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Medizinstrategie 2020 - Klinikum Region Hannover GmbH

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KRH Aktuell
17. Oktober 2014
Hintergrund zur „Medizinstrategie 2020“
Der KRH-Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung im Dezember 2013 zur Verabschiedung des
Wirtschaftsplans 2014 beschlossen, dass die Geschäftsführung des KRH ein Strukturkonzept
zur medizinischen Weiterentwicklung erarbeiten soll.
Das medizinstrategische Konzept soll auch dazu beitragen, die wirtschaftliche Zukunft des KRH
nachhaltig zu stabilisieren. Jahresdefizite des KRH von zuletzt rund 20 Millionen Euro in 2013
machen eine wirtschaftliche Konsolidierung des KRH zwingend erforderlich. Gleichzeitig
müssen die medizinischen Leistungsstrukturen des Gesamtunternehmens bedarfsgerecht und
effizient neu geordnet werden, um das KRH zukunftssicher zu machen.
Die Überarbeitung und Weiterentwicklung der Medizinstrategie spielt somit auch ökonomisch
eine zentrale Rolle, um den Konsolidierungskurs des KRH erfolgreich zu bestreiten. Strukturelle
Maßnahmen bleiben dabei unabdingbar, um langfristig ein medizinisch hochwertiges
Versorgungsspektrum sicherzustellen, die wirtschaftliche Situation des KRH zu stabilisieren und
sich als attraktiver Arbeitgeber im Markt zu positionieren.
Schwerpunkte des Konzepts „Medizinstrategie 2020“
Notfallaufnahmen des KRH stärken
Mehr als 50 Prozent der stationären Patienten finden über die Notaufnahmen ihren Weg in die
Einrichtungen des KRH. Um Engpässe wegen steigender Inanspruchnahme der Notaufnahmen
zu vermeiden, werden an dieser Stelle zeitnah Organisation und Abläufe verbessert. Dadurch
soll jedem Patient, der einer stationären Behandlung bedarf, auch zeitnah ein Bett zur
Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird auch in der Notaufnahme intensiv an der
Patientenorientierung gearbeitet – die Geschäftsführung hat sich das Thema
Patientenzufriedenheit zur besonderen Aufgabe gemacht.
Ausbau Altersmedizin
Der Bedarf an einer gezielten stationären geriatrischen Versorgung steigt aufgrund des
demographischen Wandels in den nächsten Jahren erheblich. Über die vorhandene GeriatrieFachklinik in Langenhagen hinaus wird daher kurzfristig an mehreren KRH-Standorten ein
besonderes Angebot für alte und besonders kranke Menschen geschaffen. Mittelfristig ist der
Aufbau von weiteren Geriatrie-Fachkliniken analog Langenhagen geplant.
Klinikum Region Hannover GmbH | www.krh.eu
KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen | KRH Klinikum Großburgwedel | KRH Klinikum Lehrte | KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge | KRH Klinikum
Nordstadt | KRH Klinikum Robert Koch Gehrden | KRH Klinikum Siloah- Oststadt-Heidehaus | KRH Klinikum Springe | KRH Geriatrie Langenhagen |
KRH Psychiatrie Langenhagen | KRH Psychiatrie Wunstorf | KRH Ambulant GmbH | KRH Servicegesellschaft mbH
Sitz des Unternehmens: Klinikum Region Hannover GmbH, Constantinstr. 40, 30177 Hannover
Geschäftsführer: Prof. Dr. Diethelm Hansen, Prof. Dr. Thomas Moesta, Dipl.-Kff. Barbara Schulte
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Regionspräsident Hauke Jagau| HRB 62063 | Amtsgericht Hannover | Ust-IdNr.: DE 814473695
Bankverbindung: Sparkasse Hannover Kto.-Nr.: 257 400 (BLZ 250 501 80) | IBAN: DE67250501800000257400 | BIC: SPKHDE2HXXX
Gezielte Investitionen
Besonders leistungsstarke Bereiche des KRH sollen durch Investitionen gefördert werden.
Dazu zählen auf der einen Seite herausragende und überregional nachgefragte Angebote des
KRH, wie z.B. Pneumologie (Lungenheilkunde) und Neurochirurgie, aber auch
wachstumsstarke Bereiche, darunter beispielsweise Erkrankungen des Nervensystems
(z.B. Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik) und auch typische Erkrankungen des Alters
(z.B. Urologie).
Neuordnung Geburtshilfe
Das KRH betreibt derzeit vier Geburtskliniken an den Standorten Gehrden, Großburgwedel,
Neustadt und Nordstadt. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und
auch rückläufiger Geburtenzahlen wird ein wirtschaftlich auskömmlicher und qualitätsorientierter
Betrieb dieser Abteilungen zunehmend erschwert. Bundesweit sind in den letzten Jahren
aufgrund dieser kritischen Rahmenbedingungen bereits zahlreiche Geburtskliniken geschlossen
worden. Auch das KRH bleibt von diesen Entwicklungen nicht verschont und wird daher die
Geburtskliniken in Nordstadt und Großburgwedel nicht weiter betreiben können. Dabei bleibt die
Versorgung von Gebärenden und Neugeborenen sichergestellt: es stehen jeweils mehrere
Geburtskliniken anderer Klinikträger in der Stadt Hannover oder auch im Umland (z.B. Celle)
zur Verfügung.
Die Geburtshilfen in Neustadt und Gehrden weisen zwar gleichermaßen erhebliche
wirtschaftliche Defizite auf, sind aber unabdingbar für die Versorgungssicherheit der Patienten
in der Region – das KRH wird dieser Verpflichtung nachkommen.
Aufbau Endoprothetik-Zentrum in Laatzen
Das Klinikum Agnes Karll Laatzen verfügt über ausgeprägte Fachexpertise im Bereich
Endoprothetik (z.B. Einsatz künstl. Hüft- oder Kniegelenke), die Laatzener Fachklinik für
Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin erbringt bereits heute jedes Jahr über 500
Eingriffe in diesem Bereich. Diese Expertise soll gezielt genutzt werden, um in Laatzen das
führende Endoprothetik-Zentrum in der Region Hannover zu schaffen und das bereits jetzt
überregionale Einzugsgebiet noch weiter auszudehnen.
Gemeinsamer Neubau für Standorte Großburgwedel und Lehrte
Bei intensiver Überprüfung der wirtschaftlichen und infrastrukturellen Situation ist der Vorschlag
entstanden, den Betrieb der Standorte Großburgwedel und Lehrte an einem gemeinsamen
Standort fortzusetzen. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Neubaus Siloah-OststadtHeidehaus folgt man damit konsequent dem Modell, größere Betriebseinheiten zu schaffen und
damit nicht nur moderne Medizin in zeitgemäßer Infrastruktur zu bieten, sondern auch deutlich
wirtschaftlicher als bisher zu agieren. Ziel ist es, einen Neubau mit
ca. 400 bis 500 Betten binnen der nächsten 6 bis 8 Jahre in Betrieb zu nehmen. Die
Geschäftsführung erhält den Auftrag, Machbarkeit und Finanzierung zu prüfen – dies umfasst
auch die Frage des zukünftigen Standorts.
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Maximalversorgung im Zentrum Hannovers
Das Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus hat im September 2014 den Neubau erfolgreich in
Betrieb genommen – damit verfügt die Stadt Hannover über einen der modernsten
Klinikstandorte in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nordstadt bietet
man den Patienten ein komplementäres interdisziplinäres Versorgungsspektrum auf höchstem
Niveau: Nordstadt mit den Schwerpunkten Erkrankungen des Kopfes, Unfall- (Traumazentrum)
und Altersmedizin, Siloah-Oststadt-Heidehaus als ein umfassendes „Onkologisches Zentrum“,
in der Patienten mit Krebserkrankungen eine herausragende Betreuung erfahren. In diesem
Sinne werden beispielsweise auch die Behandlungen von gynäkologischen Krebserkrankungen
und Brustkrebs aus dem Klinikum Nordstadt an das Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus
verlegt.
Zusammenführung Klinikum Robert Koch Gehrden und Klinikum Springe
Bereits heute arbeiten die beiden Klinikstandorte eng zusammen: die Häuser werden in
Personalunion geführt, Ärzte aus Gehrden stellen ihre Expertise auch in Springe zur Verfügung.
Trotz dieser und weiterer einschneidender Maßnahmen erwirtschaftet der Standort Springe
erhebliche wirtschaftliche Defizite. Aus diesem Grund soll zukünftig die stationäre Behandlung
von Patienten in Gehrden konzentriert werden, während die Versorgung der Patienten am
Standort Springe durch eine ambulante Praxisklinik erfolgt, in der auch eine Erstversorgung von
Notfallpatienten erfolgen kann. Durch diese angestrebte Strukturänderung wird die
Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert und die Qualität der Versorgung langfristig gesichert.
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