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Ausgabe Oktober / November 14 hier klicken - Ev.-luth

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Gemeindemagazin
Ev.-luth. Kirchengemeinde Sittensen
Fotos: Doris Burfeind und Antje Voss
Oktober/November 2014
Erntedank: Bebauen und Bewahren
Andacht
Verantwortung und Nachhaltigkeit
2
Bibelkundige wissen: Das gilt noch für
das Paradies, diesem Urbild des Willens
Gottes. Das liegt weit hinter uns. Dafür
prägt jetzt ein doppelter Fluch die Welt:
Feindschaft zwischen den Geschlechtern und Generationen, sowie mühselige
Arbeit um den Ertrag des Ackers (1. Mo
3, 15+17). Wie hautnah diese alten Bibelworte die Realität treffen, hat mich in
zwei Begegnungen mit Kindern im letzten
Jahr erschüttert. Im Flur des Kindergartens fragt mich ein vierjähriges Mädchen:
„Kannst Du nicht mein Papa sein?“ Verlegen stammle ich: „Ich bin doch zu alt“.
Im Gefängnis in Südafrika erwarten
Flüchtlinge aus Mosambik ihre Abschiebung. Unter ihnen ist ein sechsjähriger
Junge, getrennt von seiner Mutter, den
Grausamkeiten der Gefängniswelt ausgeliefert. Völlig hilflos verteilt unsere Delegation Gummibärchen.
Zerstörte Familien bedeuten Leid. Zerstörte Landschaften und unfruchtbare
Böden sind Ursachen für Fluchtbewegungen um die Erde. Dass beides unser Herz
anrührt, ist die Sprache Gottes mit uns.
Unabhängig davon, wieviel Außenwelt
und wieviel Innenwelt wir retten können,
sollen wir handeln, wo wir können. Die
Sehnsucht nach dem Paradies, dem herrlichen Urbild des Friedens für die ganze
Schöpfung, soll uns treiben.
Verantwortungsbewusstes Handeln
Als wir uns vor sechs Jahren der Initiative „Grüner Hahn“ der Landeskirche
anschlossen und eine Gruppe dafür gründeten, war das nicht gleich eine Heldentat, aber eine ermutigende und verantwortliche Aktion für
die ganze Gemeinde.
Schnell haben wir gelernt, Energie und Material sparsamer einzusetzen. Gegenüber
2005 haben wir fast
50 Prozent schädliche
Emissionen eingespart
und eine anerkennende Urkunde dafür bekommen. Danke an
die Gruppe!
Ein schönes Zeichen für Vernunft und
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Verantwortung für die Schonung unserer
Umwelt ist das.
Und ist das nicht auch zum Freuen,
dass fast gleichzeitig ein Trägerverein
für einen Kindergarten berufen werden
konnte? Gottes Geschöpfe sollen Hilfe in
ihrer Seelennot erfahren. Seine Schöpfung soll von uns bewahrt werden. Beides
kann Gemeinde Gottes gleichzeitig schaffen, denn wir können uns als Christen ja
wunderbar ergänzen.
Wir sind jetzt dichter dran an den Kindern und Familien, die die nächste Generation bilden. Christliche Gemeinde nimmt
mehr Verantwortung in der Öffentlichkeit
wahr. Für alle Kindergärten haben wir jetzt
mehr Verständnis; auch die Schulen sind
mehr im Blick. Wir werden dankbarer für
hilfreiche Initiativen von jedermann.
Zum Schluss bin ich gespannt, welche
herrlichen Projekte die jüngeren Generationen noch entwickeln – verantwortlich
vor Gott und nachhaltig für Menschen.
ABSCHLUSSTIPP:
Energie sparen wie immer möglich.
Fahrradfahren wo immer möglich.
Kinder kriegen wenn immer möglich.
Ihr Dieter Behrens
Dieter Behrens
ist Pastor im Ruhestand, Ehemann,
Vater, Großvater,
­Fahrradfahrer und
Holzheizer.
Fotos: K.F. Beyermann
– keine fernen Themen. Davon bin ich
„persönlich betroffen“, wie man so sagt.
Als vor 40 Jahren sich eine Protestbewegung gegen den Ausbau der Atomenergie
sammelte, hab ich mich nicht beteiligt.
Als Pastorenkollegen im Talar demonstrierten, fand ich das unpassend. Überhaupt dachte ich, dass die Bewahrung
von Menschenherzen vorrangig dran
wäre; die Bewahrung der Schöpfung
käme dann schon hinterher. Heute denke
ich anders. Meine Generation ist Wortlügen aufgesessen, dass Kernenergie z.B.
die „saubere“, die „weiße“ Energie sei.
Kirche war nicht kritisch genug. Pastoren waren zu unpolitisch. Nun haben wir
Atommüll, der 30 000 Jahre strahlt. Er
kann Riesenregionen unbewohnbar machen, Krankheit und Tod verbreiten.
Welche Generation hat das Recht den
Nachfolgenden solche Probleme zu hinterlassen? Kirche hätte eindeutig dagegen
Stellung nehmen müssen. Ich bedaure,
dass sich damals kein gesellschaftlicher
Konsens inklusive Kirche gegen die unverantwortliche Atommüllpolitik gefunden hat. Schade, dass wir gerade in frommen Gemeinden nicht eher verstanden
haben: Verantwortlich vor Gott leben
betrifft Herz und Hände.
In der Bibel brauchen wir nicht lange zu
suchen. Der Auftrag Gottes an den Menschen heißt: Bebauen und bewahren (1. Mo
2,15). Die Tiere sind ausdrücklich einbezogen. Der Mensch wird über sie herrschen
(Ps 8,7), aber indem er ihnen Namen gibt,
die sogar Gott achtet, (1. Mo 2,19) trägt er
für sie Verantwortung, genauso wie Eltern
für ihr Kind, dem sie einen Namen geben.
Inhalt
IN DIESER AUSGABE:
Andacht zum Titelthema: Verantwortung und Nachhaltigkeit
S. 2
Impressum
S. 3
Neues aus Pfarramt und Kirchenvorstand + Erntedankfest
S. 4
Pastor Andreas Hannemann über seine Aufgaben im Kirchenvorstand
S. 5
Erntedanksammlung/Veränderungen im Himmelszelt/Weihnachten im Schuhkarton S. 6
Spendenaktion für den Förderverein/ Kleidersammlung für Bedürftige
Warum das Ortsschild der Gemeinde Ippensen auf dem Titelbild abgebildet ist, erfahren
Sie auf Seite 4.
„Keinem Land der Welt
ist das tägliche Brot
so wenig wert wie
Deutschland!“, sagen
Marlies und Johann
Klindworth. Die Landwirte fordern ein Umdenken.
Seite 8
S. 7
Ein Gespräch mit Marlies und Johann Klindworth über nachhaltiges Wirtschaften. S. 8
Essen, wo es hingehört – ein Besuch bei der Sittenser Tafel
S. 9
Neuer Chic nicht mehr ganz neu / Was geschah in Kapernaum?
Unsere Kinderseiten
S. 10 – 11
Aus der Jugendarbeit: Rückblick auf die Jugendfreizeit in Kroatien/
Jan-Christoph Eggers meldet sich zurück S. 12 – 13
„Die Welt soll sich an mich erinnern“ –
Seniorenbrief von Diakonin Ursula Eggers
S. 14 – 15
Unsere Geburtstagsjubilare ab 75 Jahre
S. 16 – 17
Aus Freud und Leid – Fürbitten
S. 18
Büchertipps zum Titelthema Nachhaltigkeit
S. 19
Frauen- und Bibelstunden
S. 20
Kommende Termine und Angebote
S. 21 – 23
Gottesdienste / Serie „Unsere Kirche“ S. 24 – 25
Ansprechpartner
S. 26
Einladung zur „Schrillen Zeit“
S. 28
Nachtrag zum Gemeinde­magazin für August/ September
Nachhaltig: Claus-Peter Heins vom Umweltteam erklärt, welche Erfolgsgeschichte sich
hinter dieser Tür verbirgt.
Seiten 24 – 25
In der vergangenen Ausgabe sind uns bedauerlicherweise Fehler unterlaufen, die wir hiermit korrigieren möchten. Im Gemeindebericht auf Seite 4 waren schöne Fotos vom „Punkt Siebzehn“ abgebildet. In diesem Zusammenhang
haben wir eine wichtige Bildunterschrift vergessen. Unser Interviewgast beim Gottesdienst mit Public Viewing war
Mathier Sia, der Dolmetscher Ulrich Stabenau. Die Fotos stammen von Christopher Detjen. Vielen Dank an
alle Mitwirkenden.
Auf Seite 11 haben wir zwei neue Erzieherinnen der Ev. Kindertagesstätte Himmelszelt vorgestellt: Dabei haben wir
versehentlich den Vornamen von Beata Lokuciejewska falsch geschrieben. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.
Wir bitten darum, Veranstaltungshinweise und Themenvorschläge spätestens bis zum 24. Oktober
­anzukündigen. Autoren senden uns fertige Texte samt Bildmaterial für die kommende Ausgabe bitte bis
zum 1. November.
Impressum:
Hrsg: Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sittensen, Kirchenweg 6, 27419 Sittensen.
Das Gemeindemagazin erscheint jeden zweiten Monat kostenlos.
Layout und Druckvorstufe: Stefan Vajen (stefan.vajen(at)live.de) · Redaktionskontakt: Johannes Freytag, E-Mail: Johannes.Freytag(at)gmail.com
oder 04282/5930062
Auflage: 4.670 Stück · Druck: Weber, Sauensiek.
Redaktion: Wiebke Dollenbacher, Susanne Eicker, Johannes Freytag, Rebecca Höper, Christine Prinz, Jellie Rösel, Astrid Stein, Waltraud Stemmann,
Sabrina Warratz
Bitte beachten Sie: Namentlich gekennzeichnete Artikel sind Meinungsäußerungen und spiegeln als solche nicht die Auffassung der Redaktion
oder der Kirchengemeinde wider.
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
www.punktsieben.de 3
Gemeindebericht
Gemeinde unterwegs
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute, an dem Tag, an dem ich diese Zeilen schreibe, liegt unsere Verabschiedung
in Flachsmeer genau ein halbes Jahr zurück. Man könnte es auch anders sagen:
Vor einem halben Jahr haben wir uns auf
den Weg nach Sittensen gemacht. Dieses
halbe Jahr ist voller Eindrücke: Der Einführungsgottesdienst, die Ostergottesdienste und der Osterweg, das Ten-Sing
Konzert und die Konfirmationen, das
Wüstenfeuer-Konzert und die Verabschiedung von Rösels sowie natürlich manch
schöne Hochzeit - so auch die von unserer
Organistin Olga Chumikowa, die in einem Sonntagsgottesdienst mit Wolf Goger
getraut wurde. Wir haben so viel Gutes in
diesem halben Jahr erlebt und wir sind
dafür sehr dankbar.
Dieser Sommer war in meinem Dienst
aber auch von vielen Abschieden geprägt,
die ich begleitet habe. Manch eine Familie
aus unserer Gemeinde trauert um einen
lieben Angehörigen. Dabei war es bewegend zu sehen, dass es ganz viel gute Anteilnahme gab. Es ist ja nicht immer leicht,
sich zu einem trauernden Menschen auf
den Weg zu machen. Aber ich habe in
diesen Tagen oft gehört, dass Menschen
in unserer Gemeinde in ihrer Trauer nicht
allein gelassen wurden. Manch gutes Wort
tröstete, manch gemeinsame Erinnerung
hat ein Lächeln auf die Gesichter gezaubert. Manchmal brauchte es nicht einmal
Worte. Wenn einer den anderen einfach in
den Arm nimmt, kann das ganz viel sein.
Miteinander zu schweigen, einfach nur da
zu sein - das ist oft sehr tröstlich. Denn die
Trauer, die man nicht alleine tragen muss,
führt nicht in die Einsamkeit, sondern in
die Gemeinschaft. Und das ist gut.
Im Sommer machten sich auch einige
Gruppen aus unserer Gemeinde auf den
Weg. Allen voran waren die Jugendlichen
von Ten Sing mit dem Rad im Moor und
haben dort für ein Wochenende gezeltet.
Gut 50 Jugendliche nahmen an der Jugendfreizeit in Kroatien teil, die Diakon Dieter
Wiemann zusammen mit anderen verantwortet hatte. Sie alle sind wohlbehalten
und gesegnet mit guten Eindrücken und
Erfahrungen im Glauben zurückgekommen. Gleiches gilt für die Familienfreizeit
in Marielyst, die in diesem Jahr von Pastor
Kahrs begleitet wird. Dazu sind noch einige
Fahrten geplant, so z.B. das Probenwochenende des Kirchenchores in Hermannsburg,
die Pilgertour für Frauen oder die MännerWander-Tour mit Pastor i.R. Dieter Behrens. Nicht zuletzt wird Michael Rösel noch
einmal die Seniorenfreizeit begleiten. Allen
wünschen wir gute Erfahrungen auf ihren
Reisen und dass sie wohlbehalten an Leib
und Seele wieder heimkehren.
Das wünsche ich auch allen, die im Urlaub unterwegs waren oder es noch sind.
Wo immer man sich auf den Weg macht,
kann man Neues erleben. Das macht das
Leben und den Glauben reich. Danken
wir Gott, dass wir solche Gelegenheiten
haben.
Mit einem herzlichen Gruß in jedes
Haus
Andreas Hannemann, Pastor
Staunen kann, wer nicht alles für selbstverständlich hält und nach den kleinen und
großen Wundern Ausschau hält.
Danken kann, wer mit Erleichterung
feststellt, dass das Leben nicht machbar und
nicht kontrollierbar ist und dass ein liebender Gott uns im Blick hat.
Teilen kann und will, wer spürt, dass
er genug hat und durchs Abgeben nicht zu
kurz kommt.
Unser kleines Dorf Ippensen, als Teil
der Gemeinde Vierden, ist in diesem Jahr
Ausrichter und Gestalter des Erntedankgottesdienstes. Was zunächst als vielleicht zu
große Aufgabe aussah, entpuppt sich als ein
Geschenk für uns. Wir Dorfbewohner treffen uns seit Wochen in unterschiedlichen
Teams in Theorie und Praxis. Viele fleißige
Hände, Jung und Alt, bringen gemeinsam
ihre Kreativität und Gaben ein. Ein gemeinsames Ziel steht über allem: Wir säen und
wir ernten nicht erst am 5. Oktober, sondern schon jetzt in der funktionierenden
Gemeinschaft eines kleinen Dorfes. Dafür
können und wollen wir Ippensener danken.
Wir laden alle zu „unserem“ Erntedankgottesdienst am 5. Oktober um 10 Uhr in die
Sittensener Kirche ein. Kommt und dankt
alle Gott!
Anke Holst und Heike Puse, Groß Ippensen
Erntedankfest
– auf den ersten Blick das Fest für die Landwirte. Beim genaueren Hinsehen dann doch
viel weitreichender. Erntezeit haben wir alle,
egal welche Felder wir beackern: in unseren
Familien, in unseren Freundschaften, bei
der Arbeit. Das Bild aus der Landwirtschaft
macht es deutlich und lässt sich übertragen.
Da gibt es einen Boden, der bearbeitet werden muss, es muss eine Saat geben, deren
Frucht man sich wünscht, der richtige Zeitpunkt für die unterschiedlichen Arbeitsgänge muss erkannt und dann ergriffen werden,
der Landwirt muss die Felder im Blick behalten und ggf. noch einmal Hand anlegen.
Das ist das, was menschlich möglich ist.
Dazu kommen muss, was wir nicht beeinflussen können, wie z.B. die richtige Witterung.
Erntedank ist deshalb für uns so wichtig,
weil es uns daran erinnert, dass nicht alles
machbar ist, dass unser ganzer guter Wille
und unsere Tatkraft gebraucht werden und
trotzdem manchmal nicht ausreichen. Wir
gehören in einen größeren Zusammenhang.
Auch eine Missernte hier und da, gehört
zu unser aller Leben dazu. Umso schöner,
wenn eine „gute Ernte“ eingebracht wurde
und wir dafür danken können.
Staunen – Danken – Teilen, dazu kann
das Erntedankfest Jeden einladen:
4
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Unsere Kirchenvorsteher
Kirchenvorstand 2012
Der Sittenser Kirchenvorstand umfasst neun Mitglieder, die bei der KVWahl 2012 von der Gemeinde gewählt
worden sind, sowie drei nachträglich
berufene Mitglieder. Diese wurden
bereits in den vergangenen Gemeindemagazinausgaben vorgestellt. Darüber
hinaus gehören aber auch die Pastoren,
die eine reguläre Pfarrstelle in der Gemeinde haben, stets zum Kirchenvorstand. Daher möchten wir auch sie
anhand einiger Interviewfragen vorstellen.
Welches sind Ihre Aufgaben als Pastor
im Kirchenvorstand?
Ebenso wie alle Mitglieder des Kirchenvorstands sind auch die Pastoren
in diversen Ausschüssen vertreten: So
gehöre ich dem Verwaltungs- und dem
Genehmigungsausschuss (geschäftsführendes Gremium) an, aber auch im
Friedhofs-, Gottesdienst- und Kollektenausschuss bin ich vertreten, wobei
die beiden Letztgenannten sicherlich
auch durch meine Pastorentätigkeit
bedingt sind. Darüber hinaus soll im
Sittenser Kirchenvorstand mindestens
ein Pastor Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender sein. Nach der
KV- Wahl 2012 wurde Pastor Kahrs
vom neuen Kirchenvorstand zum Vorsitzenden für diese Amtszeit gewählt,
sodass sich mein Engagement zurzeit
auf die Ausschussarbeit beschränkt.
Wie sah Ihre Kirchenvorstandarbeit
in Ihrer vorherigen Kirchengemeinde
Flachsmeer (Kirchenkreis Rhauderfehn) aus? Wo gibt es Parallelen bzw.
Unterschiede?
Die Kirchengemeinde in Flachsmeer
ist kleiner als die in Sittensen. Wir haben hier dreimal soviel Gemeindeglieder wie in Flachsmeer (Sittensen: 7.400,
Flachsmeer: 2.400) In Flachsmeer war
ich als einziger Pastor tätig. Dementsprechend ist auch der Kirchenvorstand überschaubar, denn er umfasst
lediglich sieben Mitglieder, inklusive
Pastor, der dort seit Gründung der Kirchengemeinde immer den Vorsitz innehat. Unterschiedlich ist auch, dass es
im Kirchenvorstand Flachsmeer keine
Ausschüsse gibt. Da das Gremium sehr
alles und Jeden kennen zu lernen und
mir dann ein umfassendes Bild machen zu können.
Gibt es eine Situation oder ein Ereignis
aus Ihrer ersten Zeit in Sittensen, welches Ihnen besonders in Erinnerung
geblieben ist?
Besonders schön fanden meine Frau
und ich den diesjährigen Ostergottesdienst, insbesondere den Posaunenchor mit seiner schönen Musik und der
gelungenen Mischung aus jungen und
älteren Musikern. Aber auch an das
Ten Sing- Konzert erinnern wir uns
Andreas Hannemann
gerne zurück: Es war eine hochqualitative Veranstaltung, die mit viel Freude,
klein ist, kann Manches auch bei kurz- Engagement sowie Herzblut überzeugfristig anberaumten Treffen, z.B. nach te und eine richtig tolle Atmosphäre
dem Gottesdienst, gemeinsam behan- bot.
delt werden.
Parallelen zwischen Sittensen und Wenn Sie drei Wünsche für unsere KirFlachsmeer sehe ich vor allem im chengemeinde freihätten, welche wären
Miteinander: In beiden Kirchenvor- das?
ständen wird konstruktiv sowie fair Ich würde mir wünschen, dass
mitein­ander diskutiert und Entschei- 1. w ir eine gute Besetzung für die freie
dungen werden einmütig getroffen, d.h.
Diakonstelle bekommen und dass
es gibt keine „Kampfabstimmungen“.
er/sie auch gut ins Team passt.
2. die gute Beteiligung bei den Gottesdiensten weiterhin so bleibt.
Gibt es etwas, das Ihnen bei Ihrer Arbeit im Kirchenvorstand besonders am 3. es ein Chorangebot für moderne,
Herzen liegt?
geistliche Kirchenlieder gibt.
Mir ist sehr wichtig, dass unser Kirchenvorstand als Gremium gut zu- Das Thema der aktuellen Ausgabe lausammenarbeitet, einmütig Entschei- tet „Verantwortung/Nachhaltiger Kondungen trifft und stets die Frage „Was sum“. In welchen Bereichen versuchen
will unser Herr für unsere Kirchenge- Ihre Frau und Sie Wert auf Nachhaltigmeinde?“ im Blick hat und auch behält. keit zu legen und wie sieht dies konkret
Inhaltlich liegt mir unter anderem die aus?
Präsenz der Kirche auf den Dörfern Meine Frau und ich nutzen ausschließlich Mehrwegflaschen, wir essen
am Herzen.
fleisch­a rm und unser Auto läuft mit
Sie sind nun bald ein ¾ Jahr Pastor in Autogas, wobei wir dennoch versuSittensen und haben die Kirchengemein- chen, möglichst viel mit dem Fahrrad
de sicherlich als eine bereits sehr aktive zu erledigen. Außerdem achten wir daund engagierte Gemeinde kennengelernt. rauf, viele Dinge (z.B. Möbel, Kleidung,
Wo sehen Sie dennoch Potential, Verbes- elektronische Geräte) lange zu nutzen
und nicht jedem Trend mitzumachen
serungen oder Raum für neue Ideen?
Ich bin immer noch im Kennenlernen- und wenn möglich auch Gebrauchtes
Prozess: Es gibt so viele tolle Gruppen zu kaufen.
und Initiativen in unserer Kirchengemeinde, die sich mit ihren zahlreichen Im Namen der Redaktion des GemeinKompetenzen und vielseitigen Bega- demagazins sage ich Danke für die Bebungen engagieren, dass ich sicherlich antwortung der Fragen.
noch einige Zeit brauchen werde, um Sabrina Warratz
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de 5
Aktuelles
Herr Pastor, wie geht es wohl weiter mit unseren Krankenhäusern?
Ganz oft wird mir in letzter Zeit diese
Frage gestellt. Eine Antwort habe ich
leider nicht. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen schon weiter sind mit
ihren Überlegungen. Ich kann immer nur sagen, dass man ja sieht, wohin es führt, wenn Gesundheitspolitik
gewinnorientiert betrieben wird. Es
wird abgewirtschaftet in menschlicher und substanzieller Hinsicht.
Auf der nächsten Hauptversammlung
des Fördererverbandes des Martin-Luther-Krankenhauses wissen wir hoffentlich schon mehr. Herzliche Einladung
dazu am 9. Oktober um 19:00 Uhr im
MLK.
Was hinter dieser Frage steckt ist offensichtlich: Die Verbundenheit in der
Region mit beiden Krankenhäusern
(auch der OsteMed in Bremervörde)
ist groß! Es sind „unsere“ Häuser. In
der Vergangenheit hat man hier so viel
investiert. Die Reaktion auf den „Tag
der offenen Tür“ hat das gezeigt. Noch
deutlicher aber zeigt diese Frage die
große Sorge der Menschen. Was ist eigentlich, wenn es unsere beiden Häuser
nicht mehr geben sollte? Das darf nicht
geschehen! Denn für die Akut- und
Erstversorgung sind beide Kliniken nötig. Die Angst, dass man weite Strecken
zurücklegen muss, um einem Kranken
ärztliche Hilfe zu geben oder ihn zu besuchen steckt dahinter. Und diese Sorge
wird mir gegenüber klar und deutlich
zum Ausdruck gebracht. Nicht nur vom
älteren Teil der Bevölkerung. Schließlich
zeigt diese Frage aber, wie gut aufgeho-
ben die Menschen sich in „ihren“ Häusern fühlen. Die persönliche Atmosphäre schafft ein Klima des Vertrauens und
trägt gerade deswegen zu einer Gesundung bei. Das möge so bleiben!
In herzlicher Verbundenheit grüßt Sie
Wolfgang Fromm (Krankenhausseelsorger im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven)
Der Fördererverband für das MartinLuther-Krankenhaus fördert die Seelsorge durch Pastor Wolfgang Fromm.
Für alle, die diese wertvolle Aufgabe
ebenfalls unterstützen wollen, liegt diesem Gemeindemagazin der Umschlag
„Erntedankspende“ bei. Ihren Umschlag
mit der Spende können Sie in die Kästen
für die Kollekte in der Kirche werfen.
Herzlichen Dank!
Veränderungen im
„Himmelszelt“
Personelle Veränderungen in der ev.
Kindertagesstätte
„ H i m me l s z e lt“:
Katja Lau hat ihre
Tätigkeit als Leiterin, die sie seit
Anfang dieses Jahres ausgeübt hatte,
zum 30.09. aufgegeben. In einem Brief
an die Eltern schreibt sie selbst: „Probezeit ist eine Zeit, in der man seine neue
Tätigkeit kennenlernen und überprüfen kann, ob man mit der Position und
den Arbeitsverhältnissen zufrieden ist.
Ich habe nach meiner Erprobungsphase
beschlossen, die Tätigkeit hier im Himmelszelt als Leitung aufzugeben… Ich
bedanke mich für euer Vertrauen, eure
Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Ich wünsche allen Kindern, Eltern,
allen Familien und dem KiTa-Team
alles Gute für die Zukunft und Gottes
Segen.“ Schweren Herzens akzeptiert
der Trägerverein der Kindertagesstätte
diese Entscheidung und wünscht Katja
ebenfalls alles Gute und Gottes Segen
für ihren weiteren Weg! Offiziell verabschiedet wird sie im Gottesdienst am
19.10.
Pastor Sven Kahrs
6
Weihnachten im Schuhkarton 2014
Viele von Ihnen kennen diese Aktion
und wissen sie zu schätzen. Die positiven
Rückmeldungen aus den Ländern und
Gebieten, in denen die Päckchen verteilt werden, machen uns immer wieder
neuen Mut diese Aktion zu unterstützen. Jeder Schuhkarton ist ein Zeichen
der Hoffnung und dafür, dass Kinder in
den „Armenvierteln“ unseres Kontinents
nicht ganz vergessen sind.
Wer sich gerne engagieren möchte,
den bitten wir auf die Handzettel, die
Ende September in Umlauf kommen,
zu achten. Bitte packen Sie die Päckchen
nur nach Anweisung dieses Handzettels. Die Einfuhrbestimmungen machen
dies nötig. Zu empfehlen sind z. B. Kuwww.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
scheltiere, Schals, Mützen, Handschuhe,
Socken oder etwas womit Kinder sich
beschäftigen können wie z. B. Stifte,
Hefte, Bälle und Geduldsspiele. Süßigkeiten bitte nur nach Anweisung. Die
Sammelstelle wird wieder im Gemeindehaus sein.
ABGABETERMINE:
– Donnerstag, den 6. November von 15
bis 18 Uhr
– Freitag, den 14. November von 9 bis 12
Uhr und
– Samstag, den 15. November von 10 bis
12 Uhr
Bei Fragen rufen sie uns einfach an:
Annegret Brunkhorst (Tel 04282-1728)
oder Petra Wichern (Tel. 04282-4168).
Aktuelles
Bitte weitersagen!
Herzliche Grüße vom Förderverein an alle,
denen die Evangelische Jugend Sittensen
besonders am Herzen liegt: „Jetzt liegt es
an Euch mitzuhelfen, dass diese Aktion der
Bäckerei Grimm ein großer Erfolg wird, was
dem Förderverein hilft, die Stellen von Claudia Meyer und Ursula Eggers auch in der
Zukunft zu sichern….damit Glaube, Liebe
und Hoffnung wachsen können.“
Was Ihr dafür tun könnt - wenn Ihr selbst
gar nicht so viele Brötchen, Kuchen und
sonstige Leckereien von der Bäckerei essen
könnt, wie Ihr möchtet? Weist doch bitte
Eure Freunde, auch in den sozialen Netzwerken, die zum Einkaufen nach Sittensen kommen, auf die Aktion hin. Erinnert Mama
und Papa, Omas und Opas, Onkels und
Tanten, ältere Geschwister und Nachbarn
daran, dass sie mit ihrem Kassenbon in der
Bäckerei Gutes tun können. Schreibt ihnen
dazu doch gleich die Erinnerung auf und
gebt sie weiter, als kleine Gedächtnisstütze
für das Portemonnaie. Den Artikel zu dieser
Aktion könnt Ihr auch ausgeschnitten an
eine Pinnwand im Haus hängen. Was meint
Ihr wie viele Leute ihr so erreicht? Drei, fünf,
drei mal fünf oder gar 35 und mehr? Wir
würden uns freuen, von Euch zu hören oder
auch zu sehen, z.B. auf einem Foto, was Euch
eingefallen ist und was Ihr erreicht habt, um
beim Helfen zu helfen. Ganz lieben Dank!
Für den Förderverein –
André Schlesselmann
Die Beteiligten der Backaktion für den guten Zweck: Nicole und Joshua Schleuter, Pastor Sven Kahrs,
Stiftungsvorsitzender Manfred Rathje und Fördervereinsvorsitzende Gisela Dohrmann (von links)
Foto: H. Meyer
Alles gebongt?
Die Bäckerei Grimm hat eine Spendenaktion zugunsten des Fördervereins für die
Ev. Jugend in der Börde Sittensen ins Leben gerufen. Wer seinen Kassenzettel in
eine für diesen Zweck im Ladengeschäft
bereitgestellte Box steckt bzw. dort abgibt,
unterstützt den Förderverein. Denn die
Inhaberfamilie Schleuter spendet zehn
Prozent von der Einkaufssumme auf dem
Bon zu Gunsten des Vereins. Weitere Boxen stehen freundlicherweise in den Fili-
alen von Volksbank und Sparkasse bereit.
„Eine großartige Aktion!“, findet Gisela
Dohrmann, die Vorsitzende des Fördervereins, der seit 35 Jahren eine Stelle für
die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
finanziert.
Darüber hinaus gibt es von der Bäckerei
eine weitere Aktion zugunsten der kirchlichen Arbeit. Von den Verkaufserlösen der
so genannten Mühlenbrötchen erhält die
St. Dionysius-Stiftung je Brötchen 20 Cent.
Kleider- und Schuhsammlung für Bedürftige
Am Samstag, den 11. Oktober
führt unsere Kirchengemeinde
zugunsten der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg eine
Kleider- und Schuhsammlung
durch.
Bitte stellen Sie gut erhaltene und saubere Kleidung für
jede Jahreszeit, Schuhe, Wäsche,
Decken, Bettfedern, aber auch
Gürtel, Taschen oder Plüschtiere
wetterfest bis spätestens 9.00 Uhr
vor ihr Haus bzw. an die Straße.
Die Kleidersäcke werden dort von
freiwilligen Helfern abgeholt.
Die Kleiderstiftung Spangenberg versorgt bedürftige Mitmenschen im In- und Ausland
mit guter gebrauchter Kleidung.
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de Kleiderspenden werden etwa an Mitmenschen und Projektpartner in Rumänien,
Bulgarien und in Moldawien verteilt.
Zudem wird zeitnahe Katastrophenhilfe,
z.B. bei Hochwasser geleistet.
Die Stiftung finanziert Hilfsleistungen durch Geldspenden sowie aus Erträgen aus dem Verkauf nicht benötigter
Sammelware. Dabei ist die Einhaltung
ethischer Standards („FairWertung“) gewährleistet.
Bitte unterstützen Sie diese kirchliche
Sammlung der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg!
Stets
aktuelle
Informationen finden Sie im Internet unter
www.kleiderstiftung.de. Rückfragen beantwortet Ihnen gerne das SpangenbergTeam unter Tel. 05351/52354-0
7
Titelthema
„Keinem Land der Welt ist das tägliche Brot so wenig wert wie Deutschland!“
Johann (56) und Marlies (54) Klindworth leben schon viele Jahre auf ihrem Hof in Groß Ippensen. 1989 haben sie den
Hof von Johanns Vater gepachtet und die Leitung übernommen. Heute gehört ihnen der Hof und sie gehen davon aus,
dass er in Familienbesitz bleibt. Das Ehepaar hat vier Kinder und war gerade mit auf der Familienfreizeit in Marielyst.
Gemeindemagazin: Zum Thema „Nachhaltigkeit“ fällt mir die Frage ein, wie man einen Hof so bewirtschaften kann, dass auch
kommende Generationen noch gut darauf
leben können?
Klindworths: Für uns ist es das oberste
Ziel, dass wir sagen, wir haben den Hof
vom Nachfolger geliehen und was wir geliehen haben, das wollen zurück geben.
Um etwas zurück zu geben, muss man es
erhalten und weiter entwickeln und das
geht nur mit schwarzen Zahlen. Ansonsten
muss man etwas verkaufen und dann wäre
der Hof am Ende.
Gemeindemagazin: Sie sind ein Bio-Hof,
wann haben Sie umgestellt?
Klindworths: Das war 2001. Zuvor hatten
wir uns überlegt, dass wir entweder vergrößern oder umstellen müssen. Wir haben uns entschieden, dass wir qualitativ
und nicht quantitativ etwas ändern wollten.
Gemeindemagazin: Und wie sehen Sie die
Zukunft der Landwirtschaft, auch im Hinblick auf den Bio-Aspekt?
Klindworths: Es werden immer Nahrungsmittel gebraucht und Bio wird noch stärker
nachgefragt werden. Aber es wird in unserer Gesellschaft auch weiter Leute geben,
die sich kaum konventionelle Lebensmittel
leisten können. Wir denken, dass Landwirtschaft auf alle Fälle eine Zukunft hat,
aber dass die Fläche vermutlich knapp
wird. Viele Betriebe sind inzwischen so
groß, dass dadurch anderen Betrieben im
8
Wachstum eine Grenze gesetzt ist. Das ist
eine Sorge aber auch eine Hoffnung.
Gemeindemagazin: Eine Sorge und eine
Hoffnung?
Klindworths: Die Sorge ist, dass die Biogasanlagen - weil sie mehr für die knappen
Flächen bezahlen können - die Pachtpreise hoch treiben, dass andere Betriebe zu
kurz kommen. Aber es besteht auch eine
Hoffnung: Wenn viele Betriebe Biogas unterstützen, bleiben weniger Landwirte, die
Nahrungsmittel produzieren. Für die ist
dann ein guter Markt da, weil die Preise,
z.B. für Milch, eigentlich steigen müssten.
Gemeindemagazin: Was sollten uns als
Konsumenten Lebensmittel wert sein?
Klindworths: In keinem Land der Welt ist
den Menschen ihr tägliches Brot so wenig wert wie in Deutschland. Die Statistik
von 1950 und heute kann man gar nicht
vergleichen, aber damals hat ein durchschnittlicher
Vier-Personen-Haushalt
vierzig Prozent seines Einkommens für
Lebensmittel ausgegeben. Heute sind es
zwölf oder dreizehn Prozent. Alles andere
ist wichtiger: Urlaub, Fernsehen und Auto,
aber bei Nahrungsmitteln wird gespart.
Gemeindemagazin: Weil Essen in den Augen der Gesellschaft an Wert verliert?
Klindworths: Nein, weil es politisch so gewollt ist. Wenn Lebensmittel teuer sind,
dann fangen die Leute an zu meckern,
deshalb müssen Lebensmittel billig sein.
Außerdem soll die Wirtschaft angekurbelt
werden, damit die Leute genug Geld für Urlaub und Autos haben. Subventionen sind
für uns Bauern im Grunde Ausgleichszahlungen dafür, dass wir die Lebensmittel
unter Wert verkaufen. Wir glauben, dass
viele Bauern viel lieber einen angemessenen Preis nehmen würden.
Wenn die Nahrungsmittel billiger werden, muss man mehr produzieren, um
am Ende den gleichen Gewinn zu haben.
Wir würden lieber fünfzig Kühe melken
und einen ordentlichen Preis erzielen,
als hundert Kühe melken, weil die Milch
sonst zu wenig einbringt.
Gemeindemagazin: Können Sie uns sagen,
wie viel es kostet, einen Liter Milch zu produzieren?
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Klindworths: Es gibt eine gewerkschaftliche Rechnung, dass die Produktion von einem Liter Milch vierzig Cent kostet. Darin
sind Entlohnung bzw. Mindestlohn schon
enthalten. Im Moment bekommen wir um
die fünfunddreißig Cent.
Gemeindemagazin: Machen Sie sich vor
diesem Hintergrund Sorgen, wie Sie diesen
Hof auch für die kommende Generation
erhalten können?
Klindworths: Das macht uns im Moment
keine Sorgen, weil wir glauben, dass ein
Bedarf da ist. Sorgen macht uns mehr die
momentane Hetze durch die Medien gegen
Bauern. Ein Beispiel: Es gibt eine GülleSperrfrist, die endet am 31. Januar. Am
30. Januar war in der Zeitung ein Bild, auf
dem schäumendes Wasser aus dem Moor
floss. Unter dem Bild stand 'Die Bauern
haben schon Gülle gefahren'. Durch polizeiliche Ermittlungen hat sich jedoch herausgestellt, dass niemand Gülle gefahren
hat. In dem Moment überlegen wir, was
hat der Redakteur gemacht? Hat er sich ein
Bild aus dem Archiv gesucht und Unwahrheiten dazugeschrieben und als Fakt veröffentlicht nur um Stimmung zu machen?
Und wenig später folgt ein Aufruf, die Leute
sollen den Bauern genau auf die Finger gucken und alles zur Anzeige bringen, was ihnen nicht richtig erscheint. Das ist dann für
uns Hetze und das macht uns schon Sorgen.
Gemeindemagazin: Also liegt das Problem
eher darin, dass die Bauern unter diesen
Umständen zukünftig keine Lust mehr haben könnten, weiter Lebensmittel zu produzieren?
Klindworths: Zum Teil, ja. Die kleinen Höfe
werden gefördert. Das ist richtig. Uns wäre
es auch lieber, wenn in einem Ort zehn
Landwirte sind, die fünfzig Kühe haben,
als wenn einer fünfhundert hat. Aber bei
den ganzen neuen Auflagen, z.B. bei den
Siloflächen, müssen die großen Bauern
schon rechnen, wie viel sie produzieren
müssen, um keine Verluste zu machen.
Die kleinen Bauern sagen, wenn ich
das alles investieren muss, wenn ich solche großen Schritte machen muss, habe
ich keine Lust mehr dazu. Deswegen hören viele kleinere Bauern auf.
Titelthema
Gemeindemagazin: Stehen viele Kleinbauern am Rande der Existenz?
Klindworths: Irgendwann ist eine gewisse Größe nötig, aber wir glauben, wenn es
schlecht läuft, dann haben die Großen ein
höheres Risiko. Wir haben keine Angst vor
einem 1000-Kuh-Betrieb mit seiner hohen
finanziellen Belastung. So lange wir mit
Familie und wenigen Angestellten arbeiten,
können wir dagegen anstehen. Wenn es richtig gut läuft, dann verdient er sicher mehr,
aber sobald es ein bisschen schlechter wird,
haben wir vermutlich den längeren Atem.
Gemeindemagazin: Wie kann der normale
Verbraucher eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Landwirtschaft unterstützen?
Klindworths: Vielleicht nicht immer das
Günstigste kaufen. Im Supermarkt ist
zwar in der Hausmarke die gleiche Milch,
wie bei den Markenprodukten, aber von
der teureren Milch bekommen die Bauern
mehr ab. Es ist schon nicht ganz einfach,
aber vielleicht hilft es, wenn sich die Kunden bewusster überlegen, wo welche Produkte herkommen...
Gemeindemagazin: Haben Sie noch einen
Appell oder etwas, das sie loswerden wollen zu dem Thema?
Klindworths: Ja, vielleicht noch ein Gedanke zum Thema Nachhaltigkeit und
auch zum Umweltschutz: Jeder will immer
mehr, immer besser und bequemer leben.
Gleichzeitig wird von den Bauern verlangt,
dass diese am besten wie vor hundert
Jahren arbeiten sollen, um die Umwelt zu
schonen. Es gibt ein Bild, wo wir mit drei
Geschwistern in der Badewanne sitzen –
einmal in der Woche, am Samstag, war Badetag. Erst haben wir Kinder gebadet. Danach mein Vater. Dafür wurde noch etwas
warmes Wasser dazu gegossen. Ob Mama
sich anschließend neues Wasser hat hinein
laufen lassen, weiß ich nicht. Heute muss
man jeden Tag zweimal duschen, sonst ist
man schon auffällig. Jeder sollte sich mal
Gedanken darüber machen, wie oft er aus
wertvollem Trinkwasser Abwasser macht.
Gemeindemagazin: Vielen Dank für das
Gespräch.
(Die Fragen stellte Rebecca Höper)
Essen, wo es hingehört – ein Besuch bei der Sittenser Tafel
In der Ausgabestelle der Sittenser Tafel
Dienstagvormittag, 9.00 Uhr im Ausgaberaum der Sittenser Tafel sind 6 Frauen eifrig damit beschäftigt Lebensmittel
auszupacken, teilweise verdorbenes Obst
oder Gemüse auszusortieren und alles
auf die Verkaufstische und die Regale zu
legen. Ich bin erstaunt, wie groß und wie
vielfältig das Angebot ist. Zwischendurch
werden neue Lebensmittel angeliefert,
der Fahrer, Peter Gruchatka, bietet mir
sofort an ihn auf seiner Tour zu begleiten.
Leider muss ich das Angebot ablehnen,
da mein 4 Monate alter Sohn zuhause
bei Oma auf mich wartet. So düst er nach
kurzem Aufenthalt mit Kollegin Ines
Hartdegen, aber ohne mich wieder los.
Insgesamt rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich aktuell bei der Tafel, erzählt mir Hildegard
Sarrazin, die die Sittenser Ausgabestelle
der Zevener Tafel leitet. Die Lebensmittel
werden von Supermärkten, Bäckereien,
Landwirten aber auch einzelnen Familien gespendet. Dienstags und Freitags
zwischen 14:30 und 16:00 Uhr werden die
Lebensmittel an die Kunden ausgegeben.
Diese bezahlen 2 € pro Einkauf und müssen einen Berechtigungsschein besitzen.
Diesen kann man bekommen, wenn man
nur ein geringes Einkommen oder eine
geringe Rente hat, Hartz IV bezieht oder
als Asylbewerber in Deutschland lebt.
Von den 2 € werden die Unkosten bezahlt. Im Moment kommen rund 30-40
Menschen regelmäßig zur Sittenser Tafel,
wobei die Zahlen seit der Entstehung vor
6 Jahren gestiegen sind.
Was sind die Tafeln?
Die Idee: Jedes Jahr werden in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen genießbarer Lebensmittel weggeschmissen:
Obst und Gemüse, dass optisch nicht der
Norm entspricht, Lebensmittel bei denen
das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht oder knapp überschritten ist, Back-
waren vom Vortag... Gleichzeitig leben
Millionen Menschen in Deutschland in
Armut oder sind davon bedroht. Frische
Lebensmittel sind für sie Luxusgüter, die
sie sich nur selten leisten können. Die Tafeln sammeln die überschüssigen Lebensmittel ein und verteilen sie an Bedürftige.
Ganz nach dem Motto der Tafeln: Essen,
wo es hingehört – in den Magen eines
Menschen! (Quelle: www.tafel.de)
Die Organisation:
Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. ist
ein gemeinnütziger Verein, der rund 900 lokale Tafeln mit ca. 3000 Ausgabestellen unterstützt. Diese können eigenständige Vereine sein oder Projekte in Trägerschaft anderer gemeinnütziger Organisation, die Zevener Tafel wird z.B. durch das Diakonische
Werk des Kirchenkreises getragen. (Quelle:
www.tafel.de)
Wiebke Dollenbacher
Peter Gruchatka und Ines Hartdegen vor dem roten Tafelauto
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de 9
Kinder
Max und seine Freunde zu Besuch im Gemeindemagazin
Neuer Chic nicht mehr ganz neu
Annika sitzt zusammen mit der Fami- ich kann es garnicht richtig sagen.“ Jana schaut ihre Freundin an und will von ihr
lie ihrer besten Freundin Jana am Tisch steckt ihre Nase tief in ihr neues T-Shirt. wissen: „Stimmt das?“ Jana nickt und
und sie essen Abendbrot. Die beiden „Hmmh, ich weiß nicht was du meinst?“ meint zerknirscht: „Ja, das stimmt. Im
sind schon ganz aufgekratzt von der Nele, die gerade ins Zimmer gekommen Nachhinein ist es mir peinlich, musst
Idee einer Modenschau, die sie gleich war, kichert. „Ich weiß, was sie meint. du wissen. Mama hat die Klamotten
veranstalten wollen. Die Mädchen wa- Sie meint es riecht nach fremden Leu- gleich in die Waschmaschine getan und
ren zusammen mit Janas Mutter auf ten, nicht neu. Das hat dich damals gewaschen. Danach rochen sie dann so,
Einkaufs-Tour gewesen. Ihre Ausbeute auch gestört, als wir das erste Mal in der als ob das schon immer meine Sachen
wollen sie gleich Janas Vater vorführen. Kleiderkammer einkaufen waren.“ Jana gewesen wären und nicht gerade neu
Nele, Janas jüngere Schwester, ist schon ist empört: „Das stimmt nicht!“ „Doch, gekauft.“ Annika zieht ihre neue Jeans
mit Strassbesatz auf den Taschen an
ganz aufgekratzt, sodass sie nicht mehr
stillsitzen kann. Sie ist schon satt und
Die neuen Sachen riechen und dreht sich vor der Freundin. „Dieist gerade dabei ihr restliches Brot in
se Jeans will ich schon seit über einem
aber komisch
lauter Kügelchen zu verwandeln.
Jahr haben. Leider ist sie neuwertig so
„Nele, bitte hör’ damit auf,“ tadelt ich kann mich genau daran erinnern, teuer, dass meine Mutter sie mir nicht
die Mutter Janas kleine Schwester, „du du hast, genau wie Annika, die Nase ge- kaufen will. Jetzt hab’ ich sie!“ ruft sie
weißt, dass ich nicht möchte, dass man rümpft und du wolltest nichts mehr von jubelnd. „Und die steht dir wirklich
mit Lebensmitteln spielt. Wenn du den Sachen tragen“, erklärt Nele ihrer super“, bestätigt Jana der Freundin.
fertig bist, darfst du aufstehen.“ Nele älteren Schwester streitlustig. Annika Die Mädchen gehen ins Wohnzimmer
springt auf und läuft in ihr
und führen die Sachen Janas
Zimmer, um sich schon mal für
Vater vor. Fünfmal gehen die
die Modenschau umzuziehen.
Mädchen den Gang zwischen
Annika und Jana kichern. JaSofaecke zum Esstisch und
Die Wörter in einer farbigen Zeile teilen sich ein
Wort. Welches Wort in den weißen Kästchen ist es?
zurück auf und ab. Noch ein
nas Vater lehnt sich zurück und
T-Shirt, ein Pullover, ein Rock,
schmunzelt: „So, so, KlamotBAHN
EHE
SPRUNG
eine Hose und eine neue wärten kaufen wart ihr also heute.
ZAHN
GRABEN
SCHUL
Dann lasst doch mal sehen, was
mere Jacke für den Winter. Der
ihr für mein schwer verdientes
Vater lobt die Mädchen und
EISEN
SCHAFT
TORTEN
Geld so gekauft habt.“ Er steht
macht Komplimente. Scherzend
STÜCK
lachend vom Tisch auf und hilft
meint er, dass er sich nicht zu
SEIL
BAR
der Mutter beim Abräumen.
schämen bräuchte, wenn sie so
GARTEN
WEISER
STERNEN
„Ausnahmsweise brauchst du
auf die Straße gehen würden, so
Mama nicht zu helfen, das magut sehen sie in den neuen SaHOF
SCHEIN
KOPF
L
E
M
che ich heute mal alleine. Na los,
chen aus.
HIM
SPANGE
WALD
geht euch umziehen, ihr könnt
Zum Schluss führt Janas
es doch kaum erwarten. Ich
Mutter
ihre neuen Halbschuhe
ZAHL
FEDER
BURG
bin dann im Wohnzimmer und
aus Leder von Gabor vor. Nun
BETT
ECK
warte auf eure Modenschau.“
wird der Vater ernst und schaut
WEG
Kichernd laufen die Mädchen
seine Frau ein wenig vorwurfsEN
ZAUN
KINDER
los, um sich auch umzuziehen.
voll an: „Ihr habt wirklich eine
KISS
LADEN
HUF
In Janas Zimmer ziehen sich
ganze Menge Geld ausgegeben.
GELD
die beiden Mädchen um. AnniWir sind gerade mit der ganzen
MANN
SCHLACHT
SAND
Familie im Urlaub gewesen und
ka verzieht dabei die Nase. Jana
mein Auto muss diesen Monat
sieht das und fragt: „Was ist
Beispiel: BAUMHAUSFRAU. Die Wörter BAUM und
auch noch zur Inspektion!“ Belos?“ „Riechst du das auch, die
FRAU teilen sich das Wort Haus .
Viel Spaß!
Sachen riechen komisch, so …
vor die Mutter antworten kann
Das Brücken-Rätsel:
10
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Kinder
er re
nd Jah
Ki 12
is
6b
Kinderchor:
im Gemeindehaus
Offener Treff für Mütter/Väter und
ihre Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.
Kontakt: Margret Halm, Telefon:
04282/593177
bis Kid
7. s de
Kl r
as
sen
freitags 16.30 Uhr
im Gemeindehaus
für Kids/Jugendl. der 5. bis 7. Klassen
Kinder-Gottesdienst:
2014
14-täglich sonntags
um 10.00 Uhr in
Sittensen &
auf den Dörfern
• 5. und 19. Oktober 2014
Herbstferien vom
27. Oktober bis 8. November 2014
• 2. + 11. und 30. November 2014
Kontakt: Claudia Meyer, Tel. 5479,
Dieter Wiemann, Tel. 509756
Rappelkiste:
er e
nd hr
Ki 3 Ja
bis
er e
nd hr
Ki 6 Ja
bis
Vater-Mutter-KindTreff: mittwochs 15.45 Uhr
5.
er re
nd Jah
Ki 12
is
4b
er re
nd Jah
Ki 12
is
6b
montags 16.30 – 17.15 Uhr
im Gemeindehaus
Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
Kontakt: Kerstin Heins, Tel. 590540,
Karen Miesner, Tel. 591399,
Birgit Brosig, Tel. 592063
NEU TEN SING KIDZ:
– Im Deutschunterricht geht es um Sagen.
Der Lehrer fragt Simon:
„Kannst du mir eine Sage
nennen?“ „Ja, die Nibellungensage.“ „Sehr gut!
Und du Lukas.“ „Ich weiß auch eine,
die Artussage.“ „Prima! Und du
Kevin, kennst du auch eine Sage?“
Darauf gibt Kevin zum Besten:
„Ja, die Wettervorhersage …!“–
Rätsel-Lösung:
Was sonst so los ist …
Lieblings-Witz von Max
KOPFSPRUNGSEIL
ECKZAHNSPANGE
HUFEISENBAHN
TORTENSTÜCKZAHL
KINDERGARTENZAUN
SANDBURGGRABEN
SCHULHOFLADEN
EHEMANNSCHAFT
WALDWEGWEISER
STERNENHIMMELBETT
BARGELDSCHEIN
FEDERKISSENSCHLACHT
mein Schatz, einschließlich“, beendet die Mutter
den Satz. „Vielen Dank!
Das wusste ich nicht.
Ich denke, ich sollte mal
meinen Kleiderschrank
ausmisten,“ meint der
Vater etwas zerknirscht,
„Kleiderspenden nehmen
die dort bestimmt auch,
oder?“ „Ja!“ ist die Antwort in Chor.
Astrid Stein
erwidert Jana: „Papa, du darfst nicht
so streng mit der Mama sein. Ich habe
einen Teil von meinem Geburtstagsgeld
ausgegeben und wir waren heute in der
Kleiderkammer in Sittensen. Dort gibt
es für kleines Geld gebrauchte Kleidung.
Der Erlös kommt der Lebensmittelausgabe der Tafel zu Gute.“ Annika fügt
hinzu: „Man muss nicht immer alles
neu kaufen. Für das Geld, was meine
Jeans im Laden gekostet hätte, …“
„… haben wir dort all das bekommen.
Und dieses schicke Sweat-Shirt, für Dich
freitags um 9.45 Uhr
im Gemeindehaus
Treffen für Mütter mit ihren Kindern
bis zum Alter von drei Jahren.
Kontakt: Anne Kahrs, Tel. 591560
– Wir freuen uns auf Dich!!! –
Kontakt: Ursula Eggers, Tel. 593906
„Was geschah in Kapernaum?“
Kinderbibelwoche 2014 in den Herbstferien
Unter diesem Motto findet in den
Herbstferien vom 29. bis 31. Oktober,
nachmittags von 15.00 bis 17.30 Uhr,
ein abwechslungsreiches Kinderprogramm im Gemeindehaus statt. Verschiedene Erzählungen von Jesus sollen
im Mittelpunkt aller Aktionen stehen.
Eine kleine Theatergruppe steht
schon in den Startlöchern um Spielszenen vorzubereiten. Eine andere
Mitarbeitergruppe ist dabei, sich aktionsreiche Spiele und Kreativangebote
zu überlegen. Und natürlich wollen wir
ganz viel singen, lachen und feiern.
Alle Kinder von der 1. bis zur 5. Klasse
sind eingeladen dabei zu sein. Bis Donnerstag, den 16. Oktober sollten die An-
meldungen interessierter Kinder
im Kirchenbüro oder bei Ursula
Eggers vorliegen. Anmeldeflyer
gibt es ebenfalls im Kirchenbüro,
bei Ursula Eggers, in den Kindergottesdiensten und ab dem
8. Oktober zum Herunterladen
auf der Homepage unserer Kirchengemeinde.
Für Materialkosten und einen täglichen Pausensnack wird ein Kostenbeitrag
von insgesamt 3 Euro pro Kind erbeten.
Am letzten Nachmittag, Freitag, den
31.10. sind nach dem Abschluss der
Kinderbibelwoche Kinder und ihre Familien zu einem Familiengottesdienst
anlässlich des Reformationstages ein-
Fröhliche Kinder bei Kinderbibelwoche 2013
geladen. Dieser Gottesdienst für Klein
und Groß beginnt um 17.30 Uhr in der
Kirche. Und anschließend können sich
alle auf ein buntes Programm rund um
Dionysiuspark und Gemeindezentrum
der FeG in der Mühlenstraße freuen.
Ursula Eggers, Sittensen,
Mittelweg 1, Tel. 04282-593906
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de 11
Jugend
Kroatien 2014
zum Beispiel Activity Extreme gespielt
und einen anderen Wasserspiele am
Strand gemacht. Kurz vor dem Schlafen gehen gab es oft eine Abendandacht,
bei der wir viel sangen, beteten und einen Impuls eines Mitarbeiters hörten.
Am fünften Tag hatten wir unseren
ersten Tagesausflug in den Nationalpark Krka. Dort konnten wir eigenGerade das Zeugnis in der Hand,
schon begann die langersehnte Reise.
Am 30. Juli 2014 starteten 45 Jugendliche und 8 Mitarbeiter zur Jugendfreizeit nach Kroatien auf die Insel
Pag. Dort erwartete uns viel Sonnenschein und ein buntes Programm.
Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, welches, wie jede Mahl-
zeit, von uns selbst hergerichtet wurde.
Danach ging es meistens in die Bibelgruppen, wo wir uns mit dem Thema
„Alltagstauglich“ beschäftigten, indem
wir Bibelgeschichten lasen und uns darüber unterhielten. Nachmittags ging es
für die meisten zum Strand oder einfach
zum Chillen auf die Wiese. An manchen
Tagen boten die Mitarbeiter auch Workshops, wie zum Beispiel Sport oder Henna-Tattoos, an. Für jeden Abend haben
die Mitarbeiter ein cooles Programm
vorbereitet, welches uns immer sehr viel
Spaß machte. Einen Abend haben wir
12
Hallo,
ständig durch den Park laufen und uns
die schönen Wasserfälle angucken.
Außerdem konnten wir in einem angrenzenden See baden. Trotz kurzem
Gewitter und heftigem Regen hatten wir
sehr viel Spaß, sodass wir danach noch
in eine kleine Stadt fahren konnten.
In der Mitte, dem Höhepunkt, der
Freizeit feierten wir das berüchtigte
Bergfest, welches dieses Jahr von J.K.
Rowling ausgerichtet wurde. Zu Gast
waren all ihre Figuren aus der Harry
Potter Reihe, die, wie auch die Gastgeberin, von uns mit Verkleidungen dargestellt wurden. Es war ein super cooles
Fest, an das wir uns gerne erinnern.
Dann wurde es auch schon Zeit
für den zweiten Tagesausflug in
die Stadt Zadar. Dort konnten wir
Shoppen oder auch im Meer baden.
Nach 14 Tagen war die Freizeit dann
auch schon zu Ende. Alles in Allem war
es eine gelungene Reise und wir hatten
sehr viel Spaß.
Michelle und Pascal Heins
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
mein Name ist Jan-Christoph Eggers.
Vor einem Jahr bin ich von Sittensen
aufgebrochen, um einen einjährigen
Freiwilligendienst in Südafrika zu
machen. Zusammen mit der Partnerschaftsarbeit unseres Kirchenkreises (MPA) mit dem südafrikanischen
Kirchenkreis „IGWA Circuit“ und dem
Evangelisch-Lutherischen Missionswerk in Hermannsburg wurde ich
nach Embalenhle entsandt. Dieser Ort
ist ein Township in der östlich von
Johannesburg gelegenen Provinz Mpumalanga.
Meine Arbeit bestand zum Teil darin
in meiner Kirchengemeinde Blechblasinstrumente zu unterrichten. Den
größten Teil meiner Arbeit hat allerdings mein Musikunterricht an einer
Behindertenschule mit Namen „Basizeni“ eingenommen. Hier habe ich einigen der Schüler ebenfalls Blechblasinstrumente, wie Trompete, Posaune
und Tenorhorn versucht beizubringen.
Ebenso haben einige ältere Schüler die
Grundkenntnisse der Akkustikgitarre
gelernt. Ich wurde dabei von einem tollen Lehrerkollegium unterstützt.
Neben meiner Arbeit möchte ich
noch festhalten, dass dieses Jahr sehr
wertvoll für mich war, eine Menge
Erfahrungen für mich barg und mich
lehrte, was ein Leben wert sein kann.
Vielen Dank für das breite Interesse
und die Unterstützung!
Liebe Grüße
Jan-Christoph
um.pdf
flyer_für_freira
1
09.09.14
Jugend
11:44
ir-e.de
www.tskidzsittensen.w
sen
Kirchengemeinde Sitten
Veranstalter: Ev.-luth.
Videoclips
Tanz +Theater
Chor
noch
Fragen?
ann 509756
em
Wi
Dieter
Claudia Meyer 5479
….und
alle 4 Wochen
TEN SING KIDZ
speciale…
für alle
Kinder in den
Klassen 5-7
probier
dich einfach
aus…
s
.30h im Gemeindehau
…jeden Freitag um 16
Was sonst so los ist …
0J
TEN SING:
–2
Jeden Samstag im großen Saal des
Gemeindehauses von 10.30 Uhr bis
max. 13.30 Uhr. Es beginnt mit einer
zweistündigen Chorprobe, danach geht
es in die Workshops. Weitere Infos bei
Dieter Wiemann oder Claudia Meyer.
re
ah
Ju
d
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de Samstags
Langeweile –
n
ge
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7.–10.10.14
Jugendwoche des
Kirchenkreises in
Heeslingen
n
ge
mittwochs von 19.00 – 20.30 Uhr
im Gemeindehaus
Für Mädchen zwischen 12 u. 15 Jahren.
Ansprechpartnerin:
Claudia Meyer, Tel. 5479,
Ju
s
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Ko
Jugendcafé:
14täglich donnerstags 18.30 Uhr
im Gemeindehaus
Offener Treff für Konfirmanden. Es
gibt buntes Programm, Andacht, Pizza, Getränke und Zeit zum Abhängen.
Infos: Eric Arndt • www.konficafe.de
Impuls:
14
mittwochs 19.00 Uhr
im Gemeindehaus
Für Jungen zwischen 12 u. 15 Jahren.
Ansprechpartner:
Dieter Wiemann, Tel. 509756,
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he hr
dc Ja
Mä –15
12
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ng Ja
Ju 15
–
12
TNT:
für uns kein Problem:
TEN SING Sittensen ;-)
13
Foto: Jellie Rösel
Senioren
Liebe ältere und jüngere Gemeindeglieder,
„Ich möchte nicht vergessen werden! Die Welt soll sich
an mich erinnern!“ – diese Worte kann man in einem
Film über krebskranke Jugendliche aus dem Mund eines
19-jährigen hören, der nicht mehr lange zu leben hat. Wer
wünscht sich das nicht, Spuren hinterlassen zu können,
die Gewissheit haben, in Erinnerung zu bleiben. Wir
möchten der Nachwelt, Menschen die uns wichtig sind,
etwas mitgeben. Unser Leben soll doch nachhaltig sein.
„Ich möchte nicht vergessen werden!“ – Ein sehr verständlicher Wunsch vieler Menschen, aber ein Wunsch,
der für die meisten nicht erfüllt wird. Die wenigsten von
uns werden Spuren hinterlassen wie Händel, Mozart, Karl
der Große oder Ludwig Otto Ehlers. Doch sind es wirklich
die berühmten Menschen und Namen, die für die Nachwelt wichtig sind? Das würde ja jedes andere normale
unauffällige Menschenleben in die Bedeutungslosigkeit
weisen.
Da hat die Bibel eine andere Sichtweise. In Psalm 139, 14
+ 16 heißt es „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin… Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht
14
bereitet war und alle Tage waren in dein Buch geschrieben…“ Was für eine Sichtweise! Der einzelne Mensch erhält hier einen ganz besonderen Wert! Gott ist der, der
jeden von uns gemacht hat, der uns von Anfang so sieht
wie wir sind und werden. Und IHM ist es wichtig, von
jedem einzelnen eine Art Geburtsurkunde zu besitzen –
jeden Namen will er in sein Buch aufgeschrieben haben.
Und mit einem großen Bogen ins Neue Testament hinein finde ich im Lukas-Evangelium Kap. 15 das Gleichnis
vom verlorenen Schaf, oder besser „vom wiedergefundenen Schaf“. Gott kennt seine große Herde, kennt alle
Menschen einzeln. Und er legt großen Wert darauf, dass
ihm kein Einziger abhanden kommt.
Jedes Leben hat seinen Wert, egal zu welcher Zeit und
in welcher Situation. Das ist Gottes Geschenk, seine Leihgabe an uns – ein wertvolles Leben. Und das stellt uns
vor die Frage: „Wie gehe ich mit diesem Wert um? Erkenne ich, was Gott mir mit diesem Leben als Gabe gegeben
hat?“ Mit dieser Gabe ist auch eine Aufgabe verbunden.
Jesus spricht in einem seiner Gleichnisse von der verant-
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Senioren
wortungsvollen Aufgabe, die Gott uns aufträgt. In Matthäus 25 ab Vers 14 erzählt er von dem Herrn, der seinen
drei Mitarbeitern unterschiedliche Gaben zur Verfügung
stellt. Der Auftrag ist, sie sinnvoll einzusetzen. Zwei von
ihnen arbeiten zukunftsorientiert damit, der Dritte behält
nur sich selbst im Blick. Er lässt seine Gabe brach liegen.
In diesem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden wird
deutlich, dass Gott von uns erwartet, mit den uns zur
Verfügung gestellten Gaben sinnvoll und nachhaltig umzugehen. Es lohnt sich, wieder die Frage zu stellen: „Was
will Gott, dass ich für ihn tue, mit dem, was ich kann und
habe?“ Das öffnet den Blick auf IHN hin und damit auch
auf die Welt um mich herum. Es ist ja SEINE Welt. Gott
nimmt mich in die Verantwortung. Manchmal sind es
große, manchmal kleine unscheinbare Aufgaben, vor die
er mich stellt. Und wenn vertraute Aufgaben wegbrechen,
weil Abschiede, Krankheit oder Alter meinen Aktionsradius einschränken – dann ist da immer noch Gott, der
mich sieht, so wie er mich von Ewigkeit her gedacht hat.
Und dieser Gott hat mit mir über jede Aktions- und Lebensgrenze hinaus etwas vor. Auf seiner Spur zu bleiben,
mich immer wieder auf ihn auszurichten im Hören auf
sein Wort, im Gebet, in der Hinwendung zu IHM – das
bleibt meine Lebensaufgabe. Und das wird eine Spur ziehen, die bis in den Himmel reicht. Nachhaltiger kann Leben doch nicht sein!
Ihre
Ursula Eggers
Regelmäßige Termine für Senioren ...
Jeden letzten Dienstag im Monat,
14.30 Uhr,
im Gemeindehaus
en
or
ni
Jeden 2. Montag im Monat,
14.30 Uhr,
im Gemeindehaus
Seniorentreff:
Se
en
or
ni
Se
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Medienseite
Unsere Büchertipps zum
­Titelthema
Susanne Eicker hat vier er­wachsene Kinder und hat
sich lange für den Büchertisch unserer Kirchengemeinde engagiert.
Der Büchertisch pausiert voerst (Zu den Gründen siehe
Gemeindemagazin Juni/Juli).
Ab Herbst soll überlegt werden, wie eine eventuelle Fortsetzung der Büchertischarbeit
aussehen könnte. Ab Oktober
soll es Losungen, Licht und
Kraft u.ä. im Kirchturm geben. Beim Basar wird es einen
gut bestückten Büchertisch
zum Schnuppern und Kaufen
geben.. Für alles Weitere darf
gerne gebetet und mitgedacht
werden.
Hier nun neue Tipps, die
bitte selbst besorgt werden
müssen:
Der Autor ist Professor an der
Universität in Flensburg. Er hat
sich schon mit vielen Aspekten
des Themas Nachhaltigkeit beschäftigt. In diesem Buch geht es
ihm um die Eigenverantwortlichkeit in einer aus dem Ruder laufenden Welt. Hierauf bezieht sich auch der Untertitel "Eine
Anleitung zum Widerstand". Dabei analysiert er weltweite
wirtschaftliche und politische Pobleme haarscharf. Das
System des immerwährenden Wirtschaftswachstums hinterfragt er kritisch. Dabei zeigt er Ansätze für Lösungen
auf. Ein sicher anspruchsvolles und ebenso notwendiges
Buch.
Harald Welzer: Selbst denken - Eine Anleitung zum Widerstand. Fischer
Taschenbuch, 9,99 Euro.
Nachhaltig leben
Nachhaltig kochen
Eine lebenswerte
Zukunft
­mitgestalten
Lecker, einfach und günstig kochen
geht nicht? Dieses Buch kann uns
vom Gegenteil überzeugen. Wir
sollten in Zukunft sparsamer mit
den Nahrungsreserven dieser Welt
umgehen. Die über 1000 Rezepte
aus aller Welt zeigen, wie es gehen
kann. Dazu gibt es Hintergrundinformationen und wertvolle Tipps,
den eigenen Ernährungsplan nachhaltiger zu gestalten.
will auch Abtprimas Notker Wolf,
der einen spirituellen Ansatz mit
seinen Gedanken verfolgt.
Er setzt sich ein für ein gerechteres
und glücklicheres Leben. Hierfür
zeigt er Lösungen auf, die auch bei
der Verantwortung eines jeden beginnen. Für ihn ist Nachhaltigkeit
mehr, als eine ökologisch-ökonomische Balance: Eine Grundhaltung und Lebensweise. (Nur)So können wir die Umkehr
schaffen.
Doris Janzen Longacre: Weniger ist mehr - Einfach günstig kochen.
SCM, 9,95 Euro
Abtprimas Notker Wolf: Jetzt ist die Zeit für den Wandel - Nachhaltig
leben für eine gute Zukunft. Herder, 16,99 Euro.
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Mi. 15.10.
Di. 21.10.
Mi. 22.10.
Mi. 22.10.
Mi. 22.10.
Mi. 29.10.
19.30 Uhr
19.30 Uhr
20.00 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
Di. 11.11.
Mi. 12.11.
Mi. 12.11.
Mi. 12.11.
19.30 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
Mi. 12.11.
Mi. 12.11.
Mi. 12.11.
Mi. 19.11.
Mi. 19.11.
19.30 Uhr
19.30 Uhr
20.00 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
Groß Meckelsen
Beten wat to´n nadenken up Platt/Johann-Jürgen Meyer
Tiste
Zuversichtlich leben/Michaela Gerken
Sittensen
Vertrauen wagen dürfen wir getrost …./Elisabeth Hintz
WohnsteSchmecket und sehet …“ Ein biblischer Streifzug rund ums Essen und
­Trinken, Abendmahl und Gastfreundschaft/Pastor Sven Kahrs
Klein Meckelsen
Beten wat to´n nadenken up Platt/Johann-Jürgen Meyer
Ippensen
Froh zu sein bedarf es wenig …./Pastor i.R. Wilhelm Röhrs
Lengenbostel
Vertrauen wagen dürfen wir getrost …./Elisabeth Hintz
Hamersen
Äthiopien – Land und Leute 2014/Helmuth Haase
Freetz
Beten wat to´n nadenken up Platt/Johann-Jürgen Meyer
Vierden
Äthiopien – Land und Leute 2014/Helmuth Haase
Ippensen
Bildbericht über Indien/Pastor Andreas Hannemann
Groß Meckelsen
Zeit der Trauer/Helmuth Haase
Hamersen
Beten wat to´n nadenken up Platt/Johann-Jürgen Meyer
TisteJesus –damals wie heute immer für Überraschungen gut (immer)/
Pastor i. R. Wilhelm Röhrs
Klein Meckelsen
Bildbericht über Äthiopien/Pastor Andreas Hannemann
Sittensen
Was verbindet uns mit orthodoxen Christen?/Dr. Heiko William
Wohnste
Sehnsucht nach Lebendigkeit – auf dem Weg zum Ich/Michaela Gerken
Freetz
Mit Liedern durchs Leben/Pastor i. R. Dieter Behrens
Vierden
Was verbindet uns mit orthodoxen Christen?/Dr. Heiko William
Bibelstunden am Nachmittag – jeweils um 15 Uhr
Mo. 06.10.
Do. 09.10.
Fr. 10.10.
Mi. 15.10.
Do. 16.10.
Fr. 17.10.
Mo. 20.10.
Mi. 22.10.
Do. 23.10.
Fr. 24.10.
Mo. 27.10.
Wohnste, im Dorfhaus
Tiste, bei Angelika und Alfred Wahlers
Lengenbostel, im Dorfgemeinschaftshaus
Freetz, im Dorfgemeinschaftshaus
Kalbe, im Dorfgemeinschaftshaus
Klein Meckelsen, bei Martha Detjen
Groß Meckelsen, Dorfgemeinschaftshaus
Sittensen Heidorn, bei Else und Horst Richter
Hamersen, im Dorfgemeinschaftshaus
Vierden, im Dorfgemeinschaftshaus
Ippensen, bei Käthe Brandt
Mo. 03.11.
Mi. 05.11.
Do. 06.11.
Mi. 12.11.
Do. 13.11.
Fr. 14.11. Fr. 14.11. Mo. 17.11. Do. 20.11. Do. 20.11. Fr. 28.11. Wohnste, im Dorfhaus
Freetz, im Dorfgemeinschaftshaus
Tiste, bei Angelika und Alfred Wahlers
Sittensen Heidorn, bei Else und Horst Richter
Kalbe, im Dorfgemeinschaftshaus
Ippensen, bei Käthe Brandt
Lengenbostel, im Dorfgemeinschaftshaus
Hamersen, im Dorfgemeinschaftshaus
Klein Meckelsen, bei Martha Detjen
Groß Meckelsen, Dorfgemeinschaftshaus
Vierden, im Dorfgemeinschaftshaus
20
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Regelmäßige Termine …*
Posaunenchor:
Montags, 19.30 Uhr
Kirchenchor:
Dienstags, 20.00 Uhr – 21.30 Uhr
Blaukreuzgruppe:
Dienstags, 20.00 Uhr
Hauskreisvorbereitung &
­Bibelstunde: 1. Mittwoch im Monat,
20.00 Uhr – nähere Infos siehe Seite 22
Meditation des Tanzes:
Donnerstags 19.30 bis 21.00 Uhr
* soweit nicht anders aufgeführt, finden diese
Veranstaltungen im Gemeindehaus statt.
Veranstaltungen & Angebote
Die Seele zwischen Himmel und Alltag
Johann Sebastian Bach ist aufgrund seines
überragenden kompositorischen Schaffens
heute jedem Liebhaber der „klassischen“
oder besser barocken Musik bekannt. Und
wenn ein solcher Meister seines Fachs sich
noch selber übertrifft, muss man innehalten
und aufhorchen. Einen solchen Moment hatte
Bach 1726 während seiner Tätigkeit als Thomaskantor in Leipzig. Hier entstanden die
beiden Solokantaten „Gott soll allein mein
Herze haben“ (BWV 169) und „Vergnügte
Ruh, beliebte Seelenlust“ (BWV 170). Durch
Kombination aus virtuoser Orgelpartie und
anspruchsvollstem Altsolo werden diese zu
Gemeinsam kreativ sein
Der erste Nähtreff unserer Kirchengemeinde im März war ein großer Erfolg. 15 Frauen
trafen sich im Gemeindehaus mit ihren Nähmaschinen und dem Material für geplante
Projekte. Um 10 Uhr fingen die Maschinen
an zu rattern. Dabei wurden viele kreative
Ideen ausgetauscht. Mittags konnten sich
alle am mitgebrachten Buffet stärken, bevor
fleißig weiter gehandarbeitet wurde.
Die Gruppe war altersmäßig bunt gemischt, auch die genähten Projekte waren
sehr unterschiedlich – vom Kleid, über Bodenkissen, Röcke, Kinderkleidung, Loopschals und Taschen war alles dabei. Nachmittags waren sich alle einig, dass der Treff
unbedingt wiederholt werden muss. Nun
steht der neue Termin fest. Der nächste Nähtreff findet am 18. Oktober 2014 von 10 bis
16 Uhr im Gemeindehaus statt. Eingeladen
sind alle Hobbynäherinnen. Gemeinsam
wollen wir kreativ werden, uns gegenseitig
beraten und Ideen austauschen.
Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl
auf 15 Näherinnen beschränkt. Anmeldungen sind bis zum 14. Oktober 2014 unter
04282-9179612 oder ines5578@online.de
möglich. Ein kleiner Beitrag für ein kaltes
Büffet wäre nett, für Kaffee und kalte Getränke wird gesorgt (Unkostenbeitrag: 3,-€).
Ich freue mich auf einen tollen und kreativen Tag!
Ines Friemann
herausragenden Werken
des Bachschen
Schaffens.
Die Kantaten erklingen
am 18. Oktober 2014 um 19:00 Uhr in der
St. Dionysios-Kirche in Sittensen, in einer
puren Bearbeitung für Orgel und Solostimme und werden durch Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und seiner Schüler umrahmt. Eintritt frei; um Spende wird gebeten
Mitwirkende: Sofia Gvirts – Mezzosopran; Olga Chumikova - Orgel
Unter dem Thema „EINEN AIRBAG FÜR
DIE SEELE?! Angst
vor den Aufgaben der Zukunft“ steht das
nächste Frühstücks-Treffen für Frauen am
Samstag, den 25. Oktober, ab 9 Uhr im
„Landgut Stemmen“. Alle Frauen werden
mit einem leckeren Frühstück an gedeckten
Tischen verwöhnt. Auf dem Programm stehen ein Erfahrungsbericht, Musik, nette Begegnungen, Gespräche und ein Büchertisch.
Der Referent Andreas
Malessa ist Hörfunk- und
Fernsehjournalist
und
Buchautor. Der evangelische Theologe ist ein vielgefragter Fachreferent für religiös-kulturelle,
sozialethische und kirchliche Themen. Er ist
verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart.
Wenn nach den Ängsten der Deutschen gefragt wird, stehen Ängste vor Arbeitslosigkeit,
Krebs und Naturkatastrophen an erster Stelle.
Drei persönliche Sorgen kommen nicht zur
Sprache: Die Angst vor den Folgen der Vergangenheit, den Problemen der Gegenwart und
den Folgen für die Zukunft. Kurz: Die Sorge,
dass alles an mir liegt und ich ganz alleine für
mein Wohlergehen verantwortlich bin. Andreas Malessa erzählt von einer weltberühmten
Führungspersönlichkeit, die den Crash schon
hinter sich hatte und wie er über sich und seine Angst hinauswächst. Wer das war und wie
das auch heute noch geht? Dies verraten wir
am 25. Oktober im „Landgut Stemmen.“
Die Karten sind nur im Vorverkauf für 12,€ ab dem 30.09.2014 in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Sittensen: Holz Haase, Zeven:
Buchhandlung Lesezeichen, Scheeßel: Kaufhaus Kolkmann.
Wir freuen uns auf Sie!
Das Vorbereitungsteam der
­Frühstücks-Treffen für Frauen
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de Herzliche Einladung
zu folgenden
­Veranstaltungen
und Angeboten
Bitte beachten Sie auch unsere
Gottesdienst­übersicht auf den Seiten
24 und 25. Die regelmäßigen Termine
für Kinder, Jugendliche und Senioren
finden Sie in den jeweiligen Rubriken
dieses Gemeindemagazins.
Ankündigung
­Ehepaar-Freizeit
nach Köln
Die Ehepaar-Freizeit wird uns im
nächsten Jahr vom 1. bis zum 4. Mai
2015 (Fr.-Mo.) nach Köln führen. Dort
werden wir Vieles zu entdecken und
erkunden haben. Als Quartier haben
wir Zimmer in einem 4-Sterne-Hotel in
Köln West für uns reserviert. Wir freuen uns auf 19 Ehepaare, die mitfahren
möchten!
Wir werden am Freitagmorgen gemeinsam mit dem Bus in Sittensen losfahren. An diesem verlängerten Wochenende
möchten wir, nach einer morgendlichen
Andacht und einem leckeren Frühstück
vom Buffet, gemeinsam die Stadt besichtigen, es soll aber auch genügend „Zeit zu
Zweit“ verbleiben.
Den genauen Programmablauf und
welche Sehenswürdigkeiten wir uns ansehen, werden wir wieder gemeinsam mit
allen Teilnehmern beraten und beschließen. Wer noch Vorschläge unterbreiten
möchte, kann dies gern bei der Anmeldung tun.
Der Preis für drei Übernachtungen
im Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet
sowie die Busfahrt von Sittensen nach
Köln und zurück beträgt pro Paar 390,00
EUR (bei einer Teilnehmerzahl von 15
Paaren).
Wer Lust bekommen hat und gern
mitfahren möchte, melde sich bitte bei Sibylle und August Algie unter Telefon 04282/97081 oder Mobil 0176/56584931 an.
Wir freuen uns auf Euch!
Sibylle und August Algie
21
Veranstaltungen & Angebote
Auftanken – mit Musik und in Gemeinschaft
Mittwoch, 12. November, von 19.30 Uhr bis 20.30 in der Friedhofskapelle
Für alle, die gerne singen oder
einfach moderne, christliche
Musik genießen wollen, veranstaltet der Hauskreis Pit Stop alle drei
Reformationsfest 2014
Am Freitag, dem 31.10. laden wir anlässlich des Reformationstages zu einem Familiengottesdienst ein. Dieser Gottesdienst für
Klein und Groß beginnt um 17.30 Uhr und
wird gemeinsam mit der Freien evangelischen Gemeinde in der St. Dionysiuskirche
stattfinden. Da es gleichzeitig der Abschluss
unserer Kinderbibelwoche ist, werden auch
Kinder und Mitarbeitende der Kinderbibelwoche in diesem Gottesdienst mitwirken.
Gemeinsam wollen wir uns an Martin Luther erinnern. Dank seines Einsatzes freuen
wir uns auch heute noch, dass wir die Geschichten der Bibel in unserer eigenen Sprache hören und verstehen können. Das wollen
wir in diesem Gottesdienst erleben – Gott in
unserer Sprache und auch in unterschiedlichen Sprachen zu loben. Wie in verschiedenen Sprachen von Gott geredet werden kann,
werden uns Menschen zeigen, die noch andere Sprachen als „Deutsch“ sprechen.
Im Anschluss daran können sich alle
auf ein buntes Programm rund um den
Dionysiuspark und das Gemeindezentrum
der FeG in der Mühlenstraße freuen. Es
sind verschiedene Aktionen für Eltern und
Kinder geplant. Bei heißem Getränk und
einem kleinen Imbiss soll gegen 20:00 Uhr
am Gemeindezentrum der FeG ein fröhlicher Abschluss gefeiert werden.
time to talk mit Judy Bailey
Freitag, 14. November 2014, 20:00 Uhr.
Einlass ab 19:30 Uhr im Schulzentrum
in Sittensen. Auch Männer sind diesmal
herzlich willkommen!
Das ‚time to talk‘-Team ist stolz und
glücklich eine Ausnahmekünstlerin
präsentieren zu können:
Judy Bailey ist eine seelenstarke Frau, die wahrhaftig
etwas zu sagen hat. Die in
Deutschland lebende Sängerin, Gitarristin und Komponistin begeistert mit ihrer
leidenschaftlichen, erdigen
Stimme. Judy hat die Gabe,
mitten ins Herz zu singen.
Ihre Texte spiegeln ihre religiösen Wurzeln und ihre Lebenserfahrung. Ihre moderne Popmusik
begeistert Menschen weltweit. In Sittensen wird die Künstlerin gemeinsam mit
ihrem Mann Patrick Depuhl aufreten.
In der Aula des Sittensener Schulzentrums erwartet den Zuschauer ein echtes Gemeinschafts-Fest, das Menschen
verschiedenster Herkunft und Generation verbindet und Grenzen überwindet.
Vorstellen wird das Duo ihre aktuelle
CD „LIFESONG. Das Leben schreibt die
besten Lieder.“
Andacht und Empfang zum Buß- und Bettag
Seit 1994 ist der Buß- und Bettag kein
gesetzlicher Feiertag mehr. Als kirchlicher Feiertag ist er uns weiterhin wichtig,
denn hinter diesem Tag steht die Einsicht: Wir Menschen müssen von Zeit zu
Zeit innehalten, um unser Leben zu überdenken und uns auch als Menschen vor
Gott zu prüfen.
Wir feiern diesen Tag mit einem
Abendmahlsgottesdienst um 10.00 Uhr.
Außerdem laden wir am Abend des
19.11. zu Andacht und Empfang in Kir22
Monate den Liederabend Auftanken. In
Begleitung einer Band werden dabei Lobpreislieder gesungen.Im November findet
Auftanken in der Friedhofskapelle statt.
che und Gemeindehaus ein. Wie in den
letzten Jahren werden zu diesem Abend
Verantwortungsträger aus Politik, Verwaltung, Schulen, Wirtschaft, Vereinen,
Verbänden in der Börde Sittensen besonders eingeladen. Aber auch alle anderen
Interessierten sind herzlich willkommen!
Lassen sie uns ins Gespräch kommen –
und zwar in der Andacht zum Buß- und
Bettag am 19.11., 19.00 Uhr in der Kirche
und auf dem anschließendem Empfang
ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus.
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
Erleben Sie in gewohnter ‚time to talk‘Atmosphäre wie Judy Bailey mit Wort
und Musik Ihre Seele und Ihr Herz erreicht.
Karten (16 €, incl. Fingerfoodbuffet)
gibt es ab dem 24.10.2014 an den Vorver-
kaufsstellen Marlies Mode in Sittensen,
Kaufhaus Kolkmann in Scheeßel, Buchhandlung Lesezeichen in Zeven, Buchhandlung Müller in Rotenburg.
www.timetotalk.info
Nachrichten für Familien
Am Sonntag, den 16.11. startet ein neuer
Familiengottesdienst – „für Schatzsucher
und Glückspilze“. Wir treffen uns um 11.30
Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses.
Dort feiern wir ca. 40 Minuten Gottesdienst. Lustige Handpuppen nehmen uns
mit in ein spannendes Thema. Euch erwarten kreative Aktionen, eine kurze Predigt,
Lieder für kleine und große Leute – und
anschließend ein gemeinsames Mittagessen, zu dem einfach jeder, der dabei sein
möchte, etwas besteuert. Unsere Erfahrung
ist: Bei so einem „Mitbringbuffet“ werden
alle satt! Unter Gottes Segen geht es dann
in einen entspannten Sonntagnachmittag.
Ab 2015 wollen wir dann einmal im
Monat diesen Familiengottesdienst mit
euch feiern. Wir freuen uns auf euch!
Kerstin Heins und Sven Kahrs
Veranstaltungen & Angebote
Weihnachtskonzert
mit Godewind
Am Samstag, den 29. November, um 20
Uhr wird Godewind ein Weihnachtskonzert in der Sittensener Kirche geben. Die
Band möchte mit ihren Melodien und Texten Erinnerungen wecken, Hoffnung machen und rund um das Thema Weihnachten zum Nachdenken anregen.
Godewind bietet sanfte Klänge, leise
Töne und einen Rückblick auf 35 Jahre
Bandgeschichte. Auch in diesem Jahr mit
einem Programm, das zum größten Teil
von Fans per Online-Voting mitgestaltet
wurde. Ein schönes Weihnachtskonzert
ist auf dieser musikalischen Zeitreise zu
erwarten.
Veranstalter ist die St. Dionysius-Stif-
tung. Alle Überschüsse fließen in die Stiftung und werden im Rahmen der laufenden Bonifizierung von Landeskirche und
Kirchenkreis mit 43,3 Prozent bezuschusst.
Eintrittskarten können am Erntedankfestsonntag, den 05. Oktober 2014, ab 14
Uhr am Stand der St. Dionysius-Stiftung
erworben werden.
Adventsbasar – Hinweise und Vorankündigungen
Der Adventsbasar findet statt am Samstag und Sonntag, 29./30. November von
14 bis 18 Uhr. Im Gemeindehaus gibt es
an beiden Tagen einen Bücher- und Trödelmarkt sowie Kaffee und Kuchen. Der
Adventsbasar im Ludwig-Otto-EhlersHaus (Gestecke, Geschenkideen u.v.m.) ist
ausschließlich am Sonntag geöffnet.
Herzliche Einladung auch zur Schnupperstunde: Nach dem Gottesdienst am 30.
November kann schon einmal bestaunt
werden, was der Adventsbasar zu bieten hat!
ABGABETERMINE FÜR DEN
­BÜCHERTRÖDELMARKT:
– Samstag, den 8. November von 10–13
Uhr
– Donnerstag, den 13. November von
15–18 Uhr
– Samstag, den 22. November von 10–13
Uhr
Abgabestelle: Mittelweg 1, Zufahrt von
der Alten Dorfstraße bei Eggers auf dem
Hof. Größere Mengen an Büchern können
in Ausnahmefällen nach tel. Absprache
mit Johann Jürgen Meyer ab November
abgegeben oder abgeholt werden (Tel.
04282-2886)
ABGABE ALLER GEBASTELTEN
­SACHEN FÜR DEN BASAR
am Samstag, den 29. November ab 14.00
ABGABEMÖGLICHKEITEN FÜR DEN
PORZELLANTRÖDELMARKT:
– jeweils freitags (7.11., 14.11. und 21.11.)
von 15 - 17 Uhr im Gemeindehaus
Absprachen können im Vorfeld mit Astrid Schlemmer getroffen werden (Tel.
5942098)
BASTELKREIS IM GEMEINDEHAUS
ab dem 21. Oktober jeweils dienstags ab
17.30 Uhr
Das Material wird gestellt, wer hat
sollte eine Klebepistole und eigenes
Werkzeug mitbringen. Wir freuen uns
auch sehr über eigene Ideen!!
MITHILFE BEIM HERSTELLEN VON
GESTECKEN
Donnerstag, den 27. November und
Freitag, den 28. November, jeweils ab
19.00 Uhr im Ludwig-Otto-Ehlers-Haus
(Drosselgasse). Wer es um 19.00 Uhr
noch nicht schafft, kann später gerne
noch dazu kommen!
Wer hat, bringt bitte eine Gartenschere mit, hilfreich sind auch eine Lampe
und ein Verlängerungskabel.
Wer Tannengrün, Ilex, Kiefernzweige
o.ä. zur Verfügung stellen kann, möge es
am 27. November ab 17.00 Uhr im LudwigOtto-Ehlers-Haus in der Aula abgeben.
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de Uhr im Ludwig-Otto-Ehrlers-Haus
(Drosselgasse – Eingang Kindertagessstätte). Hierzu zählen auch Brot, selbstgebackene Kekse, Marmeladen und Säfte!!!
23
Gottesdienste & Veranstaltungen Oktober 2014
Veranstaltungen
Mittwoch, 1. Oktober
20.00 Uhr
Bibelabend und Hauskreisvorbereitung, Thema: Nie wieder Durst!? Ein Brunnengespräch mit Tiefgang
Mittwoch, 8. Oktober
10.00 Uhr
Andacht im Seniorenpflegeheim,
Up´n Kamp, Sittensen
Samstag, 11. Oktober
ab 9 Uhr
Kleidersammlung für das Spangenberg Sozialwerk
Montag, 13. Oktober
14.30 Uhr
Gemeindenachmittag
Extragruppe – Gesprächskreis für
Eltern mit kranken oder behinderten Kindern fällt im Oktober aus.
Dienstag, 28. Oktober
14.30 Uhr
Seniorentreff
Mittwoch, 29. Oktober
15.00 Uhr
Seniorengeburtstagsfeier
Die Kirche ist außerhalb der
Gottesdienstzeiten geöffnet:
sonntags
von 15.00 bis 17.00 Uhr
24
Gottesdienste Oktober 2014
Freitag, 3. Oktober
19.00 UhrGottesdienst Punkt 7, Thema: „Ist die Mauer noch im Kopf? – Tag
der Deutschen Einheit“
Sonntag, 5. Oktober/Erntedankfest/Predigttext: Hebräer 13,15-16
10.00 UhrErntedank-Gottesdienst unter Mitwirkung der Dorfgemeinschaft
Ippensen/Posaunenchor/Pastor Hannemann
Der Fahrdienst fährt vom Wohn- und Pflegeheim, Sittensen,
Up’n Kamp
Sonntag, 12. Oktober/17.Sonntag nach Trinitatis
10.00 UhrGottesdienst zur Begrüßung der neuen Konfirmanden KU 8/Pastor Kahrs, Diakonin Meyer, Diakon Wiemann
Sonntag, 19. Oktober/18.Sonntag nach Trinitatis/Predigttext: Epheser 5,15-21
10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen/ Pastor Kahrs
10.00 Uhr Kindergottesdienst in Sittensen und auf den Dörfern
Sonntag, 26. Oktober/19. Sonntag nach Trinitatis/Predigttext: 2. Mose 34,4-10
10.00 UhrGottesdienst mit anschließender Beichte und Feier des Heiligen
Abendmahls, alkoholfrei/ Pastor Hannemann
Freitag, 31. Oktober/Reformationstag
17.30 Uhr Andacht zum Reformationstag mit anschließenden Aktionen im
Dionysiuspark/ Pastor Hannemann, Diakonin Eggers
Wer kennt diese Tür?
Ich habe sie früher jedenfalls nicht wahrgenommen. Sie führt in den Heizungskeller
unserer Kirche und eine Heizung nimmt
man ja erst wahr, wenn sie nicht funktioniert. Unsere funktioniert jedoch sehr gut
und fällt daher nicht weiter auf. Gut so.
Eine Kirche zu beheizen ist dabei nicht
einfach. Das Gebäude ist riesig, die Deckenhöhe enorm und die Nutzung sehr
schwankend. Unsere Heizung ist für eine
Kirche relativ modern. Wir heizen mit
Gas und die Wärme wird über Heizkörper
unter den Bänken abgegeben. Durch diese
Anordnung und den Holzfußboden wird
es auch bei niedriger Raumtemperatur
schnell behaglich. Die Wärme ist da wo sie
sein sollte und wer schon einmal in einer
Kirche mit Luftheizung und Steinfußboden gesessen hat, der weiß das zu schätzen.
Anders als ein Wohnhaus, wird eine
Kirche nicht ständig genutzt. In manchen
Wochen vielleicht nur am Sonntag morgen.
Es macht wenig Sinn, sie durchgehend zu
heizen. Die Temperatur wird daher zwischen den Veranstaltungen abgesenkt.
Im Winter auf 11 Grad und in der Übergangszeit auf 12-13 Grad. Während der
Veranstaltungen beträgt die Temperatur
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
zwischen 16 und 18 Grad. Die genaue Temperatur wird dabei vom Küster eingestellt
und hängt von der Witterung und damit
von der Bekleidung der Gottesdienstbesucher ab. Im Winter bei Minusgraden kommen alle mit Winterjacken und dann sind
16 Grad passend. In der Übergangszeit sind
die meisten dünner gekleidet und es muss
wärmer sein. Das Aufheizen der Kirche vor
Veranstaltungen darf nicht zu schnell erfolgen, denn bei schnellem Aufheizen nimmt
die relative Luftfeuchte sehr schnell ab und
das schadet dem Holz im Innenraum, z.B.
Altar, Kanzel und Orgel. Vom Orgelbauer
wurde daher vorgegeben, dass die Aufheizung nicht scheller als 1 Grad pro Stunde
erfolgen darf. Ungeplante Veranstaltungen
sind daher kalte Veranstaltungen.
In den letzten vier Jahren konnten wir
den Energieverbrauch von ca. 90.000 kWh
auf zuletzt 75.000 kWh im Jahr senken.
Erreicht wurde das u. a. durch die geschilderte Witterungsanpassung der Aufheizund Absenktemperaturen sowie die Ausrüstung der Außentüren mit Dichtungen.
Also, auch bei einer guten Heizung läßt
sich noch etwas verbessern.
Claus-Peter Heins - Umweltteam
Gottesdienste & Veranstaltungen November 2014
Gottesdienste November 2014
Sonntag, 2. November/20. Sonntag nach Trinitatis/
Predigttext: 2. Korinther 3,3-9
10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen/Pastor Hannemann
10.00 UhrKindergottesdienst auf einigen Dörfern, in Sittensen nicht wegen
Ferien
Freitag, 7. November
19.00 UhrGottesdienst Punkt 7, Thema: „Übers Alter spricht man nicht –
Wenn die Eltern älter werden“
Sonntag, 9. November/Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres/
Predigttext: 1. Thessalonicher 5,1-6(7-11)
10.00 Uhr Gottesdienst/Pastor Kahrs
18.00 Uhr Hubertusmesse/ Pastor Kahrs
Sonntag, 16. November/Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres, Volkstrauertag/
Predigttext: 2. Korinther 5,1-10
10.00 Uhr Kindergottesdienst in Sittensen und auf den Dörfern
10.00 Uhr Gottesdienst / Pastor Kahrs
10.00 Uhr Gottesdienst in Wohnste/Pastor Hannemann
11.30 Uhr Familiengottesdienst/ Kerstin Heins und Pastor Sven Kahrs
Mittwoch, 19. November/Buß-und Bettag/Predigttext: Jesaja 1,10-17
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst/Pastor Hannemann
Der Fahrdienst fährt vom Wohn- und Pflegeheim, Sittensen,
Up’n Kamp
19.00 UhrAndacht zum Empfang am Buß- und Bettag / Pastor Schöll (FeG)
und Pastor Kahrs
Sonntag, 23. November/Ewigkeitssonntag/Predigttext: 2. Petrus 3,(3-7)8-13
10.00 UhrGottesdienst mit anschließender Beichte und Feier des
Heiligen Abendmahls/Chor Rückenwind/Pastor Hannemann und
Pastor Kahrs
Sonntag, 30.November/1. Advent/Predigttext: Matthäus 21,1-9
10.00 Uhr Gottesdienst/Knabenchor St. Petersburg/Pastor Hannemann
Veranstaltungen
5. November
20 Uhr
Bibelabend und Hauskreisvorbereitung, Thema: In Bewegung geraten – Eine Begegnung am Teich
Bethesda
Montag, 10. November
14.30 Uhr
Gemeindenachmittag
Mittwoch, 12. November
10.00 Uhr
Andacht im Seniorenpflegeheim,
Up´n Kamp, Sittensen
19.30 – 20.30 Uhr
Auftanken mit Musik und in Gemeinschaft, Friedhofskapelle
Mittwoch, 19. November
Empfang zum Buß- und Bettag, im
Anschluss an die Andacht (19.00
Uhr)
Montag, 24. November
20 Uhr
Extragruppe – Gesprächskreis für
Eltern mit kranken oder behinderten Kindern
Dienstag, 25. November
14.30 Uhr
Seniorentreff
Mittwoch, 26. November
15.00 Uhr
Seniorengeburtstagsfeier
Sonntag, 30. November
14.00 – 18 Uhr
Adventsbasar (siehe S. 23)
Die Kirche ist außerhalb der
Gottesdienstzeiten geöffnet:
sonntags
von 15.00 bis 17.00 Uhr
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de 25
Ansprechpartner / Einrichtungen / Spendenkonten
HAUPTAMTLICHE MITARBEITER:
TELEFON
Kirchenbüro,
(Mo., Di., Do., Fr. 8-12 Uhr, Di. 15-18 Uhr):
Waltraud Stemmann 13 15
Kirchenweg 6, Fax 4259,
e-mail: kg.sittensen(at)evlka.de
Pastor Sven Kahrs 13 10
e-mail: sven.kahrs(at)kkbz.de
Pastor Andreas Hannemann
91 11 33
e-mail: andreas.hannemann(at)kkbz.de
Diakonin Ursula Eggers
59 39 06
e-mail: eggers.sittensen(at)gmx.de
Diakonin Claudia Meyer 54 79
e-mail: claudia.meyer(at)ewetel.net
Diakon Dieter Wiemann 50 97 56
e-mail: diwi79(at)web.de
Küster
Hans Jürgen Wedemeyer (01 62) 5 89 52 23
Friedhofswärter
Gerhard Brunkhorst (01 75) 6 86 11 91
KIRCHENVORSTEHER:
Wolfgang Aßmann 25 98
Christian Burfeind 42 72
Gisela Dohrmann 13 38
Thomas Ehrbeck 50 85 51
Karin Fedtke 24 97
Kerstin Ilmers 50 89 34
Susanne Kogge 17 69
Birgit Mahnken 16 66
Hans-Joachim Martens 51 24
Gisela Meyer (0 41 69) 16 45
Jürgen Nack 15 79
Dr. Heiko William 59 22 87
KIRCHENKREISTAGSMITGLIEDER:
Hermann Holst 25 77
Frank Homburg 44 54
Jürgen Klindworth 44 41
Manfred Rathje 29 60
FRAUENKREISE:
Heike Ehlen 25 38
Karin Fedtke 24 97
Gertrud Feske
30 30
Margarete Behrens 5 95 94 34
KIRCHENMUSIK, CHÖRE: TELEFON
Organistin
Olga Chumikova
(01 78) 2 92 07 09
olga.chumikova(at)gmail.com
Kirchenchor:
Helmut Haase 15 22
Posaunenchor:
Obmann:
Bernhard Eggers Leitung:
Jonas Schult Chor Rückenwind:
Doris Miesner Claudia Meyer Kinderchor:
Kerstin Heins 59 05 40
KINDERGOTTESDIENST-ARBEIT:
Ursula Eggers 59 39 06
HAUSKREISE:
Pastor Andreas Hannemann
91 11 33
42 08
29 70
54 79
FRÜHSTÜCKS-TREFFEN FÜR FRAUEN:
Margarete Behrens 5 95 94 34
BLAUKREUZGRUPPE:
Johannes Postels-Winter 12 35
Handy: (01 52) 02 89 38 00
GESPRÄCHSKREIS FÜR
PFLEGENDE ANGEHÖRIGE:
Gisela Meyer (0 41 69) 16 45
GESPRÄCHSKREIS FÜR ELTERN MIT
KRANKEN U. BEHINDERTEN KINDERN:
Annette Fabian 38 32
GESPRÄCHSKREIS FÜR VERWAISTE ELTERN:
Helmuth und Ingrid Haase 15 22
TAFEL SITTENSEN
Öffnungszeiten: dienstags und freitags,
14.30 – 16.00 Uhr, Bahnhofstraße 18
KLEIDERKAMMER SITTENSEN
Öffnungszeiten: mittwochs und donnerstags, 9.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 18.00
Uhr, Bahnhofstraße 18
DIAKONISCHE HILFE: Heike Paschen 5 08 99 50
DIAKONIESTATION:TELEFON
Büro in Heeslingen,
Kirchstraße 1 (0 42 81) 9 53 28 50
E-Mail:
ds.sittensen(at)evlka.de
Tagespflege 6 34 99 99
DIAKONISCHES WERK BREMERVÖRDE-ZEVEN:
Sprechstunde des Diakonischen Werks
i. Gemeindehaus: Mo., 14.30 – 16.00 Uhr
Sozialberatung:
Norbert Wolf (0 47 61) 92 45 67
Schuldnerberatung:
Frau Wöhl (0 47 61) 9 70 87 27
➢ leckeres Frühstück
➢ leckeres Mittagessen
➢ leckeres Abendessen
➢ leckere Menues
➢ leckere Buffets
26
59 39 06
Ehe- und Lebensberatung:
Pastorin
Kristin Gerner-Beuerle (0 47 61) 92 45 54
Schwangeren-Konfliktberatung:
Bettina Pahlen-Meyer (0 47 61) 92 45 54
HOSPIZDIENST: FÖRDERVEREIN DER EV. JUGEND:
Vors.: Gisela Dohrmann, Sittensen 13 38
Zevener Volksbank, Kto. 10 702 600
BIC: GENODEF1SIT
IBAN: DE07 241 615 94 001 070 260 0,
Sparkasse ROW-BRV, Kto. 307 025
BIC: BRLADE21ROB
IBAN: DE92 241 512 35 000 030 702 5
ST. DIONYSIUS-STIFTUNG SITTENSEN:
Vors.: Manfred Rathje, Sittensen
29 60
Zevener Volksbank, Kto. 38 844 000
BIC: GENODEF1SIT
IBAN: DE85 241 615 94 003 884 400 0
Sparkasse ROW-BRV, Kto. 25 300 930
BIC: BRLADE21ROB
IBAN: DE59 241 512 35 002 530 093 0
KIRCHENPATEN:
Pastor Sven Kahrs Tel. 13 10
info(at)kirchenpaten-sittensen.de
www.kirchenpaten-sittensen.de
SPENDENKONTEN
DER KIRCHENGEMEINDE:
Zevener Volksbank, Kto. 10 935 501
BIC: GENODEF1SIT
IBAN: DE93 241 615 94 001 093 550 1
Sparkasse ROW-BRV, Kto. 300 020
BIC: BRLADE21ROB
IBAN: DE77 241 512 35 000 030 002 0
SPENDENKONTO D. KIRCHENGEMEINDE FÜR
KINDERGARTENARBEIT:
Zevener Volksbank, Kto. 8 670 300
BIC: GENODEF1SIT
IBAN: DE80 241 615 94 000 867 030 0
Verwendungszweck „Kindergartenarbeit“
bitte angeben
BANKLEITZAHLEN:
Zevener Volksbank: 241 615 94
Sparkasse ROW-BRV: 241 512 35
EINRICHTUNGEN:
Gemeindehaus: Scheeßeler Straße 6
Ev. Kindertagesstätte: Heidornweg 12
Telefonandacht: Maurer- und
Betonarbeiten
www.fliesen-prigge.de
0 41 69 / 90 95 18
Rufen Sie uns an!
www.kirche-sittensen.de / www.punktsieben.de
(0160) 90 33 06 85
43 25
91 17 91
37 63
Nachts säen,
morgens ernten!
Bettsysteme
von TERGUS
Scheeßeler Str. 32 A + Sittensen
04282/508397 + www.tergus.de
®
FSJ / BFD
in Gemeinschaft
Im „Tagungshaus mit Herz“ könnt Ihr ein
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den
Bundesfreiwilligendienst (BFD) machen.
Gästegruppen begleiten und versorgen,
zusammen leben und arbeiten, Andachten gestalten, was Sinnvolles tun und
Spaß haben - ein Jahr in Hanstedt ist Herausforderung und Chance zugleich.
Kontakt: Telefon: 05822 6001
Infos: www.mz-hanstedt.de
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Seele and Geist
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