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01__Fichtel_Titelseite.qxd (Page 1) - Landkreis Wunsiedel im

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Zeitung des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge
Fichtelgebirge
!
... da schau her
29. September 2014
Fotomodels
gesucht
Seite 3:
Landratsamt sucht Models
für Broschüren
3/2014 • Ausgabe 6
KUFi – Biotonne –
eine Erfolgsstory
tenn––
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hera
Seite I:
Seit 20 Jahren wird
Biomüll separat gesammelt
Strategie-Workshops
„Fichtelgebirge 2020“
Seite 11:
Region
erarbeitet Strategien
Schüler erwerben
Sprachzertifikate
Seite 17:
Teilnehmer stellen Ihre
Kenntnisse unter Beweis
Fichtelgebirge
Seite 2
Dienst-Jubiläen
Für ihre langjährige Tätigkeit
im öffentlichen Dienst bedankte
sich Landrat Dr. Karl Döhler im
Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt bei drei
verdienten Mitarbeitern.
Frau Dagmar Prell ist seit 25
Jahren im Landratsamt Wunsie-
del i. Fichtelgebirge beschäftigt
und derzeit im Bereich Kinderbetreuung, Kindertagespflege
tätig.
Ebenfalls seit 25 Jahren arbeitet Herr Stefan Pommerenke
im Landratsamt Wunsiedel i.
Fichtelgebirge, wo er sich der-
zeit als Kämmerer um die Finanzen des Landkreises kümmert.
Bereits seit 40 Jahren ist Herr
Christian Kreipe, Kreisgartenfachberater und Geschäftsführer
des Naturparks Fichtelgebirge,
im öffentlichen Dienst tätig.
Geschäftsbereichsleiter Thomas Edelmann, Landrat Dr. Karl Döhler, Christian Kreipe,
Geschäftsbereichsleiter Reinhard Mast, Dagmar Prell, Fachbereichsleiterin Sandra Wurzel,
Stefan Pommerenke und Personalratsvorsitzender Manfred Winterscheidt.
Ebenfalls bei einer kleinen
Feierstunde verabschiedete
Landrat Dr. Karl Döhler,
Herrn Regierungsamtsrat
Arno Wölfel in den
Ruhestand. Arno Wölfel
war über 30 Jahre im
Landratsamt Wunsiedel i.
Fichtelgebirge, zuletzt
als Leiter des Fachbereichs
Wasserrecht und
Umweltschutz, tätig.
03/2014
Landkreis Wunsiedel i.
Fichtelgebirge ehrt
Michael Lerchenberg
Michael Lerchenberg, der Intendant der Luisenburg-Festspiele ist für seine Leistungen im Bereich Kunst und Kultur mit
der Ehrenmedaille des Landkreises in Gold ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Karl Döhler überreichte die hohe Auszeichnung im Rahmen des Festabends zur 700-Jahrfeier von Tröstau, wo Lerchenberg während der Festspielzeit seinen Wohnsitz hat. „Ich freue mich, mit Michael Lerchenberg einen Menschen ehren zu dürfen, der Besonderes für diesen Landkreis,
Herausragendes für die Menschen in dieser Region geleistet
hat“, betonte Landrat Dr. Karl Döhler. Der „Wahl-Teilzeit-Tröstauer“ Michael Lerchenberg habe sich mit all seiner Kreativität
für die Luisenburg-Festspiele eingesetzt. Mit seinem Wirken
habe er besonders im Hinblick auf Kunst und Kultur viel im Fichtelgebirge bewegt. Im Jahr 1980 habe der junge Schauspieler
Michael Lerchenberg zum ersten Mal auf der Luisenburg-Bühne
gestanden und nun leite er seit 2004 als Intendant die Festspiele. In etlichen Fernsehbeiträgen habe Lerchenberg seine
Verbundenheit und Liebe zu dieser Region dargestellt und damit einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Wahrnehmung
und Darstellung der Region geleistet habe. Er wisse diese Auszeichnung zu schätzen und werde sie mit Freude tragen, bedankte sich Intendant Lerchenberg. Er sehe in dieser Auszeichnung auch eine Anerkennung für die Leistungen des gesamten Luisenburg-Ensembles: „Ohne dieses hervorragende
Ensemble wäre meine Arbeit nicht möglich“, betonte Michael
Lerchenberg. Anschließend trug sich der sichtlich gerührte Luisenburg-Intendant in das Goldene Buch des Landkreises ein.
Verlosung für Inhaber der Ehrenamtskarte
i
Information
Das Landratsamt
Wunsiedel
i. Fichtelgebirge
wird am
30. September 2014
wegen des
Betriebsausflugs und
am Freitag,
den 17. Oktober 2014,
ab 10:45 Uhr wegen
einer dienstlichen
Veranstaltung
geschlossen sein.
Zehn Ehrenamtskarteninhaber
mit Begleitung konnten sich über
Premierenkarten für die Operette
„Die Zirkusprinzessin“ auf der
Luisenburg freuen. Eine Vielzahl
von Inhabern der Bayerischen
Ehrenamtskarte hatte sich an der
Verlosungsaktion des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge
beteiligt. Ausgelost wurden
schließlich zehn Ehrenamtskartenbesitzer, denen Landrat Dr.
Karl Döhler am Premierenabend
vor dem Landratsamt Wunsiedel
i. Fichtelgebirge ihre Eintrittskarten aushändigte. Roland Biersack, Inhaber des gleichnamigen Busunternehmens, erwartete die Gewinner bereits mit
dem von ihm kostenlos zur Verfügung gestellten Shuttlebus und
chauffierte diese direkt bis zur
Luisenburg und anschließend
wieder zurück. So konnten die
zehn Ehrenamtskarteninhaber
und ihre Begleitpersonen einen
entspannten Theaterabend genießen.
Wir bitten unsere
Kunden dies bei ihren
Terminplanungen zu
berücksichtigen.
Fichtelgebirge
03/2014
Seite 3
Das Fichtelgebirge als Drehscheibe für den Radtourismus
INTERREG-Projekt „4 Flüsse – 4 Himmelsrichtungen“
Das geografische Alleinstellungsmerkmal des Fichtelgebirges mit den hier entspringenden
vier Flüssen (Main – Saale – Eger
– Naab) in vier Himmelsrichtungen liefert eine hervorragende
Ausgangslage für den Radtourismus: In einem INTERREG-Projekt „4 Flüsse – 4 Himmelsrichtungen“ entwickelten die Projektteilnehmer der Landkreise
Bayreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge, der TZ Fichtelgebirge, dem Karlsbader Kreis, der
Gemeinde Bischofsgrün und der
Stadt Eger eine gemeinsame
Strategie.
Es geht dabei um die Organisation eines überregionalen Lückenschlusses im Fernradnetz
damit neue Besucherströme erschlossen werden können.
Die besondere Chance liegt in
der Verknüpfung der beiden
bestfrequentierten Radwege
Deutschlands an Main und Elbe.
Länderübergreifendes Bindeglied ist dabei der Flusslauf der
Eger mit der Quelle am Schneeberg. Das Projekt „4-Flüsse –
4-Himmelsrichtungen“ zeigt die
Entwicklungspotenziale systematisch auf. Ein Projektfilm vi-
sualisiert die Idee und die europäische Dimension für die Region. Interessierte können sich
den Film bereits jetzt auf YouTube (www.youtube.com) unter
dem Titel „Radler-Destination
Fichtelgebirge: 4 Flüsse – 4 Himmelsrichtungen“ anschauen.
Das Fichtelgebirge als Drehscheibe für den Radtourismus
Das Landratsamt sucht
Fotomodels
Das Landratsamt Wunsiedel im Fichtelgebirge sucht DICH
als Model für ein professionelles Fotoshooting
im Winter 2014/15.
Du möchtest dem Fichtelgebirge ein Gesicht geben und
bist aufgeschlossen? Du hast Lust in verschiedenen
Broschüren des Fichtelgebirges zu erscheinen?
Schnee und Eis sind dir nicht zu kalt und du hast keine
Angst vor Blitzlicht? Dann melde dich bei uns.
Als Dankeschön erhältst du eine CD mit deinen Fotos.
Ob als ganze Familie oder nur du allein, von jung bis alt
– wenn du dich angesprochen fühlst, dann schicke
eine E-Mail mit Foto an nina.roch@wiwego.de.
i
Impressum
Herausgeber: Landratsamt Wunsiedel im Fichtelgebirge,
Telefon (09232) 80454
Verantwortlicher: Horst Martini
Redaktion: Daniela Hirsche
Gestaltung & Satz: Mediengestaltung Andreas Lewrenz
Druck: Frankenpost Verlag GmbH, Hof/Saale
Auflage: 39.500
Titelbild: Kletterspaß am Rudolfstein
Filmszene – Verbinden und Gemeinsam auf dem Weg
Faszination Fichtelgebirge – Impressionen
vom Fichtelgebirgsmarathon 2014
von Rüdiger Schaller aus Wiesbaden
Was ist es, das mich immer
wieder zu diesem Marathon
zieht? Ich brauchte nach harten
Monaten im Job eine Auszeit.
Eine Auszeit um sprichwörtlich
die Seele baumeln zu lassen.
Um aufzutanken und um zu
neuen Kräften zu kommen. Sorgenvoll betrachtete ich die Tage
vor meiner spontanen Anmeldung verschiedene Wettervorhersagen. Doch die Magie dieses Laufes war stärker als meine
Sorgen. So packte ich am Freitag, fuhr mit meiner Vespa von
Wiesbaden nach Wunsiedel und
holte dort die Startunterlagen ab.
Dann ging’s weiter zum Waldstein. Hier hatte ich noch eine
Unterkunft bekommen. Herzliche
Wirtsleute und leckere Mahlzeiten erwarteten mich dort.
Kaum war ich angekommen,
setzte starker Regen ein. Doch
am Morgen änderte sich das
Wetter grundlegend. Noch vor
dem Start in Weißenstadt leichtes frösteln, doch die Sonne
wärmte zunehmend. Vorweg:
Es wurde ein Sahnetag für diesen Lauf.
Sonne und Natur satt; Erlebnislaufen pur. Eintauchen in grüne Wälder, durchzogen von Sonnenstrahlen. Ein stetiger Wechsel von Licht und Schatten. Laufen auf gut befestigten Waldwegen, nur teilweise noch Spuren
des Regens. Immer wieder
wechselt die Kulisse. Mal tauchen bizarre Felsberge auf, mal
öffnet sich der Blick in die Weite,
wie auf dem Schneeberg.
Eine manchmal atemberaubende wild-romantische Kulisse.
Und immer zur rechten Zeit:
Freundliche und engagierte Helfer, die neben Getränken und
Obst auch motivierende Worte
finden. Etliche Kinder wirken hier
mit. Eine fast familiäre Atmosphäre durchzieht diesen Lauf.
men benennen. Doch der Blick
in den tiefblauen Himmel mit den
vereinzelten Kumuluswolken vor
dem prächtigen Panorama vertreibt diese Gedanken relativ
schnell. Es ist ein Genuss: Die
ganze Natur steht quasi in Saft
und Kraft. So wie die Läufer, die
sich auf den anspruchsvollen
www.fichtelgebirgsmarathon.de
Laufen mitten im Herzen der
Natur. Abkühlung bringt hin und
wieder eine sanfte Brise. Sie tut
gut bei den teils heftigen Steigungen und beflügelt bei den
langen Strecken hinunter in die
Täler. Dort verlässt die Strecke
an einigen Teilstücken die Wälder. Mitten durch Felder und
Wiesen führt der Weg. Am Wegesrand leuchten Blumen in kräftigen Farben, gleich einem Willkommensgruß an die Läufer. Irgendwie ärgere ich mich eine
Weile lang, dass ich in Biologie
wohl doch nicht so richtig aufgepasst hatte, damals in der
Schule. Sonst könnte ich die Blu-
Kurs gemacht haben und in ihrer
Zeit das Ziel erreichen. Auch
im Fichtelgebirgsstadion ein
freundlicher, ja herzlicher Empfang für jeden der Teilnehmer.
Alles in allem: Eine mehr als gelungene Veranstaltung vor einer
grandiosen Kulisse. Ermöglicht
durch die stillen Helfer im Hintergrund. Gerade an sie ein
herzliches Danke für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie sind
gute Botschafter für die ganze
Region – auf Wiedersehen bis
nächstes Jahr!
… und hier leben wir – wo
andere gerne Urlaub machen
und Kraft tanken!
Seite 4
Fichtelgebirge – da ist was los
Ausstellung „holz ART-Faszination“ –
faszinierendes Holz-Design, das bezaubert
Sabine Schüller und ihr Ehemann Stefan haben unter dem Namen
SCHÜLLER holz ART eine neue Linie der künstlerisch freien Holzgestaltung entwickelt. Bereits im Jahr 2002 eröffnete Sabine Schüller ihren Laden Bine’s Drechselstube in Tröstau und ist seither bekannt für ausgefallene Geschenke in guter Qualität, viele kleine Besonderheiten und Schmuck aus sorgfältig ausgewählten Hölzern.
Unter dem Firmennamen SCHÜLLER holz ART GbR bietet das
Ehepaar Schüller nun künstlerisch gestaltete Objekte an, bei der
heimische Holzarten mit ihrer umwerfenden Natürlichkeit in Szene
gesetzt und auch gerne einmal mit anderen Materialien wie Stahl
oder Stein kombiniert werden.
Die gestalterische Freiheit und das „sich hineinfühlen“ in das jeweilige Stück Holz ermöglicht es den Künstlern das Beste aus jedem
Stück herauszukitzeln und mit dem Holz zu arbeiten, anstelle das Material strikt nach Planeinfach zu bearbeiten. Oft geben die Hölzer
während der Arbeit die Richtung vor, und das gilt es zu respektieren und anzunehmen um dann auch manche vorherigen Ideen wieder zu verwerfen. So entstehen immer wieder neue Skulpturen,
Wandbilder oder auch Leucht-Objekte in Kombination mit anderen
Materialien.
Selbstverständlich gibt es neben diesen künstlerischen Objekten
nach wie vor auch eine große Auswahl an verschiedensten ausgefallenen Geschenken, die natürlich alle in der eigenen Werkstatt in
liebevoller Handarbeit gefertigt werden. Schmuck aus Holz in verschiedensten Ausführungen ist im Ladengeschäft in Tröstau zu bestaunen, darunter auch die neue Kollektion „Holz küsst Stein“. Darin
werden heimische Holzarten geschickt mit Fichtelgebirgs-Gesteinen (wie z.B. Waldstein- oder Kösseinegranit) kombiniert.
Vom 07. bis 31. Oktober 2014 präsentieren Sabine und
Stefan Schüller eine Auswahl ihrer Kunstobjekte sowie
ausgefallener Geschenkideen und Schmuck aus Holz
im Foyer des Landratsamtes Wunsiedel i. Fichtelgebirge.
Die Vernissage zur Ausstellung findet
am 7. Oktober 2014, 18 Uhr
im Foyer des Landratsamtes statt.
Hier können die Besucher vielleicht auch schon das ein oder andere ausgefallene Weihnachtsgeschenk entdecken.
„Auch ein Besuch in der Drechselstube lohnt sich zu jedem Zeitpunkt, da die Auswahl an „Sachen, die es so nirgends anders gibt“
ständig wächst und sich kontinuierlich verändert“, betont Sabine
Schüller.
Bine’s Drechselstube und SCHÜLLER holz ART GbR
Hauptstraße 8 • 95709 Tröstau • Tel.: 09232 917631
www.bines-drechselstube.de
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 14:30 – 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung
Landhochzeit in Thiersheim
Endlich spielt einmal ein Hei- immer im Alpenland spielen: Wir
matroman im nordöstlichen haben in unserer Region viele
Oberfranken. Handlungsort ist
der Markt Thiersheim im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge.
Frau Doris Strobl ist Münchnerin. Durch den Kontakt mit
dem Ersten Bürgermeister
Bernd Hofmann von Thiersheim
ist ein Werk entstanden, welches an Originalschauplätzen in
der oberfränkischen Marktgemeinde spielt. Die engagierte
Schriftstellerin hat viele Tage im
Fichtelgebirge verbracht um die
regionalen Besonderheiten kennenzulernen. „Mit dem Heimatroman erhofft die Gemeinde
Thiersheim ihren touristischen
Bekanntheitsgrad zu steigern.
Eine Vorabendserie muss nicht
03/2014
Mais-Irrgarten 2014
Beim Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth wurde in diesem
Jahr wieder in Kooperation mit dem Bayerischen Bauernverband Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit ein Maisirrgarten eröffnet
Auf vielfachen Wunsch hatte der Bauernverband – Kreisgruppe
Wunsiedel – in diesen Sommer wieder zum Besuch eines MaisIrrgartens eingeladen. Zur Eröffnung am 15. August 2014 hatte
sich nicht nur die Bayerische Milchprinzessin, Carola Reiner,
angekündigt, auch Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und
Vertreter des Bauernverbandes waren gekommen, um die zahlreichen Gästen zu begrüßen. Der schmetternde Hörnerklang
der Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser der Kreisgruppe
Wunsiedel – Marktredwitz bot hierbei den entsprechenden musikalischen Rahmen. Nach erfolgreicher Durchquerung des MaisIrrgartens war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die
Feuerwehr Bergnersreuth bot zusammen mit dem Bauernverband Leckeres vom Grill und kühle Getränke an. Die kleinen
Gäste ließen sich frisches Bauernhof-Milchspeiseeis und Popcorn schmecken. Die Besucher des Mais-Irrgartens konnten
sich bei ihrem Rundgang an einem Suchspiel beteiligen.
Am 20.9. richtete der Bauernverband am Mais-Irrgarten eine
Fackelnacht aus, dabei konnten die großen und kleinen Besucher flackernde Fackeln und romantische Augenblicke im MaisIrrgarten erleben. Für Stimmung sorgten „Christoph & Herrmann“ mit Livemusik. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde
deftiges Kartoffelgulasch aus dem Kessel angeboten.
Vom Korn zum Brot – Backofenfest im
Volkskundlichen Gerätemuseum
Endlich war es wieder so weit! Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Bayerische Bauernverband, Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Kreisverbandes Wunsiedel, ein Backofenfest im Gerätemuseum. Diesmal wurde in zwei Öfen gebacken.
Voll Spannung konnten die Besucher dort beobachten wie die
Brote in den Holzbackofen eingeschossen wurden. Schon nach
kurzer Zeit duftete es herrlich nach den fertigen Broten. Diese
konnten gleich vor Ort mit leckeren Aufstrichen probiert werden oder aber als ganzer Laib mitgenommen werden. Auch in
diesem Jahr wurde wieder gezeigt wie aus Korn Mehl gemahlen wird und Brot entsteht und alle kleinen Gäste durften wie-
Besonderheiten zu bieten und
es wäre wünschenswert, wenn
hier ein Drehbuch entstehen
könnte“, so Bürgermeister
Bernd Hofmann. Das Buch ist
im Rosenheimer Verlag erschienen und im Buchhandel
erhältlich.
Am 24. Oktober um 19.30
Uhr, findet im urigen Saal der
Traditionsgaststätte Weißes
Ross, am Marktplatz, die offizielle Buchpräsentation statt, zu
der sehr herzlich eingeladen
wird.
Probieren Sie die „Thiersheim
Torte“ deren Rezept auch im
Roman zu finden ist und freuen
Sie sich auf die musikalische
Unterhaltung durch die Thiersheimer „Kugelschober“.
der kräftig bei der staubigen Angelegenheit mithelfen. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten die „Sechsämtermoidla“.
Kaffee und Kuchen gab’s vom Ring junger Landfrauen. Außerdem konnten die Besucher an diesem Tag auch die Ausstellung
„Kriegszustand!“ besuchen.
Fichtelgebirge – da ist was los
03/2014
„Zeitreise“ – Museumsfest im
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Das diesjährige Museumsfest nahm die Besucher mit auf
eine Zeitreise. Der als „Uhrendoktor“ bekannte Alois Nowack
machte an diesem Tag mit seinem kultigem „Doktormobil“
Halt in Wunsiedel, kümmerte sich um kaputte Zeitmesser und
gab detaillierte Einblicke in die komplexe Welt der mechanischen Uhren. Für kleine Forscher gab es die Möglichkeit,
selbst eine Sonnenuhr zu bauen und so dem Geheimnis der
Zeitmessung auf den Grund zu gehen. An einer Limobar durften die kleinen Besucher Limonaden in vielen ausgefallenen
Geschmacksrichtungen probieren. Mit einem Stempelpass
ausgerüstet, hatten Kinder die Möglichkeit alle Stationen abzulaufen und am Ende ein kleines Geschenk abzustauben.
Auch die aktiven Werkstätten waren natürlich zum Museumsfest für Vorführungen und zum Mitmachen geöffnet.
Das Museumsteam bot eine spezielle Kinderführung durch
die aktuelle Ausstellung „Uhrsprünge. Zeitmesser aus drei
Jahrhunderten“ an. Später waren dann alle Erwachsenen zu
einem geführten Rundgang durch die Ausstellung eingeladen.
Auch für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt.
Die Besucher erwarteten leckere Bauernkuchen, Kaffee, fränkische Grillspezialitäten und natürlich Bier vom Fass.
Die häufig als „schräge Kult-Combo“ bezeichneten „Houbous“ sorgten im romantischen Innenhof mit ihrer „beswingten“ Musik für die richtige Stimmung. Hinter dem Namen verbergen sich Peter Fuhrmann aus Dobrigau, Thomas Kießling
aus Marktredwitz und Wolfgang Lell aus Selb.
Wirtshausnacht 2014
Am 18.10.ist es wieder soweit die Thiersheimer Gastronomen laden
zur Thiersheimer Wirtshausnacht ein. Die Wirtshäuser Weißes Ross,
Autohof Thiersheim TSV Gaststätte Kastaniengarten, Gaststätte zur
Post und die Pizzeria „Da Laura“ bieten wieder viel Spaß und Unterhaltung. Es wird in jedem Wirtshaus Live-Musik geben. Im Autohof Thiersheim starten die „Farmers Five“ ihr Comeback und treten
erstmals wieder auf. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Beginn ist um 20 Uhr. Es wird auch wieder ein Shuttle-Busservice
angeboten. Den genauen Fahrplan finden Sie im Flyer, der in allen
Wirtshäusern ausliegt. Alle Besucher können sich an einem Gewinnspiel beteiligen, bei dem leckere Geschenkkörbe als Preise
winken. Die Wirte freuen sich auf einen sehr geselligen und unterhaltsamen Abend mit viel Spaß und Gaudi.
Seite 5
Volksmusik ist Rock’n Roll:
Volksmusikfest – Grodoa – das Fünfte
Bereits zum fünften Mal fand
am 10. August 2014 im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth in Kooperation mit dem Landesverein für
Heimatpflege das traditionelle
Volksmusikfest „Grodoa-gsunga-gspilt-tanzt“ statt. Dieses Mal
spielte die Gruppe Boxgalopp
aus Bamberg auf. Als Frontmann fungierte Davis Saam. Zu
Boxgalopp gehören außerdem
Carolin Pruy-Popp, Andreas
Richter und Katharina Bauer.
Alle vier wollen mit ihrer Musik
Brücken bauen zwischen den
Generationen und den Kulturen.
So spielten sie nicht nur Lieder
und Tänze aus ihren Heimatregionen Franken und Bayern,
sondern schafften auch Verbindungen zu anderen europäischen Regionen wie z.B. Finnland, Frankreich, Polen und
dem Balkan.
Für Boxgalopp ist Volksmusik lebendige Tradition und
nichts Antiquiertes. Das spiegelte sich auch in den Arrangements der vier Vollblutmusiker
wider: sie spielten fetzig auf und
verleiteten die Zuhörer zum Tanzen. „Volxmusik ist Rock’n’Roll“!
lautete daher auch das Credo
von Boxgalopp. Carolin PruyPopp vom Landesverein für Heimatpflege, Bezirk Oberfranken,
forderte natürlich immer wieder
zum Mitsingen und Mittanzen
auf und die begeisterten Zuhörer ließen sich auch nicht lange
bitten.
Für das leibliche Wohl sorgte
in bewährter Weise die Bergnersreuther Feuerwehr, unterstützt vom Bergnersreuther
Frauenkreis.
Die klassische Volksmusik ist das Metier von Toni Ertl, dem ehemaligen
Chef der Pilgramsreuther Blaskapelle. Ertl ist ein bekennender Liebhaber
des Fichtelgebirges und ließ seine Gedanken zur faszinierenden Natur
der Region in das Lied „Mein Fichtelgebirge“ einfließen.
In drei Strophen beschreibt er die reiche Natur dieser Landschaft:
„…..Mein Fichtelgebirge, da bin ich, das ist mein zu Haus,
mein Fichtelgebirge, da bin ich und bleib‘ zu Haus……“
„Kürbis, Zwiebel, Lauch & Co“:
Gartenmarkt in Thiersheim
Unter dem Motto „Kürbis, Zwiebel, Lauch & Co“ findet am Sonntag, den 12. Oktober 2014 an
und in der Schule in Thiersheim
der Gartenmarkt der Gemeinde
Thiersheim statt. Die Organisatoren haben sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Bereits
über 70 Anbieter haben ihr Kommen zugesagt und werden für ein
reichhaltiges Angebot sorgen.
Besonders viel Arbeit hat sich das
Feld-Team gemacht. Im Frühjahr
wurden alle Arten von Zwiebeln
gesteckt, Möhren und Pastinaken
gesät, die beliebten „Dorschn“
gepflanzt und nach den Eisheiligen die Kürbisse gesteckt. „Der
Anfang war, bedingt durch die
große Trockenheit und Hitze,
schwierig. Immer wieder musste
gegossen werden, aber Dank der
vielen Helfer stellte dies kein Problem dar“, berichtet Organisatorin Margit Hofmann. Jürgen Bendzinski und Jessica Persson haben ein Händchen für Chilis. Viele
verschiedene Sorten werden
beim Markt zum Verkauf angeboten und natürlich auch die beliebten scharfen Soßen. Eine Vielzahl von Gaumenfreuden wartet
auf die Marktbesucher: KürbisChili-con-Carne, „Bachne Kniala“,
Zwiebelkuchen aus dem Lehmbackofen, frisch gepresster Ap-
felsaft, leckere Apfelküchle und
Suppe aus dem Kessel sind hier
nur eine kleine Auswahl.
Traditionell sind beim Herbstmarkt auch wieder die aktuellen
Rezeptmappen erhältlich. Zu den
Ausgaben der vergangenen Jahre mit Apfel-, Kürbis-, Kraut- und
Rüben-, Chili/Paprika/Paradeiser-, Kartoffelrezepten, die natürlich auch wieder aufgelegt werden, kommt in diesem Jahr die
Mappe mit den Zwiebel-, Lauchund Knoblauchrezepten hinzu.
Heinz Eschenbeck aus Thiersheim hat hierfür ein wunderschönes Deckblatt gestaltet.
Das Angebot der Fieranten ist
äußerst vielfältig. So gibt es alles
rund um Garten und Haus:
Filzwaren, Secondhand Garten-
artikel, seltene ausgefallene Kürbissorten, Gartenbänke, Vogelhäuser, Gartengeräte, Bücher,
Dekoartikel, Schnitzen mit der
Motorkettensäge, Töpferwaren,
Imkereiprodukte, Kunsthandwerkliches, Naturseifen, Pflanzenverlosung, Gewürze und Tee,
Dinkelprodukte, Liköre, Marmeladen und vieles mehr.
Kreisgartenfachberater Christian Kreipe wird wieder mit seiner
großen Apfelausstellung vertreten sein. Natürlich wird auch ein
abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. In einem
großen Glas befinden sich viele
Knoblauchzehen. Wer die Stückzahl errät, kann Geldpreise gewinnen. Kuschelige Alpakas laden zum Streicheln ein.
Seite 6
Fichtelgebirge
03/2014
Vom Steinklotz zur eigenen Skulptur
4. Junior-Bildhauerworkshop im Fichtelgebirgsmuseum
den und es entstanden erste ObGroßen Spaß hatten auch in
jekte wie Eulen, ein Notendiesem Jahr die dreizehn Teilschlüssel, ein Adlerkopf oder
nehmer des bereits 4. Junior-Bildauch ein WM-Pokal. Anhand diehauerworkshops. Zwei Tage lang
ser Miniatur-Modelle ging es dann
konnten sie sich auf die Spuren
endlich in den Museumshof und
eines alteingesessenen Handjeder bekam einen großen Ytongwerks im Fichtelgebirge, nämlich
Stein zum Bearbeiten. Mit viel Gedem der Steinmetze und Steinfühl und voller Konzentration
bildhauer, begeben. Unter der
machten sich die Teilnehmer dafachkundigen Anleitung von Bildran, auf die Steine einzumeißeln,
hauer Wolfgang Ritter aus Wunimmer auf der Hut, nicht zu viel
siedel lernten die kreativen Kinwegzuschlagen. Dabei arbeiteten
der und Jugendlichen eine Skulpdie Jugendlichen mit allem, was
tur aus Ytong zu schaffen. Obein Bildhauer benötigt: Sägen,
wohl manche Vorlagen oder auch
Klüpfel, Meißel, Schnitzeisen und
grobe Vorstellungen von ihrem
Feilen. Wolfgang Ritter betreute
zukünftigen Kunstwerk mitbrachdabei jeden der dreizehn Nachten, stellte schon der erste Schritt
wuchsbildhauer ganz individuell,
eine Herausforderung dar. Denn
zeigte ihnen die richtigen Techzunächst sollten die Junior-Bildniken und gab wertvolle Tipps.
hauer ihre Ideen in einer BleistiftGanz begeistert war er vom Einskizze auf Papier umsetzen. Das
satz und Fleiß der Workshop-Teilwar nicht so einfach wie es sich
nehmer und fand nur Lob für die
anhörte und so mancher musste
Gruppe. Mit purer Muskelkraft
seine Idee nochmals überdenund einer Menge Ausdauer geken. Nach dem Zeichnen stand
lang es jedem der Teilnehmer
Modellieren mit Ton auf dem Proseine eigene Skulptur fertigzugramm, was den Jugendlichen
stellen. Natürlich nahmen sie ihre
enormen Spaß bereitete. Die
Skizzen mussten in dreidimen- Bildhauer Wolfgang Ritter mit seinen dreizehn Nachwuchstalenten und deren fantasievollen Kunstwerke anschließend als Andenken mit nach Hause.
sionale Plastiken umgesetzt wer- Skulpturen aus Ytong.
Familienhebamme,
Kinderkrankenschwester
gesucht!
Für den Einsatz als Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester sucht die Koordinierende Kinderschutzstelle
des Kreisjugendamtes Wunsiedel i. Fichtelgebirge noch weitere
Fachkräfte. Derzeit besteht das
Team aus 3 angehenden Familienkinderkrankenschwestern und
einer Koordinatorin. Die Kinderkrankenschwestern oder Hebammen müssen sich zunächst
bereit erklären, eine kostenfreie
Weiterbildung zu absolvieren (ca.
40 Tage, aber nicht an einem
Stück). Der Einsatz erfolgt als Honorarkraft über das Landratsamt
Wunsiedel i. Fichtelgebirge und
wird mit ca. 38 Euro pro Fachleistungsstunde vergütet. Arbeitszeit
Kostenlose
Energieberatung im
Landkreis Wunsiedel
i. Fichtelgebirge
Sollten Sie Fragen zu folgenden Themen haben:
• Energieeinsparen und Energieeffizienz
• Energieoptimiertes Bauen und Sanieren
(Neubau sowie Altbau)
• Realisierung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
• Information zu Förderprogrammen
dann kommen Sie zur kostenfreien Energieberatung ins Landratsamt Wunsiedel im Fichtelgebirge! Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich in 30-minütigen Einzelgesprächen
von dem Energieberater des Energieberaternetzwerkes Franken,
unabhängig und produktneutral beraten lassen.
und Wochenstundenanzahl können flexibel vereinbart werden.
Aufgabe wäre die Unterstützung
von Familien mit Kleinkindern
(insbesondere Neugeborenen),
z.B. durch Beratung zu Ernährung und Pflege, Babysitten, Unterstützung bei Behörden- und
Ärztekontakten etc.
i
Weitere Informationen:
Jennifer Brodmerkel
Landratsamt Wunsiedel i.F.
Tel.: 09232/80 268
E-Mail:
jennifer.brodmerkel@
landkreis-wunsiedel.de
Der nächste Energieberatungstag findet
am Donnerstag, den 23.10.2014
von 12:45 bis 18:00 Uhr
im Landratsamt in Wunsiedel statt.
Bitte melden Sie sich hierzu verbindlich im Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge unter der Telefonnummer: 09232 / 80-453 oder -454 an.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten
der Energieagentur Oberfranken e.V. unter:
www.energieagentur-oberfranken.de
Fichtelgebirge
03/2014
Erntezeit
ist Königinnenzeit
Zwei Premieren feierte das
Rogg-In in Weißenstadt: zum
ersten Mal wurde das Roggenfeld auf der Freifläche des Informationszentrums abgeerntet. Und zum ersten Mal hat der
Landkreis eine eigene Roggenkönigin. Verena Wölfel aus
Leuthenforst ist nun Botschafterin für den Roggen. Gewählt
wurde sie von den Besuchern
des Erntefests im Rogg-In. Sie
wird das Getreide und somit
auch die Region und das RoggIn bei Messen und offiziellen
Veranstaltungen repräsentieren.
Wie Roggen früher geerntet
wurde erklärte Andreas Schmiedinger vom Lernort Natur-Kultur in Wunsiedel: „Was heute die
großen Maschinen auf den Feldern erledigen, war früher harte
Handarbeit“. Nach einer kurzen
Demonstration durften die Be-
Erntefest endete mit einem Harfenkonzert, für das die Veranstalter Nachwuchsmusiker vom
Festival junger Künstler Bayreuth gewinnen konnten. Das
„Rogg-In“ wurde maßgeblich
aus dem LEADER-Programm
der EU gefördert. Dabei wurden die Projektinitiatoren von
der LEADER-Aktionsgruppe
Sechsämterland-Innovativ unterstützt.
Seite 7
Tourismusstammtisch
für Unterkunftsanbieter
Zum dritten Tourismusstammtisch für Unterkunftsanbieter des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge lud die
Wiwego Entwicklungsagentur
Fichtelgebirge im Juli 2014 in
das Volkskundliche Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth
ein. Die zweimal jährlich statt
findenden Netzwerktreffen richten sich an Hoteliers, Gastronomen und auch an alle klei-
Roth (Geoparkrangerin) das interessante und sehr abwechslungsreiche Angebot des Geoparks Bayern-Böhmen vor.
(Weiterführende Informationen
erhalten Sie unter http://www.
geopark-bayern.de.) Der Leiter
der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, Ferdinand Reb, berichtete über die Neuigkeiten
aus der Arbeit der Tourismuszentrale, bevor es, für die Teil-
i
sucher selbst Hand anlegen und
die Sense schwingen.
Anschließend wurden Garben
gebunden und auf dem abgeernteten Feld aufgestellt. Das
Das „Rogg-In“ ist von
Januar bis September
jeweils Dienstag bis Samstag
von 10.00 bis 17.00 Uhr,
von Oktober bis Dezember
jeweils Dienstag bis Samstag
von 11.00 bis 18.00 Uhr
geöffnet.
Frau Dr. Sabine Zehentmeier-Lang (links im Bild) bei der
Führung durch die Museumsausstellung
neren oder privaten Unterkunftsanbieter der Region.
Stellvertretender Landrat Roland Schöffel und Regionalmanagerin Nina Roch begrüßten
die Gäste zur Veranstaltung,
welche sich mittlerweile als
fester Termin bei den regionalen Tourismusakteuren etabliert
hat, und freuten sich über die
zahlreichen Interessenten. Nina
Roch präsentierte den Gästen
die Broschüre Serviceratgeber
Franken, eine Publikation des
Verbandes „franken tourismus“. Anschließend stellten
Herr Dr. Andreas Peterek (Projektleiter) und Frau Christine
nehmer zu einem Rundgang
durch das Museum mit der Museumsleiterin Dr. Sabine Zehentmeier-Lang ging. Im Anschluss an das umfangreiche
Programm fand zwischen den
Teilnehmern ein lebhafter Erfahrungsaustausch statt. FoodDesignerin Beate Roth hatte
hierzu ein ansprechendes Buffet mit frischen Produkten aus
dem Museumsgarten bereitet.
Der nächste Stammtisch ist für
das Frühjahr 2015 geplant.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Nina Roch
unter nina.roch@wiwego.de
oder 09232-80483
STARKmachendE ANGEBOTE
– Prävention im Landkreis WUNsiedel i. Fichtelgebirge –
In Zeiten der Datenflut durch
„Neue Medien“ und der Fülle an
Angeboten im Internet wird es
immer schwieriger, zwischen seriösen und unseriösen Angeboten zu unterscheiden.
Aus diesem Grund hat das
Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Fachbereich Gesundheitswesen, ein Handout
mit dem Titel „STARKmachendE
ANGEBOTE – Prävention im
Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge“ herausgegeben.
Dieses dient als Orientie-
rungs- und Arbeitshilfe bei der ner/innen zu verschiedenen ThePlanung (sucht-)präventiver Pro- men der Prävention.
Das Handout wird regelmäßig
jekte, nennt Angebote und Anbieter im Bereich der Sucht- oder aktualisiert und ergänzt.
Gewaltprävention sowie der Gesundheitsförderung.
i
Pädagogische Fachkräfte und
Interessierte, die sich im LandBei Fragen
kreis (sucht-) präventiv engagieund Anregungen
ren finden darin einen Überblick
wenden Sie sich bitte an
über präventiv arbeitende FachKamila Härtl,
stellen, Fachkräfte, Institutionen
Tel. 09232/80-101,
und anerkannte, großteils evaLandratsamt Wunsiedel
luierte Projekte im Landkreis und
Zi.-Nr. 2.77
nennt mögliche Ansprechpart-
Fichtelgebirge
Seite 8
03/2014
Neuer Bürgermeister aus Torbalı besucht den
Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge
Ende März 2014 fanden auch
in Torbalı/Türkei Kommunalwahlen statt. Nachdem der bisherige Bürgermeister, Ismail Uygur, nicht mehr zur Wahl stand,
ergab sich bei den Wahlen
zwangsläufig eine Änderung bei
der Besetzung des Bürgermeisteramtes. Adnan Yasar Görmez, der neu gewählte Bürgermeister von Torbalı, kam nun
zusammen mit seiner Frau Arzu,
Kulturamtsdirektorin
Zeliha
Türkmen und Übersetzerin Sevim Gürbüz zu einem Antrittsbesuch ins Fichtelgebirge. Vom
19. bis 23. Juni 2014 war die türkische Delegation zu Gast im
Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge.
Landrat Dr. Karl Döhler empfing die Gäste aus der türkischen
Partnerstadt Torbalı im Landratsamt und drückte seine Freude über den Besuch aus. Die
deutsch-türkische Partnerschaft
solle auch in Zukunft weiter mit
Leben erfüllt werden, betonte Dr.
Döhler. Bürgermeister Adnan Yasar Görmez bekräftigte seinerseits die Partnerschaft mit dem
Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge und lud Landrat Dr.
Döhler zum Gegenbesuch nach
Torbalı ein. Man war sich einig,
dass das 30-jährige Jubiläum
des deutsch-türkischen Jugend-
austausches zwischen der Stadt
Torbalı und dem Landkreis
Wunsiedel i. Fichtelgebirge im
nächsten Jahr sowohl in der Türkei also auch in Deutschland mit
verschiedenen Aktionen gebührend gefeiert werden solle.
Schließlich hätte sich die Partnerschaft über die Jahre hinweg
sehr gefestigt und es seien
Freundschaften und sogar
deutsch-türkische Ehen daraus
entstanden, betonten sowohl
Landrat Dr. Döhler als auch Bürgermeister Görmez. Nach dem
Empfang zeigten Landrat Dr.
Döhler und Kreisgartenfachberater Christian Kreipe den Gästen den türkischen Partnerschaftsgarten mit dem osmanischen Brunnen vor dem Landratsamt. Die Gruppe besuchte
auch das Europäische Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Wunsiedel und besich-
tigte das Wunsiedler Schülerwohnheim. Der Samstag stand
dann ganz im Zeichen des
Deutsch-Türkischen Freundschaftsfestes des islamischen
Kulturvereins Marktredwitz. Hier
konnten sich die Gäste aus der
Türkei ein Bild davon machen,
wie die guten deutsch-türkischen
Beziehungen im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gelebt
werden. Einen Einblick in die traditionelle Festkultur des Fichtel-
gebirges konnten der Bürgermeister aus Torbalı und seine
Begleiterinnen am Abend bei einem Besuch des Brunnenfestes
in Wunsiedel zusammen mit
Landrat Dr. Karl Döhler gewinnen. Während Bürgermeister
Adnan Yasar Görmez bereits am
Sonntag, auf Grund anderweitiger Terminverpflichtungen in
Torbalı, wieder die Heimreise antreten musste, machten sich die
drei türkischen Damen zusammen mit Kreisgartenfachberater
Christian Kreipe auf eine Besichtigungstour mit dem Schwerpunkt Natur. Sehr gut gefielen
den Frauen der Duft- und
Schmetterlingsgarten sowie das
Wiesen-Labyrinth in Nagel.
Anschließend ging es dann hoch
hinaus: Auf den Schneeberggipfel bewunderten die drei Besucherinnen aus Torbalı nicht
nur die Aussicht, sondern sie
hatten bei einer kurzen Wanderung auf dem höchsten Gipfel
des Fichtelgebirges auch die
Möglichkeit die unberührte Natur zu erleben.
Spätestens im kommenden
Jubiläumsjahr wird es ein Wiedersehen im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge geben, bei
dem die partnerschaftlichen Beziehungen weiter vertieft werden
können.
Judokas aus ganz Bayern begannen ihre Sommerferien
mit der Bayerischen Judo-Sommerschule im Fichtelgebirge
Bereits zum achten Mal hatte
der Bayerische Judoverband in
diesem Jahr zur Bayerischen
Judo-Sommerschule ins Sportcamp Fichtelberg eingeladen.
Der sportliche Teil dieses einwöchigen Trainingslagers fand
wieder in der Dreifachsporthalle
der Realschule Wunsiedel statt.
52 Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Einsteiger bis
zum Meistergrad aus ganz Bayern trafen sich bei der 8. Bayerischen Judo-Sommerschule zum
gemeinsamen Training. Auch in
diesem Jahr stand wieder ein international und national renommiertes Trainerteam zur Verfügung, um mit den großen und
kleinen Judokas an der Verbesserung ihrer Techniken zu feilen.
So waren während der Trainingswoche der langjährige ehemalige Bundesligakämpfer und
U14-Landestrainer Andre Klust,
der Bundesligakämpfer Florian
Ellmann, Judoweltmeister und
Bundesligatrainer Florian Wanner, Jugendeuropameisterin und
Bundesligakämpferin Zita Notter,
Vizepräsident des Bayerischen
Judoverbandes Herbert Eberlein
und Olympiamedaillengewinner
und Bundestrainer Richard Trautmann als Übungsleiter in Wunsiedel tätig. Neben den täglichen
Trainingseinheiten
in
der
Wunsiedler Sporthalle erwartete
die Teilnehmer an der JudoSommerschule aber auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit unterschiedlichen
Freizeitaktivitäten, wie Ausflüge,
Grillabend, Fackelwanderung
oder Schwimmbadbesuch. Am
ersten Trainingstag wurden die
eifrigen Judokas und ihr Trainerteam offiziell willkommen geheißen: Landrat Dr. Karl Döhler
wünschte den Judokämpfern,
dass es ihnen gelinge hier in
Wunsiedel ihre Techniken wei-
terzuentwickeln. „Ich hoffe Ihr
habt auch außerhalb des Trainings viel Spaß in unserem schönen Fichtelgebirge“, so der Landrat. Roland Jobst, Vorsitzender
des Turnvereins Wunsiedel, der
die Judo-Sommerschule in diesem Jahr wieder ausrichtete,
wünschte den Teilnehmern
ebenfalls eine erfolgreiche Trai-
ningswoche. Der Vorsitzenden
des Sportbeirates im Landkreis
Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Dieter Hörwarth dankte Jochen
Kröppel, dem Referenten für Breitensport des Bayerischen Judoverbandes, der dafür verantwortlich sei, dass die Judo-Sommerschule alljährlich im Fichtelgebirge stattfinde. Die im Mai
getroffene Entscheidung zum
Neubau eines Sportcamps Nordbayern in Bischofsgrün gebe
Hoffnung, dass die elfte JudoSommerschule dann in dem neugebauten Sportcamp stattfinden
könne. „Ich hoffe, dass wir Euch
alle auch zur 9. Judo-Sommerschule wieder hier in Wunsiedel
begrüßen können“, so Dieter
Hörwarth. Dessen Dank vor allem auch Heinz König mit seiner
Mannschaft vom TV Wunsiedel
galt, die den mühsamen Mattentransport organisierten. Auch
Vizepräsident Herbert Eberlein
und der Breitensportreferent Jochen Kröppel vom Bayerischen
Judoverband freuten sich auf
eine tolle Judowoche mit vielen
neuen Eindrücken und Lernerfolgen für alle Beteiligten.
Fichtelgebirge
03/2014
Seite 9
Führungszeugnis jetzt online
im Internet beantragen
heimischen PC, mobil unterwegs
oder sogar aus dem Ausland.
Neben Führungszeugnissen können auch Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister über das
neue Online-Portal des Bundesamtes für Justiz (BfJ) beantragt
werden. Voraussetzungen für
den Online-Antrag sind der neue
elektronische Personalausweis,
der für die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein muss, und
ein passendes Kartenlesegerät.
Das Online-Portal soll die klassische Antragstellung nicht gänzlich ersetzen: Die Anträge können auch weiterhin persönlich
vor Ort im Rathaus gestellt wer-
Bonn – Wer ein Führungszeugnis benötigt, kann sich künftig
den Behördengang sparen. Mit
dem elektronischen Personalausweis können Führungszeugnisse ab sofort online im Internet
beantragt und bezahlt werden.
Dieses einfache Verfahren steht
ab sofort allen Bürgerinnen und
Bürgern offen. Und die müssen
in verschiedensten Lebenslagen
ein Führungszeugnis vorlegen,
sei es bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz, für die ehrenamtliche Jugendarbeit oder vor
der Aufnahme eines Gewerbes.
Vorteile des Online-Antrags:
Keine Warteschlange, keine Beschränkungen durch Öffnungszeiten, das Internetportal ist an
allen Wochentagen rund um die
Uhr verfügbar. Damit haben wir
ein System geschaffen, das für
alle flexibel zu nutzen ist, ob am
den. Wie bei der Antragstellung
auf dem Amt wird auch beim
Online-Antrag eine Gebühr von
13 Euro pro Führungszeugnis erhoben. Im Online-Portal kann sie
mit einer gängigen Kreditkarte
oder durch Überweisung per
„giropay“ beglichen werden. Die
Führungszeugnisse werden auf
grünem Spezialpapier gedruckt
und mit der Post zugeschickt.
Das Online-Portal zur Beantragung von Führungszeugnissen
und Auskünften aus dem Gewerbezentralregister ist über die
Webseite des Bundesamtes für
Justiz zu erreichen:
www.bundesjustizamt.de
Elektronischer Personalausweis im Einsatz: Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber (l.) beantragt das erste
Führungszeugnis über das neue Internetportal, neben ihm
BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe
Europäisches Fortbildungszentrum – Führungswechsel
Wunsiedel – Der Leiter des Europäischen Fortbildungszentrums für das Steinmetz- und
Steinbildhauerhandwerk (EFBZ),
Dipl. Ing. Heinrich Rhein, ist im
Rahmen einer Dienstbesprechung in den Ruhestand verabschiedet worden.
Landrat Dr. Karl Döhler würdigte Rheins Verdienste um das
Europäische Fortbildungszentrum und den Ausbildungsort
Wunsiedel für die Steinbearbeitung. Rhein habe das Steinzentrum Wunsiedel nachhaltig gestaltet, weiterentwickelt und geprägt. Mit exzellentem Fachwissen und mit überzeugender, unkomplizierter Führungsqualität
habe Heinrich Rhein in seiner
Amtszeit von August 2008 bis
heute den Bekanntheitsgrad und
die Akzeptanz des Europäischen
Fortbildungszentrums im In- und
Ausland enorm gesteigert. Mit
seinem vielseitigen Engagement
habe sich Heinrich Rhein außerordentlich um das Steinmetzhandwerk verdient gemacht. Ihm
sei deshalb vom Bundesverband
des Deutschen Steinmetz- und
Steinbildhauerhandwerks bei der
Verbandstagung, die in Wunsiedel stattgefunden habe, für seine
Verdienste die „Große Silberne
Ehrennadel“ verliehen worden,
freute sich Landrat Dr. Döhler.
Das Fortbestehen dieses Bildungszentrums sei keineswegs
zu allen Zeiten ungefährdet gewesen, betonte Dr. Döhler. Die
Mitarbeiter am Fortbildungszen-
trum seien überzeugt, dass das
EFBZ ohne den Zentrumsleiter
Rhein nicht alle schwierigen Zeiten, die es gegeben habe, so
überstanden hätte. Die gute Arbeitsatmosphäre am Bildungszentrum sei das Ergebnis eines
vernünftigen, Allüren freien Umgangs des Zentrumsleiters Rhein
mit den Kollegen, bei dem auf
den Einsatz der Amtsautorität
des Dienstvorgesetzten völlig
verzichtet worden sei. Ganz aus
der Verantwortung ziehen will
sich Rhein noch nicht. Er hat
sich bereit erklärt, als Vorsitzender des neuen Fachbeirats
für das EFBZ, die von ihm stammenden Impulse für die Zukunftsfähigkeit des Steinzentrums Wunsiedel mit umzusetzen.
Das Europäische Fortbildungszentrum wird in Kürze zu
einem Kompetenzzentrum für
Stein erweitert, verbunden mit
dem Neubau eines zusätzlichen
Unterrichtsgebäudes. Der bisherige stellvertretende Leiter des
Fortbildungszentrums, Erwin
Hornauer, ist seit 01.08.2014
neuer Leiter des Europäischen
Fortbildungszentrums. Stellvertretender Leiter des EFBZ wird
dann der bisherige Ausbildungsleiter Jürgen Richter.
Ab 10. Oktober 2014 finden
wieder Sprechstunden
für Senioren statt
Der Seniorenbeauftragte des
Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Horst Weidner, bietet ab dem 10. Oktober 2014
wieder jeden Freitag in der Zeit
von 9 bis 12 Uhr im Landratsamt, Jean-Paul-Str. 9, Wunsiedel, Zimmer 2.14, Sprechstunden für Senioren an. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 09232 80-333.
(Von links): Kreiskämmerer Stefan Pommerenke, der dem scheidenden Leiter der EFBZ das
Modell eines Steinbruchs überreichte, Landrat Dr. Karl Döhler sowie der neue Leiter des EFBZ
Erwin Hornauer und sein Stellvertreter Jürgen Richter dankten Heinrich Rhein (Mitte) für
seinen Einsatz um das Steinzentrum Wunsiedel und wünschten ihm für den beginnenden Ruhestand und den neuen Lebensabschnitt alles Gute.
Fichtelgebirge
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03/2014
Bilder zur Sanierung der Kreisstraße WUN 15
(vorher) – Bauabschnitt 1
von St 2179 bis Einmündung Steinselb
(vorher) – Bauabschnitt 2 von Gutschönlind
bis kurz vor Ortseingang Schönwald
Das Investitionsprogramm des Landkreises für seine Straßen basiert auf dem
koordinierten Erhaltungs- und Bauprogramm für die Kreisstraßen. Mit diesem
Programm aus dem Jahr 2011 ist die
Grundlage für eine strukturierte Entscheidung geschaffen. Auch im laufenden Jahr 2014 sind wieder 2 Kreisstraßenabschnitte der WUN 4 und der
WUN 15 saniert worden.
Auf der Kreisstraße WUN 4 wurde zwischen dem Ortsausgang Kothigenbibersbach und dem Ortseingang Neuhaus a. d. Eger im Juli die Fahrbahn erneuert. Im Zuge der Kreisstraße WUN
15 war eine Sanierung der Fahrbahn ab
der Einmündung WUN 15/St 2179 bis
zum Ortseingang Schönwald, in zwei
Bauabschnitten notwendig, die im August umgesetzt wurde.
Auf diesen Streckenabschnitten waren die Fahrbahndecken durch Risse
und Aufbrüche gekennzeichnet. Die Bilderstrecke zeigt die Gegenüberstellung
der Sanierungsstrecken vorher und
nachher. Hier kann man gut die zwingende Erfordernis der Sanierungen erkennen.
Mit der Erneuerung der Deckschichten konnten die vorhandenen Schäden
beseitigt werden.
Mit Ausführung der Baumaßnahme im
Zuge der Kreisstraße WUN 4 wurde die
Firma W. Markgraf GmbH & Co KG aus
Bayreuth beauftragt. Die Sanierung der
Kreisstraße WUN 15 erfolgte durch die
Firma Streicher GmbH aus Jena.
Die Investitionssumme der Baumaßnahmen beläuft sich bei der Kreisstraße
WUN 4 auf rund 260.000,- Euro und bei
der Kreisstraße WUN 15 auf ca.
280.000,- Euro.
Für eine ordnungsgemäße Durchführung der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten war es erforderlich, die Kreisstraßen WUN 4 und WUN 15 für den Gesamtverkehr zu sperren. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Landkreis Wunsiedel i. F. bei allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere bei den
betroffenen Anliegern der Sanierungsstrecken für das Verständnis und die
Geduld.
Zu den Sanierungsmaßnahmen wurden Vorher-Nachher-Bilder aufgenommen.
+++ NACHHER +++ NACHHER +++ NACHHER +++
Bilder zur Sanierung der Kreisstraße WUN 4
(vorher)
+++ VORHER +++ VORHER +++ VORHER +++
Sanierung von Kreisstraßen
Bilder zur Sanierung der Kreisstraße WUN 4
(nachher)
Bilder zur Sanierung der Kreisstraße WUN 15
(nachher) – Bauabschnitt 1
von St 2179 bis Einmündung Steinselb
(nachher) – Bauabschnitt 2 von Gutschönlind
bis kurz vor Ortseingang Schönwald
3. Cup der deutschen Einheit in Selb/ Frauen-Eishockey
Die russische Mannschaft war
nach hartem Kampf Sieger im
Fraueneishockeyturnier der
U 18 Nationalmannschaften geworden. Mannschaften aus
Deutschland, Tschechien, Österreich und Russland haben
sich im sportlichen Wettkampf
in der Eishockey-Hochburg Selb
gemessen. Den jungen Frauen
wird damit die Möglichkeit geboten ihr Können unter Beweis
zu stellen. Es ist schon fast Tradition, dass sich Prominenz am
Rande der gut besuchten Spiele
trifft: Der VER Selb und der eigens für den Cup gegründete
Verein (VOCDE) haben u.a.
Bundesinnenminister a.D. Dr.
Hans-Peter Friedrich eingela-
Beim Empfang am Rande des Eishockey-Turniers: Dr. Hans-Peter
Friedrich, Vertreter der russischen Botschaft, Oberbürgermeister
Pötzsch, Vertreter russische Botschaft, VOCDE-Vorsitzender Andreas
Golbs, Landrat Dr. Döhler und Herr Schöppner vom VOCDE
den, der als Schirmherr zahlrei- Jahr einmalig war, dass der offiche Ehrengäste aus Politik und zielle Vertreter der russischen
Wirtschaft begrüßte. In diesem Botschaft gemeinsam mit Dr.
Hans Peter Friedrich das letzte
Spiel eröffnete. Gerade in der
heutigen Zeit werden damit
deutliche Signale gesetzt. Die
Vertreter der russischen Botschaft waren sehr angenehm
überrascht und das, trotz oder
gerade wegen der klaren Worte
der Redner auf dem kleinen
Empfang: Sport verbindet, auch
über Grenzen hinaus!
Der Cup wird auch in den
nächsten Jahren, neben gutem
Eishockey, unseren Gästen die
Möglichkeit bieten, unsere Region kennenzulernen. Bereits
jetzt schon sind Unternehmen
und Institutionen zum 4. Cup
der deutschen Einheit im September 2015 eingeladen. Ein
Spitzenverein wie der VER Selb,
eine liebenswerte Region mit
begeisterten Fans und das bewundernswerte Engagement
vieler ehrenamtlich arbeitender
Helfer, sind die Voraussetzungen für ein Turnier, dass jetzt
schon zur Tradition geworden
Dr. Andreas Golbs
ist.
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Seele and Geist
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