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EINblIck Jesus, die ernte Gottes, die unsere Lebensfreude vermehrt

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EINblick
Jesus, die Ernte Gottes, die unsere Lebensfreude vermehrt
Es war einmal ein berühmter Guru, zu
dem viele Menschen kamen, um ihn
um seinen Rat zu bitten.
“Wieviel Vermögen darf man haben?“ fragten ihn eines Tages seine
Jünger. Der Guru, vor seiner Hütte
sitzend, antwortete ihnen mit einem
weisen Lächeln: „So viel, wie ihr
braucht, um eure Lebensfreude zu
vermehren.
Ich möchte euch aber zu bedenken
geben, dass es vier Kategorien von
Menschen gibt:
Die einen, die arm bleiben wollen,
um andere reich zu machen. Sie sind
zufrieden mit dem Wenigen, das sie
haben.
Die anderen, die reich und einflussreich bleiben wollen, um ihren Mitmenschen besser helfen zu können.
Ebenso gibt es arme Menschen, die
habgierig und unglücklich sind.
Auch es gibt reiche Menschen, die
keinerlei Lebensfreude empfinden trotz des großen Vermögens, das sie
angehäuft haben und mit niemandem teilen wollen. Schuld daran ist
ihre Habgier; denn sie vergiftet das
Herz und somit die menschliche Fähigkeit, glücklich zu sein.“ Nach diesen Ausführungen zog sich der Guru
wieder in seine Hütte zurück.
Jesus sagt: Gebt Acht, hütet euch vor
jeder Art von Habgier. Denn der Sinn
des Lebens besteht nicht darin, dass
ein Mensch aufgrund seines großen
Vermögens im Überfluss lebt“ (Lk.12,
15b).
Eine Parallele zu heute: Wir haben
vielfach das Problem, dass der moderne Mensch seine Welt auf sich
und seine Bedürfnisse zusammen
schrumpfen lässt und die Vielfalt von
Beziehungen verloren geht.
Individualismus und Egoismus nehmen in erschreckender Weise zu,
solidarisches Denken und Handeln
treten in den Hintergrund.
Diese Entwicklung erscheint mir eine
der großen Herausforderungen der
modernen Gesellschaft zu sein. Denn
Selbstsucht zerstört nicht nur das
Gemeinwesen, dessen Aufgabe es
ist, unsere Gesellschaftsstruktur zu
erhalten, sondern letztlich auch die
Lebensgrundlagen jedes Einzelnen.
Erntedank!
Dank für die Früchte unserer Felder
und Gärten; Dank für die vielen Früchte christlichen Lebens und Engagements in unserer Pfarrei, in unserer
Welt. Dank für Jesus, der nichts, nicht
einmal das eigene Leben zurückbehielt, sondern uns alles geschenkt
hat: sich selbst, seine Liebe bis zum
Tod. In dem Gottesdienst dürfen wir
die Frucht dieser Liebe empfangen:
das Brot des Lebens. Darum ist jede
Eucharistiefeier ein Erntedankfest im
tiefsten, schönsten Sinn.
Jede Eucharistie ist eine Danksagung
an Gott.
Sie ruft uns dazu auf, als Familie
Gottes zu leben und miteinander zu
teilen. Christus selbst teilt sich für
uns auf und findet darin seine Lebensfreude. Er ist glücklich, wenn wir
Leben haben und es in Fülle haben.
Er ist die Ernte Gottes, die unsere
Lebensfreude vermehrt! Wir danken
Gott für das, was wir in diesem Jahr
ernten durften. Es sind nicht nur die
Früchte der Felder, sondern auch all
die Gaben, die wir von Gott empfan1
Liebe Gemeinde,
In diesem Jahr blicken wir zusammen mit dem Missionswerk Missio
auf die Kirche
in Pakistan, ein
Land, in dem das Recht auf freie
Religionsausübung eingeschränkt
und der Alltag der Christen von
Angst und Gewalt geprägt ist.
Trotz drohender Repression bezeugen Christen in der mehrheitlich muslimischen Gesellschaft in
Pakistan eindrucksvoll ihren Glauben. Am 25./26. Oktober feiern
wir den Sonntag der Weltmission.
Wir schließen unsere Glaubens­
geschwister in Pakistan, aber
auch alle in anderen Ländern, die
ein ähnliches Schicksal als unterdrückte Minderheit erleiden in
unsere Gebete ein. Wir setzen ein
sichtbares Zeichen der Solidarität
mit ihnen.
Wir wünschen unserem neuen
Pfarrer Wolfgang Braun alles Gute
und einen guten Start. Lasst uns
für eine lebendige Pfarrgemeinde
zusammen arbeiten, damit Gott
herrscht über alles und in allem.
(1 Kor 15,28) Pfr. Jennis Thomas
gen haben einschließlich unseres eigenen Lebens.
Alles, was wir geerntet haben, wurde uns von Gott gegeben. Lasst uns
damit fürsorglich und dankbar umgehen, auch wenn die Ernte mal nicht
so üppig ausfällt. Und bewahre uns
Gott vor Habgier!
(Pfr. Jennis Thomas)
Rückblick
Ein Traum wurde wahr - Besuch für Pfr. Jennis aus Indien
Meine Mutter nach Deutschland
einzuladen war nur ein Traum, der
in mir war. Ich glaubte nie, dass er
einmal Wirklichkeit werden würde.
Ich danke Gott für seinen Segen.
Die Einladung war ursprünglich
eine Idee von Familie Haigis. Sie
versprachen mir ein Flugticket für
meine Mutter, wenn ich sie hierher
nach Deutschland bringen würde.
Während des Kampfes um das Visum bekam ich sehr gute Unterstützung und Hilfe vom Vakanzteam.
Unglücklicherweise wurde der Antrag abgelehnt und ich hatte keine
Hoffnung mehr, dass meine Mutter Deutschland besuchen könnte.
Aber Rita Koch und Karl Maier wollten nicht aufgeben. Sie versicherten mir, meine Mutter werde das
Visum bekommen. Zusammen mit
dem Pfarrbüro schrieben sie an das
deutsche Konsulat. Und nach einigen Briefen kam die gute Nachricht.
Meine Mutter und mein Bruder bekamen ihr Visum.
Als sie in Deutschland ankamen,
war es eine wunderbare Erfahrung
für sie. Es sei eine andere Welt. Sie
waren überrascht, die Liebe, Fürsorge und Freundlichkeit der Gemeindemitglieder und der Menschen in
Balingen zu erfahren. Meine Mutter
und mein Bruder freuten sich, den
Ort kennen zu lernen, an dem ich
arbeite. Beide lobten die Pünktlichkeit, die Perfektion und den geordneten Straßenverkehr hier.
Der Höhepunkt des Besuches in
Europa war für meine Mutter ein Besuch Roms.
Die eigentliche Überraschung aber
war, dass wir Papst Franziskus ganz
nahe sehen und ihm sogar die Hand
geben konnten. Meine Mutter war
voller Freude und Glück.
Ich konnte mit dem Papst ein paar
Worte wechseln und überbrachte
ihm Grüße von Balingen.
Nachdem ein Enkel meiner Mutter
von unserem Besuch in Rom gehört
hatte, sagte er ihr am Telefon, er
wolle als Erster ihre Hand küssen,
wenn sie wieder nach Indien komme, weil sie die Hand des Papstes
berührt hat.
Es war nicht ganz einfach, nach einer wunderbaren und frohmachenden Erfahrung von Balingen Abschied zu nehmen.
Auf dem Flughafen sagte sie zu mir:
„Ich habe keine Angst um dich in
Balingen, denn du hast dort eine
2
große, liebevolle und fürsorgliche
Familie. Ich brauche mir keine Sorgen mehr zu machen. Keine Minute,
die ich dort verbracht habe, werde
ich vergessen können.“ Zusammen
mit meinem Bruder dankte sie allen jenen, die ihnen auf verschiedene Weise geholfen hatten, nach
Deutschland zu kommen, und für
die unvergessliche Gastfreundschaft und Freundschaft der Menschen in Balingen. Sie versprach,
für uns alle zu beten, besonders für
die Kranken und Alten.
Ich freute mich, als ich hörte, dass
sie froh war, Sie alle kennengelernt
zu haben.
Als sie am Flughafen in Indien ankam, kam der Enkel und küsste als
Erster ihre Hand.
Ich danke Ihnen allen für Ihre Liebe
und Freundschaft, durch die mein
Traum Wirklichkeit werden konnte.
(Pfr. Jennis Thomas)
Beeindruckend vereint im FriedensGebet
Muslime, katholische und evangelische Christen beteten gemeinsam
für den Frieden beim diesjährigen
Fest der Kulturen.
Eine starke Symbolkraft ging vom
sichtbar freundschaftlichen Miteinander der verschiedenen Beter/innen aus, als sie auf der Bühne beim
Fest der Kulturen sich beim Friedensgruß in die Arme schlossen.
Zum zweiten Mal wurde das Fest der
Kulturen in Balingen durch einen
gemeinsamen Gottesdienst eröffnet. Unter Mitwirkung von Vertretern der muslimischen Gemeinden
aus Balingen und Schömberg und
der evangelischen und katholischen Gemeinden beteten sie eindrücklich harmonisch für ein friedvolles Miteinander der Menschen
verschiedener Religionen. An den
Anfang des Gebets stellten die Verantwortlichen einen Vers des hinduistischen Weisheitslehrers Sai
Baba:
Es gibt nur eine Religion,
die Religion der Liebe.
Es gibt nur eine Sprache,
die Sprache des Herzens.
Es gibt nur eine Rasse,
die Rasse der Menschheit.
Es gibt nur einen Gott,
er ist allgegenwärtig.
mit dem Ruf „Allahu akbar“ („Gott
ist größer“ – meint: größer als alles andere) und lud damit die auf
dem Marktplatz versammelten
Menschen zum gemeinsamen Gebet ein. Tastsächlich animierte der
Gebetsruf zur Stille und nicht wenige Passanten blieben stehen und
lauschten. Pfarrer Jennis Thomas
leitete in die Thematik „Die Würde
des Menschen“ ein und erinnerte
mit einem Zitat von Friedrich Schiller an unsere Verantwortung:
Der Menschheit Würde
ist in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Arabische Gesängen des Imam und
einer Sängerin der moslemischen
Gemeinde rahmten die Predigt von
Pfarrerin Reichle ein, die sehr deutlich machte, dass hinter den aktuellen sogenannten Religionskonflikten meist die Machtgelüste und die
Herrschaftssucht einzelner radikaler Führer oder Volksgruppen steck-
Sehr stimmungsvoll, wenn auch
für unsere Ohren ungewohnt und
orientalisch anmutend, eröffnete der Imam Harun Cakır die Feier
3
ten und die Botschaften der unterschiedlichen Religionen für deren
jeweilige partikulare Machtinteressen missbraucht würden.
Alwin Hummel betete das psalmähnliche Friedensgebet, das der
Imam eigens für den Gottesdienst
formuliert hatte. Darin heißt es unter anderem:
Unser Prophet sagte:
Ihr, die Diener Gottes,
werdet Geschwister.
Sorgt dafür, dass die
gesamte Menschheit die
wahre Solidarität lebt.
Wie viele anderen Texte, wurde
auch dieses Gebet in Deutsch und
Türkisch vorgetragen.
Gemeinsam sang die Gottesdienstgemeinde noch „Du bist da wo
Menschen leben“ und drückte zum
Schluss im Friedensgruß in eindrücklicher Geste den Willen zu einem friedvollen Miteinander aus.
(AH)
Zum Sonntag der Weltmission
Ökumenisches Friedensgebet 2014
Neue Lektoren
für Heilig-Geist
Wir freuen uns, dass zwei neue Lektoren und eine neue Lektorin unseren Kreis verstärken.
Es sind dies Achim Wicker, Peter
Zettel und Christiane Haid.
Wir wünschen allen Dreien viel
Freude bei ihrem Dienst.
(MF)
Gelebte Ökumene
in Engstlatt
Am 6. Juli, am Tag der Einweihung
unseres Gemeindehauses, hat die
evangelische Kirchengemeinde in
Engstlatt ihren traditionellen Gottesdienst im Grünen gefeiert.
Der „Gottesdienst im Grünen“ findet immer am ersten Juli-Sonntag
statt und wird ökumenisch gefeiert.
Da zeitgleich der Gottesdienst zur
Einweihung unseres Gemeindehauses stattfand, hat die evangelische
Kirchengemeinde beschlossen, einen Teil der Gottesdienstkollekte
für unser Gemeindehaus zu spenden.
Auch unsere Mitchristen in Engstlatt sind ihrer Landeskirche und
dem vorgegeben Kollektenplan
verpflichtet. Die Hälfte der Kollekte
wurde aber für unser Gemeindehaus gespendet.
Für dieses Zeichen der Solidarität
und der Ökumene ein herzliches
Vergelt’s Gott. (Alexander Müller)
Gott,
alles hast du geschaffen
und erhältst es wunderbar am Leben.
Von der ganzen Menschheit und Schöpfung
wirst du gepriesen.
Barmherziger Vater, gewähre all denen Befreiung,
die in Pakistan, aber auch in so vielen anderen Ländern
dieser Erde, ihren Lebensunterhalt
durch Zwangsarbeit bestreiten müssen.
Zeige den Unterdrückten dein liebevolles Antlitz
und den Ausbeutern deine Bereitschaft,
ohne Bedingungen zu verzeihen.
Segne Pakistan ebenso wie unser Heimatland
mit Wohlergehen und Fruchtbarkeit,
damit alle genug zum Überleben haben.
Gott des Friedens, gewähre all denen Frieden,
die unter politischem Terrorismus
und religiöser Gewalt leiden,
die wegen ihres Glaubens und ihrer Überzeugung
verfolgt werden.
Jesus, Erlöser der Menschheit,
du bist als unser Bruder mit uns auf dem Weg zur Freiheit.
Führe uns bei unserem Einsatz für die Menschenrechte,
für Gerechtigkeit und für die Befreiung
der Armen, Unterdrückten,
Benachteiligten und Ausgebeuteten.
Heiliger Geist,
du göttliche Weisheit,
begeistere und erleuchte unsere Jugend,
stärke Frauen wie Männer, und verwandle uns alle.
Lass Eintracht herrschen zwischen Menschen
unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Nationen.
Heiliger, dreieiniger Gott,
beschenke all jene mit der Fülle des Lebens,
die ihre ganze Existenz, ihre Begabungen
und persönlichen Möglichkeiten einsetzen
für die Entwicklung und das Wohlergehen der Menschheit.
Der Name Gottes sei allezeit gepriesen durch Jesus Christus,
den Herrn unserer Geschichte und der Ewigkeit.
Amen.
Der Verfasser des Gebets, Emmanuel Asi (*1949), ist katholischer Priester der Erzdiözese Lahore in Pakistan. Er ist der langjährige Leiter ihrer nationalen Bibelkommission
sowie einer der Gründer des Theologischen Instituts „Maktaba-e-Anaveem Pakistan“.
Seine große Liebe gilt der Bibel und der Basisarbeit in der Gemeinde.
4
Ausblick
Investitur von
Pfarrer Braun
Ausstellung
„un-gewohnt“
werden einzelne Bilder in der Jakobuskapelle beim Gewerbegebiet
Gehrn ausgestellt.
Liebe Gemeinde,
am Sonntag den 12. Oktober um
14.30 Uhr feiern wir Investitur.
Wir sind dankbar, dass sich Pfarrer Wolfgang Braun unsere HeiligGeist-Gemeinde als seine zukünftige Wirkungsstätte ausgesucht hat.
Nach einem Jahr der Vakanz dürfen
wir uns über diesen Neubeginn freuen und heißen ihn herzlich willkommen. Wir wünschen ihm zusammen
mit der ganzen Gemeinde einen guten Weg, ein erfülltes Miteinander
und segensreiches Wirken.
Nach dem Gottesdienst werden
in der Kirche noch Grußworte gesprochen. Anschließend sind die
Gemeinde, alle Gäste und Mitfeiernden zu einem Stehempfang ins
Gemeindehaus herzlich eingeladen.
(Rita Koch)
Vom 28. September bis 17. November sind in der Heilig-Geist
Kirche Bilder der Ausstellung „ungewohnt“ zu sehen. Die Fotos der
Ausstellung zeigen wohnungslose
Menschen, deren Lebensläufe auf
Texttafeln beschrieben werden.
Clemens Janosch, Mitarbeiter der
Caritas Rastatt, hat Begegnungen
mit wohnungslosen Menschen in
der Ausstellung
auf eindrückliche Weise aufgezeichnet.
Wohungslosigkeit hat viele
Ursachen. Ursachen, die oft
sprachlos machen und berühren. Weitab
von jeder Form des Voyeurismus
wird der Betrachter eingeladen,
sich Menschen zuzuwenden, die er
sonst aus der Wahrnehmung eher
ausblendet. Bilder und Texte lassen erkennen, dass sich zwischen
Portraitierten und Fotograf eine
intensive Begegnung, geprägt von
Offenheit, Humor, gegenseitiger
Wertschätzung und Respekt entwickelte.
Auf Initiative des JakobusHauses
der Caritas und mit Unterstützung
des Freundeskreises für Wohnungslose sind die Bilder nun in unserer
Kirche zu sehen. Darüber hinaus
Im Rahmen der Aktionswoche Armut der LIGA der freien Wohlfahrtspflege von 13. bis 17. Oktober findet
am Mittwoch, 15.10.2014 um 18.00
Uhr eine Vernissage mit Herrn Janosch in der Heilig-Geist-Kirche
statt. Im Anschluss daran gibt es
einen Austausch zum Thema Wohnungsnot mit kommunalen Vertretern, Betroffenen und Mitarbeitern
der Wohlfahrtsverbände.
Der Kommunionweg beginnt
Im Oktober erhalten alle Familien
mit einem Drittklässler Post aus
dem Pfarrbüro. Wir laden wieder
alle Familien ein, sich gemeinsam
auf den Weg zur Erstkommunion
zu machen. Die Erstkommuniontermine sind am 12. und am 19. April
2015, jeweils um 10 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Sollten Sie keine
Post erhalten, dann melden Sie sich
bitte im Pfarrbüro (Tel. 967100) (MF)
5
Weitere Anfragen können an Herrn
Bantle, Leiter des JakobusHauses,
gerichtet werden.
Tel. 07433/99750-83 oder per
Email:
bantle@caritas-schwarzwald-alb-donau.de
Alt werden,
wo ich hingehöre
Die VHS Balingen lädt in Zusammenarbeit mit dem Generationennetz Balingen, dem Evangelischen
Bildungswerk und der Katholischen
Erwachsenenbildung
Zollernalbkreis zu einem Vortrag ein:
Montag, 27.10., 20.00 Uhr,
Stadthalle Balingen, kleiner Saal
6 € Abendkasse (keine Anmeldung
erforderlich)
Referent: Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner,
Arzt, Psychiater, Autor
▸
▸ Bei den heutigen „Älteren“ sieht
Klaus Dörner wertvolle Ressourcen
und die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Statt der
pessimistischen Alptraumvision einer alternden Gesellschaft mit permanentem Pflegenotstand macht er
deutlich, dass es ein menschliches
Grundbedürfnis ist, für andere da
zu sein, Bedeutung für andere zu
haben.
Obwohl nahezu alle Menschen den
ausdrücklichen Wunsch haben, in
ihren eigenen vier Wänden alt zu
werden und auch dort sterben zu
können, ist dies heutzutage nur für
30 % möglich.
Für Klaus Dörner ist das ein Skandal. Seine einschlägigen Erfahrungen bei der Auflösung der psychiatrischen Heime liefern auch gleich
die entscheidenden Lösungsansätze: er gründet seine Hoffnung auf
eine neue solidaritätsorientierte
Bürgerbewegung, wie sie landauf
und landab aufblüht. Gleichzeitig
muss es Aufgabe der Politik sein,
diese neuen Nachbarschaftsräume
(den „dritten Sozialraum“), in dem
professionelles und bürgerschaftliches Helfen in einem gesunden Mix
zusammentreffen, zu eröffnen.
Prof. Dr. Dörner ist Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.
Er wird am Sonntag, 26. Oktober
um 9.45 Uhr in der Stadtkirche den
Gottesdienst mit dem Thema „Mit
Lust und in Würde alt werden“ mitgestalten.
„We are family“
Frauenflug
Patchwork und jetzt?
Paare trennen sich, die Liebe bleibt
auf der Strecke. Vielleicht auch die
gemeinsamen Kinder? Haus und
Hof? Es entstehen neue Zwischenräume und alte schließen sich nicht.
Neue Partnerin, neuer Partner – ist
das mein neuer Vater? Was und wie
sag ich es meinem Kind? Oder doch
lieber alleine bleiben? Schaffe ich
das? Wo ist denn mein Platz? Ambivalenz, Unsicherheit, Überforderung, Hilflosigkeit sowie Ohnmacht
und damit einhergehende Ziellosigkeit kann sich breitmachen.
Ziel dieses Seminars ist es, den vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten in der eigenen Beziehungslandschaft näher zu kommen, im
Austausch wieder die eigene Kraft
zu finden, gemeinsam Impulse zu
sammeln und mögliche konstruktive Veränderungsschritte in den
Blick zu nehmen.
Sie können als Einzelperson oder
als Paar kommen.
Leitung: Maria Waltner, NLP Coach,
Ergotherapeutin, Holger Tewes, NLP
Coach, Ergotherapeut, langjährige
Erfahrung in der Männerarbeit und
mit Paaren, zusammen seit 14 Jahren aktive Patchworker, Tübingen
Termin: Sa 25.10.2014, 10–17 Uhr
Ort: Kath. Gemeindehaus Balingen
Beitrag 65,- € Einzelperson, 100,€ pro Paar
Anmeldung bis spätestens 17.10.
bei der kath. Erwachsenenbildung
KEB,Tel.07433 90 110 30!
„Mit jedem Nein sag‘ ich Ja zu mir!“
Lebendige Beziehungen brauchen
Grenzen
Abendseminar
6
Wenn es mit anderen schwierig
wird, hat das mehr mit einem Mangel an klaren Grenzen zu tun, als
mit zu wenig Nähe. Nein zu sagen
und Nein zu meinen macht Angst.
Jedes Nein berührt die Beziehungsebene. Kommunikation mit einem
Nein kann alles verändern. Dies ist
der Grund, warum besonders Frauen ungern Nein sagen. Aber ohne
Nein erstirbt die Liebe. Die Verneinung zeigt sich dann im ablehnenden Verhalten. Ein Nein zu sagen
oder ein Nein gesagt zu bekommen,
kann deshalb sehr in Ordnung sein.
Ein offenes Nein klärt das Miteinander auf wohltuende Weise. Und
der Impuls, nicht (mehr) zu allem
Ja sagen zu wollen, macht Frauen
auf lange Sicht beziehungsfähiger.
Ein Nein macht Frauen stärker und
Beziehungen auf lebendige Weise
tragfähiger.
Mo., 20.10., 18.30–21.30 Uhr
Leitung:Friedgard Blob, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, Tüb.
Ort: Kath. Gemeindehaus, Balingen
Beitrag 20,- €
Anmeldung bis spät. 13.10.2014!
MGW: Widerspruch
lohnt immer
Die Chancen erschöpfter Mütter auf
eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme sind so gut wie schon
seit Jahren nicht. Dennoch werden
14% der Anträge abgelehnt. Häufig
werden Begründungen angegeben,
die einem Widerspruch nicht standhalten. 65% der Widersprüche sind
erfolgreich. „Widerspruch lohnt sich
unbedingt“, betonte Anne Schilling,
Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes (MGW) „Die häufigsten
Ablehnungsgründe sind der Verweis
auf ambulante Maßnahmen oder
das Nichtanerkennen der medizinischen Notwendigkeit. Einige der
Abgelehnten werden an den Rentenversicherungsträger verwiesen,
der bietet allerdings Mutter-KindKurmaßnahmen nicht an.
Die Beratungsstellen im MGW-Verbund helfen betroffenen Müttern
kostenlos im Widerspruchsverfahren.“
Der Widerspruch muss innerhalb
von vier Wochen eingelegt werden.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass
Kuranträge mit Hilfe unserer BeraterInnen sehr erfolgreich sind“, so
Schilling weiter.
Die Beratungsstelle in Wohnortnähe
ist zu ermitteln über www.muettergenesungswerk.de oder am Kurtelefon: 030 330029-29
Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung,
Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Einsatzstarke
Im Frühjahr
werden gebraucht eine reise nach Rom
Sie sind im Ruhestand und wollen
sich sozial engagieren? Sie waren in
Elternzeit und wollen wieder zurück
in Ihren Beruf? Ihr Beruf „reicht“ Ihnen nicht mehr aus und Sie wollen
einer Sinn stiftenden Tätigkeit nachgehen? Sie wollen Erfahrungen im
sozialen Bereich sammeln?
Über den Bundesfreiwilligendienst
27+, können sich (Un-)RuheständlerInnen, berufliche WiedereinsteigerInnen und bereits ehrenamtlich Engagierte in Teil- oder Vollzeit gemäß
ihren Interessen sozial einsetzen.
In Ihrer Kirchengemeinde, dem Altenzentrum in der Nachbarschaft
oder der Kindereinrichtung…. In jeder sozialen Einrichtung werden helfende Hände gebraucht!
Dafür erhalten Sie vielseitige Leistungen: Ein Taschengeld, Einblick
in den sozialen Bereich, attraktive
Bildungsangebote durch den Träger und nicht zuletzt die Dankbarkeit der Menschen. Zudem sind
Sie während dieser Zeit komplett
sozialversichert. Der Träger, die
Freiwilligendienste in der Diözese
Rottenburg-Stuttgart, begleitet Sie
während Ihrer Dienstzeit und stellt
ein attraktives Bildungsangebot zur
Verfügung.
Weitere Informationen bei: Ulrike
Irion, Caritas Zentrum Tuttlingen,
Bergstr. 14, 78532 Tuttlingen, irion@caritas-schwarzwald-alb-donau.de, Tel.: 07461/96971714,
Oder unter: www.ich-will-bfd.de
7
Im kommenden Jahr bietet die KAB
(Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) vom 13.-20. März eine Wallfahrt nach Rom an. Insgesamt hat
die KAB seit dem Amtsantritt des
emeritierten Papstes Benedikt XVI.
dreizehn Wallfahrten mit fast 1000
Pilgerinnen und Pilgern erfolgreich
durchgeführt. Im März 2015 stehen
neben dem christlichen und antiken Rom auch ein Besuch der Vatikanischen Gärten und ein Ausflug
ins Umland von Rom auf dem Programm. Die Gruppe ist im christlich
geführte Pilgerhotel Casa Tra Noi
untergebracht, welches nur 800
Meter vom Vatikan entfernt ist und
zu abendlichen Spaziergängen auf
dem Petersplatz einlädt.
Die Flugreise im März 2015 kann ab
verschiedenen Flughäfen gebucht
werden (u.a. ab Frankfurt, KA/Baden-Baden, Stuttgart oder Basel).
Auch eine Anreise mit der Bahn ist
möglich. Selbstverständlich ist die
Teilnahme an der Audienz mit Papst
Franziskus vorgesehen (wenn der
Papst in Rom ist).
Die Reise kann ab 780/830 € zuzüglich des Flugpreises (ca. 150-300 €),
bzw. der Bahnfahrt im Liegewagen
(ca. 300 €), gebucht werden.
Anmeldungen und weitere Informationen im KAB-Diözesansekretariat
Nordbaden (Tel. 0621/25107) oder
unter www.kab-rheinneckar.de
Spiritualität
Enzyklika Evangelii Gaudium (Die Freude des Evangeliums)
Viertes Kapitel (Fortsetzung):
Barmherzigkeit
» Selig die Barmherzigen, denn
sie werden Erbarmen finden « (Mt
5,7). ... Manchmal sind wir hartherzig und starrsinnig, vergessen,
vergnügen uns und geraten in Verzückung angesichts der unermesslichen Möglichkeiten an Konsum
und Zerstreuung, die diese Gesellschaft bietet. So entsteht eine Art
von Entfremdung, die uns alle trifft,
denn » entfremdet wird eine Gesellschaft, die in ihren sozialen Organisationsformen, in Produktion und
Konsum, die Verwirklichung dieser
Hingabe und die Bildung dieser
zwischenmenschlichen Solidarität
erschwert«.
Option für die Armen – Option der
Armen
Im Herzen Gottes gibt es einen so
bevorzugten Platz für die Armen,
dass er selbst » arm wurde « (2 Kor
8,9). Der ganze Weg unserer Erlösung ist von den Armen geprägt.
Dieses Heil ist zu uns gekommen
durch das „Ja“ eines demütigen
Mädchens aus einem kleinen, abgelegenen Dorf am Rande eines
großen Imperiums. Der Retter ist
in einer Krippe geboren, inmitten
von Tieren, wie es bei den Kindern
der Ärmsten geschah; zu seiner
Darstellung im Tempel wurden zwei
Turteltauben dargebracht, das Opfer derer, die sich nicht erlauben
konnten, ein Lamm zu bezahlen
(vgl. Lk 2,24; Lev 5,7); er ist in einem Haus einfacher Handwerker
aufgewachsen und hat sich sein
Brot mit seiner Hände Arbeit verdient. Als er mit der Verkündigung
des Gottesreichs begann, folgten
ihm Scharen von Entrechteten, und
so zeigte sich, was er selbst gesagt
hatte: » Der Geist des Herrn ruht auf
mir; denn der Herr hat mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, damit ich den
Armen eine gute Nachricht bringe «
(Lk 4,18). Denen, die unter der Last
von Leid und Armut lebten, versicherte er, dass Gott sie im Zentrum
seines Herzens trug: » Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich
Gottes « (Lk 6,20); mit ihnen identifizierte er sich: » Ich war hungrig,
und ihr habt mir zu essen gegeben
« und lehrte, dass die Barmherzigkeit ihnen gegenüber der Schlüssel
zum Himmel ist (vgl. Mt 25,35f).
Für die Kirche ist die Option für die
Armen in erster Linie eine theologische Kategorie und erst an
zweiter Stelle eine kulturelle, soziologische, politische oder philosophische Frage.
Aus diesem Grund wünsche ich mir
eine arme Kirche für die Armen. Sie
haben uns vieles zu lehren. Sie kennen dank ihrer eigenen Leiden den
8
leidenden Christus.
Es ist nötig, dass wir alle uns von
ihnen evangelisieren lassen. Die
neue Evangelisierung ist eine Einladung, die heilbringende Kraft ihrer
Leben zu erkennen und sie in den
Mittelpunkt des Weges der Kirche
zu stellen. Wir sind aufgerufen,
Christus in ihnen zu entdecken,
uns zu Wortführern ihrer Interessen
zu machen, aber auch ihre Freunde zu sein, sie anzuhören, sie zu
verstehen und die geheimnisvolle
Weisheit anzunehmen, die Gott uns
durch sie mitteilen will.
Nur das macht es möglich, »dass
sich die Armen in jeder christlichen
Gemeinde wie „zu Hause“ fühlen.
Wäre dieser Stil nicht die großartigste und wirkungsvollste Vorstellung der Frohen Botschaft vom
Reich Gottes?«
Keine absolute Autonomie der
Märkte
... Die Ungleichverteilung der Einkünfte ist die Wurzel der sozialen
Übel.
Wie viele Worte sind diesem System
unbequem geworden! Es ist lästig,
wenn man von Ethik spricht, es ist
lästig, dass man von weltweiter Solidarität spricht, es ist lästig, wenn
man von einer Verteilung der Güter spricht, es ist lästig, wenn man
davon spricht, die Arbeitsplätze
zu verteidigen, es ist lästig, wenn
man von der Würde der Schwachen
spricht, es ist lästig, wenn man von
einem Gott spricht, der einen Einsatz für die Gerechtigkeit fordert.
... Die Tätigkeit eines Unternehmers
ist eine edle Arbeit, vorausgesetzt,
dass er sich von einer umfassenderen Bedeutung des Lebens hinterfragen lässt; das ermöglicht ihm,
mit seinem Bemühen, die Güter
dieser Welt zu mehren und für alle
zugänglicher zu machen, wirklich
dem Gemeinwohl zu dienen.
... Das Wachstum in Gerechtigkeit
erfordert etwas, das mehr ist als
Wirtschaftswachstum, auch wenn
es dieses voraussetzt; es verlangt
Entscheidungen, Programme, Mechanismen und Prozesse, die ganz
spezifisch ausgerichtet sind auf
eine bessere Verteilung der Einkünfte, auf die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten und auf eine
ganzheitliche Förderung der Armen, die mehr ist als das bloße Sozialhilfesystem.
Die Wirtschaft müsste, wie das
griechische Wort oikonomía – Ökonomie – sagt, die Kunst sein, eine
angemessene Verwaltung des gemeinsamen Hauses zu erreichen,
und dieses Haus ist die ganze Welt.
Jede wirtschaftliche Unternehmung
von einer gewissen Tragweite, die
in einem Teil des Planeten durchgeführt wird, wirkt sich auf das Ganze
aus. ...
Mittäterschaft
» Wo ist dein Bruder? « (Gen 4,9). Wo
ist dein Bruder, der Sklave? Wo ist
der, den du jeden Tag umbringst in
der kleinen illegalen Fabrik, im Netz
der Prostitution, in den Kindern, die
du zum Betteln gebrauchst, in dem,
der heimlich arbeiten muss, weil er
nicht legalisiert ist? Tun wir nicht,
als sei alles in Ordnung! ...
Das Gemeingut und der soziale
Friede
Der soziale Frieden kann nicht als
eine bloße Abwesenheit von Gewalt
verstanden werden, die durch die
Herrschaft eines Teils der Gesellschaft über die anderen erreicht
wird. ... Die Würde des Menschen
und das Gemeingut gelten mehr als
das Wohlbefinden einiger, die nicht
auf ihre Privilegien verzichten wollen. Wenn jene Werte bedroht sind,
muss eine prophetische Stimme erhoben werden.
Ebenso besteht der Friede » nicht
einfach im Schweigen der Waffen,
nicht einfach im immer schwankenden Gleichgewicht der Kräfte. Er
muss Tag für Tag aufgebaut werden
mit dem Ziel einer von Gott gewollten Ordnung, die eine vollkommenere Gerechtigkeit unter den Menschen herbeiführt «. ...
Engagement der Bürger
In jeder Nation entfalten die Einwohner die soziale Komponente
ihres Lebens, indem sie sich als
verantwortliche Bürger im Schoß
eines Volkes verhalten und nicht als
Masse, die sich von herrschenden
Kräften treiben lässt. ...
Vier Prinzipien
Um mit dem Aufbau eines Volkes
in Frieden, Gerechtigkeit und Brü9
derlichkeit fortzuschreiten, gibt es
vier Prinzipien, die mit den bipolaren Spannungen zusammenhängen, die in jeder gesellschaftlichen
Wirklichkeit vorkommen. Diese leiten sich von den Grundpfeilern der
kirchlichen Soziallehre (Menschenwürde, Gemeinwohl, Subsidiarität,
Solidarität) her, die als » das erste
und grundlegende Bezugssystem
für die Interpretation und Bewertung der gesellschaftlichen Entscheidungen « dienen. Daher gilt:
•Die Zeit ist mehr wert als der Raum
•Die Einheit wiegt mehr als der
Konflikt
•Die Wirklichkeit ist wichtiger als
die Idee
•Das Ganze ist dem Teil übergeordnet
... Mit der Verkündigung Jesu Christi, der der Friede selbst ist (vgl. Eph
2,14), spornt die neue Evangelisierung jeden Getauften an, ein Werkzeug der Befriedung und ein glaubwürdiges Zeugnis eines versöhnten
Lebens zu sein.
Vorhof der Völker
Ein besonderer Raum ist jener der
sogenannten neuen Areopage wie
der „Vorhof der Völker“, wo » Glaubende und Nichtglaubende über
die grundlegenden Themen der
Ethik, der Kunst und der Wissenschaft sowie über die Suche nach
dem Transzendenten miteinander
ins Gespräch kommen können «.
Auch das ist ein Weg des Friedens
für unsere verwundete Welt.
Fünftes Kapitel:
Evangelisierende mit Geist
Wenn man sagt, etwas »hat Geist«,
meint man damit für gewöhnlich
innere Beweggründe, die das persönliche und gemeinschaftliche
Handeln anspornen, motivieren,
ermutigen und ihm Sinn verleihen.
Eine Evangelisierung mit Geist unterscheidet sich sehr von einer Ansammlung von Aufgaben, die als
eine drückende Verpflichtung erlebt werden, die man bloß toleriert
oder auf sich nimmt als etwas, das
den eigenen Neigungen und Wünschen widerspricht. Wie wünschte
ich die richtigen Worte zu finden,
um zu einer Etappe der Evangelisierung zu ermutigen, die mehr Eifer,
Freude, Großzügigkeit, Kühnheit
aufweist, die ganz von Liebe erfüllt
ist und von einem Leben, das ansteckend wirkt!
aber seid ihr Gottes Volk« (1 Petr
2,10). Um aus tiefster Seele Verkünder des Evangeliums zu sein, ist es
auch nötig, ein geistliches Wohlgefallen daran zu finden, nahe am
Leben der Menschen zu sein, bis
zu dem Punkt, dass man entdeckt,
dass dies eine Quelle höherer Freude ist. Die Mission ist eine Leidenschaft für Jesus, zugleich aber eine
Leidenschaft für sein Volk.
So entdecken wir wieder neu, dass
er uns als Werkzeug nehmen will,
um seinem geliebten Volk immer
näher zu kommen. Er nimmt uns
aus der Mitte des Volkes und sendet uns zum Volk, sodass unsere
Identität nicht ohne diese Zugehörigkeit verstanden werden kann.
Evangelisierende mit Geist sind
Verkünder des Evangeliums, die beten und arbeiten.
Vom Gesichtspunkt der Evangelisierung aus nützen weder mystische
Angebote ohne ein starkes soziales
und missionarisches Engagement
noch soziales oder pastorales Reden und Handeln ohne eine Spiritualität, die das Herz verwandelt. ...
Ich bin eine Mission auf dieser
Erde, und ihretwegen bin ich auf
dieser Welt. Man muss erkennen,
dass man selber „gebrandmarkt“
ist für diese Mission, Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Da
zeigt sich, wer aus ganzer Seele
Krankenschwester, aus ganzer Seele Lehrer, aus ganzer Seele Politiker
ist – diejenigen, die sich zutiefst
dafür entschieden haben, bei den
anderen und für die anderen da zu
sein.
Ein Ohr im Evangelium, ein Ohr im
Volk
Das Wort Gottes lädt uns auch ein
zu erkennen, dass wir ein Volk sind:
»Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt
Glaube bedeutet auch, Gott zu glauben, zu glauben, dass es wahr ist,
dass er uns liebt, dass er lebt, dass
er fähig ist, auf geheimnisvolle Weise einzugreifen, dass er uns nicht
10
verlässt, dass er in seiner Macht
und seiner unendlichen Kreativität
Gutes aus dem Bösen hervorgehen
lässt.
Es bedeutet zu glauben, dass er
siegreich in der Geschichte fortschreitet zusammen mit den »Berufenen, Auserwählten und Treuen«
(Offb 17,14). Glauben wir dem Evangelium, das sagt, dass das Reich
Gottes schon in der Welt da ist,
hier und dort auf verschiedene Art
und Weise wächst – wie das kleine
Samenkorn, das zu einem großen
Baum werden kann (vgl. Mt 13,3132), wie die Hand voll Sauerteig,
der eine große Masse durchsäuert
(vgl. Mt 13,33), und wie der gute Samen, der mitten unter dem Unkraut
wächst (vgl. Mt 13,24-30) – und
uns immer angenehm überraschen
kann.
Es ist da, es kommt wieder, es
kämpft, um von neuem zu blühen.
Die Auferstehung Christi bringt
überall Keime dieser neuen Welt
hervor; und selbst wenn sie abgeschnitten werden, treiben sie wieder aus, denn die Auferstehung des
Herrn hat schon das verborgene
Treiben dieser Geschichte durchdrungen, denn Jesus ist nicht umsonst auferstanden. Bleiben wir in
diesem Lauf der lebendigen Hoffnung keine Randfiguren!
neueS Gotteslob: Tief im SchoSS meiner Mutter (Nr. 419)
1. Tief im Schoß meiner Mutter gewoben,
als ein Wunder vollbracht und dem Licht zugedacht:
Deine Liebe durchformte mein Leben.
2. Eh ein Wort ich von dir wissen konnte,
eh der Tag mir begann und das Dunkel verrann,
warst du Licht, das mein Leben besonnte.
3. Längst bevor ich ins Helle gedrungen,
war ich dir schon vertraut, hat dein Wort mich gebaut,
und mein Name lag dir auf der Zunge.
4. In den Mund, der kaum wusste zu sprechen,
ist der Ton schon gesenkt, ist das Lied mir geschenkt,
das auf immer das Schweigen kann brechen.
5. Der du wirkst, dass die Kleinen dir singen:
Gib mir, Gott, lebenslang deines Namens Gesang,
um die drohende Nacht zu bezwingen.
Die 5o Psalmen des Alten Testaments sind das Lebens-, Liederund Glaubensbuch des Volkes Israel. Zugleich wird der Psalter im
Christentum zur unerschöpflichen
Inspirationsquelle für
Gedichte
und vor allem für Musik. Ausgangspunkt dieses Psalmliedes aus dem
neuen Gotteslob ist der 139. Psalm.
Gleich die erste Zeile lässt aufhorchen: „Tief im Schoß meiner Mutter
gewoben, ...“.
Das Geschenk des Daseins ist das
Thema dieses Liedes.
Soweit ich auch zurückschauen
kann, nie bin ich nur Produkt meiner Eltern, der Verhältnisse oder
gar des Zufalls, sondern Geschöpf
Gottes. Entscheidend ist, dass er
mein Leben wollte und es gut mit
mir meint.
So klingt die biblische Schöpfungsbotschaft - nicht nur auf den ersten Seiten des Alten Testaments
im Buch Genesis, sondern auch im
Psalter und im Neuen Testament.
Die Botschaft vom Ursprung muss
immer wieder neu in die Gegenwart
übersetzt und aktualisiert werden:
in Theologie und Liturgie, aber auch
in Bildern, Gedichten und Liedern.
Dieses Lied stammt von dem Theologen und Lyriker Sytze de Vries
(geb. 1945), der in Haarlem lebt. Der
niederländische Organist und Komponist Willem Vogel (1920-2010)
hat die Musik dazu komponiert.
11
Jürgen Henkys (geb. 1929), Pfarrer
und Theologe in Berlin, verdanken
wir die behutsame deutsche Übertragung.
Dank heißt die erste und wichtigste
Antwort.
Das Lied formuliert das mit ganz alltäglichen Worten, die jedoch tiefen
Sinn gewinnen. Weil Gott mich persönlich ruft, hat sein Schöpferwort
mich „gebaut“ und mein Name liegt
ihm „auf der Zunge“ (vgl. Ps 139,4).
Deshalb eignet sich dieses Lied besonders für Tauffeiern von Kindern
oder Erwachsenen. Es entwirft keine Theorie über Mensch und Gott.
Denn „zu wunderbar ist für mich
dieses Wissen; zu hoch, ich kann
es nicht begreifen“ (Ps 13g,6). Also
besser schweigen über dieses unergründliche Rätsel? Nein! Dichten
und Komponieren, Singen und Sagen, das ist der Königsweg.
Die fünf Strophen zeichnen den Lebensweg musikalisch nach, ja sie
gehen ihn mit.
Zwei Strophen spielen mit der Symbolik des Lichtes. Der Beginn jedes
Tages erinnert mich daran, dass ich
von Anfang an Geschöpf Gottes bin.
Die mittlere Strophe führt die Lichtsymbolik weiter: Mein Name in Gottes Mund lässt mich das Licht der
Welt erblicken. Und Gott, der mich
ins Leben gerufen hat, gibt mir dies
zur Aufgabe: seinen Namen, lebenslang zu singen gegen all das
Dunkle und Widerwärtige der Welt.
(MF nach Meinrad Walter: „Sing,
bet und geh auf Gottes Wegen ...“)
Weltkirche
LORETO UND SANTIAGO DEL ESTERO IN FASSUNGSLOSER TRAUER
Ein schrecklicher Unfall in Loreto.
Der Kombi mit 15 jungen Menschen war von
Loreto nach Santiago gefahren; viele der
Insassen waren Lehrer auf dem Weg zur
Arbeit. Nach 25 km auf der Panamericana stieß er frontal mit einem Tanklastzug
zusammen, der zum Glück keine brennbare Flüssigkeit geladen hatte. Zehn der
jungen Menschen waren sofort tot, eine
Person verstarb bei einer Notoperation,
vier weitere waren teils schwer verletzt ins
Krankenhaus eingeliefert worden. Auch
der 26-jährige Fahrer des Kombi, Vater von
vier Kindern, ist unter den Toten. Ob er einen vorausfahrenden Bus überholen wollte
oder ein eventuelles scharfes Abbremsen
des Busses den Grund darstellte, warum
er auf die linke Fahrbahn zog, ist unklar. Es
gibt mehrere Theorien über den Unglückshergang. Sechs der Opfer sind Lehrerinnen
aus Loreto. Die Menschen sind verstört.
Der Tod hat keine Vernunft
Auch Jotas Frau Dorys ist Lehrerin
in Santiago (Jota ist der uns gut bekannter Journalist in der Partnerstadt
Loreto, Argentinien). Sie kam kurz
darauf zur Unfallstelle. Fassungslos
rief sie ihn an. Er fuhr hin und kämpfte bis Mitternacht mit sich und einem
erschütternden Bericht für den EL LIBERAL. Daraus ein Teil, gekürzt:
Die Stimme meiner Frau war eine
Mischung aus abgehackten Wörtern
und Schluchzen. „Es ist entsetzlich.
Alle meine Kollegen sind tot, überall
verstreut weiße Arbeitsmäntel. Bitte,
komm.“
Der Anruf ging in den Sirenen der
Krankenwagen unter, in Schreien
und hastigem Rennen. Wieder das
flehentliche „Komm, bitte! Alle sind
tot.“
Diese paar Worte ließen das Ausmaß
der Tragödie nicht erahnen, die sich
kaum 25 km von Loreto entfernt ereig-
net hatte. Ich versuchte meine Frau
zu bitten, von der Straße und dem Ort
wegzugehen, nahm meine Kamera
und die anderen Utensilien und fuhr
los, mit einem Knoten im Hals.
Als ich ankam, luden sie gerade einen
Jugendlichen in einen Krankenwagen,
dann entdeckte ich überall menschliche Überreste, die ich nicht identifizieren konnte. Ich stand wie gefangen
neben dem Körper meines Freundes
Pedro und erkannte ihn nicht. Irgendwie instinktiv und mechanisch
begann ich den Auslöser der Kamera
zu betätigen, aber die Tragödie überstieg meine Kraft – wie die vieler anderer Augenzeugen auch: Zum ersten
Mal in langer Zeit brach der Journalist
in mir zusammen.
Die Arbeitsmäntel und der Geruch
von Blut waren schrecklich. Namen
tauchten auf, als man die Ausweise
fand, und der ganze Schmerz erhielt
Vor- und Nachnamen.
Ich konnte es nicht glauben. Lebenslange Freunde, Fußballspieler, Arbeitsfreunde, Musiker, Lehrer, tagtägliche Arbeiter lagen da, leblos.
Wie bei Serienaufnahmen eines Fotoapparates, so lief das Leben eines jeden rasch vor meinem Geist ab: Mein
Gott! tatsächlich schon verwandelt in
Erinnerung.
Pedro hatte ich vergangenen Freitag
gesehen, er grüßte mich mit seinem
klassischen Lächeln; Estela am Sonntag. Ich sah, wie glücklich sie war,
weil sie zur Stadträtin gewählt worden war.
Wieviele Gefühle erschreckten mich
inmitten der Trümmer: das erschütterndste, dass wir alle absolut ver12
letzlich sind vor dem Tod, zugleich,
dass die Tragödie ohne ersichtlichen
Grund eintritt. Der Tod hat keine Vernunft. Er bricht einfach ein und lässt
uns als Waisen zurück. Er entreißt uns
ein geliebtes Wesen und geht.
Um Mitternacht, als die Kamera ihren Dienst getan und die Tinte den
Schlusspunkt markiert hatte, ließ er
sich in einen Sessel fallen, umarmte
ohne Trost seine Frau. Ich fühlte mich
wie sie: nackt, mit geöffnetem Herzen, verletzlich und gebrochen durch
so viel Schmerz.
Wir brauchen Gott.
Bischof Vincente von Santiago kam
sofort nach Loreto, um den betroffenen Familien nahe zu sein. Er leitete
alle Gottesdienste und Beisetzungen.
„Es gibt Dinge, die man nicht versteht. Wir mögen an Unvorsichtigkeit
denken, aber wir wissen nicht, wie es
war; unsere Aufgabe ist es, zu begleiten, so wie es Jesus tat… Wir spüren
tief, dass wir den Gott des Lebens
und des Trostes brauchen… Der Glaube wird uns nach und nach Wege öffnen, um das Licht zu entdecken, das
das Ende unseres Wanderns und die
endgültige Begegnung mit Gott ist.
Der Herr wird uns langsam und ganz
allmählich Antwort geben.“
(GB)
Gruppen
Katholischer
Frauenkreis
Altenkreis
Spätlese
Am Donnerstag, 9. Oktober wollen
wir wie jedes Jahr gemeinsam eine
Rosenkranzandacht feiern.
Wir laden herzlich ein und freuen
uns auf unser erstes gemeinsames
Zusammensein
im neuen Gemeindehaus!
(im Erdgeschoss)
Beginn ist um 18.00 Uhr
in der Heilig-Geist-Kirche.
Anschließend gehen wir zusammen
Pizza-Essen.
Herzliche Einladung!
Am 4. Oktober ist der Gedenktag
für den Heiligen Franz von Assisi.
Wann: Dienstag, 21. Oktober 2014
um 14.00 Uhr
Frau Ursula Grau, Bildungsreferentin und Leiterin der kath. Erwachsenenbildung im Zollernalbkreis,
berichtet uns einiges über den Heiligen Franziskus sowie seine Weggefährtin, die Heilige Klara.
Es erwartet uns ein lebendiger Reisebericht in Bildern und Texten von
einer abwechslungsreichen und
eindrucksvollen Wanderwoche in
der reizvollen Landschaft Umbriens
auf den Spuren des „Poverello!“
Selbstverständlich gibt es (wie immer!) Kaffee und Kuchen!
Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Nachmittag.
Gäste sind herzlich willkommen.
Euer Altenkreis Spätlese
13
Frauenoase
Am Freitag, 24. Oktober findet das
„Brainwalking“ mit Petra Schmid
statt.
Hierzu treffen wir uns bereits
um 19.00 Uhr
im neuen Gemeindehaus
und gehen von dort aus los.
Denken und bewegen
Längst ist wissenschaftlich belegt,
dass Bewegung wichtig ist für die
geistige Fitness.
An diesem Abend wollen wir mit
einem „Brainwalk“, einem Spaziergang im Freien, unsere Gehirnzellen auf Trab bringen. Beim Gehen
machen wir viele abwechslungsreiche und interessante Übungen und
trainieren spielerisch unsere Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung oder die geistige Flexibilität.
Der Spaziergang dauert ca. 1 bis 1,5
Std., bitte entsprechend kleiden.
Da es ja schon dunkel sein wird,
werden wir auf einem festen Weg
bleiben, also nicht durch Wald und
Flur spazieren. Bei ganz schlechtem Wetter (Regen) wird das Programm etwas umgestaltet und im
Gemeindehaus stattfinden.
Danach lassen wir den Abend noch
gemütlich bei Tee und Gebäck ausklingen.
Herzliche Einladung!!
Weitere Infos bei
Magdalena Hummel (Tel. 10060)
Kirchenmusik
Cantate Domino –
Benfizkonzert
Die Mezzosopranistin Christine Müller gibt
am Sonntag, 19.
Oktober um 18
Uhr in der Heilig-Geist-Kirche
Balingen
ein
Benefiz-Konzert
für die neue
Orgel mit dem
Titel „Cantate Domino“. Auf dem
Programm stehen Werke von Bach,
Schütz, Monteverdi, Vivaldi u.a.,
am Cembalo und an der Truhenorgel
begleitet Stefanie Köpfler-Bertels.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die
neue Orgel sind willkommen.
Die Mezzosopranistin Christine
Müller ist gefragter Gast auf Konzertpodien im In- und Ausland. Ihr
vielseitiges Repertoire erstreckt
sich von Barockmusik bis hin zu
Werken des 20. Jahrhunderts und
ist durch zahlreiche Rundfunk- und
Fernsehmitschnitte dokumentiert.
Verschiedene CD-Aufnahmen der
Sängerin erschienen u.a. im
Carus-Verlag und bei CavalliRecords. Als Dozentin an der
Hochschule für Kirchenmusik
Rottenburg und an der Musikhochschule Trossingen sowie
bei Meisterkursen hat sie sich
zudem einen hervorragenden
Namen als Pädagogin gemac
ht.
(SKB)
musikalische Reise Indisches Konzert
nach Venedig
Nach längerer Pause ist wieder ein
Das Ensemble IL BACIO D’AMOR lädt
am Sonntag, 2. November ab 18 Uhr
auf eine Reise in eines der wichtigsten europäischen Musikzentren des
Barock ein: Venedig. Es musizieren
die beiden Rottweiler Künstler Katrin & Carsten Lorenz, die als besonderen Gast die englische DulzianSpielerin Jennifer Harris eingeladen
haben.
Jennifer Harris spielt regelmäßig
in vielen in- und ausländischen
Alte-Musik-Formationen. Der Dulzian ist der direkte Vorgänger des
Fagotts und mischt sich wunderbar
zwischen hohe Flötentöne und die
grundierenden Klänge von Orgel
und Cembalo, bald in besinnlichem
Cantabile, bald atemberaubend virtuos. Neben Musik von berühmten
venezianischen Komponisten wie
Castello, Merulo oder Picchi erklingen auch Werke des Stuttgarter
Stiftsorganisten Philipp Friedrich
Böddecker und des Münchner Hofkapellmeisters Giovanni Martino
Cesare, die sich beide – wie seinerzeit halb Europa – von Musik aus
Venedig faszinieren und inspirieren ließen. Die
Reise dauert eine
gute Stunde und
ist gratis – Spenden am Ausgang
sind jedoch herzlich willkommen.
(SKB)
14
indisches Ensemble mit einer Auswahl klassischer indischer Raga-Musik in der Heilig-Geist-Kirche zu Gast.
Preetam Banerjee, Sitar, und ein Tablaspieler spielen am Donnerstag,
06.11. ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei,
Spenden für die Musiker werden gerne entgegengenommen.
(SKB)
Brahms-Requiem
Der Kammerchor Consortium Vocale
Balingen probt seit Mitte September
für die Aufführung des Deutschen Requiems op 45 von Johannes Brahms
am Sonntag, 16.11. um 18 Uhr in der
Heilig-Geist-Kirche, gemeinsam mit
dem Orchester arcademia sinfonica
und den Solisten Ursula Wiedmann,
Sopran, und Matthias Horn, Bass.
Das Deutsche Requiem gehört ohne
Zweifel zu den beeindruckendsten
und tiefgründigsten großen Requiem-Vertonungen der europäischen
Kirchenmusik. Der Musikkritiker und
Brahms-Zeitgenosse Eduard Hanslick schrieb: „Wer diese Musik hört
ohne einen Verlust zu betrauern, wird
das „Deutsche Requiem“ mit jener
inneren Seligkeit genießen, welche
nur die Schönheit gewährt, und jeder
Trauernde wird erfahren, wie verklärend und stärkend der reinste Trost
aus dieser Musik fließt“
Karten zu 20 €, ermäßigt 12 € sind im
Vorverkauf ab Anfang November im
Pfarrbüro und bei der Geschäftsstelle
des Zollernalbkurier erhältlich. (SKB)
Junge Gemeinde
Bisher GröSStes
Zeltlager
Unsere Pfadfinder verbrachten zehn
erlebnisreiche Tage im Allgäu.
Ihr bisher größtes Sommerlager
richtete unser Stamm dieses Jahr im
Allgäu aus. Mit 87 Teilnehmenden
gingen sie getreu ihres Lagermottos
„In zehn Tagen um die Welt“ spielerisch und kreativ auf große Reise.
Beim Instrumente- oder Spielzeugbauen aus Müll, bei der Wissensshow „Pfadis machen Ah“ oder
beim Lagergottesdienst zum Thema
„Weltgemeinschaft“ richteten sie
ihren Blick auf die Lebensumstände fremder Kontinente. Selbst der
Speiseplan passte sich mit Couscous- oder Currygerichten dem jeweiligen Tagesmotto an. Ein besonderes Highlight war es, besonders
für die Jüngeren, einmal mit den
selbstgeschnitzten Ess-Stäbchen
das leckere Reisgericht zu essen,
das die Lagerköche in wie immer leckerer Art zubereitet hatten.
Alle Teilnehmer waren mit großer
Begeisterung für die fremden Kulturen dabei und lernten manch Neues
und Fremdes kennen.
Die Pfadis hatten ihre 20 Zelte auf
der großzügigen Wiese am Luimooser Weiher bei Nesselwang aufgestellt und konnten dort eine herrliche Landschaft mit Alpenpanorama
genießen.
Selbst das Wetter hielt sich ans
Motto und lieferte mal fast tropische
Wärme, mal nordische Kälte und bei
der Tageswanderung dann auch einen Hauch von Regenzeit mit strömendem Urwald-Regen.
Die Organisation klappte hervorragend. Ob beim Kochen oder beim
Spüldienst (für 87 Leute!), bei den
Putzdinesten, dem Holzmachen
oder Dusch und Sauna einheizen,
beim Diensteplan oder den romantischen Lagerfeuerabenden - stets
waren die jeweiligs verantwortlichen Leiter/innen gut vorbereitet
und alles lief wie am Schnürchen.
Es war deutlich zu spüren: Unser
Stamm wird erwachsen immerhin war es das 18.
Stammeszeltlager.
Ein herzliches Dankeschön an alle Leiter/innen
und Mitarbeiter/innen, die
durch ihr Mitwirken den
Kindern und Jugendlichen
diese schöne Gemeinschaftserfahrung erst ermöglicht haben.
(AH)
15
Pfadi-Versprechen
25 Kinder legten beim Zeltlager ihr Versprechen ab, auf das sie sich intensiv
vorbereitet hatten. Viele Wölflinge,
Jupfis oder Pfadis wechselten auch in
die nächste Stufe. Hierzu machten sie
sich in der Gruppe Gedanken und trugen diese den Stammesmitgliedern
vor. Exemplarisch hier der Text zum
Stufenwechsel von Miriam Max:
Ich heiße Miriam, bin 13 Jahre alt
und seit 5 Jahren Pfadfinderin. Dies
ist mein 3. Zeltlager. Doch es ist etwas Besonderes für mich: Ich habe
heute meinen Stufenwechsel von
Jungpfadfinder zu Pfadfinder. Auf
diesen Tag habe ich mich lange gefreut. Ich darf nun allein sägen und
hacken, aber auch die Kleinen beaufsichtigen. Ich gehöre nicht mehr
zu den Kleinen und kann abends
länger wach bleiben. Doch das ist
nicht alles. Auch kann ich einen
Schritt weitergehen indem ich meine neuen Freiheiten nutze, um herauszufinden was ich will und was
mir Spaß macht.
Ich setze mir konkrete Ziele: Ich will
zu meinen Fehlern stehen und sie
zugeben, Kleineren helfen und Neues ausprobieren indem ich auch Verrücktes wage.
Wenn mal etwas schief läuft oder mir
etwas nicht passt will ich den Kopf
nicht hängen lassen und weiter für
meine Träume oder Ziele arbeiten.
Auch möchte ich mich zurückerinnern, was ich bei meinem Pfadfinderversprechen versprochen habe.
Ich freu mich auf viele weitere Erlebnisse mit den Pfadis. (3.8.14. Miriam)
Liebe Minis,
die Sommerferien und die ersten
Schulwochen sind vorbei. Wir hoffen, dass alles gut begonnen hat.
Auf euch wartet jetzt auch ein spannendes neues Jahr bei uns Minis.
Zunächst einmal ein ausdrückliches Dankeschön an alle, die in den
Sommerferien ministriert haben.
Für den Oktober haben wir eine
kleine Radtour geplant. Gemeinsam wollen wir nach Engstlatt auf
den Grillplatz fahren und dort grillen. Genauere Informationen hierzu
erhaltet ihr in den Briefen.
Zu Beginn der Sommerferien waren zwei Ministrantinnen unserer
Gemeinde bei der MinistrantenWallfahrt in Rom. Ca. 50000 Ministranten aus ganz Deutschland
haben sich auf den Weg nach Rom
gemacht und dort eine Woche verbracht. Höhepunkt der Woche war
eine Sonderaudienz nur für die Ministranten beim Papst.
Über diese Woche nun einen kleinen Bericht:
Los ging alles am Sonntagabend
am Friedhofsparkplatz in Balingen.
Eineinhalb Busse aus dem Dekanat Balingen starteten auf die lange Fahrt nach Rom. Schon auf den
Rastplätzen in der Nacht sind wir
etlichen deutschen Bussen begegnet, alle hatten dasselbe Ziel. Nach
einer etwas unruhigen Nacht im
Bus, kamen wir nach einer 15stündigen Fahrt an unserem Hotel an.
Dieses war nicht weit vom Vatikan
entfernt. Unmittelbar nach unserer
Ankunft sind wir auch schon in den
Vatikan gelaufen und haben uns
in die lange Schlange für die Kuppel des Petersdomes angestellt.
Gefühlte Stunden, 40 °C und 1000
Treppenstufen später waren wir
oben angekommen. Der Ausblick
über Rom war überwältigend. Am
Abend bezogen wir unsere Zimmer, sprangen kurz in den Pool,
aßen zu Abend und fielen schließlich todmüde in unsere Betten. Am
Dienstagvormittag gingen wir zum
Patrozinium in der Kirche Maria
Maggiore. Nach dem Mittagessen
haben wir uns dann schon auf den
Weg in den Vatikan zur Sonderaudienz beim Papst gemacht. Stunden
später kam der Papst, fuhr über
den Platz und hat mit uns gesungen
und sich unterhalten. Höhepunkt
war eine kleine Ansprache auf
16
Deutsch. Danach sind alle noch in
Kleingruppen durch Rom gezogen.
Am Mittwoch stand Sightseeing
auf unserem Programm. Am Nachmittag hatten wir noch eine kleine
Führung durch die Katakomben und
einen Gottesdienst mit Dekan Bock.
Am Donnerstagvormittag hatten wir
einen diözesanen Gottesdienst mit
Bischof Fürst in St. Paul vor den
Mauern. Danach haben wir das Castel Gandolfo besichtigt und waren
im Albaner See baden. Am Freitag
mussten wir schon wieder packen,
dann hatten wir noch Zeit zur freien
Verfügung in Rom und am Abend
haben wir uns wieder auf den Weg
nach Deutschland gemacht. Es war
eine anstrengende Woche, mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken, die wir so schnell nicht
vergessen werden!
(Léa-Sophie Dreveton)
Wir hoffen, euch bald wieder zu sehen! Liebe Grüße
Euer Leitungsteam
zufällige Begegnung mit Pfr. Jennis in Rom
KindergaRTEN
Aus dem Kinderhaus Sankt Franziskus
Marktwirtschaft
in Kinderschuhen!
Kurz vor den Sommerferien entstand im Kinderhaus St. Franziskus
ein ganz besonderes Projekt.
In einer Gruppe kamen einige Kinder auf die Idee „echtes Geld zu
verdienen“.
Die Erzieherinnen griffen dies auf
und unterstützten die Kinder in der
Umsetzung des „Marktstandes“.
In Kinderkonferenzen wurde die
gesamte Planung und Organisation
besprochen. Hier durften alle Kinder mitreden und mitentscheiden.
Es wurden Ideen gesammelt, was
denn bei einem Markt verkauft werden könnte.
Anschließend wurde von den Kindern abgestimmt, was in Produktion gehen sollte. Dabei waren alle
Kinder der Gruppe sehr fleißig und
halfen tatkräftig mit.
Es wurde gemalt, gebastelt und genäht. Auch die Preisabsprache und
Verkaufsorganisation war Thema in
einer Kinderkonferenz.
Nachdem bei den ersten Artikeln
von den Erzieherinnen die Preisvorstellung unterstützt wurde, entwickelten die Kinder bei den weiteren
ein gutes Gespür. Zu erwerben gab
es dann beim 1. Regenbogenmarkt,
laut selbsterstelltem Plakat „Schönes, Nützliches und Besonderes“
wie Tischdecken, Nadelkissen, Notizbücher usw.
17
Über den selbsterwirtschafteten Erlös freuten sich die Kinder sehr und
bedankten sich mit einem selbstgestalteten Plakat bei den Marktbesuchern, die das Projekt unterstützt
haben.
Nun musste entschieden werden,
was mit dem Geld gekauft werden
soll. Das wurde wiederum in einer
Kinderkonferenz zum Thema gemacht.
Alle Kinder hatten die Möglichkeit
ihre Anschaffungswünsche zu äußern. Anschließend wurde dann
demokratisch darüber abgestimmt.
Die Kinder freuen sich nun über ein
Regenbogenspiel, Flieger … und
sind stolz auf ihre selbstgekauften
Sachen.
mENSCHEN
PFarrer Wolfgang Braun stellt sich vor
Foto: Schnurr
Einiges ist erledigt: Ich habe Möbel
gekauft, meine Wohnung ist (ziemlich) eingerichtet und mein erster
Wohnsitz ist jetzt Balingen. Auch
mein KFZ-Zeichen hat sich von BC
auf BL verändert. Darüber hinaus
hatte ich erste schöne Begegnungen mit Menschen in und aus Balingen, vor allem natürlich in der
Kirchengemeinde.
Nach Urlaub und Exerzitien werde
ich als Pfarrer der Heilig-Geist-Gemeinde beginnen. Ich bin gespannt
und zugleich freue ich mich auf
meine neue Aufgabe.
Warum werde ich Pfarrer in Balingen?
Nach vier Vikarsjahren in Herrenberg und Aalen und 13 schönen
Jahren als Pfarrer auf dem Land in
Kirchdorf/Iller
(Seelsorgeeinheit
Illertal) zog es mich wieder in die
Stadt.
Die Stadt Balingen
hat mir gleich gefallen. Auch die Kirche
hat mich sofort angesprochen in dem
Versuch, alt und neu
zu verbinden. Sie
wirkt auf mich modern, fast nüchtern,
aber angemessen
und ansprechend.
Zugleich zieht sich
das Rot durch als
Farbe des Heiligen
Geistes und schlicht
als Farbe der Liebe.
Das sagt viel aus und fordert heraus. Nicht zuletzt bildet der Altar
den Punkt, auf den alles zuläuft: Jesus Christus ist unsere Mitte.
Das ist ein schönes Bild für unser
Christsein: Jesus Christus unsere
Mitte sein lassen.
Das umzusetzen möchte ich beitragen durch meine Art und mein
Leben. Und natürlich durch meine
amtliche Aufgabe als Geistlicher:
die Gläubigen in der Kirchengemeinde geistlich begleiten, bewegen und befähigen. Dazu gehören
Gottesdienste, Sakramente, Gruppen und Gremien. Das ereignet sich
in Begegnung, im Dialog, in der
Auseinandersetzung und in der Tat.
Ein paar persönliche Sätze:
Als letztes von sechs Kindern bin
ich vor 47 Jahren in einem hohenlohischen Dorf auf die Welt gekommen. Aufgewachsen bin ich auf
dem Bauernhof meiner Eltern.
18
Es folgte die Schul- und Ausbildungszeit.
Wenn ich grad nicht als Pfarrer im
Einsatz bin, schwimme ich gerne,
spiele Tischtennis, wandere oder
lese Krimis und Thriller. Ich fühle
mich wohl, wo es gesellig und humorvoll zugeht.
Am Sonntag, den 12. Oktober um
14.30 Uhr wird meine Investitur
durch Dekan Anton Bock im Rahmen einer Eucharistiefeier sein.
Ab dann kann es losgehen: Ich werde viel sehen, hören und kennen
lernen.
Ich werde mit euch und Ihnen zusammen unsere Erwartungen und
Möglichkeiten in unserer Kirchengemeinde ausloten und bedenken,
wie wir künftig Jesus Christus unsere Mitte sein lassen.
Darauf freue ich mich.
(Pfarrer Wolfgang Braun)
fREUD UND lEID
Gestorben sind
Rita Barbara Schmidt
Anton Depperschmidt
Jakob Herspiegel
Walter Beißwenger
Joseph Schwertl
Nikolaj Kisner
Monika Wittschorek
Franziska Kreher
Brankica Jurleka
Johannes Schwemmler
Renate Lehmann
Gertrud Vesper
Getauft wurden
Noah Joel Maucher
Lukas Ewert
Sarah Micke
Paula Ingrid Ludewig
Gedenken an unsere
Verstorbenen
04.10. Fam. Pyka & Langer
05.10. Alois Pyka
Maria & Wilhelm Vogt
11.10. Hubert & Kurt Wolf
Heinz John, Ernst Wiest,
Klara Miller, Fam. Pyka &
Langer
18.10. Fam. Pyka & Langer
25.10. Fam. Galik, Fam. Mayke
Heinz John
Wir gratulieren zum
Geburtstag
01.10. Hilda Vogel (87)
Regina Omasta (78)
Anna Schleiffer (72)
02.10. Erika Schädle (74)
03.10. Maria Glogau (90)
Hedwig Koniczek (88)
Johann Osterhuber (82)
Hans Fischer (71)
04.10.Bruno Humpa (92)
Ilse Siegert (78)
Brigitte Dörnenburg (77)
05.10.Lieselotte Haselau (71)
06.10. Adolf Stingel (83)
Gerhard Förster (82)
Horst Kempa (80)
Johann Weresch (70)
07.10. Agatha Zeller (102)
Hedwig Dannecker (87)
Elfriede Weiße (77)
08.10. Anna Oster (81)
Josef Gerber (79)
Inge Zimmermann (73)
09.10.Brigitte Meyer (80)
Winfried Albrecht (75)
Dr. Rainer Schroll (71)
Katharina Mitzel (70)
10.10. Franz Christ (84)
Cäcilia Rebholz (84)
Ernst Winyarszki (71)
11.10.Karl Stadtmüller (76)
12.10. Paulina Herspiegel (84)
Wilma Kauschler (73)
13.10.Katharina Häfner (87)
Adelheid Walter (72)
14.10. Margarete Polzer (91)
15.10. Ilse Griebenow (76)
Franz Schönhardt (74)
16.10. Marion Widmann (83)
Giuseppe Leone (73)
17.10.Konrad Wotschel (84)
19
18.10. Elisabeth Willmer (85)
Katharina Konrad (82)
19.10. Rosemarie Walter (78)
20.10. Johanna Horgai (86)
Ingeborg Büchert (78)
21.10. Georg Gekle (82)
22.10. Renate Leone (76)
23.10. Margot Lebherz (70)
24.10. Maria Schiller (81)
Friedrich Eberhart (80)
Inge Kohle (75)
Helga Siedersberger (74)
Elke Bäckert (71)
25.10. Hildegard Barth (91)
26.10.Leonhard Germann (75)
27.10. Eugen Gräf (87)
Lydia Schuh (83)
Hermann Hirschpek (78)
Helena Hahn (77)
28.10. Rosalia Schwager (75)
Leonore Manz (70)
29.10. Ana Novakovic (70)
30.10. Hildegard Kudlacek (85)
31.10. Rafael Schuh (85)
Annemarie Kreß (72)
Klara-Mira Weitzl (71)
In Engstlatt
08.10. Helmut Hector (73)
20.10. Gertrud Jaggy (80)
24.10. Maria Dannecker (97)
31.10. Franziska Schöller (72)
Wer die Veröffentlichung seines Geburtstages nicht möchte, bitte im Pfarrbüro sagen
(Tel. 967 100).
gOTTESDIENSTE
Oktober
MITTWOCH, 01.10.
9.00 Eucharistiefeier
SONNTAG,12.10.
28. Sonntag im Jahreskreis
DONNERSTAG, 02.10.
18.00 Rosenkranzgebet
14.30 Feierliche Investitur von
Pfarrer Wolfgang Braun, anschl.
Stehempfang im Gemeindehaus
11.45 Eucharistiefeier in Kroatisch
FREITAG, 03.10.
kein Gottesdienst im Haus am
Stettberg
SAMSTAG, 04.10.
16.00 Eucharistiefeier in Polnisch
18.30 Eucharistiefeier
SONNTAG, 05.10
27. Sonntag im Jahreskreis
Erntedank
Evangelium: Mt 21,33-44
8.30 Eucharistiefeier in Engstlatt
10.00 Eucharistiefeier zum Erntedank
11.45 Eucharistie in Kroatisch
DIENSTAG, 07.10.
19.00 „Segen um sieben“
im Andachtsraum im Krankenhaus
MITTWOCH, 08.10.
9.00 Eucharistiefeier
DONNERSTAG, 09.10.
18.00 Rosenkranzandacht mit dem
Frauenkreis
FREITAG, 10.10.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
16.00 Eucharistiefeier
im Altenheim Engstlatt
SAMSTAG, 11.10.
18.30 Eucharistiefeier
Evangelium: Mt 22,1-14
DIENSTAG, 14.10.
19.00 „Segen um sieben“ im
Andachtsraum im Krankenhaus
MITTWOCH, 15.10.
9.00 Eucharistiefeier
DONNERSTAG, 16.10.
18.00 Rosenkranzgebet
FREITAG, 17.10.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
SAMSTAG, 18.10.
18.30 Eucharistiefeier
SONNTAG, 19.10.
Jahrestag der Weihe der Bischofskirche in rottenburg
10.00 Eucharistiefeier
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistie in Kroatisch
18.30 Wortgottesfeier in Engstlatt
DIENSTAG, 21.10.
19.00 „Segen um sieben“ im
Andachtsraum im Krankenhaus
MITTWOCH, 22.10..
9.00 Eucharistiefeier
DONNERSTAG, 23.10.
18.00 Rosenkranzgebet
FREITAG, 24.10.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
20
SAMSTAG, 25.10.
17.30 Kleinkinderwortgottesdienst
18.30 Eucharistiefeier
SONNTAG, 26.10
30. Sonntag im Jahreskreis
WeltMissionssonntag
Missio-Kollekte
Evangelium: Mt 22,34-40
10.00 Eucharistiefeier
11.45 Eucharistiefeier in Kroatisch
16.00 Eucharistie in Polnisch
DIENSTAG, 28.10.
19.00 „Segen um sieben“ im
Andachtsraum im Krankenhaus
MITTWOCH, 29.10..
9.00 Eucharistiefeier
DONNERSTAG, 30.10.
18.00 Rosenkranzgebet
FREITAG, 31.10.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
SAMSTAG, 01.11.
Allerheiligen
Evangelium: Mt Mt 5,1-12a
10.00 Uhr Eucharistie zum Fest
Allerheiligen
11.45 Eucharistie in Kroatisch
14.00 Gedenkgottesdienst für
die Verstorbenen mit Chor in der
Heilig-Geist-Kirche, anschl. Gang
auf den Friedhof. Wir gedenken
namentlich der Verstorbenen des
letzten Jahres.
16.00 Eucharistie in Polnisch
SONNTAG, 02.11
Allerseelen
10.00 Eucharistiefeier
11.45 Eucharistiefeier in Kroatisch
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Seele and Geist
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