close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

ALTERSZENTRUM UND WOHNSIEDLUNG EICHRAIN - Stadt Zürich

EinbettenHerunterladen
17|10|2014
NEUBAU
ALTERSZENTRUM UND
WOHNSIEDLUNG EICHRAIN
Zürich-Seebach
Projektwettbewerb im offenen Verfahren
Programm
Impressum
Herausgeberin:
Stadt Zürich
Amt für Hochbauten
Inhalt/Redaktion:
Oliver Bolli
Gestaltungskonzept:
blink design, Zürich
Bezugsquelle:
Amt für Hochbauten
ahb@zuerich.ch
Zürich, 17.10.2014
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
2
INHALTSVERZEICHNIS
A Aufgaben und Ziele ....................................................... 4 Alterszentren Stadt Zürich .............................................. 4 Wohnbauförderung in der Stadt Zürich ............................ 4 Ausgangslage ............................................................... 5 Angaben zum Grundstück .............................................. 5 Aufgabe ........................................................................ 7 Ziele ............................................................................ 11 Beurteilungskriterien ..................................................... 12 Nachhaltige Landnutzung .............................................. 12 B Allgemeine Bestimmungen ............................................ 13 Auftraggeberin und Verfahren ....................................... 13 Teilnahmeberechtigung/Teilnehmende ........................... 14 Preisgericht .................................................................. 14 Preise, Ankäufe und Entschädigungen ........................... 15 Weiterbearbeitung ........................................................ 15 Honorarkonditionen ArchitektIn ..................................... 16 Termine ....................................................................... 16 Ausgegebene Unterlagen: ............................................. 19 Verlangte Arbeiten: ....................................................... 19 Öffentliche Jurierung .................................................... 21 Veröffentlichung und Ausstellung .................................. 21 C Betriebskonzept und Raumprogramm ............................. 22 Betriebskonzept Alterszentrum ...................................... 22 Raumprogramm Alterszentrum ...................................... 28 Raumprogramm Wohnsiedlung ...................................... 34 D Rahmenbedingungen .................................................... 39 Massgebende Bauvorschriften ....................................... 39 Kosten- und Wirtschaftlichkeit ....................................... 42 Etappierung ................................................................. 44 Ökologische Nachhaltigkeit ........................................... 45 Wettbewerbskalkulation ................................................ 47 Verkehr, Erschliessung und Parkierung .......................... 48 Lärmschutz .................................................................. 50 Aussenraum ................................................................. 53 Baugrund ..................................................................... 54 Hindernisfreies und sicheres Nutzen .............................. 54 E Schlussbestimmungen .................................................. 56 NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
3
A
AUFGABEN UND ZIELE
Informationen unter
https://www.stadtzuerich.ch/content/gud/de/index/alter/
alterspolitik/altersstrategie.html
Alterszentren Stadt Zürich
Autonomie, Selbständigkeit und der Verbleib im angestammten
Quartier bis ans Lebensende sind die prioritären Wünsche alter
Menschen. Bei zunehmender Fragilität, die oft im höheren Alter
auftritt, bietet das Alterszentrum eine ideale Wohnform: Seine
Bewohnenden behalten ihre Selbständigkeit und erhalten die
Unterstützung, die sie brauchen.
In der Stadt Zürich leben heute ca. 20'000 Personen im Alter
von über 80 Jahren, davon rund ein Drittel in Alters- oder
Pflegeinstitutionen. Die Altersstrategie der Stadt Zürich von Juni
2012 hält fest, dass die gemeinschaftliche Wohnform im
Alterszentrum ein wichtiger Eckpfeiler der Versorgungslandkarte
der Stadt Zürich ist, dass sie einem Bedürfnis entspricht,
erfolgreich ist und auch in Zukunft weiterentwickelt werden soll.
Die Anzahl der heutigen Wohneinheiten in den Alterszentren soll
erhalten bleiben, langfristig sollen auch vier städtische
Alterszentren in Aussengemeinden durch ein Platzangebot auf
Stadtgebiet ersetzt werden, damit Zürichs Bewohnerinnen und
Bewohner ihren letzten Lebensabschnitt möglichst in ihrer
vertrauten Umgebung verbringen können. Unter Berücksichtigung
des knappen Angebots in Zürich-Nord soll die Platzzahl in diesem
Teil der Stadt durch einen Neubau erhöht werden.
Wohnbauförderung in der Stadt Zürich
Zürich als Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort verfügt
über ein breit gefächertes Wohnungsangebot auf allen
Preisstufen. Trotz reger Wohnbautätigkeit übersteigt die
Nachfrage das Angebot bei weitem, was zu tendenziell höheren
Marktmieten führt. Durch die knappen Baulandreserven gewinnen
Verdichtungen, bzw. Ersatzneubauten, an Bedeutung. Dieses
Potenzial gilt es sorgfältig zu nutzen nicht zuletzt durch eine
aktive Weiterentwicklung der architektonischen und
städtebaulichen Qualität.
Informationen unter
http://www.statistik.zh.ch/internet/just
iz_inneres/statistik/de/aktuell.newsext
ern.-internet-de-aktuell-newsmedienmitteilungen-2011-
Im Interesse einer guten sozialen Durchmischung fördert die
Stadt den gemeinnützigen (nicht gewinnorientierten)
Wohnungsbau bereits seit über hundert Jahren. Heute gehören
rund 25 Prozent der Wohnungen auf Stadtgebiet
Baugenossenschaften, Stiftungen und der Stadt selber.
101_soziale_durchmischung.html
Die Stimmberechtigten beschlossen 2011, dieses
Wohnungssegment sei bis 2050 auf 33 Prozent anzuheben. Die
gemeinnützigen Bauträger bewirtschaften ihre Wohnungen auf der
Basis der Kostenmiete und bieten preiswerte Wohnungen für
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
4
1
Informationen unter
www.stadtzuerich.ch/fd/de/index/wohnbaupolitik
/wohnbaufoerderung.html
verschiedenste Haushaltsformen an. Um auch Personen mit
tieferen Einkommen berücksichtigen zu können, wird regelmässig
ein Teil der Wohnungen vergünstigt (subventioniert) ohne
Abstriche beim Ausbaustandard vorzunehmen. Dazu müssen die
Baukosten aller Wohnungen einer Überbauung die Limiten der
kantonalen Wohnbauförderungsverordnung einhalten. 1
Bei der Belegung solcher Wohnungen gelten Einkommens- und
Vermögensbeschränkungen sowie eine Mindestbelegung:
Anzahl Zimmer minus 1 = minimale Personenzahl.
Diese Belegung wird erfahrungsgemäss häufig überschritten.
Weitere Aufgabe im gemeinnützigen Wohnungsbau ist die
sinnvolle Berücksichtigung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft.
Ausgangslage
Die Versorgungsdichte mit Wohnmöglichkeiten im Alterszentrum
ist je nach Quartier unterschiedlich. In Zürich-Nord sind die
Wartezeiten aufgrund des kleinen Angebots am längsten. Mit dem
neuen Alterszentrum kann der bisherige Stand an
gemeinschaftlichen Wohneinheiten mit Betreuung und Pflege auf
Stadtgebiet gehalten und die Versorgung in Zürich-Nord
verbessert werden.
Als mögliche Standorte für ein Alterszentrum in Zürich-Nord
stehen nur wenige geeignete Grundstücke in städtischem
Eigentum zur Verfügung. Nach eingehender Prüfung aller
Optionen lag die Präferenz schliesslich auf dem südlichen Teil
des städtischen Grundstücks Eichrain. Der Standort eignet sich
für ein Alterszentrum, da er eingebettet ist in ein belebtes
Wohngebiet, was zur Integration und Sicherheit der alten
Menschen beiträgt.
Da das Alterszentrum nur einen Teil der Baulandreserve benötigt,
wurde das Potenzial für weitere Bauten geklärt. Dabei zeigte sich,
dass sich das Gelände für die Erstellung einer neuen städtischen
Wohnsiedlung eignet. Diese soll nicht in einer zweiten Etappe,
sondern gleichzeitig geplant werden. So können eine optimale
städtebauliche Setzung der verschiedenen Baukörper sowie die
bestmögliche Anordnung der Nutzungen unter Berücksichtigung
der Lärmsituation erfolgen und Synergien bei der Projektierung
und Realisierung genutzt werden.
Angaben zum Grundstück
Das Grundstück Eichrain (Kat.-Nr. SE6107) befindet sich am
nördlichen Stadtrand im Quartier Seebach, welches durch den
Übergang zur ländlichen Umgebung, dörflichen Strukturen und
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
5
Blick von Ecke Glatttal- / Birchstrasse
der Nachbarschaft des Industriestandorts Oerlikon geprägt ist.
Die angrenzenden Bebauungen sind in ihrer Morphologie
heterogen. Es finden sich Zeilenbebauungen, Solitärbauten,
sowie Grossformen. Ein übergeordnetes städtebaulich
charakteristisches Siedlungsmuster weisen lediglich die
Wohnbauten westlich der Glatttalstrasse auf. Es handelt sich hier
um zeittypische Zeilenbauten, erstellt in den Jahren zwischen
1950 und 1960.
Richtung Glatttalstrasse
Blick auf Birchstrasse
Informationen unter
www.stadt-zuerich.ch/res
Die räumliche Entwicklungsstrategie des Stadtrates für die Stadt
Zürich RES misst dem Gebiet ein Verdichtungspotential des
durchgrünten Stadtkörpers zu. Aufgrund der vor Ort vorhandenen
unterschiedlichen Siedlungsmuster kann im Sinne der
Entwicklungsstrategie keine übergeordnete charakteristische
Typologie benannt werden, welche weiterzuentwickeln ist. Eine
Verdichtung im Rahmen der BZO wird explizit gewünscht. Dabei
gilt es die Grünraumstruktur besonders zu beachten, das offene
Grünraumgefüge ist in seiner Qualität weiterzuentwickeln. Die
Glatttalstrasse wird als wichtige Einfallsachse eingestuft, welche
es funktional und städtebaulich zu akzentuieren gilt.
Der südliche Teil des 38‘760 m 2 grossen Grundstücks, heute ein
Familiengartenareal, umfasst rund 14 050 m 2 und liegt in der
Wohnzone W3. Im nördlichen Teil der Parzelle liegt die
Sportanlage Eichrain, die sich vollumfänglich in der
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
6
Erholungszone E2 befindet. Der Bebaungsperimeter liegt im
südlichen Teil des Grundstücks. Er wird begrenzt durch die
Glatttalstrasse im Westen, östlich durch die teilweise überdeckte
Autobahnzufahrt der Birchstrasse und im Norden durch die
Eichrainstrasse, welche das Grundstück erschliesst. Der von
Norden nach Süden durch den Bebaungsperimeter laufende
Abschnitt der Eichrainstrasse kann ohne Auflagen aufgegeben
oder verschoben werden. Das Nachbargrundstück an der Ecke
Glatttal- / Birchstrasse steht für das geplante Bauvorhaben nicht
zur Verfügung. Aufgrund der angrenzenden Strassen weist das
Grundstück eine hohe Lärmbelastung auf.
Blick auf Glatttalstrasse
Erschliessung Familiengärten
Blick auf Eichrainstrasse
Aufgabe
Es sollen ein Alterszentrum für 120 Bewohnerinnen und Bewohner
und eine Wohnsiedlung mit rund 70 Wohnungen geschaffen
werden. Dabei werden städtebaulich und aussenräumlich
differenzierte Vorschläge erwartet, die eine klare Vorstellung von
öffentlichen und privaten Aussenbereichen aufzeigen und die das
vorgeschriebene Raumprogramm und die formulierten
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
7
Anforderungen bestmöglich umsetzen. Die Chance, das
Erdgeschoss mit den öffentlichen Nutzungen des Alterszentrums
sowie den Gewerbenutzungen der Wohnsiedlung an geeigneten
Stellen zu beleben, soll bewusst ergriffen werden. Um wertvolle
Bodenressourcen zu schonen soll die maximale Ausnützung nicht
unterschritten werden.
Informationen unter
http://www.tba.zh.ch/internet/baudirek
tion/tba/de/laerm/laermvorsorge/bauv
orhaben/beurteilungspraxis_spezial/n
eue_wohnnutzungen_im_laermigen_s
iedlungsraum.html
Es soll eine für beide Projekte optimale Setzung gefunden
werden, welche die Parzelle für beide Nutzungen bestmöglich
zoniert. Ein wichtiger Aspekt, den es dabei zu beachten gilt, ist
die starke Lärmbelastung der Parzelle. So kann die Wohnsiedlung
als Lärmschutzriegel für das Alterszentrum eingesetzt werden, da
sie von den Erleichterungen der Praxis «Neue Wohnnutzungen im
lärmigen Siedlungsraum» profitieren kann, was beim
Alterszentrum aufgrund der kleinen Wohneinheiten nicht möglich
ist. Die Lärmschutzanforderungen können dadurch einfacher
erfüllt werden. Eine geschickte Setzung von Wohnsiedlung und
Alterszentrum ermöglicht weitgehend den Verzicht auf zusätzliche
Lärmschutzmassnahmen.
Das Alterszentrum ist Wohn- und Lebensmittelpunkt für seine
Bewohnerinnen und Bewohner. Sie wählen diese Wohnform mit
dem Ziel, im Bedarfsfall Hilfe und Unterstützung zu erhalten, von
beschwerlichen Haushaltsaufgaben entlastet zu sein,
Möglichkeiten für soziale Kontakte und Begegnungen mit
verschiedenen Generationen zu haben und auch bei
zunehmendem Pflegebedarf bis zum Tod im Alterszentrum
bleiben zu können. Das Alterszentrum soll aber nicht nur ein
angenehmes Wohnumfeld für die älteren Bewohnerinnen und
Bewohner bieten, sondern auch ein offenes, durchlässiges Haus
mit Ausstrahlung und Zentrumscharakter sein, das einen Beitrag
zur Lebensqualität im Quartier leistet. Die internen
Dienstleistungsräume und das Restaurant sollen so gestaltet sein,
dass sie auch von Externen genutzt werden können und somit
einen integralen Bestandteil des Quartiers bilden können. Die
Wohngeschosse befinden sich ausserhalb vom Publikumsverkehr
undbieten die nötigen Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre.
Bei den gemeinnützigen Wohnbauprojekten fokussiert die Stadt
auf speziell kostengünstige Lösungen mit einem minimalen
Wohnflächenverbrauch pro Kopf gemäss kantonaler
Wohnbauförderungsverordnung. Deshalb sind explizit keine
aufwändigen Grundrisse gefragt, sondern effiziente Wohnungen,
die auch bei hoher Personenbelegung eine gute Möblierung
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
8
erlauben und entsprechend alltagstauglich sind. Die Nasszellen
sind auf das Notwendige zu beschränken, das heisst nur eine
Nasszelle in Wohnungen bis zu 3 Zimmern. Etwa ein Drittel der
Neubauwohnungen wird subventioniert, wobei diese Wohnungen
innerhalb der Bebauung nicht fest zugeteilt sind und deren
Ausbaustandard von den anderen Wohnungen nicht abweicht.
Auf eine überzeugende Anordnung der Baukörper und auf eine
zweckmässige Zuordnung von Gebäude- und Aussenraumnutzung
wird besonderer Wert gelegt. Durch die beiden Nutzungen
Alterszentrum und Wohnsiedlung ergibt sich die Chance, einen
Begegnungsraum für Jung und Alt zu schaffen. Ziel ist eine
hochwertige und identitätsstiftende Aussenraum- und
Erdgeschossgestaltung, die einen belebten Ort der Begegnung
schafft und die sozialen Kontakte fördert. Die Aussenräume sollen
so konzipiert werden, dass das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung
gefördert wird. Sie sind zudem vielfältig zu gestalten und auf die
verschiedenen Nutzungsbedürfnisse der Bewohnenden
auszurichten. Sie sollen sowohl Treffpunkte, als auch
Rückzugsräume bieten. Erwünscht sind verschiedenartige
Aussenbereiche mit unterschiedlichen Eigenschaften (hart-weich,
offen-geschützt, sonnig-schattig), welche auf die verschiedenen
Nutzungsbedürfnisse insbesondere der betagten BewohnerInnen
ausgerichtet sind. Die Fusswege müssen gut auffindbar sein und
gefahrlos benutzt werden können. Eine ausreichende
Durchgrünung wird erwartet.
Gemäss Grobkostenschätzung ist für die Neuerstellung des
Alterszentrums Eichrain (Berechnungsbasis 120 Betten/110
Appartements) mit Aufwendungen von rund 54 Mio. Franken zu
rechnen. Für die Erstellung der Wohnsiedlung inkl. gemeinamer
Tiefgarage und Gewerbenutzung sind Erstellungskosten von 33.5
Mio. Franken (BKP 1–9, inkl. 8 % MWST, exkl. Kreditreserven,
inkl. Altlastenentsorgung) vorgesehen.
Das Kostenziel für die Wohnsiedlung von 5 % unter den Vorgaben
der Wohnbauförderung (zuzüglich 5 % Energiezuschlag) ist
unbedingt einzuhalten und nach Möglichkeit sogar zu
unterschreiten. Die Gebäude haben die Energiewerte des
MINERGIE-P-ECO Standards zu erreichen. Die Projekte sollen
nicht nur niedrige Erstellungskosten, sondern auch einen
kostengünstigen Betrieb und Unterhalt über den gesamten
Lebenszyklus gewährleisten.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
9
Anschliessend an das Wettbewerbsverfahren sollen die weiteren
Projektierungsschritte in Angriff genommen werden. Es ist
geplant, mit den Bauarbeiten im Frühling 2019 zu beginnen, so
dass die Inbetriebnahme bzw. Eröffnung bis Frühling 2022
erfolgen kann.
Die Stadt Zürich wünscht mittels dieses Wettbewerbs eine
Überbauung zu erstellen, die ein zukunftsfähiges Modell für
qualitativ hochwertiges Wohnen in urbaner Dichte über alle
Lebensphasen darstellt. Den Bewohnerinnen und Bewohnern soll
die Möglichkeit geboten werden, sich ihre im Laufe der Zeit
wandelnden Raumbedürfnisse innerhalb des Quartiers zu erfüllen
und ihrem Stadtteil treu zu bleiben.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
10
Ziele
Im vorliegenden Wettbewerb werden – im Sinne einer umfassenden
Nachhaltigkeit – Projekte mit den folgenden Eigenschaften gesucht:
 Gesellschaftlich vorbildliche Projekte, die städtebaulich
angemessen auf die bestehende Stadtstruktur reagieren, die
mit ihrer einladenden Adressbildung, mit ihrem architektonischen Ausdruck und mit ihrer Materialisierung einen Beitrag
zur Quartieraufwertung leisten. Eine hochwertige und
identitätsstiftende Aussenraum- und Erdgeschossgestaltung,
die einen belebten Ort der Begegnung schafft und die sozialen
Kontakte fördert.
 Die Konzepte, Grundrisse und Schnitte sollen das
vorgeschriebene Raumprogramm und die formulierten
Anforderungen bestmöglich umsetzen, einen hohen
Gebrauchswert aufweisen und allen Menschen eine
hindernisfreie und sichere Nutzung ermöglichen.
 Alterszentrum: Altersgerechtes Wohnumfeld mit Wahrung der
Privatsphäre, Gemeinschaftsräume für soziale Kontakte und
Begegnungen, zweckmässige und funktionsgerechte
Dienstleistungs- und Betriebsräume in einem offenen Haus mit
Ausstrahlung und Zentrumscharakter.
 Wohnsiedlung: Optimale und innovative Familienwohnungen,
die den spezifischen Wohnbedürfnissen von Familien oder
anderen Haushaltsformen mit Kindern gerecht werden und die
einen hohen Gebrauchswert besitzen. Attraktive
Kleinwohnungen für Ein- und Mehrpersonenhaushalte ohne
Kinder, die von allen Generationen genutzt werden können.
 Wirtschaftlich vorbildliche Projekte, die niedrige
Erstellungskosten sowie einen kostengünstigen Betrieb und
Unterhalt erwarten lassen.
 Ökologisch nachhaltige Projekte, die einen niedrigen
Energiebedarf in der Erstellung sowie im Betrieb und Unterhalt
aufweisen, einen erneuerbaren Energieträger verwenden und
die bauökologisch einwandfreie Konstruktionssysteme und
Materialien einsetzen.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
11
Beurteilungskriterien
GESELLSCHAFT


Städtebau, Architektur, Aussenraum
Funktionalität, Gebrauchswert, Hindernisfreiheit
WIRTSCHAFT


Erstellungskosten
Betriebs- und Unterhaltskosten
UMWELT


Energiebilanz
Bauökologie
Die Reihenfolge enthält keine Wertung. Das Preisgericht wird bei
der Beurteilung aufgrund dieser Beurteilungskriterien eine
Gesamtwertung vornehmen.
Nachhaltige Landnutzung
Land- und Immobilienbesitz in der Stadt Zürich sind kostbare
Güter. Damit die öffentliche Hand ihre Aufgaben erfüllen kann, ist
sie auf eine langfristige Immobilienstrategie angewiesen. Die
städtischen Liegenschaften müssen im Lauf der Zeit immer wieder
den veränderten Bedürfnissen angepasst und in zyklischen
Abständen mittels Instandsetzungs-, Umbau- und
Neubauprojekten erneuert werden. Die städtischen Bauvorhaben
sind folglich nie als abschliessende Lösungen, sondern vielmehr
als befristete Zustände zu betrachten. Bei der Beurteilung der
Wettbewerbsprojekte spielt somit die langfristige Arealnutzung
und die Sicherstellung von zukünftigen Spielräumen eine wichtige
Rolle. Das Preisgericht wird in ihrem Gesamturteil das
Entwicklungspotential einer Anlage mit berücksichtigen.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
12
B
ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Auftraggeberin und Verfahren
Die Stadt Zürich, vertreten durch die Immobilien-Bewirtschaftung
(IMMO) und die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich (LVZ)
beauftragt das Amt für Hochbauten (AHB) mit der Durchführung
eines anonymen, einstufigen Projektwettbewerbs im offenen
Verfahren, um Projektvorschläge für ein neues Alterszentrum und
eine neue Wohnsiedlung in Zürich-Seebach zu erhalten.
Das Preisgericht kann bei Nichterreichen der Wettbewerbsziele
ein oder mehrere Projekte anonym überarbeiten lassen. Die
Überarbeitung wird zusätzlich entschädigt.
Ausschreibende Stelle
Stadt Zürich
Amt für Hochbauten
Aktuelle Informationen zur Ausschreibung:
www.stadt-zuerich.ch/wettbewerbe
Abgabeadressen
vgl. Abgabe der Pläne, Unterlagen und Modelle S.18
Grundlagen und Rechtsweg
Der Projektwettbewerb untersteht der Interkantonalen
Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB)
sowie der Submissionsverordnung (SVO) des Kantons Zürich.
Subsidiär dazu gilt die Ordnung SIA 142 für Architektur- und
Ingenieurwettbewerbe (Ausgabe 2009).
Die Kommission für Wettbewerbe und Studienaufträge hat das
Programm geprüft. Es ist konform zur Ordnung SIA 142 für
Architektur- und Ingenieurwettbewerbe (Ausgabe 2009). Zu
folgenden Bestimmungen des Programms wird ein Vorbehalt
angebracht:
 Festlegung von Vertragsbedingungen
Das Programm und die Fragenbeantwortung sind für die
Auftraggeberin, die Teilnehmenden und das Preisgericht
verbindlich. Durch die Abgabe eines Projekts anerkennen alle
Beteiligten diese Grundlagen und den Entscheid des Preisgerichts
in Ermessensfragen. Gerichtsstand ist Zürich, anwendbar ist
schweizerisches Recht. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
13
Teilnahmeberechtigung/Teilnehmende
Die Teilnahmeberechtigung richtet sich nach Art. 9 der
Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche
Beschaffungswesen (IVöB). Zulässig und gefordert sind
Wettbewerbseingaben von Architektinnen und Architekten mit Sitz
oder Wohnsitz in der Schweiz oder in einem Staat, der dem
Staatsvertrag zum öffentlichen Beschaffungswesen (WTOAgreement on Government Procurement GPA) verpflichtet ist.
Stichtag für die Erfüllung der Teilnahmebedingungen ist der
Abgabetermin der Pläne und Unterlagen.
Preisgericht
Sachpreisrichterinnen und -richter:
Rosann Waldvogel, Direktorin ASZ
Barbara Hohmann Beck, Vizedirektorin ASZ
Jürg Keller, Vizedirektor LVZ
Claudio Durisch, Stv. Bereichsleiter, LVZ
René Tschanz, Bereichsleiter, IMMO
Cornelia Fischer, Präsidentin Quartierverein Seebach (Ersatz)
Fachpreisrichterinnen und -richter:
Ursula Müller, Architektin, Bereichsleiterin, AHB (Vorsitz)
Michael Charpié, Architekt, Amt für Städtebau
Bob Gysin, Bob Gysin + Partner AG, Architekten ETH SIA BSA
Patric Allemann, Allemann Bauer Eigenmann Architekten AG
Armon Semadeni, Armon Semadeni Architekten GmbH
Robin Winogrond, Landschaftsarchitektin
Manuel Gysel, Isler Gysel Architekten GmbH (Ersatz)
Expertinnen und Experten:
Rolf Müller, ASZ (Experte Betrieb / Bewirtschaftung)
Philipp Hubler, Fachstelle Ingenieurwesen, AHB
Thomas Kessler, Fachstelle Gebäudetechnik, AHB
Ian Jenkinson, Fachstelle Projektökonomie, AHB
Philipp Noger, Fachstelle Nachhaltiges Bauen, AHB
Oscar Fisler, Fachstelle Lärmschutz, UGZ
Andrea Nützi Poller, Grün Stadt Zürich
Andrea Gasser, ASZ (Expertin Gerontologie / Geriatrie)
Roman Trunsperger, ASZ (Experte Gerontologie / Bertrieb)
Externer Kostenplaner
Weitere Experten werden nach Bedarf beigezogen.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
14
Vorprüfung und Sekretariat:
Oliver Bolli, Architekt, Projektentwicklung AHB
Britta Walti, Assistentin, Projektentwicklung AHB
Ursula Tschirren, Projektleiterin Kommunikation, AHB
Preise, Ankäufe und Entschädigungen
Für Preise und Ankäufe steht eine Summe von 272‘000 Franken
(exkl. MWST) zur Verfügung. Die Ankäufe betragen max. 40 %
der Gesamtpreissumme. Es ist vorgesehen 6 bis 10 Preise und
Ankäufe zu vergeben.
Entsprechend den Grundsätzen der Transparenz und
Gleichbehandlung aller Teilnehmenden aus der
Submissionsverordnung (SVO) des Kantons Zürich und der
Rechtsprechung ist es nicht zulässig, einen angekauften
Wettbewerbsbeitrag im ersten Rang zur Weiterbearbeitung zu
empfehlen.
Bei allen Wettbewerben verbleibt das Urheberrecht an den
Wettbewerbsbeiträgen bei den Teilnehmern. Die eingereichten
Unterlagen der mit Preisen und Ankäufen ausgezeichneten
Wettbewerbsbeiträge gehen ins Eigentum des Auftraggebers
über.
Weiterbearbeitung
Der Entscheid über die Auftragserteilung zur Weiterbearbeitung
der Bauaufgabe liegt bei der Auftraggeberin. Sie beabsichtigt,
vorbehältlich der Kreditgenehmigung, die weitere
Projektbearbeitung entsprechend der Empfehlung des
Preisgerichts zu vergeben.
Die Auftraggeberin behält sich vor, in begründeten Fällen Einfluss
auf die Zusammensetzung eines allfälligen Fachplanungsteams
zu nehmen. Diejenigen Fachpersonen, die am Verfahrenserfolg
einen wesentlichen Anteil haben, werden unter den
Voraussetzungen «gute Referenzen» und «konkurrenzfähiges
Angebot» beauftragt.
Es ist vorgesehen, unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens
mit den Projektierungsarbeiten zu beginnen. Eine Fertigstellung
der Neubauten ist für 2022 geplant.
Die weitere Projektbearbeitung durch das siegreiche
Architekturteam richtet sich nach der jeweils gültigen Praxis der
Stadt Zürich. Aktuell gelten folgende Honorarkonditionen (die
Phasen werden einzeln freigegeben)
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
15
Informationen unter
https://www.stadtzuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/ber
atung/honorarwesen.html
Honorarkonditionen ArchitektIn
Grundleistungen gemäss SIA Ordnung 102/Ausgabe 2003 und
den allgemeinen Bedingungen des Amts für Hochbauten.
Das Honorar nach Baukosten wird wie folgt ermittelt:
 Teilleistungen q = 100 %
 Die aufwandbestimmenden Baukosten gelten
über das Gesamtprojekt.
 Koeffizienten Z1 = 0.062, Z2 = 10.58 (SIA-Werte
für das Jahr 2014)
 Schwierigkeitsgrad n = 1.06 (gemittelter Faktor
über alle Anlageteile)
 Anpassungsfaktor r=1.03 (unter Berücksichtigung
folgender Faktoren: Erreichen Minergie-P ECO
auf lärmbelastetem Grundstück, mehrere Nutzer)
 Teamfaktor i = 1.00
 Faktor für Sonderleistungen s = 1.00
 Stundenansatz h = CHF 130.00
Die Bauherrschaft behält sich die separate Vergabe des
Baumanagements oder eine TU/GU-Vergabe vor. Dabei entspricht
der Leistungsanteil q des Architekturteams mindestens 58.5 %.
Abzüge:
 Beiziehen von Fachingenieuren (H/L/K/S/E):
25 % Abzug an den entsprechenden
aufwandbestimmenden Baukosten.
 Beiziehen von Fachleuten
Landschaftsarchitektur:
50 % Abzug an den entsprechenden
aufwandbestimmenden Baukosten.
Besonders zu vereinbarende Leistungen nach effektivem
Zeitaufwand gemäss Empfehlung KBOB 2014.
Termine
Bei einer Anmeldung und Einzahlung des Wettbewerbsdepots bis
zum Freitag, 21. November 2014 ist die Ausgabe der
Modellgrundlage an der Wettbewerbsausgabe garantiert. Bei
verspäteter Anmeldung und Einzahlung des Wettbewerbsdepots
muss mit einer Produktionsfrist für die Modellgrundlage von
mindestens zwei Wochen gerechnet werden.
Elektronische Anmeldung:
bis Freitag, 21. November 2014
Download des Anmeldeformulars unter www.simap.ch oder
www.stadt-zuerich.ch/wettbewerbe Link: ausgeschriebene
Wettbewerbe.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
16
Wettbewerbsdepot für das Beziehen der Modellgrundlage:
CHF 400.—, zahlbar bis Freitag, 21. November 2014 mit
Vermerk: « AHB 4020 BAV 40181 Wettbewerb Eichrain»
auf das Postcheckkonto 80-2000-1, Stadtkasse Zürich,
oder
Zürcher Kantonalbank, Postfach, CH-8010 Zürich,
Stadt Zürich, Finanzverwaltung, CH-8022 Zürich,
Clearing-Nr.: 700
Konto-Nr.: 1100-6116.002 (bei manuellem Zahlungsauftrag)
Konto-Nr.: 110006116002 (bei Electronic-Banking)
IBAN: CH74 0070 0110 0061 1600 2 SWIFT ZKBKCHZZ80A
Das Wettbewerbsdepot wird bei vollständiger Abgabe der
eingeforderten Unterlagen gemäss «Anforderungen Abgabe»
zurückerstattet.
Wettbewerbsausgabe:
Freitag, 12. Dezember 2014
Unter folgendem Link stehen den Teilnehmenden ab diesem
Datum sämtliche Unterlagen zum Download bereit:
www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/ausgeschriebene_ww/eichrain/downloads.html
Die Modellgrundlage kann ebenfalls am Freitag, 12. Dezember
2014, von 10.00 – 13.00 Uhr in der Tiefgarage des
Letzigrundstadions, Badenerstrasse 500, 8048 Zürich (Zufahrt
über Baslerstrasse), gegen Vorweisen des Einzahlungsbelegs
abgeholt werden.
Situationsplan Letzigrund, Zufahrt
Tiefgarage (Modellausgabe)
Fragenstellung:
Bis Freitag, 9. Januar 2015, 16.00 Uhr
Fragen zum Verfahren können unter
www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/ausgeschriebene_ww/eichrain/fragenstellung.html
eingereicht werden und müssen bis zum genannten Datum
vorliegen. Fragen, die sich nicht auf den Inhalt des vorliegenden
Verfahrens beziehen, werden von der Veranstalterin nicht
beantwortet.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
17
Die Fragen und Antworten zum Verfahren können ab
Freitag, 23. Januar 2015 unter
www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/ausgeschriebene_ww/eichrain/downloads.html
eingesehen werden.
Abgabe der Pläne und Unterlagen:
Freitag, 24. April 2015
9.00 – 16.00 Uhr
Sämtliche Unterlagen und Pläne sind anonym, mit einem
Kennwort (keine Nummern) und dem Vermerk «Wettbewerb
Eichrain» versehen, am genannten Datum direkt im
Ausstellungsraum des Amts für Hochbauten, Untergeschoss
Hallenbad Oerlikon, Wallisellenstrasse 100, 8050 Zürich (Zufahrt
über Kühriedweg, Zugang Ausstellungsraum über seitliche
Rampe), abzugeben (Poststempel nicht massgebend).
Abgaben vor diesem Datum sind bei der ausschreibenden Stelle
einzureichen: Amt für Hochbauten, Fachstelle
Beschaffungswesen, 2. Stock, Büro 205, Lindenhofstrasse 21,
8001 Zürich.
Situationsplan Hallenbad Oerlikon
(Abgabe Pläne, Unterlagen, Modell)
Abgabe der Modelle:
Freitag, 8. Mai 2015
9.00 – 16.00 Uhr
Die Modelle sind anonym, mit dem gleichen Kennwort (vgl. oben)
und dem Vermerk «Wettbewerb Eichrain» versehen, am
genannten Datum direkt im Ausstellungsraum des Amts für
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
18
Hochbauten, Untergeschoss Hallenbad Oerlikon,
Wallisellenstrasse 100, 8050 Zürich (Zufahrt über Kühriedweg,
Zugang Ausstellungsraum über seitliche Rampe) einzureichen.
Wir empfehlen, die Modelle direkt vor Ort abzugeben, da per Post
versandte Modelle (Poststempel nicht massgebend) oft defekt
eintreffen.
Abgaben vor diesem Datum sind bei der ausschreibenden Stelle
einzureichen: Amt für Hochbauten, Fachstelle
Beschaffungswesen, 2. Stock, Büro 205, Lindenhofstrasse 21,
8001 Zürich.
Ausgegebene Unterlagen:
Folgende Unterlagen werden ausgegeben:
1.
Wettbewerbsprogramm
2.
2D-Daten - DXF/DWG-Files mit Layer-Beschrieb
(Katasterplan und Höhenkurven zum Eintragen der Situation
und des Erdgeschossgrundrisses)
3.
3D-Daten mit Gelände und Gebäuden
4.
Übersichtsplan 1:2500
5.
Luftaufnahme des Areals
6.
Immissionspegelkarten
7.
Modellunterlage 1:500, 80 x 90 cm, ca. 25 kg
8.
Teilnahmeformular
9.
Wettbewerbskalkulation Wirtschaftlichkeit/Ökologische
Nachhaltigkeit
10. Merkblatt zu Planungsaufträgen AHB 2012
11. Richtlinien für den Bau von Altersheimen der Stadt Zürich
Verlangte Arbeiten:
12. Plansatz 1-fach 6 x A0 mit:
 Situationsplan 1:500 mit den projektierten Bauten
(Dachaufsicht) und dem übergeordneten Konzept zu
Quartiervernetzung, Freiräumen und Erschliessung. Der
Plan hat die zur Beurteilung nötigen Höhenkoten zu
enthalten.
 Alle zum Verständnis notwendigen Grundrisse, Schnitte
und Fassaden 1:200. Im Erdgeschoss sind die neuen
Höhenkoten anzugeben und die nähere Umgebung
darzustellen. Alle Räume sind mit den im
Raumprogramm angegebenen Bezeichnungen und mit
den projektierten Raumflächen zu beschriften. In den
Schnitten und Fassaden sind das gewachsene sowie
das projektierte Terrain einzutragen.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
19
13.
14.
15.
16.
17.
18.
 Wohnsiedlung: Darstellung einer typischen Wohnung
mit eingetragenen Zimmerflächen sowie
Möblierungsvorschlag 1:100.
 Alterszentrum: Ein typisches Einzimmer-Appartement
inkl. Nasszelle mit Möblierungsvorschlag 1:100.
 Fassadenschnitt 1:50 vom Untergeschoss bis zum
Dach, der über den konstruktiven Aufbau und die
beabsichtigte Materialisierung des Projekts Auskunft
gibt. Die Materialien sind schriftlich zu bezeichnen.
 Erläuterungsbericht auf dem Plan
Modell 1:500, Unterlage verwenden
Kompletter Plansatz mit Reproduktionsfaktor 40 % auf
Papier (bitte nicht auf A3 verkleinern).
Ausgefülltes Teilnahmeformular (Unterlage verwenden)
sowie Einzahlungsschein in verschlossenem Briefumschlag
mit Kennwort versehen.
Ausgefüllte Wettbewerbskalkulation
Wirtschaftlichkeit/Ökologische Nachhaltigkeit (Unterlage
verwenden) mit Schemen zu den Flächenberechnungen auf
Papier und als Excel-Datei auf CD-Rom.
CD-Rom mit PDF-Dateien vom kompletten Plansatz A0 zur
Dokumentation sowie mit der Excel-Datei der
Wettbewerbskalkulation in einem separaten verschlossenen
Briefumschlag. Der Briefumschlag ist mit dem Kennwort und
dem Vermerk «CD-Rom Wettbewerb Eichrain» zu versehen.
Versteckte Hinweise auf die Verfassenden in elektronischen
Daten können vermieden werden, wenn die letzte
Speicherung der Excel-Datei und Erstellung der PDFDokumente auf einem Computer vorgenommen wird, dessen
Einstellungen nicht auf die Verfassenden schliessen lassen.
Allgemein müssen die Wettbewerbsteilnehmenden um die
Wahrung der Anonymität besorgt sein. Willentliche
Verstösse gegen das Anonymitätsgebot führen zum
Ausschluss vom Verfahren. Als zusätzliche Sicherheit wird
das Amt für Hochbauten die verschlossenen Briefumschläge
mit den eingereichten CDs von einer nicht am
Wettbewerbsverfahren beteiligten, externen Stelle öffnen
lassen und hinsichtlich der versteckten Hinweise ein
weiteres Mal prüfen und anonymisieren lassen.
Jedes Team darf nur ein Projekt einreichen, Varianten sind nicht
zulässig.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
20
Art der Darstellung
Für die Abgabe des Projektwettbewerbs ist das Blattformat A0
quer (84 x 120 cm) verbindlich. Die Pläne werden auf Tafeln von
120 cm Breite und 180 cm Höhe aufgehängt. Pro Projekt stehen
drei Tafeln zur Verfügung. Die Teilnehmenden sind gebeten, eine
möglichst Platz sparende und leserliche Darstellung zu wählen.
Die Grundrisse sind nach dem Situationsplan zu orientieren und
zu beschriften (Norden oben). Der Massstab ist grafisch mittels
Massstabsleiste auf den Plänen anzugeben.
Die Projekte sind in Mappen abzuliefern. Sämtliche Bestandteile
des Projekts sind mit einem Kennwort (keine Nummern) zu
bezeichnen. Um eine angemessene Publikation des
Projektwettbewerbs sicherzustellen, ist Folgendes zu beachten:
Die Pläne dürfen keine Hochglanzoberflächen aufweisen.
Die Pläne dürfen nicht gerollt oder auf feste Materialien
aufgezogen werden.
Das Modell ist kubisch und weiss zu halten (kein Naturholz).
Öffentliche Jurierung
Es ist vorgesehen, die Beurteilung der Projekte durch das
Preisgericht öffentlich durchzuführen, um interessierten Kreisen
der Bevölkerung einen Einblick in den Jurierungsprozess zu
ermöglichen, das Bauvorhaben im Quartier frühzeitig bekannt zu
machen, und um die öffentliche Diskussion über Städtebau und
Architektur zu fördern. Interessierte sind als Zuhörerinnen und
Zuhörer an den Sitzungen des Preisgerichts willkommen. Sie
können an der Diskussion jedoch nicht teilnehmen.
Die Teilnehmenden am Wettbewerb und deren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter haben diesen öffentlichen Beurteilungen fern zu
bleiben, da unter allen Umständen die Anonymität der Arbeiten
gewahrt bleiben muss.
Veröffentlichung und Ausstellung
Die Beiträge des Verfahrens werden nach der Beurteilung unter
Namensnennung aller Verfasserinnen und Verfasser während 10
Tagen öffentlich ausgestellt. Der Bericht des Preisgerichts wird
den Teilnehmenden sowie der Fach- und Tagespresse nach
Erscheinen zugestellt.
NEUBAU | ALT E RSZENT RU M U N D W OHNSIEDLU NG EICH RAIN | Z ÜRICH-S EEBA C H
21
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
17
Dateigröße
1 774 KB
Tags
1/--Seiten
melden