:www.vdg-akademie.de
Die VDG-Akademie ist ein Geschäftsbereich
der IfG gGmbH.
IfG Institut für Gießereitechnik gGmbH
Sohnstraße 70
40237 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 2 11/ 6871- 256
Telefax: +49 (0) 2 11/ 6871- 364
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Wir ziehen um!
Ab Mitte 2014 befinden sich unsere
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