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Abendprogramm IPPNW Benefizkonzert - Berliner Festspiele

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21. September
I PP NW B e N e f I z koN z e rt
J o haN N S e Ba StI aN Bac h
r o B e rt S c h u m aN N
r I c har d Strau S S
Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker
Bildnachweise
Titel: Klavier, Innenansicht Stimmstock mit Wirbeln und Saiten. Foto: akg images
S. 7 Sammlung Erhaltungskulturen des Botanischen Gartens und Botanischen
Museums Berlin Dahlem. Foto: Wikimedia Commons
S. 13 Johann Sebastian Bach im Alter von 61 Jahren; Kopie eines Portraits von E.G. Haussmann von 1746.
S. 14 Robert Schumann, Daguerrotypie, 1850. Foto: Wikimedia Commons
S. 15 Richard Strauss, Foto: Josef Lehmkuhl, Wikimedia Commons
S. 16 Mariani Klavierquartett © Fabian Stuertz
S. 17 Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker © Stephan Roehl
M US I K FEST BERLIN 2 0 14
Musik fest Berlin 2014 Sonntag 21. September
5 Konzertprogramm
6
Essay
10 Projekte der Hoffnung – der „Alternative Nobelpreis“
13 Komponisten
16 Interpreten
26
Musikfest Berlin 2014 Programmübersicht
28
Musikfest Berlin 2014 im Radio und Internet
29 Impressum
3
Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon vor Beginn des Konzerts aus.
Bitte beachten Sie, dass jegliche Mitschnitte und Fotografieren während des Konzerts nicht erlaubt sind.
M US I K FEST BERLIN 2 0 14
ProgrammSonntag 21. September
16:00 Uhr
Kammermusiksaal
15:00 Uhr
Ausstellungsfoyer des
Kammermusiksaals
Gespräch mit
Ole von Uexküll und
Peter Hauber
Moderation:
Helge Grünewald
IPPNW-Benefizkonzert
Projekte der Hoffnung – 35 Jahre Alternativer Nobelpreis
Konzert zugunsten des Alternativen Nobelpreises
Right Livelihood Award
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur Bwv 1051 (1721)
arrangiert für Violoncello-Ensemble von Walter Dešpalj
I.Allegro
II. Adagio ma non tanto
III.Allegro
Begrüßung: Ole von Uexküll,
Direktor der Right Livelihood Award Foundation
Robert Schumann (1810–1856)
Waldszenen Klavierstücke op. 82 (1848/49)
Auszüge arrangiert für zwölf Violoncelli von Ludwig Quandt
Eintritt – Jäger auf der Lauer – Einsame Blumen – Jagdlied
Pause
Richard Strauss (1864–1949)
Klavier-Quartett c-Moll op. 13 (1883–85)
I.Allegro
II. Scherzo. Presto – Molto meno mosso
III.Andante
IV. Finale. Vivace
Mariani Klavierquartett
Philipp Bohnen Violine
Barbara Buntrock Viola
Peter Philipp Staemmler Violoncello
Gerhard Vielhaber Klavier
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Veranstaltungsende ca. 18:00 Uhr
Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts, Berliner
Festspiele / Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker
5
Essay
Suggestiver Überschuss
Man konnte sich wundern. 1721 schickte und widmete Johann Sebastian
Bach dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg „Sechs Konzerte
für mehrere Instrumente“ – solche Sechserzyklen waren weit über seine Zeit
hinaus publizistisch üblich. Mit ihnen konnte der Künstler demonstrieren,
wie breit er sich das Panorama einer musikalischen Gattung vorzustellen
und wie weit er es überzeugend zu durchmessen vermochte. Große Sorgfalt
verwandten Komponisten und Verleger auf die Anordnung der Werke. Das
Glanzstück stellten sie gerne wie eine Quintessenz an den Schluss. Bach
aber verfuhr anders. Seine Sammlung beginnt mit dem Prachtstück, sie
endet mit dem kleinstbesetzten, in der Grundfärbung dunkelsten Werk.
Für das Sechste Brandenburgische Konzert verlangt er sechs tiefe Streicher
(einzeln oder chorisch besetzt): zwei Bratschen, zwei Gamben, Violoncello
und Kontrabass, dazu ein Akkordinstrument für den Generalbass.
Was effektstrategisch überrascht, ist ästhetisch jedoch konsequent: Das
Sechste bietet tatsächlich die Quintessenz der Brandenburgischen Konzerte,
denn es verwirklicht den höchsten Kunstanspruch. Der setzt sich nicht im
äußeren Glanz, sondern in der inneren Verfassung des Werkes durch. Eine
Analyse der Struktur und Themenverläufe fördert vielerlei Kanons, motivische Metamorphosen und einen wahren „Beziehungszauber“ (Schumann)
zwischen den Einzelstimmen, den Abschnitten eines Satzes und den verschiedenen Sätzen zutage. Sie erfasst die handwerkliche Seite der Komposition, die Art, wie sie „gemacht ist“ (Schönberg). Doch je länger man
dem Lauf des ersten Satzes hörend folgt, desto stärker wird man in einen
Klangfluss gezogen, bei dem das kompositorische Detail zur Artikulation
des Ganzen dient – es fungiert als Mittel, nicht als Hauptsache. Der Kopfsatz erscheint wie eine große wogende Bewegung, die sich bald kompakt,
bald durchsichtig, in dichter Stofflichkeit oder in der Wechselwirkung und
Verflechtung ähnlicher Gesten und Figuren darstellt. Ihre Folge und Konstellation erzeugt, auf die Instrumente verteilt, eine stark räumliche Suggestion.
Die übliche Form des Konzertsatzes – Ritornelle des gesamten Ensembles
wechseln sich mit solistischen Episoden ab – nutzt Bach für die Differenzierung des Verlaufs: Im Changieren der Formteile offenbaren sich verschiedene
Aspekte des Ganzen. Nie zuvor wurde der Zeitfluss, das ureigene Medium
der Musik, so deutlich auskomponiert.
Der letzte Satz, dessen Hauptstimme die Linienführungen des ersten variiert,
stellt dem Fließen einen anderen Bewegungstypus entgegen: das Schreiten,
das der Bass vorgibt, während die Oberstimmen es mit kunstvollen Texturen
umkleiden. Den langsamen Mittelsatz komponierte Bach ähnlich wie Jan
Dismas Zelenka, damals am Dresdner Hof beschäftigt, seine etwa gleichzeitig entstandenen Triosonaten: Die oberen Melodiestimmen folgen einander
wie in einer Fuge, die Bass-Stimme ist doppelt geführt, in einer einfachen
und einer elaborierten Form, sie erhält dadurch starkes klangliches Gewicht.
In diesem Adagio verwirklichte Bach wieder eine dritte Art musikalischer
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Bewegung: das spiralartige Kreisen einer Stimmenkonfiguration durch den
Ereignisraum der Tonarten. Die Bearbeitung für zwölf Celli mindert die innere Differenzierung des Klangs nicht, stärkt aber durch ihre Homogenität die
ganzheitliche Auffassung eines Werkes, das die wechselseitige Abhängigkeit
von profiliertem Einzelnem und harmonischer Gemeinschaft gleichnishaft
durchführt.
Schumanns Waldszenen
Seit dem späten 19. Jahrhundert wurde Robert Schumann fast stereotyp
vorgehalten, er habe vom Klavier aus gedacht, seine Schreibart für andere
Instrumente, insbesondere für Orchester, habe darunter gelitten. Zeitgenossen erhoben diesen Vorwurf nicht, die neuere Musikforschung widerlegte
ihn. Dennoch verbirgt sich darin, entstellt, eine treffende Beobachtung.
7
ESSAY
Schumann, für den die „Ästhetik der einen Kunst auch die der andern“ war
(nur das Material sei verschieden), kultivierte eine prägnante Vorstellung
von der Wandlungsfähigkeit und Virtualität des Klangs. Aus eigener Erfahrung wusste er, dass gutes Klavierspiel unter anderem dadurch wirkt, dass
es eine Farbigkeit und Sanglichkeit suggeriert, die nicht in der Natur des
Instruments liegt. Diese andere, eigentlich gemeinte, aber physikalisch nicht
erzeugte Qualität kann real zum Vorschein gebracht werden – durch Bearbeitung.
Schumanns „Waldszenen“, nachrevolutionäre Reflexionen über einen romantischen Topos, zeichnen sich durch eine besonders subtile Suggestionskraft
aus. Das Eröffnungsstück spielt mit dem Verhältnis von Klang und Kontur,
deutet es als Widerschein eines Naturphänomens: des gebrochenen Halls
und des Echos, wie man sie beim „Eintritt“ in den Wald vernehmen mag. Im
musikalischen Nachdenken über die „Einsamen Blumen“ wird der Widerhall,
eine wesentliche Kategorie romantischer Mensch-Natur-Betrachtung, durch
Ansätze von Imitationen mehr skizziert als ausgeführt: Die Einsamkeit tut
sich nicht in der ‚Echolosigkeit’ (Ernst Krenek), sondern im Fragment, im
permanenten Abbruch der denkbaren Antwort kund. Findet in diesen beiden
Stücken die erlebende, kontemplative Begegnung mit der Natur bis hin zum
Seelenspiegel der „Waldeinsamkeit“ ihren Ausdruck, so beleuchten die Jägerund Jagdstücke eine andere, aktive Seite. Heute ist zwar schwer vorstellbar,
dass Jagd mit Freiheit und Freisinn verbunden würde, doch zu Schumanns
Zeit verhielt es sich anders. Das „Jagdlied“ mit seinem Reiterrhythmus, seinen Simulationen des Hörnerklangs und seinen beständigen Moll-Neigungen
erinnert an Eichendorffs gleichnamiges Gedicht, in dem vom Jagen der Tiere
keine Rede ist, sondern vom Reiten als Vorstufe des Fliegens und Medium
des Fliehens (aus den Umklammerungen der Liebe), es gipfelt in den Zeilen:
„Erquickliche Frische, süß-schaurige Lust! / Hoch flattern die Büsche, frei
schlägt die Brust!“ Im Klavierklang wie in der Bearbeitung für zwölf Celli
wird die wilde Jagd simuliert, nicht dargestellt, Schumann schrieb ein Stück
über einen populären musikalischen Typus, keine Affirmation des Genres. In
der Miniatur vom „Jäger auf der Lauer“ lässt sich die Gestik von Auffahren
und Huschen, die das Ausgangsmaterial bestimmt, von Streichinstrumenten
ungleich plastischer realisieren als durch das Klavier. Dadurch erhält auch
der Schluss, der vom endlich erreichten Dur unvermittelt in die Schattenwelt
des Moll abkippt, gerade in seinem Verklingen eine besonders dramatische
Wirkung.
Strauss’ Klavierquartett
Im Konzertleben erscheint eine Schaffensperiode von Richard Strauss höchst
selten: das Frühwerk, das er vor seiner Hinwendung zu den Sinfonischen
Dichtungen schrieb. Die Phase, die man bei einem Komponisten zur Aneignung der Tradition ansetzte – die Zeit vom ersten Privatunterricht bis zum
Studienabschluss –, bestimmten bei Strauss der Vater mit seiner Verehrung
für die Komponistengeneration von Haydn bis Schubert, der solide Unter-
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richt Friedrich Wilhelm Meyers, der ihm handwerkliche Sicherheit vermittelte,
die Freundschaft der Familie mit Ludwig Thuille, dem Repräsentanten der
„Münchner Schule“, der ihn beim Komponieren beriet, und Hans von Bülow,
der seine Faszination für Brahms auf seinen späteren Dirigierassistenten
übertrug. Einen wesentlichen Anteil an Strauss’ (Stil-)Bildung aber hatte die
Hörerfahrung; er sammelte sie zu Hause, wo viel Musik gemacht wurde, bei
den Proben des Amateurorchesters „Wilde Gung’l“, die der Vater leitete, und
bei Konzert- und Opernbesuchen im Kulturleben der bayerischen Landeshauptstadt. Bis 1887 – Strauss zählte damals 23 Jahre – hatte der junge
Komponist alle Genres erprobt, in denen sich Brahms jemals äußerte, das
Oratorium ausgenommen.
Das Klavierquartett op. 13 schrieb er im Winter und Frühjahr 1883/84. Der
19-Jährige lebte damals einige Zeit in Dresden, danach in Berlin. Unter den
Künstlern und Interpreten, die er kennenlernte, beeindruckte ihn vor allem
Bülow, der ihm Ende 1884 mit der Assistenz bei der Meininger Hofkapelle die
erste Stellung verschaffte. Das groß dimensionierte Werk, das der Berliner
Tonkünstlerverein bei einem Kompositionswettbewerb mit dem ersten Preis
auszeichnete, folgt in Detail und Konzept den Spuren, die Brahms in dieser
Gattung gelegt hatte. Es beginnt wie dessen Opus 25 einstimmig mit einem
Motiv, das danach alle wesentlichen musikalischen Gestalten in Gang setzt.
Der Themenaufbau durch Motiventwicklung und Ausbruch hat in Brahms
ein entscheidendes Vorbild, er wird später zu einer der strukturellen Devisen in Strauss’ Komponieren. In der Abfolge der vier Sätze rückt Strauss wie
Brahms das Scherzo an die zweite Stelle und formt daraus ein romantisches
Charakterstück von quirliger Beredtheit. Im dritten Satz nimmt er das ‚Lied
ohne Worte’ als Folie für ein fast szenisches Spiel der Entwicklungen und
Kontraste. Er meidet danach im Finale das Klischee eines Durchbruchs, wie
er in c-Moll-Kompositionen gerne erwartet wird. Kein Aufleuchten nach
C-Dur – es gibt andere Lösungen. Das Temperament der Schlussphase
besiegelt einen Satz, in dem Strauss noch einmal alle Kompositionskünste
ausspielte, über die er verfügte. Das Quartett ist ein Meisterstück im traditionellen Sinn: Ein aufstrebender Künstler führt perfekt vor, wie er sein Metier
beherrscht. Das gilt für die motivische Arbeit im Detail – sie ist dicht und
beziehungsreich durchgeformt und kommt Schönbergs Ideal, dass möglichst
jede Note in einem Werk thematisch sein sollte, sehr nahe. Es gilt aber auch
für den Anteil an Virtualität, mit dem ein Kunstwerk über sich selbst hinausweist: In Form, Klang und Durchgestaltung seiner Themenkomplexe legte
Strauss sein Klavierquartett expansiv an und drängte mit ihm in symphonische Dimensionen, ohne den kammermusikalischen Kontext zu gefährden.
Neben Brahms’ Spätwerk entstanden, deuten Strauss’ frühe Kammermusikkompositionen eine Brücke zu der Werkgruppe an, aus der die Wiener Schule
um Schönberg zwanzig Jahre später Richtung Moderne aufbrach.
Habakuk Traber
9
Der Alternative Nobelpreis
Projekte der Hoffnung – der „Alternative Nobelpreis“
Der Right Livelihood Award – auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“ –
ehrt Menschen und Initiativen, die Lösungen für die dringendsten Probleme
unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen. Diese Menschen sollten die
eigentlichen Stars unserer Zeit sein, doch stattdessen wird ihre Arbeit oft
bekämpft, belächelt oder ignoriert. Der Right Livelihood Award unterstützt
seine Preisträger und macht sie weltweit bekannt – damit wir nicht mit
Problemen leben, die wir lösen können.
Der Preis
Der Right Livelihood Award wurde 1980 von dem deutsch-schwedischen Publizisten, Philatelisten und späteren Europa-Abgeordneten Jakob von Uexküll
ins Leben gerufen. Heute ist er besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis“.
Über die Vergabe entscheidet eine internationale Jury. Seit 1985 findet die
Verleihung jedes Jahr im Dezember im Schwedischen Reichstag statt. Der
Preis wird meist an vier Preisträger vergeben, einer der Preise ist oft ein
undotierter Ehrenpreis. Für die anderen Preisträger beträgt das Preisgeld
jeweils 500.000 Schwedische Kronen. Das Preisgeld dient der Unterstützung der Arbeit der Preisträger und ist nicht für den persönlichen Gebrauch
bestimmt. Mindestens genauso wichtig wie die finanzielle Unterstützung ist
die Aufmerksamkeit, die der Preis bringt. Für bedrohte Preisträger bedeutet
diese einen wichtigen Schutz. Und sie dient dazu, das Wissen und die prak­
tischen Lösungsansätze der Preisträger international zu verbreiten.
Die Preisträger
153 Personen und Organisationen aus 64 Ländern sind seit 1980 mit dem
„Alternativen Nobelpreis“ ausgezeichnet worden. Sie alle zeigen, dass mit
Tatkraft, Mut und Kreativität zunächst unlösbar scheinende Probleme
überwunden werden können. Anders als die Nobelpreise kennt der Right
Livelihood Award keine Kategorien. Denn oft sind es gerade jene neuen
Wege und Lösungsansätze, die in keine Schublade passen wollen, die den
Problemen unserer Zeit am besten gerecht werden.
Die Preisträger setzen sich für Menschenrechte, Frieden, Konfliktlösung,
die Rechte von Minderheiten, kulturelle und spirituelle Erneuerung, den
Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen
ein. Weitere Themen der Arbeit der Preisträger sind Globalisierung, Landwirtschaft, Kinder, Bildung, Ernährung, Alternative Technologien und neue
Wirtschaftsmodelle.
Kandidaten vorschlagen
Charakteristisch für den „Alternativen Nobelpreis“ ist, dass grundsätzlich
jeder jeden für den Preis vorschlagen kann. Dies hilft der Stiftung, Jahr für
Jahr einen Eindruck davon zu bekommen, welche Themen weltweit als die
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wichtigsten wahrgenommen werden. Es bedeutet auch, dass eine kleine,
aber effektiv arbeitende Organisation aus der sogenannten Dritten Welt
die gleichen Chancen hat, vorgeschlagen zu werden, wie ein bekannter
Wissenschaftler aus den Industriestaaten. Mehr als 100 Personen und
Organisationen aus aller Welt werden jährlich für den Preis vorgeschlagen.
Nach sorgfältiger Recherche durch die Mitarbeiter der Stiftung wählt die
internationale Jury die Preisträger aus.
Die Stiftung
Die Right Livelihood Award Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung nach
schwedischem Recht. Die Stiftung ist politisch und weltanschaulich unabhängig. Sie sieht sich als Plattform, um die Initiativen und Lösungen ihrer
Preisträger der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und so den Weg zu einer
besseren Zukunft zu ebnen. Das Stockholmer Büro der Stiftung hat momentan vier festangestellte Mitarbeiter, mehrere Freiwillige und Freelancer und
ein bis zwei Praktikanten.
Right Livelihood College
Im Rahmen des Projektes Right Livelihood College arbeitet die Stiftung
mit den Universitäten Bonn, Lund (Schweden), Addis Abeba (Äthiopien),
Port Harcourt (Nigeria), Santa Cruz (Kalifornien), Valdivia (Chile) und dem
Tata Institute of Social Sciences in Mumbai (Indien) zusammen. Diese
Universitäten laden Preisträger zu Vorlesungen und Seminaren ein und
vergeben Stipendien für Studenten und Promovierende, die die Arbeit von
Preis­trägern studieren. Das globale Sekretariat des Right Livelihood College
ist am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn angesiedelt.
Ein Partner des Right Livelihood College ist auch das Youth Future Project,
ein Verein von jungen Menschen, der Begegnungsveranstaltungen von
Preisträgern mit Jugendlichen organisiert.
Spenden und Vermächtnisse
Die Kosten des Preises in Höhe von knapp einer Million Euro – für die Preisgelder, die Recherche der Nominierten, die Preisverleihung, die Unterstützung von Preisträgern, das Schutzprogramm für bedrohte Preisträger, die
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie 9% Verwaltungskosten – werden
von privaten Spendern finanziert. Mit einer Spende ehren und unterstützen
Sie die weltweit erfolgreichsten Projekte der Hoffnung. Sie tragen direkt
zur Verbreitung des Wissens der Preisträger und zu deren Schutz bei. In
Deutschland können Sie Spenden für den Right Livelihood Award steuerlich
absetzen, und Vermächtnisse und Erbschaften für den Award sind von der
Erbschaftssteuer befreit.
11
Der Alternative Nobelpreis
Wenn die Arbeit des Preises Sie überzeugt,
richten Sie Ihre Spende bitte an:
Empfänger: Dachstiftung für individuelles Schenken
IBAN: DE54 4306 0967 0103 7008 00
BIC (Swift): GENODEM1GLS (GLS Gemeinschaftsbank, Bochum)
Verwendungszweck: RLA
Infos und Kontakt
www.rightlivelihood.org / Ole von Uexküll, Telefon 0046-8-7020337,
ole@rightlivelihood.org
30 Jahre IPPNW-Benefizkonzerte
IPPNW-Concerts, Mitglied der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung
des Atomkrieges, Empfänger des Friedenspreises der UNESCO 1984 und des
Friedensnobelpreises 1985), organisiert seit 1984 Benefizkonzerte zugunsten
der Spätopfer von Kriegen, Industrie- und Naturkatastrophen, der Opfer
atomarer Unglücke und Explosionen von Hiroshima bis Fukushima, der Arbeit
der IPPNW und anderer humanitärer Organisationen. Von vielen dieser
Konzerte hat IPPNW-Concerts CDs als bleibende Dokumente produziert.
Zu den zahlreichen Musikern, die somit dem Wettrüsten und der Zerstörung
unserer Erde immer wieder ein Stück Kultur entgegensetzen zählten bisher u.a.
Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Kolja Blacher, Andrey Boreyko,
Frans Brüggen, Antal Doráti, Alban Gerhardt, Michael Gielen, Natalia Gutman,
Barbara Hendricks, Thomas Hengelbrock, Heinz Holliger, Marek Janowski,
Kim Kashkashian, Gidon Kremer, Yehudi Menuhin, Franz Welser-Möst,
Viktoria Mullova, Olli Mustonen, Auréle Nicolet, Igor Oistrakh, Boris
Pergamenschikow, Christoph Prégardien, André Previn, Thomas Quasthoff,
Simon Rattle, András Schiff, Heinrich Schiff, Jan und Kai Vogler,
Thomas Zehetmair, Bundesjugendorchester, Junge Deutsche Philharmonie,
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Russisches Nationalorchester,
Moskauer Philharmoniker, Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin, Staatskapelle
Berlin, Tschechische Philharmonie, Europäisches Sinfonie Orchester,
Welt-Sinfonie­orchester und zahlreiche Mitglieder der Berliner Philharmoniker.
Zu den vielen Unterstützern zählen auch immer wieder die Berliner Festspiele
und die Stiftung Berliner Philharmoniker. Folgende Live-CDs entstanden im
Rahmen der Musikfeste Berlin 2009, 2012 und 2013: CD 67, CD 68, CD 76 und
CD 77. Informationen finden Sie unter www.ippnw-concerts.de
IPPNW-Concerts dankt für die großzügige Unterstützung bei der Realisierung
und Verbreitung dieses Konzerts: Berliner Festspiele / Musikfest Berlin,
Stiftung Berliner Philharmoniker, Laura Bährle und Christian Feldgen und
Schalloran Tonstudio, Gisela Renner, Der Tagesspiegel, Ärztekammer Berlin,
KV-Berlin, IPPNW-Deutschland, Helge Grünewald, Mariani Klavierquartett und
den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.
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Biografien
Komponisten
Johann Sebastian Bach
„Johann Sebastian Bach gehöret zu einem Geschlechte,
welchem Liebe und Geschicklichkeit zur Musick, gleichsam als ein allgemeines Geschenck, für alle seine Mitglieder, von der Natur mitgetheilet zu seyn scheinen.“
So beginnt der biografische Bericht in dem 1754 erschienenen, von einem Sohn Bachs mitverfassten Nekrolog auf
Johann Sebastian Bach (1685–1750). Für Bach war die Zugehörigkeit zu diesem Geschlecht viel mehr als nur die zu
einem lockeren Verbund von gleichartig Begabten, sie bedeutete für ihn Geborgenheit und ein sicheres Netz in der
Not. Denn schon mit 10 Jahren war Bach, der Sohn eines
Stadtmusikers aus Eisenach, Vollwaise. Er fand Aufnahme
bei seinem ältesten Bruder, der Organist in einem kleinen
Städtchen in der Nähe war und dem nun bei ihm wohnenden Kind die Grundlagen des Klavierspiels beibrachte.
Mit 15 Jahren verließ Bach Thüringen und wurde Chorschüler an der Kirche St. Michaelis in Lüneburg. Seine allgemeine musikalische Ausbildung muss dort sehr rasch
vorangeschritten sein. Offenbar verfügte Bach auch
damals schon über einen gewissen Ruf als Experte für
Orgelbau, denn im Juli 1703 wurde er eingeladen, an der
Abnahme und Einweihung einer neuen Orgel im thüringischen Arnstadt teilzunehmen. Der junge Musiker muss
dabei einigen Eindruck gemacht haben, denn keine vier
Wochen später wurde er schon zum Organisten an dieser
Kirche bestellt. Von dieser ersten Anstellung an, die dem
Ehrgeiz des selbstbewussten jungen Mannes längerfristig
keinesfalls genügen konnte, betrieb er umsichtig seinen
Aufstieg zu angeseheneren – und auch immer besser bezahlten – Positionen.
Bach blieb vier Jahre in Arnstadt, um 1708, nach einer
kurzen Zwischenstation als Organist in Mühlhausen, in
den Dienst des Herzogs von Weimar zu treten. Hier entstanden bis Ende 1717 die ersten Meisterwerke, die wir bis
heute zum Kern seines Schaffens zählen, vor allem Orgelmusik wie die Passacaglia c-Moll BWV 582 und Kantaten.
Vom Weimarer Hof, wo er sich lange wohlgefühlt hatte,
schied Bach in Unfrieden. Er hatte um Entlassung aus
dem Dienst gebeten, um Kapellmeister des Fürsten von
Anhalt-Köthen zu werden, bei dem in dessen Dienst er
bessere Möglichkeiten für sich sah. In Weimar wollte man
den Musiker aber nicht so ohne Weiteres ziehen lassen,
und so musste Bach vier Wochen in Arrest verbringen ehe
er seinen neuen Dienst antreten konnte. In Köthen stand
Bach in der Hofkapelle ein Ensemble hervorragender Musiker zur Verfügung. Der Schwerpunkt seines Schaffens
verlagerte sich nun auf die Instrumentalmusik. Unter anderem sind die „Brandenburgischen Konzerte“, der erste
Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ und die sechs Sonaten und Partiten für Violine solo Früchte dieser Zeit.
Bach hatte in Köthen eine vorzügliche Stellung, und er
gründete nun auch eine eigene Familie. Mit Sorge musste
er dann zur Kenntnis nehmen, dass die Kosten der Hofhaltung die finanziellen Möglichkeiten der kleinen Residenz
überstiegen. Bach streckte deshalb erneut seine Fühler
aus, und als 1722 das Amt des Thomaskantors in Leipzig,
eines der angesehensten musikalischen Ämter Mitteldeutschlands, neu zu besetzen war, bewarb er sich. Das
Verfahren war langwierig, und es gab mehrere hochrangige Kandidaten aus ganz Deutschland. Schließlich fiel die
Wahl auf Bach, der im Frühjahr 1723 in sein neues Amt
eingeführt wurde.
In Leipzig hatte Bach endlich seinen Lebensmittelpunkt
gefunden, und trotz mancher Zwistigkeiten und Misshelligkeiten mit dem Rat der Stadt sollte er aus Leipzig
nicht mehr fortziehen. 27 Jahre lang versah Bach das
Amt des Kantors und Musikdirektors der Stadt. Anfangs
komponierte er vor allem Kirchenmusik, bis er über einen
großen Fundus an eigenen Werken verfügte, mit denen er
den Gottesdienst an den vier Leipziger Kirchen bestreiten
13
Biografien
Komponisten
konnte. Von den 1730er Jahren an stand dann wieder die
Instrumentalmusik im Zentrum seines Schaffens. Über
einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren entstand die
groß angelegte vierteilige „Clavieruebung“, zu der unter
anderem die sechs Partiten, das „Italienische Konzert“ und
die „Goldberg-Variationen“ gehören und die ein Kompendium aller Möglichkeiten der Musik für Tasten­instrumente
darstellt. Das Aufzeigen aller kompositorischen Möglichkeiten in beispielhaften Werken wie der „Clavieruebung“
war ein Grundimpuls seines späten Schaffens, das in
seiner Einheit von emotionaler Kraft und rationaler Tiefe
einen der Höhepunkte der Musikgeschichte bildet.
Als allgemein anerkannter Musiker, der freilich manchen
Jüngeren als Vertreter eines veralteten, überholten Stils
galt, und als berühmter Orgelvirtuose und -experte verlief
Bachs Leben in zusehends ruhigen Bahnen. Im Mai 1747
unternahm er auf Einladung Friedrichs II. noch einmal eine
Reise nach Potsdam und Berlin. Bachs letztes Lebensjahr
stand dann im Zeichen einer schweren gesundheitlichen
Krise, von der er sich nicht mehr erholen sollte. Er starb
am 28. Juli 1750.
Robert Schumann
Das Leben von Robert Schumann (1810–1856), dem Inbegriff des romantischen Komponisten, steckte voller Schwierigkeiten, Belastungen und Gefährdungen.
­Schumann wurde am 8. Juni 1810 in der Kleinstadt Zwickau geboren. In seiner Jugend interessierte sich Schumann in gleichem Maße für Literatur und Musik. Erst 1828
fand er in Leipzig, wohin er eigentlich zum Jurastudium
gekommen war, in Friedrich Wieck zum ersten Mal einen
kompetenten Klavierlehrer. Die Hoffnungen auf die angestrebte Virtuosenlaufbahn musste Schumann aber bald
begraben, denn sporadisch aufgetretene Lähmungserscheinungen der rechten Hand ließen sich nicht wirksam
bekämpfen. Schumann ging nun neue Wege. Er gründete 1834 die bis heute bestehende „Neue Zeitschrift für
Musik“ und besann sich auf seine schöpferischen Fähigkeiten. Bis 1839 entstanden zahlreiche bedeutende Klavierwerke. Parallel dazu entspann sich eine komplizierte
Liebesbeziehung zur Tochter von Friedrich Wieck, Clara,
die sich zu einer Virtuosin von europäischem Rang entwickelte. Nach vielen Höhen und Tiefen erreichte das Paar
schließlich 1840 die Eheschließung, die in einem Rechtsstreit gegen den Einspruch Wiecks durchgesetzt werden
musste.
Das Eheleben gestaltete sich nicht einfach. Neben ständigen Geldsorgen, die das Paar belasteten, litt Schumann
darunter, im Schatten seiner weitaus bekannteren Frau
zu stehen. Er konnte aber durchaus Erfolge als Komponist
verzeichnen und wurde 1850 zum städtischen Musikdirektor in Düsseldorf berufen. Die anfängliche Begeisterung
wich bald tiefer Enttäuschung, denn Schumann litt im
persönlichen Umgang unter starken Hemmungen und
konnte sich keinerlei Autorität erwerben. Die ihm unerträglich werdenden Bedingungen griffen Schumanns ohnehin belastete Psyche weiter an. Am 27. Februar 1854 unternahm Schumann einen Selbstmordversuch und wurde
auf eigenen Wunsch in eine Nervenheilanstalt gebracht,
wo er zwei Jahre später in geistiger Umnachtung starb.
Richard Strauss
Von Richard Strauss (1864–1949) existieren viele, oft von
Klischees beladene Bilder. Da gibt es den großbürgerlichen Familienmenschen, den Skat spielenden Spießbürger, den mehr als geschäftstüchtigen Selbstvermarkter,
schließlich den politisch Naiven, der sich, auf seinen eigenen Vorteil bedacht, allzu bereitwillig von den Nationalsozialisten in Dienst nehmen ließ. Obwohl alle diese
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die fast zwei Jahrzehnte umfassende, künstlerisch hoch
bedeutsame Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal, der für Strauss die Libretti zu einer ganzen Reihe von
Opern von „Elektra“ bis zur „Frau ohne Schatten“ schrieb.
Die Oper rückte dabei eindeutig ins Zentrum von Strauss‘
Schaffen.
Das Ende der preußischen Monarchie nach dem 1. Weltkrieg bedeutete eine Zäsur in Strauss‘ Leben. Mit der
Weimarer Republik konnte er sich nicht anfreunden, und
so zog er es 1919 vor, nach Wien überzusiedeln, wohin
er schon lange ausgezeichnete Kontakte besaß. In den
1920er Jahren änderte sich seine Position im Musikleben
zusehends. Strauss, dessen Werke zwar passagenweise
schärfste Dissonanzen enthalten, dabei aber nie den Boden der Tonalität verlassen, galt nun allmählich als Konservativer. Für die einen war er ein moderner Klassiker,
für die anderen hoffnungslos veraltet. Strauss selbst blieb
von diesen Einschätzungen unbeeindruckt. Der äußere
Erfolg blieb ihm in jedem Fall erhalten, und so konnte es
sich Strauss von 1924 an erlauben, auf feste Anstellungsverhältnisse zu verzichten.
Den Aufstieg der Nationalsozialisten sah Strauss als
Chance für sich und das Umsetzen eigener Vorstellungen. Gern ging er auf die Avancen ein, die ihm gemacht
wurden, und so ließ er sich 1933 zum Präsidenten der
Reichsmusikkammer machen, zum formal höchsten Musikfunktionär des Landes. Die Rassenideologie der neuen
Machthaber teilte Strauss aber nicht, und so kühlte das
Verhältnis zwischen Regime und Komponist rasch ab. Als
Strauss in einem von der Gestapo abgefangenen Brief an
seinen emigrierten jüdischen Librettisten Stefan Zweig
seine Ablehnung dieser Ideologie mit überaus deutlichen
Worten formulierte, wurde ihm im Juli 1935 der Rücktritt
von seinen Ämtern nahegelegt. Strauss zog sich in seine
Villa nach Garmisch zurück, blieb aber der prominenteste deutsche Komponist und wurde weiterhin viel gespielt,
bis hin zu Uraufführungen seiner Opern. Obschon Strauss
selbst sein Lebenswerk mit der Oper „Capriccio“ (1942)
eigentlich als beendet ansah, komponierte er weiter und
schuf noch mehrere Instrumentalwerke. Diese in den allerletzten Lebensjahren entstandenen Werke gelten heute als ein Höhepunkt seines Schaffens. Richard Strauss
starb am 8. September 1949.
Bilder von Strauss’ bürgerlicher Existenz nicht falsch sind,
überdecken sie das Wesentliche seiner künstlerischen Persönlichkeit. Strauss war ein Komponist des L’art pour l’art,
des artifiziellen ästhetischen Spiels, und in seinen Opern
ein Meister im Erschaffen künstlicher Welten.
Richard Strauss wuchs in einem professionellen musikalischen Milieu auf. Sein Vater war Mitglied der Münchner
Hofkapelle und galt als einer der besten Hornisten seiner
Zeit. Bereits mit Anfang 20 war Richard Strauss sowohl als
Dirigent großer Orchester wie als Komponist hervorgetreten. Den musikalischen Vorlieben seines Vaters folgend
hatte er sich stilistisch zunächst an Brahms orientiert und
umfassendes handwerkliches Können erworben. Wie eine
Initialzündung wirkte dann die 1885 einsetzende Auseinandersetzung mit den Werken und Schriften von Wagner
und Liszt. 1888, im Alter von 24 Jahren, gelang Strauss
mit dem „Don Juan“ das erste Meisterwerk seines Schaffens, dem eine Reihe großer Symphonischer Dichtungen
und Opern folgte, unter denen „Salome“, „Elektra“ und
„Der Rosenkavalier“ zum Kernrepertoire jedes größeren
Opernhauses gehören. Der stetig zunehmende Erfolg dieser Werke ließ Strauss rasch zu einer der bedeutendsten
Persönlichkeiten der Musikwelt aufsteigen, in Personalunion führender Komponist, international gefragter Dirigent und schließlich auch einflussreicher Musikfunktionär.
Seit 1898 war Strauss in Berlin tätig, unter anderem als
Hofkapellmeister, und wurde als exemplarischer Vertreter
der Moderne angesehen. In der Berliner Zeit begann auch
15
Biografien
Interpreten
Mariani Klavierquartett
Die vier Musiker des Mariani Klavierquartetts, die alle in
Berlin studiert haben, fanden 2009 zusammen. 2011 gab
ein Erfolg beim Deutschen Musikwettbewerb, bei dem
die vier Musiker in früheren Jahren schon als Solisten ausgezeichnet worden waren, dem Mariani Klavierquartett
einen wichtigen Impuls. Zahlreiche Konzerteinladungen
schlossen sich an sowie Einladungen zu bekannten Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem
Schleswig-Holstein Musik Festival. Im vergangenen September erschien die erste CD des Mariani Klavierquartetts mit Werken von Frank Bridge, Bohuslav Martinů
und Robert Schumann, die hervorragend rezensiert wurde. Die vier Mitglieder des Ensembles sind auch außerhalb des Mariani Klavierquartetts als profilierte Musiker
hervorgetreten. Sie können Erfolge bei großen inter­
nationalen Wettbewerben vorweisen, konzertieren als
Solisten und Kammermusiker, haben zahlreiche CD- und
Rundfunkaufnahmen gemacht und sind Mitglieder in bekannten Orchestern oder unterrichten an verschiedenen
Musikhochschulen.
M US I K FEST BERLIN 2 0 14
Die 12 Cellisten der
Berliner Philharmoniker
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sind ein einzigartiges Ensemble, das seine Gründung im Jahr 1972 ungewöhnlichen Umständen verdankt. Pate des Ensem­bles
war ein damals schon lange verstorbener ­Cellovirtuose
und Komponist, Julius Klengel (1859–1927), der 1920 ein
Stück für die kuriose Besetzung von 12 Celli geschrieben
hatte. Die Aufführung dieses vorher so gut wie nie gespielten Stückes durch die Cellogruppe der Berliner Philharmoniker begeisterte so sehr, dass sie beschlossen, weiter auf
diese Weise zu musizieren. Da es für ihre Besetzung kein
spielbares Repertoire gab, gaben sie Kompositionsauf­
träge heraus. Als erstes schrieb der Berliner Komponist
Boris Blacher ein Stück für das sich formierende Ensemble: „Blues, Espagnola“ und „Rumba philharmonica“.
Seither haben die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
zahlreiche Komponisten wie Jean Françaix, Iannis Xenakis,
Kaija Saariaho und Brett Dean zu neuen Werken angeregt, sodass inzwischen eine Fülle von Kompositionen für
12 Celli vorliegt. Hinzu kommt eine große Anzahl Arrangements von Musik der verschiedensten Stilrichtungen,
17
etliche davon haben die Mitglieder der 12 Cellisten selbstverfasst. Das Repertoire reicht dabei von der Avantgarde
bis zur Populärmusik. Die sich hierin zeigende stilistische
Vielseitigkeit ist ein Markenzeichen der 12 Cellisten der
Berliner Philharmoniker.
Da die Cellogruppe der Philharmoniker 1991 auf 13 Cellis­
ten erweitert wurde, setzt dabei jeweils ein Cellist aus.
Eine besonders lange Verbindung besteht zwischen dem
Musikfest Berlin und den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. Das erste öffentliche Konzert des Ensembles in
seiner Heimatstadt fand 1975 im Rahmen der Berliner
Festwochen statt, dem Vorgänger des Musikfest Berlin.
Zu den Höhepunkten der Zusammenarbeit gehört die Uraufführung des von den Festwochen in Auftrag gegebenen Stückes „Fratres“ von Arvo Pärt im Jahr 1982.
Es spielen:
Joan Bachs, Lionel Cottet, Bruno Delepelaire,
Rachel Helleur, Christoph Igelbrink, Solène Kermarrec,
Martin Löhr, Olaf Maninger, Martin M
­ enking,
Ludwig Quandt, Nikolaus Römisch, Knut Weber
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Berlin +++ Beethovens Neunte in DDR und BRD +++
Rammstein und die Berliner Philharmoniker – Zwei Schlagzeuger im Drum Duett +++ Christian Tetzlaff im Porträt +++ Tabu:
Auftrittsangst – Weit mehr als Lampenfieber +++ Ein Sachse
im Süden – G. F. Händel in Italien +++
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Di., 10.2.15 · 20 Uhr · Philharmonie *
Mi., 13.5.15 · 20 Uhr · Philharmonie *
Schubert: Klaviersonate B-Dur D 960
Werke von Scrjabin
Spanische Klaviermusik von
Albéniz, Mompou und Granados
Beethoven: „Waldstein-Sonate“C-Dur
Prokofjew: Sonate Nr. 4 c-moll
Chopin: Mazurkas (Auswahl)
Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 15
Violine
St. Petersburger Philharmoniker
Yuri Temirkanov, Leitung
Brahms: Violinkonzert D-Dur
Beethoven: Symphonie Nr. 3 „Eroica“
Yuja Wang Klavier
Jewgenij Kissin Klavier
Yuja Wang
Staatskapelle Weimar · Werke von
Wagner, Flotow, Mozart und Lehár
Cecilia Bartoli
Klazz-Brothers & Cuba Percussion
Daniil Trifonov
Hélène Grimaud Klavier
Piano Battle
„Das Publikum als Jury“:
Eine Konzertshow von und mit Andreas
Kern und Paul Cibis
Verdi: Messa da Requiem
Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg, Leitung
Hélène Grimaud
The Philharmonics
A.S. Ott & F. Tristano
Münchner Rundfunkorchester
„Du bist die Welt für mich“
Mo., 15.6.15 · 20 Uhr · Philharmonie *
Anne-Sophie Mutter Violine
Jonas Kaufmann
Lambert Orkis, Klavier
Beethoven: Sonate G-Dur
Ravel: Tzigane · Bartók: Sonate Nr. 2
Respighi: Sonate h-moll
Mi., 1.7.15 · 20 Uhr · Philharmonie
Anne-Sophie Mutter
Bobby McFerrin
& Chick Corea
Together again
Fr., 17.4.15 · 20 Uhr · Kammermusiksaal
So., 11.1.15 · 20 Uhr · Kammermusiksaal
Wiener Neujahrskonzert
Jonas Kaufmann Tenor
Julia Fischer
Do., 19.3.15 · 20 Uhr · Philharmonie
Klaus Florian Vogt
So., 30.11.14 · 20 Uhr · Philharmonie *
„Jeux d’eau“ – Werke von Schubert, Liszt,
Ravel, Debussy, Fauré, Albéniz u.a.
Kremerata Baltica
Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-moll
Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-moll
Di., 10.3.15 · 20 Uhr · Kammermusiksaal
Do., 27.11.14 · 20 Uhr · Kammermusiksaal
Classic meets Cuba
Mo., 18.5.15 · 20 Uhr · Philharmonie
Daniil Trifonov Klavier
Mo., 3.11.14 · 20 Uhr · Philharmonie
Klaus Florian Vogt Tenor
Jewgenij Kissin
Do., 19.2.15 · 20 Uhr · Kammermusiksaal
Mi., 22.10.14 · 20 Uhr · Konzerthaus
Cecilia Bartoli Mezzosopran
I Barocchisti · Diego Fasolis, Leitung
Barocke Arien und Szenen aus dem
17. und 18. Jahrhundert
Julia Fischer
Alice Sara Ott &
Francesco Tristano Klavier
Ravel: Boléro & La Valse
Debussy: 3 Nocturnes
Strawinsky: Le Sacre du Printemps u.a.
Enoch zu Guttenberg
Fr., 3.7.15 · 20 Uhr · Philharmonie
Martin Grubinger
The Percussive Planet Ensemble
Brazilian Salsa Night
Martin Grubinger
* in Zusammenarbeit mit der Konzert-Direktion Adler
0800 - 633 66 20
Tickets
Anruf kostenfrei
www.firstclassics-berlin.de | Alle Vorverkaufsstellen
Neuerscheinung:
Die IPPNW-Concerts CD 77
antal doráti · modest mussorgsky
András Schiff und Hanno Müller Brachmann
Live Mitschnitt des IPPNW-Benefizkonzerts zugunsten des Ungarischen Büros
von Human Rights Watch (HRW) anlässlich des Musikfestes Berlin 2013
LIVE
antal doráti
Die Stimmen
modest mussorgsky
Lieder und Tänze des Todes
András Schiff Klavier
Hanno Müller-Brachmann Bassbariton
Bestellung der CD 77 und Gesamtkatalog:
www.ippnw-concerts.de
DAS Musik feSt Berlin 2014
prOGrAMMüBerSicht
Di
02.09.
19:00
Philharmonie
StAAtSKApelle Berlin
GUStAVO DUDAMel
Mi
03.09.
20:00
Philharmonie
StAAtSKApelle Berlin
GUStAVO DUDAMel
Do 04.09.
20:00
Kammermusiksaal
pierre-lAUrent AiMArD
Fr
05.09.
20:00
Philharmonie
SÄchSiSche StAAtSKApelle DreSDen
chriStiAn thieleMAnn
Sa
06.09.
15:00
Ausstellungsfoyer des
Kammermusiksaals
„QUArtett Der KritiKer”
17:00
Kammermusiksaal
iSABelle fAUSt, AleXAnDer MelniKOV,
teUniS VAn Der ZWArt
20:00
Philharmonie
rOYAl cOncertGeBOUW OrcheStrA
AMSterDAM, MAriSS JAnSOnS
11:00
Kammermusiksaal
MOJcA erDMAnn, KUSS QUArtett
17:00
Kammermusiksaal
nicOlAS hODGeS
20:00
Philharmonie
Münchner philhArMOniKer
SeMYOn BYchKOV
Mo 08.09.
20:00
Philharmonie
BAMBerGer SYMphOniKer
JOnAthAn nOtt
Di
09.09.
20:00
Philharmonie
GeWAnDhAUSOrcheSter leipZiG
AlAn GilBert
Mi
10.09.
20:00
Philharmonie
rUnDfUnK-SinfOnieOrcheSter Berlin
VlADiMir JUrOWSKi
Do 11.09.
20:00
Philharmonie
the cleVelAnD OrcheStrA
frAnZ WelSer-MÖSt
Fr
12.09.
20:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
peter eÖtVÖS
Sa
13.09.
19:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
peter eÖtVÖS
22:00
Philharmonie
pAtriciA KOpAtchinSKAJA
So
07.09.
M US I K FEST BERLIN 2 0 14
So
11:00
Philharmonie
OrcheSter Der DeUtSchen Oper Berlin
DOnAlD rUnnicleS
17:00
Kammermusiksaal
MAhler chAMBer OrcheStrA
DAniel hArDinG
DAMeS DeS riAS KAMMerchOreS
flOriAn helGAth
20:00
Philharmonie
lOnDOn SYMphOnY OrcheStrA
Sir JOhn eliOt GArDiner
Mo 15.09.
20:00
Philharmonie
SWr SinfOnieOrcheSter BADen-BADen
UnD freiBUrG, frAnÇOiS-XAVier rOth
Di
16.09.
20:00
Philharmonie
DeUtScheS SYMphOnie-OrcheSter Berlin
tUGAn SOKhieV
Mi
17.09.
20:00
Philharmonie
WDr SinfOnieOrcheSter KÖln
JUKKA-peKKA SArASte
Do 18.09.
20:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
Sir SiMOn rAttle
Fr
19:00
Kammermusiksaal
iSABelle fAUSt
20:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
Sir SiMOn rAttle
19:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
Sir SiMOn rAttle
20:00
Kammermusiksaal
enSeMBleKOlleKtiV Berlin
ennO pOppe
11:00
Philharmonie
KOnZerthAUSOrcheSter Berlin
iVÁn fiScher
16:00
Kammermusiksaal
Die 12 celliSten
Der Berliner philhArMOniKer
MAriAni KlAVier QUArtett
20:00
Philharmonie
Berliner philhArMOniKer
Sir SiMOn rAttle
20:00
Philharmonie
KOnZerthAUSOrcheSter Berlin
iVÁn fiScher
Sa
So
14.09.
19.09.
20.09.
21.09.
Mo 22.09.
27
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DAS Musik feSt BeRLIN 2014 IM RADIO uND INteRNet
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Die Sendetermine
Fr 05.09.
Mi 10.09.
Do 11.09.
Fr
So
Di
So
12.09.
14.09.
16.09.
21.09.
Do 25.09.
Do 02.10.
So 05.10.
20.03 Uhr SächSISche StAAtSKApeLLe DReSDeN
20:03 Uhr „QuARtett DeR KRItIKeR“
20:03 Uhr ISABeLLe fAuSt, ALexANDeR MeLNIKOv,
teuNIS vAN DeR ZwARt
20:03 Uhr BeRLINeR phILhARMONIKeR
20:03 Uhr ROyAL cONceRtgeBOuw ORcheStRA AMSteRDAM
20:03 Uhr BAMBeRgeR SyMphONIKeR
20.03 Uhr SwR SyMphONIeORcheSteR BADeN-BADeN
uND fReIBuRg
20:03 Uhr RuNDfuNK-SINfONIeORcheSteR BeRLIN
20.03 Uhr wDR SINfONIeORcheSteR KöLN
20:03 Uhr pIeRRe-LAuReNt AIMARD
Live-Übertragung
Aufzeichnung vom 06.09.
Aufzeichnung vom 06.09.
Live-Übertragung
Aufzeichnung vom 06.09.
Aufzeichnung vom 08.09.
Aufzeichnung vom 15.09.
Aufzeichnung vom 10.09.
Aufzeichnung vom 17.09.
Aufzeichnung vom 04.09.
Deutschlandradio Kultur ist in Berlin über 89,6 MHz, Kabel 97,50, digital und über Livestream auf www.dradio.de zu empfangen.
Kulturradio vom rbb
Die Sendetermine
Di
02.09.
20:05 Uhr
StAAtSKApeLLe BeRLIN
Live – zeitversetzte
Übertragung
So
So
21.09.
28.09.
20:00 Uhr
20:04 Uhr
BeRLINeR phILhARMONIKeR
BeRLINeR phILhARMONIKeR
So
28.09.
20:04 Uhr
BeRLINeR phILhARMONIKeR
So 05.10.
Sa 18.10.
Sa 25.10.
Sa 01.11.
20:04 Uhr
20:04 Uhr
20:04 Uhr
20:04 Uhr
BeRLINeR phILhARMONIKeR
MüNchNeR phILhARMONIKeR
ORcheSteR DeR DeutScheN OpeR
DeutScheS SyMphONIe-ORcheSteR BeRLIN
Live-Übertragung
Aufzeichnung vom 18.09.
Teil 1
Aufzeichnung vom 19.09.
anschließend an Teil 1:
Teil 2
Aufzeichnung vom 20.09.
Aufzeichnung vom 07.09.
Aufzeichnung vom 14.09.
Aufzeichnung vom 16.09.
Kulturradio vom rbb ist in Berlin über 92,4 MHz, Kabel 95,35, digital und über Livestream auf www.kulturradio.de zu empfangen.
Digital concert hall
Die Sendetermine
Sa
Sa
Do
Fr
13.09.
13.09.
18.09.
19.09.
19.00 Uhr
22.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
BeRLINeR phILhARMONIKeR
pAtRIcIA KOpAtchINSKAjA
BeRLINeR phILhARMONIKeR
BeRLINeR phILhARMONIKeR
Digital Concert Hall
Digital Concert Hall
Digital Concert Hall
Digital Concert Hall
M US I K FEST BERLIN 2 0 14
Live-Übertragung
Live-Übertragung
Live-Übertragung
Live-Übertragung
Impressum
Musikfest Berlin
Veranstaltet von den Berliner Festspielen
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker
Künstlerischer Leiter: Dr. Winrich Hopp
Organisationsleitung: Anke Buckentin
Mitarbeit: Chloë Richardson, Ina Steffan
Presse: Patricia Hofmann, Dorka Humbach-Batizi
Programmheft
Herausgeber: Berliner Festspiele
Redaktion: Dr. Barbara Barthelmes
Mitarbeit: Anke Buckentin, Jochen Werner
Komponisten- und Künstlerbiografien: Dr. Volker Rülke
Korrektorat: Kathrin Kiesele
Gestaltung: Ta-Trung, Berlin
Grafik: Christine Berkenhoff, Fleck·Zimmermann
Anzeigenservice: Runze & Casper Werbeagentur GmbH
Herstellung: enka-druck GmbH Berlin
Stand: 14. August 2014
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten
Copyright: 2014 Berliner Festspiele, Autoren und Fotografen
Berliner Festspiele
Ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen
des Bundes in Berlin GmbH
Gefördert durch die Beauftragte der
Bundesregierung für Kultur und Medien
Intendant: Dr. Thomas Oberender
Kaufmännische Geschäftsführerin: Charlotte Sieben
Presse: Claudia Nola (Ltg.),
Sara Franke, Patricia Hofmann, Dorka Humbach-Batizi
Redaktion: Christina Tilmann (Ltg.),
Barbara Barthelmes, Jochen Werner
Internet: Frank Giesker, Jan Köhler
Marketing: Stefan Wollmann (Ltg.),
Gerlind Fichte, Christian Kawalla
Grafik: Christine Berkenhoff
Vertrieb: Uwe Krey, Florian Hauer
Ticket Office: Ingo Franke (Ltg.),
Simone Erlein, Gabriele Mielke, Marika Recknagel,
Torsten Sommer, Christine Weigand
Hotelbüro: Heinz Bernd Kleinpaß (Ltg.), Frauke Nissen
Protokoll: Gerhild Heyder
Technik: Andreas Weidmann (Ltg.)
Berliner Festspiele
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Die Berliner Festspiele
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Seele and Geist
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