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Heer Aktiv
Das freie Magazin für das Österreichische Bundesheer
November 2014
www.afh.at
Unser Spitzenkandidat für den
Zentralausschuss BMLVS:
Vizeleutnant Manfred REINDL
AUF/AFH
Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher/
Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Heeresangehöriger
Inhalt:
Werner Hammer
Vorwort2
Manfred Reindl
Unser Spitzenkandidat 3
Redaktion AFH
Für ein leistungsfähiges BH 5
Vorstellung
ADir Manfred Haidinger 7
Vorstellung
Obst Werner Hammer, MSD 8
Vorstellung
OStWm Volker Grote 9
Vorstellung
Vzlt Johann Huemer 10
Vorstellung
VB Manfred Lichtenwinkler 11
Vorstellung
ObstdG MMag.DDr. A. Stupka
VB Maria Paul
12
Vorstellung
VB MMag. D. Englisch
Obstlt Mag. R. Stradner 13
Vorstellung
OStWm Jürgen Handler
Ostv Karl Doppler 14
Haidinger, Reindl
Die Stimmenfänger sind wieder da
Werner Hammer
Das Widerstandsrecht der Ungarn 15
16
ObstdG MMag.DDr. A.Stupka
Böser Verdacht
17
Redaktion AFH
12 Gründe die AFH zu wählen 19
Mitgliedsformular
20
Geboren am 01.März 1965 und aufgewachsen als
6. von 11 Kindern in Fehring/Stmk.
Diese jahrelange Erfolgsgeschichte hat
drei Namen: Vizeleutnant Manfred
Reindl, Amtsdirektor Manfred Haidinger und Oberst MSD Werner
Hammer!
Die Erfolgsgeschichte der Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Heeresangehöriger reicht weit zurück. Bereits Ende der
1970er Jahre fanden sich junge Offiziere
und Unteroffiziere in Freundeskreisen
zusammen und schafften so die Voraussetzungen für die Vereinsgründung.
In Wien etwa fand die Gründungsversammlung im November 1982 unweit
der Landesverteidigungsakademie statt.
Die anderen Bundesländer folgten nach.
Als Vorreiterorganisation kann die
„Wählergruppe Freiheitliche Soldaten“
angesehen werden.
Rasch gelang es, bundesweit zu arbeiten,
und so zum Stachel im schwarz-roten
Sumpf der Personalvertretungen des
Bundesheeres zu werden. Naturgemäß
gestaltete sich die Zusammenarbeit
unter den „blauen“ Ministern Frischenschlager, Krünes und Scheibner am
erfolgreichsten. So konnte etwa das
Vorruhestandsmodell „Chance 55“, um
vieles besser der Politik abgerungen
werden, als das gleichzeitig angebotene
Lehrermodell.
In der aktuellen Periode ist es gelungen,
durch erfolgreichen Einsatz, die von
FCG und FSG bereits aufgegebene 41.
Wochenstunde und die Truppendienstzulage zum Nutzen aller Soldatinnen und
Soldaten zu retten. Auch sind wir sicher,
dass die unsägliche 30-Monate-Regelung für Vordienstzeiten von ehemaligen
Zeitsoldaten bald fallen wird, da wir mit
großem Einsatz dafür gekämpft haben.
Seit mehr als 15 Jahren arbeitet der
jetzige Vorstand der AUF/AFH um das
Dreigestirn Manfred Reindl, Manfred
Haidinger und Werner Hammer zum
Obst Werner Hammer MSD
Wohle aller Bediensteten, egal ob 20
oder 60 Jahre alt, egal ob Soldat oder
Zivilbediensteter, aber vor allem: Egal
ob blau, schwarz, rot oder ungebunden.
Immer öfter bekommen „blaue“ Personalvertreter zu hören: „Ihr tut’s wenigstens was, Euch glauben wir!“ Fachkompetenz setzt sich eben gegenüber Intriganz, Hochnäsigkeit und Inkompetenz
auf Dauer durch.
Medieninhaber:
Aktionsgemeinschaft Unabhängiger
und Freiheitlicher, vertreten durch deren Vorstand
Druck:
Druckerei Schmidbauer,
8280 Fürstenfeld, Wallstraße 24
Seite 2
AFH-Bundesobmann:
Obst Werner Hammer MSD
Tel.: 0664/24 17 194
E-Mail: werner.hammer@chello.at
Chefredakteur:
MMag.DDr. ObstdG Andreas STUPKA
Tel.: 0664/54 01 937
E-Mail: heeraktiv@icloud.com
www.afh.at
soll der Puffer zwischen Dienstgeber
und Dienstnehmer sein.
Nebenbei waren viele Grenzraumüberwachungseinsätze an der Burgenländischen sowie an der Niederöstereichischen Grenze mein Tagesgeschäft. Großübungen wie die Mobility
1996, Smaragd 1997 oder Surprise
1998 runden das spannende Leben
als Soldat ab. Leider sind diese wichtigen Übungen für Kader, Miliz und
Rekruten Geschichte. Sie waren immer
der krönende Abschluss der 8 Monate,
wo Gelerntes zur Anwendung gebracht
werden konnte.
Gleichzeitig mit meiner neuen
Aufgabe als Dienstführender der
Garde wurde ich 1999 zum Vorsitzenden des Dienststellenausschusses
gewählt. Die Arbeit als Personalver-
Das Wahlziel der AFH/AFH? Ganz
einfach:
• Stärkste Fraktion im Zentralausschuss
zu werden,
• gemeinsam mit dem neugewählten
Vorsitzenden des Zentralausschusses,
Vzlt Manfred Reindl, weiterhin für alle
Bediensteten da zu sein,
• ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeit kompetent, freundlich und
verschwiegen alle Anliegen zu
behandeln und gute Lösungen für die
Bediensteten im Bundesheer anzu
bieten.
Damit wir diese Versprechen auch
entsprechend und ordentlich einlösen
können, müssen wir bei den kommenden
Wahlen von Ihnen, liebe Wählerinnen
und Wähler, den Rücken gestärkt
bekommen. Ich darf Sie daher ersuchen:
Bitte geben Sie uns, der AUF/AFH, Ihre
Stimme!
Ihr Oberst Werner Hammer
Impressum HEER aktiv:
Eigentümer, Verleger und Herausgeber:
Aktionsgemeinschaft Unabhängiger
und Freiheitlicher (AUF)
Berufliches:
Nach der Schulpflicht habe ich die Lehre
des Elektroinstallateurs begonnen und
mit März 1984 die Lehrabschlussprüfung absolviert. Meine letzte Baustelle
als Elektroinstallateur waren die Steigleitungen in der Belgierkaserne, beide
Objekte Einfahrt Kaserne, was mich
gleich veranlasste, meinen Einberufungsbefehl selbst abzuholen, um
einrücken zu können.
Am 2. April 1984 war es dann soweit:
Eingerückt in Leibnitz beim damaligen LWSR 54; versetzt zur Garde
mit 1.Dezember 1984, wo ich bis
dato tätig bin. Mit der Beförderung
zum Wachtmeister war mein Weg zu
Auslandseinsätzen die nächste Priorität. Nach Zypern 1989 und den
Golanhöhen 1995 war es mit den
Fotos:
© BMLV(S), HBF, Archiv, Parlament, NFZ
Namentlich gezeichnete Beiträge und
Gastkommentare müssen sich nicht mit der
Redaktionsmeinung decken. Unaufgefordert
eingesandte Beiträge bedeuten keine
automatische Veröffentlichung.
www.afh.at
UN-Einsatz Golanhöhen 1995
Auslandseinsätzen dann leider wieder
vorbei. –
Meine
„Nebenbeschäftigung“ als
Personalvertreter begann.
Auch ich hörte damals, als Neuling in
der Personalvertretung, wie so oft in den
letzten Jahren, wo wir ein junges Team
um das andere für die AFH gewinnen
konnten: „Ihr habt ja keine Erfahrung!“ Und ich meine, das ist auch gut
so, denn die Arbeit macht die Erfahrung. Für die Bediensteten da zu sein, zu
helfen, aber auch darauf hinweisen, so
geht es nicht Kamerad, ist eine Aufgabe
der Personalvertretung. Der Personalvertreter auf der Dienststellenebene
Foto: Privat
treter und auch in der AFH wurde
immer intensiver. 2002 absolvierte
ich dann den ersten Weiterbildungslehrgang für Stabsunteroffiziere an
der Heeresunteroffiziersakademie Ein
sehr gut vorbereiteter Lehrgang, der
die Zukunft der Unteroffiziere weiterentwickeln sollte. Aber leider wurde
das Projekt zerstört. Plan war es,
diesen Lehrgang zur Berufsreifeprüfung auszubauen. Aber der Dienstgeber wollte es einfach nicht. Hier
gilt es für die nächsten Jahre, dafür zu
kämpfen, die Berufsreifeprüfung für
Unteroffiziere endlich zum Abschluss
zu bringen. Ein geht nicht, gibt es nicht.
www.afh.at
Vzlt Manfred Reindl
Der Hochwassereinsatz 2002 war dann
einer meiner letzten größeren Einsätze,
denn die Grenzeinsätze waren in dieser
Zeit schon zur Routine geworden.
Ab 2002 begann ich als Mitarbeiter
unseres damaligen Fraktionsführers
die Arbeit für den Zentralausschuss.
Seit 1999 bin ich auch Mitglied im
Fachausschuss Wien und seit 2009
Stellvertreter im Fachausschuss Wien.
Im Jahr 2009 wurde ich in den Zentralausschuss gewählt.
Mein Ziel für die kommenden Personalvertreterwahlen ist es, die absolute
Mehrheit der FCG zu brechen, und
mit ihrer Hilfe könnten wir es auch
schaffen die stimmenstärkste Fraktion
im Zentralausschuss zu werden. Wir
haben einen anderen Zugang zur Personalvertretung und das haben wir in den
letzten fünf Jahren auch bewiesen.
Um nur die aktuellste unserer Arbeiten
zu erwähnen: die Sanitätsorganisation
2013. Wir waren die einzigen, die quer
durch Österreich marschiert sind und
alle Bediensteten auf den gleichen Informationsstand gebracht haben. Und wir
haben alle Bediensteten gleichermaßen
unterstützt. Uns war es völlig egal wer
uns kontaktierte, wir fragten nicht nach
ihrer Mitgliedschaft, denn oftmals
wurden wir von Bediensteten kontaktiert, die uns zunächst ihre Mitgliedsnummer bei der GÖD durchgaben. Alle
bekamen von uns die Informationen und
das waren die schönsten Momente als
Personalvertreter, die ich persönlich in
den letzten 5 Jahren erleben durfte.
Ich möchte weiter an der Seite der
Bediensteten kämpfen, ich habe keine
Angst vor Neuem und scheue mich
auch nicht, dem Dienstgeber als harter
Verhandlungspartner gegenüber zu treten.
Seite 3
Mein Motto:
„Behandle die Menschen so, wie auch
Du gerne selbst behandelt werden
willst“
Leidenschaft zu Kakteen und Agaven,
und habe vor ein paar Jahren mit der
Vermehrung und Sammlung wieder
begonnen.
Privates:
Verheiratet seit 1992 mit Angela, einer
diplomierten Krankenschwester. Sie ist
seit 2008 im Heeresspital, dem jetzigen
Sanitätszentrum Ost tätig. Davor hat Sie
auf unzähligen Stationen Erfahrungen
gesammelt, wie als OP-Schwester in
Speising/Wien oder als Pflegedienstleiterin im Alten-Pflegeheim in Pertlstein/
Stmk.
Auch sie hat Auslandserfahrung auf
den Golanhöhen gesammelt, in der
wohl nicht gerade einfachsten Zeit von
Juli bis Dezember 2012. In den ersten
Monaten 2013 wurden dann unsere
Soldaten aufgrund der Nationalratswahlen in Österreich nach fast 40
Jahren abgezogen.
Es war kein ruhmreiches Ende für
unsere Soldaten. Egal wie man zum
Abzug gestanden ist, so demütigt man
seine Soldaten international nicht.
Hobbys:
Die wenige Zeit die mir verbleibt,
verbringe ich mit Laufen und Radfahren
sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr als Zugskommandant, wo meine
Kameraden und ich erst im September
im Bezirk Jennersdorf im Hochwassereinsatz waren. Weiter entspanne
ich mich mit meiner wieder endeckten
Parade in Paris 2007
Foto: Archiv Garde
Charaktereigenschaften:
Emotional, dadurch vielleicht manches
Mal zu direkt. Beweglich und flexibel,
belastbar und absolut teamfähig.
Meine Vision:
Einfachheit, denn echte Verwaltungsvereinfachung sieht anders aus, als wie
wir sie derzeit praktizieren.
Ich möchte dem Bundesheer und seinen
Bediensteten den Stellenwert in der
Gesellschaft wieder geben, den ihm
das Österreichische Volk am 20. Jänner
2013 mit der Volksbefragung bereits
gegeben hat. An Geld mangelt es in
Österreich nicht, nur an der richtigen
Verteilung.
Ein Berufsheermodell ist absolut abzulehnen, da es nichts anderes ist als ein
Söldnerheer. Söldner schießen, weil sie
bezahlt werden. Volksheere hingegen
kämpfen, um ihr Land und ihr Volk zu
verteidigen.
Die Miliz muss wieder aktiv in unserem
Wehrsystem eingebaut werden, die
Zusammenarbeit
Milizkader
und
Berufskader muss ineinander verschmelzen. Starke und motivierte Miliz
ist die beste Werbung für unser Bundesheer.
Es darf nicht so weit
kommen, dass unser
Heer demontiert wird.
Und wir werden dafür
kämpfen, dass unser
Heer nicht um Asyl
ansuchen muss!
Karikatur Wm Peter Hölzel
Seite 4
www.afh.at
Für ein leistungsfähiges Bundesheer
Die Forderungen der AUF/AFH für die kommenden Jahre
Die AUF/AFH hat sich zum Ziel
gesetzt, eine Demontage des Bundesheeres, wie sie derzeit von den Regierungsparteien und ihren Helfershelfern in der militärischen Organisation
betrieben wird, nicht hinzunehmen.
Die
derzeitige
Vorgehensweise
entspricht in keinster Weise den
verfassungsmäßigen Vorgaben und
sie tritt den „Volkswillen“ mit den
Füßen. Die AUF/AFH will jedoch
nicht bloß die Dinge aufzeigen,
sondern auch Lösungsansätze bieten.
Zu diesem Zweck wurden von den
Personalvertretern und Kandidaten
der AUF/AFH grundsätzliche Forderungen erarbeitet, derer es bedarf, um
dem Anspruch eines leistungsfähigen
Bundesheeres wieder gerecht werden
zu können.
Eine funktionierende Organisationseinheit steht und fällt mit der Zufriedenheit
und Arbeitsmotivation des Personals.
So, wie derzeit mit den Bediensteten
im Bundesheer umgegangen wird, sind
wir von einer entsprechenden Unternehmenskultur weit entfernt. Politische
Besetzungen, ohne Rücksicht auf Qualitätsmerkmale sind an der Tagesordnung,
die Kommandantenverantwortung wurde durch die Planstellenbesetzungsverordnung untergraben. Eine ordnungsgemäße Personalplanung wird dadurch
verunmöglicht, dem Nachwuchskader
werden Aufstiegschancen verbaut, die
Bediensteten ohne Arbeitsplatz werden
nicht entsprechend versorgt, eine überbordende Verwaltung tut das Übrige
dazu, an eine Nachwuchsgewinnung
ist unter solchen Umständen nicht zu
denken. Die geplante Schaffung eines
„Amtes der Bundesregierung“ mit
der Möglichkeit, Personal aus dem
gesamten Bundesdienst bundesweit
zu versetzen, würde die Situation im
Bundesheer zusätzlich verschärfen und
ist daher abzulehnen. Wir fordern daher:
• durchsichtige und nachvollziehbare
Personalplanungen für alle Dienst zweige und Waffengattungen;
• eine sofortige Aufhebung der Planstellenbesetzungsverordnung;
• die Übertragung der Verantwortung
zur Besetzung der Arbeitsplätze an
die Kommandanten im Rahmen einer
Bewertungskommission;
• eine
sofortige
Lösung
der
„900er“-Problematik durch Vorruhe standsmodelle, Versetzungsangebote
in andere Ressorts, Überleitungen in
die Privatwirtschaft, die sozial abge federt sind;
• die sofortige Durchforstung von
Weisungen und Erlässen bzw. von
Vorschriften wie der RGV 55 zur
Erreichung
einer
tatsächlichen
Verwaltungsvereinfachung bei der
Truppe;
• die entsprechende IKT-Ausstattung
der Truppe für alle zwingend notwen digen Verwaltungsabläufe;
• die Aufgabe der Pläne zur Schaffung
eines „Amtes der Bundesregierung“.
Mit der Einschränkung des Ausbildungsbetriebes auf allen Ebenen wird
die handwerkliche und intellektuelle
Kapazität des Bundesheeres ruiniert.
Die einschränkenden Vorschriften
lassen den Soldaten das Militärhandwerk verlernen und degradieren ihn zur
bewaffneten Hilfskraft für Assistenzeinsätze und Katastrophenfälle. Das
geht an den Anforderungen für ein leistungsstarkes Militär, das den Schutz des
Landes und seiner Bevölkerung garantieren kann, vorbei. Die betrübliche
Situation im Bereich der Ausrüstung
verschärft diese Situation noch zusätzlich. Wir fordern daher:
• die sofortige Freimachung von ausrei chenden Geldmitteln zur Aufrechter haltung eines entsprechenden Übungsbetriebes für die unmittel baren Einsatzaufgaben sowie
• die Schaffung eines eigenen Finanz rahmens zur Wiedereinführung der
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Milizübungen und den Aufbau einer
strukturierten Heimatverteidigung im
Sinne der verfassungsmäßig gebo tenen Umfassenden Landesverteidi gung, die in der Lage ist, allen Bedro hungsfällen zu begegnen;
• der Ersatz des ausgeschiedenen Fuhr parks durch moderne armeetaugliche Geländefahrzeuge in ent sprechender Anzahl zur Wiederherstellung der Mobilität des
Bundesheeres;
• die sofortige Einstellung der Kürzun gen im Rahmen der fliegenden
Teile des Bundesheeres sowie deren
entsprechende Nachrüstung durch
Beschaffungsmaßnahmen bzw. den
Neuankauf modernen Fluggerätes;
• eine sofortige Einstellung des
Outsourcings von Aufgaben an zivile
Anbieter in den einsatzrelevanten
Bereichen, wie Werkstätten, IKT-Ma nagement und Fuhrparkmanagement
bzw. deren Rückholung in den militä rischen Bereich;
• die sofortige Einstellung des Ausla gerung der Spitals- und Sanitätswe sens und die umgehende Einrich tung einer einsatzangepassten Ge sundheitsversorgung für alle Kri senfälle im Inland unter dem mili tärischen Schirmmantel des Bundesheeres;
• die sofortige Durchforstung aller
Vorschriften und die Wiedereinrich tung der Vermittlung des Militär handwerkes als oberstes Ziel bei der
Ausbildung der Grundwehrdiener
und der angehenden Berufssoldaten;
• die arbeitsrechtliche Anerkennung
des Soldatenberufes ;
• die sofortige Rücknahme der
hinsichtlich des soldatischen Selbst verständnisses einschränkenden An ordnungen sowie eine dem Sol daten gerecht werdende Schieß ausbildung für alle, um dem Berufs bild als Soldat wieder jenen erforder lichen Stellenwert zukommen zu
lassen, den dies notwendig macht;
zudem die Ausstattung aller Soldaten
mit der für den Einsatz notwendigen
militärischen Ausrüstung und Be waffnung bzw. den Ankauf
der
erforderlichen Helme, Schutzmasken,
Splitterschutzwesten
und
Waffen
sowie
die
Gewährleistung
der
Seite 5
Ausrüstung der Milizsoldaten.
Grundsätzlich ist es ein Skandal, welche
Unterkünfte der österreichische Staat
im Rahmen des Wehrdienstes seinen
Bürgern teilweise zumutet. Jahrelang habe es diese Regierung und ihre
Vorgänger verabsäumt, die Kasernen zu
renovieren, während prächtige Haftanstalten gebaut wurden. Die bislang als
gut zu bezeichnende Verpflegung im
Heer musste durch die Einführung des
Zentralküchensystems
Qualitätseinbußen hinnehmen. Das Geld aus den
Liegenschaftsverkäufen wurde zwar
dem Bundesheer überlassen, gleichzeitig jedoch das Wehrbudget um diese
Summen gekürzt. Ohne funktionierende
Infrastruktur ist keine Leistungsfähigkeit zu erreichen. Wir fordern daher:
• die sofortige Bereitstellung von
Geldmitteln zur Behebung der
gröbsten Mängel in den Wohn- und
Sanitärbereichen sowie die sofor tige Überprüfung der Arbeitsstätten
und die Herstellung von Arbeitsbe dingungen gemäß dem Bundesbe diensteten-Schutzgesetz sowie eine
sukzessive Renovierung desolater
Bauten;
• die sofortige Einstellung der Liegen schaftsverkäufe und die gemäß Rech nungshofbericht geforderte sofortige
Auflösung der SIVBEG;
• die sofortige Wiederherstellung der
entsprechenden Verpflegsqualität und
eine sofortige Dezentralisierung
der Verpflegsversorgung im Bundes heer sowie die Erhaltung Weitergabe
des Erfahrungswissens der Feldköche
durch entsprechende Ausbildungs und Übungsmaßnahmen;
• die Eröffnung von Möglichkeiten
für die Bediensteten des Bundes heeres, Einkäufe von Gütern des
Zivillebens in den Kasernen zu
tätigen, wie beispielsweise die Betan kung der Privatfahrzeuge;
• die Freigabe der Sportausübung für
alle Bediensteten des BMLVS und
ÖBH im dienstlichen Rahmen inkl.
dienstrechtlicher Absicherung;
• die unverzügliche Modernisierung
der teilweise desolaten militärischen
Sportstätten, Fitnessräume und Sportanlagen.
Soldaten sind besondere Staatsbürger,
da sie bereit sein müssen, in den Krieg
zu gehen für dieses Österreich. Sie
verdienen daher auch eine besondere
Behandlung, die sie aus der Masse als
Vorbilder heraushebt. Ein wesentlicher
Beitrag in dieser Richtung ist ein faires
Gehalt, hinzu kommt ein eigenes Dienstrecht für Soldaten und eine Zukunftsvorsorge für Bürger, die aus dem Militärstand ausscheiden. Es kann jedenfalls
nicht sein, dass der Staat seine Soldaten
schlechter behandelt als andere Bürger,
wie dies am Beispiel der Pensionsregelungen für Zeitsoldaten manifestiert
wurde. Wir fordern daher:
• eine jährliche Preissteigerungsab geltung (gem. Mikrowarenkorb) des
Gehalts per Gesetz;
• die Erhaltung der 41.Wochenstunde
und der Truppendienstzulage sowie
eine entsprechende Abgeltung von
Zusatzaufgaben und den Erhalt der
verwendungsbedingten Zulagen (z.B.
FluSi, Radar, Wetter) und Nebengebühren;
• eine sofortige Rücknahme der Teue rungen für die Kostteilnahme und
versteckte Gehaltseinbußen, denn
Einsparungen im Budget dürfen
nicht auf dem Rücken der Bediens teten ausgetragen werden;
• ein einheitliches Militärdienstrecht,
das auf die speziellen Bedürfnisse
der Angehörigen des Bundesheeres
in besonderer Weise eingeht;
• die Einsetzung einer eigenständigen
Militärgerichtsbarkeit und Militär justiz, die sowohl im Frieden wie im
Einsatz die Belange und Verfeh lungen der Militärangehörigen bearbeitet;
• die Schaffung eines einheitlichen
Besoldungsmodells für alle Soldaten
vom Rekruten bis zum General samt
Steuermodell (Einkommensteuer
oder überhaupt Wegfall der Lohn-
steuer) mehr Netto vom Brutto;
• die Schaffung einer gesetzlichen
Regelung, die alle staatlichen Stellen
(Bund, Länder, Gemeinden ver pflichtet, Soldaten, die ihren mehr jährigen freiwilligen Militärdienst
beenden, auch einzustellen (Soldatenanstellungsgesetz);
• die Neugestaltung der Dienstver hältnisse durch strukturierte Laufbahnbilder;
• die Bereitstellung von Ausstiegs- und
Überleitungsangeboten in die Mili tärverwaltung, andere Ressorts oder
in die Privatwirtschaft für zeitver pflichtete Dienstnehmer;
• die Anpassung des Pensionsrechts
für Soldaten an die Erschwernisse
des Berufes (ähnlich Hacklerregelung);
• die Einführung gesetzlicher Grund lagen für ein eigenes Pensionsrecht,
das die Belange aller Soldaten oder
ehemaligen Soldaten entsprechend
regelt sowie ein Vorruhestandsmodell
(Chance 55);
• die sofortige Aufhebung der 30
Monate-Deckelung für ehemalige
Zeitsoldaten.
Amtsdirektor Manfred HAIDINGER
Und wenn jetzt jemand kommt und
meint, das koste alles zu viel Geld, dann
darf daran erinnert werden, dass Österreich zu den reichsten Ländern der Welt
zählt. Zudem ist Österreich eines jener
Länder mit den höchsten Steuersätzen.
An Einnahmen mangelt es daher nicht.
Aber es wird zu viel Geld für sinnlose
Sachen verschwendet, es ist also bloß
eine Frage der Umverteilung. Und die
wird sich leicht machen lassen. – Ein
bisschen guter Wille vorausgesetzt.
Politische Mandate
− Bezirksrat in Wien-Favoriten, seit 2005
− Gemeinderat in Halbturn, Burgenland,
seit 2012
Geben Sie daher der
AUF/AFH Ihre Stimme.
Geb.: 12. 01. 1963, Wien
Beruf: Beamter, S6 KdoEU, Personalvertreter.
Beruflicher Werdegang
− Dienstfreigestellter Personalvertreter im
Zentralausschuss beim BMLVS seit 2009
− A2 Abteilungsleiter (S6) des KdoEU
seit 2002
− Personalvertreter im Fachausschuss
beim KdoEU seit 1999
− Personalvertreter im Dienststellenaus schuss beim KdoEU seit 1999
− Laienrichter am Arbeits- und Sozialge richt seit 1996
− A2 Ref 1996 bis 2002
− MBUO 1988 bis 1996
− Zeitsoldat 1984 bis 1988
− Präsenzdienst 1982 bis 1984
Bildungsweg
− Studium der Rechstwissenschaften 1996
− Studienberechtigungsprüfung JUS 1996
− B-Matura im zweiten Bildungsweg 1994
− Höhere technische Lehranstalt in St.
Pölten 1978-1981
− Gymnasium in Melk 1973-1978
− Volksschule in Melk 1969-1973
Politische Funktionen
− Mitglied des Vorstandes der FPÖ
Burgenland
− Mitglied des Bezirkspräsidiums der
FPÖ Neusiedl
− Mitglied des Vorstandes der Aktionsge meinschaft Unabhängiger und Frei heitlicher (AUF)
− Stellvertretende Vorsitzender der
Aktionsgemeinschaft Unabhängiger
und Freiheitlicher (AUF) – Arbeits
gemeinschaft Freiheitlicher Heeres angehöriger (AFH)
Gewerkschaftliche Funktionen
− Stellvertretender Vorsitzender der Freien
Gewerkschaft Österreichs (FGÖ)
− Präsident der Bundesheergewerkschaft
− Vorsitzender der gewerkschaftlichen Be triebsausschusses (GBA) beim KdoEU
Kandidat für ZA/BMLV
Ziele:
Im Leben einen geraden aufrechten Weg zu gehen,
ohne dabei sich selbst, seine Mitmenschen
und seine Ideale verraten zu müssen.
Im Beruf durch Identifikation mit der jeweiligen
Aufgabe objektiv und nachhaltig, mit dem
Blick für das Wesentliche, die gestellten
Aufgaben bestmöglich zu erfüllen.
In der Personalvertretung unerbittlich und ohne faule Kompromisse
für die Interessen der Dienstnehmer einzutreten.
Idealvorstellung:
Keine politisch motivierten Arbeitsplatzbesetzungen, denn „Leistung zählt“!
Persönliches Wahlziel:
Dass die Ära der AUF-AFH im BMLVS
anbricht und das Ende der Vormachtstellung der FCG/ÖAAB in der Personalvertretung erreicht wird. Erst dann nämlich
ist eine Personalvertretung in Entsprechung des PVG möglich
Charaktereigenschaften:
Offen, ehrlich, geradlinig, nachhaltig,
mutig, arbeitsam, gesellig, tolerant.
Wir arbeiten in die
richtige Richtung.
Wir arbeiten für unser
Bundesheer!
ADir Manfred Haidinger
Persönliche Zielsetzung für die nächste
Personalvertretungsperiode:
Foto: Internet Screenshot
• Verhindern der
Demontage des
Bundesheeres!
• Der Arbeitnehmer steht im Vordergrund!
• Das Ansehen der Bediensteten des
ÖBH auf jenen Platz in der
Gesellschaft zu etablieren, den sie sich
auf Grund ihrer qualitativ hoch wertigen und unverzichtbaren Arbeit
verdienen!
• Die, der freien Marktwirtschaft
nachhinkenden Gehälter der Bediens teten des ÖBH, auf vergleichbaren
Stand zu bringen!
• Die zu Teilen willkürlich anmu tenden Arbeitsplatzbesetzungen trans parent und nachvollziehbar machen!
• Den Bediensteten in den niedrigeren Verwendungsgruppen ein
Sprachrohr und eine Informationsplattform zu bieten, um ihnen,
die mit Recht zustehende Stellung
im System, zu ermöglichen!
• Verstärkung der sozialen Leistungen des BMLV, insbesondere
unter Rücksichtnahme auf die je weiligen finanziellen Umstände des
Bediensteten (Betreuungseinrichtun gen, Ausbildungsheime, Urlaube etc.)!
• Keine Ausgliederungen zu Lasten
der Bediensteten, nur um das Budget
zu beschönigen!
• Erhöhung der Definitivstellungsraten,
die „Pragmatisierung“ darf nicht
abgeschafft werden; der Bedienstete
wird ansonsten Sklave des jeweiligen
politischen Organs!
Vision:
Die Stellung der
Bediensteten des BMLVS
und ÖBH mit einem neuen
Militär-Dienstrecht festigen.
Foto: BHG Archiv
Seite 6
www.afh.at
www.afh.at
Seite 7
Oberst Werner Hammer, msd
Oberstabswachtmeister Volker GROTE
Werner Hammer, der Offizier:
Meine Karriere als Berufsoffizier
ist einfach zu beschreiben: Ich habe
alle wesentlichen Ausbildungen und
Verwendungsebenen für Truppenoffiziere des Österreichischen Bundesheeres durchlaufen, von 2003 an bis zu
meiner Dienstfreistellung für den Zentralausschuss versah ich meinen Dienst
als stv. Schulkommandant an der FüUS.
Volker Grote, der Unteroffizier:
Meine Karriere als Berufsunteroffizier ist leicht zu beschreiben: Ich habe
alle Ausbildungen bis zum Jägerzugskommandanten beim Österreichischen
Bundesheer durchlaufen, seit 2012
versehe ich meinen Dienst als S3UO
im Kommando JgB26 in Spittal an der
Drau.
Werner Hammer, der Personalvertreter:
Ich bin seit dem Jahr 1999 Mitglied des
Dienststellenausschusses an der FüUS
sowie seit dem Jahr 2000 Bundesvorsitzender der AUF/AFH. Ich kämpfe
vorrangig
•
Werner Hammer, der Ehemann,
Vater und bald Großvater:
Mein Erfolg lässt sich einfach
begründen: Stets stand meine Gattin
Andrea hinter mir. Sie unterstützt mich
seit nunmehr 28 Jahren. Sie ist das Beste
in meinem Leben, das mir je passiert
ist; ohne sie als organisatorische und
verständnisvolle Kraft im Hintergrund
wäre mir vieles nicht möglich gewesen.
Unsere 27-jährige Tochter, die im Jänner
2015 ein Kind bekommen wird, und ihr
Lebensgefährte sind ein wichtiger Teil
unserer Familie.
Werner Hammer, der Visionär:
Meine Visionen sind einfach
erklären:
zu
für die eigenständige Vertretung und Anerkennung des Berufsoffiziers innerhalb des Systems
sowie in der Gesellschaft und
• ein respektiertes und stolzes
Österreichisches Bundesheer, das aus
reichendend
mit
Ressourcen
versehen ist,
• den weiteren Aufbau einer echten
Personalvertretungsorganisation
innerhalb des BMLVS.
• eine
unabhängige
Vertretung
des Berufsstandes Offizier nach
innen und nach außen,
Werner Hammer, der Politiker:
Ich bin nunmehr seit 1995 in der Wiener
Kommunalpolitik tätig und habe in
Wien Donaustadt seit 2010 die Funktion
des stv. Bezirksvorstehers inne.
•
Werner Hammer, der Mensch:
Meine Lebensprinzipien sind Mut,
Treue und Ehre. Mein Lebensmoto ist:
Agieren statt reagieren.
Obst Werner Hammer MSD
eine ehrliche Personalvertretung,
ohne den Einfluss allmächtige
politisch etablierter Gewerkschaften
und politischer Parteien.
Unterstützen sie mich
daher bitte bei der PV
Wahl mit Ihrer Stimme
für die AUF/AFH!
Volker Grote, der Personalvertreter:
Seit dem Jahr 2004 bin ich Vorsitzender
des Dienststellenausschusses in der
Türk-Kaserne beim JgB26(HGeb).
Ich kämpfe vorrangig
• für die Vertretung und Anerkennung
des Berufsunteroffiziers innerhalb
des Systems sowie in der Gesellschaft
• für eine sofortige Aufhebung der
Planstellenbesetzungsverordnung
• für eine transparente und voraus schauende Personalplanung für alle
Besoldungsgruppen
durch
den
Dienstgeber in Zusammenarbeit mit
der Personalvertretung
Volker Grote, der Politiker: Foto APA
Ich bin nunmehr seit 2009 in der Politik
als Gemeinderat in der Bezirksstadt
Spittal an der Drau tätig und habe dort
seit 2013 die Funktion des FPÖ-Stadtparteiobmannes inne.
Volker Grote, der Mensch:
Prinzipien: Fair, engagiert und kompetent.
Mein Lieblingszitat: Wer aufhört,
www.afh.at
OStWm Volker Grote
besser zu werden, hat aufgehört, gut zu
sein!
Volker Grote, Familie und Freizeit:
Ich bin seit 2006 mit meiner Frau Silvia
glücklich verheiratet. Wir haben einen
gemeinsamen Sohn, der im Dezember
8 Jahre alt wird. Meine Familie gibt
mir seit Jahren die Kraft, Stärke und
Energie meinen Weg konsequent
weiterzugehen.
In meiner Freizeit betreibe ich Sport:
Laufen, Radfahren, Schi fahren und
Wandern.
Volker Grote, die Ziele:
• ein Österreichisches Bundesheer,
wo die Sicherheit wieder ihren
notwendigen Stellenwert erhält,
• eine starke Vertretung des Berufs standes Unteroffizier nach innen und
außen,
• dass alle Bediensteten und Ange hörigen des ÖBH wieder motiviert
in ihre Dienststellen gehen können
und eine dementsprechende Wert schätzung erhalten.
• eine unabhängige Personalvertre tung, vor allem ein Miteinander statt
eines Gegeneinanders.
Wer,
wenn nicht wir!
Bundesobmann
der AFH
Werner Hammer
Unterstützen sie mich
daher bitte bei der PV
Wahl mit Ihrer Stimme
für die AUF/AFH!
Seite 8
www.afh.at
www.afh.at
Seite 9
Vizeleutnant Johann HUEMER
Meine Karriere als Berufsunteroffizier:
Am 01. April 1981 bin ich zum LWSR
43 in Wels eingerückt. Im Anschluss
an die Grundausbildung wurde ich in
Steyr beim LWSR 41 zum Heereskraftfahrer ausgebildet. Die Tätigkeit
als HKf durfte ich dann bei der StbKp
LWSR 43 ausüben.
Da mir die damalige Organisation
ÖBH imponierte, entschloss ich mich,
meinen Beruf als Tischler an den Nagel
zu hängen und mich als Soldat zu
behaupten.
So durchlief ich alle notwendigen
Ausbildungen zum Unteroffizier. Wobei
ich noch anmerken möchte, dass ich im
Zuge der Neuorganisation der UO-Ausbildung sowohl die HUOS als auch die
HUAk absolviert habe.
Meine Fachrichtung war der Heereskraftfahrdienst. In der Tätigkeit
als
Heeresfahrlehrer,
Heeresfahrschullehrer, Kdt Kf-Lehrgruppe und
Kf-Sachkundiger für zahlreiche Führerscheinklassen konnte ich mich verwirklichen.
Seite 10
Vertragsbediensteter
Manfred LICHTENWINKLER
2003 wurde ich dann zum MilKdo OÖ
zur StbAbt 4 als SB KfW & Transp
versetzt, wo ich bis heute tätig bin.
Ich wurde am 4.01.1965 in Grieskirchen
geboren.
Seit den PV-Wahlen 2009 bin ich
Mitglied des DA-MilKdo OÖ, wo ich
mich vorwiegend für die Anliegen
meiner Kameraden eingesetzt habe.
Die Vorsitzenden der Bundesheergewerkschaft ersuchten mich auch im
Bundesvorstand der Bundesheergewerkschaft mitzuwirken.
Meine Lebensprinzipien sind:
Gerechtigkeit, Korrektheit, Achtung
der Menschen und Handeln statt reden.
Mein Leben als Privatperson:
Ich bin Vater von zwei Töchtern und
zwei Söhnen, die nach ihren Studium
bzw. Lehren ihren Vater ganz schön in
Trab halten, denn beide Söhne haben
letztes Jahr Haus gebaut und hier kann
man Vaters Hilfe gut gebrauchen.
Mit meiner Gattin Karin bewirtschafte ich eine kleine Bio-Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Arbeit in der
Natur und mit unseren Tieren gibt mir
www.afh.at
Nach der Grundschule absolvierte ich
eine Lehre als Radio und Fernsehtechniker.
Meinen Grundwehrdienst habe ich bein
Milkdo OÖ in der damaligen FM-Werkstätte abgeleistet.
Vzlt Johann Huemer
den nötigen Ausgleich zu meiner Tätigkeit beim ÖBH.
Durch die Anerkennung meiner Tätigkeit als Personalvertreter wurde ich
motiviert, auch auf Bundesebene
mitzuarbeiten.
Geben Sie mir durch
Ihre Stimme für die
AUF/AFH auch die
Möglichkeit, mich für Sie
stark zu machen!
Danach ging ich wieder zurück in die
Privatwirtschaft, wo ich für Planung
und Inbetriebnahme von Funkanlagen
im Inland und auch im Ausland eingesetzt wurde.
Aufgrund einer Auschreibung bewarb
ich mich 1992 beim ÖBH und wurde als
VB aufgenommen.
1995 absolvierte ich die Meisterprüfung
in meinem Beruf.
Derzeit bin ich in der Fliegerwerft 3 in
der Abteilung Elektronik und Betriebsanlagen eingesetzt.
In meiner Freizeit fahre ich gern
Motorrad, bastle gern an Sendeanlagen
und Antennen, da ich auch geprüfter
Funkamateur bin.
In der Personalvertretung (DA, FA) bin
ich schon 3 Perioden tätig und habe
immer ein offenes Ohr für die Anliegen
der Bediensteten.
Es ist ganz wichtig, in Zeiten wie diesen,
dass auch die Personalvertretung breit
aufgestellt ist, um in der Zukunft so
manche unangenehmen Begleiterscheinungen abwehren zu können.
Wir müssen nicht aus Gründen der
Regierungsbeteiligung schweigen, wie
die Rotschwarz-Fraktion in der
www.afh.at
Manfred Lichtenwinkler
GÖD (FSG,FCG), die ja indirekt an
der Regierung beteiligt ist und dann
Anträge im Nationalrat, wie Aufhebung
der Deckelung von ZS Zeiten, einfach
niederstimmt.
Deshalb geben sie Ihre
Stimme der AUF/AFH!
Seite 11
OberstdG MMag.DDr.Andreas STUPKA
Vertragsbediensteter MMag. Daniel ENGLISCH
− Geb. 1963; Oberst des Generalstabsdienstes.
− 1982 Eintritt in die Streitkräfte;
1984-1987 Offiziersausbildung an
der Theresianischen Militärakademie
zu Wiener Neustadt; 1987-1994
Truppendienst Fliegerabwehr und
Infanterie; 1994-1997 General stabsausbildung an der Landesver teidigungsakademie zu Wien; ab 1997
Hauptlehroffizier und Lehrgangs kommandant an der Landesver teidigungsakademie; ab März 2001
Chefredakteur/Österreichische
Militärische Zeitschrift (ÖMZ);
2003-2004 Kommandant PzAB
9; 9/2005-9/2006 Kommandant des
stammt aus St. Pölten. Er absolvierte
neben dem Studium die Ausbildung
zum Milizoffizier und war danach
mehrere Jahre für verschiedene Unternehmen im Marketing tätig. Von
2002 bis 2003 war er im Kabinett des
Bundesministers für Werbung und
Marketing zuständig. Seither ist er
als Referatsleiter in unterschiedlichen
Verwendungen der Abteilung Personalmarketing beschäftigt. Nebenberuflich
hat MMag. Englisch das Studium der
Österreichischen
Truppenkontin gentes auf den Golanhöhen & Chief
of Staff/UNDOF (Syrien/Israel); seit
September 2008 Leiter des Institutes
für Human- und Sozialwissen schaften/IHSW an der Landesver teidigungsakademie; 3/2011-9/2011
Kommandant des Österreichischen
Truppenkontingentes im Kosovo &
ACOS J5/HQ KFOR (Plans&Policy).
− 2002 Promotion Dr. phil. (Politik wissenschaften); 2010 Promotion
Dr. phil. (Philosophie); abge schlossene Journalistenausbildung/
Medienakademie Salzburg; Mitglied
der „Wissenschaftskommission beim
Foto Archiv: LVAK
A
ObstdG MMag. DDr. Andreas Stupka
Seite 12
www.afh.at
MMag. Daniel Englisch
als Missstand, dass Soldaten und Zivilbedienstete aller Ebenen nur mehr als
Foto Bundesheerwerden
HBF
Kostenfaktor wahrgenommen
sollen. Wesentliches Ziel in der Personalvertretung ist für ihn daher eine
kompetente rechtliche Beratung und
Vertretung sowie ein entschiedenes
Auftreten gegen Maßnahmen des
Dienstgebers, die zu Lasten unserer
Bediensteten gehen. MMag. Englisch
ist Oberstleutnant des höheren militärfachlichen Dienstes und im MilKdo
NÖ als Verbindungsoffizier beordert.
Der begeisterte Langstreckenläufer lebt
in Lebensgemeinschaft und hat einen
Sohn.
BMLVS“ und der „Kommission
für wissenschaftliche Zusammenarbeit von Dienststellen des
BMLVS mit der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften“.
− Publikationen: Multinationale Streit kräfte als wesentliche Komponente
der europäischen Integration. Eine
sicherheitspolitische Analyse (Buch,
Salzburg 1997); Strategie denken
(Buch, Wien 2008); Militärwissen schaften – ihre Grundlagen und ihr
System (Buch, Wien 2011); Zahl reiche Aufsätze und Kommentare zu
den angegebenen Forschungsgebieten in Fachzeitschriften und
Sammelbänden.
Vertragsbedienstete Maria PAUL
- 1963 in Feldbach geboren.
- Seit 28 Jahren verheiratet und Mutter
eines erwachsenen Sohnes.
Wohnhaft in Wien und in der Steier mark. Meine Ausbildung umfasst
VS,HS,HASCH und Herrenkleidermacherlehre.
-1994:Eintritt in den Bundesdienst/
MilKdo Wien als Vertragsbedienstete.
- Seit Jänner 2000 Werkstättenleiterin
der Schneiderwerkstätte.
Da in unserer Werkstätte und im
Dienstbetrieb mehrere Gehörlose
beschäftigt sind ,wurde mein Inte resse an der Sprache geweckt und
ich absolvierte 4 Semester Gebär densprache an der Volkshochschule.
Die Erlernten ,einfachen Gebärden
kann ich täglich anwenden und sind
mir im Alltag sehr hilfreich.Kommu nikation,Verständnis ,Unterstützungen
und Problemlösungen haben sich für
Rechtswissenschaften und die Ausbilung zum militärischen Rechtsberater
absolviert. Als Jurist hat er in den
vergangenen Jahren die AUF/AFH, wie
auch unsere Mitglieder in zahlreichen
Rechtsfragen beraten und in Disziplinargelegenheiten vertreten. Als Begleiterscheinung der unserem Ministerium und dem Bundesheer auferlegten
Budgetzwänge ist für ihn auch ein
steigender Druck auf die Mitarbeiter
beobachtbar. Besonders empfindet er
Oberstleutnant Mag. Reinhard STRADNER
Maria Paul
mich dadurch wesentlich vereinfacht.
2012:Lehlingsaubider an der WIFI
Seit fast 5Jahren bin ich auch in der
Personalvertretung tätig.
Mein Motto: Anpacken statt
Schlecht reden
− Geb. 1959; Oberstleutnant.
− 1978-1982 Reserveoffiziersausbil dung samt diversen Truppenver wendungen; 1982-1985 Berufsoffi ziersausbildung (Jäger), Theresianische Militärakademie in Wr.
Neustadt; seit 1985 diverse nationale
und internationale militärische Fach ausbildungen in Wien, Bern, Sara jevo, Oberammergau und Bad Ems.
− Berufs- und Führungspraxis: seit
1978 Bundesministerium für Landes verteidigung (und Sport) Waffeng attung Jäger/Infanterie in diversen
Führungsebenen; 1988/89, 1992 1994 Internationale Einsätze im
Rahmen der Vereinten Nationen,
Militärbeobachter im Nahen Osten
(UNDOF und UNTSO); 1994-2002
Referatsleiter
für
militärische
Sicherheit und Aufklärung, Öffent-
lichkeitsarbeit und Tradition im
Rahmen des Korpskommandos I;
2002-2006 stellvertretender Abtei lungsleiter Verifikation/BMLV;; seit
2007 Referatsleiter Sicherheitspla nung des Streitkräfteführungskommandos.
− 2005-2012 Diplomstudium Ge schichte, Karl-Franzens-Universität
in Graz; seit 2013 DoktoratsStudium Geschichte, Karl-Fran zens-Universität in Graz; seit 1989
Autor, Publizist und Chefredakteur
bei diversen Zeitschriften.
− seit 2009 Aktionsgemeinschaft
Unabhängiger und Freiheitlicher
Heeresangehöriger Landesobmann
Steiermark; Personalvertretung im
Bundesministerium für Landesver teidigung und Sport - Fachausschuss
Steiermark.
www.afh.at
Mag. (phil.) Reinhard Stradner
Foto Bundesheer HBF
Seite 13
Oberstabswachtmeister Jürgen HANDLER
− Geb. 1977; Oberstabswachmeister.
− Ledig, wohnhaft in Thernberg/NÖ
− Eingerückt am 27.November 1995;
1997 Teilnahme am 5.UOLG; 1998
als Pionierunteroffizier ausgemus tert und dienstverwendet als Panzer pionier beim Jagdpanzerbataillon 1
in Wr. Neustadt; 1999-2004 Umschu lung auf Panzerabwehr und dienstverwendet beim Panzerabwehrbataillon in Wr. Neustadt als
Panzerkommandant am Jagdpanzer
„Jaguar“; 2002-2003 Einsatz als
Jägergruppenkommandant
AUTCON/KFOR 7; 2004-2007
dienstverwendet als Komman dantErkundungstrupp beim Panzer abwehrbataillon 1 in Wr. Neustadt;
2006 Abschluß 10. Stabsunteroffi zierslehrgang; 2007 Versetzung zum
Panzerbataillon 33 und Umschulung
auf den Kampfpanzer Leopard 2A4;
2007-2009 Zugskommandantstell vertreter Panzerzug beim Panzerba taillon 33; 2009-2014 Zugskomman dant Panzerzug beim Panzerbataillon
33; 2011-2012 Einsatz als Zugskom mandant Aufklärungszug AUTCON/
Die Stimmenfänger sind
wieder da
Kritische Reflexion der letzten 5 Jahre
im Zentralausschuss beim BMLVS
OStWm Jürgen Handler
KFOR 27;2013 Ausbildung an der
Heereslogistikschule zum DienstFoto Bundesheer HBFund
führenden
Unteroffizier
Kommandant Versorgungsgruppe;
seit 2014 Dienstführender Unterof fizier der 1.Panzerkompanie Panzer bataillon 33.
− zusätzliche Ausbildung Bundesheersportausbilder Lehrwart, Panzer schießlehrer Jagdpanzer Jaguar und
Kampfpanzer Leopard 2A4, Laser schutzbeauftragter, Nahkampfinstruktor
− VS, HS, Landwirtschaftliche Fach schule, Lehrabschlussprüfung als
Tischler 1995
− seit 2009 Personalvertreter beim DA
PzB 33;
Offiziersstellvertreter Karl DOPPLER
Geboren 1973 in Salzburg; 1988 – 1991
Ausbildung zum Kfz – Mechaniker,
1991 – 1994 Abteilungsleiter bei der Fa.
Auto Frey BMW im Zweiradbereich,
1994 – 2003 beim Kdo FMB 2, nach
meinem Grundwehrdienst absolvierte
ich die UO-Ausbildung und wurde
beim BetrZg zum Knotengruppen-Kdt
ausgebildet, 2003 – 2006 nach Auflösung des Kdo FMB2 war ich im Kdo
LaSK in der G6-Abt als SB-VSa tätig,
2006 – 2009 nach Auflösung des Kdo
LaSK wurde ich beim SKFüKdo im
Ref Informations- und Wissensmanagement und Leitbediener in der J6-Abt
verwendet und seit 2009 im MilKdo S
in der StbAbt6 als SB IS&LB, Sicherheitsvertrauensperson beim MilKdo
S, ELAK train the Trainer, PUMATrainer, EDV-Trainer, Ausbildung
IKT-Sicherheit und Leitbediener;
Seite 14
Ostv Karl Doppler
Hobbys: Reisen, Wassersport (Tauchen,
Hochseefischen), Seit 2014 Landesvorsitzender der AUF-Salzburg
www.afh.at
Bereits bei den Wahlen 1999,
2004 und 2009 wurden von
FCG und FSG Slogans ausgegeben, die uns auch jetzt für
die PV-Wahlen 2014 wieder
bekannt vorkommen.
Warum sie die FCG wählen
sollen: „wir geben keine leeren
Versprechungen ab“ „wir sagen
die Wahrheit“, „wir verlassen
uns auf unsere Sachkenntnis
und unser dichtes Experten-Netzwerk und den Zugang
zu Entscheidungsträgern“.
Und der Wahlslogan der FSG:
„Fair – Sozial – Gerecht“
Es waren damals wie heute
dieselben Schlagworte ohne
Hintergrund, es handelt sich
um Worthülsen, die nie eingehalten wurden und auch jetzt
wieder nicht eingehalten
werden.
Zur Erinnerung: Uns und auch
Ihnen ist sicher kein Ergebnis
des
ZA/BMLVS
bekannt,
womit auch nur im Geringsten
belegt werden könnte, dass die
Arbeit der FSG und die der
FCG und somit der GÖD-Mehrheit im ZA/BMLVS von
Erfolg gekrönt gewesen wäre.
Entgegen ihrer marktschreierischen Behauptungen aus dem
Wahlkampf 2009, nehmen sich
die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Dienstgeber
sehr bescheiden aus.
Wie man in diesem Zusammenhang von „Firm in der Sache
– hart in den Verhandlungen“
sprechen kann, ist uns schleierhaft, wenn der Vorsitzende nach
jeder Verhandlung mit dem
Bundesminister als Verlierer
herauskommt. Oftmalig wurde
uns bei unseren unzähligen
Besuchen an den verschiedenen
Dienststellen bekräftigt, dass
es eine absolute Dummheit sei,
wenn jeweils nur der Vorsitzende zu den Verhandlungen
beim Minister auftrete. Wie oft
schon musste der Vorsitzende
mittels ZA-aktuell eingestehen,
dass ihm der Minister wieder
und wieder eine Abfuhr erteilt
habe. Außer diesem Katzenjammer kam da nicht viel.
Die FSG möchten wir auch
noch am Rande erwähnen:
Fair-Sozial-Gerecht, sagen sie
jetzt. Genau das Gegenteil bei
der Arbeit im Zentralausschuss
haben wir erlebt, und Sie alle
durften mitansehen, wie die
Minister Darabos (SPÖ) und
KLUG (SPÖ und FSG-Gewerkschafter) mit uns allen umgegangen sind.
Militärisch gesprochen sind
FCG und FSG abgefeuert, die
www.afh.at
Waffen sind zu tauschen. Oder
anders: Vor den Wahlen sind sie
wieder da, die Stimmenfänger.
Mit ihren Sirenengesängen und
leeren Versprechungen versuchen sie die Wähler wieder
einzulullen, in der Hoffnung
noch einmal gewählt zu werden.
Halten Sie kurz inne, überlegen
Sie einmal, wer hat Sie in den
letzten 5 Jahren besucht, wer ist
gegen die 30 Monate ZS-Zeit
eingetreten, wer hat die Federführung bei der SanOrg übernommen, wer hat Sie nicht nur
einmal über die Belange des
ZA via 3.VE informiert, wer
hat für die Beibehaltung der 41.
Wochenstunde gekämpft, wer
für die Beibehaltung der Truppendienstzulage, wer stellt sich
bei einer Pressekonferenz hin
und stellt dem Bundesminister
klare Fragen, wer ist bereit sich
für Ihre Interessen ohne wenn
und aber einzusetzen...
Wer, wenn nicht wir
von der AUF/AFH –
Sie haben die
Wahl, nutzen Sie
die Möglichkeit zur
Veränderung am
26. oder 27.
November 2014.
Seite 15
Das Widerstandsrecht der Ungarn
Ein böser Verdacht
Und warum das für uns heute wieder interessant ist.
Wie führt man ein Berufsheer ein, ohne die
Wehrpflicht aufzugeben?
Vor 100 Jahren begann das letzte
Kapitel der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Sie haben Recht
– es gibt genug Bedenk- und Gedenkveranstaltungen mehr oder weniger
interessanten Inhalts, auch in unserem
Ressort. Das brauchen wir hier nicht
auszubreiten.
Aber: Im November 1918 ist mit diesem
Zerfall der Monarchie auch die, durch
Hunderte von Jahren gewachsene ständische Verfassung des Königreiches
Ungarn, verloren gegangen. Weshalb
dies so bemerkenswert ist? Weil sich
eben über Jahrhunderte verantwortungsbewusste ungarische Politiker
auf ihr Widerstandsrecht (als individuell oder kollektiv zu gebrauchendes
Auflehnungsrecht gegen nicht legitimierte oder unrecht handelnde Staatsgewalt) gegenüber ihrer Meinung nach
rechtswidrige oder nicht verfassungskonforme Gesetze oder Handlungen
ihres Königs bzw. dessen Regierung
berufen konnten, wie etwa Ludwig
Kossuth 1848/49.
Was das mit uns heute zu tun hat? Wie,
geschätzte Bedienstete, beurteilen
denn Sie die Situation unseres Bundesheeres? Und wie die Haltung der
verantwortlichen Politiker dazu? Etwa
des eben nach nur 8 Monaten zurückgetretenen Finanzministers, dessen
Name mir (Gott sei Dank) schon fast
wieder entfallen ist, an dessen Taten
wir aber alle noch lange zu zahlen
haben werden. Oder unsere letzten
drei Minister. Der Erste hat die Miliz
umgebracht, der Zweite hat Zwietracht
gesät, nicht nur durch die Volksbefragung, sondern vielmehr durch die
Formulierung der Frage, und der Dritte
vollzieht den Willen des Volkes nicht.
Nehmen wir uns doch ein Beispiel an
der alten ungarischen Verfassung von
vor 1918! Und lesen wir uns doch
nochmals sehr genau den §7 unserer
ADV durch! Denn so schön langsam
passieren Dinge mit und in unserem
Bundesheer, die, wenn überhaupt, nur
mehr langfristig reparabel erscheinen.
Und dann, die aktuellen Lageentwicklungen in der Ukraine und der Levante
zu Grunde gelegt, wird die Erfüllung
des Grundauftrages unseres Bundesheeres sehr unwahrscheinlich. Nicht,
weil die Soldaten nicht wollen. Nein,
weil sie bald nichts mehr haben, um
Österreich sicher zu erhalten. Nicht
einmal Autos, Helme oder Regenschutz…. Wenn jetzt etwas passiert,
schauen wir ziemlich arm aus. Österreich ist nicht mehr umfassend verteidigungsfähig! Ist das verfassungskonform?
Und die Politiker? Die werden wieder
Obst Werner Hammer MSD
alle Verantwortung von sich weisen.
Sie werden Kommissionen einsetzen,
die dann die „Schuldigen“ suchen und
aburteilen. Wollen wir wetten, dass
kein einziger Politiker dabei sein wird?
Aber gerade diese unfähigen Politiker,
die uns heute regieren, verursachen
diesen Zustand und dagegen gilt es sich
zu wehren!
Leisten Sie daher Widerstand indem Sie bei der
kommenden Personalvertretungswahl der Politik
und der mit ihnen verbandelten GÖD einen
Denkzettel verpassen.
Wählen Sie die
Wählergruppe AUF/AFH!
e
m
m
i
t
S
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r
h
I
zählt!
Für das Bundesheer bildet der Katastrophenschutz eine über die Verfassung bestimmte Aufgabe. Die Verfassungsväter haben erkannt, dass das
schwere Gerät, das beim Militär für
den Kriegseinsatz vorhanden ist, in
Zeiten von Katastrophen ebenso gut
zur Hilfeleistung für die Bevölkerung verwendet werden kann. Das
militärische Gerät weist somit einen
doppelten Nutzen auf und ist eine
kostengünstigere Variante, den Katastrophenschutz durchzuführen, als
etwa über eine zivile Organisation,
die parallel neben dem Militär existiert. Für das Militär selbst bleibt
dieser Katastrophenschutz eine Nebenaufgabe, wenngleich eine wichtige.
ein kleines Berufsheer zu schaffen, von
der Bevölkerung abgelehnt wurde. Man
versucht daher durch umfangreiche
Kürzungen und Verkäufe von Infrastruktur und Gerät vollendete Tatsachen zu schaffen. Gleichzeitig rüsten
die Bundesländer die Feuerwehren
hoch und stellen Katastrophenzüge auf.
Diese bekommen neuestes Gerät und
lassen bei jedem Katastropheneinsatz
das Bundesheer mit seiner in die Jahre
gekommenen Ausrüstung ziemlich alt
ausschauen.
Allerdings wissen wir auch, dass
die Freiwilligenzahlen sich bei den
Feuerwehren in vielen Regionen als
stark rückläufig gestalten und sogar
Feuerwehren aufgelöst und zusammengelegt werden müssen. Personalaufkommen und Materialausstattung
klaffen also immer weiter auseinander.
Dem gelernten Österreicher dämmert
es natürlich sofort, dass auch hier vollendete Tatsachen geschaffen werden
sollen. Wenn nämlich die Ausrüstung
da ist und das Personal fehlt, wird
bald jemand (ein besorgter Politiker
selbstverständlich) nach einer Personalaufstockung bei den Feuerwehren
rufen. Und damit würde sich der böse
Verdacht erhärten: Das Personal findet
sich nämlich in Gestalt der Zivildiener,
Foto Archiv: HBF
Foto Archiv BHG
Seite 16
Die Tendenz geht bei SPÖ und ÖVP
in die Richtung, das Bundesheer in
seiner jetzigen Form zu ruinieren.
Der Katastrophenschutz soll an die
Länder gehen, eine kleine Truppe für
Friedenseinsätze in Richtung EU – so
der Verdacht. Die Landesverteidigung bleibt auf der Strecke, weil sich
die naiven Pazifisten durchzusetzen
scheinen. Die Alternative dazu ist ein
Bundesministerium für Landesverteidigung, Bevölkerungsschutz und
Sport.
www.afh.at
Nun wird allerdings in Österreich
darangegangen, das Bundesheer massiv
in seinem Bestand einzuschränken,
weil ja das ursprüngliche Ziel der SPÖ,
die dann vermehrt in diese Feuerwehrstrukturen eingefügt werden. – Und alle
werden sagen: Endlich eine sinnvolle
Verwendung. Stimmt auch.
www.afh.at
ObstdG MMag. DDr. Andreas Stupka
Für viele junge Menschen wird es
dann selbstverständlich sein, sich zum
Zivildienst zu melden, denn Feuerwehr ist attraktiv und sinnvoll. Das
Militär ist mangels der verfassungsmäßig zwar verordneten, aber kaum
gepflegten Geistigen Landesverteidigung ohnehin nur eine Randerscheinung. Die wenigen, die dann noch zum
Heer gehen sind nur das Feigenblatt,
womit die Wehrpflicht aufrecht erhalten
werden kann. Denn die Wehrpflicht
wird dann in erster Linie zur Befüllung
des Zivildienstes gebraucht. Landesverteidigung ade!
Nichtsdestotrotz bekommt die SPÖ
ihr quasi Berufsheer – klein und
schnuckelig, gerade ausreichend für
ein paar Friedenseinsätze irgendwo
auf der Welt, ohne schwere Waffen,
billig und für eine Heimatverteidigung
unwirksam, denn der Krieg ist für
Österreich dann abgeschafft, wenn es
in Österreich de facto kein Militär mehr
gibt. – Die naiven Pazifisten haben
sich eben durchgesetzt, nicht nur in der
SPÖ, sondern auch in der ÖVP. Und
die ÖVP bekommt die Katastrophenschutzkompetenz in die Bundesländer.
Da können dann die Landeshauptleute
mit den Zivildienern fuhrwerken. Das
lästige Bundesheer ist endlich weg,
um das Militär soll sich letztlich die
EU kümmern. Es wäre also gelungen,
das Berufsheer einzuführen, ohne die
Wehrpflicht aufzugeben – SPöVP ist
zufrieden!
Das klingt alles sehr plausibel, auch
wenn die Politiker das sofort dementieren werden und uns mit ihren Lippenbekenntnissen wieder überhäufen. Aber
Gott sei Dank, es ist ja nur ein böser
Verdacht. Den naiven Pazifisten sei
Seite 17
gesagt, dass es kein Machtvakuum in
Österreich geben wird, auch wenn sie
das Bundesheer ruinieren. Es wird eben
dann jemand anderer „für unsere Sicherheit“ sorgen. Denn wir haben Verträge
unterzeichnet, wonach wir neutral sein
wollen, nach dem Muster der Schweiz.
Von diesen Verträgen sind wir meilenweit entfernt und man wird Österreich
Vertragsbruch vorwerfen, wenn es
darauf ankommt. Außerdem werden
Wehrlose nicht gefragt, es wird ihnen
diktiert!
Nun stellt sich die Frage: Gibt es Alternativen, damit es gar nicht soweit
kommt? Ja, da bietet sich eine Lösung
an, die Heimatverteidigung, Katastrophenschutz und Friedenseinsätze miteinander verknüpft. Anstatt die Kompetenzen noch mehr zu zerreißen, könnten
die Kompetenzen umverteilt werden
– nach dem Muster der Schweiz. Dort
funktioniert das Bundesministerium
für Landesverteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport seit Jahrzehnten
bestens. Und das wäre auch die Lösung
für Österreich, nämlich alle Agenden
des Zivil- und Bevölkerungsschutzes
sowie alle Agenden des Katastrophenschutzes inklusive der Feuerwehrorganisation in einem Ministerium mit
der Landes- und Heimatverteidigung
zusammenzuführen. Es wären also alle
einschlägigen Kompetenzen, aus den
Ministerien an das BMLVS zu übertragen, und dort neu zu strukturieren.
Das schiene eine vernünftige und
kostengünstige Alternative zu sein.
Die Schweiz kann auch den wahren
Pazifisten zum Vorbild gereichen, denn
12 Gründe, die AUF/AFH zu wählen!
1. Unser Herz schlägt für das Österreichische Bundesheer!
2.
durch die starke Landesverteidigung
3. Wir kämpfen gegen Postenschacher, Freunderlwirtschaft und Parteibuchbesetzungen!
Foto Archiv: HBF
haben sie es geschafft, sich über 200
Jahre (!) aus allen Kriegen herauszuhalten. – Das ist doch eine tolle Leistung! Also zuerst einmal über diese
Alternative nachdenken und dann
Maßnahmen setzen in die richtige Richtung, damit aus dem bösen Verdacht
nicht schlimme Realität wird.
AUF/AFH-Erfolg: Anrechnung der
Dienstreise als Dienstzeit
Seite 18
www.afh.at
Engagierte Bedienstete leisten einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung vitaler Interessen Österreichs. Diese Arbeit muss auch das entsprechende Ansehen bekommen
und wertgeschätzt werden. Wir setzen uns für ihre Arbeitszufriedenheit und ihr Ansehen
ein. Der Bedienstete steht bei uns daher im Mittelpunkt!
5.
Anfragen und Anliegen werden gründlich und zügig beantwortet. Zugesagte Termine
werden eingehalten. Unsere Beratung erfolgt zielorientiert und ganzheitlich. Wir
nehmen uns für jeden Mitarbeiter Zeit. Wir helfen rasch, entschlossen und unbürokratisch und stehen jederzeit zur Verfügung.
6. Wir arbeiten eng mit allen Dienststellen des Bundesheeres zusammen. Dadurch sind
wir effektiver und offen für alle Lösungen. Wir scheuen aber auch nicht die Zusam menarbeit mit anderen Fraktionen!
7. Unsere Personalvertreter sind freundlich, ehrgeizig und konsequent. Sie sind sozial
und fachlich kompetent, gut ausgebildet, motiviert und informiert!
8. Lebenslanges Lernen und persönliche Weiterbildung sind für jeden unserer Personal vertreter verpflichtend vorgeschrieben, zum größtmöglichen Nutzen unserer
Bediensteten!
10. Wir sind offen und fair, wir arbeiten immer teamorientiert. Wir beweisen Handschlag qualität. Wir scheuen keine Konfrontation und uns ist kein Thema zu heikel!
vom 29 09 2014, GZ S90130/27PersA/2014 (1) heißt es: „Nach
neuerlicher Beurteilung liegt aus
Sicht PersA für den Beifahrer im
HeeresKfz Intensivdienstleistung
vor, die gemäß § 49 BDG 1979 als
MDL zu werten ist.“
Der Einsatz für unsere Kameraden
hat sich gelohnt!
4.
9. Über die Weiterbildung vergrößern wir ständig die Kompetenz und das Engagement
unserer Personalvertreter, so sichern wir unsere Qualität!
Positive Erledigung, nachdem „HEER AKTIV“
Missstände aufgezeigt hat
In der Ausgabe „HEER AKTIV“
vom September 2014 wurde im
Beitrag von Vzlt Johann Huemer die
ungerechte und untragbare Situation
über die „Anrechnung der Dienstreise als Dienstzeit, Nichtanerkennung für Beifahrer im S2 Dienst“
aufgezeigt. Daraufhin wurde seitens
der BMLVS/PersA prompt reagiert.
In der Weisung des BMLVS/PersA
In unserer Arbeit als Personalvertreter wollen wir den Bediensteten des Bundeheeres
höchste Qualität bieten und den Erwartungen der Bediensteten an die Personalvertretung entsprechen. Unser Ziel ist nicht der kurzfristige Erfolg, sondern die langfristige Zukunftsperspektive!
11. Wertschätzung und Kameradschaft sind uns bei der Lösung von Problemen und
Konflikten wichtig. Offene Kommunikation hilft uns dabei!
Vzlt Johann Huemer
12. Wir wollen unseren Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein und dadurch den
höheren Stellenwert bei den Bediensteten einnehmen!
www.afh.at
Seite 19
Wir kämpfen für unser
Bundesheer!
Unterstützen Sie uns
dabei!
Wir werden Sie nicht
enttäuschen!
☐ Ich möchte
Mitglied werden!
Name:
PLZ/Ort:
Straße/Nr.:
Personalvertretung
Gesetzlicher Vertreter im Ressort:
Wie Betriebsrat in der Privatwirt schaft aber kostenlos
Telefon:
E-Mail:
Dienststelle:
☐ Ich möchte den AUF-AFH Newsletter abonnieren.
Mitgliedsbeitrag (jährlich l 15,-)
Zahlungsempfänger:
AUF-AFH,
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Seele and Geist
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