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In St. Ingbert geht s rund. . . - Stadt St. Ingbert

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In St. Ingbert
geht‘s rund. . .
Roundabout-Tour 2014. Foto: Haßdenteufel
Liebe LeserInnen
der St. Ingberter Rundschau,
der letzte Monat hatte es wieder in sich!
Die Ingobertusmesse war erneut ein großer Erfolg für die Stadt, dann die Kirmes,
die ein Händchen fürs Wetter hatte und
damit ebenfalls St. Ingbert zahlreiche Besucher bescherte. Die Studenten sind da!
400 junge Menschen sind es jetzt täglich,
die hier lernen und arbeiten aber auch
leben, konsumieren und feiern werden.
Nutzen wir die Chance, sie willkommen zu
heißen und von unserer Stadt zu überzeugen. Jeder auf seine Weise.
Und es geht weiter. Die Edelsteinbörse und
den Verkaufsoffenen Sonntag im November haben wir schon hinter uns. Es folgen
das Kneipenfestival Roundabout und der
Gourmetmarkt und vieles mehr. Ja, hier in
St. Ingbert ist richtig was los!!!
Handel & Gewerbe setzen sich frühzeitig
mit dem Weggang des großen Filialisten
C&A auseinander und nutzen die Möglichkeit der Stunde, gemeinsam mit allen
Beteiligten zu Lösungen zu kommen.
In einem ausführlichen Bericht beleuchten
wir das Großprojekt „Alte Baumwollspinnerei“ von einer ganz anderen Seite als
sonst meist in den Medien. Wir stellen das
Bauwerk vor, wie es dort konkret in den
nächsten Monaten weitergeht und welch
große Chance in diesem Projekt für die
ganz Stadt steckt.
Die Themen Biosphäre und Nachhaltigkeit
begegnen uns in St. Ingbert immer öfter
durch unterschiedliche Projekte, die sich
langfristig bündeln und gemeinsam in ein
Ziel münden: ein Leben, in dem Natur und
menschliche Interessen in einer Balance
leben. Dieses schwierige Unterfangen
wird hier in der Region vorbereitet, immer
intensiver und gemeinsam ziehen Institutionen und Bevölkerung an einem Strang.
Die Senioren stoßen mit ihrem Seniorenbeirat ein Thema nach dem andern an und
geben so der Stadt die Möglichkeit, sich
auf den Demographischen Wandel rechtzeitig einzustellen. So wie sich auch die
Wirtschaftsförderung des Rathauses intensiv mit dem Fachkräftemangel auseinandersetzt und gemeinsam mit dem Land
bundesweit zu den Vorreitern gehört.
Die Bobby-Car-Europameisterschaft in
Rohrbach hat es geschafft, in die nationale Presse zu kommen. Mehr darüber im
Innern der Ausgabe.
Es tut sich viel hier in der Stadt. Zur Zeit
viel Positives, über das wir Ihnen berichten
dürfen. Deshalb wünschen wir Ihnen auch
für diese Ausgabe der Rundschau viel
Freude am Lesen.
Internationaler Gourmet Markt
14. bis 16. November 2014, Alte Schmelz
Wie immer wird es wieder ein herrliches
Angebot an unterschiedlichsten Speisen
und Getränken geben, zum direkten Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen. Regionale und internationale Produkte, die saisonal, nachhaltig und sauber erzeugt bzw.
verarbeitet werden, prägen wie bisher
den Gourmet Markt. Neben den langjährigen hochwertigen Ausstellern konnten
diesmal auch zahlreiche neue Aussteller
gewonnen werden, die das Event mit
erstklassigen und außergewöhnlichen
Produkten bereichern.
Unter anderem bieten die anwesenden
Gastronomen Austern und Meeresfrüchte, Foie gras, Nudeln mit Trüffeln, hausgemachte Wurstspezialitäten, Flammkuchenvariationen sowie verschiedene
Varianten von Salzen, Kräuter- und Gewürzölen. Dazu gibt es eine große Auswahl an erlesenen Weinen aus verschiedenen Ländern sowie Champagner.
Viele neue Aussteller!
Freitags „Französischer Abend –
Delikatessen & Live-Musik“
Sonntags Schaukochen
mit 3-Sternekoch Klaus Erfort
Von Freitag, 14. November bis Sonntag,
16. November, wird in dem außergewöhnlichen Ambiente der historischen
Industriekathedrale – Alte Schmelz in St.
Ingbert wieder der beliebte „Internationale Gourmet Markt“ stattfinden.
Seit Beginn der Veranstaltungsreihe steht
das Event für kulinarischen Genuss und
feine Lebensart. Zwischenzeitlich regional
vielfach kopiert, richtet sich das Original
an alle genussinteressierten Privatpersonen, Weinliebhaber, Gourmets und das interessierte Fachpublikum. Präsentationen,
Verkostung und Verkauf von hochwertigen Lebensmitteln, Zutaten, Spezialitäten und Raritäten warten auch in diesem
Jahr wieder auf zahlreiche Besucher aus
der Großregion. Abgerundet wird der
Gourmet Markt durch das beliebte Schaukochen, das Kinder-Schaukochen, interessanten Interviewpartnern und einem
musikalischen Rahmenprogramm.
In diesem Jahr konnte zum ersten Mal
3-Sternekoch Klaus Erfort vom Gästehaus
Erfort in Saarbrücken für das Schaukochen
gewonnen werden, der die Besucher mit
seinen außergewöhnlichen Kochkünsten
begeistern wird.
Freitags findet wieder der „Französische
Abend – Delikatessen & Live Musik“ statt,
der diesmal musikalisch von der Formation „Die Schönen“ mit Chansons in allen
Facetten begleitet wird. Samstags sorgt
die Band „Café de Paris“ und sonntags
die Formation „Jazztime“ für passende
Unterhaltung.
Freuen Sie sich auf ein genussreiches
Wochenende! Flanieren Sie durch die
beheizte Industriekathedrale, welche sich
an diesem Tagen zu einer Markthalle mit
Flair verwandelt, wie man sie sonst nur
aus Großstädten kennt. Ausführliche Informationen rund um die Veranstaltung,
die teilnehmenden Händler und das Rahmenprogramm finden Sie unter www.
gourmetmarkt-saarland.de.
Öffnungszeiten:
Freitag, 14. November
16:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 15. November
11:00 – 22:00 Uhr
Sonntag, 16. November
11:00 – 20:00 Uhr
Der Eintritt beträgt 4,00 Euro.
Die 2-Tageskarte kostet 6,00 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Samstag von 11:00 –
13:00 Uhr Einkaufen ohne Eintritt
Präsentiert wird die Veranstaltung von
SR1 und PLAN-events GmbH.
Veranstalter:
PLAN-events GmbH
Saarbrücker Str. 38k
66386 St. Ingbert
Tel. 06894-59067-20
info@plan-events.de
www.plan-events.de
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
3
Die Rundschau 11/2014
Alte Baumwollspinnerei
Eine herausragende Chance für St. Ingbert
Das Großprojekt der Stadt St. Ingbert ist
und bleibt umstritten, auch wenn es jetzt
in der Politik mehrheitlich gewollt ist.
Die Chancen, die sich für die Mittelstadt
mit diesem Projekt verbinden, sind im
Zuge der Kostenauseinandersetzungen
und Bauprobleme in den Hintergrund
geraten. Was kann die Alte Baumwollspinnerei für St. Ingbert tun? Wie sieht
es im Moment auf der Baustelle aus?
Und was wird sich dort konkret in den
nächsten Monaten tun? Die St. Ingberter
Rundschau sprach mit Martin Ruck, dem
Städteplaner und Baudirektor im Rathaus sowie seiner Mitarbeiterin Margret
Welsch, die das Bauprojekt Baumwollspinnerei betreut.
Bisher ging es in der Berichterstattung zur
Alten Baumwollspinnerei hauptsächlich
um Kosten und Konflikte. Mindestens genauso spannend ist aber die Frage, wie es
baulich weitergeht. Was sind die nächsten
Schritte? Wie könnte die Baumwollspinnerei im nächsten Frühjahr aussehen?
Derzeit ist von außen wenig zu sehen. Was
nichts zu heißen hat. Denn im Inneren
werden es täglich mehr Handwerker: „Im
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zu hoffen, dass er als Wahrzeichen stehen
bleiben kann“.
Moment ist die Arbeitsgemeinschaft der
Bauunternehmen, Arge vor Ort. Kleinere
Abbrucharbeiten und Durchbrüche im
Innenbereich des großen Gebäudes werden verrichtet“, erläutert die Ingenieurin
Margret Welsch. Parallel dazu würden
Wände gestellt, Spritzputz aufgetragen,
Leitungen für Strom gelegt. Prinzipiell gilt:
Arbeiten, die zusammen passen, werden
auch zusammen gemacht. Und so war
nach dem erfolgte Neustart vor etwa
sechs Wochen erst einmal wieder Planung
und Auftragsvergabe gefragt. Aufträge
im Wert von 1,8 Millionen Euro wurden
gerade hauptsächlich für haustechnische
Arbeiten vergeben. Gleichzeitig erstellen
Gutachter momentan Beurteilungen. Eines liegt Margret Welsch dabei besonders
am Herzen: „Der große Schornstein wird
derzeit auf seine Stabilität geprüft. Es ist
erhalten. Sie gehören zur Geschichte und
dem Alterungsprozess dazu“, bekräftigt
die Stadtangestellte.
Fassadeninstandsetzung
ab Anfang 2015
Barrierefreier Eingang
Ab Anfang 2015 kann die Bevölkerung
dann die Fortschritte im Außenbereich
mit verfolgen: Ein großes Gerüst wird
für längere Zeit die Außenfassade der
Baumwollspinnerei verdecken. In enger
Absprache mit dem Landesdenkmalamt
und dem Institut für Steinkonservierung
(IFS) werden die Dächer neu aufgebaut,
die Fassade instandgesetzt und ihre Funktionsfähigkeit gewährleistet: „Ein Großteil
der Fassade besteht aus Sand- und Klinkersteinen. Steinmetze ersetzen demnächst
kaputte Steine durch Ersatzstücke, Fugen
werden erneuert, wo es notwendig ist,
damit die Wasserableitung gewährleistet
ist“, so die bei der Stadtverwaltung für
das Sachgebiet Grundsatzplanung und
Sonderaufgaben tätige Welsch. Auch die
Fenster werden ausgetauscht. Wer allerdings einen neuen Fassadenanstrich oder
eine komplett neue Fassade erwartet,
täuscht. „Die Gebrauchsspuren bleiben
Wie wird der große, lang gestreckte Bau
letztendlich innen aussehen und aufgeteilt sein? Im Untergeschoss, das fast ebenerdig (Anm: eine viertel Etage höher) und
mit zahlreichen Fenstern sehr hell ausgebaut sei, arbeite ab Mitte 2016, wenn alles
nach Plan laufe, die junge Volkshochschule
und die Jugendkultur, so Welsch. Auch der
Jugendpfleger habe dort sein Büro. Durch
umfangreiche Baumaßnahmen wird die
barrierefreie Erschließung des vorhandenen Industriegebäudes möglich gemacht.
Eingang, Foyer und ein Eingangscafé befinden sich dann neben dem Schornstein.
Eine halbe Etage höher, zu der auch ein
Hebelift führt, werden im Erdgeschoss
der Museumsshop, die Musikschule, eine
Tanzschule, die Kinowerkstatt, Teile der
Volkshochschule und Museumspädagogik
sowie die Toiletten zu finden sein. In das
erste Obergeschoss zieht Investor Werner
Deller mit seiner Galerie und die stadtei-
Platten - Natursteine - Komplettbäder
Fliesen- und Natursteinverlegung
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Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 8.00 - 18.00 Uhr
Sa:
9.00 - 12.00 Uhr
So:
14.00 - 17.00 Uhr
(ohne Beratung und Verkauf)
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Die Rundschau 11/2014
Alte Baumwollspinnerei
Eine herausragende Chance für St. Ingbert
gene Albert-Weisgerber-Sammlung wird
im zweiten Stock ihre Heimat finden. Das
Fluchttreppenhaus und ein Aufzug befinden sich dann im heute von außen dominant wirkenden orangenen Turm, rechts
vom Gesamtgebäude.
Kooperationen
für neue Formate
Was lange währt, wird endlich gut? Das
könnte sein, denn das Leuchtturmprojekt
„Alte Baumwollspinnerei“ hat seinen Namen bei Gelingen wahrlich verdient. Aus
der Hubschrauberperspektive sieht Martin
Ruck, Leiter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Umwelt gleich mehrere
Gründe, für die es sich lohnt, das Großprojekt nicht als leidiges Kostenprojekt zu
verstehen, sondern es langfristig als große
Chance für St. Ingbert zu betrachten: „Im
Moment wird St. Ingbert als Kulturstadt
ziemlich versteckt und dezentral wahrgenommen. Das wird sich ändern. Eine Kulturfabrik im wahrsten Sinne des Wortes
wird seine positive Wirkung in der Stadt
und weit darüber hinaus vervielfachen
können“. Durch die zentrale Stelle direkt
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in der Innenstadt werde es automatisch
eine Belebung der Fußgängerzone und
der angrenzenden Straße geben, wovon
alle profitierten, so Ruck. Er betont auch
die Synergiebündelung der einzelnen Beteiligten und die dadurch resultierende
gegenseitige Befruchtung: „Durch Verknüpfungen und Vernetzungen zwischen
den einzelnen Playern werden ganz neue
und moderne Formate entstehen“. Als
Beispiel nennt Ruck eine Ausstellung über
südamerikanische Kunst, die mit einem
passenden Film noch weiter aufgewertet
werden kann. Oder Kooperationen zwischen der Musikschule und der Tanzschule.
Angebote für Jung und Alt
Wer wird das neue Kulturzentrum hauptsächlich nutzen? „Wir sehen hier nicht
nur das ältere Bürgertum, für das Kultur
einfach dazugehört, sondern wir wollen mit unserem Angebot vor allem junge Menschen ansprechen, die mehr als
Kunst und Konsum wollen“, so Ruck. Er
kann sich langfristig auch Kooperationen
mit Schulen oder Hochschulen vorstellen, die Ateliers betreiben oder vielleicht
auch Ausstellungen kuratieren. „Schüler
und Studenten sollen hier die Möglichkeit
haben, auszuprobieren und zu experimentieren“.
Das Ende traditioneller Einkäufe in der Innenstadt
oder eine vielleicht letzte Chance???
als falsch herausstellten, sind der eigentlichen Sache, die Innenstadt trotz der umliegenden Konkurrenzstädte Saarbrücken,
Neunkirchen und Homburg attraktiv zu
halten, nicht dienlich. Im Gegenteil, sie
verunsichern Händler, Gastronomie und
Verbraucher.
Neuigkeiten, die Auswirkungen auf die
gesamte Mittelstadt haben, überschlagen sich derzeit. An einem Tag erfuhr
die Bevölkerung, dass C&A aus der
Fußgängerzone auszieht und dass 400
HTW-Studenten nun tagtäglich im Semester in die Innenstadt strömen und
diese sicherlich wieder aufleben wird.
Die Stadt hat mal wieder Glück gehabt.
Ein Großer verabschiedet sich, die Medien prophezeien erneut das Sterben der
Fußgängerzone. Gleichzeitig ergibt sich
unvermutet erneut kurzfristig die große
Chance eine Studentenstadt zu werden.
Mehrere Hundert Studenten werden auf
unbestimmte Zeit hier lernen, leben und
vielleicht wohnen. Es gibt noch einmal
eine Chance, gemeinsam an der Entwicklung der Innenstadt zu arbeiten. Gemeinsam, weil es nur so geht. Das beweisen die
letzten Monate und Jahre, in denen genau
das nicht funktionierte.
Filialisten und Händler
großer Marken kommen, wenn....
Ingbert nicht mehr verfügbar seien. Hier
widerspricht Martina Quirin, Wirtschaftsförderin der Stadt entschieden: „Für den
täglichen Gebrauch erhalten die St. Ingberter alles in der Mittelstadt. Vielleicht
manchmal an unbekannter Stelle. Unterwäsche für den Herren, häufig genannt bei
den Umfragen, gäbe es jetzt nicht mehr
bei Sinn aber schick und modern bei H&M
und anderen Geschäften, in unterschiedlichen Preisklassen“. Die Problematik der
einheitlich längeren Öffnungszeiten in der
Fußgängerzone scheint eine „Never-ending-story“ zu sein. Obwohl Öffnungszeiten bis 18 Uhr an Samstagen in ganz
Deutschland mittlerweile Normalität sind.
Ebenso die Verwunderung vieler Besucher
von Veranstaltungen, die irritiert reagieren, dass die Stadt zwar voll, die Geschäfte
aber geschlossen sind.
Nico Ganster, Vorsitzender des Vereins
Handel und Gewerbe reagiert auf die Falschaussage, auch H&M würde die Innenstadt verlassen: „Die hiesige Filialleiterin
von H&M, Frau Christina Kreisz, zeigte sich
sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung und insbesondere dem Zuspruch aus
dem Umland“. Sie plane eine Angebotserweiterung, unter anderem um Sportswear
und weitere Personaleinstellungen. Die
Kommunikation mit der Stadtverwaltung
würde sie gerne ausbauen. Dies zeige,
so Ganster, dass auch große und international arbeitende Unternehmen in der
Mittelstadt sehr gute Geschäfte machen
könnten. „Wenn das Angebot in der Stadt
stimmt, können beide, Ketten und Einzelhändler, davon profitieren“.
Zeit
für die Hausaufgaben
Fakt ist, alle müssen sich bewegen, es
ist nicht fünf vor zwölf, es ist später. Für
sämtliche Beteiligten, die ein Interesse
haben, ihre Stadt weiterzuentwickeln, ist
es Zeit, an die Hausaufgaben zu gehen.
Die Verbraucher nutzen hoffentlich die
Gelegenheit, ihre Stadt neu zu entdecken
und öfters mal in St. Ingbert einkaufen.
Die Händler müssen gemeinsam an einem
Strang ziehen, um das Umfeld für die Großen so attraktiv zu machen, dass sie auch
kommen und vor allem bleiben. Aufgabe
der Stadtverwaltung ist es dafür zu sorgen, dass die Infrastruktur stimmt und der
Besucher den Weg von außen auch direkt
in die Stadtmitte auf den für ihn richtigen
Parkplatz findet.
Die Studenten bieten allen Beteiligten
noch einmal die Chance gemeinsam
durchzustarten. Die letzte? Wo bleibt der
Ruck, der durch die Stadt geht? Den hätte
St. Ingbert wirklich verdient.
Falschaussagen
verunsichern
Gerüchte, die seit Monaten in der Innenstadt kursierten und sich immer wieder
Die schnell aufkommende Frage nach
Schuld und Unschuld zu diskutieren, ist
müßig und bringt nicht weiter. Es gibt
aber Fakten, über die nicht diskutiert
werden kann. Viele große Einzelhändler und Ketten haben sich in den letzten
Jahren die Türklinken der großen, heute
leer stehenden Häuser in die Hand gegeben. Die meisten führten eigenständige
Frequenzzählungen an Samstagnachmittagen durch. Ein Interesse nach St. Ingbert zu kommen sei vorhanden, so der
durchgängige Tenor. Bei dem mäßigen bis
geringen Besucheraufkommen in der Innenstadt könne der notwendige Umsatz
aber nicht erreicht werden. Es fehlt also
an Besuchern. Diese kommen nicht, so sagen mehrere Umfragen, weil die meisten
Geschäfte am Samstagnachmittag nicht
geöffnet hätten und viele Produkte in St.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 11/2014
Roundabout Tour
St. Ingbert
Dusemond & Frinds werden in der
Tanzschule Fess beste Feierstimmung bis zum Abwinken präsentieren!
Die Schmidd in der Poststraße
lässt sich die Roundabout Tour
auch diesmal nicht entgehen. Die
Rolling Sixties, mit Roland Jene,
werden mit den Meilensteinen der
60er den Tourbesuchern einheizen.
Die 14. Auflage der Roundabout
Tour steigt am 8. November 2014
ab 20 Uhr.
Nach altbewährtem Konzept
lässt natürlich auch diesmal die
Auswahl der Bands keine Wün-
8
sche offen und verspricht einen
unvergesslichen Abend.
Für
einmalig 9 Euro Eintritt erwartet
den Tourbesucher eine partyreiche Nacht in 15 teilnehmenden
Kneipen.
Ein vielseitiges Programm an Bluesklassikern und modernem Material in hervorragender Qualität,
dafür steht die Blies Blues Band.
Im Bistro Schmidteinander
in der Pfarrgasse können sich die
Fans von Muddy Waters und Eric
Clapton vom tollen Live-Sound der
erfahrenen Vollblutmusiker überzeugen.
THE POOL werden im Times ihr
breitgefächertes Repertoire, das
von Funk über Soul bis Rock geht,
an diesem Abend zum Besten geben.
Ein besonderes Highlight wartet
im Tanzcafé Da Copo in der Rickertstraße auf die Roundaboutgemeinde. Hier spielen Buhää &
the Rhabarbers, die mit auf Party
und Stimmung getrimmten Coverversionen einigen Songs neues
Leben einhauchen.
Im Bellini werden Einfach…JA die
Besucher mit einer Acoustic Session und zwei herausragenden
Stimmen in ihren Bann ziehen.
Für alle Freunde Irischer Musik
werden Seldom Sober in Molly
Malone‘s Irish Pub die Klassiker
15 KNEIPEN
15 LIVE BANDS
Eintritt ab 20 Uhr (9 Euro)
Live-Musik ab 21 Uhr.
1 x Eintritt = alles sehen und hören!
1.Felsenkeller, Kaiserstraße
jolly polly
Rock & Pop Cover unlimited
2. Loreley, Kaiserstr. 107
Room-Service
Die Highlights von Ärzte bis AC/DC
3. Maxplatz 8, Am Maxplatz
REsolution
Soul, Funk, Finest Music – außergewöhnliche
Cover-Versionen
und Evergreens der grünen Insel
zum Besten geben.
Emanuel „Boundless“ Kuderna die After Roundabout
steigt.
Wer nach 5 Stunden Live-Musik
vom Feinsten immer noch Energie
zum Weiterfeiern hat, ist im Soho
bestens aufgehoben, wo mit DJ
Wir wünschen den Besuchern der 14. Roundabout Tour
viel Spaß beim feuchtfröhlichen Abzappeln zu bester Live
Musik!
Fotos: Schmidt (oben) und Haßdenteufel (links unten)
4. Bellini, Ludwigstr. 20
Einfach. . . ja
Acoustic Rock von 2 hervorragenden Sängerinnen
5. Perplex, Ludwigstr. 3
anner cover
Partyrock
6. Millenium, Blieskasteler Str. 1
HighRiser
Saftige Gitarrenriffs, sahnige Hammondsounds
und coole Grooves
7.Cartoon Revival, Blieskasteler Str. 14
John Pope
Rock on. . .
8. Soho, Blieskasteler Str. 6
3 Monkeys: (ab 2 Uhr DJ Boundless)
Louder than the truth
9. Bistro Schmitteinander, Pfarrgasse 7
Blies Blues Band
Rock- & Blues-Klassiker
15 Kneipen
15 Live Bands
1 x Eintritt
alles sehen & hören
08.11.14
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
20 Uhr
10. Times, Kaiserstr. 62
The Pool
Powerband von Soul bis Rock
11. Eisler‘s, Kaiserstr. 65
Sweet Pandora
Acoustic Rock, Country & Blues
12. Die Schmidd, Poststr. 20
The Rolling Sixties
Roland Jene lässt die Sixties lebendig werden
13. Tanzcafe Da Capo, Rickertstr. 12
Buhää & The Rhabarbers
Alles nur kein Buhää
14. Tanzschule Fess, Poststr. 23
Dusemond & Friends
St. Ingberter Kultband
15. Irish Pub, Neue Bahnhofstr. 4
Seldom Sober
Irish Folk and so much more
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Die Rundschau 11/2014
St. Ingbert bleibt
Studentenstadt
Eröffnung des neuen HTW-Campus bedankte sich Dekan Hütter bei Oberbürgermeister Hans Wagner für die kurzen Wege,
die St. Ingbert für die Studenten bietet.
Die St. Ingberter Wirtschaftsförderung
arbeitet mit Hochdruck daran, beste Voraussetzungen für studentisches Leben in
St. Ingbert zu schaffen. So werden derzeit
Wohnmöglichkeiten gesucht, außerdem
suchen Studenten immer wieder Jobs und
günstige Einkaufsmöglichkeiten.
„Wir fühlen uns in St. Ingbert toll aufgehoben. Ich bin überrascht, dass die
Stadt St. Ingbert so schnell und so gut
reagiert“ - Prof. Dr. Steffen Hütter, Dekan
der Wirtschaftswissenschaften an der
Hochschule für Technik und Wirtschaft
(HTW) in Saarbrücken ist begeistert von
St. Ingbert. Ganz schnell musste er 400
10
Studienplätze finden, die in Saarbrücken
fehlen. Im Karlsbergsaal, wo bis vor kurzem die ASW zuhause war, fand die HTW
die Lösung ihrer Platzprobleme.
Helle und große Vorlesungssäle mit
modernster Ausstattung stehen den
HTW-Studenten zur Verfügung. Bei der
Im Foyer der früheren Berufsakademie
steht nun ein großer Bildschirm, der die
Studenten über Sport- und Kulturveranstaltungen in der Stadt, Arbeits- und
Wohnungs- oder Zimmerangebote informiert. Und mehr: Thyssen-Krupp stellt
den Studenten seine Kantine Midi zur
Verfügung. Die große täglich wechselnde Menüauswahl ist ebenfalls auf dem
Bildschirm einzusehen. Demnächst wird
auch das italienische Restaurant Toscana
in der Fußgängerzone einen Mittagstisch
zu Studentenpreisen anbieten. Die Stadt
wird offensiv auf die Studenten der HTW
zugehen, um sie mit St. Ingbert vertraut zu
machen. Auch steht eine feste Ansprech-
partnerin im Rathaus für die Fragen und
Anliegen der Studenten zur Verfügung.
Melanie Fritsch ist bei der St. Ingberter
Wirtschaftsförderung zu erreichen unter
Tel. 06894 - 13 730. Dort können sich
auch St. Ingberter melden, die Angebote
für Studenten bereitstellen. Hans Wagner:
„Ich bin sicher, dass die Studenten aus
Saarbrücken schnell erkennen werden,
dass sie in St. Ingbert nicht nur willkommen, sondern auch richtig gut untergebracht sein werden.“
Kinder
schmecken den Bliesgau
St. Ingbert und die
Nachhaltigkeit
Seit der Anerkennung der Biosphären-Region im Jahre 2009 ticken in St. Ingbert
die Uhren anders. Standen in den ersten
Jahren noch Rahmenbedingungen, Strukturen und Formalien im Vordergrund, geht
es jetzt in die praktische Umsetzung des
Leitgedankens: Nachhaltige Entwicklung
in der Region. Viele Bereiche der Stadtverwaltung beginnen sich daran zu orientieren und ihre Zukunftsplanungen darauf
auszurichten. Die Bildung ist dabei eines
der Schwerpunktthemen.
Bliesgau-Bio-Brotbox Aktion
1.600 ABC-Schützen im Biosphärenreservat und in der Stadt Bexbach erhielten wie jedes Jahr zum Schulstart „ihre“
Bliesgau-Bio-Brotbox mit einem gesunden und regionalen Frühstück.
„Zusammen für eine gesunde Ernährung
und die Stärkung regionaler Produkte“ –
unter diesem Motto stand die diesjährige
Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion, die der Biosphärenzweckverband Bliesgau zusammen mit Mitstreitern aus allen Kommunen
des Biosphärenreservates Bliesgau durchgeführt hat. Am Mittwochabend, dem 15.
Oktober, wurden in der Hölschberghalle
in Biesingen rund 1600 Boxen mit vielen
helfenden Händen gepackt. Bürgermeister, Ortsvorsteher, Lehrer und der diesjährige Schirmherr Dr. Theophil Gallo, erster
Kreisbeigeordneter, haben fleißig mitgeholfen, um den Erstklässlern wieder eine
gut gefüllte Brotbox zu packen. Die knallgelben Boxen, die von der Kreissparkasse
Saarpfalz und der Sparkasse Saarbrücken
gesponsert wurden, wurden an den beiden darauf folgenden Tagen in fast allen
Grundschulen verteilt.
Brot, Apfel, Käse und Karotte, selbst ein
hartgekochtes Bio-Ei aus der Region konnte bei der sechsten Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion probiert werden. Außerdem
erhielt jede Klasse eine Kiste Mineralwasser der Gesundbrunnen Bad Rilchingen
GmbH.
Warum wird die
Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion
durchgeführt?
Wie das altbekannte Sprichwort „Frühstücke wie ein Kaiser, esse mittags wie
ein König und abends wie ein Bettler“
sagt, wurde dem Frühstück schon immer
eine besondere Bedeutung beigemessen.
Und das nicht ohne Grund, denn nur wer
morgens ausreichend und ausgewogen
frühstückt, kann sich über den Tag konzentrieren und fit bleiben. Die BliesgauBio-Brotbox ist überwiegend mit regionalen Bio-Produkten gefüllt, durch die
kurzen Transportwege wird das Klima geschont. Wichtig ist der Bliesgau-Bio-Brotbox-Initiative aber vor allem, dass die Kinder erleben, wie gut gesunde Lebensmittel
aus Ihrer Heimat schmecken und dies auch
ihren Eltern erzählen.
Nähere Informationen zur Bliesgau-BioBrotbox-Aktion gibt es bei Stefanie Lagaly
(Tel. 06842/96009-13, s.lagaly@biosphaere-bliesgau.eu) oder auf der Internetseite
des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau
www.biosphaere-bliesgau.eu unter „Bildung und Forschung“.
Was ist drin in der
Bliesgau-Bio-Brotbox
2014?
• Brot von der Bäckerei Lenert, Bäckerei Fetzer, Haus Sonne, Bäckerei Mischo und Bäckerei Olk
• Ei vom Biolandhof Wack und vom
Wintringer Hof
• Apfel vom Wintringer Hof
• Karotte vom Wintringer Hof
•Käsestick vom Neukahlenberger
Hof
• Mini-Schokolade von Naturata
• Gummibärchen der Kreissparkasse Saarpfalz
•Tee von Sonnentor und Lebensbaum
•Ernährungspyramiden-Magnet
von aid Infodienst
•Milch-Gutschein der BliesgauMolkerei
•zusätzlich eine Kiste Mineralwasser der Gesundbrunnen Bad
Rilchingen GmbH für jede Klasse
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015
ist die Freiwillige Ganztagsschule (FGTS)
Rischbachschule als erster von insgesamt
acht städtischen FGTS-Standorten zum
FairTrade-Standort ausgebaut worden.
„Ab sofort werden dort faire Produkte bei
der Schulverpflegung angeboten, wie beispielsweise Tee, Zucker, Kakao, Bananen,
Honig sowie Kaffee für die Erzieherinnen.
Die Kinder werden im Rahmen von Projekten über das Thema fairer Handel informiert. Hierzu haben Erzieherinnen im
Vorfeld bereits Fortbildungen besucht“,
erzählt die oberste Bildungsbeauftragte
der Stadt Marika Flierl . Darüber hinaus
könnten sich die Kinder bei den Projekten
mit außerschulischen Partnern mit der
Thematik beschäftigen. Geplant seien Kochen mit fairen Zutaten, ein Besuch des
Weltladens und Angebote im Kreativbereich. Im Laufe des Schuljahres würden
Zug um Zug auch die anderen Standorte
in faire FGTSen umgewandelt.
Neue Kunstschule BiosphärenART
in der Innenstadt
Das ist der Anfang!! Der Anfang und damit
ein Baustein in der ganzheitlichen Bildung
für nachhaltige Entwicklung. Die „FairTrade-Town“ St. Ingbert, so heißt das erste
Etappenziel. „Das Thema soll nicht in der
Stadtverwaltung bleiben, sondern ab sofort in die Stadt getragen werden“, fordert
die Leiterin des Geschäftsbereichs Kultur,
Bildung und Familie. Und spricht auch
über weitere Planungen der Stadt: „Am
14. November wird in der Fußgängerzone
die neue Kunstschule „BiosphärenART“
eröffnet werden. Die Dachmarke „BiosphärenART“ vereint dabei zwei Institutionen: Im kreativen Recyclingzentrum werden Materialien gesammelt, sortiert und
ansprechend präsentiert. Die Idee, dass
aus Materialien, die in Industrie, Handel,
Handwerk und Gewerbe abfallen, etwas
Sinnvolles entstehen kann, wird hier gelebt. KiTas, Schulen und Freiwillige Ganztagsschulen sind herzlich willkommen. In
der Kunstschule für Nachhaltigkeit gebe
es zukünftig Kurse und Weiterbildungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Vorträge und Ausstellungen
sollen zu einem nachhaltigen Umgang
mit den vorhandenen Ressourcen anregen.„Die „BiosphärenART“ thematisiert
Nachhaltigkeit und Recycling und passt
damit ideal in das Konzept der Biosphäre
Bliesgau, wo sich der Kreis dann auch wieder schließt“, so Flierl.
FairTrade
in den Herbstferien
Nach und nach soll das Thema „Nachhaltige Bildung“ nun in den Köpfen der St.
Ingberter Bevölkerung ankommen und
aktiv gelebt werden. Das ist ein großes
Unterfangen, ein Generationenprojekt.
Mit 580 Schülern der Freiwilligen Ganztagsschulen, die den Gedanken in ihre
Familien tragen und damit aufwachsen
ist ein Anfang gefunden. Gerade sind die
„Weltverbesserer“ wieder aus den Ferien
gekommen. Im Herbstferienprogramm der
Stadt ging es um faire Unternehmungen
im Saarland. Besucht wurden die Mensa
der Universität, deren Gerichte hauptsächlich mit Produkten der Region hergestellt werden, in den Geschäften und auf
der Straße wurden Interviews geführt.
• Öl- und Gasheizung
• Brennwerttechnik
• Solaranlagen
• Kundendienst
• Moderne Bäder
• Sanitäranlagen
trompeter
Heizungsbau GmbH
Blieskasteler Str. 56 · 66386 St. Ingbert
Telefon: (0 68 94) 40 70
Fax:
(0 68 94) 92 83 33
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Die Rundschau 11/2014
Wer macht was in der Biosphäre?
Teil 3: Die Lokale Aktionsgruppe LAG
Die Biosphäre Bliesgau vereint viele
Akteure unter einem Dach. Um das
Geflecht zu durchschauen, benötigt es
ein bisschen Zeit. Zeit, die es sich lohnt
zu investieren, denn direkt vor unserer Haustüre entsteht ein spannendes
Großprojekt, von dem die heutigen und
auch spätere Generationen langfristig
profitieren können. Die St. Ingberter
Rundschau bringt gemeinsam mit den
verantwortlichen Beteiligten im Rahmen
einer Kommunikationsinitiative Licht ins
Dunkel und beleuchtet in einer Serie die
beteiligten Institutionen, die dahinter
stehen und ihre Aufgaben. Teil 3: Die Lokale Aktionsgruppe LAG
„Wir machen MOBIL(E) –
bewahren zukunftsfähig
unseren Lebensraum“
Nach dem Biosphärenverein und dem Biosphärenzweckverband stellt die St. Ingberter Rundschau in dieser Ausgabe den
dritten großen Akteur der Biosphäre vor,
die Lokale Aktionsgruppe LAG. Während
der Zweckverband den Kontakt zur UNESCO hält und mit seiner Geschäftsstelle
dafür sorgt, dass alle Kriterien für die Anerkennung des Biosphärenreservats auch
weiterhin erfüllt werden, ist die LAG dafür
verantwortlich, dass sich die Idee der Biosphäre in der Gesellschaft auch durchsetzt und in der Biosphärenregion eine
wirklich nachhaltige Entwicklung stattfindet. Eine große Aufgabe, zu der es einen
langen Atem, Geduld, Engagement und
vor allem einer Finanzierung bedarf: „Mit
dem
Regionalentwicklungsprogramm
„LEADER“ fördert die Europäische Union in den LEADER-Regionen innovative
Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes“, erklärt Doris Gaa, Vorsitzende der
LAG. Der Name LEADER stammt aus dem
Französischen und steht für Liaison Entre
Actions de Développement de L´Economie
Rurale. Was so viel bedeutet wie „Verbindung von Handlungen zur Entwicklung
der ländlichen Wirtschaft“. Bundesweit
gibt es derzeit 244 LEADER-Regionen, im
Saarland drei, eine davon ist das Biosphärenreservat Bliesgau.
LAG: Verwaltung von Fördergeldern
durch Experten
Damit das Biosphärenreservat Bliesgau
von Fördermitteln der Europäischen Union
aus dem LEADER-Programm profitieren
kann, wurde 2007 die Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau (LAG)
als eigenständiger Verein mit Verwaltungen, Vereinen und Unternehmen sowie
Verbänden als Mitglieder gegründet. Der
Vorstand besteht aus Fachleuten aus den
Bereichen der Regionalen Wertschöpfung,
Landwirtschaft, Naturschutz, Kulturlandschaftsentwicklung und Touristik. Insgesamt besteht die LAG im Biosphärenreservat aus 59 Mitgliedern: Kommunen,
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Leader Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau mit neuem Vorstand
Von links: Dr. Helmut Wolf, Peter Hellenthal, Dr. Dieter Dorda, Doris Gaa, Sylvia Schütz, Doris Kratkey, Alexander Welsch, Walter Kemkes, Torsten Czech.
Landkreise, Ministerien, Organisationen,
Banken und einige Einzelpersonen. Das
klingt erst einmal ziemlich bürokratisch.
Dies muss es auch sein, denn hier wird das
Geld, das der LEADER-Region für Projekte
zur Verfügung steht, verwaltet. Hier wird
entschieden, welche Projekte und Ideen
gefördert werden und mit welcher Summe. Dafür benötigt es Fachleute, die von
Umwelt, Klima, Natur aber auch Betriebswirtschaft oder Recht viel verstehen. In
der letzten Förderperiode zwischen 2007
und 2013 standen etwa dreieinhalb Millionen Euro für Projekte zur Verfügung,
in der nächsten Förderperiode von 2014
bis 2020 werden es etwa zwei Millionen
sein. Alle Mitglieder der LAG arbeiten ehrenamtlich, denn das Geld, welches durch
die Europäische Union und das Land in die
Biosphäre fließt, ist fast ausschließlich für
die Umsetzung von Projekten gedacht.
Gute Ideen sind gefragt!
Von jedem Einzelnen!
Die LAG hat sich unter dem Motto „Wir
machen MOBIL(E) - bewahren zukunftsfähig unseren Lebensraum“ die Aufgabe gestellt, die Menschen in der Biosphäre mitzunehmen, zu motivieren, eigene Projekte
vorzuschlagen und zu entwickeln. Die UNESCO erwartet von einer Biosphärenregion gut funktionierende Projekte, die dafür
sorgen, dass sich eine Region Schritt für
Schritt zu einer modellhaften Region entwickelt, von der langfristig andere lernen
können. In einer solchen Modellregion sollen Natur, Umwelt und Wirtschaft ausgeglichen und in Balance gemeinsam, Hand
in Hand arbeiten und bestehen können.
„Entwicklungshilfe und Klimaschutz sind
Themen, die die meisten von uns eher als
globales Problem sehen. Beiträge von Einzelnen, so denken viele, können da wenig
ausrichten“, erläutert Doris Gaa. Hier setze der LEADER-Gedanke an. Jeder könne
seinen, nicht zu unterschätzenden Beitrag
in der Region leisten. Und so wie Großes
immer im Kleinen entstehe, wachse aus
vielen kleinen Projekten langfristig eine lebenswerte Zukunft im Einklang zwischen
Natur und Wirtschaftsinteressen auch für
die nachfolgenden Generationen.
Ideen werden zu Projekten
Wie kommen nun die Projekte, die gefördert werden, zustande? Wir hoffen auf
Ideen aus der Bevölkerung oder aus Interessensgruppen. Diese Ideen werden gemeinsam mit dem Ideengeber und Fachleuten aus der LAG diskutiert. Es findet
ein Beratungsgespräch statt, bei dem gemeinsam überlegt wird, wie die Idee zum
Projekt werden kann. Hierzu soll zukünftig
eine feste Anlaufstelle für die Ideengeber
eingerichtet werden.
MOBILE erklärt Visionen
Und wie werden die Projekte bewertet?
Für die Antwort auf diese wichtige Frage
holt Doris Gaa ein bisschen weiter aus: „In
einem lang andauernden Prozess entwickelte die LAG in den letzten Jahren ein
MOBILE, das mit seinen Bestandteilen
die Visionen für die Biosphärenregion
darstellt. Wo wollen wir eigentlich gemeinsam hin? Auf diese Frage haben
wir versucht, Antworten zu finden. Das
MOBILE soll dabei im wahrsten Sinne
des Wortes das sinnbildliche Zeichen für
den Ausgleich und die Balance der unterschiedlichen ökonomischen, ökologischen
und soziokulturellen Interessen in der Welt
sein“. Klimaschutz und Energie, Bildung
für nachhaltige Entwicklung, Demografischer Wandel, Nachhaltiges Wirtschaften,
Stadt-Land-Beziehung, Kulturlandschaft,
Biologische Vielfalt, Grenz-überschreitende Zusammenarbeit, Kultur und Ethik
waren die Themen, an denen sich die LAG
während ihres Prozesses orientierte. „Diese Bereiche erschienen uns ausschlaggebend dafür, erfolgreiche und dem Ziel
dienliche Projekte mit den Ideengebern
aus der Bevölkerung zu entwickeln. Das
Mobile soll dazu dienen, Projektträger
und Ideengeber zu beraten, ihre Ideen und
Maßnahmen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung zu optimieren und sie auf
einen Projektantrag vorzubereiten.“
Lokale Entwicklungsstrategie
zur Projektbewertung
Die neue Projektförderperiode begann in
diesem Jahr und reicht bis 2020. Unter
dem Motto Stadt und Land, Hand in Hand
entwickelte die LAG für diese sieben Jahre
in den letzten Monaten eine Lokale Entwicklungsstrategie (LES), die zur Projektbewertung hinzugezogen wird: „In den
letzten Monaten erarbeitete Leitlinien und
Teilziele sollen dabei helfen, ein Projekt
im Sinne des Ganzen, sprich der Vision,
beurteilen und bewerten zu können. Vier
Themenbereiche mit ihren Zielsetzungen
stehen uns dabei zur Verfügung: Inwertsetzung der Kulturlandschaft, Regionale Produkte erzeugen und vermarkten,
Energie und Klimaschutz sowie Bildung
und Kommunikation“, erklärt Vorstandsmitglied Torsten Czech das ziemlich komplizierte Konstrukt. Eine Idee werde nun
anhand dieser vier Handlungsfelder überprüft, eventuell mit dem Ideengeber korrigiert und zu einem Projekt ausgearbeitet.
„Mit Hilfe dieser Instrumente können
wir bei der Entscheidung für oder gegen
eine Förderung sicher sein, objektiv und
anhand sachlicher Kriterien zu handeln“,
so Czech.
Kontakt:
Lokale Aktionsgruppe (LAG)
Biosphärenreservat Bliesgau e. V.
c/o Saarpfalz-Kreis
Am Forum 1
66424 Homburg
Tel. 06841 – 104-8456
E-Mail: torsten.czech@saarpfalz-kreis.de
2015 – Das Weisgerber-Jahr
Wie begeht St. Ingbert den 100. Todestag des größten Sohnes der Stadt?
Zum 100. Todestag von Albert Weisgerber soll das ganze Jahr über an den
Maler und größten Sohn der Stadt erinnert werden. Weisgerber ist der wohl bekannteste saarIändische Maler. Deshalb
soll das Werk Weisgerbers an zentraler
und prominenter Stelle ausgestellt werden. Das Saalrandmuseum ist sich seiner
Verpflichtung gegenüber dem Werk Albert Weisgerbers bewusst und organisiert eine herausragende Austellung.
Dennoch wird die Heimatstadt des Malers
in ganz besonderer Weise gedenken. Das
ganze Jahr 2015 wird unter dem Zeichen
Weisgerbers stehen. Das Weisgerber-Jahr
beginnt mit dem Neujahrsempfang. Dieser wird optisch von Weisgerber beeinflusst sein und versteht sich als Auftakt
einer vielfältigen Veranstaltungsreihe.
Insbesondere das Todesdatum (10. Mai)
ist hierbei von herausragendem Interesse.
Zum Todestag wird eine Feierstunde stattfinden im Hof des früheren Gasthauses
„Gründe Laterne“. Hier, im Biergarten,
der den Namen „Luschd“ trägt, malte
Weisgerber seinerzeit. Mitwirkende u. a.
der MGV Frohsinn, dessen Mitglied Weisgerber war.
Die weiteren Veranstaltungen im Weisgerber-Jahr werden mitten im Stadtzentrum
verortet. Ziel dabei, offene, leicht zugängliche Räume zu schaffen, die sich einem
möglichst breiten Interessentenkreis
erschließen. Mit dem früheren Sinn-Gebäude können diese Vorgaben ideal umgesetzt werden. Das Gebäude liegt mitten
in der Innenstadt, es ist lichtdurchflutet,
verfügt über ein großzügiges Raumangebot und ist barrierefrei zu erreichen.
Die Albert-Weisgerber-Stiftung wird während des Weisgerber-Jahres hier ihren
ständigen Sitz haben. Sie wird museumspädagogisch aufbereitet Leben und
Werk Weisgerbers präsentieren.
Hier wird das Werk anhand von wechselnden Präsentationen von Drucken und
Repros zu sehen sein, hier werden Werke elektronisch wiedergegeben. Der über
Weisgerber gedrehte Film „Ich male wie
ein Wilder“ nimmt eine starke Position ein.
Die Biosphären-VHS wird hier eine ganze
Reihe von Veranstaltungen verschiedenster Art anbieten.
Schulklassen sollen die Gelegenheit erhalten, im Weisgerber-Haus unter museumpädagogischer Anleitung Weisgerber
zu erleben.
Eine Ausstellung, die St. Ingbert zur Zeitepoche Weisgerbers darstellt, wird hier
aufgebaut und lange gezeigt, sowohl im
Innenraum als auch in den Schaufenstern.
Weitere Gemäldeausstellungen St. Ing-
berter Künstler finden statt:
– Elisabeth Koelle-Karmann
(125. Geburtstag am 01.05. [1890])
– Walther Weis
(125. Geburtstag am 11.09. [1890])
– Fritz Zolnhofer
(50. Todestag am 12.02. [1965])
– Fritz Berberich
(25. Todestag am 14.07. [1990])
Im Außenbereich des Albert-Weisgerber-Hauses werden sich Graffiti-Künstler
mit Weisgerbers Werk beschäftigen. Die
Bodenfläche einer stark frequentierten
Passage wird Pflastermalern angeboten,
ihre Interpretationen von Weisgerber-Motiven zu zeigen.
Im Sommer findet in der Innenstadt ein
Malersymposium statt, bei dem sich Maler in Weisgerbers Heimatstadt mit dessen
Werk beschäftigen und es in ihrem Stil
interpretieren.
Darüber hinaus haben sich zahlreiche Vereine, Bürger und Initiativen engagiert gezeigt, ihre Beiträge zu leisten. Dies beginnt
bei Künstlern, die sich mit Weisgerbers
Werk befassen werden, über Musiker und
Musikschule, die sich mit der Zeit Weisgerbers auseinandersetzen, über Briefmarkensammler, die eine ganze Reihe von
Aktionen planen.
Oberbürgermeister Hans Wagner: „Das
Weisgerber-Jahr 2015 muss respektvoll
und wertig mit Weisgerbers Schaffen umgehen und würdig, aber auch zeitgemäß
das Wirken eines großen Menschen darstellen, der für die Kunst lebte und durch
einen Krieg getötet wurde. Das Weisgerber-Jahr bereitet gleichwohl in glanzvoller Weise auf die nun tatsächlich für das
Jahr 2016 vorgesehene Eröffnung des
Albert-Weisgerber-Museums vor, wo der
Künstler endlich eine würdige Bleibe für
sein herausragendes Werk haben wird.“
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 11/2014
. . . kämpft erfolgreich gegen Fachkräftemangel
haben somit einen wesentlichen Vorteil
bei der Gewinnung neuer Fachkräfte und
der Motivation qualifizierter Mitarbeiter“,
so Meier. Ein Paradebeispiel für familienfreundliche Unternehmen ist schon heute
das Unternehmen PHAST in Homburg. Dr.
Simone Bohn, Geschäftsleitung Personal,
stellte ihr Konzept kurz vor: Individuelle Arbeitszeitmodelle, angepasst an die
familiäre Situation, mobiles Arbeiten,
Eltern-Kind-Büros, Kinderbetreuung in
den Ferienzeiten, Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Schaffung einer Familienbeauftragten sind nur einige
Beispiele dafür, wie Unternehmen heute
Mitarbeiter erfolgreich halten können.
Beidseitiger Profit
im Grenzraum
In ganz Deutschland wird mittlerweile gegen den Fachkräftemangel gekämpft. Besonders aktiv und engagiert
arbeitet die Wirtschaftsförderung in St.
Ingbert daran. Sie initiierte Anfang des
Jahres das Netzwerk InGOnet. Eine Tagesveranstaltung, auf der sich Praktiker
und Theoretiker aus dem Saarland und
Rheinlandpfalz trafen und Erfahrungen
austauschten, fand unter Moderation
des Berliner Innovationsbüros, das sich
um regionale Netzwerke kümmert, im
Pumpenhaus in St. Ingbert statt.
Der demographische Wandel überrollt das
Saarland schneller, früher und stärker als
die anderen Bundesländer. Eine Ursache
dafür ist die geringere Zahl des Nachwuchses. Bis 2030 wird die Bevölkerung
im Saarland um 160 000 und die Zahl der
Erwerbstätigen um 115 000 Personen
sinken. In St. Ingbert rechnet IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier mit einem
Bevölkerungsschwund in den nächsten
15 Jahren von 13-16%. Es entsteht also
ein zunehmender Mangel an Fachkräften,
der wiederum das Wachstum der Wirtschaft bremst. Eine Gegensteuerung sei
notwendig, so Meier. Die Stadt und dort
speziell Thomas Debrand und sein Team,
ist gewappnet und arbeitet intensiv daran,
den Mangel langfristig aufzufangen. Etwa
30 saarländische und rheinland-pfälzische
Experten aus Wirtschaft, Bildung und Politik trafen sich vor kurzem auf Einladung
der St. Ingberter Wirtschaftsförderung in
den schönen Räumen des ehemaligen
Pumpenhauses.
InGOnet bringt alle Beteiligten
zusammen
Vorgestellt wurde bei der Veranstaltung
unter anderem das St. Ingberter Netzwerk
zur Fachkräftesicherung „InGOnet“. Die
großen Arbeitsmarktakteure wie die Arbeitsagentur, das Jobcenter, Saar-is, dem-
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nächst auch die Universität des Saarlandes, die Volkshochschule und St. Ingberter
Unternehmen sind dort vertreten und arbeiten gemeinsam an der Problematik des
demographischen Wandels. „Ziel ist es,
die Wirtschaft der Mittelstadt, und da vor
allem die kleinen und mittleren Unternehmen mit ihren Problemen nicht allein zu
lassen, sondern sie aktiv zu unterstützen“,
beschreiben Melanie Fritsch und Thomas
Debrand, die im Rathaus für die Fachkräftesicherung verantwortlich sind. Individualisierte Unternehmensberatung und
Ideen für Unternehmen ebneten den Weg,
um das Problem Fachkräfte in der Zukunft
frühzeitig und damit erfolgreich zu beheben, so die beiden. „Denn die Problematik Fachkräftemangel ist bereits in St.
Ingberter Unternehmen angekommen“.
Als Maßnahmen bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt den regelmäßig stattfindenden Wirtschaftsdialog am Morgen
oder Unternehmensbesuche an. Als sehr
effektiv erweist sich die Zusammenarbeit
mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Zeitsoldaten werden dort gegen
Ende ihrer militärischen Zeit beruflich so
qualifiziert, dass sie dem Arbeitsmarkt
weiter zur Verfügung stehen. „Die Eingliederungsquote stehe bei 94%“, verkündet
Regierungsdirektor Hans-Peter Breit nicht
ohne Stolz und verweist auf die Stellenbörse bei www.bfd.bundeswehr.de Unternehmen können dort bundesweit ihre
Angebote einstellen.
Land und Kommunen
arbeiten Hand in Hand
„Landesweit steht das Problem schon seit
2011 ganz oben auf der Prioritätenliste,
denn“, so Meier, „wir müssen mehr tun
als die anderen Bundesländer“. Das Land
hat einen Plan, die Kommunen arbeiten
mit daran. In dem „Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar“ wurden 180 Maßnahmen beschlossen, die bereits ein Drittel des Fach-
kräftemangels auffangen könnten. Dazu
gehören mehr Frauen und Ältere in der Arbeitswelt, eine gute Ausbildung für junge
Menschen, Lebenslanges Lernen, die besondere Ausbildung Geringqualifizierter
und Personen mit Migrationshintergrund.
Ganz konkrete Projekte sind bereits in Planung und erfolgreich in der Umsetzung.
Von diesen „Best-Practise-Beispielen“
wurden auf der Veranstaltung einige vorgestellt. Sie sind bei saar-is (saarland.innovation&standort e. V.) angesiedelt.
Das Projekt AnschlussDirekt hat das
Ziel ausbildungsreifen Schülerinnen und
Schülern der Klasse 9, die voraussichtlich
einen mittleren bis guten Hauptschulabschluss erreichen werden, einen direkten
Übergang von Schule in Ausbildung zu
ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen
arbeiten Schulen, Unternehmen und die
Agentur für Arbeit eng verzahnt zusammen. Die Projektmitarbeiterinnen begleiten die Jungendlichen individuell auf dem
Weg in die duale Ausbildung. Sie beraten
und unterstützen in den Phasen der Berufsorientierung sowie des Bewerbungsund Auswahlprozesses. Des Weiteren
vermitteln sie Kontakte zu Paten aus der
Wirtschaft und zu Ausbildungsbetrieben.
Beim Projekt „Servicestelle Ü55“
unterstützt das Land Unternehmen dahingehend, die Potenziale älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser zu
nutzen. Durch eine umfassende Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten
zur altersgerechten Beschäftigung, sollen
die Chancen älterer Arbeitssuchender am
Markt verbessert werden. Im nächsten
Jahr wird in diesem Themenbereich das
Thema Gesundheitsmanagement eine
größere Rolle spielen. Die „Servicestelle
Arbeit und Leben“ unterstützt Betriebe,
wenn es darum geht, Beruf und Familie zu
vereinbaren. „Die Unternehmen, die ihre
familienfreundliche Personalpolitik weiter
ausbauen, steigern ihre Attraktivität und
Volker Steinmetz ist bei der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland verantwortlich für
die Koordination grenzüberschreitende
Aktivitäten. Er sprach über die Situation
der Fachkräfte in der Grenzregion SaarLor-Lux, sowie Rheinland-Pfalz und die
deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien. Hier steckt weiteres großes Potential,
Fachkräfte zu finden. „Die Großregion liegt
nicht nur an dem Schnittpunkt Deutschlands, Frankreichs und Luxembourgs sondern auch im Herzen Europa mit einer gut
ausgebauten Infrastruktur und zeichnet
sich damit deutlich positiver von anderen
Gebieten ab.“, so Steinmetz. Die Zahlen
der Berufspendler sprechen für sich: über
75 000 fahren täglich nach Luxembourg,
17 000 ins Saarland. Große grenznahe
Unternehmen bieten ihren Azubis heute schon kostenlose Sprachkurse an. Ein
Vorteil, den auch kleinere Unternehmen
nutzen können: Wenn Kundenberater
die jeweils andere Sprache beherrschten,
könne ein größerer Kreis von Käufern angezogen werden. In der Wirtschaft sind
Fachkräfte, die über ihre Kenntnisse in
ihrem Bereich hinaus noch auf interkulturelle und sprachliche Fähigkeiten zurück
greifen können, gern gesehene Mitarbeiter. Sie verfügen über die Kompetenz, Kunden im Ausland in deren Muttersprache
betreuen zu können. Ausgebildet werden
solche Spezialisten beispielsweise an den
Universitäten. Kontakte dorthin können
Unternehmen gerne aufnehmen.
Durch die politische Rückendeckung gibt
es spezielle Verträge zwischen den Ländern der Großregion. Ein Beispiel dafür:
Französische Jugendliche können die
Berufsschule in Frankreich und den praktischen Teil der Ausbildung in Deutschland
absolvieren. Internationale Jobmessen
können auch eine Möglichkeit sein, Fachkräfte zu finden, ebenso wie ein grenzüberschreitender Vermittlungsservice,
der zur Verfügung stehe. „Wir haben
zweisprachige Berater und Beraterinnen
in Saarbrücken oder auch in Zweibrücken, die einen ständigen Stamm von 300
Bewerber betreuen. Seit Jahresanfang
können wir eine Integration von 200 Bewerbern in ein jeweiliges Berufsfeld verzeichnen“ , so Steinmetz weiter.
Bereich wurde an diesem Tag ebenfalls
ausführlich beleuchtet: Das Land steht
vor folgender Ist-Situation: 2013 gab es
erstmals mehr Studiums- als Ausbildungsanfänger. Bis 2025 wird der Rückgang der
Schüler bis zu 35% betragen. Spezielle Betreuungs- und Fördermodelle sollen hier
helfen, allen Schülern eine Lehrstelle zu
gewährleisten. Eine passgenaue Vermittlung von Azubis oder Studienabbrecher an
Unternehmen ist ebenfalls geplant.
Ansprechpartner für St. Ingberter Unternehmen sind die Wirtschaftsförderung im
Rathaus, das Jobcenter und die Arbeitsagentur, die gemeinsam mit den Firmen
einen individuellen Weg finden, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Auch die Mitglieder des Netzwerkes InGOnet stehen
bei Fragen oder Problemlösungsansätzen
zur Verfügung.
Langfristig:
MINT-Aktivitäten von Anfang an
Eine ganz andere Methode, um dem Mangel an Fachkräfte Abhilfe zu verschaffen
stellte Dr. Caroline Thielen-Reffgen, stellv.
Leiterin des Kommunalen Bildungsmanagements der Stadt Trier vor. Ihr Ansatz
greift auf den Aufbau einer Fachbasis
schon im Kindesalter. Dazu stellt sie ein
MINT-Modell aus Trier vor, das auch in
anderen Städten Anklang finden könnte. „Unsere Ansatzpunkte liegen in der
Frühausbildung der zukünftigen Fachkräfte. In den Bereichen KiTa, Grundschule
und Schule/Ausbildung/Studium wollen
wir möglichst früh das Interesse an den
MINT-Fächern wecken, um eine stabile
Basis für die Arbeitswelt von Morgen zu
schaffen.“, erklärt die Referentin aus der
Pfalz. Die bisherigen Erfolge können sich
sehen lassen. Prozessbegleitend wird ein
KiTa-Wettbewerb veranstaltet, dem Gewinner winkt ein Preisgeld zur Verschönerung der Kindertagesstätte. Der MINT-Initiativ-Kreis zählt mittlerweile über 50
Botschafter.
Mit solchen und weiteren Ideen ist es
möglich, dem Fachkräftemangel der Zukunft vorzubeugen und die Grenzregion
attraktiv für Spezialisten aus ganz Europa
zu machen sowie nachhaltig für den Fortbestand der hier ansässigen Wirtschaft
und Forschung zu kämpfen.
Selbstverständlich ist das Thema Bildung
ein weiterer Schwerpunkt der saarländischen und kommunalen Aktivitäten. Der
Brautmode aus London
jetzt in St. Ingbert erhältlich
Ane Radio hat sich mit ihrem Brautmodengeschäft „Brautzauber“ in der Poststr.
36 einen Traum erfüllt. Oberbürgermeister
Hans Wagner und Wirtschaftsförderer
Thomas Debrand waren zu der offiziellen
Eröffnung eingeladen und informierten
sich vor Ort über das Konzept der jungen
St. Ingberterin. Als erste offizielle Partnerin in Deutschland wird sie Brautkleider
der deutschen Jungdesignerin Dajana
Basic, die in London wohnt und arbeitet,
in ihrem Geschäft anbieten. Auch auf der
Hochzeitsmesse von „PuntoSposa“ in
Saarbrücken wird die Londoner Kollektion erstmals präsentiert. Dajana Basic, die
zu dem Eröffnungstermin extra aus London angereist war, kreiert eine verspielte
Brautmode mit zarten Farbakzenten und
Spitzen – jedes Kleid wird individuell angepasst und nach den Wünschen der Braut
gestaltet. Dabei legt sie großen Wert auf
angenehmen Tragekomfort, leichte Stoffe
und ersetzt den Reifrock durch viele Meter
Tüll. Viele ihrer Kleider sind Unikate, aber
trotzdem durchaus bezahlbar. Ane Radio
bietet in ihrem Geschäft neben der Mode
von Dajana Basic auch andere Marken
an. Festliche Mode und Abendkleider für
Frauen sowie Ballkleider für junge Damen
sind in absehbarer Zeit ebenfalls bei ihr
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
erhältlich. Eine persönliche Beratung ohne
Zeitdruck und - falls gewünscht - eine
ausführliche Hochzeitsplanung gehören
ebenfalls zu ihrer Geschäftsidee.
Auf dem Bild von links: Abteilungsleiterin
Wirtschaftsentwicklung Martina Quirin,
Oberbürgermeister Hans Wagner, Model,
Designerin Dajana Basic, Inhaberin Ane Radio
und Wirtschaftsförderer Thomas Debrand.
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Die Rundschau 11/2014
Anpfiff
Neueröffnung in St. Ingbert
Die Stadt hat wieder ein exklusives, inhabergeführtes Sportgeschäft. Sascha
Rech, der 27 Jahre lang in Riegelsberg ein
Sporthaus führte, übernahm die Räumlichkeiten des früheren Sportgeschäftes
Reichrath in der Kaiserstraße 104.
Sport Rech bietet die aktuellen, führenden Markenartikel der jeweiligen klassischen Sportarten wie Fußball, Tischtennis
oder Tennis. Darüber hinaus beraten der
Inhaber und sein engagiertes Team über
Wandern und Laufsport. Überhaupt werden individuelle Beratung und Betreuung
großgeschrieben. Sascha Rech: „Füße
und passende Schuhe sind mein Steckenpferd!“ Der zweifache Familienvater betont, dass seine ganze Familie aktiv Sport
treibt und möchte seinen Kunden mit Tipps
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und Tricks gezielt zur Seite stehen. Und er
betont auch, dass sämtliche Mitarbeiter
begeisterte Sportler sind. Ein umfassender
Praxis erprobter Service ist also gewährleistet. Rech, der Nordic-Walking Trainer
ist, absolviert gerade eine Ausbildung
zum Bewegungs-Analysten: „Das Internet
weiß alles, wir wissen es besser!“
Neben fachkundiger, individueller Beratung und Markenartikel bildet die Textil-veredlung einen weiteren Schwerpunkt
des neuen Sportgeschäftes. Für die Kids
kann z. B. ein Trikot der Fußball-Nationalmannschaft mit dem eigenen Namen
beflockt werden. Vereine können diesen
Dienst nutzen, um ihre Trikots mit Logos
und/ oder Sponsorenwerbung zu verzieren.
Oberbürgermeister Hans Wagner so wie
Martina Quirin und Thomas Debrand von
der Wirtschaftsförderung überzeugten
sich bereits von der Qualität der Produkte
und freuten sich über ein Sportgeschäft,
das sich bewusst für „fairtrade“ einsetzt.
So werden u. a. Markenschuhe verkauft,
deren Herstellung komplett in Deutschland stattfindet. Ein klares Signal gegen
Ausbeutung und Kinderarbeit!
Bei ihrem Besuch ließen es sich die Vertreter der Stadt auch nicht nehmen, den
Kicker zu testen, der allen Kunden kostenlos zu Verfügung steht. Welches Team
siegte, wurde zwar nicht überliefert, aber
auf jeden Fall sind die Bürger und Bürgerinnen der Stadt mit diesem Geschäft auf
der Siegerseite.
Edelsteinbörse und letzter
Verkaufsoffener Sonntag 2014
„Die Heilige Johanna
der Schlachthöfe“
In der Stadthalle und im Kuppelsaal des
Rathauses fand am letzten Wochenende
jeweils von 10 bis 18 Uhr die 30. Edelsteinbörse statt. In der diesjährigen Sonderausstellung des Ausstellers Reiner
Augsten über Schätze der europäischen
Arktis‘ im Kuppelsaal wurden besonders
schöne, hochwertige und besondere
Fundstücke ausgestellt.
Schauspiel von Bertold Brecht –
Dienstag, 18. November, 10 Uhr,
Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr,
Stadthalle St. Ingbert
Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder
war diesmal der „Geodenknacker“, den
der Aussteller Herr Breitenborn in der
Stadthalle aufbaute. Doch das war längst
nicht alles, was die Börse „Edle Steine“
bot. Aussteller, Sammler und Händler aus
ganz Deutschland präsentierten an zwei
Tagen wertvolle Edelsteine und Schmucksteine, sowie daraus gefertigte Schmuckstücke. Darüber hinaus wurden Mineralien
und Fossilien aus aller Welt ausgestellt.
Besitzer von Schmuckstücken, hatten die
Möglichkeit, diese auf der Börse schätzen
zu lassen. Für die Tombola zu Gunsten der
Aktionen „Hilf mit“ und „Herzenssache“
stellten die Aussteller traditionell wieder wertvolle Preise zur Verfügung,
die am Ende des letzten Messetages
verlost wurden.
Auch der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr fand am 2. November statt. Anlässlich der Edelsteinbörse öffneten die Geschäfte in St.
Ingbert um 13 Uhr. Viele Besucher der
Edelsteinbörse nutzten die Gunst der
Stunde und genossen die attraktive
St. Ingberter Fußgängerzone. Die einen beim Shoppen, die anderen bei Essen
und Trinken.
Der erste verkaufsoffene Sonntag 2015
findet am 15. März anlässlich der SaarLorLux-Tourismusbörse statt.
Eine Aufführung der Jugendtheatergruppe „Die Musenbolde“ der Pfarreien
Herz Mariä und St. Hildegard
„Es helfen nur Menschen, wo Menschen
sind“. Das sind die letzten Worte der Johanna vor ihren Tod. Und sterbend sagt
sie zuvor: „Aber ich sage euch, dass ihr
die Welt verlassend nicht nur gut wart,
sondern verlasst eine gute Welt!“ Die
Musenbolde, die Jugendtheatergruppe
der Pfarreien Herz Mariä und St. Hildegard, hat sich des schwierigen Stoffes
des Brecht-Stückes „Die Heilige Johanna
der Schlachthöfe“ angenommen. Aus
dem Text heraus entwickeln sie ihr Spiel,
so dass kein episches Worttheater, sondern ein lebendiges Spiel entsteht. Aus
dem missionarischen Eifer der Johanna,
„Frontfrau“ der Schwarzen Strohhüte,
wird sie wissen und sehen wollen, wie
die Mechanismen sind, die Arbeit und
Arbeitslosigkeit bedingen. Klar erkennt
sie das System, das hinter Allem steht.
Dass das Kapital der Fürst unserer Zeit
ist. Doch mit Mauler, dem Fleischerkönig,
kommt auch die Gegenseite zu Wort. Zitat:
Denn es zieht mich zu den großen Selbst-,
Nutz- und Vorteilslosen und es zieht mich
zum Geschäft - unbewusst! Wie bereits in
den vorausgegangenen Stücken der Musenbolde werden einzelne Szenen, hier
das Heer der Arbeiter und die Schwarzen
Strohhüte, durch Videosequenzen, für die
Jörn Michaely verantwortlich zeichnet,
eingespielt. Karten zu dem Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ gibt es an
der Infotheke im Rathaus, Am Markt 12,
Tel. 06894 13891.
Produkte für die gesunde Ernährung
Bei uns erhalten Sie ein reichhaltiges Sortiment
an Naturprodukten, u. a. Artikel von Rapunzel,
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Futtermittel
Andreas Schuwer
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Neumühle 2
66399 Mandelbachtal
Ormesheim
Telefon 0 68 93-22 04
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Die Rundschau 11/2014
Kleiner Aufwand, große Wirkung
Kommunale Mitmachmöglichkeiten
Das Saarland-Marketing ist als „Mitmachmarketing“ angelegt. Unternehmen, Vereine, Verbände, Kommunen und
andere Organisationen werden in die
Kommunikation einbezogen, um dem
Saarlandmarketing den nötigen Schub
zu geben. Und viele machen schon mit.
Über das Downloadportal von willkommen.saarland nutzen bereits zahlreiche
Kooperationspartner die bereitgestellten
Saarland-Tools. Die Bandbreite des Engagements ist vielfältig und reicht neben
der einfachen Logo-Integration in Webseiten, Emails oder Publikationen über den
Aufdruck auf Firmenfahrzeuge bis hin zu
individuell gestalteten Großplakaten im
Saarlandmarketing-Design und mit einem
auf den Partner zugeschnittenen Slogan.
Im Gegenzug integriert das Saarland-Mar-
keting diese Motive in die eigene Werbekommunikation. Auch spezielle Saarland-Produkte wurden schon realisiert,
wie die neue „Saarland-Handcreme“ von
Dr. Theiss Naturwaren, der neue Saarland
„Baby-Schlafsack“ von Candide Prosale
und eine V & B Saarlandtasse. 20 saarländische Unternehmen und Organisationen
haben eine solche Kooperation bereits realisiert, 20 weitere sind in der Umsetzung.
Tina Müller: „Unser Ziel ist es, so viele
Partner wie möglich aktiv in die gesamte
Marketing Kommunikation mit einzubeziehen und sie so zu prominenten Transporteuren der Kampagnen-Botschaften zu
machen.“
Kommunen machen mit
Inzwischen machen auch die ersten
saarländischen Städte und Gemeinden
Kurz
und Knapp
Nationales Medieninteresse für
BobbyCar-Europameisterschaft
Spiegel online, FAZ online, ZDF Mittagsmagazin greifen üblicherweise lediglich
Themen auf, die von bundesweiter Bedeutung sind. So auch ganz aktuell: Die
Bobbycar-Europameisterschaft Ende
September war den Redaktionen jeweils längere Filmbeiträge wert. Rohrbach stand im Mittelpunkt der bedeutenden Nachrichten der Nation – Dank
hierfür gebührt dem Rohrbacher Verein
der Selbständigen.
Schützenswerte Orchideenart
in Schüren
Der NABU Saarland führt ein BfN Naturschutzprojekt „Bewusstseinsbildung
und Entwicklung einer handlungsorientierten Verantwortung für Feucht- und
Nasswiesen mit Beständen des Breitblättrigen Knabenkrauts“ durch. Die
Stadt St. Ingbert übernimmt eine Patenschaft für dieses Projekt.
Vor unserer Haustür – in Schüren –
wächst auf naturverträglich bewirtschafteten und klein parzellierten
Feucht- und Nasswiesen eine ganz besonders schützenswerte Orchideenart:
das Breitblättrige Knabenkraut, auch
Breitblättrige Fingerwurz (Dactylorhiza
majalis) genannt .
Die Urkunde, mit der die Patenschaft für
das NABU-Projekt besiegelt wird wurde, unterzeichneten Oberbürgermeister
Hans Wagner und die Projektleiterin
beim NABU, Birgit Freiheit, im St. Ingberter Rathaus.
18
Nachlese
36. Ingobertus-Messe 2014
„Nach zwei Rekordmessen in Folge, 2012 und 2013, kann man auch
2014 von einer erfolgreichen 36. Ingobertus-Messe sprechen“, so Messeorganisator Jörg Benz vom Verein
Handel+&Gewerbe. Die Messe war
mit über 200 Ausstellern bis auf den
letzten Quadratmeter ausgebucht. Bei
herrlichem Wetter konnten sich über
40.000 Besucher über einen breitegefächerten Mix an Waren und Dienstleistungen freuen. Ein Höhepunkt
war am Samstag bei vollem Zelt die
Musik.-und Trachtenkapelle Oetz aus
Tirol. Die 36. Ingobertus-Messe 2014
sei ihrem Ruf als zweitgrößte Verbrauchermesse im Saarland wieder
einmal gerecht geworden. Auch die
Aussteller waren zufrieden. So freute
sich Simone Sommer-Philipp, die eine
moderne Naturheilpraxis leitet, nach
einem Bericht in der St. Ingberter
Rundschau über zahlreiche Neukunden und interessierte Besucher.
Neue Telefonnummer der
Ortsverwaltungsstelle Rohrbach
In der neuen Ausgabe des Telefonbuches wurde irrtümlich noch die alte
Telefonnummer der Ortsverwaltungsstelle Rohrbach abgedruckt. Die richtige Nummer lautet: 0 68 94 / 590
80 03, FAX: 0 68 94 / 590 82 67 oder
E-Mail:
ovstrohrbach@st-ingbert.
de. Öffnungszeiten und weitere Infos
über alle Ortsverwaltungsstellen stehen auf der Internetseite der Stadt St.
Ingbert www.sanktingbert.de.
innovativ vor, wie man im Rahmen des
Saarland-Marketings mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielen kann.
So haben bspw. die Städte Neunkirchen,
St. Ingbert, Ottweiler oder die Gemeinde
Mandelbachtal das Saarland-Logo bereits
auf ihrer Webseite integriert. Mit der Stadt
Dillingen wurde zum Dillinger Firmenlauf
ein Motiv mit dem Slogan „Typisch Saarländer. Wenn‘s drauf ankommt sind alle
am Start.“ entwickelt, welches auf über
100 Großflächen im Saarland zu sehen
war.
Die Stadt Neunkirchen hat sich bereit
erklärt, als kommunales „best practice“
Beispiel im Rahmen der SSGT Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stehen. Sie
integriert das Saarland-Logo bereits sukzessive in die eigenen Kommunikationsmittel wie z.B. Briefumschläge, Flyer oder
auf neu bestellte Werbemittel. Zudem
werden die Kampagnen-Flyer in den Neubürgermappen mit ausgegeben und Plakate in den Wartebereichen aufgehängt.
Der Saarland-Image Film soll in Kürze im
gebrandeten Saarland-Bus der Neunkircher Verkehrs GmbH zu sehen sein. Darüber hinaus wird aktuell ein Plakatmotiv
entwickelt, was zukünftig mit der Headline „Früher schlug hier das Eisenwerk den
Rhythmus, heute bringen Top Musicals
eine volle Hütte.“ die Stärken des Standortes innovativ und humorvoll darstellt.
Zum Jahreswechsel: starke Präsenz
außerhalb des Landes
Ab dem kommenden Jahr ändert sich
die strategische Ausrichtung des Saarland-Marketings. Vorbereitet wird aktuell
eine intensive Ansprache von Fachkräften
in anderen Bundesländern, die zu Beginn
des Jahres 2015 starten soll. So wird ein
„Online-Welcome-Center“
entstehen,
das auf einer zentralen Internetseite zum
einen viele wichtige und praktische Informationen für alle bietet, die sich über das
Land informieren möchten (z. B. Informationen zur Wirtschaft, zu Schulen, zu Studienangeboten der Hochschulen etc.), das
zum anderen aber auch einen eher emotionalen Zugang zum Saarland und seinen
Menschen bieten wird. Ein zentrales Modul des neuen Online-Welcome-Centers
wird ein Online-Stellenportal sein, das
derzeit die IHK entwickelt und das die
Stellenangebote der saarländischen Wirtschaft bündelt.
Schwerpunkt:
Online-Marketing
Damit Saarland-Interessenten auch eine
zentrale Anlaufstelle im Netz haben, wird
das Saarland-Marketing mit Online-Aktivitäten, viralen Marketingmaßnahmen und
einer stärkeren Präsenz in den sozialen
Netzwerken auf das Saarland aufmerksam
machen. Dann wird das Saarland im Jahr
2015 auch mit so genannten punktuellen
Paukenschlägen und humorvollen Botschaften in anderen Regionen sichtbar –
etwa in Hamburg, wo die Einwohner dann
mit dem Spruch „Hier besetzt man Häuser. Im Saarland besitzt man eins.“ einen
speziellen Gruß aus dem Saarland lesen
können.
Weitere Informationen zum Saarland-Marketing und den Kooperationsmöglichkeiten: Email: saarlandmarketing@saar-is.de
Rotary-Preis 2015
10.000.- Euro für Hilfs-Projekte in St. Ingbert
Es gibt sicherlich auch in unserer Stadt,
Vereine, Institutionen, Kindergärten, Schulen, die für ein soziales oder gemeinnütziges Projekt Unterstützung benötigen, dies
aber wegen Geldmangels nicht oder nur
teilweise umsetzen können.
Verfolgen Sie bereits ein konkretes Projekt? - Kennen Sie hilfsbedürftige Einzelpersonen, die in Not geraten sind und
wollen für diese mehr tun als Sie es bereits
getan haben? Können Sie in ihrer Schule,
Kita oder in einer anderen Gruppe soziale
Projekte nicht umsetzen, weil Ihnen die
notwendigen Mittel fehlen? Dann können
Sie gegebenfalls durch den Rotary Club St.
Ingbert unterstützt werden. Wichtig ist,
dass ihr Engagement längerfristig angelegt ist und sich Menschen oder hilfsbedürftigen Gruppen in unserer Stadt einschließlich ihrer Ortsteile widmet. Ihrem
Projekt, ihrer Zielgruppe oder der von Ihnen unterstützten Einzelperson in Not soll
der Rotary-Preis 2015, dotiert mit 10 .000
Euro, zu Gute kommen. Die Anträge werden von einer Jury geprüft und bewertet.
Die Jury behält sich vor, den Preis auch auf
mehrere Projekte oder Hilfsmaßnahmen
aufzuteilen. Organisationen und Gruppen,
die selbst Projekte mit Spenden fördern,
können bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Fordern Sie die Ausschreibungs-Unterlagen an – per E-Mail:
praesident@rotary-sanktingbert.de
oder unter Tel-Nr. 06894 96 62 08.
Sie können den Bewerbungsbogen auch
gerne auf unserer Webseite als PDF herunterladen: www. rotary-sanktingbert.de
Einsendeschluss ist der 30. Nov. 2014
Nacht der Engel
in Sulzbach
Lassen Sie sich vom einzigartigen Ambiente der historischen Salzhäuser in Sulzbach mit Kunsthandwerk, Kulinarik und
Musik verzaubern und auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen.
Erleben Sie das Salzbrunnenhaus mit seinem Innenhof in einer stimmungsvollen
Atmosphäre. Genießen Sie einzigartiges
Kunsthandwerk aus Glas, Treibholz, Leinen, Keramik, Seide, Metall, Holz. . . Plaudern Sie mit den Künstlern und lernen Sie
reginoale Produkte kennen. Entdecken
Gefunden:
Süßer Fratz 2014
Sie im Lesesaal der Stadtbibliothek Interessantes und Neues aus der Welt der
Spiele. Freuen Sie sich auf Engelpunsch,
Glühwein und vieles mehr. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 14. November
2014, am Salzbrunnenensemble, Auf der
Schmelz in Sulzbach. Start ist um 16:00
Uhr. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung durch Bürgermeister Michael Adam
um 18:00 Uhr. Aufgrund der Örtlichkeit
kann die Veranstaltung auch bei Regen
stattfinden. Bürgermeister Adam und sein
Team freuen sich auf Sie!
Rechtschreibung
mangelhaft?
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Hier wird die richtige Hilfe geboten
Pädagogische LRS-Therapie
in Blieskastel
Rund 25 Prozent aller Schulkinder haben
Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Die Lehrinstitute für Orthographie
und Sprachkompetenz (LOS) zeigen, wie
man diesen Kindern und Jugendlichen
erfolgreich hilft. Hilfe ist dringend geboten, denn:
Rechtschreibung
mangelhaft?
„Tim hat schon wieder eine schlechte Note
in der Deutscharbeit. Jeden Tag üben wir
mit ihm – ohne
Erfolg. Dabei ist er
nicht dumm, hört
aber einfach nur
halb zu und konzentriert sich nicht
richtig. Wie soll er je
eine weiterführende
Schule
besuchen
können?“ Das LOS
fördert Ihr Kind ganz
gezielt dort, wo es
Schwächen in der
Rechtschreibung, im Lesen, aber auch bei
der Konzentration hat.
Über den individuellen Förderunterricht
für Ihr Kind informiert Sie Stefan Laier,
LOS Blieskastel,
Tel. 06842 930790
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Lesen und Schreiben sind maßgeblich für
eine erfolgreiche schulische Entwicklung.
Bei schlechten Lesern sind auch die anderen Fächer in Mitleidenschaft gezogen.
Wie sollen die Kinder vernünftig lernen,
wenn sie zum Lesen einer Buchseite eine
halbe Stunde brauchen? Wie sollen sie
sich den Inhalt merken, wenn ihre ganze
Konzentration auf das Entschlüsseln von
Wortstrukturen gelenkt ist?
In Blieskastel und in Homburg gibt es
die Lehrinstitute für Orthographie und
Sprachkompetenz (LOS). Sie sind auf die
Diagnose und Förderung lese-/rechtschreibschwacher Kinder und Jugendlicher spezialisiert.
Die Erfolgsquoten liegen sehr hoch. Stefan Laier, der Institutsleiter in Blieskastel,
berichtet, dass er schon vielen Schülern
helfen konnte, einen ihrer Intelligenz und
ihren Neigungen entsprechenden Schulweg zu verfolgen.
„Das Problem muss erkannt, die Schreibund Lesefertigkeiten diagnostiziert und
eine spezielle Lese-/Rechtschreibtherapie
begonnen werden. Nur so kann man wirksam helfen.“
Der Süße Fratz 2014 wurde gefunden!
Tim Quirin hat an der Aktion „Süßer Fratz
2014“ bei Hofra Fotografie teilgenommen und bei der Abstimmung die meisten
Punkte gesammelt. Auf Platz zwei liegt
Alissia Musso, gefolgt von Jolien Bleif und
Malia White auf Platz drei.
Über Facebook und mit Stimmzetteln, die
im Geschäft zu Verfügung standen, konnten sowohl Kunden als auch Freunde und
Bekannte der teilnehmenden Kinder ihre
Favoriten wählen.
Bei der jährlich stattfindenden Aktion von
Hofra Fotografie konnten Kinder im Alter
von ein bis fünf Jahren teilnehmen, die
gegen eine Teilnahmegebür von 10 Euro
ein eingerahmtes Bild erhielten und damit
automatisch am Gewinnspiel teilnahmen.
Die Gewinne können sich sehen lassen:
Die ersten drei Plätze erhalten eine Familienaufnahme für bis zu fünf Personen inklusive einer Vergößerung auf Leinwand.
Auch nächstes Jahr im Oktober sucht St.
Ingbert wieder den Süßen Fratz 2015.
Informationen erhalten Sie im LOS in der
Bliestalstr. 112 in Blieskastel
(Tel.: 06842 930790).
www.LOS.de
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
19
Die Rundschau 11/2014
Schmackhaft im Herbst:
Wildfleisch
schen Geschmack zu entwickeln, muss
das Fleisch zwischen drei und fünf Tagen
(bei mehrjährigen Tieren) reifen. Gereiftes
Wildfleisch entwickelt einen leicht säuerlichen Geruch. Im Kühlschrank können Sie
frisches Wildfleisch etwa zwei Tage aufbewahren. Fleisch von jungen Tieren ist zart
und aromatisch und eignet sich auch zum
Kurzbraten. Ältere Tiere werden besser zu
Schmorgerichten oder Gulasch verarbeitet.
Dabei sollten zunächst Haut und Sehnen
gründlich entfernt werden. Wildfleisch sollte immer gut durchgebraten werden. Nur
so haben Keime keine Chance. Dazu muss
das Fleisch etwa zehn Minuten eine Kerntemperatur von 80 Grad Celsius erreichen.
Ein Bratenthermometer liefert genaue Innentemperaturen.
Ein Braten vom Reh oder ein Gulasch vom
Wildschwein sind schmackhafte Gerichte im Herbst. Obendrein ist das magere,
vitaminreiche Fleisch auch sehr gesund.
Doch viele Hobbyköche scheuen sich vor
Wildgerichten, denn die Zubereitung gilt
als kompliziert und der Fleischgeschmack
als streng. Doch Wild lässt sich zubereiten
wie jedes andere Fleisch auch. Man kann
es braten, grillen oder schmoren und es
schmeckt auch als Geschnetzeltes oder
Wild-Bolognese:
Gesunde Ernährung mit Wildbret
Das Fleisch ist mager und cholesterinarm,
es enthält viel Eiweiß, zahlreiche B-Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen machen
Wildbret ernährungsphysiologisch wertvoll. Wie Fisch enthält Wild ungesättigte
Fettsäuren. Diese wirken vorbeugend gegen Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen.
Außerdem gilt Wildbret als unbelastet, da
sich die Tiere natürlich ernähren und nicht
- wie bei Mastfutter üblich - mit Hormonen und Medikamenten belastet sind. Der
Pro-Kopf-Verbrauch an Wildfleisch liegt in
Deutschland trotzdem knapp unter einem
Kilo. „Das ist bedauerlich, denn Wildbret
aus der Region ist in vielerlei Hinsicht ein
wertvolles Lebensmittel“, sagt Prof. Fritz
Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen
Wildtier Stiftung.
Die beste Wahl:
Wild aus der Region
Wildfleisch sollte aus Deutschland stammen. Fragen Sie am besten bei Jägern,
Wildhändlern oder über die Forstämter
nach. Fündig werden kann man auch auf
Wochenmärkten und in gut sortierten
Metzgereien, die Wildfleisch verkaufen.
Dabei sollte man auf das Siegel „Wild aus
der Region“ achten. Wild als Tiefkühlware
- wie es in Supermärkten und im Handel
häufig angeboten wird - ist meist Importware aus Übersee und stammt von Gatterwild. Dass zuvor tiefgefrorenes Fleisch
„weicher“ ist, stimmt nicht.
Worauf Sie achten sollten
Kaufen Sie nur Fleisch, das gut gekühlt
wurde. Wenn Sie Wild beim Jäger kaufen,
fragen Sie nach, ob das Fleisch bereits
abgehangen ist. Denn um seinen typi-
Beizen macht Wildfleisch zart
Eine beliebte Zubereitungsmethode ist
das Einlegen und Beizen in Essig, Rotwein
oder Buttermilch. Auch Fleisch von älteren
Tieren wird so zart und saftig. Eine Beize
aus Rotwein lockert das Bindegewebe, Buttermilch mildert strengen Wildgeschmack.
Wildfleisch sollte mindestens über Nacht in
der Beize bleiben. Besser ist es, das Fleisch
mehrere Tage einzulegen. Notwendig ist
das Beizen heutzutage aber nicht mehr.
Auch Spicken oder Bardieren sind beliebte
Zubereitungsmethoden bei Wild. Beim Spicken werden Speckstreifen ins Fleisch gezogen, beim Bardieren legt man Speckstreifen
darauf, zum Beispiel einen Hirschrücken.
Kochprofis raten aber vom Spicken des
Wildbratens ab. Das Fleisch wird trocken,
denn durch das Spicken werden Muskelzellen zerstört. Zudem geht durch die Verletzung des Muskels der Fleischsaft beim
Braten verloren.
Ist Wildfleisch radioaktiv belastet?
Eine weit verbreitete Sorge betrifft die radioaktive Belastung von Wildfleisch. Zu
Unrecht. Bedenklich können lediglich noch
Wildschweine sein, denn sie fressen vom
Boden und wühlen in der Erde, die teilweise noch Überreste des Tschernobyl-Unfalls
gespeichert hat. Aber das Fleisch von Wildschweinen unterliegt in Deutschland einer
amtlichen Untersuchung. Damit soll ausgeschlossen werden, dass belastetes Fleisch
den Verkauf gelangt.
Quelle: t-online.de
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Durchblutungsstörungen
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20
DIE SENIORENSEITEN
in der Rundschau
Seniorenbeirat
sorgt erfolgreich
für saubere Toiletten
Nach einer Analyse der öffentlichen Toiletten in der Mittelstadt erstellte der Seniorenbeirat eine ernüchternde Bilanz: Die öffentlichen Toiletten sind, so wie sie derzeit
bestehen, aus unterschiedlichen Gründen
kaum nutzbar. Nach Gesprächen mit der
Stadt reagierte diese prompt.
Seniorenbeiratsitzung
am 15.10.2014
Der Seniorenbeirat und der Ortsrat Mitte
setzten sich in den letzten Wochen intensiv für das Priorisieren der Pflege end
Erreichbarkeit der öffentlichen Toiletten in
St. Ingbert ein. Gemeinsame Gespräche
mit der Stadt führten zu ersten Ergebnissen: „Es wird seitens der Stadt ein Konzept
entwickelt werden, inwieweit die Wege zu
den Toiletten in der Stadtmitte auch beschildert werden können“, erläutert Peter
Bumann, Vorsitzender des Seniorenbeirats
den Ausgang des Gesprächs. Auch werde
über eine Videoinstallation nachgedacht,
die dem Vandalismus in und um die Toiletten Einhalt gebieten kann. Denn in diesem
Punkt widerspricht die Pressestelle der
Stadt den Senioren: „Die Toiletten werden
täglich gereinigt und überprüft. Gegen
den täglichen Vandalismus sind wir bisher machtlos“. Auch die Idee der „Netten
Toilette“, bei der Geschäftsinhaber in der
Innenstadt ihre Toiletten zur Verfügung
stellen, wird von dem Seniorenbeirat, der
Stadt und dem Verein Handel&Gewerbe e.
V. weiterverfolgt.
In der gut besuchten Seniorenbeiratssitzung im St. Ingberter Rathaus wurden
Zukunftsthemen für Senioren vorgestellt,
der Vorstand informierte über das Gespräch mit Oberbürgermeister Wagner, die
Arbeitskreise berichteten über ihre Pläne
und deren Umsetzung, es ging um die
Seniorensicherheit und die Teilnahme des
Seniorenbeirats an der Ingobertusmesse.
Die Ergebnisse hier zusammengefasst.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Gespräch mit
Oberbürgermeister Hans Wagner
Drei gute Neuigkeiten hielt Peter Burmann, Vorsitzender des Seniorenbeirats
nach seinem Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt für die Senioren
bereit:
1. Für das Jahr 2015 sind für den Beirat
2000,- Euro Etat eingeplant. Wenn der
Stadtrat diesem zustimmt, wird der Betrag
demnächst in den Haushalt eingestellt.
2. Wie versprochen macht der OB die Öffentlichen Toiletten zur Chefsache.
Weitere Informationen im separaten Text.
3. Der Aufzug in der Stadthalle kommt.
Laut OB Wagner bereitet die Verwaltung
derzeit die Ausschreibung vor. In den
nächsten Sommerferien soll der Aufzug
eingebaut werden.
Vorstellung AAL
(Ambient Assisted Living)
“AAL” das bedeutet Sicherheit und Unterstützung im Haushalt für Senioren.
„Besser leben im Alter mit Technik“. Unter
diesem Motto stellte Jean Holger Bender
von der Kommunalen Beratungsstelle
des Saarpfalz-Kreises neue technische
Möglichkeiten vor, die Senioren den Alltag
erleichtern sollen. Technisch möglich ist
schon vieles, die Hilfsmittel sind nur noch
nicht verbreitet. Das soll sich ändern. Die
Beratungsstelle in Homburg ist täglich
vor- und nachmittags für jeden Interessierten geöffnet. Tel: 06841-104-8479
oder jean-holger.bender@saarpfalz-kreis.
de. Beispiele für technische Hilfsmittel
sind Leuchthilfen im Dunkeln, Roboter für
die Hausarbeit, Trinkwächter, Großtastentelefone mit Bildunterlegung, Geräte für
Notruf und Kommunikation, elektronische
21
Die Rundschau 11/2014
DIE SENIORENSEITEN
in der Rundschau
Medikamentenspender und vieles mehr.
Weitere Informationen bei der Beratungsstelle.
Bericht der Arbeitskreise
Drei Veranstaltungen werden in den
nächsten Wochen speziell für Senioren
stattfinden: Vorlesungsreihe: Senioren
lesen für Senioren Am 17.12.2014 wird
es um 16 Uhr eine Auftaktveranstaltung
mit der überregional bekannten Märchenerzählerin Holde Stumm in der Stadtbücherei geben. Im Dezember wird es eine
Weihnachtsmarktfahrt nach St. Wendel
geben. Datum noch nicht bekannt. Am 23.
Februar referiert Dr. Susanne Nimmesgern,
die sich ganz besonders mit der Alten
Schmelz beschäftigt, über die Alte Schmelz
und die Gräfin von der Leyen. Als neues
Format wird sie zusätzlich zu ihrer Lesung
eine PowerPointPräsentation zeigen und
die damalige Zeit damit sehr anschaulich
darstellen können.
Kooperation
mit Handel & Gewerbe (H+G)
und dem Stadtmarketing
Beide Institutionen in der Innenstadt
unterstützen die Initiative des Seniorenbeirats, die Geschäfte in der Innenstadt
nach deren Wunsch als familien- und seniorengerechten Betrieb zu zertifizieren.
Das Projekt startet mit Unterstützung der
Stadtverwaltung und H+G Anfang 2015.
Das Interesse beim Einzelhandel ist groß.
In 27 deutschen Städten gibt es die „Netten Toiletten“. Einzelhändler und Gastronomen halten saubere Toiletten für die
Bevölkerung bereit und werden von der
Stadt dafür unterstützt. Auch diese Initiative, die derzeit viel in St. Ingbert kommuniziert wird, ging vom Seniorenbeirat
aus. In einem nächsten Schritt muss sich
die Stadt entscheiden, ob sie mitmachen
möchte. Bis Ostern hofft der Beirat, dass
eine Entscheidung sowohl von der Stadt
als auch von den Händlern getroffen wird.
Eine Notfallkarte des Seniorenbeirats für
die St. Ingberter Bevölkerung ist in Vorbereitung. Über caritative und ärztliche
Stellen, Hausärzte und Apotheken wird
die Notfallkarte demnächst immer in zweifacher Ausfertigung gratis verteilt. Für die
ersten 5000 sind bereits 10000 Karten
von zwei Sponsoren bezahlt worden. Warum in zweifacher Ausführung? Eine Karte,
die alle wichtigen Gesundheitsinformationen und Kontaktdaten enthält steckt im
Geldbeutel, die zweite hängt gut sichtbar
an der Haustür, so dass bei Bedarf das
Rettungsteam sofort alle wichtigen Daten
parat hat. Dieses Projekt sei noch einmalig im Saarland und könnte ein weiteres
Alleinstellungsmerkmal der Stadt werden.
Seniorensicherheit
„Das Thema ist eines der wichtigsten,
da es so viele betrifft und so viele Ältere
22
dadurch geschädigt werden“, weiß Peter
Burmann, der als Sicherheitsberater für
die Stadt St. Ingbert arbeitet. Er warnt vor
dem Enkeltrick, der gerade in der Vorweihnachtszeit wieder auf dem Vormarsch und
immer wieder erfolgreich ist. Die Diebe
seien extrem gut geschult. Folgende Veranstaltungen für Senioren sind geplant:
04.11.14 Veranstaltung in der Altenbegegnungsstätte zum Thema Notfallmappe
11.11.14: Veranstaltung mit der Volkshochschule zum Thema Sicherheit
Eine weitere Veranstaltung mit der Polizei
und der Feuerwehr, bei der es um Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit
geht, ist ebenfalls in der Vorbereitung.
Wo sind
die St. Ingberter Taxis?
45 Minuten Wartezeit auf ein Taxi ist
derzeit normal in der Mittelstadt. Grund
dafür ist die Insolvenz eines Taxiunternehmens und die damit verbundene enorme
Schrumpfung der Taxiwagen. In vielen Supermärkten können sich Ältere hinsetzen.
Der Seniorenbeirat wird sich auch mit den
Geschäften unterhalten, wo dies derzeit
noch nicht möglich ist.
Für Senioren gibt es aber die Möglichkeit,
mit dem Seniorenmobil der Caritas einmal
wöchentlich gegen einen geringen Geldbetrag und mit Begleitung einzukaufen.
Ingobertusmesse
2014 und 2015
Von den älteren St. Ingbertern wurde die
über alle drei Tage andauernden Präsenz
des Seniorenbeirats auf der Ingobertusmesse als sehr gut empfunden. Viele
Gespräche kamen zustande und Möglichkeiten, auf Problematiken in der Stadt
hinzuweisen. Derzeit wird darüber nachgedacht, ob an die Ingobertusmesse 2015
noch eine Seniorenmesse angeschlossen
wird.
Friedhofsbesuche
Der Bedarf an begleiteten Friedhofsbesuchen ist in St. Ingbert groß. Gerade gehbehinderte Menschen haben es schwer,
auf dem Alten Friedhof die Steigungen zu
absolvieren. Im November bieten die Malteser einen solchen Begleitdienst an.
Sprechstunde
des Seniorenbeirats
Jeden zweiten Dienstag im Monat von 10
bis 12 Uhr findet die Senioren-Sprechstunde in der Altenbegegnungsstätte statt.
Sie ist offen für alle und kann bei Fragen
oder Problemen gerne genutzt werden.
Experten für Seniorenfragen können dort
auf fast jede Frage hilfreiche Antworten
geben.
Was hilft wirklich,
um gesund älter zu werden?
Viele Studien haben gezeigt, dass sich neben einer gesunden und ausgewogenen
Ernährung vor allem ein ausreichendes
Maß an Bewegung positiv auf die Gesundheit auswirkt. Unabhängig vom Alter, ob
gesund, mit gesundheitlichen Beschwerden oder nach Verletzung - Bewegung
ist in nahezu jeder Situation von Vorteil.
Bedarfsgerechtes
Gesundheitstraining
am ZPG
Besonders effektiv ist hierbei eine Kombination aus gezieltem Kraft- und Ausdauertraining. Mit einem individuell auf die Bedürfnisse angepassten Trainingsplan kann
man so mit relativ geringem Zeitaufwand
einen sehr großen Beitrag für die eigene
Gesundheit leisten.
Der eigenen Gesundheit wird im Alltag
jedoch allzu oft zu wenig Beachtung geschenkt. Sie steht in der Regel vermeintlich wichtigeren Dingen hinten an, bis die
Schmerzen zu stark und ein Arztbesuch
unvermeidbar geworden sind. Die eigene
Gesundheit sollte allerdings an höchster
Stelle stehen - denn man hat nur eine.
Schon der Philosoph Arthur Schopenhauer erkannte vor mehr als 150 Jahren „Die
Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne
Gesundheit ist alles nichts.“
Wer ist der beste
Ansprechpartner für Sie?
Das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung St. Ingbert GmbH & Co. KG
(ZPG) ist Ihre Adresse für gesundheitliche
Vorsorge, Behandlung und Nachsorge von
Beschwerden des Bewegungsapparats.
Das Gesundheitsstudio mit angeschlossener Physiotherapiepraxis ist seit mehr
als acht Jahren im Gesundheitspark St.
Ingbert ansässig. Die langjährige Erfahrung zeigt sich nicht nur in der Qualität der
Behandlung und Betreuung sondern auch
in der ausgeprägten Kooperation mit dem
Kreiskrankenhaus St. Ingbert, dem Medizinischen Versorgungszentrum St. Ingbert
(MVZ), sowie Ärzten und Krankenkassen
- speziell AOK und IKK. An den modernen
medizinischen Trainingsgeräten werden
Sie ausschließlich von Physiotherapeuten,
Zentrum für Prävention
und Gesundheitsförderung
GmbH & Co. KG (ZPG)
Dipl. Sportlehrern und Fitnessökonomen
mit mehrjähriger Berufserfahrung betreut.
Was kann ich im ZPG
für meine Gesundheit tun?
Im ZPG wird nach dem mit der Mooswaldklinik Freiburg entwickelten Medical
Fitness Konzept gearbeitet. Dieses von
Ärzten und Therapeuten entwickelte medizinische Fitnesstraining zeichnet sich besonders durch seinen gelenkschonenden
und effektiven Ablauf aus. Nach einem
medizinischen Gesundheitscheck wird
ein individueller Trainingsplan erstellt, der
je nach Beschwerdebild und Zielsetzung
geeignete Übungen aus den Feldern Kraft,
Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit
enthält. In regelmäßigen Abständen erfolgt eine ständige Anpassung des Trainingsplans. Dadurch wird ein optimales
Trainingsergebnis erreicht.
Neben dem Gerätetraining können Sie
auch an verschiedenen Kursen wie beispielsweise
Wirbelsäulengymnastik,
Wassergymnastik und Nordic Walking
teilnehmen oder einfach in unserer Sauna
entspannen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit
verschiedene Präventionskursangebote
der Krankenkassen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung
wahrzunehmen oder am ärztlich verordneten Rehabilitationssport teilzunehmen.
Sollte es einmal ein größeres Problem
geben, helfen Ihnen unsere vielfach spe-
zialisierten Physiotherapeuten in unserer
Physiotherapiepraxis gerne nach Verordnung durch den Arzt. Gleich ob die
allgemeine Belastbarkeit, Ausdauer, Kraft
oder Koordination gesteigert oder eine
Reduzierung oder Stabilisation des Gewichtes erreicht werden soll, man findet
im Präventionszentrum immer das richtige
Trainingskonzept.
An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an alle, unabhängig vom Alter, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten und von einem
kompetenten Team betreut werden möchten. Jeder kann kommen, Sie brauchen
kein Rezept.
Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung GmbH & Co .KG St. Ingbert, im
Gesundheitspark am Kreiskrankenhaus St.
Ingbert, 06894 96 30 90, www.zpg-igb.
de, info@zpg-igb.de, Physiotherapie Praxis: 06894 96 30 916
Herztag im Kreiskrankenhaus St. Ingbert
In einem ansprechenden, modernen Ambiente bietet das ZPG:
Medizinisches Fitnesstraining für Jedermann
Durchführung eines persönlichen Gesundheitstests
Trainingsplan abgestimmt auf die individuellen
Bedürfnisse
Training an hochwertigen medizinischen Kraft- und
Ausdauergeräten
Betreuung durch qualifiziertes Personal
Rehasport
Physiotherapie/ Krankengymnastik
bei allen Krankheitsbildern aus den Bereichen
Orthopädie, Chirurgie und Neurologie sowie bei
Sport - und Unfallverletzungen
Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung
GmbH & Co. KG (ZPG)
Gesundheitspark 2 (Altes Krankenhaus), 66386 St. Ingbert
Tel: 06894/96 30 9-0 • Fax:06894/96 30 9-10
„Aus dem Takt - Herzrhythmusstörungen“
Donnerstag, 27.11.2014: Infostände ab
17.30 Uhr, Vorträge ab 18.30 Uhr
Vortrag im Kreiskrankenhaus St. Ingbert:
„Das schmerzhafte Handgelenk“ –
Frau Dr. Heike Jakob
Mittwoch, 10.12.2014: 18.00 Uhr
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
23
Die Rundschau 11/2014
Grippe-Impfung
Ja oder nein?
Durch eine Grippe-Impfung kann einer
normalen Grippe (Influenza) mit hoher
Wahrscheinlichkeit vorgebeugt werden.
Die Impfung ist in der Regel gut verträglich, es können jedoch Nebenwirkungen
wie Schmerzen an der Einstichstelle
sowie Abgeschlagenheit und Fieber auftreten. Besonders empfehlenswert ist
der Eingriff für Risikogruppen wie ältere
Menschen, Personen mit bestimmten
Grunderkrankungen oder schwangere
Frauen. Die Kosten trägt in vielen Fällen die Krankenkasse. Die St. Ingberter
Rundschau informiert ausgiebig über
die Grippe-Impfung und verrät, ob diese
sinnvoll ist.
Die Grippe ist eine ansteckende Viruserkrankung, die sich per Tröpfcheninfektion
(durch Husten oder Niesen) weiterverbreitet. Sie ist durch typische Symptome wie
Fieber, Müdigkeit, Schwäche, Schweißausbrüche und Schüttelfrost gekennzeichnet.
Die einzige Möglichkeit, einer Grippe sicher vorzubeugen, ist die Impfung. Allerdings bietet diese keinen Langzeitschutz,
sondern muss jedes Jahr wiederholt werden. Dies liegt daran, dass das Grippe-Vi-
24
rus seine Oberfläche ständig verändert
und der Impfstoff deswegen angepasst
werden muss.
Eine einmalige Injektion ist für einen
vollständigen Grippeschutz ausreichend.
Durch die Impfung lassen sich etwa 90
Prozent aller Erkrankungen vermeiden
bzw. es kann ein milderer Verlauf erreicht
werden. Wichtig ist eine frühzeitige Impfung. Ideal ist die Zeit von September bis
November. Bis der Impfschutz sicher gewährleistet werden kann, dauert es etwa
14 Tage.
Risikogruppen
sollten sich impfen lassen
Für junge, gesunde Menschen ist eine
Grippe in der Regel nicht gefährlich. Wer
dagegen einer Risikogruppe angehört, für
den kann die Grippe eine lebensbedrohliche Erkrankung darstellen. Dann besteht
nämlich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit,
dass Komplikationen wie beispielsweise eine Lungenentzündung auftreten.
Deswegen ist für Personen, die einer solchen Risikogruppe angehören, eine Grippe-Impfung auf jeden Fall sinnvoll.
Die Ständige Impfkommission (STIKO)
empfiehlt die Grippe-Impfung für folgende Gruppen:
• Personen über 60 Jahre
•Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
• Kinder und Erwachsene mit bestimmten
Grunderkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Angina pectoris etc.), chronischen Lungenerkrankungen (Asthma oder COPD),
Stoffwechselerkrankungen (Diabetes),
Leber- und Nierenerkrankungen sowie
neurologischen Erkrankungen (beispielsweise Multiple Sklerose). Daneben zählen auch Leukämiepatienten,
Personen mit einer Organtransplantation sowie HIV-Infizierte zur Risikogruppe.
Abgesehen von den genannten Personengruppen ist eine Grippe-Impfung auch für
Personen sinnvoll, die viel mit anderen
Menschen in Kontakt kommen und somit
ein erhöhtes Ansteckungs-Risiko haben.
Dazu zählen unter anderem Berufsgruppen wie Ärzte und Krankenschwestern,
Pflegepersonal, Busfahrer, Lehrer und
Verkäufer.
Impfen in der Schwangerschaft
Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass
die Grippe-Impfung während der Schwangerschaft ein Risiko für die Mutter und
ihr ungeborenes Kind darstellen könnte.
Trotzdem sollte im Einzelfall das Risiko der
Impfung gegen das Risiko einer Infektion
abgewogen werden. Da es sich um einen
Totimpfstoff handelt, besteht allerdings
keine Gefahr, dass die Erkrankung durch
den Eingriff ausgelöst werden kann.
Generell wird empfohlen, dass sich
schwangere Frauen ab dem zweiten
Schwangerschaftsdrittel impfen lassen.
Liegt bei der werdenden Mutter eine
Grunderkrankung vor, ist eine Impfung bereits ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel empfehlenswert.
Impfung für Kleinkinder nicht nötig
Kinder können ab dem sechsten Lebensmonat gegen Grippe geimpft werden.
Dies ist in der Regel aber nicht nötig. Zwar
ist das Immunsystem bei Kleinkindern
und Kindern noch nicht vollständig ausgebildet, weshalb Kinder häufiger unter
Erkältungen und anderen Infektionen
leiden. Es ist jedoch wichtig, dass solche
Der Auto Jochem
Werkstatt-Tipp
Erkrankungen zugelassen werden, damit
das Immunsystem trainiert wird. Besteht
aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko,
wird die Grippe-Impfung von der STIKO
dagegen auch für Kinder empfohlen.
Nebenwirkungen der Impfung
Der Grippe-Impfstoff ist in der Regel gut
verträglich. Als mögliche Nebenwirkungen
können leichte Hautreizungen (Rötungen),
eine Schwellung sowie Schmerzen an der
Injektionsstelle auftreten. Außerdem kann
es zu Symptomen wie Abgeschlagenheit,
einer erhöhten Körpertemperatur, Gliederschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Weitere Nebenwirkungen
hat die Grippe-Impfung meist nicht. Wie
oftmals falsch vermutet wird, kann durch
die Impfung keine Grippe ausgelöst werden. Personen, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren, sollten dies Ihrem Arzt
unbedingt mitteilen. Da der Impfstoff
Hühnereiweiß enthält, kann es für Allergiker unter Umständen zu schweren Komplikationen kommen. Lassen Sie sich von
Ihrem Hausarzt beraten, ob die Impfung
für Sie möglich ist oder nicht.
Grippe-Impfung und Erkältung
Wenn Sie an Ihrem Impftermin erkältet
sind, sollten Sie die Impfung besser zu
einem anderen Zeitpunkt durchführen lassen. Durch den Eingriff wird das Immunsystem nämlich geschwächt und ist somit
anfälliger für andere Krankheitserreger. Ist
das Immunsystem durch die Erkältung bereits angegriffen, sollten Sie es nicht noch
zusätzlich belasten. Gehen Sie erst dann
wieder zum Arzt, wenn Sie vollständig gesund sind.
Übrigens: Eine Grippe-Impfung schützt
nicht vor einer Erkältung! Diese kann zwar
ähnliche Symptome zeigen, wird jedoch
durch andere Viren hervorgerufen.
Krankenkasse übernimmt die Kosten
Die Kosten für die Grippe-Impfung übernimmt in vielen Fällen die Krankenkasse.
Einige Kassen zahlen jedoch nur, wenn die
Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wurde, das heißt,
wenn Sie einer Risikogruppe angehören.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Kosten selber tragen oder zumindest einen
Eigenanteil tragen. Die Kosten betragen
rund 25 Euro.
Quelle: www.gesundheit.de
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Liebe LeserInnen
der St. Ingberter Rundschau,
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Der Werkstatt-Tipp von unserem
Serviceleiter Hans-Günther Roth
der Oktober entsprach wettermäßig fast
dem Monat Juni. Es gab keinen Anlass, an
Winterräder zu denken. Nun aber wird der
Spätsommer schneller als uns lieb ist, zum
Herbst und den vielleicht ersten frühen
Schneefällen in diesem Jahr wechseln.
Wir empfehlen Ihnen spätestens jetzt im
November den Komplettrad-Wechsel von
Sommer- auf Winterräder. Dieser Service
kostet bei Auto Jochem nur 23,99 Euro.
Ganz einfach können wir es Ihnen auch
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Ingbert in der Dudweilerstraße.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern allzeit sichere und gute Fahrt durch
den Herbst.
25
Die Rundschau 11/2014
Heizmöglichkeiten
unabhängig von Gas und Öl
Der RUNDSCHAU
Buchtipp
C. Dersch informiert in Vorträgen
über Heizmöglichkeiten,
unabhängig von Gas und Öl
Tinkerbrain:
Forschen, Bauen, Staunen
von A bis Z.
26 Bände von A - Z
Beltz-Verlag, je € 7,95,
ISBN von 978-3-407-75369-4 (A)
bis 978-3-407-75394-6 (Z)
Viele Hausbesitzer fühlen sich alleine
gelassen und überfordert, wenn sie sich
für eine Heizungsanlage entscheiden
müssen. Die zahlreichen innovativen Heizmöglichkeiten machen eine Entscheidung
für den Laien schwer. Gleichzeitig zwingen
die unberechenbaren Preise für Öl und
Gas die Verbraucher zum Handeln. Die
Firma C. Dersch bietet deshalb regelmäßig
Vorträge zum Thema an. Zuhörer haben so
die Möglichkeit, innovative, nachhaltige
und langfristig kostengünstige Heizmöglichkeiten kennenzulernen und ihre individuellen Fragen zu stellen.
Im Vortrag werden Systemmöglichkeiten
vom Gasbrennwertkessel bis zum Pelletskessel aufgezeigt. Es handelt sich dabei
um eine Chance, sich von den herkömmlichen Brennstoffen und ihren Preisentwicklungen unabhängig zu machen und
sich auf die heimischen Energie zu verlassen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise
eine Solarunterstützung für Warmwasser
und Heizwärme. Je nach Grundvorausset-
zungen der bereits vorhandenen Anlage
beim Kunden kann die Systemanlage
unterschiedlich aufgebaut werden. Außerdem geht es im Vortrag über Vor- und
Nachteile der verschiedenen Kollektorarten und Kollektorsysteme. Auch Wassersysteme sind Teil des Vortrags: Die Vorteile
von AquaSysteme und deren Systemaufbauten sowie die Nutzung der Frischwasserstationen um Verkeimungen, Legionellen, Verkalkungen und Energieverlusten
vorzubeugen. Zusätzlicher Vorteil beim
AquaSystem ist ein wesentlich höherer
Bruttowärmeertrag als bei herkömmlichen
Kollektoren.
Aqua-Systeme lassen sich auch ohne Speichertausch in fast alle bestehenden Anlagen einbauen. Was sonst alles möglich ist,
um sich unabhängig von herkömmlichen
Rohstoffen zu machen, darüber sprechen
die Experten ebenfalls. Bis hin zum Energie Haus, welches eine Fotovoltaikanlage
zur Stromerzeugung nutzt und je nach
Größe der Anlage sogar für Mobilität sorgen kann. Der nächste Vortrag findet am
13.November 2014 um 19 Uhr 15 statt.
Veranstaltungsort ist der ev. Jugendclub,
Josefstaler Str. 14 in St. Ingbert.
Diese 26 Bände bieten unglaublich viel
Spaß! Tinkerbrain – dies sind Anke M.
Leitzgen und Gesine Grotrian – haben
sich das ABC vorgenommen und für jeden
Buchstaben ein Buch mit 56 Seiten voller
Ideen und Anleitungen zum Basteln, Forschen, Experimentieren, Lachen und Staunen entwickelt. Viele Fotos und kurze Texte
ermöglichen es auch denjenigen, die vielleicht nicht so gerne basteln, tolle Dinge
nachzubauen und Vorgänge zu verstehen,
die einem vorher nicht so ganz klar waren.
Z. B. erklären die Autorinnen im Band „K“
wie „Körper“ anhand eines Herzpumpenmodells, wie das Herz das Blut durch den
Körper pumpt. Außerdem kann man ganz
einfach ein Lungenmodell nachbauen, nur
mit einem großen und zwei kleinen Luftballons, Knete, einer Plastikflasche, zwei
Trinkhalmen, einer Schere und Pflaster.
Dabei wird auch kurz und knapp erklärt,
was im Körper eigentlich passiert. Oder
nehmen wir einen meiner Lieblingsbände:
„I“ wie „Ich“, in dem tinkerbrain über die
Sinne berichten. Von der Erklärung, wie
das Auge sieht, bis zur Bastelei, wie man
eine optische Täuschung baut, ist es nur
ein kurzer, aber interessanter Weg. Viel
Spaß hat es mir gemacht, aus dem Band
„C“ wie „Comic“ die Stiftehalter nachzubauen, jeder mit einem Superhelden verziert. Für mich als Mutter ist überzeugend,
dass ich die Bastelideen mit Kindern im
Vorschulalter und v.a. im Grundschulalter
nachbasteln kann. Tinkerbrain haben alle
Ideen mit Kindern durchgearbeitet, diese
Kinder zeigen auf den Fotos, wie man vorgeht und erklären vieles. Die informativen
Texte bieten auch Erstlesern schon die
Möglichkeit, das Lesen zu üben. Gerade
für Grundschüler weist die Reihe noch
zwei tolle Ideen auf: Am Ende jeden Buches stehen Wörter aus dem Grundwortschatz, mit dem jeweiligen Buchstaben, so
dass man sogar (wenn man möchte ;-)!)
die Rechtschreibung üben kann. Und es
gibt eine „Wörterfresser“ – App, die mit
diesen insgesamt 500 Wörtern spielerisch
weiter üben lässt. Die komplette Reihe
wurde gerade mit dem „Preis der Stiftung
Buchkunst“ ausgezeichnet, die in ihrer
Begründung u.a. auf das Künstlerische
der Bücher in der Fotografie und Schrift
verweist. Ich kann dazu nur sagen: Sie machen wirklich Spaß und sind wirklich informativ! Und außerdem kann man seine
Wohnung verschönern: Ein toller Tipp mit
Nachleuchtfarbe auf Gläsern im Band „N“
wie „Nacht“ lohnt sich, finde ich!
Ute Strullmeier,
Buchhandlung Friedrich
RUNDSCHAU
Preisrätsel
Sie würden das vorgestellte Buch
gern gewinnen? Dann beantworten
Sie einfach die folgende Frage:
Den wievielten Todestag
Albert-Weisgerbers feiert
die Stadt St. Ingbert 2015?
Die Antwort schicken Sie bitte per
Post, Fax oder Mail an die Redaktion
der St. Ingberter Rundschau: Andrea Klein – Rundschau St. Ingbert
Auf‘m Hahnacker 1
66583 Spiesen-Elversberg
Tel. 06821 9728359
Fax. 06821 73403
Mail: rundschau@t-online.de
Einsendeschluss
ist der 20. November 2014.
Die Lösung unseres Rätsels im Oktober war: Tretbecken am Glashütter Weiher.
Die Gewinnerin unseres Buchpreises im Oktober ist Frau Kalina Schneider
aus Elversberg. Herzlichen Glückwunsch!
26
Giuseppe Verdis NABUCCO
präsentiert von der Festspieloper Prag am Freitag, 9. Januar 2015,
20:00 Uhr, Industriekathedrale Alte Schmelz, St. Ingbert. Einlass: 19:00 Uhr
Ein Besuch der gewaltigen, dramatischen Verdi-Oper „Nabucco“ gilt als
unvergessliche Theatererfahrung. Präsentiert wird „Nabucco“ von dem hochkarätigen, 100 Mitglieder umfassenden
Ensemble der Festspieloper Prag, unter
der Leitung von Generalmusikdirektor
Martin Doubravský. Die kraftvolle Musik Giuseppe Verdis, zu Gehör gebracht
durch ausgezeichnete Gesangssolisten,
Chorsänger und Orchestermusiker, die
beeindruckenden Kostüme und Dekorationen machen diese Aufführung der monumentalen Verdi-Oper einzigartig.
„Nabucco“ bringt mit einer Geschichte aus
dem Alten Testament große Gefühle auf
die Opernbühne: Liebe, Verrat, Eifersucht,
Hass, Sehnsucht, Rachsucht, Machtstreben
und Wahnsinn. Der Inhalt der Oper spricht
die verschiedensten Menschen an. Es geht
im Kern um den Freiheitswillen eines unterdrückten Volkes: Die Einnahme Jerusalems
durch den Babylonierkönig Nebukadnezar
(Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der beeindruckende „Gefangenenchor“ aus dem 3. Akt
– „Va, pensiero, sull’ali dorate“ („Flieg,
Gedanke, auf goldenen Schwingen“)
– wurde seinerzeit zur heimlichen Nationalhymne der Italiener, die sich besonders
mit dem Thema der Freiheit identifizierten.
„Nabucco“ bietet aber auch für jene, die
eine romantische Geschichte lieben, eine
aufwühlende Handlung mit Liebes-Leid
und der Freude eines glücklichen Ausgangs. Wer an kirchlichen Inhalten interessiert ist, wird sich an der am Ende eintretenden göttlichen Gerechtigkeit erfreuen.
Die Festspieloper Prag
Ausgezeichnete Solisten, Chorsänger und
Orchestermusiker aus namhaften Opernhäusern Tschechiens und angrenzender
Länder haben sich zu einem hochkarätigen
Ensemble zusammengefunden, der „Festspieloper Prag“. Die dynamische und souveräne Leitung des Ensembles liegt in den
Händen von Generalmusikdirektor Martin
Doubravský. Regie führt Oldrich Kríž.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um
20.00 Uhr. Tickets in drei verschiedenen
Preiskategorien sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen u.a. bei den Wochenspiegel-Verlagsbüros sowie unter www.
ticket-regional.de oder www.eventim.de
erhältlich. Eintrittskarten für Nabucco –
das perfekte Weihnachtsgeschenk!
Präsentiert wird die Veranstaltung von Wochenspiegel und PLAN-events.
Veranstalter: PLAN-events GmbH, Saarbrücker Str. 38k, 66386 St. Ingbert, Tel.
06894-5906720, info@plan-events.de,
www.plan-events.de
Musikalische Leitung:
Martin Doubravský
Bereits die Familie von Martin Doubravský
hatte einen bekannten Namen in der Musikwelt. Doubravskýs Großvater zum Beispiel, der berühmte tschechische Geigenvirtuose Vaša Príhoda (1900-1960), wurde
als der „zweite Paganini“ gefeiert.
Schon während seiner Studienzeit gastierte Martin Doubravský als Dirigent. Heute
ist er Chefdirigent und musikalischer Leiter der Oper Liberec. Unter seiner Leitung
hat das Ensemble etliche Preise bei internationalen Opernfestivals gewonnen. In
Deutschland wurde er mit Aufführungen
und Tourneen, zum Beispiel „Die schöne
Helena“ von Jacques Offenbach oder „La
Sonnambula“ von Vincenzo Bellini, bekannt.
Regie: Oldrich Kríž
Oldrich Kríž ist Absolvent der Prager Musikhochschule. Als Bariton feierte er große
Erfolge an der Prager Staatsoper und am
Nationaltheater Prag. Auch auf den Gebieten der Operette und des Musicals erarbeitete sich Kríž ein umfangreiches Repertoire.
Oldrich Kríž ist Preisträger in verschiedenen
internationalen Musikwettbewerben. Sein
Debüt als Regisseur feierte er in einer erfolgreichen Gemeinschaftsproduktion des
F.X. Salda Theater Liberec mit dem Nationaltheater Prag. Nicht nur im Bereich der
Oper, sondern auch bei Operetten und
Musicals sind Publikum wie auch Presse
begeistert.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
27
Die Rundschau 11/2014
BECKMANN & BAND live
Caffè Cult ist,
Der Fernsehmann als Live-Musiker wenn mehr als zwei sich treffen
Texten über Leben und Erlebtes, über Macken und Merkwürdigkeiten, vergessene
Träume und die Zukunft als möglicherweise autobiografisches Glücksspiel.
Reinhold Beckmann & Band
Bei Allem Sowieso Vielleicht
Samstag, 15. November 2014, 20 Uhr
Spiesen-Elversberg, Glückauf-Halle
Sportjournalist, Talkmaster, Filmemacher –
Reinhold Beckmann ist eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Fernsehen.
Aber war da nicht noch was mit Musik?
Stimmt! Reinhold Beckmann singt und
komponiert, er spielt Gitarre und ist Mitglied einer Band. Seit mehr als zwei Jahren
geht der „Fernsehfritze“ mit seinem Quartett regelmäßig auf Tour. Über 70 Auftritte haben BECKMANN & BAND bereits
gespielt. Vor allem in Norddeutschland
begeistern sie immer wieder ihr Publikum.
Doch jetzt weiten sie ihren Aktionsradius
aus. Nach der Veröffentlichung des ersten
Albums „bei allem sowieso vielleicht“ im
März 2014 steht im Herbst die erste große
Tournee an.
Auf dem Programm stehen feinfühlige
eigene Songs, die Chanson, Pop, Folk, Bossa und Blues zu einem mal schräg-charmanten mal leicht melancholischen Mix
verbinden. Akustikgitarren, Kontrabass,
Klavier und Schlagzeug sind die tragenden
Instrumente. BECKMANN & BAND – das
ist handgemachte Musik mit poetischen
Was Reinhold Beckmann bei seinen musikalischen Auftritten besonders schätzt,
ist die unmittelbare Begegnung mit dem
Publikum. Verwirklicht wird dieses ebenso
überraschende wie wohltuend entspannte und vor allem vielseitige musikalische
Konzept von Reinhold Beckmann als Sänger und Gitarrist und seiner mitreißend
spielfreudigen und versierten Band. An
der Gitarre glänzt Andreas Dopp. Er war
lange Jahre festes Mitglied der Band von
Ina Müller und ist ein vielgefragter Studiomusiker (u.a. für den Film „Der Medicus“).
Bassist Thomas Biller trat u.a. mit Joe Pass,
Annett Louisan und Inga Rumpf auf und
unterstreicht mit seinem Kontrabass bei
BECKMANN & BAND den erdig jazzigen
Sound des Ensembles. Als Musiker und Arrangeur, der für Stars wie Peter Maffay, die
Pet Shop Boys oder die NDR Bigband arbeitete, machte sich Jan-Peter Klöpfel, der
auch Filmmusiken arrangiert („Der Baader-Meinhoff Komplex“), einen Namen.
Bei BECKMANN & BAND spielt er Klavier,
Akkordeon und Trompete. Schließlich brilliert der langjährige Ina-Müller-Drummer
Helge Zumdieck am Schlagzeug. Er ist
Gründer und Dozent der Hamburg School
of Music und wurde zum Abschluss seines
Drum-Studiums in L.A. zum „outstanding
drummer of the year“ gekürt.
Karten gibt’s im Vorverkauf für 25 Euro
plus Gebühren (erhöhter Abendkassenpreis) in Spiesen-Elversberg im Hauptamt
der Gemeinde Spiesen-Elversberg, Hauptstraße 116, Telefon (06821) 791-145, in
allen Verlagsbüros von Wochenspiegel/
DieWoch und Saarbrücker Zeitung sowie
in allen bekannten Vorverkaufsstellen und
unter der Ticket-Hotline (0651) 9790777.
Im Internet unter www.ticket-regional.de
oder www.eventim.de.
Volle Halle, klasse Kulturabend, Pop und
Klassik, Vokal und Lokal. Es war Caffè
Cult in der Elversberger Glückauf-Halle.
Wenn der Bürgermeister als Conférencier
auftritt, dann darf man getrost von einer
Kommunalen Kleinkunstgala sprechen.
So geschehen am Wochenende als Reiner
Pirrung, der Spiesen-Elversberger Verwaltungschef, das Kleinkunstforum namens
Caffè Cult moderierte. Lachen und lästern
sei angesagt, meinte er, aber es gebe auch
viel Musik. Und poppig schmissig ging’s
musikalisch los. Martina und Sibylle gaben sich nicht nur äußerlich als Agnetha
und Annafried, ihre Stimmen hatten auch
die gleiche Klangfarbe der schwedischen
Popgruppe. Abba Revival 2000 kam dem
Original sehr nahe, was am deutlichsten
wurde beim Schlusstitel „Thank you for
the music“. Seine klassische Gitarre hatte
Hermann Gelszinus mitgebracht. Mit den
„Recuerdos de la Alhambra“, den Erinnerungen an die Alhambra, von Francisco Tárrega stellt er seine Fingerfertigkeit
eindrucksvoll unter Beweis. Davor und
danach wurde getanzt und wie! Elf junge
Leute rockten mit einem Bewegungsstakkato die Glückauf-Hallenbühne. iMove,
die Jugendtanzgruppe des Saarländischen
Staatstheaters, zeigte zwei Sequenzen des
Unverhofft-Premiere:
“Hure, Dame, Königin”
Chanson-Abend mit Dinner
im Centrum für Freizeit und
Kommunikation, Spiesen-Elversberg
Wenn Träume vom Großsein in der
Gosse zerplatzen und Schuhe sich als
die besseren Lebensabschnittsgefährten herausstellen; wenn Kavaliere ihre
Angebetete mit Spaghetti anstatt mit
Rosen verwöhnen und Mr. Right leider
unerreichbar bleibt; wenn feine Damen
ihren untreuen Ehemann nachts in einer
dunklen Straße kaltblütig entsorgen und
Freudenmädchen sich unglücklich verlieben – dann ist man bei dem Ensemble
„Unverhofft“.
Mit viel Charme, Einfühlungsvermögen
und Ironie schmettern, säuseln und begeistern Melitta Bach und Daniela Groß
ihr Publikum. Sie werden alle Herzen bewegen und die Lachmuskeln strapazieren
und zwar mit Liedern von Knef bis Piazzola, von Lindenberg bis Brecht, von Annett
Louisan bis Georges Moustaki. Begleitet
werden die Damen von dem spielfreudigen Pianisten Daniel Krüger und einem
köstlichen 3-Gänge-Menü, das im Eintrittspreis von 36 Euro bereits enthalten
28
modernen Tanzstücks „Cage“. Ein eher
ruhiger Teil bestritt Alfons Klein mit seinen
verschmitzt hintergründigen Mundarttexten. Amüsant schilderte in Prosatexte
Lichteffekte“ eine Unterhaltungen etwa
zu der wichtigen Fragen, wer von beiden
das Licht brennen ließ. Oder die typisch
saarländische Unterhaltung „Treffe sich
zwei“.
Kurz vor Schluss des fast dreistündigen
Programms gab es einen musikalischen
Leckerbissen. Das Vokalensemble LaMannschar jonglierte mit seinen Stimmen
den Beatles-Klassiker „Obladi, oblada“
oder den Wise Guys-Hit „Aber sonst Gesund“. Dafür bekamen die sieben A-Cappella-Männer riesigen Applaus, bevor es
den Wechsel von den Stimmakrobaten
zu den Wortakrobatinnen gab. Das Homburger Frauenkabarett lästerte gewohnt
scharfzüngig, produzierte Lacher, auch
musikalisch (Dachdecker Bach) und beendete nach einer kabarettistischen Stunde
unter dem Motto „Und die Bedenken
sich frei“ einen sehr unterhaltsamen Kulturabend. In der Pause und nach der Gala
konnten sich die Besucher in der Ausstellung „Karte und Gebiet“ von der hohen
Fotografiekunst Gertrud Walters überzeugen.
ist. Einlass in das Centrum für Freizeit und
Kommunikation der Lebenshilfe (CFK in
Spiesen-Elversberg, Zum Nassenwald 1)
ist am Sonntag, den 9. November ab 18
Uhr.
Zum Konzert gibt es traditionell ein 3-Gänge Menü mit Kürbiscrèmesüppchen, Rinderroulade mit Semmelknödel und Rotkraut sowie Schokokuchen mit flüssigem
Kern. Als vegetarische Alternative für den
Hauptgang kann beim Kartenkauf Semmelknödel mit Pilzragout und Gemüse
vorbestellt werden:
Karten für Konzert und Menü können ab
sofort bestellt werden bei Melitta Bach
(Telefon 0170-2029238); bei Herz Hair
Design in Saarbrücken, Cecilienstrasse 4;
in Vera’s Laden, Arnulfstraße 17, 66119
Saarbrücken/St. Arnual (Telefon 0681856666) oder direkt im CFK vor Ort oder
telefonisch bei Michael Krauss (Telefon:
06821-959790 von Montag bis Freitag
von 8 bis 16 Uhr). Mehr Informationen
gibt es unter www.cfk-freizeitcentrum.de,
dort finden sich auch Hinweise auf weitere
Veranstaltungen. Infos zum Ensemble finden sich unter http://unverhofft.net/.
Zweiter großer Erfolg in diesem Jahr
für Asil Araber Gestüt
Nach dem großen Erfolg beim Internationalen Asil Cup in Castell, für den Asil
Araber Hengst EK Kazeem ibn Shameer
vom Spiesener Asil AraberGestüt El
Kadir, geht nun eine weitere große Anerkennung an den talentierten Hengst
und seine Züchterin Andrea Klein. Kazeem wurde durch den Zuchtverband
für Sportpferde Arabischer Abstimmung
e. V. (ZSAA) mit einer Goldschleife zur
Zuchtempfehlung ausgezeichnet.
Die Kriterien für eine Goldschleife des
Zuchtverbands für Sportpferde Arabischer
Abstammung e. V. (ZSAA) sind hart. Das
zu bewertende Pferd wird dabei, wie der
Volksmund sagt, komplett durchleuchtet.
Nach Messungen, Kontrollen, Begutachtungen und unterschiedlichen Überprüfungen werden zahlreiche Merkmale
benotet: Erscheinungsbild und Typ, Bewegungsablauf, Körperbau, Fundament und
Korrektheit. Die Besitzerin des Asil Araber
Gestüts in Spiesen-Elversberg, Andrea
Klein, hat allen Grund sich zu freuen. Die
Auszeichnung spreche auch für die Qualität der Zucht auf dem Gestüt, so die begeisterte Pferdewirtschaftsmeisterin, die
Bewertungskommision des Zuchtverbands für Sportpferde Arabischer Abstammung Zuchtleiter Dipl.Ing.agr. Peter Pracht und
der 1. Vorsitzende Ahmed Al Samarraie bei der Musterung der Stute EK Maishiwa bint Shameer im Gestüt El Kadir
krönt ist, beweist die Anerkennung des
Zuchtverbands: Kazeem konnte in allen
Punkten überzeugen und wurde deshalb
mit Gold und einer Zuchtempfehlung
ausgezeichnet. Kazeem, der seit 2008 als
Zuchthengst beim VZAP, dem Verband der
Züchter des Arabischen Pferdes e.V. eingetragen ist, wird nun auch in dem Zuchtbuch des ZSAA geführt.
Gold für Kazeem!
mit ihrem Zuchtverhalten immer wieder
für einen Tier gerechten Umgang wirbt.
Dass ihre Vorgehensweise von Erfolg ge-
Vier Generationen findet man im Gestüt El
Kadir, vom Jährling bis zur 29 Jahre alten
Großmutter Inja. Auch dies spricht für die
vorbildliche Haltung und vorausschauende Zuchtplanung der Betriebsinhaberin.
Wie sagte vor kurzem noch die Besucherin
Betty Finke, die es wissen muss: „Wann
bekommt man heute auf einem Gestüt
schon mal vier Generationen zu sehen?“
Sie bereist als Schriftstellerin und Fotografin seit über 40 Jahren weltweit Arabergestüte und ist Autorin von global er-
scheinenden Artikeln in Fachzeitungen der
Araberzucht.
Kazeem bei der Begutachtung im Stand.
Foto: Betty Finke
Foto: Betty Finke
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Im Freilauf. . . (Foto: Betty Finke)
29
Die Rundschau 11/2014
Familienrechts-Tipp
Erbeinsetzung „gemäß Berliner Testament“ reicht nicht
von Hans-Robert Ilting
Fachanwältin für Erbrecht und Verkehrsrecht, ADAC-Vertragsanwalt
Die Bestimmung eines Erblassers nach
der die „Erbschaft gemäß dem Berliner
Testament erfolgen“ soll ist keine wirksame Erbeinsetzung des überlebenden
Ehegatten, wenn nicht festgestellt werden
kann, welche inhaltlichen Vorstellungen
der Erblasser mit einem „Berliner Testament“ verbunden hat. Das entschied das
Oberlandesgericht Hamm mit Beschluss
vom 22.07.2014.
Der Erblasser war in zweiter Ehe verheiratet. Er hatte ein handschriftliches Testament mit folgendem Wortlaut verfasst:
„Nach meinem Ableben soll die Erbschaft
gemäß dem „Berliner Testament“ erfolgen“. Nach seinem Tod hat die überleben-
de Ehefrau die Erbschaft für sich alleine
beansprucht, da der überlebende Ehegatte bei dem sogenannten Berliner Testament ja unter Ausschluss der Abkömmlinge Alleinerbe sei. Dem traten die Kinder
aus erster Ehe entgegen.
Das Amtsgericht wies den Erbscheinsantrag der Ehefrau zurück, was durch das
Oberlandesgericht Hamm bestätigt wurde. Denn das Testament enthalte weder
ausdrücklich eine Berufung der Ehefrau
zur Alleinerbin, noch könne dies dem Testament im Wege der Auslegung entnommen werden. Dem Testament sei nicht zu
entnehmen, was der Erblasser unter einem
„Berliner Testament“ verstanden habe, da
er offensichtlich nicht gewusst habe, dass
ein solches Testament nicht als Einzeltestament, sondern als gemeinschaftliches
Testament beider Ehegatten zu errichten
war, wie dies im Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist.
Der Fall zeigt, dass selbst die Verwendung
geläufiger Begriffe bei der Testamentsgestaltung Probleme aufwerfen kann, so
dass der Erblasser gut beraten ist, selbst
bei der Abfassung eines (scheinbar) einfachen Testaments fachlichen Rat einzuholen.
Heizung Vogelgesang GmbH
Messe-Verlosung
Unsere Glücksfee Patricia Wiesmeier hat
aus den Teilnehmern des Gewinnspiels
auf der diesjährigen Ingobertusmesse 10
Gewinner einer Stromsparpumpe im Wert
von je 346€ gezogen.
Roland Heinrich aus St. Ingbert
Stefan Pawendenat aus Spiesen
Jutta Trapp aus St. Ingbert
Wolfgang Elberskirch aus Sulzbach
Gerhard Linz aus St. Ingbert
Die Namen der Gewinner lauten:
Karl-Heinz Pattar aus Kleinblittersdorf
Katharina Burkhard aus St. Ingbert
Heike Murach aus St. Ingbert
Concetta Marascia aus St. Ingbert
Heinz Haag aus St. Ingbert
Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Wir beglückwünschen die Gewinner zu ihrer neuen Stromsparpumpe und
freuen uns mit ihnen über jährlich jeweils
ca 80 € weniger Stromkosten bei Ihrer Heizungsanlage.
DIE NÄCHSTE RUNDSCHAU
Redaktionsschluss
für die Dezember-Ausgabe
ist am Mittwoch, 19. Nov. 2014.
IMPRESSUM
Anzeigenschluss
für die Dezember-Ausgabe
ist am Donnerstag, 20. Nov. 2014.
Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘m Hahnacker 1,
66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax 06821 73403, E-Mail: rundschau@t-online.de. Redaktion: Andrea Klein (V. i. S. d. P.), Auf‘m Hahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg,
Tel. 06821 9728359, Fax. 06821 73403, Email: rundschau@t-online.de; Verantwortlich für den
redaktionellen Teil der Stadt St. Ingbert: Oberbürgermeister Hans Wagner – Pressestelle der
Stadt St. Ingbert, Am Markt 12. 66386 St. Ingbert, Tel. 06894-13-310, Fax 06894-13-777, Peter Gaschott, Maria Müller-Lang, Michael Haßdenteufel (Fotos). E-Mail: rundschau@st-ingbert.
de. Mediengestaltung: Siffrin.net CrossMedia UG, 66399 Mandelbachtal. Druck: Saarländische
Druckerei & Verlag GmbH, 66638 Saarwellingen. Alle Rechte vorbehalten. © 10/2014
30
Veranstaltungen im November
Mittwoch, 05. November
Frauenwanderung
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V. Ort: Wanderhütte Oberwürzbach
Abmarsch an der Vereinshütte um 14:30 Uhr
Stammtisch
Veranstalter: VDK - St. Ingbert Ort: Mühlwaldstadion - Stadionklause
Hausmittel aus Küche und Keller
Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: Jugendheim
Oberwürzbach, 19:00 Uhr
Donnerstag, 06.November
Wirtschaftsdialog –
Unternehmensnachfolge
Früher an später denken.
Veranstalter: Wirtschaftsförderung St. Ingbert
Ort: Ludwigschule, 09:30 Uhr. Info und Anmeldung: Andrea Rohe 06894/13-732 oder wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de - Teilnahme:
kostenfrei
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Jugendheim
Oberwürzbach, 10:00 Uhr. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
Gesprächskreis: „Café Phoenix“
Treffpunkt für Trauernde und Traurige
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Caritas-Zentrum. 10:00 Uhr. Info: KEB Saarpfalz, Tel. 06894/
963 0516 , E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com
Kreativworkshop
My Boshi - Wintermützen für Häkelanfänger;
18:00 Uhr. Anmeldung und Info: Frank Ehrmantraut 06894/13-726 oder vhs@st-ingbert.de
Freitag, 07.November
Chin Meyer:
„Reichmacher – Reibach sich wer kann‘‘
Veranstalter: Stadt St. Ingbert Ort: Stadthalle St.
Ingbert, 20:00 Uhr
Samstag, 08.November
Tagesfahrt: Mittelalterliche Dorfkirchen
an der Mosel und in der Eifel
Info/Anmeldung: KEB Saarpfalz, Tel. 06894/ 963
0516 , E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com
Wanderung
zur Hundehütte nach Bischmisheim
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V. Treffpunkt: 13:30 Uhr Parkplatz
Oberwürzbachhalle wegen Fahrgemeinschaften,
Wanderführer: Siegfried Deller
Abendwanderung
Veranstalter: Wanderclub Edelweiß Ort: Rohrbachhalle, 18:00 Uhr. Weitere Informationen
unter: www.wanderclubedelweiss.de
Konzert mit dem Chor
„Singtonic-Frauenpower“
Veranstalter: Hospizverein Saarpfalz e. V. Ort:
Pfarrheim St. Josef, 19:00 Uhr. Karten gibt es für
15€, ermäßigt 12€, bei Sport Rech, Kaiserstraße
in St. Ingbert.
Kneipenfestival Roundabout Tour
Veranstalter: Stadtmarketing St. Ingbert GmbH
Die 13. Auflage der Roundabout Tour. Beginn:
20.00 Uhr.
Ausstellungseröffnung Collagen
Künstlerin Regina Heckendorf
Ausstellung Farbcollagen „Formen in Farbe“, Ort:
Fitness-Center Gesundraum (im ehem. Möbelhaus), Albert-Weisgerber-Allee 109; 15:00 Uhr
Sonntag, 09.November
Halbtagswanderung : Heinitz
Veranstalter: Wanderclub Fidele Gesellen St.Ingbert Ort: altes Stadtbad; 14:00 Uhr. Itzenplitzer
Weiher, ca. 4km, Wanderführer : Peter H. und
Hager E.
Shpil she mir a Lidele in Jiddisch
Klezmer-Abend in der Christuskirche St. Ingbert
Christuskirche St. Ingbert, Wolfshohlstr. 30, St.
Ingbert; 17:00 Uhr. Eintritt: 12,- Euro/10,- (erm.);
Info und Kartenvorbestellung: www.chorensemble-frauenstimmen.de
Montag, 10.November
Kurs für Eltern von Schulanfängern
5 Termine. Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: Caritas-Zentrum; 19:00 Uhr. Kosten: Spende willkommen; Anmeldung: Tel. 06894/ 387 6170
Traumfrau Mutter
Veranstalter: Stadt St. Ingbert Ort: Stadthalle St.
Ingbert; 19:30 Uhr. Eine Aufführung der Komödie
am Kurfürstendamm
VHS-Vortrag: Präventionstipps
gegen zunehmende Kriminalität
Veranstalter: Biosphären-VHS St. Ingbert, Ort:
Kulturhaus, Annastr. 30; 19:30 Uhr. Über geeignete Präventionsmaßnahmen referieren die für
St. Ingbert zuständigen Senioren-Sicherheitsberater Peter Buhmann und Dieter Meissner.
Dienstag, 11. November
Vortrag in der AdipositasSelbsthilfegruppe St. Ingbert
Ort: Kreiskrankenhaus St. Ingbert; 19:00 Uhr.
Die Selbsthilfegruppe lädt zu dem Vortrag am
11.11.2014 um 19.00 Uhr ins große Casino des
Kreiskrankenhauses St. Ingbert ein.
Mittwoch, 12. November
Männerwanderung
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V. Ort: Wanderhütte Oberwürzbach
Abmarsch an der Vereinshütte um 14:00 Uhr
Die Blumeninsel Madeira
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Oberwürzbach,
Unterkirche; 16:00 Uhr.
Donnerstag, 13. November
Wirtschaftsdialog - im Gespräch mit den
Unternehmen des Drahtwerk-Nord-Areal
Veranstalter: Wirtschaftsförderung St. Ingbert
Ort: Ludwigschule, 09:30 Uhr. Info und Anmeldung: Andrea Rohe 06894/13-732 oder wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de Wirtschaftsförderung im Gespräch mit Unternehmen des
Gewerbegebiet DNA. Infos/Aktuelles.
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre
Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: Jugendheim
Oberwürzbach; 10:00 Uhr. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
Selbstbewusst und aktiv älter werden
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Caritas-Zentrum; 15:00 Uhr. Nachmittagskurs, 5 Termine; Anmeldung: KEB Saarpfalz, Tel. 06894/ 963 0516
E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com
Sprechstunde für Stoma-Patienten
Ort: Kreiskrankenhaus St. Ingbert; 16:00 Uhr.
Die Chirurgische Abteilung bietet für Stoma-Patienten eine monatliche Sprechstunde an. Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Beratung
erfolgt kostenlos. Einzelberatungen sind nach
Absprache möglich.
Freitag, 14. November
Motorsägenführerschein-Lehrgang
Freitag: (Theorie) 14 bis 20 Uhr und Samstag:
(Praxis) 9 bis 17 Uhr. Mit Dr. Helmut Wolf- Anmeldung und Info: Frank Ehrmantraut, 06894 /
13-726, oder vhs@st-ingbert.de
Internationaler Gourmetmarkt
Veranstalter: PLAN-events GmbH, Ort: Industriekathedrale, 16 bis 20 Uhr. „Französischer Abend
– Delikatessen & Live-Musik“
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Samstag, 15. November
Herbstkonzert –
Karl Jenkins: „The Armed Man“
Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: Kirche St. Hildegard; 20:00 Uhr. Leitung: Christian von Blohn;
Mitwirkende: Chor der Hildegardskirche, Singschule St. Hildegard, Chor des BKI St. Ingbert,
Collegium Vocale Blieskastel
Session-Eröffnung
Veranstalter: Dengmerter Narrezunft, Ort: Unterkirche Pfarrei St. Franziskus, Kapuzinerstraße;
20:11 Uhr. Eintritt frei.
Internationaler Gourmetmarkt
Veranstalter: PLAN-events GmbH, Ort: Industriekathedrale, 11 bis 22 Uhr.
Sonntag, 16. November
Spielzeugmarkt
Veranstalter: Deutscher Kinderschutzbund Ort:
Eisenberghalle; 14:00 Uhr. Tischreservierungen
ab sofort unter 06894/35805.
Internationaler Gourmetmarkt
Veranstalter: PLAN-events GmbH, Ort: Industriekathedrale; 11 bis 20 Uhr
Montag, 17. November
Wirtschaftsdialog –
Zertifizierung von Ferienwohnungen
Veranstalter: Wirtschaftsförderung St. Ingbert
Ort: Ludwigschule; 17:00 Uhr. Info und Anmeldung: Andrea Rohe 06894/13-732 oder wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de. Referenten
der Tourismus Zentrale Saarland GmbH und der
Saarpfalz-Touristik.
Frederic Hormuth:
„Mensch ärgere Dich nicht‘‘
Veranstalter: Stadt St. Ingbert. Ort: Stadthalle St.
Ingbert; 20:00 Uhr
Freitag, 21. November
Entspannungsnachmittag
mit der Rossini Methode
Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: KEB Saarpfalz
- Konferenzraum; 17:00 Uhr. Leitung: Christine
Tschöpe, Coach f. dynamische Entspannung +
Stresslösung; Kosten: 3,60 Euro
Samstag, 22. November
Philosophisches
Zeit- und Selbstmanagement
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Caritas-Zentrum; 09:00 Uhr. Info/Anmeldung: Hospizdienst,
Tel. 06841 / 9728613; ahpb-saarpfalz@caritas-speyer.de
Fachtagung –
Vielfachnutzen aus der Hasel
Mit Georg Josef Wilhelm. 10:00 Uhr. Anmeldung
und Info: Frank Ehrmantraut 06894/13-726 oder
vhs@st-ingbert.de
VHS-Veranstaltung: „Prävention,
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Grundschulkinder“
Veranstalter: Biosphären-VHS St. Ingbert, Der
Kurs findet unter der Leitung von Michael Janke
von10:00 bis 15:15 Uhr in der Neuen Schulturnhalle in Hassel statt. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und Anmeldung bei
der Geschäftsstelle der VHS St. Ingbert, Kaiserstr.
71, Telefon 06894/13-723 oder vhs@st-ingbert.
de.
Dienstag, 18. November
Wissenschaftsforum St. Ingbert
Veranstalter: Mint Campus Alte Schmelz e.V. Ort:
Mint Campus alte Schmelz; 19:30 Uhr. „Vom
Vorbild Natur zu neuen Materialien – Forschung
zwischen Neugier und Nutzen“ ; Referent: Prof.
Dr. Eduard Arzt Universität des Saarlandes und
INM – Leibniz Institut für Neue Materialien
Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Veranstalter: Stadt St. Ingbert Ort: Stadthalle
St. Ingbert; 10:00 Uhr. Schauspiel von Berthold
Brecht, ab 14 Jahren
Seniorenaufbauseminar:
Reisen im Internet
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Caritas-Zentrum; 14:00 Uhr. Anmeldung: KEB Saarpfalz,
Tel.: 06894/9630516 , E-Mail: kebsaarpfalz@
aol.com
Kreativabend:
„Gechillt Handarbeiten? Na klar!“
Ort: KEB Saarpfalz - Konferenzraum; 18:30 Uhr.
Entspanntes Handarbeiten für Jugendliche und
junge Erwachsene; Info/Anmeldung: Frau Marner-Büdel, Tel.: 0173/3219252 Kosten: 2,50
Euro Jugendliche/ 3,60 Euro junge Erwachsene
Mittwoch, 19. November
Kaffeenachmittag der Frauen
in der Wanderhütte
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V. Ort: Wanderhütte Oberwürzbach,
15:00 Uhr. Danach Filmvorführung über die
Wanderfahrt nach Wildschönau
Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Veranstalter: Stadt St. Ingbert Ort: Stadthalle
St. Ingbert; 19:30 Uhr. Schauspiel von Berthold
Brecht, ab 14 Jahren
Donnerstag, 20. November
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Jugendheim
Oberwürzbach; 10:00 Uhr. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
Sonntag, 23. November
Adventsbasar der Lebenshilfe
Veranstalter: Lebenshilfe Saarpfalz e.V. Ort: Ilse
De Giuli Haus; 11:00 Uhr. Tische können für eine
Standgebühr von 10,- Euro reserviert werden
unter der Tel. Nr. 06894/9217-10 (Frau Luckas)
Mittwoch, 26. November
Wirtschaftsdialog – Mentales Training.
Ziele erreichen. Leistung steigern.
Veranstalter: Wirtschaftsförderung St. Ingbert
Ort: Ludwigschule; 18:30 Uhr. Info und Anmeldung: Andrea Rohe 06894/13-732 oder wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de Referentin:
Frau Sylvia Abel. Teilnahme kostenfrei
Donnerstag, 27. November
Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre
Veranstalter: KEB Saarpfalz Ort: Jugendheim
Oberwürzbach; 10:00 Uhr. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
Kreativworkshop:
Barbie-Puppenkleider aus Restgarnen
18:00 Uhr. Anmeldung und Info: Frank Ehrmantraut 06894/13-726 oder vhs@st-ingbert.de
Freitag, 28. November
Sportlerehrung 2014
Veranstalter: Sportbund St. Ingbert in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Ingbert Ort: Stadthalle St. Ingbert, 18:00 Uhr.
Sonntag, 30. November
Halbtagswanderung
Veranstalter: Wanderclub Fidele Gesellen St.Ingbert Ort: altes Stadtbad, 14:00 Uhr. SV-Sportheim, ca. 6 km, Wanderführer : Hass K. und
Osthof J.
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MEHR INFOS UNTER:
Fon: 0 68 94 / 95 52-0
Fax: 0 68 94 / 95 52-222
E-Mail: abrechnung@sw-igb.de
Internet: www.sw-igb.de
Jahresablesung der
Stadtwerke St. Ingbert
Die Jahresablesung 2014 der Strom-, Gas- und Wasserzähler durch die Stadtwerke St. Ingbert GmbH
beginnt am Montag, 10.11.2014 und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Abgelesen wird jeweils von
montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Wegen der Bedeutung der Ablesung bitten die Stadtwerke ihre Kunden, die in dieser Zeit in Urlaub fahren
oder aus anderen Gründen nicht zu Hause sind, die Zählerstände den Stadtwerken entweder schriftlich auf der
überlassenen Benachrichtigungskarte (portofrei), online über das Kundenportal, per E-Mail, Fax oder telefonisch
mitzuteilen.
Die Ableserinnen / Ableser sind alle im Besitz eines gültigen Stadtwerke-Ausweises.
Ihre Stadtwerke St. Ingbert
Firmensitz:
Bahnhofstraße 36
66386 St. Ingbert
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Seele and Geist
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