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Kultursommer findet würdigen Abschluss - Johanngeorgenstadt

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Jahrgang 2014
Freitag, den 19. September 2014
Preis: 0,35 EUR (Abo: 0,30 EUR)
Nummer 09
Kultursommer findet würdigen Abschluss
Jutta Mühlig, die Gewinnerin unserer
Sommergalerie, mit ihrem Ölgemälde
„Beim Jägerhaus“
Hauptamtsleiterin Christiane Neubert beglückwünscht die Zweit- und Drittplatzierten
Iris Mende und Siegfried Gottschling
Die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung zur Sommergalerie vor dem
Huthaus am Pferdegöpel.
Die Veranstaltungsreihe im Raum
Johanngeorgenstadt zum diesjährigen „Kultursommer am Auersberg“
hat am 5. September 2014 mit der
Ehrung der Teilnehmer an der großen Sommergalerie einen abschließenden Höhepunkt gefunden.
Insgesamt 20 Aussteller zeigten ihre
Werke vom 26. Juli bis 31. August in
der Pestalozzi-Schule.
(Zum ausführlichen Bericht bitte
umblättern.)
Johanngeorgenstadt Seite
Kultursommer findet würdigen Abschluss
Gewinner der „Sommergalerie“ anlässlich des
„4. Kultursommers am Auersberg“ ermittelt
(Fortsetzung von der Titelseite)
Im Mai erfolgte in verschiedenen Medien der Aufruf zur Einreichung von Exponaten eigenen volkskünstlerischen Schaffens, um diese in einer Sommergalerie zu zeigen. Dem Aufruf
zum Ausstellen von selbst gefertigten Exponaten der bildenden Kunst folgten 20 Aussteller. Die Bewerber kamen aus Eibenstock (6), Breitenbrunn (2), Bernsbach (1), Schwarzenberg
(1), Aue (1) und Johanngeorgenstadt (9).
Ab dem 26. Juli 2014 bis zum 31. August 2014 konnten in der
ehemaligen Pestalozzi-Schule in Johanngeorgenstadt all diese
Kunstwerke bewundert werden. Die eingereichten Kunstgegenstände kann man grob in drei verschiedene Rubriken einteilen: Es waren Malereien (13), Figuren (6) und besondere
Textilien (1) zu sehen, dabei auch einige Mischvarianten.
Die Besucher konnten das aus ihrer Sicht beste Exponat auswählen. Dazu wurden Stimmzettel ausgereicht, die ausgefüllt in
eine Wahlurne eingeworfen werden konnten. 468 Besucher besichtigten die Ausstellung, 373 Stimmzettel wurden abgegeben.
Da bis zu drei Stimmen vergeben werden konnten, ermittelte die Arbeitsgruppe um Christin Ullmann, Doris Schamuhn,
Rosmarie Hennig und Christiane Neubert die abgegebenen
Stimmen. Insgesamt wurden 1.049 Stimmen gezählt.
aus Breitenbrunn mit dem Tuschebild „Warten auf den Frühling“ bekamen je ein Legospiel sowie Buntstifte in einer geschmackvollen Geschenktüte überreicht.
Die besten drei Preisträger erhielten eine besondere Auszeichnung. Den dritten Platz belegte Siegfried Gottschling mit seinem
Bild „Unger-Haus“. Zur Urkunde konnte ihm ein Gutschein für
einen Einkauf im Geschäft „Buch & Papiereck“ Johanngeorgenstadt, Inh. Nicole Stahlmecke, im Wert von 10,00 € überreicht werden.
Für den 2. Platz wurde anhand der Stimmen Iris Mende mit
den Aquarell-Bildern „Exodus 1 – 3“ ermittelt. Sie erhielt einen Geschenkgutschein für 2 Karten für eine Veranstaltung im
Kulturzentrum Eibenstock, gesponsert von der Leiterin der
Einrichtung Uta Christ.
Die meisten Stimmen bekam das Ölbild „Beim Jägerhaus“.
Gemalt wurde dieses von Jutta Mühlig. Zum Gewinn gehörte
ein Essengutschein in der Traditionsgaststätte „Pferdegöpel“
Johanngeorgenstadt im Wert von 30,00 €, welcher durch Herrn
Muck finanziert wurde.
Doch der Dank gilt allen Teilnehmenden, die den Mut besaßen, ihre Werke zur Bewertung auszustellen.
Besonderer Dank geht an die Unterstützer des 4. Kultursommers: Erzgebirgssparkasse, Förderverein Pferdegöpel, Kulturzentrum Eibenstock, Traditionsgaststätte „Pferdegöpel“,
Herrn Andreas Ott, Geschäftsführer des Geschäftes „Kaufring“ Johanngeorgenstadt.
Wir danken weiterhin den fleißigen Helfern um Christin Ullmann, Doris Schamuhn, den Betreuern der Wismut-KunstAusstellung, die auch die Sommergalerie mit beaufsichtigten,
und der Leiterin der Johanngeorgenstädter Musikschule und
Vorsitzenden des Vereins Heimatstube, Rosmarie Hennig,
welche in der AG mitwirkte und die musikalische Umrahmung
der Auszeichnungsveranstaltung übernahm.
Christiane Neubert
Hauptamtsleiterin
Glückwunsch an die Teilnehmer Steffi Altermann (Eibenstock),
Tamina Ulrich (Breitenbrunn), Nico Ullmann (Johanngeorgenstadt und Lutz Ulrich (Breitenbrunn)
Im Huthaus am Pferdegöpel fand am 5. September 2014, um
18.30 Uhr die Ehrung aller Aussteller statt. Alle erhielten neben einer persönlichen Urkunde eine Rose.
Die beiden Kinder Nico Ullmann aus Johanngeorgenstadt mit
seinem „Schwibbogen“ aus Legosteinen und Tamina Ulrich
Beschlüsse des Stadtrates
vom 3. Juli 2014
BV 2014/001
Der Stadtrat beschließt, dass bei den am 25. Mai 2014 gewählten Stadträten und Ersatzkandidaten keine Hinderungsgründe
zur Ausübung des Mandats nach § 32 der Sächsischen Gemeindeordnung vorliegen.
Abstimmung: 14 : 0 : 0
Johanngeorgenstadt Seite 2
BV 2014/002
Der Stadtrat beschließt, dass bei dem am 25. Mai 2014 gewählten CDU-Ersatzkandidaten für den Stadtrat, Herrn Helmut Unger, ein Grund für die Ablehnung nach § 18 Abs. 1 Pkt.
1 der Sächsischen Gemeindeordnung vorliegt.
Abstimmung: 10 : 3 : 0
BV 2014/003
Der Stadtrat beschließt, dass bei dem am 25. Mai 2014 gewählten Ersatzkandidaten der Wählervereinigung Wirtschaft
und Gewerbe Johanngeorgenstadt für den Stadtrat, Herrn Jochen Bachmann, ein Grund für die Ablehnung nach § 18 Abs.
1 Pkt. 4 der Sächsischen Gemeindeordnung vorliegt.
Abstimmung: 10 : 3 : 0
BV 2014/004
Der Stadtrat beschließt die Geschäftsordnung für den Stadtrat
der Stadt Johanngeorgenstadt und dessen Ausschüsse.
Abstimmung: 14 : 0 : 0
BV 2014/005
Stadtrat Siegfried Ott wird zum 1. stellvertretenden Bürgermeister gewählt.
Abstimmung: 11 : 2 : 1
BV 2014/006
Stadträtin Annelie Hanspach wird zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt.
Abstimmung: 9 : 4 : 1
BV 2014/009
Der Stadtrat bestellt nachfolgende Personen in den Aufsichtsrat der Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH:
Herrn Holger Hascheck - Bürgermeister
Frau Roswitha Langer - Stadträtin SPD
Herrn Lucas Bergauer - Stadtrat CDU
Frau Elke Schleichert - Stadträtin DIE LINKE
Herrn Christian Saffert - Stadtrat DIE LINKE
Frau Simone Schmuck - Leiterin Sparkassenfiliale Johanngeorgenstadt
Herrn Egbert Baltrusch - Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft Ehrenfriedersdorf GmbH
Abstimmung: 14 : 0 : 0
BV 2014/010
Der Stadtrat bestellt nachfolgende Personen in den Aufsichtsrat der Standortentwicklungsgesellschaft Johanngeorgenstadt
mbH:
Herrn Holger Hascheck - Bürgermeister
Herrn Carsten Claus - Stadtrat SPD
Herrn Lucas Bergauer - Stadtrat CDU
Herrn Wolfgang Halangk - Stadtrat DIE LINKE
Herrn Rene Leonhardt - Stadtrat Wählervereinigung Wirtschaft und Gewerbe Johanngeorgenstadt
Abstimmung: 14 : 0 : 0
BV 2014/011
Der Stadtrat beschließt, dass bei dem am 25. Mai 2014 gewählten CDU-Ersatzkandidaten für den Stadtrat, Herrn Helmut Kaplick, ein Grund für die Ablehnung des Mandats nach §
18 Abs. 1 Pkt. 2 der Sächsischen Gemeindeordnung vorliegt.
Abstimmung: 14 : 0 : 0
Beschlüsse des Stadtrates
vom 28. August 2014
BV 2014/012
Der Stadtrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung der
Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH, den Jahresabschluss
der Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH zum 31.12.2013 in
der von der A.V.A.T.I.S. geprüften Fassung vom 25.04.2014
festzustellen.
1.
Bilanzsumme
20.616.068,68 €
1.1.
davon entfallen auf der Aktivseite auf
- das Anlagevermögen
19.099.359,94 €
- das Umlaufvermögen
1.512.032,23 €
- den Rechnungsabgrenzungsposten
4.467,51 €
1..2
davon entfallen auf der Passivseite auf
- das Eigenkapital
7.728.816,07 €
- die Rückstellungen
99.558,78 €
- die Verbindlichkeiten
12.777.061,82 €
2.
Jahresverslust
482.438,21 €
2.1.
Summe der Erträge
3.231.255,52 €
2.2
Summe der Aufwendungen
3.713.693,73 €
Abstimmung: 7 : 3 : 0
BV 2014/013
Der Stadtrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung der
Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH, den Jahresfehlbetrag
des Geschäftsjahres 2013 der Wohnbau Johanngeorgenstadt
GmbH in Höhe von 482.438,21 € über die Kapitalrücklage
auszugleichen.
Abstimmung: 7 : 2 : 1
BV 2014/014
Der Stadtrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung der
Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH die Entlastung des Geschäftsführers der Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH für
sein gesamtes Handeln im Geschäftsjahr 2013.
Abstimmung: 8 : 2 : 0
BV 2014/015
Der Stadtrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung der
Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH, den Aufsichtsrat der
Wohnbau Johanngeorgenstadt GmbH für das Geschäftsjahr
2013 zu entlasten.
Abstimmung: 6 : 2 : 0
BV 2014/016
Der Stadtrat beschließt, an die AWO Erzgebirge gGmbH für
die Johanngeorgenstädter Kindertagesstätte „Weg ins Leben“
65.952,15 € ungedeckte, ungeplante Betriebskosten aus 2013
zu zahlen.
Abstimmung: 5 : 0 : 5
BV 2014/017
Der Stadtrat beschließt die Hauptsatzung der Stadt Johanngeorgenstadt.
Abstimmung: 10 : 0 : 0
BV 2014/018
Der Stadtrat beschließt, die Elternbeiträge 2015 in den Kindertagesstätten der Stadt Johanngeorgenstadt auf der Grundlage
der Betriebskostenabrechnungen 2013 wie folgt festzusetzen:
Johanngeorgenstadt Seite 3
für Krippenkinder mit 22,442 %
der erforderlichen Betriebskosten
für Kindergartenkinder mit 24,969 %
der erforderlichen Betriebskosten
für Hortkinder mit 29,203 %
der erforderlichen Betriebskosten
jeweils für einen Volltagsplatz.
Damit können die Elternbeiträge wie im
werden.
Abstimmung: 10: 0 : 0
= 185,00 €/Monat
= 95,00 €/Monat
= 65,00 €/Monat
Vorjahr beibehalten
BV 2014/020
Der Nachtragsvereinbarung zum Strom-Wegenutzungsvertrag
mit der envia Mitteldeutsche Energie AG wird zugestimmt.
Der Bürgermeister wird beauftragt, die Nachtragsvereinbarung mit der enviaM zu unterzeichnen und den Anforderungen
zur Vorschriftspflicht gegenüber der Rechtsaufsichtsbehörde
entsprechend § 102 SächsGemO zu entsprechen.
Abstimmung: 10 : 0 : 0
BV 2014/021
Die Annahme der Spenden (Stand 11.08.2014) in Höhe von
gesamt 2.540,00 € laut Anlage wird beschlossen.
Abstimmung: 9 : 0 :0
BV 2014/023
Dem Abbruch des ehemaligen Pflegeheimes in der Neustadt,
Poststraße 8a, wird vorbehaltlich des Erhaltes von Fördermitteln aus dem Landesbrachenprogramm nach der VwV Brachflächenrevitalisierung zugestimmt.
Abstimmung; 10 : 0 : 0
BV 2014/024
Die Vergabe des Loses 3 – Außenanlagen Pferdegöpel – an den
wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Bauservice Lorenz, Straße
des 18. März 45 in 08340 Schwarzenberg, zum Angebotspreis
von 13.807,09 Euro brutto wird beschlossen.
Abstimmung: 10 : 0 : 0
Hauptsatzung der Stadt
Johanngeorgenstadt
Auf der Grundlage von § 4 Abs.2 in Verbindung mit § 28
Abs.1 Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. März 2014
(SächsGVBl. S. 146), zuletzt geändert durch Art. 6 Wiederaufbaubegleitgesetz vom 02.04.2014 (SächsGVBl. S. 234) hat
der Stadtrat der Stadt Johanngeorgenstadt in seiner Sitzung am
28.08.2014 mit Beschluss Nr. 2014/017 folgende Hauptsatzung beschlossen:
Abschnitt I – Organe der Stadt
§ 1 Organe der Stadt
Organe der Stadt sind der Stadtrat und der Bürgermeister
Abschnitt II – Der Stadtrat
§ 2 Rechtsstellung und Aufgaben
Der Stadtrat ist die Vertretung der Bürger und das Hauptorgan
der Stadt. Er führt die Bezeichnung Stadtrat. Der Stadtrat legt
die Grundsätze für die Verwaltung der Stadt fest und entscheidet über alle Angelegenheiten der Stadt, soweit nicht der Bür-
germeister kraft Gesetzes zuständig ist oder ihm der Stadtrat
bestimmte Angelegenheiten überträgt. Der Stadtrat überwacht
die Ausführung seiner Beschlüsse und sorgt beim Auftreten
von Missständen in der Stadtverwaltung für deren Beseitigung
durch den Bürgermeister.
§ 3 Zusammensetzung des Stadtrates
(1) Der Stadtrat besteht aus den Stadträten und dem Bürgermeister als Vorsitzenden.
(2) Nach dem Stand vom 30.06.2013 beträgt die Einwohnerzahl der Stadt Johanngeorgenstadt 4.287 Einwohner. Der
Stadtrat bestimmt gemäß § 29 Abs.3 SächsGemO die Zahl der
Stadträte auf 14.
Abschnitt III – Ausschüsse des Stadtrates
§ 4 Beschließende Ausschüsse und deren Aufgaben
(1) Es werden folgende beschließende Ausschüsse gebildet:
1. der Verwaltungsausschuss
2. der Technische Ausschuss
(2) Jeder dieser Ausschüsse besteht aus dem Bürgermeister als
Vorsitzenden und 7 weiteren Mitgliedern des Stadtrates. Der
Stadtrat bestellt die Mitglieder und deren Stellvertreter in gleicher Zahl widerruflich aus seiner Mitte.
(3) Den beschließenden Ausschüssen werden die in den §§ 6
und 7 bezeichneten Aufgabengebiete zur dauernden Erledigung übertragen. Im Rahmen ihres Geschäftskreises sind die
beschließenden Ausschüsse zuständig für:
1. die Zustimmung zu überplanmäßigen und außerplanmäßigen Auszahlungen von mehr als 5.000 €, aber nicht mehr als
10.000 € im Einzelfall, soweit sie nicht innerhalb des Budgets
gedeckt werden können,
2. die Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen von mehr als 5.000 Euro, aber nicht mehr als 10.000
Euro im Einzelfall, soweit die wirtschaftliche Verursachung
noch nicht eingetreten ist und eine Deckung innerhalb des
Budgets nicht möglich ist,
3. die Bestätigung der über- und außerplanmäßigen Aufwendungen, soweit deren wirtschaftliche Verursachung bereits
eingetreten ist, von mehr als 5.000 Euro, aber nicht mehr als
10.000 Euro im Einzelfall, soweit sie nicht innerhalb des Budgets gedeckt werden können.
(4) Soweit sich die Zuständigkeit der beschließenden Ausschüsse nach Wertgrenzen bestimmt, beziehen sich diese auf
den einheitlichen wirtschaftlichen Vorgang. Die Zerlegung
eines solchen Vorganges in mehrere Teile zur Begründung einer anderen Zuständigkeit ist nicht zulässig. Bei voraussehbar
wiederkehrenden Leistungen bezieht sich die Wertgrenze auf
den Jahresbetrag.
§ 5 Beziehungen zwischen dem Stadtrat und den
beschließenden Ausschüssen
(1) Wenn eine Angelegenheit für die Stadt von besonderer Bedeutung ist, können die beschließenden Ausschüsse die Angelegenheit mit den Stimmen eines Fünftels aller Mitglieder
zur Beschlussfassung unterbreiten. Lehnt der Stadtrat eine Behandlung ab, entscheidet der zuständige beschließende Ausschuss.
(2) Der Stadtrat kann jede Angelegenheit an sich ziehen und
Beschlüsse der beschließenden Ausschüsse, solange sie noch
nicht vollzogen sind, ändern oder aufheben. Der Stadtrat kann
den beschließenden Ausschüssen allgemein oder im Einzelnen
Weisungen erteilen.
(3) Angelegenheiten, deren Entscheidung dem Stadtrat vorbehalten ist, sollen dem zuständigen beschließenden Ausschuss
Johanngeorgenstadt Seite 4
zur Vorberatung zugewiesen werden. Auf Antrag des Vorsitzenden oder eines Fünftels aller Mitglieder des Stadtrates sind
sie dem zuständigen beschließendem Ausschuss zur Vorberatung zu überweisen.
(4) Widersprechen sich die noch nicht vollzogenen Beschlüsse
zweier Ausschüsse, so hat der Bürgermeister den Vollzug der
Beschlüsse auszusetzen und die Entscheidung des Stadtrates
herbeizuführen.
§ 6 Verwaltungsausschuss
(1) Der Geschäftskreis des Verwaltungsausschusses umfasst
folgende Aufgabengebiete:
1. Personalangelegenheiten, allgemeine Verwaltungsangelegenheiten,
2. Finanz- und Haushaltswirtschaft einschließlich Abgabenangelegenheiten,
3. Schulangelegenheiten, Angelegenheiten nach dem Kindertagesstättengesetz,
4. soziale und kulturelle Angelegenheiten,
5. Gesundheitsangelegenheiten,
6. Marktangelegenheiten,
7. Wirtschaftsförderung und Tourismusangelegenheiten,
8. Verwaltung der gemeindlichen Liegenschaften einschließlich der Waldbewirtschaftung, Jagd, Fischerei und Weide.
(2) In seinem Geschäftskreis entscheidet der Verwaltungsausschuss über:
1. die Ernennung, Einstellung, Höhergruppierung, Entlassung
von Beamten und sonstige personalrechtliche Entscheidungen
von Beamten der Laufbahngruppe bis einschließlich A 9 und
von Beschäftigten der Entgeltgruppen TVöD 8 bis einschließlich 9 soweit es sich nicht um Aushilfsbeschäftigte handelt,
2. die Bewilligung von nicht durch das Budget gedeckten Zuschüssen von mehr als 2.000 Euro, aber nicht mehr als 4.000
Euro im Einzelfall,
3. die Entscheidung über Ausführung von Maßnahmen bei Gesamtkosten von mehr als 10.000 Euro bis zu 60.000 Euro,
4. die Vergabe von Aufträgen über Leistungen (Lieferungen und
Dienstleistungen) bei Auftragswerten von mehr als 10.000 €,
aber nicht mehr als 60.000 €
5. die Stundung von Forderungen von mehr als 2 Monaten bis
zu 6 Monaten von mehr als 2.000 € bis zu einer unbegrenzten
Höhe, von mehr als 6 Monaten und von mehr als 2.000 Euro
bis zu einem Höchstbetrag von 50.000 Euro,
6. den Verzicht auf Ansprüche der Stadt oder die Niederschlagung solcher Ansprüche, die Führung von Rechtsstreitigkeiten und den Abschluss von Vergleichen, wenn der Verzicht
oder die Niederschlagung, der Streitwert oder bei Vergleichen
das Zugeständnis der Stadt im Einzelfall mehr als 1.000 Euro,
aber nicht mehr als 3.000 Euro beträgt,
7. die Veräußerung und dingliche Belastung, den Erwerb und
Tausch von Grundeigentum oder grundstücksgleichen Rechten, wenn der Buchwert mehr als 3.000 Euro, aber nicht mehr
als 10.000 Euro im Einzelfall beträgt,
8. Verträge über die Nutzung von Grundstücken oder beweglichen Vermögen bei einem jährlichen Miet- oder Pachtwert
von mehr als 1.000, aber nicht mehr als 3.000 Euro im Einzelfall, bei der Vermietung gemeindeeigener Wohnungen in
unbeschränkter Höhe,
9. die Veräußerung von sonstigen Teilen des Anlagevermögens
im Buchwert von mehr als 1.000 Euro, aber nicht mehr als
3.000 im Einzelfall,
10. alle übrigen Angelegenheiten, für die nicht nach § 7 Abs. 1
der Technische Ausschuss zuständig ist.
§ 7 Aufgaben des Technischen Ausschusses
(1) Die Zuständigkeit des Technischen Ausschusses umfasst
folgende Aufgabengebiete:
1. Bauleitplanung und Bauwesen (Hoch- und Tiefbau, Vermessung),
2. Versorgung und Entsorgung,
3. Straßenbeleuchtung, technische Verwaltung der Straßen,
Bauhof, Fuhrpark,
4. Verkehrswesen,
5. Feuerlöschwesen sowie Katastrophen- und Zivilschutz
6. Friedhofs- und Bestattungsangelegenheiten,
7. technische Verwaltung stadteigener Gebäude,
8. Sport-, Spiel-, Bade-, Freizeiteinrichtungen, Park- und Gartenanlagen,
9. Umweltschutz, Landschaftspflege und Gewässerunterhaltung,
(2) Innerhalb des vorgenannten Geschäftskreises entscheidet
der Technische Ausschuss über:
1. die Erklärung des Einvernehmens der Stadt bei der Entscheidung über:
a) die Zulassung von Ausnahmen von der Veränderungssperre,
b) die Zulassung von Ausnahmen und die Erteilung von Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes,
c) die Zulassung von Vorhaben während der Aufstellung eines
Bebauungsplanes,
d) die Zulassung von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile,
e) die Zulassung von Vorhaben im Außenbereich, wenn die jeweilige Angelegenheit für die städtebauliche Entwicklung der
Stadt nicht von grundsätzlicher Bedeutung oder von besonderer Wichtigkeit ist,
f) Teilungsgenehmigungen
2. die Stellungnahmen der Stadt zu Bauanträgen,
3. die Planung und Ausführung einer Baumaßnahme (Baubeschluss) und die Genehmigung der Bauunterlagen bei voraussichtlichen bzw. tatsächlichen Gesamtbaukosten von mehr als
10.000 bis zu 60.000 Euro im Einzelfall,
4. die Vergaben der Bauleistungen bei Auftragswerten von
über 10.000 Euro bis zu 60.000 Euro einschließlich der mit
der Baumaßnahme zusammenhängenden und im Auftragswert
untergeordneten Leistungen sowie die Vergabe von Aufträgen
von Leistungen (Lieferungen und Dienstleistungen) von mehr
als 10.000 Euro bis zu 60.000 Euro;
5. Anträge auf Zurückstellung von Baugesuchen und von Teilungsgenehmigungen;
6. die Erteilung von Genehmigungen und Zwischenbescheiden
für Vorhaben und Rechtsvorgänge nach dem zweiten Kapitel
des Baugesetzbuches (Städtebauordnung).
Abschnitt IV – Der Bürgermeister
§ 8 Rechtsstellung des Bürgermeisters
(1) Der Bürgermeister ist Vorsitzender des Stadtrates und Leiter der Stadtverwaltung. Er vertritt die Stadt.
(2) Der Bürgermeister ist hauptamtlicher Beamter auf Zeit.
Seine Amtszeit beträgt 7 Jahre.
§ 9 Aufgaben des Bürgermeisters
(1) Der Bürgermeister ist für die sachgemäße Erledigung der
Aufgaben und den ordnungsgemäßen Gang der Stadtverwaltung verantwortlich und regelt die innere Organisation der
Stadtverwaltung. Er erledigt in eigener Zuständigkeit die Geschäfte der laufenden Verwaltung und die ihm sonst durch
Rechtsvorschrift oder vom Stadtrat übertragenen Aufgaben.
Johanngeorgenstadt Seite 5
(2) Dem Bürgermeister werden folgende Aufgaben zur Erledigung dauernd übertragen, soweit es sich nicht bereits um Geschäfte der laufenden Verwaltung handelt:
1. die Bewirtschaftung der Ansätze im Ergebnis- und Finanzhaushalt innerhalb der durch den Haushaltsplan festgesetzten
Budgets mit Ausnahme der
a) Planung und Ausführung einer Baumaßnahme (Baubeschluss) und die Genehmigung der Bauunterlagen bei voraussichtlichen bzw. tatsächlichen Gesamtbaukosten von mehr als
10.000 Euro,
b) Entscheidung über die Ausführung von Maßnahmen bei
Gesamtkosten von mehr als 10.000 Euro,
c) Vergabe von Aufträgen über Leistungen (Lieferungen und
Dienstleistungen) bei Auftragswerten von mehr als 10.000
Euro,
c) Vergabe von Bauleistungen bei Auftragswerten von mehr
als 10.000 Euro einschließlich der mit der Baumaßnahme zusammenhängenden und im Auftragswert untergeordneten Leistungen.
2. die Zustimmung zu überplanmäßigen und außerplanmäßigen Auszahlungen bis zu 5.000 Euro im Einzelfall, soweit sie
nicht innerhalb des Budgets gedeckt werden können,
3. die Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen bis zu 5.000 Euro im Einzelfall, soweit die wirtschaftliche Verursachung noch nicht eingetreten ist und eine Deckung innerhalb des Budgets nicht möglich ist,
4. die Bestätigung der über- und außerplanmäßigen Aufwendungen, soweit deren wirtschaftliche Verursachung bereits
eingetreten ist, bis zu 5.000 Euro im Einzelfall, und eine Deckung innerhalb des Budgets nicht möglich ist,
5. die Ernennung, Einstellung, Höhergruppierung, Entlassung
und von sonstigen personalrechtlichen Entscheidungen von
Beschäftigten bis Entgeltgruppen 7 TVöD, Aushilfen, Beamtenanwärtern, Auszubildenden, Praktikanten und anderen in
Ausbildung stehenden Personen,
6. die Gewährung von unverzinslichen Lohn- und Gehaltsvorschüssen sowie von Unterstützungen und Arbeitgeberdarlehen
bis in einer Höhe von 1.500 Euro,
7. die Bewilligung von nicht durch das Budget gedeckten Zuschüssen bis zu 2.000 Euro im Einzelfall,
8. die Stundung von Forderungen im Einzelfall bis zu zwei Monaten in unbeschränkter Höhe, von mehr als zwei bis zu sechs
Monaten und bis zu einem Höchstbetrag von 2.000 Euro,
9. den Verzicht auf Ansprüche der Stadt und die Niederschlagung solcher Ansprüche, die Führung von Rechtsstreitigkeiten
und den Abschluss von Vergleichen, wenn der Verzicht oder
die Niederschlagung, der Streitwert oder bei Vergleichen das
Zugeständnis der Stadt im Einzelfall nicht mehr als 1.000 Euro
beträgt,
10. die Veräußerung und dingliche Belastung, der Erwerb und
Tausch von Grundeigentum oder grundstücksgleichen Rechten,
wenn der Buchwert bis zu 3.000 Euro im Einzelfall beträgt,
11. Verträge über die Nutzung von Grundstücken oder beweglichem Vermögen bis zu einem jährlichen Miet- oder Pachtwert von 3.000 Euro im Einzelfall,
12. die Veräußerung von sonstigen Teilen des Anlagevermögens im Buchwert bis zu 1.000 Euro im Einzelfall,
13. die Bestellung von Sicherheiten, die Übernahme von
Bürgschaften und von Verpflichtungen aus Gewährverträgen
und den Abschluss der ihnen wirtschaftlich gleichkommenden Rechtsgeschäfte, soweit sie im Einzelfall den Betrag von
3.000 Euro nicht übersteigen.
(3) Der Bürgermeister muss Beschlüssen des Stadtrats widersprechen, wenn er der Auffassung ist, dass sie rechtswidrig sind;
er kann ihnen widersprechen, wenn er der Auffassung ist, dass sie
für die Stadt nachteilig sind. Der Widerspruch muss unverzüglich, spätestens jedoch binnen einer Woche nach Beschlussfassung gegenüber den Stadträten ausgesprochen werden.
Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Gleichzeitig ist
unter Angabe der Widerspruchsgründe eine Sitzung einzuberufen, in der erneut über dieAngelegenheit zu beschließen ist;
diese Sitzung hat spätestens vier Wochen nach der ersten Sitzung stattzufinden. Ist nach Ansicht des Bürgermeisters auch
der neue Beschluss rechtswidrig, muss er ihm erneut widersprechen und unverzüglich die Entscheidung der Rechtsaufsichtsbehörde über die Rechtmäßigkeit herbeiführen.
(4) Absatz 3 gilt entsprechend für Beschlüsse, die durch beschließende Ausschüsse gefasst werden. In diesen Fällen hat
der Stadtrat über den Widerspruch zu entscheiden.
§ 10 Stellvertretung des Bürgermeisters
Der Stadtrat bestellt aus seiner Mitte einen oder mehrere Stellvertreter des Bürgermeisters. Die Stellvertretung beschränkt
sich auf die Fälle der Verhinderung.
§ 11 Gleichstellungsbeauftragte/r
(1) Der Stadtrat bestellt eine/n Beauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann. Die/der Beauftragte ist ehrenamtlich
tätig.
(2) Die/der Gleichstellungsbeauftragte wirkt auf die Verwirklichung des Grundrechtes der Gleichberechtigung von Frau und
Mann im Zuständigkeitsbereich der Stadt hin.
(3) Die/der Gleichstellungsbeauftragte ist in der Ausübung ihrer/seiner Tätigkeit unabhängig. Sie/er hat das Recht, an den
Sitzungen des Stadtrates und der für ihren/seinen Aufgabenbereich zuständigen Ausschuss mit beratender Stimme teilnehmen. Ein Antrags- oder Stimmrecht steht der/dem Gleichstellungsbeauftragten dabei nicht zu. Die Stadtverwaltung unterstützt die/den Gleichstellungsbeauftragten bei der Erfüllung
seiner Aufgaben.
Abschnitt V – Mitwirkung der Einwohner
§ 12 Einwohnerversammlung
Eine Einwohnerversammlung gemäß § 22 SächsGemO ist anzuberaumen, wenn dies von den Einwohnern beantragt wird.
Der Antrag muss unter Bezeichnung der zu erörternden Angelegenheiten schriftlich eingereicht werden. Der Antrag muss
mindestens von zehn von hundert der Einwohner, die das 16.
Lebensjahr vollendet haben, unterzeichnet sein.
§ 13 Einwohnerantrag
Der Stadtrat muss Angelegenheiten der Stadt, für die er zuständig ist, innerhalb von drei Monaten behandeln, wenn dies
von den Einwohnern beantragt wird. Der Antrag muss unter
Bezeichnung der zu behandelnden Angelegenheiten schriftlich eingereicht werden. Der Antrag muss von mindestens von
zehn von hundert der Einwohner, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, unterzeichnet sein.
§ 14 Bürgerbegehren
Die Durchführung eines Bürgerentscheides nach § 24 SächsGemO kann schriftlich von den Bürgern der Stadt beantragt
werden (Bürgerbegehren). Das Bürgerbegehren muss mindestens von zehn von hundert der Bürger der Stadt unterzeichnet
sein.
Johanngeorgenstadt Seite 6
Abschnitt VI – Schlussbestimmungen
§ 15 Inkrafttreten
(1) Die Hauptsatzung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Hauptsatzung vom 06. April 2009,
veröffentlicht am 02.07.2009 im Nachrichtenblatt für Johanngeorgenstadt und Umgebung, außer Kraft.
Johanngeorgenstadt, den 29.08.2014
Hortbetreuung:
Stunden:
6
1. Kind
65,00
2. Kind
39,00
3. Kind
13,00
Allein erziehend:
1. Kind
58,50
2. Kind
35,10
3. Kind
11,70
5
54,17
32,50
10,83
4
43,33
26,00
8,67
48,75
29,25
9,75
39,00
23,40
7,80
Hascheck
Bürgermeister
Johanngeorgenstadt, den 29.08.2014
Hinweis:
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass gemäß § 4 Abs. 4 SächsGemO Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften zustande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen gelten. Dies
gilt nicht wenn:
1. die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist,
2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung
oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind,
3. der Bürgermeister den Beschluss nach § 52 Abs. 2 wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat,
4. vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist
a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder
b) die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber
der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist.
Ist eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 3 oder 4 geltend gemacht worden,
so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann
diese Verletzung geltend machen.
Hascheck
Bürgermeister
Bekanntmachung der Elternbeiträge
für das Jahr 2015
Dankeschön allen Wahlhelferinnen und
Wahlhelfern
Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der Wahlvorstände sehr
herzlich für ihren Einsatz und zuverlässige Mitarbeit bedanken. Ihrem Fleiß und Ihrer Gewissenhaftigkeit ist es zu verdanken, dass wir auch das Procedere im Zusammenhang mit
der Wahl zum Sächsischen Landtag in unserer Stadt zügig und
problemlos absolvieren konnten. Besonders im Wahllokal im
Rathaus, wo die repräsentative Wahl durchgeführt wurde, war
höchste Konzentration erforderlich.
Ich würde mich sehr darüber freuen, auch bei künftigen Wahlen auf Ihre Mithilfe zählen zu können.
Holger Hascheck
Bürgermeister
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 28. August 2014 mit
Beschluss 2014/018 beschlossen, die Elternbeiträge in den
Kindertagesstätten der Stadt Johanngeorgenstadt für 2015 wie
folgt festzusetzen (Angaben jeweils in Euro):
NACHRUF
Unser Kamerad
Krippenbetreuung:
Stunden:
9
1. Kind
185,00
2. Kind
111,00
3. Kind
37,00
Allein erziehend:
1. Kind
166,50
2. Kind
99,90
3. Kind
33,30
6
123,33
74,00
24,67
4,5
92,50
55,50
18,50
111,00
66,60
22,20
83,25
49,95
16,65
Kindergartenbetreuung:
Stunden:
9
1. Kind
95,00
2. Kind
57,00
3. Kind
19,00
Allein erziehend:
1. Kind
85,50
2. Kind
51,30
3. Kind
17,10
6
63,33
38,00
12,67
4,5
47,50
28,50
9,50
57,00
34,20
11,40
42,75
25,65
8,55
Erich Lehmann
- Löschmeister -
ist im August 2014 im 92. Lebensjahr verstorben.
Kamerad Lehmann war seit 01.05.1948 Angehöriger
der Freiwilligen Feuerwehr Johanngeorgenstadt
und damit unser dienstältestes Mitglied.
Er erwarb sich in über sechs Jahrzehnten
ehrenamtlicher Arbeit in unseren Reihen
die Achtung seiner Kameraden und gab seine
Erfahrungen gern an Jüngere weiter.
Wir werden Kam. Erich Lehmann ein ehrendes
Gedenken bewahren.
Bürgermeister
Johanngeorgenstadt Seite 7
Freiwillige
Feuerwehr
Feuerwehrverein e. V.
Johanngeorgenstadt, im September 2014
NACHRUF
Wir trauern um unseren ehemaligen Mitarbeiter,
Herrn
Hans Meixner.
Als Schwimmmeister stand er viele Jahre
im Dienst seiner Heimatstadt
Johanngeorgenstadt. Mit seinen
umfangreichen Erfahrungen
übernahm er vor allem Verantwortung
für die Jüngsten.
Unsere aufrichtige Anteilnahme
gilt seiner Familie.
Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen
Wir werden Herrn Hans Meixner ein ehrendes
Gedenken bewahren.
Holger Hascheck
- Bürgermeister im Namen des Stadtrates
der Stadt Johanngeorgenstadt
Entsorgungs-Tourenpläne für das
IV. Quartal 2014
Oktober November Dezember
Restabfallentsorgung:
14-tägliche Entsorgung,
Montag, ungerade Kalenderwoche
06./20
03./17.
01./15./29.
Gelber Sack:
14-tägliche Entsorgung,
Freitag, gerade Kalenderwoche
04.*/17. 01.*/14./28.
Wohngebiet Neustadt
Montag, ungerade Kalenderwoche
06./20
03./17.
Die Behältnisse/Sammelsäcke müssen am Entsorgungstag ab
06.00 Uhr bereitstehen. Sollte dies nicht eingehalten werden,
kann es dazu führen, dass nicht mehr entleert wird, da das Entsorgungsfahrzeug die Straße schon abgefahren hat.
Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Johanngeorgenstadt, Eibenstocker Straße 67 werden an den Sprechtagen Gelbe Säcke
und Sperrabfallkarten ausgegeben sowie blaue Restabfallsäcke verkauft.
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen, Bereich
Abfallwirtschaft ist wie folgt für Rückfragen erreichbar:
Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen
Bereich Abfallwirtschaft
Schlachthofstraße 12
09366 Stollberg
Tel.: 037296/66288
Informationen auch unter www.za-sws.de oder in Ihrem Abfallkalender 2014, der jedem Haushalt zugestellt wurde.
12./27.*
Angebot zur Grünschnittentsorgung
Für alle Einwohner unserer Stadt gibt es im Städtischen Bauhof jeden Samstag das Angebot der Grünschnitt-Entsorgung
aus privaten Grundstücken des Stadtgebietes.
Die Annahme erfolgt in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
im Gelände des Bauhofes (am Silberweg). Pro Sack Grünschnittabfall wird eine Gebühr von 0,80 € entsprechend der
Gebührensatzung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Südwestsachsen erhoben.
Es steht weiterhin jedem Bürger die Möglichkeit offen, seinen
Grünschnittabfall z. B. in den Wertstoffhöfen Schwarzenberg
(Gelände der Landkreisentsorgung, Str. der Einheit 90) oder
Eibenstock (Schneeberger Str. 23) zu den dortigen Öffnungszeiten gegen Gebühren zu entsorgen.
Bernd Gündel
Leiter des Städtischen Bauhofes
Hallenbad wieder geöffnet
01./15./29.
Wohngebiet Am Pulverturm wöchentliche Abholung donnerstags, außer Dez.
20.*
Entsorgung Papiertonne: 4-wöchentliche Entsorgung
Donnerstag
02./30.
27.
27.*
Wohngebiet Am Pulverturm wöchentliche Abholung dienstags
Biotonne: wöchentliche Entsorgung,
Freitag bis November, ab Dez.:
12./29.*
Achtung! * = Verlegung des Entsorgungstermins aufgrund
von Feiertagen
Seit dem 8. September 2014 ist unser Hallenbad nach der
Sommerpause wieder wie folgt geöffnet:
Johanngeorgenstadt Seite 8
Montag, 15:00 – 17:00 Uhr
Öffentliches Schwimmen für Eltern mit Babys und/
oder Kleinkindern
Dienstag geschlossen
Mittwoch, 14:30 Uhr – 16:00 Uhr
Öffentliches Schwimmen für Senioren
16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Öffentliches Schwimmen
Donnerstag, 16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Öffentliches Schwimmen
Freitag, 15:00 Uhr – 19:00 Uhr
Öffentliches Schwimmen
Eintrittspreise:
Erwachsene
1,5 h 3,50 €
Jugendliche 7 – 18 Jahre
1,5 h 2,00 €
Kinder bis 6 Jahre
frei
Vereine
pro h ab 35,00 €
Ermäßigungen u. a. auf Gästekarte
Weitere Informationen oder Anmeldungen unter
Telefon: 03773/58507.
Neubert
Hauptamtsleiterin
am Samstag, den 20. September 2014, 17.00 Uhr
im „Haus der Hoffnung“
(Schwefelwerkstraße)
Instrumentalmusik aus drei Jahrhunderten
Carmen Klötzer, Eibenstock Violine, Viola
Frank Möckel, Eibenstock
Oboe
Mario Klötzer, Eibenstock
Klavier, Cembalo
Eintritt frei – wir bitten um eine Spende.
Bürgerbroschüre Johanngeorgenstadt
wird neu aufgelegt
Die Bürgerbroschüre unserer Stadt wurde letztmalig 2009 aufgelegt. Jetzt soll dieses Angebot für die Einwohner und Gäste
unserer Stadt überarbeitet werden. Neben den neu gewählten
Stadträten wird man dort auch die aktuelle Verwaltungsstruktur
der Stadtverwaltung, eine Übersicht zu den Vereinen, Ärzten,
Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben sowie touristischen
Sehenswürdigkeiten finden.
Es ist vorgesehen, die Bürgerbroschüre mit einer Auflage von
3.000 Stück aufzulegen. Sie soll im Januar 2015 erscheinen
und unentgeltlich für die Haushalte der Stadt zur Verfügung
gestellt sowie in jedem Ferienquartier ausgelegt werden.
Die Gestaltung des Imageprospektes wird durch die einheimische Werbeagentur Preis vorgenommen. Zur teilweisen
Refinanzierung dieser Bürgerbroschüre wird sich Herr Preis
mit Gewerbetreibenden in Verbindung setzen. Ich würde mich
freuen, wenn Sie die Bürgerbroschüre mit einem Eintrag unterstützen und bedanke mich schon jetzt recht herzlich dafür.
Gemeinsam sollte es uns so erneut gelingen, eine aktuelle und
informative Bürgerbroschüre auf den Weg zu bringen.
Hascheck
Bürgermeister
In eigener Sache
Die zehnte Ausgabe des „Nachrichtenblattes für Johanngeorgenstadt und Umgebung – Amtsblatt der Stadt Johanngeorgenstadt“ 2014 erscheint am 24. Oktober.
Bitte beachten Sie, dass Redaktionsschluss hierfür am
10.10.2014 ist.
Stadtverwaltung
Herzliche Einladung zum Benefizkonzert für die
Musikschule Johanngeorgenstadt
Kordulka 2.0
Im April vorigen Jahres platzte der „Staahaadler Aff“ aus allen Nähten. Ein Grund für die Organisationsgruppe um Jana
Dornakova, den diesjährigen Folkloreabend in die Aula der
ehemaligen Schule Erlabrunn zu verlegen.
Die 30-jährige Jana Dornakova, selbst ehemaliges Gruppenmitglied am Zimbal, brachte ihr Instrument mit ins Erzgebirge. Neugierige Freunde interessierten sich für Instrumente und
Kultur der Mährischen Walachei und kurzerhand organisierte
die Gynäkologin der Klinik Erlabrunn den ersten mährischen
Tanzabend, der Jung und Alt begeisterte. Schon damals war
klar, dass dies kein einmaliges Ereignis bleiben sollte.
So ist es am Samstag, den 20.09.2014, ab 17.30 Uhr wieder soweit und es kann bei mährischer Zimbalmusik der Gruppe „Kordulka“ aus Vsetin getanzt, getrunken und gegessen werden.
Bei Teilnahme am Buffet, für welches 5 € pro Person berechnet wird, bitten wir um Voranmeldung unter der Telefon-Nr.
0162-6803879 (Jana Dornakova). Unter Schirmherrschaft des
Erzgebirgsvereines Johanngeorgenstadt gibt es freien Eintritt!
Tom Pote
1. Vorsitzender EZV Johanngeorgenstadt e.V.
Johanngeorgenstadt Seite 9
Aktuelles aus dem Freizeitzentrum
„Crazy“ Johanngeorgenstadt
Täglich offene Angebote :
Angebote für draußen:
Spiel und Spaß im Freien, unter anderem mit Tretautos, Fußund anderen Ballsportarten
Angebote für drinnen:
Verschiedene Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele, Wissensquiz, Kicker, Wii und Playstation.
Öffnungszeiten:
Montag: Dienstag:
Mittwoch: Donnerstag: Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr Jugendclub
13.00 – 15.00 Uhr Familiencafé
15.00 – 18.00 Uhr Jugendclub
13.00 – 18.00 Uhr Jugendclub
11.30 – 17.30 Uhr Familiencafé
11.00 – 17.00 Uhr Jugendclub
Jeder Donnerstag ist Familientag! Alle Eltern sind mit ihren
Kindern herzlich eingeladen, gemeinsam den Nachmittag bei
Spiel, Spaß und gemeinsamen Aktionen zu verbringen.
Wir haben noch freie Plätze in der Hausaufgabenhilfe. Meldet
euch einfach im Freizeitzentrum.
Bei Fragen geben unsere Mitarbeiter persönlich oder unter der
Rufnummer 882192 oder unter jc-crazy@awo-erzgebirge.de
gerne Auskunft.
Sarah Münzner
Leiterin der Einrichtung
Kaffeenachmittag mit der Volkssolidarität
Die Ortsgruppe Johanngeorgenstadt der Volkssolidarität AueSchwarzenberg e. V. lädt alle Seniorinnen und Senioren ganz
herzlich zum nächsten Kaffeenachmittag am Dienstag, den
30. September 2014, um 14.00 Uhr, in den Gasthof Steinbach (Fam. Stiehler) ein.
Ruth Dienelt
Großes Preiskegeln in
Johanngeorgenstadt
vom 2. bis 5. Oktober
Veranstalter:
KSV „Treue Freundschaft“ Johanngeorgenstadt e.V.
Wo:
Kegelbahn Neustadt in Johanngeorgenstadt
Wann:
Donnerstag:
17.00 – 21.00 Uhr
Freitag: 10.00 – 22.00 Uhr
Sonnabend:
10.00 – 20.00 Uhr
Sonntag:10.00 – 16.00 Uhr (Anmeldeschluss)
Spielmodus:
Serie je 20 Wurf in die Vollen über 4 Bahnen;
es können beliebig viele Serien gespielt werden.
Wertungsklassen:
Kinder bis einschließlich 16 Jahre
Junioren und Erwachsene ab dem 17. Jahr
Startgeld:
Kinder bis einschl. 16 Jahre pro Serie 1,00 €
Erwachsene ab 17 Jahre pro Serie 2,00 €
Preisverleihung:
Sonntag, 05.10.2013 gegen 17.30 Uhr
Wir laden alle Gäste und Einwohner von Johanngeorgenstadt
zu dieser Veranstaltung recht herzlich ein. Es warten attraktive
Preise auf die Gewinner und Platzierten.
Steffen Krause Jan Riedel
1. Vorsitzender Sportwart
1. FOX-Bildhauersymposium
Mit dem ersten Spatenstich am 27. August wurde begonnen,
die größte erzgebirgische Pyramide zu errichten. Mit 26 m
Höhe und 11 m Flügelspannweite sucht dieser Riese aus Beton
und Edelstahl weltweit seinesgleichen.
Damit dieses einmalige, im modernen Design gehaltene Bauwerk nicht leer bleibt, finden sich zum 1. FOX-Bildhauersymposium Holzkünstler aus Deutschland und der Tschechischen
Republik zusammen, um der Konstruktion Leben einzuhauchen. Es wird gesägt, gehackt, geschnitzt und geschliffen,
um 25 Figuren und Persönlichkeiten aus 360 Jahren Stadtgeschichte von Johanngeorgenstadt im Holz umzusetzen.
Sehen Sie, wie zum Beispiel Kurfürst Johann Georg I. oder
der Dichter Max Schreyer (Lied „Vugelbeerbaam“) vor Ihren
Augen entstehen. Neben bekannten Künstlern aus dem böhJohanngeorgenstadt Seite 10
mischen und sächsischen Erzgebirge lässt es sich der Initiator
und Geschäftsführer der FOX Autotechnik GmbH Siegfried
Ott nicht nehmen, selbst einen Bergmann im Stil der 50er Jahre anzufertigen.
Vor der Kulisse des bergbaulichen Denkmals Pferdegöpel
werden nicht nur lebensgroße Skulpturen aus Eichenstämmen
gestaltet, sondern auch im Festzelt wird musikalisch und kulinarisch einiges geboten.
Schon jetzt möchten wir Sie zur Einweihung der Pyramide
zum Schwibbogenfest am Samstag vor dem 3. Advent nach
Johanngeorgenstadt einladen.
Die Veranstalter
i. A. Tom Pote
1. Vorsitzender EZV Johanngeorgenstadt e.V.
Außerdem wird an allen drei Tagen eine Cocktailbar leckere
Cocktails anbieten. Schauschnitzen und Kinderbasteln der Johanngeorgenstädter Schnitzer wird es geben. Das technische
Museum Pferdegöpel hat an allen Tagen geöffnet und außerdem ist eine kleine Sonderschau zum Absturz einer MIG 23 im
Jahr 1984 zu sehen.
Für das leibliche Wohl sorgen die Fachgruppe Schnitzen des
EZV Johanngeorgenstadt sowie die Fleischerei Küllig und
Bäckerei Schellenberger.
Herzlich Willkommen
Für 23 Schulanfänger begann am Samstag, den 30.08.2014,
mit der Einschulungsfeier in der Sport- und Begegnungsstätte „Franz Mehring“ ein neuer Lebensabschnitt. Die jetzigen
Klassen 4 hatten unter Leitung von Frau Hennig und Frau
Schönfelder ein tolles Programm aufgeführt und die Kleinen
aufs Herzlichste begrüßt.
Aber auch am 1. Schultag wartete auf unsere Jüngsten eine
kleine Überraschung. Sie bekamen von den Zweitklässlern
unserer Schule eine selbstgebastelte Blume, verbunden mit
den besten Wünschen für den neuen und wichtigen Lebensabschnitt, überreicht.
Wir wünschen nun all unseren 94 Grundschülern einen guten
Schulstart und viel Spaß, Freude und Erfolg beim Lernen.
Die Lehrer der Grundschule Johanngeorgenstadt
Programm für das 1. FOX-Bildhauersymposium:
Freitag, den 03.10.2014
14:00 – 19:00 Uhr Blasmusik aus Kraslice; freier Eintritt
19:00 – 24:00 Uhr Brezel Brass; Eintritt 5,00 € an der
Abendkasse
Samstag, den 04.10.2014
13:00 – 15:00 Uhr Chor des Erzgebirgszweigvereins
Johanngeorgenstadt e.V.
15:00 – 18:00 Uhr bayerische Tanzlmusi mit Familie Gruber
19:00 – 02:00 Uhr Flotter Band Dreier mit The Veterans,
Soundcompany und Dust Behind
Eintritt 9,50 € AK und VK Franks Imbiss und Touristinformation Johanngeorgenstadt
Sonntag, den 05.10.2014
10:00 – 14:00 Uhr Musikalischer Frühschoppen mit den Weidner Musikanten
Nun bin ich ein Schulkind
Ein Rückblick
Drei Wochen ist es her, dass die „Großen“,
die Schulanfänger, den Kindergarten verlassen haben, in das
große Schulhaus gehen, viele neue Lehrer und Freunde gefunden haben und am Nachmittag mit den Horterziehern Hip Hop
tanzen.
Vor 4, 6, 8 Wochen oder vor 3 Jahren – erinnert ihr euch an die
Kindergartenzeit? Schnell und kurzlebig vergingen die letzten Wochen der Schulanfänger 2014 in der AWO-Kindertagesstätte „Weg ins Leben“ Johanngeorgenstadt. Neben einem
abwechslungsreichen Sommer- und Ferienprogramm fieberten
alle 6- und 7-jährigen Mädchen und Jungen dem Zuckertütenfest am 22.08.2014 entgegen.
Johanngeorgenstadt Seite 11
Festlich gekleidet mit Eltern, Geschwistern und Großeltern im
Schlepptau betraten sie den geschmückten Gruppenraum, wo
zunächst eine DVD, gestaltet von Herrn Daubner, an Höhepunkte des vergangenen Jahres und an die Entwicklung unserer Kinder erinnerte. Aber eine Sorge gab es doch: Die großen
bunten Zuckertüten am Baum waren alle sehr leicht. Sollten
die für die Kinder sein?
Pech – Lehrer Lämpel war krank, aber er schickte uns seine
Frau als Vertretung. Frau Lämpel zeigte sich völlig erstaunt
über unseren Clown Carlo, der wieder in seinem Ranzen alles
mitschleppte, was in der Schule nicht gebraucht wird. So einen
„Schüler“ wünscht man keinem Lehrer und deshalb wird der
Carlo wieder im Kindergarten bleiben.
Die Kinder und Mitarbeiter
der AWO-Kita „Weg ins Leben“
Zum Glück entdeckten unsere pfiffigen Schulanfänger noch
rechtzeitig die richtigen Zuckertüten auf dem Tisch und freuten sich über „Zuckertüten aus dem Mittelalter“.
Nach der Feierstunde wurden die Eltern nach Hause geschickt,
denn zur Party brauchten die „großen Kinder“ keine „Aufpasser“. Die nächste Überraschung wartete schon. Mit Taschenlampen bestückt besuchten die Kinder das Schaubergwerk
Glöck’l und trafen auf den Berggeist. Zur Stärkung überraschten die Mitarbeiter des Schaubergwerkes mit süßen Leckereien, so dass kraftvoll der Nachhauseweg über den Lehmergrund
und die Finnhütten zur Grundschule angetreten wurde.
Klavierkonzert in der Aula der Pestalozzi-Schule Nach seinem meisterhaften Klavierkonzert mit Werken von
Debussy und Tschaikowsky im Kunsthaus Eibenstock unterrichtete Ludmil Raytchev eine Woche lang fortgeschrittene
Klavierschüler. In einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre
erlernten sie neue Stücke, spielten gemeinsam an mehreren
Klavieren und verbesserten ihre technischen Fähigkeiten.
In dunkler Nacht, kurz vor dem Kindergarten blitzte es im
Wald, es grollte Furcht einflößend und kleine Lichter zeigten
die Waldgeister in der Ferne. „Hast du Angst? Du, du, du…
Nein, nein, nein und alle fassten sich fest an den Händen bis
zum Kindergarten – eine große Aufregung, die bei der anschließenden Pyjamaparty zu den Gesprächen gehörte. Irgendwann
nach Mitternacht wirkte auch beim Letzten der Schlafsand.
Beim gemeinsamen Frühstück mit den Eltern gab es viel zu
berichten, ob alle bis zum Abend munter blieben, ist leider
nicht bekannt.
Einen herzlichen Dank möchten wir an dieser Stelle an die
Bergknappschaft Johanngeorgenstadt unter Leitung von Herrn
Matthias Krauß richten, der unser Zuckertütenfest durch den
Besuch im Glöck’l mit einem weiteren Höhepunkt unterstützt
hat und die Traditionen von Johanngeorgenstadt erlebbar werden ließ.
Einer der Teilnehmer des Klavierkonzerts: der Johanngeorgenstädter Anton Breuer
Bereits nach fünf Tagen konnte das Gelernte zum Schülerkonzert am 27. 8. in Johanngeorgenstadt gezeigt werden. Die
jungen Meister aus Johanngeorgenstadt, Carlsfeld und Eibenstock spielten sowohl klassische Werke als auch moderne Musikstücke. Insbesondere das Zusammenspiel des französischen
Pianisten Raytchev mit Ekaterina Koleva-Pansch und Rach-
Johanngeorgenstadt Seite 12
maninovs Concerto Nr. 2 begeisterte die Gäste. Wir können
uns schon jetzt auf eine Neuauflage der Meisterklasse in zwei
Jahren freuen.
Kerstin Schreier
Kunsthaus Eibenstock
Kurkonzert ins „Haus der Hoffnung“
verlegt
Die diesjährige Fahrstrecke führte auch in diesem Jahr durch
die schönsten Gegenden Sachsens, Thüringens, Tschechiens
und zu ersten Mal Sachsen-Anhalts. Das älteste Fahrzeug
stammte aus der Zeit von 1905. Startort war die sächsische
Automobilstadt Zwickau. Am zweiten Tag verlief die Strecke
über das vogtländische Mühlleithen nach Tschechien, Karlsbad über den Fichtelberg nach Johanngeorgenstadt und wieder
zurück nach Zwickau.
Die Bergkapelle Johanngeorgenstadt e. V. veranstaltete am 23.
August 2014 traditionell wieder ein Kurkonzert. Geplant war
dies ursprünglich im Pavillon auf dem Platz des Bergmanns.
Am 22. August 2014 wurde in der Zeit von 13.30 bis 16.00
Uhr in Johanngeorgenstadt unterhalb des Wohngebiets Am
Pulverturm eine Wertungsstation eingelegt. Viele Schaulustige
säumten die Strecke und die Straße nach Eibenstock und fotografierten die Oldtimer.
Am Ende des Tages…
Leider öffnete der Himmel seine Schleusen, so dass man sich
entschloss, das Konzert kurzerhand in das benachbarte „Haus
der Hoffnung“ zu verlegen, was der guten Stimmung keinen
Abbruch tat. Zudem versorgten fleißige Helfer die Gäste bestens mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst.
Der Dank des Bürgermeisters geht an die Bergkapelle Johanngeorgenstadt unter der Leitung von Theodor Hennig, welche
wieder unentgeltlich aufspielte.
…kamen viel zu wenige Menschen, um die kleine musikalisch-literarische Kostbarkeit mit Jurij Koch und Matthias
Kießling im außergewöhnlichen Ambiente des Pferdegöpels
am 5. September 2014 zu genießen. Schade für jeden, der nicht
dabei war.
Oldtimerparade führte erneut durch
Johanngeorgenstadt
Die Sachsen Classic 2014 fand in der Zeit vom 21. bis 23.
August 2014 statt und wurde von der Motor Presse Stuttgart
GmbH & Co. KG als Veranstalter organisiert. Die im Jahr
2003 erstmals als Oldtimerrallye durchgeführte Veranstaltung
erfreut sich bei Teilnehmern und Zuschauern immer größerer
Beliebtheit.
Der sorbische Schriftsteller Koch las aus seiner Erzählung
„Am Ende des Tages“ und berührte die Anwesenden mit seiner
bildreichen Sprache ebenso, wie der ehemalige Johanngeorgenstädter Matthias Kießling mit den – so schien es – eigens
für diese Veranstaltung vorbereiteten Liedern seines umfangreichen Repertoires.
Beide ließen es sich zudem nicht nehmen, in der Pause angeregte Gespräche mit dem Publikum zu führen.
Ein Dankeschön an den Veranstalter kul(T)our-Betrieb des
Erzgebirgskreises sowie an die Mitglieder und Mitarbeiter des
Fördervereins Pferdegöpel e. V. für dieses besondere Stück
Kultur in unserer Stadt.
Johanngeorgenstadt Seite 13
Sommercamp 2014
Gut informiert ist halb gewonnen!
Sie wollen im Westerzgebirge etwas bewegen? Für sich selbst,
die Familie, die dörfliche Gemeinschaft? Vielleicht auch für
Ihren Heimatort oder die hiesige Wirtschaft? Sie sind auf der
Suche nach Fördermöglichkeiten für ein Projekt, das Sie gern
in den nächsten Jahren realisieren möchten?
Jetzt bietet sich Ihnen die Gelegenheit dazu! Informieren Sie
sich über mögliche Wege der Förderung für die Jahre 2015 2020. Treffen Sie Gleichgesinnte und tauschen Sie Ideen und
Informationen aus!
Der Verein Zukunft Westerzgebirge e.V. schafft hierfür den angemessenen Rahmen in Form zweier
Bürgerinformationsveranstaltungen zum Thema
„Förderung im ländlichen Raum“
und lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Region Westerzgebirge herzlich dazu ein. Je nach Wohn- oder Arbeitsort können
Sie zwischen diesen beiden Veranstaltungen wählen:
- Montag, 13.10.2014, 18.00 – 20.00 Uhr im Informationszentrum König-Albert-Turm am Spiegelwald,
Alte Bernsbacher Str. 1, 08344 Grünhain-Beierfeld
oder
- Mittwoch, 15.10.2014, 18.00 – 20.00 Uhr im Hotel Forst
meister, Auerbacher Str. 15, 08304 Schönheide.
Drei Tage, vom 19. bis 21. August, nutzten sieben WSV-Sportler die Möglichkeit, das Sommercamp 2014 mit Übernachtung
im Loipenhaus zu erleben. Es ging zunächst mit Frühsport los
und endete etwas ruhiger mit einer Fackelwanderung. Wir waren per Rad auf dem Rabenberg, dort im Kletterwald, sowie in
Blauenthal am Wasserfall und alle haben super durchgehalten.
In den Eibenstocker Badegärten war die Zeit viel zu kurz. Der
Abendcross auf dem Auersberg war dafür wieder etwas anspruchsvoller.
Mit Hilfe des Vereins Zukunft Westerzgebirge e.V. konnten in
den Jahren 2007 - 2013 rund 300 Projekte in der Region initiiert und umgesetzt werden, die im Rahmen des „Europäischen
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raums“ (ILE) Fördermittel in Anspruch nehmen konnten.
So gelang unter anderem:
- Errichtung von Spielplätzen
- Wohnen für junge Familien
- Verbesserung der Breitbandversorgung.
Damit die Entwicklung der ländlichen Gemeinden des Westerzgebirges auch weiterhin mit Mitteln aus dem Europäischen
Landwirtschaftsfonds und des Freistaates Sachsen unterstützt
werden kann, bewirbt sich das Westerzgebirge als förderfähige
ländliche Region für den Förderzeitraum 2015 - 2020.
Bereits jetzt steht Ihnen der Verein Zukunft Westerzgebirge
e.V., wie auch in der Vergangenheit, mit Rat und Tat zur Seite,
um gemeinsam mit Ihnen und Ihren Ideen die Zukunft unserer
Region zu gestalten.
Bitte nutzen Sie daher diese Möglichkeit der frühzeitigen Information und Mitwirkung!
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen, Ihre Fragen und Anregungen!
Zudem stellen wir in unserer Wanderausstellung erfolgreich
abgeschlossene Projekte vor.
Kontakt: Verein Zukunft Westerzgebirge e.V., Schneeberger
Straße 49, 08324 Bockau,  03771 - 71960-40 und -41 
info@zukunft-westerzgebirge.de,
Ansprechpartner: Frau Fischer, Frau Lorenz
Verein Zukunft Westerzgebirge e.V.
Wir danken allen Sponsoren: Transportunternehmen Falk
Ullmann, Wäschereiservice Monika Ullmann, Fam. Ingo Ullmann, STAR-Tankstelle Beatrice Meyer. Außerdem danken
wir Erich und Christl Antonius für die tolle Verpflegung.
Ein großes Dankeschön an unsere Übungsleiter Ingo Ullmann,
Rene Siegel, Robert Mittag und Beatrice Meyer, die Tag und
Nacht für die Sportler sorgten. Zur Erinnerung gab’s ein tolles
T-Shirt.
Seit 1. September trainieren wir wieder, und zwar jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag ab 16.00 Uhr an der Rollerbahn.
Ein Schnuppertraining ist zu diesen Zeiten immer möglich.
Beatrice Meyer
WSV 08 Johanngeorgenstadt
Johanngeorgenstadt Seite 14
Wismutkunstausstellung
„Zurück vor Ort“
Die 4.209 Kunstwerke umfassende Sammlung der Wismutkunst hätte wohl gar nicht in alle ehemaligen Klassenzimmer
der Pestalozzischule gepasst, aber die hier gezeigten Werke der
Ausstellung „Zurück vor Ort“ verteilten sich trotz allem über
drei Etagen. Johanngeorgenstadt sollte mit dieser Ausstellung
endlich den Stellenwert innerhalb der alten Wismutstandorte
erhalten, der unserer Stadt auch zusteht.
Es gibt selbst innerhalb der Wismut GmbH noch Unstimmigkeiten zu einem Standort für den dauerhaften Verbleib der
Wismutkunstsammlung – ob in Sachsen oder Thüringen oder
auch je Standort zur Hälfte verteilt – das ist alles noch nicht
entschieden.
Unser Johanngeorgenstadt sollte aber als eine der durch den
Uranerzbergbau am meisten geschädigten Städte schon ein
wenig Anerkennung erfahren. Schließlich besitzen wir mit unserer altehrwürdigen Pestalozzischule ein intaktes Gebäude,
welches sowohl als Depot als auch als Ausstellungsgebäude
geeignet wäre. In anderen Städten in Sachsen sowie auch in
Thüringen müssten entsprechende Gebäude erst aufwändig
saniert bzw. neu erbaut oder ausgebaut werden.
Die Mitglieder der Johanngeorgenstädter Bergknappschaft Frank
Vollert und Frank Strobelt (v.l.) vor dem Gemälde „Zwei Generationen“, das Sepp Wenig und den Jungbrigadier Gütschow zeigt
und 1972 von Werner Petzold geschaffen wurde.
Foto: Dieter Vollert
Die Wismutkunstausstellung vom 4. Juli bis 14. September
muss als voller Erfolg gewertet werden, wenn man bedenkt,
dass für die gesamte Vorbereitung der Ausstellung nur zwei
Wochen zur Verfügung standen. Auch wenn die Schwarzenberger Straße eine Sackgasse war, so haben doch insgesamt
weit mehr als 700 Besucher den Weg in die Ausstellung gefunden. Man bedenke, dass die Bilderschau nur 10 Wochen lief.
Wie wäre der Besucherandrang bei offener Straße und über
einen längeren Zeitraum wohl gewesen? Besonders erfreulich
ist, dass auch einige Bürger der Tschechischen Republik in der
Ausstellung begrüßt werden konnten. Das große Banner direkt
am Grenzübergang hat wohl ein übriges getan.
der Großes geleistet. Ein ganz großes Dankeschön aber auch
den beiden Frauen Bärbel Bryniok und Silvia Ullmann, die
die Ausstellung weitestgehend betreut haben und hierfür ein
Engagement an den Tag legten, das gar nicht hoch genug anzuerkennen ist.
Ein letzter Dank auch all jenen, die in selbstlosem Einsatz diese Wismutkunstausstellung nach Johanngeorgenstadt geholt
haben, allen voran unserem Bürgermeister Holger Hascheck.
Matthias Krauß
Bergknappschaft Johanngeorgenstadt e. V.
Über den Verein „Menschen mit Handicap“
Auch mit Handicap gib niemals auf, hau lieber noch ne
Schippe drauf!
Nicht einigeln, sondern raus unter Menschen, zusammen sein,
zusammen lachen, auch wenn’s mal schwerfällt. Sich austauschen, fragen „Wie geht es Dir?“ – oft reicht die Zeit gar nicht
aus, aber man geht erleichtert wieder heim. Ich bin nicht allein
– das ist doch so wichtig. Und ich komme gern wieder, weil
es schön war… Wenn man das so von den Menschen erfährt,
dann hat man als Verein alles richtig gemacht!
Hier ein Beispiel aus einer Veranstaltung vom Juli 2014: Mit
drei Kleinbussen fuhren wir am 9. Juli zu einer wunderschönen Ausfahrt nach Bozi Dar. Im Restaurant „Daro“ stärkten
wir uns mit einer leckeren böhmischen Mahlzeit. Nachmittags
waren wir mit zwei Pferdekutschen bei frischer Gebirgsluft in
Oberwiesenthal unterwegs. Es war herrlich. Zum krönenden
Abschluss kehrten wir dann noch einmal im Ort in das „Café
Enderlein“ ein. Auf jeden Fall war der Tag für alle Teilnehmer
super.
Auf diesem Weg möchte ich mich auch einmal ganz herzlich
bei der Vorsitzenden Adelheid Hensel und ihren fleißigen Helfern für die sehr gute Organisation der Zusammenkünfte bedanken. Denn in dieser Vorbereitung steckt so viel Liebe und
Arbeit.
Da kann man nur sagen: Hut ab!
Ich wünsche mir, dass es diesen Verein noch sehr lange gibt.
Manuela Lein
als Gast im Verein
Nun ist auch die Zeit gekommen, um DANKE zu sagen, vor
allem den mehr als 20 ehrenamtlichen Helfern für die Betreuung der Ausstellung. Hier wurde von den Johann’städtern wieJohanngeorgenstadt Seite 15
Freitag, 03.10.2014
19.30 Uhr
Jugendstunde des „Sächsischen Jugendver
bandes – Entschieden für Christus“ mit an
schließendem „offenen Treff für junge Leute“
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde
Unsere Gottesdienste:
21. September 2014
08.45 Uhr Neustadtkirche
10.00 Uhr Stadtkirche 28. September 2014
09.30 Uhr Neustadtkirche
5. Oktober 2014
08.45 Uhr Neustadtkirche
10.00 Uhr Stadtkirche 12. Oktober 2014
08.45 Uhr Neustadtkirche
10.00 Uhr Stadtkirche 19. Oktober 2014
08.45 Uhr Neustadtkirche
10.00 Uhr Stadtkirche Sakramentsgottesdienst
Gottesdienst Sonntag, 05.10.2014
10.00 Uhr Sonntagsschule (Biblische Geschichten und fröhliches Miteinander für Kinder ab 3 Jahre)
19.30 Uhr
Gemeinschaftsstunde
Festgottesdienst zum
Goldenen Kirchweihjubiläum der Neustadtkirche
Erntedankgottesdienst
Erntedankgottesdienst mit Kindergottesdienst
Gottesdienst
Sakramentsgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst Weitere Termine und Veranstaltungen finden Sie in unseren
„Kirchlichen Nachrichten“.
Landeskirchliche Gemeinschaft
Johanngeorgenstadt
Zu folgenden Veranstaltungen laden wir herzlich ein in unser
Gemeinschaftshaus, Schwefelwerkstraße 1:
Freitag, 19.09.2014
19.30 Uhr
Jugendstunde des „Sächsischen Jugendver-
bandes – Entschieden für Christus“ mit an
schließendem „offenen Treff für junge Leute“
Sonntag, 21.09.2014
10.00 Uhr Sonntagsschule (Biblische Geschichten und fröhliches Miteinander für Kinder ab 3 Jahre)
19.30 Uhr
Gemeinschaftsstunde
Mittwoch, 24.09.2014
19.30 Uhr Bibelstunde, Gesprächsrunde zu Texten aus der Bibel
Freitag, 26.09.2014
19.30 Uhr
Jugendstunde des „Sächsischen Jugendver-
bandes – Entschieden für Christus“ mit an
schließendem „offenen Treff für junge Leute“
Sonntag, 28.09.2014
10.00 Uhr Sonntagsschule (Biblische Geschichten und fröhliches Miteinander für Kinder ab 3 Jahre)
19.30 Uhr
Gemeinschaftsstunde
Mittwoch, 01.10.2014
14.30 Uhr und 19.30 Uhr Frauenstunde
„Leben erleben“ lautet das Motto einer Veranstaltungsreihe im
„Haus der Hoffnung“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft in
Johanngeorgenstadt. Vom 6. bis 12. Oktober 2014 geht es allabendlich um Fragen, die uns im Alltag ständig begegnen, und
um Antworten, die die Bibel darauf gibt. Referent ist Prediger
Bernd Planitzer. Beginn ist immer 19.30 Uhr. Der Eintritt ist
frei. Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss und die Möglichkeit zum Gespräch.
Die Themen der Abende lauten:
Montag, 06.10. „Ich wär so gerne Millionär!“
Dienstag, 07.10.
„Keiner liebt mich! Wirklich?“
Mittwoch, 08.10. „8. Oktober: Engel – im Oktober“
Donnerstag, 09.10. „Warum lässt Gott das zu?“
Freitag, 10.10.
„Sterberisiko 100% – und dann?“
Samstag, 11.10.
„Leben wie im Supermarkt“
Sonntag, 12.10.
„Jesus kommt – was geht mich das an?“
Mittwoch, 15.10.2014
14.30 Uhr und 19.30 Uhr Frauenstunde
Freitag, 17.10.2014
19.30 Uhr
Jugendstunde des „Sächsischen Jugendver-
bandes – Entschieden für Christus“ mit an
schließendem „offenen Treff für junge Leute“
Sonntag, 19.10.2014
10.00 Uhr Sonntagsschule (Biblische Geschichten und fröhliches Miteinander für Kinder ab 3 Jahre)
14.30 Uhr
Gemeinschaftsstunde
(Achtung – geänderte Anfangszeit!)
Johanngeorgenstadt Seite 16
Mittwoch, 22.10.2014
19.30 Uhr Bibelstunde, Gesprächsrunde zu Texten aus der Bibel
Weitere Informationen im Internet unter www.lkg-johanngeorgenstadt.de und www.HausDerHoffnung.info.
Römisch-Katholische Pfarrei Schwarzenberg, Außenstelle Johanngeorgenstadt
19.09.2014 19.30 Uhr Wechselburg: Jugendvesper
21.09.2014 Pfarrgemeinderatswahlen für 2014 bis 2018
11.00 Uhr Hl. Messe
27.09.2014 Sternwallfahrt mit unserer Partnergemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn-Brunnthal
28.09.2014 11.00 Uhr Hl. Messe
03.10.2014 14.00 Uhr Fichtelberg: Ökumenische Friedens-
andacht an der Friedensglocke
05.10.2014 11.00 Uhr Hl. Messe -Erntedank
07.10.2014 16.30 Uhr Rosenkranzandacht
12.10.2014 11.00 Uhr Hl. Messe
13.10.2014 14.00 Uhr Hl. Messe - Seniorennachmittag im Anschluss
14.10.2014 16.30 Uhr Rosenkranzandacht
19.10.2014 11.00 Uhr Hl. Messe
20.- 14.10.2014 Schwarzenberg: Religiöse Kinderwoche
21.10.2014 16.30 Uhr Rosenkranzandacht
Wenn nicht anders angegeben, sind die Gottesdienste/Veranstaltungen alle in der St.-Petrus-Canisius-Kapelle, August-Bebel-Straße 48, Johanngeorgenstadt.
Evangelisch-methodistische Kirche
21.09.2014
28.09.2014
05.10.2014
12.10.2014
19.10.2014
08.45 Uhr
08.45 Uhr
08.45 Uhr
14.05 Uhr
Gottesdienst
Gottesdienst zum Erntedankfest
Gottesdienst
Gottesdienst in Eibenstock mit dem
dem Altarspiel „Die Herrgottsglocke“ von Karl Hans Pollmer
08.45 Uhr Gottesdienst
Unsere Gottesdienste finden in den Räumen des Betreuten Wohnens, Johanngeorgenstadt, Eibenstocker Straße 106
(ehem. Poliklinik) – wenn nicht anders angegeben – statt. Wir
laden herzlich ein!
Kontakt: Pastor Klaus Leibe, Karlsbader Straße 4, 08309 Eibenstock, Telefon: 037752/4055
Umweltschutz mit Hammer und Leiter
Seit nun schon 15 Jahren sind zwei Naturfreunde aus Johanngeorgenstadt im Umweltschutz aktiv, aber ohne dabei großes
Aufsehen zu erregen. Zunächst einmal zu ihrem Beschäftigungsfeld:
Wer aufmerksam durch die Wälder von Johanngeorgenstadt
und Umgebung läuft, wird sicherlich schon den einen oder anderen davon entdeckt haben. Die Rede ist von Nistkästen, die
Unterschlupf geben für Blau-, Kohl-, Tannen-, Haubenmeisen,
Kleiber, Baumläufer und Trauerfliegerschnapper, um nur einige Arten zu nennen. Doch haben die kleinen Häuschen für die
lieben Vöglein nicht nur einen positiven Effekt als Nist- und
Brutstätte, auch der Mensch profitiert davon. Denn dadurch,
dass Vögel in den Fichtenmonokulturen brüten können, um
ihre Art zu erhalten und sich zu vermehren, tragen sie dazu
bei, den wachsenden Ungezieferbestand im Zaume zu halten;
dies trägt im Ökosystem Wald zu dessen Gesunderhaltung bei.
Durch die Fressarbeit der Vögel ist nicht nur die Vielfalt des
Gefieders größer, auch Pflanzen und andere Tiere haben einen
Vorteil davon. Wir Menschen können uns an mehr und unterschiedlichen Vogelgesängen und gesunden Wäldern erfreuen,
die – wie jeder Erzgebirger, Gast und Stressgeplagter zu schätzen weiß – einen erheblichen Naherholungseffekt haben.
Doch nun zum Anfang zurück: Die zwei rüstigen Senioren
Jörg Seitenschlag und Heinz Meinelt arbeiten seit Jahren
Hand in Hand, um einen Beitrag zum Schutz unserer Wälder
zu leisten. Dabei sind die Aufgaben klar geteilt. Während der
ehemalige Tischler und Zimmermann Meinelt aus Holzresten
die Nistkästen baut, ist der berentete Handschuhmacher Seitenschlag mit seinem Auto mehrere hundert Kilometer im Jahr
in den umliegenden Wäldern unterwegs, um neue Häuschen
aufzumachen, alte zu reinigen oder kaputte abzunehmen, um
sie anschließend wieder von Heinz reparieren zu lassen. Und
wenn irgendwo Bretter herumliegen, sei es von Bauarbeiten
oder Abrissaktionen, ist Jörg um deren Weiterverwendung für
die gute Sache im Einvernehmen mit den Besitzern bemüht.
Während am Anfang ihrer ehrenamtlichen Arbeit die Kästen
einfach frei zusammengenagelt wurden, ist bis zu den neusten
ein gewisser Standardisierungsprozess eingetreten. So sind das
Design, die Abmaße, die Bohrung für die Öffnung einheitlich,
eine leicht abnehmbare Klappe für Reinigungsarbeiten hinzugefügt, und zum Schutz vor Nesträubern die Einflugöffnung
mit Hartholz oder Blech verstärkt worden.
Mittlerweile haben die zwei engagierten Naturfreunde rund
600 Kästen gebaut und aufgehängt und dabei unzählige Stunden an Arbeit und mindestens ebenso viel Geld investiert – für
ein gesunde Umwelt! Jedoch freuen sich die beiden auch,
dass durch den neu angepflanzten Mischwald ihre Arbeit irgendwann nicht mehr nötig sein wird, weil dann die Vögel in
Laubkronen und nicht mehr in den Vogelvillen von Meinelt &
Seitenschlag ein Zuhause haben.
Tom Pote
1. Vorsitzender EZV Johanngeorgenstadt e.V.
Johanngeorgenstadt Seite 17
Zur Geschichte des Stationssteines auf
dem Marktplatz in Johanngeorgenstadt
(Teil II und Schluss)
Schön frühzeitig, d. h., seit 1964 hat sich die Forschungsgruppe „Kursächsische Postmeilensäulen, Meilensteine und Wegweisersäulen“ in den letzten 50 Jahren mit der Erforschung aller politischen, wirtschaftlichen, verwaltungstechnischen und
kulturellen Umstände der Säulensetzung beschäftigt.
Viele Mitarbeiter der Forschungsgruppe beteiligen sich an der
Auffindung, Durchsicht und Auswertung historischer Akten.
Das eigens dazu angelegte Aktenarchiv hat deshalb bereits einen stattlichen Umfang erreicht und findet besonders bei Restaurierungen nützliche Anwendung.
In der heutigen Zeit hat die Bundesregierung mehr Verständnis
für die Erhaltung und Pflege unserer Kulturgüter. Sie lässt sich
das sehr angelegen sein und wir dürfen daher hoffen, dass auch
die Generationen nach uns sich an den Zeugen der Vergangenheit erfreuen können.
Zum Schluss möchte ich nicht unterlassen auch etwas aus der
Revolutions- und Kriegszeit 1914 – 1918 und 1919 zu erwähnen:
Nach dem 1. Weltkrieg und dem Ende der Kaiserzeit mussten
fast alle Hoheitszeichen aus der kaiserlichen und königlichen
Zeit entfernt werden und dies galt als Heldentaten der neuen Systemregierung. Es mussten, wenn auch oft unter großen
Kosten, die Aufschriften „Königlich“ und „Kaiserlich“ verschwinden sowie die Hoheitszeichen (Krone/Adler) entfernt
werden. Zum Glück gab es damals schon Heimatfreunde und
Erzgebirgsvereine, die manche dieser Taten verhindern konnten.
Foto: Harald Teller
Heinz-Jürgen Guddat
Bereichsbeauftragter der Forschungsgruppe
„Kursächsische Postmeilensäulen, Meilensteine
und Wegweisersäulen“
Harald Teller
Postsäule Neustadt
Im neuen, alten Glanz erstrahlt seit kurzem die Kursächsische
Distanzsäule in der Neustadt. Nach einer Verordnung von August dem Starken – König von Polen und Kurfürst von Sachsen – sollten an allen Poststraßen in Sachsen in bestimmten
Abständen steinerne Wegesäulen aufgestellt werden. In den
Städten wurden zusätzlich Distanzsäulen errichtet, auf denen
die Entfernungen zu den Orten entlang der Poststraßen ersichtlich waren. Die Maßeinheit dafür war zu damaliger Zeit die
„Stunde” (ca. 4,53 km), die einer halben sächsischen Postmeile entsprach.
Unsere Distanzsäule stammt aus dem Jahr 1728 und stand auf
dem Marktplatz der Altstadt. 1889 ließ sie der Erzgebirgszweigverein renovieren. Im Zuge des Abrisses der Altstadt
wurde sie 1956 entfernt und fand einen neuen Aufstellungsort
vor dem neuen Postamt in der Neustadt. Weitere Restaurierungen erfolgten in den Jahren 1977 und 2001.
In den letzten Jahren war die Schrift wiederum ziemlich unleserlich geworden. Es ist deshalb sehr erfreulich, dass sich
der ehemalige Steinmetz Günter Göbel bereit fand, die Postmeilensäule von Flechten und Schmutz zu reinigen und die
Beschriftung nachzumalen.
Fachlich begleitet wurde diese Maßnahme durch Friederich
Hofmann aus Schwarzenberg.
Wir gratulieren herzlich
zum Geburtstag
19.09.2014
Frau Anni Pilz
zum 85. Geburtstag
22.09.2014
Frau Erika Kabst
Frau Ingrid Thiele
zum 75. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
23.09.2014
Herrn Frank Lorenz
Frau Beate Brändel zum 72. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
24.09.2014
Frau Christa Unger zum 71. Geburtstag
25.09.2014
Herrn Siegfried Ott
zum 71. Geburtstag
Johanngeorgenstadt Seite 18
27.09.2014
Frau Hanna Langer
zum 91. Geburtstag
28.09.2014
Frau Elisabeth Reuschel
Frau Ruth Georgi Herrn Walter Gerstner zum 80. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
30.09.2014
Frau Maja Grimm
zum 80. Geburtstag
02.10.2014
Herrn Friedrich Georgi
Frau Ingeburg Krüger zum 84. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
03.10.2014
Herrn Joachim Ring
zum 82. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
10.10.2014
Frau Inge Meysel
zum 78. Geburtstag
12.10.2014
Herrn Alfred Brändel
Herrn Lothar Groß Herrn Peter Kruse zum 83. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
07.10.2014
Herrn Günter Münzner
09.10.2014
Frau Rita Göbel
13.10.2014
Frau Margot Seidel
zum 70. Geburtstag
14.10.2014
Frau Marianne Mittag Herrn Klaus Wagner zum 78. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
15.10.2014
Frau Eva Mildner zum 83. Geburtstag
16.10.2014
Herrn Karl-Heinz Kraus
zum 70. Geburtstag
16.10.2014
Frau Herta Sayda
zum 81. Geburtstag
17.10.2014
Herrn Manfred Strobelt
zum 76. Geburtstag
Allen unsere herzlichsten Wünsche für weitere glückliche
Jahre bei bester Gesundheit!
Hascheck
Bürgermeister
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst gilt auch in Sachsen die bundeseinheitliche Rufnummer 116117. Bitte wählen
Sie ausschließlich diese Telefonnummer für die Inanspruchnahme eines Hausbesuches des jeweils Dienst habenden Arztes. Die bundeseinheitliche Notrufnummer 112 bleibt davon
unberührt.
Dienstbereitschaft der Zahnärzte
Tag
Arzt 20.09.2014/21.09.2014
DS Ingolf Beierlein
03774/22677
27.09.2014/28.09.2014
SR Dr. Frank Häußer
03774/81035
privat
03774/28350
0172/35716509
03.10.2014
Dr. Birgit Trommler
03774/23215
03774/27685
03774/81105
03774/81596
03774/22325
18.10.2014
Herrn Gottfried Küllig zum 79. Geburtstag
04.10.2014/05.10.2014
DS Simone Modrzik
21.10.2014
Herrn Günter Jäschke
zum 82. Geburtstag
11.10.2014/12.10.2014
DM Petra Müller zum 72. Geburtstag
23.10.2014
Herrn Rudolf Preis
Telefonnummer
Praxis ---
Wir gratulieren auch im Seniorenpflegeheim sehr herzlich:
18.10.2014/19.10.2014
DS Cornelia Strothmann 03774/61135
22.09.2014
Herrn Bernhard Trieloff
zum 60. Geburtstag
Dienstbereitschaft der Apotheken
23.09.2014
Herrn Werner Gierspeck
zum 62. Geburtstag
25.09.2014
Herrn Fritz Grieger zum 89. Geburtstag
26.09.2014
Frau Gertrud Richter
zum 94. Geburtstag
08.10.2014
Frau Gertrud Baumelt
Herrn Stefan Naumann zum 87. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
10.10.2014
Frau Emma Röber
zum 82. Geburtstag
03774/21517
Die Notdienstbereitschaft der Apotheken ist
jeweils für die Zeit von 18.00 Uhr bis 08.00 Uhr
festgelegt; andere Zeiten sind gesondert ausgewiesen.
Sie gilt für folgende Termine und Apotheken:
19.09.2014
20.09.2014
21.09.2014
22.09.2014
Johanngeorgenstadt Seite 19
Rosen-Apotheke Raschau
0800/8100600
Glück-Auf-Apotheke Johanngeorgenstadt
03773/50005
Glück-Auf-Apotheke Johanngeorgenstadt
03773/50005
Auersberg-Apotheke Eibenstock
037752/2061
23.09.2014
24.09.2014
25.09.2014
26.09.2014
27.09.2014
28.09.2014
29.09.2014
30.09.2014
01.10.2014
02.10.2014
03.10.2014
04.10.2014
05.10.2014
06.10.2014
07.10.2014
08.10.2014
09.10.2014
10.10.2014
11.10.2014
12.10.2014
13.10.2014
14.10.2014
15.10.2014
16.10.2014
17.10.2014
18.10.2014
19.10.2014
20.10.2014
21.10.2014
22.10.2014
23.10.2014
Glück-Auf-Apotheke Johanngeorgenstadt
03773/50005
Apotheke Schönheide
037755/2236
Adler-Apotheke Schwarzenberg
03774/23232
Neustädter Apotheke Schwarzenberg
03774/15180
Apotheke Schönheide
037755/2236
Apotheke Schönheide
037755/2236
Schalom-Apotheke Schönheide
037755/55700
Apotheke im Kaufland Schwarzenberg
03774/1744488
Land-Apotheke Breitenbrunn
037756/179088
Apotheke zum Berggeist Schwarzenberg
03774/61191
Auersberg-Apotheke Eibenstock
037752/2061
Adler-Apotheke Schwarzenberg
03774/23232
Adler-Apotheke Schwarzenberg
03774/23232
Apotheke im Kaufland Schwarzenberg
03774/1744488
Galenos-Apotheke Eibenstock
037752/4122
Rosen-Apotheke Raschau
0800/8100600
Auersberg-Apotheke Eibenstock
037752/2061
Glück-Auf-Apotheke Johanngeorgenstadt
03773/50005
Neustädter Apotheke Schwarzenberg
03774/15180
Neustädter Apotheke Schwarzenberg
03774/15180
Apotheke Schönheide
037755/2236
Adler-Apotheke Schwarzenberg
03774/23232
Neustädter Apotheke Schwarzenberg
03774/15180
Schalom-Apotheke Schönheide
037755/55700
Apotheke im Kaufland Schwarzenberg
03774/1744488
Schalom-Apotheke Schönheide
037755/55700
Schalom-Apotheke Schönheide
037755/55700
Land-Apotheke Breitenbrunn
037756/179088
Apotheke zum Berggeist Schwarzenberg
03774/61191
Apotheke im Kaufland Schwarzenberg
03774/1744488
Galenos-Apotheke Eibenstock
037752/4122
Informationen zur jeweils Dienst habenden Apotheke befinden
sich am Eingang der Glück-Auf-Apotheke, Eibenstocker Straße 70, Tel. 50005.
Suchtprobleme? Hier gibt es Hilfe!
Die Begegnungsgruppe Johanngeorgenstadt des Blauen
Kreuzes i. D. für Alkoholgefährdete, Alkoholkranke und deren Angehörige treffen sich jeweils am Freitag, 26.09.2014,
10.10.2014 und 24.10.2014, um 19.00 Uhr, im „Haus der
Hoffnung“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Schwefelwerkstraße 1.
Öffnungszeit der Diakonie-Suchtberatung im Rathaus: dienstags, 08.30 – 12.30 Uhr, Tel. 03773/888244;
Gruppengespräche in der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr.
Gespräche sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich, Tel. 03771/154140.
Nach dem Altstadtfest am 30.09.2014
erreichte uns folgender Leserbrief aus
Baden-Württemberg:
„…was für ein Vergnügen die Zeilen zu schreiben. Mit einem
breiten Grinsen im Gesicht und einer nachhaltigen Erinnerung,
an das letzte Wochenende.
Wie viele wichtige Tage im Jahr merken wir uns eigentlich?
Weihnachten, Geburtstage, der Hochzeitstag (der auch mal
gern vergessen wird), naja und da gibt es doch auch noch das
Altstadtfest „dorham“. Das Datum steht bei uns fest im Kalender und da die Zeit scheinbar immer schneller läuft und
gefühlt wie im Flug vergeht, ist es auch schon wieder soweit:
Das Auto voll getankt und ab auf die Piste, 475 Kilometer und
immer die bange Frage „Wie wird das Wetter?“ oder „Liegt
schon Schnee?“ (Okay, Schnee gab es noch nie!) Wer ist wieder alles mit dabei? Schön, immer wieder in „de Haamit“ zu
kommen und Hinz & Kunz zu treffen.
Endlich! Der Nachmittag ist da, die Frisur gelegt und die Familie marschiert gemeinsam mit Oma in Richtung Altstadt.
Die Zeit vergeht schnell, weil gleich noch das vergangene Altstadtfest ausgewertet wird. Zwischendrin werden noch Freunde angerufen: „Wo seid ihr? Nicht, dass wir uns verpassen!“
Drei Kreuze! Der Einlass ist in Sicht, bekannte Gesichter und
in diesem Jahr verewigt sich der Tag auf einem Aufkleber.
Sensationell!
Der Weg bis zur Bühne ist nicht weit, aber die ersten 30 Meter geht es kaum vorwärts: „Hallo!“ und „Wie geht’s?“ und
„Schie, alle sei do!“. Viele Hände werden geschüttelt, als Starter gibt es natürlich de erschte Fettbemm, das muss einfach
sein und das bleibt nicht die letzte an diesem Abend.
Da sind wir nun und die ewige Konstante, die Macherin des
Altstadtfestes steht auf der Bühne und rockt das Fest. Theresia,
unermüdlich wie in jedem Jahr, Feuer im Herzen und immer
einen flotten Spruch. Lieber Gott lass diese Frau 100 Jahre und
älter werden!
Johanngeorgenstadt Seite 20
Es ist an alles und jeden gedacht, für die Kleinsten bis zu den
Senioren, jeder findet seinen Platz beim Fest. Nach den Begrüßungsworten vom Bürgermeister und dem zünftigen Fassanstich übernahm die Johannstädter Bergkappelle und spielte
auf. Die Jüngsten, also die Kids aus dem Kindergarten, eroberten danach die Herzen der Besucher. Nach dem Chor des
EZV kam ein weiterer Höhepunkt: die „Lustige Modenschau
im Wandel der Zeit“. Traumhaft präsentiert, mit Charme, Witz
und ganz viel Liebe... Uns würde es nicht wundern, wenn an
der Stelle die Model-Agenturen klingelten… nicht zu vergessen, die Kollektion der Designmode „Socke“ und der überaus
professionelle Laufsteg!
…und was war das für ein Spaß an unserm Tisch! Sehr, sehr
liebevoll wurde die Modenschau verbal begleitet: Von „wunderbar“ über „sensationell“, „grüne Mütze“ bis zu „rotem
Haar, wunderbar“ ging der Text scheinbar nie aus.
Danach kam die Musik! Die Sound Company hatte das Zepter
fest in der Hand. Mit ausdrucksstarken, kraftvollen bis hin zu
sanften Tönen wurden die Tanzbeine geschwungen, ganz nah
am Publikum. Hoffentlich ist die Band für 2015 gebucht, dann
wird die Tanzfläche nie leer.
Der krönende Abschluss, bzw. für viele auch noch nicht, war
der Feuerzauber der Los Volcanos und das wundervolle Feuerwerk.
So, wie sagt man so schön: „Es is beredt“. Ein Dankeschön an
all jene, die jedes Jahr sehr viel Zeit investieren, für die Vorund sicher auch die Nachbereitung dieser Veranstaltung und
speziell an Theresia, die „Mutter des Altstadtfestes“.
Sollte nichts dazwischen kommen, dann ist bald Weihnachten
und dann dauert es auch nicht mehr lange bis zum Altstadtfest
2015. Wie war das gleich mit den wichtigsten Terminen im
Jahr…?
Liebe Grüße aus Süddeutschland
Grit, Thomas & Charly
PS: Und ein ganz spezieller Gruß an alle Lederhosen, in diesem Jahr waren es sechs an der Zahl; mal sehen, ob wir nächstes Jahr mindestens „Sieben auf einen Streich“ schaffen.“
Rehasport startet dritte Gruppe in
Johanngeorgenstadt
Start der dritten Rehasportgruppe ist im Oktober 2014.
Rehasport ist für alle geeignet, die mit Rücken-, Nacken-,
Schulter- oder sonstigen Schmerzen am Bewegungsapparat zu
kämpfen haben. Das erwartet Sie:
• Fachlich kompetente Trainer!
• Abwechslungsreiche Sportstunden mit Spaß und
Geselligkeit!
• Auf Verordnung des Hausarztes 50 Trainingseinheiten gratis!
(keine Beeinträchtigung des ärztlichen Budgets!)
• Für Neueinsteiger und sportlich Aktive!
• Gemeinsame Ausflüge mit der Sportgruppe!
Schnupperstunde am Donnerstag, 9. Oktober 2014,
09.00 – 10.00 Uhr in der Turnhalle „Franz Mehring“
Bitte melden Sie sich telefonisch 01776461101 oder per
E-Mail kraftsportfreunde@gmx.de an.
André Neubert
Sportwissenschaftler M.A.
Kraftsportfreunde Erzgebirge e.V.
Der DRK-Blutspendedienst informiert
Fünf gute Gründe für eine Blutspende beim DRK:
Blutspender sind stille Lebensretter
Mit einer Bluttransfusion als lebensrettendem Therapiemittel
schließt sich meistens ein Kreis, der mit einer uneigennützigen Blutspende eines gesunden Menschen beginnt. Fünf gute
Gründe sprechen für ein uneigennütziges Engagement als
Blutspender beim Deutschen Roten Kreuz.
1) Es gibt kein künstliches Blut! Blut ist durch nichts zu ersetzen, denn Blut ist etwas Lebendiges. Es ist ein Organ, das aus
verschiedenen Zellen und Molekülen besteht.
2) Blutspender sind stille Lebensretter, die in kurzer Zeit mit
einem halben Liter gespendeten Blutes bis zu drei Menschen
helfen können, denn das Spenderblut wird mittels modernen
Verfahren in seine Bestandteile aufgetrennt. So kann aus einem halben Liter Blut ein Erythrozytenkonzentrat (die klassische Blutkonserve), ein Plasma- und ein Thrombozytenpräparat gewonnen werden.
3) Trotz der Errungenschaften der modernen Medizin sind
Präparate aus Spenderblut bei vielen Krankheitsbildern unverzichtbar. Statistisch wird das meiste Blut zur Behandlung von
Krebspatienten, Herzerkrankungen, Magen- und Darmkrankheiten sowie Verletzungen aus Sport-, Freizeit- und Verkehrsunfällen benötigt.
Johanngeorgenstadt Seite 21
4) Für den Spender ist das regelmäßige Blutspenden eine Kontrolle der eigenen Gesundheit, da vor jeder Spende der Arzt
Blutdruck und Temperatur sowie Hämoglobin-Wert des Blutes ermittelt und das Blut auf Infektionskrankheiten untersucht
wird.
5) Eine Blutspende beim DRK ist eine gute Möglichkeit für
uneigennütziges ehrenamtliches Engagement in der eigenen
Heimatregion, da die Blutkonserven vorrangig der Versorgung
der regionalen Kliniken dienen.
Die nächste Möglichkeit zur Blutspende haben Sie am
Samstag, den 27. September 2014
in der Zeit von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
in der Grundschule, Schulstraße 15 in Johanngeorgenstadt.
DRK-Blutspendedienst
Ehrung zum Weltblutspendertag
Anzeigen:
NACHMIETER GESUCHT!
Anlässlich des 11. Weltblutspendertages am 14. Juni 2014
wurde der Johanngeorgenstädter Wolfgang Gans für seine
langjährige aktive Arbeit und Verdienste um die Blutspende
beim Deutschen Roten Kreuz geehrt. Die Auszeichnung wurde zur Festveranstaltung in Berlin durch den Präsidenten des
DRK, Herrn Dr. Rudolf Seiters, feierlich übergeben.
Auch ich möchte Herrn Gans zu dieser besonderen Ehrung an
dieser Stelle herzlich gratulieren.
Ab sofort steht in der Neustadt,
Zum Kanzelstein 10 eine frisch renovierte
4-Raum-Wohnung zur Verfügung!
• Mittelwohnung mit niedrigem Heizaufwand
• Fußböden mit pflegeleichtem Laminat,
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Bürgermeister
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Alters.
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Johanngeorgenstadt Seite 22
Praxisjubiläum
15 Jahre Bergstadt-Physiotherapie Katrin Ott
Seit 15 Jahren bin ich nun auf dem Gebiet der Physiotherapie selbstständig tätig. Ich möchte dies zum Anlass nehmen und mich
bei allen Kunden und Patienten für die Treue und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Von Anfang an bis zum heutigen Tag stand mir Frau Dipl.-Med. Gabriele Grießner immer mit Rat und Tat zur Seite. Ohne sie
wäre manches nicht möglich gewesen; dafür bin ich sehr dankbar!
Auch die sehr gute Arbeit meiner Mitarbeiterinnen, die
Motivation, sich immer fortzubilden und dies mit Erfolg am
Patienten umzusetzen, machen mich als Chefin sehr stolz.
Mein Dank gilt auch Frau Dipl.-Med. U. Bosch, Frau Dipl.Med. I. Busch, Herrn Dipl.-Med. E. Kraus und natürlich
meiner Familie, die mir stets den Rücken freihält.
Ich hoffe sehr, dass wir als Team der Bergstadt-Physiotherapie
auch in Zukunft mit immer neuem Wissen unseren Patienten
helfen können.
Unser Leistungsangebot:
Massagetherapien aller Art * Manuelle Extension der HWS *
Manuelle Therapie * Manuelle Lymphdrainage * Manipuläre
Dysfunktionstherapie (Kiefergelenkstherapie) * Atlastherapie
* Triggerpunkttherapie * Dorn-Preuß-Massage * Manuelle
Therapie nach Marnitz * Schlingentischbehandlung * Fango *
Schröpfen * Ultraschall * Strombehandlung.
Zusätzlich: Moxatherapie * Hot-stone-Massage * Fußreflexzonenmassage * Ganzkörpermassage * craniosacrale und viszerale
Osteopathiebehandlung * Tuina Therapie.
Präventionsmaßnahmen:
Rückenschule, Nordic Walking und ab November neu:
Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jakobson.
Bitte werden und bleiben Sie gesund – Ich helfe Ihnen gern
dabei!
Ihre
Katrin Ott
Sektorale Heilpraktikerin der Physiotherapie
Bergstadt-Physiotherapie Katrin Ott
Eibenstocker
Straße 69,
08349
Johanngeorgenstadt
Telefon:
03773/859131
Email: bergstadtphysiotherapie@web.de
Bitte besuchen Sie uns zu folgenden Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
08.00 – 18.00 Uhr
Freitag
08.00 – 12.00 Uhr
Termine außerhalb der Öffnungszeiten jederzeit möglich.
Tierra-Gitarrenkonzert mit Vicente Patíz
am Freitag, 26.09.2014, um 20:00 Uhr
im Haus des Gastes Erzhammer, Buchholzer Str. 2, 07456, Annaberg Buchholz
Das besondere Konzert: „Vicente Patiz und
Liquid Soul in Zusammenarbeit mit der Laser
Event Company – Musik aus Luft und Wasser“
am Samstag, 04.10.2014, um 15:00 Uhr / 17:00 Uhr / 19:00 Uhr
im Besucherbergwerk Pöhla, Luchsbachtal 19,
08340 Schwarzenberg, Tel. 03774/81078
Tierra-Gitarrenkonzert mit Vicente Patiz
am Sonntag, 26.10.2014, um 18.00 Uhr
im „Haus der Hoffnung“, Schwefelwerkstr. 1,
08349 Johanngeorgenstadt
Johanngeorgenstadt Seite 23
Die günstige Autoversicherung
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Kommen Sie vorbei!
Wir beraten Sie gerne.
Kundendienstbüro
Frank Reinhold
Telefon 03774 1764707
Telefax 03774 1764708
Frank.Reinhold@HUKvm.de
Erlaer Straße 19
08340 Schwarzenberg
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi. 9.00–13.00 Uhr
Mo.
14.00–18.00 Uhr
Di.
14.00–19.00 Uhr
Do.
9.00–15.00 Uhr
Johanngeorgenstadt Seite 24
Bestell-Nr. MA471
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Seele and Geist
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