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Gemeindenachrichten Nr. 308 vom September 2014

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Amtliche Mitteilungen der Marktgemeinde Trumau Nr. 308 / September 2014
An einen Haushalt - Zugestellt durch Österreichische Post
Trumauer
Gemeindenachrichten
Freizeitparadies
geschaffen
Rund 20 neue Attraktionen für die
Schulische Nachmittagsbetreuung
(c) Holger Lang / pixelio.de
Energiewende
Trumau stimmte am 27. Juli
für die Windkraft
Gemeinsam
BürgerInnenbefragung führt zum
„Herbst der kleinen Schritte“
Schutz
10,3 Mio Euro Investition
in Hochwasserschutz
Inhaltsverzeichnis
Bürgermeister Andreas Kollross
Seite 3
Aus der Gemeinde
Seite 4 bis 7
Gemeindeservice
Seite 8
Umwelt und Energie
Seite 9
Kindergarten und Schule
Seite 10 bis 11
Gesundheit und Medizin
Seite 12 bis 13
Trumauer Vereine
Seite 14 bis 16
Trumau wie es war und wurde
Seite 17
Trumau gratuliert
Seite 18 bis 19
Trumauer Wirtschaft
Seite 20
Impressum:
Medieninhaber, Verleger, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich:
Marktgemeinde Trumau, Kirchengasse 6, 2521 Trumau, www.trumau.at
Projektmanagement und Layout: artcom - kunst des kommunizierens, 2521 Trumau, www.artcom-net.at
Linie des Blattes: Amtliches Informationsorgan der Marktgemeinde Trumau
Seite 2 - Trumauer Gemeindenachrichten
Bürgermeister Andreas Kollross
Liebe Trumauerinnen,
liebe Trumauer,
ein abwechslungsreicher, leider viel zu oft
verregneter Sommer liegt hinter uns. Ich hoffe,
dass Sie Ihren Urlaub, egal ob in Trumau oder
an einem von Ihnen ausgewählten Urlaubsziel,
genießen konnten und die notwendige Kraft für
die herbstliche Jahreszeit getankt haben.
In unserer Gemeinde hat sich über die
Sommermonate einiges getan. So hatten wir
zum Beispiel die erste Volksbefragung. Ich
nutze diese Zeilen dazu, mich bei allen für ihre
Teilnahme zu bedanken. Demokratie ist nur
dann lebendig, wenn diese auch vom obersten
Souverän, also den Bürgerinnen und Bürgern,
gelebt und praktiziert wird. Ich verstehe das
klare Ergebnis der Volksbefragung als Auftrag.
Vor allem als Auftrag, dieses Projekt so umzusetzen wie es zur Abstimmung gebracht
wurde. Dies bedeutet, dass an der Höhe,
der Anzahl und an dem Mindestabstand der
Windräder zum bewohnten Gemeindegebiet
nicht gerüttelt werden darf.
Es hat auch eine zweite demokratische
Besonderheit in unserer Gemeinde gegeben die erste Trumauer BürgerInnenbefragung. Ich
bedanke mich bei allen, die sich daran beteiligt
haben. Immerhin haben 736 Haushalte, das
sind knapp 50 Prozent der ausgegebenen
Umfragemappen, ihre Fragebögen wieder
an uns retourniert. Das Ergebnis ist sehr
interessant und spannend für mich. Wir
werden vieles von dem, was Sie uns mit Ihren
Antworten als Anregung mit auf dem Weg
gegeben haben, versuchen, kurz-, mittel- und
langfristig umzusetzen. Ich verstehe die Arbeit
der Gemeinde in erster Linie nicht nur als für
die BürgerInnen zu arbeiten, sondern mit
ihnen. Deshalb waren mir Ihre Meinung und
Ihre Gedanken und Anregungen zu unserer
Gemeinde sehr wichtig.
Als erste Maßnahme werden wir den „Herbst
der kleinen Schritte“ starten. Vieles von dem,
was Sie uns übermittelt haben, wollen wir noch
diesen Herbst umsetzen. Mehr dazu können
Sie im Blattinneren lesen.
Was sich noch so alles, wie zum Beispiel der
Ausbau der Schulischen Nachmittagsbetreuung mit neuen Möbeln und vielen zusätzlichen
Attraktionen für unsere Kinder, in diesem sehr
arbeitsintensiven Sommer getan hat, können
Sie ebenfalls dieser Ausgabe entnehmen.
Ebenso berichten wir über die vertiefenden
Gespräche mit unseren Nachbargemeinden
Münchendorf und Oberwaltersdorf betreffend
Hochwasserschutz. Das ist ein Projekt, das
aufgrund der benötigten finanziellen Summen
und der damit notwendigerweise verbundenen
Förderungen von Bund und Land noch einiges
an Zeit in Anspruch nehmen wird, bis wir in die
konkrete Umsetzungsphase kommen. Gerade
die Wetterkapriolen dieses Sommers haben
uns aber deutlich gezeigt, wie wichtig es ist,
hier entprechende Investitionen zu tätigen.
Die ersten Schritte sind getan und ich bin zuversichtlich, dass unser Hochwasserschutzprojekt in Zukunft viele Haushalte vor dieser
Gefahr schützen wird.
Abschließend bedanke ich mich bei den
zahlreichen engagierten FunktionärInnen der
verschiedensten Vereine. Mit viel Motivation
und Freude haben sie tolle Veranstaltungen
organisiert und durchgeführt. Mit ihren Sommeraktivitäten haben sie uns allen einen kurzweiligen Sommer bereitet. v
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 3
Aus der Gemeinde
Herbst der
kleinen Schritte
60 Maßnahmen für
mehr Lebensqualität
Vom 14. Juli bis zum 15. August fand in
Trumau zum ersten Mal eine BürgerInnenbefragung statt. Das vielfältige Feedback
der Trumauer Bevölkerung führt jetzt zum
„Herbst der kleinen Schritte“.
Unter dem Slogan „Unser Bürgermeister will‘s
wissen - Ihre Stimme zählt“ erhielten alle Trumauer Haushalte Fragebögen zu Themen rund
um die Gemeinde. Die retournierten Bögen
enthielten ein große Anzahl an Wünschen, Anregungen und Ideen. Manche dieser Vorschläge bedürfen einer längerfristigen Planung
und Projektierung, andere lassen sich kurzfristig umsetzen.
Gerade diese schnell umsetzbaren Projekte
sollen jetzt auch wirklich rasch und zielführend
angegangen werden. Aus diesem Grund ruft
Bürgermeister Andreas Kollross den „Herbst
der kleinen Schritte“ ins Leben.
„Herbst der kleinen Schritte“
Diese 60 Projekte kommen aufgrund des Ergebnisses der BürgerInnenbefragung noch im
Herbst 2014 in die Umsetzungsphase:
Kinder & Jugend:
1. Beleuchtung des Funcourts
2. Erweiterung der Naturspielwiese
3. Obstbäume als Lebensbäume
4. Sanierung der Spielgeräte beim Spielplatz
Kirche
5. Verwendung des Funcourts als Eislaufplatz
im Winter
6. Neugestaltung des Gartens vom Kindergarten Gmoserweg
Gemeindeservice:
7. Ausweitung der Öffnungszeiten am Gemeindeamt (Donnerstag bis 19 Uhr)
8. Ausweitung der Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek
Sanieren und reparieren:
9. Erneuerung des Zauns bei der Hundewiese
10.Erneuerung der Türschnalle bei der Hundewiese
11.Sanierung des Marterls bei der Volksschule
12.Sanierung des Wasserpegelmessers am
Klaudersteg
13.Sanierung des Gehweges vis a vis Adeg
14.Sanierung des Gehweges von der Brücke
bei der Trafik Rauch bis zum Beginn der
Pfarrheimmauer
15.Streichen der Holzbrücken
Friedhof:
16.Gießkannensystem für den Friedhof
17.Sanierung der Friedhofsmauer
Bürgermeister Andreas Kollross brachte die
Umfragemappen persönlich in jeden Haushalt.
Seite 4 - Trumauer Gemeindenachrichten
Abfall & Umwelt:
18.Tafeln mit Einwurfzeiten bei den Müllsammelstellen
19.Sanierung der Müllsammelstellen
20.Zusätzlicher Mistkübel beim Funcourt
21.Zusätzlicher Mistkübel bei der Brücke hinterm VAZ
22.Abholung / Entsorgung von Christbäumen
Aus der Gemeinde
Verkehr, Öffis & Sicherheit:
23.Sanierung der Bushaltehäuschen
24.Errichtung eines Bushaltehäuschens auf
der Traiskirchnerstraße
25.30 km/h Zone in der Stiftsgasse (Pfadfinder,
ITI)
26.Aufhebung des Parkverbots in der Körnerstraße (ehemalige Bäckerei Wallner)
27.Entfernung einer Reklametafel bei der
Tischlerei Brunner
28.Ampelregelung für Linksabbieger in Traiskirchen auf der B17 in Richtung Trumau mit
den Behörden abklären
29.Verkehrsberuhigung im Bereich der Schule
durch Figuren
30.Verkehrsspiegel bei der Ausfahrt Halterzeile
(ehemaliges Reisebüro Wallner)
31.Büsche wegen Verkehrssicherheit und besserer Sicht bei Kreuzungen reduzieren
32.Um einen Zebrastreifen beim Adeg bei der
zuständigen Behörde ansuchen
33.Parkplatzmarkierung beim Gmoserweg
34.Halteverbot bei der Haltestelle am Hauptplatz sichtbarer machen
35.Feuerwehrausfahrt bei der Bahnstraße
sichtbarer machen
36.Radweg bei der Brücke Moosbrunnerstraße
sichtbarer machen
37.30-er Zone in Trumau sichtbarer machen
38.LKW-Fahrverbot in der Figlstraße bei der
Verkehrsbehörde ansuchen
39.Verlegung von Gittersteinen in der Ahorngasse
40.Straßenarbeiten in der Heidegasse
41.Umlegung der Randsteine und Asphaltierungsarbeiten im Bereich Wiener Neustädterstraße / Finkengasse
42.Sanierung von Randsteinen in der Schloßgasse
43.Neuverlegung von Randsteinen in der
Raiffeisenstraße
44.Asphaltierungsarbeiten im Gehwegbereich
vor der Brücke in der Körner-Straße
45.Sanierung von Randsteinen in der KörnerStraße
46.Randstein- und Pflasterungsarbeiten in der
Hanuschgasse
47.Neuverlegung von Randsteinen und Asphaltierungsarbeiten in der Straußgasse
Vierbeiner:
48.Hundeverbot auf Spielplätzen
49.Hundesackerlspender in der Vogelsiedlung
Ortsbildpflege & Natur:
50.Schneiden und pflegen von Sträuchern und
Bäumen
51.Anbringung eines Wasserhahns im Radlpark
52.Erweiterung der Sitzgelegenheiten rund um
Trumau
53.Blumenbeet statt Baumstamm im Bereich
Neurißstraße / Traiskirchnerstraße
54.Säuberung der Triesting
55.Abgänge zur Triesting herstellen
56.Reinigung des Brunnens vor dem Rathaus
Information:
57.Säuberung und Neugestaltung der Gemeindeanschlagtafeln
58.Neugestaltung der Gemeindewebsite
Kultur:
59.Gemeindebibliothek attraktiver gestalten
und neue Bücher anschaffen
60.DVDs zum Ausleihen in der Gemeindebilbliothek als zusätzliches Angebot
Kollross zu den Projekten: „BürgerInnenbeteiligung macht für mich nur dann Sinn, wenn es
nach der Meinungseinholung konkrete Maßnahmen gibt. Aus diesem Grund werden wir
mit dem Herbst der kleinen Schritte die ersten
Vorhaben sehr rasch umsetzen.“ v
(c) Simone Hainz / pixelio.de
Kleine Schritte für mehr Lebensqualität
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 5
Aus der Gemeinde
Abwechslungsreich
durch den Sommer
11. Ferienspiel begeisterte
78 Trumauer Kinder
Gemeindebibliothek
erstrahlt im neuen Glanz
Ein sehr buntes und vielfältiges Programm
hatten Organisatorin Vbgm. KR Ruth Gabriel
und ihr Team für das Ferienspiel 2014 zusammengestellt.
Insgesamt 78 verschiedene Kinder aus Trumau
nahmen daran teil. An machen Tagen kamen
bis zu 38 Kinder zu den Aktivitäten.
Im Tattendorfer Kletterpark konnten sich die
Kids in luftigen Höhen sportlich betätigen.
Beim Lama-Trekking in Pfaffstätten gingen
die Kinder auf direkte Tuchfühlung mit der
südamerikanischen Kamelart.
Die Stopp Littering Aktion sorgte für mehr
Sauberkeit und eine schönere Umwelt in der
Triesting und entlang des Flussufers.
Einen besonderen Höhepunkt stellte sicher der
Besuch von „Science Buster“ Professor Mag.
Dr. Werner Gruber im VAZ Trumau dar. Der aus
dem Fernsehen bekannte Starphysiker beeindruckte bei seinem Auftritt Groß und Klein. v
Seite 6 - Trumauer Gemeindenachrichten
Die Gemeindebibliothek wurde neu gestaltet.
Hinweisschilder führen durch die Regale und
erleichtern die Orientierung. Das Leseangebot
wird laufend erweitert. Erstmals gibt es eine
feine Auswahl an preisgekrönten Filmen und
Dokumentationen auf DVD. Die Öffnungszeiten wurden ausgeweitet. Bücher und DVDs
können gegen eine kleinen Leihgebühr am
Dienstag von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstag
von 14 bis 19 Uhr ausgeborgt werden. v
Straßenbauarbeiten am
Westring beendet
Im August konnten die Straßenbauarbeiten
am Westring abgeschlossen werden. Die
Investitionssumme für die Fertigstellung belief
sich auf rund 200.000 Euro. v
Aus der Gemeinde
3. Trumauer
Silvesterpfad
Den Jahreswechsel 2014 / 2015
gemeinsam feiern
Zwei Mal hat in Trumau bereits ein erfolgreicher
Silvesterpfad stattgefunden. Sowohl beim
Milleniumswechsel 1999 auf 2000 wie auch
beim Jahreswechsel 2004 auf 2005 war eine
sehr große Anzahl von GemeindebürgerInnen
auf den Beinen. Diese schöne Tradition wird
am heurigen Silvestertag wiederbelebt.
degebiet führen. Der Treffpunkt für den Mitternachtsdonauwalzer ist das Veranstaltungszentrum Trumau. Dort warten ab den Abendstunden Tanzmusik und eine Tombola auf die
Gäste.
Die Trumauer Silvester Card leitet von Station
zu Station und dient gleichzeitig als Eintrittsund Tombolakarte für die Abendveranstaltung.
Nähere Details und Informationen folgen.
Ebenso wird die Trumauer Silvester Card in
Kürze erhältlich sein. v
Zur Hochzeit alles Gute!
• Marina Madar und Janci Korom
• Bärbel Dorau und Charles Lachner
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!
• Alina Bichler
• Michael Bychkov
• Mario Größ
• Marie Helen Henger
• Alexander Lang
• David Moser
• Anthony Pius Owens
• Amelie Pieler
• Janine Romana Staudinger
• Maria Sophia Dorothea Terekova
(c) Claudia Hautumm / pixelio.de
Trumau trauert um...
Gemeinsam ins Jahr 2015
Die Vorbereitungen dazu sind im vollem
Gange. Zusammen mit der Marktgemeinde
Trumau sind viele Trumauer Vereine und einige
Betriebe mit der Organisation des Trumauer
Silvesterpfades 2014/2015 beschäftigt und in
die Arbeiten involviert.
Ein abwechslungsreicher Weg unter dem Motto
„Gemeinsam ins Jahr 2015“ soll mit vielen
Stationen, die unterschiedlichste Köstlichkeiten anbieten, schon tagsüber durchs Gemein-
Erhard Bors
Elfriede Kretschmer
Franz Kroisinger
erfasst bis 16. September 2014
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 7
Gemeindeservice
Ergebnis der ersten
Volksbefragung
64,08 % stimmten am 27. Juli
für die Windenergie
1.165 TrumauerInnen (64,08 Prozent) stimmten für die Errichtung von maximal acht
Windkraftanlagen im östlichen Gemeindegebiet
entlang der Ostautobahn Richtung Ebreichsdorf mit einem Mindestabstand von
1.800 Metern zum bewohnten Gebiet. 653
WählerInnen (35,92 Prozent) sprachen sich
gegen die Errichtung von Windrädern aus. Die
Wahlbeteiligung lag bei 57,65 Prozent.
Bürgermeister Andreas Kollross zum Ergebnis:
„Ich nehme das Ergebnis unserer ersten Volksbefragung mit Demut, aber natürlich auch mit
Erleichterung und Freude zur Kenntnis. Unsere Bevölkerung hat eine eindeutige Aussage getroffen. Ich bedanke mich auch bei den
GegnerInnen. Es ist der Verdienst der Initiative,
dass wir nun in unserer Gemeinde ein Windkraftprojekt in Angriff nehmen, das vom Ursprungskonzept weit abweicht und sich sehen
lassen kann, weil es im Dialog mit der Bevölkerung ausgearbeitet und letztendlich auch
abgestimmt wurde.“
Weitere Vorgehensweise:
Nach Beschlussfassung der Widmung durch
den Gemeinderat beginnt mit der Umweltverträglichkeitsprüfung ein umfangreicher Genehmigungsprozess, der bis zu zwei Jahre
dauern kann. Experten und Organisationen
prüfen dabei nochmals jeden einzelnen Standort. Mit dem Beginn der Errichtung der Windräder kann im Laufe der Jahre 2016 oder 2017
gerechnet werden.
LED-Fördermodell für jeden Haushalt:
Sobald die Windräder errichtet wurden und
die Gemeinde die damit verbunden Einnahmen
lukriert, wird das angekündigte LED-LampenFördermodell umgesetzt. Mit diesem Fördermodell wird jeder Haushalt im Laufe von 15
Jahren zumindest 1.125 Euro an Stromkosten
(75 Euro pro Jahr) einsparen. v
Seite 8 - Trumauer Gemeindenachrichten
Anmeldung Häckseldienst und
mobile Sperrmüllsammlung
Der Häckseldienst findet vom 20. bis 22.
Oktober statt. Die maximale Menge (ohne
zusätzliche Verrechnung) an Baum- und
Strauchschnitt darf pro Restmülltonne zwei
Kubikmeter nicht übersteigen.
Die mobile Sperrmüllsammlung wird am
7. November zwischen 12 und 18 Uhr und
am 8. November zwischen 7 und 12 Uhr
durchgeführt.
Sowohl für den Häckseldienst als auch
für die Sperrmüllsammlung ist eine Anmeldung erforderlich.
Diese kann entweder persönlich am
Gemeindeamt oder online auf der Gemeindewebsite www.trumau.at (Menüpunkt:
Verwaltung / Müllentsorgung) vorgenommen
werden.
Anmeldeschluss:
Häckseldienst: 16. Oktober 2014
Sperrmüllsammlung: 5. November 2014 v
Winterdienstservice
Mit dem Herbst beginnt jene Zeit, wo bei
entsprechender Witterung für HausbesitzerInnen die Pflicht der Schneeräumung
besteht.
Unter dem Motto „Die Schneeschupfer“
übernimmt die Trumauer Firma „Eckardt
Hausbetreuung“ bei voller Haftungsübernahme die Schneeräumung und den Streudienst.
Infotelefonnummer für nähere Informationen
und konkrete Angebote: 0676 / 970 35 21. v
Umwelt und Energie
Maßnahmen zum
Hochwasserschutz
10,3 Millionen Euro
für ambitioniertes Projekt
Trumau hat sich mit den Gemeinden Münchendorf und Oberwaltersdorf vor vielen Jahren zum „Triestingwasserverband“ zusammengeschlossen. Dieser Verband organisiert
gemeinsam mit dem Land Niederösterreich
Arbeiten im Bereich der Triesting und ihres
Ufergeländes.
Der Hochwasserschutz ist ein sehr wichtiges
Thema im Verband. Trumau blieb zum Glück in
den letzten Jahren vom Hochwasser verschont.
Wie die heurigen Wetterkapriolen zeigen, kann
aber jederzeit ein gefährliches Hochwasser
Trumau heimsuchen.
Deshalb arbeiten die Gemeinden Trumau,
Münchendorf und Oberwaltersdorf im Verband
jetzt besonders intensiv an einem wirksamen
Schutz.
Aufgrund einer Vorstudie können nun erstmals
konkrete Maßnahmen und Zahlen zum Projekt
genannt werden. Zwei Rückhaltebecken sollen
Platz für rund 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser
bieten. Dämme mit einer Höhe von bis zu
sechseinhalb Metern müssen errichtet werden.
Außerdem sollen entlang der Triesting noch
mehrere Kilometer Mauern mit einer Höhe
zwischen 30 Zentimetern und zwei Metern entstehen. Das ehrgeizige Projekt bedeutet eine
Investitionssumme von 10,3 Millionen Euro für
die Mitgliedsgemeinden.
Nun muss mit den Grundeigentümern jener
Gebiete gesprochen werden, auf denen die
Rückhaltebecken geplant sind. Bis es zur
Umsetzung des Projekts kommt, hängt von der
Dauer dieser Verhandlungen und vom weiteren
Genehmigungsverfahren ab.
Erst danach kann mit dem konzipierten Projekt
um Förderungen angesucht werden. Mit einer
Projektdauer von mindestens fünf Jahren muss
gerechnet werden.
Seitens des Landes Niederösterreich wird das
Vorhaben sehr begrüßt. „Insbesondere, weil
drei Gemeinden gemeinsam an einer Lösung
arbeiten“, erklärt DI Norbert Knopf, Leiter der
Abteilung Wasserbau. v
Nicht immer zeigt sich die Triesting so ruhig und friedlich. Ein Projekt soll dafür sorgen,
dass auch bei Hochwasser keine Gefahr für Eigenheime besteht.
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 9
Kindergarten und Schule
Schulbeginn am
1. September
34 Taferlklassler starteten
ihren ersten Schultag
17 SchülerInnen
groß ist die Klasse
1a in der Volksschule Trumau.
Klassenlehrerin
der Taferlklassler
ist Dipl. Päd. Doris
Kostistansky.
Ebenfalls 17 SchülerInnen begleitete
die Volksschullehrerin Dipl. Päd.
Nadja Leitner an
ihrem ersten Schultag. Sie werden
in der Klasse 1b
unterrichtet.
Achtung Schulanfang!
„Holzkinder“ als Hinweis für den Schulanfang und
als Beitrag zur Verkehrssicherheit unserer Kleinsten
Gemeinsam mit der Werkstätte des Poly Baden hatte die Gemeinde
Trumau Holzfiguren von den dortigen SchülerInnen basteln lassen.
Pünktlich zum Schulanfang wurden diese an neuralgischen Punkten im
Gemeindegebiet aufgestellt, um auf den beginnenden Schulanfang und
somit auf das stärkere Aufkommen von Kindern im Straßenverkehr
aufmerksam zu machen. Bürgermeister Andreas Kollross dazu: “Mit
den Figuren appellieren wir, an von Kindern stark frequentierten Plätzen
noch mehr als bisher den Fuß vom Gas zu nehmen“. v
Seite 10 - Trumauer Gemeindenachrichten
Kindergarten und Schule
Freizeitparadies
geschaffen
Rund 20 neue Attraktionen für die
Schulische Nachmittagsbetreuung
Die Kinder in der Schulischen Nachmittagsbetreuung dürfen sich freuen. Viele neue
Freizeitgeräte für innen und außen wurden
angekauft und aufgestellt. Die Investitionskosten betrugen über 66.000 Euro.
Reges Treiben herrschte im August in der
Schulischen Nachmittagsbetreuung. Doch
nicht die Kinder sondern die Erwachsenen
waren in dieser Zeit aktiv. Rund 20 neue
Geräte für den Innen- und den Außenbereich
mussten aufgestellt und montiert werden. Die
Vorbereitungen führte in den ersten beiden
Augustwochen die TKG durch. In den letzten
beiden Augustwochen erfolgte der Aufbau der
Geräte.
Am 2. September prüfte die Sicherheitsfirma
PSA Kögl alle Geräte und begutachtete, ob
sämtliche Sicherheitsmaßnahmen eingehalten
werden. Da alle Arbeiten vorbildlich umgesetzt
wurden konnten alle Spielgeräte an diesem
Tag in Betrieb genommen werden.
Jede Menge neue Spielmöglichkeiten im
Innenbereich:
Im Innenbereich dürfen sich die Kinder über
ein Stufenpodest, ein Klettergerüst, zwei
Sinneshöhlen, ein großes Erlebnishaus, einen
Verkleidungsschrank, einen Schminktisch,
mehrere Hänge-Sitz-Säcke und ein Mediencenter mit Mikrofonen und Kopfhörer freuen.
Damit ist garantiert, dass auch im Winter und
bei Regenwetter für viel Abwechslung und
Spaß gesorgt ist.
Tolle Attraktionen im Garten:
Der Gartenbereich konnte zu einem wahren
Spiel- und Freizeitparadies verwandelt werden.
Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes
ist dabei der neue Hochseilgarten, in den
alleine 7.000 Euro investiert wurden. Weitere
Highlights für die Kinder sind ein Kletterfelsen,
ein runder Tischtennistisch, ein riesiges Trampolin und eine Vogelnestschaukel.
Zum Rasten und Plaudern laden neue TischBank-Kombinationen und Bänke, die an schattigen Plätzen aufgestellt wurden, ein. Nach
der Montage der Verankerung werden in Kürze
noch zwei Fußballtore aufgestellt. v
Das neue Trampolin lädt zum Springen ein.
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 11
Gesundheit und Medizin
Gesundheitstipp
der Gemeinde
Freie Lehrstelle bei Zahnarzt
Dr. Alexander Markis
Zur Verstärkung des Teams seiner Praxis in
Trumau sucht Zahnarzt Dr. Alexander Markis
zum ehest möglichen Eintritt:
Eine Zahnarzthelferin für ein Lehrverhältnis mit
einer Ausbildungsdauer von drei Jahren.
Die Anforderungen:
• positiv abgeschlossene Pflichtschule
• gepflegtes Äußeres
• gute Umgangsformen
• gute feinmotorische Fähigkeiten
• Teamfähigkeit
• Verlässlichkeit
• Pünktlichkeit
Auch Bewerberinnen, die bereits eine
Ausbildung als „Zahnärztliche Assistentin“
haben, sind herzlich willkommmen.
Arbeitszeiten: Montag: 11.30 bis 19.30 Uhr,
Dienstag: 8.30 bis 14.30 Uhr, Mittwoch: 9 bis
11 Uhr, Donnerstag 11.30 bis 19.30 Uhr und
Freitag 8.30 bis 14.30 Uhr
Dienstgeber:
Dr. Alexander Markis
Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Kirchengasse 1A, 2521 Trumau
Telefon: 02253 / 71 50
Interessierte übermitteln ihre schriftliche
Bewerbungsunterlagen inklusive Lebenslauf,
Foto und Zeugnissen an die oben angeführte
Adresse. v
Zahnärztenotdienst
Notdienstzeiten: 9.00 bis 13.00 Uhr
Oktober
4. - 5.
Dr. Walter Hacker, Wiener Straße 3, Pottendorf
11. - 12. Dr. Sandra Ney, Schneeberggasse 90, Wr. Neustadt
18. - 19. Dr. Patricia Eder, Lederergasse 7, Wr. Neustadt
25. - 26. Dr. Wolfgang Dormuth, Hochstraße 27, Bad Vöslau
November
1. - 2.
Dr. Sandra Ney, Schneeberggasse 90, Wr. Neustadt
8. - 9.
Dr. Brigitte Raimann, Hauptstraße 498/1/4, Alland
15. - 16. Dr. Christian Zwirtmayr, Karl Adlitzer Straße 33, Möllersdorf
22. - 23. D Verena Frosch, Hauptplatz 17/b/2, Traiskirchen
29. - 30. Dr. Asghar Rezwan, Fabrikgasse / Ärztehaus 10, Felixdorf
Dezember
6. - 8.
Dr. Walter Hacker, Wiener Straße 3, Pottendorf
13. - 14. Dr. Wolfgang Eder, Lederergasse 7, Wr. Neustadt
20. - 21. Dr. Ulrike Ohlms, Wiener Neustädter Straße 103, Sollenau
24. - 26. DDr. Marzieh Sohrabi-Moayed, Haupstraße 57a, Guntramsdorf
27. - 28. Dr. Walter Hacker, Wiener Straße 3, Pottendorf
Immer am aktuellsten Stand: www.notdienstplaner.at
Seite 12 - Trumauer Gemeindenachrichten
Tel. 02623 / 73 585
Tel. 02622 / 22 929
Tel. 02622 / 22 885
Tel. 02252 / 76 465
Tel. 02622 / 22 929
Tel. 02258 / 21 50
Tel. 02252 / 52 647
Tel. 02252 / 53 025
Tel. 02628 / 65 757
Tel. 02623 / 73 585
Tel. 02622 / 22 885
Tel. 02628 / 62 316
Tel. 02236 / 52 292
Tel. 02623 / 73 585
Gesundheit und Medizin
Ärztenotdienst
Oktober bis Dezember 2014
Dienstzeiten immer von 7.00 Uhr bis 7.00 Uhr das nächsten Tages.
An Feiertagen von 20.00 Uhr des Vortages bis 7.00 Uhr des nächsten Tages.
Oktober
4. - 5.
Dr. Herdis Krajscy-Sorger, Pfarrgasse 7, Tribuswinkel
Tel. 02252 / 80 380
5. - 6.
Dr. Rudolf Baumgartner, Tattendorferstraße 3, Oberwaltersdorf Tel. 02253 / 62 18
11. - 12. Dr. Verena Ledl, Hauptplatz 17 C 2/1/3, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 637
12. - 13. Dr. Anca Cristina Petrutiu, Dr. Karl Rennerplatz 3, Traiskirchen Tel. 02253 / 53 937
18. - 19. Dr. Sabine Schäfer, Karl Adlitzer Straße 42, Möllersdorf
Tel. 02252 / 52 777
19. - 20. Dr. Johann Schimbach, J. Ferschnerstraße 38, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 177
25. - 26. Dr. Rudolf Baumgartner, Tattendorferstraße 3, Oberwaltersdorf Tel. 02253 / 62 18
26. - 27. Dr. Andreas Fenz, Pater Alois Gmoser Weg 1, Trumau
Tel. 02253 / 64 650
November
31. - 2. Dr. Hermann Schübl, Postgasse 2, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 200
2. - 3.
Dr. Herdis Krajscy-Sorger, Pfarrgasse 7, Tribuswinkel
Tel. 02252 / 80 380
8. - 9.
Dr. Anneliese Kritz, Guntramsdorferstraße 5, Möllersdorf
Tel. 02252 / 53 177
9. - 10. Dr. Verena Ledl, Hauptplatz 17 C 2/1/3, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 637
15. - 16. Dr. Anca Cristina Petrutiu, Dr. Karl Rennerplatz 3, Traiskirchen Tel. 02253 / 53 937
16. - 17. Dr. Sabine Schäfer, Karl Adlitzer Straße 42, Möllersdorf
Tel. 02252 / 52 777
22. - 23. Dr. Johann Schimbach, J. Ferschnerstraße 38, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 177
23. - 24. Dr. Hermann Schübl, Postgasse 2, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 200
29. - 30. Dr. Andreas Fenz, Pater Alois Gmoser Weg 1, Trumau
Tel. 02253 / 64 650
Dezember
30. - 1. Dr. Rudolf Baumgartner, Tattendorferstraße 3, Oberwaltersdorf Tel. 02253 / 62 18
6. - 7.
Dr. Herdis Krajscy-Sorger, Pfarrgasse 7, Tribuswinkel
Tel. 02252 / 80 380
7. - 8.
Dr. Anneliese Kritz, Guntramsdorferstraße 5, Möllersdorf
Tel. 02252 / 53 177
8. - 9.
Dr. Verena Ledl, Hauptplatz 17 C 2/1/3, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 637
13. - 14. Dr. Anca Cristina Petrutiu, Dr. Karl Rennerplatz 3, Traiskirchen Tel. 02253 / 53 937
14. - 15. Dr. Sabine Schäfer, Karl Adlitzer Straße 42, Möllersdorf
Tel. 02252 / 52 777
20. - 21. Dr. Johann Schimbach, J. Ferschnerstraße 38, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 177
21. - 22. Dr. Hermann Schübl, Postgasse 2, Traiskirchen
Tel. 02252 / 52 200
23. - 25. Dr. Rudolf Baumgartner, Tattendorferstraße 3, Oberwaltersdorf Tel. 02253 / 62 18
25. - 26. Dr. Andreas Fenz, Pater Alois Gmoser Weg 1, Trumau
Tel. 02253 / 64 650
Urlaub MR Dr. Andreas Fenz: 30. und 31. Oktober
Kurzfristige Änderungen sind möglich. Immer am aktuellsten Stand: www.arztnoe.at.
Apothekendienst: www.apothekenindex.at
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 13
Trumauer Vereine
Tennisclub ist
Meister aller Klassen
Trumauer erstmals in der
Landesliga vertreten
„Einsatz bis zum Schluss und großartige
Erfolge“, fasste der Obmann des TC Trumau,
GR Markus Senn, BSC Ma, die Tennis-Meisterschaft 2014 zusammen. Von den insgesamt
neun genannten Mannschaften (fünf Erwachsene, vier Jugend) konnten fünf Meister-,
sowie zwei Vizemeistertitel errungen werden.
„Ein großer Dank geht an alle Ehrenamtlichen,
Eltern, Kinder und unser Trainerteam. Ohne
einen starken Zusammenhalt und tolles
Engagement wäre das sicher nicht möglich
gewesen“, so der Obmann weiter.
Neben Herren 1 und 2, die Favoritensiege in
ihren jeweiligen Ligen erreichen konnten,
stachen vor allem die Damen mit ihrer Leistung
heraus. „Als Aufsteiger gleich noch einmal
einen Meistertitel nachlegen und damit den
zweiten Aufstieg in Folge erreichen – das ist
schon verdammt stark“, betonte Senn.
Als ganz besonders einstufen kann man die
Leistungen der U13 und der U17. „Diese beiden
Mannschaften haben es geschafft. Sie werden
Trumau erstmals in der Landesliga vertreten.
Wir sind jedenfalls schon jetzt mächtig stolz auf
unseren Nachwuchs“, lautete das Resümee
des Obmanns. v
Clubausflug des ARBÖ Radclubs
Einmal anders bewegten sich die Clubmitglieder des ARBÖ Radclubs Trumau beim
gemeinsamen Clubausflug und traten
trotzdem in die Pedale. Statt auf federleichten Edelrennern aus Carbon musste
vor dem Einkehrschwung im Team eine
gewichtiges Bierbike bewegt werden.
Ein Steuermann und der gemeinsame Takt
waren schnell gefunden. Zum allgemeinen
Gaudium wurde eine Runde gedreht.
Danach schmeckten Essen und Trinken
gleich noch viel besser.v
Seite 14 - Trumauer Gemeindenachrichten
Trumauer Vereine
3. Trumauer ASK FußballNachwuchs-Sommercamp
Vom 15. bis 17. August trainierten 30 Fußballnachwuchsspieler der U11, U12 und U14
beim 3. Trumauer Fußball-Nachwuchs-Sommercamp in der Sportschule Lindabrunn
fleißig ihre Kondition. Das Wetter wechselte
zwischen Regen und Sonne. Die jungen Kicker
begeisterten sich für Technik-Tricks und ProfiTipps. Teamgeist wurde groß geschrieben
und so hatten die Kinder viel Spaß bei einem
spannenden Mehrkampf. Als Co-Trainer
bewährten sich Lukas und Felix Karasek am
Platz und bei der Freizeitgestaltung.
Die Trainer Thomas Meixner, Martin Zillner,
Christian Resch und Claus Karasek bedanken
sich beim Nachwuchs für die freudige Teilnahme und den tollen Einsatz. Nun geht es
gestärkt und mit viel Selbstvertrauen in die
Herbstsaison. v
Neues entdecken
im EKIZ Trumau
Viele unterschiedliche Angebote erwarten
Mamas, Papas und ihre Kinder im Eltern Kind
Zentrum Trumau (EKIZ).
Von Spielgruppen angefangen bis hin zur
Babymassage für die Allerkleinsten. Auch
Englischkurse für Kinder von Helen Doron
werden im EKIZ angeboten.
Interessante Workshops (zum Beispiel
Familientrommeln) und Vorträge (Erste Hilfe
Kurs für Notfälle im Kindesalter) sind immer
wichtige Bestandteile im Eltern Kind Zentrum
Trumau.
Ob M&Ms (Move and Music for Kids) für Vierbis Sechsjährige oder Zumba für Erwachsene,
für jede Altersgruppe ist etwas Passendes
dabei.
Die Entspannung kommt auch nicht zu kurz. Sie
ist wichtig für einen gesunden und glücklichen
Alltag. Ob Entspannung für Eltern oder Kurse
für Kinder, ab Oktober bietet das EKIZ Trumau
auch in dieser Richtung Kurse an.
Jeden zweiten Mittwoch im Monat findet von
9 bis 10 Uhr die Eltern Kind Beratung im
Eltern Kind Zentrum Trumau statt. Dafür steht
Kinderarzt Dr. Manfred Weiss kostenlos zur
Verfügung. Die nächsten Beratungstermine
sind am 8. Oktober, am 12. November und am
10. Dezember.
Neu ist die Familienbegleitung „Baby Visit“.
Hierzu gibt es Kurse im EKIZ oder bei den
Familien zu Hause. Dabei kommt die Familienbegleiterin direkt mobil in die Haushalte und
vermittelt viele interessante Themen und
praktische Anwendungen, wie zum Beispiel
zum Bereich der Babymassagen.
Bei den Nachwuchskickern des ASKs
drehte sich alles um das runde Leder.
Es lohnt sich einen Blick auf die Website der
Einrichtung oder auf Facebook (Eltern Kind
Zentrum Trumau) zu werfen. Dort sind alle
Detailinfos und genauen Termine veröffentlicht.
www.ekiz-trumau.at. v
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 15
Trumauer Vereine
Festlich durch
den Sommer
Stimmungsvolle Feste der
engagierten Trumauer Vereine
Heurigen der Freiwilligen Feuerwehr:
Vom 27. bis 29. Juni feierte die FF Trumau
ihren dreitägigen Feuerwehrheurigen mit
vielen Gästen und stimmungsvoller Musik. v
Siedlerfest des Siedlervereins:
Im herrlichen Ambiente des Radlparks beging
der Siedlerverein am 12. und 13. Juli sein
Siedlerfest, untermalt von „The Cadillacs“. v
Sommernachtsfest des Dartclubs:
Am 14. August feierte der Dartclub sein
20-Jahr-Jubiläum. Für das „Johanna Dohnal
Haus“ wurden dabei 1.700 Euro gespendet. v
Pfarrfest der Pfarre:
Am 30. und 31. August begrüßten Pater Ing.
Mag. Dr. Pio Suchentrunk, oCist. und sein
Team Freunde und Gäste beim Pfarrfest. v
Seite 16 - Trumauer Gemeindenachrichten
Trumau wie es war und wurde
Aus der Trumauer
Sagenwelt
Warum die Trumauer den
Spottnamen „Hebauf“ führen
Heute liegt die Pfarrkirche mitten im Ortskern.
Das Rathaus, die Volksschule und der Kindergarten haben nahe bei ihr deren Standort.
Auch viele Einfamilienhäuser befinden sich in
unmittelbarer Nähe zur Trumauer Kirche.
Doch das war nicht immer so. Der ursprünglich
besiedelte Ortskern war in früheren Tagen
ungewöhnlich weit von der Kirche entfernt. Die
Kirche stand fast außerhalb des Ortes. Viele
Trumauerinnen und Trumauer störte das sehr.
Sie wollten die Kirche gerne im Ort haben.
Kräfte ansammeln kann. Ebenso mussten
zwei eiserne Ringe an der Kirche angebracht
werden, um seine Traggurte befestigen zu
können.
Alle diese Wünsche wurden dem Mann erfüllt.
Er ließ es sich in Trumau bei sehr viel Essen
und Trinken so richtig gut gehen.
Nach Ablauf der dreiwöchigen Frist zog er
mit den Trumauerinnen und Trumauern zur
Pfarrkirche. Er legte sich die Gurte über seine
Schultern und stellte sich startbereit hin.
Eines Tages erschien ein Mann im Ort. Als er
von den Wünschen der Bevölkerung hörte,
bot er an, die Kirche einfach in den Ort hineinzutragen.
Dann sagte er zu seinen Begleitern, dass
er nun die Kirche alleine mit seinen Schultergurten in den Ort tragen werde. Die Trumauer
Bevölkerung müsste sie ihm nur auf die
Schultern heben. Sobald er „Heb auf“ rufe,
sollten sie dies tun und er würde den Rest
erledigen und sie weitertragen.
Seine Bedingung war, dass er vorher über drei
Wochen hinweg kostenlos sehr gut genährt
und verköstigt werde, damit er genügend
Die Bevölkerung war erbost und seit diesem
Tage ergeht es jedem schlecht, der einem
Trumauer „Heb auf“ zuruft. v
Heute befindet sich die Pfarrkirche mitten im Ort. Früher lag sie außerhalb des Ortskerns.
Ihre historischen Fotos rund um Trumau werden gerne in den „Trumauer Gemeindenachrichten“ veröffentlicht.
Dazu Fotos bitte an amtsblatt-trumau@gmx.at mailen oder direkt im Rathaus abgeben.
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 17
Trumau gratuliert
Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren
70 Jahre - Rosemarie Resch
70 Jahre - Johannes Gruber
70 Jahre - Herbert Lackner
75 Jahre - Berta Mühl
75 Jahre - Elenie Lassnig
75 Jahre - Ernestine Schmid
Seite 18 - Trumauer Gemeindenachrichten
Trumau gratuliert
Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren
Alle Gratulationen bis 8. August 2014.
Spätere Gratulationen in der nächsten Ausgabe.
75 Jahre - Gottfried Brix
75 Jahre - Viktor Müller
85 Jahre - Ellengard Bauer
90 Jahre - Martha Greider
90 Jahre - Anna Fickert
Goldene Hochzeit - Gertrude & Alois Gärtner
Trumauer Gemeindenachrichten - Seite 19
Trumauer Wirtschaft
Ein Unternehmen
stellt sich vor
Wasserkraftwerk Trumau
Elektromaschinen-Bmstr. Müller
Einen halben Kilometer südöstlich der
Pfarrkirche befindet sich im Verlauf des
Werkskanals das Kleinwasserkraftwerk von
Karl-Heinz Müller. Am historischen Standort
wird heute saubere Energie gewonnen.
Das Kraftwerksgebäude ist das letzte noch
bestehende Betriebsgebäude der ehemaligen
Trumauer Spinnerei. Im letzten Jahrzehnt
wurde es vom Betreiber Karl-Heinz Müller in
engagierter Eigeninitiative komplett saniert.
Außer der Umbau des Wehres waren die
Umsetzung einer Fischaufstiegshilfe, einer
Streichwehr und die Einrichtung einer Restwasserdotierung von großer Bedeutung.
Alle diese Projekte konnten im Jahr 2013 in
der Gemeinde erfolgreich umgesetzt werden.
Gleichzeitig erfolgte dabei die teilweise
Sanierung des Werkskanals. Bei allen diesen
Projekten arbeitete der „Trumauer Strommacher“ mit professionellem Einsatz mit. v
Der Elektromaschinenbaumeister speist von
hier aus erneuerbare Energie ins öffentliche
Stromnetz. Einige BürgerInnen bezeichnen ihn
deshalb gerne scherzhaft als „Strommacher.“
Die Francis Spiralturbine mit einem
Schluckvermögen von 3 m3/s und einer
Fallhöhe von zirka 9,2 Metern gibt mit einer
Drehzahl von 187 pro Minute eine
Turbinenleistung von 180 kW ab.
Die durchschnittliche Jahreserzeugung des
Kraftwerks liegt bei über 800 MWh. Diese
Strommenge deckt den Jahresverbrauch von
zirka 320 Haushalten mit sauberen Öko-Strom
ab. Im Vergleich zur Stromerzeugung mit
fossilen Brennstoffen wird der CO2-Ausstoss
hier um rund 680 Tonnen verringert.
Seite 20 - Trumauer Gemeindenachrichten
Betreiber Karl-Heinz Müller zeigt auf einem
historischen Bild, wie das Kraftwerk in Zeiten
der Spinnerei ausgesehen hat. Müller selbst
betreibt seit 2001 das Kleinwasserkraftwerk.
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Seele and Geist
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