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Fortbildungsangebote

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Oktober 2014 bis
April 2015
Fortbildungsangebote
Sprachbildung und Sprachförderung
Für pädagogische
Fachkräfte in Krippen
und Kindergärten
Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung
Wilhelmshaven
„Mit jedem Wort wachsen wir“
Christian Morgenstern
Herausgeber:
Sprachheilzentrum Wilhelmshaven
Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung
Wilhelmshaven
Masurenstr. 17
26388 Wilhelmshaven
Telefon: 04421/91301-16
E-Mail: claudia.schneider@spz-whv.awo-ol.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort......................................................................................................... 1
Wie lernen Kinder Sprache? ......................................................................... 4
„¡Hola! Hallo! Hoş geldiniz!“......................................................................... 5
Kindliche Sprachentwicklung ........................................................................ 6
Von Eleraffen und Stockbrotpflanzen .......................................................... 7
Fabelhaftes Handpuppenspiel ...................................................................... 8
Wie holen wir die Eltern ins Boot? ............................................................. 10
Frühe Phasen der Sprachentwicklung begleiten und unterstützen ........... 11
Für eine gelingende Sprachbildung von Anfang an .................................... 12
Geschichten von Anfang an ........................................................................ 13
1000 Geschichten und das ABC .................................................................. 14
Teilnahmebedingungen .............................................................................. 15
Vorwort
Sprachliche Fähigkeiten sind die Schlüsselkompetenz
Bildungsbereiche und daher Kernaufgabe der Frühpädagogik.
für
alle
Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich
niedersächsischer Kindertageseinrichtungen wurde im Jahr 2011 um die
Handlungsempfehlungen „Sprachbildung und Sprachförderung“ ergänzt.1
Dabei ist besonders die Differenzierung zwischen Sprachbildung und
Sprachförderung hervorzuheben.
Sprachbildung beinhaltet die systematische Anregung und Gestaltung von
Kommunikationsanlässen im pädagogischen Alltag und ist Aufgabe aller
pädagogischen Fachkräfte.
Sprachförderung baut auf die Sprachbildung auf und bietet Kindern, die
Unterstützung in ihrer Sprachentwicklung benötigen, gezielte Anregung
und Begleitung.
Sprache ist kein isolierter Bildungsbereich, sondern vielmehr
„Querschnittsaufgabe“ eines gesamten Teams. Aktuellen Erkenntnissen
aus Wissenschaft und Praxis Rechnung tragend, stellen die pädagogischen
Fachkräfte neben den Eltern eine bedeutende Brücke zur Sprache dar. Mit
ihrem Fachwissen nehmen sie eine zentrale Rolle im Prozess des
frühkindlichen Spracherwerbs ein. Als liebgewonnene Bezugspersonen
unterstützen Fachkräfte in ihrem pädagogischen Alltag in unzähligen
Gesprächen, mit Fingerspielen, Bilderbuchbetrachtungen oder Liedern die
angeborenen Spracherwerbskompetenzen der Kinder.
1
Hrsg. Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover, Juli 2011.
1
Seit dem 1.8.2011 orientiert sich die Förderrichtlinie des Landes
Niedersachsen zur Umsetzung von Sprachbildung und Sprachförderung
ebenfalls an diesen Inhalten. Mit der 2. Fortschreibung des Regionalen
Konzeptes zur Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im
Elementarbereich vom Oktober 2013 geht die Stadt Wilhelmshaven in
diesem Bereich neue Wege. Es wurde eine Lenkungsgruppe aus Vertretern
des Jugendamtes und des Gesundheitsamtes, Trägern, Kindertagesstätten
und Grundschulen sowie des Sprachheilzentrums ins Leben gerufen, um
gemeinsam Ziele zu definieren und Erreichtes zu analysieren. Zum Februar
2014 wurde die Koordinierungsstelle für Sprachbildung und
Sprachförderung Wilhelmshaven am AWO Sprachheilzentrum in
Fedderwardergroden eingerichtet. Ziel ist es, eine effektive und
nachhaltige alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung zu
verankern. Wesentliche Schritte auf diesem Weg sind die Integration von
Sprachbildungsprozessen in den pädagogischen Alltag der Einrichtungen,
individuelle Förderung aller Kinder vom Eintritt in die Einrichtung bis zur
Einschulung und Vernetzung.
Die aus Landesmitteln finanzierte Koordinierungsstelle für Sprachbildung
und Sprachförderung steht als Ansprechpartner in Wilhelmshaven zur
Verfügung für:




pädagogische Fach- und Leitungskräfte
Kitas und Grundschulen im Rahmen der Kooperation zur
Sprachförderung im letzten Jahr vor der Einschulung
Eltern
allen Kindern, die eine Einrichtung besuchen im Rahmen der
Sprachbildung und allen Kinder mit erhöhtem Förderbedarf
Das Angebot der Koordinierungsstelle ist vielseitig und kostenfrei. Für die
pädagogischen Fach- und Leitungskräfte in Wilhelmshaven wurde ein
Fortbildungsprogramm
mit
Weiterbildungsmöglichkeiten
zur
alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung zusammengestellt.
Vor Ort in den Kindertageseinrichtungen bietet die Koordinierungsstelle
individuelle Fachberatung im Bereich Sprachbildung und Sprachförderung
2
an. Nach Absprache kann das eine gemeinsame Gestaltung von
thematischen Dienstbesprechungen (Teamworkshops) sein sowie
Hospitationen, Fallberatungen, Unterstützung in der Elternarbeit oder
Coaching von ErzieherInnen.
Außerdem stehen kostenfrei Ausleihkisten mit Materialien, Anregungen
und Fachliteratur zur folgenden Themen bereit:









Qualität sprachlicher Bildung in Kitas
Literaturkiste
Interkulturelle Bücherkiste
Sprache und Bewegung
U3
Auditive Wahrnehmung und Phonologische Bewusstheit
Erzählkiste I: Kamishibai (japanisches Erzähltheater)
Erzählkiste II: Geschichtensäckchen
Mundmotorik
Ich hoffe, Sie als Fachkräfte durch meine Angebote und durch dieses
Fortbildungsprogramm dabei zu unterstützen, gewonnene Erkenntnisse
und Fähigkeiten kreativ und mit Freude am Thema Sprache in ihrem
pädagogischen Alltag umzusetzen.
Claudia Schneider
Koordinatorin für Sprachbildung und Sprachförderung
Sprachheilzentrum Wilhelmshaven
Masurenstraße 17
26388 Wilhelmshaven
Telefon: 04421 / 91301-16
Mobil: 0159 / 04008746
Fax: 04421 / 51019
E-Mail: claudia.schneider@spz-whv.awo-ol.de
3
Wie lernen Kinder Sprache?
… und was lernen sie wann am besten?
Ein Bereich der pädagogischen Arbeit in der Kindertageseinrichtung
betrifft die Förderung von Sprache und Kommunikation. Kinder
verbringen mitunter einen nicht unerheblichen Teil ihrer wachen
Zeit am Tage in Tageseinrichtungen. Die Kommunikationspartner
und Sprachvorbilder sind hier die ErzieherInnen, die damit auch eine
Rolle und eine Verantwortung im Prozess des Spracherwerbs des
Kindes übernehmen. Diese Rolle können ErzieheInnen umso
selbstbewusster und kompetenter einnehmen, je mehr sie darüber
Bescheid wissen, wie Kinder Sprache lernen.
Der Workshop stellt den Prozess der
natürlichen Sprachentwicklung von Kindern
zwischen 0 und 6 Jahren dar, unter anderem
anhand von Videobeispielen und aktuellen
Forschungsergebnissen. Die natürlichen
Lernprozesse werden dargelegt und Meilenund
Stolpersteine
im
Prozess
der
Sprachentwicklung aufgezeigt. Im Sinne der
alltagsbasierten
und
alltagsintegrierten
Sprachförderung lassen sich aus der Theorie
zahlreiche Fördermöglichkeiten ableiten.
Referentin: Dr. Dipl.-Psych. Barbara Stumper, Logopädin
Termin: 20.10.2014 von 15:00 -18:00 (4UE)
Ort: AWO Sprachheilzentrum, Masurenstr. 17,26388
Wilhelmshaven
4
„¡Hola! Hallo! Hoş geldiniz!“
Mehrsprachigkeit bei Kindern unterstützen
Im Kindergarten ist Zwei- oder sogar Mehrsprachigkeit bei Kindern
schon lange keine Ausnahme mehr. Mittlerweile ist belegt, dass
Kinder nicht grundsätzlich überfordert sind, wenn sie zwei oder
mehr Sprachen lernen. Wir wissen aber, dass der Erwerb der
Bildungssprache Deutsch oft eine systematische Unterstützung
benötigt – zum Beispiel durch die Fachkräfte in den Kinderkrippen
oder Kindergärten.
Im Workshop werden die Besonderheiten in der Sprachentwicklung
bei Mehrsprachigkeit zunächst im Vergleich zur natürlichen
Sprachentwicklung
aufgezeigt.
Die
TeilnehmerInnen erhalten Einblicke in
typische Stolpersteine und erfahren,
welchen Einfluss die Erstsprache eines
Kindes auf das Erlernen der Bildungssprache
Deutsch hat. Sie lernen Methoden kennen,
mit denen die Sprachkompetenz und die
sprachlichen Voraussetzungen der Kinder
praxisnah beschrieben werden können und
erfahren, wie mehrsprachig aufwachsende
Kinder im Alltag gefördert werden können.
Referentin: Dr. Dipl.-Psych. Barbara Stumper, Logopädin
Termin: 11.11.2014 von 15:00 -18:00 (4UE)
Ort: AWO Sprachheilzentrum, Masurenstr. 17,26388
Wilhelmshaven
5
Kindliche Sprachentwicklung
Fokus: Grammatikentwicklung, Wortschatz und
Sprachverständnis
Kinder lernen ihre als sehr schwierig anerkannte deutsche Muttersprache
offenbar spielend. Dabei gibt es Zwischenschritte, die der normalen
Sprachentwicklung entsprechen, aber auch Abweichungen von der Norm.
Dies zu erkennen und die Kinder in ihrer Grammatikentwicklung zu
unterstützen sind die vielfältigen Aufgaben der ErzieherInnen in der Kita.
Die Entwicklung des aktiven und passiven Wortschatzes ist der Bereich der
Sprachentwicklung, bei dem die direkte sprachliche Umgebung des Kindes
ihren größten Einfluss hat. Kein Bereich ist enger mit den kognitiven
Fähigkeiten eines Kindes verknüpft. Lernfähigkeit und Wortschatz
bedingen sich gegenseitig. Kinder mit Sprachverständnisstörungen werden
oft viel zu spät erkannt, da sie frühzeitig lernen, ihre Probleme zu
kompensieren und zu verbergen. Mit dem Eintritt in die Kita besteht die
große Chance, diese noch rechtzeitig zu erkennen und für eine gezielte
Förderung zu sorgen.
In diesem Seminar…
 lernen Sie als Grundlage für eine kompetente
Beratung der Eltern, Sprachverständnisstörungen zu erkennen
 werden Hintergrundkenntnisse und Ideen
vermittelt, wie man mit Spielen, die in (fast)
jeder Einrichtung zu finden sind, die
grammatikalischen Fähigkeiten erweitern
kann.
Referentin: Simone Wollny, staatl. anerkannte Logopädin
Termin: 1.12.2014 von 8:45 -15:45 (8UE)
Ort: Friedenskirche Fedderwardergroden, Preußenstraße 45,
26388 Wilhelmshaven
6
Von Eleraffen und
Stockbrotpflanzen
Möglichkeiten der Förderung sprachauffälliger
Kinder in der Kita
In nur wenigen Jahren erlernen die meisten Kinder scheinbar spielerisch
ihre Muttersprache. Durch sprachbewusste und sprachanregende
Gestaltung des Alltags in der Kita unterstützen wir die Kinder dabei im
Sinne der Sprachbildung.
Doch was ist zu tun, wenn Kinder von der „normalen“ Sprachentwicklung
abweichen? Ab welchem Zeitpunkt sollte ein Kind gefördert werden? Oder
wann ist es förderlicher, nicht zu fördern? Wenn gefördert werden muss:
welche Methoden sind Erfolg versprechend – und welche nicht? Wann
sind die Grenzen einer Sprachförderung erreicht und eine gezielte
Sprachtherapie erforderlich?
Der Workshop versucht Antworten auf diese
Fragen zu geben. Zunächst werden anhand von
Video- und Audioeinspielungen unterschiedliche
Symptome einer gestörten Sprachentwicklung
vorgestellt.
Im
Anschluss
werden
Fördermöglichkeiten für den pädagogischen Alltag
aufgezeigt und Vor- und Nachteile diskutiert.
Hierbei soll die Abgrenzung von Sprachbildung
versus Sprachförderung sowie Sprachförderung
versus
Sprachtherapie
einen
besonderen
Stellenwert erhalten.
Referent: Hermann Mödden, staatl. anerkannter Logopäde
Termin: 14.1.2015 von 9:00 -12:00 (4UE)
Ort: AWO Sprachheilzentrum, Masurenstr. 17,26388
Wilhelmshaven
7
Fabelhaftes Handpuppenspiel
Spielen mit Sprache
Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Spiel mit den großen
Klappmaulpuppen, die besonders lebendig wirken, da sich der Mund und
die Hand separat bespielen lassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Puppen werden zur Verfügung gestellt, es können aber auch gerne eigene
Puppen mitgebracht werden.
Den Teilnehmenden wird
ein erster Zugang zu
einem lebendigen und
eindrucksvollen Handpuppenspiel vermittelt.
Ziel ist es, Sicherheit im
eigenen Spiel und der
Puppenführung
zu
gewinnen und Anregungen
für
den
spielpädagogischen Einsatz
der
großen
Handpuppen zu erhalten. Der Workshop
soll vor allem die
Spielfreude wecken und
anregen, die Puppen in
der Sprachförderung einzusetzen.
8
Die genauen Inhalte orientieren sich an den Vorerfahrungen der
TeilnehmerInnen:

Training der technischen Handhabung verschiedener großer
Handpuppen (Kopf, Mund, Hände, wo sitzt oder steht die Puppe ...)

Übungen und Spiele, um einen Charakter und eine Stimme für die
Puppe zu finden und zu entwickeln

Übungen und Spiele, um Spielfreiheit zu entwickeln und als Spieler
möglichst viel Spaß zu haben; Tipps und Tricks für das improvisierte
Spiel

Ausdrucksvolles und emotionales Spiel

Die Handpuppe in der Gruppenarbeit (Wer sitzt wo? Woher kommt die
Puppe, wohin geht sie...? Den Dialog mit dem Kindern eröffnen und
steuern)

Die Handpuppe im Spiel und im Gespräch mit einem einzelnen Kind

Der spielerische Umgang mit kritischen Situationen und Störungen

Reflexion und Überlegungen zu den pädagogischen Möglichkeiten des
Handpuppenspiels: Wie sich Spiel und Sprachförderung miteinander
verbinden lassen

Impulse, Tipps, Anregungen für den Einsatz der großen Handpuppen in
der Sprachförderung

Erarbeiten und Präsentieren von kleinen Spielsequenzen zu Themen
und Problemstellungen aus den Arbeitsbereichen der Teilnehmenden
Referentin: Sabine Schroeder-Zobel, Förderschul-Lehrerin,
Puppenspielerin, theaterpädagogische Ausbildung
(Handpuppenspiel und Improvisationstheater)
Termin: 23.1.2015 von 9:00 -16:00 (8UE)
Ort: AWO Sprachheilzentrum, Masurenstr. 17, 26388
Wilhelmshaven
9
Wie holen wir die Eltern ins
Boot?
Erziehungspartnerschaft als Grundlage für eine
gelingende Sprachbildung
In diesem Workshop geht es darum zu klären, welche Möglichkeiten es für
ErzieherInnen/Kitas gibt, zu einer intensiven Kooperation mit Eltern im
Rahmen von Sprachbildung und Spracherwerb des Kindes zu kommen.
Dabei sollen zunächst die Hürden und möglichen Grenzen beleuchtet und
reflektiert werden. Im Anschluss geht es darum herauszuarbeiten, welche
Ansätze es in der Praxis gibt, über Formen aktivierender Elternarbeit zu
einer Erziehungspartnerschaft zu kommen.
Folgende Fragen stehen dabei zusätzlich im Fokus: Was genau heißt
„Erziehungspartnerschaft“? Was finden wir bei uns schon vor? Welche
Formen und Modelle aktivierender Elternarbeit passen zusätzlich zu uns
als Team? Welche Vorhaben, Verabredungen und Maßnahmen sollten wir
im Team miteinander vereinbaren? Wie bauen wir die verstärkte
Zusammenarbeit mit den Eltern in unseren Kita-Alltag ein? Wie organisiert
sich das Team als Ganzes? Wie stellen wir sicher, dass die Zusammenarbeit
mit den Eltern kein Strohfeuer bleibt?
Referent: Udo Smorra, Mediator, Berater für Kita-Teams,
Multiplikator im Bereich Sprachbildung
Termin: 10.2.2015 von 8:30 -15:30 (8UE)
Ort: Friedenskirche Fedderwardergroden, Preußenstraße 45,
26388 Wilhelmshaven
10
Frühe Phasen der
Sprachentwicklung begleiten und
unterstützen
Seminar für Fachkräfte im Kleinkindbereich
Das Eintrittsalter in die Kindertagesstätte sinkt stetig. Zudem werden
immer mehr Krippenplätze geschaffen. Dadurch treffen ErzieherInnen auf
immer jüngere Kinder im Rahmen Ihrer Tätigkeit. Diese Kinder verfügen
über geringere kommunikative Möglichkeiten und sind deshalb auf mehr
Unterstützung angewiesen. Gehören diese Kinder dann auch noch zu den
so genannten „Late Talkern“ und laufen Gefahr, eine umfangreiche
Sprachstörung zu entwickeln, benötigen sie eine gezielte Förderung im für
sie ungewohnten Alltag. Zudem ist es für Eltern sehr
schwer, richtig auf die Probleme zu reagieren und
ihre Kinder zu fördern ohne sie zu überfordern.
Dieses Seminar bietet wissenswerte Hintergrundinformationen zur Beurteilung der frühen Phasen der
Sprachentwicklung, gibt wichtige Hinweise zur
gezielten Unterstützung und Materialempfehlungen
für diese Altersgruppe.
Referentin: Simone Wollny, staatl. anerkannte Logopädin
Termin: 25.2.2015 von 9:00 -13:00 (4UE)
Ort: Friedenskirche Fedderwardergroden, Preußenstraße 45,
26388 Wilhelmshaven
11
Für eine gelingende
Sprachbildung von Anfang an
Gespräche anregen und gestalten
Sprachliche Bildung ist ein grundsätzlicher Bestandteil des
Kindergartenalltages. Sie findet dann statt, wenn Kindern durch eine
achtsame und anregende Umwelt bewusst alles gegeben wird, was sie für
ihre sprachliche Entwicklung brauchen. Der Alltag in der Kita hält viele
Gelegenheiten für Sprechanlässe bereit. Doch wie gelingt es,
Unterhaltungen anregend zu gestalten, sodass die Kinder sich zum
Erzählen eingeladen fühlen? Worüber möchten Kinder sprechen? Wie
finde ich Zeit für Gespräche und wie kann ich Unterhaltungen sinnvoll
strukturieren?
An diesem Vormittag werden gemeinsam
Sprachlehrstrategien erarbeitet, die ohne großen
Aufwand schon am nächsten Tag in Ihre
pädagogische Arbeit einfließen können.
Dieser Workshop kann nach Terminabsprache auch
kostenfrei als Teamveranstaltung für Kitas in
Wilhelmshaven gebucht werden.
Referentin: Claudia Schneider, Koordinatorin für
Sprachbildung und Sprachförderung Wilhelmshaven
Termin: 25.2.2015 von 9:00 -13:00 (4UE)
Ort: AWO Sprachheilzentrum, Masurenstr. 17, 26388
Wilhelmshaven
12
Geschichten von Anfang an
Erzählen für unter Dreijährige
Kinder lieben das Spiel mit der Sprache, aber welche Formen des Erzählens
eignen sich für Kinder unter 3 Jahren? Was ist beim Erzählen für kleine
Kinder zu beachten?
Wie kann man ihre sprachliche Entdeckerlust bewusst fördern? Geht das
überhaupt schon, in diesem Alter für Gruppen zu erzählen? Wie
präsentiert man Bilderbücher für mehr als drei Kinder ohne einen
ständigen Kampf ums Buch zu führen?
Das Seminar richtet sich an Menschen, die mit Gruppen von Kleinkindern
arbeiten und vor oben genannten Herausforderungen stehen Vorgestellt
werden praxiserprobte, altersgemäße Präsentationsformen, verschiedene
Hilfsmittel und geeignete Geschichten. Darüber hinaus wird das freie
Erfinden kleiner Geschichten eingeübt.
Inhalte sind:
 Übungen zum freien Erzählen und
Geschichtenerfinden
 Geschichtenerzählen anhand von Bildern
Erzählungen mit Fingerpuppen und
Gegenständen
 Einfache Lieder, die mit Bewegungen
begleitet und ohne Instrumentalbegleitung
gemeinsam gesungen werden können
 Fingerspiele
 Austausch über altersrelevante Themen, die
in den Geschichten bearbeitet werden
Referentin: Julia Klein, Theaterpädagogin und
Geschichtenerzählerin
Termin: 17.3.2015 von 9:00 -16:00 (8UE)
Ort: Mehrgenerationenhaus Wilhelmshaven, Werftstr. 75,
26382 Wilhelmshaven, Raum 2ab
13
1000 Geschichten und das ABC
Literacybildung in der Kindertagesstätte
Kinder sind von Geburt an aktive, neugierige und kommunikative Lerner.
Schon früh zeigen sie Interesse an Schriftsprache und erkennen Symbole.
Sie betrachten Bilderbücher, erzählen gerne oder lassen sich etwas
vorlesen. Laut des niedersächsischen Orientierungsplans für Bildung steht
Literacy für die Begegnung mit
dem geschriebenen Wort, mit
Buchstaben und Zeichen und für
den frühen Gebrauch der
Sprache, um auch Ausgedachtes,
Vorgestelltes zu formulieren.
Beim Geschichten erzählen und
Vorlesen,
Reimen
und
Bilderbuch betrachten werden
nicht nur interessante Inhalte
vermittelt,
sondern
auch
kognitive Fähigkeiten geschult. Zu lernen, dass Buchstaben und Zeichen
etwas bedeuten und spielerisch damit umzugehen ist eine gute
Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.
Das Thema wird kurz theoretisch umrissen und mit vielfältigen Praxisideen
ausprobiert und angereichert.
Referentin: Dipl. Päd. Gisela tom Diek
Termin: 16.4.2015 von 9:00 -16:00 (8UE)
Ort: Grundschule Voslapp, Tiarkstr. 31 in 26388
Wilhelmshaven
14
Teilnahmebedingungen
Die Fortbildungsangebote richten sich in erster Linie an die MitarbeiterInnen von Kinderbetreuungseinrichtungen in Wilhelmshaven. In der
Regel sind diese für pädagogische Fach- und Leitungskräfte kostenfrei. Für
besondere Veranstaltungen kann eine geringe Teilnahmegebühr erhoben
werden. Interessierte aus anderen Bereichen können gegen ein
kostendeckendes Entgelt an den Fortbildungen teilnehmen. Diese sind bei
der Anmeldung zu erfragen. (Vorrang haben MitarbeiterInnen aus Kitas.)
Anmeldung
Die Fortbildungen sind einrichtungsübergreifend konzipiert und somit
sowohl für einzelne oder mehrere Fachkräfte aus einer
Kinderbetreuungseinrichtung buchbar.
Die Anmeldung erfolgt bis zwei Wochen vor der Veranstaltung über die
Koordinierungsstelle
für
Sprachbildung
und
Sprachförderung
Wilhelmshaven:
Sprachheilzentrum Wilhelmshaven
Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung
Claudia Schneider
Masurenstr.17
26388 Wilhelmshaven
Tel.:04421-9130116 Mobil: 0159-04008746
Fax: 04421-51019
Mail: claudia.schneider@spz-whv.awo-ol.de
Rücktritt
Spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine schriftliche
Absage mit Begründung an die Koordinierungsstelle für Sprachbildung und
Sprachförderung zu senden oder eine Ersatzperson zu benennen. Bei
Nichteinhaltung wird die Teilnahmegebühr fällig.
Teilnahmebescheinigungen
Für jede Fortbildung werden Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, die
am Ende der Veranstaltung verteilt werden.
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Bildung
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