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Mach mit 4_2014 - Bürgerinstitut

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Mach mit
Bürger für Bürger
”
Die Stadtteil-Kümmerer
Frankfurts ehrenamtliche Sozialbezirksvorsteher
Aktiv bis 100
Für Chancengleichheit von Migrantinnen
… und viele Angebote für ehrenamtliches
Engagement
4 2014
”
Ich war sehr nervös, obwohl ich
wusste, dass es nur eine Übung war. In meinen
Vorstellungsgesprächen für einen
Ausbildungsplatz hat es mir sehr geholfen,
dass ich dies zuvor beim
Bewerbungs-Training der JobProfis erlebt hatte.
Ich habe viel gelernt.
”
So erinnert sich die ehemalige Hauptschülerin Bahar A. selbst 2 Jahre nach den realitätsnahen
Übungen und Rollenspielen mit den JobProfis immer noch an das Erlebnis. Für sie und die anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist das jährlich stattfindende Bewerbungstraining
des Jugendladens Rödelheim mit Unterstützung der JobProfis des Bürgerinstituts ein wichtiger
Bestandteil auf dem Weg zu einer realistischen Berufsvorbereitung. Die Jugendberufshilfeeinrichtung bedankt sich für die Unterstützung durch JobProfis im Bürgerinstitut und hofft, ebenso
wie andere Kooperationspartner des Freiwilligenprojekts, auf eine weitere Zusammenarbeit,
von der zukünftige Hauptschulklassen ebenso wie Bahar A. profitieren können.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser der Mach mit,
dies ist ein Beispiel der persönlichen und unbürokratischen Hilfestellung durch das Bürgerinstitut, das sich
seit über 110 Jahren als unabhängiger Verein seinem Leitgedanken „Soziales Engagement in Frankfurt“
verpflichtet hat. Ähnliche Beispiele für eine individuell passende Unterstützung ließen sich auch aus
anderen Arbeitsbereichen des Bürgerinstituts, wie Gesetzliche Betreuung, Wohnberatung für Senioren,
Hospizarbeit sowie Senioren-Beratung und -Begleitung nennen.
Die vielfältigen Aufgaben gestalten wir sehr effizient mit einem Minimum an Verwaltungsaufwand.
Unsere 25 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von etwa 300 Ehrenamtlichen
unterstützt, die sich mit selbst gewähltem Zeitaufwand und selbst bestimmter Dauer für ihre Mitbürger
engagieren. Sie können uns gerne bei unserer Arbeit unterstützen: durch Ihre Mitgliedschaft mit einem
Jahresbeitrag von 70 €, durch eine steuerabzugsfähige Spende – jeder Betrag ist uns willkommen – oder
durch ein ehrenamtliches Engagement nach Ihrer Wahl.
Wir würden uns aber auch freuen, wenn Sie uns anlässlich eines Besuches im August-Oswalt-Haus in der
Oberlindau 20 oder durch Ihren Anruf Gelegenheit geben, Sie über unsere Arbeit sowie darüber, was wir
für Sie tun können, zu informieren.
Sprechen Sie uns an:
Petra Becher
Geschäftsführung
Bürgerinstitut e.V.
Oberlindau 20, 60323 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 972017-0
Spendenkonto:
Frankfurter Sparkasse
Konto: 867 470
BLZ: 500 502 01
IBAN: DE51 5005 0201 0000 8674 70
BIC: HELADEF1822
Inhalt
Die "Stadtteil-Kümmerer"
Frankfurts ehrenamtliche Sozialbezirksvorsteher
Seite 4 – 5
HILDA
Aktiv bis 100
Seite 6
Freiwilligenagentur
"infrau" fördert Frauen und Mädchen
aus Einwandererfamilien
Seite 7
„Nehmen Sie Netzwerke auf Ihre Agenda“ – mit diesem Appell beschloss
eine Referentin ihren Vortrag über Entwicklungen, Vor- und Nachteile von
Netzwerken von Non-Profit-Organisationen. Bei Themen wie der Förderung
bürgerschaftlichen Engagements oder dem demografischen Wandel können
Netzwerke mit gemeinsamen Zielen viel mehr bewirken als Einzelorganisationen. Gerade in Zeiten knapper Kassen bieten Netzwerke die Chance,
Kräfte zu bündeln und Ressourcen gezielt einzusetzen. Netzwerke sind ein
idealer Ort für Bürgerbeteiligung. Unbedingte Voraussetzungen für konstruktive Netzwerkarbeit sind allerdings Kooperation, Offenheit und Lernbereitschaft aller Beteiligten. Je mehr Vielfalt in den Netzwerken – desto
besser, weil es immer einen Lernprozess fördert. In diesem Sinne arbeiten Freiwilligenagenturen. Sie sind oft dicke Knoten in verschiedenen Netzwerken
und verbinden unterschiedliche Akteure miteinander oder lassen sich verbinden, um gemeinsam mit anderen ein Problem zu lösen oder eine Aufgabe
zu bearbeiten. Oft dauert es allerdings, bis man die Früchte der Arbeit ernten
kann, denn gute Beziehungen müssen sich erst etablieren und entwickeln
sich in jahrelanger Kooperation.
Betrachtet man diese Ausgabe der Mach mit als Abbildung eines Netzwerks, können viele Verbindungen der Akteure, entweder direkt miteinander oder über Dritte gesehen werden. Hier werden Linien gezogen zwischen
der Stadt Frankfurt (Seite 4 – 5), dem Stadtverband der Malteser (Seite 8)
und natürlich dem Bürgerinstitut und seinen Partnern.
In diesem Sinne – lassen Sie sich verbinden…
Interview mit Florian Dernberg
Der Malteser-Hilfsdienst
Seite 8
Freiwilligenagentur
Rödelheimer Kinderbande
Seite 9
Freiwilligenagentur
Lebensmittelausgabe bei Cantate Domino
Clubtipps
Seite 10
Stellenmarkt
Eine Auswahl aus Angeboten für
ehrenamtliches Engagement
Seite 11 – 13
Aus dem August-Oswalt-Haus
Impressum, Adressen
Seite 14
Weiterbildungsangebote
Seite 15
Das Bürgerinstitut
Als Bürger Verantwortung für jene zu übernehmen, denen es schlechter geht, war
das Ziel von Wilhelm Merton, als er 1899
die „Centrale für private Fürsorge“ gründete. Heute heißen wir „Bürgerinstitut“.
Mit knapp 25 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und über 300 ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern kümmern wir
uns vor allem um ältere Menschen.
Ihre Julia Sipreck
Leiterin BüroAktiv
Wir danken dem Medienhaus Frankfurt
für die kostenlose Druckvorstufe einschließlich Layout, Mediendesign, Endkorrektur und Drucküberwachung.
Ein großes Dankeschön sagen wir der
Dr. Marschner Stiftung für die Finanzierung der Druck- und Sachkosten.
Titelfoto
Helmut Frank, als einer der 68 Sozialbezirksvorsteher der Stadt Frankfurt
Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung im Römer und den Bewohnerinnen
und Bewohnern seines Stadtbezirks (s. Seite 4 – 5)
3
Freiwilligenagentur
Die Stadtteil-Kümmerer
Frankfurts ehrenamtliche Sozialbezirksvorsteher
„N
ach dem Rathaus ist man schlauer“ lautet ein altes
deutsches Sprichwort. Was aber, wenn man den Schritt ins Rathaus scheut, wenn die Stufen zu hoch, der Weg zu weit und
wenn man mit dem Begriff „Amt“ oder „Behörde“ Vorurteile
verbindet? Um eine solche Schwellenangst zu überwinden,
stehen den Frankfurter Bürgern ehrenamtlich tätige Sozialbezirksvorsteher zur Seite. Sie sind vom jeweiligen Ortsbeirat
vorgeschlagene und vom Magistrat ernannte und vereidigte
Ehrenbeamte, wohnen in dem jeweiligen Wohnbezirk und
sind deshalb mit ihrem sozialen Umfeld vertraut. Die Idee dieser in Frankfurt seit 100 Jahren praktizierten Institution ist
der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu den hilfebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern und damit auch zu den
zuständigen Ämtern der Stadt.
"Wir sind für alle da"
Den 68 Sozialbezirksvorstehern – davon sind etwa ein Drittel
Männer – im Alter zwischen Ende dreißig und über achtzig
Jahren mit dem unterschiedlichsten Berufshintergrund stehen
derzeit weitere 303 „Sozialpfleger“ zur Seite, die ebenfalls
ehrenamtlich tätig sind. Mit diesem freiwilligen Sozialdienst
besitzt die Stadt Frankfurt nahezu eine Alleinstellung unter
den Kommunen in Deutschland. Der Schwerpunkt der Tätigkeit dieser Ehrenamtlichen liegt in der Hilfe beim Ausfüllen
oder Formulieren von Anträgen, bei der Begleitung von Behördengängen sowie auf der Vermittlung von Kontakten zu den
Angeboten von Wohlfahrtverbänden und ähnlichen Organisationen. Jedoch betont Stefan Schmitt, der im Jugend- und
Sozialamt der Stadt Frankfurt die Arbeit der Sozialbezirksvorsteher koordiniert: „Wir sind für alle da. Die Zielgruppe der
Bezirksvorsteher sind nicht etwa nur die Ärmsten der Armen,
die sich in finanzieller Notlage befinden“.
Die Hilfestellung richtet sich ausdrücklich auch nicht nur an
„die Alten“; darin einbezogen sind grundsätzlich alle Frankfurter Einwohner, unabhängig von Konfession oder Nationalität. Dazu gehören ebenso Kinder und Jugendliche, aber auch
Angehörige oberer Einkommensklassen. „Es gibt schließlich Einsame auch unter den Reichen“ kennzeichnet Stefan Schmitt
4
Koordiniert im Jugend- und Sozialamt die Tätigkeit
der Sozialbezirksvorsteher: Jürgen Schmitt
prägnant den Unterstützungsbedarf von Frankfurtern, die nicht
über Geldprobleme klagen, sich jedoch freuen, wenn sie zu
Veranstaltungen oder Ausflügen eingeladen und begleitet werden.
Auch das Bürgerinstitut nutzt die Vertrautheit der Sozialbezirksvorsteher mit ihrer Umgebung und lässt sich von ihnen
die Namen und Adressen für die Aktion „Weihnachtsbaum
auf Rädern“ geben.
Demografische Entwicklung berücksichtigen
Zur Kontaktaufnahme halten die Sozialbezirksvorsteher regelmäßig Sprechstunden in einem der neun Frankfurter Sozialrathäuser ab, die über die ganze Stadt verteilt sind. Das Angebot
der Stadtverwaltung an ihre Einwohner zur Lebenshilfe und
Beratung in besonderen Situationen dürfte somit keine Wünsche unberücksichtigt lassen. Nachdenkenswert dürfte eher
die Frage sein, ob derjenige, der Hilfe braucht, die zuständige
Adresse in seinem Wohnbezirk kennt und sie auch nutzt. Nun
darf man darauf vertrauen, dass die Sozialbezirksvorsteher in
ihrem jeweiligen Wohnbezirk so gut vernetzt sind, dass sie entweder unmittelbar oder auch über nachbarliche Kontakte erfahren, wo jemanden der Schuh drückt. „Wir öffnen uns“. Mit
dieser Aussage kennzeichnet Stefan Schmitt die Tatsache, dass
die Institution der Sozialbezirksvorsteher sich ständig den
wechselnden Umständen anpasst. Dies gilt vor allem für die
demografische Entwicklung mit der Folge der Zunahme der
Haushalte in der Stadt, die nicht mehr mit der ständigen Verfügbarkeit ihrer nicht in der Stadt wohnenden Kinder rechnen können. Daneben spiegelt sich der wachsende Anteil von
Angehörigen aus Einwandererfamilien auch in der Zusammensetzung der Sozialbezirksvorsteher wider: Die Namen Mariano
Franchi und Cihad Taskin, die für die Altstadt bzw. das Bahnhofsviertel zuständig sind, stehen für ein Beispiel gelungener
Integration.
Freiwilligenagentur
Zuständig für den Bezirk Schwanheim:
Helmut Frank
Auch hier kann man sich mit den Sozialbezirksvorstehern treffen:
Sozialrathaus am Grünhof
„Wir kommen nicht vom Amt“ – dieser Satz öffnet Türen
Bei den Sozialbezirksvorstehern und den ihnen zugeordneten
Sozialpflegern in den Frankfurter Stadtteilen „ergeben sich
Kontakte zu Bürgern, die in die Zehntausende gehen“ betont
Stefan Schmitt. Diese Ehrenbeamten führten zwar das Wort
‚sozial‘ in ihrem Titel, aber „sie kommen nicht vom Amt“, das
sei ein wichtiger Türöffner für Menschen, die Hilfe dringend
brauchen, die aber den Kontakt zu Behörden scheuen. Wenn
sie diesen Mitbürgern in ihrem Umfeld klar machen können,
dass vom Sozialbezirksvorsteher unabhängiger Rat kommt und
erste Hilfe vermittelt werden kann, ohne dass es dabei offiziell zugeht, dann sei das Eis oft schnell gebrochen. „Dann sind
Sozialbezirksvorsteher rasch der kurze Weg zu helfenden Ämtern
und Organisationen“.
Die gute Vernetzung im Stadtteil, in dem sie selbst oft schon
seit vielen Jahren leben, ist die Basis dieser ehrenamtlichen
Arbeit. Ein gutes Beispiel dafür ist Helmut Frank, der in Schwanheim ganz im Westen der Mainmetropole agiert. Er kennt seinen Kiez seit Kindertagen und damit die Bevölkerungsstruktur
und Mentalität seiner Bewohner. Sein sozialorientiertes Ehrenamt
ist ein harter Kontrast zu seiner Berufswelt, wo er als ausgebildeter Märchenerzähler bei Veranstaltungen und im Frankfurter
Radio X seine Zuhörer in das Land der Phantasie entführt (unter
anderem erzählt er auch im Märchen-Team des Bürgerinstituts).
Franks Credo, entstanden im ehrenamtlichen Alltag, beim wie
er sagt learning-by-doing, heißt: „Wir dürfen den Leuten nicht
auf die Nerven gehen, müssen sie mit Feingefühl und Geduld
behandeln“. Und manchmal sogar akzeptieren, „dass auch
Nicht-Hilfe manchmal Hilfe sein kann“.
„Mit offenen Augen durch den Kiez gehen!“
Die Probleme im Bezirk von Helmut Frank sind vielfältig, er
sieht sie, wenn er „mit offenen Augen durch den Kiez geht“,
er hört von ihnen, wenn Ratsuchende in seine Sprechstunden
kommen oder ihn anrufen sowie über Hinweise aufmerksamer
Mitbürger aus seinem Netzwerk und Bekanntenkreis, die ihren
Nachbarn in Not helfen möchten und nicht wissen wie. „Die
Probleme häufen sich“, sagt Frank nach acht Jahren im Ehren-
amt, „unser Dienst ist heute wichtiger als je zuvor“. Immer
öfter können zum Beispiel ältere Mitbürger ihren Alltag nicht
mehr bewältigen, weil sich Demenz entwickelt; Hilfe brauchen dann Alleinstehende, meist Frauen, um die sich niemand
nachbarschaftlich mehr kümmern kann (die alten Nachbarn
sind gestorben oder im Heim, die neuen sind fremd und berufstätig) ebenso wie Ehepaare mit einem dementen Partner, wobei
der andere bei der Pflege heillos überfordert ist, aber den Kranken nicht ins Heim geben will. „Dabei hat die Stadt Frankfurt
hier für sie ein umfangreiches Hilfsangebot, wir können dahin
führen.“ Ein anderes Thema, wo er helfen kann: Im Kampf
mit der Bürokratie verliert so mancher den Überblick, vor allem
die zahlreichen Goldsteiner mit Migrationshintergrund – etwa
in Rentenfragen oder Fragen nach finanziellen Hilfen bei Krankheiten und Behinderungen. Frank weiß: „Oft ist ein nicht ausgefülltes Formular der Anfang von Problemen“. Auch hier kann
er eingreifen, ebenso wie bei der Organisation von Hilfen für
Familien mit Kindern und Behinderten.
Häufig führt seine Arbeit Helmut Frank in den westlichen
Zipfel seines Sozialbezirks, in die Siedlung Henriette-FürthStraße, in der viele Kulturen sich mischen. Deren „Kiez-Läufer“,
die die Siedlung durchstreifen und für ein gutes Umfeld sorgen wollen, geben ihm manchen Hinweis, wo Hilfe gebraucht
wird. Hausbesuche sieht er ‚sehr individuell‘, lieber sind ihm
und oft auch den Klienten geschützte öffentliche Räume und
sogar die Parkbank. Andererseits würde nach Meinung von
Stefan Schmitt ein gelegentlicher Hausbesuch den „StadtteilKümmerern“ den notwendigen Einblick ermöglichen, wo das
Sozialamt mit einer neuen Matratze oder einer neuen Herdplatte
Hilfe leisten könnte.
Helmut Franks Fazit über sein Leben als Ehrenbeamter: „Die
Probleme sind vielfältig, oft entwickelt sich die Sache unerwartet und vieles ist auch unberechenbar. Aber immer versuche
ich mich in die Menschen, die sich über ihre Lage ärgern und
auch an ihr verzweifeln, hineinzuversetzen. Mir ist nur wichtig:
„Es soll ihnen geholfen werden!“
Irene Gerke, Ernst Neubronner
5
Freiwilligenagentur
Aktiv bis 100
Eine musikalische Bewegungsreise für Menschen mit Demenz
Es hätte einfach ein unterhaltsames Gespräch über Menschen
mit Demenz, das Älterwerden in Frankfurt sowie Bewegungsangebote werden können. Doch unser Besuch bei der Bewegungsgruppe für Menschen mit Demenz im Bürgerinstitut war ein
unvergessliches Erlebnis. Jeden Donnerstag von 11 bis 12 Uhr
findet im Bürgerinstitut in der Oberlindau ein Bewegungsangebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt.
Unter der Anleitung einer Übungsleiterin können die Teilnehmer, auch jüngere, bei einem speziell für sie konzipierten Körpertraining mitmachen. Das innovative und mit einem Preis
gekrönte Kurskonzept wurde vom Frankfurter Netzwerk „Aktiv
bis 100“ entwickelt. Als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen
Turn- und Sportvereinen sowie -Verbänden, sozialen Einrichtungen und der Stadt Frankfurt.
Maren Kochbeck, Expertin in dem Bereich Demenz und ehrenamtliche Beauftragte für das Projekt „Menschen mit Demenz
bewegen“ im Frankfurter Netzwerk „Aktiv bis 100“, hat die Initiative mit konzipiert. „Eine Besonderheit des Konzepts ist,
dass parallel zu dem Bewegungsangebot für die Betroffenen auch
simultan ein Angebot für die betreuenden Angehörigen stattfindet“, betont sie.Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen, dass Sport und Bewegung sowohl den Ausbruch als auch
den Krankheitsverlauf der Demenz und die Symptome positiv
beeinflussen können.
Ein Blick in die Statistik verdeutlicht die Wichtigkeit dieses
Aufgabenfeldes: Allein in Frankfurt sind schätzungsweise
12 000 Menschen an Demenz erkrankt, die Mehrheit davon an
der sogenannten Alzheimer-Demenz. Zwei Drittel der Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen betreut. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, passende und zielgerichtete
Angebote anzubieten. Die Ergebnisse sind sowohl für die Übungsleiter und Organisatoren als auch für die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer sichtbar: Förderung der Selbstständigkeit, Spaß
Klassische Theraband-Übungen gehören zum Programm
6
am Gemeinsam-Sein und für die Angehörigen die Chance, einmal der Woche eine Stunde für sich selbst zu haben.
Ein Raum, in dem jeder sich bewegen kann
und Spaß dabei hat
Als an einem Donnerstag die Redakteurin von „Mach mit“ kurz
nach elf das Bürgerinstitut betritt, hört man schon mitreißende
Musik und lebhafte Aufgeregtheit hinter der Tür. Kaum sind
wir in dem Übungsraum, wird sie eingeladen, bei der musikalischen Bewegungsreise mitzumachen und dem Rhythmus
einfach zu folgen. Unter der „Reiseleitung“ von Bärbel Klingenberg, Übungsleiterin für die Gruppe der Betroffenen, wird
als Einführung nach afrikanischen Trommelklängen auf den
Tischen getrommelt. Die Reise geht eine Stunde lang und führt
den Teilnehmern zu fernen Destinationen: afro-karibischer
Tanzrhythmus, amerikanischer Swing, und österreichische Walzermusik . . . Bewegungskoordinationen, Tanz zu zweit oder
auch zu dritt, klassische Theraband-Übungen zur Muskelstärkung gehören zum Programm. „Wir möchten einen Raum
geben, in dem jeder von Demenz Betroffene sich bewegen kann
und Spaß dabei hat“, bemerkt Bärbel Klingenberg. Es geht bei
dem Kurs nicht um Perfektion, niemand wird korrigiert, es sei
denn, es besteht Verletzungsgefahr. „Jeder nimmt das Bewegungsangebot auf seine Art an“ bemerkt die Kursleiterin, „und
es ist für mich jede Woche eine Freude, dies erleben zu dürfen“. In dem Raum nebenan, wo die Angehörigen sich treffen,
ist die Stimmung ebenso locker: Entspannungsübungen,
Körpertraining und Diskussionen stehen auf dem Programm.
Wie Unternehmen das bürgerschaftliche Engagement
unterstützen können
Als Bärbel Klingenberg von dem Konzept hörte, war sie sofort
begeistert. Sie kennt selbst die Situation der Angehörigen, da
sie sich zwei Jahre lang um ihre hochaltrige Mutter gekümmert
hat. „Wenn man jemand rund um die Uhr pflegt, ist eine
Stunde Freizeit ein Geschenk.“ Seit Oktober 2013 hospitiert sie
im Bürgerinstitut und nach ein paar Monaten durfte sie die
Trainingsleitung übernehmen. Die Bankangestellte erhält als
Mitarbeiterin der ING-DiBa in Frankfurt von ihrem Arbeitgeber die Gelegenheit, ihre Arbeitszeit zu unterbrechen, um
jede Woche den Bewegungskurs ehrenamtlich anbieten zu
können. Einen Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf Freistellung von der Arbeit, um das Ehrenamt ausüben zu können, gibt es eigentlich nicht. Aber angesichts der
Motivation und Überzeugungskraft von Bärbel Klingenberg
erklärt sich ihr Arbeitgeber damit einverstanden. „Ich bin sehr
froh, dass hier die soziale Verantwortung der ING-DiBa
mit meinem sozialen Engagement zusammentreffen“, teilt uns
Bärbel Klingenberg mit.
Caroline Berchoux
Freiwilligenagentur
Ein selbstbestimmtes Leben
aufbauen
„infrau e.V.“ fördert Mädchen und Frauen mit ausländischen Wurzeln
Die Postkarte zeigt ein Mädchen in Jeans und pinkfarbener Zipper-Jacke, die selbstbewusst die Arme vor der Brust verschränkt –
und dann blickt der Betrachter in eine grimmige schwarze Maske.
„Mädchen können mehr als nett sein“ teilt daneben ein Schriftzug mit. Diese und andere ähnliche Bildkompositionen stammen aus dem Projekt „Unser Recht“ von „infrau e.V.“, einem
konfessionell und politisch unabhängigen Verein, der sich „für
die gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit von Migrantinnen“ einsetzt. Es ist ein Beispiel für viele Projekte und
Initiativen, die der Verein in den vergangenen 30 Jahren als
Beratungs- und Bildungszentrum für Mädchen und Frauen ausländischer Herkunft entwickelt hat. „Unser Ziel ist es, durch
Überwindung von Ausgrenzung und Diskriminierung auch die
Ressourcen der Randgruppen sichtbar zu machen“ heißt es im
Internet-Auftritt des Vereins, erreicht werden soll dies über Bildung und Beratung sowie Informations- und Freizeitangebote.
„Für Bildung wird den Mädchen Freiraum zugestanden“
Jennifer Kreckel ist bei Infrau zuständig für die Mädchen ab 10
und jungen Frauen bis 27 Jahren mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. „Sie müssen eine große Leistung erbringen,
wenn sie in Deutschland leben“, sagt sie, „Herkunft, Schule,
persönliche Wünsche – da gibt es ganz konträre Forderungen,
das bedeute stetig Druck, das kostet sie viel Kraft und Ausdauer.“ Mit Projekten und ständigen Angeboten versucht die Organisation, die jungen Menschen zu unterstützen. Ein Projektbeispiel: moderne Medien. Der Zugang zu Computer und Internet
ist wichtig für den Aufbau eines selbstbestimmten Lebens und
doch für junge Zuwanderinnen eine große Hürde. Kürzlich ging
ein vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt gefördertes PCProjekt zu Ende „und diesmal haben sich junge Migrantinnen
dabei von Lernenden auch zu ehrenamtlich Lehrenden gewandelt, das hat ihr Selbstbewusstsein sehr gesteigert“. Neben Projekten läuft die Basisarbeit: viermal wöchentlich Hausaufgabenbetreuung („hier ist der Bedarf groß“) sowie offene Treffs für
Schülerinnen und als Höhepunkt der Woche der Pädagogische
Mittagstisch, gesponsert vom Jugend- und Sozialamt der Stadt
Frankfurt, für den Gruppenmitglieder gemeinsam kochen und
auch eigene heimische Rezepte einbringen, die sogar ihren Weg
in Internet-Blogs finden.
„Für Bildung wird den Mädchen Freiraum zugestanden“, so
Jennifer Kreckel, „über Schulfragen versuchen wir, Eltern zu
motivieren, ihre Töchter auch in unsere Freizeitveranstaltungen
zu schicken.“ Insgesamt erlebt sie bei Müttern und Vätern mit
Migrationshintergrund durchaus Aufgeschlossenheit für die Ausbildung der Töchter, doch das Thema Bildung und Schule sei
oft angstbesetzt. „Wir müssen die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems erklären, aufzeigen, dass ein Schulabschluss keine
Sackgasse ist, es später auch weiter gehen kann.“ Die Beratung
Wie sehe ich aus? Ein kritischer Blick auf das Display der Kamera
dreht sich um Fragen zu Alltag, Schulwechsel und zur eigenen
Kultur und Religion, für Jennifer Kreckel „liegt hier ein großes
Konfliktpotenzial“, aber der Verein habe damit große Erfahrung
und sei daher Ansprechpartner für Jugendorganisationen in
der Stadt.
Für die erwachsenen Migrantinnen, auch für die Seniorinnen,
sind die Treffs bei Infrau oft der Ausbruch aus der Isolation.
Auf der „Frauen-Etage“ dreht sich alles um Sprachkurse, Beratung in Sachen Familie, Erziehung und Gesundheit sowie
kreative Gruppenangebote.
Ehrenamtliche können sich in Projekte einbringen
Während die Basisarbeit von Infrau von vier pädagogischen Mitarbeitern und diversen Honorarkräften geleistet wird, können
sich ehrenamtliche Helfer in Projekte einbringen. Wie zum Beispiel derzeit in das Projekt „Vielfalt im Porträt“: Migrantinnen
jeden Alters werden von Ehrenamtlichen fotografiert. Überraschend positiv verlief die Suche nach freiwilligen Fotofreunden, 15 arbeiten nun noch bis Jahresende an Porträts, die die
Individualität der Frauen zeigen sollen, „damit beim Betrachter feste Bilder im Kopf aufgebrochen werden“. Im nächsten Jahr
wird vielleicht ein Kalender daraus, wenn sich Sponsoren finden, hofft Jennifer Kreckel und betont, dass Infrau sich mehr
öffnen wolle „für alle Menschen in unserer Stadt“.
Dieses Ziel hat auch das neue Projekt „Zeig Dich! Stimmen
und Gesichter der Stadt“, gefördert von der Stiftung Polytechnische
Gesellschaft und dem Frauenreferat der Stadt. Es will Frauen
mit deutschen und ausländischen Wurzeln in einer Schreib-,
einer Theater- und einer Kunstwerkstatt zusammenbringen.
Bei gemeinsamer kreativen Arbeit zu Themen wie Religion, Alltag, Familie können sie sich kennen- und verstehen lernen,
Sprachkenntnisse erweitern, Kompetenzen austauschen und
dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken, also
sich für „das Fremde“ öffnen.
Irene Gerke
7
Interview
Viele helfende Hände
Florian Dernbach
Der Malteser Hilfsdienst gehört zu den
größten Institutionen in Deutschland,
in denen hauptamtliche Fachkräfte mit
einer mehrfach größeren Anzahl von
Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Allein
in Frankfurt engagieren sich regelmäßig 200 bis 250 Freiwillige in insgesamt
13 Diensten, wie die verschiedenen Arbeitsbereiche bei den Maltesern genannt
werden. Diese hohe Engagementquote
sowie zahlreiche Ähnlichkeiten mit den
Arbeitsfeldern des Bürgerinstituts ist
der Anlass eines Gesprächs mit Florian
Dernbach, dem jungen und neuen Geschäftsführer der Frankfurter Malteser.
Mit Florian Dernbach sprach Ernst Neubronner.
Herr Dernbach, viele dürften mit den
Maltesern wohl die Vorstellung rotgekleideter Rettungssanitäter verbinden.
Wenn man Ihre Internetseite besucht,
so bieten Sie jedoch noch viel mehr.
Tatsächlich sind unsere Aufgaben organisch gewachsen. Immer da, wo wir
Menschen in Not, wo wir Handlungsbedarf für Hilfe gesehen haben, erweiterten wir unser Betätigungsfeld. Die Vielzahl unserer Zielgruppen wie Verletzte,
kranke Migranten, Drogenabhängige,
aber auch einsame ältere Mitbürger,
bezeichnen wir selbst manchmal etwas
ironisch als „Bauchladen“. Positiv gesagt:
Wir können jedem Interessenten für eine
ehrenamtliche Tätigkeit einen passenden Dienst anbieten.
Auch eine karitative Organisation
kommt nicht ohne Finanzmittel aus.
Wie finanzieren die Malteser diese
vielfältigen Aufgaben?
8
„Wir sind eine
ehrenamtsgeprägte
Institution“
Die Herkunft unserer Finanzen ist zugleich das wichtigste Kriterium für unsere
Organisationsstruktur: Die großen,
durch öffentliche Mittel oder von Sozialträgern bezahlten Rettungsdienste
haben wir in einer gemeinnützigen GmbH
zusammengefasst. Diesen Bereich betreiben wir „sozialunternehmerisch“ und
verstehen darunter, bei bezahlten sozialen Dienstleistungen betriebswirtschaftlich zu handeln. Unsere ehrenamtlichen
Dienste finanzieren wir ausschließlich
durch Spenden und haben sie in einem
eingetragenen Verein zusammengefasst,
dessen Geschäftsführer ich bin.
Entscheidet damit das Spendenaufkommen über den Umfang Ihrer Dienste?
Wir brauchen auch Spenden, das ist selbstverständlich, aber wir sind in der glücklichen Lage, in Deutschland auf mehr als
eine Million Mitglieder zählen zu können, die uns durch regelmäßige Beiträge
unterstützen. Noch wichtiger für unser
Selbstverständnis ist aber, dass wir eine
ehrenamtsgeprägte Organisation sind.
Etwa die Hälfte unserer Dienste haben
sich gewissermaßen aus der Erfahrung
bei unseren klassischen Aufgaben und
dadurch auch durch die Initiativen unserer Ehrenamtlichen entwickelt.
Wie finden Sie die verantwortlichen Projektleiter für die Dienste in Ihrem Bereich, also außerhalb der Notfalldienste?
Auch diese Positionen besetzen wir fast
ausschließlich mit Freiwilligen. Im Rückblick stellt sich dabei manchmal die Frage, gab es zuerst die Henne oder das
Ei? Wurde zunächst eine neue Aufgabe
formuliert und dann ein Verantwortlicher für die Umsetzung gesucht oder
ging der Impuls von jemandem aus, der
von außen kam, eine Idee hatte und
fragte, ob er die mit uns verwirklichen
könne. Im Übrigen ist für viele Freiwillige die Vorstellung, Verantwortung auch
beim Ehrenamt zu übernehmen, ein
willkommener Anreiz für das eigene Engagement.
Der Malteser Hilfsdienst wurde 1953
durch den Malteserorden und den
Caritasverband gegründet. Wirkt sich
dieser konfessionelle Hintergrund auf
Ihre Tätigkeit aus?
Wir haben ein christliches Selbstverständnis, aber schließen bei unserer Tätigkeit
keinesfalls Angehörigen anderen Glaubens aus. Ein Beispiel dafür ist der
Bereich Migranten-Medizin, eines der
vollständig ehrenamtlich geführten
Projekte, bei dem Patienten ohne Krankenversicherung aus allen Ländern, in
jüngster Zeit vor allem aus osteuropäischen Ländern, kostenlos behandelt
werden.
Gibt es einen Bereich, bei dem Sie
stärkere Unterstützung durch Ehrenamtliche suchen?
Diesen Bedarf gibt es beispielsweise bei
dem Projekt „Die Helfende Hand“, ein
häuslicher Besuchsdienst für Gespräche,
Spaziergänge und Freizeitgestaltung.
Hier können wir sicher von den Erfahrungen des Bürgerinstituts und den Vermittlungen von Ehrenamtlichen durch
das BüroAktiv profitieren und freuen
uns auf die Kooperation unserer beiden
Häuser.
Freiwilligenagentur
Chancen für Kreative mit
Herz und Verstand
Was Freiwillige in Kinderläden leisten können – ein Beispiel aus Rödelheim
Der Volksmund sagt zwar „Kleine Kinder kleine Sorgen, große
Kinder große Sorgen“ – aber das ist ein Sprichwort aus der
Mottenkiste. Ständig berichten die Medien über Berufstätige,
die verzweifelt Betreuungsplätze für den Nachwuchs suchen
und von Politikern, die ihnen diese zwar per Gesetz versprechen,
aber so schnell auch nicht herbeizaubern können. Vor allem
in den Großstädten befürchten Mütter von Kleinkindern, dass
sie ohne Kita-Platz Teilzeit arbeiten oder gar beruflich pausieren müssen. Und Eltern von Grundschulkindern suchen gute
Betreuung, damit sie in Ruhe arbeiten können. Einige Eltern
im Frankfurter Stadtteil Rödelheim sind in diesem Jahr dieser
Sorgen ledig, denn im alten Ortskern hat der Schülerladen
„Rödelheimer Schülerbande“, der vor drei Jahren in einen ehemaligen Bäckerladen einzog, nun einen neuen Nachbarn: die
„Rödelheimer Kinderbande“. Träger beider Einrichtungen ist der
Sozialpädagogische Verein zur familienergänzenden Erziehung
e.V., der in zahlreichen Frankfurter Stadtteilen 78 Krabbelstuben
sowie Kinder- und Schülerläden mit über 2 000 Betreuungsplätzen betreibt und im kommenden Jahr weitere rund 300
Betreuungsplätze anbieten will.
Die Rödelheimer Kinderbande ist gut gestartet
Die 21 kleinen Rödelheimer zwischen zwei und sechs Jahren
„haben gerade die Eingewöhnungsphase hinter sich“, sagt ihre
Pädagogische Betreuerin Sarah Wolf. Das Team brachte nicht
nur Spiel und Spaß ins Haus, sondern auch Ausflüge in die Welt.
„Wir waren schon in den vier schönen Rödelheimer Parks,
haben Erdbeeren gepflückt und die Stadtbücherei besucht.“
Wobei sie beim Stichwort: Bücher sagt: „In dieser Lebensphase
brauchen die Kleinen viele Anregungen – Geschichten, die vorgelesen oder erzählt werden, kurze Spiele, kleine Lieder, alles
regt die Phantasie und die geistige Entwicklung der Kinder an“.
Sarah Wolf und ihre beiden Kolleginnen wünschen sich für
diese wichtige Aufgabe die Unterstützung durch freiwillige Helfer, die den Kleinen Geschichten vorlesen oder sie frei erzählen und kleine Theaterszenen vorspielen. „Die Kinderbande freut
sich auf nette, lustige und kreative Ideen von Menschen mit
Herz und Verstand – lärmunempfindlich und stressresistent
sollten sie allerdings ein.“
Für die Rödelheimer Kinderbande ist das Haus offen zwischen 7.30 und 17 Uhr. Gleich nebenan trudelt die 20-köpfige
„Rödelheimer Schülerbande“ erst ab 11.30 Uhr ein. Hausaufgabenbetreuung ist hier das Hauptthema, und dafür erhofft sich
Erzieherin Ülfer Anul ebenfalls einige Ehrenamtliche, die hin
und wieder mit den Sechs- bis Zehnjährigen „das Lesen und
Erzählen sowie das Einmaleins üben und vielleicht auch kreative Lernspiele mit uns entwickeln“. Sie wünscht sich auch Begleitung bei Ausflügen. „Wir legen viel Wert auf die Begegnung
mit der Natur, auf Bewegung auch bei schlechtem Wetter; sie
Welche Bande zeigt sich schon mit so fröhlichen Gesichtern?
ist ein notwendiges Gegengewicht zum Sitzen in der Schule und
daheim beim Medienkonsum.“
Enger Kontakt mit den Eltern
Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist für die pädagogischen Fachkräfte ein Muss. „Wir wollen keine Tür- und Angelgespräche“ beim Abholen, wir wünschen uns Eltern, die unsere
Arbeit hinterfragen, heißt es unisono. Sarah Wolf versucht,
im Kontakt mit den Kleinen und ihren Eltern herauszufinden
„wie es zu Hause gemacht wird“ und orientiert sich daran, weil
das den Kindern Sicherheit gebe. Gespräche über die Entwicklung des Kindes ist für sie und die Eltern ein wichtiges Thema.
Ülfer Anul sieht sich „als ersten Ansprechpartner der Kinder“,
wenn es um Arbeiten und Zeugnisse geht, noch vor den Eltern.
Ihr Kontakt zu den Eltern sei eng, „sie bekommen von uns ein
Heft, um Wünsche hinein zu schreiben und wir haben es geschafft, auch im Alltag schnell Kontakt zueinander herstellen
zu können.“ Es werden jährlich Entwicklungsgespräche angeboten neben vier Elternabenden im Jahr und es wird gemeinsam
gefeiert.
Der Sozialpädagogische Verein zur
familienergänzenden Erziehung
Der Vorteil von Kinderläden ist für Sarah Wolf, dass es nur eine
Gruppe in wohnungsähnlich eingerichteten Räumen gibt, beides vermittle Geborgenheit. Das Konzept der familienähnlichen
Gruppen in den Kinderläden stand auch am Anfang des Sozialpädagogischen Vereins im Jahr 1979, er entstand aus einer Initiative studierender oder berufstätiger junger Eltern in Frankfurt.
Der Verein wuchs rasch, in den 90er-Jahren kamen auch größere
Einheiten mit mehreren Gruppen hinzu. Allen Einrichtungen
gemeinsam ist ihre inhaltliche Selbstständigkeit, die Rückhalt
hat in den vorgegebenen pädagogischen Inhalten, Regeln und
Strukturen des Vereins.
Irene Gerke
9
Freiwilligenagentur
Esspakete mit Überraschungen
Die Nordweststadt-Gemeinde Cantate Domino
gibt Lebensmittel an Bedürftige aus
„Cantate Domino“, Singet dem Herrn, lautet der Name der von dem Architekten
Walter Schwagenscheidt im Stil der Neuen Sachlichkeit erbauten Kirche und der Evangelischen Kirchengemeinde in der Nordweststadt. Hier finden neben Gottesdiensten
nicht nur kirchenmusikalische Veranstaltungen statt: An zwei Tagen in der Woche geben
Helga Burger und ihr aus über 25 Frauen und Männern bestehendes FreiwilligenTeam Lebensmittel an bedürftige Bewohner des Stadtteils aus. Diese Lebensmittel holen
die Ehrenamtlichen mit ihrem eigenen Auto bei den kooperierenden Supermärkten
ab. Es handelt sich dabei um Artikel, deren so genannte Verfallszeit kurz bevorsteht,
so dass die Marktleiter sie aus den Regalen nehmen, da viele Kunden solche Waren
nicht mehr akzeptieren. Dabei sagt allein der gesunde Menschenverstand, dass Schokolade oder Kaffee, die einen Monat oder Milch , die einen Tag „überfällig“ sind,
durchaus zu genießen ist. Tatsächlich ist die englische Bezeichnung „best before ...“ in
diesem Fall treffender.
Rewe und Aldi gehören zu unseren regelmäßigen „Lieferanten“, bemerkt Helga
Burger, die diese Nordweststadt-Tafel vor 11 Jahren begonnen und aufgebaut hat. Die
in den Geschäften abgeholte Ware wird zunächst in gemeindeeigenen Räumen mit
Kühl- und Tiefkühlschränken zwischengelagert. Daraus werden an den Ausgabetagen
Kunststoffkörbe gefüllt, die die dazu berechtigten rund 300 Kunden aus der Umgebung zu einem Unkostenbeitrag von 1€ bzw. 2€ – je nach Größe und Personenzahl
des Haushalts – in Empfang nehmen können. Die Einnahmen werden ausschließlich
für den laufenden Betrieb, auch für notwendige Investitionen verwendet.
Die Zusammensetzung der ausgegebenen Nahrungsmittel hängt naturgemäß von
dem wechselnden Wareneingang ab. Deswegen können die Portionen nicht immer
und überall gleich sein. Dieses Zufallsprinzip führt gleichzeitig dazu, dass der Esskorb
etwas von einem Überraschungspaket hat: Wenn der Einkaufsleiter eines Supermarkts die Nachfrage nach sündhaft teuren Champagner-Trüffel-Pralinen falsch eingeschätzt hat, landen sie auch schon mal in den Körben in der Nordweststadt.
Nachwuchs aus den eigenen Reihen
Helga Burger hat einen genauen Überblick über ihre Kunden: Sie werden nach dem
Nachweis mit einem so genannten Leistungsbescheid als Empfänger von Arbeitslosengeld oder Grundsicherung sowie als Inhaber des Frankfurt-Passes registriert und
erhalten einen für einen der beiden Ausgabetage gültigen Ausweis. Der Hintergrund
für die Aufnahme der Personalien, insbesondere der Anschrift, ist das Bemühen, sich
als stadtteilbezogene Institution zu konstituieren. Das Bemerkenswerte an der bunten und sehr freundschaftlich miteinander umgehenden multinationalen Freiwilligentruppe von Cantate Domino ist, dass sie sich zum großen Teil aus ihrer eigenen Kundschaft rekrutiert. Dadurch kennen sie auch die besonderen Bedürfnisse einzelner Kunden,
die, so weit wie möglich, befriedigt werden: Moslems erhalten beispielsweise anstelle
von Waren, die – wie Wurst oder Fertiggerichte – Schweinefleisch enthalten, Eier, Räucherfisch oder Geflügelwurst. Wer nur lactosefreie Nahrung zu sich nehmen darf,
für den steht möglichweise der passende Ersatz bereit. Und wer keine Brotmaschine
zuhause hat, kann sich auch für geschnittenes Brot entscheiden.
Ein kleiner Engpass für das Projekt besteht in der Organisation des Abholens der
Waren von den Supermärkten: Soweit die mitarbeitenden Ehrenamtlichen Empfänger von Sozialleistungen sind, verfügen sie in der Regel nicht über ein eigenes Auto.
Hier besteht Bedarf für kleine Fahrten und etwas körperlichen Aufwand beim Einund Ausladen. Die laufenden Fahrzeugkosten werden ersetzt; ein noch schönerer Lohn
ist für Helga Burger der Dank ihrer Kunden: „Es kommt von ihnen immer etwas
zurück für unseren Aufwand“.
Ernst Neubronner
10
Clubtipps
Ausgewählte
Veranstaltungen
des Treffpunkts
Rothschildpark
Bitte melden Sie sich für alle Veranstaltungen schriftlich an.
Mittwoch, 15.10. 2014, 15.00 Uhr
„Wenn Liebe zur Bedrohung wird“ Vortrag von Corinna Metzner, Kriminologin
Corinna Metzner erläutert anhand von
Beispielen das Phänomen „Stalking“. Welche Motive haben Täter und wie gehen
sie vor? Und vor allem: Wie können sich
Stalking-Opfer davor schützen?
Donnerstag, 16.10. 2014, 18.00 Uhr
Vernissage – SchnittMuster von Sabine
Wagner-Sander
Von der Einzahl zur Vielzahl – vom 17.10.
bis 27.11.2014 im Treffpunkt Rothschildpark zu sehen (siehe auch Seite 14)
Sonntag, 26.10. 2014, 15.00 Uhr
Dirk Schauß verzaubert uns mit Lieblingsmelodien aus Oper, Operette und
Musical
Musik live, zum Anfassen und Träumen,
Dirk Schauß und Axel Weggen am Klavier
entführen in eine musikalisch heitere
Welt
Kaffee, Kuchen und erfrischende Getränke zur Pause
Mittwoch, 29.10. 2014, 17.30 Uhr
Lebenskunst statt Lifestyle – Vortrag von
Dr. Bernd Spahn
Lebenskunst hat wenig mit dem zu tun,
was mit dem Begriff „Lifestyle“ angesprochen wird: nämlich Mode, Einrichtung,
Trends, Fitness, Schönheit oder Wellness.
Es geht um die Frage, wie kann ein
„gelingendes Leben“ aussehen.
Was Sie schon immer über den Umgang
mit Informationen im Internet wissen
wollten
Tarek Selim, Arabesque (Deutschland)
GmbH informiert an drei aufeinander folgenden Dienstagabenden über folgende
Themen:
 Dienstag, 28.10. 2014, 18.00 Uhr
Das Internet – Die rasende Veränderung
 Dienstag, 4.11. 2014, 18.00 Uhr
Informationen im Internet – Wie finde
ich sie, warum sind sie NICHT kostenlos
und wie kann man sie bewerten?
 Dienstag, 11.11. 2014, 18.00 Uhr
Wie kann ich mich mit einfachen Mitteln
schützen?
Mittwoch, 12. November 15.00 Uhr
Der offene Dialog – Renate Seiffermann
im Gespräch mit Astrid Hennies
Astrid Hennies ist Autorin und Mitbegründerin des UniScripta Verlags, Autorenverlag einer Gruppe Studierender der
Universität 3. Lebensalter.
Ehrenamtliches Engagement
Stellenmarkt für ehrenamtliches Engagement
Die Angebote für ehrenamtliche Tätigkeiten auf den folgenden drei Seiten bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus dem
umfangreichen und ständig ergänzten Stellenmarkt gemeinnütziger Einrichtungen. Der aktuelle Stellenmarkt steht im
Internet unter der Adresse www.bueroaktiv-frankfurt.de zur Verfügung. Interessenten werden gebeten, sich telefonisch mit
der Freiwilligenagentur BüroAktiv, Tel. 0 69 / 97 2017-30 und -31 für eine Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.
Besuche bei Patienten im Krankenhaus
Gespräche führen, kleine Handreichungen
und Besorgungen im Haus
Begleitung von älteren Menschen, z. B. zu
(auch abends oder am Wochenende)
Ärzten, zu Einkäufen oder auch zu Behörden Voraussetzung: Einfühlungsvermögen, ZuverVoraussetzung: Älteren Menschen zuhören
lässigkeit, psychische und physische Belastbarkönnen, umsichtiger Umgang mit Körperkeit, Verschwiegenheit
behinderungen, Zuverlässigkeit und regelmä- Seckbach (04613)
ßiger Kontakt zur anvertrauten Person
Hilfe für an Multiple Sklerose Erkrankten
Bornheim (03312)
Außerhäusliche Begleitung, aber auch Hilfe
im persönlichen Bereich
Unterstützung geistig behinderter Menschen
Voraussetzung: Körperliche Fitness, um einen
im Freizeitbereich
Rollstuhl schieben zu können, Zuverlässigkeit,
Museumsbesuche, Sportveranstaltungen,
Einkaufsbummel mit einzelnen Behinderten, soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen
Verschiedene Stadtteile (00197)
aber auch Unterstützung bei Gruppenaktivitäten
(nach Vereinbarung/am Wochenende/abends) Besuche bei einzelnen Bewohnern in einem
Pflegeheim
Voraussetzung: Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, körperliche Fitness, Geduld Unterstützung bei der Durchführung von
Projekten z. B. Kochen, Begleitung bei Ausflüund etwas pädagogisches Geschick
gen und anderen Gruppenangeboten
Die Wohnheime befinden sich in den Stadtteilen Praunheim, Niederursel, Höchst, Fechen- Voraussetzung: Achtungsvoller, authentischer
Umgang mit den Bewohnern, gerne können
heim und Bonames (07509)
besondere Fähigkeiten z. B. Nähen, ein Instrument spielen etc. eingebracht werden
Gestaltung des Alltags in einem Pflegeheim
Bornheim (00114)
zur Förderung der Alltagskompetenzen
Gespräche führen, persönliche Zuwendung,
Besuche und Begleitung alter Menschen im
Begleitung bei Spaziergängen und Mithilfe
Pflegeheim
im Altenclub am Dienstagnachmittag
Unterstützung auch beim gemeinsamen
(nach Vereinbarung, auch abends oder am
Kochen und Backen
Wochenende)
Voraussetzung: Keine Scheu vor Menschen
Voraussetzung: Freude im Umgang mit
mit Demenz, mit Freude und Umsicht alten
älteren Menschen, zuhören und sich selbst
Menschen begegnen, Offenheit für neue
zurücknehmen können, Empathie, RückKontakte und für eine Erweiterung der eigesicht auf körperliche Einschränkungen
nen Kenntnisse und Erfahrungen
Hausen (09604)
Sachsenhausen (04013)
Unterstützung nach der Geburt eines Kindes
Betreuung von Tagesgästen in
oder Mehrlingsgeburten für 3 Monate zur
Altenpflegeheimen
Entlastung der Mutter
Auch andere Unterstützung willkommen z. B.
Begleitung zum Arzt, Aktivitäten mit den
Schachspielen, Handarbeiten, Lesen, SpazierenGeschwisterkindern, spazieren gehen mit
gehen, Unterstützung im Umgang mit dem PC
dem Baby etc. in den Stadtteilen Höchst, Sos- Voraussetzung: Offenheit gegenüber älteren
senheim, Sindlingen, Rödelheim
Menschen, EDV-Erfahrung, Zuverlässigkeit
Voraussetzung: Erfahrungen mit Babys und
Seckbach (01209)
Kleinkindern, Zuverlässigkeit, Zurückhaltung
und Toleranz, Verschwiegenheit
Hospizgruppe im Bürgerinstitut
Westl. Stadtteile (04313), südl. Stadtteile
Besuche bei Schwerstkranken, Sterbenden
(04213), nördl. Stadtteile (02710)
und ihren Angehörigen in ihren Wohnungen
oder in Pflegeheimen
Betreuung von Kleinkindern (0 bis 6 Jahre)
Voraussetzung: Einfühlungsvermögen, Zuverwährend der Veranstaltungen in einem Fami- lässigkeit, Fähigkeit zur Auseinandersetzung
lienzentrum (tagsüber)
mit Tod und Sterben
Voraussetzung: Freude am Umgang mit
Fachliche Begleitung und VorbereitungsKleinkindern aus unterschiedlichen Nationen, seminare werden angeboten
Geduld, Einfühlungsvermögen.
Stadtgebiet Frankfurt, Stadtteile nach AbGallus (08106)
sprache
Kontakt: Bürgerinstitut
Koordinieren und organisieren eines ehrenMonika Müller-Herrmann, Tel. 0 69/97 2017-24
amtlichen Besuchsdienst im Krankenhaus
Besuchsdienste
Einsatzplanung des Teams, Auslagenabrechnung, organisieren von Gruppentreffen,
Weiterbildungen, Unterstützung bei Infoveranstaltungen
Voraussetzung: Freude an Kontakten, organisatorisches Geschick, Teamgeist innerhalb der
Ehrenamtlichen und kollegiales Miteinander Unterstützung in einer Schülerbibliothek für
Ausleihtätigkeiten mit Kartensystem
Haupt- und Ehrenamtlicher fördern
Keine PC-Kenntnisse erforderlich
Bornheim (02713)
Bibliotheken und
Archive
Voraussetzung: Kontinuierliches und zuverlässiges wöchentliches Engagement ist
gewünscht
Höchst (01514)
Unterstützung der Patientenbibliothek im
Nordwestkrankenhaus
Gerne eine nicht berufstätige Dame mittleren
Alters, die sich einmal wöchentlich für 3 bis 5
Stunden engagieren möchte
Voraussetzung: Teamfähigkeit, Interesse am
Umgang mit Büchern, keine Berührungsängste
zu Patienten, Freundlichkeit
Praunheim (02314)
Büro/Verwaltung
Aufbau einer Mitgliederdatei, Kontaktpflege
und allgemeine Büroarbeiten für einen
Theaterverein
Voraussetzung: Umgang mit Word, Excel und
Internet, gute Kommunikationsfähigkeit in
Wort und Schrift, Erfahrungen im Vereinsmanagement sind hilfreich
Fechenheim (02414)
Programm, Planung und Durchführung von
Veranstaltungen
Voraussetzung: Organisatorisches Talent,
Umgang mit gängiger PC-Software, Freude
an der Entwicklung hilfreicher Steuerungsmodule
Westend (01214)
Administrationshilfe für vier Netzwerke
auf der Basis von Linux
Für einen Verein zur Unterstützung von
drogengebrauchenden Personen und deren
Angehörigen
Voraussetzung: PC und Netzwerkkenntnisse,
vorzugsweise in Linux
Heddernheim (01813)
Abwechslungsreiche Bürotätigkeit für eine
Hilfsorganisation des Zivil- und Katastrophenschutzes im Stadtteil Hausen
Voraussetzung: PC-Kenntnisse, Kontaktfreude und Flexibilität bei der Übernahme
neuer Aufgaben, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Bereitschaft zur Weiterbildung
Bockenheim (09809)
Bürotätigkeit für Nachbarschaftszentrum
Öffentlichkeitsarbeit, Telefondienst,
Drucksachengestaltung
Voraussetzung: Gute PC-Kenntnisse (Word,
Excel, Bildbearbeitung)
Ginnheim (03113)
Stundenweise Übernahme des Telefondienstes in einer Seniorenbegegnungsstätte
Erstellung von Einsatz- und Veranstaltungsplänen am PC, Internetaktualisierungen, Entwurf von Programmflyern und Plakaten für
Veranstaltungen
Voraussetzung: PC-Kenntnisse, Organisationsgeschick, Kreativität
Rödelheim (04413)
11
Ehrenamtliches Engagement
Mitarbeit in der Verwaltung eines Vereins,
der Menschen in besonderen Lebenssituationen mit sozialen Schwierigkeiten begleitet
und berät
Voraussetzung: Kenntnisse und Erfahrungen
in Verwaltungs- und Vereinsarbeiten, Teamfähigkeit
Von zuhause (02114)
Verkehrserziehung für Grundschulkinder
Voraussetzung: Sicherer Umgang mit dem
Fahrrad, Geduld mit Kindern
Nordweststadt-Heddernheim (03613)
Voraussetzung: Interesse am Umgang mit
jungen Menschen, Durchsetzungsvermögen,
Ausdauer und Flexibilität
Gutleutviertel (07605)
Lesepaten gesucht
Grundschüler beim Lesen lernen unterstützen,
mit einzelnen Kindern vormittags im Rahmen
der Unterrichtszeit Lesen üben, über das
Gelesene sprechen
Voraussetzung: Freude am Lesen vermitteln
können, Geduld, Einfühlungs- und Motivationsvermögen
Verschiedene Stadtteile (03510)
Unterstützung von Schülern/-innen einer
Berufs-Fachschule in einem Schülercafé in
den Fächern Mathematik, Englisch und
Deutsch (nach Vereinbarung)
Voraussetzung: Geduld und Spaß mit Jugendlichen zu arbeiten, fachliche Kenntnisse zu
erweitern und zu ergänzen, Verantwortungsbewusstsein.
Nordend (07208)
Hilfe bei Hausaufgaben
Unterstützung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für Schüler/-innen einer
Nachmittagsbetreuung in einer Haupt- und
Unterstützung beim Deutschlernen in Grund- Realschule der Klassen 5 – 7
schulklassen
Voraussetzung: Erfahrungen mit eigenen KinVoraussetzung: Einfühlungsvermögen, Geduld dern oder Enkeln oder Berufserfahrung,
Ginnheim (03713)
Geduld und Freude im Umgang mit jungen
Menschen
Hauptschule in Höchst sucht Paten für Schüler/
Innenstadt (03110)
-innen bei der Berufsfindung oder in den
Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch Unterstützung von Schüler/innen der 6. –10.
(gerne nachmittags, frühe Abendstunden
Klasse in allen Fächern
oder am Wochenende)
Gerne auch Sprach- und Leseförderung am
Voraussetzung: Fähigkeit einen guten Draht zu Nachmittag
Jugendlichen zu finden und die Bereitschaft,
Die Einrichtung ist offen für die Entwicklung
sich mindestens für ein Jahr einzubringen
und Erprobung technischer Möglichkeiten
Altstadt Höchst (10507)
der Lernförderung
Voraussetzung: Entsprechende FachkenntnisBegleitung der Kreativangebote zur Förderung der motorischen Fähigkeiten von Kindern se, gerne Ideen, um neue Unterstützungsmöglichkeiten umzusetzen
mit speziellem Förderbedarf
Voraussetzung: Geduld und Einfühlungsver- Riederwald (07312)
mögen im Umgang mit Kindern, LebensHilfe bei Hausaufgaben von Stipendiat-Schüerfahrung, Bereitschaft zur kontinuierlichen
ler/-innen bei den Hausaufgaben der KlassenZusammenarbeit mit Fachlehrern
stufen 4 – 8, insbesondere in den Fächern
Bornheim (05712)
Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik
Übernahme einer Patenschaft für ein
(nach Absprache, event. auch am Wochenende)
Kind oder einen Jugendlichen von psychisch Voraussetzung: Gute Allgemeinbildung, Fähigkranken Eltern in Frankfurt
keit zur Distanz, Erkennung der LernbedürfMachen Sie regelmäßig gemeinsame Unternisse der Kinder, Interkulturelle Kompetenz
nehmungen und geben dem Kind so die Chance, Bahnhofsviertel (04110)
sich zu integrieren und zu orientieren
(nach Vereinbarung, auch am Wochenende)
Vermittlung von PC-Kenntnissen für Text- und
Voraussetzung: Persönliche Stabilität, mensch- Bildbearbeitung an Kinder im Alter zwischen
liche Reife und Lebenserfahrung, Akzeptanz
6 und 12 Jahren
der familiären Gegebenheiten, Bereitschaft zu Voraussetzung: Gute Kenntnisse im Umgang
Schulung
mit dem PC, Text- und Bildbearbeitung,
Innenstadt (04012)
freundlicher und partnerschaftlicher Umgang
mit Kindern
Vorlesen englischsprachiger Kinderbücher
Nied (04007)
mit einer kleinen Gruppe Grundschüler im
Begleitung einzelner Schüler aus sozial,
wirtschaftlich oder familiär benachteiligten
Verhältnissen auf dem Weg in den Beruf
Voraussetzung: Nicht älter als 28 Jahre, Bereitschaft, sich für 2 Jahre in diesem Mentorenprogramm zu engagieren, ideal sind Kenntnisse
oder Erfahrungen aus dem Coaching/Mentoring
Eschersheim (00514)
Kinder/Jugend
Mitarbeit im Naturkindergarten
Vorlesen oder auch freies Erzählen bei Aufenthalt im Freien
Voraussetzung: Verständnis für Kinder, Liebe
zur Natur, Kreativität
Ort: Bergen-Enkheim (01314)
Alter zwischen 6 –10 Jahren
Voraussetzung: Möglichst Muttersprache
Englisch oder vergleichbare Sprachkenntnisse,
Freude am Umgang mit Kindern
Westend (06611)
Ausbildungspaten gesucht für Jugendliche
im Alter von 14 – 27 Jahren
Unterstützung bei Bewerbungen und der
Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
Voraussetzung: Lebens- und Berufserfahrung,
Erfahrung in der Hausaufgabenhilfe, insbeMitwirkung bei der Gestaltung und Durchführung eines offenen Betreuungsangebotes sondere Deutsch, Englisch und Mathematik
Gallus (04113)
für Kinder im Alter von 6 –13 Jahren
Sport- und Freizeitangebote, HausaufgabenFörderung von Jugendlichen bei den verschiebetreuung oder Begleitung bei Ausflügen
denen Bewerbungsschritten in den BerufsVoraussetzung: Kreativität, Zuverlässigkeit,
einstieg (nach Vereinbarung auch abends)
Geduld
Voraussetzung: Erfahrungen im PersonalmaHeddernheim (03109)
nagement oder in der betrieblichen AusbilKindern im Alter zwischen 3 und 10 Jahren
dung
den Umgang mit Werkzeugen erklären und Sindlingen (08103)
beim Ausprobieren zur Seite stehen
Voraussetzung: Spaß und Wertschätzung im Individuelle Begleitung von Jugendlichen aus
sozial schwierigem Umfeld
Umgang mit Kindern, Geduld, praktische
Ideen in der Handhabung und Anwendung Sprachförderung, Alltagshilfe oder individuelle Unterstützung im Ausbildungsberuf wähvon Werkzeug
rend der Schulzeit
Nied (00411)
12
Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützer mit Know-how und Kontakten
zu Zeitungsredakteuren für die Öffentlichkeitsarbeit eines Vereins, der Senioren im Umgang mit den neuen Medien schult.
Voraussetzung: Entsprechende Fachkenntnisse
und Kontakte
Seckbach (01114)
Stundenweise Übernahme des Telefondienstes
in einer Seniorenbegegnungsstätte
Auch Einsatz- und Veranstaltungspläne am
PC erstellen, Internetaktualisierungen, Entwerfen von Programmflyern und Plakaten für
Veranstaltungen
Voraussetzung: PC-Kenntnisse, Organisationsgeschick
Rödelheim (02611)
Unterstützung eines Mentoren-Organisationsteams bei diversen Aufgaben: Fundraising,
Pressearbeit, Veranstaltungsplanung, Mitgliederverwaltung
Voraussetzung: Möglichkeit zur Arbeit von
zuhause am Computer über Internet, da kein
zentrales Büro vorhanden ist, Erfahrungen
in den genannten Bereichen
Eschersheim (00414)
Hauswirtschaftliche
Tätigkeiten
Leichte, nicht regelmäßige Unterstützung
bei Aufräum- und Reinigungsarbeiten in einer
Kita
Auch vertretende Unterstützung im Küchenbereich z. B. Geschirrspülmaschine ein- und
ausräumen und in Schränke sortieren
Voraussetzung: Ordnungssinn, Teamfähigkeit, gerne unter Kindern sein
Eckenheim (06612)
Café in diakonischer Einrichtung für Bewohner, Patienten und Nachbarn
Einmal monatlich samstags Waffeln backen,
Tischdecken, Besucher begrüßen, bedienen
und aufräumen
Voraussetzung: Empathie im Umgang mit
Senioren
Holzhausenviertel (01413)
Ehrenamtliches Engagement
Verschiedenes
Gestaltung und Durchführung eines ElternKind-Cafés
Begrüßung der Besucher/-innen, KontaktverKursleiter/innen gesucht, die Migranten/
mittlung, Ansprechpartnerin, Basteln usw.
Spätaussiedlern bei der Festigung und ErweiVoraussetzung: Fähigkeit, auf Menschen zuzuterung der deutschen Sprachkenntnisse in
gehen, Geduld, Kreativität, Zuverlässigkeit,
Einzel- bzw. Gruppentrainings unterstützen
gute Deutschkenntnisse
(nach Vereinbarung/auch abends)
Die Themen können allgemein gehalten sein Gallus (13306)
oder sich auf ein spezielles Interessensgebiet Trauerbegleitung im Trauercafé
beziehen
(Einmal monatlich Sonntagnachmittags)
Voraussetzung: Sehr gute Deutschkenntnisse
Gespräche mit Trauernden führen, auch Einzelin Wort und Schrift, Freude am sozialen
gespräche anbieten, Kaffee kochen, Kaffee
Engagement, freundliches und kommunikaund Kuchen anbieten
tives Auftreten, Zuverlässigkeit
Voraussetzung: Bereitschaft zur Schulung, VerOstend (01312)
schwiegenheit, Empathie
Westend (01014)
Sicherheitsberatung für Frankfurter Bürger
Kontakt: Bürgerinstitut
Vorträge über verschiedene Themen wie
Gesundheitssorge, Sicherheits- und rechtliche Monika Müller-Herrmann, Tel. 0 69 / 97 20 17-24
Probleme in Seniorenclubs, kirchlichen EinBegleitung außer Haus
richtungen, Gewerkschaften, ArbeiterwohlBegleitung alter Menschen in Frankfurt zu
fahrt, Büchereien
Kulturveranstaltungen und koordinierende
Voraussetzung: Kommunikationsfähigkeit,
bzw. verwaltungstechnische Aufgaben,
keine Scheu vor öffentlichem Auftreten
z.B. Abdecken von Bürozeiten, Vermittlung
Kontakt: Bürgerinstitut
von Begleitungen, Erstellen von DatenPeter Zimmermann, Tel. 0 69 / 97 20 17-28
sammlungen und Statistiken.
Vermittlung von Basiskenntnissen im UmVoraussetzung: Erfahrung im Umgang mit
gang mit Computer und Internet für ältere alten Menschen, gerne im Team arbeiten, konFrauen mit Migrationshintergrund
taktfreudig
Voraussetzung: Mädchen und junge Frauen
Stadtgebiet Frankfurt, Stadtteile nach Absprache
von 13 – 27 Jahre, Geduld, Offenheit, TeamKontakt: Bürgerinstitut
fähigkeit
Barbara Jakob, Tel. 0 69 / 97 20 17-36
Nordend (00714)
Übersetzen aus Fremdsprachen (Arabisch,
Unterstützung der HIV- und Aids-Prävention
Amharisch, Tigrinya, Persisch, Somalisch) ins
Gerne auch mit multikulturellem Hintergrund
Deutsche
und Sprachkenntnissen
Voraussetzung: Einfühlungsvermögen, InterMögliche Einsatzgebiete sind Jugend- und
kulturelle Kompetenz
Erwachsenenbildung
Preungesheim (03913)
Voraussetzung: Gerne eigener Migrations-
Fahrdienst zur Abholung, Sichtung und Sortierung von Lebensmitteln zur Weitergabe
an Bedürftige
Voraussetzung: Eigener PKW, körperliche
Belastbarkeit
Römerstadt /Nordweststadt (02813)
Fahrdienste für Behinderteneinrichtungen
Medikamentenrezepte vom Arzt abholen,
zur Apotheke bringen und die Medikamente
in die Wohneinrichtungen bringen
Die Wohneinrichtungen sind in Praunheim,
Niederursel, Fechenheim und Bonames
Voraussetzung: Zuverlässigkeit, evtl. Führerschein oder fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Praunheim (07212)
Sortieren, Verpacken und Verkaufen von
Spenden am Flohmarkt
Voraussetzung: Ordnungssinn, Teamfähigkeit
Seckbach (03013)
Mitarbeit in Arbeitsgruppe für Flüchtlingskinder und Kinderrechte, auch Standdienst
bei Aktionen
Voraussetzung: Einbringen von Talenten und
Erfahrungen für die Ziele des Vereins
(03213)
Beratung inhaftierter Asylbewerber
Voraussetzung: Kenntnisse im Ausländerrecht
sind hilfreich, Fremdsprachenkenntnisse,
Bereitschaft zur Weiterbildung
Bockenheim (03813)
Betreuung von Obdachlosen
Mitarbeit in einem Treffpunkt für Menschen
aus sozialen oder wirtschaftlichen Randgruppen jeden Dienstag und Donnerstag
zwischen 19 und 22 Uhr
hintergrund und entsprechende Sprachkennt- Begegnungen zwischen Frauen unterschiedVoraussetzung: Organisationsgeschick, zuhönisse und Zugang zu Menschen aus anderen
licher Herkunftskulturen und mit interessanten ren können, Toleranz, Zuverlässigkeit.
Kulturen, Mut, ein sehr intimes Thema jungen
Nordend (010897)
Biographien organisieren, die Frauen interMenschen zu vermitteln, Wissen zu HIV und
viewen und portraitieren
Unterstützung der ärztlichen Sprechstunde zur
AIDS wird vermittelt
Voraussetzung: Mädchen und junge Frauen
medizinischen Grundversorgung Obdachloser
Bockenheim (08306)
zwischen 13 und 27 Jahre, Teamfähigkeit
Voraussetzung: Medizinische Ausbildung,
Koordinator Haustechnik für Nachbarschafts- Nordend (00614)
Fachkenntnisse einer Arzthelferin oder Krankenheim
Experten für Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, schwester, Erfahrungen im Umgang mit dem
Voraussetzung: Kompetenter Umgang mit
PC sind erforderlich
Vereins-Organisation, Rechnungs- oder
Dienstleistern und Behörden
Innenstadt (02203)
Personalwesen
zur
projektbezogenen
Beratung
Bockenheim (02013)
von Non-Profit-Organisationen im RheinAnlage und Pflege von Blumen- und Gemüse- Main-Gebiet gesucht
beeten mit Kindern einer Kindertagesstätte (nach Vereinbarung, auch abends)
Voraussetzung: Gärtnerische Erfahrungen
Voraussetzung: Vorzugsweise Ruheständler,
und Geschick, Freude und Spaß am Umgang Bereitschaft zur Weiterbildung, gute Kenntmit Kindern, Flexibilität, Verantwortungsnisse des entsprechenden Themengebiets
bewusstsein.
(03101)
Gallus (00412)
Begleitung junger Menschen bei der BewähUnterstützung der Kinder einer Gartenarbeits- rungshilfe
gruppe in einer Grundschule (dienstags
z. B. beim Aufbau einer Tagesstruktur, Auf14 –15.30 Uhr) oder Mithilfe bei der Pflege
nahme einer Arbeitsstelle, durch Zuhören und
des Schulgartens (flexibel, nach Absprache) Gespräche führen, Freizeitgestaltung
Voraussetzung: Interesse an Gartenarbeit,
(nach Vereinbarung/auch abends oder am
an der Zusammenarbeit mit Kindern und am
Wochenende)
Thema Natur, Ökologie, Nachhaltigkeit
Voraussetzung: Interesse an der LebenswirkRiederwald (00211)
lichkeit junger Menschen, stabile PersönlichDie Freiwilligenagentur BüroAktiv vermittelt
keit, Geduld, Belastbarkeit
Unterstützung eines Asyl-Arbeitskreises bei
ehrenamtlich Engagierte ausschließlich an
Bornheim (02510)
der Beratung von aufenthaltsrechtlichen
gemeinnützige Einrichtungen, nicht jedoch
Problemen, Begleitung zu Behörden oder
Sozialarbeiter bei der Betreuung einer kleinen an Privatpersonen oder Unternehmen.
Anwälten usw.
(Mittwochs von 18 – 20 Uhr oder nach Verein- Gruppe hilfsbedürftiger Menschen bei handwerklichen oder kreativen Tätigkeiten unter- Die meisten Angebote enthalten Versichebarung).
rungsschutz sowie Erstattung der Fahrtkosten.
stützen (tagsüber)
Voraussetzung: Interkulturelle Kompetenz,
Soweit erforderlich, erfolgen Anleitung
Voraussetzung: Toleranz gegenüber MenErfahrungen im Umgang mit Behörden,
schen in schwierigen Situationen, stabile Per- und Begleitung durch geschulte Fachkräfte.
Fremdsprachenkenntnisse, Bereitschaft zur
In vielen Fällen werden auch Fortbildungssönlichkeit, Freundlichkeit
Weiterbildung
veranstaltungen angeboten.
Gallus (04604)
Bockenheim (00506)
13
Aus dem August-Oswalt-Haus
Die Standorte von HILDA-Mobil,
unserer mobilen Demenz-Beratungsstelle
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Oberlindau 20, 60323 Frankfurt am Main
Tel. 0 69/972017-0, Fax 0 69 / 97 2017-11
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Zusätzliche Beratungen im Bibliothekszentrum Bergen-Enkheim: dienstags von
15.00 –17.00 Uhr, Barbarossastraße 65
Bergen-Enkheim, Hessen-Center, Eingang Erdgeschoss
Dienstags 9.30 –14.00 Uhr: 28. Oktober, 25. November
Nordwestzentrum, Wochenmarkt, Walter-Möller-Platz
Mittwochs 9.00 –13.00 Uhr: 29. Oktober, 26. November, 17. Dezember
Schwanheim, vor dem Gesundheitszentrum, Alt-Schwanheim 6
Mittwochs 14.30 –18 Uhr: 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember
Sachsenhausen, Wochenmarkt am Südbahnhof
Dienstags 9.00 –13.00 Uhr: 7. Oktober, 4. November, 2. Dezember
Gesetzliche Betreuung
Tel. 0 69/29723 56-11
Trauercafé im Bürgerinstitut
Hilfe für Demenzkranke und
ihre Angehörigen Tel. 0 69 / 97 2017-37
Demenzbotschafter/innen
Tel. 0151/14 82 9181
An jedem zweiten Sonntag im Monat finden Hinterbliebene hier einen Ort für
Austausch und Gespräche. Das Trauercafé richtet sich an Personen, die einen erwachsenen Angehörigen durch eine schwere Erkrankung verloren haben.
Termine: 12. Oktober, 9. November, 14. Dezember von 15 – 17 Uhr
Kinder hören Märchen
Tel. 0 69/972017-0
Lebensbegleitung bis zum Tode
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Lesefreuden Tel. 0 69/ 97 2017-26
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Sicherheitsberatung Tel. 0 69 / 97 2017-28
Treffpunkt Rothschildpark
Tel. 0 69/972017-40
Wohnberatung für Senioren
Wohnen für Hilfe
Tel. 0 69/972017-42
„Mach mit“ wird viermal jährlich vom
Bürgerinstitut herausgegeben und
kann im Bürgerinstitut, in öffentlichen
Bibliotheken, im Frankfurt Forum –
Bürgerberatung (Römerberg) sowie in
Apotheken, Buchhandlungen und Cafés
kostenlos abgeholt werden.
Redaktion: Ernst Neubronner
Interviews: Caroline Berchoux, Irene
Gerke
Fotos: Katrin Hoffmann (Titel)
Layout und Mediendesign:
medienhaus:frankfurt GmbH
Auflage: 5.000 Exemplare
ISSN 1616-2021
Danke: Heribert Blumöhr, Fotostudio
Hoffmann, Sabine Seyerlein, Johann
Wagner, Janine Weise, Mathias Weise
14
SchnittMuster im Treffpunkt Rothschildpark
Wer bei SchnittMuster an Schneiderei denkt, liegt völlig falsch.
Vom 16. 10. bis 27.11. 2014 präsentiert der Treffpunkt Rothschildpark Fotocollagen
von Sabine Wagner-Sander. Auf den ersten Blick basieren sie auf dem Konzept
einer seriellen Reihung einzelner Bildausschnitte.
Wagner-Sander kommt aus der Architektur, die Klarheit ihrer Bilder verrät diese Herkunft. Doch sie hat sich auch immer mit Kunst beschäftigt und nach ihrer Berufstätigkeit einige Semester an der Freien Akademie für Kunst in Berlin studiert. Im Mai
2014 wurden ihre Collagen dort in der Galerie Transform in Charlottenburg gezeigt,
wo sie großen Anklang fanden. Wagner-Sander lebt seit 42 Jahren im Westend. Bis
2004 war sie in der Regional- und Stadtplanung tätig. Ihre Bilder entstehen in ihrer
Wohnung, was sie umgibt oder was sie auf ihren Streifzügen durch die Stadt entdeckt,
liefert ihr neue Impulse und fördert ihre Schaffensfreude.
Dass eine Auswahl ihrer Bilder im Herbst im Treffpunkt Rothschildpark gezeigt wird,
zeugt von der langjährigen Verbundenheit Wagner-Sanders mit dem Bürgerinstitut.
Soziale Themen liegen ihr am Herzen. Ihre Wohnung teilt sie mit einer Studentin,
die über das Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Bürgerinstitutes zu ihr gefunden hat.
Chanson-Abend im Bürgerinstitut
Der Chanson bringt in wenigen Zeilen Lebensthemen auf den Punkt. Eine Vielzahl
von Stimmungen und Lebenssituationen finden in Chansons ihren Ausdruck. In
der hospizlichen Begleitung hat die Musik eine besondere Bedeutung, zumal der
Hörsinn als letzter aller Sinne schwindet. Nach dem Motto „Für sich und andere
etwas Gutes tun“ findet am Montag, dem 13. Oktober 2014, um 19 Uhr im Bürgerinstitut ein Chanson-Abend mit dem Chansonnier Christian Alix, begleitet von
Nikolai Muck an der Gitarre und Thomas Schilling am Kontrabass, statt. Der Eintritt von 6 Euro pro Person kommt der Hospizgruppe im Bürgerinstitut zugute.
Weiterbildungsangebote
Weiterbildungsprogramm für ehrenamtliche Arbeit
Das Bürgerinstitut veröffentlicht an dieser Stelle Auszüge von Weiterbildungsangeboten in der Region Frankfurt am Main, in
denen sich Ehrenamtliche auf die Übernahme gemeinnütziger Aufgaben im sozialen und kulturellen Bereich vorbereiten können.
Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie im Internet unter der Adresse www.bueroaktiv-frankfurt.de
oder erhalten Sie in der Freiwilligenagentur BüroAktiv, Tel. 0 69/97 2017-30 und -31.
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Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt
Jahnstraße 49
Tel. 0 69 / 55 93 58
service@selbsthilfe-frankfurt.net
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
6. November 2014, 10.00 –17.00 Uhr
10 €
PowerPoint (kompakte Einführung/Auffrischung der Kennntnisse)
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Nachbarschaftszentrum Ginnheim
Ginnheimer Hohl 14 H
Tel. 0 69 / 53 05 66 79
info@nbz-ginnheim.de
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
8. November 2014, 10.00 –15.00 Uhr
10 €
Grundlagen digitaler Bildbearbeitung mit IrfanView
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Nachbarschaftszentrum Ginnheim
Ginnheimer Hohl 14 H
Tel. 0 69 / 53 05 66 79
info@nbz-ginnheim.de
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
15. November 2014, 10.00 –15.00 Uhr
10 €
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
19. November 2014, 16.00 –19.00 Uhr
5€
Interkulturelle Kompetenzen
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Familienzentrum Monikahaus, Kriegkstr. 32 – 36
Tel. 0 69 / 9 73 82 30
monikahaus@skf-frankfurt.de
Vereinsarbeit erleichtern – Vereinsbuchführung
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Volkshochschule Frankfurt
Sonnemannstraße 13
Tel. 0 69 / 212-7 36 77
martina.koebberich.vhs@stadt-frankfurt.de
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
20., 25., 26. November 2014, 17.30 – 20.30 Uhr
15 €
Datum/Uhrzeit:
Gebühr:
6. Dezember 2014, 10.00 – 17.00 Uhr
10 €
Für meine Talente das passende Ehrenamt
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Anmeldung:
E-Mail:
Katholische Erwachsenenbildung
Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21
Tel. 0 69 / 8 00 8718-460
info@keb-frankfurt.de
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Foto: Fotolia
”
Lust auf einen
Bundesfreiwilligendienst?
”
Dann kommen Sie
ins Bürgerinstitut!
Seien Sie Teil unseres sozialen Engagements in Frankfurt
Das Aufgabenfeld ist vielfältig:
 Empfangstätigkeit
 Raummanagement
 Pflege des Broschürensortiments
 Anträge und Ausgabe des Kulturpasses
 Presseschau und Internetrecherchen
 Pflege der Homepage und andere Aufgaben, je nach
Ihren Vor- / Kenntnissen
Wir bieten:
 Einblicke in die soziale Arbeit
 die Chance, sich individuell weiter zu entwickeln
 Bildungstage
 pädagogische Begleitung
 gutes Betriebsklima
 Dienst nach Absprache möglich (mind. 20 Std. / Wo.)
 monatliches Taschengeld mit Fahrtkostenzuschuss
 Sozialversicherungsschutz
25 hauptamtliche und rund 300 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgerinstitut arbeiten und
engagieren sich in der Seniorenarbeit, der Engagementförderung und der Unterstützung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Jährlich besuchen rund 5.500 Gäste
die Begegnungsstätte mit den rund 375 Veranstaltungen
im „Treffpunkt Rothschildpark“.
Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!
Bürgerinstitut e.V.
Brigitte Lemonidis oder Petra Büttner
Oberlindau 20, 60323 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 972017-0
E-Mail: info@buergerinstitut.de
Infos zum Bundesfreiwilligendienst erhalten Sie unter:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Freiwilliges-Engagement/
bundesfreiwilligendienst.html
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Bildung
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