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Ärzteblatt Baden-Württemberg 10-2014 [PDF] - Landesärztekammer

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www.ärzteblatt-bw.de
Ä
r
zteblatt
Baden-Württemberg
Foto: © Art of Surgery, Prof. Dr. Thomas W. Kraus, Krankenhaus Nordwest Frankfurt a. M.
Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 69. Jahrgang | Gentner Verlag
10 | 2014
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in Baden-Württemberg
für Praxiseinrichtung, Praxismanagement und Marketing
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Heft 11/2014
ist der
31. Oktober 
2014
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Kliniken, Innenausbau
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Ä
r
zteblatt
Baden-Württemberg
Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften
Editorial
Lymphadenitis mesenterialis
Bei der Lymphadenitis mesenterialis schwellen im Kindesalter die mesenterialen Lymphknoten der Ileozökalregion als Begleiterscheinung einer Ileitis an. Als Erreger
kommen Yersinia enterocolitica bzw. Y.
­
pseudotuberculosis infrage. Die unspezifische Lymphadenitis mesenterialis ist oft
Begleitreaktion einer viralen Systeminfektion
mit Adenoviren, Epstein-Barr-Virus, Zyto­
megalievirus oder Rotaviren.
Das klinische Bild ähnelt dem einer Appendizitis, die – wie der Morbus Crohn – zu den
Differentialdiagnosen der Lymphadenitis
mesenterialis gehört. Neben Fieber und
Druckschmerz im rechten Unterbauch finden
sich oft auch ein auffälliger Befund in der
Rektaluntersuchung und eine rektal-axilläre
Temperaturdifferenz. Der spezifische Erregernachweis gelingt gelegentlich aus dem Stuhl
oder durch Nachweis des Anstiegs der Antikörpertiter. Bei der unspezifischen Lymph­
adenitis mesenterialis findet sich häufig
eine Mitbeteiligung anderer Lymphknotenstationen oder der Tonsillen.
Die Baden-Württembergische Bank (BWBank) ermöglicht auf der Titelseite faszi­
nierende Einblicke in die Chirurgie. Die
BW-Bank verdeutlicht damit ihre enge Be­
ziehung zur Ärzteschaft in Baden-Württemberg, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit vielen Jahren
kompetente Unterstützung und Beratung in
allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern
bieten. Die BW-Bank ist mit knapp 200 Filialen
in allen Landesteilen vor Ort. Beispielsweise
in Ludwigsburg berät Sie Ihr VermögensManager Heilberufe Andreas Wehmann
(Tel. 0 71 41 / 94 06-26, andreas.wehmann@
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Ihrer Nähe erhalten Sie im Internet unter
www.bw-bank.de/heilberufe oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 90 95.
10 | 2014
Arzt und Recht aktuell
432
Beteiligen Sie sich
an der Kammerwahl 2014
440
Streit um die Meinungsfreiheit
Kammern und KV
433
Kammerwahlen (8)
Wirtschaft
441
Neues aus der Finanzwelt
434
Frühe Hilfen für Kinder
ohne Systemgrenzen
434
Einladung zum Festakt
„150 Jahre
ärztliche Selbstverwaltung“
150 Jahre
Ärztliche Standesvertretung
in Deutschland
150
Jubiläum 04.indd 1
Vermischtes
442
Besser betreut
durch Hausarztvertrag
442
Einsatz für Kindergesundheit
443
Ab 2015 nur noch
elektronische Gesundheitskarte
03.06.2014 12:36:05
434
Im Ärzte-Fokus
435
Nachruf auf OStA a. D.
Siegfried Hauer
435
Rausch und Gewalt –
Folgen jugendlichen
Suchmittelmissbrauchs
436
Niederlassung leicht gemacht (1)
437
Präsidenten-Hotline
437
Einigung über
Honorarerhöhung
443
Bundesweit zweite
Diamorphin-Praxis
444
Gemeinsame Resolution
zur Krankenhausfinanzierung
444
Neue STIKOImpfempfehlungen
445
Herzblut
445
Südwest-MB mit
neuem Vorstand
Fortbildung
438
Ebolafieber-Epidemie 2014
Veranstaltungsübersicht
446
Bekanntmachungen
448
Impressum
462
Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte des
Zentrums für Weiterbildung der Fachhochschule
Neu-Ulm bei.
ÄBW 10 • 2014
431
Editorial
Hohe Wahlbeteiligung stärkt das Gewicht der Ärztekammern und ihrer Institutionen
Beteiligen Sie sich an der Kammerwahl 2014
N
Gernot Blessing
Die zur Wahl
stehenden Listen
stellen sich vor:
www.ärztekammerbw.de/wahl
ehmen Sie Ihr Wahlrecht zur
Wahl der berufsständischen
Ärzteparlamente wahr! Sie
stärken dadurch die Institution der
ärztlichen Selbstverwaltung.
Ab Anfang November werden die
stimmberechtigten Kammermitglieder in Baden-Württemberg von
den einzelnen Bezirkswahlleitern die
Wahlunterlagen zur Wahl der Vertreterversammlungen, ihrer „Ärzteparlamente“ für die nächsten vier Jahre
in den Bezirken Nordwürttemberg,
Nordbaden, Südwürttemberg und
Südbaden erhalten.
Sie entscheiden damit direkt über
die Mitglieder der Vertreterversammlungen, der höchsten Beschlussgremien auf Bezirksebene, die dann im
Wege der repräsentativen Demokratie die Vorstände der Bezirksärztekammern, die Delegierten zum Deutschen Ärztetag und die Mitglieder der
Vertreterversammlung der Landes­
ärztekammer wählen.
Bitte erschrecken sie nicht vor
dem Umfang der Wahlunterlagen. Die
Stimmzettel gehen Ihnen diesmal in
Anzeige
Veranstaltungshinweis
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Karlsruhe
­veranstaltet ein Fachseminar für Mediziner.
Seminartitel:
Existenzgründer-Seminar für Heilberufler.
Seminarinhalte:
• Neugründung oder Übernahme
• Kooperationsformen
• Praxiswertermittlung
• Investitions- und Kostenplanung
• Finanzierungsmöglichkeiten
• Öffentliche Fördermittel
Termin und Veranstaltungsort:
5. November 2014 (17.30 Uhr) in Karlsruhe
Information und Anmeldung:
BW-Bank Karlsruhe, Axel Schmidt,
Telefon (07 21) 1 42-2 47 22, E-Mail: axel.schmidt@bw-bank.de
Teilnahmegebühr: kostenfrei
432
ÄBW 10 • 2014
gehefteter Form zu und sollen Ihnen
durch die „Broschürenform“ das Wählen erleichtern. Bitte beachten Sie
auch die den Unterlagen beigefügten
Hinweise für die Abgabe eines
­gültigen Stimmzettels.
Erstmals wird entsprechend der
Vorschrift des § 2 Abs. 4 der Wahlordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg für die Wahl die automatische Datenverarbeitung mit maschinenlesbaren Stimmzetteln eingesetzt. Die von Ihnen ausgefüllten
Stimmzettel werden nach erster Ansicht durch den Bezirkswahlausschuss
von Mitarbeitern eines Dienstleisters,
der über lange Erfahrung auf diesem
Gebiet verfügt, eingescannt und so
maschinell ausgewertet.
Bei Zweifelsfragen über die Gültigkeit des Stimmzettels ist durch
menschliches Auge und Verstand eine
Überprüfung gewährleistet, sodass
gegenüber dem bisherigen Verfahren
auf keinen Fall eine erhöhte Fehlerquote zu erwarten ist, man nach aller
Voraussicht davon ausgehen kann,
dass diese gegen Null strebt.
Der Einsatz der Datenverarbeitung bietet auch die Gewähr, dass
mit einem sehr viel schnelleren Ergebnis der Wahlen zu rechnen
sein wird. Das maschinelle Verfahren
wird sich darüber hinaus auch als
wesentlich kostengünstiger erweisen
als die seither geübte „händische“
Methode.
Die Frist zur Stimmabgabe endet am Freitag, den 28. November
2014, 24.00 Uhr, das heißt, der
Stimmbrief muss bis zu diesem Zeitpunkt beim Bezirkswahlleiter eingegangen sein. Durch das maschinelle
Auswertungsverfahren werden, soweit dies voraussehbar ist, die vollständigen Ergebnisse der Wahlen
bereits gegen Ende der folgenden
Woche auf der Homepage der
Lan­desärztekammer veröffentlicht
werden können.
Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch die Bezirkswahlleiter
soll im Januarheft des Ärzteblattes
Baden-Württemberg erfolgen. Die
konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammern wird am 7. Februar 2015,
die der Landesärztekammer am
28. Februar 2015 stattfinden.
Bitte machen Sie von Ihrem
Wahlrecht Gebrauch!
Den Ärztekammern sind durch
das Kammergesetz vielerlei Aufgaben
zugewiesen, unter anderem Ihre beruflichen Belange und Interessen als
Ärztinnen und Ärzte wahrzunehmen
und zu vertreten, aber auch die Förderung der Fort- und Weiterbildung
und die Überwachung der Einhaltung
ärztlicher Berufspflichten. Denken Sie
daran, dass die Ärztekammern im
Land auch an der Bewertung der
gesundheitlichen Verhältnisse mitwirken und einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf gesundheitspolitische Themen in der Landespolitik
haben.
Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt
das Gewicht der Ärztekammern und
ihrer Institutionen und fördert ihre
Legitimation, für die gesamte Ärzteschaft zu sprechen. Denken Sie daran,
dass die ärztliche Selbstverwaltung
nicht ohne Funktion ist, einen hohen
Wert darstellt und nicht unbedingt als
selbstverständlich angesehen werden sollte.
Sie entscheiden mit Ihrer Stimme
über die Personen, die in der kommenden Wahlperiode Ihren Berufsstand im Lande repräsentieren, und
haben damit auch Einfluss auf die
Vertretung gerade Ihrer besonderen
Interessen.
Ich möchte Sie daher bitten, bei
aller Belastung sich die Zeit zur Ausfüllung der Stimmzettel zu nehmen
und Ihre Stimme gültig und recht­
zeitig abzugeben.
Gernot Blessing
Landeswahlleiter
ÄrztekammerWahlen 2014
im November
Kammern und KV
Kammerwahlen: Was Ärztinnen und Ärzte bedenken sollten (8)
Wie übe ich mein Stimmrecht aus?
D
er Landeswahlleiter veröffentlicht in
dieser Ausgabe im Editorial seinen
dringenden Appell an die Ärzteschaft
in Baden-Württemberg zur Teilnahme an der
Kammerwahl 2014, auf das wir besonders
hinweisen wollen. In Ergänzung dazu und
zu den Erläuterungen zum Wahlverfahren
(ÄBW September 2014) veröffentlichen wir
an dieser Stelle weitere wichtige Hinweise
zur Ausübung Ihres Stimmrechts.
1. Zusendung der Wahlunterlagen
2. Inhalt der Wahlunterlagen
Die Wahlunterlagen enthalten
• d
ie (blauen) Stimmzettel Ihres Wahlkreises (Bereich der Ärzteschaft),
• die (roten) Stimmzettel Ihres Wahlbezirks (Bereich der Bezirksärztekammer),
• einen Wahlumschlag ohne nähere Kennzeichnung zur Aufnahme aller Stimmzettel,
• einen äußeren Briefumschlag (Stimmbrief) mit der Anschrift des Wahlleiters Ihrer
Bezirksärztekammer.
3. Stimmabgabe
Lesen Sie bitte zunächst die Erläuterungen zur Stimmabgabe durch, die Ihnen
mit den Wahlunterlagen zugeschickt werden.
Lassen Sie sich bitte nicht durch die umfangreichen Stimmzettel von der Wahl abhalten.
Die Mühe ist Ihrem demokratischen Mitbestimmungsrecht geschuldet.
Sie haben für Ihre Wahl beim Kreiswahlvorschlag so viele Stimmen, wie Vertreter in
Ihrem Wahlkreis, beim Bezirkswahlvorschlag
so viele Stimmen, wie Vertreter in Ihrem
Wahlbezirk zu wählen sind. Die Stimmenzahl
entnehmen Sie jeweils dem „Inhaltsverzeichnis“ zur Stimmabgabe. Es listet Ihnen auch die
einzelnen Wahlvorschläge auf. Deren Reihenfolge wurde durch Los ermittelt.
Muster eines Stimmzettels
Die Reihenfolge der auf einem Wahlvorschlag mit laufenden Ziffern abgedruckten
Bewerberinnen und Bewerber wurde von
dem oder der Verantwortlichen des Wahlvorschlages vorgegeben. Alle Bewerberinnen
und Bewerber haben der Aufnahme ihrer
Kandidatur in den Wahlvorschlag zugestimmt.
Folgendermaßen geben Sie Ihre Stimmen
für die Bewerberinnen oder Bewerber ab: Sie
kennzeichnen auf einem oder mehreren
Wahlvorschlägen der jeweiligen Kreis- bzw.
Bezirksliste die Bewerberinnen oder Bewerber, denen Sie bis zu drei Stimmen geben
wollen, im Kästchen ausdrücklich als gewählt.
Die Stimmabgabe ist nicht auf einen Wahlvorschlag begrenzt. Hinweis: Um eine zuverlässige elektronische Stimmauszählung zu ermöglichen, bitten wir darum, die gewünschten Wahlkästchen deutlich erkennbar (nur)
durch ein Kreuz zu kennzeichnen.
Achtung: Die angegebene Stimmenhöchstzahl im Wahlkreis oder im Wahlbezirk
dürfen Sie in keinem Fall überschreiten; Ihre
Stimmabgabe wäre sonst ungültig!
Nach Ihrer Wahlhandlung legen Sie die
ausgefüllten Stimmzettel in den zugesandten
Wahlumschlag, der keine sonstigen Kennzeichen und keinen sonstigen Inhalt aufweisen
darf. Sie verschließen den Wahlumschlag
(zukleben!) und legen ihn in den mitgeschickten Stimmbrief, den Sie kostenfrei dem Bezirkswahlleiter zusenden oder an dessen
Dienstort (Ärztekammer) abgeben.
Schritt 3:
Beteiligen
Sie sich mit
Ihrer Wahl!
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Nach der Zulassung der Wahlvorschläge
durch den zuständigen Bezirkswahlausschuss
werden die Stimmzettel gefertigt und spätestens 15 Tage vor dem letzten Wahltag (Freitag, 28. 11. 2014, 24 Uhr) an die wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzte versandt.
Für die Wahlen werden landesweit in
Form, Schriftbild, Größe und Farbe einheitliche, maschinenlesbare Stimmzettel ein­
gesetzt und elektronisch ausgewertet. Die
Datenschutzbestimmungen werden dabei
streng beachtet und überprüft.
www.ärztekammer-bw.de/wahl
Kammern und KV
Ärzte, Kinder- und Jugendhilfe handeln gemeinsam im präventiven Kinderschutz
Frühe Hilfen für Kinder ohne Systemgrenzen
B
aden-Württemberg geht neue
Wege in der frühen Förderung
von Kindern: Noch bevor es
zu Gefährdungen für die kindliche
Entwicklung kommt, soll unter­
stützungsbedürftigen Familien Hilfe
angeboten werden. Dies ist das
Ziel des Projekts „Frühe Hilfen“
der Kassenärztlichen Vereinigung
Baden-Württemberg (KVBW).
Hier schreibt der Kammerpräsident
Im ÄrzteFokus
Eine sehr aufschlussreiche Art, in kürzester Zeit viele Kliniken
im Lande kennenzulernen – wenn auch nur kursorisch – ist
für mich die Teilnahme an der „Bäder- und Rehatour“, die der
Baden-Württembergische Krebsverband jährlich ausrichtet.
Die Teilnahme an diesen Radtouren offenbarte mir zudem
einen neuen Blick auf die Rehabilitationsmedizin.
Denn die alltägliche Realität vieler Niedergelassener besteht
aus nervenden Formularen mit als zu gering empfundenen
27,20 Euro für den Ärztlichen Bericht. Doch wie moderne
Rehabilitationsmedizin ambulant und stationär wirklich
funktioniert, wie und welche Patienten davon profitieren, was
bei Traumata, bei Krebs oder bei psychischen Erkrankungen
inzwischen möglich ist – all das entzog sich vielfach meiner
Kenntnis und ist wahrlich des Hinschauens wert.
Umgekehrt scheinen mir die Kenntnis und das Verständnis
der Rehabilitationsmediziner über und für das „Tagesgeschäft“ in Praxis oder MVZ doch recht wenig ausgeprägt, um
es vorsichtig auszudrücken. Man scheint, wie so oft, unterschiedliche Sprachen zu sprechen und einfach über zu unterschiedliche Berufswelten und -erfahrungen zu verfügen.
Auch wenn die in der Rehabilitations- und Sozialmedizin
tätigen Ärzte und Ärztinnen keine große Zahl darstellen,
so repräsentieren sie – wie beispielsweise auch die Kollegen
im Öffentlichen Gesundheitsdienst, beim MDK oder in der
Pharmabranche – einen Bereich der ärztlichen Tätigkeit,
der zu uns gehört. Wir sollten ihnen mit Kollegialität und
Interesse jederzeit „konsiliarisch“ begegnen.
Dr. Ulrich Clever
Präsident der Landesärztekammer Baden-Würtemberg
und langjähriger Vertragsarzt sowie
mehrfacher Teilnehmer der Bäder- und Rehatour
434
ÄBW 10 • 2014
Jetzt hat der Südweststaat als erstes Bundesland diese Kooperation
zwischen der KVBW, dem Städte- und
Landkreistag sowie dem BKK-Landesverband Süd institutionalisiert und
nicht nur in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen, sondern damit auch eine Brücke zwischen zwei
Sozialgesetzbüchern geschlagen und
Systemgrenzen überwunden.
Zunächst hatte die KVBW auf Initiative und mit finanzieller Förderung
des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen
(NZFH) ab 2010 erfolgreich erprobt,
was jetzt zwischen den Partnern vertraglich vereinbart wurde. Seit Herbst
2013 wird das Projekt „Vernetzung
von vertragsärztlichen Qualitätszirkeln mit Angeboten der Frühen Hilfen“ aus Mitteln gefördert, die dem
Sozialministerium Baden-Württemberg im Rahmen der „Bundesinitiative
Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung gestellt worden
sind. Ziel des Projekts ist eine bessere
Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Jugendhilfe. Vertragsärzte
bzw. -Psychotherapeuten werden
zusammen mit Mitarbeitern von Jugendämtern in Form von Tandems
darin geschult, gemeinsame Qualitätszirkel durchzuführen. Inhaltlicher
Schwerpunkt ist der fachliche Austausch über kritische Fälle. Derart gut
vernetzt kann belasteten Familien
frühzeitig die passende Hilfe vermittelt werden.
Nach dreijähriger Laufzeit wurde
das Projekt wissenschaftlich evaluiert.
Die Evaluation zeigte, dass der gewählte Ansatz der richtige ist: Die
vertrauensbildende Zusammenarbeit
von Gesundheitswesen und Jugendhilfe unterstützt die notwendige Kooperation im präventiven Kinderschutz.
150 Jahre ärztliche Selbstverwaltung in Deutschland
Einladung zum Festakt
150 Jahre
Ärztliche Standesvertretung
in Deutschland
D
150
ie ärztliche Selbstverwaltung
in Deutschland wird, wie berichtet, im Oktober 2014 auf
eine Geschichte von 150 Jahren zurückblicken können. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg und die
Bezirksärztekammer Nordbaden würdigen das besondere Jubiläum im
Rahmen eines Festaktes am 22. November 2014 in Karlsruhe. Dabei
werden unter anderem zwei Festvorträge die geschichtliche Entwicklung
nachzeichnen und die Zukunftsperspektiven der ärztlichen Selbstverwaltung in einem vereinten Europa
aufzeigen:
Professor Wolfgang U. Eckart, Direktor des Instituts für Geschichte und
Ethik der Medizin der Universität Heidelberg, spricht über „Emanzipation,
Herausforderung, Verantwortung –
150 Jahre ärztliche Selbstverwaltung
im gesellschaftlichen Wandel“.
Jubiläum 04.indd 1
03.06.2014 12:36:05
Der Vortragstitel von Professor
Paul Kirchhof, Direktor des Instituts
für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg und Bundesverfassungsrichter a. D., lautet „Der gegenwärtige Auftrag der Ärztekammer
als Körperschaft des öffentlichen
Rechts“.
Die Veranstaltung richtet sich
grundsätzlich an alle interessierten
Ärztinnen und Ärzte. Die Teilnahme ist
kostenlos. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann gerne mit dabei sein.
Weitere Informationen:
www.ärztekammer-bw.de
(WebCode: 150)
C�
Kammern und KV
Nachruf auf Oberstaatsanwalt a. D. Siegfried Hauer
Am 6. September 2014, zwei Tage vor der Vollendung
seines 83. Lebensjahres, verstarb der langjährige Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden, Herr
Oberstaatsanwalt a. D. Siegfried Hauer. Die ärztliche
Selbstverwaltung in Baden-Württemberg verliert mit
ihm eine herausragende Persönlichkeit. Sein Wirken in
den Berufsrechtsgremien der ärztlichen Selbstverwaltung, in der Kammeranwaltschaft, in der Gutachterkommission für Fragen ärztlicher Haftpflicht und in der
Transplantationskommission war über nahezu vier
Jahrzehnte hinweg prägend und hat in der Verleihung
des Ehrenzeichens der Deutschen Ärzteschaft die verdiente Anerkennung gefunden.
Herr Oberstaatsanwalt a. D. Hauer wurde am
8. September 1931 in Karlsruhe geboren. Nach dem
Abitur in seiner Vaterstadt Karlsruhe absolvierte er das
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten
Heidelberg und München. Nach ersten beruflichen
Wirkungsstätten in der Landesverwaltung, am Land­
gericht Karlsruhe und an den Amtsgerichten Eberbach
und Durlach wechselte er zur Staatsanwaltschaft Karlsruhe. In zahlreichen, zum Teil auch spektakulären Ver-
fahren, bewies Herr Hauer präzise Sorgfalt und sicheres
Urteilsvermögen.
Diese besonderen Fähigkeiten brachte Herr Hauer
auch in die ärztliche Selbstverwaltung mit ein. Die Anfänge seines ehrenamtlichen Engagements reichen zurück bis ins Jahr 1974. Zunächst als Stellvertreter, seit
1980 schließlich als verantwortlicher Kammeranwalt hat
Herr Oberstaatsanwalt a. D. Hauer die Berufsrechtspraxis
der Bezirksärztekammer Nordbaden entscheidend mitgeprägt. Als vertrauenswürdiger und kompetenter Ansprechpartner galt Herr Hauer als die Personifizierung
des Berufsrechtes schlechthin.
Herr Oberstaatsanwalt Siegfried Hauer hat über
Jahrzehnte hinweg seine Kraft und seine berufliche Erfahrung in den Dienst der ärztlichen Selbstverwaltung
gestellt. Sein herausragendes Engagement hat Maßstäbe gesetzt für alle, die nach ihm kamen. Die Ärzteschaft
des Landes Baden-Württemberg wird ihm stets ein
­ehrendes Angedenken bewahren.
Siegfried Hauer
PD Dr. med. Christian Benninger
Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden
Innenminister Gall beim Sucht-Symposion der Landesärztekammer
Rausch und Gewalt –
Folgen jugendlichen Suchtmittelmissbrauchs
S
eit vielen Jahren findet am Bußund Bettag das Symposion der
Landesärztekammer
BadenWürttemberg zu suchtmedizinischen
Problemen statt. In diesem Jahr wird
sich das Symposion mit dem Zusammenhang von Rausch, Suchtmittelmissbrauch und Gewalt, insbeson­
dere bei Jugendlichen beschäftigen
(das ausführliche Programm finden
Sie auf Seite 450).
Wir freuen uns, dass wir einen
prominenten Gast und Referenten
gewinnen konnten: Der Innenminister des Landes Baden-Württemberg,
Reinhold Gall MdL, hat nicht nur unsere Einladung zu einem Grußwort
angenommen, sondern sich bereit
erklärt, in einem Grundsatzreferat zu
dem Thema „Alkohol und Sucht bei
Jugendlichen – zwischen zerstörerischen Gewaltexzessen und gesellschaftlicher Verantwortung“ zu referieren.
Das Thema hat in den letzten
Jahren immer stärker an Aktualität
gewonnen und beschäftigt die Politik
auf Landes- und Kommunalebene,
Beratungsstellen, Ärzte, Rettungs­
sanitäter und die Bürgerschaft ins­
gesamt. Gerade in den großen Städten findet sich eine zunehmende
Verunsicherung der Bürger, aber
auch zufällig flanierender Passanten,
wenn sie Zeugen von körperlicher
Gewalt – häufig aus nichtigem Anlass
– werden. Eltern sind besorgt, wenn
sie ihre Kinder mit Freunden bei
einem x-beliebigen Dorffest, einem
Stadtteilfest oder bei einem musikalischen oder sportlichen Großereignis
wissen.
Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Gibt es gesellschaftliche Ursachen für Gewaltausbrüche
unter Jugendlichen? Sind unsere
Städte und Dörfer unsicherer ge­
worden? Viele dieser Vorkommnisse
geschehen unter Alkoholeinfluss –
so die Statistik. Welche Strategien
hat die Politik anzubieten, um
diese Problematik zu verstehen und
wirksame Gegenmaßnahmen zu
­ergreifen?
Ärzte und Therapeuten sind häufig ratlos, wenn sie im individuellen
Gespräch Jugendlichen, die in eine
Gewaltszene verwickelt waren, gegenübersitzen. Oft können die Jugendlichen überhaupt nicht erklären,
wie es zur plötzlichen Eruption von
verbaler und körperlicher Gewalt zwischen Menschen kommt, die eigentlich zu einem fröhlichen Fest aufgebrochen sind. Daher wollen wir versuchen, auch von der therapeutischen
Seite zu analysieren, welche gesellschaftlichen, familiären und interpersonalen Veränderungen zu der Zunahme an Gewalt geführt haben.
Wir wollen uns informieren und
diskutieren, wie die politisch Verantwortlichen, die Mitarbeiter der Beratungsstellen und wir als Ärzte unsere
gemeinsame Verantwortung gegenüber der jungen Generation besser
wahrnehmen können.
Dr. med. Christoph
von Ascheraden
Dr. Christoph von Ascheraden
Vorsitzender des Ausschusses „Suchtmedizin“
der Landesärztekammer Baden-Württemberg
ÄBW 10 • 2014
435
Kammern und KV
Serie der KVBW (1): Praxisübernahme im offenen Planungsbereich
Niederlassung leicht gemacht
A
Ilka Latuske ist
als KVBW-Fachberaterin
viel auf Reisen.
Hier berät sie im Rahmen der Veranstaltung
der Donaudocs,
Tuttlingen.
m leichtesten ist der Weg zur
eigenen Praxis in offenen Planungsbereichen, die keiner
Zulassungsbeschränkung unterliegen. Sobald die Eintragung im Arzt­
register erfolgt ist, kann hier jederzeit
eine Zulassung beantragt werden. Im
Fall einer Praxisübernahme lässt sich
das unternehmerische Risiko minimieren.
Wer mit dem Gedanken spielt,
sich niederzulassen und eine gut
eingeführte Kassenarztpraxis zu übernehmen, sollte sich in der Praxisbörse der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW)
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Veranstaltungshinweis
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Tübingen
­veranstaltet ein Fachseminar für Mediziner.
Seminartitel:
Existenzgründer-Seminar für Heilberufler.
Seminarinhalte:
• Neugründung oder Übernahme
• Kooperationsformen
• Praxiswertermittlung
• Investitions- und Kostenplanung
• Finanzierungsmöglichkeiten
• Öffentliche Fördermittel
Termin und Veranstaltungsort:
19. November 2014 (18.00 Uhr) in Tübingen
Information und Anmeldung:
BW-Bank Tübingen, Melanie Spörl,
Telefon (0 70 71) 1 58-166, E-Mail: melanie.spoerl@bw-bank.de
Teilnahmegebühr: kostenfrei
436
ÄBW 10 • 2014
umsehen. Der Online-Marktplatz für
Praxisangebote ist insbesondere für
Vertragsärzte, die in einem offenen
Planungsbereich einen Nachfolger
suchen, ein Muss.
Hier hat erst kürzlich ein Ärzteehepaar (er Facharzt für Inneres in
der Funktion eines Oberarztes, sie
im letzten Teil der Weiterbildung zur
Allgemeinmedizinerin) seine Wunschpraxis gefunden. Ländlich sollte sie
sein, aber groß genug, um als Einzelpraxis ein Familieneinkommen zu sichern. In einer ersten Kontaktaufnahme mit dem Praxisinhaber wurden die
Übergabekonditionen und der zeitliche Rahmen verhandelt. Eine Praxis­
analyse und -bewertung von KV-Experten lieferte die solide Grundlage
für den Übergabevertrag und den zu
erwartenden Umsatz. Auf dieser Basis
lassen sich Existenzgründerdarlehen
und Fördermittel beantragen.
Die Interessenten sind auch
dem Rat gefolgt, sich die Jahresabschlüsse nebst Anlagen der letzten
drei Jahre vorlegen zu lassen. Daraus
lässt sich das Potenzial einer Praxis
ableiten. Nachdem zudem alle Verträge der Praxis, insbesondere Arbeitsverträge mit Mitarbeitern und
Mietverträge geprüft waren, konnte
der Vertrag guten Gewissens unterzeichnet werden.
Wer sich zusätzlich absichern will,
nutzt die Möglichkeit, die Praxisorganisation, das zukünftige Team und
die Patienten sechs Monate lang als
Sicherstellungsassistent kennenzulernen. Den Antrag auf einen Sicherstellungsassistenten sollte der Praxisinhaber mit einem Vorlauf von zwei
Monaten stellen. Für eilige Fälle ist
auch eine kürzere Bearbeitungsfrist
möglich.
Auch das amtlich-formelle Prozedere begleiten die Fachberater für
Zulassung- und Kooperation. In offenen Planungsbereichen ist kein aufwendiges Nachbesetzungsverfahren
notwendig. Die Interessenten müssen
aber im Arztregister der KV eingetragen sein. Grundvoraussetzung für den
Eintrag ist die abgeschlossene Facharztprüfung. Um Zeit zu sparen, vereinbarte der Oberarzt einen Termin
mit dem Arztregister. Nach Vorlage der
Bei so vielen Fragen kann fachliche
Unterstützung durch die KVBW
nicht schaden.
Originalurkunden konnten diese für
das Register beglaubigt werden und
der Registrierung stand nichts mehr
im Weg. Anders die Gattin: Für sie
vollzieht das Arztregister die Eintragung unmittelbar nach der absolvierten Facharztprüfung, sobald das
Original-Facharztzeugnis vorliegt.
Ab da steht dem Antrag auf Zulassung beim Zulassungsausschuss
nichts mehr im Weg. Der Zulassungsausschuss ist zu gleichen Teilen aus
Vertretern der großen Krankenkassen
und der Ärzteschaft besetzt. Er tagt in
der Regel monatlich. Wird die Zulassung genehmigt, kann die Praxis
quasi umgehend übernommen werden. Es empfiehlt sich aber, den
schriftlichen Bescheid abzuwarten.
Nächste Folge: Niederlassung im
gesperrten Planungsbereich
Persönliche Beratung
zur Niederlassung
Die Niederlassungs- und Kooperationsberatung der Kassen­
ärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg informiert neutral,
kostenlos und kompetent.
Sie ist erreichbar von 8 bis 16 Uhr
unter Telefon (07 61) 8 84-42 20
oder per E-Mail an
kooperationen@kvbawue.de.
Im Internet: www.kvbawue.de/
selbststaendigkeit
management akademie
der Kassenärztlichen Vereinigung
Baden-Württemberg
Präsidenten-Hotline
W
Foto: Photos.com (Jupiterimages)
o drückt Sie der Schuh und
wie kann sich die Ärzte­
kammer noch mehr für
Sie stark machen? Haben Sie Anregungen, Ideen oder vielleicht auch
Kritik? – Die „Telefonsprechstunde“
von Kammerpräsident Dr. Ulrich
Clever ermöglicht den Mitgliedern
die ­direkte Kontakt­aufnahme. Am
21. Oktober wird der Prä­sident
der Landesärztekammer BadenWürttemberg wieder von 12.00 bis
14.00 Uhr direkt an der Präsidenten-Hotline (07 11) 7 69 89-4 23
erreichbar sein. Rufen Sie an!
Kassenärzte im Land kritisieren Honorarabschluss für 2015
Einigung über Honorarerhöhung
D
ie Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich über
die Weiterentwicklung der Vergütung
niedergelassener Ärzte im Jahr 2015
geeinigt: Sie wird im kommenden
Jahr um rund 800 Millionen Euro
steigen.
Ein Schwerpunkt wurde auf die
Förderung der allgemeinen fachärztlichen Leistungen gelegt. So entfallen
laut gemeinsamer Pressemitteilung
132 Millionen Euro der Gesamtsumme auf die Erhöhung der Pauschalen
für die fachärztliche Grundversorgung. Ebenfalls ein besonderes Augenmerk sei auf die Förderung im
hausärztlichen Bereich gelegt worden. 132 Millionen Euro würden insbesondere für die Finanzierung von
Leistungen von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten und hier
vor allem für Hausbesuche vorgesehen. Der größere Teil der Honorarerhöhung verteile sich auf alle niedergelassenen Ärzte über die Erhöhung
des Orientierungspunktwertes um
1,4 Prozent auf 10,27 Cent.
Dr. Norbert Metke, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, beschrieb das Verhandlungsergebnis
als „weit von den Forderungen der
Ärzteseite entfernt“. Der hochproble-
Veranstaltungshinweis
Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung
Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen
Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung
für Mediziner ein.
Veranstaltungstitel:
Der Weg zur wirtschaftlich erfolgreichen Praxis
Ziele:
Sehen Sie Ihre berufliche Zukunft als Arzt in eigener Praxis?
Um die wirtschaftliche Existenz Ihres Unternehmens langfristig
zu sichern, sollten Sie frühzeitig mit den Planungen beginnen.
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei. In zwei Modulen be­
handeln wir zentrale Themen der Betriebswirtschaft und gehen
auf Einnahmemöglichkeiten aus freiberuflicher Tätigkeit ein.
­Dabei erläutern wir auch die Systematik der vertrags- und
­privatärztlichen Leistungsabrechnung und stellen die Grundzüge der Honorarverteilung vor. Darüber hinaus klären wir
­wichtige Fragen der betriebswirtschaftlichen Planung und
­erörtern zentrale Aspekte der unternehmerischen Praxisführung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie
im Internet unter www.mak-bw.de.
Referenten:
• Marian Buchholz-Kupferschmid, Diplom-Gesundheitsökonomin
• Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin
• Thomas Friedrich, Betriebswirt (VWA)
• Gernot Haug, Arzt
Termine und Veranstaltungsort:
• Modul 1: 4. November 2014 (17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr)
• Modul 2: 25. November 2014 (17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr)
• KVBW Reutlingen, Haldenhaustraße 11, 72770 Reutlingen
Information und Anmeldung:
• Management Akademie der KV Baden-Württemberg,
Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88,
E-Mail: info@mak-bw.de
• oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de
Teilnahmegebühr:
55,– Euro je Modul (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke)
matische Abschluss sei auf eine Verweigerungshaltung des GKV-Spitzenverbandes sowie auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die das
erlauben, zurückzuführen. Das Verhandlungsergebnis löse keines der
aktuellen Versorgungs- und SicherAnzeige
stellungsprobleme bei Haus- und
insbesondere konservativen Fachärzten und sei kein Instrument, die
Niederlassung attraktiver zu gestalten und flächendeckende Versorgung auf dem derzeitigen Niveau zu
gewährleisten.
Nach den Worten von
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Dr. Werner Baumgärtner,
Vorstandsvorsitzender von
Rosset, Merz & Sozien Rechtsanwälte
MEDI GENO Deutschland,
Dr. Christoph Rosset
– seit über 20 Jahren überwiegend im Arztrecht tätig –
bedeute das Honorarplus
Beratung und Vertretung von Ärzten in arztrechtlichen und bürgerlichrechtlichen Fragen:
von 800 Millionen Euro
• Kooperationen: Berufsausübungsgemeinschaften, Organisationsgemeinschaften u. a.
umgerechnet auf die über
• Zulassung, Ermächtigung, Angestellte Ärzte
150 
000 Arztpraxen in
• Praxiskauf und -verkauf
• KV-Maßnahmen: Honorarrückforderung, Notfalldienst, Genehmigungen usw.
Deutschland ein Umsatz• Kassen- und Privatabrechnung: Honorarverteilung, Plausibilitätsprüfung,
plus von rund 400 Euro
sachl.-rechner. Berichtigung; GOÄ-Rechnungen und Inkasso
pro Monat, über das sich
• Berufshaftpflicht
• Wirtschaftlichkeitsprüfung: Honorar, Verordnungsweise
die Arztpraxen „freuen“
• Praxisführung: Miet-, Arbeits-, Kauf- u. a. -Verträge
dürften. Er prognostiDr. Christoph Rosset
Nicole Pella
zierte, dass damit ProArztrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
bleme wie das Praxis­
Joachim Merz
Dr. Gerrit Tubbesing
Wirtschaftsrecht
sterben bei den Haus­
Fachanwalt für Familienrecht
Dr.
Bastian
Reissinger
Mediator
ärzten oder zunehmende
Fachanwalt für Steuerrecht
Wartezeiten in den FachSchwarzwaldstraße 1 • 79117 Freiburg i. Br. • Telefon (07 61) 70 52 50
arztpraxen verschärft würTelefax (07 61) 7 91 00 29 • info@kanzlei-rosset.de • www.kanzlei-rosset.de
den.
ÄBW 10 • 2014
437
Fortbildung
Weltgesundheitsorganisation: Internationaler Gesundheitsnotfall
Ebolafieber-Epidemie 2014
F
Dr. Frithjof Blessing
Dr. Markus Eickmann
Prof. Dr. Josef Blessing
ast 47 Jahre nach der Erstbeschreibung des Marburg Virus
1967 haben Infektionen durch
Filoviren nichts von ihrem Schrecken
verloren. Während frühere Ausbrüche
von Ebola- und Marburgvirus meist
relativ schnell eingegrenzt waren, hat
die Ende Dezember 2013 in Guinea in
Gang gekommene Epidemie ein bisher noch nie gekanntes Ausmaß erreicht. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Epidemie im August 2014
zum Internationalen Gesundheitsnotfall erklärt.
Filoviren vermehren sich in nahezu allen Körperzellen, insbesondere in
Schleimhäuten, Immunzellen, Leberund Nierenzellen. Sie induzieren keinen lytischen Zyklus, sondern werden
nach der Replikation durch einen
Budding-Prozess unter Mitnahme zellspezifischer Membrankomponenten
(= Envelope) aus ihren Wirtszellen
ausgeschleust. Der befallene Organismus wird in zweifacher Weise geschädigt: Zum einen behindern die Rep­
likationsprozesse (Vermehrung der
viralen RNA und der virusspezifischen
Proteine) die zellspezifischen Syntheseleistungen und zum zweiten werden die befallenen Körperzellen durch
unkoordinierte
Abwehrreaktionen
des Immunsystems lädiert. Insgesamt
wird ein Cytokinsturm ausgelöst, der
die Regulationssysteme des befallenen Organismus dyskoordiniert und
dadurch häufig zum Tode führt.
Übertragung, Dauer der An­
steckungsfähigkeit, Infektiosität
Die primäre Übertragung aus den
tierischen Reservoiren erfolgt durch
Affen und Fledertiere sowie kontaminierte Lebensmittel insbesondere
Wildfleisch (bush meat) aber auch von
Flughunden (sind Vegetarier) angenagte Früchte. Nilflughunde gelten
als wahrscheinlichstes Reservoir, sind
aber bisher nur für Marburg Viren
bewiesen. In feuchtem Milieu können
Filoviren infektiös bleiben, sodass
auch über Flüssigkeiten und kontaminierte Gegenstände, insbesondere
Spritzenkanülen, eine Übertragung
möglich ist. Von Erkrankten und Toten
sind aufgrund der Kontagiosität der
438
ÄBW 10 • 2014
Filoviren alle Körperflüssigkeiten infektiös. Selbst in Schweißproben ist
virale Nukleinsäure nachweisbar. Der
bisher längste Nachweis von EbolaVirus, bei einem gut dokumentierten
Rekonvaleszenten, betrug 61 Tage
post infectionem.
Die Inkubationszeit beträgt 2
bis 21 Tage (meist 8 bis 10 Tage);
in der Regel ohne Symptome und
den derzeitigen Literaturangaben
zufolge nicht infektiös.
Kriterien für einen Verdachtsfall
sind unter anderem Fieber, Aufenthalt
in Endemiegebieten, Kontakt mit Filovirus-infizierten Personen/Tieren. Siehe Falldefinition und Flussschema des
Robert Koch Instituts (www.rki.de).
Meldepflicht, Kompetenz­
zentren, Referenzlabore,
­Diagnostik, Probentransport
vgl. www.rki.de, www.stakob.de,
www.quandhip.info
• Achtung: Schon der Verdacht
auf ein hämorrhagisches Fieber
ist meldepflichtig, das heißt,
bei begründetem Verdacht besteht die Pflicht zur sofortigen
Kontaktaufnahme mit einem
Kompetenz-/Behandlungs­
zentrum (www.stakob.de)
­sowie dem zuständigen
­Gesundheitsamt.
• Kompetenzzentrum im Süd­
westen ist das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg,
Telefon (07 11) 90 43 95 09,
außerhalb der Dienstzeiten
(07 11) 2 31 33 33. Gesundheitsämter sind gelistet unter
tools.rki.de/plztool
• Behandlungszentrum für
Baden-Württemberg: RobertBosch-Krankenhaus, Stuttgart,
Telefon (07 11) 81 01-0 (weitere
Zentren siehe www.stakob.de).
• Ratschläge für das Patientenmanagement und die
Diagnostik erteilen die
Referenzlabore: BernhardNocht-Institut, Hamburg,
Telefon (0 40) 4 28 18-0 und
Virologie Marburg, Telefon
(01 77) 3 10 81 96. Versand
von Blutproben (Kategorie A
Klasse 6.2) unter besonderen
Sicherheitsvorschriften
(www.rki.de)
Die Hauptsymptome sind Fieber,
Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
Die Krankheitszeichen können jederzeit innerhalb von 2 bis 21 Tagen p. i.
auftreten, am häufigsten nach 8 bis
10 Tagen. Hinzu können kommen
Husten, Atemnot, Kopf-, Halsschmerzen, Schluckprobleme, Hautausschlag
und Konjunktivitis. Wenn Blutungen
auftreten, dann meist ab dem 5. bis
7. Krankheitstag.
Therapie, Immunprophylaxe
Erkrankte werden isoliert und intensivmedizinisch betreut. Eine Kausaltherapie ist bisher nicht verfügbar.
Eine gewisse Wirksamkeit haben
Blut- und Plasmatransfusionen von
Rekonvaleszenten gezeigt. Substanzen, welche die Endoprotease-Aktivität von Cathepsin-B und -L hemmen
und damit die endosomale Frei­
setzung der viralen Nukleinsäure
inhibieren sowie Favipiravir (T-705),
ein
Flu-RNA-Polymerase-Inhibitor,
der die Replikation von Ebola-RNA
hemmt, sind in Erprobung. Ebenso
Amiodaron und Verapamil.
Zu Z-MAPP und einigen Impfstoffpräparaten laufen bereits klinische
Phase 1 Studien, sodass sie bei ausreichender Wirksamkeit und Verträglichkeit in absehbarer Zeit zum Einsatz
kommen können. Bei Z-Mapp handelt
es sich um ein Gemisch aus drei monoklonalen Antikörpern (MAK), die
gegen Glykoproteine der Virusenvelope gerichtet sind. Durch Ersatz des
Maus-Fc-Teils an den in HybridomaZellen synthetisierten MAK durch ein
humanspezifisches Fc-Fragment werden die monoklonalen Antikörper
humanisiert und bewirken nach Opsonierung der Ebolaviren im infizierten
Organismus eine Elimination der Erreger durch dessen Immunsystem. Die
in Tabakpflanzen hergestellten MAKs
haben sich an IFNAR knock out Mäusen sowie an Affen als wirksam erwiesen. Mithin steht derzeit nur noch
der Nachweis für die Verträglichkeit
(Phase 1 Studie) und die Wirksamkeit
am Menschen (Phase 2 Studie) aus.
Die beiden Vakzinen basieren auf
VSV (Versicular Stomatitis Virus) und
Schimpansen-Adeno-Virus, die gentechnologisch so aufbereitet sind, daß
sie an ihrer Oberfläche Ebola-spezifische Antigene exprimieren und so das
Immunsystem zur Bildung von Antikörpern und Memory Zellen anregen.
VSV und Ebola sind beide negativsträngige Einzelstrang-RNA-Viren. Die
Fortbildung
Oberfläche das Ebola-GP, so dass das
Immunsystem Antikörper und Gedächtniszellen gegen das Ebola Virus
synthetisiert und EBOV dadurch inaktiviert wird. Die bisherigen Tierversuche haben Hinweise darauf ergeben,
dass eine Impfstoffapplikation auch
noch nach bereits erfolgter Infektion
eine gewisse Schutzwirkung erzeugt.
Differenzialdiagnostik
Erkrankungen durch andere Erreger, die ein viral hämorrhagisches
Fieber (z. B. Lassavirus, Vertreter von
Hantaviren, Krim-Kongo-Virus, Omsk
hämorrhagisches Fiebervirus, Denguevirus, Gelbfieber etc.) auslösen
können, sowie nicht virale Erkrankungen wie Malaria, Typhus abdominalis oder Rickettsiosen.
Elektronenoptische Darstellung nachträglich kolorierter TEM-Aufnahmen
von negativ-kontrastierten Ebola(oben) und Marburg-Viren (unten).
(Abbildungen aus den CDC von
Dr. Frederick A. Murphy, Dr. Erskine
Palmer und Russel Regnery, Ph. D.)
Schutz- und Hygienemaßnahmen
gentechnologische Herstellung des
VSV-d Ebola GP Konstrukts geschieht
so, dass das VSV-Glykoprotein deletiert
und dafür das Ebola-Glykoprotein in
die VSV-Envelope integriert wird. Bei
der Replikation exprimiert das VSVEBOV Hybrid auf seiner Envelope-
• >
ein Meter Abstand wegen Aerosolbildung im Fall einer Lungenblutung; primär jedoch keine Übertragung durch Tröpfcheninfektion
• kein Händeschütteln, Einmalhandschuhe
• Mund-Nasenmaske für Patienten
Freiwillige Helfer gesucht
Das Bundesgesundheitsministerium, die Bundesärztekammer
und das Deutsche Rote Kreuz haben Ärzte und andere Gesund­
heitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die EbolaEpidemie in Westafrika aufgerufen. Die Landesärztekammer
Baden-Württemberg unterstützt diese Initiative.
Für den Aufbau der Krankenstationen werden dringend f­reiwillige
Helfer gebraucht. Aus Sicherheitsgründen sind g­ ute bis sehr gute
Englischkenntnisse notwendig. Die Helfer werden eine Woche auf
den Einsatz vorbereitet. Sie erhalten dann vor Ort noch ein länderspezifisches Briefing und soll a­ lle vier bis sechs Wochen rotieren.
Zusätzlich müssen nach Einsatzende drei Wochen verstreichen, bevor
eine erneute Behandlung von Patienten im Heimatland erfolgen darf.
Bitte melden Sie sich über das Online-Bewerbungssystem DRK HRnet:
https://drkhrnet.drk.de
• S chutzbrille, FFP3 Maske, EinmalSchutzkittel für Untersucher, Händedesinfektion
• Patient isolieren, Kontaktpersonen
isolieren, (Kohorten, wenn nicht
anders möglich)
• kontaminierte Materialien in Plastiktüten (doppelt) verschließen
Dr. med. Frithjof Blessing1, Dr. rer. nat. Markus
Eickmann2 und Prof. Dr. med. Josef Blessing1
Fachärzte für Mikrobiologie,
­Infektionsepidemiologie, Virologie,
Immunologie, Labor Blessing,
78224 Singen
2
Institut für Virologie
der Universität 35043 Marburg
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kombiniert 5,3–5,0 (innerorts 5,4–5,0/außerorts 5,2–5,0), CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert
123–116 nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren. Abb. zeigt NX 300h F SPORT.
Kammeranwalt zum Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe
Streit um die Meinungsfreiheit
Zum Sachverhalt
Klaus Pflieger
Am 10. Oktober 2011 schlossen
eine Managementgesellschaft, ein
ärztlicher Berufsverband und eine
gesetzliche Krankenkasse mit weiteren Partnern einen „Vertrag zur Versorgung in den Fachgebieten der
Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in BadenWürttemberg gemäß § 73 c SGB V“
– kurz „PNP-Vertrag“. Durch diesen
Vertrag soll die Abrechnung von ärztlichen und psychotherapeutischen
Leistungen nicht mehr – wie bisher
– über den sogenannten Kollektivvertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) erfolgen, sondern direkt
entsprechend den Vergütungsregelungen des PNP-Vertrages, wenn der
behandelnde Arzt oder Psychotherapeut per „Selektivvertrag“ am PNPVertrag teilnimmt und der gesetzlich
krankenversicherte Patient sich in das
„Facharztprogramm“ einer Krankenkasse eingeschrieben hat, die an
diesem PNP-Vertrag beteiligt ist.
Bezüglich dieses PNP-Vertrags
kam es Ende 2011/Anfang 2012 in
Fachkreisen zu kontroversen Diskussi-
onen. Mehrere Kritiker des PNP-Vertrags bildeten den „Unabhängigen
Fach-Ausschuss Psychotherapie Baden-Württemberg“ – kurz „UFA“; seine
circa zwölf Mitglieder verstehen sich
als unabhängiges Expertengremium,
das die Gremien der Kassenärztlichen
Vereinigung Baden-Württemberg beraten soll. Ein erstes kritisches Schreiben übersandte der UFA am 8. Januar
2012 an den Vorstand und die Geschäftsführung der KV; darin wurde
unter anderem dringend dazu geraten, „sich gegenüber den Partnern der
Selektivverträge gegen diese Vertragsgestaltung auszusprechen.“
In einem weiteren Schreiben
vom 27. Februar 2012, dem als An­
lage ein Papier mit dem Titel „Einschränkung der Patientenrechte und
der Behandlungsqualität durch den
PNP-Vertrag“ beigefügt war, führte
der UFA aus, dass der PNP-Vertrag
mehrere Nachteile für den Patienten
zur Folge habe, etwa den „Ausschluss der analytischen Psycho­
therapie als Einzel oder Gruppen­
behandlung“ und die „Begrenzung
der Gesamtsitzungszahl auf 50, in
Ausnahmefällen auf 60 Stunden.“
Das Verfahren
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Veranstaltungshinweis
Stuttgarter Ärzteorchester
Winterkonzerte 2014
Freitag, 12. Dezember 2014, 20.00 Uhr
Ort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg,
Albstadtweg 11, Stuttgart-Möhringen
Samstag, 13. Dezember 2014, 20.00 Uhr
Ort: Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal
Albertina Eunju Song, Klavier
Dr. Arnold Waßner, Dirigent
Programm:
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Eintritt: 15,– Euro/5,– Euro
Karten für beide Konzerte bei SKS Russ,
Telefon (07 11) 1 63 53 21 und an der Abendkasse
440
ÄBW 10 • 2014
Anfang April 2012 forderten die
oben genannten Partner des PNPVertrags den Vorsitzenden der UFA
per Anwaltsschreiben auf, in Bezug
auf angeblich unwahre Behauptungen im Schreiben vom 27. Februar
2012 eine Unterlassungsverpflichtungserklärung zu unterschreiben,
die bei Zuwiderhandlungen eine
Vertragsstrafe vorsah. Da diese Erklärung nicht unterzeichnet wurde,
reichten die oben genannten Partner
des PNP-Vertrags beim Landgericht
Heidelberg eine Klageschrift ein und
beantragten, den Vorsitzenden der
UFA (bei gleichzeitiger Androhung
von Ordnungsgeld oder Ordnungshaft für jede Zuwiderhandlung) zu
verurteilen, folgende Äußerungen in
Bezug auf den PNP-Vertrag zu unterlassen:
– die analytische Psychotherapie
als Einzelbehandlung ist ausgeschlossen
Foto: Thinkstock – iStock
Arzt und Recht aktuell
und/oder
– die Gesamtsitzungszahl ist auf 50,
in Ausnahmefällen auf 60 Stunden
begrenzt.
Diese Klage wurde durch Urteil
des Landgerichts Heidelberg vom 21.
Dezember 2012 (5 O 198/12) als unbegründet abgewiesen, weil es sich
bei den beanstandeten Formulierungen um die zulässige Äußerung
einer Rechtsmeinung handele, die
durch Artikel 5 Grundgesetz gedeckt
sei. Gegen dieses Urteil haben die
Kläger Berufung eingelegt. Mit Urteil
vom 30. April 2014 hat das Ober­
landesgericht Karlsruhe (7 U 34/13)
die Berufung als unbegründet zurückgewiesen. Diese Entscheidung hat
Rechtskraft erlangt, weil eine Revision
nicht zugelassen wurde.
Eine Bewertung, die ich mir als
bei der Landesärztekammer BadenWürttemberg tätiger, aber in seiner
Funktion unabhängiger und zur Objektivität verpflichteter Kammeranwalt erlaube: Das Gerichtsverfahren
war mit der Frage, ob Selektivver­
träge sinnvoll sind oder ob von
ihnen abgeraten werden sollte, nicht
befasst. Beide Urteile verhalten sich
auch nicht mittelbar mit dieser in
Fachkreisen diskutierten Thematik.
Es ging allein darum, ob bei der
Kritik an dem PNP-Vertrag die Spielregeln der Meinungsfreiheit verletzt
wurden, was die Gerichte einhellig
verneint haben. Damit stellt sich
mir aber die Frage, ob es dieses
­Ver­fahrens überhaupt bedurfte, ob
hier mit „Kanonen auf Spatzen“
geschossen wurde, ob man mit
­diesem Prozedere Kritiker mundtot
machen wollte und ob es unter
­
Organisationen, die in derselben
Branche tätig sind, nicht andere
­Möglichkeiten gibt, einen Meinungsstreit auszutragen. Zu Recht heißt es
im Urteil des Landgerichts Heidelberg: „Etwa unzutreffenden Rechtsansichten ist nicht durch Unter­
sagung, sondern durch Äußerung
der Gegenansicht und rechtliche
Diskussion zu begegnen.“
Klaus Pflieger
Landeskammeranwalt und
Generalstaatsanwalt a. D.
Wirtschaft
Informationen der Baden-Württembergischen Bank
Neues aus der Finanzwelt
Gesundheitsregionen im Fokus
Bank seit Mitte des Jahres ein Beratungstool zur Verfügung, mit dem
anhand von insgesamt 28 Analysekriterien die Situation jedes Stadt- und
Landkreises in Baden-Württemberg in
Bezug auf die Struktur der Region, der
Bevölkerung und der vorhandenen
Versorgung erfasst werden kann. Diese Informationen helfen, den Bedarf
und das Gesundheitsangebot in einer
Region schnell zu erfassen. Beispielhaft ist in der unten stehende Abbildung die Situation des Stadtkreises
Ulm auszugsweise dargestellt.
Die ermittelten Daten sind für die
strategische Einzelentscheidung von
Ärztinnen und Ärzten hinsichtlich einer
Niederlassung oder Kooperation ebenso wichtig wie für die Unterstützung
regionaler Gesundheitsprogramme. Sie
erleichtern somit die regionale Planung
sowohl auf individueller wie auf struktureller Ebene. Die Situation eines einzelnen Stadt- oder Landkreises kann
dabei auf einen Blick in Bezug zum
Landes- oder Bundesdurchschnitt gesetzt werden. Somit können kritische
Bereiche rasch erkannt werden.
Interessierte Ärztinnen und Ärzte
erhalten die vollständige Auswertung
für ihren jeweiligen Stadt- oder Landkreis kostenlos in den BW Heilberufe
Centern – die Kontaktdaten finden sie
unter www.bw-bank.de/heilberufecenter. Oder sie erhalten sie telefonisch unter (07 11) 1 24-4 50 19.
Die Regionen und Gebietskörperschaften werden in Sachen Gesundheitsversorgung zunehmend aktiv. Sie
initiieren zum Beispiel Gesundheitsnetze oder bieten Fördermaßnahmen
zur Ansiedlung von Ärztinnen und
Ärzten. Die Gründe für den zunehmenden regionalen Fokus bei der Gesundheitsversorgung sind vielfältig. Die
lokale Wirtschaftsförderung und der
Gesundheitstourismus spielen zwar
eine Rolle, im Zentrum steht jedoch die
medizinische Versorgung an sich.
Bei der Versorgung der Bevölkerung
werden in den kommenden Jahren regionale Engpässe erwartet. Deren zentrale Ursache liegt in der demografischen Entwicklung. Deshalb werden
fieberhaft Lösungen gesucht, die die
medizinische Versorgung insbesondere
in strukturschwachen Gebieten künftig
sicherstellen sollen. Allerdings gibt es
kein allgemeingültiges Konzept. Vielmehr muss für jede örtliche Situation
eine Lösung gefunden werden. So ist es
nicht verwunderlich, dass den Regionen
eine wachsende Bedeutung in der
passgenauen Ausgestaltung der Versorgung zukommt. Kommunale Gesundheitskonferenzen arbeiten auf Basis regionaler Daten. Diese umfassen demografische und soziale Strukturen, Trends
sowie die aktuelle Versorgungssituation. Um auch in Zukunft eine angemessene Versorgung bieten zu können, ist
es wichtig, übergreifend zu denken,
Prognosen zu beachten und notfalls
auch frühzeitig gegenzusteuern.
Zur Charakterisierung von Gesundheitsregionen steht in der BWMittelgroße Kommunen
Mittelgroße
Kommunen
geringer Dynamik
im
Mittelgroße
Kommunen
geringer
Dynamik
imund
Mittelgroße
Kommunen
Umland von
Zentren
geringervon
Dynamik
im
Umland
Zentren
geringer
Dynamik
im ländlichen
Raumimund
Umland
von Zentren
im
ländlichen
Raum und
Umland
von Zentren
und
im ländlichen Raum
im ländlichen Raum
Typ 5: Eigenversorgte
Typ
5: Eigenversorgte
ländliche
Regionen
Typ 5: Eigenversorgte
ländliche
Regionen
Typ 5: Eigenversorgte
ländliche Regionen
ländliche Regionen
Demografietypen
Demografietypen
Demografietypen
Demografietypen
Versorgungsstruktur
Versorgungsstruktur
Versorgungsstruktur
Versorgungsstruktur
Bevölkerungsstruktur
Bevölkerungsstruktur
Bevölkerungsstruktur
Bevölkerungsstruktur
Kreistyp
Kreistyp
Kreistyp
Kreistyp
Typ Bedarfsplanung
Typ Bedarfsplanung
Typ Bedarfsplanung
Typ
Bedarfsplanung
Bevölkerungsdichte [Einwohner/qkm]
Bevölkerungsdichte [Einwohner/qkm]
Bevölkerungsdichte [Einwohner/qkm]
Bevölkerungsdichte
[Einwohner/qkm]
Erwartete Bevölkerungentwicklung 2008 – 2030 [Anzahl]
Erwartete Bevölkerungentwicklung 2008 – 2030 [Anzahl]
Erwartete
Erwartete Bevölkerungentwicklung
Bevölkerungentwicklung 2008
2008 –– 2030
2030 [Anzahl]
[Anzahl]
Größe [qkm]
Größe [qkm]
Größe
Größe [qkm]
[qkm]
Anteil 65+ [in %]
Anteil 65+ [in %]
Anteil
Anteil 65+
65+ [in
[in %]
%]
Durchschnittsalter
Durchschnittsalter
Durchschnittsalter
Durchschnittsalter
Anteil Hartz IV-Empfänger
Anteil Hartz IV-Empfänger
Anteil Hartz
Hartz IV-Empfänger
IV-Empfänger
Anteil
VEK (Verfügbares Einkommen) [Euro/Einwohner]
VEK (Verfügbares Einkommen) [Euro/Einwohner]
VEK
VEK (Verfügbares
(Verfügbares Einkommen)
Einkommen) [Euro/Einwohner]
[Euro/Einwohner]
Gesundheitszustand (Selbsteinschätzung)
Gesundheitszustand (Selbsteinschätzung)
Gesundheitszustand
Gesundheitszustand (Selbsteinschätzung)
(Selbsteinschätzung)
Pflegebedürftige 2009 [% Bevölkerung]
Pflegebedürftige 2009 [% Bevölkerung]
Pflegebedürftige
Pflegebedürftige 2009
2009 [%
[% Bevölkerung]
Bevölkerung]
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
102
102
102
102
Abwanderung
Abwanderung
Abwanderung
Abwanderung
- 8,8
- 8,8
- 8,8
- 8,8
groß
groß
groß
groß
1.860
1.860
1.860
1.860
hoch
hoch
hoch
hoch
26,7
26,7
26,7
26,7
hoch
hoch
hoch
hoch
47,8
47,8
47,8
47,8
hoch
hoch
hoch
hoch
8,5
8,5
8,5
8,5
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
schlecht
schlecht
schlecht
schlecht
bw crowd erfolgreich gestartet
Ein Mittagstisch für bedürftige
Kinder, Zwergenhäuser für die Kita
oder Freizeiten für krebskranke Kinder:
Stabile Kommunen
Stabile
Kommunen
im weiteren
Umland
Stabile
Kommunen
im
weiteren
Umland
Stabile
Kommunen
größerer
Zentren
im weiteren
Umland
größerer
Zentren
im weiteren
Umland
größerer Zentren
größerer Zentren
Prosperierende Kommunen
Prosperierende
Kommunen
im Umfeld dynamischer
Prosperierende
Kommunen
im
Umfeld dynamischer
Prosperierende
Kommunen
Wirtschaftszentren
im Umfeld dynamischer
Wirtschaftszentren
im Umfeld dynamischer
Wirtschaftszentren
Wirtschaftszentren
Typ 3 + 4: Regionen, die von städtischer
Typ
3 + 4: Regionen,
die von städtischer
Mitversorgung
profitieren
Typ 3 + 4: Regionen,
die von städtischer
Mitversorgung
profitieren
Typ 3 + 4: Regionen,
die von städtischer
Mitversorgung profitieren
Mitversorgung profitieren
Ø 288
Ø 288
Ø
Ø 288
288
Ø - 3,6
Ø - 3,6
Ø -- 3,6
3,6
Ø
hoch
hoch
hoch
hoch
3,3
3,3
3,3
3,3
932
932
932
932
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
2.780
2.780
2.780
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Versorgungsgrad Bedarfsplanung Hausärzte 2012 [in %]
Versorgungsgrad Bedarfsplanung Hausärzte 2012 [in %]
Versorgungsgrad Bedarfsplanung
Versorgungsgrad
Bedarfsplanung Hausärzte
Hausärzte 2012
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[in %]
%]
niedrig
niedrig
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92,8
92,8
92,8
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Versorgungsgrad Bedarfsplanung Fachärzte 2012 [in %]
Versorgungsgrad Bedarfsplanung Fachärzte 2012 [in %]
Versorgungsgrad
Versorgungsgrad Bedarfsplanung
Bedarfsplanung Fachärzte
Fachärzte 2012
2012 [in
[in %]
%]
Bettendichte [pro 1.000 Einwohner]
Bettendichte [pro 1.000 Einwohner]
Bettendichte
Bettendichte [pro
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1.000 Einwohner]
Einwohner]
niedrig
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niedrig
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106,4
106,4
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1,8
1,8
1,8
1,8
Bettenveränderung 2000 – 2012 [in %]
Bettenveränderung 2000 – 2012 [in %]
Bettenveränderung
Bettenveränderung 2000
2000 –– 2012
2012 [in
[in %]
%]
Pflegekraftdichte [Einwohner/Pflegekraft]
Pflegekraftdichte [Einwohner/Pflegekraft]
Pflegekraftdichte [Einwohner/Pflegekraft]
[Einwohner/Pflegekraft]
Pflegekraftdichte
Abbau
Abbau
Abbau
Abbau
-28,6
-28,6
-28,6
-28,6
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
800
800
800
800
18,4
18,4
18,4
18,4
Ø 43
Ø 43
Ø 43
43
Ø
4,2
4,5
4,2
4,5
4,2
4,5
4,2
4,5
42,2
42,2
42,2
42,2
Ø 3,8
Ø 3,8
Ø
Ø 3,8
3,8
Ø 20.532
Ø 20.532
Ø 20.532
Ø
20.532
21700
21.886
21700
21.886
21700
21.886
21700
21.886
Ø 1.864
Ø 1.864
Ø
Ø 1.864
1.864
Ø 108
Ø 108
Ø 108
Ø
108
112
114,2
112
114,2
112
114,2
112
114,2
Ø
152
152,3
Ø
152
152,3
Ø
152
152,3
Ø
152
152,3
Ø 5,9
Ø 5,9
Ø
Ø 5,9
5,9
Ø 442
Ø 442
Ø
Ø 442
442
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
41
41
41
41
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
2
2
2
2
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
1.7
1.7
1.7
1.7
Ø 720
Ø 720
Ø
720
Ø 720
520
520
520
520
15,8
15,8
15,8
15,8
1
1
1
1
2,3
2,3
2,3
2,3
Ø - 13
Ø - 13
Ø
Ø -- 13
13
hoch
hoch
hoch
hoch
Zuzug
Zuzug
Zuzug
Zuzug
31.020
31.020
31.020
31.020
Ø44
Ø44
Ø
4
Ø4
44
Ø 2,4
Ø 2,4
Ø
Ø 2,4
2,4
+
+
+
+
119 98 klein
119 98 klein
98 klein
119
119 98 klein
Ø 19,6
Ø 19,6
Ø
Ø 19,6
19,6
10
10
10
10
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
0,3
0,3
0,3
0,3
Ø 811
Ø 811
Ø 811
Ø
811
17.613
17.613
17.613
17.613
Ärztedichte [Einwohner/niedergelassenem Arzt]
Ärztedichte [Einwohner/niedergelassenem Arzt]
Ärztedichte
Ärztedichte [Einwohner/niedergelassenem
[Einwohner/niedergelassenem Arzt]
Arzt]
Zahnärztedichte [Einwohner/Arzt]
Zahnärztedichte [Einwohner/Arzt]
Zahnärztedichte [Einwohner/Arzt]
[Einwohner/Arzt]
Zahnärztedichte
Sozial heterogene Zentren der Wissensgesellschaft;
Sozial
der Wissensgesellschaft;
Urbaneheterogene
Zentren mitZentren
heterogener
wirtschaftlicher und
Sozial
heterogene
Zentren
der Wissensgesellschaft;
Urbane
Zentren
heterogener
wirtschaftlicher und
Sozial
heterogene
der Wissensgesellschaft;
sozialer
DynamikmitZentren
Urbane Zentren
heterogener wirtschaftlicher und
sozialer
Dynamikmit
Urbane Zentren
mit heterogener wirtschaftlicher und
sozialer Dynamik
sozialer Dynamik
Typ 2: Regionen, die von
Typ
2: Regionen,
die von
Mitversorgung
profitieren,
Typ 1: starke
Typ 2: Regionen,
die von
Mitversorgung
profitieren,
Typ
1: starke
Typ
2: angrenzende
Regionen,
die von
selbst
Mitversorgungsleistung
Mitversorgung
profitieren,
Typ 1: starke
selbst
angrenzende
Mitversorgungsleistung
Mitversorgung
profitieren,
Typ 1: starke
Regionen
mitversorgen
selbst
angrenzende
Mitversorgungsleistung
Regionen
mitversorgen
selbst angrenzende
Mitversorgungsleistung
Regionen mitversorgen
Regionen mitversorgen
810
2.958
1.042
810
2.958
1.042
810
2.958
1.042
810
2.958
1.042
hoch
hoch
hoch
hoch
gut
gut
gut
gut
niedrig
niedrig
niedrig
niedrig
390
419
390
419
390
419
390
419
1.360
1.359
1.360
1.359
1.360
1.359
1.360
1.359
hoch
hoch
hoch
hoch
138
138
138
138
hoch
hoch
hoch
hoch
243
243
243
243
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
hoch
15,1
15,1
15,1
15,1
21,5
21,5
21,5
21,5
hoch
hoch
hoch
hoch
2,6
2,6
2,6
2,6
12,1
12,1
12,1
12,1
Zunahme
Zunahme
Zunahme
Zunahme
210
210
210
210
hoch
hoch
hoch
hoch
Die neue Crowdfunding-Plattform der
Baden-Württembergischen Bank (BWBank) ermöglicht Menschen, sich gesellschaftlich für Projekte zu engagieren, die ihnen persönlich am Herzen
liegen. Die ersten Projekte wurden
bereits erfolgreich finanziert.
Gemeinsam etwas möglich machen – das ist die Grundidee des
Crowdfundings (crowd = Menschenmasse und funding = Finanzierung).
Geldgeber der Projekte sind eine
Vielzahl von Personen. Deren Beiträge
werden über eine Internetseite gebündelt. Sinnvoll ist diese Finanzierungsart vor allem für kleinere soziale
und gesellschaftliche Projekte, die
ihren Bedarf nicht über einen Kredit
oder Sponsorengelder abdecken
können. Die BW-Bank möchte mit
­
bw crowd gemeinnützigen Vorhaben
als Partner vor Ort zur Seite stehen.
Mit dieser Form des modernen Sponsorings will die Bank das Engagement
der Menschen im Land fördern und
zur Umsetzung auch gerade der
­kleineren Projekte beitragen.
Mit bw crowd können Projektstarter seit diesem Frühjahr einfach und
unkompliziert Unterstützer finden.
Gemeinnützige Projekte aus BadenWürttemberg werden auf den Seiten
kostenfrei veröffentlicht und beworben – solange die Finanzierungssumme 15 000 Euro nicht überschreitet.
Die Plattform lief gut an: Bis Anfang
September wurden 21 Projekte auf bw
crowd eingestellt. Zehn davon wurden
bis dato bereits erfolgreich finanziert.
Mitmachen kann jeder und das schon
ab einem Euro. Als zusätzlichen Anreiz
für die Unterstützer gibt es „Belohnungen“ in Form von Rabatten oder
Gutscheinen ausgewählter Kooperationspartner oder individuellen Prämien der Projektstarter. Wird ein Finanzierungsziel im festgelegten Zeitrahmen nicht erreicht, erhalten die
Unterstützer ihr Geld zurück oder es
fließt in einen Gutscheinfonds. Die
Beiträge aus dem Gutscheinfonds
werden regelmäßig an Projekte ausgeschüttet, die eine besondere Aufgabe für die Gesellschaft erfüllen. Außerdem stellt die BW-Bank auf bw crowd
monatlich bis zu 1000 Euro aus einem
Spenden-Topf zur Verfügung.
Die BW-Bank betreibt die Plattform mit der Crowdfunding-erfahrenen Firma fairplaid GmbH aus
Stuttgart. Gemeinsam stehen sie Projektstartern und Unterstützern auch
beratend zur Seite. Weitere Informa­
tionen auf www.bw-crowd.de.
ÄBW 10 • 2014
Filippo Scaglione
Diplom-Kaufmann/
Prokurist
Baden-Württem­bergische Bank
Zielgruppenmanagement
Heilberufe
Telefon
(07 11) 1 24-4 90 95
Telefax
(07 11) 1 27-6 64 90 95
E-Mail: filippo.scaglione@
bw-bank.de
www.bw-bank.de/
heilberufe
441
Vermischtes
Wissenschaftliche Studie zur HZV in Baden-Württemberg
Foto: Thinkstock – iStock
Besser betreut durch Hausarztvertrag
N
eue wissenschaftliche Studienergebnisse der Universitäten
Frankfurt/Main und Heidelberg belegen, dass Patienten in
der Hausarztzentrierten Versorgung
(HZV) in Baden-Württemberg besser
betreut sind. So habe die intensivere
Behandlung durch den Hausarzt im
Südwesten dazu beigetragen, 2011
und 2012 insgesamt rund 9000 Krankenhauseinweisungen in der HZV zu
vermeiden.
In ihrem Bericht stellen die Wissenschaftler ferner fest, dass besonders
chronisch Kranke und ältere Menschen
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von der HZV in Baden-Württemberg
profitieren, beispielsweise indem
schwierige Krankheitsverläufe erst gar
nicht eintreten. Als Beispiel wird angeführt, dass durch den Hausarztvertrag
alleine 250 Hüftgelenksfrakturen pro
Jahr vermieden worden seien.
Diese Ergebnisse seien Folge der
viel intensiveren Beziehung zwischen
HZV-Arzt und Patient. So hätten HZVPatienten durchschnittlich pro Jahr
drei Hausarztkontakte mehr als die
Versicherten in der Regelversorgung.
Überflüssige Behandlungen nähmen
ab und es würden um ein Drittel
­weniger Medikamente verschrieben.
Die Pharmatherapiekosten im am­
bulanten Bereich seien pro Jahr und
Patient schon ohne Rabattberücksichtigung über 100 Euro geringer als in
der Regelversorgung gewesen.
Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbands BadenWürttemberg, beschrieb als eine
wesentliche Grundlage für den Erfolg
der HZV, dass sie im Südwesten zu
mehr Berufszufriedenheit bei den
Hausärzten führe und ihnen bessere
Perspektiven biete. Nach den Worten
von Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, bildeten die Hausarzt- und
Facharztverträge die Basis der strukturierten Versorgung und ermöglichten eine ganzheitliche medizinische
Betreuung. AOK-Chef Christopher
Hermann betonte, dass durch die
HZV eine Neujustierung des Systems
vorgenommen werde, in der bessere
Patientenversorgung und Wirtschaftlichkeit zwei Seiten einer Medaille
seien.
Veranstaltungshinweis
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) lädt
im Rahmen ihrer Reihe BW Forum Medicum Regional
zu einer Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte
der Landkreise Esslingen und Göppingen ein.
Titel:
Praxis fit for future? Innovative Versorgungsgestaltung
in den Landkreisen Esslingen und Göppingen.
Veranstaltungsinhalte:
• Vorstellung der Studie „Gesundheitsregionen 2020“
mit detaillierten Informationen zur aktuellen Versorgungs­
struktur in den Landkreisen Esslingen und Göppingen.
• Podiumsdiskussion über die Möglichkeiten
der innovativen Versorgungsgestaltung in der Region.
Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Prof. Dr. Martin Bleif (Geschäftsführender Gesellschafter
des RadioChirurgicums an der Klinik am Eichert in Göppingen)
Johannes Bauernfeind (Geschäftsführer der AOK Neckar-Fils)
Dr. Frank Genske
(Nephrologe und Organisator der Notfallpraxis Göppingen)
Joachim Ehni (Steuerkanzlei Ehni-Höss-Hänßler-Wagner,
Tätigkeitsschwerpunkt Heilberufe)
Dr. Jürgen de Laporte (Hausärztlicher Internist in Esslingen,
Vorstandsmitglied der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg)
Termin und Veranstaltungsort:
Mittwoch, 22. Oktober 2014 um 18.30 Uhr
Salemer Pfleghof, Untere Beutau 8 –10, , 73728 Esslingen
Information und Anmeldung:
BW-Bank Esslingen, Sabine Sautter,
Telefon (07 11) 1 24-4 65 87, E-Mail: sabine.sautter@bw-bank.de
Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
442
ÄBW 10 • 2014
ÄGGF bietet Primärprävention in Schulen
Einsatz für Kindergesundheit
M
it dem Ziel der Primärprävention und unter dem Leitgedanken „Informieren-MotivierenKompetenzen stärken“ suchen bundesweit 75 Ehrenamtliche der Ärztlichen
Gesellschaft zur Gesundheitsförderung
(ÄGGF), zehn davon in Baden-Württemberg, Jugendliche regelmäßig und
entwicklungsbegleitend in Schulen auf.
Allein in den letzten zwei Jahren wurden in mehr als 15 000 Veranstaltungen
über 250 000 Heranwachsende sowie
Mütter und Eltern erreicht.
Thematische Schwerpunkte der
ÄGGF-Veranstaltungen sind dabei vor
allem körperliche und seelische Veränderungen in Pubertät und Adoleszenz sowie Körperakzeptanz, ferner
Fruchtbarkeit, Zeugung, Schwangerschaft und Geburt, jugendliche Sexualität und Empfängnisverhütung,
Alkohol- und Nikotinkonsum, besonders auch Folgen für das Ungeborene
sowie die Jugendgesundheitsuntersuchungen und Impfungen.
Die ÄGGF arbeitet in ihren neunzigminütigen „Arztstunden“ mit
einem standardisierten Präventionskonzept, welches durch stetige Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung
aktualisiert wird. Sie bietet verlässliche, ärztlich kompetente Gesundheitsbildung, die nachgewiesener
Maßen ankommt.
Die zunehmende Nachfrage stellt
die gemeinnützige, durch Spenden und Zuwendungen finanzierte
ÄGGF aber auch vor große Heraus­
forderungen: Nicht nur für die von
vielen Seiten gewünschte Angebotserweiterung im Bereich der
Jungengesundheit, sondern auch
­
für die Aufrechterhaltung des aktuellen Engagements benötigt die
ÄGGF dringend weitere Spenden.
Unter www.äggf.de erfahren inte­
ressierte Leser mehr über das
Engagement der ÄGGF und wie
­
sie die Organisation unterstützen
können.
Vermischtes
Gültigkeit der alten Krankenversichertenkarte läuft Ende des Jahres aus
Ab 2015 nur noch elektronische Gesundheitskarte
A
b dem 1. Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische
Gesundheitskarte (eGK) als
Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen. Darauf haben sich die Kassenärztliche
Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und
der GKV-Spitzenverband geeinigt.
Die „alte“ Krankenversichertenkarte
(KVK) kann noch bis Ende dieses
Jahres verwendet werden. Danach
verliert sie definitiv ihre Gültigkeit – unabhängig von dem aufgedruckten Datum. Niedergelassene
Ärzte können ihre Leistungen also
noch bis zum 31. Dezember dieses
Jahres im Rahmen einer Über­
gangsregelung über die alte Karte
abrechnen.
Stuttgarter Allgemeinmediziner behandelt Drogenabhängige an zwei Standorten
Bundesweit zweite Diamorphin-Praxis
S
eit Jahren engagiert sich Suchtmediziner Dr. Andreas Zsolnai,
der schon lange drogenabhängige Patienten mit Methadon und
Buprenorphin substituiert, für die
ärztliche Vergabe von Heroin. Vor
wenigen Wochen hat er in Stuttgart
die bundesweit zweite DiamorphinPraxis eröffnet.
Obwohl Diamorphin deutliche
Vorteile gegenüber Methadon hat, ist
diese Substitution noch umstritten.
Beides sind Opiate. Methadon wirkt
jedoch in erster Linie gegen die körperlichen
Entzugserscheinungen,
während Heroin ausgeprägter psychische Wirkungen im Patienten
hervorruft. Insbesondere traumatisierte oder psychiatrische Patienten
vermissen das Gefühl von Wärme, mit
der Folge, dass sie zur Methadonsubstitution ergänzende Substanzen
konsumieren. Außerdem hat Methadon stärkere Nebenwirkungen. Es
gibt also gute Gründe, mit Diamorphin zu substituieren.
Für die Substitution mit Diamorphin gelten strengste Regeln. So muss
der Patient seit mindestens fünf Jahren opiatabhängig sein, zwei erfolglose Therapieversuche hinter sich
haben und über 23 Jahre alt sein. Die
Praxis muss ein multidisziplinäres
Ärzteteam und ausreichend viel Pflegepersonal vorweisen, um einen
Zwölfstundenbetrieb an 365 Tagen im
Jahr aufrechterhalten zu können.
Dr. Zsolnai freut sich indessen
über die ersten 20 Diamorphin-Patienten, bei weiteren 30 muss noch die
Eignung für den Heroinersatz überprüft werden. Dann wäre auch schon
das Limit erreicht. Denn in der Modellpraxis sollen bis zu 50 Patienten mit
Diamorphin und weitere 100 Patienten mit Methadon und Buprenorphin behandelt werden. Bis zu dreimal am Tag spritzen sich die Patienten
die Ersatzdroge in der Stuttgarter
Suchtpraxis unter hygienischen Bedingungen und fachlicher Aufsicht.
Diese Behandlung mindert das gesundheitliche Risiko der Abhängigen
und erhöht ihre Chancen auf ein geordnetes Leben.
Seine Praxis betreibt Dr. Zsolnai
an zwei Standorten. Am Standort
Bismarckstraße liegt der Schwerpunkt
auf der allgemeinmedizinischen und
psychotherapeutischen Behandlung
von Substituierten. Darüber hinaus
werden hier auch nicht-suchterkrankte Patienten allgemeinmedizinisch
versorgt. Am Standort Kriegsbergstraße erfolgt die Versorgung der
Diamorphinpatienten und herkömmlich Substituierter. Alle suchtmedizinisch behandelten Patienten werden
auch hausärztlich bzw. infektiologisch betreut.
Dr. Zsolnai hofft, dass sich weitere
Ärzte für die Substitutionsbehandlung
von Süchtigen begeistern: „Die Arbeit
im interdisziplinären Team macht
Spaß – gemeinsam teilt man auch die
Erfolge: Manche Patienten kommen in
desolatem Zustand in die Praxis und
sind binnen weniger Wochen wie
ausgewechselt.“
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Die Schwerpunktpraxis für Suchtmedizin
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­Fachgruppen und Professionen, brauchen dringend
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ÄBW 10 • 2014
443
Vermischtes
Spitzenverbände richten Not- und Weckruf an die Politik in Bund und Ländern
Gemeinsame Resolution
zur Krankenhausfinanzierung
I
Foto: Thinkstock – Fuse
n einer gemeinsamen Resolution
an die Politik in Bund und Ländern
haben Deutsche Krankenhausgesellschaft, Bundesärztekammer und
Deutscher Pflegerat gefordert, die
Finanzierung der Krankenhäuser auf
eine bedarfsgerechte und berechenbare Grundlage zu stellen. Zur Begründung führten die drei Spitzenverbände an, dass die Ansprüche an die
medizinische Leistungsfähigkeit in
den Kliniken, die Qualität und die
Patientensicherheit wuchsen, aber
immer mehr Krankenhäuser ihre laufenden Kosten nicht decken könnten
und mit absolut unzureichenden Investitionsmitteln konfrontiert seien.
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Veranstaltungshinweis
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Ulm
veranstaltet ein Fachseminar für Mediziner.
Seminartitel:
Mythos Internet – wie Sie Internet, Facebook & Co.
für Ihren Praxiserfolg nutzen können
Seminarinhalte:
• Die Gesundheitsregion Ulm –
Überblick über die Bevölkerungs- und Versorgungsstruktur
• Wettbewerbsvorteile durch den sinnvollen Umgang
mit Ressourcen und wie Sie Ihre Internetstrategie planen
• Maßnahmen, die Sie sofort und ohne Vorkenntnisse
umsetzen können
• Der Umgang mit Bewertungsportalen im Internet
• Facebook und Twitter –
Mythos oder echter Gewinn für Ihre Praxis?
Referenten:
Kathrin Russ, BW-Bank Heilberufe-Beraterin
Bernhard Bock, BW-Bank Heilberufe-Berater
Jochen Schwenk, Unternehmensberater und Entwickler
von Marketingstrategien für Ärzte, Zahnärzte und Kliniken
Termin und Veranstaltungsort:
22. Oktober 2014 (19.00 Uhr)
BW-Bank-Filiale Ulm, Neue Straße 70, 89073 Ulm
Information und Anmeldung:
BW-Bank Ulm, Kathrin Russ,
Telefon (07 31) 14 24-121, E-Mail: kathrin.russ@bw-bank.de
Teilnahmegebühr: kostenfrei
444
ÄBW 10 • 2014
Der „Not- und Weckruf“ solle die
Politik darin bestärken, die Finanzierung der Kosten der Kliniken, insbesondere der Personalkosten, zu verbessern und die absolut unzureichende Investitionsfinanzierung zu
beenden. Sonst seien Qualität und
Patientensicherheit gefährdet. Besonders hingewiesen wurde auf die unzufriedene Stimmung der 1,1 Millionen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
den Krankenhäusern: Arbeitsverdichtung, Zeitmangel und Leistungsdruck
prägten deren Arbeitsplätze.
Die Verbände unterstrichen, dass
eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten durch Pflegende und angestellte Hebammen
nur mit einer besseren Personalausstattung gelinge. Ferner appellieren
sie in der gemeinsamen Resolution
an die Bund-Länder-Arbeitsgruppe
zur Krankenhausreform, die Besonderheiten des Krankenhaussektors
als medizinisch-sozialen Leistungs-
bereich der Daseinsvorsorge zu stärken. Insbesondere gelte es, die
Grenzen ökonomischer Prinzipien in
der gesundheitlichen Versorgung zu
beachten.
Die gemeinsame Resolution wurde von zahlreichen weiteren Organisationen unterstützt, darunter Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Bundesverband Deutscher Privatkliniken
e. 
V., Caritas, Diakonie, Deutscher
Landkreistag, Deutsches Rotes Kreuz,
Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsche
Rentenversicherung Bund, Der Pari­
tätische Gesamtverband, Verband
der Universitätsklinika Deutschlands,
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in
Deutschland e. V., AWMF, Bundes­
verband der Belegärzte, Deutscher
Hebammenverband e. V., Marburger
Bund, Verband der Krankenhaus­
direktoren e. V.
Weitere Informationen:
www.bundesaerztekammer.de
C
Ständige Impfkommission setzt Alter für HPV-Impfung herab
Neue Impfempfehlungen
D
ie Ständige Impfkommission
(STIKO) hat neue Impfempfehlungen veröffentlicht. Wichtigste Änderung ist die Herabsetzung des
Impfalters für die Impfung gegen
­Humane Papillomviren (HPV). Ab sofort
sollen Mädchen im Alter von 9 bis
14 Jahren (statt bisher 12 bis 17 Jahren)
die HPV-Impfung bekommen.
Mit der Herabsetzung des Impfalters soll erreicht werden, dass mehr
Mädchen als bisher vor einer HPVInfektion geschützt werden, bevor sie
sexuell aktiv werden. Hinzu kommt:
Höhere Antikörper-Antworten legen
nahe, dass im jüngeren Alter ein besseres Ansprechen durch eine Impfung
gegen HPV erreicht werden kann,
zudem sind in dem jüngeren Alter nur
noch zwei statt bisher drei Impf­
termine erforderlich. Der frühere
Impftermin hat auch den Vorteil,
dass es (mit der „U11“) einen weiteren Vorsorgetermin im Alter von 9 bis
10 Jahren gibt, bei dem Mädchen
Kontakt zum Gesundheitssystem
haben (neben der „J1“-Untersuchung
im Alter von 12 bis 14 Jahren).
Bestandteil der geänderten Impfempfehlungen sind unter anderem
auch Neuerungen bei der Pneumokokken-Impfung, die jetzt beispielsweise auch für Cochlea-ImplantatTräger empfohlen wird. – Alle
Änderungen der STIKO sind online
nachzulesen.
Weitere Informationen:
www.stiko.de
C
Vermischtes
Foto: Technoseum
Große Landesausstellung zur Geschichte und Zukunft der Medizintechnik
I
n der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg „Herzblut – Geschichte
und Zukunft der Medizintechnik“, die vom 5. November 2014 bis zum 7. Juni
2015 im Technoseum in Mannheim zu sehen ist, erfahren die Besucher ein­
drücklich, wie stark die moderne Medizin und ihre technischen Hilfsmittel
heute unseren Alltag prägen. Die Ausstellung gibt mit über 500 Exponaten
auf 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Überblick über die moderne
Medizingeschichte – angefangen bei einem Amputationsbesteck aus den 1840er
Jahren über elektronisch gesteuerte Prothesen aus heutiger Zeit bis hin zu
­Entwicklungen, die sich zurzeit noch in der Erprobungsphase befinden.
Begleitend zur Ausstellung gibt es Vorträge zur Naturmedizin, zur Psychosomatik
oder den Einsatzmöglichkeiten von Robotern im Operationssaal. Junge Forscher
können sich in der „Kinder-Uni Medizin“ Vorlesungen über medizinische Phänomene
anhören oder gemeinsam mit ihren Eltern einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren.
Firmenkatalog
zum Röntgengerät
„Helioskop 2“, 1953
Hauptversammlung des Marburger Bundes, Landesverband Baden-Württemberg
Südwest-MB mit neuem Vorstand
D
ie Hauptversammlung des
Marburger Bundes (MB), Landesverband Baden-Württemberg, hat Ende September Dr. Frank J.
Reuther als ersten Vorsitzenden und
Dr. Matthias Fabian als zweiten Vorsitzenden im Amt bestätigt. Für die Wahl
der elf Beisitzer wurden vier Vertreter
aus den Landesbezirken benannt und
von den Delegierten ebenfalls bestätigt. Zu ihnen gehören die zwei MBBezirksvorsitzenden Dr. Walter Imrich
(Nordwürttemberg) und Carsten
Mohrhardt (Nordbaden) sowie Dr.
Michael-W. Schulze für Südwürttemberg und Dr. Peter Tränkle für Süd­
baden. Außerdem wurden als Beisitzer Andreas Knöll, Dr. Ulrich Voshaar,
Dr. Jürgen Kußmann und Dr. Peter
Gasteiger gewählt. Neu im Gremium
sind Dr. Julia Grauer aus Balingen,
Mathias Körner aus Karlsruhe und Dr.
Rainer Linus Beck aus Freiburg.
Die Delegierten wandten sich in
Entschließungen einstimmig gegen
die gesetzliche Einschränkung der
Tarifpluralität. Ferner forderten sie
eine umfassende Reform der Krankenhausfinanzierung und dass dabei
den Kliniken zukünftig ausreichendes und qualifiziertes Personal zur
Verfügung steht. Ein weiterer Beschluss lehnt qualitätsbegründete
Zu- und Abschläge auf die Vergütung stationärer Leistungen ab.
Die Landesärztekammer wurde zudem aufgefordert, die Ergebnisse
der Evaluation der Weiterbildung
zu veröffentlichen.
Dr. Frank J. Reuther, Ulm
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15.11.2014 Samstag
09.00 - 17.00
Mittwoch
14.00 -- 17.00
18.00
19.11.2014 Samstag
Mittwoch
14.00 -- 17.00
18.00
Samstag
09.00
15.11.2014
09.00
Donnerstag 14.00
14.00 -- 18.00
18.00
22.11.2014 Mittwoch
Samstag
09.00 -- 18.00
17.00
Mittwoch
19.11.2014
14.00
Freitag
14.00 -- 18.00
18.00
Donnerstag
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22.11.2014 Samstag
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Themenwoche 3
Themenwoche
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• Allgemeinmedizin
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26.11.2014 Mittwoch
14.00 - 18.00
Themenwoche 4
Themenwoche
4 Medizin
• Gynäkologie
• internistische
•
Gynäkologie
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internistische
Medizin
10.12.2014 Mittwoch
14.00 - 18.00
29.11.2014
26.11.2014
03.12.2014
29.11.2014
03.12.2014
13.12.2014
10.12.2014
17.12.2014
13.12.2014
17.12.2014
Samstag
Mittwoch
Mittwoch
Samstag
Mittwoch
09.00
14.00 -- 17.00
18.00
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17.00
14.00 - 18.00
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07. / 08. 11. 2014
05. / 06. 12. 2014
06. / 07. 02. 2015
(geändert)
24. / 25. 04. 2015
(geändert)
22. / 23. 05. 2015
22. 10. 2014
14.00 Uhr
14. / 15. 11. 2014
(II. Aufbau)
30. / 31. 01. 2015
(III. Vertiefung)
(je 16 Std.;
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Kurs 3:
14. 11. – 16. 11. 2014
Kurs 4:
12. 12. – 14. 12. 2014
15. 11. 2014
9.00 – 13.00 Uhr
07. / 08. / 22. 11. 2014
03. 12. 2014
24. 01. 2015
11. / 28. 02. 2015
11. 03. 2015
17. / 18. 04. 2015
21. 11. 2014
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22. 11. 2014
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15. – 20. 12. 2014
16. – 17. 01. 2015
07. – 08. 02. 2015
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448
Wir trauern um
unsere Kolleginnen
und Kollegen
* 30. 07. 1928 † 04. 08. 2013
* 14. 01. 1929 † 08. 04. 2014
* 21. 07. 1923 † 23. 05. 2014
Landesausschuss
Ärzte/Krankenkassen
Geschäftsstelle:
Albstadtweg 11
70567 Stuttgart (Möhringen)
Telefon (07 11) 78 75-33 92
Fax (07 11) 78 75-32 74
* 29. 09. 1929 † 20. 06. 2014
Beschlüsse des Landesausschusses
* 08. 03. 1958 † 02. 08. 2014
Die Kassenärztliche Vereinigung
­Baden-Württemberg hat nach Maß­
gabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen
mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den
Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt.
Der Landesausschuss der Ärzte und
Krankenkassen für Baden-Württemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage
des Bedarfsplans über den Stand der
vertrags­ärztlichen Versorgung. Er
­ordnet unter anderem Zulassungsbeschränkungen an oder hebt diese auf.
Die Beschlüsse der Sitzung des Landesausschusses vom 30. Oktober
2014 werden nach der Nichtbean­
standung des Sozialministeriums
­umgehend auf der Homepage
der Kassenärztlichen Vereinigung
Baden-Württemberg amtlich
bekannt gegeben unter
www.kvbawue.de/vertraege_recht/
bekanntmachungen.
Im Rahmen einer Berichterstattung
werden Sie diese z­ udem voraus­
sichtlich im N
­ ovember- bzw.
Dezemberheft des Ärzteblatts
Baden-Württemberg finden.
Wir weisen allerdings darauf hin,
dass es sich bei der Veröffent­
lichung im Ärzteblatt BadenWürttemberg ausschließlich um
eine Berichterstattung handelt,
weshalb es vorkommen kann,
dass die Bewerbungsfristen kurze
Zeit nach Erscheinen des Ärzte­
blatts ablaufen. Wir verweisen
daher auf unsere oben genannte
Homepage, wo die amtliche Be­
kanntmachung der Beschlüsse
des Landesausschusses umgehend
nach der Nichtbeanstandung
des Sozialministeriums erfolgt.
Bitte beachten Sie, dass aus­
schließlich die Fristen aus der
Bekanntmachung auf unserer
Homepage maßgeblich sind.
* 13. 01. 1947 † 08. 08. 2014
* 09. 08. 1944 † 12. 08. 2014
* 18. 12. 1948 † 12. 08. 2014
* 29. 08. 1944 † 13. 08. 2014
* 07. 08. 1921 † 15. 08. 2014
* 10. 04. 1942 † 16. 08. 2014
* 26. 02. 1923 † 17. 08. 2014
* 25. 03. 1937 † 18. 08. 2014
* 05. 04. 1923 † 26. 08. 2014
* 14. 10. 1943 † 27. 08. 2014
* 24. 09. 1953 † 28. 08. 2014
* 24. 06. 1954 † 28. 08. 2014
* 22. 12. 1923 † 31. 08. 2014
* 25. 06. 1932 † 06. 09. 2014
* 24. 02. 1958 † 07. 09. 2014
ÄBW 10 • 2014
Geschäftsstelle:
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70597 Stuttgart (­ Degerloch)
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Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
* 06. 02. 1942 † 12. 07. 2014
* 24. 06. 1936 † 06. 08. 2014
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Fortbildung:
Steigendes Risiko – Arzneimittel­
wirkstoffe im Wasserkreislauf
Die Schlüsselrolle des Arztes
beim Umgang mit Arzneimitteln
Eine Veranstaltung des Instituts
für sozial-ökologische Forschung
(ISOE) Frankfurt/M. und der
European Academy for Environ­
mental Medicine e. V. in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Termin:
Samstag, 29. November 2014
9.30–16.15 Uhr
Nach Schätzung des Umwelt­
bundesamtes gelangen jährlich
allein 63 Tonnen Diclofenac über
den Urin in den Wasserkreislauf.
Rückstände von Arzneimitteln werden
heute in nahezu allen Gewässern,
­vereinzelt sogar im Trinkwasser, nachgewiesen. Auch wenn die Konzentra­
tionen in der Regel sehr gering sind,
belegen Forschungsergebnisse für
einzelne Wirkstoffe klare Umwelt­
risiken. Fische, Frösche und aquatische Kleinstlebewesen zeigen
bereits deutliche Reaktionen auf
Medikamentenwirkstoffe im Wasser.
Beim Umgang mit Arzneimitteln
­nehmen Ärzte eine Schlüsselrolle ein.
Sie verschreiben Arzneimittel, sie
­gehen in den Krankenhäusern und
Praxen mit Arzneimitteln um, sie
sind Vorgesetzte und Vorbilder und
sie sind zugleich anerkannte Berater
für die Patienten beim Umgang mit
Arzneimitteln. Dabei sind sie zu allererst dem Heilungsauftrag verpflichtet.
Umweltaspekte im Zusammenhang
mit der ­Einnahme und Entsorgung
von Arzneimitteln sind meist wenig
bekannt und spielen im beruflichen
Alltag kaum keine Rolle.
Die geltenden rechtlichen Regelungen für Risikominderungsmaßnahmen von Arzneimitteln in der
Bekanntmachungen
Umwelt bilden nur einen begrenzt wirksamen Rahmen.
Im Sinne des Vorsorgeprinzips
und zum Schutz von Mensch
und Umwelt besteht daher
Bedarf nach weitergehenden
Handlungsmöglichkeiten.
Neben der Weiterentwicklung
der Kläranlagentechnik und der
Arzneimittelherstellung stellt der
verantwortungsvolle Umgang
mit Arzneimitteln eine Erfolg
versprechende Möglichkeit dar,
den Eintrag in die Umwelt zu
reduzieren.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht daher die Frage, was
Ärzte im Praxisalltag tun können,
damit weniger Medikamentenwirkstoffe in das Wasser gelangen. Als Angebot zur Information
und Meinungsbildung zur Thematik werden der wissenschaftliche Stand zu Arzneimittelwirkstoffen im Wasserkreislauf und
deren Auswirkungen dargestellt
sowie denkbare Handlungs­
möglichkeiten erarbeitet und
­diskutiert.
Grundlage dieser Fortbildungsveranstaltung bildet das Forschungsprojekt des Instituts für
sozial-ökologische Forschung
(ISOE) Frankfurt/M. im Auftrag
des Umweltbundesamtes
„Arznei für Mensch und Umwelt?
Umsetzung der Empfehlungen
des Handbuches Kommunika­
tionsstrategien zur Schärfung
des Umweltbewusstseins im
­Umgang mit Arzneimitteln.
Ein Beitrag zum nachhaltigen
Umgang mit Arzneimitteln“ FKZNr.: 3712 65 411 UFOPLAN 2012.
Programm
Moderation
Dr. Konrad Götz, ISOE – Institut
für sozial-ökologische Forschung
Matthias Felsenstein,
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
9.30 Uhr
Begrüßung und Prolog
Dr. med. Peter Ohnsorge,
European Academy
for Environmental Medicine e. V.
Dr. med. Norbert Fischer,
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
9.50 Uhr
Einführung in
das Forschungsprojekt
Dr. Konrad Götz, ISOE – Institut
für sozial-ökologische Forschung
10.05 Uhr
Verweiblichte Fische und
zu leise quakende Frösche und
der Mensch?
Wissenschaftlicher Stand
zu Arzneimitteln im Wasser
Prof. Dr. Klaus Kümmerer,
Institut für Nachhaltige Chemie
und Umweltchemie
der Universität Lüneburg
10.45 Uhr
Diskussion
10.55 Uhr
Pause
11.15 Uhr
Das Antibiotika Problem
Dr. med. Dr. Katja de With,
Zentralbereich Klinische
Infektiologie des Universitäts­
klinikums Dresden
11.45 Uhr
Diskussion
11.55 Uhr
Die Relevanz der Ärzte aus
Sicht des Umweltbundesamtes
Riccardo Amato,
Umweltprüfung Arzneimittel
des Umweltbundesamtes
12.25 Uhr
Diskussion
12.35 Uhr
Das Problem fängt bei der
­Verordnung an – Arzneimittel
und Umweltbelastung
Prof. Dr. med. Petra Thürmann,
Institut für klinische Pharma­
kologie, Klinikum Wuppertal
13.05 Uhr
Diskussion
13.15 Uhr
Pause
13.50 Uhr
Kumulationseffekte
Beispiele von Langzeitbela­
stung im Niedrigdosisbereich
Dr. med. Peter Ohnsorge
14.15 Uhr
Diskussion
14.25 Uhr
Tabletten für die Tonne –
­Abfall mit Risiken
und Nebenwirkungen
Dr. Thekla Kiffmeyer, Bereich
Umwelt und Nachhaltigkeit/
Umwelthygiene und Spurenstoffe
des IUTA
14.50 Uhr
Diskussion
15.00 Uhr
Brainstorming –
Handlungsmöglichkeiten
im beruflichen Alltag
Moderation: Dr. Konrad Götz
15.45 Uhr
Film: „Pillen, die wir
wegspülen: Arzneimittel,
Trinkwasser und die Umwelt“
15.55 Uhr
Lessons learned / Feedback
Moderation: Dr. Konrad Götz
16.05–16.15 Uhr
Resümee
Dr. med. Peter Ohnsorge
Veranstaltungsort: in den
Räumen der Landesärztekammer
Baden-Württemberg,
Jahnstraße 38a,
70597 Stuttgart-Degerloch
Die Teilnahme ist kostenlos –
eine Anmeldung unbedingt
erforderlich.
Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt.
Die Veranstaltung ist mit
7 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer
Baden-Württemberg anerkannt.
Bitte abtrennen
Anmeldung und Programmanforderung bitte an:
Online:
Landesärztekammer
www.ärztekammer-bw.deBaden-Württemberg
Faxantwort: Fortbildung und
(07 11) 7 69 89-82
Qualitätssicherung
Telefon: (07 11) 7 69 89-24
Frau Mangold
E-Mail:
Jahnstraße 40
helene.mangold@laek-bw.de
70597 Stuttgart
Anmeldung
Fortbildung: Steigendes Risiko –
Arzneimittelwirkstoffe im Wasserkreislauf
Samstag, 29. November 2014, 9.30–16.15 Uhr
In den Räumen der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 38a, 70597 Stuttgart-Degerloch.
Titel, Name, Vorname
Facharztbezeichnung
Institution
Anschrift
TelefonFax
E-Mail
DatumUnterschrift
(Bitte Druckbuchstaben bzw. Stempel)
ÄBW 10 • 2014
449
Bekanntmachungen
Symposium
„Rausch und Gewalt –
Folgen jugendlichen
Suchtmittelmissbrauchs“
Eine Veranstaltung
des Ausschusses „Suchtmedizin“
der Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Termin:
Mittwoch, 19. November 2014
10.00–16.00 Uhr
Veranstaltungsort:
In den Räumen des „Hospitalhofs“, Büchsenstraße 33,
70174 Stuttgart-Mitte
Alkohol und andere Suchtmittel
sind zwar nicht die alleinige Ursache für Gewalt, wirken jedoch
wie Katalysatoren: Sie steigern
Aggressionen und mindern die
Selbstkontrolle. Bei Jungen ist
rund ein Drittel der verübten körperlichen Gewalt alkoholbedingt,
bei Mädchen sogar zwei Drittel.
Längsschnittstudien können
zudem belegen, dass Alkoholkonsum im frühen Jugendalter
zu späteren Gewaltverhalten und
umgekehrt Gewaltverhalten im
frühen Jugendalter zu späterem
Alkoholkonsum führt. Ein Problemkreis, dem am besten mit
Prävention zu begegnen ist.
Konzepte zur Prävention nehmen
daher einen großen Raum ein
in den Beiträgen der Referenten:
So wird die Bandbreite polizeilicher Prävention ebenso vorgestellt wie die Möglichkeiten ärztlicher Intervention sowie Projekte
der kommunalen Suchthilfe.
Programm
10.00–10.15 Uhr
Begrüßung, Einführung
und Moderation
Dr. med. Christoph
von Ascheraden, St. Blasien,
Vorsitzender
des Ausschusses „Suchtmedizin“
der Landesärztekammer
Matthias Felsenstein, Stuttgart,
Leiter der Abteilung Fortbildung
und Qualitätssicherung
der Landesärztekammer
Grußwort
Dr. med. Ulrich Clever,
Präsident der Landesärzte­
kammer Baden-Württemberg
450
10.15–10.45 Uhr
Alkohol und Sucht
bei Jugendlichen – zwischen
zerstörerischen Gewalt­
exzessen und gesellschaft­
licher Verantwortung
Diskussion
Reinhold Gall MdL, Innenminister
des Landes Baden-Württemberg
10.45–11.25 Uhr
Alkohol- und drogenbedingte Jugendgewalt im
Koordinatensystem polizei­
licher Bekämpfungsstrategien
Diskussion
Martin Schatz, Landeskriminal­
direktor Innenministerium
­Baden-Württemberg
11. 25–12.05 Uhr
Sucht und Gewalt
Ursachen – Motive – Folgen
Diskussion
Prof. Dr. med. Michael Berner,
Ärztlicher Direktor
Rhein-Jura-Klinik, Bad Säckingen
12.05–12.50 Uhr Mittagspause
12.50–13.00 Uhr
Ohne Limit – zugedröhnt
und aggressiv enthemmt
Interview mit
einem Betroffenen
13.00–13.40 Uhr
Wie gefährlich sind Amphe­
tamine und andere aktuelle
Designerdrogen?
Klinische und
therapeutische Aspekte
Diskussion
PD Dr. med. Leo Hermle,
Ärztlicher Direktor Fachkrankenhaus Christophsbad Göppingen
13.40–14.10 Uhr
Suchtmittelkonsum
und Gewaltbereitschaft
Erfahrungen eines Klinikarztes
Diskussion
Dr. med. Rafael Wahl, Oberarzt
Klinik für psychosomatische
Medizin und Fachpsychotherapie,
Schwerpunkt Suchterkrankungen,
Fachkrankenhaus Christophsbad
Göppingen
14.10–14.30 Uhr Kaffeepause
14.30–15.05 Uhr
Alles bleibt anders –
umgesetzte und gelebte Prä­
vention im Landkreis Konstanz
Diskussion
Johannes Fuchs,
Kommunaler Suchtbeauftragter,
Landratsamt Konstanz
ÄBW 10 • 2014
15.05–15.40 Uhr
PräRIE in der Freiburger
Altstadt: Kommunale Ange­
bote zur Alkoholprävention
im öffentlichen Raum
Diskussion
Karin-Anne Böttcher M. A.,
Koordinationsstelle Kommunale
Alkoholpolitik Stadt Freiburg
15.40–16.00 Uhr
Abschlussdiskussion
und Resümee
Dr. med. Christoph
von Ascheraden
Die Teilnahme ist kostenfrei –
Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung ist mit
6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer
Baden-Württemberg anerkannt.
Bitte abtrennen
Anmeldung und Programmanforderung bitte an:
Online:
Landesärztekammer
www.ärztekammer-bw.deBaden-Württemberg
Faxantwort: Fortbildung und
(07 11) 7 69 89-82
Qualitätssicherung
Telefon: (07 11) 7 69 89-24
Frau Mangold
E-Mail:
Jahnstraße 40
helene.mangold@laek-bw.de
70597 Stuttgart
Anmeldung
Symposium „Rausch und Gewalt –
Folgen jugendlichen Suchtmittelmissbrauchs“
Mittwoch, 19. November 2014, 10.00 – 16.00 Uhr
In den Räumen des „Hospitalhofs“, Büchsenstraße 33,
70174 Stuttgart-Mitte
Titel, Name, Vorname
Facharztbezeichnung
Institution
Anschrift
TelefonFax
E-Mail
DatumUnterschrift
(Bitte Druckbuchstaben bzw. Stempel)
Bekanntmachungen
Bezirksärztekammer
Nordwürttemberg
Geschäftsstelle:
­Jahnstraße 5
70597 Stuttgart (­ Degerloch)
Telefon (07 11) 7 69 81-0
Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Curriculum Psychosomatische
Grundversorgung
Erweitern Sie Ihre Kenntnisse,
Fertigkeiten und Einstellungen
bei der Gestaltung der ArztPatienten-Beziehung, in der
frühzeitigen und zutreffenden
Diagnose psychischer und
­psychosomatischer Störungen
und bei der Weitervermittlung
der Patienten in eine fach­
spezifische Behandlung.
Der Kurs vermittelt grundlegende
theoretische Konzepte der
­Psychosomatik, wichtige Aspekte
der ärztlichen Gesprächsführung
mit psychosomatischen Patienten
und gibt eine Einführung in
die Balintgruppenarbeit. Diese
Kompetenzen befähigen Sie
psychische, funktionelle, psychosomatische und somato­
psychische Erkrankungen besser
zu erkennen und im Rahmen
Ihres Fachgebietes durch verbale
Interventionen zu behandeln
bzw. wichtige Weichenstellungen
zum Wohle Ihrer Patienten
­vorzunehmen.
Dieser 80-stündige Kurs erfüllt
die inhaltlichen Anforderun­
gen der KBV (nach den Ziffern
35100 und 35110 des EBM) und
der aktuellen Weiterbildungs­
ordnung der Landesärzte­
kammer Baden-Württemberg.
Themenschwerpunkte:
– Definition der Psychosomatik
sowie Entwicklung psycho­
somatischer und psychischer
Krankheiten und Perspektiven
der Psychosomatik
– Psychotherapeutische
­Verfahren und Institutionen
– Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen
und Psychosomatosen
– Suchtbehandlung
– Somatopsychische Störungen,
chronische Erkrankungen
und Palliativmedizin
– Angst-, Ess- sowie
­Sexualstörungen
– Dissoziative Störungen
– Suizidalität
Termine:
jeweils Samstag, 9.00–16.15 Uhr
24. Januar 2015
21. Februar 2015
18. April 2015
9. Mai 2015
13. Juni 2015
18. Juli 2015
26. September 2015
31. Oktober 2015
14. November 2015
5. Dezember 2015
Veranstaltungsort:
Bezirksärztekammer
Nordwürttemberg,
Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. med. Holger Salge,
Dr. med. Bernd Gramich,
Dr. med. Dipl.-Psych.
Ingrid Rothe-Kirchberger
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung
Teilnehmerbeitrag: 980,– Euro
Fortbildungspunkte: 80 Punkte
Anmeldung:
Fachbereich Fortbildung,
Telefon (07 11) 7 69 81-562,
Fax (07 11) 7 69 81-500,
E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
Qualifikation zur fachgebundenen
genetischen Beratung
laut Gendiagnostikgesetz –
Nutzen Sie die Chance,
die Qualifikation schnell und
einfach zu erlangen!
(Für Ärzte der Fachrichtungen
Frauenheilkunde/Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin)
Seit 1. Februar 2010 ist das
Gendiagnostikgesetz (GenDG)
in Kraft. Demnach dürfen
seit Februar 2012 genetische
Beratungen im Zusammenhang
mit genetischen Untersuchungen
nur noch durch speziell
qualifizierte Ärztinnen und Ärzte
durchgeführt werden.
Für die Dauer von fünf Jahren
(Fristende 10. 07. 2016) kann
die Qualifikation im Rahmen
von Übergangsbestimmungen
durch eine bestandene Wissenskontrolle nachgewiesen werden.
In unserem Auffrischungskurs
werden Sie auf die Wissens­
kontrolle vorbereitet, die
direkt im Anschluss in Form
eines Multiple-Choice-Bogens
erfolgt.
Termin:
Samstag, 28. Februar 2015
9.00–15.00 Uhr
Programm:
9.00–9.15 Uhr
Begrüßung
9.15–10.15 Uhr
Gendiagnostikgesetz
und genetische Beratung
Dr. med. Gabriele du Bois,
Stuttgart,
Fachärztin für Humangenetik
10.15–11.00 Uhr
Pränataldiagnostik
und Gendiagnostikgesetz
Dr. med. Isabel Wallrafen,
Nürtingen,
Facharzt für Frauenheilkunde
11.00–11.45 Uhr
Genetische Syndrome
in der Pädiatrie
PD Dr. med. Dr. rer. nat.
Birgit Zirn, Stuttgart,
Fachärztin für Humangenetik
11.45–12.15 Uhr
Mittagspause
12.15–13.00 Uhr
Chromosomen-Diagnostik
Dr. rer. nat. Eva Daumiller,
Böblingen,
Fachhumangenetikerin
13.00–14.00 Uhr
DNA-Diagnostik
Dr. biol. hum.
Günther Rettenberger, Neu-Ulm,
Fachhumangenetiker
14.00–14.15 Uhr
Kaffeepause
14.15–15.00 Uhr
Wissenskontrolle
Änderungen bleiben vorbehalten.
Veranstaltungsort:
Bezirksärztekammer
Nordwürttemberg,
Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart
Zielgruppe:
Ärzte der Fachrichtungen Frauenheilkunde/Geburtshilfe sowie
Kinder- und Jugendmedizin
Teilnehmerbeitrag: 48,– Euro
Fortbildungspunkte: 8 Punkte
Anmeldung:
Fachbereich Fortbildung,
Telefon (07 11) 7 69 81-570,
Fax (07 11) 7 69 81-500,
E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
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Bekanntmachungen
Qualifikation zur fachgebundenen
genetischen Beratung
laut Gendiagnostikgesetz
(für Hausärzte und Internisten)
Nutzen Sie die Chance,
die Qualifikation schnell und
einfach zu erlangen!
Seit 1. Februar 2010 ist das
Gendiagnostikgesetz (GenDG)
in Kraft. Demnach dürfen
seit Februar 2012 genetische
Beratungen im Zusammenhang
mit genetischen Untersuchungen
nur noch durch speziell
qualifizierte Ärztinnen und Ärzte
durchgeführt werden.
Für die Dauer von fünf Jahren
(Fristende 10. 07. 2016) kann
die Qualifikation im Rahmen
von Übergangsbestimmungen
durch eine bestandene Wissenskontrolle nachgewiesen werden.
In unserem Auffrischungskurs
werden Sie auf die Wissens­
kontrolle vorbereitet, die
direkt im Anschluss in Form
eines Multiple-Choice-Bogens
erfolgt.
Termin:
Samstag, 8. November 2014
9.00–15.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Bezirksärztekammer
Nordwürttemberg,
Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart
Zielgruppe:
Hausärzte und Internisten
Teilnehmerbeitrag: 48,– Euro
Fortbildungspunkte: 8 Punkte
Änderungen bleiben vorbehalten.
Anmeldung:
Bezirksärztekammer
Nordwürttemberg,
Fachbereich Fortbildung,
Telefon (07 11) 7 69 81-570,
Fax (07 11) 7 69 81-500,
E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
Bezirksärztekammer
Nordbaden
Geschäftsstelle:
Keßlerstraße 1
76185 Karlsruhe
Telefon (07 21) 59 61-0 Fax (07 21) 59 61-11 40
Auffrischungskurs
„Qualifikation zur fachgebundenen
genetischen Beratung“
(inkl. Wissenskontrolle) gemäß
GenDG für FÄ für Innere Medizin
und Hämatologie und Onkologie
Mit dem am 1. Februar 2010 in
Kraft getretenen Gendiagnostikgesetz (GenDG) hat der Bundesgesetzgeber die Voraussetzungen
und Grenzen genetischer Untersuchungen neu geregelt sowie
auch die genetische Beratung
auf eine gesetzliche Grundlage
gestellt.
Seit 1. Februar 2012 dürfen genetische Beratungen im Zusammenhang mit genetischen Untersuchungen nur noch Ärztinnen
und Ärzte durchführen, die sich
speziell in der fachgebundenen
genetischen Beratung qualifiziert
haben (§ 7 Abs. 3 und § 23
Abs. 2, 2. a) GenDG), soweit sie
nicht bereits über eine Anerkennung im Gebiet Humangenetik
oder der Zusatzbezeichnung
Medizinische Genetik verfügen.
Im Rahmen einer Übergangs­
lösung kann die theoretische
Qualifikation durch eine bestandene Wissenskontrolle nachgewiesen werden. Der 6-stündige
Auffrischungskurs soll auf die
sich anschließende Wissens­
kontrolle vorbereiten, um die
Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung
nachweisen zu können.
Termin:
Samstag, 17. Januar 2015
9.00–ca. 16.30 Uhr
Referenten:
Prof. Dr. med. Carl-Erik Dempfle,
Facharzt für Innere Medizin,
Hämostaseologie;
Gerinnungspraxis Mannheim
Dr. med. Sabine Hentze, Fach­
ärztin für Humangenetik; Praxis
für Humangenetik Heidelberg/
Ludwigshafen
Dr. med. Robert Hering, Facharzt
für Humangenetik; Praxis für
Humangenetik und Prävention,
Onkogenetische Schwerpunktpraxis, Stuttgart
Veranstaltungsort:
Ärztehaus Karlsruhe,
Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe,
Karl-Wilhelm-Maurer-Saal (1. OG)
Gebühr: 48,– Euro
Teilnahmebedingungen:
Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung
kostenfrei möglich. Sie hat in
schriftlicher Form per Post,
Telefax oder E-Mail zu erfolgen.
Nach Ablauf der Stornierungsfrist
ist auch bei unverschuldeter
Nichtteilnahme die volle Gebühr
fällig. Die Akademie behält sich
vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor
Kursbeginn abzusagen.
Fortbildungspunkte: 9 Punkte
(inkl. Wissenskontrolle)
Ansprechpartner
und Anmeldung:
Bezirksärztekammer Nordbaden,
Akademie für Ärztliche
Fortbildung, Frau Doll,
Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe,
Telefon (07 21) 59 61-13 60,
Fax: -13 59,
E-Mail: fortbildungsakademie@
baek-nb.de
Weitere Informationen:
www.baek-nb.de oder
www.aerztekammer-bw.de
452
ÄBW 10 • 2014
Fortbildung:
Ärzte-Seminare Karlsruhe
Die Bezirksärztekammer Nord­
baden freut sich, auch dieses
Jahr wieder die Ärzte-Seminare
Karlsruhe mitzugestalten.
Die Ärzte-Seminare Karlsruhe der
Karlsruher Messe- und Kongress
GmbH und des Städtischen Klinikums Karlsruhe finden 2014 als
fest etablierte und renommierte
Fortbildungsveranstaltung in der
Region Nordbaden bereits zum
20. Mal statt. Die Bezirksärztekammer Nordbaden beteiligt
sich mit einem zweitägigen
Intensivkurs rund um das Thema
„Haut“ für Hausärzte.
Die Seminare wenden sich an
Ärztinnen und Ärzte, die sich
praxisnah auf einen aktuellen
Wissensstand bringen wollen.
Dabei verfolgen die Vorträge
immer die Intention, aktuelles
Wissen – wissenschaftlich
fundiert und begründet –
dem konkreten Alltagsbedarf
entsprechend aufzubereiten
und zu vermitteln.
Diesen Winter finden parallel
2-Tages-Intensivkurse statt,
zu den Themen
• Neurologie
• Gynäkologie & Geburtshilfe
• Hausarzt Spezial –
Fokus Haut
Termin:
5.–6. Dezember 2014 (Fr–Sa)
Veranstaltungsort:
Messe Karlsruhe, Messeallee 1,
76287 Rheinstetten
Fortbildungspunkte:
2-tägige Kurse: „Hausarzt Spezial
– Fokus Haut“ und „Neurologie“
14 Punkte; „Gynäkologie &
Geburtshilfe“ 15 Punkte
Kontakt:
congress & more | Klaus Link
GmbH; Frau Silvia Scholz-Amend;
E-Mail: scholz-amend@
congressandmore.de;
www.aerzte-seminare-karlsruhe.de
Detaillierte Informationen zum
Programm und zur Anmeldung
finden Sie unter www.aerzteseminare-karlsruhe.de.
Bekanntmachungen
Fortbildung:
„Aus Fehlern lernen –
Konstruktiver Umgang mit Fehlern
in der Medizin“
Ein offener Umgang mit Fehlern,
Beinahe-Fehlern und kritischen
Ereignissen in der Medizin ist für
Kliniken und Praxen heutzutage
gleichermaßen wichtig.
Das entscheidende Kriterium
für die Patientenzufriedenheit
und ein vertrauensvolles ArztPatienten-Verhältnis – auch nach
einem unerwünschten Zwischenfall – ist eine erfolgreiche Gesprächsführung. Eine umfassende
Kommunikation ist für eine konstruktive Fehlerkultur unerlässlich. Diese und weitere Aspekte
zum Risikomanagement finden
sich auch in den aktuellen Qualitätsrichtlinien des G-BA wieder.
Neben den oben genannten
kommunikativen Faktoren informiert die Fortbildung auch über
organisatorische Kriterien eines
erfolgreichen Fehlermanagements und unterbreitet Vorschläge zur Umsetzung der aktuellen
Qualitätsstandards im Krankenhaus.
Mit der Fortbildung möchten wir
an vorherige Veranstaltungen
zum Thema „Aus Fehlern lernen“
anknüpfen und Wege zu einer
positiven Fehlerkultur aufzeigen.
Termin:
Donnerstag, 16. Oktober 2014
19.30–ca. 22.00 Uhr
Referenten:
Prof. Dr. med. Martin Hansis,
ehem. Geschäftsführer des
Städtischen Klinikums Karlsruhe
Dr. Mirjam Körner, Dipl.-Psych.,
Dipl-Bw (BA), Bereich für
Medizinische Soziologie, AlbertLudwigs-Universität Freiburg
Veranstaltungsort: Ärztehaus
Karlsruhe, Keßlerstr. 1,
76185 Karlsruhe,
Karl-Wilhelm-Maurer-Saal (1. OG)
Gebühr: 20,– Euro
Teilnahmebedingungen:
Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung
kostenfrei möglich. Sie hat in
schriftlicher Form per Post,
Telefax oder E-Mail zu erfolgen.
Nach Ablauf der Stornierungsfrist
ist auch bei unverschuldeter
Nichtteilnahme die volle Gebühr
fällig. Die Akademie behält sich
vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor
Kursbeginn abzusagen.
Fortbildungspunkte: 3 Punkte
Ansprechpartner
und Anmeldung:
Bezirksärztekammer Nordbaden,
Akademie für Ärztliche
Fortbildung, Frau Doll,
Keßlerstr. 1, 76185 Karlsruhe,
Telefon (07 21) 59 61-13 60,
Fax: -13 59,
E-Mail: fortbildungsakademie@
baek-nb.de
Weitere Informationen:
www.baek-nb.de oder
www.aerztekammer-bw.de
Fortbildungsreihe:
„Notfall“
Im Notfall werden Ärztinnen
und Ärzte mit verschiedensten
Krankheitsbildern konfrontiert.
Gezielte Diagnostik und schnelles
medizinisches Handeln sind
gefragt. Die Konzeption der Fortbildungsreihe orientiert sich an
häufig auftretenden Krankheitssymptomen, welche zu Themenkomplexen und Leitsymptomen
summiert wurden.
Die Fortbildungsreihe soll sowohl
auf mögliche Notfälle in der
eigenen Praxis vorbereiten, als
auch den im Bereitschaftsdienst
tätigen Ärztinnen und Ärzten
als Auffrischung dienen.
Die Veranstaltungstermine
sind einzeln buchbar.
Termine Block II:
jeweils 19.30–ca. 22.00 Uhr
Dienstag, 21. Oktober 2014
Leitsymptom Brustschmerz
und Atemnot
Referenten: Dr. med. Alexander
Würth, FA für Innere Medizin,
Dr. med. Ronald Redlich,
FA für Innere Medizin
Dienstag, 25. November 2014
Leitsymptom Akutes Abdomen
Referenten: Prof. Dr. med.
Michael Schön, FA für Chirurgie,
Dr. med. Ulrich Kienzle,
FA für Chirurgie
Donnerstag,
18. Dezember 2014
Notfälle Augen, Haut, HNO
Referenten: Dr. med. Stefan
Bültmann, FA für Augenheilkunde,
Dr. med. Gregor Vasvari, FA
für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
Dr. med. Stephan Koehler,
FA für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. med. Ernst-Rainer Sexauer,
2. Vorsitzender
der Ärzteschaft Karlsruhe
Veranstaltungsort:
Ärztehaus Karlsruhe,
Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe,
Karl-Wilhelm-Maurer-Saal (1. OG)
Gebühr: 20,– Euro/Veranstaltung
Teilnahmebedingungen:
Bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung
kostenfrei möglich. Sie hat in
schriftlicher Form per Post,
Telefax oder E-Mail zu erfolgen.
Nach Ablauf der Stornierungsfrist
ist auch bei unverschuldeter
Nichtteilnahme die volle Gebühr
fällig. Die Akademie behält sich
vor, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor
Kursbeginn abzusagen.
Fortbildungspunkte:
3 Punkte/Veranstaltung
Ansprechpartner
und Anmeldung:
Bezirksärztekammer Nordbaden,
Akademie für Ärztliche
Fortbildung, Frau Doll,
Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe,
Telefon (07 21) 59 61-13 60,
Fax: -13 59,
E-Mail: fortbildungsakademie@
baek-nb.de
Weitere Informationen:
www.baek-nb.de oder
www.aerztekammer-bw.de
ÄBW 10 • 2014
453
Bekanntmachungen
Hygienebeauftragter Arzt
Die 40-stündige Fortbildung
wird vom Städtischen Klinikum
Karlsruhe in Kooperation mit der
Bezirksärztekammer Nordbaden
angeboten und durchgeführt.
Die Teilnahmebescheinigungen
für den Fortbildungskurs erteilt
die Ärztekammer.
Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene
und Infektionsprävention in
medizinischen Einrichtungen
(MedHygVO) vom 20. Juli 2012
sind Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren
sowie Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen
eine den Krankenhäusern
vergleichbare medizinische
Versorgung erfolgt, verpflichtet,
hygienebeauftragte Ärztinnen
oder Ärzte zu bestellen.
Als hygienebeauftragte Ärztin
oder hygienebeauftragter Arzt
darf nur bestellt werden, wer
über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und
an einer Fortbildung zum Erwerb
der Qualifikation hygienebeauftragte Ärztin, hygienebeauftragter Arzt nach dem Curriculum der
Bundesärztekammer mit Erfolg
teilgenommen hat.
Termine:
26.–30. Januar 2015
4.–8. Mai 2015
jeweils Montag bis Freitag,
9.00 s.t.–16.30 Uhr
Leitung:
Dr. med. Eberhard Kniehl, Leiter
der Abteilung für Mikrobiologie
und Krankenhaushygiene,
Städtisches Klinikum Karlsruhe
Ort: Städtisches Klinikum
Karlsruhe gGmbH,
Moltkestr. 90, 76133 Karlsruhe
Gebühr: 550,– Euro
Fortbildungspunkte: 40 Punkte
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Teilnehmerzahl
ist auf 25 begrenzt.
Auskunft und Anmeldung:
Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Eberhard Kniehl,
Telefon (07 21) 9 74-18 01,
E-Mail: eberhard.kniehl@
klinikum-karlsruhe.de
Anmeldung und Organisation:
Geschäftsstelle BBz,
Telefon (07 21) 9 74-75 40,
E-Mail: bbz@klinikum-karlsruhe.de
454
Bezirksärztekammer
Südbaden
Geschäftsstelle:
Sundgauallee 27
79114 Freiburg/Br.
Telefon (07 61) 6 00 47-0
Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und
Weiterbildung Südbaden
Ausführliche Informationen/
Anmeldeformulare finden Sie
auf unserer Homepage
www.baek-sb.de/akademie
Alle Veranstaltungen sind
von der Landesärztekammer
Baden-Württemberg anerkannt
und auf das Fortbildungs­
zertifikat anrechenbar.
Achtsamkeitsbasierte
Stressbewältigung für Ärztinnen
und Ärzte – Tagesworkshop
Leitung: Dr. med. Hendrikje Posch,
Baar, CH, Fachärztin für Psychiatrie
und Psychotherapie, MBSR/
MBCT-Lehrerin; Dipl.-Ing. (BA)
Anke Wunderlich, Freiburg,
Bewegungs- und Ausdrucks­
therapeutin, MBSR/MBCT-Lehrerin
Berufstätige im Gesundheitswesen stehen heute vor besonderen
Herausforderungen: zunehmende
Beschleunigung in den Arbeitsabläufen, Zeitdruck und emotionale Belastungen. Um Überforderung nachhaltig vorzubeugen
und auch in stressigen Zeiten
innere Ruhe und Stabilität zu
bewahren, ist es sinnvoll, Achtsamkeit zu praktizieren. Achtsamkeit bedeutet, die erlebten Erfahrungen im gegenwärtigen
Augenblick bewusst und nicht
wertend wahrzunehmen. Wir
lernen innezuhalten, unbewusste
oder automatische Verhaltensweisen zu erkennen und ge­
lassener und kreativer mit dem
Berufsalltag umzugehen.
ÄBW 10 • 2014
Methoden sind:
– Achtsamkeitsmeditationen
im Liegen, Sitzen, Stehen
und Gehen
– sanfte Yogaübungen
– Impulsreferate und Reflexionen
– Achtsamkeitsübungen
für den Berufsalltag
Achtsamkeit unterstützt Sie
dabei:
Konstruktiv Stress zu bewältigen,
Burn-out vorzubeugen, den Blick
für das Wesentliche zu öffnen
und Prioritäten zu klären, Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz
im beruflichen Alltag zu leben.
Termin:
Freitag, 17. April 2015
Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 100,– Euro
Hygienebeauftragter Arzt –
Onlinekurs
Leitung: Dipl.-Volkswirt Dr. med.
Wolfgang Gärtner, Deutsches
Beratungszentrum für Hygiene
(BZH GmbH), Freiburg
Zum Hygienebeauftragten Arzt
kann nur bestellt werden, wer
über eine mindestens zwei­
jährige Berufserfahrung verfügt
und spezielle Kenntnisse auf
dem Gebiet der Hygiene und
der medizinischen Mikrobiologie
erworben hat.
Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzig­
stündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer.
Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Beratungszentrum für Hygiene
(BZH) die curriculäre Fortbildung
„Hygienebeauftragter Arzt“ als
Blended-Learning-Kurs mit einer
verkürzen Anzahl von Präsenz­
tagen in Kombination mit E-Learning an. Die internetbasierten
20 Kurseinheiten stehen ab
1. April 2015 zur Verfügung.
Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-TagesKurs vorgestellt. Die Teilnahme
an der Präsenzveranstaltung ist
nur möglich, wenn zuvor die
E-Learning-Einheiten absolviert
wurden. Die Präsenzveranstaltung findet am 9./10. Juli 2015
im Haus der Ärzte in Freiburg
statt.
Termin:
Online-Phase
ab 1. April 2015
Präsenztage
9. und 10. Juli 2015
Zeit: Donnerstag,
9.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr und
Freitag, 8.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 600,– Euro
Medizinische Hypnose für Ärzte
Leitung: PD Dr. Uwe H. Ross,
Freiburg
Einführungskurs
In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis
aktueller neurophysiologischer
Erkenntnisse wirkungsvolle
Ad-hoc-Interventionen der
modernen Hypnose bei akuten
und chronischen Schmerzen,
somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen,
nichtorganischen Schwindel­
beschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der
täglichen Praxis angewendet,
können die Beschwerden für den
Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil
hypnotherapeutischer Ansätze
in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie –
konsequent ressourcen- und
lösungsorientiert eingesetzt –
vermehrt die unwillkürliche,
unbewusste Erlebnisebene des
Patienten einbeziehen und unter
anderem bei Schmerz objek­
tivierbare psychobiologische
­Wirkungen entfalten.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur
Beschwerdeminderung und zur
Aktivierung innerer Ressourcen
bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­
zuständen, zum Beispiel vor
­medizinischen Eingriffen.
Termin:
Samstag, 25. Oktober 2014
Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 100,– Euro
Bekanntmachungen
Fortbildung „Impfen“
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola,
Freiburg
Die Impfprophylaxe zählt zu den
wichtigsten Errungenschaften
der modernen Medizin, und
ohne Zweifel gibt es nationale
und internationale Impferfolge –
die Ausrottung der Pocken und
die Rückdrängung der Kinder­
lähmung in ganz Europa sind die
beiden prominentesten Beispiele.
Es gibt in Deutschland aber auch
Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs
Neue vermeidbare Todesfälle
durch Influenza. International
kann Deutschland beim Impfen
kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika,
aber auch einige Staaten in Afrika
masernfrei. Demgegenüber ist
wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind.
Auch im europäischen Vergleich
steht Deutschland weit hinten,
was die Impfvorsorge betrifft.
Die Gründe sind vielfältig.
Wesentlich ist sicherlich auch
ein defizitärer Wissensstand der
Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden
wir in Hausarztpraxen Impflücken
zwischen 35 und 55 Prozent,
bei den Frauenärzten mögen sich
die Zahlen in einem ähnlichen
Rahmen bewegen. Selbst bei
Pädiatern gibt es mancherorts
Impflücken zwischen 5 und
20 Prozent. In der Mehrzahl
Routineleistungen, die einfach
nur vergessen werden und das,
obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.
Inhalt des Seminars:
– Grundlagen des Impfens,
Epidemiologie-Impfstofftypen
– Impfsystem in Deutschland
– Impfpräventable Erkrankungen
– Risiken, Nebenwirkungen
– Impfen von Risikopatienten
– Vorgehen in der Praxis
– Diskussion von Fallbeispielen
Termin:
Samstag, 6. Dezember 2014
Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.00 Uhr
Ort: Freiburg
Verwaltungskostenpauschale:
30,– Euro
Notarztseminar zum Erwerb
der Zusatzbezeichnung
„Notfallmedizin“ gemäß Curriculum
der Bundesärztekammer
Leitung: Dr. med. Frank Koberne,
St. Josefskrankenhaus Freiburg
Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im
Bereich der Notfallmedizin auf
Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS
Algorithmen. Sichergestellt wird
ein hoher Anteil an praktischen
Übungen und Simulationen in
Kleingruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei.
Termin:
23. November–
1. Dezember 2015
Zeit: Montag bis Dienstag
(ohne Sonntag),
8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr
Ort: Freiburg
Entgelt: 850,– Euro
Notfalltraining für Ärzte
Leitung: Dr. Stefan Leisinger,
Emmendingen
Grundkurs
Der plötzliche Herztod ist eine
der häufigsten Todesursachen in
der Bundesrepublik Deutschland.
Die sofortige effiziente und gut
strukturierte erweiterte Reanimation mithilfe eines guten Atemwegsmanagements unterstützt
durch Defibrillation und Notfallmedikation, ist dann der Über­
lebensfaktor Nr. 1 für diese
­Patienten.
Neben einer Einführung in die
medizinischen Grundlagen erhalten Sie in diesem Seminar auch
die Möglichkeit eines Intensivtrainings zur erweiterten cardiopulmonalen Reanimation gemäß
den gültigen Standards des
European Resuscitation Council
und der Bundesärztekammer.
Programm:
Medizinische Grundlagen –
Basistherapie – CPR –
Venenzugänge – Beatmung –
Elektrotherapie
Termin:
Samstag, 31. Januar 2015
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr
Entgelt: 100,– Euro
Kardiozirkulatorische Notfälle
Herzrhythmusstörungen gehören
neben den Krebserkrankungen
zu den häufigsten Todesursachen. In Deutschland sterben
nach Schätzungen jährlich zwischen 70 000 und 80 000 Menschen den rhythmogen bedingten plötzlichen Herztod.
Nur wenige Patienten überleben
dank rechtzeitig eingeleiteter
Reanimationsmaßnahmen.
Dieses Seminar vermittelt den
teilnehmenden Ärztinnen und
Ärzten die sichere Fähigkeit,
lebensbedrohliche Rhythmus­
störungen rasch zu erkennen
und geeignete Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Programm:
Rhythmusstörungen –
Elektrotherapie – Notfall­
medikamente – EKG-Simulation
– Fallbesprechung Kreislauf –
Mega-Code-Traing Erw. gemäß
ERC – Airway-Management
(Larynxmaske; Combitube etc.)
Termin:
Samstag, 25. Oktober 2014
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr
Entgelt: 100,– Euro
Traumatologische Notfälle
Erleiden Personen akute Gewalteinwirkungen, zum Beispiel aufgrund von Verkehrsunfällen oder
im Rahmen einer Schlägerei,
werden häufig Verletzungsmuster
zu spät erkannt. Es verstreicht
wertvolle Zeit, in welcher der
Patient nicht die benötigte
Behandlung erhält.
Dieses Seminar soll teilnehmende Ärztinnen und Ärzte
in die Lage versetzen, akute
Lebensgefahr bei durch Trauma
verletzten Notfallpatienten ab­
zuwenden sowie die Vitalfunk­
tionen zu sichern. Durch rasches
Erfassen der traumatischen
Gesamtbelastung und geeignete
therapeutische Maßnahmen
ist es möglich, den Patienten
zu stabilisieren.
Programm:
Unfallmechanismen – Primary/
Secondary Survey – SchädelHirn-Trauma – Wirbelsäulen­
trauma – Extremitätentrauma –
Thoraxtrauma – Abdominal­
trauma – Bodycheck – Immobilisation – Fallbesprechung Trauma
– Primary & Secondary survey –
Mega-Code-Training Erw.
gemäß ERC
Termin:
Samstag, 15. November 2014
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr
Entgelt: 100,– Euro
Notfalltraining
für Arzt und Praxisteam
Immer wieder kommt es in Arztpraxen zu Notfallsituationen. Das
Praxisteam wird dann vor eine
sehr schwierige Aufgabe gestellt.
Unser Seminar vermittelt allen
in diesem Bereich Tätigen die
erforderliche Routine und das
nötige Hintergrundwissen, um
in Zukunft in solchen Situationen
richtig reagieren zu können.
Programm:
Vermittlung gültiger Standards
der Herz-Lungen-Wiederbelebung/Algorithmen der Patientenversorgung, Übung invasiver
Maßnahmen
Termin:
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr
Entgelt: 75,– Euro pro Person
Basiskurs Palliativmedizin
Leitung: Dr. Tobias Reiber,
Freiburg
Seit 2003 treffen sich im Rahmen
der vom Arbeitskreis Palliativ­
medizin Freiburg durchgeführten
und von der Akademie für ärztliche Fort - und Weiterbildung der
Bezirksärztekammer Südbaden
getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und
Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und
Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen
Gesellschaft für Palliativmedizin
ÄBW 10 • 2014
455
Bekanntmachungen
gegliederten Inhalte, nämlich
Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und
Ethik in gut ausgewogenen Verhältnissen. Ob der Basiskurs als
Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung
oder einer Rekapitulation bereits
gekannter Fakten dient, ist dabei
nebensächlich – der Kurs soll
allen Interessierten eine Hilfe
im beruflichen (und vielleicht
auch persönlichen) Alltag sein.
Termine:
24./25. Oktober 2014
28./29. November 2014
9./10. Januar 2015
Zeit: freitags,
14.00 s.t.–18.30 Uhr,
samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr
Ort: Caritas Tagungszentrum,
Freiburg
Entgelt: 550,– Euro
Basiskurs Palliativmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol.
Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker
Msc Palliative Care (King’s College
London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum
Freiburg
Termin:
19.–23. Januar 2015
Zeit: Montag–Freitag,
9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr
Ort: Haus der Ärzte, Freiburg
Entgelt: 550,– Euro
Basiskurs Palliativmedizin –
Onlinekurs
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol.
Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker
Msc Palliative Care (King’s College
London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum
Freiburg
Seit Mitte 2013 wird in der Weiterbildung ein neues Kursformat
„Blended Learning“ angeboten,
das es ermöglicht, die Dauer der
Präsenzveranstaltung zu verkürzen und trotzdem die 40-stündige
Weiterbildung sicherzustellen.
Blended Learning ist eine Kombination aus Präsenztagen und
E-Learning-Modulen.
456
Der Kurs beginnt mit zwei
Präsenztagen. Dazu ergänzend
werden weitere 20 Lerneinheiten
als E-Learning Module online
bereitgestellt, die Sie flexibel und
bei freier Zeiteinteilung abrufen
können.
Ergänzt werden die E-Learning
Module durch 3 interaktive
Online-Meetings, in denen Sie
die Möglichkeit haben, live
Fragen und eigene Fälle ein­
zubringen und mit einer Fach­
expertin zu diskutieren.
Der Kurs schließt mit einem
kurzen E-Test zur Selbstkontrolle
ab – so können Sie ihren Lern­
erfolg selbstständig überprüfen.
Alle Online-Inhalte sind zu jeder
Zeit und von überall per Internet
abrufbar.
Voraussetzung zur Teilnahme ist
ein Computer mit Internet­
anschluss und ein Headset
sowie die Bereitschaft zur selbstständigen Erarbeitung der
Online-Module. Die Teilnahme
an allen Online-Meetings ist
verpflichtend.
Präsenztermin:
13./14. Februar 2015
Zeit: 9.00 Uhr s.t.–18.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Online-Phase:
15. Februar bis 30. April 2015
(20 Unterrichtseinheiten)
Entgelt: 550,– Euro
Palliativmedizin Fallseminar
Leitung:
Prof. Dr. med. Dipl.-Theol.
Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker
Msc Palliative Care (King’s College
London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum
Freiburg
Das Kursangebot wendet sich an
Ärztinnen und Ärzte in Klinik und
Praxis, die bereits den Basiskurs
Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert
haben und sich in der Betreuung
Schwerkranker und Sterbender
besonders engagieren möchten.
Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die
Empfehlungen der Deutschen
Gesellschaft für Palliativmedizin
e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit
anderen medizinischen Fach­
gesellschaften erarbeitet wurden.
ÄBW 10 • 2014
Weiterhin werden Kursinhalte
des German Programm in
Palliative Care Education genutzt
(Verbundprojekt der durch die
Deutsche Krebshilfe geförderten
Akademien für Palliativmedizin in
Zusammenarbeit mit der Harvard
Medical School, Center for
Palliative Care, Boston, USA und
der Christopherus Akademie,
Interdisziplinäres Zentrum für
Palliativmedizin der Universität
München).
Das Fallseminar besteht aus
drei Modulen à 40 Kurseinheiten,
die sich über jeweils fünf Tage
erstrecken.
Modul 1
Der schwerkranke, sterbende
Patient, sein soziales Umfeld
und das behandelnde Team
Modul 2
Der individuelle Prozess
des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext
Modul 3
Professionelles Handeln
in der Palliativmedizin
Termine:
Modul 3:
10.–14. November 2014
Modul 1:
16.–20. März 2015
Modul 2:
22.–26. Juni 2015
Modul 3:
7.–11. Dezember 2015
Zeit: Montag–Freitag,
9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 550,– pro Modul
Unser Seminar Palliative Care
Update „Was gibt es Neues in
der Palliativmedizin?“ findet
einmal jährlich statt. Es richtet
sich an interessierte Ärztinnen
und Ärzte, die sich gerne über
die aktuellen Entwicklungen in
der Palliativmedizin informieren
bzw. ihre Kenntnisse auffrischen
möchten.
Termin:
Donnerstag, 27. November
2014
Zeit: 15.00–18.15 Uhr
Ort: Freiburg
Entgelt: kostenfrei –
Anmeldung erforderlich!
Psychosomatische Grundversorgung
Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle
Fachgebiete den Erwerb von
Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor.
Diese Qualifikation kann durch
Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden.
Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in
5-jähriger Weiterbildung zum
Facharzt für Allgemeinmedizin
Kenntnisse über 80 Stunden
Psychosomatik: 20 Stunden
Theorie, 30 Stunden verbale
Intervention sowie 30 Stunden
Balint-Gruppenarbeit. Diese
werden durch den Besuch von
10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nach­
gewiesen. Alternativ können
auch 5 Samstagsveranstaltungen
mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet
dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg
statt.
Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­
seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur
von Ärzten erbracht werden,
die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen
Seminar erworben haben (z. B.
10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind
die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten).
Im Rahmen der Verträge zur
hausarztzentrierten Versorgung
(HZV) ist das Seminar PGV für
die Qualifikation Psychosomatik
anrechenbar.
Samstagsveranstaltungen
(8 Stunden)
18. Oktober 2014
Schlafstörungen
6. Dezember 2014
Männerspezifische Aspekte
bei psychischen Störungen
24. Januar 2015
Grundprinzipien des Erkennens
und der Behandlung psychischer
und psychosomatischer
Störungsbilder
Bekanntmachungen
28. Februar 2015
Vom psychopathologischen
Befund zur Diagnose
25. April 2015
Somatoforme Störungen
Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.30 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 90,– Euro pro Samstag
Wochenkurs (40 Stunden)
Termin:
9.–13. März 2015
Zeit: Montag–Freitag,
9.00 s.t.–16.30 Uhr
Ort: Rehaklinik Glotterbad,
Glottertal
Entgelt: 450,– Euro
Basisseminar Reisemedizin
gemäß Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola,
Freiburg
Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt
Basiswissen für eine qualifizierte,
auf individuelle Bedürfnisse
zugeschnittene reisemedizinische
Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen
der Tropenmedizin behandelt,
Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt
und die entsprechenden Vor­
sorgemaßnahmen besprochen.
Aspekte der Flug-, Tauch- und
Höhenmedizin sind ebenso Inhalt
wie Erkrankungen bei Reise­
rückkehrern. In Ergänzung zu
den Vorträgen wird aktuelles
Lern- und Informationsmaterial
zur Verfügung gestellt und
die Möglichkeit geboten,
eigene „Problemfälle“ mit
den Referenten zu erörtern.
Teilnehmer, die das komplette
Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem
multiple choice-Test teilnehmen.
Bei erfolgreichem Abschluss
erhalten Sie eine Teilnahme­
bescheinigung, die als BasisZertifikat „Reise-GesundheitsBeratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR)
anerkannt wird.
Termine:
Teil I: 30./31. Januar 2015 und
Teil II: 6./7. März 2015
Zeit: jeweils Freitag und Samstag,
ganztägig
Ort: Haus der Ärzte, Freiburg
Entgelt: 400,– Euro
Reisemedizin – Aufbauseminar
„Geomedizinische Länderkunde/
Internationaler Tourismus
und Reiserecht“ (14 Std.)
Termin:
21./22. November 2014
Zeit: Freitag und Samstag,
ganztägig
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 200,– Euro
Mindestteilnehmerzahl
erforderlich!
„Internationale Arbeitseinsätze und
Rückkehrermedizin“ (14 Std.)
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola,
Freiburg
Nicht nur im privaten Sektor
zeigen Reisen in tropische und
subtropische Länder eine stetig
steigende Tendenz. Auch auf beruflicher Ebene haben Aktivitäten
der Firmen im Ausland und
damit erforderliche berufliche
Reisen in Länder mit – nach
ArbMedVV – besonderen
klimatischen Belastungen
und Infektionsgefährdungen
eine zunehmende Bedeutung.
Mit Inkrafttreten der Verordnung
zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) am 24. 08. 2008
ist die bis dahin vorgeschriebene
Ermächtigung durch die Landesverbände der Berufsgenossenschaften entfallen. Der Arbeit­
geber muss zur Durchführung
arbeitsmedizinischer Vorsorge­
untersuchungen einen Arzt oder
eine Ärztin mit der Gebiets­
bezeichnung „Arbeitsmedizin“,
mit der Zusatzbezeichnung
„Betriebsmedizin“ oder mit
der Zusatzbezeichnung „Tropenmedizin“ beauftragen. Nun kann
ein wesentlich größerer Kreis an
Arbeits- und Betriebsmedizinern
diese Vorsorgeuntersuchung
durchführen.
Dies erfordert eine hohe Eigenverantwortlichkeit zur ausreichenden und qualitätsgesicherten reisemedizinischen Fortbildung. Nach der ArbMedVV §7 (1)
gilt der Grundsatz, dass ein Arzt
oder Ärztin, der oder die nicht
über die erforderlichen Fachkenntnisse oder die speziellen
Anerkennungen oder Aus­
rüstungen verfügt, Ärzte oder
Ärztinnen hinzuziehen soll, die
diese Anforderungen erfüllen.
Für diejenigen Arbeits- und Betriebsmediziner, die sich in dieser
Richtung weiter qualifizieren und
reisemedizinische Fachkenntnisse
erwerben wollen, bietet die
Ärztekammer zusätzlich zum
Basisseminar Reisemedizin
das 2-tägige Aufbauseminar
„Internationale Arbeitseinsätze
und Rückkehrermedizin“ an.
Die beiden Themenblöcke entsprechen den Aufbaumodulen 6
und 12 des Fachzertifikats Reisemedizin des DFR und sind somit
auch für alle anderen Ärztinnen
und Ärzte interessant, die sich
verstärkt der Reisemedizin in
ihrer Praxis widmen und das
Fachzertifikat Reisemedizin des
DFR (Deutschen Fachverbands
Reisemedizin) erwerben
möchten.
Termin:
Freitag/Samstag,
17./18. April 2015
Zeit: ganztägig
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 200,– Euro
Reisemedizin Refresherseminar
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola,
Freiburg
Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar
„Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben
oder vergleichbare Kenntnisse
besitzen, bieten wir daher
ein Refresher-Seminar an.
Besucher dieses Kurses erhalten
einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der
Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt
und auf Änderungen bei den
Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention
hingewiesen. Die Dozenten
besprechen, auch anhand von
Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen.
Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene
Fallbeispiele einzubringen und
mit den Referenten und Kollegen
zu diskutieren.
Das Basiszertifikat Reisemedizin
des Deutschen Fachverbands
Reisemedizin (DFR) und das
DTG-Zertifikat Reisemedizin der
Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale
Gesundheit sind drei Jahre gültig
und können durch den Besuch
eines Refresher-Seminars für weitere drei Jahre erneuert werden.
Dieses Refresher-Seminar wird
für die Verlängerung des Basiszertifikats anerkannt.
Termin:
Samstag, 28. Februar 2015
Zeit: 9.00 s.t.–17.10 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 100,– Euro
Kursweiterbildung Suchtmedizin
zur Erlangung der Zusatz­
bezeichnung gemäß WBO 2006
Leitung:
Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg und
Dr. Friedemann Hagenbuch,
Zentrum für Psychiatrie
Emmendingen
Suchttherapie geht alle an!
Abhängigkeitserkrankungen
begegnen beinahe täglich jeder
Ärztin, jedem Arzt, ob in der
Praxis oder im Krankenhaus tätig.
Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin,
stimulierenden Substanzen und
auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare
Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar.
Suchtmedizin ist deshalb eine
Querschnittsaufgabe für alle
Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen
Kreis der Drogenabhängigen
beschränkt. Die Fähigkeit zum
Erkennen einer möglichen
Abhängigkeitserkrankung bzw.
Gefährdung – sei es nun durch
Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen
Rüstzeug aller Ärztinnen und
Ärzte.
ÄBW 10 • 2014
457
Bekanntmachungen
In der aktuellen Weiterbildungsordnung 2006 ist die Sucht­
medizin als Zusatzweiterbildung
geführt und beinhaltet eine
50-stündige Kursweiterbildung
und abschließender Prüfung.
Termin:
20.–24. April 2015
Zeit: Montag–Freitag,
9.00–18.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 550,– Euro
Schmerztherapie –
Kompaktseminar
Die Zusatzweiterbildung
„Spezielle Schmerztherapie“
umfasst in Ergänzung zu einer
Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch
schmerzkranker Patienten, bei
denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und
einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.
Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung
einer Weiterbildungszeit von
12 Monaten bei einem Weiter­
bildungsbefugten gemäß § 5
Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses
erforderlich.
Seminarinhalte:
Block A
Grundwissen über Pathogenese,
Diagnostik und Therapie
von chronischen Schmerzen,
Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen
bei chronischen Schmerz­
zuständen
Block B
Medikamentöse Schmerztherapie/
Neuropathische Schmerzen,
Interventionelle und andere
nicht-medikamentöse Verfahren
in der Schmerztherapie –
Kopfschmerz
Block C
Schmerzen bei vaskulären
und viszeralen Erkrankungen,
Schmerzen im Alter und
bei Kindern und Jugendlichen,
Tumorschmerz und Palliativ­
medizin
Block D
Muskuloskelettale Schmerzen,
Rückenschmerz, SchulterNackenschmerz, Muskelschmerz,
weit verbreitete Schmerzen
(widespread pain), Fibromyalgie,
Gelenkerkrankungen
Der Besuch des Kurses wird auch
solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen
umfassenden Überblick über
die aktuelle Entwicklung in der
Schmerztherapie aneignen
möchten.
2 Wochenkurse à 40 Std.
Termine:
Teil 1: 24.–28. November 2014
Teil 2: 19.–23. Januar 2015
Zeit: Montag–Freitag,
9.00 s.t.–16.30 Uhr
Ort: Haus der Ärzte,
Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 800,– Euro
dungskongress (BFK)
m 5./6. Dezember 2014
– Nürnberg
Bitte Programme und
Anzeige
Anmeldeformulare anfordern!
Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden,
Sundgauallee 27, 79114 Freiburg,
Telefon (07 61) 6 00-47 36/
47 37/47 38/47 39/47 51,
Fax (07 61) 6 00-47 44,
E-Mail: akademie@baek-sb.de;
www.baek-sb.de/akademie
Bayerischer Fortbildungskongress (BFK)
am 5./6. Dezember 2014 – Nürnberg
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bfk-blaek.de
w.bfk-blaek.de
458
ÄBW 10 • 2014
Bezirksärztekammer
Südwürttemberg
Geschäftsstelle:
­Haldenhaustraße 11
72770 Reutlingen
Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16
Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer
Südwürttemberg
Fortbildungs-CD-ROM
„Palliativmedizin“
Ärztinnen und Ärzte dürfen
frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CMEPunkte sammeln möchten.
Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg
entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können
10 Fortbildungspunkte erworben
werden.
Der Preis pro CD-ROM beträgt
39,– Euro.
Fortbildungs-Doppel-DVD
„Internet- und PC-Spielsucht –
Risiko ohne Altersbeschränkung?“
Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirksärztekammer Südwürttemberg
in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem
Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt.
In den Beiträgen wurden ein
Spiel exemplarisch beschrieben,
die Spielsucht aus der Sicht
betroffener Eltern und des
Kinder- und Jugendpsychiaters
dargestellt, Aspekte von PC-Spiel
und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention
benannt.
Diese Veranstaltung wurde in
Bild und Ton aufgezeichnet und
in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger
Beantwortung von 70 Prozent
der beiliegenden Fragen, die
sich auf die Beiträge beziehen,
können vier Fortbildungspunkte
erworben werden.
Der Preis pro Doppel-DVD
beträgt 34,50 Euro.
Fortbildungs-Doppel-DVD
„... was Ärzte und Patienten
schon immer über Organspende
wissen wollten“
Seit vielen Jahren ist das Thema
Organspende in den Medien
präsent und löst reichlich kontroverse Diskussionen aus, insbesondere seitdem bekannt geworden ist, dass die Bundesrepublik
Deutschland beim innereuro­
päischen Vergleich der Organspendezahlen einen Platz in
der unteren Hälfte der Rangliste
einnimmt. Die Bezirksärzte­
kammer Südwürttemberg hat
das 17. Gesundheitsforum
Südwürttemberg diesem Thema
gewidmet und zusammen mit
der Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie Tübingen am
10. 05. 2014 eine Fortbildungsveranstaltung durchgeführt,
die den Teilnehmern das Wissen
zum aktuellen Verfahren von
Organspende und Organtransplantation in Baden-Württemberg vermittelt. Dabei werden
die Organisationen DSO und
Eurotransplant vorgestellt,
Vergabekriterien im Notfall und
nach Warteliste erläutert, die
Handlungsgrenzen durch zeitliche Fristen, Dauer der notwendigen Kontrollen und räumliche
Entfernung dargestellt sowie die
Aufgabe des Transplantations­
beauftragten beschrieben.
Ein Beitrag befasst sich mit den
rechtlichen Voraussetzungen
der Lebendspende und am Ende
werden auch die finanziellen
­Aspekte vonseiten der GKV
­aufgezeigt.
Bekanntmachungen
Diese Veranstaltung wurde in
Bild und Ton aufgezeichnet und
in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger
Beantwortung von 70 Prozent
der beiliegenden Fragen, die
sich auf die Beiträge beziehen,
können sechs Fortbildungspunkte erworben werden.
Der Preis pro Doppel-DVD
beträgt 34,50 Euro.
Erste ärztliche Hilfe
bei Notfallpatienten –
Allgemeine Grundlagen
Zur Notfallbehandlung ist jeder
approbierte Arzt verpflichtet,
gleichgültig, welche Tätigkeit
er ausgeübt hat, gleichgültig,
ob er beamteter, angestellter
oder niedergelassener Arzt ist.
Auch Ärzte in Familienpause
oder im Ruhestand trifft diese
allgemeine Verpflichtung zur
Notfallbehandlung. Ausschlag­
gebend ist die Approbation als
Arzt. Diese allgemeine Pflicht
­jedes approbierten Arztes zur
Notfallbehandlung hat nichts mit
dem organisierten Ärztlichen
Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­
enden zu tun. Es kommt auf den
Notfall an. Diese Verpflichtung
besteht nicht nur durch gesetzliche Regelungen, sondern bereits aus der Berufsordnung und
hat in der Ethik des ärztlichen
Berufes ihre Basis.
Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die
erste ärztliche Hilfe zusammen:
Notfallanamnese, Basis-Check
des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen,
Ausstattung der Arzttasche,
­Notfallmedikamente.
Termin:
Samstag, 18. Oktober 2014
9.00–13.15 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 41/2014)
Leitung: Dr. med. Christian Milz,
Facharzt für Innere Medizin, Notarzt, leitender Notarzt, Leutkirch
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte,
Verpflegung und Getränke
Punkte: 5
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Notfälle im (Praxis-)Alltag:
Refresherkurs auch für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst
Diese Fortbildungsreihe richtet
sich an alle Ärztinnen und Ärzte,
die aus verschiedenen Gründen
ihr Wissen zur Erkennung und
Behandlung von Notfällen – vor
allem fachfremden – aktualisieren bzw. ergänzen wollen. Dabei
geht es nicht um die Inhalte des
80-Stunden-Kurses zum Erwerb
der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde
Rettungsdienst, sondern um die
ersten ärztlichen Maßnahmen,
die von jedem Arzt, gleich
welcher Fachrichtung, erwartet
werden können, wenn er mit
einem Notfall konfrontiert wird.
Das betrifft natürlich den Dienst
in der Klinik oder der Praxis, aber
auch den privaten Alltag, wo
Ärztinnen und Ärzte immer wieder unvorbereitet in Situationen
geraten, in denen bei meist
unbekannten Patienten eine
sachgerechte ärztliche Hilfe
geleistet werden muss, wie z. B.
bei Sportereignissen, im Flugzeug, bei kulturellen oder gesellschaftlichen Versammlungen,
auf der Straße, aber auch im
Familien- oder Freundeskreis etc.
Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome
möglicher Notfälle, die neben
den notwendigen diagnostischen
Schritten auch bereits parallel
therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren
Notfällen werden dabei Diagnostik und Therapie so dargestellt,
dass der Patient ausreichend
behandelt und der Notfall unter
Kontrolle ist. Bei schwereren oder
potenziell lebensgefährlichen
Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der
Patient in einem stabilen Zustand
in ein Krankenhaus gebracht
wird, welches die personellen
und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen
und therapeutischen Maßnahmen
bietet.
Die Referenten sind Fachärzte
für Allgemeinmedizin bzw. für
Innere Medizin mit der Zusatz­
bezeichnung Notfallmedizin bzw.
Fachkunde Rettungsdienst, die
das Leitsymptom ihres Themas in
einem 30-minütigen Referat mit
den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und
anschließend ca. 15 Minuten
mit den Teilnehmern offen
gebliebene Fragen diskutieren.
Folgende Themen stehen bereits
fest:
Mittwoch, 10. Dezember 2014
16.30–19.30 Uhr
Leitsymptome:
Akute Blutungen – Übelkeit/
Durchfall/Erbrechen –
Fieber unklarer Genese
(Anmeldungs-Nr. 40/2014)
Mittwoch, 18. Februar 2015
16.30–19.30 Uhr
Leitsymptome:
Akute Herzbeschwerden –
psychischer Ausnahmezustand
– Nieren- und Miktions­
beschwerden
(Anmeldungs-Nr. 16/2015)
Mittwoch, 18. März 2015
16.30–19.30 Uhr
Leitsymptome:
Schwindelanfall – Lähmungen/
Krämpfe – Schmerzattacken
(Anmeldungs-Nr. 17/2015)
Leitung:
Dr. med. Hans-Otto Bürger,
niedergelassener Facharzt
für Allgemeinmedizin und Innere
Medizin, Zusatzbezeichnung
Notfallmedizin, Vogt;
Dr. med. Dipl.-Phys.
Manfred Eissler, Vizepräsident
der Bezirksärztekammer
Südwürttemberg
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: jeweils 20,– Euro
inkl. Skripte, Verpflegung
und Getränke
Punkte: jeweils 3
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Rhetorik-Seminar:
Diskutieren und Argumentieren
Termin:
Samstag, 22. November 2014
9.00–18.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 42/2014)
Leitung: Ursel Bachmann,
Managementtraining und
Coaching, Ulm
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Mindestteilnehmerzahl: 8
Gebühr: 120,– Euro
Punkte: 11
Die Anmeldung wird fünf Tage
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis drei
Tage vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Seminar zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin
Seit einigen Jahren ist die
Entwicklung der hausärztlichen
Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten auf bekannte
Weise besorgniserregend. Um
wieder mehr Ärztinnen und Ärzte
zu motivieren, sich in der Weiterbildung für das Fach Allgemeinmedizin zu entscheiden, wurde
bereits im Dezember 2009 zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dem
Spitzenverband Bund der Krankenkassen, im Einvernehmen mit
dem Verband der Privaten Krankenversicherung und im Benehmen mit der Bundesärztekammer
eine Vereinbarung zur Förderung
ÄBW 10 • 2014
459
Bekanntmachungen
der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in der ambulanten
und stationären Versorgung
geschlossen.
Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat
in diesem Zusammenhang beschlossen, Ärztinnen und Ärzten
in der Weiterbildung Allgemeinmedizin ein begleitendes Seminarprogramm anzubieten,
welches in 13 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf
Fortbildungstagen pro Jahr
durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermitgliedern in Vorbereitung
auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich.
Termine und Themen 2014:
Samstag, 22. November 2014
Palliativmedizin/Rehabilitation
9.00–17.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 23/2014)
Leitung:
Dr. med. Hans-Otto Bürger,
niedergelassener Facharzt
für Allgemeinmedizin und Innere
Medizin, Zusatzbezeichnung
Notfallmedizin, Vogt
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: Wir bitten um einen
Unkostenbeitrag von 20,– Euro
pro Teilnehmer. Die Gebühr ist
am Tag der Veranstaltung bar bei
der Registrierung zu entrichten.
Punkte: 9
Termine und Themen 2015:
Samstag, 14. März 2015
Notfälle in
der Allgemeinarztpraxis
9.00–17.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 10/2015)
Samstag, 13. Juni 2015
Praxisorganisation
9.00–16.30 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 11/2015)
Leitung:
Dr. med. Hans-Otto Bürger,
niedergelassener Facharzt
für Allgemeinmedizin und Innere
Medizin, Zusatzbezeichnung
Notfallmedizin, Vogt
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: 50,– Euro
Punkte: beantragt
460
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Demenz aktuell 2014:
Demenz und Infektionen
– Infektionen als Ursache
von Demenz
– Infektionen bei
bestehender Demenz
– Kasuistiken zu Harnwegs­
infektionen, Gastroenteritiden,
Atemwegsinfektionen
– Demenzpatienten – Umgang
mit multiresistenten Erregern
(MRSA, MRGN etc.)
Termin:
Mittwoch, 3. Dezember 2014
19.30–22.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 36/2014)
Leitung: Dr. med. Michael Schulze,
Präsident der Bezirksärzte­
kammer Südwürttemberg
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: kostenfrei
Punkte: 3
Tabakentwöhnung
mit strukturiertem Therapie­
programm nach dem Curriculum
„Qualifikation Tabakentwöhnung“
der Bundesärztekammer
In diesem Aufbaumodul werden
Kenntnisse über verhaltens­
therapeutische Techniken
im Gruppensetting vermittelt.
Durch Absolvieren dieses Kurses
erfüllen teilnehmende Ärzte die
Anforderungen zum Anbieten
von Tabakentwöhnungskursen
nach § 20 SGB V.
Voraussetzung für die Teilnahme
an diesem Aufbaumodul ist
die erfolgreiche Teilnahme am
20-stündigen Curriculum
„Qualifikation Tabakentwöhnung“
der Bundesärztekammer.
ÄBW 10 • 2014
Termin:
Samstag, 6. Dezember 2014
9.00–16.30 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 26/2014)
Leitung:
Frau Dipl.-Psych. Martina Schröter,
Arbeitskreis
Raucherentwöhnung,
Herrenberger Str. 23,
72070 Tübingen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Mindestteilnehmerzahl: 15
Gebühr: 90,– Euro
Punkte: 8
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Auffrischungskurs
„Fachgebundene genetische
Beratung (inkl. Wissenskontrolle)
gem. GenDG
Seit 1. Februar 2010 ist das
Gendiagnostikgesetz (GenDG)
in Kraft. Demnach dürfen
ab 1. Februar 2012 genetische
Beratungen im Zusammenhang
mit genetischen Untersuchungen
nur noch durch speziell qualifizierte Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden.
Das GenDG ist Bundesrecht, und
eine von der GendiagnostikKommission erarbeitete Richtlinie
lässt leider offen, wer Träger der
dort geregelten Qualifikationsmaßnahme sein soll. Es war für
die Ärztekammern und für die
Länderministerien ein schwieriger Prozess, den Forderungen
des Bundesgesetzes einerseits zu
genügen, andererseits aber auch
den Ärztinnen und Ärzten eine
hieb- und stichfeste Regelung zu
bieten. In zahleichen Gesprächen
auf Landesebene in BadenWürttemberg wurde daher ein
Kompromiss gefunden, nach
dem die Landesministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie,
Frauen und Senioren die Landes­
ärztekammer bittet, sie möge
nach den Vorgaben der Richtlinie
der Gendiagnostik-Kommission
für ihre Mitglieder Qualifikationsmaßnahmen zur gendiagnostischen Beratung anbieten.
Vorgeschrieben ist eine theoretische Qualifikation über 72 bzw.
8 Stunden, Letzteres bei Beratung
im Kontext der vorgeburtlichen
Risikoabklärung. Alternativ kann
als Übergangslösung für die
Dauer von fünf Jahren die Qualifikation durch eine bestandene
Wissenskontrolle nachgewiesen
werden. Die Landesärztekammer
und die vier Bezirksärztekammern in Baden-Württemberg
bieten diese Wissenskontrollen
an. Zur Vorbereitung auf die
Wissenskontrollen bieten die
Kammern als Hilfestellung
einen sechsstündigen freiwilligen
Refresherkurs an. Die Kammern
verstehen dieses Angebot als
Hilfe und Service für ihre ärztlichen Mitglieder.
Termin:
Samstag, 13. Dezember 2014
9.00–16.30 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 38/2014)
Fachgruppe: FA für Innere
Medizin und Hämatologie
und Onkologie, FA für Innere
Medizin und Kardiologie und
FA für Urologie
Leitung: Frau Dr. med. Dr. rer. nat.
Saskia Biskup, Praxis für Humangenetik, Tübingen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: 48,– Euro
Punkte: 9
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Bekanntmachungen
40-Stunden-Grundkurs
zum Erwerb der Qualifikation „
Hygienebeauftragter Arzt“ nach
dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ –
Modul I
Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli
2012 eine Verordnung über die
Hygiene und Infektionspräven­
tion in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die
am 31. 07. 2012 in Kraft getreten
ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der
organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die
Einhaltung der anerkannten
Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter
von Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine,
den Krankenhäusern vergleichbare, medizinische Versorgung
erfolgt, Dialyseeinrichtungen
sowie Tageskliniken verpflichtet
sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen.
Für die Qualifikation ist eine
mindestens zweijährige Berufs­
erfahrung sowie der erfolgreiche
Besuch eines 40-stündigen
Grundkurses erforderlich,
den die Bezirksärztekammer
Südwürttemberg im Ärztehaus
Reutlingen anbietet.
Termine:
9.–11. Januar 2015 (Fr–So) und
30. Januar–1. Februar 2015
(Fr–So)
Leitung:
PD Dr. med. Klaus Schröppel,
Institut für Medizinhygiene,
Tübingen
Mindestteilnehmerzahl: 30
Gebühr: 600,– Euro
Punkte: 40
Die Anmeldung wird vier Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis zwei
Wochen vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Psychoonkologie 2015
Termin:
Samstag, 17. Januar 2015
9.00–14.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 9/2015)
Leitung: Dr. med. Michael Schulze,
Präsident der Bezirksärzte­
kammer Südwürttemberg
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: 50,– Euro
Wird bei der KVBW zur Aner­
kennung als Pflichtfortbildung
auf das DMP Mamma-Carcinom
angemeldet.
Punkte: 6
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
60-stündiges Basiscurriculum
„Geriatrische Grundversorgung“
der Bundesärztekammer
Die demografische Entwicklung
in der Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahrzehnten wird es mit sich bringen,
dass Ärztinnen und Ärzte der
meisten Fachgebiete zunehmend
ältere Menschen unter ihren
Patientinnen und Patienten
haben werden. In den Weiter­
bildungsgängen vieler Fach­
gebiete sind geriatrische Fragen
und die besonderen Probleme
des älteren Patienten nicht sehr
ausführlich berücksichtigt. An der
Geriatrie interessierte Ärztinnen
und Ärzte können seit geraumer
Zeit die Zusatzweiterbildung
„Geriatrie“ nach der Weiter­
bildungsordnung der Landes­
ärztekammer Baden-Württemberg erwerben. Sie sieht aber
eine Weiterbildungszeit von
18 Monaten bei einem zur
Weiterbildung befugten Facharzt
vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den
Fachärztinnen und Fachärzten für
Allgemeinmedizin und Innere
Medizin gewählt wird.
Die Bundesärztekammer hat jetzt
ein 60-stündiges Basiscurriculum
„Geriatrische Grundversorgung“
entwickelt, das sich an die
Ärztinnen und Ärzte aller Fach­
gebiete richtet, die die Zusatz­
bezeichnung Geriatrie nicht
erwerben wollen, aber ihre
Kenntnisse über wesentliche
Aspekte der Behandlung älterer
Menschen vertiefen wollen.
Es ist in neun Module gegliedert,
die als Gesamtpaket oder unabhängig voneinander einzeln absolviert werden können. Durch
die bundeseinheitliche Struktur
ist es auch möglich, die ver­
schiedenen Module im Bereich
anderer deutscher Ärztekammern
zu ergänzen. Da die Inhalte und
die Zeitdauer der Module sehr
unterschiedlich sind, bewegt
sich die Teilnahmegebühr in
einem Rahmen von 50,– Euro
bis 110,– Euro.
Termine:
Freitag, 23. Januar 2015
14.00–18.15 Uhr
Samstag, 24. Januar 2015
9.00–18.00 Uhr
Sonntag, 25. Januar 2015
9.00–13.30 Uhr
Freitag, 27. Februar 2015
14.00–17.15 Uhr
Samstag, 28. Februar 2015
9.00–17.15 Uhr
Sonntag, 1. März 2015
9.00–12.30 Uhr
Freitag, 27. März 2015
13.00–18.30 Uhr
Samstag, 28. März 2015
9.00–17.30 Uhr
Sonntag, 29. März 2015
9.00–14.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 8/2015)
Leitung:
Prof. Dr. med. Walter Maetzler,
Facharzt für Neurologie,
Zusatzbezeichnung Geriatrie,
Oberarzt, Universitätsklinik
für Neurologie, Tübingen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Punkte: 4 bis 10 (je nach Modul)
Gebühr: 50,– Euro bis 110,– Euro
(je nach Modul)
Die Anmeldung wird vier Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis zwei
Wochen vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“
nach der Weiterbildungsordnung
Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft
getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer
Baden-Württemberg, wurde
die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ eingeführt. Zum Erwerb
dieser Zusatzbezeichnung ist
unter anderem die Absolvierung
eines 40-stündigen Kurses
erforderlich, für welchen
die Bundesärztekammer
ein Curriculum festgelegt hat.
Termine:
Freitag, 20. März 2015
14.00–18.00 Uhr
Samstag, 21. März 2015
9.00–17.15 Uhr
Sonntag, 22. März 2015
9.00–15.15 Uhr
Freitag, 17. April 2015
14.00–18.00 Uhr
Samstag, 18. April 2015
9.00–16.15/17.15 Uhr
Sonntag, 19. April 2015
9.00–14.15 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 2/2015)
Leitung: Dr. med. Michael Haen,
niedergelassener Facharzt
für Innere Medizin, Hämatologe
und Onkologe, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, Tübingen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Mindestteilnehmerzahl:
35 Personen
Gebühr: 440,– Euro
Punkte: 40
Die Anmeldung wird vier Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis zwei
Wochen vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
ÄBW 10 • 2014
461
Bekanntmachungen
Fallseminare „Palliativmedizin“
Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter
anderem der Nachweis einer
zwölf-monatigen Tätigkeit bei
einem Weiterbildungsbefugten
erforderlich oder 120 Stunden
Fallseminare einschließlich
Supervision.
Für diejenigen Ärztinnen und
Ärzte, die diese Möglichkeit
in Betracht ziehen, werden
Fallseminare, Module I bis III,
angeboten.
Termine:
Modul I: 7.–10. Februar 2015
Modul II: 11.–14. Februar 2015
(Anmeldungs-Nr. 3/2015)
Gebühr Module I und II:
890,– Euro
Modul III: 21.–24. Januar 2015
(Anmeldungs-Nr. 1/2015)
Modul III: 25.–28. März 2015
(Anmeldungs-Nr. 4/2015)
Gebühr Modul III:
jeweils 440,– Euro
Teilnehmerzahl: 20 Personen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Punkte: jeweils 40
Die Anmeldung wird vier Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis zwei
Wochen vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Stressbewältigung
durch Achtsamkeit
Die zunehmende berufliche
Belastung und die unverändert
schwierigen Arbeitsbedingungen
für Ärztinnen und Ärzte in
Deutschland sind unbestritten.
Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat
entschieden, seinen Mitgliedern
eine Fortbildungsveranstaltung
über eine Therapiemethode zur
Stressbewältigung anzubieten,
welche wissenschaftlich erforscht
und durch Studien untersucht
wird. Damit haben die Teil­
nehmer nicht nur für sich selbst
einen Benefit, sondern sie lernen
ein Behandlungskonzept kennen,
welches auch für Patienten
infrage kommt. Das Programm
dieser Fortbildung besteht aus
Vorträgen und praktischen
Übungen.
Termin:
Samstag, 7. März 2014
9.00–16.45 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 26/2015)
Leitung: Markus Zeh,
Diplom-Pädagoge und
MBSR-Lehrer, Tübingen
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­
pflegung, Skript und Yoga-Matte
Punkte: 10
Die Anmeldung wird zwei Wochen
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis eine
Woche vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr e
rhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht
erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Vorankündigung
18. Gesundheitsforum
Südwürttemberg
„Der Vorwurf Ärztepfusch –
zwischen Polemik und Tragödie“
Termin:
Samstag, 18. April 2015
10.00–15.00 Uhr
(Anmeldungs-Nr. 22/2015)
Leitung: Dr. med. Michael Schulze,
Präsident der Bezirksärzte­
kammer Südwürttemberg
Ort: Ärztehaus Reutlingen,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen
Gebühr: Wir bitten um einen
Unkostenbeitrag von 20,– Euro
pro Teilnehmer. Die Gebühr ist
am Tag der Veranstaltung bar bei
der Registrierung zu entrichten.
Punkte: beantragt
Notfallmanagement –
Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis
– individuell
– nach Absprache
Dr. med. Karl-Otto Walz,
Neue Str. 72, 89073 Ulm
Impressum
Notfallmanagement –
Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis
(Ravensburg, Friedrichshafen)
– individuell
– nach Absprache
Dr. med. Christian Milz,
Ottmannshofer Str. 44,
88299 Leutkirch
Notfallmedizinischer Kurs
für Medizinische Fachangestellte
Teil I: Notfälle in der Arztpraxis,
Lagerungsarten
Teil II: Basismaßnahmen
der Reanimation (Grundlagen)
Termine:
jeweils Mittwoch,
14.30–18.00 Uhr
Teil I: 5. November 2014
Teil II: 12. November 2014
Leitung: Dr. med. Walz, Ulm
Ort: Haus der Fortbildungs­
akademie, 89077 Ulm,
Einsteinstr. 59, 5. Stock
Mindestteilnehmerzahl: 6
Gebühr: 40,– Euro pro Kurstag
pro Person inkl. Skript
Die Anmeldung wird fünf Tage
vor Kursbeginn verbindlich.
Bei einer Abmeldung bis drei
Tage vor Kursbeginn wird
eine Bearbeitungsgebühr von
50 Prozent erhoben. Bei späterer
Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr
erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher
nicht erreicht ist, kann der Kurs
abgesagt werden.
Auskunft/Anmeldung:
Akademie für Ärztliche
Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg,
Haldenhaustr. 11,
72770 Reutlingen,
Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder
-24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00,
E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist
bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer
zu melden.
Herausgeber:
Landesärztekammer und
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Herausgebergremium:
Dr. med. Norbert Metke (Vorsitzender), Dr. med. Ulrich Clever
(stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer),
Dr. med. Christoph von Ascheraden, PD Dr. med. Christian
­B enninger, Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes
Fechner, Dr. med. Michael Schulze, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum
Verantwortlicher Chefredakteur:
Dr. med. Oliver Erens (OE)
Anschrift Redaktion:
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Erscheinungsweise:
12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte
ISSN 0720-3489
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462
ÄBW 10 • 2014
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Dr. Thomas Kühn,
Zahnarzt
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Kunst und Fotos
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