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Ausgabe 17. Oktober 2014 - Obergünzburg

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OBERGÜNZBURGER
MARKTBLATT
AUSGABE 10/2014
17. Oktober 2014
Bild: Michael Brust
Der Arbeitskreis Heimatkunde hat für das Jahr 2015 einen Kalender mit
Postkartenansichten aus der Zeit der vorigen Jahrhundertwende erstellt.
Weitere Informationen finden Sie im Innenteil dieser Marktblattausgabe.
Auszug aus der
Niederschrift über die
öffentliche Sitzung
des Marktrates
vom 07. Oktober 2014
Weiterentwicklung des Einzelhandels
im Markt Obergünzburg:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan
„Verbraucher- und Floristikmarkt Öschweg“
Bürgermeister Leveringhaus begrüßt zu
diesem Tagesordnungspunkt Kathrin
Meyer vom Planungsbüro Sieber aus
Lindau sowie Herrn Goran Poj
vom Bauunternehmen Kutter aus
Memmingen.
Die Sitzungsvorlagen zu diesem Punkt
sind allen Markträten zugegangen.
Weiter
informiert
Bürgermeister
Leveringhaus, dass der Bauausschuss
heute den eingereichten Bauanträgen
der Firma Kutter und Herrn Hartmann
das Einvernehmen, vorbehaltlich der
Zustimmung Durchführungsvertrag und
Satzungsbeschluss, erteilt hat.
Genehmigung des Durchführungsvertrages mit der Kutter GmbH & Co.KG
Die wesentlichen Bestandteile des
Durchführungsvertrages sind die Übernahme der Kosten und eine Veränderung bezüglich des Parkbereichs mit
auszugsweisem folgendem Inhalt:
„Verpflichtungen der Vorhabenträgerin:
Die Flächen vor der bestehenden Gärtnerei entlang der Kemptener Straße
werden nicht in das Eigentum der Vorhabenträgerin übergehen. Diese Flächen werden derzeit zeitweise als Parkplatz genutzt. Die Vorhabenträgerin verpflichtet sich dauerhaft dafür Sorge zu
tragen, dass in diesem Bereich keine
Kraftfahrzeuge abgestellt werden. Hier2
zu hat die Vorhabenträgerin auf ihre
Kosten geeignete Maßnahmen zu ergreifen.“
Hierzu hat die Firma Kutter mit Herrn
Ludwig Hartmann eine Duldungsvereinbarung getroffen.
Der Marktgemeinderat genehmigt einstimmig den Durchführungsvertrag zum
vorhabenbezogenen
Bebauungsplan
„Verbrauchermarkt und Floristikmarkt
Öschweg“.
Abwägung der Stellungnahmen der
Träger öffentlicher Belange und
Satzungsbeschluss
Bürgermeister Leveringhaus erteilt Frau
Meyer das Wort. Frau Meyer trägt den
Sachverhalt vor:
Die Behörden und sonstigen Träger
öffentlicher Belange wurden mit Schreiben vom 14.07.2014 zur Abgabe einer
schriftlichen Stellungnahme zur Entwurfsfassung vom 28.05.2014 bis zum
22.08.2014 aufgefordert. Sie finden die
Stellungnahmen
und
deren
Abwägung auf unserer Internetseite
www.oberguenzburg.de
unter
der
Rubrik „Marktblatt“.
Die öffentliche Auslegung fand in der
Zeit vom 14.07.2014 bis 14.08.2014 mit
der Entwurfsfassung vom 28.05.2014
statt.
Es wurden keine Stellungnahmen abgegeben.
Dr. Günter Räder weist auf die Satzung
hin, hier ist auf Seite 8 unter Ziff. 2.20
Umweltschonende Beleuchtung folgender Text:
„Bei der Auswahl der Beleuchtung ist
die Dimensionierung in Höhe und Anzahl der Leuchten sowie bei der Wahl
des Leuchtmittels zu berücksichtigen,
dass eine Störung für Tier- und Pflan-
zenwelt sowie des Wohnumfeldes und
des Straßenverkehrs minimiert oder
ausgeschlossen wird. Geeignet sind
hierzu Natriumdampflampen oder Lampen mit einem niedrigeren Blau- und
Ultraviolettspektrum als diese. Bei der
Verwendung von LED wird warmweiches Licht empfohlen. Des Weiteren
sind Leuchten zu verwenden, die abgeschirmt sind und nur gewünschte Bereiche erhellen“ (§ 9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB)
Dies steht im Widerspruch zu dem aktuellen Ziel des Marktes, die Straßenbeleuchtung auf energieeffizientere LEDBeleuchtung umzustellen.
nelle Änderungen der Planzeichnung
und des Textes. Es sind keine Inhalte
betroffen, die zu einer erneuten Auslegung führen. Die von den Änderungen
betroffenen Behörden und sonstigen
Träger öffentlicher Belange werden entsprechend benachrichtigt.
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan
"Verbrauchermarkt und Floristikmarkt
Öschweg" in der Fassung vom
07.10.2014 wird gemäß dem Satzungstext als Satzung beschlossen. Die
Satzung ist Gegenstand dieses Beschlusses.
Änderung des Flächennutzungsplanes
Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, in den Festsetzungen wird der
Satz „Geeignet sind hierzu Natriumdampflampen oder Lampen mit einem
niedrigeren Blau- und Ultraviolettspektrum als diese.“ ersatzlos gestrichen.
Der Flächennutzungsplan weist den Bereich Gärtnerei Hartmann noch als
Mischgebiet aus. Durch den vorhabenbezogenen Bebauungsplan wird er jetzt
ein Sondergebiet.
Der Marktgemeinderat fasst einstimmig
folgende Beschlüsse zum Verfahren:
Der Marktgemeinderat nimmt einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplanes wie vorgetragen zustimmend zur Kenntnis.
Der Marktgemeinderat des Marktes
Obergünzburg macht sich die Inhalte
der Abwägungs- und Beschlussvorlage
mit den heute protokollierten Änderungen zur Fassung vom 28.05.2014 zu
Eigen.
Für die in der Marktgemeinderatssitzung
beschlossenen Inhalte wurde bereits vor
der Sitzung eine vollständige Entwurfsfassung zur Verdeutlichung der möglichen Änderungen ausgearbeitet. Die
vom Marktgemeinderat vorgenommenen Änderungsbeschlüsse im Rahmen
der nun vorgenommenen Abwägungen
sind teilweise mit den Inhalten dieser
Entwurfsfassung identisch. Der Marktgemeinderat billigt diese Entwurfsfassung vom 26.09.2014 mit den heute
vorgenommenen Änderungen. Die Änderungen beschränken sich auf Ergänzungen der Hinweise und redaktio-
Herr Poj bedankt sich im Namen der
Firma Kutter für die bisherige gute
Zusammenarbeit und dankt auch dem
Büro Sieber und dem Marktgemeinderat.
Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Markt Obergünzburg
Zu diesem Punkt begrüßt Bürgermeister
Leveringhaus Herrn Roman Rotter. Ziel
des Marktes ist es, auch die Straßenbeleuchtung energetisch zu sanieren.
Konkret soll dies in den Haushaltsjahren
2015, 2016 und 2017 fortgesetzt werden. Es wird vorgeschlagen, ein Budget
in Höhe von 20.000 EUR einzurichten.
Herr Rotter erläutert die Ziele der Sanierung und das weitere Vorgehen. Die
bisher durchgeführten Umrüstungsar3
beiten haben Einsparungen in Höhe von
73 % ergeben.
Weiter erläutert Herr Rotter die Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Ziel der Sanierung:
Auf Nachfrage von Florian Ullinger erklärt Herr Rotter, dass es bei den neu
ausgetauschten Leuchtmitteln eine autarke Steuerung vorhanden ist.
- Effizienzsteigerung der gesamten
Straßenbeleuchtung: Leuchte und
Reflektor, Vorschaltgerät und das
Leuchtmittel sind wichtige Hebel zur
Steigerung der Effizienz einer Straßenbeleuchtungsanlage.
- Aufzeigen von Einsparpotentialen:
Hohe Priorität haben Maßnahmen mit
schnellen bzw. hohen Einsparmöglichkeiten bei geringen Investitionskosten.
- Verjüngung der Altersstruktur: Leuchten, die älter als 25 Jahre sind, gelten
als technisch veraltet und sollten
komplett ausgetauscht werden. Bei
jüngeren Leuchten kann eine Überarbeitung der Technik sinnvoll sein.
Dies muss im Einzelfall geprüft werden.
- Über- und Unterbeleuchtung aufzeigen: Hell-Dunkelbereiche sollten zukünftig vermieden werden. Nicht mehr
benötigte Lampen sollten abgebaut
werden.
12 % der Straßenbeleuchtung sind bereits auf LED umgerüstet.
Der Stromverbrauch ist in den Bezugsjahren 2011, 2012 und 2013 angestiegen:
2011 206.263 kWh = 40.634 EUR
2012 213.571 kWh = 45.912 EUR
2013 243.048 kWh = 59.062 EUR
Der 5-Jahresplan sieht folgendes Vorgehen vor:
2014: Bestandsaufnahme, Vorstellung
des Sanierungskonzeptes und Freigabe
des Budgetplanes
2015 – 2017: Umrüstung von ca. 260
Leuchten von HQL auf LED Technik,
ab 2018: jährliche Sanierung von ca.
10 - 15 % der Leuchten (75 Leuchten)
4
Dr. Räder begrüßt die Maßnahmen und
sieht den richtigen Weg hier Haushaltsmittel bereitzustellen.
Marktrat Hans-Peter Schiegg erkundigt
sich, ob es von Seiten der LEW Zusagen bezüglich der Lebensdauer und
des Erhalts der Leuchtstärken der LEDLeuchtmittel gibt.
Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, vorbehaltlich den Haushaltsberatungen, für die Jahre 2015 bis 2017
jeweils ein Budget in Höhe von
20.000,00 € für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung bereit zu
stellen.
Die Priorität liegt auf dem Austausch der
aktuell noch in Betrieb befindlichen
und energieintensiven HQL-Leuchten
(Quecksilberdampflampen).
Energetische Verbesserung der
kommunalen Liegenschaften im
Areal Mädchenschule
Bürgermeister Leveringhaus informiert,
dass in der Mädchenschule die Fenster
ausgetauscht wurden, und jetzt ein Heizungskonzept für die Mädchenschule,
Kindergarten Kleine Strolche und
Kindergarten Sonnenschein ausgearbeitet wurde.
Herr Rotter stellt das Konzept vor:
Durch den Anschluss des Bauhofgebäudes an das Nahwärmenetz konnte
das ausgebaute Gasbrennwertgerät im
Kindergarten verbaut werden. Ein Gasanschluss war bereits vorhanden. Die
abgebaute Ölheizung aus dem Jahr
1983 entsprach nicht mehr den Vorga-
ben der ENEV 2014. Die Abgaswerte
konnten nicht mehr eingehalten werden.
Des Weiteren kam es zu vermehrten
Ausfällen des Ölbrenners.
Aufgabenstellung:
Einbau einer effizienten Wärmeerzeugung.
Untersuchung Art der Wärmeerzeugung
- BHKW
- Pellet, Hackschnitzel (keine Lagermöglichkeit)
- Gas
- Öl (zu teuer)
- Errichtung eines Wärmenetzes
Einhaltung der aktuellen gesetzlichen
Bestimmungen, wie der ENEV und dem
Bundes-Immissionsschutzgesetz
(Kaminkehrermessung)
Optimierung der laufenden Unterhaltskosten
(Wartung der drei Erdtanks, hohe Wartungskosten der Altanlagen).
Einfache nutzerfreundliche Bedienung
Lösungsansatz:
Einbau zwei weiterer Gasbrennwertgeräte in den Liegenschaften
- Gemeindezentrum
- Altes Kloster und Kindergarten
Sonnenschein.
Begründung:
Effiziente moderne Heiztechnik (hoher
Wirkungsgrad).
Geringe Investitionskosten gegenüber
einem Wärmenetz und einer Pelletheizung.
Festgeschriebener Gaspreis bis ins Jahr
2018 (4,27 Cent/kWh), netto
Die vorhandenen Öltanks können bei
der Kanalsanierung rückgebaut werden.
Der erforderliche Betrag mit rd.
30.000 EUR ist im Haushalt 2014 nicht
vorhanden. Bürgermeister Leveringhaus
schlägt vor, die Ersparnis bereits für die
kommende Heizperiode zu nutzen und
eine Umsetzung zu beschließen. Die
Arbeiten sollen in den Herbstferien ausgeführt werden. Der Marktrat muss dann
die außerplanmäßigen Ausgaben beschließen
Marktrat Ullinger findet es schade, dass
es nicht eine regenerative Energieform
ist. Er ist der Meinung, man sollte sich
vom Gas trennen.
Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, für die Sanierung der beiden
Heizungsanlagen
im
Kindergarten
Sonnenschein und im Gemeindezentrum außerplanmäßige Ausgaben in
Höhe von 30.000 EUR.
Die Verwaltung wird ermächtigt, diese
Maßnahme im Rahmen des Budgets
von 30.000 EUR umzusetzen.
Bürgermeister
Leveringhaus
dankt
Herrn Rotter für seine Ausführungen.
Wirtschaftsplan Obergünzburger
Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 2015 - 2019
Bürgermeister
Leveringhaus
Herrn Brenner das Wort.
erteilt
Allen Markträten wurde der Wirtschaftsplan 2015 - 2019 mit Stellenplan zugesandt. Kämmerer Brenner erläutert den
Wirtschaftsplan der Obergünzburger
Sanierungs- und EntwicklungsGmbH
2015 – 2019.
Herr Ullinger ist der Meinung, dass im
Hirschsaal Schönheitsreparaturen notwendig sind, auch Stühle und Tische
müssten repariert werden. Bürgermeister Leveringhaus schlägt vor, ein
Konzept zu erarbeiten und in den Wirtschaftsplan entsprechende Beträge aufzunehmen
Frau Nina Bräckle spricht die vorgesehene Balkonabdichtung am Bürger5
haus an. Sie ist skeptisch, ob diese Arbeiten in Eigenleistungen durchgeführt
werden können. Bauamtsleiter Hirt erläutert die vorgesehene Ausführung der
Maßnahme. Für die Abdichtungsarbeiten ist eine Fachfirma erforderlich.
Die Mitglieder des Marktgemeinderates
als Gesellschafterversammlung der
OSEG genehmigen einstimmig den
Wirtschaftsplan 2015 - 2019 mit Stellenplan 2015 der Obergünzburger Sanierungs- und EntwicklungsGmbH wie vorgetragen.
Die Gesellschafterversammlung beschließt einstimmig, ein Konzept zur
kosmetischen
Verbesserung
des
Hirschsaals für den nächsten Wirtschaftsplan 2016 bis 2020 vorzubereiten
und der Gesellschafterversammlung zu
gegebener Zeit zur Abstimmung vorzulegen.
Neuherstellung Alter Markt und
Klosterweg
- Einstufung Alter Markt und Klosterweg nach Straßenausbaubeitragssatzung
In Vorbereitung für das Bauprogramm
2015, bei dem der Alte Markt und der
Klosterweg neuhergestellt werden, ist es
erforderlich die Straßen entsprechend
der Ausbaubeitragssatzung einzustufen.
Die Verwaltung schlägt vor, Alter Markt
und Klosterweg als Haupterschließungsstraße einzustufen, d.h. 50% der
Straßenkosten trägt der Markt und 50%
die Anlieger. Beim Gehweg teilen sich
die Kosten 35% Markt und 65% Anlieger
auf.
Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, den Alten Markt inklusive
Klosterweg als Haupterschließungsstraße gem. § 7 Abs. 3 Nr. 2 der Ausbaubeitragssatzung einzustufen.
6
Sonstiges
Bürgermeister Leveringhaus weist auf
die Terminliste hin.
Bauamtsleiter Hirt informiert über die
gemeindlichen
Baumaßnahmen
in
Ebersbach, Baugebiet Eschbach, Heimatmuseum, Mädchenschule und Gemeindeverbindungsstraße nach Algers.
Anfragen
Herr Leonhard Keller spricht den
Algerser Weg in Richtung Blöcktach an.
Der Weg ist in einem schlechten Zustand. Weiter spricht er die Beleuchtung
der Schule während der Ferien an. Information durch Herrn Rotter: Es handelt sich um die Beleuchtung der Straße
und der Gehwege.
Auszug aus der
Niederschrift über die
öffentliche Sitzung
des Bauausschusses
vom 07. Oktober 2014
Stellungnahme und Einvernehmen zu
folgenden Bauanträgen
Tektur zum Bauantrag 43/14 vom
10.07.2014
49/14 Wiest Michael,
Neubau einer Lagerhalle in Eglofs – Flur
Nr. 428/1 Gem. Willofs
- lt. Flächennutzungsplan gemischte
Baufläche, Dorfgebiet MD
Die Maßnahme wurde mit dem Landratsamt abgesprochen.
Das gemeindliche Einvernehmen wird
einstimmig erteilt.
50/14 Hartmann Ludwig
Errichtung einer Ausstellungsfläche
mit Dachterrasse in Obergünzburg,
Kemptener Str. 20 - Teilfläche aus Flur
Nr. 133 der Gem. Obergünzburg
- Lt. Flächennutzungsplan Mischgebiet
- vorhabenbezogener Bebauungsplan
„Verbrauchermarkt und Floristikmarkt
Öschweg“
Die Marktgemeinde wurde beauftragt,
die Nachbarunterschriften einzuholen.
Der Bauausschuss beschließt einstimmig, eine Straßenplanung für den Einmündungsbereich
Kemptener Straße/Öschweg, mindestens bis zur Einfahrt EDEKA-Markt zu beauftragen.
Unter dem Vorbehalt der Genehmigung
des Durchführungsvertrages mit der Fa.
Kutter, des Erlasses der Satzung zum
vorhabenbezogenen
Bebauungsplan
und des Beschlusses des Gemeinderates zur Berichtigung des Flächennutzungsplanes erteilt der Bauausschuss einstimmig das gemeindliche
Einvernehmen.
51/14 Kutter GmbH & Co. KG
Neubau eines Verbrauchermarktes in
Obergünzburg, Öschweg - Teilfläche
aus Flur Nr. 133 der Gem. Obergünzburg
- lt. Flächennutzungsplan Mischgebiet
- vorhabenbezogener Bebauungsplan
„Verbrauchermarkt und Floristikmarkt
Öschweg“
Die Marktgemeinde wurde beauftragt,
die Nachbarunterschriften einzuholen.
Die Planunterlagen hängen aus und
werden von den Mitgliedern des Gremiums gemeinsam besichtigt und erörtert.
Für das Werbekonzept wird ein separater Bauantrag eingereicht.
rates zur Berichtigung des Flächennutzungsplanes erteilt der Bauausschuss einstimmig das gemeindliche
Einvernehmen.
Anfrage
Katharina und Daniel Rieder
Neubau eines Einfamilienhauses mit
Doppelgarage im Baugebiet „Am Eschbach II“ - Flur Nr. 1646/19 und 1645/16
Gem. Obergünzburg
- Bebauungsplangebiet „Am Eschbach
II, erste Änderung“
Befreiung von der Festsetzung der Satzung:
lt. Satzung 4.2: Garagen und überdachte Stellplätze dürfen nur innerhalb der
Baugrenzen oder der dafür bestimmten
überbaubaren Flächen errichtet werden.
Garagen mit direkter Zufahrt von der
Straße haben einen Abstand von 5,00 m
von der Hinterkante Straße einzuhalten;
lt. Plan: Garage außerhalb der Baugrenze, Abstand zur Straße 3,00 m.
Die Befreiung für die Errichtung der Garage außerhalb der Baugrenze kann
einstimmig in Aussicht gestellt werden.
Die Befreiung hinsichtlich eines Straßenabstandes von 3,00 m kann unter
der Voraussetzung erteilt werden, dass
ein Sektionaltor mit elektrischem Toröffner eingebaut wird.
Der Bauausschuss weist auf die Oberflächen- und Dachentwässerung hin und
bittet diesbezüglich noch um Abklärung.
52/14 Huber Elisabeth
Neubau eines Einfamilienhauses mit
Garage in Obergünzburg, Hartmannsberger Straße - Flur Nr. 1448/46 Gem.
Obergünzburg
- lt. Flächennutzungsplan Wohngebiet
- Bebauungsplangebiet „Krautgartenesch“
Unter dem Vorbehalt der Genehmigung
des Durchführungsvertrages mit der Fa.
Kutter, des Erlasses der Satzung zum
vorhabenbezogenen
Bebauungsplan
und des Beschlusses des Gemeinde-
Befreiung von der Festsetzung der Satzung:
lt. Satzung 1.1: Im Planbereich B sind
nur Satteldächer zulässig, lt. Plan: Einfamilienhaus und Garage mit Walmdach
7
Die Befreiung von der Festsetzung der
Satzung wird erteilt. Das gemeindliche
Einvernehmen wird einstimmig erteilt.
53/14 Diepolder Helmut
Garagenneubau in Obergünzburg, Unterer Markt 35 a - Flur Nr. 937/10 und
937/17 Gem. Obergünzburg
- lt. Flächennutzungsplan Wohnbaufläche und Vorranggebiet Hochwasser
Der Mindestabstand zur Günz von
4,50 m wird eingehalten.
Die Baumaßnahme wurde vor Ort besprochen. Planunterlagen nach Absprache mit Frau Hummel, Frau Schopf
und Herrn Wegst (WWA).
Es können keine Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, sollte
die Günz über die Ufer treten.
Das gemeindliche Einvernehmen wird
einstimmig erteilt.
Zur Information: Tektur zum Bauantrag
4/13 vom 18.10.2013
54/14 Schmid Hubert, Bauunternehmen GmbH
Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses (4 WE und 1 GE) Haus A, Vergrößerung der Tiefgarage – Flur Nr. 261
Gem. Obergünzburg
Die Bauantragsmappen wurden direkt
vom Bauherrn an das LRA weitergeleitet. Eine Beschlussfassung von Seiten der Marktgemeinde erfolgte nicht.
Rücksendung der genehmigten Bauantragsmappen vom LRA am 06.10.2014.
Laut Frau Schröder, Fa. Hubert Schmid,
kommt die Tiefgarage nicht zur Ausführung.
55/14 Schmid Hubert, Bauunternehmen GmbH
Neubau von 7 Garagen, 4 Carports und
8 Stellplätzen in Obergünzburg, Unterer
8
Markt 39 a + b – Flur Nr. 261 Gem.
Obergünzburg
- lt. Flächennutzungsplan Mischgebiet
- kein Bebauungsplangebiet
Befreiung von der Garagen- und Stellplatzsatzung des Marktes Obergünzburg:
lt. Satzung § 4: Geschlossene Garagen
und Nebengebäude müssen mit einem
Satteldach errichtet werden. Die Satteldächer sind der umgebenden Bebauung
anzupassen; lt. Plan: Die 7 Einzelgaragen werden mit einem begrünten Flachdach und die 4 Carports mit einem flach
geneigtem Dach mit Begrünung ausgeführt.
Die Befreiung von der Festsetzung der
Satzung wird erteilt. Das gemeindliche
Einvernehmen wird einstimmig erteilt.
Sonstiges
Bosacki Anita und Julian
Einspruch gegen das Anbringen des
von der Gemeinde beschlossenen
Nummernschildes für das Anwesen „Am
Eschbach 40“, Bosacki Anita und Julian.
Satzung über die Straßenbenennung
und Nummerierung des Marktes Obergünzburg:
lt. Satzung § 5: 1. Im Interesse einer
einheitlichen Ausgestaltung der Hausnummerierung ist das vom Gemeinderat
als Muster beschlossene Nummernschild zu verwenden. Abweichungen
von diesem Muster in besonders gelagerten Fällen bedürfen der Genehmigung des Gemeinderates.
2. Die Beschaffung der Hausnummernschilder erfolgt durch den Markt gegen
Erstattung der Kosten durch den Eigentümer.
Die Befreiung von der Festsetzung der
Satzung, wie oben angeführt, kann nicht
erteilt werden. Der Bauausschuss beschließt keine Ausnahme zuzulassen.
Anfragen
Frau Heinold bittet um den aktuellen
Sachstand bezüglich des Dorfladens in
Ebersbach.
Ferner spricht Frau Marlene Heinold die
Duschen in der Turnhalle Nikolausberg
an und fragt nach, ob diese wieder in
Ordnung sind und vom TSV genutzt
werden können. Die Duschen können
ab der 43. KW, nachdem die Fernbedienung für die Leitungsspülung installiert wurde und das Ergebnis der
Legionellenuntersuchung vorliegt, genutzt werden.
Frau Heinold greift die Überquerung der
Staatsstraße im Bereich Rathaus/Kirche
auf und bittet um Möglichkeiten hinsichtlich Überquerungshilfen. Herr Leveringhaus erklärt, dass ein Zebrastreifen eine
gefährliche Hilfe (vermeidliche Sicherheit) darstelle. Eine entsprechende Anfrage werde an das zuständige
Straßenbauamt Kempten weitergeleitet.
Frau Heinold spricht weiter die schwierige Verkehrssituation während des
Schulbetriebes in der Poststraße an. Es
werden von Seiten des Gremiums verschiedene Entschärfungspunkte wie
Sperre der Fahrzeuge auf Mittagszeit
ausweiten, Abholmöglichkeit der Kinder
auf der Rösslewiese, Verkehr komplett
sperren – nur Anlieger frei, angesprochen.
Herr Leveringhaus erklärt, dass hier
eine optimale Lösung sehr schwierig ist
und eine Entschärfung ohne entsprechende Baumaßnahmen nicht möglich ist.
Herr Schiegg spricht die Rückmeldungen hinsichtlich der Sanierung
Gemeindeverbindungsstraße
Algers,
explizit die Entwässerungsschächte auf
dem Grundstück von Herrn Schmid
Richard, an.
Ferner weist Herr Schiegg auf drei
Straßenlampen im Rosenweg, Ebersbach, hin und fragt an, warum diese direkt an der Straßengrenze aufgestellt
wurden. Herr Hirt erklärt, dass auf
Grund einer dahinterliegenden Sickerleitung die Standorte so gewählt werden
mussten.
Wichtig
Meldungen vom
Standesamt
In dem Monat September 2014 wurden
im Standesamt Obergünzburg folgende
Beurkundungen vorgenommen:
Eheschließungen
01.09. Anna Friesinger und Ingo Mayer
Obergünzburg, Berggasse 16
05.09. Anita Schlecht und Julian
Bosacki
Obergünzburg, Schlossfeldweg 13
12.09. Melanie Endras und Hermann
Kuffer
Kaufbeurer Straße 1b
Sterbefälle
06.09. Therese Eberhardt
Obergünzburg, Krankenhausstr.
06.09. Rosa Haug
Obergünzburg, Krankenhausstr.
9
Steuertermin
IV. Quartal 2014
Die Grund- und Gewerbesteuern sowie
der Abschlag der Verbrauchsgebühren
für das IV. Quartal 2014 werden am
15.11.2014 fällig.
Barzahler haben die Möglichkeit, die
gemeindlichen Abgaben in der Kasse
der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg einzuzahlen. Auch der Abschlag der Verbrauchsgebühren des
Obergünzburger
Kommunalbetriebes
kann bei der Verwaltungsgemeinschaft
Obergünzburg einbezahlt werden.
Umwelt
Sammlung von
Agrarfolien
Der Maschinenring Ostallgäu GmbH
sammelt
am Montag, den 27. Oktober 2014
Bei Bestehen einer Einzugsermächtigung werden die Abgaben und Steuern
vom Konto abgebucht.
von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Kemptener Straße beim Schützenheim der
FSG Obergünzburg (gegenüber Lenzkeller) Agrarfolien (jede Art von Silound Ballenfolien, Futtermittel- und Düngemittelsäcke) ein.
Winterdienstvorbereitungen
im Gemeindegebiet
Obergünzburg
Verwertungsentgelt: 6,50 €/100 kg, ist
bei der Anlieferung bar zu entrichten.
Dieses Jahr werden die Schneezeichen
und Schneewände durch die beauftragten Landwirte des Marktes Obergünzburg ab 22.10.2014 aufgestellt.
Bitte Stretchfolien von restlichen Folien
trennen. Die Folien müssen ohne
Fremdstoffe und besenrein sein! Netze
und Schnüre werden nicht angenommen.
Die Eigentümer der betroffenen Grundstücke werden gebeten, noch vorhandenes Gras abzumähen, die Weidezäune abzubauen bzw. zurückzusetzen
und den Strom der Zäune abzuschalten,
damit die Arbeiten reibungslos durchgeführt werden können.
Bitte beachten Sie vor Fahrtantritt auf
die Ladungssicherung!
Um einen reibungslosen Ablauf des
Winterdienstes zu gewährleisten bitten
wir alle Fahrzeugbesitzer, das Parken
der Fahrzeuge am Straßenrand möglichst zu vermeiden bzw. nur auf einer
Straßenseite zu parken. Sie helfen
dadurch mit, unnötige Beeinträchtigungen der Räumfahrzeuge zu vermeiden.
Bei Schneefall werden die Bäume und
Sträucher in die Straßen und Gehwege
gedrückt. Deshalb bitten wir alle Grundstückseigentümer eindringlich: Denken
Sie rechtzeitig vor dem Winter daran,
die Hecken, Sträucher und Bäume entlang der Grundstücksgrenze zurückschneiden, sofern diese in den Straßenund Gehwegbereich hineinragen oder
Verkehrszeichen verdecken. Vielfach
Markt Obergünzburg
10
Zurückschneiden von
Bäumen, Sträuchern
und Hecken
sind auch Straßenleuchten in Siedlungsgebieten eingewachsen, so dass
diese ihre Funktion, den Straßenraum
auszuleuchten, nicht mehr erfüllen. Bitte
achten Sie darauf, dass der Lichtraum
über dem Gehweg 2,50m und über der
Straße 4,50m betragen muss. Helfen
Sie mit, unnötige Beeinträchtigungen zu
vermeiden. Baum- und Strauchschnitt,
den Sie nicht kompostieren können,
nimmt die Kläranlage (Grüngutannahme) an.
Markt Obergünzburg
Abholung von Baum- und
Strauchschnitt
Mit der „Grünen Karte“ kann die Abholung von bis zu drei Kubikmeter Baumund Strauchschnitt am Haus angemeldet werden. Zum Baum- und Strauchschnitt gehören holzige Gartenabfälle,
Äste von Sträuchern, Bäumen und
Büschen mit einer Länge von maximal
1,5 Meter sowie einem Durchmesser
von maximal acht Zentimetern.
Ausgeschlossen von der Abholung sind
Grasschnitt, Laub und sonstige nicht
holzige Gartenabfälle. Diese können
aber an allen Gartenabfallsammelstellen
abgegeben werden. Pflanzliche Abfälle
aus der Land- und Forstwirtschaft sind
von der Abholung ebenfalls ausgeschlossen. Zum Abholtermin muss der
angemeldete Baum- und Strauchschnitt
auf dem Grundstück in der Nähe der
Straße bereitgestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass weder Fußgänger
noch der Verkehr behindert werden.
Die Zweige bzw. Äste müssen mit
einem Naturstrick gebunden werden,
das Bündel darf höchstens 25 Kilogramm wiegen. Kunststoffstricke zu
verwenden, ist nicht erlaubt.
Die „Grüne Karte“ ist bei allen Gemeindeverwaltungen gegen eine Gebühr von 15 Euro erhältlich. Die ausgefüllte Karte muss
bis Freitag, den 07. November 2014
bei den Gemeinden oder beim Landratsamt abgegeben werden. Die Abholung
erfolgt relativ kurzfristig und wird den
Antragstellern vorher schriftlich mitgeteilt. Die nächste Sammlung findet im
Frühjahr 2015 statt.
Abgabetermin für
Sperrmüllkarten
Mit der Sperrmüllkarte kann der Sperrmüll (Höchstmenge 2 m³) zur Abholung
angemeldet werden. Haushaltsübliche
Mengen an Sperrmüll können auch
ohne Karte gegen eine Gebühr von
5,00 EUR/m³ an den Wertstoffhöfen in
Füssen,
Marktoberdorf
(Abfallentsorgungszentrum), Obergünzburg oder
an der Hausmülldeponie Oberostendorf
selbst angeliefert werden.
Die Sperrmüllkarte können Sie bei der
Gemeindeverwaltung, beim Landratsamt oder an den Annahmestellen zum
Preis von 15,00 EUR erwerben.
Der Abgabetermin für
Sperrmüllabholung ist
die
nächste
am Freitag, 14. November 2014.
Die Abholung des Sperrmülls durch das
Abfuhrunternehmen beginnt jeweils ca.
zwei bis drei Wochen nach dem Abgabetermin und erstreckt sich auf eine
Dauer von ca. drei Wochen. Während
der Schulferien erfolgt keine Abholung
des Sperrmülls. Dies wurde bei der
Terminierung entsprechend berücksichtigt. Der Abholtermin wird den Antragstellern vom Abfuhrunternehmen ca.
eine Woche vorher schriftlich mitgeteilt.
11
Mitbürger
Goldene Hochzeit
Heidi und Reinhard
Leveringhaus
fand auch der private Umzug statt.
Reinhard Leveringhaus leitete die eigene Firma, und Ehefrau Heidi war für die
Personal- und Finanzbuchhaltung verantwortlich. Sohn Rolf (ebenfalls in Gevelsberg geboren) zog 1991 nach und
übernahm die Betriebsleitung.
Der Sohn heiratete eine Obergünzburgerin, das Ehepaar hat zwei Mädels.
Die Enkelinnen sind Omas und Opas
ganzer Stolz.
Reinhard Leveringhaus ist „Hobbypilot“
und baut bereits sein drittes Flugzeug.
Hierzu hat er seit dem Verkauf der
Firma 2012 viel Zeit. Seine Ehefrau
Heidi hat sich die Haus- und Gartenarbeit zum „Hobby“ gemacht.
Urlaube verbringen die Eheleute mit
ihrem kleinen Wohnwagen immer in
„Dawos“ (da wo’s schön ist).
Bürgermeister Lars Leveringhaus gratulierte im Namen des Marktes Obergünzburg seiner Tante und seinem Onkel
recht herzlich und überreichte dem
Goldhochzeitspaar einen Blumenstrauß
und eine Glückwunschurkunde.
100. Geburtstag von
Cäcilia Diepolder
Foto: Privat
Am 11. September 2014 feierten die
Eheleute Heidi und Reinhard Leveringhaus das Fest der „Goldenen Hochzeit“.
Beide wurden geboren in Gevelsberg
(Nordrhein-Westfalen). Dort lernten sie
sich bei einer Tanzveranstaltung kennen. Den Wiener Walzer konnte das
Ehepaar bei der Goldenen Hochzeit zu
den Klängen der Alphörner (fast) perfekt
vorführen.
Seit 1972 sind die Eheleute geschäftlich
in Obergünzburg ansässig und 1988
12
Auf 100 Lebensjahre kann Frau Cäcilia
Diepolder zurückblicken. Sie wurde am
20. September 2014 geboren.
Frau Diepolder hat immer in Hartmannsberg gelebt. In ihrer Jugendzeit
war sie oft in Eschers – „da war immer
was los“, erzählt sie. Ihr erster Mann
wurde sofort nach der Hochzeit eingezogen. Er ist im Krieg gefallen und liegt
auf dem Soldatenfriedhof in Euskirchen.
Auch ihre beiden Brüder sind in Russland und Italien gefallen. Nach dem
Krieg musste sie viel arbeiten. Sie heiratete ein zweites Mal.
Vor ein paar Jahren baute ein Enkel das
Bauernhaus in Hartmannsberg um und
zog mit seiner Familie ein.
Ehemann ist bereits 1950 verstorben.
Mit vier Kindern kam sie nach Obergünzburg und musste sich zunächst eine Wohnung suchen, was zu dieser Zeit
sehr schwer war. Ihr ganzes Bestreben
war, ihren Töchtern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Und dieses Ziel
hat sie auch erreicht. Ihr ganzer Stolz ist
die große Familie, zu der mittlerweile 8
Enkel und 13 Urenkel gehören.
Auf die Frage „Woher nahmen Sie die
ganze Kraft?“ antwortete Frau Ruf: „Die
Kraft schöpfe ich immer aus meinem
Glauben. Der Herrgott hat mir immer
wieder geholfen.“
Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten neben den Kindern die Enkel und
Urenkel. Auch 3. Bürgermeister Reinhard Kiechle gratulierte zu diesem runden Geburtstag und überbrachte ihr die
besten Glückwünsche der Marktgemeinde. Er wünschte ihr noch viele Jahre bei Gesundheit und Wohlergehen im
Kreise ihrer Familie.
100. Geburtstag
Berta Ruf
Berta Ruf konnte am 25. September
2014 ihren 100. Geburtstag feiern.
Frau Ruf ist in Memmingen geboren und
hatte sechs Geschwister. Die Eltern
hatten ein Milchgeschäft. Die Kinder
mussten mit anpacken und Milch ausliefern. Der größte Wunsch von Frau Ruf
war ein eigenes Fahrrad. Leider ist ihre
Mutter früh verstorben, und so kam sie
nach Kempten in einen Haushalt. Dort
lernte sie ihren ersten Mann kennen,
aus der Ehe gingen zwei Mädchen hervor. Leider ist ihr Mann im 2. Weltkrieg
gefallen, und sie war mit ihren Töchtern
auf sich allein gestellt.
1945 heiratete Frau Ruf ein zweites Mal,
und auch aus dieser Ehe gingen zwei
Töchter hervor. Aber auch ihr zweiter
Frau Ruf ist noch bei bester Gesundheit,
auch wenn das Gedächtnis schon
manchmal etwas nachlässt, wie sie
sagt. Für ihre Zukunft wünscht sie sich
noch ein paar Jahre im Kreis ihrer
Liebsten. 2. Bürgermeister Herbert Heisler überbrachte die Glückwünsche der
Gemeinde zu ihrem 100. Geburtstag
und versprach, auch zum 110. wieder
zu kommen.
Hans Unsinn
80. Geburtstag
Am 29. September 2014 konnte Hans
Unsinn seinen 80. Geburtstag feiern.
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Geboren ist Herr Unsinn in Füssen.
Aufgewachsen ist er mit zwei Geschwistern in Algers. Zunächst arbeitete er auf
dem elterlichen Hof. Dann arbeitete er
bei verschiedenen Firmen als Kraftfahrer. 1961 lernte er seine Frau kennen
und heiratete bereits zwei Jahr später.
Er machte sich mit einem Tanklastzug
und einem Bagger selbständig. Eine
große Herausforderung war der Hausbau in Ebersbach.
Drei Kinder gingen aus der Ehe hervor.
Ein schwerer Schicksalsschlag war der
tödliche Verkehrsunfall des einzigen
Sohnes Hans - ein tragischer Verkehrsunfall, den auch zwei Fußballkameraden
von Hans nicht überlebten. Seine fünf
Enkelkinder, die sein ganzer Stolz sind,
halfen ihm darüber hinweg.
so manche heitere Jagdgeschichte (Jägerlatein?). Gsund bleiba, a´bißla jaga
und fischa, was will ma mehr. So sein
abschließendes Credo.
2. Bürgermeister Herbert Heisler gratulierte ihm ganz herzlich im Namen des
Marktes Obergünzburg.
Kindergarten
Ferienkindergarten 2014
Zum siebten Mal veranstaltete der Markt
Obergünzburg
den
vierwöchigen
Ferienkindergarten vom 11. August bis
05. September 2014. Insgesamt waren
48 Kinder zwischen 3 und 9 Jahren angemeldet. Es wurden durchschnittlich 21
Kinder betreut.
Unter dem Motto „Wild und verwegen
auf dem Meer“ gestaltete sich der
Ferienkindergarten. Wir tauchten zusammen mit den Kindern in die Welt des
Meeres und der Piraten ein. Dabei verwandelten wir uns in Piraten, hörten
Geschichten, lösten Piratenrätsel, gestalteten eine Schatztruhe, spielten Piratenspiele, experimentierten mit Wasser,
komponierten Wassermusik und gingen
gemeinsam auf Schatzsuche.
Auch mit 80 Jahren ist Herr Unsinn nach
wie vor ein begeisterter Jäger und Angler und ist täglich in seinem Wald und
Fischweiher. Hier holt er sich Ruhe und
Erholung und erzählt seinen Besuchern
14
Der Phantasie und Kreativität der Kinder
waren dabei keine Grenzen gesetzt. Sie
durften sich von den Geschichten des
Meeres begeistern lassen. Dabei waren
die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kinder besonders wichtig und
wurden in die Gestaltung mitaufgenommen.
In der Gemeinschaft erlebten wir eine
schöne Zeit, wobei der Spaß und die
Freude der Kinder besonders wichtig
waren.
Christine Natterer
Jugend
Mitwählen-MitredenMitbestimmen
Jugendforum wird gewählt
Das 8. Obergünzburger Jugendforum
wird gewählt. Die Kandidaten der Jugendvertreter sind:
Albrecht Anja
Heisler Valentin
Kohlhund Alina
Lauterbach Frederike
Müller Franziska
Ratzke Susanne
Schillroth Luis
Taskin Izel
Wirth Alexandra
Wirth Fabian
Wrba Leo
Wahlberechtigt sind alle Jugendliche,
die länger als drei Monate in unserer
Gemeinde wohnen und zum Zeitpunkt
der Wahl im Alter von 14 – 17 Jahren
sind. Bitte die Wahlbenachrichtigung zur
Wahl mitbringen, dann wird der Originalstimmzettel ausgehändigt.
In folgenden Wahllokalen könnt Ihr wählen:
Jugendtreff: Dienstag, 21.10.2014
Mittwoch, 22.10.2014
Freitag, 24.10.2014
Jeweils von 15.00 – 19.00 Uhr
Mittelschule: Montag, 20.10.2014
Dienstag, 21.10.2014
In der Pause von 9.30 – 10.00 Uhr
Realschule: Mittwoch, 22.10.2014
Donnerstag, 23.10.2014
In der Pause von 9.30 – 10.00 Uhr
Stefan Sörgel
Marlene Heinold
Jugendbeauftragte
Senioren
Fahrt ins Blaue der
Kolpingsenioren
Voll ins Schwarze getroffen hatten die
Verantwortlichen mit der Fahrt ins
Blaue. Trotz des leichten Regens konnte
die Leiterin Ingrid viele frohgelaunte
Senioren willkommen heißen. Nach
einem kurzen Morgengebet und dem
Reisesegen durch H. Pf. Albrecht war
auch die geistige Seite gesichert.
Wegen des Regens wurde unser
Bordfrühstück im Bus abgehalten.
Langsam wurden die Mitfahrer neugierig
und so konnten sie nach einem Rätsel
von Ingrid schnell herausfinden, wo das
Endziel unserer Fahrt sein soll. Eine
Insel im Bodensee, aber welche? Ein
kleiner Tipp und fast alle wussten, dass
es die Reichenau war.
Das Erlebnis Reichenau beginnt schon
mit der Anreise. Eine lange Pappelallee
verbindet die Insel mit dem Festland
und erlaubt einen Blick auf das
Schweizer Ufer und den Gnadensee.
Am Ende der Allee begrüßt Sie der
Wanderbischof Pirmin, der hier 724 ein
Kloster gründete und an die Jahrhundert
alte Kirchengeschichte erinnert. Die
Insel ist ein herausragendes Zeugnis
von der religiösen und kulturellen Rolle
15
eines großen Benediktinerklosters im
Mittelalter. Die drei romanischen Kirchen
der Insel aus dem 9. - 11. Jahrhundert
veranschaulichen die frühmittelalterliche
Architektur
in
Mitteleuropa.
Das
Marienmünster, heute katholische Pfarrkirche, besonders markant der dreischiffigen Basilika ist der gewaltige
Dachstuhl und die reiche Schatzkammer. St. Georg berühmt für seine
monumentale Wandmalerei. In St. Peter
und Paul sind die prächtige Orgel und
die romanische Apsismalerei zu bewundern.
Ziel war der Eibsee im Zugspitzgebiet.
Neugierig bestiegen wir in Kempten den
Außenferner Panorama Zug und fuhren
über Reutte nach Garmisch. Die
bayrische Zugspitzbahn brachte uns
nach Grainau, wo wir das letzte Stück
mit der Zahnradbahn fuhren. Angekommen am Eibsee galt unsere ganze
Bewunderung
der
landschaftlichen
Schönheit und Vielfalt dieser Bergregion, mit unvergesslichen Blicken auf
die Zugspitze und ihre Umgebung.
Die Reichenau ist das südlichste
Gemüseanbaugebiet Deutschlands. Da
die Insel nicht nur überdurchschnittlich
viele Sonnentage im Jahr, sondern auch
ein sehr mildes Klima hat, das den
Gemüseanbau begünstigt, sind so bis
zu drei Freilandernten im Jahr möglich.
Seit 2006 wird das Gemüse durch die
Vertriebs eG ganzjährig angeboten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen
im Seerestaurant konnte jeder den
Nachmittag so gestalten, wie er es
wollte. Für einige war der Seerundweg
das Erlebnis, während andere lieber bei
einem Cappuccino die Sonne genossen.
Schnell vergingen die Stunden, und es
war Zeit die Rückfahrt anzutreten.
Wohlbehalten kamen wir wieder in
Kempten an, dankbar über einen
wunderschönen Tag.
Hier muss noch erwähnt werden, dass
die Reichenau seit November 2000 zum
UNESCO Weltkulturerbe gehört. Über
Konstanz/Meersburg ging es nach
einem erlebnisreichen schönen Tag
zurück ins Allgäu. Großer Beifall an die
beiden Organisatorinnen Sonja und
Ingrid.
Ganz herzlichen Dank an das Ehepaar
Peter und Edeltraud Zschocke, auch
dafür, dass die AKKU-Senioren dabei
sein durften. Applaus und Dank der
Firma Deniffel und dessen Fahrer
Hermann Knauer. Bus und Fahrer
wurden
kostenlos
zur
Verfügung
gestellt.
Franziska Röderer
Franziska Röderer
Aktive Senioren
unterwegs
Einmal nicht mit Rechen und Schaufel
unterwegs, sondern eine Ausflugsfahrt
zusammen unternehmen, war der
Gedanke vom Leiter der Aktiven
Senioren
Obergünzburg,
Peter
Zschocke und seiner Frau Edeltraud,
und es wurde von den beiden in die Tat
umgesetzt.
16
Ein Hauch von Ascot: HutCouture beim Sommerfest im
Senioren- und Pflegeheim
Obergünzburg
Beim Pferderennen im englischen
„Ascot“ versammelt sich jedes Jahr die
High Society, und vor allem die Damen
fallen durch ihre extravaganten Hüte
auf. Auch beim Sommerfest im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg lag
dieser Hauch von „Ascot“ in der Luft.
Wo man auch hinsah gab es herrliche
Hutkreationen zu bestaunen.
Schließlich fand nach fünf Jahren Pause
erneut eine Hutprämierung statt, bei der
man sich natürlich einen der begehrten
Plätze auf dem Siegerpodest sichern
wollte. Ob Obst, Blumen, Wäscheklammern oder Deutschlandfähnchen – alles
war in den Hutensembles vertreten. Am
Schluss setzte sich eindeutig Karl-Heinz
Wollin mit seiner Kreation „Opa im
Schaukelstuhl“ durch. Auch sonst war
an diesem Nachmittag einiges geboten:
In der gut beschatteten Parkanlage
spielten die Obergünzburger „Pfutzger“
fröhlich auf, Eiskaffee und Erdbeerbowle
wurden gereicht und ein Spieleparcours
sorgte für Kurzweil. Die Jazztanzgruppe
von Edigna Dietenberger zeigte eine
spritzige Tanzperformance zum Song
„Happy“. Treffend, denn ein jeder fühlte
sich an diesem Nachmittag so richtig
„happy“.
Verschiedenes
Kalenderprojekt 2015 des
Arbeitskreises Heimatkunde
Alte Postkartenansichten von Obergünzburg bietet ein großformatiger,
farbig produzierter Kalender im Format
24 x 36 cm. Zum Teil unbekanntes Bildmaterial auf 14 Blättern aus der Zeit der
vorigen Jahrhundertwende vermitteln
Eindrücke und wecken Erinnerungen an
den alten Marktflecken.
Der Arbeitskreis Heimatkunde verkauft
den Kalender für € 13,50 über die
Marktgemeinde (Kasse), Museumskasse, Schreibwaren Frick und die
öffentliche Bücherei. Ein weiterer Verkaufspunkt ist am Weihnachtsmarkt im
Rathaussaal. Den Erlös des Non-ProfitProjektes verwendet der Arbeitskreis zur
Erhaltung von heimatlichen Kulturgütern, angefangen von Flurkreuzen bis
zu historischem Bild- und Textmaterial.
Herzlichen Dank an alle, die dafür alte
Postkarten zur Verfügung gestellt
haben!
Vollmondnacht
mit Weinprobe
Setzten sich bei der Hutprämierung an die
Spitze: v.l. Pflegedienstleiterin Luise Hartmann,
Gertrud Reißaus (Platz 3), Karl-Heinz Wollin
(Platz 1), Irmgard Müller (Platz 2), Heimleiter
Hermann Schott
Foto: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg
Sabine Maurus
Eine Weinprobe der besonderen Art
kennzeichnete die neunte Veranstaltung
in der Reihe der Vollmondnächte der
evangelischen Kirchengemeinde Obergünzburg zugunsten des neuen Gemeindehauses. Die rund 30 Teilnehmer
hatten ihre Lieblingsweine mitgebracht,
von denen die anderen Gäste eine
Kostprobe nehmen konnten. Dazu gab
17
es Brot und Käsehäppchen mit Weintrauben.
Der seit gut einem Jahr in Kaufbeuren
tätige Klinikseelsorger Johannes Steiner
war als Weinkenner gekommen, um zunächst den Aufbau einer Weinprobe und
dann die einzelnen Sorten, Prädikate,
Lagen und Auslese-Qualifikationen zu
erläutern, wobei man sich bei Rotweinen an die französischen Kriterien
hält. Pfarrer Steiner kommt aus der
Südpfalz und stammt aus einem Weingut in der Nähe von Landau, das von
seinem Bruder geführt wird. Er stellte
die einzelnen mitgebrachten Weine vor
und ließ die Spender erklären, warum
sie gerade diese Sorte bevorzugen.
Steiner wies noch darauf hin, dass die
Bibel voller Geschichten und Gleichnissen von Wein, Reben und Weinstöcken
sei, von Noah bis zum Einzug der Israeliten ins gelobte Land Kanaan. Schon
seit über 7000 Jahren sei die Weinpflanze in Palästina bekannt gewesen,
daher waren auch die Israeliten mit dem
Weinbau vertraut.
Pastorin Jutta Martin, die zwischendurch
einige Erzählungen zum Thema Wein
aus der Heiligen Schrift vortrug, erklärte,
dass die Weintraube noch heute das
Symbol für Israel sei, denn das Volk
sehe sich als Weinstock. Im Christentum ist der gekelterte Wein das Kennzeichen für das Leiden Christi und
seinen Kreuzestod. In der Bibel zählt
der Wein gleich nach dem Getreide zu
den Grundnahrungsmitteln. Daher sei
auch Jesus beim Abendmahl in Brot und
Wein gegenwärtig. Brot und Wein habe
daher zu allen Zeiten bei den Christen
nicht nur bei der Ernährung einen hohen
Stellewert gehabt. Mit einem fröhlichen
Weinzitat des Propheten Micha durch
Pfarrerin Martin endete der gesellige
Abend. Pfarrer Friedrich Martin hatte
sich an den Genuss von Wasser ge18
halten, da er zusammen mit zwei anderen Teilnehmern einen Fahrdienst für
einen sicheren Heimweg der Gäste angeboten hatte.
Dieter Becker
Einweihung des
neuen evangelischen
Gemeindehauses
„Für uns Evangelische in Obergünzburg
und den umliegenden Orten ist heute
ein besonderer Tag“, sagte Pfarrer
Friedrich Martin bei der Begrüßung der
über 500 Gottesdienstbesucher und
zahlreicher Ehrengäste, die gekommen
waren, um der Einweihung des neuen
Gemeindehauses beizuwohnen. Wegen
der schlechten Witterung fand die Feier
im Saal statt, der durch die geöffneten
mobilen Trennwände vergrößert und
durch zwei Zelte ergänzt wurde.
Zuvor waren die alten und neuen
Kirchenvorstandsmitglieder sowie die
Geistlichen und Bürgermeister Lars
Leveringhaus vom bisherigen Gemeindesaal im Pfarrhaus am Kapellenweg in
das neue Gebäude am Klosterweg eingezogen, um so symbolisch den Umzug
zu bekunden. Die offizielle Inbetriebnahme des Hauses, das schon einige
Wochen vorher bei kleineren Veranstaltungen „ausprobiert“ wurde, stand
unter dem Bibelwort (Eph. 2, 19): „So
seid ihr nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen
und Gottes Hausgenossen.“ Die Kleinen
der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Kindergärten „Sonnenschein“
und „Kleine Strolche“ sangen dazu „Wir
feiern heut ein Fest…“ und „Lasset uns
gemeinsam singen, loben, danken dem
Herrn.“ Im anschließenden Kindergottesdienst im „Sonnenschein“-Gymnastikraum schufen die Buben und
Mädchen ein buntes Bild, das später vor
der großen Glaswand des Gemeindesaales aufgehängt wurde.
Dekan Jörg Dittmar nahm in seiner Predigt das Gleichnis von den lebendigen
Steinen, wie es im ersten Brief von
Petrus steht und durch Peter Hübner
verlesen wurde, zur Grundlage seiner
Ausführungen. Denn die Gemeinschaft
der Gläubigen seien lebendige Steine,
denen der Schlussstein Jesus Christus
den Zusammenhalt gibt und wie bei einem Bogen seine Kraft auf alle Steine
verteilt und jeden dadurch gleich wichtig
macht. „Die Gemeinschaft der Gläubigen ist aber nicht nur ein Bogen, sondern eine Kathedrale der Welt“, betonte
der Prediger. „Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft und auch das neue Gemeindehaus wird getragen von lebendigen Steinen.“
Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Dr. Günter Räder, sprach das
Weihegebet, das mit der Bitte an Gott
endete: „Lass in diesem Haus viele
Menschen sich begegnen.“ Christoph
Bodenstab, Vizepräsident der evangelischen Landessynode in Bayern, hob
hervor, dass ein solches Vorhaben, wie
es nun seiner Bestimmung übergeben
werden konnte, großes Engagement,
Geduld und Stehvermögen bedurfte. Er
wünschte, dass sich das Gemeindehaus, in dem nun auch das Pfarramt
untergebracht ist, mit Leben erfülle und
dass sich die Gruppen und Kreise mit
dem Segen Gottes im neuen Zuhause
wohl fühlen werden. Außer dem Veranstaltungssaal umfasst das Gemeindehaus neben einer Küche und den sanitären Anlagen noch einen Sitzungsund einen Jugendraum. Architektin Angelika Blüml, die die Schlüsselübergabe
an Pfarrer Martin vornahm, schilderte
den Werdegang des Bauwerkes von der
Ausschreibung bis zur Fertigstellung
und führte die zahlreichen Firmen und
Handwerker auf, die daran beteiligt waren. Besonders imponiert habe ihr aber
die Mitarbeit zahlreicher freiwilliger Helfer, die mit ihren Eigenleistungen in
1200 Stunden einen hohen fünfstelligen
Betrag eingespart haben.
Da es sicher auch weiterhin noch so Manches
„zu glätten“ gab, überreichte Kirchenvorstand
Dr. Günter Räder Pfarrer Martin ein Maurerkeller mit einer Gravur, die den Tag der Einweihung des Gemeindehauses beinhaltete.
Foto: Dieter Becker
Als eine Keimzelle für neue Aktivitäten
in Obergünzburg bezeichnete Bürgermeister Leveringhaus das evangelische
Gemeindehaus. Er sei überzeugt, dass
das Gebäude seinem Namen gerecht
werde und sich zu einer Stätte der
Freude und Begegnung zum friedlichen
Miteinander von Alt und Jung entwickele. Pfarrer Georg Albrecht überbrachte die Grußworte der katholischen
Pfarrgemeinde und betonte dabei den
Gleichklang der beiden Konfessionen in
Obergünzburg und sprach dabei die vielen gemeinsamen kirchlichen Handlungen an. Er bedankte sich besonders
für die Bereitschaft der Schwesterkirchengemeinde, dass die katholische
Pfarrei das Haus mit benützen könne,
die selbst über keine solche Räumlichkeiten verfüge. Hier zeige sich die Gemeinschaft aller Christen und gelebte
Ökumene.
19
Nach der Schlüsselübergabe durch den
Pastor an die Vertreter der ständigen
Benützer des Gebäudes, wie Kirchenvorstand, Kindergottesdienstteam, Jugendgruppe und Altenclub sowie an den
Vorstand der Kirchlichen Sozialstation
Marktoberdorf-Obergünzburg, Michael
Diepolder, überreichte Kirchenvorstand
Räder als Erinnerungsgeschenk an diesen denkwürdigen Tag und als Dank für
seinen ausdauernden Einsatz eine Maurerkelle an Pfarrer Martin, denn sicher
gäbe es auch künftig noch so Manches
„zu glätten“. Zuvor hatte Räder ausführlich über die schon zu Zeiten von Pfarrer
Dr. Horst Renz andauernden Überlegungen zum Bau eines solchen Hauses,
dem Finden eines passenden Grundstücks und der dafür erforderlichen Finanzierung von rund 700.000 Euro gesprochen. Großer Dank gelte allen fleißigen Helfern und großzügigen Spendern, die dies möglich machten. Räders
Stellvertreter Wolfgang Denlöffel hatte
die Moderation der Veranstaltung übernommen, die am Nachmittag ihre Fortsetzung mit Auftritten des Männerchores
„Liederkranz“ unter Leitung von Markus
Pelzl und einer Gruppe der Ronsberger
Garde fand, die den Tanz „Zauberwald“
darboten. Im Gottesdienst und beim Mittagessen spielte die Musikkapelle
Günzach unter Leitung von Franz Lau.
Dieter Becker
Obergünzburger zu Gast in
ihrer Partnerstadt Třešť
Wie entstehen Freundschaften unter
Menschen verschiedener Nationalität
und mit unterschiedlichen Ansichten
über gemeinsame geschichtliche Erfahrungen? Indem beide Seiten sich gegenseitig so annehmen, wie sie sich
heute präsentieren, wie sie bereit sind,
Vergangenheit als solche gelten zu
lassen, aber auf den Erfahrungen auf20
bauend das Augenmerk darauf auszurichten, wie eine verantwortungsvolle
Gestaltung der Gegenwart am besten
möglich wird.
So geschehen am erweiterten Wochenende vom 12. bis 15. September d.J.,
als eine aus 32 Personen bestehende
Delegation aus Obergünzburg in Třešť/
Tschechien wieder einmal mit überwältigender Freundschaftsbekundung begrüßt und während der Besuchsdauer
täglich erneut betreut worden ist.
Den daraus den Gästen entstandenen
Gefühlen gab unser 2. Bürgermeister
Herbert Heisler in seiner Erwiderung zur
Begrüßung- und Willkommens-Rede
des Trester Starosts = Bürgermeisters
treffend Ausdruck, als er formulierte „wir
fühlen uns jedes Mal, wenn wir hier eintreffen, sofort als zu Hause angekommen“. Dazu trugen sicher auch die ersten Eindrücke beim Bezug unserer
Zimmer im neu erbauten und allen
Komfort-Ansprüchen mehr als gerecht
werdenden Hotel Harmony bei. Hierhin
hatten unsere Gastgeber anschließend
zu einem gemeinsamen, von der Stadt
Třešť organisierten und auch bezahlten
Abendessen inklusive nachfolgendem
geselligen Beisammensein eingeladen.
Mitgebrachte Liederbücher versetzten
uns Obergünzburger - aus schlechter
Erfahrung vorangegangener Treffen gelernt - in die Lage, mehr als nur die ersten Strophen populärer Lieder zu
Akkordeon und Gitarre aus Třešť erklingen zu lassen. Dabei war es interessant zu hören, dass beide Nationen zu
gleicher Melodie nur in Sinn und Verständnis unterschiedliche Texte singen,
was gemeinsamen Chorauftritten einen
guten Reiz abgab.
Am nächsten Morgen war es uns eine
Ehre, in Kostelec, dem früheren Wolframs, an der Weihe eines neuen Altars
Die Obergünzburger Delegation wurde sehr
herzlich in Třešť empfangen. Die Teilnehmer
der Fahrt freuen sich schon auf ein Wiedersehen mit den neuen Freunden aus Třešť.
Foto: Peter Hübner
genheit, weil uns unsere Trester Freunde fest versprachen, uns im nächsten
Jahr zu einer Gegenveranstaltung in
Obergünzburg zu besuchen.
unter Führung des Bischofs von Brünn,
mit anschließender Heiliger Messe teil
zu nehmen. Zu dessen Entstehung hat
auch Obergünzburg seinen Teil mit beigetragen, was sowohl vom dortigen
Bürgermeister als auch von den Kirchenvertretern mit Dankbarkeit begrüßt
wurde.
Auf der Heimfahrt am Montag gönnten
wir uns nach dem Mittagessen noch eine geführte Besichtigung durch die
Weltkultur-Erbe-Stadt Cesky Krumlov,
ehemals Krumau, die wir nur jedermann
als „heißen Tipp“ empfehlen können.
Der zweite Teil des Tages war als Begegnungsfest im Zusammenhang mit
dem Trester Stadtfest, welches als großer Grillevent in der gesamten Innenstadt geplant war, angekündigt. Leider
aber machte Petrus uns mit viel Regen
einen dicken Strich durch die Rechnung.
Dennoch konnten wir unter unseren Regenschirmen eine interessante Stadtführung als auch uns in höchstem Maße
begeisternde künstlerische Vorführungen auf dem Marktplatz erleben.
Der Sonntag war Ausflügen mit dem
Bus gewidmet, wobei der Besuch der
Weltkulturerbe-Stadt Telc mit Besichtigung des Schlosses wohl den absoluten
Höhepunkt dieses Tages ausmachte.
Der Abschiedsabend im Hotel Harmony,
den diesmal wir ausrichteten, geriet nur
deswegen nicht zur traurigen Angele-
Was bleibt? Eine Erinnerung an vier
schöne Tage, an ein leuchtendes Beispiel für Gastfreundschaft und die Erkenntnis: Es ist so leicht, Freunde zu
gewinnen und auch zu halten, wenn
beide Seiten nach dem Motto handeln,
„wir wollen alle doch nur das eine: in
Frieden miteinander leben!“
Peter Hübner
Fahrt nach Třešť
zur Krippenausstellung
Nachdem die Obergünzburger Delegation im September 2014 sehr herzlich in
Třešť/Tschechien aufgenommen wurde
(siehe vorstehenden Bericht), ist für
Ende Dezember 2014 bis 06.01.2015
eine Fahrt zur vielgerühmte Krippenausstellung in Třešť geplant. Der genaue Termin wird noch festgelegt.
21
Wer mit nach Třešť fahren möchte,
meldet sich bitte bei Walter Schrammel
Tel. 2145
Besuch in unserer
Partnerstadt Visegrad/Ungarn
Auf Einladung der deutschen Minderheitenverwaltung in Visegrad reiste eine
Delegation des Partnerschafts- und
Trachtenvereins in die ungarische Partnerstadt am Donauknie.
Neben der Teilnahme an der Einweihung einer Gedenkstätte für die
ersten Siedler, die Donauschwaben,
und einer kommunalen Veranstaltung
zur Ehrung verdienter Mitbürger standen
Kontakte mit ehemaligen Praktikanten
und Gespräche über Möglichkeiten einer weiteren Intensivierung des Austauschprogramms auf der Agenda dieses Besuches.
Bei Bauarbeiten im Pausenhof der
Visegrader Schule wurden Gräber entdeckt, die nach archäologischen Untersuchungen den ersten deutschen Siedlern zugeordnet werden konnten. Die
Donauschwaben waren - von Ulm
kommend - im Jahre 1712 im damaligen
Plintenburg angelandet und haben hier
am Donauknie gesiedelt und das Land
bestellt. Ihre erste Kirche errichteten sie
an der Stelle der heutigen Schule, wo
noch Mauerteile dieses Baues im Gebäude zu sehen sind. Auch hier erinnert
eine neu angebrachte Gedenktafel an
diese Zeit.
Bürgermeister András Félegyházi ging
in seiner Ansprache auf die notwendige
Neubesiedlung nach der „osmanischen
Herrschaft" ein und nannte diese Schule
„ein Symbol der Zusammengehörigkeit
und der Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart".
22
Sein
ehemaliger
Obergünzburger
Kollege als Begründer der deutschungarischen Partnerschaft, Herbert
Schmid sieht diese als wichtigen Beitrag
für das Zusammenwachsen der Völker
in Europa, die mit der Ankunft der Donauschwaben eine bedeutende Grundlage gelegt hat. An einem Ort wie der
Schule kann „der Gedanke des Zusammenlebens, des friedlichen Miteinanders
weiterleben und weitergegeben werden".
Schon an der Gedenkstätte auf dem
Visegrader Friedhof würdigte der parlamentarische Fürsprecher der Ungarndeutschen, Emmerich Ritter, die Leistungen dieser Volksgruppe und forderte
mehr Anstrengungen, um die Möglichkeiten zu verbessern und für die Zukunft
zu sichern, das Ungarndeutschtum in
Sprache, Kultur und Traditionen weiterzuleben.
Die Vorsitzende des deutsch-ungarischen Partnerschaftsvereins, Manuela
Schlaak nannte die Gedenkstätte einen
Ort, der die ersten Siedler ins heutige
Leben zurückholt. Sie haben „Spuren
hinterlassen bis auf den heutigen Tag"
und das Leben hier in Visegrad zusammen mit der ungarischen Bevölkerung
nachhaltig geprägt.
Die frühere Rektorin Ani Schmidt rundete die Feier mit einigen Gedanken über
diese Ahnen und ihr Vermächtnis von
Felu von Schroeder ab.
Darüber hinaus wurde in Gesprächen
mit ehemaligen Praktikanten und Austauschschülern und den Vertretern der
deutschen Minderheit nach Möglichkeiten gesucht, die begonnenen Kontakte
und Projekte zu intensivieren und auszubauen.
Herbert Schmid
Erntedankgottesdienst in der
Neuapostolischen Kirche
Foto: Roland Fink
Am Sonntag, den 05.10.2014 feierte die
neuapostolische Kirche in Obergünzburg das Erntedankfest. Nach dem Gottesdienst wurden die „Früchte“, mit denen der Altar geschmückt war noch bei
geselligem Zusammensein verzehrt.
Am Erntedanktag halten wir dankbar
inne und schenken den Gaben und
Früchten aus Acker und Beet, von
Baum und Weinberg unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Nahrungsmittel sind in manchen Gegenden
in Hülle und Fülle und zu allen Jahreszeiten verfügbar. Durch die oftmals einhergehende Selbstverständlichkeit verlieren diese leicht an Wert und Bedeutung. Da, wo Mangel herrscht, mag das
Danken schwerfallen. Wir dürfen uns
glücklich preisen in einem Land zu leben, in dem Frieden und Überfluss
herrscht.
Roland Fink
Lichterprozession der
Pfarrgemeinde St. Martin
Tausende von Kerzen säumten den
Weg zur Lourdes-Grotte und zahlreiche
Gläubige nahmen teil an der Lichterpro-
zession zum Fest Mariä Namen. Die
überlieferte Tradition der Marienwallfahrt
in Obergünzburg reicht bis ins Jahr
1702 zurück. Anfangs waren es wohl
Bittgänger der Bruderschaftsmitglieder,
die als Ziel die Bergkirche hatten. Ab
Mitte des 18. Jahrhunderts bildete dann
das Gnadenbild in der St. Nikolauskirche das Zentrum der Marienverehrung und 1893 erbaute Pfarrer Franz
Xaver Gutbrod in der nach ihm benannten Gutbrodanlage nach dem Vorbild in
Lourdes die Marien-Grotte: ein Ort der
Andacht und Ruhe.
Viele freiwillige Helfer sind beteiligt am
Gestalten der beeindruckenden Lichterprozession. Vom Blumenschmuck bis
zum Auslegen und Anzünden der vielen
tausend Kerzen. Selbst die Kerzen werden immer im Frühjahr von Mitgliedern
der Kirchengemeinde selbst gegossen.
Heidi Sanz
Vereine
Freischießen-Preisverteilung
bei der FSG Obergünzburg
„Nicht ganz so befriedigend, wie wir es
uns
vorgestellt
haben“,
nannte
Schützenmeister Max Schwarzer heuer
das Echo auf den FreischießenWettbewerb bei der „Kgl.-priv. Feuerschützengesellschaft
Obergünzburg“
(FSG). Mit 64 Teilnehmern traten nämlich etwas weniger Schützen als im Vorjahr in den Schießstand. „Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis“, erklärte Schwarzer jedoch bei der Preisverteilung im FSG-Schützenheim. Mit
besonderer Freude hieß er dazu den
23
mehrfachen deutschen Meister Erich
Huber (SV Memmingerberg) sowie Vereinskollegen und bayerischen Meister
Max Leichtle (FSG Obergünzburg) willkommen. Schwarzer dankte den
Sponsoren und Gewerbetreibenden aus
der Umgebung für das Stiften der Preise. Dankbar zeigte er sich auch allen
Helfern der FSG. „Ihr seid es schon alle
gewöhnt, Jahr für Jahr.“ So war etwa
Sportleiter Franz Riedle bei sämtlichen
Schießzeiten vor Ort.
Freischießen-Preisverteilung
beim Schützenverein Guntia
317 Schützen nahmen beim Freischießen 2014 am Wettbewerb der
Obergünzburger Guntia teil. Und damit
51 mehr als im Vorjahr. „Das ist eine
sehr gute Zahl“ meinte GuntiaSchützenmeister Wolfgang Heinold.
„Das freut einen Schützenmeister unbandig.“ Rund 16.000 Schuss gaben die
Sportschützen – im Alter von zehn bis
90 Jahren – dabei heuer ab. Auch die
Preisverteilung im Guntia-Schützenheim
war bestens besucht. Heinold dankte
allen Spendern und Gönnern des Vereins, „dass sie uns jedes Jahr wieder
unterstützen“, sowie allen Beteiligten
und Helfern: „Es hat heuer wieder reibungslos funktioniert.“ Auch der Zeltbetrieb mit seinen Veranstaltungen sei
sehr gut besucht gewesen.
Foto: Marianne Hacker
Bemerkenswertes gab es diesmal über
den Sieger beim Schuss auf die Festscheibe zu vermelden: Er heißt Gabriel
Hartmann und ist mit 81 Jahren einer
der ältesten Mitglieder der Obergünzburger Feuerschützen. Diesmal war
Hartmann sogar der älteste Teilnehmer
beim FSG-Freischießen. Sein Erfolg
kommt nicht von ungefähr. Der sehr aktive Schütze tritt regelmäßig sonntags
bei der FSG in den Schießstand.
Gewinner der Ehrenscheibe ist Josef
Göttle (Immenstadt). Bei der Meisterscheibe Gewehr lag Erich Huber (SV
Memmingerberg) vorn, bei der Meisterscheibe Gewehr Auflage Max Leichtle
(FSG Obergünzburg) und bei der
Meisterscheibe Kurzwaffe Jörg Lamerz
(FSG Kempten).
Marianne Hacker
24
Foto: Marianne Hacker
Zur gesteigerten Teilnehmerzahl, so
Heinold, habe der neue JugendMeistbeteiligungspreis der Marktgemeinde sicherlich beigetragen. Die
Prämien erhielten der SV Altusried vor
dem SV Ebersbach und dem SV
Immenthal. Mit dem Preis wolle Obergünzburg die Jugendarbeit der Vereine
unterstützen, erklärte Bürgermeister
Lars Leveringhaus. Die stellvertretende
Gauschützenmeisterin Christine Eberle
lobte die Idee, heuer erstmals einen
„Freischießenkönig“ zu krönen. Franz
Kächele vom SSV Adler Beckstetten
gewann diesen Titel. Ein 3,1-Teiler
brachte Ramona Posch (Bodelsberg)
den Sieg bei der Festscheibe. Andrea
Häring (SV Untrasried) lag mit einem
4,0-Teiler bei der Glückscheibe vorn.
Die Meisterscheibe gewann Helmut
Kächele (SSV Beckstetten). Bei der
Mannschaftswertung siegte der SV
Altusried. Meistbeteiligte Gesellschaft
war diesmal der SV Ebersbach.
Marianne Hacker
Schützenverein Berg
Eröffnungsschießen
Nach der Sommerpause, die mit Waldfest, Teilnahme am Feuerwehrjubiläumsfest, Streitwagenrennen in Immenthal und Freischießen überbrückt wurde,
beginnt beim SV Berg wieder der
Schießbetrieb. Bei durchschnittlicher
Beteiligung startet die Herbstsaison
2014 mit dem Er-öffnungsschießen, bei
dem 5er Serien mit Zehntelwertung
ausgezählt werden. Die Ring-Wertung
gewinnt Hans-Peter Schiegg mit 50,8
Ringen vor der Zweitplatzierten Andrea
Schmid (50,6 R) und dem nur um 0,3
Ringe zurückliegenden Drittplatzierten
Walter Fendt. Bei der Blattl-Wertung
geht die amtierende Schützenkönigin
Michaela Schindele als Siegerin hervor.
Auf den Verfolgerplätzen reihen sich
Lothar Bittner und Roswitha Albrecht
ein. Alle Beteiligten können sich über
verschiedene Weinpreise freuen.
aus den 70-er Jahren über volkstümlichen Weisen bis hin zu afrikanischen
Gospels reichten, erfreute der Obergünzburger Männerchor „Liederkranz“
unter Leitung von Markus Pelzl bei seinem Jahreskonzert das Publikum im
vollbesetzten Hirschsaal. Ein ebenso
abwechslungsreiches Programm bot der
Kirchenchor „St. Martin“ mit Leiterin
Margit Bauer. „Diafünf“ aus Ronsberg,
geleitet von Sandra Kraus, bereicherten
den musikalischen Reigen mit instrumentaler Stubenmusik und alpenländlichen Liedern. Alle Darbietungen wurden
mit begeistertem Applaus belohnt.
Auf schwäbisch hießen die Sänger mit
„Grüaß die Gott, Ländle“ die Zuhörer
willkommen. Zuvor hatte Vorstand
Helmut Haggenmiller, der auch die Darbietungen des Männerchores moderierte, die Konzertbesucher begrüßt, besonders die Leiterin des Chores aus der
der tschechischen Partnerstadt Třešt‘
(Triesch), die ein Auftreten ihrer Singgemeinschaft in Obergünzburg im
nächsten Jahr plant.
Jahreskonzert des
Liederkranzes Obergünzburg
Nach dem temperamentvollen italienischen Volkslied über eine Reise mit
dem Zug von Vienna nach Trieste und
der lustigen Geschichte vom armen
Dorfschulmeisterlein erklang das ergreifende Lied „Jerusalem“, das vom Traum
von einer besseren Welt erzählte.
Helmut Haggenmiller sang hier ausdrucksstark das Solo, auf dem Klavier
begleitet von Margit Bauer. Sein Vortrag
erntete viel Beifall und es wurden die
ersten Bravo-Rufe laut. Ebenfalls begeistert zeigten sich die Zuhörer von
dem mit viel Rhythmus gekennzeichneten Gospel-Spiritual „Good News“ (Gute
Nachrichten aus dem Himmel) nach
dem Satz von Markus Pelzl.
Mit einer breiten Palette an gesanglichen Darbietungen, die von Schlagern
Ein weiterer Höhepunkt bildete im zweiten Teil der Liederkranz-Darbietungen
Martin Schmid
25
die russische Weise „Zwölf Räuber“
(Herrgott, wir singen zu deiner Ehr), bei
der Meinrad Huber mit kräftigem Bass
den Solo-Part in einer Mönchskutte vortrug. Einen etwas eigenwilligen Text hatte das Lied „Heast as net“ von Hubert
von Goisern. Besonderen Gefallen fanden der bekannte Schlager „Butterfly“
und der Ländler „Sonne über Tirol“ sowie der im Bantu-Dialekt gesungene
südafrikanische Gospel „Masithi Amen“.
Der Kirchenchor begann mit dem fröhlichen Volkslied „Zum Tanze da geht ein
Mädel“ und wartete danach mit der heiteren Geschichte „Der Floh“ und der flotten Schlagermelodie „Wochenend und
Sonnenschein“ auf. Danach stellten die
Sängerinnen und Sänger fest „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und besangen
„Lady Sunshine“. Bei der anspruchsvollen Tonfolge „Zigeunerleben“ von
Robert Schumann, die mit SoloGesängen verschiedener Interpreten
durchsetzt war, begleitete Mario Eder
die Sängerinnen und Sänger auf dem
Klavier. Die drei Gospels „The new
Gospel Train“, „Lord, I know I’ve been
changed“ und „Ride the chariot“ ließen
das Publikum den Rhythmus mitklatschen.
„Diafünf“ aus Ronsberg (Hackbrett und
Gesang Sandra Kraus, Gesang Renate
Lacher, Gitarre und Gesang Nadine
Rieder, Harfe Daniel Baur und Bass
Marija Waurik) ließen alpenländische
Klänge mit der instrumentalen Weise
„Alte Steirer“ und der gefälligen Melodie
mit Harfensolo „Böhmen“ mit ertönen.
Die Lieder mit meist lustigem Text in
Mundart wurden durch den Dreigesang
Kraus, Lacher und Rieder dargeboten.
Nach „Luschtig, luschtig“, und dem
„Lumpenliedle“ waren drei Gesänge aus
der Feder von Sandra Kraus zu hören:
„Ja wenn mir Musik macha“, „Ja das
Leb’n isch, wia es isch“ und „Der Biber“,
26
der das ganze Günztal „zammfrisst“.
Zuvor hatte sich die Stubenmusikgruppe
mit „Grüaß enk Gott“ musikalisch eingeführt und verabschiedeten sich entsprechend mit “Pfüad enk Gott“. Der
„Liederkranz“ bot in einer von den Besuchern geforderten Zugabe das
Abendlied „Bergheimat du, in dir find ich
Ruh“ dar.
Im Verlauf des Konzertes, das mit einem gemeinsamen Auftritt des Männerund des Kirchenchores endete und die
zusammen mit dem Publikum das Lied
„Abendstille überall“ sangen, zeichnete
Vorstand Haggenmiller Meinrad Hummel für seine 50-jährige Zugehörigkeit
zum Chor mit dem goldenen Ehrenzeichen und der dazugehörenden Urkunde aus.
Dieter Becker
Alpenverein Obergünzburg
Biberkopfmesse
Foto: Werner Hiemer
Der Alpenverein Obergünzburg feierte
seinen Berggottesdienst in Lechtal, am
Fuß von dem Hausberg der Obergünzburger, dem Biberkopf. Die Pfarrerin
Jutta Martin zelebrierte ihren ersten
Berggottesdienst. Passend zu ihrer Predigt, wie vielseitig und wie abhängig wir
von dem Wetter sind, zeigte sich das
Alpenwetter von seiner sonnigsten Seite. Die Musiker aus Günzach mit dem
Dirigenten Hubert Häring umrahmten in
eindrucksvoller Kulisse der Lechtaler
Bergwelt den Gottesdienst. Danach
konnten die ca. 50 Besucher entweder
den Biberkopf-Gipfel mit 2599 m besteigen oder einen Teil des Lechwanderweges nach Steeg wandern, wo
der Bus sie abholte.
Bergtour in die
Lechtaler Alpen
Imster. Vom Gipfel zu der Muttekopfhütte und dann ging es noch einmal 500
Höhenmeter hinauf zum Scharnitzsattel.
Eine lohnende, aber lange Tour mit
herrlichen Ausblicken auf die Bergwelt.
Letzte MountainbikeTour 2014
Um dem Sommer einen Abschluss zu
geben, ging die Mountainbike-Gruppe
des Alpenverein Obergünzburg auf die
letzte Tour. Wie auch während des Jahres wurden zwei Gruppen gebildet.
Beide Gruppen starteten in Immenstadt.
Die Fitnessgruppe fuhr insgesamt 43 km
und 800 Höhenmeter am Alpsee entlang
zur Ochsenschwandalpe und Richtung
Hochgratbahn.
Die sportliche Gruppe fuhr 40 Km mit
1400 Höhenmeter über Gschwend hinauf zur Berghütte Bärenfalle. Im stetigen
auf und ab, einigen Trails, über Gatter
und durch einen Tobel mit gefällten
Bäumen ließ diese Tour anspruchsvoll
werden.
Foto: Marianne Lorenz
Zu dem Ausgangspunkt, dem Ort
Pfafflar am Hahntennjoch im Lechtal,
führte eine Bergtour den Alpenverein
Obergünzburg. Wo im Sommer bei
schönem Wetter viele Motorräder den
Pass hinauffahren, begann auch die
Tour zum Muttekopf, 2774 m. Durch das
Fundeistal vorbei an den Kübelwänden
führte der Weg die Wanderer. Der Weg
fordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit hinauf auf dem schönen Aussichtsberg und vielmals auch Hausberg der
Beide Gruppen fuhren dann von der
Hochgratbahn
durch
das
Ehrenschwanger Tal zur Mittelbergalpe, um
dort zusammen den Abschluss in der
Sonne und dem herrlichen Blick zur Nagelflukette zu genießen und dann über
das Almagnach wieder zurück zum
Ausgangspunkt zu kommen.
Marianne Lorenz
Oikos
Konzert „McKinley Black“
Der voll besetzte Rathaussaal in Obergünzburg strahlte am Samstagabend
eine besondere Atmosphäre aus, mit
den brennenden Kerzen auf den
Fensterbänken und dem gedämpften
27
Licht, ein Mikrofonständer und eine zierliche Person mit einer großen Gitarre.
Amerika, der Schweiz, von Basel über
Amsterdam nach Berlin. In Ermangelung eines Banjos verstand sie es, das
ganze Publikum mit einzubeziehen, und
bald klang bis aus der letzten Ecke das
„Didle Didle Dib“ des Banjos im ganzen
Rathaussaal. Ihre Lieder muss sie ganz
und gar innen spüren und jede Zelle ihres Körpers berühren, erzählt sie uns,
und damit zieht sie uns in ihren Bann.
Am Ende des Konzerts wurde sie immer
wieder zu weiteren Zugaben zum Mikrofon geklatscht. Ein überaus faszinierender Abend.
Heidi Sanz
Ein Wochenende
im Zeichen der Musik
Foto: Heidi Sanz
Nur wenige Augenblicke dauerte es,
dann wurde man von dieser unglaublich
eindrucksvollen Stimme in den Bann
gezogen. McKinley erzählt uns singend
von ihrem Leben, die Geschichte ihrer
portugiesischen Oma, die von Madeira
aus in die USA ging, um zu arbeiten und
ihre Familie zu ernähren, vom Tod eines
lieben Freundes und von ganz persönlichen Momenten ihres Lebens. McKinley
lebt schon lange hier in Deutschland,
genauer gesagt in Berlin, eine Stadt, die
sie liebt. Ihr Temperament stammt aber
sicher aus Portugal, wo ihre Wurzeln zu
suchen sind. Mit dem Song „Seashell
and roses“ entführt sie uns gleich anfangs in ihre Heimat in Massachusetts
zum Strand, dem Wasser und den wilden Rosen. Sie plaudert sich von einem
Lied zum nächsten, durch ihr Leben in
28
50 Jahre Jugendblaskapelle - wenn das
kein Grund zum Feiern ist. Eine über
300 Jahre alte Tradition (seit 1710) hat
das Blasorchester in Obergünzburg
schon, und am Wochenende feierte die
Jugendkapelle ihr 50 jähriges Bestehen.
Am Freitagabend startete das Fest in
der Kleintierzuchthalle mit einem Blasmusikabend der besonderen Art. Gleich
zwei außergewöhnliche Musikgruppen
spielten auf. Die Blasband „Ansatzlos“
und die Gruppe „Quattro poly“. PartyEvergreens, Festzeltschlager, aktuelle
Hits und kreativer bläserischer Ideenreichtum beherrschten den Abend.
Schade nur, dass nicht mehr Besucher
zum Konzert kamen, bedauerte Heinrich
Fleschutz, es hätte sich gelohnt.
Am
Samstagnachmittag
eröffnete
Bürgermeister
Lars
Leveringhaus,
Schirmherr der Veranstaltung, mit dem
1. Vorsitzenden des Blasorchesters
Andreas Steck das Festwochenende.
Mit
dem
Gemeinschaftschor
der
Jugendkapelle Obergünzburg (Leitung
Hans Heinle), der Jugendkapelle
Günzach/ Wildpoldsried/ Hochgreuth
(Leitung Hubert Häring) und dem
„Dream Team“ (Leitung Christine
Heinle) startete der aktionsreiche
Nachmittag. Denn nach dem Konzert
kämpfen sich die neun Teams durch
den „Musiker-Biathlon“. Andrea Schmid,
die 2. Dirigentin des Blasorchesters,
hatte mit ihrem Team viele lustige,
spannende und herausfordernde Spiele
vorbereitet. Marschgabel-Weitwurf, Bierkistenlauf, Blindenparcours, Musikmemory, Sackhüpfen und Kübelstapeln. Mit
viel Geschick und Spaß im Team meisterten die Jugendlichen diese Herausforderungen und wurden mit attraktiven
Preisen belohnt. Hauptpreise waren
Gutscheine für den Skyline Park in Bad
Wörishofen, für die Alpsee-Sommerrodelbahn und Kinogutscheine.
Samstagabend gab‘s dann wieder Party
mit der Girlieband „D`Geißa“. Der Sonntag begann mit dem offiziellen Festgottesdienst in der Kleintierzuchthalle
mit Domvikar Christoph Händler aus
Augsburg, umrahmt von der Jugendkapelle Obergünzburg. Anschließend
dann ein gemütliches Frühschoppenkonzert und Mittagstisch mit Rollbraten,
Steak und Schnitzel. Bei Kaffee, Kuchen
und Unterhaltung der Blaskapelle Ronsberg klang das Festwochenende der 50
Jahrfeier aus.
Heidi Sanz
TSV Obergünzburg
sagt Danke
Die Abteilung Fußball des TSV 1862
Obergünzburg e.V. bedankt sich herzlichst bei Herrn Andreas Fastner,
welchem diese eine erfolgreiche Tombola im EDEKA in Obergünzburg am
26.09.2014 zu verdanken hatte. Ebenfalls gilt großen Dank an alle Helfer damit
alles
reibungslos ablaufen konnte.
Die Vorstandschaft der Abteilung Fußball
Auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß beim
Musikerbiathlon.
Foto: Heidi Sanz
1. Platz: Pony Ranch (Jugendkapelle
Obergünzburg)
2. Platz: Stolz vom Holz (Jugendkapelle
Günzach/Wildpoldsried/Hochgreuth)
3. Platz: Willofser Sahneschnitten
(Jugendbläsergruppe Willofs)
Ausflug der „Kolping-Kids“
in den Wald
Zum Abschluss des vergangenen Jahres verbrachten wir Ende Juli mit unseren Gruppenkindern einen aufschlussreichen und interessanten Tag im Wald.
Unter der Leitung von Werner Schneider
und Michael Schindele bekamen wir ei29
nen umfassenden Einblick in die Arbeit
eines Jägers.
Überrascht waren wir beispielsweise,
dass neben dem Jagen auch der Schutz
und die Pflege des Waldes und der Tiere eine wesentliche Hauptrolle spielen.
Neben der Theorie wurde uns die Jägerarbeit auch praktisch veranschaulicht. Dabei konnten die Jugendlichen
zum Beispiel auf einen Jägerstand klettern und die Arbeit eines Jagdhundes
bestaunen. Zusätzlich wurden uns noch
zahlreiche Tierpräparate und Felle erläutert, welche wir auch anfassen durften.
Zum Abschluss des aufregenden und
schönen Tages gab es noch ein Lagerfeuer mit gegrillten Würsten, wo wir uns
alle wieder stärken konnten. Wir bedanken uns herzlich bei Werner Schneider
und Michael Schindele für den ereignisreich gestalteten Tag.
30
Text und Foto: Marion Immerz
Besichtigungsfahrt nach
Karlsruhe und Ulm
Am Samstag, den 04.Oktober 2014 unternahm die Feuerwehr Obergünzburg
eine Besichtigungsfahrt nach Karlsruhe
zur Firma Metz/Rosenbauer. Die Fahrt
stand am Anfang unter keinem guten
Stern, da 15 aktive Feuerwehrleute, die
mitfahren wollten, um 5.13 Uhr zu einem
Brand nach Günzach alarmiert wurden
und nicht mitfahren konnten.
Mit einer Stunde Verzögerung gings
dann los. In Karlsruhe angekommen
wurden wir von drei Mitarbeitern der
Firma begrüßt. Bei einer Werksbesichtigung konnten wir sehen, wie Drehleitern
gebaut werden. Natürlich waren alle gespannt auf die fast fertiggestellte neue
Drehleiter der Feuerwehr Obergünzburg. In der Endabnahme-Halle stand
sie dann da mit dem nach hinten ausgefahrenen 30 m langen Leiterpark. In drei
Wochen wird die neue Drehleiter dann
nach Obergünzburg kommen!
Auf der Rückfahrt besuchten wir noch
die Stadt Ulm.
Veranstaltungen
Termine
Zurück in die Zukunft
Am Freitag, den 17. Oktober 2014
kommt das Theater Fritz und Freunde
mit dem Theaterstück „Zurück in die
Zukunft“ nach Obergünzburg.
Großbrand in Günzach
Zu einem Großbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Obergünzburg am
Samstagmorgen zum Schlossgut nach
Günzach gerufen. Dort stand ein
Nebengebäude in Vollbrand. Mit Wasserwerfern von der Drehleiter und dem
Großtanklöschfahrzeug wurde ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert. Die Brandursache ist
noch unklar. Mit 30 Feuerwehrleuten
und sieben Einsatzfahrzeugen war die
Freiwillige Feuerwehr Obergünzburg vor
Ort.
Text und Fotos: Robert Müller
Foto: Veranstalter
Das Theaterstück für Kinder ab 5 Jahre
handelt von einer spannenden und humorvollen Reise ins Land der Magie völ31
lig frei nach dem gleichnamigen Film.
Der geniale, leicht verrückte Professor
Doktor Braun (gespielt von Fabio
Esposito) macht sich mit seiner Zeitmaschine auf die Reise zum großen
Zauberer Merlin, um zu beweisen, dass
Magie nur auf wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten basiert. Er wird schnell
eines Besseren belehrt, seine Zeitmaschine geht kaputt und er wird in ein
phantastisches Abenteuer verwickelt.
Wird er den Weg zurück finden?
Aus der näheren Umgebung bieten
Bauern ihre selbst erzeugten und verarbeiteten Produkte an. Angeboten werden Gemüse zum Einlagern, frisches
Kraut (es kann auf dem Markt gehobelt
werden), Kartoffeln, Äpfel, Käse, Getreide, frische Vollkornbackwaren, und
vieles mehr. Außerdem gibt es frisch
gepressten Apfelsaft, (bitte Gefäß mitbringen), Kaffee und Kuchen. Die Ortsgruppe des Bund Naturschutzes bietet
wieder die beliebte Marktsuppen an.
Veranstalter: OIKOS e. V.
www.oikos-oberguenzburg.de
Alle angebotenen Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Wer direkt beim Erzeuger einkaufen will, hat hier auch die beste Gelegenheit, um sich über Anbaumethoden
des biologischen Landbaus und artgerechte Tierhaltung zu informieren.
Beginn:
Eintritt:
15.00 Uhr
5,00 EUR Kinder
9,00 EUR Erwachsene
Karten Vorverkauf:
Familie Räder 08372/1037
Familie Hörmann/Riedel 08372-8582
Bio-Herbstmarkt
mit Krauthobeln
Christine Räder
Geschäftsführerin
Weinfest
in Ebersbach
Am Samstag, den 18. Oktober 2014
um 20.00 Uhr findet in der Mehrzweckhalle Ebersbach ein Weinfest
statt.
am Samstag, den 18. Oktober 2014
Unterhalten werden Sie von den „Allgäu
Chaoten“, die „queerbeet von Volxtümlich bis Partymusi“ alles spielen. Seit
1996 treten die Geschwister Charly
Winkler
und
Beate
Schimanski
gemeinsam unter dem Namen „AllgäuChaoten” auf und sorgen für Stimmung
und gute Unterhaltung. Ausgebildete
Musiker sind sie nicht, dafür haben sie
die Musik im Blut und wissen zu
begeistern und mitzureißen.
in Obergünzburg auf dem Marktplatz
von 9.00 bis 12.00 Uhr.
Natürlich ist auch für Getränke und
Verpflegung gesorgt.
Foto: Heidi Sanz
Der Bio-Ring Allgäu e.V. und die Ortsgruppe des Bund Naturschutzes Obergünzburg veranstalten den Bio-Herbstmarkt
32
Auf
Ihren
Besuch
und
einen
unterhaltsamen Abend freuen sich
weitgefächertes Programm aus Barock,
Latin, Musical und Klezmer erklingen.
Feuerwehr,
Ebersbach
Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr.
Musikkapelle
und
TSV
Das Pubertier
trifft Sax4
Der Eintritt ist frei. Die Spenden des
Abends kommen dem Bunten Kreis
Kempten zugute.
Fahrt ins Thermalbad
nach Schwangau
Der VdK Obergünzburg bietet wieder
Fahrten
ins
Thermalbad
nach
Schwangau an. Die nächsten Termine
sind
Foto: Veranstalter
Das Obergünzburger Saxophonquartett
Sax4 (Sax hoch vier) lädt
am Sonntag, den 19. Oktober 2014
zu einem bunten Programm in den
Sitzungssaal des Pflegerschlosses in
Obergünzburg ein.
Das Pfarrerehepaar Jutta und Friedrich
Martin trägt hochamüsante Geschichten
von Jan Weiler aus dem Leben des
Pubertiers vor. Erleben Sie, wie
ehemals fröhliche, neugierige und nett
anzuschauende Kinder sich in muffelige,
maulfaule und hysterische Pubertiere
verwandeln, mit denen Kommunikation
phasenweise unmöglich scheint, da das
Gehirn wegen Umbaus vorübergehend
geschlossen ist.
Die Saxophonisten Bärbel Wagner,
Christine Heinle, Manfred Wörz-Maurus
und Toni Ostermayr lassen dazu ein
am Donnerstag, den 23. Oktober 2014
und am Donnerstag,
den 13. November 2014.
Abfahrt ist jeweils um 13.30 Uhr.
Auch Nichtmitglieder von Obergünzburg
und Umgebung sind immer herzlich willkommen.
Preisschafkopfen beim
Schützenverein Immenthal
Der Schützenverein Immenthal lädt ein
zum Preisschafkopfen
am Freitag, den 24. Oktober 2014
um 20.00 Uhr im Haus der Gemeinschaft in Immenthal.
Aktionstage des Kreisfeuerwehrverbandes Ostallgäu
Der Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu
e.V. und der Bezirksfeuerwehrverband
33
Reutte veranstalten vom 24. bis 26.
Oktober 2014 in Marktoberdorf länderund organisationsübergreifende Aktionstage.
Interessierte Mitglieder aus Feuerwehr,
Rettungsdienst, Polizei, Bergwacht und
allen weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
aus Bayern und Tirol sind herzlich eingeladen, an den Fortbildungen
am Freitag, den 24. Oktober 2014
(Tag der Führung)
und am Samstag, den 25. Oktober 2014
(Tag der Helfer)
teilzunehmen. Das ausführliche Programm und die Anmeldung finden Sie
im Internet unter www.kfv-ostallgaeu.de
Am Sonntag, den 26. Oktober 2014
findet von 10.00 bis 16.00 Uhr am Festplatz beim MODEON der Aktionstag
für die Bevölkerung statt. Es werden
die Leistungsmöglichkeiten der Hilfsorganisationen dargestellt:
- Info-Mobil der Bundeswehr
- Jugendfeuerwehr mit Info-Stand über
ihre Arbeit
- Polizei mit Ausstellung und Beratungsstaffel
- Info-Mobil Handfeuerlöscher / einen
Feuerlöscher selbst bedienen
- Technisches Hilfswerk / Ausstellungsfahrzeuge / Spiele für Kinder
- Modenschau / Einsatzkleidung der
Feuerwehr zum Anfassen
- Ausstellung der Einsatzfahrzeuge
- Technische Rettung / Besucher können selber mit einer Rettungsschere
arbeiten
- Ausstellung der Katastrophenfahrzeuge
34
Um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr können Sie eine Einsatzübung „Radfahrer
unter Fahrzeug“ miterleben.
Alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger sind recht herzlich eingeladen.
Skibazar
Wildpoldsried
Der SSV Wildpoldsried veranstaltet
am Samstag, den 25. Oktober 2014
wieder einen Skibasar in der Sporthalle
Wildpoldsried.
Warenannahme: 14.00 – 16.00 Uhr
Verkauf:
17.00 – 18.30 Uhr
Rückgabe und Abrechnung:
18.30 – 19.30 Uhr
Es werden angeboten: gut gebrauchte
Ski- und Sportartikel, günstige Restposten aus Sportgeschäften, fachkundige
Beratung.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der
Jugendarbeit des SSV Wildpoldsried
zugute.
Schlossmühle Liebenthann
Exkursion zur Burgstelle
Liebenthann
Steffen Haid führt Sie
am Samstag, den 25. Oktober 2014
zur Burgstelle Liebenthann. Dort finden
Sie die letzten Spuren einer ehedem
mächtigen Anlage. Sie lernen die Geschichte von Liebenthann kennen. Von
der ersten Erwähnung als kleine Dienstmannenburg über den Aufstieg zum
mächtigen Renaissanceschloss der
Kemptener Fürstäbte bis hin zum Niedergang im 19. Jahrhundert.
Treffpunkt: 14.00 Uhr Schlossmühle
Liebenthann
Die Sammlung findet
am Freitag, den 31. Oktober 2014
Café Mama
Café Papa
Babytreff mit Informationen rund ums
erste Lebensjahr.
Jeden 4. Montag im Monat ab 9.30 Uhr
im Kursraum, Alter Markt 2 (Rückseite
Gasthof Hirsch). Der nächste Treff findet
statt. Die Sammlung führen der 1. Vorstand Hubert Bufler und der Oberstabsfeldwebel a.D. Reinhard Krömer durch.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Hubert Bufler
1. Vorstand
am Montag, den 27. Oktober 2014
statt. Thema: Wie uns Homöopathie
hilft, statt der Symptome das Wesen des
Kindes zu behandeln. Referentin:
Monika Jeschke, Heilpraktikerin, Obergünzburg
Laufende Infos unter www.hanni-graf.de
Monatstreffen des
Tauschrings Günztal
am Dienstag, den 28. Oktober 2014
im
Schulstüble
Unter dem Thema „BRANDSCHUTZ –
Das geht uns ALLE an! – darüber sollten wir reden!“ veranstaltet die Volkshochschule Obergünzburg
am Mittwoch, den 05. November 2014
Das nächste Treffen des Tauschrings
Günztal findet
um 20.00 Uhr
Günzach statt.
Brandschutzvortrag bei
der Volkshochschule
in
Sie finden das Schulstüble im Keller des
Kindergarten-Gebäudes gegenüber der
Kirche. Infos erhalten Sie bei Ursula
Gerard 08372/3019892.
www.tauschring-guenztal.de
Sammlung für die
Kriegsgräberfürsorge
Der Veteranen- und Soldatenverein
Ebersbach beteiligt sich auch in diesem
Jahr bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge.
einen Vortragsabend. Referent ist
Robert Müller von der Feuerwehr Obergünzburg.
An diesem Abend reden wir über vorbeugenden Brandschutz, Aufbau und
Umgang mit Feuerlöschern, Rauchmelder und Rauchmelderpflicht, Alarmierung der Feuerwehr und was können wir
tun, wenn die Feuerwehr kommt.
Angesprochen sind alle Bürgerinnen
und Bürger!
Dauer: 19.30 – 21.00 Uhr, Alte Mädchenschule, Raum5, 2. Stock.
Anmeldung bei der VHS Obergünzburg
Tel. 08372/9200-29
Die vollständigen Kontaktdaten finden
Sie auf Seite 44 dieser Marktblattausgabe.
35
Entsorgung von
alten Schultischen
Wegen den anstehenden Isolier- und
Dämmarbeiten im Dachboden der „alten
Mädchenschule” hat sich die Kolpingsfamilie Obergünzburg bereiterklärt, die
im Dachboden befindlichen alten Schultische zu entsorgen.
Interessierte können
am Samstag, den 08. November 2014
von 8.00 – 12.00 Uhr kostenlos diese
Tische bekommen (Selbstabholung!).
Thomas Jäckle
St. Martin, gibt es in der katholischen
Pfarrgemeinde folgende Veranstaltungen:
Am Sonntag, den 09. November 2014
bringen Kirchenchor und Kirchenorchester um 10.00 Uhr unter Leitung
von Margit Bauer die „Kleine Orgelsolomesse" von Joseph Haydn zur Aufführung. Ebenfalls um 10.00 Uhr findet
im Verkündhaus wieder ein Kleinkindergottesdienst statt.
Um 13.45 Uhr beginnt der traditionelle
Martiniritt, bei dem wieder viele Reiter
den Hl. Martin durch die Straßen begleiten werden. Ab 14.00 Uhr werden
im Pflegerschloss Kaffee und Kuchen
zum Verzehr oder zum Mitnehmen angeboten.
Schlachtfest der
Feuerwehr Obergünzburg
Am Dienstag, den 11. November 2014
Das traditionelle Schlachtfest der Freiwilligen Feuerwehr Obergünzburg findet
gestalten die beiden Obergünzburger
Kindergärten dann um 17.00 Uhr den
Laternenumzug zu Ehren des Hl.
Martin.
am Samstag, den 08. November 2014
im Feuerwehrhaus statt. Die gesamte
Bevölkerung und alle Vereine von
Obergünzburg und Umgebung sind
herzlich eingeladen. Ab 17.00 Uhr gibt
es Schlachtplatten und Würste aus der
Feldküche der Feuerwehr Obergünzburg. Zur Unterhaltung spielen heuer
wieder die „Günztal Tornados“.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Robert Müller
Patrozinium St. Martin
Zum Patrozinium, dem Namensfest des
Obergünzburger
Kirchenpatrons
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Mario Eder
Vortrag von ExtremBergsteiger Thomas Huber
Der Extrem-Bergsteiger Thomas Huber,
einer der beiden bekannten „Huberbuam“ kommt
am Freitag, den 14. November 2014
nach Obergünzburg. Im Hirschsaal berichtet er ab 20 Uhr von seinen Touren,
Expeditionen und seinem Leben. Sein
aktueller Tourtitel heißt „Sehnsucht
Torre“, und er beschreibt darin seine
Reise ans andere Ende der Welt nach
Patagonien, in das Land des Cerro
Torre - ein wilder Berg, der das Verlangen vieler Bergsteiger weckt.
Besprochen wird auch der geplante
Ausflug nach Südtirol 2015.
Gäste sind herzlich willkommen.“
Veteranenjahrtag
in Ebersbach
Am Samstag, den 15. November 2014
findet der Veteranenjahrtag in Ebersbach statt. Auch in diesem Jahr sind die
Kameraden vom Fliegerhorst Kaufbeuren zu Gast.
Abmarsch zum Gedenkgottesdienst ist
um 9.45 Uhr vom Schützenheim Ebersbach. Gestaltet wird auch in diesem
Jahr der Gottesdienst von der Musikkapelle Ebersbach und dem Schützenchor.
Foto: Veranstalter
Nummerierte Plätze gibt es im Vorverkauf bei Sport Schindele, Ronsberg
Marktplatz 4, s´Pedal Bürgl, Obergünzburg oder in der DAV-Geschäftsstelle in
Kempten, Kleiner Kornhausplatz 1.
Preis für DAV-Mitglieder 14 EUR, für
Nichtmitglieder 19 EUR
Imkerverein Günztal
Herbstversammlung
Die Herbstversammlung
vereins Günztal findet
des
Imker-
am Freitag, den 14. November 2014
um 20.00 Uhr im Gasthaus „Bären“ in
Untrasried statt. Der Jahresrückblick,
aktuelle Themen der Imkerei sowie Erfahrungs- und Gedankenaustausch stehen auf dem Programm des Abends.
Anschließend findet man sich zum gemeinsamen Mittagsessen und Generalversammlung mit Neuwahlen ein.
Tagesordnung:
- Begrüßung
- Totengedenken
- Protokoll
- Kassenbericht
- Bericht 1. Vorstand
- Grußworte
- Neuwahlen
- Wünsche und Anträge
Eingeladen sind alle Mitglieder und
Freunde des Veteranen- und Soldatenvereines Ebersbach.
Auf ein zahlreiches Erscheinen freut
sich die Vorstandschaft.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Hubert Bufler
1. Vorstand
37
Siedlerbund Obergünzburg
Mitgliederversammlung
Günztaler Hobby- und
Freizeit-Ausstellung 2014
Die Mitglieder des Siedlerbundes Obergünzburg sind recht herzlich zur Mitgliederversammlung
Am Samstag, den 22. November 2014
von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
und
am Sonntag, den 23. November 2014
von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet
am Freitag, den 21. November 2014
Beginn: 15.00 Uhr Gasthof Schwanen,
Saal
findet im Hirschsaal in Obergünzburg
die mittlerweile traditionelle Präsentation
der kreativ gefertigten Werke der Hobbybastler statt.
Infoveranstaltung „Prävention
von sexueller Gewalt und erweitertes Führungszeugnis“
Die Werke sind aus Farben, Glas, Holz,
Metall, Papier, Ton, Wachs usw. hergestellt. Ebenso findet sich eine große
Auswahl an selbstgemachten Weihnachtsartikeln.
eingeladen.
Am Freitag, den 21. November 2014
findet um 20.00 Uhr im Gasthof
Goldener Hirsch – Nebenzimmer ein
Infoabend für Vereinsvorstände und
Ehrenamtliche zum Thema „Prävention
von sexueller Gewalt und erweitertes
Führungszeugnis“ statt.
Das Bundeskinderschutzgesetz stellt
neue Anforderungen an Vereine und
Ehrenamtliche. Der Schutz von Kindern
und Jugendlichen vor sexueller Gewalt
steht an oberster Stelle. Das sogenannte er-weitere Führungszeugnis für Ehrenamtliche ist Anlass, Prävention zur
sexualisierten Gewalt zu thematisieren.
Als Referentin konnte Kriminalhauptkommissarin Dagmar Bethke vom Polizeipräsidium Kempten gewonnen werden.
Auf der Bühne darf die Nutzung eines
Spinnrades bestaunt werden.
Bei freiem Eintritt können Sie sämtliche
Werke der ca. 50 Hobbykünstler bestaunen und erwerben.
Informationen erhalten Sie bei Frau Resi
Wüstner unter Tel.: 08372/2456
4. WinterOpen-Air-Fest
Zu unserem 4. Winter-Open-Air-Fest
möchte die Abteilung Fußball des TSV
Obergünzburg 1862 e. V. alle Freunde
und Gönner der Fußballer recht herzlichen einladen. Bei warmen Speisen,
heißen Getränken und Lagerfeuer
freuen wir uns
am Samstag, den 22. November 2014
Frau Landrätin Maria Rita Zinnecker
wird die Vereinsvorstände mit einem
gesonderten Schreiben zu dieser Veranstaltung einladen.
38
ab 18.00 Uhr auf zahlreichen Besuch
am Sportgelände an der Kaufbeurer
Straße.
Die Vorstandschaft
Fußball
der
Abteilung
Jugendfußballturniere beim
TSV Obergünzburg
Am letzten November-Wochenende findet in der Obergünzburger Grund- und
Hauptschulturnhalle am Nikolausberg
das alljährliche Jugend–Hallenfußballturnier statt.
Am Samstag, den 29. November 2014
um 9.00 Uhr geht es mit den Mannschaften der D-Jugend los, die bis 12.00
Uhr um den Sieg kämpfen können. Ab
13.00 Uhr dürfen wir die Mannschaften
der E-Jugend recht herzlich begrüßen.
Am Sonntag, den 30. November 2014
geht es ebenfalls ab 9.00 Uhr los, es
beginnt die F-Jugend. Ab 13.00 Uhr sind
die Teams der G-Jugend dran, welche
das Turnier um ca. 17:00 Uhr beenden
dürfen.
Die Abteilung Fußball des TSV 1862
Obergünzburg e.V. lädt herzlichst zu
diesem Jugend-Fußball-Fest ein und
freut sich auf zahlreiche Fans, Sponsoren, Zuschauer oder Gönner.
Die Vorstandschaft der Abteilung
Fußball
am Mittwoch, den 26. November 2014
(bis 04. Februar 2015). Kurszeiten von
18.30 – 20.00 Uhr. Der darauf folgende
Kurs läuft vom 11.02.15 bis 08.04.15).
Für diese Kurse und die Rückbildungskurse (immer mittwochs, 20.00 – 21.15
Uhr) bitte anmelden bei Hanni Graf,
Hebamme, Tel. 08372/9238485 oder
hanni.graf@arcor.de .
Weitere Infos auch unter www.hannigraf.de
Schwarz-Weiß-Ball
in Ebersbach
Nachdem bereits viele Interessenten
nachgefragt haben:
Der Schwarz-Weiß-Ball findet
am Samstag, den 10. Januar 2015
in der Mehrzweckhalle in Ebersbach
statt. Schwingen Sie das Tanzbein zu
rhythmischer Tanzmusik mit „Extra Dry“.
Im Eintrittspreis von EUR 33,00 ist ein
kalt-warmes Buffet, gekocht von Harald
Holfelder (Gasthof Goldener Hirsch
Obergünzburg) enthalten. Lassen Sie
sich vom TSV-Team nach Herzenslust
verwöhnen.
Der TSV Ebersbach lädt alle recht
herzlich ein.
Saaleinlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn um
20.00 Uhr.
Geburtsvorbereitung
in Obergünzburg
Der nächste Geburtsvorbereitungskurs
beginnt
Karten erhalten Sie ab sofort bei:
Irmgard Frick, Tel. 08372 / 8536 oder
Margit Häring, Tel. 08372 / 596
Auf Ihren Besuch freut sich der TSV
Ebersbach
39
Rathaus Lichtspiele
24.10. Der Mann, der zuviel wusste
07.11. Fack ju Göhte
21.11. Der Hundertjährige, der aus dem
Fenster stieg und verschwand
Termine
Sprechtage
Termine aus dem
Veranstaltungskalender
17.10.Oikos e.V.
15.00 Uhr Kindertheater „Zurück
in die Zukunft“
Hirschsaal
17.10.Schützenverein Berg
19.30 Uhr Übungs- und Kirchweihschießen
18.10.Bund Naturschutz Obergünzburg
9.00 Uhr Bio-Herbstmarkt
Marktplatz
18.10.Feuerwehr, Musikkapelle, TSV
Ebersbach
20.00 Uhr Weinfest
Mehrzweckhalle Ebersbach
40
19.10.Sax4
19.00 Uhr Konzert „Das Pubertier
trifft Sax4“
Pflegerschloss
23.10.VdK Obergünzburg
13.30 Uhr Fahrt ins Thermalbad
nach Schwangau
24.10.Schützenverein Berg
19.30 Kirchweihschießen mit
Preisverteilung
24.10.Schützenverein Immenthal
20.00 Uhr Preisschafkopfen
Haus der Gemeinschaft Immenthal
25.10.Schloßmühle Liebenthann
14.00 Uhr Exkursion zur Burgstelle Liebenthann
25.10.Schützenverein Ebersbach
20.00 Uhr Siegerehrung Elferpokalschießen
Schützenheim Immenthal
26.10.TSV Ebersbach, Abt. Tischtennis
10.00 Uhr Tischtennisspaßturnier
Turnhalle Ebersbach
26.10.Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu
10.00 Uhr Aktionstag für die Bevölkerung
Festplatz am Modeon
26.10.Trachtenverein D’Günztaler
Aufspielt, tanzt und gsunga
Bürgerhaus Willofs
27.10.Café Mama, Café Papa
9.30 Uhr Babytreff
Hirschanbau
27.10.Feuerwehr Ebersbach/Heißen
19.30 Uhr Funkübung Gruppe 2
28.10.Tauschring Günztal
20.00 Uhr Monatstreffen
Schulstüble Günzach
31.10.Veteranen- und Soldatenverein
Ebersbach
Sammlung Kriegsgräberfürsorge
31.10.Schützenverein Berg
19.30 Uhr Übungsschießen
31.10.Schützenverein Ebersbach
20.00 Uhr Teilnahme am Gaupreisschafkopfen
Huttenwang
04.11.Aktive Senioren Obergünzburg
14.00 Uhr Monatstreffen
AKKU-Treff
04.11.Frauenbund Obergünzburg
Spielenachmittag
ab 14.00 Uhr im Verkündhaus
05.11.Bücherei Obergünzburg
16.45 Uhr Vorlesezeit für Kinder
bis 7 Jahren
05.11.Volkshochschule Obergünzburg
19.30 Uhr Vortrag „Brandschutz“
Mädchenschule, Raum 5
07.11.MSC Obergünzburg
20.00 Uhr Clubabend
08.11.Kolpingsfamilie Obergünzburg
8.00 Uhr Entsorgung alter Schultische
08.11.Feuerwehr Obergünzburg
17.00 Uhr Schlachtfest
Feuerwehrhaus
09.11.Pfarrgemeinde St. Martin
10.00 Uhr Gottesdienst mit der
„Kleinen Orgelsolomesse“
13.45 Uhr Martiniritt
11.11.Kindergarten „Die kleinen Strolche“ und „Sonnenschein“
17.00 Uhr Laternenumzug und St.
Martinsfeier
11.11.Schützenverein Guntia
Martinischießen
13.11.VdK Obergünzburg
13.30 Uhr Fahrt ins Thermalbad
nach Schwangau
14.11.Alpenverein Obergünzburg
20.00 Uhr Vortrag von ExtremBergsteiger Thomas Huber
Hirschsaal
14.11.Imkerverein Günztal
20.00 Uhr Herbstversammlung
Gasthof Bären, Untrasried
15.11.Veteranen- und Soldatenverein
Ebersbach
9.45 Uhr Veteranenjahrtag
15.11.Schützenverein Guntia
Martinischießen mit Preisverteilung
21.11.Siedlerbund Obergünzburg
15.00 Uhr Mitgliederversammlung
Gasthof Schwanen – Saal
21.11.Infoabend für Vereine und Ehrenamtliche „Prävention von sexueller Gewalt und erweitertes Führungszeugnis“
20.00 Uhr Gasthof Goldener
Hirsch – Nebenzimmer
22.11.Volkshochschule Obergünzburg
13.30 – 18.00 Uhr Hobby- und
Freizeitausstellung
22.11.TSV Ebersbach
15.00 Uhr Advents- und Weihnachtsmarkt
22.11.TSV Obergünzburg, Abt. Fußball
18.00 Uhr Winter-Open-Air-Fest
Sportgelände Kaufbeurer Straße
23.11.Volkshochschule Obergünzburg
10.00 – 17.00 Uhr Hobby- und
Freizeitausstellung
26.11.Arbeitskreis Heimatkunde
19.30 Uhr Monatsversammlung
Gasthof Goldener Hirsch
29.11.VdK Obergünzburg
14.00 Uhr Adventsfeier
Gasthof Goldener Hirsch
29.11.Musikkapelle Ebersbach
20.00 Uhr Jahreskonzert
29./30.11.TSV Obergünzburg, Abt.
Fußball
Jugendfußballturniere
Termine
AKKU-Treff
17.10. 14.00 Uhr Hoigate mit Teeparty
20.10. 14.00 Uhr Filmnachmittag im
Wunschkino (siehe oben)
21.10. 9.30 Uhr English-Hoigate
41
22.10. 14.00 Uhr Hoigate
15.00 Uhr Spielnachmittag
24.10. 14.00 Uhr Hoigate
26.10. 12.00 Uhr zünftiges Oktoberfest
28.10. 14.30 Uhr Menschen mit und
ohne Demenz treffen sich. Beratung wird von der Caritas Marktoberdorf angeboten.
29.10. 14.00 Uhr Hoigate
15.00 Uhr Spielnachmittag
30.10. 15.00 Uhr Kinderkino für die 3bis 6-Jährigen (siehe oben)
31.10. 14.00 Uhr Hoigate
15.00 Uhr Archäologie in der
Heimat mit Hans Geyer
Seniorenmittagstisch
Alle, die diesen Service in Anspruch
nehmen wollen, bitte mindestens einen
Tag vorher entweder bei den Wirten
oder zu den Öffnungszeiten des AKKUTreffs Tel. 9808400 anmelden.
Den Mittagstisch gibt es von 12.00 bis
14.00 Uhr. Das Essen kostet mit einem
kleinen Getränk 6 EUR.
21.10.
28.10.
04.11.
13.11.
20.11.
27.11.
Gasthof Schwanen
Gasthof Engel
Gasthof Goldener Hirsch
Gaststätte Alte Post
Pizzeria Il Salento
Gasthaus Grüner Baum
Sprechtage und
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg
Montag – Freitag
Montag
Donnerstag
Tel. 08372/9200-0
42
8.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 15.30 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr
Im Wertstoffhof gelten folgende
Öffnungszeiten
Obergünzburg
Montag
Mittwoch
Freitag
Samstag
15.00 – 18.00 Uhr
15.00 – 18.00 Uhr
15.00 – 18.00 Uhr
9.00 – 12.00 Uhr
Ebersbach
jeden 2. Mittwoch im Monat
von
15.30 – 17.00 Uhr
Willofs
jeden 1. Samstag im Monat
von
13.00 – 14.00 Uhr
Öffnungszeiten der
Kläranlage Obergünzburg
Mittwoch
Samstag
15.00 – 18.00 Uhr
9.00 – 12.00 Uhr
Ab Oktober bis Winteranfang zusätzlich:
Freitag
15.00 – 18.00 Uhr
Den Termin für die Schließung der Kläranlage entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
Altpapiersammlung Obergünzburg
Samstag, 29.11.2014 ab 9.00 Uhr
Das Papier sollte gebündelt bis 9.00 Uhr
gut sichtbar am Straßenrand abgelegt
werden. Bitte keine Klebebänder oder
Drähte verwenden. Kartonagen können
nicht mitgenommen werden.
Altpapierannahme Ebersbach
Samstag, 06.12.2014 9.00 – 11.00 Uhr
Das Papier kann beim alten Lagerhaus
abgegeben werden. Kartonagen werden
nicht
mehr
angenommen.
Öffnungszeiten des Bürgerservice
beim Landratsamt Ostallgäu
Rechtsbeistand und Rentenberater
Hans-Günter Pohle
Montag – Donnerstag
Freitag
Dienstag
Pflegerschloss
7.30 - 17.30 Uhr
7.30 - 13.00 Uhr
Tel. 08342/911-444
Sprechtag des
Zentrums Bayern Familie und Soziales
Region Schwaben
Sprechtage
Caritasverband Ostallgäu
Genoveva-Brenner-Weg 9
87616 Marktoberdorf
Tel. 08342/9619-20
Eine persönliche Beratung ist während
der Treffen der Demenzgruppe im
AKKU-Treff möglich. Die Beratungstermine können Sie bei der Geschäftsstelle erfragen.
Bayerisches Rotes Kreuz Marktoberdorf
Fachstelle für pflegende Angehörige
und Offene Behindertenarbeit
Initiativkreis „Helfende Hände“
9.00 – 12.00 Uhr
9.00 – 12.00 Uhr
Tel. 08372 / 98 03 08
Sprechtag des
Staatlichen Versicherungsamtes
im Landratsamt Ostallgäu
Montag – Freitag
Dienstag, den 28.10.2014
Dienstag, den 25.11.2014
von 10.00 –15.00 Uhr
in Kempten in der Stadtverwaltung,
Gerberstr. 2, 3. OG, Zimmer 315
Staatswald
Bayerische Staatsforsten
Forstbetrieb Ottobeuren
Forstrevier Obergünzburg
Forstweg 1, Tel. 08372/364
Revierleiter Georg Schön
Mittwoch von
Beethovenstr. 2
87616 Marktoberdorf
Tel. 08342/9669-43
Dienstag von
Donnerstag von
10.00 – 12.00 Uhr
8.00 – 12.00 Uhr
Bildungsberatung des Landkreises
Ostallgäu
jeden 1. Mittwoch im Monat im Pflegerschloss
Terminvereinbarung unter
Tel. 08342/911-293
BEK Kaufbeuren
jeden 2. Donnerstag im Monat von
11.00 – 12.00 Uhr im Pflegerschloss
10.00 – 12.00 Uhr
Privatwald
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und
Forsten Kaufbeuren
Forstrevier Kaufbeuren-West
Höfatsstraße 23
87600 Kaufbeuren
Revierleiter Frank Kroll
Tel.: 08341/95 16 13
Fax: 08341/95 16 16
Donnerstag von
8.00 – 12.00 Uhr
Historisches Museum und
Südsee-Sammlung
Mittwoch
Samstag
Sonntag
10.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
Wochenmarkt
Freitag
Freitag
Freitag
24.10.2014 – Marktplatz
07.11.2014 – Marktplatz
21.11.2014 – Marktplatz
43
Volkshochschule Obergünzburg
Jeden Donnerstag
16.30 – 18.00 Uhr
im VHS-Büro im EG Pflegerschloss
Telefon
08372–92 00 29
Fax
08372–92 00 33
Email: info@vhs-oberguenzburg.de
www.vhs-oberguenzburg.de
AKKU-Treff
Begegnungsstätte für Generationen
Öffnungszeiten
Mittwoch
Freitag
Jeden 2. Sonntag
14.00 – 17.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
Apothekennotdienst
TSV Obergünzburg
Apothekennotdienst-Hotline:
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle
Mittwoch
Mittwoch
Jeweils von
12.11.2014
26.11.2014
18.30 – 19.30 Uhr
Hallenbad Obergünzburg
Telefon: 08372/92 13 17
Wassertemperatur: 28,5°
Öffnungszeiten
Donnerstag
16.30 – 20.00 Uhr
16.30 – 18.00 Uhr Seniorenschwimmen
Freitag
15.00 – 19.00 Uhr
15.00 – 16.00 Uhr Wassertiefe 90 cm
Samstag
8.30 – 12.30 Uhr
Sonntag
8.30 – 12.30 Uhr
Bücherei Obergünzburg
0800 00 22833
kostenlos aus dem deutschen Festnetz
22833
vom Handy (max. 69 Cent/Min.)
Einen aktuellen, wöchentlichen Notdienstplan finden Sie im Aushang der
St. Martin-Apotheke.
Guntia Obergünzburg
Jugendtraining
Dienstag
Donnerstag
Erwachsene
ab 18.30 Uhr
ab 18.30 Uhr
ab 19.30 Uhr
Feuerschützen Obergünzburg
Donnerstag
Sonntag
19.00 – 22.00 Uhr
9.00 – 12.00 Uhr
Übungsschießen für Jäger:
Jeden 2. und 4. Dienstag 19 – 22 Uhr
Klosterweg 7, 87634 Obergünzburg
Öffnungszeiten
Mittwoch
Freitag
Sonntag
17.30 - 19.00 Uhr
17.00 - 18.30 Uhr
10.00 - 12.00 Uhr
Bogen:
Donnerstag ab 18.00 Uhr Jugend und
Gäste
ab 20.00 Uhr Erwachsene
Sonntag
9.00 – 12.00 Uhr
Redaktionsschluss fürs Marktblatt
Jugendtreff Obergünzburg
Öffnungszeiten
Dienstag
Mittwoch
Freitag
44
15.00 – 19.00 Uhr
15.00 – 19.00 Uhr
15.00 – 19.00 Uhr
Der Redaktionsschluss für das Marktblatt ist der 1. Dienstag im Monat. Bitte
die Beiträge rechtzeitig einreichen.
E-Mail: marktblatt@oberguenzburg.de
Verantwortlich i. Sinne des Presserechts: Markt 87634 Obergünzburg
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