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aktuelle Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Wachtberg

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Thema: Ehrenamt
www.kirchengemeinde-wachtberg.de
Nov./Dez./Jan. 2014/15
Numm
er100
2
E d ito r ial/ I n h alt sverz eic hnis
Liebe Leserin, lieber Leser,
mit diesem „Evangelisch im Ländchen“
halten Sie die 100. Ausgabe unseres
Gemeindebriefes in der Hand. Als das
1. Heft im Januar 1997 erschien, hatte
es eigentlich keinen Namen. Aus einer
Gemeindeumfrage ging dann der heutige
Titel als Sieger hervor und ist hoffentlich
zu einem Markenzeichen für umfassende und ansprechende Information über
unsere Kirchengemeinde und darüber
hinaus geworden. Anregungen und Vorschläge zu Inhalt und Gestaltung sind
der Redaktion immer willkommen.
Im Inneren des Blattes begegnen Ihnen
Menschen, die in unserer Kirchengemeinde ehrenamtlich tätig sind – sie sind
natürlich nur Beispiele für das Engagement vieler, denn das Thema ist diesmal
Ehrenamt in der Kirche
Es war der Redaktion wichtig, die
Bedeutung dieses freiwilligen und unentgeltlichen Einsatzes bei großen oder
kleineren, längerdauernden oder kurzfristigen, oft auch unbemerkt übernom-
menen Aufgaben in den Mittelpunkt zu
stellen. Allein um die 100 Ausgaben des
Gemeindebriefes bis zu Ihnen zu bringen,
war viel und verlässliches Tun unverzichtbar. Denn was nützt der schönste
Gemeindebrief, wenn er nicht „unter die
Leute“ kommt!
Auch die erfolgreiche Afrikawoche, die
Aktionen der Jugend oder die Arbeit des
Presbyteriums, über die berichtet wird,
leben von diesem ehrenamtlichen Einsatz.
Es ist erst November – aber bald ist
die Advents- und Weihnachtszeit da,
daher schon jetzt gute Wünsche für eine
gesegnete Zeit. Übrigens: Die Jahreslosung für das kommende Jahr passt zu
unserem Thema: Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob. (Röm 15,7)
Es grüßt im Namen
der Redaktion
Inhalt
Editorial .................................... Seite
Geistliches Wort ...................... Seite
Ehrenamt in der Kirche .......... Seite
Ehrenamt in unserer
Gemeinde (Beispiele) .............. Seite
Kinder und Jugend ................. Seite
Presbyterium und MAV......... Seite
Wir halfen in Afrika ............... Seite
Einführung von
Pfarrerrin Müller ..................... Seite
Ökumene .................................. Seite
Musik ........................................ Seite
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Besondere Gottesdienste
und Veranstaltungen .............. Seite
Weihnachtsgottesdienste ....... Seite
Buchvorstellung
Einladungen ............................. Seite
Impressum ............................... Seite
Geburtstage,
Freud und Leid ........................ Seite
Veranstaltungen ...................... Seite
Kontakte ................................... Seite
Gottesdienstplan ..................... Seite
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Geistliches Wort
„Es sind
verschiedene Ämter,
aber es ist ein Herr.“
(1. Kor 12,5)
„Es sind verschiedene Ämter, aber es ist
ein Herr“ (1. Kor 12,5). Obwohl Paulus in
diesem Zitat die Verschiedenheit der Arbeitsinhalte dieser Ämter –also Predigen,
Diakonie, Prophetie usw. – meint, kann
man heute getrost die Unterscheidung
Haupt- und Ehrenamt auch unter dieses
Dach bringen. Man sollte dabei aber
nicht den Schluß ziehen, Ehrenämter
seien mit besonderen Ehren verbunden,
Hauptämter aber nicht.
Was unterscheidet dann einen
Ehrenamtlichen von einem Hauptamtlichen, wenn beide inhaltlich dasselbe
tun – zum Beispiel Predigen? Eigentlich
nur zwei Dinge (von der unterschiedlichen Professionalität durch Ausbildung
und Routine einmal abgesehen): der eine
wird dafür bezahlt, der andere nicht, und
einem Ehrenamtler steht es frei, so viele
unterschiedliche Ehrenämter gleichzeitig
auszuüben, wie er will. Der Hauptamtler
bleibt in der Regel bei seinem einen Beruf. Beiden sind Grenzen gesetzt durch
den effektiven Burnout, wenn vernünftige Zeitkontingente überschritten werden.
Ehrenamt ehrt – den Betroffenen,
könnte man meinen. Ehrenamt ist wie
eine Berufung, die man sich auch selbst
geben kann, wenn andere damit einverstanden sind. Und Ehrenamt neigt zur
Multiplikation: viele Ehrenamtler sind
WDWVlFKOLFKKlXÀJDQXQWHUVFKLHGOLFKHQ
Stellen gleichzeitig tätig: in Gremien, in
der Kirche, bei der Feuerwehr oder im
Sportverein: „Einer muß es ja machen“
oder „Ich konnte nicht nein sagen“. Hier
zeigen sich die Grenzen von Wertschätzung: Schmeichelei und Eitelkeit.
Andererseits sind ehrenamtlich Tätige
der gleichen Kritik ausgesetzt wie andere
auch, obwohl sie sich aus freien Stücken
engagieren. Ihr Trost ist, daß sie im Notfall keine Kündigungsfristen einzuhalten
brauchen.
Wie verhält es sich also mit der Ehre
des Ehrenamtes? Zumindest im kirchlichen Bereich geht es um eine ganz andere
Ehre – die Ehre Gottes. Wenn man ihn
so versteht, dann bekommt dieser Titel –
Ehrenamt – eine ganz andere, überhöhte
Bedeutung. Und Gott fragt seine Diener
nicht nach irgendeiner tarifrechtlichen
Stellung, sondern er sieht auf das, was die
Menschen tun und wie sie mit dem Herzen dabei sind. – Denn: „Es sind verschiedene Ämter, aber es ist ein Herr“.
Wolfgang Osterhage
ehrenamtlicher
Prädikant
4
Ehrenamt
Ehrenamt in der Kirche - was ist das?
K
irche zu gestalten, in ihr mitzuarbei- ebenso die Formen, in denen sich ehrenten, dafür zu sorgen, dass sich in ihr amtliches Engagement vollzieht: Banden
die Menschen wohl fühlen, ja: zu bestim- sich früher Menschen aufgrund religiömen, wie kirchliches Leben sich gestaltet ser, familiärer und sozialer Tradition oft
– das alles ist nicht einer bestimmten „Kas- für lange Jahre und in stillem Dienen,
te“ vorbehalten, etwa den Theologinnen so steht heute immer mehr der Wunsch
und Theologen. Es braucht keinen beson- im Vordergrund, eigene Interessen und
deren Weihestatus, um in der Gemeinde Begabungen einzubringen, Kontakte zu
Gottes mitzureden. Die Kirche spricht NQSIHQXQG]XSÁHJHQGHQHLJHQHQ+Rin diesem Zusammenhang vom „Pries- rizont zu erweitern, selbstbewusst mitzutertum aller (getauften) Gläubigen“ und reden und zu gestalten – und auch ohne
beruft sich dabei
schlechtes Gewissen Anerkenzum Beispiel auf
nung zu genießen. Aufgrund
DIE EVANGELISCHE KIRCHE IST KEINE
eine Stelle im
veränderter gesellschaftlicher
PASTORENKIRCHE, SONDERN LEBT
ersten
PetrusRahmenbedingungen hat sich
VOM ENGAGEMENT VIELER.
brief, die alle Geaußerdem die durchschnittlitauften anspricht
che Dauer des Engagements
und dabei Gedanken der hebräischen Bi- verkürzt. Zum Engagement bereite Fraubel aufnimmt: „Ihr aber seid das auserwählte en und Männer wollen heutzutage wissen,
Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das wofür sie sich engagieren und mit welheilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr chem Zeitaufwand sie dies tun. Ehrenamtverkündigen sollt die Wohltaten dessen, der licher Dienst und freiwilliges soziales Eneuch berufen hat von der Finsternis zu seinem gagement in Kirche und Diakonie ist die
wunderbaren Licht (1. Petrus 2, 9).“
EHRENAMTLICHE ZU GEWINNEN, ZU BEGLEI-
Kirche lebt vom Engagement Vieler.
TEN UND ZU QUALIFIZIEREN GEHÖRT FÜR DIE
Darum ist die evangelische Kirche keine „Pastorenkirche“ und auch keine KIRCHE ZU DEN WICHTIGSTEN AUFGABBEN
.LUFKHGHUEHUXÁLFK0LWDUEHLWHQGHQ6LH
unbezahlte, freiwillige Übernahme von
lebt vom Engagement vieler Menschen,
$XIJDEHQXQG9HUSÁLFKWXQJHQGLHLQGHU
die an vielen Stellen freiwillig und unentRegel eine hohe Motivation voraussetzt.
geltlich ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellen.
Ehrenamtliche Tätigkeit geschieht in allen Bereichen von Kirche und Diakonie
Dies zeigt sich auch in der Zusammenin unterschiedlicher Form, mit einem unsetzung ihrer Leitungsgremien (Presbyterschiedlichen Maß an Beanspruchung
terien, Kreissynoden, Landessynode), in
und Verantwortung. Sie ist – in ihrer undenen ehrenamtliche Mitglieder und Pfarterschiedlichen Dauer und in durchaus
rerinnnen und Pfarrer (in der Kirchenleiunterschiedlichem Verständnis – ein vertung auch Juristen) ihre Leitungsverantbindlicher Dienst von Christinnen und
wortung gleichberechtigt ausüben.
Christen, die im Engagement für andere
Im Vergleich mit früheren Zeiten haben ihren Glauben in konkretes Handeln umsich das Verständnis ehrenamtlicher Tä- setzen wollen.
tigkeit und das Selbstverständnis der MitAuszüge aus
arbeiterinnen und Mitarbeiter geändert,
„Leitlinien der EKiR. für das Ehrenamt“
5
Ehrenamt
Ohne Ehrenamt...
würde in unserer Kirchengemeinde nichts laufen.
Es
begegnet uns sogar in den professionalisierten Bereichen wie dem
Kindergarten (stundenweise Unterstützung im Kindergarten; Förderverein; Trägervertreterin) oder auch im Gottesdienst
(z.B. Lektoren und Prädikanten; musikalisch Mitwirkende). Andere Bereiche
werden völlig ehrenamtlich angeboten:
von den Krabbelgruppen über Jugend
und Bücherei bis zum Seniorenkreis/Niederbachem, von der Gemeindeleitung bis
zur kleinsten Hilfestellung.
Es wäre müßig, alle ehrenamtlichen Arbeitsfelder aufzuzählen. Vielleicht reicht
ein Blick auf das Produkt, das Sie gerade
in Händen halten, unsern Gemeindebrief.
In der Redaktion dürfen die Hauptamtlichen noch mitmachen (Pfarrer,
Religionspädagogin, Jugendleiterin), die
Fotos aber sind schon in ehrenamtlicher
Hand, ebenso die gesamte Endredaktion
und Zusammenstellung, die gedruckten
Exemplare werden dann mit ehrenamtlicher Hilfe gezählt und gebündelt, damit
ehrenamtliche Austräger dieses „Evangelisch im Ländchen“ in Ihren Briefkasten
legen konnten. Nur ein Beispiel!
Ohne Ehrenamt würde in unserer
Kirchengemeinde nichts laufen.
Von Herzen bedanken wir Hauptamtlichen uns bei allen, die sich mit engagieren und ansprechen lassen. Wir wissen,
dass dies nicht selbstverständlich ist,
und freuen uns, dass wir uns auf Ihre
Mitarbeit verlassen können. Schön, dass
so viele Gemeindeglieder Freude am
Mitwirken haben.
Günter Schmitz-Valadier,
hauptamtlicher Pfarrer
Und das sind Beispiele für ehrenamtlichen Einsatz
in unserer Kirchengemeinde
Gerda Bensel,Berkum,
Osterfrühstück
Ich habe mich mit einer MoK-Freundin
bereit erklärt, das Osterfrühstück im
Haus Helvetia vorzubereiten. Meine
Schwiegermutter, Mara Bensel, gehörte
zu den ersten Frauen Anfang der Neunzigerjahre, die in den frühen Ostermorgenstunden das Frühstück für die Gemeinde
vorbereitet haben. Sie erzählte immer
ganz begeistert davon. Als ich von Heidrun Würtz gefragt wurde, war ich sofort
bereit, denn früh aufstehen kann ich gut.
Gemeinsam das Büfett vorzubereiten und
die Gemeinschaft zu erleben tut gut und
macht Freude.
6
Ehrenamt
macht viel Spaß und es gibt so manches
kleine Gespräch.
Frau Würtz sprach mich darauf an,weil
sie wußte, daß ich gern spazieren gehe.
Kindergottesdiensthelferinnen aus Villip
Tabea Gierschmann (links).
Als Kind war ich immer eines der „treuen“ Kindergottesdienstkinder. Die Art,
mit der wir spielerisch an den Glauben
herangeführt wurden, hat mir sehr gut
gefallen, ich hatte immer superviel Spaß!
Deshalb, und weil mir die Arbeit mit Kinder viel Spaß macht, helfe ich gerne freiwillig beim Kindergottesdienst.
Johanna Hindert
„Der Kindergottesdienst bereichert meinen Alltag seit meinem 5. Lebensjahr. Ich
möchte Kindergottesdienstmitarbeiterin
werden, um Kinder auf ihrem Glaubensweg zu unterstützen.“
Heidi Bleutge, Bücherei Pech
Bücher sind für mich ein wichtiger Teil
meines Lebens; sie können unterhalten, sie
PDFKHQNOJHUVLHEHÁJHOQGLH3KDQtasie, sie öffnen unbekannte Horizonte.
Diese Leseerfahrungen teile ich gerne mit
anderen.
Wenn ein Besucher unserer Bibliothek
zum Leser wird, ist dies ein Augenblick
der Freude; Freude, die beide Seiten
HPSÀQGHQ)UPLFKLVWGLHVGLHXQYROO
kommene) Antwort auf die Frage nach
dem Sinn des Ehrenamtes.
Jörg Feuerstein, Villip
Lektor
Renate Fett, Werthhoven,
Gemeindbriefausträgerin
Ich trage mit großer Freude unseren Gemeindebrief „Evangelisch im
Ländchen“aus .Wir gehen zu zweit, das
Es war vor etlichen Jahren auf einem
Gemeindefest, dass mich ein Gemeindemitglied darauf ansprach, ob ich mir
vorstellen könnte, den Lektorendienst zu
EHUQHKPHQ1DFKUHLÁLFKHPhEHUOHJHQ
sagte ich mir „Warum eigentlich nicht?“
7
Ehrenamt
2EZRKOLFKEHUXÁLFKJHZRKQWZDUYRU
anderen Menschen zu stehen und zu
sprechen, war ich vor meinem ersten
Einsatz im Gottesdienst mit Herrn Pfarrer
Schmitz-Valadier doch etwas nervös. Das
hat sich mittlerweile gelegt, aber die Faszination hat sich erhalten. Sie sind eben
doch etwas Besonderes, die „Worte der
Heiligen Schrift“.
Wachtberg wolle, geantwortet: „Ich will
ein neues Leben anfangen.“ Ihm dabei
mitzuhelfen, ist sicher sinnvoll. Ist das
nicht auch ein Grund für Sie als Leser
diese Artikels?
Gabriele Ehm,Pech,
Besuchsdienst
Kurt Zimmermann, Niederbachem,
kath. Vorsitzender des ökumenischen
Arbeitskreises
Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit
kümmere ich mich um Fremde, Aussiedler, Flüchtlinge und Asylbewerber. Ich
versuche als Christ, für andere dazu sein,
die meine Hilfe brauchen. Da wir alle für
unsere Gesellschaft und ihr menschliches
Gesicht verantwortlich sind, ist mein
Einsatz und der vieler notwendig. Wir
sind alle aufeinander angewiesen. Das
kann man aber nicht nur fordern, das
muss man auch üben. Wenn ich deshalb
andere und ihr Leben kennenlernen will,
muss ich auf sie zugehen und mit Ihnen
ins Gespräch kommen. Dann erfahre ich
auch, was sie von mir brauchen, was zu
ihrem Wohl ist und wie ich ihnen helfen
kann. Mir ist klar, wer anderen hilft, hilft
sich auch selber. Der Umgang mit Fremden ist auch ein Gewinn für mich.
Vor kurzem hat ein junger Mann aus
Eritrea auf die Frage, was er denn hier in
Als ich vor zehn Jahren merkte „Zeit
übrig“ zu haben, wollte ich diese sinnvoll nutzen und entschied mich für ein
Ehrenamt in der Kirchengemeinde. Der
Besuchsdienst war für mich genau das
Richtige. Termine können selbst gewählt
werden und zum Geburtstag gratulieren
macht Freude.
Brigitte Uhl, Niederbachem
Gemeindebriefredakteurin
Mich in der Kirche und für die Kirche
engagieren – das begleitet mich durch
mein Leben: von der Kindergottesdiensthelferin bis zu Presbyterium und
8
Ehrenamt
Landessynode, von der Leiterin von Jugendfreizeiten bis zur Gemeindebriefredakteurin. Tätig Christ sein, seine Gaben
einsetzen, Verantwortung übernehmen,
etwas bewegen und mitgestalten – das
ist meine Motivation, dadurch erfahre
ich Gemeinschaft, auch Anerkennung
und Freude. Zwar weiß auch ich: „Nicht
wir sind es, die die Kirche bauen“ – aber
mithelfen will ich.
Jahr halten wir in erweitertem Kreis von
sechs Personen Planungsbesprechungen
ab, um mit interessanten Themen für
zukünftige Runden des Männerkreises
aufwarten zu können. Dass uns dies bisher gelungen ist, zeigt die große Teilnehmerzahl. Das macht Freude!
Ute Böhmer, Niederbachem
Seniorenkreisteam
Jürgen Mies, Niederbachem
Männerkreisteam
Seit nunmehr 28 Jahren leben meine Frau
und ich in Wachtberg. Wir sind von
Anbeginn von unseren Nachbarn herzlich
aufgenommen worden und wohnen gern
hier.
Vor ca. 13 Jahren haben wir durch
Dr. Osterhage Kontakt zur evangelischen
Kirchengemeinde erhalten. Nach den
Ausführungen von Dr. Osterhage war
ich neugierig geworden und habe mir
die ersten Vorträge im „Männertreff“
angehört. Die Themen, kirchliche und
weltliche, waren so interessant, dass ich
mich entschloss, diesem Kreis auf Dauer
beizutreten. Nachdem unser Spiritus
Rektor, Herr Dr. Uhl, aufgrund seiner
vielfältigen Aufgaben und seines Alters
einen Nachfolger für die Organisation
suchte, habe ich mich bereiterklärt, diese
Aufgabe, die mir inzwischen viel Freude
bereitet, zu übernehmen. Zweimal im
Warum bin ich ehrenamtlich tätig? Eine
kurze Antwort wäre: „Weil ich es so
gelernt habe und weil ich sozusagen mit
einem „Kümmerer-Gen“ lebe.“
Dabei ist für mich weder die Ehre noch
das Amt das erstrebenswerte Ziel.
Obwohl mich das „Sich Kümmern“ schon
mein ganzes Leben begleitet, habe ich
so ein richtiges Ehrenamt dann erst 1993
nach unserem Umzug ins Rheinland
kennengelernt. Antrieb war aber wieder
das „Sich-Kümmern-Wollen“. Hinzu kam
der Wunsch, unsere neuen Mitbürger, zunächst in Bonn-Mehlem, kennenzulernen,
Hemmschwellen abzubauen und offen
und interessiert, vor allem ohne Vorbehalte, aufeinander zu zugehen.
Jetzt bin ich sehr froh, in unserer evangelischen Gemeinde im Team des Seniorenkreises helfen zu können. Wie in Mehlem
hatte ich sehr bald das Gefühl, auch in
Niederbachem angekommen zu sein und
auf diese Weise einen Beitrag zum Thema
christlicher Nächstenliebe zu leisten.
9
Ehrenamt
Peter Finck, Berkum
Presbyter
Was bedeutet Ehrenamt für mich, bin
ich gefragt worden. Ich glaube, dass das
Miteinander in der Gesellschaft - und
das gilt auch für unsere Kirchengemeinden - nur positiv gestaltet werden kann,
wenn Menschen bereit sind, sich für das
Gemeinwesen zu engagieren. Im Ehrenamt erhält man diese Gelegenheit, seine
eigenen Talente und Fähigkeiten zum
Nutzen anderer Menschen, also seiner
Nächsten, einzusetzen.
Eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben
bedeutet für mich auch bereit zu sein,
Verantwortung zu übernehmen. So sehe
ich auch meine Tätigkeit im PresbyteULXPXQVHUHU*HPHLQGH'DYRQSURÀtieren - hoffentlich – nicht nur andere,
sondern es gibt einem selber auch das
gute Gefühl, etwas Sinnvolles tun zu
können. Ein schönes Gefühl!
Anja Rüdiger,
1. Vorsitzende des Fördervereins des
Ließemer Kindergartens von Herbst
2012 bis Herbst 2014
Ich mag Kinder. Also habe ich mich, als
mein Sohn in den Kindergarten kam,
darauf gefreut, mich dort ein wenig
nützlich zu machen. Schließlich ist es
doch ein Privileg, das Leben in der
Gemeinschaft mitgestalten zu können
XQGVHOEVWGDYRQ]XSURÀWLHUHQ1LFKW
zu vergessen, dass eine Gemeinschaft
am besten funktioniert, wenn jeder die
besonderen Fähigkeiten, die er hat, dort
einsetzt, wo sie gebraucht werden.
In der Realität sieht es leider aber oft so
aus, dass das nur wenige tun, und das
ist manchmal ganz schön frustrierend.
Man erlebt Momente, an denen man
am liebsten aufgeben würde. In einem
solchen bin ich einmal zur Feuerwache
nach Berkum gefahren, um einige der
Kindergartenkinder von der Brandschutzerziehung abzuholen, gerade
rechtzeitig, um dabei zu sein, als die
kleinen Nachwuchsfeuerwehrleute bei
eingeschalteter Sirene ein paar Meter im
großen Feuerwehrauto mitfahren durften. Ich habe die strahlenden Gesichter
der Kinder gesehen und gewusst, dass
das, was ich tue, die Mühe wert ist. Und
ich würde es immer wieder machen!
10
Ehrenamt/KInder und Jugend
Alina Levin, Ließem
„Ehrenamtlerin“ in der Jugendarbeit
1DFKGHU.RQÀUPDWLRQYRUHLQHP-DKU
kam ich mehr oder weniger zufällig zu
den Ehrenamtlern. Ich hatte während des
.RQÀUPDQGHQXQWHUULFKWVVFKRQHLQHQ
kleinen Einblick in deren Arbeit bekommen, da sie bei jeder größeren Aktion
mit dabei waren. Ob „Ehrenamtler“ auch
mein Ding war, wusste ich da noch nicht.
.RQ¿IDKUW
Dies änderte sich, als ich von den Jugendleitern der Gemeinde angesprochen
wurde und mir die Tätigkeit genauer
ansah. Wir Ehrenamtler betreuen Kinder
z. B. bei Gemeindefesten, beim Kinderbibeltag oder auf Freizeiten. Auch bei den
.RQÀUPDQGHQIUHL]HLWHQXQWHUVWW]HQZLU
die Jugendleiter und die Pfarrer.
Die Ausbildung zur Ehrenamtlerin ist
spannender, als ich dachte. Vor allem
der juristische Teil ist interessant. Die
Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel
Spaß. Die Atmosphäre in unserem Team
ist sehr entspannt und fröhlich. Seit ich
dabei bin, habe ich viele nette Menschen
aus Wachtberg kennen gelernt.
Das war toll!
9RPELV]XPIXKUGHUQHXH.RQÀUPDQGHQNXUVDXIVHLQHHUVWH.RQÀUPDQGHQIUHL]HLW
Das Thema lautete „Freundschaft“. Durch verschiedene Kooperationsspiele und VertrauensVSLHOHOHUQWHQVLFKGLH.RQÀUPDQGHQYRQ1LHGHUbachemer und Pecher Kurs besser kennen. Ein
5ROOHQVSLHO]XGHP7KHPDGDVGLH.RQÀUPDQGHQ
sich selbst erarbeiteten, rundete das Wochenende
noch ab.
Obwohl uns die Sonne nicht immer treu war, hatten wir beim traditionellen Schwimmbadbesuch
gutes Wetter.
Gemeinsam aufstehen - nicht so einfach!
11
Kinder und Jugend
NeonParty
Im diesen Jahr fand die After-School-Party am
letzten Tag vor den Herbstferien statt. Das Motto
lautete Neon-Party.
Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, vor dem
Betreten des Villiper Jugendhauses, wo die Party
stattfand, T-Shirts mit Neonfarbe zu bemalen.
Durch Schwarzlichtröhren, die unter anderen
von der Sekundarschule Berkum zur Verfügung
gestellt wurden, leuchteten die Jugendlichen im
Dunkeln. Ein toller Effekt
Vielen Dank noch mal an die „Ehrenamtler“, die
bei der Jugenddisco geholfen haben.
3HFKHU2NWREHUIHVW
In der Welt ist‘s dunkel,
leuchten müssen wir!
Mit einigen ehrenamtlichen Helfern waren wir auch beim diesjährigen Oktoberfest am 27. September in Pech aktiv mit
dabei.
Wir veranstalteten eine Kinder-Rallye
durch‘s Dorf mit vielen Fragen rund um
Pech.
Bei wunderschönem Wetter schminkten
wir Kinder und betreuten die Hüpfburg.
Lauter Sieger bei der Ralley!
Kinderbibeltag
„Es ist noch Platz in der Arche“. So lautete das Motto des diesjährigen Kinderbibeltages. 12 abenteuerlustige Kinder machten sich auf den Weg, um noch einen der
wenigen Plätze in der Arche Noah zu bekommen. Um einsteigen zu dürfen, bekamen
VLHYRQ1RDKJHVSLHOWYRQ)UDX:UW]GLH$XIJDEHHLQ7LHU]XÀQGHQGDVVLFKDXI
dem Weg zur Arche im Gemeindehaus Niederbachem verlaufen hatte.
Gesucht – Gefunden, machten sich die Kinder mit Noah und den Tieren auf
eine 40 tägige Fahrt. Nach langen Seetagen begegneten sie am Ende ihrer Reise dem
Regenbogen. Er symbolisiert den Bund zwischen Gott und der Erde. Gott möchte nie
ZLHGHUGLH(UGHPLWHLQHU6LQWÁXWYHUQLFKWHQ'DPLWVLFKDXFKGLH.LQGHUDQGLHVHV
12
Kinder und Jugend
Erlebnis zu Hause erinnern können, bastelten sie
gemeinsam mit den Ehrenamtlern, Gemeindepädagogin Heidrun Würtz und der Jugendleiterin Svenja Schnober ein Regenbogenmobile.
Durch viele Spiele und Lieder verging auch
der Rest des Tages wie im Fluge und alle freuen
sich aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt:
„Kinderbibeltag“.
Das kommt!
Phantasialand
Der Winter nähert sich und deshalb wollen wir auch in diesen
Jahr wieder zur Winterfaszination ins Phantasialand. Am
Samstag den 06. Dezember geht es wieder mit Bus und
Bahn von Bad Godesberg Richtung Phantasialand. Die Kosten belaufen sich auf 28 €, darin sind Bahnfahrt, Eintritt und ein kleiner
Snack enthalten. Genaue Infos bekommt ihr bei den Jugendleitern Frank Fongern (36 97 998) und Svenja Schnober (619 47 02).
Kindernachmittag
Die Weihnachtszeit rückt immer näher und deshalb plant die
Evangelische Jugend Wachtberg auch in diesem Jahr wieder
HLQHQ.LQGHU%DFN%DVWHO1DFKPLWWDJ6WDWWÀQGHQZLUGGLHVHUDP
Samstag den 13. Dezember zwischen 14.30 und 18 Uhr im
Gemeindehaus Niederbachem. Die Kosten betragen 3 €. Darin
ist alles Back- und Bastelmaterial enthalten. Abgerundet wird
das ganze wieder durch eine Geschichte und selbstgemachten
Kinderpunsch.
6RPPHUIUHL]HLWLQ6SDQLHQ
In den Sommerferien 2015 bietet die Ev. Jugend Wachtberg eine Ferienfreizeit nach
Spanien an. Es geht auf den 4-Sterne Campingplatz Nautic Almata. Dieser liegt direkt
am Meer in der Bucht von Rosas. Die Freizeit ist für alle Jugendlichen zwischen 12
XQG-DKUHQJHSODQW'LH)DKUWÀQGHWYRP05. Juli – 16. Juli statt. Die Kosten
EHODXIHQVLFKDXI½'LH)UHL]HLWLVWHLQH9ROOYHUSÁHJHUIUHL]HLW(VVLQGHLQLJH
$XVÁJHZLH]%HLQH)DKUWQDFK%DUFHORQDJHSODQW
Für Familien, die sich die Reisekosten nicht leisten können, gibt es die Möglichkeit zur
teilweisen Kostenübernahme. Bitte sprechen Sie die Jugendleiter einfach an.
13
Presbyterium/MAV
200. Sitzung des Presbyteriums Einladung des Pfarrgemeinderates
Nicht nur der Gemeindebrief feiert
mit der hundertsten Ausgabe ein Jubiläum, sondern ebenso das Presbyterium,
das seit der Gründung der Evangelischen
Kirchengemeinde Wachtberg im Juli 1996
im September zu seiner 200. Sitzung zusammen kam.
Es war ein Treffen mit einem ganz besonderen Akzent, denn unsere Gemeindeleitung war zur gemeinsamen Sitzung mit
dem Pfarrgemeinderat (PGR) der Kath.
Kirchengemeinde St. Marien in das Berkumer Pfarrheim eingeladen. Nach einer
Andacht in der Pfarrkirche mitten in der
Ausstellung „Könige“ von Götz Sambale
blieben wir zum Abendessen und Austausch zusammen. Dabei nahmen wir
gemeinsam das Jahr 2017 in den Blick, in
dem der Reformation vor 500 Jahren durch
Martin Luther gedacht werden wird. Wie
können wir vor Ort dieses Jubiläum feiern? Ist es nur ein evangelisches Ereignis
oder können auch ökumenische Akzente
gesetzt werden? In Kleingruppen kam es
zu spannenden Diskussionen und hilfreichen Ideen, die wir in die Überlegungen
der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft
Wachtberg (ÖAW/ siehe Artikel zur ÖkuPHQH6HLWHHLQÁLH‰HQODVVHQZROOHQ
Ein Ziel könnte es sein, das Jahr 2017
unter dem gemeinsamen Auftrag zur Bezeugung des Evangeliums in unsere Gesellschaft zu gestalten. Den Austausch
und das Kennenlernen unter den Gemeindeleitungen erfahren wir aber als Bereicherung und Wegweiser.
Es war bereits das zweite gemeinsame Treffen von Presbyterium und PGR –
es soll nicht das letzte gewesen sein. Wir
danken dem Pfarrgemeinderat von St.
Marien für sein Vertrauen und für die große Gastfreundlichkeit.
Ulrike Gierschmann und
Günter Schmitz-Valadier
„Über den Dächern von Bonn“
Am 25. September fuhren die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen unserer Kirchengemeinde mit der
6%DKQ DXI GHQ DOOMlKUOLFKHQ $XVÁXJ GHU 0$9 0LWarbeitervertretung), diesmal nach Bonn. Unsere Führung begann auf dem Dach des Stadthauses mit einem
wunderbaren Rundumblick über die Stadt. Bei schönem Wetter erfuhren wir viel Neues und Interessantes.
Danach ging es weiter durch die Stadt mit Stationen
am Rathaus, am Münster, am Sterntor und der HelenenKapelle an der Uni. Nach einer mittäglichen Stärkung
bummelten wir in kleinen Gruppen durch die Innenstadt und trafen uns wieder in einem alt-ehrwürdigen
Café am Markt zum Abschluss. Es war ein sehr schöner Tag, den wir in Gemeinschaft genossen haben und viel Spaß miteinander hatten.
Wir halfen
n in Afrika
16
W ir halfen in Afrika
Afrikawoche - ein Rückblick
„Wir helfen in Afrika“. Voller Dankbarkeit schauen wir auf die Afrikawoche
zurück, die uns im September in eine
eigentümliche Stimmung versetzt hat:
Die Rhythmen, die Gästen aus Benin, Gespräche und Austausch, der Genuss von
Musik, die Farben und die „afrikanische
Madonna“, Verbindung in einem Thema
zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, ganz viel an ehrenamtlichem
Engagement von Idee über Planung bis
zur Durchführung, Unterstützung durch
Musiker, Gemeindeglieder und –kreise
und den Verein „agromed“, ein buntes
Feiern, Spender und Geldgeber mit einem
Betrag von ca. 13.500.-€, mit dem wir in
Afrika, in der Krankenstation in Adjadji/Benin, helfen und das Gefühl haben:
„Afrika hilft uns“.
Spendenübergabe beim Erntedankgottesdienst an Dr. Clemens Wagner (3. von links)
durch Mitglieder des Presbyteriums
Folgende Firmen haben das Projekt von „agromed e. V.“ durch namhafte Spenden
unterstützt:
Insidedecor
Monika Sternkowitz
Energie und Wasser
Wachtberg
Landmaschinen Heuser
Mehlem
„Der Gartenmann“
Alexander Merten,
Niederbachem
Malermeister
Horst Staudenmeier
Wachtberg
Bau- und Möbeltischlerei
Hüllen
Niederbachem
Autohaus Schmelzer
Niederbachem
Kreisspaarkasse Köln
und andere Sparkassen
und Banken
17
Bericht
Einführung von Pfarrerin Kathrin Müller
Am Sonntag, 31. August 2014 wurde
Pfarrerin Kathrin Müller in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendent
Dr. Eberhard Kenntner in die 1. Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde
Wachtberg in der Gnadenkirche Pech in ihr
Amt eingeführt. Schon seit über 2 Jahren
macht sie Dienst in unserer Kirchengemeinde, zunächst als Pfarrerin zur Anstellung
und dann als bereits gewählte Pfarrerin im
1. Pfarrbezirk. Der Chor Cantate Domino,
begleitet von einer Instrumentalgruppe
unter Leitung von Regina Krull, bereicherten den Gottesdienst in der überfüllten
Kirche.
Pfarrerin Müller und Superintendent
Im Anschluss wurde zu einem EmpDr. Kenntner auf dem Weg zum Gottesdienst
fang eingeladen, der von dem Flötenensemble „Notengestöber“ aus Altenessen begleitet wurde, dem Kathrin
Müller jahrelang angehörte und mit
dem sie immer noch einmal im Jahr
konzertiert. In den Grußworten der
Vertreterinnen der katholischen
Kirchengemeinde St. Marien, der
Bürgermeisterin Renate Offergeld,
ihren Pfarrerkollegen, Vertretern
der Jugend u. a. wurde die große
Wertschätzung zum Ausdruck gebracht, die Pfarrerin Müller bereits
genießt. Für ihre Arbeit erbaten alle
Gottes reichen Segen und weiterhin
Der Chor „Cantate Domino“ unter Leitung von
Regina Krull bereicherte den festlichen Gottesdienst
hilfreiches Wirken in der Gemeinde.
Liebe Gemeinde,
über die vielen guten Wünsche, Segensworte und Geschenke zu meiner
Einführung habe ich mich sehr gefreut. Ich bin ganz überwältigt, wie viele
Menschen diesen besonderen Gottesdienst mitgefeiert haben. Leider kann ich
einige Geschenke nicht mehr zuordnen. Bitte sehen Sie es mir daher nach,
wenn ich mich nicht bei jedem persönlich bedanken kann.
Herzlich grüßt Sie Ihre Kathrin Müller
18
Ökumene
Aus der Ökumene
In den 80er Jahren entstand an verschiedenen Orten Wachtbergs eine lebendige ökumenische Zusammenarbeit
katholischer und evangelischer Christen.
Neben geistlichen Andachten und Kirchenmusik hat sich dabei besonders der
„Ökumenische Arbeitskreis Wachtberg
zur Begleitung von Aussiedlern und
Asylbewerbern“ mit seinem praktischen
Einsatz für Hilfesuchende einen Namen
gemacht (z.B. Sprachkurse, Behördengänge, Kleiderpavillon). Ökumene beginnt an
der Basis in diakonischem Handeln.
Initiiert wurde dieses Gemeinsame
von unten, d. h. von interessierten Ehrenamtlichen. Mehr und mehr wurden auch
die Gremien der Kirchengemeinden und
die „Geistlichen“ einbezogen; der theologische Ableger des „Ökumenischen
Arbeitskreises“ entstand und organisiert
bis heute ökumenische Gottesdienste,
Bibelwochen- und Themenabende, gemeinsame Kreuzwege u.a. Dieser Kreis
wurde zur festen Größe im Leben der
beiden Kirchengemeinden. Im Laufe des
vergangenen Jahres haben nun Gespräche
zur Überführung dieses theologischen
„Ökumenischen Arbeitskreises Wachtberg“ (ÖAK) in die „Ökumenische
Arbeitsgemeinschaft Wachtberg“
(ÖAW) stattgefunden. Hinter dem Na-
menswechsel steht eine neue inhaltliche
Ausrichtung: Die kirchliche Zusammenarbeit soll weiter gestärkt werden. So
wird die ÖAW ab 2015 als gemeinsamer
Ausschuss von Presbyterium (ev.) und
Pfarrgemeinderat (kath.) fungieren; die
Ev. Kirchengemeinde Meckenheim ist für
die Orte Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf
mit einer Presbyterin vertreten. Unsere
Kirchengemeinden sagen damit: Unser
Weg wird ökumenisch sein! Weitere interessierte Mitglieder, die sich das Bemühen
um Gemeinsamkeit unserer Kirchen auf
die Fahne schreiben, sind herzlich zur Mitarbeit aufgerufen. Bitte wenden Sie sich
bei Interesse dazu an Pfarrer Schmitz-Valadier. Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft tagt in der Regel dreimal jährlich
und bespricht die Anliegen. Die konstituLHUHQGH6LW]XQJÀQGHWDPVWDWW
Im Ökumenischen Adventsgottesdienst am 1. Advent um 18.00 Uhr wird
die Vereinbarung zur „Ökumenischen
Arbeitsgemeinschaft Wachtberg“ in der
Kath. Kirche St. Gereon, Niederbachem,
unterzeichnet werden.
Ökumenischer Adventsgottesdienst
Ökumenischer Adventsgottesdienst am 30.11.2014, 1. Advent,
um 18.00 Uhr in der Kath. Kirche St. Gereon, Niederbachem mit feierlicher Unterzeichnung der Vereinbarung zur Ökumenischen
Arbeitsgemeinschaft Wachtberg. Musik: Julian Hollung (Orgel).
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Musik
Musik
Sonntag, 23. November 2014
9.30 Uhr Gemeindehaus Niederbachem,
11 Uhr Gnadenkirche Pech
MUSIK IM GOTTESDIENST
Ewigkeitssonntag
Kantorei der Heilandkirche, Orgel und
Leitung: Julian Hollung
Samstag, 29. November 2014
18 Uhr Gnadenkirche Pech
ORGELKONZERT
Französische und deutsche Orgelmusikvom
Barock bis Moderne
Orgel: Julian Hollung
Sonntag, 21. Dezember 2014
10 Uhr Alte Kirche Berkum
MUSIK IM GOTTESDIENST
4. Advent
Mitglieder der Kantorei der HeilandNLUFKHXQG0XVLN]XPÄ0DJQL¿FDW³
Orgel und Leitung: Julian Hollung
Samstag, 10. Janaur 2015
17 Uhr Gnadenkirche Pech
„NACHWEIHNACHTLICHES NOTENGESTÖBER“
PLWGHP%ORFNÀ|WHQHQVHPEOH
Notengestöber, Altenessen
Musik an der Krippe
Sonntag, 11. Januar 2015
18 Uhr Heilandkirche
WEIHNACHTSLIEDERSINGEN
Sonntag, 28. Dezember 2014
18 Uhr Heilandkirche
MUSIKALISCHE VESPER
weihnachtliche Orgelmusik
von J. S. Bach
Liturgie: Pfr. G. Schmitz-Valadier
Orgel: J. Hollung
Sonntag, 4. Januar 2015
18 Uhr Heilandkirche
MUSIK UND LYRIK
Texte: Pfr. K. Merkes
Orgel: J. Hollung
für die ganzen Familie
mit dem Chor des Kindergartens
Ä$UFKH1RDK³0HKOHP
Leitung: Julian Hollung
Sonntag, 18. Januar 2015
18 Uhr Heilandkirche
CHOR- UND ORCHESTERKONZERT*
Händel: Messias (Auszüge),
Saint-Saens: Oratorio de Noel
Solisten, Kantorei und Collegium instrumentale
der Heilandkirche, Leitung: J. Hollung
* Lesen Sie dazu auf Seite 24!
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G o t t e s d ie n s t e / Veranst alt ungen
Besondere Gottesdienste
November
und Veranstaltungen
Musik im Gottesdienst
Am Sonntag, 02.11.2014, werden Hans Braun (Gitarre) und Juliane Steinmann
(Percussion) die Abendmahlsgottesdienste mit gestalten.
Halte das Gedenken lebendig
Am 10. November 1938 wurden auch die Synagogen in Godesberg und Mehlem geschändet und angezündet. Wir wollen uns, ein Dreivierteljahrhundert später, versammeln, um der Menschen zu gedenken, die damals litten und erschraken: „Halte das
Gedenken lebendig!“
Wir verbinden damit gar keinen „Zweck“– wir können einfach nur zeigen, dass Menschen mehr haben und sind, als das Leben im Hier und Jetzt!
„Auf den Spuren jüdischen Lebens in Mehlem“
mit Dr. Harald Uhl, gemeinsam mit „Gesellschaft für jüdisch-chrisltiche Zusammenarbeit“, Freitag, 7. November, 15.30 Uhr
Treffpunkt: Mehlem, Gedenktafel für die Synagoge (gegenüber Feuerwehrhaus)
Gedenkandacht
Am Sonntag, 9.11.2014, traditionell um 18.00 UhrÀQGHWLQ%DG*RGHVEHUJ
mit Pfarrer Schmitz-Valadier eine Gedenkandacht zu den Judenpogromen von
1938 statt. Ort ist die Oststraße in der Fußgängerzone (Nähe Kinopolis) an der
Gedenktafel der am 10.11.1938 zerstörten kleinen jüdischen Synagoge.
Ausstellung: „Mein letztes Hemd“
Vom 9.11. bis 23.11.2014 wird in der Kapelle des Ev. Gemeindehauses Niederbachem eine zur Kirchenjahreszeit passende
Ausstellung zu sehen sein: „Mein letztes Hemd“.
Eine Künstlergruppe um Ute Bockshecker (Unkel) und Monica
Clever (Niederbachem) hatte sich im Jahr 2013 unter der Vorgabe einer Leinwand (40 mal 80 cm) und eines Sterbehemdes dem
künstlerischen Experiment gestellt, sich persönlich mit dem
Tod auseinander zu setzen. Entstanden ist eine Ausstellung,
die mehr als nur das Lebensende beleuchtet. Das Ev. Gemeindehaus Niederbachem wird an den Werktagen vormittags für
Interessierte geöffnet sein.
Die ausgewählten Werke und die Sonntagsgottesdienste am
Ende des Kirchenjahres werden in einen geistigen Dialog treten; einige der Künstler
stehen am Sonntag, 16.11.2014, im Anschluss an den Gottesdienst zum Gespräch
über die Ausstellung bereit.
Gottesdienste/Veranstaltungen
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Krabbelgottesdienst am Sonntag, 9. November
„Ich gehe mit meiner Laterne...“
Wir laden herzlich zum Krabbelgottesdienst am
Sonntag, 9. November um 15.30 Uhr ein. Der Ort
wird noch bekanntgegeben!
Anschließende gemütliches Beisammensein bei
Saftpunsch, Gebäck und Martinsliedersingen!
Bitte bringt eure Laternen mit!
Volkstrauertag, Sonntag 16. November
Am Volkstrauertag, 16.11.2014, feiern wir in unserer Kirchengemeinde nur einen
zentralen Gottesdienst um 10.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Niederbachem. Dieser Gottesdienst wird stark musikalisch geprägt sein. Es kommt der kleine russische Frauenchor „Cantabile Tilsit“, der uns mit seinen „himmlischen“ Stimmen entführen möchte.
Zudem wird es die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch rund um die Ausstellung
„Mein letztes Hemd“ geben.
In Pech ist kein Gottesdienst – es wird sich lohnen, sich auf den Weg nach Niederbachem zu machen!
Buß- und Bettag, Mittwoch, 19. November
Der zentrale Buß- und Bettagsgottesdienst am Mittwoch, 19.11.2014, ÀQGHW XP
19.00 Uhr in der Gnadenkirche in Pech statt. Pfarrerin Müller und Pfarrer SchmitzValadier laden die Gemeinde aus allen Ortsteilen ein, die Gesänge aus der ökumenischen
Bruderschaft von Taizé mit dem Chor Cantate Domino zu teilen, Schuld und Vergebung
zu bedenken und Heiliges Abendmahl miteinander zu feiern.
Es besteht die Möglichkeit, mit dem Kirchenbus ab Ev. Gemeindehaus Niederbachem
um 18.30 Uhr nach Pech zu fahren. Rückfahrt nach dem Gottesdienst.
Ewigkeitssonntag, 23. November
Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, 23.11.2014, gedenkt die Gemeinde der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Angehörige bringen ihre Erinnerung mit und im Heiligen
Abendmahl spüren wir von der Gemeinschaft, die Gott über Zeit und Tod hinaus schenkt.
Die Kantorei unter Leitung unseres neuen Kirchenmusikers Julian Hollung wirkt mit.
Bücherbasar, Samstag, 29.11.2014
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Gemeinderaum in Pech, Am Langenacker von 11 – 17 Uhr.
Neben neuwertigen Büchern (Belletristik, Sachbücher Krimis, Kinderbücher) ist auch
für das leibliche Wohl gesorgt. Kuchen und Torten, Salate und Quiche werden vom
Büchereiteam angeboten.
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Go tt e s d ie n s t e / Veranst alt ungen
1. Advent, 30. November
Ökumenischer Adventsgottesdienst - siehe Seite 18!
'H]HPEHU
2. Advent, 7. Dezember, Briefmarathon in den Kirchen
Um den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember herum wird die
amnesty-Gruppe Bad Godesberg nach den Gottesdiensten an den Ausgängen der Kirchen bereitstehen und einladen, Briefe zu unterschreiben oder mitzunehmen, um sich
des Schicksals eines oder mehrerer Gefangener anzunehmen.
Atemholen im Advent, 10. Dezember
Am Mittwoch, 10. Dezember wird zu einem stimmungsvollen Abend in das Gemeindehaus Niederbachem eingeladen, Beginn 19 Uhr.
Pfarrerin Müller und Pfarrer Schmitz-Valadier gestalten den Abend mit Texten, Geschichten und gemeinsamen Liedern, auch für Gepräche bei Tee und Plätzchen wird
Raum sein.
3. Advent, 14. Dezember: „Gottesdienst für alle“
unter dem Motto: „Seid bereit!“
Bei traditioneller Liturgie bleiben in Niederbachem wie in Pech Jung und Alt zusammen. Kinder sind gerne willkommen und werden in die Feier mit einbezogen. In der
*QDGHQNLUFKHIHLHUWGHU&KRU&DQWDWH'RPLQRPLWXQGGLH3IDGÀQGHUZHUGHQQDFK
ihrer Adventsübernachtung den Gottesdienst mit einem Gitarrenlied bereichern.
4. Advent, 21. Dezember
Zentraler Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Alten Kirche St. Gereon Berkum mit MuVLN]XPÅ0DJQLÀFDW´0LWZLUNXQJ.DQWRUHLGHU+HLODQGNLUFKH
Januar
Neujahrsgottesdienst
Nach dem Neujahrsgottesdienst am 1. Januar um 10.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus
Niederbachem stoßen wir mit einem Glas Sekt auf das Jahr 2015 an.
Sonntag, 18. Januar „Wunder gibt es immer wieder“
Die Gottesdienste am 18. Januar 2015 werden in Niederbachem und Pech als „Gottesdienst für alle“ gefeiert. Nach dem Start in das neue Jahr und dem Neustart der Schule
wollen wir, Kinder und Erwachsene, gemeinsam die Bibelgeschichte hören, in der
Jesus sein erstes Wunder tat, und fragen: „Worüber wundere ich mich?“
23
titel
Weihnachtsgottesdienste
Weihnachtsgottesdienste
Heiliger Abend, 24.12.
Berkum
Niederbachem
14.30 Uhr Krabbelgd**. 15.30 Uhr Fam.-Gd.*
Würtz/Schmitz-V.
Schmitz-V./Team
Pech
16 Uhr Fam.-Gd*
Würtz/Team
15 Uhr Limbachstift
Osterhage
18 Uhr Christvesper
Schmitz-Valadier
17 Uhr Christvesper
Müller
18.30 Uhr Christvesper
Müller
Christfest, 25.12
10 Uhr Gd. mit Abendmahl
Müller
2. Weihnachtstag, 26.12.
** für Fam. mit kleinen Kindern
* für Fam. mit Kindern
10 Uhr Mitsinggottesdienst *
Schmitz-Valadier und
Kirchenmusisker Hollung
Die große Weihnachtskrippe
in der Heilandkirche
ist ab Heiligem Abend bis 18. Januar jeweils Fr., Sa.
und So., 15 - 18 Uhr und nach der Musik an der Krippe
zu besichtigen.
Anmeldung für Führungen
bei Pfarrer Merkes (34 34 68)
24
B u c h v o r s t e llung/ Einlad ung
Wegekreuze und Heiligenhäuschen in Wachtberg
Auenkreuz, Niederbachem
Dieses Buch wird am
150 Wegekreuze und Heiligenhäuschen stehen
in den 13 Dörfern und 3 Ortsteilen der Gemeinde
Wachtberg. 56 große Steinkreuze und 16 bemerkenswerte, ehemalige Grabkreuze stehen an besonderen
Stellen am Weg und zum großen Teil an Stellen mit
besonders schöner Aussicht auf das Drachenfelser
Ländchen. Ein alter Bildstock in Arzdorf ist schon
fast 400 Jahre alt und stammt aus der Notzeit des
Dreißigjährigen Krieges. Sie alle bezeugen die tiefe
Gläubigkeit der Menschen in der Zeit des ausgehenden 17. Jh. bis in unsere heutige Zeit und ebenso der
Menschen heute, die diese Stätten des Gedenkens
XQGGHU+RIIQXQJSÁHJHQXQGPLW%OXPHQVFKPcken. Der Ließemer Journalist Bertram Reuter hat
DOOH .UHX]H XQG +HLOLJHQKlXVFKHQ IRWRJUDÀHUW XQG
beschrieben, viele Zeitzeugen dazu befragt und alles
in einem Buch zusammengetragen.
5. November um 19 Uhr
im Sitzungssaal des Berkumer Rathauses mit einem Bildvortrag und einer Fotoausstellung denkmalgeschützter Kreuze und Heiligenhäuschen vorgestellt.
Mitsänger und -sängerinnen gesucht
für erstes Chor- und Orchesterprojekt
unter dem neuen Kantor Julian Hollung
Für die Musik an der Krippe am 18.01.15 sucht die Kantorei der Heilandkirchengemeinde und der Kirchengemeinde Wachtberg noch Sängerinnen und
Sänger. Auf dem Programm stehen das Oratorio de Noël von Camille SaintSaëns sowie Auszüge aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.
'LH3UREHQÀQGHQLPPHUGRQQHUVWDJVYRQELV8KULP*HPHLQdehaus Niederbachem statt, ab Dezember im neu renovierten Gemeindehaus
der Heilandkirchengemeinde in Mehlem. Als Auftakt zu den Probenarbeiten
und zum ersten Kennenlernen gibt es ein Probenwochenende am Samstag, den
08.11.14 (Proben von 10-13 Uhr und von 15-18 Uhr) und Sonntag den 09.11.14
(15-18 Uhr) im Gemeindehaus Niederbachem. Alle, die Freude an Chormusik
haben, sind herzlich eingeladen bei dem Projekt mitzumachen, auch wer erst
mal nur „hineinschnuppern“ möchte. Die Kantorei freut sich auf viele neue
Stimmen! Auskünfte bei Kantor Julian Hollung, 54 88 98 92.
Einladungen
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Seniorenkreis Niederbachem
Mittwoch, 12. November, 15 Uhr
Gotfried Nagel referiert: Die Johanniter gestern und heute!
Mittwoch, 10. Dezember, 15 Uhr
„Sterne“ - Geschichten und Aktivitäten um den Stern von Bethlehem
(Advents-und Weihnachtsfeier)
Mittwoch, 14. Januar, 15 Uhr
Fahrt zur Heilandkirche
Besichtigung der Krippe mit Führung durch Ilse Fuss!
Männertreff in Niederbachem
Jeden letzten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Gemeindehaus Niederbachem.
Wenn Sie persönlich per Email eingeladen werden wollen, wenden Sie sich an
Jürgen Mies, Mies-kerp@t-online.de.
Die nächsten Termine:
Mi. 26. November:
Herbert Weber: Die Orientierungshilfe der EKD zur Zukunft der Familie
28. Januar: Thema stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
„Bibel am Abend“ - Niederbachem
Der ökumenische Kreis „Bibel am Abend“ in der Regel an jedem 3. Mittwoch im
Monat (19.30 - 21 Uhr) ist offen für alle Interessierten.
Termine:
Mi. 19. November, Teilnahme am Buß- und Bettagsgottesdienst
in der Gnadenkriche Pech, 19 Uhr
Mi. 17. Dezember, Mi. 21. Januar
„Große Persönlichkeiten der Kirche“
Gespräche vor der Kanzel, Pech
Herzliche Einladung zum Vortrag von Dr. Harald Uhl (Niederbachem)
Reinold von Thadden-Trieglaff - der Gründer des Kirchentags
am Donnerstag, 27. November, 19.30 Uhr in der Gnadenkirche Pech
Neues aus Kamerun
Myrna Stengel, die im vorigen Gemeindebrief von Ihrem bevorstehenden Aufenthalt
LQ$IULNDEHULFKWHWHWHLOWLQHLQHP%ORJYRQLKUHQ(UIDKUXQJHQPLW6LHÀQGHQLKQ
unter www. stengelmyrna.wordpress.com!
Impressum: Herausg.: Ev.Kirchengemeinde Wachtberg, Redaktionskreis: U. Gierschmann, K. Müller, G. Schmitz-Valadier, W. Rohwedder (Fotos), Svenja Schnober, B. Uhl (Layout), H. Würtz, Redaktionsanschrift: Im Bungert 14 a, 53343 Wachtberg, brigitte.uhl@arcor.de
'UXFNDXI)6&]HUWLÀ]LHUWHP3DSLHU*HPHLQGHEULHIGUXFNHUHL*UgVLQJHQ
Redaktionsschluss Heft Februar/März: 7. Januar
26
G e m e ind enac hric ht en
Geburtstage
Wir gratulieren allen Gemeindegliedern, die in den kommenden Monaten Geburtstag haben,
namentlich denen, die 80 Jahre oder älter werden!
.
Aus Datenschutzgründen finden Sie
die Namen der Geburtstagsjubilare und
Amtshandlungen nur in der gedruckten Ausgabe
des Gemeindebriefs.
27
Gemeindenachrichten
Getauft wurden
Beerdigt wurden
Getraut wurden
Diakoniesammlung
„Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“, heißt es in der Bibel (2. Kor
9,7). Dass das stimmt, sahen wir an der Freude, mit der viele Gemeindeglieder in der Afrikawoche gespendet haben. Jetzt hoffen wir, dass
noch etwas an Freude übrig ist, denn die traditionelle jährliche Diakoniesammlung steht schon an. Sie ermöglicht Hilfe ganz in der Nähe,
Unterstützung in der eigenen Gemeinde, wo kleinere Geldbeträge
benötigt werden und auch, dass der Gemeindebus am Sonntagmorgen
zum Gottesdienst fahren kann.
Im zweiten Jahr unterstützen wir mit 4 Wochenarbeitsstunden die
Inklusive Gemeindearbeit, früher „gemeindenahe Behindertenarbeit“, mit der in der
Kirchengemeinde Meckenheim auch etliche Familien aus Wachtberg erreicht werden.
Kinder mit Behinderungen erleben dort Gemeinschaft, ihre Eltern Beratung und die
Familien das Gefühl, dass ihre Kinder in guten Händen sind. Eine segensreiche Einrichtung, die wir gerne unterstützen. Von 34 begleiteten Familien stammen neun aus
Wachtberg. Es ist also eine Arbeit für unsere Kirchengemeinde! Wir bitten um BeachWXQJGHUhEHUZHLVXQJVWUlJHUXQGK|ÁLFKXP,KUH8QWHUVWW]XQJ
Empfänger:Ev. Kirchengemeinde Wachtberg, Kontonummer: IBAN: DE 9537 0501 9800
2000 1269 BIC: COLSDE33 Sparkasse KölnBonn, Verwendungszweck: Spende Diakoniesammlung 2013.
Gottesdienste in der Heilandkirche (10 Uhr)
02.11.* Müller/Merkes
(Gold. Konf.)
09.11. Reimer
16.11. Merkes, 11 Uhr,
„Gd. anders“
19.11. Dr. Witschke
23.11. Merkes
30.11. Dr. Umbach
07.12.* Post
14.12. Merkes, 11 Uhr,
„Gd. anders“
21.12. Fleischer
24.12. 15.30, 17. ,18.30 Uhr
25.12.* Merkes
26.12. Dr. Umbach
28.12. Vesper, 18 Uhr
31.12.*
01.01.
04.01.*
11.01.
Merkes, 18 Uhr
Fleischer, 18 Uhr
Dr. Umbach
Merkes 11 Uhr ,
„Gd. anders“
18.01. Post
25.01. Reimer
01.02.* Fleischer
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V eranst alt ungen
Berkum, Haus Helvetia, Schulstr.
Andacht im Limbachstift
jeden 1. und 3. Mi.,16.30 Uhr
Schulgottesdienst: 6.11., 4.12. (ök.) , 9 Uhr,
Rhythm. Gymnastik: Di. 9 Uhr
„Lichtblick“: Di., 10.30 Uhr
Spielgruppe: Mi., Do., Fr.: 9 -12 Uhr
Frauenkreis: Mi. 12.11., 17.12., 21.1., 14.30 Uhr
Besuchsdienst: Mi.25.2., 18 Uhr
Eltern-Kind-Gruppe: Do. 15.30-17 Uhr
MoK: Do. 12.2., 14.11 Uhr
Jugendgruppen (Tel: 36 97 998)
Mo., Mi., Fr. 15 - 20.30 Uhr OT
Pech, Gemeinderäume,
Am Langenacker
Niederbachem, Bondorfer Str.
Tel: 34 85 98
Bibel am Abend: Mi. 19.11., 17.12., 21.1., 19 Uhr,
Männertreff: Mi. 26.11., 21.. 1., 20 Uhr
Seniorenkreis: Mi, 12.11., 10.12., 14.1., 15 Uhr
Gymnastik (ab 50 J.) : Mo. 10.30 Uhr
Gymnastik zur Beweglichkeitsverbesserung: Mo. 11.30 Uhr
Auskunft: K. Zerwas (34 26 01)
Malkurs: Mi., 9.30 und 11 Uhr,
Auskunft A. Tobollik (34 20 84)
Boulegruppe: Fr. ab 14.30 Uhr
Auskunft: H. Schlesinger (34 18 69)
Kinder- und Jugendangebote
Krabbelgruppen (1/2 - 3 J. mit Begleitung)
Mo. u. Fr. 9.30 - 11.30 Uhr,
Spielgruppe: Di., Mi., Do., 9 - 12 Uhr
HAPPY HOURS .RQÀWUHII Di., 18 - 20.30 Uhr
Jugendband: Auskunft R. Krull (85 74 03)
Tel: 32 68 36
Schulgottesdienst: 5.11., 3.12 (ök.),
19.12. (ök.), 7.1., 8.15 Uhr
Spielgruppe: Mo., Di., 9 -12 Uhr
Frauenwerkkreis: Mo. 10.11., 8.12.,
im Jugendtreff, Mehlemer Str.3:
12.1., 15 Uhr
Offene Tür für Kinder (7 - 12 J.):
Feldenkrais: Di. 18 Uhr, Do. 9 Uhr,
Mo. 15 - 19 Uhr, Mi. 16 - 18 Uhr
Auskunft R. Räderscheidt (32 28 69) Offene Tür für Jugendliche (13 - 18 J.):
Chor Cantate Domino: Mi. 20 Uhr
Mi. 18 - 21 Uhr, Do. 17.30-20.30 Uhr
Bücherei: Mi. 16-18 Uhr, Do. 15-17 Uhr
Auskunft: H. Bleutge, (32 48 11)
Ließem, Köllenhof
Kigo-Mitarbeitende: nach Absprache
Kinder- und Jugendangebote:
Im Jugendraum Am Langenacker 3:
Offener Treff (ab 14 J.): Di 18 - 20 Uhr
Do., 16 - 20 Uhr
3IDGÀQGHU - im Raum unter der Kirche:
Jungen (Jahrg. 1998-2000): Mi. 17.30 - 19 Uhr
Mädchen (Jahrg. 1998-2000): Di. 17 - 19 Uhr
Jugendliche (Jahrg. 1990-94)): Do. 18.30 20.30 Uhr nach Vereinbarung
Auskunft: Rebecca Groschinski
T: 0157/89047949
www.CPS-Wachtberg.de
Eltern-Kind-Café: Mi. 9.30 - 11 Uhr
Information bei Frau Heidenreich, (34 61 41)
Gymnastik: Do. 8.30-9.30 u. 9.30-10.30 Uhr
Mehlem, Heilandkirche, Am Domhof
Kantorei: Do. 20 Uhr,
Bücherei: Di. und Fr. 16 - 18.30 Uhr,
Mi. 10 - 12 Uhr, So. nach dem Gottesd.
Konto der Evang. Kirchengemeinde Wachtberg: Sparkasse Köln-Bonn,
Konto-Nr IBAN: DE95 3705 0198 0020 0012 69
29
Anschriften
www.kirchengemeinde-wachtberg.de
Gemeindebüro: Bondorfer Str. 18,
Kirchenmusik:
Niederbachem, Carl Wolf,
Regina Krull, T: 85 74 03
Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr Di. 14 - 16 Uhr
Julian Hollung, T: 54 88 98 92
T: 61 94 704, Email: verwaltung@kirchengemeinde-wachtberg.de
Kinder- und Jugendarbeit
Gemeinderäume Pech
Dipl.-Päd. Frank Fongern
Gemeindehaus Niederbachem
Dipl.-Soz. Päd. Svenja Schnober
Mo., Mi., Fr. ab 15 Uhr,T: 36 97 998
T: 32 68 36
T: 6194702 (Nb.), 015735442706
evjugend@kirchengemeinde-wachtberg.de
T: 34 85 98
Pfarrer Günter Schmitz-Valadier
(zuständig für Nieder-, Oberbachem, Kürrighoven, Gimmersdorf, Ließem, Berkum,
Werthhoven, Züllighoven) 53343 Wb-Niederbachem, Mehlemer Str. 20a, T: 34 73
82, (Di.- Fr., 8.30 - 9 Uhr), Fax: 902 57 63,
Email: guenter.schmitz-valadier@ekir.de
Pfarrerin Kathrin Müller
(zuständig für Pech, Villip, Villiprott, Holzem)
53343 Wb.-Pech, Am Langenacker 12,
T: 32 56 77
Email: kathrin.mueller@ekir.de
(EED.RPSD3IDGÀQGHU
T: .0176/24711054
Spielgruppen
Berkum - S. Schäfer T: (0 22 25)1 67 68
Pech - M. Heinz T: p: 32 44 18, d: 32 68 36
Niederb. C. Schüller, T: 94375522
Krabbelgruppe Nb
Mo: Fr. Biederbeck T. 4 44 74 25
Fr: Sonja Weber, T: 36 00 67 39
Kindergarten Ließem
Leiterin: Karin Pagenkopf
T: 34 77 36 und 85 74 77
Gemeindepädagogin Heidrun Würtz Männertreff
53343 Wb-Berkum, Schulstr. 2, Haus
Helvetia, T: 34 21 24
Sprechst. Do. 16.30 - 17.30 Uhr
Prädikant Dr. Wolfgang Osterhage
T: 94 74 107
Prädikant Karsten Matthis
T: 9 34 93 23
Küsterinnen:
Gnadenkirche Pech:
Margret Heinz, T: 32 44 18
Alte Kirche Berkum:
Silke Bock T: 82 37 70 12
ab Dez.: Maria Zilke,
Tel:3675728.
Gemeindehaus Niederbachem
Küsterin: Annette Budinger
T: 34 51 21
Hausmeister: Walter Rohwedder
T: 34 98 50
Jürgen Mies 34 42 63
Senioren Niederbachem
Annette Budinger T: 34 51 21
Ök. Arbeitskreis zur Betreuung von
Aussiedlern und Asylbewerbern
Ansprechpartner: Dr. Harald Uhl, 34 82 28
Kleiderpavillon Wachtberg
Wb.-Berkum, Limbachstr. 21
Abgabe: Mo. 15-18 Uhr, Verkauf: Do. 15-17 Uhr
Presbyter und Presbyterinnen:
Wolfgang Budinger, Nb., 34 51 21
Dr. Peter Finck, Be., 85 76 16
Ulrike Gierschmann, Villip, 2 89 42 06
Gerlinde Habenicht, Pech, 9 51 61 71
Markus Kapitza, Nb., 429 59 20
Gero Nölken (Vorsitzender),
Werthhoven, 34 28 40
Gisela Reuter-Langbehn, Ließem, 934 30 86
Georg von Streit, Villiprott, 0151-14 260 335
Gem.-päd. Heidrun Würtz, 34 21 24
30
Anschriften/Werbung
Ev. Waldkrankenhaus T: 3 83-0
Krankenhausseelsorge: ev.: Pastor Gunnar Horn T: 35 42 84, kath.:Pastoralref. Georg
Waßer T: 383-711 ; Krankenhaushilfe: Leiterin: Jutta Neumann T: 324 03 17
Stationäres Hospiz im Waldkrankenhaus: Sebastian Roth T: 383-130
Ambulantes Hospiz am Waldkrankenhaus/Hospizverein Bonn e. V.:
Ines Keil-Schulze, Gudrun Müller-Rieß, Pia Mehlem T: 20 76 876
:
Frauenbeauftragte des Kirchenkreises: Sabine Cornelissen, T: 30787-14
Sprechzeiten: Mo., Di., Do., 9 - 11 Uhr
Diakonisches Werk
Bad Godesberg, Godesberger Allee 6-8
$PEXODQWH3ÁHJH%DG*RGHVEHUJ:
T: 22 72 24 10
Betreuungsverein: T: 22 80 80
Beratung für Familien in Trennung und
Scheidung und Sozialberatung:
T: 22 72 24 20
Ev. Kliniken Ambulante Dienste,
Bad Godesberg, Waldstr. 23, T: 383-769
Die folgenden Firmen unterstützen unseren Gemeindebrief „Evangelisch im Ländchen“.
Auskünfte im Gemeindebüro (0228/61 94 704)
Parkbuchhandlung
Inh. Barbara Ter-Nedden
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Gottesdienste
Gemeindehaus
Niederbachem
9.30 Uhr
(mit Kirchenkaffee)
Gnadenkirche
Pech 11 Uhr
mit Kindergottesdienst
(außer in den Ferien)
So. 02.11.*
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
So. 09.11..
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
So. 16.11.
Osterhage/Schmitz-V.
10 Uhr
kein Gottesdienst
Mi. 19.11.*
Alte Kirche
Berkum
Müller/Schmitz-V. 19 Uhr
So. 23.11.*
Schmitz-Valadier
Müller
So. 30.11.
Müller
Müller
So. 07.12.*
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
So. 14.12.
Schmitz-V./Würtz
„Gottesdienst für alle“
Schmitz-V./Würtz
„Gottesdienst für alle“
So. 21.12.
kein Gottesdienst
kein Gottesdienst
Müller 10 Uhr
Weihnachtsgottesdienste (24. - 26.12) siehe Seite 23
So. 28.12.
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
Mi. 31.12.
Do. 01.01.
Osterhage 17 Uhr
Schmitz-Valadier 10 Uhr
So. 04.01.** Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
So. 11.01.
Müller
Müller
So. 18.01.
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
So. 25.01.
Müller
Müller
So. 01.02.*
Schmitz-Valadier
Schmitz-Valadier
* Abendmahl, ** Abendmahl mit Traubensaft
Kindergottesdienst
Gd. in der Heilandkirche siehe Seite 27!
Kirchenbus nach Niederbachem (an Sonntagen)
9.10 Uhr Ließem, Köllenhof
9.00 Uhr Werthhoven
9.05 Uhr Alte Kirche Berkum 9.20 Uhr Oberbachem
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Seele and Geist
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