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Ordnungen
AMD Akademie Mode & Design
Staatlich anerkannte private Hochschule
Prüfungsordnung
für die Bachelor-Studiengänge
Raumkonzept und Design (B.A.),
Mode- und Designmanagement (B.A.),
Mode Design (B.A.)
und
Visual and Corporate Communication (B.A.)
vom 21.3.2006 in der geänderten Fassung vom 29.10.2008,
zuletzt geändert am 20.7.2010 und am 3.9.2012
Die AMD wird ab 1.3.2013 hochschulrechtlich als Fachbereich Design ein Fachbereich der
Hochschule Fresenius. Diese Ordnung behält im Sinne des Bestandschutzes mit Bestätigung des
Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für die Studierenden der AMD ihre Gültigkeit,
die sich spätestens zum WiSe 2012/13 an der AMD immatrikuliert haben.
[Inhalt Prüfungsordnung]
I. Allgemeine Bestimmungen
§1
§2
§3
§4
Modularisiertes Lehrsystem
Regelstudienzeit und Studiengliederung
Zweck der Prüfung
Akademischer Grad
II. Allgemeine Prüfungsgrundsätze
§5
§6
§7
§8
§9
§ 10
§ 11
§ 12
Art und Umfang der Prüfungsleistungen und Leistungsnachweise
Bewertung von Prüfungsleistungen
Ablegung der Prüfung
Prüfungsausschuss und Prüfungsamt
PrüferInnen und BeisitzerInnen
Wiederholung von Prüfungsleistungen
Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen
III. Bachelor-Prüfung
§ 13
§ 14
§ 15
§ 16
§ 17
Art und Umfang der Bachelor-Prüfung
Bachelor-Arbeit
Kolloquium und Ausstellung/Dokumentation
Wiederholung der Bachelor-Arbeit und des Kolloquiums
Bachelor-Zeugnis, Bachelor-Urkunde, Diploma Supplement
IV. Schlussbestimmungen
§ 18 Ungültigkeit von Prüfungen
§ 19 Einsicht in die Prüfungsakte
§ 20 Inkrafttreten und Gerichtsstand
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[ I. Allgemeine Bestimmungen ]
§ 1 Modularisiertes Lehrsystem
1) Das Lehrangebot der Studiengänge ist modularisiert. Die Module der Studiengänge sind in
Studien- und Prüfungsplänen im Anhang der Studienordnung aufgelistet.
(2) Die einzelnen Module sind inhaltlich und thematisch abgeschlossene Studieneinheiten,
die aus verschiedenen Lehrveranstaltungen zusammengesetzt und an den für das jeweilige
Berufsbild erforderlichen Kompetenzen ausgerichtet sind.
(3) Module erstrecken sich in der Regel über ein bis zwei Semester und werden mit
Modulprüfungen abgeschlossen.
§ 2 Regelstudienzeit und Studiengliederung
1) Die Regelstudienzeit beträgt bei den Studiengängen der AMD einschließlich der
Berufspraktika und der Bachelor-Prüfung je nach Studienangebot 7 bzw. 8 Semester.
(2) Das Studium in den Studiengängen der AMD gliedert sich in 3 Studienabschnitte; die
Zuordnung der Semester ergibt sich je Studiengang aus der Regelstudienzeit:
1. Studienabschnitt (A)
2. Studienabschnitt (B)
3. Studienabschnitt (C)
1. - 3. bzw. 1. - 4. Semester
4. - 6. bzw. 5. - 7. Semester
7. bzw. 8. Semester.
In den beiden ersten Studienabschnitten (A und B) werden studienbegleitend
Modulprüfungen, im 3. Studienabschnitt (C) wird die Bachelor-Prüfung abgelegt.
(3) Die Studien- und Prüfungspläne im Anhang der Studienordnung bestimmen für die
einzelnen Studiengänge die zugehörigen Modulprüfungen und Leistungsnachweise sowie
Dauer und zeitliche Einordnung der Praxisteile in den Studienverlauf.
§ 3 Zweck der Prüfung
(1) Der berufsqualifizierende Abschluss des Studiums an der AMD wird aufgrund
studienbegleitender Modulprüfungen und der Bachelor-Prüfung erworben.
(2) Die studienbegleitenden Modulprüfungen und die Bachelor-Prüfung dienen den
Studierenden zum Nachweis, die Ziele des Studienganges erreicht zu haben. Ziele des
Studiums sind die Vorbereitung auf ein berufliches Tätigkeitsfeld sowie der Erwerb von
Fähigkeiten, Kenntnissen und Methoden entsprechend der Berufsbilder und ihrer komplexen
Vernetzung untereinander.
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§ 4 Akademischer Grad
Die AMD verleiht auf Grund der bestandenen Bachelor-Prüfung den akademischen Grad
„Bachelor of Arts (B.A.)“.
[II. Allgemeine Prüfungsgrundsätze]
§ 5 Art und Umfang der Prüfungsleistungen und Leistungsnachweise
(1) Modulprüfungen setzen sich nach Maßgabe der Studien- und Prüfungspläne im Anhang
der Studienordnung aus den Prüfungsleistungen in einem oder mehreren Prüfungsfächern
zusammen. Sie bestehen in der Regel aus einer, teils aus mehreren Prüfungsleistungen. Die
Teile der Bachelor-Prüfung der Studiengänge sind in § 13, Abs. 1 geregelt. Zum Nachweis
der zum Erwerb der Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden notwendigen Studienleistungen
sind außerdem Leistungsnachweise zu erbringen; Näheres regelt die Studienordnung.
(2) Prüfungen können durch folgende Arten von Prüfungsleistungen abgelegt werden:
a) Klausur (mindestens 45 Min., höchstens 120 Min. Dauer)
b) Hausarbeit (mindestens 2 Wochen, höchstens 12 Wochen Bearbeitungszeit; maximal 20
Seiten)
c) Präsentation (mindestens 15 Min., höchstens 45 Min. Dauer)
d) Referat (mindestens 15 Min., höchstens 45 Min. Dauer)
e) Künstlerische bzw. wissenschaftlich-ku!nstlerische Projektarbeit in eindeutig bestimmter
Art, Umfang und Bearbeitungszeit.
(3) Schriftliche und mündlich zu erbringende Prüfungsleistungen sowie Projektarbeiten
können einzeln oder in Kombination gefordert werden. Präsentationen und das Kolloquium
können praktische Anteile beinhalten.
Die Prüfungsleistungen des Absatz 2 Buchstabe b) bis e) können auch als Gruppenprüfung
durchgeführt werden. Hierüber entscheiden die PrüferInnen. Bei einer in Form einer
Gruppenarbeit erbrachten Prüfungsleistung muss der Beitrag der/des einzelnen KandidatIn
deutlich erkennbar und bewertbar sein.
(4) Neben den oben genannten Prüfungsleistungen können in den Studiengängen
„Raumkonzept und Design (B.A.)“, „Mode Design (B.A.)“ und „Visual and Corporate
Communication (B.A.)“ als Bestandteile der Modulprüfungen zusätzlich eingefordert werden:
•
die Teilnahme an künstlerischen Wettbewerben
•
Vorbereitung, Auf- und Abbau sowie Öffentlichkeitsarbeit für künstlerische Ausstellungen
•
Vorbereitung, Umsetzung und Archivierung von Dokumentationen über künstlerische
Projekte
•
Hausarbeiten in Form von künstlerisch gestalteten Projektbeschreibungen.
(5) Neben den oben genannten Prüfungsleistungen können in den Studiengängen „Modeund Designmanagement (B.A.)“ und „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ als
Bestandteile der Modulprüfungen zusätzlich eingefordert werden:
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•
•
•
Firmenprojekte, auch in Form von Wettbewerben
Unternehmensplanspiel
Projektmanagement für künstlerische Ausstellungen und Modenschauen oder sonstige
Projekte.
(6) Für behinderte Studierende können auf Antrag beim Prüfungsamt bei Prüfungen andere
als die genannten Arten von Prüfungsleistungen zugelassen werden, wenn dies einem
Nachteilsausgleich dienlich ist. In diesem Fall entscheidet der Prüfungsausschuss über die
Arten der eingeforderten Prüfungsleistungen.
(7) Die Schutzbestimmungen entsprechend den gesetzlichen Regelungen über die
Mutterschutzfristen sowie die gesetzlichen Regelungen über die Elternzeit werden
berücksichtigt.
§ 6 Bewertung von Prüfungsleistungen
(1) Fu!r die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen des modularisierten Lehrsystems
werden nach Arbeitsaufwand bemessene Punkte (Credits), fu!r Pru!fungsleistungen
werden zusätzlich wertende Leistungsnoten vergeben; Credits und Leistungsnoten werden
getrennt ausgewiesen. Die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist gegeben,
wenn alle in den Anhängen der Studienordnung genannten Leistungsnachweise erbracht
und die Pru!fungsleistungen erfolgreich abgeschlossen wurden; Leistungsnachweise werden
nicht bewertet, sind aber Voraussetzung fu!r die Vergabe der Credits. Pru!fungsleistungen
werden bewertet. Fu!r die Bewertung von Pru!fungsleistungen soll eine Frist von 6 Wochen
nicht u!berschritten werden.
(2) Prüfungsleistungen werden von einer/einem PrüferIn, im Fall der letzten
Wiederholungsprüfung von zwei PrüferInnen abgenommen und bewertet. Einer allein
prüfenden Person im Falle des Satzes 1 kann eine/ein BeisitzerIn für die Prüfung zugeordnet
werden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss. Das Ergebnis wird protokolliert.
(3) Die Punkte (Credits) entsprechen den Standards des European Credit Transfer System
(ECTS). Sie beschreiben die Arbeitsbelastung der Studierenden und beinhalten neben den
Kontaktstudien auch die Vor- und Nachbereitung derselben, darüber hinaus Prüfungen und
Prüfungsvorbereitungen, Hausarbeiten etc. Für jedes Semester werden etwa 30 Credits
vergeben, ein Credit ist mit einer durchschnittlichen Arbeitsbelastung von ca. 30 Stunden
verbunden. Das Studium an der AMD umfasst bei siebensemestrigen Studiengängen ein
Lehrangebot im Umfang von 210 ECTS-Credits und bei achtsemestrigen Studiengängen ein
Lehrangebot im Umfang von 240 ECTS-Credits.
(4) Neben der in der Bachelor-Urkunde verzeichneten Abschlussnote wird auch eine relative
Note entsprechend der nachfolgenden ECTS-Bewertungsskala vergeben:
A die besten 10%
B die nächsten 25%
C die nächsten 30%
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D die nächsten 25%
E die nächsten 10%
des jeweiligen Abschlussjahrganges und der beiden vorhergehenden Jahrgänge.
(5) Für die qualitative Bewertung von Prüfungsleistungen ist studiengangeinheitlich folgende
Notenskala zu verwenden:
Hervorragende Leistungen:
sehr gut 1,0 - 1,5
Leistungen, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegen:
gut 1,6 - 2,5
Leistungen, die den durchschnittlichen Anforderungen entsprechen:
befriedigend 2,6 - 3,5
Leistungen, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügen:
ausreichend 3,6 - 4,0
Leistungen, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht genügen:
nicht ausreichend 4,1 und darunter.
(6) Die Bewertung der Modulprüfungen ergibt sich aus den nicht abgerundeten Einzelnoten
der zu einem Modul gehörenden Lehrveranstaltungen nach den im Anhang der
Studienordnung in den Studien- und Prüfungsplänen ausgewiesenen Gewichtungen. Bei der
Bildung der Noten wird nur die erste Dezimalzahl hinter dem Komma berücksichtigt. Alle
weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(7) Die Prüfungsleistung ist bestanden, wenn sie mit mindestens »ausreichend« (4,0)
bewertet wurde.
§ 7 Ablegung der Prüfung
(1) Die Abfolge der Studien- und Prüfungsleistungen ist in den Studien- und Prüfungsplänen
der Studiengänge im Anhang der Studienordnung festgelegt.
(2) Die Teilnahme der immatrikulierten Studierenden an den Modullehrveranstaltungen in
den jeweiligen Studienabschnitten berechtigt zu den studienbegleitenden Modulprüfungen.
Der Nachweis der Modulprüfungen in den Studienabschnitten A und B berechtigt zum Antrag
auf Zulassung zum 3. Studienabschnitt (C). Diese ist gleichbedeutend mit der Zulassung zur
Bachelor-Prüfung.
(3) Die Zulassung zum 3. Studienabschnitt (C) erfolgt auf schriftlichen Antrag der/des
Studierenden an den Prüfungsausschuss. Einzureichen sind:
•
eine Immatrikulationsbescheinigung für das laufende Semester
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•
•
ein von der/dem Studierenden unterzeichnetes Antragsformular unter Angabe der zu
erarbeitenden Themenstellung
eine eigenhändig unterzeichnete Versicherung, dass die/der KandidatIn sich nicht in
einem entsprechenden oder vergleichbaren Prüfungsverfahren befindet und eine
entsprechende oder vergleichbare Prüfung nicht endgültig nicht bestanden hat.
(4) Über die Zulassung zum 3. Studienabschnitt (C) entscheidet der Prüfungsausschuss
aufgrund der vorgelegten Unterlagen. Die Zulassung wird versagt, wenn die Zulassungsvoraussetzungen gemäß Abs. 2 nicht erfüllt oder die Unterlagen gemäß Abs. 3 unvollständig
sind. Liegt ein Versagungsgrund vor, kann der Prüfungsausschuss gleichwohl die Teilnahme
an Lehrveranstaltungen des 3. Studienabschnitts gestatten, wenn auf Grundlage des
bisherigen Studienverlaufs eine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten ist.
(5) Das Prüfungsamt gibt die Meldefristen für die Zulassung zum 3. Studienabschnitt (C)
bekannt. Sie umfasst in der Regel 4 Wochen.
§ 8 Prüfungsausschuss und Prüfungsamt
(1) Für die Organisation der Prüfungen und zur Wahrnehmung der durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben wird aus Mitgliedern des Fachbereiches bzw. des
Studienganges ein Prüfungsausschuss gebildet.
(2) Mitglieder des Prüfungsausschusses sind die/der DekanIn sowie mindestens eine/ein
ProfessorIn und mindestens eine/ein wissenschaftliche/r MitarbeiterIn sowie eine/ein
VertreterIn der Studierenden, insgesamt jedoch nicht mehr als sieben Personen. Die/Der
DekanIn kann nur von einer/einem ProfessorIn vertreten werden. Die ProfessorInnen
verfügen über die Mehrheit der Stimmen.
Die Amtszeit der ProfessorInnen sowie der/des wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
beträgt zwei Jahre, die des studentischen Mitglieds ein Jahr. Die Mitglieder des
Pru!fungsausschusses sowie deren StellvertreterInnen werden vom zuständigen
Fachbereichsrat bestellt. Dabei sind auch der Vorsitz und die Stellvertretung zu regeln.
(3) Der Pru!fungsausschuss organisiert in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsamt die
Pru!fungen und achtet darauf, dass das Pru!fungsrecht sowie Pru!fungsordnung und
Studienordnung eingehalten werden. Der Pru!fungsausschuss berichtet dem Fachbereichsrat
u!ber die Verteilung der Modul- und Gesamtnoten und gibt Anregungen zur Reform der
Pru!fungsordnung und der Studienordnung. Soweit nichts anderes bestimmt ist, entscheidet
er in allen Pru!fungsangelegenheiten des Fachbereichs.
(4) Die/Der Vorsitzende fu!hrt die Geschäfte des Pru!fungsausschusses. Der
Pru!fungsausschuss kann bestimmte Entscheidungen oder bestimmte Arten von
Entscheidungen widerruflich an die/den VorsitzendeN delegieren und Richtlinien fu!r
bestimmte Arten von Entscheidung aufstellen.
(5) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses kann binnen eines Monats nach
Bekanntgabe durch die/den PrüfungsausschussvorsitzendeN oder BeauftragteN
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Widerspruch erhoben werden. Wird der Entscheidung nicht abgeholfen, entscheidet ein
Widerspruchsausschuss.
(6) Der Prüfungsausschuss bestimmt die Termine der Modulprüfungen und gibt sie
mindestens 4 Wochen vor Beginn des jeweiligen Prüfungsteiles durch Aushang bekannt.
Das Prüfungsamt gibt die Melde- und Abgabefristen für die Bachelor-Arbeit bekannt. Der
Prüfungsausschuss bestellt die Prüfungskommissionen für die Ablegung der BachelorPrüfung.
(7) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Seine Mitglieder und deren
StellvertreterInnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der Prüfungsausschuss
entscheidet bei Abstimmung mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder.
Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden. Die Beschlüsse werden
protokolliert.
(8) Das Prüfungsamt ist in Zusammenarbeit mit den Prüfungsausschüssen der Fachbereiche
für die Organisation und Koordination des Prüfungswesens an der AMD einschließlich der
Erteilung der Zeugnisse, Urkunden und Diploma Supplements laut §17 zuständig.
(9) Das Prüfungsamt nimmt die Anmeldungen zur Bachelor-Prüfung entgegen und stellt fest,
ob die Voraussetzungen für die Zulassung erfüllt sind.
§ 9 PrüferInnen und BeisitzerInnen
(1) Der Prüfungsausschuss bestellt die PrüferInnen und BeisitzerInnen. Die PrüferInnen und
die BeisitzerInnen sind aus dem Lehrkörper der AMD sowie aus den im Studiengang
lehrenden HochschullehrerInnen und Lehrbeauftragten zu bestellen, die in
prüfungsrelevanten Lehrgebieten Lehrveranstaltungen anbieten. Gegebenenfalls können
entsprechend qualifizierte Lehrkräfte anderer Hochschulen, mit denen die AMD in dem
entsprechenden Studiengang Kooperationen eingeht, prüfungsberechtigt sein.
(2) Prüfungsberechtigt sind Mitglieder und Angehörige der Hochschule, die in den
betreffenden prüfungsrelevanten Lehrgebieten des jeweiligen Studienganges zur
selbstständigen Lehre berechtigt sind. Lehrkräfte, die nicht zur selbstständigen Lehre
berechtigt sind sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen sind in
geeigneten Prüfungsgebieten nach Bestimmung durch die/den DekanIn prüfungsberechtigt.
PrüferInnen müssen mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine
gleichwertige Qualifikation besitzen. PrüferInnen sowie BeisitzerInnen sind zur
Verschwiegenheit verpflichtet.
(3) Soweit die Prüfungsleistungen studienbegleitend erbracht werden, bedarf es bei
Lehrenden, die nach Abs. 2 prüfungsberechtigt sind, keiner besonderen Bestellung nach
Abs. 1.
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(4) Die/Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass den Studierenden die
Namen der PrüferInnen sowie Termin und Ort der Prüfung rechtzeitig bekannt gegeben
werden.
(5) Für die PrüferInnen und BeisitzerInnen gilt § 8 Abs. 7 entsprechend.
§ 10 Wiederholung von Prüfungsleistungen
(1) Nicht bestandene Prüfungsleistungen können zweimal wiederholt werden. Die BachelorArbeit kann einmal, nur in begründeten Ausnahmefällen ein zweites Mal wiederholt werden;
Einzelheiten der Wiederholung sind in § 16 geregelt.
(2) Die Wiederholung findet in der Regel nur für die Prüfungsleistungen statt, die nicht
bestanden worden sind. Fehlversuche sind anzurechnen. Bei der Ermittlung der Note der
wiederholten Prüfungsleistung wird das arithmetische Mittel der Noten aus den
Prüfungsversuchen zu Grunde gelegt, soweit dies keinen Einfluss auf das Bestehen der
Prüfung hat. Ansonsten wird die Prüfungsleistung mit „ausreichend“ (4,0) bewertet.
§ 11 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit »nicht ausreichend« (5,0) bewertet, wenn die/der
KandidatIn einen für sie/ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder
wenn sie/er von einer Prüfung, die sie/er angetreten hat, ohne triftigen Grund zurücktritt.
Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen
Bearbeitungszeit erbracht wird. Die bereits vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem
Fall anzurechnen.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss unverzüglich
schriftlich angezeigt und durch entsprechende Unterlagen glaubhaft gemacht werden. Bei
Krankheit des Prüflings kann insbesondere die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt
werden. Soweit die Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die
Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die
Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit
der/des KandidatIn die Krankheit eines von ihr/ihm überwiegend allein zu versorgenden
Kindes gleich. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt. Die bereits
vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.
(3) Versucht eine/ein KandidatIn, das Ergebnis ihrer/seiner Prüfungsleistungen durch
Täuschung bzw. Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die
betreffende Prüfungsleistung mit »nicht ausreichend« (5,0) bewertet. In schwerwiegenden
Fällen kann der Prüfungsausschuss die/den KandidatIn von der Erbringung weiterer
Prüfungsleistungen ausschließen.
(4) Der Prüfling kann innerhalb einer Frist von vier Wochen verlangen, dass die
Entscheidungen nach Absatz 3 Satz 1 und 2 vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
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Belastende Entscheidungen sind der/dem KandidatIn unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu
begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen, nachdem sie/er zur Sache
gehört wurde.
(5) Als Ordnungsverstoß gilt, wenn die/der KandidatIn den ordnungsgemäßen Ablauf der
Prüfung stört und deshalb von der/dem jeweiligen PrüferIn oder den Aufsicht führenden
Personen von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen wurde. Bei Ordnungsverstoß
gelten die Prüfungsleistungen als »nicht ausreichend« (5,0) bewertet. Die bereits
vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.
(6) Widersprüche gegen eine Prüfungsentscheidung sind binnen eines Monats nach
Bekanntgabe bei der Hochschule zu erheben. Hierüber entscheidet ein
Widerspruchsausschuss. § 66 HmbHG findet mit der Maßgabe entsprechende Anwendung,
dass das Mitglied nach § 66 Abs. 1 S.2 Nr. 1 HmbHG die/der PräsidentIn der Hochschule ist.
§ 12 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen
(1) Auf das Studium und die Prüfungen an der AMD werden Studienzeiten, Studienleistungen
und Prüfungsleistungen, die im gleichen oder in einem nachweislich vergleichbaren
Studiengang an anderen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht
wurden, nach den im Anhang der Studienordnung angegebenen Gewichtungen angerechnet.
(2) Gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen oder an
anderen als den in Abs. 1 genannten Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes
erbracht wurden, werden angerechnet, soweit ein fachlich gleichwertiges Studium
nachgewiesen wird.
(3) Gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen, die an Hochschulen außerhalb des
Geltungsbereiches des Grundgesetzes erbracht wurden, werden auf Antrag als Regelfall
anerkannt, sofern keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der erworbenen
Kompetenzen bestehen; bei Nichtanerkennung hat die Hochschule wesentliche
Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen nachzuweisen. Für den Nachweis
der Gleichwertigkeit sind die von der Kultusministerkonferenz und der
Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen maßgebend.
(4) Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss
über die Anrechnung. Bei Zweifeln in der Frage der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für
ausländisches Bildungswesen angehört werden.
(5) Für Studien- und Prüfungsleistungen, die in einem weiterbildenden Studium erbracht
worden sind, gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.
(6) Über die Zulassung und Einstufung der Bewerberin/des Bewerbers entscheidet der
Prüfungsausschuss auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen.
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[ III. Bachelor-Prüfung ]
§ 13 Art und Umfang der Bachelor-Prüfung
(1) Als Teile der Bachelor-Prüfung in den Studiengängen „Raumkonzept und Design (B.A.)“,
„Mode Design (B.A.)“ und „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ gelten
•
die Bachelor-Arbeit
•
das Kolloquium
•
Ausstellung und/oder Dokumentation der Bachelor-Arbeit
Als Teile der Bachelor-Prüfung im Studiengang „Mode- und Designmanagement (B.A.)“
gelten
•
die Bachelor-Arbeit
•
das Kolloquium.
(2) Die Bachelor-Arbeit in den Studiengängen der AMD umfasst die Anfertigung einer
wissenschaftlichen Hausarbeit und/oder einer künstlerischen Projektarbeit einschließlich
Projektdokumentation in einem jeweils klar bestimmten Umfang.
(3) Zur Anfertigung der Bachelor-Arbeit und zur Vorbereitung des Kolloquiums in den
Studiengängen der AMD wird ein Bearbeitungszeitraum von 12 Wochen vorgegeben.
Vorbereitung und Ausarbeitung für die Ausstellung und/oder Dokumentation in den
Studiengängen „Raumkonzept und Design (B.A.)“, „Mode Design (B.A.)“ und „Visual and
Corporate Communication (B.A.)“ können zusätzlich eine Bearbeitungsfrist von bis zu 6
Wochen umfassen. Die Fristen für die Bearbeitung der Bachelor-Arbeit und für das
Kolloquium sowie in den Studiengängen „Raumkonzept und Design (B.A.)“, „Mode Design
(B.A.)“ und „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ für Ausstellung/Dokumentation
werden in der Regel 4 Wochen vor Prüfungsbeginn vom Prüfungsamt bekannt gegeben.
(4) Die Abfolge der KandidatInnen für das Kolloquium wird bei der Meldung zur BachelorPrüfung durch Los entschieden und festgelegt. Es obliegt der Prüfungskommission,
Kolloquien in Gruppen abzunehmen. Die Kolloquien sind hochschulöffentlich. Es können
darüber hinaus VertreterInnen kooperierender Unternehmen, Verbände oder
Bildungsinstitutionen als Gäste zugelassen werden. Sie sind jedoch nicht oder nur in
besonderen Ausnahmefällen mit Genehmigung des Präsidiums prüfungsberechtigt.
§ 14 Bachelor-Arbeit
(1) Die Bachelor-Arbeit ist eine Prüfungsarbeit, die zeigen soll, dass die/der Studierende in
der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Themenstellung unter Verwendung der
erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu
bearbeiten. Aufgabe und Themenstellung müssen dem Prüfungszweck gemäß § 3 und der
Bearbeitungszeit gemäß § 13 entsprechen.
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(2) Im Studiengang „Raumkonzept und Design (B.A.)“ umfasst die Bachelor-Arbeit
wissenschaftlich-künstlerische Prüfungsleistungen, die die künstlerische Ausarbeitung einer
Raumgestaltung einschließlich wissenschaftlich-theoretischer Begründung der Raumidee
und ihrer Nutzung unter Berücksichtigung formal-ästhetischer, technischkonstruktiver,
historischer und soziologischer Fragestellungen nachweisen.
(3) Im Studiengang „Mode Design (B.A.)“ umfasst die Bachelor-Arbeit wissenschaftlichkünstlerische Prüfungsleistungen, die die künstlerische Ausarbeitung einer
Kollektionsgestaltung einschließlich wissenschaftlich-theoretischer Begründung des
Kollektionskonzepts und seiner Nutzung unter Berücksichtigung formal-ästhetischer,
technisch-konstruktiver und soziologischer Fragestellungen nachweisen.
(4) Im Studiengang „Mode- und Designmanagement (B.A.)“ umfasst die Bachelor-Arbeit
wahlweise folgende Prüfungsleistungen:
•
eine wissenschaftlich-künstlerische Projektarbeit im Umfang von mindestens 30 und
höchstens 50 Seiten zu einer wissenschaftlich begründeten branchenspezifischen
Themenstellung
oder
•
eine wissenschaftlich-analytische Hausarbeit mit branchenspezifischem Fokus im
Umfang von mindestens 50 und höchstens 80 Seiten zu unternehmensbezogenen
Problemsituationen oder zu einem praxisbezogenen Projekt aus der Mode- und
Designbranche. Hierunter fallen auch von Unternehmen ausgeschriebene
Themenstellungen für Bachelor-Arbeiten.
(5) Im Studiengang „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ umfasst die BachelorArbeit wahlweise folgende Pru!fungsleistungen:
• eine wissenschaftlich-ku!nstlerische Projektarbeit im Umfang von mindestens 30 und
höchstens 50 Seiten zu einem wissenschaftlich begru!ndeten Corporate CommunicationKonzept in visuell gestalteter Form
oder
• eine wissenschaftlich-analytische Hausarbeit im Umfang von mindestens 50 und
höchstens 80 Seiten zu unternehmensbezogenen Aufgabenstellungen oder zu einem
praxisbezogenen Projekt der Corporate Communication in visuell gestalteter Form.
Hierunter fallen auch von Unternehmen ausgeschriebene Themenstellungen fu!r BachelorArbeiten.
(6) Themenstellung, Betreuung und Bewertung der Bachelor-Arbeit erfolgt durch eine/einen
ProfessorIn oder eine nach § 9 prüfungsberechtigte Person, soweit diese an der Hochschule
in einem für den jeweiligen Studiengang relevanten Bereich tätig sind. Soll die BachelorArbeit in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule durchgeführt werden, bedarf es hierzu
der Zustimmung der/des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
(7) Die Ausgabe der Bachelor-Arbeit erfolgt über den Prüfungsausschuss. Themenstellung
und Zeitpunkt sind aktenkundig zu machen. Die/Der KandidatIn muss mit dem Antrag auf
Zulassung zum 3. Studienabschnitt (C) gemäß § 7 Abs. 3 einen oder mehrere
Themenvorschläge einreichen. Auf Antrag der/des KandidatIn wird vom Prüfungsausschuss
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die rechtzeitige Ausgabe der Bachelor-Arbeit veranlasst. Diese erfolgt in der Regel
spätestens 12 Wochen nach Abschluss der Modulprüfungen des 2. Studienabschnittes (B).
(8) Mit der Genehmigung einer Themenstellung werden die/der Prüfende, die/der die
Themenstellung festgelegt oder ihr zugestimmt hat (ErstprüferIn), und die/der Zweitprüfende
bestellt. Darunter soll die/der BetreuerIn der Bachelor-Arbeit sein.
(9) Die Bachelor-Arbeit kann in Form einer Gruppenarbeit angefertigt werden, wenn der
Prüfungsausschuss dem zustimmt. Der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der/des
einzelnen Studierenden muss aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder
anderer objektiver Kriterien deutlich abgrenzbar und für sich bewertbar sein und den
Anforderungen nach Abs. 1 entsprechen.
(10) Die Themenstellung kann nur in begründeten Fällen einmal und nur innerhalb der ersten
4 Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben, ersetzt oder abgeändert werden. Dies
bedarf des schriftlichen Antrages beim Prüfungsamt und der schriftlichen Zustimmung der
Erstprüferin/des Erstprüfers.
(11) Die Bachelor-Arbeit ist fristgerecht zu den bekannt gegebenen Öffnungszeiten beim
Prüfungsamt einzureichen. Wird die Bachelor-Arbeit zum festgesetzten Termin oder nach
Verlängerung nicht fristgerecht abgegeben, gilt sie als mit »nicht ausreichend« (5,0)
bewertet. Bei der Abgabe der Bachelor-Arbeit hat die/der KandidatIn schriftlich zu versichern,
dass sie/er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Teil –
selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel
verwendet hat und die Arbeit in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner anderen
Hochschule vorgelegt wurde.
(12) Im Krankheitsfall der Kandidatin/des Kandidaten kann die Bearbeitungszeit um die
Dauer der Krankheit, maximal jedoch um 12 Wochen, verlängert werden, sofern eine
Bearbeitung der Themenstellung aufgrund der Krankheit ausgeschlossen ist. Krankheitsfälle
müssen unverzüglich schriftlich angezeigt und durch entsprechende Unterlagen glaubhaft
gemacht werden. Bei Krankheit der Kandidatin/des Kandidaten kann insbesondere die
Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden. Ist die Fertigstellung der Arbeit aufgrund
der Krankheit innerhalb der verlängerten Frist weiterhin nachweislich ausgeschlossen, gilt
die Themenstellung als nicht ausgegeben. Eine neue Themenstellung für die Bachelor-Arbeit
ist bei wiederhergestellter Prüfungsfähigkeit unverzüglich auszugeben.
(13) Die Bachelor-Arbeit gilt als bestanden, wenn sie mit mindestens »ausreichend« (4,0)
bewertet wurde. Bei Nichtübereinstimmung der Beurteilung von Erst- und Zweitprüfender/
Erst- und Zweitprüfendem setzt die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Note der
Bachelor-Arbeit durch Ermittlung der Durchschnittsnote fest. Hat eine/r der beiden Prüfenden
die Arbeit mit »nicht ausreichend« bewertet, entscheiden Erst- und ZweitprüfendeR unter
Vermittlung der/des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über das Bestehen oder NichtBestehen der Bachelor-Arbeit.
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§ 15 Kolloquium und Ausstellung/Dokumentation
(1) Das Kolloquium gibt Gelegenheit zur Darlegung der Ergebnisse der Bachelor-Arbeit vor
der Prüfungskommission.
(2) Das Kolloquium im Studiengang „Raumkonzept und Design (B.A.)“ dient der Erläuterung
des als Bachelor-Arbeit eingereichten Projekts einer Raumgestaltung vor der Prüfungskommission. Die/Der KandidatIn erläutert in 30 Minuten Idee, Umsetzung und Ergebnis der
als Bachelor-Arbeit vorgelegten künstlerischen Arbeit, die wissenschaftlichen Hintergründe,
Nutzungsformen und sonstige für das Projekt relevante Zusammenhänge. Der Präsentation
durch die/den KandidatIn folgt eine Befragung durch die Prüfungskommission. Sie umfasst
den Zeitraum von mindestens 20 und maximal 45 Minuten.
(3) Das Kolloquium im Studiengang „Mode Design (B.A.)“ dient der Erläuterung des als
Bachelor-Arbeit eingereichten Projektes einer Kollektionsgestaltung vor der Prüfungskommission. Die/Der KandidatIn erläutert in 30 Minuten Idee, Umsetzung und Ergebnis der
als Bachelor-Arbeit vorgelegten künstlerischen Arbeit, die wissenschaftlichen Hintergründe
und sonstige für das Projekt relevante Zusammenhänge. Der Präsentation durch die/den
KandidatIn folgt eine Befragung durch die Prüfungskommission. Sie umfasst den Zeitraum
von mindestens 20 und maximal 45 Minuten.
(4) Das Kolloquium im Studiengang „Mode- und Designmanagement (B.A.)“ dient der
Erläuterung des als Bachelor-Arbeit eingereichten wissenschaftlich-künstlerischen Projekts
oder der wissenschaftlich-analytischen Hausarbeit vor der Prüfungskommission. Die/Der
KandidatIn erläutert in 30 Minuten Idee, Umsetzung und Ergebnis der als Bachelor-Arbeit
vorgelegten
•
wissenschaftlich-künstlerischen Projektarbeit
oder
•
wissenschaftlich-analytischen Hausarbeit.
Der Präsentation durch die/den KandidatIn folgt eine Befragung durch die
Prüfungskommission. Sie umfasst den Zeitraum von mindestens 15 und maximal 30
Minuten.
(5) Das Kolloquium im Studiengang „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ dient der
Erläuterung des als Bachelor-Arbeit eingereichten wissenschaftlich-ku!nstlerischen Projekts
oder der wissenschaftlich-analytischen Hausarbeit vor der Pru!fungskommission. Die/Der
KandidatIn erläutert in 30 Minuten Idee, Umsetzung und Ergebnisder als Bachelor-Arbeit
vorgelegten
•
wissenschaftlich-ku!nstlerischen Projektarbeit
oder
•
wissenschaftlich-analytischen Hausarbeit.
Der Präsentation durch die/den KandidatIn folgt eine Befragung durch die
Pru!fungskommission. Sie umfasst den Zeitraum von mindestens 15 und maximal 30
Minuten.
Prüfungsordnung AMD Akademie Mode & Design |
Stand September 2012
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(6) Der Termin des Kolloquiums wird bei der Ausgabe der Bachelor-Arbeit festgesetzt. Das
Kolloquium soll innerhalb einer Frist von höchstens 4 Wochen nach der Abgabe der
Bachelor-Arbeit stattfinden.
(7) Das Ergebnis des Kolloquiums fließt in die Gesamtnote der Bachelor-Prüfung ein. Die
Bewertung der Bachelor-Prüfung soll in einer Frist von 4 Wochen erfolgen.
(8) Für die Studiengänge „Raumkonzept und Design (B.A.)“, „Mode Design (B.A.)“ und
„Visual and Corporate Communication (B.A.)“ folgen nach dem Kolloquium die
Bearbeitungszeit für Ausstellung und/oder Dokumentation der Bachelor-Arbeit. Die
Ausstellung und/oder Dokumentation der als Bachelor-Arbeit vorgelegten künstlerischen
Projektarbeit oder wissenschaftlich-analytischen Hausarbeit dient der dem Berufsbild
angemessenen öffentlichen Repräsentation. Diese kann in Form einer hochschulinternen
oder hochschulexternen Präsentation und/oder einer Publikation erfolgen.
(9) Das Ergebnis der Ausstellung/Dokumentation in den Studiengängen „Raumkonzept und
Design (B.A.)“, „Mode Design (B.A.)“ und „Visual and Corporate Communication (B.A.)“ fließt
in die Gesamtnote der Bachelor-Prüfung ein.
§ 16 Wiederholung der Bachelor-Arbeit und des Kolloquiums
(1) Die Bachelor-Arbeit kann, wenn sie mit »nicht ausreichend« (4,1 und darunter) bewertet
wurde, einmal, nur in begründeten Ausnahmefällen zweimal wiederholt werden, es sei denn,
dies wurde wegen nachgewiesener Täuschung gemäß § 11 dieser Prüfungsordnung durch
die/den PräsidentIn untersagt. Die Wiederholung der Bachelor-Arbeit muss in der
nächstmöglichen Studieneinheit, also binnen eines Jahres absolviert werden.
(2) Bei einer Wiederholung der Bachelor-Arbeit muss eine neue Themenstellung bearbeitet
werden. Eine Rückgabe oder Abänderung der Themenstellung bei der Wiederholung der
Bachelor-Prüfung ist nur dann zulässig, wenn von dieser Möglichkeit nicht schon bei der 1.
Bachelor-Arbeit gemäß § 14 Abs. 9 Gebrauch gemacht worden ist.
(3) Das Kolloquium kann zweimal wiederholt werden, wenn
•
die Prüfungspräsentation mit »nicht ausreichend« (4,1 und darunter) bewertet wurde
•
die/der KandidatIn wegen einer durch ärztliches Attest nachgewiesenen Krankheit oder
sonstiger triftiger Gründe dem Kolloquium fern bleiben musste.
(4) Der Termin zur Wiederholung des Kolloquiums wird durch den Prüfungsausschuss
innerhalb einer Frist von 4 Wochen, jedoch im Krankheitsfalle erst nach Wiedererreichen der
Prüfungsfähigkeit festgelegt. Die Themenstellung wird durch die/den ErstprüfendeN
festgelegt. Sie muss der Themenstellung des 1. Kolloquiums inhaltlich nahe stehen, ohne ihr
gänzlich zu entsprechen.
(5) Die Bachelor-Prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn die Teile der Bachelor-Prüfung
des jeweiligen Studiengangs mit »nicht ausreichend« (4,1 und darunter) bewertet sind und
eine Wiederholungsmöglichkeit nicht mehr besteht. Die Teile der Bachelor-Prüfung der
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Studiengänge der AMD gemäß § 13, Abs. 1 sind in Studien- und Prüfungsplänen im Anhang
der Studienordnung aufgeführt.
§ 17 Bachelor-Zeugnis, Bachelor-Urkunde, Diploma Supplement
(1) Das berufsqualifizierende Bachelor-Studium an der AMD ist erfolgreich abgeschlossen,
wenn gemäß dieser Prüfungsordnung und der Studienordnung der AMD in den
Studienabschnitten A - C alle Studien- und Prüfungsleistungen erbracht und mit mindestens
»ausreichend« (4,0) bewertet wurden.
(2) Nach erfolgtem Abschluss aller Modulprüfungen und erfolgreicher Bachelor-Prüfung
erhält die/der Studierende jeweils unverzüglich, möglichst innerhalb einer Frist von 4
Wochen, ein Bachelor-Zeugnis und eine Bachelor-Urkunde sowie ein Diploma Supplement.
(3) Das Bachelor-Zeugnis enthält:
a)
b)
c)
d)
Leistungsnoten der Modulprüfungen in den Studienabschnitten
Themenstellung der Bachelor-Arbeit und des Kolloquiums
Bewertung der Bachelor-Arbeit und des Kolloquiums
Gesamtergebnis.
(4) Das Gesamtergebnis der Bachelor-Prüfung setzt sich für
(a) die Studiengänge „Raumkonzept und Design (B.A.)“, „Mode Design (B.A.)“ und „Visual
and Corporate Communication (B.A.)“ aus den Noten der Bachelor-Arbeit, des
Kolloquiums und der Ausstellung/Dokumentation nach folgender Gewichtung zusammen:
•
•
•
Bachelor-Arbeit
Kolloquium
Ausstellung/Dokumentation
70%
20%
10%
(b) den Studiengang „Mode- und Designmanagement (B.A.)“ aus den Noten der BachelorArbeit und des Kolloquiums nach folgender Gewichtung zusammen:
•
•
Bachelor-Arbeit 75%
Kolloquium 25%
(5) Die Gesamtnote des Studiums errechnet sich aus den Modulnoten nach dem im
Folgenden angegebenen Schlüssel:
Studienabschnitt
Prüfungsleistung
prozentuale Gewichtung
1. Studienabschnitt A
Modulprüfungen insgesamt
30%
2. Studienabschnitt B
und
Modulprüfungen insgesamt
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3. Studienabschnitt C
3. Studienabschnitt C
Modulprüfungen insgesamt
außer Bachelor-Prüfung
30%
Bachelor-Prüfung
40%
(6) Mit dem Bachelor-Zeugnis wird eine Bachelor-Urkunde erstellt, die sowohl eine
Gesamtnote als auch eine ECTS-Note ausweist und die von der/dem PräsidentIn der AMD
und von der/dem DekanIn des Fachbereiches unterzeichnet und mit dem Siegel der
Hochschule versehen ist.
(7) Außerdem stellt die Hochschule ein Diploma Supplement (DS) entsprechend dem
»Diploma Supplement Model« von Europäischer Union/Europarat/UNESCO aus. Als
Darstellung des nationalen Bildungssystems (DS Abschnitt 8) wird der zwischen der
Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz abgestimmte Text in der
jeweils geltenden Fassung verwendet.
(8) Auf schriftlichen Antrag der/des Studierenden an das Prüfungsamt wird zusätzlich eine
Übersetzung des Bachelor-Zeugnisses, der Bachelor-Urkunde und des Diploma Supplement
in englischer Sprache ausgehändigt.
[ IV. Schlussbestimmungen ]
§ 18 Ungültigkeit von Prüfungen
(1) Hat die/der KandidatIn bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der
Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten
für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die/der KandidatIn getäuscht hat,
entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für »nicht bestanden«
erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme von Prüfungsleistungen nicht erfüllt, ohne
dass die/der KandidatIn hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach
Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der
Bachelor-Prüfung geheilt.
(3) Hat die/der KandidatIn vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie/er eine Prüfungsleistung
ablegen konnte, so kann die Prüfungsleistung für »nicht ausreichend« und die BachelorPrüfung für »nicht bestanden« erklärt werden. Der/Dem KandidatIn ist vor einer
Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Diese ist schriftlich bei der/dem
Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzureichen. Über das Vorgehen entscheidet der
Prüfungsausschuss in Abstimmung mit dem Präsidium.
(4) Das unrichtige Bachelor-Zeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem
unrichtigen Bachelor-Zeugnis ist auch die Bachelor-Urkunde einzuziehen, wenn die
Bachelor-Prüfung aufgrund einer Täuschung für »nicht bestanden« erklärt wurde. Eine
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Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 3 ist nach einer Frist von 5 Jahren ab dem Datum
des Bachelor-Zeugnisses ausgeschlossen.
§ 19 Einsicht in die Prüfungsakte
(1) Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens wird der/dem KandidatIn innerhalb eines Jahres
auf Antrag Einsicht in die eigenen schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen
Gutachten und die Prüfungsprotokolle gewährt.
(2) Der Antrag ist schriftlich innerhalb der Rechtsmittelfrist bei der/dem PräsidentIn der
Hochschule zu stellen. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Einsichtnahme nur möglich, wenn ein
rechtliches Interesse hierfür nachgewiesen werden kann. Die/Der PräsidentIn bestimmt Ort
und Zeit der Einsichtnahme.
§ 20 Inkrafttreten und Gerichtsstand
(1) Die mit Beschluss des Hochschulsenats in seiner Sitzung am 20.7.2010 und 3.9.2012
geänderte Prüfungsordnung tritt mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 in Kraft.
!
(2) Gerichtsstand ist Hamburg.
(3) Die Änderungen gelten für die Studierenden, die ab dem Wintersemester 2012/13 ihr
Studium an der AMD aufnehmen oder nach einem Hochschulwechsel fortsetzen. Für die
bereits vor dem Wintersemester 2012/13 immatrikulierten Studierenden gilt die
Prüfungsordnung vom 21.3.2006 mit den Änderungen vom 2.7.2008 fort, soweit sich nicht
aus den Änderungen vom 20.7.2010 und 3.9.2012 fu!r die Studierenden eine
gu!nstigere Regelung ergibt.
!
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