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Amtsblatt Nr.: 21 vom 17. Oktober 2014 - VG Oberes Geratal

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Amtsblatt
der
Mitgliedsgemeinden: Frankenhain, Gehlberg, Geschwenda, Gossel, Gräfenroda, Liebenstein und Stadt Plaue
12. Jahrgang
Freitag, den 17. Oktober 2014
Nr. 21
Gräfenroda vom 17.10.2014
-2-
Amtliche Bekanntmachungen
der Verwaltungsgemeinschaft
„Oberes Geratal“
Mitteilungen
Gesetz über die Rechtsstellung
der Soldaten (Soldatengesetz)
Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung
gemäß § 58c des Soldatengesetzes
Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial nach §
58c Absatz 2 des Soldatengesetzes übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit
deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig
werden:
1. Familienname,
2. Vornamen,
3. gegenwärtige Anschrift.
Die Datenübermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach
§ 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes (MRRG) widersprochen haben.
Durch diese amtliche Bekanntmachung weise ich auf § 18 Absatz 7 Satz 2 des MRRG hin, wonach die Betroffenen, die im
Kalenderjahr 2016 volljährig werden (das achtzehnte Lebensjahr
vollenden), der Datenübermittlung nach § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes widersprechen können.
Der Widerspruch ist bei der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes
Geratal“, Meldestelle, An der Glashütte 3, 99330 Gräfenroda,
schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
Gräfenroda, 01. Oktober 2014
Dr. Elliger
Amtsleiter Ordnungsverwaltung
Amtliche Bekanntmachungen
der Gemeinde Gehlberg
Bekanntmachung von Satzungen
Ordnung der Gemeinde Gehlberg
über die Erhebung eines Entgeltes für das Besteigen
des Aussichtsturmes auf dem Schneekopf
(Benutzungsentgeltordnung Schneekopfturm)
vom 7. Oktober 2014
Aufgrund des § 18 Abs. 1 und 2 der Thüringer Kommunalordnung
(ThürKO) vom 16. August 1993 (GVBl. S. 501) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 28. Januar 2003 (GVBl. S. 41), zuletzt
geändert durch Gesetz zur Änderung des Thüringer Kommunalabgabengesetzes und anderer Gesetze vom 20. März 2014
(GVBl. S. 82), und des § 3 Abs. 1 der Benutzerordnung für den
Aussichtsturm auf dem Schneekopf vom 30. Juli 2012 (Amtsblatt
der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“ Nr. 17/2012 vom
10.08.2012, S. 2) hat der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg
in seiner Sitzung am 29. September 2014 folgende Entgeltordnung für die Benutzung des Aussichtsturmes auf dem Schneekopf (Benutzungsentgeltordnung Schneekopfturm) beschlossen:
Nr. 21/2014
§1
Entgeltpflicht, Entgeltpflichtige
(1) Für das Besteigen des Aussichtsturmes auf dem Schneekopf
(Schneekopfturm) wird ein Entgelt (Benutzungsentgelt) erhoben.
(2) Das Besteigen des Turmes hat nur nach Entrichtung des Entgeltes zu erfolgen.
(3) Zur Zahlung des Entgeltes sind die Nutzer, die eine Körpergröße über 1,30 m aufweisen, verpflichtet.
§2
Höhe des Entgeltes
(1) Jeder Entgeltpflichtige nach § 1 dieser Ordnung hat für jede
Nutzung ein Entgelt in Höhe von 3,00 EUR/Person zu entrichten.
(2) Bei Vorlage der für den Besuchstag gültigen Kurkarte der Gemeinde Gehlberg oder dem für den Besuchstag gültigen Parkticket des Schneekopfparkplatzes werden nur 2,50 EUR/Person
Entgelt erhoben.
(3) Bei Schüler- und Studentengruppen beträgt das Entgelt für
jedes Mitglied der Gruppe 1,50 EUR. Die Ermäßigung des Entgeltes für Studenten erfolgt nur nach Vorlage eines gültigen Studentenausweises.
§3
Entstehung und Fälligkeit des Entgeltes
(1) Das Entgelt entsteht mit der nach dieser Ordnung entgeltpflichtigen Nutzung des Aussichtsturmes.
(2) Das Entgelt ist vor dem Besteigen des Turmes fällig.
§4
In-Kraft-Treten
Die Entgeltordnung tritt am 1. Dezember 2014 in Kraft.
Gehlberg, den 7. Oktober 2014
Lehrke
Bürgermeister
- Siegel -
Bekanntmachung
von Beschlüssen des Gemeinderates
Gefasste Beschlüsse Gemeinderat Gehlberg
nicht öffentlicher Teil:
014-15/09/14 vom 15.09.2014
Die Niederschrift der 2. Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Gehlberg am 04.08.2014 wird genehmigt.
Lehrke
Bürgermeister
Gefasste Beschlüsse Gemeinderat Gehlberg
015-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt das Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde Gehlberg (HSK GB
2014).
016-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Satzung der Gemeinde Gehlberg über die Festsetzung von Hebesätzen für die Grund- und Gewerbesteuer ab dem Jahr 2015
(Hebesatzsatzung).
017-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Zweite
Satzung zur Änderung der Satzung für die Erhebung der Hundesteuer in der Gemeinde Gehlberg (2. Änderung Hundesteuersatzung).
018-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt folgende
Entgelte für die außersportliche Nutzung der Turnhalle in Trägerschaft der Gemeinde Gehlberg:
Gräfenroda vom 17.10.2014
-3-
Außersportliche Nutzung
Entgelt
Nutzung zu Dorffesten
(Fasching, Kirmes)
200,00 EUR
je Veranstaltungswochenende
Nutzung zu Privatfeiern,
VHS-Kurse u. ä.
20,00 EUR je Stunde
019-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Erste
Änderung der Ordnung der Gemeinde Gehlberg über die Erhebung eines Entgeltes für das Besteigen des Aussichtsturmes
auf dem Schneekopf (1. Änderung Benutzungsentgeltordnung
Schneekopfturm).
Erste Änderung der
Ordnung der Gemeinde Gehlberg
über die Erhebung eines Entgeltes für das Besteigen
des Aussichtsturmes auf dem Schneekopf
(1. Änderung Benutzungsentgeltordnung Schneekopfturm)
Vom 7. Oktober 2014
Aufgrund des § 18 Abs. 1 und 2 der Thüringer Kommunalordnung
(ThürKO) vom 16. August 1993 (GVBl. S. 501) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 28. Januar 2003 (GVBl. S. 41), zuletzt
geändert durch Gesetz zur Änderung des Thüringer Kommunalabgabengesetzes und anderer Gesetze vom 20. März 2014
(GVBl. S. 82), und des § 3 Abs. 1 der Benutzerordnung für den
Aussichtsturm auf dem Schneekopf vom 30. Juli 2012 (Amtsblatt
der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“ Nr. 17/2012 vom
10.08.2012, S. 2) hat der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg
in seiner Sitzung am 29. September 2014 folgende Erste Änderung der Ordnung der Gemeinde Gehlberg über die Erhebung
eines Entgeltes für das Besteigen des Aussichtsturmes auf dem
Schneekopf (1. Änderung Benutzungsentgeltordnung Schneekopfturm) beschlossen:
Artikel 1
Die Ordnung der Gemeinde Gehlberg über die Erhebung eines
Entgeltes für das Besteigen des Schneekopfturmes auf dem
Schneekopf (Benutzungsentgeltordnung Schneekopfturm) vom
30. Juli 2012 (Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes
Geratal“ Nr. 17/2012 vom 10.08.2012, S. 2) wird wie folgt geändert:
1. § 1 Absatz 3 erhält folgende Fassung:
„(3) Zur Zahlung des Entgeltes sind die Nutzer, die eine Körpergröße über 1,30 m aufweisen, verpflichtet.“
2. § 2 erhält folgende Fassung:
„§ 2 Höhe des Entgeltes
(1) Jeder Entgeltpflichtige nach § 1 dieser Ordnung hat für jede
Nutzung ein Entgelt in Höhe von 3,00 EUR/Person zu entrichten.
(2) Bei Vorlage der für den Besuchstag gültigen Kurkarte der Gemeinde Gehlberg oder dem für den Besuchstag gültigen Parkticket des Schneekopfparkplatzes werden nur 2,50 EUR/Person
Entgelt erhoben.
(3) Bei Schüler- und Studentengruppen beträgt das Entgelt für
jedes Mitglied der Gruppe 1,50 EUR. Die Ermäßigung des Entgeltes für Studenten erfolgt nur nach Vorlage eines gültigen Studentenausweises.“
Nr. 21/2014
021-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Gebührensatzung zur Friedhofssatzung der Gemeinde Gehlberg
(Friedhofsgebührensatzung).
Die Kalkulation der Friedhofsgebühren lag zur Beschlussfassung
vor.
022-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Zweite Satzung zur Änderung der Friedhofssatzung der Gemeinde
Gehlberg (2. Änderung Friedhofssatzung).
023-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt den Austritt der Gemeinde Gehlberg aus dem „Landschaftspflegeverband Thüringer Wald e. V.“ zum 31. Dezember 2014.
Der Bürgermeister wird beauftragt, die Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand des Landschaftspflegeverbandes unverzüglich abzugeben.
024-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg nimmt den Beteiligungsbericht 2014 für die unmittelbare Beteiligung der Gemeinde Gehlberg am Kommunalen Energiezweckverband Thüringen
(KET) und die mittelbare Beteiligung an der Thüringer Energie
AG (TEAG) sowie an der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT AG) im Jahre 2013 zur Kenntnis.
Lehrke
Bürgermeister
Mitteilungen
Amtliche Bekanntmachung
der Friedhofsverwaltung
Gemäß § 14 Absatz 3 der Friedhofssatzung der Gemeinde Gehlberg (Friedhofssatzung) vom 30. April 2007 ist auf dem Friedhof
der Gemeinde Gehlberg eine Urnengemeinschaftsanlage eingerichtet.
Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) dienen nach Bestimmung
durch den Friedhofsträger der namenlosen Beisetzung von Urnen ohne individuelle Kennzeichnung der Stelle. Beauftragte der
Gemeinde Gehlberg gestalten und pflegen die UGA gemäß § 16
Absatz 3 der Friedhofssatzung. Blumen und Gebinde dürfen nur
am Fuße der UGA, im Abstand von maximal 0,5 m vom Friedhofsweg aus gerechnet, niedergelegt werden. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort der Beisetzung.
Es wird um unbedingte Beachtung der in der Friedhofssatzung
getroffenen Regelungen gebeten, insbesondere ist nicht der
Friedhofssatzung entsprechender Grabschmuck umgehend zu
entfernen. Anderenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck auf Kosten des Verantwortlichen gemäß § 24 Absatz 3
der Friedhofssatzung entfernen lassen.
Friedhofsverwaltung
Artikel 2
Diese 1. Änderung der Entgeltordnung tritt am 1. Dezember 2014
in Kraft.
Gehlberg, den 7. Oktober 2014
Lehrke
Bürgermeister
- Siegel -
020-29/09/14 vom 29.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg beschließt die Beauftragung des Bürgermeisters der Gemeinde Gehlberg zur Nachverhandlung des bestehenden Pachtvertrages zum Schneekopfparkplatz. Verhandlungsziel der Gemeinde Gehlberg sollte die
vollständige Umsetzung der Maßnahme D6 des Haushaltssicherungskonzeptes der Gemeinde Gehlberg (HSK GB 2014) sein.
Nächster Redaktionsschluss
Mittwoch, den 22.10.2014
Nächster Erscheinungstermin
Donnerstag, den 30.10.2014
Gräfenroda vom 17.10.2014
-4-
Amtliche Bekanntmachungen
der Gemeinde Geschwenda
Bekanntmachung
von Beschlüssen des Gemeinderates
Gefasste Beschlüsse Gemeinderat Geschwenda
012-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt das
Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde Geschwenda (HSK
GS 2014).
013-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die
Satzung der Gemeinde Geschwenda über die Festsetzung von
Hebesätzen für die Grund- und Gewerbesteuer ab dem Jahr
2015 (Hebesatzsatzung).
014-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die
Zweite Satzung zur Änderung der Satzung für die Erhebung der
Hundesteuer in der Gemeinde Geschwenda (2. Änderung Hundesteuersatzung).
015-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die
Zweite Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung
von Gebühren für die Benutzung der Kindertageseinrichtung in
kommunaler Trägerschaft der Gemeinde Geschwenda (2. Änderung Kita-Gebührensatzung).
016-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die
Satzung über die Benutzung der Turnhalle in Trägerschaft der
Gemeinde Geschwenda (Turnhallenbenutzungssatzung - TurnHBS -).
017-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die
Gebührensatzung zur Satzung über die Benutzung der Turnhalle
in Trägerschaft der Gemeinde Geschwenda (Turnhallengebührensatzung - TurnHGS -).
Die Kalkulation zur Turnhallengebührensatzung lag zur Beschlussfassung vor.
018-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt für die
Nutzung des Festplatzes Kickelhähnchen ein Entgelt in Höhe
von 200,00 Euro je Nutzungstag. Erstreckt sich die Nutzung insgesamt auf nur bis zu vier Stunden beträgt das Nutzungsentgelt
25,00 Euro je Stunde.
019-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt die Gebührensatzung zur Friedhofssatzung der Gemeinde Geschwenda (Friedhofsgebührensatzung).
Die Kalkulation der Friedhofsgebühren lag zur Beschlussfassung
vor.
020-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt folgenden Personalbedarfsplan der Gemeinde Geschwenda:
Bereich der Kindertageseinrichtung der Gemeinde Geschwenda:
Die Ausstattung der Kindertageseinrichtung der Gemeinde Geschwenda mit pädagogischem Fachpersonal erfolgt kinderzahlund kinderalterabhängig unter Einhaltung der vorgeschriebenen
Betreuungsschlüssel. Hierbei wird konsequent darauf geachtet,
dass aus den schwankenden Zahlen der betreuten Kinder im
Laufe des Kindergartenjahres durch Führung von Arbeitszeitkonten keine Personalüberkapazitäten entstehen.
Nr. 21/2014
Bei der Ausstattung der Kindertageseinrichtung der Gemeinde
Geschwenda mit notwendigem technischen Personal ist Pauschalkräften der Vorrang einzuräumen (höhere Flexibilität).
Es erfolgen folgende ersatzlose Personaleinsparungen:
- Wegfall einer 0,76 VZB-Stelle in der EG S6/6 zum
31.08.2016 wegen Beendigung der ATZ-Freizeitphase und
- Wegfall einer 0,62 VZB-Stelle in der EG S6/6 zum
30.09.2016 wegen Beendigung der ATZ-Freizeitphase.
Bereich des Bauhofes der Gemeinde Geschwenda
Die Personalausstattung des Bauhofes der Gemeinde Geschwenda beinhaltet ab dem 01.01.2015 3,60 besetzte VZBStellen (davon 0,25 VZB-Stellen Friedhof).
Zum 31.07.2016 erfolgt der ersatzlose Wegfall einer 1,0 VZBStelle in der EG 4/6 wegen Renteneintritt des Stelleninhabers.
021-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt den
Abschluss einer Vereinbarung mit dem ThSV 1886 Geschwenda
e. V.
- zur Übernahme der Kosten, die bei der Nutzung des Sportplatzes und des Sozialgebäudes Kickelhähnchen ab dem
01.01.2015 entstehen, durch den ThSV 1886 Geschwenda
e. V. und
- zur Erstattung von 50 v. H. der bei der Nutzung des Sportplatzes und des Sozialgebäudes entstandenen Kosten
durch die Gemeinde Geschwenda an den ThSV 1886 Geschwenda e. V..
Der Bürgermeister wird zur Führung von diesbezüglichen Verhandlungen mit dem ThSV 1886 Geschwenda e. V. beauftragt
und zum Vertragsabschluss bevollmächtigt.
Sollte vorgenannte Vereinbarung bis zum 30.11.2014 nicht
rechtskräftig zustande kommen, muss zwingend der Betrieb der
Sportanlage Kickelhähnchen (Sportplatz und Sozialgebäude) ab
dem 01.01.2015 eingestellt werden.
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beauftragt den
Bürgermeister, bestehende Verträge zur Rasenpflege bzw. Rasenmahd auf dem Sportplatz Kickelhähnchen zum 31.12.2014
zu kündigen.
022-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda beschließt den
Austritt der Gemeinde Geschwenda aus dem Regionalverbund
Thüringer Wald e. V. zum 31. Dezember 2014.
Der Bürgermeister wird beauftragt, die Austrittserklärung gegenüber dem Präsidium des Regionalverbundes bis zum 30. September 2014 abzugeben.
023-11/09/14 vom 11.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Geschwenda nimmt den Beteiligungsbericht 2014 für die unmittelbare Beteiligung der Gemeinde Geschwenda am Kommunalen Energiezweckverband
Thüringen (KET) und die mittelbare Beteiligung an der Thüringer
Energie AG (TEAG) sowie an der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT AG) im Jahre 2013 zur
Kenntnis.
nicht öffentlicher Teil:
024-11/09/14 vom 11.09.2014
Die Niederschrift der 02. Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Geschwenda am 07.08.2014 wird genehmigt.
025-11/09/14 vom 11.09.2014
Grundstücksverkauf
Groteloh
Bürgermeister
Mitteilungen
Amtliche Bekanntmachung
der Friedhofsverwaltung
Gemäß § 14 Absatz 3 der Friedhofssatzung der Gemeinde Geschwenda (Friedhofssatzung) vom 01. November 2007 ist auf
dem Friedhof der Gemeinde Geschwenda eine Urnengemeinschaftsanlage eingerichtet.
Gräfenroda vom 17.10.2014
-5-
Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) dienen nach Bestimmung
durch den Friedhofsträger der namenlosen Beisetzung von Urnen ohne individuelle Kennzeichnung der Stelle. Beauftragte der
Gemeinde Geschwenda gestalten und pflegen die UGA gemäß
§ 16 Absatz 3 der Friedhofssatzung. Blumen und Gebinde dürfen nur am Fuße der UGA, im Abstand von maximal 0,5 m vom
Friedhofsweg aus gerechnet, niedergelegt werden. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen
besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort der Beisetzung.
Es wird um unbedingte Beachtung der in der Friedhofssatzung
getroffenen Regelungen gebeten, insbesondere ist nicht der
Friedhofssatzung entsprechender Grabschmuck umgehend zu
entfernen. Anderenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck auf Kosten des Verantwortlichen gemäß § 24 Absatz 3
der Friedhofssatzung entfernen lassen.
Friedhofsverwaltung
Amtliche Bekanntmachungen
der Gemeinde Gossel
Mitteilungen
Amtliche Bekanntmachung
der Friedhofsverwaltung
Gemäß § 14 Absatz 3 der Friedhofssatzung der Gemeinde Gossel (Friedhofssatzung) vom 30. April 2007 ist auf dem Friedhof
der Gemeinde Gossel eine Urnengemeinschaftsanlage eingerichtet.
Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) dienen nach Bestimmung
durch den Friedhofsträger der namenlosen Beisetzung von Urnen ohne individuelle Kennzeichnung der Stelle. Beauftragte der
Gemeinde Gossel gestalten und pflegen die UGA gemäß § 16
Absatz 3 der Friedhofssatzung. Blumen und Gebinde dürfen nur
am Fuße der UGA, im Abstand von maximal 0,5 m vom Friedhofsweg aus gerechnet, niedergelegt werden. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort der Beisetzung.
Es wird um unbedingte Beachtung der in der Friedhofssatzung
getroffenen Regelungen gebeten, insbesondere ist nicht der
Friedhofssatzung entsprechender Grabschmuck umgehend zu
entfernen. Anderenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck auf Kosten des Verantwortlichen gemäß § 24 Absatz 3
der Friedhofssatzung entfernen lassen.
Friedhofsverwaltung
Amtliche Bekanntmachungen
der Gemeinde Gräfenroda
Bekanntmachung
von Beschlüssen des Gemeinderates
Gefasste Beschlüsse Gemeinderat Gräfenroda
008-30/09/14 vom 30.09.2014
Die Niederschrift der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Gräfenroda vom 24.06.2014 (öffentlicher Teil)
wird genehmigt.
Nr. 21/2014
009-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt folgende
Änderung der Besetzung des Haupt- und Finanzausschusses
der Gemeinde Gräfenroda:
Für Herrn Dr. Ulrich Strobel wird Herr Steffen Fischer Mitglied.
010-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt folgende
Änderung der Bestellung der Verbandsräte der Gemeinde Gräfenroda für die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Obere Gera“:
Für Herrn Matthias Heinemann wird Frau Karola Eschrich Verbandsrat.
011-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt folgende
Änderung der Bestellung der Vertreter der Gemeinde Gräfenroda in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“:
Für Herrn Steffen Fischer wird Herr Matthias Heinemann Mitglied
der Gemeinschaftsversammlung.
012-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt die 1.
Nachtragshaushaltssatzung der Gemeinde Gräfenroda samt ihren Anlagen für das Haushaltsjahr 2014.
013-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt den Finanzplan und das dazugehörige Investitionsprogramm als Anlagen zum 1. Nachtragshaushaltsplan der Gemeinde Gräfenroda
für das Haushaltsjahr 2014.
014-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt die
Zweckvereinbarung zur Übertragung der Aufgabe „Bereitstellung
der erforderlichen Plätze in Kindertageseinrichtungen“ von der
Gemeinde Frankenhain auf die Gemeinde Gräfenroda.
Der Bürgermeister der Gemeinde Gräfenroda wird beauftragt,
vorgenannte Zweckvereinbarung dem Bürgermeister der Gemeinde Frankenhain bekannt zu geben und diesen zu bitten,
dem Gemeinderat der Gemeinde Frankenhain bis zum 31. Oktober 2014 diese Zweckvereinbarung zur Beschlussfassung vorzulegen.
015-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt die
Zweckvereinbarung zur Übertragung der Aufgabe „Bereitstellung
der erforderlichen Plätze in Kindertageseinrichtungen“ von der
Gemeinde Gehlberg auf die Gemeinde Gräfenroda.
Der Bürgermeister der Gemeinde Gräfenroda wird beauftragt,
vorgenannte Zweckvereinbarung dem Bürgermeister der Gemeinde Gehlberg bekannt zu geben und diesen zu bitten, dem
Gemeinderat der Gemeinde Gehlberg bis zum 31. Oktober 2014
diese Zweckvereinbarung zur Beschlussfassung vorzulegen.
016-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda beschließt die
Zweckvereinbarung zur Übertragung der Aufgabe „Bereitstellung
der erforderlichen Plätze in Kindertageseinrichtungen“ von der
Gemeinde Liebenstein auf die Gemeinde Gräfenroda.
Der Bürgermeister der Gemeinde Gräfenroda wird beauftragt,
vorgenannte Zweckvereinbarung dem Bürgermeister der Gemeinde Liebenstein bekannt zu geben und diesen zu bitten, dem
Gemeinderat der Gemeinde Liebenstein bis zum 31. Oktober
2014 diese Zweckvereinbarung zur Beschlussfassung vorzulegen.
017-30/09/14 vom 30.09.2014
Der Gemeinderat der Gemeinde Gräfenroda nimmt den Beteiligungsbericht 2014 für die unmittelbare Beteiligung der Gemeinde
Gräfenroda am Kommunalen Energiezweckverband Thüringen
(KET) und die mittelbare Beteiligung an der Thüringer Energie
AG (TEAG) sowie an der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT AG) im Jahre 2013 zur Kenntnis.
Gräfenroda vom 17.10.2014
-6-
nicht öffentlicher Teil:
018-30/09/14 vom 30.09.2014
Die Niederschrift der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Gräfenroda vom 24.06.2014 (nicht öffentlicher
Teil) wird genehmigt.
019-30/09/14 vom 30.09.2014
Grundstücksverkauf
020-30/09/14 vom 30.09.2014
Grundstücksangelegenheit
021-30/09/14 vom 30.09.2014
Grundstücksangelegenheit
Fiebig
Bürgermeister
Mitteilungen
Amtliche Bekanntmachung
der Friedhofsverwaltung
Gemäß § 14 Absatz 3 und 4 der Friedhofssatzung der Gemeinde
Gräfenroda (Friedhofssatzung) vom 08. Juli 2010 sind auf dem
Friedhof der Gemeinde Gräfenroda eine Urnengemeinschaftsanlage ohne Namensnennung und eine Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung eingerichtet.
Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) ohne Namensnennung dienen nach Bestimmung durch den Friedhofsträger der namenlosen Beisetzung von Urnen ohne individuelle Kennzeichnung
der Stelle. Beauftragte der Gemeinde Gräfenroda gestalten und
pflegen die UGA ohne Namensnennung gemäß § 16 Absatz 3
der Friedhofssatzung. Blumen und Gebinde dürfen nur am Fuße
der UGA, im Abstand von maximal 0,5 m vom Friedhofsweg aus
gerechnet, niedergelegt werden. Eine Ausnahmeregelung zum
Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag
der Beisetzung am Ort der Beisetzung.
Für die Beisetzung von Urnen in Urnengemeinschaftsanlagen
(UGA) mit Namensnennung werden für die Dauer der Ruhezeit Gemeinschaftsgrabstätten in Rasenfeldern bereitgestellt, in
denen die Urnen der Reihe nach beigesetzt werden. In den mit
einer beschrifteten Steinplatte gekennzeichneten Grabstätten
kann eine Urne beigesetzt werden. Es entsteht kein Nutzungsrecht. Beauftragte der Gemeinde Gräfenroda gestalten und pflegen die UGA mit Namensnennung während der gesamten Ruhezeit gemäß § 16 Absatz 4 der Friedhofssatzung. Individueller
Blumenschmuck ist nur in Form einer Steckvase oder eines kleinen Grabgesteckes mit einem maximalen Durchmesser von 20
cm möglich. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen,
Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am
Ort der Beisetzung.
Es wird um unbedingte Beachtung der in der Friedhofssatzung
getroffenen Regelungen gebeten, insbesondere ist nicht der
Friedhofssatzung entsprechender Grabschmuck umgehend zu
entfernen. Anderenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck auf Kosten des Verantwortlichen gemäß § 24 Absatz 3
der Friedhofssatzung entfernen lassen.
Friedhofsverwaltung
Amtliche Bekanntmachungen
der Stadt Plaue
Mitteilungen
Amtliche Bekanntmachung
der Friedhofsverwaltung
Gemäß § 14 Absatz 3, 4 und 5 der Friedhofssatzung der Stadt
Plaue (Friedhofssatzung) vom 06. Dezember 2010 sind auf dem
Friedhof der Stadt Plaue eine Urnengemeinschaftsanlage ohne
Namensnennung, eine Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung und Urnengemeinschaftsgräber eingerichtet.
Nr. 21/2014
Urnengemeinschaftsanlagen (UGA) ohne Namensnennung dienen nach Bestimmung durch den Friedhofsträger der namenlosen Beisetzung von Urnen ohne individuelle Kennzeichnung der
Stelle. Beauftragte der Stadt Plaue gestalten und pflegen die
UGA ohne Namensnennung gemäß § 16 Absatz 3 der Friedhofssatzung. Blumen und Gebinde dürfen nur am Fuße der UGA, im
Abstand von maximal 0,5 m vom Friedhofsweg aus gerechnet,
niedergelegt werden. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von
Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort der Beisetzung.
Für die Beisetzung von Urnen in Urnengemeinschaftsanlagen
(UGA) mit Namensnennung werden für die Dauer der Ruhezeit Gemeinschaftsgrabstätten in Rasenfeldern bereitgestellt,
in denen die Urnen der Reihe nach beigesetzt werden. In den
mit einer beschrifteten Steinplatte gekennzeichneten Grabstätten kann eine Urne beigesetzt werden. Es entsteht kein Nutzungsrecht. Beauftragte der Stadt Plaue gestalten und pflegen
die UGA mit Namensnennung während der gesamten Ruhezeit
gemäß § 16 Absatz 4 der Friedhofssatzung. Individueller Blumenschmuck ist nur in Form einer Steckvase oder eines kleinen
Grabgesteckes mit einem maximalen Durchmesser von 20 cm
möglich. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort
der Beisetzung.
Urnengemeinschaftsgräber sind Aschegrabstätten, die der Reihe nach belegt werden. Es werden acht Urnen um eine Stele
herum beigesetzt. Die Stele wird mit einer Tafel, die den Namen,
Geburts- und Sterbedaten des Verstorbenen trägt, versehen. Es
entsteht kein Nutzungsrecht. Beauftragte der Stadt Plaue setzen
bei einem Urnengemeinschaftsgrab die Stele und bringen daran die Tafel nach § 14 Absatz 5 der Friedhofssatzung an, sie
bepflanzen und pflegen das Grab nach der Belegung dauerhaft
gemäß § 16 Absatz 5 der Friedhofssatzung. Individueller Blumenschmuck ist nur in Form einer Steckvase oder eines kleinen
Grabgesteckes mit einem maximalen Durchmesser von 20 cm
möglich. Eine Ausnahmeregelung zum Ablegen von Blumen, Gebinden und Kränzen besteht nur am Tag der Beisetzung am Ort
der Beisetzung.
Es wird um unbedingte Beachtung der in der Friedhofssatzung
getroffenen Regelungen gebeten, insbesondere ist nicht der
Friedhofssatzung entsprechender Grabschmuck umgehend zu
entfernen. Anderenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck auf Kosten des Verantwortlichen gemäß § 24 Absatz 3
der Friedhofssatzung entfernen lassen.
Friedhofsverwaltung
Amtliche Bekanntmachungen
anderer Institutionen und
Einrichtungen
Amtsgericht Arnstadt
K 40/14
Ausfertigung
Bekanntmachung
Das im Grundbuch von Gräfenroda, Blatt 1640, Grundbuchamt
Arnstadt eingetragene Grundeigentum
lfd. Nr. 2
Gemarkung Gräfenroda
Flur 8 Flurstück 2044/3, Gebäude- und Freifläche, Landwirtschaftsfläche Waldstraße 112 zu
1.992 qm
lfd. Nr. 5
Gemarkung Gräfenroda
Flur 8 Flurstück 2044/1, Gebäude- und Freifläche
Gräfenroda, An der Waldstraße zu 166 qm
Flur 8 Flurstück 2044/4, Gebäude- und Freifläche
Waldstraße zu 316 qm
Die Grundstücke bilden eine wirtschaftliche Einheit. Einfamilienwohnhaus mit rückwärtigem Poolanbau, zwei Ferienhäusern und
einem Holzfertigteilhaus
Gräfenroda vom 17.10.2014
-7-
soll am
Montag, 17.11.2014, 10.00 Uhr, Saal 1 im Raum 111
im Gerichtsgebäude Längwitzer Straße 26
durch Zwangsvollstreckung versteigert werden.
Der gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG festgesetzte Verkehrswert beträgt
Blatt 1640
lfd. Nr. 2
115.300 EUR
(inkl. 300,00 EUR Zubehör)
Blatt 1640
lfd. Nr. 5
83.200 EUR
(inkl. 200,00 EUR Zubehör)
Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks
aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im
Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des
Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den
übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder
des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird
aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung
oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen,
widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle
des versteigerten Gegenstandes tritt.
Es ist zweckmäßig, spätestens zwei Wochen vor dem Termin
eine Berechnung der Ansprüche - getrennt nach Hauptbetrag,
Zinsen und Kosten - einzureichen und den beanspruchten Rang
mitzuteilen. Der Berechtigte kann dies auch zur Niederschrift der
Geschäftsstelle erklären.
Arnstadt, den 01.10.2014
Gez. Sommer
Rechtspflegerin
Ausgefertigt:
Arnstadt, den 01.10.2014
Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
- Siegel -
Nr. 21/2014
Vereine und Verbände
Nur ein Schuss
mit dem KK-Gewehr entscheidet
Laut Jahreswettkampfkalender der Geschwendaer Seniorenschützen stand das König-Schießen auf den Plan. Dabei werden
mit dem KK-Gewehr mit Zielfernrohr, stehend aufgelegt, zwei
Schuss Probe und einer Wertung abgefeuert. Beide Probeschüsse werden angesehen und dann zugeklebt, es zählt nur der Wertungsschuss welcher, dem Schützen nicht gezeigt wird. Diese
Form der Wertung macht den Wettkampf enorm spannend und
interessant. Nun zeigt die jahrelange Praxis, dass in der Probe
oft ein Spitzenwert erreicht wird, in der Wertung allerdings völlig daneben oder auch um gekehrt. Bei diesem Wettkampf gab
es dafür ein typisches Beispiel indem Schützenfreund Michael
Becker in der Probe eine Neun und eine glatte Zehn schoss, in
der Wertung nur die Sieben traf. Dieser Umstand macht natürlich
die Auswertung und Siegerehrung zum Höhepunkt. Im Vergleich
zum Vorjahr gab es einen Leistungsabfall, so wurde 2013 insgesamt drei mal die 10, viermal die Acht getroffen und dieses mal
reichte bereits einen Neun zum Sieg. Auch hier gab es einen
kuriosen Verlauf indem Carsten mit dem ersten Probeschuss
nur eine Fahrkarte schoss. Mit einem kurzen Wutanfall über den
schlechten Treffer, wollte er den Wettkampf abbrechen. Schießstandaufsicht Heinz Kirchner konnte das verhindern und Carsten
erkämpfte den Sieg mit einer glatten Neun.
Im weiteren Verlauf trafen fünf Schützenfreunde die Acht. Die
Ermittlung der Reihenfolge und Platzierung wird nun zur Millimeter Angelegenheit. Vom äußersten Rand des Treffers wird der
Abstand zum Mittelpunkt der Zehn gemessen und so eine exakte Reihenfolge ermittelt. Mit dem geringste Abstand von 1,3 cm.
gelang Rosi Pfennig, im Vorjahr nur Platz Neun, ein gewaltiger
Sprung auf den Silberrang. Heinz Döring konnte seine Titel von
2013 nicht verteidigen und wurde mit 1,4 nur Dritter. Mit 1,5 platzierte sich Erwin Kleinert auf den Vierten, mit 1,6 erreichte Heinz
Kirchner den fünften Platz, Bärbel Greiner schloss mit 2,1 das
Fünferfeld ab und erreichte einen sechsten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgten Gustav Lengties, Michael Becker, Prof. Dr.
Hüller und der Rest des Feldes.
Gemeinde Geschwenda
Schulnachrichten
Die Staatliche Grundschule Geschwenda
gibt bekannt:
Information zu den unterrichtsfreien Tagen
und Hortschließzeiten
Für das Schuljahr 2014/15 wurden durch die Schulkonferenz folgende Termine beschlossen:
1. Unterrichtsfreie Tage:
Freitag:
28.11.2014
Dienstag:
26.05.2015
2. Hortschließzeiten:
22.12.2014 bis 02.01.2015
15.05.2015
27.07.2015 bis 14.08.2015
3. Hortöffnungszeiten:
Frühhort:
6.30 - 7.30 Uhr
Nach Unterrichtsschluss
bis 16.15 Uhr
An schulfreien Tagen:
28.11.2014 und. 26.05.2015
7.00 Uhr - 15.00 Uhr
In den Ferien:
Montag bis Donnerstag:
7.00 Uhr - 15.00 Uhr
Freitag:
7.00 Uhr - 13.00 Uhr
C. Kiesewetter
Schulleiterin
v.l. 2. Rosi Pfennig, 1. Carsten Greiner, 3. Heinz Döring
Heinz Döring
Jugendclub Geschwenda
Der Jugendclub in Geschwenda hat am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 einen Nachmittag und Abend zum Halloween geplant.
Ort:
Jugendclub in Geschwenda
Beginn:
16.00 Uhr
Die Kinder und Jugendlichen sind recht herzlich eingeladen an
dieser Veranstaltung mit zahlreichen Überraschungen teilzunehmen.
Jugendpfleger
Berg Heyer
Gräfenroda vom 17.10.2014
-8-
Ortsgruppe Kriegsgräberfürsorge
und Heimatvertriebene Geschwenda
Thomas Knippschild
Vereinsvorsitzender
Vereinsanschrift
Wolfskummer 11, 98716 Geschwenda/Thür.
Liebe Einwohner
von Geschwenda und Umgebung,
nach knapp zweijährigem Bestehen der „Ortsgruppe Kriegsgräberfürsorge und Heimatvertriebene Geschwenda“ können wir mit großer Freude mitteilen, dass ein satzungsmäßiges Hauptanliegen, nämlich
die Errichtung einer Mahn- und Gedenkstätte auf den hiesigen
Waldfriedhof realisiert werden kann.
Vor wenigen Wochen waren alle Voraussetzungen gegeben, den
Auftrag für den zweiten Bauabschnitt auszulösen. Durch umfassende Mitarbeit betroffener Familien, der Kirchgemeinde Geschwenda und der intensiven Arbeit einiger Vorstandsmitglieder
konnte die Namensliste der Gefallenen und Vermissten des 2.
Weltkrieges zum Abschluss gebracht werden. An dieser Stelle
möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass die Gedenkstätte
auch die Opfer vorheriger Kriege mit einschließt.
Der Vorstand und die Mitglieder unserer Ortsgruppe sind bestrebt, auch in den nächsten Jahren das Vereinsleben in Geschwenda zu stärken. Wir bitten Sie in diesem Zusammenhang
nochmals um Unterstützung in Form einer finanziellen Zuwendung, um die verbleibende Lücke bei der Finanzierung der
Mahn- und Gedenkstätte zu schließen. Den Spendern und Sponsoren werden umgehend die Bescheinigungen zur steuerlichen
Absetzung zugesandt.
Abschließend möchten wir Sie darüber informieren, das die
offizielle Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte am 24. Oktober 2014 um 14:00 Uhr auf den Waldfriedhof der Gemeinde
Geschwenda stattfindet. Wir laden daher alle Bürgerinnen und
Bürger zu dieser Feierstunde recht herzlich ein und hoffen auf
zahlreiches Erscheinen.
Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns recht herzlich und verbleiben mit freundlichen Grüßen.
Im Auftrag der Ortsgruppe Kriegsgräberfürsorge
und Heimatvertriebene Geschwenda
gez. Thomas K nippschild
Vorsitzender
Nr. 21/2014
Gemeinde Gräfenroda
Veranstaltungen
Einladung Autorenlesung
24. Oktober 2014 um 19:00 Uhr
in der Begegnungsstätte Gräfenroda - Bürgerhaus
Im Rahmen der Aktionswoche „Deutschland liest, Treffpunkt Bibliothek“, findet amFreitag, den 24. Oktober 2014 um 19:00 Uhr in
der Begegnungsstätte Gräfenroda - Bürgerhaus- eine Autorenlesung statt. Dr. Frank Quilitzsch, Erzähler, Publizist, Reiseschriftsteller und Redakteur, liest aus seinem Buch „Noch mehr Dinge
die wir vermissen“ einige lustige Geschichten vor.
Sonstige Mitteilungen
Bankverbindung des Vereins:
IBAN DE32 8405 1010 1010 0713 90
BIC HELA DE F1 ILK
Steuernummer:
Finanzamt Gotha 156 / 142 / 08861
Impressum
Amtsblatt der
Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“
Herausgeber: Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“
Verlag und Druck: Verlag + Druck Linus Wittich KG, In den Folgen 43,
98704 Langewiesen, Tel. (0 36 77) 20 50-0, Fax (0 36 77) 20 50-21,
info@wittich-langewiesen.de, www.wittich.de
Verantwortlich für den amtlichen und nichtamtlichen Teil:
Thomas Zenker, Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“,
An der Glashütte 3, 99330 Gräfenroda, Tel. (036205) 9 33-0,
Fax (036205) 9 33 33, e-mail: vg@oberes-geratal.de,
Internet: www.oberes-geratal.de
Verantwortlich für den Anzeigenteil: David Galandt – Erreichbar unter der Anschrift des Verlages. Für die Richtigkeit der Anzeigen übernimmt der Verlag keine
Gewähr. Vom Verlag gestellte Anzeigenmotive dürfen nicht anderweitig verwendet
werden. Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen und zusätzlichen Geschäftsbedingungen und die z.Zt. gültige Anzeigenpreisliste. Vom Kunden vorgegebene HKS-Farben bzw. Sonderfarben werden von
uns aus 4-c Farben gemischt. Dabei können Farbabweichungen auftreten, genauso
wie bei unterschiedlicher Papierbeschaffenheit. Deshalb können wir für eine genaue Farbwiedergabe keine Garantie übernehmen. Diesbezügliche Beanstandungen verpflichten uns zu keiner Ersatzleistung.
Verlagsleiter: Mirko Reise
Erscheinungsweise: In der Regel 14täglich; kostenlos an alle Haushalte der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft „Oberes Geratal“ (Gemeinden
Frankenhain, Gehlberg, Geschwenda, Gossel, Gräfenroda, Liebenstein und Stadt
Plaue). Im Bedarfsfall können Einzelstücke zum Preis von 2,50 € (inkl. Porto und
7 % MWSt.) beim Verlag bestellt werden.
„Mit Herz und Hand,
was in Freundschaft entstand!“
Eröffnung des Kammberg-Glöckchens
Eingetragener Aussichtspunkt in der Wanderkarte
Gehlberg/Gräfenroda zu neuem Leben erweckt
Begonnen hat das Engagement der illustren Stammtischrunde
im April 2010 bei einem Waldspaziergang. Mir fiel auf, dass an
verschiedensten Wegekreuzungen der Wanderwege um meinen
Heimatort Gräfenroda die Wegweiser umgebrochen im Gestrüpp
gelegen haben oder teilweise unleserlich waren. Daraufhin habe
ich, versucht die Zuständigkeiten für diese Situation in Erfahrung
zu bringen. Was ich da erlebte kann einen kleinen Roman füllen.
Ich kann mich gut erinnern, dass ich überall auf freundliches Lächeln und verdutzte Gesichter gestoßen bin. Ich kam mir vor, als
würde mich keiner der Befragten so richtig ernst nehmen wollen.
Aus dieser Situation heraus suchten 5 Handwerksmeister aus
unterschiedlichen Gewerken (Fleischer, 2x Schmied, Maler,
Tischler) nach einer Lösung. Wir waren uns einig, dass wir unser
privates Geld (jährlich ca. 100.00 EUR) in die Hand nehmen, um
diese Situation zu ändern. In einem Verein würde ein ähnlicher
Jahresbetrag zu Stande kommen. Wir dachten auch über die
Gründung eines Vereins nach, um andere finanzielle Möglich-
Gräfenroda vom 17.10.2014
-9-
keiten zu erschließen. Dem stand jedoch der bürokratische Aufwand in unserer Freizeit entgegen. Als Handwerker kennt jeder
den „Rattenschwanz“, den sich keiner von uns zusätzlich antuen
will, da dieses verlorene Zeit für die Erledigung des Problems
ist. Des Weiteren sind wir alle bereits in etablierten Vereinen und
Verbänden ehrenamtlich tätig. So zum Beispiel bei „Freunde der
Thüringer Bratwurst e. V.“, „Gotha glüht e. V.“, „Sportverein Gräfenroda SV 90 e. V.“, „Heimatverein Gräfenroda e. V.“, „Natur- und
Heimatfreunde“, „Kaninchenzuchtverein e. V. Gräfenroda und
Umgebung (T250)“ oder der „Feuerwehrverein e. V. Gräfenroda“,
„Freunde und Förderer der Ernst-Benary-Schule Erfurt e.V. und
der „Feuerwehrverein Geschwenda e. V.“. Wir wollen also mit der
Gründung eines weiteren Vereines nicht auch noch zum „langsamen Aussterben“ der örtlichen Gastronomie beitragen.
Keiner kann gleichzeitig im Büro oder bei der Arbeit in seiner
Werkstatt sein. Wir packten also gemeinsam an und haben in
der Vergangenheit so einige Schandflecke aus dem Weg geräumt. Bisher haben wir dieses zu meist „im Stillen“ erledigt.
Unter dem Motto: „Erst machen, dann Lachen!“, entstanden ein
geschmiedeter Dackel für die „Dackelhütte“, Bänke für den Naturlehrpfad im Flächennaturdenkmal „Burglehne“, eine komplett
neue Beschilderung mit „Zwieseln“, Bodenankern aus Stahl und
mehr als 50 Wanderschildchen am Industriedenkmal „Flößgraben“ zwischen Kehltal und „Dicker Tanne“ oberhalb der LütscheTalsperre.
Auch bei dem Wiederaufbau der „Riedbrücke“ haben wir wieder
kräftig mit angefasst, auch wenn wir nicht auf der „Vogelstange“ wohnen und durch bereits vor Jahren angebrachte Sprüche
die Aktion „Pro Riedbrücke“ ins öffentliche Leben gerückt haben.
Hier waren auch mehrere Tage Freunde wie: „Pierre Scheppad
aus Geschwenda und Sebastian Knapp“ bei der Sträucher Beseitigung tatkräftig und mit eigenem Werkzeug dabei.
Wir sind alle bemüht unsere Traditionen zu Pflegen und unsere
„Mundart“ neu zu beleben. Deshalb haben wir auch begonnen
an unseren Wanderschildern „Sprüche“ mit zu etablieren wie,
Ufferheän (Aufstieg), Ongerheän (Abstieg), Haste a de rechtche
Schlompen oen (Trittsicherheit erforderlich) etc., um nur einige
zu nennen. Durch das Anbringen des Zeichens „GJ“, stellvertretend für „Grawereder Jong“, sind unsere Arbeiten auch authentisch geworden und bei interessierten in aller Munde.
Mit dem Projekt am Kammberg haben wir „25 Jahre nach der
Wende“, am 03. Oktober, ein Zeichen gesetzt. Diese Wiederbelebung eines Aussichtspunktes oberhalb von Gräfenroda ist derzeit der Höhepunkt unseres ehrenamtlichen Schaffens.
An den Arbeiten zur Fertigstellung des kleinen Musikpavillons
mit liebevoll gearbeiteten Sprüchen und Glöckchen waren mittlerweile mehr als 35 Privatpersonen beteiligt. Da wir mit „einer
Hand voll Leuten“ begonnen haben ist dies eine Steigerungsrate
auf 700 Prozent innerhalb 3 Jahren. Dies ist auch ein Zeichen
unserer Akzeptanz und Heimatverbundenheit.
Das Errichten eines Bergkreuzes am Aussichtspunkt, mit der
Inschrift „Haal emoel enne“ (Halt einmal inne) ist ein weiteres
Zeichen zur inneren Einkehr, auch über die Ereignisse vor 25
Jahren neu nachzudenken, unser ortansässiges Handwerk zu
erhalten, zu unterstützen und an alle zu erinnern, welche in der
Vergangenheit „selbstlos Gutes“ für unsere Ortsgemeinschaft
getan haben. Wir sind froh darüber dass sich unsere Kirchenglieder, des „Kirchgemeindeverband Gräfenroda - Gehlberg“, so
zahlreich am Gottesdienst am Kammberg beteiligt haben und
wünschen uns auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank geht von ganzem Herzen an unseren Pfarrer Herrn Schilling für die festlichen Worte der Andacht und der
Segnung.
Das Teilen des Brotes, unseres zu diesem Zweck hergestellten
„Kammberg - Knietzchens“, hat einen wesentlich älteren Ursprung und stellte erneut das zentrale Thema der Gemeinschaft
in den Mittelpunkt der Veranstaltung.
Das Anschlagen des kleinen „Kammberg - Glöckchen“ hat mein
gerade 96 Jahre alt gewordener Vati übernehmen dürfen. Ich
freue mich und bin dankbar dafür, dass wir diesen Tag noch gemeinsam erleben durften und dies bei verhältnismäßig bester
Gesundheit, sowie wunderschönem Wetter.
Einen weiteren Höhepunkt dieser Veranstaltung haben uns die
„Dörrberger Musikanten“ bereitet.
Mit ihrer musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes haben
Sie diesen 3. Oktober 2014 für uns zu einem ganz besonderen
Feiertag gemacht. Da die meisten wissen, das ich selbst einmal
ein Instrument gespielt habe, pflegen wir schon viele Jahre mehr
als nur Nachbarschaft, sondern eine lange und gute Freund-
Nr. 21/2014
schaft. Ich danke euch „I Jongen“ (Ihr Jungen) für die Überraschungsmelodie mit dem Titel „Die Post im Walde“ die es besser
nicht hätte treffen können.
Der kleine Auftritt von „Margot und Marie“ wurde komplettiert
durch mein Mitwirken in Form des „Fettnäpfchen“. Einen alten
Fleischer zu spielen und zu versuchen in Mundart zu kommentieren war nicht ganz einfach. Vielleicht ist mir der eine oder andere
Satz, frei von der Leber gesprochen, rausgerutscht und nicht so
ganz „Stubenrein“ angekommen. Sollte ich jemanden mit den gesprochenen Worten verletzt haben, so sei mir verziehen, denn
manchmal muss man im doppelten Sinne im „Fettnapf“ herumlatschen, um Aufmerksamkeit für die Sache zu bekommen.
Mein besonderer Dank gilt auch den Mitgliedern des „Kaninchenzuchtverein e. V. Gräfenroda und Umgebung“ für ihre Getränkeversorgung und dem Bauhof Geschwenda für die Tischgarnituren, sowie die kurzfristige Aufbesserung der Zufahrtswege am
Geschwendaer Berg. Auch die eigens zur Veranstaltung hergestellten Knackwürste der Fleischerei Heyn (Manebach) fanden
guten Anklang bei den Besuchern. Das Sponsoring hierzu übernahm der „Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst
und Fleisch e. V.“, vertreten durch seinen Geschäftsführer Herrn
Uwe Keith.
Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei allen beteiligten Firmen und ihren Mitarbeitern für ihre freundliche und unkomplizierte Unterstützung. Ihr habt alle mit dazu beigetragen das unser
Projekt „Kammberg - Glöckchen“ in seinem jetzigen Gesamteindruck zu Stande kommen konnte.
Ich wurde während der letzten Jahre mehrfach von interessierten
Bürgern gefragt: „Denkst du denn, das dankt euch mal einer?“
Ich habe bereits mehrfach betont, dass wir den Dank bereits dadurch erhalten haben, dass keiner, den wir um Mithilfe gebeten
haben, einmal „Nein“ gesagt hat.
Unser Motto: „Mie sin hier dahem“ (Wir sind hier zu Hause) trifft
längst nicht mehr nur auf unser Gräfenroda zu. Dieser Aufruf ist
bereits weiter ins Land hinaus gehallt und trägt bereits Früchte.
Wir wollen jeden, der sich mit unserer schönen Thüringer Heimat
verbunden fühlt ermuntern zu beginnen oder weiterzumachen,
wo sich „Onse Ferderschden“ (Unsere Vorväter) geschunden
haben.
Nach jeweils getaner Arbeit haben wir uns immer einmal wieder zusammengesetzt und so manches „Thüringer Original“
vernascht. Wenn wir ehrlich sein wollen waren auch manchmal
ein „Schotte“ oder „Schwarzwälder“ mit dabei. Genau so werden
wir’s weiter halten!
An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen mich bei meiner
„Besseren Hälfte“ Petra zu bedanken. Du hast in den letzten Wochen ein ziemlich „Dickes Fell“ mit mir gebraucht!
„Me sieht sech!“
Helmut Greßler
P.S.
Im Anhang mein Eindruck auf „Gaweredersch“,
als kleines Dankeschön!
Eine Liste aller Beteiligten werde ich in Kürze unserem Ortschronisten übergeben
„Das Kammberg - Glöckchen“
Helmut Greßler
Wänn ich offen Obt am Kammbarg stie,
fom Malurchen schloddern noch de Knie,
glotz nein en´s schiene „Schwänger Doel“,
komm nund zar Ruh, gläbt´s mech ämoel.
Mäch zug´s hierheän an´s helzern Kriz,
das heät mei Nachber schien geschnetzt,
Droff stieh en Grussen Läddern,
mie soll´n nech emmer Weddern.
„Haal emoel enne“ schdied droen geschreäm,
da huschd ferbei mei Halbes Laam,
on wenn ich nund zar Ruhe komm,
is Klatsch on Dratsch schund fast verschwomm.
Gräfenroda vom 17.10.2014
- 10 -
Ä Poar Nääl sin a en´s Holz geklebberd,
dar droen hung is wull offerheän fardgeschibberd,
an Hemmel heäd sechs zugezahn,
fon Därrebarg kemmt groed noch ne Bahn.
Die brängd de lädzde Schaffer häm,
noech Grawerude on noech Schwäng,
noech meiner Modder ruf ich laud,
ann Woeldsbarg heät sech´s oengeschdaud.
Ä Drepfchen rutschd grad us mär Glotz´n,
ich naam en Schlock fon guden Hopf´n,
da hier ich Ääne min Namen rufen,
da kämmd „meine Gude“ farn ruffer de Schdufen.
Nund brauch ech mech nech mie oezuhätzen,
um schnäll nonger zem Ohbruud zu wätzen,
Zwää Knietzchen heäd se meädgebroacht,
da helld me darch bis en de Nacht.
Ganz pletzlech kriechen de Wolgen Legg´n,
das Klährchen lässd sich im Wäsden noch bleggen,
se zeichd ihr „Strahlendekoldee“,
en Ruud on Gaal schinnt´s offn Klee.
Etzd drepfelds a en Frankehaan,
an Himmel ä bondes Roed geschlaan,
wänns Häm giehd wärd´s Glöggchen noch oengeschlann,
das hängd an onsern Heddchen droen.
S klengt weid nach ongen en´s brääde Doel,
arrennert an Haandwarger fon dazemal,
Mie Zwää tranns en Harzen Schreäd fer Schreäd,
mende naahmens a onse Kenner ma meäd.
Heid hatt´me kenn von onsern Freind´n gedroff´n,
Das lässd ons of ä Anner mal hoff´n.
Denn: „Hoffnung sei dein Wanderstab,
von der Wiege bis zum Grab!“
Gräfenroda im Oktober 2014
Veränderte Öffnungszeiten
in der Bibliothek (BMZ)
Liebe Leserinnen und Leser,
Ab Oktober 2014
ist die Bibliothek zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag
Donnerstag
14:00 bis 18:00 Uhr
10:00 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 17:00 Uhr
Der Montag hat sich leider als Öffnungszeit nicht bewährt.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Petra Neumann
Leiterin BMZ
Nr. 21/2014
erlernen, war sein Wunsch, den die Eltern unterstützten. Sein
Talent wurde von dem damals berühmten Heinrich Nagel entdeckt und gefördert. Das kleine Nest an der Wilden Gera bekam
mit Kellner seinen ersten Kantor, dessen Verdienste den Ort bald
berühmt gemacht haben - er wurde zu einem Musik-Zentrum von
ganz besonderem Gepräge.
Der jetzige Kantor Peter Harder ist Experte, wenn es darum geht,
die musikalische Vielfalt der Werke des Urvaters und die seiner
weit verzweigten Nachfahren zu interpretieren. Während seiner
beiden Vorträge legte er dem Publikum in erfahrener Art und
Weise Leben und Werke der Familie Kellner sowie das der Schüler von Johann Peter Kellner dar und offenbarte einige Beziehungen zu Gotha, die wohl diesen und jenen Zuhörer in Erstaunen
versetzten.
Ein Bruder Kellners, Johann Andreas, war Stadt- und Hoforganist in der Residenzstadt, wurde allein wegen seiner guten Orgelkenntnisse von Molsdorf hierher geholt. Sein ältester Sohn,
Ludwig Heinrich, besuchte zwei Jahre die damalige Lateinschule
und bereitete sich auf sein Theologiestudium in Jena hier vor.
Einer seiner Schüler, Andreas Junghans, wirkte ebenfalls in Gotha als Organist, andere wirkten in großen Städten Europas. Ihre
Wurzeln hatten sie alle in einem kleinen Flecken Thüringens.
Eine Ausnahmeerscheinung im Reigen der „musikalischen Familie“ war wohl einer der Enkel des großen Meisters, Georg Christoph (1765-1808). Sein Geburtsort ist Kassel, seine Eltern zogen
1864 von Gräfenroda dorthin, weil der Vater Johann Christoph
dort als Organist verpflichtet wurde. In der hessischen Residenzstadt wurde der Enkel von Johann Peter berühmt als Organist,
Komponist und Literat. Er setzte sich mit philosophischen Aspekten und Tendenzen auseinander, er beschäftigte sich mit philanthropischen Auffassungen und verarbeitete sie in Romanen und
Erzählungen.
Dieser Persönlichkeit hat sich Rotraut Greßler angenommen.
Ihre Recherchen offenbarten einen interessanten und fleißigen Mann, der während seines kurzen Lebens - er wurde nur
43 Jahre alt - eine Beschäftigungsvielfalt innehatte, die in unserer globalen technisierten Welt wohl kaum oder gar nicht mehr
möglich ist. Es gibt 23 erschienene Werke, die sowohl sein musikalisches als auch sein literarisches Schaffen im Kontext der
deutschen Spätaufklärung widerspiegeln sowie 64 Publikationen
verschiedener Genres. Einige Prosawerke befinden sich in der
Forschungsbibliothek Gotha im Handbestand oder liegen in digitalisierter Form vor. An einer bibliografischen Sammlung seiner
auch hochaktuellen philosophischen Betrachtungen in den Romanen und Erzählungen wird gerade gearbeitet.
Die musikalischen „Sahnehäubchen“ zwischen den Vorträgen
setzte der Konzertchor Gotha. Vier Motetten aus der Feder von
Johann Peter Kellner brachten die hervorragend eingestimmten
Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Sebastian Göring zu Gehör. Diese wunderbare Konstellation aus Vortrag und
Gesang honorierten die Gäste mit viel Applaus. In den anschließenden, zur Tradition gewordenen, Gesprächen im Foyer des
Spiegelsaales kam es zu angeregtem Austausch und herzlichen
Begegnungen. Der in Gotha stattgefundene Abend war eine gelungene Hommage an „höchst tüchtige Leute aus einem kleinen
Nest“.
Wolfgang Möller
Lust auf Musik und Literatur
Musikalischer Leseabend der Kellner-Gesellschaft
und der Forschungsbibliothek
Gotha. Unter dem Motto „Von großen Geistern aus einem kleinen Nest ...“ wurden „die höchst tüchtigen Kellners in Musik und
Literatur“ kürzlich im Spiegelsaal auf Schloss Friedenstein vorgestellt. Peter Harder aus Gräfenroda und Rotraut Greßler aus Waltershausen hielten die Fachvorträge. Der Gothaer Konzertchor
umrahmte die Veranstaltung, die von der Johann-Peter-KellnerGesellschaft und dem Freundeskreis der Forschungsbibliothek
Gotha organisiert wurde. Die Premiere der ganz besonderen Art
hätte sicher dem großen Komponisten, dem hervorragenden Organisten, dem Lehrer Johann Peter Kellner (1705 - 1772) sehr
gefallen.
Er wurde 1705 in Gräfenroda geboren und wuchs als Sohn recht
armer Kienrußhauer in dem damals kleinen Marktflecken des
Herzogtums Sachsen-Gotha auf. Das Handwerk der Musik zu
Rotraut Greßler
und Peter Harder
haben es
verstanden, dem
Gothaer Publikum
die relativ unbekannten Kellners
etwas bekannter
zu machen.
Foto:
Wolfgang Möller
Gräfenroda vom 17.10.2014
- 11 -
Nr. 21/2014
Jägergottesdienst in der Kirche Liebenstein
Die Jagdgenossenschaft und der Gemeindekirchenrat von
Liebenstein laden recht herzlich zur Hubertusmesse am
02.11.2014 um 14.00 Uhr in die Johanniskirche zu Liebenstein
ein.
Die Messe wird von den Thüringer Jagdhornbläsern unter Leitung von Thomas Franke geblasen.
Die Predigt hält Altbischof Hoffmann.
Sonstige Mitteilungen
Achtung!!!
Baum- und Strauchschnittannahme!!!
Die Referenten Rotraut Greßler und Peter Harder (beide mit
Buch) sowie der Konzertchor Gotha waren die Gestalter des
gelungenen Kellner-Abends. Foto: Renate Wagner
Gemeinde Liebenstein
Veranstaltungen
Liebe Freunde der Burgruine Liebenstein,
am Sonntag, dem 19. Oktober 2014 findet um 14:30 Uhr
an bzw. in der Burgruine Liebenstein ein Benefizkonzert der
Musikgruppe „Eichhörnchens Hausmusik“ aus Crawinkel zu
Gunsten der Burgruine Liebenstein statt.
Auch für Kaffee, Kuchen etc. ist gesorgt.
Es laden herzlich ein,
der Burgverein und Landfrauenverein Liebenstein
14, 15... Kirmes
in Liebenstein
Der Kirmesverein Liebenstein
und das Team der „Gerichtslaube“ laden recht herzlich
vom 24. - 26.10.2014
zur Kirmes in das Gasthaus „Gerichtslaube“
ein.
Stimmungsvolle Musik, gute Unterhaltung und ein buntes Programm erwarten alle Gäste aus Nah und Fern.
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch bestens gesorgt.
24.10.2014
ab 21:00 Uhr
25.10.2014
ab 20:00 Uhr
26.10.2014
ab 7:00 Uhr
ab 8:00 Uhr
ab 15:00 Uhr
Kirmes-Disco mit DJ Bombe
Kirmestanz mit der Live-Band
„Medium SEXTETT“
geht die Katzenmusik mit dem Strohbär
von Haus zu Haus
folgen dann die Blasmusikanten und
bringen den Anwohnern ein musikalisches Ständchen
Kinderkirmes mit DJ Matze
Der Kartenvorverkauf für den Kirmestanz beginnt
ab sofort im Gasthaus „Zur Gerichtslaube“
An alle Haus- und Grundstückseigentümer der Gemeinde Liebenstein. In der Zeit von Freitag, dem 17. Oktober 2014 bis
Dienstag, dem 21. Oktober 2014 (10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00
bis 17:00 Uhr) wird in der Gosseler Straße (an der Kastanie) gegenüber Gerhard Romeiß nur Baum- und Strauchschnitt kostenlos angenommen.
A. Dürer
Bürgermeister
Stadt Plaue
Kindertagesstätte
Nachrichten aus der Kindertagesstätte
„Zwergenhaus“ in Plaue
Ein erlebnisreicher und schöner Sommer ist vergangen und ein
neues Kindergartenjahr hat begonnen. An dieser Stelle möchten
wir auf 2 besondere Höhepunkte zurückblicken.
Am Dienstag, den 3. Juni, feierten die Kinder im „Zwergenhaus“
den Kindertag. Traditionell trafen sich die Kinder aller Gruppen
bereits zum gemeinsamen Frühstück. Danach hatte jede Gruppe
für diesen Tag einen Ausflug geplant. So wanderten die Kinder
der Igelgruppe nach Kleinbreitenbach, wo schon eine Überraschung auf sie wartete. Herr Raschke vom DRK-Kreisverband
Arnstadt erwartete die Kinder bereits und vermittelte ihnen spielerisch am Kind viel Interessantes und Wissenswertes über 1.Hilfe. Dabei hatten alle sehr viel Spaß. Die Kinder der Mäuse- und
Grashüpfergruppe fuhren mit dem Zug nach Arnstadt und besuchten den Tierpark „Fasanerie“. Schon die Zugfahrt bereitete
allen viel Freude und im Tierpark gab es dann viel zu bestaunen.
Auf dem Spielplatz im Tierpark tollten dann alle Kinder ausgelassen herum. Die jüngeren Kinder aus unserer Kindertagesstätte
wanderten in die Umgebung von Plaue und verbrachten mit Picknick und vielen Überraschungen einen wunderschönen Tag.
Am Freitag, den 27.06.2014, fand dann unser traditionelles
Sommerfest statt, das in diesem Jahr unter dem Thema „Die 4
Elemente“ stand. In den letzten Monaten haben sich alle Kinder
intensiv mit den 4 Elementen beschäftigt und als Höhepunkt für
das Sommerfest ein kleines Programm vorbereitet. Danach startete traditionell auf der Gerabrücke in der Schützenstraße unser Entenrennen, bei dem die Besitzer der 10 schnellsten Enten
einen Preis erhielten. Anschließend luden dann vielfältige Stationen zum Staunen, Mitmachen und Experimentieren ein. Auch
eine Fahrt mit der Feuerwehr, Kinderreiten und Kinderschminken
war möglich. Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und kühlen Getränken konnten sich alle stärken und einen schönen Nachmittag
verbringen.
Die Kinder und Erzieher aus dem „Zwergenhaus“ möchten sich
auf diesem Wege bei der Firma „Vivisol“ bedanken, die 300,00
EUR für unser Sommerfest gespendet haben. Auch bei der Familie Dieter Müller und dem Getränke-Shop Karl-Heinz Merten
möchten wir uns recht herzlich bedanken.
Ein ganz großes Dankeschön gilt der Freiwilligen Feuerwehr
Plaue für die tatkräftige Unterstützung bei vielen Aktivitäten
während des gesamten Kindergartenjahres, so die Absiche-
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Nr. 21/2014
rung unseres jährlichen Laternenumzuges, die Bereitstellung
von Räumlichkeiten zu verschiedenen Anlässen, die Hilfe bei
der Durchführung unseres Projektes und die Unterstützung zum
Sommerfest.
Aber auch bei allen Eltern möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung im vergangenen Kindergartenjahr bedanken.
Nach Redaktionsschluss eingegangen
SV 90 Gräfenroda
mit dem Grünen Band ausgezeichnet
In Erfurt erhielten am Montagabend fünf Vereine aus Thüringen
die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung des „Grünen Bandes
für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Die begehrten Trophäen wurden durch die beiden Botschafter des „Grünen Bandes“,
Hochspringerin Ariane Friedrich und Hockey-Olympiasieger
Moritz Fürste, überreicht. Über die Prämierung freuten sich das
Erfurter Leichtathletik-Centrum, die Gerätturner des Männerturnvereins1860 Erfurt, der Radsportclub Turbine Erfurt, der
Gräfenroda vom 17.10.2014
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Rennrodelverein Sonneberg/Schalkau sowie die GewichtheberAbteilung des SV 90 Gräfenroda.
Das `Grüne Band` würdigt zum einen den sportlichen Erfolg
der Vereine. Zugleich ist es aber auch ein Dankeschön für die
meist ehrenamtlichen Helfer, die im Hintergrund viel Herzblut in
die Nachwuchsarbeit stecken. Denn die Erfolge der prämierten
Vereine sind keinesfalls ein Zufallsprodukt. Sie sind das Resultat
einer langfristig angelegten und strukturierten Nachwuchsförderung. Das Engagement der Helfer kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, lobt Meike Evers-Rölver, Anti-Doping-Expertin
und Jurymitglied, die Arbeit der Vereine.
Bereits zum zweiten Mal konnten die Gewichtheber des SV 90
Gräfenroda die Jury des DOSB und der Commerzbank überzeugen und den von der Commerzbank gestifteten und mit 5000
EUR dotierten Preis gewinnen. Im „Palmenhaus“ von Erfurt durften die Kinder und Jugendlichen gemeinsamen mit ihren Trainern René Holtmann und Rolf Heyer den wertvollen Scheck und
den dazugehörigen Pokal aus den Händen von Carsten Kribber
(Commerzbank) entgegennehmen. In der Laudatio über den SV
90 Gräfenroda sagte dieser: „ Es ist lobenswert, wenn große
Sportvereine mit einer perfekten Infrastruktur, reichlich Sponsoren und großer Manpower viel Kraft und Mittel in die Nachwuchsarbeit investieren. Noch bemerkenswerter aber ist es, wenn ein
kleiner, wirtschaftlich nicht so potenter Verein trotz widriger Umstände alles unternimmt, um seine jugendlichen Sportler auszubilden und ihnen ein zweites Zuhause zu geben. Der SV 90
Gräfenroda zählt zur zweiten Kategorie. Seine Gewichtheber-Abteilung ist eine der bedeutendsten und größten Talentschmieden
Deutschlands. Ihre Erfolge sind weniger auf wirtschaftlich und
strukturell reichhaltige Ressourcen zurückzuführen, als vielmehr
auf Engagement, Herzblut und fachliche Kompetenz. Dafür erhält der SV nun das ‚Grüne Band für vorbildliche Talentförderung’
2014. Die finanzielle Anschubhilfe, die damit einhergeht, können
die Thüringer dringend gebrauchen.
„Der Verein hat keinen finanziellen Spielraum zur Förderung
der Talente“, schreibt der SV 90 in seiner Bewerbung, Sponsoren gebe die Region Gräfenroda kaum her. Ein paar Zuschüsse von Kleinunternehmen am Ort und seitens des Landkreises
zur Nachwuchsförderung - mehr ist nicht drin. Equipment, Wettkampfkleidung und Fahrtkosten tragen die Trainer, Sportler oder
deren Eltern meist selbst. Nur an den Kosten für die Gewichtheberschuhe kann sich der SV beteiligen. Trainiert werden muss
in Staffeln, da auch die Raumkapazitäten begrenzt sind. Dafür
aber packt die Abteilung bei der Vermittlung von Studien- oder
Ausbildungsplätzen mit an, so gut es nur geht. Und: Sie sorgt
für eine sportfachlich hochwertige Ausbildung, die oftmals bis
in die nationale oder internationale Gewichtheber-Elite führt. 18
Landes- und Bundeskader konnten die Gräfenrodaer 2013 vermelden. Sechs Lizenztrainer kümmern sich um sie sowie zehn
weitere Kinder und Jugendliche der Abteilung.
Mit dem ortsansässigen Kindergarten, der Grundschule und
den Gymnasien in der Umgebung bestehen zuverlässige Partnerschaften. Eine eigene Bambino-Gruppe - hier werden zunächst natürlich keine Gewichte gehoben, sondern die sportliche
Grundausbildung unterstützt - dient dem SV als Fundament. Die
meisten Heber des Leistungsbereichs begannen einst hier, bei
den Kleinsten, mit ihren ersten sportlichen Aktivitäten, ehe sie
sich nach einer Eignungsanalyse in Richtung Kraftsport entwickelten. Ohne die Unterstützung der Eltern, Ehrenamtlichen und
Berater im medizinischen- und ernährungstechnischen Bereich
und die vielen motivierenden vereinsinternen Aktionen wären
all die Erfolge des SV trotz der hohen Expertise seiner Trainer
nicht möglich. Bei Landes- und Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften landen die Gewichtheber aus Gräfenroda - ob
in der Einzel- oder Teamwertung - kontinuierlich auf dem SiegerPodest. Mehrmals bereits war der SV 90 erfolgreichster Verein
in Thüringen. Im Bewertungsjahr 2013 wurden die Junioren des
SV Deutscher Vizemeister. Clemens Rose, Philipp Griebel, Nico
Holtmann, Sascha Perlt, Marko Meiselbach, Mario und Christian
Machleit, Peter Erkelenz oder Diana Lorenz - sie alle feierten
zahlreiche große Erfolge bei den nationalen Top-Wettkämpfen
der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart. Auch bei Europaund Weltmeisterschaften spielen die Gräfenrodaer immer wieder
eine gewichtige Rolle.“
Anschließend zeigten vier Jugendliche des Vereins ihr Können
an der Hantel, was bei den geladenen Gästen für Begeisterung
sorgte.
Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Hockey-DoppelOlympiasieger Moritz Fürste der Präsident des thüringischen
Nr. 21/2014
Athletenverbandes Jochen Hagner, der Vizepräsident des BVDG
Alexander Meinhard-Heib und Carsten Diemer, Bundesjugendleiter der DGJ.
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Seele and Geist
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