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IHK-Geprüfte Industriefachwirte (PDF, 1.526 KB) - HKBiS

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IHK-Geprüfte Industriefachwirte
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© Titelfoto: contrastwerkstatt - Fotolia.com
© Hintergrundfoto: iceteastock - Fotolia.com
Willkommen beim Bildungs-Service
Sehr geehrte Damen und Herren,
bringen Sie Ihre Karriere jetzt auf Erfolgskurs und qualifizieren
Sie sich für die Führungsebene des mittleren Managements
in der Industrie – dem wachstumsstarken Motor unserer
Wirtschaft. Als IHK-Geprüfter Industriefachwirt bieten sich
Ihnen beste Aufstiegschancen in fast allen Bereichen eines
Industrieunternehmens. Insbesondere kleinere und mittlere
Betriebe setzen heute verstärkt auf die Fertigkeiten und das
Wissen der kompetenten Profis aus der Praxis.
Sie haben Fragen oder wünschen eine kompetente Beratung?
Ich helfe Ihnen gern weiter: Telefon 040 36138 758
oder E-Mail: franziska.kolzer@hkbis.de
Freundliche Grüße
Franziska Kolzer
Veranstaltungsmanagement
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© Foto: peshkova - Fotolia.com
Stufenweise zum Erfolg
Optimieren Sie Ihre persönlichen Karrierechancen
über den dreistufigen beruflichen Bildungsweg der
Aufstiegsfortbildungen: Nach der Lehre und beruflicher
Praxiserfahrung (Stufe 1) können Sie bereits ab der
zweiten Stufe – beispielsweise als IHK-Geprüfter Fachwirt,
Fachkaufmann oder Industriemeister – Führungsaufgaben in
Ihrem Unternehmen wahrnehmen. Mit der dritten Stufe – zum
Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt – sind Sie in der Lage,
eigenverantwortlich Managementaufgaben auszufüllen.
Vorbereitende Qualifikation
Neben einer vorherigen beruflichen Praxis erfordern
manche Aufstiegsfortbildungen ein spezifisches
Grundlagenwissen. Unsere Palette reicht vom
„Grundlagenkurs für Industriemeister“, bis zu unseren
begleitenden Kursen bezüglich „Recht“, „VWL/BWL“
oder „Rechnungswesen“. Wir machen Sie fit.
4
Duale Aus- und Weiterbildung
Unser duales Modell führt Teilnehmer in einem Rutsch vom
Auszubildenden zum Wirtschaftsfachwirt. Die Ausbildung
kombiniert die klassische kaufmännische Ausbildung mit
anspruchsvoller Weiterbildung. Der Lohn: ein attraktiver
Abschluss auf Bachelor-Niveau innerhalb von 4 Jahren.
Branchenbezogene Qualifikation zum Fachwirt
Ob in der Industrie oder im Handel, im Gesundheits- und
Sozialwesen, im Immobiliensektor oder in der Medienbzw. Veranstaltungsbranche: Unsere kaufmännischen
Abschlussmöglichkeiten zum IHK-Geprüften Fachwirt lassen
in punkto Vielfalt keine Wünsche offen. Wir begleiten Sie
auf Ihrem Weg zum europaweit anerkannten IHK-Zeugnis.
Ihr Karriereweg – Ihre Chancen
Master-Niveau
Betriebswirt
Berufspraxis
Bachelor-Niveau
Fachwirt / Industriemeister
Berufspraxis
Berufsausbildung
Branchenbezogene Qualifikation zum Industriemeister
Als IHK-Geprüfter Industriemeister qualifizieren Sie
sich für Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben
in Ihrer spezifischen technischen Branche: von
der Luftfahrt- oder Elektrotechnik, Chemie oder
Pharmazie bis hin zur Metallbranche. Werden Sie zum
Spezialisten an der Schnittstelle von kaufmännischen
und technischen Unternehmensbereichen.
Funktionsbezogene Qualifikation zum Fachkaufmann
Bei uns finden Sie nicht nur branchen-, sondern auch
funktionsbezogene Aufstiegsfortbildungen. Zum Beispiel
als IHK-Geprüfter Personalfachkaufmann oder IHKGeprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation.
Branchenübergreifend qualifiziert steigern Sie Ihre
Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend.
Top-Qualifikation
Sie haben Ihre IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung
zum Fachwirt, Fachkaufmann oder Industriemeister
erfolgreich abgelegt und können anschließend genügend
Berufserfahrung vorweisen? Dann erklimmen Sie Stufe 3 Ihres
Karriereplans – zum Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt
oder Technischer Betriebswirt: Derart multifunktional
weitergebildet, haben Sie beste Chancen auf interessante
und gut dotierte Führungspositionen und können
verantwortungsvolle Schnittstellen im Unternehmen besetzen.
Generell ist Ihr Abschluss vergleichbar mit einem
Bachelorabschluss. Darüber hinaus genießen die
europaweit gültigen Abschlüsse einen besonders
hohen Stellenwert bei den Unternehmen.
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Attraktive Fortbildungsförderung
© Foto: Minerva Studio - Fotolia.com
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Frühb ster-BAfö
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und M tieren!
profi
Wer sich beruflich weiterbildet, hat gute Chancen auf eine
Förderung. Das gilt sowohl finanziell als auch bezüglich
des zeitlichen Aufwands. In vielen Fällen übernimmt das
Unternehmen die Kursgebühren. Darüber hinaus können
Sie sich zahlreiche attraktive Vorteile sichern:
Bildungsurlaub
Als Arbeiter, Angestellter und Auszubildender mit Wohnsitz
in Hamburg haben Sie Anspruch auf max. 10 bezahlte
Arbeitstage innerhalb von zwei Jahren für Ihre Weiterbildung.
Frühbucherpreise
Melden Sie sich bis spätestens zwei Monate vor
Beginn zu Ihrer Aufstiegsfortbildung an, erhalten
Sie automatisch unseren Frühbucherpreis, d.h.
5 % Ermäßigung auf den Normalpreis.
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Meister-BAföG
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) –
auch „Meister-BAföG“ genannt – unterstützt Sie bei Ihrer
beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell. Die Förderung
ist einkommens- und altersunabhängig. Sie erhalten
30,5 % der Lehrgangs- und Prüfungskosten als Zuschuss
(Höchstbetrag 10.226 Euro). Über den Restbetrag können Sie
ein AFBG-Darlehen aufnehmen, welches innerhalb von 10
Jahren rückzahlbar ist. Die Rückzahlung bleibt während der
Fortbildung und zwei Jahre danach zins- und tilgungsfrei.
Nach bestandener Prüfung werden Ihnen 25 %
des Restdarlehens erlassen. Voraussetzung ist die
Inanspruchnahme des Darlehens. Um den Erlass zu erhalten,
muss nach der Prüfung ein Antrag bei der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW) gestellt werden. Dem Antrag muss Ihr
Prüfungszeugnis beigefügt werden. Weitere Infos unter:
www.meister-bafoeg.info
Sparen Sie bis zu 50 %!
Teilnahmeentgelt 4.100 €
Bsp. Geprüfter Betriebswirt (IHK)
- 5,0 % HKBiS Frühbucherpreis - 205 €
- 30,5 % AFBG-Zuschuss -1.188 €
Ergebnisbetrag entspricht BAföG-Darlehen
- 25,0 % AFBG-Zuschuss auf Darlehen
- 677 €
nach bestandener Prüfung
Eigenanteil 2.030 €
Bildungsprämie
Der Prämiengutschein ist ein staatlicher Zuschuss zu den
Lehrgangsgebühren in Höhe von 50 %, bis maximal 500 Euro.
Davon profitieren alle Selbständigen und Angestellten, die
mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und
deren jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000
Euro beträgt. Bei gemeinsam Veranlagten liegt die Grenze bei
40.000 Euro. Zudem muss der Weiterbildungsinteressierte
das 25. Lebensjahr vollendet haben und die angestrebte
Weiterbildung darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten.
Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins
ist der Besuch einer Beratungsstelle. Die Bildungsprämie
wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond
der Europäischen Union gefördert. Weitere Infos unter:
www. weiterbildung- hamburg. de oder per Telefon:
040 28084 666 (montags bis freitags, 10:00 bis 18:00 Uhr)
Begabtenförderung
Als Stipendiat können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums
Zuschüsse von insgesamt 6.000 Euro für förderfähige
Weiterbildungen beantragen. Das sind jährlich 2.000 Euro
bei einem Eigenanteil von 10 % je Fördermaßnahme. Der
Eigenanteil schmälert nicht Ihren Gesamtförderbetrag von
6.000 Euro. Für die Begabtenförderung bewerben können
Sie sich als Absolvent der Berufsausbildung, sofern Sie
nicht älter als 25 Jahre alt sind. Voraussetzung ist der
Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit der
Mindestnote 1,9. Weitere Infos unter: www.sbb-stipendien.de
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Das Profil
© Foto: davis - Fotolia.com
Eine Qualifikation für die Zukunft
Das sind gute Aussichten
Wertvolle, branchenspezifische Berufserfahrung erweitert
um fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse – diese
Kombination macht Sie als Industriefachwirt zu einer
gesuchten Führungskraft an der Schnittstelle zwischen
Unternehmensleitung und Produktion. Dabei sind Ihre
Einsatzmöglichkeiten so vielfältig wie Ihre Kompetenzen,
denn betriebswirtschaftliches Know-how ist quer durch die
verschiedenen Branchen und Unternehmensbereiche gefragt.
Die Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Industriefachwirt
ist eine sehr universell angelegte Qualifikation. Entsprechend
lang ist auch die Liste Ihrer potenziellen Arbeitgeber.
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Das Spektrum reicht dabei von der Automobil- und
Chemieindustrie über metallverarbeitende Unternehmen
und die Elektroindustrie bis hin zu Papierherstellern,
Textilfirmen oder Energieversorgern. Besonders vor dem
Hintergrund des prognostizierten Fachkräftemangels, der
in einigen Branchen bereits deutlich zu spüren ist, ergeben
sich für Sie als Industriefachwirt äußerst vielversprechende
Perspektiven. Dabei wird der Bedarf an qualifiziertem Personal
in der deutschen Industrie zukünftig noch weiter wachsen.
Rationalisierung, Automatisierung und Globalisierung stellen
für alle Unternehmen große Herausforderungen dar, die nur
mit Sachkompetenz, betriebswirtschaftlichem Know-how und
einem guten ökonomischen Verständnis zu meistern sind.
© Foto: Monkey Business - Fotolia.com
Weiterbildung zur Vielseitigkeit
Auch die Palette Ihrer möglichen Einsatzbereiche
präsentiert sich mit einer großen Bandbreite und bietet
abwechslungsreiche Tätigkeiten und interessante
Aufgabenstellungen. Ob Controlling, Produktion oder
Marketing – unabhängig von Abteilung und Fachgebiet
zeichnet Sie eine gute Kommunikationsfähigkeit aus
sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Mit diesen wichtigen Führungsqualitäten fungieren
Sie als Bindeglied zur Firmenleitung, organisieren den
Wissenstransfer und sorgen dafür, dass die Unternehmensziele
in Produktion und Verwaltung umgesetzt werden.
Dank Ihrer Sachkenntnis ist die Produktionswirtschaft
eines der wichtigen Einsatzgebiete für Sie. Hier planen,
gestalten und überwachen Sie die kaufmännischen
Rahmenbedingungen der Produktion. Dabei haben Sie die
einzelnen Produktionsprozesse genauso zielsicher im Blick
wie eine optimale Maschinenauslastung, Auftragsfristen oder
die Qualitätsstandards. Ein anderer Schwerpunkt liegt im
Bereich der Warenwirtschaft. Als Verantwortlicher im Einkauf
beispielsweise ermitteln Sie den Materialbedarf und kalkulieren
das Budget. Das Einholen und Vergleichen von Angeboten
fällt genauso in Ihren Aufgabenbereich wie die Lagerlogistik.
Ein weiterer Bereich, in dem Sie als Geprüfter
Industriefachwirt zum Einsatz kommen, ist das Finanzund Rechnungswesen. Hier prüfen Sie Buchungs- und
Kontiervorgänge, führen Investitionsrechnungen
durch und überzeugen im sicheren Umgang mit den
unterschiedlichsten Controllinginstrumenten zur Überprüfung
der im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Aber
auch im Vertrieb sind Ihre Qualifikationen gefragt – Ihr
Aufgabenspektrum reicht von der Zusammenstellung des
optimalen Marketing-Mix anhand von Marktuntersuchungen
bis hin zur Umsetzung der einzelnen absatzpolitischen
Maßnahmen und der dazugehörigen Erfolgskontrolle. Hinzu
kommen die Pflege von Kundendaten sowie die Akquise von
Neukunden. Auch beim Führen von Verkaufsverhandlungen
können Sie Ihr professionelles Geschick beweisen. Den
Personalbedarf ermitteln, Einsatz- und Dienstpläne erstellen
sowie Maßnahmen der Personalentwicklung planen und
umsetzen – auch in der Personalwirtschaft überzeugen
Sie mit Ihren Kompetenzen und Organisationstalent.
Tragfähige Basis für die Zukunft
In der Wirtschaft gelten Industriefachwirte als erfahrene
Branchenprofis, die mit fundierten betriebswirtschaftlichen
und rechtlichen Kenntnissen ausgestattet sind. Die
Qualifikation zum Industriefachwirt genießt bei Ihren
potenziellen Arbeitgebern ein hohes Ansehen und ist
international auf dem Niveau eines Bachelors angesiedelt.
Der Abschluss ist aber auch dann die richtige Wahl, wenn
Sie Ihre Karriere noch weiter vorantreiben möchten, denn
als Industriefachwirt steht Ihnen die Qualifikation zum
Geprüften Betriebswirt offen – der höchste berufsbegleitende
Abschluss und in vielen Fällen Eintrittskarte in die oberste
Führungsebene. Oder Sie lassen sich in vertiefenden
Seminaren und Lehrgängen zum Spezialisten weiterbilden.
Dabei reichen die Möglichkeiten von Marketing und
Projektmanagement über Führungsmethoden und
Workflow bis hin zum Controlling. In jedem Fall
sind Sie als zukünftiger Geprüfter Industriefachwirt
bestens aufgestellt für eine erfolgreiche Karriere.
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Die Voraussetzungen
Die Zulassungsbedingungen auf einen Blick
Sie kommen aus einem kaufmännischen oder verwaltenden
Beruf und möchten sich für verantwortungsvolle
Aufgaben in der Industrie qualifizieren? Mit dem Abschluss
zum IHK-Geprüften Industriefachwirt öffnen sich
Ihnen die Türen zum mittleren Management und einer
abwechslungsreichen Tätigkeit mit viel Verantwortung.
Dabei richtet sich das Angebot ausdrücklich auch an
Quereinsteiger, die aus der Praxis kommen: Neben
der Zulassung über eine abgeschlossene Ausbildung
können Sie ebenfalls zur Prüfung antreten, wenn Sie
über die entsprechende Berufserfahrung verfügen.
Zulassung zur zweiten Prüfung
Die Bedingungen für eine Zulassung zum zweiten
Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“
bauen auf dem ersten Prüfungsabschnitt auf:
ƒƒ Sie haben den Prüfungsteil „Wirtschaftsbezogene
Qualifikationen“ vor nicht mehr als fünf
Jahren erfolgreich abgelegt
und
ƒƒ Sie verfügen über ein zusätzliches Jahr Berufspraxis.
So geht’s zur Prüfung
Um den Titel des IHK-Geprüften Industriefachwirts zu
erwerben, müssen Sie ein umfangreiches Wissen aus Theorie
und Praxis unter Beweis stellen. Der IHK-Lehrgang bereitet
Sie strukturiert und intensiv auf die Prüfungen vor. Die
Zulassung zur Prüfung unterliegt einer gesetzlichen Ordnung
und ist in der jeweils gültigen Rechtsverordnung festgelegt.
Zulassung zur ersten Prüfung
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Um zur ersten Teilprüfung
„Wirtschaftsbezogene Qualifikationen“ zugelassen zu
werden, müssen Sie diese Voraussetzungen erfüllen:
Auch Erfahrung ist gern gesehen
Neben diesen Kriterien können Sie auch zur Prüfung
zugelassen werden, indem Sie durch Zeugnisse oder auf
andere Art glaubhaft darlegen, dass Sie über gleichwertige
Kenntnisse und Fertigkeiten auf kaufmännischem
und gewerblich-technischem Gebiet verfügen.
Wenn Sie sich jetzt nicht sicher sind, ob Sie die Bedingungen
erfüllen, oder noch Fragen zu den formellen Aspekten haben,
wenden Sie sich gerne direkt an die Handelskammer Hamburg.
Hier können Sie Ihre individuellen Voraussetzungen prüfen
lassen und fraglichen Details gemeinsam nachgehen.
ƒƒ Sie haben mit Erfolg eine Abschlussprüfung in
einem anerkannten, dreijährigen kaufmännischen
oder verwaltenden Ausbildungsberuf absolviert
oder
ƒƒ Sie können eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem
anderen anerkannten dreijährigen Ausbildungsberuf
und zusätzlich ein Jahr Berufspraxis vorweisen
oder
ƒƒ Sie verfügen über einen erfolgreichen Abschluss
in einem anderen Ausbildungsberuf und
zusätzlich zwei Jahre Berufserfahrung
oder
ƒƒ Sie bringen eine mindestens dreijährige
Berufserfahrung mit.
Dabei sollte die geforderte Berufspraxis einen Bezug zu
den Aufgaben eines Industriefachwirtes aufweisen.
Wichtig zu wissen!
Über Ihre Prüfungszulassung entscheidet die
Handelskammer Hamburg auf Grundlage
der zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung gültigen
Rechtsverordnung. Diese können Sie hier
einsehen: Dok.-Nr. 5686 auf www.hk24.de
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© Foto: Andreas Ahnefeld
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Der Lehrgang
© Foto: Shestakoff - Fotolia.com
Der Lehrgang zu Ihrem Karriereziel
Als Industriefachwirt erwartet Sie ein äußerst vielfältiges
Aufgabenspektrum, auf das Sie dieser IHK-Lehrgang optimal
vorbereitet. Basierend auf dem bundeseinheitlich gültigen
Rahmenstoffplan vermitteln wir Ihnen hier in ca. 640
Unterrichtsstunden die Kenntnisse, die Sie für Ihre zukünftigen
Führungsaufgaben benötigen. Darüber hinaus machen wir
Sie fit für die Prüfungen, indem wir Ihnen systematisch die
relevanten Themen und Fragestellungen näher bringen. Den
Lernstoff aus Theorie und Praxis bearbeiten Sie gemeinsam
mit unseren erfahrenen Dozenten. Dabei kommen neben
der klassischen Wissensvermittlung selbstverständlich auch
moderne Unterrichtsmethoden und neue Medien zum Einsatz.
Die Lerninhalte basieren auf den Kenntnissen, die Sie
aus Ihrer Ausbildung und Berufserfahrung mitbringen.
Natürlich besteht insbesondere zu Beginn der einzelnen
Abschnitte die Möglichkeit, das Wissen aus der Berufsschule
gemeinsam wieder aufzufrischen und auf den neuesten
Stand zu bringen. Wie die Prüfung ist auch der Lehrgang
in zwei grundsätzliche Abschnitte gegliedert.
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Wirtschaftsbezogene
Qualifikationen
Von Marktregulationsmechanismen über
Unternehmensformen und Controllinginstrumente bis hin
zum Steuerrecht – im ersten Lehrgangsteil erwerben Sie
die volks- und betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse,
auf denen Ihre Sach- und Entscheidungskompetenz
als Industriefachwirt basiert. Dieser erste Abschnitt
umfasst vier grundlegende Teilbereiche.
ƒƒ Volks- und Betriebswirtschaft
Das Budget aufstocken oder die Kosten minimieren?
Mit welchen betriebswirtschaftlichen Maßnahmen am
Markt sollte auf das veränderte Verbraucherverhalten
reagiert werden? Wir wirken sich wirtschaftspolitische
Entwicklungen sowohl auf Privathaushalte als auch
Unternehmen aus? Für Ihre unternehmerische Kompetenz
als Industriefachwirt ist ein fundiertes ökonomisches
© Foto: industrieblick - Fotolia.com
Grundverständnis unerlässlich. Daher lernen Sie hier,
volkswirtschaftliche Zusammenhänge und ihre Bedeutung
für die betriebliche Praxis zu verstehen und zu beurteilen.
Eine weitere Rolle spielen hier auch die elementaren
betrieblichen Funktionsbereiche und ihr Zusammenspiel im
Unternehmen. Ein Exkurs zu den Themen Existenzgründung
und Unternehmensformen runden diesen Lernabschnitt ab.
ƒƒ Rechnungswesen
Die finanzielle Lage eines Unternehmens ist einer der
wichtigsten Faktoren bei unternehmerischen Entscheidungen
und bestimmt auch Ihren Handlungsrahmen als Führungskraft
ganz entscheidend. In diesem Themenabschnitt wird
Ihnen vermittelt, wie ein effizientes Rechnungswesen
auch als Dokumentations-, Entscheidungs- und
Kontrollinstrument für die Unternehmensführung
fungiert. Von der Bilanzierung und der Kosten- und
Leistungsrechnung bis hin zu Planungsrechnungen lernen
Sie hier die grundlegenden Aspekte und Werkzeuge eines
modernen Rechnungswesens kennen. Dabei erfahren
Sie auch, wie Sie aus den ermittelten Kennzahlen eine
fundierte Aussage zur Unternehmenssituation ableiten und
generelle Entwicklungsempfehlungen abgeben können,
mit denen Sie das Management tatkräftig unterstützen.
ƒƒ Recht und Steuern
Rechtliche und steuerliche Vorgaben bilden den festen
Rahmen für unternehmerisches Handeln. Weil es in Ihrer
Leitungsfunktion besonders wichtig ist, sich hier sicher und
kompetent zu bewegen, bringt Ihnen dieser Themenbereich
die relevanten Bestimmungen des Bürgerlichen Rechts sowie
des Handelsrechts näher. Außerdem erfahren Sie mithilfe
unternehmenstypischer Beispiele, welche rechtlichen Vorgaben
Sie bei der Vertragsgestaltung berücksichtigen müssen. Als
zweiten Schwerpunkt nehmen Sie die wichtigsten Aspekte
des Steuerrechts durch und setzen sich damit auseinander,
in welchem Maße steuerrechtliche Bestimmungen
auch Ihren Entscheidungsspielraum bestimmen.
ƒƒ Unternehmensführung
Netzplan oder das Ishikawa-Diagramm? Welche
Analysemethode passt jetzt am besten? Was zeichnet das
optimale Planungsinstrument aus? Diese und viele weitere
Fragen rund um das Thema der Unternehmensorganisation
werden Ihnen als Führungskraft öfter begegnen. Damit
Sie gut auf diese neuen Aufgaben vorbereitet sind,
lernen Sie hier, wie die Organisation eines Unternehmens
optimal aufgebaut werden kann, welche Techniken zur
Risikoerkennung und -vermeidung Ihnen zur Verfügung
stehen und was eine moderne Personalführung ausmacht.
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Der Lehrgang
Handlungsspezifische
Qualifikationen
Im zweiten Teil des Lehrgangs vertiefen Sie Ihre Kenntnisse
und erweitern Ihre Kompetenzen um die Kernthemen
des modernen Managements. Dies umfasst fünf
grundlegende Bereiche und beinhaltet gleichermaßen
die klassischen Gebiete wie Finanzwirtschaft oder
Produktion und neu hinzugekommene Themen
wie Wissenstransfer und Führungsmethoden.
ƒƒ Finanzwirtschaft im Unternehmen
Um den Unternehmenserfolg langfristig steuern und
sichern zu können, müssen nicht nur die internen Prozesse
ständig beobachtet und optimiert werden. Auch eine
transparente Finanzlage des Unternehmens ist von
höchster Wichtigkeit. Neben der Investitionsplanung und
-rechnung stehen daher hier für Sie auch die Methoden
zur Ermittlung des Finanzbedarfs, die unterschiedlichen
Finanzierungsarten und die Grundzüge eines strategischen
Controllings auf dem Stundenplan. Hier lernen Sie, mithilfe
des Controllings steuerungsrelevante Informationen zu
sammeln und in einer aussagekräftigen Zusammenstellung
für die Unternehmensführung zu bündeln. Damit
erhalten Sie hier das Rüstzeug, um etwa bei anstehenden
Investitionen oder geplanten Kostenreduzierungen
souverän mit Zahlen argumentieren zu können und
Ihre Vorgesetzten durch fundierte Informationen und
kompetente Empfehlungen optimal zu unterstützen.
ƒƒ Marketing und Vertrieb
Zielgruppendefinition, Produktlebenszyklus, Prohibitivpreis,
Vertriebskanäle, Exklusivität versus Ubiquität – Marketing
und Vertrieb nehmen in der modernen Unternehmensführung
eine zentrale Funktion ein. Dementsprechend wichtig
ist es, dass Sie als Führungskraft die verschiedenen
marketing- und vertriebspolitischen Instrumente kennen
und richtig einsetzen können. Um Sie auf diesem Gebiet zu
qualifizieren, lernen Sie, wie eine effektive Marketingplanung
ablaufen sollte, was einen fundierten Marketing-Mix
auszeichnet und welche absatzpolitischen Instrumente
Ihnen zur Verfügung stehen. Neben der Bedeutung der
Distribution und der unterschiedlichen Vertriebsformen
sind in diesem Themenkreis auch noch die Besonderheiten
der interkulturellen Kommunikation sowie die wichtigsten
marketingrelevanten Rechtsaspekte von Interesse.
ƒƒ Wissens- und Transfermanagement
im Industrieunternehmen
Ob das Know-how des einzelnen Mitarbeiters, die
Untersuchungsergebnisse der Projektgruppe oder die
Kennzahlen aus dem Controlling – jedes Unternehmen verfügt
© Foto: Plukhin - Fotolia.com
ƒƒ Produktionsprozess
Wie sieht der Produktionsprozess aus? Welche
Rahmenbedingungen gelten in der Produktion? Wo ist
die Querschnittsfunktion der Logistik einzuordnen? Wie
funktioniert die Bedarfsermittlung und wie kann die
Beschaffungspolitik gestaltet werden? Da sich viele der
kaufmännischen Aufgaben als Industriefachmeister mit
dem Produktionsbereich überschneiden, erhalten Sie einen
Überblick über die Aufgaben der Produktionsplanung und
-steuerung und lernen, die technischen Rahmenbedingungen
der Produktion richtig einzuschätzen. Dazu gehört auch
der komplette Überblick von der Produktentwicklung bis
hin zur Übergabe des Endproduktes an den Vertrieb. Mit
einer Einführung in die Themen Lager- und Transportwesen
sowie Entsorgungslogistik machen wir Sie gleichfalls
in den nachgelagerten Bereichen der Produktion fit,
so dass auch Sie als kaufmännischer Profi alle Belange
des Produktionsprozesses sicher im Blick haben.
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Frau Schäpsmeier, was erwartet unsere Teilnehmer in
unserem Lehrgang zum IHK-Geprüften Industriefachwirt?
© Foto: Christian Hameister
Die Teilnehmer dieses Lehrgangs erhalten eine fundierte
Vorbereitung für alle Prüfungsabschnitte. In meinen
Fächern vermittle ich zum einen das ganzheitliche
unternehmerische Denken, zum anderen spezifische
Kenntnisse über industrielle Produktionsprozesse von der
Planung über die Durchführung bis hin zur Kontrolle.
Dabei lege ich besonderen Wert darauf, dass die
Teilnehmer im Laufe des Fortbildungslehrgangs
zunehmend in die Lage versetzt werden die Lerninhalte
fächerübergreifend zu verstehen und anzuwenden. Durch
dieses Verständnis wird der Lernstoff lebendiger und unsere
Industriefachwirte haben nach erfolgreichem Abschluss
die besten Aussichten für ihre berufliche Entwicklung.
Karin Schäpsmeier, Dozentin für Produktionsprozesse
über einen „Schatz“ an Wissen. Da es sehr vielschichtig
angelegt ist, kommt der Frage, wie man dieses Wissen
im Unternehmen allgemein nutzbar macht, eine ganz
besondere Bedeutung zu. Eine zentrale Rolle spielt hierbei
die effektive interne Unternehmenskommunikation als ein
wesentlicher Erfolgsfaktor. Praxisnah erfahren Sie hier, wie die
unternehmensinterne Kommunikation über Sprache und Daten
wirkungsvoll gestaltet werden kann. Dabei lernen Sie auch, wie
die systematische Weitergabe von Wissen organisiert wird, in
welcher Beziehung eine positive Unternehmensentwicklung
zu einem effizienten Wissensmanagement steht und wie
Sie Informationsquellen auswerten und die gewonnenen
Informationen speichern und nutzbar machen können.
ƒƒ Führung und Zusammenarbeit
Mitarbeitergespräche, Konfliktmanagement, Projektleitung,
Ausbildung: Die Führungskraft von heute erwartet
ein breitgefächertes Aufgabenspektrum, das viele
Herausforderungen beinhaltet. Im Mittelpunkt steht
dabei, gemeinsam mit den Mitarbeitern die gesteckten
Unternehmensziele zu erreichen. Das erfordert von Ihnen
als Teamleiter einen situativen Führungsstil, der immer
wieder den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden
muss. Im abschließenden Teil des Lehrgangs lernen Sie die
verschiedenen Methoden und Techniken einer modernen
Mitarbeiterführung kennen. Dabei kommen auch Aspekte
zur Sprache, die im Berufsalltag oft Probleme bereiten
wie das konstruktive Äußern von Kritik, die Beurteilung
von Mitarbeitern oder das Reflektieren des eigenen
Führungsverhaltens. Darüber hinaus geht es ebenfalls um
die Optimierung der Kommunikation gegenüber Kunden
und Vorgesetzten. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine
Einführung in die verschiedenen Präsentationstechniken,
damit Sie in Ihrem neuen Verantwortungsbereich
souverän und überzeugend kommunizieren können.
Der Lehrgang
auf einen Blick:
ƒƒ Wirtschaftsbezogene Qualifikationen
ƒƒ Volks- und Betriebswirtschaft
(ca. 40 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Rechnungswesen
(ca. 44 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Recht und Steuern
(ca. 80 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Unternehmensführung
(ca. 64 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Finanzwirtschaft im Unternehmen
(ca. 90 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Produktionsprozess
(ca. 90 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Marketing und Vertrieb
(ca. 70 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Wissens- und Transfermanagement im
Industrieunternehmen
(ca. 70 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Führung und Zusammenarbeit
(ca. 90 Unterrichtsstunden)
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Die Prüfung
Gelernt ist gelernt!
Hier zählt Ihr Wissen
© Foto: Gina Sanders - Fotolia.com
Im Themenbereich „Wirtschaftsbezogene Qualifikationen“
kommen vier separate Klausuren auf Sie zu, in denen Sie
Ihre ökonomische Kompetenz und betriebswirtschaftlichen
Fähigkeiten demonstrieren. Im Fachgebiet „Volksund Betriebswirtschaft“ erläutern Sie zunächst
volkswirtschaftliche Grundlagen wie Marktmechanismen,
Konjunkturmodelle und den Grenznutzen, beschreiben
das Zusammenwirken betrieblicher Funktionen oder den
idealen Ablauf einer erfolgreichen Existenzgründung.
Im Bereich „Rechnungswesen“ erwarten wir von
Ihnen, dass Sie bilanzielle Zusammenhänge erkennen
können und die Kostenrechnung sicher beherrschen.
Beispielhaft werten Sie hier betriebswirtschaftliche
Kennzahlen aus und stellen auf dieser Grundlage
begründete Aussagen zur Unternehmenssituation an.
Unter der Überschrift „Recht und Steuern“ zeigen Sie uns,
dass Sie über ein gutes Grundverständnis für Arbeits-,
Handels- und Vertragsrecht verfügen und über die
relevanten steuerrechtlichen Bestimmungen Bescheid
wissen. In praxisorientierten Beispielen erörtern Sie,
welchen juristischen Spielraum Sie bei Vertragsgestaltungen
© Foto: Nicolas Maack
Als Lehrgangsteilnehmer können Sie mit einem guten
Gefühl in die Prüfungen gehen, denn Sie sind durch den
Unterricht und Ihre Eigenarbeit optimal vorbereitet. Die
anstehende Prüfung besteht aus zwei Abschnitten und ist
nicht Bestandteil des Lehrgangs. Jetzt geht es darum, zu
beweisen, dass Sie durch Ihre Berufserfahrung in Kombination
mit dem Gelernten über die notwendigen Kenntnisse
und Fähigkeiten verfügen, um die verantwortungsvollen
Aufgaben im mittleren Management eines
Industrieunternehmens übernehmen zu können. Mit
dem erfolgreichen Abschluss der letzten Prüfung haben
Sie es geschafft: Nun können Sie als IHK-geprüfter
Industriefachwirt die nächste Karrierestufe nehmen!
Der Aufbau der Prüfung
Die thematische Gliederung der Prüfung entspricht
dem Ablauf des absolvierten Lehrgangs. Sie starten mit
der ersten Teilprüfung zu den „Wirtschaftsbezogenen
Qualifikationen“, die aus schriftlichen Klausuren zu den
vier Themenbereichen besteht. Dabei müssen Sie keine
isolierten Einzelfragen beantworten, sondern bekommen
eine komplexe Situationsaufgabe mit starkem Praxisbezug
gestellt, bei der Sie Ihr Können unter Beweis stellen.
Die „Handlungsspezifischen Qualifikationen“ folgen
mit zeitlichem Abstand im zweiten Prüfungsabschnitt.
Hier erwartet Sie neben einer schriftlichen Prüfung mit
handlungsorientierten Aufgabenstellungen auch eine
mündliche Prüfung in Form eines Fachgespräches.
Alle Prüfungsteile legen Sie vor Ihrer IHKPrüfungskommission ab, die auch für die Kontrolle
und Bewertung Ihrer Leistungen zuständig ist. Sollten
Sie trotz intensiver Vorbereitung einen Prüfungsteil
einmal nicht bestehen, haben Sie die Möglichkeit,
diesen bis zu zweimal zu wiederholen. Wenn in allen
Prüfungsteilen mindestens eine ausreichende Leistung
erbracht worden ist, haben Sie es geschafft und können
Ihr Zeugnis als Industriefachwirt in Empfang nehmen.
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Stephanie Bernitt, IHK-Geprüfte Industriefachwirtin (HKBiS Abschlussjahrgang
2013) mit Präses Fritz Horst Melsheimer (re.) bei der Feierstunde für
Fortbildungsabsolventen in unserer Handelskammer Hamburg
© Foto: alphaspirit - Fotolia.com
nutzen können und wie Sie als Führungskraft die
Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben sicherstellen.
Die Klausur zum Thema „Unternehmensführung“ fordert
Ihr Know-how in puncto Betriebsorganisation und
Personalführung. Hier stellen Sie unter Beweis, dass
Sie die maßgeblichen Instrumente einer effektiven
Unternehmensorganisation sicher im Griff haben und
anwenden können. Dabei erläutern Sie, welche Methoden zur
Risikovermeidung Ihnen zur Verfügung stehen oder auch wie
Sie Personalentwicklung effizient und zukunftsfähig gestalten.
und Vorgesetzte weitergeben können, stellen Sie hier genauso
unter Beweis wie Ihre Führungsqualitäten, wenn Sie die
Methoden einer modernen Mitarbeiterführung erläutern.
Im Anschluss stellen Sie sich noch der mündlichen Prüfung,
die in Form eines Fachgespräches stattfindet. Hier zeigen
Sie nur Ihr fachliches Wissen, sondern auch, dass Sie die
im Lehrgang vermittelten Präsentationstechniken sicher
beherrschen und es verstehen, souverän zu argumentieren.
Eine Aufgabe für Fachleute
In der zweiten Teilprüfung zu den „Handlungsspezifischen
Qualifikationen“ beweisen Sie Ihre Fachkompetenz in zwei
praxisorientierten Aufgabenstellungen auf Basis einer
betrieblichen Situationsbeschreibung. Dabei beantworten
Sie in freier Formulierung typische Fragen aus dem
Unternehmensalltag, wie Sie Ihnen auch als Führungskraft im
mittleren Management begegnen. Sie erwägen die Vor- und
Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsarten, ermitteln den
Investitionsbedarf und nutzen das strategische Controlling
zur Optimierung innerbetrieblicher Strukturen. Dabei
verstehen Sie es natürlich, auch die Belange der Produktion
hier miteinzubeziehen, denn Sie haben den gesamten
Prozess von der Entwicklung bis zur Entsorgung fest im
Blick. Zugleich überzeugen Sie als Experte für Marketing
und Vertrieb, indem Sie eine Marktstrategie entwerfen,
den dazugehörigen Marketing-Mix zusammenstellen und
zielsicher die unterschiedlichen absatzpolitischen Instrumente
einsetzen. Dass Sie Informationen nicht nur erheben und
nutzen können, sondern dieses Wissen zum Wohle des
Unternehmens auch effektiv und strukturiert an Mitarbeiter
Die Prüfung im Überblick
ƒƒ Wirtschaftsbezogene Qualifikationen
ƒƒ Volks- und Betriebswirtschaft (75 Minuten)
ƒƒ Rechnungswesen (90 Minuten)
ƒƒ Recht und Steuern (75 Minuten)
ƒƒ Unternehmensführung (90 Minuten)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Zwei aufeinander abgestimmte
Situationsaufgaben (je 240 Minuten)
ƒƒ Mündlich: Situationsbezogenes Fachgespräch
mit Präsentation (30 Minuten)
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Der Veranstaltungsort
Willkommen im Handelskammer City Campus
Zu Ihrer Weiterbildung heißen wir Sie herzlich willkommen
im Handelskammer City Campus! Im Herzen der Stadt,
nur einen Steinwurf entfernt von Rathaus, Alster
und vis à vis der Handelskammer Hamburg, erwartet
Sie in unseren großzügigen Räumlichkeiten eine
moderne und angenehme Umgebung zum Lernen.
Für perfekte Ergebnisse müssen die äußeren Umstände
stimmen: Der Handelskammer City Campus bietet
Ihnen deshalb über 50 attraktive, teilweise klimatisierte
Seminarräume, die sich durch eine gehobene Ausstattung
auszeichnen. Dieser Komfort steht Ihnen auf Anfrage
mit unseren Gruppenräumen auch außerhalb des
Unterrichts kostenlos für Studien- und Lernzwecke zur
Verfügung, etwa wenn Sie sich mit Ihrer Arbeitsgruppe
zur gemeinsamen Nachbereitung treffen wollen oder
zusammen mit Ihren Kommilitonen den Prüfungsstoff
durchgehen. Um Ihnen den Weiterbildungsalltag im
wahrsten Sinne des Wortes leichter zu machen, stehen
Ihnen zudem Aufbewahrungsschließfächer zur Verfügung.
Wer viel arbeitet, muss auch mal Pause machen. Dafür
bieten sich nicht nur die vielen Cafés und Lokale in der
Nachbarschaft oder einer der zahlreichen netten Plätze
rund um die Alster an. Auch der begrünte Innenhof
des City Campus lädt Sie auf eine kleine Pause ein.
Daneben steht Ihnen unsere kommunikativ ausgestattete
Lounge zur Verfügung, um sich mit Ihren Kommilitonen
auszutauschen oder einfach einmal kurz auszuspannen.
Wissenszugang inklusive
Zahlen, Daten, Fakten und jede Menge Fachwissen im
Bereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Handelsund Wirtschaftsrecht bis hin zum Thema Existenzgründung
und Umweltfragen finden Sie in der Commerzbibliothek
der Handelskammer Hamburg. Die wissenschaftliche
Spezialbibliothek liegt nur wenige Schritte vom City Campus
entfernt und ist für Sie als HKBiS-Teilnehmer an sechs
Tagen in der Woche zur kostenlosen Benutzung geöffnet.
Nach Ihrer Anmeldung können Sie z.B. auch von zu Hause
Bücher bestellen und diese vor Ort für mindestens 3 Wochen
ausleihen. Mehr Infos unter: www.commerzbibliothek.de
In jeder Hinsicht eine
gute Verbindung
Mittendrin und perfekt zu erreichen – der Handelskammer
City Campus überzeugt mit seiner zentralen Lage im Herzen
der Hansestadt. Aus allen Teilen Hamburgs erreichen Sie
uns einfach und schnell: Die Stationen „Jungfernstieg“,
„Stadthausbrücke“ und „Rathausmarkt“ sind jeweils nur
wenige Gehminuten entfernt und garantieren besten
Anschluss an den Großteil der Hamburger S- und U-BahnLinien. Am Hamburger Hauptbahnhof, in maximal zwei
Stationen zu erreichen, haben Sie zudem Anschluss an die
verschiedenen Regionalzüge in die Metropolregion. Aber
auch mehrere Metro- und Schnellbusse, die direkt am
Rathausmarkt verkehren, bringen Sie direkt zu uns. Schnelle
Besorgungen oder den kleinen Einkauf zwischen Feierabend
und Unterricht können Sie in den zahlreichen umliegenden
Geschäften ebenfalls ganz unkompliziert erledigen.
© Fotos: Andreas Ahnefeld
Neben der klassischen Bibliotheksrecherche steht Ihnen
bei uns natürlich auch das weltweite Wissen im Internet
zur Verfügung, denn dank Ihren personalisierten Zugangs
für unser kostenfreies WLAN kommen Sie im City
Campus überall schnell und unkompliziert ins Netz.
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Lehrgangsangebote regionaler Träger, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie im
WIS - dem Weiterbildungs-Informations-System der IHK-Organisation unter wis.ihk.de
oder in Hamburgs Kursportal WISY unter hamburg.kursportal.info.
Kontakt
HKBiS Handelskammer Hamburg
Bildungs-Service gGmbH
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Veranstaltungsort:
HCC Handelskammer City Campus
Alter Wall 38, 20457 Hamburg
Telefon: 040 36138 777
Fax: 040 36138 750
Internet: www.hkbis.de
www.facebook.de/hkbis
E-Mail: hkbis@hkbis.de
Öffnungszeiten
montags bis donnerstags
08:00 bis 18:00 Uhr
freitags
08:00 bis 16:00 Uhr
Vereinbaren Sie auch gern einen
individuellen Termin mit uns!
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Kunst und Fotos
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