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Ausgabe: November 2014 www-blickpunkt-schildesche.de

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Ausgabe: November 2014
www-blickpunkt-schildesche.de
Blickpunkt Schildesche - 1
Blickpunkt / Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser!
Schwerpunkte des aktuellen Blickpunkts sind erneut die Berichte aus dem
Sportclub Bielefeld 04/26 und dem Johanneswerk. Ausführlich setzt sich z.B.
Herr Pastor Dr. Habenicht mit dem Thema Sterbehilfe auseinander (Seite 13).
Bei der Löschabteilung Schildesche hat es einen Wechsel in der Leitung gegeben (siehe unten), der MGV berichtet über seine Chorreise (Seite 11) und
auch in diesem Jahr konnte die Interessengemeinschaft WIR für Sudbrack/Gellershagen die Grundschule und die Kitas finanziell unterstützen (Seite 8).
Neben dem MGV laden auch der Shanty Chor und die Kunst- und Musikschule
zu Konzerten ein.
Dr. Feldmann erläutert auf den Seiten 6 und 7 so unterschiedliche Themen
wie Steuerschuld bei Bauleistungen, Mietmodernisierung und mangelhaften
Zahnersatz.
Für die Autofahrer unter uns haben zwei Beiträge den Weg ins Heft gefunden:
Autoversicherung und Winterreifen (Seite 9 bzw. 15).
Viel Spaß mit dem neuen Blickpunkt!
Ihr Team vom Blickpunkt Schildesche
Führungswechsel in Schildescher Wehr
Wasyliw folgt auf Wilde als Stellvertreter
Auf der letzten Monatsversammlung vollzogen
die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schildesche einen Führungswechsel. Nach fünf Jahren im Amt des
stellvertretenden Löschabteilungsführers legte Carsten Wilde
(34) diese Funktion nieder. Ein beruflicher Wechsel nach Bünde machte diesen Schritt notwendig. Wilde trat der Wehr mit 18
Jahren bei und leistete lange Dienst als Gerätewart, ehe er 2009
in die Führung aufrückte. Der Abteilung bleibt Wilde als aktives
Mitglied im Einsatzdienst erhalten. Der Dank der 39 Kameraden
für die geleistete Arbeit wurde ihm ausgesprochen.
Nachfolger an der Seite des Löschabteilungsführers Matthias
Fechner (33) wird Steve Wasyliw (25). Damit stellen die Schildescher Blauröcke das jüngste Führungsduo in Bielefeld. Der bisherige Kassierer wurde von den Mitgliedern gewählt und nun
vom Leiter der Bielefelder Feuerwehr Rainer Kleibrink eingesetzt und verpflichtet. Zeitgleich, nach erfolgreich abgeschlossenem Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster, wurde
Wasyliw zum Brandmeister befördert. Damit ist er nun im Stande eine Gruppe eigenständig im Einsatz leiten zu können.
Herausforderungen stehen indes zur Genüge an. Die Gewährleistung der Tagesverfügbarkeit ist eine Aufgabe, der sich zunehmend alle Abteilungen widmen müssen. Dazu sein fortlaufend neue Mitglieder notwendig, um den rund 70 Einsätzen im
Jahr immer gerecht werden zu können. Zudem müssen sich die
Freiwilligen durch immer mehr Technik und Neuerungen wie
dem Digitalfunk weiteren Fortbildungsmaßnahmen stellen.
Wichtige Telefonnummern
Polizei / Notruf
110
Polizei Bezirksdienst
0521 / 87 11 36
Feuerwehr / Rettungsleitstelle 112
Arztrufzentrale
0180 / 50 44 100
Apotheken-Notdienst
0800 / 228 228 0
Zahnärztlicher Notdienst 0521 / 44 24 64
Mo., Di., Do. 18.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Mi. 12.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Fr. 14.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Sa., So. und Feiertags 24 h erreichbar
Blickpunkt Schildesche - 2
von links: Hans-Werner Grimm (Bezirkssprecher West),
Carsten Wilde, Steve Wasyliw, Matthias Fechner
„Meiner Arbeit werde ich in Demut nachgehen und auf die Unterstützung der Kameraden setzten“, sagt der frischgebackene
Brandmeister Steve Wasyliw. Auch die Verwurzelung im Stadtteil und der Bevölkerung seien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig.
Interessenten können gerne an den alle zwei Wochen stattfindenden Übungsdiensten (montags ab 19:30 Uhr am Gerätehaus) teilnehmen. Nähere Infos gibt’s unter www.feuerwehrbielefeld.de oder 0521/513984.
Ärztliche Notfallpraxis für Erwachsene
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Kinderärztliche Notfallpraxis
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Mi. 16.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Ärztlicher Notdienst
(für nicht gehfähige Patienten oder nach
Schluss der Notfallpraxen)
0521 / 1 36 92 92
0521 / 1 36 91 91
0521 / 1 92 92
Blickpunkt / Aktuell
Neurodermitis
Liebe Kundinnen und
Kunden,
wußten Sie das: die Haut
eines erwachsenen Menschen nimmt eine Fläche
von 1,7 m² ein und wiegt
insgesamt 3 kg. Sie ist damit größtes Organ des Körpers. Auf einen Quadratzentimeter Haut entfallen 15 Talgdrüsen, 100 Schweißdrüsen, 3000 Nervenendkörperchen,
1 Meter Gefäße und 3 Millionen Zellen! Zudem bildet sie
eine effektive physikalische, chemische und biologische
Barriere, die sowohl vor mechanischen Einflüssen schützt
wie auch durch diverse Lipide und Enzyme einen Schutz
vor chemischen Schädigungen, Hitze, Kälte und pathologischen Keimen bietet. Trockene wie auch irritierte Haut
sind zunehmend auftretende Symptome, die die Lebensqualität der betroffenen Menschen ganz erheblich beeinträchtigen können.
Gekennzeichnet ist die trockene Haut durch eine verminderte Feuchtigkeit und einen Mangel an Fetten. Bei Menschen mit trockener Haut ist in der Regel die Barrierefunktion der Hornschicht geschwächt. Hierdurch kann das in
der Haut gespeicherte Wasser schneller verdunsten und
die Haut trocknet aus. Ein weiterer Faktor für die Hautfeuchtigkeit sind die so genannten Feuchthaltefaktoren.
Dies sind Substanzen die natürlich in der Haut vorkommen und Wasser binden können. Außerdem ist bei Menschen mit trockener Haut häufig die Aktivität der Talgdrüsen vermindert.
Trockene Haut ist entweder durch Vererbung bedingt
oder wird im Laufe des Lebens erworben. Mehrere Hautkrankheiten haben trockene Haut als Leitsymptom, vor
allem die Neurodermitis aber auch innere Erkrankungen
wie Nierenleiden oder Diabetes mellitus können zu einer
trockenen Haut führen. Ferner können ältere Menschen
verstärkt unter trockener Haut leiden, da die Produktion
der Hautfette mit zunehmendem Alter geringer wird. Äußere Einflüsse, die das Entstehen einer trockenen Haut begünstigen sind zum Beispiel zu häufiges und intensives
Reinigen oder die Verwendung ungeeigneter Pflegeprodukte. Aber auch klimatische Faktoren wie Kälte und zu
geringe Luftfeuchtigkeit können die Haut austrocknen.
Das gilt gerade in den Herbst- und Wintermonaten bei der
dauernden Heizungsluft in Wohnhäusern und Büros.
In Zusammenarbeit mit Hautärzten wurden speziell für
die Reinigung und Pflege der trockenen, empfindlichen
und juckenden Haut wirksame Mittel entwickelt. Wenn Sie
Fragen zu diesem Thema haben, dann sprechen Sie uns
einfach darauf an. Wir beraten Sie gern!
Herzlich, Ihr Apotheker Rainer Schmidt
KANZLEI LINKENBACH RÖHR ERMEL
RECHTSANWÄLTE WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER NOTAR
SPEZIALKANZLEI FÜR ERBRECHT UND VORSORGE
Kanzlei Bielefeld-Jöllenbeck
Dorfstraße 28, 33739 Bielefeld (Notariat)
Telefon: 05206 - 91 55-0, Fax 05206 - 87 67
e-mail: kanzlei@linkenbach.com
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Detmolder Straße 15 (Villa Katzenstein), 33604 Bielefeld
Telefon: 0521 - 13 666 13, Fax 0521 - 13 666 14
RA und Notar Jörg-Christian Linkenbach
Fachanwalt für Erbrecht und Steuerrecht
zert. Testamentsvollstrecker (DVEV)
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tätigkeitsschwerpunkte
Gestaltendes Erbrecht (insbes. steuergünstige Erbfolge)
Streitiges Erbrecht (insbes. Erb- und Pflichtteilansprüche)
Verwaltung (Testamentsvollstreckung, Nachlassverwaltung)
Erbschaftsteuerrecht, Erbschaftsteuererklärungen
Steuerstrafrecht (insbes. Selbstanzeigen, Auslandsvermögen)
Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen
Arbeitsrecht (insbes. Kündigungsschutz)
Grundstücks- und Immobilienrecht
Blickpunkt Schildesche - 3
Blickpunkt / Vereine
Der 1. LEO-Spendenlauf fand eine großartige
Resonanz
Der Start der 76 Läuferinnen und Läufer in
der Parkanlage am Meierteich
Unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“ hatte der Bielefelder LEO Club
„Carpe Diem“ zum 1. LEO-Spendenlauf am Samstag, 11.10., eingeladen und viele Läufer, Sponsoren und Besucher kamen. Der Spendenerlös ist für das Projekt
„Fruchtalarm“ bestimmt.
Bei sonnigem Herbstwetter entwickelte sich auf der Sportanlage Sudbrack und in
der Parkanlage am Meierteich schnell eine familiäre Atmosphäre. Das lag zum einen an dem Ambiente, das der Kooperationspartner Sportclub Bielefeld 04/26 zur
Verfügung stellte und an dem Verzehrangebot. Darüber hinaus hatten die mehr
als 30 Helferinnen und Helfer und das Rahmenprogramm zu der guten Stimmung
beigetragen. Die „LEOS“ boten ein sehenswertes und reichhaltiges Torten-/KaffeeBuffet, dessen Erlöse ebenfalls Fruchtalarm zu Gute kommen. Außerdem gab es
Bratwurst und eine große Auswahl an Getränken - und natürlich die
Fruchtcocktails an der Fruchtalarm-Bar.
Zum Rahmenprogramm gehörten Schminken und Haarflechten,
nicht nur für die kleinen Gäste. Der Musiker Tobias Olfert mit seiner
Gitarre und drei selbstgeschriebenen Songs hat es auch ohne elektronische Unterstützung verstanden, das Publikum zu fesseln und zu
gelegentlichem Mitsingen anzuregen.
Gestartet wurden die 76 Läuferinnen und Läufer von Lena Strothmann (MdB), auch Mitglied in einem Bielefelder Lions Club, Niels
Grotjohann, dem Präsidenten des LEO Clubs sowie Peggy Brammert, der Fruchtalarm-Gesamtprojektleiterin. Björn Sassenroth, ein
profilierter Moderator, gelang es, das Starterfeld mit unterhaltsamen Worten und der passenden Musik bei bester Laune zu halten.
Das Ergebnis: Die Läuferinnen und Läufer liefen insgesamt 750 Runden. Das entspricht, bei einer Rundenlänge von etwas mehr als 800
Metern, einer Distanz von mindestens 600 Kilometern. Und das Wichtigste: Die
„LEOS“ werden dem Projekt Fruchtalarm in Kürze den Spendenerlös in Höhe von
ca. 4.500 € (!) überreichen. Dazu LEO-Präsident Niels Grotjohann: „Ein ganz hervorragendes Ergebnis und das auf Anhieb bei unserer ersten Veranstaltung!“
In seiner Laudatio bedankte sich der LEO-Präsident bei allen Beteiligten, die zu
dieser tollen Veranstaltung und damit zu diesem Spendenergebnis ihren Beitrag
geleistet haben und nahm anschließend unter großem Applaus die Siegerehrung
vor. Bewertet wurde hier die Anzahl der gelaufenen Runden. Erster wurde Dr. Klaas
Wegner (34 Runden), Platz zwei belegte Malte Zabel (34 Runden), und Dritter wurde Tobias Welz (32 Runden). Alle drei erhielten einen schicken Glas-Pokal (siehe
Foto auf der gegenüberliegenden Seite).
Günter Dammann
LEO-Beauftragter im Lions
Club Bielefeld-Hünenburg
Die jüngste Starterin, Melina Tselepis (4 J.)
erhielt einen großen Pokal und nutzte das
tolle Schminkangebot
Die Cocktail-Bar, mit der die
Damen des FruchtalarmTeams einmal in der Woche
die an Krebs erkrankten Kinder und Jugendliche in den
Krankenhäusern besuchen
Impressum:
Bürozeiten:
Blickpunkt Jöllenbeck
Mo. - Fr. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr bzw.
nach telefonischer Vereinbarung
Herausgeber:
Mike Bartels • pixel desktop-publishing
Heidsieker Heide 114a
33739 Bielefeld
Tel.: 0 52 06 / 92 89-38 • Fax: -39
eMail: blickpunkt@pixel-plus.de
www.blickpunkt-joellenbeck.de
Blickpunkt Schildesche - 4
Verantwortlich für den Inhalt und Anzeigenteil im Sinne des Pressegesetzes:
Mike Bartels • pixel desktop-publishing
Heidsieker Heide 114a
33739 Bielefeld
Redaktion, Anzeigenvertrieb und
Produktionsleitung:
Mike Bartels
Druck:
Dreisparrendruck
Wellingholzhauser Straße 27
33829 Borgholzhausen
Verteilung:
Sasche Gohlke
Verteilservice für Werbeprospekte
Starenweg 3 • 32657 Lemgo
Auflage 9.000 Ex.
© Mike Bartels • pixel desktop-publishing
Vervielfältigung und Nachdruck
von Beiträgen oder Anzeigen (auch
auszugsweise) nur mit schriftlicher
Genehmigung.
Blickpunkt / Vereine
DFB-Mobil beim SCB 04/26
Am Sonntag, 28.09., besuchte der DFB den
Sportclub Bielefeld 04/26. Auf der Sportanlage Sudbrack demonstrierte ab 10.00 Uhr ein lizensiertes DFB-Team praxisnahe Trainingsmethoden und gaben unkompliziert praktische
Tipps für den Trainingsalltag. Im Vordergrund stand die Philosophie des modernen Kinder- und Jugendfußballs, die den Jugendtrainern durch zahlreiche Übungs- und Spielformen nahe
gebracht wurden. 30 E- und F-Junioren des SCB waren dabei.
Möglich wurde der Termin durch das Projekt „DFB-Mobil“.
Im Rahmen dieses Projekts sind 30 Mobile in Deutschland unterwegs, davon drei ausschließlich bei Vereinen des Fußballund Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Das Projekt
wurde im Jahre 2009 von Hermann Korfmacher, dem Präsidenten des FLVW und 1. Vizepräsidenten für den Amateurfußball im DFB-Präsidium auf den Weg gebracht.
Fazit von SCB-Jugendleiter Steffen Krause: „Nach der diesjährigen Fußballwoche, dem Fußball-FerienCamp für Kinder im Alter
von 5 – 13 Jahren war dies ein weiteres Highlight für unsere jungen Fußballer“.
Sportclub Bielefeld 04/26
Marketing und Presse
Günter Dammann
Die E- und F-Junioren vom SCB stellten sich mit ihren Trainern (grüne
Trainingsanzüge), den beiden DFB-Trainern (rote Trainingsanzüge) sowie
SCB-Jugendleiter Steffen Krause (ganz links) zum Abschlussfoto
Neuer Trainer beim
SCB-NordicWalking
Christian Heise (56) hat das Training bei den
NordicWalkern im Sportclub Bielefeld 04/26
e.V. übernommen. Er folgt Beate Klemp, die
aus beruflichen Gründen diese Aufgabe nicht weiterführen
konnte. Der neue Übungsleiter kommt aus dem Ski-Langlauf,
also einer nah verwandten Sportart zum NordicWalking. Als
Langlauf-Lehrer im Breitensport ist er im Bielefelder Skiclub
u.a. als Jugendwart tätig.
Die Damen und Herren beim SCB 04/26 treffen sich dienstags und donnerstags auf der Sportanlage Sudbrack am Meierteich, jeweils um 17.30 Uhr. Mit Beginn der Winterzeit ändern sich die Trainingszeiten. Dazu Abteilungsleiterin Ingrid
Hauptfleisch: „Ab Dienstag, 28.10., beginnt unser Aufwärmtraining bereits um 15.30 Uhr. Neueinsteiger und Interessenten sind
bei uns jederzeit herzlich willkommen. Kommen Sie zum Training
oder rufen Sie mich unter der Telefonnummer 0521/887836 an“.
Sportclub Bielefeld 04/26
Marketing und Presse
Günter Dammann
Christian Heise (Vordere Reihe, Dritter von links) im Kreis einiger
NordicWalker, ganz links: Abteilungsleiterin Ingrid Hauptfleisch
Anzeigen- und Redaktionsschluss für die
Dezember-Ausgabe: 20. November 2014
Erscheinungsdatum: 28. November 2014
Buch tipp
Ihre Buchhandlung im Bielefelder Westen!
• Bücher und Hörbücher
LEO-Präsident Niels Grotjohann
bei der Siegerehrung mit den
drei Erstplatzierten (von links):
Malte Zabel, Dr. Klaas Wegner
und Tobias Welz
• Schöne Postkarten
• Besondere Geschenkartikel
& erlesene Schals
• Ausgewählte Musik
Ihr eiliges Buch …
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Mo-Fr: 9.00 - 13.00 Uhr
15.00 - 18.30 Uhr
Sa: 10.00 - 14.00 Uhr
Kommunikation
Fon 05 21 · 9 86 26 60
www. buchtipp-bielefeld.de
lesen@ buchtipp-bielefeld.de
Christiane Lemcke
Buchtipp · Meindersstraße 7 · 33615 Bielefeld
Blickpunkt Schildesche - 5
Blickpunkt / Recht
Steuerschuld bei Bauleistungen nach § 13b) UStG
- Teil II
ist der Bauträger für sämtliche Bauprojekte Steuerschuldner. Überschreitet der Bauträger nicht die maßgebliche 10
%-Grenze, verbleibt es bei der Steuerschuld des jeweiligen
Bauhandwerkers.
In der Juni-Ausgabe hatten wir bereits über das Problem berichtet, vor
dem immer wieder Handwerksbetriebe stehen, wenn sie Bauleistungen für
Bauträger erbringen. In diesen Fällen
kann es zu einer Umkehr der Steuerschuld kommen. Nach § 13b) II Nr. 4
UStG schuldet nicht der Bauhandwerker, sondern der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer, wenn die Werkleistung
der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dient. Für den Bauhandwerker war es bislang oftmals nicht erkennbar, wer
letztlich Steuerschuldner für die von ihm erbrachten Bauleistungen war.
Wie sich diese Gesetzesänderung in der Baupraxis bewähren wird, bleibt abzuwarten. Insbesondere stellt sich die
Frage, wie sogenannte Altfälle zu behandeln sind. Die neu
eingeführte Übergangsbestimmung des § 27 XIX UStG regelt rückwirkend für Umsätze vor dem 15.02.2014, dass die
Steuer bei dem leistenden Bauhandwerker nachzufordern
ist, wenn der Bauträger nachträglich einen Korrekturantrag
stellt. In diesen Fällen besteht zu Gunsten des Bauhandwerkers kein Vertrauensschutz. Dieser soll dafür die ihm gegenüber dem Bauträger zustehenden zivilrechtlichen Erstattungsansprüche an das Finanzamt abtreten können. Dies
bringt allerdings dem Bauhandwerker nichts, wenn derartige Erstattungsansprüche aufgrund vertraglicher Regelungen gegenüber dem Bauträger ausgeschlossen sind.
Mit Wirkung zum 01.10.2014 hat der Gesetzgeber den §
13b UStG hinsichtlich dieser Problematik neu geregelt. Die
zukünftig in § 13b V 2 UStG enthaltene Neuregelung sieht
vor, dass der Leistungsempfänger für beauftragte Bauleistungen Steuerschuldner wird, wenn er ein Unternehmer ist,
der nachhaltig entsprechende Leistungen erbringt. Davon
ist auszugehen, wenn ihm das zuständige Finanzamt eine
entsprechende Bescheinigung erteilt hat. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat eigens für diese Zwecke
einen neuen Vordruck erstellt. Eine solche Bescheinigung
soll zukünftig ausgestellt werden, wenn der Unternehmer
im vorangegangenen Kalenderjahr mindestens 10 % Bauleistungen im Verhältnis zu seinem Gesamtumsatz erbracht.
Im Ergebnis ist die neue Regelung für den Bauhandwerker
nach wie vor unbefriedigend. Um zukünftige Streitigkeiten
zu vermeiden, sollte der Bauträger in jedem Fall eine entsprechende Bescheinigung beantragen und auch verwenden. Ebenso sollte der Bauhandwerker eine solche Bescheinigung nachfragen und sich vorlegen lassen.
War ein Unternehmer für einen Bauträger tätig, war nach
bisheriger Rechtsprechung zu differenzieren, ob der Bauträger auf einem ihm gehörenden Grundstück ein Bauvorhaben errichtete oder als Generalunternehmer im Auftrag
eines Grundstückseigentümers auf dessen Grundstück ein
Bauvorhaben errichtete. Im ersten Fall war bislang nicht
der Bauträger sondern der Handwerksunternehmer Steuerschuldner, im zweiten Fall war der Bauträger Steuerschuldner. Nach der neuen Gesetzeslage kommt es allein
darauf an, ob die von dem Bauträger erbrachten Leistungen die maßgebliche 10 %-Grenze überschreitet. Ist dies
der Fall, muss er eine Bescheinigung beim zuständigen Finanzamt beantragen und diese für sämtliche Bauprojekte verwenden. Aufgrund der ausgestellten Bescheinigung
Blickpunkt Schildesche - 6
Mietmodernisierung
Viele Modernisierungsmaßnahmen scheitern bereits an den
formellen Anforderungen an die Modernisierungsankündigung. Modernisierungsmaßnahmen sind grundsätzlich
dem Mieter gegenüber form- und fristgerecht anzukündigen. Eine ordnungsgemäße Ankündigung ist Fälligkeitsvoraussetzung für die Duldungspflicht des Mieters. Entspricht
die Modernisierungsankündigung nicht den gesetzlichen
Anforderungen, wird die Duldungspflicht des Mieters erst
fällig, wenn eine vollständige ordnungsgemäße Ankündigung nachgeholt wird. Dies ist für den Vermieter außerordentlich ärgerlich. Insbesondere verliert er wertvolle Zeit.
Im Zuge der Mietrechtsreform haben sich für den Vermieter die Anforderungen an die Modernisierungsankündigung
nur unwesentlich erleichtert. Allerdings hat vor kurzem der
BGH zu Gunsten des Vermieters entschieden, dass an die Modernisierungsankündigung keine allzu hohen Anforderungen zu stellen seien. Aus Sicht des BGH ist es ausreichend,
Blickpunkt / Recht
wenn der Vermieter dem Mieter stichwortartig die beabsichtigten Bau- bzw. Modernisierungsmaßnahmen unter
taggenauer Angabe des Baubeginns sowie der voraussichtlichen Dauer der einzelnen Arbeiten ankündigt und
eine Kostenschätzung beifügt, aus der die voraussichtliche monatliche Mieterhöhung für den Mieter ersichtlich
ist. Demgegenüber kann der Mieter nach Auffassung des
BGH nicht verlangen, dass in der Modernisierungsankündigung bereits jede Einzelheit der beabsichtigten Modernisierungsmaßnahme konkret dargelegt wird. Der Mieter
muss nur hinreichend in Kenntnis gesetzt werden, in welcher Form die Mietwohnung voraussichtlich durch die geplanten Modernisierungsmaßnahmen verändert wird und
welche möglichen Auswirkungen dies auf den Mietgebrauch sowie die Miethöhe haben kann. Der Mieter muss
sich insoweit nur ein realitätsnahes Bild machen können.
Jedenfalls ist der Vermieter nicht verpflichtet, den Mieter
konkret über die Einzelheiten der Baumaßnahmen sowie
der zeitlichen Bauabläufe zu informieren. Allerdings ist allein die Ankündigung von Modernisierungsmaßnahmen
auf keinen Fall ausreichend.
1 / 24 / 10 / Malz / Malz_2_60.indd
persönlich, nah und zuverlässig
Mangelhafter Zahnersatz
Implantate sind nicht nur teuer, sondern bedeuten für den
Betroffenen auch eine oftmals unangenehme und teilweise schmerzhafte Behandlung. Umso ärgerlicher ist es für
einen Patienten, wenn der implantatgestützte Zahnersatz
trotz mehrfacher Nachbesserungsversuche nicht passt. In
solchen Fällen kann der Patient den Verhandlungsvertrag
mit dem Zahnarzt kündigen - auch mit der Folge, dass ein
Vergütungsanspruch des Zahnarztes entfällt.
Voraussetzung ist allerdings, dass zum einen eine nicht
nur geringfügige Pflichtverletzung des Zahnarztes vorliegt und zum anderen die zahnärztliche Leistung für den
Patienten wertlos geworden ist. Die Rechtsprechung bejaht eine entsprechende Pflichtverletzung, wenn ein Behandlungsfehler vorliegt. Ein Vergütungsanspruch entfällt allerdings nur dann, wenn darüber hinaus auch die
zahnärztliche Leistung insgesamt für den Patienten nutzlos geworden ist. Wenn die zahnärztliche Leistung derart mangelhaft ist, dass eine Neuanfertigung des Zahnersatzes zwingend erforderlich ist, ist diese Voraussetzung
in jedem Fall erfüllt. Das OLG Hamm hat in einer aktuellen Entscheidung aus September 2014 ausdrücklich klargestellt, dass ein Patient dem Zahnarzt in einem solchen
Fall nicht die Möglichkeit der Nachbesserung einräumen
muss. Das OLG Hamm hatte dem von uns vertretenen Patienten Recht gegeben und den Vergütungsanspruch des
Zahnarztes zurückgewiesen sowie zusätzlich ihm ein bereits erstinstanzlich geltend gemachtes Schmerzensgeld
zugebilligt.
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Blickpunkt Schildesche - 7
Blickpunkt / Aktuell
Sozial im Stadtteil Sudbrack/Gellershagen engagiert
Veranstaltergemeinschaft spendet erneut an
Schulen und Kindergärten.
Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützen die
Interessengemeinschaft WIR für Sudbrack/Gellershagen
e.V., die Baugesellschaft SUDBRACK mbH und der Sportclub Bielefeld 04/26 e.V. die Kindergärten und Grundschulen im Stadtteil Sudbrack/Gellershagen.
Freuen konnten sich die Kindergärten der Lydia-Gemeinde und der Christkönig-Gemeinde sowie die Eichendorffund die Sudbrackschule über eine Spende von insgesamt
600 €. Gerne überreicht die Veranstaltergemeinschaft den
Vertretern aller vier Einrichtungen diese Anerkennung als
Dank für die Unterstützung beim letzten Adventsmarkt.
Die Spendenübergabe erfolgte dieses Mal in den Räumlichkeiten der Kindertagesstätte Lydia, Gunststraße, wo
die Leiterin und Gastgeberin, Frau Eike Rosenkranz-Huesmann, neben den Vertretern der Veranstaltergemeinschaft
auch Frau Christina Wrede (Konrektorin der Sudbrackschule) und Frau Wiebke Dick (die Kinderchor-Leiterin der Eichendorffschule) willkommen hieß. Frau Petra Kuschke,
die Leiterin des Christkönig-Kindergartens, war verhindert.
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Blickpunkt Schildesche - 8
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Wirtschaftsrecht
Zivilrecht
Gesellschaftsrecht
Foto (von rechts): Eike Rosenkranz- Huesmann (Lydia Kindergarten), Wiebke Dick (Eichendorffschule) Christoph Kortstiege und
Hermann Konnemann (beide Wir für Sudbrack/Gellershagen),
Roland Riestenpatt (Baugesellschaft SUDBRACK), Christina Wrede (Sudbrackschule), Axel Gerlach (SCB-Vereinspräsident), Markus
Lotte (Wir für Sudbrack/Gellershagen) sowie die Kinder Ben, Max,
Namida und Ratteo
Hermann Konnemann, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft und Vorstandsmitglied Christoph Kortstiege
bedankten sich, auch im Namen von Roland Riestenpatt
(Geschäftsführer der Baugesellschaft SUDBACK und Axel
Gerlach, Vereinspräsident im Sportclub Bielefeld 04/26, für
die seit Jahren großartige Unterstützung: „Ohne Sie und
Ihre Kinder würde ein wichtiger Partner bei unseren gemeinsamen Veranstaltungen in der Adventszeit fehlen. Deshalb
freuen wir uns, Ihnen heute diese kleine Spende überreichen
zu können.“
Die Mitglieder der Veranstaltergemeinschaft warben
gleichzeitig für die Fortführung der so erfolgreichen Zusammenarbeit in diesem Stadtteil, was übereinstimmend
von den Vertretern aller vier Einrichtungen bestätigt
wurde.
Der diesjährige Sudbracker Adventsmarkt auf dem
Schulhof der Sudbrackschule, wird ein besonderer, da er
der 10. ist und damit ein besonderes Jubiläum gefeiert
werden kann. Der Termin ist dieses Jahr der Nikolaustag,
Samstag, 6. Dezember.
Für die Veranstaltergemeinschaft
Christoph Kortstiege
Mitglied im Vorstand der Interessengemeinschaft
Bitte Termin vormerken:
Treffen der ehemaligen Bohle-Mitarbeiter
In diesem Jahr findet das Ehemaligen-Treffen
der Bohle-Mitarbeiter am Freitag, 7. November in den gewohnten Räumlichkeiten im
„Krug zum grünen Kranze“ in Theesen statt.
Beginn: 18.00 Uhr.
Die Veranstalter hoffen auf zahlreiches Erscheinen.
Blickpunkt / Versicherung
Autoversicherung wechseln und sich für Allianz MeinAuto entscheiden
Wir informieren Sie über die Möglichkeiten, die Autoversicherung zu wechseln. Neben den Fristen sollte man auf eine passgenaue neue Versicherungslösung
achten. Allianz MeinAuto bietet diesen individuellen
Versicherungsschutz.
In vier Fällen können Autobesitzer ihre Kfz-Versicherung
wechseln: Erste Möglichkeit ist die ordentliche Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres. Häufig entspricht das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr; die Kündigungsfrist beträgt einen Monat vor Beginn der neuen
Versicherungsperiode. Das Kündigungsschreiben muss
also in der Regel bis zum 30. November bei der Versicherungsgesellschaft eingegangen sein. Der Poststempel ist
unerheblich. Fällt der 30. November auf einen Sonntag,
wie 2014, so gilt der nächste Werktag (Montag) als letztmöglicher Eingangstermin. Ohne Kündigung verlängert
sich der Vertrag automatisch um ein Jahr. Ist der Vertragsablauf nicht der 31. Dezember, kann der Vertrag jeweils einen Monat vor Ende des Versicherungsjahres ordentlich gekündigt werden.
Als zweite Möglichkeit gibt es das außerordentliche
Kündigungsrecht. Und zwar immer dann, wenn die Versicherung den Folgebeitrag erhöht – unabhängig davon, ob dies durch eine tarifliche Erhöhung geschieht
oder durch eine Neueinstufung des Fahrzeugs in höhere Typ- oder Regionalklassen bedingt ist. Eine Änderung
der Schadenfreiheitsklasse nach einem Schadenfall, der
Umzug in eine Region mit höheren Regionalklassen oder
Änderungen an sonstigen persönlichen Merkmalen wie
beispielsweise der Jahresfahrleistung berechtigen dagegen nicht zur außerordentlichen Kündigung. Ein eventuelles außerordentliches Kündigungsrecht muss bis einen Monat nach Erhalt der Beitragsmitteilung ausgeübt
worden sein. Die Beitragsmitteilung wiederum muss den
Versicherungsnehmer einen Monat vor Inkrafttreten der
Beitragserhöhung erreichen.
Ein Versicherungswechsel ist außerdem möglich bei einem Fahrzeugwechsel sowie nach einem Schadenfall,
unabhängig von der Verschuldensfrage. Achtung: Im
letzten Fall erhält man die bereits gezahlten Beiträge für
das Restjahr nicht erstattet, so dass dies nur in Einzelfällen sinnvoll sein dürfte.
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Blickpunkt Schildesche - 9
Blickpunkt / Aktuell
Musik- und Kunstschule Bielefeld
communicate.me
Nach der letzten, erfolgreichen Produktion „Megastars“, führt die Jugentheatergruppe der Musik- und Kunstschule nun ihr aktuelles Stück „communicate.
me“ im Theaterlabor auf. Die Aufführungen finden am 12. und 14. November
um jeweils 19:00 Uhr statt.
„communicate.me“
Sie sind ganz normale Jugendliche, wohnen in derselben Stadt und gehen
in dieselbe Schule. Sie suchen Verständnis, Trost, den Kick oder die Wahrheit.
Und sie kommunizieren in Chatrooms, die versprechen, das zu erfüllen, was
ihnen ihr reales Umfeld nicht zu geben scheint. Das Stück zeigt in drastischer
Form auf, wie weit manche Jugendliche in der virtuellen Welt gehen und
wie sie das Leben jedes einzelnen verändern kann.
Karten sind in der Musik- und Kunstschule zum Vorverkaufspreis von 8,- €
bzw. 5,- € ermäßigt erhältlich.
Weitere Informationen unter www.muku-bielefeld.de
Goodbye, Jehova!
In seinem autobiografischen
Bericht beschreibt Misha
Anouk das Seelenleben eines Mitglieds der Zeugen
Jehovas, die wahrscheinlich
bekannteste Sekte dieser
Welt.
Zwanzig Jahre lang lebte Misha Anouk in einer Gemeinde der Zeugen Jehovas in Bielefeld, bis er einen
langwierigen, durch ständige Selbstzweifel begleiteten
Ausstieg vollzog.
Blickpunkt Schildesche - 10
Was in seinem Buch mit erfrischendem Humor erzählt
wird, regt zu intensivem Nachdenken an. Geburtstage oder
Weihnachten nicht zu feiern mag auch in einer jugendlichen Clique noch als skurril durchgehen. Die konsequente
Ablehnung der Evolutionstheorie, der unbedingte Glaube
an den Wahrheitsgehalt von Schriften der Wachtturm-Gesellschaft sind schon schwieriger nachzuvollziehen.
Problematisch hingegen sind die geschilderten, repressiven Mechanismen, deren Anwendung den Zusammenhalt
der Gruppe gewährleisten. Demgegenüber beschreibt
Misha Anouk die Mitglieder in ihrem persönlichen Umgang als überwiegend äußerst angenehm, verlässlich und
hilfsbereit.
Das Buch ist im Rowohlt Verlag erschienen, es umfasst 544
Seiten und kostet 9,99 €.
Einen Mitschnitt aus einem Interview auf WDR 5 können
Sie hier hören bzw. herunterladen: http://www.wdr5.de/
sendungen/neugiergenuegt/redezeit/mishaanouk100.
html.
Am 28. November 2014 (Freitag) um 20.00 Uhr liest Misha Anouk aus seinem Buch in Bielefeld im Theater am
Alten Markt. Karten (5.00 bis 13.00 €) gibt es bei den
bekannten Vorverkaufsstellen.
M.B.
Blickpunkt / Aktuell
Chorreise MGV Schildesche im September 2014
In der letzten Septemberwoche startete der Männergesangverein Schildesche wieder
zu seiner alljährlichen Chorreise. Die Fahrt ging diesmal
nach Süden, zuerst in die große Mainschleife bei Volkach.
Dort lernten wir in den Weinbergen viel über die Arbeit
der Weinbauern und probierten natürlich auch den guten
Wein. Dann ging es weiter in
die Rhön. Dort besuchten wir
am nächsten Tag eine Schokoladenmanufaktur mit viel Gelegenheit zu köstlichen Proben.
Zum Abschluss bot ein Besuch auf der Wasserkuppe einen herrlichen Rundblick über
die Berge und für einige sogar
noch die Möglichkeit zu einem
Rundflug. Natürlich wurde bei
diesen Gelegenheiten aus dem
reichhaltigen Repertoire des
Chores auch viel gesungen.
Nach den Herbstferien konzentriert sich die Probenarbeit des Chores jetzt ganz auf die Adventsund Weihnachtsmusik. Am 14. 12. (3. Advent) um 17 Uhr veranstaltet der MGV Schildesche
wieder sein traditionelles Weihnachtskonzert in der Stiftskirche. Neben bekannten Liedern
werden dafür auch einige ganz neue Stücke eingeübt. Bei dem Konzert wirken auch die Musiker
vom Serena Swing Quartett wieder mit. Außerdem wird die Sängerin Michaela Ataalla allein und
mit dem Chor gemeinsam weihnachtliche Lieder präsentieren.
Ein Termin, den Sie sich unbedingt vormerken sollten.
Lewis Dartnell • Das Handbuch für den Neustart der Welt
Hanser Verlag • 24,90 € • 368 S.
Lewis Dartnell, Astrobiologe bei der britischen Raumfahrtbehörde, ist in
England ein bekannter Autor, der in zahlreichen Publikationen und auch
im Radio und Fernsehen Wissenschaft verständlich erklärt. Der Autor ist
weder Anhänger irgendwelcher Verschwörungstheorien noch bereitet er
sich aktiv auf den unvermeidlichen Untergang unseres Planeten vor, dem
wir laut Maya-Kalender am 21.12.2012 ohnehin nur knapp entronnen sind.
Das Buch ist eher ein Gedankenexperiment: was wäre, wenn es zu einer
biologischen Katastrophe auf der Erde kommen würde, z.B. durch den
Einschlag eines Asteroiden, und nur wenige Menschen würden überleben? Anfänglich könnten die Überlebenden sicher mit den zahlreichen
Überbleibseln der untergegangenen Zivilisation weiterkommen. Aber
was muss passieren, wenn diese Reste aufgebraucht sind? Wie viel Wissen und welche Technologien sind notwendig, um die Zivilisation erneut zu errichten? Und welchen Weg sollte oder könnte
so eine neue Zivilisation nehmen? Die Antworten dazu erarbeitet Dartnell auf einem unterhaltsamen Trip durch die Technik- und Wissenschaftsgeschichte. Quasi nebenbei gibt es noch Praxistipps, die auch im hier und jetzt hilfreich sind. Die „Times“ schreibt: „Sollte die Welt nicht untergehen,
ist dieses Buch eine großartige Lektüre. Wenn doch, wird es die heilige Schrift der neuen Welt.“
M.B.
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Blickpunkt Schildesche - 11
Blickpunkt / Soziales
Ausstellung „Beziehungspflege mit Humor“
- Fotografien von Veit
Mette eröffnet
Momente purer Begegnung festgehalten
Wache Augen, liebevolle Berührungen, herzhaftes Lachen, stilles Beisammensein: All das zeigen die Bilder der Wanderausstellung „Beziehungspflege mit Humor. Fotografien von Veit Mette“. Am
Dienstag eröffnete das Ev. Johanneswerk in der Altstädter Nicolaikirche die Ausstellung über sein landesweites Humorprojekt.
Für die Ausstellung hat der bekannte Bielefelder Fotograf Veit
Mette Clownsbesuche in Alteneinrichtungen des Johanneswerks begleitet. Die 30 Fotografien zeigen Momentaufnahmen
purer Begegnung und Nähe. Mit seinem ganz eigenen Blick
und Gespür für Interaktion hat Mette besondere Situationen
zwischen Clowns und alten Menschen eingefangen. Seine Bilder verdeutlichen den Hintergrund des Johanneswerk-Projekts
„Beziehungspflege mit Humor“: Humor erleichtert und entlastet,
auch in der Pflege.
„Die Fotos spiegeln einerseits nur einen kleinen Augenblick wider,
andererseits transportieren sie eine Fülle von Emotionen“, sagte
der Johanneswerk-Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Habenicht bei
der Ausstellungseröffnung. „Veit Mette macht so ganz besondere
Momente anderen Menschen zugänglich.“
Die Motive geben einen tiefen Einblick in die Arbeit von Clowns
in Alteneinrichtungen. Eindrücklich zeigen sie, wie intensiv,
wertvoll und authentisch die Momente zwischen Clowns und
alten Menschen sind. Auch Veit Mette selbst zeigte sich berührt
von dem, was er in dem Projekt wahrgenommen hat: „Es ist ein
Geschenk, wenn man solche Geschichten fotografieren darf.“
Die Ausstellung ist vom 22.10. bis zum 27.11.2014 in der Altstädter Nicolaikirche zu sehen und täglich geöffnet von 10.00
bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. C.H.
von links: Susanne Bentrup, Dr. Ingo Habenicht, Veit Mette
Fotos unten: zwei Motive aus der Ausstellung
Fachseminar für Altenpflege verabschiedet 23
Absolventen
Von der Ausbildung in die Berufspraxis
Bielefeld (JW). Drei Jahre lang haben sie Theorie gebüffelt und
in einer Einrichtung fundierte Praxiskenntnisse erworben. Jetzt
legten 23 Absolventinnen und Absolventen im Fachseminar für
Altenpflege des Ev. Johanneswerks das Examen ab. Die Zeugnisübergabe erfolgte traditionell in einer kleinen Feierstunde mit
Gästen und Angehörigen in der Johannesstiftskapelle.
Vier Männer und 19 Frauen haben die Ausbildung absolviert.
Die Berufsaussichten sind gut, denn Altenpflegekräfte werden
gesucht. Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich im
Laufe des Berufslebens zu qualifizieren für fachliche oder personelle Aufgabenbereiche mit wachsender Verantwortung.
Die frisch gebackenen staatlich examinierten Altenpfleger und
Altenpflegerinnen sind: Marcel Ackermann, Carina Bensiek, Alexandra Bieker, Svenja Bölzig, Inna Engelmann, Melanie Garbe,
Selina Heidrich, Oxana Kanke, Jennifer Kuhn, Sarah Mickasch,
Vico Neitzel, Anujan Niranjan, Neele Sahlmann, Laura Samland,
Annika Schönwälder, Kerstin Serafinowski, Anastasia Stettin,
Jörn Stratmann, Vanessa Walker, Katharina Werner, Alyssa Westhoff, Sandra Wichmann und Jessica Wittkamp. Kursleiterin Patricia Weimar gratulierte im Namen des Ausbilderteams vom Fachseminar für Altenpflege.
E.W.
Blickpunkt Schildesche - 12
Erfolgreicher Abschluss nach der umfassenden Ausbildung zur
staatlich geprüften Altenpflegekraft am Fachseminar des
Ev. Johanneswerks.
Blickpunkt / Soziales
„Es darf keinen Druck geben,
niemandem zur Last zu fallen“
Pastor Dr. Habenicht erklärt seine theologische
Sicht auf das Thema Sterbehilfe
Vergangene Woche legte die große Koalition ein Positionspapier zum
Thema Sterbehilfe vor. Darin empfehlen Union und SPD, ärztliche Sterbehilfe gesetzlich zuzulassen. Mitte November will der Bundestag darüber verhandeln. Erneut flammt nun eine öffentliche Debatte auf. Eine
klare theologische Position zum Thema bezieht im Interview Pastor Dr.
Ingo Habenicht, Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks, einem
der großen Altenhilfe‐Träger in NRW.
Herr Habenicht, warum bewegt uns das Thema Sterbehilfe so sehr?
Ich vermute, weil die meisten Menschen Angst haben vor dem Sterben und
der Zeit davor, in der sie vielleicht stark eingeschränkt sind, starke Schmerzen haben oder auf andere Art sehr leiden. Diese Ängste kann ich auch verstehen. Die Debatte wird von vielen also geführt mit Blick auf das eigene
Lebensende.
Können Sie nachvollziehen, dass es Situationen gibt, in denen ein Mensch
sterben möchte?
Ja, und alles andere fände ich auch unbarmherzig und unmenschlich.
Auch die Bibel kennt solche Situationen, zum Beispiel, dass Menschen irgendwann alt und lebenssatt sind.
Hat ein Mensch aus Ihrer Sicht das Recht, über das Ende seines Lebens
selbst zu entscheiden?
Es hat theologische Traditionen gegeben, die gesagt haben: Das Leben ist
von Gott geschenkt, also darf der Mensch es selber nicht beenden. Diese
Position finde ich heute nicht mehr haltbar. Ein Geschenk kann man auch
ablehnen. Aber: Ein Mensch lebt ja nicht für sich allein. Wir sind mit anderen verbunden. Die Entscheidung, das eigene Leben zu beenden, kann
man meiner Meinung nach nicht losgelöst von Beziehungen betrachten.
Ich würde sagen, wir stehen in einem Zusammenhang zwischen Selbstbestimmung und Verbundenheit mit anderen.
Was steckt Ihrer Erfahrung nach hinter dem Todeswunsch eines schwer
kranken oder alten Menschen?
Manche Menschen finden ihr Leben nicht mehr lebenswert, andere können mit den Schmerzen nicht leben. Es gibt auch das Motiv, niemandem
zur Last fallen zu wollen.
Der ehemalige MDR‐Intendant Udo Reiter, der sich vor wenigen Tagen das
Leben nahm, wollte „nicht als Pflegefall enden“. Was würden Sie antworten?
Zu den Motiven und Auffassungen einzelner Menschen möchte ich mich nicht
äußern, dazu müsste man diese Menschen zum einen sehr gut kennen und
zum anderen wäre das ein sehr persönliches, intimes Thema. Generell ist mir
aber wichtig, zu sehen, dass wir als Menschen schon bei unserer Geburt und
in den ersten Lebensmonaten und ‐jahren „Pflegefälle“ sind: auf andere Menschen und deren Fürsorge, Pflege und Unterstützung angewiesen. Das Bild eines autonomen, autarken, völlig selbstständigen Menschen fände ich dann
auch für einen Erwachsenen gesellschaftlich fatal, sachlich falsch, ja inhuman.
Und wenn wir am Ende des Lebens wiederum stärker Betreuung und Pflege
benötigen, dann ist das passend und gehört ganz normal zum Leben dazu.
Aktuell ist die Regelung so: Passive Sterbehilfe ist in Deutschland erlaubt,
aktive Sterbehilfe verboten. Ist das aus Ihrer Sicht stimmig?
Ja. Lebenserhaltende Maßnahmen abzustellen, ist etwas völlig anderes,
als jemanden aktiv umzubringen. Aktive Sterbehilfe zu erlauben, würde
eine Fülle von moralischen Konflikten auslösen, die man aus meiner Sicht
nicht mehr klar verantworten kann: Welche geistige Klarheit müsste man
voraussetzen? Könnte ein gesellschaftlicher Druck entstehen, Menschen
das Leben zu nehmen, weil sie uns zum Beispiel finanziell zur Last fallen?
Wie lebt es sich eigentlich damit, jemanden aktiv umgebracht zu haben?
Ich finde es gesellschaftlich richtig, die Grenze so zu setzen, dass niemand
jemanden aktiv töten darf.
Dennoch gibt es nun die Initiative, diese Regelung zu ändern. Das aktuelle
Positionspapier macht sich für eine Zulassung ärztlicher Sterbehilfe stark,
also etwa die Bereitstellung eines Mittels zur Selbsttötung. Halten Sie das
für richtig?
Johannes Rau ist
gegen die Legalisierung von Assistenz beim Suizid mit folgenden
Worten eingetreten: „Wo das Weiterleben nur eine
von zwei legalen Optionen ist, wird jeder rechenschaftspflichtig, der anderen die Last seines Weiterlebens aufbürdet.“ Das sehe ich auch so: Einen
gesellschaftlichen Druck, am Ende des Lebens niemandem zur Last zu fallen und deshalb sterben zu sollen, darf es nicht geben. In den Niederlanden
kann man sogar statistisch nachweisen, dass das sehr schnell geschehen
kann. Deshalb stehe ich dieser Position skeptisch gegenüber.
Die Arbeitsgruppe schlägt vor, dass eine Reihe Bedingungen für die Beihilfe zum Suizid erfüllt sein muss, zum Beispiel Volljährigkeit und „extremer
Leidensdruck“. Kann eine solche Entscheidung mit einer Checkliste legitimiert werden?
Nein, das keinesfalls. Und wie will man denn feststellen, wann wirklich
„extremer Leidensdruck“ gegeben ist? Und woran leidet der Mensch: an
der Krankheit? Oder daran, anderen zur Last zu fallen? – Aber wenn man
schon die Beihilfe zum Suizid ausdrücklich legalisieren will, dann muss
man wenigstens die Schranken darum, wann das zulässig ist und wann
nicht, sehr hoch setzen. Sonst entsteht bei uns die Situation wie etwa in
den Niederlanden, wo nachweislich seit der Legalisierung aktiver Sterbehilfe pro Jahr ungefähr tausend Menschen ohne deren Bitte oder Einwilligung getötet werden.
In einer aktuellen Umfrage sprechen sich 77 Prozent der Deutschen für ärztliche Sterbehilfe aus. Zeigt das nicht ein Bedürfnis der Menschen nach einer
Möglichkeit, auch am Ende des Lebens selbst entscheiden zu dürfen?
Ja, das zeigt es. Die Aussage muss man zur Kenntnis nehmen, aber
die Antwort ist aus meiner Sicht nicht, einfach der Mehrheit zu folgen.
Man sollte hinschauen: Wo ist hier eigentlich das Problem, wo sind die
Herausforderungen?
Und wo sind die Herausforderungen?
Unter anderem darin, dass wir in einer an Leistung, Effizienz und Rationalisierung orientierten Gesellschaft leben, in der zählt, dass man viel schafft.
Wer nichts schafft, droht runterzufallen. Ich finde, es ist kein Zufall, dass in
unserer Gesellschaft diese Debatte immer wieder aufgegriffen wird.
Welche Möglichkeiten gibt es, das Lebensende zu gestalten?
Die ärztliche Aufgabe ist es, die Schmerzen zu lindern – die Möglichkeiten
der Palliativmedizin haben sich enorm verbessert. Aufgabe der Pflege ist
es, das Leben möglichst lebenswert zu gestalten: also nicht Hilfe zum Sterben zu geben, sondern zum Leben. Aber auch das Gespräch ohne Tabus
gehört dazu, Offenheit in der Begegnung und Verständnis.
Das Johanneswerk möchte Menschen in seinen Alteneinrichtungen
eine würdevolle Begleitung bis in den Tod ermöglichen. Was bedeutet
würdevoll?
Würdevoll heißt zunächst mal, so gut wie möglich herauszufinden, was der
Mensch für sich will oder wollen würde oder bisher immer gewollt hat. Wir
versuchen, auch unter sehr eingeschränkten Bedingungen das herzustellen, was dem Mensch immer für seine Würde wichtig war. Es geht da um
Respekt vor der Person und seinen Impulsen, um den Schutz seines Willens
soweit wie möglich.
Wie gehen Ihre Mitarbeitenden in den Alteneinrichtungen konkret damit
um, wenn ein Bewohner den Wunsch äußert, zu sterben?
Ich hoffe, dass sie Verständnis haben für den Wunsch, dass sie ihn aushalten und nicht sofort wegwischen. Dass sie sich dann Zeit nehmen, darüber zu sprechen: Warum eigentlich? Was können wir für Sie tun? Wenn jemand konkret sagt, bitte schalten Sie die Geräte ab, dann kommt es häufig
zu einem ethischen Fallgespräch mit allen Beteiligten. Wenn jemand sich
wünscht, dass der liebe Gott ihn holt, dann ist das sein Wunsch, der sich
entweder erfüllen wird oder nicht.
C.H.
Blickpunkt Schildesche - 13
Blickpunkt / Aktuell
Adventliches mit dem Bielefeld
Shanty Chor…
Auch in diesem Jahr erfreut der Shanty-Chor traditionell wieder seine Fans, und die, die es noch
werden wollen, mit beliebten weihnachtlichen
Lieder von See und stimmt so mit kraftvollem, harmonischem
Klang auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Damit endet für
den Shanty Chor ein überaus erfolgreiches Konzertjahr, das mit
der Tournee nach Usedom seinen musikalischen Höhepunkt
hatte.
Die Veranstaltungstermine 2014:
30.11. (1. Advent) 17:00 Uhr
Realschule Brackwede, Kölner Straße 40, 33647 Bielefeld
06. und 07. 12. jeweils 17:00 Uhr
Rudolf-Steiner-Schule, An der Propstei , 33611 Bielefeld
Karten zum Preis von 10,- € gibt es in den unten aufgeführten
Vorverkaufsstellen, an den Abendkassen, sowie Sonntags beim
Reesback im Marineheim des Shanty Chores, Huchzermeierstraße 9, 33611 Bielefeld von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Vorverkaufsstellen:
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KONTicket - Citypassage
Salon Wiebach-Wehse – Bielefeld, Lange Str. 38
Buchhandlung Welscher, Bielefeld, An der Stiftskirche 14
Westfalenblatt, Brackwede, Hauptstr. 90-92
Westfalenblatt, Bielefeld, Oberntorwall 24
Neue Westfälische, Brackwede Hauptstr. 58
Neue Westfälische, Bielefeld, Niedernstr. 21 - 27
Tourist Information, Niederwall (im neuen Rathaus)
Lotto Jittenmeier, Bielefeld, Jöllenbecker Str. 392
Lotto Jittenmeier ,Bielefeld, Eickumer Str. 61 - 63
Musik- und Kunstschule Bielefeld
Muku Royal
Am Freitag, 21. November, veranstaltet die Musik- und
Kunstschule Bielefeld eine Varieté-Show mit dem Titel
„Muku Royal“. Die Veranstaltung beginnt 19:00 Uhr in der
Neuen Schmiede Bethel.
Muku Royal steht für eine neue Show in Bielefeld, bei der jeder
Gast wie ein V.I.P. empfangen wird. Der rote Teppich ist dann
genauso selbstverständlich wie die Anwesenheit von „Fernseh- und Zeitungsreportern oder Fotografen“.
Die auftretenden Künstler sind Dozenten der Musik- und
Kunstschule, die speziell für MuKu-Royal Ensembles gegründet und sich ein besonderes Programm ausgedacht haben.
Dieses ist genauso bunt und vielfältig wie die Musik- und
Kunstschule selbst: Tanz, Schauspiel, Kunst und Musik von
Klassik bis Pop. Auch eine Modenschau wird Teil des Programms sein.
Die Gäste können während der Show Getränke bestellen und
werden von einer Moderatorin auf unterhaltsame Weise durch
den Abend geführt.
Um den Abend besonders rund zu machen, dürfen die Gäste
gerne auch passend zum Motto in Abendgarderobe zur Show
kommen.
Karten sind in der Musik- und Kunstschule und in der Neuen Schmiede Bethel zum Vorverkaufspreis von 12,- bzw. 8,- €
ermäßigt erhältlich. Menschen mit Behinderung zahlen 5,- €
Eintritt.
Weitere Informationen unter www.muku-bielefeld.de
Dozenten der Musik- und Kunstschule Bielefeld im Konzert
Zentral in Jöllenbeck wird zum 01.01.2015
eine, im Erdgeschoss eines Fachwerkhauses
gelegene Praxis frei. Im Haus befinden sich
mehrere Wohnungen.
Die 100 m² Grundfläche verteilen sich auf
drei Räume, ein Bad und eine Teeküche.
Parkplätze stehen zur Verfügung.
Die Räumlichkeiten eignen sich z.B. als
therapeutische Praxis oder für Büros.
Kontakt: 05206 9979319
Blickpunkt Schildesche - 14
Blickpunkt / Verkehr
Winterreifentest 2014
Winterreifen mit verminderten
Schwächen
„Reifen sind das Bindeglied zur Fahrbahn. Nur wenige cm² Aufstandsfläche entscheiden über Wohl und Wehe,“ erklärt Christoph Birnstein vom ACE Auto Club Europa. „Auch wenn der
Gesetzgeber nur 1,6mm Mindestprofiltiefe vorschreibt, sollten
Winterreifen mindestens über 4mm Reifenprofiltiefe verfügen um
guten Kontakt zur Straße zu haben,“ so Birnstein weiter. Das gilt
auf trockener Fahrbahn ebenso wie bei Nässe oder auf Schnee
und Eis. Verliert der Wagen trotz einer vielfach verbesserten
Fahrerassistenz die Bodenhaftung, führt das unweigerlich zu
gefährlichen Situationen.
In welchem Maße sich die Sicherheitstechnologie bei Winterreifen weiter entwickelt hat, wollte jetzt der ACE Auto Club Europa genauer wissen. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft
für Technische Überwachung (GTÜ) prüften die ACE-Reifenexperten zehn aktuelle handelsübliche Winterreifen der Größe
205/55 R 16. Getestet wurden die Fabrikate aber nicht nur auf
ihre spezifische Wintertauglichkeit. Für einen Satz (4) neuer
Reifen müssen Verbraucher heute zwischen rund 470 und 350
Euro bezahlen, vorausgesetzt, sie entscheiden sich für eines
der getesteten Produkte.
Mit einem sehr empfehlenswert setzten sich die Modelle der
Hersteller Continental (Gesamtpunktzahl: 205 / Preis: 470 €),
Dunlop (Gesamtpunktzahl: 202 / Preis: 454 €), Goodyear (Gesamtpunktzahl: 204 / Preis: 452 €) sowie Nokian (Testsieger
mit einer Gesamtpunktzahl: 219 / Preis: 394 €) an die Spitze der Bewertungsskala. Die Fabrikate von Bridgestone, Hankock, Pirelli, Semperit und Vredestein erzielten allesamt die
Test-Auszeichnung empfehlenswert.
Beim ACE-Test interessierte auch, ob die früher festgestellten
Schwächen der Winterreifen auf trockener Fahrbahn inzwischen abgemildert werden konnten. Fazit: Auf einem trockenen Handlingparcours ist der Unterschied zu Sommerreifen
zwar noch spürbar, aber nicht mehr so gravierend wie noch
vor einigen Jahren. Der als Testfahrzeug genutzte VW Golf
steht mit allen getesteten Winterreifen aus Tempo 100 nach
spätestens 40 Metern. Respekt zollt hier der ACE den Reifenentwicklern, denn im Vergleich zur Länge des Bremsweg von
Sommerreifen bedeutet das lediglich eine halbe bis eine Wagenlänge mehr.
Auch innerhalb des Testfeldes beträgt die Differenz zwischen
dem besten und dem schlechtesten Teilnehmer gerade einmal zwei Meter. Aus Sicht des ACE beweist dies, dass die Hersteller dazugelernt haben. Grundsätzlich aber gilt: Je kälter
und rutschiger es wird, desto mehr können die Winter-Spezialisten glänzen. Genau dafür sind sie konstruiert: Auf extrem
glatten Untergrund wie Schnee und Eis gewährleisten sämtliche getesteten Fabrikate in hohem Maße ein sicheres und
komfortables Vorankommen, lobt der ACE.
Blickpunkt Schildesche - 15
Blickpunkt / Vereine
Fitness ist die beste Medizin
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