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Burbacher Dorfblatt 3/2014 - Caritasverband für Saarbrücken und

EinbettenHerunterladen
Burbacher Dorfblatt
Burbacher Dorfblatt
Eine Zeitung für Burbach
Herbst 2014
Schwerpunktthema
Inklusion –
Leben, lernen und arbeiten
ohne Barrieren!
1
Grafik: Jérôme Rommé / www.fotolia.com
Weitere Themen
Berichte zur Ferienaktion Mettlacher Straße und zum Tanz der Kulturen, Projekt Opstapje, Energiesparcheck,
Neues vom Kultur- und Lesetreff, Berichte aus Einrichtungen und Vereinen, Beratung und Selbsthilfe
Burbacher Dorfblatt
Einführung und Impressum
Liebe Leserinnen und Leser des Burbacher Dorfblattes,
vielleicht ist Ihnen der Begriff „Inklusion“ schon mal irgendwo begegnet. Seit einigen Jahren macht er vor
allem in der Fachwelt die Runde, inzwischen hat er auch die öffentliche
Diskussion erreicht. Es geht darum,
ein neues Umgehen mit Menschen
zu entwickeln, die auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt sind.
Bekannt geworden ist der Begriff
„Inklusion“ durch das Ziel, etwa
Kindergärten und Schulen für behinderte Kinder zu öffen.
Die Regeleinrichtungen, ja die
Gesellschaft als Ganzes soll sich
ändern, damit Menschen mit unterschiedlichen Begabungen an ihr teilhaben können. In Burbach haben wir
viele Einrichtungen, die sich diesem
Ziel verschrieben haben. Lesen Sie
mehr dazu auf den folgenden Seiten!
Im Dorfblatt finden Sie außerdem
Berichte vom Tanz der Kulturen und
von den Ferienspielen an der Mettlacher Straße, Hinweise auf das Programm „Opstapje“ und den Stromspar-Check sowie Informationen aus
Einrichtungen und Vereinen. Zwei
Artikel sind wieder ins Italienische,
Russische und Türkische übersetzt.
Ein „Danke schön“ geht erneut
an unsere freien Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die Beiträge für das
Dorfblatt schreiben und Fotos einreichen, und an unsere Werbekunden,
die das Dorfblatt in diesem Umfang
erst möglich machen. Ich wünsche
Ihnen allen auch diesmal eine anregende Lektüre! Ihr Winfried Blum
Gewerbeverein vermietet Veranstaltungszelt
Das Veranstaltungszelt misst 6 x 3
Meter. Die Seitenwände sind einzeln mit Klettverschluss anbringbar. Sandsäcke zur Beschwerung
bei starkem Wind sind vorhanden.
Das Zelt ist in Minutenschnelle
aufgebaut. Anlieferung und Aufbau
ist möglich. Besonders interessant
ist der Wochenendtarif für 99,00 €.
Anfragen und Buchungen beim
1. Vorsitzenden Arno Freygang,
Burbacher Dorfblatt
Herausgeberin:
GemeinWesenArbeit Burbach
Caritasverband für Saarbrücken
und Umgebung e.V. &
Diakonisches Werk an der Saar gGmbH
Redaktion:
Dagmar Brück (db), Caroline Conrad (cc),
Peter Fried (pf), Susanne Gier (sg), Petra
Junk (pj), Michael Klever (mk), Karin
Löwenbrück-Massonne (klm), Gabriele
Serf-Glitt (gsg), Andrea Wagner (aw),
Winfried Blum (wb) (V.i.S.d.P.)
Auflage: 6200
Druck: Blattlaus-Druckerei
Das Burbacher Dorfblatt wird auf
100%-Recycling-Papier gedruckt.
Nachdruck, auch auszugsweise, ist
nur nach vorheriger Rücksprache
mit der Redaktion gestattet.
Schneiders Getränke Welt, Rheinstraße 116-120, 66113 Saarbrücken, Tel. (06 81) 9 91 94 96.
GWA Burbach, Bergstraße 6,
66115 Saarbrücken-Burbach,
Telefon 76 195-0, Fax 76 195-22,
E-Mail
gwa-burbach@caritas-saarbruecken.de
Redaktionsschluss
2
für die nächste
Ausgabe des
Burbacher Dorfblatts
ist der 7. November 2014.
Die nächste
Ausgabe
erscheint Mitte
Dezember 2014.
Burbacher Dorfblatt
Schwerpunktthema: Inklusion - Leben ohne Barrieren!
Schwerpunkthema:
Inklusion –
Leben, lernen und
arbeiten ohne Barrieren!
Früher sprach man oft vom Ziel
der „Integration“: Menschen mit
körperlichen oder geistigen Behinderungen, oder auch Menschen, die
nach Deutschland zugewandert sind,
sollten in unsere Gesellschaft „integriert“ werden. Das neue Leitziel
heißt jetzt „Inklusion“. Es geht nicht
mehr in erster Linie darum, Menschen in Bestehendes zu „integrieren“, sondern die Strukturen selbst
sollen sich ändern, damit alle gut
leben können! Nur eine neue Mode?
Wir haben in Burbach eine ganze
Reihe von Einrichtungen, die einen
Beitrag zur „Inklusion“ in unserem
Stadtteil leisten.
Eine erste Etappe, die Integrative
Kita im Theresienheim. Hier werden behinderte und nicht-behinderte
Kinder im Alter von 8 Wochen bis 6
Jahren in altersgemischten Gruppen
ganz selbstverständlich zusammen
betreut. „Wenn Besucher zu uns in
die Kita kommen, merken sie meist
gar nicht, welche Kinder behindert
sind und welche nicht“, erzählt die
Leiterin Carina Meusel. „Gemeinsam arbeiten die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter daran eine Gemeinschaft aufzubauen, die alle Kinder
zu Leistungen anspornt und diese
auch wertschätzt, unabhängig auf
welchem Entwicklungsstand sich
ein Kind befindet“. Die vielfältigen
Aktivitäten in der Kindertagesstätte,
wie beispielsweise Walderlebnistage, Forschen, Kreatives Gestalten,
tägliche Angebote in der Sporthalle
und der Psychomotorikhalle, aber
auch längerfristige Projekte stehen
grundsätzlich immer allen Mädchen und Jungen
offen.
„Durch die Altersmischung in den
Gruppen hat auch ein Kind mit Handicap die Möglichkeit einen passenden Spielpartner zu finden, der seinem Entwicklungsstand entspricht.
So werden bei uns die Unterschiede
zwischen den Kindern zur Chance
für gemeinsames Spielen und Lernen, anstatt zu einem Problem“, erklärt Frau Meusel. „Worum es uns
geht, ist die Wertschätzung für alle
Kinder!“ Drei Integrationspädagogen unterstützen diesen Prozess mit
speziellen Angeboten, von denen
auch die nicht-behinderten Kinder
profitieren. Die personelle Ausstattung unterscheidet sich dabei nicht
von den Bedingungen für (Regel-)
Kindergärten, wenn sie behinderte
Kinder aufnehmen.
Carina Meusel ist die Leiterin der
Integrativen Kita im Theresienheim.
Kürzlich bekam die Integrative
Kindertagesstätte für ihre Arbeit
eine Auszeichnung von höchster
Stelle: sie wurde jetzt für zwei Jahre
als „Konsultationskita für Inklusion“
vom saarländischen Bildungsministerium benannt. Als solche ist sie
eine Anlaufstelle für die praxisbezogene Fortbildung von Erzieherinnen
und Erziehern zum Thema „Inklusion“ im Saarland. Herzlichen Glück-
Integrative Kita
im Theresienheim
Die Integrative Kita im Theresienheim wurde vom saarländischen
Bildungsministerium zur Konsultationskita für Inklusion benannt.
Sie ist damit Stätte der kollegialen
Fortbildung im Sinne von „Praxis
lernt von Praxis“ für alle anderen
saarländischen Kindertagesstätten.
Seit 6 Jahren werden in der integrativen Kindertagesstätte im Theresienheim Kinder mit und ohne
Behinderung gemeinsam in zwei
altersgemischten Gruppen ganztags betreut. Die Gruppen setzen
sich zusammen aus je 5 Krippenkindern im Alter von 8 Wochen bis
3 Jahren und je 10 Kindern im Alter
von 3 bis 6 Jahren. Davon stehen 10
Plätze als Integrationsplätze bereit.
Das Spektrum der Behinderungen
ist von geistigen Behinderungen
über Körperbehinderung, Autismus, ADHS und schweren Mehrfachbehinderungen breit gefächert.
3
Burbacher Dorfblatt
Schwerpunktthema: Inklusion - Leben ohne Barrieren!
wunsch zu diesem anspruchsvollen
Auftrag!
Bleibt natürlich die Frage, ob „Inklusion“ vielleicht doch nur in ganz
speziellen Einrichtungen funktioniert? So führt mich mein Weg zum
Füllengarten, in die Interdisziplinäre
Frühförderstelle (IFF). „Wenn ein
Kind im Alter von 0 bis 6 Jahren
eine Behinderung oder Entwicklungsverzögerung hat, dann helfen
wir weiter“, erläutert die Leiterin
Eva Fellinger die Aufgabe der IFF.
Am Anfang steht oft der Hinweis
einer Familienhebamme, eines Kin-
Eva Fellinger leitet die Interdisziplinäre
Frühförderstelle. Weitere Infos zur IFF
finden Sie auf Seite 7.
Was ist „Inklusion“?
4
Inklusion bedeutet, dass kein
Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt
werden darf. (...) Um das Ziel von
Inklusion zu erreichen, dass alle
Menschen frei und gleich und auf
der Grundlage der eigenen Selbstbestimmung ihr Leben miteinander gestalten können, müssen daher alle Barrieren, die diesem Ziel
(noch) im Wege stehen, Schritt für
Schritt abgebaut werden. Das gilt
für bauliche Barrieren genauso wie
für Barrieren in den Köpfen. (...)
derarztes oder einer Krippenerzieherin, die eine Auffälligkeit bei einem
Kind bemerkt haben. Es folgen eine
kostenlose Erstberatung der Eltern in
der IFF oder bei den Eltern zu Hause. Wenn eine Frühfördermaßnahme
beantragt und genehmigt wird, kann
die Förderung des Kindes beginnen.
„Die individuelle Förderung des
einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt“, sagt Frau Fellinger. „Die
Förderung kann in der Familie, in
der Kindertagesstätte oder in den
Räumen der IFF stattfinden. Wichtig ist dabei auch die Beratung und
Unterstützung der Eltern. Auch beim
Übergang in die Schule beraten wir
die Eltern. Dabei ist unser Ziel immer dem Kind zu ermöglichen, die
Regelschule seines Wohnortes zu
besuchen. Die Ausgrenzung einzelner Kinder zu vermeiden und eine
gemeinsame Bildung und Erziehung
aller Kinder in ihrem Wohnort ist
Grundlage der Inklusion.“
Und wie geht es mit der Inklusion
dann nach der Kita weiter? Nur ein
kurzes Stück von der IFF entfernt
liegt die Grundschule Füllengarten,
seit 2011 Inklusionsschule, seit diesem Sommer mit dem 1. Schuljahr
auch gebundene Ganztagsgrundschule. Es ist eine Schule in einem
schwierigen Umfeld, mit vielen
Inklusion als Menschenrecht ist
nicht nur ein Thema für Menschen
mit Behinderungen. Es ist für alle
Menschen wichtig, die nicht voll
und gleichberechtigt an allen Bereichen der Gesellschaft teilhaben
können, etwa aufgrund ihres Alters,
ihrer sexuellen Orientierung, einer
Behinderung, ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ihrer Geschlechtsidentität.
Aus: Online-Handbuch „Inklusion“ des Deutschen Instituts für
Menschenrechte, www.inklusionals-menschenrecht.de.
„wilden“ Kindern. Ich spreche mit
Schulleiterin Eva Moog-Quirin. Was
heißt denn nun Inklusion an einer
Grundschule?
„Inklusionsschule,
das heißt erst mal keine Zeugnisnoten bis zum Ende der 3. Klasse“,
erklärt Frau Moog-Quirin. „Früher
haben alle Kinder einer Klasse die
gleiche Klassenarbeit geschrieben.
Heute gibt es mehrere verschiedene
Lernstandsüberprüfungen, je nach
Leistungsstand“.
Manche Kinder, die besonders gut
mitkommen, bekommen besonders
anspruchsvolle Aufgaben. Andere
können den Stoff gut, sind aber etwas langsamer. Deshalb bekommen
sie weniger Aufgaben. Wieder anderen fällt der Stoff besonders schwer:
Sie bekommen einfachere Aufgaben, die sie aber bewältigen können.
„Wenn ich früher eine Klassenarbeit
geschrieben habe, gab es manche
Schülerinnen und Schüler, die haben ihr Heft gleich zur Seite gelegt.
Grundschule Füllengarten
Seit dem Schuljahr 2011/2012
ist die Grundschule Füllengarten
„Inklusionsschule“. Ziel ist, „allen Schülerinnen und Schülern
– unabhängig von ihren Fähigkeiten, Beeinträchtigungen oder
Behinderungen sowie von ihrer
ethnischen, kulturellen oder sozialen Herkunft – einen gleichberechtigten ungehinderten Zugang
zu den Bildungsangeboten der
Regelschule und eine barriere- und
diskriminierungsfreie Teilhabe am
Unterricht und am Schulleben zu
ermöglichen“. Mit dem Schuljahr
2014/2015 beginnt mit dem neuen
1. Schuljahr die Umwandlung
zu einer gebundenen Ganztagsgrundschule. An der Grundschule
Füllengarten werden etwa 170
Schülerinnen und Schüler von insgesamt 15 Lehrkräften (Lehrer und
Förderlehrer in Voll- und Teilzeit)
unterrichtet.
Burbacher Dorfblatt
Schwerpunktthema: Inklusion - Leben ohne Barrieren!
Eva Moog-Quirin ist seit letztem Jahr die
Leiterin der Grundschule Füllengarten.
Das schaffe ich ja doch nicht! Heute
können sie mit darüber entscheiden,
welcher Schwierigkeitsgrad überprüft wird“, so Moog-Quirin. „So
macht auch ihnen das Lernen Spaß!“
Doch nicht nur die Prüfungen, auch
der Lernstoff wird differenziert angeboten. So bekommt jedes Kind
das Pensum an Stoff, das es bewältigen kann.
Die Ausgangsfrage stellte sich
Frau Moog-Quirin vor einigen Jahren: „Im Kindergarten gibt es noch
wenige Schwierigkeiten. Nur in der
Schule, da fangen die Probleme an.
Warum?“ Und eine Antwort war,
dass die Kinder im Kindergarten
nicht längere Zeit still sitzen
müssen, auch mehr Raum zur
Verfügung haben. „Das machen
wir jetzt auch in der Schule. Wir
nutzen die Klassenflure mit, die
Kinder können aufstehen und
in kleinen Gruppen zusammenarbeiten. So helfen sie sich untereinander“. Das Vergeben von
Noten führe eher zur Abwertung: „Die einen sind gut, die
anderen schlecht! Jetzt merken
die Kinder, dass jede und jeder
eigene Stärken und Schwächen
hat. Jeder kann etwas anderes!“
Und was bedeutet Inklusion
für Burbach? „Die innere Haltung ist entscheidend“, betont
Frau Moog-Quirin. „Die Haltung im Kopf muss sich ändern.
Dann ist Vieles möglich!“
setzen, denn schließlich haben wir
doch alle irgendein Handicap“.
Aber was kommt
nach der Schule? Das
„Leben“ – und die
Arbeit. Und da ist es
dann oft vorbei mit der
Wertschätzung der unterschiedlichen Stärken und Schwächen.
Dann wird ausgesiebt,
und die Schwächeren
bleiben sitzen – eben
ohne Arbeit. Doch zwei Kilometer vom Füllengarten entfernt, im
Ortskern von Burbach, gibt es ein
Gegenmodell: den ID-Markt. „ID
– Ihr Drogeriemarkt“ ist ein Projekt der reha gmbh. Ich spreche mit
Geschäftsführer Klaus Vogt und
Prokurist Thomas Vogelgesang.
„Inklusion? Was andere als Vision
für Morgen sehen, das ist bei uns
seit mehr als 10 Jahren Normalität“,
sagt Klaus Vogt. „Wir betreiben drei
CAP-Märkte und einen ID-Markt im
Saarland. Das ist gelebte Inklusion,
denn hier arbeiten Menschen mit
und ‚ohne‘ Handicap alltäglich zusammen. Das ‚ohne‘ Handicap muss
man dabei in Anführungszeichen
„Der Burbacher ID-Markt ist zunächst mal ein ganz normaler Drogeriemarkt, der von der Edeka-Gruppe
beliefert wird“, erklärt Thomas Vogelgesang. „Noch sind wir in der
Anfangsphase, mittelfristig soll der
ID-Markt jedoch wirtschaftlich arbeiten“. Klaus Vogt: „Wer ein größeres Handicap hat, braucht evtl. etwas
mehr Unterstützung und Zeit als ein
anderer. Was zu lernen ist, muss in
kleinere Schritte aufgeteilt werden.
Aber: er muss seine Arbeit machen,
muss mit den Kunden zurechtkommen, muss mit Rückschlägen fertig
werden, sonst geht es nicht!“
Es geht darum, zu schauen, welche
Talente in den Menschen schlummern, und sie nach ihren Fähigkeiten
einzusetzen. Dann braucht es noch
individuelle Förderung, um vorhandene Schwächen auszugleichen.
„Selbstständig leben und arbeiten,
ohne Barrieren zu spüren: das ist das
Ziel“, unterstreicht Thomas Vogelgesang.
Soweit die Theorie. Und was
meint ein Mitarbeiter des ID-Mark-
5
Im Team des Burbacher ID-Marktes arbeiten Menschen
mit und ohne Handicap zusammen.
Burbacher Dorfblatt
Schwerpunktthema: Inklusion - Leben ohne Barrieren!
„Da habe ich hauptsächlich Drucksachen sortiert und verpackt. Hier
ist die Arbeit vielfältiger“, sagt er.
„Die Rollis bei Lieferungen ausräumen, Regale einräumen, die Kasse
bedienen, und natürlich die Kunden
beraten. Das ist manchmal nicht einfach, da sind auch schwierige Leute dabei.“ Und macht es Spaß? „Ja,
ID – Ihr Drogeriemarkt
Daniel Vieregg-Emden arbeitet bereits
seit Januar im ID-Markt.
tes dazu? Daniel Vieregg-Emden ist
18 Jahre alt und arbeitet seit Ende
Januar als Praktikant im Burbacher
Markt. Vorher war er bei der reha
gmbh im DruckCenter beschäftigt.
Private Pflegevorsorge
Günstige Beiträge &
staatlich gefördert
Ende Januar 2014 wurde in der
Bergstraße 62-64 eine Filiale des
„ID – Ihr Drogeriemarkt“ eröffnet.
ID-Märkte schaffen und sichern
geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps. Sie tragen
durch die Zusammenarbeit von
Menschen mit und ohne Behinderung zur Integration behinderter
Menschen in die Gesellschaft bei.
Bei einer Verkaufsfläche von un-
-Bahr« at
Pflege
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Dank » Jahr vom S
im
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Nur mit privater Pflegevorsorge können Sie sich und Ihre Familie
wirksam vor Kosten im Fall der Pflege schützen.
Nutzen Sie die günstigen Angebote der HUK-COBURG – staatliche
Förderung inklusive.
Wir beraten Sie gerne.
schon. Aber nicht immer“, meint er.
„Manchmal ist es auch etwas langweilig. Es könnten schon ein paar
mehr Kunden zu uns kommen, das
wäre gut.“
Nun, Sie haben es gelesen. Inklusion fängt im Kleinen an. Wie wäre
es demnächst mal mit einem Einkauf
im Burbacher ID-Markt? (wb)
gefähr 500 m² entstehen im Burbacher ID-Markt sechs Arbeitsplätze,
davon drei für Menschen, die aufgrund einer Behinderung Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche
haben. Der ID-Drogeriemarkt führt
das klassische Sortiment aus den
Bereichen Schönheit, Gesundheit
und Hygiene. Im Angebot sind aber
auch hochwertige Parfüms, Babynahrung, Geschenkartikel sowie
Tiernahrung.
Kundendienstbüro
Heiko Geber
Versicherungsfachmann (BWV)
Telefon 0681 76020
Telefax 0681 76030
Heiko.Geber@HUKvm.de
www.HUK.de/vm/Heiko.Geber
Luisenthaler Straße 158
66115 Saarbrücken-Burbach
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr.
8.30–12.30 Uhr
Mo., Di., Fr. 14.00–17.00 Uhr
Do.
14.00–18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Burbacher Dorfblatt
Interdisziplinäre Frühförderstelle
Interdisziplinäre Frühförderstelle
für Kinder von der Geburt bis zur Einschulung
Die Interdisziplinäre Frühförderstelle bietet Familien von der Geburt ihrer Kinder bis zu deren Einschulung
Hilfe und Unterstützung. Frühförderung bedeutet, Entwicklungsverzögerungen so früh wie möglich zu
erkennen und das Kind in seiner Entwicklung zu fördern. Dies geschieht
in enger Zusammenarbeit mit den
Eltern und findet überwiegend in der
vertrauten Umgebung der Familie
statt.
Eltern können sich an die Einrichtung wenden, wenn sie sich um die
Entwicklung ihres Kindes sorgen
oder von einem Kinderarzt, Therapeuten oder Pädagogen im Kindergarten auf Entwicklungsverzögerungen hingewiesen wurden.
Beratung und Förderung sind kostenfrei. Die Kosten werden vom
überörtlichen Sozialhilfeträger übernommen. Alle Formalitäten erledigt
die Einrichtung.
Kontakt:
Interdisziplinäre
Frühförderstelle
(IFF), Im Füllengarten 99 (auf dem
Gelände der Ev. Kita Markuskirche),
66115 Saarbrücken-Burbach, Tel.
(06 81) 75 59 04-71, eMail fruehfoerderung@dwsaar.de. Federführender Träger der Interdisziplinären
Frühförderstelle ist das Diakonische
Werk an der Saar, gGmbH, in Kooperation mit dem Caritasverband
für Saarbrücken und Umgebung e.V.
und MLL - Miteinander Leben Lernen e.V..
Das Team der Interdisziplinären
Frühförderstelle
7
Burbacher Dorfblatt
Arbeitsstelle für Integrationshilfen
Gemeinsam spielen und lernen
Die Arbeitsstelle für Integrationshilfen (AfI) unterstützt Kinder mit
Entwicklungsverzögerungen oder einer Behinderung in der Kindertagesstätte
Mit ernstem Gesicht, den Kopf
an ihre Mama gedrückt, steht Mona
in der Tür zum Gruppenraum des
Kindergartens. „Mona ist da!“, ruft
ein Junge. Seit zweieinhalb Jahren
geht die Sechsjährige mit 23 anderen Kindern zwischen drei und sechs
Jahren in den Kindergarten. Äußerlich unterscheidet sich Mona nicht
von ihren Spielkameraden. Aber sie
benötigt bei vielen alltäglichen Abläufen Hilfe. Sie spricht oft unverständlich und kann ihre Bedürfnisse
und Wünsche weniger gut in Worte
fassen. Mona hat eine angeborene
Stoffwechselerkrankung, die ihre
Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit einschränkt.
Deswegen haben sich ihre Eltern
an die Arbeitsstelle für Integrationshilfen im Elementarbereich (AfI) in
Völklingen gewandt.
„Eltern, die für ihre Kinder eine
Unterstützung in der Kindertagesstätte wünschen und auch Erzieherinnen, die ein Kind mit erhöhtem
Förderbedarf betreuen, können sich
an uns wenden“, sagt AfI-Leiterin
Astrid Steiner-Deletz.
In Gesprächen mit Monas Eltern
und den Erzieherinnen im Kindergarten ermittelten die Mitarbeiterinnen der AfI den notwendigen
Unterstützungsbedarf für Mona und
8
beantragten für sie eine zusätzliche pädagogisch-therapeutische Unterstützung
im Kindergarten. Eine Integrationspädagogin betreut
dort jetzt das Mädchen, unterstützt und fördert sie. So
kann Mona wie alle Kinder
den Regelkindergarten in
ihrem Wohnort besuchen.
„Aufgabe der Mitarbeiterin der AfI ist es, das Kind
individuell im Gruppengeschehen zu fördern und die soziale
Integration zu stärken. Unsere pädagogische Arbeit ist daher prinzipiell in den Kita-Alltag eingebettet.
Stärken, Fähigkeiten und Interessen
sollen erkannt und gestärkt werden“,
erläutert Astrid Steiner-Deletz die
Zielsetzung der AfI. „Wir stehen allen Eltern und kirchlichen Kitas im
Regionalverband Saarbrücken zur
Verfügung. Sprechen Sie uns einfach
an!“
Die AfI ist eine ökumenische Einrichtung. Träger sind das Diakonische Werk an der Saar gGmbH und
der Caritasverband für Saarbrücken
und Umgebung e.V. Die AfI betreut
Kinder, die noch nicht schulpflichtig
sind, eine Kindertagesstätte besuchen und heilpädagogische Leistungen benötigen. Sie ist für alle
kirchlichen Kindergärten im Regionalverband Saarbrücken zuständig.
Im Team der AfI Völklingen arbeiten pädagogische Fachkräfte, wie z.
B. Erzieherinnen mit integrationsoder inklusionspädagogischer Zusatzausbildung oder auch Sozialpädagogen und -arbeiter. Ziel der AfI
Völklingen ist die größtmögliche
Teilhabe des Kindes in seinen Lebensumfeldern. Die Maßnahme ist
für die Eltern kostenfrei.
Ulrike Klös
Kontakt:
Arbeitsstelle
für Integrationshilfen im
Elementarbereich
(AfI),
Poststraße 50, 66333 Völklingen,
Telefon (0 68 98) 98 42 25.
Burbacher Dorfblatt
Frühe Förderung und Bildung in Burbach
Babyclubs in Burbach
Spielkreise
Sie haben ein Baby und möchten Anregungen
zur Pflege und Ernährung, haben Fragen zur
Entwicklung ihres Babys und wollen sich mit
anderen Eltern austauschen?
Spielkreis Theresienheim
Dann sind Sie in einem unserer Babyclubs genau richtig:
Montags:
Wann:
Ort: Leitung:
Babies von 6 Monate bis 12 Monate
9.30 bis 11 Uhr
Theresienheim, Luisenthalerstraße 7
Heike Lippert, Erzieherin
Mittwochs:Babies ab der Geburt bis 6 Monate
Wann:
9.30 bis 11.00 Uhr
Ort:
Theresienheim, Luisenthaler Straße 7
Neu:
13.30 bis 15.00 Uhr
Ort: GemeinWesenArbeit Burbach, Bergstraße 6, 1. Stock
Leitung: Petra Paul, Kinderkrankenschwester
Interessierte Frauen, die in den nächsten Wochen ihr Baby erwarten,
können gerne zu den Mittwochclubs hinzukommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Weitere Informationen bei Petra Junk, GWA Burbach:
06 81/ 76 195 25 oder 76 195-0 (Sekretariat).
Wann: Dienstags, 15 bis 16 Uhr
Wo: Kindertagesstätte St. Eligius, Aachener Str. 32
Leitung: Korinna Benthien, Musikgartenlehrkraft
Kosten: Keine.
Weitere Informationen und Anmeldung bei: Petra Junk, GemeinWesenArbeit Burbach, Tel. 06 81/
76 195-25 oder 06 81/ 76 195-0
(Sekretariat).
Krabbelstube Herz-Jesu
Donnerstags von 9.45 bis ca.
11.00 Uhr im ehemaligen Kindergarten Herz-Jesu (Odilienbergstr. 1). Wir treffen uns
einmal in der Woche zum Singen
und Spielen. Eingeladen sind
Kinder zwischen ca. 6 Monaten
und 3 Jahren und ihre Eltern.
Fragen beantwortet: Pfarrbüro
St. Eligius, Tel. (06 81) 7 62 03.
Eltern-Kind-Turnen
des TV Burbach
Turnangebot für Kinder bis 4
Jahre (mit ihren Eltern) jeden
Dienstag von 16.30 bis 18.00
Uhr in der großen Weyersberghalle. Leitung Heike Momber.
Mehr Infos: www.tv-burbach.de.
Musikgarten in Burbach
Der Burbacher „Musikgarten“
bietet Eltern und ihren Kindern im
Alter von 1 bis 3 Jahren die Möglichkeit, sich gemeinsam zu bewegen, zu spielen und zu singen. Zum
Einsatz kommen Hölzer, Rasseln,
Glöckchen und Trommeln.
Spielkreis für Kinder ab 1 Jahr
jeden Montag von 15.00 bis
16.30 Uhr, Luisenthaler Straße
12. Treffpunkt nach vorheriger
Anmeldung (Tel. 06 81/79 39-0);
Turnhalle neben der Kita
Theresienheim.
Elternberatung
für Familien mit Säuglingen
und Kleinkindern
Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des
Gesundheitsamtes Saarbrücken bietet einmal
monatlich eine gesundheitliche Elternberatung an.
Themen
- Unterstützung in Fragen zu Pflege, Ernährung und Entwicklung des Kindes
- Beratung zu Gesundheit und Krankheit des Kindes und Impfberatung
- Wiegen und Messen des Kindes, körperliche Untersuchung
- Vermittlung zu Kinderärzten, Beratungsstellen, Frühförderstellen etc.
Termine
Mittwoch, 08.10, 19.11. und 10.12., jeweils 13.30 - 15 Uhr
In den Räumen der GWA Burbach, Bergstraße 6 (1. Stock).
Kontakt: GemeinWesenArbeit Burbach, Tel. 76 195-0,
oder Gesundheitsamt Saarbrücken, Tel. 506-54 01 (Sekretariat).
9
Burbacher Dorfblatt
Opstapje – Schritt für Schritt
Opstapje-Programm ab November 2014 in Burbach
Ab November gibt es ein neues
Spiel- und Unterstützungsangebot
für Familien mit Kindern im Alter
zwischen 18 Monaten und drei Jahren.
Sie möchten ihr Kind
- zusätzlich in seiner Entwicklung
fördern?
- durch gemeinsame Aktivitäten
eine gute Bindung zu ihrem Kind
aufbauen?
- seine Sprachentwicklung unterstützen?
Sie möchten als Eltern
- Informationen zur Entwicklung
ihres Kindes haben und zu Erziehungsthemen?
- sich mit anderen Eltern austauschen?
- Informationen über Angebote
und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in ihrem Stadtteil haben?
Opstapje (bedeutet Schritt für
Schritt) ist ein in den Niederlanden
entwickeltes Lern- und Förderprogramm für Familien mit Kindern
zwischen 18 Monaten und drei
Jahren. Es begleitet die Familien
über zwei Jahre zuhause in ihrem
gewohnten Umfeld. Eltern werden
für die Bedürfnisse ihrer Kinder
sensibilisiert, lernen Bindung zu ihrem Kind aufzubauen und werden in
ihrer Eigenverantwortlichkeit und
Selbstständigkeit gestärkt. Die Kinder werden in der frühkindlichen
Phase, einer Phase außerordentlicher
Entwicklungsprozesse, gefördert.
Ihre kindliche Neugier wird durch
die Beschäftigung mit qualitätsvollen und interessanten Spielmaterialien geweckt. Alle Spielmaterialien
verbleiben in der Familie. Angeleitet
werden die Familien von einer geschulten Hausbesucherin. Bei den
14-tägig stattfindenden Gruppentreffen stehen Erziehungs- und Bildungsthemen sowie der Austausch
mit den anderen teilnehmenden Familien im Vordergrund.
Opstapje wird bundesweit angeboten von der IMPULS Deutschland
gGmbH – Frühe Bildung in der Familie. Sie stellt die Programmmaterialien zur Verfügung, unterstützt
die Standorte durch Schulungen und
fachliche Begleitung der Koordinatorinnen und Hausbesucherinnen,
entwickelt die Programme weiter
bzw. passt sie fortlaufend den jeweiligen Bildungs- und Erziehungsstandards an.
Ansprechpartnerin:
Petra Junk, GemeinWesenArbeit
Burbach, bergstr. 6, 66115 Saarbrücken, Tel. (06 81) 76 195-25, E-Mail
gwa-burbach@caritas-saarbruecken.de.
10
Die Übersetzungen haben angefertigt: Banu Collet (Türkisch),
Irina Moor (Russisch) und
Chiara Simeoni (Italienisch).
Burbacher Dorfblatt
Opstapje und Kita St. Eligius
Wir starten in ein neues Kita-Jahr ...
... und für viele Kinder steht die
erste Trennung von Papa und Mama
an. In dieser Phase ist es besonders
wichtig, die Eingewöhnung ganz individuell zu gestalten, um ein positives Ankommen in der Kita zu erleben. Auch Eltern brauchen in dieser
Zeit Unterstützung, denn es ist nicht
immer einfach, sein Kind vertrauensvoll in fremde Hände zu geben.
Auch für die restlichen Kinder der
Gruppe stehen alle Zeichen auf Neuanfang, denn auch sie müssen erst
wieder ihren Platz finden.
Einen Platz gefunden hat dieses
wunderschöne Piratenschiff auf unserem Außengelände. Nach den Ferien konnten die Kinder darüber staunen, dass unser Spielplatz ein neues
Gesicht bekommen hat. Mit großem Tatendrang wurden Rutschen,
Schaukeln, Klettertürme erobert
und die
Sandkästen mit
selbstg e b a ckenem
Kuchen
eingeweiht. Wir
hoffen noch auf viele Sonnenstunden
im Herbst, damit die neuen Spielgeräte auch ausgiebig genutzt werden
können.
Für das Team St. Eligius
Esther Entinger/Christine Raubuch
11
Burbacher Dorfblatt
Projekt KIEZ und Schüler/innenhaus Matzenberg
KIEZ der AWO in Burbach offiziell eröffnet
Im Juli 2014 wurde das Kinderund Elternbildungszentrum KIEZ
der AWO in Burbach offiziell eröffnet. Bereits seit Oktober 2013 gab es
dort Angebote, wie den Kinderkochclub „Flotte Lotte“, der ins KIEZ
umgezogen ist. Die Stadt Saarbrücken, der Regionalverband und die
AWO unterzeichneten im Rahmen
eines Festaktes den Kooperationsvertrag für das Kinder- und Elternbildungszentrum (KIEZ) Burbach.
Das KIEZ hat seine Räume im
Untergeschoss des Lutherhauses am
Noldplatz. Regionalverband, Land
und Stadt finanzieren das Projekt.
Die Arbeiterwohlfahrt als Projektträger setzt insgesamt zweieinhalb
Stellen sowie Hilfskräfte für das Projekt und für die Schulsozialarbeit an
der benachbarten Weyersbergschule
ein. Unter Anwesenheit von Sozialminister Andreas Storm, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und
des AWO-Landesvorsitzenden Marcel Dubois wurde das KIEZ Burbach
jetzt offiziell eröffnet. Die Kinder
des KIEZ hatten für den Festakt eigens ein Lied von der Band „Ich und
Ich“ umgetextet und vor den rund 80
Gästen mit viel Freude vorgetragen.
Die Angebote des KIEZ haben
sich bei den Eltern und Kindern in
Burbach bereits herumgesprochen.
Neben Mittagessen, der Gelegenheit dort Hausaufgaben zu machen
sowie dem „Flotte Lotte“ - Ernährungs- und Gesundheitsangebot gibt
es im KIEZ musikalische, kulturelle
und sportliche Projekte. Ein weiterer Schwerpunkt sind Bildungs- und
Beratungsangebote für Eltern. Die
Offene Ganztagsgrundschule Weyersberg ist Kooperationspartner des
Projekts und stellt zusätzliche Räume zur Mitbenutzung zur Verfügung. Die Angebote sind grundsätzlich offen für alle Burbacher Jungen
und Mädchen im Alter von sechs bis
14 Jahren - in der Regel kostenlos.
Rund 100 Kinder nehmen jede Woche die Angebote des KIEZ wahr.
Für die Herbstferien ist ein zweiwöchiger
Kinder-Schwimmkurs
geplant: Dienstags bis freitags können Kinder von 11:00 bis 11:45
im Altenkesseler Bad mit einer
Übungsleiterin Schwimmen lernen.
Insgesamt können zehn Kinder an
dem Kurs teilnehmen. Neben dem
Schwimmkurs werden noch andere
Aktivitäten in den Herbstferien im
KIEZ angeboten wie Kochen, Waldspaziergänge, Kunstprojekte und ge-
Oben von links: Sozialminister Andreas
Storm, AWO-Landesvorsitzender Marcel
Dubois, Regionalverbandsdirektor Peter
Gillo und Oberbürgermeisterin Charlotte
Britz unterschreiben den Kooperationsvertrag für das KIEZ. Unten: Kinder aus
dem KIEZ tragen ein umgedichtetes
Lied der Band „Ich und Ich“ vor.
meinsames Spielen - in der Zeit von
10:00 bis 14:00 Uhr. Interessierte
Kinder in Burbach, die keine sonstige Nachmittagsbetreuung an einer
Schule besuchen, können sich dazu
bei den Mitarbeiterinnen des KIEZ
anmelden unter der Telefonnummer
(06 81) 95 90 99 35. Elke Holz
Ferienfreizeit im Schülerinnen- und Schülerhaus Matzenberg
12
Auch in diesem Jahr bot das Schülerinnen- und Schülerhaus zwei
Wochen lang ein buntes Ferienprogramm für die Kinder an. Am ersten
Tag fand eine Übernachtung in der
Einrichtung mit einer spannenden
Nachtwanderung durch den Wald
und einem Grillabend statt. Auch
die Teilnahme am Molschder Spielesommer und den Ferienspielen
Mettlacher Straße standen auf dem
Programm, wobei das Schülerinnenund Schülerhaus mit Kreativange-
boten für
Kinder
beteiligt
war. Eine
Fahrradtour nach
Beckingen
mit zwei
Übernachtungen im Haus Koinonia machte
den Kindern viel Spaß. So konnten
sie stolz erzählen viele Kilometer
zurückgelegt zu haben. Als Höhe-
punkt machte das Schülerinnen- und
Schülerhaus am letzten Tag einen
Tagesausflug in den Holiday Park.
Gabi Matthes
Burbacher Dorfblatt
Flotte-Lotte-Rezept und Stadtranderholung
Das Flotte-Lotte-Rezept des Monats: Kürbis-Karottensuppe
Kaum sind die Sommerferien
vorbei steht der Herbst schon vor
der Tür. Nun wird’s draußen wieder kälter und überall werden große
und kleine Kürbisse verkauft oder
können im Garten geerntet werden.
Dazu passend unsere Kürbis-Karottensuppe: eine leckere Mahlzeit, die
auch noch wärmt.
Kürbis-Karottensuppe
Zutaten
700 g Möhre(n)
500 g Kürbisfleisch
1 cm Ingwer
1 Liter Gemüsebrühe
2 Orangen oder 80 ml Orangensaft
Currypulver
Salz und Pfeffer
Chilipulver
4 Esslöffel Schmand
Schnittlauch, in Röllchen
Du brauchst
1 Schneidebrettchen
1 Küchenmesser
1 Gemüseschäler
1 Topf
1 Pürierstab oder 1 Sieb
Zubereitung
Zuerst schälst du die Möhren und
schneidest sie in Scheiben. Danach
würfelst du das Kürbisfleisch. Jetzt
schälst Du den Ingwer und schneidest ihn in Würfel. Dann lässt du die
Gemüsebrühe aufkochen und gibst
die Möhren, den Kürbis und den Ingwer dazu. Lasse die Suppe so lange
auf kleiner Flamme köcheln bis das
Gemüse weich ist. Das dauert ungefähr 15 Minuten. Nun wird alles mit
dem Mixstab gut durchpüriert oder
durch ein Sieb gestrichen. Presse die
Orangen und gebe den Saft in die
Stadtranderholung 2014
Vom 28. Juli bis zum 8. August
fand in diesem Jahr die Stadtranderholung der Pfarrei St. Eligius im
Naturfreundehaus Völklingen statt.
12 Jungen und 18 Mädchen im Alter
von 8 bis 12 Jahren haben daran teilgenommen.
Unser Programm war abwechslungsreich: vormittags und nachmittags konnten die Kinder sich für ein
Kreativ-, Spiel- oder Sportangebot
entscheiden und an Schönwettertagen, die dieses Jahr leider dünn gesät waren, auch für einen Besuch im
benachbarten Völklinger Freibad
Der Tagesausflug am Freitag der
ersten Woche führte uns zunächst
in das Erlebnisbergwerk Velsen. Im
ehemaligen Lehrstollen konnten wir
original Maschinen, Gerätschaften
und Signalanlagen bestaunen und
auch ausprobieren. Am Nachmittag
waren wir dann zu Besuch in der
Zirkusschule Kokolores in Malstatt
und wurden eingeführt in die Künste der Jonglage und der Seil-Akrobatik. Die letzten beiden Tage der
Stadtranderholung haben wir in der
Felsenland-Jugendherberge Dahn
verbracht. Donnerstags ging`s zum
Toben in den Erlebnispark Teufels-
Suppe. Jetzt schmeckst du die Suppe mit Salz, Curry, Chilipulver und
Pfeffer ab und lässt sie noch 5 Minuten ziehen.
Kurz vor dem Servieren kannst du
den Schmand unterrühren oder jeden
Teller mit einem EL Schmand garnieren. Zum Schluss die Suppe mit
Schnittlauchröllchen bestreuen.
Guten Appetit!
Kirsten Jag
tisch und freitags stand das Biosphärenhaus Pfälzerwald in Fischbach
mit seinem 12 bis 18 Meter hohen
Baumwipfelpfad auf dem Programm.
Eine solche Freizeitmaßnahme
wäre ohne Helferinnen und Helfer
nicht möglich, deshalb gilt es DANKE zu sagen: dem Ehepaar Irmgard
und Hans Henn, die für uns gegrillt
und mit uns Stockbrot gebacken haben; Frau Anne Blass, die sich um
Materialtransport und -nachschub
sowie um die Kuchenversorgung
gekümmert hat; dem Frischmarkt
Peter Inglen; dem Betreuer/innenteam bestehend aus: Anna-Carina
Derschang, Laura DeFazio, Lars
Kiefer, Alexandra Kubig und Nastasja Maul. Herzlichen Dank auch
an unsere beiden Küchenfeen Mariette Scherhag und Christine Köhler,
die sich bestens um unser leibliches
Wohl gekümmert haben!
Jennifer Jost, Gemeindereferentin
13
Burbacher Dorfblatt
Offene Ganztagsgrundschule Weyersberg
„Junges Blasorchester“ spielt für Grundschüler vom Weyersberg
Zum zweiten Mal lud der Förderverein der OGTGS Weyersberg die
Grundschüler zu einem Konzert des
„Jungen Blasorchesters an der Marienschule (JBM)“ ein. Das Bürgerhaus war am 12. Juni Schauplatz des
für einen normalen Donnerstag ungewöhnlichen Treibens. Die Bühne
war bis auf den letzten Zentimeter
von Schlagzeug, Notenständer und
65 Musikern belegt. Der Dirigent
Benjamin Schneider fand praktisch
nur mit halber Fußlänge auf der
Bühne Platz, verließ diese jedoch oft
mittels gewagten Sprüngen, um die
Zuhörer einzubeziehen.
Die Grußworte des 1. Vorsitzenden Horst Schmidt mit Erwähnung
des besonderen Einsatzes des JBM
an einem eigentlich schulfreien Tag,
sorgte schon für den ersten, begeisterten Applaus der Grundschüler.
Die Stücke „Lord of the Dance“,
„König der Löwen“, „Star Wars
Saga“ und „Gangnam Style“ waren
die Highlights an diesem Vormittag.
Zwischendurch wurden die Musikinstrumente gezeigt und von Benjamin
Schneider humorvoll erklärt. Die
Kinder kannten viele Instrumente,
und dass die Bassgitarre kein Blasinstrument ist, wurde schnell klar,
als der Gitarrist Steffen trotz angestrengten Pustens keinen Ton hervorbrachte. Bei den letzten Liedern
hielt es die Kinder nicht mehr auf
den Sitzen, es wurde mitgeklatscht
und mitgetanzt. Gegen 12 Uhr ging
ein abwechslungsreicher, aber vor
allem musikalischer Vormittag zu
Ende. Daniela Gerwert,
stellvertretende Vorsitzende
OGTGS Weyersberg gewann kleines Finale um den Saarlandtitel
In der Finalrunde der diesjährigen 27. Grundschulmeisterschaft im
Fußball fanden die besten acht qualifizierten Mannschaften von insgesamt 119 Teilnehmerteams des Saarlandes im Sportzentrum St. Wendel
optimale Wettkampfverhältnisse vor.
Das fehlende Quäntchen Glück
war ausschlaggebend dafür, dass es
für das Team der Offenen Ganztagsgrundschule Weyersberg um Lehrer
Georg Danielczok und Co-Trainer
Baldassare Callari am Ende leider
nur zum 3. Platz reichte. Mit dabei
waren die Spieler Moussa Nam, Julien Beck, Sascha Khalasch, Josua
Bacrita, Dwian Jeanrond, Gabriel Otsmani, Barima Bawuah, Nico
Messerle und Andy
Breuer sowie die
14
Stolz und im schmucken Outfit durften sich die Spieler der
OGTGS Weyersberg Saarbrücken nach der Finalrunde
über ihren Sieg im kleinen Finale freuen.
Torleute Hussein Hammoud und Damion Vallone.
Bei der Siegerehrung erhielten die
Mannschaften ihre verdienten Ehrenurkunden mit Mannschaftsfoto,
einen dekorativen Siegerpokal, einen Fußball und für jeden Spieler ein
schmuckes Polo-Shirt dieser großartigen Veranstaltung als Erinnerung.
Georg Danielczok
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Dienstag, 3. Juni 2014 16:54:01
Burbacher Dorfblatt
„Tanz der Kulturen“ begeisterte
Publikum im Lutherhaus
Die psychosoziale BeratungsstelAuch das Programm war sehr vielle des DRK in Burbach veranstal- fältig. Da gab es zwei junge Tänzetete dieses Jahr zum zweiten Mal rinnen aus Sri Lanka, argentinische
den Tanz der Kulturen. Die Veran- Tangotänzer und die Tanzgruppe
staltung wurde von saarländischen Yasmin von den Aussiedlern im
Migrantenselbstorganisationen aus Köllertal, die drei unterschiedliche
aller Welt gestaltet. Es war ein Fest Tänze mit ganz unterschiedlichen
des Zusammenlebens der verschie- Kostümen präsentierten, sodass viedenen Kulturen, wie sie im Saarland le Zuschauer dachten, es wären drei
leben. Im hinteren Teil des Raumes verschiedene Gruppen gewesen. Zuhatten viele verschiedene Gruppen dem kamen eine bulgarisch-marokStände mit Essen aufgestellt. Es gab kanische Trommelgruppe, die trashLahmacun aus Syrien, indonesische drum-group PYRO Drum mit Sri
Gebäcke mit Kokos und Bananen, Lankischem Migrationshintergrund,
unterschiedliche salzige und süße die Musik auf „Müll“ machen, und
Gebäcke aus Kasachstan und Bosni- eine bezaubernde Sängerin, begleien und gefüllte Teigtaschen aus Ko- tet von einem Saz-Spieler mit kurdilumbien.
Migrationshintergrund.
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Richtig in Schwung brachte uns
zudem die Trommel- und Tanzgruppe aus der Elfenbeinküste, YamoYamo, vor allem als auf einmal eine
maskierte Gestalt auf die Bühne
kam. Am Ende improvisierten die
Musiker gemeinsam, der bosnische
Ziehharmonikaspieler gemeinsam
mit den afrikanischen und bulgarischen Trommlern, und es entstand
eine interessante Musikmischung.
Dazu forderte die bosnische Tanzgruppe K.U.D. Saar das Publikum
zum Tanz auf und zeigte uns einige
bosnische Gruppentänze.
Sophie Froß
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Burbacher Dorfblatt
Ferienspiele Mettlacher Straße 2014
Auf dem Spielplatz- und Freizeitgelände unterhalb der Mettlacher
Straße in Burbach fanden am 5. und
6. August wieder die Burbacher Ferienspiele statt.
Bei richtig schönem Sommerwetter kamen an beiden Tagen jeweils
zwischen 200 und 250 Kinder, um
sich mit den verschiedenen Spielund Bastelaktionen die Zeit zu vertreiben.
Zwei Tage volles Programm hieß:
Drachenboot und Motorboot fahren,
Baumklettern unter fachlicher Anleitung, die unterschiedlichsten Roller,
Gokarts und Räder aus dem „Mol-
dschder Spielmobil“ ausprobieren,
sich auspowern bei den Bewegungsspielen oder seine Geschicklichkeit
trainieren bei den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der Integrativen
Kita im Theresienheim.
Wer lieber bastelte kam auch voll
auf seine Kosten. Bei den Kolleginnen und Kollegen des Familienzentrums, des Kinder- und Elternbildungszentrums (KIEZ), der
Interdisziplinären Frühförderstelle
(iFF) und des Schülerinnen- und
Schülerhauses Matzenberg konnten
sich die Kinder im kreativen Bereich
austoben.
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Für die etwas älteren Kinder und
Jugendlichen gab es vom Gesundheitsamt und der Jugendpflege des
Regionalverbandes
Saarbrücken
einen gemeinsamen Gesundheitspavillon. Auf einem kleinen Parcours konnten Kinder und Jugendliche dort ihr Wissen über gesundes
Ess- und Trinkverhalten testen. Ein
besonderes Thema war die Alkoholprävention.
Organisiert wurden die Ferienspiele von der GemeinWesenArbeit
Burbach (Caritasverband Saarbrücken und Diakonisches Werk), dem
Referat KidS „Kinder in der Stadt“
der Landeshauptstadt Saarbrücken,
dem Schülerinnen- und Schülerhaus
Matzenberg (Diakonisches Werk),
dem Familienzentrum (AWO), dem
Kinder- und Elternbildungszentrum (AWO), der integrativen Kita
im Theresienheim (Caritasträgergesellschaft cts), der Interdisziplinären Frühförderstelle (Diakonisches
Werk, Caritasverband Saarbrücken
und Miteinander Leben Lernen e.V.)
sowie dem Gesundheitsamt und dem
Jugendamt (Regionalverband Saarbrücken).
Ein großes „Danke schön“ an die
Helferinnen und Helfer, die unsere
Kinder und anwesende Eltern mit
Essen und Getränken versorgt haben.(db)
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Burbacher Dorfblatt
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Burbacher Dorfblatt
Kultur- & Lesetreff Burbach
Neues aus dem Kultur- und Lesetreff (KuLT) Burbach
Also, bevor
sie nicht mehr
weiter wissen,
kommen
sie
einfach vorbei
Seniorinnen
und Senioren
sind besonders
herzlich willkommen. Ich
freue mich auf
Ihren Besuch.
PC-Probleme?
Jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr
treffen sich computerinteressierte
Freaks von Burbach und Umgebung
oder solche, die es einmal werden
wollen. Oft gibt es Probleme mit
dem eigenen PC zuhause, die in aller
Ruhe besprochen werden können. Es
besteht auch die Möglichkeit das eigene Gerät mitzubringen. Dann kann
vor Ort so mancher Knoten gelöst
werden.
Hat man z. B. Virenprobleme, etwa
weil beim Surfen der Rechner zugemüllt ist, gibt es Tipps wie man mit
Gratisprogrammen aus dem Internet
wieder sicher im www „unterwegs“
ist. Diese und viele andere Problemchen verlieren dann ihr Gewicht
oder lösen sich einfach auf. Und das
alles ohne jeden Cent, so wie das
sich gehört.
Urlaubslektüre!
Leider ist der Urlaub schon wieder vorbei. Unvergesslich waren die
Momente am Meeresstrand unter
einem schattigen Sonnenschirm und
mit einem kalten Getränk. Es gab sie,
die Zeit für die Lektüre eines spannenden (Liebes)Romans oder eines
Krimis. Doch nun ist er gelesen und
verschwindet, wieder zuhause, im
oft so überfüllten Bücherregal.
Sollten sie aber die Lust verspüren
diese spannenden Geschichten mit
anderen teilen zu wollen, bestünde
die Möglichkeit ihren „Fundus“ dem
KuLT Burbach zu spenden.
Nach entsprechender Einarbeitung
könnten dann alle Leserinnen und
Leser an der von ihnen gespendeten Lektüre Anteil nehmen. Die Bü-
cher sollten aber nicht älter als drei
Jahre sein und noch ein gepflegtes
Äußeres haben. Bei Fragen stehe
ich ihnen gerne zur Verfügung und
ich möchte mich schon jetzt für ihre
Spende herzlich bedanken.
Wandern auf dem
Jakobsweg
Am Donnerstag, 9. Oktober, wandern wir wieder gemeinsam mit dem
KuLT Brebach auf dem Jakobsweg,
diesmal rund um Medelsheim. Der
Ort liegt nicht weit von Hornbach
entfernt, in der „Parr“ und an der
Grenze zu Frankreich. Treffpunkt
am KuLT Burbach ist wieder ab 8:00
Uhr, Abfahrt nach Brebach gegen
8:30 Uhr, Abfahrt in Brebach gegen 9:00 Uhr. Wir fahren wieder mit
Privat-Pkw nach Medelsheim. Ich
übernehme wieder den „Besenwagen“ für diejenigen, die unterwegs
schlapp machen. Bitte unbedingt
vorher anmelden! (mk)
Kontakt:
Kultur- und Lesetreff Burbach
Michael Klever
Burbacher Markt 9
66115 Saarbrücken-Burbach
Tel. (06 81) 7 53 58 92
Kennen Sie eigentlich
unsere Internetseite
www.gugg-emol.de/
burbach? Hier finden
Sie z.B. den „Burbacher Wegweiser“ zum
Download, eine Übersicht vieler Einrichtungen und Vereine, die in
Burbach aktiv sind.
www.gugg-emol.de/
burbach
19
Burbacher Dorfblatt
Kultur- & Lesetreff Burbach
Neue Bücher im KuLT Burbach
Aşye Kulin: Der schmale Pfad
Die Journalistin
Nevra Tuna steckt
in einer privaten
und beruflichen
Krise. Ihre ganze
Hoffnung setzt sie
auf ein Interview
mit der inhaftierten
kurdischen
Politikerin Zelha Bora, das ihre Karriere retten soll. Doch zwischen den
beiden Frauen, deren Lebensverhältnisse unterschiedlicher nicht sein
könnten, stehen nur Vorurteile und
Vorwürfe. Kurz bevor das Gespräch
zu scheitern droht, entdecken sie:
In ihrer Kindheit waren die beiden
engste Freundinnen, nun versuchen
sie, die vergangenen Jahre heraufzubeschwören und ungelöste Rätsel
zu lösen. Warum war Nevras Vater,
der türkische Landrat, bei der kurdischen Familie Zelhas so angesehen?
Weshalb wurde seine Karriere vereitelt? Und was hat das Ganze mit
Cengiz zu tun, dem jungen Verwandten Zelhas, der sich den Partisanen
anschloss? Letzten Endes ist es die
wiedergefundene Freundschaft der
beiden Frauen, die politische Gräben
überbrückt.
Adalet Ağaoğlu:
Sich hinlegen und sterben
20
Die
Dozentin
Aysel steckt in
einer
privaten
Lebenskrise und
zieht sich, zum
Sterben entschlossen, in ein Hotelzimmer zurück.
Denn der Konflikt
zwischen gesellschaftlichen Pflichten und ihren eigenen Bedürfnissen spitzt sich zu und zwingt sie zu
dieser Entscheidung. Ihren Tod vor
Augen lässt sie ihr Leben noch ein-
mal Revue passieren, erinnert sich
an ihre Schulzeit in der anatolischen
Provinz und die Universitätsjahre
in Ankara. Sie selbst gehörte zu der
kleinen Schar von Jungen und Mädchen, den Kindern der Republik, die
der Lehrer Dündar nach seinen kemalistischen Idealen zu einer pflichtbewussten »Armee des Wissens«
erziehen wollte. Ihm hat sie, die Krämerstochter, es zu verdanken, dass
sie studieren durfte. Heute aber will
sie nur noch aus ihren eintönigen
Verhältnissen ausbrechen und beginnt eine Beziehung zu einem ihrer
Studenten. Einen Abend nur hatte sie
ungezwungen und pflichtvergessen
mit ihm verbracht, nun spürt sie neues Leben in sich keimen. Schließlich
ringt sie sich durch, die Herausforderung anzunehmen – egal, ob das
Kind nun von ihrem Ehemann, dem
Wissenschaftler Ömer, oder dem
Studenten Engin stammt. Dieser facettenreiche Bilderbogen wurde geschrieben von einer der bedeutendsten Autorinnen der Türkei.
Elisabeth George:
Nur eine böse Tat
Barbara Havers
macht sich große
Sorgen um ihren
Freund Taymullah Azhar. Denn
nachdem ihn seine
Freundin Angelina aus heiterem
Himmel verlassen
und auch die gemeinsame Tochter
mitgenommen hat, ist er völlig verzweifelt. Erst nach Wochen bangen
Wartens steht Angelina plötzlich
wieder vor Azhars Tür, allerdings
ohne die kleine Hadiyyah, denn die
ist in Italien, wohin sich Angelina
abgesetzt hatte, spurlos verschwunden. Als der Fall des vermissten
Mädchens auch in der britischen
Presse Schlagzeilen auslöst, muss
die Polizei reagieren – und Inspector Lynley reist in die Toskana, um
die Ermittlungen in dem kleinen Ort
Lucca zu begleiten. Doch alsbald
gerät Azhar selbst in den Verdacht,
in die Entführung des Kindes verwickelt zu sein. Barbara ist fassungslos
und kämpft mit allen Mitteln darum,
die Unschuld ihres Freundes zu beweisen. Bis sie einen Schritt zu weit
geht …
Deniz Selek: Zimtküsse
Mit einem neuen Pickel auf der
Nase fängt alles an, dann trennen
sich Sahras Eltern, und die beste
Freundin schnappt sich Sahras heimlichen Schwarm. Wer braucht denn
so was? Sahra flieht in die offenen
Arme ihrer geliebten Oma in Istanbul. Aber da ahnt sie noch nicht, dass
der fünfzehnjährige Tiago, der neu
an ihrer Schule ist, verdammt gut
küssen kann …
Ferdinand von Schirach: TABU
Ein Künstler und
ein Anwalt versuchen zu begreifen,
was Wahrheit ist
… Ferdinand von
Schirachs
neues
Buch ist ein Künstlerroman, ein Justizdrama und am
Ende ist es eine Beschreibung der
Abgründe des Menschen. Sebastian von Eschburg verliert als Kind
durch den Selbstmord seines Vaters
den Halt. Er versucht sich durch die
Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen
Fotografien und Videoinstallationen,
dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um
Schönheit, Sex und die Einsamkeit
des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet
zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt
versucht dem Künstler zu helfen und damit sich selbst. (mk)
Burbacher Dorfblatt
Kultur- & Lesetreff Burbach und Familienkulturfahrt
Lesung mit Christine Lawens
am 13. November im KuLT Burbach
Die Saarbrücker Autorin Christine Lawens kommt am Donnerstag,
13. November, um 19 Uhr, zu einer
Lesung in den Kultur- und Lesetreff Burbach. Sie liest aus ihren
beiden Romanen. Alle Interessierten
sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.
Die Autorin wird die Zuhörerinnen
und Zuhörer auf eine kleine Zeitreise durch Südspanien mitnehmen.
Für beide Bücher bereiste sie die
andalusische Atlantikküste. Der erste Roman „Der gebrochene Zweig“
schildert die Begegnung zwischen
einer erfolgreichen Anwältin und einem Vaquero. Erzählt wird vom Leid
einer zerbrochenen Ehe, von der vermeintlichen Idylle Andalusiens und
Standesunterschieden. Die Familiensaga „Ricardas Erbe“ handelt von einer wechselhaften Geschichte einer
mächtigen Familie von den späten
1930er Jahren bis in die Gegenwart.
Von starken Frauen, einer Pferdeheilerin und einem alten Famili-
engeheimnis.
Im Anschluss
steht die Autorin für Fragen
zur Verfügung.
Christine
Lawens ist in
Saarlouis geboren, aufgewachsen
in
Schwalbach
und wohnt inzwischen in Klarenthal.
Sie hat bei einem Kommunikationsunternehmen gearbeitet und arbeitet heute – neben ihrer Tätigkeit als
Schriftstellerin – als PR Texterin für
Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Bezug zu Burbach:
Sie ist Vorlesepatin an der Grundschule Weyersberg, „was ich leidenschaftlich gerne tue, denn es ist eine
besondere Schule.“ (wb)
21
Burbacher Dorfblatt
© gabriele jakobi — design strategien / www.jakobi-design.de / Foto: inkje / photocase.de
Frauenthemenmonat und Infoabende im Klinikum Saarbrücken
INFO
Landeshauptstadt Saarbrücken, Frauenbüro
Telefon: 0681/905-1649
E-Mail: frauenbuero@saarbruecken.de
www.frauenbuero.saarbruecken.de
Informationsabende für
werdende Eltern
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Die Hebammen, Kinderkrankenschwestern und die Frauen- und
Kinderärzte des Klinikums Saarbrücken laden im zweiwöchentlichen Rhythmus werdende Eltern
zu Informationsabenden ein. Ab
September finden diese Informationsabende immer am 1. und 3.
Donnerstag im Monat um 18 Uhr
im Casino des Klinikums statt.
Dabei können sich werdende
Eltern über alle Themen rund um
Geburtsvorbereitung und Geburt
informieren. Sie haben die Gelegenheit, Ärzte, Hebammen und
Pflegekräfte persönlich kennen zu
lernen und alle Fragen zu Schwangerschaft und Geburt zu stellen.
Im Anschluss wird eine Besichti-
gung der Wochenstation mit Neugeborenenzimmer, Kreißsaal und dem
Entbindungs- und Entspannungsbad
angeboten. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen
finden Sie im Internet unter www.
klinikum-saarbruecken.de.
Irmtraut Müller-Hippchen
Burbacher Dorfblatt
Frauentreff, Frauenlaufgruppe und TG Grün-Gold
Frauentreff in der Haltestelle immer mittwochs
Jeden Mittwochmorgen wird der
Stadtteiltreff „Haltestelle“ zum
Treffpunkt für Frauen. In der Zeit
von 9 bis 11 Uhr sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen,
gemeinsam zu frühstücken. In netter Atmosphäre können sich Frauen
über alles, was sie bewegt, austauschen. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen laden wir auch Fachleute
zu interessanten Themen ein wie
z.B. Gesundheit, Erziehung, Sozi-
alberatung usw.. Auch Freizeitaktivitäten wie Fahrten, Kochabende
und Ausflüge werden gemeinsam
geplant.
Der wöchentliche Frauentreff
wird organisiert und begleitet von
Emine Isgören und Petra Junk. Für
das Frühstücksbuffet wird ein Unkostenbeitrag von 2,- € erhoben.
Schauen Sie einfach mal rein in den
Stadtteiltreff Haltestelle der GemeinWesenArbeit Burbach in der
Bergstraße 6. Wir freuen uns auf
Ihren Besuch! Bei Fragen erreichen
Sie uns: 01 76/84 42 58 92 (Emine
Isgören) und 06 81/76 195-25 (Petra Junk).
Frauenlaufgruppe Burbach wieder gestartet!
Dass Laufen Spaß macht und gesund hält, konnten zwanzig Frauen
beim ersten regelmäßigen Laufangebot der GemeinWesenArbeit (GWA)
Burbach und des AWO Familienzentrums erfahren.
Am 24. März 2014 startete unter
fachkundiger Anleitung der Lauftherapeutin Katina Karakas die
FRAUENLAUFGRUPPE. Ziel des
dreimonatigen Angebotes war es,
ganz ohne Leistungsdruck Freude
an der Bewegung (wieder) zu entdecken. Zehn Frauen schlossen das
Lauftraining mit einer Urkunde als
Anerkennung für ihr Engagement
und „Durchhaltevermögen“ ab. „In
Gemeinschaft ist es leichter“, so einige der Teilnehmerinnen, „zweimal
wöchentlich für jeweils eine Stunde
so ein Angebot wahrzunehmen, und
das Ziel, 30 Minuten am Stück laufen zu können, auch zu erreichen“.
Damit noch ganz viele Frauen
die gesundheitsfördernde Wirkung
der Bewegung erfahren können, hat
im September bereits die nächste
FRAUENLAUFGRUPPE begonnen. Treffpunkt ist zweimal wöchentlich (montags und freitags, jeweils um 9 Uhr) in der „Haltestelle“,
Bergstraße 6, in Burbach. Alle inte-
ressierten Frauen, die
gerne etwas für ihr
körperliches Wohlbefinden tun möchten, ob mit oder ohne
Lauferfahrung, sind
herzlich
willkommen. Das kostenfreie
Angebot läuft in Kooperation der GWA
Burbach und des
AWO Familienzentrums.
Information
und
Anmeldung bei Petra Junk, Tel.
(06 81) 76 195-25, E-Mail gwa-burbach@caritas-saarbruecken.de.(pj)
23
Burbacher Dorfblatt
Turnverein Burbach
Kinderturnabzeichentag beim Turnverein Burbach
Zusammen mit der Saarländischen
Turnerjugend STJ als Veranstalter
hatte der TV Burbach Schülerinnen
und Schüler aus den Grundschulen
Weyersberg und Füllengarten eingeladen ihr turnerisches Können zu
testen und unter Beweis zu stellen.
Betreut und unterstützt wurden die Kinder von fachkundigen Übungsleiterinnen und
Übungsleitern des TVB. Zur
Belohnung erhielt jedes Kind
eine Urkunde und einen vielseitig einsetzbaren Ball.
Aus vielfältigen und vielseitigen
Groß- und Kleingeräten so wie Gerätebahnen mussten sich die Kinder sieben Aufgaben aussuchen, zu
deren Bewältigung verschiedenste
Bewegungsformen wie Hängen und
Stützen, Springen-Fliegen-Landen,
Gehen und Laufen, Rollen, Rutschen, Fahren, Steigen und Klettern
eingesetzt werden mussten.
Nach der Anstrengung konnten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer sich mit Obst und
frischem Gemüse, belegten
Brötchen und gespendetem
Kuchen stärken, bevor sie zufrieden den Heimweg antraten.
Bei diesem Event gab es nur
Gewinner.
Ursula Theres
Fit bleiben – fit werden mit dem TV Burbach
Kinder- und Jugendsport in
der großen Weyersberghalle
Eltern-Kind-Turnen bis 4 Jahre
Di 16.30 – 18 Uhr (Heike Momber)
Kinder-Turnen 5 – 7 Jahre
Mo 15 – 16.30 Uhr (Stefanie Arnold
/ Vanessa Echternach)
Kinder-Turnen 7 – 12 Jahre
Mo 16.30 – 18 Uhr (Nicole
Metzinger / Sandra Faust)
Trampolin für Kinder ab 5 Jahre
Mi 15.30 – 17.30 Uhr
(Sandra Bastian / Michael Jager /
Tanja Riegel)
Trampolin – Wettkampfgruppe
Do 17.30 – 20 Uhr (Sandra Bastian
/ Michael Jager)
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Kinder- und Jugendsport in
der kleinen Weyersberghalle
Kreativer Tanz für Kinder ab 4 J.
Fr 16.00 – 17.00 Uhr
(Nicole Metzinger)
Fitness und Ballspiele für Teenies
ab 12 Jahre
Fr 17 – 18.30 Uhr (Ralph Weyand /
Daniela Gerwert)
Handball für Mädchen und
Jungen ab 10 Jahren in der
Rastbachtalhalle
Übungszeiten und Näheres erfragen
bei Jürgen Martini, 0681/76565
Erwachsenen-Fitness
Frauengymnastik I
Mo 18 – 19.45 Uhr (Rosi
Sattler; kleine Weyersberghalle)
Frauengymnastik II
Di 20.15 – 22 Uhr, (Mirjam
Brockhoff ; kl. Weyersberghalle)
Bauch, Beine, Po
Mi 19.30 – 21 Uhr (Tanja Frey;
große Weyersberghalle)
Fit durch Tanz für Frauen
und Männer
Fr 18.30 – 19.30 Uhr (Tanja Frey;
kleine Weyersberghalle)
ZUMBA
Mo 18.30 – 19.30 Uhr und
Fr 20 – 21 Uhr (Petra Kessler;
jeweils große Weyersberghalle)
Jedermann/frau-Fitness
Do 20 – 22 Uhr (Thomas Ertz;
große Weyersberghalle)
Tischtennis Frauen/Männer
Mi 17.30 – 19.30 Uhr (Jörg Kany;
große Weyersberghalle)
Volleyball (Hobby)
Mo 20 – 22 Uhr (Elfie Grundhever;
Turnhalle Füllengarten)
Mi 20 – 22 Uhr (Gerhard Schabert;
Turnhalle Füllengarten)
Gesundheitssport
Qi Gong
Mo 20 – 21.30 Uhr (Cordula
Goulet; große Weyersberghalle)
Mi 18 – 19.30 Uhr (Cordula
Goulet; Turnhalle Füllengarten)
Yoga
Mi 18 – 19 Uhr (Ursula Engel;
kleine Weyersberghalle)
Balance-Pads (Sturzprophylaxe)
Do 16 – 17.30 Uhr (Concetta
Grundheber; gr. Weyersberghalle)
Nordic Walking
Di und Do 9 Uhr (Ulli Kilian;
Waldparkplatz Moselstraße)
Mehr Infos: Tel. 79786 (Theres)
oder auf www.tv-burbach.de.
Burbacher Dorfblatt
Stromspar-Check und HARTZ IV – Initiative
Kostenloser Stromspar-Check für
Menschen mit niedrigem Einkommen
Ob duschen, waschen, heizen oder
kochen – durch die gestiegenen
Energiekosten werden selbst elementarste Dinge Jahr für Jahr teurer. Insbesondere für Haushalte mit
niedrigem Einkommen kann das zu
einem echten Problem werden.
Menschen, die Arbeitslosengeld
II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, können jetzt mit einem kostenlosen Stromspar-Check PLUS die
Haushaltskasse entlasten. Dazu gibt
es beim Diakonischen Werk an der
Saar vier Stromsparhelfer, die vor
Ort kommen und den StromsparCheck durchführen. Im Durchschnitt
sparen Haushalte anschließend rund
100 Euro im Jahr und erhalten kostenlos ein Energiesparpaket im Wert
von bis zu 70 Euro. Das Paket, das
individuell von den Stromsparhel-
fern zusammengestellt wird,
enthält beispielsweise Energiesparlampen, schaltbare
Steckdosenleisten und Wasserspar-Duschköpfe.
Der Stromsparcheck PLUS
im Saarland ist ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes Saar-Hochwald e.V.
und des Diakonschen Werkes
an der Saar, gGmbH, sowie
der ARGE SOLAR als Koordinierungsstelle. Vermittelt
werden die Stromsparhelfer
über die ARGE SOLAR, Tel.
(06 81) 99 884-880. Informationen gibt es auch beim Diakonischen Werk an der Saar,
Tel. (0 68 21) 956-320, und
unter www.stromsparchecksaar.de.
Impressionen vom Sommerfest
der HARTZ IV – Initiative
Die
Selbsthilfeinitiative
HARTZ IV
lädt ein zum
Nachmittagstreff
Dienstag und Donnerstag
von 13.30 bis 17.30 Uhr
im Stadtteiltreff „Haltestelle“
mit Kaffee und
selbstgebackenem Kuchen
zu den üblichen Preisen
Wir freuen uns auf
Ihr Kommen !!!
25
Burbacher Dorfblatt
Zentrum für Bildung und Beruf und DRK-Beratungszentrum
Im Jubiläumsjahr starten 25 Fachkräfte
erfolgreich ins Berufsleben
Im 30. Jahr seines Bestehen zieht
das Zentrum für Bildung und Beruf
Saar gGmbH in Burbach (ZBB) zum
Abschluss der diesjährigen Sommerprüfungen erneut eine erfolgreiche Bilanz: insgesamt 25 Jugendliche und junge Erwachsene konnten
ihre jeweiligen Berufsausbildungen
mit bestandener Prüfung beenden.
Unter ihnen sind Köchinnen und
Köche, Maler und Lackierer, Hauswirtschafterinnen und Friseurinnen
sowie Kaufleute für Bürokommunikation, Einzelhändlerinnen und
Landschaftsgärtnerinnen und Gärtner.
Im Rahmen einer Feierstunde hat
das ZBB am 7. August 2014 die
Prüflinge schließlich ins Berufsleben
verabschiedet. Rund 25% von ihnen
arbeiten bereits in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung,
die anderen haben gute Chancen
ebenfalls bald eine Anstellung zu
finden. Karin Riga, Geschäftsfüh-
rerin des ZBB, bedankte sich beim
Jobcenter Saarbrücken und bei der
Agentur für Arbeit ebenso wie bei
den Kammern, Berufsschulen und
den Kooperationsbetrieben für die
Unterstützung und gute Zusammenarbeit rund um die Berufsausbildung.
Mechthild Jablonski-Derow, zuständige Abteilungsleiterin, gratulierte den Prüflingen herzlich und
machte in ihrer Festansprache allen Mut: „Rund 1000 Jugendliche
und junge Erwachsene sind seit der
Gründung des damaligen Ausbildungszentrums in unterschiedlichen
Berufsfeldern erfolgreich zur Prüfung geführt worden und die meisten
von ihnen haben ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden. Wichtig
ist nun, dass ihr am Ball bleibt, jetzt
seid ihr noch gut im Training, nutzt
eure Kontakte aus den Praktika, aus
euren Familien oder aus Vereinen,
um euch zu bewerben. Mit dem
Berufsabschluss
steht euch
das Tor zur
Zukunft
offen“.
Nach der Übergabe der Zeugnisse
und Präsente durch Bernadette Lengert und Hans-Martin Derow feierten alle gemeinsam mit den Gästen
und ihren nun ehemaligen Ausbildungsteams mit Live-Musik und
kaltem Buffet.
Das Zentrum für Bildung und
Beruf Saar gGmbH bietet ab September 2014 Erwachsenen in den
Berufsfeldern Garten- und Landschaftsbau, Konstruktionsmechanik,
Koch/Köchin und Friseur/in erneut
Umschulungsmaßnahmen
sowie
eine 6-monatige Fortbildung zum
Gartenbauhelfer ab Oktober 2014
an. Infos unter www.zbb-saar.de/
Abteilungen & Projekte.
Mechthild Jablonski-Derow
Sprachlich - interkulturelle Eingliederung
in die Gesellschaft
26
Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbt man eine
neue Heimat (Tschechische Weisheit).
Das Projekt hilft Ihnen:
Grundkenntnisse in Deutsch für das Privatleben zu
erlangen; vorhandene Sprachkenntnisse zu verbessern; aktives Sprechen von Anfang an zu üben.
Kursleiterin: Mechthild Momper.
Der Sprachkurs findet statt:
dienstags und freitags, 9 bis 11 Uhr
im DRK-Beratungszentrum Burbach
(Vollweidstraße 2). Die Teilnahme ist kostenlos.
Infos und Anmeldung: Lilia Bauer, Dipl.
Sozialarbeiterin, Tel: 06 81 / 9 76 42-69, bauerl@
lv-saarland.drk.de
Burbacher Dorfblatt
2. Chance und DRK-Beratungszentrum
Keiner darf zurückbleiben!
Beratungsstelle in Malstatt hilft Schülern
wieder in der Schule klarzukommen.
Die Beratungsstelle „2. Chance bei
Schulverweigerung“, so der offizielle Name der Einrichtung, hilft, wenn
Jugendliche es nicht mehr schaffen,
regelmäßig in die Schule zu gehen.
Träger der Einrichtung ist die
Abteilung Jugendberufshilfe des
Diakonischen Werkes an der Saar,
gGmbH. Im Auftrag des Jugendamtes im Regionalverband Saarbrücken
unterstützen die vier Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle Schülerinnen und Schüler dabei, dass sie in
der Schule wieder besser klarkommen. „Jugendliche schwänzen nicht
einfach mal so über längere Zeit die
Schule“, sagt Gabriele Ames. „In der
Regel verbergen sich hinter einem
Schulschwänzen tiefere Probleme“.
„Auch wer in der Schule ständig
Quatsch macht, stört und unkonzentriert ist, sich ständig mit den Lehrern oder seinen Mitschülern anlegt,
braucht Hilfe“, weiß Beate Weinmann aus ihrer praktischen Arbeit zu
berichten.
In vertraulichen Gesprächen versuchen hier die Mitarbeiter/innen
Veranstaltungen der
DRK-Migrationsberatung
für erwachsene Zuwanderer
Donnerstag, 09. Oktober, 14 Uhr
Veranstaltung:
„Mein Beruf – meine Zukunft“
Ihre in Deutschland anerkannte Qualifikation, kann die Karrierechancen
verbessern und bildet somit einen
wichtigen Baustein für Ihre berufliche Zukunft. Sie haben bereits in
Ihrem Herkunftsland einen Beruf
erlernt. Es stellt sich die Frage: Können Sie in Deutschland in diesem
herauszufinden, wo die Probleme
liegen, um dann im nächsten Schritt
geeignete Unterstützung anzubieten.
„Dabei ist es uns ganz wichtig, auch
mit den Eltern zu reden, mit den
Lehrern und mit der Schulsozialarbeit an den Schulen. Wenn nämlich
alle Beteiligten an einem Strang ziehen, sind die Chancen gut, wieder
einen geregelten Schulbesuch zu
erreichen“, erklärt Gabriele Ames.
Die Beratungsstelle ist deshalb gut
mit anderen sozialen Einrichtungen
in den Stadtteilen und im gesamten
Regionalverband vernetzt, und die
Kooperationen sind gut.
Neben einem geregelten Schulbesuch wollen die Mitarbeiter/innen
auch erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler einen Schulabschluss bekommen. Denn der ist
ganz wichtig beim Start ins Berufsleben.
Die Beratungsstelle ist grundsätzlich für Schüler/innen ab 12 Jahren
bis zum Beginn der 9. Klasse zuständig, wenn die Jugendlichen eine
Regelschule im Regionalverband
Beruf arbeiten? Wird Ihre Qualifikation gleichwertig anerkannt? Diese
und viele andere Fragen wird Ihnen
Herr Werner Dörr von der saarländischen Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen
beantworten.
Donnerstag, 16. Oktober, 14 Uhr
Veranstaltung:
„Einbürgerung – Zugewinn oder
Verlust von Heimat“
Im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit im Saarland laden die Teilnehmerinnen der Frauengruppe LIAH Herrn Christoph
Saarbrücken besuchen. Der Schwerpunkt liegt in diesem Schuljahr auf
der Begleitung der unteren Klassen.
„Wir haben die Erfahrung gemacht,
dass es wichtig ist, so früh wie möglich die Probleme zu erkennen und
darauf zu reagieren, damit sich erst
gar keine Schulverweigerung verfestigen kann“, erklären die beiden
Mitarbeiterinnen. In der Regel werden die Schüler und Schülerinnen
über einen Meldebogen, der den
Schulen vorliegt, an die Beratungsstelle gemeldet. Betroffene Eltern,
das Jugendamt oder andere soziale
Einrichtungen können auch direkt
mit der Beratungsstelle Kontakt aufnehmen.
Kooperationsschulen im Stadtteil
Burbach und dem angrenzenden
Malstatt sind die Förderschule Lernen – Schule am Ludwigsberg, die
staatliche Förderschule für soziale
Entwicklung in Von der Heydt und
die beiden Gemeinschaftsschulen
Rastbachtal und Ludwigspark.
Kontakt:
2. Chance bei Schulverweigerung
Neustraße 24, 66115 Saarbrücken,
Telefon (06 81) 4 19 61, E-Mail
zweite-chance@dwsaar.de.
Gabriele Ames, Marina Bäumchen,
Erich Geisler, Beate Weinmann.
Trampert, den Vertreter des saarländischen Innenministeriums, zu ihrer Sitzung ein. Sie werden mit ihm
über das Thema diskutieren. Wer
als Migrant Deutscher werden will,
muss einige Voraussetzungen erfüllen. Welche Kriterien berücksichtigt
werden müssen und welche Ausnahmen es davon gibt, können Sie bei
der Veranstaltung erfahren.
Anmeldung und weitere Informationen: DRK-Beratungszentrum
Burbach, Vollweidstraße 2, 66115
Saarbrücken, Lilia Bauer, Dipl. Sozialarbeiterin, Tel. 0681/97642-69,
bauerl@lv-saarland.drk.de.
27
Burbacher Dorfblatt
Termine und Verschiedenes
Spielplatz Fenner Straße
In der letzten Ausgabe des Burbacher Dorfplatzes bemängelte eine
Interviewpartnerin, der Spielplatz
in der Fenner Straße sei heruntergekommen und verwahrlost. Darauf
erreichte uns eine Mail von Dagmar
Trenz, Mitglied der Linken in der
Regionalversammlung Saarbrücken.
Sie schreibt: „Der Spielplatz in der
Fenner Straße wurde auf Initiative
der LINKEN in 2011 komplett saniert.“ Hier ein aktuelles Foto des
Spielplatzes. Einige dort anwesende
Mütter mit ihren Kindern waren allerdings nicht ganz zufrieden. „Früher gab es hier eine Rutsche und eine
Evangelische Kirchengemeinde
Saarbrücken-Burbach:
Wippe, die von den Kindern gerne
genutzt wurden. Die wurden leider
abgebaut“, sagen sie. Vielleicht kann
man da noch etwas machen? (wb)
Alphabetisierungskurs der
Kath. Erwachsenenbildung
in der Haltestelle
31. Oktober, 18 Uhr
Gottesdienst zum Reformationstag
In der Matthäuskirche
Für Migrantinnen und Migranten.
Ziele: Deutsch lernen in Sprache
und Schrift; einfache Grammatik
verstehen und anwenden. Leichtere Bewältigung des Alltags
durch praktische Übungen.
Jeweils 2 Unterrichtsstunden.
12. November, 17 Uhr
Martinsumzug der Kita
Lutherhaus am Waldweiher
Kostenfreies Mittagessen
im Lutherhaus
Montags, dienstags und
donnerstags: 18 Uhr
Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat lädt die Ev. Kirchengemeinde
Menschen mit geringem Einkommen um 12.30 Uhr zu einem
kostenlosen Mittagessen in das
Lutherhaus am Noldplatz ein.
Infos und Anmeldung bei:
GWA Burbach, Bergstraße 6,
Tel. (06 812) 76 195-0.
Kurs „Kaffee - Kuchen - Internet (I)“
Internettreff im „Kulturund Lesetreff Burbach“
28
Immer mittwochs gibt es in der
Zeit von 14 bis 16 Uhr einen
Internettreff für Senioren und
andere Interessierte im Kulturund Lesetreff Burbach. Michael
Klever bietet Ihnen Unterstützung
beim Surfen im Internet und beim
Umgang mit dem Computer.
Einfach vorbeischauen:
KuLT Burbach, Burbacher
Markt 9, Tel. 7535892.
Auch im Herbst 2014 bieten wir
wieder einen Internetkurs in Zusammenarbeit mit der Landesmedienanstalt Saarland an - besonders für die
Generation 50 plus.
Montag, 24. November,
14 bis 17 Uhr
Kaffee - Kuchen - Internet (I)
Das „world wide web“ ist für manche ein Buch mit sieben Siegeln.
Wie komme ich überhaupt ins Internet? Was kann ich im Internet alles
tun? Was muss ich eingeben, um
die gewünschten Informationen zu
erhalten? Diese und andere Fragen
werden im Schnupperkurs „Kaffee –
Kuchen – Internet (I)“ beantwortet.
Fachkundige Referenten begleiten
die Teilnehmenden bei ihren ersten
Schritten im www. Die Teilnahme ist
kostenlos. Für Kaffee und Kuchen ist
natürlich gesorgt.
Bitte melden Sie sich persönlich
oder telefonisch für den Kurs an bei:
GemeinWesenArbeit Burbach,
Bergstraße 6, 66115 Saarbrücken,
Telefon (06 81) 76 195-0.
Burbacher Dorfblatt
Termine und Verschiedenes
Kinder für Kinder
18. Burbacher Kinderfest
Donnerstag, 16. Oktober,
14 bis 17 Uhr
In und um das Burbacher Bürgerhaus.
Motto: „Zwerge, Elfen und Co.“
Veranstalter: GemeinWesenArbeit Burbach in
Zusammenarbeit mit dem AK Soziale Einrichtungen Burbach
Kleidercontainer der
Bolivienhilfe
Vortrag zu Vorsorgevollmacht und
Betreuungsverfügung am 1. Oktober in der Haltestelle:
Seit einiger Zeit steht ein Kleidercontainer der Bolivienhilfe im Pfarrhof
neben der Kirche St. Eligius. Da die
Bolivienkleidersammlung in diesem
Jahr in Burbach nicht durchgeführt
wurde, bittet die Pfarrei St. Eligius
darum, den Kleidercontainer für die
Kleidersspenden zu nutzen. Gesammelt wird in dem rot-grünen Containern ganzjährig all das, was sonst
bei der Bolivienaktion gesammelt
wurde: gut erhaltene Kleidung und
Haushaltswäsche und (paarweise
gebündelte) Schuhe.
„Wer regelt meine Angelegenheiten?“
Die Erlöse aus der Verwertung der gesammelten Kleidung und der Schuhe
kommen Kindern und Jugendlichen
in Bolivien zugute. Die Jugend- und
Berufungspastoral Boliviens (PJV)
fördert die Jugendpastoral in ganz
Bolivien. Die Stiftung „Solidarität
und Freundschaft Chuquisaca – Trier“
unterhält 25 Internate und Ausbildungszentren für ca. 1.500 Kinder und
Jugendliche auf dem Land.
Weitere Informationen und Anmeldung bei: Petra Junk, GemeinWesenArbeit Burbach, Tel. 06 81/
76 195-25, E-Mail gwa-burbach@
caritas-saarbruecken.de.(pj)
Niemand ist davor geschützt, durch
die Folgen einer Krankheit, eines
Unfalls oder des Älterwerdens seine persönliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit zu verlieren.
Dann stellt sich die Frage: „Wer
regelt meine Angelegenheiten?“ In
einer solchen Situation kann nämlich nicht automatisch eine andere
Person, z.B. Ehepartner/-in, Kind
oder ein anderer naher Angehöriger vertretungsweise handeln, es
sei denn, die Person ist durch eine
Vollmacht oder eine Betreuungsbestellung dazu berechtigt. Auf Einladung der GemeinWesenArbeit
Burbach referiert Frau Sandra Top-
Auf unserer Internetseite www.
gugg-emol.de/burbach können Sie
gül von der Betreuungsbehörde des
Regionalverbandes Saarbrücken
am Mittwoch, 1. Oktober 2014, um
18 Uhr über das Thema und geht u.
a. auf die Unterschiede zwischen
Vorsorgevollmacht, Betreuungsund Patientenverfügung ein. Die
Veranstaltung findet im Stadtteiltreff „Haltestelle“, Bergstraße 6,
in Burbach statt. Die Teilnahme ist
kostenfrei.
das Burbacher Dorfblatt als Datei
herunterladen und viele zusätzliche
Infos zu Burbach lesen.
www.gugg-emol.de/burbach
29
Burbacher Dorfblatt
Senioren in Burbach, Pflegestützpunkt und Freundeskreis
Veranstaltung „Senioren in Burbach“ hat stattgefunden!
Am 18. September fand im Pfarrsaal St. Eligius die Veranstaltung
„Senioren in Burbach“ statt. Eingeladen hatten die GemeinWesenArbeit Burbach und das Amt für
Soziale Angelegenheiten der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Unter den zahlreichen Gästen
konnte Karin Löwenbrück-Massonne von der GemeinWesenArbeit
Burbach den Leiter des Amtes für
Soziale Angelegenheiten, Guido
Freidinger, ebenso begrüßen wie Bezirksbürgermeister Dr. Claus Theres
sowie im Seniorenbereich engagierte Burbacher Bürger und Vertreter
sozialer Einrichtungen.
Guido Freidinger stellte kurz einige wesentliche Punkte des Seniorenpolitischen Konzeptes der Landeshauptstadt Saarbrücken vor und
Der Pflegestützpunkt im
Regionalverband Mitte
- informiert, berät und
begleitet Pflegebedürftige und
ihre Angehörigen rund um das
Thema Pflege und Versorgung
- persönlich, vertraulich,
trägerneutral und kostenlos
- auch in der eigenen Wohnung
Sprechstunde im GWA-Büro
30
Jeweils Donnerstag, 2. Oktober,
6. November und 4. Dezember
von 14 bis 15.30 Uhr
Ort: Bergstraße 6,
66115 Saarbrücken-Burbach
Kontakt im Pflegestützpunkt
Werner Raquet, Stengelstr. 12,
66117 Saarbrücken,
Tel. (06 81)506-53 26,
E-Mail w.raquet@psp-saar.net
erläuterte Daten zum demografischen Wandel, auch in direktem Bezug auf Burbach. Obwohl Burbach
heute ein „junger Stadtteil“ ist, mit
einem gegenüber der Gesamtstadt
sehr hohen Anteil an Kindern und
Jugendlichen, so wird auch in Burbach der Anteil der Älteren an der
Bewohnerschaft zukünftig wachsen.
Ziel der Veranstaltung war es,
auf der Grundlage des in 2013 veröffentlichten
Seniorenpolitischen
Konzeptes der Landeshauptstadt
Saarbrücken die Lebenssituation der
Burbacher Senioren in den Blick zu
nehmen. In fünf Kleingruppen listeten die rund dreißig Teilnehmerinnen
und Teilnehmer die vorhandenen
Angebote für Burbacher Senioren
in den Bereichen: Wohnen, Freizeit/
Kultur/Sport, Gesundheit und Pflege, Beratung und Nahversorgung/
Dienstleistung auf. In einem zweiten
Schritt wurde überlegt, was darüber
hinaus notwendig wäre, welche Unterstützungsmaßnahmen zukünftig
gebraucht würden. In der abschließenden Besprechung der gesammelten Informationen wurden viele
wichtige Fragen angerissen: Wie
können Angebote finanziert werden? Wie kann man Senioren besser
informieren über mögliche Hilfen?
Müsste man nicht die Betroffenen
erst befragen? Wie können Netzwerke von Hilfeanbietern entstehen?
Könnten sich in Burbach Netzwerke
von Senioren, die sich gegenseitig
unterstützen, bilden? Und, und, und
... Einig waren sich alle, dass mit
dieser Veranstaltung nur ein erster
Anfang gemacht wurde. Man will
sich 2-3mal im Jahr treffen, um weiter an dem wichtigen Thema „Senioren in Burbach“ zu arbeiten. Wichtig
ist dabei, dass Fachleute, Burbacher
Senioren und Engagierte gemeinsam
ihr Wissen und Können miteinbringen. Wer mitarbeiten und über das
weitere Vorgehen informiert werden
möchte, kann sich gern bei der GemeinWesenArbeit Burbach (Tel. 06
81/76 195-0) melden.
(klm)
Nachruf
Wir nehmen Abschied von Hans
Peter Löwig, ehemaliger erster Vorsitzender und Gründer des
Freundeskreises Saarbrücken-Burbach und Ehrenvorsitzender auf
Lebenszeit. Er ist im Alter von 73
Jahren am 19. Juli 2014 von uns
gegangen.
Die von ihm 1994 gegründete Gruppe (Vereinsstatus 2004) hat sich bis
heute aufs Beste entwickelt. Inzwi-
schen besteht
der Freundeskreis aus über
50 Mitgliedern,
die sich auf
drei Gruppen
verteilen – Anlass genug auf sein
Werk mit nahezu 20 Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit im Dienste
der Suchtbekämpfung und Prävention zurückzublicken.
Heinz Walter
Burbacher Dorfblatt
Beratung und Selbsthilfe
Beratungsangebote der GemeinWesenArbeit Burbach
Montag
9.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Gesundheitsberatung /
psychosoziale Beratung /
Seniorenberatung
Andrea Matheis
Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken
Bergstraße 6
66115 Saarbrücken
Telefon (06 81) 76 195-0
Fax (06 81) 76 195-22
Im Rahmen der Sozialberatung
ist es ebenfalls möglich Termine
zu vereinbaren.
13.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Sozialberatung
Gabriele Serf-Glitt
Nur nach Terminvereinbarung
Mittwoch
Schuldner- und
Insolvenzberatung
Susanne Gier,
Caritasverband
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sozialberatung
Peter Fried
Migrationsberatung
Theresa Weber,
Diakonisches Werk an der Saar
Donnerstag
9.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Sozialberatung
Caroline Conrad
Donnerstag, 02.10., 06.11. und
04.12., 14.00 bis 15.30 Uhr
Beratung durch Mitarbeitende
des Pflegestützpunktes Mitte
Regionalverband Saarbrücken
Beratung bei Problemen
mit Alkohol, Medikamenten
und Glücksspiel
Mitarbeiter/innen der
Psychosozialen Beratungsstelle
des Caritasverbandes
31
Burbacher Dorfblatt
GemeinWesenArbeit Burbach
Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. &
Diakonisches Werk an der Saar gGmbH
Bergstraße 6, 66115 Saarbücken-Burbach
Tel. (06 81) 76 195-0
Fax (06 81) 76 195-22
eMail gwa-burbach@caritas-saarbruecken.de
Öffnungszeiten des Sekretariats
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
Montag bis Donnerstag
Mittwochvormittags bleibt das Sekretariat geschlossen.
Stadtteiltreff „Haltestelle“
Bergstraße 6
Tel. (06 81) 76 195-18
Montag bis Freitag
9.00 bis 12.30 Uhr
Dienstag und Donnerstag
13.30 bis 17.30 Uhr
Mittwoch
9.00 bis 11.00 Uhr: Frauentreff
Die Beratungsangebote
finden Sie auf Seite 31.
09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
13.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Kultur- & Lesetreff Burbach
Burbacher Markt 9
Tel. (06 81) 7 53 58 92
eMail kult-burbach@dwsaar.de
Medienausleihe:
Dienstag
13 bis 18 Uhr
Mittwoch
11 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Freitag
11 bis 15 Uhr
32
Aschenputtel heute:
Nicht warten, bis der Prinz kommt!
Märchen werden wahr mit der Sparkassen-Altersvorsorge.
Mit einer Sparkassen-Altersvorsorge entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Vorsorgekonzept und zeigen
Ihnen, wie Sie alle privaten und staatlichen Fördermöglichkeiten optimal für sich nutzen. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch in Ihrer Filiale oder informieren Sie sich unter www.sparkasse-saarbruecken.de
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