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Attraktive Flächen Roboter auf der Brücke - IHK Schleswig-Holstein

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10/2014 · Oktober
Ausgabe Kiel · 7370
ZWISCHEN NORD- UND OSTSEE
Roboter auf
der Brücke
� Titelthema:
Zukunft des
Transports
� Wirtschaft
im Gespräch:
Holger Matzen,
AK Logistik
� Standortkonversion:
Attraktive Flächen
Angelique Wagner
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Foto: Lidl
Topthema IHK zu Kiel ��
Arbeiten im Lidl-Logistikzentrum
Lidl erweitert
am Standort Wasbek
Logistikzentrum  Lidl hat sein Logistikzentrum in der Industriestraße in Wasbek vergrößert und damit seine Lager- und Lieferkapazitäten in der Region erweitert. Das Handelsunternehmen
gehört mit 38 rechtlich selbstständigen Regionalgesellschaften
mit circa 3.300 Filialen und über 70.000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland
und ist zudem in ganz Europa aktiv.
I
n Schleswig-Holstein gibt es 80 Filialen. Beliefert werden sie aus dem
Wasbeker Logistiklager, das seit 1998
besteht. „Wir stellen mit der Erweiterung am Standort Wasbek sicher, dass
wir unsere Lieferwege kurz halten und
die Versorgung unserer Filialen optimieren können,“ betont Betriebsleiter
Tobias Falkenberg. Kurze Wege beim
Transport der Ware in die Filialen bedeuten zudem weniger Umweltbelastung durch Lkw.
Durch die Baumaßnahme erfolgte
eine Erweiterung um 14.000 Quadratmeter. Zukünftig wird eine Gesamtgröße
von 40.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Vor allem die Kühlbereiche
des Zentrallagers sind erweitert worden,
um die Warenversorgung der ansässigen
Filialen zu verbessern. Gleichzeitig sind
Außenlagerflächen geschlossen worden,
sodass das Lkw-Aufkommen verringert
werden kann, da der aufwendige Shuttle-Verkehr entfällt. Der Startschuss für
die Bauarbeiten am Logistik-Standort
Wasbek fiel im September 2013. Die
Inbetriebnahme ist im Juli 2014 erfolgt.
Durch die Betriebsvergrößerung werden in Wasbek bis zu 15 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Baukonzept  Lidl setzt auf ein Baukonzept, das der Ressourcenschonung und
dem Schutz der Umwelt in besonderem
Maße Rechnung trägt. Laut Firmenaussagen werden sämtliche Anlagen zur
Kühlung der Frischebereiche mit natürlichen und somit klimafreundlichen
Kältemitteln betrieben. Die Kühlaggregate weisen einen niedrigen Energieverbrauch auf, die Abwärme wiederum
beheizt, gekoppelt mit hocheffizienter
Wärmepumpentechnik, das gesamte Lager und den Verwaltungstrakt.
Durch moderne Gebäudeleittechnik,
Dämmstandards und Energienutzung
gelingt mit dem Betrieb des Lagers eine
beachtliche jährliche Einsparung von
Kohlendioxid. ��
Autorin: Hilke Ohrt
Freie Journalistin
redaktion@ihk-sh.de
Lidl GmbH & Co. KG
www.lidl.de
Themen › Regionalteil Kiel
TOP-Ausbildungsbetriebe:
Transcoject GmbH und HATLAPA Uetersener
Maschinenfabrik erhalten Auszeichnung 24 – 25
Tradition:
Jubiläum im Betrieb Gebrüder Schütt 26
Vorankündigung:
Merkur-Galerie: Bilder von Volker Huschitt
30
Gigantisch:
tat-team fertigt aufblasbare Attraktionen
33
Hauptgeschäftsführer als Froschmann:
Jörg Orlemann geht tauchen
10/14
34 – 35
21
Foto: Nuppenau & Doose
�� IHK zu Kiel Topthema
Umzug mit und ohne Flügel
Transport  Ein Klavier zieht nicht täglich um. Es sei denn, der Besitzer ist ein Theater und
das Instrument wechselt während einer Spielsaison zwischen Foyer und Bühne hin und her.
22
10/14
Kunden persönlich und erstellen ihnen
individuelle Angebote“, so Nuppenau.
Das kann sich lediglich auf den Trans-
belmontagen und Dübelarbeiten bis hin
zur besenreinen Haushaltsauflösung.
Auf dem Firmengelände unterhält das
Unternehmen auch Lagerflächen von
insgesamt 2.000 Quadratmetern für die
kurz- oder langfristige Einlagerung von
Gegenständen.
Tradition  „Wir sind mit unserem Standort nicht nur wegen der großzügigen Flächen und der Parkplätze für unsere Kunden zufrieden. Er ist optimal wegen seiner guten Anbindung an alle wichtigen
Verkehrswege. Dieses Gewerbegebiet ist
das zentralste in der Stadt“, sagt Nuppenau. Das Unternehmen ist 2010 in
den Holzkoppelweg 15 gezogen. Hervorgegangen ist es aus den Möbeltransportbetrieben Doose, gegründet 1929
in der Wik, und Michael Nuppenau, gegründet 1986 in der Ringstraße. Michael
Nuppenau hatte den Traditionsbetrieb
2000 übernommen, mit Coco Bliemeister-Wurr ist noch eine Familienangehörige des Firmengründers Wilhelm Doose
im Betrieb tätig. port des Umzugsguts beziehen oder
einen Komplettservice einschließen.
Eine weitere Leistung ist der Umzug
für Senioren. Er beinhaltet den Umzug
mit Verpacken der Gegenstände, Mö-
Autorin:
Hilke Ohrt
Freie Journalistin
redaktion@ihk-sh.de
Nuppenau & Doose GmbH & Co KG
www.nuppenau-kiel.de
www.doose.de
Foto: Th. Kemnitz/pixelio.de
R
und eine Vierteltonne Gewicht
bringt ein durchschnittliches Klavier auf die Waage, ein Konzertflügel wiegt deutlich mehr. Doch der Umzug eines solchen Instrumentes ist nicht
nur wegen seines Gewichtes problematisch; es ist hochempfindlich und verträgt keine größeren Erschütterungen.
In Kiel hat sich die Nuppenau &
Doose GmbH & Co KG auf den Transport von Instrumenten spezialisiert.
Man arbeite hauptsächlich für Klavierhändler und -werkstätten in
Schleswig-Holstein, aber auch
für das Opernhaus und das
Schauspielhaus der Landeshauptstadt Kiel sowie für
Privathaushalte. „Flügel
werden ohne Beine hochkant getragen“, verrät Geschäftsführer Michael Nuppenau. Die Fachkräfte sollten
schon ein Gespür sowie technisches Verständnis mitbringen.
Ansonsten heißt es beim Instrumententransport „Learning by
Doing“.
Insgesamt zehn Mitarbeiter
beschäftigt das Unternehmen
und verfügt in Stoßzeiten oder
bei Großprojekten über einen Pool von
langjährigen Aushilfskräften. Durchgeführt werden Firmenumzüge und Privatumzüge mit dem eigenen Fuhrpark,
bei Bedarf werden weitere Fahrzeuge
hinzugemietet. „Wir beraten unsere
Region aktuell IHK zu Kiel ��
NORDAKADEMIE Elmshorn feiert Richtfest
S
Stolz präsentieren die
beiden Bauherren den
Richtkranz: Professor
Georg Plate (rechts),
Vorstandsvorsitzender
der Nordakademie und
Hochschulkanzler Jörg
Meier.
fabrik untergebracht. Studierende der
Bachelorstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und
Angewandte Informatik können dort
Experimente an modernen Fertigungseinrichtungen durchführen. Im Vordergrund der Ausstattung stehen zukunftsweisende „Smarte Technologien“.
Die Neubauvorhaben dienen insbesondere dem Ausbau des IT-Bereichs
Foto: Nordakademie
echs Monate nach dem ersten
Spatenstich werden in der NORDAKADEMIE Elmshorn gleich zwei
Neubauten die Richtkronen aufgesetzt.
Das Projekt besteht aus einem vierstöckigen Seminargebäude und einem
weiteren dreistöckigen Haus mit einer
hochmodernen Modellfabrik. Die Kosten für das gesamte Bauprojekt belaufen
sich auf rund vier Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben vollständig
aus Rücklagen der Hochschule.
Im vierstöckigen 2.300 Quadratmeter großen Neubau werden außer Seminarräumen auch noch 46 Appartements
für Studierende entstehen. Mit dem bereits vorhandenen Studentenwohnheim
bietet die NORDAKADEMIE dann 86
jungen Menschen Wohnmöglichkeiten
direkt auf dem Campus. „Bezahlbare
Studentenzimmer“, so Prof. Georg Plate,
Vorstandsvorsitzender der NORDAKADEMIE, „werden dazu beitragen, die
Attraktivität des Hochschulstandortes
Elmshorn noch weiter zu stärken.“ Die
Räume sind circa 20 Quadratmeter groß,
haben Duschen und WC, dazu gibt es
eine große Gemeinschaftsküche, Waschmaschinen und Trockner. In der ersten
und zweiten Etage des Neubaus werden
das Rechenzentrum sowie IT-Räume untergebracht, die den Studierenden rund
um die Uhr zur Verfügung stehen.
Der andere Neubau ist 575 Quadratmeter groß. Dort wird eine Modell-
der Hochschule, da vor allem die Studierendenzahlen im dualen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik überproportional gestiegen sind. Hinzu kommt,
dass der neue Studiengang Angewandte
Informatik weitere Räumlichkeiten benötigt. „Wenn alles weiterhin planmäßig
verläuft“, so Prof. Plate, „können die Gebäude im Januar 2015 in Betrieb genommen werden.“
red ��
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�� IHK zu Kiel Aktiv vor Ort
Erneut Top-Ausbildungsbetriebe
ausgezeichnet
Ausbildungsengagement  Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel hat erneut zwei Betriebe in ihrem
Bezirk als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet: die Transcoject GmbH mit Sitz in Neumünster sowie die
HATLAPA Uetersener Maschinenfabrik GmbH & Co. KG.
D
ie Auszeichnung wird sechsmal jährlich verliehen. Die
Auswahl erfolgt durch die IHK zu Kiel. Angesichts des
Fachkräftebedarfs sieht die IHK zu Kiel die Unternehmen
gefordert, sich für die Gewinnung und Bindung von Arbeits-
kräften zu engagieren. Der Preis soll einerseits die Ausbildungsleistung der Unternehmen honorieren und andererseits anderen
Firmen einen Anreiz bieten, jungen Menschen einen anspruchsvollen Ausbildungsplatz anzubieten.
Foto: Rolf Ziehm
Transcoject  Als Vertreter der IHK zu Kiel
hat IHK-Ehrenpräsident Dr. Fritz Süverkrüp
die Auszeichnungen an die Transcoject GmbH
überreicht. Geschäftsführer Dr. Christian von
Falkenhausen betonte den besonderen Stellenwert der Ausbildung und Personalentwicklung
in seinem Unternehmen. Mit seinem Engagement strebe der Betrieb an, sich zukunftssicher
aufzustellen. Denn hoch qualifizierte Mitarbeiter seien eine entscheidende Säule für den
Erfolg des Unternehmens, die für Produkte in
bester Qualität sowie für innovative Lösungen sorgten und sicherstellten, dass komplexe
Projekte kompetent gemeistert würden. Große
pharmazeutische Unternehmen würden den
Betrieb dafür schätzen.
„Wir fühlen uns daher dem Wohl unserer
Mitarbeiter und ihrer persönlichen Entwicklung verpflichtet. Deswegen ist eine zielgerichtete Aus- und Fortbildung seit mehr als
40 Jahren ein wesentlicher Baustein unserer
Personalpolitik. Derzeit befinden sich fast
Von links: Celine Panitzki (22, Azubi 3. Lehrjahr Industriekauffrau), Dr. Fritz Süverkrüp,
20 junge Menschen zur Berufsausbildung in
­Geschäftsführer Transcoject Dr. Christian von Falkenhausen, Gesellschafter Dr. Alexander
unserem Hause. Dies entspricht circa zehn
Rolle, Felix Garcia Weiße (20, Azubi 2. Lehrjahr Industriekaufmann).
Prozent der Belegschaft. Insgesamt bilden wir
zurzeit in sieben Ausbildungsberufen aus. In den vergangenen zehn Jahren haben circa 90 Auszubildende in unserem
Hause einen Beruf erlernt. Sie alle haben erfolgreich ihren
Umwelttechnik
Abschluss gemacht – allein in den letzten vier Jahren auch
vier als Prüfungsbeste in ihrem Ausbildungsberuf. Ungefähr
.de
au
die Hälfte der Auszubildenden im letzten Jahrzehnt haben
-b
er
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wir in ein Anstellungsverhältnis übernommen“, so von Falkenhausen.
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24
10/14
HATLAPA  Die Ehrung des Spitzenausbildungsbetriebs HATLAPA Uetersener Maschinenfabrik GmbH & Co. KG nahm
IHK-Vollversammlungsmitglied Mathias Pein vor. Thomas
Ketelhohn, kaufmännischer Direktor, erklärte, dass die Ausbildung junger Menschen seit Jahrzehnten ein fester Teil der
Unternehmenskultur sei. Es sei eine wesentliche Verpflichtung der Gesellschaft, der Jugend nach dem Schulabschluss
im direkten Anschluss eine berufliche Perspektive zu geben
und damit die Jugendarbeitslosigkeit auf einem erreichbaren
Minimum zu halten.
„In den vergangenen Jahren haben wir
unser Angebot bewusst mit den zweijährigen Einstiegsberufen erweitert und sehr gute
Resultate erzielt. Ebenso haben wir eine Ergänzung am oberen Ende mit den Dualen
Studiengängen und den Ausbildungsgängen
der Berufsakademien vorgenommen. Wir
beschäftigen derzeit 43 Auszubildende in
zehn Ausbildungsberufen und werden uns
auch zukünftig dafür engagieren, junge Menschen für unsere spannende, internationale
und abwechslungsreiche Branche zu begeistern“, sagte Ketelhohn. Das gelinge vor allem
mit einer guten persönlichen Betreuung und
Integration der Auszubildenden sowie dem
konkreten Angebot hervorragender Übernahme- und Karrierechancen in einem weltweit tätigen Konzern.
Bs/oh ��
Transcoject GmbH
www.transcoject.de
HATLAPA Uetersener Maschinenfabrik
GmbH & Co. KG
www.hatlapa.de
Foto: Frank Peter
Foto: Uta Habekost
Aktiv vor Ort IHK zu Kiel ��
IHK-Geschäftsbereichsleiter Hans Joachim
Beckers (Mitte), Vollversammlungsmitglied
Mathias Pein (rechts) und Dr. Paul Raab,
Leiter der IHK-Zweigstelle Elmshorn (links),
freuen sich mit Thomas Ketelhohn, kaufmännischer Direktor der Firma HATLAPA Uetersener Maschinenfabrik GmbH & Co. KG (zweiter
von rechts), und seinem Team.
A
uf positive Resonanz ist die Auszeichnung TOP-Ausbildungsbetrieb auch bei Ministerpräsident Torsten Albig gestoßen. Im Rahmen seiner Sommertour besuchte
er das Kieler Unternehmen Cup&Cino am Bootshafen. Als erstes Unternehmen
im Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Kiel war der Betrieb von Geschäftsführer Meik Ehlers zu Jahresbeginn mit dem IHK-Preis ausgezeichnet worden. „Ich will
zeigen, dass eine solche Auszeichnung von der Politik wahrgenommen wird,“ sagte
Albig vor der Geschäftsführung und aktiven wie ehemaligen Auszubildenden und fügte
an: „Ein guter Ausbildungsbetrieb ist nicht selbstverständlich.“
IT-Systemhaus in der Region
... wir kümmern uns!
10/14
25
�� IHK zu Kiel Topthema
125 Jahre Holzbau
über fünf Generationen
Gebrüder Schütt GmbH & Co KG in Flethsee im Kreis Steinburg  Dass ein
Unternehmen sein 125jähriges Bestehen feiert, ist nicht selbstverständlich.
„Gebrüder Schütt Holzbau“ begehen dieses Jubiläum sogar als
Familienunternehmen in der fünften Generation. Am 5. September wurde
der Geburtstag mit der Belegschaft und vielen Gästen in Flethsee auf dem
Betriebsgelände gefeiert.
G
Fotos/Repro: Michael Ruff
egründet wird das Unternehmen
1889 in Büttel an der Unterelbe.
Der Zimmerermeister Johann
Schütt wählt als Standort die unmittelbare Nachbarschaft des Bahnhofes St.
Margarethen in Flethsee, der seit 1878
der Verkehrsknotenpunkt für die Region ist. Mit der Bahn steht ihm direkt vor
seiner Tür die modernste Infrastruktur
der Zeit zur Verfügung.
1900 übergibt er den Betrieb an seine
Söhne Johann junior und Carsten, „Gebrüder Schütt“ wird geboren. Schon ein
Jahr später verlässt Johann die Zimmerei. Für ihn tritt sein Bruder Hinrich ein.
1910 verlässt auch Carsten Flethsee. Nun
ist Hinrich Alleininhaber, den Firmennamen behält er bei.
Dieses Foto steht für Tradition
26
10/14
Sein 1898 geborener Sohn Martin beginnt am 1. April 1914 bei ihm die Lehre
zum Zimmermann. Anschließend studiert er drei Jahre mit dem Abschluss
„Bau-Ingenieur“ und legt 1928 die Prüfung zum Zimmerermeister ab. Sein Vater Hinrich überschreibt ihm 1936 den
Betrieb.
Nach 1945 hält er sich mit kleinen
Aufträgen über Wasser. Sein Sohn Hans
legt 1949 die Gesellenprüfung ab, studiert in Stuttgart Bauingenieurwesen.
Bruder Claus beginnt 1954 seine Zimmerer-Ausbildung beim Vater. Er studiert und tritt 1961 als Bau-Ingenieur in
die Firma ein. Anfang der 1960er Jahre
setzen Gebrüder Schütt erstmals zugekauftes Brettschichtholz ein. 1967 übergibt Martin dann den Betrieb an seinen
Sohn Claus. Er vollzieht den Wechsel,
der für die „Gebrüder Schütt“ entscheidend für die Zukunft wird: 1968 nimmt
er die eigene Produktion von Brettschichtholz auf und macht sich damit
von Zulieferern unabhängig. Sein Bruder Hans arbeitet als Tragwerksplaner
zu und tritt 1976 als zweiter Geschäftsführer in die Firma ein.
1999 tritt der 1965 geborene Neffe
Tillmann Schütt in die Firma ein und
übernimmt 2007 den Betrieb. 2012 er-
IHK-Vollversammlungsmitglied Peter
Krohn überreicht die Jubiläumsurkunde
an Tillmann Schütt.
neuert er die gesamten Produktionsanlagen, mit der Investition von mehreren
Millionen Euro macht er den Betrieb mit
modernster Technik fit für die Zukunft.
„Gebrüder Schütt GmbH & Co KG“
ist heute einer der modernsten Betriebe
für Brettschichtholz in Europa und baut
nicht nur in Norddeutschland, sondern
beispielsweise auch in Skandinavien und
Großbritannien. Der Baustil der Firma
prägt manches Betriebsgelände seit Jahren. Die Projekte setzen mit ihrer Gestaltung sichtbare Akzente und belegen, dass
Betriebsgebäude heute auch mit einer
sehr ansprechenden Farb- und Formgebung ausgestattet werden können.
„Schütt Holzbau“ ist durch die Breite seines Teams befähigt, für den Bauherren als Generalunternehmer aufzutreten. Die Haupt-Aktivität liegt heute
im Industrie- und Gewerbebau, in der
Erstellung von Reitanlagen und landwirtschaftlich genutzten Hallen.
Autor:
Michael Ruff, Freier Journalist
Gebrüder Schütt GmbH & Co KG
Ing.-Holzbau und Holzleimbau
www.schuett-holzbau.de
Region aktuell IHK zu Kiel ��
 Firmenkontakttag 2014 an der Fachhochschule Kiel
Von Studierenden für Studierende
W
ie findet man den richtigen
Arbeitgeber nach dem Studium oder einen guten Praktikumsplatz für das Studium oder die
Thesis? Diese Frage stellen sich viele
junge Menschen. Besser als sich auf gut
Glück zu bewerben ist der persönliche
Kontakt. Daher beginnt das zukunftsorientierte Vernetzen bereits im Studium und um diesen ersten Kontakt
herzustellen, wurde in Schleswig-Holstein der Firmenkontakttag der Fachhochschule Kiel ins Leben gerufen.
Mittlerweile ist die Jobmesse zu einer
guten Tradition der Fachhochschule
Kiel geworden, denn sie findet in diesem Jahr bereits zum 23. Mal statt. Am
5. November 2014, in der Zeit von 9.00 –
16.00 Uhr werden sich auf dem Campus
der Fachhochschule Kiel Unternehmen
und Institutionen aus den Bereichen
Wirtschaft, Medien, Soziale Arbeit und
Gesundheit, Personalmanagement und
Industrie präsentieren. Studierenden
und Absolventen wird hier die Möglichkeit geboten, Informationen zum
Berufseinstieg zu finden.
Unter dem diesjährigen Motto: „Frischer Wind für deinen Weg“ wird der
Firmenkontakttag von einem interdisziplinären studentischen Team organisiert.
Der Firmenkontakttag richtet sich an
Studierende aus allen Fachbereichen, die
einen Job, einen Praktikumsplatz oder Informationen zu Gründungen suchen. Es
präsentieren sich knapp 90 Aussteller auf
dem Campus der Fachhochschule Kiel,
der optimale Ort, zukünftige Mitarbeitende von sich zu überzeugen und Anreize
zur beruflichen Orientierung zu geben. In
persönlichen Einzelgesprächen kann man
sich genau über seinen potenziellen Arbeitgeber informieren und gezielt die Fragen stellen, auf die eine Internetrecherche
bisher keine Antwort gegeben hat. Zudem
kann sich das studentische Publikum an
Jobwalls über aktuelle Praktikums- und
Stellenangebote der ausstellenden Unternehmen informieren.
red ��
 7. jobmesse kiel
Vom Schüler bis
zum Ingenieur
Fachkräfte und Azubis gemeinsam auf dem roten Teppich: Die jobmesse deutschland tour macht
am 1. und 2. November zum siebten Mal Station
in Kiel. Regionale und überregionale Unternehmen haben in der Messehalle Mercedes-Benz an
der Daimlerstraße zwei Tage lang die Chance,
über Arbeits-, Ausbildungs- und Karrierechancen
zu informieren und Bewerber aller Altersstufen,
Qualifikationen und Fachrichtungen kennenzulernen – vom Schüler bis zum Ingenieur. Und
damit Kandidaten und Arbeitgeber vor Ort noch
schneller und passgenauer zusammenfinden, gibt
es auf der Messe in diesem Jahr eine Innovation:
Beim Live-Matching werden die Profildaten
des Bewerbers elektronisch mit den Firmenanforderungen abgeglichen. Für Bewerber bietet die
jobmesse kiel eine optimale Gelegenheit, die Fühler
nach einem interessanten Job auszustrecken oder
sich im Dschungel der Job-Möglichkeiten zu orien-
Firmenkontakttag 2014
Mittwoch 5. November von 9.00 bis
16.00 Uhr, www.firmenkontakttag.de
G
etreu dem Motto: „Frischer Wind
für deinen Weg“ weist die Industrie- und Handelskammer auf
dem diesjährigen Firmenkontakttag
der Fachhochschule Kiel den Weg in
Richtung Selbstständigkeit. IHK-Existenzgründungsberater informieren an
ihrem Stand über die Alternative zum
Angestelltendasein. Nützliche Tipps,
passende Ansprechpartner und Informationsmaterial können die Studierenden und Mitarbeiter der FH Kiel
erwarten.
Mit dem Firmenkontakttag fällt der
Startschuss für weitere Kooperationen
der IHK zu Kiel mit den drei Kieler Hochschulen ab dem Wintersemester 2014.
IHK-Veranstaltungen und Existenzgründungsberatungen auf dem Campus
von der Christian-Albrechts-Universität
und der Fachhochschule Kiel, in einem
zweiten Schritt voraussichtlich auch an
der Muthesius-Hochschule, sollen dazu
beitragen, Existenzgründungen an den
Hochschulen zu befördern und Talente
in der Region zu halten.
Neben der Vermittlung von wichtigen Informationen über die berufliche
Selbständigkeit sieht die IHK eine Kernaufgabe darin, für Unternehmertum zu
werben und die Unternehmensgründung als denkbares Ziel in der persönlichen Lebensplanung von Studierenden
und Hochschulmitarbeitern zu verankern. Maren Vokuhl, das neue Gesicht
in der IHK für diese anspruchsvolle
Aufgabe: „Ich möchte der Zielgruppe in
erster Linie die Vorzüge des Unternehmertums aufzeigen und Angst vor dem
Scheitern der eigenen Geschäftsidee
nehmen.“
Nicht nur aus Sicht der IHK steckt
in den Hochschulen viel unternehmerisches Potenzial, von dem die Region
profitieren kann. Neue Arbeitsplätze,
Wirtschaftswachstum und Fachkräftebindung sind nur ein paar der positiven
Effekte von Ausgründungen.
ip ��
tieren. Aber auch Unternehmen können sich hier
von ihrer besten Seite zeigen: „Die Aussteller nutzen die Messe als Kommunikationsplattform, um
ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu präsentieren“,
so Martin Kylvåg, Projektleiter bei der veranstaltenden Messeagentur Barlag. „Gerade in Zeiten von
Fachkräftemangel und demographischem Wandel
machen sie hier viele qualifizierte Kandidaten auf
sich aufmerksam und sichern sich so Vorteile im
Wettbewerb um die besten Kräfte“, betont Kylvåg
den immer wichtiger werdenden Aspekt des Employer Brandings. red ��
jobmesse kiel
Sonnabend, 1. November, von 10.00 bis 16.00 Uhr,
Sonntag, 2. November, von 11.00 bis 17.00 Uhr,
Für interessierte Aussteller:
www.jobmessen.de
10/14
27
Foto: BARLAG werbe- & messeagentur GmbH
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Hugo Pfohe GmbH
www.hugopfohe.de
s.jessen@hugopfohe.de
In Büdelsdorf
Horst Kiso GmbH
www.kiso.sh
hheintze@kiso.sh
In Kiel
Hugo Pfohe GmbH
www.hugopfohe.de
b.fischer@hugopfohe.de
In Pinneberg
Autoport Finck & Claus GmbH
www.volvo-pinneberg.de
j.hartmann@volvo-pinneberg.de
In Elmshorn
Autoport Finck & Claus GmbH
www.volvo-pinneberg.de
s.gritzner@autoport-finck-und-claus.de
In Lübeck
Autohaus Engler KG
www.volvo-engler.de
bjoern.olbert@ah-engler.de
In Schleswig
Horst Kiso GmbH
www.kiso.sh
upalm@kiso.sh
In Flensburg
Volvo Zentrum Nehrkorn
www.nehrkorn.de
volvo@nehrkorn.de
In Neumünster
Autohaus Bischoff GmbH
www.volvo-bischoff.de
d.ludwig@volvo-bischoff.de
In Westerland auf Sylt
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www.volvocars-partner.de/juergensen
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�� IHK zu Kiel Aktiv vor Ort
Ausdrucksstark und ehrlich
Vorankündigung  Die Merkur-Galerie der Industrie- und
Handelskammer (IHK) zeigt ab 29. Oktober 2014 eine
Zusammenstellung verschiedener Bilderserien des Kieler
Malers Volker Huschitt. Die letzte Ausstellung im Haus der
Wirtschaft in diesem Jahr verspricht abwechslungsreiche
Werke, eines alten Bekannten. Bereits zum dritten
Mal nach 1995 und 2004 stellt Volker Huschitt in den
Räumlichkeiten der IHK aus.
I
Foto: Jörg Hartmann
n zahlreichen Schauen präsentierte der gelernte Goldschmied sein Können. Seine Öl-Bilder sprechen eine klare
Sprache. Deutlich, direkt und persönlich spiegeln die Werke
Eindrücke und Beobachtungen des Künstlers wieder. Mehr
noch: Die Bilder drücken seine Gedanken aus.
Seine Ausstellung im Bunker-D im Jahre 2012 beispielsweise legte seinen Protest und seinen Einsatz für den Tierschutz
dar. In dieser Schau klagte der abwechslungsreiche Künstler
mit einer Fotoserie das Zurschaustellen der Tiere in Zoos oder
Zirkusarenen an. Auch wagte er eine kritische Auseinandersetzung mit der Institution Kirche.
Im Flug, 60 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2005
Gebäudereinigung
Direkt  Huschitt bildet ab, was er sieht. Dabei versucht der
gebürtige Bayer schwierige und bedrückende Sachverhalte zu
thematisieren. Seit 1978 arbeitet der 68-Jährige freiberuflich
und betreut unter anderem kunsttherapeuthische Malgruppen.
Vielseitig talentiert spielte der Maler bereits in TV-Dokumentationen des Kieler Filmemachers Wilfried Hauke mit. In
diesen Filmen schlüpfte Huschitt für einige Szenen in die Rollen der verstorbenen Künstlerkollegen Emil Nolde und Edvard
Munch.
Ab Oktober präsentiert der surrealistische Künstler seine
ausdrucksstarken Bilder in der Merkur-Galerie. Die Ausstellungseröffnung findet statt am 29. Oktober, 18 Uhr in der
Merkur-Galerie der IHK zu Kiel, Bergstraße 2, 24103 Kiel.
Der renommierte Kunstkenner Dr. Magnus Staak hält eine
Laudatio zu dem Thema „Die Flexibilität eines Künstlers bei
unterschiedlichen künstlerischen Aufgaben“. Die Bilder sind
bis einschließlich 10. Dezember 2014 zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 - 17 Uhr, Freitag
bis 15:30 Uhr. Am 13. November von 15 – 16:30 Uhr führt
der Maler durch seine Ausstellung. Dabei beantwortet er die
Fragen interessierter Besucher. Teilnahme und Eintritt für die
Ausstellung sind kostenfrei. ��
Autorin: Birte Christophers, IHK-Redaktion
christophers@kiel.ihk.de
Volker Huschitt
www.volker-huschitt.de
30
10/14
Aktiv vor Ort IHK zu Kiel ��
Mit großem medialen Aufwand wurde jüngst die Verbindung der Stadtteile
Kiel-Holtenau und Friedrichsort gefeiert. Durch die ehemalige Militärpräsenz
an der Holtenauer Wasserkante war es
Spaziergängern bislang nicht möglich,
fußläufig an der Förde von Stadtteil zu
Stadtteil zu gelangen. Jetzt ist der Weg
offen und frei. Das Kasernentor in Holtenau ist abmontiert, Blumen zieren
den ehemaligen Sicherheitsbereich.
Bedrohlich wirken jedoch die Schilder,
die noch auf die ehemalige militärische
Nutzung des Areals hinweisen. Möge
diese leicht aggressiv wirkende Beschilderung kein schlechtes Ohmen für die
Ansiedlung von Gewerbe und Industrie
auf dem ehemaligen MFG-5-Gelände
sein. Die Industrie- und Handelskammer tritt seit Jahren für eine entsprechende Nutzung dieser für wirtschaftliche Zwecke ganz hervorragend geeigneten Flächen ein.
Lg ��
Foto: IHK/Legband
Schießbefehl
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Verhinderung
von Ausbildungsabbrüchen
Die „Assistierte Ausbildung“ (ASS) bietet für kleine und mittlere
Unternehmen in den Dienstleistungsbereichen Handel, Pflege
und Gastronomie fachliche und sozialpädagogische Begleitung
und Unterstützung während des ersten Ausbildungsjahres. Gerade in diesen Berufsfeldern liegt die Quote der Vertragslösungen
sehr hoch. Fast jeder dritte Auszubildende bricht seine Ausbildung während des ersten Ausbildungsjahres ab. Unternehmen
finden oft nur schwer oder gar nicht den „Wunschauszubildenden“. Zudem kommt es zu Besetzungsproblemen durch sinkende
Bewerberzahlen. Umso wichtiger ist es, auch das Potenzial von
„schwächeren“ Jugendlichen zu nutzen.
Viele Unternehmen zeigen sich dazu bereit, haben aber häufig
nicht die Zeit, die Auszubildenden bei der Lösung von persönlichen
und schulischen Problemen zu unterstützen.
Damit Ausbilder und Auszubildende in schwierigen Situationen
nicht allein gelassen werden, fördern das Wirtschaftsministerium,
die Landeshauptstadt Kiel und das Jobcenter Kiel dieses Projekt,
welches die inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft
des bfw mbH durchführt.
Informationen zur ASS:
inab – Unternehmen für Bildung
Humboldtstr. 4 - 24116 Kiel
Projektleiter Bernd Brandenburg
Tel.: 0431 720 84 29
info@assistierte-ausbildung-kiel.de
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Auszubildende sind schwer zu finden.
Umso wichtiger: Ausbildungsabbrüche verhindern!
Die Assistierte Ausbildung bietet ein kostenfreies Ausbildungsmanagement vor und während des ersten Jahres der
Ausbildung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Berufsfeld Dienstleistung, wie z. B. in der Pflege, im Einzelhandel
oder in der Gastronomie.
Unser Angebot für Ausbildungsbetriebe:
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Hilfe und Erarbeitung von Lösungswegen bei Schwierigkeiten während der Ausbildung
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Beratung zur Ausbildung von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf
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Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit, Verkehr und
Technologie
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Fresh Estonian Poster – Plakate aus Estland 2012-2014
Merkur-Galerie  Kulturattaché Harry Liivrand fühlt sich bereits heimisch in der Merkur-Galerie. Zum
zweiten Mal nach 2013 organisiert er zusammen mit verschiedenen Kuratoren eine Ausstellung in den
Räumlichkeiten der IHK.
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Fotos: IHK
I
n der aktuellen Ausstellung „Fresh Estonian Poster – 100
Poster als Spiegel der Zeit“ präsentieren die Kuratoren Marko Kekishev und Andrei Kormasov mit ihrer Auswahl einen
Querschnitt durch Arbeitstraditionen, durch das Spiel mit
Worten und Buchstaben mit verschiedenen Schriftarten und
Designs – ein Mix aus Moderne und Tradition. Techniken mit
Computer und Internet treffen auf traditionelle Arbeitsweisen
ohne Hilfsmittel. In der Merkur-Galerie der IHK zu Kiel ist die
Kunst dreier Künstlergenerationen mit mehr als 30 Designern
noch bis zum 24. Oktober zu besichtigen.
Zur Ausstellungseröffnung hob Klaus-Hinrich Vater, Honorarkonsul der Republik Estland und Präsident der IHK zu
Kiel, die engen Beziehungen zwischen Schleswig-Holstein und
Estland hervor, die sich auch in wirtschaftlichen Verbindungen niederschlügen, sowie die Vorbildfunktion Estlands in
Sachen e-governance, Bürokratieabbau und Durchlässigkeit
von Verwaltungsverfahren. Vater ging auf das Ausstellungskonzept der IHK zu Kiel und die aktuelle Ausstellung ein:
„Das Konzept lässt sich in drei Worte zusammenfassen: Abwechslung, Abwechslung, Abwechslung! Und genau in dieses
Konzept passt so wunderbar diese Ausstellung ‚Fresh Estonian
Poster‘. Sie gibt uns einen Einblick in die Arbeit der baltischen
Designer: 100 Poster als Spiegel der Zeit.“
IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater (links) mit den Künstlern
Marko Kekishev (zweiter von links), Andrei Kormaschov
(zweiter von rechts) und Kulturattaché Harry Liivrand.
Licht  Die aktuelle Ausstellung passt auch nach Ansicht von
Kulturattaché Harry Liivrand besonders gut in die Merkur-Galerie: „Das Licht ist gut für graphische Arbeiten und Fotografien“, so Liivrand. Die Ausstellung lief 2012 in der Estnischen
Botschaft in Berlin; für ihren hiesigen Auftritt ist sie aktualisiert
und mit neuen Werken bestückt worden. Sie vermittelt einen
guten Blick auf estnische Kunst. „Estnische Plakatkunst gehört
zu Europa“, ergänzt der Kulturattaché. Die in der Ausstellung
gezeigten Kulturplakate seien die beste Diplomatie.
Erfreut zeigte sich auch Kurator und Künstler Marko Kekishev
über die gelungene Eröffnungsveranstaltung. Der Designer
stellt selbst einige Plakate in dieser Schau aus.
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Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Oktober 2014 in der
Merkur-Galerie zu besichtigen. Öffnungszeiten: Montag
bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 15.30
Uhr. Der Eintritt ist frei.
Topthema IHK zu Kiel ��
Groß, aufblasbar und wirkungsvoll
tat-team  „Wir fertigen alles, was groß und aufblasbar ist“, mit diesen Worten beschreibt Dieter Profitlich
die Kernkompetenz des Unternehmens. Aus der Produktion im dörflichen Schinkel am Nord-Ostsee-Kanal
gehen die Inflatables, so der Fachbegriff für aufblasbare Objekte, zu Auftraggebern in aller Welt.
Aufblasbare Zelte  Ein relativ neues Geschäftsfeld ist der Vertrieb der Produktlinien tat aiRstructures. Dabei handelt
es sich um aufblasbare Zelte für Events,
Messen oder Veranstaltungen wie Mitarbeiterschulungen oder Konferenzen.
Diese gibt es als Kuppel, aiRdome, oder
als Würfel, aiRbox, in unterschiedlichen
Abmessungen. „Der Vorteil der aufblasbaren Systeme liegt unter anderem im
extrem geringen Transportvolumen und
der sehr kurzen Aufbauzeit. Einfach aufrollen und aufblasen. Die Wasserballas
tierung in der Wand
sorgt für eine sichere
Verankerung“,
so Profitlich. Die
aiRstructures lassen
sich nach dem modularen Prinzip individuell mit Fenstern
und Türen, Heizung
und Klimatisierung,
Beleuchtung
und
aufblasbaren Möbeln
ausstatten. Auch ein
Branding ist möglich.
In Schinkel hat Ein aiRdome kann individuell ausgestattet werden.
das Team auf der
Wiese Platz, selbst große Objekte zur können. Die von tat team gefertigte 40
Probe aufzubauen. Bei schlechtem Meter lange Installation tourt durch die
��
Wetter werden hierfür Hallen ange- ganze Welt. mietet. So wie für die monumentale
Installation „White Bouncy Castle“, Autorin:Hilke Ohrt, Freie Journalistin
die Balletttänzer und Choreograf Wil- redaktion@ihk-sh.de
liam Forsythes gemeinsam mit Dana
Caspersen zu einem Soundtrack von tat-team GbR
Joel Ryan entworfen hatte, um für Be- www.tat-team.de
sucher einen choreographischen Raum www.aufblasbare-zeltsysteme.de
zu schaffen, in dem sie sich bewegen
Foto: tat team
I
n der Produktionshalle nähen Mitarbeiter Planen zusammen, prüfen Objekte auf Dichtigkeit und bereiten sie
für die Endkontrolle vor. „Bei unseren
Objekten handelt es sich um Handarbeit
und wir fertigen in Schinkel. Lediglich
große Serien lassen wir von Fremdfirmen nähen“, sagt Dieter Profitlich,
gemeinsam mit Jürgen Holst Firmengründer und Geschäftsführer. Auch Reparaturen von Inflatables aller Hersteller
übernehme man.
Produziert werden Spielmodule wie
klassische Hüpfburgen oder Wasserrutschen, aber auch außergewöhnliche
Eventmodule wie Skydancer oder MegaKicker. Sie werden im Haus konstruiert,
entwickelt und gefertigt. Kunden können die Objekte kaufen oder mieten. Neben den sechs Angestellten im Büro, darunter zwei Schwerbehinderte, und den
drei Spezialisten in der Fertigung gehört
zum Team ein Pool von 25 flexiblen
Mitarbeitern. Sie bauen die vermieteten
Riesenrutschen, Burgen und Figuren auf
und betreuen sie während des Events.
Der Event- und Spielbereich war der
Ursprung des vor 30 Jahren in Kiel gegründeten Timmerberger Aktionsteams
„tat“. Der erste Auftrag sei von der Stadt
Kiel gekommen. Dabei habe es sich um
Elemente für die Spiellinie während der
Kieler Woche gehandelt. „Wir haben
unser Geschäft laufend erweitern können und setzen viele Ideen um“, so Profitlich. Beispielsweise Airdisplays oder
Produktnachbildungen als Werbeträger,
Messestände, Objekte für Künstler.
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Die neue Stressless®Office Kollektion
dürfte es einem schwer machen, zwischen Arbeit und
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Jörg Orlemann taucht mit kräftigem
Flossenschlag ab …
Der Berufstaucher der
Unterwasserbaustelle (links)
mit Sporttaucher Jörg Orlemann
… und wieder auf
IHK-Chef als Froschmann  Seitlich lässt sich der Taucher von einem Begleitboot ins Wasser
fallen, winkt den Kameramännern und Fotografen zu. Jörg Orlemann (47) gleitet in die Fluten des
Kieler Marinestützpunktes. Mit einigen kräftigen Flossenschlägen nähert sich der Froschmann der
Unterwasserbaustelle im Tirpitzhafen.
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Fotos: IHK/Ohrt
D
as Spezialunternehmen Unterwasserkrause von Axel
Mutzeck saniert hier eine Spundwand. Mehrere seiner
Berufstaucher sind hier im Einsatz. Ihnen guckt sozusagen ein Besucher über den Taucherhelm. Es ist kein geringerer
als der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Jörg Orlemann. Der seit dem 1. April 2014 in Kiel
amtierende IHK-Chef ist begeisterter Taucher und macht sich
im Rahmen einer Presseveranstaltung selbst ein Bild vom anspruchsvollen Beruf des Tauchers.
„Es ist schon beeindruckend, wie hier oft mehrere Stunden
am Stück unter Wasser geschweißt wird“, berichtet Orlemann
unmittelbar nach dem Auftauchen den Journalisten und zeigt
sich ganz nebenbei sehr angetan von der Artenvielfalt im
Kieler Marinestützpunkt: „Ich habe erstaunlich viele Krebse,
Muscheln und Fische entdeckt“. Der erfahrende Tauchunternehmer Axel Mutzeck (60) hat nur Lob für die für einen
IHK-Hauptgeschäftsführer nicht gerade typische Aktion übrig: „Das hat er gut gemacht. Ich habe gemerkt, er fühlt sich
im Wasser wohl,“ sagt Mutzeck und fügt schmunzelnd an:
„Herr Orlemann kann bei uns anfangen.“ Beim Sanieren der
430 Meter langen Spundwand verarbeiten die Taucher rund
1.100 Quadratmeter Stahlplatten und ziehen Schweißnähte
von ungefähr 3.300 Metern Länge.
Im Rahmen der diesjährigen „Pressekonferenz in See“ der
Industrie- und Handelskammer zu Kiel würdigte Orlemann
die Bedeutung der Taucherprüfungen für die maritime Wirtschaft. 15 Taucherprüfungen pro Jahr nimmt der Prüfungsausschuss der IHK durchschnittlich ab und sorgt damit für
qualifizierte Berufstaucher in Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern.
Ausdrücklich würdigte die IHK die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit des Prüfungsausschussvorsitzenden, Axel
Mutzeck, der seit 1988 im Prüfungsausschuss für „Geprüfte
Axel Mutzeck (links) ist Geschäftsführer des traditionsreichen Berufstaucherunternehmens Unterwasserkrause –
Mutzeck GmbH in Kiel, das er 1982 übernommen hat.
Taucher“ und seit mehr als zehn Jahren im Prüfungsausschuss
der Tauchermeister mitwirkt. Orlemann lobte Axel Mutzeck
für seinen unermüdlichen Einsatz im Prüfungswesen und in
der Tauchwirtschaft: „Sie sichern durch Ihre kontinuierliche
Prüfertätigkeit den Nachwuchs für diesen in Schleswig-Holstein wichtigen Wirtschaftszweig an Küsten, Häfen, am Kanal
Region aktuell IHK zu Kiel ��
Journalisten beobachten die Taucher an der Unterwasserbaustelle im Tirpitzhafen.
und auf Baustellen. Nur an wenigen Standorten in Deutschland wird diese Prüfung abgenommen. Umso unverzichtbarer
ist Ihre große Kompetenz auf diesem Gebiet. Die Ehrung mit
der goldenen Ehrennadel unserer IHK für 25 Jahre Prüfertätigkeit, die wir Ihnen 2013 überreicht haben, ist daher mehr
als verdient.“
Berufstaucher führten Tätigkeiten aus, die mit Arbeiten an
Land vergleichbar seien. Dabei gelte es zu untersuchen, sanieren, schweißen, bohren, sägen, fräsen, stemmen, schrauben
oder messen. Allerdings erforderten die bei Unterwasserarbeiten vorherrschenden extremen Bedingungen ganz besondere
Im Interview: Jörg Orlemann steht SAT.1 Rede und Antwort zu maritimen Themen (rechts IHK-Pressesprecher Michael Legband).
Fertigkeiten, namentlich wegen der Arbeit in lebensfeindlicher Umgebung, unter Druck, ohne frische Luft, in völliger
Dunkelheit und bei extremen Wassertemperaturen.
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Autor: Michael Legband
IHK-Redaktion
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�� IHK zu Kiel Topthema
Enge und verlässliche Partnerschaft von Hafen
und Bahn  Das Hamburger Produktionszentrum der DB Schenker Rail zeichnet sowohl in
Hamburg, in Teilen Niedersachsens, als auch in
Schleswig-Holstein für schienengebundene Gütertransporte verantwortlich. In Kiel führt DB
Schenker Rail unter anderem Rangiertätigkeiten
im Hafen sowie Zugförderleistungen zwischen
den verschiedenen Hafenteilen und dem Rangierbahnhof Meimersdorf durch. Dirk Claus:
„DB Schenker Rail und den Kieler Hafen verbindet eine enge und verlässliche Partnerschaft.
Unser Ziel ist, den Umschlag im kombinierten
Ladungsverkehr bis Ende des kommenden Jahres um weitere 20 Prozent zu erhöhen.“ Derzeit
ist der Kieler Hafen über den täglichen KombiShuttle via Hamburg-Billwerder an das Netz
im kombinierten Schienengüterverkehr angeschlossen. Dazu bestehen Direktzugverbindungen nach Duisburg-Ruhrort sowie im Alpentransit nach Verona in Norditalien. Im kombinierten Ladungsverkehr Schiene/Schiff wurden
in 2013 erstmals 24.000 Container, Trailer und
Wechselbrücken im Kieler Hafen umgeschlagen. Dazu wurden regelmäßig verschiedenste
Stückgüter auf Waggon verladen und zudem
Holz- und Kohlezüge be- bzw. entladen. Im vergangenen Jahr wurden in Kiel insgesamt 900.000
Tonnen Fracht per Bahn transportiert. Der Anteil der Schiene im Modal-Split des Hafens lag
damit bei etwa 15 Prozent.
red ��
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Stammkunde Andreas Mense (rechts) schätzt die kompetente Beratung von
Kaffeespezialist Arne Schlüter.
Foto: Seehafen Kiel
Im Rahmen der „Sprottenback“, der gesellschaftlichen Traditionsveranstaltung der Unternehmen der Kieler Hafenwirtschaft, wurde am
11. September 2014 der diesjährige Hafenpreis an
Frank Erschkat, den Leiter des Produktionszentrums Hamburg der DB Schenker Rail AG, verliehen. In seiner Laudatio würdigte Dr. Dirk Claus,
Geschäftsführer
der SEEHAFEN
KIEL
GmbH
& Co. KG, das
große persönliche Engagement
des Preisträgers,
wodurch eine
neue Qualität
der Zusammenarbeit erreicht wurde. Dirk Claus:
„Mit Frank Erschkat an der Spitze des Produktionszentrums Hamburg der DB Schenker Rail
konnte der Schienengüterverkehr von und zum
Kieler Seehafen stark ausgebaut werden. Die
Hinterlandanbindung unseres Hafens per Bahn
ist heute so gut wie niemals zuvor.“
Foto: IHK/Christophers
Kieler Hafenpreis
verliehen
Braunes Gold
Leidenschaft  Arne Schlüter trinkt gern Kaffee. Noch viel lieber
bereitet er das heißflüssige Getränk zu. Seit mittlerweile zwei
Jahren führt Schlüter die „Kleine Kaffeerösterei“ in der Kieler
Innenstadt. Täglich frisch röstet der Einzelhändler Bohnen aus
unterschiedlichen Regionen der Erde.
D
er leidenschaftliche Kaffeetrinker
machte sein Hobby zum Beruf.
Mit der Bratpfanne fing alles an.
Darin röstete Schlüter seine Kaffeebohnen. Schnell stellte er fest, dass es ihm
Spaß macht, unterschiedliche Kaffees
herzustellen. Der gelernte Elektroniker
arbeitete zuletzt als Online-Redakteur.
„Dann lief mein Vertrag aus und ich
nutzte die Gelegenheit mich selbstständig zu machen“, erzählt der Klein-Unternehmer.
Zuvor nahm er mit einem kleinen
Verkaufsstand an dem Molfseer Bauernmarkt teil. Dort kam es zu ersten
Kundenkontakten und dem Entschluss,
seine Idee von einer eigenen Rösterei zu
verwirklichen. Durch die IHK-Informationsveranstaltungen für Existenzgründer fühlte Schlüter sich bestärkt: „Das
hat mir wirklich sehr geholfen. Danach
war mir klar, dass ich es versuchen
muss.“
Exklusivität  Die Kleine Kaffeerösterei
lebt vom Stammkundengeschäft. Viele
der Kunden lassen sich ihren Kaffee individuell mischen. „Mein Schwerpunkt
liegt in der exklusiven Beratung. Meine
Kunden können sich Spezialmischungen erstellen lassen, ganz nach ihrem
Geschmack“, erzählt der 40-Jährige.
Probierstübchen nennt er seinen kleinen Laden deshalb auch liebevoll. Cof-
fee to go bietet die Kleine Kaffeerösterei
ebenfalls an.
Das umfassende Wissen rund um
die Bohne hat sich Schlüter selbst angeeignet. In Seminaren an der Volkshochschule Kiel gibt er seine Kenntnisse
weiter. Den Teilnehmern erklärt er dabei diverse Kaffeebohnen, Anbaugebiete
und die Arbeitsweisen der verschiedenen Röstmaschinen. „In der Überlegung
ist ein Kurs für Auszubildende aus dem
Gastronomiebereich. Ich könnte mir gut
vorstellen, dass dieses zusätzliche Wissen für Servicekräfte von Vorteil wäre“,
so Schlüter.
Seine Seminare tragen auch eine
Botschaft. So versucht der Kaffeespezialist auf Fair Trade, Bio-Anbau und die
richtige Aufbereitung aufmerksam zu
machen. Im nächsten Jahr plant Arne
Schlüter eine Reise nach Peru. Dort
will er direkt vor Ort Kaffeebohnen für
seinen Laden kaufen. Qualitätskaffee
und eine nette Beratung – in der Kleinen Kaffeerösterei sind Genießer genau
richtig.
��
Autorin: Birte Christophers
IHK-Redaktion
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