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HESSEN
KURIER
OKTOBER 2014
54. JAHRGANG
EINZELPREIS € 2,10
FIT FÜR MORGEN
BILDUNG IN HESSEN
IM MITTELPUNKT
DAS SCHWARZ-GRÜNE
STADTGESPRÄCH
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Das leisten wir
für die deutsche
Wirtschaft
Wussten Sie schon…
Der BAP. Der Verband der Personaldienstleister.
…dass es in der Zeitarbeit einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn gibt?
Die Leistungen der Branche
CDU HESSEN - MODERNE
VOLKSPARTEI MIT
HOCHWERTIGEM MAGAZIN
q Wir sind eines der wichtigsten Flexibilisierungsinstrumente für die deutschen Unternehmen.
q Wir unterstützen die Innovationskraft
der deutschen Wirtschaft.
q Wir sind ein wichtiger Baustein im
Liebe Leserinnen und Leser,
Strategiegefüge besonders erfolgreicher
Unternehmen.
Sie halten die neuste Ausgabe des Hessen Kuriers in Ihren Händen, in dem ich
an dieser Stelle künftig immer „Klartext“ zu Ihnen sprechen werde. Unser Magazin haben wir für Sie übersichtlicher, informativer und hochwertiger gestaltet.
Sie sollen ab sofort noch näher am Geschehen rund um die CDU Hessen dran
sein, durch Fakten auf einen Blick und Informationen aus dem ganzen Land. Mit
der Neugestaltung des Hessen Kuriers bieten wir Ihnen ab sofort mehr Nachrichten und mehr Hintergründe. Zahlreiche Fotos lassen Sie an den Emotionen
unserer CDU-Familie teilhaben. Als die moderne Volkspartei wollen wir uns
anhören, was die Menschen in Hessen umtreibt. So werden wir unter dem Titel
„Marktplatz Zukunft“ im ganzen Land Ideen aufnehmen und zum Dialog zur
Verfügung stehen. Näheres dazu finden Sie in dieser Ausgabe.
q Wir tragen deshalb mit dazu bei, dass
sich die deutsche Wirtschaft in Zeiten der
Globalisierung international erfolgreich
behaupten kann.
Wir reichen die Hand für einen dauerhaften Schulfrieden
Als Schwerpunkt unseres Magazins haben wir zum Schulstart das Thema „Bildung“ gewählt. Wir wollen, dass in Hessen kein Kind mehr während seiner
Schullaufbahn auf der Strecke bleibt. Die Jugend ist unsere Zukunft und deren
Bildung unsere wichtigste Ressource. Unser Ziel ist es, dass alle Schülerinnen
und Schüler am Ende einen Abschluss in der Tasche haben, mit dem sie für eine
Berufsausbildung oder ein Studium fit sind. Die jahrzehntelangen schulpolitischen Grabenkämpfe wollen wir beenden und Schulen, Eltern und Kindern
durch die Ergebnisse eines Bildungsgipfels langfristige Planbarkeit und Kontinuität liefern. Wir reichen die Hand für einen dauerhaften Schulfrieden.
Liebe Leserinnen und Leser des Hessen Kuriers,
ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Durchstöbern unseres Magazins.
Universitätsstraße 2-3a
10117 Berlin
Telefon 030 206098 - 0
Fax
030 206098 -70
info@personaldienstleister.de
www.personaldienstleister.de
Ihr
Volker Bouffier
Der Mindestlohn heißt offiziell Lohnuntergrenze und beträgt aktuell 8,50 Euro im Westen und 7,86 Euro im Osten. Vereinbart
wurde diese Lohnuntergrenze von den DGBGewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeit. Dazu schlossen die
Sozialpartner im September 2013 einen Mindestlohntarifvertrag ab. Allgemeinverbindlich
erklärt wurde die Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit durch die Bundesarbeitsministerin im
März 2014. Damit gelten die Mindestlöhne für
alle Zeitarbeitnehmer, die in Deutschland tätig
sind, also auch für ausländische Mitarbeiter,
die in der Bundesrepublik eingesetzt werden.
Die Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit wird
noch deutlich steigen – auf 9,00 Euro im Westen und 8,50 Euro im Osten ab 1. Juni 2016.
Im Zeitraum von 2014 bis 2016 entspricht das
einer Lohnsteigerung von rund 13,4 Prozent
im Osten und etwa 10 Prozent im Westen.
…dass Branchenzuschläge Zeitarbeitnehmer an Equal Pay heranführen?
Zeitarbeitnehmer erhalten automatisch nach
einer Einarbeitungszeit von vier bzw. sechs
Wochen gestaffelte Zuschläge auf ihr Entgelt,
wenn sie ununterbrochen im selben Kundenbetrieb arbeiten. Je länger Zeitarbeitnehmer
dort eingesetzt sind, umso höher fallen die
Zuschläge aus. So werden Zeitarbeitnehmer
und Stammmitarbeiter nach neun Monaten
nahezu gleich entlohnt. Entwickelt haben dieses System die DGB-Gewerkschaften und
die Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit. Geregelt werden die Zuschläge in sogenannten
Branchenzuschlagstarifverträgen.
Branchenzuschläge gibt es mittlerweile in elf
Wirtschaftsbereichen – darunter die Metallund Elektro- sowie die Chemische Industrie.
Damit sind die Lohndifferenzen in den wichtigsten Einsatzbranchen für Zeitarbeitnehmer
durch die Tarifpartner geschlossen worden.
Die Staffelung der Branchenzuschläge entspricht übrigens den Gepflogenheiten vieler
DGB-Tarifverträge – hier wird die volle Lohnhöhe oft erst nach mehreren Jahren erreicht.
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www.awo-frankfurt.de
www.awo-wiesbaden.de
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
AUS DEM INHALT
Interessante Jobs
HESSEN NEWS
HESSEN UNTERWEGS
6
34
58
35
60
PETRA ROTH
TRIFFT JOHNNY KLINKE
Das schwarz-grüne Stadtgespräch
35
62
AUS DER PARTEI
36
BILDUNG IM MITTELPUNKT
Fit für morgen
Kindererziehung
und Altenpflege
12
Wir bieten:
• Praktikumsplätze
• Freiwilliges
Soziales Jahr
• Ausbildungsplätze
• Bundesfreiwilligendienst
Für sozial
engagierte
junge Menschen –
Rufen Sie an!
CDU HESSEN
16
18
DIE LANDESFACHAUSSCHÜSSE
20
STANDPUNKT
GENERALSEKRETÄR
6
© goodluz
AUS DEM LANDTAG
© Kurhan - Fotolia.com
SOMMERREISE DES FRAKTIONSVORSITZENDEN
Hessen – starkes Industrieland
Kreisverband
Frankfurt am Main e.V.
Weitere Infos:
069 298901-0
VERLEIHUNG DER
ALFRED-DREGGER-MEDAILLE
DENKMÄLER,
DIE IN DEN HIMMEL WACHSEN
12
HESSEN LIEST
37
VON DER GRENZE ZUR MAUER.
Erinnerungen an Ost und West
WAS IST LOS IN HESSEN
25 JAHRE GRENZÖFFNUNG –
EIN GRUND ZUM FEIERN!
39
INTERVIEW MIT
TV-KOCH MIRKO REEH
Herausgeber: CDU Hessen, Alfred-­
Dregger Haus, Frankfurter Straße 6,
65189 Wiesbaden
Chefredakteurin: Laura van Haaren
Chef vom Dienst: Christoph Weirich
Redaktion: Helmut Hehn
Freie Autoren: Sonja Franta, Martina Gamer, Alexander Kurz, Stefan Schneider
Redaktionsanschrift: Hessen Kurier,
FrankfurterStraße 6, 65189 Wiesbaden,
Telefon: (0611) 16 65-536, Fax: (0611) 16
65-485, E-Mail: info@hessenkurier.de
Zugleich auch ladungsfähige Anschrift für
die im Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten
Verlag und Anzeigenvertrieb: Verlagsund Werbegesellschaft für politische
Meinungsbildung mbH, Frankfurter Straße
6, 65189 Wiesbaden, Telefon (0611) 16 65513, Fax (0611) 16 65-485
AUS DEM BUNDESTAG
28
DIGITAL ZUR BESSEREN
MEDIZINISCHEN VERSORGUNG
Anzeigenvertrieb: BK Kommunikation Verlagsgesellschaft für Politik und Marketing
GbR, Voltaire-Weg 6, 76532 Baden-Baden,
Telefon: 07221/27 60 27, Fax: 07221/27 61
28 E-Mail: info@bk-kommunikation.de
29
Anzeigendisposition: D-SGN, Am Bahnhof 7,
65812 Bad Soden, www.d-sgn.de
IS-TERROR: Herausforderung
für die Innere Sicherheit
VEREINIGUNGEN
29
45
VERKEHRSINFRASTRUKTUR
STÄRKEN – Nutzerfinanzierung
weiterentwickeln
30
DIE NEUE
POLITISCHE FÜHRUNG DER EU
SPORTLAND HESSEN
47
3. TAG DER VEREINIGUNGEN IN
LIEDERBACH
Wichtige Säulen der CDU Hessen
51
JUNGE UNION
Klare Abgrenzung zur AfD.
Deutliches Bekenntnis zu Oettinger.
HESSEN
STEIGT AUF
IMPRESSUM
Titelfoto: CDU Hessen
HESSEN SCHMECKT
© Nordex SE
GEWINNSPIEL
Verlagsgeschäftsführung und verantwortlich für die Anzeigen: Helmut Hehn
AUS DEM
EUROPAPARLAMENT
Weitere Infos:
0611 95319-61
HESSENS ZWEITES TOR ZUR WELT
MARKTPLATZ ZUKUNFT
22
Kreisverband
Wiesbaden e.V.
DIE NEUEN ÄPPEL AUS HESSEN
Design, Layout & Produktion: GORILLA XL
Advertising, Großer Hasenpfad 30, 60958
Frankfurt, www.gorilla-xl.com
Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH, Kurhessenstr. 4–6, 64546 Mörfelden-Walldorf, www.wvd-online.de
Verlagsbeirat: Holger Bellino, Frank Lortz,
Manfred Pentz
Die Redaktion übernimmt keine Haftung
für unverlangt eingesandte Manuskripte,
Fotos und Illustrationen. Nicht verlangte
Manuskripte ohne Rückporto werden nicht
zurückgesandt. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Hinweis gem. § 5 HPresseG: An der Verlags- und Werbegesellschaft für politische
Meinungsbildung mbH ist die CDU Hessen
durch Treuhänder zu 100 v. H. beteiligt.
Aktuell produzieren in Hessen 777 Windkraftanlagen sauberen und preiswerten Strom.
Beim Zubau zieht das Land aufgrund der Weichenstellung der Politik deutlich an. Wurden
im 1. Halbjahr 2013 noch 19 Anlagen neu
errichtet, waren es im 1. Halbjahr 2014 bereits 33 Windkraftanlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von 2674 Megawatt.
Die Dezentralität der künftigen Energiewirtschaft eröffnet dem Binnenland neue Chancen. Aufgrund der zunehmend lokalen
Erzeugung des regenerativen Stroms kommt
die Wertschöpfung direkt vor Ort an.
Klar ist, dass im Rahmen der Energiewende
der gesamte Energiesektor zu betrachten
ist. Strom, Mobilität und Wärme bilden eine
Einheit. Power to Heat wird als Flexibilitätsoption bereits genutzt. Auch für den Bereich
der Mobilität gibt es Potenzial. Viele Unternehmen der Windbranche sind in beiden
Sektoren bereits mit Pilotanlagen aktiv und
beweisen, dass die Herausforderungen eines
auf Sonne und Wind basierenden neuen
Energiemarktes zu lösen sind.
Argumente, Studien, Standpunkte auf
 www.wind-energie.de
FIT FÜR MORGEN
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
BILDUNG IM MITTELPUNKT
D ie Herbstferien stehen vor der Tür und der Beginn
des neuen Schuljahrs liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Vor allem für unsere Schulanfänger waren
die letzten Wochen sicherlich eine ganz besondere Zeit –
alles ist neu, unbekannt und aufregend. Wir hoffen, dass
unsere Abc-Schützen auf einen tollen ersten Schultag
zurückblicken können und wünschen ihnen für die nächsten Jahre viel Erfolg, aber auch eine ganze Menge Spaß.
Bildung ist vielseitig, spannend und interessant. Wir wollen, dass jeder die gleichen Chancen bekommt, dies zu
erfahren. Für die CDU-geführte Landesregierung steht die
Bildung daher im Mittelpunkt aller Anstrengungen. Das
zeigt sich unter anderem daran, dass Hessen ungeschlagener Spitzenreiter bei den Bildungsausgaben ist. Seit der
6
Jahrtausendwende wurde der Bildungsetat schrittweise um
mehr awls 50 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro erhöht.
Allein im Rahmen des Konjunkturprogrammes wurden
1,2 Milliarden Euro in Sanierung, Erweiterung und Umbau von Schulgebäuden gesteckt. Zudem hat Hessen
mit der 105-prozentigen Lehrerversorgung und den
nachweislich kleinsten Grundschulklassen ideale Voraussetzungen für eine hohe Unterrichtsqualität geschaffen.
Und auch die Zukunft sieht gut aus. Denn während in
anderen Bundesländern massiv Lehrerstellen gekürzt
werden, hält die Hessische Landesregierung an jeder einzelnen Stelle fest – trotz zurückgehender Schülerzahlen
und eines massiven Ausbaus der Unterrichtsversorgung.
© contraswerkstatt
7
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BILDUNG IM MITTELPUNKT
Wir möchten Schule aber nicht nur
gut und verlässlich gestalten, sondern auch Wahlfreiheit und Schulvielfalt ermöglichen, wo immer es geht.
Daher haben wir auch den Schülerinnen und Schülern der laufenden Jahrgänge die Möglichkeit gegeben, sich
zwischen G8 und G9 zu entscheiden
und damit zwischen einer achtjährigen oder neunjährigen gymnasialen
Schulzeit zu wählen. Hiermit hat die
Koalition aus CDU und Bündnis 90/
Die Grünen sowohl den unterschiedlichen Interessenlagen der betroffenen Eltern und Schüler Rechnung
getragen als auch den verfassungsrechtlich festgeschriebenen Grundsätzen des Vertrauensschutzes.
Gemeinsam mit den Grünen setzen
wir uns aber auch für die Betreuung
außerhalb der Unterrichtszeiten
ein. Mit Beginn dieses Schuljahres
ist das Pilotprojekt „Pakt für den
Nachmittag“ mit insgesamt sechs
Schulträgern an den Start gegangen.
Hierzu wurden die Städte Kassel,
Frankfurt und Darmstadt sowie
die Landkreise Bergstraße, Gießen
und Darmstadt-Dieburg ausgewählt. Ziel des Projektes ist es, allen
Grundschulkindern, deren Eltern
sich das wünschen, ein verlässliches
Bildungs- und Betreuungsangebot
von 7.30 bis 17.00 Uhr anzubieten.
GELUNGENER SCHULSTART UND
AUFTAKT FÜR DEN BILDUNGSGIPFEL
Von Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister
Hessens Schulen sind so gut ausgestattet wie noch nie in das neue
Schuljahr gestartet. Das rührt daher,
dass wir trotz nach wie vor sinkender
Schülerzahlen die Zahl der Lehrerstellen auf gleichbleibend hohem
Niveau halten. Wir halten Wort und
bleiben im Landesschnitt bei der
105-prozentigen Lehrerversorgung.
Darauf können sich die Schulen
verlassen und sie haben Sicherheit,
was ihre personellen und finanziellen
Ressourcen betrifft. Die zusätzlichen
Mittel stehen den Schulen dabei
weitestgehend frei zur Verfügung.
Und schließlich geben wir mehr Lehrerstellen in die Ganztagsbetreuung,
für eine bessere sozialpädagogische
Unterstützung und nicht zuletzt für
inklusive Beschulung.
Auch in diesem Schuljahr bauen
wir die Wahlfreiheit für Gymnasialschüler im Bereich G8/G9 weiter
aus. Denn wir wollen Schule nicht
nur verlässlich und solide gestalten,
sondern auch Wahlfreiheit ermöglichen, wo immer es geht. Jetzt
Interview zu Gateway Gardens mit
Heinz Günter Lang, Lang & Cie
zieht, der geht nicht nach Gateway Gardens.
Unter Gateway Gardens leiden eher Standorte
wie Heddernheim, die Bürostadt Niederrad und
Sossenheim.
Sie kann die Ansiedlung von Unternehmen vor
allem dadurch unterstützen, dass sie die passenden Rahmenbedingungen schafft. Im Fall der
Fluggesellschaft Condor, die nach Gateway Gardens gezogen ist, hat die Politik dazu beigetragen, dass die durch das Auslegen von
Vorschriften leichter aufs Vorfeld kommen. Der
Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank
war da sehr engagiert.
© Lorz-Foto
arbeiten wir daran, insbesondere die
Parallelangebote weiter auszubauen, um flächendeckend beide Wahlmöglichkeiten anbieten zu können.
Gut gestartet ist auch der Bildungsgipfel mit seiner Auftaktveranstaltung an der Wiesbadener Jawlenskyschule. Ich freue mich sehr, dass es
gelungen ist, so viele an Bildung beteiligte Institutionen für diesen Prozess zu gewinnen. Trotz unterschiedlicher Auffassungen haben alle Seiten
ihre konstruktive Mitarbeit zugesagt,
um eine langfristige Verständigung
über Eckpfeiler der schulischen Bildung in Hessen zu erreichen.
Gut ist, dass die von der CDU geführte Landesregierung trotz Wechsels des Koalitionspartners
und trotz der Fluglärmdebatte zum Drehkreuz
Man muss an den Städtebau in einem solchen
Frankfurt steht. Die Politik ist bemüht, die BedeuGebiet sicherlich anders herangehen als einst in
tung des Flughafens für die Region zu verdeutlider Bürostadt Niederrad. Ich bin aber nicht sicher,
chen. Das ist auch für die Entwicklungschancen
ob das der entscheidende Hebel ist. Was ich wichvon Gateway Gardens entscheidend. Wichtig ist
tiger finde: Die Infrastruktur muss schnell attrakauch, dass die Regierung weiterhin zum House
tiv werden. Gateway Gardens ist eigentlich noch
of Logistics and Mobility steht, das in Gateway
Wüste, was die Versorgungsmöglichkeiten der
Gardens entstanden ist. Trotz oder sogar gerade
dort Tätigen angeht. Da rechtzeitig das notwenwegen der Konflikte muss sich die Gesellschaft Ja, wir sind in konkreten Gesprächen mit Nutzern, dige Angebot vorzuhalten, kann auch bedeuten,
mit der Mobilität und der Infrastruktur von mor- Details kann ich noch nicht verraten.
dass die Miete eines Supermarkts subventioniert
gen beschäftigen. Es ist gut, dass das Land für so
werden muss. Dafür zu sorgen ist eine Aufgabe
etwas Geld gibt.
der Grundstücksgesellschaft.
Da wird vielleicht noch 15 Jahre lang dauern. Es
ist eine einfache Rechnung: Der ganze Frankfurter
Ich war von Anfang an von dem Projekt über- Markt setzt im Jahr durchschnittlich knapp
zeugt. Mein erstes Bauvorhaben dort war das 500000 Quadratmeter im Jahr um. Wer fünf ProHotel Park Inn. Und tatsächlich gab es gleich drei zent davon holt, also 25000 Quadratmeter, ist gut
ernsthafte Interessenten für das Hotel-Projekt, die aufgestellt. Angesichts der Tatsache, dass Gateeinen richtigen Pachtvertrag unterschreiben woll- way Gardens fast 700 000 Quadratmeter bietet,
ten und nicht einen unverbindlicheren Manage- sind insgesamt mehr als 20 Jahre zu veranschlament-Vertrag.
gen. Man muss da Geduld haben.
Durch den Anschluss, der von der Landesregierung
mit vorangetrieben worden ist, wird noch einmal
mehr Schwung in die Vermarktung des Gebiets
hineinkommen. Der Bau wird schon bald begonnen werden. Das ist extrem wichtig, zumal es den
Investoren der ersten Stunde in Aussicht gestellt
worden ist.
8
© goodluz
Nein, das ist nicht nötig. Der Bedarf ist auf absehbare Zeit gedeckt, zumal erstaunlich viele Büronutzer ins Stadtzentrum drängen. Was übrigens
auch bedeutet, dass die von manchen befürchtete Kannibalisierung der Innenstadt ausgeblieben ist. Wessen Mitarbeiter es an die Fressgass‘
Es ist grundsätzlich ein Standortvorteil von
Frankfurt, in Sachen Hochhäuser von Anfang an
großzügig gewesen zu sein. Denn manche Unternehmen streben eine bestimmte Gebäudehöhe aus Image- und auch aus Ego-Gründen an.
DB Schenker mit dem Alpha Rotex ist ein Beispiel.
Das Unternehmen profitiert nicht zuletzt davon,
dass ihr Logo an einem stark frequentierten Knotenpunkt weithin sichtbar ist.
Die meisten Nutzer haben mit Logistik und Luftfahrtindustrie zu tun. Es ist wie eine Art Themenpark. Es ist auch nicht zu leugnen, dass Gateway
Gardens von jenen bevorzugt wird, die gern mit
dem Auto anreisen. Die Unternehmensleitung
von KPMG hat dagegen Wert darauf gelegt, trockenen Fußes die Terminals zu erreichen, deshalb
haben sie sich gegen Gateway Gardens und für
das Airrail Terminal entschieden.
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"
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
GESELLSCHAFTLICHE
VERANTWORTUNG
ÜBERNEHMEN
"
Er ist das neue Gesicht des führenden und beliebtesten
Sportwetten-Anbieters in Deutschland: Christian Gruber, seit
April als Geschäftsführer für Kommunikation und Marketing
in Frankfurt für Tipico Deutschland tätig, spricht im Hessen
Kurier über Transparenz, Integrität und den Start der Tipico
Stiftung sowie deren Ausrichtung.
Christian Gruber, Sie waren knapp
zwölf Jahre als Pressesprecher in der
Fußball-Bundesliga aktiv, die vielleicht bekannteste und beliebteste
Marke Deutschlands. Warum haben
Sie das gegen die SportwettenBranche eingetauscht?
Christian Gruber: Ich konnte bei Tipico eine
faszinierende Aufgabe übernehmen. Unsere
Branche ist in einer hochspannenden Phase, die
Regulierung nimmt eine entscheidende Entwicklung und Tipico wird sich als Marktführer
wesentlich in diesen Diskurs einbringen.
20 Konzessionen sollen vergeben
werden. Wie steht Tipico diesem Regulierungsprozess gegenüber?
Wir befürworten und unterstützen die
Bestrebungen, den Sportwetten-Markt in
Deutschland zu regulieren. Wir haben als einer
der ersten privaten Anbieter eine Lizenz in
Schleswig-Holstein erhalten, die mit klaren
Vorgaben sehr erfolgreich umgesetzt wurde.
Nicht zuletzt im Interesse unserer Kunden fordern wir klare gesetzliche Regelungen im
gesamten Bundesgebiet.
Ob privat oder staatlich, alle Sportwetten-Anbieter sollten ihrer besonderen
Verantwortung gegenüber den Spielern, ihren Kunden also, nachkommen.
Wie steht Tipico beispielsweise dem
Thema Spielsucht gegenüber?
Wir nehmen nicht nur Fälle akuter Spielsucht
extrem ernst und stellen Kontakte zu Beratungsstellen bereit, darüber hinaus ist uns aber
die Prävention ein ernstes Anliegen. Die Mitarbeiter unserer Franchise-Partner werden dahin-
gehend geschult, Anzeichen von Spielsucht
frühzeitig zu erkennen und dem Kunden ggf.
Hilfsangebote aufzuzeigen. Nicht nur deshalb
ist das Thema Spielsucht auch im Fokus unserer
Tipico Stiftung, deren Arbeit wir aktuell konzipieren und zeitnah starten werden.
Sie sprechen die Tipico Stiftung an.
Was ist die Motivation des Unternehmens, sich derart zu engagieren?
Mit der Tipico Stiftung wollen wir natürlich in
erster Linie unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Arbeitgeber und wesentliches Mitglied der Unterhaltungsindustrie nachkommen.
Hier haben wir zusätzlich die Themenfelder Förderung der Integrität des Sports sowie des Breitensports herausgearbeitet. Wir werden sowohl
aktive Präventions- und Hilfsarbeit fördern, aber
besonders auch mit Vertretern aus der Politik,
Forschung oder Verbänden in ergebnisoffene Diskussionen und Workshops eintreten. Wir sind
davon überzeugt, mit dieser Arbeit mittelfristig
relevante Beiträge für diese gesellschaftlich bedeutenden Themen leisten zu können.
Den privaten Sportwetten-Anbietern
wird teilweise entgegengebracht,
dass Sie durch Unternehmenssitze im
Ausland nichts für den Wirtschaftsstandort Deutschland leisten und
keine Steuern zahlen. Was entgegnen
Sie diesen Vorwürfen?
Tipico hat allein im vergangenen Jahr knapp 87
Millionen Euro an Steuern bezahlt, nur aus unserem operativen Geschäft. Hinzu kommen ungefähr 5.000 Arbeitsplätze bei Tipico und unseren
Franchise-Partnern in Deutschland, darunter übrigens knapp 250 Shops in der Rhein-Main-Region.
Christian Gruber, Geschäftsführer Marketing
& Kommunikation bei Tipico Deutschland.
Oliver Kahn wirbt für Tipico, ihr Unternehmen ist bei mehreren BundesligaClubs partnerschaftlich aktiv, die Erste
Liga in Österreich firmiert aktuell unter
Tipico Bundesliga. Welche Bedeutung
haben diese Engagements für Sie?
Wir dokumentieren damit unsere Partnerschaft
mit dem Sport, insbesondere mit dem Fußball.
Wir sind sehr glücklich, mit Werder Bremen,
dem SC Freiburg, der TSG 1899 Hoffenheim,
dem Hamburger SV, RB Leipzig und der österreichischen Tipico Bundesliga starke Partner
und Marken an unserer Seite zu wissen. In der
Tat sind wir besonders stolz, mit Oliver Kahn
einen der erfolgreichsten deutschen Fußballer
überhaupt als Markenbotschafter für uns
gewonnen zu haben. Wenn eine derart herausragende Persönlichkeit dafür bürgt, dass ihre
Wette bei uns in sicheren Händen ist, dann
spiegelt dies die wichtigsten Werte von Tipico
eindrücklich wieder: Tipico steht für Leidenschaft für den Sport, Sicherheit und tolle
Unterhaltung.
Ein Jahr später soll der Pakt dann auf
das ganze Land ausgeweitet ­werden.
Damit wird ein wesentliches bildungspolitisches Ziel aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Nicht zuletzt hat die Landesregierung mit dem
kürzlich einberufenen Bildungsgipfel
einen wichtigen Grundstein für einen
dauerhaften Schulfrieden gelegt. Auf
Einladung des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz hatten
sich Vertreter der Landesregierung
und der Landtagsfraktionen mit Lehrerverbänden sowie unter anderem
mit Vertretern von Eltern, Schülern
und Schulträgern an der Alexej von
Jawlensky-Schule in Wiesbaden getroffen. Dort gab es Gelegenheit zum
Austausch und zur Diskussion über
Schulvielfalt, Wahlfreiheit, Verbesserung der Unterrichtsqualität, bestmögliche Ausbildung der Lehrkräfte,
Optimierung der Leistungsfähigkeit
und viele weitere Themen. Nun stehen alle Beteiligten in der Pflicht, ihre
Verantwortung für ein Gelingen des
Bildungsgipfels wahrzunehmen und
an dem Ziel eines verlässlichen und
parteiübergreifenden Schulfriedens
mitzuwirken.
Doch nicht nur der Start in eine hervorragende Grundausbildung, auch
der Weg in das spätere Berufsleben
ist für die CDU Hessen von zentraler
Bedeutung. Junge Menschen müssen
ihren Ausbildungsweg selbst wählen
dürfen. Denn Erfolg misst sich nicht
am Abschlusszeugnis, sondern an
dem, was die Menschen aus ihren
Möglichkeiten machen. Berufliche
und akademische Bildung müssen als
gleichwertig anerkannt und die Offenheit der Systeme muss gefördert
werden. Bildungschancen beruhen
nämlich nicht auf Abiturientenquoten
und formalen Abschlüssen, sondern
auf praktischen Qualifikationen und
beruflichen Perspektiven.
Unser Ziel ist es, jedem Kind und
jedem jungen Menschen den am
besten geeigneten Bildungsweg zu
ermöglichen – entsprechend der
persönlichen Interessen und der individuellen Fähigkeiten. Hierfür werden wir uns gemeinsam mit unserem
Koalitionspartner einsetzen, denn
wir wissen: Investitionen in Bildung
sind Investitionen in die Zukunft!
© Laurence Chaperon
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
DAS SCHWARZ-GRÜNE STADTGESPRÄCH
PETRA ROTH
TRIFFT JOHNNY KLINKE
Verschiedener können politische Lebenswege kaum sein,
um nach Jahrzehnten zum gemeinsamen Engagement für
die herausragende, internationale, kulturelle Region mitten in Europa zu kommen: Frankfurt RheinMain!
Petra ROTH kam 1964 nach Frankfurt, ist seit 1972
CDU-Mitglied, ab 1995 Oberbürgermeisterin. 17 Jahre lang regierte sie erfolgreich im Römer, ab 2006 in
einer schwarz-grünen Koalition – eine Pionierleistung.
Die moderne Großstadtpolitikerin verlieh dem Deutschen Städtetag als Präsidentin ihre starke Stimme,
setzte sich in Frankfurt für die Integration ausländischer Mitbürger ein, wird geschätzt für ihre liberale
Haltung zu Drogenpolitik und interreligiösem Dialog.
Der Bau der Europäischen Zentralbank ist eine einmalige Standortstärkung Frankfurts. Petra Roth gilt als
weitsichtige Moderatorin, die sich über Grabenkämpfe
hinwegsetzt und politisch Brücken baut.
12
Johnny KLINKE, seit 1960 in Frankfurt am Main, war
nie Mitglied der grünen Partei. Gemeinsam aber mit
zahlreichen Mitstreitern der 68er-Generation, wie seinen Freunden, Ex-Außenminister Joschka Fischer und
dem UNO-Diplomaten Tom Königs, engagierte er sich
in den 70ern mit der Gruppe „Revolutionärer Kampf“
als Hausbesetzer zur Rettung der historischen Wohnsubstanz des Frankfurter Westends. 1988 gründete er,
gemeinsam mit Margareta Dillinger und dem legendären Kabarettisten Matthias Beltz, den Tigerpalast,
heute das führende Varieté Theater Deutschlands.
Leidenschaftlich engagiert er sich für ein weltoffenes,
kulturelles Frankfurt.
Petra Roth und Johnny Klinke auf dem Eisernen Steg: Zwischen
Bankenviertel und der neuen Europäischen Zentralbank.
Johnny Klinke: „Gehen wir doch
mal an unsere politischen Anfänge
zurück. 1972 bist du in die CDU
eingetreten. Seit 1967 in der antiautoritären Schülerbewegung, kam
ich 1972 vom Opel nach zwei Jahren
Fließbandarbeit zurück, und wir begannen im Frankfurter Westend die
leer stehenden Häuser zu besetzen.
In Chile putschte das Militär gegen
eine demokratisch gewählte Regierung, der Vietnamkrieg tobte noch.
Und in Spanien ließ Diktator Franco
Freiheitskämpfer mit dem Würgeeisen umbringen. Das alles hat uns
zum radikalen Engagement getrieben. Gleichzeitig rief Willy Brandt zu
„mehr Demokratie wagen“ auf. In
dieser Zeit bist du ausgerechnet in
die CDU eingetreten. Unterschiedlicher kann der Ausgangspunkt nicht
sein, sich in unserer Gesellschaft zu
engagieren. Zwei wirklich entgegengesetzte Lebensentwürfe.“
Denkprozessen wird, wollte mich
daran beteiligen, verfolgte die Generationendiskussionen in den Medien.
In den meisten Familien wurde nichts
erzählt, vieles verschwiegen. Ich hatte Glück, wuchs in einem liberalen,
engagierten Elternhaus auf. Meine Eltern hatten eine politische Meinung,
sie waren offen, ich habe immer Antworten bekommen.“
Petra Roth: „1972? Ich bin junge
Mutter gewesen, neugierig auf das
Leben. Eine interessierte Frau in der
sich entwickelnden Bundesrepublik
nach der 68er-Revolution. Ich stand
am Straßenrand während der Demos,
bei Rufen wie „Hô Chí Minh“ habe
ich gedacht, ich möchte dabei sein.
Dennoch: Die Inhalte, die damals auf
der Straße formuliert wurden, das
waren meine nicht. Ich habe mich
mit der Politik der Bundesrepublik
auseinandergesetzt. Mit Außenpolitik, Vietnam, Rote Khmer, Franco. Ich
wollte wissen, was aus bestimmten
Petra Roth: „Für mich war die CDU
damals kein bisschen rückgewandt!
Übrigens hatte ich zu der Zeit noch
SPD gewählt. Obwohl ich nie ein
Willy-Brandt-Fan gewesen bin. Mir
gefielen die Handelnden der CDU,
Heiner Geißler, Rainer Barzel, der
junge Helmut Kohl immer mehr.
Diese Männer, ihre Lebensleistung,
fand ich einfach beeindruckend.
Und da habe ich beschlossen, ich
will mitmachen.“
Johnny Klinke: „Da hattest du Glück.
Meine Eltern schwiegen eisern. Mit
Sicherheit der Grund für meinen
Aufbruch, meinen Drang nach Freiheit und Veränderung. Die Geistes­
haltung und die Machtstrukturen
der CDU waren für uns damals so
weit weg wie der Mond. Erzkonservativ, noch immer den Werten der
50er-Jahre verpflichtet. Dass du als
junge Frau dich ausgerechnet dieser,
in unseren Augen so rückgewandten, Partei zuwenden konntest …“
Johnny Klinke: „So war das vor mehr
als 40 Jahren. 1972 hätten wir uns
Im Filmmuseum am Museumsufer.
leider nicht kennenlernen können.
Noch nicht einmal in der Kneipe, da
wir in ganz verschiedenen saßen.
Dann kam 2006. du warst schon
seit 1995 Oberbürgermeisterin, mit
deiner großen Integrationskraft für
die Menschen hier aus 180 Ländern.
Das erste Mal Schwarz-Grün in einer
deutschen Großstadt. Ich glaube,
dafür braucht es vor allem starke
Persönlichkeiten, die glaubwürdiges
Vertrauen ausstrahlen. Können auf
dieser Basis nicht nur neue machbare Koalitionen entstehen, sondern
sogar Wertegemeinschaften mit Zukunftschancen?“
Petra Roth: „Koalitionen entstehen eben nicht fünf Minuten nach
Wahlschluss, sondern das ist echte
Arbeit. Letztendlich geht es um
überprüfbare Beziehungen.“
Johnny Klinke: „Und um beidseitiges
Vertrauen.“
Petra Roth: „Ja. Genau. Um Vertrauen auf beiden Seiten. 2006
war ich ja nicht allein gewesen,
ich hatte Udo Corts, Boris Rhein
13
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
DAS SCHWARZ-GRÜNE STADTGESPRÄCH
Am Matthias-Beltz-Platz: Gelungene
Urbanität im Frankfurter Nordend.
und andere Mitdenker und Lenker
in der CDU gehabt. Auch ältere
und ganz alte. Wenn ich an unseren wundervollen Freund Ernst
­Gerhardt denke …“
Johnny Klinke: „Ernst Gerhardt – ein
grandioser Mensch und Politiker!“
Petra Roth: „Zu den Anfängen von
Schwarz-Grün. Da waren viele Fragen in meinem Kopf. Mit einer Partei
zu koalieren, die in den 80er-Jahren
eine nach innen gekehrte, hochideologische, manifestierte Truppe war,
kann das überhaupt funktionieren?
Ist das Vertrauen, das wir in den
Monaten vor der Wahl untereinander aufgebaut haben, auszudehnen
auf die nächsten fünf Jahre? Meine
Antwort war: Das ist ein Risiko, ja.
Aber man muss auch Vertrauen
in den anderen haben. Und dann
kommt die Risikobereitschaft der
politischen Handelnden, zu sagen:
Ja, wir wollen die Stadt mit euch
regieren. Wollt ihr? Jetzt kommt die
Antwort, ob die anderen bereit sind,
die Verantwortung zu übernehmen.
Man darf dann keine Melange machen. Ich habe nie erwartet, dass
die Grünen ein graues angepasstes
CDU-Anhängsel werden, genauso ist
klar, dass meine CDU keine Politik
bekommen wird, die grün angemalt
ist. Aufeinander zugehen, ineinander reinhören. Die Schnittmengen
zwischen Schwarz und Grün sind
viel größer als gedacht. Die Grünen
in Frankfurt sind für mich eine in
den bürgerlichen Grundsätzen sehr
gefestigte und realistische Partei.
Darauf traf die CDU als Großstadtpartei.“
Johnny Klinke: „In der Annäherung
der Lebensweise der großstädtischen
Milieus ist es kein Wunder, dass es in
Frankfurt sechs Jahre lang zu einer
erfolgreichen, für die Stadt handlungsfähigen Form gefunden hat.“
Petra Roth: „Wir haben festgestellt,
wir, das waren Jutta Ebeling, Lutz
Sikorski, Udo Corts, Boris Rhein,
und ich, dass das Grundvertrauen,
„ich glaube dir“, vorhanden war. Die
Frankfurter CDU nach dem Krieg war
immer eine Großstadtpartei mit allen
Elementen einer Großstadt, mit all
ihren farbigen Strukturen. Flüchtlinge, Erneuerungsverlierer, Zuwanderer, Intellektuelle, sozial Schwache.
Diese fünf Gruppen muss eine gute
Stadtregierung ernst nehmen, und
das hat die Stadt Frankfurt in der Römerkoalition hinbekommen.“
Johnny Klinke: „Schwarz-Grün in
Frankfurt war ganz klar erfolgreiche
Pionierarbeit. Gleichzeitig auch ein
Modell für Hessen?“
Petra Roth: „Ich sehe mich nicht
als Modell. Ich bin ich und nicht
das Modell Roth oder das Modell
Schwarz-Grün. Auch nicht das Modell Hessen. Meine Politik ist meine
Politik. So wie es die Politik Adenauers oder Kohl gab. Schwarz-Grün für
Frankfurt sieht anders aus als für
andere Städte. Auch ganz anders als
für Hessen.“
Johnny Klinke: „Umso größer ist der
Mut zu bewerten, den Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir 2013 bewiesen haben. In Wiesbaden waren die
Zerwürfnisse zwischen den Parteien
ja über Jahrzehnte gewachsen, das
hat ja kein vernünftiger Hesse mehr
ertragen.“
Petra Roth: „Das kannst du ruhig
noch schärfer formulieren. Das waren Gräben über die Jahre. Beide
sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, für die nachwachsenden
Parteimitglieder, und damit für die
Gesellschaft. Das ist Führungskraft
oder eben Leadership.“
Eine Wertegemeinschaft wächst
aus dem Erfolg. Und dann, das weiß
ich aus Erfahrung mit Ebeling und
Sikorski, ist es ein wundervolles Gefühl, wenn man feststellt, dass ich
CDU-Politik mit dem Partner mache
und das Gleiche die Grünen mit mir
– nämlich grüne Politik machen. Das
ist der Erfolg, der beide stark macht
und nach außen selbstbewusst auftreten lässt. Und das glauben die
Menschen dann auch, weil sie es
sehen.“
Johnny Klinke: „Deutschland
staunt und Joschka Fischer stimmt
altersmilde zu, dass das in Hessen
möglich ist. Für mich ist es nach wie
vor eine Sensation, dass sich beide
Parteien so aufeinander zubewegt
haben. Das ist bestimmt für beide
Seiten immer noch ein hessischer
Kulturschock. Mit Folgen. Tarek
Al-Wazir mit einer erstaunlich
jungen, engagierten Truppe und
neuen Ideen, auch zum Dauerproblem Flug­lärm. In der CDU gibt es
offensichtlich Erstaunen, wie un­
dramatisch die Zusammenarbeit
mit den Grünen klappt. Ist das nun
eine Wertegemeinschaft, oder nur
Pragmatismus der Macht?“
Johnny Klinke: „Das geht doch nur,
wenn die handelnden Personen die
richtigen sind. Und wenn da auch eine Idee von Zukunft dahintersteht.
Und nicht eine Blockade im Machtgehabe. Ich glaube, ganz Deutschland staunt über Wiesbaden, ich
staune gar nicht. Wer sich so lange
so bekämpft und beharkt, hat Lust
auf das Gegenteil. Da waren im
Landtag viele eingefleischte Rituale
dabei – höchste Zeit, dass sie aufgebrochen wurden.“
Petra Roth: „Die erste Frage, die sie
sich stellen und lösen müssen, ist
die Frage nach dem Pragmatismus.
Es sind ja aus der Vernunft geborenen Strategien zu sagen, wir wollen
zusammenarbeiten, weil wir die richtige Antwort für eine Realpolitik haHK inter ben.
2014 1-3quer_Layout
19.08.14 09:58
Dann: Es muss1 klappen.
Dann:Seite 1
Petra Roth: „Vielleicht staunt
nicht ganz Deutschland. Aber Mittelhessen oder Nordhessen, wo
man sich unter Schwarz-Grün gar
nichts vorstellen kann. Dort wählt
man sozialdemokratisch. Und
noch­mal sozialdemokratisch.
Und jetzt sind die Sozialdemokra-
ten nicht mal in der Regierung und
es geht Hessen besser. Es geht um
Bildungspolitik, Kulturpolitik, um
Infrastruktur …“
Johnny Klinke: „Um die Energiewende!“
Petra Roth: „Du sagst es, Umweltpolitik und Energie. Da hat die
CDU auch wirklich den Schwung
benötigt. Nun wird auch mal was
gemacht für den Bürger in Mittelhessen, der dann auch sagt: Es wird
ja besser.“
Johnny Klinke: „Das war doch vor
zehn Jahren, vor fünf Jahren zwischen Schwarzen und Grünen nicht
denkbar.“
Petra Roth: „Nein, da gab es noch
andere handelnde Personen und es
war auch ein gesellschaftlich anderes Klima.“
Johnny Klinke: „Du siehst deinen,
euren Erfolg nicht als hessenweites Modell für Schwarz-Grün. Wir
dürfen gespannt sein, ob Volker
­Bouffier und Tarek Al-Wazir Ideengeber für Schwarz-Grün auf Bundesebene 2017 sein werden.“
> ukk, Fotos: A. Kurz
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Elektronikversicherungen halten
den Betrieb am Laufen
Egal, ob im Krankenhaus, in einem Betrieb oder
im Büro. Viele Abläufe in der Arbeitswelt hängen von zuverlässig funktionierenden elektronischen Geräten und Anlagen ab. Ein Ausfall der
Elektrotechnik oder ein Schaden an elektronischen Anlagen kann schnell zum großen finanziellen Problem werden. Denn: Im schlimmsten
Fall legt der Ausfall den Betrieb für längere Zeit
lahm. Die Reparaturen oder der Neukauf der
Geräte kosten zusätzlich viel Geld. Die INTER
Elektronikversicherung sichert technische Anlagen ab und schützt den Betrieb damit vor
hohen finanziellen Einbußen.
Schnelle Hilfe im Schadensfall
Kleinmarkthalle: Wer Frau Schreiber
nicht kennt, war nie in Frankfurt.
14
„Ein Großteil der Schäden an elektronischen
Anlagen und Geräten sind auf Ursachen zurückzuführen, die nur durch eine Elektronikversicherung ausreichend geschützt sind. Neben
Materialfehlern oder Überspannungsschäden
sind das vor allem Bedienungsfehler durch die
eigenen Mitarbeiter“, erklärt Holger Tietz, Vorstand der INTER Versicherungsgruppe. „Nicht
selten beeinflussen oder steuern elektronische
Anlagen den gesamten Betriebsablauf. Schnelle
Hilfe im Schadenfall ist für die Unternehmen
daher besonders wichtig.“
Mit der Elektronikversicherung der INTER wird
sichergestellt, dass der Betrieb bald wieder reibungslos läuft. Sie kann als Exklusiv- und Premiumvariante abgeschlossen werden. Der
umfassende Schutz gilt sowohl für Büro- und
Verwaltungsbetriebe, als auch auch für Handels- und Gewerbefirmen sowie für Ärzte.
Ein besonderes Highlight: Organizer, Smartphones und Tablet-PCs sind mitversichert. Bei Teilschäden an elektronischen Geräten werden die
Reparaturkosten übernommen. Eine eventuell
vereinbarte Selbstbeteiligung wird dabei auf die
Entschädigung angerechnet. Im Totalschadenfall
werden die Wiederbeschaffungskosten für ein
technisch gleichwertiges, neues Gerät ersetzt.
Weitere Highlights im Überblick:
• Mitversicherung von inneren Betriebsschäden
• Außenversicherung bis 30 % der
Versicherungssumme weltweit
• Vorsorgeversicherung bis 50 % der
Versicherungssumme
• Leistungs-Upgrade-Garantie
• Freizügigkeit zwischen den Betriebsstätten
(inkl. Homeoffice)
• Mitversicherung von Schäden durch Erdbeben
Im Mittelpunkt der zukünftigen
Veranstaltungen sollen sowohl aktuelle politische Themen in Hessen
als auch auf Ortsebene stehen, die
16
Zur Vorstellung dieses neugeschaffenen Konzeptes wurden in den
letzten Wochen in den sechs Bezirksverbänden Auftaktveranstaltungen zum „Marktplatz Zukunft“
organisiert, die unter der Leitung
der stellvertretenden Landesvorsitzenden Eva Kühne-Hörmann
MdL, Lucia Puttrich MdL und
­Patrick ­Burghardt stattfanden.
­ abei durften natürlich auch die für
D
einen Marktplatz typischen Stände
nicht fehlen, an denen sich die Teilnehmer nach Herzenslust an markttypischen Speisen, wie Brezeln,
Gemüsespießen, Obst, Käse und
Pfefferbeißern, bedienen konnten.
Wir wünschen Ihnen schon jetzt
viel Spaß mit unserem neuen Veranstaltungsformat „Marktplatz
Zukunft“ und freuen uns auf viele
nette Begegnungen mit Ihnen.
100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität
die Menschen in ihren Kreisen und
Kommunen bewegen. Die CDU
Hessen würde sich freuen, wenn
diese Veranstaltungsreihe auch
von den Bezirks-/Kreis-/Stadt- und
Gemeindeverbänden sowie den
Vereinigungen aufgegriffen und zur
Mitgliederwerbeaktion „+1 Mitmachen! Mitglied werden!“ genutzt
wird.
Ich sehe wunderbare Dinge
Auf einem Marktplatz kommen
die unterschiedlichsten Menschen
zusammen – man unterhält sich,
tauscht sich zu den unterschiedlichsten Themen aus und führt auch
die eine oder andere angeregte
Diskussion. Diese kommunikative
Atmosphäre wünscht sich die CDU
Hessen auch für das neue Veranstaltungskonzept „Marktplatz Zukunft“, an dem sowohl Mitglieder
als auch Nichtmitglieder teilnehmen sollen. Dadurch präsentieren
wir uns als lebensnahe, moderne
und bodenständige Volkspartei, die
die Menschen mitnimmt!
MuseuM GIersch
© buruhtan/Shutterstock.com
19. Oktober 2014 – 8. Februar 2015
MARKTPLATZ
ZUKUNFT
MUSEUM GIERSCH
Schaumainkai 83
(Museumsufer)
60596 Frankfurt a. M.
Fon 069 - 63304 128
Fax 069 - 63304 144
www.museum-giersch.de
Di. u. Mi. 12 – 19 Uhr
Do. 12 – 21 Uhr
Fr. – So. 10 – 18 Uhr
Mo. geschlossen
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AUS DER PARTEI
Bauarbeiten beim neuen XXXL Mann Mobilia in der Äppelallee liegen voll im Zeitplan
DIE
LANDESFACHAUSSCHÜSSE
Eine ganze Region freut sich auf
das XXXL Möbelhaus der Superlative
Einkaufen beim Möbelhaus mit dem Roten Stuhl ist jetzt schon ein entspanntes Erlebnis
Wiesbaden. Die Bagger rollen, die
Handwerker arbeiten im Akkord – der
Countdown läuft: Im Frühjahr 2015
Die CDU Hessen hatte für den 12. Juli zur
Konstituierung der Landesfachausschüsse
in die Stadthalle in Friedberg eingeladen.
Nach der Begrüßung und Einführung
durch den Generalsekretär der CDU
Hessen, Manfred Pentz, fanden alle
Sitzungen der 13 Landesfachausschüsse parallel statt.
Die Fortführung und Neuentstehung
der einzelnen Landesfachausschüsse
ist ein wichtiges Fundament für die
inhaltliche Arbeit unserer Partei.
Neben den schon bestehenden Ausschüssen für Außen- und Sicherheitspolitik, Europa, Inneres und Recht,
Integration, Netzpolitik, Schulpolitik,
Soziales und Gesundheit, Umwelt,
Energie, Landwirtschaft, ländlicher
Raum und Verbraucherschutz, Wirtschaft und Verkehr sowie Wissenschaft und Kunst wurden in diesem
Jahr zusätzlich drei neue Landesfachausschüsse eingerichtet. Hinzu-
gekommen sind die Ausschüsse für
Finanzen und Haushalt, Kirchen und
Religion sowie Medien. In den einzelnen Sitzungen der LFAs wurde über
aktuelle Themen diskutiert und die
Arbeitsplanung für das nächste halbe
Jahr erstellt.
Die CDU Hessen möchte jedem die
Möglichkeit geben, sich konstruktiv
in die Landespolitik einzubringen. Daher haben wir das Konzept „Marktplatz Zukunft“ ins Leben gerufen, in
das auch die Landesfachausschüsse
eingebettet sind.
Mit über 300 Teilnehmern war die
Auftaktveranstaltung, die in dieser
Form zum ersten Mal stattfand, ein
voller Erfolg. Die Ausschussmitglieder waren sehr engagiert und haben
wird Wiesbaden staunen, wenn in der
Äppelallee eines der modernsten Einrichtungshäuser Europas seine Pforten
öffnet und die Erfolgsgeschichte von
das Konzept gut angenommen. Wir
werden in Zukunft gemeinsam mit
unseren Mitgliedern viele neue Ideen
verwirklichen können.
Wenn auch Sie sich für die Arbeit der
Landesfachausschüsse interessieren
und weitere Informationen hierzu erhalten möchten, können Sie sich gerne mit der Landesgeschäftsstelle der
CDU Hessen in Verbindung setzen.
Ansprechpartnerin: Petra Köberich,
Telefon: (0611) 1665-519,
petra.koeberich@hessen.cdu.de
XXXL Mann Mobilia um ein großes Ka-
pitel reicher wird. Dort, wo vor über
vier Jahrzehnten das Möbelhaus mit
dem Roten Stuhl Maßstäbe in der
Branche gesetzt hat, entsteht ein völ-
lig neues Einkaufserlebnis. Das frü-
here Einrichtungshaus ist in Gänze
abgerissen, der Rohbau des neuen
XXXL Mann Mobilia steht weitgehend,
Es geht voran: Die Arbeiten beim Neubau von XXXL Mann Mobilia in der Äppelallee
liegen voll im Zeitplan.
ganze Region kann sich auf die große
einkaufen. Nicht nur wegen der Kom-
Mann Mobilia Möbelhaus mit einer sat-
durch unsere Mitarbeiterinnen und
dratmetern eröffnet, erreicht Einrichten
die Arbeiten liegen im Zeitplan – eine
Neueröffnung im Frühjahr 2015 freuen.
Und das Beste daran, auch während
Mitarbeiter und der großen Auswahl,
der Bauzeit müssen die treuen XXXL
sondern auch weil wir als XXXL Mann
auf Nichts verzichten, was das Möbel-
Preis zu bieten.“
Mann Mobilia Kunden in Wiesbaden
haus mit dem Roten Stuhl zum Branchenprimus gemacht hat: enorme
Mobilia dafür stehen, stets den besten
„Während der Bauarbeiten können un-
ten Verkaufsfläche von 36.000 Qua-
in Wiesbaden und der Region eine
ganz neue Dimension. „Unser An-
spruch bei XXXL Mann Mobilia ist es,
der Zeit voraus zu sein. Mit dem Neu-
bau in Wiesbaden unterstreichen wir
unsere Rolle als Branchenprimus ein-
Markenvielfalt, eine nie da gewesene
sere Kunden auf uns und unsere bes-
drucksvoll“, sagt Sabrina Römhild, die
Denn XXXL Mann Mobilia gibt es im
Mitarbeiter zählen. Der Rundum-Ser-
tagtäglich sehen, was auf der Groß-
rekter Nachbarschaft zur Baustelle.
bis hin zur Montage vor Ort“, sagt
Auswahl und der perfekte Service.
bereits fertig gestellten Neubau in di„Unser Anspruch ist es auch jetzt, den
tens ausgebildeten und freundlichen
vice ist garantiert – von der Auswahl
Otten, dessen Team an alles gedacht
ebenso wie Hausleiter Ulrich Otten
baustelle passiert: „Wir alle, unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, können es gar nicht erwarten, bis wir die
besten Service zu bieten. Dafür ziehen
hat, die Arbeiten sind bis in kleinste
große Neueröffnung feiern.“ Und so
Hausleiter Ulrich Otten. Und dabei
den eigens gebauten Kreisel ist längst
Kunden, die schon heute erahnen kön-
lich auch auf die Bestpreisgarantie des
Tiefgarage sorgt schon jetzt für reich-
wir eigens in ein neues Gebäude“, sagt
können sich die XXXL Kunden natür-
weltweit zweitgrößten Möbelhändlers
verlassen: „Dafür stehen die XXXL Mö-
belhäuser“, verspricht Gebietsver-
kaufsleiterin Sabrina Römhild: „Bei uns
können Sie mit einem guten Gefühl
18
petenz bei der perfekten Beratung
Detail geplant: Die neue Zufahrt über
fertig, und auch Parken in der neuen
lich Entspannung bei der Anfahrt.
So macht Einkaufen auch während der
großen Bauphase richtig Spaß – und
wenn im Frühjahr 2015 das neue XXXL
geht es wohl auch den vielen treuen
nen, was da in der Äppelallee Großes
entsteht.
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STANDPUNKT
Auf dem richtigen Weg:
Die Reform des Ärztlichen
Bereitschaftsdienstes in Hessen
Jeder soll die
Möglichkeit
haben, sich konstruktiv
an der Landespolitik der
CDU Hessen zu
beteiligen.
LIEBE PARTEIFREUNDE,
die CDU Hessen ist eine tolle Partei. Wir sind die moderne Volkspartei mit klarem Wertekompass, die die
Menschen mitnimmt und einbindet. Wir wollen das
Leben der CDU-Familie breit in die Gesellschaft tragen. Wir dürfen nicht warten, bis die Menschen
den Weg zu uns finden. Daher gehen wir gemeinsam
als CDU Hessen einen neuen Weg der Mitgliederwerbung: Mit der Mitgliederwerbeaktion „+1 Mitmachen!
Mitglied werden!“ fordern wir jedes Mitglied dazu
auf, jeweils EIN neues Mitglied zu werben.
Wir brauchen viele Menschen, die ihre Erfahrungen
und Vorstellungen bei uns einbringen. Daher ist auch
die Fortführung und Neuentstehung der Landesfachausschüsse ein wichtiges Fundament unserer Volkspartei.
und Interessenten jeden Alters fördern und stärken.
Jeder kann hineinschnuppern und lernen, was es
bedeutet, politische Verantwortung für die eigene
Kommune zu übernehmen.
Sowohl die Landesfachausschüsse als auch die Mitgliederwerbung „+1“ sind in das Konzept „Marktplatz Zukunft“ eingebettet, das unter anderem eine
Veranstaltungsreihe umfassen wird. Die Idee dieses
Konzeptes ist, dass ganz unterschiedliche Menschen
zusammenkommen und sich über verschiedene Themen verständigen und austauschen können. Jeder soll
die Möglichkeit haben, sich konstruktiv an der Landes­
politik der CDU Hessen zu beteiligen.
Ihr
Vielleicht begeistern Sie sich aber auch für die
Kommunalpolitik. Mit unserem „Mandatsförder­
programm“ wollen wir potenzielle Mandatsträger
20
Ich fordere Sie auf: Machen Sie mit bei unserer
Mitgliederwerbeaktion „+1 Mitmachen! Mitglied
werden!“, engagieren Sie sich in einem Landesfachausschuss, nehmen Sie am „Mandatsförderprogramm“ teil und besuchen Sie unsere „Marktplatz
Zukunft“-Veranstaltungen. Jeder Einzelne kann dazu
beitragen, dass die CDU auch in Zukunft eine lebendige und moderne Volkspartei bleibt. Lassen Sie uns
gleich damit beginnen.
Manfred Pentz,
Generalsekretär der CDU Hessen
Seit Jahresbeginn 2014 reformiert die Kassenärztliche Vereinigung Hessen den Ärztlichen
Bereitschaftsdienst (ÄBD) in Hessen und
mancherorts regt sich Widerstand. Dabei ist
diese Reform kein Selbstzweck, sondern folgt
der Erkenntnis, dass eine Reform der Versorgung außerhalb der Sprechzeiten dringend notwendig ist, um eine Niederlassung gerade im
ländlichen Raum wieder attraktiver zu machen.
Mit der Reform befindet sich Hessen in bester
Gesellschaft, denn die „Anrainerstaaten“ Bayern, Baden-Württemberg oder NordrheinWestfalen haben diese Reform schon hinter
sich bzw. befinden sich ebenfalls „mitten drin“.
Wir sind fest davon überzeugt, dass durch eine
Reduzierung der Dienstbelastung ein aktuelles
Haupthindernis für eine Niederlassung auf dem
Land wegfällt. Denn das zeigen nahezu alle Gespräche mit jungen Medizinern: wird deutlich,
dass in einer bestimmten Region viele Bereitschaftsdienste anfallen werden, ist es mit dem
Gedanken an eine Niederlassung gerade dort
bereits vorbei.
Die Reform folgt klaren Zielen und Visionen.
Wir erwarten insgesamt ein höheres Versorgungsniveau dadurch, dass mehr Ärzte im Einsatz sein werden, dass zusätzlich zu den
Ärztinnen und Ärzten in den Bereitschaftsdienstzentralen ein Hausbesuchsdienst die
nicht fahrfähigen Patienten versorgt und die
Zentralen in der Regel an einem Krankenhaus
angesiedelt sind. Falls notwendig, ist also eine
Weiterversorgung in den klinischen Strukturen
ohne Zeitverlust möglich. Zwar werden die
Wege zu den Zentralen für manche Patienten
etwas weiter, doch ist die Reform so angelegt,
dass mehrere Zentralen in einem zumutbaren
Radius zu erreichen sind. Nicht vergessen sollte
man in diesem Zusammenhang die Vorgaben
des Sozialgesetzbuches V, das eine „wirtschaftliche, ausreichende, notwendige und zweckmäßige“ Versorgung vorschreibt. Der Widerstand,
der sich zum Teil gegen die Reform rührt, wendet sich aus unserer Sicht vor allem gegen die
Abschaffung komfortabler Strukturen, die sich
mehrheitlich in der Rhein-Main-Region etabliert haben.
Die KV Hessen nimmt ihren Sicherstellungsauftrag sehr ernst und hat deshalb eigens für die
Disponierung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zwei Dispositionszentralen in Kassel
und Frankfurt etabliert, die die eingehenden An-
rufe bearbeiten und
schnell und zielgerichtet die notwendigen
Maßnahmen einleiten.
Es handelt sich dabei
ausdrücklich nicht
um „Callcenter“, auch
wenn dies von interessierten Kreisen
zur offensichtlich gezielten Diskreditierung unserer Reform
immer wieder gestreut
wird. In den Dispositionszentralen arbeiten
ausschließlich Mitarbeiter mit einer medizinischen Ausbildung,
die zudem noch umFrank Dastych
Dr. Günter Haas
fangreich qualifiziert
Vorstandsvorsitzender
stv. Vorsitzender des Vorstands
werden. Eine hochmoderne Technik mit allen
entspricht dabei denen einer typischen HausIT-gestützten Regionaldaten sorgen dafür, dass
arztpraxis und leistet damit das, was sie soll: die
die Disponierung von den Zentralen aus reiFortsetzung der „normalen“ Regelversorgung
bungslos funktioniert und Vorwürfe, eine veraußerhalb der Sprechzeiten.
nünftige Organisation sei nur über die 25
Leitstellen der Notfallversorgung der Kreise
Wir sind überzeugt, mit der Reform des Ärztmöglich, ins Leere laufen. Im Gegenteil: Die KV
lichen Bereitschaftsdienstes auf dem richtigen
Hessen zeigt mit ihrer Reform, wie es auch geht
Weg zu sein. Dass die anstehenden Veränderunund setzt dabei auf bereits in anderen Bundesgen bei manchen älteren Patienten Ängste ausländern erfolgreich erprobte Strukturen.
lösen, nehmen wir ernst und versuchen diesen
durch eine intensive Kommunikation zu begegDie Reform des Ärztlichen Bereitschaftsnen. Der Aufschrei bei dem einen oder anderen
dienstes läuft in insgesamt fünf Wellen ab, die
Kommunalpolitiker und auch manchem Arzt ist
letzte Welle startet am 1. Januar 2015. Patienhingegen wohl eher eigeninteressengesteuert.
ten und regionale Medien werden mit ausreiWürden wir nichts unternehmen, wäre schon
chendem Vorlauf vor dem Beginn der
in wenigen Jahren eine flächendeckende ambujeweiligen Welle über die Veränderungen vor
lante Versorgung in Hessen kaum noch möglich
Ort informiert. In den Arztpraxen der jewei– und dies bereits zu „normalen“ Zeiten, also
ligen Regionen liegen dann auch Patientenauch tagsüber. Obwohl wir sicher sind, das
flyer aus, die umfangreich informieren und
richtige zu tun, verstehen wir den Ärztlichen
detailliert alle Fragen beantworten.
Bereitschaftsdienst als „lernendes System“, an
dem wir bei Bedarf nachjustieren werden. Dafür
Durch die Reform des Ärztlichen Bereitschaftssind wir offen und stehen zum Dialog bereit.
dienstes in Hessen schaffen wir hessenweit einWas die politischen und damit auch finanziellen
heitliche Strukturen sowohl für Ärzte als auch
Rahmenbedingungen aber nicht hergeben, ist
für Patienten. Die maximale Größe eines ÄBDeine Premiumversorgung. Zum Ärztlichen BeBereiches wird den Radius von 25km nicht
reitschaftsdienst gehören Wartezeiten und zuüberschreiten, was einer zumutbaren Fahrzeit
mutbare Entfernungen dazu und daran soll und
von ca. 30 Minuten entspricht. Nach dem erwird die Reform des ÄBD nichts ändern. Der
folgreichen Abschluss der Reform wird auch
Bereitschaftsdienst ist also nicht als Komfortaldie bundesweite Bereitschaftsdienstnummer
ternative zum Besuch einer Arztpraxis gedacht.
116117 flächendeckend in Hessen funktioniewww.kvhessen.de
ren. Die Grundausstattung der ÄBD-Zentralen
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
SOMMERREISE DES FRAKTIONSVORSITZENDEN
DUKTUS
Die Eisengießerei Duktus Rohrsysteme Wetzlar GmbH zählt 300
Beschäftigte. Am Produktions­
standort in Deutschland sowie in
Vertriebstochtergesellschaften in
Europa und im Mittleren Osten
entwickelt, produziert und vermarktet die Duktus Gruppe hochwertige Gussrohre und Zubehöre
für die Wasserwirtschaft.
HESSEN – STARKES INDUSTRIELAND
H
essens Wirtschaft, das sind
nicht nur Frankfurts Bankentürme. Diverse mittelständische Unternehmen, quer durch das Land – vom
Odenwald bis nach Nordhessen
– erwirtschaften täglich Hessens
Wohlstand. Ein starker Mittelstand
trägt dazu bei, dass Hessen eine
stets niedrige Arbeitslosenquote
aufweist. Dabei leisten viele kleine
und mittelgroße Betriebe Erstaun-
liches. Hier entstehen Produkte
von Weltrang, die international
nachgefragt sind. Im Rahmen seiner Sommerreise hat sich Michael
Boddenberg, Vorsitzender der
CDU-Landtagsfraktion, auf den
Pfad mittelständischer hessischer
Industrieunternehmen begeben.
Spannende Begegnungen und ein
einmaliger Einblick in Unternehmen
verschiedener Branchen, deren Innovationskraft, Internationalität und
zurückhaltende Bodenständigkeit
fasziniert, waren die Folge.
Viele der besuchten Unternehmen
sind inhabergeführt und haben sich
auf ein bestimmtes Marktsegment
spezialisiert, wie beispielsweise
der Hungener Textilveredeler Jackl.
Textilien werden zwar in aller Regel
in Fernost gefertigt, für die Veredelung bedarf es jedoch besonderen
Fachwissens, dieses stellt Jackl in
22
Mittelhessen. Veredelte Textilmuster können schon am nächsten
Tag beim Kunden sein, die Lage in
Mittelhessen ist hierbei ein klarer
Standortvorteil für den europäischen Markt.
Mit der Duktus Rohrsysteme Wetzlar
teilt Jackl die Sorge um die Entwicklung der Energiekosten in Deutschland. Beide Unternehmen produzieren besonders stromintensiv.
Boddenberg bekräftigt, dass noch
in dieser Legislaturperiode auf Bundesebene eine weitere intensive Befassung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz notwendig ist, damit
durch steigende Stromkosten keine
Arbeitsplätze gefährdet werden.
Das Messe- und Innenausbau-Unternehmen IMA International offenbart, wie global der Mittelstand
heute arbeitet. In Aßlar wurde
beispielsweise die komplette
Innenausstattung für den Leica
Flagship-Store in New York gefertigt. Aber auch in direkter Nachbarschaft, beim Holz- und Kunststoffverarbeiter Pfeiffer, entstehen
internationale gefragte Produkte:
Im Auftrag von Apple wurde hier
ein Schaufenster-Präsentationsständer für das iPhone gefertigt
– für alle Apple Stores in ganz Europa wohlgemerkt. Beide Betriebe
setzen dabei auf hochqualifizierte
Mitarbeiter und modernste Fertigungstechnik. Sie beweisen, dass
eine handwerkliche Ausbildung in
einem solchen mittelständischen
Unternehmen heute sehr vielfältig
und interessant ist sowie viele berufliche Entwicklungschancen bietet. Von dem, was sich die meisten
unter einer klassischen Schreinerlehre vorstellen, ist man hier weit
entfernt. Für Boddenberg ist dies
ein wichtiger Aspekt, denn zu oft
herrscht die Fehlvorstellung, dass
ein erfolgreicher Lebensweg und
eine erfüllende Berufswahl nur mit
Gymnasium und Hochschulstudium
möglich sind. Diese Unternehmen
beweisen das Gegenteil.
Mittelständler sind nicht selten
inhabergeführt oder in Familienhand. Dies ist attraktiv für Auszubildende und Arbeitnehmer,
da die Geschäftsleitung in der
Regel die Belegschaft persönlich
kennt und sich dieser auch in hohem Maße persönlich verpflichtet
fühlt. Ganz besonders in dieser
Hinsicht unterscheiden sich klassische Mittelständler von großen
Kapitalgesellschaften. Auch auf die
Unternehmenspolitik hat die Inhaberschaft Einfluss: Bei Engelbert
Strauss, Markenhersteller für Berufsbekleidung und Arbeitsschutz
aus Biebergemünd hat sich daraus
eine sehr werteorientiere Unternehmensführung entwickelt. Durch
die internationale Vernetzung
haben auch Auszubildende durch
Besuche in den ausländischen Fertigungsstätten die Möglichkeit,
schon während der Lehrzeit wichtige Erfahrungen zu sammeln – keine
Selbstverständlichkeit.
Für den Fraktionsvorsitzenden
Michael Boddenberg steht fest,
Hessens mittelständische Industrie ist exzellent aufgestellt, auch
auf internationalen Märkten. Die
CDU-Fraktion im Hessischen Landtag wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass sich der Innovationsgeist der heimischen Unternehmen
voll entfalten kann, um Arbeitsplätze und den wirtschaftlichen
Wohlstand in unserem Bundesland
zu erhalten.
23
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
SOMMERREISE DES FRAKTIONSVORSITZENDEN
◀ EVONIK
Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Rund 3.500 Menschen arbeiten
bei Evonik Industries in Hanau, einem Produktions- und Forschungszentrum für Materialtechnologie,
Chemie und Pharma.
▼ IMA
Mit 65 Mitarbeitern entwirft, entwickelt, plant, produziert, inszeniert und organisiert IMA weltweit
Messestände, Läden, Verkaufs- und
Ausstellungsräume und Präsentationen. Diese werden in den Holz-,
Lackier- und Metallwerkstätten in
Aßlar gefertigt.
▲ JACKL
Die Robert Jackl GmbH & Co. KG Textilveredelung beschäftigt 49 Mitarbeiter. Im Mittelpunkt der Produktion steht das Färben von Gewebe sowie
Wirk- und Maschenware aus Baumwolle, Polyester, Polyamid, Viskose und
deren Mischungen. Werktäglich werden rund vier Tonnen Maschenwaren aus
tierischen, pflanzlichen und synthetischen Fasern veredelt.
◀ PFEIFFER
Die holz- und kunststoffverarbeitende Pfeiffer GmbH & Co. KG wurde
1923 als Schreinerei gegründet. Mit
über 5 Millionen Euro Jahresumsatz
und rund 50 hoch qualifizierten Mitarbeitern zählt Pfeiffer zu den größten deutschen Mineralwerkstoff
verarbeitenden Unternehmen.
Fotos: A. Kurz
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HESSENS INNOVATIVER UNTERNEHMENSSTANDORT
IM HERZEN VON EUROPA:
▲ PIRELLI
In Breuberg stellt Pirelli seit über
50 Jahren Reifen her, vornehmlich
für Autos im Premiumsegment.
Pirelli beschäftigt inklusive Tochterbetrieben am Standort rund 3.000
Mitarbeiter. Von den gut 8 Millionen
jährlich produzierten Reifen geht je
ein Drittel an inländische Autohersteller in den Ersatzmarkt und in den
Export.
▶ ENGELBERT STRAUSS
Engelbert Strauss ist Markenhersteller für Berufsbekleidung und
Arbeitsschutz. Das inhabergeführte
Familienunternehmen beschäftigt
rund 1.000 Mitarbeiter, ist mit acht
eigenen Landesgesellschaften in Europa vertreten und bedient darüber
hinaus eine große Anzahl internationaler gewerblicher Kunden vom
Firmenstandort Rhein-Main aus.
„IHRE WETTE IN
SICHEREN HÄNDEN.“
NEUER STADTTEIL GATEWAY GARDENS GREIFT
MEGATRENDS DER ZUKUNFT AUF
Innovative Unternehmensstandorte müssen
heute die Trends der Zukunft aufgreifen. Zu
den europäischen Vorbildern für innovative
Unternehmensstandorte zählt der neue
Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens. Mit
einer geplanten Bruttogeschossfläche von
insgesamt 700.000 m² zählt er zu den größten und wohl aufregendsten Projektentwicklungen in einer europäischen Airport City.
Das neue Quartier ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Frankfurt am Main und drei privater Investoren – dem Flughafenbetreiber
Fraport, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft und der OFB Projektentwicklung. Das 35 Hektar große Areal war
früher das Wohngebiet der ehemaligen US
Air Base. Bis 2021 wird hier ein modernes, internationales Business Quartier enstehen.
Seit Fertigstellung des ersten Gebäudes in
2008 wurden bereits rund 30% der Flächen
erfolgreich vermarktet. Bekannte Unternehmen wie DB Schenker, Condor, der weltgrößte Caterer LSG Sky Chefs oder auch die
europaweit einmalige Forschung- und Wirtschaftsplattform House of Logistics and
Mobility (HOLM) haben in Gateway Gardens
ihren Sitz. Zum Nutzungsmix zählen aber
auch Hotels, Restaurants, Einzelhandel,
Freizeiteinrichtungen und ein Park mit altem
Baumbestand. Bis zu 18.000 Menschen werden hier in Zukunft arbeiten. Dabei positioniert sich Gateway Gardens erfolgreich mit
dem Konzept des „Global Business Village“
als qualitativ hochwertiger Unternehmensstandort mit einem Maximum an globaler
Mobilität, besten Möglichkeiten für internationale Geschäftskontakte und gleichzeitig
einer lebendigen Urbanität.
Was sind die Kennzeichen für einen innovativen Unternehmensstandort?
„Innovative Unternehmensstandorte müssen
die Menschen inspirieren, optimales Netzwerken ermöglichen sowie eine ideale Umgebung für produktives Arbeiten und neue
Ideen bieten. Dafür ist ein breiter Nutzermix
mit Campus-Charakter und einer hohen urbanen Qualität entscheidend. Die optimale
Plattform für Wissensaustausch war einer
der Gründe, warum sich in Gateway Gardens
das House of Logistics and Mobility angesiedelt hat.“
Dr. Kerstin Hennig, Geschäftsführerin der
Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens
Welche Bedeutung hat das Thema Mobilität für Unternehmen?
„In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft spielen die Nähe zum Kunden und
die optimale Erreichbarkeit bei vielen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Hier
hat Gateway Gardens als einer der mobilsten Standorte Europas einen entscheidenden
Wettbewerbsvorteil. Es gibt auf unserem
Kontinent kaum einen zweiten Ort von
dem aus man ähnlich optimal an das globale
Flugnetz, die Autobahnen und die Zugver-
bindungen angeschlossen ist. Diese perfekte Intermodalität an einer der weltweit
wichtigsten Verkehrsdrehscheiben spart den
Unternehmen Zeit und Kosten.“
Burkhard Trageser, Leiter Wirtschaftliche
Steuerung für das Handels- und Vermietungsmanagement (HVM) bei der Fraport AG
Welche Rolle spielt die Architektur und
das Thema Nachhaltigkeit bei neuen
Unternehmensstandorten?
„Neue Standorte haben sich vor allem dann
etabliert, wenn sie Impulse geben konnten,
andere Sicht- und Arbeitsweise erlaubten.
Und das hängt zu einem guten Teil auch von
einer zukunftsweisenden Architektur und
dem Aufgreifen von Nachhaltigkeitsgrundsätzen beim Bau zusammen. Aus diesem Grund
soll Gateway Gardens nicht nur die erste ECity Deutschlands werden, sondern auch das
erste komplett zertifizierte Quartier unseres
Landes. Mit den Planungen für neue Gebäude werden wir aber auch internationale
Maßstäbe für eine bewegende und individuelle Architektursprache entwickeln.“
Manfred Dittrich, Niederlassungsleiter der
OFB Projektentwicklung GmbH
Gibt es Besonderheiten bei der Stadtteilplanung für Gateway Gardens?
„Wir haben bei Gateway Gardens gesichertes
Planungsrecht und einen Masterplan, der die
städtebauliche Qualität sicherstellt. Ergänzt
um Konzepte des Radverkehrs, der Elektromobilität und eines Quartiersmanangements
sind die Grundlagen für einen strukturierten
Planungs- und Ausbauprozess gegeben.
Hinzu kommt die perfekte Nahverkehrsanbindung in die Region. Dies wird uns nun mit
dem bald beginnenden Bau der S-Bahn-Station in Gateway Gardens glücken.“
Peter Buchholz, Geschäftsführer Gateway
Gardens Projektentwicklungs-GmbH
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
AUS DEM
BUNDESTAG
IS-TERROR: HERAUSFORDERUNG
FÜR DIE INNERE SICHERHEIT
Massenerschießungen, Misshandlungen und Zwangskonvertierung: Das
ist das Antlitz des selbstausgerufenen
Kalifats der Organisation Islamischer
Staat (IS). Mehr als 200.000 Menschen
wurden bereits von ihnen vertrieben
oder getötet. Dieses Terrorregime
kennt keine Toleranz, keine Menschenrechte, kein Erbarmen. Nun scheinen
der Irak und Syrien weit weg von uns.
Doch diese Sicherheit trügt. Mehr als
400 Deutsche oder aus Deutschland
stammende Personen haben sich nach
gesicherten Erkenntnissen an den
Kämpfen in diesen Ländern beteiligt.
Verführt von Propagandavideos und
-texten auf sozialen Netzwerken im
Internet und Menschen, die sich in
unserem Land mit Fahnen und Symbolen offen zur menschenverachtenden IS-Ideologie bekennen. Auch
als Oberst des Heeres halte ich die
Entscheidung für humanitäre Hilfslieferungen und die Lieferung von
militärischer Ausrüstung im Kampf
gegen IS für angemessen und notwendig. Innenpolitisch müssen wir nun
ebenfalls Konsequenzen ziehen und
Oswin Veith MdB mit Bundesinnen­
minister Dr. Thomas de Maizière
alle rechtlichen Mittel gegen IS ausschöpfen. Ein Verbot der Organisation
in Deutschland muss angestrebt werden. Sollte keine Organisationsstruktur nachweisbar sein, muss jede Form
der Sympathiewerbung unter Strafe
gestellt werden.
HESSENS VERKEHRSINFRASTRUKTUR STÄRKEN
DIGITAL ZUR BESSEREN
MEDIZINISCHEN VERSORGUNG
vergangenen Jahrhundert. Dabei
kann moderne Kommunikations- und
Informationstechnologie die Qualität
der medizinischen Versorgung verbessern – davon bin ich überzeugt,
und viele Studien lassen diesen
Schluss zu!
In fast allen Lebensbereichen hat
die Digitalisierung Einzug gehalten.
Nur im Gesundheitssystem funktioniert vieles noch, als lebten wir im
28
Stellen Sie sich vor, auf Ihrer elektronischen Versichertenkarte ist
verzeichnet, welche Medikamente
Sie nehmen: Fehl-Medikationen und
Folge-Schäden könnten reduziert
werden. Oder das Hin und Her mit
den Rezepten hätte ein Ende, denn
sie würden digital auf Ihrer Karte gespeichert. Ihr Hausarzt möchte sich
mit einem Fach-Kollegen besprechen?
Kein Problem, denn sie unterhalten
sich über eine Video-Konferenz.
Schlaganfall-Patienten können bereits
im Krankenwagen von der Expertise
des Krankenhaus-Arztes profitieren –
weil dieser per Telemedizin auf den
Bildschirm dazugeschaltet wird.
Als Mitglied des Gesundheitsausschusses setze ich mich dafür ein,
dass Patienten deutschlandweit
von den Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen
profitieren – selbstverständlich unter
höchsten Datenschutzvorkehrungen.
Dazu arbeite ich mit meinen Kollegen
an einem neuen Gesetz. Bei Fragen
kommen Sie gerne auf mich zu.
Thomas Viesehon MdB, Verkehrsexperte der
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
PacoPaul_Layout 1 19.08.14 15:19 Seite 1
Für die wirtschaftliche Entwicklung
des Logistikstandortes Hessen sind
die Instandhaltung und der Ausbau
der Verkehrsinfrastruktur unverzichtbar. Von den insgesamt 5 Milliarden
Euro, die dem Bund hierfür bis 2017
zusätzlich zur Verfügung stehen, wird
Hessen entscheidend profitieren.
Aber auch derzeit kommen wir beim
Ausbau des Autobahnnetzes voran.
Dies zeigt sowohl die Freigabe des
Lückenschlusses der A 66 Frankfurt-Fulda bei Neuhof als auch die
Freigabe eines weiteren Teilstücks
der A 44 bei Hessisch Lichtenau. Nun
stehen in Nordhessen, neben weiteren
Ortsumfahrungen, der Weiterbau der
A 44 und der A 49 an. Als Mitglied im
Verkehrsausschuss des Bundestages
und Sprecher der CDU/CSU-Fraktion
für die Bereiche Güterverkehr und
Logistik werde ich mich für die Realisierung dieser für unsere Region
unverzichtbaren Projekte mit aller
Kraft einsetzen. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass wir in
Deutschland die Nutzerfinanzierung
weiterentwickeln. Daher unterstütze
ich auch eine Infrastrukturabgabe,
die zu einer angemessenen Beteiligung ausländischer Kfz-Halter am
Erhalt unserer Verkehrswege führt.
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
AUS DEM EUROPÄISCHEN PARLAMENT
NACH DER EUROPAWAHL ENTSTEHT
DIE NEUE POLITISCHE FÜHRUNG DER EU
Das Ergebnis der Europawahl führte bei leichtem Verlust der CDU
(– 0,6% auf 30 %) und einem herben Rückschlag für die CSU
(– 1,9 % auf 5,3 %) zu einem
Verlust von 8 Sitzen. Die CDU/
CSU-Gruppe umfasst 34 Mitglieder
(29 CDU/5 CSU). Dennoch sind
die Unionsparteien erneut sowohl
in Deutschland und mit ihren
Schwesterparteien in der Europäischen Volkspartei (EVP) auch europaweit Wahlsieger geworden. Im
8. Euro­päischen Parlament ist die
EVP mit 220 Sitzen stärkste Fraktion vor den Sozialdemokraten mit
191. Die neue EVP-Fraktion wird
von Manfred Weber (CSU) geführt.
Bis zum 1. November nimmt die neue Führung der
EU Gestalt an. Das Europäische Parlament hört die
Kandidaten für die Europäische Kommission an und
wählt sie ins Amt.
Bereits im Juli setzte sich das Europäische Parlament in einer Machtprobe gegen den Europäischen Rat
durch und wählte den EVP-Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker
Die deutschen und hessischen
Christdemokraten gehen optimistisch an die Arbeit. Thomas Mann
kann die Arbeit in den Ausschüssen Beschäftigung und Soziales
sowie Wirtschaft und Währung
fortsetzen.
Michael Gahler ist erneut Fraktionssprecher für Sicherheits- und
Verteidigungsfragen, Mitglied im
Auswärtigen Ausschuss, im Verkehrsausschuss und Vorsitzender
der Delegation für die Beziehungen
zum Panafrikanischen Parlament.
Die Stärke der christdemokratischen
EVP-Familie spiegelt sich auch in
seinen aktuellen Vorschlägen für die
Besetzung der Kommission wider:
14 von 28 Kandidaten gehören zur
EVP. Neben Juncker selbst sollen
EVP-Politiker als Kommissionsvizepräsidenten den EU-Haushalt, den
Euro, die Themenbereiche Soziales
und Wirtschaft sowie die Schaffung
von Arbeitsplätzen verantworten.
EU gegenüber dieser Aggression
und hat seinerseits bereits die Zustimmung zum Assoziations- und
Freihandelsabkommen mit der
Ukra­ine erteilt.
> Text: Michael Gahler MdEP
Insbesondere die Herausforderung
durch die zunehmend aggressive
­Politik Russlands gegenüber der
Ukraine hat uns verdeutlicht, dass
Frieden in Europa auch 25 Jahre
nach dem Mauerfall keine Selbstverständlichkeit ist. Das Europäische Parlament fordert eine starke
und entschlossene Haltung der
BKKLandesverband_1-2AnzeigeHessen_BKK_1-2SeiteHessen 09.10.14 17:35 Seite 1
– Eine Information des BKK Landesverbandes Süd –
Interview mit Jürgen Thiesen, Stv. Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Süd
„Die Betriebskrankenkassen begrüßen den
Wettbewerb um Leistungen und Service.“
Die Finanzierungsreform
der Krankenkassen zum
01.01.2015 ist beschlossene Sache. Darüber hinaus sollen im Jahr 2015
weitere Gesetze in Kraft
treten,
mit denen die
Stv. Vorstandsvorsitzender
Prävention, die mediziJürgen Thiesen
nische Versorgung und
die Pflege gestärkt werden. Wie die Betriebskrankenkassen in Hessen dazu stehen, erläutert Jürgen Thiesen, Stv. Vorstandsvorsitzender des BKK
Landesverbandes Süd, der für die Länder Hessen
und Baden-Württemberg zuständig ist.
Herr Thiesen, wie bewerten Sie die Finanzierungsreform?
30
zum neuen Präsidenten der Europäischen Kommission.
© nepstar/Shutterstock.com
Ich begrüße, dass der 2009 mit dem Gesundheitsfonds eingeführte Einheitsbeitrag teilweise
aufgehoben wird. Dadurch wächst die Finanzautonomie der Krankenkassen und der Wettbewerb
um Leistungen und Service wird gestärkt. Das ist
vor allem auch für die Betriebskrankenkassen
bedeutsam, weil ihnen aufgrund ihrer Nähe zu
den Unternehmen und den Versicherten daran
gelegen ist, Leistungen anzubieten, die deren
konkretem Bedarf entsprechen. Leider hat der
Gesetzgeber es unterlassen, auch dringend notwendige Korrekturen am Risikostrukturausgleich
vorzunehmen, so dass die Betriebskrankenkassen in diesem Ausgleichsverfahren systematisch
benachteiligt werden: Während andere Kassenarten deutlich mehr Geld erhalten als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigen, werden die
Beitragseinnahmen der Betriebskrankenkassen
soweit abgeschöpft, dass sie kaum mehr Rücklagen bilden können.
Was erwarten Sie von den weiteren Gesetzen?
Hinsichtlich der Versorgungsstrukturen hoffe ich
sehr, dass der Gesetzgeber den eingeschlagenen
Kurs mit Regionalisierung einerseits und Stärkung der Qualität andererseits fortsetzt. Klar ist,
dass wir in allen Regionen Deutschlands eine einheitlich hohe Qualität der medizinischen Versorgung sicherstellen müssen. Die Mittel und Wege,
um dieses Ziel zu erreichen, sind aber in Mecklenburg-Vorpommern andere als in Hessen. Und
sie unterscheiden sich auch zwischen den Ballungsräumen in Südhessen und den ländlich geprägten Regionen in der Nordhälfte des Landes.
Die Gesundheitspolitiker in Berlin sollten deshalb
sehr darauf achten, dass den Akteuren vor Ort in
finanzieller wie in rechtlicher Hinsicht genügend
Spielräume für individuelle Lösungen verbleiben.
Wie sehen Sie die Zukunft der Betriebskrankenkassen?
Die Betriebskrankenkassen verfügen traditionell
über eine große Nähe zu den Unternehmen und
ihren Belegschaften. Das gilt nicht nur für die traditionellen Betriebskrankenkassen, sondern auch
für diejenigen, die sich für alle Versicherten geöffnet haben. Diese Nähe ist in Zeiten der zunehmenden Alterung der Arbeitnehmer nicht nur
wichtig für die Betriebe, die ihre Beschäftigten fit
halten wollen. Sie gewährleistet außerdem, dass
die Betriebskrankenkassen sehr genau erkennen,
über welche gesundheitlichen Bedarfe ihre Versicherten verfügen und darauf abgestimmte
Versorgungsangebote entwickeln können. Vor
diesem Hintergrund sind die Betriebskrankenkassen bestens für den anstehenden Wettbewerb
um Leistungen und Service gerüstet.
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I.G.Bauerhin beschäftigt ca. 3.000 Mitarbeiter weltweit. Personalkapazität, auch in Zeiten der Verknappung in
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sonderheiten schnell und effizient umgesetzt.
lichen Stärken zu entwickeln.
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
AUS DER PARTEI
DIE CDU HESSEN
GRATULIERT
DIE NEUEN ÄPPEL
AUS HESSEN
HESSENS ZWEITES TOR
ZUR WELT
V. i. S. d. P.:
CDU Hessen
Zum Verkaufsstart des neuen iPhones gab es für
die Wartenden neue Energie in Form von hessischen
Äpfeln
Der CDU-Bezirksvorstand Kurhessen-Waldeck hat sich mit dem
neuen Geschäftsführer des Flughafens Kassel-Calden,
Ralf Schustereder, über die Lage
und die Perspektiven des Airports
ausgetauscht. „Die strukturellen
und personellen Veränderungen
an der Spitze der Gesellschaft
dienen der Stärkung der Wettbewerbsposition des Flughafens und
verdienen unsere Unterstützung.
| Frankfurter
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Die neuen
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r kommt n h von der CDU.
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| Frankfurter
Wir erwarten eine bessere Kommunikation mit der Region als
auch mit der Luftfahrtbranche
und am Ende eine erfolgreiche
Vermarktung des Flughafens. Wir
blicken zuversichtlich in die Zukunft“, sagt Bezirksvorsitzender
In der anschließenden Diskussion
wurde die zukünftige Auslastung des Passagiergeschäfts, das
Fracht- und Logistikgeschäft, die
Positionierung der heimischen
Wirtschaft zum Flughafen, die
Entwicklung von Gewerbegebieten, aber auch der Bereich
Event-Management angesprochen. Kassel-Calden bringt neue
Arbeitsplätze in die Region und
volkswirtschaftlich gesehen schon
jetzt 6 Mio. Euro zusätzliche Steuern für den Staat.
CDU Hessen
| Frankfurter
„Die Verteilaktion unter dem Motto ,Akku schon leer? Hier kommt neue
!
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Energie‘ war ein voller Erfolg.
Äpfel und Postkarten an
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sen. Natür ausgegeben und ihnen so die Wartezeit
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die Menschen
Apple-Store
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Äppel
Die neuen
etwas schmackhafter gemacht“, sagte der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, anlässlich der Aktion in Frankfurt, bei der er selbstverständlich selbst mit angepackt hat.
V. i. S. d. P.:
Die CDU Hessen g
­ ratuliert sehr
herzlich zu dieser tollen
Auszeichnung!
CDU Hessen
Der Landesvorsitzende der MIT
Hessen, Frank Hartmann, zählt in
seiner Funktion als Rechtsanwalt
für Miet- und Wohnungseigentumsrecht zu den besten Juristen
Deutschlands – das ist in der aktuellen ­FOCUS-SPEZIAL-Ausgabe zu
lesen.
V. i. S. d. P.:
| Frankfurter
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Wie bei jedem deutschen
Verkaufsstart eines neuen
iPhones harrten auch diesmal
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Hesse
Äppel aus
Die neuen
Frankfurt aus, um das neue
Smartphone-Modell gleich am ersten Tag zu ergattern.
Die CDU Hessen hat diese Gelegenheit für eine Verteilaktion genutzt und
die wartenden Menschen um 6 Uhr morgens mit Postkarten und hessischen
Äpfeln versorgt. Für viele kamen die frischen Äpfel gerade recht, um wieder
etwas Energie zu tanken.
Bernd Siebert MdB. Geschäfts­
führer Schustereder erläuterte den
Christdemokraten seine Vorstellungen eines organischen Wachstums und einer nachhaltigen Konsolidierung.
Neutrale 1/3 Seite Hessen_Neutrale Hessen 1/3 Seite 25.08.14 13:11 Seite 1
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Wirtschafts- & Finanzstandort
VERLEIHUNG DER
ALFRED-DREGGERMEDAILLE
Mit der Alfred-Dregger-Medaille wurde letztes Jahr vom
CDU-Landesverband Hessen
eine Auszeichnung für jene Mitglieder ins Leben gerufen, die
sich in besonderer Weise um die
Partei verdient gemacht haben.
Sie kann von den Kreisverbänden in Silber und vom Landesvorstand in Gold verliehen und
in der Landesgeschäftsstelle der
CDU Hessen beantragt werden.
Seit der letzten Ausgabe des
Hessen Kuriers wurden vier
Alfred-Dregger-Medaillen in
Silber verliehen. Geehrt wurden
Theodor Wershoven aus dem
Kreisverband Offenbach-Land,
Helmut Hausmann aus dem
Kreisverband Waldeck-Frankenberg sowie Rainer Eder aus dem
Kreisverband Darmstadt-Dieburg
und Lothar Winter aus dem Kreisverband Werra-Meißner. Diese
vier Persönlichkeiten haben sich
viele Jahre in besonderer Weise
für die CDU eingesetzt und engagiert. Dafür möchte sich die CDU
Hessen herzlich bedanken!
Hessen fördern
Der Mittelstand ist Motor für Innovation, Beschäftigung und Wohlstand. Von seiner Dynamik, von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der mittelständischen Unternehmer lebt unser Wirtschafts- & Finanzstandort. Der Mittelstand ist ganz besonders der
Schlüssel für Aufschwung und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Er tätigt fast die Hälfte aller Investitionen in unserem Land,
beschäftigt 68 Prozent aller Arbeitnehmer und bildet 80 Prozent aller Lehrlinge aus.
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EINRICHTUNGEN
Die Politik muss vernünftige Rahmenbedingungen schaffen. Vor allem ein starrer und überregulierter Arbeitsmarkt, ständig steigende Sozialabgaben und eine überbordende Bürokratie bremsen den Wirtschafts- und Finanzstandort Hessen.
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Das Steuerrecht muss vereinfacht werden. Wir brauchen weniger Sonderregelungen und Entlastungen. Nur einer Politik, die auf
die Wirtschaft, den Mittelstand und die Finanzdienstleister setzt, wird es gelingen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
HESSEN LIEST
VON DER GRENZE ZUR MAUER.
ERINNERUNGEN AN OST UND WEST
Von 1949 bis 1961 flüchteten
2,6 Millionen Menschen aus der
DDR in den Westen. Mit dem Buch
Schwarz über die grüne Grenze wird
in 21 spannenden Geschichten an
die Zeit von 1945 bis 1961 erinnert,
als die Flucht über die deutsch-deutsche Grenze noch möglich war, aber
zunehmend gefährlich wurde. Was
geschah in jenen Nachkriegsjahren,
als die willkürliche Zonengrenze
­Familien, Freunde, Liebespaare
auseinander riss, tatsächlich? Was
erlebten die Menschen bei dem Versuch, unkontrolliert von Ost nach
West zu gelangen?
DENKMÄLER,
DIE IN DEN HIMMEL WACHSEN
Das Jahr 2014 ist ein historisches
Jahr. Vor 100 Jahren brach der Erste
Weltkrieg aus, vor 75 Jahren der
Zweite Weltkrieg und vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin. Was
dann folgte, war die lang ersehnte
Wiedervereinigung der beiden
deutschen Staaten. Daran wollen
die CDU-Verbände Bad Arolsen
und Nauheim jetzt erinnern.
Im Baumpark im Herzen von Bad
Arolsen stehen seit Kurzem vier
neue Bäume. Die Eiche steht für
das wiedervereinte Deutschland,
die Buche für die alte Bundesrepublik, die Kiefer für die neuen fünf
Bundesländer und die Kastanie ist
der Symbolbaum für die europäische Integration. „Wenn die Kronen
größer werden, stehen sie für ein
zusammenwachsendes Europa“,
erklärte der Kreisvorsitzende Armin
Schwarz MdL. Bis zum 25. Jahrestag
der Wiedervereinigung im nächsten
Jahr sollen die Bäume bereits herangewachsen sein.
Das Buch „Mauerzeit“ beschreibt
in 34 sehr persönlichen und zum
Teil dramatischen
Geschichten, was
Menschen in 28 Jahren um die Mauer
herum erlebten und
erlitten und welche Anstrengungen unternommen
wurden, um die Grenze zu
überwinden.
SCHUBER MIT 2 BÄNDEN
DER REIHE ZEITGUT,
632 Seiten, ISBN 978-3-86614-238-1
Zeitgut Verlag, Berlin, 19,90 Euro
Welche Umstände trieben
die einen aus dem Land und
ließen andere bleiben? Wie
lebten die vielen Millionen,
die in der DDR blieben?
Nicht zuletzt werden Eindrücke vom Fall der Mauer und
der Zeit danach geschildert.
Der vielstimmige Ruf „Wahnsinn!“ war damals spontaner
Ausdruck der immer noch
staunenden Glückseligkeit,
und des unbeschreiblichen,
befreienden Jubels.
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Deutschland verbildlichen. Gleichzeitig stellen sie aber auch Orte der
Erinnerung dar. Der Erinnerung daran, dass das Zusammenleben heute
keine Selbstverständlichkeit ist.
Ein ähnliches Projekt hat auch der
CDU-Gemeindeverband Nauheim
ins Leben gerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm die
Schirmherrschaft und unterstützt
die Umsetzung. „Symbolisch, kostengünstig und ökologisch sinnvoll“
– das ist der Anspruch des Projekts.
Das Heranwachsen der Bäume und
die Ausdehnung der Kronen sollen
sowohl in Nauheim als auch in Bad
Arolsen Wachstum, Wandel und das
Zusammenwachsen des geteilten
Andere Erzählungen schildern, wie
ungewöhnlich das Leben in Berlin
vor dem Bau der
Mauer aussah,
als die Menschen
sich noch ziemlich frei zwischen
dem Ostteil und
den westlichen
Sektoren bewe­
gen konnten.
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„Stern von Sendling“ – Blick von oben (Foto: ADAC)
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- Eine Information der LKMT, Eschborn -
Ein modernes Verkehrskonzept mit viel Weitblick
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
Die Städte Frankfurt und Eschborn, die Industrie- und Handelskammer Frankfurt sowie der
derzeitige Investor und Betreiber der Tank- und Raststätte „Taunusblick“ an der A5 machen
sich für eine beidseitige Zufahrt zu den Park- und Rastplätzen am „Taunusblick“ stark
Die A5 bei Frankfurt ist mit über 130.000
LKW oder PKW am Tag nicht nur eine der
meist befahrenen Autobahnen Deutschlands.
Hier treffen gleich mehrere wichtige Verkehrsknotenpunkte aufeinander, Staus in alle Richtungen stellen die Fahrer Tag für Tag auf die
Probe. Doch wer die Raststätte Gräfenhausen passiert hat und Richtung Norden fährt,
hat ein Problem: Die nächste Autobahn-Raststätte kommt nicht im üblichen Abstand von
30 km, sondern erst nach knapp 50 km in der
Wetterau. Zwar liegt direkt bei Frankfurt seit
2008 eine der modernsten Tank- und Raststätten „Taunusblick“ an der A5, diese ist
aber nur für den Nord-Süd-Verkehr zugänglich: das Markt-Cafe und Restaurant, die Segafredo-Kaffeebar oder die Parkplätze für
Fernfahrer, die extra gekennzeichneten Busparkplätze direkt am Gebäude, barrierefreie
Toiletten, Duschen. Das und viele weitere
Annehmlichkeiten sind bislang nur „für die
andere Fahrbahnseite“ verfügbar. Die dort
ebenfalls vorhandene Brückenzufahrt wurde
trotz des offensichtlichen Bedarfs leider nicht
in das Wegenetz integriert.
Was an anderen Autobahnrastanlagen Standard ist, nämlich eine Zu- und Abfahrt über
eine Brücke, gibt es zwar auch, sie ist hier
derzeit aber schlicht gesperrt. Die Anlage mit
Brücke und Straßen wurde schon vor vielen
Jahren beidseitig von der US-Armee genutzt,
die hier eine Versorgung für ihre Fahrzeuge
mit Tankstelle und Einkaufsmöglichkeiten
effektiv sicherstellte.
Seit sechs Jahren beobachtet der mittelständische Betreiber der neuen Raststätte,
Herr Holger Kuehmichel, Geschäftsführer der
LKMT, dass alleine aus dem Norden kommend täglich ca. 2.500 bis 3.000 Fahrzeuge
den „Taunusblick“ zum Rasten und Tanken
ansteuern. „Der Bedarf aus Richtung Süden
kommend wird wohl nicht viel kleiner sein“,
schätzt er, „vor allem auch, wenn etwa die
vielen Staus Lenkpausen auf beiden Seiten
der A5 erforderlich machen“. Inhaber Holger
Kuehmichel will es nun auch Autofahrern aus
Richtung Süden ermöglichen, zumindest den
Rastplatz anzusteuern, eine Pause zu einzulegen und etwas zu Essen oder einen Kaffee
zu trinken. Dazu möchte er die vorhandene,
intakte Brücke und die dazugehörige Auf- und
Abfahrt in Stand setzen lassen und für den
Verkehr ertüchtigen. „Wir rechnen vorsichtig
damit, dass der Rastplatz tagsüber mit min-
destens 1.500 zusätzlichen Fahrzeugen in
Anspruch genommen würde“, so Kuehmichel.
„Die Möglichkeit zu tanken steht für diese
Fahrer zwar nicht zur Verfügung, weil dies aus
sicherheits- und verkehrs-technischen Gründen leider nicht darstellbar ist. Aber für die
Pausen und Erfrischungen wäre damit ein bedeutender Fortschritt kurzfristig zu erreichen.
Die Möglichkeit ist da. Unser Angebot steht.“
Eine vergleichsweise einfache Win-Win-Situation, möchte man meinen. Auch die Stadt
Frankfurt, die Stadt Eschborn sowie die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK)
befürworten den Plan. „Mit dem zu erwartenden deutlichen Anstieg des Schwerverkehrs erlangt der Ausbau der Tank- und
Rastanlage unzweifelhaft einen hohen Stellenwert für die Versorgung der Kraftfahrer und
die Gewährleistung der erforderlichen Ruhezeiten und damit gerade auch in Hinblick auf
die Verkehrssicherheit“, heißt es in einem
gemeinsamen Schreiben der beiden Kommunen und der IHK an das Hessische Verkehrsministerium aus dem Jahr 2012.
Vor allem die beiden Kommunen führen die
Sicherheitsaspekte an. Sie halten im Ernstfall
eine schnelle und effiziente beidseitige Zufahrt der Sicherheits- und Rettungsdienste
für wichtig, um Wegezeiten minimieren und
einhalten zu können. Es gab auch bereits
Überlegungen, dass die Rastanlage bei einer
Verlängerung der Stadtbahnstrecke Richtung Steinbach als Park&Ride-Anlaufstelle
genutzt wird. Die für die Autobahn und das
angrenzende Gelände samt Brücke zustän-
dige Hessen-Mobil plant demgegenüber
jedoch bislang, dass die Überfahrt einem
Lärmschutzwall weichen soll. Die baulich
intakte Brücke sollte sogar ersatzlos abgerissen werden.
Sowohl die Stadt Frankfurt, die Stadt Eschborn sowie die Industrie- und Handelskammer Frankfurt empfehlen in ihrem Brief an das
Verkehrsministerium darum, diese Pläne
noch einmal zu überdenken. Und auch Holger Kuehmichel hofft auf weitere Gespräche.
„Ich werde mich mit jedem an einen Tisch
setzen und meine Pläne vorstellen. Denn ich
glaube, es macht keinen Sinn, dass wir eine
intakte und wichtige Infrastruktur für teures
Geld zurückbauen. Es geht uns darum, den
Nutzen für alle zu erhöhen. Die Lösung liegt
auf der Hand und ist – wenn man will -mit nur
geringen Anpassungen wahrscheinlich sogar
kurzfristig möglich. Selbstverständlich ist es
denkbar, dass ich mich auch finanziell mit
Eigenmitteln beteiligen würde!“
Der Diplom-Ingenieur hofft, dass sich Hessen-Mobil und das Ministerium in Wiesbaden
von seinen Argumenten überzeugen lassen
und setzt auf einen konstruktiven Dialog.
Denn von der beidseitigen Nutzung hätten
aus seiner Sicht alle Beteiligten einen Vorteil
und mehr Sicherheit: die Pendler, die Rettungsdienste, die Mitarbeiter und die Tankund Raststätte an sich sowie letztlich auch
das Land Hessen und alle Reisenden in der
Metropolregion Rhein-Main!
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HESSEN SCHMECKT
INTERVIEW MIT TV-KOCH MIRKO REEH
Zuerst studierte er Wirtschaft, dann arbeitete er bei der Deutschen Post.
Doch sein Herz schlägt für etwas anderes. Mittlerweile hat Mirko Reeh seine
Leidenschaft, das Kochen, zum Beruf gemacht. Der gebürtige Bad Hersfelder
betreibt zwei Restaurants, mehrere Kochschulen, kocht in zahlreichen Fernseh­
sendungen und setzt sich ehrenamtlich ein. Und für die CDU engagiert
er sich. Denn Parteimitglied ist Mirko Reeh selbstverständlich auch.
39
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HESSEN SCHMECKT
HessenKurier: Herr Reeh, Sie sind mittlerweile ein bekannter und engagierter Spitzenkoch. Wie kamen Sie denn überhaupt zum Kochen?
Reeh: Schon mit fünf Jahren habe ich am Topf meiner
Oma und meiner Mutter gestanden und zugesehen, was
die so machen. Mit sieben Jahren konnte ich die Rezepte
auswendig. Zwei Jahre später habe ich schon mein erstes
eigenes Menü gemacht. Und mit 14 Jahren habe ich das
erste Mal in einer professionellen Küche gekocht.
HessenKurier: Sie haben aber auch noch ein weiteres Restaurant oder?
Reeh: Ja, genau. Ich habe ein Restaurant in Frankfurt
in der Wiesenstraße und die Torschänke im Kempinski
Hotel in Gravenbruch bei Neu-Isenburg. Das ist natürlich dann ein bisschen exklusiver. Aber diese Mischung
macht mir am meisten Spaß. Ich mache auch meine
Kochkurse selbst. Das hat sich bewährt, denn die Leute
kommen teilweise von sehr weit her.
HessenKurier: Was kochen Sie denn am liebsten?
Reeh: Eigentlich alles. Ich lasse mich nicht gerne einordnen. Ich koche gerne in alle Richtungen. Das was
ich mache nenne ich World-Cuisine mit regionalem Einschlag. Ich versuche immer, unsere regionale Küche auf
verschiedene Arten und Weisen einfließen zu lassen.
HessenKurier: Bleibt neben Ihrem Beruf als Koch denn
dann überhaupt noch Zeit für Hobbys?
Reeh: Hobbys habe ich natürlich dennoch ein paar. Ich
bin zum Beispiel ein großer Lego-Fan. Daher wird man
mich sicher auch oft in meinem neuen Laden finden. Außerdem reise ich gerne, was sich gut mit meinem Beruf
verbinden lässt. Ich bin auch ein großer Fan des Künstlers Jim Avignon. Das ist ein Pop-Art-Künstler aus Berlin.
Ihn verehre ich sehr und ich habe schon eine beträchtliche Sammlung seiner Bilder.
HessenKurier: Ist Koch Ihr Traumberuf?
Reeh: Definitiv. Ich habe aber auch immer wieder neue
verrückte Ideen, die ich umsetzen muss. Im Moment ist
das mein Lego Indoorland „Brickland“, ein Spielplatz rund
um das Thema Lego für Groß und Klein. Das wird direkt an
mein Restaurant in Frankfurt angebaut, sodass man dort
selbstverständlich auch etwas Leckeres zu essen bekommt.
Am 1. Oktober dieses Jahres war die Eröffnung.
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drei Solarparks, fünf öffentliche E-Tankstellen
und über zehn Windparks. Und schiebt gezielt
die berufliche Zukunft junger Menschen an.
Warum wir in Oberhessen zukunftsorientierte Projekte vorantreiben? Weil wir ein
Teil dieser Region sind. Seit über 100 Jahren machen wir uns hier nicht nur für
zuverlässige Stromversorgung stark. Auch den Ausbau von erneuerbaren Energien
schieben wir voran. Ob bereits vor über 90 Jahren mit dem Bau unseres Wasserkraftwerkes als Grundstein für regenerative Energieerzeugung oder 1992 mit dem
ersten Windpark im deutschen Binnenland. Ob mit einer Biogas-, mit zahlreichen
Solaranlagen oder sogar mit fünf Elektrotankstellen, die wir betreiben. Nicht von
ungefähr wurden wir von der Deutschen Umwelthilfe als „Vorreiter der Energiewende“ ausgezeichnet.
Wir für Oberhessen.
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HessenKurier: Sie sind auch ehrenamtlich sehr engagiert.
Reeh: Stimmt. Bis 2010 war ich Schirmherr des Projekts
„Kochen mit Kids an der Dialyse“ des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation (KFH). Dann habe ich bei
dem Projekt „Voll was auf die Löffel“ der Krankenkassen
mitgewirkt. Damit haben wir Kindern geholfen, sich mit
gesunder Ernährung und einer gesunden Lebensweise
auseinanderzusetzen. In Eigenregie habe ich die Institution
„Mirko Reeh hilft“ gegründet und die Schirmherrschaft für
das Ausbildungsprojekt Startorante übernommen. Dieses
Projekt richtet sich an weibliche Jugendliche, die den Beruf
der Köchin oder der Restaurantfachfrau erlernen möchten.
Außerdem bin ich seit 2010 Mitglied und Pate der „Spitzenköche für Afrika“ der Karlheinz Böhm Stiftung „Menschen
für Menschen“, seit 2011 Pate des Projektes „Leben mit
Krebs“ und seit 2012 Pate des Projekts „helfen helfen“ mit
Bernd Reisig für Hartz-4-Familien. Neu dazu kommt jetzt
das Projekt der Oase Aschaffenburg e.V.
HessenKurier: Wow, das ist wirklich eine stolze Anzahl an
Projekten, die Sie unterstützen. Was macht diese ehrenamtliche Arbeit für Sie so besonders?
Reeh: Wenn man auf der Sonnenseite des Lebens steht
und von dort etwas zurückgeben kann, dann tut das
einfach gut. Viele sagen, dass ich das nur der Medienwirksamkeit wegen machen würde. Aber es steckt viel
Arbeit dahinter und mir macht das einfach sehr viel
Spaß.
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HessenKurier: Kochen ist weit mehr als das Zubereiten von
Gerichten. Was möchten Sie den Menschen damit vermitteln?
Reeh: Ich möchte einfach, dass die Leute Spaß am Kochen
haben. Dass sie nicht einfach nur etwas essen, ohne darüber nachzudenken, sondern ein Gefühl dafür bekommen,
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HESSEN SCHMECKT
was Essen bedeutet, wo es herkommt und ein Bewusstsein dafür entwickeln. Ich möchte zeigen, wie man mit
einfachen Möglichkeiten tolles Essen zubereiten kann.
HessenKurier: Ich habe gelesen, dass Sie vor Ihrer Kochlaufbahn ein Wirtschaftsstudium absolviert haben.
Reeh: Ja, das ist für die Menschen immer am unglaublichsten. Ich komme gar nicht aus der klassischen Gastronomie.
Da bin ich sozusagen erst während meines Studiums hineingerutscht. Zuerst war ich bei der Post und habe mich da um
Personalgeschichten gekümmert. Das war nicht die Erfüllung meines Lebens, wie ich heute weiß. Aber es war schön.
HessenKurier: Das ist schon ein großer Kontrast.
Reeh: Ja, so ist mein ganzes Leben. Immer ein bisschen anders, spontan und offen für Neues. Das mag ich besonders.
HessenKurier: Nicht zuletzt sind Sie aber auch Mitglied unserer Partei. Wie kamen Sie denn zu der CDU?
Reeh: Eigentlich durch verschiedene Veranstaltungen,
die ich mit der CDU gemacht habe. Irgendwann habe ich
gedacht, wenn ich schon so viel mit der Partei mache, die
Kanzlerin und unsere ehemalige Oberbürgermeisterin
Petra Roth unterstütze, dann muss ich mich auch fragen,
ob ich glücklich bin mit dem, was die CDU macht. Diese
Frage war bei mir schnell beantwortet. Ich teile nicht jede
Meinung der CDU und ich kann nicht jeden unterstützen.
Aber als Partei, finde ich, macht die CDU eine gute Arbeit.
Gerade in Bezug auf Homosexuelle hat man sich da schon
enorm geöffnet. In Hessen ist das super. Im Bund würde
ich mir noch ein bisschen mehr wünschen.
Mehr Service für Sicherheit
> Das Interview führte Laura van Haaren.
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von Mirko Reeh
FÜR 4 PERSONEN | Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
ZUTATEN SAUCE:
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1 Ei
50 g Schnittlauch, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote, ohne Kerne
ZUTATEN BELAG:
4 Essiggurken
200 g Ahle Wurst
200 g Handkäse
100 g Rucola
SOWIE:
1 Ciabatta
Salz & Pfeffer
ZUBEREITUNG SAUCE: Das Öl in einen schmalen Becher geben, hinzu kommt die zuvor geschälte Knoblauchzehe und die Chilischote. Dann das Ei dazugeben. Mit einem Pürierstab die Masse am Boden pürieren, sodass das
Ganze zur Mayonnaise wird, den Pürierstab nicht bewegen, es sei denn, er zieht das Öl nicht mehr, dann langsam
die Masse vermengen. Ist die Mayonnaise entstanden, mit
dem Schnittlauch und Pfeffer und Salz abschmecken.
ZUBEREITUNG BELAG: Essiggurke, Handkäse und
Ahle Wurst in Längsstreifen schneiden. Rucola säubern.
ANRICHTEN: Brot aufschneiden, dann im Backofen mit
den Schnittflächen nach oben grillen. Dann die Sauce
großzügig daraufstreichen und mit den Zutaten belegen.
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
SPORTLAND
HESSEN
Sport ist ein zentraler Bestandteil
des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Er lässt Menschen zusammenkommen und hält sie in Bewegung.
Sport vermittelt Werte wie Verantwortung, Toleranz und Respekt, er
stärkt das Selbstvertrauen und ist
darüber hinaus ein wichtiges Instrument zur Integration von Migranten
und Menschen mit Behinderung.
Dies alles zeigt, wie unschätzbar
wichtig der Sport für unsere Gesellschaft ist. Daher setzen wir uns
als CDU schon lange dafür ein, den
Sport im Land und ganz konkret vor
Ort zu fördern. Insbesondere unserem Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Volker Bouffier, ist der
Sport ein besonderes Anliegen.
Jahr für Jahr hat das Land seine
Leistungen in diesem Bereich
gesteigert und seit 1999
sogar nahezu vervierfacht.
Rund 49 Millionen Euro
hat die CDU-geführte
Landesregierung aktuell im
Jahr 2014 für die Sportförderung bereitgestellt. Von
diesem Geld profitieren
die Sportlerinnen und
Man kann alles
übertreiben.
Sportler genauso wie Kommunen,
Vereine und Fachverbände.
Unsere besondere Wertschätzung
für den Sport zeigt sich aber auch
daran, dass im Koalitionsvertrag die
Leistungen für den Sport, als einem
der wenigen Bereiche, von notwendigen Kürzungen im Landeshaushalt
ausdrücklich ausgenommen sind.
Hier besteht auch weiterhin eine Finanzgarantie! Dies ermöglicht nicht
nur dem Landessportbund, sondern
auch den einzelnen Vereinen eine
langfristige Planung, wovon der
Sport nachhaltig profitiert.
Nicht zuletzt ist aber auch die kommunale Sportförderung ein wichtiger Eckpfeiler für den Sport in
Hessen. Natürlich entscheiden die
Kommunen aber selbst darüber,
wie viel Geld sie für die kommunale Sportförderung ausgeben
wollen. Durch einen Erlass ist es
aber auch Kommunen mit defizitärem Haushalt möglich, bis zu
1,5 Prozent ihres Haushaltes in
den Sport zu investieren. So können auch Kommunen in finanziell
schwieriger Situation im Sinne des
Sports handeln.
Zu viel ist zu viel und nie gut. Das betrifft alle Lebensbereiche. So auch den Genuss
von Tabakprodukten wie Zigaretten. Aber das gilt auch für den Gesetzgeber. Überregulierung und Bevormundung von den Herstellern bis hin zu den Konsumenten des legalen
Genussmittels, nehmen ständig zu. Das Recht auf Selbstbestimmung sowie maßvolles
Handeln sind die besseren Prinzipien: in der Wirtschaft, der Politik und im Privatleben.
www.zigarettenverband.de
© Iakov Kalinin
Muss man aber nicht.
Um das Argumentationspapier der CDU Hessen zur Sportförderung abzurufen, einfach den QR-Code scannen:
„Man kann alles
übertreiben“
Großflächige Schockbilder auf den
Verpackungen von Tabakprodukten
oder das Verbot von Menthol-Zigaretten sind die bekanntesten Ergebnisse einer Regulierungspolitik der
Europäischen Union, die ohne das
Präfix „Über-„ nur unzureichend beschrieben wäre. Denn auch jenseits
dieser beiden Vorgaben enthält die
in diesem Frühjahr verabschiedete
neue EU-Tabakprodukt-Richtlinie
einen umfangreichen und kostenintensiven Vorschriftenkatalog für Industrie und Handel. Ein Mehrwert
für den Gesundheitsschutz ist dabei
nicht erkennbar, der erwachsene
Konsument wird jedoch zunehmend entmündigt. Man muss kein
Prophet sein, um vorherzusagen,
dass diese im Tabakbereich durchgesetzten Maßnahmen über kurz
oder lang auch für weitere vermeintlich „kritische Produkte“ wie
alkoholischen Getränken oder zucker- oder fettreiche Lebensmittel
Anwendung finden. „Man stelle
sich große Schockbilder auf Bierflaschen oder schwarzumrandete
Warnhinweise auf Schokoladentafeln vor. Man kann alles übertreiben. Der Verbraucher muss nicht
vor sich selbst geschützt werden, er
kann über seine Lebensweise sehr
gut selbst entscheiden“, warnt Jan
Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV).
Dass das Ende der Regulierungsschraube im Bereich Tabak noch
nicht erreicht ist, zeigt das Beispiel
Australien, wo Zigaretten nur noch
in schlammgrünen Einheitsverpackungen ohne Bild- und farbige
Wortmarken verkauft werden dürfen. Gleiches bereiten Irland und
Großbritannien gegenwärtig vor.
Die indonesische Regierung hat
wiederum angekündigt, Einheitsetiketten inklusive Warnhinweis für
australischen Wein vorschreiben
zu wollen.
Eine Information des Deutschen Aktieninstituts
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
3. Tag der Vereinigungen der CDU Hessen in Liederbach im Taunus
WICHTIGE SÄULEN
DER CDU HESSEN
Eintreten für einen starken Finanzplatz Deutschland –
Das Deutsche Aktieninstitut in Frankfurt am Main
Das Deutsche Aktieninstitut mit Sitz in
Frankfurt am Main ist die Stimme seiner
Mitgliedsunternehmen in Kapitalmarktfragen. Der Dialog mit Politik, Medien
und Wissenschaft in Deutschland und
Europa hat die Bedürfnisse von Unternehmen und Anlegern gleichermaßen
im Fokus. Ziel sind stabile, integre und
funktionsfähige Finanzmärkte, die die
Interessen von Unternehmen und Anlegern nachhaltig erfüllen und so der
gesamten Volkswirtschaft langfristig
nutzen. Mit Produkten wie der Aktie,
Sparplänen oder Fonds sichern sie zudem
die Vermögensbildung breiter Bevölkerungsgruppen.
Ein weiterer gewichtiger Punkt auf der
Agenda des Deutschen Aktieninstituts ist
die Stärkung der ökonomischen Allgemeinbildung. Der beste Verbraucherschutz wäre, den Menschen die
Grundprinzipien der Geldanlage und
Wissen über allgemeine ökonomische
Zusammenhänge zu vermitteln. Wer
weiß, dass Rendite und Risiko in einem
untrennbaren Zusammenhang stehen,
ist weniger anfällig für übertriebene Versprechungen und unseriöse Angebote.
Daher fordert das Deutsche Aktieninsti-
der Fortentwicklung der Rahmenbedingungen des Kapitalmarktes. Wegen der
Zuständigkeit für die Börsenaufsicht
über die Frankfurter Wertpapierbörse
und für die Ansiedlung bedeutender
Finanzdienstleister, internationaler
Anwaltskanzleien und namhafter
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in
Frankfurt hat die Landesregierung eine
besondere Expertise in Kapitalmarktfragen entwickelt. Diese gibt ihr in Berlin
eine besonders qualifizierte Stimme,
wenn es um die Fortentwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen des
Kapitalmarktes geht.
Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand, Deutsches Aktieninstitut e.V.
tut seit langem ein Schulfach Ökonomie
an allgemeinbildenden Schulen.
Naturgemäß findet der Schwerpunkt der
Aktivitäten des Deutschen Aktieninstituts am Finanzplatz Frankfurt statt. Hier
bündeln und konzentrieren sich die Themen. Praktisch alle großen deutschen
Banken sind in Frankfurt ansässig oder
vertreten. Für die führenden deutschen
Aktiengesellschaften, die Mitglied im
Deutschen Aktieninstitut sind und in
seinen Gremien mitarbeiten, ist die
Frankfurter Börse Heimatmarkt. Fast alle
Seminare, Tagungen und Konferenzen
des Aktieninstituts finden in Frankfurt
statt. Die verkehrsgünstige Lage als nationales und internationales Drehkreuz
begünstigt dies zusätzlich.
Die Nähe zur Hessischen Landesregierung ist ein erheblicher Standortvorteil
für das Deutsche Aktieninstitut. Der
Landesregierung obliegt nicht nur die
Aufsicht über die größte deutsche Wertpapierbörse, sie spielt auch im föderalen
politischen System der Bundesrepublik
Deutschland eine gewichtige Rolle bei
Aber auch in Brüssel besteht seit Jahren
eine bewährte und enge Zusammenarbeit zwischen der Hessischen Landesregierung und dem EU-Verbindungsbüro
des Deutschen Aktieninstituts. Der diesjährige Jahresempfang des Aktieninstituts in Brüssel am 13. November findet in
der Hessischen Landesvertretung statt.
Als Repräsentant des Hausherrn wird der
Hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, Vorstand und Mitglieder des Deutschen
Aktieninstituts wie auch zahlreiche Gesprächspartner aus EU-Parlament und
Kommission begrüßen. Aktuelle Themen
wie die Finanztransaktionssteuer, die
Bankenregulierung, die Aktionärsrechte
oder auch Möglichkeiten langfristiger
Unternehmensfinanzierung werden Gegenstand des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik sein.
Viele Europäer erwarten von Deutschland eine führende Rolle in Regulierungsfragen, insbesondere in Bezug auf
die Bewältigung der fiskalischen und
wirtschaftlichen Probleme der Eurozone.
Entsprechend entfalten politische Entscheidungen, die hierzulande getroffen
werden, ebenso wie deutsche Regulierungsvorstellungen auch Wirkung in
Brüssel. Auf diese Weise kann die nationale Politik für die europäische Debatte
Impulse setzen. Dies nachhaltig zu erreichen, ist das Ziel des Deutschen Aktieninstituts.
© yanlev
Mehr als 200 führende Aktiengesellschaften, Banken, Börsen, Investoren
und andere bedeutende Kapitalmarktakteure sind Mitglied im Deutschen Aktieninstitut. Dazu gehören nahezu alle
DAX30-Unternehmen wie beispielsweise BASF und Bayer, Siemens, Lufthansa, die Deutsche Bank oder auch
Daimler und BMW. Zunehmend zählen
auch nicht börsennotierte Unternehmen, die den Kapitalmarkt für ihre
Finanzierungen oder das Risikomanagement nutzen, zu den Mitgliedern. Sie
alle eint die Überzeugung: eine starke
Wirtschaft braucht einen starken Kapitalmarkt. Denn am Kapitalmarkt sammeln
Unternehmen Geld für Innovationen und
die dazu notwendigen Investitionen,
die unverzichtbar sind für dauerhaftes
Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
eines Standortes.
Aus ganz Hessen waren Mitglieder
der Union und ihrer Vereinigungen
nach Liederbach am Taunus gekommen, um sich auszutauschen und
mehr über die Arbeit der Vereinigungen und Sonderorganisationen
zu erfahren.
Nach der Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Rhein-Main,
Prof. Dr. Heinz Riesenhuber MdB,
hieß der Generalsekretär der CDU
Hessen, Manfred Pentz, die 150
Veranstaltungsgäste herzlich will-
47
TAG DER VEREINIGUNGEN
kommen. Er betonte, dass die Vereinigungen und Sonderorganisationen wichtige Säulen der hessischen Union
seien, da sie die Partei in unserer Bevölkerung verankern
und die christlich-demokratischen Werte in die Gesellschaft hineintragen.
gestaltet werden kann und Christina Laube von Immaker Kommunikation GmbH zeigte in einem anschaulichen Vortrag, wie jeder eine eigene Homepage auch
ohne technische Vorkenntnisse gestalten und pflegen
kann.
Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, während eines
politischen Speeddatings die Vertreter der Landesvereinigungen in lockerer Atmosphäre kennenzulernen
und ihnen Fragen zu stellen. Anschließend konnten
die Besucher an drei verschiedenen Workshops
teilnehmen. Frank Niebuhr von der CDU Bundesgeschäftsstelle gab Tipps zur Mitgliederwerbung, Pilar
May (Unternehmensberaterin und ehemalige Redakteurin der BILD) erklärte, wie Redakteure arbeiten
und wie Pressearbeit vor Ort möglichst erfolgreich
Auch in diesem Jahr war der Tag der Vereinigungen wieder ein voller Erfolg. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass
die CDU Hessen die lebensnahe und moderne Volkspartei mit klarem Wertekompass ist, die die Menschen
mitnimmt und einbindet.
Unseren Vereinigungen und Sonderorganisationen
kommt hierbei eine tragende Rolle zu. Sie unterstützen
uns dabei, das Leben der CDU-Familie breit in die Gesellschaft zu tragen.
LOTTO Hessen gratuliert Vestard Shimkus
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GmbH ist ein führendes Unternehmen für Projektentwicklung und Baumanagement. Seit Jahrzehnten ist
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neben Sanierung und
Neubau von zahlreichen
Schulen, der Umbau des
Kreishauses Kassel, der
Neubau der WINGAS Unternehmenszentrale und die
Revitalisierung der Schlossgalerie in Eschwege. Die
Niederlassung Kassel hat
sich auf die Bereiche Logistik, Büro- und Gewerbeflächen spezialisiert.
Als hundertprozentiges
Tochterunternehmen der
Landesbank Hessen-Thüringen
(Helaba) gehört die OFB zur
Sparkassen-Finanzgruppe.
Als Unternehmen kommunalen Ursprungs mit regionaler Verankerung steht die
Zusammenarbeit mit lokalen
Planern und Handwerksbetrieben im Vordergrund.
Diese gemeinsamen Projekte
leisten einen nachhaltigen
Beitrag zur Entwicklung
der Region und rechnen
sich für Unternehmen und
Menschen darin.
CDA HESSEN TRAUERT
UM PIERRE BRANDENSTEIN
Die CDA Hessen trauert um ihren stellvertretenden Landesvorsitzenden und
Bezirksvorsitzenden Nordhessen, Pierre
Brandenstein. Der 46jährige Jurist und
Direktor des Amtsgerichts in Korbach
ist am 2. August bei einem Motorrad­
unfall ums Leben gekommen.
„Pierres ruhige, ausgleichende Art und sein profundes Fachwissen haben unsere Arbeit in der CDA Hessen bereichert.
Mit ihm verlieren wir einen guten Freund und Kollegen, der
in hohem Maße für die christlich-soziale Sache engagiert
war, ausgleichend wirkte und motivieren konnte“, so der
CDA-Landesvorsitzende Matthias Zimmer. Im Landesvorstand der CDA hat er wichtige inhaltliche Impulse gegeben;
als Bezirksvorsitzender der CDA in Nordhessen war er eng
mit den regionalen Problemen im Arbeitsmarkt und in der
Struktur der Sozialpolitik vertraut. Als Stadtverordneter der
Stadt Frankenberg und Vorsitzender der CDU-Fraktion im
Stadtparlament war er durch seine menschliche Wärme,
aber auch durch sein rhetorisches Geschick über die Parteigrenzen hinweg anerkannt. Die CDA Hessen nimmt Abschied von ihm, dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen konnten, und zuversichtlich im Glauben, der uns stärkt.
„Das Rheingau Musik Festival lebt von der
Vielfalt und den immer neuen Talenten.
Wir wollen ihnen den Weg an
die Spitze erleichtern.“
Dr. Heinz-Georg Sundermann,
Geschäftsführer LOTTO Hessen
Der Preis der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen
wird jährlich vergeben und ist mit
15.000 Euro dotiert.
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
93. JU-Landestag der Jungen Union Hessen:
KLARE ABGRENZUNG ZUR AFD.
DEUTLICHES BEKENNTNIS
ZU OETTINGER.
Die Junge Union Hessen hat sich auf
ihrem 93. Landestag erneut gegen eine
Zusammenarbeit mit der „Alternative
für Deutschland“ ausgesprochen und
ein deutliches Bekenntnis zu Günther
Oettinger als EU-Kommissar gegeben.
Weiterer Hauptredner war der
deut­sche EU-Kommissar Günther
­Oettinger, der – kurz nach der Europa­
wahl – für die Europäische Union als
„Friedensunion“ warb. „Populismus in
Europa ist Unfug!“, so der Kommissar.
Die Versammlung nominierte zudem
die hessischen Kandidaten für den
JU-Bundesvorstand: Roland Mittmann
für das Amt des stellvertretenden
­Bundesvorsitzenden und Max
Schad als Beisitzer. Beim politischen
Speed-Dating stellten sich wieder
Minister, Staatssekretäre und Abgeordnete aus Bundes- und Landtag
den Teilnehmern und konnten bei
dem kurzweiligen Format in kleinen
Gruppen über vielfäl­tige Fragen diskutieren.
Ministerpräsident Volker Bouffier betonte vor den rund 400 Delegierten
und Gästen in Mörfelden-Walldorf
die proeuropäische Ausrichtung der
CDU. Der CDU-Landesvorsitzende
machte deutlich, dass die CDU die
programmatische Auseinandersetzung mit der AfD führen und
deutlich machen wird, dass sie als
­Protest- und Ein-Themenpartei für
die konkreten politischen Aufgaben
nichts zu bieten hat und nicht poIhre gewohnte inhaltliche Stärke belitik- und ­regierungsfähig ist. Auch
wies die JU Hessen mit ihren 165 allJU-Landeschef Stefan Heck betonte:
gemeinen Anträgen, die von den Dele„Wir wollen kei­ne Koalition mit Lucke
gierten diskutiert und beraten wurden.
Lang&Cie_1-3Seite_Lang&Cie_1-3Seite
10.10.14
11:10
Seitedas
1 kommende Jahr kündigte JUund Co!“
Für
Chef Heck an, dass sich die JU verstärkt
der Vorbereitung der Kommunalwahl
widmen wolle. Ziel sei es, auch 2016
wieder flächendeckend mit JUlern in
die Kommunalparlamente einzuziehen
und die CDU weiter zu verjüngen.
HESSISCHE ERFOLGE
AUF DEM
JU-DEUTSCHLANDTAG
IN INZELL
Einen großen Erfolg konnte die Junge Union Hessen bei den Wahlen
zum JU-Bundesvorstand erreichen:
Mit Roland Mittmann (Hochtaunuskreis) und Max Schad (Main-KinzigKreis) wird der drittgrößte Landesverband auch zukünftig mit zwei
Personen in dem Führungsgremium
vertreten sein. Zudem konnte sich
mit Paul Ziemiak (NRW) der von der
JU Hessen unterstützte Kandidat für
den Bundesvorsitz durchsetzen.
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www.langundcie.de
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Unwetter nehmen zu
Interview mit Dr. Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender
der Vereinigten Hagelversicherung VVaG, Gießen, zu
den Folgen und der Versicherbarkeit von Wetterrisiken.
Herr Dr. Langner, aus dem Namen Ihres
Unternehmens kann man schon seinen
Zweck herauslesen. Bitte erläutern Sie
uns, welche Leistungen Sie konkret
anbieten.
Die Vereinigte Hagelversicherung ist ein
Spezialversicherer mit 190 Jahren Tradition
und Erfahrung. Wir bieten unseren Landwirten, Winzern, Obst- und Gemüsebauern Schutz gegen die Folgen von
Wetterrisiken. Und das ist nicht nur Hagel,
wie es in unserem Namen heißt. Auch
Sturm, Starkregen und Starkfrost decken
wir in der so genannten Mehrgefahrenversicherung ab. Versichern können unsere
Mitglieder in Deutschland und weiteren
europäischen Ländern alle Kulturen, die
sie zum Einkommenserwerb anbauen.
Das reicht von Getreide, Raps oder Mais
bis hin zu verschiedenen Obstsorten, Gemüse, Wein oder Hopfen. Eigentlich alles,
was nicht im Gewächshaus angebaut wird.
Sie sprechen von Mitgliedern, nicht
von Kunden?
Die Vereinigte Hagel ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Selbsthilfeorganisation der Landwirtschaft gemäß des
genossenschaftlichen Gedankens: Einer
für alle, alle für Einen. Die Versicherten sind
Mitglieder und damit gleichzeitig Eigentümer. Sie haben ein Bündel an Rechten, mit
denen sie direkt bei Unternehmensentscheidungen Einfluss nehmen können. Es
müssen keine Renditeerwartungen von
anonymen Aktionären erfüllt werden, das
anvertraute Geld der Versicherten kann
voll für das Schadenmanagement und die
Entschädigungsleistungen verwandt werden. Der verantwortungsvolle Umgang
mit den Beiträgen zeigt sich auch an den
im Vergleich zu anderen Versicherern geringen Verwaltungs- und Betriebskosten
in Höhe von rund 15% des Prämienaufkommens. Außerdem werden unsere
Sachverständigen direkt von den Mitgliedern gewählt.
Dr. Rainer Langner
die zu teils schwersten Schäden führten.
Vor diesem Hintergrund gehen wir davon
aus, dass zumindest extreme Wetterlagen
zukünftig verstärkt auftreten werden.
Spüren Sie die Auswirkungen des Klimawandels, haben die Schäden in den
letzten Jahren zugenommen?
Gibt es Regionen, die aus Ihrer Sicht
besonders stark hiervon betroffen
sein werden?
Mit Aussagen zum Fortschritt des Klimawandels sind wir eher zurückhaltend, hier
sind unseres Erachtens die Wissenschaftler
gefordert. Dennoch wird 2013 als das
schadenreichste Unwetterjahr in die Annalen der deutschen Versicherungswirtschaft eingehen. Fast sieben Milliarden
Euro haben die Versicherer insgesamt für
die Folgen von Naturgewalten an ihre
Kunden gezahlt. Den größten Anteil hieran hatten Hagelstürme mit über drei Milliarden Euro. Die Unwetter beschränkten
sich dabei nicht nur – wie es früher einmal
der Fall gewesen ist – auf die Sommermonate, sondern traten vom zeitigen Frühjahr
bis in den Herbst hinein auf. Auch im laufenden Jahr gingen seit Anfang Mai nahezu täglich Schadenmeldungen bei uns
ein. Dabei war es diesmal nicht primär der
Hagel, sondern sintflutartige Regenfälle,
Vor einigen Jahren hätte ich Ihnen auf
diese Frage noch geantwortet, dass vor
allem bestimmte Gegenden Süddeutschlands besonders gefährdet sind.
Der Rückblick auf die letzten beiden
Jahre zeigt jedoch, dass es kaum eine Region gibt, die vor Unwettern „sicher“ ist.
Von Rügen bis an den Alpenrand, vom
Rheinland bis in die Uckermark wurden
schwere Schäden gemeldet, weiße Flecken gab es kaum. Auch Hessen war in
diesem Jahr besonders betroffen. Auf
einer Linie von Willingen über Korbach
bis an den Stadtrand von Kassel verhagelten in der Woche nach Pfingsten rund
8.000 Hektar Ackerfläche.
Welche objektiven Argumente sprechen für den Abschluss einer Wetterversicherung?
Mit der Mehrgefahrenversicherung steht
dem landwirtschaftlichen Unternehmer
ein Instrument für das individuelle Risikomanagement zur Verfügung. Bei den
enormen monetären Vorleistungen, die
ein Landwirt erbringt, kann sich kein Betrieb Teil- oder gar Totalausfälle seiner
Ernte, also seiner Einkommensgrundlage,
leisten. Wenn ein Unwetter die Ernte vernichtet, hat er nicht nur nichts verdient,
sondern er bleibt auch noch auf seinen
Kosten sitzen. Das ist sicherlich auch der
Grund dafür, dass mehr als zwei Drittel der
Landwirte eine solche Versicherung abgeschlossen haben. Auch der Versicherungsbeitrag ist meist geringer als man denkt.
Ein vom Hagelschlag verwüstetes Maisfeld
Vielen Dank, Herr Dr. Langner.
MITMACHEN. MITREDEN.
MITGESTALTEN.
MITGLIED WERDEN.
ICH MACHE MIT!
MITGLIED WERDEN.
Ich beantrage die Aufnahme in die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) und erkläre, dass
ich keiner anderen Partei oder anderen politischen, mit der CDU konkurrierenden Gruppierung oder deren
parlamentarischen Vertretung angehöre.
Liebe Parteifreunde,
die CDU Hessen ist die moderne Volkspartei. Damit das auch in
Zukunft so bleibt, dürfen wir nicht warten, bis die Menschen den
Weg zu uns finden.
Daher wollen wir gemeinsam als CDU Hessen einen neuen Weg der Mitgliederwerbung gehen: Mit
der Aktion „+1 Mitmachen! Mitglied werden!“ fordern wir unsere Mitglieder dazu auf, jeweils EIN
neues Mitglied für die CDU zu werben.
Laden Sie Freunde, Bekannte und Verwandte ein, sich der CDU Hessen als Mitglied anzuschließen.
Jeder, der sich für die Grundsätze der Christlich Demokratischen Union einsetzt, findet bei uns
seinen Platz und wird Teil einer großen Familie. Wir brauchen möglichst viele Menschen, die in
unserer Volkspartei mitwirken möchten und ihre vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse und Vorstel­
lungen bei uns einbringen. Denn unsere Mitglieder sind es, die unsere Partei mit Leben füllen.
Mitgliederwerbung soll aber vor allem Spaß machen und sich lohnen. Daher erhalten Sie schon
bei einem geworbenen Mitglied ein kleines Präsent als Dankeschön, das Sie sich auf den nächsten
Seiten aussuchen dürfen.
Ich lade Sie herzlich ein: Machen Sie mit bei unserer Mitgliederwerbeaktion „+1 Mitmachen! Mit­
glied werden!“. Jeder einzelne von uns kann damit dazu beitragen, dass die CDU auch in Zukunft
eine lebendige und moderne Volkspartei bleibt. Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen schon jetzt von
ganzem Herzen.
Name
Vorname
Straße, Nr.
PLZ, Wohnort
E­Mail
Telefon
Mobiltel.
geboren am
Staats­
angehörigkeit
Ich zahle einen Monatsbeitrag von
Euro.
WIR WÜRDEN SIE GERNE KENNENLERNEN
ledig
verheiratet
Ehepartner ist CDU­Mitglied
selbstständig/freiberuflich
Angestellte(r)
Arbeiter(in)
Beamter/Beamtin
Geburtsort
Auszubildende(r)
Hausfrau/Hausmann
Schüler(in)
Student(in)
Rentner(in)
arbeitsuchend
Die nachfolgenden Angaben sind freiwillig.
Ich bin mit der Erhebung, Speicherung und Nutzung der vorstehenden personenbezogenen
Daten sowie der besonderen Arten personenbezogener Daten (§ 3 Abs. 9 BDSG,
z. B. politische Meinungen) einverstanden. Meine Daten werden nur für die Zwecke der
Arbeit der Partei erhoben, gespeichert und genutzt. Die E­Mail­Adresse kann für den Versand
von Einladungen zu satzungsgemäßen Versammlungen genutzt werden. Der Versand der
Einladungen auf elektronischem Wege ist in diesem Fall identisch mit dem Postweg.
Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten an die Gliederungen, Vereinigungen und
Sonderorganisationen der CDU sowie an die Konrad­Adenauer­Stiftung für die Übersendung
von Einladungen und Informationsmaterial weitergegeben werden. Dieses Einverständnis
kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Religion
ehrenamtliche Funktionen,
Ämter, Mitgliedschaften
Beruf
Geworben durch:
Unterschrift
WIR MACHEN ES IHNEN EINFACH
Monatsbeitrag
jährlich
Volker Bouffier
Landesvorsitzender der CDU Hessen
Euro.
Die Aufnahme erfolgt durch Ihren zuständigen CDU­Kreisverband.
Ort, Datum
Herzlichst
Ihr
Als Aufnahmespende zahle ich
Euro.
halbjährlich
Aufnahmespende
In Worten
IBAN
vierteljährlich
Euro.
EINZUGSERMÄCHTIGUNG
Ich ermächtige die CDU Hessen, die links genannte Zahlung von
meinem Konto mittels Lastschrift bis auf Widerruf einzuziehen.
Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der CDU Hessen
auf mein (unser) Konto gezogene Lastschrift einzulösen.
Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum,
die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem
Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Gläubiger­Identifikationsnummer
(wird vom Zahlungsempfänger ausgefüllt)
Geldinstitut
BIC
Ort, Datum
Mandatsreferenznummer (wird vom Zahlungsempfänger ausgefüllt)
Unterschrift
ICH MACHE MIT!
1 MITGLIED WERBEN.
Ich bin für die CDU Hessen aktiv geworden und habe ein neues Mitglied geworben.
Bitte senden Sie mir das gewünschte Präsent an die folgende Adresse:
Name
Vorname
Straße, Nr.
PLZ, Wohnort
E­Mail
Mitglied im
Kreisverband
Ort, Datum
WIHREN
MAC
MIT!
Da Mitgliederwerbung gemeinsam
noch mehr Spaß macht, können Sie
zusammen mit Freunden und Bekannten ein Werbeteam mit bis zu
10 Mitgliedern bilden.
Auf die fleißigsten Teams warten
attraktive Preise:
Teams, die gemeinsam mindestens 25
neue Mitglieder werben, erhalten von
uns für alle Team-Mitglieder Eintrittskarten zu unserem nächsten Hüttenabend im Wert von jeweils 35,- Euro.
Teams, die es schaffen, 100 neue
Mitglieder zu werben, laden wir
Unterschrift
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
GEMEINSAM
MITGLIEDER WERBEN.
zusammen mit den Geworbenen zu
einem reichhaltigen Frühstück ein,
das unser Generalsekretär Manfred
Pentz persönlich vorbeibringt.
Und die drei Werbeteams, die insgesamt die meisten Neumitglieder
werben (mindestens 100), können
sich darüber freuen, dass der Landes­­­
vorsitzende Volker
Bouffier ebenfalls persönlich vor Ort sein wird.
Melden Sie sich einfach
unter folgendem Link
an: http://cdulink.de/
teampluseins
Wir wünschen
viel Spaß
beim Mitmachen!
MITGLIEDER WERBEN LOHNT SICH
Herzlichen Dank fürs Mitmachen! Als kleines Dankeschön dafür, dass Sie ein Mitglied für die CDU Hessen
geworben haben, dürfen Sie sich ein Präsent im Wert von rund 30,- Euro aussuchen (bitte ankreuzen):
CDU­Armbanduhr mit CDU­
Logo­Druck in Silber auf dem
Ziffernblatt. Wahlweise in
Schwarz oder Orange.
Elegantes Schreib­Set
mit Kugelschreiber
und Füllfederhalter in
mattem Schwarz.
Eine Flasche CDU­Sekt
(Sauvignon Blanc).
Das ausgewählte Präsent wird Ihnen zeitnah nach der Aufnahme des von Ihnen geworbenen Mitglieds durch den
zuständigen Kreisverband von der Landesgeschäftsstelle zugesandt.
Bitte beachten Sie, dass die Präsente vom Umtausch ausgeschlossen sind.
Beide Seiten des Antrags bitte faxen oder einfach per Post schicken an:
CDU Hessen, Frankfurter Straße 6, 65189 Wiesbaden | Tel.: (0611) 16 65-0 | Fax: (0611) 16 65-440 | www.cduhessen.de
WE
MAKE
SUNSHINE
Olav Hole arbeitet bei Bilfinger in Norwegen. Der Projektmanager und sein Team brachten
Licht ins Dunkel von Rjukan. Die südnorwegische Stadt liegt in einem engen Tal, im Winter
verirrt sich kein Sonnenstrahl hierher. Deshalb installierten die Experten auf 850 Metern Höhe eine
50 Quadratmeter große Spiegelfläche. Dank hochpräziser Umsetzung von Bilfinger wird die Sonne
nun umgeleitet – direkt auf den Marktplatz und in die Gesichter der Einwohner. www.bilfinger.com
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HESSENKURIER | OKTOBER 2014
HESSEN UNTERWEGS
WAS IST
LOS IN
HESSEN
Sie haben noch nichts vor?
Dann gibt es hier einige
Tipps, was man in unserem schönen Hessen alles
unternehmen und erleben
kann. Viel Spaß dabei!
KASSEL
28. OKTOBER
JAZZKANTINE
BAD HERSFELD
13. – 20. OKTOBER
LULLUSFEST
– Das Beste, ohne Stecker
– 20 Jahre Jazzkantine
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34117 Kassel
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Norden der Rhön mit einer Bilanzsumme
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Mitarbeiter. Wir bieten unseren Kunden
die ganze Bandbreite moderner Finanz­
dienstleistungen von der Altersvorsorge
bis zum Zahlungsverkehr. Egal, welche
Leistungen gebraucht werden ­ wir
betreuen unsere Kunden umfassend und
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Die VR­ Bank NordRhön eG wurde im Jahr 2013
als Top­Bank im Fördermittelgeschäft in Hessen
durch die DZ­Bank ausgezeichnet. Auf dem Foto
v.l.n.r.: Gerhard Hahn (Bereichsleiter Firmen­
kunden VR­Bank), Oliver Gudat (DZ­Bank) und
Werner Eichler (Vorstandssprecher VR­Bank)
Für Hessen.
Aus der Rhön.
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.
Wir machen den Weg frei.
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www.vr­bank­nordrhoen.de
HESSENKURIER | OKTOBER 2014
GEWINNSPIEL
Erholung, das ist das Motto des denkmalgeschützten Jugendstilhotels Badehof in Bad Salzschlirf bei Fulda. Hier ist
Freiraum zum Aufatmen. Für Gesundheit und Wohlbefinden stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.
An den Badehof grenzt direkt ein Kurpark, der für Ruhe
und Entspannung sorgt. Alle Zimmer sind neu eingerichtet
und haben einen freundlichen und stilvollen Charme. Wer
Medical-Wellness betreiben möchte ist im Badehof genau
richtig. Lassen Sie sich mal wieder richtig durchkneten und
gönnen Sie Ihren verspannten Muskeln eine klassische Massage oder tauchen Sie ein in das 29 Grad warme Wasser im
weitläufigen Hallenbad – das ist der perfekte Rahmen für
einen angenehmen Aufenthalt.
Stilvoll speisen und Kulinarisches erleben – im Badehof
werden Sie verwöhnt mit saisonalen, internationalen und
regionalen Spezialitäten. Denn für das leibliche Wohl wird
bestens gesorgt: Morgens erwartet Sie ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, mittags ein schmackhaftes Menü,
und ein gesundes vielseitiges Abendbuffet rundet den Tag
ab. Rund um den Badehof gibt es in Bad Salzschlirf auch
weitere interessante Ausflugsziele wie z. B. die Rhön mit
Wasserkuppe, der Vogelsberg – der größte erloschene Vulkan Europas, Fulda – die Barockstadt oder das mittelalterliche Lauterbach und die Burg Schlitz.
> Quelle: www.badehof.de
HK_Anzeige_Ordermed.qxp_Hk_Anzeige_ordermed 18.08.14 15:28 Seite 1
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INTERVIEW MIT GESCHÄFTSFÜHRER
HERRN MARKUS BÖNIG, ORDERMED GMBH
RÄTSELFRAGE
Wie heißt unsere neue Mitgliederwerbeaktion, mit der wir unsere Mitglieder dazu auffordern,
jeweils EIN neues Mitglied für
die CDU zu werben?
BITTE SENDEN SIE IHRE
ANTWORT BIS ZUM
8. NOVEMBER 2014 AN:
Hessen Kurier, Preisrätsel
Postfach 1940,
65009 Wiesbaden
oder per Fax an 0611/1665485
oder per E-Mail an
raetsel@hessenkurier.de
60
MITMACHEN
UND GEWINNEN
Beantworten Sie direkt die Rätselfrage und
gewinnen Sie als ersten Preis einen Hotelgutschein
für den Badehof in Bad Salzschlirf – für zwei
Übernachtungen in einem Superior-Zimmer
inklusive Frühstück. Die Gewinner des 2. und
3. Preises erhalten jeweils einen Gutschein über
­eine Übernachtung für zwei Personen.
Während der Erstellung dieses Heftes traf sich
die Redaktion mit Herrn Markus Bönig, Gründer und Geschäftsführer der Ordermed GmbH,
um mit ihm über Ordermed, die Medikationskarte, Vermeidung von Wechselwirkungen und
die Versorgung von chronisch erkrankten Patienten mit Medikamenten zu sprechen.
Redaktion: Herr Bönig, das schwierigste zu Anfang, was ist eine Medikationskarte?
MB: Mit der Medikationskarte erfasst der Patient vollkommen eigenständig oder mit Hilfe
von ihm ausgesuchter Personen, Angehörigen,
Pflegekräften oder Apothekern alle Medikamente, die er derzeit nutzt, sowohl Verschreibungspflichtige als auch verschreibungsfreie
Medikamente. Das Besondere ist, dass diese
Daten zu 100% dem Patienten gehören und
niemand anderem. Der Patient behält die Hoheit über die Daten.
Redaktion: Und dann? Was ist der Nutzen für
den Patienten?
MB: Mit der Medikationskarte liegt erstmalig in
Deutschland eine Erfassungsmöglichkeit aller
Medikamente vor. Dies hilft im Notfall dem
Mediziner, indem er innerhalb weniger Sekunden weiß, welche Medikamente bisher genommen werden – eine sehr wichtige
Voraussetzung zur erfolgreichen Behandlung
im Notfall. Der Apotheker kann zugleich jederzeit auf Wunsch des Patienten einen Wechselwirkungscheck durchführen – damit kann
festgestellt werden, ob sich unterschiedliche
Medikamente nicht miteinander vertragen.
Leider wird dies noch zu selten in Deutschland
gemacht, weswegen es der Medikationskarte
bedarf.
Redaktion: Wer sollte unbedingt eine Medikationskarte haben?
MB: Unser Angebot richtet sich selbstverständlich an alle Bürger. Ein besonderes Interesse
dürften aber diejenigen haben, die aufgrund
einer Erkrankung dauerhaft mindestens zwei
Medikamente nehmen, seien es verschreibungspflichtige oder verschreibungsfrei Medikamente. Gerade bei dieser Personengruppe ist
es wichtig, dass Arzt und Apotheker immer auf
eine lückenlose Dokumentation aller Medikamente zurückgreifen können um den Patienten
richtig beraten zu können und im Notfall die
richtigen Entscheidungen treffen zu können.
Redaktion: Wieso soll man zusätzlich zur Krankenkassenkarte eine Medikationskarte haben?
MB: Die Krankenkassenkarte speichert keine
Daten zur Medikation des Patienten und auch
für die Zukunft ist nicht absehbar, wann solche
Funktionen verfügbar sind. Zudem ist die Krankenkassenkarte mit all der Information nicht im
Ausland einsetzbar, da ausländische Systeme
nicht angeschlossen sind.
Redaktion: Wo erhalte ich eine Medikationskarte?
MB: Sie können die Medikations-karte sowohl
beim Apotheker ihres Vertrauens anfordern oder,
sofern dieser die Karte nicht herausgibt, die Karte
unter www.medikationskarte.de bestellen.
Redaktion: Vielen Dank für die Information und
das gute Gespräch!
– Eine Information der Vereinigung Cockpit –
BUSFAHRT NACH THÜRINGEN
25 JAHRE GRENZÖFFNUNG –
EIN GRUND ZUM FEIERN!
Am Sonntag, 9. November findet
in Vacha und Philipps­thal eine
Festveranstaltung anlässlich des
25. Jahrestages des Falls der
Mauer statt. Dort werden das
Land Hessen und der Freistaat
Thüringen dieses Jubiläum gemeinsam feiern. Beide Ministerpräsidenten mit ihren Kabinetten
sowie die Landtagspräsidenten werden an dem Festakt teilnehmen.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der St.Johanneskirche im thüringischen Grenzort Vacha begeben sich alle Teilnehmer unter Begleitung des Heeresmusikkorps zur Brücke der Einheit, um dort feierlich der
Ereignisse zu gedenken. Anschließend spazieren die
Teilnehmer gemeinsam in das hessische Philippsthal.
Im dortigen Schlosshof findet ein großes Bürgerfest
mit Musik und kostenfreier Bewirtung statt.
FESTAKT:
SONNTAG, 9. NOVEMBER 2014, 10-15.00 UHR
Zu diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einer Busfahrt nach Vacha
und Philippsthal (Werra) ein.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer CDU-Kreis­
geschäftsstelle.
Wir würden uns freuen, mit
Ihnen gemeinsam dieses historische Jubiläum zu feiern!
Cockpit_1-2Hessen_ausgewählt_Cockpit1-2Seite 10.10.14 10:57 Seite 1
60 Jahre Grundgesetz
mit starken Tarifpartnern
ist ein Erfolgsmodell.
Deshalb:
Keine Tarifeinheit!
Die Vereinigung Cockpit ist der Verband der Verkehrsflugzeugführer und Flugingenieure
in Deutschland. Sie vertritt die Interessen von heute rund 9300 Cockpitbesatzungsmitgliedern aus allen deutschen Airlines (auch schon während ihrer Ausbildung) sowie von
Verkehrshubschrauberführern. Die wesentlichen Ziele der VC sind die Mitwirkung am
Wohl der Zivilluftfahrt sowie die Wahrung und Verfolgung der berufs- und tarifpolitischen
Interessen ihrer Mitglieder.
Die VC gehört dem europäischen Dachverband European Cockpit Association (ECA)
und dem Weltpilotenverband IFALPA an.
Lesen Sie dazu auch das Interview mit VC Präsident Ilja Schulz auf der nächsten Seite.
Im Blickpunkt: Streiks bei der Lufthansa,
Tarifeinheit und die Gewerkschaft der Piloten
Durch den Frankfurter Flughafen ist der Luftverkehr in Hessen ein Dauerthema. Die Region und
Politik diskutieren über Fluglärm und Nachtflugverbort, während hunderttausende Beschäftigte
vom Jobmotor Fraport und die Wirtschaft von einer hervorragenden Infrastruktur profitieren.
Mit dem Tarifkonflikt bei der Lufthansa und dem im Bund geplanten Gesetz zur Tarifeinheit ist
momentan ein weiteres Thema im Fokus: Berufsgewerkschaften, wie die Vereinigung Cockpit.
Ein Gespräch mit Ilja Schulz, Präsident der
Vereinigung Cockpit (VC)
Herr Schulz, die VC ist derzeit in aller
Munde und zieht durch ihre Streiks bei
der Lufthansa durchaus viel Zorn auf
sich. Was steht hinter diesem Arbeitskampf?
Schulz: Die Lufthansa hat den seit gut 40
Jahren geltenden und seither mehrfach
gemeinsam angepassten Tarifvertrag zur
Übergangsversorgung gekündigt und
für nichtig erklärt. Diese Regelung ist
den langfristigen Belastungen, die der
Beruf über den Wolken mit sich bringt
(Höhenstrahlung, Zeitverschiebung, extreme Klimawechsel…), geschuldet und
bietet den Piloten die Möglichkeit vorzeitig aus dem Flugdienst auszuscheiden.
Ohnehin verliert ein Verkehrspilot seine
Fluglizenz spätestens mit dem 65. Lebensjahr. Die vereinbarte Übergangsversorgung schließt also die mögliche Lücke bis
zur gesetzlichen Rente.
Der Tarifvertrag Übergangsversorgung
wurde in der Vergangenheit bei allen Entgeltverhandlungen als Faktor berücksichtigt. Im Rahmen des Gesamtpaketes ist er
Bestandteil der tariflich gemeinsam vereinbarten Leistungen. Hierfür werden
entsprechende Rückstellungen gebildet
um die Leistungen im Bedarfsfall zu erbringen. Diese Rückstellungen möchte
die Lufthansa nun gerne abschmelzen,
wahrscheinlich um diese als Dividende an
ihre Aktionäre ausschütten.
Um ihre Position durchzusetzen streikt
ihre Gewerkschaft und trifft damit
die Reisenden. Gäbe es keine andere
Lösung?
Schulz: Streiks sind das allerletzte Mittel in einem Tarifkonflikt und wir haben
auf dem Verhandlungsweg alles versucht bevor wir diesen Schritt gegangen sind. Leider erleben wir von Seiten
der Lufthansa eine beispiellose Verweigerungshaltung. Bei allen anderen
Fluggesellschaften in Deutschland
haben wir in den letzten Jahren Tarifverträge unbeachtet von der Öffentlichkeit und ohne einen einzigen
Streiktag vereinbart. Allein mit Lufthansa scheint dies nicht mehr möglich,
wie auch andere Gewerkschaften
schon erfahren mussten. Wir wollen
nicht die Reisenden treffen, daher kündigen wir eine Streikmaßnahme immer
mit Vorlauf an. So haben alle Reisenden
die Möglichkeit auf eine andere Airline
oder andere Verkehrsmittel auszuweichen.
Die Große Koalition in Berlin will nun
mit einem Gesetz zur Tarifeinheit zukünftigen Streiks von kleinen Gewerkschaften einen Riegel vorschieben.
Was bedeutet das für Sie?
Schulz: Ich kann es immer noch nicht
glauben, dass die Regierung allen Ernstes
ein Gesetz beschließen möchte, welches
einem Gewerkschaftsverbot für kleinere
Berufsgruppen gleichkommt.
Moment Mal, von einem Verbot kleiner
Gewerkschaften ist doch nicht die
Rede.
Schulz: De facto schon. Der Arbeitskampf
ist ein verfassungsrechtlich gewährleistetes Instrument zur Wahrnehmung der
Koalitionsfreiheit. Um als Gewerkschaft
einen Tarifvertrag abschließen zu können,
muss auch das Arbeitskampfrecht wahrgenommen werden können. Die angedachte Ausdehnung der Friedenspflicht
auf die Minderheitsgewerkschaft kommt
einem Gewerkschaftsverbot gleich. Zum
Wesensgehalt einer freien Gesellschaft
gehört aber, dass auch Minderheiten zu
respektieren sind – das fällt der Politik
schwer zu verstehen.
Für dieses Recht werden Sie vermutlich auch kämpfen wollen. Mit Streiks?
Schulz: Wenn es nötig ist, werden wir vor
das Bundesverfassungsgericht ziehen
und haben uns hierfür mit dem ehemalige Bundesinnenminister und Rechtsanwalt Gerhart Baum bereits kompetente
Unterstützung gesichert. Dass eine gesetzliche Tarifeinheit verfassungswidrig
wäre, wird von diversen Gutachten bestätigt. In einem längeren Interview im
Handelsblatt haben wir dies auch schon
ausführlich dargelegt.
Sie halten den Gang nach Karlsruhe
also für unausweichlich?
Schulz: Wenn Frau Nahles so weitermacht, auf jeden Fall. Aber soweit muss
es nicht kommen, wenn die Bundespolitik erkennt, dass sie sich auf dem falschen Weg befindet. Im Kanzleramt
wird bereits offen zugegeben, dass den
Arbeitgebern eine Regelung zur Tarifeinheit zugesichert wurde, nachdem
diese ihren Widerstand beim Mindestlohn aufgegeben haben.
Wenn verfassungsmäßig garantierte
Rechte gegen die Interessen der Industrie verdealt werden, kommen mir
ernsthafte Zweifel an den Grundfesten
unserer Demokratie. Zudem würde eine
so ausgelöste Erosion mittelfristig alle
Arbeitnehmer treffen und an einem der
Prinzipien unserer sozialen Marktwirtschaft rütteln – einem ausgeglichenen
Kräfteverhältnis zwischen Arbeitgebern
und Arbeitnehmern.
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