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EVg^ h C^ooV - tip

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EVg^h
C^ooV
Montag, 03. 03. 2014 - Nr. 10/14 (1107) - Profi Reisen Verlag Ges.m.b.H. • A-1030 Wien,
Seidlgasse 22 - P.b.b. - 02-Z032784W - Verlagspostamt 1030 • www.tip-online.at
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20.02.14 14:22
Titel
Optimistisches Österreich
Beliebte Fachmedien
Interview
Affan Kay und
Mucki Wejrowsky, Detur
Hotel
Meliá Wien eröffnet
Schiff
HLKF: Fokus auf Luxus
und Expedition
Gewinnspiel
Türkei-Urlaub mit
Neckermann gewinnen
Themen
Asien & Pazifik, Wellness,
Griechenland, Israel &
Westjordanland
Report
Marakesch
Foto: Mradlgruber / fotolia.com
Ihr Ferienolymp
am Meer.
blog.tui.at
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4- und 5-Sterne-Hotels
n
Direkt an den schönsten
Stränden Griechenlands
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Erstklassiger Service &
unvergessliche Gaumenfreuden
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Ende April 14
auf allen B747
verfügbar
(19 Ziele)
titel
Österreichische Reiseindustrie
Rückenwind nutzen
Das Reisejahr in Österreich ist gut gestartet. Die Umfragen, die zu Jahresbeginn einen starken Zuwachs an Urlaubstrips prophezeiten, scheinen – zumindest bis heute – Recht zu behalten. Generell läuft das Geschäft sehr gut an, es wird früh gebucht – sogar die Familien sind wieder
zurück in den österreichischen Reisebüros. Die Branchenvertretung ÖRV (Österreichischer ReiseVerband) glaubt, dass sich dieser positive
Trend das ganze Jahr fortsetzen wird, solange man von wirtschaftlichen und politischen Krisen sowie Naturereignissen verschont bleibt.
D
ennoch wolle man sich nicht auf dem
komfortablen Polster ausruhen, sondern
wichtige Themen der Branche „angehen“,
wie ÖRV Präsident Josef Peterleithner sagt. „Die
Nachfrage der Österreicher nach Urlaub in der
Sonne ist ungebrochen und liegt deutlich über
dem Vorjahr“, so Peterleithner. Nach wie vor liegt
die Veranstalterreise voll im Trend. Der Wunsch
nach mehr Individualitätführen einerseits zu neuen Anforderungen an die Pauschalreise, anderer-
EDITORIAL
von
Herausgeberin
Elo Resch-Pilcik
Montag
Noch ist das Jahr zu jung, um abschätzen zu
können, wie gut der neue Anbieter Detur Austria am Markt Fuß fasst. Die Chancen stehen jedoch gut. Jedenfalls theoretisch. Nicht, weil der
Markt wächst. Aber vielmehr, weil sichtlich das
Bedürfnis nach einem Menschen hinter einem
Produkt wieder an Bedeutung gewinnt. Unter-
seits aber auch zum Trend nach Bausteinreisen, bei
denen die verschiedenen Bausteine zu einem sehr
individuellen Paket zusammengeschnürt werden.
Ungebrochen ist die Nachfrage nach all inclusive
Urlaub, auch weil er finanzielle Sicherheit bietet.
„Generell spielt die Sicherheit eine immer größer
werdende Rolle. Das zeigt sich auch darin, dass
mehr und mehr Österreicher das Internet zwar als
Informationsmedium für den Urlaub nutzen, aber
im Reisebüro“, ergänzt Peterleithner.
mauert wird dieser Gedanke von der Entwicklung in Deutschland, wo ebenso neue Spezialveranstalter als Gegenpol zu den Konzernen an
den Start gehen. V.Ö. Travel ist nur ein Beispiel.
Eigentümerin Nina Öger bringt es g’schmackig
auf den Punkt: „So wie Menschen zunehmend
wissen wollen, woher das Huhn kommt, das in
ihrem Kochtopf landet, so wünschen sie sich Namen und Gesichter hinter ihrem Urlaubsanbieter.“ Schön gesagt.
In eigener Sache
Jedes Jahr, wenn sich ein Hauch Frühling zeigt,
breitet sich in der Redaktion eine stetig wachsende Vorfreude aus, wie vor einer Klassenfahrt. Nach
wochenlangem Termin-Jonglieren, HintergrundRecherchieren und „das muss ich unbedingt noch
Grundbedürfnis Urlaub
„Viele Frühbucher - und Familienangebote tragen
zum frühen Buchen bei. Auch weil die Produktauswahl noch am größten ist“, sagt Peterleithner.
Dennoch werde nicht bei der Qualität gespart
– im Gegenteil: Die Nachfrage nach Qualität
steigt auch im Urlaub; Wohnen im Urlaub wird
anspruchsvoller. 4- und 5-Sterne-Anlagen gewinnen deutlich Marktanteile und betragen mittlerweile weit über 50% - mit steigender Tendenz.
fertig machen“ ist es dann endlich soweit: Die ITB
kann kommen. Von 4. bis 8. März ist das tip-Team
ziemlich komplett – heuer zu acht – in Berlin unterwegs, um bestehende Kontakte zu pflegen,
neue zu knüpfen sowie Trends und Neuheiten
aufzuspüren. Aktuelle News finden Sie wie immer
in geballter Form auf tip-online.at.
Aufmerksamen Lesern – also allen? – wird auffallen, dass die vorliegende Ausgabe frischer,
übersichtlicher und luftiger daherkommt. Kein
Relaunch, einfach ein Zugeständnis an moderne Lesegewohnheiten. Danke an die kreative
Grafiker-Truppe mit Martina Fuchs, Niko Manikas und Michael Demetler. Über Ihr Feedback
unter office@profireisen.at freuen wir uns schon
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Sommer 2014
GESCHICHTEN VOM COUNTER – TEIL 6
Foto: ÖRV
titel
Josef
Peterleithner
Nicht alles Eitel Wonne
Bei aller Freude über die guten Vorzeichen gibt
es auch einige Baustellen in der Branche, die
noch anzugehen seien, so Peterleithner. Beim
Aufreger-Thema Nr. 1 am Flugsektor - NDC ortet der ÖRV eine leichte Entspannung. Die
IATA habe sich in den letzten Wochen etwas
„bewegt“ und Entschärfungen vorgenommen.
Wie zum Beispiel, dass NDC nicht als neues Geschäftsmodell eingeführt werden solle, sondern
ausschließlich als neuer Datenstandard. Die
Verwendung erfolge auf freiwilliger Basis, die
persönlichen Daten der Kunden müssen nicht
automatisch an die Fluglinie weitergegeben
werden. Weit mehr beschäftigt die Reisebüros
die Problematik beim Verkauf der Zusatzleistungen der Airlines. „Viele sind einfach nicht über
die Systeme buchbar. Es gibt Schilderungen,
wonach man im Callcenter der Fluglinie anrufen, sein Begehr äußern, und schließlich auf ein
Bestätigungs-Fax warten muss. Das ist für das
Reisebüro nicht wirtschaftlich. Denn: Was kann
ich dem Kunden für diese Mehrarbeit verrechnen?“, fragt Peterleithner.
„Wir haben nichts zu verschenken“
Dass die Leistung der Reisebüros einen Wert –
und daraus resultierend auch einen Preis hat, ist
für den ÖRV ein wichtiges Thema. „Es soll kein
Wissen mehr umsonst geben“ An dieser Bewusstseinsbildung arbeiten wir schon länger, in
diesem Jahr wieder intensiver.“ Der Kunde, der in
ein Reisebüro geht, sich beraten lässt, soll diese
auch bezahlen. Er muss bewusst gemacht werden, dass er eine Leistung in Anspruch nimmt,
die nicht kostenfrei ist. In der Schweiz wurde die
Beratungsgebühr schon eingeführt. Wir wollen
diese auch in Österreich etablieren“, so Peterleithner. Mit der Werbe-Kampagne „Wir machen
Urlaub perfekt“, die im Jänner angelaufen ist,
10 | 14
Ich habe einen Kunden bei mir
sitzen, der gerne bestens über alles
informiert ist. Er ist sowohl kulturell
als auch kulinarisch gerne experimentierfreudig. Haben wir hier einen
passenden Reiseführer?
Illustration: www.istockphoto.com
Als Lieblings-Flugdestinationen der Österreicher
zeichnen sich für den Sommer 2014 vor allem
Griechenland, Türkei, Spanien und Tunesien ab.
Im Fernreisebereich geht der Trend Richtung
Dominikanische Republik, Malediven, Thailand,
Amerika und die Vereinigten Arabische Emirate.
Der Kreuzfahrtenbereich boomt richtiggehend.
„Urlaub ist ein Grundbedürfnis des Menschen
geworden. Wir gehen daher optimistisch in die
Sommersaison 2014 und sind überzeugt, dass es
ein erfolgreiches Jahr wird", zeigt sich Peterleithner optimistisch.
habe man schon eine Message in die richtige
Richtung abgesetzt. Jetzt müsse jedoch auch die
Branche darauf sensibilisiert werden. Am nächsten ÖRV-Kongress sollen in Gruppen Strategien
entwickelt werden, die frei dem Argument: „Wir
haben nichts zu verschenken“ Gewicht verleihen. Um die Außensicht zu verstärken werden
auch Studenten touristischer Fachhochschulen
in die Diskussionen eingebunden. Peterleithner
ist auch klar, dass Beratungsentgelte einher mit
der Qualität und der Qualifizierung des Reisebüromitarbeiters gehen. Die Themen Bildung,
Aus- und Weiterbildung werden noch wichtiger,
in diese die Unternehmen auch investieren werden müssen.
„Der ÖRV hat dahingehend schon einiges getan.
Erwähnt seien hier die ÖRV-Akademie, die bereits in der siebten Auflage stattfindet, in deren
Zuge jeweils 15 Personen in Modulen geschult
werden. Und auch die Destinationsschulungen,
wo ausgemachte Experten mit sehr hoher Produkt-Kompetenz vortragen. Dabei geht es nicht
um Veranstalterinteressen, sondern rein um die
Destination“, erklärt Peterleithner die Weiterbildungsmaßnahmen des ÖRV. Ebenso gibt es
mittlerweile eine fruchtbare Zusammenarbeit
mit der Berufsschule und anderen touristischen
Ausbildungsstätten. „Das vorhandene Wissen der
Branche muss noch besser multipliziert werden.“
IHRE FRAGE:
Fruchtbare Zusammenarbeit
Dass das Bündeln von Kräften Sinn macht, zeige sich an der engen Zusammenarbeit in vielen
Projekten zwischen den deutschsprachigen Interessensvertretungen DRV (Deutscher ReiseVerband), SRV (Schweizer Reise-Verband) und ÖRV.
„Bei der vorgeschlagenen Neufassung der Pauschalreiserichtlinie haben wir gemeinsam unsere
Wünsche und Bedenken ausgesprochen, um den
einzelnen Stimmen mehr Gewicht zu geben. Da
stimmen wir in vielen Punkten überein.“ DiPu ❖
Fakten
Die Reiselust der Österreicher
Die Österreicher wollen im 2014 wieder
mehr Geld für Urlaub ausgeben, wie die
alljährlich durchgeführte Geldstudie der
Generali-Gruppe zeigt. Nachdem in den
letzten beiden Jahren beim Urlaub noch
der Spargedanke dominierte, geben jetzt
24% der Befragten an, im kommenden
Jahr mehr für Urlaub ausgeben zu wollen.
Damit verdrängt der Urlaub den Bereich
Wohlbefinden/Sport an der Spitze der TopPositionen der geplanten Mehrausgaben.
Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar
31%, die sich 2014 mehr Budget für den Urlaub gönnen wollen. Dass diese besonders
reisefreudig sind ergab auch die Umfrage
der Karmasin Motivforschung im Auftrag
der Verkehrsbüro Group. Im sogenannten
„Ruefa Reisekompass 2014“ haben 90% der
Jungen angegeben, dem Alltag entfliehen
und im Ausland urlauben zu wollen. Auch
unter den anderen Altersgruppen ist Urlaub
ein begehrtes Gut: Laut der Studie planen
88% der Österreicher einen Urlaub.das Wattenmeer als Raststation für mehrer
UNSERE ANTWORT:
Empfehle ihm den travelguide. Das ist
die Reiseapp von Neckermann Reisen.
Mittlerweile sind dort über 130 Zielgebiete gelistet und der Kunde kann
sowohl im Vorhinein,
als auch während der
Reise im offline Modus
auf sämtliche Informationen zugreifen. Sei
es seine Buchung,
Ausflugmöglichkeiten vor Ort,
Kartenmaterial,
das Wetter, Restauranttipps von
Anderen und vielem mehr.
Hannelore Wallinger, Regionalverkaufsleiterin
hannelore.wallinger@thomascookag.at
titel
TUI Österreich
Unterschied durch
Qualität
Nachdem der Einkauf und die Produktion des
Produkts der Veranstaltermarke Gulet vor
einiger Zeit nach Deutschland ausgelagert
wurden, wird ab sofort der gesamte Kundenservice der in Österreich und Osteuropa gebuchten World of TUI Marken in der Wiener
Zentrale abgewickelt.
Studie
Branche vertraut auf Fachmedien
Fachzeitschriften sind in der heutigen, von Facebook, Twitter & Co. geprägten Zeit, noch immer die wichtigste berufliche Informationsquelle in der hiesigen Tourismusbranche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut für Wohlbefinden-Lebensfreude-Balance
durchgeführt hat. Die Erhebung fand im Rahmen einer repräsentativen Online-Umfrage
statt, an der sich 565 Mitarbeiter der Tourismus-Branche beteiligt hatten.
96,5% der Leser vertrauen auf tip
B
isher wurden alle Kundenbeschwerden,
ausgenommen die der Marke Gulet, in
Deutschland bearbeitet. Dies habe sich soeben geändert, wie Josef Peterleithner, Leitung
Customer Services und Leitung Strategische Kommunikation, im Gespräch mit tip erklärt: „Ab jetzt
übernimmt TUI Österreich die gesamte Beschwerde-Abwicklung für alle World of TUI Marken (ausgenommen Terra Reisen) – sei es Airtours, 1-2-fly,
Gulet, Robinson oder TUI – die in Österreich oder
Osteuropa gebucht wurden.“ Zu den zusätzlichen Märkten zählen, um nur einige zu nennen,
so Peterleithner Länder wie Bulgarien, Estland,
Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien,
Tschechien oder Ungarn. „Ziel ist es, schneller und
kundenorientierter zu sein. Wir wollen uns auch
in diesem sehr sensiblen Bereich durch Qualität
differenzieren“, steckt Peterleithner die Ziele hoch.
Dazu stehe TUI Österreich ein von TUI Deutschland entwickeltes System namens „Balance“ zur
Verfügung. „Wir erkennen jede Kundenbeschwerde als Chance. Kundenorientiertheit stärkt nicht
nur den Kontakt zum Kunden bzw. zum Reisebüro, sondern wir können uns auch gegenüber
anderen differenzieren. Wir wollen möglichst nah
am Kunden sein, ob Endkunde oder Reisebüro“, so
Peterleithner.
Sämtliche Informationen von Kunden, auch durch
Kundenbefragungen, fließen in das interne Qualitätsmanagement ein, um so eine Verbesserung der
Prozesse, der Produkte und schlussendlich eine
noch größere Kundenzufriedenheit zu erzielen.
„Da für Gulet das Produktmanagement und damit
die Produktverantwortung unverändert in Wien
angesiedelt ist - es wurden lediglich Einkaufs- und
Produktionsprozesse nach Deutschland verlagert
– können die Ergebnisse direkt im Produkt berücksichtigt werden“, so Peterleithner abschließend. ❖
4
D
ie touristischen Fachmedien, allen voran
das tip, seien für die österreichische Tourismusbranche von essentieller Bedeutung, bestätigt Thomas Labacher, Inhaber des Instituts für Wohlbefinden-Lebensfreude-Balance.
Knapp ein Drittel (62,4%) der Befragten lesen
die touristischen Fachblätter, 44,7% davon regelmäßig. „Das Ergebnis der Studie zeigt auch ganz
deutlich, dass die Printmedien nach wie vor eine
wesentlich höhere Akzeptanz unter den Lesern
haben“, so Labacher weiter. Nach Aussage der
Studie liegt der Spitzenwert von touristischen
Online-Medien in Österreich mit 45,5% Leserschaft deutlich hinter dem von Printmedien.
tip belegt Spitzenposition
Unter allen abgefragten touristischen Medien
könnten die Produkte des Profi Reisen Verlags
die Spitzenposition behaupten, bescheinigt
Labacher. „91,2% der Befragten lesen regelmäßig das tip und mehr als die Hälfte (52,3%) die
Online-Medien des Verlages. Mit diesen Werten
sticht tip klar bei der Umfrage heraus, zumal
88,5% der Leser die Inhalte des Magazins auch
interessant finden“, so Labacher. Aber auch tiponline mit seinen 39,5% Leserschaft und tip-daily
mit 52,3% zeigten nach Aussage der Studie einen
sehr deutlichen Vorsprung vor allen anderen abgefragten Medien. ❖
Verkehrsbüro bleibt Ferienmesse treu
Seit einiger Zeit hielt sich das hartnäckige Gerücht, die Verkehrsbüro Group könnte die Ferienmesse in Wien verlassen. Diesen Rumors setzte
Verkehrsbüro-Vorstand Martin Bachlechner auf
Nachfrage von tip ein Ende: „Nein, wir verlassen
die Wiener Messe nicht. Wir haben mit Reed Exhibitions eine Vereinbarung über die weitere Zu-
sammenarbeit positiv abgeschlossen.“ Über die
Laufzeit der Kooperation wollte Bachlechner mit
dem Hinweis auf vertrauliche Vertragsdetails keine Angaben machen. Ob es Überlegungen gäbe,
eine eigene Messe, nach dem Muster der früher
erfolgreichen „Verkehrsbüro Reisemesse“, zu veranstalten, wollte er ebenso nicht kommentieren.
Ägypten: Veranstalter setzen auf Sicherheit
Laut österreichischen Außenministeriums gilt
eine partielle Reisewarnung für den Nordsinai
und die Saharagebiete. Vor Reisen in diese Gegenden wird ausdrücklich gewarnt. Darauf reagierend haben die heimischen Veranstalter entschieden, die geplanten Flüge auch nach Sharm
El Sheikh bis Mitte März nicht durchzuführen.
Von der Absage sind beispielsweise die Flüge
von ETI bis zum 16. März betroffen; von TUI Österreich bis zum 14. März. Sowohl TUI als auch ETI
haben sich entschieden, die in Sharm el Sheikh
verweilenden Gäste auszufliegen. Alle Veranstalter bieten bereits gebuchten Kunden die Möglichkeit, auf andere Produkte und Destinationen
umzubuchen oder auch kostenlos zu stornieren.
An anderen Tourismusorten zeige sich die Lage
sicherheitsmäßig weniger gespannt. Dies beziehe sich namentlich auf das Niltal südlich von
Luxor, für die Badeorte an der Westküste des
Golfs von Suez sowie für die Oasenkette SiwaBahariya-Farafra-Dakhla-Kharga, heißte es auf
der Homepage des Außenministeriums.
10 | 14
Kai Sannwald,
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DAS SUNNY CARS FAIRSPRECHEN NR. 2:
WIR SIND 7 TAGE
DIE WOCHE FÜR
SIE DA. MEHR WAR
LEIDER NICHT DRIN.
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interview
Affan Kay, Geschäftsführer Detur Austria
Ursula Wejrowsky, Marketing & Presse, Detur Austria
„Eine eigene Clubschiene ist durchaus möglich“
Fotos: Detur
Seit 9. Jänner sind die Produkte von Detur Austria, einer Tochter der türkischen Detur Group mit Sitz in Amsterdam, buchbar. Das Angebot ist
klar auf Familien, die preiswerte Alternativen zu bestehenden Veranstaltern suchen, fokussiert. Für das erste Jahr sind die Erwartungen vorsichtig angesetzt. 2015 jedoch könnte schon eine leistbare Clubschiene folgen. tip traf Marketinglady Mucki Wejrowsky und Geschäftsführer
Affan Kay zum Gespräch.
Affan Kay
Ursula „Mucki“ Wejrowsky
Wie sind die ersten 2 Monate gelaufen?
Affan Kay: Heute bin ich sehr zufrieden, so wie es
ist. Das heißt jetzt nicht, dass es Buchungen regnet. Aber ich bin glücklich, weil bei unserem Start
am 9. Jänner noch sehr viel offen war. Wir hatten
ja sehr wenig Vorlaufzeit und bis alles in die Gänge
kommt, ist es ein sehr langer Weg. Jetzt fängt es
an, gut zu laufen.
Wie ist die Reaktion der Reisebüros auf den neuen
Anbieter?
Mucki Wejrowsky: Extrem positiv. Ich hab in den
vergangenen Wochen an die 100 Büros besucht.
Kärnten und Steiermark habe ich komplett, Wien
größtenteils.
Heute bin ich sehr zufrieden,
so wie es ist. Das heißt jetzt nicht,
dass es Buchungen regnet,
aber jetzt fängt es an, gut zu laufen.
Mit wem gibt es Kooperationen?
Kay: Mit fast allen. Kuoni, Raiffeisen Reisen, Gruber, Springer, Travelstar, Ruefa, Reisewelt, ÖAMTC,
sabtours, RTK, Kratschmar, ÖVT, WOT. Der Westen
ist noch ein bisschen unbearbeitet.
Fuß fassen
Was ist das Ziel für die erste Saison?
Kay: 20.000 bis 25.000 Passagiere sind realistisch.
Im ersten Jahr wollen wir uns vor allem am Markt
etablieren.
Welche Kunden sind Ihre wichtigste Zielgruppe?
Wejrowsky: Familien, eindeutig.
Warum sollte jemand Detur buchen – das Produkt
deckt sich weitgehend mit dem anderer Anbieter?
Wejrowsky (lacht): Weil wir die schnellste, die
sympathischste und flexibelste Truppe sind. Also
die symbiotische positive Verbindung von Produkt und Marketing.
Kay: ... und weil wir die besten Preise haben. Dar-
6
auf haben wir beim Einkauf wirklich geschaut.
Sind eigene Detur-Hotels oder –Clubs geplant?
Kay: Eigene Hotels sind wichtig für die Positionierung. Diese Frage haben wir uns natürlich auch
schon gestellt. Für 2015 ist es durchaus möglich,
dass wir eine eigene, leistbare Clubschiene auf
den Markt bringen. Für das erste Jahr sind wir am
Boden geblieben und haben uns realistische Ziele
gesetzt. Wenn wir gleich mit einer eigenen Schiene gestartet wären, wäre das ein Zwischenprodukt
geworden, nichts Richtiges. Wenn wir etabliert
sind, ist es mit einem eigenen Club leichter. Das ist
jedenfalls unser Wunsch, aber fix ist noch nichts.
„Nur für Österreich allein
kann so ein Konzept mit mehreren
Anlagen nicht funktionieren.“
Kooperation mit Detur Group
Welche Destinationen kämen dafür in Frage?
Kay: Das wären nur ein oder zwei Anlagen, in der
Türkei. Auch Tunesien oder Kreta könnten infrage kommen. Unser Ziel ist, langsam zu wachsen.
Nur für Österreich allein kann so ein Konzept mit
mehreren Anlagen nicht funktionieren. Wir müssen was finden, wo sich auch Skandinavier wohl
fühlen. So macht Detur Austria und Detur in den
skandinavischen Ländern Sinn. Und Österreicher
verstehen sich ja sehr gut mit den Skandinaviern.
Man hat den Eindruck, dass der Start ein bisschen
zögerlich erfolgt ist. Die einzige Message bisher war
„1 Kind gratis“.
Kay: Das dauert einfach ein bisschen, bis man
zum Point of Sales durchdringt. Die Aktion „1
Kind gratis“ läuft Ende März aus. Jetzt gehen wir
mit Sonderangeboten in die Werbung. Die Kind
gratis-Aktion sehen wir als Marketing und auch als
unseren Claim.
Das haben andere Veranstalter aber auch…
Wejrowsky: Aber nicht in 44 Hotels, für Kinder bis
zu 15 Jahren und ohne Kontingentbeschränkung.
Warum ausgerechnet Türkis als Unternehmensfarbe
– das erinnert doch ein bisschen an Gulet?
Kay (lacht): Stimmt, unser Türkis ist sehr nah an
der Gulet-Farbe, nur 3% mehr Schwarz. Aber die
Farbe ist von der Detur Group vorgegeben, die
verwenden diese CI seit 20 Jahren.
Wie kann man mit einem limitierten Budget als Marke in die Köpfe der Konsumenten gelangen?
Wejrowsky: Das lässt sich nur mit persönlichem
Einsatz wettmachen. Wir machen aber schon Ei-
niges. Den Hamster Artur wird man künftig öfter
sehen. Mit 24. Feber startet eine einmonatige TVKampagne auf ORF und auf allen anderen relevanten Sendern.
Produktausweitung
Was ist für den Winter geplant?
Kay: Für den Winter nur ein bisschen Ägypten und
Türkei mit Wellness. Für nächsten Winter dann vielleicht auch was Neues, so wie die Emirate. Dafür
haben wir aber noch genug Zeit und wir werden
es uns genau überlegen.
Ist an eine Ausweitung des Produkts gedacht?
Kay: Ja, wir haben ja schon jetzt ein bisschen
was Neues dazu genommen, eine KappadokienRundreise zum Beispiel. Es kommen auch laufend
neue Anlagen dazu, die wir als Sonderangebote
ausschreiben.
„Detur Austria mag neu am
Markt sein, aber in unserem
kleinen, flexiblen Team steckt viel
Know-How und Erfahrung.“
Ist Thailand eine Option, so wie in Skandinavien?
Kay: Eine Option ist es schon, weil die Detur
Group das macht. Aber momentan bin ich nicht sicher, dass man sich das antun sollte. Eine ProduktAusweitung soll auch Sinn machen. Thailand hat
inzwischen fast jeder und es nur ins Programm
zu nehmen, weil man für den Winter Auslastung
sucht, ist nicht der richtige Ansatz.
Ist ein x-Produkt ein Thema?
Kay: Nein. Wir haben jetzt einmal mit Alps begonnen, da geht das nicht. Unser nächstes Ziel
IT-seitig ist, mit Skandinavien zusammen zu gehen. Wir haben noch keinen Zeitpunkt für einen
Wechsel festgelegt. Wenn wir allerdings wechseln,
dann soll alles auf einmal geschehen. Ich bin kein
Verfechter von x-Produkten.
Ihre Botschaft an den Markt?
Wejrowsky: Zeit für Urlaub? Zeit für Detur! Bucht
uns, um uns beweisen zu lassen, dass wir seriös
und fair und eine echte Alternative sind.
Kay: Detur Austria mag neu am Markt sein, aber in
unserem kleinen, flexiblen Team steckt viel KnowHow und Erfahrung, und das ist die beste Kombination mit unserer für Österreich zugeschnittenen
Produktpalette mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis.
Das Gespräch führten Verena Kosnar
und Elo Resch-Pilcik
10 | 14
flug
Austrian Airlines
Gesteigertes Angebot
Austrian Airlines stockt sein Interkontinental-Angebot im Vergleich zum vergangenen
Sommer deutlich auf, neu ins Streckennetz kommen Newark und Male. Im touristischen
Segment werden unter der Marke Austrian myHoliday die Strecke Wien-Ibiza und WienLamezia Terme, Kalabrien, einmal wöchentlich neu angeboten.
kurz notiert
➔ LOT gibt grünes Licht für Smartphone & Co an
Bord. Fluggäste können elektronische Kleingeräte wie MP3-Player, Mobiltelefone oder Tablet-PCs
ab sofort während des gesamten Flugs nutzen,
sofern diese im so genannten „Flugmodus“ betrieben werden. Die neue Regelung gilt auf allen
Routen des polnischen Star Alliance Partners und
einschließlich Start und Landung.
Foto: AUA
➔ Flughafen Wien mit gutem Ergebnis: In einem herausfordernden Jahr 2013 konnte der
Airport ein Passagieraufkommen von insgesamt
21.999.926 Passagiere (-0,7%) verzeichnen. Während die Anzahl der Starts und Landungen um
5,5% zurückging, stieg die Sitzplatzauslastung
(Sitzladefaktor) um 1,9% auf 74,8% im Jahr 2013
an. Für 2014 erwartet der Flughafen Wien wieder
ein Passagierwachstum. So erwarte man einen
Anstieg zwischen +1% und +3% bei den Passagieren und zwischen -1% und +1% bei den Flugbewegungen.
Austrian Airlines geht mit mehr Flügen in den Sommer 2014
D
er heimische Carrier hat nach der Kabinenumrüstung wieder ihre gesamte Langstreckenflotte in Betrieb, dazu
kommt ab Juli 2014 eine zusätzliche Boeing
777. Das erlaubt der AUA neue Strecken in den
Flugplan zu nehmen und bestehende auszubauen. Bei den Linienflügen wird Chicago ab 1. Mai
auf tägliche Flüge umgestellt, der tägliche Washington Flug wird ab Juli mit einem größeren
Flugzeug geflogen. Die Rotationen nach Toronto
und Delhi werden mit dem 30. März auf täglich
umgestellt. Neu ab Juli mit fünf wöchentlichen
Frequenzen ist Newark in New Jersey im Flugangebot. Der Großraum New York wird damit bis
zu zweimal täglich angeflogen. Auch Male ist ab
Juli einmal wöchentlich neu im Programm. Den
Austrian-Flug auf die Malediven gab es bisher
nur im Winter. Bereits ab 11. März wird Teheran
wieder in das Streckennetz integriert. Die iranische Hauptstadt wird fünfmal wöchentlich
angebunden. Leicht ausgebaut wird auch das
Angebot innerhalb Europas. Frankfurt und London werden künftig einmal öfter am Tag angeflogen (London 4 statt 3x täglich, Frankfurt 6 statt
5x). Gemeinsam mit Lufthansa wird Frankfurt
im Stundentakt angeflogen, insgesamt werden
13 tägliche Flüge im Shuttleservice angeboten.
Die Verbindung Wien-Krakau wird um sechs wöchentliche Flüge aufgestockt. Somit fliegt die
AUA zukünftig bis zu zweimal täglich in die polnische Kulturhauptstadt.
Kürzungen für die Bundesländer
Einen Abbau an Frequenzen hat die Fluglinie im
Inlandssegment vorgenommen. Der Flughafen
Salzburg wird aus Wien ab 30.März künftig dreistatt viermal täglich angeflogen. Die fünfte tägliche Frequenz zwischen Klagenfurt und Wien hat
die Erwartungen nicht erfüllt. Klagenfurt bleibt
jedoch mit vier täglichen Flügen weiterhin gut
an das Drehkreuz in Wien angeschlossen. ❖
Air Berlin baut Karibikstrecken aus
Air Berlin erhöht die Frequenzen in die Karibik
zum Winter 2014/15 und baut damit gleichzeitig ihr touristisches Angebot ab Düsseldorf und
München weiter aus. Ab November 2014 starten zwei zusätzliche Nonstop-Flüge von Düsseldorf sowie von München nach Varadero auf
Kuba und Puerto Plata in der Dominikanischen
Republik. Damit erhöht Air Berlin die Flugverbindungen von Düsseldorf und München um
vier zusätzliche Frequenzen auf insgesamt acht
wöchentliche Flüge nach Puerto Plata und Varadero. Die zusätzlichen Flüge werden montags,
10 | 14
mittwochs und freitags mit einem Airbus A330200 durchgeführt. Alle Abflüge von München
nach Puerto Plata starten mittwochs um 8:50
Uhr und sonntags um 10.35 Uhr. Die Rückflüge sind an den gleichen Wochentagen für den
Nachmittag eingeplant und heben mittwochs
um 16:20 Uhr und sonntags um 18:05 Uhr nach
München ab. Für Gäste, die aus München nach
Kuba reisen, hebt der Airbus A330-200 montags
um 11:45 Uhr und donnerstags um 10:15 Uhr ab.
Zubringerflüge nach München stehen ab Wien
zur Verfügung.
➔ Air France bietet ab sofort Im Codeshare mit
Bangkok Airways Verbindungen nach Rangun
(Myanmar) via Bangkok. Ab Paris-Charles de Gaulle geht es sechsmal pro Woche nach Bangkok mit
einer Boeing 777-300 mit 468 Sitzen an (14 Sitze in
der Business-Klasse, 32 in Premium Economy und
422 in Economy). Der Anschlussflug von Bangkok
nach Rangun wird von Bangkok Airways durchgeführt.
➔ British Airways verstärkt ihre Präsenz in Österreich: Mit 27. April 2014 erhöht der britische
Carrier die Anzahl der Frequenzen ab dem Flughafen Wien nach London Heathrow um sechs
Verbindungen pro Woche. Montag bis Freitag
sowie Sonntag wird die britische Metropole fünfmal, samstags viermal täglich angeflogen. Auch
Reisenden ab Salzburg werden ab dem Frühjahr
noch mehr Verbindungen nach London geboten. British Airways hebt ab dem 30. März 2014
gleich fünfmal pro Woche in die Hauptstadt an
der Themse ab.
➔ Emirates wurde zum dritten Mal in Folge durch
„The Brand Finance Global 500 Report 2014“ als
wertvollste Airline-Marke der Welt ausgezeichnet.
Ihr Markenwert beträgt derzeit 5,48 Mrd. USD. Das
entspricht einer Steigerung von 34% gegenüber
2013.
➔ Qatar Airways hat die Einführung eines reinen
Business Class-Flugzeugs für den 15. Mai 2014
bekannt gegeben. Der Airbus A319 wird auf der
Strecke Doha – London Heathrow operieren. An
Bord erleben Reisende umfassenden Komfort,
Privatsphäre und den Business Class-Service – fast
wie in einem VIP Jet. Das Flugzeug verfügt über 40
Sitzplätze in einer 2-2 Sitzreihenkonfiguration.
➔ Inter Sky fliegt wieder ab Wien. Mit Mai 2014
wird die Strecke zwischen der österreichischen
Hauptstadt und Friedrichshafen an den Werktagen jeweils nachmittags aufgenommen. Die Abflugzeiten nach Friedrichshafen sind jeweils um
16:15 Uhr. Nach Wien geht es immer um 14:00 Uhr.
Die Flüge sind ab sofort zu einem Einstiegspreis
ab 99 EUR buchbar.
7
destination
geschäftsreisen
Budapest Spring Festival
Verkehrsbüro Group
Partnerschaft mit Concur
Zum 34. Mal wird das „Budapest Spring Festival“ als größter Kulturevent des Jahres von 21. März bis 6. April 2014 in Ungarns Hauptstadt
ausgerufen: Ein dichter Reigen von Veranstaltungen mit prominenter
nationaler und internationaler Besetzung verspricht Kunstfreunde
mit einer immensen Bandbreite von Genres und Stilen zu begeistern.
Der Fokus im Geschäftsreisemarkt liegt auf effizientem Reisemanagement. Persönliche Beratung kombiniert mit unkomplizierten
individuellen Online Buchungen sind gefragt. Um diesen Anforderungen gereicht zu werden, haben die Verkehrsbüro Group und das
Technologieunternehmen Concur eine Kooperation geschlossen.
Joel Fredriksen und das Ensemble Phoenix Munich präsentieren mit „Requiem
for a Pink Moon” Lieder von Nick Drake (1948-74) in Begleitung von RenaissanceInstrumenten
V.l.n.r: Peter Tolinger, Geschäftsführer im Bereich Geschäftsreisen (Verkehrsbüro
Group) und Wolfgang Janacek, Concur Regional Sales Executive Österreich
D
D
Foto: Franz Neumayr
17 prallvolle Tage
er Fokus wird erneut auf musikalischen
Darbietungen
liegen, die ein weiteres Mal
beweisen werden, dass Budapest in
Sachen Musik zu den Spitzenreitern
Europas zählt. Neben dem Opernhaus Budapests – eine kleine, feine
Schwester der Wiener Oper – werden
der „Palace of Arts“ mit der „Béla Bartók National Concert Hall“ (berühmt
für ihre exzellente Akustik), die aufwendig renovierte „Liszt-Akademie“
und das neu eröffnete „Budapest
Music Center“ Hauptbühnen des Geschehens bilden. Daneben werden
zahlreiche weitere Veranstaltungsorte der Stadt wie Kirchen, Museen,
Theater und Cafés in das Festival
eingebunden, wird das musikalische Programm von Aufführungen
aus Bereichen wie Drama, Tanz und
zeitgenössischem Zirkus sowie von
Filmvorführungen, Gemälde- und
Photographieausstellungen ergänzt.
Kleiner Rundblick
Die Wiener Philharmoniker werden
sich mit Dirigent Zubin Metha einfinden, Philip Glass mit seiner Interpretation von „La Belle et la Bête“
und die gefeierten Baritone Simon
Keenlyside und Erwin Schrott mit
Soloabenden. Weitere musikalische
Vorlieben werden u. a. mit Darbietungen von zeitgenössischer Musik,
von Fado-Gesang (Dulce Pontes)
und Jazzklängen (Lee Ritenour) bedient. Fürs Auge gibt es Ballett (St.
Petersburgs „Eifman Ballet“, „Szeged
8
Eine Verbindung von Film und Oper
bringt Philip Glass mit „La Belle et la
Bête“ auf die Bühne
Contemporary Dance Company“),
eine Sonderausstellung im Geschichtsmuseum, das Selbstportraits
ungarischer Maler aus dem Fundus
der Uffizien von Florenz zeigen wird,
eine Schau von Werken des Expressionisten Gyula Derkovits in der Nationalgalerie sowie eine Fotogalerie
im Capa Centre. Neben seiner Vielfalt
und der hochkarätigen Besetzung
lockt das Festival auch mit günstigen Ticketpreisen, die zwischen ca.
fünf und 65 EUR liegen. Bereits jetzt
arbeitet man am Programm für das
Spring Festival des kommenden
Jahres, für das erstmals auch Pakete
für Eintrittskarten, Unterkunft und
Gastronomie verschnürt werden. Informationen zum Programm des Budapest Spring Festivals 2014 finden
sich auf der Website http://btf.hu/
btf2014. MH ❖
urch diese strategische
Partnerschaft verknüpfen
Concur und die Verkehrsbüro Group ihre Prozesse zur Buchung
und Abrechnung von Geschäftsreisen zu einer gemeinsamen Lösung für Kunden beider Unternehmen. „Technische Mobilität ist die
Zukunft im Travel Management.
Smartphones und Apps gehören
mittlerweile zum Grundstandard
vieler Geschäftsreisender. Um unseren Kunden maßgeschneiderte,
moderne und nutzerfreundliche
Services anbieten zu können, haben wir unser Online Competence
Center um die Zusammenarbeit
mit Concur erweitert“, freut sich
Peter Tolinger, Geschäftsführer im
Bereich Geschäftsreisen. Durch
die neue Zusammenarbeit kann
der Business Travel-Spezialist sein
Produktportfolio im Bereich kundenspezifischer Online Lösungen
erweitern.
Das automatisierte System von
Concur berücksichtigt die Einhaltung der Reisekostenrichtlinie
sowie bevorzugte Verträge mit
Leistungsträgern. Außerdem stellt
es die effiziente Nutzung von Reisekostenbudgets sicher, um Einsparpotenziale zu nutzen. Mit der
kostenfreien Applikation für mobile
Endgeräte können Reisende Fahrtund Reisekosten auch von unterwegs verwalten. „Mit der Verkehrsbüro Group haben wir den größten
Tourismuskonzern in Österreich als
Partner gewinnen können“, sagt
Wolfgang Janacek, Regional Sales
Executive in Österreich. ❖
Air Plus: mehr Komfort auf Geschäftsreisen
Bereits mehr als 80.000 Karteninhaber verwenden die Air Plus Visa
Karte als bevorzugtes Zahlungsmittel für alle geschäftlichen Ausgaben. Damit ist diese Karte nicht
nur das beliebteste sondern auch
am dynamischsten wachsende
Firmenkartenprodukt am österreichischen Markt. Speziell für Vielflieger bietet die AirPlus Visa Karte
nun noch mehr Komfort während
der Geschäftsreise. Ab sofort sind
AirPlus Visa Karteninhaber an allen
österreichischen Flughäfen beim
Business Class Check-In der Austrian Airlines willkommen, wenn die
Reise mit Flügen startet, die von
Austrian durchgeführt werden.
Bei Bordeinkäufen auf Austrian
Flügen erhalten Reisende bei Verwendung ihrer AirPlus Karte automatisch einen Rabatt von 10%.
Das CAT-Ticket zum Flughafen
Wien Schwechat ist bei Buchung
im Internet mit der Karte ebenfalls
ermäßigt.
10 | 14
GESCHICHTEN VOM COUNTER – FINALE
hotel
Meliá Hotels
Erstes Haus im höchsten
Turm von Wien
GEWINNSPIEL:
Neckermann hat für jeden Kundenwunsch das
passende Angebot. Aber zu welchem Urlaubstypen passt welches Hotel? In den vergangenen
Wochen haben wir Euch die Antworten gegeben. Aufgepasst?
Meliá ist in Wien gelandet. Am 26. Februar wurde auf der Wiener Donauplatte der DC Tower,
mit 250 Meter das – nach dem benachbarten Donauturm – höchste Gebäude Österreichs
offiziell eröffnet. In der 57. Etage des Turms befindet sich das Restaurant der spanischen
Hotelkette, die mit dem ersten Haus in Wien ihre Expansion in Österreich startet.
Foto: DC Towers / Michael Nagl
Expansion geplant
Dominique Perraults Markenzeichen des DC Tower:
der „Knick“ in der Fassade
D
as Design-Hotel Meliá Vienna befindet
sich auf den unteren 18 von 58 Etagen
mit 253 exquisiten und mit modernster
Technik ausgestatteten Zimmern, darunter 40
Suiten und die 200m2 große Präsidentensuite
mit 180-Grad Panoramablick. Das Gebäude wurde vom französischen Architekten Dominique
Perrault und mit der „liquiden Glasfassade“ der
Donau nachempfunden entworfen. Hinter der
Fassade sorgen zurückhaltende Farben und
teure Materialien für das Ambiente. Für Aufmerksamkeit sorgt die frei stehende, glänzende Wendeltreppe, die von der Lobby bzw. vom
Lobby-Restaurant zum Ballsaal in die erste Etage
führt. Auffallend in den Zimmern sind die großzügige Raumhöhe, raumhohe Fensterfronten, so
genannte „Mesh-Gitter“ vor den Fensterfronten
und vor allem zu öffnende Fenster in den Zimmern. Verantwortlich für das Design der Zimmer
ist der britische Innenarchitekt Keith Hobbs von
United Designers.
Einen 360-Grad-Blick erlaubt das „57 Restaurant
& Lounge“ mit Terrasse im – wie der Name verrät – 57. Stockwerk. Küchenchef Siegfried Kröpfl
setzt auf mediterrane Küche und einheimische
Spezialitäten. Wechselnde DJ-Events sollen hier
10 | 14
Dorothea Schuster, seit Juli 2013 General Managerin des Meliá Vienna und zuletzt verantwortlich für das ebenfalls zur Meliá-Gruppe zählende
Designhotel Tryp Berlin-Mitte, geht motiviert an
ihre neue Aufgabe heran: „Wir freuen uns, mit
dem Meliá Vienna neue Standards des internationalen Lifestyles zu setzen und unseren Gästen
einen atemberaubenden Aufenthalt auf ganzer
Linie zu bescheren“.
Meliá Hotels International betreiben weltweit
über 350 Stadt- und Ferienhotels. „Diese spektakuläre Landmarke in Wien wird eine Schlüsselrolle bei der dynamischen Expansion und der
weiteren Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades
im deutschsprachigen Markt spielen, dem nach
Spanien mit nunmehr 24 Hotels zweitgrößten
europäischen Markt für die Hotelkette“, erklärt
André Gerondeau, Executive Vice President aller
Standorte. Weitere Hotels könnten in den kommenden vier bis fünf Jahren etwa in Landeshauptstädten oder in Skigebieten in Österreich
entstehen. Erwartet wird in Wien eine Auslastung
von 65 bis 70%.
Ein moderner Standort
Für Bürgermeister Michael Häupl, der der Eröffnung neben Architekt Perrault, Rudy Giuliani,
New Yorks ehemaligem Bürgermeisters und dem
zweiten Menschen am Mond, US-Astronaut Buzz
Aldrin, beiwohnte setzt: „der DC-Tower neue
Maßstäbe und ist Symbol für den lebendigen,
modernen Standort Wien.“ Thomas Jakoubek,
der Vorstand des Bauträgers WED, wies darauf
hin, dass Effizienz, Funktionalität und Architektur bei diesem Projekt im Vordergrund standen.
Auch auf Nachhaltigkeit sei Wert gelegt worden,
heißt es: Das Gebäude erfülle mit ausgeklügelter
Haustechnik, geringen Betriebs- und Energiekosten sowie innovativer Gebäudetechnologie die
„Green Building“-Standards der EU-Kommission.
„Es ist schön zu sehen, wie hier eine Art neues
Wien entwickelt wird“, sagte Giuliani. CR ❖
Illustration: www.istockphoto.com
auch besonders internationale Hotelgäste und
Nachtschwärmer in der höchsten Bar Österreichs
anlocken.
Für Meetings und Veranstaltungen steht ein
1.080m2 großer Ballsaal mit flexibler Flächeneinteilung und Terrasse sowie acht teilweise
kombinierbare Konferenzräume zur Verfügung.
Fitnessbegeisterte können nicht nur das hoteleigene Gym benutzen, sondern haben auch (kostenpflichtigen) Zutritt zu dem im Hotel angesiedelten John Harris Fitness & Spa.
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Dann ordne folgende Begriffe den richtigen
Merkmalen zu und trage die Lösungen bis
17.03.2014 unter info.thomascookag.at/tip ein
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Küste, Ölüdeniz.
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Jacqueline, Bernd,
Hannelore
und Alexandra
schiff
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten
Modernisierter Auftritt
Vor rund 100 Top-Partnern präsentierte Hapag Lloyd Kreuzfahrten die Neuheiten der kommenden Saison 2015/16 auf Sylt. Höhepunkte dabei
sind die Fußballgrößen an Bord der Europa und der Europa 2 während der Weltmeisterschaft im Juni und Juli 2014, ein Katalog für die MS Europa 2 mit zwei unterschiedlichen Titelseiten, Gäste, die die Route auf der MS Europa mitbestimmen, sowie Flugrundreisen im Privatjet.
Fotos: Hapag Lloyd Kreuzfahrten
Talk. Darüber hinaus werden die
Top-Spiele alle live übertragen, Tippgemeinschaften und Torwandschießen runden das Angebot bei zehn
Reiseterminen ab. Unter www.dennzeit-ist-luxus.com finden Agents einen eigenen Buchungswettbewerb
und weitere spannende Aktionen.
Es war Zeit…
Karl Pojer (re.) und Jörg Wontorra freuen sich auf die Fußball-Wm an Bord der Europa
und Europa 2
Z
um 11. Top-Partner-Event hatte Hapag Lloyd Kreuzfahrten
- erstmals unter der Leitung
von Karl Pojer - seine 100 besten
Reisebüro-Partner auf Sylt versammelt. Die Präsentation stand ganz im
Zeichen des Fußballs. Der WM in Bra-
silien wird an Bord der Europa und
der Europa 2 große Bedeutung eingeräumt. Ehemalige Fußballgrößen
sowie renommierte Sportjournalisten wie Jörg Wontorra, Waldemar
Hartmann oder Sebastian Hellmann
widmen sich dem Thema im WM-
Vor den Top-Partnern gab Karl Pojer,
Vorsitzender der Geschäftsführung,
ein Bekenntnis zum Reisebüro ab:
„Der stationäre Vertrieb bleibt unser
Backbone. Auch wenn Online seine
Bedeutung hat.“ Mit der Ausmusterung der Columbus 2 per Ende April
2014 hat HLKF eine klare Positionierung mit Fokus auf zwei Bereiche –
Expeditions- und Luxuskreuzfahrten
- aufgebaut. Parallel dazu wurden
Schritte eingeleitet, um das Produkt
zeitgemäß zu verpacken. „Wir waren
nicht modern genug. Es war Zeit, im
Auftritt und in der Sprache was zu
ändern“, erklärt Pojer. Die Umsetzung spiegelt sich in den neuen Katalogen der Europa und der Europa
2 wider. Wegweisend dabei ist die
Europa 2 entsprechend ihrer Positionierung. Erstmals gibt es einen
Katalog, der mit zwei verschiedenen
Covers erscheint. Die Hauptauflage
ist ganz in Weiß gehalten. „Weiß ist
das neue Schwarz. Weiß steht für Luxus“, erläutert Julian Pfitzner, Leiter
Produktmanagement, die Überlegungen. Um eine neue Zielgruppe,
die bisher nicht an Kreuzfahrten gedacht hat, anzusprechen, gibt es ein
zweites Cover im Lifestyle-Look mit
einem weiblichen Porträt.
„Mit dem zweiten Titel bieten wir
Reisebüros und Kooperationspartnern, die in einem besonderen gehobenen Ambiente agieren eine
Alternative zur klassischen Katalogoptik, die vor allem für die Neukundengewinnung vorteilhaft ist“, so
Carsten Sühring, Vertriebsleiter von
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. ❖
news & highlights
MS Europa
● 14-tägige Überraschungsreise
von Istanbul nach Venedig: Gäste
bestimmen die Route mit
● 23 neue Häfen wie Panama City,
Port Golden Bay (Neuseeland),
Batumi in Georgien
● Kreuzfahrt durch das Schwarze
Meer
● Pazifik-Überquerung im Februar
2016 von Auckland über die
Fidschis und Hawaii nach San
Francisco
● Weltreise: (20. Oktober 2014 bis
11. März 2015) von Miami 141
Tage um die Welt nach Dubai, 103
verschiedene Häfen in 47 Ländern
● kleine Weltreise: in 99 Tagen von
Sydney nach Piräus
● Ausflugsguthaben auf der großen
Weltreise: 5.000 EUR (3.000 EUR
auf der kleinen Weltreise)
● Familienreisen mit speziellen
Kinder- und Familienprogrammen
während der Ferienzeiten
● Golfreisen zu den schönsten
Greens der Welt
● Musikreisen mit internationalem
Klassikwettbewerb „Stella Maris“
oder Klassikfestival „Ocean Sun“
● Gourmetreise „Europas Beste“
10
durch Westeuropa im Juni 2015
mit Sterneköchen
● Partynacht „MS Europa meets
Sansibar“ mit prominenten Gästen vor der Nordseeinsel Sylt im
Juli 2015
MS Europa 2
1 Katalog, 2 Cover: Je nach Zielgruppe einsetzbar
● neuer Imagefolder „Für alle, die
von Kreuzfahrten mehr erwarten“
● Weißt steht für Luxus
● Kurzreisen in Norddeutschland
rund um den Hafengeburtstag in
Hamburg
● Sommer: westliches Mittelmeer
● 7 Tage, verlängerbar auf 9, 10
oder 11. Auch 14 Tage buchbar
● Herbst: östliches Mittelmeer
● Winter: Südliches Afrika
● Erscheinungstermin Anfang Mai
●
Reisen im PrivatJet
neue Produktbezeichnung: „Reise
im Privatjet Albert Ballin“ statt
„Kreuzflug“
● ab Mai 2014 Flüge mit
PrivatAir-Jet
● Reiserouten, die nur im Privatjet
sinnvoll darstellbar sind
●
2 Flüge auch ab / bis Zürich
Erstmalig Direktflug von Westerland nach New York
● Weltreise: von Sansibar / Sylt nach
Sansibar / Tansania, 9. -27. August
2014
● Gäste haben fixen Platz während
der gesamten Reise
● „Schnee & Eis: Europas eisige
Schönheit“, 26.2. – 5.3. 2015: Für
aktive Gäste mit Interesse an der
Natur. Zielgruppe ab 45 Jahren
● „Die neuen 7 Weltwunder“ ab /
bis Zürich, 28.9. – 17.19. 2014
● Mindestteilnehmerzahl 36
● neues Kataloglayout, weniger
kleinteilig
● Katalog erscheint am 15. April
●
●
Expeditionskreuzfahrten
2014/15 und 2015/16 erweitertes
Antarktis-Programm, da bester
●
Einsteig für Expeditionskunden
1. nicht-russisches Schiff, das die
Nordostpassage durchfährt.
10.8. – 10.9. 2014
● 2015: Arktissaison Juni bis
September
● Spitzbergen-Umrundung: kaum
andere Anbieter. HLKF entspricht
hohen Umweltstandards Norwegens und hat hohe Eisklasse. 4 x
10 Tage mit MS Bremen
● eigenes Expeditionsprogramm
für Kinder ab 10 Jahren
● Grönland und kanadische Arktis
● Südsee, September – November
2015
● Premiere: Marshall-Inseln und
Karolinen
● Frühjahr 2016: Von Belem nach
Iquitos
● Frühjahr 2016: beide Schiffe am
Amazonas eingesetzt
●
10 | 14
schiff
TUI Cruises
Erstmals Asien im
Programm
Für die Mein Schiff 1 geht es im November 2015 der aufgehenden Sonne entgegen: Erstmals entdeckt ein
Wohlfühlschiff von TUI Cruises im
Winter 2015/16 Asien. Von Singapur
aus startet die Mein Schiff 1 zu drei
verschiedenen Fahrten nach Malaysia, Vietnam und Thailand.
Mit der Mein Schiff 4 wird im Frühjahr 2015 der zweite Neubau von
TUI Cruises in Dienst gestellt. Die
Jungfernfahrt führt das jüngste
Flottenmitglied Richtung Südnorwegen. In der Sommersaison 2015
ist die Mein Schiff 4 auf verschiedenen Routen in der Ostsee mit Baltikum und zusammen mit der Mein
Schiff 1 in Nordeuropa sowie rund
um Großbritannien unterwegs.
Im Winter 2015/16 entdecken die
Gäste der Mein Schiff 4 dann die
Kanaren. ❖
news & highlights
Mein Schiff 1
● erstmals Asien-Kreuzfahrten
● Highlights: Bangkok mit dem imposanten Königspalast und der
46m langen Buddha-Statue, HoChi-Minh-Stadt, Kuala Lumpur
und Singapur
● drei verschiedene Reisen
Mein Schiff 2
Kreuzfahrten im Frühjahr im
Schwarzen Meer über Piräus/
Athen durch die Dardanellen,
nach Istanbul, Sotschi, Sewastopol (Ukraine), Odessa, Burgas
und Marmaris
● Sommer 2015: zehntägige Reisen ab/bis Palma im westlichen
Mittelmeer
● Winter 2015/16: verschiedene
Routen durch den Arabischen
Golf ab Dubai über Khasab/
Oman, Abu Dhabi/Vereinigte
Arabische Emirate (VAE) und
Manama/Bahrain oder Khor
Fakkan/VAE, Muscat/Oman und
Abu Dhabi
●
Mein Schiff 3
Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer mit Highlights wie Brindisi,
●
10 | 14
Dubrovnik, Kotor und Korfu
sowie Bodrum
● Winter 2015/16: erstmals Kreuzfahrten in der Karibik
● zwei – miteinander kombinierbare – Reisen, Ein- bzw. Ausstieg
in La Romana/Dominikanische
Republik oder auf Barbados
● südliche Karibik-Route: Aruba,
Curaçao, Grenada und Tobago
● nördliche Karibik-Route: Dominica, Guadeloupe, Antigua und St.
Maarten
Mein Schiff 4
Indienststellung Frühjahr 2015
● Jungfernfahrt nach Südnorwegen mit Häfen wie Bergen,
Geiranger, Hellesylt, Stavanger
und Kopenhagen
● neuer Hafen: Haugesund, am
Karmsund gelegen
● Sommersaison 2015: Routen
in der Ostsee mit Baltikum und
rund um Großbritannien
● Winter 2015/16: zwei Routen auf
den Kanaren ab Las Palmas/Gran
Canaria nach Madeira, La Palma,
Teneriffa und Fuerteventura oder
nach Agadir/Marokko, Lanzarote,
Teneriffa und La Gomera
●
Compagnie du Ponant hat den Winterkatalog 2015 veröffentlicht. Für
die Luxus-Yachten der französischen
Reederei geht es nach Westafrika,
Asien, Mittel- und Südamerika, in
die Antarktis und erstmals auch
nach Ozeanien. An Bord der Austral entdecken Gäste auf ZodiacAusfahrten mit erfahrenen Naturforschern die wilde und unberührte
Natur Ozeaniens. So zum Beispiel
auf der Weihnachtsreise von Benoa
auf Bali durch die Inselwelt Indonesiens nach Cairns. In der Antarktis
verkehrt im Winter 2015 das neu-
este Flottenmitglied, die Le Soléal,
auf drei verschiedenen Routen. Die
Highlights Vietnams erleben Gäste
der Austral auf der Reise von Hong
Kong nach Singapur. Nach Westafrika geht es für den Dreimaster Le
Ponant, der u.a. die Häfen von Maio,
Sao Nicolau, Mindelo, Porto Novo,
Bravo und die Vulkaninsel Fogo besucht. Die Le Boréal hingegen wird
im kommenden Winter in der Karibik und vor der Westküste Südamerikas auf Reisen gehen. Auch die Le
Ponant wird im Winter in der Karibik
kreuzen.
Norwegian: neue Kabinen auf der Escape
Foto: Norwegian Cruise Line
Foto: TUI Cruises
TUI Cruises startet mit seinem neuen Katalog „Wohlfühlen bis ins
Detail“ in die Kreuzfahrtsaison April 2015 bis April 2016. Auf 159
Seiten präsentiert die Reederei über 50 verschiedene Routen und
23 neue Häfen. Im Sommer 2015 sind gleich zwei Wohlfühlschiffe
im Mittelmeer bzw. in Nordeuropa unterwegs. Die Routen der Mein
Schiff 2 und Mein Schiff 3 sind ab 5. März 2014 buchbar, Reisen mit
der Mein Schiff 1 und der Mein Schiff 4 ab 12. März 2014.
Ponant: 2015 erstmals nach Ozeanien
Im „The Haven“-Bereich sind finden 25 Familien Villen für bis zu sechs Gäste sowie 14
„The Haven Spa Suiten“ für Wellnessfans zu finden
Norwegian Cruise Line lüftet das
Geheimnis um die Kabinenoptionen der Norwegian Escape. Der
Neubau vereint Highlights der Breakaway und Getaway und präsentiert zudem eine Reihe von neuen
Locations und interaktiven Erlebnissen. Der „The Haven“-Bereich an
Bord der Escape bietet 95 luxuriöse
Suiten. Der nur für Gäste der „The
Haven Suiten“ zugängliche Bereich
befindet sich auf Deck 17 und 18
und bietet ein privates Restaurant
mit Außenterrasse, eine Lounge
und einen erweiterten CourtyardBereich mit einem ausfahrbaren
Dach, einem Pool, zwei Whirlpools,
einer Sauna, Behandlungsräumen
für Spa-Anwendungen sowie ein
exklusives Sonnendeck. Teil des
„The Haven"-Bereichs sind des Weiteren 25 Familien Villen für bis zu
sechs Gäste. Für Wellnessfans sind
die 14 „The Haven Spa Suiten“ mit
Whirlpool, einer übergroßen Wasserfalldusche sowie dem kostenlosen Zugang zum angrenzenden
Thermal Spa Bereich ideal.
Celebrity ankert
in zehn neuen Destinationen
In der Saison 2015/16 bereist Celebrity Cruises 261 Destinationen in 72
Ländern auf allen sieben Kontinenten. Dazu zählen Erstanläufe in Alaska, Dänemark, Japan, Russland und
Irland sowie Übernachtaufenthalte
bei international bekannten Festivals. In der Kreuzfahrtsaison 2015/16
stehen 51 Alaska-Kreuzfahrten auf
dem Plan von Celebrity Cruises. Drei
Schiffe werden diese Routen befahren: die Celebrity Millennium, die
Celebrity Infinity und die Celebrity
Solstice, das neueste der drei Schiffe mit den meisten Balkonkabinen.
Zu den Zielen zählen Sitka und der
Hubbard-Gletscher, der längste Eisstrom Nordamerikas. In weltweit 29
Häfen bleiben die Kreuzfahrtschiffe
von Celebrity Cruises über Nacht im
Hafen liegen. Bei Buchungen ab sofort bis 30. April erhalten Gäste bei
einer Kreuzfahrt mit mindestens vier
Nächten bis zu 400 USD Bordguthaben (ausgenommen Celebrity Xpedition).
11
produkt
vertrieb
ETI: neue Charterflüge nach Tunesien
➔ Jumbo Touristik hat für die Sommersaison
spezielle Dubai- und Mauritius-Angebote aufgelegt. So geht es ab/bis Wien am 18. und 31. Mai
sowie am 7. und 14. September 2014 ab 1.100 EUR
für acht Tage nach Dubai – Ausflüge nach Sharjah
und Abu Dhabi inbegriffen. Die einwöchige Dubaiund Mauritius-Kombireise ist mit Unterbringung
in den One & Only-Resorts zwischen dem 12. Juli
und 9. September 2014 ab 2.575 EUR buchbar.
➔ Meier’s Weltreisen bietet eine neue fünftägige Motorrad-Standort-Tour an. Auf einer Harley
Davidson erleben Urlauber die südafrikanische
Landschaft rund um Kapstadt bis hin zum Kap
der Guten Hoffnung. Die Reise ist inklusive vier
Übernachtungen mit Frühstück in der Cape Town
Lodge, Transfers Motorrad-Miete und Reiseleitung
ab 1.249 EUR pro Person buchbar.
➔ Holland America Line entführt Passagiere der
MS Rotterdam an die Schauplätze der WikingerSagen. Vom 17. bis 24. Mai 2014 kreuzt das Schiff
von Rotterdam u.a. nach Oslo, Kristiansand, Stavanger und Flåm. Die Kreuzfahrt ist in der Außenkabine ab 798,81 EUR buchbar.
➔ Öger Tours sorgt für gute Laune unter FußballFans. Denn Türkeiurlauber können mit dem Veranstalter bis zu 100 EUR pro Person sparen, wenn
sie in der WM-Zeit verreisen. Natürlich werden alle
Matches in den Hotels live übertragen. Die Öger
Tours WM-Aktion umfasst rund 20 4- und 5-Sterne-Hotels an der Türkischen Riviera. Die Angebote
gelten bis Ende März.
➔ Dertour bringt Kunden zum Royal Edinburgh
Military Tattoo, das vom 1. bis 23. August 2014 vor
dem Edinburgh Castle stattfindet. Jeweils in den
Abendstunden ziehen Tanzgruppen und Akrobaten durch die Straßen. Dertour bietet Eintrittskarten für die Freitags-Vorstellungen ab 47 EUR sowie
samstags ab 52 EUR pro Person.
➔ GTA-Sky-Ways hat im Juli an drei Terminen
Rundreisen in Irland mit Flügen ab Wien, Graz und
Linz im Programm. Highlights der Touren sind u.a.
der „Giant´s Causeway“, die Cliffs of Moher oder
der Ring of Kerry. Bei einer Stadtrundfahrt durch
Dublin können Urlauber das quirlige Viertel Temple Bar kennen lernen. Die achttägigen Reisen sind
ab 1.299 EUR p. Pers. inkl. Flug, Übernachtung mit
HP und Reiseleitung buchbar.
➔ Service-Reisen Giessen hat seinen neuen
Flugreise-Folder mit Europa- sowie weltweiten
Specials für die Wintersaison 2014/15 veröffentlicht. Die Broschüre beinhaltet vier Neuzugänge.
Neu im Programm ist z. B. die achttägige Reise
„Portugal – neu entdeckt“ von Faro bis Lissabon.
➔ Der Robinson Club Amadé veranstaltet vom
12. bis 19. April ein Kampfsport-Event für Kinder und Jugendliche. Hier zeigt der zweifache
Kampfsport-Europameister und Sportpädagoge
Carsten Ziegler den Teilnehmern, wie Karate und
brasilianisches Jiu-Jitsu funktionieren. Eine Woche
mit VP kostet ab 1.400 EUR pro Erwachsenem und
ab 483 EUR pro Kind im DZ. Der Preis für das Event
„beträgt 95 EUR pro Person.
12
Foto: ETI Austria
kurz notiert
Dieter Pammer (Director Marketing & Sales Promotion ETI) und Mohamed Boujdaria (Direktor Fremdenverkehrsamt Tunesien Wien) präsentieren den neuen
Tunesien-Katalog von ETI
ETI hat seinen neuen Katalog „Tunesien & Djerba
2014“ veröffentlicht. Mit dem neuen Flugpartner Nouvelair bietet der Veranstalter von Mai bis
Ende September Charterflüge von Wien nach Enfidha und Djerba sowie von Salzburg nach Enfidha. Gemeinsam mit dem tunesischen Fremdenverkehrsamt in Wien wurde eine Hotelauswahl
getroffen, die sich speziell an den Wünschen und
Bedürfnissen der österreichischen Gäste orientiert. Neben den bekannten und größeren Badeorten und Regionen bietet ETI überdies auch
Geheimtipps wie bspw. Rundreisen in den Süden
des Landes. Ein Hotel-Highlight ist das Royal Thalassa Monastier in Skanes. Das Komforthotel mit
280 Zimmern liegt direkt am langen und flach
abfallenden Sandstrand und bietet ein modernes und 16.500m² großes Thalasso & Spa-Center.
Darüber hinaus bietet ETI zahlreiche Frühbucherund Familienangebote.
Sunny Cars setzt auf Voll-Voll-Tankregelung
Sunny Cars bietet ab sofort für die Destination
Spanien nur noch Leistungs-Pakete mit der VollVoll-Tankregelung an. Dabei gibt der Kunde das
Auto mit der Tankfüllung zurück, wie er es erhalten hat. Es kommt vor Ort zu keinen Zusatzkosten.
Der Mietwagen-Vermittler reagiert damit auf den
Trend von Mietwagenfirmen, Tankregelungen
anzubieten, die für den Kunden keinerlei Trans-
parenz bieten. Was es sowohl für das Festland als
auch für die spanischen Inseln nicht mehr gibt,
ist die Voll-Leer-Tankregelung. Sie sieht die Rückgabe des Autos mit leerem Tank vor, es gibt keine
Erstattung für das Restbenzin. Häufig berechnen
Anbieter bei dieser Variante auch den Kauf der
ersten Tankfüllung, die die tagesaktuellen und
marktüblichen Preise bei Weitem übersteigen.
Olimar baut Golfprogramm aus
Olimar startet mit einem neuen Golfprogramm
in den Sommer. Das Angebot enthält persönlich
ausgewählte Golfadressen, die nach Belieben
mit Flug, Mietwagen, Transfer, Einzel-Greenfee
und/oder einem Golfpaket kombiniert oder als
komplette Rundreise gebucht werden können.
Neben besonderen Angeboten in Portugal, auf
Madeira und den Azoren, auf Mallorca, in Andalusien sowie auf Sizilien, wurde das Programm
für den Sommer um den Gardasee, die Toskana,
Apulien und Nordportugal ergänzt sowie auf
Mallorca um zwei Hotels erweitert.
Neu im Programm ist der Vidago Palace in der
nordportugiesischen Region Trás-os-Montes.
Das 5-Sterne-Haus gehört zu den „Small Leading Hotels of the World“. Nicht minder attraktiv
ist der 18-Loch-Championship-Platz nebenan.
Das Angebot auf Mallorca hat Olimar ebenfalls
ausgebaut. Im ursprünglichen Nordosten können sich Golfer auf den von José María Olazabal
entworfenen 18-Loch-Platz freuen, Mallorcas
einziger PGA European Tour Venue. Darin eingebettet liegen die stilvoll restaurierten Suiten
des Pula Golf Resorts, die sich über ein Landhaus aus dem 16. Jahrhundert sowie einen modernen Anbau verteilen. Insgesamt setzen Portugal, Spanien und Italien den Schwerpunkt in
der diesjährigen Sommerausgabe – allem voran
die Algarve und Lissabons Küstenregion sowie
Andalusien. In allen weiteren Zielgebieten finden Golfliebhaber sorgfältig ausgewählte Angebote – so z. B. in der Toskana, der Region um
den Gardasee und auf Sizilien, Gran Canaria und
Teneriffa, Mallorca, den Atlantikinseln Madeira
und Porto Santo sowie den Azoren. Im neuen
Sommerkatalog gilt weiterhin die kostenfreie
Startzeitenanmeldung mit Garantie und Bestätigung noch vor Anreise, dazu gibt es zahlreiche
Golf-Pakete, bis zu 50% Rabatt auf die Greenfees
und „Golf unlimited“-Angebote mit preislichen
Vorteilen.
Aldiana und AGA starten Verkaufsaktion
Nach einem knappen Jahr intensiver Kooperation zwischen Aldiana und der Allianz Global
Assistance Reiseversicherung starten die beiden Partner eine Neuauflage von gemeinsamen
Events und Agent-Aktionen. Ab sofort bis 30.
April 2014 sollen aktive Agents belohnt werden.
Alle Reisbüromitarbeiter, die im Aktionszeitraum
bei Aldiana unter der Marke „ALD“ buchen und
das Allianz Global Assistance Reisversicherungs-
Matchprodukt „ALDIANA“ dazu nehmen, erhalten einen Plüsch-Engelbärt und einen OMV
Tankgutschein in Höhe von 10 EUR geschenkt.
Das Aldiana Matchprodukt ist aktuell zu Sonderkonditionen von 30% Superprovision über
das AGA Buchungstool Poleasy 2.0 buchbar. Bei
Rückfragen stehen das AGA Vertriebsteam im
Außendienst sowie das Aldiana Österreich-Team
zur Verfügung.
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technologie
v-i-r Verband Internet Reisevertrieb / GfK
Online-Buchungen nehmen zu
Eine GfK-Studie in Deutschland belegt, was sich seit Langem abzeichnet: Die Zahl der
Online-Buchungen wächst, die Buchungen vor Ort sowie per Telefon, Fax oder Mail sinken.
Auszüge der Untersuchung wurden vorab auf der v-i-r Informationstagung in Wien präsentiert, Details dazu gibt es jedoch erst auf der ITB.
Foto: Kebox / fotolia.com
Dauer von zwei Tagen mit mindestens einer im
Vorhinein gebuchten Leistung.
Das Volumen der vorausgebuchten Reiseleistungen ist in Deutschland 2013 auf 51,2 Mrd.
EUR gestiegen, was einem Zuwachs von 5%
gegenüber dem Vorjahr mit 49,7 Mrd. EUR entspricht. 2011 lag der Wert bei 45,0 Mrd. EUR.
20% Plus
D
urchgeführt wurde die Untersuchung
von GfK Deutschland auf der Basis von
74,4 Mio. Personen ab 0 Jahre mit Stichproben in 20.000 Haushalten mit 45.000 Personen. Erfasst wurden alle privaten Reisen ab einer
Während 2011 erst 30% der Ausgaben für vorausgebuchte Leistungen auf Online entfielen,
stieg der Wert 2012 auf 35% und 2013 noch einmal um weitere 20%. Parallel dazu sanken die
Ausgaben bei Buchungen, die persönlich bzw.
vor Ort durchgeführt wurden, von 36% im 2011,
auf 26% im Jahr 2012, für 2013 wurden die Zahlen noch nicht bekannt gegeben. Buchungen
per Telefon, Fax oder Mail hielten sich 2011 und
2012 mit einem Anteil von 26% konstant. „Sonstige Buchungsarten“ steuerten 2011 8% bei und
2012 14%.
Für Österreich liegen laut ÖRV keine genauen
Zahlen vor, jedoch sei anzunehmen, dass sich
die Entwicklung ähnlich wie in Deutschland
verhält. ERP ❖
unterwegs
mit Touristik-Software von
ISO Travel Solutions präsentiert Neuheiten
Die ISO Travel Solutions GmbH zeigt auf der ITB
in Berlin zwei neue Komponenten ihrer touristischen Dynamic Travel Components: eine neue
Internet Booking Engine (IBE) und die CacheKomponente Distribution Catalyst. Außerdem
sind am Stand des IT Experten das CRM Emerald
mit klarem touristischen Fokus und die Veranstalterlösung Pacific zu sehen, die um zahlreiche
Funktionen im Incoming-Bereich erweitert wurde. Die neue ISO Internet Booking Engine (IBE),
basierend auf aktuellster Technologie, ermöglicht
eine schnelle und unkomplizierte Anpassung an
die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Kunden. Die zweite Neuheit ist eine Cache-Komponente, die auf bewährten Big-Data-Technologien
basiert. Reiseveranstalter können damit Online-
und Call Center-Anfragen wesentlich schneller
als bislang abarbeiten. Dazu werden sehr große
Datenmengen in kürzester Zeit mit höchster Berechnungsgenauigkeit ausgewertet und so die
Antworten auf die eingehenden Preis- und Verfügbarkeitsanfragen geliefert. Diese Technologie
ermöglicht Abfragen mit sehr flexiblen Kriterien
auf der Oberfläche, etwa über einfach zu bedienende Slider-Elemente auf der Webseite. Mit diesen beiden neuen Komponenten geht ISO Travel
Solutions einen deutlichen Schritt in Richtung
technische Unterstützung des Online-Vertriebs,
sowohl B2C als auch B2B. All dies basiert auf den
bewährten Kernsystemen Pacific als Reservierungssystem und Emerald als touristischem CRM
System.
ISO Travel Solutions
Moderne Softwarelösungen für TouristikUnternehmen und Reiseveranstalter seit
1979. Wir sind international tätig, mit Sitz
in Wien - zeitnah, flexibel und individuell.
Besuchen Sie uns
auf der ITB Berlin
Halle 5.1, Stand 109
Bewotec produziert OTDS-Daten aus WBS Blank
Bewotec hat ein System entwickelt, das innerhalb
weniger Minuten Stammdaten von WBS Blank in
OTDS-Daten konvertiert. Über den Flex-Player
produziert Bewotec dynamische Angebote für
alle Vertriebskanäle. Flug- und Hotelangebote
aus verschiedenen Quellen werden in diesen
Prozess integriert. Durch das regelbasierte OTDSFormat sei die Konvertierung stabil gegen Ände-
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rungen bei WBS Blank, erklärt Marco Schwanke,
Leiter des Bewotec_Player-Entwicklungsteams.
Anschließend könnten die Daten in den OTDSPlayer geladen und an andere Vertriebssysteme
geliefert werden. Die zeitintensive Produktion
von INFX-Daten entfalle damit. Außerdem hat
Bewotec die Flex-Schnittstelle zwischen dem
Bewotec-Player und WBS Blank fertig gestellt.
www.isotravel.at
nachhaltiger tourismus
CSR: Menschenrechte im Tourismus
Foto: istockphoto.com © olandesina
Der Verantwortung gerecht werden
In einer globalisierten Welt kommt dem heiklen Thema
Menschenrechte auch im Tourismus immer mehr Bedeutung zu. Für Reiseveranstalter ist es aber schwer, die
Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf alle Beteiligten zu kontrollieren. Roundtable Menschenrechte im
Tourismus besteht seit 2012 und bietet Reiseveranstaltern eine Informations- und Dialogplattform an.
Sogar in Deutschland werden im Tourismus oft nur Niedrigstlöhne bezahlt
E
ine Woche All-Inclusive-Urlaub in der Türkei
um 400 Euro mag ein Schnäppchen sein.
Jedoch zeigt sich bei näherer Betrachtung,
wer unweigerlich dabei auf der Strecke bleibt.
Einerseits sind es die Schnäppchenjäger selbst,
denn bei einer Kalkulation von acht Euro für drei
Mahlzeiten täglich, bleibt den Köchen nichts anderes übrig als billigste Rohstoffe zu verwenden
und diese mit Aromen und Lebensmittelfarben zu
„veredeln“. Selbst die Schausteller der allabendlichen Folkloreshow ratschen um ihre Mini-Gage
eher einen Zirkus herunter, statt authentische
Eindrücke ihrer Kultur übermitteln zu können. Mit
Sicherheit sind es aber die Hotelangestellten und
Zulieferer, die unter der Preisschleuderei am meisten leiden. „Sieben bis neun Stunden Arbeit um 13
EUR sind normal“, weiß WDR-Reporter Jo Angerer
zu berichten, der für seine Serie „Bedrohte Paradiese“ solche Missstände unter die Lupe genommen
hat. Im Zuge seiner Recherche ist er vielerorts auf
erschreckende Tatsachen gestoßen. So traf er auf
Zimmermädchen, die auf Werkvertragsbasis mit
1,63 EUR pro Zimmer entlohnt werden. Um mit so
einem Hungerlohn leben zu können, schleppen
sie sich nach einem vollen Arbeitstag nahtlos zu
Organisation
Zu den Gründungsmitgliedern von Roundtable Menschenrechte im Tourismus gehören NGOs wie TourCert, Kate, Brot für die
Welt und respect/Naturfreunde Internationale. Unentgeltliches Informationsmaterial
und allgemeine Informationen finden Sie
unter http://www.menschenrechte-im-tourismus.net/. Kostenpflichtige Fachseminare,
Management-Kurse und Online-Trainings,
die sich den Bereichen Nachhaltigkeit und
Unternehmensverantwortung widmen, bietet die Kate CSR Akademie mit Sitz in Stuttgart an (www.kate-stuttgart.org).
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ihrem Zweitjob oder müssen sich bei der Ausspeise wohltätiger Organisationen anstellen. Was
noch mehr schockiert: die für Jo Angerers Story
befragten Zimmermädchen waren nicht in einer
Billiglohn-Destination zu diesen Konditionen angestellt, sondern in Deutschland.
Unterstützung und
Good-Practice-Beispiele
„Tourismus findet im globalen Wirtschaftssystem
statt, was zu diesen Problemen führt“, meint Angerer. Das stark verbreitete Subunternehmertum
macht es den Veranstaltern häufig unmöglich,
die gesamte Wertschöpfungskette zu überblicken. Produktleiterin Petra Thomas von a&e Erlebnisreisen stimmt ihm zu und bestätigt, dass
menschenunwürdige Entlohnung im Tourismus
vielerorts an der Tagesordnung ist. „Deshalb versuchen wir unsere Leistungsträger entsprechend
auszuwählen und als Gegenmaßnahme faire Preise zu erarbeiten“, führt sie aus. An diesem Punkt
setzt der Roundtable Menschenrechte im Tourismus – eine Kooperation von Reiseunternehmen
und zivilgesellschaftlichen Organisationen - an.
Neben Praxisbeispielen für verantwortungsvolles touristisches Management stellt die Dialogplattform interessierten Veranstaltern kostenfrei
Informationen und Materialien zur Verfügung.
Der Branchenstandard zur menschenrechtlichen
Sorgfalt von Tourismusunternehmen gründet auf
den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen. Dazu bekennen
sich bereits einige deutsche und Schweizer Tour
Operators wie zum Beispiel Studiosus, Gebeco,
Hauser Exkursionen und Kuoni, aber auch das Forum anders reisen, One World und der Südamerika-Veranstalter Viventura. Ein – aus den Mitteln
der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichter - Leitfaden unterstützt die Veranstalter bei der Umsetzung des Commitments in
der betrieblichen Praxis während für Führungsund Fachkräfte ein kostenloses Online-Training
zur Verfügung steht. Österreichische Mitglieder
haben sich leider noch keine gefunden, weder aus
den Reihen der Veranstalter, noch aus jenen der
Verbände. „Der Konsumdruck ist viel höher als bei
anderen Branchen, darum kann unser Angebot
für Veranstalter auch ein großer Wettbewerbsvorteil sein“, plädiert Andreas Zotz von Naturfreunde
Internationale. SH ❖
Persönlich betrachtet
von
Susanna Hagen
Auf der CSR-Veranstaltung zum Thema „Menschenrechte im Tourismus“ im Rahmen der Ferienmesse 2014 in Wien schmückten fünf hochrangige Tourismus- und Menschenrechtsexperten das
Podium, während die Zuhörerschaft aus nur 20
Personen bestand. Was bedenklich stimmt: Obwohl sich die Veranstaltung explizit an die heimischen Reiseveranstalter richtete, befand sich kein
einziger im Publikum. Optimisten würden daraus
schließen, dass der Zeitpunkt – parallel zur wichtigsten Reisemesse im Land – eventuell falsch
gewählt wurde. Weniger Zuversichtliche könnten
vermuten, dass österreichische Reiseveranstalter
das Thema Menschenrechte schlichtweg nicht
interessiert. Ich zähle mich zu ersteren und würde hoffen, dass die Organisatoren der CSR-Tage
ihre ausgezeichnete Wahl an Vortragenden und
Themen beibehalten, sich aber terminmäßig neu
orientieren.
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asien & pazifik
Dieter Putz
Kambodscha - Grün mit Tempel
Gleichauf mit Ägyptens Pyramiden, Chinas Verbotener
Stadt und Perus Machu Picchu hat sich die Tempelanlage
von Angkor Wat einen Spitzenplatz unter den Sehnsuchtszielen von Kulturreisenden gesichert. Neben dem
berühmten Tempelkomplex tragen die kontrastreiche
Hauptstadt Phnom Penh, die Berg- und Regenwälder, die
Strände, Flüsse und Seen des Reiselands sowie zunehmend auch seine ethnische Vielfalt zur Sogwirkung
Kambodschas bei.
Mystische Stimmung in Angkor Wat - dem wohl bekanntesten Tempel Südostasiens
Faszinierendes Angkor Wat
■ Der internationale Flughafen von Siem Reap eröffnet Besuchern den Zugang zur Tempelanlage
von Angkor Wat, die zwischen dem 9. und dem 15.
Jahrhundert als Zentrum des Khmer-Königreichs
errichtet wurde und seit 1992 das UNESCO-Weltkulturerbesiegel trägt. Viele der insgesamt rund
1.000 Tempel und Heiligtümer der Angkor-Kultur
wurden inzwischen zum Teil vom Dschungel überwuchert, was ihre Bausubstanz gefährdet, ihnen
aber eine weitere mystische Komponente verleiht.
■ Während der Name Angkor Wat meist für den
gesamten, rund 400km2 großen Tempelbereich
verwendet wird, trägt im engeren Sinn nur die
größte Anlage des archäologischen Parks diesen
Nahmen. Als größtes sakrales Bauwerk der Welt
ist diese ein dem hinduistischen Gott Vishnu gewidmeter Tempelberg, der kunstvoll mit Reliefs
und Ornamenten verzierte Pyramiden, Türme,
Meditationshallen und Bibliotheken umfasst, die
von Wällen und Gräben umgeben sind. Als beste
Zeiten für eine Besichtigung der Bauten gelten
Sonnenauf- und –untergang.
Vexierendes Phnom Penh
■ Die im Süden des Landes gelegene Hauptstadt
lässt sich nur schwer aus der Summe ihrer Teile
zusammensetzen: Chaos und Hektik auf Straßen
und Märkten, die Stille der Tempel, die Stattlichkeit französischer Kolonialbauten und Erinnerungen an das Regime der Khmer Rouge ergeben ein
kontrastreiches Puzzle.
■ Der 1813 errichtete königliche Palast dominiert
die Silhouette der Stadt mit Khmer-Stil gestalteten Dächern, Türmen und Pavillons; besucht werden kann ein Teil des Geländes, darunter die Silberpagode, die ihren Namen Tausenden silbernen
Bodenfliesen verdankt.
■ Geschäftige Zentren der Stadt sind ihre Märkte
wie der Zentrale Markt, der in einem 1937 erbau-
16
ten Art Déco-Gebäude untergebracht ist, und der
charmant-schmuddelige Alte Markt, der u. a. zur
Verkostung authentischer Landeskost einlädt.
■ Ein beklemmendes Stück Geschichte ist im „Toul
Sleng“ nachzuvollziehen, auch bekannt als „Security Prison 21”, das an die Gräueltaten des Khmer
Rouge-Regimes erinnert.
Bezaubernde Naturszenarien
■ Der 4.200km lange Mekong, die Lebensader
Südostasiens, durchquert den östlichen Zentralteil von Kambodscha von Nord nach Süd und umspült grüne Ufer, Reisfelder und zahlreiche Inseln,
die in Bootstouren zu erkunden sind.
■ Etwa eine Stunde von Siem Reap entfernt liegt
der idyllische See Tonle Sap, auf dem schwimmende Dörfer auf zusammengebundenen Bambusstämmen treiben und so vor Schwankungen
des Wasserspiegels gefeit sind. In der Regenzeit
schwillt der See zum größten von ganz Asien an.
■ Immergrüne Wälder bedecken weite Teile des
Landes mit üppigem Grün, in dem artenreiches
Tier- und Pflanzenleben zu entdecken ist, so z. B.
auf den Wanderpfaden durch den Regenwald des
Chi Phat-Nationalparks, in dem u. a. Rotwild, Wildschweine und Affen zu beobachten sind.
■ In Sihanoukville, am Golf von Thailand gelegen,
warten blütenweiße Strände für ein erholsames
Intermezzo oder einen entspannenden Abschluss
einer Rundreise auf; auch auf vorgelagerten Inseln
wird geplanscht, sonnengebadet, geschnorchelt
und getaucht.
Außergewöhnliche Begegnungen
■ In der waldreichen nordöstlichen Provinz Ratanakiri leben 21 ethnische Minderheiten, deren
Dörfer man besuchen kann und – sofern es der
Dorfälteste erlaubt – auch deren Friedhöfe, auf
denen geheimnisvolle Holzstatuten die Grabstätten markieren.
■ Im ländlichen Kambodscha gibt es eine wachsende Anzahl von privaten Haushalten, die Gäste
aufnehmen und sie am Alltag der Dorfbewohner
teilnehmen lassen – so. z. B. „Rana Rural Homestay“ in der östlichen Provinz Kampong Cham
(rana-ruralhomestay-cambodia.webs.com)
■ Einblicke in das ländliche Leben erhalten Besucher auch bei Aufenthalten in Öko-Lodges oder
Gästehäusern, die sich dem Ökotourismus verschrieben haben, wie z. B. im Cheung Kok Ecotourism Village in Kampong Cham (amica-web.com).
■ Im Cambodia Landmine Museum & Relief Facility, rund 25km nördlich von Siem Reap gelegen,
wird in geführten Touren über die immer noch
aktuelle Gefahr von Landminen informiert; die
Erlöse des Museums kommen Dorfkindern zugute
(cambodianlandminemuseum.webs.com).
Insidertips
Heidi Sakic / Jumbo Touristik: Das im
Khmer-Stil gebaute 4-Sterne-Sokha Beach
Resort liegt am weitläufigen Sandstrand von
Sokha nahe Sihanoukville und überzeugt
mit seinem großen tropischen Garten mit
Poollandschaft, 24-Stunden-Zimmerservice,
Bibliothek, Spa, Tauchschule u. v. m.
Walter Tretenhahn / Eastlink Travel: Mit
einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis punktet das 4-Sterne-Somadevi Hotel &
Spa im kolonialen Zentrum von Siem Reap;
perfekten Service bekommt man im „The
One“, einem kleinen Kolonialhaus mit einer
einzigen Suite, Terrasse und Jacuzzi auf dem
Dach.
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asien & pazifik
Thailand / Bangkok
Zurückhaltung macht sich breit
In Thailand wird seit Monaten gegen die Regierung von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra demonstriert. Inzwischen hinterlässt der Machtkampf auch auf dem touristischen
Sektor seine Spuren. Nach dem Rekordjahr 2013, als mehr als 26 Mio. Urlauber nach Thailand
kamen, gibt es 2014 bisher keinen Anlass zur Freude. Im Jänner betrug das Plus gerade einmal 0,06% im Gegensatz zu einem Anstieg von 16,4% im Jahr zuvor, so die Agentur Reuters.
kurz notiert
➔ Etihad Airways führt Ende Oktober 2014 einen täglichen Nonstop-Flug zwischen Abu Dhabi
und Phuket ein. Neben Bangkok, Singapur, Manila, Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh-Stadt und Jakarta ist Phuket die siebte Destination der Airline
in Südostasien. Gewährleistet werden nahtlose
Anschlüsse an 25 Flugziele in Europa und in den
Golfstaaten.
Foto: istockphoto.com
➔ Garuda, Indonesiens nationale Fluggesellschaft, hat eine Partnerschaft mit dem in Singapur
beheimateten Investment-Unternehmen Gallant
Venture geschlossen, um auf der Insel Bintan einen
neuen internationalen Flughafen zu entwickeln,
ein Wartungszentrum für Garuda-Fluggeräte aufzubauen und das Eiland zugleich als internationale Tourismusdestination zu positionieren. Der
Flughafen soll ausschließlich von Garuda und ihren Tochtergesellschaften benutzt werden.
➔ Taiwan-Reisende können kostenlos nahezu
landesweit im World Wide Web surfen. Voraussetzung für die Nutzung des Services sind lediglich
die Anmeldung auf der englischsprachigen Website http://itaiwan.taiwan.net.tw und der Bezug
eines kostenlosen „iTaiwan-Kontos“.
Die anhaltenden Demonstrationen in Bangkok sorgen für Verunsicherung
A
uch das Thailändische Fremdenverkehrsamt in Wien bemerkt eine sehr starke Zurückhaltung der Urlauber. Bis auf einige
Reisende, die das Land ohnehin bereits kennen,
würden Neubuchungen derzeit eher nicht getätigt, bestätigt Kathrin Jindra-Geiszler. Für Dertour
zeigt sich ein ähnliches Bild. Zwar verzeichne der
Veranstalter für Thailand kaum Stornierungen,
da die Baderegionen im Süden des Landes von
den Unruhen unberührt sind. An den Neubuchungen für Bangkok sowie für Rundreisen im
Norden gehe die aktuelle Situation jedoch nicht
ganz spurlos vorüber, erklärt Dertour Austria Geschäftsführer Gerhard Begher.
Tourismussektor geschwächt
Der ohnehin angeschlagenen Fluggesellschaft
Thai Airways International setzt die Situation
ebenfalls zu. 2013 verbuchte sie einen Verlust
von umgerechnet etwa 268 Mio. EUR nach einem
Gewinn von rund 134 Mio. EUR im Jahr zuvor.
Auch 2014 rechne man aufgrund rückläufiger
Passagierzahlen infolge der politischen Unruhen
mit roten Zahlen, so ein Sprecher der Airline.
Insbesondere um Bangkok, Hauptschauplatz der
Proteste, machen viele Reisende einen Bogen.
Die Hotels in der Hauptstadt seien nach Angaben
des Branchenverbands nur etwa zur Hälfte ausgelastet. Nach Auskunft des Fremdenverkehrsamtes, sei diese Zurückhaltung der Touristen nicht
dringend notwendig. Abseits der Knotenpunkte
der Demonstrationen beim World Trade Center
und entlang der Silom Road sei es in Bangkok
so, erklärt Jindra-Geiszler. Außerhalb der Hauptstadt merke man von den Unruhen kaum etwas
oder sogar gar nichts, so dass Rundreisen ohne
Einschränkungen durchgeführt werden könnten. Touristen rät Jindra-Geiszler, in Bangkok ein
Hotel am Fluss zu buchen, da man von dort mit
dem Boot alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten
erreichen könne. KT / MR ❖
Korean Air: nonstop Wien-Seoul
Ab 4. 6. 2014 wird die Strecke Wien-Seoul von
Korean Air nicht mehr wie bisher über Zürich,
sondern neu mit Nonstop-Flügen bedient. Zum
Einsatz kommen Maschinen des Typs Boeing
777-200. Die Flugtage sind Mittwoch, Freitag
und Sonntag. Die Maschinen (Flugnummer KE
938) heben jeweils um 19:50 Uhr in Wien ab, um
am nächsten Tag um 13:05 in Seoul / Incheon zu
landen. Von der koreanischen Hauptstadt geht
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es um 14:20 Richtung Westen mit Landung in
der österreichischen um 18:20 Uhr. Daneben hat
Korean Air zwei weitere Neuerungen im Flugplan
angekündigt: Ab 1. 3. 2014 fliegt die Airline im
Codeshare mit Air Tahiti Nui zweimal die Woche
eine Frequenz von Seoul über Tokio nach Papetee; ab 2. 5. wird Houston als 14. Korean-Destination in Nordamerika mit vier wöchentlichen
Rotationen in den Flugplan aufgenommen.
➔ China National Travel Service, eines der
größten Reiseunternehmen Chinas mit Sitz in
Hongkong, will ein Tourismus-Resort in der Wüste
Shapotou im autonomen Gebiet Ningxia im nördlichen Zentralteil Chinas bauen. Knapp 330 Mio.
USD sollen in den nächsten fünf Jahren in den Bau
mehrerer Themen-Hotels und -Restaurants sowie
in Servicecenter für Touristen fließen.
➔ Macaus Cotai-Strip soll bis zum Jahr 2017
einen weiteren Mega-Hotel- und Unterhaltungskomplex erhalten: Die Sociedade de Jogos de
Macau hat den Startschuss für das Projekt „Lisboa
Palace“ gegeben, das ein gleichnamiges Hotel
mit 1.450 Zimmern und zwei weitere Hotels mit
je ca. 270 Zimmern sowie ein Casino, Shopping-,
Gastronomie- und Unterhaltungseinrichtungen
umfassen wird.
➔ Malaysia will mit der Kampagne „Visit Malaysia
Year 2014"verstärktes Interesse auf seine vielfältigen Attraktionen wie Dschungelabenteuer, Tauchen, Shopping, Städtetouren und Traumstrände
richten. Dicht gefüllt ist der Eventkalender mit Veranstaltungen wie dem Großen Preis der Formel 1
und dem „Regenwald-Festival der Weltmusik“.
➔ China Tours wird im Jahr 2014 mehr als 100 garantierte Reisen ins Reich der Mitte durchführen,
was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von
ca. 15% entspricht. Neben den Bestsellerreisen
zählen auch Reisen nach Tibet und Familienreisen
zu den gewährleisteten Touren.
➔ FTI legt in der aktuellen Saison einen besonderen Schwerpunkt auf Koh Samui, wo insgesamt
48 Unterkünfte zur Wahl stehen. Die Inseln im Golf
von Thailand können mit der „Samui Sailing Tour“
von FTI und Intrepid erkundet werden: Der siebentätige Segeltörn ab Koh Samui führt zum Ang
Thong-Meeresnationalpark sowie zu den Inseln
Koh Tao und Koh Phangan.
17
wellness
Königliches Wohlbefinden
Fotos: Heiltherme Bad Waltersdorf_MAXUM,
Kempinksi Portoroz, Danubius
Das stilvolle Ambiente der k.u.k.-Zeit haben sich die eleganten Kurhotels bewahrt, die dank der Förderung durch die Habsburger ab dem
frühen 19. Jahrhundert an zahlreichen Heil- und Thermalquellen im damaligen Kaiserreich errichtet wurden. Auf eine aristokratische Klientel
ausgerichtet, wurden architektonisch aufwendig gestaltete Nobelhotels mit Bädern und Behandlungsräumen gebaut und von Kurparks mit
Promenaden, Brunnen und Musikpavillons gerahmt.
Bad Hall
Alle Attribute eines klassischen Kurortes einschließlich Kurhaus, Kurpark samt Gradiergrotte
(Freiluftinhalatorium) und Musikpavillon kann das
oberösterreichische Bad Hall vorweisen, das sich
mit der Entdeckung der gesundheitsfördernden
Wirkung seiner elf jodhaltigen Quelle im 19. Jahrhundert zum beliebten Treffpunkt von Aristokraten und Künstlern entwickelt hat. Die Bandbreite
der Anwendungen der Jod-Sole-Quellen umfasst
Therapien gegen Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Atemwegen, der Augen und des Bewegungs– und Stützapparates.
■ Wellnesshotel Miraverde: gelungene Symbiose
aus Jugendstil und Moderne, inmitten eines weitläufigen Parks gelegen, mit hauseigenem Wellnessbereich sowie weiteren Wellness- und Kur-Möglichkeiten in der nahe gelegenen Therme Bad Hall
Kur- und Wellnesseinrichtungen: Spa-Sauna mit
Kräuterdampfbad und Hot-Whirlpool, Thermalhallenbad mit 32°C warmem Thermalwasser, Therapiezentrum (Inhalationen, Massagen und Spezialbehandlungen) und Schönheitsbehandlungen
Bad Gleichenberg
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde
die Heilwirkung der sieben Thermalquellen und
des milden Klimas des Kurorts im südöstlichen
steirischen Hügelland bekannt, die vorrangig gegen Atemwegserkrankungen, Neurodermitis und
Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wird. Charmant sind sowohl der Ort selbst
mit seinen Biedermeier-Herrschaftsvillen als auch
der weitläufige, im englischen Stil angelegte Kurpark, der heute ein modernes Kurhaus samt Hotel
umfasst.
■ Thermenhotel Emmaquelle: im Jahr 1872
gegründetes, behagliches Haus mit historischer
Fassade, das über einen direkten Zugang mit dem
Heilbad & Spa verbunden ist
Kur- und Wellnesseinrichtungen: direkt im Haus
Massagen, Behandlungen und Kosmetikanwen-
18
dungen, in der benachbarten Therme eine Wasserwelt mit Thermal- Innen- und Außenbecken
und Whirlpool sowie Spa-Bereich mit Saunawelt,
Infrarot-Kabine, Soledampfbad, Eisgrotte und
Wärmebänken; Therapiezentrum u. a. mit Behandlungen von Atemwegserkrankungen und
Hautkrankheiten
Abano & Montegrotto
In den Euganeischen Hügeln in der Region Padua
wurden bereits in der Antike Thermalquellen und
Thermal-Fango zu therapeutischen Zwecken genutzt, die sich dank ihres hohen Jod- und Bromgehalts zur Behandlung von Nervenleiden, Gicht,
Entzündungen und Rheumatismus etc. eignen.
Von 1814 bis 1866 zählte die Region zum Königreich Lombardo-Venetien, das unter österreichischer Krone stand, was ebenso wie die geographische Nähe einen bis heute anhaltenden regen
Zustrom von österreichischen Kurgästen begünstigt hat.
■ Grand Hotel Trieste & Victoria: renommiertes
Jugendstil-Hotel mit glorreicher Vergangenheit,
bestechend mit seiner exklusiv dekorierten Hotelhalle mit wertvollen Antiquitäten, umgeben von
einem weitläufigen Park mit vier Pools
Kur- & Wellnesseinrichtungen: „Vital Thermal
Spa“ mit einer Vielzahl von Anwendungen von Shiatsu- bis Fußreflexzonenmassagen, Antistress- und
Schönheitsbehandlungen sowie Inhalationskuren,
Hydrotherapie, Ayurveda, Thermalfango und Programmen u. a. gegen Osteoporose und Cellulitis
Portorož
Salzschlamm und Solewasser sind die Trümpfe, die
das slowenische Portorož in Sachen Wellness ins
Rennen führt, zusammen mit einem wohltuenden
Klima und einer langen Kurtradition. Seit dem 13.
Jahrhundert wird das mineralienreiche, brom-, jodund magnesiumhältige Solewasser zur Behandlung von Rheuma, zur Verbesserung des Blutkreislaufs und zur Entgiftung eingesetzt, während der
Salzschlamm u. a. bei Rheuma, bei degenerativen
Gelenkkrankheiten, bei Muskelkrankheiten und in
der Schmerzbekämpfung zum Einsatz kommt.
■ Hotel Kempinski Palace Portorož: liebevoll
renoviertes, denkmalgeschütztes Haus in einem
reizvollen Mix von Baustilen wie Jugendstil, Art
Déco und Bauhaus sowie modernen Designelementen, in einer wunderschönen alten Parkanlage direkt am Meer gelegen
Kur- und Wellnesseinrichtungen: Wellness-Komplex „Kempinski Rose Spa“ mit Außen- und Innenschwimmbad, Whirlpool und Saunabereich sowie
Behandlungsräumen, in denen Massagen, Wickel,
Körper- und Gesichtsbehandlungen (u. a. „Carita“Gesichtsstraffung) vorgenommen werden
Budapest
Dank einer Fülle von 120 heißen Mineralquellen ist
die ungarische Hauptstadt zu einem der größten
Kurzentren der k.u.k.-Monarchie aufgestiegen und
lädt mit 21 teils zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Badeanstalten in extravaganter JugendstilArchitektur zu wohltuenden Stunden ein. Mit Bäder- und Trinkkuren sowie weiteren Anwendungen
wie Packungen, Inhalationen, Elektro- und Hydrotherapie wird u. a. rheumatischen Erkrankungen
Gelenkentzündungen, Gicht, Nervenentzündungen, Kreislaufstörungen und Verdauungs-, Leberund Gallenbeschwerden der Kampf angesagt.
■ Danubius Grand Hotel Margitsziget Classic
Collection: als erstes Luxushotel der Hauptstadt
im Jahr 1973 auf der Margareteninsel erbautes
Jugendstil-Domizil, das Tradition mit Moderne
verbindet
Kur- und Wellnesseinrichtungen: Zugang über
einen beheizten Korridor zum benachbarten Danubius Health Spa Resort Margitsziget, in dem
eine Wasserwelt mit Thermalbad, Innen- und Außenschwimmbad, Erlebnisbad, Salzhöhle, Sauna
und Dampfbad sowie Bade- und Behandlungsräume für eine Vielzahl von Gesundheits- und Schönheitsanwendungen bereitstehen
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wellness
Opatija
Ab dem mittleren 19. Jahrhundert wurde das kroatische Opatija aufgrund
seines wohltuenden Klimas, seiner heilsamen Luft und seines sauberen
Meerwassers von der Haute-Volée der österreichisch-ungarischen Monarchie als Kurort entdeckt und hat sich zu einem der elegantesten Badeorte
seiner Zeit entwickelt. Das Spektrum der Behandlungen, ursprünglich auf
Erkrankungen der Atemwege wie Lungentuberkulose konzentriert, wurde
kontinuierlich ausgeweitet und umfasst heute hydrotherapeutische Einrichtungen, Thalassotherapie und eine weitere Vielzahl europäischer sowie
asiatischer Anwendungen.
■ Hotel Miramar Adria-Relax-Resort de luxe: rund um die im Jahr 1876
gebaute Villa Neptun errichtete Hotelanlage mit insgesamt vier Villen in einem parkähnlichen Innenhof mit mediterraner Vegetation, mit Innen- und
Außen-Meerwasserpool und Felsbadestrand
Kur- und Wellnesseinrichtungen: Saunawelt mit Infrarotkabine, Dampfbad und Laconium, Therapiebereich für Beauty- und Wellnessanwendungen wie Massagen, Physiotherapie, Lymphdrainagen, Kinesio-Taping, Ayurveda und Thalgo-Thalasso
Karlsbad
Der im westböhmischen Bäderdreieck (Karlsbad, Franzensbd und Marienbad) gelegene Kurort war schon im 14. Jahrhundert bekannt für die Wirkung seiner zwölf heißen Heilquellen, die für Bäder und Trinkkuren gegen
Erkrankungen des Verdauungstrakts, des Stütz- und Bewegungsapparates,
Gicht, neurologische Erkrankungen und weitere Leiden genutzt werden.
Nicht nur der Kur wegen fanden sich Adelige, Politiker und Künstler ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Karlsbad ein, sondern auch wegen des regen
Gesellschaftslebens und der kulturellen Veranstaltungen – beides Traditionen, an die heute wieder angeknüpft wird.
■ Hotel Imperial Karlsbad: zum „Czech Republic’s Leading Spa Resort“
gekürtes Traditionshaus im Stil der Neorenaissance, das über einen eigenen Konzert- und Kinosaal verfügt
Kur- und Wellnesseinrichtungen: traditionelle komplexe Heilkur, die
auf der Heilkraft der natürlichen Quellen zusammen mit unterstützenden
Therapien beruht, sowie u. a. Massagen, Hot-Stone-Therapie und BeautyTreatments
Foto: TUI
Terra Reisen verspricht „Wohlfühltage“
kurz notiert
➔ TUI: Mit „TUI Vital“ legt die TUI ein
in Wellness- und Gesundheitsurlaub
gegliedertes Sortiment von Häusern
vor: Die Wellnesshotels verwöhnen
ihre Gäste u. a. mit kostenlosem Zugang zu Spa- oder Wellness-Zentren
auf dem Hotelgelände sowie Ermäßigungen für Anwendungen. Die
Gesundheitshotels sind den Themen
Ayurveda, Thalasso, Ernährung und
Heil- & Badekuren zugeordnet und
verfügen über einen deutsch sprechenden Arzt.
➔ Jahn Reisen: Direkt am Sandstrand unfern von Limassol liegt das
5-Sterne-Haus Amathus Beach Hotel
Limassol, ein Mitglied der „Leading
Hotels of the World“ und der „Leading Spas of theWorld“, das Jahn
Reisen in seine Produktlinie „Wellness-Oase“ aufgenommen hat. Zum
Termin 5. – 12. 4. ist eine Urlaubswoche mit Halbpension und Flug ab
Wien ab 1.055 EUR zu genießen.
➔ Landal-Ferienparks: Nach einem
Ausbau der Wellness- und Spa-Bereiche in vielen Parks verfügen nun
14 der Anlagen über Sauna, Dampfund Sprudelbäder; zudem können
Anwendungen wie Massagen und
Packungen gebucht werden. Einige
der Ferienhäuser in der Luxus-Kategorie umfassen ein Schwitzbad in
den eigenen vier Wänden.
➔ Fährhaus Sylt: Der 700m² große Wellnessbereich des 5-SterneSuperior-Hotels Fährhaus Sylt am
Munkmarscher Hafen erstrahlt nach
einer Renovierung in neuem Glanz.
Hotel- und Tagesgäste finden hier
ein Schwimmbad in exklusivem Ambiente, ein Dampfbad mit Farblicht,
diverse Saunen, einen Whirlpool sowie ein Beautycenter mit hochwertigen Produkten.
➔ Konferenz & Wellnesshotel Aurora: Das auf der kroatischen Insel
Lošinj gelegene 4-Sterne-Hotel wurde auch 2014 wieder mit der Auszeichnung „HolidayCheck TopHotel“
bedacht. Das Vorzeigehotel der
Lošinj Hotels & Villas hat den Publikumspreis bereits zum zweiten Mal
in Serie erhalten, basierend auf einer
Weiterempfehlungsrate von 96%
und einer Gesamtbewertung von 5,3
von 6 Punkten.
➔ Hotel & Spa Larimar: Das 4-Sterne-Superior-Hotel in Stegersbach
lädt noch bis Ende April zu Ayurveda-Kuren unter Leitung von indischen Meistern ein. 20 ayurvedische
Behandlungen stehen zur Wahl, die
in Kombination mit ausgewählten
Lebensmitteln, täglichem Kalari-Yoga und Thermalbädern Gesundheit
und Wohlbefinden zu steigern versprechen.
➔ Hotel & Spa Der Steirerhof: Das
5-Sterne-Hotel in Bad Waltersdorf
veranstaltet von 3. – 6. 6. und von 10.
– 13. 7. („Die eigene Mitte finden“)
und von 6. – 10. 7. („Energiezentren aufladen“) Yoga-Spezialtage für
Anfänger und Fortgeschrittene. Die
Programme werden von Yoga-Meister Dr. Chetnath Adhikari geleitet
und für Gruppen bis zu 20 Personen
in englischer Sprache (mit Dolmetscher) abgehalten.
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Im ausgebauten „Fit & Gesund“Katalog von Terra Reisen finden sich
knapp 100 Hotels in sechs Ländern,
von denen 13 neu ins Programm
aufgenommen wurden. Den Gästen
winken zahlreiche „Terra-Vorteile“
wie eine Gratisnacht bei Buchung
von zwei Nächten. 20 „Kids PlusHotels“ warten mit eigenen Wellnessbereichen, Betreuung und speziellen Programmen für Kinder auf.
Zu buchen sind auch tolle Packages
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Kamp. Ein Top-Tipp für Familien zu
den Feiertagen und in den Ferien ist
das direkt an die Therme Loipersdorf
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4-Sterne-SuperiorHotel Loipersdorf & Spa, das zwischen 11. und 22. 4., 30. 4. – 4. 5. und
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griechenland
Auf höherem Niveau
Foto: Y.Papadimitriou / fotolia.com
Nach einem großartigen Comeback in 2013 steht der Griechenland-Tourismus erneut vor einem guten Jahr. Bereits Mitte Jänner lag bspw.
die TUI bei den Vorausbuchungen bereits 50% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Branche in
Hellas und trägt einen großen Teil zur Wirtschaftsleistung des Landes bei – eine Kuh, die gemolken werden will. Um das Optimum aus diesem
Industriesektor rauszuholen, investiert Griechenland sehr stark in das Angebot.
Die Investitionen in die Infrastruktur machen sich für Griechenlands Hoteliers bezahlt
D
ie Hotellerie in Hellas erlebt
derzeit einen nie da gewesenen Aufschwung. Denn als
Reaktion auf die schwere Krise des
Landes haben die Hoteliers nicht nur
die Preise gesenkt, sondern in erster
Linie auch das Niveau angehoben.
Die Bandbreite des Angebots ist außergewöhnlich hoch. Von einfachen
Unterkünften bis hin zum absoluten
Luxus sei hier alles zu finden, bestätigt Martin Fast, Geschäftsführer der
Rewe Austria Touristik. Das Angebot
sei so groß, dass jeder Urlauber in
Griechenland das Passende findet.
„In den letzten Jahren wurden viele große 5-Sterne-Anlagen gebaut.
Doch es gibt auch eine Vielzahl kleiner sehr guter Hotels, Pensionen,
Ferienhäuser und Appartementanlagen, die meist in Familienbesitz sind“,
so auch Christiane Pilz, Verkaufsleiterin von Attika Reisen.
AI noch in den Kinderschuhen
Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Entwicklungen, abhängig
Alle Hotels, die in den vergangenen
Jahren auf Kos gebaut wurden, seien AI-Anlagen, was damit zusammenhinge, dass die Insel überwiegend eine Familien-Destination sei,
erklärt auch Ruth Schmid, Leitung
Produktmanagement Mittelstrecke
bei Gulet.
Gerhard Begher, Dertour Austria Geschäftsführer, beobachtet ebenfalls
einen Ausbau des All Inclusive-An-
gebots in Hellas. Im Vergleich jedoch
zu anderen Ländern wie z. B. der
Türkei läge die Entwicklung jedoch
immer noch zurück. Ein Fakt, den
Fast schnell erklärt: „All InclusiveAnlagen setzen sich in Griechenland
nur langsam und auch nur vereinzelt
durch. Die Nebenkosten sind hier,
verglichen mit Tunesien oder der
Türkei, wesentlich höher, wodurch
das Hotelprodukt letztendlich teurer
wird.“
Klein aber fein
Eine nicht minder positive Entwicklung zeichnet sich bei den kleineren
Inseln ab. All Inclusive sei hier nach
Auskunft von Schmid zwar noch
immer nicht oder kaum zu finden,
jedoch habe sich der Standard durch
massive Renovierungen und Modernisierungen massiv erhöht.
Die kleinen, meist familiengeführten Hotels oder Pensionen seien
inzwischen viel moderner als noch
vor einigen Jahren. Oftmals seien
diese sogar als richtig „stylisch“ zu
bezeichnen. Ein Grund, weshalb sich
die Nachfrage nach diesen Inseln
bei Gulet äußerst gut entwickelt
habe.
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von der Region, feststellen. Während auf den großen und touristisch
sehr bedeutenden Inseln wie Kreta,
Rhodos und Kos in erster Linie Unterkünfte im höheren bis hin zum
Luxus-Segment gebaut wurden, finden sich auf den kleinen Inseln noch
immer vermehrt kleinere Hotels
oder Pensionen. Eine Entwicklung
die nicht verwundert, steht sie doch
in engem Zusammenhang mit der
Kundennachfrage. Die großen griechischen Inseln würden traditionell
zu einem großen Teil von Familien
gebucht, beobachtet Daniel Marazeck, Produkt Management Thomas
Cook Austria. Daher ginge der Trend
hier immer weiter in Richtung eines
vollen Verpflegungsservices, also All
Inclusive, so Marazeck.
Die Costa Navarino in der griechischen Provinz Messenien am
südwestlichen Peloponnes positioniert sich als nachhaltige PremiumDestination. In den vergangenen
Jahren ist hier im Rahmen eines
milliardenschweren Projektes eine
neue touristische Luxus-Destination
entstanden. In der zuvor vom Tourismus noch nahezu unentdeckten
Region finden Urlauber nun ein neues Luxusresort mit exklusiven Villen,
Hotels, Tagungseinrichtungen, Spas
und Golfplätzen. Von Österreich aus
ist das Resort, rund 45 Minuten vom
Flughafen Kalamata, während der
Sommermonate mit NIKI sowie ganzjährig über Athen erreichbar. Mittelpunkt der Destination ist das über
130ha große Navarino Dunes. Hier
befinden sich die beiden Starwood
Resorts „The Romanos“ und „The
Westin Resort“. Die Architektur des
„The Westin Resorts“ ist von den traditionellen messinischen Dörfern inspiriert und fügt sich so harmonisch
in die landschaftlich Umgebung ein.
Nach neuesten Umweltstandards
konzipiert fügt sich auch das Resort
„The Romanos“ harmonisch in die
Küstenlandschaft ein. Mit dem 18Loch-Golfplatz „The Dunes Course“
bietet das Haus den ersten Signature Course Griechenlands, der im
Mai 2010 eröffnet wurde. Der zweite
Golfplatz der Region befindet sich in
Navarino Bay, nur einige Fahrminuten entfernt. Neben Golf spielt auch
das Thema „Spa“ eine große Rolle
an der Costa Navarino. Das 4.000m²
große „Anazoe Spa“ bietet eine große Behandlungspalette
10 | 14
griechenland
Marketing Greece
Griechenlands neues Gesicht
Mit Marketing Greece haben sich vor knapp einem Jahr private griechische Tourismusunternehmen vereinigt,
um Hellas neu zu positionieren. Der Verbund arbeitet in enger Abstimmung mit der Strategie des staatlichen
Tourismusministeriums. Das gemeinsame Ziel, Griechenland als attraktives Reiseland – wieder – in den Fokus zu setzen,
rückt damit deutlich näher.
Foto: Sbokos Hotel Group
Sonne und Meer, Städteurlaub, Kulturreisen, Nautische Reisen, Konferenztourismus sowie Gesundheit- und Wellnessreisen. Marketing
Greece ist zu 100% privat finanziert
und eine Non Profit-Organisation,
ähnlich der inzwischen etablierten
Marke „Brand USA“. Jeder Euro wird
re-investiert.
Agapi Sbokou, Vorstandsmitglied von Marketing
Greece
W
ir wollen Griechenland
mit einem neuen Gesicht
vermarkten“, erklärt Agapi Sbokou, Vorstandsmitglied von
Marketing Greece, gegenüber tip.
Das neue Gesicht entspricht einem
Portfolio neuer Reiseerlebnisse, die
auf sechs Themenkreisen basieren:
„
Rekordverdächtiges Vorjahr
Erste Erfolge haben sich bereits
2013 gezeigt: Im Vorjahr reisten
rekordverdächtige 17,5 Millionen
Besucher nach Griechenland. 2014
setzt sich der Trend fort. Die ersten
Frühbuchungen bis November lagen bereits um 10% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Allein aus
Deutschland bescheinigt die GfK per
Mitte Feber ein Plus von 52%, aller-
dings nach einem starken Einbruch
2013. Auch österreichische Anbieter
vermelden eine ungebrochen große
Nachfrage. Die Griechische Zentrale
für Tourismus in Wien meldet von
Jänner bis Juni 2013 ein Plus von
25,7% Die TUI Österreich berichtet
Mitte Jänner von Vorausbuchungen
für Hellas, die um 50% über dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres
liegen. Hält die Entwicklung an –
und derzeit spricht nichts dagegen
- so scheint das langfristige Ziel von
Marketing Greece, bis 2021 jährlich
zwischen 22 und 24 Mio. Gäste anzulocken, keineswegs utopisch.
Direktorin des Hotel Blue Palace Resorts auf Kreta arbeitet, nennt drei
Wege, die zum Ziel führen sollen:
Verstärkte PR-Aktivitäten, ein neuer
Internet-Auftritt unter dicovergreece.com sowie massive Produktentwicklung. „Dieser Bereich ist immer
vernachlässigt worden und wurde
nie auf einander abgestimmt. Das
muss sich ändern“, fordert Sbokou.
Als eine weitere Aufgabe von Marketing Greece nennt Sbokou, die Verbreitung von „Stories“ über ihr Land,
was vor allem der neue Web-Auftritt
mit Einbindung der wichtigsten Social Media-Kanäle erledigen soll.
Drei Wege
„Strand und Meer haben viele. Wir
müssen das promoten, was bei uns
authentisch ist. Dafür brauchen wir
noch genaue Definitionen“, fasst
Sbokou zusammen. ERP ❖
Agapi Sbokou, die in ihrem Brotberuf als Direktorin der Sbokos Hotel
Group und als Sales & Marketing
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21
griechenland
Karibisches Flair
Fotos: istockphoto.com © HowardOates,
istockphoto.com © winterling, Springer Reisen
Griechenland ist das Land der Inseln und der Strände. Kilometerlange Sand- oder Kiesstrände, versteckte Buchten und türkisblaues und klares
Wasser – nicht selten hat man in Hellas das Gefühl, mitten in der Karibik zu sein. Kaum ein anderes Land in Europa hat so viele beeindruckende Strände zu bieten wie Griechenland. tip hat sich bei den Reiseveranstaltern umgehört und deren persönliche Highlights zusammengefasst.
Navagio Beach, Zakynthos
Kreta
Firiplaka, Milos
Rewe Austria Touristik, Martin Fast, Geschäftsführer
■ Kreta: Triopetra Beach
Triopetra Beach an der Südküste von Kreta ist noch immer ein Geheimtipp.
Der 3km lange Sandstrand ist selbst in der Hauptreisezeit nicht überlaufen,
so dass man immer einen Platz findet. Am einfachsten erreicht man den
Strand von Agia Galini oder Agios Pavlos. Triopetra ist in zwei Teile unterteilt.
Zwischen den beiden Stränden befinden sich die berühmten drei Felsen, von
denen der Strand seinen Namen hat.
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■ Lefkas: Milos Beach
Die traumhaften Strände an der Westküste von Lefkas machen die Einzigartigkeit dieser Ionischen Insel aus. Sie stehen allesamt unter Naturschutz. Der
einsame Milos Beach ist nur zu Fuß in etwa 30 Minuten oder per Taxiboot von
Agios Nikitas aus erreichbar. Hier finden Urlauber weder Strandservice, noch
Restaurants oder Bars – dafür aber umso mehr Ruhe, Sonne und Meer.
■ Lefkas: Porto Katsiki
Die Perle unter den Westküstenstränden der Insel Lefkas ist der ganz im Süden liegende Porto Katsiki. Die traumhaft weiße, lang gezogene Kiesbucht
zählt zu den schönsten Stränden im Mittelmeer.
ETI, Dieter Pammer, Director Marketing & Sales
Griechenland/Kreta
Kre
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■ Rhodos: Lardos Beach
Lardos Beach, der Strand von Lardos, liegt etwa 3km außerhalb des Ortes
und ist selbst im Hochsommer nicht so übervölkert. Das Wasser des KiesSandstrandes ist glasklar. Am Strand selbst befinden sich urige Tavernen, die
preiswert typisch griechische Speisen anbieten.
■ Patmos: Psili Amos Beach
Der Psili Ammos Beach ist per Fußweg (30min) oder per Boot (40min) von Skala aus erreichbar. Der Naturstrand aus feinem Sand lädt zum Sonnenbaden ein
– insbesondere Nudisten. Tamarisken-Bäume verleihen dem Strand ein wildbotanisches Flair. Am Strand befindet sich eine Taverne, die zwar nur eine kleine Auswahl an Speisen serviert – dafür aber alles hausgemacht von „Mama“.
■ Elafonissos / Südpeloponnes: Elafonisi Beach
Die kleine Insel vor dem Festland gilt als die Karibik Griechenlands. Der Strand
mit seinem türkisblauen Meer und den kleinen Tavernen ist ideal für Familien.
Man findet dort kaum Touristen, die meisten Besucher sind Einheimische.
Dertour Austria, Gerhard Begher, Geschäftsführer
■ Kos: Mastichari
Der Sandstrand Mastichari mit seinem kristallklaren Wasser liegt im nordwestlichen Teil der Insel Kos, 30km von Kos-Stadt entfernt. Der schöne und
gepflegte Strand fällt flach ab und ist somit für ideal für Familien mit Kindern.
Neben dem Strand befindet sich ein kleiner Hafen, von dem aus Tagestouren
zu der benachbarten Insel Pserimos angeboten werden.
■ Olympische Riviera
Westlich der Halbinsel Chalkidiki liegt die Olympische Riviera, die von Thessaloniki aus in gut einer Stunde zu erreichen ist. Der sehr breite, kilometerlange
helle Sandstrand vor dem beeindruckenden Olymp-Massiv fällt besonders
flach in das ruhige, türkisblaue Meer ab.
25.02.14| KW9 15:58
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griechenland
Attika Reisen, Christiane Pilz, Verkaufsleiterin
Gulet, Ruth Schmid, Produktmanagement Mittelstrecke
■ Thassos: Golden Beach
Der Golden Beach liegt beim Ort Chrissi Ammoudia, nur 9km außerhalb von
Thassos-Stadt. Der feine Sandstrand, der zu den schönsten der Insel zählt,
fällt flach ins kristallklare Wasser der Ägäis ab und ist somit besonders kinderfreundlich.
■ Naxos: Agios Prokopios
Agios Prokopios zählt zu den schönsten Stränden von Naxos. Der rund 1,5km
lange feine Kies-Strand liegt im Westen der Insel, ca. 5km von Naxos Stadt
entfernt. Der Strand ist unterteilt in zwei Bereiche, wovon der eine Strandliegen und Sonnenschirme bietet, der andere jedoch noch urtümlich ist.
■ Kos: Marmari
Der kilometerlange Sandstrand von Marmari auf der Insel Kos biete zahlreiche Wassersport-Möglichkeiten.
■ Zakynthos: Gerakas Beach
Gerakas Beach liegt am südlichen Ende der Insel Zakynthos in der Bucht von
Laganas. Hier legen die Wasserschildkröten ihre Eier. Der Strand zählt aufgrund seiner Ursprünglichkeit zum Meeresnationalpark der Insel. Wassersportangebote und Bars sucht man hier vergeblich.
■ Samos: Lemonakaia
11km von Samos-Stadt entfernt liegt Lemonakia. Der Sand- und Kieselstrand
befindet sich im Norden der Insel in der Nähe des Dorfes Kokkari. Das Wasser
hier ist glasklar, wird jedoch schnell sehr tief.
Thomas Cook Austria, Daniel Marazeck, Produkt Managment
■ Kefalonia: Myrtos Beach
Myrtos Beach im Nordwesten der Insel wurde aufgrund seiner Ursprünglichkeit schon mehrmals zum schönsten Strand Griechenlands gewählt . Der
Kieselstrand mit seinem türkisblauen Wasser in der gleichnamigen Bucht in
Pylaros ist von einer spektakulären, schroffen Steilwand eingerahmt.
■ Zakynthos: Navagio
Einer der am häufigsten fotografierten Strände in Griechenland ist der Navagio auf Zakynthos. Dort liegt am Ufer das Wrack eines alten Schiffes – ein
Anblick, den man nur äußerst selten zu Gesicht bekommt. Das Wasser, das in
verschiedenen Schattierungen mal tiefblau und mal türkis schimmert bildet
hier einen beeindruckenden Kontrast zum weißen Strand.
■ Kreta: Elafoníssi
Der Strand von Elafoníssi gehört zu den schönsten Stränden Griechenlands
und liegt ca. 100m vor der Südküste Kretas. Begeisterung rufen vor allem die
schillernden Farben der Lagune und der weiße Strand in diesem Naturschutzgebiet hervor. Das Besondere an diesem Strand: Man kann zu Fuß durch das
Meer zu den Insel gehen. Das Wasser reicht bei Erwachsenen bis zur Hüfte.
Vorgelagerte Korallenriffe dienen als Wellenbrecher.
P. Springer & Söhne, Dr. Andrea Springer, Geschäftsführerin
■ Milos: Firiplaka
Der Strand von Firiplaka ist hauptsächlich sandig und sehr flach, so dass man
viele Meter ins Wasser laufen kann. Bemerkenswert ist, dass das Wasser völlig
rein ist – ganz ohne Steine oder Muscheln. Der Strand wird von einer steilen
Felswand begrenzt.
■ Sifnos: Vathi Beach
Sifnos Beach ist ein langer Sandstrand mit seichtem Wasser. Hier befindet
sich eine Taverne mit ausgezeichnetem Essen und schattenspendenden Sitzgelegenheiten direkt am Strand. Die Bucht von Vathy ist auch für Segelfans
gut geeignet.
■ Kefalonia: Antisamos Beach
Nicht weit von Sami liegt der Antisamos Strand, eingebettet in eine saftig
grüne Landschaft. Zahlreiche Bäume umrahmen die Bucht. Der Kiesstrand
ist ganz besonders sauber und das Wasser ist smaragdgrün. Eine Snack-Bar
befindet sich am Strand und bietet diverse Erfrischungen. Es gibt auch Liegestühle und Sonnenschirme zu vernünftigen Preisen.
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Lage: Das elegante Hotel liegt auf einem kleinen Felsvorsprung direkt am
feinen Sandstrand. Zum Ortszentrum Malia sind es ca. 10 Gehminuten, zum
Flughafen Heraklion 20 km.
Ausstattung: Die im Stil eines kretischen Dorfes gebaute Anlage besteht aus einem Haupthaus und 1-2-stöckigen Bungalows. Zu den Annehmlichkeiten zählen
ein à-la-carte-Restaurant, eine Bar, drei Süßwasserpools und ein Wellness Spa
Zimmer: Neben den Standardzimmern im Haupthaus haben Gäste u.a. die
Wahl zwischen Bungalowzimmern mit Meerblick und privatem Pool oder geräumigen Deluxe-Bungalows mit privatem Pool oder mit Meerblick.
Sport und Unterhaltung: Tischtennis, Tennis, Aerobic, Fitnessraum; leichte
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➔ NIKI hat die Frequenzen zu Zielen
in Griechenland ausgebaut. Insgesamt 19 Destinationen sind im Flugplan der Airline zu finden. Neben
den traditionellen Inseln wie Kreta,
Rhodos, Mykonos oder Santorin werden Karpathos, Kavalla/Thassos, Lesbos, Volos, Kalamata, Araxos, Lefkas
und Skiathos angeflogen.
➔ Jahn Reisen: Für Ruhesuchende
empfiehlt sich auf Kreta das in einer
idyllischen Badebucht gelegene Hotel lti Meli Palace, das im Baustil dem
Palast von Knossos nachempfunden
ist und u. a. ein Amphitheater und
eine gepflegte Gartenanlage mit
Süßwasser-Swimmingpool umfasst.
Eine All Inclusive-Urlaubswoche ist
mit Flug ab Wien z. B. zum Termin 2. –
9. 5. zum Preis ab 669 EUR buchbar.
➔ FTI: Der großen GriechenlandNachfrage kommt der Veranstalter
neuen Zielgebieten nach: An der
ägäischen Küste östlich von Athen
sind neu die Ferienorte Vravrona,
Nea Makri und Marathon im Programm; auf dem Peloponnes stehen
erstmals Feriendomizile in Tolo zur
Verfügung, während in Kalamata,
Nauplia und Kalo Nero neue Unterkünfte zur Wahl stehen.
➔ Attika Reisen: Zu vier Terminen
im Frühjahr und Herbst wird zur
zweiwöchigen Reise „Wandermosaik
auf den Kykladen“ eingeladen, die in
Begleitung erfahrener Wanderführer
mit viel Abwechslung und Zeit für
eigene Erkundungen auf die Inseln
Paros, Naxos und Santorin entführt
– buchbar ab 1.347 EUR pro Person.
➔ Thomas Cook / Neckermann:
Für Griechenland-Fans finden sich in
der Sommersaison 2014 noch mehr
Häuser der eigenen Hotelmarken im
Sortiment: Neu im Programm sind
sieben Smartline-Hotels für jüngere
Paare und Familien sowie drei Sentido-Hotels für anspruchsvolle Gäste.
➔ Gulet: Das starke GriechenlandProgramm reicht von der Frühstückspension bis zum All InclusiveFamilienclub, von kleinen Inseln bis
zu bekannten Ferienorten. In vielen
Hotels gibt es auch im März und April noch Frühbucherrabatte, so etwa
im 3-Sterne-Hotel Sirocco auf Zakynthos, wo im März noch 20% Nachlass
auf den Hotelanteil winken.
➔ Club Magic Life: Im Club Marmari
Palace Imperial auf Kos können sich
Anfänger und Fortgeschrittene zu
drei Terminen (21. – 25. 5., 18. – 22.
6. und 23. – 27. 7.) von Harald Negri,
dem Trainer des italienischen Juniorenteams, in der Kunst des Windsurfens unterweisen lassen. Der Club ist
überdies ideal für Familien mit kleinen Kindern geeignet, die im „Magic
Mini Club“ bereits ab zwölf Monaten
betreut werden.
➔ TUI: Ein Familientipp ist die Insel
Rhodos, wo das „TUI best Family Atlantica Aegan Blue“ direkt am Strand
mit einem riesigen Wasserpark aufwartet. Mit Familienzimmern, weitläufigen Poolanlagen, den deutschsprachigen „TUI best Family Guides“
und Programmen für Kid aller Altersgruppen wird spezifisch auf die Ansprüche von Familien eingegangen.
Auch 2014 wird
wieder ein Griechenland-Jahr
Austrian Airlines: Focus-Griechenland
Mit 21 Destinationen stellt Austrian
Airlines ein dichtes GriechenlandFlugprogramm für den kommenden Sommer vor. Von den Klassikern
Korfu und Heraklion / Kreta (wird ab
Sommer mit einer zusätzlichen Frequenz am Samstag bedient) reicht
die Palette über das Strandparadies
Samos bis zu den beliebten Partyinseln Rhodos und Kos. Nach Myko-
Springer: 14 griechische Inseln pro Woche
Mit 125 Hotels auf 14 Inseln bietet
Springer Reisen für den Sommer
2014 ein vielseitiges GriechenlandProgramm. Alle Zieldestinationen,
darunter Thassos, Skiathos, Skopelos, Kefalonia, Santorin, Paros, Milos, Folegandros, Mykonos, Sifnos
und Naxos werden ab Graz und
Wien angeboten. So geht es bspw.
in der Zeit vom 14. Juni bis 20. September 2014 mit NIKI samstags ab
Graz und von Mai bis September
Kefalonia • Thassos • Skiathos • Skopelos • Alonissos
Santorin • Koufonissi • Mykonos • Folegandros • Milos
Sifnos • Paros • Amorgos • Naxos
Buchungszentrale: Tel.: 0463/3870-143 oder 0316/8060-143
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24
facebo o k.com/springer r ei s en
2014 donnerstags ab Wien mit
NIKI oder Austrian nach Kavala auf
der Insel Thassos. Das Hotelangebot umfasst Unterkünfte der 3- bis
5-Sterne-Kategorie mit Frühstück
oder Halbpension. Darüber hinaus
hat der Veranstaltung auch ein
spezielles „Inselhüpfen“-Angebot
im Programm. So können Santorin,
Paros, Naxos, Milos, Folegandros,
Amorgos, Sifnos und Santorin kombiniert werden.
Idealtours empfiehlt Lefkada
Idealtours startet ab Mai mit seinen
„Inselträumen“ und fliegt mit Austrian Arrows direkt ab Innsbruck jeden Samstag auf die Griechischen
Inseln. Wer das ursprüngliche Griechenland liebt, findet beispielsweise mit Kefalonia seine ideale
Destination, die mit verträumten
Fischerdörfern und langen Sandstränden punktet. An der Vatsa Bay
wöchentlich ab graz und wien auf
14 griechische inseln
nos geht es ab Wien immer montags und sonntags, nach Santorin
ab Wien, Linz und Graz; immer mittwochs steht ab Wien die Insel Chios
im Programm. Weitere Austrian-Ziele sind Chania, Kalamata, Karpathos,
Kavala, Kefalonia, Lesbos, Patras,
Preveza, Skiathos, Volos und Zakynthos sowie die Linien-Destinationen
Athen und Thessaloniki.
liegen die gleichnamigen Villen
aus dem Idealtours-Programm, die
mit typischer Architektur, viel Ruhe
und künstlerischen Akzenten überzeugen. Stille und Beschaulichkeit
sind auch auf der Insel Lefkas zu
finden, an deren Südspitze mit
Porto Katsiki einer der schönsten
Strände des Mittelmeers zu entdecken ist.
Detur: Urlaub mit „Artur“
Kreta, Rhodos und Santorin sind die
drei griechischen Ziele im DeturSommer 2014, deren Unterkünfte
vom gemütliche Familienappartement bis zu Luxus-Hotel umfassen.
Flugpartner zu allen drei Zielen ist
NIKI, geflogen wird ab Wien, Linz
und Salzburg. Insgesamt stehen 46
Hotels zur Wahl, darunter sechs gekennzeichnet mit dem Detur-Hams-
ter „Artur“, der die „Erste Kind GratisAktion“ markiert (Buchung bis 31. 3.
2014). „Artur“ freut sich auf Kreta im
Aquis Zorbas Village und Aquis Arina Sand und im Hotel Veggara auf
Santorin auf Familien mit Kindern,
dreimal winkt „Artur“ auf Rhodos,
wo eine Auswahl aus 13 Hotels zielgruppengerecht alle Urlaubswünsche zu erfüllen verspricht.
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counterschulung
Der erste Eindruck zählt
Frisch im Job und gleich an der Counter-Front! Da heißt es, sich von
seiner besten Seite zu zeigen. Kompetenz und Fachwissen vermittelt man aber nicht erst im Kundengespräch, sondern bereits davor:
Mit dem eigenen Auftritt – zusammengesetzt aus den Komponenten Kleidung, Körpersprache, Stimme und (organisiertem) Arbeitsplatz – zeichnet man seinem Gegenüber ein Bild von sich. Wie ein
positives Erscheinungsbild entsteht, verrät Trainerin Helga Steiner
in der Counterschulung, einer neuen Serie von tip.
Tipps von der Expertin
Helga Steiner (Steiner Consulting)
ist seit 1996 als selbstständige Vertriebsberaterin und Trainerin tätig
und hat bereits unzählige Trainings
für Reisevermittler geleitet.
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Wie man sich kleidet,...
... so wirkt man! Grundsätzlich gilt in jedem Aufgabenbereich: Die Kleidung
passt zu einem selbst, zu den Kunden, zum Unternehmen und zur Dienstleistung. Voraussetzung: gepflegte Hände & gepflegtes Haar, dezentes Make-Up
bei Frauen. Dem persönlichen Stil gibt man den Vorzug, neueste Modetrends
greift man nur auf, wenn man damit authentisch bleibt. „Guter Stil ist all das,
was zu mir passt, worin ich mich wohl fühle“, sagt Helga Steiner. Dabei soll
die Kleidung bequem, das Material angenehm sein (Baumwolle statt Polyester!). Eine Mischung aus sportlich, elegant und zeitlos garniert mit Details à la
Lieblingsschal, Brosche oder Krawatte ist nie fehl am Platz. Tabu sind hingegen: zu viel Schmuck, tiefe Ausschnitte & Dekolletés, ungepflegtes oder allzu hohes Schuhwerk und auffällige Brillen, wenn diese nicht ins Gesamtbild
passen. Besonders vertrauenswürdig und beruhigend wirken Outfits in Blau
und Grau.
Der Körper spricht!
„Wir kommunizieren zu 55% nonverbal, zu 38% über unsere Stimme und nur
zu 7% inhaltlich“, sagt Steiner. Laut Körpersprachenexperten Samy Molcho
hält die nonverbale Kommunikation sogar einen Anteil von über 80% an unserem Kommunikationsverhalten. Bevor man also Worte ausspricht, nehmen
aufmerksame Beobachter schon so einiges wahr. Alleine, wenn man die Körperhaltung des Gegenübers einnimmt, erzeugt man schon Sympathie.
Kompetenz am Counter strahlt aus, wer
■ gerade, mit parallel, schulterbreit auseinanderstehenden Füßen,
flexiblen Knien und geradem Oberkörper steht.
■ die Nase nach vorne, nicht nach oben oder unten reckt.
■ die Hände seitlich am Körper hängen lässt und diese beim Sprechen
für kleine, ruhige Gesten auf Hüft-/Nabelhöhe bringt.
Im Sitzen gilt: Die Beine parallel auf den Boden stellen (das erdet!), Oberkörper
& Nase gerade nach vorne ausrichten und die Hände auf den Tisch legen.
10 | 14
Die Stimme als Visitenkarte
Wir wollen keine Radiomoderatoren werden, doch um Inhalte stimmlich zu
unterstützen gibt es doch ein paar Kniffe für jedermann & jederfrau:
■ das Sprechtempo an die Kunden anpassen
■ in angenehmer Lautstärke (nicht zu leise!) sprechen
■ Akzente oder Pausen setzen, um Aufmerksamkeit zu generieren
■ den Gesprächspartner das Gehörte verdauen lassen
■ ihn zum Reden auffordern
Tiefere Stimmlagen wirken beruhigend. Zur Perfektion bietet sich ein gezieltes Training der Stimme an!
Ordnung statt Chaos
Zum Gesamteindruck gehört – neben dem eigenen Erscheinungsbild – jenes des Arbeitsplatzes! Helga Steiners Tipp: „Schaffen Sie sich einen ‚leeren’
Schreibtisch, so gehen Sie konzentriert an Ihre Aufgaben heran!“ Weniger ist
also mehr: Die oft benötigten Dinge (Kataloge, Maustaste, Kugelschreiber)
liegen griffbereit, der iPod für die Mittagspause und das Smartphone in der
Schreibtischlade. Ein aufgeräumter virtueller Schreibtisch (Stichwort: E-MailEingang) empfiehlt sich ebenso – aber das ist eine andere Geschichte!
Vorschau
Mit der neuen Counterschulungsserie gibt tip jungen Reisebüromitarbeitern
und -mitarbeiterinnen das Handwerkszeug für den Job mit auf den Weg. Einmal pro Monat informiert ein/e Expert/in zu einem bestimmten Thema. Im
April geht’s ums Telefonieren.
Ideen, Lob & Kritik zur neuen Serie?
Schreibt ein Mail an: office@profireisen.at.
25
report marakesch
Fotos: Beachcomber Hotels, Petra Lindinger
Luxus im Superlativ
Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die gerne reist, zu
meinem Glück zählte auch der frühere König Marokkos,
Hassan II, zu jenen, die es in fremde Länder zieht – so
kam er im Jahr 1998 nach Mauritius und lernte dort
die Hotelgruppe Beachcomber kennen, so ließ er die
Bemerkung fallen, ein Hotel dieser Güte hätte er auch
gern in seinem Land, so kam es zu Verhandlungen, zum
Vertragsabschluss und zum Bau des Beachcomber Palm
Royal Marrakech.
U
nd so komme ich nun in den Genuss, die
Frucht dieses Zusammentreffens erster
Hand kennen zu lernen. Ein wenig umständlich ist zugegeben der Flug nach Marrakesch
mit einmal Umsteigen in Frankfurt doch angenehm und aufmerksam ist der Service an Bord
der Royal Air Maroc (an der Verbesserung der Anbindung Österreich-Marokko wird gearbeitet, wie
man hört). Und schon finde ich mich an meinem
Sehnsuchtsziel angekommen, lange herbeigewünscht der Tag, an dem ich das mystische, von
langer Geschichte geprägte Land betrete.
Ein strahlender Empfang
Es ist Nacht, als mein Transfer mich am Portal des
Hotels absetzt, brillant dezent beleuchtet ist das
meterhohe Foyer, schlicht und elegant gestaltet, bestechend mit einer subtilen orientalischen
Note. Durch ein Meer von Laternen werde ich in
mein Gemach begleitet – ich beginne schon, mich
wie eine Prinzessin zu fühlen – und finde mich inmitten meines wahr gewordenen Traumes wieder.
Der gar nichts mit Luxus zu tun hatte, sondern mit
Flair und Atmosphäre, die diese handgemachten
Möbel, diese gewebten Teppiche und dieses Zu-
1
26
sammenspiel von Farben, Mustern und Formen
faustdick verströmen. Groß genug die Suite, um
darin zu turnen oder zu tanzen, gekrönt von einem Bad, in dem edler Marmor schimmert.
len zu bewundern. Oder einen Trip nach Agadir,
um an bildschönen Stränden zu relaxen.
Ein weiter Blick
Oder aber eine Besichtigung von Marrakesch, der
zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten, 1.000 Jahre alten Königsstadt, genannt „die Rote“ aufgrund
ihrer rosa-ockerfarbenen Wälle. Zu Fuß durchstreifen wir die Altstadt, die um jede Ecke einen neuen
Blickfang bereithält: Hier wird Leder gegerbt, dort
werden Kupfergefäße gehämmert, dahinter Lampenschirme gefertigt und um die nächste Biegung
sind es Wollfärber, die ihrem Tagwerk nachgehen.
Gern lassen sich die Handwerker über die Schulter
schauen, gelassen warten die Händler ab, ob sich
Kundschaft einstellen will, anstatt – wie sonst oft
in arabischen Städten – Passanten anzusprechen.
Schwimmt einem schon nach dem Altstadtbummel der Kopf angesichts der Fülle der Farben und
Keineswegs ernüchtert es mich, anderntags die
Terrassentür zu öffnen und den Ausblick auf mich
wirken zu lassen. Manikürter Rasen, weites Blau einer riesigen Poollandschaft, überspannt von Brücken, stattliche Villen, noble Palmen und knorrige
Olivenbäume, im Hintergrund das Atlasgebirge
mit angezuckerten Gipfeln. Geschäftiges Personal, das umherhuscht, um diskret die Bühne für
den Tag zu bereiten. Der eine Runde Golf auf dem
spektakulären hauseigenen 18-Loch-Golfplatz beinhalten kann (entworfen von Cabell B. Robinson),
von dem noch jeder Spieler begeistert zurückgekommen ist. Oder den Luxus einer entspannenden
Massage. Oder einen Kamelritt hinaus in die weite
Ebene, um ein wenig Wüstenluft zu schnuppern.
Oder einen Ausflug ins Atlasgebirge, um in unberührte Natur einzutauchen. Oder einen Abstecher
nach Fès, die älteste der Königsstädte Marokkos,
um reich geschmückte Moscheen und Koranschu-
Ein Platz wie kein zweiter
1 | Willkommen in der Presidential Suite
2 | Golfspielen mit Blick auf das Atlasgebirge
2
10 | 14
report marakesch
4
3
3 | Variation von Vorspeisen
4 | Marrakesch und seine Farbenpracht
5 | Schauen, Staunen und genießen
6 | Da wünscht man sich nochmals Kind zu sein
7 | Blickfang – im Herzen der Altstadt
der Intensität der Gerüche, so steht das Beste noch
bevor: der berühmten Marktplatz „Djemaa el Fna“,
ein riesiges, unüberschaubares Areal von Ständen, die Kunsthandwerk und Souvenirs, Gewürze,
Datteln, Orangensaft und Schnecken (3 EUR die
Portion) verkaufen, umdrängt von dichten Menschentrauben, zwischen denen Hennamaler, Geschichtenerzähler und Schlangenbeschwörer ihre
Dienste und Künste darbieten. Richtig zu zaubern
beginnt der Platz nach Einbruch der Dunkelheit,
wenn ihn Tausende Lichter erhellen, Fressbuden
ihre Düfte verbreiten, Feuerschlucker Feuer schlucken und Tänzer (als Frauen verkleidete Männer)
ihre Hüften zu schwingen beginnen – am besten
zu beobachten aus der erhöhten Position eines
Cafés, dessen Fenster den Platz überblicken.
Versteckte Wundergärten
Nichts verrät, was sich hinter der Tür in der kahlen
Mauer verbergen mag, und dann stehen wir plötzlich in einer anderen Welt: Das Restaurant „Le Jardin“ liegt in einen idyllischen Innenhof in einem
Stadtpalais aus dem 17. Jh. eingebettet, überwuchert von Grün und dicht bepflanzt mit Blumen.
Entzückend die Details, die bestickten Kissen,
die Vogelkäfige, die gefliesten Böden und die
schmiedeeisernen Tische, auf denen umgehend
landestypische Köstlichkeiten serviert werden:
10 | 14
5
6
7
variantenreiche Salate, Couscous mit Gemüse und
Hühnchen, Tajine-Gerichte (unter einer Haube
geschmort), Grillfleisch, frisches Obst und orientalische Süßspeisen, in appetitlichen Häppchen
angerichtet. Eine Einführung in die Kochkunst
Marokkos erhalten wir im „Maison Arabe“, wo uns
eine gestrenge Küchenchefin in Empfang nimmt,
uns Arbeiten – Waschen! Hacken! Rühren! – zuweist und uns schließlich zufrieden zusieht, wie
wir uns das selbst zubereitete Zitronenhähnchen
schmecken lassen. Auch dieses Restaurant liegt in
einem verwinkelten, liebevoll dekorierten Innenhof verborgen, der wie unmittelbar den Geschichten der Scheherezade entsprungen scheint.
Zurück zum Hotel
Mit Beachcomber verbindet mich schon eine lange Liebesgeschichte, die auf Mauritius begonnen
hat, und in Marrakesch funktioniert die Magie
genauso, wenn nicht noch besser. Kein Meer und
kein Strand lenken vom Luxuserlebnis des Hauses
ab, das somit ganz für sich brilliert. Kein Wunsch,
der einem nicht von den Augen abgelesen wird.
Geschmackserlebnisse gibt es à la carte in raffiniertesten Kompositionen, so z. B. im „Le Caravan“,
das traditionelle Speisen in modernen Interpretationen kredenzt. Wie weit das Beachcomber-Haus
geht, um allerhöchste Ansprüche zu erfüllen,
zeigt sich bei der Resortbesichtigung in der „Presidential Suite“, die mit ihren 310m² Fläche, ihrem
stilvollen Interieur und ihrer Terrasse im Stil eines
Beduinenzelts fast schon zu viel des Guten ist.
Aber es geht noch höher hinaus: Die „Royal Villa“
erstreckt sich auf 558m² und deckt schlichtweg
alles ab, was man in Sachen Luxus und Verwöhnservices erwarten kann. Nicht, dass die „minderen“
Kategorien irgendetwas auslassen würden – meine „Junior Suite“ (72m²) empfängt mich am Ende
dieses Tages mit bereits vertrauter, anheimelnder
Liebenswürdigkeit – hier werde nicht einmal ich
mich verirren.
Hoteltipp
Beachcomber Royal Palm Marrakech
Im vergangenen Dezember (Soft Opening)
eröffnetes 5-Sterne-Plus-Hotel mit 135 exquisiten Suiten und Villas, teils mit eigenem
Pool und Hammam, in einem weitläufigen
Garten, wenige Kilometer von Marrakesch
entfernt
Exquisites, luftiges Design, basierend auf
geradliniger Schlichtheit gemischt mit Elementen der Berber-Architektur
Hauseigener, gepflegter 18-Loch Golfplatz
„Royal Palm Golf Club“, bepflanzt mit einer
Vielzahl von Bäumen, Sträuchern und Blumen
Hauseigenes Clarins Spa (Eröffnung im Mai
2014, bis dahin Spa-Behandlungen in SpaSuiten)
Vier Spitzen-Restaurants unter Leitung
von Chefkoch Philippe Jourdin („Meilleur
Ouvrier de France“)
Kinderclub (kostenlos) mit einer Vielzahl altersgerechter Aktivitäten
Sport: Sport Center mit 25m langem
Schwimmbad, Tennis (vier Plätze), zwei
Mini-Tennisplatz (Racketball), Squashhalle,
Fitness- und Cardio-Raum, Pilates-Studio,
Kinesis-Raum, Personal Training
Nachhaltige & soziale Ausrichtung: Solaranlagen, Anbau von eigenem Gemüse,
Ölgewinnung aus eigenem Olivenhain, soziales Engagement im Nachbardorf
tip unterwegs
tip-Redakteurin Petra Lindinger war von 21.
bis 23. 2. zusammen mit einer mit einer Presse- und Veranstaltergruppe zur Reise nach
Marrakesch und zum Probewohnen im Beachcomber Royal Palm Marrakech eingeladen.
Petra Lindinger ❖
27
israel & westjordanland
2 Länder, 2 Sichtweisen, 1 Reise
Ein äußerst komplexes, aber extrem lohnenswertes Projekt stellt die Fair Travel Reise durch Israel und Palästina dar. Herzstück der Tour ist die
Begegnung mit zwei Ländern, mit zwei Völkern und demnach mit zwei unterschiedlichen Sichtweisen, die jede für sich absolut stimmig ist.
Anders als in der Politik gibt es im Alltag durchaus Berührungspunkte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
E
ine Kombinationsreise mit Palästina und
Israel mag für viele Ohren aufs Erste zumindest ungewöhnlich klingen. Zu sehr
präsent sind die Bilder der Berichterstattung über
den Nahostkonflikt. Was aber nicht heißt, dass
diese Region nicht ein über ein hoch attraktives
Potential für fortgeschrittene Reisende verfügt.
Wer sich darauf einlässt, wird mit unvergesslichen Erfahrungen großzügig belohnt. Nicht nur
Verständnis für die oft extrem unterschiedlichen
Positionen beider Seiten wird geweckt, auch
kann sich der Besucher dem Hinterfragen seiner eigenen, mitunter vorschnellen Beurteilungen nicht entziehen. Eine Reise in Neuland und
gleichzeitig zu sich selbst.
Unter dem Programmtitel „Fair Travel“ bieten die
Initiatoren, der israelische Veranstalter SK Tours
in Nature in Jerusalem und das palästinensische
Rehabilitationszentrum Life Gate in Beit Jalla,
Gruppenreisen nach Israel und Palästina an. Das
nach eigenen Angaben erste israelisch-palästinensische Joint Venture in der Touristik glaubt
an Kontakt, Kooperation und Koexistenz beider
Völker. „Es geht um die Kraft des kleinen Anfangs,
auch wenn eine Normalisierung zwischen beiden
Seiten noch in weiter Ferne liegt“, erklärt Georg
Rössler, Geschäftsführer von SK Tours im Gespräch
mit tip.
Wirtschaftliche Kooperation als Basis
Das Konzept von Fair Travel beruht auf der Idee,
zwei unterschiedliche Positionen wertneutral
durch wirtschaftliche Kooperation zu überbrücken. Ein ähnliches Prinzip wie bei der Montanunion, einem Vorläufer der EU, der nach dem 2. Weltkrieg durch den zollfreien Zugang zu Kohle und
Stahl die Erzfeinde Frankreich und Deutschland in
ein Boot holen konnte. „Aus der europäischen Erfahrung heraus glauben wir, dass es die Gewinne
aus gemeinsamem Tun, dem Zusammenlegen von
Ressourcen und einer gemeinsamen Vision sind,
die die Grundlagen für einen Frieden unter gleichberechtigten Partnern stiften“, erklärt Christian
Hlade, Geschäftsführer des Grazer Veranstalters
Weltweitwandern, der seine erste Israel-Palästina
Fair Travel-Reise mit SK Tours auch als „Standard“Leserreise aufgelegt hat.
Intensive Auseinandersetzung
Ein Programm von Fair Travel richtet sich definitiv
nicht an Reisende, die vorwiegend Sehenswürdigkeiten - von denen es auf beiden Seiten des
Grenzwalls reichlich gibt - abhaken wollen. Wer
sich jedoch für politische, soziale, kulturelle und
religiöse Gegebenheiten interessiert, wird reichlich
Stoff zum Nachdenken und Diskutieren finden. „Für
uns ist das einfach das Credo an eine gemeinsame
Zukunft vor Ort“, beschreibt Georg Rössler die Idee
hinter dem Fair Travel-Projekt. Ziel dabei ist, die Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinensern
zu entwickeln und zu unterstützen. „Gezeigt werden soll auch der gemeinsam bestehende Wunsch,
eine Zukunft der Koexistenz und Kooperation mit
der Bereitschaft zum Kompromiss zu schaffen“, fügt
Rössler hinzu. Ein langer Weg, doch auch der beginnt mit einem ersten Schritt. ERP ❖
www.sktours.net
Tipps für das Westjordanland
■ Nablus:Das kommerzielle und kulturelle Zentrum im Norden. Seifenfabrik, türkisches Bad, Souk.
Heiligtum der Samaritaner ist der Berg Gerizim. Keinesfalls verpassen: eine Führung im Museum des
Guten Samariters von Hosni Cohen, dem Gründer.
Bis heute werden die 3.650 Jahre alten Bräuche
hochgehalten.
■ Jenin: Ein deutsch-palästinensisches Kulturund Friedensprojekt zur Wiederbelebung des in
den 60er Jahren erbauten Kino Jenin, bekannt geworden durch den Film „Das Herz von Jenin“.
■ Burquin: Kirche des Heiligen Georgs, gilt als die
drittälteste Kirche der Welt
■ Jericho: einer der ältesten und bedeutendsten
profanen Bauten in Palästina ist der Palast des His-
28
ham; in der Schlucht Wadi Quelt, die nach Jerusalem hinaufführt, die herrliches Wandergebiet mit
schroffen Felsen, viel Grün und Wasser darstellt,
liegt das St. Georgs-Kloster:
■ Battir: 2.500 Jahre alte Terrassenfelder, deren
Pflanzen über ein Kanalsystem, das aus der Antike
stammt, bewässert werden.
■ Taybeh: Christliches Dorf, in dem sich Nadim
Khoury den Traum von einer eigenen Bierbrauerei
erfüllt hat. Jährliches Oktoberfest
■ Hebron: Hier werden die Gräber der Patriarchen, Grabstätten der drei Erzväter Abraham, Isaac
und Jakob mit ihren Frauen, von Juden, Moslems
und Christen gleichermaßen verehrt. Heute unterteilt in eine Synagoge und eine Moschee
■ Bethlehem: Besichtigungsziel Nummer 1 ist
der Krippenplatz mit Geburtskirche; die Mauer ist
trauriger Zeuge des andauernden Konflikts zwischen Israel und Palästina und stellenweise mit
Graffitis behübscht
■ Übernachtung:
Nablus: Yasmin Hotel: wenige Minuten vom Souk
entfernt, einfache, saubere Zimmer, köstliches
Frühstücks- und Abendbuffet, 3 Sterne
Jericho Resort Village: 46 Bungalows, 58 Zimmer
im Haupthaus. Swimmingpool, der angesichts der
Wasserknappheit nur bedingt Freude bereitet, 4
Sterne
Nativity Bells Hotel Bethlehem, nahe Manger
Square, 70 geräumige Zimmer, 3 Sterne
10 | 14
israel & westjordanland
Tipps für Israel
Persönlich betrachtet
■ Tel Aviv: bestens bekannter Anfang und Endpunkt jeder Flugreise nach Israel. Ab Österreich 24
wöchentliche Flüge mit Fly Niki, El Al und Austrian.
Unglaubliche Auswahl an Restaurants, Bars und
Cafés jeder Kategorie. Bauhaus-Viertel rund um
den Boulevard Rothschild, Levinsky Markt, Carmel
Markt. 14km lange Strandpromenade, Badestrand
mitten in der Stadt. Vielfältiges Kulturangebot. Am
Sabbat (von Freitag bis Samstag jeweils Sonneruntergang) Öffnungszeiten beachten!
■ Jerusalem: Der strenge Gegenpol zum quirligen Tel Aviv mit den klassischen „Must-Sees“.
Klagemauer, Felsendom, Al Aqsa Moschee, Grabeskirche, Via Dolorosa. Spannende Lokal- und
Kulturszene rund um den alten Bahnhof.
■ See Genezareth: Biblische Stätten, aber auch
65km Wander- und Radwege um den See
■ Taubental und Hörner von Hittim: Natur pur.
Bestens geeignet für eine Wandertour. Ausgangspunkt Kibbuz Lavi, Endpunkt See Genezareth
■ Hula Tal Naturreservat: Millionen Vögel machen auf ihren Migrationsflügen hier Rast. „Bird
Festival“ Mitte November
■ Negev Wüste: Südlich von Ashkelon, besonders schön zur Blütezeit der roten Anemone und
zahlreicher anderer Blumen im Winter.
■ Moshav Netiv Ha‘assera: Ashkelon Coast. Roni
Keidar, Friedensaktivistin „The other voice”: Faszinierende Persönlichkeit, die sich seit Jahrzehnten
für die Verständigung zwischen Palästinensern
und Juden einsetzt.
■ Übernachtung:
Kibbuz Tze‘elim: West-Negev, 33 einfache Zimmer,
gute Küche. Warme Quellen und Swimmingpool
Tel Aviv: Gilgal Hotel: wenige Minuten von der Beachfront. Nachhaltig geführtes Haus.
Jaffa: Ruth Daniel Guesthouse: In unmittelbarer
Nähe zum Jaffa Flohmarkt. Großzügige Zimmer,
Konferenzmöglichkeiten
Für jeden „Ersttäter“, der von Israel ins Westjordanland reist, ist wohl die größte Überraschung, dass die
verstörenden Bilder, die wir von der Berichterstattung
über den Nahostkonflikt kennen, sich in natura so
nicht präsentieren. Was natürlich keineswegs heißt,
dass die Welt heil ist, im Gegenteil. Dennoch ist es
ein hochinteressantes Land, in dem man sich einfach
wohl fühlt. Und das es verdient, besucht zu werden.
Ich war im Dezember 2013 vier Tage mit Fair Travel
im Westjordanland unterwegs. Ein lokaler Reiseleiter aus Bethlehem hat unsere Gruppe begleitet, was
vor allem bei der Kommunikation eindeutig hilfreich
ist. Aber nicht unbedingt erforderlich. Die Leute sind
durchwegs aufgeschlossen, freundlich und sprechen
oft ein wenig Englisch.
Hinweis: Einen ausführlichen Bericht über die Kombinationsreise Westjordanland und Israel finden Sie in
„reisetipps Nr.12, Frühling & Sommer 2104“
Sicherheit
Zwischen Israel und dem Westjordanland
verläuft entlang der „Grünen Linie“ quer
durch das Land eine unüberwindbare
Mauer. Je nach politischer Einstellung und
Geisteshaltung wird das Westjordanland als
„besetztes Gebiet“, als „Palästina“ oder als
„israelisches Siedlungsgebiet“ bezeichnet.
Das Staatliche Israelische Fremdenverkehrsamt empfiehlt, die Internetseiten des Außenministeriums für aktuelle Hinweise zur
Sicherheit zu konsultieren. Von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Gaza wird abgeraten,
wenngleich sie möglich sind.
Eigeninserat
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TUI Lifestyle Infodinner
Der TUI Expiclub Österreich lädt zum
Infodinner. Im Mittelpunkt steht die
Reisewelt TUI Lifestyle.
Termine / Orte:
18. März 2014 / Wien
19. März 2014 / Klagenfurt
20. März 2014 / Linz
Anmeldungen: online auf
www.tui-agent.at unter „Rubrik
expiclub, Ihre Termine“
tiphits
GTA-Sky-Ways: Andalusien-PEP
GTA-Sky-Ways hat für Agents PEPAngebote für Rundreisen oder „Flug
Only“ nach Andalusien aufgelegt.
Gültigkeit Rundreise: 18. bis 24.
April 2014 ab/bis Wien; 30. April bis
6. Mai 2014 ab/bis Wien
Gültigkeit FLO: 18. bis 24. April 2014
ab/bis Wien; 30. April bis 6. Mai 2014
ab/bis Wien
Preis Rundreise: 599 EUR netto
Preis FLO: 300 EUR netto
Bis zu drei Begleitpersonen buchbar
Buchungen:
www.gta-sky-ways.at/partner.php
Fam-Trip nach Antigua
Zwischen Mai und August 2014 haben Agents Gelegenheit, die Resorts
Blue Waters, Hermitage Bay und
Sugar Ridge auf der Karibik-Insel
Antigua kennen zu lernen. Das Programm des Fam-Trips beinhaltet
zwei Nächte im Blue Waters Resort
(AI), zwei Nächte im Hermitage Bay
Wir sind über 3.000 Menschen unterschiedlichster Berufe in Österreichs führendem
Mobilitätsclub – bei uns zählen der Sinn unserer Arbeit und der Einsatz füreinander.
ASSISTENT (W/M) DER VERTRIEBSLEITUNG ÖAMTC REISEN
ETI lädt zum orientalischen Abend
Anlässlich der Produkterweiterung
lädt ETI gemeinsam mit der Hanse
Merkur, Sun Express, den Fremdenverkehrsämtern der Türkei und Tunesiens und NIKI zur „Chill out Shisha
Night“ in Wien.
Termin / Ort:
18. März 2014, ab 18:30 Uhr / Aux
Gazelles, Rahlgasse 5, 1060 Wien
Anmeldungen: bis 7. März 2014 per
Mail an service@eti.at
Resort Ridge Resort (AI) sowie drei
Nächte im Sugar Ridge Resort (P).
Gültigkeit: 1. Mai bis 31. August
Langstreckenflüge sowie die Unterkunft der Begleitperson sind nicht
eingeschlossen.
Buchungen: per Mail an
nfo@fritztourism.com
PEP auf St. Lucia
Die Karibik-Hideaways Anse Chastanet und Jade Mountain an der Südküste von St. Lucia bieten für 2014
neue Agent-Angebote.
Gültigkeit:
bis 31. Dezember 2014
Preise:
Anse Chastanet: ab 145 USD p.P./
Nacht in einer Suite (inkl. HP)
Jade Mountain ab 469 USD p.P./
Nacht in einer Pool Suite
ab 359 USD p.P./Nacht in einer Sky
Jacuzzi Suite (beides inkl. HP)
Buchungen:
via Mail: karolin@jademountain.com
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tip - travel industry professional
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14, Fax: 714 24 14-4 l Gründer: Rainer Pilcik †, Mag. Elo Resch-Pilcik l Chefredakteurin/Her­aus­geberin:
Mag. Elo Resch-Pilcik (ERP) l Chef vom Dienst: Dieter Putz l Redaktion: Dr. Maria ­Hohenau (MH), Dieter
Putz (DIPU), Kristina Tauer (KT), Verena Kosnar (VK), Mag. Maria Ramsauer (MR), Janin Nachtweh (JN),
Petra Lindinger (PL), Martha Steszl (MS), Susanna Hagen (SH), Richard Röder (RÖ) l Lektorat: Christl Resch
l Re­dak­ti­ons­assis­tentin: Karin Raab l Geschf. Gesellschaft­erin: Mag. Elo Resch-Pilcik l Cartoons:
Murlasits l Layout, Grafik & Bildbearbeitung: Mag. Niko Manikas l Web-Master: Franz Paul (FP)
Druck & Versand: NP-Druck, NIEDERÖSTERREICHISCHES PRESSEHAUS, Druck- und Verlagsgesellschaft mbh,St. Pölten l tip erscheint wöchentlich (50x/Jahr) ausschließlich im Abonnement l Internet:
www.profireisen.at, www.tip-online.at, www.facebook.com/tip.magazine l e-mail: news@profireisen.at,
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Einzelne Texte beinhalten Informationen aus Pressemeldungen folgender Agenturen:
APA, DPA, sda und AFP.
Gender Hinweis: Auf das Hinzufügen der jeweiligen weiblichen Formulierungen wurde bei geschlechtspezifischen Hinweisen im Sinne der flüssigen Lesbarkeit verzichtet. Alle personalen Begriffe sind sinngemäß
geschlechtsneutral, also weiblich und männlich, zu lesen.
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10 | 14
adabei
Foto: Prima Reisen / Christoph Gruther
Prima landet erstmals in Lappland
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zurückblicken. Wir stehen für mehr Qualität im Leben unserer Kunden. Wenn Sie
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in Wien zum nächstmöglichen Termin Verstärkung.
Am ersten Februar 2014 ist der erste Charterflug von Prima Reisen im finnischen
Lappland gelandet. Gemeinsam mit Agents, 136 österreichischen Gästen und einem
TV-Team von ORF III reisten Gottfried Winkler, Leiter der Buchungszentrale, und der
Nordland-Spezialist Christoph Gruther von Prima Reisen an Bord des Airbus A-319
von Austrian Airlines nach Kittilä. Vor Ort erwarteten die Gäste eine wunderbare weiße Winterlandschaft und ein gut organisiertes Wochenprogramm
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von der Präsentation bis zum Abschluss
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Excel und Powerpoint
Safari njema hieß es für 14 Reisebüromitarbeiter im November, als es mit Neckermann nach Kenia ging. Unvergessliche Eindrücke gewannen die Agents bei einer
Safari durch den Tsavo East National Park. Das köstliche Essen, die komfortablen
Lodges und die detaillierten Informationen vom örtlichen Reiseleiter rundeten das
einzigartige Erlebnis ab
Foto: Europäische Reiseversicherung
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Europäische Reiseversicherung zum Get Together ins amerikanische Steakhouse T.G.I
Friday’s in der Innenstadt Wiens. Über 60 Reiseprofis folgten der Einladung und ließen sich die amerikanischen Leckereien ordentlich schmecken
10 | 14
Personalabteilung
Lars Nerlich
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