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Einführung-Seminar DIK_29.10.2014.pdf - DT-Workspace Startseite

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1
STUDIENGANG B.A. KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT
DIFFERENTIELLE KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE
WINTERSEMESTER 2014/15
Teil I + II
Daniel Geschke und Nicole Haußecker
Abteilung Kommunikationspsychologie
Leiter: Prof. Dr. Wolfgang Frindte
2
Ablauf heute
• Teilnehmerliste
• Ziele und Inhalte des Seminars 1
• Kennenlernen
• Organisatorisches
• Ziele und Inhalte des Seminars 2 (Semesterplan)
• Pause
• Form und Ziele der Projektarbeit
• Gruppenarbeit
3
Einführung in das Themenfeld
Zentrale Fragen der heutigen Sitzung:
Was ist Kommunikation?
Was ist Differentielle Psychologie?
Was ist Differentielle Kommunikationspsychologie?
Wie lassen sich die Forschungsfelder interindividuelle Unterschiede
und Kommunikation / mediale Berichterstattung miteinander
verbinden?
Welche Themen lassen sich bearbeiten?
4
Einführung in das Themenfeld
Was ist Kommunikation?
Kommunikation ist ein sozialer Prozess zwischen zwei oder mehr
Beteiligten (das können Einzelpersonen, Mitglieder sozialer Gemeinschaften
oder Institutionen sein). Die Beteiligten oder Akteure nennen wir Sender
bzw. Kommunikator und/oder Empfänger bzw. Rezipient.
Die Akteure treten durch Zeichen und Symbole direkt (von Angesicht zu Angesicht,
face-to-face) oder indirekt über Medien miteinander in Beziehung, um sich
wechselseitig zur Konstruktion von Wirklichkeit anzuregen.
5
Einführung in das Themenfeld
Was ist Differentielle Psychologie?
Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie ist eine empirische Wissenschaft von den
überdauernden, verhaltensrelevanten individuellen Besonderheiten von Menschen innerhalb
einer bestimmten Population.
Sie ist ein Teilgebiet der Psychologie und befasst sich mit den Unterschieden (Differenzen)
zwischen einzelnen Personen im Hinblick auf psychische Dimensionen und Eigenschaften.
Es werden Unterschiede zwischen den einzelnen Personen (also interindividuell), aber auch
innerhalb einer Person selbst (intraindividuell) untersucht.
Ein Beispiel hierfür ist die Untersuchung der intraindividuellen Variabilität von Introversion
und Extraversion im Laufe der Lebensspanne eines Individuums.
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Einführung in das Themenfeld
Die Differentielle Kommunikationspsychologie beschäftigt sich mit den
Unterschieden im kommunikativen Verhalten zwischen einzelnen Menschen bzw.
zwischen Gruppen von Menschen, versucht diese zu beschreiben und auf ihre
Bedingungen zurückzuführen.
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Kennenlernen
• Wer bist Du?
• Was weißt Du schon zu diesen Themen?
• Welche ähnlichen Veranstaltungen hast Du schon besucht?
• Was erwartest Du vom Seminar?
• Was fändest Du besonders interessant?
• Wie sollte ein Seminar idealerweise gestaltet sein?
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Workshop
• Gruppen bilden (5)
• In den Gruppen überlegen, wie ein lehrreiches, spannendes,
interaktives Seminar ganz konkret aussehen könnte
• 3 konkrete Vorschläge entwickeln & vorstellen
9
Organisatorisches
Ziele und Inhalte des Seminars
1. Theoretische Kenntnisse bzgl. persönlichkeitspsychologischer Unterschiede
kommunizierender Personen erwerben.
2. Praktisch in Gruppenarbeiten den wissenschaftlichen Forschungsprozess
kennenlernen: durch eigenständige Bearbeitung und systematische Darstellung
einer selbst gewählten, relevanten und interessanten Forschungsfrage in
Referaten, Projektarbeit und einem Projektbericht.
Die theoretisch erworbenen Kenntnisse bilden die Basis für die Entwicklung
einer eigenen Fragestellung bis hin zum Entwurf eines methodischen
Forschungsdesigns (im zweiten Teil der Veranstaltung).
10
Organisatorisches
Formalia Modulkatalog (siehe Handout)
Voraussetzungen für die Zulassung zur Modulprüfung:
-
Regelmäßige, aktive Teilnahme
(max. 2 Fehltermine)
-
Dauer des Moduls
1 Semester
-
Lehrformen
2 Seminare (I+II)
-
Leistungspunkte (ECTS credits)
10 LP / 300 h
-
Arbeitsaufwand (work load) in
- Präsenzstunden
- Selbststudium
11*4 = 44 h
256 h (=> theoretisch 15 h pro Woche (!))
-
als Projektgruppe 1 ganze Sitzung gestalten, Abschlußpräsentation
-
als Studierende: Mitwirkung an Projektarbeit und Gruppenpräsentation(en)
-
Modul-Prüfung: Gruppenarbeit – Projektbericht
-
1. Versuch: 09.04.2015; 2. Versuch: 04.06.2015
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Organisatorisches
ABLAUF
Teil 1 - Theoretischer Input (max. 45min):
• Texte vorstellen:
– Lehrbuchtext Theorie / zentrale Konzepte
– mind. 2 empirische Studien dazu
Teil 2 - Vorstellung des Projektes (max. 45 min)
• Eigene Forschungsfrage
• mind. 2 empirische Studien zur Fragestellung
• Fragen und Probleme
• Work in progress!
Teil 3 - Interaktives (max. 45 min):
• Ziel: Vertiefung der Theorie und Anwendung auf das Seminarthema (Medien,
Kommunikation, Differentielles), Diskussion & Reflexion, Spaß
• Nutzung (inter-)aktiver Seminarmethoden (z.B. Gruppenübung, Rollenspiel, Präsentation,
Kurzübungen, Gedankenspiele, Quiz, Feedback, wissenschaftliche Fragebögen etc.)
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Organisatorisches
Allgemeines
• Eigene Literaturrecherche / Wissenschaftliches Arbeiten
• Grundlagen der Präsentation beachten: weniger auf der Folie ist mehr, Struktur- und Inhalt
im Verhältnis, Zeit-Wächter, Nachfragen zulassen
• Gesellschaftliche Relevanz der Forschung?
• Kritische Punkte herausarbeiten (!!!)
• Während des Referats mindestens 5 Fragen (!!!) an die Studierenden stellen!
• Handouts für alle ausgedruckt mitbringen!
Material:
• Die Präsentation & das handout bis Montag 12.00 Uhr an die Dozierenden schicken
• Überarbeitete Präsentation zur Theorie möglichst druckfreundlich (und als pdf) die
Dozierenden schicken, die sie dann auf DT-Workspace hochladen
13
Organisatorisches
Literatur
•
Die Literatur ist von den Referierenden, Referatsgruppen und
Projektgruppen selbst zu recherchieren.
•
Referenzen für Grundlagenliteratur und Startliteratur werden im Internet
(DT-Workspace) bereitgestellt.
•
Die dort dargestellte Literatur dient lediglich der Starthilfe.
•
Darüber hinaus soll eigenständig recherchiert und neue Literatur
aufbereitet werden!!!
•
Ein Großteil der Startliteratur ist bei Frau Junold (am Campus) im
Seminarordner verfügbar.
Präsentationen und Informationen auf DT-Workspace
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Organisatorisches
Gruppenarbeiten
•
•
•
•
•
•
7 Kleingruppen bilden (4-5 Leute)
Forschungsfrage finden, entwickeln, fokussieren, vertiefen
Untersuchungsdesign entwickeln
Zwischen- und Abschlusspräsentation
Projektbericht
Zwischenergebnisse (z.B. Zusammenfassung Theorie oder empirische Studie)
per E-Mail an Dozierende und andere Gruppenmitglieder bis spätestens
Montag 12.00 Uhr
Modulprüfung: Abschlussbericht = Projektbericht
•
•
•
•
•
1. Versuch: 09.04.2015; 2. Versuch: 04.06.2015
Ca. 40 Seiten (+ Anhang)
Die Abschlusspräsentation als wissenschaftlichen Bericht verschriftlichen
Autorschaft der einzelnen Abschnitte kennzeichnen
Siehe Beispiel und Bewertungsschema auf DT-Workspace (folgt noch)
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Mögliche Inhalte
Aufgabe: In Kleingruppen ca. 5 Minuten sammeln, dann gemeinsam zusammen tragen.
1.) Welche differentialpsychologischen Theorien und Konzepte kennt Ihr bereits?
2.) Was davon interessiert uns besonders? Warum?
3.) Was wäre evtl. spannend, weiter untersucht zu werden
(mit welcher Forschungsfrage)?
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Mögliche Inhalte
Mögliche differentialpsychologische Theorien und Konzepte:
1. Temperament und interpersonelle Stile (Big Five)
2. Psychologische Motive (Anschlussmotiv und Machtmotiv)
3. Soziale Dominanzorientierung / Autoritarismus
4. Kontrollwahrnehmung, -motivation, -verlust / Bewältigungsstile, Regulationsstrategien
5. Fähigkeiten (Intelligenz, Kompetenz)
6. Informationsverarbeitung und Persuasion
7. Sensation seeking
8. Mood management
9. Selbstwert / Selbstdarstellung
10. Emotionen (Grundlagen) / Wirkung emotionaler Medieninhalte
Was davon interessiert uns? Was passt evtl. zur Forschungsfrage?
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Einführung & Gruppenübung
Ziele und Aufgaben heute:
• Wie sieht ein wissenschaftlicher Forschungsprozess aus?
• Was bedeutet das für unsere Projektarbeit?
• Welche Forschungsfragen wären möglicherweise interessant und Wert,
weiter untersucht zu werden?
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Forschungsprozess
1. Beobachtung eines Phänomens in der Realität
2. Wissenschaftliche Fragestellung
3. Theoriebezug
4. Hypothesen
5. Konzeption der Untersuchung
6. Operationalisierung und Indikatorbildung
7. Datenerhebung, -analyse und Interpretation
8. Darstellung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der
Hypothesen und der Theorie (Berichte, Publikationen,
Vorträge)
(In Anlehnung an Atteslander, 2000, S. 56)
19
Forschungsprozess
1. Beobachtung eines Phänomens
2. Wissenschaftliche Fragestellung
3. Theoriebezug
-
Projektarbeit
1. Phänomen auswählen (interessant,
relevant, diff.psy., Medienbezug)?
2. Fragestellung spezifizieren (lesen)
3. Theoriebezug herstellen (Referate /
wissenschaftliche Literatur lesen)
4. Hypothesen
4. Hypothesen entwickeln (Literatur)
5. Konzeption der Untersuchung
5. Konzeption der Untersuchung
(Methodenliteratur)
6. Operationalisierung
7. Datenerhebung
8. Darstellung der Ergebnisse
6. Operationalisierung und
Indikatorbildung (Literatur)
7. Datenerhebung
8. Abschlusspräsentation & -bericht
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Einführung & Gruppenübung
Gruppenarbeit / Projektarbeit
• Vorteile
• Nachteile
• Probleme
• Praktischer Umgang damit
21
Einführung & Gruppenübung
Ziele und Aufgaben heute / zum nächsten Mal (05.11.2014):
Projektgruppenarbeit
Bitte überlegt Euch 1-2 interessante und relevante Forschungsfragen im
Bereich differentielle Kommunikationspsychologie
• Beobachtbares Phänomen?
• Interessant?
• Gesellschaftliche Relevanz?
• Welche Theorie bzw. welche theoret. Konzepte würden dazu passen?
• Empirisch überprüfbar?
• Welche Rolle spielen dabei die Medien bzw. Kommunikation?
• Was hat das mit interindividuellen Unterschieden zu tun?
Bitte bis Montag, 3.11. per E-Mail an uns beide (!) schicken
(max. 1 Seite, Stichpunkte).
22
The Future
Ausblick nächste Sitzung am 05.11.2014
1. Differentialpsychologische Grundbegriffe
2. Vorstellung der Ideen für Forschungsfragen und Theorien der
Projektgruppen
3. Entscheidung für Theorie / Konzepte -> Verteilung der Referatstermine
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