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AUS ISRAEL - Missionswerk Mitternachtsruf

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NACHRICHTEN AUS
November 2014 / 5775
Nr.
11
SYRER SUCHEN IN ISRAEL HILFE
Israel beteiligt sich am
KAMPF GEGEN EBOLA
AUS ISRAEL
‫בית שלומ‬
Israel intensiv
N
H-S
I
SE
B
ET
HALOM ISRA
Wenn alles blüht
E
R
L
E
Herzliche Gemeinschaft
Pfingsten in Israel
>>> mit gemeinsamem Kongress in Jerusalem <<<
22.2 - 1.3.15
19.4 - 29.4.15
21.5 - 2.6.15
25.5 - 4.6.15
mit PETER MALGO
mit FREDY PETER
mit SAMUEL
RINDLISBACHER
mit NORBERT LIETH
Jugendreise
Garantiert Sonnenschein
Herbstreise
Individuelle Reisen
2.8 - 14.8.15
16.8 - 23.8.15
11.10 - 19.10.15
massgeschneidert
mit NATHANAEL
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auf Anfrage MÖGLICH
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Schweiz:
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CH 8600 Dübendorf
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Fax 0041 (0)44 952 14 19
Deutschland:
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DE 79807 Lottstetten
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Fax 0049 (0)7745 201
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Internet:
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www.beth-shalom.co.il
EDITORIAL
LIEBE ISRAELFREUNDE
12
29
4
TITEL:
HEILUNG AUS ISRAEL
5
Israel beteiligt sich am Kampf gegen
Ebola
5
Tiefere Einblicke in das menschliche
Gehirn
6
Bessere Hüftprothesen aus Israel
7
Neue Gehmöglichkeit für Gelähmte
8
Deutsch-israelische Kooperation gegen
Malaria
9
Keine Strahlenbelastung für das
Gehirn mehr
10
Neuartiges Verfahren zum Verschliessen von Wunden
11
Militärische Entwicklungen, die Leben
retten
12
Syrer suchen in Israel Hilfe
13
Kurzmeldungen
18
«Mit Verzicht auf Klarheit beginnt
Komplizenschaft»
20
Die «Tunnelkinder» von Gaza
22
Israels Finanzminister in Deutschland
23
Israel wird Jordanien Erdgas liefern
24
Geheime Handelsbeziehungen zwischen Israel und Malaysia
26
Öl auf dem Golan?
28
Die Wurzeln der europäischstämmigen Juden
29
BIBEL UND ISRAEL
Die Bibel und die Wiederherstellung
Israels
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verteidigte in seiner Rede
vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen die aktuelle Stellung Israels, die
sich mit dem letzten Gazakrieg und der Ausbreitung des Islamischen Staates (IS) in Irak
und Syrien verändert hat. Nicht nur Israels Lage ist mit der Ausbreitung des IS ernster
geworden, sondern, so muss man sagen, die der ganzen Welt. Das ging auch aus der
Rede des amerikanischen Präsidenten Obama vor der UN-Generalversammlung hervor.
Die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten hat entscheidend dazu beigetragen, dass nun
Israel und seiner Situation weltweit mehr Verständnis entgegengebracht wird.
Netanjahu griff die einige Tage zuvor gehaltene Rede des Präsidenten der palästinensischen Autonomie an, in der er Israel des Rassismus und des Völkermordes beschuldigt
und die Weltgemeinschaft aufgefordert hatte, Israel zu zwingen, sich innerhalb von drei
Jahren aus dem ganzen palästinensischen Gebiet zurückzuziehen. In seiner Rede machte
Netanjahu deutlich, dass für ihn nicht ein Friedensschluss vorrangig sei, sondern die
Sicherheit Israels.
Er glaube nicht mehr, dass direkte Verhandlungen mit den Palästinensern zu einer
Friedenslösung führen könnten. Er sehe die Lösung heute vielmehr in einem umfassenden
Abkommen, in dem die gemässigten arabischen Länder der Region mit eingeschlossen
seien. Um einen Frieden zu erreichen, so sagte er, müssten wir nicht nur nach Jerusalem
und Ramallah blicken, sondern auch nach Kairo, Amman, Abu Dabi, Riad und zu anderen
arabischen Regierungen, die bereit seien, eine aktive Rolle in den Friedensbemühungen
zu übernehmen.
Angesichts der rasanten Ausbreitung des radikalen militanten Islam sehen viele
gemässigte islamische Staaten in der Lösung des palästinensischen Problems ein
vordringliches Anliegen, gerade weil der Konflikt mit Israel von Islamisten gerne als
Katalysator missbraucht wird.
Netanjahu verurteilte in seiner Rede diejenigen Länder, die Präsident Obama für sein
militärisches Vorgehen gegen den Islamischen Staat lobten, das Vorgehen Israels gegen
die Hamas in Gaza jedoch verurteilten. Er zitierte Aussagen von Führern der Hamas
und des IS, um zu zeigen, dass sie beide das Ziel hätten, den Islam zur Weltherrschaft
zu bringen. Diese Weltherrschaftsansprüche könnten manchen verrückt erscheinen,
doch dasselbe habe vor achtzig Jahren schon einmal eine andere fanatische Ideologie
versucht, so Netanjahu. Die Nazis glaubten an eine Herrenrasse und der militante Islam glaube an eine zur Weltherrschaft bestimmte Religion. Zwar gebe es verschiedene
Gruppierungen, doch der einzige Unterschied zwischen den rivalisierenden Gruppen
sei die Frage der Führungsrolle. So sei heute die alles entscheidende Frage: Wird der
radikale fundamentale Islam die militärische Macht erlangen, um seine Ambitionen zu
verwirklichen?
Dann ging Netanjahu vom Islamischen Staat, den derzeit alle fürchten, über zur
Islamischen Republik Iran. Die Krieger des IS zu konfrontieren, die praktisch nur mit
Kalaschnikows bewaffnet seien, sei eine Sache, aber radikale Islamisten, ausgerüstet
mit nuklearen Waffen, werde eine ganz andere sein. Netanjahu warnte die Welt, sich
von Irans «Charme-Offensive» nicht irreführen zu lassen. Sie solle die Sanktionen gegen
den Iran nicht fallen lassen, die ein wirksames Hindernis auf dem Weg zur Bombe seien.
Diesbezüglich sei es doch eine unübertroffene Ironie, dass der iranische Präsident
Hassan Rohani vor einer Woche auf demselben UN-Podium gestanden und sich über
ebenjenen globalen Terror beklagt habe, den die Iraner bis anhin praktisch angeführt
hätten. Und die Tatsache, dass die UN-Menschenrechtskommission eine Untersuchung
der angeblichen Kriegsverbrechen Israels anordnete, aber nicht die der Hamas, sei die
falsche Botschaft an alle Terroristen weltweit.
Bei all diesen düsteren Aussichten drängt sich bei uns, die wir an die Bibel glauben,
die Frage auf: Wann kommt der himmlische Friedefürst, um Sein Reich aufzurichten?
In der Gewissheit, dass Er nicht mehr ferne ist, grüsst Sie herzlich mit Shalom
Ihr Fredi Winkler
Nachrichten aus Israel | 11/2014
3
HEILUNG AUS ISRAEL
TITEL
D
er Prophet Jeremia stellt die Frage: «Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da? Warum hat die Heilung meines Volkes keine
Fortschritte gemacht?» (Jer 8,22). Hier redet der Prophet vom damaligen geistlichen Zustand Israels, der leider alles andere als gut war.
Dennoch dürfen wir wissen, wenn es auch heute geistlich um Israel nicht
viel besser bestellt ist, dass Israel sich doch einst bekehren wird. Dann wird
«reichlich Salbe» vorhanden sein, um die Wunden zu verbinden und zu heilen! In diesem Zusammenhang denken wir an die vergebende Kraft des
Blutes Jesu. «So wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht:
Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden. Und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde» (Röm 11,26-27).
Aber gleichsam wie ein Hinweis auf die zukünftige Erfüllung dieser Verheissungen sehen wir in diesen Tagen und Wochen, dass in Israel für die äussere
Heilung des Menschen schon jetzt «viel Balsam» vorhanden ist. Das kommt
in dieser Ausgabe besonders zum Ausdruck. Auch Todfeinde Israels aus
Syrien werden in Israel gesund gepflegt. Lesen Sie unbedingt die entsprechenden neun Beiträge. Sie werden beeindruckt sein, was das kleine Israel
(vor allem medizinisch) alles tut, um den Menschen zu helfen.
Sie finden in dieser Ausgabe auch andere aufschlussreiche Artikel, die nach
Möglichkeit jeder Israelfreund lesen sollte.
Bleiben Sie fest auf der Seite Jesu und damit auf der Seite Israels!
CM∎
AUS ISRAEL
4
Nachrichten aus Israel | 11/2014
ISRAEL BETEILIGT
SICH AM KAMPF
GEGEN EBOLA
Es ist eine beängstigende Virusepidemie, die sich aufgrund der modernen Reisegewohnheiten schnell
und massiv über den afrikanischen
Kontinent hinaus ausbreiten könnte.
Israel zieht mit am Strang der internationalen Bemühungen, Herr der
Lage zu werden.
TIEFERE EINBLICKE
IN DAS MENSCHLICHE GEHIRN
Der Staat Israel steht an der Spitze
der modernen Gehirnforschung
und brachte ein neuartiges Untersuchungsinstrument hervor, das
non-invasiv eingesetzt werden kann
und doch tiefe Einblicke in die neurologischen Prozesse gewährt.
I
In der letzten Ausgabe berichteten
wir, dass ein israelischer Forscher einen Impfstoff gegen Ebola entwickelt.
Ebola ist ein Virus, das ein Fieber mit
hoher Todesrate auslöst. Nun schliesst
sich das israelische Aussenministerium
den internationalen Bemühungen an,
den afrikanischen Nationen zu helfen,
die unter dem gegenwärtigen Ausbruch
des Ebola-Fiebers zu leiden haben. Die
Afrika-Abteilung und MASHAV, die beide dem israelischen Aussenministerium
unterstehen, gaben bekannt, sich an
Präventivmassnahmen zu beteiligen,
die die bisher vom Virus verschonten
afrikanischen Staaten schützen sollen.
Bei MASHAV handelt es sich um die
israelische Behörde für Internationale
Entwicklungskooperation, die in weit
über 100 Ländern aktiv ist. Sie entsendet Berater in alle Welt und bietet
Fortbildungen in Israel an. Dabei soll
anderen Nationen Wissen weitergegeben werden, damit sie Probleme in
Bereichen wie Land- und Wasserwirtschaft oder Bildung und Medizin selbst
lösen können.
Im Rahmen der internationalen Bemühungen, die nach Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria nun auch im
Senegal Fuss fassen, wird Israel seine
umfassenden Kenntnisse im Bereich des
öffentlichen Gesundheitswesens und der
Seucheneindämmung zur Verfügung stel-
Z
Zahllose Funktionen des menschlichen Gehirns sind bisher immer
noch nicht erforscht. Wissenschaftler
versprechen sich aber vom besseren
Verständnis der Funktionsweisen des
unglaublich komplexen menschlichen
Gehirns eine bessere Zukunft. Daher
befassten sich israelische Wissenschaftler mit der Frage, auf welche
Weise man Funktionen des Gehirns
besser beobachten kann. Die israelische
Firmenneugründung ElMindA kam mit
einer revolutionären Apparatur auf den
Markt, die einen solchen Einblick ermöglicht. Da die Firma kürzlich eine Zulassung von den US-amerikanischen Ge-
HEILUNG AUS ISRAEL
len. Koordiniert werden die Massnahmen von der Weltgesundheitsbehörde.
Bereits im September reisten zwei israelische Ärzte nach Afrika, um zunächst in
Kamerun mit den Gesundheitsbehörden
zusammenzuarbeiten. Dr. Roee Singer
vom israelischen Gesundheitsministerium und Dr. Pnina Shitrit vom MeirKrankenhaus sollen viele Krankenhausmitarbeiter in Methoden einweisen, die
die Ausbreitung einer Viruserkrankung
verhindern. Wichtig ist dabei, dass sie
die Ausbildung für die lokalen Kräfte
so gestalten, dass diese dann selbst
weiteres Personal anleiten können.
Beim gegenwärtigen Ausbruch des
Ebola-Fiebers handelt es sich um den
schlimmsten Ausbruch dieser Viruserkrankung. Er stellt sogar die massive Epidemie des Jahres 1976 in den
Schatten. Damals entdeckte man das
Virus erstmals beim Menschen. Jene
Epidemie forderte rund 1.600 Todesopfer. Bei Redaktionsschluss dieser
Ausgabe belief sich die Zahl der Toten
des gegenwärtigen Ausbruchs bereits
auf rund 3.000. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich
bis zu dem Zeitpunkt, an dem man die
Seuche eingedämmt haben wird, rund
20.000 Personen infiziert haben werden. Im Durchschnitt muss man davon
ausgehen, dass jeder zweite Infizierte
an den Folgen stirbt.
AN∎
sundheitsbehörden erhielt, scheint der
entscheidende Durchbruch gemacht.
Die Firma gab ihrer Apparatur – einer Art Helm mit komplexem Diagnosesystem – den Namen BNA (Brain Network Activation). Mit ihr kann man eine
genaue Karte der neurologischen Vorgänge im Gehirn anlegen. Ein besonders
wichtiger Aspekt: Das Verfahren ist
non-invasiv und bringt keinerlei Beeinträchtigungen und Belastungen. Die in
den Helm integrierten Sensoren erstellen ein umfassendes Bild der Vorgänge
im Gehirn, die mithilfe von hochkomplizierten Algorithmen analysiert werden.
Diese Analyse berücksichtigt auch die
Nachrichten aus Israel | 11/2014
5
HEILUNG AUS ISRAEL
Verknüpfung zwischen neurologischen
Aktivitäten und kognitiven Funktionen.
Genau darin besteht eine der Revolutionen dieser Apparatur, denn eine solche
Verknüpfung kann beispielsweise ein
EEG nicht erstellen.
Dieses neuartige Verfahren vermag
aber noch viel mehr; denn aufgrund des
genauen Bildes, das erstellt werden
kann, sind die Ärzte auch dazu in der
Lage, Alzheimer- und Parkinsonerscheinungen früh zu entdecken. Zudem sind
nun bisher ungekannte Einblicke in die
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störungen (ADHS) möglich, sodass
man Ansätze für neuartige Behandlungsmethoden entwickeln kann.
«Ein Drittel der Weltbevölkerung leidet unter neurologischen, kognitiven oder
psychologischen Erkrankungen. Dabei
handelt es sich um Gehirnschläge, Alzheimer, Depression, Schizophrenie und vieles
mehr, wie wir inzwischen auch dank unserer Erkenntnisse über ADHS wissen»,
sagte dazu Prof. Amir Geva, leitender
Wissenschaftler und Mitbegründer von
ElMindA. «Eines der grössten Probleme
der Medizin ist, dass wir bisher kein umfassendes non-invasives Untersuchungsverfahren haben. Wir können zwar Elek-
troden anbringen und die Gehirnströme
messen, die im äusseren Bereich des Gehirns ablaufen, doch einen Tiefeneinblick
haben wir nicht, genauso wenig haben wir
einen Einblick in die neurologischen Abläufe, mit deren Hilfe im Gehirn Wissen
transportiert wird. Unsere Firma möchte
genau das ändern und wir scheinen mit
unserem BNA-System einen Durchbruch
geschafft zu haben.» Die Anerkennung
der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden eröffnet der Firma nicht nur den
Weg zur Vermarktung, sondern auch zur
Gewinnung weiterer Investoren zwecks
Verbesserung der Erfindung.
ZL∎
BESSERE HÜFTPROTHESEN AUS ISRAEL
Die Liste der medizinischen Neuerungen aus der israelischen Ideenschmiede
ist lang. Jetzt gibt es Neuigkeiten für Patienten, die ein Hüftimplantat benötigen.
D
Da die Menschen immer älter werden, dass das in der Luftfahrt verwandte Polymuss sich die moderne Medizin auch im- imid ein zäher Werkstoff ist, der eine viel
mer mehr den Verschleisserscheinungen längere Lebensdauer bei Implantaten
grösserer Patientengruppen widmen. In- verspricht. Hinzu kommt eine weitere
zwischen gehören sowohl Knie- als auch wichtige Eigenschaft: Das Material hat
Hüftimplantate zu den Routineeingriffen eine selbstschmierende Wirkung, was
der Chirurgen. Wer ein solches Hilfsmit- Beschwerden mit Implantaten minimiert.
tel in einem höheren Alter braucht, macht
Belastungstests im Labor, die ins Exsich zumeist keine grossen Sorgen um treme getrieben wurden, haben gezeigt,
die Lebensdauer der Implantate. Doch dass dieser Werkstoff eine Haltbarkeitsdas ist nicht immer richtig, denn Hüftim- dauer von rund 25 bis 30 Jahren aufweist,
also doppelt so lange
plantate haben eine
wie die bisher üblimaximale Haltbarkeit von zehn bis 15
Polyimid weist eine doppelt cherweise bei Hüftprothesen verwenJahren. Wer mit 70
so lange Haltbarkeitsdauer
deten Materialien.
Jahren ein solches
Dieses
neuartige
Implantat bekommt,
auf wie die bisher üblicherImplantat wurde bekönnte sich schnell
reits in einer ersten
wieder im Kreislauf
weise bei Hüftprothesen
klinischen Testreihe
von Schmerzen und
verwendeten Materialien
bei 100 Patienten erEinschränkung der
probt. Die Patienten,
Bewegungsfreiheit
die in diesem Fall in
wiederfinden. Und
gerade jüngere Patienten – die gibt es Neuseeland leben, sind alle sehr zufrieauch – leiden unter der Haltbarkeit sol- den mit der neuen Hüftprothese, einige
cher Implantate, da sie deswegen mehr- bereits seit mehr als acht Jahren. Dazu
sagte der Geschäftsführer der Firma
mals ersetzt werden müssen.
Doch nun kommen gute Nachrichten Simha Sibony: «Wir sind sehr zufrieden,
aus Israel. Die Firma MMATech Ltd. hat ja sogar hocherfreut über die Studienersich die Pfanneneinlagen von Hüftim- gebnisse. Sie deuten darauf, dass dieser
plantaten, die eines der ersten Teile sind, Werkstoff ein effizienteres Implantat
die Verschleisserscheinungen aufweisen, ermöglicht, zugleich jedoch in jeder Hinvorgenommen. Die Firma überprüfte sicht als sicher zu bezeichnen ist. Meine
mehrere Materialien und kam darauf, Firma erfreut sich eines zunehmenden
6
Nachrichten aus Israel | 11/2014
Interesses von Fachkreisen, denn dank
dieses neuen Werkstoffes können Mediziner jetzt sogar erwägen, jüngeren Menschen viel früher eine Erleichterung der
Beschwerden zu offerieren, ohne schon
in dem Stadium an weitere chirurgische
Folgeeingriffe denken zu müssen.»
Da inzwischen die ersten Langzeiterkenntnisse gesichert vorliegen, wurde
der Firma für ihre Entwicklung bereits
eine Zulassung der europäischen Gesundheitsbehörden zugesprochen. Daher
bemüht sich die in Naharija ansässige, im
Jahr 2001 gegründete Firma inzwischen
darum, auch die Zulassung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden zu
erhalten. Trotz europäischer Zulassung
wird es aber dennoch längere Zeit dauern,
bis sich dieses Implantat auf dem Markt
durchsetzen wird. Vermutlich werden die
Patienten den Ton angeben, denn auch
hier regelt die Nachfrage das Angebot.
Folglich sollten interessierte Patienten
mit ihrem Arzt reden und bei ihren Gesundheitskassen danach fragen. AN ∎
HEILUNG AUS ISRAEL
NEUE GEHMÖGLICHKEIT FÜR GELÄHMTE
Vor drei Jahren kamen für alle Menschen, die an den Rollstuhl gefesselt sind, fantastische Nachrichten aus Israel.
Der ReWalk ist eine Hilfsapparatur, die es Gelähmten ermöglichen kann, dennoch zu laufen. Nun gibt es weitere gute
Neuigkeiten aus der gleichen Ideenschmiede.
FÜR DEN REWALK SIND UNEINGESCHRÄNKT FUNKTIONSTÜCHTIGE
ARME ERFORDERLICH, UM DIE
KRÜCKEN ZU FÜHREN
D
Der sogenannte «Rewalk» wurde
vom Forbes Magazine als eine der global
herausragenden Erfindungen eingestuft.
Der Israeli Amit Goffer, der aufgrund
eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt
ist, entwickelte ReWalk, weil er sich
nicht damit abfinden wollte, sich nicht
mehr eigenständig fortbewegen zu können. Er arbeitete rund ein Jahrzehnt lang
an seinem System. Es handelt sich hierbei um batteriebetriebene Stützschienen
für die Beine, durch die ein Querschnittgelähmter mithilfe von Krücken auf eigenen Beinen stehen und gehen kann. 2012
wurde die Welt auf die Entwicklung von
Goffer aufmerksam, als eine 32-Jährige,
die von der Brust ab gelähmt ist, den
London-Marathon in 17 Tagen vollendete. Das System ist für einen Preis von etwas über 52.000 Euro käuflich erwerbbar
(www.rewalk.com).
Nun wurde ein neues System mit dem
Namen «UPnRIDE» entwickelt, was man
ins Deutsche mit so viel wie «aufrecht und
sich fortbewegend» übersetzen kann. Dieses Hilfsmittel ermöglicht jeder gelähm-
Mit freundlicher Genehmigung von ReWalk Robotics, Ltd
ten Person – einerlei wie umfangreich
die Lähmung ist –, sich ohne Sturzgefahr
aufrecht fortzubewegen. Ähnlich wie ein
Segway – ein elektronischer Stehroller –
kann man dieses neuartige Hilfsmittel
dazu benutzen, Wegstrecken zurückzulegen. Man kann damit auch Treppenstufen bewältigen oder stehend Aktivitäten
ausführen. Falls man die Hände bewegen
kann, erlaubt dieses Hilfsmittel plötzlich,
an einem normal hohen Herd zu stehen
und zu kochen. Und der Gelähmte kann
ohne Probleme zurück in eine sitzende
Haltung gelangen.
Dr. Amit Goffer, der auch schon den
ReWalk entwickelt hat, erdachte diese
Innovation. Da Dr. Goffer selbst zu umfassend gelähmt ist, kann er den von
ihm erdachten ReWalk nicht benutzen.
Für den ReWalk sind nämlich uneingeschränkt funktionstüchtige Arme erforderlich, um die Krücken zu führen. Daher
machte er sich an eine weitere Entwicklung, die dieses Mal Personen zugute
kommen sollte, die wie er vollständig
gelähmt sind. «Ich sitze selbst im Roll-
stuhl und weiss, was das bedeutet. Daher kenne ich die Einschränkungen nur
allzu gut, doch ich kenne auch mögliche
Alternativen, und genau damit habe ich
mich befasst», erläuterte Dr. Goffer. «Wer
den ‹UPnRIDE› auf der Strasse sieht, der
wird denken, dass es sich lediglich um
eine weitere Form des Segway handelt.
Das verschafft einem Menschen mit Behinderung einen weiteren Vorteil. Seinem
Gegenüber bleibt länger verborgen, dass
eine Behinderung vorliegt; das ist für viele
von ganz entscheidender Bedeutung.»
Die Technologie, die in diesem neuartigen Hilfsmittel steckt, ist nicht 100-prozentig israelisch. Es gibt bereits mehrere
derartige Entwicklungen auf dem Markt.
Dennoch konnte Dr. Goffer Verfeinerungen einbringen. Erwähnenswert sind
auch die medizinischen Vorteile, denn bei
einer aufrechten Position zirkuliert das
Blut besser; ein gesundheitsfördernder
Aspekt. Einmalig unter allen Hilfsmitteln, die auf dem Markt sind, ist, dass
UPnRIDE vollständige Stabilität verspricht, das heisst, es besteht für den Benutzer keine Sturzgefahr.
«Der UPnRIDE ist so ausgerichtet,
dass er beständig weiss, wo der Gewichtsmittelpunkt liegt und wie er ausbalanciert werden muss, sowohl in Sitzstellung als auch in der aufrechten Stellung
des Benutzers», erklärte dazu Dr. Goffer.
«Zudem sitzt man auf einer Plattform,
die sich dem automatisch angleicht,
und auch für einen Höhenausgleich ist
gesorgt. Ferner haben wir einen Notfallmechanismus eingebaut, der rechtzeitig
bemerkt, wenn ein Gewicht nicht mehr
stabil gelagert ist, dann gehen rundherum ‹Hilfsarme› hoch, die eigentlich eher
Airbags in Autos gleichen.»
Bisher hat Dr. Goffer zusammen
mit seinem Partner Oren Tamari einen
Prototyp hergestellt. Sie gehen davon
aus, dass ein erstes kommerzielles Modell in rund zwei Jahren auf den Markt
kommen kann. Wenn man das bisherige Interesse an dieser Entwicklung
betrachtet, so müsste es eigentlich ein
Verkaufsschlager werden.
ML∎
Nachrichten aus Israel | 11/2014
7
HEILUNG AUS ISRAEL
DEUTSCHISRAELISCHE
KOOPERATION
GEGEN MALARIA
Israel und Deutschland kooperieren
in vielen Sektoren und zukünftig
auch in der Malaria-Forschung.
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E
Nathanael Winkler
spricht in
Wymeer
Freie evangelische Bibelgemeinde Boen
Wymeerster Hauptstrasse 4
DE 26831 Wymeer
Fr. 28.11.2014, 19.30 Uhr
Thema: Der Antichrist
Sa. 29.11.2014, 19.30 Uhr
Thema: Israels Zukunft
So. 30.11.2014, 10.00 Uhr
Thema: Gemeinde der Endzeit
Immer auf dem neusten Stand:
www.mnr.ch/agenda
8
Nachrichten aus Israel | 11/2014
I
Israel gilt als Paradebeispiel in der
Bewältigung von Malaria. Dafür kann
das Land Dr. Israel J. Kligler dankbar
sein, einem zionistischen Juden, der Ende
des 19. Jahrhunderts im österreichischungarischen Königreich geboren wurde
und sich nach seiner Ausbildung in den
USA und seiner Einwanderung nach Erez
Israel im Jahre 1921 um die Bewältigung
dieses öffentlichen Gesundheitsproblems
kümmerte, das damals im Land sehr
massiv präsent war. Erst Ende 2013
veranstaltete die Hebräische Universität
Jerusalem eine internationale Konferenz,
die weltweit Beachtung fand und deren
ausgearbeitete Empfehlungen gegen Malaria von der Weltgesundheitsbehörde
übernommen wurden.
Das Heilige Land, oder wie Juden
sagen – Erez Israel –, war damals von
Brachland überzogen und in gewissen
Gegenden gab es umfangreich malariaverseuchte Sumpf- und Feuchtgebiete.
Viele Zionisten, die mit den frühen Einwanderungswellen Ende des 19. und
Anfang des 20. Jahrhunderts ins Land
kamen, die moderne Landwirtschaft
aufbauten, Strassen anlegten und neue
Siedlungen gründeten, starben an dieser
Infektionskrankheit, die von AnophelesMückenweibchen übertragen werden. Dr.
Kligler gilt als «Malaria-Pionier» und auf
sein Programm zwischen Prävention und
Bildung der Bevölkerung ist zurückzuführen, dass diese Erkrankung heute in
Israel als ausgerottet gilt.
Dennoch ist Malaria weltweit auf dem
Vormarsch, weshalb die Weltgesundheitsorganisation wiederholt Alarm geschlagen
hat. Im Rahmen der Konferenz an der Hebräischen Universität waren sich die Experten einig, dass man den von Dr. Kligler
ausgearbeiteten Mehrstufenplan wieder
aktivieren sollte. Zugleich soll auf die moderne Forschung gesetzt werden. Der Malaria-Forschung widmet sich auch ein israelisch-deutsches Forschungsvorhaben.
Prof. Ron Dzikowski von der Fakultät
für Medizin der Hebräischen Universität
Ende 2013 veranstaltete
die Hebräische Universität
Jerusalem eine
internationale Konferenz,
die weltweit Beachtung
fand und deren
ausgearbeitete
Empfehlungen gegen
Malaria von der
Weltgesundheitsbehörde
übernommen wurden.
Jerusalem und Dr. Ann-Kristin Mueller
vom Uniklinikum Heidelberg gehen der
Frage nach, durch welche biologischen
Prozesse es dem Malariaparasiten gelingt, trotz seiner einfachen Gen-Struktur
eine Infektion herzustellen und zu erhalten. Diesen beiden Wissenschaftlern
wurde für die herausragende Bedeutung
ihres Forschungsvorhabens kürzlich der
ARCHES-Preis zugesprochen.
2008 richtete das Bundesministerium
für Bildung und Forschung anlässlich
des deutsch-israelischen Wissenschaftsjahres den ARCHES-Preis ein, der von
der Minerva-Stiftung verwaltet wird.
Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Forschungen, die eine Kooperation
zwischen Israel und Deutschland hervorbringen und spürbare Auswirkungen
auf das betreffende Forschungsgebiet
versprechen. Neben dem erwähnten Forschungsprojekt von Prof. Dzikowski und
Dr. Mueller erhielt auch ein Projekt zur
HIV-Forschung eine Auszeichnung. Zudem wurde der ARCHES-Preis, der mit
einem Preisgeld von jeweils 200.000
Euro dotiert ist, zwei weiteren bi-nationalen Forschungsprojekten der Bereiche
Physik und Chemie zugesprochen. AN∎
HEILUNG AUS ISRAEL
KEINE STRAHLENBELASTUNG FÜR DAS GEHIRN MEHR
Röntgenstrahlen brachten der modernen Medizin enorme Vorteile, doch zugleich bringen sie auch Schaden. Eine
Entwicklung aus Israel verspricht weniger Strahlenbelastung bei Gehirnuntersuchungen.
A
Als Patienten werden wir häufiger
Strahlenbelastungen ausgesetzt. Wenngleich eine solche Untersuchung nicht
gesundheitsfördernd ist, hilft es doch,
lebensgefährliche Erkrankungen früh zu
entdecken. Folglich muss man hier ein
Übel in Kauf nehmen, um ein grösseres
abzuwenden. Damit wollte sich jedoch
eine Gruppe von israelischen Forschern
nicht abfinden. Sie forschten und entwickelten ein neuartiges Verfahren, das eine
Synthese von zwei bisher angewandten
Methoden darstellt.
Über diese Neuerung, die aus den Laboren des Weizmann-Instituts in Rehovot
stammt, berichtete zunächst das Fachmagazin Nature – Scientific Reports. Besagtes
Verfahren erhielt den Namen «Transcranial Optical Vascular Imaging», kurz «Tovi».
Folgende Untersuchungsmethoden werden dabei gekoppelt: Zum einen werden
gnoseverfahren erhalten, ist so genau,
dass sie sogar den Status der kleinsten
Blutäderchen bewerten können. «Solche
Einblicke konnten wir bisher gar nicht
gewinnen», meinte Dr. David Israelis,
der dem Entwicklerteam angehört. «Jeder Spezialist, der sich auf diesem Gebiet auskennt und unsere Aufnahmen
gesehen hat, wollte seinen Augen nicht
trauen, so gestochen scharf und detailliert sind die Aufnahmen.»
Angefügt sei jedoch, dass die ersten
Ergebnisse zwar sehr vielversprechend
sind, es sich dabei bisher aber ausschliesslich um Laborversuche handelt. Die Wissenschaftler werden an
der Kombination der beiden herkömmlichen Verfahren noch weiter feilen
müssen, damit Tovi dann in einem nächsten Schritt im Rahmen von klinischen
Testreihen erprobt werden kann.
ZL∎
Herzlich willkommen
zum Freundestreffen des Mitternachtsruf in
Strasbourg
Tagung MNR Strasbourg
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mit einem Fluoreszenzmikroskop die
Widerstände in den Blutbahnen des Gehirns gemessen. Zum anderen erfasst ein
Laserstrahlenverfahren lückenlos die Aktivitäten der Blutgefässe im Gehirn. Ein
Vorteil ist, dass dieses Verfahren einfach
und schnell durchgeführt werden kann.
«Beide Technologien sind bestens
bekannt und im Einsatz, aber eben nur
separat und nicht in einer sich ergänzenden Kombination, doch es ist gerade
diese Abstimmung und Verknüpfung, die
noch bessere Rückschlüsse ermöglicht»,
führte dazu Prof. Alon Harmelin aus, der
zusammen mit weiteren Kollegen für die
Entwicklung dieses neuartigen Kombinationsverfahrens verantwortlich ist und am
Fachbereich für Biologie des WeizmannInstituts wirkt.
Das Bild, das die Mediziner durch
die Kombination dieser beiden Dia-
Centre Culturel Marcel Marceau, Place Albert Schweitzer
FR 67100 Strasbourg
Sonntag, 16.11.2014, 15.00 Uhr
Thomas Lieth spricht über das Thema:
Hauptsache Jesus
Dieser Vortrag wird ins Französische übersetzt.
• Grosser Büchertisch mit Neuheiten!
Nachrichten aus Israel | 11/2014
9
HEILUNG AUS ISRAEL
NEUARTIGES VERFAHREN ZUM VERSCHLIESSEN VON WUNDEN
Es mutet auf den ersten Blick etwas fantastisch an, doch es funktioniert wirklich. Die Idee, die ein israelischer Spezialist ausklügelte, macht das Verschliessen von grossen Wunden zu einem denkbar einfachen Verfahren.
H
Hinter einer neuen Entwicklung,
die in einigen Fachportalen als «Reissverschluss für Wunden» bezeichnet
wurde, steht Dr. Moris Topaz, der am
Hillel Yafe Krankenhaus in Hadera als
plastischer Chirurg wirkt. Dass seine
Methode effektiv ist, stellte der letzte Krieg unter Beweis – auch wenn
jeder Israeli lieber eine klinische Erprobung ohne Krieg bevorzugt hätte.
Die ersten Patienten, die mit diesem
innovativen Verfahren behandelt wurden, waren Soldaten der Israelischen
Verteidigungsstreitkräfte (IDF), die
bei der Militäroperation «Schutzlinie»
(Juli-August 2014) im Gazastreifen
verletzt wurden.
Gerade Personen, die bei Kämpfen
verletzt werden und unter Beschuss
geborgen werden müssen, können
von diesem Verfahren profitieren.
Der «Reissverschluss» ermöglicht ein
denkbar einfaches Verschliessen sogar grosser Wunden, sodass diese von
der Erstversorgung bis zur weiteren
DIE ERSTEN PATIENTEN, DIE
MIT TOPCLOSURE BEHANDELT
WURDEN, WAREN SOLDATEN
DER ISRAELISCHEN VERTEIDIGUNGSSTREITKRÄFTE (IDF),
DIE BEI DER MILITÄROPERATION «SCHUTZLINIE» (JULI-AUGUST 2014) IM GAZASTREIFEN
VERLETZT WURDEN.
Der «Reissverschluss für
Wunden» ermöglicht ein denkbar
einfaches Verschliessen sogar
grosser Wunden.
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
Behandlung vor Verschmutzung und
weiteren Beschädigungen geschützt
werden können.
Offiziell heisst dieses Verfahren
«TopClosure 3S Trauma Management
System». Dabei werden an den Wundrändern mehrere Platten auf die Haut
geklebt, die dann durch eine Art Kabelbinder miteinander verbunden werden. Dr. Topaz meinte gegenüber dem
Internetwissenschaftsportal Israel 21c:
«Wir wenden das Verfahren hier und da
bereits seit einigen Jahren an und waren somit in der Lage, viele Erkenntnisse zu sammeln. Dass diese Methode
ausgerechnet in einem Ernstfall derart
massiv zum Einsatz kommen musste,
damit hatte niemand gerechnet, doch
sie hat sich als extrem effektiv erwiesen.» Wichtig ist folgender Aspekt:
«Wenn man versucht, eine klaffende
Wunde zu vernähen, so entsteht zu
viel Druck auf die Haut der Wundränder. Das halten diese nicht aus, sodass
ein Verschliessen unmöglich ist. Durch
das TopClosure-Verfahren verteilt sich
der Druck auf die Haut an den Wundrändern, weshalb kein Schaden entsteht und man sogar sehr viel grössere
Wunden sehr viel besser verschliessen
kann.»
Ist die unmittelbare Gefahrensituation vorbei, kann man diesen «Reissverschluss» einfach öffnen, um die Wunde
adäquat zu versorgen. TopClosure ist
einfach anzubringen, sodass jedwedes medizinische Personal dies auf
offenem Feld, an Unfallstellen oder in
Katastrophengebieten vor Ort schaffen
kann. Doch der «Reissverschluss» kann
auch nach einer ersten Behandlung im
Krankenhaus auf der Wunde bleiben.
Abgesehen von dem besseren
Schutz des Patienten und der einfachen Anwendung berichteten die
israelischen Soldaten und ihre Ärzte
von einem weiteren erfreulichen Nebeneffekt: Grosse Wunden scheinen
sich sogar schneller zu schliessen und
besser zu heilen.
AN ∎
HEILUNG AUS ISRAEL
MILITÄRISCHE ENTWICKLUNGEN, DIE LEBEN RETTEN
Insbesondere im Hinblick auf die medizinischen Innovationen hat Israel immer die Nase vorne, doch auch in einem
anderen Bereich ist es gezwungen, immer einen Schritt voraus zu sein: im Militärischen.
«Windmantel»
ODF
Innovative Handgranaten
DAS SYSTEM ERKENNT EIGENSTÄNDIG,
OB EIN PANZER MIT WAFFENFEUER
ANGEGRIFFEN WIRD UND LEITET DIE
ABWEHR AUTOMATISCH EIN
LEISTUNGSSTARKE UND IN 360 GRAD
WINKEL ARBEITENDE KAMERAS IN
DER KUGEL ERMÖGLICHEN EINE
GENAUE ERKUNDUNG DES ZIMMERS
SELBST BEI DIREKTEN
TREFFERN EXPLODIEREN
DIESE NEUEN
HANDGRANATEN NICHT
Ausserdem bedienen sich die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte mehrerer Robotersysteme. Solche Systeme
sind in der Lage, Gebiete zu erkunden
und die im Feld befindlichen Soldaten in
Echtzeit auf dem Laufenden zu halten,
während diese weiterhin in Deckung
bleiben. Eines der wohl bemerkenswertesten Robotersysteme dieser Art ist
ODF. Dabei handelt es sich um eine Art
Kugel, die ein Soldat beispielsweise in
ein unübersichtliches Zimmer wirft. Die
leistungsstarken und im 360 Grad Winkel arbeitenden Kameras in der Kugel
ermöglichen eine genaue Erkundung des
Zimmers. So kann man beispielsweise
herausfinden, ob irgendwo eine aktive
Sprengladung versteckt wurde oder sich
gar ein bewaffneter Gegner verborgen
hält. In mehreren Fällen, so ist sich die
IDF-Leitung sicher, konnten Soldaten
dank dieses Hilfsmittels davor bewahrt
werden, in einen Hinterhalt zu geraten,
getötet oder entführt zu werden.
Eine weitere Innovation stellte ihre
Zweckmässigkeit bei einem Zwischenfall während Operation «Schutzlinie»
unter Beweis. Ein mit Handgranaten
ausgerüsteter Soldat wurde von einem
Hamas-Scharfschützen angeschossen.
Der Scharfschütze nahm bewusst die
Handgranaten des Soldaten ins Visier,
um grösstmöglichen Schaden anzurichten. Doch nicht das, was sich der HamasKämpfer erhofft hatte, geschah. Er hatte
zwar die Handgranaten getroffen, doch
sie explodierten nicht. Der israelische
Soldat führte nämlich Handgranaten
eines neuen Typs mit, die selbst bei direkten Treffern nicht explodieren.
Zudem kündigte die Armee an,
eine weitere israelische Innovation
möglichst schnell voranzutreiben: Ein
Sensorensystem, das 1.000-mal besser als eine gut trainierte Hundenase
Sprengstoff erkennen kann. Darüber
hinaus möchte das Militär in ein mobiles Radar- und Sondensystem investieren. Unzweifelhaft kann man aus dem
letzten israelischen Krieg die Schlussfolgerung ziehen, dass schnellstmöglich ein Warnsystem für Mörser entwickelt werden muss. Mörser haben
eine sehr ungenaue und recht kurze
Flugbahn und können daher von den
bisher entwickelten Systemen weder
erfasst noch rechtzeitig unschädlich
gemacht werden. Es bleibt also weiterhin viel zu tun, um Menschenleben in
Israel zu schützen.
ZL∎
D
Das Raketenabwehrsystem Eisendom war zweifelsfrei der Held des letzten israelischen Krieges; doch nicht nur
dadurch wurden Menschenleben gerettet. Eine der wichtigsten militärischen
Entwicklungen, die ihre bemerkenswerte Leistungsfähigkeit unter Beweis
gestellt hat, heisst «Windmantel». Dieses
Schutzsystem geht auf den grössten israelischen Rüstungskonzern Rafael zurück und schmiegt sich wie ein unsichtbarer, umfassend schützender Mantel
um einen Panzer. Das System erkennt
eigenständig, ob ein Panzer mit Waffenfeuer angegriffen wird und leitet die
Abwehr automatisch ein. Durch eine genaue digitalisierte Berechnung können
die feindlichen Antipanzermörser rechtzeitig zerstört werden. Heutzutage sind
Waffen, die Panzer schwere Schäden
zufügen können, sehr viel leistungsstärker als früher. Das System «Windmantel»
konnte in mindestens 15 Fällen schwere
Unglückstreffer rechtzeitig vereiteln. In
den ersten Tagen der Militäroperation
«Schutzlinie» war einer der israelischen
Panzer, der noch nicht mit diesem System ausgestattet war, unter feindliches
Feuer geraten. Das traurige Ergebnis:
sieben gefallene junge Männer.
Nachrichten aus Israel | 11/2014
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HEILUNG AUS ISRAEL
SYRER SUCHEN IN ISRAEL HILFE
Wiederholt berichteten wir, dass syrische Bürger über die Grenze nach Israel kommen, um sich dort medizinisch
behandeln zu lassen. Kürzlich gab es wieder mehrere Fälle, zwei davon machten Schlagzeilen.
I
In verschiedenen israelischen Krankenhäusern wurden seit Ausbruch des
Bürgerkrieges in Syrien bereits mehrere
Hundert syrische Patienten behandelt.
Dabei handelt es sich sowohl um bewaffnete Kämpfer als auch Zivilisten. Vielen
Leichtverletzten versucht man direkt
an der Grenze zu helfen. Wenn möglich
tun dies die Sanitäter der Israelischen
Verteidigungsstreitkräfte. Andere Patienten behandelt man im Feldkrankenhaus, das Israel im Norden eingerichtet hat, das längst zu einer etablierten
Institution geworden ist, die wohl so
schnell nicht abgebaut werden wird.
Eine 25 Jahre alte Syrerin, die in
der Region von Quneitra auf den GolanHöhen lebt, zögerte nicht lange, als ihre
Fruchtblase platzte. Sie forderte von ihren Verwandten, sie an die Grenze zu Israel zu bringen. Später berichtete sie in
den israelischen Medien: «Aufgrund des
Krieges fehlt es uns an Essen. Es gibt
keine Gesundheitsversorgung und auch
keine funktionierenden Entbindungsstationen. Ich wusste, dass ich bereits
in der 40. Schwangerschaftswoche war
und die Geburt unmittelbar bevorstand.
Aber keiner konnte mir helfen. Ich hatte
gehört, dass Verletzte aus Syrien nach
Israel gebracht werden, wo sie gute Behandlung bekommen.» Und so entband
die junge Frau im Ziv-Krankenhaus von
Zefat ihr erstes Kind. Vor der Rückkehr
in ihre Heimat sagte sie: «Ich bin sehr
froh, dass ich hierher gekommen bin.
Ich werde freundlich behandelt und
man kümmert sich um mein Baby und
mich.»
Ihr Mädchen ist das siebte syrische
Kind, das in Israel das Licht der Welt
erblickt hat. Die Entbindungsschwester
Esther Ambar, die zu den leitenden
Schwestern des Ziv-Krankenhauses gehört und in der Region lebt, sagte der
Presse: «Noch vor wenigen Tagen musste ich wegen des Beschusses aus Syrien
in den Bunker rennen. Heute helfen wir
hier einer syrischen Frau aus der Region, aus der wir beschossen werden, ein
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
SEIT AUSBRUCH DES BÜRGERKRIEGES HABEN SCHON SIEBEN
SYRISCHE KINDER IN ISRAEL DAS LICHT DER WELT ERBLICKT
Bild: Ein verletzter Syrer wird im Ziv-Krankenhaus in Safed behandelt
Kind zur Welt zu bringen.» Sie bezeichnete dies als eine «merkwürdige Realität», betonte jedoch: «Die Dankbarkeit
dieser jungen Mutter ist bewegend. Wir
wünschen uns, dass wir eine Brücke
des Dialogs zwischen uns und ihnen
schlagen können, die Hoffnung auf Frieden und Ruhe in der Region bringt.»
Ähnliche Hoffnung hegen auch
Ärzte, die auf einer anderen Station
des Krankenhauses arbeiten und derzeit einen zwölf Jahre alten syrischen
Jungen versorgen. Er war bei Kämpfen
in Damaskus verletzt worden und hat
schwere Wunden an beiden Armen sowie an einem Bein erlitten. Ausserdem
ist sein Augenlicht verletzt worden,
sodass er vollständig erblindet ist. Da
keine medizinische Hilfe in Damaskus
in Aussicht stand, nahm ihn seine Familie mit ins Bekaa-Tal des östlichen
Libanon. Dort amputierten Ärzte seine
rechte Hand, behandelten die anderen
Verletzungen jedoch nur oberflächlich.
Als er so von den libanesischen Ärzten
entlassen wurde, setzt einer seiner
Brüder ihn auf einen Esel und schlug
sich auf diese Weise bis an die israelische Grenze durch.
Es ist eine tragische Geschichte,
eine von vielen in der Region. Dr. Alexander Lerner vom Ziv-Krankenhaus erklärte: «Der Junge ist bei Bewusstsein.
Er ist zwar noch reichlich verwirrt, denn
er hat schwere Traumata erlebt und vermutlich auch eine schreckliche Reise
hinter sich (…). Zu seiner Desorientierung trägt auch bei, dass er erblindet ist
und bisher nicht adäquat medizinisch
versorgt wurde. Wir werden ihn mehrmals operieren müssen, hoffen aber,
ihm eine weitere Amputation ersparen
zu können.» Die israelischen Ärzte sind
zuversichtlich, dass der Junge wieder eigenständig wird laufen können, er wird
allerdings eine lange Reha-Phase vor
sich haben. «Er hat ein wenig erzählt,
was er erlebt hat. Er ist ein tapferer
Junge», fügte Dr. Lerner hinzu, «ein so
tapferer Junge, dass wir fest daran glauben, dass er auch die kommenden Herausforderungen meistern wird.» AN∎
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Mittern
Freundestreffen
Sindelfingen
Stadthalle Sindelfingen, Schillerstrasse 23
Samstag, 1.11.2014
10.00 Uhr: Hartmut Jaeger
Hartmut Jaeger, Geschäftsführer der
Christlichen Verlagsgesellschaft GmbH
Dillenburg und tätig als Referent für
Glaubensfragen.
Thema: Das Kreuz mit dem Kreuz
14.00 Uhr: Norbert Lieth
Norbert Lieth ist Verkündiger, Bibellehrer
und Vorstandsmitglied des Missionswerkes
Mitternachtsruf.
www.mnr.ch
Thema: Die Geschichte einer Braut
Kinderhütedienst
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• MUSIK ALISCH
Auch wieder mit dabei:Hans-Jürgen Braun
MRAHMUNG!
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und sein rollender Kindertreff.
• BÜCHERTISCH
ITEN!
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H
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T
I
M
Wir freuen uns auf Sie!
für Kinder bis 12 Jahren!
Nachrichten aus Israel | 11/2014
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Kurzmeldungen
Erneut verzeichnet Israels Welt der Wissenschaften einen Rekord:
Im Vorjahr wurden 1.438 Patente und Erfindungen registriert, was
einen Anstieg um 20 % bedeutet. Die meisten israelischen Patente
wurden im Bereich der Biotechnologie verzeichnet. Auf der Grundlage
der israelischen Patente wurden 72 Firmenneugründungen aufgebaut.
` Vor einigen Wochen wurde das
Jüdische Museum im belgischen
Brüssel wiedereröffnet. Es war
zeitweise aufgrund eines Terroranschlags geschlossen, bei dem
auch zwei israelische Staatsbürger
ums Leben gekommen waren. Inzwischen erinnert am Eingang eine
Tafel an die Opfer des Attentats.
` Das Thema ist aus den Schlagzeilen
verschwunden, aber weiterhin aktuell: Die Grenze vom afrikanischen
Kontinent nach Israel ist mittlerweile gut abgesichert. Nicht nur wegen
der illegalen Einwanderung, sondern
auch gegen terroristische Infiltration.
Dennoch befinden sich in Israel über
50.000 illegale Ausländer. Im Sommer verringerte sich ihre Zahl, da circa 7.000 Personen das Angebot der
israelischen Regierung annahmen,
gegen Zahlung einer Entschädigung
freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückzukehren.
` Das Internetnachrichtenportal Ynet
hat eine Reihe historischer SchwarzWeiss-Aufnahmen von Tel Aviv
veröffentlicht, die Einblicke in das
Leben der Bewohner der ersten «hebräischen Stadt» in früheren Tagen
gewähren und auch die architektonische Entwicklung veranschaulichen.
` In einem Krankenhaus setzten die
Chirurgen einer Patientin einen «Gehirnschrittmacher» ein, da sie seit
über 20 Jahren unter einem schweren
Tremor litt. Das Besondere: Die Patientin ist Geigerin und spielte während der OP, wodurch die Ärzte überprüfen konnten, ob der Eingriff das
gewünschte Ergebnis erbrachte. Ihre
Hände zittern inzwischen nicht mehr.
` Wie die israelische Tageszeitung Haaretz meldete, konnten der israelische
Schekel und die isländische Krone in
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
den letzten anderthalb Jahren gegenüber dem Dollar am meisten an Wert
gewinnen. Seit 2012 gewann der Schekel gegenüber der US-Währung 8,1 %.
` Schätzungen gehen davon aus, dass
über eine halbe Million Israelis im
Ausland leben. Das Statistische Landesamt erachtet Staatsbürger als
ausgewandert, wenn sie zwei Jahre
im Ausland leben. 2013 verstärkte
sich weiter ein Trend, denn insgesamt 9.020 ausgewanderte Bürger
kehrten nach Israel zurück. Dieser
Trend hält seit 2008 an und wird mit
der globalen Finanzkrise in Zusammenhang gebracht.
` Zunächst waren es 200 Personen,
die in verschiedenen Sektoren zur
Hollywood-Prominenz zählen. Sie
veröffentlichten in kalifornischen
Medien einen Solidaritätsaufruf, Israel im Kampf gegen die Hamas zu
unterstützen. Als der Aufruf auch an
der Ostküste veröffentlicht wurde,
schlossen sich weitere 100 Stars an.
` Das U-Boot «Tanin» (Krokodil) lief
ohne grosses Aufheben aus Kiel aus
und nahm Kurs auf Haifa. Mehrere Hundert Kilometer vor der Küste
Israels legte sie einen symbolischen
Stopp ein, um dem 1968 gesunkenen
israelischen U-Boot «Dakar» mit 50
Mann Besatzung zu gedenken.
` Die israelische Firma SodaStream
verzeichnet grosse geschäftliche Erfolge mit ihrem Sprudelwasser, das
man einfach daheim herstellen kann.
Dennoch leidet die Firma unter dem
Israel-Boykott. Daher wird eine der
grössten Produktionsstätten der Geräte vom Westjordanland in den Negev verlegt. Für 1.300 aus der Umgegend von Ma’ale Adumim stammende
Arbeiter, darunter 950 Palästinenser,
bedeutet dies die Kündigung.
` Wie die Times of Israel berichtete,
wird der israelisch-chinesische Investmentfond Catalyst CEL 42 Mio.
Dollar in das Schweizer Unternehmen
Lamina Technologies investieren. Lamina Technologies stellt HartmetallWerkzeuge mit einer Technologie her,
die in Israel entwickelt wurde. Auch
die Gründer und jetzigen Direktoren
des Unternehmens, die Brüder Peleg
und Yuval Amir, sind Israelis.
` Im Kurzüberblick informiert eine
neue englischsprachige Broschüre
über wichtige Fakten zum Staat Israel. 32 übersichtliche und prägnante
Seiten mit wichtigen Argumenten,
einzusehen unter: www.standwithus.
com/booklets/PocketFacts
` Seit 1950 kamen durch den arabischisraelischen Konflikt 35.000 Menschen ums Leben. Weltweit starben
im gleichen Zeitraum wegen kriegerischer Konfrontationen 85 Mio. Menschen, sodass der Nahe Osten um
Israel 0,6 % der Toten ausmacht und
folglich weltweit an 49. Stelle rangiert. Auch diese statistische Angabe
ist beachtenswert: Seit 1948 kamen
11 Mio. Muslime durch gewalttätige
Konfrontationen ums Leben, davon
insgesamt nur 0,3 % aufgrund des
Konflikts mit Israel.
` Verschiedene israelische Menschenrechtsorganisationen luden jesidische Aktivisten ins Land ein, um
angesichts der Bedrohung durch den
Islamischen Staat über die Lage dieser ethnischen Gruppe zu beraten.
Dabei wurde deutlich, dass sich die
Jesiden einem Völkermord gegenübersehen und gerade das jüdische
Volk angesichts seiner eigenen Geschichte bitten, ihnen zur Seite zu
stehen.
` Im Verlauf des vergangenen Jahres
KURZMELDUNGEN
stieg der Anteil der ultraorthodoxen
Israelis, die einen Wehrdienst leisten,
um 39 %. Fast 2.000 Männer absolvieren inzwischen ihren Wehrdienst,
davon fast 800 in kämpfenden Einheiten. Dennoch entsprechen diese Zahlen in keiner Weise dem Anteil dieser
Gruppe an der Gesamtbevölkerung.
` Israelische Militärexperten gehen
davon aus, dass ein nächster Krieg
mit der libanesischen Hisbollah-Miliz
sehr viel mehr Raketen bringen wird
als im Sommer 2006 im Rahmen des
Zweiten Libanon-Krieges. Sie schätzen, dass dann sogar bis zu 100.000
Raketen auf Israel abgefeuert werden könnten, darunter auch 5.000
Langstreckenraketen.
` Ein in Israel entwickeltes Sicherheitssystem für Geldautomaten wird
in China zum Einsatz kommen und
dort in rund eine halbe Million Geldautomaten eingebaut werden.
` Eine winzige Kamera, die in Israel
entwickelt wurde, wird zukünftig von
der US-Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt werden. Sie soll an Robotern
befestigt bei der Ausführung von
Aussenreparaturen helfen.
` Die Universität Tel Aviv rangiert
weltweit an 9. Stelle im Hinblick auf
die Gründung von innovativen Firmen durch ehemalige Studenten.
` Vor allem britische Medien berichteten darüber: Anhand einer DNSStudie will man herausgefunden
haben, dass es sich bei dem legendären «Jack the Ripper» um einen
polnisch-jüdischen Emigranten handelte. Dieser Serienmörder terrorisierte London im Jahr 1888. Seine
Identität gilt eigentlich als ein Mysterium, doch die neuen Erkenntnisse schreiben die Morde einem aus
Polen stammenden Juden namens
Aaron Kosminski zu.
` Kürzlich wurde der längste Tunnel
des Staates Israel eingeweiht. Er ist
11,6 km lang und führt durch die Jerusalemer Berge. Der Tunnel, an dem
22 Monate lang gebaut wurde, soll
die Bahnverbindungen nach Jerusalem sehr viel schneller machen.
` So können auch Sie gegen Anfeindungen gegen Israel argumentieren.
Sehen Sie einen Fragen- und Antworten-Katalog des israelischen Aussenministeriums ein, der viele Fakten
zum letzten Gaza-Krieg zusammenfasst: http://embassies.gov.il/berlin/
NewsAndEvents/NewsDokumente/
Operation%20Schutzlinie%20QA.pdf
` Nachdem der amtierende Innenminister Gideon Sa’ar seinen Rückzug aus
der Politik bekanntgab, wurde am
nachfolgenden Morgen die Suspendierung seiner Ehefrau, der Journalistin Geula Even, aufgehoben. Even
wurde ein Interessenkonflikt vorgeworfen, weil sie wiederholt Mitglieder der Partei ihres Ehemannes, der
als Vorsitzender des Likud amtiert,
in ihren Nachrichtensendungen des
Ersten TV-Kanals interviewt hatte.
AN ∎
Prof. Dr. Werner Gitt
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Warum gibt es
Leiden und Tod in
dieser Welt?
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Warum gibt es Leid und Tod in der Welt? Prof.
a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt gebraucht lebendige Beispiele aus dem Alltag und Aussagen der Bibel, um
dieser Frage auf den Grund zu gehen. Dabei geht
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Zusammenhänge werden gut verständlich dargelegt. Sehr evangelistisch und aufschlussreich!
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Evangelischer Verein für innere Mission AB, Rossbergstrasse 2
Arche Gemeinschaft Radolfzell, Herrenlandstrasse 58 (in den Räumen der FeG)
Gemeindehalle, Im Burrach, Ortsteil: Hofstett-Emerbuch
Dorfgemeinschaftshaus «Haus an den Buchen»
Dorfgemeinschaftshaus «Haus an den Buchen»
Bibelheim Bethanien, Römerstrasse 30
DE 78112 St. Georgen
DE 78315 Radolfzell
DE 73340 Amstetten
DE 56307 Dernbach (bei Dierdorf)
DE 56307 Dernbach (bei Dierdorf)
DE 76307 Karlsbad-Langensteinbach
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
Centre Culturel Marcel Marceau, Place Albert Schweitzer
Brandpuntkapel (Gebouw van Het Zoeklicht), Postweg 18
NL 3941 KA Doorn
FR 67100 Strasbourg
Evangelie Gemeente «de Reddingsark», Adelheidlaan 8
NL 3743 DH Baarn
Meistersingerhalle, Konferenzraum 6, Münchenerstrasse 21
Paulus Kapelle EMK, Klosestrasse 10
CH 3600 Thun
DE 90478 Nürnberg
CVJM Kassel, Wolfsschlucht
DE 34117 Kassel
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
CH 8600 Dübendorf
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
CH 8600 Dübendorf
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
CH 8600 Dübendorf
Norbert Lieth
MNR-FREUNDESTREFFEN Stadthalle Sindelfingen, Schillerstrasse 23
DE 71065 Sindelfingen
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Thomas Lieth
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Marcel Malgo
Andreas Graber
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
René Malgo
Helmut Fürst
Samuel Rindlisbacher
René Malgo
Samuel Rindlisbacher
Marcel Malgo
Hartmut Jaeger
MNR-FREUNDESTREFFEN Stadthalle Sindelfingen, Schillerstrasse 23
Termine vom 01.11. bis 31.12.2014
DE 71065 Sindelfingen
Mitternachtsruf
auf live.mnr.ch
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Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
CH 8600 Dübendorf
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
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CH 8600 Dübendorf
CH 8600 Dübendorf
Thomas Lieth
Marcel Malgo
René Malgo
Fredy Peter
The Geneva International Christian Choir and Orchestra
Nathanael Winkler
Samuel Rindlisbacher
Nathanael Winkler
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Marcel Malgo
Elia Morise
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Fredy Peter
Nathanael Winkler
Thomas Lieth
Norbert Lieth
Nathanael Winkler
Elia Morise
Nathanael Winkler
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Peter Uhlmann
Nathanael Winkler
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Norbert Lieth, Jonathan Malgo
Änderungen vorbehalten. Die Agenda im Internet, immer aktuell: www.mnr.ch/agenda.php
Schloss Beuggen, Evangelische Tagungs- und Begegnungsstätte
DE 79618 Rheinfelden
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
An der Molkerei 19
DE 46284 Dorsten
CH 8600 Dübendorf
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
Markus Kirche, Waldstr. 85
DE 65187 Wiesbaden
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Spinnerei-Lettenstrasse
CH 8192 Zweidlen-Glattfelden
CH 8600 Dübendorf
Freie evangelische Bibelgemeinde Wymeer/Boen, Wymeerster Hauptstrasse 4
DE 26831 Wymeer
Freie evangelische Bibelgemeinde Wymeer/Boen, Wymeerster Hauptstrasse 4
DE 26831 Wymeer
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
Christuskirche, Von Werth Str. 2
DE 56068 Koblenz
CH 3011 Bern
Freie evangelische Bibelgemeinde Wymeer/Boen, Wymeerster Hauptstrasse 4
DE 26831 Wymeer
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Schiesshaus Heilbronn, Frankfurter Str. 65
DE 74072 Heilbronn
CH 8600 Dübendorf
Kongress-Zentrum Kreuz, 1. UG, Zeughausgasse 39
CH 3011 Bern
Bibelheim Bethanien, Römerstrasse 30
DE 76307 Karlsbad-Langensteinbach
Zionshalle, Ringwiesenstrasse 15
Bibelheim Bethanien, Römerstrasse 30
DE 76307 Karlsbad-Langensteinbach
CH 8600 Dübendorf
Bibelheim Bethanien, Römerstrasse 30
DE 76307 Karlsbad-Langensteinbach
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
GASTKOMMENTAR
«MIT VERZICHT AUF KLARHEIT BEGINNT KOMPLIZENSCHAFT»
Der deutsche Politikwissenschaftler und Publizist Matthias Küntzel warnt nicht nur vor einem atomar gerüsteten
Iran, sondern erhebt seine Stimme auch gegen Antisemitismus. Er erklärt:
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
© Freud, www.wikipedia.org
V
Vor 70 Jahren tobte auch hier in Gaza-Bewohner als angebliche ‹KollaboFrankfurt noch der Nationalsozialismus. rateure› öffentlich hinrichten. Während
Viele denken, damit sei es heute endgül- der ersten Intifada waren es an die 1.000
tig vorbei. Doch wenn wir in den Nahen Palästinenserinnen und Palästinenser,
Osten schauen, erleben wir, dass sich die die Hamas tötete, weil sie angeblich
ein zentrales Element der Nazi-Ideologie mit Juden zusammenarbeiten wollten.
erhalten hat: der unbändige Wille, Juden
Wenn ich heute manchmal die Parole
und den Staat der Juden zu vernichten. ‹Free Gaza!› sehe, dann kann ich dazu nur
Mit dem Verzicht auf Klarheit beginnt die sagen: Jawohl! Befreit den Gaza-Streifen
Komplizenschaft.
von der Hamas! Befreit seine BewohneEs war Adolf Hitler, der den antise- rinnen und Bewohner von dieser todesmitischen Anti-Zionismus erfunden und süchtigen, mörderischen, hasserfüllten
ihn bereits in Mein Kampf propagiert hat. nazihaften Terrorbande.
Es waren die Nazis, die 1937 einen jüAls die Radiopropaganda der Nazis
dischen Teilstaat in Palästina vereiteln 1945 endlich verstummte, hatten sich die
wollten und die deshalb alle Hebel in Be- Wellen des antisemitischen Hasses in der
wegung setzten,
arabischen Welt
um den Judenhass
bereits
selbstspeziell in der araständig gemacht.
Ich finde es verlogen, wenn
bischen Welt zu
Die MuslimbrüPolitiker aller Couleur nach den
schüren. Es war
der prahlten, dass
Nazi-Deutschder Mufti zurückEreignissen dieses Sommers
land, das seit
gekommen sei,
1939 mit seiner
um Hitlers Kampf
erklären: «Antisemitismus hat in
antisemitischen
gegen den Ziounserem Land keinen Platz!»,
Radiopropaganda
nismus fortzusetauf Persisch und
zen. El-Husseini
um im nächsten Atemzug beim
auf Arabisch die
setzte 1946 aber
analphabetisierte
auch seine Politik
Gaza-Krieg von einer «Schuld
Masse der Arader Liquidierung
auf beiden Seiten» zu schwafeln
ber und Iraner
der Judenfreunde
aufhetzte, um sie
fort. Diese Pround zu behaupten, dass Israel
gegen Juden im
paganda und dieAllgemeinen und
ser Terror trugen
ohnehin keinen Frieden will.
gegen das zionismassgeblich dazu
tische Projekt im
bei, dass die ZweiBesonderen anzustacheln. Von 1939 bis Staatenlösung, die die Vereinten Natio1945 – ganze sechs Jahre – wurde der Ju- nen 1947 beschlossen hatten, ebenfalls
denhass der Nazis Tag für Tag per Radio scheiterte und der neue Teilstaat Israel
in die arabische Welt geschickt. Gleichzei- mit Krieg überzogen wurde. Bis heute
tig begannen die Nazis, den schlimmsten wird Adolf Hitler in der arabischen Welt
arabischen Antisemiten, Amin el-Huss- wie nirgendwo sonst verehrt, bis heute
eini, den Mufti von Jerusalem, mit Geld stellt in der arabischen Welt die Leugund Waffen zu unterstützen. Die Politik nung des Holocaust nicht die Ausnahme,
des Mufti zeichnete sich aber durch eine sondern die Regel dar. Und so, wie früher
Besonderheit aus: Er liess die Araber, die Hitler, so erwartet heute die Hamas «das
mit Juden verhandeln wollten, töten.
Heil» erst dann, wenn «Muslime die Juden
Die Hamas knüpft an dieses Erbe an: bekämpfen und sie töten», wie es in ArtiErst vor wenigen Tagen liess sie über 20 kel 7 der Hamas-Charta heisst.
Seit etwa zehn Jahren aber schlagen
diese Wellen des Hasses eine neue Richtung ein. Seither gelangt der mörderische
Antisemitismus, den die Nazis vor 70
Jahren in den Nahen Osten schickten,
nahezu unverändert nach Europa zurück.
Verantwortlich dafür sind insbesondere
die Radio- und Fernsehprogramme von
Hisbollah und Hamas, die man auch bei
uns empfangen kann. Die Folgen sahen
wir im Sommer auch auf deutschen Strassen: Wer hatte in den letzten Wochen den
altbekannten Judenhass hauptsächlich
geschürt? Wer hat Juden und jüdische
Einrichtungen attackiert und Sympathisanten Israels überfallen? Es waren nicht
nur, aber in erster Linie die ideologischen
Erben des Mufti von Jerusalem. Wir haben es beim Judenhass junger, deutscher
Muslime nicht mit einem Antisemitismus
zu tun, der uns plötzlich von aussen überfällt. Sondern wir blicken der Fratze der
eigenen Geschichte ins Gesicht.
Auf die Wiederkehr dieser Fratze
müssen aber nicht nur wir in Deutschland reagieren. Mit dieser Fratze des
Nationalsozialismus hat es besonders
Israel zu tun, dessen Bürger von dem
neuen «Schwarzen Korps» namens Hamas gemordet, mit Raketen beschossen und terrorisiert wird. Der nazihafte
Antisemitismus, religiös verstärkt,
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
ist die treibende Kraft beim Krieg der Hamas gegen Israel – ein Krieg, der massgeblich vom Iran angefeuert, vorbereitet
und finanziert wird, ein Krieg dessen Fortsetzung Teheran bereits angekündet hat.
Im fernen Indien, in Kalkutta, demonstrierten vor zwei Wochen 20.000
Menschen für Israel. Ihre Parole lautete:
«Hindus und Juden vereint gegen den Terrorismus.» Und hier? Hier musste, wer in
den letzten Wochen ein Flugblatt zur Solidarität mit Israel verteilen wollte schon
ziemlich mutig sein. Man musste mit Unmut, Hassausbrüchen, gar Gewalttätigkeiten rechnen; und das in einem Land,
in dem es bereits vor 70 Jahren einer besonderen Courage bedurfte, um mit Juden
solidarisch zu sein. (...)
Ich finde es absurd, dass, wenn die
Hamas «Tod den Juden» brüllt, deutsche
Politiker und Medien gleichwohl fordern,
dass Israel ihr auf halbem Weg entgegenkommen soll.
Ich finde es verlogen, wenn Politiker
aller Couleur nach den Ereignissen dieses
Sommers erklären: «Antisemitismus hat in
unserem Land keinen Platz!», um im nächsten Atemzug beim Gaza-Krieg von einer
«Schuld auf beiden Seiten» zu schwafeln
und zu behaupten, dass Israel ohnehin keinen Frieden will. (...) Wer so argumentiert,
zerstört im Namen der Menschlichkeit alle
moralischen Unterscheidungen, aus denen
das Konzept der Humanität erwächst.
Dieses Konzept der Humanität ist
heute in Gefahr. Wir sehen dies im Irak,
wo der Islamische Staat die Jesiden und
Kurden ebenso töten und vertreiben will,
wie die Hamas die Juden in Palästina töten und vertreiben will. Es ist in beiden
Fällen ein Vernichtungskrieg, der keine
Grenzen kennt. Die Hamas und der Islamische Staat sind Elemente einer gemeinsamen Front. Beide entführen und
töten Unschuldige. Beide exekutieren
ihre eigenen Leute. Beide wollen die
Scharia-Diktatur ohne Rechte für die
Frau. Beide sind Feinde des Friedens und
aller zivilisierten Nationen.
Die blutige Spur, die den Vormarsch
der islamistischen Internationale heute
kennzeichnet, gestattet kein Halbe-Halbe. Wie vor 70 Jahren sind auch jetzt die
Fronten glasklar. Da kann man nicht die
einen Selbstmordattentate verdammen
und für die anderen Verständnis aufbringen, sondern da muss man klar Partei
ergreifen. Mit dem Verzicht auf Klarheit
beginnt die Komplizenschaft.
Bearbeitung AN; weitere Beiträge unter:
www.matthiaskuentzel.de
∎
Mitternachtsruf
unterwegs zu Ihnen …
Fr. 14.11.2014, 20.00 Uhr
NL 3743 DH Baarn
Evangelie Gemeente «de Reddingsark»,
Adelheidlaan 8
Sa. 15.11.2014, 14.00 Uhr
NL 3941 KA Doorn
mit
Brandpuntkapel (Gebouw van Het Zoeklicht),
Postweg 18
Norbert Lieth
So. 16.11.2014, 15.00 Uhr
und
Jonathan Malgo
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Meistersingerhalle, Konferenzraum 6,
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Mo. 17.11.2014, 20.00 Uhr
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Mi. 19.11.2014, 20.00 Uhr
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Endzeit
verstehen
Gemeindehalle, Im Burrach, Ortsteil: HofstettEmerbuch
Do. 20.11.2014, 19.00 Uhr
Fr. 21.11.2014, 19.00 Uhr
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Sa. 22.11.2014, 20.00 Uhr
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
19
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
TERRORISMUS
DIE «TUNNELKINDER» VON GAZA
Die Hamas geht in die ärmsten Viertel von Gaza und verpflichtet vor allem junge Kinder. Mindestens 200 von ihnen
sollen beim Bau der Terrortunnel ums Leben gekommen sein.
W
Während Israel sich darauf vorbereiten
muss, erneut wegen seiner militärischen
Aktionen im Gazastreifen bzw. wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen angeklagt
zu werden, schaut die Welt bei Verbrechen
der anderen Seite nur allzu gerne weg. Ein
solches Beispiel hängt mit den Terrortunneln zusammen, die die Hamas für ihre
Übergriffe auf israelisches Territorium angelegt hat. Eigentlich ist international bekannt, dass diese Tunnel gebaut wurden,
damit die Hamas auf israelisches Territorium vordringen und Soldaten wie Zivilisten
gleichermassen ermorden oder entführen
kann. Bekannt ist auch, dass die Hamas
viel Geld in die Anlage dieses Tunnelnetzwerkes gesteckt hat. Worüber aber nicht
berichtet wird: Kinder wurden zum Graben dieser Terrortunnel herangezogen.
Interessanterweise kam die Geschichte der «Tunnelkinder» erstmals durch eine
Reportage in einem palästinensischen
Magazin zutage. In dieser Reportage wird
im Detail dargelegt, dass die Hamas im
Verlauf der vergangenen fünf Jahre Kinder in Armenvierteln des Gazastreifens
mobilisiert hat. Es sollen vorwiegend
Kinder im Alter zwischen acht und zehn
Jahren zu den Grabungsarbeiten verpflichtet worden sein. Zunächst wurden
sie für die Anlage von Schmuggeltunneln herangezogen, dann jedoch auch
20 Nachrichten aus Israel | 11/2014
für das Graben von Tunneln Richtung
Israel. Weiter heisst es dazu in dieser
palästinensischen Zeitschrift, dass Kinder
von armen Familien verpflichtet wurden,
denn mit nur vier Euro pro Arbeitstag
seien diese bestens zufrieden gewesen.
Doch es kommt noch schlimmer. Die
jungen Kinder wurden unter anderem wegen ihrer Grösse ausgewählt. So konnte
man sie sogar in instabile und noch nicht
gut ausgebaute Tunnel schicken. Mit anderen Worten: Die Hamas nahm willentlich
und bewusst in Kauf, dass es zu menschlichen Verlusten kam. Im palästinensischen
Magazin heisst es, dass mehr als 200
Kinder bei solchen Grabungsarbeiten ums
Leben kamen. Diese Kinder sollen vorwiegend in den ersten Baustadien zum Einsatz gekommen sein, wenn Tunnel nur unzureichend ausgebaut und noch überhaupt
nicht gesichert waren. In einem solchen
Stadium kann man noch kein schweres
Gerät einsetzen, muss aber dennoch immer wieder natürliche Hindernisse bewältigen, wie beispielsweise Felsbrocken.
«Natürlich habe ich Angst», sagte Sabar Muchammad gegenüber einem Reporter des russischen Nachrichtensenders
RT, der der Geschichte nachging. «Ich
habe mehrere Freunde, die bei den Grabungsarbeiten umgekommen sind, weil
der Feind die Tunnel bombardiert hat
oder die Ägypter versuchten, einen Tunnel durch die Einleitung von Abwasser
unbrauchbar zu machen.» Er berichtete allerdings auch über einen «selbstverschuldeten Arbeitsunfall», weil ohne Planung
zwei Tunnel zu nah nebeneinander verliefen und einer deshalb zum Einsturz kam.
Wer nicht rechtzeitig aus diesem Tunnel
ans Tageslicht gelangte, wurde lebendig
begraben. Trotzdem arbeitet Muchammad,
der heute bereits 15 Jahre alt ist, weiter
als Tunnelgräber. «Ich habe keine andere
Wahl», meinte er resigniert. «Mein Vater
ist krank, ich bin der älteste Sohn und
muss mich um den Lebensunterhalt meiner Familie mit 15 Personen kümmern.»
Bekannt wurde auch, dass die meisten
Familien, die ihre Kinder bei solchen Arbeiten verlieren, die Leichen niemals zu
Gesicht bekommen. Die Hamas sagt ihnen, dass es zu gefährlich sei, ihre Leichen
zu bergen, doch man kann auch davon ausgehen, dass dafür auch möglichst wenig
Reserven «verschwendet» werden sollen.
Weil die Hamas darauf bedacht war, die
Grabungsarbeiten möglichst geheim zu
halten, wurde den Familien verboten, Traueranzeigen aufzugeben. Auch die im Islam
übliche dreitägige Trauersitzung wurde
ihnen verboten. Dafür erhielt die Familie
Geld, rund 4.000 Euro, sowie die Versicherung, dass ihre Familie einen «Shahid»
hat, einen «Märtyrer, der im Kampf um die
Befreiung Palästinas ums Leben kam».
«Einer meiner Cousins ist in einem solchen Tunnel ums Leben gekommen. Er war
so alt wie ich jetzt», sagte Ma’id Garallah.
Die Eltern seines Cousins seien am Boden
zerstört. «Als mein Vater meine Mutter verliess, wusste ich, dass ich keine andere Wahl
habe, auch wenn es riskant ist. Ich wusste,
dass ich arbeiten gehen muss. Und beim Tunnelgraben verdient man gar nicht schlecht»,
meinte der Elfjährige. Als ihn die Reporter
fragten, was er gerne werden möchte, wenn
er einmal gross ist, sagte der Junge: «Ein
ganz normales Kind, so wie die, die ich im
Fernsehen sehe, die spielen, ein eigenes
Bett und auch noch genug zu essen haben.
Das möchte ich auch haben, und auch Zeit,
um mit meinen Freunden zu spielen.» ML∎
Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort,
und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem
dunklen Ort scheint … 2. Petrus 1,19
Biblische Prophetie – aktuell!
ROGER LIEBI
VERSCHIEDENE AUTOREN
Leben wir wirklich in der Endzeit?
Prophetie im Licht der Gegenwart
Mehr als 175 erfüllte Prophezeiungen
Dr. Roger Liebi wartet mit überraschenden Details auf, die
den eindeutigen Beweis liefern, dass wir wirklich in der
Endzeit leben. Ein Todesstoss für den Atheismus.
Liebi geht historisch-wissenschaftlich – auch anhand vieler enthaltener Grafiken – intensiv auf die Prophezeiungen
ein und untermauert so die Zuverlässigkeit der Bibel.
Lassen Sie sich mit hineinnehmen in die Erwartungshaltung auf die baldige Wiederkunft Jesu.
Dieses Buch sollte jeder Christ lesen.
Sechs bewährte Bibellehrer zeigen auf, welche Auswirkungen die Terroranschläge vom 11. September 2001 nach
wie vor auf unsere Zeit und die Zukunft haben. Es wurde
offenbar, dass sich das Gefahrenpotenzial verlagert hat
und das Sicherheitsbedürfnis der Menschen grösser geworden ist. Wer sein geistliches Auge schärfen will, wird
dieses kompakte Buch mit grossem Gewinn lesen!
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MARK HITCHCOCK
JOHN MACARTHUR
Israel & Iran
Kommentare zur Offenbarung
«Kriege und Kriegsgeschrei»
Iran hat seine Absicht, Israel zerstören zu wollen, mehrfach deutlich gemacht. In dem Moment, in dem das iranische Atomprogramm sein Ziel erreicht, ist nicht nur der
Nahe Osten in Gefahr, sondern die ganze Welt. Ein Krieg
zwischen dem Iran und Israel würde beängstigende Konsequenzen nach sich ziehen: weltweites Wirtschaftschaos, steigende Islamisierung, schwindelerregend hohe
Ölpreise, etc. … In diesem Buch zeigt Mark Hitchcock, ein
Experte für biblische Prophetie, den Iran-Israel-Konflikt
aus biblischer Sicht auf.
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Denn die Zeit ist nahe
Die Offenbarung ist das einzige neutestamentliche Buch,
das denjenigen einen geistlichen Segen verspricht, die es
studieren und seine Botschaft anwenden. Diejenigen, die
die Offenbarung ignorieren, entziehen sich selbst einem
reichen Schatz göttlicher Wahrheit. Lassen Sie sich von
John MacArthur das Buch der Offenbarung in einer Art erklären, die sowohl dogmatisch präzise als auch äussert
praxisnah ist.
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apokalyptischen Gerichte geraten?
Die Ölbergrede Jesu
Anhand der apostolischen Briefe zeigt Otto Weller auf,
dass die Gemeinde Jesu die Trübsalszeit nicht zu befürchten hat. Er legt verständlich dar, was nun eigentlich der
Gemeinde und was Israel gilt und welch unvergleichliches
Hoffnungsgut die Gemeinde hat. Entdecken Sie die wunderbaren Verheissungen für Kinder Gottes!
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Ausführlich legt Norbert Lieth die wichtigsten und wahrscheinlich aufregendsten prophetischen Aussagen der Bibel aus: die Ölbergrede Jesu. Anhand dieser können wir
kommende Ereignisse richtig einordnen. Erfahren Sie
mehr über die Zielgruppe der Ölbergrede oder das Gleichnis der zehn Jungfrauen. Sie werden ermutigt, nicht in der
Depression der Welt unterzugehen, sondern auf Jesu Wiederkunft zu hoffen.
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
21
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
POLITIK
ISRAELS FINANZMINISTER IN DEUTSCHLAND
Sein Besuch führte zur Unterzeichnung eines aktualisierten Doppelbesteuerungsabkommens, doch da Jair Lapid der
Sohn eines Holocaust-Überlebenden ist, hatte diese Reise auch noch eine andere Bedeutung.
© Yesh Atid Party, www.wikipedia.org
J
Jair Lapid steht der Parteineugründung «Jesh Atid» (Es gibt eine Zukunft)
vor, die bei den Wahlen im Januar 2013
nicht nur erfolgreich in die Knesset eingezogen ist, sondern auch prominent an
der Netanjahu-Regierung beteiligt ist,
und amtiert als Finanzminister. In Israel
wird dieses Amt eigentlich immer als ein
«heisser Stuhl» angesehen. Zum einen
ist eine enge Zusammenarbeit mit dem
Regierungschef und Ministerpräsidenten
erforderlich, zum anderen sind schwierige
Entscheidungen zu fällen. Erst kürzlich
kam es zu massiven Meinungsverschiedenheiten zwischen Netanjahu und Lapid,
allerdings wäre es übertrieben, von einer
Regierungskrise zu reden, wenngleich die
Misstöne schon auffällig eklatant waren.
Nunmehr reiste Jair Lapid nach
Deutschland, um dort unter anderem mit
seinem Amtskollegen Wolfgang Schäuble
zusammenzutreffen. Israel und Deutschland verbindet in vielerlei Hinsicht eine
enge Kooperation, sodass dabei auch der
Wirtschaftssektor eine herausragende
Rolle spielt. Zwischen Israel und Deutschland besteht beispielsweise ein Doppelbesteuerungsabkommen, das zuletzt 1977
revidiert wurde und dringend einer Aktualisierung bedurfte. Genau
darum haben sich
Lapid und Schäuble
gekümmert, indem
sie dieses Abkommen sowohl an den
aktuellen
Stand
des internationalen
Steuerrechts als auch
an die gegenwärtigen
wirtschaftlichen Beziehungen zwi-
schen Israel und Deutschland anpassten.
Dazu heisst es auf der Homepage des
deutschen Finanzministeriums: «Das überarbeitete Abkommen regelt nun ausdrücklich, dass Renten, die als Entschädigung
für politische Verfolgung oder für Unrecht
oder Schäden aufgrund von Kriegshandlungen (einschliesslich Wiedergutmachungsleistungen) geleistet werden, in
keinem der beiden Vertragsstaaten besteuert werden. Bisher war dies nur durch
einen Notenaustausch zwischen Israel
und Deutschland geregelt. Das Abkommen basiert auf dem Muster der OECD
für zwischenstaatliche Abkommen zur
Vermeidung der Doppelbesteuerung. Mit
dem revidierten Abkommen werden grenzüberschreitende Investitionen zwischen
Deutschland und Israel erleichtert und die
bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen
gefördert. So sinkt der Steuersatz für die
Besteuerung von Zinsen und Dividenden
an der Quelle von 25 auf zehn Prozent, in
bestimmten Fällen bis auf fünf Prozent. Bei
Lizenzgebühren wird eine Besteuerung im
Quellenstaat gänzlich ausgeschlossen.
Zudem wird mit dem Abkommen der Informationsaustausch in Steuersachen
zwischen beiden Staaten verbessert und
an internationale Standards angepasst.»
Für Jair Lapid war der DeutschlandBesuch jedoch auch in einer völlig anderen Angelegenheit von Bedeutung, denn
der israelische Minister besuchte die Gedenkstätte an Gleis 17 am Bahnhof Berlin-Grunewald. Lapids Vater, Josef Lapid,
erlebte als Jugendlicher die NS-Herrschaft
in Ungarn. Er überlebte im Getto von Budapest, doch fast alle nahen Verwandten
kamen in den NS-Lagern ums Leben.
Josef Lapid wanderte als 17-Jähriger nach
Israel ein, heiratete eine in Israel gebore-
«Was hätte ich getan, wenn ich als
Jüdin oder Jude 1933 in Berlin
gelebt hätte, als Hitler an die
Macht kam? Wäre ich geflohen?»
22 Nachrichten aus Israel | 11/2014
ne Schriftstellerin und machte sich einen
Namen als Journalist und Politiker. In
beider Fussstapfen trat sein Sohn Jair, der
als Finanzminister bereits massiv darum
bemüht war, gerade für minderbemittelte
Holocaust-Überlebende neue Gesetze zu
erlassen, die ihnen einen Lebensabend in
Würde ermöglichen sollen.
In Deutschland warf er dann interessante Fragen auf, die zeigen, wie sehr ihn
das Thema Holocaust beschäftigt: «Was
hätte ich getan, wenn ich als Jüdin oder
Jude 1933 in Berlin gelebt hätte, als Hitler an die Macht kam? Wäre ich geflohen?
Hätte ich mein Haus oder mein Geschäft
verkauft? Meine Kinder mitten im Schuljahr von der Schule genommen? Oder hätte ich mir gesagt: es wird vorbeigehen, das
ist nur ein vorübergehender Wahn, Hitler
sagt all diese Dinge nur, weil er Politiker
ist und eine Wahl gewinnen will. Ja, er
ist ein Antisemit, aber wer ist das nicht?
Wir haben Schlimmeres durchlebt als das.
Besser, wir warten ab und halten uns still.
Es wird vorbeigehen. Was hätte ich als
Berliner oder Berlinerin am 18. Oktober
1941 getan, als der erste Zug von diesem
Bahnsteig nach Osten abfuhr, darin 1.013
Juden, Kinder, Alte und Junge, Frauen und
Männer, die ihrem Tod entgegenfuhren?»
Und weiter meinte er: «75 Jahre später
– Wissen wir mehr? Verstehen wir besser?
Die Shoah stellt Israel vor eine doppelte
Herausforderung. Zum einen lehrte sie
uns, dass wir um jeden Preis überleben
und in der Lage sein müssen, uns jederzeit zu verteidigen. (...) Zum andern lehrte
uns die Shoah, dass wir unter allen Umständen moralische Menschen bleiben
müssen. (...) Unsere moralische Prüfung
findet nicht in einem sterilen Labor oder
in einer philosophischen Abhandlung
statt. In den letzten Wochen lag diese
moralische Prüfung mitten in intensiven
Kämpfen. Tausende Raketen wurden auf
unsere Bürger geschossen und bewaffnete
Terroristen gruben Tunnel in der Nähe von
Kindergärten, mit dem Ziel, unsere Kinder
zu entführen und zu töten. Jeder unserer
Kritiker sollte sich diese Frage stellen:
Was würde ich tun, wenn ...»
AN∎
DAS ISRAELISCHE GAS IST LEDIGLICH
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
AUSHALB
ISRAEL
HANDEL
SO TEUER WIE DAS AUS KATAR. DAS WIRD
JORDANIEN ERMÖGLICHEN, DIE ENERGIEPREISE
FÜR DIE VERBRAUCHER ZU SENKEN
ISRAEL WIRD
JORDANIEN
ERDGAS LIEFERN
Israel hat mit Jordanien einen Vertrag über die Lieferung von Erdgas im Wert von 15 Milliarden US-Dollar (fast 12
Milliarden Euro) geschlossen. In Israel hofft man, dass dies die regionale Front gegen die radikalen Islamisten festigt.
M
Mehrfach berichteten wir über die
grossen Naturgasvorkommen, auf die Israel gestossen ist. Ebenfalls berichteten
wir über die ersten Lieferverträge, die
abgeschlossen wurden. Nun konnte ein
Grossliefervertrag mit dem israelischen
Anrainerstaat Jordanien unter Dach
und Fach gebracht werden, in den auch
Ägypten sowie eine US-amerikanische
Firma involviert sind. Abgesehen vom
wirtschaftlichen Nutzen verspricht sich
der Staat Israel einen strategisch bedeutsamen geopolitischen Einfluss davon, da
der Liefervertrag die regionale Kooperation stärken soll. Es soll den Damm
stärken, den man gegen die radikal-islamistischen Kräfte aufbauen will, die in der
Region immer mehr um sich greifen.
Der Vertrag wurde zwischen der jordanischen Elektrizitätsgesellschaft NEPCO
und der Firma Nobel Energy geschlossen,
die in US-amerikanischen Händen ist und
einen Anteil von 35 Prozent am Naturgasfeld Leviathan besitzt. Dadurch wird
Jordanien ermöglicht, Kritik aus islamistischen Kreisen entgegenzuhalten, dass
man den Vertrag nicht mit Israel abgeschlossen habe. Kritik wird sich Jordanien
von diesen Kreisen zwar wegen des Handels mit den USA einfangen, aber damit
ist einfacher umzugehen.
Israel und Jordanien haben lange
über dieses Abkommen verhandelt, wobei US-amerikanische Mittler im Spiel
waren. Abgeschlossen wurden die langwierigen Verhandlungen im Rahmen einer zunächst geheim gehaltenen Reise
des israelischen Ministerpräsidenten
Netanjahu nach Amman. In der jordanischen Hauptstadt führte Israels Premier ausführliche Gespräche mit dem
König des haschemitischen Reiches,
König Abdallah. Geheim gehalten wurden sowohl die Reise als vor allem auch
die Unterredung zunächst, weil sie während der israelischen Militäroperation
«Schutzlinie» stattfanden.
Ägypten ist, wie später bekannt
wurde, ein integraler Bestandteil dieses Vertrages. Wie im Rahmen eines
Vorvertrages im Juni 2014 ausgehandelt worden war, wird das Gas aus dem
Leviathan-Vorkommen per UnterwasserPipeline in die Region von Idku geleitet
werden, im Grossraum des ägyptischen
Alexandriens. Dort wird das Gas verflüssigt. Dieser ägyptische Ort wird also
zum Zentrum der Verflüssigung des israelischen Naturgases und der Weitervermarktung. Der Plan sieht vor, dass
ein Teil des verflüssigten Gases wieder
in Richtung des Leviathan-Vorkommens
zurückgeleitet wird, um dann v on dort
an einen bisher noch nicht bestimmten Ort an der israelisch-jordanischen
Grenze transportiert zu werden. Wie
wir bereits berichteten, wird aus dem
Leviathan-Naturgasvorkommen auch die
Elektrizitätsgesellschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde beliefert werden. Dieses Abkommen wurde bereits im
Januar 2014 geschlossen und sieht Gaslieferungen im Wert von 1,5 Milliarden
US-Dollar im Verlauf von 20 Jahren vor.
Allen an diesen Verträgen beteiligten Partnern bringt er wirtschaftliche,
politische und strategische Vorteile. Die
Unterwasser-Pipeline wird in einem Gebiet des Mittelmeeres verlaufen, das von
Ägypten und Israel kontrolliert wird.
Zugleich wird dadurch für Ägypten ein
Problem gelöst: Es ist nicht mehr von
den Pipelines abhängig, die auf der SinaiHalbinsel verlaufen und in den vergange-
nen Jahren wiederholt von islamistischen
Terroristen sabotiert wurden. Aufgrund
dieser Situation hatten die Ägypter mit
massiven wirtschaftlichen Einbussen
zu kämpfen, während die Jordanier vor
schwierigen Fragen der Sicherung ihrer
Energieversorgung standen und sich vor
einigen Jahren in Richtung Katar orientieren mussten. Katar jedoch forderte hohe
Preise, die die Jordanier mangels Alternativen zahlen mussten und die der wirtschaftlichen Lage des haschemitischen
Königreiches nicht zuträglich waren. Das
israelische Gas ist lediglich halb so teuer wie das aus Katar. Das wird Jordanien
ermöglichen, die Energiepreise für die
Verbraucher zu senken. Erleichterungen
für die Bürger, denen es im Durchschnitt
wirtschaftlich nicht wirklich gut geht,
wirken im Allgemeinen stabilisierend.
Angesichts der Bedrohungen von aussen
ist Jordanien massiv daran interessiert,
im eigenen Haus möglichst Ruhe und
Stabilität zu wahren. Ähnliches gilt für
Ägypten, das sich schon seit Jahrzehnten
mit radikalen Islamisten in der eigenen
Gesellschaft rumschlagen muss.
Israel kann sich über die finanziellen
Einkünfte freuen, die keineswegs gering sind, doch aus Sicht des jüdischen
Staates ist die Verbundenheit, die dadurch unter strategisch wichtigen Staaten der Region entsteht, nicht mit Geld
aufzuwiegen und von nachhaltiger Relevanz. Mit Jordanien und Ägypten teilt der
jüdische Staat seine längsten Grenzen.
Dank stabiler Regime an beiden Flanken
und einer regionalen wirtschaftlichen
Verknüpfung wird für Israel Ruhe geschaffen und den radikaleren Kräften zugleich eine geografisch-politische Einheit
als Puffer vor die Nase gesetzt.
ZL∎
Nachrichten aus Israel | 11/2014
23
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
HANDEL
GEHEIME HANDELSBEZIEHUNGEN ZWISCHEN ISRAEL UND MALAYSIA
Viele Länder lehnen diplomatische Beziehungen mit Israel ab. So steht in malaysischen Pässen beispielsweise «Gültig für alle Länder ausser Israel», und doch unterhält dieses muslimische Land einen regen Handel mit Israel.
M
Malaysia hat mehr als dreimal so lästinensische Sache. Sie werden seit
viele Einwohner wie der Staat Israel, so langer Zeit unterdrückt.» Auch nachder mit seinem Territorium fast 15 Mal folgend machte dieses Land aus seiner
in die Fläche Malaysias passen würde. Unterstützung der Hamas wie auch der
In diesem Staat in Südostasien ist der Muslimbruderschaft keinen Hehl.
Islam Staatsreligion.
Schaut man sich
Nach der Verfassung
jedoch die statistiDie malaysischen Pässe
des Landes sind alle
schen Angaben zu
ethnischen Malaien
Israels Wirtschaftssind mit einer Ausnahme –
von Geburt automadaten im Bereich
Israel – für alle Länder der
tisch Muslime. Sie
Export an, so fällt
können keine Anetwas auf, das einen
Welt gültig. Jedoch belaufen
dersgläubigen heirastutzen lässt. Da heiten. Dennoch leben
sst es plötzlich, dass
sich die Handelsvolumen
hier neben den 60
sich das Handelszwischen Israel und Malaysia volumen zwischen
Prozent Muslimen
auch
Buddhisten
Israel und Malaysia
im Jahr 2013 auf beachtliche im Jahr 2013 auf
und Christen. Die
malaysischen Pässe
beachtliche
1,529
1,529 Milliarden US-Dollar
sind mit einer AusMilliarden US-Dollar
nahme – Israel – für
(1,2 Milliarden Euro)
alle Länder der Welt gültig. Zudem klingt beläuft. Wie kann das angehen?
noch vielen Israelis im Ohr, was der maPolitische Bekenntnisse scheinen das
laysische Ministerpräsident Najib Razak eine zu sein, wirtschaftliche Interessen
im Winter 2013 prominent verkündete: sich allerdings nicht unbedingt immer
«Wir glauben an den Kampf um die pa- damit zu decken. Wenn es um den eigenen Vorteil geht, dann mögen politische
Richtlinien durchaus in den Hintergrund
rücken. Nur so und nicht anders lässt
sich dieses Handelsvolumen zwischen
zwei Ländern, die keinerlei diplomatische
Kontakte unterhalten, erklären. Darüber
Aufschluss gibt auch eine nähere Aufschlüsselung des Handelsvolumens.
Die Summe von 1,529 Milliarden USDollar geht zurück auf 1,457 Milliarden
US-Dollar Export aus Israel, sprich: der
Handel ist fast ausschliesslich eine Einbahnstrasse. Interessant ist auch, dass
die politische Lage diese Wirtschaftsbeziehungen offensichtlich kaum tangiert.
2012 erlitt der israelische Handel mit
Malaysia keineswegs einen Knick wegen des damaligen Krieges mit Gaza.
Während viele Nationen Israel zu boykottieren versuchten, verdoppelte sich
das Handelsvolumen mit Malaysia auf
die besagte Summe. 2014 scheint sich
der Trend zu verfestigen, denn allein im
24 Nachrichten aus Israel | 11/2014
ersten Halbjahr 2014 stieg das Volumen
der israelischen Exporte nach Malaysia
um weitere sagenhafte 27 Prozent.
Malaysia importiert aus Israel viel
Technologie vor allem des digitalen
Bereichs, aber auch Chemikalien, medizinische Ausrüstungen und pharmazeutische Produkte. Malaysia verliert
offiziell darüber kein Wort. In den Regierungsstatistiken des islamisch geprägten
Staates kommt ein Handel mit Israel gar
nicht vor. Ebenso verschwiegen wird,
dass die im israelischen Kirjat Gat hergestellten Chips für Computer von dem
Produzenten Intel von dort aus nach Malaysia zur Weiterverarbeitung verschifft
werden. Das geschieht ebenfalls stillschweigend, denn offiziell gibt sich die
Regierung in Kuala Lumpur weiterhin als
extrem pro-palästinensisch.
Eigentlich ist hinlänglich bekannt,
dass Israel Wirtschaftsbeziehungen mit
Staaten unterhält, zu denen keine diplomatischen Kontakte bestehen. Dazu
gehören sogar Handelsbeziehungen mit
Saudi Arabien, dem Jemen und dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land
der Welt: Indonesien. Auch dieses asiatische Land bricht mit politischen Richtlinien, wenn es um den Handel zum eigenen Vorteil geht. Israel und Indonesien
bringen es laut inoffizieller Statistiken
auf einen Handel von rund knapp 200
Millionen Euro, so die israelische Botschaft in Singapur, über die viele Geschäfte abgewickelt werden. Dazu sagte
der israelische Experte Emanuel Shahaf,
dass in diesem Fall, wie in vielen anderen, Drittländer als Mittler fungieren
und alle israelischen Herkunftsmerkmale von den Produkten getilgt werden.
«Indonesien hat einen grossen Bedarf
an Hightech-Produkten, das ist die eine
Seite der Medaille. Die andere ist die
politische Haltung, die jeden Kontakt zu
Israel untersagt, vor allem, wenn die Zeichen in unserer Region auf Sturm stehen.
Und dennoch: Der Handel findet statt
und nimmt immer mehr zu.»
AN ∎
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
25
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
ROHSTOFFE
ÖL AUF DEM GOLAN?
Wer das dunkle Gestein auf den GolanHöhen kennt, dem fällt es nicht schwer,
hier an Erdöl zu denken. Nun sollen
Probebohrungen durchgeführt werden.
E
Eine geologische Studie legt nahe,
dass sich unter den massiven Erhebungen der Golan-Höhen Erdölvorkommen befinden. Laut dieser Studie gibt es
sogar deutliche Hinweise, dass es sich
um eines der grösseren Erdölvorkommen der Welt handeln könnte.
Die Studie wurde von der Firma
«Afek – Israel Oil and Gas» durchgeführt, die eine Tochterfirma des USamerikanischen Konzerns «Genie Energy» ist. In seinem Studienbericht hält
der leitende Geologe Dr. Yuval Bartov
fest, dass seiner Einschätzung nach auf
den Golan-Höhen ein Vorkommen in der
Grössenordnung von 40 bis 60 Milliarden Barrel Erdöl verborgen sein könnte.
Ähnlich wie bei den vor einigen Jahren
entdeckten Naturgasvorkommen würde
das Israel eine Energieunabhängigkeit
für mehrere Jahrzehnte, wenn nicht sogar darüber hinaus bescheren.
Auf die ersten Hinweise, dass sich
unter den massiven Bergen der GolanHöhen Erdöl befinden könnte, stiess man
vor rund 30 Jahren, als man in der Nähe
von Wasserquellen nach dem schwarzen Erdschatz bohrte. Damals kamen
hinzugerufene Experten allerdings zur
Schlussfolgerung, man sollte wohl eher
nicht mit Erdölvorkommen in der Region rechnen, sodass man die Angelegenheit auf sich beruhen liess. Bei einer
erneuten, erst kürzlich durchgeführten
Untersuchung der Bodengegebenheiten
an genau dieser Stelle setzte Dr. Bartov
jedoch modernere Technologie ein, was
ihn zur Schlussfolgerung kommen liess,
26 Nachrichten aus Israel | 11/2014
die die ursprüngliche Einschätzung aus
den 1980er-Jahren revidierte. Aufgrund
der Erdtemperatur, wegen der seismologischen Gegebenheiten und anderer
Erkennungsmerkmale kam Dr. Bartov
zum Schluss, dass in der Region sehr
wohl Erdölvorkommen zu finden sein
müssten. Er glaubt, dass sich diese in
einer Tiefe von mehr als einem Kilometer unter der Erde befinden. Sollte das
tatsächlich stimmen, so würde das eine
grundlegende Veränderung der geopolitischen Konstellationen in der gesamten Region mit sich bringen und Israel
enorme Vorteile verschaffen.
Doch kaum war diese Schlussfolgerung an die Öffentlichkeit gedrungen,
schlugen auch schon die ersten Umweltschutzorganisationen Alarm. In
diesen Tenor fielen letztlich auch das
israelische Ministerium für Gesundheit
und das Umweltschutzministerium ein.
Sie alle sprachen sich vehement gegen
Probebohrungen in der Region aus. Sie
hegen die Befürchtung, dass es sich bei
den Vorkommen nicht um flüssiges Erdöl handle, sondern um eher zähes Öl, das
nur durch einen hohen technischen Aufwand gefördert werden kann. Das würde
zum einen eine wesentlich umfangreichere Öffnung des Bodens und zum anderen
den Einsatz von mit Chemikalien vermischtem Wasser bedeuten. In der Region
gibt es etliche Wasserquellen, die alle
in den See Genezareth fliessen und die
wichtigsten Quellen der Trinkwasserversorgung der israelischen Bevölkerung
darstellen. Daher halten verschiedene
Umweltorganisationen sowie die beiden
erwähnten israelischen Ministerien eine
Förderung in diesem Gebiet für zu riskant
und zu schädlich für die Umwelt. Ferner
vertreten sie die Ansicht, dass weitere
Schäden für den Menschen gar nicht abzusehen seien. Daher sprechen sie sich
vehement gegen eine Probebohrung aus.
Die Firma «Afek» ihrerseits gab bekannt, an einer Probebohrung interessiert zu sein. Doch obwohl die Firma die
Genehmigung für eine Probebohrung
erhalten hat, liegt das Unterfangen gegenwärtig auf Eis. Die Gegner haben
Eingaben beim Obersten Gerichtshof des
Staates Israel gemacht, um zu erreichen,
dass die Firma sich verpflichtet, das Erdöl nicht zu fördern, falls zur Förderung
die erwähnten radikalen Massnahmen
erforderlich sein sollten.
Dies sind längst nicht alle Schwierigkeiten, vor denen Israel stehen könnte,
wenn sich erweist, dass unter dem Bergmassiv im Norden des Landes tatsächlich Erdölvorkommen vorhanden sind.
Die Golan-Höhen wurden im Jahr 1981
von Israel annektiert. Früher gehörten
sie zu Syrien. Es ist nach internationalem Recht eine «umstrittene Region».
Auch wenn Syrien im Chaos seines Bürgerkrieges versinkt, ist klar, dass im Falle von Erdölvorkommen ein politisches
Tauziehen einsetzen würde. Sollte es
sich gar tatsächlich um ein bemerkenswert umfangreiches Vorkommen handeln, so wäre dies für Israel eventuell gar
kein Segen, sondern der Auslöser eines
bewaffneten Konflikts.
ZL∎
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Nachrichten aus Israel | 11/2014
27
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
ABSTAMMUNG
DIE WURZELN DER
EUROPÄISCHSTÄMMIGEN JUDEN
Das jüdische Volk wird im Allgemeinen
in zwei ethnischen Gruppen unterteilt,
die aschkenasischen (europäisch-)
stämmigen Juden und die sogenannten Sepharden, Juden mit orientalischem Herkunftshintergrund. Zur
Abstammung der aschkenasischen
Juden wurde kürzlich eine neue Studie vorgelegt.
D
Die Studie untersuchte die Wurzeln
der Herkunft der europäisch-stämmigen
Juden. Immer wieder einmal wurde
diskutiert, wo die Ursprünge des westlichen Judentums liegen. Verschiedenste Theorien kursierten bisher, so
beispielsweise auch, dass das aschkenasische Judentum vom Ursprung her
keine Verbindung zu den sephardischen
Juden habe und auf Übertritte zurückzuführen sei. Eine neuartige Studie wies
diese seit langem kursierende Theorie
zurück. Die Studienergebnisse wurden
in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht; sie kommen zu
dem Schluss, dass das gesamte aschkenasische Judentum auf eine sehr kleine
Gruppe von Juden zurückgeht, die teilweise europäische und teilweise orientalische Wurzeln hatten. Diese Gruppe
kann bis in das Mittelalter zurückverfolgt werden.
Die Studie wurde von einem international besetzten Wissenschaftlerteam
durchgeführt, das unter der Leitung
von Prof. Itzik Pe’er und Dr. Shai Carmi stand, beide tätig an der US-amerikanischen Columbia-Universität. Sie
nahmen umfassende genetische Untersuchungen an einer Gruppe von 128
aschkenasischen Juden vor. Die Wissenschaftler konnten eine Kern-Ursprungsgruppe definieren, die ins Mittelalter
datiert und bis auf den heutigen Tag
einen grundlegenden genetischen Code
weiterreicht. Heute machen aschkenasische Juden rund zehn Millionen der
weltweit schätzungsweise 15 Millionen
Juden aus. Diese umfangreiche Gruppe
soll auf eine kleine Randgruppe von
rund 250 bis maximal 420 Personen zurückgehen, so das Wissenschaftlerteam.
«Vor rund 800 Jahren entstand ein
genetischer Engpass», erläuterte dazu
Prof. Erez Levanon von der Fakultät für
Lebenswissenschaften der Bar-Ilan-Universität. «Damals übernahm eine kleine
Gruppe von rund 350 Personen die Führungsrolle in der Weitergabe der genetischen Entwicklung des europäischen
Judentums. Heute noch reflektiert dies
der genetische Kode der absoluten
Mehrheit der aschkenasischen Juden
eindeutig und unzweifelhaft.»
Obwohl die europäischen Juden eine
enge Beziehung mit dem europäischen
Kontinent verband, stammt nur rund die
Hälfte der aschkenasischen DNS aus
Europa. Die anderen 50 Prozent sind
auf Gründungsväter mit orientalischem
Herkunftshintergrund zurückzuführen.
«Die neuen Studienerkenntnisse zeigen
auf, dass die Theorie von einer Herkunft
der aschkenasischen Juden ausschliesslich aus Europa nicht zutrifft. Hier
tritt deutlich zutage, was auch andere
geschichtliche Narrative aufweisen,
dass aschkenasische Juden nicht nur
ausschliesslich aus Europa stammten,
sondern ebenfalls in den Nahen Osten
zurückkehrten.»
Wenngleich diese Studie eine grosse
Bedeutung für die genetische Erforschung des jüdischen Volkes hat, war
sie ursprünglich als medizinische Studie gedacht. Die relativ hohe genetische
Die relativ hohe genetische Homogenität der aschkenasischen Juden
liess sie im Laufe der Jahre zu einer idealen Beobachtungsgruppe
werden, um den Ursprung diverser Erkrankungen zu erforschen
Homogenität der aschkenasischen Juden liess sie im Laufe der Jahre zu einer
idealen Beobachtungsgruppe werden,
um den Ursprung diverser Erkrankungen zu erforschen. Die «angelegte
Datenbank hilft bereits jetzt», sagte
Dr. Levanon, «diverse Krankheiten besser zu erforschen, darunter Parkinson,
Schizophrenie und Krebs».
ML∎
28 Nachrichten aus Israel | 11/2014
BIBEL UND ISRAEL
BIBEL UND ISRAEL
Die Bibel und die
WIEDERHERSTELLUNG
ISRAELS
5. Mose 30,5
«Und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz nehmen. Und er
wird dir Gutes tun und dich zahlreicher werden lassen als deine Väter. »
Von Dr. Michael J. Vlach
Die Bibel spricht mehrfach davon,
dass das Volk Israel in sein Land zurückgebracht werden wird. Wir werden im
Folgenden einige Beispiele dafür zitieren
und beginnen mit 5. Mose 30,1–6, einer
strategischen Aussage über Gottes Pläne für Israel:
«Und es wird geschehen, wenn all
diese Worte über dich kommen, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt
habe, und du es dir zu Herzen nimmst
unter all den Nationen, wohin der HERR,
dein Gott, dich verstossen hat, und du
umkehrst zum HERRN, deinem Gott,
und seiner Stimme gehorchst nach allem,
was ich dir heute befehle, du und deine
Kinder, mit deinem ganzen Her- zen und
mit deiner ganzen Seele, dann wird der
HERR, dein Gott, dein Geschick wenden
und sich über dich erbarmen. Und er wird
dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich
zerstreut hat. Wenn deine Verstossenen
am Ende des Himmels wären, [selbst]
von dort wird der HERR, dein Gott, dich
sammeln, und von dort wird er dich holen. Und der HERR, dein Gott, wird dich
in das Land bringen, das deine Väter in
Besitz genommen haben, und du wirst es
in Besitz nehmen. Und er wird dir Gutes
tun und dich zahlreicher werden lassen
als deine Väter. Und der HERR, dein
Gott, wird dein Herz und das Herz deiner
Nachkommen beschneiden, damit du den
HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem
ganzen Herzen und mit deiner ganzen
Seele, dass du am Leben bleibst.»
Diese Weissagung beschreibt die
Zukunft Israels in grossen Zügen. Gott
hatte sein Volk auf dramatische Weise
aus Ägypten befreit und ihm sein Gesetz
gegeben. In 5. Mose 28–29 zählt Gott die
Segnungen auf, die Israel im Falle seines
Gehorsams zuteilwerden sollten, sowie
die Flüche, die auf ihren Ungehorsam folgen würden. Im Anschluss daran spricht
Gott über Israels weitere Zukunft. Nach
ihrer Verstossung unter die Nationen
wird eine Zeit kommen, da Israel zu Gott
«umkehren» und Gott «sein Geschick
wenden» wird. Dies schliesst auch die
geistliche Errettung Israels («Gott wird
dein Herz beschneiden») ein sowie seine
Rückführung «in das Land seiner Väter». Kurz gesagt, Gott verheisst dem
Volk Israel, dass es nach einer Zeit der
Verbannung errettet werden und in das
verheissene Land zurückkehren wird.
Manchmal wird behauptet, die Verheissung des Landes habe sich laut Josua
21,43–45 zur Gänze in den Tagen Josuas
erfüllt. In dieser Stelle lesen wir, dass
«kein Wort dahinfiel von all den guten
Worten, die der HERR zum Haus Israel
geredet hatte. Alles traf ein», was Israel im Hinblick auf das Land verheissen
worden war. Josua 21,43–45 muss jedoch
im Kontext der umfassenden Verheissungen in 5. Mose 30,1–6 verstanden
werden. Die Stelle bezeugt Gottes Treue
während der ersten Phase der Eroberung
Kanaans, kann sich jedoch nicht auf eine
endgültige Erfüllung der Verheissung
des Landes beziehen, denn damals befand sich Israel noch nicht unter dem
Fluch und war noch nicht in alle Länder
zerstreut worden – ein Ereignis, das vor
Israels Errettung und Wiederherstellung
stattfinden muss. Gottes Plan für Israels
Rückführung in das verheissene Land
wird später in Jeremia 16,14–15 bestätigt:
«Darum siehe, Tage kommen, spricht
der HERR, da wird man nicht mehr sagen: So wahr der HERR lebt, der die
Söhne Israel aus dem Land Ägypten heNachrichten aus Israel | 11/2014
29
Impressum
BIBEL UND ISRAEL
NACHRICHTEN AUS ISRAEL
®
SCHWEIZ:
ISRAEL WIRD ZU EINEM BESTIMMTEN ZEITPUNKT
IN DER ZUKUNFT EINE NATIONALE ERRETTUNG UND
WIEDERHERSTELLUNG ERLEBEN
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12a
CH 8600 Dübendorf
Tel. 0041 (0)44 952 14 17
Fax 0041 (0)44 952 14 19
E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
®
DEUTSCHLAND:
raufgeführt hat! – sondern: So wahr der
HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem
Land des Nordens heraufgeführt hat und
aus all den Ländern, wohin er sie vertrieben hatte! Und ich werde sie in ihr Land
zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe.»
Jahrhunderte nach den Ereignissen
von Josua 21, während einer Zeit des
eklatanten Ungehorsams, verspricht
Gott, Israel «in ihr Land zurückzubringen», und zwar jenes Land, das er «ihren
Vätern gegeben» hatte. Die zukünftige
Rückführung Israels in sein Land wird
hier mit dem Bund verknüpft, den Gott
mit Abraham und den Patriarchen Israels geschlossen hatte.
Die Botschaft von 5. Mose 30,1–6
wird in vielen anderen Stellen bestätigt. Laut Hesekiel 36,22–30 wird Israel
nach einer Zeit der Zerstreuung errettet
und in sein Land zurückgeführt werden.
Auch Hesekiel 37,21–29 verheisst die
Wiederherstellung Israels. Eine ähnliche
Botschaft findet sich in Jeremia 30,1–3:
«Das Wort, das von dem HERRN zu
Jeremia geschah: So spricht der HERR,
der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte,
die ich zu dir geredet habe, in ein Buch!
Denn siehe, Tage kommen, spricht
der HERR, da wende ich das Geschick
meines Volkes Israel und Juda, spricht
der HERR. Und ich bringe sie in das
Land zurück, das ich ihren Vätern gegeben habe, damit sie es in Besitz nehmen.»
Es gibt noch viele andere Stellen, die
die Wiederherstellung Israels ankündigen. Jesaja 66,22 zufolge werden der
«Nachkomme» und «Name» Israels ebenso bestehen wie der «neue Himmel und
die neue Erde». Laut Joel 4,20 wird «Juda
ewig bewohnt werden und Jerusalem von
Generation zu Generation». In Zefanja
3,20 verheisst Gott, das Geschick Seines
Volkes zu wenden. Wenn wir diese und
andere Texte zum Thema Wiederherstellung miteinander vergleichen, dann fallen uns bestimmte Parallelen auf:
1. Die Wiederherstellung Israels bedeutet sowohl seine geistliche
30 Nachrichten aus Israel | 11/2014
Errettung als auch physische Segnungen, einschliesslich der Besitznahme des verheissenen Landes.
2. Die Verheissung der Wiederherstellung beruht nicht auf Israels Grösse, sondern auf Gottes Gnadenwahl
und Seinem Wesen.
3. Die Verheissung der Wiederherstellung wird erst nach einer Zeit des
Ungehorsams Israels erfüllt werden.
Aus diesen und vielen anderen Stellen
geht hervor, dass die Wiederherstellung
Israels ein Hauptthema des AT und ein
unverzichtbarer Bestandteil der biblischen Lehre ist. Wir sollten deshalb von
Perspektiven Abstand nehmen, die das
Gegenteil besagen, und dies umso mehr,
als es keine neutestamentlichen Texte
gibt, die die alttestamentliche Erwartung
ausdrücklich widerrufen oder umdeuten.
Die Zukunft des Volkes Israel ist
jedoch nicht nur Thema des AT. Auch
Römer 11,26 – «und so wird ganz Israel
gerettet werden» – bestätigt, dass Israel
zu einem bestimmten Zeitpunkt in der
Zukunft eine nationale Errettung und
Wiederherstellung erleben wird. Blaising
und Bock stellen fest: «Das Wörtchen ‹so›
[griech. houtos] in Römer 11,26 sollte
mit ‹auf diese Weise› übersetzt werden,
als Hinweis darauf, dass die Errettung Israels (und damit ist im Licht des Zusammenhangs zweifellos die gesamte Nation gemeint) genauso stattfinden wird,
wie es die Propheten vorhersagten.»
Römer 11,27 verknüpft die alttestamentlichen Verheissungen des Neuen Bundes mit Israels Errettung, wie
sie im vorhergehenden Vers (11,26)
erwähnt wird. Dies könnte darauf hindeuten, dass der gesamte Neue Bund,
einschliesslich der verheissenen physischen Segnungen, in Zukunft dem
Volk Israel gehören wird. Kurz gesagt,
der Hauptgrund für den Glauben an eine
Wiederherstellung des Volkes Israel ist
die Tatsache, dass die Bibel dies lehrt ∎
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Israel ersetzt?, Michael J. Vlach, S. 238–
243, erhältlich beim Verlag Mitternachtsruf.
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
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Die «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch in
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Erscheinungsweise: monatlich.
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AN = Antje Naujoks
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John MacArthur-Studienbibel
John MacArthur ist ein anerkannter amerikanischer Bibellehrer. Das Resultat seiner Arbeiten ist nun in dieser einzigartigen Studienbibel mit der leicht verständlichen
Schlachter-Übersetzung 2000 festgehalten. Verschaffen
Sie sich über jedes Bibelbuch einen Überblick, erfahren
Sie mehr über dessen Hintergrund und lassen Sie sich
schwierige Passagen erklären. Mit vielen Querverweisen!
CLV, Leder, Goldschnitt, 17,5 cm x 25 cm
Bestell-Nr. 258300, CHF 83.90, EUR 59.90
Passende Schutzhülle erhältlich im Online-Shop!
Schlachter 2000
John MacArthur-Studienbibel
Grossdruckausgabe
Jetzt auch als Grossdruckausgabe erhältlich! Diese volkstümliche, gut verständliche Bibel ist bekannt für ihre Treue
zum Urtext und ihre seelsorgerliche Sprache. Sie eignet
sich - je nach Ausgabe - hervorragend sowohl als missionarische Bibel als auch als Studienbibel. Zahlreiche Erklärungen biblischer Wörter in Fussnoten sowie ein ausführlicher Anhang mit Sach- und Worterklärungen, Übersichtstabellen und farbige Karten bieten Hilfen für den Bibelleser.
CLV, Hardcover schwarz, 16,3 cm x 23 cm
Bestell-Nr. 258217, CHF 55.90, EUR 39.90
Passende Schutzhülle erhältlich im Online-Shop!
Schlachter 2000
Grossdruckausgabe
Jetzt auch als Grossdruckausgabe erhältlich! Diese volkstümliche, gut verständliche Bibel ist bekannt für ihre Treue
zum Urtext und ihre seelsorgerliche Sprache. Sie eignet
sich – je nach Ausgabe – hervorragend sowohl als missionarische Bibel als auch als Studienbibel. Zahlreiche Erklärungen biblischer Wörter in Fussnoten sowie ein ausführlicher Anhang mit Sach- und Worterklärungen, Übersichtstabellen und farbige Karten bieten Hilfen für den Bibelleser.
CLV, PU-Einband grau/braun, 16,3 cm x 23 cm
Bestell-Nr. 258218, CHF 83.90, EUR 59.90
Die passende Schutzhülle für das
wertvollste Buch: die Bibel.
Erhältlich in unserem Online-Shop:
www.mnr.ch/verlag.php
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Neues Leben
Begegnung fürs Leben – Die
Studienbibel für jeden Tag
Elberfelder 1905
Diese Studienbibel für jeden Tag ist etwas Besonderes:
Sie liefert nicht nur Erläuterungen zum Bibeltext und historische Hintergründe, sondern auch Hinweise, wie man
Gottes Wort im Alltag anwenden kann. Hinzu kommen ausführliche Einführungen in die biblischen Bücher, 258 thematische Tabellen, 194 kleine Landkarten und Profile von
115 Personen der Bibel. Nicht umsonst hat die «Begegnung fürs Leben» bereits viele Freunde gefunden. Die klare und lebensnahe Sprache der hier verwendeten Neues-Leben-Übersetzung unterstützt diese Begegnung.
Gut geeignet für Bibelstudium-Einsteiger und alle, die
mehr wissen wollen über das Neue Testament. Abschnitt
für Abschnitt wird das gesamte Neue Testament durchgehend kommentiert. In kurzen Zusammenfassungen wird
erklärt, was der Text meint und was er für uns persönlich
bedeutet. Sozusagen – eine kleine Bibelschule. Verwendet
wurde die Elberfelder Übersetzung (1905, leicht revidiert)
mit Kommentaren von Jean Koechlin.
Erhältlich in 3 Varianten mit pflegeleichtem Umschlag
MNR, Gebunden, 18 cm x 22 cm, 523 Seiten
Bestell-Nr. 321001 (Säule)
CHF 20.00, EUR 14.00
SCM, Gebunden, Hardcover, 16 cm x 24 cm,
Bestell-Nr. 258216
CHF 69.50, EUR 49.95
Neues Leben
Kommentarbibel (NT)
MNR, Gebunden, 18 cm x 22 cm, 523 Seiten
Bestell-Nr. 321002 (Natur)
CHF 20.00, EUR 14.00
Begegnung fürs Leben – Die
Studienbibel für jeden Tag
Diese Studienbibel für jeden Tag ist etwas Besonderes:
Sie liefert nicht nur Erläuterungen zum Bibeltext und historische Hintergründe, sondern auch Hinweise, wie man
Gottes Wort im Alltag anwenden kann. Hinzu kommen ausführliche Einführungen in die biblischen Bücher, 258 thematische Tabellen, 194 kleine Landkarten und Profile von
115 Personen der Bibel. Nicht umsonst hat die «Begegnung fürs Leben» bereits viele Freunde gefunden. Die klare und lebensnahe Sprache der hier verwendeten Neues-Leben-Übersetzung unterstützt diese Begegnung.
MNR, Gebunden, 18 cm x 22 cm, 523 Seiten
Bestell-Nr. 321003 (Bunt)
CHF 20.00, EUR 14.00
SCM, Gebunden, Kunstleder, 16 cm x 24 cm,
Bestell-Nr. 258219
CHF 82.90, EUR 59.95
Karl-Heinz Vanheiden
NeÜ bibel.heute
Die NeÜ ist eine sinngenaue Bibelübersetzung von KarlHeinz Vanheiden mit einer klaren Orientierung am Grundtext und einer prägnanten und zeitgemässen Sprache. Sie
lädt ein zum grossflächigen Lesen, bietet Erklärungen.
Eignet sich sehr gut für Einsteiger.
CV, Gebunden, Hardcover, 14,5 cm x 21,5 cm,
Bestell-Nr. 258221
CHF 26.50, EUR 17.90
Karl-Heinz Vanheiden
NEU
NeÜ bibel.heute
Die NeÜ ist eine sinngenaue Bibelübersetzung von KarlHeinz Vanheiden mit einer klaren Orientierung am Grundtext und einer prägnanten und zeitgemässen Sprache. Sie
lädt ein zum grossflächigen Lesen, bietet Erklärungen.
Eignet sich sehr gut für Einsteiger.
CV, Gebunden, zweifarbiges Kunstleder braun/orange,
14,5 cm x 21,5 cm,
Bestell-Nr. 258222
CHF 49.90, EUR 35.90
ARNO C. GAEBELEIN
Kommentar zur Bibel (AT und NT)
Mit diesem Kommentar zur ganzen Bibel liegt uns ein besonderes Standardwerk
vor. Gaebeleins Ausführungen sind für alle, die die Bibel studieren, von unschätzbarem Wert. Praktische Auslegungen und Anwendungen für die Gemeinde werden
hier ebenso berücksichtigt wie Israel und die heilsgeschichtlichen, typologischen
und prophetischen Dimensionen der biblischen Texte. Arno C. Gaebelein war Bibellehrer und Evangelist in den USA und hat mehrere Jahre intensiv unter Juden gearbeitet. Er besass eine fundierte Bibelkenntnis und wusste um die Wichtigkeit, die
Schrift richtig zu teilen. Sehr empfehlenswert.
MNR, CV, Gebunden, 2160 Seiten
Bestell-Nr. 180027, CHF 69.90, EUR 49.90
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We
Weihnachtspaket
zum
Sensationspreis!
CHF 8.50, EUR 6.00
statt CHF 40.00, EUR 28.00
Weihnachtsmusik
Fünf Frauen und
ein Weihnachtsfest
MNR, DVD
Weihnachtsmusik
CHARIS-SÄNGER
Charis 2
Weihnachtsmusik
Die Charissänger singen
neuartige Weihnachtslieder in einem aussergewöhnlichen, ganz anderen
Stil.
VERSCHIEDENE
INTERPRETEN
Es war Nacht in
Bethlehem
GHIGHI N. IOVIN
O heilige Nacht
Auf dieser Instrumental-CD
hat Ghighi N. Iovin bekannte Weihnachtslieder wunderschön arrangiert.
MNR, Musik-CD
Instrumental
Bestell-Nr. 131840
CHF 17.00, EUR 12.00
MNR, Musik-CD, Gesang
Bestell-Nr. 131870
CHF 17.00, EUR 12.00
Chöre und Solisten singen
weihnachtliche Glaubenslieder.
Engel bringen frohe Kunde
MNR, Musik-CD
Instrumental
Bestell-Nr. 131802
CHF 17.00, EUR 12.00
MNR, Musik-CD, Gesang
Bestell-Nr. 131920
CHF 17.00, EUR 12.00
Weihnachtsmusik
ATTILA RONTÓ
Attila Rontó und sein Ensemble haben altbekannte
und auch weniger bekannte Weihnachtslieder in einer Weise vertont, die den
Hörer nicht mehr loslassen
werden.
Elke Lieth, Ghighi N. Iovin,
Debora Bruno sowie Natali
Hurter singen auf einfühlsame Weise bekannte und
neue Weihnachtslieder.
Musik, die uns Weihnachten und dessen wirkliche
Bedeutung nahe bringt.
NORBERT LIETH
Wussten Sie, dass im Geschlechtsregister Jesu in
Mat thäus 1 fünf Frauen erwähnt werden? Anhand der
Geschichte dieser fünf
Frauen legt Norbert Lieth
dar, warum Weihnachten
tatsächlich das Fest der
Liebe ist.
Weihnachtsmusik
Weihnachten mit
Freunden
Bestell-Nr. 140008
Weihnachtsbotschaft
VERSCHIEDENE
INTERPRETEN
MNR, Musik-CD, Gesang
Weihnachtsgeschichte
Evangelistische
Verteil-CD
Hören Sie die gesamte
Weihnachtsgeschichte in
chronologischer Reihenfolge. Mit musikalischer Untermalung.
Der Freundliche
Jeder von uns hat sich
schon einmal in einem
Menschen geirrt. Viele irren sich in Bezug auf Gott.
– Er ist anders, als man
denkt. Auf dieser CD wird
Seine Liebe und Freundlichkeit beschrieben und
Sie werden überrascht sein
über das echte Wesen Gottes.Mit Liedern umrahmt.
Evangelistische
Verteil-CD
VERTEIL-CD
69 Tage, die die
Welt in Atem
hielten
Am 5.8.2010 ereignete sich
in einem chilenischen Bergwerk ein Unglück, das die
Welt 69 Tage in Atem hielt.
Diese Rettungsgeschichte
wird in einer packenden
Kurzbotschaft mit der Errettung für die Ewigkeit verglichen. Mit Liedern umrahmt.
MNR, Audio-CD
Weihnachtsbotschaft
Die Weihnachtsgeschichte
VERTEIL-CD
MNR, Audio-CD
SPRECHER: ANDREAS
KLINNER
THOMAS LIETH
Ein Kind, das alles
in den Schatten
stellt
Gott selbst kam in diesem
Kind, um uns Menschen
freizukaufen von Sünde
und uns zu erlösen. Wenn
das kein Grund ist, Weihnachten zu feiern! Thomas
Lieth stellt uns diese Tatsache sehr eindrücklich
vor Augen.
MNR, Audio-CD
Bestell-Nr. 130099
CHF 5.50, EUR 4.00
Die biblische
Weihnachtschronologie
Nathanael Winkler beleuchtet viele biblische Hintergründe zum Weihnachtsgeschehen. Eine sehr aufschlussreiche Botschaft.
MNR, Audio-CD
Bestell-Nr. 116001
CHF 7.00, EUR 5.00
Weihnachtsbotschaft
NATHANAEL WINKLER
MNR, Audio-CD
Bestell-Nr. 130098
CHF 5.50, EUR 4.00
Evangelistische
Verteil-CD
VERTEIL-CD
Stille Nacht
Erzählt wird die Geschichte
der Entstehung des Liedes
«Stille Nacht» und was es
uns heute noch zu sagen
hat. Ergänzt wird sie mit zwei
wunderschönen Versionen
dieses bekannten Liedes.
Die CD ist evangelistisch und
sehr geeignet zum Weitergeben.
MNR, Audio-CD
Bestell-Nr. 130081
CHF 1.50, EUR 1.00
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Seele and Geist
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