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Bildungsprogramm 2014 für Aktive in Betrieb und - IG Metall

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n!
Da ist mehr dri
Bildungsprogramm 2014
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
IMPRESSUM
Herausgeber
Bertin Eichler, IG Metall Vorstand
Thomas Veit (V.i.S.d.P.)
FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Redaktion
Thomas Veit
Bearbeitung des Manuskripts
Gabi Hurtig
Lektorat
Katharina Mieskes, www.textfuge.de
Gestaltung
SAFRAN WORKS, Frankfurt
Bildnachweis:
Seminarfotos & Portraits: Annette Hornischer
Titel: Ehrman Photographic/Shutterstock.com,
U2 Regina Schildheuer, S. 9 YanLev/Shutterstock.com,
S. 28 Panthermedia/Heike Jestram, S. 34/35: respekt.
tv, S. 84 Robert Kneschke/Fotolia.com, S. 94 gfp/Uli
Grohs, S. 130 Gaby Pfrüner, S. 136 Michael Jänecke und
Udo Schmode
EIN HER ZLICHE S
DANKE SCHÖN AN UNSER E SEMIN A RTEILNE HMER (INNEN )! AUCH IN DIESEM JA H R
HABEN UNS KOLLEG INNEN UND KOLLEG EN MIT
IHREN STATEME N TS UND FOTOS BEI DER GESTA LTUNG
DES BILDUN GSPROG RAM MES UNTER STÜ TZT.
DIE BILDER ZEIG EN, DASS DIE SEMIN A RA RBEIT
WIRKLI CH SPASS G EMACH T HAT!
THOMA S VEIT UND DAS TEAM
BILDUN GSOR GANISA TION
Druck
alpha print medien AG, Darmstadt
© 2013, IG Metall Vorstand
v. l. Beate Reschke, Annette Jahn, Thomas Veit,
Brigitte Schlott, Nicole Bäcker, Gabi Hurtig.
Allgemeines
VL kompakt
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
Betriebspolitische Spezialisierung
Da ist mehr drin!
Forum Politische Bildung
Bildungsprogramm 2014
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
Anmelden, freistellen, teilnehmen
2
Das Bildungsprogramm der IG Metall: Da ist mehr drin!
MEHR INHALT – MEHR ÜBERBLICK – MEHR SERVICE
Das Bildungsprogramm der IG Metall:
Da ist mehr drin!
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird Fortbildung
besonders kritisch bewertet. Müssen diese Kosten
wirklich sein? Können die betrieblichen Interessenvertreter(innen) nicht durch Verzicht auf Weiterbildung
einen Beitrag zur Sicherung des Betriebes leisten?
Ganz klar: Nein, das ist das falsche Signal und die
falsche Strategie!
Gerade in schwierigen Zeiten sind kompetente
Interessenvertreter(innen) gefragt. Insbesondere jetzt
benötigen die Beschäftigten Betriebsräte, die ihre
Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte genau kennen.
Erst recht in schwierigen Situationen wird für die
Beschäftigten sichtbar, wie wertvoll top-qualifizierte
Betriebsräte sind.
Wir sind für diese Aufgabe die erste Adresse für
die betrieblichen Interessenvertreter(innen). In unsere
Bildungsarbeit fließt unser ganzer Erfahrungsschatz
als große und erfolgreiche Gewerkschaft und als ein seit
vielen Jahrzehnten aktiver Bildungsanbieter ein. Deshalb
können wir im Vergleich zu anderen Anbietern und mit
Bezug auf unser Bildungsprogramm mit Stolz behaupten:
Bei uns ist mehr drin!
Die IG Metall hält die bundesweit größte Auswahl
an Seminaren für abhängig Beschäftigte und ihre betrieblichen Vertreter(innen) bereit. Unsere Seminare richten
sich an unterschiedliche Zielgruppen: an Betriebsräte, an
Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), an Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung und nicht zuletzt an
die gewählten Vertrauensleute der IG Metall.
Für alle das richtige Programm
Um die Seminarsuche einfacher zu gestalten, haben wir
unser Programm in bewährter Weise in zwei Hefte aufgeteilt. Das erste Heft wendet sich an alle Aktiven in Betrieb
und Gesellschaft. Es bietet insbesondere wirtschafts-,
gesellschafts-, sozial- und betriebspolitische Seminare.
Das zweite Heft richtet sich mit Seminaren zur betriebspolitischen Spezialisierung insbesondere an alle Mitglieder
in Betriebs- und Aufsichtsräten, in Jugend- und Auszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertretungen.
Das Bildungsprogramm der IG Metall: Da ist mehr drin!
BR-Wahl 2014
Den thematischen Schwerpunkt des Jahres 2014 bildet
ganz eindeutig die anstehende Betriebsratswahl. Wie
bei den vorangegangenen Wahlen erwarten wir ein
positives Signal der Beschäftigten für die Mitbestimmung:
durch eine steigende Wahlbeteiligung, durch mehr
gewählte Betriebsratsgremien und durch einen steigenden Anteil der in der IG Metall organisierten Betriebsratsmitglieder.
Die IG Metall unterstützt dieses Ziel bereits im Vorfeld der Wahlen mit aller Kraft. Die eigentliche Arbeit
beginnt für uns aber erst nach den Wahlen. Denn dann
geht es darum, die neu gewählten Betriebsräte zu
schulen.
3
VL kompakt:
Vertrauensleutebildung auf hohem Niveau
Für unsere Vertrauensleute halten wir das Seminarangebot auf hohem Niveau und bauen es weiter aus. Denn
unser Ziel ist eine nachhaltige Unterstützung der VL-Wahl
von 2012. Neu im Angebot finden sich für wiedergewählte
Vertrauensleute Seminare zum Thema Aktiv im Betrieb und
Organizing. Der erneute Zuwachs an VL-Seminaren hat
zwei Hintergründe: Erstens ist uns die Unterstützung der
Vertrauensleutearbeit ein Herzensanliegen. Zweitens
aber ist das in diesem Maße auch aufgrund der guten
Mitgliederentwicklung der vergangenen Jahre möglich.
Wir hoffen, mit diesem Angebot einen Beitrag zu einer
zukünftig noch besseren Mitgliederentwicklung zu leisten.
Denn auch da gilt trotz aller Erfolge: Da ist mehr drin!
BR kompakt:
Grundlagenbildung für Neugewählte
Für neugewählte Betriebsräte ist es wichtig, schnell die
passende Qualifizierung zu finden. Unser Ausbildungsgang „BR kompakt“ ist speziell darauf ausgerichtet. Er
bietet den perfekten Einstieg in eine erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Der Ausbildungsgang ist ab der Seite 12 im
zweiten Heft ausführlich beschrieben.
Bertin Eichler
geschäftsführendes
Vorstandsmitglied
Ulrike Obermayr
Bereichsleiterin
Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
4
Anmelden,
Allgemeinesfreistellen, teilnehmen
Da ist mehr drin!
Da ist mehr drin!
Seminare im Bildungsprogramm für Betriebsräte
Wo bin ich richtig?
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Bildungsprogramm
2014
Spezial:
BR WAHL 2014
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenve
rtretungen und JAVen
Seminare im Bildungsprogramm für Aktive
Bildungsprogramm
2014
für Aktive in Betrieb
und Gesellschaft
Einführungsseminare
Das Bildungsprogramm der IG Metall ist in
zwei Hefte gegliedert:
BR kompakt
In diesem Heft findest du die Seminare für Aktive
in Betrieb und Gesellschaft insbesondere mit
Seminaren nach Bildungsurlaub und § 37.7 BetrVG.
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Da ist mehr drin!
Betriebspolitische Spezialisierung
VL kompakt
Betriebspolitische Spezialisierung
ERA, Entgelt und Leistung
Arbeitszeit- und Arbeitsgestaltung
Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz
Gesellschaftspolitische
Weiterbildung
Bildungsprogramm 2014
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
§ 37.7 BetrVG/BU
Das zweite Heft enthält die Seminare für Betriebsund Aufsichtsräte, für Schwerbehinderten- und
Jugend- und Auszubildendenvertretungen insbesondere nach § 37.6 BetrVG.
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Da ist mehr drin!
Spezial:
Bildungsprogramm 2014
BR WAHL 2014
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenvertretungen und JAVen
§ 37.6 BetrVG
Betriebswirtschaft, Personalentwicklung und Qualifizierung
Geschichte und politische Kultur
Rhetorik, Kommunikation und
Arbeitsorganisation
Ökonomie, Sozialpolitik,
Ökologie und Arbeit
SBV und Teilhabepolitik
Politische Jugendbildung
Personen- und Berufsgruppen
Internationale Bildung
Fachakademie für Arbeitsrecht
Forum Politische Bildung
Mitbestimmungsakademie
für Betriebsratsvorsitzende und
Aufsichtsratsmitglieder
Referent(inn)en
und Multiplikator(inn)en
Allgemeines
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Orientierungshilfe zur Seminarsuche
5
Allgemeines
EINSTIEG
Ich habe bisher an noch keinem Seminar teilgenommen, möchte mich jetzt aber mit grundlegenden Fragen der Gewerkschaftsarbeit in Betrieb und Gesellschaft vertraut machen.*
ÜBERBLICK
Ich bin in meinem betrieblichen Amt neu gewählt und möchte mir nach dem regionalen
Einstiegsseminar einen fundierten Überblick über meine Aufgaben erarbeiten.
SPEZIALISIERUNG
Ich möchte mir in einzelnen Handlungsfeldern bzw. zu Themenschwerpunkten vertiefende
Kompetenzen erarbeiten, um etwa in betrieblichen oder gewerkschaftlichen Ausschüssen
und Projekten Verantwortung übernehmen zu können.
VL kompakt
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
Betriebspolitische Spezialisierung
Forum Politische Bildung
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
VERNETZUNG/LEITUNG/VERMITTLUNG
In meiner Funktion stehe ich vor der Aufgabe, Gremien, Ausschüsse oder Projekte leiten
und führen zu müssen. Ich muss strategisch handeln und andere Personen
vernetzen und zum Handeln motivieren bzw. anleiten.
* Einstiegsseminare finden auf regionaler Ebene statt und werden in diesem Bildungsprogramm
nicht abgebildet. Bitte wende dich an deine IG Metall Verwaltungsstelle vor Ort.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
6
Anmelden,
Allgemeinesfreistellen, teilnehmen
DIE SEMINARANMELDUNG AUF EINEN BLICK:
Fünf Schritte zum Seminar
Schritt 1:
SEMINAR AUSWÄHLEN
Welches Seminar das passende für dich ist,
kannst nur du selbst entscheiden. Wir unterstützen dich an dieser Stelle mit ein paar Tipps
bei der Seminarsuche:
Unser Seminarprogramm ist in zwei Hefte
gegliedert. Die thematische Zuordnung zu
den Heften ist auf Seite 4 abgebildet.
Unseren Seminaren sind vier Kompetenzlevel
et: Eins
g Überblick, Spezialisiezugeordnet:
Einstieg,
Schritt 2:
BESCHLUSSFASSUNG
rung sowie Leitung/Vernetzung/Vermittlung.
Die Level helfen bei der Auswahl des passenden Seminarniveaus. (Seite 4/5)
Bei Fragen zum Seminarangebot, zur Seminarauswahl oder zu Freistellungsmöglichkeiten
helfen unsere betrieblichen Bildungsbeauftragten oder die IG Metall vor Ort gerne weiter.
Das komplette Seminarangebot ist auch
auf unserem Internetportal unter
l www.igmetall.de/bildung zu finden.
Mehr Infos dazu auch auf Seite 9.
TTipp: Notiere Seminarnummer und -typ deiner
Wunschseminare. Mit der Seminarnummer
lässt sich jedes Einzelseminar zur Anmeldung
eindeutig identifizieren und wiederfinden. Mit
dem Seminartyp können die verschiedenen
Termine und Orte eines Seminarthemas gefunden werden.
Mitglieder des Betriebsrats, der Schwerbehindertenvertretung oder der JAV haben für viele
Seminare ein Recht auf Freistellung und Kostenübernahme durch den Arbeitgeber (Antrag auf
Seite 167 ff). Voraussetzung dafür ist ein gültiger Entsendungsbeschluss des Betriebsrats.
Informationen hierzu findest du auf Seite 158
in Punkt 6.
Tipp: Eine gültige Beschlussfassung muss auf
einer ordnungsgemäßen Betriebsratssitzung
mit folgenden Formalien gefasst werden:
Tagesordnungspunkt Seminarteilnahme des
Mitglieds X zum Seminar Y.
Beschlussfassung für konkreten Kollegen/
konkrete Kollegin X zu konkretem Seminar Y
mit Termin fassen
Beschlussfassung mit Mehrheit der anwesenden BR-Mitglieder.
Beschlussfassung in das Protokoll der
Sitzung aufnehmen.
AU SFÜ HRL ICH E
HIN WE ISE ZU R
SEM INA RTE ILN AHM E
FIN DE ST DU AB
SEI TE 157 .
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Allgemeines
Schritt 3:
UNTERRICHTUNG DES ARBEITGEBERS
Schritt 4:
ANMELDUNG
Schritt 5:
TEILNAHMEBESTÄTIGUNG
Der Arbeitgeber muss rechtzeitig über den
Seminarbesuch informiert werden, damit er die
Möglichkeit hat, deine Abwesenheit einzuplanen. Bei Bildungsurlaubsanträgen sind das
mindestens sechs Wochen vor Seminarbeginn.
Der Antrag muss die Anerkennungsnummer aus
den Seminarangaben enthalten. Bei Seminaren
für Mitglieder des Betriebsrats, der SBV oder
der JAV erfolgt die Unterrichtung im Anschluss
an die rechtzeitige Beschlussfassung des
Betriebsrats.
Melde dich verbindlich bei der IG MetallVerwaltungsstelle vor Ort für das ausgewählte
Seminar an oder sende deine Seminaranfrage direkt vom Internet oder Extranet der
IG Metall ab.
Nach der Anmeldung versenden wir zunächst
eine Anmeldebestätigung. Damit bist du für das
gewählte Seminar angemeldet und vorgemerkt.
Aber Achtung: Möglicherweise befindest du
dich vorerst nur auf der Warteliste. Dein Seminarplatz ist erst mit Erhalt der Seminareinladung verbindlich. Diese versenden wir ca. acht
Wochen vor Seminarbeginn mit allen weiteren
Unterlagen für die Teilnahme:
den Seminar- und Themenplan
Informationen zum Veranstaltungsort
eine Anreisebeschreibung
Tipp: Die Unterrichtung des Arbeitgebers
(Musterformulare ab Seite 167) über
die Seminarteilnahme muss folgende
Informationen enthalten:
Zeitraum der Schulung
teilnehmende Kolleg(inn)en
Seminarort
Seminar- und Themenplan (stehen im
Internet oder in den Verwaltungsstellen zur
Verfügung (Seite 159 in Punkt 7)
Seminarkosten, allgemeine Infos zu den
Seminarkosten auf den Seiten 160/161)
Tipp: Einige Arbeitgeber versuchen, die Seminarteilnahme erst einmal abzulehnen. Du solltest
auf eine solche Reaktion gefasst sein und dich
dadurch nicht von deinem guten Recht auf
Weiterbildung abbringen lassen. Die meisten
Einwände des Arbeitgebers können gemeinsam
mit dem Betriebsrat abgewehrt werden (Seite
162/163).
Tipp: Bei Bildungsurlaubsseminaren und
Seminaren nach § 37.7 BetrVG übernimmt die
IG Metall die Seminarkosten für ihre Mitglieder
(Seite 159 in Punkt 8).
7
8
Anmelden,
Allgemeinesfreistellen, teilnehmen
Inhaltsübersicht
Vorwort
2
Allgemeines
Wo bin ich richtig? Orientierungshilfe zur Seminarsuche
4/5
Fünf Schritte zum Seminar
6/7
Inhaltsübersicht
8
Das IG Metall-Bildungsangebot online
9
Die IG Metall-Bildungszentren
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
132
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
134
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
136
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
138
IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel
140
Kritische Akademie Inzell
144
IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee
148
11
Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren
150
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
19
Übersicht der IG Metall-Bildungszentren
166
Geschichte und Politische Kultur
20
Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
30
Politische Jugendbildung
40
Internationale Bildung
53
Betriebspolitische Spezialisierung
57
Betriebswirtschaftliche Grundlagen
58
Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
62
Arbeitszeitgestaltung
72
Entgelt und Leistung gestalten
74
Jugend und Studierende
82
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
86
Forum Politische Bildung
97
Seminarangebot der IG Metall 2014 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
VL kompakt
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
105
Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
106
Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
110
Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
118
Weiterbildung für Mulitplikator(inn)en
123
Anmelden, freistellen, teilnehmen – Rund um die Seminarteilnahme
Bildung im Tarifvertrag
146
Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren
157
Was kostet mein Seminar?
160
Der Schulungsanspruch nach § 37.6 BetrVG
162
Wenn der Arbeitgeber blockt
163
Glossar
164
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.7
167
Musterbrief: Buchungsformular nach § 37.6
168
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.6
169
DAS REF ERE NTE NPOR TAL - SEM INA RKON ZEP TE UND INFOS:
EXTRAN ET > PRA XIS
> AKTIVE > REF ERE NTE N
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Allgemeines
Aktuell und informativ:
Das IG Metall-Bildungsangebot online
Die aktuellen Bildungsthemen der IG Metall und unsere Seminare sind auch im
Internet zu finden mit ständig aktualisierten Terminen, Suchmasken zur Seminarauswahl
und weiteren Informationen zu den Seminaren l www.igmetall.de/bildung
Alle bundesweiten Seminare mit der Information über freie Plätze
Ankündigung von Seminaren zu aktuellen Themen
Zielgruppenspezifische Bildungsangebote
Informationen zur Anmeldung und Online-Seminaranfrage
Seminarbeschreibungen und Themenpläne
Informationen zur Freistellung nach dem Betriebsverfassungsgesetz und
den Bildungsurlaubsgesetzen der Bundesländer
Adressen und Links der IG Metall-Bildungszentren
Das Bildungsprogramm als PDF zum herunterladen
Die IG Metall hat ein vielfältiges und interessantes Bildungsangebot: Von Tarifpolitik über
Globalisierung und Gestaltung der Arbeitswelt bis hin zu Rhetorikkursen. Die Online-Suche im
IG Metall-Netz unterstützt dich dabei, das passende Seminar zu finden.
Im Servicebereich am Ende jeder IG Metall-Seite findst du diese drei Links zu unseren Seminaren:
Seminare
Suchbegriff, Themengruppe oder Bildungszentrum eingeben und loslegen. Seminaranfrage an die Verwaltungsstelle schicken.
Last-Minute
Seminare
Hier findst du alle Seminare, für die du dich
auch kurzfristig noch anmelden kannst.
Einfach stöbern und bei der zuständigen Verwaltungsstelle Bescheid geben.
MITGLIEDER BEKOMMEN MEHR
Das Extranet ist das Online-Netz für die Aktiven
der IG Metall: schnell, aktuell, informativ und
exklusiv l www.extranet.igmetall.de
Extranet
Aktuelle Informationen für Aktive, zu den
Tarifverträgen, zu Branchen etc.
9
10
„Bildung sollte nicht das sein, was man weiß,
vielmehr das, was man daraus macht.“
Jan Wöllert
11
LEBEN UND ARBEITEN – INTERESSENVERTRETUNG IN BETRIEB UND GESELLSCHAFT
VL kompakt
SEMINARE 2014
2013
VL kompakt – Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute
12
Grundlagen der Tarifpolitik
14
Arbeitswelt gestern und heute
15
Die Wirtschaft, in der wir leben – Ökonomische Grundkenntnisse
16
Belegschaften wirkungsvoll beteiligen
17
12
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
VL kompakt
Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute
VL kompakt
Grundlagen der
Tarifpolitik
Weiterbildung mit System
Die Seminarreihe wendet sich insbesondere an neu
gewählte Vertrauensleute und an interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie beginnt mit dem Einstiegsseminar „Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft
und Gesellschaft I (AI)“ oder mit anderen vergleichbaren
Angeboten aus deiner Region. Die Seminarreihe befasst
sich mit den Themenschwerpunkten Ökonomie, Tarifpolitik, beteiligungsorientierte Betriebspolitik und Arbeitsbeziehungen. Das Einstiegsseminar bietet neben den politischen und fachlichen Inhalten auch immer den Kontakt zu
Kolleginnen und Kollegen der örtlichen IG Metall.
Die Seminarreihe VL kompakt
Die Seminarreihe VL Kompakt besteht aus vier Modulen.
Zwei der Module (siehe Darstellung rechts) sind gleichzeitig Bestandteil der Ausbildungsreihe „BR kompakt“
und werden sowohl von interessierten Arbeitnehmern,
Vertrauensleuten als auch Betriebsräten besucht.
Mit unserem flexiblem Baukastenprinzip kannst du
dir deinen Bildungsweg nach deinen eigenen und den
Bedürfnissen des Gremiums selbst zusammenstellen.
Um das Grundwissen für Vertrauensleutearbeit zu
erlangen, ist es sinnvoll, alle Module der Reihe zu besu-
BR/VL kompakt
Belegschaften
wirkungsvoll
beteiligen
Gewerkschaftspolitisches
Einstiegsseminar
(regional)
VL kompakt
Arbeitswelt
gestern und
heute
BR/VL kompakt
Die Wirtschaft,
in der wir leben
Auf Wunsch von Regionen und Bezirken können je zwei Module
auch in Form eines dann 14-tägigen Seminars angeboten werden:
l „Arbeitswelt gestern und heute“ + „Die Wirtschaft in der wir leben“
als „Wirtschaft und Gesellschaft“ und
l „Grundlagen der Tarifpolitik“ + „Belegschaften wirkungsvoll beteiligen“
als „Arbeitswelt gestalten“.
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
chen. Zur weiteren Spezialisierung stehen dir dann die
Seminare der gesellschaftspolitischen Weiterbildung und
die in diesem Heft aufgeführten Seminare der betriebspolitischen Spezialisierung offen. Die Seminare finden
in der Regel in den IG Metall-Bildungszentren statt und
dauern eine Woche. Für die nachfolgenden Seminartermine können mit den Bildungszentren auch direkt weitere
individuelle Seminartermine für Gruppen oder Betriebe
vereinbart werden.
Die Wirtschaft, in der wir leben –
Ökonomische Grundkenntnisse
Dieses Seminar setzt sich mit den ökonomischen Strukturen der Marktwirtschaft auseinander, untersucht das
Spannungsverhältnis zwischen betriebswirtschaftlichem
Denken und den gesamtwirtschaftlichen Folgen. Es
werden alternative gewerkschaftliche Konzepte vorgestellt
und Argumente für die alltägliche Auseinandersetzung
erarbeitet.
Arbeitswelt gestern und heute
In diesem Seminar geht es um Veränderungen in unserer
Arbeitswelt, die Entstehung der Gewerkschaften, des
Arbeits- und Sozialrechts, der Tarifverträge, der Mitbe-
13
stimmung und der Betriebsverfassung. Vor diesem Hintergrund wird die Frage bearbeitet, vor welchen Gestaltungsaufgaben wir heute stehen.
Wie viel Tarifpolitik braucht der Mensch
zum Leben? Grundlagen der Tarifpolitik
Hier werden Grundzüge der Tarifpolitik und das Verhältnis
tariflicher und betrieblicher Regelungen zueinander
erörtert. Das „Juristendeutsch“ der Verträge wird verständlich gemacht. Es werden praktische Beispiele für die
Anwendung von Tarifverträgen bearbeitet und der Ablauf
einer Tarifrunde durchgespielt.
Interessenvertretung für die oder mit den
Beschäftigten? Beteiligungsorientierte
Betriebspolitik
Themen sind hier die Beteiligung von Beschäftigten an
ausgewählten Handlungsfeldern der betrieblichen Interessenvertretung, die Möglichkeiten, die das BetrVG
dazu bietet und die eigenen Fähigkeiten, solche Prozesse
zu initiieren bzw. sich darin effektiv einzubringen.
Termine und weitere Infos
Die Termine und die Seminarorte
findest du im Extranet unter
Praxis Seminare
(http://extranet.igmetall.de).
Dort kannst du auch sehen, für
welche Seminare es noch freie
Plätze gibt. Außerdem findest
du dort alle weiteren Informationen zum Seminarinhalt und
zu Freistellungsmöglichkeiten.
Gerne helfen dir auch dein
betrieblicher Bildungsberater
oder die IG Metall vor Ort weiter.
14
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Grundlagen der Tarifpolitik
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Gewerkschaften machen Tarifverträge für ihre Mitglieder und gestalten damit die
Arbeitsbedingungen von vielen Millionen Menschen – auch die der Nichtmitglieder.
Die meisten Beschäftigten wissen die Leistungen der Tarifverträge sehr zu schätzen.
Aber nur wenige befassen sich mit der Frage, welche Rolle sie selbst als Arbeitnehmer(innen) im deutschen Tarifvertragssystem haben.
Im Seminar gehen wir dieser Frage auf den Grund. Wir lernen die allgemeinpolitische
Bedeutung der Tarifautonomie kennen und setzen uns mit den Grundlagen der Rechtssystematik und der tarifpolitischen Willensbildung auseinader. Wesentliche tarifvertragliche Regelungen übersetzen wir vom „Juristendeutsch“ der Verträge in unsere
Umgangssprache. So gewinnen wir ein Verständnis dafür, was Arbeitnehmer(innen)
individuell regeln können und wo der Schutz kollektiver Verträge notwendig ist.
Wir wollen möglichst viele Beschäftigte aktiv an unserer Tarifpolitik beteiligen.
Mit dem im Seminar erworbenen Wissen bist du dazu bestens gerüstet.
Tarifvertragssystem: Entstehung, Bedeutung, rechtliche
Grundlagen, Formen und Inhalte von Tarifverträgen
von der Forderung zum Tarifergebnis; Arbeitskampf;
Tarifvertragsparteien
Flächentarifvertrag und seine Bedeutung; Firmentarifvertrag; Betriebsvereinbarung; Arbeitsvertrag
Was soll, was kann in Tarifverträgen geregelt werden?
Zukunft des Tarifvertragssystems: Ist der Flächentarifvertrag ein Auslaufmodell?
Entwicklung u. Perspektiven einer zukünftigen Tarifpolitik
ZIELGRUPPE
Das einführende Seminar wendet sich an interessierte
Arbeitnehmer(innen), Vertrauensleute, Mitglieder des
Betriebsrates und der JAV.
Termine (Seminartyp 361)
05.01. – 10.01.2014
12.01. – 17.01.2014
19.01. – 24.01.2014
26.01. – 31.01.2014
09.02. – 14.02.2014
02.03. – 07.03.2014
02.03. – 07.03.2014
09.03. – 14.03.2014
16.03. – 21.03.2014
OA00214 Bad Orb
SH00314 Sprockhövel
WA00414 Beverungen
SH00514 Sprockhövel
OA00714 Bad Orb
WA01014 Beverungen
OA01014 Bad Orb
BB01114 Berlin
SH01214 Sprockhövel
30.03. – 04.04.2014
30.03. – 04.04.2014
06.04. – 11.04.2014
27.04. – 02.05.2014
15.06. – 20.06.2014
22.06. – 27.06.2014
06.07. – 11.07.2014
13.07. – 18.07.2014
20.07. – 25.07.2014
OA01414
BB01414
S I 01514
OB01814
OB02514
BB02614
SH02814
BB02914
SH03014
Bad Orb
Berlin
Sprockhövel
Bad Orb
Bad Orb
Berlin
Sprockhövel
Berlin
Sprockhövel
03.08. – 08.08.2014
24.08. – 29.08.2014
07.09. – 12.09.2014
05.10. – 10.10.2014
19.10. – 24.10.2014
16.11. – 21.11.2014
14.12. – 19.12.2014
14.12. – 19.12.2014
OA03214 Bad Orb
OA03514 Bad Orb
OB03714 Bad Orb
WB04114 Beverungen
BB04314 Berlin
S I 04714 Sprockhövel
OA05114 Bad Orb
WA05114 Beverungen
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
15
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Arbeitswelt gestern und heute
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Unsere heutige Arbeitswelt ist nicht nur bestimmt durch das Lohnsystem und den
individuellen Arbeitsvertrag, sondern auch geformt und reguliert durch die gewerkschaftlichen Zusammenschlüsse, das Arbeits- und Sozialrecht, die tarifvertraglichen
Regelungen, die Mitbestimmungsrechte sowie durch die gesetzliche Interessenvertretung im Betrieb.
Wie kam es dazu? Was steht heute auf dem Spiel in den Auseinandersetzungen
um Demokratie in Betrieb und Wirtschaft, um Deregulierung und Regulierung der
Arbeitsbeziehungen?
Arbeitswelt und Arbeitsbeziehungen
ungeregelte Arbeitsbeziehungen im Frühkapitalismus
Arbeiterprotest und Abwehrstreiks – erste Versuche
zur Regulierung und Verbesserung der modernen
Arbeitswelt
kollektivvertragliche und gesetzliche Regelungen von
Löhnen und Arbeitszeiten gestern und heute als Rahmenbedingungen für betriebliche Interessenvertretung
Perspektiven und die Zukunft der Arbeitswelt
Unternehmensstrategien zur Deregulierung der Arbeitsbeziehungen
Instrumente und Verbündete einer neuen Regulierung
und Humanisierung der Arbeitswelt
ZIELGRUPPE
Termine (Seminartyp 362)
12.01. – 17.01.2014
26.01. – 31.01.2014
16.02. – 21.02.2014
23.02. – 28.02.2014
23.02. – 28.02.2014
09.03. – 14.03.2014
06.04. – 11.04.2014
27.04. – 02.05.2014
BB00314 Berlin
WA00514 Beverungen
BB00814 Berlin
BB00914 Berlin
SH00914 Sprockhövel
SH01114 Sprockhövel
SH01514 Sprockhövel
WA01814 Beverungen
29.06. – 04.07.2014
20.07. – 25.07.2014
27.07. – 01.08.2014
03.08. – 08.08.2014
21.09. – 26.09.2014
12.10. – 17.10.2014
26.10. – 31.10.2014
14.12. – 19.12.2014
WB02714 Beverungen
S I 03014 Sprockhövel
SH03114 Sprockhövel
WA03214 Beverungen
BB03914 Berlin
BB04214 Berlin
SH04414 Sprockhövel
S I 05114 Sprockhövel
Das einführende Seminar wendet sich an Vertrauensleute,
neu gewählte Betriebsräte, Mitglieder von JAV und andere
interessierte Arbeitnehmer(innen).
16
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Die Wirtschaft, in der wir leben –
Ökonomische Grundkenntnisse
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Jeder, der den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung liest, wird konfrontriert mit Argumenten, Analysen und Angeboten, die seinen eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag
nicht immer entsprechen. Wie passt das aber alles zusammen? Welche Logik
betriebswirtschaftlichen Denkens steckt dahinter? Wie kommen wirtschaftliche Krisen
überhaupt zustande? Wie kann ich die eigenen Gestaltungsspielräume besser wahrnehmen und überzeugender argumentieren? In dem Seminar werden wir die Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge beleuchten und Antworten auf diese Fragen
finden.
Funktionsweise der Marktwirtschaft
Darstellung u. Erklärung komplexer wirtschaftlicher
Prozesse
Verhältnis zwischen betriebswirtschaftlicher Logik
und volkswirtschaftlichen Problemen
Eingriffsmöglichkeiten in ökonomische Prozesse
alternative gewerkschaftliche Wirtschaftskonzepte
Konsequenzen für das eigene Handeln im Betrieb
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten.
Termine (Seminartyp 363)
05.01. – 10.01.2014
05.01. – 10.01.2014
19.01. – 24.01.2014
26.01. – 31.01.2014
02.02. – 07.02.2014
09.02. – 14.02.2014
16.02. – 21.02.2014
23.02. – 28.02.2014
23.02. – 28.02.2014
09.03. – 14.03.2014
09.03. – 14.03.2014
09.03. – 14.03.2014
WA00214 Beverungen
OB00214 Bad Orb
SH00414 Sprockhövel
BB00514 Berlin
OA00614 Bad Orb
WA00714 Beverungen
SH00814 Sprockhövel
WA00914 Beverungen
BE00914 Berlin
WA01114 Beverungen
OB01114 Bad Orb
BE01114 Berlin
16.03. – 21.03.2014
23.03. – 28.03.2014
30.03. – 04.04.2014
06.04. – 11.04.2014
18.05. – 23.05.2014
18.05. – 23.05.2014
01.06. – 06.06.2014
15.06. – 20.06.2014
15.06. – 20.06.2014
29.06. – 04.07.2014
20.07. – 25.07.2014
27.07. – 01.08.2014
WA01214 Beverungen
S I 01314 Sprockhövel
BL01414 Berlin
OE01514 Bad Orb
SH02114 Sprockhövel
BB02114 Berlin
BB02314 Berlin
WA02514 Beverungen
OE02514 Bad Orb
WA02714 Beverungen
SF 03014 Sprockhövel
S I 03114 Sprockhövel
27.07. – 01.08.2014
27.07. – 01.08.2014
03.08. – 08.08.2014
10.08. – 15.08.2014
31.08. – 05.09.2014
31.08. – 05.09.2014
28.09. – 02.10.2014
12.10. – 17.10.2014
19.10. – 24.10.2014
16.11. – 21.11.2014
07.12. – 12.12.2014
14.12. – 19.12.2014
WA03114 Beverungen
OB03114 Bad Orb
BB03214 Berlin
WA03314 Beverungen
WB03614 Beverungen
OA03614 Bad Orb
WB04014 Beverungen
SH04214 Sprockhövel
WA04314 Beverungen
BB04714 Berlin
WB05014 Beverungen
BB05114 Berlin
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
17
§ 37.7 BetrVG/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Belegschaften wirkungsvoll beteiligen
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Beteiligungsprozesse zu initiieren, zu konzipieren und zu gestalten, bildet eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung einer zukunftsgerichteten und beschäftigungssichernden Politik im Betrieb. Wenn es gelingt, die Beschäftigten wirkungsvoll an der
Arbeit der gewerkschaftlichen Interessenvertetung und an der Arbeit des Betriebsrates zu
beteiligen, bedeutet dies eine Stärkung der betrieblichen Interessenvertretung insgesamt
und erweitert die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten erheblich.
Reflexion und Austausch von Beteiligungserfahrungen:
Meinungsbildung und Entscheidungsfindung
im Betrieb
passive und aktive Beteiligung: Demokratie und
Mitbestimmung im Betrieb
Beteiligungsmöglichkeiten und -strukturen im Betrieb,
in den Gewerkschaften, in Wirtschaft und Gesellschaft
gesetzliche Beteiligungsrechte und deren Anwendung
soziale und methodische Kompetenzen, die helfen,
Beteiligungsprozesse zu initiieren
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten.
Termine (Seminartyp 364)
12.01. – 17.01.2014
19.01. – 24.01.2014
26.01. – 31.01.2014
02.02. – 07.02.2014
30.03. – 04.04.2014
06.04. – 11.04.2014
06.04. – 11.04.2014
13.04. – 17.04.2014
WA00314 Beverungen
OA00414 Bad Orb
WB00514 Beverungen
WA00614 Beverungen
BO01414 Berlin
WB01514 Beverungen
BE01514 Berlin
OA01614 Bad Orb
11.05. – 16.05.2014
27.07. – 01.08.2014
17.08. – 22.08.2014
24.08. – 29.08.2014
21.09. – 26.09.2014
28.09. – 02.10.2014
09.11. – 14.11.2014
BB02014 Berlin
OA03114 Bad Orb
WA03414 Beverungen
OB03514 Bad Orb
BE03914 Berlin
OB04014 Bad Orb
BB04614 Berlin
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„Eine neue Art von Denken ist notwendig,
wenn die Menschheit weiterleben will.“
Albert Einstein
19
SPEZIALISIERUNG
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
SEMINARE 2014
Politische Jugendbildung
Geschichte und Politische Kultur
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess
Kampf um Demokratie und Arbeiterrechte
NEU
NEU
20
Auf einen Blick: Jugendseminare der IG Metall
40
22
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II
42
43
23
Aus der Geschichte lernen
Gegen den Strom
24
Global denken – lokal handeln
44
Wir wollen mitbestimmen!
25
Die IG Metall im Netz NEU
45
Handlungsbedingungen für die Interessenvertretung
der Arbeitnehmer(innen) seit dem Fall der Mauer
26
Europa Step by Step: Brüssel
Geschichte vor Ort
27
Europa Step by Step: Manchester NEU
48
Medien, Meinungen, Manipulation
28
Lernen aus der Praxis professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb
49
Demokratie und Faschismus
Europa Step by Step: Basics NEU
Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
NEU
46
47
Erscheinungsformen und Ursachen von Diskriminierung im Betrieb
50
Respekt! für JAVis
51
Kurswechsel für ein gutes Leben
30
Kurswechsel – für eine nachhaltige Betriebs- und Gesellschaftspolitik
31
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln – Betriebliche Interessenvertretung und wirtschaftspolitische Rahmensetzung
32
Interkulturelle Kompetenz für Aktive und Multiplikator(inn)en
54
IG Metall kooperiert erfolgreich mit der Initiative Respekt!
34
Europapolitisches Grundlagenseminar
55
Kritische Perspektiven auf Europa: Nation – Ausgrenzung – Krise
NEU
Internationale Bildung
Internationale Bildungsangebote
36
Vielfalt gestalten – Zusammenhalt fördern!
38
Workshop zur Initiative Respekt!
39
53
20
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
INDUSTRIELLE REVOLUTION UND INTERESSENVERTRETUNG
DER ARBEITNEHMER IM 19. JAHRHUNDERT
Die Entstehung der Arbeiterbewegung
als Lernprozess
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Betriebsräte heute können ihre Handlungsspielräume besser bewerten, wenn sie
sich die Erfahrungen der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert zunutze machen und
erkennen, dass frühere und aktuelle Rechtslagen weder etwas Zufälliges noch
etwas Unveränderliches sind. Das Seminar erlaubt es den Teilnehmenden, die eigene
betriebliche Interessenvertretung sowie die gewerkschaftliche Organisation besser
zu verstehen.
Wie kam es im Zuge der industriellen Revolution zum
Entstehen eines organisierten Kampfes um die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Welcher Lernprozess,
welche Erfahrungen waren dafür wichtig?
Was führte lohnabhängig arbeitende Menschen überhaupt dazu, die Gesellschaft verändern zu wollen?
Wie gelang es, die Konkurrenz untereinander zu überwinden? Welche Organisationsformen bildeten sich
heraus? Wie konnten erste Erfolge erreicht werden?
Wozu dienten Gewerkschaften damals? Was wollten
die Arbeiter(innen) mit ihren Zusammenschlüssen
erreichen? Welche Interessenvertretungen gab es?
Welche Rechtslage bestimmte damals die Beziehungen
zwischen Arbeitern und Unternehmern?
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 238)
12.01. – 17.01.2014 BE00314 Berlin
19.01. – 24.01.2014 S I 00414 Sprockhövel
26.01. – 31.01.2014 BE00514 Berlin
06.04. – 11.04.2014 SE01514 Sprockhövel
27.07. – 01.08.2014 SF03114 Sprockhövel
30.11. – 05.12.2014 BB04914 Berlin
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21
22
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
ARBEITERBEWEGUNG IN DER BEWÄHRUNGSPROBE
0 69/66 93–25 08
Kampf um Demokratie und Arbeiterrechte
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitnehmer(innen) und ihre Rechte sind Grundlage und Bestandteil einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft. Die Entstehungsgeschichte dieser demokratischen Errungenschaften und ihre historische Einordnung sind für Arbeitnehmer(innen)
und ihre betrieblichen Interessenvertretungen eine wichtige Basis für das eigene
Engagement.
Dieses Seminar macht deshalb deutlich, weshalb Arbeitnehmerrechte eine unverzichtbare Grundlage der Demokratie sind. Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung
erkämpften in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs die politische Demokratie
und das Recht auf freie Interessenvertretung der Beschäftigten. Errungenschaften
der Novemberrevolution 1918 sind auch heute strukturprägend für unsere Sozialordnung: Normalarbeitstag, Anerkennung freier Gewerkschaften, Durchsetzung der
Tarifautonomie, Einführung einer gesetzlichen Interessenvertretung im Betrieb,
das Frauenwahlrecht und die bürgerliche Emanzipation der Juden.
Die Demokratisierung der Gesellschaft stieß auf starke Widerstände. Den ersten
Putschversuch von rechts 1920 wehrten die Gewerkschaften zwar noch mit einem
Generalstreik ab, Republik und Demokratie blieben aber bedroht. Für Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertreter(innen) heißt es deshalb nicht nur, ihre
Rechte wertzuschätzen und zu nutzen. Es geht auch darum, wachsam zu bleiben
und sie immerwährend zu verteidigen und zu schützen.
Termine (Seminartyp 241)
16.03. – 21.03.2014
23.03. – 28.03.2014
06.04. – 11.04.2014
13.07. – 18.07.2014
BE01214
BB01314
BL01514
BE02914
Kaiserreich, Krieg und Frieden – die Massenstreiks
gegen den Krieg in der Metall- und Elektroindustrie
im Januar 1918
November 1918: Deutschland wird eine
demokratische Republik
Rätebewegung, Gewerkschaften und das StinnesLegien-Abkommen vom 15. November 1918
das Betriebsrätegesetz vom 4. Februar 1920: Unterschiede und Parallelen zur heutigen Betriebsverfassung
soziale Bewegungen, Unternehmerpolitik, monarchistische Reaktion und Antisemitismus
Kampf um Demokratie in den Anfangsjahren der
Weimarer Republik
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Arbeitswelt gestern und heute“ (Typ 362).
SEMINARLEITUNG
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
14.09. – 19.09.2014 BB03814 Berlin
02.11. – 07.11.2014 BB04514 Berlin
07.12. – 12.12.2014 BB05014 Berlin
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
ARBEITER(BEWEGUNG) ZWISCHEN ANPASSUNG UND DEMOKRATIE
0 69/66 93–25 08
Demokratie und Faschismus
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die politische Niederlage der deutschen Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer
Republik markiert weit mehr als einen tiefen Einschnitt in unsere Geschichte. Sie prägt
bis heute unser politisches Handeln und die Ausgestaltung politischer Prozesse.
Die Erfahrung, dass der Erhalt und die weitere Durchsetzung demokratischer Strukturen unabdingbare Voraussetzung für unsere Arbeit und unsere Arbeitsbedingungen
sind, bestimmt die Arbeit von interessierten und engagierten Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern ebenso wie von Mitgliedern der betrieblichen Interessenvertretung.
In diesem Seminar diskutieren wir vor allem zentrale Fragen wie zum Beispiel: „Wie
konnte das passieren?“, „Was bedeutete der Abbau demokratischer Interessenvertretungsstrukturen genau?“ und „Welche Auswirkungen haben die Erfahrungen von
zwölf Jahren Faschismus auf die damalige Arbeitswelt und unser heutiges Handeln?“.
Genauere Kenntnisse dieses Teils unserer Geschichte ermöglichen eine engagierte
Diskussion über die Bedeutung einer demokratischen Betriebsverfassung und von
freien Gewerkschaften. Dies unterstützt Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertretungen aktuell dabei, ihre demokratischen Rechte in Betrieb und Gesellschaft
wertzuschätzen und zu nutzen. Nicht zuletzt geht es darum, diese demokratischen
Rechte immerwährend zu verteidigen und zu schützen.
BE02314
BB02514
BB03014
BB03414
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Arbeitswelt gestern und heute“ (Typ 362).
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 241)
01.06. – 06.06.2014
15.06. – 20.06.2014
20.07. – 25.07.2014
17.08. – 22.08.2014
Weltwirtschaftskrise 1929/32
Wie erklären wir uns die historische Niederlage der
Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer Republik?
Welche Konsequenzen hatte die Zerschlagung
einer demokratischen Betriebsverfassung für die
Arbeitnehmer(innen) und ihre Arbeitsbedingungen?
Mit welcher Politik gelang es, die Unterstützung
breiter Massen für den Faschismus zu gewinnen?
Welche Formen von Arbeiterwiderstand gab es?
Welche Auswirkungen hatten die Erfahrungen des
„Dritten Reiches“ auf die Ausgestaltung der Betriebsverfassung in der Bundesrepublik Deutschland?
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
09.11. – 14.11.2014 BE04614 Berlin
23.11. – 28.11.2014 BB04814 Berlin
14.12. – 19.12.2014 BE05114 Berlin
23
24
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ZIELE UND KÄMPFE DER ARBEITNEHMER(INNEN) IM WANDEL DER ZEIT
0 69/66 93–25 08
Gegen den Strom
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Das Betriebsverfassungsgesetz ist die wohl wichtigste Rechtsgrundlage für Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertretung. Unser Seminar setzt sich unter anderem
mit den Diskussionen um die Ausgestaltung dieses Gesetzes auseinander. Wir
beleuchten die schrittweise Erweiterung seiner Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte und stellen sie sowohl den unterschiedlichen Zielvorstellungen gesellschaftlicher und betrieblicher Akteure als auch dem heutigen Stand des Gesetzes gegenüber. Darüber hinaus werden wir uns mit den Debatten um die Ausgestaltung der
„richtigen“ Arbeitszeitpolitik und dem dazugehörigen Arbeitskampf um die 35-StundenWoche beschäftigen.
Dabei beschränken wir uns nicht auf historische Fakten, sondern beleuchten die
betrieblichen Auseinandersetzungen auch vor dem Hintergrund des sich wandelnden gesellschaftlichen Umfelds. Wir werden diskutieren, welche Rolle Beschäftigte,
Betriebsräte und Gewerkschaften in den inzwischen als historisch begriffenen
Auseinandersetzungen gespielt haben. Diese Erfahrungen werden wir zu Hilfe
nehmen, wenn es darum geht, unsere aktuellen betriebs-, gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen als Arbeitnehmer(innen) in Deutschland – aber
auch in einem sich ständig wandelnden Europa – zu meistern.
Termine (Seminartyp 240)
02.03. – 07.03.2014 BB01014 Berlin
09.03. – 14.03.2014 S I 01114 Sprockhövel
18.05. – 23.05.2014 S I 02114 Sprockhövel
22.06. – 27.06.2014 BE02614 Berlin
31.08. – 05.09.2014 BB03614 Berlin
14.09. – 19.09.2014 S I 03814 Sprockhövel
Reform des BetrVG von 1972 und ihre Auswirkungen auf
die Struktur der betrieblichen Interessenvertretung
Lohn-, Einkommens- und Leistungspolitik der Gewerkschaften im Spiegel der Zeit: ihr Einfluss auf die
aktuellen Tarifverträge und die daraus resultierenden
Handlungsanforderungen an Betriebsräte
Gewerkschaften, Betriebsräte und Belegschaften als
Teil historischer sozialer Auseinandersetzungen:
Was lernen wir für die Gegenwart – was für die Zukunft?
Krise und Arbeitslosigkeit ab 1975
Lebensqualität und Arbeitszeitverkürzung – die strategische Bedeutung des Arbeitskampfs 1984 und ihre
Auswirkungen auf die aktuelle betriebliche Arbeitszeitgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
25
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ARBEITNEHMERRECHTE IN EINEM NEUEN DEUTSCHLAND
0 69/66 93–25 08
Wir wollen mitbestimmen!
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Dreh- und Angelpunkt dieses neuen Seminars ist der Prozess um die Gründung der
IG Metall (und der DGB-Gewerkschaften) nach dem Zweiten Weltkrieg. Die „Neuordnung Deutschlands“ wurde begleitet von einer Fülle gewerkschaftlicher Forderungen und Hoffnungen: autonome Gewerkschaften, frei gewählte Betriebsräte, Mitbestimmung in Wirtschaft und Betrieb, soziale Demokratie und Entnazifizierung.
Wir werden die mittlerweile historisch gewordenen Entstehungs- und Entscheidungsprozesse im Lichte ihrer damaligen Handlungsbedingungen betrachten. Dabei
werden wir nachvollziehen, dass die Menschen nach dem Krieg ebenso unter ihren
Bedingungen und Widersprüchen handeln mussten, wie wir heute unter den unsrigen.
Für ihre damaligen Forderungen mussten die Arbeitnehmer(innen) und ihre
Gewerkschaften zum Teil erbitterte Auseinandersetzungen führen. Wir wollen das
Verständnis dafür wecken, wann und warum Kämpfe erfolgreich ausgefochten werden
konnten – oder eben nicht.
Unabhängig von ihrem Ergebnis wirken diese Auseinandersetzungen bis in die
heutige Arbeitswelt hinein. Wir greifen diese Aktualität auf und entwickeln daraus
Forderungen und Maßstäbe für unser zukünftiges Handeln: als Staatsbürger(in) und
Arbeitnehmer(in), als betriebliche Interessenvertretung und als Gewerkschaftsmitglied.
Termine (Seminartyp 240)
04.05. – 09.05.2014 BB01914 Berlin
11.05. – 17.05.2014 BE02014 Berlin
10.08. – 15.08.2014 BB03314 Berlin
17.08. – 22.08.2014 BS03414 Berlin
12.10. – 17.10.2014 BE04214 Berlin
26.10. – 31.10.2014 BB04414 Berlin
Entstehung der BRD und Entstehung der Einheitsgewerkschaften
Entnazifizierung und Neuordnung Deutschlands
Kampf um Mitbestimmungsrechte: Verhältnis
von Betriebsräten und Gewerkschaften; Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung
Entstehung des Betriebsverfassungsgesetzes:
die parlamentarische und gesellschaftliche
Auseinandersetzung
Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts:
Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
26
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
BETRIEB UND GEWERKSCHAFTEN IN MODERNEN ZEITEN
Handlungsbedingungen für die
Interessenvertretung der Arbeitnehmer(innen)
seit dem Fall der Mauer
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Deutschland hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten dramatisch verändert. Fast
wehmütig blicken manche auf den früheren „Rheinischen Kapitalismus“ zurück, der
noch eher zu sozialen Kompromissen bereit war. Inzwischen weht ein schärferer
Wind. Die Lebensverhältnisse entwickeln sich auseinander. Nicht nur zwischen oben
und unten, sondern auch zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Landesteilen, zwischen Menschen mit noch relativ sicherem Arbeitsplatz und Menschen mit
unsicherer Arbeit oder solchen ganz ohne Beschäftigung.
Was hat sich am gesellschaftlichen Klima und in
der politischen Kultur in Deutschland verändert,
was sind die Gründe dafür?
Was bedeutet diese Entwicklung für die
Gewerkschaften?
Welche Konsequenzen hatte die Neufassung des
Betriebsverfassungsgesetzes von 2001?
Welche Folgen ergeben sich für die Interessenvertretung der Beschäftigten im Betrieb?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben betriebliche
Interessenvertreter trotz alledem?
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ –
Erfahrungen aus heutigen Abwehrauseinandersetzungen für eine soziale Betriebs- und Mitbestimmungspolitik von morgen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 237)
19.01. – 24.01.2014 BB00414 Berlin
23.03. – 28.03.2014 BE01314 Berlin
23.11. – 28.11.2014 BE04814 Berlin
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
27
Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer
METHODENWERKSTATT FÜR EIGENE PROJEKTE
069/66 93 – 25 08
Geschichte vor Ort
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Mit diesem Seminar bieten wir eine Plattform, die gewerkschaftliche Geschichtswerkstattarbeit auf eine breitere Basis zu stellen für alle Interessierten, die in
ihrem betrieblichen, regionalen und privaten Umfeld auf historische Spuren oder
Fragmente gestoßen sind, denen aber das Wissen und das Verständnis darüber
zunächst unbefriedigend erscheinen.
Hinweise auf historische Spuren werfen Fragen auf. Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen auszuformulieren und eine Konzeption
zu entwickeln, wie sie lokale Themen weiter verfolgen können. Die Ideenvielfalt
reicht von Familiengeschichten, Geschichten betrieblicher Interessenvertretungen,
von Arbeitskämpfen, der Untersuchung von Unternehmensgeschichten bis hin zu
unaufgearbeiteten, lokalgeschichtlichen Themen. Das Seminar zeigt auf, wie Spuren
verfolgt, historisch recherchiert und die Ergebnisse präsentiert werden können.
Formulierung (bearbeitbarer) Forschungsfragen
Informationen über Zugang zu und Umgang mit Archivund Quellenmaterialien
Suche nach Bündnispartnern
Projekte und mediale Präsentation der Ergebnisse
HINWEIS
Das Angebot ist so angelegt, dass wir einzelne Projekte
mit weiteren Wochenendseminaren bei den auftauchenden Fragestellungen unterstützend begleiten werden.
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an historisch interessierte
Arbeitnehmer(innen), die bereits in Geschichtsprojekten
arbeiten oder planen, ein solches zu beginnen.
Die Teilnehmenden sollten bereits Geschichtsseminare der IG Metall besucht haben oder über vergleichbare
Vorkenntnisse verfügen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Termine (Seminartyp 257)
18.05. – 23.05.2014 BE02114 Berlin
15.06. – 20.06.2014 BE02514 Berlin
28
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer
LEBEN IN DER MEDIENFLUT
02324/7 06–393
Medien, Meinungen, Manipulation
Kategorie F
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Inzwischen ist es unbestritten: Medien beeinflussen uns in unserer sozialen Welt, in
unserer Wahrnehmung und auch in unseren Bewusstseinsinhalten. Auch die Medienrealitäten selbst sind im Fluss. Parallelwelten entstehen. Sogar die individuelle
Kommunikationspraxis im Alltag verändert sich permanent. Steht denn dieser Flut
und Ermächtigung der Medien gar nichts entgegen?
Doch – es regt sich Kritik, zum Beispiel an der Medienverfassung unseres Landes.
Anspruch und Wirklichkeit dieser so genannten „vierten Gewalt“ ist ein wesentlicher
Bezugspunkt dieser Kritik.
Und wie steht es mit den Kommunikationswegen und -möglichkeiten im Betrieb?
Welche „Meinungsmacht“ schlägt den Beschäftigten entgegen? Wie agiert ein Betriebsrat in diesem Umfeld, welche „Gegenmacht“ kann (und sollte er) nutzen im Rahmen
einer betrieblichen Öffentlichkeitsarbeit?
Wir werden in diesem Seminar:
an die eigenen Medienerfahrungen anknüpfen
die Manipulationsmöglichkeiten der Medien kennen
lernen und echte Medienlügen betrachten
öffentliche und eigene Meinungsbildung unterscheiden
lernen
die Medien als Wirtschaftszweig analysieren
die betriebliche Kommunikation beurteilen und die
Herkunft ihrer Botschaften unterscheiden
unsere eigenen Möglichkeiten kennen lernen und
ausprobieren: Medienprodukte kritisch überspitzen,
mediale Präsentationen auf den Kopf stellen, eigene
Formen der Öffentlichkeitsarbeit entwerfen, kritische
Distanzierung erproben
üben, unsere Fragen auch laut zu stellen
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 856)
27.04. – 02.05.2014 SE01814 Sprockhövel
05.10. – 10.10.2014 S I 04114 Sprockhövel
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„Die IG Metall ist für mich in
allen Situationen der richtige
Ansprechpartner. Die setzen
sich für ihre Mitglieder ein –
egal wie weit der Weg ist.“
Anna Lena Siebert
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Kurswechsel für ein gutes Leben
Von nichts kommt nichts: Die aktuelle Krise Europas wurde durch eine
jahrzehntelange falsche Politik verursacht. Es war die Politik der Deregulierung und der Umverteilung von unten nach oben. Eine Politik, die sich
ausschließlich am Shareholder-Value orientierte und Sozialabbau und
Lohndumping förderte. Eine Politik, die einen Euro-Währungsraum ohne
sozial- und steuerpolitische Konvergenzkriterien geschaffen hat.
Die Zeche dafür zahlen wir – der Großteil der Bevölkerung, der kein
großes Geldvermögen und kein Großunternehmen sein Eigen nennen
kann. Also alle, die für ihren Unterhalt arbeiten müssen oder das zumindest gerne täten.
So kann es nicht weitergehen. Wir fordern einen Kurswechsel in der
deutschen und europäischen Finanz-, Wirtschafts-, Sozial- und Beschäftigungspolitik. Wir wollen ein demokratisches, ökologisches und soziales
Europa, das sich an den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung orientiert. Dazu gehört für die IG Metall vor allem:
eine demokratisch legitimierte
europäische Wirtschafts- und
Finanzregierung
ein soziales Europa mit einheitlichen Standards für sichere und
faire Arbeit
die Ausweitung der Mitbestimmung für Arbeitnehmer(innen)
verbindliche europäische Korridore zur Unternehmensund Vermögensbesteuerung
Zukunftsperspektiven für Jugendliche durch kostenlose
Bildung mit besseren Übergängen in das Berufsleben
Mit unseren Seminaren zum Kurswechsel geben wir Anstöße,
damit sich etwas ändert. Sie laden zum Querdenken ein und
regen zu vielfältigen Aktivitäten in den Betrieben an. Interessierte
Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsräte und JAVis sind eingeladen, sich am Kurswechsel zu beteiligen.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
31
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Kurswechsel – für eine nachhaltige
Betriebs- und Gesellschaftspolitik
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Wir leben in einer Zeit ökonomischer, ökologischer und sozialer Umbrüche – betrieblich,
national, weltweit. Politische Entscheidungen haben diese Entwicklung gefördert. Ein
„Weiter so“ ist nicht akzeptabel! Wir brauchen einen Kurswechsel.
Dies ist unser Ausgangspunkt im Seminar. Wir werden verschiedene Konzepte für eine
ökonomisch sinnvolle, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft betrachten.
Wir fragen: Wie können Fehlentwicklungen kurzfristig korrigiert werden? Setzen
aktuelle Politikvorschläge an den Ursachen der Probleme an und helfen, sie zu lösen
oder gar zu beseitigen? Zu welchen betrieblichen und gesellschaftlichen Folgen führen
die verschiedenen politischen Konzepte? Welchen Beitrag leisten gewerkschaftliche
Alternativen in der Debatte um eine solidarische, zukunftsfähige Gesellschaft?
Im Seminar diskutieren wir auch Möglichkeiten, wie wir solche Themen in die
Praxis einbringen können.
ZIELGRUPPE
t www.igmetall.de/kurswechsel
Termine (Seminartyp 349)
02.02. – 07.02.2014
02.03. – 07.03.2014
02.03. – 07.03.2014
16.03. – 21.03.2014
23.03. – 28.03.2014
27.04. – 02.05.2014
27.04. – 02.05.2014
SH00614 Sprockhövel
WB01014 Beverungen
BE01014 Berlin
BL01214 Berlin
SH01314 Sprockhövel
SH01814 Sprockhövel
OE01814 Bad Orb
gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen:
Beschäftigung und Rendite, Ökologie und Wachstum,
soziale Gerechtigkeit und Polarisierung
Leitbilder und Kriterien für ein „gutes Leben“
Wirtschaftsdemokratie: Geschichte und Aktualität
nachhaltige Entwicklung: ökologische Umsteuerung
bei Produktion und Reproduktion
Sozialstaatlichkeit und Wohlfahrtsstaat: Teilhabe aller
Menschen in Deutschland
gewerkschaftliche Praxis und Bündnisarbeit in Betrieb
und Gesellschaft
Entwicklung eigener Projekte
20.07. – 25.07.2014
27.07. – 01.08.2014
10.08. – 15.08.2014
24.08. – 29.08.2014
05.10. – 10.10.2014
09.11. – 14.11.2014
BE03014 Berlin
SM03114 Sprockhövel
S I 03314 Sprockhövel
WA03514 Beverungen
OH04114 Bad Orb
SH04614 Sprockhövel
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), gewerkschaftliche Vertrauensleute,
Betriebsräte und ehrenamtliche Referent(inn)en.
Der vorherige Besuch des Seminars „Die Wirtschaft,
in der wir leben …“ wird empfohlen.
Für Interessierte, die an einem Zwei-Wochen-Seminar
„Ökonomie und Sozialstaat“ (bis 2010) teilgenommen
haben, wird der Besuch nicht empfohlen. Dieser neue
Seminartyp greift Seminarinhalte davon auf.
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln –
Betriebliche Interessenvertretung
und wirtschaftspolitische Rahmensetzung
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Betriebsräte erleben nicht nur Managemententscheidungen und die Folgen für die
Belegschaften; sie bekommen auch bestimmte Argumente zu hören, mit denen Geschäftsleitungen ihre Maßnahmen als notwendig oder gar als „alternativlos“ begründen.
Die Argumentationsketten zu Personalabbau, Rationalisierungen, Arbeitszeit- und
Schichtplangestaltung beispielsweise stützen sich häufig auf theoretische Auffassungen
darüber, wie Marktwirtschaft funktioniert. Wirtschaftstheorien beeinflussen unternehmerische Entscheidungen ebenso wie volkswirtschaftliche Strategien. Betriebs- wie
volkswirtschaftlich wirken sie sich unterschiedlich aus auf Investition, Beschäftigung
und Kaufkraft.
Das Seminar gibt einen Überblick über wichtige ökonomische Denkansätze und
verbindet sie mit aktuellen Betriebsstrategien und mit wirtschafts- und sozialpolitischer
Praxis. Die Teilnehmenden befassen sich mit der Stellung der Arbeitnehmer(innen) in
der sozialen Marktwirtschaft und den Problemen des Arbeitsmarkts. Sie diskutieren
Zusammenhänge der Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Betrieb mit Binnenmarkt und globalem Wirtschaften.
Termine (Seminartyp 550)
02.03. – 07.03.2014 SH01014 Sprockhövel
04.05. – 09.05.2014 SH01914 Sprockhövel
10.08. – 15.08.2014 SH03314 Sprockhövel
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
19.10. – 24.10.2014 BE04314 Berlin
14.12. – 19.12.2014 SH05114 Sprockhövel
soziale Marktwirtschaft – Theorien und Wirklichkeit
wirtschaftstheoretische Ansätze zu
Betrieb – Wirtschaft – Arbeitsmarkt
aktuelle Leitbilder für die betriebliche Interessenvertretung in wirtschaftlichen Angelegenheiten
gewerkschaftliche Reformkonzepte nach der Krise
(betriebs- und wirtschaftsdemokratische Maßnahmen,
Gute Arbeit, Finanzmarktregulierung, Steuerpolitik u. a.)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, JAV-Mitglieder und Vertrauensleute.
Zu diesem Seminar werden bevorzugt Teilnehmer(innen)
eingeladen, die bereits an dem Seminar „Die Wirtschaft, in
der wir Leben – Ökonomische Grundkenntnisse“ (Typ 363)
teilgenommen haben.
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„Ich bin Betriebsrat, weil ich das
Betriebsleben mitgestalten und
für die Mitarbeiter das Beste
herausholen möchte.“ Karl Heinz Fischer
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IG Metall kooperiert erfolgreich
mit der Initiative Respekt!
VOM FUSSBALLSTADION IN DIE BETRIEBE
Die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus« hat ihren Ursprung im
Fußballstadion. Anlass waren immer wiederkehrende fremdenfeindliche Zwischenfälle und rassistische Äußerungen durch Zuschauer oder
zwischen den Spielern. So auch im Jahr 2007, als ein nigerianischer
Fußballer mit massiven fremdenfeindlichen Parolen konfrontiert wurde.
Aus der Sorge heraus, dem Sport würde zunehmend der Spaß und die
Fairness abhanden kommen, gründeten Kris-Patrick und Lothar Rudolf
die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«. Mit der bundesweiten
Installation ihrer »Respekt!«-Schilder an Fußballstadien und Sportplätzen bezieht die Initiative Position gegen Fremdenfeindlichkeit auf
dem grünen Rasen und bei den Fußballfans und setzt sich für mehr
Toleranz und Respekt in der Gesellschaft ein.
FÜR MEHR RESPEKT! IM ARBEITSALLTAG
Seit März 2011 beteiligt sich die IG Metall an der Initiative. „Nirgendwo
treffen sich jeden Tag so viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft,
Kultur, Religion wie in den Betrieben, und da ist das Thema Respekt sehr
angebracht.“ So Bertin Eichler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der
IG Metall und »Respekt!«-Schirmherr. Wir von der IG Metall verbinden mit
KEI N PLA TZ FÜ R
IN TOL ER AN Z,
RAS SIS MU S UN D
DIS KR I MIN IER UN G!
Respekt die Anerkennung des Gegenübers als gleichwertigen Mitmenschen – ganz unabhängig davon, welchen ethnischen oder kulturellen
Hintergrund, welchen Erwerbsstatus, welches Alter, Geschlecht oder
welche sexuelle Orientierung derjenige hat. Rassismus und Diskriminierung spalten Belegschaften und widersprechen so einem unserer zentralen Werte, der Solidarität. Daher ist es unsere Aufgabe, Respekt und
Rassismus zu grundsätzlichen Themen in der Arbeitswelt zu machen.
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ÜBERWÄLTIGENDE RESONANZ IN BELEGSCHAFTEN
IG METALL BILDUNGSARBEIT UNTERSTÜTZT RESPEKT!
Gemeinsam mit den Betrieben und Belegschaften schaffen wir über
medienwirksame Aktionen und Veranstaltungen eine breite Öffentlichkeit für die Themen Rassismus, Ungleichbehandlung und Anerkennung.
Unterstützt werden die unterschiedlichen Veranstaltungen, wie z. B.
betriebliche Sommerfeste, Betriebsversammlungen etc., auf denen
»Respekt!« thematisiert wird, von prominenten »Respekt!«-Botschaftern –
wie z. B. der Schirmherrin der Initiative und ehemaligen Spielerin der
deutschen Fußballnationalmannschaft, Sandra Minnert. Die vielen
Betriebe, an denen mittlerweile das »Respekt!«-Schild als deutlich
sichtbares Zeichen für einen respektvollen, solidarischen und kollegialen
Umgang angebracht ist, machen deutlich, dass die IG Metall hier einen
richtigen Weg eingeschlagen hat. Das Ziel ist jedoch noch nicht erreicht:
Es gibt noch genug Betriebe, an denen ein »Respekt!«-Schild angebracht
werden kann. Den bisherigen Erfolg der Initiative – nämlich Respekt,
Anerkennung und Toleranz als Themen ins Zentrum der Aufmerksamkeit
zu rücken – gilt es nun zu nutzen, um den damit eröffneten gesellschaftspolitischen Diskurs weiterzuführen und in Betrieben und Schulen eine
Atmosphäre des respektvollen Umgangs, frei von Vorurteilen, Mobbing
und Rassismus zu schaffen.
Der Bereich der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit leistet mit
seinem Seminarangebot einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen
Wirkung: Die »Respekt!«-Seminare laden interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsräte und Betriebsrätinnen, Jugend- und
Auszubildendenvertreter(innen) ein, sich mit der Bedeutung von Respekt
für die betriebliche Praxis zu beschäftigen. Wie tritt man Fällen von
Diskriminierung und Intoleranz im betrieblichen Alltag entgegen? Und
wie schafft man aktiv eine Kultur der Anerkennung und des respektvollen
Umgangs im Betrieb? Antworten auf diese Fragen werden gemeinsam
erarbeitet, um entsolidarisierende Entwicklungen
frühzeitig zu erkennen
und eine Kultur des
positiven Umgangs im
Betrieb zu forcieren.
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
§ 37.7 BetrVG/BUFreistellung ist angefragt
RESPEKT!
Kritische Perspektiven auf Europa:
Nation – Ausgrenzung – Krise
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die europäische Krise, die zahlreiche Mitgliedsländer der EU an den Rand des Staatsbankrotts getrieben hat, bestimmt nicht nur das politische Tagesgeschehen, sie
verändert auch die Bedingungen für betriebliche und gewerkschaftliche Interessenvertretungen und hat damit bedeutende Auswirkungen auf deren Handeln.
Dieses Seminar beschäftigt sich, ausgehend von einer kritischen Perspektive auf
den europäischen Integrationsprozess, mit den Ursachen, Auswirkungen und Strategien
zur politischen Bearbeitung der Krise sowie mit der Entwicklung alternativer betrieblicher und gewerkschaftlicher Handlungsoptionen. Ein besonderes Augenmerk liegt
dabei auf der Rolle Deutschlands, den betrieblichen Interessenvertretungen und den
deutschen Gewerkschaften.
Die Ziele des Seminars umfassen die Entwicklung eines geschichtlich fundierten
Verständnisses für die Herausbildung der gegenwärtigen europäischen Krise, ihres
Verlaufs und ihrer Folgen; die Befähigung zur Kritik herrschender Meinungen und
Positionen; Einblicke in ihre Ursachen und Wege zu ihrer Lösung. Du entwickelst eine
alternative gewerkschaftliche Orientierung sowie gesellschaftliche und betriebliche
Handlungsansätze.
Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses
gegenwärtige europäische Krise im Kontext der
globalen Weltwirtschaftskrise
Rolle Deutschlands und der deutschen Gewerkschaften
aktuelle wirtschaftliche und soziale Situation in
Deutschland und anderen europäischen Ländern
Fehler der herrschenden Strategie in der Bearbeitung
der Krise
Nationalismus und Rechtspopulismus in Betrieb
und Gesellschaft als Antwort auf die Krise
Ursachen und Folgen von Nationalismus und
Ausgrenzung
Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
für Gewerkschaften und die betriebliche Interessenvertretung
ZIELGRUPPE
NE U IM
PRO GRA M M!
Termine (Seminartyp 112)
10.02. – 12.02.2014 WB10714 Beverungen
25.05. – 28.05.2014 SH02214 Sprockhövel
02.11. – 05.11.2014 SH04514 Sprockhövel
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftige,
JAV-Mitglieder, Betriebsräte und Vertrauensleute.
SEMINARLEITUNG
Almut Jürries, Matthias Ebenau (Beverungen)
Petra Wolfram (Sprockhövel)
Petra Wlecklik, IG Metall Vorstand, FB Zielgruppenarbeit
und Gleichstellung (Res. Migration/Integration)
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„Die Weiterbildungsangebote
der IG Metall sind eine große Hilfe
für mich.“ Waltraud Naß
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93–25 08
Vielfalt gestalten – Zusammenhalt fördern
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Globalisierung von Märkten und
Standorten werden die Belegschaften vielfältiger. Menschen verschiedener Herkunft,
Kultur oder Fachkompetenz, unterschiedlichen Alters oder Geschlechts arbeiten
zusammen. Die Vielfalt dieser Beschäftigten im Unternehmen als wertvolle Ressource
zu sehen und den Blick nicht auf Defizite und Probleme zu lenken, ist eine besondere
Aufgabe auch für die Betriebsräte.
In diesem Seminar geht es um die Entwicklung einer systematischen und interkulturellen Personal- und Gleichstellungspolitik und die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach §§ 96 bis 98 BetrVG. Betriebsratsgremien sind gemäß
§ 80 Abs. 1 BetrVG aufgefordert, dabei die unterschiedlichen Erfordernisse der
Kolleg(inn)en zu berücksichtigen. Wir stellen die Verbesserung der Arbeits- und
Qualifizierungsbedingungen für alle Beschäftigten eines Betriebs in den Mittelpunkt
und entwickeln geeignete und passgenaue Angebote für eine innovative Personalpolitik.
Daten, Fakten, Indikatoren zum Fachkräftemangel
Überlegungen und Positionen zur Fachkräftesicherung
Überblick über den nationalen Integrations- und
Aktionsplan
betriebsverfassungsrechtliche Möglichkeiten der
Personalentwicklung mit kultureller Sensibilität
Gleichstellungsberichte als Instrument betrieblicher
Personalpolitik bei Jugendlichen und Erwachsenen
Best-practice-Beispiele zum Nachahmen
Überblick über Programme und Möglichkeiten der
betrieblichen Beratung und Finanzierung
Transfer in die betriebliche Praxis der Betriebsratsgremien
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats.
Termine (Seminartyp 112)
09.02. – 12.02.2014 BB00714 Berlin
27.04. – 30.04.2014 S I 01814 Sprockhövel
25.05. – 28.05.2014 BB02212 Berlin
09.07. – 11.07.2014 WB22814 Beverungen
21.09. – 24.09.2014 BL03914 Berlin
10.12. – 12.12.2014 S I 10014 Sprockhövel
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit
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Bildungsurlaubgesetze
einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Workshop zur Initiative Respekt!
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Die Initiative Respekt! bewegt immer mehr Menschen: Vereine, Belegschaften,
Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretungen und Betriebsratsmitglieder greifen sie auf und mobilisieren für eine Zukunft ohne Ausgrenzung und
Diskriminierung.
In unserem Respekt!-Workshop tauschen wir diese vielfältigen Erfahrungen aus
und reichern sie mit neuen, weiteren Ideen an. Wir werden kritisch und selbstkritisch
auch über den Umgang mit Widerständen und Misserfolgen sprechen.
Impulsreferate, Exkursionen, die gemeinsame Arbeit an kleineren oder größeren
Projektideen werden deine bisherige Praxis bereichern.
Wir klären die verschiedenen Begriffe zum Thema
Rassismus und Diskriminierung.
Wir reflektieren miteinander die eigenen Grenzen
der Toleranz und üben Respekt.
Wir entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten
gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Betrieb.
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Kolleginnen und Kollegen, die
gemeinsam aktiv für Respekt und Toleranz im Betrieb und
im Alltag eintreten. Meldet euch bitte mit 2 bis 4 Personen
aus einem Betrieb/einer Verwaltungsstelle an.
Termine (Seminartyp 36)
28.09. – 02.10.2014 OE04014 Bad Orb
22.06. – 27.06.2014 BL02614 Berlin
13.07. – 18.07.2014 SH02914 Sprockhövel
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Zentrale Jugendseminare
AUF EINEN BLICK
Jugendseminare der IG Metall
GESELLSCHAFTSPOLITISCHE WEITERBILDUNG
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II t S. 42
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb III – Aus der Geschichte lernen t S. 43
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb III – Global denken – lokal handeln t S. 44
Die IG Metall im Netz t S. 45
Europa Step by Step: Basics t S. 46
Europa Step by Step: Brüssel t S. 47
Europa Step by Step: Manchester t S. 48
Medienmacht macht Medien: Lernen aus der Praxis
professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb t S. 49
Erscheinungsformen und Ursachen von
Diskriminierung im Betrieb t S. 50
Respekt! für JAVis t S. 51
BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNG
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität t S. 82
Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien
für ein erfolgreiches Studium t S. 83
Tarifverträge verstehen und umsetzen t S. 84
Meine Rolle als JAV-Vorsitzende(r) t S. 240*
Organizing – Grundlagen t S. 91
Organizing – Methodentraining t S. 92
REFERENT(INN)EN UND MULTIPLIKATOREN
Ausbildung- und Weiterbildung für Referent(inn)en:
Jugendseminare – Basics t S. 106
Jugendbereich – Jugend –I-Konzept t S. 107
Jugendbereich – JAV-Konzept t S. 108
Jugendbereich – Respekt! im Seminar t S. 109
Spezielle Referent(inn)enangebote 2014:
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als
Lernprozess t S. 118
Wir wollen mitbestimmen! t S. 119
Jugendbildungskongress 2014 t S. 120
Da ist mehr drin!
* im Programmheft für Betriebsräte
Bildungsprogramm
2014
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenvertre
tungen und JAVen
Gew
Gewerkschaftli
che
Bildungsarbeit
Spezial:
BR WAHL 2014
Vorstand
HIE R ERF ÄHR ST
DU MEH R:
WW W.I GME TALL .DE
» SUC HBE GRI FF:
„ JUG END BIL DUN GSPRO GRA M M“
ANSPRECHPARTNERIN
Anja Diegmüller
Telefon: 0 69/66 93–21 35
E-Mail: Anja.Diegmueller@igmetall.de
Informiere dich auch bei deiner Jugend- und
Auszubildendenvertretung (JAV), dem Betriebsrat
oder bei deiner IG Metall-Verwaltungsstelle.
TIPP: Wie geht's weiter?
Du hast das Seminar Jugend III bereits besucht?
Wenn du gewähltes Mitglied eines Vertrauenskörpers
bist, empfehlen wir dir den Besuch der VL kompaktReihe (siehe t S. 14 ff in diesem Programm).
Wenn du jetzt Betriebsratsmitglied bist, dann macht
für dich das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“ in deiner Region Sinn. Danach auf alle
Fälle die Seminare der BR kompakt-Reihe besuchen
(siehe Programmheft für Betriebsräte t S. 12 ff).
41
42
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Situation und Interessen junger
Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II
0 69/66 93–25 08
Kategorie I/L
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Jugend zwischen Solidarität und Konkurrenz – das ist der „rote Faden“ des Jugend-IISeminars der IG Metall-Jugend. Du bist gefragt – mit deinen Erfahrungen als Jugendlicher in Betrieb und Gesellschaft, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz und in
deinem Lebensumfeld. Aus deinen Erfahrungen werden wir die Themen auswählen,
die wir gemeinsam im Seminar behandeln. Hier kannst du deine Meinung auf der
Grundlage von selbst erarbeitetem Wissen weiterentwickeln. Ganz nebenbei hast du
die Gelegenheit, deine Arbeitstechniken zu verbessern (diskutieren, präsentieren,
schriftliche Ausarbeitungen anfertigen usw.).
Wir wollen genauer hinschauen und Antworten finden
auf Fragen wie beispielsweise:
Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat die
jeweilige Situation in den Unternehmen?
Wie wirken sich diese Bedingungen auf die Menschen
und die Gesellschaft aus?
Welche Einflussmöglichkeiten und Aufgaben hat der
Staat und warum handelt er so?
Welche Strategien verfolgen Unternehmen und
Gewerkschaften?
Welche Aufgaben ergeben sich für die Jugend- und
Auszubildendenvertretung und welche Möglichkeiten
haben wir als aktive Gewerkschafter(innen), um unsere
Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern?
Dazu werden im Seminar kreative, konkrete Aktionen für
betriebliche und örtliche Aktivitäten vorbereitet.
Termine (Seminartyp 032)
26.01. – 07.02.2014
23.02. – 07.03.2014
09.03. – 21.03.2014
30.03. – 11.04.2014
27.04. – 09.05.2014
11.05. – 23.05.2014
25.05. – 06.06.2014
29.06. – 11.07.2014
JA00514
SL00914
SL01114
JA01414
SL01814
JA02014
SL02214
JA02714
Schliersee
Sprockhövel
Sprockhövel
Schliersee
Sprockhövel
Schliersee
Sprockhövel
Schliersee
13.07. – 25.07.2014
27.07. – 08.08.2014
10.08. – 22.08.2014
24.08. – 05.09.2014
24.08. – 05.09.2014
05.10. – 17.10.2014
05.10. – 17.10.2014
23.11. – 05.12.2014
SL02914 Sprockhövel
JA03114 Schliersee
JA03314 Schliersee
JA03514 Schliersee
SL03514 Sprockhövel
JA04114 Schliersee
SM04114 Sprockhövel
JA04814 Schliersee
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „ Jugend I“ und/
oder des JAV-Seminars ist empfehlenswert.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN)
IM BETRIEB III
Aus der Geschichte lernen
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
43
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
080 26/92 13–200
Kategorie L
THEMEN IM SEMINAR
Ausgangpunkt in diesem Seminar sind die Arbeits- und Lebensbedingungen junger Beschäftigter im Hier und Heute. Welche Bedeutung haben diese Bedingungen für die Arbeit
der Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)? Diese Frage führt unseren Blick zurück
in die Vergangenheit: Wir analysieren, vor welchen Problemen Arbeitnehmer(innen) in
Deutschland zu Beginn des Faschismus standen, und suchen nach Erklärungen für das
Erstarken des „Nationalsozialismus“.
Welche Parallelen gibt es heute und welche Schlussfolgerungen können aus der
Geschichte gezogen werden? Wir entwickeln Anforderungen an die Gewerkschaften sowie
an unser eigenes Handeln. Was können wir als betriebliche Interessenvertreter(innen)
und Gewerkschafter(innen) tun, um die Gesellschaft nach unseren Vorstellungen zu gestalten? Diese Fragen bearbeiten wir gemeinsam, denn „die Zukunft gehört uns“!
aktuelle ökonomische und politische Entwicklungstrends
Zukunft der Arbeit aus Sicht von Jugendlichen
Krisen als Wendepunkte in der Geschichte
Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau und
historischer Stadtrundgang München
Diskriminierung als Problem in Betrieb und
Gesellschaft
Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „Situationen
und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 033a)
09.03. – 21.03.2014 JA01114 Schliersee
25.05. – 06.06.2014 JA02214 Schliersee
02.11. – 14.11.2014 JA04514 Schliersee
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN)
IM BETRIEB III
Global denken – lokal handeln
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
02324/7 06–393
Kategorie I
THEMEN IM SEMINAR
Die Frage nach den eigenen Ansprüchen an eine lebenswerte und gerechte Welt leitet
uns durch das Seminar. Wir untersuchen aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische
Entwicklungen. Bewegt sich die Realität auf unsere Ansprüche zu oder müssen wir
mit Alternativen umsteuern? Wir wollen den Blick für internationale Zusammenhänge
öffnen. Gerade in einer vernetzten (Wirtschafts-)Welt ist es für uns als betriebliche
Interessensvertreter(innen) und Gewerkschafter(innen) wichtig zu verstehen,
was dies für Auswirkungen mit sich bringt. Dabei soll das Schlagwort „Globalisierung“
und was es mit unserem Leben und Arbeiten zu tun hat unter die Lupe genommen
werden. Um die Zukunft besser zu gestalten, überlegen wir gemeinsam nach
Möglichkeiten und Wegen für die Gewerkschaften und für uns nach dem Motto:
global denken – lokal handeln!
aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische
Entwicklungen
von „Attac“ bis „WTO“ – Organisationen und
Institutionen der Globalisierung
globale Phänomene wie „Standortkonkurrenz“,
„Klimawandel“ und „Nord-Süd-Konflikt“
betriebspolitische Konsequenzen für die
Interessenvertretungen im Spannungsfeld
internationaler Konkurrenz
Alternativen zur Globalisierung – die globalisierungskritische Bewegung
Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „Situationen
und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 033b)
11.05. – 23.05.2014 SL02014 Sprockhövel
05.10. – 17.10.2014 SL04114 Sprockhövel
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
POLITISCHE INFORMATIONEN IM INTERNET
030/3 62 04 – 131
Die IG Metall im Netz
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Immer mehr Menschen – gerade auch jüngere – beziehen einen großen Teil ihres
Wissens aus dem Netz. Ob Wetter oder Fernsehprogramm – alles ist blitzschnell
online verfügbar. Aber auch politische Informationen werden zunehmend über das
Netz eingeholt, konsumiert. Aber wie zuverlässig sind die politischen Quellen im Netz?
Im Seminar nehmen wir die Suche nach politischen Informationen am Beispiel
der IG Metall genauer unter die Lupe: Was findet sich dort über die Geschichte und
Rolle der IG Metall in der Bundesrepublik Deutschland? Was erfahren wir über führende
Persönlichkeiten oder das Eingreifen der IG Metall in soziale Konflikte? Wie weit sind
Informationen hilfreich für die eigene Orientierung und das Handeln von politisch
interessierten Beschäftigten, gewerkschaftlichen Vertrauensleuten, Jugendvertretungen
und Betriebsrät(inn)en? Helfen sie dabei, unsere Interessen und Anliegen als abhängig
Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) wahrnehmen zu können?
Wir wollen auch selbst dazu beitragen, diese Informationen im Internetportal Wikipedia
zu erweitern und zu verbessern.
Diesen und anderen Fragen kannst du dich im
Seminar stellen und zugleich praktische Schritte
überdenken, um die Qualität der Informationen im
IN KO OP ERA TIO N
Netz zu verbessern. Wenn möglich, bring deinen
MIT DE M RES SOR T
Laptop mit.
JUN GE IG ME TALL .
Termine (Seminartyp 904)
27.07. – 01.08.2014 BL03114 Berlin
politische Informationssuche im Internet
suchen, bewerten und auswerten der Fülle an
Informationen
erkennen verlässlicher Internetquellen
selbst aktiv werden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich besonders an aktive und
interessierte junge Arbeitnehmer(innen), Mitglieder
der JAV sowie jüngere Betriebsratsmitglieder.
SEMINARLEITUNG
Lothar Wentzel, Dieter Wesp (Berlin)
45
46
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ä d r
EUROPAPOLITISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE JUNGE GENERATION
0 69/66 93–25 08
Europa Step by Step: Basics
Preis auf Anfrage
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Über die Zukunft unserer Arbeitsplätze wird zunehmend auf europäischer bzw. internationaler Ebene entschieden. Das gleiche gilt für viele politische Weichenstellungen – etwa die über den Fortbestand des Währungssystems. Diese Entscheidungen
beeinflussen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der jungen Generation kurz- und
langfristig immer stärker.
Im Fokus unseres Seminars steht die Frage, wie wir als junge Arbeitnehmer(innen)
diese Entscheidungen beeinflussen und sie in unserem Sinne gestalten können.
Hierfür verschaffen wir uns einen präzisen Überblick über die Europäische Union,
ihre Geschichte und aktuelle Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir auf, welche
Möglichkeiten zur Vernetzung betrieblicher Interessenvertreter(innen) und Gewerkschaften auf europäischer Ebene bestehen.
Mit diesem Seminar qualifizierst du dich in den Grundlagen der Europapolitik und
erkennst Einflussmöglichkeiten auf den unterschiedlichen Handlungsebenen.
DIE SEM INA RRE IHE
„EU ROPA - STE P BY STE P“
WIR D IN NEU ER FOR M
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
Termine (Seminartyp 231)
23.03. – 28.03.2014 JB01314 Schliersee
26.10. – 31.10.2014 SL04414 Sprockhövel
Was ist Europa und wer gehört dazu?
Geschichte Europas seit der Montanunion
Auswirkungen der europäischen Politik auf
Arbeitnehmerrechte
Gesetze und Verordnungen
europäische Institutionen
europäische Arbeitnehmervertretungssysteme im
Vergleich
Situation der jungen Arbeitnehmer(innen) in Europa
das Arbeiten unter Konkurrenzbedingungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des Seminars
„Situationen und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb II“ (Typ 032) ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
Jeannette Hentschel (Schliersee)
Sok-Yong Lee (Sprockhövel)
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
WIRKUNSVOLLE INTERESSENVERTRETUNG JUGENDLICHER
ARBEITNEHMER(INNEN) IM PROZESS DER EUROPÄISCHEN INTEGRATION
Europa Step by Step: Brüssel
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
lä der
0 69/66 93–25 08
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Politik auf europäischer Ebene wird oft skeptisch beäugt und mit großer Distanz
wahrgenommen. In den Medien wird die Europäische Union oft als „verworrenes
Konstrukt“ dargestellt. Wir werden uns mit dem Seminar das Gefüge der EU vor
Ort näher anschauen und versuchen, den Dschungel der Institutionen zu lichten.
Konzerne sind auf internationaler Ebene vernetzt und üben großen Einfluss auf
Brüssel aus. In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern europäischer Gewerkschaftsorganisationen informieren wir uns über unsere Mitwirkungsmöglichkeiten
als Interessenvertreter(innen) der Arbeitnehmer(innen) auf europäischer Ebene.
Welche müssen noch entwickelt werden? Wo gibt es Ansatzpunkte für eine erfolgreiche
Gewerkschaftspolitik?
Ein wichtiger Schritt in der internationalen Gewerkschaftsarbeit ist das voneinander
Lernen. Es gilt daher, sich unterschiedliche Sicht-, Lebens- und Arbeitsweisen zu
erarbeiten und zu verstehen. Da wir eine Woche in Brüssel verbringen, bietet sich die
Gelegenheit, das belgische Gewerkschaftssystem kennenzulernen und junge belgische
Gewerkschafter(innen) zu treffen.
Der Woche in Belgien direkt vorgeschaltet ist ein Wochenendseminar in Sprockhövel.
So können wir uns auf Brüssel inhaltlich vorbereiten und uns vorher kennenlernen.
t Für die Teilnahme entstehen zusätzliche Kosten. Auszubildende, Studierende und
Erwerbslose zahlen 125,00 €, Vollverdiener 250,00 €.
Termine (Seminartyp 231)
28.03. – 30.03.2014 SM06314
30.03. – 04.04.2014 FBE01414
NE U IM
PRO GRA M M!
Vorbereitung in Sprockhövel
Brüssel
europäische Institutionen vor Ort
aktuelle Debatten in der EU
Zusammenarbeit nationaler Gewerkschaften auf
europäischer Ebene
Kennenlernen des belgischen Gewerkschaftssystems
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch der Seminars
„Europa Step by Step: Basics“ und/oder „Situationen
und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
DIE SEM INA RRE IHE
„EU ROPA - STE P BY STE P“
WIR D IN NEU ER FOR M
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
47
48
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
WIRKUNSVOLLE INTERESSENVERTRETUNG JUGENDLICHER
ARBEITNEHMER(INNEN) IM PROZESS DER EUROPÄISCHEN INTEGRATION
Europa Step by Step: Manchester
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ä d r
0 69/66 93–25 08
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Manchester gilt allgemein als „Wiege des Kapitalismus“ und damit auch als Ausgangspunkt für die Arbeiterbewegung. Mit dem Seminar „Europa Step by Step: Manchester“
wollen wir von den Ursprüngen ausgehend den aktuellen Auseinandersetzungen
der Gewerkschaften in England, Deutschland und weltweit nachspüren. Welche neuen
oder alten Tendenzen lassen sich ableiten? Inwiefern können wir im internationalen
Vergleich Schlüsse ziehen und Erkenntnisse gewinnen?
Ein wichtiger Bestandteil der internationalen Gewerkschaftsarbeit ist es, voneinander
zu lernen. Es gilt daher, unterschiedliche Sicht-, Lebens- und Arbeitsweisen kennenzulernen und zu verstehen. Da wir eine Woche in England verbringen, bietet sich die
Gelegenheit, das britische Gewerkschaftssystem näher kennenzulernen und junge
britische Gewerkschafter(innen) zu treffen.
Abrunden werden wir die Fahrt mit einem Besuch des bekannten Tolpuddle-Festivals, dem jährlichen Gewerkschaftsfestival im Süden Englands.
Der Woche in Manchester und Tolpuddle direkt vorgeschaltet ist ein Wochenendseminar in Sprockhövel. So können wir uns auf England inhaltlich vorbereiten und uns
vorher kennenlernen. Die Teilnahme an diesem Seminar ist für die Beteiligung an der
Fahrt verpflichtend.
t Für die Teilnahme entstehen zusätzliche Kosten. Auszubildende, Studierende
und Erwerbslose zahlen 150,00 €, Vollverdiener 300,00 €.
Termine (Seminartyp 231)
13.06. – 16.06.2014 SM07414
13.07. – 20.07.2014 FBGB02914
NE U IM
PRO GRA M M!
Vorbereitung in Sprockhövel
Manchester
historische Entwicklung des Kapitalismus und der
Gewerkschaftsbewegung
jüngere Geschichte der britischen Gewerkschaften, vor
allem nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur neoliberalen
Revolution
aktuelles System von Gewerkschaften und betrieblicher
Interessenvertretung in Großbritannien – Analyse und
Vergleich mit Deutschland
Probleme des britischen Wirtschaftssystems und seine
Herausforderungen für die Gewerkschaften
praktischer Austausch mit jungen Gewerkschafterinnen
und Gewerkschaftern aus Großbritannien
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch der Seminars
„Europa Step by Step: Basics“
und/oder „Situationen
DIE SEM INA RRE IHE
und Interessen junger
„EU ROPA - STE P BY STE P“
Arbeitnehmer(innen)
ER FOR M
im Betrieb II“ (Typ 032) WIR D IN NEU
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ist empfehlenswert.
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
MEDIENMACHT MACHT MEDIEN
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
d r
Lernen aus der Praxis professioneller
Medien für die Arbeit im Betrieb
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 69/66 93–25 08
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Medien prägen uns und unsere Sicht auf die Welt. Sie sind geleitet von Interessengruppen für die Durchsetzung ihrer Ziele. Damit wir uns nicht einfach von Medien
instrumentalisieren lassen, suchen wir Erklärungen zum Verhältnis von Medien und
Macht und erarbeiten uns einen kritischen Umgang damit. Darüber hinaus finden
wir für die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb Umsetzungsmöglichkeiten, die Behauptungen der Massenmedien mit eigenen Argumenten zu widerlegen.
Reflexion des eigenen sowie des gesellschaftlichen
Medienkonsumverhaltens
Medienrecht in Betrieb und Gesellschaft
Einflussmöglichkeiten gesellschaftlicher
Interessengruppen
Medienlandschaft – Struktur und Arbeitsweise
der Medien
Medien und öffentliche Meinung
Stil- und Gestaltungselemente von Massenmedien
Einsatzbereiche für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
im Betrieb
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Jugend I Seminars ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 857)
06.04. – 11.04.2014 SL01514 Sprockhövel
07.09. – 12.09.2014 SL03714 Sprockhövel
49
50
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
AKTIV WERDEN GEGEN RECHTS
Erscheinungsformen und Ursachen
von Diskriminierung im Betrieb
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Auch knapp 70 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus haben wir es immer
wieder mit unterschiedlichen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zu tun. Im
Rahmen einschlägig bekannter Organisationen und Veranstaltungen, versehen mit den
typischen äußeren Merkmalen lassen sie sich meist eindeutig identifizieren.
Im Alltag ist dies häufig weitaus schwieriger. Diskriminierende und vermeintlich
einfache Lösungsansätze für betriebliche, politische und soziale Probleme lassen sich
oft erst auf den zweiten Blick als das erkennen, was sie sind: Einfallstore für rechtsextremes Denken und Handeln.
Zunehmend wenden sich Rechtspopulisten mit dieser Strategie direkt an Betriebsräte und Belegschaften.
Wir werden uns in diesem Seminar mit unterschiedlichen Ansätzen rechtsextremer
Denk- und Handlungsstrukturen auseinandersetzen und gewerkschaftliche Alternativen
für eine zukunftsfähige und solidarische Perspektive entwickeln. Das Betriebsverfassungsgesetz bietet einen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung dieser Strategien.
Termine (Seminartyp 112)
22.04. – 25.04.2014 JA01714 Schliersee
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Ursachen und Erscheinungsformen rechtsextremen
Denkens und Handelns in Deutschland seit 1945
Rechtspopulismus und rechtsextreme Strategien der
Wortergreifung und Themenbesetzung in den Betrieben
rechtlicher Handlungsrahmen der betrieblichen
Interessenvertretung zur Abwehr von ausgrenzenden,
nationalistischen und diskriminierenden Positionen
Kennenlernen verschiedener Handlungsmöglichkeiten
Entwicklung eigener strategischer Optionen für die
Praxis
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und
Auszubildendenvertreter(innen) im Betrieb.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
51
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
ARGUMENTATIONSTRAINING GEGEN DISKRIMINIERUNG IM BETRIEB
0 69/66 93–25 08
Respekt! für JAVis
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Tagtäglich werden Menschen anhand zahlreicher Merkmale und Zuschreibungen
diskriminiert und ausgegrenzt – auch im betrieblichen Umfeld. Sehen wir weg oder
mischen wir uns ein?
Kompetentes Reagieren in Fällen verbaler Diskriminierung will gelernt sein.
Es ist ein wichtiger Beitrag, um Entsolidarisierung im Betrieb zu verhindern und
zukunftsfähige, betriebliche und gesellschaftliche Perspektiven zu entwickeln.
Ausgehend von konkreten Konflikten und Erfahrungen erarbeiten wir uns im
Seminar Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten. Wir gehen diskriminierenden
Sprüchen und Haltungen gemeinsam auf den Grund, trainieren, gezielt zu
widersprechen, und begegnen den Entgleisungen mit Kreativität und Verstand.
Termine (Seminartyp 112)
22.06. – 25.06.2014 SL02614 Sprockhövel
THEMEN IM SEMINAR
Überblick über rechtliche Handlungsgrundlagen für
Betriebsräte nach § 80.1 (7) BetrVG sowie § 17 AGG
Rollen und Aufgaben betrieblicher Interessenvertretungen zur Intervention und Prävention
kollegiale Beratung für konkrete Konflikte
Argumentationstraining gegen Ausgrenzung und
Diskriminierung.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
52
„Wissen ist Macht – das
wussten wir als Gewerkschafter schon immer.“
Vesa Oja (mit Hannu Aho und Markus
Kulma), finnische Kollegen
53
Internationale Bildungsangebote
Gibt es noch industriell produzierende Unternehmen, die ausschließlich
national agieren? Wohl kaum. Umso größer ist deshalb unser Anliegen,
die europäischen und weltweiten Beziehungen zwischen Interessenvertretungen mit unseren Bildungsangeboten zu fördern und zu etablieren.
Im Rahmen mehrerer europäischer Projekte und in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Universitäten haben wir zur Unterstützung dieses
Ziels neue Seminarkonzepte und -methoden entwickelt.
Diese Neuerungen werden nun ins Bildungsprogramm integriert.
Wir bieten Betriebsräten, Europäischen Betriebsräten, Vertrauensleuten,
Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Referent(inn)en der
IG Metall mit einem kompakten Bildungsangebot einen handlungsorientierten Bildungsprozess zur Gestaltung internationaler Unternehmensbeziehungen.
DAS SEMINARANGEBOT:
Grundlagen (Heft 1)
Europapolitische Grundlagenseminare
Europa Step by Step: Basics
Europa Step by Step: Brüssel
Europa Step by Step: Manchester
Jugend III: Global denken – lokal handeln
Interkulturelle Kompetenz für Betriebsräte und Multiplikator(inn)en
Forum Politische Bildung zu Europa
Beteiligung und
Mitbestimmung in Europa (Heft 2)
Gründungsseminar Europäische Betriebsräte
Themenbezogene Tagungen für EBR-Mitglieder
Sprachkompetenzen (Heft 2)
Englischkurse
Multinationale Seminare
Internationales Projektmanagement
BRIC-Seminar (auf Anfrage)
Eine ausführliche Dokumentation unserer Projekte findet sich
auf l www.bildung-international.de
Mitglieder der IG Metall erhalten dort Zugang
g g zu Methodensammlungen, Konzepten und
Unterstützungsinstrumenten
(Blended-Learning-Plattform)
Weitere Infos bei:
Tom.Kehrbaum@igmetall.de
54
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze
einzelner Bundesländer
Interkulturelle Kompetenz für Aktive und
Multiplikator(inn)en
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
069/66 93 – 25 63
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Gewerkschaftliche Interessenvertretungsarbeit ist in internationale und interkulturelle
Zusammenhänge eingebunden. Vielfältige internationale, interregionale und unternehmensbezogene Kontakte werden geknüpft, um finanzielle, soziale und berufliche
Bedingungen europaweit und global zu verbessern. Der Schlüssel dazu ist die Stärkung
von Interessenvertretungen und Beteiligungsmöglichkeiten von Beschäftigten weltweit.
Um den dafür notwendigen internationalen und interkulturellen Austausch
wirkungsvoll zu gestalten und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensund Arbeitsbedingungen, Verhaltensweisen und Werte zu erleichtern, benötigen
die Akteure interkulturelle Kompetenz.
Internationalisierung der Arbeitswelt
internationale Zusammenarbeit von Gewerkschaften
interkulturelle Kompetenz für Gewerkschafter(innen)
kulturelle Sensibilität und interkulturelle Konfliktstile
Vorbereitung und Nachbereitung von internationalen
Projekten und Treffen
gute Beispiele der internationalen Zusammenarbeit
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Aktive in Betrieb und
Gesellschaft, die in internationalen Kontexten arbeiten
oder internationalen Austausch planen.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Termine (Seminartyp 219)
04.05. – 07.05.2014 BE01914 Berlin
19.10. – 22.10.2014 BL04314 Berlin
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
HERAUSFORDERUNGE DER BETRIEBLICHEN INTERESSENVERTRETUNG
IN EINER SICH EUROPÄISIERENDEN ARBEITSWELT
Europapolitisches Grundlagenseminar
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
55
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Etliche unternehmerische Entscheidungen über die Zukunft unserer Arbeitsplätze
werden ebenso wie viele wichtige politische Weichenstellungen, etwa über den
Fortbestand des Währungssystems, auf europäischer bzw. internationaler Ebene
getroffen. Diese Entscheidungen beeinflussen unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen kurz- und langfristig in erheblichem Maße.
Im Fokus unseres Seminars steht die Frage, wie wir als Arbeitnehmer(innen) diese
Entscheidungen beeinflussen und sie in unserem Sinne gestalten können. Hierfür
verschaffen wir uns einen präzisen Überblick über die Europäische Union, ihre Geschichte und aktuelle Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir auf, welche
Möglichkeiten zur Vernetzung betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften
auf europäischer Ebene haben.
Mit diesem Seminar bieten wir eine europapolitische Grundlagenqualifikation
an und zeigen unsere Einflussmöglichkeiten auf den unterschiedlichen Handlungsebenen auf.
Was ist Europa und wer gehört dazu?
Geschichte Europas seit der Montanunion
Auswirkungen der europäischen Politik auf Arbeitnehmerrechte, Gesetze und Verordnungen
europäische Institutionen
europäische Arbeitnehmervertretungssysteme
im Vergleich
Situation der Arbeitnehmer(innen) in Europa;
Arbeiten unter Konkurrenzbedingungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute, die mit
europäischen Themen befasst sind oder in diesen Zusammenhängen arbeiten.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Roswitha Schneider (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 232)
16.02. – 21.02.2014 BE00814 Berlin
02.03. – 07.03.2014 SE01014 Sprockhövel
05.10. – 10.10.2014 BB04114 Berlin
30.11. – 05.12.2014 S I 04914 Sprockhövel
56
„Selber denken macht schlau.
Selber handeln macht frei.
Sich zusammenschließen macht stark.“
Jens-Robert Schulz
57
SPEZIALISIERUNG
Betriebspolitische Spezialisierung
SEMINARE
2013
Betriebswirtschaftliche
Grundlagen
Leistung gestalten
76
Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen
58
Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung mitbestimmen?!
77
Grundlagen der Betriebswirtschaft
59
Leistungspolitik und Datenermittlung
78
Bilanzanalyse leicht gemacht
60
MTM – Methods-Time-Measurement
79
Der Konzernabschluss und die internationale Rechnungslegung
61
Leistungspolitik u. Arbeitsgestaltung in (ganzhtl.) Produktionssystemen
80
Auf geht's – faires Entgelt für Frauen
81
Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AuG II)
62
Jugend und Studierende
Praxis der Gefährdungsbeurteilung (AuG II/1)
63
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität
82
Betriebliche Arbeitsschutzorganisation (AuG II/2)
64
Sicher mit Gefahrstoffen umgehen (AuG III A)
65
Vom Beruf ins Studium:
Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium
83
Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B)
66
Tarifverträge verstehen und umsetzen
84
Lärm und Lasten reduzieren (AuG III B/1)
67
Bildschirmarbeit u. Arbeitsstätten ergonomisch ausrichten (AuG III B/2)
68
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
Psychische Belastungen erkennen – ermitteln – verhindern (AuG III C)
70
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
86
Umsetzungsworkshop: Psychische Belastungen
71
Aufgaben der VK-Leitung
87
Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit
88
Arbeitszeitgestaltung
Angestellte gewinnen
89
90
Arbeitszeit
72
Aktiv im Betrieb NEU
Schichtplangestaltung
73
Organizing – Grundlagen NEU
Organizing – Methodentraining
91
NEU
Entgelt und Leistung gestalten
Anders wirtschaften: einfach intelligent produzieren NEU
Richtig eingruppieren und Leistung gestalten
74
Netzwerker(innen)-Treffen
Richtig eingruppieren
75
Betriebsratsarbeit und Ökologie
NEU
92
93
94
NEU
95
58
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ORGANISATION DER WIRTSCHAFTSAUSSCHUSSARBEIT
Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie G
THEMEN IM SEMINAR
Der betriebliche Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Instrument zur Wahrung der
Interessen der Beschäftigten. Über den Wirtschaftsausschuss erlangen die Beschäftigten
wichtige Informationen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens
und die weiteren ökonomischen Planungen wie etwa Rationalisierungsvorhaben.
In den Wirtschaftsausschuss können grundsätzlich alle betriebsangehörigen Arbeitnehmer(innen) benannt werden.
Im Mittelpunkt unseres Seminars stehen Fragen zu den Aufgaben des Wirtschaftsausschusses und seiner Funktion innerhalb des Betriebs und der betrieblichen Interessenvertretung. Wir werden typische Probleme der Wirtschaftsausschusstätigkeit in
den Unternehmen analysieren. Zusätzlich bieten wir im Seminar Unterstüzung für eine
verbesserte Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses an und setzen uns mit
modernen Unternehmensstrategien und dem sogenannten „Co-Management“ auseinander. Das Seminar ermöglicht dir einen systematischen Blick auf die Arbeit des Wirtschaftsausschuses. Es bietet dir die Grundlage sowohl zu einer möglichen Benennung
in den Wirtschaftsausschuss als auch zu einer bereits bestehenden Mitarbeit in ihm.
Selbstverständnis der Arbeit des Wirtschaftsausschusses
rechtliche Grundlagen der Arbeit des Wirtschaftsausschusses
moderne Unternehmensstrategien und
„Co-Management“
Informationspolitik im Zeitalter des Shareholder Value
Durchsetzung von Informations- und Beratungsrechten
Kosten- und Leistungsrechnung – Grundlage unternehmerischer Entscheidungen
der Jahresabschluss – eine wichtige Informationsquelle
Kennzahlenermittlung und Entwicklung eines Kennzahlenbogens
Grundlagen eigener Informationssysteme zur
Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses
ZIELGRUPPE
Termine (Seminartyp 513)
23.03. – 28.03.2014
11.05. – 16.05.2014
18.05. – 23.05.2014
01.06. – 06.06.2014
20.07. – 25.07.2014
27.07. – 01.08.2014
17.08. – 22.08.2014
OB01314 Bad Orb
LH02014 Lohr
BL02114 Berlin
SH02314 Sprockhövel
SE03014 Sprockhövel
WB03114 Beverungen
BE03414 Berlin
14.09. – 19.09.2014
19.10. – 24.10.2014
09.11. – 14.11.2014
16.11. – 21.11.2014
23.11. – 28.11.2014
07.12. – 12.12.2014
LS03814 Lohr
WB04314 Beverungen
LS04614 Lohr
WA04714 Beverungen
OE04814 Bad Orb
BL05014 Berlin
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und an Betriebsräte. Teilnehmende sollten bereits über Vorkenntnisse
verfügen, wie sie allgemein durch den Besuch von
Seminaren der Reihe „VL kompakt“ und „BR kompakt“
vermittelt werden.
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
59
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Grundlagen der Betriebswirtschaft
Kategorie G
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Sowohl Arbeitnehmer(innen) als auch ihre Interessenvertreter(innen) werden fast täglich
mit betriebswirtschaftlichen Begriffen konfrontiert: Mithilfe dieses Vokabulars begründen die Unternehmer ihre wirtschaftlichen Entscheidungen. Die Beschäftigten sind
von den Auswirkungen dieser Maßnahmen meist direkt betroffen. Für eine erfolgreiche
Interessenpolitik gewinnen betriebswirtschaftliche Kenntnisse daher an Bedeutung.
Im Seminar werden wir uns mit den Grundzügen der Betriebswirtschaftslehre
auseinandersetzen. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei das interne Rechnungswesen
und die daraus resultierenden Kennziffern. Es geht aber nicht nur darum, die „betriebswirtschaftliche Logik einer Unternehmensleitung“ besser zu verstehen. Wir wollen den
„wirtschaftlich erforderlichen Maßnahmen" des Unternehmens eigene Vorstellungen im
Interesse der Beschäftigten wirkungsvoll entgegensetzen. Für Mitglieder des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses ist dieses Wissen besonders wertvoll, wenn sie mit
dem Unternehmen nach Unterrichtung und Vorlage der erforderlichen Unterlagen (§ 106
Abs. 2 BetrVG) über wirtschaftliche Angelegenheiten beraten (§ 106 Abs. 1 BetrVG).
Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft. Es ermöglicht dir, dich kompetent und fundiert in die wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens einzumischen.
Termine (Seminartyp 245)
16.02. – 21.02.2014
09.03. – 14.03.2014
16.03. – 21.03.2014
06.07. – 11.07.2014
13.07. – 18.07.2014
21.09. – 26.09.2014
WA00814 Beverungen
BL01114 Berlin
SE01214 Sprockhövel
BB02814 Berlin
LH02914 Lohr
OB03914 Bad Orb
05.10. – 10.10.2014
19.10. – 24.10.2014
26.10. – 31.10.2014
02.11. – 07.11.2014
07.12. – 12.12.2014
WE04114 Beverungen
LH04314 Lohr
SE04414 Sprockhövel
WA04514 Beverungen
LO05014 Lohr
Unternehmensformen und Unternehmensstrategien
Einführung in das Rechnungswesen
Kalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung (Einzel- und Gemeinkosten, kalkulatorische
Kosten, Zuschlagskosten)
fixe und variable Kosten (Gesamtkosten und Stückkosten)
Deckungsbeitragsrechnung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Mitglieder des Wirtschaftsausschusses
und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten.
Du solltest bereits Seminare des Ausbildungsgangs
„VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht haben oder
über vergleichbare Kenntnisse verfügen.
60
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WIRTSCHAFTSAUSSCHUSS, BETRIEBSRAT, AUFSICHTSRAT
0 69/66 93 – 25 08
Bilanzanalyse leicht gemacht
Kategorie G
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Das „Gesamtkunstwerk“ Jahresabschluss erscheint vielen Beschäftigten und auch ihren
Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern zwar interessant, aber doch undurchschaubar. Das ist gerade deshalb problematisch, weil wirtschaftliche Entscheidungen
auf Basis der darin enthaltenen Kennziffern getroffen werden. Arbeitnehmer(innen) und
ihre gewählten Vertreter(innen) sollten sicher im Umgang mit Bilanzen und den darin
enthaltenen Informationen sein, wenn sie ihre Interessen erfolgreich gegenüber dem
Unternehmen wahren wollen.
Das Seminar bietet die notwendigen Grundlagen für eine bessere Einschätzung
eines Jahresabschlusses und damit der wirtschaftlichen Verfassung des Unternehmens.
Es ermöglicht Mitgliedern des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses, die
Erläuterungen des Jahresabschlusses durch das Unternehmen nach § 108 Abs. 5 BetrVG
fundiert und kritisch zu hinterfragen. Und es unterstützt Mitglieder des Aufsichtsrats
bei ihrer Aufgabe, den Jahresabschluss nach § 171 AktG zu prüfen.
Termine (Seminartyp 246)
02.02. – 07.02.2014
16.03. – 21.03.2014
20.07. – 25.07.2014
24.08. – 29.08.2014
05.10. – 10.10.2014
BB00614 Berlin
LO01214 Lohr
OB03014 Bad Orb
WB03514 Beverungen
LO04114 Lohr
12.10. – 17.10.2014
02.11. – 07.11.2014
02.11. – 07.11.2014
23.11. – 28.11.2014
14.12. – 19.12.2014
SE04214 Sprockhövel
LO04514 Lohr
BE04514 Berlin
WE04814 Beverungen
SF05114 Sprockhövel
Jahresabschluss – Informationsrechte und
Kontrollpflichten der Arbeitnehmervertretungen
Grundlagen des externen Rechnungswesens:
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Unternehmensziele und Nutzung von Bilanzierungsspielräumen
Lagebericht und Prüfbericht
Strukturierung der Bilanz- und der GuV-Positionen
Bildung von Bilanz- und Erfolgskennziffern
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Wirtschaftsausschussmitglieder und
Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten. Die Teilnehmenden sollten bereits Seminare des Ausbildungsgangs „VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht haben
oder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen.
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
61
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Der Konzernabschluss und die
internationale Rechnungslegung
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 93 52/5 06 – 163
Kategorie G
THEMEN IM SEMINAR
Kapitalgesellschaften, die börsennotiert sind bzw. deren Wertpapiere an der Börse
gehandelt werden, müssen ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) aufstellen. Doch zunehmend tun dies auch die Kapitalgesellschaften, die nicht dazu verpflichtet sind. Der Druck der kreditgebenden Banken
„zwingt“ sie dazu. Arbeitnehmervertreter(innen) müssen sich damit auseinandersetzen,
denn der Konzernabschluss gibt wichtige Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichen
Lage der einzelnen Konzernunternehmen.
von den Einzelabschlüssen zum Konzernabschluss
Bilanzierungsspielräume nach HGB und IAS/IFRS
Konzernanlagebericht und Konzernprüfbericht
Analyse eines Konzernabschlusses
Ermittlung aussagefähiger Kennzahlen eines Konzernabschlusses
Konzernsteuerung auf der Grundlage von Kennzahlen
Schlussfolgerungen zur wirtschaftlichen Verfassung
eines Konzerns
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Mitglieder des Wirtschaftsausschusses, an Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten und an interessierte
Arbeitnehmer(innen). Die Teilnehmenden sollten bereits
das Seminar „Bilanzanalyse leicht gemacht“ (Typ 246)
besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse
zum Jahresabschluss verfügen.
Termine (Seminartyp 508)
29.06. – 04.07.2014 BL02714 Berlin
20.07. – 25.07.2014 LH03014 Lohr
62
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG II – PRAXIS DER GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG UND
BETRIEBLICHE ARBEITSSCHUTZORGANISATION
Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes
0 23 24/7 06 – 3 67
Kategorie I
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu
erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen Nutzen
hat die Gefährdungsbeurteilung bei der Lösung von Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
Dreh- und Angelpunkt des Seminars ist die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Ausgehend von Problemen wie der Durchsetzung von Schutzmaßnahmen oder der
Bereitstellung von Schutzausrüstung prüfen wir unsere Handlungsmöglichkeiten als
Beschäftigte und als Betriebräte. Wir diskutieren die sozialpolitische Bedeutung des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes, bearbeiten exemplarisch ausgewählte Handlungsfelder der betrieblichen Praxis und beleuchten mögliche Vorgehensweisen im Betrieb unter
Einbeziehung der Beschäftigten.
Ein erfolgreicher Arbeits- und Gesundheitsschutz erfordert eine gut strukrurierte
Arbeitsschutzorganisation unter Einbeziehung aller betrieblichen Akteure. Wir zeigen
die Möglichkeiten zur Verknüpfung der Regelungen des
Arbeitssicherheitsgesetzes mit den MitbestimmungsDIE SES ZW EIW ÖCH IGE
rechten des Betriebsrats auf und verdeutlichen, wie
SEM INA R GIB T ES
wir Beschäftigte und weitere Akteure des Arbeits- und
AUC H ALS ZW EI EIN Gesundheitsschutzes einbeziehen können.
INA RE:
WÖ CHI GE SEM
AUG II-1 (TY P 6 03) UND
AUG II-2 (TY P 6 05) .
Termine (Seminartyp 602)
23.02. – 07.03.2014 SB00914 Sprockhövel
27.04. – 09.05.2014 SB01814 Sprockhövel
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Akteure u. Themenfelder im Arbeits- u. Gesundheitsschutz
Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz
als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers
Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz
Einbeziehung der Beschäftigten bei der Arbeitsgestaltung
Aufgaben und Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2
Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,
Fachkräften für Arbeitssicherheit u. Berufsgenossenschaft
gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft nach dem
Sozialgesetzbuch VII
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der
Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Einstiegsseminars „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.
SEMINARLEITUNG
25.05. – 06.06.2014 SB02214 Sprockhövel
24.08. – 05.09.2014 SB03514 Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
63
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG II/1 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 1
0 69/66 93 – 25 08
Praxis der Gefährdungsbeurteilung
Kategorie G
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu
erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen
gesellschaftlichen Nutzen hat die Gefährdungsbeurteilung für die Bewältigung der
Probleme im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz ist ein Instrument für
die Durchsetzung längst zugesagter Schutzmaßnahmen oder die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung. Insofern bildet sie auch den Schwerpunkt dieses Seminars.
Du erfährst, wie du dir das Betriebsverfassungsgesetz zunutze machen kannst und
welche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarisch bearbeitest du ausgewählte Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis.
Dabei stehen die Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten sowie der betrieblichen
Interessenvertretung im Mittelpunkt.
DIE SES SEM INA R IST
INH ALTSGL EIC H MIT
DER ERS TEN WO CHE
DES ZW EIW ÖCH IGE N
SEM INA RS AUG II
(TY P 6 02) .
Termine (Seminartyp 603)
26.01. – 31.01.2014
23.02. – 28.02.2014
06.04. – 11.04.2014
29.06. – 04.07.2014
SB00514
LH00914
SB01514
OB02714
Akteure und Themenfelder im betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutz
Gefährdungsbeurteilung zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren nach dem Arbeitsschutzgesetz als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers
Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz
Handlungsfelder der betrieblichen Interessenvertretung
und strategische Vorgehensweise
Handlungsmöglichkeiten und Einbeziehung der
Beschäftigten bei der gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige
Besuch des regionalen Einstiegsseminars „Arbeits- und
Gesundheitsschutz I“.
SEMINARLEITUNG
Sprockhövel
Lohr
Sprockhövel
Bad Orb
13.07. – 18.07.2014 OE02914 Bad Orb
17.08. – 22.08.2014 SB03414 Sprockhövel
07.12. – 12.12.2014 SB05014 Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel),
Matthias Holm, Jonas Rauch (Lohr - Bad Orb)
64
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG II/2 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 2
0 23 24/7 06 – 3 67
Betriebliche Arbeitsschutzorganisation
Kategorie G
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die Verbesserung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordert, dass
alle betrieblichen Akteure ihren Aufgaben nachkommen. Dies gilt vorrangig für die
Durchführung der Gefährdungsbeurteilung als Herzstück des Arbeitsschutzgesetzes.
Du erkennst in diesem Seminar, wie nützlich dabei das Arbeitssicherheitsgesetz in
Verbindung mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetz ist. Anhand ausgewählter Handlungsfelder wie dem betrieblichen
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen sowie den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen diskutieren wir über Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir gehen dabei folgenden
Fragen nach:
Welche Aufgaben haben Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der
Durchführung der Gefährdungsbeurteilung? Wie kann die Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit mit dem Betriebsrat verbessert werden?
Welche Möglichkeiten gibt es, die betrieblichen
Arbeitsbedingungen durch die Einbeziehung der
DIE SES SEM INA R
Beschäftigten und externer Akteure zu verbessern?
ENTSPR ICH T INH ALTLIC H
Welche Bedeutung kommt dem ArbeitssicherheitsDER ZW EITE N WO CHE
gesetz und der im Januar 2011 in Kraft getretenen
DES ZW EIW ÖCH IGE N
DGUV Vorschrift 2 dabei zu?
II
SEM INA RS AUG
(TY P 6 02) .
Termine (Seminartyp 605)
02.02. – 07.02.2014 SB00614 Sprockhövel
06.07. – 11.07.2014 SB02814 Sprockhövel
14.09. – 19.09.2014 OA23814 Bad Orb
23.11. – 28.11.2014 SB04814 Sprockhövel
14.12. – 19.12.2014 LO05114 Lohr
Einbeziehung der Beschäftigten in den betrieblichen
Arbeits- und Gesundheitsschutz
Bestellung und Aufgaben von Betriebsärzten und
Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2
Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,
Fachkräften für Arbeitssicherheit und der Berufsgenossenschaft nach dem Betriebsverfassungsgesetz
gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der
Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des
Einstiegsseminars „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel),
Matthias Holm (Lohr - Bad Orb)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
65
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III A – EINFÜHRUNG IN DIE GEFAHRSTOFFVERORDNUNG
0 23 24/70 6 – 3 67
Sicher mit Gefahrstoffen umgehen
Kategorie I
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag.
Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen. Welche Wirkungen gehen von
gefährlichen Arbeitsstoffen auf den Menschen aus? Welche Methoden zur Ermittlung
und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Können Gefahrstoffe vielleicht vermieden
oder zumindest verringert werden und welche Schutzmaßnahmen müssen getroffen
werden?
In unserem Seminar gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere
Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Wir setzen uns mit den wesentlichen Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen auseinander, indem wir die Wirkungen wichtiger im Betrieb
eingesetzter Stoffgruppen unter die Lupe nehmen. Mit Unterstützung eines Messtechnikers und einer technischen Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft erfahren wir, wie
konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden. Nicht zuletzt
werden wir uns mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Umsetzung der Gefahrstoffverordnung vertraut machen.
Mit dem Seminar erarbeitest du dir eine fundierte Grundlage zum betrieblichen
Umgang mit Gefahrstoffen. Du kannst dich kompetent in die betriebliche Gefahrstoffpolitik einbringen, machst dir das komplexe Gefahrstoffrecht handhabbar und kannst
es zur Durchsetzung der Gefährdungsbeurteilung nutzen.
Termine (Seminartyp 604)
09.03. – 21.03.2014 SB01114 Sprockhövel
13.07. – 25.07.2014 SB02914 Sprockhövel
02.11. – 14.11.2014 SB04514 Sprockhövel
Gefährdungen und gesundheitliche Risiken am
Arbeitsplatz durch Gefahrstoffe
Aufnahmewege von Gefahrstoffen beim Menschen
und mögliche Wirkungen
Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes und der
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Messungen; Messverfahren; Messberichte
Mitbestimmungsrechte nach der GefStoffV und den
Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung; Schutzmaßnahmen
Einbeziehung der Beschäftigten bei der Gefährdungsbeurteilung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder einer betrieblichen
Interessenvertretung, Sicherheitsbeauftragte und interessierte Arbeitnehmer(innen). Vorausgesetzt wird die vorherige Teilnahme am Seminar „Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes“ (Typ 602).
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Rosi Schneider (Sprockhövel)
66
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG III B – LÄRM UND LASTEN REDUZIEREN – BILDSCHIRMARBEIT UND
ARBEITSSTÄTTEN ERGONOMISCH AUSRICHTEN
Arbeit menschengerecht gestalten
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
023 24/7 06–3 67
Kategorie I
THEMEN IM SEMINAR
Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu und die Arbeit
im Büro ändert sich. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich
daraus viele Herausforderungen: Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze so verändert werden, dass sie die Gesundheitsbelastungen verringern? Welche Möglichkeiten
bieten Arbeits- und Gesundheitsschutz, um die Bildschirm- oder Montagearbeitsplätze
menschengerecht zu gestalten?
Im Seminar finden wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen auf, wie die Gefährdungsbeurteilung für unsere Anliegen nutzbar gemacht wird, und lernen geeignete
Instrumente zur Überprüfung unserer Arbeitsbedingungen kennen. Wir erörtern die
Möglichkeiten einer menschengerechten Gestaltung von (Bildschirm-)Arbeitsstätten
insbesondere an den Beispielen der Raumabmaße, der Beleuchtung und der Raumtemperaturen. Zusätzlich erschließen wir uns die rechtlichen Grundlagen, um Lärm und
Lasten erfolgreich zu vermeiden und zu reduzieren. Wir gewinnen ein Verständnis
dafür, wie wir uns in Planungsprozesse des Unternehmens einbringen können.
DAS ZW EIW ÖCH IGE
Das Seminar bietet dir konkrete Ansatzpunkte,
ANG EBO T UMF ASS T DIE
um die Arbeitsbedingungen gemeinsam mit den
EIN WÖ CHI GEN SEM INA RE
Beschäftigten und mithilfe der betrieblichen Gefähr„A RBE IT MEN SCH ENdungsbeurteilung zu verbessern.
G ESTA LTE N“
GER ECH T
TEIL 1 UND TEIL 2.
betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der
Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen
das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
z. B. Leitmerkmalsmethode
Ziele und Handlungsmöglichkeiten nach dem BetrVG
Inhalte und Anwendung der Lastenhandhabungsverordnung, der Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, der Arbeitsstättenverordnung und der
Technischen Regeln für Arbeitsstätten sowie der
Bildschirmarbeitsverordnung
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
Eckpunkte zur Regelung einer Betriebsvereinbarung
Erfahrungsaustausch, Beratung, Strategiebildung
ZIELGRUPPE
Interessierte Beschäftigte, Mitglieder der betrieblichen
Interessenvertretungen, Sicherheitsbeauftragte.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 606)
11.05. – 23.05.2014 SB02014 Sprockhövel
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
21.09. – 02.10.2014 SB03914 Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
67
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III B/1 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 1
023 24/7 06–3 67
Lärm und Lasten reduzieren
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich daraus viele Herausforderungen:
Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze zur Verringerung der Gesundheitsbelastung verändert werden? Welche Möglichkeiten bietet der Arbeits- und Gesundheitsschutz, um beispielsweise Montagearbeitsplätze menschengerecht zu gestalten?
Im Seminar erfährst du, wie die Gefährdungsbeurteilung für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit im Betrieb nutzbar ist. Beispielhaft arbeitest du mit
einem Instrument, das die Arbeitsbedingungen an einem Arbeitsplatz prüft. Weiterhin
lernst du die Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung beim
Heben und Tragen bzw. Ziehen und Schieben kennen. Du erarbeitest dir erste Ideen für
konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Arbeitsbedingungen. Das
Arbeitsschutzgesetz, das Betriebsverfassungsgesetz und weitere Rechtsquellen geben
dir dazu die Berechtigung.
e
Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der ersten Woche
des zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschengerecht
ERS TER TEI L DES
gestalten“ (AuG III B).
IGE N
ZW EIW ÖCH
SEM INA RS AUG III B „A RBE IT MEN SCH ENGER ECH T GES TA LTE N“
(TYP 6 06)
Termine (Seminartyp 606)
16.03. – 21.03.2014 SB01214 Sprockhövel
betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der
Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen
das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes
Ziele und Handlungsmöglichkeiten menschengerechter
Arbeitsgestaltung nach Betriebsverfassungsgesetz
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
Mitbestimmungsrechte nach der Lastenhandhabungsverordnung sowie der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung
und -beurteilung.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars „Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
68
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG III B/2 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 2
Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten
ergonomisch ausrichten
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
023 24/7 06–3 67
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Stress durch Software, Stress durch enge Arbeitsräume, Hitze im Büro, Zugluft am
Arbeitsplatz? Als Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) sind wir in
zunehmendem Maße gefordert, menschengerechte Arbeitsbedingungen einzufordern
und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber wie gelingt uns das wirkungsvoll?
In diesem Seminar erfährst du, wie die Bildschirmarbeit und die Arbeitsstätten
(z. B. Raumabmaße, Beleuchtung, Hitze, …) gestaltet werden können. Im Fokus steht
dabei die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Wir informieren
über die rechtlichen Möglichkeiten, um uns in die Planungsprozesse z. B. bei Neubauten von Hallen oder Bürogebäuden mit Blick auf die Gesundheit der Beschäftigten
einzubringen.
Am Ende des Seminars hast du beispielhaft den Weg von der Problembeschreibung
über den Nutzen der erforderlichen Rechtsquellen bis hin zur inhaltlichen Lösungsskizze entwickelt.
Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der zweiten
Woche des zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschenZW EITE R TEI L DES
gerecht gestalten“ (AuG III B)
ZW EI WÖ CHI GEN
SEM INA RS AUG III B „A RBE IT MEN SCH ENGER ECH T G ESTA LTE N“
(TY P 6 06) .
Erfahrungsaustausch über Belastungen bei der Bildschirmarbeit und an den Arbeitsstätten
Mitbestimmungsrechte bei der Neu- und Umgestaltung
von Arbeitsverfahren oder Arbeitsplätzen
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, um Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten menschengerecht zu gestalten
Mitbestimmungsrechte nach der Bildschirmarbeitsverordnung und der Arbeitsstättenverordnung
Inhalte und Anwendung der Technischen Regeln
für Arbeitsstätten
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur
Gefährdungsbeurteilung
betriebliche Vorgehensweise
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige
Besuch des Seminars „Grundlagen der Mitbestimmung im
betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (Typ 602).
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 606)
26.10. – 31.10.2014 SB04414 Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
69
„ Die IG Metall bietet ihren Mitgliedern
ein vielfältiges Weiterbildungsangebot in einem tollen Ambiente.“
Sabine Ewert
70
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG III C – DAMIT DER JOB NICHT ZUM KILLER WIRD …
Psychische Belastungen erkennen –
ermitteln – verhindern
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
023 24/7 06–3 67
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Schuften bis zum Umfallen? Der Stress wächst: Zeitliche Spielräume in der Arbeit
werden enger, die Personalausstattung knapper, das Klima rauher. Wie wirkt Stress
auf den Menschen? Was genau sind arbeitsbedingte psychische Belastungen und
was können Betriebsrat und Beschäftigte tun, um sie zu verringern?
Wir erarbeiten in diesem Seminar, wie sich psychische Belastungen, zum Beispiel
widersprüchliche Arbeitsanweisungen, Zeit- und Termindruck oder Mängel in der
Arbeitsorganisation auf den Menschen auswirken. Im nächsten Schritt prüfen wir unsere
Berechtigungen nach dem Arbeitsschutzgesetz, das den Arbeitgeber verpflichtet, alle
am Arbeitsplatz auftretenden Gefährdungen, einschließlich der psychischen Belastungen, zu ermitteln und zu beurteilen. Du lernst verschiedene Instrumente zur Erfassung
psychischer Belastungen kennen und prüfst Sie auf betriebliche Nützlichkeit. Abschließend beraten wir über geeignete Maßnahmen zur Verminderung von Belastungen.
Ziel des Seminares ist es, die Handlungsfähigkeit der betrieblichen Interessenvertretung und der Beschäftigten im Umgang mit psychischen Belastungen im Betrieb zu
stärken.
Gekoppelt an das Seminar ist ein Umsetzungsworkshop (Siehe auch Seminartyp
627.1 auf der rechten Seite), auf dem betriebliche Vorgehensweisen diskutiert und
konkrete Produkte wie z. B. Präsentationen für Gremien, Betriebsvereinbarungsentwürfe
usw. erarbeitet werden.
Termine (Seminartyp 627 )
Umsetzer-Workshop (627.1)
16.02. – 21.02.2014 SB00814 Sprockhövel
01.06. – 06.06.2014 SB02314 Sprockhövel
07.09. – 12.09.2014 SB03714 Sprockhövel
06.07. – 09.07.2014 SF02814 Sprockhövel
24.08. – 27.08.2014 SM03514 Sprockhövel
30.11. – 03.12.2014 SB04914 Sprockhövel
Erfahrungsaustausch über Veränderungen in der
betrieblichen Arbeitsorganisation und die Zunahme
psychischer Belastungen
Der Stressmechanismus und seine Auswirkungen
auf die Gesundheit der Beschäftigten
Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bezogen
auf die Gestaltung von Maßnahmen bei psychischen
Belastungen
Instrumente und Verfahren zur Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastungen
Arbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz
als Rechtsgrundlagen
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Beteiligung der Beschäftigten und betriebliche Arbeitsplanung
ZIELGRUPPE
Du bist Mitglied einer betrieblichen Interessenvertretung,
Sicherheitsbeauftragte(r) oder interessierte Arbeitnehmer(in) und hast das Seminar „Grundlagen der Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (Typ 602) besucht.
SEMINARLEITUNG
Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
71
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WORKSHOP
Umsetzung einer ganzheitlichen
Gefährdungsbeurteilung
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
023 24/7 06–3 67
Kategorie B
THEMEN IM SEMINAR
Es geht nicht voran mit der Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
im Betrieb? Der Entwurf einer Betriebsvereinbarung liegt vor, doch die Unterstützer
im eigenen Gremium fehlen? Die Geschäftsführung verweigert die Verhandlung über
eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung?
Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen deine betrieblichen Erfahrungen bei der
Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung. Du bearbeitest Hindernisse
und Störungen und entwickelst Lösungsideen, gute Handlungsansätze und Vorgehensweisen für deine betriebliche Praxis. Außerdem hast du in diesem Workshop Gelegenheit, deine sozialen Kompetenzen zu erweitern.
Der Austausch im Workshop bringt frischen Wind in dein Vorhaben, die Belastungen am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu verringern.
Erfahrungsaustausch über den Stand der betrieblichen
Auseinandersetzung um eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung
Arbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz als
Rechtsgrundlagen; Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Beteiligung der Beschäftigten, Anspracheformen und
strategische Vorgehensweisen
ZIELGRUPPE
NEU - FÜR BETRIE BLIC HE
PRA KTI KER (IN NEN )
UND GES TALTE R(IN NEN )
VON BETRIE BSVER EIN BA RUN GEN
Umsetzer-Workshop (627.1)
25.05. – 28.05.2014 SE02214 Sprockhövel
Du bist Mitglied einer betrieblichen Interessenvertretung
und hast das Seminar „AuG III C – Psychische Belastungen ermitteln – beurteilen – verhindern“ besucht oder
vergleichbare Kenntnisse im betrieblichen Arbeits- und
Gesundheitsschutz erworben.
SEMINARLEITUNG
Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
72
Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Arbeitszeit
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die Arbeitszeit und ihre Gestaltung übt einen sehr starken und unmittelbaren Einfluss
auf das soziale Leben der Beschäftigten aus. Seit mehreren Jahren lässt sich eine
Tendenz zu längeren und flexibleren Arbeitszeiten feststellen. Im Vordergrund steht
dabei für die Unternehmen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswirkungen
auf die Beschäftigten werden zumeist vernachlässigt.
Wir machen sie in unserem Seminar zum Thema. Wir diskutieren die Positionen
der IG Metall zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit und beleuchten
aktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die für eine gesundheitsverträgliche
Arbeitszeitgestaltung hilfreich sind. Wir prüfen, welche Gesetze und Tarifverträge uns
als Beschäftigte und Interessenvertreter(innen) unterstützen können. Wir werden
unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten (wie z. B. Gleitzeitsysteme, Arbeitszeitkonten oder Mehrarbeit) vor dem Hintergrund der betrieblichen
Gegebenheiten diskutieren.
Am Seminarende hast du konkrete Vorstellungen davon, wie du gemeinsam mit
deinen Kolleg(inn)en und der betrieblichen Interessenvertretung die Arbeitszeit im
Betrieb zum Thema machen und regulieren kannst. Dabei unterstützt dich der Arbeitszeit-TÜV, das computergestütze Werkzeug der IG Metall zur Analyse der betrieblichen
Arbeitszeitgestaltung.
betrieblicher Erfahrungsaustausch zu Arbeitszeitregelungen und den unterschiedlichen Interessen der
Beschäftigten
Auswirkungen langer und flexibler Arbeitszeiten auf
Gesundheit, Arbeitszeit und Leistungsdruck
gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse
tarifvertragliche und gesetzliche Bestimmungen zur
Arbeitszeitgestaltung
Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten
betriebliche Strategien und Vorgehensweisen unter
Beteiligung der Beschäftigten bei der Arbeitszeitgestaltung
Positionen der IG Metall zu den Perspektiven einer
menschengerechten Arbeitszeitgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und
Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.
SEMINARLEITUNG
Brigitte Kurzer, Rolf Kulas, Elke Schulte-Meine,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 325)
02.02. – 07.02.2014 SF00614 Sprockhövel
04.05. – 09.05.2014 BL01914 Berlin
12.10. – 17.10.2014 SG04214 Sprockhövel
Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung
73
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Schichtplangestaltung
Kategorie F
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Schichtarbeit gehört für einen wachsenden Anteil von Beschäftigten zum Alltag.
Und das, obwohl sie sich nachweislich belastend auf Gesundheit und Wohlbefinden
auswirkt. Dabei lassen sich Schichtpläne durchaus so gestalten, dass die sozialen
und gesundheitlichen Belastungen für die Beschäftigten möglichst gering gehalten
werden.
In diesem Seminar zur Schichtplangestaltung tauschen wir uns über unsere Erfahrungen mit der Schichtarbeit und Schichtplangestaltung aus. Wir erarbeiten arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die bei der betrieblichen Schichtplangestaltung zu
berücksichtigen sind, und prüfen die Nützlichkeit der gesetzlichen und tarifvertraglichen
Regelungen zur Schichtplangestaltung. Mit der Bewertung ausgewählter Schichtmodelle aus der betrieblichen Praxis schulen wir unseren Blick für die unterschiedlichen
betrieblichen Voraussetzungen der Schichtplangestaltung. Die konkrete Entwicklung
praxistauglicher Schichtmodelle üben wir unter anderem mit einer eigens dafür entwickelten Software ein.
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet wirst du
am Ende des Seminars konkrete Ideen haben, wie
IN DIE SEM SEM INA R
in deinem Betrieb die Schichtarbeit besser gestaltet
KOO PER IER EN WIR
und geregelt werden kann und wie du dich dabei
MIT BER ATE RN ZUR
als Beschäftigte oder als Interessenvertreter einbrinSOF TWA REG ESTÜTZ TEN
gen kannst.
TPL ANG ESTALTUNG .
SCH ICH
Termine (Seminartyp 325.1)
16.03. – 21.03.2014 SG01214 Sprockhövel
29.06. – 04.07.2014 SG02714 Sprockhövel
16.11. – 21.11.2014 SG04714 Sprockhövel
Erfahrungsaustausch zu den gesundheitlichen und
sozialen Auswirkungen von Schichtarbeit
gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur
Gestaltung von Schichtarbeit
gesetzliche und tarifvertragliche Bestimmungen,
die bei der Gestaltung von Schichtarbeit zu berücksichtigen sind
Bewertung betrieblicher Schichtmodelle
softwaregestützte Schichtplangestaltung
betriebliche Vorgehensweise bei der Änderung/
Einführung von Schichtarbeit unter Beteiligung der
Beschäftigten
Regelungseckpunkte einer Betriebsvereinbarung
zu Schichtarbeit
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
und Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine, Kristina Thurau-Vetter,
Stephan Vetter (Sprockhövel)
74
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II
0 69/66 93 – 25 08
Richtig eingruppieren und Leistung gestalten
Kategorie I
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die wenigsten Menschen gehen arbeiten, weil sie nichts Besseres zu tun haben. In
aller Regel gehen wir zur Arbeit, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Fragen
der Eingruppierung und der Leistungsbemessung sind daher wesentliche Aspekte
unserer Berufstätigkeit, über die sowohl alle Arbeitnehmer(innen) als auch ihre
betrieblichen Interessenvertreter gut informiert sein sollten.
In den Tarifverträgen zur Entgeltgestaltung (Entgelt-, Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge) wurden Instrumente geschaffen, die Beschäftigten bzw. ihren Vertretungen ermöglichen, ein gewichtiges Wort mitzureden. Wirklich nutzbar werden diese
Instrumente für uns aber nur dann, wenn wir im Konfliktfall die besseren Argumente
zur Eingruppierung und Leistungsbemessung parat haben.
Dazu erarbeiten wir uns einen Überblick über die relevanten Tarifverträge und
entwickeln Strategien zur Regelung von Entgelt- und Arbeitsbedingungen. Gerade auch
im Hinblick auf die Versuche von Unternehmensleitungen, tarifvertragliche Standards
zu unterlaufen, befassen wir uns mit den Methoden
zur Arbeitsbewertung und zur Leistungsregulation
ebenso wie mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten
D A S TA R I F P O L I TI S C H E
der betrieblichen Interessenvertretung.
GRU NDL AGE NSE MIN A R
ZUR E I N G R U P P I E R U N G
UND ZUR LEI STU NGS REG ULI ERU NG
Termine (Seminartyp 302)
23.02. – 07.03.2014 SG10914 Sprockhövel
06.04. – 17.04.2014 SG01514 Sprockhövel
06.07. – 18.07.2014 BO02814 Berlin
21.09. – 02.10.2014 SG03914 Sprockhövel
02.11. – 14.11.2014 SG04514 Sprockhövel
der Konflikt um Entgelt und Leistung
rechtliche und tarifvertragliche Regelungen zur
Gestaltung der Arbeitsbedingungen
Entgeltdifferenzierung (Arbeitsbewertung, Methoden)
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung (was bedeutet Normalleistung?)
Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkord- und Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich); Zeitentgelt mit
Beurteilung
das „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
Überblick über die Datenermittlungsmethoden
Durchführen einer Zeitaufnahme „Messen von Ist-Zeiten“
Bearbeiten einer MTM-Analyse im Vergleich zur
Zeitaufnahme
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars
„Entgeltgestaltung I“ oder vergleichbarer tarifpolitischer
Einführungsseminare ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,
Stephan Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
75
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II A
0 69/66 93 – 25 08
Richtig eingruppieren
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Richtig eingruppieren? Aber wie – in einer Arbeitswelt, die sich immer schneller und
radikaler verändert und immer wieder neue Arbeitsbeziehungen in immer kürzerer
Zeit hervorbringt? Die ERA-Tarifverträge bieten hierfür neue Instrumente an. Richtig
genutzt, können sie in eine anforderungsgerechte und tarifkonforme Eingruppierung
umgesetzt werden. Das Handwerkszeug dafür erarbeiten wir in diesem Seminar.
Aber wir reden nicht nur, sondern wir bereiten auch ausgehend von typischen Handlungssituationen den Transfer in die betriebliche Praxis vor.
TA RIF PO LITISC HE
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 1
der Konflikt um Entgelt und Leistung
Arbeitsbewertung – was ist das?
Einordnung der Grundentgeltdifferenzierung in
die Tarifsystematik und neue Regelungen in den
ERA-Tarifverträgen
Grundsätze zur Eingruppierung (Anforderungsbezug
und ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen)
Beschreibung und Bewertung der Arbeitsaufgaben
die Rolle der Niveau-, Richt- bzw. Orientierungsbeispiele
Eingruppierung in der Praxis anhand von Fallbeispielen
Konfliktlösungsregularien
Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte
des Betriebsrates bei Eingruppierung, Umgruppierung
und Versetzung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Betriebsräte.
Der vorherige Besuch des Seminars „Entgelt I“
oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare
wird empfohlen.
Termine (Seminartyp 313)
06.04. – 11.04.2014 OA01514 Bad Orb
22.06. – 27.06.2014 OA02614 Bad Orb
14.09. – 19.09.2014 OA13814 Bad Orb
12.10. – 17.10.2014 OA04214 Bad Orb
09.11. – 14.11.2014 LZ04614 Lohr
SEMINARLEITUNG
Anni Ullrich-Schmidt (Lohr - Bad Orb)
76
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II B
0 69/66 93 – 25 08
Leistung gestalten
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Der Wandel in der Leistungs- und Entgeltbemessung durch die ERA-Regelungen eröffnet
für die Beschäftigten und ihre betriebliche Interessenvertretung neue Möglichkeiten zu
einer besseren Leistungsgestaltung.
Ausgehend von einem menschen- und aufwandsorientierten Leistungsbegriff setzen
wir uns in diesem Seminar mit dem Handwerkszeug zur Leistungsregulierung auseinander. Dazu gehören auch die tarifgebietsspezifischen Ansätze bei den Entgeltgrundsätzen und -methoden. Wir machen eine Zeitaufnahme nach „allen Regeln der Kunst“
und verschaffen uns einen Überblick über die weiteren Methoden der Datenermittlung.
Besonderes Gewicht legen wir auf die Gestaltung von Prämienentgelt. Wir diskutieren
betriebliche Regelungen mit unterschiedlichen Bezugsgrößen und Kennziffern und
arbeiten gemeinsam die Chancen und Risiken der jeweiligen Modelle heraus. Mit praktischen Übungen und anhand von Fallbeispielen bereiten wir den Transfer in die betriebliche Praxis vor.
Nach dem Seminar bist du sicher im Umgang mit
dem „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
und kannst dich als Beschäftigter und als betrieblicher
TA RIF PO LITISC HE
Interessenvertreter kompetent in die tarif- und
leistungspolitische Diskussionen einbringen.
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 2
Termine (Seminartyp 314)
02.02. – 07.02.2014 SG00614 Sprockhövel
11.05. – 16.05.2014 SF02014 Sprockhövel
Definition des Leistungsbegriffs
Mitbestimmung des Betriebsrats über die Höhe
der abverlangten Leistung
Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkordund Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich;
Zeitentgelt mit Beurteilung
das „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
Überblick über die Datenermittlungsmethoden
Durchführen einer Zeitaufnahme „Messen von
Ist-Zeiten“
Bearbeiten einer MTM Analyse im Vergleich zur
Zeitaufnahme
Konfliktlösungsmechanismen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interssierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars
„Entgeltgestalung I“ oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare sowie des Seminars „Entgeltgestalung II A“
wird empfohlen.
SEMINARLEITUNG
31.08. – 05.09.2014 SG03614 Sprockhövel
19.10. – 24.10.2014 SG04314 Sprockhövel
Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,
Stephan Vetter
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II C
Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung
mitbestimmen?!
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Leistungsdruck ist längst kein isoliertes Thema mehr für Akkord- oder PrämienBeschäftigte. Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen prägen immer häufiger
den Arbeitsalltag und den Leistungsdruck auch in den klassischen Angestelltenbereichen. Als Beschäftigte und Interessenvertreter erleben wir auch und gerade in
diesen Arbeitsbereichen Symptome von Überlastung und Burn-out. Aktiv werden
ist gefragt – die Frage ist nur wie, denn im Zeitentgelt greifen die bewährten Methoden
der Leistungsregulation nicht.
Im Seminar werden wir die Fragen, die sich im betrieblichen Alltag stellen, ins
Zentrum unserer Debatte rücken: Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir als
betriebliche Interessenvertreter und wie können wir als Beschäftigte dieses Handeln
unterstützen? Ist eine bessere Leistungsbeurteilung hilfreich zur Problemlösung?
Kann der Wechsel zu Zielvereinbarungen eine Verbesserung der Bedingungen bringen?
Ist der Wechsel ins Leistungsentgelt möglich? Muss es Unterschiede in der Strategie
bei produktionsnahen und produktionsfernen Beschäftigten geben?
Zur Strategieentwicklung werden wir insbesondere
der Frage nachgehen, wie wir die Arbeitsbedingungen
durch ein gemeinsames Handeln und Vorgehen für alle
TA RIF PO LITISC HE
verbessern können.
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 3
Bestandsaufnahme der betrieblichen Situation im
Zeitentgelt
Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats nach
Betriebsverfassungsgesetz und Tarifvertrag
Kennenlernen der tariflichen Bestimmungen zu
Zeitentgelt und Zielvereinbarung
Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach
Tarifvertrag
Verfahren der Leistungsbeurteilung und Reklamation
der Beurteilung
Zielvereinbarungen als Chance, die Leistungsbedingungen (besser) zu regeln
Kriterien für den Wechsel ins Leistungsentgelt
Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zu
Zielvereinbarungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 314)
16.02. – 21.02.2014 SG00814 Sprockhövel
26.10. – 31.10.2014 SG04414 Sprockhövel
77
Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter
14.12. – 19.12.2014 SG05114 Sprockhövel
78
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG III
0 69/66 93 – 25 08
Leistungspolitik und Datenermittlung
Kategorie I
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Neben der Eingruppierung in die Entgeltgruppe übt der leistungsbezogene Entgeltbestandteil für Arbeitnehmer(innen) den zweithöchsten Einfluss auf die Höhe des
Verdienstes aus. Deshalb kommt der Leistungspolitik und der ihr zugrunde liegenden
Datenermittlung ein zentraler Stellenwert zu, wenn es darum geht, unsere Interessen
als abhängig Beschäftigte wirkungsvoll zur Geltung zu bringen.
In diesem Aufbauseminar beschäftigen wir uns zunächst mit den aktuellen leistungspolitischen Trends in der Metall- und Elektroindustrie. Daraus entwickeln wir die
Verbindungslinien zwischen einer modernen Leistungspolitik und Datenermittlung
einerseits und einer menschengerechter Arbeitsgestaltung andererseits.
Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Formen
der Leistungsvorgabe und deren Gestaltung: vom traditionellen Akkord, der Prämie
(bzw. dem Kennzahlenvergleich), der Gruppenprämie bis hin zur Zielvereinbarung.
Du lernst unterschiedliche, insbesondere computergesteuerte, Methoden der Datenermittlung kennen. Nach dem Seminar kannst du
einschätzen, ob die bisher angewandte betriebliche Leistungspolitik angemessen ist und wie
TA RIF PO LITISC HE
Beschäftigte gemeinsam mit ihrer Interessenvertretung darauf Einfluss nehmen können.
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 4
Termine (Seminartyp 336)
25.05. – 06.06.2014 SG02214 Sprockhövel
Entwicklung und Rahmenbedingungen der
Leistungsgestaltung sowie der Entgeltgrundsätze
und -methoden
Verhältnis Entgelt/Leistung
Bezugsgrößen- und Kennzahlenproblematik
Methoden der Datenermittlung: die Ermittlung
von Verteil- und Störzeiten bis hin zu Methoden
vorbestimmter Zeiten (MTM)
Möglichkeiten und Grenzen computergestützter Datenermittlung für die Arbeits- und Entgeltgestaltung
Vereinfachung der Datenermittlung – ein neuer Weg?
Arbeits- und Leistungsgestaltung in den indirekten
Bereichen
beispielhafte betriebliche Regelungen zur Entgeltgestaltung und tarifpolitische Perspektiven
ZIELGRUPPE
Das zweiwöchige Seminar richtet sich an interessierte
Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder
von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des
Seminars „Entgelt II“ oder des Seminars „Entgeltgestaltung II B“ ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
30.11. – 12.12.2014 SG04914 Sprockhövel
Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
79
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
MTM – Methods-Time-Measurement
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Kategorie I
THEMEN IM SEMINAR
MTM ist ein ausgefeiltes System zur Verdichtung von Arbeitsabläufen, zur Ermittlung
von Zeitvorgaben und zur Personalbemessung – immer auf der Suche nach der
„(zeit)optimalen“ Methode. Es dient nicht nur der Ermittlung von Vorgabezeiten und
somit als Grundlage von leistungsbezogener Entlohnung, sondern bietet schon
immer auch ein Instrumentarium zur Arbeits- und Prozessgestaltung.
Für uns als Beschäftigte ist es daher von entscheidender Bedeutung, die spezifische Wirkungsweise von MTM zu kennen, um die Gestaltungsmöglichkeiten sowie
die damit verbundenen Risiken einschätzen zu können. Für uns als betriebliche
Interessenvertreter(innen) ist das Wissen um MTM unerlässlich, um unsere betrieblichen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Im Seminar vermitteln wir deshalb
grundlegende Kenntnisse über den Aufbau der wichtigsten MTM-Verfahren.
Durch das Seminar wirst du mit der betriebliche Leistungspoltik und die dahinter
stehende Methode vertraut gemacht. Das Seminar befähigt dich zur konstruktiven
Gestaltung der Einführungsprozesse und zur Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungen
zur Leistungsentgeltregelung.
Arbeits- und Prozessgestaltung nach MTM
Überblick über die Methoden der Datenermittlung
für die Vorgabezeit
MTM-Systeme
Leistungspolitik und Leistungsregulierung bei MTM
Datenstrukturierung / Zeitbausteinsysteme
betriebliche Regelungsbedarfe und Mitbestimmungsrechte
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute aus Betrieben,
in denen MTM angewendet wird bzw. werden soll.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 333)
11.05. – 23.05.2014 SG02014 Sprockhövel
21.09. – 02.10.2014 SE03914 Sprockhövel
80
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
ARBEIT GESTALTEN UM GESUND ZU BLEIBEN
Leistungspolitik und Arbeitsgestaltung
in (ganzheitlichen) Produktionssystemen
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Freistellung ist angefragt
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Die Einführung ganzheitlicher Produktionssysteme – ob als tatsächliches System oder
als Ansammlung verschiedenster Methoden (KVP, neue Teamarbeit) – nimmt rasant zu;
die einzige Zielsetzung ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Aber welche Auswirkungen haben Produktionssysteme auf den Arbeitsalltag
abhängig Beschäftigter? Welche Mitbestimmungsrechte haben Betriebsrat und Belegschaft bei ihrer Einführung, Umsetzung und Ausgestaltung? Führen sie zwangsläufig
zu einem verstärkten Leistungsdruck oder lässt sich das Arbeitspensum sogar besser
begrenzen? Das sind die Leitfragen dieses Seminars denen wir unter anderem in einer
simulierten Einzelarbeitsplatz- und einer Fließbandfertigung nachgehen wollen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Produktionssysteme werden
herausgearbeitet. Wir fragen nach den arbeits- und gesundheitspolitischen Auswirkungen der veränderten Arbeits- und Leistungsbedingungen für die abhängig Beschäftigten. Wir untersuchen, in welchem Zusammenhang die (Wieder-)Einführung von
Gruppen- bzw. Teamarbeit, KVP sowie Wertstrom steht. Wie wirken Zielvereinbarungen
auf die individuelle Leistungsfähigkeit? Positive wie negative Praxisbeispiele werden
aufgezeigt und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit untersucht.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Produktionssystemen
grundsätzliche Elemente von Produktionssystemen:
Six Sigma, KVP, 5 S, Wertstrom, Teamarbeit etc.
Auswirkungen auf die Leistungsbedingungen der
Beschäftigten
gesetzliche und tarifvertragliche Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
Praxisbeispiele
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte und Vertrauensleute die bereits über
Erfahrungen mit Produktionssystemen verfügen bzw. in
deren Betrieben die Einführung eines Produktionssystems
angekündigt worden ist.
SEMINARLEITUNG
Stephan Vetter (Sprockhövel)
Thomas Habenicht, Karl-Heinz Hageni (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 332)
26.01. – 31.01.2014 SG00514 Sprockhövel
15.06. – 20.06.2014 SG02514 Sprockhövel
19.10. – 24.10.2014 SF 04314 Sprockhövel
23.11. – 28.11.2014 OH04814 Bad Orb
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
81
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Freistellung ist angefragt
TRANSPARENZ UND GERECHTIGKEIT BEIM ENTGELT
0 69/66 93 – 25 08
Auf geht's – faires Entgelt für Frauen
Kategorie D/1.319,00 €
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
„Benachteiligungen im Bezug auf die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen
einschließlich der Arbeitsentgelte … sind unzulässig.“ So schreibt es das Allgemeine
Gleichstellungsgesetz vor. Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit,
ist der Grundsatz in unseren Tarifverträgen. Keine Selbstverständlichkeit, wenn es
um die Bezahlung von Frauen geht. Denn Deutschland gehört mit durchschnittlich
23 Prozent Entgeltunterschied, zu den Spitzenreitern in Europa.
Welche Hintergründe gibt es, dass Gesetze und Tarifverträge unterschiedlich
interpretiert werden? Im Seminar wollen wir dieser Frage nachgehen. Wir kommen
diskriminierenden Entgeltstrukturen auf die Spur. Wir blicken auf die Historie von
Tarifverträgen und identifizieren Dikriminierungspotentiale in Entgelt- und Arbeitssystemen. Dabei geht es insbesondere um Fragen der Eingruppierung, aber auch um
die Frage der Verteilung von Leistungszulagen im Zeitentgelt.
Mit dem Seminar wirst Du in der Lage sein einen Diskriminierungsverdacht zu
prüfen und Strategien für die Chancen- und Entgeltgleichheit zu entwickeln
THEMEN IM SEMINAR
gesetzliche Bestimmungen zur Entgeltgleichheit
Überblick tariflicher Bestimmungen bei der
Eingruppierung
Eingruppierungsprinzip
Transparenz und Gerechtigkeit bei der Eingruppierung
Überblick Entgeltgrundsätze und -methoden
Leistungsbeurteilung und Verteilung der Leistungszulage
Erhebung geschlechterdifferenzierter Daten
wo verstecken sich diskriminierende Entgeltstrukturen?
Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgerechtigkeit
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsrätinnen und Vertrauensfrauen.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 886)
14.09. – 19.09.2014 SG03814 Sprockhövel
82
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93 – 25 08
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Kategorie K
THEMEN IM SEMINAR
Im Seminar beginnen wir mit einem Überblick über das duale System der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt stehen das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne. Danach schauen wir uns das Betriebsverfassungsgesetz an, in dem weitreichende Mitwirkungs-, Mitbestimmungs- und Initiativrechte des Betriebsrats und der
Jugend- und Auszubildendenvertretung geregelt sind.
Um konkrete Unterstützung leisten zu können, erarbeiten wir betriebliche Handlungspläne, etwa zur Qualität der Ausbildung als Handlungsauftrag der JAV, die Gestaltung von betrieblichen Ausbildungsplänen oder die veränderten Formen der Prüfung.
Die IG Metall-Jugend stellt mit dem Aktivpaket „Gute Ausbildung – starke Perspektiven. Aktiv für Ausbildungsqualität“ gute Materialien und Handlungshilfen zur Verfügung,
die wir im Seminarverlauf vorstellen und verwenden.
Wie funktioniert das duale System der Berufsausbildung?
Welche Einflussmöglichkeiten haben Unternehmerverbände, Gewerkschaften und der Staat auf die
berufliche Bildung?
Was regeln das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und
die Ausbildungsrahmenpläne?
Welche Rechte haben die Azubis in der Aus- und
Weiterbildung?
Welche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte
hat der Betriebsrat?
Welche Möglichkeiten bietet uns das BetrVG bei
Planung, Organisation und Durchführung?
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) und für das Thema zuständige Betriebsräte. Der vorherige Besuch des regionalen JAV Grundlagen
bzw. Betriebsräte Grundlagenseminars wird vorausgesetzt.
Termine (Seminartyp 707)
02.03. – 07.03.2014 JA01014 Schliersee
04.05. – 09.05.2014 JA01914 Schliersee
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
PERSÖNLICHE BERUFLICHE WEITERBILDUNG IN DER IG METALL
Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Der Beginn eines Studiums wirft viele Fragen bzw. Unsicherheiten auf, die in diesem
Seminar aufgegriffen und aus dem Weg geräumt werden. Als Schlüssel zum Erfolg
und als Garant für einen guten Studienfortschritt gilt ein selbstgesteuertes und zielgerichtetes Lernen. Das wiederum erfordert geeignete Methoden und Strategien:
Wie können diese aussehen? Was ist kompetentes Lernen im Studium? Wie kann
ich mich motivieren? Wie bereite ich mich auf Klausuren und Prüfungen vor? Wie schaffe
ich es, das zeitintensive Studium zu bewältigen, ohne dabei die eigenen Interessen und
Ansprüche aus dem Auge zu verlieren?
Ziel ist eine Einführung in das Thema „Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium“.
Es werden Hilfestellungen zu Themen, wie Bewältigung von großen Mengen Lernstoff,
Fakten Lernen, Arbeitsorganisation, Studienplanung, Zeiteinteilung, Prüfungsvorbereitung und Lernmotivation beim wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Ausgehend von
den eigenen Lernerfahrungen und -ressourcen werden verschiedene Lernstrategien und
-techniken vorgestellt, erprobt und deren Einsatz im Hochschulalltag diskutiert. Die
Eigenaktivität der Teilnehmenden steht im Vordergrund, so dass das selbst gesteuerte
Lernen für Studium und Beruf handlungsorientiert und individuell ausgebaut werden
kann.
83
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 23 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Lernbedürfnisse analysieren
Lernvoraussetzungen und Ressourcen klären
Lernroutinen bewusstmachen
Anregung eines gezielten effektiven Lernstrategieeinsatzes
Lernkompetenzen ausbauen und optimieren
Studium und IG Metall wie und wo passt das
zusammen?
Studienfinanzierung
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Kolleginnen und Kollegen,
die ihr eigenes Lernen optimieren wollen und AV und
Betriebsräte, die sich der Weiterbildung und Kompetenzentwicklung der Fachkräfte im wissenschaftlichen Kontext
beschäftigen.
SEMINARLEITUNG
Dr. Evelyn Krauß,
Stefanie Geyer, IG Metall Vorstand, Res. Angestellte,
IT, Studierende
Termine (Seminartyp 727)
09.07. – 11.07.2014 LH07814 Lohr
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Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
§ 37.6 BetrVG
TARIFREGELUNGEN FÜR DIE JUNGE GENERATION
0 69/66 93 – 25 08
Tarifverträge verstehen und umsetzen
Kategorie D/K
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
In unseren Tarifverträgen gibt es viele gute Bestimmungen für die „junge Generation“,
also Jugendliche, Auszubildende und junge Beschäftigte. Aber auch diese Regelungen
werden nur dann wirksam, wenn wir sie betrieblich umsetzen und mit Leben füllen.
Genau darum geht es im Seminar. Wir nehmen die Regelungen für junge Beschäftigte unter die Lupe, wie etwa den Anspruch auf unbefristete Übernahme nach dem
Tarifabschluss von 2012. Dieser räumt Betriebsräten und JAVis einen Handlungsspielraum ein, der betrieblich ausgefüllt werden muss. Wir fragen nach, z. B. wie wir die
geforderte Bedarfsermittlung zur Ausbildung in unserem Interesse umsetzen sollten.
Welche Argumente bringen wir gegenüber den Arbeitgebern vor, welche rechtlichen
Möglichkeiten haben wir im Konfliktfall?
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit zwischen Jugend- und
Auszubildendenvertretung und Betriebsrat. Sie ist zur Umsetzung der Tarifregelungen
zwingend notwendig. Am Ende des Seminars verfügst du über eine Handlungsgrundlage, wie du diese Zusammenarbeit ausbauen und für die junge Generation gewinnbringend nutzen kannst.
Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung
und des Betriebsrats
Grundsätze der Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
und der JAV
Zusammenhang zwischen Tarifautonomie und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats und der JAV
Kennenlernen und Auslegungen wesentlicher tariflicher
Bestimmungen für die junge Generation
Tarifanwendungen im Betrieb am Beispiel der
tariflichen Übernahmeregelung
Bedarfsermittlung/Personalplanung
Grundsätze der Eingruppierung nach der Ausbildung
nach ERA
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, die sich
schwerpunktmäßig um Fragen der jungen Generation
kümmern (Ausbildung, Übernahme nach der Ausbildung,
Eingruppierung) sowie an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des BR- bzw. JAV
Grundlagen Seminars wird vorausgesetzt.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 983)
23.02. – 28.02.2014 JA00914 Schliersee
23.11. – 28.11.2014 SL04814 Sprockhövel
Dennis Faupel (Schliersee),
Kati Köhler (Sprockhövel)
85
„ Die IG Metall hat mit ihren Bildungszentren und den Bildungsangeboten
echt was zu bieten.“ Philip Giesemann
86
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
So sehr die Arbeit als betriebliche Interessenvertreterin/als betrieblicher
Interessenvertreter auch Spaß macht – es ist eine anspruchsvolle und
schwierige Aufgabe. Deutlich leichter wird sie, wenn man die Menschen,
für die man diese Arbeit täglich macht, auf seiner Seite weiß. Denn wie
gut unsere Absichten auch immer gemeint sein mögen: gegen den Willen
der Beschäftigten können wir sie nicht durchsetzen.
Es kommt also darauf an, die Beschäftigten hinter sich zu wissen.
Nur gemeinsam sind wir stark! Nur wenn alle an einem Strang ziehen,
haben wir der Macht der Unternehmen etwas entgegenzusetzen.
Gerade deshalb ist auch ein hoher Organisationsgrad wichtig.
Er zeigt dem Unternehmen, dass die Belegschaft hinter ihren
gewählten Vertreterinnen und Vertretern und zur IG Metall steht.
Mit unseren Seminaren zur gewerkschaftlichen Betriebsarbeit
thematisieren wir:
zum einen die Planung und Organisation von
Mitgliederwerbeaktionen,
zum anderen kümmern wir uns aber auch um Gespräche mit
Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht in der IG Metall sind.
Und schließlich tun wir einiges dafür, die eigene Arbeit als
Interessenvertreter(in) und im Gremium besser zu organisieren.
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
87
Verdienstausfallregelung der IG Metall
ORGANISATION DER VERTRAUENSLEUTEARBEIT
0 69/66 93–25 08
Aufgaben der VK-Leitung
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Vertrauensleute wollen die gewerkschaftliche Interessenvertretung im Betrieb und in der
Verwaltungsstelle mitbestimmen und gestalten. Aufgabe der Vertrauenskörperleitung ist
es, diese Arbeit zu koordinieren. Dafür muss die VK-Leitung die aktuellen Bedingungen,
die Ziele und Aktivitäten gewerkschaftlicher Interessenvertretung einschätzen können.
Und sie benötigt darüber hinaus Kompetenzen, um ein Profil gewerkschaftlicher Interessenvertretung zu entwickeln.
Selbstverständnis und Aufgaben der VK-Leitung
Arbeitsteilung zwischen Vertrauenskörper und
Betriebsrat
Methoden der Arbeitsorganisation
Kommunikation zwischen Vertrauensleuten und der
Verwaltungsstelle
zeitgemäße Aktionen zur Mitgliederwerbung und
Formen der Beteiligung
Leitungsaufgabe und zielgerichtete VK-Arbeit
Organisation betriebsnaher Bildungsarbeit und
Bildungsberatung
soziale Kompetenzen und Methoden (Moderation,
Projektarbeit)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder der Vertrauenskörperleitungen.
Termine (Seminartyp 62)
23.03. – 28.03.2014 SE01314 Sprockhövel
29.06. – 04.07.2014 BE02714 Berlin
16.11. – 21.11.2014 SF04714 Sprockhövel
16.11. – 21.11.2014 BL04714 Berlin
88
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
Verdienstausfallregelung der IG Metall
WIR INFORMIEREN UND BETEILIGEN UNSERE MITGLIEDER
023 24/7 06–3 93
Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die richtige Information an die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln,
ist oft entscheidend für eine erfolgreiche gewerkschaftliche Betriebspolitik. Doch was
ist „richtig“? Dies zu entscheiden, ist Alltagsaufgabe der VK-Leitung gemeinsam mit den
Vertrauensleuten.
Im Seminar werden wir dazu einen Blick auf die Informationsquellen werfen und
überlegen, wer welche Information wann braucht. Ebenso werden mögliche Medien der
Informationsarbeit vorgestellt sowie deren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. Das
persönliche Gespräch spielt nach wie vor eine große Rolle in der Mitgliederbetreuung.
Um dieses zu optimieren, werden wir im Seminar kleine Argumentationstrainings durchführen.
Analyse der betrieblichen Zielgruppen
Kennenlernen der Methode „Betriebslandkarte“
Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und Visualisierungstechniken im Betrieb
Kennenlernen von Kommunikationstheorien
Entwickeln eigener Argumentationstechniken
Initiierung und Planung von Mitgliederaktionen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme
an dem Seminar „Organisation der Vertrauensleutearbeit – Aufgabe der VK-Leitung“.
SEMINARLEITUNG
Birgit Schröder, Sepp Hofstetter (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 63)
02.03. – 07.03.2014 BL01014 Berlin
04.05. – 09.05.2014 SF01914 Sprockhövel
12.10. – 17.10.2014 S I 04214 Sprockhövel
19.10. – 24.10.2014 BO04314 Berlin
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
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BU-Freistellung ist angefragt
KOMMUNIKATIONSTRAINING FÜR ERFOLGREICHE WERBEGESPRÄCHE
069/66 93 – 25 08
Angestellte gewinnen
Preis auf Anfrage
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Angestellte durch Gespräche von der Mitgliedschaft in der IG Metall zu überzeugen,
ist kein Selbstläufer. Sie haben in der Regel viel weniger Berührungspunkte mit
Gewerkschaften als Beschäftigte aus der Produktion und deshalb hohe Erwartungen
an den Informationsgehalt eines Werbegesprächs sowie an die kommunikative
Kompetenz der Werber(innen).
Erfahrungsgemäß entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, wie erfolgreich ein
Gespräch verläuft. Ins Zentrum des Trainings stellen wir deshalb die „handwerklichen“
Aspekte einer erfolgreichen Gesprächsführung sowie das Üben von „überzeugenden
Gesprächen“ mit anschließendem Feedback.
Mit dem Seminar erweiterst du deine Kommunikationskompetenz und erarbeitest
dir eine Struktur für erfolgreiche Werbegespräche, um sie im herausfordernden Umfeld
Angestellter professionell und sicher anwenden zu können.
Kommunikationskompetenz: Zuhören, Fragetechniken,
Gesprächsanteile, (Körper-)Sprache
Phasen eines erfolgreichen Werbegesprächs: Vorbereitung, Begrüßung, Einstieg, Bedarfsanalyse, AngebotNutzen-Argumentation, Abschluss, Verabschiedung
überzeugend (zielgruppengerecht!) argumentieren
Einwänden und Kritik souverän begegnen
Gesprächssimulationen mit intensivem Feedback
Transfersicherung: individuelle Aktionspläne für die
Praxis, kollegialer Austausch und Networking
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsrätinnen und
Betriebsräte und an betriebliche Multiplikator(inn)en,
die sich persönlich auf Werbegespräche mit Angestellten
vorbereiten wollen.
SEMINARLEITUNG
Sophie Jänicke (Berlin)
Jens Beckmann, Alexandra Tins (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 881)
09.07. – 11.07.2014 OA07814 Bad Orb
28.09. – 01.10.2014 BB04014 Berlin
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Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
069/66 93 – 25 08
Aktiv im Betrieb
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitnehmer(innen) und ihre gewählten betrieblichen Interessenvertretungen haben
viele formelle Möglichkeiten, Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen zu nehmen. Zumindest theoretisch. Praktisch stellt sich dieser Einfluss oft sehr schwierig dar und nicht
selten bewahrheitet sich ein altes Sprichwort: Recht haben ist eine Sache – Recht
bekommen eine ganz andere.
In unserem Seminar „Aktiv im Betrieb“ dreht sich alles darum, es nicht so weit
kommen zu lassen. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Rechten der Beschäftigten,
dem (dualen) System der betrieblichen Interessenvertretung und der Frage, was
sowohl Beschäftigte als auch Interessenvertreter(innen) gemeinsam für menschengerechte Arbeitsbedingungen tun können. Dazu analysieren wir unterschiedliche
betriebliche und gesellschaftliche Regelungsebenen für gute Arbeit im Betrieb, beschäftigen uns mit Fragen einer erfolgreichen innerbetrieblichen Informationspolitik
sowie mit den Basics für eine gelingende Kommunikation untereinander.
Vor dem Hintergrund dieser Inhalte erweitern wir unseren Blick auf die gesellschaftspolitische Dimension: Welche Rolle haben Beteiligung und Mitbestimmung für eine
demokratische Gesellschaft? Welche Möglichkeiten haben Arbeitnehmer(innen), ihre
Interessen über den Betrieb hinaus wahrzunehmen und durchzusetzen?
Termine (Seminartyp 881)
03.08. – 08.08.2014 WB03214 Beverungen
23.11. – 28.11.2014 BL04814 Berlin
Mitwirkungsmöglichkeiten von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern sowie ihren Interessenvertretungen
innerbetriebliche Informationspolitik
Gestaltungsmöglichkeiten der Betriebsversammlung
durch Beschäftigte und Interessenvertreter(innen)
Grundlagen der Kommunikation
Erkennen betrieblicher und gesellschaftlicher Regelungsebenen für gute Arbeit im Betrieb
gesellschaftspolitische Bedeutung der betrieblichen
Beteiligung von Beschäftigten und ihren Vertreterinnen
und Vertretern
aktive Beteiligung in Betrieb und Gesellschaft.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleute,
Multiplikator(inn)en, interessierte Arbeitnehmer(innen).
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
WIE DE R IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
ORGANIZING – DIE MITGLIEDERORIENTIERTE ERSCHLIESSUNGSSTRATEGIE
069/66 93 – 25 08
Organizing – Grundlagen
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Organizing ist eine Methode, um Beschäftigte in nicht oder schwach organisierten
Betrieben und Bereichen zu mobilisieren. Die Beschäftigten setzen sich selbst in
Bewegung, gehen ihre Probleme an und bauen Strukturen zur Durchsetzung eigener
Interessen auf. Ziel ist das Schaffen und Stärken gewerkschaftlicher Strukturen sowie
die Mitgliedergewinnung und -bindung im Betrieb.
Die Planung und Durchführung einer Organizing-Kampagne zeichnet sich durch
eine systematische und planvolle Arbeitsweise aus, die sehr strategisch vorgeht.
Beschäftigte werden systematisch angesprochen und aktiviert. Mit Organizing kann es
gelingen, dass Beschäftigte gerade in schwer zu organisierenden Betrieben, Branchen
oder Bereichen die Gewerkschaft wieder „greifen“ und erleben können. Organizing
setzt dabei auf verschiedene Instrumente, die als Set oder einzeln angewendet werden
können.
Dieses Seminar bietet einen Überblick über die Grundidee des Organizing-Modells
und die verschiedenen Organizing-Methoden. Die Instrumente werden praktisch
erprobt. Wir entwickeln Ansätze zur Anwendung in der eigenen Arbeit und beraten
Entscheidungshilfen für betriebliche Organizing-Projekte.
Termine (Seminartyp 126)
06.07. – 09.07.2014 SE02814 Sprockhövel
THEMEN IM SEMINAR
Organizing in der IG Metall – konsequent mitglieder-,
beteiligungs- und konfliktorientiert denken und arbeiten
Organizing-Modell – Grundsätze und Ablauf
Organizing-Methoden – ein Überblick: Potenzialanalyse; strategische Recherche; Betriebslandkarte;
Themenfindung; Kommunikation
Rahmenbedingungen und Entscheidungshilfen für
betriebliche Organizing-Projekte
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen),
Multiplikator(inn)en, interessierte Arbeitnehmer(innen).
SEMINARLEITUNG
Rosi Schneider (Sprockhövel)
91
92
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
WIE DE R IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
THEMEN IDENTIFIZIEREN, AKTIVE FINDEN, 1:1-KOMMUNIKATION
069/66 93 – 25 08
Organizing – Methodentraining
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Die Zukunft der Gewerkschaften und ihre gesellschaftspolitische Durchsetzungsfähigkeit entscheidet sich letztlich an ihrer Stärke auf ihrem ureigenen Handlungsfeld –
im Betrieb. Hier wird für die Beschäftigten konkretes kollektives Handeln für bessere
Arbeits- und Lebensbedingungen, für Würde und soziale Gerechtigkeit erfahrbar.
„Organizing“ als Zusammenhang von Methoden, Instrumenten und Haltung zielt auf
den Aufbau und die Stärkung gewerkschaftlicher Strukturen, die Mitgliedergewinnung
und -bindung im Betrieb.
Die Planung und Durchführung einer Organizing-Kampagne zeichnet sich durch
eine planvolle Arbeitsweise aus, die sehr strategisch vorgeht. Beschäftigte werden
systematisch angesprochen und aktiviert, um sich selbst in Bewegung zu setzen und
für die Durchsetzung ihrer Interessen einzutreten.
Aber wie identifiziere ich die Themen, die für die Belegschaft wichtig sind? Was
muss ich bei der Suche nach aktiven Kolleg(inn)en im Betrieb beachten? Und warum
ist die direkte Kommunikation im Organizing so wichtig? Das Organizing-Methodentraining bietet Antworten auf diese Fragen und vor allem die Möglichkeit, die Methoden
des Organizings intensiv zu trainieren.
THEMEN IM SEMINAR
Themen der Beschäftigten identifizieren
Aktive finden, Aktivenkreis aufbauen
Zusammenstellen der möglichen Themen im Seminar
Überblick über den Organizing-Gesprächsablauf
Gespräche vorbereiten, führen, dokumentieren,
auswerten
intensives Kommunikationstraining
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Betriebsräte,
Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), Multiplikator(inn)en sowie
interessierte Arbeitnehmer(innen).
Voraussetzung: Besuch des Seminars „Organizing –
Grundlagen“ oder vergleichbare Vorkenntnisse.
SEMINARLEITUNG
Rosi Schneider (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 126)
22.10. – 24.10.2014 S I 09314 Sprockhövel
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
CRADLE TO CRADLE
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
Anders wirtschaften: einfach intelligent
produzieren!
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
069/66 93 – 25 08
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Eine Welt ohne Müll? Fabriken, deren „Abwässer“ Trinkwasserqualität haben?
Teppiche, die Raumluft reinigen? Innovative und bezahlbare Produkte, mit denen
Unternehmen neue Märkte erschließen? „Das ist alles möglich!“ sagt Michael
Braungart, Professor für Verfahrenstechnik und ehemaliger Greenpeace-Aktivist.
Sein Konzept nennt er „Cradle to Cradle“ (von der Wiege zur Wiege).
Im Seminar reflektieren wir diesen Gegenentwurf zu einer Produktion ohne
Rücksicht auf Umwelt und natürliche Ressourcen. Betriebliche und gesellschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten für solche „Besser statt billiger“-Konzepte
werden wir gemeinsam ausleuchten.
Einstimmung ins Thema: Ökologische Situation und
Herausforderungen für eine zukunftsfähige Entwicklung
Cradle to Cradle – das Konzept und die Erfahrungen
betriebliche und gesellschaftspolitische Ansatzpunkte
und Handlungsmöglichkeiten für eine intelligente und
ökologisch verträgliche Produktion
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an betriebliche Interessenvertreter(innen) und interessierte Arbeitnehmer(innen),
die ihre fachlichen Kompetenzen für Umweltthemen
steigern und betrieblich einbringen wollen.
SEMINARLEITUNG
Petra Wolfram (Sprockhövel), Katja Hansen (EPEA),
Volker Podein (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 1018)
26.01. – 28.01.2014 LH00514 Lohr
01.06. – 04.06.2014 SE02314 Sprockhövel
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Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
NE U IM
PRO GRA M M!
CRADLE TO CRADLE
069/66 93 – 25 08
Netzwerker(innen)-Treffen
Preis auf Anfrage
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Vertrauensleute, Betriebsräte, interessierte Arbeitnehmer(innen) und technische
Expert(inn)en treffen sich, um sich über ihre Erfahrungen mit der betrieblichen Umsetzung von „Cradle to Cradle“-Konzepten auszutauschen.
Wir reden über „Best Practises“, aber auch über Widerstände und Zweifel.
Wir lassen Experten zu Wort kommen und geben Raum für Fragen und Anregungen.
Ziel ist es, ein gemeinsames C²C-Netzwerk in der IG Metall zu gründen.
THEMEN IM SEMINAR
Erfahrungaustausch: „Cradle to Cradle“ in der Praxis
Debatte von Erfolgskriterien und Widerständen
Anforderungen und konkrete Verabredungen für eine
ausstrahlungsfähige Weiterarbeit zu dem Thema
Bilanz des Treffens und Raum für Kontakte und Anregungen.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Kolleg(inn)en, die
Erfahrungen mit der betrieblichen Umsetzung des
Konzeptes „Cradle to Cradle“ haben.
SEMINARLEITUNG
Petra Wolfram (Sprockhövel), Katja Hansen (EPEA)
Termine (Seminartyp 1018)
04.06. – 04.06.2014 SE17314 Sprockhövel
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
CRADLE TO CRADLE
069/66 93 – 25 08
Betriebsratsarbeit und Ökologie
Preis auf Anfrage
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Besser statt billiger produzieren – innovativ, sozial und ökologisch nachhaltig!
Betriebsräte können dafür ihre Gestaltungsmöglichkeiten nutzen.
Im Seminar erfährst du Näheres über das Konzept „Cradle to Cradle“ (von der
Wiege zur Wiege) und lernst die Werkzeuge für eine betriebliche Umsetzung kennen.
Wir untersuchen den rechtlichen Handlungsrahmen und analysieren Fallbeispiele.
Gemeinsam mit Expert(inn)en entwickeln wir erste eigene Ansätze für ein erfolgreiches
Betriebsratshandeln, das auf eine ökologische Umsteuerung der Produktion ausgerichtet ist.
THEMEN IM SEMINAR
Betriebsratshandeln und Ökologie – rechtliche
Grundlagen
Konzept „Cradle to Cradle“: Ziele, Ansatzpunkte
und Erfahrungen
„Cradle to Cradle“ in den Betrieb bringen –
Werkzeuge für die betriebliche Praxis
Erfahrungsaustausch mit Expert(inn)en zum Thema
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte und
Betriebsratsgremien.
SEMINARLEITUNG
Petra Wolfram (Sprockhövel), Katja Hansen (EPEA)
Termine (Seminartyp 1018)
04.06. – 06.06.2014 SE07314 Sprockhövel
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„Es ist nicht wichtig, ob ein paar Menschen
ganz oben profitieren – wenn es der Mehrheit
nicht besser geht, hat die Wirtschaft versagt“
Joseph Stiglitz
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EIN SEMINARBEREICH ENTWICKELT SICH WEITER
Forum Politische Bildung
SEMINARE 2014
2013
Forum Politische Bildung
Wege aus der Wachstumsfalle NEU
Über Demokratie, Wohlstand und das gute Leben für alle NEU
98
99
100
NEU
102
Sommerschule 2014: Die Zeiten ändern sich! NEU
103
Wem gehört die Zeit?
98
Forum Politische Bildung
Das „Forum Politische Bildung“ ist eine Diskurs- und Dialogplattform.
In ausgewählten Themenbereichen können vor dem Hintergrund unterschiedlicher, kritischer Denkrichtungen Fragen von Arbeit, Bildung und
Gesellschaft diskutiert werden.
Das Forum bietet die Möglichkeit, neben einer Einschätzung der
Gegenwart auch verschiedene Perspektiven und ihre Konsequenzen für
die Gewerkschaftsarbeit im Betrieb und in der Gesellschaft auszutauschen. Dabei werden thematische Schwerpunkte gesetzt.
Neue Diskussionsformen und ungewohnte Fragestellungen werden
bewusst in den Blick genommen. So können Ideen und Impulse entstehen. Zugleich bietet das „Forum Politische Bildung“ den Rahmen, um
enschaft, Kirche
Kooperationen mit Wissenschaft,
Kirchen und sozialen Organisationen
knüpfen zu können.
Die Veranstaltungen des „Forum Politische Bildung“ finden in den
IG Metall-Bildungszentren statt. Die Veranstaltungsformen und
die Veranstaltungsdauer sind je nach Anforderungen an die Themen
unterschiedlich gestaltet.
Alle Veranstaltungen werden separat und aktuell
bekanntgegeben.
WEITERE AUSKÜNFTE ERTEILEN:
IG Metall Vorstand, Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Irene Heyer, Telefon 069/66 93 – 2192,
E-Mail: Irene.Heyer@igmetall.de
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
NEUE PRODUKTIONSDESIGNS ALS ALTERNATIVE?
030/3 62 04 – 1 31
Wege aus der Wachstumsfalle
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Einigkeit in Sachen Wachstum ist schnell erzielt, aber auch schnell erschöpft: Auf der
endlichen Erde sind auch Märkte und Ressourcen endlich. Die Kontroverse beginnt, wenn
man die Bedeutung dieser Binsenweisheit diskutiert. Und so geht seit über 40 Jahren
ein Gespenst um, (nicht nur) in Europa: die Rede von den Grenzen des Wachstums.
Für abhängig Beschäftigte wie auch ihre betrieblichen Interessenvertretungen birgt
das Thema innerhalb kapitalistischer Produktionsbedingungen eine nicht zu übersehende Brisanz. Denn ein Kapitalismus ohne Wachstum ist kaum vorstellbar. Zugleich
gewinnt Kritik an der herrschenden Wachstumsorientierung generell wieder an Zuspruch
und Bedeutung. In der gewerkschaftlichen Praxis allgemein gilt dies vor allem bei der
Frage der Verteilung von Reichtum, weniger bei seiner Erwirtschaftung. In den Betrieben
drängt sich die Frage auf, inwieweit mit einer Produktion jenseits des Wachstums
mittel- oder langfristig Absatzmärkte übersättigt werden.
Die allmähliche Verknappung einzelner Ressourcen spiegelt sich in heftig steigenden Rohstoffpreisen wider. An dieser Stelle ist auch die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit von zentraler Bedeutung.
Jenseits solcher grundsätzlichen Erwägungen untersuchen wir neue Produktionsdesigns wie „Cradle to Cradle“ dahingehend, inwieweit sie neue Perspektiven innerhalb des alten Systems eröffnen können.
THEMEN IM SEMINAR
Stellt eine substanzielle Wachstumskritik unweigerlich
den Kapitalismus in Frage?
Kollidieren etwaige „Sachzwänge“ zur Regulierung mit
demokratischen Entscheidungsfindungen und Lebensstilen?
Welche Ansätze zu einer Produktion jenseits des
Wachstums gibt es?
Welcher Art sind die Hemmnisse, die der Entwicklung
solcher Ansätze entgegenstehen?
Welche Rolle können wir als gesellschaftliche und
betriebliche Akteure spielen?
Ist die gewerkschaftliche Interessenvertretung in dieser
Frage notwendig konservativ?
ZIELGRUPPE
Das Forum Politische Bildung ist ein Ort des politischen
Austausches für interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder, haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter(innen) und für Referent(inn)en der
gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 550)
22.04. – 27.04.2014 BB01714 Berlin
Michael Jänecke (Berlin)
99
100
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!?
Über Demokratie, Wohlstand und
das gute Leben für alle
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Auf etlichen Demonstrationen in den 70er Jahren (bis in die 90erJahre hinein)
erschallte der Sprechchor „Hoch die internationale Solidarität“. Gewerkschafter(innen)
solidarisierten sich mit dem Protest in Chile gegen den Sturz von Präsident Allende,
gingen als Brigadisten nach Nicaragua, um die Menschen vor den wirtschaftlichen und
geopolitischen Interessen Amerikas zu schützen und verurteilten das Apartheidregime in Südafrika. Vertrauensleute von Automobilkonzernen nahmen Kontakt zu den
Beschäftigten in anderen Ländern auf. Kurz: Gewerkschaftsarbeit und internationale
Solidarität gehörte für viele zusammen.
Wie sieht die internationale Gewerkschaftsarbeit heute aus? Wir wollen dich in
diesem Forum ermutigen, dich für eine sozial-ökologische Perspektive zu engagieren.
Wir werden uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Ist die internationale
Solidarität in der Krise? Verhindern heute Standortnationalismus und die verordnete
Sparpolitik zur vermeintlichen Schuldenkrise den Blick für solidarische (Euro-)Krisenlösungen? Ist es erstrebenswert, unser Wachstums- und Wohlstandsmodell auf andere
zu übertragen? Mit welchen Strategien zur inneren und äußeren Sicherung desselben
sind wir konfrontiert? Gibt es jenseits des Strebens nach immer mehr Wachstum auch
eine Chance für ein gutes und ökologisch verträgliches Leben für alle? Können wir
etwas aus anderen Ländern lernen?
BU-Freistellung ist angefragt
Kategorie B
THEMEN IM SEMINAR
Solidarität in der Krise? Ein aktueller Zustandsbericht
Nation – Ausgrenzung – Krise: Standortnationalismus
in Europa und Chancen für eine solidarische Politik
Wachstum – Wohlstand – Nachhaltigkeit:
Versuch einer Positionierung
Überblick über die internationale Gewerkschaftsarbeit heute
Anforderungen an eine solidarische und zukunftsfähige Betriebs- und Gewerkschaftspolitik
ZIELGRUPPE
Das Forum Politische Bildung ist ein Ort des politischen
Austauschs für interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder, haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter(innen) und für Referent(inn)en der
gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.
SEMINATRLEITUNG
Petra Wolfram, Thomas Birg, Hüseyin Ucar (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 120)
12.01. – 15.01.2014 SE00314 Sprockhövel
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„Die Bildungsangebote der
IG Metall sind einfach
prima. Fürs Seminar gibt es
optimale Bedingungen und
kompetente Teamer.“
Marcel Riemer (mit Xenia Karapetion)
102
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
030/3 62 04 – 1 31
Wem gehört die Zeit?
Wer sind die Zeitdiebe? Was stehlen sie genau, wenn sie die Zeit stehlen?
Wir müssen feststellen: Die Wochenarbeitszeiten werden wieder länger, fransen
aus, der Samstag ist längst verloren, die Nachtarbeit nimmt dramatisch zu und der
Sonntagsschutz leidet unter Auszehrung. Das ist kein Naturgesetz, auch kein Naturereignis, sondern ist ökonomisch gewollt und politisch gemacht.
Mitten in diese Debatte um die Zukunft einer Arbeit mit menschlichem Maß und
einer Gesellschaft, die sich nicht aufs Konsumieren reduzieren lässt, gehört der
Kampf um einen Sonntag, der dem Zugriff von Zeitdieben entrissen werden soll. Diese
Diebe stehlen uns nicht nur die gemeinsame Zeit, sondern auch gute Arbeit und den
Sozialstaat. Wenn wir den Kapitalismus zivilisieren wollen, dann gehört dazu, ihm
den Zugriff auf den Sozialstaat und auf Kulturgüter wie den Sonntag zu verweigern.
Wem gehört unsere Lebenszeit? Uns und nicht den Zeiträubern, die alles in eine Ware
verwandeln und aus allem doch nur ihren Gewinn ziehen wollen. Deshalb müssen wir
den Zeitdieben gemeinsam eine Grenze setzen. Wollen wir uns diese kulturelle Freiheit
für Humanität auch heute noch leisten?
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitszeit, Leistung und Gesundheitspolitik miteinander verbinden
Arbeitszeitfragen, Balance von Arbeit und Leben in die
Instrumente der Leistungssteuerung integrieren
Einfluss auf die Struktur der Leistungssteuerung und
Höhe der Leistungsziele als wichtige Stellschraube für
Gestaltung von Arbeitszeiten sowie Arbeit und Leben
Der Themenplan wird rechtzeitig veröffentlicht (siehe
www.igmetall-pichelssee.de)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte und Vertrauensleute.
SEMINARLEITUNG
Udo Schmode, Chaja Boebel (Berlin)
Termine (Seminartyp 325)
25.04. – 26.04.2014 BL01714 Berlin
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
SOMMERSCHULE 2014: THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN'
0 23 24/7 06 – 3 93
Die Zeiten ändern sich!
siehe Text
Kinder? Werden von Termin zu Termin gekarrt. Partnerschaft? Muss mit Verabredungen
geplant werden. Arbeitsauftrag? Wird abends zuhause erledigt. Spätschicht? Wie gut,
dass der Supermarkt bis 22 Uhr geöffnet hat.
Stress und Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und Hetze bestimmen immer mehr unser
Leben. Sogar bis hinein in unseren privaten Bereich von Familie und Freizeit. Das
Verrückte daran? Diejenigen, die sich in diesen Lebensumständen befinden, müssen
noch froh darüber sein, nicht zu denen zu gehören, die davon ausgeschlossen sind.
Denn keine Erwerbstätigkeit zu haben, befreit die Menschen nicht von den oben
genannten Zuständen, sondern setzt sie zusätzlich unter Druck.
Die Zeiten ändern sich! Unter diesem Motto wollen wir uns in der Sommerschule
dem Thema der Zeit und Zeitsouveränität annähern. 30 Jahre nach den erfolgreichen
Streiks um die Einführung der 35-Stunden-Woche nehmen wir zum Anlass, um uns
mit Fragen der Work-Life Balance, Burnout oder Rente mit 67 zu beschäftigen. Mit
kreativen Aktivitäten in verschiedenen Workshops
(z. B. Musik, Malen, Film, Theater) beschäftigen wir
uns damit, „Zeit“ begreif- und erlebbar zu machen.
Wir wollen damit an einem besseren Verständnis von
Selbstbestimmtheit und Zeitsouveränität arbeiten.
Ein ausführliches Programm erscheint Ende 2013.
ZIELGRUPPE
Die Sommerschule ist offen für Arbeitnehmer(innen) und
ihre Familien, entsprechend unserem Thema speziell auch
für Jugendliche und junge Erwachsene. Kinder ab 3 Jahren
werden im Kindertreff des Bildungszentrums betreut. Für
Kinder ab 7 Jahren, Jugendliche und Erwachsene werden
spezielle, aber auch altersgemischte Workshops angeboten.
TEILNAHMEGEBÜHR
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 210 €;
Azubis, Arbeitslose, Schüler und Studenten zahlen 105 €,
Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren 75 €,
bei einem Zweitkind reduziert sich der Betrag um – 10 €,
bei einem Dritt- und jedem weiteren Kind um – 25 €.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden für
IG Metall-Mitglieder und deren Familienangehörige
übernommen. Für Nichtmitglieder sind die Kosten im
Bildungszentrum zu entrichten (115 € pro Tag plus
Mehrwertsteuer). Verdienstausfall und Reisekosten
werden nicht übernommen.
LEITUNG DER SOMMERSCHULE
Claudia Hartwich, Sok-Yong Lee
Termine (Seminartyp 799)
03.08. – 09.08.2014 SB03214 Sprockhövel
103
104
„Die Sprache ist die Quelle aller
Missverständnisse.“ Antoine de Saint-Exupéry
105
VERNETZEN, ANLEITEN, VERMITTELN
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
SEMINARE 2014
Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics
106
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess NEU
118
Referent(inn)en im Jugendbereich – Jugend I Konzept
107
Wir wollen mitbestimmen! NEU
119
Referent(inn)en im Jugendbereich – JAV-Konzept
108
Jugendbildungskongress 2014
120
Referent(inn)en im Jugendbereich – Respekt! im Seminar
109
Bundesweite Referent(inn)entagung 2014 NEU
121
Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en nutzen Angebot zur Weiterbildung
110
Weiterbildung zum Lernmentor
123
Wie organisiert man politische Lernprozesse?
111
Erwerbslose in der IG Metall
124
Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und „A I“ durchführen
112
Sozialberatung und aktuelle Rechtsprechung SGB II und III
125
A I-Konzepttage
113
Ruhestand – das Leben danach?
126
Seminare „Entgeltgestaltung I“ leiten und gestalten
114
Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit/AGA 127
Seminare „Betriebsräte I“ leiten und gestalten
115
Schule und Arbeitswelt
128
English for Technical Staff
129
NEU
Seminare „Teilhabepraxis I: Zentrale Aufgaben der
Schwerbehindertenvertretung“ leiten und gestalten
116
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz
117
106
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
GRUNDLAGENSEMINAR ZUR AUSBILDUNG ALS JUGENDBILDUNGSREFERENT(IN)
0 69/66 93–25 08
Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics
Kategorie D/K
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Als angehende Referentin bzw. angehender Referent für Jugendseminare stehst du vor
einem Perspektivwechsel. Bisher kanntest du Seminare nur aus Teilnehmer(innen)
sicht; nun geht es darum, selbst Seminare zu leiten.
Wir beschäftigen uns in dem Seminar daher mit unserem Selbstverständnis als
Referent(in) für Jugendseminare, dem Thema wie Lernen funktionieren kann und was
das für unsere Seminararbeit bedeutet. Unser Grundlagenseminar zur Referent(inn)enausbildung hilft dabei, dich mit den Besonderheiten der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit auseinanderzusetzen.
Dazu erarbeiten wir uns gemeinsam das entsprechende Handwerkszeug, wie etwa
die benötigten sozial-methodischen Kompetenzen zur Leitung eines Seminars. Wir
werden den eigenen Seminarverlauf kritisch reflektieren und daraus ein Verständnis
für Gruppenprozesse ableiten und entwickeln. Und selbstverständlich bleibt genügend
Zeit und Raum zum Diskutieren und zur Reflexion von Seminarmethoden.
Termine (Seminartyp 115)
23.03. – 28.03.2014 SL01314 Sprockhövel
22.06. – 27.06.2014 JA02614 Schliersee
14.09. – 19.09.2014 JA03814 Schliersee
Teamer(in) in einem Jugendseminar – die eigene Rolle,
das Selbstverständnis, die Anforderungen
Arbeits- und Lebensbedingungen junger Erwachsener –
Ursachen, Entwicklungsperspektiven und Konsequenzen
für gewerkschaftliches Handeln
Jugendbildungsarbeit heute
Seminare leiten – Lernzielformulierungen, praktische
Übungen, Gruppenprozesse, Leitungsrolle, Seminaraufbau
Reflexion und Diskussion der Arbeitsergebnisse
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an angehende Referent(inn)en
von Jugendseminaren.
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN
ZUM JUGEND-I-KONZEPT
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Jugend I Konzept
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 80 26/92 13 – 0
Kategorie D/K
THEMEN IM SEMINAR
Als Referent(in) für Jugendseminare begegnet dir das Jugend I-Seminar als gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar in der regionalen Jugendbildungsarbeit. Das
seit 2009 überarbeitete und bundesweit einheitliche Seminarkonzept bietet uns als
Referent(inn)en die Möglichkeit, mit neuen Methoden bei den Alltagserfahrungen
im Lebens- und Arbeitsumfeld der Teilnehmer(innen) anzuknüpfen und die Zusammenhänge in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen.
In diesem Seminar machen wir uns mit dem „roten Faden“ des Seminars vertraut,
erweitern unsere Kenntnisse zur politischen Ökonomie und setzen uns mit aktuellen
gewerkschaftspolitischen Themenfeldern auseinander. Wir verstärken gezielt unsere
sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von Lernprozessen. Dazu
beschäftigen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden und erstellen ein eigenes
Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Selbstverständlich bleiben wir nicht bei der Theorie
stehen: Zum Einüben neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen.
Termine (Seminartyp 115)
16.02. – 21.02.2014 SL00814 Sprockhövel
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
29.06. – 04.07.2014 JB02714 Schliersee
Planungsgrundlagen für ein gewerkschaftspolitisches
Einstiegsseminar für junge Arbeitnehmer(innen)
Ziele und „roter Faden“ im Seminar – zwischen
Mindestinhalten und Variantenreichtum
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen,
Grundlagen politischer Ökonomie und gewerkschaftlicher Arbeit im Betrieb
Schreibwerkstätten zur Erstellung eines ZielInhalte-Methoden-Papiers
Methodentraining und Reflexion verschiedener
Seminarmethoden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von
Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region Jugend-ISeminare durchführen und künftig durchführen werden.
Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme am Seminar
„Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics“.
107
108
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN
ZUM JAV-KONZEPT
Referent(inn)en im Jugendbereich –
JAV-Konzept
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) bilden die Grundlage der betrieblichen
Interessenvertretung für Jugendliche und Auszubildende. Mit den regionalen JAVGrundlagenseminaren werden sie für ihre Arbeit fit gemacht. Dabei spielen das Selbstverständnis als JAVis und die Zusammenarbeit mit der IG Metall eine große Rolle. In
diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem JAV-Seminarkonzept auseinander, um
unseren Anforderungen als Referent(in) für die JAV-Seminare gerecht zu werden.
Die Ziele und der „rote Faden“ des Seminars stehen im Mittelpunkt, darüber
hinaus vertiefen wir die rechtlichen Grundlagen und setzen uns mit aktuellen Entwicklungen auseinander. Deine sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von
Lernprozessen werden erweitert. Dazu machen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden vertraut und erstellen ein eigenes Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Zum Einüben
neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen.
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Planungsgrundlagen für ein Einstiegsseminar für
Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)
Ziele und „roter Faden“ im Seminar – zwischen
Mindestinhalten und Variantenreichtum
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen
und Kampagnen, rechtliche Grundlagen der JAV-Arbeit
und Umsetzung der JAV-Arbeit im Betrieb
Schreibwerkstätten zur Erstellung eines ZielInhalte-Methoden-Papiers.
Methodentraining und Reflexion verschiedener
Seminarmethoden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von
Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region JAVGrundlagenseminare durchführen und künftig durchführen werden. Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme
am Seminar „Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics“.
Termine (Seminartyp 115)
17.08. – 22.08.2014 SL03414 Sprockhövel
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en
UMGANG MIT SCHWIERIGEN SEMINARSITUATIONEN
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Respekt! im Seminar
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Respekt, Anerkennung und Toleranz sind wesentliche Voraussetzungen für ein friedliches und konstruktives Miteinander. Darin sind sich alle einig. Doch was bedeutet
das konkret? Wie gehen wir mit dieser Frage in unseren Jugendseminaren um? Dumme
Sprüche über Frauen, Schwule oder Ausländer gehören nicht selten zum (Seminar-)
Alltag. Wo müssen wir hellhörig werden? Wann hört der Spaß auf? Wo sollten wir eingreifen und wie können wir in brenzligen Situationen reagieren?
Das Seminar vermittelt theoretische Hintergründe über Erscheinungsformen und
Auswirkungen von Diskriminierung und gibt praktische Hilfe zum Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Äußerungen im Seminar.
Wir nutzen das Seminar, um uns einen Überblick über bestehende Konzepte und
Methoden zu verschaffen und diese gemeinsam zu erproben.
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
069/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Was bedeuten die Begriffe „Anerkennung“ und
„Respekt“ und was ist das Besondere daran für
die junge Generation?
Was sind die Motive für respektloses, ausgrenzendes
und diskriminierendes Verhalten bei jungen Frauen
und Männern?
Wie gehen wir mit abfälligem Verhalten um?
Welche Möglichkeiten und Grenzen haben wir
als Verantwortliche im Seminar?
Kennenlernen von Seminarmethoden gegen
Diskriminierung und Respekt – Methodentraining
und Reflexion
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Referent(inn)en im Jugendbereich. Die Teilnehmenden sollten bereits Erfahrungen
mit der Planung und Durchführung von Seminaren
gemacht haben.
Termine (Seminartyp 138)
09.03. – 14.03.2014 SL11114 Sprockhövel
109
110
Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en
nutzen Angebot zur Weiterbildung
Die IG Metall hat mittlerweile über 2000 ehrenamtliche Referent(inn)en
im Einsatz. Ihr Engagement und ihre Motivation bei der Vorbereitung und
Durchführung von Seminaren sind von unschätzbarem Wert. Sie stärken
mit ihrer Arbeit die Organisation und entwickeln im Kontakt mit den
Teilnehmer(inn)en eine Bindung zur IG Metall und stärken die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und der Gremien im Betrieb. Dazu brauchen sie
eine Reihe von Kompetenzen und Fähigkeiten.
WW W.E XTR ANE T.
IGM ETALL .DE
> PRA XIS > AKTIVE
> REF ERE NTE N
> MITEIN AND ER
ZUK UNF T DEN KEN .
Das Bildungsprogramm der IG Metall bietet neben Grundseminaren,
weiterführende Qualifizierungsangebote zu Leitung und Durchführung
spezieller Seminartypen wie Einführung in die Betriebsratsarbeit (BR I).
Angebote zur Weiterbildung und Erfahrungsaustausch zu einzelnen
Grundseminaren runden die Palette ab.
Daneben organisieren die IG Metall-Bildungsstätten in Zusammenarbeit mit den IG Metall-Bezirken verschiedene Weiterbildungsreihen nach
regionalen Anforderungen.
Aktuell informiert durch miteinander zukunft denken
Mit unserer Zeitschrift miteinander zukunft denken „mzd“ unterstützen
wir unsere Referent(inn)en und Bildungsbeauftragten mit aktuellen
Berichten aus der regionalen Praxis und gehen auf inhaltlich konzeptionelle Fragen ein. Sie erscheint 2 bis 3 Mal jährlich als Beilage in der
„direkt“. Ehrenamtliche Referent(inn)en oder Bildungsbeauftragte, die
von ihren Verwaltungsstellen den entsprechenden Schlüssel in MDB
haben, erhalten die „mzd“ als Beilage zu „direkt“ (falls nicht, bitte E-Mail
an Redaktion.mzd@igmetall.de).
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
111
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG GRUNDSEMINAR
0 69/66 93–25 08
Wie organisiert man politische Lernprozesse?
Kategorie I
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Als angehender Referent bzw. angehende Referentin stehen Sie vor einem Perspektivwechsel. Bisher kannten Sie Seminare nur aus Teilnehmersicht; nun sollen Sie selbst
Seminare leiten.
Sie setzen sich in diesem Seminar mit Ihrer neuen Rolle auseinander und erwerben die dafür nötigen Leitungs- und methodischen Kompetenzen. Die eigene kritische
Reflexion über den Semimarverlauf bietet ein ideales Lernfeld für das Verständnis von
Gruppenprozessen. Die Planung einer Bildungsveranstaltung zu einem aktuellen
Thema oder Anlass rundet das Seminar ab.
Fragen, die im zweiwöchigen Seminar behandelt werden:
Wie verändern sich politische Einstellungen von
Menschen?
Welche Bedeutung haben Gruppenprozesse für die
Lernentwicklung?
Wie können Gruppenkonflikte für Lernprozesse nutzbar
gemacht werden?
Was fördert und was hemmt die Integration von
Gruppen?
Wie gehe ich mit Ausgrenzungsprozessen um?
Wie kann ich emanzipatorische Bildungsprozesse
unterstützen?
Wo liegen die häufigsten Fallen für Referent(inn)en?
Welche Möglichkeiten aktivierenden Lernens gibt es?
Wie gestalte ich die Arbeit mit Arbeitsgruppen?
Wie führe ich Seminargespräche?
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an angehende Referentinnen
und Referenten.
SEMINARLEITUNG
Dietmar Thien (Berlin)
Termine (Seminartyp 107)
09.02. – 21.02.2014 BE00714 Berlin
21.09. – 02.10.2014 SH03914 Sprockhövel
112
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und „A I“ durchführen
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die gemeinsame Erarbeitung des Seminarkonzepts „Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft I“ (A I). Dabei
werden wir die Mindestziele und Inhalte sowie die methodisch-didaktische Herangehensweisen kennenlernen und ausgewählte Methoden exemplarisch gemeinsam
ausprobieren.
Ziel ist es, eine eigene Seminarpraxis als Referent(in) für dieses regionale gewerkschaftspolitische Einstiegsseminar vorzubereiten.
Mindestziele, Inhalte und Methoden des Seminars
„Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und
Gesellschaft“ (A I)
Methodentraining zu ausgewählten inhaltlichen
Schwerpunkten eines A I-Seminars
Erarbeitung eines eigenen Plans zur Durchführung
eines A I-Seminars für die Region
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an zukünftige Referent(inn)en für
ein regionales gewerkschaftspolitisches Einstiegseminar A I.
Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an einer bezirklichen Referent(inn)enausbildung oder der Besuch eines
Grundseminars für Referent(inn)en „Wie organisiert man
politische Lernprozesse?“
SEMINARLEITUNG
Dietmar Thien (Berlin)
Termine (Seminartyp 143)
29.06. – 04.07.2014 SH02714 Sprockhövel
17.08. – 22.08.2014 BO03414 Berlin
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
ERFAHRUNGSAUSTAUSCH FÜR REFERENT(INN)EN
0 69/66 93–25 08
A I-Konzepttage
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Die Seminarerfahrungen der Referent(inn)en mit ihrer A I-Praxis stehen im Vordergrund. Stärken, Schwächen sowie gute Ideen zur konzeptionellen Weiterentwicklung
werden ausgetauscht.
Die A I-Konzepttage sind eine Gelegenheit zur überregionalen Konzeptdebatte und für eine Reflexion zu den gewerkschaftspolitischen Einstiegsseminaren
A I – Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft.
THEMEN IM SEMINAR
Erfahrungsaustausch zur Seminarpraxis der
A I-Seminare
Analyse der Stärken und Schwächen des Konzepts
Markierung von Anforderungen an eine konzeptionelle Weiterentwicklung
Schreibwerkstatt zu Veränderungsideen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Referenten(inn)en von
A I-Seminaren.
Termine (Seminartyp 143)
07.12. – 10.12.2014 SH05014 Sprockhövel
113
114
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG
Seminare „Entgeltgestaltung I“
leiten und gestalten
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Das Seminarkonzept „Entgeltgestaltung I“ erarbeiten wir gemeinsam. Wir untersuchen
die betrieblichen bzw. tarifpolitischen Handlungsbedingungen im Hinblick auf die
Eingruppierung, die Entgeltgrundsätze und -methoden (Zeitentgelt, Akkord, Prämie,
Kennzahlenvergleich, Zielvereinbarung). Wir bestimmen die Handlungsanforderungen
der Seminarteilnehmer(innen) und leiten daraus die Seminarziele und -inhalte ab.
Wir thematisieren die Grundprinzipien gewerkschaftlicher Bildungsarbeit. Dabei werden
ausgewählte Methoden exemplarisch gemeinsam ausprobiert.
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Erfahrungen mit Seminartätigkeit im Bereich von
Entgeltgestaltung; Aufgabe der Einführungsseminare
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen
tarifpolitischer und betrieblicher Entgelt- und
Leistungspolitik
Anwendung ausgewählter Seminarmethoden
Entgeltgestaltung-I-Seminar: Entgeltsystematik;
Grundentgeltdifferenzierung; Entgeltgrundsätze
und -methoden; Leistungspolitik
Strukturierung von Seminar- und Bildungsprozessen
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Referent(inn)en, die
Seminare zur „Entgeltgestaltung I“ leiten bzw. durchführen werden. Der vorherige Besuch des Seminars
„Wie organisiert man politische Lernprozesse
(Referent[inn]enqualifizierung Grundseminar)“ ist
Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars.
SEMINARLEITUNG
Kati Köhler, Elke Schulte-Meine (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 113)
29.06. – 04.07.2014 SG12714 Sprockhövel
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG:
115
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Seminare „Betriebsräte I“ leiten
und gestalten
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
069/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Ziel dieses Qualifizierungsseminars für Referentinnen und Referenten ist es, ein eigenes
Seminarkonzept „Einführung in die Betriebsratsarbeit“ zu entwickeln. Exemplarisch
werden einzelne inhaltliche und methodische Lernschritte des Seminars „Einführung
in die Betriebsratsarbeit (BR I)“ erarbeitet und alternative Vorgehensweisen vorgestellt.
Beispiele, wie das Thema „Bildungsberatung“ im Einstiegsseminar gestaltet werden
kann, dienen der praktischen Erprobung alternativer Vorgehensweisen.
Ziele und Aufbau von Seminaren „Einführung in
die Betriebsratsarbeit“
Interessen und Lernbedürfnisse von angehenden
Betriebsratsmitgliedern
Überblick über die aktuelle Rechtsprechung und
Umgang mit Gesetzestexten im Seminar
die Rolle des Betriebsrats im betrieblichen
Spannungsfeld
Seminarkonzeption und -methoden:
Einstiegssituation, Visualisierungsmethoden,
Präsentationsformen, Gruppenprozesse
Kriterien und Gestaltungsmöglichkeiten für ein
Seminarkonzept
praktische Erprobung alternativer Vorgehensweisen
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar wendet sich sowohl an interessierte
Referent(innen), die in Zukunft solche Seminare durchführen, als auch an diejenigen, die bereits erste
Erfahrungen gesammelt haben und ihre inhaltlichen
und methodischen Kenntnisse auffrischen wollen.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des
Grundlagenseminars „Wie organisiert man politische
Lernprozesse“ (Seminartyp 107).
Termine (Seminartyp 144)
16.02. – 21.02.2014 SE00814 Sprockhövel
06.04. – 11.04.2014 BO01514 Berlin
116
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INNEN)QUALIFIZIERUNG
Seminare „Teilhabepraxis I:
Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung“ leiten und gestalten
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Die neuen Anforderungen an die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit
bedeuten für die Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte eine deutliche
Ausweitung des Aufgabenspektrums und erweiterte Handlungsmöglichkeiten. Ausgangsbasis ist das novellierte SGB IX, mit dem die Selbstbestimmung und Teilhabe
von Menschen mit Behinderung gefördert werden soll.
Wir klären die Handlungsanforderungen der Seminarteilnehmenden und leiten
daraus Seminarziele und -inhalte ab. Der inhaltliche und zeitliche Aufbau des Seminars
stehen im Mittelpunkt. Als Grundlage dient das Seminarkonzept „Teilhabepraxis I:
Zentrale Aufgaben der SBV“. Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen werden
vertieft.
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
069/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Rahmenbedingungen der Bildungsarbeit für Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte
Überblick über die Seminare im Themenfeld „Betriebliche Integrations- und Rehabilitationspolitik“
das Einführungsmodul „Aufgaben, Rolle, Handlungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung“
beispielhafte Erstellung von Kurzleitfäden zum Seminar
„Teilhabepraxis 1
Reforminitiative SGB IX
Aufgaben der Gewerkschaft in der betrieblichen Integrations- und Teilhabepolitik
Konsequenzen für die eigene Bildungsarbeitspraxis
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar wendet sich an alle ehrenamtlichen und
hauptamtliche Referent(inn)en, die vor Ort/in der Region
Seminare zu „Teilhabepraxis I: Zentrale Aufgaben der
Schwerbehindertenvertretung“ (Seminartyp 051) durchführen oder künftig durchführen werden.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 136)
09.02. – 14.02.2014 OE00714 Bad Orb
Gabi Reineke, Igor Scholz (Lohr - Bad Orb)
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Aus- und Weiterbildung für Referent(inn)en
117
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WEITERBILDUNG FÜR REFERENT(INN)EN
02324/7 06–393
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Die regionalen Einführungsseminare „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“ (AuG I) werden
überwiegend von ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten durchgeführt. Als
Planungsgrundlage für diese regionalen Seminare steht ihnen der zentrale AuG-I-Leitfaden zur Verfügung. Dieser AuG-I-Leitfaden muss regelmäßig überarbeitet werden, um
mit den inhaltlichen, didaktischen und methodischen Anforderungen Schritt zu halten.
Der Wandel des Belastungsspektrums der Beschäftigten, die veränderten Rechtsvorschriften sowie veränderte Lerngewohnheiten und -erwartungen der Teilnehmenden
erfordern eine ständige Prüfung des AuG-I-Leitfadens. Diese kritische Durchsicht wie
auch die Weiterqualifizierung der Referent(inn)en im gewerkschaftspolitischen
Handlungsfeld des Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden die Schwerpunkte des
Seminars bilden.
THEMEN IM SEMINAR
Diskussion über die veränderten gesellschaftspolitischen, betrieblichen und rechtlichen Handlungsbedingungen
Erfahrungsaustausch über die Probleme bei der
Seminardurchführung
Erarbeitung von konkreten Veränderungsvorschlägen
für das AuG-I-Konzept
Entwicklung einzelner Seminarbausteine zur Integration neuer Themen oder zur Konkretisierung schon
bestehender Seminarabschnitte
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Referent(inn)en aus dem
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, die das
Referent(inn)enseminar (Seminartyp 114) im Vorjahr
besucht und Erfahrungen in der Durchführung von
AuG-I-Seminaren haben.
Termine (Seminartyp 114.1)
02.11. – 07.11.2014 SB14514 Sprockhövel
118
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
INDUSTRIELLE REVOLUTION UND INTERESSENVERTRETUNG
DER ARBEITNEHMER IM 19. JAHRHUNDERT
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als
Lernprozess
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Wir bieten dieses Seminar speziell zur historischen Weiterbildung für erfahrene
Referentinnen und Referenten an.
Die Weiterbildung entspricht inhaltlich dem Seminar „Die Entstehung der
Arbeiterbewegung als Lernprozess“, das im Bereich der gesellschaftspolitischen
Weiterbildung auf Seite 20 dieses Bildungsprogramms beworben wird.
Neben den auf Seite 20 beschriebenen Inhalten werden wir speziell auf die
Bedarfe von Referentinnen und Referenten eingehen. Wir werden beispielsweise
diskutieren, wie jeweils ein Teil der im Seminar vermittelten Kenntnisse in die
eigene, praktische Seminararbeit einfließen kann.
Infos zur Freistellung unter:
0 69/66 93–22 27
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Wie kam es im Zuge der industriellen Revolution zum
Entstehen eines organisierten Kampfes um die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Welcher Lernprozess,
welche Erfahrungen waren dafür wichtig?
Was führte lohnabhängig arbeitende Menschen überhaupt dazu, die Gesellschaft verändern zu wollen?
Wie gelang es, die Konkurrenz untereinander zu überwinden? Welche Organisationsformen bildeten sich
heraus? Wie konnten erste Erfolge erreicht werden?
Wozu dienten Gewerkschaften damals? Was wollten
die Arbeiter(innen) mit ihren Zusammenschlüssen
erreichen? Welche Interessenvertretungen gab es?
Welche Rechtslage bestimmte damals die Beziehungen
zwischen Arbeitern und Unternehmern?
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erfahrene Referentinnen
und Referenten der IG Metall, die in ihrer Seminararbeit
auch historische Aspekte der Arbeiterbewegung einfließen lassen wollen.
Termine (Seminartyp 238)
06.07. – 11.072014 BE02814 Berlin
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
119
Infos zur Freistellung unter:
ARBEITNEHMERRECHTE IN EINEM NEUEN DEUTSCHLAND
0 69/66 93–22 27
Wir wollen mitbestimmen!
Kategorie D
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Wir bieten dieses Seminar speziell zur historischen Weiterbildung für erfahrene
Referentinnen und Referenten an.
Die Weiterbildung entspricht inhaltlich dem Seminar „Wir wollen mitbestimmen!“,
das im Bereich der gesellschaftspolitischen Weiterbildung auf Seite 25 dieses
Bildungsprogramms beworben wird.
Neben den auf Seite 25 beschriebenen Inhalten werden wir speziell auf die
Bedarfe von Referentinnen und Referenten eingehen. Wir werden beispielsweise
diskutieren, wie jeweils ein Teil der im Seminar vermittelten Kenntnisse in die
eigene, praktische Seminararbeit einfließen kann.
THEMEN IM SEMINAR
Entstehung der BRD und Entstehung der Einheitsgewerkschaften
Entnazifizierung und Neuordnung Deutschlands
Kampf um Mitbestimmungsrechte: Verhältnis
von Betriebsräten und Gewerkschaften; Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung
Entstehung des Betriebsverfassungsgesetzes:
die parlamentarische und gesellschaftliche
Auseinandersetzung
Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts:
Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erfahrene Referentinnen
und Referenten der IG Metall, die in ihrer Seminararbeit
auch historische Aspekte der Arbeiterbewegung einfließen lassen wollen.
Termine (Seminartyp 240)
30.03. – 04.04.2014 BS01414 Berlin
120
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
0 23 24/7 06 – 3 93
Jugendbildungskongress 2014
Kategorie A
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Der Jugendbildungskongress 2014 ist der Treffpunkt aller ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit sowie
hauptamtlicher Kolleginnen und Kollegen, die in den Verwaltungsstellen und Bezirken
der IG Metall für Jugend(bildungs)arbeit zuständig sind und/oder selbst Seminare
leiten.
Wir beschäftigen uns mit inhaltlichen, methodischen und didaktischen Fragen
der Jugendbildung. In Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, neue
Ideen auszuprobieren und ihre Praxistauglichkeit zu diskutieren. Wir sprechen mit den
Verantwortlichen für Jugendpolititk und Jugendbildungsarbeit beim Vorstand über die
Zukunft der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit.
Am Abend kommt auch das Vergnügen nicht zu kurz: Wir wollen miteinander feiern
und Kontakte pflegen.
Der aktuelle Themenschwerpunkt des Jugendbildungskongresses wird in einem Flyer rechtzeitig bekannt gegeben.
Termine (Seminartyp 200)
23.05. – 25.05.2014 SL07114 Sprockhövel
WEITERE INFORMATIONEN
Christina Flügge, Bildungszentrum Sprockhövel
Christina.Fluegge@igmetall.de
Anja Diegmüller, FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Anja.Diegmueller@igmetall.de
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Spezielle Referent(inn)enangebote 2014
Bundesweite Referent(inn)entagung 2014
NE U IM
PRO GRA M M!
069/66 93 – 21 92
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
THEMEN IM SEMINAR
Die bundesweite Referent(inn)entagung ist unsere zentrale Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung von ehrenamtlichen Referent(inn)en der regionalen
und zentralen Bildungsarbeit der IG Metall.
Auf der Tagung beschäftigen wir uns mit inhaltlichen, methodischen und didaktischen Fragen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Wir greifen jeweils aktuelle
Fragen aus der Praxis der Bildungsarbeit auf und bieten in Workshops die Gelegenheit,
neue Ideen, Themen und Methoden kennenzulernen und auszuprobieren. Nicht zuletzt
eröffnet die Tagung günstige Möglichkeiten, mit den für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit beim Vorstand der IG Metall-Verantwortlichen über die aktuellen Themen
der regionalen und zentralen Bildungsarbeit zu diskutieren.
Die aktuellen Themen der bundesweiten Referent(inn)entagung werden in einer gesonderten Einladung über
die Gliederungen der IG Metall rechtzeitig weitergegeben.
ZIELGRUPPE
Die Tagung richtet sich insbesondere an regionale und
zentrale ehren- und hauptamtliche Referent(inn)en, die
über Seminarpraxis in einem oder mehreren Seminartypen verfügen.
WEITERE INFORMATIONEN
Irene Heyer, IG Metall Vorstand, FB Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit, Irene.Heyer@igmetall.de
Termine (Seminartyp 118)
26.06. – 28.06.2014 Sprockhövel
121
122
„Ich möchte unsere Auszubildenden
im Betrieb unterstützen
und mich selbst weiterbilden.“
Franziska Jahn
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
123
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX,
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Weiterbildung zum Lernmentor
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Lebensbegleitendes Lernen ist der Schlüssel zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit
von Arbeitnehmer(innen). Arbeitnehmerorientierte Informationen im Hinblick auf die
persönliche und berufliche Entwicklung sind daher wesentliche Faktoren, um Kolleginnen und Kollegen zu fördern und zu einer Teilnahme an Weiterbildung zu motivieren.
Diese Erkenntnis spiegeln bereits die Individualrechte der §§ 81(4) und 82 (2) BetrVG
wider, die den Arbeitgeber verpflichten, mit den Arbeitnehmer(inne)n zu erörtern, wie
ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten den künftigen Anforderungen angepasst
werden können. Im Hinblick auf soziale Veränderungen wie etwa unbeständige Lebensläufe und dem demografischen Wandel wird das umso wichtiger.
In der Weiterbildung zum Lernmentor nehmen wir diese Herausforderungen sowohl
in Verbindung mit den Handlungsaufträgen der Betriebsräte (z. B. BetrVG § 80 (1) Punkte
2, 2a, 4, 6, 8 oder BertVG § 96 ff.) als auch als Beratungsgegenstand in der betrieblichen Vertrauensleutearbeit an. Die Inhalte des Seminars zielen auf die Kompetenzentwicklung eines innerbetrieblichen, kollegialen „Kümmerers“ (Lernmentors) ab, ergänzen
und unterstützen die beratenden Aufgaben des Betriebsrates im Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Kategorie G
THEMEN IM SEMINAR
Rechtliche Stellung der Arbeitnehmer in Bezug auf
Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
Mitbestimmungs- und Beratungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung nach BetrVG und Tarifvertrag
Identifikation von Lern- und Qualifikationsbedürfnissen
Lernvoraussetzungen und Ressourcen identifizieren
Gesprächsführung und Kommunikation für
Arbeitnehmer(innen) und deren Interessenvertreter im
Weiterbildungsgespräch
Kompetenzen für die Lernbegleitung sowie die effektive
Teilnahme an Sitzungen und Gruppengesprächen
Der Lernmentor als Instrument in der betrieblichen
Interessenvertretung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats,
der Schwerbehindertenvertretung, an Vertrauensleute und
an interessierte Beschäftigte, die etwas für ihre persönliche Weiterbildung tun wollen.
SEMINARLEITUNG
Lutz W. Ewald, Thomas Habenicht (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 702)
30.03. – 04.04.2014 LO01414 Lohr
124
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
069/66 93 – 25 79
Erwerbslose in der IG Metall
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Erwerbslosigkeit ist nicht nur in anderen europäischen Ländern, sondern auch in
Deutschland ein Massenproblem. Immer noch viel zu viele Menschen verlieren ihren
Arbeitsplatz oder haben weder Ausbildungs- noch Arbeitsplatz erhalten. Prekäre
Arbeitsverhältnisse erscheinen in diesen Situationen oft als einzige Alternative.
Ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und gerechte Sozialpolitik – das ist eine
Forderung der IG Metall. Die Mobilisierung für dieses Ziel erfordert aber Information
und Beteiligung aller Mitgliedergruppen. Deshalb muss eine erfolgreiche Erwerbslosenarbeit in die strategischen Ziele der Verwaltungsstelle eingebunden sein.
In diesem Seminar erarbeitest du dir die Grundlagen politischen Handelns für
eine gewerkschaftspolitische Erwerbslosenarbeit und lernst die Unterstützungsmöglichkeiten für erwerbslose Mitglieder kennen.
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche
Erwerbslosenarbeit in der Verwaltungsstelle
Mitgliederstruktur und Entwicklung – Haltearbeit
Erwerbslosenarbeit mit strategischen Zielen in
der Verwaltungsstelle verbinden
Recht auf gesellschaftliche Teilhabe
Anforderungen an eine gerechte Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik
Netzwerke und Beratungsmöglichkeiten kennenlernen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erwerbslose Kolleg(inn)en
sowie an Ehren- und Hauptamtliche, die die Mitgliederarbeit mit Erwerbslosen in ihrer Region weiterentwickeln
und unterstützen wollen.
SEMINARLEITUNG
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand, FB Sozialpolitik
Angelika Klahr (KOS Berlin)
Termine (Seminartyp 110)
14.09. – 17.09.2014 WX13814 Beverungen
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
AUFBAUSEMINAR
Sozialberatung und aktuelle
Rechtsprechung SGB II und III
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Der Bedarf an qualifizierter Sozialberatung nimmt zu. Vielerorts unterstützen ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen die Verwaltungsstellen dabei. Für neu Hinzugekommene gab es in den letzten Jahren Einsteigerseminare.
Die Teilnehmer(innen) dieses Seminars ergänzen ihre Erfahrungen aus der eigenen
Beratungspraxis mit Informationen über die Änderungen in der Sozialgesetzgebung
sowie der aktuellen Rechtsprechung.
069/66 93 – 25 79
VOR AUS SETZUN G:
GRU NDK ENN TNI SSE AUS
DEM BES UCH EIN ES
EIN STIE G-S EMI NA RS
UND PRA XIS ERF AHR UNG .
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Erfahrungsaustausch
offene Fragen aus der Beratungspraxis
aktuelle Rechtsprechung (BSG-Urteile)
Materialien, die vor Ort gebraucht werden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Kolleg(inn)en, die in der
ehrenamtlichen Beratung aktiv sind oder damit beginnen
wollen und in der Vergangenheit an einem Sozialberatungsseminar für Einsteiger(innen) teilgenommen haben.
SEMINARLEITUNG
Angelika Klahr (Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher
Arbeitslosengruppen [KOS] Berlin)
Termine (Seminartyp 882)
26.03. – 28.03.2014 WX21314 Beverungen
125
126
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
VERÄNDERUNGEN – HERAUSFORDERUNGEN – CHANCEN
069/66 93 – 25 79
Ruhestand – das Leben danach?
Preis auf Anfrage
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Ob Generation 55+, Best Ager oder schlicht Ruheständler – die sogenannte dritte
Lebensphase stellt uns vor neue Herausforderungen.
Häufig dominiert zunächst die anfängliche Vorfreude, endlich all das tun zu
können, wozu vorher die Zeit fehlte. Aber Reisen, Theaterbesuche oder Freunde treffen
reichen ab einem gewissen Punkt als Lebensinhalt nicht mehr aus – aus Muße droht
Müßiggang zu werden.
Gemeinsam erarbeiten wir in diesem Seminar die Chancen und Möglichkeiten für
eine erfüllte und aktive Lebensgestaltung nach dem Berufsleben. Dabei nutzen wir
eigene positive Erfahrungen und kreative Vorstellungen für eine sinnvolle Neuorientierung in dieser neuen Lebensphase.
THEMEN IM SEMINAR
die veränderte Lebenssituation: Was wird anders sein?
der Generationenvertrag als gesellschaftliche Basis
und seine Bedeutung in der dritten Lebensphase
Veränderungen als Herausforderung
die neue Rolle in der Gesellschaft (Altersbilder)
Ideen im Alter – Ideen fürs Alter
Gesundheit – soziale Kontakte – Umgang mit der Zeit
Impulse für selbstbestimmtes Gestalten der dritten
Lebensphase
Ehrenamt als Chance für gesellschaftliches Mitwirken
aktiv in und mit der IG Metall
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Kolleg(inn)en, die in Kürze
in Rente gehen oder sich bereits im Ruhestand befinden
und nach interessanten Perspektiven für eine aktive
Gestaltung der neuen Lebensphase suchen – mit der
Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch mit Menschen in
ähnlicher Lebenssituation.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 205)
03.08. – 06.08.2014 WX13214 Beverungen
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand, FB Sozialpolitik
Ria Reich (Berlin)
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA)
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit ist eine Säule der gewerkschaftlichen Arbeit vor
Ort. Sie hat viele Gesichter und wird je nach Verwaltungsstelle im Rahmen der regionalen Bildungsarbeit durch Einstiegsseminare initiiert, unterstützt oder begleitet. Als
ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen tragen wir diese Arbeit mit und unterstützen
maßgeblich ihre Umsetzung.
In dem Seminar bieten wir die Gelegenheit, unsere Arbeit einer Stärken- und
Schwächenanalyse zu unterziehen, sie zu reflektieren und so unserem Engagement
Kraft und neue Impulse zu geben. „Wie erreichen wir die Menschen?“ steht als Frage
im Mittelpunkt des Seminars, denn sie ist in unserer alltäglichen Praxis der Verwaltungsstelle oder auch im (regionalen) Seminar hoch aktuell. In einem gemeinsamen
Prozess erarbeiten wir uns zu diesen und weiteren wichtigen Fragen der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit handlungsorientierte Umsetzungsstrategien
Wir bieten diese Weiterbildung sowohl als einwöchiges Seminar am Stück als auch
aufgeteilt auf zwei Seminarblöcke an. Bitte beachten: Auch die Blocktermine sind
Teile eines zusammenhängenden Seminars mit denselben Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Damit das Seminar stattfinden kann, muss sich eine Mindestzahl von
Teilnehmenden rechtzeitig und verbindlich für beide Blöcke angemeldet haben.
069/66 93 – 25 79
DA S SEM INA R
WIR D ALS WO CH EN UN D BLO CK SEM INA R
AN GEB OTE N.
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Anforderungen an die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA)
Bildungsperspektiven für die AGA schärfen
Möglichkeiten inhaltlicher und methodischer Ausgestaltung regionaler AGA-Seminare
Netzwerke und fachliche Ansprechpartner(innen) bei
der IG Metall kennenlernen
Netzwerkarbeit mit den IG Metall-Strukturen verknüpfen
Planung eigenständiger Projekte im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit
Blockseminar I: mit Schwerpunkt auf Austausch und
Vernetzung der örtlichen AGA-Projekte
anschließend Praxisphase vor Ort mit Umsetzung der
Vorhaben in der Verwaltungsstelle
Blockseminar II: mit Schwerpunkt auf Reflexion über
Umsetzung und Ergebnisse der in Block I geplanten
Projektvorhaben
ZIELGRUPPE
Termine (Seminartyp 105)
Block I:
23.03. – 26.03.2014 WX11314 Beverungen
Block II:
17.09. – 19.09.2014 WX23814 Beverungen
Wochenseminar: 20.07. – 25.07.2014 WX03014 Beverungen
Das Seminar richtet sich an Erwerbslose oder aus dem
Berufsleben ausgeschiedene Kolleg(inn)en sowie Referent(inn)en der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit.
SEMINARLEITUNG
Werner Kraus (Beverungen), Ria Reich (Berlin)
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand, FB Sozialpolitik
127
128
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
0 69/66 93–24 14
Schule und Arbeitswelt
auf Anfrage
ARBEITSKREISE – JAHRESTAGUNG
THEMEN IM ARBEITSKREIS
Die Gewerkschaften setzen sich für neue Ansätze in der Schulpolitik ein. Ihr Ziel:
„Eine gute Schule für alle.“ Der DGB und die Einzelgewerkschaften haben dazu in
den Regionen Arbeitskreise „Schule und Arbeitswelt“ eingerichtet, die vor Ort
die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern,
Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern koordinieren. Die Arbeitskreise sollen
dazu beitragen, Themen rund um die Arbeitswelt im Unterricht zu forcieren, aber
auch gewerkschaftliche Bildungspolitik in den Schulen transparent zu machen.
LEHRERFORTBILDUNG „ARBEITSWELT UND BERUFSORIENTIERUNG“
Gemeinsam mit der GEW führt die IG Metall Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen
und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen für die Sekundarstufen I und II sowie für
Lehrkräfte an den Berufsschulen durch. Die Fortbildungen stehen im Zusammenhang
mit den gewerkschaftlichen Aktivitäten zur Verbesserung der Kooperation zwischen
Schule und Arbeitswelt und zielen darauf ab, den Kontakt zwischen Gewerkschaften
und Schulen zu verbessern. Ziel dieses Seminars ist es, das Thema „Arbeitswelt- und
Berufsorientierung“ aus gewerkschaftlicher Sicht zu erörtern. Dazu gehört u. a. der
Betriebsbesuch. Der Betriebsbesuch steht unter der Überschrift: Qualität in der Ausbildung. Es geht um Fragen des Übergangs Schule in den Beruf, um die Ausbildungswege,
um die Qualität der betrieblichen Ausbildung.
Termin
Lehrerfortbildung (Seminartyp 226)
Jahrestagung
Lehrerfortbildung, Berlin
29.06. – 02.07.2014 BB02714
Ver.di Bildungsstätte Lage-Hörste
29.09. – 01.10.2014
Informationen über die aktuellen schulpolitischen
Rahmenbedingungen und Entwicklungen
Anregungen zu den verschiedenen Aktivitäten der
Arbeitskreise „Schule und Arbeitswelt“
Lernangebote zur fachlichen und methodischen
Kompetenz für die Schulpolitik
methodische Hinweise für die Arbeit in den
Arbeitskreisen
Empfehlungen zur Organisation eines Arbeitskreises
„Schule und Arbeitswelt“
Die Arbeitskreise werden im Rahmen der gewerkschaftlichen Initiative Schule | Arbeitswelt in Kooperation mit
dem DGB, mit ver.di, der IG BCE, der IG BAU und der
GEW durchgeführt.
INFO
Ansprechpartner in der IG Metall:
Bernd Kaßebaum, FB Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik, Res. Bildungs- und Qualifizierungspolitik
E-Mail: Bernd.Kassebaum@igmetall.de
l Für die Veranstaltung wird gesondert eingeladen.
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
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BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WEITERBILDUNG MIT ZERTIFIKAT
0 69/66 93–2508
English for Technical Staff
Kategorie G
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
Das Seminar konzentriert sich auf den Aufbau eines spezifischen Wortschatzes und
die Vermittlung typischer grammatischer Sprachstrukturen, Redewendungen und
Ausdrucksweisen im technischen Englisch. Die Sprachkenntnisse der Teilnehmenden
werden in praktischen Übungen vertieft und trainiert. Durch die Superlearning-Methode
und Anleitungen zum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch
Fortschritte erzielt und die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt.
Voraussetzungen: mittlere Kenntnisse der englischen Sprache. Zur Bildung homogener Lerngruppen mit maximal 10 Teilnehmenden werden die Sprachkenntnisse vorab
durch einen Fragebogen ermittelt.
THEMEN IM SEMINAR
alltägliche Situationen am Arbeitsplatz bewältigen
relative grammatische Strukturen sicherer beherrschen
Fachgespräche führen
Anweisungen, Beschreibungen, Berichte usw.
mündlich und schriftlich formulieren
Erläuterungen zur Funktionsweise und Instruktionen
zum Gebrauch technischer Geräte geben
technische Abläufe und Prozesse beschreiben
technische Produkte präsentieren
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, technisches
Personal, Ingenieure/Ingenieurinnen, Techniker(innen),
die im Rahmen ihrer Aufgaben „technisches Englisch“
benötigen oder vorhandene Englischkenntnisse ausbauen und verbessern wollen.
SEMINARLEITUNG
Ingrid Schneider (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 057)
18.05. – 23.05.2014 LO02114 Lohr
130
„Die Straße des geringsten Widerstandes
ist nur am Anfang asphaltiert.“ Hans Kasper
131
LUST AUF BILDUNG
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Die IG Metall-Bildungszentren
Rund um die Seminarteilnahme
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
132
Bildung im Tarifvertrag
146
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
134
Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren
157
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
136
Was kostet mein Seminar?
160
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
138
Der Schulungsanspruch nach § 37.6 BetrVG
162
IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel
140
Wenn der Arbeitgeber blockt
163
143
Glossar
164
Kritische Akademie Inzell
144
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.7
167
IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee
148
Musterbrief: Buchungsformular nach § 37.6
168
Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren
150
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.6
169
Übersicht der IG Metall-Bildungszentren
166
Kinderbetreuung in Sprockhövel
132
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
PROFIL
Das Bildungs- und Beratungsangebot in Lohr für Betriebsräte und Vertrauensleute hat die
nachhaltige Entwicklung von persönlichen, fachlichen und politischen Kompetenzen
zum Ziel. Wir wollen gewerkschaftliche und betriebliche Handlungsperspektiven entwickeln und durch Bildungsarbeit und Beratung einen praktischen Nutzen für die Arbeit
der Interessenvertretung und der Verwaltungsstellen schaffen.
Vertrauensleute und Betriebsräte finden bei uns das komplette Angebot der Ausbildungsgänge für neu gewählte Betriebsräte und Vertrauensleute. In unseren
Weiterbildungsangeboten für Betriebsräte und Aufsichtsräte finden sich Spezialthemen
für die praktische Arbeit wie z. B. Personalentwicklung und Weiterbildung, Betriebswirtschaft und Bilanzanalyse, Grundlagen des Arbeitsrechts sowie Spezial-Seminare für
Betriebsräte aus der ITK-Branche.
Wir bieten Seminare zur Arbeitsbewertung und zum Leistungsentgelt an. Die Seminare „Rhetorik und Verhandlungsführung“ und „Führungs- und Leitungskompetenzen“
für BR-Vorsitzende ergänzen das Angebot.
Viele unserer Teilnehmer(innen) haben gute Erfahrungen mit prozessbegleitenden
und maßgeschneiderten Bildungskonzepten gemacht. Für die Beratung von Gremien und
Einzelpersonen bei Umstrukturierungen der Betriebsratsarbeit, bei der Gestaltung
der eigenen Rolle in der Interessenvertretung, aber auch bei Kommunikationsproblemen
im Betriebsrat (Coaching/Supervision) finden die Betroffenen im Bildungszentrum
Lohr vor Ort vertrauenswürdige und kompetente Berater(innen). Wir unterstützen durch
Vorbereiten und Moderieren von Seminaren, Klausuren, Tagungen etc.
Das vollständige Seminar- und Beratungsangebot des Bildungszentrums Lohr - Bad
Orb ist im Internet unter www.bildung-beratung.igm.de zu finden.
GUTE SEMINAR- UND TAGUNGSBEDINGUNGEN
Moderne Seminar- und Tagungsausstattung in sieben
Veranstaltungsräumen, Arbeitsgruppenräume, professionelle Betreuung durch unser freundliches Team und
ein umfangreiches gastronomisches Angebot in unserem
Tagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen für
erfolgreiche Veranstaltungen. Jeder Veranstaltungsraum
ist mit Beamer, Laptop, Overheadprojektor, Flipchart,
Metaplanwänden und -material sowie Internetzugang
ausgestattet. Internetplätze für Recherchen sowie Netbooks stehen im Haus zur Verfügung.
UNTERBRINGUNG
Unsere 63 geschmackvoll und modern eingerichteten
Einzel- und Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit
Dusche, WC, Telefon, SAT-TV, WLAN und teilweise mit
Balkon oder Terrasse ausgestattet.
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
FREIZEIT
Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Billard, Boulebahn,
Darts, Fahrradverleih, Grillplatz, Kegelbahn, das „K 1“,
Wellnessbereich mit Dampf- und Trockensauna und Ruheraum. Tischtennis, Tischfußball, Sportplatz für Fußball,
Volleyball, Basketball und Tennis für Entspannung und
Wohlbefinden. NordicWalking wird unter Anleitung angeboten, Stöcke können ausgeliehen werden. Massagen
im Haus können gegen Gebühr gebucht werden. Fitnesscenter, ein Freibad und ein Hallenbad stehen im Ort zur
Verfügung.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn
In Lohr halten Regionalzüge. Umsteigemöglichkeiten
gibt es in Würzburg und Aschaffenburg. Das Bildungszentrum ist durch den Fußgängertunnel am Bahnhof,
Richtung Lindig Siedlung, in 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn
drei Tage vorher die Ankunftszeit mitgeteilt wird.
KONTAKT
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot
sowie über freie Kapazitäten und Belegungswünsche
bitte an: Sabine Pfeuffer
Tel.: (0 93 52) 5 06–1 58
E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
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134
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
PROFIL
Unser Bildungs- und Beratungsangebot bietet folgende Schwerpunkte:
Qualifizierung von Vertrauensleuten, VK-Leitungen, Betriebsratsmitgliedern
und Schwerbehindertenvertretungen im Rahmen der modularen Ausbildungsgänge VL kompakt und BR kompakt
tarifpolitische Bildung und Beratung, Entgelt, Eingruppierung, Leistung
politische Bildung für Vertrauensleute und interessierte Mitglieder
Weiterentwicklung der sozialen Kompetenzen von Betriebsräten
Englischkurse für Betriebsräte, Gesamtbetriebsräte und Europäische Betriebsräte
in Zusammenarbeit mit dem Euro-Team Hannover
Sucht und illegale Drogen
Seminarreihe zur Teilhabepraxis
VERANSTALTUNGSRÄUME
Das Bildungszentrum ist auch Veranstaltungsort für
Betriebsrätetagungen und internationale Veranstaltungen.
Moderne Seminar- und Tagungsausstattung, professionelle Betreuung durch unser freundliches Team und ein
umfangreiches gastronomisches Angebot in unserem
Tagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen für
erfolgreiche Veranstaltungen. Es stehen sieben Veranstaltungsräume, Arbeitsgruppenräume und ein großer Veranstaltungsraum (bis zu 100 Personen) zur Verfügung. Jeder
Veranstaltungsraum ist mit Beamer, Overheadprojektor,
Flipchart, Metaplanwänden und -material sowie Internetzugang ausgestattet. In einem der Veranstaltungsräume
stehen neun PC zur Verfügung.
Zur Unterstützung der Seminararbeit gibt es für Teilnehmer(innen) und Referenten(innen) eine Bibliothek.
UNTERBRINGUNG
Unsere 98 hell und freundlich eingerichteten Einzel- und
Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit Dusche, WC,
Telefon, SAT-TV, Radio und WLAN ausgestattet; ein Zimmer
ist behindertengerecht.
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
FREIZEIT
Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Dart, Bistro,
Fitnessraum, Fahrradverleih, Kegelbahn, Kicker, Sauna,
türkisches Dampfbad, Tischtennis und jeden Tag Massagen (gegen Gebühr) für Entspannung und Wohlbefinden.
Von April bis Oktober wird Nordic-Walking unter Anleitung
angeboten, Stöcke können ausgeliehen werden.
Im Ort gibt es die Toskana-Therme, ein Freibad (Naturerlebnisbad), Tennisplätze, Wanderwege, einen Wildpark
und einen Barfußpfad (geführt). An Sonntagen fährt in
den Monaten April bis Oktober die Historische Dampfkleinbahn zwischen Bad Orb und Wächtersbach.
Das IG Metall-Bildungszentrum liegt in einem Spessarttal der Orb, umgeben von einem der größten Waldgebiete
Deutschlands. Bad Orb und weitere malerische Fachwerkstädte liegen in der näheren Umgebung: Gelnhausen,
Büdingen und die Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der
Straße. Auch die hessische Metropole Frankfurt am Main
ist leicht zu erreichen. Museen und Theater lohnen einen
Besuch.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn
Teilnehmer(innen), die mit der Bahn anreisen, fahren bis
Wächtersbach an der Bahnstrecke Frankfurt/Main – Fulda.
Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn drei Tage
vorher Bescheid gegeben wird.
KONTAKT
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot
sowie über freie Kapazitäten und Belegungswünsche
bitte an: Sabine Pfeuffer
Tel.: (0 93 52) 5 06–1 58
E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
MITTENDRIN STATT AUSSEN VOR
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
PROFIL
Wir bieten alles, außer gewöhnlich: ein Bildungsparadies in einem wunderbaren Landschaftspark, der zu jeder Jahreszeit (s)ein Gedicht (wert) ist; die Spitze einer Halbinsel
an einem See, in dem man baden und die Seele baumeln lassen kann; eine unkompliziert
zu erreichende Innenstadt mit einer kulturellen Vielfalt für jeden individuellen Geschmack.
Das Highlight: Living-Boat, ein schwimmendes Seminarschiff für Meetings und Events
Für unsere Gäste nur das Beste: vielfältige Zusatzleistungen in den Bereichen Kultur,
Wissenschaft und Politik. Die Angebote sind nah auf die Bedürfnisse unserer
Interessenvertreter(innen) ausgerichtet. Durch die sorgfältige Auswahl der Seminare
entstehen intensive Begegnungen, Inspirationen und neue Kontakte. Für das leibliche
Wohl und den Gaumenschmaus sorgt unsere Küche mit nationalen und internationalen
Gerichten, frischen Produkten aus der Region und hausgemachter Tradition.
Unsere Spezialitäten: Geschichte und politische
tische Kultur / Arbeits
Arbeits- u
und Gesellschaftsrecht
in Kooperation mit Fachanwälten und
der DGB Rechtsschutz GmbH/ Tarifkompetenz im Betrieb, Leistung, Entgelt und
Eingruppierung/ Betriebswirtschaftliche
Grundlagen, Bilanzanalyse, KostenLeistungsrechnung/ Beteiligungsorientierte Führungsfähigkeiten für Betriebsräte/ Aufsichtsräte und Europäische
Aktiengesellschaften/ Soziale Kompee
tenzen/Teamentwicklung/ Betriebliche
Gesundheitsförderung/ Moderation von Klausuren und
Tagungen/ Internationaler Austausch und Konferenzen
Lernen in entspannter Konzentration: Unsere Methoden
sind vielfältig, um neue Sichtweisen zu erproben, sich
selber neues Wissen anzueignen, andere zu begeistern
und persönlich weiter zu kommen. Wir orientieren, um
gemeinsam neue Ideen zu entfalten und verantwortlicher
zu werden.
Bildungslandschaft mit offener Arbeitsatmosphäre:
Unser Haus bietet sieben Seminarräume mit modernster
Medientechnik und zusätzlich 16 Arbeitsgruppenräume.
Für Tagungen und Konferenzen stehen ein großer Saal
mit maximal 199 Plätzen und Dolmetscherkabinen zur
Verfügung. Unsere hauseigene Gastronomie unterstützt
geselliges Zusammensein.
UNTERBRINGUNG
110 Einzelzimmer einige mit Balkon oder Terrasse/
ein behindertengerechtes Zimmer/großer Speisesaal/
Kneipe/ Bar/ Atrium/Uferpromenade
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
Spannung und Entspannung: Geführte Fahrradtouren
oder Stadtrundgänge mit historischem Hintergrund,
Bademöglichkeiten vom hauseigenen Steg, Volleyball,
Außenschach, Boule, Billard, Fitness, Kanu, Segeln,
Wandern und Joggen auf schönen Pfaden
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn Vom ICE-Bahnhof Spandau (Anreisebahnhof) mit den Bussen 136 oder 236 Richtung Gatower
Straße, Heerstraße bis Alt-Pichelsdorf.
vom Hauptbahnhof: S 5 Richtung Bahnhof Spandau bis
S-Bhf. Heerstraße, dann weiter mit Bus X 34 Richtung
Kaserne Hottengrund bis Alt-Pichelsdorf oder vom Hbf. Bus
049 Richtung Heerstr./Nennhauser Damm bis Freybrücke.
... mit dem Flugzeug
Vom Flughafen Tegel mit den Bussen 109 oder X 9
Richtung Zoologischer Garten bis Jacob-Kaiser-Platz,
umsteigen in die U 7 Richtung Rathaus Spandau
bis zur Endhaltestelle, dann mit den Bussen 136
oder 236 Richtung Gatower Straße, Heerstraße bis
Alt-Pichelsdorf.
KONTAKT
Weitere Informationen:
Birgit Froelich,
Tel.: (0 30) 3 62 04–1 51,
E-Mail:
Birgit.Froelich@igmetall.de
Internet:
www.pichelssee.igmetall.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
ANSPRECHPARTNER FÜR VIELE BRANCHEN
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
PROFIL
UNTERBRINGUNG
Das IG Metall-Bildungszentrum Beverungen liegt im Weserbergland, unweit der Stadt
Höxter. Es wurde Anfang der 50er Jahre als Schulungs- und Erholungseinrichtung
der Gewerkschaft Textil-Bekleidung (GTB) gegründet und viele Jahre in Kooperation
mit der Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) geführt.
68 Zimmer, alle
AN,
mit Dusche, WC, WLAN,
er,
4 barrierefreie Zimmer,
Nichtraucherzimmer, TV.
Zu unseren Kernkompetenzen zählen:
branchenorientierte Bildungsangebote zur Entwicklung
gewerkschaftlicher Interessenvertretung in KMU-Betrieben
handlungsorientierte Seminarangebote im Schwerpunkt Ökonomie
(Volks- und Betriebswirtschaft)
Seminare für Vertrauensleute
Lernangebote zur Förderung sozialmethodischer
thodischer Kompe
Kompetenzen
regionale Bildungs- und
Beratungsangebote
UMGEBUNG
Das auf einem kleinen Berg angesiedelte Bildungszentrum
bietet eine fantastische Aussicht ins Weserbergland. Der
Weserradwanderweg und der Naturpark Solling liegen vor
der Tür. Die nächst größere Stadt ist Höxter, die durch das
Schloss Corvey bekannt ist.
FREIZEIT
Vielfältige Möglichkeiten werden bei uns angeboten:
Außenschach, Billard, Boccia, Darts, Fahrräder, Fitnessraum, Kegelbahn, Kicker, Massagen gegen Gebühr,
Nordic-Walking unter Anleitung (Stöcke können ausgeliehen werden), Sauna, Sportplatz, Tischtennis (innen und
außen), Wander- und Joggingwege, Bogenschießen in
den Sommermonaten, Internetcafé, Bibliothek, hauseigene Gaststätte „Spinnstube“.
Kulturell Interessierten bieten wir regelmäßige Veranstaltungen im Haus an.
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
KONTAKT
... mit der Bahn
Von Süden, Osten und Norden: Bahnhof LauenfördeBeverungen. Von Westen: bis Bahnhof Ottbergen.
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot:
Bitte teilt eure Ankunftszeit bis Freitag 12 Uhr vor Seminarbeginn mit, damit ein Taxi bereitgestellt werden kann,
Tel.: (0 52 73) 36 14–0.
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen,
Elisenhöhe, 37688 Beverungen
Tel.: (0 52 73) 36 14–0, Fax: (0 52 73) 36 14–13
E-Mail: wbs@igmetall.de
Internet: www.bs-wbs.igmetall.de
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AUS DER PRAXIS – FÜR DIE PRAXIS.
Bildungszentrum Sprockhövel
Wir freuen uns auf Euren Besuch in 2014
www.igmetall-sprockhoevel.de
PROFIL
Gut aufgestellt – mit den richtigen Themen: Unser Haus und unser geografischer Standort, gelegen an der Grenze zwischen Bergischem Land und dem südlichen Ruhrgebiet,
liefert genau das richtige Umfeld für Tagungen und Seminare, die sich mit Veränderung
und Strukturwandel, Spannung zwischen Tradition und Moderne sowie den alltäglichen
Widersprüchen von gewerkschaftlichen Forderungen und betrieblichen Handlungsbedingungen auseinandersetzen.
Dabei arbeitet das Team Sprockhövel kontinuierlich an der Verbesserung der inhaltlichen Angebote in fünf zentralen Aufgabenbereichen:
PROGRAMM
Betriebs- und alltagsbegleitende Bildungs- und Beratungsangebote
Kooperationsseminare für Bezirksleitungen und Verwaltungsstellen
Bildungsangebote zu Gestaltungsaufgaben in allen gewerkschaftlichen
Handlungsfeldern
Politische Bildungsangebote für alle IG Metall-Mitglieder
Gastgeber für Eure Klausuren, Veranstaltungen und Tagungen (bis 480 Personen) –
auf Wunsch auch gerne mit inhaltlich-methodischer Unterstützung bei Planung und
Durchführung
BILDUNG MIT HOHEM LERNKOMFORT: Unser Haus bietet
Referent(inn)en und natürlich vor allem den Gästen
unserer Tagungen, Seminare oder Veranstaltungen optimale Arbeitsbedingungen zu fairen Konditionen. Dazu
gehören vor allem:
Feinste Lerntechnik: Internet – VDSL / Interaktive
Whiteboards / Dokumentenkameras / Audio-, Foto und
Videoangebot / Multi-DVD- und CD-Brenner / Flipcharts
und Metaplantechnik / Moderations-Materialien / u. a.
Beste Arbeitsmöglichkeiten: Bis zu 15 Seminarräume –
freundlich und lernförderlich / mit Multimedia-Ausstattung / Gruppenräume – flexibel und variabel belegbar /
Druck- und Kopierzentrum / Bibliothek und Litfass-Buchverkauf im Haus
Gute Tagungsbedingungen: Teilbarer großer Saal / zeitgemäße Konferenztechnik (Licht, Ton, Beamer, SimultanAnlage für Übersetzungen) / variable Bühnenlösungen /
unterschiedliche Raum- und Bestuhlungskonzepte (bis
480 Personen)
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
WELLNESS, SPORT UND FREIZEIT
UNTERBRINGUNG
BILDUNG MIT HEIMVORTEIL: Das neue Haus bietet
besten Hotelkomfort und dabei ungezwungene und
kollegiale (IG Metall-)Atmosphäre:
Übernachtungen: 105 Einzelzimmer / zusätzliche
19 Doppelzimmer mit jeweils zwei einzeln stehenden
Betten/ zwei Schwerbehinderten-Zimmer /
zwei Allergiker-Zimmer
Essen & Trinken: Empfangs-Bar/ hauseigenes Serviceund Küchenteam/ Restaurant / Bistro/ Kneipe/ Garten/
Terrassen und Pausen-Treffs
Weiterbildung mit Kind: Das ist einmalig für die IG Metall,
denn wir bieten in Sprockhövel ganzjährig eine kostenlose Kinderbetreuung an. In der Regel für Kinder von
drei bis zwölf Jahren (nach Absprache auch jünger). Ein
erlebnisorientiertes, bewährtes Konzept in Kooperation
mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) – siehe Folgeseite und
unsere Webseite (mit Online-Anmeldeformular)
Zeit zum Auftanken: Natur, Wald und Frischluft pur /
eine neue Sauna-Landschaft / Massagen / Sport und
Fitness / Spaß und Spiel / Mieträder / Eigene kulturelle
usflüge
Veranstaltungen im Haus. Zudem lohnen sich Ausfl
in die Umgebung oder die nahen Metropolen.
Im Angebot: Rhein oder Ruhr / Kunst und
Kultur / Stadt, Land, Fluss, / wahlweise Ruhe
oder pralles Leben pur …
Aktuell unter www.igmetall-sprockhoevel.de
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn
Sprockhövel ist über die Bahnhöfe HattingenMitte (über Essen Hbf.) und Wuppertal Hbf.
(Elberfeld) zu erreichen. Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Von Hattingen-Mitte besteht die Möglichkeit ab Busbahnhof mit der Buslinie 332 Richtung Wuppertal bis zur
Haltestelle „Im Brahm“.
Von Wuppertal Hbf. mit dem Regionalzug bis WuppertalBarmen, dann in die Buslinie 332 Richtung Hattingen bis
zur Haltestelle „Im Brahm“. Das Bildungszentrum ist von
der Haltestelle zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar.
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ANFAHRT/KONTAKT
Bildungszentrum Sprockhövel
Anfahrtsbeschreibung und Infos unter www.igmetall-sprockhoevel.de
... mit dem Auto
Aus Richtung Köln: Autobahn A 1 Richtung Hannover/
Bremen bis zum Autobahnkreuz Wuppertal-Nord, dort auf
die Autobahn A 43 Richtung Bochum/Münster bis …
Aus Richtung Bremen/Hamburg: Autobahn A 1 Richtung
Köln bis Autobahnkreuz Münster-Süd, dort auf die Autobahn A 43 Richtung Bochum/Wuppertal bis …
Aus Richtung Hannover, Kassel oder Frankfurt/M.: Über
die Autobahn A 1 Richtung Köln bis Autobahnkreuz
Wuppertal-Nord, dort auf die Autobahn A 43 Richtung
Bochum/Münster bis zur Ausfahrt Sprockhövel. Dann
Hinweisschild „Niedersprockhövel“/„IG Metall-Bildungszentrum“ folgen.
Aus Düsseldorf: Auf der Autobahn A 46 über das Hildener
Kreuz bis zur Ausfahrt Wuppertal-Oberbarmen, über die
B 51 Richtung Bochum / Witten / Haßlinghausen. Am
Hinweisschild „Niedersprockhövel“ links dem Schild
„IG Metall-Bildungszentrum“ folgen.
Ab Ortsausgangsschild Niedersprockhövel
noch ca. 1,5 km.
KONTAKT
Anfragen zum Bildungsangebot:
Heike Hartmann
Telefon: 02324/706 – 371,
Fax 02324/706 – 141
E-Mail: Heike.Hartmann@igmetall.de
Internet: www.igmetall-sprockhoevel.de
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KLEINE ABENTEUER INKLUSIVE
Kinderbetreuung in Sprockhövel
KINDERBETREUUNG
ANMELDUNG UND INFOS
Das IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel bietet als einzige Bildungseinrichtung
der IG Metall ganzjährig eine Kinderbetreuung an. Der Kindertreff ist ein gemeinsames
Angebot der IG Metall und der Arbeiterwohlfahrt.
Maximal 20 Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren werden von Beginn bis Ende der
Unterrichtszeit von dem pädagogischen Fachpersonal der AWO im Kindertreff betreut.
Während der Sommerferien gilt eine Altersgrenze von 6 bis 14 Jahren. Für Einzelfälle –
außerhalb der Sommerferien – kann die Altersgrenze auf 1 Jahr gesenkt werden, aber
nur nach telefonischer Absprache mit dem AWO-Team. Die Betreuung erfolgt nicht
nur im Kindertreff, es werden auch die Sport- und Freizeiteinrichtungen des Bildungszentrums genutzt und, wenn das Wetter es zulässt, die Gegend erkundet. Sowohl das
naheliegende Naturschutzgebiet als auch die Umgebung, wie die Schwebebahn in
Wuppertal oder der Zoo in Duisburg, bieten vielfältige Möglichkeiten „kleine Abenteuer“
zu erleben.
Außerhalb der Seminarzeit, also während der Mahlzeiten, abends und nachts, sind
die Kinder mit den Eltern zusammen.
Das bietet vielen Eltern die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre viel Zeit mit
ihren Kindern zu verbringen. Gerade die Kollegen/Kolleginnen, die sonst Schicht
arbeiten, merken diesen Unterschied deutlich. Die Kinder sind mit den Eltern zusammen
in einem Zimmer untergebracht.
Die Kinderbetreuung gilt für alle Seminare im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel. Sie ist für die Seminarteilnehmer(innen) bis auf eventuell anfallende Kosten
für Ausflüge kostenlos.
in der Rubrik Kinderbetreuung unter
www.igmetall-sprockhoevel.de.
KONTAKT
Noch Fragen? Auskunft rund um die Kinderbetreuung
gibt das Team vom AWO-Kindertreff:
André Rimpel und Stephanie Schüth:
Tel.: (023 24) 706–391
Fax: (023 24) 706– 3 30
Internet: www.igmetall-sprockhoevel.de,
Kinderbetreuung.de
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WIR GEBEN VISIONEN EINEN RAUM
Kritische Akademie Inzell
PROFIL
Lernen in schöner Umgebung und unter optimalen Bedingungen: Inzell in Oberbayern
liegt inmitten der Berge der bayerischen Alpen. Die passende Umgebung für erfolgreiches Lernen. Die Kritische Akademie ist mit ihren großzügigen Seminar- sowie Gruppenräumen auf dem neuesten Stand der Technik. Die Veranstaltungsräume sind von Tageslicht durchflutet und geben den Blick frei auf die reizvolle Landschaft.
Die Kritische Akademie bietet den Betriebsräten ein umfassendes Seminarprogramm
mit den Schwerpunkten: Individuelles Arbeitsrecht, Computer und Betriebsratsarbeit,
soziale Kompetenzen, Sozialrecht, Seminare für Betriebsratsvorsitzende. Darüber hinaus
führt die Kritische Akademie Seminare in Kooperation mit Betriebsräten durch (an einem
Bildungszentrum oder im Betrieb). Die Teilnehmer(innen) der Kritischen Akademie
haben ein entscheidendes „lernplus“: Sie haben auch Zugang zu einem Lernort im Internet unter www.lernplus.de.
Die Seminare und Konzeptionen im Bereich Individuelles Arbeitsrecht finden im
Rahmen der „Fachakademie für Arbeitsrecht“ statt. Die Fachakademie wird von einem
Beirat beraten, bestehend aus Vertretern der IG Metall, der DGB Rechtsschutz GmbH, Wissenschaftlern, renommierten Fachanwälten für Arbeitsrecht und Kooperationspartnern.
An der Kritischen Akademie werden auch die beruflichen und politischen Bildungsseminare nach Tarifverträgen der textilen Branchen organisiert.
Das Haus steht auch Betriebsräten und Verwaltungsstellen als Veranstaltungsort
für eigene Veranstaltungen (z. B. Tagungen, Klausuren, Seminare) offen.
Eine Besonderheit des Hauses ist die Verbindung von Bildung und Gesundheit:
Bei allen Seminaren und Veranstaltungen wird Bildung durch zusätzliche Gesundheitsangebote (Massagen, Nordic-Walking, Gymnastik im Seminar etc.) begleitet.
UNTERBRINGUNG
Die Kritische Akademie bietet 70 Zimmer mit moderner
Ausstattung mit kostenlosem W-LAN, TV und Telefon.
Das Hausteam und die regional ausgerichtete Küche
sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Abwechslungsreiche vegetarische Alternativmenüs sind genauso
selbstverständlich wie das Erfüllen von Wünschen bei
erforderlicher Diät.
WELLNESS, SPORT UND FREIZEIT
Für die Gäste bietet die Kritische Akademie neben einer
medizinischen Badeabteilung vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Schwimmbad, Sauna, Solarium, Fitnessraum,
Nordic-Walking-Parcours, angrenzende Langlaufloipen.
Für die Zeit nach den Tagungen, Klausuren, Seminaren
und anderen Veranstaltungen organisiert die Kritische
Akademie täglich ein kulturelles oder sportives Abendangebot.
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UMGEBUNG
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
Inzell/Oberbayern, 700 m über dem Meer, ein moderner
Luftkurort mit großen Angeboten an Wanderwegen, Bergtouren, Mountainbiking. Im Winter Eislaufen, Langlaufen,
Ski-Alpin. Kulturelle Angebote in Inzell oder in Salzburg
(30 Autominuten entfernt)
... mit der Bahn
Bis Bahnhof Traunstein, von dort mit dem Omnibus oder
Taxi bis Inzell (bitte vorher im Bildungszentrum anrufen)
... mit dem Flugzeug
Zum Flughafen München (ca. 130 km); zum Flughafen
Salzburg (ca. 30 km)
KONTAKT
Kritische Akademie, Salinenweg 45, 83334 Inzell
Tel.: (0 86 65) 9 80–0, Fax: (0 86 65) 9 80–5 55
E-Mail: br@kritische-akademie.de
Internet: www.kritische
akademie.de
www.kritische-akademie.de
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TARIFGEBUNDENE TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSUNTERNEHMEN IN DEN ALTEN BUNDESLÄNDERN
Bildung im Tarifvertrag
Ein Stück Zukunft sichert der Tarifvertrag zur Förderung von Aus-, Fortund Weiterbildung der Beschäftigten in den tarifgebundenen Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie in den alten Bundesländern.
Vorhandene oder fehlende Qualifikationen sind ein entscheidendes Auslesekriterium auf dem Arbeitsmarkt. Fehlende Qualifikationen
können zum Abgleiten in unsichere Beschäftigungsverhältnisse und zur
Arbeitslosigkeit führen.
Berufliche Fort- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sind somit
existenzielle Grundpfeiler. Der Tarifvertrag in der Textil- und Bekleidungsindustrie hilft den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, ihre berufliche
Aus-, Fort- und Weiterbildung zu finanzieren. Die förderungswürdigen
Bildungsinhalte sind im Tarifvertrag als Anlage aufgeführt. Finanziert werden
zentrale Seminare, regionale Seminare und individuelle Förderung:
REGIONALE SEMINARE
Es besteht die Möglichkeit, dass Verwaltungsstellen ein eigenes Seminarprogramm anbieten. Die Themen müssen im Katalog des Tarifvertrags
enthalten sein und vor der Veranstaltung mit der Stiftung zur Förderung
von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische
Akademie Inzell) abgestimmt werden.
INDIVIDUELLE FÖRDERUNG
Beschäftigte können individuelle Fort- und Weiterbildung bezuschussen
lassen. Die Anträge sind vor Beginn der Maßnahme über den Betriebsrat
oder die zuständige IG Metall-Verwaltungsstelle an die Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie
(Kritische Akademie Inzell) zu richten.
ZENTRALE SEMINARE
INFORMATIONEN
Das Bildungsmanagement unserer zentralen Seminare obliegt der Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische Akademie Inzell). Die Seminarangebote werden
am Schwarzen Brett in den Betrieben ausgehängt. Zusätzlich veröffentlichen wir ein eigenes Jahresprogramm (bei den IG Metall-Verwaltungsstellen erhältlich) sowie im Internet (www.kritische-akademie.de).
Wer an diesen Seminaren teilnehmen möchte, sollte sich möglichst
früh über den Betriebsrat oder die Verwaltungsstelle anmelden. Für den
Freistellungsantrag an den Arbeitgeber hält der Betriebsrat oder die
Verwaltungsstelle die notwendigen Vordrucke bereit. Für Mitglieder der
Tarifvertragsparteien werden die Seminarkosten und gegebenenfalls die
Unterbringung und Verpflegung übernommen. Fahrtkostenzuschüsse
sind möglich.
Weitere Informationen können im Internet unter
www.kritische-akademie.de/ba/bit.html abgerufen werden.
Hier befinden sich u. a. auch alle Formulare, die für BiT-Angebote
erforderlich sind, sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung
zu zentralen Seminaren.
Alle Fragen, Anmeldungen und Abrechnungsunterlagen bitte an:
Kritische Akademie Inzell, „Bildung im Tarifvertrag“
Salinenweg 45, 83334 Inzell
Fax: (0 86 65) 9 80–5 55
BiT-Hotline (0 86 65) 9 80–2 16 und 9 80 –2 02
E-Mail: BiT@Kritische-Akademie.de
Größtes Fachsortiment für Betriebs- und Personalräte
Kündigung wegen 1,30 Euro?
Das darf nicht sein!
Die passende Fachliteratur mit über
2.000 Fachtiteln für Betriebs- und Personalräte
finden Sie im Online-Shop:
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Ob Kommentare, Handbücher oder Ratgeber, auf Papier oder
online – das umfassende Sortiment zum Arbeits- und Sozialrecht bietet Ihnen Rechtssicherheit bei Ihrer täglichen Arbeit.
Richtig beraten.
Der Online-Shop für Arbeits- und Sozialrecht.
www.buchundmehr.de
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AUF DIE BEDÜRFNISSE DER JUGEND EINGERICHTET
IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee
PROFIL
Das Jugendbildungszentrum ist bestens für die Bedürfnisse der Jugendbildungsarbeit
ausgestattet: Zwei Seminareinheiten, die dazugehörigen Arbeitsgruppenräume
(u. a. Werkraum und Videostudio) sowie eine entsprechende Seminartechnik bieten
vielfältige Möglichkeiten für kreatives Lernen und Arbeiten. Die Räumlichkeiten können
optional zu einem Konferenzraum für etwa 90 Personen umgebaut werden.
Thematisch konzentriert sich das Jugendbildungszentrum auf folgende Inhalte:
Bildungs- und Ausbildungspolitik, qualifizierte Beschäftigung und
Zukunftsperspektiven von jungen Frauen und Männern
Interessenvertretung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten im Betrieb,
in Unternehmen, im Konzern und in der Berufsschule
Aus- und Weiterbildung von Jugendbildungsreferent(inn)en sowie ehren- und
hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit
„Aus der Geschichte lernen“: Der deutsche Faschismus und die Bedeutung
der Geschichte für die Lebens- und Arbeitssituation junger Beschäftigter
kritische Auseinandersetzung mit den Massenmedien und der Mediennutzung
Entsprechend den Möglichkeiten des Hauses werden erlebnispädagogische Ansätze
in die Jugendbildungsarbeit aufgenommen. Es geht darum, mit Kopf, Herz und Hand zu
lernen und mit den anderen Seminarteilnehmenden gemeinsam neue Erfahrungen
zu ermöglichen. Zur Konzeption des Jugendbildungszentrums gehört die enge Zusammenarbeit mit den anderen DGB-Gewerkschaften, dem Bayerischen Jugendring und den
anerkannten Jugendbildungsstätten in Bayern.
SPORT, FREIZEIT UND KULTUR
Der Luftkurort Schliersee ist ein beliebtes Ausflugsziel in
den bayerischen Alpen – eine willkommene Abwechslung
vom Seminar- und Tagungsgeschehen.
Bierstube mit Billard; Kicker; Tischtennis; Dart; Musikanlage; Sonnenterasse mit Seeblick und Grillmöglichkeiten;
Sportplatz mit Flutlichtanlage für Fußball, Handball,
Basketball, Badminton und Tennis. Zum Ausleihen stehen
Zweierkanus, Mountainbikes und Schlitten zur Verfügung.
Die Umgebung bietet eine Sommerrodelbahn, Erlebnisbäder, Bademöglichkeiten, Bergbahnen, Skilifte,
Snowtubing, Langlaufloipen, Bergwanderwege, Indoorund Outdoorklettermöglichkeiten und vieles mehr.
UNTERBRINGUNG
24 Zimmer (überwiegend Doppelzimmer) mit Dusche,
WC, Telefon, teils mit Balkon und Seeblick; insgesamt
54 Betten, 2 behindertengerechte Zimmer mit barrierefreiem Zugang
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
SEMINARARBEIT
2 Seminareinheiten (bzw. ein großer Konferenzraum)
mit entsprechender Technik für die Bedürfnisse der
Jugendbildungsarbeit; 5 Arbeitsgruppenräume, PC-Raum,
Internet-Terminals, digitales Videostudio, Kreativraum
und eine kleine Bibliothek.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
… mit der Bahn
Schliersee ist im Einstundentakt vom Münchner Hauptbahnhof mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) in
45 Minuten zu erreichen. In München bitte in den richtigen Zugteil (Richtung Bayrischzell/Schliersee) einsteigen,
da sich der Zug in Holzkirchen in drei Richtungen aufteilt.
Teilnehmende, die vom Bahnhof abgeholt werden wollen,
n,
melden sich bitte rechtzeitig bei uns. An den Wochenenden ist unser Büro nicht besetzt. Wir bitten daher um
Anmeldung bis spätestens Freitagmittag. Sonntags ist
eine Abholung vom Bahnhof erst ab 16 Uhr möglich.
Fußgänger erreichen das Jugendbildungszentrum in
etwa 25 Minuten (allerdings mit einem anspruchsvollen
Schlussanstieg): in Zugrichtung durch die Ortschaft
gehen, an der Seepromenade der Beschilderung folgen,
dann auf Höhe der Minigolfanlage links hoch laufen.
... mit dem Auto
Von der A8 Ausfahrt Weyarn (Nr. 98) Richtung Schliersee/
Bayrischzell. In Schliersee durch den Ort fahren. Nach der
Seepromenade (rechts ist jetzt der See zu sehen) an der
Ampel links in die Straße „Unterleiten“ abbiegen und den
Berg hinauf bis zum Jugendbildungszentrum am Ende des
Weges fahren. Bitte nicht den ausgeschilderten Weg an
der Minigolfanlage benutzen. Dies ist ein Fußweg.
KONTAKT
IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee
Unterleiten 28, 83727 Schliersee
Angelika Stetter, Tel.: (0 80 26) 92 13 –2 00
Fax: (0 80 26) 92 13 –2 99
E-Mail: schliersee@igmetall.de
Internet: www.igm-schliersee.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Die Referent(inn)en und Trainer(innen)
der IG Metall-Bildungszentren
Wolfgang Anlauft
ffw GmbH Nürnberg, Organisationsentwickler, Schwerpunkte:
alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung, Demografiemanagement,
Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement
Sebastian Becker
Industriemechaniker
Schwerpunkte: Betriebs- und
gewerkschaftspol. Seminare
Grundlagenbildung für Vertrauensleute
Wilhelm Bichlmeier
Rechtsanwalt, Dozent,
Autor von Fachbüchern zum
Insolvenzrecht
Volker Borghoff*, Sprockhövel
Diplom Sozialökonom
Zusatzausbildung: REFA,
Arbeitsrecht, Systematische
Prozessbegleitung, Themenzentrierte Interaktion
Yvonne Bayerlein
Rechtsanwältin,
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Jens Beckmann*, Lohr-Bad Orb
Teamentwicklung, Coaching,
Projektmanagement-Trainer,
Gesellschaftspolitische
Seminare, Seminare für
Betriebsräte, Berufsbildung
Thomas Birg*, Sprockhövel
Staatlich geprüfter Technologiekollegiat
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Projektmanagement
Peter Brüning
Sucht- und Sozialberatung,
langjährige Erfahrung in der
inner- und außerbetrieblichen
Suchtberatung
Frank Baschab
Diplom-Pädagoge, Organisationsberater und Lehrtrainer;
Schwerpunkte: Führungs- und
Gruppendynamik, Teamentwicklung, Coaching, Seminare
für Betriebsräte
Walter Beraus
Tarifsekretär in der IG Metall
Bezirksleitung BadenWürttemberg in Stuttgart
Schwerpunkt:
Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge
Entgeltrahmentarifvertrag
Chaja Boebel*, Berlin
Historikerin
Geschichte, Sozialpolitik,
europapolitische und internationale Seminare.
Bernward Budde*, Berlin
Politologe/Philosoph;
Supervisor, systemischer
Berater, Yogalehrer
(Internationale) Betriebspolitik
und Bildungsarbeit
Annette Becker
Freigestellte Betriebsratsvorsitzende, Aufsichtsratsmitglied,
ehrenamtl. Arbeitsrichterin,
ehrenamtl. Ref. für die IG Metall: Betr. Öffentlichkeitsarbeit,
Umstrukt. in Unternehmen u. a.
Michael Bexen*, Beverungen
Schwerpunkt Holz-und
Kunststoff
Tarifpolitik, Entlohnung,
Arbeitszeit
Eva-Maria Böttcher*,
Sprockhövel
Dipl Ing. der Arbeitswissenschaften
Julia Cuntz*, Berlin
Juristin
Arbeitsrechtsseminare,
Unternehmensmitbestimmung,
Wahlvorstandsschulungen zu
Aufsichtsratswahlen. Gründung
u. Beratung Europäischer
Aktiengesellschaften
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Meera Drude
Kommunikationstrainerin
Konfliktmanagement,
Teamentwicklung, Coaching,
Supervision.
Andreas Fischer*, Inzell
Schwerpunkte: Kompaktausbildung, unternehmens- und
branchenbezogene Seminare
Thomas Gorsboth*,
Lohr - Bad Orb
Schwerpunkt: Seminare für
Betriebsräte
Karl-Heinz Hageni
Lehramt Mathematik, Sozialwissenschaften; Zusatzstudium
Personalentwicklung (M.A.),
Ausbildung systemisches
Coaching, KVP-Experte.
IG Metall, Res. Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz
Matthias Ebenau
Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler; Betriebswirtschaft,
politische Ökonomie, Europa
und Internation
Nadja Förtsch
Industrie- und Arbeitssoziologin, arbeitnehmerorientierte
Unternehmensberaterin
Michaela Grashei
Wirtschaftsinformatikerin,
EDV Trainerin; Haupttätigkeit im
Sozialmanagement
Marc Hammes
VL kompakt, BR kompakt,
Entgeltgestaltung,
Bildungsberatung
Technischer Zeichner,
freiberuflicher Bildungsreferent
Klaus Eichhorst
Berater, Coach und Referent
Wirtschaft, Marketing und
Kommunikation,
starke Absicht – gutes
Ergebnis
Michael Fortwängler
aus Düsseldorf, arbeitet
seit mehr als 20 Jahren als
Trainer und Berater erfolgreich
in Organisationen und mit
Einzelpersonen in Europa und
den USA. Ein Schwerpunkt ist
der Bereich Körpersprache,
Wirkung und Präsentation
Thomas Grebbin
Rechtsanwalt
Referent im Arbeitsrecht
und Sozialrecht
Beratung und Vertretung
von Betriebsräten
Werner Hartl, Schliersee
Leiter des Jugendbildungszentrums,
Diplom Soziologe
Lutz W. Ewald
Ausbildungen: M.A. Sozialwissenschaftler, Referent betriebliche Weiterbildung, Coach,
Trainer, QM-Auditor und Trainer.
Schwerpunkte: Personalwirtschaft, Personal- und Organisationsentwicklung, Gestaltung
von Change-Prozessen
Klaus Gaalken
Diplom-Psychologe (Uni.),
Master (M.A.), Schwerpunkte
u. a. Betriebliches Gesundheitsmanagement, Organisations- und Gruppendynamik,
Organisations- und Gesundheitspsychologie, Supervision
und Coaching
Thomas Habenicht*,
Lohr - Bad Orb
Dipl. Ing., Industriell Engineering, Berufspädagoge
Themen: Berufliche Bildung,
Personalmanagement, Ganzheitliche Produktionssysteme
Claudia Hartwich
Diplom-Psychologin, freiberufliche Arbeits- und Organisationspsychologin, Supervisorin
und Mediatorin
Dennis Faupel*, Schliersee
Sozialökonom (B.A.)
Simone Gauer
Kommunikationstrainerin/
Konfliktberaterin/Coach
Teamentwicklung, Beratung
von Gremien, Gesprächsführung, Kommunikationsu. Verhandlungstraining,
Konfliktmoderation, Train
the Trainer
Helmut Haferkorn
Versichertenberater der
Deutschen Rentenversicherung Bund; in verschiedenen
Selbstverwaltungsfunktionen
der Kranken- und Arbeitslosenversicherung für den DGB tätig
Sabine Heck
freiberufliche Kommunikationstrainerin (Rhetoriktrainerin,
Prozessbegleiterin, Moderatorin und Coach)
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Dr. Frank Heidenreich*, Berlin
Politologe, Historiker
Gesellschaftspolitische
Seminare, Geschichte,
Ökonomie, Wirtschaft,
Sozialpolitik
Peter Hirsch
Fachanwalt für Arbeitsrecht,
Referent für Arbeitsrecht
Michael Jänecke
Diplompolitologe und Fotograf,
gesellschaftspolitische
Seminare
Josef Kaiser*, Lohr - Bad Orb
Dipl. Informationswissenschaftler, M. A. Erwachsenenbildung,
Systemischer Supervisior und
Organisationsberater (SG),
Teamentwicklung
Jeannette Hentschel*,
Schliersee
Dipl. Wirtschaftsing. (FH)
Gerd Hof, Lohr - Bad Orb
Leiter des Bildungszentrums
Diplom-Psychologe,
Diplom-Sozialarbeiter
Sophie Jänicke*, Berlin
Politikwissenschaftlerin,
Systemische Beratung und
Prozessbegleitung, RefaAusbildung, Gender-Training
Tarifpolitische Seminare,
Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik, Leiharbeit/Prekäre Arbeitsverhältnisse, Angestellte/IT.
Karla Kamps-Haller
Dipl.-Handelslehrerin, Leiterin
des iwib – Institut Weiterbildung im Beruf der Hochschule
RheinMain in Wiesbaden, seit
20 Jahren Trainerin im Bereich
Kommunikation und Betriebswirtschaft (Europäischer
Wirtschaftsführerschein)
Wilfried Heß, Inzell
Akademieleitung
Grundsatzfragen, Geschäftsführer der Stiftung zur Förderung von Bildung, Erholung
und Gesundheitshilfe von
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Josef Hofstetter*,
Sprockhövel
Starkstromelektriker, Diplom
Sozialpädagogik/Sozialarbeit
Zusatzausbildung: Projektmanagement, train the trainer,
themenzentrierte Interaktion
(TZI), Individualarbeitsrecht
Fritz Janitz, Sprockhövel
Leiter des Bildungszentrums
Dr. Eberhard Kiesche
Arbeitnehmerorientierte Beratung im Bereich Datenschutz,
Autor zahlreicher Fachaufsätze
zum Datenschutz
Irene Heyer
IG Metall Vorstand,
FB Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit.
Ganzheitliche Gesundheitsberaterin, Stressmanagementtrainerin
Matthias Holm
Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung,
Hannover, Maschinenbauingenieur und Berufspädagoge,
Arbeitsschutzberatung und
Teamtraining
Almut Jürries
Vertrauensleutequalifizierung
Freie Künstlerin
Kauffrau für Bürokommunikation
Rolf Klabunde
Masch. Techniker, Techn. Redakteur, Leiter kaufm. Archive,
stellv. Vorsitzender der
Arbeitskreisleitung IG Metall
NRW, Seminare Teilhabepraxis
Roger v. Heynsbergen*,
Beverungen
Dipl.Ingenieur
Schwerpunkte: BR-Arbeit,
Personalpolitik, Betriebswirtschaft und methodische
Kompetenzen.
Jochen Homburg
Ressortleiter Betriebsräte,
Vertrauensleute, Betriebsverfassung im IG MetallFunktionsbereich Betriebsund Mitbestimmungspolitik
Michael Jung
Sekretär im Ressort operative
Tarifpolitik beim Vorstand der
IG Metall
Kati Köhler*, Sprockhövel
Diplom-Mathematikerin (FH),
Zusatzausbildung: Akademie
der Arbeit (AdA),
IG Metall Trainee
Gewerkschaftssekretärin
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
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Helmut Körber
Diplom-Informatiker;
Berater, Teamer, Mediator
und Supervisor
Ralf Kulessa
Bankkaufmann, staatl. gepr.
Betriebswirt, ProfilPASS-Multiplikator, seit 25 Jahren in der
Erwachsenenbildung tätig als
Dozent/Trainer/Berater
Sok-Yong Lee*, Sprockhövel
Politik-Wissenschaftler
Zusatzausbildung:
Trainee-Programm,
Online-Lernplattformen
Walter Mugler
Mechaniker; langjähr. BRV und
ehrenamtl. Bildungsreferent;
Kontaktstud. Erwachsenenbildg., BR-Berater und IGM
Projektsekr. Arbeit+Innovation;
Zusatzausbildg.: REFA;
Seminarschwerp. ERA(BaWü)Seminare
Inger Korflür
Diplomkauffrau Sustain
Consult, Dortmund und Projekt
„Besser statt billiger“
der IG Metall-Bezirksleitung
NRW
Brigitte Kurzer*, Sprockhövel
Ausbildung: Technische
Zeichnerin, ErwachsenenWeiterbildungsstudium,
Arbeitswissenschaften
Zusatzausbildung: Erfahrungen mit Supervision, Coaching
Cornelia Lindner
Juristin, selbstständige Referentin Schwerpunkt Arbeitsrecht
Barbara Nauditt
Rechtsanwältin;
ehem. Justiziarin der MetallRente GmbH
Werner Kraus, Beverungen
Leiter des Bildungszentrums,
Arbeitsschwerpunkte:
Handwerk, Betriebsratsarbeit, Volkswirtschaft
Günter Kusidlo
M. A. Publizistik
Freiberuflicher Referent
Schwerpunkte: Betriebs- und
gewerkschaftspolitische
Seminare, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit
Jasmin Maschke*, Sprockhövel
exam. Krankenschwester,
Wirtschaftspsychologin (BA)
Zusatzausbildung: Kollegialesund Einzelcoaching, Ausbildung
der Ausbilder nach AEVO
Fritz Neidherr*, Lohr - Bad Orb
Diplom-Betriebswirt
Willi Kuhn
Norddeutsches Beratungskontor, Prozeß- und Projektberater, Langjährige Erfahrung
als Berater und Weiterbilder
von Betriebsratsgremien
Rolf Läpple
Psychologischer Berater und
Kommunikationstrainer,
Mediation und Supervision
Michael Meineke
Großhandelskaufmann,
Dipl.-Sozialökonom Betriebsräteberater, Sachverständiger
und Teamer Schwerpunkte:
Betriebsrätequalifizierung,
Schulungen für Wirtschaftsausschüsse, Betriebswirtschaft
Werner Neumann,
Sprockhövel
Supervisor, Diplompolitologe,
Maschinenschlosser, langjähriger Betriebsratsvorsitzender
Rolf Kulas*, Sprockhövel
Maschinenschlosser
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Methodik, Didaktik, Kollegiale
Beratung, Kollegiale Fallarbeit,
Prozessgestaltung, Supervision,
Coaching
Kirsten Lange
Dipl.-Psychologin, Rollenspielpädagogin, syst. Coach,
Autorin, Trainerin f. didakt.
Komp. Geschlechtergerechte
Didaktin
Michael Mühle
Rechtsanwalt, Sekretär der
IG Metall-Verwaltungsstelle
Wuppertal
Rainer Niebur
Diplomkaufmann,
Betriebswirtschaft, Bilanzen
und Bilanzpolitik, betriebliche
Umstrukturierung
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
154
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Hermann Oberdorf
Referent für alle
ERA (BaWü)-Seminare
Dr. Bernhard Pöter
Rhetorik-Training, Gruppenund Einzelcoaching, Organisationsberatung, Supervision
Philipp Reiske
Referent für Seminare der
Automobilzulieferindustrie –
Branche Textil
Heike Rozek
Tibay Beraterin EDV,
Datenschutz; Arbeitsrecht
Markus Pfeiffenberger
Rechtsanwalt, Fachanwalt für
Arbeitsrecht, Vertretung und
Beratung von Betriebsräten,
Referent in Spezialseminaren
Britta Rafoth
Tischlerin, Diplom Psychologin,
Schwerpunkte: Mobbingberatung, Klausurmoderation
für Betriebsräte und andere
Gremien, Konfliktmanagement,
Work-Life-Balance und Burnout,
Coaching Frankfurt
Thomas Rietzscher*, Inzell
Pädagogischer Mitarbeiter
Bereich Arbeitsrecht
Ferdije Rrecaj*, Beverungen
Volkswirtschaft, VL-Arbeit,
Betriebsratsarbeit, Regionales
Projektmanagement
Sebastian Pieper
Organisationsberater (DGGO),
Supervisor(DGSv), Projektmanagementtrainer, Teamentwickler, Mediator, Kommunikationstrainer
Jonas Rauch*
M.A. Human Resource
Management – Personalpolitik;
Sozialökonom (B.A.); Referent
und Organisationsberater für
Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung
und Personalentwicklung
Juan-Carlos Rio Antas
IG Metall Vorstand,
Branchenkoordination ITK
Schwerpunkt Tarifpolitik
Zusatzausbildung: Jurastudium,
Refa-Ausbildung
Ulrike Saaber
Dipl. Mathematikerin,
Gewerkschaftssekretärin mit
Schwerpunkt ITK-Branche,
Verwaltungsstelle DüsseldorfNeuss
Michael Pilz
Werkzeugmacher, Studium
an der Akademie der Arbeit,
ehrenamtlicher Richter am LAG;
Seminare für VL und BR, Tarifpolitik, Arbeitskampf
Dieter Reichert
ERA Referent und Sachverständiger
Marion Rohrbach*,
Sprockhövel
Lehramt (1. und 2. Staatsexamen)
Zusatzausbildung: Studium
Akademie der Arbeit (AdA),
Erwachsenenpädagogin, Supervision
Ulrich Sander
Jurist, Betriebswirt, selbstständiger Referent
Volker Podein
Dipl. Ing. Maschinenbau,
Fachrichtung Fertigungstechnik
und Betriebswirtschaft.
Entgeltgestaltung, Arbeitsgestaltung, Produktionssysteme,
Ergonomie und Gesundheitsschutz
Gabi Reineke*, Lohr - Bad Orb
Dipl.-Sozialpädagogin, Arbeitsbereiche: Vertrauensleutearbeit, betriebliche Suchtprävention, Teilhabepraxis (SBV).
Thomas Rosenland
Rechtsanwalt mit den
Schwerpunkten Arbeits- und
Sozialrecht
Dr. Karlheinz Schaub
Akademischer Oberrat am Institut für Arbeitswissenschaft TU
Darmstadt (IAD). Schwerpunkte: Körperkräfte, Körperhaltungen, Handhaben von Lasten
und repetitive Belastungen der
oberen Extremitäten
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
155
Brit Schlichting
Rechtsanwältin, Coach/
Supervisorin DGSv, Mediatorin
BMWA, Wissenschaftliche
Mitarbeiterin Uni Hannover,
Institut für interdisziplinäre
Arbeitswissenschaft
Claus Seitz
langjährige praktische Erfahrung als Referent des Betriebsrats in einem Großbetrieb der
Metallindustrie. Referiert in den
Themenbereichen ERA Bayern,
Eingruppierung, Leistungsentgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz
Gebhard Schwägerl*, Inzell
Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge, Referent Betriebsratsseminare, Referentenqualifizierung, Moderation,
Beratung; Stv. Akademieleiter
Kritische Akademie, Inzell
Kristina Thurau-Vetter*,
Sprockhövel
Industriekauffrau,
Dipl. Sozialökonomin
Zusatzausbildung:
Supervisorin und Coach,
REFA Grundausbildung
Prof. Dr. Michael Schmidt
Dipl.-Päd., Professor für
Organisation und Management
Sozialer Arbeit an der Hochschule RheinMain.
Schwerpunkt: Organisationsentwicklung, Personalmanagement, Leadership, Coaching,
Wissensmanagement
Eva Serafin
Dipl-Soziologin, Organisationsberatung, Supervisorin(DGSv),
Psychodramaleiterin(PIfE),
ehemals Lehrbeauftragte an
der Freien Universität Berlin
und der Gesamthochschule
Kassel, Mediation, Systemische
Beratung und Teamentwicklung
Irmgard Seefried*,
Lohr - Bad Orb
Rechtsanwältin, Dipl.-Volkswirtin, Systemische Beraterin,
Beratung von Betriebsräten
Dr. Manuel Tusch
Diplom-Psychologe, Mediator
BM und Ausbilder für Mediation BM,
Supervisor/Coach, Heilpraktiker (Psychotherapie)
Udo Schmode, Berlin
Leiter des Bildungszentrums,
Kunstpädagoge, langjähriger Geschäftsführer in
der Aus- und Weiterbildung
Birgit Schröder*, Sprockhövel
Fotolaborantin, Diplomsoziologin
Zusatzausbildung:
Prozessgestaltung,
Systemische Beratung
Herta Singer
Theologin, Systemische
Supervisorin (SG), Coach
und Trainierin, seit 10 Jahren
freiberuflich tätig
Hüseyin Ucar*, Sprockhövel
Konstruktionsmechaniker,
Diplom Sozialpädagogik/
Sozialarbeit
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Prozessgestaltung
Ingrid Schneider-Liedtke,
Hamburg
(Euro-Team GbR)
Anglistik, Geschichte/
Suggestopädin
Business + Technical English
Autorin von Fachlehrwerken
Ulrike Schröder*,
Lohr - Bad Orb
Dipl.-Pädagogin, Jugendund Erwachsenenbildung,
Projektmanagement, Referenten Aus- und Weiterbildung,
systemische Beraterin (SG)
Dietmar Thien*, Berlin
Industriekaufmann,
Dipl. Volkswirt
Systemischer Organisationsberater, Betriebsräte- und
Referentenqualifizierung,
Teamentwicklung
Anni Ullrich-Schmidt*,
Lohr - Bad Orb
Tarifpolitische Seminare,
Seminare für Vertrauensleute
und Betriebsräte;
Systemische Beraterin (SG)
Roswitha Schneider *,
Sprockhövel
Industriemechanikerin, DiplomVolkswirtin, Master für Europastudien
Zusatzausbildung: Moderation,
Projektmanagement, Prozessgestaltung, kollegiale
Fallberatung
Elke Schulte-Meine*,
Sprockhövel
Betriebsschlosserin,
Diplom Juristin
Zusatzausbildung: REFAAusbildung, MTM, BasicMOST,
Themenzentrierte Interaktion
(TZI)
Alexandra Tins
Freiberufliche Trainerin
& Coach aus München
(Diplom-)Psychologin &
Werbekauffrau.
Schwerpunkte: Erfolgreiche
Kommunikation & Auftreten.
Konfliktmanagement. Führung.
Zeit- und Selbstmanagement.
Nihal Ulusan
Rechtsanwältin mit
Tätigkeitsschwerpunkt
Arbeitsrecht
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
156
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Eva Urbantschitsch-Hatlapa,
Steyerberg (Euro-Team GbR)
Anglistik, Geographie/
Suggestopädin
Business English, NLP,
Mediatorin, system. Coach,
Autorin von Fachlehrwerken
Prof. Dr. Dirk Waschull
M.A. Organizational Management, Jurist, Fachhochschule
Münster, MediationWaschull
Bernhard Winkler
Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Sozialökonom, Lehrbeauftragter
an der Universität Hamburg
(Dep. Chemie, FuE-Controlling,
FuE-Management). Arbeitsschwerpunkt: Analyse der
wirtschaftlichen Situation von
Unternehmen
Thomas Veit
IG Metall Vorstand,
FB Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit
Dipl. Volkswirt /Dipl. Sozialökonom, Zusatzausbildung
Themenzentrierte Interaktion
(TZI)
Thorsten Weber
Technologieberater, Schwerpunkt SAP Tibay München
Wilfried Winterer
Referent für ERA (Bezirk
Baden-Württemberg),
BR 1 und A1-Seminare
Beratung von Betriebsräten
Stephan Vetter*, Sprockhövel
Industrieelektroniker,
Diplom-Volkswirt
Zusatzausbildung:
REFA-Grundausbildung
Claus Weigel
Diplomvolkswirt, freiberuflicher Referent Schwerpunkt
EDV und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Wolfram*, Sprockhövel
Diplom-Sozialwirtin
Zusatzausbildung: Methodik/
Didaktik, Theaterpädagogik,
Prozessgestaltung, Supervision
Klaus Warbruck
Dipl.-Sozialwissenschaftler
BWL für Betriebsräte, Betrieb –
Unternehmen – Konzern
Mitbestimmung im Aufsichtsrat, Interessenausgleich u.
Sozialplan, Personalplanung
und Zeitwirtschaft
Hans-Otto Wiebus
Journalist, Korrespondent für
die metallzeitung; Autor
Markus Wünschel*, Berlin
Werkzeugmechaniker, Master
of Arts in ökonomischen &
soziologischen Studien,
MTM & REFA-Ausbildung
Tarifpolitische Seminare,
Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik. Betriebs- und volkswirtschaftliche Seminare
Peter Zismer
Selbstständiger Unternehmensberater:
Sucht- und Sozialberatung für
Vorgesetzte und Betriebsräte
in diversen Firmen, Mobbingberatung, psychologischer Berater
Anmelden, freistellen, teilnehmen
157
DAS BILDUNGSANGEBOT DER IG METALL
Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren der IG Metall
1. Das Bildungsangebot: Wissen – Können – Handeln
Das Bildungsangebot der IG Metall umfasst örtliche,
regionale und zentrale Seminare. In diesem Heft sind
die zentralen, das heißt bundesweit zugänglichen,
Bildungsangebote der IG Metall und ihrer Bildungszentren aufgeführt. Ausschließlich für dieses Angebot gelten
die folgenden Teilnahmebedingungen. Für die Seminarangebote der Kritischen Akademie (u. a. Arbeitsrecht,
Computerseminare für Betriebsratsarbeit) gelten jeweils
besondere Konditionen und Preise. Verdienstausfall
kann für die Seminare der Kritischen Akademie nicht
übernommen werden.
2. Wer kann teilnehmen?
Für alle zentralen Seminare der IG Metall gilt, dass sie
grundsätzlich für jedermann offen sind, das heißt, auch
nicht in der IG Metall organisierte Arbeitnehmer(innen)
bzw. Betriebsratsmitglieder können sich zu diesen
Seminaren anmelden. Dies gilt ausdrücklich auch für
die Seminare, die nach den Bildungsurlaubsgesetzen
der einzelnen Bundesländer anerkannt sind. Von dieser
allgemeinen Zugänglichkeit ausgenommen sind nur
die Bildungsveranstaltungen, bei denen sich aus den
Ankündigungen eindeutig ergibt, dass nur ein bestimmter Teilnehmerkreis angesprochen ist.
3. Online informieren im Internet
Viele Detailinformationen zu dem vorliegenden Bildungsprogramm können aktuell auf der Homepage der IG
Metall abgerufen werden: Seminartermine mit noch freien
Plätzen, Anerkennungsnummern zu Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach § 37.7 BetrVG sowie umfangreiche Informationen zu Freistellungsmöglichkeiten,
Bildungsurlaubsgesetzen usw. (S. 140).
4. Beratung durch Bildungsbeauftragte und
Verwaltungsstellen
Betriebliche Bildungsbeauftragte/Bildungsberater(innen))
und die IG Metall-Verwaltungsstellen beraten gerne
bei Einzelfragen rund ums Seminarprogramm. Sie sind
n
behilflich bei der Inanspruchnahme der unterschiedlichen
Freistellungsmöglichkeiten.
5. Anmeldung zu Seminaren
Die Anmeldung zu den zentralen Seminaren der IG Metalll
nimmt die örtliche Verwaltungsstelle der IG Metall entgegen bzw. der durch sie beauftragte Bildungsberater im
Betrieb. Bei einigen Seminaren ist eine Anmeldung wie
im Text beschrieben nur nach entsprechender Einladung
möglich; dies bezieht sich insbesondere auf die internationalen Seminare.
l
158
Anmelden, freistellen, teilnehmen
6. Freistellungsansprüche und Freistellungsmöglichkeiten für die Teilnahme an Seminaren
Liegen zu einer Bildungsveranstaltung mehrere Freistellungsansprüche vor, so ist die für die IG Metall günstigste
zu wählen.
a) Bildungsurlaub: Arbeitnehmer(innen) können für fünf
Tage im Jahr (zehn Tage innerhalb von zwei Jahren) für
gesellschaftspolitische, in einigen Bundesländern auch
für berufliche Weiterbildung von der Arbeit freigestellt
werden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung als
Bildungsurlaubsseminar anerkannt ist. In den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und
Thüringen existieren keine Bildungsurlaubsgesetze. Für
die Seminare nach Bildungsurlaubsgesetz liegen in der
Regel die Anerkennungen der einzelnen Bundesländer
vor. Die Bildungsurlaubsgesetze der Länder bewerten
die Seminarinhalte unterschiedlich, deshalb liegen die
Anerkennungen bei einigen Bildungsurlaubsseminaren
nicht komplett für alle zwölf Bundesländer vor. Bitte vor
Ort in der Verwaltungsstelle bzw. im Internet oder Extranet
zeitnah die Anerkennung abrufen. Voraussetzung für die
Inanspruchnahme des Bildungsurlaubs ist ein Antrag
bzw. eine Mitteilung an den Arbeitgeber. Die nach den
Bildungsurlaubsgesetzen der Länder unterschiedlichen
Fristen bitte berücksichtigen.
b) Freistellung nach § 37 Abs. 6 und 7 BetrVG und nach
§ 96.4 bzw. § 96.8 SGB IX: Betriebsratsmitglieder und
Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung
werden für die Teilnahme an Seminaren freigestellt, wenn
die Seminare die für ihre Betriebsratstätigkeit erforderlichen Kenntnisse (§ 37.6 BetrVG) vermitteln oder die
Eignung des Seminars für ihre Betriebsratstätigkeit
(§ 37.7 BetrVG) anerkannt ist. Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung können für Seminare nach § 96.4 und
§ 96.8 SGB IX ebenfalls von der Arbeit freigestellt werden.
Die zentralen Seminare der IG Metall-Bildungszentren
nach § 37.7 BetrVG werden vom Hessischen Sozialministerium anerkannt. Das Aktenzeichen dafür ist bundesweit gültig. Auch diese Nummer ist im Internet auf der
Homepage der IG Metall abrufbar. Für die Seminare nach
§ 37.6 BetrVG verantwortet der Funktionsbereich Gewerkschaftliche Bildungsarbeit, dass die Seminarinhalte
entsprechend den rechtlichen Bedingungen entwickelt
und im Seminar gestaltet werden. Bei allen Freistellungen
für Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Jugend- und
Auszubildendenvertretung und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung sind ein Entsendebeschluss sowie
eine entsprechende Mitteilung an den Arbeitgeber erfor-derlich. Am Beispiel der Freistellung für § 37.6 BetrVG istt
ch
weiter unten der Weg zum Seminar kurz und übersichtlich
dargestellt.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
c) Weitere Freistellungsmöglichkeiten: In einigen Regionen/Branchen gibt es Tarifverträge, z. B. für Beschäftigte
der Textil- und Bekleidungsindustrie (Bildung im Tarifvertrag), und Sonderurlaubsverordnungen für ehrenamtliche
Mitarbeiter(innen) in der Jugendarbeit, die eine weitere
Freistellungsmöglichkeit begründen können.
7. Seminarbeschreibungen und Themenpläne für die
einzelnen Bildungsveranstaltungen
Grundlage für die Anerkennung der Seminare als Bildungsurlaubsseminar oder als geeignet nach § 37.7 BetrVG sind
die Themenpläne zu den einzelnen Bildungsveranstaltungen. Diese können im Extranet der IG Metall für betriebliche Bildungsberater(innen) und Beauftragte nachgelesen
werden. Die Unterlagen gehen den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern mit der Einladung zu.
8. Kosten
Die in diesem Bildungsprogramm aufgeführten zentralen Seminare verstehen sich als Pauschalangebote, die
von einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur im
Gesamtpaket – bestehend aus Seminar, Unterkunft und
Verpflegung – gebucht werden können. Die Buchung
einzelner Teilleistungen (z. B. Seminar ohne Übernachtung) ist nicht möglich. Die in unserem Pauschalangebot
enthaltenen Gesamtkosten sind auch dann zu bezahlen,
wenn einzelne Teilleistungen nicht in Anspruch genommen wurden.
159
Bei Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach
§ 37.7 BetrVG übernimmt die IG Metall für ihre Mitgliederr
nd
die Seminargebühren sowie die Kosten für Unterkunft und
mt
Verpflegung. In begründeten Ausnahmefällen übernimmt
eidie IG Metall den Verdienstausfall für Seminare ohne Freistellungsmöglichkeiten für Mitglieder der IG Metall.
Nicht-Mitglieder tragen die Kosten für Unterkunft,
Verpflegung, Seminargebühren und Anreise selbst.
9. Kinderbetreuung
Im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel werden Kinder
er
im Alter von drei bis zwölf Jahren während der Seminarzeiten in einem eigenen Kindergarten betreut. Den
Seminareinladungen für das IG Metall-Bildungszentrum
Sprockhövel liegen Anmeldebögen für die Kinder bei.
10. An- und Abreise
Die An- und Abreise zum Seminar wird entsprechend der
Organisationsrichtlinie für die Bildungsarbeit der IG Metall
erstattet. Dabei wird der günstigste Tarif – Bundesbahn
zweite Klasse bzw. Sparpreise – zugrunde gelegt. Bei
Anreise mit dem PKW werden 0,11 Euro pro Kilometer
erstattet. Die Erstattung erfolgt bargeldlos.
11. Ausfallkosten*
Die IG Metall-Bildungszentren behalten sich vor, den unentschuldigt fernbleibenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Ausfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen.
* Hinweis zu Lohr - Bad Orb:
Hinweis zu Lohr - Bad Orb:
Bei einer Absage durch die Teilnehmerin/den Teilnehmer bis
spätestens vier Wochen vor dem
jeweiligen Veranstaltungsbeginn
entstehen keine Stornokosten.
Bei späterer Absage werden 80 %
der Hotelkosten und 50 % der
Seminarkosten in Rechnung gestellt. Bei Nichtanreise wird der
komplette Preis fällig.
Seminarabsage: Ferner behält
sich die IG Metall vor, insbesondere bei zu geringer Nachfrage
das Seminar abzusagen. Die
durch eine Seminarabsage eventuell entstandenen Kosten werden
nicht übernommen.
160
Anmelden, freistellen, teilnehmen
PREISE DER ZENTRALEN SEMINARE DER IG METALL 2014
Was kostet mein Seminar – oder wie errechnet sich die Kategorie?
LOHR - BAD ORB, BERLIN, SPROCKHÖVEL, BEVERUNGEN
Kategorie
Gesamtpreis in €
Seminardauer
A
B
C
D
E
F
G
H
I
791,40
1.031,40
1.181.40
1.319,00
1.381,40
1.469,00
1.669,00
1.769,00
2.925,60
3 Tage
3 Tage
3 Tage
5 Tage
3 Tage
5 Tage
5 Tage
5 Tage 2 Wochen
Einzelpreis
1 Tag
Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:
Übernachtung
225,00
225,00
225,00
375,00
225,00
375,00
375,00
375,00
900,00
75,00
Verpflegung
135,00
135,00
135,00
225,00
135,00
225,00
225,00
225,00
540,00
45,00
360,00
360,00
360,00
600,00
360,00
600,00
600,00
600,00
1.440,00
120,00
41,40
41,40
41,40
69,00
41,40
69,00
69,00
69,00
165,60
13,80
l Betrag
401,40
401,40
401,40
669,00
401,40
669,00
669,00
669,00
1.605,60
133,80
Seminarkosten
(steuerfrei)
390,00
630,00
780,00
650,00
980,00
800,00
1.000,00
1.100,00
1.320,00
je nach
Aufwand
A
791,40
B
1.031,40
C
1.181,40
D
1.319,00
E
1.381,40
F
1.469,00
G
1.669,00
H
1.769,00
I
2.925,60
l Betrag
zzgl. MwSt.*
l Gesamtpreis der
jeweiligen Kategorie
* Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %.
Anmerkung: vorbehaltlich Preis- und Mehrwertsteuererhöhung, Stand: 08/2013.
Anmerkung: Bei zwei Wochen Seminardauer werden zwölf Tage ÜN/Verpflegung sowie
zehn Tage Seminarkosten berechnet.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
161
JUGENDBILDUNGSZENTRUM SCHLIERSEE
Kategorie
Gesamtpreis in €
Seminardauer
KRITISCHE AKADEMIE INZELL
J
K
L
M
N
O
P
672,00
1.120,00
2.370,00
885,50
1.521,00
1.610,00
1.706,00
3 Tage
5 Tage
2 Wochen
1 Tag
3 Tage
4 Tage
5 Tage
6 Tage
Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:
Übernachtung
Verpflegung
l Betrag
111,00
185,00
444,00
37,00
165,00
314,00
377,50
453,00
84,00
140,00
336,00
28,00
125,50
217,00
242,50
263,00
195,00
325,00
780,00
65,00
290,50
531,00
620,00
716,00
Mehrwertsteuer entfällt; steuerbefreit nach § 4 Nr. 25 UStG
Seminarkosten
(steuerfrei)
l Gesamtpreis der
jeweiligen Kategorie
Mehrwertsteuersatz ermäßigt nach §12 Abs. 2 Nr. 8a UstG
477,00
795,00
1.590,00
159,00
595,00
990,00
990,00
990,00
J
672,00
K
1.120,00
L
2.370,00
224,00
M
885,50
N
1.521,00
O
1.610,00
P
1.706,00
Hinweise zu Inzell: Veranstalter ist die Stiftung Bildung, Erholung und Gesundheitshilfe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Das jeweilige Seminar findet in der Kritischen Akademie Inzell oder in einem nahegelegenen Hotel statt. Die angegebenen Preise gelten nur für
Seminare an der Kritischen Akademie Inzell. Ansonsten gelten die Preise für Unterkunft und Verpflegung des jeweiligen Veranstaltungsortes.
Auskünfte unter 08665/980-217. In der Seminargebühr ist auch die Nutzung der Lernplattform www.lernplus.de nach dem Seminar inkludiert.
162
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Der Schulungsanspruch des
Betriebsrates nach § 37.6 BetrVG
Die Erforderlichkeit bei Seminaren nach § 37 Abs.
6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX. Die Seminare nach
§ 37 Abs. 6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX vermitteln
Kenntnisse, die für die Arbeit des Betriebsrates bzw. der
Jugend- und Auszubildendenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. Erforderlich
sind Kenntnisse, die der Betriebsrat braucht, um seine
aktuellen und künftigen Aufgaben sach- und fachgerecht zu bearbeiten.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu festgestellt: „Seminare sind nicht nur dann erforderlich
im Sinne von § 37 BetrVG, wenn sie Wissen über neue
Gesetze, Tarifverträge usw. vermitteln; es kommt
vielmehr auf die konkrete Situation im Betrieb und
den Betriebsrat an. Das vermittelte Wissen muss einen
unmittelbaren Bezug zur Betriebsratstätigkeit haben,
wobei es sich sowohl um Grundwissen als auch Spezialkenntnisse handeln kann“ (BAG-Beschluss vom
6.5.75 – 1 ABR 135/73 – BB1975, 1112; DB 1975, 1947).
Ein detaillierter Themenplan zu den einzelnen Seminaren ist vorab bei der zuständigen Verwaltungsstelle
erhältlich oder über das Extranet der IG Metall zugänglich. Außerdem liegt er den Einladungsunterlagen zum
Seminar bei. In den Seminaren nach § 37 Abs. 6 BetrVG
werden auch Grundkenntnisse vermittelt, die für die
Schwerbehindertenvertretungen von Bedeutung sind.
§ 37 Abs. 6 BetrVG begründet keinen Individualanspruch. Die Inanspruchnahme erfordert einen
Beschluss des Betriebsrates.
Der Betriebsrat, nicht das Betriebsratsmitglied oder
das Mitglied der JAV, das zum Seminar fahren soll,
muss dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche
Lage des Seminars mitteilen.
Die Vertrauensleute der Schwerbehinderten entscheiden nach § 96 Abs. 4 SGB IX selbstständig,
ob sie an einem Seminar teilnehmen wollen. Sie haben
dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lage
mitzuteilen.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
WEI TER E INFORM ATIO NEN
SIEH E „RATGEB ER FRE ISTE LLU NG“ » WW W.D GBBILD UNG SWE RK- NRW.DE /
FRE ISTE LLU N GSR ATG EBE R
Wenn der Arbeitgeber blockt
Der Arbeitgeber bestreitet die Erforderlichkeit des Lehrgangs.
Der Arbeitgeber hält die betrieblichen Belange
für nicht genügend berücksichtigt.
HANDELN
l
l
l
HANDELN
Der Arbeitgeber kann ein
arbeitsrechtliches Verfahren einleiten, wenn er die
Schulungsteilnahme des
BR-Mitglieds verhindern
will.
… wenn der Arbeitgeber die Erforderlichkeit bestreitet, sofort eine Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass
der BR an der Schulung festhält, und die
Erforderlichkeit ordentlich begründen.
Den Beschluss mit der Begründung dem
Arbeitgeber mitteilen.
Der Arbeitgeber muss die
Einigungsstelle anrufen.
Sie entscheidet über
die zeitliche Teilnahme.
Daher frühzeitig Mitteilung an den Arbeitgeber.
Das BR-Mitglied nimmt
gegen den Willen
des Arbeitgebers an der
Schulung teil, …
… wenn der Arbeitgeber kein gerichtliches
Verfahren einleitet oder nicht auf den
Beschluss des Betriebsrates reagiert oder
kurzfristig ohne vorherige Ankündigung
die Seminarteilnahme verhindern will.
Der Arbeitgeber verweigert die Zahlung der
Seminarkosten und des
Entgeltausfalls.
SEMINARKOSTEN
ENTGELTAUSFALL
Der Betriebsrat leitet nach Rücksprache mit der
IG Metall-Verwaltungsstelle ein Beschlussverfahren
zur Kostentragung durch den Arbeitgeber beim
Arbeitsgericht ein.
Das einzelne BR-Mitglied muss seinen Entgeltausfall
im arbeitsrechtlichen Urteilsverfahren einklagen.
Dazu die IG Metall einschalten und Rechtsschutz
beantragen.
… wenn der Arbeitgeber die betriebliche
Notwendigkeit bestreitet, sofort eine
Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass der BR an der zeitlichen Lage
der Schulung festhält, und begründen
oder mit dem Arbeitgeber einen anderen
Schulungstermin vereinbaren und dafür
Entgegenkommen bei anderen Seminaren vom Arbeitgeber einfordern.
… wenn der Arbeitgeber die Einigungsstelle nicht anruft oder kurzfristig
(ca. 2 Wochen vorab) trotz frühzeitiger
Anmeldung die Teilnahme am Seminar
verhindern will.
163
164
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Da ist mehr drin!
Glossar
Heft 1 „Aktive“
Abmahnung
Alternsgerechtes arbeiten
66
Altersteilzeit
Angestellte ´ Büroarbeit
89
Arbeitsgestaltung
15, 62 – 64, 102
Arbeitskampf
14, 17, 42 – 44
Arbeitsmedizin (Vorsorge)
62 – 64
Arbeitsorganisation
Arbeitsrecht (kollektiv/individual)
Arbeitsschutz
62 – 71
Arbeitsvertrag
Arbeitszeit(-gestaltung)
72, 73, 102, 103
Arbeitszeugnis
Aufsichtsratsmitglieder
Belastungen
62 – 71
Berufliche Bildung
Beteiligung
17
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
62 – 64
Betriebsänderung
Betriebsratsarbeit (Grundlagen)
26
Betriebsratsassistenz
Betriebsratsvorsitzende /Stellvertreter
Betriebsvereinbarung
Betriebswirtschaft
16, 31, 58 – 61
Bewerbung
Bilanzen, Bilanzanalyse
58 – 61
Bildungsberatung/Bildungsplanung
Branchenseminare
BR-Wahl
Burnout ´ Psychische Belastungen
Büroarbeit
66, 68 – 71
Computer und BR-Arbeit
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Bildungsprogramm
2014
für Aktive in Betrieb
Heft 2 „BR“
17, 23, 32
93 – 95, 149
53, 290
21, 104 – 124
106, 117
34, 170 – 177
30 – 33, 200, 258 – 287
21, 104 – 124
30 – 33, 276, 277
67, 96, 97, 98, 99, 100
247, 269, 270
320 – 327
70, 71, 104 – 109
152 – 155
26, 20
196, 197
22, 33, 141
13, 23
286, 287
278, 294 – 311
16, 23, 20, 21
27, 134 – 143
31
136, 137, 139, 325
34
54 – 60, 203, 230 – 233
11 – 34, 187
88, 108, 110, 116, 204 –207
174, 177, 188 – 191
und Gesellschaft
Heft
H ft 1 „Aktive“
Akti “
Datenschutz
Demografischer Wandel ´ Alternsgerechtes arbeiten
Demokratie
17, 22, 23, 31, 99, 100
Diskriminierung ´ Respekt
Eingruppierung
74, 75, 81
Einigungsstelle
Einstellung
Elternzeit
Engineering
Englisch
129
Entgeltfortzahlung
14
ERA
14, 74 – 81
Erschwernisse ´ Belastungen
Europa/Europäische Union 31, 36, 42 – 44, 46 – 48, 55, 100
Europäische Betriebsräte (EBR)
Flex-Ü
Frauenseminare
81
Freistellung
Führungskompetenz
Ganzheitliche Produktionssysteme
80
Gefährdungsbeurteilung
62 – 71
Gefahrstoffe
65
Geltendmachung
Geschichte
15, 20 – 27, 43
Gesellschaftspolitik
31, 32, 42 – 45, 99, 100
Gesprächsführung
Gesundheit ´ Arbeitsschutz
Gesundheitsmanagement, Betriebliches
62 – 64
Haftungsfragen
Interessenausgleich
Interkulturelle Kompetenz
54
ITK
Jahresabschluss ´ Bilanzen
JAV, Jugend
40 – 51, 82 – 84
Da ist mehr drin!
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Bildungsprogramm
2014
Spezial:
BR WAHL 2014
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenve
rtretungen und JAVen
Heft
H ft 2 „BR“
BR“
117, 249 – 257
20, 40, 41, 45, 47
16, 23, 272
17, 23, 31
99
208 – 220, 285
225 – 228
32
40 – 52, 64 – 83
222 – 229
53
235 – 237
34, 13, 356, 360, 361
296, 300 – 302
86 – 91, 207
104, 105, 113, 115, 116, 119
107
32
160, 162, 169, 201
104 – 106, 120, 122 – 124
275, 277
22, 33, 141
229
208 – 220, 285
51, 238, 239, 240
Anmelden, freistellen, teilnehmen
165
Da ist mehr drin!
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Bildungsprogramm
2014
für Aktive in Betrieb
Heft 1 „Aktive“
Kaufleute ´ Büroarbeit
Kennzahlenvergleich
74, 78, 79
KFZ-Handwerk
KMU
Kommunikation ´ Rhetorik
Konfliktmanagement
Konzernabschluss ´ Bilanzen
Kündigung
Kurswechsel
31, 32, 42 – 44, 99, 100
Lärm
67
Leiharbeit
Leistungsbeurteilung
74, 76 – 80
Leistungsentgelt
74, 76 – 80
Manteltarifvertrag
Massenentlassung
Mediation
Medien ´ Öffentlichkeitsarbeit
Mitbestimmung(-srechte)
17, 20, 22, 25, 26
Mitgliederwerbung
89 – 92
Mobbing
MTM
79
Multiplikator(inn)en
123 – 129
Öffentlichkeitsarbeit
28, 45, 49
Ökonomie ´ Wirtschaftspolitik
Personalmanagement
38
Personalplanung ´ Personalmanagement
Personelle Maßnahmen
Pflegezeit
Prämienentlohnung
74, 76 – 80
Präsentation(-stechniken)
Produktionssysteme ´ Ganzheitliche Produktionssysteme
Psychische Belastungen
66, 68 – 71
Heft 2 „BR“
40, 42, 49
230 – 233
54 – 60
158 – 169
161, 166 – 169, 237
17, 23, 33
108, 109, 206
258, 259
40, 42, 43, 45, 87, 270
40, 42 – 45, 48 – 50
65, 72, 77, 78
22, 33
166, 168
16, 17, 20, 22, 23
165 – 168
44, 46
180 – 187, 312
145 – 150
17, 23, 30 – 33
100
40, 42, 44, 49
182, 184, 185
104 – 106, 112 – 116,
121, 299, 319
und Gesellschaft
H
Heft
ft 1 „Aktive“
Akti “
Qualifizierung
Rechtsprechung
Referentenseminare
106 – 121
Regelungsabrede
Respekt!
34 – 39, 50, 51
Rhetorik
SAP
Schichtarbeit/Schichtgestaltung
73, 102
Schwerbehindertenvertretung
62 – 71
Social-Media
28, 45, 49
Soziale- und methodische Kompetenzen
Sozialplan
Sozialrecht
125
Sprachkompetenz (für BR-Arbeit)
Suchtprävention/Suchthilfe
Tarifbindung
14
Tarifgebiete
Tarifpolitik
14, 31, 42 – 44, 102
Tarifrecht
Tarifvorrang
14
Team-/Gruppenarbeit
Teamentwicklung
Teilhabepolitik ´ Schwerbehindertenvertretung
Textil- und Bekleidung
Umstrukturierung
Verhandlungsführung
Versetzung
Vertrauensleute
87, 88, 89 – 92
Volkswirtschaft
16, 31
Werkvertrag
Wirtschaftsausschuss
58 – 61
Wirtschaftspolitik
16, 31, 32, 44, 93 – 95, 99
Zielvereinbarungen
74, 76 – 80
Da ist mehr drin!
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Bildungsprogramm
2014
Spezial:
BR WAHL 2014
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenve
rtretungen und JAVen
H
Heft
ft 2 „BR“
BR“
152 – 155
264, 280, 281, 316
16, 23
151
158 – 169
256, 257
97
194 – 201
180, 186, 213, 215
26
22, 33, 141
200, 288 – 291
225 – 228
125 – 131
20
63 – 83
20
16, 20, 23
90
311, 313
233
22
160, 162, 199, 298, 309, 310
17, 23
27
258, 259
134 – 138, 142, 143
27
40, 42, 43, 50, 270
166
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Übersicht der IG Metall-Bildungszentren/Seminarkürzel
IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee
Kürzel/Seminarnummer: JA, JB
Unterleiten 28, 83727 Schliersee
Telefon: 0 80 26/92 13 – 0
Fax:
0 80 26/92 13 – 2 99
E-Mail: schliersee@igmetall.de
Internet: www.igm-schliersee.de
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
Kürzel Bad Orb/Seminarnummer:
OA, OB, OE, OH, OR, OX
Würzburger Str. 51, 63619 Bad Orb
Telefon: 0 60 52/89 – 0
Fax:
0 60 52/89 – 101
E-Mail: bad-orb@igmetall.de
Kürzel Lohr/Seminarnummer: LO, LH, LS, LZ, LX
Willi-Bleicher-Str. 1, 97816 Lohr
Telefon: 0 93 52/5 06 – 0
Fax:
0 93 52/5 06 – 121
E-Mail: lohr@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
Kürzel/Seminarnummer:
BB, BE, BL, BO, BS, BT, BW, BX
Am Pichelssee 30, 13595 Berlin
Telefon: 0 30/3 62 04 – 0
Fax:
0 30/3 62 04 – 100
E-Mail: pichelssee@igmetall.de
Internet: www.pichelssee.igmetall.de
IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel
Kürzel/Seminarnummer:
SB, SE, SF, SG, SH, SI, SK, SL, SM, SN, SX
Otto-Brenner-Str. 100, 45549 Sprockhövel
Telefon: 0 23 24/7 06 – 0
Fax:
0 23 24/7 06 – 330
E-Mail: sprockhoevel@igmetall.de
Internet: www.igmetall-sprockhoevel.de
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
Kürzel/Seminarnummer: WA, WB, WD, WX
Elisenhöhe, 37688 Beverungen
Telefon: 0 52 73/36 14 – 0
Fax:
0 52 73/36 14 – 13
E-Mail: WBS@igmetall.de
Internet: www.bs-wbs.igmetall.de
Kritische Akademie Inzell
Kürzel/Seminarnummer: AK , KX
Salinenweg 45, 83334 Inzell
Telefon: 0 86 65/9 80 – 0
Fax:
0 86 65/9 80 – 5 55
E-Mail: info@kritische-akademie.de
Internet: www.kritische-akademie.de
167
NA CH
37. 7 Bet rVG
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber
über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 7 BetrVG
An die Geschäftsleitung im Hause:
Datum
Abs.: Betriebsrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am
beschlossen, dass das Betriebsratsmitglied
entsprechend seines Schulungsanspruchs nach
§ 37 Abs. 7 BetrVG das Seminar
besuchen wird.
Das Seminar findet statt in der Zeit vom
bis zum
und wird durchgeführt vom IG Metall-Bildungszentrum
Datum
Str./Nr.
Seminartitel
PLZ/Ort
Datum/Uhrzeit
Datum/Uhrzeit
Ort/Anschrift.
Die Schulungsveranstaltung ist von der obersten
Arbeitsbehörde des Landes unter dem Aktenzeichen
i. S. d. § 37 Abs. 7 BetrVG als geeignet anerkannt worden.
Das Seminarprogramm fügen wir als Anlage bei.
Mit freundlichen Grüßen
Betriebsratvorsitzende(r)
Firma
Name
Unterschrift
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
168
Anmelden, freistellen, teilnehmen
NA CH
37. 6 Bet rVG
Musterbrief:
Buchungsformular für ein IG Metall-Seminar
Bitte vom Arbeitgeber ausfüllen lassen und an das Bildungszentrum senden!
Ort/Datum
Datum
IG Metall Bildungszentrum
Seminarplatzbuchung
Frau/Herr
wird unter Einhaltung der vorgegebenen Bestellfrist
zum folgenden Seminar verbindlich angemeldet:
Bildungszentrum
Name
Seminarnummer
Str./Nr.
PLZ/Ort
t Adressliste auf Seite 166.
Seminartitel
Termin von/bis
Die Rechung inklusive
+
€ Seminarkosten
€ Kosten Übernachtung
=
€
und Verpflegung
in Höhe von
bitte an folgende Firmenanschrift unter Angabe der Buchungs-/
Bestell-Nr. senden:
Firma
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
Nachfolgende Hinweise werden Vertragsbestandteil:
Ausfallkosten: Die IG Metall behält sich vor, für das unentschuldigte
Fernbleiben des Teilnehmenden Ausfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen. Ferner behält sich die IG Metall vor,
insbesondere aufgrund zu geringer Nachfrage das Seminar abzusagen.
Durch Seminarbsagen entstandene Kosten werden nicht übernommen.
Str./Nr.
PLZ/Ort
Ort/Datum
Firmenstempel/Unterschrift
Bestellfrist: Bis spätestens 8 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn muss die Anmeldung dem Veranstalter vorliegen. Die Rechnungssumme wird innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserteilung ohne
Abzug fällig.
Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus:
Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %
Anmelden, freistellen, teilnehmen
169
NA CH 37. 6 Bet rVG
IN VER BIN DU NG
MIT 40 Bet rVG
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber
über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 6 BetrVG
An die Geschäftsleitung im Hause:
Datum
Abs.: Betriebsrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am
beschlossen, das Betriebsratsmitglied
zu diesem Seminar zu entsenden
Name
Das Seminar beginnt am
und endet am
Es wird durchgeführt vom IG Metall-Bildungszentrum
Datum/Uhrzeit.
Die Inhalte des Seminars sind i. S. d. § 37 Abs. 6 BetrVG
erforderlich für die Arbeit des Betriebsrates.
Das Seminarprogramm fügen wir als Anlage bei.
Wir gehen davon aus, dass Ihrerseits keine Einwände gegen
die Seminarteilnahme von Herrn/Frau
bestehen.
Datum
Seminartitel.
Str./Nr.
Datum/Uhrzeit
PLZ/Ort
Ort/Anschrift.
Nummer
Name
Mit freundlichen Grüßen
Betriebsratvorsitzende(r)
Firma
Unterschrift
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
!
Da ist mehr drin
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
!
Da ist mehr drin
Spezial:
Bildungsprogramm 2014
Bildungsprogramm 2014
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
für Betriebsräte,
Schwerbehindertenvertretungen und JAVen
BR WAHL 2014
Da ist mehr drin!
Bildungsprogramm der IG Metall 2014
Das ganze Programm in zwei Teilen
Bildungsberatung und Bildungswerbung
Zur besseren Übersichtlichkeit sind unsere
Bildungsangebote in zwei Heften:
Zur Unterstützung der betrieblichen Bildungsberatung
stellen wir unser Konzept
„Eine Stunde für die Bildung“
im Extranet der IG Metall zur
Verfügung. Es beinhaltet wertvolle Tipps, Informationen und Hilfsmittel zur Bildungsplanung und
-beratung einzelner Kolleg(inn)en und Gremien.
Das Heft „Für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen“ enthält alle Seminare
nach § 37.6 und § 96.4 SGB IX.
Zu finden unter www.extranet.igmetall.de
> Praxis > Aktive > Referenten > Bildungsberatung
IG Metall
FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/66 93 – 25 08
Fax: 069/66 93 – 24 67
www.igmetall.de/bildung
Prod.-Nr. 6206–43510
Das Heft „Für Aktive in Betrieb und Gesellschaft“
beinhaltet alle Seminare für interessierte Beschäftigte, betriebliche Interessenvertreter und
Multiplikatoren nach Bildungsurlaubsgesetz
und § 37.7 BetrVG.
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Kunst und Fotos
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