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Konzeption 2014.pdf - Markt Stadtlauringen

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KONZEPTION
Gemeindekindergarten
Steige 1
97488 Stadtlauringen
Tel.: 09724 / 12 24
Vorwort
„Grüß Gott!“
Wir freuen uns, dass Sie Interesse an unserer Arbeit im Kindergarten
zeigen und möchten durch diese Zusammenfassung unsere pädagogische Arbeit transparent machen.
Mit dieser Konzeption möchten wir:
- Ihnen den Kindergarten vorstellen
- Ihnen Einblick in unsere Arbeit geben
- Ihnen aufzeigen, was uns an der Arbeit mit Kindern wichtig ist
und damit die pädagogische Arbeit klar definieren
- Ihnen die Hintergründe unserer Planung und Durchführung erläutern
- Ihnen definieren, was ganzheitliche Pädagogik bedeutet
- Ihnen darstellen, welche Möglichkeiten sich daraus für die Kinder ergeben
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffen, Ihren Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden.
Bei Fragen, Anregungen und anderweitigen Wünschen stehen wir Ihnen jederzeit zu Verfügung, sprechen Sie uns bitte an!
D er Träger
Ihr K indergartenteam
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Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Geschichte des Kindergartens Stadtlauringen
1.Situationsanalyse der Zielgruppe
- Das Kleinkind
- Das zwei- bis dreijährige Kind
- Das vier- bis fünfjährige Kind
- Das sechs- bis siebenjährige Kind
- Unsere Kleinkindgruppe
- Unsere Schulkindbetreuung
- Unsere Integrative Arbeit
2.Rahmenbedingungen
a)Träger
b)Lage und Einzugsgebiet
c)Personal
d)Räumliche Gegebenheiten
e)Ausstattung der Gruppen
f)Öffnungszeiten/Kosten
g)Anmeldung, Aufnahmebedingungen und Ende der
Kindergartenzeit
h)Regelung in Krankheitsfällen
i)Versicherung
k)Bringen und Abholen
3.Kinder stehen bei uns an Erster Stelle
a)Pädagogische Ziele und deren Umsetzungsmöglichkeiten
- 10 Basiskompetenzen
- Ethische und religiöse Bildung und Erziehung
- Sprachliche Bildung und Förderung
- Mathematische Bildung
- Naturwissenschaftliche und technische Bildung
- Umweltbildung und –erziehung
- Medienbildung und –erziehung, elementare informationstechnische Bildung
3
-
Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
Musikalische Bildung und Erziehung
Bewegungserziehung und –förderung, Sport
Gesundheitliche Bildung und Erziehung
b)Freispielzeit – was ist das?
c)Bedeutung des Freispiels
d)Tagesablauf in unserem Kindergarten
e)was braucht das Kind im Kindergarten?
f)Feste im Kindergarten
4.Ohne Eltern geht es nicht
a)Was Elternarbeit für uns bedeutet
b)Elternbeirat
5.Das pädagogische Personal und deren Aufgaben
a)Ausbildungen
b)Aufgaben des Personals
6.Vernetzung mit anderen Institutionen
Schlusswort
Anhang:
„Selbstverständliches“
Anmeldeformulare
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Geschichte des Kindergartens Stadtlauringen
Eine Kinderbewahranstalt hat es lt. Stifterbrief Ziff. VI zur Stiftung
Friedrichsheim aus 1903 zum damaligen Zeitpunkt schon gegeben.
Die Stifterin der Stiftung Friedrichsheim, die königliche Palastdame
Esperanza Freifrau von Truchseß – Wetzhausen, geborene de Sarachaga y Lobanow de Rostow, hat in Ziff. VI des Stifterbriefes verfügt,
dass der „ nötige Raum für die Kinderbewahranstalt in der Pfründeanstalt eingeräumt wird“.
Im Jahre 1978 wurde der Kindergarten auf dem Grundstück der Stiftung Friedrichsheim vom Markt erweitert.
Bis 1995 war der Kindergarten in den Räumen der Stiftung und dem
dazugehörigen Anbau untergebracht.
1995 wurde der Kindergarten aus den Räumen der Stiftung herausgenommen und im neuen Kindergartengebäude im Baugebiet „Nonnensee“ untergebracht.
Der Erweiterungsbau wurde nach dem Umzug des Kindergartens an
die Stiftung Friedrichsheim veräußert.
Zumindest seit 1903/1904 wurde der Kindergarten von der Kongregation der Schwestern des Erlöses betreut mit Unterstützung von weltlichen Kräften.
1991 wurden die Schwestern abgezogen. Seitdem wird der Kindergarten ausschließlich von weltlichen Kräften geführt.
Im Januar 1996 bestanden im Kindergarten erstmals vier Gruppen.
Dies wurde auch bis auf eine Ausnahme im Kindergartenjahr 1999/
2000 beibehalten. Seit November 2007 verändert sich die Gruppenanzahl je nach Anmeldungen der Kinder – sie variiert zwischen drei und
vier Gruppen.
Seit Februar 2009 betreuen wir die Jüngsten in einer Kleinkindgruppe.
Düring
Geschäftsleitender Beamter i.R.
der Marktgemeinde Stadtlauringen
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1.Situationsanalyse der Zielgruppe
Die Kinder im Kindergarten sind bis zu 7 Jahre alt. Egal, in welchem
Alter das Kind in den Kindergarten kommt – durch besondere Zuwendung, ansprechendes Spielzeug, altersgemäße Raumausstattung sowie
-gestaltung gehen wir auf die Bedürfnisse der Kinder ein.
Da die Kinder bei dieser breiten Altersspanne unterschiedliche Interessen haben und auch verschieden in der Entwicklung sind, gehen wir
nun auf die einzelnen Altersspannen ein.
Das Kleinkind:
Im Alter bis zu zwei Jahren gilt es ganz besonders auf die Grundbedürfnisse und die frühkindliche Entwicklung des Kindes einzugehen.
In einer angenehmen und anregenden Atmosphäre erfährt das Kind in
der Kleinkindgruppe Freude am Spiel und am gemeinsamen Tun
ebenso wie liebevolle Zuwendung.
Das zwei- bis dreijährige Kind:
Kommt das Kind in diesem Alter in den Kindergarten, kann es die
vielen neuen Eindrücke wie die Umgebung, die Erzieher, die anderen
Kinder, die Regeln und noch vieles mehr, schon selbstständiger bewältigen. Es wird mit den Kindern gespielt, gebastelt, erzählt, getröstet, auch gekuschelt..., das Kind wird in seine Gruppe integriert.
Das vier- bis fünfjährige Kind:
Das Kind hat nun seinen Platz (Stellung) in der Gruppe gefunden, es
kennt die Regeln und fühlt sich sicher. Das Sozialverhalten entwickelt
sich durch gemeinsame Spiele, durch Rollenspiele, durch den gemeinsamen Alltag im Kindergarten. Die Kinder können nun miteinander
spielen, ohne dass ein Erwachsener mitspielt. Sie gehen auf Entdeckungsreise und probieren alles aus.
Das sechs- bis siebenjährige Kind:
Das Kind ist sehr selbständig und will dies auch zeigen. Die Einordnung und auch Unterordnung in der Gruppe werden öfter thematisiert,
da das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit schon stark ausgeprägt sind. Die sprachliche Mitteilung ist in diesem Alter sehr wichtig.
Die Kinder werden auf die Schule vorbereitet und in der Ausdauer,
Konzentration und Genauigkeit gezielt gefördert.
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Unsere Kleinkindgruppe
Seit Februar 2009 wird „Die Kleine Strolche-Gruppe“ von unseren
jüngsten Kindern besucht, eine zweite Kleinkindgruppe wurde im
September 2012 eröffnet. In diesen Gruppen bieten wir spezielle
Kleinkindbetreuung für Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren an.
In den Gruppenräumen befinden sich eine Kuschelecke, eine Puppenecke, drei kleinkindgerechte Tische mit passenden Stühlen, die individuell als Ess-, Mal- und Spieltische genutzt werden, ein „Mäusenest“,
das ist ein in sich abgegrenzter Spielbereich, bzw. eine Kletterlandschaft. Daneben befinden sich Spielzeugregale, ein Spielteppich, breite Fensterbänke als Spielflächen und ein Aquarium.
Schlafmöglichkeiten bieten wir ab 12:30 Uhr im „Kleine-StrolcheGruppenraum“ an.
Ziele/ Grundsätze
Wir sehen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit an, die ernst
genommen wird und deren Selbstvertrauen und Selbständigkeit gefördert wird.
Unser Ziel ist es, den Kindern in einer ruhigen und gemütlichen Atmosphäre einen festen Rahmen zu geben, in dem sie sich wohl und
geborgen fühlen und ihre individuellen Bedürfnisse entfalten und entwickeln können.
Im Alltag steht bei uns ein strukturierter Tagesablauf mit immer wiederkehrenden Ritualen – z.B. Begrüßungslied, Spielzeit, Essenszeit,
Aufräumlied und vielem mehr auf dem Programm - dadurch geben
wir den Kindern Sicherheit und Vertrauen.
Spezielles Spielmaterial für Kleinkinder und altersgerechte Angebote
ergeben eine ganzheitliche Förderung.
So begleiten wir Ihr Kind zu einer selbstständigen Persönlichkeit.
Zum gegebenen Zeitpunkt erfolgt der Wechsel in eine andere Gruppe.
Der Übergang in die Regelgruppe verläuft fließend, da sich beides im
gleichen Gebäude befindet und verschiedene Aktionen und Feiern miteinander abgehalten werden; dadurch sind die Abläufe den Kindern
bereits vertraut.
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Unsere Schulkindbetreuung
Seit September 2010 bieten wir für Kinder der 1. und 2. Klasse Schulkind- mit Hausaufgabenbetreuung an.
Der Raum der Schulkinder, die sogenannten „Schlauen Raben“, ist
abgegrenzt von den anderen Gruppenräumen. Es stehen verschiedene
Gesellschaftsspiele, Puzzle, Kartenspiele ebenso wie Schreib- und Rechenspiele zur Verfügung.
Außerdem können Halle, Turnraum und der Hof genutzt werden, um
durch Bewegung neue Energie und Leistungsbereitschaft zu gewinnen. Für die Hausaufgabe stehen genügend Arbeitstische bereit.
Die Schulkinder kommen nach dem Unterricht in den Kindergarten.
Sie haben hier die Möglichkeit etwas zu essen, trinken, zu entspannen,
sich auszutoben und zu spielen. Um 12.30 Uhr bzw. 13.30 Uhr beginnt die gemeinsame Hausaufgabenzeit. Der Zeitpunkt des Beginns
richtet sich nach dem Schulschluss der Kinder.
Die Eltern haben die Möglichkeit zusätzliche Zeit an schulfreien Tagen zu buchen, sodass die Schulkinder auch in den Ferien im Kindergarten betreut werden.
Ziele/ Grundsätze
Auftrag der Schulkindbetreuung ist die Betreuung, Bildung und
Erziehung von Kindern, die die erste und zweite Klasse der FriedrichRückert-Volksschule Stadtlauringen besuchen; auch Kinder die in einer Sondereinrichtung in der ersten und zweiten Klasse betreut werden, können unserer Schulkindbetreuung in Anspruch nehmen.
Wir wollen die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern. Wir arbeiten
familienunterstützend und – ergänzend.
Hauptaugenmerk ist die Hausaufgabenbetreuung; hierbei achten wir
auf selbständiges Arbeiten, geben aber bei Bedarf Hilfestellung, Anregung und Unterstützung.
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Unsere Integrative Arbeit
Unsere Einrichtung wird auch von Kindern, die von Behinderung
bedroht sind, bzw. die eine Behinderung haben oder die stark entwicklungsverzögert sind, besucht.
In solchen Fällen stellen die Eltern einen Antrag auf Einzelintegration
an den Bezirk Unterfranken.
Die Integrationsfachkraft kann von den Eltern benannt werden oder
wird vom Kindergarten gestellt. Die Profession dieser muss mindestens die einer Erzieherin / eines Erziehers sein.
Zur Zeit leisten zwei Erzieherinnen unserer Einrichtung Integrationsarbeit mit mehreren Kindern. Durch die permanente Beobachtungsmöglichkeit in der Gruppe, ist eine effektive Arbeit möglich und ein
steter Austausch mit den Eltern gegeben.
Im Rahmen unserer Integrationsarbeit versuchen wir die Kinder in
Einzel- bzw. Kleingruppenarbeit nach ihren Möglichkeiten zu fördern
und zu fordern. Auch Aktivitäten in der Gesamtgruppe werden durch
die Integrationsfachkraft mit begleitet und unterstützt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der integrativen Arbeit ist ein intensiver
Kontakt mit den Eltern. Hierzu gehören z. B. regelmäßige Elterngespräche, Hilfestellung im Umgang mit Ämtern, Behörden, sowie
Schullaufbahnberatung.
Auch sind wir um einen regelmäßigen Austausch mit externen Professionen (z. B. der Logopädiepraxis, die das Kind besucht) bemüht.
Lernfortschritte werden durch die Integrationsfachkraft dokumentiert;
ein Entwicklungsbericht wird erstellt.
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2. Rahmenbedingungen
a) Träger:
Der Träger der Einrichtung ist der Markt Stadtlauringen, d.h. der Bürgermeister und die Marktgemeinderäte entscheiden Anliegen, die den
Kindergarten betreffen. Als staatlich anerkannter Kindergarten erfüllen wir die Voraussetzungen des neuen Bayerischen Kinderbildungsund –betreuungsgesetzes.
Anschrift des Trägers:
Gemeinde Stadtlauringen
z.H.v. 1.Bürgermeister Friedel Heckenlauer
Marktplatz 1
97488 Stadtlauringen
Tel.: 09724/91040
b) Lage und Einzugsgebiet:
Stadtlauringen gehört zum Landkreis Schweinfurt und liegt Richtung
Bad Königshofen, also nördlich von Schweinfurt. Dieser Ort mit
ca. 1500 Einwohnern ist Sitz der Marktgemeinde, die 10 Ortsteile umfasst. Insgesamt leben ca. 4250 Personen in der Großgemeinde. Neben
Geschäften des täglichen Bedarfs sind Ärzte, Geldinstitute, Handwerksbetriebe und verschiedene Unternehmen angesiedelt. An sozialen Einrichtungen gibt es in Stadtlauringen neben dem Kindergarten
eine Grund- und Hauptschule sowie ein Altenheim.
Der Kindergarten liegt im Neubaugebiet und somit relativ zentral, da
sich die neuen Bauplätze alle um den Kindergarten angliedern. Dem
Stadtlauringer Kindergarten zugehörig sind die Orte Sulzdorf und
Wettringen. Eltern aus dem weiteren Einzugsgebiet, die ihr Kind zu
uns bringen möchten, müssen dies vorab mit dem Träger abklären.
Die nächsten Kindergärten der Großgemeinde liegen in Ballingshausen, was 3 km und Oberlauringen, was 4 km entfernt liegt.
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c) Personal:
- Festangestellt
-…… .sind im Moment eine Leiterin – Teilzeit – und drei weitere
Erzieherinnen in Teilzeit, die die vier Gruppen leiten.
Des Weiteren arbeiten sechs Kinderpflegerinnen in verschiedenen
Gruppen mit; deren Arbeitszeit richtet sich nach den Buchungszeiten
der anwesenden Kinder. Ein Gruppenwechsel der Kinderpflegerinnen
hat den Vorteil, dass sie alle Kinder sowie alle Gruppen und deren Besonderheiten kennen und in Krankheitsfällen oder bei Urlaub der Erzieherin einspringen können und ergibt sich aus aktuellen Gegebenheiten.
Studierende der Fachakademie, die ihr erstes, zweites oder letztes
Ausbildungsjahr zur Erzieherin absolvieren, arbeiten bei Bedarf auch
bei uns; ebenso wie eine Integrationskraft.
- Praktikantinnen/Praktikanten
…der verschiedensten Schulen erhalten die Möglichkeit, den praktischen Teil ihrer Ausbildung bei uns zu absolvieren. Vorstellung dieser
erfolgt im Terminblatt bzw. an der entsprechenden Gruppentür.
d) Räumliche Gegebenheiten:
Unser Kindergartengebäude umfasst ca. 500 qm. Von der besonders
großen Eingangshalle mit ca. 280 qm können alle Gruppen und anderweitigen Räume erreicht werden. Auf der rechten Seite des Kindergartens befinden sich die vier Gruppenräume mit Kindertoiletten
und zwei Intensivräumen. Zwei Gruppen teilen sich einen Intensivraum, um gezielte Kleingruppenarbeiten durchzuführen oder ihn für
die Freispielzeit zu nutzen. Auf der linken Seite des Gebäudes befinden sich ein Büro, eine Personaltoilette, ein Personalzimmer mit Küchenzeile, der Raum für die Schulkinder, eine Abstell- und Putzkammer sowie der Heizungsraum. Das Gebäude schließt sich durch eine
runde Turnhalle an der Stirnseite des Kindergartens. Die Kinder dürfen in der Freispielzeit neben den Gruppen- und Intensivräumen die
Halle mit Fahrzeugen, Klettergerüst und Ballbad sowie den Turnsaal
als Bewegungsbaustelle nutzen. Weiterhin spielen die Kinder bei
schönem Wetter auf der Terrasse, die sich an jeder Gruppe anschließt
und im Hof.
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Zu der Außenspielfläche gehören eine große Wiese, die sich um den
ganzen Kindergarten zieht sowie eine kreisrunde befestigte Fläche.
Der Garten ist bestückt mit einer Wippe, einer Kletterwand, einem Balancierbalken, einem Spielhäuschen, einem Sandkasten mit eingebautem Klettergerüst und Rutsche, einer Drehscheibe, einem Tunnel,
zwei Brett- und einer Nestschaukel, einer Hangrutsche mit drei Kletterseilen, 3 Turnstangen, einem Wippgerät, zwei Fußballtoren und einem Weidenzelt. Für die Kleinsten gibt es einen abgegrenzten Spielbereich mit einem Sandkasten. Ab dem Frühling wird dann noch ein
großes Trampolin aufgebaut, das bis in den Herbst hinein stehen
bleibt. Die Spielmaterialien sind in einer extra Halle aufbewahrt, die
parallel zum Kindergarten gebaut wurde.
e) Ausstattung der Gruppen:
Die Gruppen bauen sich alle ähnlich auf. Je zwei Gruppen sind vom
Baustil identisch. Jede Gruppe hat eine große Fensterfront und zwei
Ebenen in der Gruppe. Die Spielmaterialien werden nach Bedarf ausgetauscht; somit wird Abwechslung geboten und Interesse sowie
Freude am Spielen geweckt. In den Gruppen gibt es einen Mal- und
Basteltisch, einen Esstisch für freies Essen, Tische und extrabreite
Fensterbänke für Spiele, Puzzle und Buchbetrachtung, eine Bauecke
und eine Puppenecke. Jede Gruppe besitzt eine Kinderküchenzeile mit
Herd und Spüle.
Speziell für unsere Kleinkindgruppen steht im angrenzenden Nebenraum ein Wickeltisch mit Regal für Wickelzubehör und Wechselkleidung.
Schlafgelegenheiten stehen in der „Kleinen-Strolche-Gruppe“ zur
Verfügung.
Gruppenintern bzw. wechselweise stehen den Kindern zur Verfügung:
- Werkbank mit Zubehör - Boxsack
- Hängematte
- Aquarium - Computer - Kaufladen - Puppenhaus
- Kuschelecke mit Kissen - und verschiedenes mehr
Weiter sind die Gruppen ausgestattet mit:
Gesellschaftsspielen, Puzzles, Spielen für gezielte Förderung, verschiedenen Bausteinen, Konstruktionsmaterial (z.B. Lego,…), Belebungsmaterial (z.B. Tiere, Bäume…), Bilderbüchern und Kreativitätsutensilien wie Stifte, Scheren, Kleister, Wasserfarben, Knete.
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In der Halle können sich Kinder aus allen Gruppen treffen. Sie bauen
mit extra großen Steinen und Trapezhockern, nutzen unterschiedliche
Fahrzeuge, einen Schaukeldino und Laufdollies oder turnen an unserem Klettergerüst; ebenso gibt es ein Wandspiel u. 4gewinnt.
Außerdem sind dort noch Trennwände angebracht, an welchen die Eltern Informationen lesen oder auch aushängen können. Ebenso sind
„Werke“ der Kinder an 4 Magnetwänden ausgestellt.
Das Ballbad, gefüllt mit kleinen Plastikbällen, steht ebenfalls in der
großen Eingangshalle. Die Kinder können darin spielen und toben.
f) Öffnungszeiten / Kosten:
Der Kindergarten ist geöffnet:
Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Die Kinder müssen bis 9 Uhr gebracht werden, weil dann in jeder
Gruppe ein Morgenkreis beginnt. Kernzeit ist bis 12.00 Uhr – die Abholzeit richtet sich nach ihrer Buchungszeit.
Am Dienstagnachmittag reflektiert und plant ein Großteil des
Kindergartenteams die pädagogische Arbeit, ein Teil arbeitet mit den
Kindern.
Die Kosten richten sich nach den gewählten Buchungszeiten.
Folgende Buchungszeiten stehen zur Verfügung:
1. Kind
2. Kind
1 – 2 Stunden
78.- €
57.- €
2 – 3 Stunden
83.- €
60.- €
3 – 4 Stunden
88.- €
64.- €
4 – 5 Stunden
93.- €
67.- €
5 – 6 Stunden
98.- €
70.- €
6 – 7 Stunden
103.- €
74.- €
7 – 8 Stunden
108.- €
78.- €
8 – 9 Stunden
113.- €
81.- €
Für das 3. Kind und weitere Kinder, die zur gleichen Zeit den Kindergarten besuchen, wird kein Elternbeitrag erhoben.
Eltern, die die Buchungszeiten ändern wollen, müssen Folgendes beachten: Sie bringen Ihre Änderungswünsche 1 Monat vorher schriftlich in den Kindergarten – wir klären dies dann in der Gemeinde ab –
Sie bekommen von uns abschließend wieder bescheid.
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g)Anmeldung, Aufnahmebedingungen und Ende der Kindergartenzeit:
Die Anmeldung erfolgt schriftlich durch ein vorgefertigtes Formular
vom Kindergarten. Anmeldewoche für das kommende Kindergartenjahr wird in der öffentlichen Presse bekannt gegeben und gilt für alle
Interessierten aus unserem Einzugsgebiet.
Für Zugezogene gilt die Ausnahme, auch während des Jahres ihr Kind
anzumelden. Kindergarteneintritt ist jeden Monatsanfang möglich.
Zu den Aufnahmebedingungen gehören:
- ein persönliches Gespräch über den Entwicklungsstand und
Besonderheiten des Kindes
- eine Kopie vom Impfpass und das Vorlegen des gelben U-Heftes
- das Kind muss von geeigneten Personen gebracht und abgeholt
werden (nicht unter 14 Jahren, Aufsichtspflicht tragend, Verkehrstüchtigkeit,…)
Bei Abmeldung des Kindes Ihrerseits müssen zwingende Gründe vorliegen und diese auch angegeben werden; die Abmeldung muss
schriftlich erfolgen, mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten.
Der mögliche Ausschluss unsererseits kann bei 14 Tagen unentschuldigtem Fehlen des Kindes erfolgen.
Die Kündigung durch den Träger kann bei nachhaltiger Missachtung
der Kindergartenordnung getätigt werden.
Das Vertragsverhältnis endet automatisch mit Ablauf des letzten Kindergartenjahres Ende August vor Eintritt des Kindes in die Schule.
h)Regelung in Krankheitsfällen:
Ist das Kind erkrankt, sind die Eltern dazu verpflichtet, den Kindergarten von der Art der Erkrankung unverzüglich zu unterrichten. Leidet
das Kind / Familienmitglieder an einer ansteckenden Krankheit, darf
der Kindergarten während der Dauer der Erkrankung nicht besucht /
betreten werden.
Liegt ein ärztliches Attest zur Wiederzulassung vor, darf das Kind den
Kindergarten wieder besuchen.
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i)Versicherung:
Die Kindergartenkinder sind während des Aufenthaltes im Kindergarten und bei Veranstaltungen, die dieser durchführt (auch außerhalb des
Gebäudes), versichert. Auch sind die Kinder auf dem direkten Weg in
den Kindergarten und auf dem direkten Weg nach Hause versichert.
k)Bringen und Abholen:
Für das Bringen und Abholen der Kinder müssen geeignete Personen
ausgewählt werden. Diese müssen mindestens 14 Jahre alt, verkehrstüchtig sein, die Aufsichtspflicht übernehmen können und dem Kind
bekannt sein. Wichtig ist auch, den Kindergarten zu informieren,
wenn eine der Erzieherin unbekannte Person das Kind abholen soll.
Die Beförderung organisieren die Erziehungsberechtigten.
3.Kinder stehen bei uns an Erster Stelle
a)Pädagogische Ziele und deren Umsetzungsmöglichkeiten
Die Aufgaben eines Kindergartens umfassen die Betreuung, Bildung
und Erziehung des Kindes. Dieser Auftrag erfolgt durch den lebensbezogenen Ansatz. Das bedeutet, das Prinzip der Ganzheit wird beachtet.
Ganzheitliche Pädagogik meint ganzheitliches Leben und Lernen mit
den Kindern, indem alle Sinne in den verschiedensten Bereichen angesprochen und gefördert werden.
Wir führen und fördern jedes Kind gemäß seiner Entwicklung, Begabung und seinen Bedürfnissen, damit es zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit heranwächst und letztendlich die Schulfähigkeit erlangt.
Wichtig für den Erwachsenen ist es dabei, sich in die kindliche Lebenswelt hineinzuversetzen, versuchen diese zu verstehen und zu begreifen.
Nun werden Basiskompetenzen und Bereiche, in denen die Kinder gefördert werden, sowie Ziele und Umsetzungsmethoden aufgezeigt; die
Reihenfolge ergibt sich aus dem Bayerischen Bildungs – und Erziehungsplan.
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10 Basiskompetenzen
aus dem Bayerischen Bildungs– und Erziehungsplan
1. Personale Kompetenzen (inkl. Resilienz = Widerstandsfähigkeit)
* Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken
2. Motivationale Kompetenzen
* Neugier und individuelle Interessen wecken
3. Kognitive Kompetenzen
* Denkfähigkeit, differenzierte Wahrnehmung, sowie
Problemlösefähigkeit fördern, Phantasie u. Kreativität anregen
4. Physische Kompetenzen
* Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden
wecken, Förderung der Grob – und Feinmotorik
5. Soziale Kompetenzen
* Fähigkeit zum Miteinander fördern
6. Werte und Orientierungskompetenzen
* Die Kinder erfahren Solidarität, Toleranz aber auch
Werthaltung
7. Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
* Die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen, für sich und
andere, sowie für Umwelt und Natur
8. Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
* Die Kinder lernen sich im Gespräch einzubringen und Regeln
einzuhalten
9. Lernmethodische Kompetenz
* Kindern ihre Lernprozesse bewusst machen - Lernen, dass sie
lernen, was sie lernen, wie sie lernen
10. Transitionskompetenz
* Mit Übergängen zurecht kommen – z.B. von zu Hause in den
Kindergarten – vom Kindergarten in die Schule
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Ethische und religiöse Bildung und Erziehung
Das Kind soll lernen:
- dass es kirchliche Feste gibt
- dass Jesus als gutes Vorbild und Freund gilt
- zu beten
- dass die Kirche ein besonderer Ort ist
- dass es wichtig ist, Armen, Bedürftigen zu helfen
Unsere Umsetzungsmethoden:
- beten im Morgenkreis, beim Essen und verschiedenen Anlässen
- religiöse Lieder lernen
- hören und betrachten von biblischen Geschichten, Büchern,
Dias
- gemeinschaftliches Feiern von Gottesdiensten und anderen
religiösen Festen im Jahreskreis
- Opferkästchen auslegen, Sammelaktionen unterstützen
- Zusammenarbeit mit dem Stadtlauringer Pfarrer
- Besuche und Betrachtungen in der Kirche und Kapelle
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Sprachliche Bildung und Förderung
Das Kind soll lernen:
- sich mitzuteilen
- sich sprachlich ausdrücken zu können
- ganze Sätze zu sprechen
- einander zuzuhören
- Stimme richtig einzusetzen
- Reime, Lieder, Fingerspiele verstehen zu können und wiederzugeben
- Bücher verfolgen zu können
- Geschichten nachzuerzählen
- die verschiedenen Punkte des Sprachprogramms zu erfassen
Unsere Umsetzungsmethoden:
- deutliches Sprechen mit den Kindern
- den Kindern zuhören
- Kinder loben beim richtigen Sprechen
- Falsches richtig stellen, ohne zu tadeln
- den Kindern Möglichkeiten zum Nachfragen geben
- hin und wieder neue Ausdrücke einführen
- vorlesen von Bilderbüchern und Geschichten
- Sprachspiele durchführen
- die Unterschiede zwischen Dialekt und Schriftsprache aufzeigen
- im letzten Kindergartenjahr nehmen die Kinder am Sprachprogramm nach Küspert/ Schneider, Teil 1 und 2, teil
- Büchereibesuche
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Mathematische Bildung
Das Kind soll lernen:
- verschiedene geometrische Formen mit allen Sinnen spielerisch
zu erfassen
- dass mathematische Begriffe wie Raum, Zeit, Formen, Figuren
und Muster uns täglich begegnen
- mit verschiedenen mathematischen Begriffen altersentsprechend
umzugehen
- sich im Zahlenraum von 1 – 10 zurechtzufinden
- Zahlen als Ausdruck von Menge, Länge, Gewicht, Zeit oder
Geld zu verstehen
Unsere Umsetzungsmethoden:
- Spiele mit gezieltem Lerninhalt wie Farbspiele, Wahrnehmungs-,
Konzentrations-, Zuordnungsspiele, einzelne Computerspiele
anbieten
- Konstruktions– und Legematerial bereitstellen
- Bestimmen und Zuordnen verschiedener Mengen und Begriffe
( voll/ leer, wenig/ viel, rund / eckig)
- Projekt „Zahlenland“ im vorletzten Kindergartenjahr
- Projekt „Mengen, Zahlen, zählen“ im letzten Kindergartenjahr
- wir zählen
- wir bestimmen Tag / Monat / Jahr / Zeit
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Naturwissenschaftliche und technische Bildung
Das Kind soll lernen:
- eigene Ideen und Vorstellungen zu entwickeln und Hypothesen zu
erstellen ( was passiert, wenn...?)
- das vorhandene Wissen zu erweitern
- seine Wahrnehmung zu schulen und Neues zu entdecken
- wie es lernt
- anhand von Experimenten die Bedeutung von Naturgesetzen zu
verstehen
- Gelerntes auf andere Situationen zu übertragen
- seine Experimente ( Erkenntnisse ) zu erklären
Unsere Umsetzungsmethoden:
- Experimente zu bestimmten Themenbereichen, wie z. B. Flüssigkeiten, Gasen, Licht, Elemente, eigene Sinne,...
- Fragen der Kinder aufgreifen
- Interesse der Kinder wecken
- Material zur Verfügung stellen (Lupengläser, Lexikon,
CD – Player,...)
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Umweltbildung und Erziehung
Das Kind soll lernen:
- behutsamer Umgang mit der Natur
- Wertschätzung der Natur
- die Umwelt sauber zu halten
- Mülltrennung zu beachten und zu praktizieren
- mit Naturmaterialien umzugehen
- dass auch Pflanzen und Tiere leben und Pflege brauchen
- einfache Sachzusammenhänge zu erkennen
Unsere Umsetzungsmethoden
- Mülltrennung, Komposthaufen anlegen
- Gespräche, Sachbücher
- Experimente im eigenen Garten: z.B. Blumen, Radieschen säen
- Aquarium als Beobachtungsmöglichkeit
- Spaziergänge, Wanderungen, Waldbesuche
- Naturmaterialien sammeln
- Vögelhäuschen aufstellen
- Wildschweine, Rehe füttern im Wald
- Naturschutzgebiete beachten
- kennen lernen von verschiedenen Berufsgruppen, Besuch in
einzelnen Betrieben
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Medienbildung und -erziehung, elementare informationstechnische Bildung
Das Kind soll lernen:
- Informations- und Kommunikationsgeräte, deren Verwendung und
Funktion im Alltag zu kennen
- Medienerlebnisse emotional und verbal zu verarbeiten
- mit verschiedenen Medien kontrolliert und bewusst umzugehen
(Kritik), aber auch Alternativen zu finden
- Medien selbständig zu nutzen (Bedienung des Computers, Einschalten des CD – Players, Bücher auswählen,...)
- die Medientechnik zu verstehen (wie ist das Bilderbuch entstanden?)
- Medien aktiv zu produzieren ( CD einsingen, Buch basteln)
Unsere Umsetzungsmethoden:
- Einbezug verschiedener Medien in unsere Arbeit ( Bücher, CDs /
MCs, Computer, Kataloge,...)
- gezielter Umgang und Reflexion der Medienangebote
- in Gesprächen verschiedene Medienerlebnisse verarbeiten, aber
auch vertiefen
- wir produzieren Medien ( Buch, Foto, CD)
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Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
Das Kind soll lernen:
- Freude am eigenen Tun zu bekommen
- verschiedene Materialien kennen zu lernen und zu unterscheiden
- die verschiedenen Materialien durch Probieren wahrzunehmen
- selbständig und frei arbeiten zu können
- mit Farben und Formen umzugehen
- ohne Schablonen zu arbeiten
- eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen
- spielerisch gestalten zu können
- andere Kinder in ihrem Handeln zu akzeptieren
- Umwelt und Kultur bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen
Unsere Umsetzungsmethoden:
- verschiedene Materialien anbieten
- mit besonderen Materialien experimentieren
- Kinder motivieren und auch selbst mitgestalten (Kneten)
- kreatives Tun unterstützen durch Lob
- Kinderbilder akzeptieren und nicht verändern
- Ausgeschnittenes nicht nachschneiden
- allgemein wenig Schablonen benutzen
- Möglichkeiten schaffen zum kreativen Rollenspiel
- Interesse wecken für verschiedene Kulturen
- Möglichkeiten nutzen, Ausstellungen und kulturelle Stätten zu besuchen
- Materialien (Stifte, Kleber, Schere,...) zum kreativen Arbeiten zur
Verfügung stellen
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Musikalische Bildung und Erziehung
Das Kind soll lernen:
- Musik auf sich wirken zu lassen
- zu singen
- dass es verschiedene Musikinstrumente und Töne gibt
- mit Klängen, Rhythmen und Melodien umzugehen
- sich durch Musik entspannen zu können, sie zu genießen
- Unterschiede in der Musik wahrzunehmen (laut, leise, hoch, tief,
schnell, langsam)
- sich durch Musik auszudrücken
Unsere Umsetzungsmethoden:
- Musikinstrumente in der Freispielzeit zur Verfügung stellen
- Musik hören
- Lieder singen
- durchführen von Klanggeschichten
- Rhythmus nachahmen lassen
- Klänge und Geräusche wahrnehmen und unterscheiden
- Instrumente selbst herstellen und einsetzen
- Zusammenarbeit mit der Musikschule
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Bewegungserziehung und –förderung, Sport
Das Kind soll lernen:
- Freude an der Bewegung zu entwickeln
- sich selbst wahrzunehmen
- den eigenen Körper selbst einschätzen zu können
- eigene Grenzen zu erfahren
- körperliche Geschicklichkeit und Sicherheit zu entwickeln
- sich im Raum zu orientieren
- dem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen zu können
- motorische Erfahrungen zu sammeln
- sich in der Kleingruppe zurecht zu finden
- Rücksicht auf andere zu nehmen
- Regeln einzuhalten
- Bewegungsvorgänge nachzuvollziehen
- Bewegungen mit Materialien durchzuführen (Tücher...)
- kreative Ideen einzubringen
Unsere Umsetzungsmethoden:
- regelmäßiges Turnen mit verschiedenen Materialien
- bewegen an der frischen Luft, Turnen auf dem Schulsportplatz
- Bewegungslieder und –spiele
- durch eigenes Mitmachen die Kinder zum Bewegen animieren
- den Kindern Zeit zum Ausprobieren geben
- Bewegungsschritte vorgeben und Durchführung
beobachten
- Edu - Kinestetische Übungen / Überkreuzübungen
- darauf achten, wie weit Ausdauer und eigenes Zutrauen der
Kinder reichen
- Turnhalle als Bewegungsbaustelle zur Verfügung stellen
- der Garten steht den Kindern fast jederzeit offen (wetterbedingt)
- unsere räumliche Gegebenheiten und deren Ausgestaltung regen
zum Bewegen an(Treppen, Klettergerüst, Rädchen, Hängematte)
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Gesundheitliche Bildung und Erziehung
Das Kind soll lernen:
- Signale seines eigenen Körpers wahrzunehmen und
entsprechend zu reagieren
- seinen Körper zu pflegen
- Hygienemaßnahmen zu beachten
- eine gesunde Lebensweise zu führen
- Gefahrenquellen richtig einzuschätzen
- sich bei Verletzungen richtig zu verhalten
- Krankheiten vorzubeugen
- dass Arztbesuche wichtig sind
- die verschiedenen Körperteile zu benennen
- mit dem eigenen Körper unbefangen umzugehen
- Essen als Genuss mit allen Sinnen zu erleben
- die Tischsitten zu beachten
- die Folgen von gesunder und ungesunder Ernährung zu differenzieren
- wissen, wie Lebensmittel produziert, beschaffen, zusammengestellt und verarbeitet sein können
- angenehme und unangenehme Gefühle zu unterscheiden und
„Nein“ zu sagen
Unsere Umsetzungsmethoden
- hygienische Verhaltensweisen einüben ( Hände waschen nach
dem Benutzen der Toilette)
- achten auf gesunde Brotzeit
- hauswirtschaftliche Arbeiten (kochen, backen,...)
- Sachbücher, Bilderbücher über Gesundheit
- Thema immer wieder aufgreifen und Kinder immer wieder
informieren
- täglicher Umgang mit Schere evtl. auch mit Messer (Sicherheit)
- Regeln im Freispiel (Verletzungsgefahr zu vermeiden)
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Lachen, Weinen
b)Freispielzeit – was ist das?
Rollenspiele
Bilderbücher
anschauen
Im Ballbad
toben
In der Halle Rädchen fahren,
Korbball spielen,
bauen, klettern
Essen,
Trinken
Mit anderen
Kindern reden,
albern, streiten, spielen
Kaufladen
spielen
Kuscheln
Kassette
oder CD
hören
Gesellschaftsspiele machen
Fische beobachten,
träumen
Andere
Gruppen
besuchen
In der Puppenecke kochen,
spielen
Werken mit
Holz
Puzzeln
Höhlen
bauen
Auf der
Terrasse
spielen
Musizieren
Malen,
schneiden,
kleben
Kneten
Weben
In der Bewegungsbaustelle
toben, klettern, rutschen
bauen
Am Bauteppich
bauen
Konstruktionsmaterial ausprobieren
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c)Bedeutung des Freispiels
Im Tagesablauf nimmt das Freispiel einen großen Teil unseres Kindergartens ein. Was für manche Eltern nach einfachem Spielen der
Kinder mit der Erzieherin ausschaut, hat jedoch eine sehr wichtige
Bedeutung für beide.
Für das Kind bedeutet das Freispiel:
- Ich gehe meinen Spielbedürfnissen selbständig nach
- Ich gestalte das Spiel selbst nach eigenen Interessen und Neigungen
- Ich wähle mein Spielort selbst
- Ich wähle meinen Spielpartner selbst
- Ich bemesse die Spieldauer selbst
- Ich bestimme das Tempo des Spiels selbst
- Ich beschäftige mich alleine oder mit anderen
- Ich kann viele Erfahrungen sammeln
- Ich finde meinen Platz oder Rolle in der Gruppe (Anführer, Mitläufer,...)
- Ich kann Kompromisse schließen
- Ich kann lernen mit Konflikten umzugehen
- Ich habe die Möglichkeit zum Entdecken, Gestalten, Betrachten,
Nachmachen, Selbsterfinden
- Meine Gesamtentwicklung wird gefördert und trägt zur Persönlichkeitsbildung, -findung bei
Für die Erzieherin bedeutet das Freispiel:
- mit den Kindern Spaß haben und spielen
- mit den Kindern unterhalten, zuhören, kuscheln
- auf Kinder eingehen, Kinder integrieren, Anregungen geben
- Beobachten der Kinder, Defizite und Schwierigkeiten erkennen
- Kindern Anerkennung geben, loben
- Rollenspiele mitspielen, anleiten, um neue Anregungen einzubringen
- Freispielangebote durchführen, an denen verschiedene Kinder teilnehmen dürfen
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- Einsetzen gezielter Spiele (z.B. Farben lernen, Mengen erfassen,…)
- Gezielte Angebote für alle Kinder
- Spannungen und Konflikte zwischen den Kindern mitbekommen
und Lösungen aufzeigen, nicht selbst lösen
- Hilfe zur Selbsthilfe geben
Zu der pädagogischen Arbeit während des Freispiels kommen natürlich noch die hauswirtschaftlichen und pflegerischen Aufgaben hinzu
(Getränke bereitstellen, spülen, mit Kindern auf Toilette gehen, evtl.
Kinder umziehen).
Warum ist das Spielen für die Kinder so wichtig?
Durch das Spielen verarbeiten die Kinder ihre täglichen Erfahrungen
und auch Ängste. Sie durchleben im Spiel verschiedene Gefühle wie
Freude, Ärger, Stärke, Wut, usw. Sie können sich so besser kennenlernen und merken, wann sie wie reagieren und können dies auch ändern. Beim Ausprobieren der eigenen Handlungsmöglichkeiten gewinnt das Kind Selbstsicherheit und Selbstvertrauen.
Spielen fördert die Phantasie und Kreativität, was in der heutigen Zeit
sehr wichtig ist, da vieles in der Umwelt schon vorgegeben ist oder
wird. Es fördert auch die Ausdauer, Merkfähigkeit und Konzentration
und dies geschieht natürlich spielerisch, also auch unbewusst. Die
Kinder lernen sich mit anderen auseinanderzusetzen, auch durchzusetzen. Sie müssen Rücksicht nehmen, teilen, nachgeben, anderen helfen.
Sie müssen sich in ihrer Kleingruppe auch äußern können, den anderen ihre Bedürfnisse mitteilen.
Die Kinder erleben im Freispiel also viele Bereiche und dies ohne Anleitung von einer Erzieherin. Die Kinder entdecken und begreifen Gegenstände durch Ausprobieren und Experimentieren. Sie erfassen
Dinge also mit allen Sinnen und lernen diese zu benennen, zu vergleichen und zu unterscheiden, sowie deren Nutzen zu erkennen. Das
Kind lernt begrifflich zu denken und eine logische Struktur seines
Verstandes aufzubauen. Das Spiel ist Vorbereitung für das Leben und
somit wichtig, nicht nur für Kindergartenkinder, sondern auch noch
für Schulkinder.
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d)Tagesablauf in unserem Kindergarten
Ab 7.00 Uhr beginnt der Kindergarten.
In der ersten Stunde treffen sich alle Kinder bei einer Erzieherin, die
den Frühdienst übernimmt. Von dort werden sie von ihrer Erzieherin
abgeholt. Es beginnt die Freispielzeit, die restlichen Kinder treffen bis
9.00 Uhr ein. Ein kurzes Gespräch mit den Eltern kann ganz wichtig
sein beim Bringen, um von der Nacht oder sonstigen wichtigen Ereignissen zu erfahren.
Im Laufe des Vormittags beginnt auch die Arbeitszeit der Kinderpflegerinnen.
Nachdem um 9.00 Uhr die Eingangstür abgeschlossen wird, darf ein
Kind ein akustisches Signal zum Morgenkreis geben. Im Morgenkreis
können die Kinder feststellen, wer anwesend ist, Dinge erzählen, die
sie beschäftigen und mit der Erzieherin Aktivitäten des Tages besprechen.
Anschließend können Hof, Intensivraum, Halle, Ballbad und Bewegungsbaustelle genutzt werden.
Im Gruppenraum wird die Freispielzeit fortgeführt, in der auch gezielte Angebote laufen.
Von 7.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr soll jedes Kind seine kleine Brotzeit
gegessen haben. In der Kleinkindgruppe wird um 10.00 Uhr gemeinsam gegessen.
Nach 11.00 Uhr heißt es in allen Gruppen gemeinsam aufräumen –
Gebautes darf stehen bleiben.
Den Abschluss des Vormittags gestalten wir in den Gruppen oft mit
einer Aktion bzw. einem Angebot, das für die ganze Gruppe passend
ist – Bilderbuchbetrachtung, Poster zu einem Thema zusammenstellen, Kreisspiele u.v.m.
Um 12.00 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt, die noch Bleibenden essen zu Mittag.
So oder so ähnlich kann der Tagesablauf von Montag bis Freitag bei
uns im Kindergarten aussehen. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, da
Interessen der Kinder und entsprechende Angebote verschieden sind.
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Der Nachmittag gestaltet sich folgendermaßen: Alle Kinder treffen
sich um 13.00 Uhr in der Turnhalle zum „Mittagskreis“ – gemeinsam
wird gesungen, sich bewegt, verschiedenes besprochen......
Anschließend besteht Freispielzeit, d. h., die Kinder bestimmen selbst,
wie sie den Nachmittag verbringen wollen, z. B. mit Kneten, Bauen,
Gestalten, Bilderbuchbetrachtung, ...
An festgelegten Tagen findet ein monatlich wechselndes Thema mit
verschiedenen Aktionen und Lernangeboten statt. Nach der Aktivität
klingt der Tag mit Freispielzeit und - bei Bedarf - noch mal mit Brotzeit aus. Außerdem stehen wieder Halle, Bewegungsbaustelle und der
Hof zur Verfügung.
e)Was braucht das Kind im Kindergarten?
- strapazierfähige, angemessene Kleidung
- Hausschuhe die im Kindergarten bleiben (können auch Sandalen
sein, müssen aber fest am Fuß sitzen)
- Kindergartentasche mit Brotzeit
- am Turntag bequeme Kleidung, evtl. ein T-Shirt zum Wechseln,
- Turnschuhe, wenn die Hausschuhe ungeeignet sind
- pro Monat 2,50 Euro Getränkegeld
- eine Familienpackung Papiertaschentücher am Anfang des
Kindergartenjahres
- Wichtig! Alles kennzeichnen!
- für jedes Kind werden vom Kindergarten zwei Mappen angelegt. In
der einen werden die Malbilder, die das Kind in der Freispielzeit
herstellt, gesammelt und in der anderen die Werke von gezielten
Angeboten. Am Jahresende darf alles mit nach hause genommen
werden.
Weiteres entnehmen Sie bitte der anhängenden Rubrik „Selbstverständliches“.
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f)Feste im Kindergarten
Es gibt Feste, die sich aus dem Wochenplan ergeben und Veranstaltungen, die sich vom Jahreslauf ableiten.
Wir geben Ihnen einen Überblick verschiedener Feste in unserem
Kindergarten.
- Herbstfest ist auch Kennenlernfest; die Kinder stimmen Sie mit einem kleinen Beitrag auf die Jahreszeit ein. Bei Kaffee und Kuchen
lernt man sich anschließend kennen.
- St. Martin findet ein großer Laternenumzug mit anschließendem
Umtrunk statt.
- St. Nikolaus besucht und beschenkt die Kinder jedes Jahr im Kindergarten.
- Weihnachten überrascht uns das „Stadtlauringer Christkind“ mit
Geschenken für den Kindergarten.
- Fasching wird mit Verkleidung, lustigen Spielen und Musik
gefeiert. Am Rosenmontag ist ein Faschingsumzug durch das Dorf.
- Frühlingsfest ergibt sich je nach Zeit- und Wochenplan.
- Ostern suchen die Kinder ihr Osternest.
- Familienfest wird zwischen Mutter- und Vatertag organisiert; bei
gutem Wetter auch mal mit Picknick.
- Kindergartenfest feiern wir mit der Gesamtbevölkerung zum Ende
des Kindergartenjahres. Dieses Fest ist immer etwas Besonderes mit
Darbietungen der Kinder, einem Theaterstück der Eltern, Spielangeboten für die Kinder, großer Tombola und Leckereien.
- Wandertag findet zum Frühlingsende statt.
- Sportfest organisiert der Elternbeirat
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- Abschlusstage, bei denen die zukünftigen Schulkinder Hauptpersonen sind, beginnen mit einer Übernachtung im Kindergarten, beinhalten einen Ausflug und enden mit einer großen Abschiedsfeier in unserer Halle.
- Gottesdienste feiern wir zu gegebenen Anlässen in der Kirche, Kerlachkapelle oder im Kindergarten.
- der Geburtstag ist für viele Kinder das wichtigste Fest. Die Kinder
wollen miteinander feiern und zeigen, wie „groß“ sie jetzt sind. An
einer langen Tafel überbringen wir unsere Wünsche, singen das Geburtstagslied, lassen das Geburtstagskind hochleben und essen gemeinsam das Mitgebrachte. Natürlich gibt es vom Kindergarten auch
ein kleines Geschenk.
4.Ohne Eltern geht es nicht
Da wir eine familienergänzende Einrichtung sind, ist die Mitarbeit der
Eltern äußerst wichtig.
Wir versuchen, jedes Kind gemäß seiner Entwicklung, Begabung und
seinen Bedürfnissen zu führen und zu fördern. Wir greifen Situationen
auf, die für die Kinder von Bedeutung sind. Das können wir aber nur,
wenn wir wichtige und einschneidende Familienereignisse (wie Geburt eines Geschwisterchens oder ein neues Haustier) mitgeteilt bekommen.
Auch nehmen wir gerne Angebote von Eltern an. Diese können total
verschieden sein. Laden uns z.B. Eltern in den eigenen Betrieb ein,
(wie Bauernhof, Metzger, Zahnarzt…) schauen wir uns diesen gerne
mit den Kindern an. Zudem sind wir Unternehmungen von Seiten der
Eltern positiv gegenüber eingestellt (Theater, Wanderung, Sportfest,Elterntreff,...).
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a)Elternarbeit bedeutet für uns:
- während vereinbarter Schnupperstunden das Gruppengeschehen zu
beobachten (Schweigepflicht inbegriffen), sein Kind einzugewöhnen
und loszulassen
- gute Zusammenarbeit
- Ihr Interesse an der Erziehungs- und Bildungsarbeit unseres
Kindergartens
- kurze Gespräche beim Bringen und Abholen
- Gespräche von den Eltern aus, über besondere Umstände
zuhause
- Gespräche von uns aus, über das einzelne Kind
- Eltern durch aushängende Informationen zu benachrichtigen
- Terminblätter zu verfassen und die Eltern somit zu informieren
- Elternvormittage abzuhalten
- Elternabende anzubieten um sich mit pädagogischen Themen
auseinander setzen zu können
- Mitarbeit der Eltern bei Festen sowie Elternaktionen
Eltern gehören als Partner zu jedem Kindergarten. Das gute Verhältnis
zwischen den Eltern und Erzieherinnen ist ein wichtiger und unterstützender Faktor für die gelungene Arbeit mit den Kindern. Der Kindergarten versucht mit den Eltern kooperativ zusammenzuarbeiten,
um es den Kindern so leicht wie möglich zu machen; dies erhoffen wir
auch von Seiten der Eltern.
b)Elternbeirat:
Zur Elternarbeit gehört natürlich auch der Elternbeirat. Dieser nimmt
einen wichtigen Teil bei uns im Kindergarten ein. Dieser Beirat wird
zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres gewählt. Neben der/dem
ersten Vorsitzenden gibt es dessen Stellvertreter/in, eine/n Kassier/in,
eine/n Schriftführer/in, sowie weitere Mitglieder. Dieses Gremium hat
verschiedene Aufgaben.
Diese sind unter anderem:
- beratende Funktionen zwischen Eltern, Kindergarten und Träger
- Vertretung der gesamten Elternschaft
- Mitsprache in organisatorischen Angelegenheiten
- Planung und Unterstützung bei verschiedenen Festlichkeiten
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5.Das pädagogische Personal und deren Aufgaben
a)Ausbildungen
Leiterin / Erzieherin:
Vorraussetzung ist die Mittlere Reife. Die 5 jährige Ausbildung beinhaltet drei praktische und zwei theoretische Jahre. Am Ende steht die
Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin.
Kinderpflegerin:
Die Ausbildung zur Kinderpflegerin dauert 2 Jahre und setzt den qualifizierten Hauptschulabschluss voraus. Diese Ausbildung wird in der
Berufsfachschule für Kinderpflege abgeschlossen. Kurze Praktika sind
während dieser Schulzeit in verschiedenen Einrichtungen abzuleisten.
b)Aufgaben des Personals
Leiterin:
- Verantwortung für die Planung und Durchführung der gesamten
Kindergartenarbeit
- Führung einer Gruppe
- Mitarbeiterführung durch Teamgespräche
- Aufnahme der neuen Kinder und deren Gruppeneinteilung festlegen
- Zusammenarbeit mit dem Träger
- Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Elternbeirat
- Zusammenarbeit mit den Behörden
- Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
- Öffentlichkeitsarbeit
- Mitbestimmung bei Einstellung von Personal
Erzieherin:
- Führung der Gruppe
- Eingliederung von neuen Kindern
- Zusammenarbeit mit Eltern und dem Elternbeirat
- neue Ideen und Veränderungsmöglichkeiten einbringen
- aktive Beteiligung an Teamgesprächen
- Unterstützung der Leiterin in Teilbereichen
- Vertretung der Leiterin
- Teilnahme an Fortbildungen
- Verantwortung für die Anleitung der Praktikanten ,
der Praktikantinnen
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Kinderpflegerin:
- Zusammenarbeit mit der Erzieherin
- Ausführen der übertragenen Aufgaben
- aktive Mitarbeit im Team
- neue Ideen und Veränderungsmöglichkeiten einbringen
- Vertretung der Erzieherin
- flexible Arbeitszeitgestaltung
- Teilnahme an Fortbildungen
6.Vernetzung mit anderen Institutionen
Der Kindergarten kann natürlich nicht losgelöst von der näheren Umgebung stehen, sondern nur als Bestandteil des Gemeindewesens, dem
man zugehört, existieren. Durch die verschiedenen Themenbereiche,
die im Kindergarten erarbeitet werden, ergeben sich aufschlussreiche
Kontakte, z.B. zur Feuerwehr, zum Altenheim oder zu Ärzten. Ein
Besuch der öffentlichen Einrichtungen mit den Kindern ermöglicht
ihnen, die Umwelt zu erleben und ihre Bedeutung wertzuschätzen.
Für das Wohl des Kindes arbeiten wir nach Bedarf außerdem mit den
folgenden Institutionen zusammen:
-
der Gemeinde mit den verschiedensten Ansprechpartnern
dem Jugendamt / dem Gesundheitsamt
der Erziehungsberatungsstelle für Eltern und Jugend
der Frühförderung
mit Integrationskräften bzw. dem Bezirk Würzburg/ Unterfranken
anderen Kindergärten
Musik-, Grund-, Hauptschule
dem Pfarrer
verschiedenen Ausbildungsstätten
Sprachkindergarten sowie Sprachheilschule
36
Schlusswort
Die Konzeption soll Ihnen als Eltern zur Hilfestellung dienen, um Ihre
Wünsche und Erwartungen abzuklären.
Das gesamte Team hat eine Stoffsammlung der Inhalte unserer Kindergartenarbeit erstellt. Anhand dieser zusammengetragenen Punkte
erarbeitete eine ehemalige Mitarbeiterin (Marion Ludwig) nach eigenem Ermessen eine Erstkonzeption.
Dies war die Grundlage für das vorliegende Werk. In intensiver und
zeitaufwendiger Teamarbeit haben alle Erzieherinnen diese Erstkonzeption überarbeitet, wodurch sie Gültigkeit für die gesamte Einrichtung erhielt. Wichtig dabei war bei jedem einzelnen Punkt, die pädagogische Arbeit zu reflektieren.
Natürlich wird diese Konzeption bei Bedarf aktualisiert.
Für Fragen, Unklarheiten, Vorschläge, Kritik, Probleme Ihrerseits ist
das gesamte Kindergartenteam offen und freut sich auf ein Gespräch
mit Ihnen!
D as K indergartenteam
Petra Klopf / Leiterin
Paula Endres / Erzieherin
Sabine Mohr Erzieherin
Juliane Seufert / Erzieherin (Zur Zeit in Mutterschutz)
Yvonne Volk / Erzieherin
Christiane Riegel / Kinderpflegerin
Denise Schrepfer/ Kinderpflegerin
Renate Stettner / Kinderpflegerin
Yvonne Stürmer / Kinderpflegerin
Leonie Weigand/ Kinderpflegerin
Evi Ziegler / Kinderpflegerin
Patrick Walter/ Auszubildender
Stand Oktober 2014
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Anmeldung
Name des Kindes:
geb. am:
Wohnhaft: Straße, Hs.-Nr.
Ort
Telefon
Vater des Kindes:
Mutter des Kindes:
Kindergartenbeginn am:
Besonderheiten, Hinweise, Wünsche:
Bitte Zutreffendes ankreuzen:
Mein Kind darf auf Fotos im Internet erscheinen
Mein Kind darf Tiere anfassen
Mein Kind darf bei Verdacht von Läusebefall vom
Personal untersucht werden.
Ich/ Wir/ habe/n eine Konzeption des Stadtlauringer
Kindergartens erhalten bzw. im Internet gelesen.
Ich wurde informiert,
- dass ich neue Adresse bzw. Telefonnummer umgehend
der Erzieherin mitteile.
- dass ich Änderungen der Buchungszeiten schriftlich
- einen Monat vorher – im Kindergarten einreiche.
Das gelbe U-Heft wurde im Kindergarten vorgelegt
und besprochen.
ja
nein
_______________________________________________________
Datum, Unterschrift der Eltern
Unterschrift der Erzieherin
38
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Bildung
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