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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 27. OKTOBER 2014
LESERBRIEFE | 9
MM 43: «Eigentlich würden sie lieber arbeiten», Artikel über Sozialhilfeempfänger in der Schweiz.
«Ich schlage vor, einen Teil der Sozialhilfe für
den Aufklärungsunterricht einzusetzen»
 Da bezieht jemand seit fünf Jahren
Sozialhilfe und wird zum zweiten Mal
«ungewollt» schwanger. Toll! Eigen­
verantwortung ist wohl ein Fremdwort.
Tony Marti, 8934 Knonau
 Der «Fall» Astrid Zihlmann stimmt
mich nachdenklich: Nach abgebroche­
ner Lehre und der Geburt eines Sohnes,
dessen afrikanischer Vater sich «aus
dem Staub machte», schafft es Frau
Zihlmann tatsächlich, nochmals eine
ähnliche Situation zu verursachen.
Zumindest nach der ersten Schwanger­
schaft hätte ich von Frau Zihlmann er­
wartet, dass bei ihr ein Funken Vernunft
einkehrt. Doch nichts dergleichen. Ob­
schon finanziell nicht auf Rosen gebet­
tet und ohne Ausbildung, begibt sie sich
erneut in ein Abenteuer (mit afrikani­
schen Wurzeln). Ob so viel Naivität ste­
hen mir die Haare zu Berge. Ich würde
vorschlagen, einen Teil der Sozialhilfe
zweckgebunden für Aufklärungsunter­
richt von Frau Zihlmann einzusetzen, da
ansonsten nicht ausgeschlossen werden
kann, dass ein drittes Kind das Licht der
Welt erblickt.
Reinhard Müller
9552 Bronschhofen
 Das bedingungslose Grundeinkom­
men wäre ein Segen für alle! Jeder hat
eine Existenzberechtigung, ohne sich
immer rechtfertigen und erniedrigen
lassen zu müssen, denn jeder hat irgend­
welche Fähigkeiten, mit oder ohne Dip­
lome/Abschlüsse, ob diese nun im jewei­
ligen System gerade gefragt sind oder
eben nicht! Und: Nicht nur bezahlte Ar­
beit ist Arbeit!
Manuela Bregenzer
8640 Rapperswil
 Dem Migros­Magazin gebührt Dank,
dass es dieses Thema aufgreift und den
Betroffenen ein Gesicht gibt. Hetze
bringt keine Lösung. Vielmehr müssen
breite Kreise wie Politik, Bund, (Hoch­)
Schulen, aber auch Handel, Gewerbe
und Industrie sich grundlegend Ge­
danken machen.
Schreiben Sie uns:
Wir freuen uns über
Briefe und Mails zu
Artikeln im MigrosMagazin. Je kürzer Ihr
Brief, desto grösser die
Chance, dass er
veröffentlicht wird.
Zuschriften können
durch die Redaktion
gekürzt werden. Per
Post an Redaktion
Migros-Magazin,
Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach
1766, 8031 Zürich, oder
Mail an leserbriefe@
migrosmagazin.ch. Und
vergessen Sie bitte
nicht, Ihre Adresse und
Ihre Telefonnummer
anzugeben.
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ONLINE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 27. OKTOBER 2014
| 11
TÖGGELI-MEISTERIN IM INTERVIEW
Peter Maffay hat
in seiner Karriere
fast 40 Alben
herausgegeben.
FACEBOOK-WETTBEWERB
Gewinner stehen fest
Der Wettbewerb auf unserer Facebook-Seite
www.facebook.com/MigrosMagazin war ein
grosser Erfolg. Von den über 150 Teilnehmenden
wählten wir den Kommentar von Madeleine
Schafroth aus Zofingen AG aus. Viel Spass am
Konzert. Die Gewinner der CDs wurden bereits
benachrichtigt. Wir gratulieren!
WÖCHENTLICHE UMFRAGE
Haben Sie genügend
Geduld fürs Fischen?
«Ich hatte viel zu wenig
Zeit zum Trainieren»
Im Migros-Magazin 41/2014 hoffte Töggeli-Meisterin Cindy Moser auf eine erfolgreiche
Weltmeisterschaft in Venedig. Nach ihrer Rückkehr zieht sie enttäuscht Bilanz.
Cindy Moser, konnten Sie sich schon wieder
von der Weltmeisterschaft erholen?
Nein, nicht wirklich. Wir sind vor einer
Woche zu Hause angekommen. Zum
Glück hatte ich noch einen Tag frei.
Was bringen Sie uns mit?
Einen Pokal. Zusammen mit meiner
Partnerin holte ich in der Kategorie
Rookie-Doppel den zweiten Platz. Das
freut mich sehr.
In den weiteren Kategorien liefs leider nicht
so gut wie erhofft …
Das stimmt. Im Einzel bin ich bereits in
der zweiten Runde gegen die neue Weltmeisterin ausgeschieden. Im DamenDoppel war nach dem Achtelfinale
Schluss, mit der Nationalmannschaft
leider bereits nach der Vorrunde.
Sie klingen sehr enttäuscht.
in %
Ja, das bin ich auch, sehr sogar. Zum
Glück hats bei den Rookies geklappt.
Dort konnten wir uns durchkämpfen.
Das gleicht die anderen, schlechten Ergebnisse etwas aus.
27
Nein, in meinem Alltag muss es vorwärtsgehen. Ich habe keine Zeit zu
warten und will Resultate sehen.
47
Es ist genau das Attraktive am
Fischen, dass es einen zu Entschleunigung und Konzentration zwingt.
26
Ja, sicher. Ich bin froh um Ruhe in
solchen Momenten. Gerade weil
mich andere Situationen stressen.
Stimmen Sie jetzt ab auf
Migrosmagazin.ch
In welchen Situationen haben Sie Angst?
Woran lag es? Wieso konnten Sie die
gewünschten Ergebnisse nicht erzielen?
Durch meinen Job und den langen Anfahrtsweg – pro Tag bin ich zwölf Stunden unterwegs – hatte ich viel zu wenig
Zeit zum Trainieren. Das wäre für dieses
Turnier besonders wichtig gewesen, weil
an anderen Tischen gespielt wurde.
Diese Umstellung braucht Zeit.
Wie lange waren Sie vor Ort? Wie viele Spiele
haben Sie gespielt?
Wir sind am Mittwochmorgen losgefahren und wie gesagt letzten Montag
zurückgekehrt. Donnerstag und Freitag
haben wir von neun Uhr morgens bis um
ein Uhr nachts praktisch durchgespielt.
Ich hatte nicht mal Zeit, richtig zu essen.
Es war ganz schlimm … Ich kann auch
aus dem Stand nicht mehr sagen, wie
viele Partien ich gespielt habe. Gut, ist
das Turnier vorbei.
Nehmen Sie trotzdem etwas Positives mit?
Sicher habe ich gute Erfahrungen fürs
nächste Turnier gesammelt und viel gelernt. Darüber hinaus freut mich der
zweite Platz wirklich. Dieser Wettkampf
hat Spass gemacht.
Wie geht es weiter? Ihre nächsten Ziele?
In zwei Wochen findet in Bonn die deutsche Meisterschaft statt. Da die Teilnahme für alle offen ist, bin ich dort dabei.
Um mich gut vorzubereiten, sollte ich
jeden Tag mindestens ein bis zwei Stunden trainieren. Ich hoffe, dass wir den
Tisch, der dort verwendet wird, bald zu
Hause haben, um mehr zu spielen.
Interview: Reto Vogt
Bild: Gerry Nitsch
Cindy Moser hofft
auf eine neue
Chance am nächsten Turnier in Bonn.
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Reisen
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