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BLICK, ET=20141105, Ausgabe Auerbach

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Info: 0371 656-22100
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Kalenderwoche 45
5. November 2014
! 6045633-10-5
! 6056300-10-1
Ihr Lokalanzeiger und WOCHENSPIEGEL am Mittwoch für das Vogtland · Ausgabe Auerbach
52.892 verbreitete Exemplare
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plauen@blick.de · www.blick.de
Kalenderwoche 45
5. November 2014
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„Enrigo“ kocht
Schwammespalken
Angemerkt
Gefrierschock
Schon gehört? Mit dem Einfrieren von Eizellen will der Mensch
der Natur wieder einmal schöpferisch ins Handwerk pfuschen und
wundert sich dann, wenn die
Kinder als erstes Wort nicht Mama, sondern Oma sagen. Und
das alle, um die Karriere von
Frauen nicht zu gefährden.
Nachdem amerikanische Firmen
die optimale Karriere- und Familienplanung von Frauen angestoßen haben, wollen jetzt auch einige
übereifrige deutsche Arbeitnehmer
von den neuesten Konservierungsmethoden profitieren.
Soll das Thema Nachwuchs auf
das Rentenalter verschoben werden – quasi als Lebensendleistung
ohne Rücksicht auf die biologische
Uhr? Mein Freund Anton hat das
Problem mit seiner Frau diskutiert
und ist zu dem Schluss gekommen:
„Da müssen wir unsere Oma
gleich mit einfrieren, damit sie die
Kinder noch eine Weile beaufsichtigen kann.“ Er bezeichnet „Social
Freezing“ als unzulässige Sterbehilfe vor der Geburt und meint:
„Wer die Kinderplanung auf Eis
legt, sollte lieber seine Gehirnzellen solange einfrieren, bis er sie für
nützlichere Ideen gebrauchen
kann. Obwohl die Hirnzelleneinfrierung schon länger von einigen
Bundesbürgern heimlich praktiziert wird, gilt sie als nicht gesellschaftsfähig.
Aktuell Stadtwerke haben Maskottchen kreiert
Foto: Thomas Voigt
Reichenbach. Klein und gemüt-
lich, sympathisch, gesellig und
auch sparsam, so präsentiert sich
das neue Maskottchen der Stadtwerke Reichenbach. „Enrigo“ gibt
es als Aufsteller, als Anstecknadel,
als Lesezeichen und als Filmfigur.
Als letztere agiert das Maskottchen
in einem kurzen Werbeclip als
Koch, der leckere Schwammespalken auf dem Herd zum Kochen
bringt. Dabei spricht die Figur ein
ausgeprägtes vogtländisch. Bei der
Realisierung der Figur waren die
Reichenbacher Agentur eckpunkt
und der Mylauer Grafiker und Karikaturist Jörg Halsema beteiligt.
Acht Montage lang tüfelte man, bis
der kleine, gemütliche Vogtländer
als Ergebnis vorlag. Dann lag es
auch nahe, der Figur Leben einzuhauchen. Die Stimme dürfte so
manchem bekannt vorkommen.
Jens Pfretzschner von der Vogtland Kultur GmbH, der sein schauspielerisches Talent nicht zum ersten Mal unter Beweis stellte, vertonte den Clip. „Enrigo“ – so heißt
auch ein neuer Tarif der Stadtwerke Reichenbach – ist im Vogtland
Regional Fernsehen zu hören und
zu sehen. Vorerst als Koch, könnte
er sich aber durchaus auch wandeln, zum Beispiel zum Gärtner,
verriet Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert. Als lebensgroße plüschige Werbefigur soll er außerdem für die Stadtwerke werben, zum Beispiel bei Festen und
Aktionen. „Die regionale Ausrichtung und die Nähe zum Kunden
sind die markanten Eigenschaften
unseres Unternehmens. Diese
Botschaft wollen wir noch stärker
nach außen tragen.“, erklärt Siegert.
sz
FEUCHTFRÖHLICHE BOCKBIERFETE
Stolz verkündete der Bier-Gourmet ein ordentliches Ergebnis. Zur feuchtfröhlichen Fete herrschte dann ausgelassene Stimmung.
Zur obligatorischen Schunkelrunde schwappte die
Bockbier-Welle durch das ausverkaufte Haus. Bis nach
Mitternacht war auf der Tanzfläche gute Laune angesagt.
Mehr zur Veranstaltung lesen Sie auf Seite 3.
tv
Foto: Simone Zeh
Plauen. Yvonne Magwas holt vier Mal kräftig mit dem
Hammer aus. Die CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem
Vogtland stach am Samstag zum 24. Bockbierfest in der
Plauener Festhalle erfolgreich das Fass an. Für sie war es die
Premiere.
Sternquell-Chef Jörg Sachse (links) assistierte ihr. Vorher
plauderte er traditionell über das laufende Geschäftsjahr.
Armin Leischel
Das Vogtland von oben erleben
Mißlareuth. Am Wochenende
Freizeitmesse Ballonfahrt, 50 Aussteller und ein Bühnenprogramm warten
wird in Mißlareuth die Kirmes
gefeiert. Dieses Jahr aber wird
das Fest etwas anders gefeiert. Die
Faszination der Greifvögel wird
Hans-Peter Herrmann von der
gleichnamigen Falknerei am Freitag, 7. November, im Saal des
Gasthofes den Besuchern nahe
bringen. Ab 19.30 Uhr kann man
Wissenswertes über die Geschichte der Falknerei und über die verschiedenen Charaktere der Greifvögel erfahren. Der Eintritt kostet
drei Euro. Am Sonntag, 9. November, findet in der Kirche um 10 Uhr
der Gottesdienst zur Kirchweih
statt. Danach wird, so wie es Tradition ist, zum Frühschoppen im
Gasthofsaal eingeladen.
sz
W
er Glück hat, fliegt!
Festhallen-Chefin
Elke Fickert teilt
mit: „Zur Freizeitmesse können
die Besucher am kommenden
Wochenende am Stand von
Vogtland-Ballonfahrten einen
Coupon ausfüllen.“ Spannend
wird es dann am Sonntag:
Pünktlich 17 Uhr soll der Gewinner der Ballonfahrt unter allen
Einsendern gezogen werden.
Über 50 Aussteller kommen am
8./9. November zur 2. Freizeitmesse nach Plauen. FesthallenManager Ronny Bley: „Geöffnet
ist am Samstag von 11 bis 18
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Uhr und am Sonntag von 10 bis
18 Uhr.“ Ein buntes Bühnenprogramm und ein großer IndoorSpielplatz sollen die Messe zu einem Erlebnis für die ganze Familie
machen. Vereine präsentieren ihre
Angebote sinnvoller Freizeit-Aktivitäten. Gegliedert wird die Messe
diesmal in die Themenbereiche
Reisen, Wellness, Outdoor, Sport,
Spiel, Event, Hobby und Genuss.
Unter anderem warten der
ADAC-Motorradsimulator, LiveKochshows und Gewinnspiele.
Das Bühnenprogramm am Samstag: 11 Uhr Aida-Kreuzfahrten Reisekino; 12 Uhr Ausschnitte aus
Verlost wird eine große
Fahrt im Ballon.
„Comeback! Das Karl-Marx-Musical“; 13 Uhr Bali - chillen nicht
nur für Urlauber - Stefan BremerRiedl; 13.40 Uhr Mario Goldstein
Freiträumer Festival; 14 Uhr
Kochshow; 15 Uhr Historische
Modenschau Schloss Voigtsberg;
15.40 Uhr „Meine Reise zum Dalai Lama“ - Mario Goldstein; 16
Uhr China mal anders – Reisen
vom Spezialisten - Sybille Zeidler;
16.45 Uhr Namibia - unendliche
Weiten - Wolfgang Schleiff; 17.40
Uhr Musicals - Stage Entertainment. Das Sonntagsprogramm
finden Sie in der nächsten
kare
BLICK-Ausgabe.
Haben das Maskottchen aus der Taufe gehoben: Annett
Wohlfarth und Danny Bühring von „eckpunkt“, Kerstin
Müller, Alexander Flach und Wolfgang Siegert von den
Stadtwerken Reichenbach.
Zehn Jahre Gesundheit
in Schöneck
Tipp Geburtstagsfeier mit „De Randfichten“
Schöneck.
Der Schönecker
Kneipp-Verein feiert Jubiläum:
Vor 10 Jahren wurde der Verein
gegründet und ist heute aus dem
Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Beständig hat sich der
Verein weiter entwickelt, der über
100 Mitglieder zählt. Dabei wurde
von Beginn an Wert daraufgelegt,
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Foto: Karsten Repert
Tipp Faszination
der Greifvögel
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zum Senior zu sein. Zum Geburtstag bringen am Sonntag bei einem
heiteren „Hutzenohmd“ mit den
„De Randfichten“ im IFA-Ferienpark diese ein besonderes Ständchen mit Frontfrau Marion Frank,
genannt „de Pfeif“. Beginn ist um
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17 Uhr, Einlass ab 16 Uhr.
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Einem Teil der Auflage
liegen diese Prospekte bei:
BLICK LOKAL
5. November 2014 · Seite 2
Notwendigkeit zum Fällen bestehe dann, wenn die Bäume Fäulnis am und im Stamm, Baumkrankheiten oder starke Wetterschäden aufweisen. Auch starker
Totholzbestand und Vitalitätsverlust können eine Fällung notwendig machen.
Einige Bäume seien zu alt,
würden unter Standortbedingungen wie Streusalz, Feinstaubbelastung leiden oder hätten
Schaden durch die Versiegelung
von Straßen genommen.
Bevor die Kettensäge zum
Einsatz kommt, wird jeder Baum
noch einmal durch die Fachleute
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geprüft, so Heike Keßler.
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zeigt, welche Impulse für die
Stadt von so einer Schau ausgehen können. Besonders in Sachen Nachnutzung habe die
Neuberinstadt erfolgreich die
Weichen gestellt. Der Park der
Generationen ist heute ein beliebtes Erholungs- und Veranstaltungsgelände. So eine Entwicklung würde sicher auch Auerbach weiterbringen. Davon ist
Musik Start in eine
legendäre Party
Eine entspannende Reise an den Wohlfühl-Ort
Bad Elster. Am Freitag gastiert
die bekannte Blue Haley Band
aus Berlin-Köpenick um 19.30
Uhr im Kurhaus und präsentiert
einen Rock’n’Roll-Tanzabend.
Die Band nimmt das Publikum
auf eine Reise in die Vergangenheit des Rock’n’Roll.
Sie taucht ein in die musikalische Welt des Bill Haley und seiner Comets, inklusive seiner unsterblichen Hits, die jeder kennt
und mitsingen kann: „Rock
Around The Clock“, „Razzle
Dazzle“, „Skinnie Minnie“,
„Mambo Rock“.
Auch fehlen die Welterfolge
von Elvis Presley, Little Richard,
Chuck Berry und Fats Domino
nicht.
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Job, Haushalt, Familie, Freizeit –
viele Menschen sind immer öfters
gestresst und überfordert. In diesen Augenblicken käme eine kleine
Auszeit gerade recht. Neuerdings
gibt es in der Auerbacher Begegnungsstätte „Zebra“ Am Katzenstein eine Insel zum Entspannen.
Ingrid Gündel nimmt die Gestressten einmal in der Woche an einen
Wohlfühl-Ort mit. BLICK-Reporter Thomas Voigt fragte nach.
Wohlfühlzeit klingt toll. Wie
funktioniert so etwas?
Alles spielt sich vor dem inneren
Auge ab. Ich gebe Bilder vor und
nehme die Leute auf eine Phantasie-Reise durch den Körper mit. In
kurzer Zeit ist man dann in Gedanken an einen Wohlfühlort. Ziel ist
eine Tiefenentspannung.
Wann läuten die Alarmglocken?
OB Manfred Deckert
Es ist eine Vertrauenssache. Man
muss sich nur darauf einlassen. Geeignet sind solche Auszeiten vor allem für Menschen, die durch Mehrfachbelastung sehr gefordert sind
und Verantwortung tragen.
Wie lang dauert so ein meditativer Ausflug?
In 45 Minuten kann die Welt schon
wieder ganz anders aussehen.
fahrungen gemacht?
Viele Menschen wissen genau, was
Zur Selbstüberprüfung hilft ein sie nicht wollen. Oft können sie aber
kleiner Stresstest. Bedenklich nicht sagen, was sie wirklich im Lewird’s, wenn man beispielsweise ben wollen.
schlecht einschlafen kann, tagsüber
ständig müde und unkonzentriert Sie bearbeiten ein weites
ist. Anzeichen sind auch Überreak- Feld. Wo können sie ihre Metionen, Aggressivität sowie häufige thoden konkret anwenden?
Kopf- oder Rückenschmerzen.
Das reicht von Gewichtsproblemen,
über Zigaretten-Entwöhnung bis
Sie selbst haben mit Coa- hin zu Prüfungsangst. Vieles kann
ching- und Hypnose-Angebo- über das Unterbewusstsein beeinten den Schritt in die Selbst- flusst werden. Der Verstand ist nur
ständigkeit gewagt. Aus wel- die Spitze des Eisberges. Im Zebra
chem Beruf kommen sie?
geht es in erster Linie aber um die
Ich war früher im Verkauf speziell Entspannung.
für den medizinischen Bedarf tätig.
Das war auch die Brücke zu mei- Wann bieten sie ihren Kurs
nem heutigen Beruf. Neben meiner an.
früheren Tätigkeit habe ich mich Immer dienstags um 19 Uhr.
über mehrere Jahre noch mal auf
die Schulbank gesetzt.
DER BLICK wünscht ihnen weiter
viel Erfolg. Danke für das Getv
Was haben sie bisher für Er- spräch.
Öffnungszeiten werden verkürzt
Arbeiten Park der Generationen in Reichenbach wird winterfest gemacht
Reichenbach. Die „Winterzeit“
im Park der Generationen hat
begonnen. Der Park wird erst
um 9 Uhr für die Besucher geöffnet und um 18 Uhr wieder verschlossen. Wer nach 18 Uhr
noch im Park ist, kann das
Raumbachtal und das Angerviertel durch die Drehtore verlassen.
Derzeit wird der Park winterfest gemacht, informiert Heike
Keßler von der Stadtverwaltung.
Zu den notwendigen Arbeiten gehörten die Entleerung von Bewässerungssystemen und Pumpen,
zum Beispiel am Wasserspielplatz,
und der Ausbau des Luftbildes. Ei-
Der Park der Generationen ist zu jeder Jahreszeit beliebt.
nige Pflanzen wurden am Musterplatz und im Eingangsbereich des
Raumbachtals entfernt. In Vorbereitung der Kleinen Gartenschau
im Juli dieses Jahres wurden einige
winterharte Stauden und Gräser
dauerhaft angepflanzt, die nun ihren ersten Winter vor sich haben.
Die öffentlichen Toiletten in der
ehemaligen Ausstellungshalle im
Raumbachtal sind im Winter geschlossen. Das Areal Schreiterer
ist von November bis zum nächsten Frühjahr nicht zugänglich. Für
Besucher geöffnet sind das Raumbachtal, das Angerviertel sowie das
Gelände Unterer Bahnhof.
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„Frauen sind
Göttinnen“
Lesung mit
Anne Hahn
Tipp Comedy-Rüpel in der Vogtlandhalle
Tipp Punk in der DDR, Flucht und Stasi-Haft
Greiz. „Frauen sind Göttinen – wir
Greiz. Über Punk in der DDR,
können nur noch beten“. Das meint
jedenfalls Ingo Appelt, wenn er am
Mittwoch, 5. November, um 19.30
Uhr die Vogtlandhalle beehrt. Der
geläuterte Comedy-Rüpel kommt
mit neuem Programm. So viele verbale Umarmungen für die Frau gab
es von Ingo Appelt wohl noch nie
und er ruft alle Frauen zum Trost in
seinen Schoß und legt die Männer
daneben übers Knie: „Wenn Frauen
verlernt haben, den unerschütterli-
chen Glauben an sich selbst in Worte zu fassen, dann muss ich das
eben für sie mitmachen.“ Und:
Männer seien nichts weiter als bedauernswerte Würstchen, die sich
von Frauen gefälligst um den Mittelfinger wickeln zu lassen haben.
Appelts allabendliches Missionsziel
ist klar abgesteckt: „Ist der perfekte
Mann frisch verliebt, dann ist er
aufmerksam, höflich und wäscht
sich sogar. Nur leider hält dieser
Zustand maximal drei Wochen.“ sz
Flucht und Stasi-Haft liest die
Autorin Anne Hahn. Dazu wird
am Freitag, 7. November, 11.10
Uhr, in die Staatliche Regelschule “G. E. Lessing” Greiz (Dr. Scheube Str. 4), eingeladen. Anne Hahn, geboren 1966 in Magdeburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der
Humboldt-Universität
Berlin.
1989 wurde sie bei einem Fluchtversuch an der aserbaidscha-
nisch/ iranischen Grenze verhaftet und war sechs Monate politische Gefangene in der DDR. Anne Hahn lebt mit ihrer Familie in
Berlin. „Gegenüber von China“
heißt ihr autobiografischer Roman. Anne Hahn schreibt in präziser, einfühlsamer Sprache von
den - kleinen und großen Fluchten und Sehnsüchten Jugendlicher in den letzten Jahren vor
dem Zusammenbruch des soziasz
listischen Staates.
Fast 400 Kilo Lebensmittel für Bedürftige
Pausa. Bei der Aktion „Kauf eins
5)3%!+
schtal. Gemeint ist der Tag der
Sachsen. Dazu müsste aber erst
der Stadtrat grünes Licht geben.
Die größte Party der Sachsen
geht nächstes Jahr in Wurzen
über die Bühne. 2016 ist Limbach-Oberfrohna an der Reihe.
Im Vogtland waren bisher nur
Plauen (1997) und Reichenbach
(2007) Gastgeber zum Tag der
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Sachsen.
Engagement Aktion „Kauf eins mehr“ erfolgreich verlaufen
!,
41
nicht nur Lenk überzeugt. Gerade weil es eine langfristige Sache
ist, könne sich Deckert die Bewerbung für so eine Großveranstaltung durchaus vorstellen. Auerbach würde die Laga allerdings
frühestens 2022 ausrichten. Alle
anderen Bewerbungen sind
schon gelaufen. Aber es gibt für
Großveranstaltungen
weitere
Chancen für die Stadt im Göltz-
Interview mit Coaching- und Hypnose-Spezialistin Ingrid Gündel
Klingt interessant. Ist das für
jeden geeignet?
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eim Gedanken, eine Landes-Gartenschau (Laga)
in der Drei-Türme-Stadt
auszurichten, blüht Auerbachs
Rathaus-Chef auf. Den Anstoß
zur grünen Vision gab kürzlich
Landrat Tassilo Lenk. Seiner
Meinung nach sollte Deckert solche kühnen Pläne auf dem Zettel
haben. Die Landesgartenschau
in Reichenbach 2009 habe ge-
Foto: Thomas Voigt
Baumfällarbeiten im Reichenbacher Stadtgebiet sind notwendig und werden
im November und je nach Witterung bis Februar/März 2015 vorgenommen.
Darüber informiert die Stadtverwaltung. Begonnen werden
soll in der Agnes-Löscher-Straße, im Trinitatispark, im Umfeld
des Wasserturms sowie im
Stadtpark.
Grundlage für eventuell notwendige Baumfällungen ist das
Baumschauprotokoll der Regionalen Aufbau- und Dienstleistungs GmbH, so Heike Keßler
von der Stadtverwaltung. Eine
Foto: Simone Zeh
Reichenbach.
Bewerbung Holt Auerbach 2022 Landesgartenschau ins Vogtland?
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mehr“, welche der Verein Arbeitsloseninitiative Sachsen zusammen mit der Plauener Tafel
und dem Weischlitzer GlobusEinkaufsmarkt durchgeführt hat,
sind knapp 400 Kilogramm zusammen gekommen. Außerdem
wurden noch 273 Euro gespendet. „Mit dieser Warenmenge
konnten wir die Frühjahrsaktion
toppen“, so Konstanze Schumann von der Arbeitsloseninitiative (ALI) Sachsen. Dazumal
wurden 350 kg Lebensmittel gesammelt. Ein Woche lang waren
Kunden des Einkaufsmarktes an-
Foto: Simone Zeh
Info Stadtverwaltung informiert über Arbeiten
Zarte Blütenträume
Foto: Thomas Voigt
In Reichenbach
werden Bäume gefällt
Konstanze Schumann (3.v.re.) und ihre Mitstreiterinnen
bei der Aktion „Kauf eins mehr“.
gesprochen, zusätzlich zu ihren
Artikeln noch einen extra zu kaufen. Um Bedürftigen zu helfen,
deren Einkommen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt
zu bestreiten und die auf die “Tafel” angewiesen sind. Besonders
Teigwaren, Reis, Linsen, weiße
Bohnen, Obst- und Gemüsekonserven, Gewürze, aber auch Küchenrolle, Servietten, Reinigungsmittel werden immer und
in großem Umfang benötigt, so
Schumann. An zwei Tagen standen sie und alle Helfer für Fragen
und Informationen selbst im Einkaufsmarkt.
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BLICK LOKAL
Seite 3 · 5. November 2014
Die Entdeckung
einer neuen Welt
Nur nette Leute am „heißen Tisch“
Bockbierfest Brauerei-Chef Jörg Sachse spricht von tollem Jahr und guter Zukunft
Foto: Karsten Repert
H
ebt hoch das Glas und
lasst es klingen. Das
Bockbier soll uns Freude
bringen! Unter diesem Motto ging
es in der ausverkauften Plauener
Festhalle zur Sache. Zum Start der
Bockbiersaison war aller Ärger
schnell verflogen. Unter der Woche kritisierte Landrat Tassilo
Lenk noch eine geplatzte Gewerbeansiedlung (200 Arbeitsplätze)
und ging damit den Plauener
Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer an. Der OB wehrte sich verbal und er setzte sich dem Landrat
auch prompt direkt gegenüber.
Die Überraschung: Am „heißen
Tisch“ gab es keine Reibereien,
sondern pausenlos Nettigkeiten.
Ganz zur Freude von Gastgeber
Jörg Sachse. „Ich will nicht vorgreifen. Aber wir hatten wohl ein
tolles Jahr“, strahlte der Sternquell-Geschäftsführer. Sein Unternehmen half gerade erst dem VFC
Statt zu streiten, vergnügte sich die Politprominenz beim Bockbierfest (von links): Yvonne
Magwas, Tassilo Lenk mit Ehefrau, Harald Fichtner sowie Ralf Oberdorfer und Partnerin.
Musical Auf den Spuren von Kolumbus
Plauen aus der Patsche. Der Fußballverein trennte sich von seinem
Trikotsponsor und suchte übergangsweise Ersatz, weil kein Geld
floss. Ziemlich viel Bier könnte
hingegen auch kommendes Jahr
fließen. „Wir sind wieder auf dem
Sachsenring vertreten. Und wir liefern 3.000 Hektoliter nach Italien“,
gab sich Jörg Sachse auskunftsfreudig wie lange nicht. Der Wirtschafts-Promi verriet: „Noch drei
Jahre, dann stehe ich nicht mehr
als Gastgeber auf der Bühne, sondern sitze als Besucher im Publikum.“ Bis zum Ruhestand aber arbeiten Jörg Sachse & Co weiter innovativ. Sternquell-Geschäftsführer Dr. Jörg Lehmann zu zwei wirtschaftlichen Glücksfällen: „Wir haben das Bürgerbräu wieder aufleben lassen und das Natur-Radler
hat als Neuling ebenso toll eingeschlagen.“ Beide Produkte sichern
kare
viele Arbeitsplätze.
Bad
Elster/Markneukir- 15 Uhr und 19.30 Uhr, steht
chen. In einer Gemeinschafts- im Albert-Theater das Musi-
leistung haben Solisten, Chorsänger,
Balletttänzerinnen,
Kulissenbauer, Requisiteure,
Maskenbildner, Techniker und
Musiker die Suche nach einer
„neuen Welt“ aufgenommen.
Mehr als 100 Schülerinnen
und Schüler des Gymnasiums
Markneukirchen.
Am kommenden Freitag, jeweils um 9.30 Uhr und 19.30
Uhr, und am Samstag und
Sonntag (8./9.11.), jeweils um
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Kraftblues mit stürmischen Gitarrenriffs
Konzert Jazz- und Bluesherbst mit „Monokel“ und „Engerling“
Auerbach. Der Auerbacher Jazzund Bluesherbst klopft erneut
stürmisch an die Pforten der Göltzschtalgalerie. Am 22. November
(20 Uhr) wollen die Musiker von
„Monokel“ und „Engerling“ viel
Wirbel verbreiten. Beide Bands
haben in der Jazz-und Blues-Szene
Kultstatus.
Die Berliner Bluesrocker von
„Monokel“ gründeten sich 1976.
Ihr Markenzeichen ist der Kraftblues. Der Sound ist von harten
Gitarrenriffs getragen. Neben Größen wie Jürgen Kerth gehörten sie
zu einer speziellen Jugendkultur in
der DDR. Insofern ist der Abend
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Talent Posaunistin
Julia Fischer
Oelsnitz. Das Talent und die
beharrliche Ausdauer, fast täglich zu üben, hat sich für Julia
Fischer ausgezahlt. Die Schülerin des Vogtlandkonservatoriums „Clara Wieck“ Plauen,
Außenstelle Oelsnitz, hat die
erste Hürde für die Aufnahme
ins Bundesjugendorchester gemeistert. Beim Vorspiel in
Frankfurt am Main qualifizierte sich die Oelsnitzerin Posaunistin dafür. Unterrichtet wird
die Abiturientin von Jörg Leitz,
Direktor des Vogtlandkonservatoriums.
Schon mehrfach stellte Julia
Die Band „Monokel“ will die Göltzschtalgalerie rocken.
Fischer bei Wettbewerben ihr
Talent unter Beweis. Sie ist
mehrfache Preisträgerin des
Wettbewerbes „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene. Zusammen mit MitLivemusik Samstag wird es im Gambrinus-Rockpalast wieder erstklassig
spielerinnen errang sie im
Rock’. Die Band ist erstklas- Quartett den ersten Preis beim
Klingenthal. Das Obere Vogtsig.“ Im ehemaligen Kultur- envia-Musikwettbewerb „Muland darf sich freuen! Im Rockbtl
haus Maxim Gorki arbeitet Ti- sik für Kommunen“.
palast „Gambrinus“ in Klinno Süß auf dünnem Eis: Der
genthal spielten in den verganEintritt kostet nur zwölf Euro,
genen Monaten Bands, die
denn wir wollen für Klingen- Aktuell Friseurgeschäft
sonst nur die Großstadtbühnen
thal und Umgebung das Kul- wird erweitert
stürmen. Nach „Northern Liturhaus sein. Tino Süß: „Das
te“ und „Sky’s Country Trash“
heißt, wir müssen ganz scharf Reichenbach. Gegenwärtig kann
gastiert am Samstag mit „Boppin’ B“ eine der bekanntesten
kalkulieren und lange mit den man im „Haarstudio Manuela“ im
Rockabilly-Bands
DeutschBands verhandeln.“ Experten Annenplatzcenter in Reichenbach
lands in Klingenthal. Veranwissen: Das Quintett „Boppin’ noch keine Termine für Nageldestalter Tino Süß: „Boppin’ B
B“ kann man zu diesem Ein- sign buchen. Zur geplanten Gebegleitete unter anderem Wantrittspreis normalerweise nicht schäftserweiterung wird gegenda Jackson in der Thomassehen. Einlass ist Samstag ab wärtig noch eine Nageldesignerin
Bands wie Sky´s Country Trash (im Bild) oder am SamsGottschalk-Show ‚50 Jahre
21 Uhr.
kare gesucht.
sz
tag „Boppin´ B“ spielen in Klingenthal.
Foto: Thomas Voigt
cals „Kolumbus – Die Entdeckung einer neuen Welt“ auf
dem Programm.
Erzählt wird die Geschichte
des Seefahrers Kolumbus, der
im Jahr 1492 aufbricht, um Indien zu entdecken. Eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse
für und seine Mannschaft. Wochen später endet die Seefahrt
schließlich nicht in Indien,
sondern scheinbar im „Garten
btl
Eden“.
auch ein Rückblick in die Geschichte. Die 1975 ebenfalls in
Berlin gegründete Gruppe Engerling passte in all den Jahren nirgends so recht ins Konzept. Vor allem nicht in das Bild damaligen
DDR-Kulturfunktionäre.
Und
doch hat es die Formation bis heute geschafft, sich selbst und ihrem
Publikum treu zu bleiben. Die musikalischen Qualitäten schätzt
auch die lebende Rocklegende
Mitch Ryder. Mit Engerling war er
schon mehrmals auf Europa-Tournee. Karten-Reservierungen werden unter der Rufnummer 03744
21 181 15 entgegengenommen. tv
Foto: Karsten Repert
Rockabilly vom Feinsten
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BLICK REGIONAL
5. November 2014 · Seite 4
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BLICK REGIONAL
Seite 5 · 5. November 2014
Mehr als nur
Wolkenkratzer
Und immer sind die Weiber weg
Kristina Voigt in der Chicago-Fotoschau im Neuberinhaus.
Was es mit den breiten Schultern
auf sich hat, wie es da drunter aussieht und was in Chicago in der
Vorweihnachtszeit los ist, darüber
erzählen die Fotos von Detlef Kolbe, die gegenwärtig im Neuberinhaus zu sehen sind.
Der Fotograf aus Cunsdorf hat
mit seiner Kamera mehr eingefangen als die Bilder, die man auf
Postkarten sieht. Kontraste in der
Stadt mit den meisten Wolkenkratzern in den USA machen die
Fotografien in schwarz-weiß lebendig. Er zeigt auch Gesichter
von Menschen, wie etwa den am
Straßenrand hockenden Bettler,
den jungen Mann, der stolz über
den Wolkenkratzern zu schweben
scheint, oder Musiker in ihren
Clubs. Detlef Kolbe weilte in den
Jahren 2012 und 2013, jeweils im
November und Dezember, in Chicago. Er kam nicht als Tourist.
Deshalb konnte er die Metropole
nach eigenem Ermessen erkunden
und kam an interessante Gegenden in der City. Orten, die den
meisten Touristen in der Regel verborgen bleiben. Detlef Kolbe, geboren 1954 in Prenzlau (Uckermark), lebt seit 2005 in Cunsdorf.
Seit den 80er Jahren befasste er,
der Diplomökonom, sich intensiv
mit der Fotografie, baute sich ein
eigenes Fotolabor auf. Bis zum 14.
November sind die Fotografien im
sz
Neuberinhaus ausgestellt.
Festakt in Partnerstadt
Aktuell Pausaer reisen nach Selbitz
Pausa/Selbitz. Am Sonntag, 9. Grund- und Mittelschule sind der
November, werden Pausaer in
ihrer Partnerstadt Selbitz zu einem gemeinsamer Festakt anlässlich der Grenzöffnung vor 25 Jahre
weilen. Mitwirkende bei der Veranstaltung in der Turnhalle der
Gesangverein 1826 Pausa sowie
der Posaunenchor Pausa. Die
Stadträte aus Pausa sind ebenfalls
dazu eingeladen. Beginn ist um 10
Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Selbitz. sz
Gleichaltrigen auf
der Welt helfen
Engagement Konfis backen Brot für guten Zweck
Für die Aktion
„Konfis backen Brot für die
Welt“ sind im Kirchspiel Pöllwitz/Schönbach genau 172,51
Euro zusammen gekommen. 13
junge Menschen aus Pöllwitz,
Arnsgrün, Fröbersgrün, Bernsgrün, Cunsdorf, Schönbach,
Cossengrün und Hohndorf standen dafür in der Backstube. Sie
haben mit viel Freude Brot und
Reformationsbrötchen selbst gebacken und dann zum Jugendgottesdienst in Schönbach verkauft. “Das Geld werden wir
überweisen”, sagt Pfarrer Gunnar Peukert vom Kirchspiel Pöllwitz-Schönbach. Die Idee zum
Backen mit „seinen“ Konfis hatte der Geistliche. „Mir ist es
wichtig, dass die Konfirmanden
nicht nur die Theorie, sondern
auch in der Praxis lernen.“ Bis
die jungen Leute nächstes Frühjahr ihre Konfirmation erhalten,
geht es bei Treffen, Ausflügen
und in Projekten um Themen wie
die Bibel, den christlichen Glaube, Geburt, Tod und Auferste-
hung. Beim jetzigen Back-Projekt drehte es sich um Erntedank
und den Umgang mit der Schöpfung. Als er bei der Arnsgrüner
Bäckerei Becher anfragte, so der
Pfarrer, kam sofort die Zusage.
„Für uns war klar, dass wir da
mitmachen, sagte Achim Becher.
Den Teig sponserte die Bäckerei,
die es als Familienbetrieb seit
1903 in Arnsgrün gibt. „Die jungen Leute lernen so auch das Berufsbild kennen. Wir haben auch
viel Computertechnik“. Und
man habe schon viele Lehrlinge
ausgebildet. “Vielleicht bekommt
ja so jemand Lust auf ein Betriebspraktikum”, so der Bäckermeister,
dessen Arbeitstag um drei Uhr am
Morgen beginnt. An der Aktion
„Konfis backen Brot für die Welt“
beteiligen sich alle Landeskirchen
der Evangelischen Kirche in
Deutschland. Unterstützt werden
damit drei Kinder- und Jugendbildungsprojekte in Bogotá (Kolumbien/Lateinamerika), in Dhaka
(Bangladesch/Asien) und Kumasi
sz
(Ghana/Afrika).
Foto: Malik / PB Simone Zeh
Arnsgrün.
Mandy Becher von der Bäckerei zeigt Sarah Schumann
aus Cunsdorf und Richard Zahn aus Görschnitz, wie man
die Brote in Form bringt.
Lesung Theater-Förderverein lädt Schauspieler Jörg Gudzuhn ein
M
it Jörg Gudzuhn präsentiert der Plauener
Theater-Förderverein
am Sonntag einen prominenten
Schauspieler. Bekannt aus dem
ZDF-Mehrteiler „Der letzte Zeuge“ liest der 69-Jährige ab 18 Uhr
im großen Haus des Vogtlandtheaters aus Stefan Heyms Buch „Und
immer sind die Weiber weg, und
immer sind die Männer dran
schuld“. Gudzuhn durchlief die
Schauspielschule Ernst Busch in
Berlin. Viele ältere Semester dürften sich noch an seine Rollen in
DEFA-Spielfilmen erinnern. Helko
Grimm vom Förderverein des Musentempels ist froh, den dicken
Fisch an Land gezogen zu haben.
„Er ist jemand, der es nach der
Wende ins gesamtdeutsche Fern-
Foto: Thomas Voigt
Foto: Simone Zeh
Fotoausstellung Chicago jenseits der Touristenpfade
Theaterförderer Helko Grimm (links) und Lutz Behrens laden den Schauspieler Jörg Gudzuhn ein.
0 KA;0K&;99;FK9+ 9K0FK sehen geschafft hat.“ Bei der Veranstaltung aus der Reihe „Der
Theaterförderverein lädt ein“ wird
erstmals Eintrittsgeld erhoben. An
der Kasse werden sieben Euro verlangt. Bei Gästen solchen Kaliebers werde das jetzt immer so sein,
kündigte Grimm an. Jegliche
Überschüsse kämen stets dem
Theater zugute. Die Freunde der
Veranstaltung dürfen künftig mit
weiteren Leckerbissen rechnen.
Laut Grimm gibt es gute Kontakte
zu Schauspieler Rolf Hoppe. „Er
steht auf unserer Wunschliste
ganz weit oben.“ Am 24. November (19 Uhr) laden die Förderer
aber erst einmal Akteure aus den
Reihen des Theaters ein. Zu dieser
Gesprächsrunde im Löwel-Foyer
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wird kein Eintritt verlangt.
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BLICK SPORT
Fußball VfB Auerbach trifft in Babelsberg
Der HC Einheit ist Dritter
Auerbach. Nach fünf Auswärts-
Handball Plauener mischen jetzt die Mitteldeutsche Oberliga auf
Festtag für SV 04?
Handball Oberlosa strebt Doppelsieg an
Plauen. Auf einen Handballfest-
S
o gut gelaunt war Vereins-Chef Frank Kühn vor
einem Jahr bei weitem
nicht. Der Blick zurück: Der HC
Einheit avancierte ab November
2013 nach und nach zur Schießbude. Der Aufsteiger in die Mitteldeutsche
Handball-Oberliga
schlitterte mit einer unfassbaren
Verletzungs-Pechsträhne in den
Winter. Um ein Haar wären die
Plauener sogar noch abgestiegen.
Frank Kühn sprang zusammen
mit Heiko Rudolf an den letzten
beiden Spieltagen als FeuerwehrTrainer ein. Die aktuelle Lage: „Ich
glaube nicht, dass wir diese Saison
erneut in so eine schlimme Situation geraten. Aber es gibt auch noch
keinen Grund für übertriebenen
Jubel“, betont Frank Kühn. Nach
dem dritten Sieg in Folge hat der
HCE statistisch gesehen die beste
Defensive und die Plauener belegen Platz drei! Gegen den HV RW
Staßfurt gewannen die Mannen
von Trainer Sven Liesegang zuletzt
mit 30:27 (17:12). Der Coach blieb
Fußball Plauener
stehen nicht gut da
Foto: Karsten Repert
spielen ohne einen Torerfolg
platzte beim VfB Auerbach endlich der Knoten. In Babelsberg
eroberten die Göltzschtaler ein
1:1-Unentschieden. VfB-Trainer
Andreas Richter: „Das erste Tor
gelang uns ausgerechnet beim
bis dahin heimstärksten Team
der Fußball-Regionalliga.“ Im
Karl-Liebknecht-Stadion geriet
Auerbach im zweiten Spielabschnitt nach einem Flatterball
von Zimmer in Rückstand.
„Aber diesmal haben wir uns
nicht abschießen lassen, wie zuvor ein paar Mal. Das Team bewies Moral und kam zurück“,
freute sich VfB-Coach Andreas
Richter. Olukorede Aiyegbusi
legte von der Grundlinie den Ball
in den Fünf-Meter-Raum. Der
gerade eingewechselte Martin Bocek war - wie ein Routinier es eben
macht - im entscheidenden Moment zur Stelle und beendete die
Auswärtsdurststrecke mit dem
1:1-Ausgleich. Mit der nötigen
Portion Glück überstanden die Auerbacher die hektischen Schlussminuten. Ein verdienter Punkt war
damit im Sack, ein Unentschieden,
das den VfB-Spielern Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben dürfte. Zum Beispiel für
das kommende Heimspiel gegen
Aufsteiger Budissa Bautzen am
. kare
Sonntag, 13.30 Uhr
VFC muss
jetzt nach
Babelsberg
Den 30:27-Sieg und damit Platz drei bejubelte der HC Einheit in der Mitteldeutschen
Oberliga.
vollkommen gelassen: „Ich würde
sagen, die Fans sahen heute kein
Feuerwerk von uns, aber der Auftritt der Mannschaft war sehr solide. Und der Sieg war von Anfang
bis Ende nie in Gefahr.“ 700 Zuschauer feierten in der Einheit-
Arena ihr Team, das in Krüger (7),
Kveton (5), Vesely (5), Richter (4),
und Multhauf (4) die erfolgreichsten Werfer hatte. Mannschaftsleiter Bernd Grimm freut sich auf die
kommenden Wochen: „Wir haben
eine richtig gute Stimmung in der
Truppe und endlich auch genug
Leute, um taktisch agieren zu können. Das war vor einem Jahr ganz
anders.“ An diesem Wochenende
hat die Mannschaft spielfrei, bevor
es am 15. November beim SV Oekare
bisfelde weiter geht.
jüngsten 30:28-Pokalerfolg gegen
Chemie Zwickau und dem Einzug
ins Viertelfinale wollen die Oberlosaer Frauen am Samstag gegen
den HC Leipzig III ihren Siegeszug
fortsetzen. 18.30 Uhr stehen die
Männer auf der Platte. Sie treffen
auf den HVH Kamenz. SV-Manager Rico Michel: „Klasse wäre,
würden wir auch nach dem kom- Sportschießen 108 Podestplätze krönen die tolle Rekordsaison der Schützen
menden Wochenende noch mit
kare Oelsnitz. Im Rahmen ihrer Sai- gewann er für die Gilde den ersten Langwaffen. Krönung des Sport- schaft für die Deutschen Meisterweißer Weste dastehen.“
sonabschlussfeier zog die 1. Bür- Kreismeistertitel in einer Wett- jahres war die erneute Qualifikati- schaften. Das gelang in der Diszigerliche Schützengilde zu Oelsnitz kampfdisziplin mit Kleinkaliber- on einer vogtländischen Mann- plin Pistole 9 mm Para. Am Ende
Bilanz. Die Vereinsführung teilt
stand Platz 15 zu Buche. Hinzu
mit: „108 Podestplätze bei Lankommen sieben Einzelstarts bei
Deutschen Meisterschaften durch
Basketball Stegner gegen Zittau Mann des Tages des-, Bezirks- und Kreismeisterschaften stehen dieses Jahr zu BuKlaus Posselt, Aron FläschendräPlauen. Homesquad Plauen hat aber machten die Plauener aus che. Vergangenes Jahr waren es
ger, Andreas Tiepner und Maik
Turbine Zittau in der Basket- der 33:27-Halbzeitführung einen 80.“
Maßalsky. Dabei ragte Platz 4 von
ball-Oberliga mit 73:52 bezwun- komfortablen Vorsprung. Oliver
Die Gilde-Sportschützen holten
Aron Fläschendräger mit der Pisgen. In einem über weite Stre- Stegner entpuppte sich genau im sieben Landesmeistertitel und
tole .45 ACP heraus. Aktuell zählt
cken zerfahrenen Spiel behielten richtigen Moment als Korbgarant. stellten drei Landesrekorde auf.
unsere Schützengilde 41 Mitgliedie Spitzenstädter aber stets die Mit drei Drei-Punkte-Würfen in Mit 15 Landesmeisterschafts-Meder, darunter 23 Teilnehmer, die
Oberhand. „Als das zweite Vier- Folge und mit insgesamt 36 Punk- daillen war Aron Fläschendräger
bei Kreismeisterschaften an den
tel mit 12:15 verloren ging und ten war Stegner der Mann des Ta- der erfolgreichste Teilnehmer an
Start gingen, und 13, die es bis zur
die Gäste auf sechs Punkte heran ges. 80 Zuschauer applaudierten. sächsischen Titelkämpfen, gefolgt
Landesmeisterschaft
schafften.
kamen, mussten wir einen Zwi- Kommendes Wochenende ist Ho- vom Dresdener Manfred Simon,
Dankbar sind die Oelsnitzer den
schenspurt einlegen. Sonst wäre mesquad spielfrei, danach kommt der zehn Medaillen erkämpfte.
Schützenvereinen aus Adorf und
es vielleicht eng geworden“, am 15. November (Beginn 15 Vereinsgeschichte schrieb auch
Reichenbach, die ihnen das Jahr
mutmaßt Homesquad-Presse- Uhr) Aufsteiger Automation Leip- Thomas Eßbach. Mit dem Titel im
108 Podestplätze krönen die tolle Saison der 1. Bürgerliüber hervorragende Trainingsbesprecher Lars Borrmann. So zig in die Kurt-Helbig-Halle. kare Schießen über 100 Meter stehend
kare
che Schützengilde zu Oelsnitz.
dingungen ermöglichen.
tag freut man sich beim SV 04
Oberlosa. Denn am Samstag treten die Frauen und die Männer
des Vereins nacheinander an.
Vereins-Chef Dr. Bernd Märtner:
„Unsere beiden Teams sind in
der Sachsenliga noch verlustpunktfrei. Wenn das so bleiben
soll, sind auch unsere Fans gefragt.“ Los geht es in der Kurt-Helbig-Sporthalle 16 Uhr. Nach dem
Oelsnitzer Gilde zieht Jahresbilanz
Foto: SLAF / Pressebüro Repert
Sieg für Homesquad
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IU DQGHUH GD DEHU QLHPDQG DKQW ZLH
HLQVDP VLH LVW Ä,FK ELQ KlXVOLFK OLHEH
YROO XQG ]lUWOLFK XQG VXFKH HLQHQ QHW
WHQ 0DQQ ]XP /DFKHQ 5HGHQ 7UlXPHQ
XQG /LHEHQ ,FK ELQ VHKU KEVFK DXFK
VFKODQN XQG HLQH JXWH +DXVIUDX 6XFKVW
DXFK 'X HLQ QHXHV *OFN" 'DQQ UXI ELW
WH DQ ³ 7HO RGHU
3RVW DQ -XOLH *PE+ )HUELJZHJ 3ODXHQ 1U -DQD ODQJHV XQG EORQ
GHV +DDU VFKODQN KEVFK ZUGH 'LFK
VR JHUQH NHQQHQ OHUQHQ DEHU OHLGHU LVW
VLH QLFKW UHLFK XQG HLQ ELVVFKHQ VFKFK
WHUQ XQG VLH JODXEW GDVV VLH QLHPDQGHQ
¿QGHW GD VLH GLH $Q]HLJH VFKRQ HLQPDO
DXIJHJHEHQ KDW ,KUH JDQ]H +RIIQXQJ
LVW QXQ GLHVHU HUQHXWH 9HUVXFK *LEW
HV QRFK HLQHQ DEVROXW WUHXHQ 0DQQ IU
RG VFKUHL
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EH ELWWH JOHLFK PDO DQ .HUVWLQ )ULHG
ULFK *PE+ 0KOVWUD‰H D $XHUEDFK &KLIIUH 1U /\GLD -DKUH YHUZLWZHW
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GHU DEHU PLW DWWUDNWLYHP XQG JHSÀHJ
WHP bX‰HUHQ VHKU QHWW XQG IUHXQGOLFK
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XQG DXFK VSDUVDP (LQ JHPWOLFKHV =X
KDXVH .RFKHQ XQG %DFNHQ 1DWXU $X
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GLH 6HKQVXFKW QDFK HLQHU KDUPRQLVFKHQ
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GHU 0DQQ $OWHU HJDO GHU PLFK LQ VHL
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PLW YLHO +HU] 0|FKWH 'LFK YHUZ|KQHQ
XQG PLW 'LU JOFNOLFK ZHUGHQ %LWWH PHO
GH 'LFK
7HO RGHU
3RVW DQ -XOLH *PE+ )HUELJZHJ 3ODXHQ 1U Ä7HLOVW 'X 'HLQH 7UlX
PH XQG 'HLQ /HEHQ PLW
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HOO XQG DXFK DP =HLWJHVFKHKHQ LQWH
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.DULQ 3ODXHQ (U VXFKW 6LH
7LHUIUHXQG .XUW FP JUR‰ WURW]
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$XWRWRXUHQ PLW VHLQHP NOHLQHQ )OLW]HU HU
LVW KDQGZHUNOLFK EHJDEW VFKlW]W +XPRU
XQG +HU] XQG VXFKW HLQH VHKU QHWWH )UDX
IU JHPHLQVDPH )UHL]HLWJHVWDOWXQJ PLW
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VLFK 7HO RGHU 3RVW
+EVFKH 0DULRQ VFKODQN ELWWH DQ -XOLH *PE+ )HUELJZHJ PLW VFK|QHU 2EHUZHLWH KDEH +HU] XQG 3ODXHQ 1U OLHEH GLH =ZHLVDPNHLW XQG JHPHLQVDPH
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$XHUEDFK &KLIIUH 1U PHLQVDPHV /HEHQ 0HLQH )UHXQGH VDJHQ
0DULH -DKUH YHUZLWZHW DWWUDNWLY GDVV GLH MHQLJH GLH HLQHQ 0DQQ ZLH PLFK
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$EHU LPPHU QXU DOOHLQH" ,KQHQ JHKW HV ZHQQ GX HLQ SDDU .LOR PHKU DXI GHU :DD
lKQOLFK UXIHQ 6LH DQ
7HO JH KDVW 7UDX 'LFK XQG PHOGH 'LFK
3RVW DQ -XOLH *PE+ )HUELJ RG VFKUHLEH ELWWH HLQ
IDFK PDO HLQHQ %ULHI DQ .HUVWLQ )ULHG
ZHJ 3ODXHQ 1U ULFK *PE+ 0KOVWUD‰H D ,FK KHL‰H .DULQ ELQ VHKU $XHUEDFK &KLIIUH 1U JXW DXVVHKHQGH ,QQHQDUFKLWHNWLQ PLW HL
JHQHP 3NZ PRELO EORQGHV +DDU OHLGHU
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VFKRQ HLQH $Q]HLJH DXIJHJHEHQ DXI GLH VWlQGLJHU +DQGZHUNVPHLVWHU QDFK JUR
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%LQ JDQ] OLHE ELWWH PHOGH 'LFK GX ZLUVW ]LHOO DEJHVLFKHUW XQG EHJHLVWHUWHU $XWR
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RGHU 3RVW DQ .HUVWLQ NHLW XQG 7UHXH %LQ KXPRUYROO ]lUWOLFK X
)ULHGULFK *PE+ 0KOVWU D WLHUOLHE XQG LFK ELQ DOOHLQ /HLGHU KDW VLFK
$XHUEDFK &KLIIUH 1U DXI PHLQH $Q]HLJH NHLQH )UDX JHPHO
GHW 2E LFK QXQ PHKU *OFN KDEH" 'X
1LFROH LVW ZLUNOLFK JXW ZLUVW HV JDQ] VLFKHU QLFKW EHUHXHQ PHOGH
DXVVHKHQG VHKU KlXVOLFK XQG QDWUOLFK 'LFK 7HO RGHU 3RVW
,VW /LHEH )UVRUJH XQG 7UHXH QLFKW PHKU DQ -XOLH *PE+ )HUELJZHJ JHIUDJW" :HOWOLFKH *WHU KDEH LFK QLFKW 3ODXHQ 1U ELV DXI PHLQ NOHLQHV $XWR GDIU DEHU HLQ
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DXV *ROG ,FK NRFKH VHKU JXW ELQ VSDU QXQJ XQG 3NZ VSRUWOLFKH )LJXU GXQNOHV
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LFK N|QQWH DXI :XQVFK VRIRUW ]X 'LU ]LH DXFK VSRUWOLFKHU XQG V\PSDWKLVFKHU 3ROL
KHQ GD PHLQH MlKU 7RFKWHU LKUH /HK ]HLEHDPWHU LVW Y|OOLJ YHU]ZHLIHOW 6FKRQ
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3RVW DQ -XOLH *PE+ )HUELJZHJ PDOH )UDX³ JHUQH PLW .LQGHUQ IU HL
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3ODXHQ 1U DXFK YRQ 'HLQHP 3DUWQHU EHWURJHQ XQG
VXFKVW ZLHGHU HLQHQ +DOW LP /HEHQ %LWWH
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PHOGH 'LFK JOHLFK PDO
7HO EHL GHU 3DUWQHUVXFKH
RG VFKUHLEH ELWWH HLQIDFK PDO
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Oelsnitz. Auch die unsportlichen lich hatten die Sperken sogar ge-
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Hofft, dass es bald wieder aufwärtsgeht: Michael Hiemisch.
VSV Oelsnitz bleibt Erster
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R 3RVW
'LU ]LHKHQ
DQ .HUVWLQ )ULHGULFK *PE+ 0KOVWU
D $XHUEDFK &KLIIUH 1U Plauen. 2014 war für den VFC
Plauen kein gutes Jahr. Denn die
andauernden
Finanzprobleme
schlagen jetzt auch ganz offensichtlich auf dem Rasen durch.
Dort hat der Fußball-Regionalligist aktuell einen Zuschauerschnitt
von 1.012 Besuchern pro Spiel.
Das ist sehr wenig für VFC-Verhältnisse. Nur noch besser werden
kann auch die Torausbeute. Neun
Saisontore haben die Plauener in
zwölf Spielen erzielt. Dem VFC gelang in dieser Saison zu Hause
noch kein Sieg. In dieser Tabelle
stehen die Vogtländer derzeit auf
dem letzten Platz.
Lediglich auswärts kommen die
Spitzenstädter gut klar. VFC-Verteidiger Sascha Thönelt vermutet:
„Weil wir da nicht so einen vollen
Rucksack mit uns umherschleppen müssen.“ Als Außenseiter tritt
der VFC nun am Samstag beim SV
Babelsberg an. Die Potsdamer haben zu Hause noch keine Niederlage kassiert, lediglich gegen Jena
(2:2) und Auerbach (1:1) gab es
Punkteinbußen.
Mit Blick auf die bevorstehende
Mitgliederversammlung am 12.
November würde ein „Dreier“ den
Plauenern ein wenig mehr Ruhe
verschaffen. Denn der Verein hatte
bislang eigentlich keine sportlichen, sondern wirtschaftliche Sorkare
gen.
Foto: Karsten Repert
Erstes Auswärtstor
5. November 2014 · Seite 6
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ULFK *PE+ 0KOVWUD‰H D $XHUEDFK &KLIIUH 1U 1LHPDOV KlWWH LFK +ROJHU IUKHU JHGDFKW GDVV GLH (LQVDPNHLW VR
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XQWHUQLPPW ZLH ] % HLQHQ $XVÀXJ
HLQH 5HLVH HLQHQ VFK|QHQ 6SD]LHUJDQJ
RGHU DXFK PDO HLQ .RQ]HUW EHVXFKHQ
'DUXP YHUVXFKH LFK PLW GLHVHU $Q]HLJH
HLQH QHWWH )UDX NHQQHQ ]X OHUQHQ GHU
HV DXFK VR JHKW
+DEH HLQ JHSÀHJWHV
bX‰HUHV EHVLW]H JXWH 8PJDQJVIRUPHQ
XQG LFK IDKUH JHUQH $XWR
RG 3RVW DQ .HUVWLQ )ULHG
ULFK *PE+ 0KOVWUD‰H D $XHUEDFK &KLIIUH 1U Zwischenrufe einiger Zuschauer
während des Aufschlags konnten
den VSV Oelsnitz nicht stoppen.
Die Vogtländer triumphierten bei
der TSG Markkleeberg mit 3:2
(15:25; 25:14; 25:12; 21:25; 15:9).
Sie bleiben damit in der Volleyball-Regionalliga Erster. Eigent-
gen zwei TSG-Sechser gewonnen,
denn die Hausherren waren mit einem Zwölf-Mann-Kader angetreten. Und dieser wurde komplett
genutzt. VSV-Pressesprecher Matthias Hanitzsch: „Wir hatten deutlich weniger Wechselmöglichkeiten, agierten aber hervorragend als
%/,&. Team und ließen die Stärken der
Gastgeber in Abwehr und Block
kaum zur Geltung kommen.“ Mit
großem Kampf rangen die Oelsnitzer in diesem Fünf-Satz-Krimi die
Gastgeber nach fast zwei Stunden
nieder. Am Samstag empfängt
Oelsnitz 19 Uhr die L.E. Volleys II
aus Leipzig.
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BLICK REGIONAL
Seite 9 · 5. November 2014
Livemusik
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Kulturhof
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Tipp Zwei Musiker
treten auf
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November, gibt es um 17 Uhr
in der Trinitatiskirche ein Festkonzert „Bach meets Tango“
anlässlich 25 Jahre Friedliche
Revolution mit dem Reichenbacher Vocalkreis, der Trinitatis-Kantorie und „Sounds of
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Joy“.
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Aktuell Musik, Gebet
und Kerzen
Reichenbach. Am Sonntag, 9.
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Zickra. Livemusik mit Morgan
Finlay und Christoph Schellhorn
gibt es am Mittwoch, 5. November, 20 Uhr, im Kulturhof Zickra.
Morgan Finlay, ein weltoffener
Musiker mit kanadischen Wurzeln, verzeichnet eine beeindruckende Entwicklung in der Art,
wie seine Musik sowohl die Gedanken als auch die Seelen seiner Fans an den verschiedensten
Orten der Welt berührt. Mit einer Stimme, die schon mal mit
denen von Bruce Cockburn und
Jeff Buckley verglichen wurde,
lässt sich Finlay’s Sound als vielschichtig und leidenschaftlich
beschreiben, unterstützt von poetischen Texten. Christoph
Schellhorn ist Gitarrist, Sänger
und Songwriter aus Schwoich
bei Kufstein in Tirol. 1983 geboren, begann er früh zu musizieren. Die erste Aufnahme entstand 1985 im Alter von zwei
Jahren. Zu seinen Lehrern zählten Größen des Musikbusiness
wie Chris Jones, Jacques Stotzem und Peter Ratzenbeck. sz
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ERSATZNEUBAU FLOHKISTE
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
Neues Klima
unterm
Sternendach
Kita-Flöhe mit galaktischen Aussichten
Planetarium Ende des
Monats geht’s los
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Foto: Thomas Voigt
ie Kinder können es Sternwarte an der Rützengrüner
kaum erwarten. Schon Straße umziehen. „Wir werden
bald dürfen sie in den zwei Monate früher als geplant ferRodewisch. Nicht nur in der Ersatzneubau der Kita „Flohkiste“ tig“, verkündete Architekt Ralf
Flohkiste gehen die Arbeiten vor- im Geländer der Rodewischer Rossig. Der Innenausbau ist koman. Nebenan im Planetarium der
Rodewischer Sternwarte werden
derzeit eine neue Klimaanlage
und sanitäre Anlagen eingebaut.
Rund 90 000 Euro kostet die
Maßnahme. Läuft alles nach
Plan, wird der Projektor nach
mehrwöchiger Pause Ende des
Monats wieder in Betrieb genommen. Dann starten die Kobolde
Plani und Wuschel für junge Besucher ihr großes Weltraumabenteuer. Erneut wird in der Adventszeit der Stern von Betlehem
am künstlichen Firmament
leuchten. Es wird der Frage
Im Außenbereich der Kita wird diese Woche rangeklotzt.
nachgegangen, ob es diese überlieferte Erscheinung wirklich
gab. In einem weiteren Programm dreht sich alles um
„Glanzlichter der Milchstraße“.
Mehr Infos zu den Vorführungen
tv
unter Tel. 03744 32313.
plett abgeschlossen. „Im Moment
werden die Möbel aufgestellt.“
Noch in dieser Woche sollen die
wichtigsten Zufahrten fertig gestellt werden. Aufgrund des milden
Winters war es möglich, mit den
Erschließungsarbeiten Anfang des
Jahres zu beginnen. Die gesamte
Planung und Bauüberwachung lag
in den Händen des Architekturbüros Rossig, Schenk & Partner. Die
in Plauen ansässige Firma hat bereits viele Erfahrungen mit KitaNeubauten gesammelt. Der lichtdurchflutete Neubau ist für 30
Krippen- und 50 Kindergartenplätze konzipiert. Nach Fertigstellung sind rund 1,4 Millionen Euro
verbaut. Kürzlich hatten die Eltern
die Möglichkeit, sich vor Ort umzuschauen. Alle Sanitärräume
können von außen und innen be-
treten werden. Flexibel gestaltet
sich auch der Kindergarten-Bereich. Die drei Gruppenräume sind
durch Schiebetüren getrennt. Neben einer großzügigen Garderobe
gibt es ein Kinder-Restaurant und
sogar eine eigene Küche. Im Sportraum kann sich die Rasselbande
später austoben. Gespannt darf
man sein, was künftig im „Raum
der kleinen Forscher“ passiert. In
unmittelbarer Nachbarschaft zu
Sternwarte und Planetarium wird
es an galaktischen Ideen bestimmt
nicht fehlen. Sternwarten-Leiter
Jochen Engelmann glaubt, dass
sich eine Bindung zwischen Kita
und Sternwarte entwickeln wird.
Vieles ist möglich. Seitens der Eltern gibt es bereits jetzt großes Interesse am Mitgestalten im Außengelände, verriet Rossig. So wollen
Foto: Thomas Voigt
Umzug Rodewischer Knirpse freuen sich auf neues Domizil in Nachbarschaft zur Sternwarte
Ein überdachter Spielbereich bietet den Knirpsen später
viele Möglichkeiten.
sie beispielsweise die gut erhaltenen Spielgeräte vom alten Domizil
an der Bahnhofstraße neu aufstellen. „Das war von Anfang an so
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5. November 2014 · Seite 12
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GESUNDHEIT
Museumspädagogin Marion Dittmann führt Neugierige durchs Museum und
zeigt auch die ZwillingsDampffördermaschine.
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Bergbaumuseum
Führung für Familien
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KUNST/ANTIK
Oelsnitz. Im Bergbaumuseum
in Oelsnitz können Besucher in
eine besondere Welt eintauchen
und zwar in die der „schwarzen
Diamanten“. Es dreht sich alles
um den ehemaligen Steinkohlebergbau. Ein Besuch in diesem
praxisnahen Museum ist wie eine Reise in eine längst vergangene und vollkommen andere
Zeit. Das Erkunden der Bergbaugeschichte wird zu einem
spannenden Abenteuer für
Jung und Alt. Im Rahmen einer
Führung geht es unter anderem
auch durch den Karbonwald.
Zudem werden der markante
Förderturm und das Schaubergwerk befahren.
Authentisch wird das Ganze
durch das Rattern von Fördermaschinen und Abbaugeräten.
So bekommen Interessierte einen kleinen Eindruck davon,
unter welchen Bedingungen die
Bergleute früher unter Tage gearbeitet haben, wo es kaum
Licht gab.
Auch können Besucher in der
Ausstellung Sachsen größte
noch funktionierende Zwillings-Dampffördermaschine
bestaunen und besichtigen.
Wie Dagmar Borchert vom
Bergbaumuseum informiert,
wird es am 16. November 14:30
Uhr eine Familien-Erlebnisführsw
rung geben.
KONTAKTSERVICE
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Seele and Geist
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